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Mohikanerin

Aska

Isländer | Stute | Gekört | (c) Sweetvelvetrose

Aska
Mohikanerin, 23 Nov. 2019
Gwen und Snoopy gefällt das.
    • Mohikanerin

      Klappe Eins - Ankunft | 30.August 2017
      Yuva | Atom Bomb | Gnani | Milska | Kisshimbye | Aska | Willa | Ruvik | Voodoozirkus | St.Pauli's Amnesia

      "Der Transporter ist auf dem Weg", sagt Vater beim Frühstück. Aufgeregt gucke ich zu ihm und frage: "Weisst du schon wann die Pferde da sind?"
      "In einer Stunde ungefähr"
      "Sind die Boxen schon fertig"
      "Ja, selbstverständlich. Die Pferde kommen aber erst mal die Weiden."
      "Okay gut", antworte ich und beiße vom Brötchen ab. Nach dem Frühstück renne ich nach oben in meine Wohnung und zieh mich um. Alle sagen immer, dass Frauen es schwierig haben Kleidung heraus zu suchen, aber was ist mit mir? Ich kann mich auch nie entscheiden. Doch es wird wieder die schwarze Hose mit einem grünen Tshirt heute. Ich guck noch mal die Uhr - die Pferde müssten kommen.
      "Sie sind da", ruft Mutti hoch. Sofort stürme ich die Treppe runter. "Bitte hohl noch Tyrell und Ilja aus ihren Zimmern", fügt sie hinzu und gehe mehr Brüder holen. "Die Pferde sind da, kommt bitte", sage ich höflich und renne dann raus.
      Der Transporter steht bereits auf der Hauptstraße und die Klappe geht runter. Vater und Ilja holen zwei Stuten aus dem Hänger. "Das sind Yuva und Kiss. Du weißt wo sie hinkommen", sagt Vater und mir werden beide Stuten in die Hand gedrückt. Beide sind deutlich erschöpft vom Transport dennoch ziemlich neugierig, wo sie sind. Ich laufe die Straße entlang und stelle die Stuten zu Bomb auf die Weide, die bereits interessiert am Zaun steht. "Das sind deine beiden neuen Mitbewohner", sage ich zu Bomb und streichle ihr über die Schnauze. Wie Stuten nunmal sind wird erst mal gequietscht aber das war es dann auch. Jede geht in eine andere Ecke und zupft am Gras. Ich guck noch mal zurück als ich zum Transporter zurück gehe. Tyrell, mein ältester Bruder, hat bereits einen gescheckten Hengst an der Hand. Er wirkt ziemlich aufgedreht und unentspannt. "Ruvik kommt nach hinten auf die letzte Koppel. Normalerweise steht er nachts auf der Weide, hat der Vorbesitzer gesagt", erzählt Papa meinem Bruder. Dieser führt das Pferd auf die Weide. "Ilja du nimmst die beiden Isländerstuten und bringst sie auf die Ponyweide.", befehlt Vater und drückt ihm Aska und Willa in die Hand. Die Stuten sehen etwas herunter gekommen aus, aber das wird schnell wieder was. "Bruce, jetzt komm her und steh nicht nur herum. Das ist Gnani. Er kommt auf die Koppel neben Ruvik.", erklärt er mir und drückt mir einen kräftigen Schecken in die Hand. Zufrieden schnaubt er und folgt mir. Obwohl unser Hof riesig ist, sind die Wege übersichtlich und fühlen sich nicht weit an, was wohl davon kommt, dass ich hier aufgewachsen bin, naja zu mindestens halb. Vor drei Jahren bin ich erst aus dem Internat wieder gekommen und kurz danach ist mein Wallach gestorben. Bis heute habe ich keinen Ersatz für ihn gefunden. Im Internet suche ich regelmäßig nach einem Pferd, dass mit ihm verwand ist.
      Wie man sich Hengst vorstellt rennt Gnani auf der Weide herum, ziemlich edel ist es schon. Vater meinte sogar, dass er Revaal kann und Yuva auch. Das wird noch interessant mit den neuen Pferden. In der Zeit als ich Gnani weggebracht habe, hat Mutter bereits Voodoo, ein Isländer Mix Hengst auf die andere Ponyweide gebracht. Der ist noch ziemlich Jung, aber ich soll in Einreiten, das wird lustig. Schließlich bin ich ziemlich groß und für Ilja wäre es einfacher. Er ist erst 16 Jahre und nicht so ein Riese wie ich.
      "So das waren alle", sagt Vater und schließt den Transporter.
      "In den nächsten Wochen werden noch einige Pferde mehr folgen. Und Du, Bruce, musst dir noch ein neues Turnierpferd aussuchen."
      "Ich finde aber kein Ersatz für Raven"
      "Dann reitest du halt irgendwas. Ist mir egal, wir haben nicht umsonst so viel Geld ausgegeben für dein Talent. Deine Brüder stellen sich nicht so an wie du. Tyrell wird mit Ruvik arbeiten und Ilja mit den beiden Marwaris."
      "Okay, ich find schon was.", antworte ich unterwürfig.

      Am nächsten Tag haben sich die Pferde bereits an die neue Heimat gewöhnt. Es ist 8 Uhr und auf dem Hof ist schon wieder der Alltag eingekehrt- Hektik und Stress. Für mich stehen erst mal die Fohlen auf dem Plan, da ich nicht zum Roanoak Stables muss. Auf der Fohlenweide stehen drei Stuten - Takada, Milli und Amnesia. Milska steht bereits etwas länger hier und ist nur ein Einsteller Jährling. Sie ist bereits ein Jahr alt und ein Isländer. Man sieht bereits das sie mal Hell werden möchte. Neugierig kommt sie zum Zaun. "Na du", begrüße ich Sie und steige durch den Zaun. Auch Takada kommt mit Amnesia neugierig zu uns. Alle drei begrüße ich und kontrolliere ob alles gut ist. Amnesia ist jetzt schon zwei Wochen alt und gibt ihr bestes. Zu dem testet sie regelmäßig, ob wirklich Strom auf dem Zaun ist. Die nächsten Tage geht es zur Fohlenschau mit ihr und Vater ist bereits aufgeregt, was wir uns da gezogen haben. Später möchte er mit ihr aufs Turnier. Wir haben lange nach einem Hengst gesucht, den wir als Vater haben wollen. Es wurde dann zu einem, der über dritten Grad mit Raven verwand ist. Vielleicht wird sie mal wie er. Während ich mal wieder in Gedanken versunken bin, zupft Milli an meiner Hose herum. "Hör auf" sage ich zu ihr und sie guckt mich mit ihren großen Kulleraugen an. Niedlich ist sie ja schon.
      Jetzt muss noch ein paar Pferde reiten. Als erstes geht es zum vierten Stall, in dem die Großen stehen. Mutti ist bereits mit Kiss auf dem Reitplatz. In ihrer Kindheit ist sie immer Western geritten und als sie die Paint Stute im Internet gefunden hat, musste sie sie einfach haben. Ewig saß sie davor nicht mehr im Sattel, ich staune, dass sie überhaupt nach ihrem Unfall wieder auf dem Pferd sitzt. Sie ist nämlich mit Raven ausgeritten, er ist gestolpert und Mutti lag unter ihm. Raven musste eingeschläfert werden und sie lag lange im Krankenhaus. Ich bin froh, dass sie ihre Angst überwunden hat. Zur gleichen Zeit ist Vater auf dem Springplatz mit meinen Brüdern und beschäftigt sich mit Bomb. Aber mit wem soll ich arbeiten? Schließlich will Ilja mit den Marwaris arbeiten. Nun gut, dann halt Isländer. Eigentlich fühle ich mich immer schlecht, wenn ich auf den Kleinen reite, aber es ist schon was besonderes. Aus der Sattelkammer im Ponystall hole ich Askas Halfter und geh die Stute von der Weide holen. Etwas ungläubig guckt sie mich an, aber Akzeptiert, dass sie mit kommen soll. Am Anbinder schubst sie alles um, was ihr in den Weg kommt und versucht die Aufmerksamkeit von mir zu bekommen. Doch mir ist das egal und ich putze die Stute weiter.
      Wir waren eine kurze Runde im Gelände, dass ich die Stute erst mal nur kennenlerne und Isländer sind schon was ganz anderes als meine großen Holsteiner.
      Mit Willa gehe ich auf dem Hof noch auf den Platz und Voodoo longiere ich im Roundpen.

