Sosox3

Black Ops | Stute

Körpunkte: 5

Black Ops | Stute
Sosox3, 9 Mai 2015
Rinnaja und Veija gefällt das.
    • Sosox3
      Ein erster prüfender Blick - November 2012

      Heute wollte ich mal nach Heretic Anthem, der Quarter Horse Stute, die ich meinem Freund gekauft hatte, gucken. Schließlich hatte ich für sie ja mehr bezahlt, als sie eigentlich wert war. Zumindest in ihrem jetzigen Zustand. Als ich zu der kleinen Koppel mit einem alten Offenstall drauf ankam, stellte ich fest, dass dort immernoch nur ein Pferd stand. Ich schreib meinem Pferd sofort eine SMS, dass er langsam mal das zweite Pferd abholen müsse, weil das so kein Zustand ist. Dann ging ich auf die Koppel und äppelte ersteinmal ab. Es waren zwei ganze Schubkarren, weil das wohl ein paar Tage nicht mehr gemacht wurde. Auch der Offenstall sah katastrophal aus, sodass ich ihn ersteinmal komplett ausräumte und neues Stroh reintat. In eine Ecke kam dann noch frisches Heu, doch bevor Heretic auf die Idee kommen konnte, das zu mampfen, zog ich ihr ihr Halfter über und band sie an. Ich holte mir meinen Kappzaum, meine Longe und Woodstocklady´s Sattel, um auszuprobieren, wie er auf Heretic lag. Aber zuerst musste ich die dicke Sandschicht von ihr runter putzen, was eine heiden Arbeit war. Und natürlich musste ich wie immer was in die Augen kriegen. Ich war schon kurz vorm explodieren, als mein Freund ankam. Er nahm mir die Bürsten ab und putzte Heretic zu Ende sauber, sodass ich nochmal Luft schnappen konnte. Als die Stute dann wieder braun und nicht schwarz war, nahm ich denn Sattel und legte ihn ihr auf. Leider war der Sattel zu kurz und vorallem die Kammer zu weit, weil Wood halt eher ein quadratischer Quarter war und Heretic eben rechteckig. Das war das unpraktische an dieser Rasse, die gab es ja wirklich in jedem Format. Also ließ ich Chester den Sattel wieder in mein Auto bringen, während ich Heretic den Kappzaum anmachte und die Longe am linken Ring einhakte. Ich ging mit Heretic einfach auf die Weide, da ja nirgends ein anderes Pferd war, was stören konnte. Zuerst ließ ich sie ein bisschem im Schritt laufen. Sie ging sehr entspannt, war überhaupt nicht durchtrittig, aber etwas gemütlich. Auch als ich sie vorwärts trieb, wurde sie nicht wirklich schneller und war immer noch fast ein bisschen zu entspannt. Nach ein paar Runden ließ ich sie antraben und mir viel auf, dass sie ihren Rücken nicht hergeben konnte und sie gezwungenermaßen, den Kopf hoch tragen musste, da ihr Rücken immer nach unten schwang und sie sonst Schmerzen hätte. Das ließ darauf schließen, dass sie eventuell mit geringer oder gar keiner Rückenmuskulatur eingeritten wurde. Also war klar, dass man sie wohl vorerst nicht reiten konnte und erstmal der Tierarzt draufschauen musste. Mir war eigentlich schon klar, wie man mit ihr Verfahren musste, aber mir wär es einfach lieber, wenn nochmal einer vom Fach draufgucken würde. Aber da sie solche Schmerzen hatte, wollte ich sie nciht mehr lange arbeiten lassen. Also ließ ich sie ncoh einmal angaloppieren und machte mir innerhalb von ein paar Galoppsprüngen ein Bild. Im allgemeinen war sie von wunderbarer Statur. Auch im Galopp kaum durchtrittig. einzig und allein ihr Rücken, die fehlenden Muskeln und die ungepflegte Erscheinung ließen sie aussehen, als müsste sie zum Schlachter. Die letzten zwei Punkte würden ja leicht zu beseitigen sein. Ich erklärte meinem Freund, dass er jetzt ruhig öfters mal einfach mit ihr durch hügeliges und unebenes Gelände spazieren gehen sollte und sie immer schön putzen sollte. Dann würde sie schon einiges an Muskeln zulegen, er würde sie kennenlernen und sie würde gepflegter aussehen. Nach ein paar Runden im Schritt, nahm ich ihr den Kappzaum ab und ließ sie einfach laufen. Sie lief natürlich sofort in den Stall und fraß Heu, wobei sie sofort wieder rauskam, als ich ihr Kraftfutter fertig machte. Wärend die Stute in Ruhe fraß, erklärte Chester mir, warum er eigentlich da war: Undzwar hatte er mit Rinnaja abgemacht, dass wir jetzt noch die Schimmelstute holen konnten. Also stiegen wir sofort ins Auto und fuhren hin. Das wa ja auch mal wieder eine dieser Rettungsaktionen, weil irgendwer seine Pferde einfach aufgegeben hatte und Rinnaja sich dafür aufopferte, diesen Pferden ein neues Zuhause zu geben. Auf dem Hof angekommen, lief ich sofort zu ihrer Box und halfterte sie auf. Rinnaja war zwar gerade nicht zu Hause, aber ich kannte den Hof ja und Black Ops war ja unser Pferd. Vom Geld her war ja alles geklärt. Die junge Stute war leicht irritiet, dass eine fremde Person sie einfach auf den Hänger laden wollte und es brauchte einige Anläufe bis sie mir folgte und Chester hinter uns zu machen konnte. Ich band sie an und zeigte ihr das Heunetz, damit sie ein bisschen mümmeln konnte und nicht solche Angst hatte. Ich stieg vorne raus, machte die kleine Tür zu und wir stiegen schon wieder ins Auto. Das längste an dieser Aktion war freilich die Fahrt. Doch auch der Rückweg ging einigermaßen unkompliziert, da wir über Landstraße fuhren und so den Feierabendverkehr auf den Autobahnen nicht so mitbekamen. Als wir an der Weide waren, schaute Heretic aufmerksam auf und wieherte neugierig. Als das Pferd im Hänger antwortete, schoss die Stute trotz ihrer Schmerzen los und schien total erfreut. Die beiden kannten sich ja auch, schließlich waren sie vom selben Besitzer. Chester fuhr den Hänger so dicht wie möglich an das Weidetor heran und wir stiegen fix aus. Ich ging wieder in den Hänger um Ops rauszuführen und er machte den Hänger auf. Ich brachte die Stute auf die Koppel, nahm ihr schnell das Halfter ab und ging von der Koppel. Die beiden Stuten begrüßten sich freudig wiehernd und stubsten sich mit den Nasen an. Heretic düste los und Ops hinterher. Das war ein Bild... Zwei heruntergekommene Pferde, liefen mit glanz in den Augen über eine grüne Koppel. Mir kamen die Tränen, doch ich konnte sie zurückhalten. Jetzt begann für die beiden ein neues, besseres Leben.
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      © Jacklyine (5784 Zeichen)

