1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Stelli

Arrivederci | Welsh Sek. A *

ArrivederciRufname ArriGeburtsdatum *21.06.2001Stockmaß 1,22mFellfarbe Rapp-Schabrackenschecke Abzeichen v.l. weißer Ballen, h.l. halbw. FesselCharakter temperamentvoll, energiegeladen, anfangs misstrauischGesundheit gesund Hufzustand barfußaus der Anna-Lenaaus der Anitavon Lexusvon Italian Boyaus der Goodbye my Lovervon CiaoRasse Welshpony Sek. AGeschlecht StuteZur Zucht zugelassen ja[x] nein [ ]Zucht Hofgut TannenheideBesitzer StelliErsteller / Züchter Ivi.KiwiVKR Ivi.KiwiVerkäuflich NeinPfleger -QualifikationenGalopprennen Klasse EWestern Klasse ESpring Klasse EMilitary Klasse EDressur Klasse EDistanz Klasse EFahren Klasse EEignung AllrounderSweetest Poison | Arrivederci x unbekannt

Arrivederci | Welsh Sek. A *
Stelli, 25 Juni 2009
    • Stelli

      Beschreibung
      Arrivederci ist eine kleine temperamentvolle Welsh A Stute. Sie ist sehr energiegeladen und geht oft etwas zu stürmisch an ihren Aufgaben heran. Neuen Menschen gegenüber ist sie sehr misstrauisch, sodass es eine Weile dauern kann bis man ihr Vertrauen gewonnen hat. Sie hatte noch nicht sehr viele Besitzer und wurde stets gut versorgt, manchmal sogar etwas verwöhnt. Man muss wissen wie man mit Arrivederci umgehen muss, sonst könnte es zu schwierigen Situationen mit ihr kommen, bis sie schließlich förmlich "Arrivederci" sagt und nicht mehr mitmacht.





      Pflegebericht Arrividerci

      Nachdem ich von meinem Klassenausflug zurückgekommen war, kam meine Freundin Katha mit zu mir. Sie wollte mir unbedingt bei meinen Pferden helfen. Ich zog mich schnell um, bevor wir in die Stallungen gingen. Als erstes zeigte ich meiner Freundin meine neue Stute Arrividerci. Katha schaute neidisch auf meine Welsch A-Stute. Ich halfterte Arri auf und Katha führte sie aus der Box. Wir putzten Arrividerci und ließen sie danach frei in der Halle laufen. "Hat sie schon Nachzucht?", fragte Katha, worauf ich den Kopf schüttelte. "Arri kam erst vor kurzem. Aber ich nehme an, das sie mal große Erfolge haben wird!", sagte ich stolz. Nachdem sich mein Pony ausgetobt hatte, ging ich zu ihr und harkte den Strick in ihr Halfter ein. Katha durfte meine Stute aus der Halle führen. Sie band Arri vor ihrer Box an und putzte die freundliche Ponystute nochmals. Dann durfte sie endlich wieder in ihre Box. "Du sag mal Stelli.. kann ich die mal reiten??", fragte Katha. "Im Moment nicht. Ich bin sie auch noch nicht oft genug geritten um einen Fremden fürm sie drauf zu lassen. Sorry! Aber komm, du wirst dich auch noch in andere Pferde verlieben ;D", zwinkerte ich ihr zu.
    • Stelli
      Pflegebericht: Alle Pferde

      Diese Woche hatte ich mal wieder genügend zeit, mich um meine Stall-,weide- und zuchtpferde zu kümmern. Zuerst brachte ich mithilfe von einigen Personen die Pferde raus. Wir unterteilten sie unter Stute+Fohlen+Wallache und Hengste, auf Koppeln und Padock. Dann wurden die Boxen grob ausgemistet und frisches Stoh wurde übergestreut. Jedes pferd bekam seine Menge Heu in die Box und die Futterkrippen wurden nach Plan gefüllt.
      Dann ging ich an die Stalltafel und trug die Aktivitäten der Pferde ein....:
      Time after Time: Boden und Cavalettiarbeit an der Hand
      Arrividerci: Freispringen in der Halle
      La Bella Goia: Dressurtraining Kl. E**, Anfang Ausbildung Kl. A
      Faithful: Ausritt mit Handpferd Indian Kiss
      Kovu: Springtraining der Kl. E/A
      Jade: Reiten auf dem Außenplatz
      Havana: Ging 30 Minuten an der Longe
      Vaconda: Reitunterricht
      Grande Coleur: Bodenarbeit
      Kalinka: Frei in der Halle laufen gelassen
      Dream On: Gewöhnung an Longengurt
      Minstrel: Reitunterricht
      Secret Sign: Reitunterricht Western
      Ben: Spaziergang

      Indian Kiss: Ging als Handpferd bei Ausritt mit Faithful
      Glammy: Spaziergang
      Sinita: Wurde von ihrer RB geritten
      Achatté: Wurde von ihrer RB geritten
      Kalympia: Ging auf dem Laufband
      Enterao: Reitunterricht Dressur
      Easy Living: Muskelaufbautraining
      Red Star in the Evening: Führmaschine

      Mayflower: Training Zweispänniges Fahren mit Kimgdom.
      Perle: Ausritt mit RB
      Elasso: Reitunterricht Western
      Diamonds Soul: Dressurtraining in der Halle
      Raw April: Eingewöhnung an Sattel
      Forrest Gump: Westerntraining der Kl. A
      Palimé: Training Military Kl. A
      Cassedy: Ging in der Führmaschine
      Ritano: Training Distanz Kl. E
      Realités: Wurde von RB longiert
      Tequila: Geschicklichkeitstraining
      Dance for Winning: Reiten auf dem Aussenplatz
      Lexis: Wurde mit dem Hänger zum Decken gefahren
      Kingdom: Training Zweispänniges Fahren mit Mayflower.
      Valencia: Training Galopprennen Kl. S***
      Mejorano: Laufband, danach Solarium
      Enya: Wurde von RB am Ponysulky gefahren
      Pount: Springtraining
      Forever Yours: Longentraining
      Josie: Wurde frei in der Halle laufen gelassen.
      Red Diamond: Ausdauertraining; Vielseitigkeit
      Silvano: Dominanztraining
      Embassy: Ging in der Führmaschine
      Summerwine: Wurde frei in der Halle laufen gelassen
      Schoko: Cavalettispringen
      Tarantas: Training für Verbesserung der GGA
      Falada: Reitunterricht
      Cor de la Luxe: Freizeitreiten
      Din: Bodenarbeit, Dominanztraining
      Saphir: Training Doppellonge
      Edurance Clash: Ausritt
    • Stelli
      Pflegebericht für alle meine Weidepferde.

