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Savo

Bloody Secret

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Bloody Secret
Savo, 3 Jan. 2014
    • Eddi
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      Am Ende des Tages machte ich mich doch noch einmal auf den Weg zu zwei Patienten. Feuerschweif hatte in der Praxis angerufen und gefragt, ob ich zum Impfen noch vorbeikommen könnte. Da ich sowieso nichts mehr zu tun hatte, sagte ich zu und machte mich kurz darauf auf den Weg. Sicherheitshalber überprüfte ich die Vorräte, ehe ich losfuhr, nicht dass doch noch ein Notfall dazwischen rutschen würde. Doch wie erwartet blieb die Fahrt ruhig und auf dem Gestüt wurde ich schon von Feuerschweif begrüßt. Sie führte mich in den Stall, wo, bereits angebunden, schon mein erster Patient wartete. „Das ist Loke, ein sechsjähriger Hengst.“ klärte mich Feuerschweif auf und ich machte mich mit dem schicken Kerl bekannt. Er war sehr lieb und schien sich nur zu gerne kraulen lassen, so würde ich heute einen angenehmen Patienten haben. Nach den Schmuseinheiten packte ich meine Sachen aus und machte mich direkt an die Untersuchung. Zuerst kontrollierte ich den Pupillenreflex des Hengstes, schaute mir Ohren und Nüstern an und hörte Herz und Lunge ab. Alles war okay und Loke schien kerngesund. Auch als ich seinen restlichen Körper überprüfte, konnte ich keine Auffälligkeiten entdecken und seine Temperatur lag vollkommen im Normalbereich. Ich lobte den Hengst ausgiebig und machte die erste Spritze bereit, während sich Feuerschweif zu ihrem Hengst gesellte und ihm beruhigend die Stirn kraulte. Loke schien keine Spritzen zu mögen, doch da musste er jetzt durch. Nach ein paar Sekunden war schon gegen Influenza geimpft und die Spritze gegen Tetanus schob ich direkt hinterher. „Noch zwei.“ meinte ich beruhigend zu Loke und nach fünf Minuten war er auch gegen Tollwut und Herpes geimpft. Zufrieden lobte ich ihn und zu guter Letzt gab es noch die Wurmkur. Gemeinsam mit Feuerschweif schaffte ich es auch, ihm diese einzuflößen. Während Feuerschweif den Hengst wegbrachte und den nächsten Kandidaten holte, sortierte ich bereits meine Sachen um und legte alles neu und frisch bereit. Als nächstes stand vor mir eine Rappstute namens Bloody Secret und schon an ihrem Blick sah ich, dass diese Untersuchung kein Zuckerschlecken werden würde. Als ich ihr zum Schnuppern meine Hand hinhielt, drehte sie sich weg und ignorierte mich. Feuerschweif seufzte bereits leicht, doch ich ließ mich nicht entmutigen. Stattdessen zog ich den Kopf der Stute wieder sanft zu mir, um mit der Untersuchung anzufangen. Zuerst die Augen, dann Nüstern und Ohren, doch schon dabei stieß ich auf großen Widerwillen und musste zweimal vor den Zähnen der Stute flüchten. Feuerschweif stand mir bei und hielt Bloody Secret am Halfter fest, während ich Lunge und Herz abhörte. Danach tastete ich nur noch flott ihren restlichen Körper ab und schaute, wie hoch ihre Temperatur war. Alles war okay und ich konnte impfen, doch schon als die Stute die Spritze nur von weitem sah, fing sie an zu bocken. Wir hatten viel Mühe, ihr die Spritzen zu geben und plötzlich waren vier Spritzen allerhand. Erst nach einer Ewigkeit hatten wir es geschafft und ich lobte die Stute, doch die letzte Hürde stand noch an. Die Wurmkur musste Madame auch noch nehmen, zum Glück schien ihr Theater sie ein wenig geschafft zu haben, so dass sie nun nicht mehr gar zu viel Widerstand leistete und wir uns ans Werk machen konnten. Als dann auch sie fertig war, atmeten Feuerschweif und ich erleichtert aus. Sie brachte die Stute weg und packte meine Sachen zusammen. Danach verabschiedete ich mich von Feuerschweif und fuhr müde nach Hause.
    • Savo
      Die nächsten, die auf den neuen Hof kamen, waren Bloody Secret und Change your Mind. Secret kam direkt vom alten Hof, Change gabelten wir unterwegs noch auf. Anfangs zickten die beiden sich etwas an, doch sobald ich den beiden jeweils einen halben Apfel gab, beruhigten sie sich allmählich.
      Die Fahrt dauerte nicht lang, da waren wir schon im luftigen neuen Zuhause angelangt.
