Flair

Black Eyed Smoky [AV]

Arabisches Vollblut, Stute, *2004, nicht zugelassen [9 Punkte]

Black Eyed Smoky [AV]
Flair, 8 Dez. 2017
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    • Flair
      08.12.2017 | Alte Pflegeberichte von Black Eyed Smoky
      Pflegebericht für Black Eyed Smokey(2)

      Nachdem ich mich um Born dead gekümmerte hatte knöpfte ich mir Black Eyed Smokey vor.
      Ich lief zu ihrer Box und begrüßte sie.Ich steckte ihr einen Apfel zu und nahm dann ihr halfter und streifte es ihr über.
      ich führte sie aus der Box und band sie am putzplatz an.
      Schnell hatte ich die Putzkiste geholt und fing an zu Putzen.Nachdem putzen war sie sauber und kein bisschen staubig und auch glänzen tat sie.
      Ich schmunzelte und lobte sie dann holte ich ihren sattel sowie trense und gamschen.
      Erst sattelte ich sie dann trenste ich sie zum schluss legte ich ihr noch die gamaschen an.
      Heute wollte ich einen entspannten Auritt ins Gelände machen.ich stellte mir die Steigbügel ein und gurtete nochmals nach.
      Dann stieg icha uf und ritt vom Hof.Am langen Zügel lies ich sie Schritt gehen.
      Aufmerksam hörte zu jedem geräusch zu.Nach einer Weile trabte ich dann an.Brav und in einem tollem Trab lief sie.
      Wir kamen an einem Feld vorbei welches etwas auf einem Berg lag.Wir standen am Fuß des Berges.
      Ich lies sie antraben und wir galoppierten dann den berg hoch als ich sie angaloppiert hatte.
      Ich beugte mich übe rihren hals und versuchte mich so leicht zu machen wie es ging.
      Am Berg oben angekommen lies ich sie wieder schritt gehen und wir schlugen den Heimweg ein.
      Als wir zuhause ankamen steig ich ab udn sattelte sie ab.Ich trense sie ab und streifte ihr Halfter über.
      dann amchte ich die gamaschen noch ab.Alles brachte ich weg und lies sie noch etwas auf die Weide.
      Ich mistete ihre Box während sie friedlich graste.Ich streute frisches Stroh in die Box und lief zu weide.
      Nun bereute ich es sie auf die Weide gebracht zu haben da sie sich nciht einfingen lies..
      Meistens.Ich nahm ihr Halfter und lief auf sie zu.''black.''sagte ich leise und sie hob den Kopf und entfernte siech von mir.
      Nach ca. einer viertel stunde hatte ich sie eingefangen.Ich lief mit ihr zu ihrer Box und schmuste noch mit ihr dann fuhr ich heim.


      Tag auf dem Stall mit Igof und Ponyfrak

      „Hay Igof!“ , rief ich ihr zu als sie gerade mit ihrem Fahrrad angefahren kam.
      Zusammen wollten wir uns Heute einen schönen Tag machen , was wir bei diesem Wetter Schiecher auch tun würden. „29 grad und Sonnenschein.“ , schwärmte ich Igof zu. Sie lächelte mich an und stellte ihr Rad an der Stallmauer ab. Gut gelaunt kam sie zu mir und anschließend liefen wir zusammen auf die Weide.
      „Tanic“ , rief ich auf die Weide und da kam der Hengst auch schon angetrabt. Er schnaufte einmal kurz und ich konnte den Strick befestigen. Da kam auch noch Desty angetrabt und Igof freute sich tierisch ihn zu sehen. Sie umarmte ihn und machte dann auch den Strick am Halter fest.
      Wir führten die beiden zum Putzplatz und Bunden sie dort an. Dan zeigte ich Igof wo Desty´s Sachen sind und wir legten los zu putzen. Da kam auch noch Pony angeraddelt.
      „Sry bin etwas zu spät“
      wir beide lächelten nur und putzten weiter. Dan ging ich zu Pony und legte die bürste ab.
      „Asparagina steht auf der Weide du kannst sie holen aber stell davor den Strom ab“ , sagte ich ihr freundlich.
      Pony holte sie von der Koppel und Bund sie neben Tanic an.
      Die beiden kraulten sich erst mal und das ganze Putzen bei Tanic war umsonst.
      „Na toll“ , nuschelte ich lachend und schnappte mir meine bürste.
      Nachdem nun alle drei sauber waren wollten wir ein wenig ins Gelände.
      Ich holte zunächst mal Tanics Gamaschen und Bandagen und zeigte Pony und Igof die Gamaschen von Asparagina und Desty. Da hörte ich ein wiehern als ich nach draußen ging und Missi stand am Koppelzaun und wollte zu Desty , ihrem besten Kumpel.
      „Du bist nacher noch dran Missi“ , rief ich ihr zu.
      Ich bandagierte Tanic hinten und legte ihm vorne seine Gamaschen an.
      Als auch Pony und Igof fertig bandagiert hatten holten wir die Sättel.
      „Also hier rechts der Sattel gehört Desty und der da hinten links gehört zu Asparagina.“
      Igof holte den leichten VS Sattel und Pony den schweren Westernsattel.
      Anschließend holte ich noch Tanics Dressursattel. Allerdings legte ich ihn noch kurz über die Putzstange um den Schweiß an der Satteldecke mit der Wurzelbürste runter zu bürsten. Nachdem alles so gut wie weg war legte ich ihn auf Tanics rücken. Wie immer bekam er ein Leckerli nach dem Satteln da er damit schlechte Erfahrung gemacht hatte. Natürlich wollten Desty und Asparagina auch eins und ich hatte sie auch nicht vergessen.
      Ich streckte beiden ein Leckerli hin was sie gierig verschlungen.
      Dann befestigte ich noch bei Tanic den Sattelgurt und holte dann mit den Mädels die Trensen und Ohrenkäppchen. Pony gab ich mein Heiligtum; Die Westernkandare.

      „sei ja vorsichtig damit ok?“
      „Ja bin ich auf jeden fall“

      Dann trensten wir die 3 auf und gurteten Nocheinmahl nach.
      „und los“
      Zuerst ritten wir aus dem kleinem Dörfchen raus auf die Felder.
      „Sollen wir mal antraben?“, fragte ich die beiden.
      „Na klar“ , riefen beide gleichzeitig. Wir trabten also an und ritten einen kleinen Feldweg entlang.
      Wir hatten großen Spaß durch die Wiesen zu Galoppieren doch nun waren wir schon eine Stunde unterwegs und mussten langsam aber sicher mal wieder nach hause.
      Wir richteten sie ab und natürlich bekamen sie noch ein Leckerli.
      Dann stellten wir sie wieder auf die Weide.
      „Missi , Smokey , Kotzi , kommt her!“ , riefen wir drei Mädchen. Und schon kamen sie angaloppiert.
      Wir holten sie rein und ich schloss zum Schluss den Zaun , dass kein Pferd abhauen konnte.
      Wieder zeigte ich ihnen die Sachen der beiden und wir putzten sie.
      „Wollen wir noch mal ins Gelände gehen?“, fragte Pony.Wir überlegten einen Moment waren dann aber doch für die Bahn.
      Da Kotzi liebend gern sprang zeigte ich Pony die Springsachen.
      Igof Ritt Missi und ich Smokey. Wir Sattelten zuerst und ich zeigte dann natürlich noch wo Gamaschen , Bandagen Trense und Ohrenkäppchen waren.Wir stolzierten raus und richteten sie so weit fertig.
      Wir stiegen auf und ritten erst mal Schritt.
      Irgendwie wurde die Stimmung so , ich weiß nicht so ruhig und das war eig. Ziemlich langweilig in der Bahn heute. Ich hielt Smokey an und stieg ab.
      „Was machst du den da?“ , fragte mich Igof verwundert.„Ganz einfach , ich mache es mir spaßig“ , erwiderte ich lachend.
      Ich öffnete den Sattelgurt und zog den Sattel vom Rücken.
      „So“ Ich legte ihn vorsichtig ins Graß und stieg wieder auf. Igof und Pony schauten mich verwundert an.„Was schaut ihr so legt die Sättel ab“
      Beide Stiegen ab und legten die Sättel ab. Etwas zögerlich stiegen sie auf. Missi schnaubte ab genau so wie Smokey und kotzi.
      Nun verbrachten wir 1 Stunde ohne Sattel in der Bahn. Das war ein Spaß und wir vergaßen völlig die Zeit.
      „So ich denke für heute reicht es“ , sagte ich enttäuscht zu Igof und Pony. Wir ritten zurück zum Putzplatz vor und brachten sie auf die Weide. Dan liefen wir noch mal zur Bahn und holten unsere Sättel. Als wir die noch verräumt hatten holten wir die Fohlen.
      Alle drei standen schon am Koppelzaun. Ich schnappte mir Blue , Pony sich Choco und Igof holte Born rein. Die kleinen Racker Bunden wir aber in der Box an da sie sich gerne mal Losriesen. Wir putzten sie und liefen dann auch los. Wir gingen über die Brücke und ein Wegchen entlang das in den Wald führte.
      Alle drei benommen sich bisher sehr gut , was sich aber schon oft schlagartig änderte. Auf jeden fall schienen alle fohlen zufrieden genau wie Ich , Igof und Pony.
      Nach 25 Minuten machten wir uns auf den Heimweg. Alles lief glatt und die drei kleinen benommen sich sehr vorbildlich.
      Zufrieden brachten wir sie auf die Weide. Nun mussten wir nur noch Röschen und Floh versorgen. Da klingelte ein Handy. Pony nahm ab den ihres hatte geklingelt.
      Pony telefonierte kurz und als sie auflegte sagte sie uns das sie dringend weg müsste.
      Traurig standen wir nur noch zu zweit da. Trotzdem holten wir dann Röschen und Floh rein. Ich nahm Floh und Igof Röschen. Wir putzten die 2 Dreckbären ordentlich durch.
      Dan holten wir die Longiersachen und liefen auf den Platz. Nach 20 Minuten reichte es dann und wir versorgten die 2 kleinen noch. Auch sie durften noch mal auf die Weide sich austoben. Alle Pferde grasten zufrieden auf der Weide. Es begann schon zu dämmern also machten wir uns daran an die boxen zu misten. Nach 2 Stunden waren wir fertig und hatten eingestreut. Nach und nach holten wir die Pferde rein und fütterten sie. Heute war ein toller tag den ich so schnell nicht vergessen werde!


