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Gwen

Bartholomäus

New Forest Pony ♂

Bartholomäus
Gwen, 25 Jan. 2020
Zaii, Zion, sadasha und 5 anderen gefällt das.
    • Gwen
      Pflegebericht 13.03.2020 - Neuer Sportler

      Ich war ein schrecklicher Frühaufsteher. Meistens klingelte mein Wecker halb sechs und oftmals war ich bereits fünf Uhr morgens wach, räkelte mich gemütlich und stand schon vor meinem Wecker auf. Jeden Morgen ging ich mit Clyde und Shiva eine Runde laufen. So wurde ich wach und tat etwas für meine Kondition und die beiden Hunde hatten direkt ihre erste große Runde weg. Oftmals waren wir kurz nach sechs wieder da, dann gab es für Hunde, Katzen und mich Frühstück. Spätestens um sieben waren die Pferde bereits gefüttert und standen auf den Weiden. Dann hieß es noch Stallarbeit verrichten und bereits das Futter für den Abend vorbereiten.
      So war es wie jeden Morgen und gegen acht Uhr saß ich bereits auf einem Pferd. Heute waren wir auf den Weg rüber zu Townsend Acres, denn dort gab Matthew mal wieder eins seiner größeren Springtrainings und ich ließ es mir nur ungern entgehen, wenn jemand professionelles mich korrigierte und mal draufschaute. Am langen Zügel schritt der Rappe unter mir entspannt voran und schnaubte zufrieden ab, während er sich sanft in eine schöne Dehnungshaltung streckte.
      Denn heute ritt ich mit meinem Neuzugang hinüber. Er nannte sich Bartholomäus und war ein zehnjähriger New Forest Ponyhengst. Ich hatte ihn nur durch Zufall auf einem kleineren Turnier getroffen. Er war trotz seines Alters bisher weder großartig ausgebildet, geschweigedenn prämiert. Doch er hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Er brachte ein tolles Exterieur mit (sehr groß und sportlich für seine Rasse) und war auch charakterlich sehr angenehm. In dem Parcours hatte ich direkt sein Potenzial gesehen und zugegebenermaßen ihn für einen Schnäppchenpreis erstnaden.
      Jetzt wurde es Zeit, dass er aktiv hier zeigte, was er konnte. Er war bereits sein einem Monat hier und ich hatte zu Beginn viel Erziehungs- und Aufbauarbeit betrieben. Er hatte zwar ein gutes Grundgehorsam, aber von der Bodenarbeit hatte noch sehr viel gefehlt. Ebenso war er nicht unbedingt gut bemuskelt gewesen und eindeutig zu dick gewesen. So hatten wir erst einmal ein gutes Stück abgespeckt.
      Wir kamen halb neun auf Townsend Acres an und ich konnte den Hengst noch in Ruhe warmreiten, ehe um neun die Stunde begann. Matthew sah in dem Hengst genau das gleiche wie ich und war deutlich begeistert. "Wenn der ein DRP wäre, würde ich ihn dir abkaufen", meinte er grinsend und tätschelte dem Hengst den Hals. Oh ja, er war eindeutig begeistert. Wir sprangen heute einen Parcours mit A- und L-Elementen, um zu schauen, wie weit der Hengst eigentlich schon war.
      Es fehlte ihm noch etwas an Technik, aber tendenziell konnte er Abstände wirklich gut abschätzen, sprang sauber ab und landete genauso glatt. Er machte super mit, hatte nur bisher noch wenig Kondition. Nach den 60 Minuten Training war er nass geschwitzt, aber schnaubte zufrieden ab. Ich ritt ihn in Ruhe ab, unterhielt mich dann mit Matthew und ritt dann nach Hause.
      Dort sattelte ich Bartholomäus ab, warf ihm eine Abschwitzdecke über und spritzte ihm draußen kurz die Beine ab. Dann packte ich den nassen Hengst für eine Viertelstunde unter unser Solarium, putzte ihn ausgiebig, gab ihm zur Belohnung sein Futter und als er trocken und erholt war, durfte er wieder hinaus auf die Weide. Ich war mehr als zufrieden mit meinem Kauf und freute mich schon auf unsere gemeinsame Zeit.
    • Gwen
      Pflegebericht 12.06.2020 - Dressurarbeit im Freien