    • Sosox3

      Tierarztbericht für Black Ops - November 2012
      Ich fuhr mit meinem Jeep auf Jacklyine`s Hof. Ich hielt und stieg aus. Jacklyine begrüßte mich und ich folgte ihr mit meinem Koffer zu Black Ops. Die hübsche Stute grüßte uns mit einem freudigen wiehren. Ich ging näher an sie dran und begann damit sie Abzuhören um zu gucken obsie Fit genug für eine Impfung war. Nachdem ich das getan hatte zog ich meine Spritze auf und suchte eine passende Stelle. Als der Impfstoff im Pferd war und die Stute nur kurz gezuckt hatte steckte ich ihr vorsichtig die Wurmkur in den Mund. Dann holte ich mein Chip-Gerät und hielt es an das Pferd. Ich drückte drauf und der Chip schoss ins Pferd. Diese Angelegenheit war etwas schmerzhaft aber die Stute blieb ruhig. Dann verabschiedete ich mich von der kleinen und folgte Jacklyine zu ihrer anderen Stute Heretic.
      by Tequila
    • Sosox3
      Ankunft - September 2013
      Es war jetzt schon fast ein Jahr her, dass ich Black Ops gekauft hatte und bei meinem Ex hingestellt hatte. Mitlerweile hatte ich so viel Distanz zu ihm gewonnen, dass ich bereit dazu war, die kleine abzuholen. Ich fuhr mit meinem Geländewagen und dem Hänger hinten dran zur Koppel. Ops kam gleich angetrabt und ließ sich von mir aufhalftern. Während ich ruhig mit ihr redete folgte sie mir auf den Anhänger und ich konnte hinten zu machen. Ich band sie vorne an und zeigte ihr das Heunetz, was ich ihr reingehängt habe. Sie fraß davon und wirkte ganz zufrieden. Ich machte die Tür zu und stieg ins Auto. Damit war auch der letzte zug geschafft. Ich fuhr an und machte mcih auf den Weg nach Hause. Als wir nur noch ein paar Kilometer entfernt waren, find Ops an zu wiehern und die anderen Pferde antworteten ihr. Auf dem Hof angekommen, öffnete ich den Hänger und Ops spang regelrecht hinaus und guckte sich aufgeregt schnaubend um. Ich führte sie auf die Koppel und ließ sie laufen, wo erstmal die ganze Herde auf und ab donnerte und im vorbei galoppieren an Ops schnupperte. Es war ein einziges Hufgetrappel und gequietsche, aber keiner bekam irgendeinen Tritt ab. Ich schaute der Herde noch eine halbe Stunde zu und ging dann erstmal wieder. Es gab ja auch dem Hof immer genug zu tun.
      by Sunnyyy
    • Sosox3
      Dezember 2013
      Nun war es soweit und die Pferde aus der Rettungsstation sollten auch nach Amerika. Vor kurzem hatte es noch Probleme wegen der Pässe und der Haltungsgenehmigung gegeben, aber nun hatte jedes Pferd seinen neuen internationalen Pass und die Haltungsgenehmigung hing auch schon eingeramt in unserem neuen Wohnhaus in Topanga. Gestern war ich wieder in Deutschland angekommen und hatte einen schönen Abend mit meiner Familie und Freunden. Wir hatten Glühwein getrunken, Kekse gegessen und geklönt. Unter anderem erzählten sie mir, dass sie es durch Spendenaktionen geschafft hatten, so viel Geld zusammen zu sammeln, dass wir tatsächlich alle Pferde in einem Flieger fliegen konnten. Das war einfach Klasse! Wir hatten uns 4 Pferde-Transport-LKWs gemietet, die alle schon bereit auf dem Hof standen. Als erstes ging es daran, die Pferde zu füttern. Mit so vielen Leuten war das schnell getan. Während die Pferde im Stall in ruhe fraßen, gab es für uns Menschen ein üppiges Frühstück, damit wir alle den Tag überstanden. Danach verteilten wir in jedem Hänger mehrere Kleinbunde Stroh und steckten in jede Buchte ein prall gefülltes Heunetz. Als wir damit fertig waren teilten wir auf, wer alles nen Transporter fährt. Letztendlich warens: Meine Mutter, mein Vater, meine beste Freundin und ich. Jeweils zu zweit luden wir die Pferde auf die Transporter. Ich selber musste ein wenig pendeln und bei den Pferden helfen, die nicht so leicht in den Hänger zu bekommen sind. Am Ende hatten wir nach einer Stunde alle Pferde auf den LKWs und brauchten nur noch Nervennahrung für uns selber einpacken. Ich atmete einmal tief durch und schwang mich in den tiefen sitz meines Wagens. Neben mir saß ein guter Kumpel mit noch besserer Laune. Ich drehte das Radio an, wartete bin alle anderen bereit waren und fuhr dann an. Wir fuhren durch ein paar Dörfer bis wir auf die Autobahn konnten. Hinter mir die Karawane. Meine Aufgabe war es alle beisammen zu halten. Es waren ca. 50 km zum Flughafen. Ich fuhr in einem guten Tempo von dauerhaft 100 km/h. Doch in der Ferne war schon ein Stau zu sehen. Ein Seufzen entdrang mir. Das würde etwas dauern. Letztendlich standen wir ne knappe Stunde im Stau. Zum Glück hatten wir sowas extra mit eingerechnet. Bald waren wir am Flughafen, wo der Flieger schon bereit stand. Wir fuhren die LKWs rauf und luden erst dort die Pferde in Transportboxen. Die LKWs wurden stark gesichert und wir begaben uns in den vorderen Teil mit den Sitzen. Der Flieger hob ab und man spürte die Aufregung. Nun kamen alle mit und konnten unseren Hof sehen. Alle hatten sich zwei Wochen Urlaub genommen um die Zeit in Kalifornien zu bleiben. Das Haus würde zwar voll sein, aber ich freute mcihs chon drauf. Während des Fluges schluf ich ein und wachte erst wieder auf, als meine Mutter mich weckte, weil wir angekommen waren. Wie sich meine Flugmentalität verändert hatte. Wir gingen wieder nach hinten un dluden die Pferde wieder auf die LKWs. Ich bedankte mich nocheinmal persönlich beim Piloten für den sicheren Flug und dann machten wir uns auf zur Ranch. Dort wartete Brandon schon, um allen sagen zu können, welches Pferd auf welche Koppel sollte. Kaum waren wir da, ging es ans ausladen, damit die Pferde sich die Beine vertreten konnten. Während die Pferde über die Koppeln galoppierten, wieß ich allen ihre Zimmer zu und wir räumten alles aus und ein. Zum Abschluss gab es Sekt und ein Buffet. Endlich waren wir komplett in Kalifornien angekommen. Bei dem Gedanken füllten sich meine Augen mit Tränen, aber ich konnte sie zurück halten.
      Ein lang geträumter Traum ist endlich war.
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      © Sunnyyy (3593 Zeichen)
    • Sosox3
      Januar 2014
      Als ich heute morgen aufwachte, wäre ich am liebsten garnicht aufgestanden. Der Himmel draußen war grau und man hörte die Regentropfen gegen die Scheibe plätschern. Doch ich quälte mich raus. Und blickte auf das Termometer. 5° Celsius. Wie gemütlich. Ich setzte mir ersteinmal einen Tee auf, um mich von innen zu wärmen. Als dieser dann ausgetrunken war, zog ich meine wetterfeste Stallkleidung an und machte mich auf zu den Offenställen der Rettungsstation. Wieso musste ich gerade an so einem Tag das groß reine machen auf der Rettungsstation machen? Keine Ahnung. Aber ich hatte es mir fest vorgenommen und von daher auch keine Wahl. Als erstes fuhr ich mit meiner großen Schubkarre zu den Stuten auf die Koppel. Dort standen zur Zeit Xana, Dark Angel, Diamond, Black Ops und Strigoi. Ich harkte das Heu unter der Heuraufe zusamen und sortierte es auseinander. Was noch gut war, kam natürlich wieder in die Raufe. Der Rest in die Schubkarre. Das brachte ich dann ersteinmal weg und holte frisches Heu, damit ich die Raufe füllen konnte. Danach holte ich alles Nasse und die Haufen aus dem Offenstall und streute eine dicke Schicht frisches Stroh ein. Als letztes musste ich nur noch die Koppel abäppeln, damit das Gras nicht versauert. Nachdem ich alles auf den Misthaufen gebracht hatte, ging ich zu den Hengsten. Enjoy und Iceking kamen direkt an, während Amore und Gallahead sich in der ferne aufhielten. Hier verfuhr ich fast genauso, wie bei den Stuten, nur, dass ich jedem Hengst auch noch ein paar Mineralbrocken gab. Als letztes waren die Jungpferde dran. Wobei man gut merken konnte, dass sie alle langsam Arbeit brauchten. Püntchen und Cara Mia gingen ab wie schmitzkatze. Arikado drengte sich mir auf, während Sunshine versuchte die Schubkarre umzuschmeißen. Dennoch setzte ich mich durch und konnte auch bei den kleinen ungetümen alles fertig kriegen. Sie hatten sich alle prächtig entwickelt.
      by Sunnyyy
    • Sosox3
      Vorbereitungen auf den großen Sturm- April 2014


