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Juliette

Askana ♥ Lusitano

_______________________________________« A S K A N A »___________________________Aus der; unbekanntVon; unbekanntGeschwister: //Halbgeschwister: //Nachkommen: Raufbold, Ah Hobbit, Don't Worry, De NiroGeschlecht: StuteRasse: LusitanoGeburtsdatum: 23.04.2004Geburtsort: Beja, Portugal___________________________E x t e r i e u r Besitzer: JulietteVorbesitzer: KeksiErsteller: headlessVorkaufsrecht: //Fellfarbe: RappeStockmaß: 1.66mKopfabzeichen: BlesseBeinabzeichen: //Augenfarbe: dunkelbraunGesundheit: Sehr Gut - GesundBesonderes: ReinrassigkeitSeltenheitsgrad: eher seltenCharakter: Lieb, treu, aber auch zickig, hervorragend unterm Sattel,wundervolle raumgreifende Gänge, steht stets brav an den Hilfen des ReitersEignung: Dressur & GaloppAskana ist eine sehr ruhige Stute. Sowohl im Umgang als auch unter dem Sattel hört sie stets auf ihren Reiter und ist sehr umgänglich.Sie ist sehr personenbezogen. Fremde Personen lässt sie nicht gerne an sich heran, man muss ihr Vertrauen gewinnen, bevor man mit ihr arbeiten kann. Hat man dies geschafft hat man ein echtes Traumpferd. Askana ist vorallem ein vielversprechendes Military und Springpferd. Mit dem richtigen Reiter, der ihr konsequente und klare Hilfen gibt ist ihr kein Hinderniss zu hoch oder zu weit. Sie gibt sich viel Mühe, ist sehr konzentriert und ehrgeizig. Im Umgang mit anderen Pferden kann sie jedoch auch schonmal zickig werden. Sie hat Turniererfahrung und mit Trubel und einer starken Geräuschkulisse keine Probleme. Askana ist bereits gekrönt worden. Ihre starke Ausstrahlung, ihre geschmeidigen,kraftvollen Gänge und ihre Leistungsbereitschaft vererbt sie an ihre Fohlen weiter.Zitat unbekannt___________________________Q u a l i f i k a t i o n e n &'nd E r f o l g efett = erreichte QualifikationEingeritten: JaGekört/Gekrönt: NeinGalopprennen: # # # # # #..........Western: # # # # # # .........Springen: # # # # # # .............Military:# # # # # # ............Dressur: # # # # # # .............Distanz: # # # # # # .............Fahren: # # # # # #Gewinnerin der [BSK 170] RappenGewinnerin des [SW 160] Alle RassenGewinnerin des [SW 172] Spanische PferdeGewinnerin des [SW 180] Alte Joelle-VorlagenGewinnerin des [SW 183] RappenGewinnerin der 15. Stute des Monats WahlGewinnerin des [SW 203] Pferde mit einem KopfabzeichenGewinnerin der 18. Stute des Monats Wahl3. Platz 183. Springturnier2. Platz 203. Dressurturnier

Askana ♥ Lusitano
Juliette, 27 Jan. 2011
    • Juliette
      Frühere Pflegeberichte ~

      Ankunft von Prejudice, Sweet Death und Askana

      Das Handy glitt mir aus der Hand und landete im Stroh. Die Mistgabel, die ich gerade noch in der linken Hand gehalten hatte, klatschte gegen die Boxenwand. „Keksi?“ fragte eine Stimme aus dem Handy. Ich schüttelte schnell den Kopf und hob es auf. „Sorry, hab nur das Handy fallen gelassen…“ flüsterte ich. „Sag das noch mal“ Am anderen Ende der Leitung war es still, dann kicherte Töff leise und wiederholte ihren Satz, ganz langsam: „Ich. Schenke. Dir. 2. Ponys.“ Wieder schüttelte ich den Kopf. „Willst du sie nicht?“ fragte Töff traurig, fast schon beleidigt. „Doch“ Meine Stimme war heiser. Ich konnte mir nur zu gut vorstellen, wie meine Freundin am Ende der Leitung grinste. „Prima“ freute sie sich. „Bis gleich“ „Ja, bis gleich“ antwortete ich, aber ich war zu langsam. Töff hatte bereits aufgelegt. Geschockt stand ich da, wusste nicht, was ich als nächstes tun sollte. Dann atmete ich einmal tief ein und aus, versuchte mich zu konzentrieren und ging in eine freie Box, um sie herzurichten.
      Tatsächlich hatte ich es fertig gebracht, 2 Boxen einzustreuen und nicht in Ohnmacht zu fallen, als ein schwarzer BMW auf den Hof fuhr. Töff kam natürlich nicht allein. Ich seufzte, stellte die Mistgabel an ihren Platz zurück und begrüßte meine Freundin und ihren Pferdepfleger. Töff strahlte über beide Ohren, Manuel lächelte und ich musste aussehen, wie ein Dackel, der gegen die Scheibe gelaufen war. Meine Stirn war in Falten gezogen, meine Lippen lachten, die Augen… Keine Ahnung. Plötzlich war ich mir nicht mehr sicher, ob sich die beiden freuten, dass ich 2 Ponys bekam oder, weil ich so bescheuert guckte. „Wollen wir sie rausholen?“ fragte Töff und wartete gar nicht erst meine Antwort ab. Sie wusste, wie bewegungslos und unfähig ich war, wenn man mich überraschte. Manu ließ die Klappe vom Anhänger herunter, und holte mit Töff zwei Ponys heraus. „Prejudice und Sweet Death“ verkündete sie und schwenkte den Arm von einem hübschen Schecken zu einer niedlichen Schimmelstute. Langsam fand ich meine Sprache wieder. „Und was verschafft mir die Ehre, dass du mir 2 so wunderschöne Pferdchen schenkst?“ „Ich hab dich halt lieb. Und ein paar Pferde müssen weg. Bei dir haben sie’s gut“ „Ah…“ mehr fiel mir nicht ein. Töff und Manu führten die Deutschen Reitponys in den Stall und stellten sie in die neuen Boxen.