      Tag bei allen Pferden!

      Heute besuchte ich alle meine Pferde. Zuerst lief ich zu den Fohlen Born , Blue und Choco.
      ich brachte sie auf die Weide und mistete ihre Boxen aus was relativ schnell erledigt war.
      Dan ging ich zu Röschen und Floh die schon neugierig warteten. Ich puzte beide nacheinander und lief Spazieren. Anschließend brachte ich sie auf die Weide un mistete sie aus.
      Dan gings Weiter und zwar zu Samy. Auch ihn versorgte ich und ging ihn Longieren
      Smokey ritt ich aus und auch seine Box wurde ordentlich gemistete wärend er auf der Weide graste.
      Destiny und Missi longierte ich und anschließend mistete ich sie. Werina und kotzi gingen Soazieren. Dan ging ich wieder ins Haus


      Springtraining von E bis A
      by Carisi (Alltexstdienst Magic Dreams)

      Führerschein, endlich einen Führerschein! Jetzt musste mich nicht immer mein Vater fahren und mir sein Gemeckere anhören. Ich war jetzt selbständiger und konnte alleine zu meinen Kunden fahren. Heute würde ich zwei Pferde von Niniana trainieren. Als erstes eine bildhübsche Stute; Black Eyed Smokey. Ich freute mich sehr auf sie, sie war ein Prachtexemplar. Ich hatte sie schon mal gesehen, als sie zum Verkauf stand. Mich nahm es Wunder, wie es ihr ging und ob sie genau so schön zum Reiten ist, wie sie schön ist.
      Nach einer Stunde Fahrtzeit hatte ich den Hof endlich erreicht. Ich stieg aus meinem Auto aus und ging in schnellen Schritten zum Stallgebäude. Dort wartete schon Niniana auf mich.„Hallo!“, rief ich und hob zum Gruss meine Hand.„Guten Tag“, antwortete sie mir lächelnd und drückte meine Hand.„Dann lass uns doch gleich mal zu Blacky gehen“, meinte sie und ich nickte. Neugierig betrat ich mit Niniana den Stall. Hier drinnen war es schön luftig und sauber. Das war gut so, denn Pferde die sich wohlfühlen, sind viel mehr für die Arbeit bereit als demotivierte.
      Und da war sie. Sie war wirklich immer noch wunderschön, aber ganz gelassen und ausgeglichen.„So Mädel, heute reitet dich mal Carisi.“, flüsterte Niniana Blacky zu. Ich lachte leise und betrat auch die Box. Vorfreudig klopfte ich der Stute den grazilen Hals. Niniana drückte mir den Strick in die Hand und so führte ich Blacky aus ihrer Box und band sie in der Stallgasse an. Putzzeug und Sattelzeug war schon parat gelegt. Sofort fing ich an Blacky zu putzen. Als ihr Fell staubfrei war, griff ich nach einem Hufauskratzer, während Niniana ihr Bandagen um alle vier Beine wickelte. Bald war Blacky gesattelt und geputzt. Sie strahlte aus ihrem weissen Fell. Prächtig sah sie aus. Leise lachte ich in mich hinein und nahm die Zügel über Blacky’s Kopf. Zügig ging sie neben mir her, hinaus aus dem Stall.„Steh“, kommandierte ich leise und Blacky gehorchte. Langsam, um der Stute nicht wehzutun, gurtete ich nach, stellte die Steigbügel in die richtige Länge ein und schwang mich auf ihren Rücken, während Niniana gegenhielt. Zusammen, ein wenig plaudernd, machten wir uns auf den Weg zum Platz. Auf dem waren die Sprünge genauso aufgebaut, wie ich es Niniana erklärt hatte. Der Springplatz war sehr gross, dass war gut. Man hatte viel Freiraum und so würde es schlussendlich ja auch auf einem Turnier aussehen. Zügig ritt ich los. Zwei mal linke Hand ganz um den Platz herum und dann das gleiche auf der rechten Hand. Blacky benahm sich artig, treiben musste ich nicht, sonst würde sie noch in den Passgang verfallen und das war definitiv nicht unser Ziel. Als nächstes ritt ich um die Sprünge und Gymnastikreihen herum und stellte und bog sie. Dabei nahm ich die Zügel auf und Blacky lockerte sich spürbar. Nach 5 Minuten richtete ich sie wieder gerade und liess sie über 3 hintereinanderliegende Stangen. Blacky machte keinen Fehler und streifte die Stangen auch nicht. Ich klopfte ihr kurz den Hals. Das gleiche machte ich noch einmal andere Hand, ehe ich die Zügel vollständig aufnahm und ihr die Trabhilfen gab. Blacky liess sich Zeit mit dem Antraben aber als sie dann endlich trabte, trabte sie flott und zügig. Trotzdem parierte ich sie wieder durch zum Schritt und das ging natürlich viel besser. War ja auch nicht so anstrengend. Erneut gab ich ihr die Trabhilfen und als sie wieder länger brauchte, kam die Gerte zum Einsatz. Blacky reagierte super, sofort trabte sie viel aufrechter und fleissiger. Ich lobte sie rasch, ehe ich sie über 5 hintereinanderliegende Trabstangen wies. Das lief gut, also galoppierte ich sie an, wechselte in den leichten Sitz und liess sie richtig vorwärts preschen und kümmerte mich nicht mehr um die Anlehnung. Nach 2 Runden ging das völlig von selbst. Plötzlich machte es Klacks und Blacky ging ganz ohne Paraden wunderbar in die Anlehnung.„Super!“, freute ich mich, wechselte die Hand und wiederholte das gleiche nochmals.
      Nachdem wir ein paar Kreuze gesprungen sind – und alles gut ging – nahm ich sie kürzer und versammelte sie im Trab. Dann galoppierte ich sie an, versammelte sie wieder und liess sie dann wieder im Arbeitstempo galoppierten. Sie reagierte sehr gut auf solche Übergange in einer Grundgangart, jetzt wo sie wach war. Wir beide sahen zu einem mittleren Steilsprung. Ich sass tief im Sattel, trieb sie dahin. Plötzlich sprang sie ab, einen Galoppsprung zu früh. Zum Glück war ich sattelfest, sonst hätte ich wohlmöglich das Gleichgewicht verloren. Ohne Furcht ritt ich sie weiter, parierte immer wieder am äusseren Zügel und ritt erneut den Sprung an. Zwei Galoppsprünge vor dem Sprung ermahnte ich sie mit kleinen Paraden und lehnte mich ein kleines Stück weiter nach hinten. Damit sie nicht stehen bleiben konnte, trieb ich sie noch einmal an, wodurch sie keine andere Chance hatte, als nicht zu früh abzuspringen. Im korrektem Zeitpunkt setzte sie ab, bog sich über den Sprung und auch in wechselte nun in den leichten Sitz. Auch die Landung verlief gut. Sofort machten wir eine kleine Pause und ich lobte Blacky ausgiebig. Nach 2-3 Minuten trabte ich sie wieder an und ritt zu einer Gymnastikreihe. Als erstes war da eine Vorlegestange plus Kreuz, dann nach zwei Galoppsprüngen einen kleinen Steilsprung, nach einem Galoppsprung einen mittleren und dann nach 3 Galoppsprüngen einen hohen Oxer. So was war perfekt für Blacky, da sie lernen musste, Abstände abzuschätzen und ohne Abwechslung lernt man so was nie.
      Dann ging es los. Blacky merkte, dass ich nun Konzentration und Gehorsamkeit von ihr verlangte und sie war wohl bereit mir das zu geben, denn das Kreuz mit der Vorlegestange absolvierte sie brav und im Tempo. Bis zum nächsten Steilsprung musste ich sie ordentlich zurückhalten, da sie schneller wurde und fast wieder zu früh absprang. Der In-Out ging super. Was sollte sie auch machen? Über beide gleichzeitig rüber springen? Ich glaube, da ist sie zu klug für. Aber auf den Oxer zu war es wirklich schwierig sie zurückzuhalten, doch die Mühe lohnte sich. Geschmeidig überwandt sie ihn. Wieder lobte ich sie.
      Nun würde ich einen A-Parcour mit ihr springen. So was war sie noch nie gesprungen. Deswegen musste ich besonders aufpassen. Also gönnte ich uns kurz eine Pause um Energie zu tanken. Dann ging es wieder los. Ich galoppierte sie aus dem Schritt an und wir steuerten auch schon sofort auf einen hohen Steilsprung zu. Der lief ganz ok. Es war knapp wegen dem Abspringen aber es klappte. Es ging sofort weiter mit einer scharfen Rechtskurve. Noch drei Galoppsprünge und wir müssten einen niedrigen Steilsprung und direkt danach einen hohen Oxer überwinden. Ich setzte ich wieder in den Sattel und hielt sie erfolgreich zurück. Federleicht liessen wir die Kombination hinter uns und konzentrierten uns auf einen hohen Steilsprung hinter einer weiteren scharfen Linkskurve. Als wir diesen erfolgreich gesprungen sind bogen wir ab zur Diagonale und flogen über einen riesigen Oxer. Jetzt fing es an Spass zu machen; Blacky hatte das Prinzip verstanden! So sprangen wir noch über 6 weitere Sprünge, ehe ich sie abtraben und Schritt gehen liess. Ich, genauso wie Blacky und Niniana, waren stolz über Blacky’s Leistung. Sie war nun A-fertig.


