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jojomaus

Biene

Biene
jojomaus, 30 Okt. 2014
    • jojomaus
      Bericht vom 13.05.2013

      Ankunft auf dem Wolkenhof
      Unser Traum vom eigenem Pferdehof rückt näher. Der Hof war recht günstig, allerdings muss einiges repariert und erneuert werden, aber das schaffen wir auch noch nach und nach. Jay´s zwei Lieblinge kommen nun in ihr neues Heim. Der Hof ist groß genug sodass man bequem Jeep samt Pferdehänger wenden kann ohne herum rangieren zu müssen. Die 19 jährige Biene, eine Trakehner Stute, und Hollywoods Lil Naomi, eine 6 jährige Quarter Horse Stute sollen vorerst die Stall nahe Koppel mit Unterstand beziehen. So haben wir bis zum Winter noch etwas Zeit Stall und Boxen zu verbessern. Biene ist das verladen gewohnt und steigt problemlos aus dem Hänger, sie und Jay sind ein gutes Team welches sich schon 6 Jahre kennt. Bei Naomi wissen wir noch nicht recht wie sie reagiert, da sie erst seit kurzem bei Jay und ab sofort bei uns ist. Ich übernahm Naomi und schob sie sachte aus dem Hänger und gemeinsam führten wir die zwei Pferde auf die Koppel. Während die Vierbeiner sich umsahen und hier und da an einem Grashalm zupften schnappte ich mir die Bretter vom Rücksitz und Jay sich das Werkzeug. Denn bei der Besichtigung gestern entdeckten wir einige Morsche stellen im Zaun welche wir jetzt ausbessern wollen. Anschließend bugsierten wir unsere mobile Weidetränke auf die Koppel. Nachdem die Pferde nun versorgt sind ist für uns erst einmal Mittagspause angesagt. Heute Nachmittag holen wir dann meine neue Stute.
    • jojomaus
      Bericht vom 19.05.2013

      Ausbessern der Koppel
      Ich saß im Büro und erledigte den Papierkram. Plötzlich tauchte ein Kopf am Fenster auf. Ich staunte nicht schlecht, als ich sah, dass es sich um French Lover, das Jungpferd von Jojo, handelte. Sofort ließ ich meine Futterbestellung liegen und ging raus. „French Lover, was machst du denn hier?“, fragte ich den kleinen Hengst. Der schaute mich nur entgeistert an, nach dem Motto ‚Ist das falsch, dass ich hier stehe?’. Ich schnappte ihn mir an der Mähne, weil er kein Halfter auf hatte, und brachte ihn wieder auf die Weide zu den anderen. Jojo kam gerade auf den Hof gefahren und ich berichtete ihr gleich davon. Also machten wir uns zusammen auf den Weg, die Weide nach Löchern absuchen. Als wir keins fanden kam für mich nur eine Idee. Er ist das kleinste Pferd bei uns, also könnte er sich unter dem Zaun durchgerollt haben. Also maßen wir seine Rumpfhöhe und dann die Höhe vom Zaun und siehe da, er würde gut drunter durchpassen. Da wir heute sowieso Litze spannen wollte ergänzten wir gleich noch eine Reihe Latten weiter unten. Somit hatte unser Zaun jetzt drei Lattenreihen. Die Litze spannten wir an jeder Lattenreihe auf ca. 30 cm Entfernung. Sinn davon ist, dass auch unsere guten Springpferde nicht über den Zaun kommen. Gegen Mittag waren wir fertig und hatten endlich eine voll funktionstüchtige Weide. Jojo kümmerte sich noch etwas um die Pferde und machte die Weide sauber. Ich machte mich der Weile wieder an meine Bestellung. Nachmittags entschied ich mich dann noch Biene auf der angrenzenden Wiese zu reiten. Zwar nicht der optimale Reitplatz, aber immerhin was. Den Reitplatz wollten wir sowieso demnächst in Angriff nehmen. Also holte ich mir Biene von der Weide und putzte sie. Nach 10 Minuten intensiven putzen sattelte und trenste ich auf. Dann ging es los. Ich arbeite 60 Minuten mit ihr. Es war echt toll nach 5 Jahren wieder das erste Mal auf einem Pferd zu sitzen. Biene hatte heute auch einen super Tag und hatte heute prima mitgearbeitet.
      Als ich fertig war brachte ich sie wieder auf die Weide zu den anderen Pferden und sie tobten sofort zu viert los.
      © JayPie
    • jojomaus
      Bericht vom 1.08.2013

