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Stelli

Be Mine | Deutsches Reitpony

Be Mine wurde im Februar 2015 aufgrund starker Durchtrittigkeit in den Ruhestand verabschiedet.

Be Mine | Deutsches Reitpony
Stelli, 11 Nov. 2013
    • Stelli
      Pflegebericht Be Mine
      - Fohlenschau -


      Die Fohlenschau
      Mein kleines Stutfohlen Be Mine war ziemlich nervös vor ihrem allerersten Auftritt. Aufgeregt hibbelte sie am Strick herum und wusste gar nicht, wo sie zuerst hinsehen sollte. Ich führte sie im Schritt auf dem Reitplatz draußen herum, bis wir aufgerufen wurden. Nach einer viertel Stunde war es dann soweit, Be Mine hatte sich inzwischen auch etwas beruhigt. Als ich meinen Namen hörte, verließ ich den Platz und führte mein Reitponyfohlen zur Reithalle. Da mein Stutfohlen noch ziemlich jung war, würde unsere Kür nicht besonders vielfältig ausfallen. ich war froh, dass Be Mine bereits so toll halfterführig ist und alles mit sich machen ließ. Ich streichelte meiner Stute nochmal über den Hals und betrat dann gemeinsam mit ihr die Halle. Erstaunt blickte sie in das ruhige Gebäude, folgte mir aber brav. Ich führte sie im Schritt außenherum, bevor ich mich vor die Richter stellte und sie freundlich grüßte. ich stellte meine Stute ordentlich hin, sodass die drei Richter einen Blick auf das Exterieur des Reitponys werfen konnte. Als sie fertig notiert und diskutiert hatten, nickten sie mir zu und ich konnte mit dem eigentlichen Teil der Kür beginnen. Ich lief wieder los und Be Mine folgte mir brav im Schritt. Anfangs noch etwas unsicher, wurde dann aber von Tritt zu Tritt selbstsicherer und ihr Schritt wurde raumgreifender. Ich ging auf der linken Hand ganze Bahn und wechselte die Hand, indem ich durch die ganze Bahn wechselte. Mittlerweile trat Be Mine von hinten schön mit, ihre Nickbewegung wurde stärker und mittlerweile war sie total locker. Als ich auf der anderen Hand ankam joggte ich nach einer dreiviertel Bahn los und schnalzte leise mit der Zunge. Augenblicklich trabte Be Mine an und ich musste mir alle Mühe geben, damit sie mich nicht überholte. Ich hielt zwei Bahnen durch, dann parierte ich sie durch und machte den Strick vom Halfter ab. Ich schickte mein Stutfohlen weg, welche sofort ihr ganzes Gangpotenzial präsentierte. Mit mächtigen Bewegungen durchquerte Be Mine die Halle, blieb aber im Trab. Als ich ihr ein langgestrecktes 'Gaaaalopp!' zurief, galoppierte meine Stute mit einem klitzekleinen Buckler an. Ausgelassen galoppierte sie durch die Bahn. Auch auf der anderen Hand zeigte sie ihr können. Nach ein paar Runden im Trab und Galopp holte ich Be Mine zu mir, klippste den Strick wieder in ihr Halfter und holte sie zu mir. Ich führte sie noch zwei Runden im Schritt außenrum, bevor ich sie nochmal den Richtern präsentierte. Zu guter letzt verabschiedete ich mich von ihnen und lobte meine Ponystute. Gemeinsam verließen wir die Reithalle und hofften auf ein gutes Ergebnis.

