1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Floooh

Bacardi Mojito ♂ [Deutsches Reitpony]

4/20 Körpunkte

Bacardi Mojito ♂ [Deutsches Reitpony]
Floooh, 4 Juli 2015
Veija gefällt das.
    • Floooh
      Sein altes Leben in Kanada
      (c) Ally

      Tierarzt

      Eigentlich hatte ich für heute Schluss, bis mein Diensthandy dann doch noch einmal einen Laut von sich gab. „Eddi Canary am Apparat?“ meldete ich mich müde und war plötzlich hellwach, als ich Elisas Stimme erkannte und hörte, was sie mir zu erzählen hatte.
      „Aber Zauberhaft dürfte doch erst in einer Woche abfohlen?“seufzte ich kopfschüttelnd, war aber schon dabei mich anzuziehen. Anscheinend sah das die Stute anders und wollte mir lieber meinen Feierabend zu Nichte machen.
      Also ging es auf direktem Wege zum Gestüt Crown Hill, wo Elisa schon aus dem Stall gelaufen kam. „Schnell, schnell!“ rief sie mir entgegen, so dass ich nur fix meine Tasche schnappte und ihr hinterhereilte.
      „Und wieso schnell, schnell?“ fragte ich stirnrunzelnd, denn Zauberhaft stand in ihrer Box und knusperte an ihrem Heu. „Gerade hat sie sich noch im Kreis gedreht und wollte sich hinlegen!“ verteidigte sich Elisa beschwerend. Ich grinste nur und nahm dankend den angebotenen Kaffee an.
      Wir verbrachten gut zwei Stunden vor der Box der Stute, quatschten ewig lang über alles Mögliche, bis Zauberhaft sich plötzlich tatsächlich auf die Knie fallen ließ. Kurze Zeit später lag sie dann komplett auf der Seite und plötzlich ging alles ganz schnell: Zauberhaft wusste ganz genau, was sie zu tun hatte und machte dies natürlich auch. Und dann sah man erst die Hufe, dann die Beine und dann das Köpfchen des Fohlens! Es war ein kleiner Hengst, der da das Licht der Welt erblickte und uns verschlafen anblinzelte.
      Lächelnd rieben wir ihn mit Stroh trocken und versorgten ihn und seine Mutter, ehe wir sie erst einmal wieder in Ruhe ließen. Nun durften wir sehen, wie der Kleine sich auf seine wackeligen Beine kämpfte, um seine Mama zu nerven, denn er hatte Hunger!
      „Ich nenn ihn Bacardi Mojito!“ quietschte Elisa überglücklich. „Davon hast du wohl letzten Abend zu viele getrunken, hm?“ grinste ich sie an und bekam direkt einen Knuff in die Seite. Der Kleine interessierte sich nicht sonderlich für seinen Namen, sondern erkundete erst einmal seine Welt.


      Weihnachtliche Vorbereitungen


      „Star's Diamond und Trés Jolie befinden sich in den Boxen, holst du eben Ace of Clubs und Romantica? Dann kümmere ich mich noch um Monsta und Goldherz. Julien, nimm du bitte noch Beverly und bring sie in die Box!“, bat ich Joline und Julien im Vorbeigehen im Stall, eilte dann zu den Halfterhaltern und zückte die Halfter der beiden Reitponystuten, welche ich in ihre Boxen bringen wollte. Die verbleibenden Stuten Audio Delite at Low Fidelity, Sambuca, Pina, Star, Yuki, Star und neuerdings auch Hall of Fame standen auch nicht mehr auf der Weide.
      Unbridled Dreams, Skyrim und Bacardi Mojito waren schon gut versorgt und standen in ihrem Stall, ebenso wie Pinero.
      Auch die Hengste des Gestüts – Rapsoul, Kronjuwel, Capriciasso, Diggin' in the Dirth, Levi, Unbroken Soul of a Rebel und Cardillac – machten sich bereits eifrig über ihr Futter her.
      Es war ein anstrengender Tag gewesen und die Kälte machte dies nicht besser. Nächsten Samstag sollten es bis zu -25 Grad Celsius werden! Minus!
      Umso glücklicher war ich, als ich endlich mit Julien im Haus verschwinden und mich vor den Kamin schmeißen konnte. Doch natürlich musste diese schöne Stille direkt unterbrochen werden.

      »Last Christmas I gave you my heart,
      But the very next day, you gave it away.
      This year, to save me from tears,
      I'll give it to someone special.«

      „Mach es sofort aus!“, rief ich verzweifelt und stürzte in Richtung des Radios, um dieses schreckliche Lied endlich zum Verstummen zu bringen. Es war genau wie letztes Jahr, als wir an Heiligabend alle beisammen waren und plötzlich Last Christmas ertönte. Jedes Jahr war es dasselbe, dämliche Lied, welches die Radiosender in Dauerschleife auf und ab spielten, und es nervte mich. Umso schöner war die Stille, wenn die letzten Töne verklungen und ich diese Melodie nicht mehr hören musste.
      Möglicherweise war ich ein Weihnachtsmuffel, den man erst einmal in Stimmung bringen musste, doch genau mit diesem Lied ging es in die ganz falsche Richtung, weshalb das Radio bei uns an Heiligabend ein totales No-Go war.
      „Ich sag' es zwar nicht gern, aber Matthew hat mich geschickt, um dir zu sagen, dass er mit dir reden möchte“, stürmte Joline in das Zimmer und vergewisserte sich erst dann, dass niemand in der Nähe war. Bis auf Julien war dies nicht der Fall – und der konnte es meinetwegen wissen.
      „Woher der plötzliche Sinneswandel?“, wollte ich fragen, doch ich hielt lieber meinen Mund und nickte ihr dankend zu, ehe ich zu Matthew ging, von dem ich wusste, dass er sich in seinem Schlafzimmer verkrochen hatte.
      „Hey“, lächelte Matthew mich zaghaft an, nachdem ich sein Zimmer betreten hatte und wir uns einige Minuten stillschweigend und irgendwie steif angesehen hatten. Still erwiderte ich sein Lächeln und seufzte dann.
      „Äh, ich wollte dir nur sagen, dass ich es total schade finde, wie es gelaufen ist und … na ja, es tut mir leid.“ Der Mann hob den Blick und sah mir direkt in die Augen, was mir einen Schauer über den Rücken sandte.
      „Schon … okay“, stammelte ich nervös und nickte dann, „mir tut es auch leid. Vergeben und vergessen?“
      „Ich verspreche dir, ich versuche, mich zu bessern. Du hast mir wirklich gefehlt.“ Angespannt stand er von seinem Stuhl auf und bewegte sich auf mich zu.
      „Ich hab dich wirklich vermisst“, flüsterte ich in Matthews Schulter, als er mich in seinen Arm genommen hatte und ich mich an seine Brust kuschelte. Ich liebte es, wenn Männer gut rochen – und dieses Exemplar tat dies momentan ganz besonders gut.
      Nach einer Weile entfernten wir uns etwas voneinander, doch der Mann vor mir beobachtete mich noch immer ganz genau und sah mir eindringlich in die Augen. Seine Augen wanderten zwischen den meinen und meinen Lippen hin und her, und auch, wenn ich intuitiv wusste, worauf er hinaus wollte, zögerte ich keine Sekunde, als der Abstand zwischen unseren Mündern immer kleiner wurde und schließlich ganz verschwunden war und wir unsere Lippen versiegelten. Und Gott, fühlte sich das gut an!​
    • Floooh
      Tierarztpraxis Meillion Aur
      (c) Rhapsody


