1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Eowin

Asis Baschir ♂ ♫ (Pintoaraber)

Asis Baschir Von unbekannt Aus der unbekannt ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Geboren: 11.11.'06 Geschlecht: Hengst Rasse: Pintoaraber Stockmaß: 1,65 m Fellfarbe: Rappschecke ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Über Asis Baschir Asis Baschir hat eine ziemlich chaotische Vergangenheit, deswegen reagiert er auf so manche Sachen noch ziemlich störrisch. Trotzdem liebt der Junghengst es draußen auf einer Lichtung im wilden Galopp herumzurennen. Reitbeteiligung: - Besitzer: Eowin Vorbesitzer: Faeis, IGottaFeeling, Naddie Vorkaufsrecht: - Ersteller: Delilah Aus der Zucht: - Verliehen an: - Qualifikationen Galopprennen Klasse: E Western Klasse: E Spring Klasse: E Military Klasse: E Dressur Klasse: E Distanz Klasse: E Besondere Siege 2 Erfolg/e 1. Platz BHK für Pferde und Ponys mit blauen Augen und Vollblütern 1. Platz bei dem SW 185 für Araber und Apaloosas Tuniersiege 0 Erfolg/e Sonstiges Verladefromm: mittelmäßig Hufschmiedfromm: mittelmäßig Geländesicher: mittelmäßig Vollgeschwister: - Halbgeschwister: - Nachkommen: Antarktikx Teasie Silmaril x Faraj Gesundheit Gesundheit: sehr gut Letzte Tierarzt Untersuchung: - Letzte Impfung: - Letzte Hufschmied Kontrolle: - Letzter Beschlag: - Sonstiges: - Zubehör // Asis Baschir - Zuchtinformationen Was Baschir vererbt... Baschir besitzt einen sehr hohen Vollblutanteil von 91,3%, weitestgehend von ägyptischen Linien. Somit ist er im Prinzip ein farbiger Vollblutaraber, was recht selten ist. Dazu kommt, dass er reinerbig auf das Scheckgen ist - seine Fohlen sind allesamt Schecken. Dazu ist er homozygot auf das Rappgen, sodass seine Fohlen von ihm nur Rappen werden können, es sei denn die Mutter vererbt eine andere Farbe. Wer sollte mit Asis Baschir züchten? Asis Baschir ist ein Araber wie er im Buche steht. Er ist also grandios für alle Dressur- und Distanzorientierten Züchter, die Interesse an Arabern besitzen, aber etwas außergewöhnliches suchen. Durch seine Sensibilität ist er zwar nicht unbedingt ein anfängerpferd, aber er ist nicht hinterlistig, sodass seine Nachkommen alle durchweg vollkommen klar im Kopf, aber temperamentvoll sind.

Asis Baschir ♂ ♫ (Pintoaraber)
Eowin, 13 März 2012
    • Eowin
      Alter Pflegebericht © Naddie:
      (Zitieren wollte mein PC grad nicht)

      1. Pflegebericht

      Schuhe an, Hose nochmal hochgezogen und schon konnte es losgehen. Die Sonne knallte vom Himmel als wollte sie beweisen was sie kann. Es war wirklich unerträglich warm. Ich schloß das Auto schonmal auf und öffnete alle Fenster bevor ich einstieg. In der Zeit lief ich hinunter zum Hoftor und öffnete es damit ich gleich hindurchfahren konnte. Ich lief also zurück zum Auto, setzte mich hinein, schnallte mich an und schon ging es los. Ich sollte heute die Pferde einer Freundin versorgen da sie mit dem Training der anderen reichlich überfordert war, gerade bei solch einem Wetter. Nach einer knappen Stunde fuhr ich auch schon in den großen, hellen Hof ein. Ich parkte das Auto vor den Stallungen und konnte Naddie sehen wie sie gerade auf Nadir den Platz aufstaubte. Ich winkte Ihr kurz zu und ging dann in den Stall wo die Zuchtpferde sich befanden, um die ich mich kümmern sollte. Der Stall war wunderschön, ein langer Trakt, links die Stuten, rechts die Hengste. Jede Box ein Fenster sodass die Pferde immer nach draußen schauen konnten. Bevor ich mich mit den Pferden beschäftigte organisierte ich mir einen großen Karren und eine Mistgabel um die Boxen auszumisten.