      [2620 Zeichen mit Leerzeichen // © Stelli // gepr. lettercount.com]
    • Stelli
      Pflegebericht Südstallung

      Nach etlichen Tagen über 10 Grad Plus war es heute klirrend kalt, aber wenigstens schien die Sonne. Dementsprechend würden die Pferde bestimmt knackig sein.
      Ich zog mir meine Winterschuhe an und ging rüber zu den Ställen. Im Stall war es schon etwas wärmer. Zuerst kümmerte ich mich um meine Appaloosastute Sinita. Ich holte meine Stute aus der Box, putzte sie rasch und trug mich auf der Liste für den Longierzirkel ein. Ich holte Gurt, Ausbinder und Longe, brachte Beinschutz an und ging dann mit Sinita ins Roundpen. Sie war heute ziemlich geladen, aber dennoch brav. Nach einer halben Stunde waren wir fertig und Sinita kam zurück in die Box. Anschließend versorgte ich Glammy. Ich zog ihr die Decke aus, putzte schnell drüber und sattelte die Pintostute. Ich ging mit ihr in die Halle, führte sie allerdings erst 3 Runden bevor ich aufsaß und mit dem Training begann. Nach einer guten Stunde beendete ich den Ritt, denn Glammy war gut gewesen. Ich sattelte die verschwitzte Stute ab und legte ihr eine Abschwitzdecke über. Als nächstes war Lovestory oder so dran, meine Trakehnerstute. Sie stand draußen auf dem Paddock, bevor ich sie in den Stall holte, sie abdeckte und kurz putzte. Dann gingen wir in die kleine Halle, wo ich die Stute 10 Minuten Schritt führte, bevor ich den Strick abmachte und sie frei laufen durfte. Ausgelassen tollte und galoppierte sie durch die Halle und ließ ihre Übermut heraus. Irgendwann reichte es ihr und kam zu mir, wo ich sie wieder mit in den Stall nahm. Ich versorgte die junge Stute und brachte sie in die Box. Nun war meine kleine Shetlandponydame Batida de Coco dran. Die Schimmelstute stand momentan in einer Box, da es draußen gefroren war. Ich putzte die gelblich schimmernde Ponydame, die sich wieder fröhlich im Mist gewälzt hatte. Batida de Coco hatte heute frei, also brachte ich sie nur nach draußen in den Offenstall für unsere Kleinen. Im Stall zurück holte ich meinen Reitponyhengst Down with the Sickness aus seiner Box. Nachdem der auffällige Hengst geputzt war, sattelte ich ihn und ging rüber zu der großen Reithalle. Nachdem ich gute 20 Minuten Schritt geritten bin fing ich mit der Arbeit an. Sickness war erstaunlich gelassen heute, obwohl es so kalt war. Er absolvierte das Dressurtraining bestens, sodass ich nach einer Stunde aufhörte und den Schecken in seine Box brachte. Als nächstes kümmerte ich mich um meine beiden Fohlen Love is Confidence und Be Mine. Sie standen gemeinsam in einer großen Box am Ende der Stallgasse. Ich holte beide Ponystuten heraus, putzte kurz über ihr flauschiges Fell und führte sie dann gemeinsam zur kleinen Halle. Dort konnten sie gemeinsam herumtollen und sich die Beine vertreten. Spielerisch jagten sie sich gegenseitig durch die Halle und qietschten vergnügt. Als 10 Minuten später ein Einsteller in die Halle wollte, fing ich die Zwei ein und brachte sie wieder in ihre Box. Nun hatte ich noch Checkpoint und Nightmare vor mir. Checkpoint hatte ich am vorherigen Tag an eine Interessentin verkauft, was mich traurig und fröhlich zugleich machte. Heute würde er abgeholt werden, deswegen musste er nicht mehr bewegt werden. Nightmare war auch so gut wie verkauft. Sie kam ebenfalls in fördernde Hände von einem Trakehnerliebhaber, wo ich ein gutes Gefühl hatte. Nightmare longierte ich auch nur 30 Minuten v/a, bevor ich mich zum nächsten Stalltrakt machte.