      Wir waren rein gegangen und ich hatte versucht, mit zittrigen Händen Tee und Kakao zu machen. Töff kicherte hinter meinem Rücken, als mein Kakao zweimal überschwappte. Böse funkelte ich sie an, und trug dann ganz langsam meine Tasse ins Wohnzimmer. „Also“ sagte Töff, als ich mich auf das dunkelrote Sofa gesetzt hatte. „Soll ich dir was über die Beiden erzählen?“ Stumm nickte ich. „Ich warne dich vor Sweet! Sie sieht so niedlich und lieb aus, aber das ist sie nicht“ Töff verzog das Gesicht, bei dem Gedanken an die Schimmelstute. So recht konnte ich ihr das nicht glauben. „Sie ist unglaublich zickig und stürmisch. Am liebsten galoppiert sie. Egal, wo, wie und wann. Je schneller, desto besser. Ich sag dir eins. Du brauchst sehr, sehr, sehr, sehr viel Geduld!“ „Na vielen Dank auch“ sagte ich trocken. „Jetzt darf ich mich mit diesem Mistvieh rumärgern?“ Der braune Lockenkopf meiner Freundin wippte hoch und runter. Begeistert strahlte sie mich an. „Und Pedi?“ fragte ich vorsichtig. Sollte sich hinter dem schicken Schecken etwa auch ein Monster verbergen? Immerhin hieß Prejudice Vorurteil… Liebevoll lächelte Töff. „Pedi ist ein Schatz. Ehrlich. Er ist erst 4, gerade angeritten, aber einfach total lieb und verschmust. Und soll ich dir was verraten?“ Zweifelnd schaute ich sie an. „Er liiiiiiiiiiebt kleine Kinder. Ein Lachen von ihnen macht ihn richtig glücklich“ sagte sie und fügte leise hinzu: „Also genau das richtige für Joey“ Ich freute mich. Noch ein Grund mehr für Joey und seinen großen Bruder Jeremy, zu mir zu kommen. Bei dem Gedanken klopfte mein Herz und ich schaute schnell aus dem Fenster, damit keiner merkte, wie meine Augen leuchteten. Obwohl es eigentlich kein Geheimnis mehr war… Das Klingeln von Töffs Handy holte mich zurück in die Gegenwart. Teilnahmslos starrte ich weiter die Rinde des Baumes an, der vor dem Fenster stand. „Da wüsste ich wen…“ meinte Töff und ich spürte ihren Blick im Rücken. Langsam drehte ich mich um und wurde von ihren dunkelbraunen Augen durchbohrt. „Hm?“ Ich hob fragend meine Augenbraue und studierte Töffs Gesichtszüge. Munter plapperte sie weiter. „Also bei meiner Freundin wäre noch eine Box frei“ Stummes Entsetzen bei mir. Triumphierendes Lächeln bei ihr. Abwehrend hob ich die Hände und schüttelte den Kopf. „Du holst nicht noch ein Pferd hierher“ zischte ich. Mir wurde eine Zunge rausgestreckt und mit einem erhobenen Zeigefinger wurde ich zum Schweigen gebracht. „Okay, dann bis gleich“ beendete Töff ihr Gespräch und kaum hatte sie das Handy zugehabt, wollte ich schon loslegen zu protestieren. „Bitte“ seufzte Töff. „Krieg dich ein. Beziehungsweise reg dich gar nicht erst auf. Ja?“ Verdammt, wie könnte ich ihr böse sein? Das ging einfach nicht. Es war einige Sekunden lang still im Zimmer, fast hätte ich vergessen, dass Manu auch noch da war. Trotzig verschränkte ich die Arme vor der Brust. „Na gut, erzähl“ maulte ich. Vorsichtig fing Töff an: „Nicht austicken“ bat sie. „Das war gerade Finelore. Sie verkauft ihre Pferde und wollte mir Askana schenken, eine Lusitanostute. Aber ich will keine Pferde mehr, und, naja. Ich hab gesagt, dass du sie ja nehmen könntest.“ Erst guckte ich sie weiter an, dann schüttelte ich den Kopf, lächelte leicht und umarmte Töff heftig. „Du bist so verrückt“ murmelte ich und drückte sie. Als ich sie wieder losließ, wohl eher, damit sie mir nicht erstickte, strahlte sie aus jedem Knopfloch. „Danke“ sagte sie. „Ich muss mich ja wohl bedanken“ verbesserte ich.