      Zuerst lud ich Secret aus, da sie schon länger im Hänger stand. Ich führte sie eine Runde über den Hof, dann brachte ich sie bei diesem herrlichen Wetter auf die Sommerweide der Stuten. Kaum hatte ich ihr das Halfter abgenommen, sauste sie auch schon davon und suchte sich den schönsten Flecken Gras, den sie gleich verspeiste.
      Ich ging zurück zum Hänger, holte Change raus und führte auch sie erst eine kleine Runde, bevor es zu Secret auf die Weide ging, wo die beiden Stuten um die Wette grasten.
    • Savo
      Ich lief auf die Weide und blicke über den See. Die Sonne war am Untergehen und ich konnte die schwarze Stute kaum ausmachen, die am Seeufer stand.
      "Bloody!", rief ich und die Schwarze hob den Kopf, Grasbüschel hingen ihr aus dem Maul und neugierig starrte sie mich an. Doch dann senkte sie den Kopf wieder, wahrscheinlich, weil ich nichts essbares in den Händen hielt.
      "Verfressenes Ding.", lachte ich und lief zu ihr hinüber, "Du warst jetzt lang genug draußen, ab gehts in den Stall."
      Eines ihrer Ohren drehte sich in meine Richtung, sie schnaubte und ich konnte gar nicht so schnell schauen, da war sie auch schon davongesprungen wie ein junges Reh und flitzte wiehernd über die Weide.
      Seufzend blickte ich ihr nach.
      "Bloody!", rief ich, pfiff und fluchte, doch sie dachte nicht einmal daran, zu mir zu kommen.
      "Nanook!", rief ich dann in Richtung Stall und mein Hund kam hechelnd angerannt.
      "Pferd!", gab ich ihm den Befehl und zeigte auf die schwarze Stute. Sofort rannte er los und bellte. Ich folgte ihm und zusammen trieben wir Bloody Secret in eine Ecke und es gelang mir, den Strick an ihrem Halfter zu befestigen.
      "Du Frechdachs.", lachte ich und führte die widerspenstige Stute in ihre Box, wo sie sich gleich an den Futtertrog hängte.
      Ich kraulte ihr schwarzes Fell, dann ging ich nach draußen
    • Savo
      Bloody war als nächstes dran. Noch immer regnete es, doch auch Bloody wollte sich bewegen. Also brachte ich Souls Putzkasten weg und holte dafür den der schwarzen Stute und die Longe.
      Aufmerksam beobachtete Bloody mich, während ich die Box öffnete, ihr das Halfter überzog und sie vor der Box anband.
      Ich strich mit der Bürste über ihr Fell, säuberte sie von vorn bis hinten, rubbelte einen Fleck an ihrem Po weg und kramte dann nach dem Kamm. Mein Kopf stieß mit Bloodys zusammen, die zurückschreckte und empört aufquiekte. Ich hielt mir den Kopf, versuchte sie nebenbei zu beruhigen und streichelte ihr beruhigend über den Hals. Schmerzhaft lächelnd gab ich ihr ein Apfelstück, bevor ich sie samt Longe in die Halle führte.
      Dort stellte ich mich in die Mitte, machte die Longe fest und trieb die Stute nach außen.
      Ich ließ sie erstmal laufen, ganz gemütlich im Schritt, bis sie warm war, dann ließ ich sie antraben. Nach einigen Runden bremste ich sie ab, lockte sie zu mir, wechselte die Seite und trieb sie mit einem Leckerli im Maul wieder nach außen. Nach ein paar Runden im Trab ließ ich sie angaloppieren, und schaffte es, sie eine Weile auf diesem Tempo zu halten.
      Nach etwa einer Stunde führte ich sie zurück in den Stall, bürstete noch einmal den Staub aus ihrem Fell und brachte sie in die Box zurück. Ich zog ihr das Halfter vom Kopf, füllte ihren Futtertrog, legte ihr den restlichen Apfel obendrauf und verließ den Stall
    • Bracelet
      Hufschmiedbericht
      Heute ging es wieder einmal zu Sandra May. Diesmal zu ihrer Stute Bloody Secret, welche im Umgang mit Hufschmieden noch sehr unerfahren war. Darum war es umso wichtiger ihr einen positiven Eindruck von dem Ganzen zu vermitteln und sie nicht abzuschrecken.
      Erst begrüßte ich die Hübsche und gab ihr eine Möhre um ihr zu zeigen, dass ich nichts böses wollte. Sandra hatte mir im Vorfeld erzählt, dass Bloody Secret ein Geheimniss für sich wäre und manchmal von wirklich brav auf einen sturen Esel umschwenken konnte.
      Davon war erst mal nichts zu sehen. Sie gab brav ihr Beinchen und ließ sich ausschneiden. Sie hatte sehr viel Horn an ihren Hufen, weshalb dies ein wenig länger dauerte. Trotzdem blieb sie ruhig stehen und tänzelte nicht herum. Auch während ich hinten links noch etwas an ihrem Huf korrigierte zeigte sie sich kooperativ.