      [3365 Zeichen (c) Stelli]
    • Stelli
      Pflegebericht Be Mine
      - Fohlenschau

      Die Kür
      Mein Stutfohlen Be Mine stand herausgeputzt und hübsch eingeflochten an meiner Seite und sah sich neugierig um. Ab und an wieherte sie, blieb aber sonst brav. Wir hatten uns bereits auf dem Reitplatz vorbereitet, wo Be Mine aber ziemlich nervös war, so zwischen den vielen anderen Fohlen. Ich führte sie noch ein paar Minuten Schritt, bevor wir zur Kür gerufen wurden. Ich hoffte, dass sich das tagelange Training heute auszahlen würde, allerdings war die Konkurrenz stark und ich glaubte nicht hier besonders rauszustechen. Ich führte mein Ponyfohlen Be Mine rüber zu der Reithalle, wo die Fohlenschau stattfinden sollte. Ich streichelte ihr nochmal über den Hals, bevor es losging. In der Halle war es totenstill, als wir sie gemeinsam betraten. Ich führte mein junges Pferd im Schritt hinein und merkte ihre Anspannung deutlich. Schrill wieherte sie, blieb aber artig im Schritt bei mir. Ich führte Be Mine ein Mal außen herum, bevor ich sie vor dem Richterpult aufstellte. Ich musste sie nur ein Mal kurz korrigieren, dann stand sie super. Ich grüßte die Richter gegenüber von mir freundlich, bevor sie Be Mine kurz musterten und mir zum Beginnen der Kür zunickten. Zuerst führte ich Be Mine auf der ganzen Bahn im Schritt. Hierbei versuchte ich, dass ihr Schritt so gut wie möglich präsentiert wird, da sie eigentlich einen sehr schönen Gang hatte. Ich ging ein Mal ganze Bahn und ein mal Zirkel, bevor ich duch die ganze Bahn wechselte und den Schritt auf der anderen Hand zeigte. Anschließend ging es ans Traben. leise schnalze ich mit der Zunge und joggte los. Be Mine schloss sich der Tempoerhöhung an und trabte mittlerweile ziemlich entspannt neben mir her. Ich hatte Mühe ihr zu folgen, denn ihr Trab hat sich in der letzten Zeit deutlich zum positiven verändert. Diesmal trabte ich zwei Runden ganze Bahn, wobei mir fast die Puste ausging. Danach noch einen Zirkel, dann zeigte ich den Trab nochmal auf der anderen Hand. Mit einem leisen 'brrr' verlangsamte ich mein Tempo, auch Be Mine parierte zum Schritt durch und passte sich meinem Tempo an. Wieder bemühte ich mich um einen fleißigen Schritt, bis ich sie nach einer halben Bahn zum stehen brachte und den Strick abmachte. Ich nahm mir die Peitsche, die auf dem Boden lag und schickte Be Mine nach außen. So konnte sie ihren Trab nochmal ohne mich als Hindernis zeigen, welcher gleich ausdrucksstarker erschien. Nun musste sie aber noch den Galopp präsentieren. Mit einem lauten 'Gaaalopp!' meinerseits galoppierte die Stute unverzüglich an und galoppierte ausgelassen auf der linken Hand. Nach einem Richtungswechsel galoppierte sie nochmal rechts herum, dann holte ich sie zu mir und klippte den Strick wieder ans Halfter. Ich lobte sie kurz, bevor ich sie wieder vor den Richtern ordentlich hinstellte, welche sie nochmal eindringlich musterten und sich Notizen machten. Als sie mir erneut zunickten verabschiedete ich mich von der Dame und den beiden Herren und verließ Be Mine lobend die Reithalle.

      [2971 Zeichen © Stelli | gepr. auf lettercount.com mit Leerz.]
    • Stelli
      Pflegebricht Be Mine
      - Fohlenschau