      Es war ein wunderbarer Tag mich um meine Offenstallpferde zu kümmern. Ich verabredete mich mit meiner ebenfalls reitbegeisterten Freundin Meike. Sie wollte mir helfen mich um meine Pferde zu kümmern. Ein Wochenende pennte sie bei mir, genug Zeit nur für Pferde!
      Zuerst zeigte ich ihr mein Fohlen Ready to Talk von unserem Hengst Raw April. Wir ließen den kleinen 15 Minuten frei in der Halle laufen. Denn für Longe war er noch zu jung. Danach kümmerten wir uns um Time after Time, meiner ausgeglichenen Painthorsestute. Da Time ein echtes Charakterpferd war, war ich mir nicht sicher ob sie einverstanden wäre, wenn Meike sie reiten würde. Aber schon als Meike vor Times Box stand wusste ich, das die Chemie zwischen den beiden stimmte. Meine Freundin machte also Time für den Ritt fertig. Währenddessen machte ich mein Deutsches Reitpony La Bella Goia fertig. Zusammen mit den Pferden gingen wir in die Halle und ritten eine knappe dreiviertelstunde. Da beide Pferde ziemlich geschwitzt hatten gönnten wir uns noch einen kurzen, entspannten Schrittausritt bis die beiden trocken waren. Dann kamen sie mit Abschwitzdecke in ihre Boxen. Dann kam Arrividerci an dien Reihe. Meike war hin und weg von ihr. Leider war Arriii etwas zu dominant für sie und ich fände es gemein wenn ich sie reiten würde. Also beschloss ich sie bloß zu longieren. Nach der Longestunde führte ich Meike noch 2 Runden auf Arri durch die Halle. Zum Glück war noch nichts los mit einstellern und wir konnten Halle und Platz ganz für uns genießen. Als nächstes waren Faithful und Kovu an der Reihe. Die treuherzige Faithful ging diesmal an Meike und ich übernahm den frechen Kovu. Ich plante einen schönen Ausritt zu zweit - immerhin sollte dieses Wochenende quasi ein kleiner Reiterurlaub für meine Freundin werden. Da sie kein eigenes Pferd besaß und nur 1x in der WOche den Reitunterricht besuchte, freute sie sich besonders. Schnell saßen wir auf Faithful und Kovu und genossen die Weite der Felder und Wiesen. "Traust du dich zu galoppieren?" fragte ich weil ich wusste das Meike mal schlechte erfahrungen im Galopp bei einem Ausritt hatte. Sie zögerte kurz aber stimmte dann ein. Ich galoppierte langsam vorran und sah mich um. Faithful zuckelte im Renntrab neber uns her und Meike klammerte sich krampfhaft an den Sattel. "Parrier sie, sie wechselt nur in den Galopp wenn sie richtig Trabt! Und dann kannst du sie per Stimme angaloppieren!" rief ich hinter. Mutog nickte sie und folgte meinem Tipp. Und siehe da, Faithful galoppierte gemütlich an. Zufrieden galoppierte auch ich wieder an und rief noch schnell "Lass sie einfach galoppieren, vertrau ihr!" Und so galoppierten wir die ganze Wiese entlang. Als ich Kovu zum Trab durchparierte sah ich eine Meike die über beide Ohren strahlte.
      Zurück auf dem Hof versorgten wir beide Pferd und stellten sie in ihre Boxen. Ich wusste das als nächstes die beiden Hengste Jade und Havana drann waren. Meike verstand das ich ihr keinen der stürmischen, dominanten und durchgeknallten Hengste geben wollte. Schon gar nicht Jade oder Havana. Deswegen stellte ich Jade auf das Laufband, wo er 30 minuten von selbst bewegt wurde. Das laufband machte allen meinen Pferden riesenspaß. Währenddessen longierte ich Havana ein bisschen damit er bewegt wurde. Danach stellten wir die beiden auf je einen Paddock. Dann gönnten wir uns erstmal eine Pause. "Du? Du hast doch auch Springpferde oder..?" fragte Meike vorsichtig. "Haha, klar!", sagte ich lachend , "wieso?" Meike erzählte mir das sie liebend gern mal springen würde. Ich nickte einverstanden und meike lief rot an vor Freude. Wir gingen gemeinsam zu Vaconda, eine sehr ruhige, selbstgezogene junge Stute. "Ist die groß...", sagte meike bedenklich. "Du wirst sehen, du wirst sie mögen!", versprach ich. Nachdem wir Vaconda gesattelt hatten konnte sich Meike in der Halle schonmal aufwärmen. In zwischenzeit baute ich ein Cavaletti und ein kleines Kreuz auf. Dann durfte Meike auf den ersten Sprung ihres Lebens zugaloppieren. Ich musste sagen, so schlecht sahs nicht aus! Ich gab ihr noch ein bisschen unterricht und am ende konnte sie sogar schon über einen kleinen Steilsprung springen. Ich war stolz auf Meike und meine Vaconda.
      Das nächste Pferdchen war Fohlen Grande Coleur, ein ehemaliges Geschenk von Alyssa. Er war mittlerweile schon fast 3 Jahre alt und ich begann vor kurzer zeit ihn anzulongieren. Damit musste ich jeden zweiten Tag weitermachen. Interessiert sah Meike mir dabei zu. Als auch der hübsche Coleur bewegt war, schlug ich vor mit den nächsten beiden Fohlen, Kalinka und Dream On spazieren zu gehen, damit die kleinen etwas kondition entwickelten. Denn bald würden beide angeritten werden. 20 Minuten waren wir mit den ständig aufmerksamen Jungpferden Dream On und Kalinka unterwegs. Nachher putzen wir sie noch supergründlich und stellten sie zurück in die Boxen.
      Nun hatten wir fast alle Pferde ausreichend bewegt. Jetzt kamen wir wieder in die Sättel. Meike durfte sich zwischen Minstrel und Secret Sign entscheiden. Aber da sie sich nicht entscheiden konnte, losten wir. Sie zog Minstrel und ich Sign. Wir putzen die beiden und sattelten sie. Eigentlich würde ich Meike erlauben nochmal zu springen, aber weder Sign noch Minstrel waren so verlässliche Springer wie Vaconda. Deswegen sprang ich nur, Meike machte Dressurarbeit. Wie ich gesagt hatte, verweigerte Sign gleich die ersten 2 Male. Nachdem er aus gesundheitlichen Gründen 2 Monate nicht springen durfte, hatte er sich wieder das verweigern angewöhnt, was ich davor so mühsam und mit erfolg weggearbeitet hatte. Deswegen musste ich nun wieder dran.
      Nach ungefähr 10 Verweigerungen während des ganzen Trainings wurde es mir zu bund. Sign verweigerte nur aus sturheit. Ich ließ mir von einem unserer Angstellten einen kleinen Pacours aufbauen und zog ihn knallhart durch. Als ich dann endlich einigermaßen zufrieden war, trabte ich ihn ab und ließ ihn schließlich ausgehen.
      Nun war nor noch Ben an der Reihe. Ich hatte heute was ganz besonderes vor. Meike durfte auf Ben voltigieren. Manchmal genehmigte ich, dass Ben für die Voltgierer eingesetzt werden durfte falls die anderen Pferde ausfielen oder er so oder so bewegt werden musste und ich keine Zeit hatte. Meike freute sich total. Eine halbe STunde turnte sie auf seinem Rücken rum. Die beiden gaben ein prima Team ab.
      Endlich hatten wir alle 15 Pferde durch. Müde aber zufrieden gingen wir ins Haus und freuten uns auf morgen...
    • Stelli