      Tag bei meinen Rb's Born Dead und Black Eyed Smokey

      Ich hatte Nono gefragt ob ich Born Dead,ein Hannoveraner Fohlen, und Black Eyed Smokey,eine Arabastute, als rb haben darf! Sie hatte zugesagt was mich freute.Ich hatte mich schon Stallfertig gemacht und lief dann aus dem Haus zu meinem Fahrrad.
      Nono's Stall war nicht weit weg also konnte ich auch mit dem Fahrrad hinfahren.
      Ich stieg auf mein Fahrrad und düste los.Bei dem Stall angekommen stellte ich das Fahrrad ab und leif rein.
      Ich lief zur Box von Black Eyed Smokey.Ich machte die Boxentür auf und begrüßte die schöne Stute erstmal.
      Ich schnappte ihr Halfter und streifte es ihr über.Ich führte sie zum Putzplatz und holte ihre Putzkiste und begann dann zu putzen.
      Als ich fertig war holte ich Sattel,Trense und Gamaschen.Ich sattelte sie zuerst und amchte ihr dann die Gamaschen dran.
      Als letztes trenste ich sie und führte sie zum Reitplatz.
      Es war heute ziemlich sonnig.Ich machte die Steigbügel runte rund stieg auf.
      Ich lies sie erstmal am langem Zügel schritt gehen zum aufwärmen.
      Später nahm ichd ie Zügel auf und zuppelte etwas am inneren Zügel und schon nahm sie den Kopf runter.
      Ich trabte erstmal leicht und parriete durch zum Schritt.
      Ich machte ein Handzeichen vorauf hin sie den Spanischen Schritt machte was supper klappte.
      ich lobte sie und machte erstmal eine Schrittpause dannach übte ich nochmel das piaffieren was acuh gut klappte und trabte dann wieder.
      Nach einer Zeit galoppierte ich an und stellte fest das sie supper tolle Gänge hatte.
      Nachdem sie schon anfing zuschwitzen ritt ich sie im Schritt trocken.
      Ich stieg ab und machte die Steigbügel hoch und den Sattelfurt etwas lockerer.
      Ich lief mit ihr zum Stall und sattelte sie ab.
      Ich machte die Trene und die Gamaschen ebenfalls ab und brachte sie weg nachdem ich sie auf die Weide gestellt hatte.
      Ich nahm eine Mistakrre und mistete erstmal ihre Box aus.Dannach streute ich ein und holte sie von der Weide in ihre Box.
      Nun lief ich zur Box von Born Dead und begrüßte ihn ebenfalls.
      Ich streifte ihm sein Halfter über und band ihn am Putzplatz fest.
      Die Putzkiste von Black Eyed Smokey nahm ich mit und holte die von Born Dead.
      Ich begann ihn zu putzen und als ich fertig war nahm ich mir eine Longe und machte sie an seinem Halfter fest.
      Ich nahm mir noch mehrere Leckerlies mit sowie einen Pferdeball.
      Wir liefen zu einer großen Weide und als wir ankamen lie sich ihn ertsmal laufen.
      Als ich ihn wieder einfing übte ich mit ihm das kicken.
      Als er es konnte machte es ihm richtig Spaß.
      Dannach machte ich ihn an der Longe wieder fest und übte mit ihm das Longieren.
      Was er supper machte.
      Ab und zu gab ich ihm ein Leckerlie da er alles supper gemacht hatte.
      Nach der ganzen Arbeit lies ich ihn nochmal laufen.
      Dannach liefen wir wieder zurück und ich lies ihn dort nochmal auf die Koppel solange ich die Box fertig machte.
      Ich streute frisches Stroh ein und holte ihn wieder.
      Ich hab den beiden noch einen Apfel und verlies den Stall von Nono dann wieder.
      Ich war zwar Fix und Fertig aber es hatte mir und den Pferden Spaß gemacht!


      Tierarztbesuch bei niniana

      Wir gingen zur Weide und holten die Pferde zum Stall damit ich sie untersuchen konnte.Ich nahm jeden Blut ab,tastete an den Beinen und Gelenken,sah mir Augen,Ohren,Mund und Nüstern an, sah im Maul nach den Zähnen und schaute mir die Hufe jedes einzelnen Pferdes an.Ich impfte alle und gab jedem Pferd eine Wurmkur.Sie waren alle kengesund.So konnten sie wieder auf die Weide zurück.


      Ankunftsbericht für:
      Halik, Hektor, Blue Moon, Black eyed Smokey, Bestla, Leviathan, Love Sux, La Petite

      Heute kamen mal wieder einige Pferde auf meinem Hof an.
      Ich war bestens vorbereitet: Die Weiden waren abgeäppelt, die Tränken gesäubert, die Raufen mit Heu befüllt, die Ställe waren ausgemistet.
      Jetzt musste nur noch ein Pferd nach dem anderen eintreffen.
      Ich hatte die Ankunftszeiten absichtlich so geplant, dass erst die Hengste und dann die Stuten ankommen sollten.
      Ich war schon sehr gespannt als der erste Anhänger ankam.
      Die Hengste, die kommen sollten, waren Halik Ibn Hawar, Hektor, Blue Moon und Leviathan.
      Sie kamen in geringen Abständen an.
      Ich holte mir einige Helfer hinzu und stellte sie zu den anderen Hengsten What is it, Feuerspiel, Because, Fading Melody, Wish, Sembro, Bailey’s Candyman, Sir William, Galoppwunders Stern, Exotic Energy, Hollywoods Silver Dream, Goldnight, Offspring, Bullet form y Valentine, Lanzelot, Merry, Back in Moment, Majestro II, Coco, Black Smokey Dreamer, Bluebayou, Sammy Shaye, Cheero, Colomco und Lausejunge.
      Es war ein eigenartiger Anblick, sie Herde war in größer Aufruhr. Es wurde imponiert, getreten, gestiegen, gebuckelt, gegiftet und gebissen.
      Es dauerte eine lange Weile, bis sich die Herde ordnete, Ruhe einkehrte. Doch es schien noch um einiges länger zu dauern, bis die Rangordnung vollends geklärt war, denn immer wieder quiekte ein Pferd, dann trat eines aus oder brach vollends aus der Herde aus. Manche Hengste wurden verdrängt und man erkannte sehr genau, wer eher ruhig und wer ein Draufgänger war.
      Ich beobachtete das Spiel voller Genuss.
      Anschließend kamen die Stuten Black eyed Smokey, Bestla, Love Sux und La Petite an.
      Wieder bat ich meine Helfer, die Pferde mit mir auf die Weide zu bringen. Hier hatte ich bereits erheblich mehr Angst, da ich nicht nur harmlose Stuten hatte.
      Dennoch stellte ich sie zu den anderen Stuten A Tiny Pleasure, Domina, Novalis, Linnea, Tiva Wyanet, Enya, Lost la Hija del Viva, Larissa, Easy Silence, Chou, Farah, Rainy, Saphir, Wusel, Tarifa, Jumping Flea, She’s like the Wind, Colour of the Rainbow, Autumn Coldness und Bishr.
      Und wie erwartet entbrannte ein ziemlich harter Kampf. Sehr stutentypisch wurde enorm viel gequiekt und so viel gebissen, getreten und was weiß ich, dass ich mir sicher war, dass ich morgen wieder Wunden zu versorgen hatte.
      Aber das war nicht schlimm. Diese Rangkämpfe waren notwendig. Und zudem natürlich. Also ließ ich sie machen.
      Bald verteilten sich jedoch auch die Stuten wieder in der Weide und gingen sich bis zum nächsten Kampf aus dem Weg oder rotteten sich in kleinen Gruppen zusammen. In drei Wochen werden alle sich aneinander gewöhnt haben und die Herde wäre wieder eins.
      Darauf freute ich mich schon.
      Und bis dahin ließ ich die Pferde allein und hoffte, dass alle sich gut einlebten.


      Von zwei Fohlen und einer Bombe
      Ankunftsbericht für: GH’s Saturday Affair, Abdul-Aziz. Dwynn

      Ziemlich hibbelig saß ich auf der Bank an der Reithalle, von der aus ich den gesamten Hof gut im Blick hatte.
      Heute kamen wieder neue Pferde an.
      Ich freue mich wahnsinnig!
      Bald kam Darkie an, mit seiner immer fröhlichen Laune hüpfte Alex auf mich zu und umarmte mich.
      “Naa, hast du die Perle dabei?“, frage ich neugierig und er wies auf den Wagen hinter mir, in dem sein Bruder Chrissi saß. Genervt ließ er langsam die Klappe herunter und das bildhübsche Saddlebred Fohlen Saturday Affair trat vom Hänger. Neugierig blicke das Stütchen sich um.
      „Gut sieht sie aus!“, stellte ich fest und Alex klopfte ihr wehmütig den Hals.
      „Na, dann lass uns mal gucken, ob sie sich mit deinen Stuten versteht!“, schlug er vor. Ich nickte.
      Bei den Stuten standen derzeit folgende Pferde: A Tiny Pleasure, Domina, Novalis, Linnea, Tiva Wyanet, Enya, Lost la Hija del Viva, Easy Silence, Chou, Farah, Rainy, Saphir, Wusel, Tarifa, Jumping Flea, She’s like the Wind, Colour of the Rainbow, Autumn Coldness und Bishr.
      Das Scheckfohlen trat interessiert in die große Runde der Pferde, alle stürmten direkt auf sie zu uns musterten sie. Doch zu meiner Überraschung trat zuerst Domina mit ihr in den Kontakt und beschnupperte sie. Als sie sie akzeptierte, überprüfte Bishr die Lage, doch auch sie gab schnell und ohne Murren das Okay zu dem Stutfohlen. So wurde Affair schon mal sehr gut in der Herde aufgenommen.
      Alex, Chrissy und ich waren sehr beruhigt und beobachteten die Pferde noch eine Weile auf der Weide, als wir plötzlich ein Geräusch hörten und aufgeregt zum Hof rannten.
      Von weitem erahnten wir, dass ein Auto mit Anhänger die Auffahrt hochfuhr. Als daraufhin plötzlich etwas quietschte und dann ein lautes Hupen ertönte, wussten wir, was los war: Meine beiden anderen neuen Pferde – Dwynn und Abdul-Aziz – wurden gebracht, aber Chrissi hatte mit seinem Anhänger die Auffahrt versperrt!
      Schnell machten wir den weg wieder frei und Cavi und Gaitano, die eine Fahrgemeinschaft gebildet hatten, stiegen aus dem Auto.
      Wir begrüßten uns und es wurde herzlich über den Zwischenfall gelacht, bis wir endlich das noch sehr, sehr junge Hengstfohlen und den sehr temperamentvollen Hengst vom Hänger holen konnten.
      Wir brachten sie gemeinsam zu den Hengsten und Wallachen auf die Weide.
      In dieser Herde standen derzeit folgende Pferde: What is it, Feuerspiel, Because, Fading Melody, Wish, Sembro, Bailey’s Candyman, Sir William, Galoppwunders Stern, Exotic Energy, Hollywoods Silver Dream, Goldnight, Offspring, Bullet form y Valentine, Lanzelot, Merry, Back in Moment, Majestro II, Coco, Black Smokey Dreamer, Bluebayou, Sammy Shaye, Cheero, Colombo und Lausejunge.
      Hier ging es dieses Mal erstaunlicherweise erheblich härter zur Sache als bei den Stuten. Dwynn wurde nur kurz beschnüffelt und dann direkt als Baby akzeptiert, auch wenn er sich durch seine rüpelige Art oftmals giftende Blicke einfing.
      Doch Abdul-Aziz war das absolute Highlight.
      Er galoppierte wie wahnsinnig mit hoch erhobenem Schweif durch die Weide und forderte beinahe einen Hengst nach dem anderen heraus. Er giftete beständig, biss und trat wo er nur konnte und stand ständig mit mindestens zwei Hufen – ob vorne oder hinten – in der Luft.
      Ich war schon beinahe auf dem Weg, ihn von der Herde zu trennen, als Chrissi mich zurückhielt.
      „Lass ihn. Die müssen das eh alleine klären. Oder willst du die Bombe da nur in der Box halten?“, sagte er ruhig. Und da hatte er Recht.
      Also blieb ich stehen und beobachtete, wie er sogar bei den Hengstfohlen allzu deutlich klarstellte, dass er der Boss war.
      Ich konnte mir die Tränen kaum verkneifen, als die Situation endlich etwas ruhiger wurde. Die Rangkämpfe würden noch etwas andauern, aber er ließ die anderen Pferde nun erstmal weitgehend in Ruhe. Das beruhigte mich.
      Ich fütterte noch alle Pferde und reinigte die Tränken, nachdem ich mich von meinen Gästen verabschiedet hatte. Dann war auch für mich dieser pferdige Tag beendet.