      Heute hatte ich meinen ersten Auftrag bei meiner guten Freundin Ally. Meine Praxis war zwar noch nicht geöffnet, doch das würde in den nächsten Tagen passieren.
      Ally hatte mich gebeten, alle ihre Ponys einmal durchzuchecken. Das sollte kein Problem werden.
      Nach einem warmen Begrüßungstee (Kanada im Winter war schrecklich) widmete ich mich zu aller erst Smarty Jones, einem wunderschönen Roanhengst. Neugierig beschnupperte er mich, doch als ich dann ans abtasten ging, wurde er unruhig und zappelte. Trotzdem spürte ich keine ungewöhnlichen Erhebungen und auch die Beine waren, wie man auf dem Röntgenbild gut erkennen konnte.
      Weiter ging es mit Marly’s Pluie, einer Painthorse Stute. Von Ally erfuhr ich, dass sie gern sprang, und untersuchte zuerst die Gelenke. Hier fand sich glücklicherweise nichts; auch beim Abtasten und Augencheck fiel mir nichts Ungewöhnliches auf.
      Der nächste Patient, Skyrim, war mir schon bekannt, denn ich hatte zusammen mit Ally und ihm für das Synchronspringen in ein paar Tagen trainiert. Auch ihn empfand ich als ziemlich neugierig und schlau, denn er fand sofort die Leckerlis in der Tasche meiner dicken Winterjacke. Auch bei ihm konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen.
      Siberia, English Love Affair, Never Be und Bacardi Mojito rutschten förmlich nur so durch. Alle drei hatten ihren ersten Tierarztbesuch und wurden sogar gleich noch mit einer Spritze gequält. Als Entschädigung für den kleinen Impfpiekser gab es jedoch selbstgebackene Kräuterleckerlis. Auch bei der hübschen Traberstute Bree war alles in Ordnung.
      Ein Friesenmix namens Classic Cinnamon war dann auch schon mein letzter Kunde. Da der Gute neu auf dem Whitmore Stud war, führte ich gleich eine kleine AKU durch. Seine Gelenke waren in Ordnung, genauso wie die Augen und Zähne. Ich fand außerdem keine besorgniserregenden Hubbel und konnte schließlich mein Zeug wieder ins Auto packen. Allys Angebot, eine Nacht bei ihr zu verbringen, musste ich leider ablehnen – ich musste so schnell wie möglich wieder nach Wales. ​
    • Floooh
      Hufschmiedbesuch
      (c) Ally


      Heute standen ausnahmsweise mal meine eigenen Pferde an, also stand ich extra früh auf, um alle aus ihren Boxen zu holen und draußen aufzureihen. Als erstes kam Skyrim dran, mein Liebling aus dem Stall; Nicht, dass ich ihn dadurch irgendwie bevorzugen würde. Er bestach bloß durch seine freche Art und auch beim Reiten zeigte er sich bisher prächtig. Ich kontrollierte erst seine Hufe und korrigierte sie danach mit Feile und Messer. Beschlagen wollte ich ihn noch nicht, da er barhuf noch keine Probleme hatte. Nach Skyrim ging es zu Jones, meinem ersten Pferd. Bei ihm wechselte ich nur den Beschlag aus, da seine Hufform schon gut zugeschnitten war. Danach kam Pluie dran, die heute irgendwie hibbelig war, und ich beschloss, sie nach der Hufkontrolle in der Reithalle laufen zu lassen. Bree wartete auch schon ungeduldig auf mich, und nachdem ich auch ihre Hufe korrigiert hatte, führte ich Skyrim, Jones und Pluie schonmal zurück in ihre Boxen. Nach Bree kam Cinn dran, der neue Hengst im Stall. Er zeigte zwar große Hengstmanieren (erst recht, wenn er neben Bree stand), aber heute war er ziemlich ruhig. Nach Cinn kamen die Fohlen dran, die ihre Hufe nur kontrolliert und korrigiert bekamen. Bacardi verhielt sich sehr ruhig und vorbildlich, während Siberia immer wieder ihre Nase irgendwo hin schob und überall herum knabberte. Love war wie immer sehr stürmisch und zappelte die ganze Zeit herum und konnte es nicht erwarten, mit ihrer kleinen Fohlenherde zurück auf die Weide zu kommen. Bee war ähnlich wie ihre beste Freundin drauf, wenn nicht sogar noch schlimmer. Die beiden rasten sofort los, als ich sie zurück auf die Weide ließ, während Siberia und Bacardi zusammen nachtrödelten. Angestrengt ging es dann weiter zu den Zuchtpferden. ​
    • Floooh
      Alte Pflegeberichte
      Ally Ein langer Tag
      Vor einiger Zeit war schon Marly's Pluie auf dem Hof angekommen - jetzt sollten noch die beiden DRP-Fohlen Bacardi und Skyrim einziehen, die ich von meiner Freundin Else abgekauft hatte. Sie hatte kaum Zeit mehr für eine richtige Ausbildung der kleinen und hatte mich irgendwie dazu überredet, die beiden zu kaufen.
      Heute sollten die beiden Kleinen ankommen und so machte ich mich schon um 8 auf den Weg in den Stall. Ich besaß den Hof ja leider Gottes nicht, sondern stellte dort nur ein, bis ich einen eigenen gefunden habe. Meine Ausbildung zum Pferdewirt sollte sich schließlich irgendwann auszahlen. Ich bereitete erst die beiden Boxen vor, in denen die Fohlen stehen sollten, und um 9 rollte der Hänger auf den Hof. Else wohnte leider eine Stunde entfernt und konnte deswegen nicht kommen, aber der Fahrer half mir beim Ausladen und bald schon stand ich alleine mit den beiden Fohlen auf dem Hof. Langsam trudelten aber immer mehr Pferdebesitzer ein und ich durfte die beiden Fohlen durch die Stallgasse führen, in der sie viele neue Bekanntschaften machten. Die beiden freundeten sich auch sofort mit Marlon an, was mich sehr freute, und nach einiger Zeit durften sie in ihre Box.
      Am Nachmittag fuhr ich dann noch einmal zum Stall, um zu sehen, wie sich die beiden machten, und stellte sie raus auf die Weide zu den anderen Fohlen. Erst blieben die beiden dicht zusammen, aber langsam freundete sich Skyrim mit den anderen Jungpferden an und auch Bacardi traute sich. Nach einer halben Stunde tobten die beiden mit der Herde herum und rasten übers Gras. Ich ging zu Marlon in die Box, die auch schon ungeduldig auf ihren Weidegang wartete, und kratzte ihr erst die Hufe aus, bevor ich sie auf die Weide ließ.
      Heute war ein erfolgreicher Tag, denn die beiden Fohlen hatten sich super eingelebt und sich ebenfalls mit Marly befreundet!


