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Muemmi

Augen auf! Ich komme | Englisches Vollblut | Stute

Im Besitz seit : Oktober 2016 | In Rente seit: März 2017

Augen auf! Ich komme | Englisches Vollblut | Stute
Muemmi, 30 Okt. 2016
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    • Muemmi
      Ihr Leben bei Maleen

      SK Kür geritten von Sevannie
      Nachdem Sporentritt mit seiner Körung dran war,ging es am nächsten Tag gleich weiter mit Augen auf. Auch heute war diese wunderschöne Rappstute in ganze weiß gekleidet. Herausgeputzt bis zum geht nicht mehr. Die impulsive Stute zappelte etwas nervös. Die Ohren bewegten sich ständig,da sie aufmerksam,wenn nicht misstrauisch sich umhörte. An mich hatte sich die Gute langsam gewöhnt. Sanft streichelte ich sie,bevor der Aufruf kam und ich wieder von Maleen ihr Glück zugesprochen bekam. Ich stieg vorsichtig auf,damit ihr der Stuten nicht zu sehr in den Rücken plumpste. Ich ritt mir ihr im Schritt zum Halleneingang,bevor ich schnalzte und wir mit ihrem Galopp in die Halle preschten, schnell, jedoch gekonnt und es brachte ihre wundervolle Stärke,die sie ausstrahlte, rüber. Immer wieder spielte ich sanft mit den Zügeln damit sie es nicht übertrieb. Bei A wendeten wir zu X ab und ich parierte sie durch. Als sie mit einem Mal zum stehen kam lächelte ich. Ich begrüßte die Richter und die Stute unter mir sah sich um. Alles war ungewohnt,naja fast alles. Zum Glück gab es nur die Menschenmenge die aus dem Reiterstübchen aus schauen konnten,somit war ein Applaus später abgedämpft,damit sie sich nicht erschrak,denn dies tat sie oft genug. Ich schmunzelte und trieb die Stute in den Trab,wir wendeten bei C wieder ab auf die rechte Hand. Wir ritten eine vierfache Schlangenlinie über die ganze Halle hinweg. Dann parierte ich die Stute durch und lief mit ihr den Zirkel entlang,bevor wir durch diesen Zirkel wechselten und den Schritt auf der anderen Hand nochmal zeigten. Als wir wieder bei A ankamen,schnalzte ich laut auf so,dass sie sofort in den gewaltigen Galopp sprang. Wir ritten die ganze Bahn entlang,so das sie auch ihren gestreckten Galopp zeigen konnte,sowie den versammelten auf der kurzen Seite. Sanft lobte ich sie und wechselte durch die ganze Bahn im Galopp mit ihr die Hand,der fliegende Galoppwechsel klappte hervorragend – was mich natürlich überglücklich machte,da wir sonst immer Probleme hatten. Ich lobte sie kurz bevor ich mit ihr die ganze Bahn nochmals entlang ritt,dann in den Trab durchparrierte. Wir beide begann leicht zu schwitzen,was hieß das wir uns beide ins Zeug legten. Als jedoch draußen irgendetwas gegen die Hallenwand knallte,fuhr die Stute zusammen und preschte los. Ich versuchte sie hurtig wieder in den Griff zu bekommen was mir auch schließlich gelang. Beruhigend redete ich auf sie ein,während wir im Schritt wieder zu X ritten. Kein Pferd war perfekt,sie auch nicht,ich hatte damit kein Problem und ich hoffte es gäbe keinen Punktabzug. Als wir zum Stand kamen,blickte sich die Stute unsicher um.. Ich beruhigte sie kurz mit meinen Worten. Ich verabschiedete mich damit von den Richtern und trabte mit der Stute hinaus.

      Dezember 2013, by Maleen
      Auch in Italien gibt es Schnee
      Nun war es auch hier Winter geworden, zwar war es nicht so kalt wie in Deutschland aber der Unterschied war schon zu spüren. Der einzige Nachteil direkt am Meer zu wohnen ist wohl der, dass es unglaublich stürmisch sein kann.
      Als es anfing zu regnen lief ich schnell hinaus, meine Haare wurden sofort vom Wind in mein Gesicht gewirbelt und auch den Pferden schien der Wind nicht allzusehr zu gefallen. Am schlimmsten traf es wohl die kleine Roseblood sie hatte alle Mühe sich bei dem Wind auf den Beinen zu halten. Ich griff nach ihrem Halfter und führte sie in den Stall hinein in ihre Box. Einmal schnell strich ich ihr über die Strin 'Hier drin kannst du wenigstens grade stehen ohne umzufallen' , ich musste ein wenig lachen als ich daran denken musste wie es ausgesehen hätte, wäre sie wirklich umgeweht worden. Dann ging es auch schon wieder raus in den kleinen Sturm, wieder hinunter zur Weide und wieder griff ich mir ein Pferd am Halfter und ein zweites mit der anderen Hand. Ich hatte keine Ahnung ob ich nun Lucy oder Throat Full of Glass erwischt hatte, aber auf meiner Rechten, da war ich mir 100%ig sicher, hatte ich Augen auf. Diesmal lief ich ein bisschen schneller die beiden Stuten hatten nicht so große Probleme ihr Gleichgewicht zu halten und so waren wir auch ganz schnell im sicheren Stall angekommen. Ich wischte mir die nassen Haare aus dem Gesicht und konnte nun endlich erblicken wer da links von mir stand. Es war Lucy, und wie es aussah hatte sie sich wieder einmal im schlamm gewälzt. Ich ließ sie in ihre Box und auch Augen auf freute sich endlich im Stall zu sein.
      Noch ein letzes Mal lief ich hinaus eine Pflegerin kam mir schon mit den nächsten beiden Stuten an der Hand entgegen und somit war klar nur noch Yuki Shiro musste auf der Kopppel sein. Der Sturm legte sich ein wenig, ich stand am Gatter und rief so laut ich konnte 'Yuuuuuuuukiiiiii !' , aber sie kam nicht. Nocheinmal rief ich und grade als ich sie erblicken konnte find es tatsächlich an zu schneien, Schnee in Italien das hatte ich auch noch nicht allzu oft erlebt. Wie in einem Traum trabte die Weiße Stute auf mich zu während die Schneeflocken immer dicker wurden. Ich klopfte Yuki den Hals und lief mit ihr hoch zum Stall. Am Halfter halten brauchte ich sie nicht, schon seit wenigen Tagen nach ihrer Ankunft folgte sie mir wir ein Hund und blieb immer an meiner Seite. Ich bendankte mich noch kurz bei der Pflegerin die mir mit den Stuten geholfen hatte und ging dann wieder zurück ins Haus, wo ich noch eine ganze Weile aus dem Fenster schaute und den Schneeflocken beim Fallen zusah.

