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Hosie

Armani Code | Engl. Vollblut

[center] [img]http://img109.imageshack.us/img109/9660/logofyu.png[/img] [i][b]Armani Code[/b][/i] [i]Mutter: unbekannt Vater: Untitle[/i] [b]Geburtsdatum:[/b] 15.06.2005 [b]Geschlecht:[/b] Hengst [b]Rasse: [/b]Englisches Vollblut [b]Fellfarbe:[/b] Braunschecke [b]Charakter:[/b] Armani Code ist ein energischer Hengst den nichts bremsen läst. Durch seine Vernachlässigung wurde er noch chaotischer und wilder. Er beherscht sich kaum aber rennt wie ein As. [b]Stockmaß: [/b]172 cm [b]Gesundheit:[/b] Gut [b]Hufe:[/b] Befriedigend [b]Besitzer:[/b] IGottaFeeling & Edfriend [b]Vorbesitzer:[/b] Fasl [b]Pferd erstellt von:[/b] Fasl [b]Qualifikationen:[/b] Galopprennen Klasse: E Western Klasse:E Spring Klasse:E Military: E Dressur Klasse:E Distanz Klasse:E [b]Ausbilder:[/b] IGottaFeeling [b]Hufschmied: [/b]Hosie [b]Tierarzt: [/b] Midnight [b]Beschreibung:[/b] Armani Code II ist ein englisches Vollblut mit guten Veranlagungen in der Dressur und im Rennen. Sein Vater Untitle ist ein berühmter Vollbluthengst, der bereits in jungen Jahren mehrere Rennen gewonnen hat. Der Junghengst rennt sehr schnell und Ausdauernd. Doch im Stall oder unter dem Dressursattel ist er schwer zu bändigen kaum jemand hält es eine Viertellstunde auf ihm aus. [b]Gewinne:[/b] 1. Gewinner bei der BHK 306 Schecken %20[url="http://www.joelle.de/uploads/1235673999/gallery_5_4517_2333.png%20"]http://www.joelle.de/uploads/1235673999/gallery_5_4517_2333.png%20[/url] [b]Nachkommen:[/b] [url="http://www.joelle.de/gallery/image/71891-wunders-stern/"]Wunders Stern[/url] aus der ??? [b]Zubehör:[/b][/center]

Armani Code | Engl. Vollblut
Hosie, 21 Aug. 2011
    • Hosie
      [quote name='Edfriend']
      Ein großer Renner am Ende
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      Außer Fade to Black sollte heute aber noch jemand ankommen. Unerwartet hatte Fee während des Mittagsessens einen Anruf erhalten. Ein hübscher Vollblüter, jedoch total vernachlässigt. Fee, Chrissi und ich guckten uns kurz an und nickten nur. Chrissi blieb diesmal hier und machte die Box, nochmal wollte sie soetwas nicht nochmal sehen. Fee und ich fuhren stattdessen los. Der Hof lag Meilen entfernt und erst nach zwei Stunden kamen wir an. Zum Glück hatten wir einen Kanister Wasser, Heu und ein wenig Müsli mitgenommen, sonst würde der Hengst das alles nicht mitmachen. Wieder klärte Fee mich auf. "Er heißt Armani Code, ein hübscher Schecke, er ist erst 6 Jahre, aber inzwischen unberechenbar. Ich hoffe nicht, dass wir den Tierarzt zur Hilfe holen müssen." Ich betete auch dafür, schon nur eine Betäubung war teuer. Endlich kamen wir an, dann ging Fee vorraus während ich den Hänger öffnete. Von drin hörte ich lautes Hufgeklapper und protestierendes Gewieher. Ich starrte den hübschen Hengst an. Er war riesig und sah wirklich gefährlich aus. Doch dann entspannte ich mich, stellte einen EImer Wasser und ein halbes Bündel Heu vor den Hänger und der Hengst spitzte die Ohren. Fee hatte zu tun nicht mitgerissen zu werden. "Um den darfst du dich kümmern." grinste sie leicht geschwächt. Armani Code machte sich über das Wasser und Heu her. Ich brachte das Heu in den Hänger und trug dann auch den Eimer rein. Zu guter Letzt kam ich mit einem kleineren Eimer wieder. Dort war das Müsli drin. Ich ließ den Schecken schnuppern und der war natürlich total scharf darauf. Langsam folgte er mir in den Hänger und dann war er drin. Er durfte sein Müsli fressen, bemerkte jedoch schnell den Hinterhalt und donnerte aus. "Pssst, Großer, alles gut." versuchte ich ihn beruhigen und irgendwann gab er es auf. Ich ließ ihn alleine und wir fuhren zurück. Auf dem Hof wartete schon Chrissi. Wir brachten den Hengst mit viel Mühe in die Box. Dort stürzte er sich sofort auf das warme Mash, was Chrissi vorbereitet hatte. Jedoch ließ er ab da erstmal keinen mehr an sich ran und auch keine Decke über sich legen. Dabei sah man schon alle Rippen. Seufzend trennte ich mich von ihm. Denn noch ein Pferd, eher gesagt Fohlen, würde kommen.