      Glücklich atmete ich die kühle Morgenluft ein. Es war erst kurz nach sechs und die Sonne lugte nur gemächlich zwischen den Baumkronen hervor. Doch der Himmel strahlte bereits in schönstem Blau und die Natur roch herrlich, da es über Nacht geregnet hatte. Lächelnd machte ich mich auf den Weg in den Stall. Die Fütterung würde Ciaran übernehmen, deshalb schnappte ich mir direkt meinen Schützling Bartholomäus und holte ihn aus der Box. In aller Ruhe putzte ich den schönen Rappen und machte ihn und mich dann fertig.
      Wir waren heute sehr minimalistisch unterwegs und so bekam er nur sein Cavecon drauf und ich sprang noch in Stiefel und Helm und schon konnten wir los. Mit einer schönen Runde durch den Wald wärmten wir uns auf. Ich konnte Bartholomäus in aller Ruhe im Schritt am langen Zügel laufen lassen und mit langem Hals und gespitzten Ohren schritt der Hengst voran. Er schien die morgendliche Ruhe genauso zu genießen wie ich.
      Irgendwann bogen wir ab und landeten auf einer schönen Wiese, welche ich absichtlich für uns ausgesucht hatte, denn ich wollte unser heutiges Dressurtraining spielerisch mal in die Natur verlegen und Bartholomäus schien die Idee zu gefallen, denn er stand fein an den Hilfen und war mehr als aufmerksam und motiviert. Die halbe Stunde Arbeit machte riesigen Spaß. Der Hengst lief einwandfrei, reagierte auf jede Hilfe. Ich konnte mich nicht beschweren und so machte ich schon früh wieder Schluss.
      Wir ritten stattdessen noch einen Bogen und so konnte sich Bartholomäus noch in unserem See die Beine abkühlen. Erst danach ging es zurück in den Stall, wo ich ihn kurz versorgte, drüberputzte und er dann gemeinsam mit den anderen Pferden sein Frühstück bekam, ehe ich alle auf die Weiden brachte und mich an die Stallarbeit machte.
    • Gwen
      Pflegebericht 14.07.2020 - Umbau

      Einige Veränderungen standen bei uns aus. Lange hatte ich überlegt und mit mir gerungen, doch die Ranch sollte einen neuen Anstrich und einige kleine Veränderungen bekommen. Bisher hatte das uns nicht wirklich beeinträchtigt. Es hatte sich um neue Trainingsmöglichkeiten und Weiden gehandelt, so dass wir ganz gut normal hatten weiterarbeiten können. Doch auch das Stallgebäude sollte komplett erneuert werden und somit mussten die Pferde zwischenzeitlich umziehen.
      Vorgestern waren die vorerst letzten Berittpferde abgeholt worden, so dass nur noch unsere eigenen da waren. Zum Glück hatte ich tolle Freundinnen und damit Nachbarn, die zu gerne meine Vierbeiner für einige Wochen bei sich aufnahmen. Mit den Jungpferden war das sowieso kein Problem, die vier Chaoten brachte ich für die Zeit auf die Bergwiesen, welche ich grundsätzlich sowieso jährlich für die Jungpferde pachtete. Aber die anderen sollten natürlich weiterhin im Training stehen.
      Außerdem hatten Lena, Elena und Elisa mir zugesagt, mich beim Training zu unterstützen, weil natürlich die zusätzlichen Wege auch Zeit fressen würden. Ich war mehr als dankbar.
      So teilte ich die Pferde so auf, dass jeder einen Teil zu trainierender Sportler hatte und aber auch welche, die aktuell eher nicht auf Turniere mussten. Das funktionierte besser als gedacht und da ich den Wechsel schon länger plante, waren auch alle vorbereitet. Auch mein Team teilte ich zu den Nachbarstallungen auf, so dass jeder immer nur zu einem Stall fuhr und dort die jeweiligen Pferde arbeitete. Effizienz war das Stichwort.
      Hazel würde sich um unsere Schützlinge auf Crescent Acres kümmern. Ciaran und Celeste schickte ich nach Sanssouci, denn dort standen die zweitmeisten Pferde von uns. Und ich kümmerte mich um die Schützlinge, welche Zuflucht auf Townsend Acres fanden. Dementsprechend zogen dort auch meine Kandidaten ein: Altair, Ohnezahn, Ohnegleichen...
      Dieses Wochenende standen die Umzüge statt und wir ritten zum großen Teil die Pferde in ihre jeweiligen neuen Stallungen. Ich dankte meinen Freundinnen tausend Mal als wir abends dann alle beisammen saßen und von den Männern begrillt wurden, während wir mit einem guten Sekt anstießen. "Ich bin ja echt gespannt, was du dir alles so ausgedacht hast", meinte Elena und grübelte. Ich hatte bisher nicht verraten, was alles angedacht war, umso gespannter waren natürlich alle.
    • Gwen
      Pflegebericht 31.07.2020 - Trainingsplanungen