      Heute ist ein ausgesprochen ungemütlicher Tag. Aber wie das so ist, muss ich natürlich trotzdem raus und mich um die Dicken kümmern. Es soll ein Sturm aufkommen. Hier im Gebirge soll man zwar nicht allzu viel davon merken, aber dennoch braust der Wind schon reichlich über die Koppeln und bring die Kiefern zum schwangen. Brandon und ich sitzen am Frühstückstisch, um den heutigen Tag zu planen. „Wir müssen uns überlegen, wie wir das machen. Die Zuchtpferde und die Sportpferde kommen auf jeden Fall in den Stall. Wie viele Rettungspferde haben wir aktuell?“, ich schaue Brandon in seine strahlen blauen Augen. Er denkt kurz nach und antwortet dann: „Es sind 18. Und im Zuchtstall haben wir ja noch reichlich Platz.“ „Aber der Zuchtstall ist noch nicht ganz dicht, in den hinteren Boxen könnte es ganz schön ziehen!“, gebe ich zu bedenken. Er schüttelt den Kopf: „Das lass man meine Sorge sein. Du machst die Boxen bewohnbar und ihr sorge dafür, dass der Stall sicher ist.“ Ich lächle ihn an und gebe ihm einen Marmeladenkuss auf den Mund. Zum Glück haben wir uns schon mit reichlich Heu und Stroh für alle Fälle ausgestattet. Nachdem wir beide mit dem Frühstück fertig sind, gehen wir getrennte Wege.
      Die Pferde standen alle über Nacht auf der Koppel, weil das Wetter am Vortag so klasse war. Aber heute sieht es schon wieder völlig anders aus. Typisch April. Ich gehe erst einmal rüber zum Sportpferdestall. Dort müssen die Boxen nur sauber gemacht werden, weil die ja vor kurzem noch Nachts drinnen standen. Ich fange also damit an die Äppel und das Nasse aus den Boxen zu räumen. Danach stelle ich die Leiter an den Heuboden und kraxel trotz meiner Höhenangst tatsächlich alleine, ohne dass jemand die Leiter unten festhält die 5 Meter hinauf. Was man nicht alles für die Pferde tut. Von oben schmeiße ich jeweils 20 Heu- und Strohbunde herunter. Diese verteile ich dann in die Boxen. Zuerst das Stroh, damit die Pferde eine schöne dicke Matte haben und dann schiebe ich eine Ecke aus, in die das Heu kommt. Als nächstes gehe ich ihn die Futterkammer und fülle den Futterwagen mit dem Grundfutter auf und stelle noch die Eimer mit den verschiedenen Spezialfuttersorten hinein. Während ich nun in jede Box das entsprechende Kraftfutter fülle, überprüfe ich direkt noch die Tränken. Aber die funktionieren alle einwandfrei. Ich muss lediglich aus der einen und anderen ein wenig Heu raus fischen, da ein paar Spezialisten darauf stehen, ihr Heu einzuweichen. Aber das ist ja nichts neues. Nachdem ich noch einmal die Stallgasse gefegt habe, kann ich rüber in den Zuchtstall gehen.
      Im Zuchtstall sind es nur zwei Boxen, die sauber gemacht werden müssen. Also Erledige ich das kurz und gehe dann auf den Heuboden in diesem Stall. Hier gibt es zum Glück eine Treppe nach oben, weil der Zuchtstall etwas neuer ist. Ich muss Brandon wohl mal darauf ansprechen, ob so was im anderen Stall nicht auch möglich wäre. Diesmal sind es 38 Stroh- und 20 Heubunde, da in die meisten Boxen ja noch mehr Stroh rein muss, weil da noch gar keines drin ist. Nachdem ich diese nun alle runter geschmissen habe, ist mir auch reichlich warm. Nun muss ich nur noch alle verteilen, aber das ist deutlich weniger anstrengend. Allerdings hätte kein Asthmatiker jetzt in den Stall kommen dürfen. Der wäre wohl auf der Stelle erstickt. Als letztes muss ich dann wieder nur Futter verteilen und die Tränken kontrollieren. Allerdings kommt bei den meisten Pferden erst einmal nur das Grundfutter rein, weil ja nicht klar ist, in welche Box nun welches Pferd kommt.
      Nun kommen also als erstes die Rettungspferde in den Stall. Zuerst schnappe ich mir nur Black Amore, weil man den Braten ja nur alleine führen kann. Er regt sich zwar dann in der Box erst mal auf, weil er für ein paar Sekündchen alleine ist, aber das ist mir nun auch egal. Als Brandon sieht, dass ich die Pferde rein führe, nimmt er sich die Zeit, mir zu helfen. Also nimmt er als nächstes Arikado und Enjoy und ich mache mich an die Stuten. Dort erwarten mich bereits Black Ops und Cara Mia. Während Schatz danach Fate und Glove Lover rein bringt, nehme ich Pünktchen und Diamond mit. Die letzten beiden Stuten, die ich holen muss, sind Strigoi und Xana und Hell und Sunshine kommen auch gerade in den Stall, als ich die beiden Ladys wegstelle. Nun brauche ich nur noch Schatz helfen, die Hengste reinzubringen und dann haben wir die erste Herde durch. Er nimmt nun Iceking und Invisible und ich kriege Gallahead und Tikitak. Somit haben wir's geschafft. Während Brandon nun das Spezialfutter verteilt hole ich noch Hestia und Maifee rein.
      Als letztes kommen jetzt die Sport- und Nachwuchspferde in den Stall. Da teilen wir es nicht anders auf als zuvor. So kommen zuerst Amir, Pri, Changa und Goldy rein. Darauf folgen Copper, Massacre, Heretic und Höllenflüstern. Die nächsten sind Smoky, Matter, Leave und Noell. Die letzte Vierer-Gruppe besteht aus Shadil, Shakoor, Razouna und Woody und dann werden noch Sinorabis und Joker rein geholt. Erleichtert lehne ich mich gegen Jokers Boxentür und atme erst einmal durch.
