1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Elsaria

Bolonya Joleen /geköhrt

In besitz seit : 16.5.16 / prämiert

Bolonya Joleen /geköhrt
Elsaria, 16 Mai 2016
AliciaFarina, Zion und sadasha gefällt das.
    • Elsaria
      Vorgeschichte und die Ankunft von Bolonya Joleene.

      „Kenneth Jenkins?!“ hörte ich am Telefon sprechen. Abermals rief ich in Kanada an um endlich die bald 3 Jährige Rappstute zu ergattern. Seit der Geburt dieser Stute lag ich den Züchtern in den Ohren. Jeden Sommer kam ich zu besuch, und jedes mal verliebte ich mich in die Schönheit.“Joicy Mc Flower, ich rufe an wegen der schönen Rappstute sie wissen schon!“ sagte ich ruhig. „ Ja wir wissen es, wir haben uns lange beraten, und eigentlich wollten wir sie behalten, aber jetzt passt sie nicht mehr unser Zuchtziel und wenn noch interresse besteht würde sie in die Quarantäne kommen und dann nach Deutschland geflogen!“ Ich hörte kaum was er sagte. Ich freute mich rießig, nach so langer zeit endlich konnte ich mein Traumpferd kaufen. „ Na klar ist das Interresse da, ich würde dieses Wochenende rumfliegen und alles abklären!“ sagte ich zu kenneth.

      „Juliiaaan?!“ rief ich durch das haus – keine antwort. Wo konnte er nur sein. Eilig zog ich mich an und rannte auf den Hof. Seit 3 Wochen leben wir nun auf dem Gestüt und wir werkelten jeden Tag daran. Vielleicht war er draußen, das auto stand noch da. „ Schaaaaaaatzzzzzzz?!“ brüllte ich. „ Ja !“ hörte ich ihn aus dem Stall rufen. „ Wir fliegen nach kananda!“ rief ich ihm zu. Für mich war klar das mein Freund mich begleiten sollten. „ Ach echt?!“ fragte dieser etwas verwundert. „ Ja Jenkins haben endich eingewilligt, ich bekomm die schöne Rappstute, die mit der blesse und den blauen augen, weißt du noch?!“ erzählte ich aufgeregt. „ Ja weiß ich doch, beruhige dich schatz!“ sagte julian der inzwischen bei mir angekommen war und drückte mir leidenschaftlich einen kuss auf die lippen.“ Du weißt schon das die kleine einen starken Charakter hat?!“ grinste er mich an. „ Ja, und desshalb ist sie ja so besonderst!“ sagte ich. „ Na wann geht’s los?!“ fragte er mich. „ Freitag nachmittag!“ sagte ich, ich hatte bereits alles organiesiert. Nun warens noch 4 Tage bis wir abreisen konnten, 4 lange Tage! „ Die gehen schnell rum!“ beschwichtigte julian mich. Ich legte meinen Kopf auf seine schulter und schmiegt mich wie eine katze an ihn heran.

      Der Flug
      Aufgeregt warteten wir in der Flughalle auf unseren Flug. Bald konnte ich meine schönheit sehen. Wie sie wohl geworden ist. Das letzte mal als ich sie sah war sie 1 jahr alt geworden, und dann ließ mir leider nicht mehr die zeit dazu nochmal runter zu fliegen, wegen meiner Selbständigkeit und der planung eines Gestüts. Ich war froh das Julian mich begleitete, er war einfach mein Ruhepol. Endlich war es dann soweit, unser flieger stand bereit und wir stiegen ein. Unser flug dauerte fast die ganze nacht um 6 uhr früh würden wir dann ankommen und würden dann zuerst in ein nahes hotel gehen um uns auszuschlafen, und am nächsten Tag würden wir mit dem mietauto zum hof fahren. Doch diese jetztige zeit wiedmet ich voll und ganz meinem freund denn ohne ihn würde ich das alles nicht schaffen. Wir kamen im Hotel an und duschten kurz, dann entschlossen wir etwas essen zu gehen, schließlich hatten wir nichts gegessen heute. Am Tisch betrachtete ich meinen Freund und dachte nach, was er alles zurückstecken musste und wie fabelhaft er war, und da kam mir urplötzlich der gedanke das Julian ein guter Vater abgeben würde. Schnell schlug ich den Gedanken wieder weg, ich wollte noch die zeit alleine genießen, und ich wusste auch nicht ob er überhaupt kinder möchte.`Endlich kam das essen, ich hatte mir Beef und sowas bestellt. Julian aß für sein eben gerne Fisch. Nach dem essen gingen wir in unser Suite da wir sehr müde waren. „ Morgen wird ein anstrengender tag Süße!“ sagte julian zu mir und gab mir einen kuss. Eng umschlungen schliefen wir ein.

      Der Morgen….

      Ich war bereits um 7 uhr morgens wach und duschte mich leise, ich wollte Julian nicht wecken, damit ich ihn noch beim schlafen beobachten konnte. Ich tat das so gerne. Uns würde die Brüder Jenskins erst gegen 11 erwarten. Nachdem ich mich geduscht hatte rief ich den Hotelservice an und bestellte uns ein ausgiebiges Frühstück. Dier Hotelier teilte mir mit das sie für das Essen ca eine halbe stunde brauchen würden. 7:15 küsste ich meinen Freund wach und schickte ihn ins bad. Als er fertig war brachte man uns gerade das frühstück. „ Das sieht lecker aus!“ rief julian hungrig. Wir aßen in ruhe unser Frühstück und genossen die zeit noch zu zweit. In letzter Zeit hatten wir nicht mehr so viel Zeit gemeinsam. „ Na wie läuft es eigentlich mit deinem lehrling?!“ wollte er wissen. „ Schatz wir sind in kalifornien und du denkst an meine arbeit?. Der macht sich ganz gut!“ sagte ich und drückte ihm abermals einen kuss auf seinen weichen lippen. Gegen 10:30 machten wir uns auf dem Weg. Julian fuhr ich war viel zu aufgeregt um zu fahren.

      Auf dem Gestüt:

      Auf dem Gestüt angekommen war einiges getan worden. Cadiz ein Trakehnerhengst kam gerade von der Deutschen körung erfolgreich zurück. Ich konnte seinen Auftritt verfolgen da ich mit meinem Trakehnerhengst Connery ebenfalls erfolgreich teilnahm. Wir wurden begrüßt und erklärte man uns das man mit meiner Stute noch nicht viel gemacht worden ist, da sie recht schwierig ist und sehr launisch sein kann. „ Wo ist sie denn?“ fragte ich. Ich wollte unbedingt meine schönheit sehen. „ Sie steht in der box!“ sagte Kenneth zu mir und zeigte uns das wir folgen sollten. Wir gingen in ein großen Hellen Stall und die erste Box da Stand sie. Mir stockte der atem. Mir blieb die luft weg. Die inzwischen 3 jährige streckte den Kopf aus ihrer Box. 2 aussage kräftige blauen augen sahen uns an. Ich streckte ihr meine Hand endgegen und bewunderte sie. Nach einiger zeit gingn wir ins Haus um alles abzuklären und zu regeln. Nach einer halben stunde war alles geregelt. Ich bezahlte und organiesierte den Flug. Ende nächster woche konnten wir sie dann in Deutschland am Flughafen abholen. Nun fogen wir wieder zurück da wir einiges zu tun hatten.

      Bolonya joleen ist endich da.

      Heute war der Tag das sie ankam. Ich fuhr freudig zum Flughafen und da stand sie auch schon, etwas sediert da sie sonst den Flug nicht ruhig überstanden hätte. Wir luden die hübsche in den Hänger auf und ich fuhr sofort wieder los, damit sie sich in ihrer neuen Heimat einleben konnte.