      Ally Vollgestopfter Sonntag
      Es war Sonntag. Jeder andere würde ausschlafen und sich auf den nächsten Tag vorbereiten, denn Montag hieß entweder Schule oder wieder Arbeit. Für mich hieß Sonntag aber, so wie jeder andere Tag in der Woche, um 6 aufstehen und die Pferde füttern. 20 mal zwischen Box und Futterkammer hin und her rennen und das alles bis 7 fertig kriegen, denn um 8 sollten alle Pferde auf die zugehörigen Weiden. Grölend schleppte ich mich aus dem Haupthaus heraus am Büro entlang und begrüßte Colton, mein Mitbewohner und Stallbursche. Ich wunderte mich immer, wie er schon morgens um 6 so wach und fröhlich sein konnte, aber nachdem ich erfuhr, wie viel Kaffee er trank, wurde mir so einiges klar. Er begrüßte mich mit einem freundlichen "Hallo!" und schob mir eine Tasse Kaffee hin. Eigentlich hasste ich Kaffee, aber so oft wie ich früh aufstand, brauchte ich Koffein. Um fünf nach war die komplette Tasse leer und Colton machte sich auf den Weg in die Zuchtstallungen, während ich den langen Spaziergang bis zum großen Offenstall hinter mich brachte. Drei Eimer voller Futter schleppte ich schon hinter mir her und sobald ich die Stalltür öffnete und das Licht anmachte, riefen mir ein paar Pferde entgegen. "Ich hab Hunger!" "Ey S*hlampe, auch mal wieder da?" ... Nein, Scherz, sie wieherten nur, aber könnten sie reden, würden sie genau das sagen. Erst ging es zu Smarty Jones, der mich dankend anprustete, bevor er sein Müsli ins Maul stopfte, und danach zu Marly's Pluie, die neidisch zu Smarty herüber sah, bevor sie ihr eigenes Futter entdeckte. Dann bekam Skyrim seinen Müsli und ich musste neuen holen, bevor auch Bree und Cinn ihr Futter bekommen konnten. Dann stieg ich ins Auto und fuhr hinüber zur Fohlenweide, wo ich Bacardi, Siberia, Love, Bee, Badawi, Nanook und Unitato zusammen auf die große Weide ließ, nachdem sie ihr Futter bekommen hatten. Ich räumte dort im Stall ein wenig auf, bevor es zurück zum Hauptstall ging. Colton sattelte dort gerade Lucero und führte ihn zum Platz und ich entschied mich, Skyrim aus seinem Stall zu holen und ebenfalls zu satteln. Er war brav wie immer, nur ein wenig hibbelig, weil er bisher nur in der Box stand. Zusammen mit Colton ritt ich ihn ein paar Runden, und testete auch seine Dressurgrundlagen wieder aus. Zum Trocken reiten gingen wir eine kleine Runde um den Hof. Dann sattelte ich Marly's Pluie und Bree und ging mit den beiden Ausreiten. Erst auf Pluie und mit Bree als Handpferd, zurück ging es dann auf Bree und mit Pluie als Handpferd.
      Es war jetzt schon 14 Uhr und alle Pferde standen glücklich auf der Weide. Ich entschied mich, wieder zum Fohlenstall zu fahren, wo mich Nanook fröhlich begrüßte. Ich putzte ihn kurz und auch Siberia und Love durften eine kurze Striegelmassage bekommen. Colton kam um circa 15 Uhr herüber und wir nahmen Unitato und Bacardi auf einen kleinen Spaziergang zum See. Es war leider noch zu kalt, um die beiden ins Wasser zu lassen, sie tranken es aber fröhlich. Abends kam ich noch einmal wieder und putzte die Zuchtpferde mit Colton zusammen, dann kamen alle wieder in ihre Boxen mitsamt den Fohlen und ich konnte mich erschöpft in die Dusche stellen.



      Ally Ein langer Tag
      Das Gestüt lag keinen einzigen Tag still. Immer gab es etwas neues zu tun und jeden Tag stand ich mit einer neuen To-Do-Liste auf. Heute war auch keine Ausnahme: Die Boxen des Privatstalls mussten gemistet und der kleine Fohlenoffenstall ebenfalls abgeäppelt werden. Seufzend rollte ich mich aus dem Bett und machte mich an die Arbeit. Im Privatstall waren es nur zwei Boxen, da Nick schon ein paar gemistet hatte, um 8 Uhr ging es dann rüber zum kleinen Fohlenoffenstall. Um 9 fuhr ich dann zurück auf das Hauptgründstück, wo ich die Boxen der Saddlebreds im Zuchtstall mistete. Skyrim freute sich, mich wieder zu sehen, und ich bereitete im Zuchtstall kurz das Futter vor, schüttete es jedem in den Trog und ging dann in den Privatstall, wo alle auch ihr Futter bekamen. Dann ging es zurück zu den Fohlen - zum Glück war der Weg mit dem Auto sehr kurz - und auch die Jungpferde bekamen ihr Futter. Ich und Nick tauschten die Heuballen bei den beiden Fohlenoffenställen aus und Cadence holte Classic Cinnamon aus seiner Box. Um 11 war Hochbetrieb im Stall und langsam trudelten alle Reiter ein. Badawi wurde aus der Box geholt und longiert, Cadence ritt mit Classic Cinnamon auf dem Dressurplatz und Hayley ließ Bree erst laufen, sattelte sie dann und ritt zusammen mit Cadence auf dem Platz. Janina und Anne kümmerten sich um Bacardi und Nanook, die sich um ein wenig Zuwendung freuten, und ich holte mir Never Be und English Love Affair und ließ sie erst etwas laufen, ehe ich mit beiden eine kurze Runde um den Hof drehte. Wir besuchten ebenfalls das Hauptgrundstück und Never Be fand Gefallen an Bree, die am Putzplatz abgesattelt wurde. Dann ging es wieder zurück in den Offenstall und Siberia wurde etwas beschäftigt. Anne longierte dann Unitato und dann ging es im Zuchtstall auch langsam zu. Silenc Dream und Casablanca gingen auf den Platz, Season's Princess wurde longiert und ich schnappte mir Draugsa und drehte mit ihr draußen eine kleine Runde. Während Yanetha, Fine Frenzy und Laurencio ebenfalls bewegt wurden, holte ich Skyrim aus seiner Box und putzte ihn gründlich, ehe ich auch mit ihm nach draußen ging. Ich drehte allerdings eine etwas größere Runde mit ihm und wir gingen auch kurz am See vorbei. Um 16 Uhr wurde es etwas stiller im Stall und ich stellte alle Pferde auf die Weide.
      Um 22 Uhr wurde es sehr langsam dunkel und ich holte alle Pferde wieder rein. Ein paar der Privatpferde durften in den Offenstall, die meisten blieben allerdings in ihren Boxen. Schnaufend ließ ich mir um 23 Uhr ein Bad ein und um 24 Uhr lag ich schnarchend im Bett.
    • Floooh
      Kurzer Besuch bei den Fohlen
      Heute war es nach dem schweren Gewitter der letzten Tage endlich einmal wieder wolkenlos und warm draußen. Mein Weg führte mich am frühen Vormittag schnurstraks in Richtung Stallung. Wir hatten ein neues Jungpferd am Stall, namens Bacardi Mojito. Halbbruder von unserem Reitponyhengst Santino. Und man konnte wirklich sagen, sie ähnelten sich. Vom Charakter sowie der Fellfarbe. Ich hatte nicht besonders viel vor mit den Jungpferden. Nur noch einmal ein gemeinsamer Spaziergang, bei dem ich tatkräftige Unterstützung von Freunden bekam. Da die Pferde schon draußen auf der Wiese standen, begannen wir die Boxen von Elmo, Mojito, Lioness und Daydream fertig zu machen. Danach mischte ich noch schnell die Müslieimer und bereitete ebenso die Heunetze vor. Anschließend liefen wir bewaffnet mit Halfter und Strick zu den Weiden und fingen die 4 Jungspunde ein.

      Wie immer sahen alle 4 aus wie richtige Dreckspatzen, also dauerte es gefühlte Ewigkeiten bis sie endlich sauber waren. Dies war inzwischen unser 5. gemeinsamer SPaziergang, weshalb bereits eine kleine Routine eingekehrt war. SOmit war Mojito bestens aufgehoben als Neuling. Auch auf der Wiese hatten die 3 Jungpferde den Neuling bestens aufgenommen, was mich wirklich glücklich machte. Der Spaziergang lief auch wie erwartet entspannt ab. Bis auf einer gruseligen Tüte in einem Gebüsch, waren Elmo, Mojito, Day und Lio tiefenentspannt und genossen kurze Graspausen. Es war einfach unglaublich wie schnell sie "erwachsen" wurden. Besonders Day machte mich stolz. Sie war ein Ebenbild ihrer Mutter. Meine damalige absolute Lieblingsstute.

