1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Cooper

| Aywy ♀| A-Araber | 10p. |

| Aywy ♀| A-Araber | 10p. |
Cooper, 29 Mai 2018
Bracelet und Flair gefällt das.
    • Cooper
      Fohlenzeit

      [​IMG]
      10.01.16

      Pflegebericht
      Aywy | Light up Hell | Nour
      Erneut trafen drei neue Pferde ein, diesmal aber Fohlen. Sie trugen die Namen Nour, ein Berber, Light up Hell, ein Englisches Vollblut und Aywy, ebenfalls ein Englisches Vollblut. Simon musste mir schon gar nicht mehr sagen das ich viel zu viele Pferde gekauft hatte, denn mittlerweile merkte das auch unser Geldbeutel. Die Equine Klinik lief gut und ich hatte viele Aufträge, auch im privaten. Aber trotzdem konnte das alles nicht die Pflege, Unterhalts, Hufschmied und Trainingskosten decken. Simon arbeitete selbstständig als Bauzeichner, was in Kanada gut ankam, dieses Geld konnte uns den Monat davor retten.
      "Wir müssen uns von einigen trennen!. Oder welche verkaufen!" sagte Simon in einem harschen Ton. "Was soll ich denn machen?, wir sind noch im Aufbau einer Zucht, da ist jeden Pferd wichtig, vor allem die Fohlen. Außerdem wird Rachel bald zu uns ziehen. Die Hufschmiedkosten fallen dadurch weg. Es wird schon alles klappen" sagte ich zum ihm. Er nahm mich in den Arm und küsste mir auch die Stirn. "Klar schaffen wir das".
      Ich ging in den Fohlenstall um nach den beiden zu sehen. Es war sehr warm im Stall, wärmer wie in den anderen Ställen, da wir zum einen den Fohlenstall mit Absicht immer was wärmer hielten und dann auch noch einige Wärmelichter an waren.
      Ich öffnete die obere Seite der Boxentür und schaute nach Nour. Da es schon spät war, war er natürlich schon am dösen und hatte, oder wollte, mich nicht bermekt haben. Aywy, die jüngste im Stall war auch schon längst eingeschlafen. Ich hatte das Licht am Anfang auf eine angenehme Dämmung gestellt, damit die Fohlen die schon am schlafen waren, das auch weiterhin machen konnten. Light hingegen freute sich über mein leckeres Mitbringsel und fraß den grünen Apfel sofort auf. Ich streichelte ihn noch etwas und flocht ihm einen kleinen Tunierzopf aus seinem gewaltigen Schopf. Es gefiel ihm aber nicht und ich machte ihn wieder raus."Gute Nacht" sagte ich und lief zum Haus, wo Simon durch den Schnee latschend, entgegen kam.

      Pferd wurde bei Veija gepflegt!

      Jungpferdetreffen
      © Gwen | 16.088 Zeichen

      Es war früh am Morgen, als ich schon auf Townsend Acres rumwuselte. Mein letzter Kurs war nun doch schon zeitbedingt ein Weilchen her und dementsprechend war ich noch aufgeregter als sonst, wenn das denn überhaupt noch ging. Dabei fand heute „nur“ das Jungpferdetreffen statt, also eine eigentlich recht entspannte Veranstaltung und trotzdem war ich gestresst.
      Die Boxen für die Pferde und die Zimmer für die Gäste waren bereits hergerichtet. Damit ich auf jedes Pärchen eingehen konnte, kamen dieses Mal lediglich vier Pferdemenschen zu uns. Außerdem nahm auch Elisa am Treffen teil. Das war für mich eine gute Reflektion meiner Veranstaltung, wenn ich direkt das Feedback von meiner Mitstreiterin erhielt.
      Da ich noch etwas Zeit hatte, ehe dann alle eintrudeln würden, wollte ich schon einmal unseren Seminarraum für die spätere Besprechung herrichten. Jeden Pferdebesitzer erwartete eine liebevoll hergerichtete Mappe, zugeschnitten auf sein Pferd und dazu auch eine kleine Süßigkeit und natürlich ein Glas und eine Flasche Wasser. Somit war man komplett versorgt. Für die Besprechung hatte ich auch eine Powerpointpräsentation hergerichtet, so hatten wir alle alles auf einen Blick.
      Es war bereits früher Nachmittag und allmählich kamen auch unsere Gäste. Zuerst traf Occulta ein, welche den langen Weg von England zu uns gereist war. Ich begrüßte sie herzlich und lotste sie auf den Parkplatz des Gestüts. Dort half ich ihr beim Ausladen des jungen Pferdes. Der Parkplatz lag direkt hinter dem Stall, so dass die Pferde schnell dort waren, wo sie hingehörten.
      Occulta hatte natürlich ein englisches Vollblut mitgebracht. Miss Moneypenny hieß die Hübsche und war auch charakterlich sehr angenehm im Umgang. Natürlich war sie sehr aufgeregt, als sie aus dem Hänger stieg und schaute sich erst einmal um. Da es auch noch sehr ruhig war, ging ich gemeinsam mit Occulta zum Reitplatz, wo sich Penny erst einmal die Beine vertreten durfte und Dampf ablassen konnte.
      Danach zeigte ich ihr noch die Box für die Stute. Die Box war groß und geräumig und verfügte über einen Paddock. Alles wurde von Penny genauestens unter die Lupe genommen, ehe auch schon das Heunetz an der Reihe war. Da das Pferd nun versorgt war, zeigte ich Occulta noch ihr Zimmer. Da es dieses Mal nur vier Gäste waren, hatte jeder ein Einzelzimmer erhalten, welche wir liebevoll hergerichtet hatten.
      Occulta ließ ich nun erst einmal alleine, denn ich sah bereits den nächsten Hänger auf das Gestüt fahren. „17 Uhr ist Besprechung unten im Saal!“, rief ich ihr noch zu und verschwand dann wieder nach draußen, um Cooper in Empfang zu nehmen. Sie wirkte etwas aufgeregter, allerdings hatte sie, im Gegensatz zu Occulta, auch noch nie an einem unserer Kurse teilgenommen.
      Auch ihr zeigte erst einmal den Parkplatz und half ihr dann beim Ausladen von Aywy, ebenfalls eine Vollblutstute. Sie wirkte sehr zurückhaltend und versteckte sich vorzugsweise hinter Cooper. Dementsprechend ließ ich das Austoben auf dem Platz ausfallen und zeigte direkt die frisch hergemachte Box. Die schien Aywy auch schon mehr anzusprechen und sie schien sich in den vier Wänden wohlzufühlen.
      Auch Cooper zeigte ich den Weg zu Gästehaus und ihr Zimmer für dieses Wochenende. Danach ging es für mich wieder hinunter, denn mit einem Schwung trafen nun noch Eddi und Annabell ein. Zu meinem Glück kam aber auch gerade Elisa des Weges und nahm mir direkt Eddi ab. Mit ihr hatte sie bestimmt sowieso wieder genügend zu besprechen, da konnte sie ihr dann auch direkt die Box für Acariya zeigen und das Gästezimmer.
      Dementsprechend konnte ich mich in aller Ruhe um Bella und ihre Isländerstute Blaer kümmern. Blaer war erst drei, aber meines Wissens eine der ältesten in dieser Jungpferderunde. Bella hatte auch schon feste Pläne für ihre Stute und wollte das Jungpferdetreffen gerne genau dafür nutzen. Auch ihr zeigte ich die Box und dann ihr Gästezimmer.
      Inzwischen war auch nicht mehr sonderlich viel Zeit bis zur Besprechung, weshalb ich mich darauf schon einmal vorbereitete. Denn pünktlich 17 Uhr saßen alle an dem für sie vorgesehenen Platz und stöberten neugierig in den Mappen herum. Mit einem leichten Räuspern machte ich auf mich aufmerksam und besprach mit meiner Gruppe den Ablauf des kommenden Wochenendes.
      Mit den Fragen am Ende und noch ein wenig Small-Talk machten wir so auch gut die Stunde bis zum Abendessen voll. Somit ging es dann auch direkt für alle in den Essenssaal. Heute gab es Kartoffelgratin und als Nachtisch zu den sommerlichen Temperaturen Obstsalat. Für alle, die Lust hatten, stand zum Abend dann auch noch ein kleiner Spaziergang mit den Pferden über das Gestüt an.
      Tatsächlich trafen gegen halb acht auch alle am Stall ein und machten ihre Jungpferde fertig. So konnten sich alle noch einmal die Beine vertreten und Kontakte knüpfen. Um die Pferde nicht zu sehr zu überfordern, gingen wir nur eine größere Runde um das Gestüt, so dass wir immer in der Nähe blieben und jederzeit umkehren konnten.
      Dann wurde es auch bei uns ruhiger. Alle zogen sich zurück und bereiteten sich für den morgigen Tag 3vor. Dieser würde vor allem dem eigentlichen Jungpferdetreffen dienen. Heute hatten erst einmal alle ankommen und sich ausruhen dürfen und so würden wir uns morgen bei alter Frische wiedersehen.