      Zu dritt ging es ziemlich schnell, eine Box komplett einzustreuen und ein Heunetz zu füllen. Stumm standen wir nun auf der Stallgasse, ungeduldig wippte ich auf meinen Füßen hin und her. Töff drehte sich irgendwann gelangweilt im Kreis und kippte fast um, als Manu sie anlächelte. Auch ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die beiden waren soooo süß zusammen! Das Warten hatte ein Ende, als Fine endlich mit ihrem Anhänger auf den Hof gefahren kam. Aus dem schicken, schwarzen Anhänger kam ein hohes Wiehern. Alle Pferde aus dem Stall antworteten prompt und wir begrüßten Askanas Noch-Besitzerin. Dann öffnete diese den Hänger und kam Sekunden später mit einer schwarzen Schönheit wieder hinaus. Meine Kinnlade fiel runter, Töff seufzte zufrieden. Ihr war klar, dass ich dieser Stute bestimmt nicht widerstehen konnte. „Himmel, ist die schön“ gab ich schließlich bekannt und streichelte Askanas sanftes, dünnes Winterfell. „Ich wusste nicht, ob ich sie scheren sollte oder nicht.“ entschuldigte sich Finelore und erzählte gleich weiter. „Askana ist sehr ruhig, sie kennt die Turnieratmosphäre und lässt sich so leicht nicht aus der Ruhe bringen.“ Dicker Pluspunkt für Black Beauty. „Sie reagiert gut auf Reiterhilfen und ist sehr personenbezogen. Allerdings braucht man länger, um ihr Vertrauen zu gewinnen.“ Wie aufs Stichwort legte Askana ihr Kinn auf Fines Schulter und schloss genüsslich die Augen, als diese anfing, ihre Blesse zu streicheln. Ich nickte nur. Was sollte ich sagen? Ein bisschen Misstrauen war noch in mir, konnte und wollte mir die Stute irgendwann vertrauen? Ich hoffte es. Zögernd gab mir Fine den Strick, streichelte ihrem Ex-Pferd noch einmal liebevoll über den Hals und küsste ihm auf die Nüstern. „Ich muss jetzt leider schon wieder weg“ sagte sie schnell. Wir verabschiedeten uns und sie fuhr davon. Askana zappelte nervös neben mir, als sie merkte, dass Fine nicht mehr zurückkam. „Komm“ sagte ich aufmunternd und zuppelte die Rappstute in ihre neue Box. Dort durchwühlte sie das Stroh, lief auf den Paddock und wieherte. „Hoffentlich beruhigt sie sich noch“ seufzte ich. Töff nickte, sie war sich sicher, dass das alles klappen würde. Dann war es an der Zeit, dass auch sie und Manu wieder nach Hause fuhren. Und ich wechselte alle 5 Minuten meinen Standpunkt und streichelte die Pferde. Ganz besonders Askana, die sich bald beruhigt hatte.
      [by Keksi]

      Wie war das doch gleich?
      Es war kalt. Neblig. Die Sonne war nicht zu sehen. Kein Mensch war auf der Straße. Man hörte kein einziges Geräusch. Ich saß im Wohnzimmer und schaute in die triste Landschaft. In den letzten Wochen war ständig doofes Wetter. Seufzend nahm ich mein Handy und tippte müde eine SMS.

      Hey, Süße.
      Was machst du gerade so? Ich werd noch verrückt mit diesem Novemberwetter =(
      Liebe dich. Keks ♥


      27,5 Sekunden später kam die Antwort.

      Schaaaaatz :-*
      Du bist doch doof. Geh zu den Pferden! Soll ich vorbeikommen?
      Lieb dich auch
    • Juliette
      Ein harter Arbeitstag

      Es war ein kühler Samstagmorgen, und doch fiel es mir ungeheuer Leicht, mich aus meinem Bett zu begeben. Ich hatte mir eine neue Stereoanlage vor einigen tagen gegönnt, die mich mit einem Lied von den Dixie Chicks weckte, was in Kombination zu viel morgendlichem Kaffee sehr gut für mich funktionierte. Trotzdem hätte ich mich fast zu sehr zurückgelehnt und wäre zu späht gekommen.
      Ich schluckte, packte meine silberne Thermoskanne, aus der der verlockende Duft von weiterem Kaffee drang, ehe ich meine Jacke und die Bommelmütze anzog, die meine Mutter für mich gestrickt hatte. Ich fühlte mich gerüstet, wie ein Eisbär unter einem Dicken Fell, und doch kippte ich fast um, als mich der Eisige Wind draußen erreichte. Zu allem Überfluss regnete es, und dichter Nebel verdüsterte meine kleine Veranda. Hach, wie sehr ich den Winter doch liebte!