      Nach knapp einer Stunde waren wir wieder auf dem Gestüt angekommen und kratzten nochmals die zarten Hufe aus und brachten alle zurück auf die Wiese. Mit einem riesen Affenzahn sausten sie los und tollten gemeinsam bis zum Ende der Wiese und wieder zurück. Lange würde es wohl nicht mehr ganz so wild zugehen, schließlich mussten sie bald getrennt werden, damit auch der Ernst des Lebens beginnen konnte. Ich war wirklich gespannt.
    • Floooh
      September 2015

      Das Gestüt Porth Tyn würde wohl niemals einen ruhigen Tag erleben. Durch die angehende Zucht war viel Trubel auf dem Hof. Nicht nur weitere Neulinge waren angekommen, auch gab es positive Nachrichten für unsere Classic Pony Zucht. Wir hatten mit dem Körungssieg von Yoshi, unseren ersten Zuchthengst bekommen.

      Der Morgen began ruppig und stürmisch als eine Stallhilfe Sturm klingelte und mich gegen 7 Uhr aus dem Traum riss. Aufgeregt erzählte sie mir, dass sich unsere Zwerge selbstständig gemacht hatten. Nicht, dass es ständig vorkam - aber es war auch nichts ungewöhnliches mehr. Irgendwie schafften es die Strolche immer von ihren Paddocks abzuhauen. Glücklicherweise hatten wir genau aus diesem Grund ein Hoftor errichtet. Floriano und Cesar hatten wir recht schnell eingefangen bekommen, da sie so Futtergierig waren, dass eine einzelne Möhre genügte. Woezel dagegen machte sich einen heiden Spaß daraus, uns näher kommen zu lassen und dann in einem affenzahn davon zu galoppieren. Erst als er den Fluchtweg in die Scheune wählte, schafften wir es ihn einzukreisen und zu fangen. Stress und Aufregung am Morgen - Na klasse! Allerdings war ich nun wach und packte mich nur kurz in einen dickeren Pulli und half schließlich bei der Stallarbeit. Das englische Wetter zeigte sich wie immer von seiner "besten" Seite. Regnerisch, kalt und grau. Gähnend stapfte ich mit einer Schubkarre voll Heu erst einmal zu dem Shettypaddock und schaufelte ein wenig Heu in die Futterkrippe, welche gleich in Beschlag genommen wurde.

      Anschließend lief ich in die Stutenstallung und began mit dem Misten der Boxen. Eine nach der Anderen. His Lady Lous, Märchenerzählerins, Blondies und Royal's Daydreams Boxen waren bereits fertig. Somit arbeite ich mich weiter durch. Als auch die restlichen Boxen von fertig waren, schnaufte ich auf. Heute kamen einige meiner Turnierreiter und Reitbeteiligungen weshalb ich mich nicht groß um das Bewegen der Pferde kümmern musste. Schließlch hatte ich noch viel organisatorisches zutun. Da der Hof langsam für die Zucht zu klein wurde, planten wir erneut einen Umbau und eine Erweiterung der Boxen, sowie Reitplätze und Weiden. Nachdem ich im Anschluss, gemeinsam mit 3, beziehungsweise 6 helfenden Händen auch den Hengststall komplett durchgearbeitet hatte, bereitete ich das Futter für den nächsten Tag vor und stellte mit geschlossenen Decke in den Trog. Die Pferde waren bereits alle draußen und würden bis zum Abend dort bleiben.

      Nach einer Pause und einem ausgewogenen großem Frühstück, lief ich wieder zurück in den Stall. Ich schnappte mir Strick und Halfter und holte einen der Neuankömmlinge von der Weide. Chou. Sie war eine alte neue, wie man sagen konnte. Ich hatte sie als Fohlen großgezogen und mehrmals verkauft. Sie hatte eine wunderschöne Zeit in ihrem Zuhause aber musste umständehalber wieder abgegeben werden. Da konnte ich es mir nicht entgehen lassen, diese Schönheit zurück zuholen. Sie war vor einigen Tagen angekommen und hatte sich prächtig von der langen Fahrt erholt und bereits super eingelebt. In meiner alten Stute DéjàVu hatte sie ebenfalls eine altbekannte Freundin wiedergefunden. Sie mochten sich schon damals besonders gerne und hingen bis heute aneinander. Ausgiebig beschöftigte ich mich nun mit ihrer Fellpflege und striegelte mit kreisenden Bewegungen über ihr zartes Fell. Einen Ausritt wollte ich ihr erstmal noch nicht zumuten, da sie dazu trotz ihrer Gelassenheit noch nicht ganz angekommen war. Jedoch würd dieser die Tage garantiert folgen.

      Zurück auf der Wiese preschte sie gleich gemeinsam mit Deja und Ronja los und genoss den restlichen Tag ihre Freiheit. Und gerade als ich auch Foggy Dew, eine bezaubernde Anglo Araber Stute von der Wiese zum Spazieren gehen holte, kam auch schon einer der Reitbeteiligungen und nahm Kiona mit auf den Putzplatz. Sie arbeite wunderbar it der kleinen Scheckstute und hatte schon einige Turnierplatzierungen mit ihr geholt. Auch unsere neue Trakehnerstute Windrose sollte langsam wieder an die Arbeit kommen und gemeinsam mit Ronja in der Dressur zeigen was sie können. Für mich stand fest - Potenzial ist definitiv da.

      Am späten Nachmittag arbeite ich noch ein wenig mit den Hengsten. Mit Dynjandi machte ich einen ausgiebigen Ausritt durch den Wald und anschließenden Strandritt, Gregor durfte ein wenig Platzarbeit leisten und Santino, der junge Reitponyhengst wurde fleißig longiert. Alle anderen hatten sozusagen ihren freien Tag. Arbeiten musste niemand mehr wirklich. Gelegentlich kleine Spaziergänge mit den beiden Junghengsten Elmo und Baccardi oder dem Classic Hengst D'Artagnan waren geplant. Ansonsten genossen unsere Pferde die frische englische Luft und ließen ihre Seele auf der weitläufigen Wiese baumeln.