      Box für Box, öffnete ich sie, sammelte groben Dreck und vollgepullerte Strohfetzen heraus, warf sie in den Karren um danach die Box wieder zu verschließen bis alle sauber waren. Ich brachte den Karren wieder hinaus wo ein Hofmitarbeitr ihn mir abnahm und an den Traktor sperrte um ihn auf dem Feld auszuladen. Ich suchte mir eine Schubkarre vom Hof wo ich 3 Packen Stroh hineinwarf. Zusammen mit dieser betrat ich wieder den Stall und öffnete abermals Boxentür um Boxentür um die Lücken auszufüllen die ich dank des Ausmistens verursacht hatte. Alls Pferde standen nun sauber in Ihren Boxen. Als ich die Schubkarre wieder weggebracht hatte wollte ich mit den Stuten anfangen.

      Mit den 2 Arabern Arya und Sokka wurde heute anscheinend schon gearbeitet. Beide trugen Decken. "Ihr armen, bei der Wärme..." sagte ich und ging zu Sokka's Box. Ich nahm die Stute am Halfter um den Strick durchzuziehen. Danach lief ich mit der Stute zur Weide um sie etwas toben zu lassen. Als Sokka friedlich die Weide betrat schloß ich das große Tor und ging wieder zurück in den Stall um Arya zu holen. Auch die Stute ließ ich auf die Weide, zusammen mit Sokka tobten sie über die Wiesen. Wieder zurück im Stall wollte ich mich mit den anderen Stuten beschäftigen. Zuerst ging ich zu Nosferatu. Ich holte die kleine Shettystute aus der Box und band sie vor dieser wieder an um sie zu putzen. Mit einem Striegel zog ich über Ihr Fell um es von Dreck und Staub zu befreien. Die kleine Stute hatte eine lange Mähne. Ich kämmte diese mit dem Kamm sorgfältig durch und band ihr dann ein paar Zöpfchen. Zuletzt kratzte ich ihr noch die Hufe aus und fettete sie ein. Auch die kleine Stute stellte ich zu den anderen beiden Weibern auf den Platz. Dasselbe tat ich mit My Nightsky und Twilight Princess, den 2 Barockpintostuten von Naddie. Beide wurden sorgfältig geputzt und die Mähnen schön eingeflochten bevor ich sie auf die Weiden brachte. Bevor ich allerdings Alors on Danse durch das Wetter quälen wollte, füllte ich den großen Trog auf der Weide nochmals mit Wasser nach. Wieder zurück im Stall ging ich zu der hübschen Hannoveranderstute. Ich begrüßte sie mit einem Leckerlie und zog ihr dann die Decke ab. Alors wurde vor kurzem geschoren und blitzeblank sauber. Ihr Fell glänzte in der Sonne richtig. Ich Halfterte sie auf und führte sie vor die Box, wo der Sattel und eine leichte Wassertrense bereits warteten. Ich sattelte die Stute auf und führte sie auf den Platz der gerade bewässert wurde. "Ganz schön blöd oder? Die ganze Sonne trocknet den Platz aus und so wird er fast unreitbar!" sagte ich zu dem Stalljungen der den Schlauch eben wieder zusammenrollte. "Ja, aber was soll man machen. Die ganzen Mädchen wollen ja im Sommer nicht in die Halle!" sagte er lächelnd. "...und ins Gelände können wir sie auch nicht einfach lassen, zu gefährlich!" fügte er lachend hinzu. Ich lächelte und führte Alors auf den Platz. Ich stellte sie ab und zog die Steigbügel nach unten nachdem ich den Sattelgurt nochmal nachgezogen hatte. Ich schwang mich in den Sattel und ließ Alors im Schritt einige Runden um den Platz reiten um sie warm zu reiten, obwohl es ja warm genug war. Ich wollte nicht zuviel mit ihr machen, also sollte es genügen sie eine virtelstunde sauber mit Bahnfiguren Traben und gallopieren zu lassen. Es zog sich jedoch doch etwas länger hin. Alors zickte ein wenig rum und weigerte sich mehrmals die Bahn zu wechseln. Doch das ließ ich nicht mit mir machen und gallopierte sie zum Trotz immer wieder an derselben Stelle an. Zum Schluß klappte aber alles perfekt. Ich beendete für sie das Training und stieg ab. Ich zog die Steigbügel hoch, nahm die Zügel vom Hals und lockerte den Sattelgurt. "Lass das Sattelzeug gleich hier, ich bring dir ein Halfter!" rief der Stallbursche mir zu. Ich band Alors also an der Bande an und nahm ihr den Sattel ab und hing ihn über die kurze Bande. Kurz darauf kam er auch schon wieder. "Ich muss das Sattelzeug noch einfetten, also kannst du es gleich hier lassen, ich bring es dann weg!" sagte er und übergab mir das Halfter. Ich nahm es und wechselte dies mit der Trense. Danach brachte ich Alors ebenfalls auf die Weide, wo sie zuallererst einen großen schmatzenden Schluck Wasser aus dem Trog nahm. "So, nun ab zu den Hengsten!" sagte ich zu mir selbst. "Mit denen brauchst du nicht viel machen, putzen und auf die Hengstweide reicht heute, die sind etwas zappelig weil die Stuten läufig sind!" sagte der Stallbursche mir und wandte sich dann wieder dem Sattelzeug zu.

