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Leaenna

Blackbeard

Blackbeard Zum Pferd Geburtsjahr: '03 Farbe: Falbe Abzeichen: - Blesse - Flecken an Schulter und Kruppe - v.l. weiße Fessel - links weiße Ohrspitze Stockmaß: 1,54 Geschlecht: Hengst Zuchtpapiere? vorhanden Geschwister? keine Nachkommen? noch keine Gelassenheitstraining mit Bravour absolviert, beherrscht sowohl Reining als auch Cutting. Schmiede- & Verladefromm. Qualifikationen: Dressur: E Springen: E Western: S Military: L Galopprennen: A Erfolge: [BHK 284] Appaloosas & Quarter Horses [SW 209] Falben 1. Platz 174. Westernturnier 3. Platz 175. Westernturnier 3. Platz 176. Westernturnier 3. Platz 107. Militaryturnier 2. Platz 111. Militaryturnier 1. Platz 189. Westernturnier 3. Platz 196. Oster-Galopprennen

Blackbeard
Leaenna, 24 Jan. 2011
    • Leaenna
      Sammelpflegi Februar 2011

      Als ich heute morgen lange ausschlief, dann aufstand und die Vögel zwitscherten; als ich gemütlich zum Stall radelte, mir die Sonne ins Gesicht scheinen ließ und die ersten Schneeglöckchen am Wegrand blühen sah; als Your Sweety und Desirae of the Dunes, zwei meiner Welshdamen, neben meinem Radweg auf der Koppel entlanggaloppierten und sich ein Wettrennen lieferten; als Pitch Black Progress, das sonst eher ungnädige Tier, mich mit einem Wiehern begrüßte; als Natlas Schatten mir liebevoll den großen Kopf gegen den Bauch drückte; da war ich mir sicher, dass der Tag nicht mehr schöner werden konnte. Ich sollte eines besseren belehrt werden. Gerade war ich dabei, Yesterdays Box ausmisten - insgesamt bereits die dritte - , als das Stalltelefon schrillte. Einen Moment war alles still, dann hörte ich Schritte und kurz darauf die undeutliche Stimme eines jungen Mannes, der das Gespräch für mich angenommen hatte. Tyler, mein Stallbursche. Ein Lächeln huschte über meine Lippen. Ich hätte wissen müssen, dass er im Stall war. Der introvertierte Kerl war selten woanders, auch wenn man ihn nicht oft zu Gesicht bekam - wie auch immer er das schaffte. Es waren nur Wortfetzen, die aus dem Reiterstübchen bei mir ankamen, doch dass ich mich nicht verhört hatte als ich glaubte ihn "Ich hole sie" sagen zu hören, bestätigte sich mir, als er kurz darauf den schwarzen Haarschopf um die Ecke schob. "Patricia? Telefon für dich. Hedone ist dran."
      Hedi! Mein Herz schien einmal auszusetzen nur um danach noch schneller zu schlagen. Wow, wie lange hatte ich mit ihr keinen Kontakt mehr gehabt? Und wie war es gekommen, würde ich uns doch als sowas wie Freunde bezeichnen? Und
      was hatte sie nun dazu bewegt, so spontan anzurufen? Fragen über Fragen, die mir im Kopf herumschwirrten, als ich
      die Mistgabel an die Boxenwand lehnte, mich aus dem Strohhaufen hervorwühlte und strahlend zum Reiterstübchen...
      hüpfte. "Hey Hedi, was gibts?" ...Mein Lächeln erstarb. Für eine Sekunde. Dann kam es wieder, und gleichzeitig schossen mir Tränen in die Augen. ---
      "Es geht einfach nicht mehr. Ich kann so selten zum Stall und es tut mir einfach leid für die Pferde, dass sie das dann ausbaden müssen und nicht gepflegt werden." Mitfühlend nickte ich rund eine Stunde nach dem Telefongespräch und nippte an der Tasse Kakao, die Hedone mir hinstellte. "Du weißt, dass sie bei mir in guten Händen sind, oder?" fragte ich vorsichtig; die Antwort war ein aufrichtiges Lächeln. "Sonst hätte ich sie dir nicht anvertraut, Payty." Draußen auf dem Hof verluden Tyler und ein Stallbursche von Hedone zwei Hengste auf meinen Hänger. Blackbeard und Like Rain in the Desert. Ein neuer Freund, der in meinen Stall einziehen würde - und ein alter Geliebter, der endlich seinen Weg zurück nach Hause fand. ---
      Nachdenklich stand ich am Weidezaun und beobachtete die Sonne bei ihrem täglichen Verschwinden hinter die Hügelkette am Horizont. Nicht weit von mir scharrte Schneeleopard auf dem Boden, um sich kurz darauf fallen zu lassen und sich mit einem wohligen grunzen zu wälzen. Ein Lächeln huschte über meine Lippen. Ich liebte meine Pferde; alle. Auch wenn ich mal eines hergab, es war nur zu ihrem Besten. Denn wie sagte man so schön? Was du liebst, lass gehen. Kommt es zu dir zurück, gehört es dir - für immer.
    • Leaenna
      We All Fall In Love Sometimes
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      >> Wise men say, it looks like rain today