      Trainingsreicher Tag
      Während Jojo einen Spaziergang mit French Lover unternahm wollte ich mit Biene ein wenig auf dem Platz arbeiten. Nach dem Putzen und Hufe auskratzen, ich hatte Biene eher fertig als Jojo ihren übereifrigen Junghengst, holte ich Bienes Sattel und Trense. Die Stute schnaubte zufrieden während ich ihr den Sattel auf den Rücken legte und beobachtete jeden weiteren meiner Handgriffe. In die Trense schlüpfte sie regelrecht selbst hinein, das sah so lustig aus das ich lachen musste. Als ich Biene Richtung Reitplatz führte hatte Jojo mit French ganz schön zu tun, da er mit uns mitgehen wollte. Ich gurtete nach, stieg in den Sattel und ritt meine arbeitswillige Stute warm. Den Reitplatz hatte ich schon für dieses Training vorbereitet, ich hatte Stangen zurecht gelegt und zwei Hindernisse aufgebaut. Ich fing mit Zirkel reiten im Schritt an und ging dann fließend in Schlangenlinien über. Am Ende der Schlangenlinie, also an der kürzeren Seite der Koppel, lagen die Stangen. Beim ersten drüber reiten berührte Biene zwei Stangen, ich hatte wohl die Abstände ein wenig zu lang gewählt. Daher trieb ich sie in den Mittelschritt, ritt eine Kehrtvolte zurück zu den Stangen, welche wir dieses mal fehlerfrei über ritten. Schließlich trieb ich Biene im Trab an einem Hindernis vorbei zu den Stangen auf der gegenüberliegenden Seite. Auch diese meisterte mein braves Stütchen und ich tätschelte sie lobend. Dann ging es im Galopp zu den Hindernissen, welche wir sauber übersprangen. Um wieder etwas lockerer zu werden baute ich wieder einen Zirkel und Schlangenlinien im Trab in die Übungen mit ein. Gerade als wir mit der Schlangenlinie fertig wurden gesellte sich Jojo zu uns. Sie war vom Spaziergang zurück und wollte mir beim Training zusehen. Ich steuerte Biene wieder auf die Hindernisse zu und Jojo bot sich anschließend an diese auf 80 cm höher zu stellen. Auch die erhöhten Hindernisse übersprangen wir. Biene war danach so gut drauf das sie verzückt wieherte. "Na dann los Biene, zeig was du noch so kannst!", rief ich ihr zu und trieb sie im Renngalopp die äußere Bahn entlang. Sie ließ sich danach wieder leicht einfangen und noch einmal auf die Hindernisse zusteuern. Um noch ein paar Dressurübungen mit einzubauen zeigte ich Jojo anschließend noch einmal alle Gangarten und Tempos die Biene schon konnte. Sie bog sich einwandfrei und schwang auch schön über den Rücken mit. Die Aktion der Hinterhand kann aber noch verbessert werden. Im Schritt ging es dann 3 Runden die äußere Bahn entlang und an den kurzen Seiten ließ ich meine Stute immer geschlossen stehen, wie es sich in der Dressur gehörte. Für heute hatten wir genug getan und daher stieg ich dann ab und führte Biene zum Putzplatz. Während ich sie absattelte und ein wenig verwöhnte, holte Jojo die Abendration für unsere Vierbeiner. Gemeinsamen ging es dann zur Koppel, wo Biene ihren Feierabend genießen durfte und zusammen mit den anderen Stuten und dem Junghengst ihr Abendessen verspeiste.
    • jojomaus
      Bericht vom 1.09.2013