      Tag der offenen Tür auf dem GF

      Es war nun endlich so weit. Die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür auf dem Gestüt Federsee liefen auf Hochtouren und es war nun meine Aufgabe, Arbeiten zuzuteilen und die Pferde zuzuweisen.
      Ich hatte einige Helfer zusammengetrommelt.
      Mein Hufschmied nagelte die letzten Hufeisen wieder an, mein Tierarzt sah noch einmal nach dem Gesundheitszustand der Tiere und zahlreiche Freunde halfen mir beim Ausmisten, Abäpfeln der Weiden und polieren des Zubehörs.
      Der Hof wurde gefegt, die Kirschbäume zurechtgeschnitten, die Gärten geharkt, Werbung wurde an die Banden der Außenreitplätze befestigt, gesponserte Hindernisse kamen an, Imbissbuden wurden aufgebaut und Getränke und Nahrungsmittel kaltgestellt.
      Alles lief perfekt.
      Alles? Naja, fast alles.
      Ich saß in meinem Büro am Schreibtisch und musste Pferde in verschiedene Kategorien einteilen: Beispiel Reitunterricht, Führpferde für Kinder, Ponyspiele, Verkaufsschau, Show jeglicher Art und so weiter.
      Leicht war es für mich, die Verkaufspferde zuzuteilen. Sie wurden auf der Weide gelassen und bei Interessenten an der Hand und eventuell unter’m Sattel vorgeführt.
      Hiervon waren Sembro, Sir William, Rainy, Galoppwunders Stern, Exotic Energy, Goldnight, Offspring, Bullett for my Valentine, Merry und Back in Moment betroffen.
      Rainy hatte zwar schon beinahe sicher einen neuen Besitzer, aber dennoch würde sie so an der Veranstaltung teilnehmen.
      Bei allen anderen Pferden fiel es mir erheblich schwerer.
      Sicher war ich, dass ich zwei Leute mit zwei meiner Minis durch die Gegend laufen lassen wollte, als Niedlichkeitsbonus.
      Hier fiel letzten Endes die Wahl auf A Tiny Pleasure und Hektor.
      Die anderen Minis, also Mirror, Frechdachs und Bluebayou wurden als Führponys für die ganz Kleinen eingesetzt.
      Die Zuchtpferde sollten hauptsächlich in den Showbereich einbezogen werden.
      Also sollte Enya beispielhaft für barockes Reiten gelten. Colombo übernahm den Westernteil, Tiva Wyanet sollte das Springen übernehmen, Domina die Dressur.
      Die Norweger, also Apancho, Linnea, Novalis und Lausejunge hingegen wurden für eine Quadrille vorbereitet.
      Die Fohlen Antarktik, Over the Bridge, Stay with me, Dwynn, Feuerspiel, CocoDemba Diadem, GH’s Saturday Affair, Lost la Hija de la Luna, Chou und Farah kamen auf die Paddocks und galten als indirekter Niedlichkeitsbonus und als Beispiel für die Zucht, die wir betrieben.
      In den Reitunterricht kamen zudem Cheero, Black Smokey Dreamer, La Petite, Love Sux, Leviathan, Bestla, Black eyed Smokey, Abdul-Aziz, KaZee Bonaparte, Everspring und Buried alive by Love sowie Dusty, What is it, Colour of the Rainbow, Because, Autumn Coldness und Faiding Melody und Wish.
      Die Pferde, die noch übrig waren, also Bishr, Colonels Smokin Gun, Blue Moon, She’s like the Wind, Halik Ibn Hawar, Zuma und Power of Love wurden teils für Show eingesetzt, teils als Körugsanwärter präsentiert.

      Jetzt, wo ich alle Pferde fertig eingeteilt hatte, ließ ich mich geschafft in den Sessel sinken und atmete schwer aus.
      Das war wirklich viel Arbeit!
      Nun ging ich hinaus und sah noch einmal nach allen Pferden, verteilte liebevoll Heu und Futter und löschte dann die Lichter im Stallkomplex.
      Jetzt konnte der Tag der offenen Tür kommen!


      Pflege für die Weidepferde

      Heute wollte ich mich um meine Weidepferde kümmern.
      Der Frühjahrsputz stand an und ich musste zunächst alle Pferde auf die Weide bringen.
      So brachte ich nach und nach Cheero, Bluebayou, Farah, Lost ja Hija de la Viva, Black Smokey Dreamer, La Petite, Bestla, Love Sux, Black Eyed Smokey, Abdul Aziz, Saturday Affair, Mirror, Frechdachs, Everspring, Demba Diadem, Kätzchen, Shining Sommerdream, For an Angel, Rebia, Esmeraldas Topside, Nalani und Charly nach draußen.
      Selbstverständlich freuten sich alle Pferde gewaltig und spielten ausgelassen miteinander.
      Währenddessen begann ich, die Boxen auszumisten. Es war eine ganze Menge Arbeit, weil ich über den Winter eine Matratze in die Stallungen hatte kommen lassen.
      Doch bald war ich damit endlich fertig und konnte einstreuen.
      Weil ich schon einmal dabei war, fütterte ich auch direkt alle Pferde und reinigte penibel die Tränken.
      Nun wurde die Stallgasse und der Putzplatz gefegt, die Reithalle geschleppt und das gesamte Sattel- und Zaumzeug geputzt.
      So weit so gut.
      Nun konnte ich also alle Pferde wieder rein holen.
      Ich putzte sie kurz über und scherte die Sportpferde unter ihnen.
      Auch dies war bald geschafft und ich konnte die Pferde wieder in ihre Boxen bringen. Sie freuten sich ersichtlich über ihr Futter


      Pflegebericht für die Weidepferde

      Heute kamen einige von Plörs Pferden wieder, weil sie im Moment einfach keine Zeit hatte, sich um sie zu kümmern. Da hab ich gesagt, dass ich mich darum kümmern kann. Ich rechnete fast damit, dass sie für all diese Pferde nicht mehr die Zeit finden würde, aber dann würde ich mich halt etwas länger um ihre Pferde kümmern – war auch ok.
      Ich überprüfte zunächst die Zäune der Weiden und die Tränken, dann mistete ich sämtliche Unterstände ab und streute neu ein. Anschließend füllte ich noch alle Raufen mit Heu und äppelte die Weiden ab.
      Nun konnte ich beginnen, die Pferde zu versorgen. Zunächst fütterte ich Cheero, La Petite, Love Sux, Black Eyed Smokey, Mirror, Frechdachs, Demca Diadem, Kätzchen, Shining Sommerdream, For an angel, Rebia, Esmeraldas Topside, Nalani und Charly.
      Darüber hinaus putzte ich alle kurz über und kontrollierte die Hufe.
      Nun kamen auch schon Plörs Pferde Saturn und Sun is Shining an.
      Ich integrierte die beiden in die jeweiligen Weiden und beobachtete eine Weile das Geschehen. Saturn konnte manchmal ein kleines Biest sein, aber ansonsten lief alles gut.
      Als die Situation auf der Weide sich wieder vollkommen beruhigt hatte, ging ich wieder ins Haus.


      Ohne Titel

      heute kümmerte ich mich um Black eyed Smokey.
      Ich holte mein Pferd von der Weide.
      Ich putzte es.
      Ich fütterte es und verwöhnte es mit Möhren.
      Dann gingen wir etwas spazieren.
      Anschließend durfte es auf der Weide entspannen.