      "Okay!" sagte ich und lief in die Stallungen. Nacheinander putzte ich BonnyBoy, Finnish, Capriciasso, Giacomo Casanova, Darius, Cinemont's Morning Stage, Rheingold und Asis Bashir und stellte sie auf die Ihnen zugeteilte Weide. Ich beobachtete die Hengste für einen Moment wie sie edel und schweiferhoben über die Weiden trabten um den Stuten zu imponieren, welche sich kaum beeindrucken ließen.

      Dann räumte ich nochmal den Stall auf bevor ich nach einem kurzen Plausch mit Naddie das Hofgestüt verließ.
    • Eowin
      Pflege für die Zuchtpferde

      Heute wollte ich mich um meine Zuchtpferde kümmern.
      Der Frühjahrsputz stand an und ich musste zunächst alle Pferde auf die Weide bringen.
      So brachte ich nach und nach Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Asis Baschir, Alvar und Sambertino nach draußen.
      Selbstverständlich freuten sich alle Pferde gewaltig und spielten ausgelassen miteinander.
      Währenddessen begann ich, die Boxen auszumisten. Es war eine ganze Menge Arbeit, weil ich über den Winter eine Matratze in die Stallungen hatte kommen lassen.
      Doch bald war ich damit endlich fertig und konnte einstreuen.
      Weil ich schon einmal dabei war, fütterte ich auch direkt alle Pferde und reinigte penibel die Tränken.
      Nun wurde die Stallgasse und der Putzplatz gefegt, die Reithalle geschleppt und das gesamte Sattel- und Zaumzeug geputzt.
      So weit so gut.
      Nun konnte ich also alle Pferde wieder rein holen.
      Ich putzte sie kurz über und scherte die Sportpferde unter ihnen.
      Auch dies war bald geschafft und ich konnte die Pferde wieder in ihre Boxen bringen. Sie freuten sich ersichtlich über ihr Futter und die frischen Boxen.
      Der erste Teil war also geschafft. Ich strich mir mit dem Handrücken über die Stirn. Pferde halten war halt doch anstrengend!
    • Eowin
      Pflegebericht für die Zuchtpferde

      Heute war mal wieder einer der Tage, die ich voller Elan in den Stall ging. Gebremst wurde das ganze durch die Tatsache, dass ich immernoch meinen linken Arm nicht voll bewegen konnte.
      Daher hatte ich für die Übergangszeit meinen Vater gebeten, die Boxen auszumisten, sodass ich dies heute schon nicht mehr machen musste.
      Als erstes ging ich also in die Sattelkammer und schaute, ob alle Trensen und Sättel in einwandfreiem Zustand waren und hängte die Turniersachen sauber zusammen. Hier und da musste ich auch Schabracken tauschen.

      Nun musste ich mich um die Pferde kümmern. Bei fast allen Stuten stand die Vorbereitung auf die kommende Zuchtsaison an, bei den Hengsten musste ebenfalls getupfert werden.

      Als erstes kam ich zu Enya. Die Andalusierstute war schon sehr lange bei mir am Stall und ich kannte sie gut.
      Mit 9 Jahren war die Stute schon recht alt und hatte sich bisher in der Dressur bewiesen – perfekt, um in der Zucht richtig mit ihr durchzustarten. Es würde nächstes Jahr ihr erstes Fohlen werden.
      Sie nahm die Tupferprobe sehr gelassen hin und ließ. Dann tastete ich bei ihr das Euter ab und begutachtete alles äußerlich. Sie war vollkommen gesund und könnte ohne Probleme ein Fohlen austragen.
      Ich gab ihr ihr Abendbrot und ging weiter.

      An nächster Stelle stand der Herngst Colombo.
      Der Mustang kannte mich schon sehr gut – ich hatte ihn seit 5 Jahren. Er ließ sich ohne Mucken an seiner empfindlichen Stelle tupfern und holte sich dann mit einem Kopfnicken noch ein Leckerli ab. Bei ihm machte ich mir besonders große Hoffnungen auf sehr gute Fohlen mit großem Vermögen.