      Juli 2014, by Maleen
      Abby das Seepferdchen
      Nun war es in Italien entgültig Sommer geworden. Ohne kurze Hose und T-shirt war es draußen kaum auzuhalten und auch bei den Pferden schien diese plötzliche Hitze eine allgemeine Faulheit auszulösen. Sie standen den ganzen Tag über dösend in der Sonne und erst gegen Abend wenn es kühler wurde begannen sie damit sich zu bewegen. Besonders Augen auf hatte es bei diesem Wetter schwer, sie war pechschwarz und ihr Fell glühte nur so wenn man mit der Hand darüber strich. Eine Zeit lang trug sie eine dünne weiße Decke aber diese lag nach wenigen Stunden schon wieder ohne Pferd auf dem Boden.
      Mit einem Strick bewaffnet ging ich hinunter zur Stutenweide. Abby stand wie erwartet schon am Gatter und wirkte ungeduldig. 'Ist ja gut ich bin doch schon da' sagte ich zu ihr während ich das Gatter öffnete und den Strick in ihr Halfter einhakte. Dann ging es geradewegs Richtung Meer. Es dauerte zwar ein wenig bis wir den Strand erreicht hatten aber es lohnte sich. Abby hatte unglaublichen Spaß im Wasser und warf sich auch das ein oder andere Mal direkt hinein und wälzte sich. Nach einer guten Stunde hatte ich ein nasses aber glückliches Pferd und wir machten uns wieder auf den Weg zurück zur Weide.
    • Muemmi
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      Dezember 2014, by Veija
      Ankunftsbericht von Augen auf! Ich komme

      Gelangweilt blätterte ich in den Announcen der Verkaufspferde rum. Bis jetzt war keines dabei, was mich interessierte. Doch dann hielt ich inne. Augen auf! Ich komme hieß die Rappstute, die laut der Anzeige keinerlei Begabung im Galopprennen hatte, dafür aber in der Dressur ein sehr gutes Potenzial zeigte.
      Schnell trommelte ich alle zusammen. Schnell fanden sich Alexis, Aaron und Caleb auf dem Hof ein. Aaron und Caleb hatten schon den Hänger angehängt, denn wenn die Stute etwas für mich war, würde ich sie sofort mitnehmen.
      Alle stiegen in den Wagen und Aaron spielte den Fahrer. Ich saß auf dem Beifahrersitz und studierte die Karte sowie das Navi. Alexis und Caleb saßen hinten und stritten sich über einen Song. Alexis' englisch war wirklich grauenhaft, bis ich es nicht mehr aushielt. "Alexis, sei doch mal ruhig...", sagte ich und fügte mit einem Grinsen hinzu: "..and Caleb, shut up." Schmollend blickte er mich an, ehe ich wieder nach vorne schaute und wir schon fast da waren.
      Wir vier stiegen aus und betrachteten die Stute, die gerade von Maleen für einen anderen Käufer vorgeritten wurde. "Die will ich..", sagte ich zu Alexis und Aaron und übersetzte kurz für Caleb: "I want her.." Mein englisch war auch nicht das Beste, aber Caleb konnte mich verstehen.
      Nun setzte sich die potenzielle Käuferin rauf und Abby lief ihr wortwörtlich unterm A*sch weg. Nach ein paar Runden stieg sie kopfschüttelnd ab und übergab Maleen das Pferd wieder. Nun war ich an der Reihe. Kurz vegrüßte ich Maleen, tätschelte der Stute den Hals und schwang mich hoch. Aus den Fehlern der Vorreiterin hatte ich gelehrnt und verlagerte mein Gewicht stets nach hinten, damit sie langsam blieb. Sie gefiel mir auf Anhieb und ich kaufte sie. Während ich mit Maleen den Papierkram regelte, luden meine 3 Freunde und Arbeiter das Pferd ein; natürlich hatten sich Caleb und Alexis schon wieder in der Wolle, was Aaron recht traurig aussehen lies, denn er stand wirklich auf meine Cousine.
      Fertig mit Allem setzte ich mich wieder ins Auto und wir fuhren nach Hause. Da ich noch anderes zu erledigen hatte, beauftragte ich Aaron und Alexis, die Stute auszuladen und in den Stall zu bringen. Caleb sollte mir bei anderen Dingen helfen.​
    • Muemmi
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      Dezember 2014, by Veija