      "Wie war es heute für euch?", fragt Vater neugierig.
      "Es geht", antworte ich und meine Brüder schielen erschöpft zu mir.
      "Morgen kommen noch mal Pferde", sagt er und verlässt den Tisch. Alle seufzten und verlassen ebenfalls den Tisch. Morgen müssen wir wieder alle früh raus.

      © Mohikanerin | 6879 Zeichen
    • Mohikanerin
      Gangreiten E zu A | 20.November 2017
      Snúra | Aska

      Eine neue Stute kam vor einigen Tagen auf dem Hof und schon heute trainieren wir sie fürs Turnier. Tölttraining steht heute auf dem Plan und dafür habe ich Snúra bereits von der Weide geholt. Die kleine Stute ist ziemlich unförmig und noch sehr jung. Vor knapp einem Jahr wurde sie einritten und wir haben sie eigentlich für die Zucht geholt, doch dafür muss sie erst einige Turniersiege nachweisen außerdem wollen wir sehen, was in ihr steckt, bevor Snúra ihr Leben als Zuchtstute verbringt.

      Ich sattle die Stute und begebe mich zur Ovalbahn, dort gurte ich noch einmal nach und steige auf. Die ersten Runden tippelt sie im Schritt und dann wird sie ruhiger. Nach einigen Volten und Habdwechsel trabe ich sie erst an. Da sie Viergänger ist, ist Snúra sicherer im Trab. Trotzdem soll sie sehr schönen Tölt haben und laufen wie eine Nähmaschine. Beim Probereiten hat sie leider kein Tölt gezeigt, da sie sehr gestresst war.

      Das Warmreiten war beendet und nun kann die richtige Arbeit beginnen. Ich setze mich deutlich tiefer in den Sattel um den Schwerpunkt zu verlagern. Anschließend verkürze ich den Schritt und treibe sie erntefrisch während ich etwas an den Zügeln zupple, Snúra töltet im ruhigen Tempo an. Auf der rechten Seite schleicht sich immer wieder eine Rolle ein, doch daran arbeiten wir noch. Ich wechsle häufig zwischen Schritt, Tölt und anhalten. Dadurch kann die Stute sich besser verlagern und lernt schneller auf die Signale zu reagieren. Dann sind wir auch schon fertig und die nächsten Tage werde ich noch etwas weiter üben, weil der Viergang dann schon klappt.

      Als nächstes steht Aska auf dem Plan, die auch auf Turnieren starten soll. Ilja hat bereits sie fertig gemacht und ich drücke ihm nur noch Snúra in die Hand. Mit Aska gehe ich auch auf die Ovalbahn. Dort gurte ich nach und reite sie Warm. Die Stute kennt bereits fasst alles und wurde ursprünglich als Reitschulpferd geholt, doch wir geben hier gar kein Unterricht, also keine Ahnung was mein Vater sich gedacht hat. Doch auch Aska soll später mal einige schön Fohlen bringen, ob sie als Vollzeit Zuchtstute eingesetzt wird, steht noch nicht fest. Das zeigen dann die Turnier Ergebnisse.

      Nach einigen Lockerungsübungen tölte ich sie im Arbeitstempo an und übe mit ihr, dass sie das Tempo hält und nicht zwischendurch langsamer wird. Es wird schon besser nach zwei Runden und ich lege eine Pause ein. Aska ist sehr aufmerksam und versucht Aufgaben immer richtig zu erfüllen.

      Die nächsten Tage trainiere ich beide Stute immer wieder und beide verbessern sich deutlich.

      Heute steht ein Ausritt als Ausgleich auf dem Plan und dafür kommt Ilja mit. Er hat Aska bereits fertig gemacht und ich Snúra. Die beiden Stuten vertragen sich gut und stehen mittlerweile zusammen die ganze Nacht auf dem Paddock.

      Im Wald sind die Stuten sehr entspannt. Mein Bruder und ich waren lange nicht mehr Ausreiten und können nach langem mal Abschalten von dem Stress auf dem Gestüt. Wir tölten an und beide Stuten sind taktklar. Besonders stolz bin auf Snúra, die vor ein paar Tagen noch einige Rollen hatte im Tölt. Aska war von Anfang sehr klar und fleißig. Wir machen eine Schrittpause bevor die Galoppstrecke kommt und wir die Stuten rennen lassen. Der Weg ist über einen Kilometer lang und dort dürfen keine anderen Leute oder Fahrzeuge lang, deshalb können wir bedenkenlos lang galoppieren. Mit großer Freunde rasen die Stuten den Weg entlang.

      Am Hof legen wir beiden eine Abschwitzdecke um und stellen Sie vorübergehend in eine Box.

      Die Stuten hatten einige Pausen und dann bin ich noch mal mit beiden Pferden auf die Ovalbahn. Mein Vater kam um sich anzugucken wie weit die Stuten sind und war zufrieden. Das bedeutet, dass sie soweit sind. Mit beiden Pferden können wir nun auf Turniere.