      Trotzdem riss ich mich zusammen, und stapfte zum Hof. Vieles stand kreuz und quer, Teile der Sattelkammer war bereits in Kisten verladen und auch hatte ich eine leere Box als vorübergehendes Atelier für meine Entwürfe missbraucht, da ich momentan keine Zeit hatte, die neue Kollektion anständig in einem Büro zu erarbeiten. Zudem stand mein Atelier noch nicht mal…
      Als erstes lief ich den Gang hinunter, warf einen kurzen Blick in die Boxen und Prüfte, dass grob alles Stimmte. Dann sah ich zum Futter- & Arbeitsplan, wo ich den Heutigen Ablauf notiert hatte. Lies wurde mit dem üblichen Fohlenfutter versorgt, Sorrayas bestand größtenteils aus Jungpferdefutter. Die Kleine konnte man kaum noch Fohlen nennen! Anmutig war sie herangewachsen, und trotz der Ähnlichkeit mit Noisette sah man stark den Hannoveraner in ihr. Die Stuten bekam allesamt ihr gewöhnliches Futter und etwas Kraftfutter, je nach Vorhaben für den Tag. Auch die Hengste wurden versorgt, wie es sich gehörte. Und während die Truppe fleißig ihre Mahlzeit einnahm, checkte ich nochmals die Zeit, bei der ich Hot n’ Cold abholen sollte. Zeitmäßig sollte ich gut durchkommen.
      Nach einigen Minuten herrschte wieder Ruhe. Die Truppe war fertig.
      Ich sammelte alle Eimer wieder ein, und holte mir Alazan. Zunächst führte ich ihn in die Sattelkammer, wo ich mich an seinem Fell zu schaffen machte, seine Hufe auskratzte und seinen Schweif sortierte. Ich holte seine Dressurausrüstung und legte sie ihm auf, er giftete etwas, doch es hielt sich in Grenzen. Darauf führte ich ihn in die Halle, um das Leder vor dem Regen zu schützen. Erst ein paar Runden schritt, dann einige im Leichttrab und schließlich ein paar Minuten Galopp, um den Hengst etwas warm zu bekommen. Dann ging ich an das Richtige Dressurtraining, welches ich eine Ganze Stunde mit ihm ausführte, ehe seine Nerven etwas nachließen. Ich putzte ihn darauf Gründlich und brachte ich zurück in seine Box.
      Als nächstes holte ich Lies. Der kleine Hengst hatte ein paar Tage weniger gefressen, und ich machte mir sorgen. Ich holte ihn in die Sattelkammer, wo ich ihn kurz pflegte und darauf ein paar Checks machte. Jedoch schien er in Ordnung, aber ich würde trotzdem zur Vorsorge für den kommenden Tag einen Termin bei einem Tierarzt machen.
      Ich brachte Lies in die Halle wie zuvor Alazan und ließ ihn an der langen Leine laufen. Ich übte die Groben Gangarten mit ihm, Und gegen Schluss des Trainings holte ich den großen Ball, mit dem er so gerne Spielte. Er jagte dem Orangen Ball nach, und sobald ich ihn anstieß, so dass er in seine Richtung prallte, hüpfte der Kleine erschrocken weg. Aber schon kurz darauf war er wieder mit Vollgas hinter dem Ball her.
      Sorraya hatte schlechte Laune.
      Sie zickte, schon bei der Säuberung, und das Training fiel ihr übersaus schwer. Es verärgerte mich, und doch wusste ich, dass es nichts brachte. Also spielte ich mit, und nach einer weile gab sie nach. Die Stute war wirklich prächtig gewachsen, und vielleicht könnte man sie schon bald wirklich erwachsen nennen. Auch bemerkte ich, dass sie Lies gegenüber Anders war, und ich hatte entschieden, die beiden bald auseinanderzunehmen, so schwer es mir fällt.
      Für Noisette baute ich einige Sprünge auf. Es hatte zu regnen aufgehört, also konnten wir raus auf den Springplatz. Ein Nebel hing noch immer über uns, doch kämpfte die Sonne. Vielleicht könnte ich sogar mit jemandem Ausreiten.
      Noisette machte gute Fortschritte beim Springen. Die Stute war noch Jung und zur Spanischen Dressur geboren, doch war ich von ihren Springkünsten vom ersten Tag an beeindruckt, und sie machte unglaubliche Fortschritte. Sie schien besserer Laune als ihre Halbschwester, und ich genoss die kleine Übung mit ihr.
      Candy war wieder bester Laune, ebenso wie Caramel C. Ich machte einen kleinen Spaziergang mit den beiden, hinüber zum Wald und entlang des Baches, der stark gestiegen war, eine Schlaufe über die Lichtung und auf der anderen Bachseite zurück. Für kurze Zeit hatten wir sogar Sonnenlicht, aber das konnte ich kaum genießen. Denn ein kleiner Hund hatte angefangen, die beiden Stuten anzukläffen, und ich hatte alle Hände damit beschäftigt, die Stuten ruhig zu halten. Caramel wäre fast weggeprescht, sie hatte die Ohren angelegt und tänzelte nervös, doch da war der Hundebesitzer schon zur Stelle und entschuldigte sich peinlich berührt. Danach war alles gut gelaufen. Zuhause ließ ich sie auf die Weide, ehe ich mich dem Rest der Truppe widmete.
      Mit Princesa machte ich einen Ausritt.
      Jedoch nicht zum Wald wie mit Caramel und Candy, sondern in die entgegen gesetzte Richtung über die Felder und Wiesen. Zunächst trabten wir ein bisschen auf dem unbefestigten Weg, dann galoppierten wir ein Weilchen. Ich wollte an Princesas Tempo arbeiten, da das das war, dass ihr an den Turnieren immer schwer fiel. Nachdem wir bei der Gablung ankamen, bogen wir links ab um in einem schönen Halbkreis hinüber zum Bach zu gelangen, um mein Gestüt herum. Dann folgten wir der Strasse, ehe wir Müde zuhause ankamen. Ich putzte die Stute Gründlich, ehe sie zu den anderen Stuten auf die Weide durfte. Auch Noisette und die Fohlen holte ich, damit sie auf die Weide konnten.
      Mit Sahnebonbon ging ich, wie mit Alazan, in die Halle um einige Dressurübungen zu machen. Am Spanischen Schritt musste man noch arbeiten, ebenso wie an der Piaffe. Ansonsten machte sie sich gut und mir fiel nur wieder verstärkt auf, wie weit sie es als Showpferd schaffen würde.
      Mit Anuschka übte ich das Fahren. Ich schnallte den Hengst an seine Kutsche, und führte ihn an der Landstrasse entlang. Nach dem Training pflegte ich ihn gründlich, was mich auch einiges an Mühe kostete, denn er hatte sich in irgendetwas gewälzt, was nicht gerade gut roch. Harz klebte außerdem an seiner Schulter.
      Mit Tovero auszureiten war wieder einmal so prächtig wie immer; einfach unnatürlich schön. Der Hengst hatte Gänge, die an Perfektion grenzten, und sein Gehorsam schien unendlich. Wie Delilah diesen Hengst so gut ausgebildet hat, das werde ich wohl nie Wissen.
      Dann kümmerte ich mich um Askana, den Neuankömmling im Stall. Sie war wirklich schön, und doch musste ich zunächst Vertrauen zu ihr aufbauen. Ich setzte mich zu ihr in die Box, mit nur einem Apfel bewaffnet. Sie war sehr neugierig und wollte unbedingt den Apfel, also dauerte es nicht lange, bis sie an mir zu zupfen begann. Ich gab ihn ihr, und sie schien noch immer gelassen mir gegenüber, also wagte ich einen ersten Ritt mit ihr, hinaus, um das Gestüt, an den Weiden entlang. Sie musste ihre neue Heimat kennenlernen, und sie schien sehr anpassungswillig.
      Gegen Abend setzte ich mich Erschöpft in Sockes Box. Die Stute kam, knuffte an meiner Jacke und schien irgendwie zu grinsen. Lachend öffnete ich das Tor und lief mit ihr in die Halle, wo ich auch sie mit dem Ball spielen ließ, Was war sie nur für ein Kindskopf!