      Springen E - A

      "Nimm doch endlich die Haken runter!", fauchte ich Aaron genervt an. Wie oft hatte ich ihm in den letzten Reitstunden gesagt, er solle auf seine Körperhaltung achten. Vielleicht war es auch etwas zu plötzlich, von dem ruhigen Wallach Emilio, auf die unruhige Stute Abby zu wechseln. "Sollen wir nicht lieber Emilio holen?", fragte ich Aaron, der versuchte beim Bocksprung der Stute im Sattel zu bleiben. "Nein! Ich wollte sie reiten, also schaffe ich das auch!", rief er mir zu und hüpfte etwas unbeholfen auf und ab, als die Stute erneut einen Bocksprung versuchte. Ich konnte das Trauerspiel nicht mehr mit ansehen und pfiff beide zu mir. Schnell war der Reithelm auf meinem Kopf und die Schutzweste um meinen Oberkörper gelegt. "Komm runter, ich reite sie ein wenig ab. Tut mir Leid Aaron, aber du bist noch nicht gut genug für diese Stute.", sprach ich ein wenig bedrückt und nahm die Zügel. Unwillig stieg der junge Mann ab und sah betrübt zu Boden. "Ich sagte 'noch', nicht 'nie' Aaron. Aber nachher darfst du wieder rauf, versprochen!", sagte ich zu ihm, stellte die Bügel kürzer und schwang mich in den Sattel. Natürlich trabte die Stute sofort los, doch sofort lag ihr Kopf auf meinem Knie und ich drückte sie mit den Sporen rum. Natürlich war sie total verwirrt, als sie in enorm kleinen Kreisen um sich selbst gehen musste, um dann da hin zurück zu gehen, wo ich aufgestiegen war. Dann hielt ich sie an und lies sie nachdenken. So brachte ich meinen Westernpferden bei, dass sie warten sollten, bis ich Kommandos gab. Da Abby freizeitmäßig auch Western geritten werden sollte, musste sie das auch lernen. Schließlich ging es einfach nicht, dass sie während dem aufsteigen loslief. Also versuchten wir es nochmal. Ich stieg ab, tat so als würde ich nachgurten, stieg auf und schon wieder lief sie los. Ich machte das Selbe dann noch einmal: Kopf auf mein linkes Bein, Runde um Runde, ehe wir wieder rückwärts dahin gingen, wo ich aufgestiegen war. Erneut stieg ich ab, stieg wieder auf und siehe da, sie konnte sogar stehen bleiben!
      Glücklich klopfte ich ihren Hals, ehe ich sie dann aus dem Stand angaloppierte. Schließlich hatte sie wirklich zu viel Power und hatte lange stillgestanden, was ich ihr sofort anmerkte. Nach einigen Runden im Galopp, nahm ich sie zum Trab zurück und ritt viele Biegungen und Bahnwechsel, um sie ruhiger zu bekommen. Dann parierte ich zum Schritt durch und ritt kleine Volten, Bahnwechsel, Schlangenlinien und Biegungen, ehe ich sie wieder angaloppierte und auf das erste Hindernis zuritt. Wir hatten zu erst alle Hindernisse auf E-Niveau, weshalb die große Stute nur so über den Steilsprung von 80cm flog. Die nächsten Hindernisse lagen zwischen 80cm und 90cm, die die Stute solide nahm. Dann versuchten wir als letztes ein paar Kombinationen und Hoch-Weit-Sprünge, die jeweils von 75cm bis 1,05m breit waren. Schnaubend trabte ich die Stute noch ein paar Runden, während Aaron die Hindernisse höher legte. Wir ritten den selben Parcours, nur dieses Mal mit Sprüngen von einer Höhe bis 1m und einer Weite bis 1,15m. Als alles soweit klappte und die Stute sichtlich Spaß daran hatte, war ich mir sicher, dass sie ohne Probleme in der Klasse A starten konnte!
      Ich ritt sie im Galopp zur Mitte, parierte zum Trab und schließlich zum Schritt durch, ehe ich sie zum Stehen brachte und abstieg. "Ich lege alles nochmal runter, jetzt bist du dran, Aaron", sagte ich ihm und sah in ein entsetztes Gesicht. "Aber.. ", säuselte er doch ich lächelte nur und half ihm, sich aufs Pferd zu setzen. Während er im gemütlichen Schritt durch die Halle trudelte, setzte ich die Stangen runter auf einen halben Meter. Wir mussten es ja nicht übertreiben mit Aaron.
      "Okay, galoppier mal an und halt sie auf dem Zirkel", rief ich zu ihnen rüber und sah, wie Aaron sie antrieb und die Stute schwungvoll losgaloppierte.
      "Okay, soweit sogut", rief ich und gab dann den nächsten Befehl: "Galoppier sie auf das Hindernis hier neben mir zu. Du weißt ja wie dein Sitz sein muss und was du mit den Zügeln machen musst!"
      Aaron nickte nur knapp und galoppierte die Stute aus dem Zirkel heraus, längs an der Bahn vorbei in Richtung Hindernis. Ich blickte die Beiden gespannt an, ehe Aaron die Hilfen zum Absprung gab. Natürlich war Abby ihm einen Ticken zu früh abgehoben, da er zu spät reagiert hatte. Etwas unsanft knallte Aaron nach dem Sprung zurück in den Sattel und verzog schmerzerfüllt das Gesicht. "Anhalten", sagte ich kurz und brachte die Stute mit einem lauten "Whooooa" zum Stehen. "Gehts?", fragte ich Aaron und erntete einen bösen Blick. "Okay, dann das Ganze nochmal, wenns wieder geht", sagte ich knapp und lächelte dann kurz. Ich bekam ein verzogenes Lächeln zurück, ehe er wieder angaloppierte und erneut über das Hindernis sprang. Diesmal klappte alles und ich klatschte lächelnd. "Super!", sagte ich ehe ich hinzufügte: "Und Schluss für heute Aaron, das ist genug. Geh und versorg Abby und ich räum die Hindernisse weg. Aber denk an ihr Kraftfutter und an ihre Decke!", ermahnte ich ihn noch, ehe er mit Abby zusammen die Halle verlies und ich die Hindernisse abbaute. Dann ging ich in den Stall zu Caleb und quatschte ein wenig mit ihm, ehe wir ins Haus gingen und uns an den Tisch zu Alexis und Aaro setzten. Alexis war so nett gewesen und hatte schon das Abendessen gemacht. So klang der Abend gemütlich aus.​
    • Muemmi
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      Januar 2015, by Cooper
      Grundimmunisierung, Chippen- 5 Januar 2015