      © Mohikanerin | 3765 Zeichen

    • Mohikanerin
      Dressur E zu A | 28. Dezember 2017

      Aska ist fleißige und arbeitswillige Stute, was mir zu gute kommt beim Training. Ich habe bereits einiges mit ihr in der Dressur mit ihr geübt, weshalb nur noch wenige Dinge auf dem Plan stehen, das schaffen wir in einer Woche und dann kann Vater bereits entscheiden kann, ob sie in der Dressur A mitlaufen kann. Mitteltempo und die Kehrtwende auf der Vorderhand müssen wir noch üben. Überstreichen im Galopp, Zügel aus der Hand kauen lassen und Rückwärtsrichten beherrscht sie bereits.
      Als erstes reite ich sie in der Halle warm und Gurte noch mal nach, dann kann es auch schon los gehen. Ich trabe sie wie gewohnt an und reite zunächst einige Bahnfiguren.
      ___

      Das Training geht mit ihr innerhalb der einen Woche sehr schnell und Aska führt präzise die Lektionen aus. Mein Vater guckt sich ihren Stand heute an. Dafür habe ich sie bereits warm geritten und beginne nun die Aufgabe.
      Ich reite im Arbeitstrab ein und Grüße bei X. Dann trabe ich wieder an und gehe auf die rechte Hand um nun eine Volte zu reiten mit der inneren Hand überstrichen. Bei A wechsle ich durch die Länge der Bahn und verlängere ihre Tritte beim durch die ganze Bahn wechseln ab H. Bei F zurück ins Arbeitstempo und bei K in den Mittelschritt durchparieren. Aska kann kurz durchatmen, ab E verkleinere ich das Viereck und wechsle durch die halbe Bahn. Bei A trabe ich erneut an im Arbeitstempo, nach einer einfachen Schlaglinie ab F, folgt ein Zirkel auf dem ich Aska angaloppiere bei x. Zurück auf der ganzen Bahn werden die Sprünge an der langen Seite nach A verlängert und an der kurzen wieder zurück genommen. Bei M pariere ich sie durch in den Trab, reite halbe Volte rechts dann links und wende auf die Mittellinie ab. Bei X verabschiede ich mich wieder und lasse mir die Zügel aus der Hand kauen.
      Die Kür ist geschafft. „Sehr gut“, lobt Vater und und geht wieder. Scheint, dass Aska nun in der A mit laufen darf. Ich bin stolz auf sie und im Stall gibt es eine Portion fressen, bevor sie zurück auf das Paddock kommt.

      © Mohikanerin | 2001 Zeichen
    • Mohikanerin
      Weihnachten auf Atomics Valley | 3. Januar 2018
      St.Pauli‘s Amnesia | Voodoozirkus | Ruvik | Willa | Aska | Kisshimbye | Milska | Gnani | Krít | Yuva | Atom Bomb | Blossi | Capital | Topa‘s Comtesse | Þögn | Songbird | Litfari | Nautilus | Mademoiselle | Ryuk | Hnakki van Ghosts | Snúra | Kempa | Skjanni vom Helstorf Moor | Kvest Halsnaes | Overo | Almost Illegal | Hvitasunna van Frelsi | Eimyja | Tvífarí van Frelsi | River‘s Fjörgyn | Wild Reflex | Layers of Fear

      Weihnachten, alle Kinder freuen sich auf diese Zeit. Es gibt Geschenke und der Kapitalismus schlägt mit allen Kapiteln zu. Bei uns in der Familie gibt es schon lange nicht mehr solche Dinge, höchstens eine Aufmerksamkeit. Dieses Jahr bin ich nach langer Zeit wieder zu Hause, da ich nun das Internat abgeschlossen habe und arbeite. Viel hat sich geändert, sowohl positiv als auch negativ. Trotzdem empfand ich das Jahr als sehr angenehm.
      Die komplette Familie packt heute mit an, denn wir haben viel vor. Mittlerweile sind es sehr viele Pferde geworden und wir haben uns vorgenommen alle etwas anders zu Weiden bzw unterzubringen. Über Nacht kommen nur noch die Hengste in die Boxen, aber auch nicht alle. Die Stuten stehen die meiste Zeit auf den Paddocks.
      Wir sitzen gemeinsam um 5:30 Uhr am Tisch und frühstücken, da um 6:10 Uhr der Stalldienst beginnt. Auch wenn wir ziemlich wohlhabend sind, beschäftigen wir nur einige Stallhilfen, zwischendurch hatten wir auch schon Praktikanten und Ferienjobber. Wir besprechen was heute auf dem Plan steht. Auf dem ersten Paddock stehen drei Isländer Stuten Sunna, Eimyja und Fjörgyn. Die Drei sind neu und passen vom Charakter gut zusammen. Die anderen Isi Stuten Kempa, Snúra, Willa, Aska und Krít stehen auf dem zweiten Paddock neben den drei Stuten. So haben sie Kontakt zueinander, aber können sich nicht in die Flicken bekommen. Auf Paddock drei stehen unsere Isländer Hengste, bei denen es bisher noch nie Probleme gab auch wenn eine Stute rossig war. Das sind Blossi, Hnakki, Tví, Lifarí und Voodoo. Der vierte Paddock ist leer. Unsere beiden Shetlandponys stehen normalerweise auf sechs und sieben, doch da sie nur zwei sind mit unterschiedlichen Geschlechtern, kommen sie mit den Isländern zusammen. Dann sind noch Paddock neun und zehn besetzt. Auf der Neuen stehen die anderen Hengste Kvest, unser Norweger für den wir noch ein Mädchen besorgen, Overo, ein Welsh B Mix, mit seinem besten Freund Illegal, ebenfalls ein Mix, und Gnani, der Marwari. Auf dem zehnten Paddock steht Comtesse, die Lewitzer, Yuva, die Marwari, und meine Sportstute Bomb. Ruvik, unserer gestörter Kladruber steht den ganzen Tag auf einer unseren kleineren Weiden, die wir in der Mitte nochmal geteilt haben. Zwischendurch stellen ihn um oder auf der anderen Zaunseite Gnani dazu, weil wir versuchen wollen ihn ganz langsam in die Herde einzugliedern, bisher ohne sichtlichen Erfolg. Dann haben wir noch unseren beiden Fohlenkoppeln, einmal Weide vier, auf der Amnesia, Songbird und Milska stehen, und Weide fünf, auf der Skjanni, Nautilus und dann auch Codsworth stehen. Der Vollblut Hengst kommt die Tage, sowie eine weitere Isländerstute, von der ich so gut wie nichts weiss. Auf der monatlichen Stallbesprechung wurde nur gesagt, dass eine dazu kommt. Wahrscheinlich ist das wieder ein Trick von meinem Vater. Zu dem haben wir noch eine Überraschung für Mama geplant, da unsere Paint Stute nun woanders steht.
      Tyrell hat sich schon lange einen Vollblut gewünscht und gefunden im Internet. Codsworth ist noch ziemlich Jung, doch normalerweise wird er in dem Alter bereits eingeritten, doch wir alle sind uns noch nicht sicher, ob das so gut wäre mit eineinhalb Jahren. Da ich ihn nur von Bildern kenne, kann ich es schlecht beurteilen, doch das wird besprochen, wenn er da ist. Zu dem haben wir noch eine Ältere Stute gefunden, von der nichts weiss. Wild Reflex ist bereits erfolgreich auf rennen gewesen. Er selbst, kann sie nur Minimal trainieren, weil er viel zu groß ist. Aber wir suchen jemanden, der dann sie auf Turnieren reitet.
      „Es soll heute schneien“, erzählt meine Mutter erfreut und wir rollen mit den Augen. Schnee sieht zwar schön aus, aber ist einfach nur lästig. Wir müssen alle Wege streuen und die Paddocks sind so eklig matschig sowie die Reitplätze. Somit geht nur die Halle. Da wir keine Einsteller haben, stellt es auch nur Minimal ein Problem dar, doch trotzdem reite ich lieber draußen.
      Nachdem wir die Boxen der Hengste sauber gemacht hatten, machte ich mich mit dem Fahrrad auf dem Weg zu Vriska, die heute noch mal Reitunterricht bekommt. Es war wohl nicht die beste Idee das Fahrrad zu nehmen. Doch ich kam heil an und sie wartete bereits auf mich. Der Hengst war bereits gesattelt und ich kontrollierte noch mal alles. Dann konnten wir loslegen. Zusammen gingen wir auf den matschigen Reitplatz und stellte mich an den Rand. Der Schnee stürmte und die Sicht war ziemlich eingeschränkt, weshalb wir nur im Schritt heute was machen. Ich zeigte ihr einiges, was man auch bei solchem Wetter machen kann zB. Stellungsübungen oder Aufmerksamkeit. Das Wetter wurde immer schlimmer und wir entschieden uns, einen anderen Tag nochmal zu Üben. Wir stellen den Hengst zurück und fahre wieder nach Hause.
      ___