      "Zügel kürzer! Nimm ihn mehr auf, versammeln und 5 Galoppsprünge!", rief ich über den großen Springplatz und verfolgte mit strengem Blick die Bewegungen von Bartholomäus und Celeste. Die beiden hatten gerade Springtraining bei mir, denn am Wochenende wollten die beiden wieder in einigen A-Springen starten und wir arbeiteten ein letztes Mal an den Kombinationen.
      Celeste ließ den Rappen meist noch zu sehr selbst entscheiden und ritt viel nach Zufall. Aber gerade manche Kombinationen erforderten einfach einen klaren Ablauf und waren mit vier großen oder sechs kleinen Galoppsprüngen nicht zu schaffen, manchmal mussten es einfach genau die fünf sein. Ein letztes Mal ginges durch die Kombination und da beide es gut gemacht hatten, entließ ich sie vom Training.
      Hazel wartete bereits auf ihre Mitreiterin, denn auch sie war heute bei mir geritten. Sie saß auf Moon's Gealach, die graue Connemarastute war eine erfahrene Springerin, dementsprechend hatte Hazel heute den "leichteren" Part gehabt. Ich schickte die beiden noch für eine kleine Schrittrunde ins Gelände. "Danach könnt ihr die beiden noch ordentlich abspritzen und füttern!", rief ich hinterher. Währenddessen erschien Ciaran auf dem Platz.
      Links führte er Cherry Blossom, rechts Andvari. Während unsere Auszubildenden kurz Pause hatten, machten direkt wir weiter. Er hatte die beiden Pferde mit einer kleinen Schrittrunde bereits aufgewärmt und übergab mir nun die Zügel von Cherry Blossom. Die Lewitzerstute war noch recht neu bei uns und deshalb war sie zunächst allein unter meinen Fittichen. Ich wollte sie erst einmal selbst kennenlernen.
      Sie hatte eine gute Grundausbildung, aber mehr bisher noch nicht. Dementsprechend wollte ich heute mal schauen, was sie zu Stangen und kleinen Sprüngen sagte. Andvari war schon etwas erfahrener und gerade eigentlich mehr im Gelände unterwegs, aber heute musste auch er wieder ran. Ich schwang mich in den Sattel, nahm die Zügel auf und ritt los. Wir hatten momentan genügend Pferde plus Berittpferde, so dass uns nicht langweilig wurde.
      Nachdem ich Cherry im Trab und Galopp aufgewärmt hatte und wir ihre ersten Stutenzickereien ausdiskutiert hatten, gingen wir über Trab- und Galoppstangen und nahmen auch schon bald die ersten Cavaletti und Kreuze. Während ich mich darauf fokussierte, erst einmal Takt und Losgelassenheit über den Stangen reinzubekommen, sprang Ciaran bereits den schokobraunen Haflinger.
      Andvari war ein souveränes Sportpony und mit seinem Maß von 1.56 Meter auch für größere Reiter noch geeignet. Ich gab Cherry eine kurze Verschnaufpause im Schritt und beobachtete währenddessen das andere Paar. Danach ritt ich mit Cherry noch einige Seitengänge, Hand- und Tempiwechsel, um sie durchlässiger zu bekommen. Zufrieden beendete ich das Training, parierte zum Schritt durch und ließ sie Zügel lang. Cherry streckte sich genüsslich nach unten und schnaubte zufrieden ab. Andvari tat es ihr gleich.
      Als wir im Stall ankamen, pflegten Hazel und Celeste bereits das Sattelzeug von ihren Pferden und nahmen uns das unsrige ab, um direkt alles in einem Abwasch zu erledigen. Ciaran schnappte sich beide Pferde und ging mit ihnen hinaus zum Waschplatz, um beide gründlich abzuspritzen. Ich hingegen holte uns Caspian, Prismatic, Nuriya und Hollybrook's Arce in den Stall. Viel zu putzen gab es nicht, stattdessen bekamen alle nur Trensen auf und dann verteilte ich die Ponys an meine Mitreiter.
      Draußen schwang ich mich auf Prismatic und die anderen hüpften auch ohne Sattel auf ihre Pferde. Die vier hatten heute frei und das bedeutete für uns: Badespaß! Gemeinsam ritten wir den Kiesweg die Weiden entlang hinunter zum See. Prismatic ging ohne zu zögern hinein, Caspian hingegen zögerte kurz, doch als Nuriya links und Arce rechts neben ihm förmlich ins Wasser trabten, folgte er unauffällig. Wir ließen die Pferde zunächst etwas stehen und plantschen, ehe ich mit Pria auch noch eine kleine Runde schwimmen ging.
      Hazel und Celeste hatten nur bedingt Vertrauen in die Pferde, was das betraf, währenddessen Ciaran ohne zu zögern Caspian uns folgen ließ. Es war eine wunderbare Erfrischung für die Vier- und Zweibeiner und ganz nebenbei trotzdem ein tolles Training für die Pferde. Nichts förderte Muskeln so schön wie Wassertreten und schwimmen. Wir genossen die Mittagspause und brachten danach die Pferde zurück.
      Während Hazel und Celeste sich im Nachhinein um den Stall kümmerten, Ciaran bereits das Mittagessen vorbereitete, schnappte ich mir noch Ohnegleichen. Für meinen Jungspund standen dieses Wochenende wieder einige Turniere an. Momentan war er richtig im Flow und deshalb hatte er heute nur nochmal ein lockeres Training. Ich putzte ihn kurz über und zog ihm dann den Kappzaum an. Noch fix eine Longe und dann ging es in den überdachten und schattigen Longierzirkel.
      Ein wenig aufwärmen, dann circa 10 Minuten lockerer Trab auf beiden Händen, nochmal 10 Minuten lockerer Galopp links und rechts und alles immer schön in einer guten Dehnungshaltung.
      Das reichte dann auch schon. Zum Abkühlen spazierten wir eine kleine Runde durch den Wald und ich nutzte die Chance, um alle Geländesprünge noch einmal zu überprüfen. Danach wurde auch Ohnegleichen abgeduscht, bekam sein Kraftfutter und durfte danach wieder zurück auf die Weide. Für mich ging es mit den anderen ins Haus, denn dort wartete bereits das Mittag: "Spaghetti, wie kreativ", meinte ich lachend, als ich den angerichteten Tisch sah. Aber beschweren sollte man sich ja nicht, immerhin hatte ich so noch mehr Zeit gehabt.
    • Gwen
      Pflegebericht 06.08.2020 - Morgenrundgang