      Nachdem auch Socke ihre Ration an Bewegung bekommen hatte, fuhr ich mit einer Karte und mehr Kaffee nach Norden, zu Toffifee’s Gestüt. Heute würde ich Hot n’ Cold abholen! [folgt]​
    • Juliette
      Vorfreude und Frühsommertage
      Pflegerbicht für alle Pferde

      Die Tage waren verstrichen wie Wellen im Meer; zeitlos rauschten sie an einem vorbei, bis man sich ihn ihnen verlor und vergas, wie viele schon an einem vorbei waren.
      Ich dachte viel an das Meer, an die Zeit; an alles Ungreifbare und alles Formlose. Ungreifbar, aber doch irgendwo das einzige, woran wir uns festhalten konnten, nicht?
      Der Wecker schrillte. Ich könnte kotzen.
      Es war Sonntagmorgen, die Vögel zwitscherten friedlich und aufmunternd, und doch donnerte ich nur blind meine Hand auf das Nachttischen mit dem quengelnden Wecker, schlug zuerst beinahe die
      Lampe auf den Boden und erwischte dann die “Sleep”-Taste. Nicht gerade graziös, muss ich gestehen, aber ich darf zu meiner Verteidigung sagen dass es sieben am Morgen war. Und, kaum hatte ich
      mich wieder in Position gerollt, quiekte der Wecker wieder. Konnte dass überhaupt sein? Das musste ein Fehler sein, ich hatte das erste mal nicht getroffen. Also, wieder blind die Hand aus den
      Federn strecken und die geliebte “Sleep”-Taste drücken. Und beim dritten mal halt noch mal, ich schaff’s eh nicht aus den Federn! Beim vierten mal begleitete mein Blick die Hand auf ihrem Gang
      zum quiekenden Wecker, worauf gleich der Schock folgte: 7:20 Uhr. Verdammt, jetzt musste ich aber Vollgas geben! Sofort flog die Decke zur Seite und ich richtete mich hastig auf, wobei ich
      schon wieder beinahe die Lampe umschmiss, und als ich in der Türe ankam musste ich trotzdem innehalten. Ich war zu schnell gewesen, jetzt wurde mir erstmal schwarz vor Augen. Knappe zwei Sekunden
      gönnte ich meinem übermüdeten Körper, ehe ich die Treppen hinunter eilte, in die Küche. Schnell meine Magnesium-Tabletten Schlucken, eine Schüssel “Froot-Loops” und die Thermoskanne mit einem
      halben Liter bestem Kaffee füllen, und mein Tag konnte starten.