      Der zweite Tag begann ganz entspannt mit einem üppigen Frühstück – sowohl für die Zwei- als auch die Vierbeiner. Am Vormittag sollte dann die erste Trainingseinheit stattfinden. Diese hatte ich etwas entspannter angesetzt, denn ich wollte die Paare erst einmal kennenlernen, ehe ich großartig mit der Arbeit begann.
      Die Jungpferde hatten die Nacht in ihren Boxen bestens überstanden und wirkten allesamt sehr entspannt. Man sah ihnen an, dass sie von erfahrenen Pferdemenschen stammten, die schon ab dem Fohlenalter auf eine gute Ausbildung achteten. Während wir uns nach und nach im Stall versammelten und die Pferde putzten, unterhielt ich mich mit jedem einmal.
      Grundsätzlich wollte ich gerne wissen, wie die Reise hierher verlaufen war. Fast alle kamen von weit her, lediglich Cooper hatte es selbst nach Kanada verschlagen. Somit hatte sie den kürzesten Weg gehabt. Aber anscheinend hatte es bei niemanden Probleme gegeben. Die Jungpferde kannten das Hängerfahren und auch die Überreise per Schiff oder Flugzeug hatte keins gestört.
      Ich hatte also eine bereits erfahrene und entspannte Gruppe. Somit plante ich für unsere erste Trainingseinheit, welche von zehn Uhr bis circa halb zwölf andauern sollte, doch schon etwas mehr ein. Während alle noch putzten, verschwand ich bereits in die Halle und baute klare Stationen auf, so dass wir untereinander gut kommunizieren konnten und sich keiner in die Quere kam.
      Ich baute den Kurs wie einen Zirkel auf, so dass an jeder Station immer ein Paar war und an der jeweiligen Übung arbeiten konnte und von mir Tipps erhielt. Dann wurde so oft gewechselt, bis jeder überall einmal gewesen war. Bei fünf Teilnehmern gab es also auch fünf Stationen.
      Als alle in der Halle angekommen waren, erklärte ich ihnen genau dieses Prinzip und dann gingen wir kurz nacheinander die Stationen durch. „Station eins ist recht simpel. Ihr sollt euer Jungpferd durch die Stangengasse führen und an den Markierungen anhalten. Dabei soll euer Pferd wirklich stillstehen ohne zu Zappeln. Außerdem müsst ihr die Gasse auch rückwärts passieren“, erklärte ich knapp die beiden dort liegenden Stangen.
      Station zwei war ähnlich, hier ging es jedoch um Seitengänge, beziehungsweise das seitliche Weichen. Zum einen sollten die Jungpferde seitlich über eine Stange laufen, so dass die Stange immer unter dem Bauch des Pferdes war und dann sollten sie hier auch schon allein auf das Kommando „Herum“, sich in die Richtung drehen, welche sich der Mensch vorstellte.
      Station drei war eher eine Denkaufgabe. Hierbei sollte das Mitdenken der Pferde gefördert werden. An der Bande hingen zwei weiße Blätter, eines komplett leer und auf dem anderen ein dickes schwarzes Kreuz. 3 Meter vor der Bande ein weißer Strich. Es war ein Intelligenztest für Pferde, welchen die Teilnehmer auch ruhig zu Hause wiederholen konnten. An der weißen Linie am Boden ging es los und das Pferd sollte auf die beiden Blätter zugeführt werden. Wenn es sich dafür entschied, das Blatt mit dem Kreuz zu berühren, gab es eine Belohnung in die unter den Blättern stehende Futterschüssel.
      Natürlich wurden die Blätter nach jedem dritten Durchgang ausgetauscht, so dass das Jungpferd wirklich mitdenken musste. Einige Teilnehmer sahen bei der Aufgabe auch sehr zweifelnd zu mir und schienen sich nicht sicher zu sein, ob das wirklich so klappen konnte, wie ich mir das vorstellte. Aber zu meinem Glück hatte ich alles schon im Voraus selbst ausprobiert.
      Station vier behandelte die alltäglichen Dinge wie Decke überlegen oder das Einsprühen mit Mähnenspray und Fliegenspray. Oder auch Bandagen und Gamaschen anlegen. Dafür hatten wir genügend aussortierte Sachen gesammelt, die nun auch guten Gewissens von den Jungpferden durch den Dreck gezogen werden durften.
      Und die letzte Station war eine Konzentrationsaufgabe für Pferd und Mensch. Das Pferd sollte eine kleine Volte um den Menschen drehen, ohne, dass sich dieser mitdrehte. Einfache Aufgabe, schwere Umsetzung. Und nachdem wir nun mit den Erklärungen durch waren, ging es los. Jeder positionierte sich an einer Aufgabe und es ging los.
      An jeder Station waren immer circa zehn Minuten eingeplant. In der Zeit konnte ich den Zirkel auch einmal rundrum gehen und gegebenenfalls helfen. An Station eins fand ich Eddi, aber obwohl Acariya ein wenig brauchte, bis sie manchmal verstand, was ihre Besitzerin wünschte, klappte es spätestens beim dritten Anlauf, so dass meine Hilfe nicht von Nöten war.
      Auch an Station zwei mit Occulta und Penny sah es gut aus. Ich gab Occu lediglich den Tipp, noch ein Stück mehr vor ihre Stute zu treten, um ihr gar nicht die Möglichkeit des Vorwärts zu geben. So fiel es Penny auch viel leichter, direkt seitlich zu gehen. Und an Station drei war gerade Elisa. Die hatte diese Aufgabe von Anfang an mit einem Stirnrunzeln betrachtet, war aber inzwischen begeistert, dass Aponi tatsächlich das weiße Blatt vom Kreuz unterschied.
      Blaer, welche an Station vier zu finden war, ließ sich entspannt von Bella eindecken und auch einsprühen, lediglich die Gamaschen an den Beinen fand sie höchst komisch und doof. An der letzten Station war Cooper mit ihrer Stute Aywy. Ihr half ich am meisten, da dies auch die schwierigste Station war. Aywy lief immer so lange, bis sie aus Coopers Sichtfeld verschwand. Mit ein bisschen Konzentrationsübung für Cooper klappte das dann aber auch. „Die Stute muss merken, dass du ganz genau weißt, wo sie sich gerade befindet“, erklärte ich lachend und läutete dann den Wechsel ein.
      Generell hatte kaum einer großartig Probleme. Am Anfang waren die Jungpferde immer etwas argwöhnisch, aber das ließ zumeist dann schnell nach. Diese erste Trainingseinheit sollte meine Teilnehmer aber auch gar nicht vor große Probleme stellen, sondern einfach ein wenig Spiel und Spaß in die Gruppe bringen und das schien mir auch sehr gut zu gelingen.
      Pünktlich halb zwölf waren dann auch alle mit Stationen und Fragen durch und für die Jungpferde ging es auf die vorgesehenen Weiden, während die Zweibeiner sich nun auf das Mittagessen freuen durften. Die zweite Trainingseinheit würde dann 14 Uhr stattfinden und war dann wesentlich umfangreicher als die erste.