      Die Fahrt verlief ruhig auf dem Hof angekommen lud ich sie ab und brachte sie in eine große helle Box. Ich würde in den nächsten Tagen mit dem Training beginnen.​
      (6400zeichen/by me)
      sadasha gefällt das.
    • Elsaria

      Hufschmiede Glorias

      Nachdem Bolonya Joleen sich eingelebt hatte wollt ich mich um ihre Hufen kümmern. Sie sollte vorne ein aluminium beschlag erhalten. Ich holte meine Schönheit aus ihrer Box und ließ sie mir von Julian vortraben. Nun wir banden sie dann an und ich konnte meine arbeit beginnen. Immer wieder zog die Stute die beine weg. Ich ermahnte sie und schnitt weiter. Nach einer stunde hatte ich all 4 Beine ausgeschnitten und nun hieß es die eisen anzupassen. Ich hatte die größe fix rausgefunden den ofen war schnell heiß. Nachdem ich die heißen eisen an jedem huf angehalten habe legte ich diese ins wasser. Nachdem die eisen fertig waren nagelte ich die eisen auf und lobte meine Stute. Sie war brav und ich war stolz auf sie.​
    • schattentänzer
      [​IMG]
      Einreiten

      Als Joicy McFlower vor ein paar Wochen anrief und meinte sie hätte eine junge Stute zum Anreiten war ich begeistert. Heute war es so weit jeden Moment würden sie ankommen und endlich kam das langersehnte Auto die Auffahrt hinauf gefahren. Ich hörte das aufgeregte Wiehern, die Stute schien nervös zu sein und ihr passte der Hänger wohl gar nicht! Ich lief zu dem Auto, eine Frau stieg aus, das musste Joicy sein. „Willkommen im Ausbildungszentrum der Mountain Ridge Ranch!“ begrüßte ich sie freundlich. „Ah, schön ist es hier.“ sah sah sich kurz um „Soll ich sie heraus holen?“ ich nickte zustimmend und was aus dem Hänger holte raubte mir den Atem „Wow, wunderschön!“ ich näherte mich vorsichtig dem schwarzen riesengroßen Pferd vor mir. „Ja, sie ist mein Schatz! Ich habe 3 Jahre gebraucht um sie kaufen zu können, als Fohlen ist sie mir direkt ins Auge gesprungen und nun ist sie endlich mein Engel. Ich bin 3 Jahre lang jedes Jahr auf das Gestüt gereist um sie zu besuchen!“ erzählte sie mir und in ihrer Stimme merkte ich wie wichtig ihr dieses Pferd. 2Ich kann ihnen versprechen sie wird es hier gut haben. Gerne zeige ich ihnen noch die Anlage.“ Sie nickte und ich zeigte ihr zu erst den Stall. Die hellen Boxen gefielen Pferd und Besitzer und bereitwillig ging Bolonya Joleen in ihre Box. Nun zeigte ich Joicy den Rest der Anlage, also Halle, Außenplatz, Galoppbahn und noch viel mehr. „So, es wird zeit sich zu verabschieden. Sie können ihre Stute in zwei Tagen wieder abholen, dann haben sie ein reitbares Pferd.“ meinte ich und schweren Herzens verabschiedetet sie sich. Es war zu spät um mit dem Training anzufangen, aber ich brachte sie noch in den Paddock und scheuchte sie hin und her damit sie sich nochmal richtig austoben konnte.



      Tag 1

      Heute ging es los, Sattel und Trense kannte die Stute schon nur das Gewicht eines Reiter nicht. Ich ging in den Stall und Bolonya ignorierte mich einfach eiskalt, erst als ich die Boxtür öffnete sah sie mich an. Ich führte die junge Stute auf den Putzplatz und das Hufe auskratzen ergab sich als schwer. Nach 20 Minuten hatte ich endlich all den Dreck entfernt und ich konnte aufsatteln. Jetzt wirkte sie schon etwas neugierig, vor allem als wir in die Halle gingen war sie aufmerksam. Einer meiner Helfer hielt die Rappstute fest während ich nachgurtete und mich langsam auf den Sattel begab. Bolonya schreckte mit dem Kopf hoch und drehte den Kopf in meine Richtung, doch bis jetzt schien sie ruhig zu bleiben. Vorsichtig gab ich eine Hilfe und sie ging auch los, doch so nach 6 Schritten dachte sie sich bocken zu müssen und warf den Hintern in die Höhe. Ich konnte mich halten wurde aber ziemlich durchgeschüttelt. Das ging ungefähr 30 Minuten so, langsam wurde meine Hand am zügel fester, aber ich gab weiterhin sanfte Hilfen und siehe einer da Bolonya geht in Ruhe durch die Bahn. Ich trieb sie etwas mehr und problemlos trabte sie an, doch die Stangen waren ihr nicht geheuer, diese standen in einer ecke. Nach fast 5 Stunden Training mit vielen Pausen ließ sich Bolonya problemlos reiten, sie brauchte halt eine starke Hand. „Morgen kommst du wieder nach Hause.“ flüsterte ich ihr zu, als ich sie fütterte und in die Box stellte.



      Tag 2

      Joicy kam früh morgens, da sie sich überzeugen wollte ob ihre Traumstute alles gut überstanden hatte und sie wollte auch unbedingt sich reiten. Wir sattelten die Stute und machte alles ganz gut mit, außer das Hufe auskratzen. In der Halle stieg ich erst einmal auf das junge Pferd, sie machte alles gut mit, die Hilfen waren noch verwirrend und hin unter wieder bockte sie, aber das alles war nicht schlimm. Sobald Joicy auf Bolonya saß war alles gut, sie strahlte über das ganze Gesicht und nachher stieg sie zufrieden von ihrem Pferd ab. Als dank bekam ich eine Umarmung und schnell machten wir Bolonya transportbereit, ich gab ihnen noch ihr Zertifikat mit und da waren sie auch schon von meiner Anlange verschwunden. (3.926 Zeichen)
      Dir gefällt das.
    • Elsaria
      In den Sand gesetzt- wenn wälzen nicht funktioniert



      [​IMG]

      Bolonya Joleen war nun 5 Tage auf dem neuen Gestüt. Ich gab ihr die Zeit um sich einzugewöhnen und vorallem an mich. Die Junge stute hatte ein kurzes Einreittraining hinter sich, wo sie sich gut benahm, heute wollte ich mit ihr das erste mal arbeiten, da sie später zur Tunieren und Körungen vorbereitet werden sollte. Ich ging also in den Stall und wurde schon von einer schlecht gelaunten Schönheit erwartet, wohl eher nicht. „ Na Bolonya nicht gut drauf?!“ scherzte ich und griff nach ihrem Halfter und schob die Boxtür auf. Mit angelegten ohren und den Hinterteil zudrehen drohte mir die junge stute. Mehrmals ermahnte ich sie und irgendwann schaffte ich den strick um ihren Hals zu legen und so dann das halfter überzustreifen. Nun klickte ich den Strick ins halfter und führte die Stute an den Putzplatz. 30 minuten später kamen wir endlich an den Putzplatz an. Sichtlich genervt band ich sie gut an und holte mir die nötigen Untensielien. Ich striegelte die Stute. Wenigstens putzen mochte die Lady. „ Immer noch nicht fertig schatz?!“ hörte ich julian mich fragen. „ Nein, wir hatten eine Diskussion, ich hoffe das wird beim reiten besser!“ raunte ich. Nachdem die Stute nun sauber war bandagierte ich die Beine, legte den sattel auf und trenste sie auf. Da es warm war und die fliegen nerven legte ich noch eine fliegenhaube auf. Das passte Bolonya nicht gerade. Ich ging mit ihr an den Reitplatz und longierte die stute an, hin und da legte sie einige spins hin und auch buckler waren dabei. Ich fragte mich was die trainerin gemacht hatte. Nachdem ich zwanzig minuten stieg ich auf und nahm die zügeln auf. Bolonya war heute sehr verspannt und ich hatte nicht so recht die kontrolle zu haben. Noch lief alles nach plan. „ Das sieht gut aus!“ hörte ich meinen freund sagen der mir zusah. Urplötzlich im Trab schmieß sich die stute mit mir hin. Sie war nicht ausgerutscht oder der gleichen, das war böswillig, sie wollt mich von ihrem rücken runter haben. Mit der Gerte trieb ich sie wieder auf die beine, nicht das sie auch noch versucht mit mir zu wälzen, Der Sand klebte an uns.