      Neue Reitstrecke
      Das Füttern der Pferde nahm nun mehr Zeit in Anspruch, da wir heute mit allen ein wenig Arbeiten wollten, holten wir sie von der Weide und brachten sie in den renovierten Stall. Dort bekam jedes Pferd, in seiner eigenen Box samt Namensschild, eine Portion Kraftfutter, frisches Heu und Wasser. Während die Tiere fraßen kümmerte Jay sich zusammen mit mir um die Koppeln. Wir überprüften die Zäune, befüllten die Tränken und sammelten die Hinterlassenschaften der Pferde ein. Anschließend nahm sich Jay Cetera und ich mir den kleinen French Lover. Wir Putzen die zwei ausgiebig. Jay longierte Cetera eine kleine Weile damit sie Kondition und Muskeln aufbauen konnte, es war ihre zweite Longiereinheit. Zuerst sollte die Stute zum Aufwärmen einige Runden im Schritt auf der rechten Hand und dann auf der linken Hand laufen, bis sie sich löste. Nur wollte das Cetera nicht wirklich. In der Hoffnung das sie sich endlich löste trieb Jay das Stütchen immer wieder vom Schritt in den Trab und wieder in den Schritt. Als Cetera dann endlich anfing den Kopf zu senken und den Hals zu strecken und leicht über den Rücken zu schwingen lobte Jay sie ausgiebig mit ruhiger Stimme und ließ sie wieder die Hand wechseln. Auf der rechten Hand klappte das Lösen schon etwas schneller. Nachdem die Stute auch hier einige Runden in den beiden Gangarten in halbwegs gelöstem Zustand gelaufen war beendete Jay das Training.
      Währenddessen versuchte ich French Lover an eine Decke zu gewöhnen. Ich ließ ihn an der Decke herum schnuppern, wobei er schnell das Interesse daran verlor. Dann Strich ich mit ihr über seinen Rücken und lobte ihn immer wenn er stehen blieb. Der kleine Hengst fand gefallen an dem Spiel, sodass ich recht schnell die Decke auf seinem Rücken liegen lassen konnte. Mit der Decke auf dem Rücken führte ich ihn auf dem Hof herum und animierte ihn auch einmal zum Traben. Ich band French noch einmal an den Anbindepfosten, nahm ihm die Decke wieder ab und lobte ihn mit einem Leckerli. Dann holte ich Clair de Lune aus ihrer Box und Putzte sie ein wenig. Als Jay mit dem Longieren fertig war führten wir unsere drei Pferdchen gemeinsam auf die Koppeln.