      Wie ich es schon von meiner Gruppe gewohnt war, war sie pünktlich wie eh und je mit bestens vorbereiteten Pferden. Da wir auch nur Stuten hatten, blieb das Macho-Gehabe komplett aus und bisher waren sich die restlichen Pferde auch noch nicht sehr nahegekommen. Aber das würde sich demnächst ändern.
      Doch zuerst erwartete meine Teilnehmer ein wirklich bunter Schreckparcours. Alle hatten irgendwann schon einmal Schrecktraining mit ihren Pferden gemacht und nun war die Halle einfach nur bunt mit Luftballons, Flatterbändern, Tonnen und Pylonen. „Also. Elisa macht mit Aponi den Anfang, dann gliedert ihr euch einfach ein und wir gehen einmal als Gruppe komplett durch und danach jeder einzeln.“
      Als Gruppe war es für die Jungpferde auch nur halb so gruselig. Aponi kannte sowas schon zur Genüge und auch wenn sie hier und da mal zögerte, ging sie als gutes Vorbild voran. Auch Acariya und Penny machten gut mit, ebenso wie Aywy und Blaer. Da sie alle immer ein Pferd vor sich hatten, was sich traute, trauten sie sich auch automatisch und schnell hatten wir alle den Parcours einmal geschafft.
      Nun war jeder einzeln dran. Das hieß, der Mensch musste dem Pferd so viel Vertrauen geben, wie es Pferde untereinander machen. Bei Aywy haperte es hier und da, denn sie war ja generell eher zurückhaltend und vorsichtig. Aber dennoch bekam Cooper sie durch jedes Hindernis. Bei Bella und Blaer war manchmal viel Überzeugungskunst seitens Bella gefragt, denn Blaer war manchmal nicht von dem Sinn überzeugt, durch einen Flattervorhang zu marschieren.
      Am Ende hatten es alle geschafft und jeder war sichtlich stolz. Dinge, die nicht gleich geklappt hatten, wurden noch einmal wiederholt und dann wurde es aber auch Zeit, dass die Jungpferde ihre Pause erhielten. Es war aber auch schon 16 Uhr und so hatten alle nur eine Stunde Pause, ehe ich sie wieder zusammenpfeifen würde.
      Als letzte Aktion an diesem Tag stand nämlich noch eine Art Quadrille an. Damit diese aufging, hatte meine kleine Nuriya die Ehre, aushelfen zu dürfen. Momentan stand sie sowieso in der Jungstutengruppe bei Elisa und war so direkt griffbereit. Zu sechst hatte ich ein kleines Programm einstudiert, bei welchem die alltäglichen Dinge wie Führen, Halten, Weichen und vieles mehr zum Einsatz kamen.
      Die Besonderheit für unsere Jungpferde war nun, dass sie zum einen als Teil einer großen Gruppe liefen und zum anderen auch immer ein anderes fremdes Pferd an ihrer Seite hatten. Dazu hatte ich Blaer und Penny zusammengepackt, Aywy und Nuriya und als letztes Acariya und Aponi. Führen würden Cooper und ich, da auch ich die Aufgaben kannte. Diese sagte ich immer frühzeitig an und dann wurden sie spontan ausgeführt.
      Es wurden Volten gelaufen, angehalten und möglichst synchron rückwärtsgerichtet und ich ließ viele Bahnfiguren einfließen, welche die Reiter natürlich in- und auswendig kannten, für die Jungpferde aber noch neu waren. Zu meiner Freude gab es auch nirgendwo großartige Zickereien. Alle kamen miteinander aus und so hatten wir viel Spaß an diesem Tag.
      Zum krönenden Abschluss durften die Jungpferde zusammen noch über den Reitplatz toben und miteinander spielen, natürlich alles unter unserer Aufsicht, ehe es für sie in den Stall ging, wo auch schon das Abendbrot wartete. Auch einige Teilnehmer klagten über knurrende Mägen und so konnte ich mit meiner Überraschung herausrücken: Der Abschlussfeier mit Lagerfeuer!
      Matthew hatte bereits fleißig für uns gegrillt und ein schönes Büffet hergerichtet, welches auch mit strahlenden Augen in Empfang genommen wurde. Highlight war das große Feuer, an welchem man auch Marshmellows und Knüppelbrot machen konnte. Und so ging der Kurstag allmählich zu Ende.