      Die Fohlenschau
      Meine erste Teilnahme an dieser Fohlenschau sollte mit meinem Stutfohlen Be Mine erfolgen. Sie war hübsch eingeflochten, herausgeputzt und heute sogar ziemlich ruhig. Ich führte sie mit ihrem Showhalfter auf dem Reitplatz hin und her und wartete darauf, aufgerufen zu werden. Nach einigen Augenblicken war es dann soweit. Wir maschierten vom kleinen Reitplatz zu dem großen Reitplatz gegenüber. Ich strich meinem Fohlen über den Hals bevor es losging. Danach schnalze ihr zu und joggte los, sodass Be Mine unverzüglich in den Trab fiel. ich maschierten nebeneinander ein und hielten vor den Richtern. Ich grüßte die vier Damen und Herren und nahm den Strick wieder auf. Ich lief normal los, sodass Be Mine mir im Schritt folgen konnte. Ich blieb auf der ganzen Bahn und zeigte ihren raumgreifenden Schritt einmal auf der linken und schließlich nochnmal auf der rechten Hand. Nachdem ich die Runde beendet hatte schnalzte ich meiner Stute wieder zu, welche neben mir her trabte während ich joggte. Ich bemühte mich um ein flottes Tempo, damit Be Mine ihren Trab voll zeigen konnte, jedoch war das gar nicht so einfach. Nachdem ich zwei Runden in dem Viereck auf der rechten Hand abgelaufen hatte, wechselte ich im Trab durch die ganze Bahn und zeigte die zweitschnellste Gangart nochmal auf der anderen Hand. Nach zwei weiteren Runden verlangsamte ich mein Tempo und Be Mine parierte brav neben mir durch. ich blieb stehen, klippte den Strick aus dem Showhalfter und nahm die Peitsche die auf dem Boden lag. Ich schickte die Jungstute weg von mir zum Hufschlag und ließ die antraben. So konnte sie ihr ganzes Potenzial ohne mich nochmal zeigen. Ihr trab war unglaublich, die schmiss die Beinchen als würde es nichts anderes geben. Gekonnt wechselte sie die Hand, indem ich aus ENtfernung vor sie ging und sie selbstständig wechselte. Nachdem auch hier nochmal der Trab präsentiert wurde durfte sie auch endlich galoppieren. Ausgelassen galoppierte die junge Stute über den Reitplatz, blieb aber folgsam auf dem Hufschlag. Nach ein paar Runden auf beiden Seiten legte ich die Peitsche weg und holte Be Mine zu mir, um den Strick wieder am Halfter zu befestigen. Ich führte sie im Schritt vor die Richter und stellte sie seitlich stehend offen vor die Richter, damit diese einen Blick auf das Exterieur werfen konnten. Nach ein paar Blicken nickten sie mir kaum sichtbar zu, als Zeichen dafür, dass ich loslegen konnte. "Hier sehen sie mein Stutfohlen Be Mine, geboren im November 2011 auf dem Gestüt River Dance of the Champions. Be Mine besticht durch ihre auffällige Optik, ihre raumgreifenden Gänge und ihren liebenswerten Charakter. Ich denke das sie es mal bis an die Spitze des Pferdesports schaffen und ihre Fohlen mit ihren Eigenschaften zieren könnte." Ringsherum ertönte Applaus, bei dem mein Fohlen aber ruhig blieb. Ich verabschiedete mich von den Richtern, welche ebenfalls applaudierten. Lobend verließ ich zusammen mit meinem kleinen Held den Reitplatz und hoffte auf ein gutes Ergebnis.

      [3000 Zeichen | © Stelli | gepr. auf lettercount.com mit Leerz.]
    • Rasha
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      Heute sollte er beginnen, mein erster Praktikumstag auf dem Hofgut Tannenheide. Ich war schon sehr gespannt, kannte ich das Gut doch bisher nur von der Homepage und aus Erzählungen der einen Hofbesitzerin. Tannenheide benötigte Hilfe bei der Pferdepflege und ich wollte mich im Bereich großer Stallanlagen/Höfe weiterbilden – kannte ich doch bislang nur die kleine private Haltung von kleinen Herden.

      Der Weg zum Hofgut war einfach zu finden und führte durch ein wunderschönes Reitgelände. Am Gut angekommen stiegt ich aus meinem Ford und sah mich um. Aus einem Stallgebäude kam mir gleich eine sympathische junge Frau entgegen: „Hi, ich bin Stelli. Wir hatten telefoniert. Ich führe den Hof gemeinsam mit Rajandra. Komm, ich zeige dir mal unsere Stallungen!“ Wir verstanden uns gleich prächtig. Nachdem Stelli mir die wunderschönen Pferde, sowie die Sattelkammer und das gesamte Hofgut gezeigt hatte, durfte ich auch schon loslegen. Heute würde ich mich um die Pferde der Südstallung kümmern.