      Sobald wir wieder am Stall waren holten wir Biene und Geoffreys Brother aus ihren Boxen, Putzten sie und kratzten fix ihre Hufe sauber, anschließend wurden beide gesattelt und getrenst. Wir wollten heute einmal gemeinsamen unsere neue Hindernisstrecke ausprobieren. Biene war ein Lamm im Pferdepelz, sie gehorchte Jay auf die kleinsten Hilfen. Während ich mich bei Geoffrey richtig gehend durchsetzten musste ehe er sich einmal in Bewegung setzte und das ohne Gerte da er vor ihr panische Angst haben soll. Im Schritt ging es zuerst an den Koppeln vorbei vom Hof hinunter. Die Bahn war ungefähr fünf Minuten Wegstrecke vom Wolkenhof entfernt. Als wir bei ihr ankamen waren die Pferde soweit warm geritten. Wir kontrollierten noch einmal unsere Sattelgurte und trieben die Pferde dann an. Jay ritt voraus auf das erste Hindernis zu, einem Baumstamm. Mit einem einfachem Hüpfer übersprang Biene das leichte Hindernis auch Geoffrey schaffte es mit Leichtigkeit. Die ersten paar Meter gingen über eine offene Wiese mit leichten Hindernissen zum warm werden, dann führte die Strecke in den Wald hinein. Biene vertraute Jay, man sah ihr aber an, dass die Hindernisse ihr nicht geheuer waren. Der Weg war breit genug, sodass man an einem Hindernis bequem vorbei reiten konnte, wenn es für das Pferd aufgrund der Ausbildung noch unüberwindbar war. Jay machte sich das zu Nutze und ließ ihre Stute im Trab an einigen Hindernissen vorbei reiten ehe sie wieder in den Galopp wechselte. Die Stute sollte lernen das sie vor den Hindernissen keine Scheu haben brauchte. Mit Goffrey schaffte ich weitest gehend alle Hindernisse mit Leichtigkeit. Wobei ich bei einigen wenigen noch etwas das Anreiten üben sollte, da wir sie nur knapp übersprungen waren. Nachdem Wald kam dann wieder offenes Gelände auf der sich dann ein schöner Wassergraben befand. An diesen ritten wir langsam heran, ließen die Pferde alles genug beschnuppern und ansehen und stiegen schließlich ab um die beiden in das seichte Wasser zu führen. Hengst und Stute benahmen sich vorbildlich und blieben ruhig. Ob Biene bei mir auch so ruhig geblieben wäre? Sie ist sonst viel Schreckhafter. Bevor es zurück zum Hof ging powerten wir uns noch mit einem erfrischenden Jagdgalopp aus und ritten den Rest des Weges im gemächlichem Schritt nach Hause. So waren Biene und Geoffrey halbwegs trocken geritten als wir sie schließlich absattelten und zur Weide brachten. Dort bekamen beide noch ein Stückchen Apfel zum Abschied.
    • jojomaus
      Bericht vom 19.09.2013

      Ausritt am Morgen
      Nachdem sich Clair de Lune nach dem Turnier, auf dem sie zweiter wurde, und einem freien Tag wieder nach Beschäftigung sehnte schnappte ich sie mir nachdem wir alle morgentlichen Arbeiten erledigt hatten und führte sie zum Putzplatz. Jay gesellte sich mit Biene zu uns. Wir putzen unsere zwei Damen ausgiebig, wobei ich länger brauchte Clair sauber zu bekommen als Jay ihre Biene. Denn die gute Clair hatte sich sichtlich im Dreck gewälzt. Während Jays Stute nun warten musste brachte meine Freundin Cetera zu uns an den Putzplatz um auch sie ein wenig über zu putzen. Sie hatte echt Glück mit ihren zwei Damen, da sie sich recht sauber hielten. Ich dagegen brauchte schon eine ganze Weile um Clair sauber zu bekommen und dann noch einmal genauso lange um French Lover zu putzen, den ich von der Weide holte nachdem meine Stute fertig war. Jay holte in der Zeit gemächlich Sattelzeug, und Stricke für unsere Pferde und Sattelte schon ihre Biene. Cetera bekam den neuen, etwas längeren Strick um. Nachdem ich auch endlich mit dem Putzen fertig war, konnte ich Clair satteln und French einen längeren Strick ans Halfter klicken. So waren wir fertig für unseren Ausritt mit Cetera und French als Handpferde. Wir gingen es langsam an, um erst einmal zu schauen wie die Pferde als Handpferde reagierten und so ging es Richtung Weiden vom Hof hinunter. French tänzelte nervös neben mir her, selbst beruhigende Worte halfen nur wenig. Als der Weg breiter wurde lenkte Jay ihre Biene neben French und siehe da er passte sich dem Schritt der Stute an und wurde ruhiger. So verlief unser kleiner Ausritt ohne weitere Probleme, Der Junghengst und Cetera genossen es sichtlich mal mit der "Herde" unterwegs zu sein und auch mal was anderes zu sehen zu bekommen. Wieder zurück auf dem Wolkenhof, sattelten wir die Stuten ab und führten unsere 4 Pferde auf die Weiden, wo sie noch ein kleines Leckerli zugesteckt bekamen.
    • jojomaus
      Hufschmiedbericht Biene vom 14.10.2013
      Heute erwartete mich Biene, eine Trakehnerstute bei JayPie auf dem Hof. Ich sollte ihre Hufe kontrollieren,ausschneiden, korrigieren und Raspeln. Zudem kam das sie Springhufeisen mit Stollen brauchte, da sie auf Springturnieren Startete.
      Bei ihnen auf dem Hof angekommen, stand Biene angebunden neben JayPie an ihrer Box. JayPie begrüßte mich freundlich und erklärte mir ihren Auftrag nochmal. Ich machte mich sofort an die Hufe und kontrollierte die Hufe an mögliche Krankheiten hatte. Sie hatte nichts. Beim Ausschneiden bemerkte das diese ziemlich hart waren was mir das Ausschneiden erschwerte. Biene gab mir Brav ihre Hufe und ich musste nicht viel Ausschneiden. Dann sah ich mich nach möglichen Fehlstellungen um und fand keine bei ihr Vor. Ihre Hufe waren in Ordnung und ich konnte die Auflageflächen der Hufeisen gerade raspeln, damit die Eisen gut auflagen. Als ich fertig war, erhitzte und formte ich die Hufeisen passend auf ihre Hufe an. Als die Hufeisen passten, nagelte ich die Nägel in die Hufe und Bog diese an der Außenwand um und knippste sie ab. Dann ließ ich sie Probelaufen und fuhr zufrieden davon.
      © Sosox3
    • jojomaus
      Bericht vom 26.10.2013