      it crackled on the speakers and

      trickled down the sleepy subway train

      heavy eyes could hardly hold us

      aching legs that often told us

      Its all worth saying

      We all fall in love sometimes.
    • Leaenna
      We All Fall In Love Sometimes
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      >> The full moon's bright

      and starlight filled the evening

      We wrote it and I played it

      Something happend its so strange this feeling

      Naive notions that were childish

      Simple tunes I tried to hide it when it comes

      We all fall in love sometimes.
    • Leaenna
      Jede Woche eine neue Welt

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      Sonntag
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      "...und wo ist Nadja?" Ich schob die Augenbrauen zusammen, als die Kinder mit den Schultern zuckten und dann
      weiter in ihrem Müsli rührten. "Im Zimmer. Die hat Heimweh" erklärte Jannik, der das gar nicht nachvollziehen
      konnte. Ich jedoch hatte das schon öfter erlebt, weshalb ich die Liste mit der Pferdeeinteilung nochmal beiseite
      legte und zu den Schlafräumen der Ferienkinder lief. Da saß das Mädchen mit roten Augen auf der Matratze und
      nestelte an einem Foto herum. "Hey" Ich ließ mich neben sie sinken und strich Nadja vorsichtig über den Arm.
      "Hast du gar keinen Frühstückshunger?" Sie schüttelte den Kopf, setzte an, etwas zu sagen - und plötzlich rollten
      ein paar Tränchen. "Och, komm mal her... Hast du denn gar keine Lust, gleich reiten zu gehen?" - "Doch schon"
      kam die geschniefte Antwort, "Aber ich hab Angst, dass ich mit dem Pferd nicht klarkomme. Ich kann doch noch
      nicht gut reiten." Wäre ja auch noch schöner, wenn wir hier nur gute Reiter hätten, die Anfänger waren mir immer
      am liebsten; aber das sagte ich nicht. "Mit Desirae gestern hat es doch gut geklappt, oder? Möchtest du die
      wieder reiten?" Die Stute war auch schön klein, vor großen Tieren hatten die Kinder dann oft Respekt. Nadja
      nickte und lächelte, als ich sie in die Seite piekte, auch schon wieder. Kinder waren so leicht glücklich zu machen..!
      "Aber wenn du reiten willst, musst du erstmal was essen, sonst hast du ja gar keine Kraft..!"
      Die Kinder der Anfängergruppe hatten mit Jeannys und meiner Hilfe gesattelt und geputzt, nun gurtete ich noch
      einmal nach und half Michelle auf Sweety; Maren hatte den Strick der Ponystute in der Hand, den wir noch
      zusätzlich in die Trense eingehakt hatten. Nadja und Moto teilten sich Desirae, so sollten erstmal alle ein Gefühl
      für die Pferde bekommen und die Gewissheit, dass nichts passierte. Heute gingen wir sowieso erstmal nur eine
      lange Schrittrunde und die vier Mädchen wechselten sich auf halber Strecke mit dem Reiten ab. Als wir
      zurückkamen, hatte Jeanny schon mit den Fortgeschrittenen deren Pferde fertig gemacht. Jannik machte eine
      gute Figur auf Siebenfinger, der älteren Lea hatte ich Pitch zugeteilt, denn ich wusste, dass sie auch mit etwas
      schwierigen Pferden gut klar kam; Lea die Kleine wirkte winzig auf Rain, aber dafür war der wenigstens
      grottenbrav und Laura hätte ich mit ihrer Figur auf kein kleineres Pferd als Blackbeard setzen können. Auch
      diese etwas besseren Reiter würden heute erstmal nur Schritt gehen, um die Pferde kennenzulernen, das
      übernahm Jeanny, während ich das Mittagessen vorbereitete - Acht hungrige Mäuler machten sich dann nach
      dem Ritt auch sofort darüber her. Am Nachmittag wiederholten wir das Spektakel noch einmal; am Abend
      brachten wir alle zusammen die Pferde auf die Weide.
    • Leaenna
      Jede Woche eine neue Welt