      Eine Woche ist vergangen und das Land ist mit Schnee bedeckt. Heute habe ich keinen Stalldienst, weshalb ich mich vollkommen um die Pferde kümmern kann.
      Als erstes hole ich mir Aska von der Weide, Ilja Fjörgyn und Tyrell Kvest. Wir gehen ausreiten, da der Schnee sehr fest ist. Im Wald herrscht Ruhe und nur die Geräusche der Pferde sind zu hören.
      Wir kommen zurück und meine Brüder müssen zurück an die Arbeit. Ich hingegen mache weiter mit den Pferden. Krít, Willa, Litfari und Voodoo haben zur Zeit Winterpause, weshalb ich mir Snúra von der Weide hole. Wir gehen in die Reithalle und dort arbeite ich mit ihr an ihrer Konzentration und noch wichtiger an der Aufmerksamkeit. Wichtig ist, dass sie eine bessere Stellung bekommt und besser Mitarbeiter.
      Anschließend mache ich eine Kontrollrunde über den Hof zusammen mit Snúra. Die Fohlen toben zufrieden über die Weide.
      Während ich schon mit dem nächsten Pferd, Thögn, beschäftigt bin, macht Ilja etwas Bodenarbeit mit Comtesse und Tyrell ist Ausreiten mit Atom Bomb. Mein Mutti ist mit ausreiten auf Yuva.
      ___

      Morgen ist Silvester doch wir haben Glück, da unser Hof so gesehen völlig im Wald liegt, aber auch nur, weil mein Großvater damals das umliegende Land gekauft hat nach dem Krieg. Es war alles zerstört und er hat den Hof größer und besser aufgebaut. Doch es gibt immer etwas, dass erneuert werden muss.
      Ruvik, ein Pferd von Ilja, hat sich mittlerweile eingelebt und wir wollen heute das erste mal etwas mit ihm machen. Langsam betritt er die Weide und macht den Strick an sein Halfter. Etwas störrisch will er auf der Weide bleiben, doch nach ein paar Leckerlis folgt er. Wir gehen zu dritt in die Reithalle, in der wir bereits alles aufgestellt haben. Es liegen einige Standen da, Cavalettis und Pylonen. Ilja möchte mit Ruvik freiarbeiten, da er bereits Clickern kennt. Der Hengst kommt aus dem Zirkus und hat negative Erfahrungen gemacht, weshalb Ruvik erst das Vertrauen schaffen muss. Doch Ilja ist sehr geduldig und möchte den Hengst später mal reiten. Ich beobachte nur das Geschehen. Neugierig stupst Ruvik Ilja an und versucht Leckerlis zu bekommen, doch erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
      Als sie fertig sind, verlasse ich die beiden und gehe zu unseren Zuchtisländern. Die Hengste stehen auf der Koppel und spielen miteinander im Schnee. Mutti ist auf Fear zusammen mit Vater auf Gnani ausreiten.
      Am Ende des Tages haben wir alle einige Pferde bewegt und alles nach Plan geschafft. Das neue Jahr kann kommen und die neuen Pferde!

      © Mohikanerin | 7265 Zeichen

    • Mohikanerin
      Viel zu Warm! | 3. Juli 2018
      Vinkona frá Sólin | Totbringer | River’s Fjörgyn | Aqua | Þögn | Yuva | Ylfa | Willa | Wild Reflex | Topa’s Comtesse | Snúra | Snuff | Saints Row | Mademoiselle | Layers of Fear | Krít | Kempa | Eimyja | Blávör | Atom Bomb | Aska | Maekja van Ghosts
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Blossi | Voodoozirkus | Tesla | Skrýmir | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Litfari | Gnani | Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Flic Flac’s Milano | Capital | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Almost Illegal
      Tvífarí van Frelsi | St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Milska | Lu’lu’a | Hvítsunna van Frelsi | Feuergeist di Royal Peerage


      Erstes Semester geschafft, stelle ich erfolgreich fest. Endlich etwas Zeit für die Pferde. Nach dem Horror Winter und Frühling ist plötzlich dermaßen warm, das es auch kaum auszuhalten ist. Doch die Jungs brauchen meine Hilfe. Zuhause angekommen schnappe ich mir direkt das Fahrrad und los geht’s zum Hof.

      “Guten Morgen”, begrüße Familie Earle am Tisch im Wohnhaus.

      “So früh haben wir gar nicht mit dir gerechnet”, antwortet Karola überrascht.

      “Setz’ dich doch erst mal, der Kaffee ist noch warm”, fügt sie hinzu.

      Ich setze mich und alle zusammen besprechen wir den Tagesplan. Heute kommen die ersten Feriengäste mit insgesamt 5 Kindern, die wir heute bespaßen müssen. Aber zu erst gehe ich zu den Jungpferden auf der Weide gucken und anschließend zu den Zuchtstuten.


      Neugierig kommen Tví, Skjanni, Loui und Lu an den Zaun. Ich weiss gar nicht zu wem ich zuerst soll. Doch es gibt eine logische Reihenfolge - der Älteste zuerst. Allen vier Jungs geht es prächtig. Demnächst kommt auch Tví mit nach oben an den Hof und ich arbeite ihn gemeinsam mit Bruce an.


      Nun geht es zu den Stuten, auch sie gucken bereits sehnsüchtig zu mir: Amnesia, Bird, Milska, Sunna und Feuergeist. Ich war besonders aufgeregt Amnesia wieder zu sehen. Die kleine hatte es mir besonders angetan und jedes Wiedersehen sorgte für Freude. Auch Milska hat sich prächtig entwickelt. Sunna kommt demnächst zusammen mit Tví an den Hof. Feuergeist ist noch neu hier und lebt sich gerade in die Truppe ein.