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      [/quote]
    • Hosie
      [quote name='Hosie']
      "Erste" Begegnungen mit dem Hufschmied
      Wie durch ein Wunder hatte ich durch eine Zeitungsannonce von dem Hof Nasty Past erfahren. Heute wollte ich mir ein Bild des Ganzen machen. Rein Äußerlich machte der Hof keinen Unterschied zu jeden anderem Stall. Ein Hübsches Stallgebäude mit mehreren Ausläufern, Große Weiden, Schickes Haupthaus, eine Reithalle, Longier zirkel, Reitplatz, schöne Wälder drum herum- ganz normal eben. Ich fuhr mit meinem Hufschmied Wagen langsam auf das Gut und parkte in der Nähe der Ställe. Ich begann meine n Rundgang im vorderen Teil des Stalls. Hier lag der Nicht-Quarantäne Bereich. Langsam ging ich durch die Reihen. Viele Boxen waren leer im Moment, wahrscheinlich waren die Insassen auf der Weide. Von relativ weit Hinten tönte ein lautes ''Bumm''. Ich ging hin um nachzuschauen was dort los ist. Ein Hengst donnerte gegen seine Boxenwand. Dabei brach ihm ein Stück Huf aus. Ich gab dem Kerl eine Möhre in den Futtertrog, öffnete vorsichtig die Boxentür und sah ihn mir genauer an. Der Hengst-offensichtlich Vollblüter und recht jung- durchlebte nicht gerade seine besten Tage. Er war sehr abgemagert, schien aber nicht krank zu sein. Als Hufschmied betrachtete ich natürlich besonders sorgenvoll seine Hufen. Viel zu lang, schief gewachsen und stark ausgesplittert- durch fehlende Nährstoffe und vieles Boxentreten- kurz: katastrophal. Womöglich würde er übergangsweise sogar Spezialbeschlag brauchen. Ich versuchte mich ihm weiter anzunähern, aber er wich zuerst mit erschrockenen Augen zurück. Natürlich- Ich trug noch den Gürtel mit meinen Werkzeugen. Ich legte die Werkzeuge vor der Tür ab und ging erneut rein. Mit einer Karotte in der Hand stellte ich mich an seine Boxentür und wartete bis der Kam. Zum Glück war er trotz seiner Misshandlungen relativ neugierig und schnappte sich schnell die Möhre aus meiner Hand. Nach etlichen Weiteren Leckerlis und einer Stunde Arbeit hatte ich ihn schon so weit, dass er sich anfassen lies. Nicht gern zwar und sehr verspannt aber ich konnte sogar vorsichtig seine Brüchigen Hufe mit einer Speziellen Nährstofftinktur bearbeiten, die sein Hufhorn zumindest stärken sollte. Seine Hufe zu kürzen traute ich mich heute noch nicht, ich musste erst mal etwas Vertrauen gewinnen.
      Als er später sein Mash bekam war ich noch einmal da und entfernte kleine Steinchen aus seinen Vorderhufen. Die Hinterhufen allerdings wollte er mir nicht geben.

      Ich ging zum Haupthaus und erzählte den drei Gründerinnen, was ich heute mit ihm bereits geschafft hatte und vereinbarte, das ich mich von nun an regelmäßig um den Hengst und seine Hufe kümmern würde.

      lg Hosie
      [/quote]
    • Hosie
      [quote name='Hosie']Er lässt mich nicht mehr los!

      Heute war ich bei der Arbeit den ganzen Tag unkonzentriert, ich kann einfach an nichts anderes als ihn denken. Wo immer ich auch war, seine Augen verfolgten mich. Ängstlich aber neugierig. Traurig aber voll Hoffnung. ''Armani'' flüsterte ich vor mich hin, als ich viel zu schnell die Landstraße Richtung Nasty Past endlangfuhr. Ich musste den Hengst wiedersehen.