      Ich setzte das Training etwas fort. „Geht’s dir gut liebling?!“ besorgt sah er zu mir rauf. „ Mir tut nur das bein weh sonst nichts!“ sagte ich. Da die schmerzen heftiger wurde beendete ich das Training und brachte die stute in die box und ließ mich von julian zum arzt fahren.​
    • Eowin
      Tierarztbericht für Bolonya Joleen


      Heute führte mich mein Weg zu einer großen, hübschen Trakehner-Stute, sie erst seit knapp zwei Wochen in ihrem neuen Zuhause war. Ich sollte eine Ankaufsuntersuchung durchführen und überprüfen, ob die Stute in guter Verfassung war.

      Als ich auf dem Hof angekommen war, wurde schnell klar, dass dies unter Umständen kein ganz so einfacher Auftrag werden konnte.

      Die Stalltür stand offen und während ich mich aus meinem Auto schob, konnte ich erkennen, wie die Dame ordentlich Randale schob. Angebunden sein schien ihr nicht so richtig zu gefallen.

      Im Gebäude angelangt, begrüßte ich Besitzerin und Pferd und mir wurde in Kürze mitgeteilt, was gemacht werden sollte. Netterweise wurde auch darauf hingewiesen, dass Joleen nicht unbedingt das einfachste Pferd war.

      Während ich zu behandeln begann, achtete ich stets darauf, wo meine Füße waren. Joleen war in der Tat ziemlich hampelig und ich musste einige Male die Hilfe der Besitzerin in Anspruch nehmen, um sie überhaupt adäquat untersuchen zu können.

      So gelang es mir dennoch nach und nach Schleimhäute, Nüstern und Augen zu kontrollieren, sowie den Körper und die Hufe abzutasten und die Geschlechtsteile zu kontrollieren.

      Anschließend ließ ich mir die Stute vortraben und führte eine Beugeprobe durch. Dann nahm ich die PAT-Werte, bevor es an den Belastungstest ging, Anschließend kontrollierte ich diese Werte erneut.

      Alles war in Ordnung, aber Joleen war wirklich kein besonders angenehmer Zeitgenosse.

      Als ich meine Untersuchungen abgeschlossen hatte, füllte ich den Bogen aus und übergab diesen der Besitzerin. Dann verabschiedete ich mich und machte mich auf den Heimweg.
    • Sammy
      [​IMG]

      Dressur E-A

      "Guten Tag, hier ist Joicy Mc Flower, ich würde gern ein Pferd zu euch ins Training schicken!", antwortete mir die Stimme einer jungen Frau, nachdem ich meine übliche Telefonansage heruntergerattert hatte. Ich kannte Joicy bereits seit längerem, da wir uns schon des Öfteren gegenseitig Pferde verkauft hatten. Sofort war meine Neugier geweckt und ich erkundigte mich nach dem Trainingspferd. Laut Joicy handelte es sich um eine dreijährige Trakehnerstute namens Bolonya Joleen, die in der Dressur auf A-Niveau trainiert werden sollte. Sie teilte mir außerdem mit, dass Joleen wohl nicht ganz einfach im Umgang war. Nachdem ich ein wenig in meinem Terminkalender geblättert hatte, vereinbarte ich mit Joicy, dass sie die Stute in zwei Wochen zu mir nach England bringen sollte. Zu dieser Zeit stand gerade keine Körung an und ich hatte somit genug Luft, um mich ausreichend um das junge Pferd zu kümmern.

      ~*~

      Diese zwei Wochen vergingen wie im Flug und schon inspizierte ich die Gastpferdebox, die meine Mitarbeiter für Joleen eingestreut hatten. Meine Angestellte und Freundin Meg Smith rannte bereits den ganzen Tag durch den Stall und sang lauthals: "Jolene, Jolene, Jolene, Joleeeeene, I`m begging of you, please don`t take my man!". Die Jungs meines Teams hielten sich schon im Voraus die Ohren zu, wenn sie ihren geliebten Hengsttrakt verlassen mussten und Brian meinte irgendwann trocken: "Meg. Erstens geht es hier um ein Pferd, die klaut dir deinen Mann nicht. Zweitens schreibt man Bolonya Joleen anders, als die Jolene in dem Lied und drittens: Verdammt nochmal, du hast nichtmal einen Kerl!" "Brian, seitwann braucht unsere Meg denn einen realen Grund um zu singen?", fragte ich lachend, bevor ich mit meiner Freundin in die nächste Strophe einstimmte und Brian`s Würgegeräusche dezent überhörte. Endlich waren die Geräusche eines Autos zu hören und wir liefen sofort hinaus auf den Parkplatz, um die Neuankömmlinge zu begrüßen- Joicy war immerhin auch noch nie auf meinem neuen Gestüt gewesen. Ich knuffte Meg in die Seite, da sie immer noch die Melodie des Lieds sang und wandte mich dann an Joicy, die gerade ausstieg.
      "Hallo und willkommen auf Hollybrook Stud! Ich hoffe du hattest eine angenehme Fahrt?", meinte ich freundlich. "Hm, ich schon, aber Joleen fand die Überfahrt überhaupt nicht witzig. Ich dachte schon, sie zerlegt mir den Hänger. Kann ich sie gleich ausladen? Und vielleicht ein paar Runden laufen lassen?", fragte Joicy mit gerunzelter Stirn. Ich nickte sofort und ließ die Rampe des Hängers herunter, während Joicy ihre Stute auslud. Die Trakehnerdame war wirklich ein Prachtstück. Mit ihrem Stockmaß von 1,70 Metern, dem nachtschwarzen Fell und den stechend blauen Augen war sie ein richtiger Hingucker. Auch meine Angestellten konnten den Blick kaum von ihrer Erscheinung nehmen und ich führte Joicy lächelnd zum Putzplatz. Dort befreiten wir Joleen erst einmal von ihrer Transportausrüstung, bevor es gleich darauf in Richtung Longierhalle ging. Bolonya Joleen lief mit hoch herhobenem Kopf neben ihrer Besitzerin her und stieß von Zeit zu Zeit ein lautes, kraftvolles Wiehern aus, das postwendend und vielstimmig erwidert wurde. Wir erreichten die Longierhalle und Joicy löste den Strick von Joleen`s Halfter. Dann verließen wir den Zirkel und schlossen die Bandentür. Bolonya Joleen zögerte keine Sekunde sondern trabte sofort mit langen Schritten im Kreis herum, wirbelte ab und zu herum, machte ein paar Bocksprünge und kehrte dann wieder zum Stechtrab zurück.
      "Hat ganz schön Pfeffer die Schöne, was?", sagte ich mehr zu mir selbst. "Ja, manchmal fast ein wenig zu viel. Sie ist noch nicht allzu lange unter dem Sattel und vor kurzem hat sie sich aus dem Trab mit mir hingeschmissen! Einfach so, ohne Vorwarnung, ohne Stolpern.", antwortete Joicy. "Hingeworfen? Aus dem Trab heraus? Also das ist mir jetzt auch noch nie untergekommen! Aber keine Sorge, ich bekomme das schon hin.", sagte ich zuversichtlich zu der etwas besorgten Frau. "Das heißt, du reitest sie selbst? Sie ist mir sehr wichtig, weißt du?", fragte Joicy nach. "Klar. Meine Angestellten kümmern sich um den normalen Trainingsbetrieb meiner Pferde, aber das Stufentraining und externe Pferde übernehme immer ich.", beruhigte ich sie sofort. Man sah auf den ersten Blick, wie viel Bolonya Joleen Joicy bedeutete.
      Wir ließen die junge Rappstute noch solange laufen, bis sie von sich aus in den Schritt fiel. Dann fing Joicy sie ein und ich zeigte ihr Joleen`s vorübergehendes Heim. Sie bekam die Box neben meiner braven und vor allem toleranten Araberstute Melody`s Girl und ich hoffte, dass die Ruhe der Stute sich ein wenig auf Joleen übertragen würde. Das Training würde ich erst starten, wenn Joleen sich richtig eingewöhnt hatte.