      Neue Gesichter & alte Bekannte

      Heute war ein recht großer Tag auf dem Gestüt Federsee, denn einige Neuankömmlinge sollten ankommen.
      Da wir trotz stundenlanger Verhandlungen nicht verhindern konnten, dass sämtliche Pferde zwei Wochen lang in Quarantäne mussten, bevor sie nach Polen einreisen durften, war heute also angesagt, sämtliche Pferde aus der Quarantänestation zu holen. Seien es all die, die schon seit Jahren und Monaten auf unserem Gestüt zu Hause waren, seien es die, die wir neu erstanden hatten.
      Ich wusste, dass es ein heiden Stress werden würde und die Tatsache, dass über Nacht ordentlich Schnee gefallen war, machte die Sache irgendwie nicht besser.
      Wir hatten sämtliche bekannte Helfer aus Deutschland organisiert und einige Pferde-LKWs geliehen, um nach Möglichkeit alle Pferde annähernd zeitgleich auf den Hof zu schaffen.
      Die Unterstände waren vorbereitet, Heu war in den Raufen, die frostsichere Tränke lieferte trotz Minusgraden sauberes, fließendes Wasser. Die Boxen waren neu eingestreut, Heu war verteilt. Es konnte losgehen. Let’s rumble, Baby!
      Als erstes verluden wir die Weidepferde. Als erstes verluden wir die Fohlen und Miniponys, also Mirror, Frechdachs, Demba Diadem, For an Angel, Feather und Arahil. Feather packten wir auf die andere Seite als die Hengste, damit es keine ungeplanten Fohlen gab. Ganz legal war es ohnehin nicht, so viele Ponies auf einen LKW, der für 4 Pferde zugelassen war, zu transportieren, aber wir waren in Polen, die Grenzen verliefen manchmal schwimmend.
      Aus diesem Grund setzten wir den routiniertesten Fahrer an das Lenkrad des schwarzen LKWs – welch unauffällige Farbe im weißen, polnischen Winterwunderland. Matze. Er kannte das, er konnte auch acht Warmblutjährlinge in dem LKW transportieren.
      Und so machte er sich auf den Weg.
      Den nächsten LKW beluden wir mit einigen Stuten: La Petite, Love Sux, Black Eyed Smokey, Kätzchen.
      Da von den Weidepferden nun nur noch zwei Stuten waren, nämlich Rebia und Esmeraldas Topside, stellten wir diese auf die eine Seite des nächsten LKW und zwei wenig hengstige Hengste mit Fußfesseln, da wir keine verletzten wollten, auf die andere, nämlich Cheero und Shining Sommerdream.
      Es folgten Eskardron mit seinem Freund Wieco zusammen mit Prai und Real Bad Alliance.
      Dann kamen Thrift Shop, Elysion, Silver Bullet und Cows bring the Spring an die Reihe.
      Die letzten Pferde kamen im Anhänger mit uns mit: Lithium und Dauthdaert.
      Dieses Mal ging Lithium Gott sei Dank einigermaßen brav auf den Anhänger und er schien sich sofort gut mit dem Isi-Mix neben ihm zu verstehen.
      Die Fahrt verlief – zumindest bei uns – recht ruhig. Lithium stand brav, von dem Pony hörte man gar nichts.
      Im neuen Zuhause angekommen, trennten wir die Pferde und Ponies direkt nach Geschlecht in die zwei abgetrennten Ausläufe ein. Jedes Geschlecht hatte einen Offenstall mit zwei Unterständen, zahlreichen Heuraufen und einem Zugang zu einer eigenen Wiese, der nur tagsüber geöffnet war – also jetzt auch.
      Schon als die ersten Pferde im Stall waren, ging die Luzi ab. Wie die Irren erkundeten sie ihr neues Heim, buckelten, tobten durch den Schnee.
      Nummer 1 von 3 war geschafft!


      Hufschmiedberichte der Pferde auf der Weide

      Als erstes hatte ich Cheero,bei ihm musste ich alle vier Hufe auschneiden und berunden,dann bekam er ein Leckerlie und durfte gehen.Love Sux war ein Weißes Bildschönes Pferd,bei ihr musste ich ebenso alle vier Hufe ausschneiden und berunden,dann ging sie ebenfalls.Bei Black eyed Smokey,Frechdachs,Demba Diadem,Kätzchen,shining sommerdream,For An Angel,Rebia,Esmeraldas Topside,Eskadorn,Prai,Real Bad Alliance,Thrift Shop,Elysion,Silver Bullet,Cows bring The Spring,Lithium,Dautdaert,Arahil,Ahira,Katniss Everdeen,Saevitia und Havana Club bei den machte ich auch alle vier Hufe hoch,schnitt sie aus und berundete sie am ende bekamen alle ein Leckerlie und gingen zurück auf die Wiese.


      Pflegebericht für die Weidepferde

      Fröhlich pfeifend öffnete ich das Tor zum Offenstall hin. Viele Augenpaare starrten mich an.
      „Ja, bis es was zu futtern gibt, müsst ihr noch etwas warten!“, lachte ich, denn zunächst musste ich die Pferdeäpfel vom Auslauf einsammeln und die Tränken kontrollieren und säubern.
      Ich begann rasch mit meiner Arbeit und schaute auch nach, ob die Zäune noch in Ordnung waren. Dann brachte ich den Mist auf den Misthaufen und fuhr einiges frisches Stroh in die verschiedenen Unterstände der Pferde, sodass sie immer weich liegen konnten.
      Anschließend wurden die Weiden geöffnet.
      Wir hatten mehrere, da auch mehrere Offenställe angelegt waren und unsere Pferde so in kleinen Gruppen gehalten werden konnten.
      Doch die Reaktion aller Pferde war – wie jeden Morgen – gleich. Obgleich sie sich stets bewegen konnten wie sie wollten, rief die Weide immer wieder ein hohes Maß an Freude hervor.
      Und so gallerten im Affenzahn alle Pferde auf die Weiden. Also Cheero, Black Eyed Smokey, Kätzchen, For an Angel, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Saevitia, Havanna Club, Altair Ibn La-Ahad, Fly Through Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Mellow Billow, Lunaris, Falling in Love, Sissi di Royal Peerage, Tilly, Moon’s Neala und Peeta.
      Auf die Entwicklung von letzterem war ich besonders stolz. So schlecht er aussah, als er bei uns ankam, umso besser sah er jetzt aus. Sein Fell begann zu glänzen und sein Allgemeinzustand war deutlich besser. Er liebte es über die Weiden zu galoppieren und mit den anderen Hengsten zu toben, obwohl er immer eher ein ruhiger Vertreter war.
      Nun, wo mir nicht mehr alle Pferde auf den Hacken hingen, konnte ich die Heubestände auffüllen. Es gab zahlreiche, weit auseinander platzierte überdachte Heuraufen, die garantieren sollten, dass auch rangniedrige Pferde stets einen Platz zum Fressen fanden.
      Ich war nach dieser Arbeit klatschnass, so sehr hatte ich geschwitzt. Es war wieder einmal brütend heiß heute.
      Die Pferde waren offenbar ähnlicher Ansicht, denn viele von ihnen trotteten nach und nach wieder in die Unterstände und stellten sich in den Schatten. Offenbar auch in der Hoffnung, sich vor den lästigen Insekten zu verstecken.
      Grinsend beobachtete ich sie – nur bei diesem Wetter kam es vor, dass die Pferde nicht wann immer sie konnten auf der Weide standen. Nun nagten sie hier und da sogar am Stroh.
      Es beruhigte mich immer sie so zu sehen. Dennoch wandte ich mich lächelnd ab – auf einem so großen Hof war noch viel zu tun.


      Ställe streichen

      Heute stand einiges an Arbeit vor mir: Ich wollte die Ställe der Pferde streichen, da die Farbe abbröckelte und das alles nicht mehr sonderlich gepflegt aussah.
      Als ersten Schritt mussten also alle Pferde nach draußen auf die Paddocks. Das hieß, dass ich nach und nach Cheero, Black Eyed Smokey, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair Ibn La Ahad, Fly through Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi di Royal Peerage, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Django und Mila nach draußen brachte.
      Sofort begannen die Pferde wie irre zu toben. Es ging eine ganze Weile so, bis sie sich nach und nach endlich hinstellten und am Heu zu knabbern begannen.
      Dann konnte ich auch endlich wieder in den Stall gehen und mit der Arbeit anfangen.
      Zunächst mistete ich alle Boxen aus, was schon ziemlich lange dauerte. Dann begann ich zu pinseln.
      Der untere Teil der Boxen bekam einen Anstrich in schwarz, welcher abwaschbar und schmutzabweisend war, oben wurden die Boxen weiß. So waren sie hell und einladend, aber dennoch würde es lange schön aussehen.
      Als alles gestrichen war, richtete ich das Nachtlager der Pferde ein, da die Farbe ja erst trocknen musste, bevor sie wieder in ihre Boxen durften.
      Am nächsten morgen wurde dann eingestreut und die Pferde durften wieder in ihre Boxen, welche sie zunächst schnüffeln begutachteten wegen dem fremden Geruch.