      Tiva Wyanet hatte schon eine handvoll Fohlen gehabt und war dementsprechend bei der Tupferprobe sehr routiniert. Ich spielte bei ihr mit dem Gedanken, sie von meinem Vollblutaraberhengst zu decken. Ihre Fohlen waren allesamt vielversprechend gewesen.
      Auch Tiva bekam ihr Futter und ich lief freudig weiter.

      Auch bei Linnea und Novalis, meinen beiden Fjordstuten, verlief die Tupferprobe problemfrei. Beide Stuten waren unter den Top 10 der beliebtesten Zuchtpferde Der Rasse Fjordpferd und dementsprechend hoffte ich, dass ich auch nächstes Jahr ihre Fohlen zu guten Preisen veräußern konnte.

      Bei diesen Stuten war es klar, von wem sie gedeckt werden würden: Lausejunge.
      Der Fjord benahm sich im Gegensatz zu seinen weiblichen Rassegenossen jedoch nicht so freundlich. Ich brauchte einige Zeit, bis ich die Tupferprobe genommen und eingetütet hatte. Nein, er wollte mich nicht gerne an sein bestes Stück lassen. Konnte ich auch nachvollziehen.

      Nun war Domina an der Reihe. Bevor sie mich wirklich sah, setzte ich die Spritze und trat, während sie quietschte und nach mir biss, weiter.
      Ich wollte erst A Tiny Pleasure machen – bei Mina war nichts ohne Sedierung möglich.
      Tiny ließ sich schnell und problemfrei die Tupferprobe abnehmen. Ich kuschelte noch einen Moment, bis die Sedierung bei Mina half, und ging dann zu ihr zurück.
      Trotz Sedierung war es bei Mina mal wieder ein riesen Akt, aber es funktionierte.
      Anschließend band ich sie im Stall an, damit sie nicht fressen konnte – auf eine Schlundverstopfung hatte ich wenig Lust. Wenn alle Pferde gefüttert waren, würde ich auch sie wieder losbinden und füttern – dann war die Betäubung verschwunden.

      Als nächstes nahm ich Apancho, Asis Baschir und Alvar eine Tupferprobe ab. Allesamt waren brav.
      Ebenso artig war Colonels Smokin gun. Sie würde nächstes Jahr ebenfalls ihr erstes Fohlen bekommen, nachdem sie dieses Jahr prämiert wurde.

      Ich klatschte vorsichtig in die Hände und packte alle proben in eine Kiste, die zur Auswertung heute noch zum Tierarzt musste. Jetzt kamen noch die anderen Pferde, aber die Zuchtpferde waren schon einmal versorgt…
    • Eowin
      Heute kümmerte ich mich um die zuchtpferde.
      Damit ich die Ställe richtig ausmisten konnte, brachte ich zunächst enya, Colomco, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Asis Baschir, Alvar, Sambertino. Cadocs Rohdiamant, Inc and Feathers undBrooklyn's Teardrop auf die weide.
      Gerade die Hengste schienen viel Spaß zu haben, auch obwohl ich sie so in kleingruppen zusammengestellt hatte, dass sie sich nicht totprügelten.
      ich beeilte mich mit dem ausmisten, da es so warm war.
      Anschließend holte ich die Pferde wieder rein und putzte alle. dann bekamen alle eine ordentliche Portion Möhren.
    • Eowin
      Umstallen von Antarktik & Bridget

      Nun war es endlich so weit. Lange schon waren Antarktik und Bridget prämiert und langsam auch mehr oder minder erwachsen, sodass sie eigentlich schon lange in den Zuchteinsatz hätten gehen können. Da ich jedoch nie dazu gekommen bin, sie in den Zuchtstall umzustallen, hatte es auf sich warten lassen.
      Um die Pferde aneinander zu gewöhnen, stellte ich zunächst alle Stuten, also Enya, Tiya Wyanet, Linnea, Novalis, Domina, A Tiny Pleasure, Colonels Smokin Gun, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik und Bridget gemeinsam auf der Weide.
      Ich hatte es mir angewöhnt, nach der Stutenweide eine Art „gang“ anzulegen und danach eine extra hoch und sicher eingezäunte Hengstweide einzurichten. Hier hatte ich kleine Paddocks eingerichtet, sodass die Hengste sich nicht gegenseitig angreifen konnten, aber ein gewisser Sozialkontakt möglich war und vor allem die Stuten in Hengstnähe standen. Dies sorgte dafür, dass die Stuten meist deutlich besser rossten. Auf diesen Paddocks standen nun alle Hengste, also Colomco, Lausejunge, Apancho, Asis Baschir – der Vater von Antarktik -, Alvar, Sambertino, Cadocs Rohdiamant.
      Normalerweise hatten sie sich gut daran gewöhnt, neben Stuten zu stehen und dank recht regelmäßigem Zuchteinsatz blieben sie dabei ruhig und gelassen. Aber die Ankunft zweier neuer Stuten war natürlich enorm spannend, sodass beinahe alle Hengste anfingen, wie wild zu wiehern, sich zu präsentieren und am Zaun entlang zu stromern.
      Die Stuten hingegen blieben an der Hand ganz ruhig. Erst als wir die beiden Kleinen in die Freiheit der Herde entließen, fingen sie sofort an, die anderen zu beschnuppern, zu wiehern, zu spielen und zu galoppieren.
      Doch das Tohuwabohu beruhigte sich schnell und alle Pferde fingen an zu Grasen.
      Während sie den Sommertag genossen, bereitete ich die Ställe vor, sodass auch die neuen Stuten nach dem Nachmittag auf der Weide in ein schönes, trockenes Zuhause einziehen konnten.
    • Eowin
      Neue Gesichter & Alte Bekannte 3