      ~*~

      Einige Tage später war es dann endlich soweit: Ich wollte das Stufentraining mit Joleen beginnen. Wir hatten natürlich auch in den letzten Tagen miteinander gearbeitet, doch das war mehr ein gegenseitiges Kennenlernen gewesen. Ich hatte mit Joleen Boden- und Stangenarbeit gemacht, war mit der Rappstute spazieren gewesen und hatte mich erst gestern auch schon einmal in ihren Sattel geschwungen. Einfach war das stürmische Pferd wahrlich nicht, doch wir kamen schon zurecht.
      Ich führte Joleen aus ihrer Box zum Putzplatz und freute mich, dass die Stute heute für ihre Verhältnisse wohl recht gute Laune hatte. Gestern beispielsweise hatte sie mich mit zur Boxentür gedrehtem Hinterteil und angelegten Ohren begrüßt. Blöd für sie, dass Samuel ganz einfach über den Zaun des Paddocks geklettert war und die Außentür ihrer Box geöffnet hatte. Immerhin hatte sie uns nicht beiden gleichzeitig drohen können. Heute jedoch ließ die Stute sich ohne größeres Tamtam zum Putzplatz bringen und auch brav anbinden. Ich lobte sie sofort und steckte ihr einen Apfelschnitz hin, von denen ich immer welche in der Tasche hatte.
      Das Putzen ließ Joleen sich wie gewöhnlich gern gefallen, nur beim Hufe geben giftete sie mich an. "Ach du kleine Zicke, du weißt doch mittlerweile, dass du da nicht drum rum kommst!", zog ich sie lachend auf, während ich mich gegen ihre Seite lehnte, damit sie mir den rechten Hinterhuf gab. Als Joleen`s Fell in der angenehm warmen Mittagssonne glänzte, bandagierte ich die Beine der Stute und sattelte sie anschließend auf. Dann führte ich Joleen in Begleitung von Meg in meine Reithalle. Hier hatten wir in den letzten Tagen schon ein paar Mal traineirt und ich wollte auch das eigentliche Stufentraining hier abhalten, da die Stute im Freien noch ein Gutes Stück schwerer zu händeln war. Ich stellte Bolonya Joleen auf der Mittellinie auf, gurtete nach und ließ die Steigbügel herunter. Beim Nachgurten schoss Joleen`s Kopf herum und die schwarze Stute schnappte nach mir. Ich sprang zurück und schimpfte mit ihr. Mein Opa hatte für derlei Probleme eine sehr wirksame Lösung gehabt. Er war Metzger und füllte einfach eine Schweineblase mit Senf, die er dem Pferd dann hinhielt, wenn es schnappte. Die armen Tierchen standen dann immer eine halbe Ewigkeit an einem Fleck und rollten ihre Zunge beinahe rückwärts, um den Geschmack loszuwerden. Allerdings hatte ich keines von ihnen je wieder einen Menschen beißen sehen. Leider standen mir solche Möglichkeiten nicht zur Verfügung, also musste ich anders damit klarkommen. Als Joleen wieder nach mir schnappte, gab ich ihr mit der flachen Hand einen leichten Klaps auf die Nase. Das tat der Stute nicht weh, war aber unangenehm. Entsprechend entrüstet sah sie mich dann auch an, doch ich meinte nur: "Tja Joleen, ich lege wirklich keinen Wert darauf, von dir gebissen zu werden - lass es, dann bin ich auch lieb zu dir. Überleg mal, ich würde dich einfach zwicken, wenn ich Lust darauf hätte!" Ich nahm die Zügel auf und wollte einen Fuß in den Steigbügel stellen, doch Joleen schwenkte das Hinterteil herum und ließ mich hinter sich herhüpfen. Super. Das hatten wir auch gestern schon gehabt. Da ich den Pferden ein solches Verhalten nie durchgehen ließ, sondern sie immer wieder in die Ausgangsposition stellte, bis sie still hielten, hatte ich geschlagene vierzig Minuten gebraucht, bis ich in Joleen`s Sattel saß. Ich hoffte inständig, dass sie das Spielchen heute nicht wiederholen würde. Tatsächlich saß ich bereits zehn Minuten später auf Joleen`s Rücken und konnte weitere fünf Minuten darauf endlich loslegen. Im Gegensatz zu dem Theater gestern war das schon ein echter Fortschritt. Anscheinend begriff die intelligente Rappstute langsam, dass sie das Training nur immer mehr in die Länge zog. Und dass ich den größeren Dickkopf hatte, war mir von Anfang an klar gewesen. Ich ritt Bolonya Joleen im Schritt um die Bahn, hielt die Zügel dabei auch noch locker, aber trotzdem in leichter Anlehnung. Wir mussten heute die Schritt-Galopp-Übergänge, das Rückwärtsrichten, Viereck verkleinern und vergrößern, sowie die Vorhandwendung erarbeiten. Dies alles sollte an einem Trainingstag zu schaffen sein, da ich das Rückwärtsrichten sowie das Schenkelweichen bereits vom Boden aus mit Joleen geübt hatte, um die Stute bestmöglich vorzubereiten. Ich nahm die Zügel ein wenig kürzer und trabte Joleen mit einem leichten Andrücken der Beine locker an. Zu meiner Freude wechselte die junge Stute bereitwillig in die schnellere Gangart und ließ sich auch hier noch gut kontrollieren. Ich ritt viele Tempowechsel, Schritt-Trab und Trab-Halten-Übergänge, um die Aufmerksamkeit der Stute bei mir zu behalten. Außerdem wärmte ich sie durch "Biegen und Wenden" mit Zirkeln, einfachen Schlangenlinien und Schlangenlinien durch die ganze Bahn mit drei Bögen auf beiden Händen ordentlich auf. Dann ging es endlich ans Eingemachte.
      Ich beschloss mit den Schritt-Galopp-Übergängen zu beginnen und parierte Bolonya Joleen zum Schritt durch. Dann ritt ich um die Bahn und gab Joleen zur zweiten Ecke der langen Seite hin die Hilfen zum Angaloppieren, indem ich mein äußeres Bein eine Handbreit hinter den Gurt legte, die Stute leicht nach innen stellte und auffordernd mit der Zunge schnalzte. Ich musste Joleen nicht zweimal bitten und die Rappstute sprang mir großen Sätzen vorwärts. Das Problem war eher, sie wieder durchzuparieren beziehungsweise auch, sie in einem kontrollierten Galopp zu halten. Ich beschäftigte Joleen mit halben Paraden und ritt Zirkel, damit die Rappstute nicht zu viel Tempo aufnahm. Schließlich drosselte Joleen ihr Tempo soweit, dass ich wieder richtig auf sie einwirken konnte und kurz darauf trabten wir auch schon wieder um die Bahn. Ich wiederholte den Schritt-Galopp-Übergang noch einige Male, bis Joleen nicht jedes Mal wie von der Tarantel gestochen losfetzte und lobte die Stute dann zufrieden. Ich war gespannt, ob sie sich beim Übergang vom Galopp in den Schritt genauso gut anstellen würde. Erneut galoppierte ich Joleen an, bereitete sie mit halben Paraden auf das Kommende vor und gab ihr schließlich Mitte der langen Seite die Hilfen zum Durchparieren in den Schritt. Zu meiner großen Überraschung reagierte die Rappstute fast augenblicklich, allerdings fiel der Übergang noch sehr holprig und unsauber aus, da Joleen zu hektisch gewesen war. Beim nächsten Mal ließ ich sie eine ganze Runde galoppieren, bevor ich das Ganze nochmals versuchte. Diesmal klappte es schon wesentlich besser und nach einigen weiteren Durchgängen fiel Joleen sauber in den Schritt. Ganz begeistert schien sie von der langsameren Gangart immer noch nicht zu sein, doch der Gehorsam würde sich erst mit ständigem Training sichtlich verbessern, das war dann erst einmal nicht mehr meine Aufgabe - sonst wäre Joleen wahrscheinlich Monate bei mir auf dem Gestüt.
      Ich gönnte der Stute eine Pause am langen Zügel und machte dann direkt mit dem Rückwärtsrichten weiter. Das Kommando: "Back!", hatte ich bereits eingeführt, jetzt galt es, dieses auch aufs Reiten zu übertragen. Ich parierte Bolonya Joleen bei A zum Halten durch, hob mich leicht aus dem Sattel und ließ die Zügel anstehen. Gleichzeitig gab ich ihr mit dem Stimmkommando zu verstehen, was ich von ihr erwartete. Joleen hob den Kopf und spielte unsicher mit den Ohren, doch dann verlagerte sie ihr Gewicht nach hinten. Sofort stellte ich den Druck ein und strich ihr lobend über den glänzenden Hals. Nun gingen wir bei jedem Durchgang einen Schritt weiter. Anfangs reichte es mir, wenn Joleen einen Schritt zurückging, zum Schluss wich sie eine ganze Pferdelänge, bevor sie wieder zum Stehen kam. Als nächstes war das Viereck verkleinern und vergrößern an der Reihe. Dies sollte eigentlich keine große Schwierigkeit darstellen, da Joleen das Schenkelweichen bereits beherrschte. Ich ritt die Rappstute im Schritt um die Bahn und stellte sie bereits in der zweiten Ecke der kurzen Seite leicht nach außen. Dann trieb ich sie aus der Ecke heraus mit dem äußeren Schenkel vorwärts-seitwärts, während ich die Bewegung mit dem inneren Bein und dem inneren Zügel begrenzte. Ab und an tippte ich Joleen sacht mit der Gerte an, damit sie die Hinterhand mitnahm - viele Pferde neigten nämlich dazu, vorne brav zu kreuzen, während sie hinten einfach nur "mit schlurften", das wollte ich natürlich vermeiden. Allerdings merkte ich auch, dass Joleen mit jeder Übung die wir machten ruhiger wurde. Vielleicht war auch sie eines von den Pferden, dass immer etwas neues zu tun brauchte, damit es brav mitmachte. Wie dem auch sei, ich würde mich ganz sicherlich nicht über Joleen`s Gehorsam beschweren. Etwa eine Pferdelänge vor E richtete ich Joleen geradeaus und ließ sie erst eine Pferdelänge nach E wieder zurück zur Bande weichen. Das war auch schon der ganze Spuk. Wir wiederholten die Lektion noch ein paar Mal, natürlich auch auf der anderen Hand und schließlich sogar im Trab.
      "Sehr gut, meine Hübsche! Jetzt hast du es für heute fast geschafft, dann darfst du auf die Koppel!", sagte ich freudig zu Joleen, während ich sie auf dem zweiten Hufschlag zum Stehen brachte. Nun ging es an die Vorhandwendung. Dazu stellte ich Joleen wiederum leicht nach außen in Richtung Bande, trieb mit dem äußeren Schenkelseitwärts und begrenzte die Bewegung wieder mit dem inneren Bein. Allerdings achtete ich hier besonders darauf, jeden Tritt einzeln herauszureiten, damit Joleen sich nicht angewöhnte, sich einfach herumzuwerfen. Als ich die Übung schließlich mit einer ganzen Parade beendete, konnte ich kaum glauben, wie gut die Trakehnerstute zum Ende hin mitgearbeitet hatte. Ich war völlig begeistert und teilte mich auch sofort Meg mit, die nach wie vor auf der Tribüne der Reithalle saß und uns aufmerksam zusah.
      Joleen bestrafte meine Unaufmerksamkeit sogleich mit einem kleinen Hüpfer, doch das war kein ernstgemeinter Versuch mich von ihrem Rücken zu bekommen und so fing ich mich gleich wieder. Grinsend ritt ich die Stute trocken und meinte zu ihr: "Du hast ja Recht. Wie kann ich es nur wagen, dich nach diesem tollen Training nicht ausreichend zu beachten. Schande über mich!"