      Natürlich sprang auch der Wagen nicht an. Ich rüttelte an der Gangschaltung und am Schlüssel, wollte beinahe verzweifelt aussteigen und wieder ins Bett hüpfen, da wollte der alte Volvo doch noch.
      Erleichtert trat ich in die Pedale und fuhr um die Ecke Richtung Wald. Ich hatte Naddie gesagt, dass ich heute wieder einmal kommen würde. Sie tat mir leid. Ich hatte viel mit meiner Ausbildung
      am Hut und hatte in letzter Zeit viel mit Daniel und Jasmin unternommen. Sie, und auch die Pferde, waren ziemlich zu kurz gekommen. Auch unsere Zucht stand irgendwo im Nirgendwo. Zur Zeit war es
      gerade einmal ein geteilter Hof. Aber sie arbeitete fleißig an der Eröffnung.
      Zunächst sorgte ich dafür, dass die gesamte Mannschaft Futter erhielt. Und dann wurden sie auch allesamt auf die Weide gebracht, während ich die Boxen ausmistete. Mit Askana, Princesa und Candy
      machte ich Dressur und Springübungen am Vormittag. Sie stellten sich alle gut an, Candy war etwas zickig aber dafür brach sie beinahe ihren eigenen Rekord beim letzten durchlauf, und Askanas
      Leistungen steigerten sich sichtlich, Sie hatte ein gewisses Talent. Princesa ließ sich sehr durch die anderen Pferde ablenken, sie war unkonzentriert, aber gegen Ende der Übung steigerte sie sich,
      Danach packte ich mir Hot n’ Cold und arbeitete an einigen Vertrauensübungen an der Longe mit ihr, Ich hatte sie noch nicht lange, aber sie war mir schon sehr ans Herz gewachsen. Mit Tovero und
      Alazan eilte ich noch ein paar mal die Rennstrecke hinauf und hinab, beide stellten sich sehr gut an. Vor allem an Tovero konnte man wirklich nichts aussetzten. Darauf gönnte ich mir eine Pause
      und setzte mich neben die Weide, um mein Sandwich zu essen und meinen Kaffee zu trinken. Das Wetter hatte etwas zugemacht, aber es sah so aus als ob es noch eine gute Stunde nicht regnen würde.
      Also packte ich mir Noisette und Caramel C, und ritt mit den beiden Stuten beim Bach aus. Mit Sahnebonbon arbeitete ich an der Spanischen Dressur, an ihren Gängen und der Gehorsam. Sie arbeitete
      wirklich gut, es schien ihr Tag zu sein. Mit Sorraya und Lies machte ich einige Spielerische Lernübungen, mit Bällen und Longieren. Ich hatte sie von einer Freundin empfohlen bekommen, und die
      Übungen waren wirklich klasse! Schlussendlich ging ich mit Socke spazieren. Ich erzählte der Stute begeistert von meinen Erlebnissen, von Dani und meinem Festival-Vorhaben nächste Woche. Es war
      eine schöne Zeit, und auch der nieselregen konnte mich nicht von meiner Tollen Laune runter bringen!​
    • Chequille
      Kurzer Besuch bei Lie

      Durch Zufall war ich bei Lie vorbei gekommen und hatte gesehen, dass die Pferde schon länger nicht mehr gepflegt worden waren. Ich schaute mich kurz bei ihr um und rief ihren Namen, doch niemand meldete sich. Da mir die Pferde leid taten, und ich nicht wollte, dass man sie Lie wegnahm, erlaubte ich es mir, den Voerbeinern etwas Gutes zu tun.
      Als erstes holte ich die drei Fohlen von der Weide, Farinesse Fara, Lies und Sorraya. Alle drei machten einen munteren Eindruck und schienen sich über meinen Besuch zu freuen. Nacheinander putzte ich sie und brachte sie dann in die Longierhalle, wo sie miteinander spielten und sich an einem kaputten Ball, den ich in einer Ecke gefunden hatte, erfreuten. Als sie sich ausgetobt hatten, brachte ich sie zurück zur Koppel, um mich als nächstes Socke, einem wunderschönen Shetlandpony zu kümmern. Auch die kleine Stute putzte ich, was sie sihtlich genoss. Dann machte ich einen kurzen Spaziergang mit ihr und kuschelte noch eine ganze Weile mit dem schmusebedürftigen Palomino. Solche Zärtlichkeiten hatte sie wohl vermisst!
      Nachdem ich Socke fertig gepflegt hatte, ging ich zu Noisette über. Nach der Fellpflege ließ ich sie in die Halle, wo sich ihr feuriges Temperament bemerkbar machte. Während sich die Braune austobte, fuhr ich mit Alazan fort, zumindest versuchte ich es. Er erwies sich als ziemlich stur und hatte scheinbar keine Lust, sich einfangen zu lassen. Schulterzuckend überlies ich ihn sich selbst und wandte mich Candy zu. Die Spanierin schien eine echte Frohnatur zu sein, mit ihren Spßen und Streichen brachte sie mich ständig zum Lachen. Es macht richtig Spaß, mit der Gescheckten umzugehen.
      Als nächstes brachte ich Candy, sowie Noisette auf die Koppel zurück und schaute mir Sahnebonbon, Princesa und Tovero genauer an. Alle Drei schienen fit zu sein und erfreuten sich bester Gesundheit. Ich steckte ihnen jeweils ein Leckerchen zu, tätschelte sie und begab mich dann zu Askana und Anuschka, die mich die ganze Zeit aufmerksam beobachtet hatten. Der große Rapphengst Anuschka blieb ruhig stehen, Askana hingegen legte misstrauisch die Ohren an und suchte das Weite. Soweit ich gesehen hatte, war aber alles okay mit ihr, sodass ich sie in Ruhe ließ. Das Shire Horse hingegen hatte eine kleine Schürfwunde am Bein. Ich holte ihn von der Koppel, putzte ihn und säuberte die Verletzung. Es war zum Glück nur oberflächlich, kaum mehr als etwas abgeschürftes Fell. Ich musste mir also keine Sorgen machen und konnte Anuschka guten Gewissens wieder auf die Koppel bringen.
      Jetzt erst viel mir Caramel C auf, eine Tochter meines Calibans. Sie stand ganz in der Nähe und schaute mich mit wachem Blick an. Freudig überrascht ging ich zu ihr und streichelte sie. Viel Ähnlichkeit hatte sie nicht mit ihrem Vater, aber dennoch war sie wunderschön. Ich begutachtete sie und gab ihr dann ein Leckerchen, ehe ich mich zum letzten Pferd, Hot n' Cold begab.
      Die kleine Reitponystute hatte mich sofort in ihren Bann gezogen. Das schwarze Pony machte einen freundlichen, aber etwas traurigen Eindruck. Ich nahm sie also mit zum Putzplatz und putzte sie ausgiebig, bis sie wieder richtig glänzte. Dann machten wir noch einen kleinen Spaziergang mit anschließenden Schmuseeinheiten. Als wir fertig waren, machte die junge Stute schon einen besseren Eindruck.
      Zufrieden, aber auch ziemlich geschafft, verabschiedete ich mich dann von der Herde. Ich hinterließ Lie einen Zettel mit meiner Telefonnummer und einem kurzen Text, dann machte ich mich auf den Heimweg.
    • Juliette
      Pflegebericht