      Für die Zuchtpferde

      Nachdem die Stall- und Weidepferde bereits gut in den neuen Stallungen in Tópolka untergekommen waren, waren nun nur noch die Zuchtpferde an der Reihe. Vorher mussten noch einige Ställe eingestreut werden, da wir nicht alle Pferde in die Herden integrieren konnten. Auch die Quarantäne-Boxen bauten wir zu den Abfohlboxen um – wir erwarteten Antarktiks erstes Fohlen. Auch das Heu verteilten wir bereits, das Müsli kam in die Näpfe, die Tröge wurden auf ihre Funktionalität überprüft, letzte Salzlecksteine bekamen ihren Platz. Dann war endlich alles vorbereitet. Endlich konnten die letzten Pferde in’s neue Zuhause einziehen.
      So machten wir uns wieder mit allerlei Transportern auf den Weg, wir machten uns jedoch keinen Stress. Der Schnee begann zu schmelzen, die Straßen waren – für polnische Verhältnisse, man musste hier einiges gewohnt sein – sehr gut gestreut und über uns strahlte ein aschfahler, aber blauer Himmel.
      Zunächst fuhren wir die Hengste in ihr neues Zuhause. Als erstes beluden wir den Transporter mit Colombo, Lausejunge, Apancho und Asis Baschir. Alles alte Hasen, die ihr Ding machten, ohne dass man sich mit ihnen anlegen musste. Es verlief alles sehr gut und bald standen sie in ihren neuen Boxen, knabberten am Heu und Asis Baschir traute sich als erstes durch den dichten Vorhang hinaus auf seinen kleinen Paddock. Jedes Pferd, das wir nicht in den Offenstall integrieren konnte, hatte eine 16m² große Box mit einem zusätzlichen, frei zu öffnenden oder zu schließenden Paddock der selben Größe. So war trotz Boxenaufenthalt ein Sozialkontakt möglich und die Pferde konnten an die frische Luft, wann immer sie wollten. Tagsüber hatten wir jedoch auch weitere Weiden und Paddocks für sie eingerichtet, es gab eine Führmaschine, einen großen Springplatz und eine kleine Reithalle, sodass wir allen Pferden alles bieten konnten, was sie brauchten.
      Wieder machten wir uns mit dem Transporter auf den Weg. Dieses Mal waren Alvar, Sambertino, Cadoc’s Rohdiamant und Parlay an der Reihe. Bei letzterem war ich besonders gespannt – ich kannte ihn schon lange, er war aber gerade erst in meinem Besitz, sodass ich es kaum erwarten konnte, ihn endlich aus der Quarantäne zu erlösen.
      Auch sie gingen einwandfrei auf den LKW und wurden unfallfrei in ihre Boxen gebracht.
      Nun konnten wir mit den Stuten beginnen – mir war vorher noch nie aufgefallen, dass ich tendenziell immer eher eine Stute als einen Hengst kaufte, die Hengste mussten dafür schon wirklich gut sein.
      So gingen zuerst Enya, Tiva Wyanet, Linnea und Novalis nach Polen. Als auch sie in ihren Boxen standen, holten wir Domina, A Tiny Pleasure, Colonels Smokin Gun ins neue Zuhause und zu guter Letzt Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik und Over the Bridge. Damit Antarktik in der Abfohlbox nicht so alleine war, stellten wir ihre Freundin, die sie seit Fohlenalter an kannte – Bridet – zu ihr.
      Schnell erholten sich alle Pferde. Nun bekam auch La Petite eine Box mit Paddock, was sie nicht schlimm zu finden schien, denn sie kaute sogleich genüsslich auf ihren Heu herum.
      Ich war froh, dass endlich alle Pferde heile im neuen Zuhause angekommen waren. Nun hieß es: Wohnhaus einrichten und sich einleben.
    • Ostwind12
      Hufschmiedbericht für die Pferde :
      Eowin hatte mir alle anderen Pferde schon angebunden,zuerst hatte ich eine Stute namens Enya,ich nahm einen ihrer Hufe hoch und schnitt ihn aus,das machte ich nun bei allen vieren,dann berundete ich sie noch und Enya konnte wieder in ihren Stall.Als nächstes stand dort ein Pferd namens Colombo,ich machte bei ihm das gleiche wie bei Enya.Dann durfte auch Colombo weg.Bei Tiva Wyanet,Linnea,Novalis,Lausejunge,Domina,La Petite,A Tiny Pleasure,Apancho,Colonels Smokin Gun,Asis Baschir,Alvar,Sambertino,Cadoc's Rohdiamant,Ink And Feathers,Brooklyns Teardrop,Antarktik,Over the Bridge,Parlay und Aloha from Hell bei allen Schnitt ich ebenfalls die Hufe aus und berundete sie.Eowin brachte einen nach den anderen Weg und brachte mir nun die anderen Pferde..
    • Eowin
      [SIZE=12pt]Aufgaben:[/SIZE]
      [SIZE=12pt]Die Kür darf selbst ausgedacht werden, jeweils auf euer Pferd (Reitweise, Ausbildungsstand) zugeschnitten.[/SIZE]​
      [SIZE=12pt]Gefordert werden jedoch:[/SIZE]​
      [SIZE=12pt]♦[/SIZE][SIZE=12pt] Einreiten/F[/SIZE][SIZE=12pt]ü[/SIZE][SIZE=12pt]hren eures Pferdes in die Halle und Begr[/SIZE][SIZE=12pt]üß[/SIZE][SIZE=12pt]en den Richter[/SIZE]​
      [SIZE=12pt]♦[/SIZE][SIZE=12pt] Pr[/SIZE][SIZE=12pt]ä[/SIZE][SIZE=12pt]sentieren aller drei Grundgangarten[/SIZE]​
      [SIZE=12pt]♦[/SIZE][SIZE=12pt] Beschreibung in 1-2 S[/SIZE][SIZE=12pt]ä[/SIZE][SIZE=12pt]tzen was euren Hengst auszeichnet, diese Wahl zu gewinnen.[/SIZE]​