      Zum Glück waren alle sehr erwachsen gewesen und zumindest recht früh nach null Uhr im Bett verschwunden. Dennoch sahen die meisten sehr müde aus, als sie am Frühstückstisch saßen. Ich hatte die Chance genutzt und nach dem Essen gleich noch die Abschlussbesprechung angesetzt. Diese bestand einfach aus einem Feedback von beiden Seiten.
      Alle schienen sichtlich zufrieden und ich gab ihnen auch die ausgefüllten Mappen zurück. Darin fanden sie eine Zusammenfassung der Übungen, welche wir gestern gemacht hatten und auch einige weiterführende Aufgaben, damit sie auch für später noch genügend Beschäftigung hatten.
      Und dann wurde es auch für alle Zeit, sich allmählich auf den Heimweg zu machen. Gegen zwölf Uhr verließen uns die letzten und die Ruhe kehrte auf Townsend Acres wieder ein. Gemeinsam mit Elisa frischte ich die Gästezimmer und -boxen auf, ehe ich mich meinem Bericht zu diesem Kurs befasste. Es war ein schönes Wochenende gewesen, mit tollen Menschen und tollen Pferden!
    • Cooper
      Fohlenzeit

      [​IMG]
      5th June 16
      Glamour of Death | Nour | Light up Hell | Aywy | Pantoffelchen | Taliah Cableah | Laarnie
      Chattahochee Hills hatte seit einigen Monaten erhebliche finanzielle Verluste einstecken müssen und musste somit an jeder Ecke sparen, dadurch ist der alltägliche Standard den wir für die Pferde hatten entwickeln lassen, gesunken. Und auch das tägliche Leben von mir uns Simon wurde etwas schwieriger. Dennoch stand ich an diesem Morgen mit erhobenen Kopf auf. Simon hörte mich seufzen. "Wir schaffen das schon" sagte er und zog mich zu Ihm in den Arm. Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und für einen Moment hatte ich die ganze hoffnunglosigkeit, die uns die ganzen Wochen begleitet hatte, vergessen.
      Heute kümmerte ich mich und unseren Nachwuchs. Die meisten waren schon in das Teenageralter gekommen, unser kleinste war also nurnoch Dee.
      Die Boxen waren von unserem treusten Mitarbeiter schon ausgemistet und frisch gemacht worden. Er erhielt nur noch an die Hälfte des Gehalts, blieb aber bei uns, er gehörte schon fast zur Familie und bezog schon seitdem es den Hof gab in eines der Gästezimmer und fühlte sich auch wohl dort. "Hey. Wie geht's dir denn heute?" frug er. Ich zuckte mit den Schultern. Er nahm mich in den Arm. "Wir schaffen das schon, verstanden?. Sekuoia hat die Körung geschafft, somit können wir eine Leihmutterschaft geben oder selbst Decken und das Fohlen verkaufen. Außerdem laufen in Moment die Rennpferde wieder gut auf der Rennbahn. Es gibt im jeden Rennstall mal schwierige Zeiten." Er ließ von mir los und schüttelte mich. "Lass es los, los!". Ich lachte. "NA! Siehst du! Klappt doch". "Danke Ben" sagte ich und er ging zu Simon ins Haus um einiges an Papierkram zu erledigen. Ben war nicht nur unser langjähriger Mitarbeiter sondern auch Simons bester Freund. Ich widmete mich nun den Fohlen. Ich putze alle sieben, verschaffte Ihnen Auslauf sowie das nötige Training und stellte sie dann auf die Weide.

      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden| Veija
      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.

      Chattahoochee Hill's
      Jährlinge und Fohlen | sadasha
      Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah, Laarnié
      Eigentlich war auf dem Bear Brook EC genug zu tun. Zeit für einen Abstecher über den großen Teich war im Grunde nicht. Dennoch kam ich nicht umher doch für ein paar Tage zu verreisen um wenigstens dafür zu sorgen, dass alle Pferde von Cooper versorgt waren. Das Nötigste eingepackt machte ich mich auf die Reise und sah angekommen zuerst nach den Jüngsten. Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié standen gemeinsam auf einer Koppel. Sofort ins Auge fiel mir natürlich meine Glamour of Death, mein erstes gezüchtetes Vollblutfohlen. Sie war nach wie vor lackschwarz und hatte sich prächtig entwickelt. Leider konnte ich nicht noch länger bei den Kleinen bleiben. Mein Weg führte mich sofort ins Büro um zu sehen ob die Pferde hier in nächster Zeit alles hatten, was sie brauchten. Cooper war leidr verhindert und hier vor Ort konnte ich mir einfacher ein Bild der Lage machen. Schnell sah ich, dass sich bereits um alles gekümmert wurde. Trotzdem blieb ich noch um auch den Rest des Pferdebestandes einmal persönlich zu prüfen.
    • Cooper
      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde​

      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Death wieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit Sorayia undCyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hellund Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableah und Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita II wirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.​
    • Cooper
      [​IMG]
      Privat | Prävention (CheckUp) im Fohlenstall | 04.05.2017
      Es waren sonnige neun Grad in Québec, was mir immer noch nicht genügte, ich konnte es nicht abwarten bis es wieder wärmer wurde. "Zumindest regnet es nicht" sagte Simon und stolzierte mir hinterher. "Alle, heute...?" fragte er, diese Frage bejahte ich und hängte dran, das wir sogar noch Smelyalata untersuchen mussten, da diese bald auf einer Körung lief, die ihr sicherlich Ihre Prämierung einbringen würde. Zuerst kümmerte ich mich um die fast zwei Jahre alte Sorayia. Sorayia war ein Marwarifohlen und ist sehr robust und hat eine leichte Handhabung. Als wir sie aus der Box holten und in der großen Stallgasse anbanden, stand sie, im Gegensatz zu in der Box, sehr gelassen da. "Als hätte die Platzangst!". Ich schaute Simon verwirrt an. "Die Box ist schon für ein ausgewachsenes Pferd groß, wie in aller Welt soll die Platzangst haben". "Naja. Es gibt da immer noch Wände, die sie daran hindert, sich frei zu Bewegen, vor allem kann sie durch die nicht hindurch schauen". Simon hatte recht, warum bin ich nicht auf so eine Idee gekommen. Sorayia war in der Box wirklich sehr nervös. "Dann lass uns die Box umbauen, ich mach da Stäbe dran, anstatt das da dann nur eine Holzwand ist" sagte Simon. "Ok. Und wenn das Wetter ok ist, kann sie ja auf der Weide bleiben" erwiderte ich und gingen dem Prinzip in den anschließenden Wochen mit Erfolg nach. Jetzt kümmerte ich mich um die Untersuchung, das Entwurmen sowie um die Impfung. Ich schrieb Simon alles was ich an Immunisierungen brauchte auf einen Zettel und er Sorgte dafür, was alles etwas Zeit effizienter gestaltete. 8x Grundimmunisierung, 9x Wurmkur, 2x Fohlenlähme Für Elhae und Dee stand darauf. Simon würde wohl eine Weile brauchen und ich fing derzeit mit der Untersuchung von Sorayia an. Zuerst begutachtete ich ihre Ohren, Nüstern, Augen un testete ihre Reflexe, zudem noch Zähne, Haut, Fell und Hufen. Sie ließ alles mit sich machen, auch abtasten, zur Untersuchung auf Verletzungen, lief ohne Probleme. Ich dokumentierte alles und führte die Untersuchung mit der Untersuchung der Vitalzeichen weiter. Puls, Atmung, Temperatur und Herzfrequenz waren unauffällig. "Na dann, sehr gut" lächelte ich. Nachdem ich schon mit Nour weiter machte und ebenfalls den ersten Teil der Untersuchung vollbracht hatte, erschien Simon mit den Immunisierungen. "Es tut mir Leid, es kam so viel dazwischen" erklärte er sich und ich machte ihm deutlich das wir unter keinerlei Zeitdruck oder sonstiges standen, wobei er sich dann wieder beruhigte. Wenn Simon ein Makel hatte, dann war es dass, das er viel zu hektisch wird, schnell hochfährt und sich selbst unter Zeitdruck setzt, was wirklich nicht gut war. Während ich Nour zu ende behandelte und auch Light Up Hell, Laarnié, Dee, Cyoue, Elhae und Aywy untersuchte, sprach ich mit ihm darüber. Wirklich für voll nehmen wollte er mich nicht, bis ich ihm klar und deutlich sagte das es für die außenstehenden Menschen sehr anstrengend ist und für ihn körperliche negative Konsequenzen, wie Bluthochdruck, entstehen. Erst dann zeigte er sich was einsichtig und beschloss das er darauf achten wird. Die kurze Spannung zwischen uns war schon nach einigen Minuten verflogen und als nächstes standen Immunisierungen an. Wenn eins schlimm ist, dann ist es Englische Vollblüter zu spritzen, wenn es dann noch Fohlen sind, sollte man sich gut darauf einstellen. Glücklicherweise verlief jede Immunisierung bei jedem Fohlen ganz gut. Der schwierigste war El. Dieser quietschte drauf los wie ein irrer und es war fast unmöglich ihn still zu halten, dies schafften wir auch, mit einer großen Unterbrechung um ehrlich zu sein, und weitere Unterstützung von zwei Stallmitarbeitern. Letztendlich schlossen wir den medizinischen Rundgang bei den Fohlen mit der Wurmkur und Belohnungen ab.