      Ich kam mir fast schon Schlecht dabei vor, wie ich an allen anderen Pferden vorbei huschte um endlich an seine Box zu gelangen. Ich näherte mich vorsichtig und wartete auf eine Reaktion von ihm.
      Zuerst wich er vorsichtig zurück, dann aber, als er mich erkannte trat er energisch mit dem Vorderhuf gegen die Boxenwand. Gift für sein kaputtes Hufhorn.
      Ich nahm mir vor ihn heute auf den Putzplatz zu nehmen und Hufe geben zu üben. Sollte er sich gut machen hatte ich auch alle Schmiedewerkzeuge dabei, um zumindest grob seine Hufe zu kürzen. Momentan lief der Arme ja noch wie auf ausgefranzten Stelzen. Mit einer großen Möhre versuchte ich sein Interesse auf mich zu lenken. Futter war selbst bei vernachlässigten Pferden oft noch die beste Strategie ihr Vertrauen zu gewinnen. Tatsächlich, Armani schien sich zu erinnern, dass ich ihm nichts Böses will und blieb nach dem nehmen der Karotte noch bei mir stehen. Vorsichtig legte ich ihm das Halfter um, was er auch akzeptierte, bis auf ein Schlechtgelautes Kopfschütteln.
      Ich hielt den Atem an , als ich die Boxentür öffnete und mit ihm raustrat. Ich hatte keine Ahnung wie der wilde Hengst reagieren würde und machte mich schon darauf gefasst gleich getreten zu werden. Doch Armani blieb sogar fast ruhig, er zerrte lediglich stark am Strick, weil er raus wollte. Mit so viel Gehwillen hätte ich im Anbetracht seines Zustandes nicht gerechnet, aber Vollblut ist und bleibt nun mal eine Rennnatur.
      Mehr oder weniger elegant hangelten wir uns bis nach draußen, wo ich beschloss ihn erstmal freilaufen zu lassen . Er rannte etwas über den abgezäunten Platz, dann ließ er sich mit einigen Leckerlis überreden wieder mit mir zu kommen. Ich band ihn auf dem Putzplatz an und strich über sein struppiges Fell. Es war sauber aber man sah ihm an, dass er schlecht behandelt wurde. Der Glanz würde noch eine Weile brauchen, bis er wieder in sein Fell zurücktrat. Ich putzte ihn kurz über, was er mittlerweile schon gelernt hatte zu akzeptieren und strich dann vorsichtig an seinem linken Vorderbein herunter und hob vorsichtig den Huf. Kurz darauf setzte ich ihn wieder ab und gab ihm ein Leckerli. Dann steigerte ich Stück für Stück die Zeit, in der ich seinen Huf hielt, bis er ruhig dastand, während ich alle Hufe hielt.
      Ich beschloss mein Hufmesser zu holen, aber ohne den Werkzeuggürtel oder ähnliches, womit er schlechte Verbindungen hatte anzulegen. Dann fragte ich noch ein nettes Mädchen ob sie ihm einfach während der ganzen Prozedur immer wieder Leckerlis geben könnte.
      Gar kein Problem für sie und gemeinsam schafften wir es, dass ich alle seine Hufen kürzen konnte. Aufs feilen verzichtete ich erst mal, das konnte ich auch morgen nachholen, wichtig ist erst mal das sie nicht weiter ausbrachen und er gefahrenlos auf die Weide konnte, statt wie auf Highheels rumzustaksen.
      Ich gab noch etwas von der Vitamintinktur auf alle seine Hufe und brachte ihn dann wieder in seine Box.
      [/quote]
    • Hosie
      [quote name='Hosie']Move it!