      Ich war lange Zeit fort gewesen, hatte mich meiner Ausbildung widmen müssen. Zu dieser Zeit hatten viele Helfer sich um meine Pferde gekümmert; Mutter, Naddie, Chequi und einige anderen. Trotzdem muss ich gestehen, dass das Talent meiner Vierbeiner nicht genug gefördert wurde, weshalb ich ihnen versprach, dass dieses kommende Quartal unser Hof zu blühen beginnen würde. Wir waren alle etwas eingerostet, und doch lag Tau uns Staub lieblich auf den Stallungen, der Frost klebte an den Fenstern und feine, verkümmerte Blätter verwehten im Wind. Es war ein friedlicher Anblick, trotz allem. Ich freute mich auf einen Tag von guter Arbeit & Fleiß. Langsam schwang ich die großen Türen auf, schloss sie aber auch gleich wieder, damit es in den Stallungen warm blieb. Als erstes widmete ich mich meinen Fohlen, Lies, Sorraya und Farinesse. Ich holte einen nach dem anderen in die Haupthalle, in der wir spielerische Übungen ausführten. Einerseits ein Einlaufen mit Bällen, dann eine Longenübung und Sorraya bewältigte sogar einige Hindernisse. Himmel, war sie gewachsen!
      Mit Noisette und Caramel C führte ich einige Dressurübungen ebenfalls an der Longe aus, die die Stuten gut meisterten. Sie waren offensichtlich etwas eingerostet. Princesa, Candy und Askana ritt ich nacheinander aus, am Bach entlang durch den Wald. Es war ziemlich frostig, man konnte den Atem der Stuten gut sehen, als wir Müde & erschöpft zurückkehrten. Danach gönnte ich mir zur Ruhe eine Tasse Tee neben der Box von Socke. Die Gute schnupperte erfreut, mich wiederzusehen. Sie schaffte es sogar, mir mein Buch aus der Tasche zu stibitzen; Die Leiden des jungen Werthers von Goethe, das ich für die Schule las. Ich konnte es ihr jedoch wieder entwenden, bevor es auf dem Boden verteilt wurde. Mit Hot and Cold und Sahnebonbon machte ich leichte Bodenarbeit und danach einige schlichte Dressurübungen, die sie sehr genossen. Alazan und Tovero widmete ich viel Zeit in der Grossen Halle und übte einige komplexe Übungen der Spanischen Dressur. Vor allem Alazan war eingerostet, doch Tovero blieb der unglaubliche Hengst, wie immer. Zu guter letzt ritt ich noch mit dem Guten Anuschka zum Waldrand und den Wiesen, die er sehr gern hatte. Jedoch musste man immer ein Auge auf dem Dickerchen behalten, damit er sich nicht das Bäuchlein vollschlug.
      Zuhause brachte ich alle mit Decken auf die Weide und kümmerte mich um sämtliche Boxen. Als diese alle Blitzblank waren, schnappte ich mir noch Socke und ging mit ihr Spatzieren, sehr lange sogar, bis es dunkel wurde. Ich brachte alle in ihre Boxen, checkte Wasser und verteilte noch die eine oder andere Karotte, ehe ich mich selbst erschöpft ins Bett legte.
    • Juliette
      Pflegebericht