      ...bei Smelyalata
      Es war schon einige Zeit vergangen und wir liefen zu Smelyalata rüber. "Hallo Yalata" sagte ich sanft und streichelte ihre Nüstern. Ich war mir sicher das sie auf dieser Körung Ihre verdiente Prämierung erlangen würde. Die vier Jahre alte Stute war eine wunderhübsches Englisches Vollblut. Vor allem konnte man bei ihr bestaunen, das sie nicht in ihrer Rassenspezifischen Disziplin gut machte, sonder eher in der entgegengesetzten, Westernreiten. Das machte sie irgendwie, besonders. Smelyalata und ich hatten eine sehr gute Beziehung zueinander, sie kam damals als Fohlen schon zu mir auf Chattahoochee Hills, damals noch Sennevills Stables. Sie brachte mir viel ärger ein, wie ein kaputter Zaun und blaue Flecken, wenn sie mich wiedereinmal wieder gezwickt hatte. Heute ist Yalata aber eine sehr liebe Stute, sie kann zwar schnell ihrer Fassung verlieren, gewinnt diese aber äußert schnell wieder zurück und kann sich zusammenreißen. Die Untersuchung, verlief dementsprechend unproblematisch. Zuerst begutachtete ich Ohren, Nüstern, Augen mit Pupillenreflex, Haut und Hufen. Weiter tastete ich ihren gesamten Körper ab um Verletzungen und Parasiten auszuschließen und dokumentierte dies. Dann folgte das abhören von Herz und Lunge sowie Kontrolle der Vitalzeichen wie Temperatur, Puls und Atmung. Zudem tastete ich noch ihren Rücken ab um Verspannungen un weiteres auszuschließen. Ohne jeglichen Protest ließ die Palominostute auch die Immunisierungen sowie Wurmkur über sich ergehen. "Brav bist du". Nachdem ich die Beugprobe durchführte und ihre Bewegungen im Trab beobachtete gab ich ihr zur Belohnung einen Apfel und stellte sie auf die Weide. Ich hatte auch von der Stute Blut genommen, nur um hundert Prozent sicher zu sein das es ihr vor dem großen Tag gut ging.

    • Cooper

      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha
      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.​


      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen | Quinzel
      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nour und Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen vonIan und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr. ​
    • Cooper
      [​IMG]
      29th May 18
      Aywy | CHH' Elhae | Cyoue | Glamour of Death | Sorayia | Nour | Light up Hell
      Seit einigen Tagen sind Simon und ich wieder fest in Kanada auf Chattahoochee Hill's. Als mich ein Stallmitarbeiter fragte ob ich mich wieder eingelebt hätte, fühle ich mich so, als hätte ich alle verraten und verlassen. Ich schnautze ihn nicht an, sagte nur das ich mich nirgendwo mehr Zuhause fühle wie hier. Es ist auch unser Zuhause, dachte ich mir. Aufgrund das ich allgemein nie einen festen Sitz hatte und immer wo anders wohnte, kannte ich dieses Gefühl von einem festen Sitz nicht so wirklich, ich kann mich überall wohl fühlen. Voraussetzung hierfür sind aber die wichtigsten Personen in meinem Leben sowie die wichtigsten Tiere, und die sind hier. Es war sicherlich keine Absicht, jedoch schwirrte mir der Satz den ganzen Tag im Kopf herum.