      Gegen Nachmittag war ich heute wieder in der Klinik auf zu finden. Ich hatte eine kurze Zeit geschlossen da ich mit Aikon Aszu auf einer Körung war. Ich schloss die Klinik auf und hatte zwei Emails. Einmal von Verena O'Connor, sie bestellte für ihre Englischen Vollblut Stute einmal die Prophylaxe #1, Grundimmunisierung und einmal das Chippen. Ich machte mich fertig und packte alles ein was ich im Verterinärvan brauchte. Ich zählte noch einmal alles durch um sicher zu gehen un fuhr dann los. Es dauerte eine ganze Weile bis ich ankam, aber ich kam an, jedoch war es schon dunkel. "Hallo, Dr.med.Cooper Chattahoochee" sagte ich als ich Austieg und schüttelte jemanden die Hand, es war aber sicherlich nicht Verena, denn es war ein Mann. Der jenige der mich begrüßte hieß Caleb und war wohl einer Verenas Mitarbeiter. Er führte mich in die Stallungen wo die Englischen Vollblüter des Hofes standen. Mit großen Augen schaute ich mir die wundervollen Pferde an. "Sie sind wunderschön" sagte ich und erzählte dem Herrn über mein Gestüt das fast nur aus Vollblütern bestand. Lauschend hörte er mit zu und erwiederte ab uns zu mit ein paar Worten. Er holte eine Rappstute heraus und band sie in der Stallgasse an. Ich konnt die Augen kaum von ihr lassen un legte meinen Arzneikoffer auf die Seite. Ich begrüßte die Stute sehr vorsichtig und gab ihr ein Stück Apfel, was sie sichtlich beruhigte. Die Vollbutstute war hektisch und schaute sich dauernd nach Caleb um. Verena kam nich lange später die Tür und begrüßte mich. "Ach, ich seh du hast dich ja schon mit ihr angefreundet" sagte ich und lächelte als sie ihrer Stute über den Kopf streichelte. "Ja natürlich, ich hab selbst nervöse und hektische Vollblüter und weiß wie man damit umgehen muss" sagte ich und besproch die Behandlung mit Veija. "Also, ich muss los noch einige Sachen für den Umzug regeln, Caleb?, du weißt ja wo alles ist und was zu tun ist, wenn nicht, ich bin wie immer erreichbar" sagte sie in Eile und verabschiedete sich. Ich bereitete in der Zeit wo Caleb die Stute beruhigte, alles vor. Zuerst kontrollierte ich ihre Reflexe im Auge, die mehr als in Ordnung waren. Ich schaute noch in ihren Mundraum und natürlich in ihre Ohren und auch hier war alles im grünen Bereich. Ich tastete mich langsam und behutsam den Körper hinunter und schaute auch nach den Organen. Ich zeigte Caleb ein deutliches Daumen hoch um zu Signalisieren das alles gut war. Ich kontrollierte vor dem Impfen noch ihre Vitalzeichen, Puls, Atmung und Temperatur, die bis jetzt in Ordnung war. "Dann wollen wir mal Impfen" sagte ich mit der ersten Impfung, Tetanus, in der Hand. Caleb sprach auf die Stute ein und eh sie sich versah war der erste Pieks schon vorbei. Es folgte Herpes, Tollwut und Influenza. Bei Influenza hatten wir ein paar Probleme und mussten ihr zehn Minuten Pause geben. Als wir dann einen neuen Start wagten klappte alles. Mir viel in der Pause auf das die schwarze Stute sehr warm war. "Ungewöhnlich" dachte ich mir leise und miss die Temperatur. Sie war ein wenig erhöht. "Ist was?" frug Caleb. "Naja, die Normaltemperatur bei Pferden liegt bei 37-38,2 Grad, Abby hat einen Wert von 38,5 Grad. Es ist jetz nicht schlimm und liegt warscheinlich an der Aufregung, kann jedoch auch an etwas anderem oder die Impfung liegen. Bitte leite das an Verena weiter und behaltet es im Auge, sollte es steigen bitte SOFORT anrufen. Ich geb ihr jetz einen Saft, das sollte das Fieber senken. Wie gesagt ich bin der Meinung es liegt an der Aufregung" sagte ich und gab der Stute den wohlschmeckenden Saft. "Ja, das gefällt dir. Aber durch eine Sache musst du noch durch" sagte ich und holte jetz das Chipgerät. Behutsam streichelte ich der aufgebrachten Stute den Hals. Ich platzierte den Chip in die Röhre und drückte die Chippistole ab. Man hörte nur ein kleines Klicken und der Chip war drin, jedoch machte Abby einen riesen Aufstand und es dauerte eine Weile bis Caleb und ich die schwarze wieder unter Kontrolle hatten und somit in den Stall zurück stellen konnten. "Tschüss kleine, tut mir wirklich leid" sagte ich und streichelte sie nochmals über den Kopf. Ich aktualisierte den Impfpass und ging zum Van zurück. Ich verabschiedete mich und fuhr wieder zurück auf mein Gestüt.
    • Muemmi
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      Januar 2015, by Veija
      Pflegebericht
      Völlig gestresst war ich meine Angestellten am Zusammenpfeifen. Nichts klappte, und die Vollblüter waren nervös wie sonstwas, weshalb ich noch wuschiger wurde. Drag me to Hell musste von L auf M gebracht werden, Supernova ebenfalls, Jagger von A auf L, Faster ebenfalls von A auf L und Firewalker auch. Filly wollte bewegt werden und Abby musste noch in Dressur weitergebildet werden. Nämlich von E auf A, aber von einer bekannten Trainerin, nicht von mir oder meinen Leuten selbst.
      "Caleb!", fauchte ich ihn an und betrachtete Filly, der mit angelegten Ohren hinter ihm herstapste. "Be careful, please don't pull him like that", pflegte ich bei und sah, wie Filly beim Klang meiner Stimme die Ohren nach vorne legte. "Gooood boy.", sagte ich leise und streichelte ihm kurz über den Kopf. "Alexis, hast du Hell und Nova schon fertig?", rief ich zu ihr rüber und sah mir Aaron an, der wohl doch Angst vor Abby hatte. "Gleich", rief Alexis rüber, doch ich war schon auf dem Weg zu Aaron. "Hey, lass mich dir helfen", befahl ich ihm im freundlichen Ton und nahm ihm den Führstrick ab. "Stell dich so neben sie..", erklärte ich und ging ein paar Schritte. "Wenn sie dir zu weit nach vorne kommt, box sie mit deinem Ellenbogen in die Schulter, und schick sie rückwärts. Sie soll gefälligst hinter dir gehen", sagte ich lächelnd und demonstrierte ihm, was ich meinte. Ich gab ihm den Strick wieder und er musste sie ein paar Mal rückwärtsgehen lassen, ehe sie den Kampf aufgab und er lächelnd zu mir sah. "Gut, nun bring sie nach hinten auf die Kleine Weide, Caleb, go with Aaron and take Filly to the meadow right from Abby then", sagte ich und lies die Beiden ziehen, während ich zu Alexis ging. Hell und Nova waren soweit fertig, ich half Alexis nur noch sie zu bandagieren, ehe wir uns die Helme schnappten und zur neuen Ovalbahn gingen. Ich musste Drag ein paar Mal rüberschieben, weil sie mich ständig über den Haufen rennen wollte. Na das konnte ja lustig werden, dachte ich mir und gab Alexis noch ein paar Anweisungen, wie sie sich verhalten sollte, wenn Nova überschwänglich wurde und unkontrolliert losgaloppierte. Zu erst sollte sie sie laufen lassen, ehe sie sie runterriegeln sollte. Ich hatte Caleb beauftragt, sobald er mit Filly fertig war, Gipsy zu satteln und ihn als Track-Pony zu holen. Außer Caleb lies ich wirklich keinen auf meinen geliebten Gipsy... Er sollte am Ziel warten und uns entgegenkomm. Hinzu kam dann noch Aaron auf Emilio, jedoch mit englischer Ausrüstung, um Caleb ein wenig zur Seite zu stehen.
      Gesagt getan: Wir gingen in die Startboxen, was schon mehr als schwierig war, da Hell wie eine Diva rumzickte und sich einfach nicht gefangen bekam. Irgendwann reichte es mir dann auch, so dass ich abstieg und sie mit starkem Rucken am Zügel zum Rückwärtsgehen zwang. Sie kam mit ihrem Hintern an der Startbox an und drückte sich ängstlich dagegen. "Lass es jetzt!", schnauzte ich sie an und schwang mich in den Sattel. Nova stand schon bereit und auch wir bequemten uns nun in die Box. Ich drückte auf den Timer und nun hieß es warten. 10..9..8..7..6..5..4..3..2..1.. Klack. Die Türen sprangen auf und Hell bäumte sich in der Box auf, während Nova aus der Startbox herausschoss. "Was zur..", fluchte ich und drückte ihr meine Fersen in die Rippen, nachdem sie wieder auf allen Vieren stand. Nun sprang sie wie von der Tarantel gestochen aus der Box und preschte Nova hinterher. Heute klappte auch wirklich gar nichts, denn ich merkte, dass ich Hell nicht zurückgenommen bekam, weil sie Nova einfach nur überholen wollte. Na hoffentlich tat sie sich dabei nicht weh. Nova war noch 3 Pferdelängen entfernt, als ich Calebs und Aarons geschockte Gesichter in der Ferne sah. Aaron war schon auf dem Sprung, um uns abzufangen, doch Caleb hielt ihn fest. Gut so. Caleb verstand die Kunst des Reitens um Längen besser als Aaron, doch der junge Mann lernte ja noch. Kurz pfiff ich Alexis zu. Sie schien es gehört zu haben, denn sie versuchte Nova langsamer zu bekommen. Endlich kamen wir neben ihnen an und ich nickte. Erneut schossen beide Pferde in vollem Tempo nach vorne. Nova hatte noch nie eine Chance gegen Hell gehabt, da die Stute einfach um Längen größer war und auch an Schnelligkeit einiges mehr beweisen konnte. Aaron schaute uns nur geschockt an, als wir zwischen den Beiden hindurch galoppierten. Emilio waren die beiden schnellen Pferde nicht so geheuer, weshalb er geschockt nach hinten sprang. Doch Aaron konnte sich halten, weshalb nichts passierte. Langsam liesen wir die Pferde auslaufen und klopften die Hälse der verschwitzten Stuten. "What the hell..", fing Caleb an, als er und Aaron zu uns aufschlossen. "Did she rised in the box?!", Caleb schien völlig verwirrt. "Yeah, but it's okay. If she does it at a real race, she would be also fast enough to get placed I think. But we have to train it. It should not happen anymore. It's too dangerous.", erklärte ich ihm und schwang mich von Hells Rücken. Die anderen drei stiegen auch ab, ehe wir alle Pferde zurück brachten, sie absattelten, ihnen Decken auflegten und sie in die frisch gemisteten Boxen stellten, wo sie sich sofort auf ihr Kraftfutter stürzten- alle bis auf Emilio, da er weiterhin Track Pony spielen musste.Wir tauschten sie dann gegen die drei schon gesattelten Vollblüter Jagger, Faster und Walker. Caleb ritt Walker, ich Faster und Alexis Jagger. Es war mir zu gefährlich Aaron auf eines der Vollblüter zu setzen. Er war zwar schonmal ein Rennen mitgelaufen, jedoch reichte das auch vollkommen für den Anfang. Mit Emilio zusammen war er als "Tracker" wirklich besser aufgehoben.
      Zu viert gingen wir dann also zur Bahn. Aaron und Emilio stellten sich an das Ende unserer Strecke und wir versuchten, die drei in die Boxen zu bekommen, ehe ich den Timer stellte. 10..9..8..7..6..5..4..3..2..1..Klack. Die Türen öffneten sich und ich hörte, wie Caleb Walker lautstark antrieb. Dieser Spinner. Er war eben doch nur die Westernpferde gewöhnt. Lachend trieb ich meine Faster an und preschte los. Sie konnte sich gut neben Walker halten, doch Jagger war schneller. Es kam also doch auf die Größe an, dachte ich mir- war ja eben bei Nova und Hell genauso gewesen. Es dauerte wirklich nicht lange, bis wir ins Ziel einliefen. Alexis hatte mit Jagger gewonnen, danach kam Caleb mit Walker und das Schlusslicht bildeten Faster und ich. Ich hatte die Stute jedoch bewusst zurückgenommen, da sie ja auch nicht mehr die Jüngste war. Eigentlich lief sie auch nur aus Spaß mit. Das hier war auch ihre letzte Stufenerhöhung- obwohl: vielleicht packte sie die Klasse M auch noch. Dann war aber genug.
      Wir lobten die Pferde und brachten sie wieder in die Stallungen, ehe wir sie absattelten, kurz die Hufe kontrollierten, ihnen Decken auflegten und sie wieder in die Boxen konnten. Aaron und Alexis gingen Filly und Abby holen und Caleb und ich kontrollierten noch einmal die Beine der Rennpferde, ehe wir ins Haus gingen. Aaron und Alexis kamen schon zurecht.
      Heute war ein erfolgreicher Tag gewesen. Hell und Nova waren im Galopprennen auf der Klasse M, Faster, Jagger und Walker auf der Klasse L. In ein paar Wochen ging es dann weiter.​
    • Muemmi
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      Januar 2015, by AliciaFarina
      Dressur E-A für Augen Auf! Ich komme