      Das war's auch schon und die hübsche Stute bekam eine schöne, ausgiebige Streicheleinheit von mir und natürlich auch von ihrer Besitzerin. Danach verabschiedete ich mich auch wieder bei ihr.
    • Savo
      Ich konnte mich kaum aufraffen, in den Stall zu gehen. Zu viele Pferde waren nicht mehr da und der Anblick der übrigen Drei stimmte mich unsagbar traurig.
      Mein Freund war in dieser Zeit eine große Hilfe. Er mistete aus, fütterte Bloody, Soulseeker und Neela und putzte alle drei regelmäßig.
      Doch ich musste mich auch selbst um sie kümmern. Also zog ich meine warme Jacke an, lief über den durch den Frost knirschenden Kiesweg und betrat den Stall. Zuerst war Bloody dran, die in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen war.
      Bloody Secret begrüßte mich mit einem leisen Schnauben und einer warmen Dampfwolke, die mein Gesicht kurz einhüllte. Ich streichelte ihren Kopf und den vom Winterfell flauschigen Hals.
      "Na, meine Große?", murmelte ich und steckte ihr ein Leckerli zu, bevor ich das Halfter von der Boxentür nahm und ihr über den Kopf zog.
      Dann band ich sie vor der Box an und holte das Putzzeug aus der Sattelkammer. Ich bürstete den Staub aus ihrem Fell und löste alle Dreckbröckchen, die ich finden konnte. Als ich über den Bauch strich, machte sie sich lang, also ließ ich mir hier besonders Zeit und verwöhnte sie ausgiebig. Als das schwarze Fell glänzte, machte ich mit der Mähne weiter und kämmte jedes noch so kleine Knötchen raus. Ihre rote Strähne flocht ich ihr zu einem Zopf, das gleiche machte ich mit der Strähne im Schweif. Bloody ließ alles mit sich machen, sie hatte mich wohl vermisst.. Ich konnte mir vorstellen, dass sie hinsichtlich der Zöpfchen genervt die Augen verdreht hätte, hätte ich dies zu anderen Zeiten gemacht.
      Anschließend kratzte ich ihr noch die Hufe aus und warf ihr eine Decke über, die ich aus der Sattelkammer holte. Das dunkle Rot passte hervorragend zu ihr.
      Ich tauschte das Stallhalfter gegen ihr Führhalfter, befestigte einen langen Strick daran und ging dann mit ihr los auf einen Spaziergang in den Wald.
      Zwischendurch musste ich sie bremsen, damit sie mir nicht davonlief, auf geraden Strecken joggte ich aber auch neben ihr her. Nur wenige Vögel zwitscherten an diesem leicht nebligen Tag und Frost bedeckte das Laub auf dem Waldboden.
      Nach einer guten Stunde erreichten wir schließlich wieder den Hof und ich war noch ganz außer Atem von der letzten Trabstrecke.
      Im Stall angekommen, band ich sie noch einmal an die Box und kratzte die Hufe aus. Anschließend brachte ich sie wieder hinein und gab ihr noch ein Leckerli.
      Ich checkte die Funktionstüchtigkeit der Tränke und füllte etwas Futter und Heu in die jeweiligen Tröge und schloss die Boxentür hinter mir.
      Occulta gefällt das.
    • Eddi
      Verschoben am 20.07.2017
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Savo
    Datum:
    3 Jan. 2014
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    Kommentare:
    7
  • Bloody Secret
    Rufname: Bloody, Secret

    Aus der:
    unbekannt
    Von: unbekannt
    Rasse: Holsteiner
    Geburtsdatum: 03.01.2007
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 1,67

    Besitzer:
    Savo
    Vorbesitzer: -
    Ersteller: Savo (Feuerschweif)
    VKR: Savo

    Fellfarbe:
    Rappe
    Abzeichen:
    Kopf: -
    Beine:
    v.l. - v.r. - h.l. - h.r. -
    Gesundheit: *****
    Hufzustand: *****

    Qualifikationen:

    Military E
    Dressur A
    Springen E
    Distanz E
    Fahren E
    Galloprennen E


    Eingeritten:
    ja
    Gekört: nein
    Nachzucht: /

    Charakter:
    Bloody Secret ist wie ihr Name schon sagt, ein Geheimnis für sich. Man weiß nie, was in ihrem Kopf vorgeht. Mal ist sie brav und anhänglich wie ein Fohlen, mal ist sie störrisch und eigensinnig wie ein Esel. Aber wenn es darauf ankommt, kann man sich auf sie verlassen.

    Erfolge:

    2. Platz - 392. Dressurturnier



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