      Nachdem ich mich um die Verkaufspferde kümmerte, wollte ich sofort zu den Fohlen. Zwei fehlten jedoch, Nour und Light up Hell standen nun auf der Hengstweide. Da ich aber noch gewohnt bin Sie als Fohlen zu betrachten, statte ich den zweien einen Besuch ab und schaute nach ob sie gut von den anderen Hengsten angenommen wurden und sich in den neuen Stallungen wohl fühlten.
      Auch Aywy, Sorayia und Cyoue wurden langsam sehr groß. Aywy ist sehr zutraulich und offen geworden, sogar frech. Als ich nach dem streicheln ihre Box verließ, tritt sie immer wieder gegen die Boxentüre. Elhae ist im Verhältnis zu anderen Vollblutfohlen in ihrem Alter noch relativ klein und Kompakt. Das ist jedoch ein Grund zur Sorge und kann sogar für die Teilnahme an Rennen, später vom Vorteil sein. Sie sucht sehr ebenfalls sehr viel nähe und kann mit ihrem schnellen lernen beeindrucken. Cyoue hat sich nicht verändert, sehr neugierig und stürmisch, und bereit endlich neues zu lernen. sie besitzt unglaubliche Ausdauer, somit steht schon fest das sie vor allem in Distanzrennen ihr Potential ausschöpfen kann. Wie ich schon gehört habe ist Glamour eine wahre Zicke. Das durfte ich schnell erfahren als Sie es gar nicht toll fand als ich in ihre Box eintrat. Sie posierte herum und versuchte mich zu schnappen.
      Sorayia erscheint sehr bodenständig und robust. Sie hatte früher ein paar Probleme mir unbekannten Geräuschen oder Situationen, diese hat sie vollständig abgelegt. Ihr selbstsicheres Auftreten zeigt sich in ihren Gängen, die sehr kontrolliert von ihr ausgeführt werden.
      Nach dem Rundgang der Fohlen bzw. jetzt nicht mehr Fohlen, war ich erleichtert. Ich hatte nichts wichtiges verpasst und alle haben sich zum positiven Entwickelt und ihre Persönlichkeit gefunden. Nun kamen sehr anstrengende Tage auf uns zu, denn alle Jährlinge, Fohlen und neue jung Pferde müssen nun neues lernen.
    • Cooper
      [​IMG]
      6174 Zeichen | Calypso
      Ereignisreiche Tage und viele Pferde standen mir bevor. Ich war mal wieder in Kanada unterwegs, mittlerweile war ich auf diesem Flecken Erde schon fast öfter als bei mir Zuhause, um mir einige von Cooper Chattahoochee´s Pferde anzuschauen. Ich war schon sehr gespannt was mich erwartete. Heute würde ich 4 der Showpferde untersuchen und morgen dann die Fohlen bzw. Jungpferde. Gegen Mittag kam ich an und wurde von Cooper herzlich begrüßt. Wir legten gleich los, also führte sie mich zu ihrem Marwari Hengst Siropòn. Bis dato hatte ich noch nie mit Marwari´s zu tun, aber der hier gefiel mir schon besonders gut. Natürlich hervorstechend waren die Sichelförmigen Ohren. Ich machte mich mit dem Hengst bekannt und fing sogleich an ihn abzutasten und mit dem Stethoskop abzuhören. Cooper führte ihn mir als nächstes im Schritt und Trab vor, beeindruckendes Gangwerk hatte er, da sah man sofort das er Hengst war. Beim Impfen machte er auch brav mit, er schlug zwar etwas unsanft mit dem Kopf in meine Richtung aber keineswegs bösartig. Lobend tätschelte ich seinen Hals und las mit dem Lesegerät noch die Chipnummer ab und verglich diese. „Okay dann darf schon der nächste kommen.“ meinte ich lächelnd und Cooper kam mit der Stute Quiet Giant. Die Besitzerin erklärte mir das Quiet Giant eher zurückhaltend und schüchtern sei, aber sehr sehr lieb. Ich konnte mit solchen Tieren gut umgehen, durch meine ruhige und unhektische Art wurde die Prozedur um einiges angenehmer. Beim abtasten merkte man es sofort, bei jeder Berührung zuckte sie etwas zusammen und fühlte sich unwohl. Da Cooper aber da war, zu der sie eine sehr innige Beziehung hatte, konnte sie es glaub ich ganz gut verkraften. Im Gangbild wäre mir auch nichts weiter aufgefallen und beim Impfen hatte ich noch nie so ein ruhiges Pferd an meiner Seite, trotz ihrer Ängste. Ich war schon etwas begeistert von der Stute das sie so toll mitgemacht hatte. Als nächstes war Moment of truth dran. Auch eine Stute. Schnell stellte sich heraus das es sich hierbei um ein sehr gelassenes Pferd handelte. Nichts konnte sie aus der Ruhe bringen. So waren wir mit abtasten, abhören, vorführen im Schritt und Trab und impfen sehr schnell fertig und hatten noch ein wenig Zeit für Streicheleinheiten. Als letztes für heute war noch ein Berber Hengst dran, Aldaire. Er gefiel mir auch besonders gut. Er war kräftig und gut bemuskelt, hatte imposante Gänge. Herz und Lungenfunktion hörten sich gut an und beim impfen machte er auch keinerlei Anstalten. Solche Patienten hatte ich doch gerne. Als ich auch hier die Chipnummer kontrolliert hatte und alle Impfpässe auf den neuesten Stand gebracht hatte, packte ich meine Sachen zusammen und gab Cooper für alle vier Pferde noch die Wurmkuren. „Gut, dann sehen wir uns morgen zur gleichen Zeit.“ mit den Worten verabschiedete ich mich von ihr und fuhr in mein Apartment.