      Dressur zu Zweit
      Bis zum Mittag hatten wir noch genügend Zeit für ein wenig gemeinsamer Dressurarbeit, so das wir uns gegenseitig korrigieren konnten. Wir holten Biene und Clair de Lune aus ihren Boxen und banden sie am Putzplatz an. Sie mussten dort vorerst ein wenig stehen, denn die anderen wollten nun auch endlich raus gelassen werden. So brachten wir nacheinander alle Stuten und Hengste auf ihre jeweiligen Koppeln und kehrten anschließend zu der wartenden Biene und Clair zurück. Beide wurden ordentlich heraus geputzt, auf das kein Staub und Dreck zwischen den Gurten scheuern konnte. Auch die Hufe wurden ausgekratzt, obwohl es da nicht viel zu kratzen gab. Anschließend wurden sie gesattelt und getrenst. Noch konnten wir den Reitplatz verwenden, wie wir im Winter mit unseren Pferden arbeiten wollen, bei Wind und Wetter, war uns noch nicht so ganz klar. Eine Reithalle wäre was feines, kostet aber einiges und diese Investitur muss noch warten. Zuerst wärmten wir uns einige Runden lang auf bevor wir antrabten. Schon beim Aufwärmen lief meine Clair gut am Gebiss, aktivierte die Hinterhand und schwang sauber im Rücken mit. Sie war ein wunderbares Dressurpferd und war mit Leib und Seele bei den Aufgaben die man ihr stellte dabei. Und das obwohl sie noch so jung ist. Biene brauchte einiges länger ehe sie Losgelassen am Zügel lief. Jay fing dann auch gleich an Ganze Bahn und Zirkel zu reiten, aus dem Zirkel zu wechseln und durch die ganze Bahn zu wechseln. Das ganze erst auf der linken Hand und dann auch der rechten Hand. Damit es nicht zu langweilig und anstrengend wurde wechselten wir zwischen Mittelschritt, Trab im Arbeitstempo sowie Galopp im Arbeitstempo. Ich machte alle Übungen mit und achtete auf eine sauber Ausführung und hielt einen korrekten Abstand zu Biene. Bienes Galopp war wunderbar anzusehen, nur im Trab gab es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Sie verloren ab und an die Anlehnung die dann erst wieder hergestellt werden musste. Nach den "Aufwärmübungen" teilten wir uns den Reitplatz ein jeder in einer Ecke und Jay übte für sich Volten, während ich die Versammelten Gangarten übte und Kurzkehrt sowie Hinterhandwendungen. Der Äußere Hufschlag blieb frei sodass wir uns gegenseitig ausweichen konnten und uns nicht in die Quere kamen. Es war ein angenehmer Vormittag mit allerhand lustigen Pausen in denen wir Dummheiten anstellten wie zum Beispiel rückwärts auf dem Pferd sitzen oder ein kleines Wettrennen.
      Im Anschluss wurden Clair und Biene trocken geritten, abgerieben und mit einer Abschwitzdecke auf die Weide gebracht, da beide ganz schön ins Schwitzen gekommen waren.
    • jojomaus
      Bericht vom 13.12.2013