      Zuerst schnappte ich mir zwei Fohlenhalfter und ging zu Love is Confidence. Neugierig streckte mir die kleine Stute ihre Nase entgegen. Behutsam halfterte ich sie auf und schmuste kurz mit ihr. Danach putzte ich den groben Schmutz mit einer Bürste herunter. Anschließend nahm ich das zweite Halfter, welches außen an der Box hing und ging in die Nachbarbox zu Be Mine. Ich bürstete sie ebenfalls vorsichtig ab und halfterte auch sie auf. Nun band ich den Strick an das Halfter und testete vorsichtig, ob sie mitgehen würde. Zuerst zögerte sie noch, doch dann trippelte das Fohlen brav neben mir her, sodass ich sie zur Fohlenweide bringen konnte. Nachdem ich Be Mine abgehalftert hatte, schloss ich schnell das Tor und lief zurück zum Stall, um Love is Confidence zu holen, damit Be Mine nicht zu lange alleine auf der Weide war. Stelli begegnete mir dabei in der Stallgasse und meinte, dass ich zu den beiden Kleinen auch noch Shettiestute Batida de Coco stellen könnte. Gesagt – getan. Batida war sehr keck und checkte beim Hufauskratzen gleich mal, ob ich nicht doch ein Leckerli in der Jackentasche hätte.

      Als nächstes nahm ich mir das wunderschöne Tupfentier namens Down with the Sickness vor. Der prächtige Hengst war sehr freundlich und genoss die Massage mit der Bürste sehr. Ich brauchte einen Moment, bis ich alle Strohhalme aus seinem dicken Schweif entfernt hatte, aber auch diese Prozedur ließ er ohne Murren über sich ergehen. Nach dem Säubern brachte ich Sickness in einen Paddock. Auf dem Weg dorthin rief er einmal nach seinen Stuten, blieb aber die ganze Zeit händelbar.

      Nun waren noch drei Stuten zu versorgen. Glammy war die Tage vorher auf einem Lehrgang und hatte daher heute Pause. Ich kratzte ihr nur die Hufe aus und brachte sie dann so auf die Weide, sie würde sich ohnehin direkt einsauen, vermutete ich. Als ich ihr das Halfter auf der Weide abnahm, raste sie direkt los, legt sich dann nach ein paar Minuten hin und wälzte sich ausgiebig. Nach dem Weidegang würde sich das Putzen dann richtig lohnen!

      Als ich zurück in den Stalltrakt kam, brummelte mir schon jemand aus einer Box entgegen. Dort stand Sinita, eine Appystute. „Na gut“, dachte ich, „dann bist du eben als Nächste dran!“ Aus der Sattelkammer holte ich ihr Halfter und Putzzeug und versorgte sie. Danach schleppte ich den ungewohnten Westernsattel aus der Sattelkammer und hob ihn vorsichtig auf Sinitas Rücken. Langsam gurtete ich ihn fest und trenste die Stute auf. Freudig folgte sie mir durch die Stallgasse in Richtung Reitplatz. Dieser war jedoch bereits besetzt, sodass ich in die Halle ausweichen musste. „Macht nix, da haben wir eh mehr Ruhe!“, dachte ich. So war es doch schon einige Zeit her, dass ich das letzte Mal im Westernsattel gesessen hatte. Die Stute achtete fein auf meine Hilfen und so drehten wir unsere ersten Schrittrunden. Nachdem sie aufgewärmt war, trabte und galoppierte ich auf beiden Händen. Zufällig standen in der Halle noch ein paar Hütchen herum, sodass ich mit der Appystute noch ein paar Achten ritt, um Biegung und Stellung zu trainieren. Als sie sich schön biegen und stellen ließ, durfte sie sich zur Belohnung einen Moment ausruhen. Ich ritt sie trocken, stieg ab und führte sie zurück in den Stall. Nach dem Absatteln fütterte ich sie mit ein wenig Kraftfutter und dann durfte Sinita ebenfalls zu Glammy auf die Weide.