      'Poch'- 'Poch, Poch-Poch' - Armani Code schien es schon bedeutend besser zu gehen, wenn er bereits mit seinen Hufen die Halbe Box zerschlagen konnte. Sobald er mich gesehen hatte fing er an wie ein blöder zu Hauen- ganz klar er möchte unbedingt Bewegung. Ich schnappte mir sein halfter und führte ihn- vorsichtshalber mit dem Strick über der Nase- auf den Putzplatz. Hier sah ich mir seine Hufe noch mal an. Durch das Boxentreten war ein kleines Stück ausgebrochen, sonst sahen sie aber noch aus wie das letzte Mal. Ich beschloss den Hengst zuerst laufen zu lassen und dann, wenn er sich etwas beruhigt hatte nach seinen Hufen zu sehen. Gesagt-getan. Während ich beobachtete, wie der bunte Hengst wild galoppierend und hin -und-her springend den Halben Sandplatz zerwühlte und sich dabei immer mal wieder Hinschmiss und grunzend wälzte fiel mir auf, wie sehr sein Zustand sich schon verbessert hatte. Er hatte glänzendes Fell, keine herausstehenden Rippen mehr und Hufe in guter Länge. Vor allem aber hatte er seinen wilden Blick wieder, ohne diese Schatten, die für seine Schlechte Vergangenheit sprachen. Rundum- er hatte wieder ein gehöriges Stück Lebensfreude erlangt. Es würde nur noch ein paar mehr Muskeln und einen erfahrenen Pferdemenschen brauchen und Armani würde auch unter dem Sattel wieder sein Bestes geben können. Als sich Armani wieder zu mir gesellte führte ich ihn zum Putzplatz und säuberte Fell und Langhaar gründlich. Das Hufe geben bereitete uns beiden keine Schwierigkeiten mehr und ich konnte den Hengst viel Loben.
      Zum Geradefeilen jedoch holte ich mir wieder Hilfe. Wie auch das ausschneiden lies der Hengst das zwar unwillig aber, mit viel Lob, Geduld und Leckerlis, ruhig über sich ergehen. Zum Abschluss ging ich mit ihm auf dem Hof spazieren und machte mit ihm einige Führübungen, damit man sein Temperament wenigstens einigermaßen im Griff hatte. Als ich gerade gehen wollte wurde gerade ein Paddock frei, so dass ich ihn noch nach draußen stellte. An seine Box hing ich einen Zettel wo er ist, und was ich mit ihm gemacht hatte. Außerdem fragte ich an, ob man dort, wo er immer gegen seine Box schlägt eine Gummimatte anbringen könne. Dann würde er sich wenigstens nicht wieder die Hufe kaputt treten, bis er ausgelasteter war.
      Mit einem großem Apfel verabschiedete ich mich von Armani und fuhr schweren Herzens zum nächsten Termin.
      [/quote]
    • Hosie
      [quote name='Edfriend']

      Normalität kehrt ein?

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      Inzwischen ließ sich Lulu zumindest schon von der Box zur Weide und wieder zurück bringen. Dennoch war sie misstrauischer denn je und das Halfter trug sie immer noch. Denn aufhalftern ließ sie sich nur mit viel Zureden und Leckerlies und dafür hatte man auf so einem großen Hof keine Zeit. Selbst Lauren war schon die Lust vergangen, sich mit der Stute abzukämpfen. Heute wollte ich wieder mit ihr arbeiten. Diesmal etwas spazieren gehen, damit sie lernte, ruhig neben einem Menschen herzulaufen. Noch war ich recht motiviert, aber das sollte sich bald legen. Lulu stand auf der Weide & graste. Aber mit mir kommen, niemals! Ich rannte ihr sicherlich eine halbe Stunde hinterher, eh ich sie mit einer List einfing. Total aus der Puste führte ich die störrische Stute von der Weide. Die war gar nicht davon begeistert. Seufzend band ich sie am Putzplatz an und versuchte wenigstens, sie etwas sauber zu bekommen. Sie blieb zwar still stehen, legte aber die Ohren an und schnaubte wütend. Während ich tapfer versuchte Lulu zu putzen, kam ein neues Fohlen an: Fantasio. Ich musste wirklich zweimal schauen. Das war ein Zuchtfohlen aus der ehemaligen Zucht von Sweet, Janina & mir! Ich half Chris mit beim Ausladen und wir brachten den Süßen Tigerschecken auf einen Paddock. Gemeinsam mit Chris beobachtete ich den jungen Hengst. Ich seufzte, er war gerade mal zwei, sah aber aus wie ein frisch geborenes Fohlen. "Sein Charakter ist ihm zum Verhängnis geworden." murmelte ich für mich. Chris schaute mich