      Biene springt

      Nach einer Tasse Tee ging es auch gleich weiter im Trainingsprogramm. Während Jojo French Lover eine Longierstunde verpasste nahm ich Biene aus der Box zum striegeln. Mit zügigen sicheren Bewegungen strich ich meiner Stute durchs Fell, bis der Staub soweit es ging heraus war. Die Hufe gab sie mir bereitwillig, wobei ich nicht viel aus zu kratzen brauchte. Dann ließ ich mein Stütchen die frische Luft genießen und baute schnell einen kleinen Sprungparcours auf. Es gab einen Kreuzsprung in Kombination mit einem Steilsprung, einen Oxer und zwei weitere Steilsprünge. Biene wieherte erfreut als ich mit Sattel und Trense zu ihr zurück kam. Fertig gesattelt ging es auf den Reitplatz und ich ritt Biene warm. Im Schritt ging es um die Hindernisse herum, Biene löste sich gut sodass ich zum Trab überging. Ich ritt freie Schlangenlinien und einige Volten, am Ende des Aufwärmens setzte ich noch einige Galoppwechsel. Meine Stute war die ganze Zeit über aufmerksam und achtete so gut es ging af meine Hilfen. Mit ihrem Trab war ich allerdings immer noch nicht so recht zufrieden. Als meine Süße sich super in alle Richtungen biegen ließ übte ich mit ihr das Anreiten der Hindernisse. Die Sprünge waren im E-Niveau aufgebaut und wir schafften die Sprünge recht gut. Lobend tätschelte ich meine Stute und ritt eine Pause im Schritt und Trab abwechselnd um die Hindernisse herum. Dann ging es zur nächsten Runde. Nach drei Durchgängen mit jeweils einer kurzen Pause dazwischen schwitzte Biene schon sehr. Ich ließ sie die Zügel aus der Hand kauen und ritt sie dann trocken. Dabei entspannte ich mich und beugte mich nach vorn um sie zu beschmusen. Biene entspannte auch und schnaubte, sodass ich den Widerhall im ganzen Körper fühlen konnte. Nach dem trocken reiten und dem absatteln entließ ich sie auf die Weide zu ihren schon wartenden Freundinnen.
    • jojomaus
      Bericht vom 4.01.2014