      Mein jetziger Auftrag führte mich ausnahmsweise mal nicht in ein fernes Land, sondern das Pferd welches ich ausbilden sollte kam mitsamt seiner Besitzerin auf meinen Hof. Verena O`Connor war ebenfalls Trainerin, aber sie hatte sich auf die Westernreitweise spezialisiert, sie würde zwei meiner Pferde ausbilden und ich dafür ihre Stute Augen Auf. Am frühen Morgen holte ich die beiden vom Flughafen ab und brachte sie nach Hause. Als wir ankamen durfte Abby sich ihre Paddockbox anschauen, erst am späten Nachmittag wollte ich unsere erste Einheit in Angriff nehmen. Verena zeigte ich ihr Zimmer welches sie beziehen sollte, während sie bei uns war. Gegen Nachmittag ging ich in den Stall und holte Abby aus ihrer Box. Sie folgte mir brav und blieb auch beim Putzen lieb. Dann sattelte ich sie und ging mit ihr in die Halle. Verena hatte mich vorgewarnt, dass sie manchmal im Galopp kleine Buckler und Tritte vor Freude macht, aber davor hatte ich keine Angst und stieg auf. Im Schritt ritt ich sie warm und gurtete vor dem ersten Trab nach. Dann fing ich mit der Arbeit im Trab an. Da sie sehr locker war ritt ich mit ihr eine 10m Volte im Trab. Dabei fiel sie mir auf die innere Schulter, aber je öfter ich es versuchte und sie mehr darauf vorbereitete, desto runder wurden sie. Jetzt ritt ich ein durch die Länge der Bahn wechseln und auch die Schlangenlinien durch die Ganze Bahn in vier Bögen klappten ohne Probleme. In einer Schrittpause hielt ich an und richtete Abby ein Paar Schritte rückwärts, auch eine Vorhandwendung probierte ich aus und Abby tat ihr bestes um mir zu gefallen. In der nächsten Trabeinheit ließ ich sei das Viereck verkleinern und vergrößern und anschließend die Zügel aus der Hand kauen lassen. Nun kam ich zum Galopp, im Schritt gab ich ihr die Hilfe und machte mich auf das Schlimmste gefasst, aber sie galoppierte brav an und galoppierte ihre Runden. Auf dem Zirkel strich ich an der offenen Seite über und Abby galoppierte weiter. Nach einigen Wiederholungen der Schritt-Galoppübergänge hörte ich auf, denn sie kannte alle Lektionen und Hufschlagfiguren der A Dressur bereits, morgen würde ich noch die neuen Tempi üben und dann sind wir bereit für ihre Besitzerin.
      Am Nächsten Morgen holte ich Abby aus ihrer Box und ging mit ihr, nachdem ich sie geputzt hatte in die Halle. Nachdem ich sie warmgeritten hatte wiederholte ich die Lektionen von gestern und fing als sie locker war damit an ihr den Mitteltrab beizubringen. Sie verstand es sehr schnell und schon machte ich mit dem Mittelgalopp weiter. Beim ersten mal angaloppieren kickte sie etwas aber nach wenigen Sprüngen hatte sich das ausgetreten. An den langen Seiten ließ ich sie in den Mittelgalopp gehen und holte sie vom Tempo wieder runter. Nachdem alles saß hörte ich für den Vormittag auf, am Nachmittag würde Verena sie reiten und unter meiner Anleitung eine A Dressur probehalber reiten. Als es Nachmittag wurde holte Verena Abby aus ihrer Box und bereitete sie für die Reitstunde bei mir vor. Sie kam in die Halle und gurtete nach einer geführten Runde nach. Dann stieg sie auf und ritt Abby warm, währenddessen kontrollierte ich ob meine Anlage funktionierte, um nicht schreien zu müssen damit Verena mich versteht. Abby gewöhnte sich sehr schnell an die Anlage und schon fing ich an. Verena ließ Abby abwechselnd 10m Volten und Schlangenlinien in vier Bögen durch die Bahn wechseln. Auch der Wechsel durch die Länge der Bahn klappte und schon ging es mit den nächsten Lektionen weiter. Das Rückwärtsrichten und die Vorhandwendung klappte wie gedacht ohne Probleme auch das Überstreichen im Galopp und das Viereck verkleinern und Vergrößern bereitete den beiden keine Probleme. Jetzt standen nur noch der Mitteltrab und der Mittelgalopp an. Ich erklärte Verena die Hilfen und sie legte Los. Im Galopp zickte Abby kurz aber da Verena das bereits kannte saß sie es aus. Am Ende der Stunde konnte ich ihr freudig mitteilen das Abby nun auf Turnieren der Klasse A in der Dressur starten durfte.​
    • Muemmi
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      Januar 2015, by Veija
      Pflegebericht für die Englischen Vollblüter