      Neuankömmlinge mit bitterem Beigeschmack

      Als ich heute den großen Transporter fertig machte, indem ich ihn mit neuem Einstreu bestückte, machte sich ein schweres Gefühl um mein Herz breit.
      Heute sollte eine ganze „Ladung“ neuer Pferde ankommen, doch der Grund hierfür passte mir nicht wirklich.
      Galadriel würde wegziehen und hatte nicht die Gelegenheit, ihre Pferde mitzunehmen. Einige wenige hatte sie anderweitig verkauft, doch bei dem Großteil hatte ich mich (wie bereits schon einmal) dazu bereit erklärt, sie bei mir aufzunehmen und zu versorgen. Natürlich hatte ich auch etwas davon, denn es waren einige tolle Pferde dabei. Unter anderem käme mein absoluter Liebling wieder zu mir – die Stute Nalani, die ich ihr geschenkt hatte, als die Kleine noch ein Fohlen war. Sie begleitete mich also schon ein Leben lang.
      Auch zu Charly und Saturn hatte ich eine ganz besondere Bindung – auf Charly hatte ich teilweise reiten gelernt. Nur die Fohlen Mirella und Hamilton sowie die Isländerstute Pieaches kannte ich noch nicht sehr gut. Doch das würde sich geben.
      Aber so sehr ich mich freute, diese neuen Pferde auf dem Gestüt Federsee begrüßen zu dürfen – es bedeutete immerhin, dass zwischen mir und meiner besten Freundin fortan einige Kilometer liegen würden. Ich könnte nicht mehr einfach innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu ihr herüber gehen. Wir würden nicht mehr gemeinsam ausreiten können. Es gab keine Deals mehr, dass der eine die Pferde des anderen versorgen würde, wenn derjenige einen Termin hätte.
      Zugegeben – das war schon ein gewaltiger Einschnitt. Und ich musste mir selbst eingestehen, dass ich die Sache nicht ganz ohne Bitterkeit betrachtete.
      So machte ich mich seufzend und mit schwerem Gemüt an die Arbeit, bis der Transporter fertig war. Dann konnte es losgehen und die Pferde konnten umziehen.
      Zunächst holten wir die Pferde und integrierten sie dann nach Geschlecht in die Herden auf dem Hof. Wir hatten jeweils für die Neuankömmlinge ein Stück abgegrenzt. Zwar kannten die meisten meiner Pferde sie bereits, aber wir wollten Stress vermeiden und die Abgrenzung würde sicherstellen, dass sich die Pferde erst beschnuppern könnten.
      Als erster Wallach in der Herde kam Charly zu den Stuten. Dort mischte er prompt einiges auf, denn die Damen waren den Herrenbesuch nicht mehr gewohnt. Ich zog die Augenbrauen zusammen und hoffte, dass er nicht in diesem Weibernest anfangen würde, auf die Stuten aufzuspringen. Er hatte zwar schon immer mit Stuten zusammen gestanden, aber man weiß ja bekanntlich manchmal nicht, was in den Köpfen vorgeht.
      Mirella und Hamilton waren ziemlich durcheinander. Sie hatten lange zusammen gestanden, mussten aber nun nach Geschlecht getrennt werden, worauf sie reagierten, indem sie oftmals wieherten und nervös über ihre Paddocks liefen.
      Aber nach und nach wurde die Situation ruhiger, doch die Aufregung würde gleich nochmal hochkommen.
      Ich erwartete noch einige weitere Neuankömmlinge, nämlich Real Bad Alliance, die ich verkauft hatte, nun aber zurück gekommen war, Gwendhil Fareth, eine junge Traberstute, Adawiyah, welche die Vollschwester zu Antarktik war, Shining, eine bunte und vielversprechende Trakehnerdame, Cutie, ein Falabella-Mädchen, die bei der Vorbesitzerin ziemlich unter gegangen war und last but not least Omnia Lunara, eine Haflingerstute, die für mich eine ganz besondere Bedeutung hatte, da ich ihre Geburt begleiten durfte.
      Und als Allerletztes war da noch die Stute Little Grey, die ich just von Sarah gekauft hatte. Auch sie war ein vielversprechendes, junges Pferd, obgleich sie auch sicherlich eine kleine Herausforderung werden würde.
      Nach und nach kamen die Pferde also an und wurden in die Offenställe integriert. Alles war mit reichlich Heu vorbereitet worden, in sauberen Betonkübeln stand frisches Wasser bereit. Natürlich stünde auch den neuen Pferden nach erfolgter Integration eine Selbsttränke zur Verfügung, aber zunächst war dies der einfachste Weg.
      Auch die „alt eingesessenen“ Pferde kamen immer wieder heran, knabberten kurz am Heu oder beschnupperten die Neuankömmlinge. Zugegeben – wir hatten mittlerweile einen ziemlich großen Bestand.
      In diesem Bestand waren zu nennen: Cheero, Black eyed Smoky, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair, Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Mila, Kate, Coco, Wish, Bishr, Shena, Blue Moon, Halik, Dwynn, Power of Love, Helia, Nashita, Little Lady, September, Vintage Gold, Autumn Coldness, Simple Little Melody, Catching Fire, Walinka, Elysion sowie die Zuchtpferde Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc's Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh, Freki, Peeta, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Django, Maxi, Palimé, Silverlight und Little Jack.
      Am Ende des Tages stand nun eine bunte Truppe am Zaun und beobachtete die Pferde. Es war einiges an Arbeit mittlerweile und ich wusste, dass ich dringend gegen den Drang, alles retten zu wollen, angehen musste. Aber es machte mit Spaß und ich freute mich über die Vergrößerung der Zucht.
      Nach und nach verabschiedeten sich die meisten Leute. Bella, von der ich Cutie gekauft hatte, bat mich nochmals, mich gut um das kleine Stütchen zu kümmern, was ich ihr von Herzen versprach. Mit Sarah unterhielt ich mich noch lange, erkundigte mich nach Bucks und den sonstigen Neuigkeiten bei ihr auf dem Hof.
      Zuletzt verblieb ich mit Galadriel.
      Die Sonne berührte bereits den Horizont und eine milde Brise strich durch die Laubbäume, die überall auf dem Gelände standen. Zischend und raschelnd spielten einige Blätter auf dem Hof, aufgewirbelt durch den sachten Frühlingswind. Ansonsten war es vollkommen still.
      Einen Augenblick später hörte man leises Zwitschern. Die Pferde begannen, genüsslich ihr Heu zu mümmeln und immer mal wieder war das geruhsame Geräusch ihrer Hufe auf dem weichen Sandboden zu vernehmen.
      Die Stille wurde langsam unersträglich, bis ich endlich zu sprechen begann.
      „Ich werde dich vermissen.“


      Pflegebericht für die Stall- und Weidepferde

      Nachdem ich die Zuchtpferde versorgt hatte, mache ich mich mit den Stall- und Weidepferden an die Arbeit. Alle standen im Offenstall, aber die Stallpferde durften nicht auf die Weide, hatten dafür aber einen großen, gut befestigten Auslauf.

      Zunächst mistete ich die Offenställe aus, dann äpfelte ich die Ausläufe gründlich ab. Nun kontrollierte ich Zäune und die Wasserversorgungen und befüllte die Heuraufen neu.

      Anschließend ließ ich die Weidepferde auf die große, weitläufige Wiese. Dies waren Hamilton Smith, Mirella, Omnia Lunara, Kate, Mila, Arika, Wivrojan, Neala, Tilly, Sissi, Falling in Love, Lunaris, Eypor, Caipirinha, Jerusalem, Altair, Havanna Club, Ahira, Dauthdaert, Lithium, Prai, Esmeraldas Topside, Rebia, Black Eyed Smokey und Cheero.

      Anschließend bestückte ich die Futterautomaten mit dem richtigen Kraftfutter, denn jedes Pferd hatte ein Halsband mit Chip, durch das es das entsprechende Fach zugeteilt bekam. So konnte sich jedes Pferd selbstständig sein Futter abholen und konnte ohne Futterneid durch eine spezielle Vorrichtung fressen. Das war schon ziemlich praktisch!

      Auch bei den Stallpferden gab es eine solche Vorrichtung, die ich anschließend befüllte. Hier war nur der Unterschied, dass mich sämtliche Pferdeaugen neugierig beäugten und ich bei jeder Bewegung eingehend beobachtet wurde. Da die Pferde im Winter nicht auf die Weide kamen, hatten sie sonst ja nicht so viel zu tun. Dafür hatte ich einiges an Spielzeug etc. verteilt, aufgehängt usw, damit die Pferde einen Job hatten. Außerdem holte ich heute aus dem Wald verschiedene Äste und Zweige, an denen die Pferde herumknabbern konnten. Dies war allgemein sehr beliebt.

      Zu den Weidepferden gehörten Cutie, Pieaches, Nalani, Saturn, Charly, Shining, Adawiyah, Gwendhil Fareth, Real Bad Alliance, Walinka, Catching Fire, Simple Little Melody, Autumn Coldness, Vintage Gold, September, Little Lady, Nahita, Helia, Power of Love, Dwynn, Halik, Blue Moon, Shes like the Wind, Bishr, Wish und Coco.

      Als die Pferde versorgt waren, begann ich den Hof zu fegen und anschließend das Sattelzeug zu putzen. So viele Pferde zu halten bedeutete einiges an Arbeit, aber man tat es ja gerne.


      Pflegebericht für die Weidepferde

      Nachdem ich mit den Zuchtpferden fertig war, waren die Weidepferde an der Reihe. Hier standen hauptsächlich Jungpferde, sodass ich nicht sehr viel Arbeit hatte.
      Auf verschiedenen Weiden standen in Kleingruppen Bacardi Oakheart, Hamilton Smith, Mirella, Kate, Mila, Sissi di Royal Peerage, Falling in Love, Eypor, Caipirinha, Fly through Jerusalem, Altair Ibn La-Ahad, Havana Club, Ahira, Dauthdaert, Prai und Black Eyed Smoky.
      Meine größte Arbeit bestand hier darin, die Weiden ein Stück weiter zu stecken. Außerdem legte ich Knabberholz hin – dieses Mal vom Apfelbaum – und füllte bei Bedarf Lecksteine wieder auf. Die Pferde waren glücklich auf ihren Wiesen und beachteten mich kaum. Die meisten lagen faul in der kräftiger werdenden Frühlingssonne, kraulten einander oder tobten gemeinsam über das Grün.
      Als die täglichen Arbeiten erledigt waren, düngte ich den abgetrennten Teil der Wiese. Per Hand, versteht sich, denn unsere Maschinen waren ja kaputt. Aber was tat man nicht alles?
      Geplant war eine völlige Umstrukturierung unseres Haltungssystems. Wir wollten statt des bisherigen Stall- und Weidepferdesystems zwei große Paddocktrails anlegen, die beide ständigen Zugang zu den Weiden hatten – einen für die Stuten, einen für die Hengste. Hier wollten wir neben weiten wegen auch Klettermöglichkeiten anbieten und eine Furt mit Wasser. Das war sicherlich schwerer sauber zu halten, wäre einer naturnahen Haltungsform aber zuträglich. Und da wir reduziert hatten, war das von der Pferdeanzahl her möglich.
      Doch das Ganze würde sich noch etwas hinauszögern, denn die Planung dauerte und wir fanden immer wieder etwas, was uns störte. Eine zu spitze Ecke, dann fehlte hier und dort eine Ausweichmöglichkeit, dann hatten wir zu wenig Futter- und Wasserplätze. Wir planten auch mehrere Hütte ein, da wir damit rechneten, dass sich Herden in der Herde und kleine Grüppchen bilden würden, vor allem bei den Hengsten. Um streitereien zu vermeiden, sollten also zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl stehen.
      Als ich fertig mit dem Düngen war, stellte ich die Wanne weg und beobachtete die Pferde noch eine weile. Es machte spaß, die Jungpferde beim Toben zu beobachten und es erfreute mich, dass alles so friedlich war.


      Ohne Titel

      Ich kam zu Black Eyed Smoky.
      Ich halfterte und putzte sie.
      Dann arbeiteten wir etwas in der Halle zusammen.
      Anschließend fütterte ich mein Pferd.
      dann mistete ich die Box.
      ich freute mich immer auf die Zeit, die ich mit meinem Pferd verbringen durfte.


