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Sammy

Autumm Hurrycane

[center][b]Autumm Hurrycane[/b] -------------------------------------------------- [size=2][engl. (in etwa): Herbststurm][/size][/center] [center][size=2]Spitzname: Hurry[/size] -------------------------------------------------- [b]~ Abstammung ~[/b] [b]Von:[/b] Ability's Mask [size=2]V: A dark Mask[/size] [size=2]M: Lumina[/size] [b]Aus der:[/b] Tornado Lady [size=2]V: Tornado M: Larissa[/size] -------------------------------------------------- [b]Rasse:[/b] Criollo [b]Geschlecht:[/b] Hengst [b]Geburtsdatum:[/b] 23.Oktober 2005 [b]Stockmaß:[/b] 1,50m [b]Fellfarbe:[/b] Fuchsschecke [b]Kopfabzeichen:[/b] Laterne [b]Beinabzeichen:[/b] v.l.: weißer Fuß, h.l.: hochweiß gestiefelt, h.r.: weiße Fessel -------------------------------------------------- [b]~ Beschreibung & Charakter ~[/b][/center] [center]Autumm Hurrycane ist ein sehr aufgeweckter, temperamentvoller Hengst. Diesem Temperament hat er auch seinen Namen zu verdanken. Der hübsche Scheckhengst wurde im Oktober 2005 auf einem kleinen Gestüt in Nebraska geboren und dann nach Deutschland importiert. Hurrycane ist schwer zu reiten und mit Sicherheit kein einfaches Pferd, doch er braucht eine Bezugsperson auf die er sich vorbehaltlos verlassen kann.[/center] [center]8 Jahre nachdem ich Hurrycane verkauft hatte, rettete ich ihn kürzlich von einem verwahrlosten Hof. Hurrycane ist nun extrem menschenscheu. Er ist völlig eingefallen und abgemagert und wird so lange hierbleiben, bis es ihm wieder gut geht. Falls sein Zustand sich nicht nachhaltig bessern sollte, darf er den Rest seines Lebens auf den Weiden des Hollybrook Stud Zuchtgestüts verbringen.[/center] [center]-------------------------------------------------- [size=2][b]Besitzer:[/b] Sammy [b]Vorbesitzer:[/b] samanalea [b]Ersteller: Sammy[/b] [b]Vkr:[/b] ///[/size] -------------------------------------------------- [b]~ Qualifikationen ~[/b] [b]Dressur:[/b] E[/center] [center][b]Springen:[/b][size=4] E[/size] [b]Fahren: E[/b] [b]Distanz: E[/b] -------------------------------------------------- [b]~ Schleifen ~[/b][/center] [center]///[/center] [center][size=4]--------------------------------------------------[/size] [b]~ Sonstiges ~[/b] [size=2][b]Zuchtfähig:[/b] Nein [b]Nachkommen: ///[/b][/size][/center] [center][size=2][b]Geschwister:[/b] ///[/size][/center]

Autumm Hurrycane
Sammy, 3 Sep. 2013
    • Sammy
      Eine schreckliche Entdeckung
      "Ach Mist!", jammerte ich laut vor mich hin. Eigentlich hatte ich heute ein Pferd abholen wollen, doch mein Navi hatte mitten auf der Strecke den Geist aufgegeben, mein Handy war natürlich leer und ich hatte mich hoffnungslos mitten in der Pampa verfranst. Entnervt fuhr ich weiter, als mir plötzlich ein kleines, verwittertes Schild auffiel. Anscheinend lag gleich hinter der nächsten Kurve ein Reiterhof. Vielleicht konnte ich ja bei den Leuten kurz telefonieren oder sie konnten mir wenigstens den Weg sagen...Ich fuhr auf den Parkplatz des kleinen Hofes und fröstelte. Sah ganz schön heruntergekommen aus hier. Na egal mal sehen, ob ich jemanden finden konnte. Zuerst klingelte ich am Haupthaus, doch nachdem nach dem fünften Mal immer noch niemand öffnete, gab ich auf und lief auf den Stall zu. Schon einige Meter vor der Tür wehte mir ein penetranter, widerlicher Geruch entgegen. Irgendwie beschlich mich ein sehr ungutes Gefühl. Dennoch betrat ich - mit dem Ärmel vor Mund und Nase- den Stall und ging auch gleich links ins Büro. Doch auch hier war