      Die letzte Station waren die Zuchtstuten. Auf der Weide standen Aqua, Vinkona, Tot und Fjörgyn. Die vier Stuten verbrachten den ganzen Tag mit fressen und schlafen. Bald kommen die Fohlen und wir freuen uns schon sehr.


      “Ich hab mir schon überlegt wen für die Kinder nehmen. Es werden Comtesse, Kempa, Aska, Overo und Illegal. Während wir die Pferde fertig machen, fängst du schon mal mit den Paddocks an”, sagt Bruce und geht mit seinen Brüdern die Pferde holen.


      Also schnappe ich mir die Schubkarre und gehe auf die Stutenpaddocks. Gelangweilt stehen sie alle herum, da sie gerade von den Weiden kommen und sehr erschöpft sind. Zu allen gehe ich kurz hin streiche Ihnen über den Kopf oder Hals. Gerne würde ich mehr Zeit für sie mitbringen aber ich muss denen Jungs heute viel Arbeit abnehmen, da seine Eltern auch kaum Zeit haben.


      Dann geht es auch schon weiter bei den Hengsten. Dort ist es etwas komplizierter, weil es viel mehr Paddocks sind und Neugier oft alles übertrifft.

      Nach insgesamt sechs Stunden war ich auf dem Hof fertig und auch mit mir selbst.


      “Warum machen wir das alles eigentlich?”, fragte Tyrell rhetorisch. Wir alle zucken mit den Schultern. Gemeinsam lassen wir noch den Abend ausklingen mit ein paar Getränken und einem kleinen Feier am Häuschen. Mal sehen was der morgige Tag bringt.

      © Mohikanerin | 2800 Zeichen

    • Mohikanerin
      Tierarzt | 24. August 2018
      Aska | Kempa | Litfari

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      Kaum war ich Zuhause, erhielt ich erneut von Bruce Earl. "Das hätte man sich auch vorher überlegen können" sagte ich als ich den Auftrag öffnete. Simon war schon gar nicht mehr überrascht von der Reiserei und buchte mir sofort einen Flug. "Atomics Valley, ich kommeee" sagte ich laut und
      stieg ins Auto. Simon lachte und folgte mir. Heute begleitete er mich zum Flughafen. Ich verabschiedete mich von ihm und ging los. Flugangst,
      hatte ich wohl immer noch. Ich glaube nicht mehr daran das ich sie einmal los bekommen würde.

      Als ich landete tätigte ich schnell alle Anrufe und erledigte das Mieten des Autos schnell, bevor der ganze Ansturm kam. Wie vor einer Woche fuhr ich den
      gleichen Weg, mit Unterstützung des Navigationssystems, zu Automics Valley. Erneut stand eine Prophylaxe an, diesmal für drei Pferde.
      Beziehungsweise Pony's, Isländer um genau zu sein. Ich war kein Fan von Isländern, aber Lebewesen ist Lebewesen. Ich wusste den Grund auch nicht, ich hatte mich nur
      nie in der Gegenwart von Isländern sehr wohl gefühlt, obwohl sie sehr schöne Tiere sind. Die Begrüßung war auch sehr ähnlich wie letztes mal nur etwas
      entspannter, da Bruce und ich uns ja jetzt kannten. "Ich habe zwei Stuten und einen Hengst für dich" sagte er un führte mich auf dem riesen Gelände
      zu den Boxen. Wie das letzte mal entschieden wir uns dazu, die Tiere in der Box zu behandeln. Zunächst untersuchte ich Kempa. Ich näherte mich dem
      Palomino langsam, wurde aber sehr herzlich in die Box aufgenommen. Ohne Probleme ließ sich der physische Zustand der Stute gut kontrollieren. Augen,
      Nüstern, Pupillenreflexe, Mundschleimhäute und Mundhöhle sowie der äußerliche Zustand des Isländers wies keine Auffälligkeiten auf. Ich ließ die Stute
      führen, damit ich einen Blick auf den Bewegungsapparat bekommen konnte, der auch gut zu funktionieren schien. Bevor es dann zu den Immunisierungen
      ging, kontrollierte ich die Vitalzeichen der Stute. "Kempa's Herzfrequenz, Puls, Atmung und Temperatur sind sehr gut" sagte ich als ich alle Untersuchungen
      abgeschlossen hatte. Ich lobte die brave Stute und hoffte, das sich das auch nicht ändern würde. Die Immunisierungen waren wie zu erwarten gut verlaufen,
      und ich musste kein mal abbrechen. Bruce und ich lobten die Stute und wendeten uns dann Aska zu. "Ouw. Sie ist aber hübsch". Ich lehnte mich vor und lies
      die Stute mich beschnuppern bis ich mir sicher was, das ich eintreten durfte. "Ja, sie ist auch super mit Kindern" lächelte Bruce und streichelte ihr über die Nase.
      "Mit ihr wirst du auch keine Probleme haben. Ich muss eben weg, ich komme bevor du zum Hengst musst" sagte er und verschwand dann auch. Allein in der Stallgasse,
      naja, nicht ganz allein, denn viele Mitarbeiter huschten rein und raus, kontrollierte ich zunächst die Vitalzeichen und den Körper, sowie ich es auch zuvor bei der
      Palominostute gemacht hatte. Aska war sehr weich und hatte eine sehr lange Mähne, die ich und zu versuche aus dem Weg zu legen, damit ich an die Stellen kam,
      die ich brauchte. Ohne zu zögern, oder auch nur zu blinzeln ließ Aska sich die Immunisierungen geben. Am Ende starrte sie mich nur an und fragte sich
      wahrscheinlich warum ich noch in der Box stand, da ja schon alles vorbei war. Ich lachte, lobte sie und ging hinaus. Sie folgte mir und streckte ihr Maul hinaus. Erneut
      streichelte ich sie und ging dann zu Litfari. Bruce war noch nicht wieder da, das war aber kein Problem, denn ein Mitarbeiter zeigte mit seinen Pass und führte mich
      ein wenig in den Charakter de Hengstes ein. "Tja, ich hab gehört du bist verfressen" sagte ich und hielt ihm einen Apfel als Hallo hin. Er bewegte sich schnell auf
      mich zu und nahm in ohne zu zögern. Als ich ihn untersuchen wollte drehte er sich jedoch dauernd mit einer Seite an die Wand. Er fand meine Anwesenheit wohl
      dann doch nicht mehr so toll. Ein Mitarbeiter kam mit Leckerlis an, die Litfari dankend annahm und mich nach einigen davon endlich an ihn ran ließ. Nachdem ich
      die komplette physische Untersuchung durchgeführt hatte kam Bruce wieder in den Stall. "Es tut mir Leid. Ich wollte..." ich unterbrach ihn und erklärte das alles
      gut sei und es keinen Grund zur Sorge gibt. Bei den Immunisierungen hielt Bruce und ein Mitarbeiter Litfari fest. Der Hengst war sicherlich nicht dumm. Er wusste
      das nach der Untersuchung eine Immunisierung folgen würde und war kaum von der Wand wegzubewegen. Mit aller Kraft konnten Bruce und der Mitarbeiter
      den Hengst aus er Ecke holen und ich verpasste ihm rasch aber sanft die Spritzen. Er fand das nicht toll und schüttelte sich danach erst mal kräftig. Ich lobte ihn
      und gab ihn den Rest der Leckerlis, die er Munter aß. "Also. Das mit den 24 Stunden bla bla, brauch ich dir nicht sagen, oder?". Bruce lächelte und antwortete mit
      einem Nein. Mir Wurmkuren hatten alle drei keine Probleme. Zuletzt aktualisierte ich noch ihre Impfpässe und räumte etwas auf. Nachdem Bruce mit geholfen
      hatte alles wieder zusammen zu packen begleitete er mich zu meinem Auto. "Tut mir Leid für's erneute wieder kommen. Geplant war ein anderer Tierarzt aber er
      hatte wohl keine Zeit mehr, aber es war dringend". Ich sagte ihm das er sich nicht zu entschuldigen brauchte und das ich diesen Beruf ja auch gewählt habe und das
      es mir Spaß macht dauernd zu Reisen, auch mit Flugangst. Er lachte.