      „Geschafft!“, sage ich mit einem müden Lächeln auf den Lippen. Brandon entgegnet: „Naja, fast. Ich muss noch den Zuchtstall weiter abdichten. Mir fehlen auch noch ein paar Materialien.“ „Pass auf, jetzt essen wir erst einmal Mittag und danach fahren wir nach Topanga , besorgend die restlichen Materialien und fragen Titus, ob sein Sohn und dessen Freunde nicht ein wenig helfen wollen!“, schlage ich ihm vor. Er nickt und so gehen wir erst einmal rein und ich mache eine klassisch deutsche Kartoffelsuppe zum Mittag.
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      © Sunnyyy (5576 Zeichen/lettercount.com)
    • Sosox3
      Neuorientierung - Juni 2014
      Es war wohl einer der heißesten Tage des Jahres. Schon morgens früh war es so warm, dass ich mich eher aus'm Bett fallen ließ, als geplant, weil ich die Hitze nicht mehr ertragen konnte. Eigentlich war ich noch todmüde, weil ich die Nacht bis 3 nicht schlafen konnte. Brandon und ich hatten uns gestern gestritten und er hatte den Hof verlassen. Was nun war wusste keiner. Ich strauchelte in die Küche und setzte mir erst einmal einen Kaffee auf. Alles war so anders, so still und leer ohne ihn. Nachdem ich die Zeitung durchgeblättert und zu meinem Kaffee noch ein paar Pancakes gegessen hatte, zog ich mir Stallsachen an und ging hinaus. Die Pferde waren auch alle schon wach und standen in ihren Paddocks. Als sie mich erblickten, hörte man es gleich aus alles Ecken wiehern. Ich musste lächeln. Sie waren meine Schätze. Auf sie konnte ich mich immer verlassen. Als erstes fütterte ich einmal alle Pferde und kümmerte mich um die Offenställe. In dem einen standen Arikado, Amore, Enjoy, Fate, Glove, Hell, Sunshine, Iceking, Invisible, Gallahead und Tikitak. In dem anderen Ops, Mia, Angel, Pünktchen, Dia, Strigoi und Xana. Während die Stute n recht friedlich waren, ging bei den Hengsten gleich die große Kabbellei los. Normalerweise fütterte ich sie ja alle einzeln. Aber dafür hatte ich heute nicht auch noch Zeit. Als nächstes brachte ich erst einmal Pleasure, Emilio und Marid auf die Hengst-Weide. So trafen sie einzeln auf den Rest der Heide. Eigentlich kannten sich ja die meisten, aber es würde sicher einiges zu klären geben. Nach einander brachte ich dann auch die anderen Hengste dazu: Amjad, Pri, Copper, Massacre, Smoky, Matter, Shadil, Shakoor, Sinorabis und Joker. Zu Anfang war die Situation noch friedlich, doch je mehr Hengste es wurden, umso unruhiger wurde es auch. Am ende schossen sie alle buckelnd über die Koppel. Da aber keiner versuchte jemandem ernsthaft zu schaden, sah ich da kein großes Problem. Ich hatte kaum Zeit zu zuschauen und brachte direkt noch Hestia und Maifee auf die Zuchtstutenweide. Von den anderen Stuten brachte ich alle bis auf Noell auf die Stutenweide: Changa, Girly, Heretic, Hölle, Leave, Razouna und Woody fingen direkt an zu grasen. Noell ließ ich noch im Stall und machte mich auf den Weg zum Flughaven. Dort sollte nämlich Calista ankommen. Wieder. Nur diesmal sollte sie bleiben. Als ich ankam, war der Flieger bereits dabei zu landen und ich positionierte den Hänger um sie direkt hinein führen zu können. Es ging alles Blitzschnell die Arbeiter packten mit an und ehe ich mich versah, stand das Pferd im Hänger. Und so gings auch direkt wieder nach Hause. Zu Hause ließ ich sie auf eine Koppel, die direkt an der der Stutenherde angrenzte und stellte Noell dazu. So konnten die beiden sich anfreunden und Calista konnte schonmal die anderen beschnuppern. Jetzt mussten nur noch die Ställe gemacht werden und dann war ich damit schon mal fertig. Aber auf dem Schreibtisch wartete auch noch einiges an Papierkram.
    • Sosox3
      Oktober 2014
      Als ich heute morgen aufstand, konnte ich draußen die Nebenschwaden auf den Weiden sehen. Ich streckte mich einmal genüsslich und fing an mir Klamotten raus zu suchen. Zu den üblichen Sachen kam heute auch ein schön dicker Pullover und ein Halstuch. Nach einer Tasse Kaffee und einem Ordentlichen Frühstück zog ich mir dann Jacke und Stiefel an und trat vor die Tür. Es fühlte sich recht frisch an und als ich auf das Thermometer schaute, sah ich, dass es 7°C waren. Ich schnaufte müde. Langsam trottete ich zum Misthaufen, um mir die Schubkarre zu holen. Damit ging ich dann in den Heuschober und füllte die Schubkarre randvoll. So schob ich nun zu den Koppeln der Rettungspferde. Auf jede Koppel kam ein großer Haufen und als alle Pferde am Fressen waren, äppelte ich die Koppeln ab. Danach holte ich mir Arikados Halfter und einen Strick. Ich holte den kleinen von der Koppel und brachte ihn zum Anbindeplatz. Dort putzte ich ihn einmal ordentlich über und brachte bei ihm Trense und Longiergurt an. Nachdem ich noch schnell Longe und Peitsche geholt hatte, ging es auch schon in den Round Pen und der kleine wurde longiert. Wir machten das jetzt schon ein paar Wochen, da er ja nun schon eine Weile drei Jahre alt war und noch diesen Winter eingeritten werden sollte. Er würde dann auf jeden Fall so weit ausgebildet werden, dass er nächstes Jahr entweder auf Turnieren vorgestellt werden könnte oder gar vermittelt werden könnte. Mittlerweile lief er an der Longe schon