      Ein neuer Tag und neue Patienten warteten auf mich. Ich freute mich immer wenn es um Jungtiere ging, ich hatte ein Händchen dafür. Cooper wartete schon auf mich und hatte eine Araberstute namens Aywy bei sich stehen. Sie war schon etwas älter, 2 Jahre um genau zu sein. Ich machte mich zunächst mit ihr bekannt und machte die Untersuchung eher spielerisch, mit immer wieder Streicheleinheiten und wieder abtasten usw. Auch sie brauchte ihre Besitzerin als Bezugsperson und war somit deutlich entspannter als ich sie abhörte und impfte. Dann schaute ich mir noch ihre Bewegungsabläufe im Schritt und Trab an. „Feines Mäuschen, gut gemacht.“ lobte ich sie mit sanfter Stimme. Jetzt kam noch ein recht junges Fohlen, CHH' Elhae. Ein Schimmel Hengst der sehr aufgeweckt wirkte. Cooper hielt ihn am Strick fest, angebunden wurde er aus Sicherheitsgründen noch nicht, falls er sich erstreckte oder sonst was war. Bei den Fohlen plante ich immer mehr Zeit mit ein, ich ließ sie alles beschnuppern und inspizieren damit der Tierarztbesuch, in Zukunft, keine negativen Erinnerungen bei ihnen auslöste.CHH Elhae war sehr neugierig und folgte mir mit der Schnauze überall mit hin. Abtasten und abhören war erledigt, als ich die Nadel ansetzte um ihn zu impfen schnaubte er etwas aufgeregt und zuckte zusammen. „Alles gut.“ beruhigte ich ihn. Dafür das er der jüngste war, wie Cooper mir erzählte, war er echt toll und hat das souverän gemeistert. Als nächstes war Cyoue dran. Wieder mal ein Marwari Stütchen. Sie war auch schon fast 2 Jahre alt und während der Untersuchung routiniert wie ein altes Pferd. Es machte Spaß mit ihr, allgemein mit allen bisherigen Pferden. Cooper führte sie mir auf dem Hof vor, ich tastete sie ab und hörte Herz und Lunge mit dem Stethoskop ab. Beim Impfen brauchte ich diesmal zwei Anläufe aber das war nicht weiter schlimm. Cyoue begutachtete meine Tierarzttasche und steckte schon halb mit ihrer Schnauze darin. Lachend zog Cooper sie weg und holte den nächsten Patienten. Glamour of Death, Stute, lackschwarz. Ich konnte mir gut vorstellen wie sie ausgewachsen aussehen würde. Sie war etwas hibbelig also ließ ich sie mir gleich im Schritt und im Trab vorführen, so konnte sie sich noch ein wenig bewegen. Hier sah alles gut aus und ich tastete sie vorsichtig ab. Beim abhören schlug ihr Herz ganz wild vor Aufregung. Die Besitzerin streichelte sie sanft über den Hals und sprach beruhigende Worte auf das Pferdchen ein. So bemerkte sie kaum das ich sie schon gepiekst hatte. „Super, das war die Vorletzte oder?“ Cooper nickte und kam kurze Zeit später mit Sorayia, wieder ein Marwari mit eher seltener Farbe. Sorayia war nicht besonders schüchtern und schmiegte sich mit dem Kopf an mich. Etwas überrascht war ich, aber musste unwillkürlich schmunzeln und erwiderte ihre Zuneigung. „Mein Gott bist du süß, da vergesse ich ja das untersuchen.“ scherzte ich und fing dann aber an. Nach 20 Minuten waren wir dann mit allem fertig. Auch Sorayia wurde abgetastet, abgehört, Gangwerk vorgeführt und geimpft. Cooper brachte sie dann wieder zurück zu den anderen und ich füllte wieder einmal alle Formalitäten aus und packte alle Wurmkuren in eine Tüte. Diese übergab ich Cooper und nach einem kleinen Plausch verabschiedeten wir uns voneinander. Vielleicht sahen wir uns ja schon bald wieder.
    • Cooper
      [​IMG]
      Pflegebericht | Yearlings/Foals and Kholáya
      Nachdem ich von meinen Aufträgen zurück kam war es Zeit mich für einen Tag intensiver um die Jährlinge zu kümmern. Viele der ehemaligen Fohlen waren nun im Pre- Training
      und bald würden sie eingeritten werden und ihre ersten Rennen oder Disziplinen laufen. Das einzige Fohlen was somit noch blieb war Primary Secession. Sie bleib aber auch noch bei Sekuoia.
      Die Jährlinge waren alle samt auf der Weide. Zuerst sah ich Aywy, die freudig auf mich zu stürmte. Ich streichelte die mittlerweile fast ausgewachsene Stute und kontrollierte ihre Extremitäten, die schon darauf hinwiesen das sie einmal Sprinten würde. Ich suchte sie weiter nach Verletzungen oder der gleichen ab und trainierte mit ihr ein paar Gewichte um sie an das Reitgewicht zu gewöhnen. Weiter ging es Glamour of Death sowie CHH' Elhae. Auch bei den beiden trainierte ich den Sattel aufzulegen und die Trense anzuziehen. Sie hatten zwar schon ihr tägliches Training, dennoch wollte ich sicher gehen das sie auch Fortschritte machten. Zudem war es mir wichtig die zukünftigen Galopper mit so wenig Stress wie möglich auf die Rennbahn zu schicken. Das nahm eben Zeit und Mühe in Anspruch. Aber es lohnt sich. Dee und El waren schon sehr weit und eher ruhig im Umgang. Die schwarze Stute hatte oft keine Lust, und wir hatten seit einigen Monaten Probleme damit, das sie einfach zu biss. "Ich hoffe der Jungpferde Kurs hilft dabei" sagte ihr Groomer. "Ich auch" erwiderte ich besorgt und streichelte Dee's Nase. Als ich aus ihrer Box ging schnappe sie nach mir und tritt gegen die Boxenwand. "Hey, ganz ruhig. Was soll denn das?!". Erschrocken kam ihr Groomer zurück. "Alles klar bei dir?". "Ich glaub die hat mich am Rücken erwischt". Das hatte sie. "Ich hol dir eine Salbe, die hab ich mir letztens geholt weil sie mich auch erwischt hatte" sagte er. "Ich danke dir". Ich schaute die schwarze Stute leicht verzweifelt an und schmierte mir die Salbe drauf. Ich unterhielt mich noch mit dem Groomer von Dee und machten einen Termin aus um ihr Verhalten in den Griff zu bekommen. Dann schaute ich nach meinem einzigen Marwari Jährling Cyoue. Sie war mittlerweile kein Fohlen mehr. Sie freute sich über meinen Besuch und ich ging mit ihr eine kleine Runde spazieren. Danach schaute ich auf ihren Körper um festzustellen ob sie sich korrekt entwickelt hatte. "Keine Fehlstellungen, nichts" lächelte ich un trug es in dem Buch ein das jedes Pferd von CHH besitzt. Dort wurden alle Auffälligkeiten, Trainingseinheiten, Krankheiten, Notizen etc. von den Pferden festgehalten. Zuletzt ging ich Kholáya, unserer Paint Horse Stute. Simon hatte sie ohne Vorwarnung gekauft, da sie sonst zu einem Schlachter gekommen wäre. Sie Stute war noch jung, hatte einen sehr schönen Charakter wurde aber noch nie trainiert. Die Farm von der Sie stammt züchtete Westernpferde bis diese sich stark verschuldeten und dort nicht mehr heraus kamen. Sie hatten Glück genug Pferde zu haben mit guter Abstammung und Erfolgen, somit konnten sie ihr Haus erhalten. Kholáya blieb übrig. Sie wollten die Pferdezucht nicht mehr angehen und mussten sie los werden, auch der Schlachter war für sie ein Ausweg. Simon sah die Stute auf ihrer Internetseite und kaufte sie. Er erklärte mir das er einfach nicht mehr wegklicken konnte und die Stute mit Sicherheit uns gute Dienste leisten konnte. Ich bewunderte seine Gutmütigkeit und akzeptierte den Kauf sobald ich Kholáya in die Augen sah. "Sie ist wunderschön, und unglaublich lieb" sagte ich zu Simon der neben mir stand und sie streichelte. Er lächelte mich an. "Nun. Du hast sie gekauft, sie ist dein Pferd. Ich hoffe du kommst dann mehr aus deinem Büro raus" lachte ich und wir führten die Stute auf die Weide.
    • Cooper
      [​IMG]
      Pflegebericht | Yearlings/Foals
      Ein weiteres Jahr auf Chattahoochee Hill’s neigte sich dem Ende zu und ein neues Jahr begann. Anders als die anderen Jahre hatten wir dieses Jahr nicht wirklich vorgeplant, wir ließen alles auf uns zu kommen. Das einzige interessante war, dass wir mit dem Gedanken spielten Chattahoochee Hill’s umzubenennen, aber ich befand mich mit dieser Entscheidung in einem Zwiespalt und ging davon aus, dass es sowieso so bleiben würde wie es ist. Zudem würden einige unserer Jungpferde bald an den Start gehen und an Wettbewerben teilnehmen und unser Stall füllte sich langsam mit Zuchtfähigen Tieren. Die Klinik lief mäßig gut, aber da das nicht unsere Haupteinkommensquelle ist, ist das auch nicht schlimm.

      An diesem Morgen wollte ich nach den Fohlen schauen. Die meisten Jährlinge waren schon in die Hengst und Stutenställe eingeteilt worden und nun war die Fohlenabteilung ziemlich leer. Lediglich zwei Fohlen blieben uns, Newton und CHH’ Primary Secession. Newton hatten wir im letzten Jahr noch aus der USA importieren lassen, was für Vollblüte nicht al zu typisch war. Dennoch wollten wir sicherstellen, dass wir mehrere Blutlinien in CHH verfügbar haben zudem wussten wir nicht zu was sich der kleine braune Hengst entwickeln würde. Sess hingegen wurde auf CHH geboren und wuchs zu einem sehr selbstbewussten Fohlen heran, war aber einige Monate jünger wie Newton.