      Meine Teilnahme an der 61. Hengst des Monats Wahl mit Asis Baschir

      „Als nächstes die Startnummer 2, Asis Baschir!“
      Das waren wir. Asis ging mit der neuen Situation erstaunlich gelassen um, dennoch spürte ich sein Temperament. Den Schweif wie eine Fahne tragend stand er da, den Kopf hoch erhoben, die Nüstern gebläht, sodass seine seidige Mähne diagonal den Hals hinab fiel und diesen arabertypisch betonte.
      Ich hatte ihn nicht vollständig eingeflochten, sondern nur den Ansatz der Mähne ein Stück zurückgeflochten und dann langsam länger werden lassen, sodass ich ihm das Genick nicht ausscheren brauchte (das hätte ich auch nicht gekonnt – seine Mähne war so wunderschön, dass ich schon bei jeder ausgerissenen Strähne in Tränen ausbrechen könnte), dennoch aber der Effekt eintrat, dass der Hals optisch verlängert wurde, was bei den Arabern ja gewünscht war.
      Aber an und für sich brauchte Asis nicht zu mogeln – er war wunderschön und wirklich rassetypisch, ein Stempelhengst für die Araberpintos.
      Elegant und schwebend war unser Auftritt, als wir durch das hölzerne Tor der Reithalle schritten und uns unter den interessierten Blicken der Zuschauer und der skeptischen der Richter bei X platzierten, um letztere zu grüßen.
      Anschließend präsentierte ich meinen Hengst zunächst im Trab, indem ich aus dem Stand antrabte und zunächst auf die rechte Hand abbog. Durch einen Wechsel durch die ganze Bahn, auf dessen Diagonalen ich ihn den Trab verstärken ließ, konnte ich ihn auch auf der linken Hand vorstellen. Ich lobte ihn für die gelungene Verstärkung, dann wechselte ich in den Galopp und ritt auf dem Zirkel, um aus dem Zirkel zu wechseln. Bei Überschreiten der Mittellinie ließ ich ihn einen fliegenden Galoppwechsel vollführen.
      Auch diese Aufgabe meisterte er sehr gut.
      Zu guter Letzt parierte ich den Hengst durch zum Schritt und ließ die Zügel aus der Hand kauen.
      Nach einer Kehrtvolte am langen Zügel konnte er so auch auf der anderen Hand sein Talent zeigen.
      Insgesamt war sein Tritt energisch, fliegend und leicht. Mit erstaunlicher Elastizität gesegnet schien er gerade zu über den Boden zu schweben, während er stets den Schweif als Fahne trug und es insgesamt nicht zu leugnen war, dass er ein Araber war.
      Dann hielten wir wieder bei X und ich begann zu erzählen.
      „Asis Baschir punktet nicht nur durch sein eigenes Talent, seinen wundervollen Charakter und das korrekte Exterieur. Seine bisherige Nachzucht zeigt, dass er sich durchweg positiv vererbt: Seine Fohlen bekommen einen ausgeprägten Hechtkopf mit breiter Stirn und wachem Auge. Alle erben seinen schwebenden Gang und seine große Intelligenz. Allein in meinem Stall befinden sich zwei prämierte Jungstuten von ihm, in einige weitere setzen wir große Hoffnung. Wichtig zu erwähnen wäre auch, dass er reinerbig Tobiano ist, sodass alle Nachkommen von ihm die bunte Fellfarbe erben. Das macht ihn für die Araberpinto-Zucht besonders wichtig.“
      Die Richter nickten, ich grüßte und dann verließ ich mit Asis Baschir die Reithalle und war stolz auf meinen kleinen Mann.