recht schön und hatte einiges an Muskeln zugelegt, sodass es schon bald denkbar sein würde, mit dem Einreiten anzufangen. Als wir mit der Arbeit fertig waren, ließ ich ihn noch ein wenig im Schritt gehen, damit er wieder trocken wurde. Danach brachte ich ihn wieder zum Anbinder, um ihn zu Putzen und zu Füttern. Bevor ich Ari dann auf die Weide brachte, schnappte ich mir gleich Cara Mias Halfter. Sie kam dann gleich mit zum Putzplatz, wo ich auch sie erst einmal putzte. Mit ihr ging ich allerdings in die Halle, wo ich schon am Abend zuvor alles für das Freispringen aufgebaut hatte. Zuerst ließ ich sie an der Seite, wo keine Sprünge aufgebaut waren, ein wenig laufen, damit sie warm wurde. Danach fingen wir mit cavaletti-hohen Sprüngen an und steigerten sie bis zur A-Höhe. Während sie zufrieden abschnaubte, ließ ich sie noh ein wenig im Schritt gehen. Danach machte ich noch ihre Hufe sauber, gab ihr Futter und ließ sie dann zurück zu ihren Freunden. Nun holte ich Be My Sunshine und machte ihn eben sauber. Er sollte heute zum aller ersten Mal freispringen. Während er schon in der Halle auf und ab trabte, stellte ich die Sprünge wieder ganz niedrig ein. Ich ließ ihn nur ein paar Mal über die geringe Höhe springen, aber schon da sah man, dass er ein gutes Springvermögen geerbt hatte. Dennoch hörte ich damit auf, da er ja mit einem guten Gefühl als seiner ersten Springstunde heraus gehen sollte. Ihm wurden nur noch die Hufe sauber gemacht und er bekam etwas zu futtern und schon brachte ich ihn wieder weg. Von den Jungpferden war jetzt nur noch Invisible an der Reihe. Ich putzte ihn und ging mit ihm ebenfalls in die Halle. Wie bei Mia fing ich klein an und hörte bei A-Höhe auf. Man merkte Invisible an, was für einen Spaß er am Springen hatte. Nachdem er ein wenig im Schritt gelaufen war, machte ich ihm noch die Hufe sauber, gab ihm Futter und brachte ihn dann wieder auf die Koppel.
      Nach den Jungpferden waren nun die Hengste an der Reihe. Zuerst brachte ich ihnen Heu und machte den Offenstall sauber. Danach äppelte ich die Koppel ab. Als erstes war dann Black Amore an der Reihe. Ich machte ihn sauber und brachte ihn in die Halle. Nachdem er sich ein wenig warm gelaufen hatte, sprang er die Hindernisse schon von alleine. Ich brauchte nur da stehen und ihn ab und an unterbrechen, um die Hindernisse höher zu bauen. Als er aufhören sollte, unterbrach ich ihn und ließ ihn noch ein wenig im Schritt umher laufen. Er war total zufrieden. Nun bekam er nur noch Futter und konnte dann zurück auf die Koppel. Mit Enjoy it verfuhr ich nicht anders. Auch er war sehr fleißig und hatte seinen Spaß am Freispringen. Mit Fate hingegen hatte ich heute etwas anderes vor. Ich holte ihn von der Koppel und putze ihn. Danach legte ich ihn den Longiergurt und die Trense an und nahm die Langzügel. Wir gingen auf den Außenplatz und ich machte mit ihm Dressur vom Boden. Er ging von Anfang an sehr geschmeidig und es dauerte nicht lange, bis der total losgelassen war. Eigentlich war er das perfekte Barrockpferd. Nach getaner Arbeit ritt ich ihn noch ein wenig im Schritt trocken und gab ihm danach Futter. Als ich ihn wieder auf die Weide brachte, holte ich Glove Lover. Auch er durfte Freispringen und dafür, dass er das bei uns auf dem Hof das erste Mal machte, machte er sich echt gut. Hell Way Highlight war heute auch das erste Mal dabei, aber da er so eine Rampensau war, legte er sich ordentlich ins Zeug und hätte so locker eine Körung bestehen können. Mit Iceking ging ich auf die neue Rennbahn. Das fand er total aufregend und machte gleich eine neue Höchstzeit. Jetzt im Winter kam Iceking, wie es zu seinem Namen passte, wieder in top Form. Sir Gallahead spannte ich heute nur vor die Kutsche und fuhr mit ihm ein wenig umher. Wirklich Arbeit war das für ihn nicht, aber es war auch mal schön, einfach entspannt durch die Gegend zu dümpeln. Mit Tikitak ritt ich heute eine schöne Dressur. Zuerst war er zwar sehr verspannt, aber nach etwas einer halben Stunde Aufwärmphase wurde er auch locker und ließ sich nachher auch etwas schwerere Lektionen reiten.
      Als letztes waren nun die Stuten an der Reihe. Black Ops kam brav mit zum Putzplatz und ließ sich putzen und Satteln. Dann ging ich mit ihr auf den Platz. Ich ritt sie ein wenig Western. Sie ging schön vorwärts-abwärts und war völlig entspannt. Ihr jog war super zu sitzen. Nach ein wenig Arbeit ritt ich sie trocken, machte sie fertig und gab ihr Futter. Danach konnte sie wieder auf die Koppel und ich holte Dark Angel. Dark Angel durfte heute auch ein wenig springen, allerdings nicht allzu hoch, da sie nicht so fit war. Mit Pünktchen ging ich ein wenig spazieren, damit sie mal Ruhe von der Ausbildung hatte. Scandinavian Diamond durfte ebenfalls Springen und zeigte sich heute von ihrer besten Seite. Mit Strigoi machte ich einen kurzen Ausritt und Xana spannte ich vor die Kutsche. Als ich mit allen Pferden fertig war, war ich sehr müde und legte mich erst einmal für eine Stunde auf's Sofa. Danach musste ich gleich wieder raus und Heu verteilen.
      by Sunnyyy
    • Sosox3
      Hufschmiede "Kaltes Eisen" - November 2014