      ~*~

      Eine Woche später fuhr Joicy mit ihrem Hänger auf mein Gestüt. Es war Zeit für Bolonya Joleen nach Hause zurückzukehren. Wir hatten in dieser Woche sämtliche Lektionen für Klasse A weiter vertieft und trainiert und mittlerweile ging Joleen eine sichere und gute A-Kür. Selbstverständlich musste immer noch sehr viel mit der temperamentvollen Stute gearbeitet werden, um ihre Launen in den Griff zu bekommen, doch sie war auf einem sehr guten Weg und insgeheim hoffte ich, das tolle Stütchen bald wieder im Training begrüßen zu dürfen...
      [15394 Zeichen | by Sammy]​
      Dir und sadasha gefällt das.
    • sadasha
      03.07.2016
      Auszeit

      Pflege für alle Pferde von Elsaria

      Mit einer großen Reisetasche, einem Wanderrucksack und Autoschlüsseln ging ich den am wenigsten besuchten Weg zum Parkplatz und bekud den Wagen. „Wo geht’s hin?“ Isaac stand mit Come Back Cupcake am Rand des Springplatzes und konnte durch die Bäume den Parkplatz und somit auch mich sehen. Als er mich ansprach fuhr ich zusammen und wandte mich hektisch um. „Ehm, ich bin für eine Woche in Deutschland.“ erklärte ich kurz und öffnete die Fahrertüre zum Auto. Isaac grinste jetzt breit über's ganze Gesicht. „Und da tust du so geheimnisvoll?“ Da hatte er recht, für einen Außenstehenden sah das vermutlich komisch aus. Aber meine Psychologin meinte, dass es keine gute Idee für mich wäre den Hof großartig zu verlassen, da ich mich noch immer nicht an alles erinnerte. Meine Eltern standen voll hinter ihr und so würden sie mich nie einfach so fahren lassen, wenn ich ihnen davon erzählt hätte. Das alles musste also niemand wissen. Isaac's Eingeweihtheit war da lediglich ein zu verkraftendes Übel. „Es soll niemand wissen.“ sagte ich schließlich eindringlich, stieg in den Wagen und bekam beim rückwärtssetzen noch Isaac's verwirrtes Gesicht mit, bis ich den Wagen umlenkte und den Hof in Richtung Fähre verließ.