      Nun kam das Pferd, auf welches ich am meisten gespannt war: Irpa, eine charmante Isistute. Da ich selbst zwei Isistuten besitze, war ich natürlich sehr gespannt, wie sich Irpa im Vergleich zu meinen Stuten machen würde. Beim Fertigmachen war die Stute sehr brav. Das Satteln fiel mir, mit gewohntem Sattelzeug, doch viel leichter, als bei Sinita. Irpa folgte mir hochmotiviert zum Reitplatz, welcher inzwischen frei geworden war. Beim Aufsitzen trippelte Irpa kurz, blieb jedoch nach einer leichten Ermahung stehen. Um sie kennenzulernen, drehte ich ein paar Schrittrunden auf dem Platz und teste an, ob sie traben würde. Nach ein paar Anläufen trabte die Stute sehr angenehm mit mir um den Platz. Nun war ich sehr gespannt, wie wäre ihr Tölt im Vergleich zu meinen Stuten? Ich setzte mich tief in den Sattel, nahm die Zügel leicht auf und schon wuselte Irpa im wohligen Tölt unter mir herum. Es dauerte 2-3 Runden, bis sie taktklar lief, doch dann war ihr Tölt einfach nur traumhaft. Nach ein paar Bahnfiguren, Hand- und Tempowechseln waren schon 30 Minuten vergangen. Da die Stute so toll mitgearbeitet hatte, wollte ich zur Belohnung noch eine kleine Runde ins Gelände gehen. Stelli hatte mir von einer kurzen, aber sehr schönen Waldrunde um das Hofgut erzählt. Freudig lief Irpa den Waldweg entlang. An einer gut einsehbaren geraden Strecke galoppierte ich sogar ein Stück. Nach dem Galopp ließ sich die Stute sehr schön zurücknehmen. Im entspannten Schritt erreichten wir schließlich das Hofgut. Nach dem Absatteln brachte ich Irpa ihre verdiente Portion Kraftfutter, verfeinert mit ein paar Möhren und Apfelstückchen. Auch sie durfte nach der Arbeit auf der Weide entspannen, wo Sinita und Glammy sie schon erwarteten. Zum Abschied streichelte ich Irpa sanft über die Stirn. Welche eine tolle Stute – ein bisschen hatte ich mich wohl verliebt…
    • Stelli
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      Leider ließ sich der Sommer dieses jahr wirklich enorm bitten. Seit Wochen wartete ich auf einen richtigen Sommertag, doch die dicken, grauen Wolken am Himmel ließen meine Hoffnung immer weiter sinken. Ich versuchte meine Laune bezüglich des Wetters mit einem Besuch bei meinen Pferden zu verbessern. Ich zog mir Stallklamotten an und huschte rüber zu den 'Südstallungen', wie wir sie nannten. Sinita streckte ihren fuchsigen Kopf aus ihrem Fenster und brummelte mir liebevoll zu. Natürlich konnte ich nicht achtlos vorbeigehen, also nahm ich sie aus der Box und putzte sie gründlich. Da Sinita gestern von ihrer Reitbeteiligung gemacht wurde brachte ich sie nur raus auf die Koppel zum entspannen. Dort konnte sie sich einen schönen Tag machen. Dann kam mein Deutsches Reitpony Down with the Sickness an die Reihe. Der Kleine machte mir seit längerem etwas sorgen, da er zeitweise vorne etwas lahm ging. Mal ging er klar, mal ging er klamm, ein ewiges Hin und Her. Deshalb konnte er die meiste Zeit auf der Koppel verbringen. Sickness sah heute aus wie ein kleines Schwein. Es dauerte ewig bis ich ihn einigermaßen sauber hatte, denn es hatte heute Nacht ganz schön geschüttet. Dies nutzte er natürlich um sich im Matsch zu wälzen. Nachdem er sauber war hängte ich ihn kurz an die Longe um zu gucken was sein Bein machte. Er lief nicht schlecht, teilweise sah es leicht klamm aus, aber war okay. Ich wollte den Zustand nicht herausfordern und hörte mit dem