      Eine traurige, aber zugleich schöne Zeit
      Ich stieg aus dem Auto aus und rannte ins Haupthaus. „Jojo! Ich hab die Anstellung!“, rief ich noch während ich zu ihr rannte. Jojo lächelte mich an und sagte: „Super, da wären unsere Geldprobleme wohl bald gelöst.“. Ja wir haben Geldprobleme, das will ich nicht verleugnen. Klar, wenn man nur einen Verdiener hat, der Pferde ausbildet. Jetzt bin ich Ärztin im nahe liegenden Krankenhaus. „Allerdings müssen wir uns jetzt von ein paar Pferden trennen. Ich schlage Hollywood und Berry vor. So leid es mir auch tut, aber da ich eh Englischreiterin bin ist es wohl das Beste.“, sagte ich traurig. „Ja da hast du wohl recht Jay.“. Also setzten wir gleich Annoncen für die beiden ins Internet.
      Jojo hatte heute Morgen schon die Pferde alleine gefüttert und raus gebracht. Jetzt holten wir sie zusammen rein und aßen dann gemeinsam Mittag. „Ich würde nachher noch etwas mit French arbeiten.“, sagte Jojo. „Ok, dann trainiere ich noch mit Biene und Cetera, damit sie wieder bei Turnieren starten können.“, erwiderte ich daraufhin.
      Jojo holte also French und machte mit ihm Bodenarbeit. Ich schnappte mir erst Biene und dann Cetera. Nach einer Stunde waren wir fertig und schmusten noch mit den anderen Pferden. Den Rest des Abend genossen wir unsere Ruhe und plauderten.
      © JayPie
    • jojomaus
      Trainingsbericht vom 11.01.2014
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      Ausbildung Springen von Klasse E auf A
      Beim Gestrigen Abendessen fragte mich Jay ob ich nicht auch Biene im Springen und Cetera in Dressur ausbilden könnte, jetzt wo ich Trainerin bin. Ich nahm die zwei Aufträge natürlich bereit willig an, beide Pferde waren mir bekannt und die Arbeit würde dadurch um einiges einfacher werden. Da der Übungsparcours den ich mit Fly geritten war noch stand könnte ich auch gleich mit dem Springtraining beginnen. Zum Glück war ich zu faul gewesen den Reitplatz wieder in seinen normal Zustand zu bringen, so würde mir jetzt eine Arbeit erspart bleiben, ich musste nur die Hindernisse etwas herunter bauen. Das erledigte ich noch gleich an dem Abend.
      Gleich nach meinen morgentlichen Aufgaben führte ich Biene aus der Box zum Putzplatz. Ich hatte die Stute extra noch nicht mit auf die Weide gestellt, da ich mit ihr für das A-Springen trainieren sollte. Das Putzen und Hufe kratzen, sowie das Satteln war für uns schon eine Routine Arbeit geworden und ging somit schnell und unkompliziert. Auf dem Reitplatz angekommen führte ich Biene erst einmal an die Hindernisse heran und schließlich herum. Sie war leicht angespannt, was sich jedoch schnell wieder legte. Sie folgte mir Vertraut und sah schließlich ein das ihr auf dem Platzt nichts schreckliches geschehen würde. Bei Biene bin ich in der Vorbereitung immer ein wenig Vorsichtig da sie leicht Schreckhaft war. Ich gurtete noch nach bevor ich in den Sattel stieg und mit dem Warmreiten begann. Danach fing ich mit der Stangenarbeit und der Springgymnastik an, welche am Rand des Parcours aufgebaut stand. Um uns aufeinander einzustimmen, gingen wir danach erst einmal einen E-Parcours ab. Ich steuerte die Hindernisse wie gewohnt an und Biene folgte meinen Schenkel- und Zügelführungen. So überwanden wir die Hindernisse mit Leichtigkeit und ohne eine Stange zu reißen. Außerdem konnte ich danach den Galoppsprung von Biene besser einschätzen. Ich lobte die Trakehnerstute und gab ihr eine kurze Pause, in der ich abstieg und die Hindernisse auf A-Niveau brachte. Nach weiteren Gaymnastiksprüngen ging es dann an die leichteren Hindernissen. Die Mauer klappte prima, auch wenn ich ein ganz leichtes zögern der Stute bemerkte. Welches bei den anderen Sprüngen nicht mehr zu spüren gewesen war. Bei den Kombinationen passte ich ihr Tempo so an das wir diese auch locker schafften. Biene könnte sogar noch höher, wenn ich es verlangen würde. Als nächstes kam der Oxer, welcher für manche Pferde ein Problem darstellt. Ich ließ es erst gar nicht zu einem werden, denn meist liegt es an der Einstellung des Reiters. Biene war voll konzentriert und nahm meine Hilfen bereitwillig an und setzte mit einem sauberen Sprung über. bisher hatten wir noch keine Stange gerissen, geschweige den auch nur berührt. Da wir jetzt schon eine ganze Weile auf dem Platz und den Wassergraben umrundet und vorbei geritten waren. Nahm ich an das Biene bei diesem Hindernis ebenso wenige Probleme machen würde. Doch bevor ich auch nur in die Richtung des Wassergrabens geritten war scheute Biene. Irgendetwas hatte sie verschreckt. Ehe die Stute mir durchgehen konnte ritt ich einen Zirkel und dann noch eine Volte bis die Trakehnerstute wieder die Ruhe selbst war. Ich hattekeine Ahnung vor was sie gescheut hatte. Um auf Nummer sicher zu gehen das es nichts mit dem Oxer zu tun hatte nahmen wir vorerst noch einmal diesen. Aber Biene blieb diesmal ruhig, sodass ich mich endlich an den Wassergraben wagen konnte. Ich musste Biene etwas energischer treiben, da ich ihr zögern wieder spürte. Sie musste mir Vertrauen und weiter. Dank meiner Zielstrebigkeit und aufmunternden Worten überwand Biene ihre Unsicherheit und überwand das Hindernis mit einem weiten, hohen Sprung. Ich lobte sie und ging das Hindernis noch einmal an. Danach gönnte ich uns eine Pause und stellte die Hindernisse auf 1,50 m hoch, da sie definitiv höher kann wollte ich sie auch gerne Höher lassen. Selbst bei einem A-Springen können Hindernisse diese Höhe haben. Ich wollte Jay´s Stute auf alles vorbereiten. Auf ging es zur Letzten Runde, Biene hatte sich ihren Feierabend redlich verdient. Leise Wiehernd begrüßte sie Jay, die sich den Rest des trainings mit ansehen wollte. Doch schnell hatte ich die Aufmerksamkeit der Stute zurück und konnte die ersten Hindernisse angehen. Die Höhe von 1,50 m machte der Stute so Überhaupt nichts aus, ihr schien die Höhe zu gefallen. Lobend parierte ich sie durch und ritt sie trocken. "Unsere Biene hat die Klasse A im Springen erreicht. Du darfst ihr gerne Gratulieren." Zusammen versorgten wir dann unser Trakehnermädchen und brachten sie auf die Koppel.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    jojomaus
    Datum:
    30 Okt. 2014
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  • Rufname: Biene