niemand. Der Anrufbeantworter am Telefon blinkte und überall lagen Zettel und Papiere verstreut. "Oh oh", dachte ich, irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht! Voller Zweifel ging ich zurück auf die Stallgasse und hielt erschrocken die Luft an, als mir der knochige Schädel eines Pferdes entgegen ragte. "Oh mein Gott", entfuhr es mir, als ich das arme Tier sah. Schnell ging ich die Boxenreihe entlang. Die meisten Boxen waren leer, doch ich fand auch noch ein kleines, halb totes Fohlen und ganz hinten einen völlig eingefallenen Fuchsschecken. Moment mal. Irgendwie kam der mir ziemlich bekannt vor. Vorsichtig trat ich näher an die Box und betrachtete das völlig apathische Pferd etwas genauer. "Das gibt es doch nicht. Nein, bitte sag das das nicht wahr ist!", schluchzte ich im nächsten Moment, doch ein Blick auf das Boxenschild gab mir die Gewissheit: Vor mir stand mein ehemaliger Criollohengst Autumm Hurrycane! Ich drehte mich weinend um, nachdem ich noch in die letzte Box gesehen hatte, rannte fast zurück ins Büro und tippte hastig die Nummer von der Pferdebesitzerin, zu der ich unterwegs gewesen war. Mit wenigen Worten versuchte ich ihr zu erklären, wo ich war und was ich hier vorgefunden hatte. Sie war nicht minder entsetzt als ich und gab mir die Nummer des örtlichen Tierschutzvereins durch. Keine Viertelstunde später rückten auch schon zwei Männer an und verzogen angesichts des Gestanks das Gesicht. Sie befragten mich kurz und begannen dann, die Pferde einzuladen.
      "Ähm verzeihen sie bitte. Der Criollo in der letzten Box hat einmal mir gehört...Ich würde ihn wenn das möglich wäre, gerne wieder bei mir aufnehmen.", sagte ich leise.
      "Ahha. Aber sie wissen schon, dass der wahrscheinlich nicht mehr so wird, wie früher?", fragte der eine Mann mich skeptisch.
      "Natürlich weiß ich das. Trotzdem. Ich bin nicht so wie diese Leute, die einfach abhauen und ihre Tiere sich selbst überlassen!", brauste ich auf. Dann unterschrieb ich schnell ein paar Papiere, suchte mir die von Hurrycane aus dem Büro heraus und führte den Hengst dann mit einer alten, völlig zerlöcherten Decke aus dem Stall. Dann machte ich mich - mithilfe der tollen Wegbeschreibung der beiden Männer- so schnell es ging auf den Heimweg.
      Bei mir auf dem Hof wartete Eddi - eigentlich hatte sie sich mein neues Pferd ansehen wollen. Als sie mein verheultes Gesicht sah, wurde sie ganz blass und kam schnell auf mich zu.
      "Was ist denn passiert?", wollte sie wissen. Ich drehte mich statt einer Antwort um und öffnete den Hänger. Dann lud ich Hurrycane aus. Eddi blieb vor Schreck der Mund offen stehen. Sie hatte Hurrycane selbst einmal besessen und ich konnte nachfühlen, wie nahe ihr das nun gehen musste.
      "Hilfst du mir kurz den Abfohlstall für ihn herzurichten? Ich möchte ihn nur ungern zu den anderen Pferden stellen, solange er nicht untersucht wurde...", sagte ich leise. Eddi nickte natürlich und machte sich gleich an die Arbeit, während ich Hurrycane die Decke abnahm und versuchte den gröbsten Schmutz aus seinem Fell zu bekommen. Der Hengst beäugte mich misstrauisch, schien aber zu schwach um sich zu wehren. "Waschen werden wir dich ein andermal...Du hast für heute schon genug mitgemacht!", sagte ich liebevoll, während ich Hurry ein warmes Mash zubereitete. Als Eddi fertig war, brachten wir den Hengst in die große, helle Box und blieben dann noch eine Weile da, um dem gierig fressenden Hengst zuzusehen.
      "Was hast du denn nun mit ihm vor?"fragte Eddi mich vorsichtig.