      Nach etwa einem halben Tag Reise konnte ich endlich das Eifelgebirge vor mir sehen. Joicy hatte mich kurzfristig gebeten nach ihren Pferden zu sehen, sie war außer Haus und hatte mir den Schlüssel unter einer Pferdefigur auf einem Sockel am Tor hinterlassen. Soweit so gut. Der Schlüssel war tatsächlich an besagter Stelle und so lud ich erstmal meinen Krempel aus. Es war schon seltsam niemanden auf dem Hof zu sehen, aber es war mir recht so. Vom Innenhof aus konnte ich die Ponystuten Talya, Schlumpfine und Dream of Linnea sehen, die gemeinsam in einem großen Offenstall standen. Da Joicy mich nur um eine schnelle Pflege bat würde ich heute nur für die Verpflegung und Pflege sorgen. Morgen gibt es dann zusätzlich etwas Bewegung. Beim Betreten des Wohnhauses wurde mir mulmig. Spuren des Lebens waren hier deutlich zu sehen, aber es war niemand da. Es war als würde man in ein fremdes Leben unerwünscht einbrechen. Das besserte auch der Blick in den Kühlschrank nicht. Zwar lebte ich für meine Ausbildung zeitweise bei Joicy und kannte so ihre Gepflogenheiten, aber ganz alleine in ihrem Haus zu stehen war ungewohnt und unangenehm für den Moment. Plötzlich klingelte auch noch das Telefon. Ich beschloß es zu ignorieren und stattdessen meine Taschen ins Gästezimmer zu bringen, eine Dusche zu nehmen und dann mit dem Misten der Boxen zu beginnen. Circa 20 Pferde warteten außerdem auf ihr Futter. Auf dem Nachttisch im Gästezimmer lag eine Notiz.


      „Hey Hunter,

      ich hoffe dir geht es gut?

      Heute morgen hab ich es noch geschafft zu misten und gefüttert habe ich die Pferde auch.
      Die Futterpläne hängen an den Boxen. Mittags brauchen nur die Zuchtpferde eine kleine Ration und Abends nochmal alle.
      Danke, dass du dich kümmerst! Wir sehen uns die Tage, ich hoffe etwas früher fertig zu sein.

      Bis dann!“


      Ein riesengroßer Stein fiel mir vom Herzen als ich las, dass ich heute so gut wie Nichts mehr tun musste. Die Reise hierher hatte mich schon sehr ausgelaugt. An Schlaf dachte ich allerdings noch nicht. Stattdessen machte ich mir erstmal in Ruhe einen Kaffee, setzte mich damit ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ein um etwas Leben in die Räume zu bringen. Die unangenehme Stille war verschwunden und ich fühlte mich gleich etwas wohler. Der Kaffe wirkte seinen Zweck und so machte ich mich keine fünfzehn Minuten später schon wieder auf in den Stall. Bei jeder Box blieb ich kurz stehen und versuchte mir so gut es ging die Futterpläne einzuprägen. Direkt nebeneinander standen Bargeld, Skadi und Bifröst. Skadi war ein besonderer Schatz von Joicy, den sie niemals hergeben würde. Die hübsche Schimmelstute hatte es mir schon beim ersten Treffen angetan und ich machte auch heute immer noch gerne Scherze darüber, dass ich sie irgendwann stehlen würde, wenn Joicy mal nicht hinsieht. Hmm... das wäre wohl jetzt DIE Gelegenheit für einen Meisterstreich. Aber es war nicht meine Art. So seltsam wie ich zur Zeit auch gestimmt war, Pferde würde ich nicht verschwinden lassen. Die restlichen Boxen waren leer. Die Trakehnerstuten standen in Herdenhaltung auf einer großen Weide draußen. Die Hengste waren nach Verträglichkeit sortiert und so auf ein paar kleinere Wieden und Offenställe verteilt. Übrig blieben danach nur noch die beiden Fohlen Sacre Fleur und Magic Lanijos. Wie geplant fütterte ich den Zuchtpferden mittags ihre Portion Extra-Futter und abends bekam die ganze Meute ein Mahl.

      Hier in Deutschland herrschten zur Zeit große Unwetter. Kurz bevor es dunkel wurde entschied ich mich die Pferde, die jetzt noch draußen standen in die Ställe zu holen. Es stellte sich schnell heraus, dass das länger dauern würde als gedacht. Die Fohlen brachte ich als erste rein. Als nächstes die drei Ponystuten. Auch diese stellten mich vor keine Heruasforderung. Von meinen Pferden wusste ich, dass sich Hengste sehr gerne von ihren Stuten ablenken ließen und so holte ich erst die Trakehnerstuten in den Stall. Währenddessen begann es fürchterlich an zu regnen. S'cada und ich hatten Glück noch einigermaßen Trocken die Box zu erreichen. Gut für sie, ich musste nochmal raus. Bolonya Joleen, Shari, Petit Jayprada, Mystical Star und Celebration of Dance waren plitschnass als ich sie reinbrachte. Da es mittlweile dämmerte, konnte man den Regen auch nicht als angenehm erklären. Er war nicht nur nass sondern auch kalt und hart. Der Wind dabei war unerbitterlich. Die Hengste wiehrten und liefen zum Teil wie die Bekloppten am Zaun entlang. „Mein Gott...“ fluchte ich als ich Donnerschall tänzelnd und feixend am Strick hatte. „Jetzt reichts!“ Mit einem kräftigem Ruck vorwärts brachte ich den Hengst aus seiner Fassung und er lief irritiert mit. Auch die anderen Hengste ließen sich nicht so einfach abtransportieren wie erhofft. Der Sturm hatte ihnen wohl das Hirn weggeblasen. Nach gut einer Stunde waren auch Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw und Connery in ihren trockenen Boxen. Da die Hälte der Pferde nun klatschnass war hatte ich noch keinen Feierabend. Den Rest des ersten Abends verbrachte ich mit dem Auflegen von Decken auf nasse Pferderücken. Nach Mitternacht ließ ich mich totmüde aufs Gästebett fallen und schlief schneller ein als mir lieb war.

      Die restlichen Tage verbrachte ich wie auf meinem eigenen Gestüt damit, die Pferde zu beschäftigen. Ich brachte die Pferde abwechselnd auf Wieden, wo ich sie am häufigsten sehen konnte, wenn ich +ber den Hof lief und reiten war nur in der Halle möglich, da der Platz von der ersten Nacht einem See glich. Besonders die Hengste und etwas aufmüpfigeren Stuten versuchte ich mittels Longieren und Bodenarbeit auszulasten. Weitestgehend gelang mir das auch. Irgendwann nachmittags am dritten Tag der Woche in Deutschland hörte ich dann einen Wagen auf den Hof rollen. Joicy war wieder da!

      Mit einem strahlenden Lächeln kam sie mir entgegen und umarmte mich kurz zur Begrüßung. „Gut dich zu sehen. Siehst geschafft aus.“ Die Braune Shari schnaubte ungeduldig und riss den Kopf hoch um einem Wiehren hinterherzusehen, das aus dem Stall kam. „Alleine auf zwanzig Pferde aufzupassen und darauf zu achten, dass das Wetter keine größeren Schäden anrichtet laugt etwas aus.“ erklärte ich ebenfalls lächelnd. „Du solltest die Hengstpaddocks ablaufen, da waren zwei, drei Pfosten beschädigt, weil die Hengste abgedreht sind am ersten Abend.“ Joicy nickte. „Komm gleich mal rein.“ schlug sie vor und verschwand im Haupthaus, während ich Shari zurück in ihre Box brachte. Im Haus erklärte mir Joicy dass das diese Woche nicht so oft vorkäme und entschuldigte sich für die Kurzfristigkeit. Für mich war das kein Problem, es war eine Auszeit und neben dem etwas stressigen ersten Tag lief es ja ganz gut. „Wann geht es mit deiner Ausbildung weiter?“ fragte sie schließlich. „Wahrscheinlich nächstes Jahr. Sicher weiß ich es noch nicht.“ meinte ich schulterzuckend. Zwei Tage blieb ich noch auf dem Hof, bis ich meine sieben sachen abermals packte und zurück nach Hause fuhr.