      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Wochenende hieß ja eigentlich ausschlafen. Falsch gedacht. Früh morgens riss mich das nervtötene Piepen meines ätzenden Weckers aus den Träumen. Schlaftrunken stand ich genervt auf und schleppte mich ins Bad. Ich kämmte mir die Haare, machte sie zu einem Dutt zusammen, putzte mir die Zähne und das Gesicht, legte Schminke auf und zog wie gewohnt meine Reithose an. Schon etwas wacher ging ich die Treppe runter in die Küche. Ich wunderte mich nicht warum keiner da war, ich wusste das sie schon längst außer Haus waren. Ich frühstückte Schnell und trank einen Milchkaffee, bevor ich meine Stiefel und meine Jacke anzog und raus zu den Stallungen ging. Einige Pferde standen bereits mit Outdorrdecke auf der Koppel. Es war einfach toll hier und ich war wahnsinnig stolz darauf, hier wohnen zu dürfen. Ich betrat die Stallungen und bog gleich in die Futterkammer ab. Ich nahm mit den Futterplan vor und schüttete alles nötige in den Futterwagen, den ich dann auf die Stallgasse des Hauptstalles rollte. Die Pferde geierten bereits auf ihr Futter und machten ziemlichen Terz. Doch als jeder, aber auch wirklich jeder sein Futter hatte, war auch ich zufrieden, dass die Klopperei an die Boxentür ein Ende hatte. Ich ging zurück in den einen Stall mit 20 Pferdeboxen, wovon die meisten auf der Koppel standen. Die einzigen, die im Stall stehen blieben waren Faithful, Jade und Arrividerci, warum auch immer. Zuerst ging ich zu Faithful, einer hübschen und treuen Holsteinserstute. "Na meine Kleine, warum musstest du denn drinne bleiben?", sagte ihc zu ihr und kraulte ihre Stirn. Ich wusste das Faithful ein leidenschaftlicher Weidegänger war und ich verstand es nicht, warum sie drinne bleiben musste. Es hing auch nirgend ein Schild das sie was hat. Auch nicht am Schwarzen brett. Da fiel mir ein das Faithful im Moment leichte Mauke am Vorderbein hatte, und die Koppeln sind grade jetzt richtig matschig. Der ganze Schnee ist ja weg. Wehleidig sah ich meine Stute an und tätschelte ihren Hals. Ich holte sie raus und stellte sie grade so wie sie ist mit Arrividerci in die Führmaschine. Arrividerci durfte nicht auf die Weide da sie anfälliger war für das frische Gras. Ich stellte die Führmaschine ein und ließ meine beiden Goldstücke in der Maschine laufen. Jade musste ich einzeln machen, da er einfach zu hengstig war. Während also die beiden Stuten in der Maschine liefen, holte ich Jade aus der Box und stellte ihn auf einen Paddock für unsere Hengste mit extra hohem Zaun. Jade bricht nämlich auch mal gerne aus. Aber hier kam er nicht raus, denn mit dem Springen hatte er es nicht so und der Zaun war fast 1,80 m hoch. Derweil ging ich auf die Koppel um die Pferde reinzuholen. Immerhin brauchten die auch ihr Futter. Nacheinander holte ich Lago Puccini, Ready to Talk, La Bella Goia, Kovu, Grande Coleur, Kalinka, Dream On, Minstrel, Secret Sign und Ben rein. Immerhin waren sie seit halb 6 draußen und bin mir sicher das sie auch genug hatten. Auch Faith und Arrii konnten wieder in ihre Boxen. Ich war schonmal erleichtert das ich die 20 Pferde schonmal weg hatte.
      Ich machte weiter mit dem Stall, der superpassend direkt mit der Koppel verbunden ist. Hier standen alle Pferde noch in den Boxen. Sie hatten bereits das Kraftfutter gefressen und knabberten an ihrem Heu rum. So richtig Lust zu reiten hatte ich heute nicht. Zumal heute auch eigentlich einer von zwei Tagen war, wo die Pferde mal ein bisschen relaxen konnten. Ich ging nochmal raus um den Stall herum und schaute, ob der Zaun irgendwo beschädigt war. War er zum Glück aber nicht. Also ging ich wieder in die Stallungen. Am anderen Ende des Stalls befand sich ebenfalls eine Große Schiebetür, die direkt an die Koppel grenzte. Sie war im Winter fast immer zu und im Sommer offen, damit es nicht so heiß war. Ich öffnete die große Tür und öffnete nacheinander erst die einzelnen Boxen der Stuten Lovestory, Diana, Sinita, Indian Kiss, Kalympia, Easy Living und Glammy. Glammy wie immer ziemlich stürmisch galoppierte die Stallgasse entlang und schoss auf die abgegrenzte Stutenweide, wo sie erstmal losbuckelte. Ich war froh das ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht auf ihrem Rücken befand. Sinita, geflogt von Kalympia und Easy Living folgten Glammy ebenfalls in einem schnellen Trab nach draußen. Zu guter letzt kamen dann Indian Kiss mit Diana, Kiss' "Ziehtochter" in einem gemütlichen Schritt hinterher. Ich wollte grade die Koppel zu machen, als ich merkte, das jemand fehlte. .. Lovestory! Ich fing in den Stall zurück und sah die Stute nur verwirrt aus der Box schauen. "Hey, wieso gehst du deiner Herde nicht nach, Maus?", wunderte ich mich. Lovestory scheint noch etwas schüchtern. erst als sie aufhalfterte und auf die Koppel führte, konnte ich die Koppel ganz zumachen. Zumindestens die der Stuten. Ich sah das Lovestory fast ganz alleine in einer ecke Stand und graste. Sie schien sich noch nicht integriert zu haben und wirkte auf mich sehr schüchtern momentan. Nunja, vielleicht taute sie ja allmählich auf. Musste sie ja, wenn sie nach Ysun kommt. Nun waren die Hengste dran. Ich öffnete auf der anderen Seite das Koppeltor der Hengste, sodass sie vom Stall aus genauso auf ihren Koppelteil laufen konnten wie die Stuten. "Raus mit euch!", sagte ich, als ich die 3 Boxen von Levisto, Alcar und Red Star öffnete. Die impulsiven Hengste galoppierten gleich nach draußen und fingen augenblicklich an zu grasen, als sie auf der Koppel angekommen war. Alcar stand sogar noch mit dem Hintern draußen, nur der Kopf war auf der Koppel und fraß. "Verfressenes Pack..", grinste ich und scheuchte ihn ganz hinein auf die Weide. Ich ließ die Klappe einen Spalt offen, sodass der Stall mal durchlüften konnte. Als letztes musste ich noch die Zuchtpferde unseres Gestüts machen. Ich hatte mir vorgenommen, das wirklich jedes Pferd heute eine Pause hatte. Die meisten Pferde wurden sogar auch an dem einen anderen freien Tag, dem Mittwoch in irgendeiner Weide gemacht. Außerdem gingen ein paar Pferde auch Reistunden und das war dann doch manchmal zu viel für die armen. Ich stapfte ans andere Ende zu den Zuchtstallungen. Der Stall war wirklich riesig. Er war geteilt, sodass Hengste die Stuten nicht sehen konnten. Insgesamt passten hier ganze 50 Pferde rein, eine beachtliche Größe eines Stalles. Trotzdem hatten wir die 50 noch lange nicht voll, wollten wir auch gar nicht. Zuerst ging ich zu den Stuten. Zuerst begrüßte ich meinen Liebling Ysun. Sanft schmiegte sie ihren Kopf an meine Schulter und ließ sich kraulen. Ich war so unglaublich glücklich und stolz sie zu besitzen. Bei vielen Pferden gehören die Pferde nun meiner Mutter, meinem Dad und mir. Aber bei vielen stand ich als Besitzer eingetragen. Auch bei Ysun, auch wenn meine Eltern immer der Meinung waren, das Ysun zu heftig sei. Ich hatte ihnen auch verheimlicht das ich sie früher ganz oft bei Chica geritten