      2972 Zeichen, geprüft auf lettercount, by Eowin
    • Eowin
      Hufschmiedbesuch bei Asis Baschir
      Kurz nach 2 Uhr nachmittags fuhr ich mit meinem Arbeitswagen auf Eowins Gestüt. Ich hatte schon im Vorfeld mit ihr telephoniert und die Erlaubnis erhalten direkt vor dem Stall parken zu dürfen. Dies tat ich nun und wurde auch schon, gleich nachdem ich ausgestiegen war, von Eowin sehr freundlich begrüßt.
      Heute sollte ich ihren Hengst Asis Baschir ausschneiden und beschlagen. Außerdem sollte ich seine Hufe kontrollieren und ein Feedback dazu geben. Schnell nahm ich meinen Werkzeugkasten aus dem Auto und legte mir meine Lederschürze an. Auch den speziellen 'Ofen' in meinem Kofferraum ließ ich schon mal warm werden. Dann folgte ich Eowin zu einem gepflegtem Putzplatz, wo auch schon ihr wunderschöner Pintoaraber blitz blank geputzt auf mich wartete. Etwas misstrauisch spitzte er die Ohren in meine Richtung und beäugte mich. ,,Na du?'',sagte ich ruhig und näherte mich vorsichtig. Als ich neben ihm stand hielt ich ihm langsam die Hand hin, in welcher ich ein Leckerli hielt. Nun schienen seine Zweifel etwas besänftigt zu sein. ,,Klappt doch immer.'',witzte ich und beugte mich langsam hinunter zu seinen Hufen, die ich ausführlich begutachtete. Sie waren in einem gutem Zustand, was mich sehr freute.
      Nun machte ich mich ans Ausschneiden. Ich nahm vorsichtig den ersten Huf des Hengstes und entfernte mit meinem 'Hufrinnenmesser' gründlich aber dennoch vorsichtig das lose Horn und schnitt den Strahl in Form. Er blieb brav stehen und ließ die Prozedur über sich ergehen. Eowin lobte den Hübschen inzwischen mit Streicheleinheiten.
      ,,Das klappt bis jetzt ja wirklich gut.'',meinte ich als ich langsam wieder aufstand. ,,Die Hufe sind in einem wirklich guten Zustand und ich bin sehr zuversichtlich das er mit einem normalen Eisenbeschlag gut zurecht kommen sollte. Trocken sind seine Hufe ebenfalls nicht und bedenkliche Risse oder Ähnliches sind auch nicht vorhanden. Huffett würde ich also persönlich eher nicht für ihn empfehlen, wenn aber doch etwas verwendet werden sollte eher selten und dann nur in Maßen.'' Eowin nickte lächelnd und nahm mein Feedback zur Kenntniss.
      Danach nahm ich mir meinen Hufblock, worauf ich Asis Baschirs Vorderhuf stellte. Beim ersten Mal zog er ihn sofort weg und schnaubte etwas unmutig. Doch beim zweiten Mal ließ er ihn dann darauf stehen, was mir meine Arbeit sehr erleichterte. Ich raspelte nämlich den Huf in Form und bereitete ihn für die Hufeisen vor. Dies tat ich auch mit den Übrigen und war sehr positiv über den Gehorsam des Hengst überrascht.
      Daraufhin ging es also ans Beschlagen selbst. Die Größe hatte ich bereits im Vorfeld mit Eowin ermittelt, somit hatte ich diese bereits vorbereitet. Zuerst erhitzte ich die Eisen im Ofen und hämmerte sie dann anschließend auf einem Amboss in Form. Nun noch schnell ins Wasserbecken gegeben und schon konnte ich die Eisen auf Asis Baschirs Hufe aufnageln. Die überstehenden Nägel bog ich nun noch einmal schnell zurecht und fertig war der Beschlag. Nun lobte auch ich den hübschen Hengst. Abgesehen von ein wenig umhergetänzel war er super brav gewesen.
      Um noch einmal sicher zu gehen das alles in Ordnung war ließ ich ihn von Eowin noch ein wenig im Schritt und Trab vorführen. Probleme waren nicht zu erkennen. ,,Klarerweise sind die Eisen jetzt noch etwas ungewohnt, aber ich finde, dass das so richtig gut aussieht.'',sagte ich und Eowin stimmte zu.
      Nun bekam er noch eine Belohnungsmöhre von mir. ,,So jetzt hast du es geschafft und nebenbei auch noch vier paar hübsche Hufeisen bekommen.'',meinte seine Besitzerin lächelnd. Daraufhin verabschiedete ich mich auch schon wieder und verließ das Gestüt
      .​
      By Bracelet​
    • Eowin
      Pflegebericht für die Zuchtpferde