      Sa
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      Montag
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      Um der Mittagshitze einen Schritt vorauszusein, machte die erste Gruppe ihre Pferde heute schon direkt nach dem Frühstück fertig. Ich wollte jetzt auch den Anfängern jeweils ein einzelnes Pferd zuteilen, denn spätestens wenn dann das erste mal getrabt wurde und die Partnerin mitlaufen musste, war das Gejammer immer Groß. Nadja bekam Valentine's Day, Moto Pino, Michelle Sweety und... "Ich will aber kein eigenes Pferd!" Das hatte es noch nie gegeben. Maren schien sich aber sehr sicher und stemmte trotzig die kleinen Ärmchen in die Hüften. "Michelle und ich wollen uns Sweety teilen!" Ob Michelle das wirklich wollte? Sie und Maren waren Freunde, aber ich schätzte die Kleine Blonde eigentlich mutiger ein. Dennoch - sie nickte, und was sollte ich da machen, außer zustimmen. Ihr Pech. "Jeanny, machst du mit den Fortgeschrittenen die Pferde fertig, während wir weg sind?" bat ich meine Gehilfin und erklärte ihr, dass die Aufteilung dieselbe wie gestern bleiben würde: Lea Eins bekam Pitch, Lea Zwei Rain, Laura Blackbeard und Hahn-im-Korb Jannik ritt Siebenfinger. Dann schneppte ich mir noch einen Strick, den ich mir umhängte - es konnte ja immer mal sein, dass ein Kind Angst bekam und geführt werden wollte - und machte mich mit den Kleinen auf den Weg.
      Maren schlackerte wild und fröhlich mit den Beinen; ein Glück, dass das die ausgeglichene Ponystute Sweety nicht aus der Ruhe brachte. Und reden konnte das Kind ohne Ende; ich glaube, sie holte nichtmal zwischendurch Luft. Michelle trottete resignierend nebenher und warf ihr nur ab und an einen neidischen Blick zu. "Wollt ihr dann mal das Traben probieren?" fragte ich in die Runde und brachte damit zumindest die Augen von Nadja zum leuchten, sowie Motos, als ich die Frage nochmal auf Englisch wiederholte. Die Taiwanesin machte gar keine schlechte Figur zu Pferd, aber die meisten Kinder sprachen kaum Englisch, sodass sie wenig Anschluss fand. Aus diesem Grund bekam sie etwas mehr von meiner Aufmerksamkeit, auch wenn ich diese normalerweise fair auf alle Ferienkinder einzuteilen versuchte. Vorsichtshalber hakte ich den Strick in Vales Trense, um das erste Pferd etwas unter Kontrolle zu haben, da Nadja prinzipiell mit meterlangen Zügeln ritt und das auch nicht änderte, egal, wie oft ich sie darauf hinwies. Nach ein paar Trabschritten schon hörte ich den ersten Hilferuf - Maren. "Ich will nicht mehr Traben!" Himmel, dem Kind standen ja sogar die Tränen in den Augen. "Warum denn nicht, hast du Angst?" - "Nein, aber Traben ist ungemütlich." Na, dann. "Dann tausch mit Michelle." - "Die will auch nicht traben." Bitte? Schisser hatten wir immer mal, aber ich fand es nicht gut, dann die Freundin mit hineinzuziehen. Wenigstens die sollte doch ihren Spaß haben. Alles diskutieren brachte nichts; letztendlich trabte ich mit den beiden anderen einen Weg entlang und wieder zurück und die beiden Jüngsten warteten mit Sweety. Das Problem hatte ich wenig später mit den Frotgeschrittenen nicht. Im Gegenteil, die wollten am liebsten heute alle schon galoppieren. Aber damit würde ich noch warten, bis ich sicher sein konnte, dass auch alle mit ihren Pferden klarkamen. Am Nachmittag war es furchtbar heiß, weshalb wir alle zusammen - ohne Pferde - an den See gingen. Am Abend hatte ich eine horde nasse, aber müde, und, ich würde behaupten, glückliche Kinder, die in ihre Schlafsäcke krochen.
    • Leaenna
      Jede Woche eine neue Welt