      Zunächst half ich den Mitarbeiten ein wenig bei der Stallpflege und putze dann die beiden Fohlen sowie auch Aywy und Cyou, die noch auf eine Versetzung in einen anderen Stall warteten. Für jedes Tier nahm ich mir fast eine Stunde Zeit, vor allem um alle, zumindest flüchtig, medizinisch zu begutachten. Ohne große Auffälligkeiten bewegte ich die Fohlen mit einem großen Ball und Cyou und Aywy mit der Longe. Leider war es immer noch Winter und die Sonne ging schnell unter. Nachdem ich mit allen Tätigkeiten fertig war, war es stockdunkel. Ich ging ins Haus und freute mich auf ein warmes bad.
    • Cooper
      [​IMG]

      Pflegebericht | All Horses!
      „Wenig Zeit, wenig Zeit“ sagte ein Mitarbeiter genervt zu mir und verdrehte die Augen, als ich genau diese Worte sagte. Ich ignorierte den Vorfall, würde aber keinen zweiten mehr dulden, obwohl er Recht hatte und ich auch mit der Größe die CHH in den letzten Jahren angenommen hat, überfordert war. Ich überlegte mich demnächst zu verkleinern, eventuell mich auch komplett zurückzuziehen. Diese Entscheidung war aber noch unschlüssig.

      Ich besuchte erst die Fohlen, Newton, CHH‘ Primary Secession, Aywy und Cyoue. Ich streichelte alle einmal durch, schrieb neue Daten in ihr Buch und ging sofort weiter in den Stutenstall.

      Dort stand Glamour of Death, Sekuoia, Smelyalata, Sajé, Deadly Ambition, Felicita ||, Cryfirra, PFS‘ Phaeleh, CHH‘ Lethal Combination und Sorayia. Auch bei ihnen ging ich Box für Box durch, schaute mir Grob ihren Zustand an, ließ mir Leistungen sowie Komplikationen und physische Probleme Berichten. Ich gab jeder Stute einen Apfel, notierte alles in die individuellen Bücher und rannte zu den Hengsten, da ich erneut im Zeitdruck stand. „Ich werde den Tierarztjob aufgeben müssen. Zumindest im Ausland“ sagte ich leise zu mir selbst. Aikon Aszu, London Grammar, Odyn, CHH‘ Chroma, Losco, CHH‘ Elhae, Light up Hell, CHH‘ Guinness, CHH‘ Ian und CHH‘ Jeevan standen auf meine Anweisung hin ebenfalls alle in der Box. Auch hier ging ich die Prozedur wie bei den Stuten durch. „Ich weiß, etwas Herzlos“ sagte ich traurig als eine treue Trainerin der Hengste vorbei lief. Sie schüttelte den Kopf und sagte „Ich werde immer hinter dir stehen, das weißt du. Es ist doch vollkommen nachvollziehbar das auf lange Dauer eine Tierklinik auf der kompletten Erdkugel zu viel wird. Vor allem wenn man sich auch noch einen Namen gemacht hat. Lass die Leute doch hier her kommen wenn sie unbedingt dich als Ärztin haben wollen und nimm nicht unlimitierte Aufträge an sondern reduziere sie auf ein paar im Monat“. Ich schaute sie an, lächelte, bedankte mich und nahm sie in den Arm. Sie hate auch Grundsätzlich einfach recht.

      Die letzte Station war für mich der Stall der Showhorses. Dort standen Quiet Giant, Kholáya und Siropón. Sie waren alle sehr gut trainiert und auch Kholáya hatte Muskelmasse aufgebaut. Ich lobte die Trainer die für diesen Abteil zuständig waren und gab ihnen den Wohlverdienten Mehrlohn. Erneut inspizierte ich alle Tiere und notierte die Daten.

      Zum Ende rief ich alle zu einem Teamgespräch.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    |CHH Yearlings/Foals|
    Hochgeladen von:
    Cooper
    Datum:
    29 Mai 2018
    Klicks:
    614
    Kommentare:
    15
  • [​IMG]
    Aywy
    Ay

    [​IMG]

    Exterior

    Rasse Angalo Araber
    Herkunft Kanada
    Geschlecht ♀
    Alter 4

    Stockmaß vrs. 1,69
    Deckhaar Brauner
    Langhaar schwarz
    Abzeichen
    vr [x] | vl [x] | hr [x] | hl [x]

    [​IMG]

    Interior
    verhalten | elegant | anhänglich

    Charakter/ nature
    Aywy ist zurückhaltend und bewegt sich gern im Hintergrund, dennoch ist sie voller Lebensfreude.
    Sie befolgt trotz ihres jungen alters, Befehle und Kommandos die man ihr erteilt,
    ohne an diesen zu
    Zweifeln. Sie ist etwas Verhalten und wird schwer
    mit anderen Menschen und Artgenossen warm.
    Versteht sie sich mit jemanden
    besonders gut, tut sie auf kleinen "Schatten" und man bekommt sie kaum los.
    Sie liebt es zu nagen.

    Beschreibung/ description
    Aywy hält sich von Hengsten fern, weicht aber Bezugspersonen und
    Stuten nicht von der Seite. Sie besitzt eine schwungvolle GGA,
    die sie gerne präsentiert. Sie hat einen
    leichten und trockenen Kopf,
    große Augen und einen hoch angesetzten Schweif und erfüllt somit
    die Hauptkriterien eines Vollblüters.


    Sozialverhalten/ social behavior

    1 (schwierig)-5 (unproblematisch)
    herd [3] | conspecific [4] | towards human [3,5]

    Geschichte/ History
    Aufgewachsen auf CHH'

    Problematiken/ Ängste
    unbekannte Menschen/ Tiere
    Hengste

    [​IMG]

    Breed Information
    Körschleife
    Gencode
    xxx

    Nachkommen
    xxx

    Ancestry
    aus der♀: Augen Auf! Ich komme
    von:
    aus der:


    von♂: Aikon Aszu

    von: Bintu Al- Bahri
    aus der: Farasha


    Besitzer Cooper Chattahoochee (User: Cooper)
    VKR Cooper
    Ersteller Cooper
    Zucht CHH

    [​IMG]

    Achievements & Qualifications
    eligbility: Dressur | Rennen | xxx
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Gangreiten E A L M S S* S** S***

    [​IMG]

    Grinds & Successes
    xxx

    [​IMG]

    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [] | Rittigkeit [] | Gelassenheit [5]
    1(schwierig)-5(unproblematisch)
    Halftern [5]
    Trensen [5]
    Satteln [5]
    Führen [5]
    Putzen [5]
    Anfassen [4]
    Ladefromm [3]
    Schmiedefromm []

    [​IMG]

    Health Condition
    [​IMG] [​IMG]
    (TA + HS) Verzeichnis

    Chronische Erkrankung/ Zustand
    xxx

    Akute Erkrankung/ Zustand

    xxx

    [​IMG]

    PNG