      „Guten Morgen ihr Süßen!“, säuselte ich als ich in den Stall trat.
      Zunächst bestand meine Arbeit darin, wie jeden Morgen alle Pferde auf ihre Weiden und Paddocks zu bringen. Normalerweise standen die Pferde im Offenstall, aber die Zuchtpferde hatten noch eigene Boxen und mussten so „manuell“ zu ihrem Auslauf gebracht werden.
      So brachte ich Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Novalis, Linnea, Lausejunge, Domina, La Petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smoking Gun, Shining Sommerdream, Asis Baschir, Alvar, Sambertino, cadoc’s Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyn’s Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss Everdeen, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Cama’s Little One, Muh! Und Freki nach und nach auf die Weide.
      Es war schon ein ziemlich zeitraubendes Unterfangen, aber Gott sei Dank war ich mit einigen Pferden – vor allem den Stuten – so gut eingespielt, dass ich gleich zwei oder drei Pferde mit auf die Weide nehmen konnte.
      Dann musste ich mich jedes Mal hinter dem Tor umdrehen und die Pferde warteten geduldig, bis ich das Strick von den Halftern gelöst hatte. Erst dann fetzten sie im Galopp davon und genossen das Gras unter ihren Hufen.
      Doch bei manchen Pferden ging das nicht – zum Beispiel mit Katniss, da sie sich mit beinahe niemandem so gut verstand, dass ich sie hätte kombinieren können.
      Anschließend führte mich mein Weg wieder in den Stall, wo ich begann, den Mist und das nasse Stroh aus den Boxen zu kratzen. Als dies erledigt war, machte ich den Pferden ihre Betten, indem ich die Boxen mit neuem, weichem Stroh ausstattete. Um mir die Arbeit am Abend zu erleichtern, verteilte ich bereits Heu und die jeweiligen Kraftfutterrationen, sodass die Pferde nur noch in ihre Boxen laufen brauchten.
      Nach all dem fegte ich die Stallgasse und räumte die Sattelkammer auf, wo auch das Putzen der Sättel zu gehörte und das Säubern der Gebisse. Auch die Waschbox säuberte ich penibel – mit so vielen Pferden, wie mittlerweile bei uns standen, sammelte sich doch einiges an Dreck an.
      Auch auf dem Hof waren noch einige Arbeiten zu erledigen: hier eine kaputte Trabstange, da den Platz schleppen und wässern, hier hatte ein Pferd sein Geschäft auf dem Hof verrichtet, da ein abgeknickter Ast.
      Erst, als dies fertig war, kam ich dazu, die Tränken und Zäune auf den Weiden zu kontrollieren, stellte aber schnell fest, dass ich mich hier gar nicht hätte beeilen müssen, da alles in Ordnung war. Zu guter Letzt streute ich in die Unterstände noch etwas neues Stroh ein und beobachtete meine Pferde eine Weile, denn arbeiten brauchten sie heute nicht – heute war ein freier Weidetag für sie angesetzt.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Eowin
    Datum:
    13 März 2012
    Klicks:
    1.265
    Kommentare:
    17