Longieren nach 15 Minuten auf und Sickness kam wieder raus auf die Koppel. Nun kamen meine beiden Jungpferde Be Mine und Love is Confidence dran. Auch diese beiden Kandidaten genossen ihr Leben bisher noch komplett auf der Koppel. Bald würde ihre Ausbildung beginnen, aber noch waren sie komplett roh und kannten nur ein wenig die Longenarbeit. Ich sah bloß auf der Koppel nach ihnen und betüddelte sie etwas, groß konnte und wollte ich noch nichts mit ihnen machen. Die zwei waren im besten Zustand und ich konnte ohne Bedenken zurück zum Stall gehen. Dort wartete meine Isländerstute Irpa bereits auf mich. Irpa war momentan das einzige Gangpferd in meinem Besitz, abgesehen von Maxi und Palimé die ich derzeit bei mir als Zwischenstation untergebracht hatte. Auch sie stand gelangweilt auf der Koppel und freute sich auf Abwechslung, denn sie kam zielstrebig zum Gatter gelaufen. Auch sie ähnelte einem wandelnem Schlammloch, so dreckig war sie. Ich hatte Mühe ihr Fell sauber zu bekommen. Anschließend sattelte ich die Isistute und hatte vor, gemütlich ins Gelände zu gehen. Irpa freute sich als sie merkte, dass es raus ging und wurde ganz aufgeregt. Als es später dann auch ans Galoppieren ging merkte man ihre Begeisterung. Nach dem langen Galopp schnaubte sie angestrengt, aber immernoch munter. Am langen Zügel machten wir uns auf den Heimweg. Da Irpa so geschwitzt war, musste sie erst mit Abschwitzdecke in die Box, bevor sie wieder raus durfte. In der Zeit wollte ich Silverangel, ein ziemlich neues Pferd von mir machen. Dabei lief mir Rajandra über den Weg, die grade eins ihrer Pferde die Stallgasse entlangführte. "Süße, denkst du dran dass geimpft und entwurmt werden muss?", sagte sie zu mir und lächelte. Das hatte ich beinahe vergessen! Ich machte mir rasch eine Notiz in mein Handy. Ich widmete mich wieder Silverangel, die in der Stallgasse angebunden auf mich wartete. Dressurarbeit stand heute auf dem Programm. Nach dem Putzen probierte ich den Dressursattel von Kiss Me Quick aus und war begeistert, da dieser fast wie angegossen passte. Dies bestätigte sich auch in der Halle, Silverangel lief motiviert und willig unter mir, schwitzte dabei an den richtigen Stellen und arbeitete super mit. Nach einer Stunde war das Training beendet und Silverangel war super ausgeglichen und zufrieden. Auch sie kam, wie Irpa, mit einer Abschwitzdecke in ihre Box. Während sie trocknen konnte kümmerte ich mich um den Neuzugang Liscalina, die erst vor wenigen Tagen bei uns einziehen durfte. Sie war noch etwas unbeholfen und schüchtern, hatte sich aber seit ihrer Anreise stetig gebessert. Heute wollte ich die Kleine das erste Mal bei uns reiten. Ihr passte Kovus Springsattel, mit dem ich sie erstmal reiten wollte, bis sie einen eigenen Sattel bekommt. Liscalina war anfangs ziemlich guckig in der Halle und nicht richtig bei der Sache, aber das legte sich ebenfalls mit der Zeit. Für das erste Mal machte sie ihre Sache aber brav und stellte sich ganz gut an. Sie war ja auch erst 4, deswegen machte ich mir gar keinen Kopf. Ich ritt sie auch nicht lange um sie nicht zu stressen und hörte nach 30 Minuten auf. Lisca durfte leider nur aufs Paddock, da wir sie noch mit keinem unserer Pferde bekannt gemacht hatten. Aber auch dort fühlte sie sich wohl und wälzte sich erstmal im Sand.
    • Stelli
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      Jungpferde