bin. Ysun ist nicht einfach, ganz im Gegenteil. Sie lässt sich schwer reiten. Aber sobald man den Kniff raus hat, sie sie funktioniert, dann ist Ysun ein Traum unter dem Sattel. Bis heute sind CHica und ich die einzigsten, die sie richtig reiten können. Es kommt auch selten ein anderer drauf. Ich holte Ysun aus der Box und versprach ihr, das sie heute weder ätzende Dressur noch tolles Springen machen muss. Ysun kam einfach nur auf die Koppel. Und sie freute sich. Ihre Augen funkelten als sie sah, das es zur Koppel ging. Wie ein Geschoss galoppierte über die Koppel. Lachend ging ich zurück in den Stall und holte die nächsten, die auf die Stutenweode kommen sollten. Mayflower ließ ich ohne strick hinter mir und Diamonds Soul hinterherlaufen, bis sie auch in der Koppel waren. Als endlich Ysun, Mayflower, Soul, Palime, Cassedy, Dance for Winning, Valencia, Enya, Forever Yours, Embassy, Perle, Summer Wine, Falada, Din und Saphir auf der Stutenkoppel standen, konnte ich mich den Hengsten widmen. Hier war das etwas schwerer, denn einige von ihnen würden sich totprügeln wenn sie zusammenstehen würden. Wie zum Beispiel All in All und Silvano. Bei den Hengsten war das echt immer kompliziert, weil nicht alle einfach wie die Stuten auf eine Weide können. Ich überlegte erstmal, was ich mit den Pferden anstellte. Dann beschloss ich die friedlichen Hengste zusammen auf eine Weide zu stellen. Diese waren Will Spot Ya, Forrest Gump, Ritano, Réalites, Mejorano, Pount, Schoko, Tarantas und Edurance Clash. Friedlich standen sie später auf der Koppel, zwar mit sicherem Abstand zu anderen, aber sie warn brav. Zufrieden widmete ich mich den etwas bekloppteren Hengsten, unteranderem auch mein Liebling Red Diamond. Da er schon immer einen kleinen Bonus hatte, kam er auf den großen Paddock. Cor de la Luxe und Raw April verstanden sich ganz gut, deswegen kamen diese zusammen in einen größeren Paddock. All in All stand einzeln, genau wie Pacey, Havana, Kingdom und Mejorano. Die restlichen Pferde stellte ich in die große Führmaschine. Zuerst führte ich Lexis, dann Silvano in die Führmaschine. Hoch zufrieden, das alle Pferde ihren Auslauf hatten, machte ich mich daran, die Boxen zu misten. Ich schnappte mir die große Schubkarre und die mistgabel und fuhr zurück zu dem ersten stall, wo ich angefangen hatte, die Pferde zu machen. Also den Stall von Lago etc. Nacheinander mistete ich die Boxen so aus, das Pferdeäpfel und nasses, sowie dreckiges Stroh aus der Box entfernt war. Ich musste nach ca. 2 Boxen die Schubkarre auf dem Misthaufen ausleeren. Mir fiel auf, das der Misthaufen schon ziemlich riesig war und dringend mal wieder abgeholt werden müsste. Als die Boxen von dem Dreck befreit waren, haufte ich die Schubkarre mit viel frischem, sauberen Stroh auf und streute die Boxen großzügig ein. So machte ich es auch im Haupt und Zuchtstall. Danach musste ich mir einfach eine Pause gönnen, ich war schlag kaputt. Ich ging ins Reiterstübchen, holte mir eine Pferdemarkt zeitung und was zu essen und ruhte mich ein bisschen aus. Doch dann wurde meine Ruhe durch Pferdegetrappel gestört. Erschrocken furh ich hoch und sah aus dem Fenster. Unter stand Pacey, gefolgt von All und Luxe. Schnell rannte ich runter auf den Hof um die Pferde einzufangen. Immerhin waren das grade die Pferde, die sich am ehsten kloppen würden. Und da pssierte es auch. Pacey kam All zu nah und er haute kräftig aus und trag Pacey an der Schulter. "Shit!", fluchte ich, denn All hatte hinten ebenfalls eisen. Mit einem Satz sprang Pacey weg und legte verärgert die Ohren an. Ich versuchte All's Halfter zu fassen, doch geschickt warf er den Kopf hoch und trabte über den Hof. Pacey stand derweil brav neben mir und wartete förmlich darauf, das ich ihn am Halfter wegführte. Ich lies All All sein und brachte Pacey erstmal in irgendeine leere Box. Dann nahm ich Cor, der einmal vor mir wegtrabte, aber dann konte ich ihn flink am Halfter fassen und auch in die nächstbeste Box stellen. Jetzt nur noch All in All, der nirgendwo zu sehen war. Während ich suchte, stellte ich mir die frage, wie sie rausgekommen sind. Whrscheinlich drübergesprungen. "Aaaall?", rief ich und suchte da, wo ich als Pferd auch sein würde, nämlich da wo gras war. Ich ging zu den Grünflächen und sah hinten ein schwarzes Pferd stehen - All. Erleichtert näherte ich mich langsam unserem lackschwarzen Hengst. Mit ausgestreckter Hand versuchte ich ihn zu locken, doch All war nicht dumm und trabte mit hoch erhobenden Haupt davon. In richtung Stall, perfekt. In zu meiner erleichterung betrat der neugierige All den stall und somit hatte ich ihn quasi. Er stand an einem Heuballen und fraß, als ich atmenlos in die Stallungen kam. "Drecksack.", schimpfte ich, fasste ihn am Halfter und brachte ihn in die Box zurück. Genug auslauf hatte er ja heute.. Wenigstens folgte er mir willig bis zum Zuchtstall und zu den Hengsten. Ich stellte ihn in seine Box zurück und machte das Halfter ab. All wieherte verärgtert als er merkte, dass er alleine war. Dann ging ich zurück zu den pferden, die ich notdürftig in dne Hautstall stellen musste. Zuerst brachte ich Cor de la Luxe zurück auf den Paddock, da ich wusste, das All alles aufgemischt hatte und sie einfach mutgerissen wurden. Genau wie Pacey, weil ich ihn kannte. All würde auf jeden Fall wieder ausbrechen, weil der Sack das öfter tat. Als alle wieder in Rand und Band waren, erinnerte ich mich an Lexis und Silvano, die in der Führmaschine standen. Ich ging also nach den beiden Pferden gucken und siehe da, sie trabten brav mit der Führmaschine mit und machten überhaupt keine Zicken. Erleichtert das alles wieder gut war, gab ich allen Pferden Heu in die Boxen. Dann konnten sie theoretisch wieder die Boxen beziehen, aber ich ließ so noch etwas draußen.
      Um halb 3 nachmittags war es an der Zeit, die Pferde wieder in die Boxen zu bringen. Ich holte zuerst die Pferde aus dem westlichen Stall zurück in ihre Boxen, dann die vom Zuchtstall. Gemütlich mampften alle Pferde ihr Heu. Nurnnoch die vom Hauptstall fehlten. Ich öffnete das Gatter der Stuten und klatschte in die Hände um ihr aufsehen zu erregen. "Auf, rein mit euch!", rief ich und die Pferde setzten sich in Bewegung. Im Schritt und trab ging jeder - bis auf Lovestory - in die richtigen Boxen. Ich führte Lovestory einzeln in ihre Box und schloss dann die Boxen der Stuten. Nun waren die Hengste an der Reihe. Die 3 Hengste dachten aber nicht dran reinzukommen und ich musste sie in die Stallgasse führen. von da aus gingen sie ebenfalls in ihre Boxen. Auch diese Boxen schloss ich und dann war ich fertig. Ich musste nur noch notdürftig die ganzen Stallgassen kehren und dann konnte ich endlich ins Haus zurückgehen.... endlich.