      Meine geliebten Vollblüte waren zur Zeit alle im Training. Hell und Nova liefen schon Galopprennen der Klasse M. Sie waren beide nicht mehr weit davon entfernt, in der Klasse S zu laufen.
      Doch auch die anderen Galopper machten sich gut und entwickelten sich prächtig. Besondere Fortschritte machte meine neue Stute Abby. Sie war nicht nur im Springsport ein Crack, sondern auch in der Dressur. Momentan hatte sie ein Training hinter sich, bei dem eine bekannte Trainerin sie auf die Stute A gebracht hatte. In ein paar Wochen würde sie die ersten Turniere in dieser Klasse gehen, ehe ich sie selbst auf die Stute L weiterbilden würde. Vielleicht würde ich auch Springen vorziehen, je nachdem wie weit Aaron mit seiner Arbeit mit ihr war.
      Bei den Pferden angekommen, legte ich Nova und Hell eine Weidedecke auf und brachte sie auf die Schneebedeckte Weide. Sie waren es gewöhnt, bei Kälte draußen zu stehen. Auch Faster, Jagger und Abby kamen auf die Koppel. Nur der arme Firewalker kam allein in die Halle, wo er sich austoben konnten. Ihm fehlte noch ein Kamerad, mit dem er zusammen auf die Koppel konnte. Große Hoffnungen setzte ich da in den kleinen Wildfire, dass er und Walker sich später einmal gut verstehen würden.
      Als alle Pferde aus den Boxen waren, fing ich an zu misten. Das dauerte, und dauerte. Doch nach gut einer Stunde war ich fertig und schnitt haufenweise Säcke mit Pellets auf, die ich in die Boxen schüttete. Jedes Pferd bekam zwei Säcke Pellets, auf denen sie eine Weile laufen konnten. Diese hatten den Vorteil, dass die Pferde sie nicht so gerne auffraßen und die Boxen leichter sauber zu halten waren.
      Nach dem Misten bekamen alle ihre Rationen Heu in die Box gelegt, nachdem ich die Tränken kontrolliert hatte. Zum Schluss mischte ich allen ihr Kraftfutter, ehe ich Walker aus der Halle reinholte und ihn mitsamt Decke in seine Box stellte. Auch die fünf Mädels kamen wieder in ihre Boxen und stürzten sich gierig auf ihr Kraftfutter. Lächelnd kontrollierte ich, ob alle Boxen richtig verschlossen waren und ging dann wieder ins Haus, um mich aufzuwärmen. Es war wirklich kalt draußen.​
    • Muemmi
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      Februar 2015, by Veija
      Springen A - L