      © Cooper | 5302 Zeichen

    • Mohikanerin
      Hufschmied | 25. August 2018
      Aska | Kempa | Krít | Litfari

      Rúrik hatte für diese Tour nur wenig an Equipment in seinen Transporter laden müssen, weniger Balast, weniger Last und somit auch weniger Verbrauch im Sprit. Während Danheim aus dem Radio dudelte schlängelte sich links von ihm der Rhein entlang. Es dauerte nur noch eine gute Viertelstunde, dann hätte er den Stall erreicht an dem ihm heute gleich 4 Ponys erwarteten. Alles Isländer, die traditionell Kalt beschlagen wurden. Eine Kunst die nicht mehr viele kannten, außerhalb der Insel. Dabei war sie weniger invasiv für den Huf, hielt meistens sogar einige Zeit länger und er sparte sich den Gestank.

      Der Weg zum Hof selbst war eigenümlich, nachdem eine ganze Weile links und rechts der Straße nur Felder zu sehen gewesen waren, ging es nun auf den Wald zu. Die Fahrbahn war schmal, kam ihm ein Auto entgegen könnte es Probleme geben. Davon blieb der Hüne jedoch verschont.

      Am Hof angekommen, der tatsächlich irgendwann im Wald aufgetaucht war, erwartete Rúrik schon ein Typ der sich ihm mit dem Namen Bruce vorstellte. Er musste den Blick senken um bei der Begrüßung in die Augen des Schmieds zu schauen. „Die Ponys hab ich schon alle hin gestellt. Litfari ist noch relativ jung, das wird erst sein zweiter Beschlag werden. Generell ist er aber nicht schwierig. Rúrik entschied sich erst den jüngsten an die Reihe zu nehmen, bestach ihn mit einem Stück Möhre und schaute sich dann die Beine an. Anschließend sammelte er sein Werkzeug zusammen und zog mit gewohnter Routine zunächst die Eisen von den Hufen, schnitt und feilte den ersten Huf in Form. Dann fiel ihm jedoch auf das er sich für die falche Größe entschieden hatte. Also ließ er den jungen Hengst nochmal kurz stehen, kraulte ihm am Ansatz seiner buschigen Mähne und brummte leise Worte zu ihm. Anschließend kramte er in einer der Pappkisten und holte vier Eisen zutage in der Größe 1. Jeweils mit 10 und 8 gramm. Letztere legte e gleich an die Hinterfüße des Hengstes, holte einen Nagel aus seiner Hosentasche und begann routiniert damit die Eisen auf den Hufen des Jungpferdes zu befestigen. Litfari, von Bruce Litti genannt schaute neugierig was mit ihm geschah.

      Nach dem jungen Hengst führte Bruce ihm eine hübsche Schimmelstute an den Anbinder, ihre Haselnussbraunen Augen schauten aus dem weißen Gesicht treuherzig in die Welt. Krít schien allerdings einige Probleme damit zu haben still am Anbinder zu stehen. Nach dem abziehen der Eisen, trat wedelte sie ungeduldig mit ihrem Schweif hin und her. Daher bat der Hüne Bruce die Stute vorn lieber am Strick zu halten und zu beschäftigen damit er schnell seine Arbeit fortsetzen konnte. Krít unternahm zweimal den Versuch ihm den linken Hinterhuf zu entziehen als er gerade ein einer Eisen mit 8 g befestigen wollte. Daher wartete bis sie in sich Ruhig stand, den Hammer auf dem Daumen konnte er nun nicht gebrauchen. Erst danach fuhr er fort die Schimmelstute mit den restlichen Nägeln zu spicken. Nach der Arbeit gab er Krít ebenfalls eine kleine Scheibe der Möhre und entließ sie damit.

      Für die Palominostute brauchte Rúrik noch einmal 10g Eisen. In der Zeit in der Bruce sein Werkzeug schonmal zu Kempa brachte, flitze der Hüne zum Auto und grabbelte in dem Karton den er schon vorher genutzt hatte. Er hatte sich extra für diesen Auftrag einen Karton 10g Eisen bestellen müssen, daher hatte er etwas den Termin hinaus zögern müssen. Isländer gehörten nicht zu seinen üblichen Kunden. Kempa war eine durchaus ruhige Stute daher hetzte er sich bei ihr nicht. Sie hatte am Vortag eines ihrer Eisen verloren. Nur aus Vorsicht ließ der Hüne die Stute sich einmal vorlaufen, aber die zeigte keine Probleme beim Laufen. Daher feilte er den Huf wieder in Form, befestigte die 10g Eisen vorn und die 8g Eisen für die Hinterbeine. Fest nahm er sich dabei vor noch einmal zu lesen ob dies mit dem Gangbild im Tölt zu tun hatte. So ganz konnte er sich daran nicht erinnern. Die hübsche Scheckstute die nun kam hatte eine unfassbar lange, dichte Mähne wie dem Hünen direkt auffiel. Auch sie ließ sich bereitwillig mit einer Möhre locken. Das entfernen der Eisen gestaltete sich bei ihr etwas schwierig, da die Nägel bereits abgebrochen waren und Rúrik mit der Zange nicht genug Material greifen konnte um sie aus dem Huf zu ziehen. Dosiert setzte er seine Kraft ein und holte somit nach und nach alle Eisen herunter. Wie auch bei Kempa mussten die Eisen mit den 10g nach vorn.

      Nach dem Auftrag verabschiedete sich die beiden Männer voneinander.