      [13631 zeichen *-*]
    • Stelli
      Ich ging zu Valentines never say never, Lago Puccini, ready to talk, arrividerci, la bella goia,faithful, kovu,jade, grade coleur,kalinka,minstel und bens koppel. Ich schaute nach jedem Pferd. Ich füllte das Heu nach. Danach mistete ich den Offenstall aus. Ich fütterte jedes Pferd mit eimern. Danach überprüfte ich den Zaun. Ich nahm mir die zeit und putzte jedes Pferd ein bisschen. Danach streute ich den Offenstall neu ein. Ich flickte eine Stelle im Zaun. Danach verabschiedete ich mich von den Pferden. Dann ging ich nach hause.
    • Stelli
      Pflegebericht für die Weidenpferde

      Heute war es soweit. Nach der Schule machten einige Einsteller bei uns und ich uns auf den Weg auf die Koppel. Die Pferde sollten zurück in die Stallungen. Wir fuhren mit dem Auto hoch auf die Wiesen, im Kofferraum Sättel und Trensen und Halfter und Stricke der jeweiligen Pferde. Wir kamen also oben an und ich pfiff einmal laut durch die Finger, als wenig später die Pferde angaloppiert kamen. Natürlich bekam jeder erstmal eine Möhre. Dann verteilte ich die Geländesicheren Pferde auf meine Unterstützungen. Wir beschlossen auf den Pferden zu reiten und die Ponys und Fohlen als Handpferde zu nehmen. Maria, unsere Reitlehrerin, gab ich Faithful, 3 Einstellern gab ich Jade,Secret Sign und Minstrel. Ich selbst ritt Lago Puccini. Jeder bekam ein Handpferd, bzw Pony und Fohlen. Die erfahrenste von uns, Maria,übernahm freiwillig beide Fohlen Kalinka und Ready to Talk, da Faithful keinerlei Probleme mit den Kleinen hatte. Die Reiterin von Jade gab ich Arrividerci und Kovu, dem Reiter von Secret Sign nahm ebenfalls die Fohlen Valentine’s Never say Never und Grande Coleur, Minstrels Reiter nahm La Bella Goia und ich meinen geliebten Ben. Im Schritt ging es langsam und vorsichtig im Schritt übers Feld und durch den Wald. Nach einer guten dreiviertel Stunde waren wir nach einem gemütlichen Schrittspaziergang am Hof angekommen. Jeder war so lieb und versorgte sein Pferd gründlich und brachte den Sattel und die Trense weg. Die Handpferde übernahm ich; ich putzte den grobsten Schlamm weg und kratze die Hufen aus. Da die Pferde noch nicht geschoren waren, bekam keines von ihnen eine Stalldecke.
      Als alle zufrieden und halbwegs sauber in ihren Boxen standen, machte ich mich ans füttern. Jeder bekam sein Heu und wurden mit Müslifutter wieder angefüttert. Zufrieden standen alle in ihren Boxen und fraßen sich die Bäuche satt. Ich fegte die Stallgasse und verließ den Stall.
    • NorwegeerStar
      Heute würde ich einmal bei Stelli im Stall helfen, weil siemich darum gebeten hatte. Schon früh am Morgen stand ich also in denHauptstallungen des Gestütsund ließ mich von den 13 Pferden begrüßen, dieungeduldig auf ihr Futter warteten. Nachdem ich auch in den Nebenstallungensowie dem Zuchttrakt gefüttert hatte, brachte ich die Pferde je zu zweit nachdraußen. Anschließend verbrachte ich den gesamten Vormittag damit, die Boxenauszumisten und neu ein zu streuen.