      Erst am Abend kamen alle Pferde wieder in ihre Boxen und bekamen ihr Abendessen. Es war manchmal doch sehr viel Action auf dem Hof, selbst wenn nichts weltbewegendes passierte. Ich war wirklich dankbar fleißige und vor Allem zuverlässige Stallhilfen zu haben, die stets für das Wohl der Pferde sorgten.
    • Sevannie
      Auf zu den Hengsten!
      Nachdem ich dann vorhin bei den Zwergen gewesen war, war nun, nach der Mittagspause, die andern Hengste und auch Wallache dran. Mit dem Hengstfohlen Bacardi Mojito hatte ich nicht allzu sehr vor. Ich wusste nicht wie weit Mia mit ihm ist und wollte auch nicht irgendwie dazwischen funken, also holte ich diesen nur aus der Box und putzte ihn gründlichst. Der neugierige Hengst spielte immer wieder mit dem Bändel meines Pullovers, so ermahnte ich ihn mehrfach und als er dann auch aufhörte gab es noch ein kleines Möhrchen. ,,Für dich geht's jetzt auf die Weide.'',murmelte ich schmunzelnd und putzte ihn fertig. Ich ließ ihn angebunden am Putzplatz stehen, ehe ich Elmo hinzu holte. Dieses Classicponyfohlen kannte ich bereits schon von einer Fohlenschau, wo ich ihn für Miri vorgestellt hatte. Auch er wurde gründlichst geputzt. Kurz knuddelte ich mit den Beiden noch, denn beide waren ja einfach zuckersüß, ehe ich sie dann zusammen auf die Fohlenweide brachte, wo sie sich erst einmal austoben dürfen. Nachher wenn ich mit den ausgewachsenen Pferden fertig war, würde ich sie wieder reinholen. Bevor es mit den anderen weiter ging, mistete ich jedoch schon einmal die Boxen der Fohlen und streute frisches Stroh wieder ein. Bevor ich mit zwei Pferden ausreiten wollte, stellte ich Dynjandi und Santino auf die Koppel. Die beiden Hengste wurden vorher natürlich auch noch gründlichst geschruppt, ehe sie dann auf der Weide los fetzten durften. Ich beobachtete das Schauspiel kurz noch, wie die beiden sich immer wieder gegeneinander aufspielten und miteinander spielten. Dabei lagen auch noch 3 Jahre zwischen ihnen. Nun denn weiter sollte es gehen..
      Als nächstes ging es mit D'Artagnan weiter, oder was für mich einfacher war: Tortie. Zusammen mit dem Rappscheckhengst und dem Fuchshengst Yoshi, wollte ich etwas im Gelände herum reiten. Ich holte beide Hengste heraus auf den Putzplatz und fing an diese zu putzen, zuerst Tortie dann Yoshi. Yoshi wollte ich als Handpferd nehmen und Tortie reiten, in der Hoffnung das die Beiden das auch mit sich machen ließen. Nach dem Putzen holte ich Sattel, Trense und Co. aus der Sattelkammer und legte die Ausrüstung Tortie an. Der Rappschecke blieb ruhig und entspannt, was für mich ja schon ein gutes Zeichen war. Yoshi beließ das Halfter an und bekam in den Ring eine Longe eingehakt. Als beide Pferde fertig waren und ich auch meinen Helm und meine Handschuhe an hatte, stieg ich in den Sattel und ritt mit beiden Hengsten vom Hof. Mit Yoshi gab es anfangs einige Startschwierigkeiten, doch die legten sich nach den ersten paar Metern wieder. Leider wurde die Zeit nur knapp und es begann schon etwas zu dämmern. Wir ritten insgesamt knapp eine Stunde im Gelände umher, Yoshi war irgendwann auch tiefenentspannt und tüdelte nur so neben uns her. Schritt, Trab und Galopp alles war dabei und meist gingen die Berge im Schritt oder Trab hinauf, den Galopp gab es bei kleineren Steigungen. Am Hof wieder angekommen, war es schon etwas düster. So beeilte ich mich mit dem Misten und brachte die Hengste in ihre Boxen, erst dort nahm ich ihnen die Ausrüstung ab und verschloss die Boxentüren. Ich brachte die Ausrüstung weg, ehe ich dann die beiden Fohlen von der Koppel holte. So nun hatte ich noch ein Pferd zu machen und das war Gregor. Diesen Oldenburgerhengst wollte ich nur etwas longieren, ehe er dann auch für heute ausgedient hatte. Ich holte den braunen Hengst aus seiner Box und band ihn am Putzplatz an, dort putzte ich ihn, ehe er dann einen Kappzaum angelegt bekam Ich hakte die Longe ein und machte ihm noch Gamaschen auf die Beine, danach ging es für uns beide in die Halle. Ich räumte die Stangen noch weg, ließ dabei den Hengst schon im Schritt etwas umher laufen. Nachdem die Stangen dann weg geräumt waren, schnappte ich mir Gregor wieder und hakte die Longe erneut ein. Ich ließ ihn noch fünf Minuten im Schritt um mich herum laufen, ehe ich dann anfing ihn traben zu lassen. Immer wieder übte ich den Schritt-Trab-Übergnag und nach eienr halben Stunde durfte er für volle fünf Minuten an jeder Seite laufen, ehe ich ihn dann wieder Schritt laufen ließ. Ich legte ihm die Decke über, da es mittlerweile draußen schon recht kalt war. Ich führte den Hengst in die Stallgasse, band ihn dort an und mistete rasch seine Box. Als die Box wieder neu eingestreut war, durfte der Hengst auch in diese und bekam noch die Decke ab. Jeder Hengst den ich heute gemacht hatte, einschließlich die drei Zwerge, bekam noch eine Möhre, ehe ich mich dann verabschiedete und wieder nach Hause fuhr.

      [4.544 Zeichen by Sevannie]
    • Gwen
      Ein Tag im Stall

      Der Morgen begann wie jeder andere, nur dieses Mal auf einem neuen Gestüt. Durch Zufall hatte ich eine Anzeige von Floh entdeckt und so hatte es mich auf das Gestüt Porth Tyn verschlagen. Für einen Tag brauchte sie eine verlässliche Aushilfe, denn Pferde konnte man nicht einen Tag alleine lassen. Aus diesem Grund hatte ich mich gemeldet, mit so kleinen Nebenjobs beschäftigte ich mich gerne und so sprang ich heute für sie. Mein Tag begann mit Füttern, dem Weidegang und dem Ausmisten. Danach ging es aber auch schon direkt weiter mit den Pferden und da begann ich bei den Hengsten und Wallachen. Floh hatte mir eine Liste da gelassen, bei welchen Pferden es wichtig war, dass sie bewegt wurden und wer heute ruhig frei haben konnte. Die beiden Hengstfohlen Bacardi Mojito und Elmo gehörten schon einmal zu denen, die ihren freuen Tag draußen verbringen durften. Dafür holte ich mir jedoch das DRP Santino von der Weide und machte den schicken Hengst zum Longieren fertig. Als nächstes stand Gregor auf den Plan. Den Guten durfte ich sogar reiten, da er mit einem tollen Gemüt ausgezeichnet war und so ging es für uns auf den Reitplatz. Da es heute noch sehr warm werden würde, machte ich nicht gar so viel. Die beiden Classic Ponys D'Artagnan und Yoshi ließ ich Freispringen. Natürlich nur niedrige Hindernisse, aber sie hatten sichtlich Spaß. Zu guter Letzt longierte ich noch Dynjandi und war dann mit der ersten Gruppe schon fertig.
      Da zur Mittagszeit die Sonne nur so auf uns nieder prasselte, schnappte ich mir die drei Zwerge Woezel, Cesar und Floriano. Zuerst putzte ich die drei Shettys und dann verkrümelte ich mich mit den drei auf eine nahegelegende Wiese in den Schatten, so dass sie zufrieden grasen konnten und ich meinen Mittagslunch zu mir nahm. Einen sehr großen Teil von Flohs Gestüt machten Stuten aus, davon hatte sie elf und die könnten unterschiedlicher nicht sein. Auch hier hatten die Kleinsten für heute frei. Dennoch schaute ich kurz bei ihnen vorbei. HGT's Royal Dream stand grasend in einer schattigen Ecke, während Little Lioness und Foggy Dew wild über die Weide tobten. Na die kamen ganz gut ohne mich klar. Auch frei hatte die rüstige Haflingerstute Blondie. So begann meine Arbeit erst bei His Lady Lou und Märchenerzählerin. Beide longierte ich nacheinander und entließ sie dann wieder auf die Weide. Mit der Scheckstute Kiona ging ich ein wenig spazieren, ehe ich laut Floh ihre Warmblutstute Silmpy's Ronja springen sollte. Wir nahmen nur kleinere Hindernisse, aber es machte der Stute sichtlich Spaß und die Gymnastizierung tat ihr auf jeden Fall gut. Chou und Windrose ließ ich ein wenig in der Halle laufen, großteils nur, um zu sehen, dass alles gut war. Meinen Abschluss bildete DéjàVu, welche ich auch longierte und dann war ich auch für heute schon fertig. Nun konnte ich eine Pause einlegen, ehe es zur Abendfütterung gehen würde und ich mich dann auf den Heimweg machen würde.​
    • Floooh
      Pflegebericht September '16