    Abstammung

    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt

    Grunddaten

    Rasse: Trakehner
    Geschlecht: Stute
    Alter: 10 Jahre
    Stockmaß: 162 cm
    Fellfarbe: Braun
    er
    Abzeichen: hr weißer Fuß; hl/vr/vl weißer Kronrand

    Beschreibung

    Biene ist unter dem richtigen Reiter ein unkompliziertes, umgängliches und einsatzfreudiges Pferd. Manchmal ist sie etwas schreckhaft, aber das legt sich, wenn sie den Gegenstand untersuchen kann. Unter dem Reiter ist sie recht feurig, aber trotzdem rittig.
    Schon auf dem ersten Blick sieht man das sie ein edles Warmblut ist. Sie hat ein gerades Profil, große Nüstern und wachsame Augen. Zudem hat sie einen langen, eleganten Hals; schräge Schultern und einen flachen Widerrist. Ihre Rippen sind rund und ihre Kruppe lang, schräg und gut bemuskelt. Ihre Beine sind relativ trocken und ihre Hufe hart.

    Zuchtdaten

    Züchter: //
    Zur Zucht vorgesehen: ja
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: JayPie und jojomaus
    Vorbesitzer: //
    Ersteller: RoBabeRo
    VKR: RoBabeRo


    Qualifikationen

    Eingeritten: ja / Eingefahren: nein

    Eignung: Dressur, Springen

    Dressur: E A L M S S* S** S***
    Western: E A L M S S* S** S***
    Springen: E A L M S S* S** S***
    Distanz: E A L M S S* S** S***
    Military: E A L M S S* S** S***
    Fahren: E A L M S S* S** S***
    Galopp: E A L M S S* S** S***

    Erfolge

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    1. ter Platz 47. Synchronspringen
    2. ter Platz 48. Synchronspringen


    Sonstiges

    HS-Besuch: war am 25.04.14
    Hufe: vorne + hinten Stahlbeschlag

    TA-Besuch: war am 22.01.15
    (Prophylaxe, Zahnkontrolle)
    Gesundheit: sehr gut

    Tierarzt: Edfriend, Clinic Cean
    Hufschmied: Sosox3


    Biene mit Springset [​IMG]