      "Ich weiß noch nicht...erst mal werde ich ihn aufpäppeln, spazieren gehen und viel Bodenarbeit machen. Der arme Kerl hat ja kaum noch Muskeln....Falls er wieder völlig gesund wird, werde ich einen guten Käufer für ihn suchen, wenn nicht bekommt er hier sein sehr frühes Gnadenbrot....
    • Tequila
      Tierarztbericht für Autumm Hurrycane:

      Endlich erreichte ich den Hof von Sammy. Ich sollte mich heute um eines ihrer Pferde kümmern. Autumm Hurrycane war ein Criollo Hengst den sie aus sehr schlechter haltung hatte. Ich hielt den Wagen vor`m Stall und stieg aus. Kurz sah ich mich um und sah dann schon Sammy die mit Hurrycane aus dem Stall auf mich zu kam. "Hallo" begrüßte ich sie und schüttelte ihr kurz die Hand. Dann wandt ich mich zu Hurrycane. Er versteckte sich schon hinter Sammy. Ich ging einen Schritt auf ihn zu und er wich nach hinten aus. Ich lockte ihn mit einem Leckerlie heran und er trat einen Schritt auf mich zu. Ich lobte ihn als er das Leckerlie aus meiner Hand nahm und beschloss dann direkt mit der Behandlung anzufangen. Ich ging auf ihn zu und sah mir vorsichtig seine Augen, Ohren und Nüstern an. Sammy musste ihn am Halfter festhalten damit er nicht auswich. Seine Augen waren leicht getrübt. Was aber gut von dem dunkelen Stall kommen konnte wo er herkam. Ich streichelteihn kurz und holte dann das Stethoskop aus dem Auto um ihn abzuhören. Ich ging auf ihn zu und er begutachtete es misstrauisch. Ich ließ ihn das Ding beschnuppern und hörte dann sein Herz, die Lunge und den Magen ab. Es hörte sich alles in Ordnung an und ich streichelte an Hurrycane`s Bein hinunter und tastete es ab. Dann auchnoch den Bauch. Ich konnte zwar die Rippen sehen und fühlen, aber ansonsten schien alles soweit in Ordnung zu sein. Dann ließ ich ihn neben Sammy hertraben. Erschrocken zischte er erst los und wollte dann nichtmehr gehen. Als er dann aber endlich im Trab war konnte man sehen das er soweit keine Schmerzen hatte under Lahmfrei lief. Als die Beiden wieder bei mir waren lobte ich den Hengst kurz und holte dann die Impfungen aus dem Auto. Hurrycane schien das bis jetzt egal zu sein und ich fand schnell die richtige Stelle an seinem Hals. Sammy ging an seinen Kopf und hielt ihn fest. Ich gab ihm zuerst die Tetanus-, Influenza Spritze wobei er erschrocken zusammen zuckte und auswich. Sammy beruhigte ihn wieder und ich ging wieder zu ihm um ihm noch die Tollwut und die Herpes Spritze. Er zuckte diesmal nur leicht zusammen. Er schien schon müde zusein. Ich streichelte Hurrycane und holte dann noch die Wurmkur aus dem Auto. Ich stellte sie auf ihn ein und positionierte mich neben seinem Kopf. Dann schob ich die Spritze in seine Maulspalte und drückte ihm die Paste ins Maul. Er riss den Kopf hoch und ich steckte ihm schnell was leckeres hinterher damit alles weitere drinnen blieb. Jetzt war Hurrycane fertig und ich trat zurück. Ich räumte alle meine sachen ein und ging dann nochmal zu Sammy. Ich verabschiedete mich von ihr und Hurrycane und hoffte das er bald besser aussehen würde. Dann stieg ich ins Auto und fuhr vom Hof.

      2762 Zeichen - by Tequila
    • Sammy
      Na mein Kleiner, so langsam musst du dich aber an mich gewöhnen!