      Nachdem viel zu verspätet auch bei uns der Sommer angekommen war und sich bereits jetzt von der sonnigsten Seite zeigte, begann der Tag heute ebenso früh. Als ich die Stallung hinein ging, war meine Stallhilfe bereits dabei die Stuten auf die Wiese zu bringen. Unser Neuankömmling Chatana hatte sich bereits gut eingelebt und hatte in Chou eine Freundin gefunden. Unsere Stutenherde stand gemeinsam auf einer weiten Wiese direkt hinter dem Hauptstall. Als alle Stuten draußen standen, brachten wir gemeinsam die Hengste und die Minis auf die Weiden und begannen schließlich die Boxen zu misten. Nach und nach trudelten einige Reitbeteiligungen und Pfleger ein, welche sich auch einige Boxen vornahmen. Es herrschte also schon am frühen Morgen Hochbetrieb auf dem Gestüt.
      Da ich heute den ganzen Tag Zeit hatte ging ich am Mittag zu allererst zu den Verkaufspferden des Gestüts. Es hatten sich einige Interessenten angekündigt, daher sollten die Hübschen ein wenig hübsch gemacht werden. Nabiri, die kleine Lewitzer Stute war erst seit kurzem wieder hier, dennoch suchte sie wieder ein perfektes Zuhause auf Lebenszeit. Auch der freche Minihengst Cesar wurde ordentlich herausgeputzt und ging anschließend mit Floriano und Woezel ein wenig in die Führanlage, welche von einer Hilfe beaufsichtigt wurde. Ein weiteres Verkaufspferd war Elliot, ebenfalls ein Lewitzer. Er war bereits gekört und bereits für die Zucht eingesetzt. Elliot hatte bisher keine Anfragen und durfte somit seinen freien Tag genauso genießen wie D'Artagnan und Märchenerzählerin.
      Die ganzen Fohlen des Gestüts standen auf einem seperaten Weidestück bei den Stuten und tobten wild miteinander rum. Das Gestüt hatte zur Zeit 8 Fohlen. Royal's Daydream, ein Fohlen einer ehemaligen sehr erfolgreichen Stute, Elmo, ebenfalls ein eigenes gezogenes Fohlen von DéjàVu, Bacardi Mojito, Applaus, Cruel Twist of Fate, Foggy Dew, Nabiri und Little Lioness. Die Fohlen hatten alle ein festes Ritual. Am Morgen bekamen alle ihr Müsli, anschließend wurden sie wie alle anderen Pferde auch auf die Weide gebracht und Mittags in die Halle. Je nachdem wer sich mit ihnen beschäftigte absolvierte mit ihnen ein spielerisches Schrecktraining mit Flatterbändern, Reifen, Schirme etc. Wir hatten mit dieser Methode bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Unsere Pferde waren schrecklos und absolut Geländetauglich.
      Es war inzwischen früher Nachmittag als ich an das Arbeiten der Pferde kam. Zuerst schnappte ich mir gemeinsam mit einer Freundin die beiden Stuten Blondie und Ronja und putzten diese gründlich, bevor wir sie auftrensten und eine gemütliche Runde ins Gelände gingen. Blondie war mit ihren 27 Jahren noch topfit aber aufgrund einer alten Sehnenverletzung bereits in Rente. Ronja dagegen war vom Gemüt einfach eine sehr ruhige sodass die dem langsamen Tempo der Haflingerstute gerne folgte. Um Blondie nicht zu über anstrengen liefen wir nur die kleinere Runde, die allerdings auch schon 30min dauerte. Am Hof wieder angekommen, spritzten wir den Stuten noch die Beine mit kaltem Wasser ab und reichten beiden eine Möhre, ehe sie zurück auf die Weide durften und sich dort erst einmal ausgiebig wälzten.
      Der nächste Kandidat war Gregor. Seine Reitbeteiligung hatte abgesagt also übernahm ich heute die Reitstunde mit ihm. Auch Windrose nahm an dieser teil. Die Reitstunde begann mit einer Aufwärmphase im Schritt und vielen Schlangenlinien, anschließend bestehend aus Schritt-Trab Wechsel. Um den Pferden dieses typische Abteilungsreiten ja nicht anzugewöhnen überließ uns der Reitlehrer relativ viel Freiheit war Bahnfiguren anging. Er bestimmte lediglich das Tempo und korrigierte ab und zu Fehler, sowie wenn wir zu häufig auf der ganzen Bahn ritten. Auch als später das Mädchen, welches sich um die Stute DéjàVu kümmerte in die Halle eintritt, funktinierte alles bestens. Gregor machte sich immer besser und lernte schnell. Auch Windrose schien Spaß an der Arbeit zu haben. Die Halle hatte an der nördlichen kurzen Seite ein langes Fenster von dem man hinausschauen konnte - vorrausgesetzt man sitzt nicht auf einem Pony wie Déjà es war. Draußen war Santino auf dem Springplatz und war fleißig am trainieren. Es war wieder Turniersaison für ihn. Seine Trainerin teilte aber regelmäßig mit wie wunderbar er mitmachte und nur am Wassergraben noch etwas üben musste. Dieser war dann doch noch manchmal etwas gruselig, sodass die Sprünge nicht perfekt saßen. Das war auch seine größte Schwierigkeit im Military. Was jedoch seltsam war, da er im Gelände sehr gerne schwimmen ging.
      Zu guter Letzt erwartete mich heute noch eine kleine Überraschung. Vor langer Zeit hatte ihc mich schweren Herzens von meinen Andalusierhengsten trennen müssen, doch als ich sah wie ein dunkelroter Pickup mit Hänger auf den Hof rollte und ein sehr bekanntes Wiehern ertönte, konnte ich mir meine Tränen nicht zuruck halten. Suger war einer der verkauften Andalusier.. Eine Freundin hatte wohl mitbekommen, dass er wieder ein neues Zuhause suchte und hatte die Initiative ergriffen und ihn zuruck geholt. Schnell bereitete ich eine Box vor und knnuddelte den Hengst einmal kräftig durch, ehe er auf einen großen Paddock kam um sich nochmal die Beine vertreten zu können. Damit ich hatte ich heute absolut nicht mehr gerechnet.
      Es war inzwischen Abend als die Pferde wieder draußen standen und ihren Feierabend genossen. Nur Kiona, Yoshi und Lady Lou wurden heute noch nicht bewegt, obwohl es eigentlich so sein sollte.. Ich war allerdings von der Arbeit heute und dem sehr warmen Wetter fix und fertig, weshalb ich mich entschied die 3 am nächsten Tag erst zu reiten. Schnell bereitete ich noch das Abendessen der Vierbeiner vor und schüttete es schon einmal in die Eimer, damit sie sofort essen konnten, wenn sie in wenigen Stunden zurück in die Box kamen. Dann machte auch ich mich daran mein eigenes Abendessen, welches ich mir wohl ebenso verdient hatte, zu machen.
    • Snoopy
      Ein wundervoller Tag bei Floooh!
      Sammelpflegi alle Pferde

      Heute war ich bei meiner Freundin Floooh zu Besuch, da sie mich bat ein wenig mit den Pferden unter die Arme zu greifen. Dies tat ich natürlich super gerne. Also führte sie mich kurzerhand herum und ich sah mir alles genau an, ehe ich mit der Arbeit beginnen würde. Von der Weide holte zum Glück immer ein Stallarbeiter von Floooh, sodass ich mich nicht immer um das Kümmern musste.