      "Zerr ihr doch nicht so im Maul herum, Aaron!", war meinen Schüler und Angestellten am warnen. Er kam mit Abby einfach noch nicht klar, aber das mussten sie, wenn sie bald auf Turniere gehen wollten. Abby war einfach ein Dickschädel hoch 10- Aaron dagegen war jemand der einfach zu schnell nachgab. Ich wollte gerade zu einem neuen Satz ansetzen, als Caleb mir dazwischenquatschte: "Keep her moving! Aaron, what are you doing there?!", wurde der arme Junge von Caleb angefahren. "Caleb, shut the hell up!", fauchte ich ihn nun an und wandte mich wieder an Aaron: "Komm runter, bin die Zügel hoch und longier sie...Dann sehen wir weiter." Traurig blickte er drein, tat aber das, was ich gesagt hatte. "Longing? Are you kidding me? He is just to soft with the mare.. let me ride her", sagte er und ging schon auf Aaron und Abby zu. "Caleb, don't!", sagte ich und packte ihn am Arm, ehe ich ihn zurück zog. "Let he make his stuff. It is his horse, he want to ride it.. You have the western horses to tease." Skeptisch schaute er mich an, nickte kurz und drehte sich augenrollend um, um die Halle zu verlassen.
      Ich musste wirklich lachen, als ich Aarons erleichterten Blick sah. "Danke", sagte er leise und ich nickte nur lächelnd. Mittlerweile war Abby etwas ruhiger, weshalb Aaron sich wieder auf sie setzen sollte. Nun konnte ich auch endlich seinen Fehler erkennen: "Aaron, nimm die Hacken von ihrem Bauch weg und klammer dich nicht so an sie. Das macht sie nervös", versuchte ich ihm zu erklären und schickte ihn ganze Bahnen um die Hindernisse herum im Schritt. Abby wurde mit jeder Bahn und jedem Wechsel ruhiger, weshalb ich sie antraben lies und die Schlangenlinien, die die zwei ritten, immer gebogener und gleichmäßiger wurden.
      Zunächst hatte ich Trab- und Galoppstangen auf den Boden gelegt, die die Beiden mit Bravour meisterten. Dann sollten die Beiden die ersten kleineren E- Hindernisse springen, damit sie sich aneinander gewöhnen. Mit Bravour meisterten die Beiden die Hindernisse, so dass die zwei schon sehr schnell die Höhe A ausprobieren konnten. Ein paar Mal rissen die Zwei, doch ich gab ihnen immer wieder Tipps und Tricks, wie Aaron die Stute besser über das Hindernis lenken konnte. Nun wurde es schwierig. Eigentlich wollte ich Aaron die L- Höhen noch nicht springen lassen, doch er bestand unbedingt darauf. Seufzend erhöhte ich die Hindernisse und blickte den fallenden Stangen oder dem stolpernden Pferd entgegen. Doch entgegen meiner Erwartungen, kamen die zwei über die Hindernisse rüber- unbeschadet! Ich pfiff sie zu mir, lobte Aaron und klopfte der Stute den Hals, ehe ich mich noch einmal raufsetzte und ein wenig Korrektur ritt. Abby lief nicht ganz so, wie ich sie haben wollten und sie sprang nicht gut. Bei Aaron hatte das vorhin besser geklappt, weshalb ich abstieg und ihre Beine abtastete. Ihr rechtes Vorderbein war ein wenig warm und geschwollen,weshalb ich das Training abbrach. Sie konnte zwar jetzt in der Klasse L starten, aber ein Tierarzt würde wohl die nächsten Tage vorbeischauen müssen, weshalb ich sofort Dr. Eowin anrief, dass sie sich die Stute mal ansehen sollte.
      Der Weg zurück zum Stall war ein kleiner Kampf, da die Stute immer mehr zu lahmen anfing. So langsam machten wir uns wirklich Sorgen.​
    • Muemmi
      Februar 2015, by Eowin
      Tierarztbericht für Augen auf! Ich komme

      Als mein Notfalltelefon klingelte, stand ich sofort senkrecht in der Luft. Am Telefon war Verena O’Connor, die berichtete, dass ihre Stute nach einem Springtraining anfing zu lahmen und nun sehr stark hinkte. Es wurde eine Schwellung des rechten Vorderbeines festgestellt, welches sich zudem heiß anfühlte.
      Die Sache war klar: ich machte mich sofort auf den Weg zum Hof, wo Abby zuhause war.
      Die Fahrt verlief ruhig und ohne Blitzer, was besser so war, da ich recht fix unterwegs war.
      Auf dem Gestüt erwartete mich die Besitzerin der Rappstute bereits und Abby stand auf Armlänge von ihr entfernt am langen Strick.
      Sofort bemerkte ich, dass die Stute das Bein nun schon entlastete.
      Kurz und knapp begrüßte ich die Besitzerin, dann tastete ich selbst das Bein ab. Mit gerunzelter Stirn bat ich Verena darum, mir die Stute einmal vorzulaufen. Da sie den Trab verweigerte, mussten wir uns mit Schritt begnügen, aber es stellte sich rasch heraus, dass dies auch genügte.
      Die Stute ging deutlich lahm und ging bei jedem Schritt in der Bewegung mit Kopf und Hals mit, um Balance zu halten, während sie das Bein kaum noch belastete.
      „Aber das positive ist: Sie belastet das Bein noch. Das heißt, wir können einen Bruch ausschließen“, erklärte ich und sah, wie die Besitzerin der wertvollen Stute sichtbar erleichtert ausatmete.
      Mit dem Ultraschallgerät kontrollierte ich die Sehnen und Bänder. Da die Stute im Springen trainiert worden war, gab es zwei Krankheitsbilder, die meistens vorherrschten: Entweder einen Sehnenschaden oder einen Bänderriss.
      An dieser Stelle hatten wir beides nicht. „Die Sehnen und Co sehen ebenfalls super aus.“
      Während die Stute mittlerweile offenbar alles mit sich machen ließ, nur damit der Schmerz nach ließ, kam ich zu einer Diagnose: „Ich denke, sie ist falsch gelandet und hat sich das Bein verstaucht. Das tut fürchterlich weh, ist aber halb so schlimm“, meinte ich und klopfte dem Vollblut den Hals.
      „Ich gebe ihr Entzündungshemmer und ein Schmerzmittel“, erklärte ich, während ich die Spritze aufzog, „dann lasse ich euch noch Metacam da. Außerdem würde ihr jetzt Pferdesalbe gut tun, da diese etwas kühlt. Und sie sollte mindestens die nächsten zehn Tage in der Box bleiben, damit sie das Bein nicht großartig belastet.“
      Als ich meine Erklärung abgeschlossen hatte, desinfizierte ich eine kleine Stelle im Halsmuskel der Stute und injizierte die Medikamente. Sie giftete mich an und zog den Hals weg, aber es schien ihr die Kraft zu fehlen, sich richtig zu wehren.
      Dann überreichte ich Verena noch eine Packung Metacam und Pferdesalbe, erklärte bei beidem, wie sie es handhaben müsste und bat sich eindringlich, sich zu melden, sollte sich keine Besserung einstellen. „Es kann sein, dass sie gleich einen auf wilde Sau machen möchte, wenn die Schmerzmittel anschlagen. Deswegen gehört sie gleich unbedingt in die Box!“, mahnte ich.
      „Aber wenn ihr merkt, dass es ihr gut geht, könnt ihr sie geruhsam im Schritt führen.“
      Dann verabschiedete ich mich von den beiden und wünschte gute Besserung, bevor ich mich auf den Weg nach Hause machte.​
    • Muemmi
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      März 2015, by Veija
      Distanz E - A