      Heute war ich bei Verena, denn einer ihrer Pferde brauchte noch eine Pediküre. Ich hatte mich schon mittags auf den Weg gemacht, um noch atbeiten zu können wenn es noch hell ist.
      Diesmal war wieder ein etwas ängstliches Pferd dran. Eine weiße Stute namens Black Ops. Als aus dem Auto stieg, ging ich schnurstracks in den Stall. Dann holte ich Ops vorsichtig aus der Box und band sie an.
      Danach holte ich Hufeisen, herausdrehbare Stollen, Pflegemittewl und meine Werkzeuge.
      Dann fing ich vorsichtig an.

      "Ganz ruhig, das machst du fein.", lobte ich Ops.
      Sie schnaubte und es schien ihr nichts auszumachen das ich an ihre Hufe werkelte.
      Ich fing an die Hufe vorsichtig zu kürzen und zu raspeln.
      Hierbei zog Ops mir nichtmal den Huf aus der Hand.
      Dann schnitt ich langsam die Hufe aus . Korrigieren musste ich keinen Huf. Dann nahm ich die Hufeisen, passte sie an und nagelte sie an.
      Diesmal zappelte Ops einwenig, aber es mahte nichts aus.
      Zum Schluss drehte ich noch die Stolle rein und strich noch die Pflegemittel auf die Hufe. Verena kam in den Stall und nahm Ops gleich mit. Ich verabschiedete mich und fuhr nach Hause.
      by DisneyHorse
    • Sosox3
      Pflegebericht und Springen E auf A - Januar 2015