      © Ravenna | 4454 Zeichen

    • Mohikanerin
      Dressur A zu L | 25. September 2018

      “Bist du so weit?”, ruft Tyrell in den Stall.
      “Gleich, geh schon mal vor.”, antworte ich rufend zurück.
      Heute bekomme ich nach einer Weile unterricht in der Dressur. Auf dem Plan stehen Lektionen aus dem L Bereich zusammen mit Aska, die bald zur Körung geht.
      Angekommen am Reitplatz gurte ich nochmal nach und steige auf. Warmreiten schaffe ich noch alleine, aber nebenbei erzählt Tyrell, was wir heute machen.
      “Also vorwiegend üben wir heute das Versammeln im Trab und Galopp. Lektionen wären heute Außengalopp und einfacher Galoppwechsel.”, sagt er.
      Die Reitstunde lief mittelmäßig. Aska fällt es noch schwer sich auf mich einzulassen. Der Außengalopp, den wir solange wegtrainiert haben, lässt sich nicht so gut wie gewünscht abrufen aber dafür funktioniert das Versammeln echt gut. Die nächsten Tage übe ich noch allein mit ihr und dann nächste Woche nochmal Reitunterricht.

      Eine Woche ist vergangen ist Aska macht schon deutliche Fortschritte. Versammeln lässt problemlos abrufen und auch der Außengalopp zeigt sich nun wieder öfter, aber gewünscht.
      Wir treffen uns wieder auf dem Reitplatz und ich reite warm. Heute wollen wir schon etwas tiefer in die Arbeit gehen und einige Teile der Aufgabe üben.
      Ich trabe bei F an und wechsle durch die ganze Bahn im Mitteltrab. Bei H versammle ich und mache an der langen Seite mehrere Übergänge. Aska reagiert wie gewohnt und zeigt sich fleißig. Bei H reite ich rechts um zu X zu und halte dort. Eine Pferdelänge rückwärtsrichten und in den Mittelschritt. Ich lobe die Stute und wir reiten 2 Runden Schritt auf dem Zirkel. Dort galoppiere ich dann an im Außengalopp. Nach einer Runde auf die ganze Bahn, wieder auf dem Zirkel und ein einfacher Galoppwechsel in den anderen Außengalopp. In der nächsten Ecke durchparieren in den Trab und an der langen Seite erneut Versammeln. Bei erreichen der kurzen Seite pariere ich durch und lasse mir die Zügel aus der Hand kauen. Die Lektion war für Aska heute etwas kürzer aber dafür der Intensiv. Wir sind zufrieden mit der Stute heute und geben ihr erst mal drei Tage Pause.

      Aska tat die Pause sehr gut, die Tage danach haben wir noch weiter die Lektionen vertieft und wollen heute die komplette Aufgabe mit so wenig Fehlern wie möglich durchreiten. Vater ist heute auch dabei und bewertet uns.
      “Super gemacht”, lobe ich sie nach der Aufgabe.
      “Besonders die Übergänge vom Mittel und Versammeln haben mir gut gefallen. Es wäre ungefähr eine 6,4.”, sagt Vater.
      Am Stall gebe ihr noch etwas Kraftfutter. Nun sind wir bereits für die Körung.

      © Mohikanerin | 2556 Zeichen

    • Mohikanerin
      Frühlingsbeginn | 22. Februar 2019
      Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Krít | Kempa | Aqua
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Alvari
      Þögn | Snúra | Saints Row | Aska | Ylfa | Trú fra Frelsi | Snotra | Maekja van Ghosts | Eimyja | Blávör
      Wild Reflex | Yuva | Topa’s Comtesse | Tamana | Snuff | Mademoiselle | Layers of Fear | Kisshimbye | Jule | Friede sei mit dir | Atom Bomb
      Voodoozirkus | Litfari | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Skrýmir | Glanni frá glæsileika eyjarinnar
      Tesla | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Gnani | Flic Flac’s Milano | Amjad Amir | Almost Illegal | Absolutely Right
      Tvífarí van Frelsi | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Lu'lu'a | Hawking von Atomic
      St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Milska | Feuergeist di Royal Peerage


      Der Frühling beginnt schon langsam und das Ende Februar. An den Bäumen sind die ersten Knospen und Krokusse habe ich auch schon am Weidezaun erblicken können.
      Die erste Kontrolle ist bei den Stuten draussen auf den Weiden: Willa, Vinkona, Tot, Fjörgyn, Krít, Kempa und Aqua. Die sieben Stuten haben schon kleine Frühlingsgefühle und freuen sich über meinen Besuch. Aufgeregt kommen sie angetrabt, teilweise auch im Galopp, und schnauben mich begrüßend an. Als sie merken, dass ich keine Leckerlis habe, rennen sie wieder weiter und scheinen alle sehr gesund. Ich werfe noch einige Möhren auf die Koppel und dann geht es weiter.
      Da die Paddocks gerade renoviert werde und die Hengste aktuell nicht auf die Weide können, stehen sie noch in der Box. Erst nach her ist der übergangs Paddock fertig. Kvest, Hnakki, Capital, Blossi und Alvari stehen im Stall und suchen im Stroh nach Ähren. Ich fülle bei allen das Heu noch mal auf und verlasse den Stall wieder. Nachher werde ich noch Helfen sie auf die Paddocks zu bringen.
      Der nächste Besuch ist auf dem ersten Stuten Paddock. Dort stehen Ylfa, Snotra, Eimyja, Blávör und Aska. Die fünf Stuten sind eher rangniedrig und konnten sich in der anderen Herde nicht durchsetzen. Jetzt zusammen vertragen sie sich prächtig. Ich hole eine Schubkarre Pferdeäppel und fülle das Heu auf. Im Anschluss öffne ich die Weide und die Stuten dürfen für einige Stunden raus. Die Männer haben die anderen Stute von der Weide geholt und gehe zu ihnen auf den Paddock.
      Thögn, Snúra, Saint, Maekja und Trú schlendern langsam zum Tor, als ich mit der Schubkarre komme. Natürlich wissen sie, was jetzt kommt. Auch hier hole ich eine Schubkarre herunter und fülle das Heu nach. Mit einigen Rangeleien werden sie sich der Reihenfolge an den Heuraufen klar und fangen an zu knabbern.
      Dann sind die Männer auch schon bei den Großen Pferden und machen ebenfalls sauber. Wie immer komme ich dazu und helfe. Als wir fertig sind gucken wir uns alle die Tiere noch einmal an. Reflex, Yuva, Comtesse, Tamana, Snuff, Mademoiselle, Fear, Kiss, Jule (die neu in der Truppe ist), Friede sei mit mir und Bomb. Natürlich stehen die beiden Shettys nicht bei den großen, aber trotzdem geniessen sie den Besuch! Allen geht es gut und wir gehen zu den Hengsten.
      Die Isländer Hengste sind alle soweit für die Körung und wir gehen mit den Pferden noch mal die Prüfung durch und stimmen die Kleinigkeiten ab. Voodoo, Litfari sind als erstes dran, danach folgen Blaer, Glanni und Skrýmir. Die drei sind nämlich noch nicht so weit. Besonders Glanni ist noch ziemlich vorsichtig und unsicher unter dem Sattel.
      Auch die Großen bekommen noch etwas Aufmerksamkeit. Ich hole Milano und Ryuk von dem Paddock und longiere sie im Round Pen. Tesla und Gnani sind im Moment erkältet und stehen deshalb in Quarantäne. Ruvik steht wie immer in der Box und möchte mit keinem Menschen etwas zu tun haben, obwohl ich mit ihm schon ein Stückchen weiter gekommen bin und die Box betreten kann, ohne das er mich angreift. Overo, Illegal, Right, Party und Amir stehen auf den Weiden. Die beiden Welsh Ponys spielen, hingegen die anderen den Kopf ins Gras stecken, auch wenn es nicht mehr viel gibt.
      Das gemeinsame Mittagessen haben wir beendet und es geht wieder an die Arbeit. Wir fahren noch zu den Jungpferden. Als erstes zu den Jungs. Tri und Nautilus sind mittlerweile ziemlich alt und könnten schon zum Hof, um ein Reitpferd zu werden. Leidere fehlt uns allen noch die Zeit, Jungpferde einzureiten. Deshalb dürfen sie noch weiter Pferd sein. Skjanni, Lu und Hawking sind noch nicht so weit, aber wachsen wohl auf. Allen Pferden geht es gut und wir fahren weiter zur Stutenweide.
      Schon als sie das Auto hören, kommen Amnesia, Bird, Milska und Feuergeist zum Zaun. Auch hier sind drei Pferde bei, die eigentlich unter den Sattel gehören. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Truppe so bleibt, ist Feuergeist. Sie hätte keinen Anschluss mehr und scheint sich auch nur mit den drei zu verstehen. Wir hatten sie bereits in einer Jungstutengruppe bei Freunden, aber dort fühlte sie sich nicht wohl und kam nicht ans Futter. Hoffentlich kommen bald neue Fohlen, damit die aktuelle Generation sich weiter entwickeln kann.
      Der Abend ist angerückt und nach einem derart erfolgreichen Tag fällt es mir nicht schwer schnell einzuschlafen.