      Pflegebericht für die Weidepferde

      Zunächst brachte ich nach und nach Bacardi Oakheart, Hamilton Smith, Mirella, Kate, Mila, Sissi di Royal Peerage, Falling in Love, Eypor, Caipirinha, Fly through Jerusalem, Altair Ibn La-Ahad, Havana Club, Ahira, Dauthdaert, Prai und Black Eyed Smoky auf die Weide, dann bewaffnete ich mich mit Bollensammler, Schubkarre und Harke und machte mich auf den Weg, um die Weiden abzusammeln.

      Da die Pferde immernoch auf den Winterweiden standen, hatte ich nicht so unglaublich viel zu tun, aber es war eine lästige Arbeit, da ich ständig die Pferde dabei hatte, die mir neugierig in die Karre luscherten.

      Endlich war ich fertig und hatte sämtliche Pferdeäpfel abgesammelt. Dann tauschte ich Harke und Bollensammler gegen eine Forke ein und mistete die Unterstände – wieder in stetiger Gesellschaft – aus und streute mit Stroh nach.

      Dies wurde von so manchem Pferd erst einmal als Einladung zum Wälzen betrachtet.

      Anschließend machte ich meine alltägliche Runde und kontrollierte, ob die Tränken überall funktionierten. Danach brachte ich den Pferden noch neues Heu und verteilte Krauleinheiten.
    • Flair
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      07.02.2018 | Hallo 2018!

      Sammelpflegebericht für NWS Dreamcatcher, Devil May Cry, Nemax, Cosmic Dawn, Bijou,
      Ravenclaw, Valerian, Golden Ebano, Shiryō, Mimi Magical, Jonquil, NWS No Mercy,
      Belle Fleur, Waikiki, Macaruja, Daitona, Galantis, Shyvana und Black Eyed Smoky
      Aus der Sicht von Isabell Neyer


      "Achte einfach mal auf seine Unterlippe." Marie beobachtete ihr dösendes Pferd nachdenklich. Sie übte gerade das Aufsteigen mit ihrem Rappschwarzen Hengst Ravenclaw. Dabei hat sie mit vehementen Einwürfen seitens Raven gerechnet, doch er entspannte sich so sehr, dass sie an seiner psychischen Anwesenheit zweifelte. Sicherlich waren die beiden mittlerweile miteinander vertraut - Marie hat so viel Bodenarbeit mit ihm gemacht, dass sie mehr Ausdauer als das ein oder andere Pferd in meinem Stall haben musste. Und er entwickelte sich dabei zu einem wahren Goldstück. Es konnte sogar Dinge auf Kommando apportieren, so etwas verrücktes hatte ich zuvor noch nicht gesehen. Marie gab ihm einen Klaps auf seine Schulter: "Huhu Pony, Anwesenheitspflicht." Raven gähnte ausgiebig, und betrachtete Marie mit großen Kulleraugen. Jetzt war er wach. Ich musste schmunzeln. "Dann drücke ich dir mal die Daumen, dass er dir bei den ersten Schrittversuchen nicht einpennt, Marie!" Sie grinste schief und lobte den Hengst, als sie sich über seinen Rücken beugte. Ich machte mich währenddessen auf den Weg in die Stallgasse, um zu füttern.
      Philipp machte gerade Cosmic fertig und war nicht sonderlich gesprächig. Ich wies ihn kurz darauf hin, dass Marie die kleine Halle mit Janina belegt hatte, und er somit nach draußen auf den Platz oder in die große Halle nebenan verbannt wurde. Cosmic schnaubte erschüttert, als würde er das persönlich nehmen. Philipp lächelte kurz und meinte nur: "Soso, das Wildpferd wird also gebändigt." Ich lächelte zurück und stellte Cosmics Futter in einem Eimer vor seiner Box ab. "Schmeiß ihm das nachher noch rein, ja?" Philipp nickte und legte dem großen Fuchs den Sattel auf. In letzter Zeit war es stiller geworden, Janina und Philipp waren mit dem aktuellen Bestand an Pferden absolut überfordert, daher hatte ich einige Anzeigen geschaltet, in denen Verstärkung fürs Team gesucht wird. Es gab tatsächlich auch schon einige Bewerbungen, mit denen ich mich dringend auseinandersetzen sollte. Jodie lag mit der Grippe flach, sodass ich irgendwie doppelt belastet war. Nebenbei mussten auch noch die ganzen Kürtermine geplant und das Training der Pferde getaktet werden. Diese Aufgaben fielen eigentlich in Jodies Bereich, doch jetzt war sie krank. Der Start in das Neue Jahr verlief ebenfalls chaotisch: Zwischen etlichen Körungen lief der Transport zwei neuer Westfalen schief, was nicht nur viel Zeit, sondern auch wertvolle Nerven kostete. Mittlerweile spannte ich für solche Geschichten Janina mit ein, denn diese Frau hatte offensichtlich Nerven aus Stahl. Gedankenumwoben scheffelte ich Hafer und Pellets in die Tröge der Pferde und prüfte mit einem kurzen Blick, ob die Decken noch vernünftig lagen. Das letzte, was wir jetzt noch gebrauchen könnten, wäre ein krankes Pferd. Als alle Pferde versorgt waren, machte ich mich auf den Weg ins Stübchen, machte mir dort einen Kaffee und suchte nach den Bewerbungsunterlagen. Zwischen den Zeilen schaute ich ab und zu durch das große Fenster in die Reithalle, um Raven, Marie und Janina zuzusehen. Mittlerweile saß Marie oben - Janina hatte den Rappen an der Hand und führte ihn vorsichtig einige Schritte vor. Er ging noch etwas zögerlich, machte aber keine Anstalten unartig zu sein. Marie lobte ihr Pferd ausgiebig und ich gönnte ihr diesen Erfolg. Seit sie Ravenclaw hatte, ist sie so viel selbstbewusster geworden. Mit Dai, ihrer kleinen Erzfeindin, hatte sie sich mittlerweile gut zurechtgefunden, was mit Sicherheit auch mit iherer Arbeit mit Ravenclaw zusammenhing. Unwillkürlich musste ich an meine kleine Lieblingsstute Jonquil denken. Sie hatte auch enorme Fortschritte gemacht. Während ich sie zuhause trainiert habe, hat Philipp sie zu einigen Turnieren mitgenommen, um mit ihr als Zweitpferd zu starten, und die kleine Apfelschimmelstute erwies sich auf dem Turnier stets als sehr ehrgeizig, wo sie sich zuhause als aufmüpfig erwies. Als würde man einen Schalter umlegen, dachte ich. Ein Fohlen von ihr und Cosmic würde vermutlich wahnsinnig toll werden. Nicht nur vom Potenzial her, nein, sondern auch charakterlich. Ich schweifte in meinen Gedanken ab, bis ich mich träumend auf meinem Platz im Stübchen erwischte. Ich sollte mich wahrlich mit wichtigeren Dingen, wie zum Beispiel dieser Bewerbung von Fabienne, Saskia, Jenny, Tobias und Maximilian. Diese fünf Kandidaten hatte Jodie (vor ihrem krankheitsbedingten Ausfall) bereits in die engere Auswahl sortiert. Unwillkürlich dachte ich an mich, Janina und Philipp. Wir hatten uns damals ganz ungezwungen zusammengefunden. Zuerst zu Pferd als Konkurrenten auf dem Platz, später als Sportkollegen an dem Pommesstand und eines Tages eben auch als Freunde auf dem Reiterball vor ca 6 Jahren. Irgendwie hatten wir uns auf Anhieb gut verstanden, hatten oftmals (auf keinen Fall immer!) dieselben Ansichten zum Thema Pferd und Reiterei, und so kam es zu dem, was im Hier und Jetzt stattfindet. Müde legte ich die Bewerbungen an die Seite und schwelgte in den alten Zeiten...
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      07.07.2018 | Eingekehrte Ruhe

      Sammelpflegebericht für die Pferde: Millenium GC, For Pleasure, NWS Dreamcatcher, Devil May Cry, Nemax, Cosmic Dawn, Bijou,
      Ravenclaw, Valerian, Golden Ebano, Shiryō, Mimi Magical, Jonquil, NWS No Mercy, Belle Fleur, Waikiki, Macaruja, Daitona,
      Galantis, Shotgun, Cherrypie, Shyvana und Black Eyed Smoky; Die Ponys: Eskari, Bajana, Chin Chin, Angels Kiss und Kjarkur;

      Die Fohlen Ciri Riannon, Flavor's Feverdream, PFS Catching Fire und La Cadence.
      Aus der Sicht von Isabell Neyer

      Mein Handy zeigt 4:50 an, als ich vergnügt aus dem Stall ging. Die Pferde waren alle gefüttert und versorgt, ich konnte jetzt noch kurz etwas Schlaf nachholen, mich später in die Sonne legen und den Stall den Händen meiner Mitarbeiter überlassen. Heute habe ich ausnahmsweise mal frei. Nachdem wir unsere kleine Familie um zwei weitere Bereiter und zwei Pferdewirte erweitert haben, ist der Alltag (verhältnismäßig) um einiges entschleunigt worden. Turnierwochenenden waren noch immer stressig, aber sobald unser LKW, auf den tatsächlich 5 Pferde passen werden, finanziert wird, würde auch das leidige Fahren zu den Turnierplätzen ein Ende nehmen. Unseren Pferden geht es zur Zeit prächtig, einzig unser Neuankömmling For Pleasure hatte etwas mit der Umstellung zu kämpfen. Der große Fuchs hat den Besitzer schon des öfteren gewechselt, doch hier sollte er nun seinen Endplatz genießen. Philipp hat ihn geleast, wollte noch ein wenig aus ihm herauskitzeln, sodass er eines Tages als Deckhengst einsetztbar ist, und letztenendes dann sein Gnadenbrot hier auf dem Gestüt genießen darf. Seine Erfolge im Springen, und auch seine Rittigkeit hatten mich gleich überzeugt, sodass ich ihn mit der Stute Millenium GC, welche die Mutter unserer Galantis ist, kaufte. Damit wurde der Hannoveranerbestand enorm erweitert. Außerdem durften neben den beiden Hannoveranern auch zwei Stuten hier einziehen: Die Holsteinerstute Shotgun und die Trakehnerstute Cherrypie. Beide lebten sich schnell ein und Cherrypie konnte unter Janina sogar schon einige leichte Klassen im Springen erfolgreich abschließen. Jetzt würde die Stute sicherlich von Philipp weiter geritten werden, um auch in den hohen Klassen erfolgreich zu sein. Insgesamt läuft alles gut, denn neben den Pferden haben sich auch vier weitere Mitarbeiter gut eingelebt. Malte und Saskia zählen zu den beiden neuen Bereitern, wobei beide mit dem Schwerpunkt Springen zu uns auf den Hof kamen. Die beiden Pferdewirte, Alexander (kurz Alex gennant) und Pierre waren ebenfalls nun Teil des Teams. Zuerst herrschte eine gewisse Zurückhaltung, jedoch legte sich diese Stimmung schnell, da alle vier "Neuen" eine super aufgeschlossenen und sehr umgängliche Art hatten.
      Marie machte mit Raven stetig Fortschritte. Der umgängliche Rappe lässt sich mittlerweile in allen Grundgangarten Reiten und lässt sich auch bei neuen Aufgaben nicht aus der Fassung bringen. Marie entwickelte sich mit dem Pferd, und sie traute sich mit meinen Pferden auch immer mehr zu. Mit Daitona hat sie sich mittlerweile wirklich angefreundet. Sowohl Dressuraufgaben als auch kleine Hüpfer waren mit der hitzigen Rappstute keine Probleme mehr. Jodie hatte einiges mit ihrem Shop zu tun, der eigentlich schon im Februar hätte eröffnen sollen, wegen ihrem Krankheitsbedingten Ausfall verzögerte sich die Eröffnung allerdings. Insgesamt schien alles seinen Lauf zu nehmen: Die Turniertage liefen zur Zeit gut, unsere Fohlen kamen alle gesund zur Welt und die Atmosphäre am Stall war wirklich toll.
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      20.12.2018 | Weihnachtszeit