      Sa
      So
      Mo
      Dienstag
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      Fr
      Sa

      Ich habe eine neue Sportart erfunden: Ponyjogging. Seit Maren kurzerhand
      für sie und ihre Freundin Michelle beschlossen hatte, dass sie sich Sweety
      "teilen würden", hatte ich nur darauf gewartet, wann Michelle zu mir kommen
      würde, weil sie ein eigenes Pony wollte; und das war heute nach dem ersten
      Ritt soweit. Maren war partout wieder nicht getrabt - natürlich nur, weil
      ihr das zu ungemütlich war - und Michelle war ja gar nichts anderes übrig
      geblieben, als nebenherzulaufen, bis sie an der Reihe war. "Das ist doch
      kein Problem." Ich hatte mit einem sanften Lächeln vom Kochtopf
      aufgeschaut. Heute hatte es Spaghetti gegeben. Das war immer eine riesen
      Sauerei, schmeckte aber wenigstens allen. "Du nimmst dann nachher Snoopy,
      ja? Der Schecke. Der ist ganz lieb."
      Und wie ich es vorausgesagt hatte, kam Michelle, dann beim zweiten Ritt, nicht nur wirklich gut mit Snoopy klar; sie machte sogar eine wirklich gute Figur auf dem Wallach und zeigte keine Angst vor dem Traben. Nur Maren gondelte auf Sweety immernoch hinterher und langsam fand ich das nicht mehr in Ordnung. Sie hielt die
      ganze Gruppe auf. Also setzte ich Jeanny auf Crazy Loop; sie führte die
      Gruppe solide zu Pferd an. Das wollte gelernt sein. Danach ritt Moto auf
      Pino, denn meine Kommandos von hinten wurden von Jeanny für die Taiwanesin
      übersetzt. Es folgte Nadja auf Valentine's Day, Michelle auf Snoopy - und
      schließlich ich mit einem Führstrick in der Hand, an dessen Ende Sweety und
      auf ihr drauf die panische Maren, die ihre Angst aber niemals zugeben
      würde. Das nebenherrennen hatte für mich - man sollte ja immer positiv
      denken - zwei gute Seiten. Zum einen blieb ich fit und zum anderen hatte
      ich kein bisschen Atemluft mehr, um mich mit dem kleinen Mädchen zu
      unterhalten.
      Die Fortgeschrittenen durften heute zum ersten mal galoppieren - aber
      natürlich nur, wer wollte. Jannik auf Siebenfinger und Lea auf Pitch Black
      Progress trauten sich. Mit der anderen Lea auf Rain und Laura auf dessen
      Weidekumpel Blackbeard wartete ich am Fuß der kurzen Galoppstrecke. Sie
      bestand aus einem Feldweg, der von unserer normalen Seerunde abzweigte und
      einen kleinen Hügel hinaufführte. Oben angekommen, endete er in einem
      kleinen Trampelpfad im Gebüsch. "Und da wendet ihr dann und reitet im
      Schritt zurück. Nur im Schritt! Alles klar?" schärfte ich den zwei
      aufgeregten Kids noch einmal ein, aber Jannik war schonmal hier gewesen,
      der kannte das schon. "Alles klar!" erwiederte er und salutierte
      spielerisch. "Dann auf mit euch!" Und schon waren sie um die Wegbiegung
      verschwunden. Da würde ich nicht mitrennen.
    • Leaenna
      Jede Woche eine neue Welt