      Daher sah ich mich kurz um und entdeckte ein mir alt bekanntes Gesicht, Chatana, ich grüßte sie mit einem Leckerli und holte sie darauf gleich heraus. Da band ich sie fest und nahm mir den Striegel mit dem ich das Fell reinigte, ehe ich mir den Hufkratzer schnappte, alle Hufe säuberte und dann das Langhaar kämmte. Nun legte ich ihr Sattel und Trense an und brachte sie zum Reitplatz, dort begann ich den Falben warm zu reiten und dann ein paar Bahnfiguren zu üben. Wir brauchten nicht lange und waren schnell fertig, sodass ich sie absatteln und abtrensen konnte, dann brachte ich sie auf die Weide. Weiter ging es nun mit Chou, einer Quarter Horse Stute, welche ich von der Box holte und sie zu putzen begann, ich striegelte ihr Fell, säuberte die Hufe und kämmte das verzwirbelte Langhaar. Sie stammte von einem wundervollen Hengst ab, von den man nur träumen konnte, weswegen ich sie auch gleich mal am Reitplatz 'Probieren' wollte. Also legte ich ihr die Westernausrüstung an und ging zum Platz. Wir ritten verschiedene Figuren und machten typische 'Westerndinge', sodass ich bald aufhörte und ihr die Ausrüstung abmachte, damit ich sie auf die Weide bringen konnte. Weiter ging es mit einer Deutschen Rasse, nämlich der Stute Windrose die ein Trakehner war. Die Stute musste ich von der Weide holen, da sie schon dort stand, zum Glück dauerte es nicht lang und ich hatte sie, sodass die Pflege beginnen konnte. Somit striegelte ich ihr dreckiges Fell, säuberte die steinigen Hufe und kämmte das Wirre Langhaar. Danach, legte ich ihre Ausrüstung an und begann ein wenig mit den Bahnfiguren, wo ich sichtlich merkte das die Stute etwas eigenwilliger und sturer war als die anderen. Zum Glück kam ich mit sowas klar und steckte mich schnell als Boss bei uns beiden dar. Somit konnte das Training auch mäßig entspannt laufen. Nachdem Training stellte ich sie dann getrockneter- und geputzerweise in die Box. Weiter ging es nach einem kurzen Schluck frischen Mineralwasser. Diesmal war was kleines oder eher gesagt junges an der Reihe. Nämlich das Fohlen Foggy Dew ein Anglo Araber, was man nicht sofort erkannte aber am Charakter merkte. Ich musste sie zum Glück nur aus der Box hole, weshalb ich sie nachher auf die Weide bringen würde. Doch zuerst wurde sie etwas geputzt, damit sie schließlich gut aussah und wir ein wenig Probearbeit ohne Dreck machen können. Also begann ich den Staub aus dem Fell zu putzen, bevor ich mit den Hufen weiter machte und das Langhaar frisch machte. Dann ging ich auf den Reitplatz, wo ich ein paar typische Fohlenübungen machte, ehe ich die Stute auf die Weide zum Toben brachte. DéjàVu war das nächste Pferd welches ich aus der Box holte und erstmal putzte. Somit Striegelte ich das Fell, kämmte das Langhaar und säuberte die Hufe aus. Dann schnappte ich mir Sattel und Trense und begann mit ein wenig Reiten. Das begann mit ein paar Bahnfiguren und endete mit ein paar kleinen Stangenübungen. Danach brachte ich das Classicpony auf die Weide und räumte auf. Nun ging es mit dem nächsten Pferd weiter, welches sich Slimpy's Ronja nannte. Sie war eine Trakehnerstute und Dressur begabt, also wusste ich was ich dann tat, doch vorher musste ich das Pferd pflegen. Das Striegeln war das erste was passierte, ehe die Hufe kamen und dann das Langhaar. Als das passiert war, ging es weiter mit dem Satteln und Trensen, ehe wir auf den Platz gingen und mit dem Training begannen. Wir übten ein paar Dressurfiguren und ich ritt am Ende die Stute erstmal Trocken, ehe ich die Stute auf die Weide brachte. Kiona ein buntes Scheckentier, war das nächste Pferd in der Runde, welches ich Putzen und Bewegen musste. Also begann ich mit der Fellpflege, säuberte ihre Hufe und kämmte das Wirre Langhaar, ehe ich sie sattelte und trenste. Sie wollte ein wenig Spielen, was ich mit ihr auf dem Platz auch tat. Wir machten einen kleinen Spaßparcours um die junge Dame etwas auszupowern, ehe ich sie am ende absattelte und auf die Weide brachte. Weiter ging es mit der schönen Märchenerzählerin, eine süße Scheckenstute mit viel weiß und wenig Fuchs. Zufrieden begann ich mit der Fellpflege, wo ich erstmal alles gründlich striegelte und dann die Hufe säuberte, ehe das Langhaar an die Reihe kam und ich die Stute zum Longieren auf den platz holte, wo wir nach einer halben Stunde aufhörten und ich die Stute auf die Weide brachte. Weiter ging es nun mit Little Lioness, wieder einem kleinen Fohlen, wo ich zuerst mit der Pflege begann. Diese war das Striegeln was eine Weile dauerte, dann säuberte ich ihre Hufe und begann das Langhaar zu kämmen. Dann brachte ich die Stute zum Roundpen, wo wir ein paar einfache Lernübungen machten. Die Stute wollte die ganze Zeit schmusen und war immer nah bei mir. Machte ich natürlich mit ihr ein wenig aber nicht zu lange, weswegen ich sie bald in ihre Box brachte und weiter machte. His Lady Lou eine mir schon gut bekannte Stute, ich fand sie immer schon interessant und fand es super mal mit ihr zu arbeiten. Doch erstmal musste die Pflege erfolgen, wo ich mit dem Striegeln des Felles begann und dann die Mähne kämmte. Man merkte schnell das sie ziemlich zickig war und gerne testete. Ich ließ mich aber nicht stören und putzte sie sauber, dann bekam sie Sattel und Trense angelegt und ich ging zum Platz und begann mit ein paar Bodenübungen. Es war ein kleiner Kampf zwischen mir und der Stute, doch legte sich langsam als sie merkte, das nichts wirklich bei mir durchgeht. Wir machten noch ein wenig weiter und hörten dann bald auf, da sie ziemlich kaputt vom Training war, also stellte ich sie wieder in ihre Box und tätschelte den Hals zum Abschied. Nun kam HGT's Royal's Daydream an die Reihe, bei dem Namen denkt man nicht sofort an eine Stute aber es war eine. Sie war Braun und eine Hannoveranerdame. Die Dame war ziemlich eigensinnig und etwas komplizierter, doch ich ritt sie ja nicht da sie noch ein Fohlen war. Also ging es um die Fellpflege, die Hufpflege und dann anschließend das Langhaar. Als sie sauber war, brachte ich sie auf die Weide, wo sie herum toben konnte, da sie ziemlich kaputt heute aussah und sich auch auf der Weide entspannt in die Sonne stellte. Nun kam Blondie, Miris Liebling, sie war auch besonders hübsch auch wenn ich nicht der Fan von Haflingern war aber sie war zum Anbeißen. Die alte Dame putzte ich heute nur und hatte einen Spaziergang vor. Somit begann ich das Fell des Lichtfuches zu säubern und machte anschließend weiter mit den Hufen. Zuguterletzt kam dann das Langhaar an die Reihe. Zufrieden mit dem Ergebnis von dem sauberen Pferd, legte ich das Halfter an und ging eine Runde mit dem Haflinger spazieren.
      Nun kamen die Zwerge an die Reihe, zuerst Woezel auch einer der Lieblinge von Miri. Der Kleine wieherte mir schon von der Weide entgegen obwohl er mich nicht so gut kannte, er wusste wohl das es un heißt runter und sauber werden. Zumindestens dachte ich mir das noch vor 30 Minuten Einfangzeit. Wo ich nur noch froh war, als ich ihn hatte und am Putzplatz festband. Dort begann ich auch schon meine Tortour mit allen drei 'Pflegeabteilen'. Also ging das Striegeln los, gefolgt von Langhaar und am Schluss die Hufe. Dann übten wir ein wenig auf dem Reitplatz Zirkuslektionen, natürlich nur die die er schon halbwegs kannte. Dannach brachte ich den kleinen dunkeln Mini in seine Box und machte mit dem nächsten Shetty weiter. Dann kam ein wuscheliger Hengst namens Cesar, denn ich aus der Box holte und erstmal gründlich striegelte, das Langhaar bändigte und anschließend die Hufe nach ein paar sturen Momenten des Hengstes sauber hatte. Mit dem kleinen würde ich nicht viel machen, außer vielleicht ein wenig Springen lassen, damit er sich abreagieren würde. Er folgte mir relativ brav und tobte ziemlich im Round-Pen herum, während er sprang und durch die Gegend jagte. Er war bald etwas ausgepowert und ich konnte den nun enspannteren Mini auf die Weide bringen, wo er sich natürlich weltzen musste. Männer... Nun kam Floriano, der dritte im Bunde. Er soweit ich weiß war ein kleiner Springer, weswegen ich wohl das un Angriff nehmen würde, doch vorher wurde der Schecke erstmal rundum gesäubert. Hufe, Langhaar und Fell waren in Kürze wieder in Ordnung sodass ich mit dem Springen weiter machen konnte. Er machte fleißig mit und ich forderte ihn ein wenig, machte aber bald Ende, da er ja dich schon ein paar Jahre auf den Buckel hatte. Zur Entspannung durfte Flori auf die Weide, während ich eine kleine Pause einlegte und was aß.
      Slush ein richtig schicker Criollohengst war an der Reihe. Ich holte ihn von der Weide und begann sein Fell zu striegeln, ehe ich mit der Hufpflege weiter machte. Zuletzt kam das Langhaar welches ich gründlich kämmte und anschließend seine Ausrüstung für Dressur anlegte. Dann ging es auf den Platz zum üben und trainieren von Bahnfiguren und der Piaffe. Er arbeitete fleißig mit und ich brachte den dunklen Kerl anschließend in seine Box. Sugar ein Andalusierhengst, war der nächste. Der Schimmel war recht sauber aber dennoch kümmerte ich mich nochmal um das Genaue. Also pflegte ich sein Fell, bis es seidig glänzte, kratze und putzte die Hufen aus und kämmte dann das lange Langhaar, welches ich anschließend zu einem Zopf band. Dann legte ich ihn Sattel und Trense an und ritt ein wenig auf dem Platz, ehe wir nach ca. 20 Minuten aufhörten und ich ihn samt Weidendecke auf die Koppel stellte. Nun kam ein hübscher Reitponyhengst, den ich ja richtig zucker schon von Anfang an fand, nämlich Bacardi Mojito. Der Braunfalbe war ziemlich neugierig und machte sofort mit, bei dem was ich machen wollte. Also begann ich mit der Fellpflege und Striegelte den Guten und säuberte seine Hufe. Nun kämmte ich sein wenig da seiendes Langhaar und führte den Hengst zum Platz, dort übten wir ein wenig Bodenarbeit, ehe ich ihn zufrieden auf die Weide stellte. D'Artagnan ein süßer Rappschecke war nun dran und ich begann mit dem Fell, bis es sauber war, machte weiter mit den Hufen und kümmerte mich anschließend um das Langhaar. Dann legte ich ihn Ausrüstung an und trainierte ein wenig auf dem Reitplatz. Wir machten nicht lange und bald konnte ich den Guten die Ausrüstung ablegen und auf die Weide stellen. Elmo ein schnuckeliger Fuchsschecke war der nächste, also holte ich ihn von der Weide, kämmte sein kleines Langhaar und säuberte die Hufen, ehe ich mit ihm auf den Reitplatz ging und ein paar kleinen Stangenübungen machte. Dann kam er auf die Weide und ich machte weiter. Yoshi, ein mir auch sehr bekanntes süßes Pony, der verschmuste Kerl ist immer wundervoll zu reiten, weshalb ich mich schnell beeilte beim Putzen und das Fell schnell gestriegelt war, das Haar gekämmt war und die Hufe sauber. Dann legte ich ihm seine Ausrüstung an und ging zum Platz, stieg auf und ritt ihn warm. Wir übten ein paar Bahnfiguren und machten bald Schluss, da ich ja noch weitere Pferde hatte. Also brachte ich ihn zurück zum Putzplatz und legte die Ausrüstung ab, ehe ich ihn auf die Weide brachte und weiter machte. Gregor ein Oldenburger, von dem ich auch schon öfter was gehört habe war der nächste nun. Also holte ich ihn aus der Box, säuberte sein Fell, kratzte seine Hufe und kämmte sein Langhaar durch. Dann Legte ich ihn seine Ausrüstung an und brachte ihn zum Reitplatz, dort stieg ich auf und begann mit ein paar einfachen Bahnfiguren, ehe wir ein paar Dressurlektionen durchnehmen. Der Braune war angenehm zu reiten, sodass ich gar nicht runter wollte aber musste. Doch es war nun mal so, also nahm ich die Ausrüstung ab und brachte ihn in seine Box. Pünktlich zur Abenddämmerung war das letzte Pony dran, was ich von der Weide holte und mit der Pflege begann. Santino war ein Reitponyhengst der gelassenen Art und ziemlich gutmütig, weswegen ich schnell mit der Fellpflege begann, dann weiter machte mit den Hufen und zuguterletzt sein Langhaar kämmte. Den jungen Kerl bewegte ich nun nicht mehr, da es ja schon spät war und er eh die meiste Zeit auf der Weide stand.