      Es war ein kühler Morgen und als ich das Fenster öffnete, fröstelte ich leicht. Tief über die Wiesen zogen die Nebenschwaden hinweg und man beinahe gar nichts bei der weißen Wand. Gähnend streckte ich mich und schlüpfte in warme Sachen, um hinunter in die Küche zu gehen.
      Dort setzte ich mein Teewasser auf und fütterte die Hunde und Ivy. Alle drei warteten bereits ungeduldig auf ihr Frühstück. Ich goss mir meinen Tee auf und setzte mich, in eine warme Jacke gekuschelt, auf die Terrasse, während die Hunde das erste Mal herauskonnten.
      Nachdem ich meinen Tee getrunken hatte, ging es hinaus in den Stall. Es war erst kurz nach sechs und dementsprechend döste auch der Großteil der Pferde noch. In aller Ruhe begann ich das Kraftfutter zu verteilen und während alle fraßen, teilte ich schon das frische Stroh und Heu vor den Boxentüren auf.
      Danach ging es für alle hinaus auf ihre Weiden. Manch einer war noch nicht so überzeugt von dem Nebel und lief eher zögerlich los, während andere wie gewohnt in Galopp davonstürzten. Ich huschte wieder in den Stall und begann die Boxen zu misten. Da die Pferde nur nachts drinstanden, war das im Nu erledigt.
      Neues Stroh hinein, dann das Heu für die kommende Nacht und abschließend das Kehren der Stallgasse. Dann konnte ich in der Futterkammer bereits die Dosen für den Abend vorbereiten, und während ich das tat, hatte ich die großen Stalltüren geöffnet, damit es einmal kühl durchlüftete. Unser Stall war immer sehr gut durchlüftet, aber es schadete auch nie, nochmal die Morgenluft hinein zu lassen.
      Alles war fertig, so konnte ich die Hunde und die Katze einsammeln, die munter ihre Morgenrunden über die Ranch machten und zurück zum Haus gehen, um selbst erst einmal zu frühstücken und dann mit der Arbeit mit den Pferden zu beginnen.
    • Gwen
      Pflegebericht 09.10.2020 - Herbst

      Die Tage wurden kühler und kürzer. Ich mummelte mich inzwischen gerne in warme Jacken und Schals und auch die Heizungen liefen inzwischen langsam warm. Die Pferde störten die Temperaturen nicht, im Gegenteil, sie wirkten sehr zufrieden. Lächelnd musterte ich meine beiden Mädels Nuriya und Hollybrook's Arce, welche zufrieden grasend auf der Weide standen und allmählich zu Plüschpferden wurden.
      Nuriya schnaubte und schlug mit dem Schweif, als Cherry Blossom sich näherte, um zu schauen, ob das Gras dort nicht doch besser war. Ich grinste und schloss das Tor hinter mir und Moon's Gealach. Wir kamen gerade von einem Ausritt wieder und nachdem die Schimmelstute nun gefressen hatte und wieder trocken war, durfte sie zurück zu den anderen.
      Die Turniersaison war inzwischen vorbei. Hier und da erwischte man noch ein Militaryturnier, aber inzwischen bauten alle Ställe ihre Zelte ab und die Wintersaison brach an. So auch für uns. Die Trainingspläne wurden entspannter und so sehr ich den Turnier"stress" liebte, so sehr genoss ich auch diese Zeit, in der er von einem abfiel.
      Letztes Wochenende hatte ich nochmals Bartholomäus und Prismatic bei einem Springen vorstellen können. Meine Youngster waren unser aktuelles Aushängeschild und wir wurden auch des Öfteren angesprochen.
      Die Hengste standen gerade hinter dem Stall, weshalb ich mich von meinen Damen löste und einmal alle Weiden abwanderte, nur um dann am nächsten Zaun stehen zu bleiben und das rege Treiben zu beobachten. Manchmal wirkte es wirklich so, als wären die Hengste verspielter als die Stuten.
      Caspian zwickte soeben Ohnegleichen in die Flanke, welcher daraufhin unnötig übermütig lossprang und Andvari und Prismatic mit ansteckte. Einige Sekunden später preschte die kleine Herde aus den fünf Hengsten über die Weide und ich verdrehte nur lachend die Augen. "Ihr seid so blöd", murmelte ich grinsend und beobachte die Schönheiten noch ein wenig.
    • Gwen
      Pflegebericht 27.01.2021 - Umzug

      "Hiiiii", quietschte ich fröhlich, als ich auf den Hof geritten kam. Etwas mühsam parierte ich Bartholomäus mit einer Hand durch, hielt auch unser Handpferd an und schwang mich aus dem Sattel. "Tada, da ist er", meinte ich fröhlich und hielt Elisa erwartungsvoll den Strick hin. Wir hatten einen kleinen Winterausflug rüber nach Townsend Acres gemacht. "Der bequemste Umzug seit langem", meinte ich lachend, als Elisa den Strick entgegen nahm und das daran befindliche Pferd musterte.
      "Ich sehe, du hast ihn auch gut gepflegt", meinte sie mit prüfender Stimme. Und ich verdrehte spielerisch die Augen. Sie hielt Back To Business in Händen, meinen Reitponyhengst und nun ihren. Ich hatte entschieden, dass er aktiver in Zucht und Sport zur Geltung kommen sollte, doch ich wollte mich weiterhin auf meine Rassen fokussieren und wo wäre ein DRP wohl besser aufgehoben gewesen als bei Elisa?
      "Den nehme ich auch", meinte sie und deutete erwartungsvoll auf den Rappen neben mir. Kurz verschluckte ich mich, musste dann lachen und meinte zu Elisas Bestürzung: "Der ist ein New Forest Pony". "Ne, dann nicht!", und machte direkt abwehrend einen Schritt zurück. Bartholomäus war größer und sportlicher als die meisten meiner Ponys, weshalb ich den Faux-Pas gerne verzieh und als Kompliment auffasste.
      "So, lass uns die beiden in den Stall bringen und was trinken, mir ist kalt", meinte ich dann fröstelnd und schob Elisa mit ihrem neuen Pferd vorneweg in den Stall. "Nein. Das ist nicht das, was ich denke, oder?", brüskierte sich kurz darauf Matthew, der uns entgegen kam. "Entspann dich, Matthew. Es bleibt nur eins, das andere ist ein NFP", meinte Elisa nur kühl und schritt hoheitlich an ihm vorbei. Hinsichtlich der Pferde hatte der arme Kerl halt einfach nichts zu sagen, und eigentlich, so gesehen, auch bei allem anderen nicht.
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  • Album:
    Oststallungen
    Hochgeladen von:
    Gwen
    Datum:
    25 Jan. 2020
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  • Rufname: Bartholomäus
    Geburtsjahr: 2010

    Von: unbekannt
    Aus der: unbekannt

    Rasse: New Forest Pony
    Geschlecht: Hengst
    Fellfarbe: Rappe
    Stockmaß: 150cm

    Beschreibung:
    Bartholomäus ist ein rabenschwarzer Hengst, welcher das Publikum immer sofort mit seinen raumgreifenden Gängen überzeugt. Mit seinem Stockmaß ist er für seine Rasse auch beinahe zu groß geraten, begeistert jedoch alle durch seine langen Beine und das sportliche Exterieur. Auch charakterlich kann sich unsere schwarze Schönheit zeigen lassen. Bartholomäus ist stets konzentriert und aufmerksam. Er möchte gefordert und gefördert werden und benötigt dementsprechend einen erfahrenen und dennoch einfühlsamen Reiter. Zudem merkt man ihn deutlich an, dass er ein Hengst ist, denn bei Bedarf kann er sich durchaus aufspielen und aufregen, lässt sich aber schnell wieder zur Räson rufen und ist immer voll bei der Sache.
    So präsentiert er sich nicht nur im Dressurviereck, sondern zeigt auch am Sprung viel Ambition und Können. Ebenso Talent birgt der Hengst im Geländespringen, so dass er ideal für die Vielseitigkeit eingesetzt werden kann und dieses Allrounderkönnen auch hoffentlich an seine Nachkommen weitergeben wird.


    Ersteller: Occulta
    Besitzer: Gwen
    Vorkaufsrecht: Occulta


    Springen A - Dressur E - Military E

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