      Sa
      So
      Mo
      Di
      Mittwoch
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      "Und das würdest du wirklich für mich tun?" Jeannys Antwort war ein herzliches Lachen. So lustig fand ich das gar nicht. Eher sehr aufopfernd. Aber sie nickte und stellte ihren Frühstücksteller in die Spüle. "Natürlich. Ich will am Ende der Woche ja auch etwas für mein Geld getan haben." Damit stand der Deal um den Rollentausch. Ich würde heute statt Jeanny die Abteilung anführen - Schon alleine, weil ich die Wege besser kannte. Und dass ich damit um den blutigen Hörsturz, den mir Maren sonst unausweichlich beschert hätte, gebracht wurde, war ein netter Nebeneffekt. Die große Runde um den See kannte Jeanny sicher auch schon in- und auswendig. Heute wollte ich jedoch mit den Kindern durch den "Hexenwald" reiten, in dem es gar keine wirklichen Wege gab, denen man folgen konnte, nur einige Trampelpfade. Sich unter Ästen wegducken zu müssen oder die Pferde über Wurzeln klettern zu lassen war gerade für die Jüngeren meist ungemein spannend.
      "Aber es gibt doch gar keine Hexen!", war sich Michelle, die gerade den Schecken Snoopy sattelte, sicher. Der Wallach schnoberte ihr freundlich durchs Haar. Ich zwinkerte. "Bist du dir sicher?" - und hatte damit dem kleinen Mädchen genug Hirnfutter für die nächsten Stunden gegeben. Ich setzte meine Helferrunde fort, gurtete bei Your Sweety noch einmal nach, ehe Jeanny die zierliche Stute und ihre ebenso filigrane kleine Reiterin Maren ans Ende der Abteilung führte, um sich dort hinter Nadja auf Crazy Loop einzureihen. Moto ritt heute Blackbeard, dem machte es nämlich gar nichts aus, zweimal zu laufen. Im Gegenteil, das Rumgegondel im Gelände langweilte ihn ohnegleichen und die verhältnismäßig kurze Galoppstrecke reichte dem Großen nicht einmal, um wirklich Geschwindigkeit aufzubauen. Eigentlich war er kein Pferd für Reiterferien, aber ich hatte momentan kein anderes Pony. Wenn die Kinder weg waren, würde ich ihn mal wieder richtig arbeiten müssen, damit er nicht steif wie ein Brett wurde.
      Ich schwang mich auf Skippy. Die Mustangstute war noch viel weniger etwas für Kinder als BB oder Rain. Denn während die beiden sich zwar langweilten, aber brav jedes Anfängergehampel aushielten, war Skippy mehr als sensibel und außerdem sehr scheu gegenüber Fremden. Ich spürte, dass es ihr nicht behagte, so viele andere Pferde und Reiter hinter sich zu wissen. Doch sie hatte genug Vertrauen zu mir, um die Abteilung an meinem langen Zügel solide anzuführen.
      In der Fortgeschrittenengruppe wenig später ritt Jannik Siebenfinger, Lea Pitch Black Progress, die andere Lea Like Rain in the Desert und Laura Blackbeard, den sie nun nicht einmal fertig machen musste - Das kam dem dicklichen, faulen Mädchen gerade recht. Heute wollten sie sich alle trauen, zu galoppieren. Genau einer gelang es nicht.
      "Das liegt bestimmt daran, dass er schon eine Stunde gehen musste, der war jetzt müde!" beklagte sich Laura beim Abendessen und griff nach dem vierten Brot. Der gute Blackbeard war im Stechtrab hinter den anderen hergerannt und hatte sie ordentlich durchgeschüttelt. An anderen Tagen hätte ich ihr jetzt erklärt, dass es ihre Schuld, nicht die des Pferdes war - Aber heute war ich zu müde.
    • Jackie
      Verschoben am 21.08.2013 um 19 Uhr
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  • Album:
    Ehemalige Pferde
    Hochgeladen von:
    Leaenna
    Datum:
    24 Jan. 2011
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