      Nach einer kleinen Pause gegen Mittag, fing ich mit Minstrel,La Bella Goia und Faithful an, in dem ich die drei Stuten in die Reithallebrachte und sie dort zusammen laufen ließ – freudig über die Bewegung,stachelten sich die drei gegenseitig an und ich hatte so gut wie keine Arbeitsondern konnte in aller Ruhe in der Mitte der Halle stehen und zusehen.

      Nachdem die drei ordentlich gearbeitet hatten, sammelte ichsie regelrecht ein und führte sie zurück auf die Weide, wo sie sich ziemlichschnell daran machten das saftig grüne Gras ab zu rupfen.

      Als Payty, Captain Skywalker und Midnight mit zur Hilfekamen, schnappten wir uns Kalinka, Grande Couleur, Ready to Talk und Never sayNever und fingen an die vier Fohlen erst einmal gründlich von einer dickenMatschschicht zu befreien. Es war mir ein Mysterium, wie sie das auf dertrockenen Weide geschafft hatten.

      Eine gute viertel Stunde später verließen wir den Hof undmachten mit den vieren einen Spaziergang, wobei mit Valentine’s Never say Nevermit Vorliebe in die Finger oder den Führstrick biss, dass ich bei unsererRückkehr mehrere blau bis blutige Finger besaß – die anderen drei hatten nichtsolche Probleme gehabt.

      Nachdem wir die vier Füllen wieder auf die Weide entlassenhatten, holten wir Lago Puccini, Arriverderci, Kovu und Jade von der Weide,machten die vier Hengste fertig und versuchten dabei alle samt heile zubleiben. Gar kein so einfaches Unterfangen, wie wir feststellten, als wirzusammen auf dem Platz ritten und jeder sichtlich bemüht war das Pferd untersich unter Kontrolle zu halten.

      Nach einer Schweißtreibenden Stunde Arbeit spritzten wir LagoPuccini, Kovu, Arriverderci und Jade ab und brachten sie zurück auf die Weide,wo sie mit Buckeln und wehendem Schweif in die hinterste Ecke verschwanden.

      Midnight und Captain Skywalker sagten, dass sie nun nachhause müssten, da ihre eigenen Pferde warteten, doch Payty wollte weiter beimir bleiben und helfen, weshalb wir uns Ben und Secret Sign fertig machten undeinen gemütlichen Ausritt in den wunderschönen Wald machten, wobei wir – wie Frauenes halt so taten – den neusten Klatsch und Tratsch austauschten. Kurz vorm Endelegten wir eine ungewollte Galoppstrecke ein, weil Ben sich vor einemaufheulenden Motor erschrak und Payty auf Secret Sign mir folgte.

      Als wir die beiden später wieder auf die Weide brachten, warder Vorfall schon wieder vergessen, dafür brauchten unsere schweren Arme jedocheine Pause, weshalb wir eine halbe Stunde lang im Reiterstübchen saßen und..nichts taten.

      Als wir gegen 17 Uhr den Nebenstall betraten, dachte ich,mich Trifft der Schlag, als ich sah, wie viele Pferde noch auf ihre Bewegungwarteten.

      Als wir uns nun Kalympia, Sintia, Glammy, Alcar und LevistoZ schnappten, um diese Kleinherde laufen zu lassen – was sich im nachhinein alsvielleicht nicht ganz so schlau erwies, da Alcar und Levisto Z sich dermaßenhoch schaukelten, dass wir sie gar nicht mehr gestoppt bekamen. Nach einerdreiviertel Stunde erst wurde es de beiden Hengsten zu langweilig und wirkonnten alle Pferde aus der Halle retten. Wobei ‚Retten’ wirklich das richtigeWort war, denn als erstes nahmen wir die beiden Streithähne aus der Halle undflüchteten mit ihnen in den Stall, erst danach ließen wir die anderen wiederauf die Weide.

      Als Payty und mir während eines weiteren Ausritts, bei demsie auf Lovestory saß und Diana als Handpferd hatte und ich auf Conversationsaß und ich die flotte Let the flames begin an der Hand hatte, bewusst wurde,dass wir es unmöglich schaffen würden auch noch die 17 Zuchtpferde zu pflegen,riefen wir nach Hilfe – via Sms und Telefon.

      Kaum eineinhalb Stunden später standen IcelandGirl, Wolke,Fiorinn, Chica, Riku und Toffifee auf dem Hof und sahen uns mit gemischtenGesichtsausdrücken entgegen. „Ihr habt gerufen, wir kommen.“ Lachte Wolke undwir verteilten die Pferde, jeder zwei und ich würde mich später in aller Ruhenoch um Forever Yours kümmern.

      Es war, als hätte man Tauben aus ihrem Schlag gelassen; amAnfang herrschte ein heilloses Chaos, alle wuselten durcheinander und liefensich in den Weg, doch nach einer halben Stunde hatte jeder in seinen Rhythmus gefunden,standen wir anfangs noch alle zusammen in der Stallgasse und man hatte dasgleichmäßige Streichen der Bürsten über das Fell der Pferde gehört, so war esnun leer und ich stand mit Embassy als letzte in der Stallgasse, schnell stiegich auf und ritt sie auf den Platz, wo wir uns erst Zeit ließen uns aneinanderzu gewöhnen und kurz vorm Ende traute ich mich sogar mit ihr ein paar kleinereSprünge zu machen. Es war ein herrliches Gefühl, wie fliegen – nur besser.