      Heute war wieder einer der Tage, an denen ich gar nicht aus dem Bett aufstehen wollte. Ich hatte mir so viel vorgenommen, was ich am Ende des Tages erledigt haben wollte, dass ich es jetzt schon für einen Fehler hielt und am morgigen Tag vor Muskelkater sterben würde.
      Seufzend erhob ich mich aus dem Bett und ging duschen, ehe ich mir meine Thermoreithose und einen warmen Pulli anzog. Dazu meine gefütterten Stiefel. Mit einer dicken Jacke bewaffnet ging ich nach unten, um etwas zu essen. Caleb und die anderen waren schon im Stall und machten ihre Pferde fertig. Natürlich war ich wieder die Letzte. Doch da ich die Chefin war, war das egal.
      Ich zog also meine dicke Jacke an und ging in den Stutentrakt, wo ich zunächst Bella auf die Koppel brachte. Sie brauchte heute nicht trainiert zu werden, weshalb sie ihr Leben heute im Schnee genießen durfte. Zwar stand sie alleine draußen, doch es kamen später noch andere Pferde dazu.
      Caleb hatte sich Lil Princess Gun geschnappt, Aaron machte Vice fertig, ich holte Devil aus der Box und Alexis sattelte gerade Cherokee Rose. Princess sollte in Western von der LK 5 auf die LK 4 in der Reining gebracht werden, Vice ebenfalls, Devil von der LK 4 auf die LK 3 und Rosy ebenfalls auf die Lk 4. Doch das war noch nicht alles. Ich wollte heute alle meine Pferde mit Hilfe meiner Angestellten weiterbilden. Also ans Werk:
      Devil zickte mal wieder rum wie sie es so oft tat, doch nach einer Weile war sie genau wie die anderen Pferde gesattelt und wir gingen in die Halle. Nach dem Nachgurten schwangen wir uns alle in die Sättel und ritten die Pferde warm. Während Caleb Alexis und Aaron erklärte, wie sie die Pferde zu trainieren hatten und anfingen erste Spins zu drehen, übte ich mit Devil das angaloppieren auf der richtigen Hand, das Stoppen und die Roll Backs. Immer wieder schaute ich zu meinen Angestellten rüber, wie sie die Pferde ritten. Doch mit Calebs Hilfe hatten sie die Tiere bald so weit, dass sie ordentliche Spins konnten, Back Ups kein Problem mehr waren, sie einfache Galoppwechsel ritten konnten und die Tiere langsame Roll Backs konnten. Zufrieden lächelte ich und klopfte Devil den Hals, ehe ich eine leichte Pattern durchritt und sie definitiv in der LK 3 starten konnte. Ich schwang mich vom Pferd, schnappte mir Vice und schwang mich auf ihren Rücken, während Aaron Devil wegbrachte. Auch mit Vice ritt ich eine einfache Pattern um zu schauen, ob sie in der LK 4 starten konnte. Ja, sie konnte. Ich stieg ab, übergab sie Alexis und setzte mich auf Cherokee, die natürlich total rumzickte und es nicht einsah, mit Sporen geritten zu werden. Doch sie fügte sich ihrem Schicksal und ritt Caleb und Princess genau hinterher, da wir die selbe Pattern ritten. Es war zwar etwas umständlich, doch es klappte. Sehr zufrieden lobten wir die Pferde und brachten sie wieder in den Stall, wo Aaron und Alexis schon Summer und Honey sattelten. Ich machte mein Pferd fertig und brachte sie mit Decke auf die Koppel zu den Anderen. Auch Princess kam auf die Koppel, ehe Caleb und ich uns Amarula und Moon fertig machten. Moon wurde mit Bosal geritten, weshalb ich sie lieber selber übernahm, als sie dem radikalen Caleb zu überlassen. Auch wenn es mir nicht gefiel, dass er meine Zicke Amarula ritt. Nach und nach waren wir fertig mit satteln und gingen in die Halle, wo wir uns nach dem Nachgurten in die Sättel schwangen. Da wir alle Pferde von der LK 5 in die LK 4 bringen mussten, war das Training klar: Caleb und ich machten vor, Aaron und Alexis machten nach. So dauerte es nicht lange, bis die Pferde langsame Spins beherrschten, Back Ups kein Problem mehr waren und die Roll Backs einigermaßen klappten. Alles musste heute etwas schneller gehen, weshalb wir die Pferde schon in den Stall brachten, sie absattelten, ihnen die Decken auflegten und sie auf die Koppel brachten.
      Die nächsten Pferde waren die neueren Pferde, mit denen wir etwas langsamer machen mussten. So waren wir sehr schnell mit Angelic Desolation, Born to Die, Goddess und Croatoan in der Halle und brachten ihnen die Grundlagen der Westernkunst bei. Jedoch dauerte es bei ihnen doch etwas länger, so dass wir Goddess, also das Pferd, das schneller lernte, gegen Sheza tauschten. Sheza war durch ihre Platzierungen sehr talentier, weshalb wir sie auch sehr schnell fertig hatten und alle Pferde absatteln und auf die Koppel bringen konnten. Nun folgten die Hengste.
      Genuine Lil Cut, Funky Powerbabe, Dead or Alive und What Lies Ahead waren die nächsten Kandidaten. Auch diese mussten in der Westernklasse von der LK 5 auf die LK 4 gebracht werden.
      Nach dem putzen und satteln waren wir erneut schnell in der Halle und ritten die Pferde warm, ehe die Übungen an der Reihe waren. Die 4 lernten schnell, weshalb wir nach knapp einer halben Stunde richtigem Training fertig waren und wir sie wieder in den Stall bringen konnten. Wir sattelten ab, legten die Decken auf und brachten sie auf die Koppel. Mittlerweile schneite es einzelne Flöckchen, weshalb die nächsten Pferde leider nicht mehr auf die Koppel kommen würden.
      Es folgten die letzten vier Pferde. Zues konnte man ja sowieso nicht anpacken- noch. So machten wir Gun and Slide, Flintstone, Sympathy for the Devil und Siku fertig. Auch sie waren alle relativ neue Pferde und brauchten lange zum warm werden mit uns. Doch es dauerte nicht lange, da liefen sie einzelne Figuren der Westernreitere beinahe perfekt, weshalb wir hier auch nach knapp einer Stunde fertig waren. Wir brachten sie zurück in den Stall und stellten sie dann doch auf die Koppel. Hengste waren nicht so empfindlich wie die Stuten oder unsere Fohlen.
      Draußen war es jetzt schon dunkel, doch die restlichen Pferde wollten auch noch trainiert werden. Doch nun wurde es kompliziert: Ich sollte Gipsy reiten und von der LK 4 in die LK 3 bringen, Aaron würde Emilio im Springen von E nach A bringen, Alexis würde Black Ops von E nach A im Springen bringen und Caleb würde Snuff in der Dressur weiterbringen. Das sah nach einem riesen Durcheinander in der Halle aus, als Caleb Trabstangen aufbaute, Alexis und Aaron die Hindernisse richteten und ich mittendrin mit Gipsy lief. Wir entschieden uns dann um, so dass Alexis und Aaron die Hälfte der Halle nutzen konnten, sowie Caleb und ich die Andere, da wir weniger Utensilien brauchten. Gipsy war wie immer leicht zu reiten und war sehr schnell in allen Lektionen sicher, weshalb ich ihn rasch gegen Steel Heart tauschte, die ich vor kurzem erst eingeritten hatte. Aber auch sie machte gut mit und wir hielten und sehr an Snuff und Caleb, da sie ja die selben Übungen machten wie wir. Aaron und Alexis waren schon vor uns aus der Halle verschwunden, da sie ja auch früher angefangen hatten. Auch Caleb ging irgendwann, so dass ich alleine mit Snuff in der Halle war. Lächelnd lobte ich die Stute, als sie sich schön bog, um die Kehrtvolte zu reiten. Sie war wirklich talentiert, weshalb ich es auch für heute gut sein lies.
      Als ich mit ihr in den Stall ging um sie abzusatteln, waren schon alle Boxen gemistet und alle Pferde wieder in ihren Boxen. Zufrieden sattelte ich die Stute ab und stellte sie weg, nachdem ich sie gelobt hatte. Nächsten Monat hatte ich mehr Zeit für die Pferde und würde sie alle ordentlich trainieren.
      by Veija
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  • Album:
    Gnadenweide
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    9 Mai 2015
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  • Black Ops
    ♣--------------------------------------♣
    Abstammung