      Müde betrat ich die große Quarantäne-Box in der mein Neuzugang Autumm Hurrycane untergebracht war. Seit ich den schönen Hengst von diesem schrecklichen Hof gerettet hatte, war er bereits tierärztlich untersucht worden und der Hufschmied sollte im Lauf der nächsten Woche kommen. Hurrycane bekam jeden Tag das beste Futter und warmes Mash, zudem hatte die Tierärztin mir Vitaminpräparate empfohlen, die ich dem Schecken ebenfalls gab. Hurrycane hatte in diesen Monaten schon ganz gut zugelegt und durfte seit zwei Wochen auch hinaus auf die Weide. Sein Fell begann wieder mehr zu glänzen und er wurde zusehends munterer. Ich verbrachte Stunden damit, vor Hurrycane's Box zu sitzen und mit dem Hengst zu reden. Anfangs hatte er sich noch misstrauisch in eine Ecke gedrückt, doch mittlerweile hatte er wohl verstanden, dass alle hier auf dem Hof nur Gutes für ihn dabei hatten. Heute wollte ich endlich das erste Mal ein wenig mit ihm arbeiten. Als ich Hurrycane abgegeben hatte, war er gerade einmal ein Jahr alt gewesen. Nun war ich gespannt, was er noch konnte und was wir noch vor uns hatten.
      "Hallo du Hübscher, heute machen wir mal ein bisschen was anderes", lockte ich Hurry, während ich ihm vorsichtig sein neues Halfter übe den Kopf streifte. Dann führte ich ihn wie jeden Morgen zum Putzplatz und begann mit gleichmäßigen Strichen sein geschecktes Fell zu putzen. Nachdem ich auch seine Hufe ausgekratzt, seine Mähne gekämmt und seinen Schweif verlesen hatte, legte ich ihm flott Gamaschen an und tauschte den Strick gegen ein vier Meter Seil aus. Hurry hob überrascht den Kopf, als ich ihn nicht wie sonst auf die Koppel, sondern in meinen Round Pen führte.
      "So. Jetzt wollen wir doch mal sehen, was du schon alles kannst, mein Guter", redete ich leise auf Hurry ein. Dann begann ich ihn zunächst im Round Pen herum zu führen, bevor ich ihn im Kreis um mich herumlaufen ließ. Nachdem der Hengst sich auch anstandslos rückwärts schicken ließ, seufzte ich erleichtert. Ob seine letzte Besitzerin nun viel mit ihm gemacht hatte oder nicht, die Grundbegriffe hatte der Kleine nicht verlernt. Also nahm ich Sattel und Satteldecke und legte sie behutsam auf Hurry's Rücken. Der Hengst warf zwar den Kopf hoch, blieb aber ruhig. Ich lobte ihn, dann zog ich einen Steigbügel hinunter. Natürlich hatte ich nicht vor, Hurry zu reiten - dafür fehlte ihm noch die nötige Muskulatur. Aber ich wollte sehen, ob er schon einmal einen Reiter auf dem Rücken gehabt hatte. Ich stellte meinen Fuß in den Steigbügel und belastete ihn nach und nach mehr, bis ich schließlich vom Boden abgehoben hatte. Hurrycane legte unwillig die Ohren an und ich sah das Weiße in seinen Augen. Schnell brachte ich meinen Fuß wieder auf den Boden und im nächsten Augenblick explodierte Hurrycane auch schon. Der hübsche Schecke schlug aus und buckelte was das Zeug hielt. Ich versuchte das Seil so zu halten, dass er sich nicht verhedderte und gleichzeitig außerhalb seiner Reichweite zu bleiben. Nach einer gefühlten Ewigkeit blieb der Hengst schließlich mit zitternden Flanken und heftig atmend stehen.
      "Na was war denn das? Sieht so aus, als hätten wir was woran wir die nächste Zeit arbeiten können...", sagte ich leise, während ich vorsichtig auf Hurry zu ging. Zunächst zog der Hengst mit rollenden Augen zurück, doch schließlich ließ er mich an sich heran. "Also das ist kein normales Verhalten für ein Pferd, dass noch nie geritten wurde...Was hat dieses Mädel nur mit dir gemacht, hm?" Ich strich über den schweißnassen Hals des Hengstes, nahm ihm den Sattel ab und machte zum Abschluss noch ein wenig Bodenarbeit, damit Hurry das Training nicht in schlechter Erinnerung behielt. Anschließend wusch ich den Hengst gut ab, deckte ihn ein und stellte ihn dann auf die Koppel. Da hatten wir definitiv noch einiges an Arbeit vor uns.....
    • Jackie
      Verschoben am 06.04.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Sammy
    Datum:
    3 Sep. 2013
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