fragend an. Ich lächelte traurig. "Er ist genauso wie seine Mutter. Er würden niemals einem Menschen was zu leide tun, egal wie sehr er geprügelt und vernachlässigt wird." Ich verschwand schnell in der Futterkammer und bereitete ihm einen Obstsalat mit Honig vor. Dann gab ich den Eimer Chris. "Hier, freunde sich mit dem Kleinen mal an." grinste ich. Dann kümmerte ich mich wieder um Lulu. Lauren hatte sich mit Lady Girly zu uns an den Putzplatz gesellt. Die Stute war auch noch nicht sehr lange hier, genoss es aber jetzt schon. "Was hast du mit ihr vor?" fragte ich Lauren, wobei ich es schon wusste. Und mein Verdacht bestätigte sich:"Ich möchte sie an den Hänger gewöhnen." Ich nickte lächelnd. Ja, Lady hatte Angst vor dem Hänger, wir hatten sie von dem damaligen Hof nach Hause führen müssen. Das war wirklich kein Spaß gewesen. Denn wir waren eineinhalb Stunden gelaufen. Eigentlich war Lady ganz zutraulich, nur einige blutige Stellen erinnerten an ihre Vernachlässigung. Und ganz gesund sah ihr Gewicht auch noch nicht aus. Lulu verstand sich sofort mit der Stute, was mich ganz glücklich machte. Denn nicht nur Menschen waren Lulu ungeheuer, auch andere Pferde. Aber wie heißt es so schön? Geteiltes Leid ist halbes Leid. Heute waren wirklich alle auf dem Hof, das fiel mir später auf, als ich sah wie Kiki gerade mit Fade to Black aus dem Gelände kam. "Oh mein Gott hat die Tempo!" erzählte sie mir geschafft. Ich lachte, ja ich kannte die Rappstute nur zu gut. erst kürzlich hatte ich sie gekört bekommen. Das erste Nasty Past Pferd, was gekört wurden war. Ihr Fell glänzte in der schönen Morgensonne und Fade beschnupperte sogleich Lady. Das Fade natürlich quietschen musste, war klar. Nur das Lulu deswegen in die Höhe ging hätte niemand gedacht. Schnell versuchte ich die Quarterstute zu beruhigen und Kiki ritt zum Waschplatz, denn um die Beine von Fade herum sah man, dass es die letzten Tage geregnet hatte. Auch Fee machte sich heute richtig an die Arbeit. Zwei Hengste hatte sie schon bewegt. Sie hatte Nawarin mal wieder fein in der Dressur geritten und Armani Code longiert. Natürlich erfuhr ich auch davon sofort, als sie gerade mit dem Scheckhengst angeschlendert kam, um ihn auf die Weide zu bringen. "Und wie macht sich Armani Code?" fragte ich vorsichtig. "Typisch Rennpferd. Rennen, rennen, rennen. Nichts anderes im Kopf. Mindestens 10 Minuten um mich herumgebrettert, eh er dann mal zum Trab durch parierte." seufzte sie. Eigentlich konnte man es ihm aber auch nicht verdenken, wir waren froh, dass er immerhin wieder Menschen in seine Nähe ließ. "Ach Code..." murmelte ich und kraulte dem verschwitzten Hengst die Stirn. Fee wollte vorher noch mit ihm noch zum Waschplatz, aber da war gerade noch Kiki am Werkeln. "Und Nawa?" fragte ich nach. "Der lief heute wie ein Engel. Schön am Zügel gestellt und man merkt wie er Muskeln bekommen hat." lächelte sie fröhlich. Ich schweifte mit meinen Gedanken ab. Wir hatten den Schimmelhengst Bekki versprochen und dann hatte Arktiswolf sich gemeldet. Ich war ehrlich gesagt hin und hergerissen, jedoch hatte ich inzwischen eine Idee. Bekki bekamen Nawa und Arktiswolf 'vertrösteten' wir mit Hijo de la Lune. Eigentlich hatte ich die Stute zu mir nehmen wollen, aber da mein Stall von selbst anwuchs, hielt ich es doch besser, sie gleich in eine Vollblutzucht zu geben. So viel ich wusste, hatte Arktis sie auch schon abgeholt. Hoffentlich lebte sich die junge Stute gut ein, ich musste unbedingt mal nachfragen. Aber erstmal wollte ich noch wissen wie es Nawarin ging, denn er hatte sich anscheinend vor einer Woche leicht den Huf vertreten. "Man hat gar nichts mehr davon gemerkt, ich habe ihn auch vortraben lassen und nichts gesehen." Ich nickte zufrieden, dann war das also nicht so schlimm gewesen. Ich musste heute unbedingt noch Bekki & Arktis eine Mail schreiben. Gerade wurde der Waschplatz frei, als Kiki Fade auf die Weide brachte. "So, ich mach los." lächelte Fee und verschwand um sich um den ungeduldigen Code zu kümmern. Der blieb nämlich nicht