      Die letzten Pferde am heutigen Tag waren meine Jungspunde der Truppe. Momentan wohnten vier Jungpferde auf dem Gestüt, zwei deutsche Reitponys und zwei Hannoveraner. Zuerst kümmerte ich mich um Love is Confidence. Die kleine Stute würde diesen Winter angeritten werden und wurde in letzter Zeit mit insentiver Longier- und Bodenarbeit auf das Anreiten vorbereitet. Auch heute wollten wir mit der Longierarbeit weitermachen. Ich putzte die auffällige Stute und machte scnhließend einen Longiergurt und den ganzen weiteren Kram drauf, bevor wir in die Longierhalle gingen. Geplant war diesmal auch ein wenig Stagenarbeit. Confidence wurde schon einige Male an Stangen gewöhnt, auch diesmal guckte sie nur kurz und ging dann ohne zu zögern drüber. Als wir fertig waren stellte ich sie wieder in ihre Box und holte Be Mine heraus. Die kleine Stute machte mir momentan etwas sorgen, da sie Probleme mit ihrem Bein hatte und man wusste nicht, ob sie jemand reitbar werden konnte. Laut Tierarzt sollte ich sie täglich 20 Minuten auf hartem Boden führen, jedoch zeigte sie nur mäßig Besserung. Auch heute fürhte ich sie 20 Minuten trotz Niselregen und langsam wurde es der Stute auch zu langweilig, verständlichweise. Als die 20 Minuten um waren, brachte ich sie wieder in ihre Box und gab ihr die Medikamente. Das dritte Jungpferd heute war Dark Prince, der Rapphengst aus Elii's Zucht. Der Hengst entwickelte sich prächtig, worauf ich mächtig stolz war. Auch er musste heute wieder lomgiert werden und ich hatte noch eine halbe Stunde, bis ich in die Lomgierhalle konnte. In dieser Zeit putzte ich den mittlerweile fast 1,65m großen Junghengst, der wohl noch ein gutes Stück an Höhe und Masse zulegen würde. In der Longierhalle longierte ich ihn 30 Minuten. Schon jetzt konnte man Ansätze von atemberaubenden Gängen beobachten. Ich war sehr gespannt wie er sich unterm Reiter verhalten würde. Nach der halben Stunde stellte ich ihn zurück in die Box und holte seine Verwandte Déchante heraus. Auch mit ihr würde ich heute in die Longierhalle gehen. Sie würde zeitgleich mit Dark Prince eingeritten werden, Confidence würde wohl schon früher unter den Sattel gehen. Nachdem die Fuchsstute sauber war, ging es auch für sie in die Halle. Sie war gut gelaunt und war bei der Sache. Eine halbe Stunde später waren wir fertig und Déchante durfte zurück in ihre Box.
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  • Album:
    11 - Rentner (Gnadenweide)
    Hochgeladen von:
    Stelli
    Datum:
    11 Nov. 2013
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  • Be Mine


    Von: Walk the Plank
    Aus der: Bon Voyage
    Geburtsdatum: November 2011
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Deutsches Reitpony
    Stockmaß: im Wachstum
    Fellfarbe: Schwarzbrauner mit minimal Tigerschecke

    Charakter: neugierig frech, lernwillig
    Gesundheit: Sehr Gut
    Reitstil: -

    Besitzer: Stelli
    Mitbesitzer: -
    Vorbesitzer: -
    Reitbeteiligung: -

    Vorkaufsrecht: niolee
    Ersteller: niolee

    Qualifikationen

    Galopprennen Klasse: -
    Western Klasse: -
    Spring Klasse: -
    Militairy Klasse: -
    Dressur Klasse: -
    Distanz Klasse: -
    Fahren Klasse: -

    Schleifen und Auszeichnungen
    -


    Sonstiges
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