      8156 Zeichen
    • Elsaria
      Der Giftanschlag



      Seit einigen monaten hatten wir einen komischen Nachbarn, der irgendwie nie gut auf uns zu sprechen war. Wir wussten nicht warum. „ joicy? Schwarzgold sieht komisch aus!“ hörte ich meine neue mitarbeiterin Kate mir sagen. Ich ließ alles liegen und rannte in den Stall. Mein Rapphengst war gerade dabei für die körung vorzubereiten das er jetzt krank werden würde, passte so gar nicht in unser Zeitplan. Ich erreichte Schwarzgold´s Box und da lag er schon nassgeschwitzt im stroh. „ holt den Tierarzt!“ schrie ich und in die Box. Ich versuchte meinen Rapphengsten wieder auf die beine zu kriegen. „ komm schon du schaffst das!“ munterte ich ihn mit zittriger stimme auf. Es stand fest das jemand ihn vergiftet hatte, den Schwarzgold, lief derzeit sehr gut im synchronspringen und desshalb stand er in der Box und wurde per hand zum graß geführt. Schwarzgold war einer meiner hoffnungsträger der werdenden Trakehnerzucht die ich mir mühsahm aufbaue. Inzwischen hatte ich bereits 2 Deckhengste und 1 Zuchtstute. Wobei Donnerschall nur noch 2 Jahre Deckzeit hatte bevor ich ihn in Rente schicken werde. Der Alte Hengst hatte dies wohl gut verdient, jedoch müssten die anderen hengste schon geköhrt sein, und dieser Giftanschlag schlug uns wieder einen meilenstein zurück. „Kate ruf den tierarzt an!“ rief ich. Ich wartete im Stroh auf den tierarzt. Von der box aus wies ich meinen Mitarbeitern an,die arbeiten zu erledigen. „Kate heute kommen noch 2 Neuankömmlinge an, um du dich dann kümmerst, davor, bringt ihr die fohlen auf die weide, dann kümmerst du dich um die Stuten, skadi, Petit Jayaprada, Shari, Scada Schlumpfine.. Somit war kates aufgaben gesagt. Elena sollte sich um Tayla.Dream of Linnea,celabration of Dance, mystical star kümmern. John sollte sich um die hengste widmen, donnerschall, connery, Sir outlaw der seit kurzem wieder hier war,und golden jam kümmern. Bolonya joleen würde ich mich nach dem tierarzt kümmern. Nun herrschte ein reges treiben auf meinem hof, Es wurden die Pferde nach einander aus den Boxen geholt und gearbeitet. „ Der Tierarzt kommt so schnell wie möglich!“ rief kate mir zu. Ich versuchte meinen Hengsten mit stroh zu trocknen. Es gingen ewigkeiten bis der Tierarzt endlich da war. Nun musste ich ihn arbeiten lassen und hoffte auf das beste.



      Der Tierarzt war gerade vom Hof abgefahren und ließ mich noch im dunkeln. Nun schaute ich mich um und sah das bereits alle Pferde gemacht worden waren nun konnte ich zu Bolonya Joleen. Die Rappstute mit blauen augen, hat es fast dick hinter den ohren, aber ich liebte die Stute. Ich striegelte die stute, die heute außnahmsweiße mal ruhig da stand. Ich legte dann den Sattel auf und trenste sie . Dann longierte ich die stute ab. Und schwang mich in den Sattel. Heute würde ich nur leichte arbeit machen, den meine Gedanken waren nun wirklich nicht bei ihr sondern bei Schwarzgold.

      Nachdem ich mit der Stute fertig war, ging ich ins haupthaus in der hoffnung das mein Tierarzt sich meldete.
    • Muemmi
      [​IMG]

      (c) Muemmi | 4632 Zeichen | 10.11.2016

      Trainingsbericht für

      Bolonya Joleen | Dressur | A -> L

      Trainerin: Luisa Goeke | Leiterin SPZ Naundorf

      "Tut mir Leid Idefix. Du kannst leider nicht mitkommen. Die zwei sind schwierig, du weißt doch, dass du dann hier bleiben musst, wenn ich schwierige Pferdchen trainiere." Ich kraulte meinem Jack Russel hinter den Ohren, deutete auf seine Decke und schloss dann den Kofferraum, aus dem ich mein Equipment geholt hatte. Er sah mich kurz mit schräg gelegtem Kopf an, dann widmete er sich wieder seinem Kauknochen. Mal sehen, ob die zwei danach auch so auf mich hören, dachte ich mir und ging Richtung Haupthaus. Joicy McFlower hatte mich heute zu sich auf den Hof geladen, ich sollte zwei Pferde in den Disziplinen Dressur und Military weiter bringen. Sie hatten beide schon Turniererfahrung und waren schon in Klasse A, allerdings zeigten beide noch Potenzial, dass es jetzt galt, in die richtigen Bahnen zu lenken. Joicy war freundlich, aufgeweckt und bot mir gleich das Du an, während sie mich durch die Stallungen führte.

      Zu allererst sollte ich Bolonya Joleen ins Training nehmen, dann den Hengst Sir Outlaw.

      Die schwarze Trakehnerstute war ein wirkliches Prachtexemplar, mit breiter Blesse und blauen Augen. Ich war sofort hin und weg von ihrem Exterieur, musste aber auch bemerken, dass sich die Stute ihrer edelen Erscheinung durchaus bewusst war. Sie ließ sich trotzdem ohne weiteres von ihrer Besitzerin putzen und von mir satteln. "Wenn ich später mit Sir Outlaw ins Gelände gehen sollte, wäre es wirklich super, wenn du ihn mir dafür warmreiten könntest. Ich würde mir dann auch gern eine Runde ansehen, die du mit ihm springst, dann würde ich übernehmen. Wäre das so in Ordnung für dich?" Joicy lächelte mich an und nickte. "Klar, wo ich nur helfen kann!" Ich lächelte zurück und streichelte noch einmal über Joleens Hals, dann ging ich mit ihr hinüber in die Halle. Dort waren wir fast eine Stunde alleine, ich wollte sie insgesamt 90 Minuten trainieren. Die Rappstute merkte sofort, dass jetzt jemand anderes im Sattel saß und wollte auf meine treibenden Hilfen nicht so wirklich reagieren, wie ich es gewohnt war. Sie spielte mit den Ohren, nahm den Hals leicht hinunter und versuchte zu buckeln. Es war leider nicht die Art des verspielt, testenden Buckelns, sondern die von der machtklärenden Seite. Ich ließ ihr das nicht eine Sekunde durchgehen, setzte an Schulter und Kuppe kurz antippend die Gerte ein und saß sie aus. Nach zwei weiteren Minuten platzte dann der Knoten. Joleen hatte verstanden - und wechselte zum traumhaftesten Dressurpferd. Obwohl sie sonst immer in der Abteilung mitgelaufen war, machte sie ihre Sache sehr gut und ging mir korrekt am Zügel. Die verschiedenen Tempi der drei Gänge musste ich allerdings länger mit ihr üben, wechselte die Übergänge, die Lektionen, verlangsamte sie, ließ sie austreten und sowohl Volten als auch Zirkel gehen. Ihr Galopp war anfangs etwas abgehakt, aber mit dem richtigen Nachtreiben und der Schwungentwicklung trat sie sauber unter und war leicht zu sitzen. Noch einmal übten wir neben dem Arbeitstempo im Trab und Galopp die verstärkte und versammelte Variante, bis ich mit der Trakehnerin zufrieden war. "Braves Mädchen!" lobte ich sie, klopfte ihr den Hals und gab ihr die Zügel etwas hin. In diesem Moment kam Joicy mit Sir Outlaw in die Halle und fing an, ihn warm zu reiten. Jetzt ließ ich Joleen mit der Hinterhand wenden, worauf sie anfangs nicht wirklich Lust hatte. Sie trat nur zögerlich um, ich trieb sie weiter und schaffte die Aufgabe. Noch einmal ließ ich sie im Trab laufen, ritt eine Volte, parierte zum Schritt und stoppte. Beim zweitem Mal wendete sie die Hinterhand fließend um, stand sauber da und kaute auf der Trense. "Super gemacht, feines Mädchen!" lobte ich sie und ritt sie ab. "Sie sieht geschafft aus!" meinte Joicy und lachte. "Ja, das will ich auch hoffen, sie darf jetzt ganz offiziell in der Klasse L gehen!" meinte ich, klopfte der Stute noch einmal den Hals und rutschte dann mit leichtem Bedauern aus ihrem Sattel. "Eine Prinzessin fürwahr, aber eine Schöne und Begabung hat sie, das muss ich schon sagen. Sie nimmt die Hilfen sehr sehr gut an, nur das Geteste am Anfang nervt. Da braucht sie einen festen Reiter." "Wechseln wir?" meinte Joicy, die sehr zufrieden war mit dem, was sie gesehen hatte und übergab mir Outlaw.