so brav und geduldig stehen, wie Lulu. Nein, er hatte mit dem Huf gescharrt, den Kopf hochgeworfen und neben Fee wie ein Blödmann herumgetänzelt. Ich widmete mich jetzt aber auch wieder Lulu und machte sie entgültig fertig. Hufe auskratzen war besonders schwer, ich hatte wirklich zu tun. Als ich gerade fertig war, kamen Chris und Kiki zum Platz. Beide mit einem Fohlen in der Hand. Ich seufzte. naja warum nicht, ein Spaziergang zu dritt wäre auch nicht schlecht. Chris führte Moon River und Kiki hatte sich Brooklyns Junior geschnappt. Die beiden waren schon sauber und so gingen wir los. Ein kleiner Spaziergang, erst durch den Wald und zurück über den Feldweg. Hauptgespräche waren natürlich Pferde. Ich beobachtete das Verhalten der Fohlen. Brooklyn war schon total locker und aufgeschlossen, aber er war auch schon lange bei uns. Moon River war noch etwas unsicher, aber entspannt. Lulu war total aufgeregt und blähte die Nüstern. Gott sei Dank war ich nicht alleine gegangen! Das wäre mir zum Verhängnis geworden. Auf unserem Rückweg zum Hof trafen wir Lauren und Lady. Wir liefen nämlich am Reitplatz vorbei und dort arbeiteten die beiden. Lady ging zumindest schon in die Nähe des Hängers. Die Fohlen durften dann wieder auf die Weide und ich suchte Fee. Die fand ich dann auch im Büro. Dort schickte ich gleich die beiden Mails ab. Bei Arktis erkundigte ich mich nach Hijo's Wohlbefinden und Bekki fragte ich, wann sie Nawarin abholen wollte. "Fee? Gehen wir auf den Springplatz?" Da lächelte sie mich sofort an. Ich überlegte kurz. "Ich nehme Ostwind und du Deep?" Fee nickte begeistert und sprang auf. "Ich muss mich aber erst noch umziehen." seufzte sie. "Klar ich frag Lauren ob sie Deep fertig macht." Lächelte ich und verschwand nach draußen. Während ich Lauren auftrug Deep zu holen und zu putzen. Holte ich mir Ostwind von der Hengstweide. Der Hengst hatte schon schöne Muskeln bekommen und heute ging es mal richtig zur Sache. Lauren und ich putzten gründlich die beiden Pferde, als Kiki mit einer total verschwitzten Cual Maniaca zurückkam. Die Stute war schon ewig hier, aber total kompliziert. Kiki war total k.o. "Chris? Nehm Kiki mal bitte Maniaca ab. Sattel sie ab und spritz sie ab, dann kann sie auf die Weide." der Stallbursche nickte und Kiki sah mich dankbar an. Ich hielt ihr grinsend eine Wasserflasche hin. "So schlimm?" fragte ich mitfühlend. "Viel schlimmer. Geländeritt pur. Die rammelte über die Hindernisse, ich hatte zu tun oben zu bleiben und Kurven schneidet die, unglaublich. Parieren ging gar nicht. Die ist von hier bis wieder zurück galoppiert." seufzte sie und trank. Ich kämmte noch Ostwinds Mähne und dann kam schon Fee hereingeschneit. Sie wusste sofort mit wem Kiki gearbeitet hatte. "Eines unserer schwersten Pferde." lachte sie. "Aber du bist oben geblieben, das ist schon verdammt gut. Kannst du mit May und Freeway mal das Kutschentraining machen?" fragte Fee ud Kiki nickte. Freeway und Come Whatever May waren nämlich mitten in einer Fahrausbildung. Bzw. eigentlich nur Freeway. Es sollte ein hübsches Zweiergespann werden, momentan trainierten wir mit Gummireifen. Fee übernahm Deep und ich sattelte schnell meinen Hengst. "Darf ich mit Shiwoy ins Gelände???" fragte Lauren aufgeregt. Ich nickte lächelnd und auch Fee stimmte zu. Shiwoy war im Gelände inzwischen eine Lebensversicherung. Zumindest bei vorsichtigen Reitern. Lauren holte sich den Schecken, währenddessen ging es für Fee und mich auf den Springplatz. Erst wurden die zwei warm geritten und dann ging es über Trabstangen und Cavaletti. Fee ließ mir schließlich den Vortritt und ich sprang als erste den Parcours. Beide Pferde gaben ihr Bestes und wir kamen fehlerfrei durch. ich lächelte zufrieden und das machten wir noch dreimal. Danach schwitzten die beiden wie blöde. Kein Wunder, es war 13 uhr und verdammt warm. Schnell ritten wir zum Waschplatz, versorgten die beiden Pferde und brachten sie auf ihre Weiden. Kiki war mit dem Fahrtraining fertig und es gab erstmal Mittagessen, heute gab es einfach bestellte