      Somit half ich den Stallarbeitern noch bei den letzten Pferden und fegte die Stallgasse, ehe ich mit Miri zufrieden einen warmen Kakao trank und wir uns ein wenig vor dem knisternden Ofen wärmten. Sie lud mich ein bei Ihr zu Schlafen, als Dankeschön und nicht den Stress zum losfahren, was ich natürlich gerne annahm und wir noch einen Pferdefilm zusammen sahen.

      12672. Zeichen
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    ~ Wallache & Hengste ~
    Hochgeladen von:
    Floooh
    Datum:
    4 Juli 2015
    Klicks:
    1.035
    Kommentare:
    14

    EXIF Data

    File Size:
    111,5 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    600px
    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Bacardi Mojito
    Rufname: Mo
    ----------------------
    Abstammung
    Von:
    Baccardi / 100% Deutsches Reitpony
    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt


    Aus der: Zauberhaft / 100% Deutsches Reitpony
    Von: Kronjuwel
    Aus der: Unbekannt


    Geboren: 2014
    ------------------------------------------
    Aussehen
    Rasse:
    Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Hengst
    Fell: Braunfalbe
    Langhaar: Schwarz
    Abzeichen: Blesse, v.r. Socke, v.l. Socke, h.l. Stiefel, h.r. Stiefel
    Stockmaß: Wird ca. 1,46m
    -----------------------------
    Charakterbeschreibung
    Charakter:
    ruhig, aktiv, neugierig
    Beschreibung: Bacardi ist noch ein sehr junges Fohlen und sein Charakter entwickelt sich stetig. Derzeit ist er noch das typische Fohlen: viel zu neugierig und sehr stürmisch. Aber von seinen ganzen Freunden ist er definitiv der ruhigste. Faul ist er aber keineswegs, er ist sehr lernwillig und aufmerksam. Bodenarbeit findet er sehr lustig und achtet sehr genau auf die Körpersprache des Menschen. Er vertraut eigentlich auch fast jedem, der ihm ein Leckerli entgegen streckt, findet einen stetigen wechsel aber auch unangenehm. Putzen und führen lässt er sich problemlos und auch beim Hufschmied und Tierarzt ist er sehr ruhig.
    Rang: Normal
    ------------------------------------
    Besitzerdaten
    Besitzer:
    Floooh
    Vorbesitzer: Ally
    Ersteller: flairi
    VKR: flairi

    Gekauft am: 04.07.2015
    --------------------------------
    Qualifikationen
    Springen:
    E
    Military: E
    Dressur: E
    Western: E
    Galopprennen: E
    Distanz: E
    Fahren: E

    Eingeritten: Nein
    Eingefahren: Nein
    Reitstil: Englisch
    ----------------------------------
    Zuchtdaten
    Geschlecht:
    Hengst
    Rasse: Deutsches Reitpony/ 100%
    Typ: Pony
    Gekört: Nein
    Zuchteinstellung: //
    Nachkommen: //
    Schleife: //
    ------------------------------
    Restliche Informationen
    Zustand:
    Sehr gut
    Tierarzt: //
    Letzter Besuch: //
    Zustand: Sehr gut
    Hufschmied: //
    Letzter Besuch: //

    Reitbeteiligung: //​