      Nachdem Aaron und ich Abby über einen Monat Schonzeit wegen ihres Beines gegeben hatten, wollten wir sie nicht direkt wieder springen lassen, weshalb wir uns heute an der Distanz versuchen wollten. Mit von der Partie war die 3-Järhige Zuckerschock, der ein wenig Bewegung auch gut tun würde. Zudem konnten wir so ihre Kondition testen, die bei Abby im letzten Monat bestimmt auch sehr gelitten hatte. Lächelnd drückte ich Aaron Abby in die Hand. Ich hoffte, dass er nicht runterfliegen würde. Doch wenn er mit der Stute weiterkommen wollte, musste er auch ein gewisses Risiko eingehen. Ich schnappte mir derweil Zucker und schneller als gedacht waren die Pferde geputzt und gesattelt. Abby hatte ihren Springsattel drauf, Zucker ihen Vielseitigkeitssattel. Für Abby hatten wir leider noch keinen neuen, für Zucker hatten wir sofort einen mitgekauft, als wir die Stute abgeholt hatten. Aaron und ich zogen die Schutzwesten und die Helme an, ehe wir gelbe Warnwesten drüberzogen und nach dem Nachgurten im Hof auf den Pferden saßen. "Wir fangen langsam an", sagte ich zu Aaron und lenkte Zucker auf einen Feldweg zu unserer Rechten. Nach einem langen Schritt trabten wir auf einer anderen Geraden an. Als es nun etwas mehr berghoch ging, gab ich Aaron Signale, Abby anzugaloppieren. Ich würde jedoch mit Zucker vor ihm bleiben. Da Abby zudem keine Veranlagungen zum Rennsport hatte, würde sie hoffentlich willig hinter mir und Zucker bleiben. So galoppierten wir an und kamen beide heil oben an. Zucker und Abby schnauften stark, doch wir trieben sie zu einem lockeren Trab an, ehe wir nach einiger Zeit einen Weg einschlugen, der uns nach Hause führte. Auf der Geraden konnten wir sie noch einmal so richtig laufen lassen, ehe wir wieder am Hof angekommen waren. Distanz war noch relativ einfach zu trainieren, weshalb wir die Pferde mit diesem simplen Training schon in der Klasse A laufen lassen konnten.
      Im Stall checkten wir die Beine der Pferde. Das Problembein von Abby war ein wenig wärmer als die anderen, weshalb wir die Salbe von unserer Tierärztin auftrugen und einen Verband drum machten, bevor wir beide Pferde mit einer Decke auf dem Rücken in ihre Boxen stellten. Sichtlich erfreut stürzten sie sich auf ihr Kraftfutter und wollten den restlichen Tag nichts mehr von ihren Reitern wissen.​
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  • Album:
    Sportzentrum Naundorf - Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Muemmi
    Datum:
    30 Okt. 2016
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    EXIF Data

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  • Augen auf! Ich komme

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    Stammbaum
    unbekannt ♂ x unbekannt ♀

    Zuchtdaten
    Geburtsdatum: 30.09.2009 / 7 Jahre
    Zucht: unbekannt

    Gekrönt: Ja
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    SK 436 - Alle Rassen

    Nachkommen:
    Aywy,
    It´s me Amira!
    VK Golden Redstar
    PFS´ Straight Alignment

    - im Moment tragend von: Ehrengold -

    Besitzer: Muemmi
    VKR/Ersteller: Maleen (verfallen)

    Exterieur
    Geschlecht: Stute ♀
    Rasse: Englisches Vollblut
    Stockmaß: 1,67 m
    Fellfarbe: Rappe
    Abzeichen: 2x gestiefelt, 1x halbweißer Fuß, Blesse

    Interieur
    spritzig | treu | umgänglich | verlässlich

    Abby hat oft viel zu viel Elan, da kann es schonmal sein, dass ihr beim Galoppieren ein paar Tritte oder Bocksprünge herausrutschen. Wem das nichts ausmacht, wird in ihr sicherlich einen treuen Partner finden, denn abgesehen von dieser kleinen Übermotivation, die man einzuschätzen wissen muss, ist sie sehr umgänglich und leicht zu handhaben.

    Qualifikationen
    Eignung: Dressur, Distanz, Fahren
    Ausbildung: Bodenarbeit, Doppelonge, Eingeritten
    Galopp: E A L M S S* S** S***
    Dressur: E A L M S
    Springen: E A L M S S* S** S***
    Military: E A L M S
    Western: E A L
    Distanz: E A L M S S* S** S***
    Fahren: E A L M
    Turnier | Training | Potenzial

    Gesundheit
    Sehr gut

    Tierarzt
    gechippt, geimpft, entwurmt
    Letzter Besuch: Oktober 2015
    Hufschmied
    kein Beschlag
    Letzter Besuch: November 2015

    Erfolge
    314. Springturnier | 315. Springturnier | 319. Springturnier | 229. Militaryturnier | 229. Distanzturnier

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    1. Platz Jackies E-Dressur Reiter & Senioren
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    Steckbrief in Anlehnung an sadashas Vorlage