      Irgendwie trennte ich mich nur ungern von der hübschenKnappstrupperstute, doch schließlich entließ ich auch sie auf die Weide, wo siesich genüsslich wälzte und dann zu dne anderen pendelte. Schoko, ein SchokofarbenerShettyhengst, wartete schon auf mich. „Na, was machen wir zwei nun?“ fragte ich,doch, was blieb mir auch anderes übrig?, holte ich seine Trense und eine Longeund nach dem ausgiebigen Putzen vergnügte ich mich an den süßen Gängen desabsolut lieben Ponys. Auch Summer Wine und Red Diamond, Silvano und Pount, Ysunund All in All, Mejorano und Palimé, Falada und Pacey, Saphir und Akhawi alsauch Realités und Edurance Clash standen wieder auf der Weide – also war ichdie letzte. Und tatsächlich waren die anderen schon im Stall und unterhieltensich, anschließend halfen sie mir noch die Pferde alle wieder rein zu holen unddie Abendration Heu zu verteilen.

      Schließlich war es geschafft, Stellis Pferde waren allebewegt worden.. und ich tot müde.
    • NorwegeerStar
      Sammelpflegi für Stelli’s Pferde

      Ein weiteres mal erklärte ich mich dazu bereit, mich um Stelli’s Pferde zu kümmern. Natürlich hatte ich auf meinem Hof genug zu tun, zumal wir nun bald umziehen würden, aber das hielt mich nicht davon ab mit Quito einen ausgedehnten Ausritt zu Stelli’s Gestüt zu machen. So sah der schreckhafte Wallach auch mal etwas von der Welt! Brauchte ich mit dem Auto eine knappe halbe Stunde, so war ich zu Pferd doch deutlich langsamer, weil wir einige Umwege nehmen mussten, und mir fiel ein Stein vom Herzen, als wir heile bei Stelli ankamen. „Vielen Dank für deine Hilfe, Norwi! Mein Stallbursche eilt dir auch zur Hilfe und Quito kannst du in eine Box stellen. Liebe Grüße, Stelli.“ Der Zettel pinnte an der großen Stalltür und ein Lächeln lag auf meinen Lippen. Immer auf Achse diese Frau.
      Gesagt getan sattelte ich Quito ab und stelle ihn in eine Box, wo er sich erfreut über das Heu hermachte, und auch schon im nächsten Moment stand ein verdutzter Stallbursche vor mir. „Wer bist du?“ – „Deine Aushilfe für heute.“ Sagte ich und schwenkte dem jungen Mann den Zettel vor der Nase herum.
      Eine halbe Stunde standen 39 Pferde(!!!) auf den Weiden und zupften das grün leuchtende Gras. Obwohl im Wetterbericht heute Morgen gesagt wurde, dass es regnen sollte und in teilen Deutschlands sogar heftige Gewitter runter kommen könnten, strahlte mir von dem blauen Himmel die Sonne entgegen. Kein Regen, kein Gewitter.
      Aber jetzt fing die wirkliche Arbeit erst an; denn es hieß 39 Pferdeboxen auszumisten, wieder ein zu streuen, 39 Tröge zu schrubben und Paddocks ab zu äppeln. Und obwohl ich Mattis - der Stallbursche, eigentlich hieß er Matthias, aber er hatte gesagt, er würde lieber Mattis genannt werden – zur Hilfe hatte, dauerte das alles zusammen über drei Stunden, aber meine Laune war noch immer strahlend. Im Gegensatz zu dem Himmel draußen, denn von dem blau war nichts mehr zu sehen, sondern nur noch weiße Wattebauschwolken.
      Aufgrund der Tatsache, dass Mattis und ich unter enormen Zeitdruck litten, ließen wir die Fohlen Diana, Forever Yours, Valentine’s Never say Never, Ready to talk, Kalinka und Grande Couleur heute das angenehme Wetter auf der Weide auskosten und beschlossen, dass heute somit kein Fohlentraining stattfinden würde.
      Lago Puccini, der Hengst, der mich bei meinem letzten Besuch schon so fasziniert hatte, war auch heute wieder der ‚Sonnenschein’ pur, kam mir auf der Weide freudig entgegengetrabt, während Mattis La Bella Goia von der Stutweide holte. Zusammen machten wir die beiden fertig, ritten in die Halle, wo wir uns ein paar Sprünge aufgebaut hatten und nach dem ausgiebigen Warmreiten klappte dieses Springtraining wirklich hervorragend. Nach dem Reitne putzten wir die beiden abermals und brachten sie dann in ihre Boxen.
      Arriverderci und Kovu waren die nächsten auf unserer imaginären Liste, die wir nun abzuarbeiten versuchten. Die beiden ließ ich zusammen in der Halle frei laufen und anschließend kleine Sprünge springen, während Mattis das selbe mit den Stuten Faithful und Minstrel auf dem umzäunten Außenplatz machte. Auch die vier brachten wir anschließend in den Stall und somit in ihre Boxen. Ben, Secret Sign und Jade waren die nächsten, über die wir uns hermachten, longierten die drei Hengste nacheinander, ehe jeder in seine Box wanderte.
      Kurz darauf waren wir also wieder an der Weide, beide schon relativ erledigt – aber wir waren noch lange nicht fertig. Mit Conversation und Let the Flames Begin machten wir einen Ausritt, nahmen uns dabei Lovestory oder so und Glammy als Handpferde mit und es war das erste mal, dass wir ein wenig durchatmen konnten. Nach einem entspannten Ausritt brachten wir die vier Stuten in ihre Boxen zurück. Levisto Z blieb wegen einem Turnier am Wochenende heute verschont und auch Alcar hatte heute seinen freien Tag.
      Sinita und Kalympia aber mussten ran, nach ausgiebigem Putzen ritten wir die beiden Stuten zusammen im Dressurviereck und musste feststellen, dass es immer windiger und kälter draußen wurde. Nicht all zu angenehm, aber dennoch ritten wir die beiden Stuten eine Stunde, ehe sie in ihre Boxen kamen.
      Der Fallabella Hengst Realités trabte über die Weide und wieherte herzzereißend, als ich grade auf ihn zu kam, blieb er stehen, reckte sein Köpfchen in die Luft und ließ sich brav einfangen. Nach ein paar Streicheleinheiten und dem Putzen longierte ich den quirligen Hengst, ehe auch er in den Feierabend gehen durfte. Saphir, eine wunderschöne Knappstrupperstute, war mit ihren zehn Jahren zwar noch nicht alt, aber dennoch hatte sie laut Mattis am Vortag viel getan und somit heute eine Pause verdient.
      Jetzt kam uns ‚Göttliche Hilfe’ zur Hand, denn nach leichtem Nieselregen klarte der Himmel auf, gradde als die ersten Reitschüler auf den Hof kamen – so stand dem geplanten Ausritt also auch nichts im Weg. Für den Ausritt nahmen sie Edurance Clash, Akhawi – die zierliche Reiterin machte auf mich einen ebenso nervösen Eindruck wie der Hengst -, den Sturkopf Pacey, All in All und Silvano mit. Eine reine Männertruppe also. Mattis führte den Ausritt, während ich auf dem Hof eine Reitstunde auf Palimé, Falada, Ysun, Embassy und Summer Wine gab. Obwohl einige Schüler sagten, sie würden sonst andere Pferde reiten, blieb ich bei dieser Aufstellung, weil es mir lieber war nur Stuten in der Bahn zu haben, wenn zum teil noch unerfahrene Reiter dabei waren. Am Ende der Stunde stellten auch alle fest, das es nur halb so wild war, einmal ein anderes Pferd zu reiten.
      Als auch noch die Reiter vom Ausritt wiederkamen, herrschte das reinste Chaos au der Stallgasse, aber es war ganz angenehm, dass hier mal ein bisschen Leben war.
      Es blieb keine Verschnaufpause Mejorano und Schoko heute eine Pause hatten und somit zu den anderen in ihre Boxen konnten, waren da noch Red Diamond und Pount.
      Mattis und ich beschlossen, zum Tagesabschluss mit den beiden einen Ausritt zu machen, denn obwohl es sich seit einiger Zeit zugezogen hatte, war noch immer kein Regen gefallen – viel zu zuversichtlich waren wir. Kaum waren wir auf halber Strecke, öffnete der Himmel seine Pforten und obwohl wir den restlichen Weg im Galopp hinter uns ließen, waren wir klatschnass, als wir am Hof von Stelli ankamen. Die Pferde ritten wir in der Halle trocken, während unsere Klamotten schwer an uns hingen und auch die Pferde nicht weniger müde waren, von der Regendusche. Als die beiden ‚trocken’ – soweit man das sagen kann, wenn man durch strömenden Regen geritten war – waren, beeilten wir uns in den Stall zu kommen, wo wir die beiden im Eiltempo fertig machten, um uns schnellst möglich aus unseren nassen Sachen zu schälen. Im Auto hatte ich noch meine Jeans und einen Pulli – war ja schließlich mit Reithose und T-Shirt hier rum gelaufen, weil es ja nicht wirklich kalt gewesen war – und somit hatte ich wenigsten Wechselsachen, die ich nun gegen das schwere Shirt und die Reithose tauschen konnte. Wir fegten anschließend noch die Stallgasse und gönnten uns im Reiterstübchen eine Tasse Tee, ehe ich mich verabschiedete und nach Hause fuhr.