      Nachdem auch Outlaw fertig trainiert war, trank ich mit Joicy noch einen Tee im Reiterstübchen. Zu meinen Füßen jetzt Idefix, der sich wahnsinnig über die Streicheleinheiten der Fremden gefreut hatte , besprach mit ihr die weiteren Trainingseinheiten, was sie zu beachten hatte und gab ihr noch einige wertvolle Tipps, bevor ich mich mit meinem Vierbeiner wieder auf den Weg nach Hause machte.

    • sadasha
      12. Januar 2017
      Pflege aller Pferde von Elsaria
      Celebration of Dance, Iceflower, Princess Sansa, Schlumpfine, Dream of Linnea, Skadi, Belijana, Bifröst, Sacre Fleur, Jinx, Bolonya Joleen, Mystical Star, PetiteJayaprada, Horik, Lindwedel, Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw, Donnerschall, Connery

      Es war mal wieder an der Zeit Fleur einen Besuch abzustatten. Die Schwangere war noch immer ein wenig überfordert mit der Situation und zur Zeit fielen auch noch ein paar ihrer Mitarbeit wegen Krankheit aus. Für mich war es daher selbstverständlich ihr auszuhelfen. Gut einen Tag dauerte die Reise von England nach Deutschland, mit zwei großzügigen Pausen dazwischen.
      Voller Freude empfing mich meine Freundin. „Danke, dass du gekommen bist!“ ein wenig überschwänglich umarmte sie mich und schob mir dabei ihre Babykugel in den Bauch. Behutsam drückte ich sie von mir weg. „Das ist doch klar. Wie geht es dir denn?“ - „Im Moment ganz gut, meinst du du könntest damit anfangen die Hengste zu misten und auf die Weide zu bringen? Die kriegen langsam Langeweile...“ besorgt sah sie zu den Stallungen aus denen das muntere Gewieher und Klopfen der Pferde zu hören war. „Darf ich mich vorher irgendwo ablegen?“ Ich hob meine Tasche von der Schulter auf den Boden und streckte mich einmal komplett durch. So lange zu sitzen tut einfach niemandem gut.
      Nach einer viertelstunde Regenerationszeit stand ich halbwegs wach im Hengststall und brachte Horik, Lindwedel, Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw, Donnerschall und Connery nacheinander auf ihre Weiden, damit ich mit dem Misten anfangen konnte. Je länger ich arbeitete, umso müder wurde ich. Irgendwann kam jedoch die Routine zurück und ließ mich wie von alleine die Abläufe abarbeiten. Das verleitete mich dazu die Schubkarre ständig in die falsche Richtung zu fahren, bis ich merkte dass ich ja in Deutschland war und nicht auf meinem eigenen Hof. Nachdem die Hengste soweit wieder sauber standen machte ich bei den Stuten und Fohlen weiter. Celebration of Dance, Iceflower, Princess Sansa, Schlumpfine, Dream of Linnea, Skadi, Belijana, Bifröst, Sacre Fleur, Jinx, Bolonya Joleen, Mystical Star und PetiteJayaprada waren bereits gefüttert und standen glücklich und zufrieden im Herdenverband auf einer Weide. Als ich den Stall betrat sah ich endlich einen Mitarbeiter und grüßte ihn freudig. „Hey! Die Seite hab ich schon fertig, ich geh jetzt rüber zu den Hengsten -“ - „Die sind schon gemistet und stehen auf ihren Weiden.“ warf ich ein. „Gut, dann mach ich mit der Bewegung weiter.“ Wir nickten uns gegenseitig ab und liefen dann zu unserer Aufgabe. Als auch hier alle Boxen frisch gemistet und neu eingestreut waren kümmerte ich mich wieder um Fleur. Sie saß in ihrem Büro und brütete über einigen Papieren. Bemüht leise setzte ich mich neben sie. „Kann ich helfen?“ - „Du stinkst.“ Verwirrt sah ich sie an. „Ich hab deine Boxen gemistet, was erwartest du?“ - „Geh dich duschen.“ - „Yes, Madame.“ Ich salutierte ihr und machte dann auf dem Absatz kehrt und genoß die Dusche, die mich endlich weckte. Erfrischt und mit zwei Tassen Kaffee in der Hand kam ich zurück ins Büro und half Fleur endlich bei ihrem Papierkram. Erst als wir beide hungrig waren verließen wir den Raum und ließen den Abend mit Pizza und Fernsehen ausklingen.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Elsaria
    Datum:
    16 Mai 2016
    Klicks:
    1.097
    Kommentare:
    22

    EXIF Data

    File Size:
    323,5 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Exterieur
    Name: Bolonya Joleen
    Spitzname: Bolo, Joleen
    Geburtsdatum: 9 Jahre
    Geburtsort: Carlifornia
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 170cm
    Rasse: Trakehner
    Fellfarbe: Rappe
    Charakter Launisch, extravagant, schwierig

    Stammbaum
    Hengst: Imotep
    Hengst: Contul
    Stute: Isaria

    Stute: Beverly Hilary´s Daugther
    Hengst: Fabel
    Stute: Benja

    Geschwister: unbekannt

    Interieur
    unbekannt

    Zucht
    Zuchtzulassung: [ x] ja | [] nein
    Decktaxe: 350
    Nachkommen: 6

    Besitzer: Joicy MC Flower ( Elsaria)
    Vorbesitzer:Kenneth Jenkins
    Züchter: Bearbrook
    VKR: Bearbrook
    Kaufpreis:
    Zu Verkaufen: [ ] ja | [x] nein
    Verkaufspreis: -

    Pferdesport
    Eingeritten: [x] ja | [ ] nein
    Eingefahren: [] ja | [ ] nein
    Trainer: schattentanzer
    Letzter Besuch: 17.05.16

    Eignung
    Dressur: M
    Springen: S
    Fahren E
    Distanz E
    Western E
    Rennen E
    Gallopprennen E
    Military: A

    Schleifen und Pokale
    Gewinnerin einer SK 448
    [​IMG]

    3. Platz im 269. Military
    [​IMG]
    1.Platz im 152 Syncronspringen
    [​IMG]
    3. Platz im 153 Synchronspringen
    [​IMG]
    2.Platz im 154 Syncrhonspringen
    [​IMG]
    1.Platz im 158 Synchron
    [​IMG]
    1.Platz im 168 Synchron
    [​IMG]
    3.Platz im 172 Syncron
    [​IMG]
    3, Platz syncron
    [​IMG]
    Gesundheit
    Gesundheitszustand: [x] gesund | [ ] krank
    Tierarzt: Tierklinik Eddi Cain
    Letzter Besuch: -
    Hufschmied:Hufschmiede Glorias
    Letzter Besuch: 17.5.16
    Beschlag: Aluminiumeisen

    Nachkommen:
    Donnerschall´s Jubilee von Donnerschall - 1,5 monate
    Bouleward Showcaster von Schwarzgold -3 jahr
    Menetetty aus Ardanos Sirius- 4 Jahre (veredelter Hannoveraner)
    Sacred Assault von Sankt Pauli -5 jahre
    Ciri riannon von Cosmic Dawn - Geburtsjahr 2018
    Marvel von raw depression

    Deckplan: