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sweetvelvetrose

Baraija

Baraija
sweetvelvetrose, 27 März 2018
Lye gefällt das.
    • sweetvelvetrose
      Alte Berichte [​IMG]
      unbekannt | (c) sweetvelvetrose
      Pflegebericht
      "Bara" Rief ich über die Stuten weide -da kam sie mit gespitzten Ohren angetrabt , meine Nachzucht von Duke und Barakah sie hattet sich zu einer kleinen Augenweide entwickelt und arbeitet für ihre Verhältnisse sehr fleißig und fein mit , wie schnell nur die Zeit vergangen war.
      Ich streichelte ihr über die Weichen Nüstern und zog ihr das Quitsch Pinke Halfter Über führte sie auf den Putz Platz und striegelte sie ausgiebig dann zog ich ihr das KnotenHalfter an und führte sie in das Roundpen , dort bewegte ich sei erst mal locker ; schritt/ trab und Galopp wobei der Galopp immer noch etwas unkontrolliert war aber schon besser dank der fleißigen Stangen arbeit und Gleichgewichts Trainings.
      Dann war es so weit das erste mal Sattel und Trense in Bewegung mal sehen ob sie auch Galoppieren wird.
      Ich führte die Junge Stute an den Roundpen Rand und zog ihr das Knotenhalfter aus und die Trense an, diese kannte sie ja schon und nahm sie neugierig und ohne großen wiederstand an. ich schnallte die Longierbrille ran und ließ die longe aber noch an nahm das Hellblaue Sattel Pad und legte es drauf dann der Sattel alles kein Probelm da ich es ja immer auf dem Putzpaltz schon geübt hatte mit Leckerlies hier gab es jetzt keine was mit einem Prüfenden Blick bedacht wurde aber sonst nicht gebettelt wurde ich Lobte sie verbal und täschtelte ihr den Hals den Sattelgurt zog ich so an das der Sattel nicht runter rutschen konnte,Bara blieb gelassen stehen als wenn es das Natürlichste auf der Welt wäre.
      Nach dem alles verschnürt war die Steigbügel hatte ich am Sattelgurt befestigt damit sie ihr nicht dauernd rein schlugen.
      Jetzt schnallte ich die Longe an und bewegte mich nach innen und gab ihr das Zeichen zum schritte.
      Die ersten schritte waren unsicher und wacklig dann ein erstauntes quitsch Wiehren und ab ging die Post , ich war so überrascht das ich erst mal erschrocken luft holte die kleine Bockte wie ein Rodeo Pferd doch nicht böswillig oder gar ängstlich sondern eher " das ist blöd " aber nach 2 Runden war der erst " schreck " überwunden und sie beruhigte sich zusehens sie galoppierte sogar recht sauber auch der trab war gut ab und an streckte sie sich auch und wurde von mir lautstark gelobt . Nach ein paar Runden trab lies ich sie schritt gehen und wechselte die Hand auf der anderne Hand war es schon Ruhiger auch das Angaloppieren war gut ( abgesehen von dne Bocksprung ) alles in allem war ich sehr zufrieden mit meiner ersten nachzucht.
      Nach getaner Arbeit duschte ich sie ab und brachte sie wieder zu den anderen Stuten auf die Koppel wo sie sich erst mal Krunzend wälzte.
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      unbekannt | (c) Gwen (?)
      Einreiten
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      Der Juni neigte sich allmählich dem Ende – zu tun hatte ich aber noch genug. Dazu gehörten unter anderem die inzwischen drei Araber von Jani, welche ich unter meinen Fittichen hatte. Seit einem Monat gab es eine neue Stute auf dem Gestüt, eine wirklich tolle Nachzucht namens Baraija. Sie hatte eigentlich sogar noch Zeit, sollte aber allmählich eingeritten werden und wenn ich schon wegen der „Großen“ da war, konnte ich auch direkt noch Baraija in meine Planungen mit einflechten.
      Dementsprechend ging es auch diesen Monat für mich wieder zu Jani. So langsam pegelte sich das wirklich gut ein, wobei ich die Araber noch lieber bei mir auf der Ranch gehabt hätte, das sparte Zeit und Kosten, aber vielleicht ab Juli. Jani holte mich vom Flughafen ab und brachte mich nach Hause. Dort warteten ein gemütliches Gästezimmer und ein leider verregneter Arbeitstag auf mich.
      Ich ruhte mich kurz aus, packte die Sachen aus und zog mich dann auch schon um, damit ich direkt in den Stall konnte, dort fühlte ich mich immerhin am Wohlsten. Dieses Mal würde ich nur knapp eine Woche bleiben, also 7 Tage, um die drei Pferde vorzubereiten.
      Mein Augenmerk lag bei diesem Besuch auf dem Hengst Tiramisu, denn mit ihm wollte ich demnächst an einer Hengstkörung teilnehmen, er war mehr als bereit dazu. Dementsprechend hatte ich mir für ihn ein muskelaufbauendes Training überlegt und was war da besser als das Gelände?
      Zanyah war noch ein wenig in der Eingewöhnung und dadurch wollte ich sie auch nicht überfordern und blieb bei der Dressur. Die machte die Schimmelstute wirklich gut und ich war mir sicher, dass wir heute kaum ein Problem haben würden.
      Dementsprechend begann ich mit Zanyah. Ich holte die Stute aus der Box, putzte sie gründlich und sattelte sie. Zanyah kannte mich noch vom letzten Mal und nach einer halben Stunde im Sattel waren wir wieder ein eingespieltes Team. Heute wiederholte ich nur die Übungen der A-Dressur und festigte hier und da noch einige Lektionen, ehe Zanyah schon fertig war.
      Als nächstes war Tiramisu an der Reihe. Mit ihm musste ich nun raus in den Regen, davon waren wir beide nicht begeistert, aber es musste sein. Einen Vorteil hatte das miese Wetter, denn wir hatten ordentliche Konditionen zum Trainieren. Der Boden war nicht einfach und forderte unsere vollste Aufmerksamkeit, immerhin bewegten wir uns schon langsam auf M-Niveau.
      Pitschnass kamen wir eine Stunde später zurück in den Stall. Tiramisu kam unter das Solarium zum Trocknen, während ich mich umzog. Nachdem der Hengst wieder trocken und versorgt in der Box stand, war nun noch Baraija an der Reihe.
      Die junge Stute wollte ich heute nur kennenlernen, immerhin war sie noch recht neu. Dementsprechend putzte ich sie in aller Ruhe und machte dann ein wenig Bodenarbeit mit ihr, ehe ich sie noch longierte. Jani hatte sie schon gut vorbereitet und ich war mir sicher, dass wir keine großartigen Probleme bei der gemeinsamen Arbeit haben würden.
      Die Woche sollte wie im Flug vergehen. Ich stand schon früh auf. Tiramisu bekam eine Sonderwurst und ich richtete meinen Tag vollkommen nach seinem Training. Die ersten drei Tage blieben wir auf Janis Geländestrecke, ehe wir des Öfteren auch einmal auf fremde Strecken fuhren, um dort zu trainieren. Das M-Niveau war für den Hengst eigentlich kein Problem. Er sprang gerne und war schnell. Beste Bedingungen für ein Militarypferd und dementsprechend gut sahen auch seine Zeiten aus.
      Zanyah machte fleißig mit, hatte ab und an aber auch einen Durchhänger. Besonders der Außengalopp und der Galoppwechsel machte uns zu schaffen. Aber mit der Zeit bekamen wir auch das auf die Reihe und schon bald konnte sich die Stute sehen lassen.
      Habe ich schon einmal erwähnt, wie sehr ich es liebe, mit Arabern zu arbeiten? Diese Rasse ist unglaublich intelligent und hat sowieso absolut tolle Gänge, ein Traum für jeden Reiter.
      Und so machte sich nämlich auch Baraija besser als gedacht. Der Sattel und auch die Trense waren schon am dritten Tag kein Problem mehr. Das Reitergewicht sowieso nicht. Mit Jani zusammen gewöhnten wir sie an der Longe allmählich an die Schenkel- und Zügelhilfen, so dass sie am Ende der Woche bereits die Grundlagen beherrschte. Ein wenig vertiefen konnte ich das noch und dann musste ich aber schon wieder abreisen.
      Die Bilanz war aber gut: Tiramisu ging nun M-Military, Zanyah war bereit für ihre erste L-Dressur und Baraija hatte kaum noch Probleme mit dem Reiter auf ihren Rücken. Ich verabschiedete mich von Jani und versprach ihr, dass sie bald einen frisch gekörten Hengst im Stall stehen haben würde.

      unbekannt | (c) Sevannie
      Pflegebericht
      Heute wurde ich gebeten von sweetvelvetrose ihre Pferde oder eher einige davon bitte doch zu verpflegen. Sie war für einige Tage weg und somit war ich heute für einige Pferde zuständig. Natürlich hatte ich damit kein Problem, im Gegenteil ich war auf die Pferde gespannt. Sie hatte zu mir gemeint sie teilt mir einige Araber zu. Araber – diese edlen Geschöpfe. Schmunzelnd fuhr ich auf den Hof und parkte dort auf den vorhergesehenen Parkplatz. Ich blickte mich um und lief dann in den Stalltrakt. Dort sah ich eine große Tafel, also ging ich auf diese zu. Ein Zettel: Joyce: Bahar, Shamal, Khadir, Barakah al Sanaa, Zanyha und Baraijra. Anscheinend die Pferde, welche ich heute übernehmen sollte. Die Namen klangen alle nach Arabern. Ein erneutes Lächeln legte sich auf meine Lippen. So blickte ich mich kurz im Stall um, dann wieder auf den Zetteln. ,,Mach was du willst, du darfst sie auch gerne reiten. Auf der Rückseite sind noch einige Charakterbeschreibungen damit du weißt was auf dich wartet.'' - Ok. Gut zu wissen. So blickte ich auf die Rückseite: ,,Bahar & Shamal: Bahar hat einen guten Einfluss auf Shamal, sonst ich Shamal schon ein frecher Hengst der es gerne darauf anlegt. Er besitzt viel Temperament, Bahar hingegen ist eher der ruhiger.'' - Wie Yin und Yang also? Niedlich. So lief ich durch die Stallgasse und suchte die beiden Pferde auf, doch hier standen sie anscheinend nicht dabei, wenn ich mich so umsah schienen mir die Pferde hier drin alle Araber und erwachsen. Hatte sie vielleicht einen Stall für die Jährlinge/Fohlen? So lief ich also wieder auf den Hof und blickte mich erneut um. Als ich ein Wiehern vernahm, welches nicht von hinter mir stammte, lief ich zu dem nächsten Gebäude. Recht sollte ich behalten, zwei Jährlinge, Araber wie mir schien und sie standen in Offenställen. So lief ich zu den beiden und auf dem Boxenschild stand auch:Bahar. Auf dem anderen daneben: Shamal. ,,Jetzt hab ich euch also gefunden, verstecken gilt nicht!'',meinte ich lächelnd und blickte die beiden an. Ein Fuchs und ein Brauner. Ein Rappe und ein Pferd welches ausschimmelte wären da klischeehafter gewesen. Naja auch gut, ich war auch mit diesen beiden Prachthengsten zufrieden. ,,So was machen wir drei hübschen?'',fragte ich nach und sie brummelten kurz. Hm. Keine tollte Antwort. Spazieren gehen wollte ich ungern, weil Shamal ja seine Grenzen gerne testete.. nachher haute er mir noch ab? Oh nein, Spazieren gehen käme nicht in Frage. Hm ein paar Tricks lernen in dem großen RoundPen das ich vorhin gesehen hätte, das wäre doch was! Da ich die zwei irgendwie ungern trennen wollte suchte ich also als erstes die Sattelkammer, dort würde ich bestimmt die Putzkisten finden. So suchte ich die Sattelkammer auf und diese war auch schnell gefunden. Mit zwei Putzkisten bewaffnet machte ich mich wieder in den Stalltrakt wo die beiden Jährlinge drin standen. Ich platzierte die Kisten vor den Boxen, schnappte mir dann das Halfter von Shamal. Ihn wollte ich als erstes putzen. Ich trat an seine Box heran und öffnete diese. Vorsichtig streckte ich die Hand aus, jedoch keinenfalls ängstlich. Als er sich von mir streicheln ließ hob ich dann das Halfter an und halfterte ihn auf. Na wenn das weiterhin so ging war ich froh. Nachdem ich ihn aufgehalftert hatte band ich ihn fest. Ich blieb mit ihm in der Box. Es war gewohntes Umfeld, abgesehen davon wusste ich nicht wo der Putzplatz war oder ob sie einfach auf der Stallgasse putzte. Misten müsste ich eh also von daher. Ich nahm mir eine Bürste nach der anderen und schrubbte den Fuchs sauber. Auch das Hufeauskratzen ging einigermaßen gut von statten. Er zog mir ab und an einfach den Huf weg, aber sonst war alles gut. Etwas frech eben. Als ich mit Shamal fertig war, begann ich dann Bahar zu putzen. Nach einer Viertelstunde war auch dieses Pferd fertig. Ich holte beide Pferde aus den Boxen, zum Glück war das Tor groß genug mit beiden gleichzeitig heraus zu gehen. Shamal blieb ruhig und ließ sich artig führen, nur zupfelte er etwas an meinem Ärmel herum. Im Round Pen angekommen ließ ich beide vom Strick, als das Tor natürlich geschlossen war. Sie durften sich als erstes umschauen, die Leckerlis in meiner Bauchtasche schienen aber für Bahar interessanter. ,,Die gibt’s später!'',meinte ich lächelnd und schickte ihn wieder weg. Nachdem sich beide umgeschaut hatten nahm ich einen Strick in die Hand und schleuderte ihn etwas. So bewegten sich die Jünglinge auch gleich in den Trab. Sie trabten ihre Runden und Shamal versuchte immer wieder Bahar etwas zu schnappen, jedoch nur rein aus Spaß so wie es mir schien. Sie trabten freudig ihre Runden, doch nach einigen Minuten parierte ich sie in den Schritt und holte Bahar zu mir. ,,So jetzt gibt’s die Leckerlis wenn du alles gut machst!'',schmunzelte ich und streichelte ihn. Ich begann als erstes den vorderen, linken Huf zu nehmen und zog dieses vorsichtig etwas nach vorne, also nicht wie beim Hufe auskratzen. Brav machte Bahar dies mit und streckte das Bein dann auch schön lang. Das gleiche passierte mit dem anderen Vorderbein, dann gab es ein Leckerli. Mit den Hinterbeinen sah es ähnlich aus nur das er diese nach hinten strecken sollte, was er dann auch brav tat. Sanft streichelte und lobte ich ihn, ehe er dann wieder ein Leckerli bekam. ,,So ist's fein!'',schmunzelte ich und drückte ihn ganz sanft in die Flanke, brav tat er das was er machen sollte. Er ging einen Schritt zur Seite aber nur mit der Hinterhand. Dies führte wir fort, bis er dann nur noch auf ein leichtes Tippen reagierte. Auf der anderen Seite klappte das nicht ganz so gut, aber der Ansatz war da. ,,Fein gemacht!'',lobte ich ihn und gab ihm erneut ein Leckerli. Das gleiche machte ich dann auch mit Shamal wobei dieser sich schon beim Strecken etwas zierte. Doch das Hinterhanddrehen klappte schon etwas besser wie bei Bahar. Jeder hatte wo anders seine Stärken. Ich schmunzelte und lobte auch Shamal, welcher mich dann Schnappen wollte. ,,Nein, das kannst du von mir aus mit Bahar machen. Dieses Spiel spiele ich nicht!'',meinte ich lachend und schickte ihn wieder heraus. Ich ließ die beiden noch etwas hin und her laufen im Round Pen, im Trab, Galopp und Schritt. Nachdem sie dann noch am Ende 5 Minuten sich umschauen durften und entspannt im Schritt umher trottelten, führte ich sie auch schon wieder zu ihren Boxen. Ich schloss auf dem Paddok aus und begann dann rasch zu misten. Als die Boxen sauber waren und frisch eingestreut gewährte ich ihnen wieder den Zugang der Boxen. Nun sollte es an die anderen Pferde gehen die ich noch machen musste. Also lief ich wieder in den anderen Stalltrakt, nachdem ich mich versichert hatte das die Boxen der Jährlinge auch wirklich verschlossen waren. Für den Hengst Kadir und die Stute Baraija hatte ich mir was besonderes überlegt. Ich wollte mit den beiden Ausreiten und Baraija als Handpferd mitnehmen. Auf dem Zettel stand nämlich das sie sehr umgänglich wären, auch zu anderen Pferden und ich denke das die beiden sich schon auf dem Reitplatz oder sonst wo schon begegnet sind. So machte ich mich als erstes zu Khadir um diesen zu putzen. Ich dachte der Schimmel wäre dreckiger aber die Araberschimmel schienen nicht solche Dreckbuben wie die Hannoveraner- oder Kaltblüterschimmel zu sein. Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen als ich daran dachte wie Tyler gestern sich abgequält hatte als er Jaela putzte. Als der Hengst sauber war stellte ich ihn auf die Stallgasse und band ihn dort an. Ich holte schon mal den Sattel und den ganzen Rest, bevor ich die Stute putzte. Bei ihr ging auch alles recht flott und sie war unheimlich brav und verschmust. Richtig süß. Nachdem ich dann beide Pferde sauber hatte, sattelte ich Khadir auf und brachte die Trense an, sowie Gamaschen. Als ich ihn wieder fertig hatte trenste ich die Stute auf, zog über die Trense noch ein Halfter und hakte dort den langen Strick ein. Ich lief mit beiden Pferden hinaus und dort durften sie sich noch einmal kennenlernen. Es gab ein Gequieke aber das war auch schnell wieder vorbei und sie schienen sich abzukönnen. Somit war doch jede Voraussetzung für den Ausritt getroffen. Nachdem ich meinen Helm anhatte stieg ich dann auch auf Das erste Mal sein langen das ich wieder auf einem Araber saß und es fühlte sich so gut an! Schade eigentlich das ich meinen kleinen Abendprinz abgegeben hatte.. Nun denn. Ich nahm die Zügel auf und Band den Strick am Sattel fest, so wie ich es bei mir auch immer Zuhause machte wenn kein vorhergesehener Platz dafür da war. Als der Strick auch wirklich fest war lief ich los. Baraija lief brav mit. Somit ritten wir vom Hof und einen Feldweg entlang. Ich wollte es vermeiden in den Wald zu gehen, weil ich die Gegend nicht kannte und mir die Felder übersichtlicher waren. So ritten wir einige Zeit Feldwege entlang, bevor wir vor einem kleinem Hügel standen. Wir waren schon getrabt also könnten wir den sicherlich hoch galoppieren. Ich galoppierte grundsätzlich nur Hügel/Berge hoch. Bei uns im Gelände war dies ja auch kein Problem und hier auch nicht. So nahm ich die Zügel weiter auf und blickte Baraija an, diese schnaubte kurz und schnippte eine Bremse weg. ,,Dann mal los ihr zwei Süßen!'',meinte ich und drückte meine Beine etwas mehr an Khadir's Bauch, kurz darauf trabte er los und galoppierte im nächsten Moment. Ich fiel in den leichten Sitz und Khadir preschte los, Baraija brav hinter her und es schien ihnen unehimlichen Spaß zu machen mal das Vollblut in ihnen kräftig heraus zu lassen. Bevor wir an der Spitze des Hügel's ankamen versuchte ich mich wieder etwas in den Sattel zu setzen damit Khadir auch wieder langsamer wurde. Dies klappte und auch Baraija achtete darauf in welchem Tempo Khadir lief. Somit fielen wir in den Trab und dann in den Schritt. Ich lobte beide mit Stimme und Hand. ,,Fein ihr beiden, sollte ich nochmal kommen dann wiederholen wir das!'',meinte ich begeistert und wir traten dann auch wieder den Rückweg an. Ein Blick auf meine Uhr verriet mir das wir auch schon mehr als eine Stunde lang unterwegs waren. Im Stall wieder angekommen stieg ich ab und brachte die Pferde wieder in die Stallgasse. Zuerst machte ich Baraija fertig und danach Khadir. Als beide von ihrer Ausrüstung entledigt waren sperrte ich auch sie aus in ihre Paddok's. Ich mistete rasch und ließ sie wieder dann auch wieder in die Boxen als das frische Stroh wieder eingestreut war. Ich verschloss die beiden Boxen und blickte zu der nächsten Schimmelstute. Zanyah. Sie wollte ich etwas longieren. Also holte ich mir ihr Putzzeug und putzte sie, auch sie machte keine faxen beim Putzen, außer das sie mich immer wieder anstupste. Entweder wollte sie Leckerlis oder Streicheleinheiten. Ich knuddelte sie noch kurz, bevor ich dann ihr das Halfter anlegte und eine Longe holte. Wir liefen zum Round Pen wo ich sie dann nach draußen schickte. Sie durfte sich zuerst warm laufen, ehe ich sie dann traben ließ. Danach kam auch diese Streckübungen wie bei den Jährlingen. Als diese dann fertig war, bekam sie noch ein Leckerli und durfte dann wieder laufen. Sie sollte traben und dann galoppieren. Auch sie ließ beim Galopp etwas die Sau raus. Nach einer halben Stunde des weiteren galoppieren und traben, sowie einigen Schrittpausen lief ich mit ihr wieder in den Stalltrakt. Wie bei den vorherigen Pferden sperrte ich sie aus und mistete dann, dann durfte sie wieder rein. Somit war dieses Pferd auch fertig. Nur nochBarakah al Sanaa. Die Stute im besonderen Fellkleid. Was sollte ich mit ihr machen, reiten wollte ich sie nicht. Longieren oder einfach nur frei laufen lassen im Round Pen auch nicht.. Mir fielen die zahlreichen Schleifen auf, auch Springschleifen. Hm.. Freispringen wäre doch eine klasse Idee. So suchte ich die Halle auf. Ich fand diese und baute einen kleinen 'Freispringpacours' auf, ehe ich dann Barakah putzte und ihr die Trense aufzog. In der Halle angekommen longierte ich sie erst etwas warm, ehe ich die Zügel abmachte von der Trense und sie dann freilaufen ließ. Sie trabte freudig umher und blickte sich immer wieder um. Ich schnappte mir eine Peitsche und führte sie mit dieser dann in die Bahn. Sie nahm die Hindernisse mit Bravour. Ich ließ sie zwischen den Durchgängen auch immer wieder so etwas traben und galoppieren, danach sollte sie noch Schritt gehen bis ich die Hindernisse und alles andere weggeräumt hatte. Ich lief mit der Stute in den Stalltrakt und erneut ging das große Misten los. Danach verabschiedete ich mich noch von allen Pferdchen und setzte mich in mein Auto um wieder nach Hause zu fahren. Meine Arbeit war damit getan.

      Mai 2015 | (c) Gwen
      Dressur E-A
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      Ein Monat war nun schon wieder herum und während ich noch darüber philosophierte, wie schnell doch die Zeit verging, fuhr draußen ein großer Hänger auf den Hof. „Die Araber sind da!“, rief Mama mir von der Veranda aus zu und fix schlüpfte ich in meine Stiefel, um Jani in Empfang zu nehmen. Sonst war ich immer auf ihrem Gestüt, aber dieser Monat war sehr stressig und deshalb hatte ich sie gebeten, die Berittpferde auf meine Ranch zu bringen. Da wir im gleichen Staat wohnten war das auch nicht sonderlich problematisch und tada: Hier waren sie auch schon.
      Gemeinsam luden wir Tiramisu, Zanyah und Baraija aus. Die drei Araber durften direkt in ihre neuen Boxen und sich erst einmal eingewöhnen. An sich war ich für sie nichts Neues, aber die Ranch war vollkommen anders, denn hier waren sie zum ersten Mal. Baraija und Zanyah waren verhältnismäßig ruhig, aber Tiramisu musste erst einmal den Hengst raushängen lassen und veranstaltete ein riesiges Theater. Jani und ich besprachen uns noch kurz, ehe sie sich wieder auf den Heimweg machte und ich noch einmal bei den Arabern vorbeischaute, Morgen würde für die drei der Ernst des Lebens beginnen.

      Und am nächsten Morgen ging es auch schon los. Als erstes wollte ich mich mit Baraija beschäftigen. Die junge Araberstute war noch nicht allzu lange unter dem Sattel, kannte aber bereits die Grundlagen und arbeitete wirklich vorbildlich mit. Es machte tierischen Spaß, mit ihr zu arbeiten. Auch heute würde sie mich nicht enttäuschen.
      Wir wollten auf den Platz gehen und erst einmal die Grundlagen vertiefen, ehe wir uns den neuen Anforderungen widmen würden. Baraija war für ihr Alter wirklich schon weit und die Tempiwechsel klappten hervorragend. Aus dem Grunde entschied ich mich dafür, heute schon mit dem Mitteltrab und dem Mittelgalopp zu beschäftigen und siehe da, Baraija hatte sichtlich Spaß daran und machte motiviert mit.
      Einige Lektionen einer A-Dressur konnte sie auch schon: So waren das Rüchwärtsrichten und die Vorderhandwendung kein Problem mehr. Zwei Punkte auf unserer Liste waren also bereits abgehakt. Dennoch fragte ich beides heute noch einmal ab, ehe Baraija es geschafft hatte und ich das Training mit einem guten Ergebnis beenden konnte.
      Nachdem Baraija ihren Tag mit Zanyah auf der kleineren Weide im Wald genoss, war Tiramisu an der Reihe. Den Hengst trainierte ich schon länger und aus dem Grund wollte ich ihm gerne ein wenig Abwechslung bieten, weshalb er diesen Monat im Springen trainiert werden sollte.
      Tiramisu sprang wirklich gerne und hatte viel Talent, welches ruhig gefördert werden konnte. Im Springen lief er bereits auf A-Niveau und zeigte sich dort wirklich souverän. Heute schaute ich mir nur erst einmal an, was der Hengst mit ins Training brachte, wie er selbst den Abstand einschätzen konnte und wie seine Springmanier war.
      Tiramisu gehörte zu den Pferden, die gerne extrem vor dem Sprung anzogen, das war für den Reiter wiederum gar nicht toll und wurde auch im Stilspringen nicht immer gerne gesehen, also hatte ich schon einmal einen Punkt für die Liste, welche wir abarbeiten mussten. Ebenso musste Tiramisu sich über dem Sprung eindeutig noch runder machen.
      Für heute reichte es aber meiner Meinung nach auch und als Auflockerung gingen wir noch eine Schrittrunde um die Ranch. Während Tiramisu für heute fertig war, stand für mich noch Zanyah auf dem Plan. Die hübsche Schimmelstute trainierte ich weiterhin in der Dressur, denn dort besaß sie ungemeines Potenzial. Inzwischen waren wir bereits beim L-Niveau angekommen und unser Ziel für diesen Monat war die M.
      Erste Hürde die wir nehmen mussten, waren die zusätzlichen Gangarten: starker Schritt, starker Trab und starker Galopp. Mit einem motivierten Pferd wie Zanyah war das aber eher weniger das Problem und nach ein paar Tagen würden wir die neuen Gangarten sehr gut abrufen können. Dementsprechend widmeten wir denen heute nur die Hälfte unserer Zeit.
      Viel anspruchvoller waren hingegen die zusätzlichen Lektionen. Der Schritt von L zu M war ein sehr großer und neben Schulterherein, Traversale und Travers kamen auch die fliegenden Galoppwechsel hinzu. Ebenso wie das Überstreichen im Mittelgalopp und das Halten aus dem Galopp. Wir hatten also allerhand zu tun und dementsprechend sah auch Zanyahs Trainingsplan aus.
      Heute widmeten wir uns nur dem Halten aus dem Galopp, welches wir aus den Schritt-Galopp-Übergängen erarbeiteten und das Überstreichen im Mittelgalopp. Für die erste Trainingseinheit reichte das auf jeden Fall und wir hatten auch noch genügend Zeit.

      Wie jeden Monat verging die Zeit wie im Flug und täglich trainierte ich die drei Araber. Während ich dabei Baraija und Tiramisu etwas lockerer rannahm, musste Zanyah zweimal täglich dran, damit wir unser Pensum schafften. Je höher die Klasse, desto anstrengender das Training, so war es nun einmal. Das tat der motivierten Zanyah aber nicht weh und täglich war sie von neuem voller Energie.
      Zwei Wochen waren bereits herum und mit den Ergebnissen von Baraija war ich wirklich zufrieden. Die Schritt-Galopp-Übergänge saßen, das Viereck verkleinern und vergrößern auch. Ebenso sahen die 10 Meter Volten im Trab wirklich gut aus und Schlangenlinien mit Baraija zu reiten machten tierischen Spaß, denn die Stute bog sich wunderbar um die Linien.
      Auch Tiramisu war so gut wie fertig. Wir hatten an seinen Makeln gearbeitet und inzwischen machte der Hengst über dem Sprung eine klasse Figur. Dabei geholfen hatte Elisa, welche uns jeden zweiten Tag beobachtet und kommentiert hatte. So hatten wir unser Ziel wesentlich schneller erreichen können und waren nun bereit für die nächste Turnierstufe.
      Zanyah hatte es wohl am schwersten gehabt, aber inzwischen zeigte sich die Schimmelstute wie ein echtes Dressurpferd. Die zusätzlichen Lektionen der M saßen und abschließend war sie auch noch einmal von Matthew geritten worden, der meine Arbeit lobte und auch sehr fasziniert von Zanyah war.
      So gesehen war meine Arbeit hier also erledigt, nun hieß es Jani anrufen und ihr von den tollen Neuigkeiten berichten. Die freute sich natürlich tierisch über die Erfolge ihrer Araber und holte sie auch schon am nächsten Tag ab. Lange würde es nicht dauern, bis wir uns wiedersehen würden, außerdem stand für Tiramisu demnächst eine Körung an, die vermutlich auch ich mit ihm bestreiten würde. Ich war gespannt!

      Oktober 2015 | (c) sweetvelvetrose
      Pflegebericht
      Leicht verschwitzt und außer atem ging ich in den Hengst Stall und stand vor Dukes Box „ hallo Dicker , jetzt geht’s los „ Sättel/ Trensen und Co war verstaut jetzt sollte es mit dem Transporter und 3 Pferden auf lange Fahrt gehen .Es sollte zu dem Tunier Jolympia gehen in Vielseitigkeit Duke war bestens geeignet dafür doch wen noch ?
      Ich ging im Kopf die Vorzüge meiner einzelnen Pferde durch Triamisu hatte sich sehr gut gemacht ihn würde ich noch mit nehmen und eigentlich wollte ich Badriah mit nehmen doch sie war noch tragend mindestens eine Woche oder länger. Bara war zu Jung auch wenn sie mit viel Ehrgeiz zeigte, überfordern will ich sie aber nicht. Hestia und Asfari waren noch nicht so lang in meinem Stall und sollten sich noch eingewöhnen sie vielen daher auch aus
      Grübelnd stand ich vor Zanhya sie zeigte viel Potenzial war aber in neuer Umgebung meist etwas unsicher , Famina war auch noch zu frisch bei mir und passte eher zu einem Ruhigen Tunier .
      Rubina war ebenfalls tragend also viel sie auch aus, ich schüttelte den Kopf jetzt hatte ich den ganzen stall voller Pferde und keins Konnte mit zum Turnier.
      Saddy war auch nicht das mädel was ich mit nehmen wollte da sie doch mal zu beißen konnte es musste einfach ein Team sein was passt , das sollte doch möglich sein Teasy hatte erst ein Fohlen und wurde nun erste wieder antrainiert zu viel wäre nicht gut für die kleine .
      Bei der nächsten Box blieb ich stehen und blicke Shady an ja sie sollte mit das würde passen Duke und shady und wen noch ?
      Baraka, Dukes große Liebe eigentlich würde ich sei gern mit nehmen aber dann wäre Duke nicht bei der Sache Farahsha hatte sich den Fuß verstaucht oder geprellt sicher waren wir uns da nicht und Cardiac sollte am Wochenende Rossig werden das wäre ungünstig.
      Bei den Fohlen blieb ich stehen und tütelte ein wenig mit ihnene rum bald würde ich sie trennen müssen nicht das der kleine seine Halbschwester Deckt . Weiter ging es wieder bei den Hengsten Tiramisu war ja schon eigentlich die zweite wahl gewesen aber er war jetzt so oft auf Tunieren gewesen und erst zu letzt die Körung die er erfreulicherweise gewonnen hatte, ich beschloss erst mal weiter zu schauen und zu überlegen .
      „ hey Bintu du Ekelpackt „ begrüßste ich dne Hengst denn dieser schoss hervor mit gebleckten Zähnen das war auch schon mal besser gewesen dachte ich bei mir und setzt ihn auf die Liste für kleine Veranstaltungen .
      Arsil soll Cardiac am Wochenende decken da muss er leider dableiben.
      Kadihr war und ist ein Träumer und ein schatz doch wär es für ihn zu anstrengend ( und für mich auch gestand ich mir schmunzelnd ein)
      Da ich schon auf meiner Runde war ging ich auch zu den Jungspunden Shamal und bahar kraulte ihnen die nasen und meine „ Bals bekommt ihr einen Icebraker sohn zu euch ihn die Runde seit schön lieb zu ihm – Shamal der viel von bahar übernommen hatte war kaum wieder zu erkennen anhänglich und Sanft legte er den kopf auf meine schulter und lies sich Kraulen.
      Auch in den Westernpferde Stall ging ich um zu schauen das alle Fit sind und ich mir keine Sorgen machen musste wenn ich nicht da war .
      Gerlie, Jade, Caresse, Keep the Faith, Kajano und Shlush standen verstreut in den Boxen oder auf dem Paddock.
      Ich machte mich dran noch eine Ladung Heu in die Raufen zu geben und Füllte den Futter Automat auf Natürlich wären die Pferde nicht allein mein Pfleger war ja auch noch da und würde Misten und alles doch wo man ihm arbeit abnemen konnte tat ich das .
      Nun holte ich Tiriamisu raus Packte ihn in Reise Decke und Gamaschen ein. Danach folgte Duke den ich ebenfalls gut verpackte , jetzt folgte das stütchen Shady auch sie kleidete ich ein, überblickte noch mal das eingepackte Material und auch den Wanderstrom Zaun hatte ich dabei war ich doch fast einen Tag unterwegs .
      Futter und auch die Sättel der andere Pferde waren dabei Duke musste mit dem Dressursattel von Triamisu Vorlieb nehmen aber für einmal würde es gehen .
      Shady hatte Zahays Sattel – Spring und Dressursattel einen VS sattel hatten sie alle selbst.
      Dann ging die große fahrt los ….

      Januar 2016 | (c) sweetvelvetrose
      Pflegebericht
      Ein grauer Morgen und doch ein guter Tag,
      Aufgewacht der regen tratschte gegen die Schreibe und ich hatte so gar keine Lust raus zu gehen und doch heute war ich mit stall dienst dran.
      Nach dem Anziehen ging ich raus in den Stuten stall Mistet den Paddock von Fada Fid ,Hestia, Baraija, Zanyah, Best Look mein gast Pferd , Famia, Rubina Badriyah, Saddy,Teasie, Shady,Farahsa,Baraka Cardiac und meine Jungstute Cassi, bei Moulan meinen Englischen Volli streute ich auch neu ein brachte frisches Heu mit dem Trekker in die paddocks ,dann Kümmerte ich mich um die drei Jung Hengste Shamal und Bahar so wie Ironic, die beiden Pfelgis Cola und Wihte Boy bekamen auch ihre ration Shamal und Bahar und Ironic durften sich im frei speigen aus toben.
      Meine Western Pferden bekamen auch ihre Ration und durften sich in der Kleinen Halle die Beine vertreten brav nach ein andern oder auch mal zusammen.
      Erst Gerlie Faithe Jade und Caresse dann die beiden Hengste Slush und Kajano,
      dann ging es zu meinen Araber hengsten Duke, mein neuer und nun bester Freund von Duke Amore , dann Ashqar mit Tiri danach Bitu allei n da er grad wieder eine Phase des ich bin blöd zu anderen hatte danach Asfari mit Kadihr und Arsil danach ging ich mit dem Hund und Amore und Duke noch im Regen spatzieren und freute mich nach einem Anstregenden langen Tag auf ein Heißes Bad und ein Buch

      Mai 2016 | (c) Sammy
      Pflegebericht
      „So, jetzt müssten wir eigentlich gleich da sein!“, sagte ich fröhlich zu meinen vier Mitarbeitern, die mit mir in meinem Auto saßen. Wir waren gerade auf dem Weg zum Gestüt Fearie Hills von Sweetvelvetrose. Diese hatte für heute jemanden gesucht, der sich um ihre 38 Pferde kümmerte und ich war der Meinung, dass uns etwas Arbeit mit fremden Tieren auf keinen Fall schaden würde.
      Ich bog in die Zufahrt ein und stellte das Auto ab. Ich war schon ein paar mal hier gewesen, da ich Sweet schon des Öfteren Pferde abgekauft und auch eines verkauft hatte. Kaum waren wir alle ausgestiegen, kam uns die Gestütsleiterin auch schon entgegen und begrüßte uns herzlich.
      „Ich muss leider auch schon weg, ich hoffe ihr findet euch trotzdem zurecht? Du warst ja schon hier, denkst du das geht so?“, fragte Sweet mich. „Klar, das schaffen wir auf jeden Fall! Bis du wieder hier bist, ist alles erledigt!“, versprach ich ihr lächelnd und führte meine kleine Truppe dann auch sofort in den Stall. Es war erst früher morgen, doch da die Pferde ihr Frühstück bereits beendet hatten, begannen wir sofort damit, sie auf die Koppeln zu bringen. Sweet hatte uns netterweise einen Plan da gelassen, damit wir alles richtig machten. Ich bewunderte Sweet`s Tiere, während meine Lieblingsmitarbeiterin Meg erwartungsgemäß bei Barakah al Sanaa hängen blieb. Die junge Stute stammte aus meiner Zucht und Meg war es nicht ganz leichtgefallen, sie gehen zu lassen. „Meg, schau mal hier! Ihre erste Tochter!“, rief ich die junge Frau zu mir, als ich vor der Box einer wunderhübschen Araberstute namens Baraija ankam. Das Stütchen hatte Barakah`s Fellfarbe geerbt und besaß ein ausgezeichnetes Exterieur. Auch Meg war hin und weg von der Süßen.
      Nachdem wir alle Pferde aus dem Stall raus hatten, begannen wir mit dem Ausmisten der Boxen. Zu Hause übernahmen das immer meine Arbeitsreiter und Stallburschen, doch hier legte ich natürlich selbst mit Hand an. Immerhin hatte ich hier und heute Gott sei Dank einmal keinen Bürokram zu erledigen. Wir waren ein absolut eingespieltes Team und kamen daher sehr gut voran. Schließlich hatten wir alle Boxen ausgemistet, frisch eingestreut, Heu hineingeworfen und die Tränken kontrolliert. Ich holte flott die Kühltasche aus meinem Auto und wir schlenderten zu einer Wiese bei den Koppeln, um dort Pause zu machen. Ich tischte Sandwiches, Obstsalat und Eistee auf und es dauerte nicht lange, bis sich Samuel und Donald um das letzte Schinkenbrötchen stritten. Meg und ich rollten nur mit den Augen, während der stille Brian keine Miene verzog. Er hielt sich aus dem Gehabe der anderen Jungs meist raus, was vielleicht auch ganz gut so war. Nachdem Donald und Samuel ihren „Ich-habe-aber-mehr-gemistet-Streit“ um das Brötchen endlich beendet hatten, packten wir zusammen und kehrten in den Stall zurück, um nun mit den Pferden zu arbeiten.
      Nach einem längeren Blick auf die Trainingspläne hatte ich mich entschieden: Wir würden zuerst einmal mit den Hengsten beginnen – dazu zählten White Boy und Asfari Sharin, die beide im Verkaufsstall standen. „Samuel, Donald? Ihr schnappt euch Slush und Kajano. Letzterer ist wohl ein absoluter Westerncrack, deshalb reitest du ihn, Donald. Ihr geht mit den beiden einfach ein bisschen auf den Platz. Meg, Brian und ich schnappen uns die Shettys Ginnies Casanova und Erutan Wishes, sowie das Hengstfohlen Ironic und machen in der Halle ein bisschen Bodenarbeit. Sind alle damit einverstanden?“, ratterte ich den ersten Teil meines Plans herunter. Alle nickten und so machten wir uns wieder auf zu den Koppeln, damit jeder das ihm zugeteilte Pferd holen konnte. Am Putzplatz trafen wir uns alle wieder und machten die Pferde in aller Ruhe fertig. Brian, der sich um Erutan Wishes kümmerte, stöhnte angesichts der langen, dicken Mähne des Ponies. Aber auch Meg hatte mit Casanova`s dickem Fell gut zu tun, während ich mit dem Hannoveraner Ironic vergleichsweise schnell fertig war. So zogen die beiden Jungs mit den Criollos in etwa zeitgleich mit uns los – Donald im Westernsattel, Samuel in gewohnter Dressurmanier. Wir anderen schlugen dagegen den Weg zur Halle ein. Ich war ganz begeistert von dem Hengstchen an meiner Seite. Ironic blieb brav neben mir und war sehr folgsam. Meg musste da mit Casanova schon ein wenig mehr verhandeln und Brian brauchte eine ganze Weile, bis Erutan an seiner Seite ein wenig zugänglicher wurde. Alles in allem verlief das Training aber sehr gut und so trafen wir eine halbe Stunde später wieder mit den beiden Jungs zusammen. Donald war völlig hin und weg von dem hübschen bunten Criollohengst, während Samuel ein wenig geschafft aussah. „Slush hat es mir anfangs ganz schön schwer gemacht, der kleine Sturkopf hat mich wirklich getestet bis aufs Blut. Aber danach ist er dann wirklich schön gelaufen!“, berichtete er. Wir versorgten die fünf Pferde und entließen sie anschließend wieder auf die Koppeln.
      „Okay meine Lieben, weiter geht’s. Ich dachte wir machen einen kurzen Ausritt mit den nächsten fünf Hengsten. Donald nimmt Duke of Darkness, ich selbst werde Tiramisu reiten, Samuel bekommt Bintu Al-Bahri, Meg Ashqar – wegen der Größe und Brian, du holst dir TC Amor Casdove. Bis auf Duke und Amor könnt ihr euch die Reitweise aussuchen, die beiden werden Western geritten.“
      Wieder kamen wir alle am Putzplatz zusammen, säuberten und sattelten die wunderschönen Hengste und schwangen uns anschließend in die Sättel. Ich hatte mich für Tiramisu entschieden, da der Hengst wohl sehr unsicher wurde, wenn man beim Reiten einen klitzekleinen Fehler machte. Meine Mitarbeiter waren zwar alle ausgezeichnete Reiter, doch ich hatte nun einmal die meiste Erfahrung – und das auch mit schwierigen Pferden. Wir verließen den Hof im gemütlichen Schritt und genossen die warme Maisonne auf unseren Rücken. Die Pferde schritten eifrig aus und überzeugten uns alle von ihrem ausgeprägten Arabertemperament. Als wir auf einem recht breiten, ebenen Weg angelangten, gab ich das Zeichen für den Galopp und wir preschten den Weg entlang. Zu meiner Freude ließ Tiramisu trotz seiner anfänglichen Unsicherheit wunderbar reiten und auch auf den Gesichtern der anderen lag ein zufriedenes Lächeln, als wir auf den Hof zurückkehrten. Wir sattelten die Hengste ab und entließen sie wieder auf ihre Koppeln.
      „Auf in die nächste Runde! Danach machen wir dann kurz Pause. Donald du holst dir bitte Shamal und Meg, du nimmst Bahar. Mit den beiden Halbstarken könntet ihr ein wenig spazieren gehen, wenn ihr wollt. Brian schnappt sich Khadir, Samuel du dir Asfari Sharin und ich selbst werde Arsil nehmen. Für die drei hübschen steht heute Dressurtraining an.“, wies ich meine Mitarbeiter an. Es war nicht ganz einfach, das Training so vieler unbekannter Pferde zu koordinieren, doch bisher lagen wir sehr gut im Zeitplan. „Ach, nur damit sich niemand wundert: Ich habe White Boy nicht vergessen, den nehmen wir dann nach der Pause noch dazu.“ Während ich Arsil`s fuchsfarbenes Fell bürstete, überlegte ich mir schon einmal, was wir schönes mit den Stuten anstellen könnten. Wahrscheinlich würde sich der Plan so ziemlich wiederholen, aber nach einer kurzen Pause sollte das machbar sein. Als der wunderschöne Araberhengst glänzte, legte ich ihm die Dressurausrüstung an und schlenderte mit den beiden anderen zum Platz. Dort stellten wir die Hengste auf der Mittellinie auf, gurteten nach und schwangen uns auf die Rücken der Pferde. Während Samuel erst ein wenig um das Vertrauen des jungen Schimmels Asfari kämpfen musste, kam ich mit Arsil sehr gut zurecht. Der schöne Araber arbeitete sehr gut mit und reagierte auf jede noch so kleine Hilfe wunderbar. Auch Brian kam mit Khadir ausgezeichnet zurecht und wir beendeten die Dressurstunde mit einer kleinen, schnell improvisierten Quadrille. Als wir die drei Hengste gerade zurück auf die Weide brachten, kamen uns Meg und Donald mit Shamal und Bahar entgegen. Beide waren ganz begeistert von den Junghengsten. Shamal war zwar laut Donald sehr aufgedreht gewesen, doch Bahar`s Ruhe hatte sich zu einem guten Teil auf den anderen Hengst übertragen, sodass die vier einen netten Spaziergang gehabt hatten.
      Die anderen setzten sich nun schon einmal an die Stutenkoppeln, während ich die nächste Ladung Sandwiches holte. Die hatten wir uns nach der Arbeit nämlich redlich verdient. Inzwischen war es früher Nachmittag und wir lagen immer noch sehr gut im Zeitplan. „So, ihr Süßen“- ich ignorierte gekonnt, dass Donald, Samuel und Brian bei dieser Anrede die Gesichter verzogen – „lasst uns weiter machen. Wir starten mit einem Ausritt, dann kommt ein weiteres Dressurtraining, noch ein Ausritt, ein bisschen Freispringen und Bodenarbeit. Damit wären wir dann durch für heute. Aber jetzt mal von Anfang an: Meg, du darfst Baraija reiten, ich nehme Badriyah. Donald bekommt Teasie, Samuel Cardiac und Brian Saddy. Auf geht’s!“
      Ca. zwanzig Minuten später hatten wir das Gestüt auf dem Rücken der fünf Stuten wieder verlassen. Ich saß auf der Tochter von meinem preisgekrönten Araberhengst Khamar al Sanaa und war hin und weg von der wunderschönen Badriyah. Auch Meg strahlte auf Barakah`s Tochter mit der Sonne um die Wette und so hingen wir beide völlig unseren Gedanken nach und blendeten das Geplapper der Jungs einfach aus. Zumindest solange, bis Donald lauthals neben mir quengelte, er und Teasie wollten jetzt endlich galoppieren, dieses ewige Schrittreiten sei doch viel zu langweilig. Also nahmen wir alle die Zügel auf und ließen die Pferde angaloppieren. Donald und Samuel lieferten sich auf dem ebenen Weg ein kleines Rennen, während wir anderen einfach die schärfere Gangart genossen. Die Pferde waren zwar alle recht temperamentvoll, ließen sich dabei aber gut händeln, so dass auch dieser Ausritt wirklich schön endete. Als die fünf Stuten wieder auf ihrer Weide waren, schnappten wir uns Zanyah, Rubina, Famiah, Hestia und Fada Fid. Donald murrte ein wenig, da er sehr viel lieber Western als Dressur ritt, aber da musste er jetzt eben durch. Ich wusste ja, dass er es konnte. Meg durfte die wunderschöne Famiah reiten, die früher einmal einer guten Freundin von mir gehört hatte, während ich Donald auf Fada Fid setzte. Samuel bekam Rubina und Brian Hestia, also blieb für mich die hübsche Schimmelstute Zanyah übrig. Sie sah meiner geliebten Little Miss Sunshine wirklich sehr ähnlich und ich war gespannt, ob sie sich auch charakterlich ähnelten. Wir putzten die hübschen Damen und machten sie anschließend fertig fürs Training. Dann zockelten wir mit ihnen zum Reitplatz und begannen mit der Arbeit. Soweit ich das von Zanyah`s Rücken aus beurteilen konnte, arbeiteten alle fünf Stuten sehr gut mit und meine Leute kamen gut mit ihnen zurecht. Wir beendeten das Training mit einer kleinen Schrittrunde um den Hof, damit die Pferde abkühlten und entließen auch sie wieder auf die Koppel.
      Als nächstes stand der dritte und letzte Ausritt dieses Tages an. Ich teilte Donald das Quarter Horse Jade zu, Brian bekam die Criollostute Keep the Faith, Meg die Irish Tinker Dame Magical Touch, Samuel Caresse und ich selbst übernahm deren Tochter Girlie, ebenfalls zwei hübsche Criollostuten.
      Wir machten die Tiere fertig und schwangen uns in die Westernsättel. Diesmal schlugen wir einen anderen Weg ein, der uns in den Wald führte. Diesmal waren wir sowieso mit einer ein wenig ruhigeren Fraktion unterwegs, sodass wir es bei einem gemütlichen Schrittausritt beließen. Immerhin hatten wir nun doch schon einen recht anstrengenden Tag hinter uns und waren ja noch nicht fertig für heute. Wieder auf dem Hof angekommen, sattelten wir die Stuten ab, versorgten sie und schnappten uns die nächsten fünf Pferde. Nun stand wieder Bodenarbeit auf dem Programm und ich teilte als erstes Brian den Hengst White Boy zu. Die beiden sollten in die Halle gehen, während wir anderen mit den Stuten auf dem Platz trainieren würden. Ich selbst übernahm das Hannoveranerfohlen Cassidy, Meg bekam Tiara Al-Bahri, Samuel Best look for my Weekend und Donald die Shettystute My Hope Nymeria. Brian ließ uns den Vortritt und kümmerte sich erst um White Boy, als wir den Putzplatz verlassen hatten. Ich wollte mit fremden Pferden kein Risiko eingehen, deshalb hatte ich diese Trennung vorgenommen. Wir anderen betraten mit den Stuten den Platz, machten ein wenig Führtraining, übten Seitengänge, richteten die Pferde rückwärts und übten zuletzt das Freilaufen. Nur Cassidy bekam natürlich den Schongang, da das Stutfohlen in ihrer Ausbildung selbstverständlich noch nicht so weit war, wie die anderen vier Stuten.
      Als wir später wieder mit Brian zusammentrafen, verteilte ich die letzten drei Pferde. Inzwischen war es auch Abend geworden, es wurde somit Zeit, die Pferde in den Stall zurückzuholen. „Okay, wir werden jetzt ein kleines Freispringen zum Abschluss veranstalten. Dazu nimmt Samuel bitte Shády, Brian bekommt Farasha und ich selbst nehme Barakah al Sanaa. Meg, Donald ihr kümmert euch bitte schon einmal darum, dass die Pferde in ihre Boxen kommen. Wenn ihr schnell genug seid, könntet ihr auch schon mit der Abendfütterung beginnen. Meg machte ein langes Gesicht, doch ich brauchte Leute, die sich mit dem Springtraining auskannten und Meg war nun einmal Rennreiterin. Mit Springen hatte sie wirklich überhaupt nichts am Hut. Wir holten die drei besagten Pferde von der Koppel, putzten sie und schützten ihre Beine mit Gamaschen und Streichkappen. Eine kleine Springgasse hatte ich in der Halle bereits aufgebaut, sodass wir die Pferde zuvor nur noch aufwärmen mussten. Ich war wirklich froh zu sehen, dass Barakah sich hier so gut eingelebt hatte. Die Stute ging mit gewohntem Ehrgeiz ans Springen heran und auch Shády und Farasha machten ihre Sache sehr gut. Letztere war die Mutter von meinem Araberhengst Wüstentänzer, daher kannte ich auch sie bereits. Wir ließen die drei Stuten ein paar Mal über verschiedene Höhen springen, dann führten wir sie trocken und brachten sie anschließend in ihre Boxen. Im Stall herrschte ein ganz schöner Tumult, da Meg und Donald tatsächlich bereits mit der Abendfütterung begonnen hatten.
      Als schließlich jedes Pferdchen seine Ration im Trog hatte, legte sich die uns gut bekannte, wohltuende Stille über den Stall, in der nur das zufriedene Kauen der Pferde zu hören war. Wir drehten eine letzte Runde durch den Stall und machten uns dann nach diesem langen Tag auf den Heimweg.

      August 2016 | (c) Veija
      Horse & Dog Trail & Trail LK 5 - LK 4
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      Leise trommelte ich auf dem großen Tisch in der Küche herum. Wir waren mittlerweile 13 Personen hier auf der Ranch und noch immer hatte jeder von uns eigentlich viel zu viel zu tun, weshalb ich mir nicht so ganz sicher war, wie meine neue Idee ankommen würde. Von der Ferienranch ganz zu schweigen, von der eigentlich nur Svejn etwas wusste. So langsam trudelten meine Mitarbeiter dann ein. Murphy, Finn, Bellamy und Octavia waren die ersten, denn die vier hingen immer gemeinsam auf dem Hof rum. Naja, so ganz stimmte das nicht, Finn und Murphy standen oft zusammen und Bellamy und O. Die ersten beiden beziehungsweise der erste, also Finn, würde uns bald verlassen. Murphy würde noch eine Weile bleiben.
      Nun kam Svejn angerollt und lächelte mir gequält zu. Seit seinem Reitunfall war er an den Rollstuhl gefesselt. Naja, nicht für immer, aber eine Weile. Aliena, Alexis und Aaron tauchten auf, Caleb und Amy Lee sowie Riley. Unser Neuzugang Nick ließ auf sich warten, aber er war auch eigentlich, so gemein es klang, nicht wirklich wichtig für mein Vorhaben. Wichtig waren lediglich Aliena und Caleb, wobei ich den Rest gerne dabei hatte, um ihnen zu erzählen, warum bald fremde Pferde, fremde Hunde und vor allem eine Hand voll fremder Leute auf der Ranch herumlief.
      "Da ihr nun alle da seit...", fing ich an und sah von Gesicht zu Gesicht. "Möchte ich sagen, dass hier bald ein Horse & Dog Trail stattfindet und sich sogar schon fünf Personen mitsamt ihren Pferden und Hunden angemeldet haben. Octavia war sofort Feuer und Flamme- leider war sie da die Einzige. "Boah das ist ja cool! Und die kommen dann alle mit ihren Hunden ? Ich liebe Hunde, das wird total toll! Darf ich helfen? Oh bitte lass mich dabei helfen!", quasselte sie doch Caleb unterbrach sie. "We... have a lot of work to manage.." "We have a lot of people who can manage..", sagte ich und lächelte ihn an. "Man Caleb, jetzt sei kein Spaßverderber!", sagte Octavia und schlug ihn gegen den Arm. Caleb konnte das ja mal gar nicht leiden und setzte an, sie zurück zu hauen- das war so seine Art. Doch nach einem kurzen Blick zu Bellamy, der Caleb ziemlich vielsagend anstarrte, ließ er den Quatsch bleiben. "Wir haben eine ganze Menge an Pferden, die für diese eine Woche aus dem Training genommen werden können und einfach ihr Leben als Pferd auf der Koppel genießen können. Mit dem Training hängen wir eh nach, diese Turniersaison können wir bis auf ein paar Pferde vergessen, also was solls?", meinte ich dann schulterzuckend. "Bin dabei.", sagten einige und nickten mir zu, ehe sie wieder ihrer Arbeit nachgingen. Nur Caleb blieb sitzen und starrte mich an. "You don't agree with anything I plan or do. Neighter with the prisoners or with this project." "I need to admit that this might be a good project. If you need help, I'll help you.", sagte er und verschwand dann auch- nur Svejn war noch da. Das sah ich allerdings erst, als ich mich geknickten Hauptes umdrehte, und den Raum verlassen wollte. "Eine schöne Idee ist es ja.", sagte er lächelnd und nahm meine Hand in die Seine. "Ich würde dir ja helfen.. aber..", sagte er und drehte sich mit dem Rollstuhl einmal im Kreis, nachdem er meine Hand losgelassen hatte. "Vielleicht kannst du mir doch helfen.", meinte ich lachend und küsste ihn kurz. "Wie?", wollte er neugierig wissen, doch ich zuckte nur die Schultern. Nächste Woche würden die Teilnehmer kommen, es war noch viel zu tun!

      Mitte August
      Eine Woche war jetzt vergangen und wir hatten es geschafft, alles rechtzeitig her zu richten. Die fünf Boxen waren mit frischem Stroh ausgestreut, die Gästezimmer waren sauber gemacht und ein wenig verziert worden und auch eine kleine Überraschung hatte ich mir ausgedacht, welche zudem ein wenig Werbung für die Gips Reminder Ranch sein würde. Ein richtiges Programm hatte ich nicht auf die Beine gestellt, denn es war mein erster Kurs und irgendwie hatte ich nicht so wirklich daran gedacht. Tja, würde schon schief gehen, denn ich hatte nun keine Zeit mehr und die ersten Gäste kamen schon!!
      Die erste Besucherin war Fiona O'Brien mit Paint Horse Pallaton und Australien Shephard Willow. Ich begrüßte sie ganz herzlich, ehe wir ihr Pferd ausluden und den schicken Wallach in seine Box brachten. Willow verstand sich sofort mit meinem Rottweilerrüden, so dass ich Fiona in aller Ruhe ihr Zimmer zeigen konnte. Sie war schon einige Male auf der Ranch zu Besuch gewesen, weshalb sie sich auf eigene Faust umsah. Um 13 Uhr solle sie mich bei der Halle treffen, dann würde es eine Überraschung geben.
      Unser nächster Gast war Jani mit ihrer Paint-Araberstute Baraija. Mit 92% Araberanteil war nicht mehr viel von dem Paint übrig geblieben, aber ich hoffte, dass diese 8% im Training doch durchschlagen würden, da Araber nicht gerade meine Lieblingspferde waren, weil sie mir einfach zu nervös waren. Vielleicht war das auch einfach nur ein Vorurteil gegenüber dieser Rasse und Jani und Baraija würden mir das Gegenteil beweisen. Ebenfalls dabei hatte Jani ihre Mini Australien Shephard Hündin Tala. Auch dieses Trio wurde von mir allerherzlichst empfangen. Zu erst luden wir die Araberstute aus, ehe wir sie in den Stall in ihre Box brachten. Dann folgte Jani's Zimmer. Ausnahmsweise durften die Hunde mit ins Haus, da ich keine ganze Meute von Hunden auf dem Hof herumlaufen haben wollte, da ja auch fremde Pferde hier waren. Nach dem Auspacken leitete ich Jani an Octavia weiter, die auch Fiona eingesammelt hatte, um den beiden dann nochmal eine Führung über den Hof zu geben.
      Ich wollte gerade nach Svejn sehen, als gleich zwei Trailer auf den Hof rollten. Seufzend lief ich die Treppe also wieder runter und auf den Hof, wo ich sofort ein Lächeln aufsetzte. Als erstes war Linn Petri auf den Hof gefahren. Mit an Bord war ihre Isländerstute Vidja und ihr Isländischer Schäferhund, der nur knappe 50cm und mich zunächst staunen ließ. "Der sieht aber lustig aus, für ein Schäferhund.", sagte ich und tätschelte seinen flauschigen Kopf. "Es ist ja auch ein Isländischer Schäferhund, die sehen ganz anders aus." "Ja, das seh ich.", sagte ich lachend und zeigte ihr dann, wo sie ihre Stute hinstellen konnte, ehe ich Bellamy dazu rief, der ihr dann gleich ihr Zimmer zeigte.
      Nun ging ich zu Alicia Grey, die auch schon ein paar Mal hier auf der Ranch gewesen war und Pferde trainiert hatte, deshalb hatte ich sie ihre Norwegerstute Fina alleine ausladen lassen. Dabei hatte sie ihren Hund Püppi, eine Mini Bullterrierhündin. Jani und Alicia waren die einzigen beiden, die neben dem Gruppentraining auch Einzeltraining bekommen würden, da ich ihre beiden Pferde in Trail aufstufen sollte.
      Kaum hatte ich auch Alicia ihr Zimmer gezeigt, so kam der letzte Teilnehmer auf den Hof gefahren. Der einzige Mann in unserer Runde, Nicolaus du Martin mit seinem Shagya Araberhengst Marid, der wohl alles andere als einfach war. Auch mit von der Partie war der Whippetrüde Asuka, welcher sich als wirklich gutherzig herausstellte. Nachdem also auch das letzte Pferd in der Box verstaut, alle Autos aus dem Weg gefahren und alle Zimmer bezogen waren, durften sich alle auf dem Hof umsehen oder etwas essen, was Alexis in der Küche gezaubert hatte. Auch die anderen Mitarbeiter fanden sich nach und nach in der Küche ein, wo wir über ein paar Themen plauderten, was jedoch dauernd von winselnden Hunden unterbrochen wurde. Mit 18 Leuten und 6 Hunden war das Haus wohl doch irgendwie zu klein, weshalb sich Caleb und Aliena sputen mussten, damit wir drei zusammen schon mal in den Stall vorgehen konnten. Doch davor machte ich noch eine kleine Ansage: "Hört mal kurz alle zu.", sagte ich laut und schaute zu, wie alle die Köpfe hoben, Gäste sowie Mitarbeiter. "Aliena, Caleb und ich gehen schon einmal vor in den Stall, um eine kleine Überraschung vorzubereiten. Ich treffe euch alle nicht wie vereinbart um 13 Uhr am Stall, sondern um 14 Uhr in der Halle. Die Hunde sind bitte an der Leine zu führen und werden euch später von meinen Mitarbeitern abgenommen, denn ihr werdet anders beschäftigt sein. Eure Pferde brauchen wir erst einmal nicht..", erklärte ich und wollte mich gerade umdrehen, um zu gehen, ehe mir noch etwas einfiel: "Achso, bitte bringt eure Reithelme mit in die Halle.", sagte ich und schaute mir ihre verdutzten Gesichter an. Ich konnte mir genau vorstellen, was sie dachten: Reithelme, ohne Pferde?
      Insgeheim lachte ich mir ja ins Fäustchen, ehe ich mit Aliena und Caleb in den Stall ging. "Also, was hast du vor?", fragte mich Aliena. "Damit sie ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, einen Trailparcours auf einem ausgebildeten Pferd zu reiten, werden wir jetzt 6 Pferde fertig machen, die wir gleich unter den Teilnehmern aufteilen.", erklärte ich und sah in das verdatterte Gesicht von Caleb. "6 Pferde?" "Eins für mich, einer muss ihnen ja zeigen, was sie machen sollen.", sagte ich lachend und betrachtete meine Pferde. Gar nicht so einfach, sechs davon aus zu wählen, doch meine Wahl fiel schließlich auf folgende 6 Pferde: Sympathy for the Devil, Annie get your Gun, Bella Dun Del Cielo, Cielos Double Dun It, Gun and Slide und Sheza bat Cat.
      Annie war im Trail auf LK 1, Pathy und Bella auf LK 3, Gipsy, Gun and Slide und Sheza auf LK 4. Ganz zufrieden war ich mit meiner Auswahl nicht, aber ich wollte nicht nur Pferde auf LK 4 anbieten, sondern auch bessere. Bella und Gipsy hatte ich gar nicht mit rein nehmen wollen, aber da so viele Pferde im Moment nicht im Training standen, mussten wir die Pferde holen, die gerade da waren. Wir machten die sechs Pferde fertig und brachten sie gesattelt nach und nach in die Halle, wo wir sie an der Bande anbanden. Wir bauten ein paar kleinere Hindernisse auf, 5 um genau zu sein, die meine Kursteilnehmer durchreiten konnten. Ich hatte bewusst Hindernisse aus einer Walk and Trot Beginner Klasse geholt, da die Aufgaben nachher mit den Hunden auch nur Leichte sein würden. Die erste Aufgabe bestand aus 6 Stangen, wenn man die Stangen anritt, trabte man zu erst über zwei Stangen, wendete nach rechts ab, trabte wieder über zwei Stangen, wendete erneut ab und übertrabte die letzten zwei Stangen. So lagen also zwei Stangen auf 3 Uhr, zwei auf 6 und zwei auf neun. Sie konnten zu erst im Schritt überritten werden und später im Trab. Das zweite Hindernis war einfach ein kleines Quadrat aus vier Stangen, in das man hineingehen und sich einmal um 360° drehen würde. Dann ritt man heraus, über drei Schrittstangen, bog links ab und trabte über drei Stangen, fertig war diese Station. Die nächste Station hatte, oh wunder, wieder etwas mit Stangen zu tun. Jetzt konnten meine Teilnehmer diese Übung im Schritt üben, in der Prüfung wurde sie jedoch im Trab geritten. Dabei lag eine Stange auf 2 Uhr, eine auf 9 und eine auf 4 Uhr, das war also ein wenig schwieriger, die Abstände genau einzuschätzen, als bei der anderen Stangenübung mit 6 statt 3 Stangen. Die nächste Übung war wahnsinnig einfach, zumindest für mich- für die Teilnehmer vermutlich nicht. Zwei Stangen lagen parallel nebeneinander, welche zu erst im Schritt durchritten werden mussten, bis man komplett durch die Stangen durch war, dann wurde rückwärts gerichtet. Das letzte Hindernis war ein einfaches Tor, welches jedoch kein Tor sondern ein Seil war, was man öffnen und schließen musste.
      Nach einem Blick auf die Uhr hatte ich noch eine halbe Stunde Zeit, weshalb ich mir zusammen mit Aliena und Caleb jeweils ein Pferd schnappte und die Übungen schon einmal durchging. Nachdem wir alle fünf Übungen gemacht hatten, nahm sich jeder ein anderes Pferd und machte das nochmal. Wir banden die Pferde wieder fest und gingen nach draußen, um die Kursteilnehmer abzuholen. Octavia, Finn, Murphy und Bellamy übernahmen die Hunde und gingen schon mal vor in die Halle. "Da ihr nun alle da seit, möchte ich euch die Überraschung zeigen, kommt mit.", sagte ich lächelnd und zusammen gingen wir in die Reithalle, wo die sechs Pferde standen und uns neugierig ansahen. Doch nicht nur die Pferde schauten verdattert, als auf einmal so viele Leute in der Halle waren, auch meine Kursteilnehmer schauten verwundert, als sie meine Pferde da stehen sahen. "Damit ihr zu erst einmal ein Gefühl für die Aufgaben bekommt, reitet ihr heute nur meine Pferde. Zu erst ohne Hunde, dann später mit.", erklärte ich und sah in aufgeregte Gesichter. "Das sind ja Bella und Gipsy.", sagte Fiona begeistert und ging zu Gipsy rüber. "Ist eigentlich eine Premiere, dass jemand fremdes Bella oder Gipsy reiten darf.", lachte ich. "Also Annie get your Gun ist die braune Frame Overostute hier. Nicolas ich möchte, dass du sie reitest. Sie ist im Trail auf LK 1, testet ihre Reiter aber auch gerne aus, weshalb sie deinem Shagya Araberhengst sehr nahe kommt.", erklärte ich und sah zu, wie Nicolas seinen Helm anzog und der Stute über die Nase streichelte, ehe er aufstieg. "Reite sie ganz gemütlich im Schritt warm, lass sie nicht über die Hindernisse gehen, das kommt gleich.", erklärte ich und sah dann zu den anderen Teilnehmern.
      "Der Rosenschimmelhengst hier ist Sympathy for the Devil, Pathy genannt. Jani ich möchte, dass du ihn reitest, da er genau so eine treue Seele ist wie deine Baraija. Er ist im Trail auf LK 3. Reite ihn auch warm und bleib bitte noch von den Hindernissen weg. Bisschen aufpassen mit den Stuten, aber Pathy ist da ein ganz cooler, der macht nichts viel, sollte also kein Problem sein.", erklärte ich ihr und wandte mich dann an Fiona. "Ich möchte, dass du Gipsy reitest. Du müsstest ihn ja schon kennen, viel muss ich nicht erklären. Sei bei ihm aber vorsichtig im Maul.", erklärte ich ihr und sie stieg, über beide Ohren grinsend, auf. Ich selbst würde Bella reiten, weshalb noch Sheza und Gun and Slide übrig blieben. "Linn dir übergebe ich Sheza und Alicia du bekommst Gun and Slide. bei dem du ein bisschen mit den Stuten aufpassen musst. Ran an die Stangen.", sagte ich und nachdem alle aufgesessen und warm geritten hatten, fing ich an die Übungen zu erklären. "Hier vor mir liegen 6 Stangen, zwei auf 3 Uhr, zwei auf 6 Uhr und zwei auf 9 Uhr. Ich reite an und verlangsame mein Pferd vorher, damit sie sich die Stangen anschauen kann. Die guten Trail Pferde nehmen dann die Nase runter und schauen sich die Sache kurz an, ehe sie drüber gehen. Ihr dürft so langsam reiten wie ihr wollt, aber ihr dürft nicht stehen bleiben. Wenn das im Schritt geübt wurde, kann das im Trab geritten werden, so wie es bei der Prüfung auch gemacht werden muss.", erklärte ich meinen Teilnehmern, ehe es zum nächsten Hindernis ging. "Das hier ist ein Quadrat, in das ihr hineinreitet und euch einmal um 360° dreht, dann hinausreitet und über diese drei Stangen hier im Schritt geht. Ihr biegt nach links ab und trabt dann über die nächsten drei Stangen.", erklärte ich Hindernis Nummer 2. "Es wird sich die ganze Woche um diese fünf Hindernisse drehen, ärgert euch also nicht, wenn es heute noch nicht klappen will.", fügte ich aufmunternd bei und ritt zu Hindernis Nummer 3. "Hier liegt eine Stange auf 2 Uhr, eine auf 4 Uhr und eine auf 9 Uhr. Das Ganze wird im Trab geritten, ihr könnt beziehungsweise müsst es jedoch im Schritt üben, sonst kann das nicht klappen.", sagte ich und ritt auch dieses Hindernis einmal vor, ehe ich zu Nummer 4 überging. "Das hier ist einfach.", lachte ich und ging mit Bella einmal durch die parallel liegenden Stangen hindurch, stoppte und ritt rückwärts wieder raus. "Viel erklären muss ich hierzu nicht. Zum nächsten auch nicht.", sagte ich dann und führte ihnen das Tor vor. Ich lobte Bella für ihren fehlerfreien Ritt und gab sie Octavia, damit sie sie wegbringen konnte. "Jetzt seit ihr an der Reihe. Fiona und Gipsy Station 1, Jani und Pathy Station 2, Linn und Sheza Station 3, Alicia und Gun and Slide Station 4 und Nicolas und Anni Station 5."
      Es war ein wunderschöner Nachmittag, bei dem niemand zu kurz und alle auf ihre Kosten kamen. Nachdem alle ihre Station geübt hatten und es auch einigermaßen geklappt hatte, hatten wir die Hunde dazugenommen, jedoch immer nur einzeln, damit die Hunde auch wirklich bei ihren Besitzern blieben und es kein heilloses Durcheinander von Pfeifen und Stimmen gab. Alle hatten sich gut geschlagen, so dass wir die Pferde zusammen fertig für die Boxen gemacht hatten, ehe jeder sich um sein Pferd gekümmert hatte und wir nun gemütlich zu Abend aßen. "Morgen machen wir das Ganze mit euren Pferden.", prophezeite ich schon einmal. "Jedoch morgen komplett ohne Hunde. Heute habt ihr ja jeder nur eine Station geübt, morgen werden wir jeder jede Station reiten.", erklärte ich, ehe wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.
      Am nächsten Morgen waren alle Kursteilnehmer um 10 Uhr mit ihren Pferden in der Halle. Man sah müde Gesichter, aufgeregte Gesichter und dann war da Nicolas, der dem Ganzen sehr skeptisch gegenüber trat. "Was ist los, Nicolas?", fragte ich ihn und verschränkte die Arme vor der Brust. "Marid ist kein Boxenpferd, er ist ziemlich blöd eben beim Satteln gewesen, weiß nicht ob er mich hier nicht gleich abbuckelt.", erklärte er mir und ich seufzte. "Sag sowas doch früher, er kann auf eine kleine Koppel. Octavia zeigt dir nachher den Weg.", sagte ich. "Möchtest du trotzdem diese Einheit mitreiten oder willst du lieber aussetzen?", fragte ich ihn. "Ich gehe lieber eine Runde ins Gelände mit ihm, heute Mittag bin ich wieder dabei." "Alles klar, reitet nicht zu weit weg, es gibt schon bald Mittagessen.", sagte ich freundlich und öffnete den beiden die Tür, damit sie nach draußen reiten konnten. Wieder bei den anderen angekommen schaute ich in die Runde. "Wer möchte anfangen?", fragte ich und Fiona schien darauf zu brennen, mit ihrem Paint Horse Wallach das Versuchskaninchen zu sein. "Station 1 hast du ja gestern schon mit Gipsy geübt, Pallaton scheint mir ein kluges Kerlchen zu sein, das sollte also kein Problem sein.", erklärte ich und sah ihr dabei zu, wie sie den Wallach langsam an die Stangen heran führte und sogar ohne eine der Stangen zu berühren hinüberritt. "Gut, versuch es mal im Trab.", erklärte ich und sah ihr zu. "Guuut! Der hat Talent, dein Kerlchen!", sagte ich und rief dann Jani und Baraija auf, die entgegen meiner Erwartungen wirklich eine ruhige Stute war, ganz anders, als die Araber, die ich sonst so kannte. "Reite langsam heran und lass sie dann gucken, bleib aber nicht stehen.", erklärte ich und sah den beiden zu, wie sie ihren ersten Versuch wagten. Die letzte Stange touchierte Baraija, aber das war nicht schlimm. "Nicht schlimm, dreh sie sofort herum und geh das Ganze von der anderen Seite.", erklärte ich ihr und sie nickte, wendete ihre Stute und überschritt die Stangen erneut. "Genau, super.", sagte ich und schaute dann zu Linn und Vidja, die als nächstes dran waren. Ich wusste, dass Isländer nicht sprangen, deshalb war ich mehr als gespannt, wie Vidja sich schlagen würde, doch die Stute machte einen guten Job und ließ sich von den bunten Stangen auf dem Boden nicht unterkriegen. "Super macht ihr das!", lobte ich die beiden. Heute gingen alle die Hindernisse nur im Schritt, damit die Pferde die Sachen kennenlernten. Heute Mittag würden einige schon traben. Alicia und Fina schlugen sich auch wirklich super, so dass die beiden auch die ersten waren, die das Quadrat ausprobieren durften. "Hierbei müsst ihr wirklich darauf achten, dass ihr die Pferde langsam dreht.", erklärte ich und sah Fina zu, wie sie sich abmühte, rum zu kommen. "Fina ist eben kein richtiges Westernpferd, die das kennen, sich so eng zu drehen. Aber keine Sorge Alicia, das kann sie lernen! Das ist wirklich kein Problem!", versicherte ich ihr, nachdem ihre Stute zum gefühlten hundertsten Mal aus dem Quadrat herausgestolpert war. "Das üben wir heute Abend nochmal." "Linn und Vidja sind die nächsten.", sagte ich und schaute den beiden zu. Vidja hatte es viel einfacher, da sie kleiner war und einen kürzeren Rücken als Fina hatte, so kam sie besser rum. "Gut, reicht schon.", sagte ich, nachdem sie auch über die Schrittstangen gegangen war. Jani und Baraija hatten keine Probleme, ebenso wenig wie Fiona und ihr Paint Wallach. Wir übten die anderen drei Stationen auch noch eine Weile, ehe die erste Einheit beendet war. Dann wurden die Pferde weggebracht und es ging zum Essen, wo auch Nicolas wieder zu uns stieß.
      Am Nachmittag waren dann alle fünf Teilnehmer wieder dabei. Die vier Teilnehmer, die heute morgen schon dabei gewesen waren, zeigte Nicolas und Marid, was sie gelernt hatten, so dass ich den Teilnehmern gespannt von der Bande aus zusehen konnte. Ab und an ging ich zu ihnen und half ihnen ein wenig. Bevor es wieder Abendessen gab, hatten alle Teilnehmer jede Station nochmal ausprobiert und wenigstens einen fehlerfreien Durchlauf gehabt. Ich hatte in dieser Einheit auch erfahren, dass Nicolas gar nicht Nicolas sondern Nicolaus hieß, peinlich, aber wenigstens zog sich das nicht durch die ganze Woche.
      Nach dem Abendessen fanden sich Alicia und Fina sowie Jani und Baraija wieder in der Halle ein. "Ihr vier habt euch wirklich schon super geschlagen, ich würde die beiden Pferde jetzt nur kurz selbst über die Hindernisse reiten und gegebenenfalls Korrektur reiten. Dann können sie auch schon in der LK 4, also in Klasse A starten.", erklärte ich und die beiden nickten. Ich schnappte mir zu erst Fina. Auf Alicias Hof hatte ich ihren Norweger Remi schon ein paar Mal geritten. Seit dem waren mir die Norweger ans Herz gewachsen, weshalb ich nicht aufgeben wollte, Fina im Quadrat drehen zu lassen. Ich stieg also nicht auf, sondern ging neben ihr her ins Viereck und lenkte sie dann im Kreis. Sie war auf der Hinterhand ziemlich flink, aber auf der Vorhand sehr schwerfällig, weshalb ich sie mit dem Fingernagel in die Schulter zwickte, damit sie aufpasste, was sie da vorne machte. Auf der einen Hand klappte das Ganze dann auch wirklich gut, auf der anderen nicht so gut. "Aber hast du gesehen Alicia, wie sie auf einmal die Vorhand einsetzen konnte, nachdem ich sie immer und immer wieder gezwickt habe, damit sie aufpasst?", sagte ich und sie nickte. Weh tat das der Stute natürlich nicht, es diente lediglich dazu, dass sie darauf achtete, wo sie ihre Beine hinsetzte. Ich probierte das drehen nun aus dem Sattel heraus und es sah schon viel besser aus, als heute morgen. Ich durchritt die anderen Hindernisse auch, bei denen es keine Probleme gab, ehe ich Alicia ihr Pferd in die Hand drückte. "Bitte das Quadrat probieren.", sagte ich und schnappte mir Baraija, stellte die Bügel ein und stieg dann auf. Der Stute merkte man ihren Paintanteil doch noch an, auch wenn es nur noch 8% waren. Leichtfüßig überschritt sie die Stangen. Lediglich am Tor hatte sie Probleme, einfach mal ihren Hintern still zu halten. Das konnte ich ihr aber auch nicht ausreden, weshalb ich einfach mein äußeres Bein die ganze Zeit an ihren Bauch hielt, damit sie am Tor stehen blieb. "Das wars eigentlich schon.", erklärte ich, nachdem ich auch die anderen Übungen mit der Stute geritten hatte. "Du noch einmal und dann ist Feierabend.", erklärte ich und schickte die beiden nachher zufrieden in den Stall, ehe Nicolaus mit dem gesattelten Marid in die Halle kam. "Darf ich vielleicht ein bisschen für mich üben? Das fuchst mich, dass ich heute morgen nicht mitmachen konnte...", gestand er mir kleinlaut. "Ich kann gerne hierbleiben und dir Tipps geben, wenn du möchtest. Ich kann aber auch gehen.", sagte ich nett und er schüttelte den Kopf. Er schien wohl in seinem Stolz geknickt. "Ich würde gerne alleine versuchen." "Gut, sag mir morgen früh vor dem Training wie es war und ob etwas nicht geklappt hat.", erklärte ich und ließ ihn dann alleine, ehe ich ins Haus und todmüde ins Bett fiel.
      Tag 3 und 4 waren weniger spektakulär, morgens waren jeweils Gruppenstunden, nachmittags Einzelstunden mit den Hunden, wobei diese eigentlich noch Nebensache waren. Spannend wurde es wieder am fünften und sechsten Tag, da wir nun die Hunde richtig mit einbanden. Bei der Station 1 musste der Hund auf der linken Seite neben dem Pferd herlaufen, aber ebenfalls über die Stangen gehen, weshalb wir am Morgen die ganzen Hindernisse mit den Hunden zu fuß durchschritten hatten, damit die Tiere langsam lernten, wo sie laufen mussten. Bei Station 2 war es egal, auf welcher Seite der Hund lief. Bei Station 3 sollte er rechts laufen. Bei Station 4 sollte er außerhalb der beiden Stangen beim Durchreiten mitlaufen. Dann sollte er sich ablegen und liegen bleiben, bis das Pferd wieder rückwärts aus den Stangen raus war. Bei dem Tor lag ein kleines Quadrat aus Stangen, wo der Hund abgelegt wurde, ehe das Tor durchritten und der Hund hinterher gerufen wurde. Besonders amüsant war der Ritt von Jani, Baraija und Tala, da die junge Hündin schier zu übereifrig war und Baraija dauernd vor die Hufe lief, was die Stute gar nicht so lustig fand. Mit viel Ruhe bekam das Trio jedoch den Parcours auf die Reihe. Asuka fand die kleine Pfütze- wie auch immer das Wasser in die Halle gekommen war, viel interessanter als das Training und wälzte sich zur Freude aller im Wasser, ehe ein völlig nasser und von oben bis unten sandfarbener Hund zu seinem Herrchen Nicolaus lief und sich neben ihm schüttelte. Marid erschreckte sich und machte einen Satz zur Seite, jedoch blieben alle unverletzt. Linn, Alicia und Fiona hatten keine Probleme mit ihren Hunden, auch wenn Fionas Pferd Pallaton so langsam schlapp machte. "Der hat Muskelkater, glaubst du mir das?", hatte ich dazu nur gesagt und lachend den Kopf geschüttelt.
      Der letzte Abend war doch recht amüsant und ging noch bis in die halbe Nacht, ehe am nächsten Morgen alle abreisten.
      Zu erst machte sich Jani mit ihrem Pferd Baraija und ihrem Hund Tala auf den Weg. Das Verladen verlief problemlos und ich wünschte den dreien eine gute Heimreise. Auch Linn und Alicia verschwanden relativ schnell und problemlos. Ihre Pferde ließen sich gut verladen und so winkte ich den Trailern noch hinterher, ehe ich zu Nicolaus, den ich noch immer die ganze Zeit versehentlich Nicolas nannte, ging. "Weißt du warum ich dich die ganze Zeit so nenne? Ich habe einen neuen Mitarbeiter der Nicholas.", sagte ich lachend und schaute ihm beim Verladen von Marid zu. Asuka half dabei kräftig, naja eher weniger, denn er bellte die ganze Zeit. Nach einer Weile und viel Geduld von Nicolas... Nicolaus' Seite, war das Pferd verladen und sie verließen den Hof.
      Fiona hatte mich gefragt, ob sie noch einen Tag bleiben und Gipsy nochmal reiten durfte. Widerwillig hatte ich zugestimmt und sie noch einen weiteren Tag hier behalten, bei dem sie Gipsy auf einem kleinen Ausritt reiten durfte, während ich mit Bella neben ihr her ritt. Als dann auch Fiona die Ranch verlassen hatte, viel ich erschöpft auf die Couch, von der mich Caleb unsanft runterschubste. "Was machst du da? Glaubst du die Boxen misten sich alleine?" Der Alltag konnte wieder beginnen.
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    • sweetvelvetrose
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      • Mit dem Regen

        Heute Morgen wachte ich mit einem komischen Gedanken auf. Ich wusste nicht so genau, ob mich wirklich der Gedanke aus meinem Schlaf gerissen hatte, oder ob es doch nur ein lauter Vogelruf gewesen war, aber der Gedanke war und blieb auf irgendeine Weise beängstigend.
        Auch beim knappen und wenig nahrhaften Frühstück tauchte die kleine Idee immer wieder auf, sodass ich mich irgendwann dazu gezwungen sah, diesen mal genauer zu betrachten. Ich fragte mich tatsächlich, ob es nicht langsam sinnvoll wurde, mir Hilfe anzuschaffen. Ich fragte mich das, ich, die seit Jahren die pure Alleingängerin war und das war echt gruselig. Klar, bis jetzt bekam ich noch alles selbst gestemmt, aber wie lange würde meine Kraft reichen? Wie lange würde ich die Energie finden, jeden Morgen aufzustehen? Wie schnell könnte mein Leben eine unvorhergesehene Wendung nehmen und was würde dann mit all den Pferden werden?
        Bereits nach einer Minute wurde mir der Gedanke an den Gedanken zu viel und ich brach den Strom mit lauter Musik auf den Ohren ab. Für heute reichte es, mit dem Nachdenken über solche Unsinnigkeiten. Ich mochte das allein sein. Punkt.
        Nachdem es die letzten Tage unheimlich angenehmes Wetter gewesen war, leicht bedeckter Himmel mit einem frischen Wind vom Meer, hatte es diese Nacht extrem umgeschlagen. Bereits in der Nacht war das ganze Himmelsdach in einem Blitzregen explodiert und das ständige Grollen des Donners war bestimmt bis auf die andere Seite der Welt zu hören gewesen. Erst in den frühen Morgenstunden hatte sich der Kampf im Himmel gelegt, übrig geblieben war nur noch ein heftiger Regenguss, welcher auch jetzt noch nicht aufgehört hatte. In dem ich mir meine gelben Gummistiefel und meine Regenjacke überwarf, versuchte ich mich die paar Metern bis zum Stallgebäude durchzuschlagen. Mein Plan, nicht nass zu werden, funktionierte unheimlich gut. Scherz. Bereits nach zwei Metern tropfte mir das Wasser von den Haaren und meine Hosen verfärbte sich dunkelblau.
        Ich seufzte, als ich den Stall erreichte und endlich die Stalltür aufschieben konnte. Ich war ein großer Fan des Regens, gar keine Frage, aber jetzt im Herz konnte und wollte ich auf keinen Fall krank werden. Der Nachteil war auch, dass ich meine Pferde so nicht auf die Weiden bringen konnte und ich wusste, dass das die meisten nicht gerade toll fanden. Obwohl die Boxen für türkische Maßstäbe riesig waren, war es auch für die Pferde nichts schönes, den ganzen Tag stehen zu müssen.
        In aller Ruhe, heute würde ich wohl den ganzen Tag im Stall verbringen, begann ich damit, meine Pferde zu versorgen. Erst Heu nachlegen, dann die verschiedensten Futtermischungen und zum Schluss noch die Kontrolle des Wassers. Es war mittlerweile pure Routine für mich und normalerweise brauchte ich dazu auch nicht lange, aber heute nahm ich mir bei jedem meiner Pferde die Zeit, es kurz zu streicheln, ihnen etwas zu erzählen oder einfach nur die Nähe zu den Pferden zu genießen.
        Baraija und Tiara erwärmten mir mal wieder mein Herz, als ich sah, wie nah bei einander die beiden Stuten standen und obwohl eine Trennwand zwischen ihnen war, schienen sie die Wärme des anderen zu genießen. Schon des Öfteren hatte ich mich vorgenommen, die Box etwas umzubauen und nun, da ich sowieso nichts anderes tun konnte, nahm ich es in Angriff. Tiara und Baraija mussten deshalb natürlich in eine andere Box neben Barakah umsiedeln, welche allerdings nichts dagegen hatte, etwas Gesellschaft ihrer Freundinnen zu bekommen. Mit einem Akkubohrer bewaffnet, ich war erstaunt, dass ich den tatsächlich in meiner unordentlichen Werkstatt fand, machte ich mich an die Arbeit, um einige der oberen Holzlatten abzuschrauben. Fada Fid zwei Boxen weiter fand die Lautstärke gar nicht in Ordnung und gerade als ich die letzte Schraube gelöst hatte, trat sie mit aller Heftigkeit gegen die Boxenwände aus Holz. Ich musste schmunzeln, denn so zickig war die Süße sie selten, auch wenn ich sie gut verstehen konnte, nachdem sie bereits eine Nacht mit der Lautstärke des Himmels hatten schlafen müssen.
        Zufrieden betrachtete ich mein Werk und auch wenn ich wusste, dass es nicht gerade eine Meisterleistung gewesen war, würde ich damit Tiara und Baraija eine unheimliche Freude machen.
        Die beiden Stuten waren schnell wieder in ihren eigenen Boxen und gerade als ich die Tür von Baraija schließen wollte, fiel mein Blick auf das verstaubte Boxenschild. Es war noch gar nicht so lange her, als ich sie mir hatte anfertigen lassen, aber anscheinend schien der Stall reichlich viel Staub zu produzieren, sodass bereits die nächste Schicht die Schriftzüge verdeckte. Ich zog die Augenbrauen hoch, blickte einen Moment unschlüssig auf das Schild und entschied mich dann doch dafür, es mal wieder zu putzen.
        Besonders bei Loveletter und seinem Freund Asfari-Sharin war es fettig und staubig, dafür waren die Schilder der beiden Fohlen des Gestüts noch wie nagelneu. Die Hengste waren unheimlich hübsch und ich wusste, dass beide später ein wichtiger Bestandteil meiner Zucht werden würden. Dazu noch die Farben, mein Gott, die wurden jeden Tag aufs Neue schöner. Ich konnte es selbst noch nicht ganz fassen, dass sie mir gehörten. Arias besaß die seltene Farbe Bloody Bay und Antar ibn Dahr war ein bis jetzt noch dunkles Fohlen, welches später definitiv noch ausschimmeln würde.
        Ich fühlte mich unheimlich tatkräftig und das, obwohl es draußen immer noch regnete. Mit einem warmen Kaffee aus dem Büro im Stall, setzte ich mich, an einen Heuballen gelehnt, ins große Tor des Stalls und blickte hinaus in die Welt, in welcher hundert kleine Tropfen, Sekunde für Sekunde vom Himmel fielen und große Pfützen auf dem vertrockneten Boden bildeten. Die Erde schluckte das Wasser, als wäre sie kurz vorm verdursten gewesen und genau das war bestimmt der Fall. Es war selten, dass so spät im Jahr nur so wenig Regen vom Himmel kam, sodass wir diesen nun dringend gebraucht hatten.
        Hinter mir hörte ich ein lautes Wiehern. Bestimmt Arsil, denn kurz darauf folgte ein sanftes Schnauben und das konnte nur Lilli sein, welche gleich in der Box neben an stand.
        Mit einem liebevollen Lächeln auf den Lippen schloss ich die Augen und lauschte den Geräuschen der Natur. Fast schon wäre ich eingeschlafen, als mich ein kleines krächzendes Geräusch vor meinen Beinen wieder aufwachen ließ. Es war, was ich erst nach längerem hinschauen erkannte, unglaublicherweise ein kleines Katzenjunges. Wahrscheinlich erst vor wenigen Wochen geboren, schneeweiß und mit hellblauen Augen. Ich hätte nie gedacht, dass genau dieses kleine Tier, mein Leben um ein vielfaches verschönern würde.

        Eine Katze, noch nie in meinem Leben war ich für so ein kleines Tier zuständig gewesen, aber jetzt, wo es so unsäglich durchnässt, mit bittenden hellblauen Augen vor mir gestanden hatte, musste ich es einfach hoch nehmen und das Junge in meine Jacke wickeln. Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich bezeichnete den aufkommenden Schwung der Gefühle, als Muttergefühle und das beeindruckte mich selbst wahrscheinlich mehr, als jeden anderen. Durch den Regen rannte ich zurück zum Haus, mit diesem winzigen Jungen in meinen Armen. Es war eiskalt und schon fast befürchtete ich, dass er es nicht schaffen würde. Das erste Mal in meinem Leben bedauerte ich es, dass ich es noch nie für nötig gehalten hatte, mir Internet anzuschaffen, denn jetzt hätte ich dringend einen guten Rat gebraucht.
        Mit aller Mühe versuchte ich die nächsten Stunden das Junge aufzupäppeln und war ein weiteres Mal stolz auf mich, als ich wenig später am Abend dem kleinen Kerl beim Erkunden meiner Wohnung beobachten konnte. Er war zum Glück gut genährt und nur der kalte Regen schien ihn so geschwächt zu haben. Hätte ich ein Auto gehabt, so wäre mein erster Weg der zum Tierarzt gewesen. So musste ich es allerdings auf Morgen verschieben.
        Syntrofos, griechisch für Gefährte, nannte ich ihn, so, als hätte ich schon heute gewusst, dass er mich eine ganz schön lange Zeit begleiten würde.
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        12 Nov. 2016Melden
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        Eine Begegnung der besonderen Art
        Der Junge, der meinem Auto die Reifen wechselte, war komisch. Immer wieder während seiner Arbeit blickte er zu mir hinüber und ich bereute schon die Entscheidung, mir keinen Leihwagen genommen zu haben, sondern einfach in der Werkstatt hatte warten wollen. Zugegeben, schlecht sah er nicht aus, aber diese Blicke brachten mich echt zum Schwitzen. Vom männlichen Geschlecht hatte ich mich schon immer fern gehalten.
        Klar, ich hatte vor Dreck stehende Stallschuhe, eine zerfetzte Jeans und ungekämmte Haare, aber der da am Boden sah mit seiner fettigen Arbeitshose und den schwarzen Hände auch nicht gerade sauber aus, als sollte das eigentlich nicht der Grund für sein Interesse sein.
        Es dauerte gefühlte Stunden bis die alten und abgefahrenen Reifen meines dreisig Jahre alten und ganz zufällig vor kurzem ersteigerten Chevrolet Trucks durch nagelneue ersetzt waren und ich rechnete jeden Augenblick damit, dass er sein Werkzeug fallen lies und mich irgendwo hin verschleppte. Bis er fertig war und sich mit seiner öligen Hand die Haare aus dem Gesicht strich, was eine dunkle Spur quer von einem Ohr zum anderen hinterließ, passierte nichts dergleichen, was mal wieder ein gutes Beispiel dafür war, dass ich einfach zu wenig unter Menschen war.
        Wie um sich von der schweren Arbeit zu erholen, stand er auf und lehnte sich erschöpft an mein blutrotes Gefährt, den einen Arm auf die Motorhaube gelegt.
        "Ein hübschen Wagen hast du hier." meinte er und klopfte mit der einen Hand nickend auf das Blech. Ich reagierte nicht darauf, wie auch, mein Mund war ausgetrocknet bis zum geht nicht mehr und ich wusste nicht so genau, ob das an dem Kerl da einige Meter vor mir lag oder an der genauso ekligen Luft in der Werkstatt, welche mich davon abhielt vernünftig atmen zu können.
        Aber anstatt mich nun nach keiner Antwort meiner Seits nach einem Date, dem Geld für die Reifen oder einem eventuellen Freund zu fragen, Achtung jetzt wird es äußerst unglaublich, spuckte sein Mund folgende Wörter aus: "Hast du am Wochenende Lust auf einen gemeinsamen Ausritt?" Mein bis dahin zugekniffener Mund fiel wahrscheinlich auf, als wäre er aus schwerem Stahl.
        "W-was?" fragte ich wenig elegant und blickte ihn verstörrt an.
        Er zuckte nur mit den Schultern und blieb immernoch ganz gelassen, würde ich übrigens auch gerne können.
        "Weiß nicht, du sahst einsam aus, ich bin einsam und da könnte man doch mal etwas zusammen machen, oder? Ein Ausritt war das naheliegendste, bei der uns gegebenen Situation."
        "Wo-woher weißt du denn, dass ich ein Pferd habe?" fragte ich immer noch leicht geschockt und ziemlich perplex. So als hätte er eine Brille auf, neigte er den Kopf nach unten und schaute dann mit einem leichten Grinsen zu mir hoch. Ich merkte, dass das bei meiner Kleidung und bestimmt auch meinem Geruch nicht gerade schwer zu erkennen war. So ein Mist, ich roch bestimmt meilenweit gegen den Wind, wie peinlich!
        "Nein wirklich! Ich fände es mega cool, wenn wir mal was zusammen machen. Ich bin übrigens-", kurzfristig besann er sich nochmal anders und zeigte mit einem Finger warnend auf mich. "Warte kurz, ja?" und dann huschte er, ohne eine Antwort zu erwarten, zu einem Waschbecken in der hinteren Ecke der Werkstatt, um sich den Dreck von den Händen zu schrubben.
        Witzig, so als hätte ich eine andere Möglichkeit als zu warten, denn immerhin hing mein Truck noch einige Zentimeter in der Luft.
        Ungeduldig trat ich von einem Fuß auf den anderen und wusste selbst nicht so recht, ob ich wollte, dass er schnell oder langsam wieder zurückkam. Schlussendlich dauerte es keine drei Minuten und der ansehnliche junge Mann kam mit sauberen Händen zu mir zurück. Bereits im Gehen kramte er auch einer Hosentasche einen abgerissenen Zettel und einen dreckigen Kuli, mit welchem einige Zahlen auf den Zettel pinselte. "Bittschön", meinte er, reichte mir den Zettel und blieb nur gefühlte 80 Zentimeter vor mir stehen. Ich hasste Jungs! Immer nahmen sie einem die Kraft zum Atmen und so ungerne wie ich es zugab, aber dieser Mechanikerboy, mit den langen lockigen Haaren und den olivgrünen Augen war echt mega heiß.
        Mein Aussehen war mir immer egal gewesen, aber nun strich ich mir nervös meine Haare glatt und tatsächlich war mein erster Gedanke, ob ich ihm gefiel. Aber logischerweise sollte ich das, denn welcher Junge sprach schon ein Mädchen an, was er nicht kannte und was er noch nicht mal als hübsch bezeichnete? Ja genau! Guter Gedanke Artemis! Ich nahm den Zettel nach längerem Zögern an.
        "Also nochmal. Ich bin Altair und es wäre mir eine große Ehre, wenn du mit mir am Wochenende einen Ausritt machen würdest."
        Altair. Ich mochte diesen Namen. Ich zuckte mit den Schultern und schaute kurz unschlüssig zu ihm hoch, bevor ich meinen Blick wieder auf den Zettel in meinen Händen richtete. Bevor ich ihm eine Antwort geben konnte, schallte eine tiefe Männerstimme aus einer der anliegenden Räume und nur wenig später kam ein älterer und sehr grimmig wirkender Mann durch eine Tür getrampelt.
        "Kara was soll das? Da drausen warten fünf weitere Wagen. Willst du deinen Job verlieren? Ja? Kein Problem! Denn wenn ich nochmal sehe, dass du während der Arbeitszeit dich mit anderen Dingen beschäftigst, dann fliegst du schneller hier raus als du denkst!" schrie er fast und zeigte wütend und mit schwabbelnden Fettbauch auf Altair vor mir, bevor er durch die Tür durch die er gekommen war, zurückwatschelte.
        Altair verdrehte genervt die Augen, drehte sich dann aber ohne noch etwas zu sagen um und ließ meinen Wagen mithilfe eines Hebels wieder zu Boden gleiten.
        Stumm bezahlte ich ihn, stieg in meinen Truck und ließ den Motor an. Ich war selbst überrascht von mir, aber bevor ich aufs Gas trat, kurbelte ich das Fenster nochmal nach unten. "Altair!" rief ich und Altair drehte sich nochmal zu mir um, "Ich melde mich bei dir."
        Ein glückliches Lächeln erschien auf seinem Gesicht und er nickte kurz. Dann gab ich Gas und verließ mit neuen Reifen die Werkstatt.
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        26 Nov. 2016Melden
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        Nacht und Sterne


        Steif war mein Blick auf den kleinen Fernseher vor mir gerichtet. Fast schon unbemerkt kraulte ich den kleinen weißen Kater zu meiner Rechten hinter den Ohren. Seit Tagen und Wochen wurden die Nachrichten von Tag zu Tag kurioser. Mein Land, das Land in welches ich gezogen war, es lief dem Untergang entgegen und so langsam schlich sich bei mir die Angst ein. Die Angst, dass der nächste Schritt den Krieg bedeuten würde. Ich hatte Angst um meine Pferde, all diese Pferde!
        Die Tür meiner Wohnung würde quietschend geöffnet und nur wenige Sekunden später ließ sich seufzend Altair neben mir nieder. "Na, schaust du schon wieder Nachrichten?" fragte er mich und machte es sich auf meiner Linken bequem.
        "Bleibt mir leider nicht viel anderes übrig, wenn ich nicht unerwartet von einer Bombe getroffen werden möchte. So weiß ich jedenfalls, wann unser Untergang bevorsteht."
        "Positiv wie immer, die Artemis, was?" meinte Altair neckisch. Ich antwortete nicht sofort.
        "Altair, das ist wirklich kein Spaß. Schau dir das mal an, wir sind in der Vergangenheit gelandet!"
        "Ne nicht ganz, wir haben Popcorn!" meinte er fröhlich und hielt mir eine Plastiktüte mit ziemlich ekligen und süßen Popcorn unter die Nase, welche er definitiv in dem Billigladen um die Ecke gekauft hatte. Altair grinste.
        "Na da sind wir aber weit zurückgerutscht, immerhin wurden Puffmaiskörner gefunden, welche etwa 4000 Jahre alt sind." Manchmal verstand ich selbst nicht, wie Altair es schaffte, mich in meinen schlechtesten Zeit so zum Lächeln zu bringen. Ein Lachen würde er heute nicht von mir zu hören bekommen, aber das Lächeln schenkte ich ihm gerne.
        Altair wechselte das Thema und schaute mich nun mit einem ernsten und nachdenklichen Blick an. "Wenn du das wirklich willst, dass würde ich mich auf die Suche nach einem Platz für unsere Tiere machen, der in einem sicheren Gebiet ist." Ich zog eine Augenbraue hoch.
        "Du machst dich auf die Suche." Zweifelnd blickte ich ihn an. Syntrofos schien sich aus unserer Unterhaltung ausgeschlossen zu fühlen und kletterte auf meinen Schoß, wo er sich laut schnurrend niederließ. Altair zuckte die Achseln. "Ja, ich denke, ich weiß schon, an wen ich mich wende."
        "Willst du mir es vielleicht auch verraten?"
        "Nö, es soll eine Überraschung für Syntrofos werden." Ohne mit der Wimper zu zucken blickte er mich weiter an. "Kommst du jetzt? Ich habe gedacht, du willst deinen neuen Pferden vielleicht eine Box vorbereiten." Mit diesen Worten stand er auf und verließ pfeifend und mit den Hüften schwingend die kleine Wohnung. Wieder erschien ein Lächeln auf meinen Lippen, merkte jedoch gleich den prüfenden Blick des Katers auf mir ruhen. "Schau mich nicht so an! Da läuft nichts zwischen uns!" Syntrofos zog die Läfzen nach oben und schenkte mir ein gruselig aussehendes, aber klar erkennbares Grinsen. "Wir sind nur Freunde!" Energisch verteidigte ich mich. "Er hilft mir bei der Stallarbeit, nur deswegen ist er hier und jetzt runter mit dir! Ausnahmsweise hat Altair nämlich Recht, die Boxen stehen an." Ich schaltete den kleinen Fernseher aus, zog meine grüne Jacke über und verließ dann, gefolgt von meinem weißen Schatten, das kleine Haus.

        Altair hatte bereits in dem kleinen Stalltrakt begonnen die drei restlichen noch leeren Boxen von Spinnenweben und altem Heu zu befreien. In der einen hatte wir über längere Zeit das Kraftfutter gehortet, welches nun allerdings etwas weiter in der neuen Futterstube zu finden war. Schweigend nahm ich mir eine weitere Mistgabel und half ihm dabei. Die Stallarbeit war für uns beide mittlerweile Routine geworden und wir hatten uns still auf eine Teilung des Stalls geeinigt. Seit dem Altair bei mir eingezogen war, seine alte Wohnung war ihm kurzfristig gekündigt worden, half er mir ihm Gegenzug die Pferde zu versorgen und kümmerte sich um die technischen Dinge auf dem kleinen Gestüt.
        Gegen drei am Nachmittag setzte dann ein strömender Regen ein und die dunkle Wand aus dem Westen rückte immer näher. In eine warme Decke eingehüllt saß ich auf einem hölzernen Stuhl am offenen Stalltor und wartete auf die Ankunft der drei neuen Pferde. In letzter Zeit hatte es einige gegeben, die ihre Pferde für nicht allzu viel Geld verkaufen wollten und auch wenn ich innerlich lange mit mir gekämpft hatte, hatte ich mich für drei dieser Pferde entschieden. Shady war schon länger gekauft, Cardiacs Kaufvertrag erst vor wenigen Tagen unterschrieben wurden und kleine Abqa Hasna war eine Rettungsaktion gewesen. Ich hatte natürlich nicht nein sagen können, als mich der Tierschutz darum gebeten hatte, sie aufzunehmen.
        "Artemis, ein Fahrer hat angerufen." Altair gesellte sich zu mir und hockte sich neben mich. Erschrocken drehte ich mich zu ihm um. "Alles gut Süße!" Altair hob beide Hände in die Luft, während ich ihn immer noch angstvoll anblickte. "Die Ankunft verzögert sich nur, sie stehen im Stau." Erleichtert atmete ich aus, zog die heruntergerutschte Decke wieder auf meine Schultern und blickte weiter hinaus in den Regen. "Ich habe gerade Arias und Antar von der weide geholt, die beiden sind völlig durchgefroren. Hilfst du mir, die Beiden mit Handtüchern trocken zu rubbeln?"
        Ich war dankbar für die Aufgabe und folgte Altair zu der größeren Box der beiden Jährlinge, welche sich vom ersten Moment an vertragen hatten.
        "Ich nehme Antar." Bestimmend zog ich den kleinen Kerl zu mir, welcher au dünnen Beinen zitternd vor mir stand. Für einen Araber hatte er recht langes Winterfell, welches durch den Regen jetzt schwer an seinem Körper klebte. Stumm versuchte ich mit dem etwas zu kleinen Handtuch den kleinen Kerl trocken zu kriegen und nach etlichen Schrubben, stand ein völlig verwirrter und zerzauster Hengst vor mir. Auch Arias sah nicht besser aus, dafür waren beide jetzt verhältnismäßig trockener als vorher.
        Da der Regen immer noch noch nicht aufgehört hatte und weit und breit auch kein Pferdeanhänger mit den drei neuen Pferden zu sehen war, entschied ich mich dazu, auch die anderen Pferde nach Hause zu holen. Nur zwei der Hengste, Arsil und Khadir, welche weiter im Innenland geschützt von Bäumen standen, würden den Regen wohl ohne mein Zutun überleben. Während ich Asfari-Sharin und Loveletter von ihrem Paddock holte, nahm sich Altair Bahar und Tiramisu an, welche zur Zeit noch einzeln auf einer Weide in der Nähe des Strandes standen.
        Nach den Hengsten kamen die Stuten. Die Angelegenheit war weniger einfach, da alle auf einer Weide standen. An sich war das ja kein Problem, aber Belaja wollte dort nicht ohne Fada Fid stehen. Fada verlässt die Wiese jedoch nicht ohne Barakah und Barakah wiehert dann Tiara hinterher. Mittlerweile hatte ich wegen dieses Problems jedoch einen Plan aufgestellt, welcher so aussah: Als erstes gehen Belaja und Fada, zusammen mit Barakah und Tiara. Baraija und Bardiyah kommen danach, gefolgt von Püppchen und Lilli. Hestia war eine unserer ältesten Stuten und ich befolgte ihren Wunsch, immer als letzte auf der Weide bleiben zu dürfen.

        Es war ein Wunder, als es wenig später den letzten Regentropfen regnete und nur kurze Zeit später ein großer LKW mit drei Stuten im Gepäck die uneben Einfahrt entlang auf das Gestüt fuhr. Beide Männer waren recht nett und erledigten mit mir im Voraus den Papierkram, währenddessen sich Altair damit beschäftigte, alle drei Pferde aus dem Hänger auszuladen. Ich hatte mit Erstaunen festgestellt, dass Abby ein Kind von meiner geliebten Hestia war und war mir sicher, dass aus ihr eine wahre Pracht werden würde. Shady hatte bereits jetzt mein Herz im Sturm erobert, während Cardiac ziemlich eigenwillig war. Beide waren jedoch hervorragende Zuchtstuten und vielleicht würde es nicht mehr lange dauern, bis auch sie mir Süße Nachkommen schenken werden.
        Nachdem die drei Stuten ausgeladen waren und noch etwas perplex auf dem Hof standen, verabschiedete ich mich von den Pferdebringern und führte die drei zusammen mit Altair zu den neuen Boxen am Ende des Stalls. Es dauerte nicht lange und sie kauten glücklich an dem frischen Heu. Ich freute mich auf die Arbeit mit ihnen, entschied mich jedoch dazu, heute nichts mehr zu tun, außer gegebenenfalls etwas leckeres zu Essen und einen Film zu schauen, der lenkte immer gut von wichtigeren Themen ab. Altair sah ich bis zum Abendbrot nicht wieder und erst als der leckere Geruch von Brokkoliauflauf durchs Haus wabbelte.
        "Wo warst du denn so lange?" Frage ich erstaunt, als sich Altair von hinten näherte und sich dann auf der Arbeitsplatte neben mir aufstützte.
        "Ich sagte dir doch, dass ich unser kleines Problem klären wollte."
        "Und?"
        "Was und?"
        "Na hast du es geklärt?!"
        "Wenn du das sagst, dann klingt das so, als würde das Licht meines Autos nicht mehr gehen."
        "Das Licht deines Autos geht auch nicht mehr,"
        "Stimmt, da hast du nun auch wieder Recht."
        "Also? Was ist nun?"
        "Ich habe hunger."
        "Du Blödmann, du bekommst nichts, bevor ich nichts genaueres weiß!"
        "Jaja schon gut, du musst nicht immer gleich so brutal werden. Ich habe mit Nico gesprochen-" Endlich gab sich Altair geschlagen. Ich seufzte.
        "Mit dem weiteren Blödmann aus Norwegen? Woher kennst du den eigentlich?!?" Bestürzt schaute ich ihn an. Darauf hätte ich ja selbst kommen können, dass er gleich zu diesem "du Martin" rannte, immerhin hatte der ja jede Menge Geld und ich wusste, dass Altair sich gerne vom Geld locken ließ.
        "Ja genau der und Nico ist gar nicht so schlimm wie alle denken. Außerdem hatte ich dir schonmal erzählt, dass ich den im Urlaub vor ein paar Jahren kennengelernt hatte. Ich fand ihn nett und außerdem, was ja für uns der entscheidende Punkt ist, hat er uns seine Hilfe angeboten. Wir können unsere Pferde zu ihm nach Norwegen bringen und das ist immerhin eines der sichersten Länder dieser Welt."
        "Wie hieß das Gestüt? Irgendwas mit "T" oder so, ne?" Ich runzelte die Stirn, während ich aus dem warmen Ofen den lecker riechenden Auflauf holte und diesen eilig, weil ziemlich warm, auf dem Küchentisch abstellte.
        "Tyrifjord Ranch, genau. Unsere Pferde und auch wir wären sicher und mal ehrlich, juckt es dich nicht ein bisschen die Welt kennenzulernen?"
        Ich zuckte mit den Schultern. "Doch schon, ein bisschen."
        "Siehst du, dann steht dem ja nichts mehr im Weg."
        "Aber mein Gestüt-!"
        Altair kam auch mich zu und einen Moment hatte ich Angst, dass er mich küssen würde. Sein Blick lag weich auf meinem Gesicht und ließ mich automatisch einen Schritt nach hinten weichen. Altair legte jedoch nur seine Arme um meine Hüften und zog mich an sich. "Artemis, komm mit mir in den Norden. Öffne die Augen und sehe diese tolle Welt vor dir, nicht immer nur all das Negative."
        Lange Zeit sage ich nichts, ein Markenzeichen von mir, sondern genieße nur den warmen Körper meines Freundes. "Ok, ich komme mit."
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        10 Feb. 2017Melden
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        Galopp E → A

        I'll never leave you | Bahar | Baraija | Tiara Al-Bahri | Asfair Sharin
        Kurz nach sechs, Freitagmorgen. Die Sonne stand schon oder noch am Himmel, das konnte ich nie so richtig einschätzen, seitdem ich hier in Norwegen wohnte. An manchen Tagen schien sie noch nichtmal unterzugehen. Ich gähnte und versuchte mir dann meine Müdigkeit aus den Knochen zu schütteln. Altair war bereits auf den Beinen, als ich die Treppe in den Stall hinunter gestolpert kam. Die Pferde kauten zufrieden an ihrem Heu, während mein Freund hin und her huschte und die letzten Handgriffe machte. Vuyo, Eyvind und Malte hatten sich glücklicherweise dazu bereits erklärt, uns beim Training unter die Arme zu greifen und mit den Arabern die neue Rennbahn an der Ostseite der Insel einzuweihen. Nachdem ich die Pferde verteilt hatte (Vuyo als ehemaliger Jockey würde die junge Tiara reiten, Malte Asfari-Sharin, Eyvind unsere Lilly, Altair natürlich Baraija und für mich blieb nur noch mein unglaublich treuer Bahar), setzte ich allen das Ziel für heute und befahl allen bis zur Deadline von einer halben Stunde mit den Pferden vor dem Tor zu stehen. Natürlich abflugsbereit. Es wurde gemurrt und geknurrt und doch schafften wir es, die Pferde mit den Trainingssätteln auszurüsten und wenig später hintereinander den Weg zur Rennbahn einzuschlagen.
        Die Pferde hatten in den letzten Wochen genügend Einzelstunden gehabt, sodass das heutige Gemeinschaftstraining nur der Feinschliff des Ganzen sein würde. Wir begannen gemeinsam uns im Schritt und Trab aufzuwärmen. Dann gab ich allen ein Zeichen und wir versammelten uns am Start. »Wir beginnen das ganze mit einem kurzen Aufgalopp, lasst danach alle im ordentlichen Tempo rennen und beschleunigt zum Schluss noch einmal. Verstanden?« Alle nickten und zufrieden bereitete ich Bahar auf den Start vor. Das Galopptraining war nicht dafür gedacht, dass die Pferde Siege einbringen mussten. Viele waren dafür schon viel zu alt und untrainiert, aber ich mochte es, wenn die Tiere so vielseitig wie nur möglich ausgebildet wurden und ein Galopptraining konnte da nicht schaden.
        Auf ein Startzeichen trieb ich Bahar an und der junge Hengst reagierte überaus Fein auf meine Angaben, sodass wir uns gleich zu Anfang vorne einreiten. Wie geplant ließ ich ihn nun allerdings neben den anderen Pferden im Trainingstempo galoppieren und hatte kurz Zeit, auch die anderen Pferde aus den Augenwinkeln zu betrachten. Baraija und Altair waren in den letzten Monaten zu einem tollen Team verschmolzen und auch Asfari und Malte schienen ein gutes Miteinander gefunden zu haben. Bei Vuyo brauchte ich mir sowieso nie Sorgen zu machen. Er hatte Ahnung von dem was er tat und schaffte es, die junge Tiara vollkommen mitzureisen mit dem was er tat. Eyvind blieb gerne ein Stück zurück. Er würde wahrscheinlich keinen guten Jockey abgeben, aber Lilli reichte das und so war auch meine Zufriedenheit gestillt. Nach den letzten 400 Metern im angezogenen Galopp parierten wir durch und ließen die verschwitzten und aufgebrachten Tiere m Trab auslaufen. Rechts und links von mir lobten die Reiter ihre Tiere und auch ich klopfte Bahar sacht den Hals. Nachdem wir zum Stehen gekommen waren, rutschte Eyvind aus dem Sattel und nahm flink von jedem Tier die Werte. Für ein erstes Training war diese nicht schlecht. Tiara und Bahar lagen wie erwartet mit ganz vorne, leider schien Baraija heute nicht ganz so gut wie erhofft abgeschnitten zu haben und Altair knurrte enttäuscht. Bei ihr mussten wir im nächsten Monat wohl etwas mehr Acht geben, da die Werte nur ganz knapp unter der 200-Marke lagen. Von Asfari und Lilli hatte ich nicht viel mehr erwartet, beide waren um einiges älter als die Jungspunde, hatten sich aber trotzdem ziemlich gut geschlagen.
        Nach dem Training duschten wir die Pferde ab und brachten sie auf ihre wohlverdiente Weide zu den restlichen Pferden. Dann bedankte ich mich bei meinen Aushilfsjockeys und begleitete diese zu den nächsten Pferden, welche auf dem Plan standen.
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        30 Juni 2017Melden
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        Helle Schatten
        Besorgt strich ich Hestia über die helle Stirn. Entspannt schloss sie die Augen und gab sich meinen Bewegungen hin. "Alles wird gut", flüsterte ich der Stute zu und lehnte vorsichtig meinen Kopf an den ihren. Erschrocken schreckte ich auf, als quietschend die Stalltür aufgeschoben wurde. Es war Addison. Ich war ihm dankbar, dass er sich um Hestia kümmerte, wir hatten nicht das Geld, uns von Außerhalb jemanden mehrmals die Woche auf den Hof zu bestellen. "Hey", sagte Addison und stellte seinen Koffer neben Hestias Box ab. "Hey", sagte auch ich und schob dann den Riegel zur Seite, um Addi in die Box zu lassen. "Ist dir eine Verschlechterung in den letzten Tagen aufgefallen?" Fragt er mich und betritt ihre Box. Ich schüttle den Kopf und erkläre ihm, während er Hestias Augen beleuchtete, wie sie sich in den letzten Tagen verhalten hatte. "Das Auge wird leider nicht mehr zu retten sein", erklärt mir Addi und nimmt mir damit meine restliche Hoffnung. Ich mochte diese Stute sehr und es tat mir Leid für sie, dass sie in der Mitte ihres Lebens ihr Augenlicht verlieren sollte. "Kann man denn gar nichts dagegen tun?" Fragte ich flehentlich. "Natürlich gibt es einige Medikamente dagegen, aber was ich dir raten würde, ist, dass ihr einfach versucht sie so gut wie möglich darauf vorzubereiten und ihr die Sicherheit gebt. Vielleicht holt ihr euch eine andere Stute dazu und gewöhnt Hestia daran, dass das ihre Leitstute ist." Versuchte Addi mich aufzumuntern. Er kam aus der Box und klopfte mir leicht auf die Schulter. "Ansonsten kann ich euch nur raten, so viel Stress und Unruhe wie nur möglich zu vermeiden und der Stute auf ihrem weiteren Weg Beistand zu leisten." Ich nickte. "Danke, wir werden natürlich alles versuchen. Es wird nur immer schwerer für sie in der Herde, vor allem da sie die Leitstute ist." "Ihr schafft das schon!" Sagte Addi aufmunternd und lächelte mich kurz an. "Ich habe gestern Abend Augentropfen für sie bestellt und ich hoffe, dass die nicht lange auf sich warten lassen werden." Dankbar lächelte ich. Es tat wirklich gut, einen Profi an der Seite zu haben, der uns dadurch führen würde. Addi verabschiedete sich von mir und ich blieb alleine zurück. Artemis war mit Bahar unterwegs, mehrere Tage wollte sie eine Trainingseinheit in den Alpen mit ihm machen. Sie hatte lange darauf gespart und ich freute mich für sie, dass sie es endlich geschafft hatte. Erst gestern hatte sie einige Bilder geschickt, von sich und natürlich von Bahar, wie er die steinige Landschaft erklomm. Als nächstes fütterte ich die Pferde. Ich liebte unseren neuen Stall. Vor allem den nordischen Charme und die warme Atmosphäre hatte mich beim ersten Betreten innehalten lassen. Er bot genügend Luft zum Atmen, geräumige Boxen mit so wenig Wand und Gitter wie nur möglich und einem guten Platz für Sättel und restliches Zubehör. Jedes Pferd hatte, wie vom Artemis gewünscht, sein eigenes Paddock und bekam täglich Auslauf. Allerdings machte mir die Arbeit zu schaffen. Oft fand ich zu wenig Zeit für mich oder Artemis und auch wenn Vuyo und Eyvind mehrmals die Woche halfen, so war es doch ein endloser Kreislauf. Ich hatte versucht mit Artemis darüber zu reden, jedoch war es ihr schwer gefallen, auch meine Sicht der Dinge zu verstehen. Sie liebte ihre Pferde über alles und manchmal kam es mir so vor, als würde diese Liebe auch die Liebe zwischen uns übersteigen. Es war nicht so, dass ich die Pferde aufgeben wollte. Ich wollte nur nach neuen Möglichkeit suchen, um auch die andern Dinge im Leben ausüben zu können. Und es gab neue Möglichkeiten, von Reitbeteiligungen bis zu Stallburschen. Es war noch früh am Morgen, die Pferde mussten gefüttert und dann auf die Weide geburracht werden. Eyvind hatte versprochen dann vorbeizukommen und mir zu helfen. Das beruhigte mich etwas. Ich begann bei den Hengsten. Bahars Box ganz vorne war leer und auch die Boxen der Jungpferde Antar ibn Dahr und Arias waren leer, da die beiden auf der Jungpferdeweide mit dem jungen Hengst von Nico standen. Tiramisu stürze sich verzweifelt auf den Hafer, als hätte er die letzten Stunden vor Hunger gequält in der Box stehen müssen. Khadir, Loveletter und Arsil nehmen den Hafer etwas entspannter entgegen, Asfari Sharin ignoriert den gefüllten Trog vollkommen. Nachdem auch die Stuten sind, kommt Eyvind püntklich wie immer zu mir in den Stall. Eyvind ist die gute Seele der Insel und jeder weiß, dass auf ihn immer Verlass ist. Er lebt stets ohne Vorurteile und es gibt niemanden, der sich nicht mit ihm versteht. Umso trauriger ist es, dass Eyvinds Glück in Sachen Liebe schon immer sehr bescheiden war und er seit vielen Jahren alleine lebt. "Du musst etwas raus, unter die Leute kommen, Mädchen kennenlernen!" Hatte ich schon oft zu ihm gesagt, doch er hatte nur den Kopf geschüttelt und mich angelächelt. "Ich bin doch glücklich, so wie es ist." War seine Antwort gewesen. Zusammen brachten wir die Pferde hinaus auf die Weiden. Die Stuten standen zusammen auf dem weitläufigen Gelände und mittlerweile kannten sie den Weg. Jeder von uns nahm immer drei der Stuten. Ich begann auf der einen Seite des Stalls, Eyvind auf der anderen. Cardiac, Abqa Hasna und Shady waren die ersten Kandidaten von mir, während sich Eyvind Hollybrooks's Barakah al Sanaa, Badriyah und Baraija genommen hatte. "Nimmst du nachher selber Hestia?" Rief er mir zu und zeigte mit vollen Händen auf die Stute. Ich nickte deutlich. Als nächstes nahm Eyvind I'll never leave you, Zanyah und Fada Fid, während ich für mich nur Hestia und Tiara Al-Bahri wählte. Addison hatte Recht, Hestia brauchte einen pferdigen Helfer an ihrer Seite und vielleicht war die junge Tiara dafür genau richtig. Eyvind brachte schnell noch Belaja und Pounts Püppchen auf die Weide und dann waren wir mit den Stuten fertig. Aber auch die vier Hengste waren schnell auf ihren Weiden. Schon lange teilten sich Tiramisu und Khadir eine Grünfläche und Asfari und Arsil, normalerweise stand bei den Beiden noch Bahar. Nach getaner Arbeit dankte ich Eyvind für seine Hilfe, wir verabredeten uns jedoch für den Nachmittag wieder zum gemeinschaftlichen Boxenausmisten. Ich war müde, die Arbeit zerrte an meinen Kräften und schon lange habe ich mich nicht mehr wirklich erholt gefühlt. Vielleicht war es ein Fehler gewesen, unsere Wohnung genau über den Stall zu bauen. Umso öfter und länger hielten wir uns deswegen dort auf. Allerdings war es nun auch um einiges leichter, für eine kleine Mittagspause mich einfach aufs Sofa zu legen und für einen Moment die Augen zu schließen. Tröge zog ich meinen Laptop zu mir heran und öffnete Safari. Ich brauchte Hilfe im Stall und vielleicht wurde ich ja im Internet fündig. Es gab genügend Reitbeteiligungen in unserer Nähe und ich markierte einige in den Favoriten, um Artemis bei ihrer baldigen Ankunft vielleicht doch von etwas Zuwachs im Stall überzeugen konnte. Müde schloss ich die Augen und verlor mich im Schatten des Tages.
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    • sweetvelvetrose

      Kleiner Pflege Bericht:


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      Anweiden:



      Endlich war es so weit der Frühling war da in Voller Pracht die wiesen waren grün und mittlerweile auch so hoch das die Pferde auf die Weide könnten, wenn da nicht das an weiden wäre – also war es heute und die nächsten Tage soweit das alle Pferde nach einander bzw. in kleinen Gruppen auf die Nahegelege Winterweide kommen .

      Zuerst würden die Hengste rauskommen

      Duke of Darkenss Shinig Sommer Dream und Tainy Afternoon machten die erste Runde alleo Bockten erst mal Herzhaft rum bis sie sich dem Saftigen Grün mit Goldenen Tupfern Löwenzahn hermachten.

      Danach folgten die 3 Hengst Fohlen Arias, Mytos, und der kleinen Mustag Kukuniwi sie intressierten sich noch nicht so stanrk für das Saftige Grün es wurde mehr rumgetobt als gefressen aber das war auch gut.

      Jetzt folgten Ginnies Casanova Apanco Jargo und Shaddow so wie Tiramisu der sich direkt auf das Grün stürzte und die anderen Bockenednen Ponys Ignorierte. Es dauerte etwas länger als ei den anderen mit dem einfachen vor allem Casanova war der Meinung das es viel zu gut schmeckt und das olle Heu im mal egal sein kann, aber auch ihn erwischten wir und er kam wieder zu den Fohlen auf den Paddock.



      Jetzt folgten die Stuten hier entschied ich mich alle zusammen rauszustellen

      Die Ganze Araber Schar Rubina Zanyah Shady, Cardiac – Gh´s Schenk mir dein Herz , Baraija Badryiah machten den Anfang und Bockten wild rum dann folgten Krity Killings La Petite und etwas gemütlicher da hoch tragend Meike. Valhalla folgte Cassidy etwas zögerlich aber sie ging mit was schon viel wert war.

      Baltic Wave führte die jungestuten Jora Jejota und zw´s Moschi an die Kaltblut stute stach deutlich aus der Masse raus und wurde langsnam aber sicher zu einen imposanten Stute may war so stolz auf sie.

      Meine Entscheidung kostet mich stunden zum Einfangen aber es war ein schöner Tag und wir hatten keine all so große eile weil auch hier mehr gespielt wurde als gefressen. Nach dem Ruhe eingekehrt war es auch schon für das Abend Müsli Zeit und alle standen schmatzend und zu Frieden in den Boxen – das war jetzt die Aufgabe für die nächsten Tage und immer etwas länger bis sie ab Juni auf die Sommer weiden könnten.

      In der Nächsten Woche sollten auch die ersten Feriengäste kommen somit war das super das wir jetzt schon an weiden konnten.
    • sweetvelvetrose
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      Pflege Berichte für Rubina, Zanyah, Sahdy, Cardiac – GH´s Schenk mir dein Herz, Barajia, Badriyah, La petite ,Valhalla Meike, Cassidy, Baltic Wave , Jora , Jejota, ZW´s Moschi , Duke of Darkness, ,Rainy Afternoon Ginnies Casanova,Tiramisu, Shining sommerdream,
      Kuckunniwi , Arias, Mytos,Apancho, Sunshin Shadow und Jargo

      Bade und Putz Tag.


      Heiß es war seit Tagen einfach nur heiß aber die Pferde müssen dennoch sauber gemacht werden und bewegt werden. Die weiden waren dürr und somit verbrachen die Vierbeiner ihren Sommer auf den Winterweiden und wurden jetzt schon mit Heu zu gefüttert und ich musst nach bestellen das es über den Winter reichen würde.


      Gut eingeschmiert mit Sonnencrem ging es los Ginnies Casanova war vor die kleine Kutsche gespannt und die Kinder gackerten aufgeregt Rainy Afternoon war an dieser angebunden und döste in der Sonne Apancho, Sunshin Shadow und Jargo standen gesattelt da und hatten auch schon jeweils ihren Reiter auf dem Rücken . Ich hatte mir Duke gesattel und schwang mich auf seinen Rücken und auf ging der Marsch durch dne kleinen wald zum Meer heute war baden angesagt mit allen die wollten.


      Nach guten 4 Stunden ging es auf den Rückweg und alle halfen felißig die Pferde fertig zu machen .


      Die Araber Rubina, Zanyah, Sahdy, Cardiac – GH´s Schenk mir dein Herz, Barajia, Badriyah, La petite und auch die anderen Stuten Valhalla Meike, Cassidy, Baltic Wave , Jora , Jejota, ZW´s Moschi Wurden nacheinander oder in kleinen Gruppen in der Halle laufen gelassen während dessen lief die Beregnungsanlage was ein Spaß für alle beteiligten.


      Danach kamen noch die restlichen Hengste in die Halle. Tiramisu, und Shining sommerdream kamen zusammen rein und schnoberten erst mal alles ab roch ja doch richtig gut nach Stute .


      Nach den beiden ältern kamen die Jungspunde Kuckunniwi , Arias, Mytos und die legten richtig los waren doch alle drei keinen Fohlen mehr sondern stattliche 3 järige die ziemliche viele Flausen im Kopf hatte.

      Um 17 Uhr waren wir dann fertig und ging zu den andern in den großen Swimming Pool und ließen den Nachmittag ausklingen. Ehe es dann am Abend großens Grillen gab und einen Nachritt.
    • sweetvelvetrose
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      Pflege Bericht für : Duke of Darkenss, Zw´s Moschi, Jejota, Jora, Mytos , Arias, kukuniwi, Ginnies Casanova, Fraena v. Hulshóf, Valhalla, Jargo, Apancho, Maike, Jadyee,Barajia Rainiy Afternoon Sunshine Shadow.

      Früh aufstehen Stall Misten Pferde bewegen das war da Tägliche Brot von allen Beteiligenten auf dem Hof may kümmerte sic mit viel Gedult um Zw´s Moschi longierte sie täglich und würde auch bals ihre ersten Reitstunden auf ihr haben – jejota und auch Jora hatten schon ihre ersten erfahrungen gemacht unter dem Sattel und wären heute wieder dran trab mit Stangen und die ersten Galopp Sprünge.

      Sven hatte sich Mytos angenommen und auch aris machte gute Vortschritte.

      Die neuen Ferien Kinder waren mit Jargo, Apancho und Sunshine Shadow, Rainy Afternoon und dem Pony casanova beschäftigt entweder wurden sie geputzt oder auf dem Platz/ Halle geritten Ausritte wurde gemeinsam unternommen.

      Maike stand mit Valahlla und dem Pony Fraena v. Hulshóf und barajia auf der Stuten Koppel und schnoberten im ersten Schnee rum Maike war im schon Modus da sie das Letze mal tragend war.

      Jaydee unser jüngster würde heute mit Kukuniwi und Duke of Darkenss in der Halle etwas laufen dürfen und dann auf die verschneite Koppel können wo auch in der Mittagspause die andere Hengste ihre Pause machten.

    • sweetvelvetrose
      Pflege der Verkaufspferde
      WHC´s Jaydee/ Fraena v. Hulshóf / Baraija/ Arias/ Meike / Jargo/ Apancho/ Valhalla / Mythos/ Jejota / Jora/ Baltic Wave


      Ptutzen Bewegen Putzen

      Früh am Morgen brachte ich die Stuten Barajia, Fraena, Meike, Jejota , Jora , valhalla, Baltic Wave auf die Große Frühsommer Weide dort würden sie den Tag verbringen und abends wieder rein kommen . Nach dem alle auf der Koppel waren machte ich mich ans ausmisten und herrichten der Boxen.
      Danach kamen die Jungs dran eigentlich wollte ich es immer anders rum machen aber heute war ich etwas verpeilt wa ich gleich bereute dnn scheinbar war einen der Mädels Rossig zumidnest waren die heengste gleich etwas nervöser und zeigent das sie ware Kerle waren Arias udn Mytos leivernten sich schein Käpfe und Bockten im Paddock rum auch Jargo meinte er müsste auf sein " zartes " alter noch mal mit mischen zu müssen nur appancho schaute sich das nur ruhig an er macht mir etwas sorgen sein Atem ging schon seit Tagen etwas schwerer der Ta war da hatte ihm was zum aufbau gegeben aber so wirklich besser war es noch nicht ihn würde ich mit jadee lieber hier lassen auf der mageren Winterweide. Die anderne kamen wie die Mädels auf einen weiter weg gelegene Frühsommer Weide. Auch hier Putze ich die Boxen und streute neu ein.
    • sweetvelvetrose
      Eingewöhnung von Moonligth
      ZW´Moschi; Arcane, Baraija, Venetia. Miss Moonligth

      Als May die schwarze Stute aus dem Transporter holte wurde mir eingies klar - ja sie war Bild Hübsch und die andere seite war tasaschlich weiß mit Schicken Blauem Auge - sehr hübsch und schüchtern mit gespitzen unruhigen ohren trat sie mit den reisegabaschen staksend raus und orientere sich sher an May ließ sie vor gehen in der Boxengasse wurde sie von dne anderne stuten vorallem Arcane lautstark begrüßt was sie erst mal etwas irrtiere.
      May enkleidete sie und nahm sie wieder mit raus - sie hatte schon ordentlich Fell und hier war es vergleich weiße warm mit 16 Grad ich würde May sagen das sie sic beobachten muss oder notfalls scheren wenn sie das zu lässt.
      May führte die Stute in die kleine Halle und machte sie los und holte Zw´s Moschi ihre große sanfte aus der Box und brachte sie zu Mooni - die beiden fast gleich großen Stuten beschnupperten sich Quitschen udn galoppierten dann Bocken um her nach 10 min und zwei gesch witzen PFerden wurde sich erst mal gewältz und dann gegenseitig gekrault . Zufrieden holten wir zusammen die beiden raus Moon ging lgeich mal 5 Schritte von mir weg da ich sie aber nicht beachtete sondern Moschi ans Halfter nahm und rausging war es kein so großes Problem May Konte sie Problemlos aufhalftern und auch die Abschwitz decke anziehen Moon würde nicht unter das solarium kommen Moschi schon die Stute mit dem Blauen Auge durfte aber zuschauen unbe beäuft das komische Konstruckt mistrauisch bleib aber ruhig - nach 15 min durften alle beide zu den anderne in Große Paddockbox Bajaraija und Arcane standen neugierig da Venecia schaute von draußen rein und blubberte freundlich.
      Drinnen steckent alle stuten die Köpfe zusammen udn uitschen eine runde und dann gingen sie raus um an der großen Heuraufe Heu zu mampfen was immer zur verfügung stand.
      May und ich gingen zu firenden rein für heute hatten die Stuten genug aufregung später würden wir uns um die HEngste kümmern.
    • sweetvelvetrose

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      Bericht für Rainy Afternoon, Mephisto, Miss Moonlight, Baraija, Ginnies Casanova und Duke of Darkness

      Mein heutiger Weg führte mich heute zu Nancy. Elena war früher öfter immer wieder bei Nancy zu Besuch gewesen. Für mich stand jedoch kein Training an, sondern ich wollte ihr bei der Versorgung ihrer Pferde helfen. Ebenfalls sollten heute Bilder für die Anzeigen der Pferde gemacht werden. Sie hatte beschlossen, dass sie sich wieder ein bisschen verkleinern wollte und dementsprechend ein paar ihrer Pferde abgeben wollte. Nancy stand bereits mit Mephisto am Putzplatz und versuchte den Tinkerhengst sauber zu bekommen. Ich bat ihr sofort meine Hilfe an und gemeinsam holten wir das Zubehör für den Hengst. Während ich Mephisto sattelte, begann Nancy damit ihn zu trensen. Nancy übergab ihn mir schließlich und ich ging mit ihm zum Platz. Dort zeigte ich dem Hengst alles und führe ihn in aller Ruhe warm. Nancy holte in der Zwischenzeit die Kamera und stellte sie richtig ein. Ich sollte Mephisto heute reiten. Nachdem ich den Hengst einige Runden geführt hatte, stieg ich auf seinen Rücken und begann dann ihn im Schritt weiter warm zu reiten. Ich gab Nancy ein kurzes Zeichen, dass wir nun beginnen konnten. Sie nickte und fing ab mich und den Hengst bei der Arbeit abzulichten. Ich ritt den Hengst in allen drei Gangarten auf beiden Händen und auch in leichteren Bahnfiguren. Teilweise filmte Nancy dies auch, damit sie auch schöne Videos von ihrem Hengst für die Anzeigen hatten. Ich ritt ihn noch in Ruhe ab und besprach währenddessen mit Nancy den weiteren Verlauf des heutigen Tages. Ihr war wichtig, dass wir auf jeden Fall noch von Rainy Afternoon, Miss Moonlight und Baraija Fotos machten. Außerdem wollte sie Duke of Darkness und Giennies Casanova bewegen. Diese beiden würden jedoch bei ihr bleiben. Mein Vorschlag war es, dass wir mit den Fotos der Verkaufspferde begonnen, da das Wetter aktuell noch auf unserer Seite war und wir alles im Kasten haben mussten, bevor es dunkel wurde. Sie nickte und ging dann bereits zurück zum Stall. Ich ritt Mephisto in aller Ruhe weiterhin am langen Zügel. Nancy hatte sich in der Zwischenzeit Rainy Afternoon geschnappt. Sie hatte gestern bereits alle Pferde gewaschen und putzte sie heute nur noch. Dies war bei Rainy für seine Farbe verhältnismäßig schnell erledigt. Als ich gerade von Mephistos Rücken stieg, kam sie bereits mit dem gesattelten Fuchsschecken um die Ecke. Wir tauschten nur kurz die Pferde und ich führte den zweiten Tinker warm. Sie brachte hingegen unseren ersten „Patienten“ zurück zum Putzplatz. Dort machte sie ihn komplett fertig und brachte ihn danach wieder auf die Weide. Als sie zurück zum Reitplatz kam, war ich gerade damit fertig Rainy warmzureiten. Somit konnten wir beide gleich mit den Bildern beginnen. Ich spulte bei dem Fuchsschecken das gleiche Programm ab, wie bereits zuvor auch bei Mephisto. Hierbei achtete ich darauf auch ihn immer von der besten Seite zu präsentieren. Nach knapp 20 Minuten hatten wir alle Bilder und Videos, welche Nancy für die Anzeige benötigte. Die Bilder von den Pferden ohne Reiter hatte sie bereits vor ein paar Tagen gemacht. Ich ritt Rainy ab, während sie bereits das nächste Pferd fertig machte. Diesmal kam sie mit einer hübschen Rappstute wieder. „ Die dürfte doch genau dein Fall sein“ witzelte Nancy kurz. Scheinbar hatte sie sich vorher genauer informiert, welche Pferde auf meinem Hof so standen. „ Ja, ein wirklich hübsches Tier!“ erwiderte ich knapp. Da ich noch nicht mit dem Abreiten von Rainy fertig war, führte Nancy Miss Moonlight erstmal war. Ich übergab ihr danach Rainy und sie brachte ihn ebenfalls auf die Koppel. In der Zwischenzeit schwang ich mich auf Miss Moonlights Rücken. Nancy hatte mich bereits vorgewarnt, dass die Stute aufgrund ihrer nicht so schönen Vergangenheit sehr sensibel war. Ich versuchte deshalb nochmal um einiges behutsamer mit ihr umzugehen, als ich eh schon mit den Pferden war. Ich hatte sie davor ausgiebig an mir riechen lassen und lobte sie nun jedes Mal, wenn sie brav nach vorne ging. Bis Nancy wiederkam, hatten wir uns bereits halbwegs eingefuchst und ich begann vorsichtig mit der Schrittarbeit. Nancy begann damit Fotos von mir und der Stute zu machen. Mit ihr arbeitete ich lediglich im Schritt und Trab. Alles Weitere wollte ich heute nicht versuchen, da ich mir sehr sicher war, dass dies weder zu guten Bildern, noch zu einem Erfolg für die Stute führen würde. Nancy sah dies zum Glück genauso wie ich und so führte ich die Stute bereits nach kurzer Zeit wieder ab. Während ich dies tat bereitete Nancy Baraija vor. Auf die Araberstute war ich auch schon sehr gespannt, hatte ich doch mit dieser Rasse sonst nicht wirklich war zu tun. Zugegeben zählte diese Rasse nun mal einfach nicht zu meinen Lieblingsrassen. Ich wechselte wieder die Pferde mit Nancy und führte Baraija noch ein paar Runden ehe ich auf ihren Rücken stieg. Kurz klopfte ich ihren Hals, ehe wir mit dem Warmreiten begonnen. Wieder kam Nancy, kurze Zeit bevor ich mit dem Warmreiten fertig war, zurück. Ich ließ mir noch ein bisschen Zeit mit Baraija, ehe wir mit der richtigen Arbeit begonnen. Sie ritt ich ebenfalls wie die Tinkerhengst in allen drei Gangarten und zum Teil auch mit einfachen Bahnfiguren. Nachdem Nancy mir ein Zeichen gab, dass alle Bilder soweit im Kasten waren, lobte ich die Stute und ritt sie ab. „ Wollen wir mit den anderen beiden eine Runde spazieren gehen?“ fragte ich Nancy während ich Baraija die Zügel ein Stück länger ließ. „ Ja, können wir sehr gerne machen.“ erwiderte sie und nickte mir freundlich zu. Nachdem ich mit dem Abreiten der Stute fertig war, gingen wir gemeinsam zum Stall. Während Nancy Duke und Casanova holte, begann ich damit Baraija für die Weide fertig zu machen. Nancy brachte sie danach auf die Weide und ich kümmerte mich weiter um den Araber und das Shettlandpony. Beide wurden von mir schnell geputzt und schon ging es los. Nancy übernahm Duke, da sie seine Bezugsperson war. Ich hingegen übernahm den kleinen Casanova. Wir gingen eine schöne große Runde mit den beiden und waren noch kurz vor Einbruch der Dunkelheit wieder am Stall. Ich half noch bei der abendlichen Routine und machte mich dann wieder auf den Rückweg zu meinem eigenen Gestüt. Wenige Tage später entdeckte ich bereits die Anzeigen mit den Bildern von unserem gemeinsamen Treffen im Internet. Ich war mir sehr sicher, dass die Pferde alle bald ein schönes Zuhause finden würden.
    • sweetvelvetrose

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      Hengst Alarm auf der Stuten Weide

      Bericht für Duke of Darkness// Ginnies Casanova// Kuckunniwi ( Wölfchen) zw´s Moschi// Arcane// Barajia

      Die Morgen Routine war wirklich zur Routine geworden eine Hand voll Feriengäste hatten sich angemeldet für mehr hatte ich auch keine Pferde mehr aber das war Ok so war es Privater und gemütlicher was die Kunden zu schätzen wussten und dafür auch bereit mehr zu zahlen.

      Arcane war auch blad so weit gäste zu tragen aktuell wurde sie betüddelt und von sven langsam an alles gewöhnt Sattel kannte sie schon und bekam auch langsam ein Gefühl dafür ihn mit Gewichten versehen auszubalancieren heute würde sie mit Trab Stangen mit Gewicht arbeiten ein letzter schritt vor dem Großen Moment .

      Moschi machte alles schon wie ein alter Hase und würde auch demnächst auf mehrere Turniere gehen aber erst mal waren die Gäste dran.

      Kuckunniwi ( Wölfchen) machte sein Sache auch gut ist aber eher für geübte Reiter da er doch gern mal den Kasper raushängen lässt aber er hat seine Fan gemeinte er tobt super gern mit Duke umher der Zeitweiße schon genervt ist von dem jungen Mann .



      Ginnies Casanaova das Shetty das wie ich jetzt feststellen musste nicht dort war wo er eigentlich sein sollte – Wo ist er hin? MAY!!! Sven ???? habt ihr Casanova gesehen? es war nicht so selten das er spazieren ging aber irgendwie war heute was anders. Einer Eingebung folgend rannte ich zur Koppel der Stuten die ein gutes Stück von der Hengst Koppel entfernt lang und nicht einsehbar war – ich hatte recht der kleien Shetty Hengst stand bei den Stuten auf der Koppel Arcane und Moschi standen weiter weg und beäugten alles, doch Barajia stand bei ihm und sie flirtende auf höchste – war sie Rossig ? Oh je ich glaubte zwar nicht das er „ hoch „ kam aber ich hatte auch schon von Stuten gehört die sich Hinlegten das der Hengst ran kam soweit wollte ich es nicht kommen lassen. Ich nahm den Strick vom Zaun und ging langsam in die Koppel und auf die beiden turtelTauben zu und wurde von Ginnie zum Glück zu spät bemerkt und ich konnte den kleinen Charmeur ohne großes gejage . Zurück auf der Hengst Koppel wurde er von Duke of Darkness Freudig begrüßt der am Zaun entlang Galoppierte. Ich ging mit Ginnie an der Hand den Zaun ab und schaute wo er durchgekommen war und tatsächlich da war ein Loch im Hasendrat ich brachte also Ginnie erst mal in die Kleien Halle und besorgte mir Flick Material und behob die Stelle im Zaun sodass er nicht mehr auf Wanderschaft gehen konnte. Danach brachte ich ihn wieder raus und holte Duke für einen Entspannten kleinen ausritt raus. Wieder Zurück waren auch die Pferde wieder in den Paddock Ställen und Mampften entspannt ihr Heu. In 2 Tagen würden die Gäste kommen deshalb mache ich mich daran die Gäste Zimmern och mal zu Putzen und zu lüften. Jetzt war alles fertig und ich ging ins Wohnhaus.
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    xxxGnadenHof des Fuchsbaus xxxx
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    sweetvelvetrose
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    27 März 2018
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    EXIF Data

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    Mime Type:
    image/jpeg
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    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Barajia

    von Duke of Darkness
    aus der Hollybrook's Barakah al Sanaa

    Geb: 20.04.2015

    Barajia kommt ganz nach ihrem Vater sanft verspielt etwas Clown dabei hat sie aber noch ihre ganz eigene Art einen zu Verzaubern. Ihre Schritte sind weich als würde sie schweben.
    Unter dem Sattel erweist sie sich gelehrig aber verträumt.

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    Die Gewinner des 315. Westernturniers
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    Gewinner des 338. Dressurturniers
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    Die Gewinner des 313. Westernturniers