      For Pleasure, Galantis, Millenium GC, Civil War, Devil May Cry, Shotgun, Flashlight, Ravenclaw und Black Eyed Smoky

      Bibbernd saß ich an der Bande und sah dem regen Treiben in der kleinen Halle am Haupthaus zu. Langsam aber sicher haben sich auch die wetterfestesten unserer Bereiter in die überdachte Reithalle zurückgezogen um dem kalten und nassen Wetter zu entkommen. Aufgrund der Wetterverhältnisse musste der Geländeplatz gesperrt werden - noch in der letzten Woche hat sich Daitona beinahe mit Marie hingelegt. Die beiden tasten sich langsam aber sicher an die ersten Sprünge, und Marie kommt mit der wilden Stute immer besser zurecht. Nicht ganz unschuldig daran ist womöglich ihr kleiner Rapphengst Ravenclaw. Dank seiner gelassenen Art hat sie einiges an Selbstvertrauen gewinnen können. Bei seiner Ausbildung lief alles ohne Vorfälle einwandfrei. Er ließ sich mittlerweile in allen Grundgangarten reiten und arbeitete stets aufmerksam mit.
      "Soll ich euch mal den Spiegel aufschieben?", fragte ich Philipp, der gerade dabei war die ersten Runden auf Catchy zu zu reiten, und Marie, die gerade mit Ravenclaw an den Seitengängen arbeitete. Ein wildes "Ja!" kam allerdings von Janina aus der hintersten Ecke. Sie bereitete aktuell Galantis für die Krönung vor, und war äußerst gut mit der Entwicklung der Stute zufrieden. Mittlerweile war sie auf einem sicheren A-Niveau und Janina arbeitete auf die ersten L-Lektionen hin. Die fliegenden Galoppwechsel werden zwar erst in der M abgefragt, jedoch beherrschte Galantis diese jetzt schon. Zwar nicht schön, aber das Prinzip saß! Lachend schob ich die Hallentür auf, machte mich zum Spiegel und schon dann auch diesen auf. Catchy fand das alles äußerst spannend, was selbst den griesgrämigen Philipp amüsierte. Er stellte den jungen Hengst vor den Spiegel, und ließ ihn sich bestaunen. Der kleine gepunktete Vollbluthengst war von sich sehr begeistert und prustete, sodass der Spiegel an seinen Nüstern beschlug. "Soll ich euch im Stübchen schon einmal den Kamin anfeuern und Kaffee bereitstellen?", fragte ich Philipp, während ich Catchys sehnigen Hals tätschelte. Er hatte sich wirklich zu einem Prachtkerl entwickelt. "Was für eine Frage!", entgegnete Philipp. Und so machte ich mich auf den Weg zum Stübchen, wo ich das kleingehackte Feuerholz vom Stapel nahm und in den Ofen legte. Danach machte ich mich daran, in der Futterkammer das Abendessen für die Pferde vorzubereiten. Mittlerweile ist der Bestand zu groß geworden, dass ich und Jodie noch zwei weitere Stallungen anbauten. Ich war wirklich stolz auf das, was wir mittlerweile geschaffen hatten und vor allem war ich auf unsere wunderschöne Nachzucht stolz. La Cadence, unser erstes Stutfohlen hat ihre beiden Fohlenschauen als Gewinnerin verlassen dürfen. Mit diesem Erfolg hat niemand von uns gerechnet. Die Konkurrenz war nämlich in beiden Fällen wirklich sehr stark, und dennoch haben wir uns so gut mit der Kleinen präsentiert, dass wir eine Schleife mit nach Hause nehmen konnten. Das Jahr 2018 können wir in jeder Hinsicht wirklich positiv beenden.
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      30.04.2019 | Tanz in den Mai

      Black Eyed Smoky

      Unser Pferdebestand wuchs und wuchs. Der Nachwuchs war mehr als zufriedenstellend und Jodie und ich waren wirklich glücklich in unserem kleinen Paradies. Heute war ein warmer, sommerlicher Tag. Die Sonne schien und es herrschten Temperaturen von 20-22°. Das beste Wetter um den tag draussen zu verbringen. Das galt ebenfalls für die Pferde: Ich hatte sie schon gegen 5 Uhr in der Früh auf die Weiden verteilt, wo sie sich eifrig über das Gras hermachten. Insgesamt sahen alle Pferde gut aus, und hatten die Wurmkuren, die sie zum Anweiden bekommen hatten, gut weggesteckt. Am schönsten war der Anblick auf der Hausweide, wo die Stuten mit ihren Fohlen standen. Die kleinen strotzen nur so vor Lebensenergie und galoppierten wie die Weltmeister von morgen über die Weide. Besonders auf La Cadence war ich persönlich so stolz: Die kleine konnte in den beiden ersten Fohlenschauen überzeugen und räumte gleich zwei mal als Gewinnerin ab. Das war einfach die schönste Bestätigung, die man sich als Züchter wünschen kann. Nun wuchs sie langsam aber sicher zu einer selbstbewussten Jungstute heran. Ihr hübsches zierliches Köpfchen war das markanteste an ihr, in edler dunkler Jacke wird sie auf jeden Fall einiges her machen. Während ich am Zaun stand und die wilden Halbstarken begutachtete stellte Philipp sich neben mich und fragte: "Und? von welchen wirst du dich in den kommenden jahren trennen?" Dabei konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen, er wusste ganz genau, dass sie alle bleiben würden. "Pff...", machte ich nur. "Ich denke an Flavor's Feverdream." Ich versuchte wirklich überzeugend zu klingen, doch er durchschaute mich sofort "Das beste Springblut?", er tat geschockt, musste gleichzeitig allerdings wieder grinsen. Ich gab mich geschlagen. "Quatsch, sowas würde ich doch nicht machen", sagte ich und musste auch ein wenig grinsen. "Mit dem wirst du alles springen können, da bin ich mir sicher. Selbst wenn er klein bleibt - Du bist ja auch nicht der Größte unter den Springreitern!" Ich lachte und klopfte ihm die Schulter, er jedoch machte das betroffenste Gesicht auf Erden. Diesmal fiel ihm nichts ein, zumindest nicht schnell genug. "Falls er klein bleibt, bleibe ich eben bei Pleasure und Yuno, die beiden reichen mir völlig aus!" "Soso", ich zog die eine Augenbraue hoch "Und was ist wenn die beiden in dieser Saison Dressur laufen sollen?" Er sah mich erschüttert an: "Nicht dein Ernst!" Diesmal kaufte er es mir ab. Ich lachte und er grinste wieder. Wir standen zusammen da und schauten uns die Fohlen gemeinsam an. Heute war ein anstrengender Tag. Gemeinsam mit Jodie, Marie und Janina haben wir den Größten Teil der Pferde bewegt bekommen, die anderen hatten heute einen Koppeltag. Das würde sicher auch nicht schaden. Doch bei der Masse an Tieren musste das individuelle Training sehr gut organisiert werden. Mittlerweile hatte jedes Pferd seinen Trainingsplan, den Jodie während ihrer Krankheit für jedes einzelne ausgeklügelt hatte. Das war wirklich hilfreich, und vor allem half es dabei, die Pausen besser zu timen. Der Abend verlief locker und entspannt. Wir grillten zusammen, lachten, tranken etwas (die Minderjährigen Reitbeteiligungen, die ebenfalls eingeladen warn, zu kommen, bekamen selbstverständliche nur alkoholfreie Getränke) und feierten unsere gemeinsamen Erfolge.
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  • Album:
    Equitación de Sueños
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    8 Dez. 2017
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    BLACK EYED SMOKY
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    Grunddaten:

    Rasse: Arabisches Vollblut
    Geburtsjahr: 2004
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 1,52
    Farbe: Schimmel
    Abzeichen: -
    Besitzer: Flair
    Ersteller/Züchter: Flair
    VKR: Flair

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    Abstammung:

    von: unbekannt
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt


    aus der: unbekannt
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

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    Zuchtdaten:

    Zur Zucht zugelassen: nein

    Nachkommen: keine

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    Charakter:

    unbekannt, folgt.

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    Ausbildungstand:

    Dressur: E
    Springen: A

    Gelände: E
    Distanz: S*
    Rennen: E
    Western: L
    Fahren: E

    Schwerpunktdisziplinen: Distanz
    Eignung: Distanz, Western, Dressur, Springen

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    Turnier- und Zuchterfolge:

    2. Platz beim 451. Westernturnier
    1. Platz beim 353. Distanzturnier
    2. Platz beim 358. Distanzturnier
    3. Platz beim 457. Westernturnier
    3. Platz beim 381. Distanzturnier
    2. Platz beim 383. Distanzturnier
    3. Platz beim 384. Distanzturnier

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