Pizza. Wir warteten noch auf Lauren, doch die ließ nicht lange auf sich warten. Dann war Pause angesagt. Ich überlegte mir, wie wir den Nachmittag zubrachten und hatte viele Ideen. Heute ließ Fee mich den Tag planen. Ich lächelte sie dankend an. "Also ..." begann ich lachend. "Kiki? Bewegst du heute noch Jared, Tiramisu, Story und Queen? Vielleicht kann dir Chris ja gleich helfen. Ich würde sagen Lauren, du 'ärgerst' die Fohlen und Hoppla. Die Fallstute kannst du longieren. Kaltes Herz kann auch etwas Bodenarbeit machen. Bei Tibular und Seerose wahrscheinlich auch. Occani, Calero, Shirley und Existenz reicht erstmal nur putzen. Sie sind noch nicht kräftig genug zum arbeiten. Geb denen heute gleich mal noch ne Extraportion am Putzplatz. Oder Chris du hilfst Lauren. Naja und dann kümmern Fee und ich mich um die restlichen Pferde. Das wären ..." ich schaute auf meine Liste. "... Key, Celly, Odin, Bintu Al-Bahri, Fiebertraum, Success Story xx, Leitz, Farralas und Geoffrey." Alle nickten und wir aßen zu Ende. Lauren verschwand gleich zur Fohlenweide. Chris folgte ihr. Die kleinen Pferde waren ihn immer noch lieber. Kiki machte sich auch sofort an die Arbeit. Ich beschloss mit Fee und Kiki einen Ausritt zu machen. Kiki holte Jared, Fee holte sich Geoffray und ich schnappe mir Leitz. Wir machten die drei Hengste fertig und dann ging es los. Als bunte Gruppe machten wir das Gelände unsicher. Heute ließen wir die Pferde mal rennen und auch in den naheliegenden See durften sie, die Beine mal abkühlen. Nach einer Stunde waren wir wieder da und jeder machte seine Arbeit. Kiki wollte Story auf dem Springplatz reiten. Fee wollte Fiebertraum im Round-Pen trainieren und ich schnappte mir Bintu um ihn ein wenig zu longieren. Oder zumindest, es zu versuchen. Der Hengst war noch scheu. Seufzend überredete ich ihn mit viel Leckerlies. Der Süße hatte eine gute Pflegerin: Eowin. Ich lächelte, eigentlich musste ich mich nicht großartig um ihn kümmern. Ich putzte ihn, versorgte seine langsam besser werdenden Wunden und ging dann mit ihm in die Halle. Ein wenig im Kreis um mich herum laufen konnte er. Ein wenig Trab war auch dabei, mehr aber nicht. Das reichte ja auch. Ich hörte schon nach einer Viertelstunde auf und beobachtete kurz Fee. Die hatte mit Fiebertraum echt zu tun, denn der rammelte wie ein blöder im Round-Pen herum. Der Join-Up würde dauern. Die Fuchsstute unter Kiki machte sich hingegen richtig gut. Ich brachte Bintu weg und holte Success Story. Ich wollte den Vollblüter nur mal wieder an Menschen und putzen gewöhnen. Das wurde komplizierter als gedacht. Eine Stunde brauchte ich, eh er sich die Hufe auskratzen ließ. Dann hatte ich aber auch keine Lust mehr und brachte ihn zurück. Kiki hatte sich hingegen schon Tiramisu geschnappt und longierte ihn richtig. Der Araber wurde immer feiner und bekam gute Muskeln. Auch Fee hatte scho das nächste Pferd: Farralas. Sie wollte den Araber heute im Gelände reiten. Ich wünschte ihr viel Glück und brachte dann Success weg. Ich nahm Kiki ein wenig Arbeit ab und machte mir Dancing Queen fertig. Ein wenig Dressurtraining würde schon nicht schaden. Falsch gedacht. Die Stute war zickiger denn je. Ich seufzte genervt und versuchte sie unter Kontrolle zu bekommen, doch das endete nur in Diskussionen. Irgendwann lief sie richtig fein und ich lobte sie ausgiebig. Dafür durfte sie dann wieder auf die Weide. Die letzten drei Pferde teilten wir noch auf. Sie waren noch ganz neu, also nur putzen und an den Menschen gewöhnen. Ich nahm Odin, Kiki nahm Celly und Fee schnappte sich Key. Wir putzten die drei scheuen Pferde vorsichtig und dann durften sie wieder auf die Weide. Danach ging es zum Reinholen. Die Pferde standen nachts im Stall, damit sie frühs und abends ihr Futter bekamen. Immerhin mussten wir sie aufpäppeln und das ging schlecht, wenn sie sich auf der Weide um das Futter schlugen. Also jeder in seine eigene Box und dann wurde gefüttert. 20 Uhr waren wir mit allem fertig, ich verabschiedete mich und fuhr heim. Der Rest aß Abendbrot.