    Unb. x Unb.
    Unb. x Unb. | Ubk. x Ubk.
    ♣--------------------------------------♣
    Exterieur

    Rasse Mustang
    Geschlecht Stute
    Alter 5 Jahre [15.01.2010]
    Stockmaß 1.57 m
    Fellfarbe Schimmel
    Abzeichen Fischaugen

    ♣--------------------------------------♣
    Interieur & Beschreibung

    Zurückhaltend | Ängstlich | Fleißig| Aufmerksam

    Black Ops ist eine sehr zurückhaltende Stute. Sie mag es nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und lässt sich auch leicht einschüchtern. Gegenüber anderen Pferden ist sie ebenfalls nahezu ängstlich, weshalb sie immer den Kürzeren zieht. Ansonsten ist sie jedoch ein Traumpferd. Fleißig und aufmerksam zeigt sie sich auf dem Platz oder in der Halle. Sie ist jedoch etwas ängstlich im Gelände.

    ♣--------------------------------------♣
    Gesundheit & Wohlbefinden


    Gechippt [x]
    Letzte Impfung 02. 02.2015
    Letzte Wurmkur 02.02.2015

    Beschlagen [Nein]
    Letztes mal Ausgeschnitten **.**.****
    Letztes mal Geprüft **.**.****
    ♣--------------------------------------♣

    Besitzerdaten
    Besitzer Rachel Wincox
    VKR Yumika
    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen ; 300 Joellen
    ♣--------------------------------------♣
    Qualifikationen


    Dressur E
    Springen L
    Military E
    Distanz A
    Rennen E
    Western E
    Fahren E
    Wendigkeit E

    ♣--------------------------------------♣
    Ausbildungsstand & Zuchtdaten


    Eingeritten [x]
    Eingefahren [ ]
    Potential Dressur, Barock, Zirzensik

    Gekört/Gekrönt [Nein]
    Eingetragene Zucht Last Base Ranch
    Gencode Ee aa Gg
    ♣--------------------------------------♣
    Zu den Schleifen


    [1]

    Zu dem Zubehör


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