      Es war mal wieder an der Zeit, mich um meine Pferde zu kümmern. Es war eine lange Nacht gewesen gestern, ich war mit Freunden aus, und deshalb wünschte ich mir selbst nur den Tod, als am Morgen der Wecker rasselte. Ich grummelte, drehte mich, ehe ich an meine hungrigen Tierchen dachte. Schnell drehte ich mich, hüpfte aus dem Bett und in meine Kleider. Ich entschied mich für luftige Goa-Hosen & ein schlichtes Tanktop, packte eine Tüte Äpfel auf dem weg und ass dabei selber einen.
      Im Stall wand ich mich zuerst an meine Socke, die schon eifrig wartete. Ich öffnete ihre Box und liess sie mir zusehen, wärend ich die anderen Fütterte. Heute war training angesagt! Als erstes knüpfte ich mir meine Fohlen vor, Lies & Farinesse Fara. In einem Spielerischen Parkour wollte ich ihre Ausdauer und ihr Geschick fördern. Lies war gross geworden, der Quarter Horse Hengst weiste schon wirklich erwachsene Züge auf. Schon bald würde ich ihn einreiten lassen.
      Als nächstes nahm ich Sorraya und Noisette, die ich beide in der Halle etwas springen liess. Sorraya trainierte gerne mit ihrer grossen Schwester. Alazan nahm ich auf einen Ausritt durch den Wald, solange es noch nicht eisig war konnten wir hier noch etwas Galloppieren. Candy und Sahnebonbon führte ich spatzieren, da diese vom Vortag noch erschöpft waren. Ich hatte sie da stark gefördert. Princesa führte ich nur zur Weide, da sie eine leichte erkältung hatte und ich mich später um sie kümmern wollte. Anuschka und Tovero brachte ich auf die Hengstweide, wo sie etwas grasen konnten. Für Caramel C und Askana war ein kleiner Ausdauerparkour gedacht, den die beiden gerne machten. Hot n‘ Cold, Rainbow Dash und Her Bones in The Sand liess ich ebenfalls zusammen auf die Weide, da Gracie für die beiden ein Programm geplant hatte, das mit unserer Zucht zu tun hatte. Zum Schluss machte ich noch einen kleinen Ausflug über die Wiesen mit Long Way Around, den ich auch bald wieder Fördern wollte. Als es dunkel wurde, mistete ich sämtliche Boxen aus und brachte alle Tiere zurück in ihre Ställe. Was für ein Tag!
    • Juliette
      Vorübergehender Pflegebericht

      Es war schon eine wirkliche Zeit her, dass ich das letzte Mal in meinem Stall richtig aktiv war. Klar, ich hatte dafür gesorgt, dass es meinen Lieben gut ging, aber viel Energie hatte ich ihnen nicht geopfert. Aber dies lag natürlich auch auf der Hand, denn ich musste mich meiner Ausbildung und Kunst zuwenden. Ich hatte meinen Pferden Portraits und Skizzen gegönnt, und gemerkt, dass das Motiv der Rosses noch bei meinen Fähigkeiten lag.
      Als erstes Widmete ich mich Socke, Noisette und Sorraya. Die drei Stuten führte ich spazieren und liess sie später auf die Weide. Sie genossen meine Aufmerksamkeit sehr. Diese drei waren die ersten auf meinem Gestüt, und schon seit Jahren sind sie ein Teil meines Hofs. Lies, Alazan, Tovero und Anuschka brachte ich auf die Hengstweide, wo sie etwas Toben und grasen konnten. Candy, Princesca, Sahnebonbon und Caramel C führte ich nacheinander in die Halle, um mit ihnen einige Dressurübungen zu machen, da es draussen noch regnete. Das Wetter ärgerte mich enorm, doch wusste ich dass es am Wochenende schön werden sollte. Askana, Hot n’ Cold, Rainbow Dash und Her Bones In The Sand ritt ich aus, ebenso wie Long Way Around, als das Wetter etwas auf machte. Der Boden war matschig, trotzdem hatten wir grossen Spass. Mit Farinesse Fara machte ich einige Spielübungen, ehe ich mich verabschiedete und nach hause ging.
    • Ostwind12
      Hufschmiedbericht für Askana :
      Sie brachte mir nun Askana zum Anbinder hin und ich schnitt ihr als erstes alle vier Hufe aus,danach guckte ich welche Eisen sie brauchte,dann ging ich zu meinem Wagen und packte die Eisen in die Brennmaschine und machte sie heiß.Dann passte ich Askana die Eisen an und auf Anhieb passten sie also nagelte ich die Eisen drauf und knipste die überstehenden Nägel ab.Dann erzählte ich Lie wie es mit ihren Hufen weitergehen würde,was man machen könnte.Dann brachte sie mir das nächste Pony / Pferd.
    • Juliette
      Ein Tag auf dem Gestüt Forest Gardens
      Es war mal wieder an der Zeit, meine Pferde zu pflegen! Fast hätte ich meine Tasche liegen, als ich aus dem Wohnzimmer stürmte und schlaftrunken zum Haupthaus des Stalles torkelte. Zufrieden schloss ich die hohen Türen auf und liess das traurige Oktoberwetter hinein winden. Ein sanftes wiehern Sockes erinnerte mich daran, dass die alte Shettystute auf ihr Frühstück wartete. Ich düste mit der Schubkarre los, sammelte Futter für die ganze Horde ein und lief an jedem einzeln vorbei, um sie zu füttern. Die einen hastiger als die anderen, verschlangen sie ihr Futter um danach nach mehr zu motzen. Ich lächelte und führte einen nach dem anderen hinaus; Noisette, Sorraya, Candy, Princesca und Sahnebonbon zuerst auf die Stutenweide, dann die vier Hengste Alazan, Long Way Around, Anuschka und Tovero auf die Hengstweide. Zuletzt führte ich noch Caramel C, Socke, Hot n‘ Cold, Her Bones in The Sand und Rainbow Dash auf die Stutenweide. Mit den beiden Fohlen Farinesse Fara und Lies führte ich noch einige Übungen durch, ehe ich sie zu den Stuten stellte. Als alle draussen waren, machte ich mich daran, die Boxen auszumisten. Diese sahen garnicht gut aus! Ich säuberte alle liebevoll, sah nach dem Stall im ganzen und düste dann nach draussen, um die Pferde reinzubringen, weil es zu regnen begann. Mit einigen Reitete ich noch aus, doch dann wurde es mir zu nass und ich verabschiedete mich für heute.
    • Jackie
      Verschoben am 10.04.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Juliette
    Datum:
    27 Jan. 2011
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