      © Mohikanerin | 4317 Zeichen

    • Mohikanerin
      Zu Besuch auf Atomics Valley | 1. September 2019
      Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Saints Row | Alvari | Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Kvest Halsnaes | Krít | Kempa | Aqua | Þögn | Wild Reflex | Voodoozirkus | Snúra | Litfari | Blaer frá glaesileika eyjarinnar | St Pauli's Amnesia | Songbird | Nautilus | Milska | Lu'lu'a | Hawking von Atomic | Feuergeist di Royal Peerage | Aska | Yuva | Ylfa | Tesla | Tamana | Snotra | Ruvik | Overo | Maekja van Ghosts | Kissimbye | Jule | Gnani | Glanni frá glaesileika eyjrarinnar | Friede sei mit dir | Blávör | Almost illegal | Absolutely Right


      Da demnächst ein Hengst der Familie Earle meine Stute Drafna decken sollte, machte ich mich auf den Weg nach Atomics Valley, denn ich wollte mir die in Frage kommenden Hengste in Natur ansehen. Auf dem Hof angekommen wurde ich begrüßt, da aber niemand Zeit hatte mich herum zu führen durfte ich alleine den Hof erkunden. Zuerst beobachtete ich wie einige Pferde, unter anderem auch die Hengste für die ich mich interessiere für die Arbeit vorbereitet wurden. Im Umgang schienen sie absolut problemlos zu sein. Hnakki van Ghosts, Capital, Blossi, Saints Row und Alvari wurden nun geritten. Für die gekörten Hengste ging es auf die Ovalbahn oder auf den Platz für Dressurliche Arbeit. Ich ließ die Mitarbeiter in Ruhe warmreiten und besuchte währenddessen Willa, Vinkona frá Sólin, Totbringer, River's Fjörgyn, Kvest Halsnaes, Krít, Kempa, Aqua, Þögn, Wild Reflex, Voodoozirkus, Snúra, Litfari, Blaer frá glaesileika eyjarinnar, St Pauli's Amnesia, Songbird, Nautilus, Milska, Lu'lu'a, Hawking von Atomic, Feuergeist di Royal Peerage, Aska, Yuva, Ylfa, Tesla, Tamana, Snotra, Ruvik, Overo, Maekja van Ghosts, Kissimbye, Jule, Gnani, Glanni frá glaesileika eyjrarinnar, Friede sei mit dir, Blávör, Almost illegal und Absolutely Right auf ihren Weiden. Sie waren logischerweise nach Geschlechtern getrennt, aber auch nach Aufgabenbereich. Die Stuten und Hengste die auf die Körung vorbereitet wurden standen in ihren großen und lichtdurchfluteten Boxen, die Stuten die bereits gekört waren standen teilweise mit Fohlen bei Fuß oder ziemlich dickem Bauch auf den umliegenden Wiesen. Alle Pferde waren in einem tadellosen Zustand, also machte ich mich wieder auf den Weg zu den Hengsten um mir dort ein weiteres Bild von ihnen zu machen.
      Am Ende des Tages schwankte meine Entscheidung zwischen Hnakki van Ghosts und Capital, die Gestütsleitung half mir bei der Entscheidung und sie fiel auf Hnakki, er würde also der Vater des ersten Fohlens von meiner Drafna werden.

      © AliciaFarina | 1992 Zeichen

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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    23 Nov. 2019
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  • Zuchtname: Aska
    Rufname: -

    Aus der: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    Den: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    ____________________________________

    Geschlecht: Stute
    Rasse: Isländer
    Geburtsdatum: 17.Juli 2008
    Farbe: Rappwindfarbfalbschecke Splash
    Abzeichen: Scheckungsbedingt (Kopf und Beine)
    Stockmaß: 132 cm

    Charakter:
    Aska zeigt sich stehts freundlich und gelassen, besonders im Umgang mit Kindern ist sie vorsichtig und fleißig.
    ____________________________________

    Gencode: EE aa Dd nZ nT nSpl
    Zuchtzulassung: Ja
    Gesamtnote: 7,93
    Nachkommen:
    Ávaldi von Atomic (2018) - V: Hnakki van Ghosts

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    SK 462 (21.11.2018)
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    Dressur: L / L
    Springen: E / E
    Military: -
    Fahren: E / E
    Rennen: -
    Gangreiten: A / L
    Western: -
    Distanz: E / E

    Gänge: 4

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    444. Dressurturnier (20.09.2017)

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    157. Gangturnier (14.12.2017)
    160. Gangturnier (29.12.2017)
    161. Gangturnier (05.01.2018)
    174. Gangturnier (24.03.2018)

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    159. Gangturnier (25.12.2017)
    168. Gangturnier (11.02.2018)
    177. Gangturnier (22.04.2018)
    184. Gangturnier (06.07.2018)
    194. Gangturnier (09.09.2018)

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    173. Gangturnier (07.03.2018)
    175. Gangturnier (01.04.2018)
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    Besitzer: Mohikanerin
    Zucht: Unbekannt | Island
    VKR: Mohikanerin
    Ersteller: Mohikanerin
    Punkte: 21
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