      So ein anstrengender Tag!​
    • Stelli
      Pflegebericht: Arrividerci

      Nachdem ich Ready to Talk besucht hatte, widmete ich eine meiner Lieblingsponys: Arrividerci. Die kleine Stute hing mir wirklich sehr am herzen. Arri stand grade auf dem Paddock zum lüften und hatte sich schön eingesuhlt. Das durfte ich erstmal wieder aus ihrem Fell schrubben. Dann holte ich ihren Sattel und die Trense und machte sie fertig für einen Ritt. Mit einem kleinen Schwung saß ich auf der 1,22m "großen" Stute. Arri war quirlig, aber ein echtes Verlasspony - wenn man ihre Macken und Tücken kennt. Gemütlich ging ich ihm Schritt ins Gelände; erst einen Asphaltweg entlang, dann ein STück durch den Wald wo ich bereits antraben konnte. Dann kamen wir auf ein übersichtliches Feld wo Arrividerci schon genau wusste was sache ist. Sie ging leicht traversartig und wollte los. Sobald ich meinen Schenkel ein Stück zurücknahm, galoppierte die willige Stute an. Mit einem zügigen Ponygalopp fegten wir den Feldweg entlang. Am ende des weges parrierte ich gegen den Willen meines Ponys durch zum Trab und trabte noch ein stück weiter. Den rest ritt ich am langen Zügel im Schritt zurück nach hause.
      Zuhause angekommen sattelte und trenste ich sie ab und führte sie in die Waschbox, wo ich ihr die Beine und die Sattellage abwusch. Danach stellte ich mein Pony zurück in den Stall.
    • Stelli
      Pflegebericht [Hauptstallungen]

      Nachdem meine Zuchtpferde versorgt waren, kamen meine Pferde aus den Hauptstallungen dran.
      C'est la Vie longierte ich ausgebunden nachdem ich sie geputzt hatte. Nachher auch über Trabstangen, rechts rum lief sie besser als links.
      Never Say Never ließ ich laufen. Später auch freispringen, mutig am Sprung, motivert.
      Lago Puccini ritt ich in der Halle eine dreviertelstunde, nachher baute ich einen Gymnastikpacours auf. Sprang super, am Anfang jedoch etwas steif.
      Ready to Talk genoss einen Spaziergang durch Wald, Wiese und Feld. Wir waren eine halbe Stunde unterwegs.
      Arrividerci ging heute in der Fortgeschrittenengruppe Reitstunde, danach sprangen sie über Cavaletti.
      La Bella Goia stand den ganzen Tag auf der Weide, holte ich nur zum füttern und putzen in den Stall.
      Kovu ritt ich eine dreiviertelstunde Dressur, am Anfang war er ziemlich spannig, lockerte sich aber mit der Zeit.
      Jade longierte ich eine halbe Stunde ausgebunden im Roundpen, nachher longierte ich ihn auch über Trabstangen.
      Grande Coleur tollte ausgelassen in der Halle herum, danach kam er zurück in seinen Offenstall.
      Kalinka wurde longiert, Gewöhnung an Sattel.
      Minstrel lief eine halbe Stunde in der Führmaschine, Schritt und Trab im Wechsel.
      Secret Sign lief eine halbe Stunde auf dem Laufband, Schritt und Trab und verlängerte Tritte. Danach stand er unter dem Solarium.
      Ben ritt ich eine halbe Stunde Schritt, danach Trabte ich eine viertel Stunde und beließ es dabei.

      Als alle Pferde bewegt waren, ging ich in die Futterkammer und holte den Futterwagen. Jedes Pferd bekam einen kleinen Eimer voller Hafer und einen halben kleinen Eimer Pellets, die Ponys jeweils 1/2 Eimer Hafter und 1/4 Eimer Pellets. Die Fohlen bekamen ihr Aufzuchtfutter. Die Ben bekam sein Mieralfutter und Biotin dazu. Danach bekam jedes Pferd noch seine Ration Heu. Ich fegte anschließend die Stallgasse und ging ins Haus.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Stelli
    Datum:
    25 Juni 2009
    Klicks:
    1.680
    Kommentare:
    26