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    • Hosie
      [quote name='Hosie']Shopping

      ''Na mein Prinz?'' flüsterte ich dem Scheckhengst zu. Einige wundervolle Sekunden sah mich dieses edle Pferd mit seinen großen, braunen Augen wissend an und schien mir zu sagen, dass er mir voll Vertraut.
      Eine halbe Sekunde später betrat ich die Box und der Zauber war vorbei, doch das glückliche Gefühl in meinem Bauch blieb. ' Er erkennt mich tatsächlich, er mag mich'- Gedanken kreisten durch meinen Kopf, als ich Armani Code aus seiner Box holte und zum Putzplatz brachte.
      Ich band ihn an, kraulte seine Lieblingsstelle am Hals und eilte dann zu meinem Auto zurück. Ich hatte, auf dem Weg zum Hof an einem Reitladen Halt gemacht und ein paar Kleinigkeiten für meinen Schützling mitgebracht. Mit einer großen Tüte kam ich wieder zurück und Armani fand dieses knisternde Ding so gar nicht witzig. Nach einiger Zeit des guten Zuredens und vielen Leckerlies durfte ich dann doch mit der Tüte bis auf einen Meter an ihn herankommen und das gefährliche Ding auspacken. Ich hatte für 'meinen' Kleinen ein komplettes Longierset gekauft, damit er sich nicht immer alle Sachen mit den anderen teilen muss und um die Ausgaben des Tierschutzvereins geringer zu halten, schließlich müssen sie ja immer wieder neue Pferde freikaufen und für sie Sorgen. Unterkunft, Tierarzt, Hufschmied, Futter, Ausrüstung- das kostet einiges. Freudig holte ich meine neuen Schätze aus der Tüte und legte sie Armani an: einen Lederlongiergurt, eine helle Eskadron Schabracke, einen Kappzaum aus Leder und ein paar Dreieckszügel. Letztere spannte ich erst mal nur locker ins erste Loch, damit sich Armani daran gewöhnen kann, ohne eingeengt zu sein wenn er den Kopf hochwirft.
      So ausstraffiert bin ich mit ihm auf den Longierplatz gegangen. Zuerst standen ein paar Runden Schritt zum Aufwärmen an- das gefiel dem stürmischem Hengst natürlich gar nicht- er zackelte etwas rum und wollte immer wieder lostraben, lies sich aber dann doch recht gut regulieren und störte sich zumindest an den Dreieckern so gar nicht. Ich ließ ihn dann noch 5 Min auf beiden Händen abwechselnd traben und jeweils 2 Runden galoppieren dann stellte ich nach und nach die Ausbinder ein Loch kürzer, bis sie zwar immer noch recht lang waren, aber zumindest eine leichte Verbindung zu seinem Maul hatten. Siehe da- er dehnt sich schön ins Vorwärts/Abwärts und tritt locker unter. Natürlich immer nur kurze Reprisen, aber zumindest so, dass sich über kurz oder lang die Oberlinie gut trainiert. Stolz machte ich nach 25 Minuten Schluss und putzte den Schecken noch einmal über. Danach gab es eine Hand voll Hafer und ich brachte ihn raus auf die Koppel. Seine neuen Sachen legte ich in die Sattelkammer und schrieb dazu einen Zettel, dass ich Armani die Ausrüstung schenke und was ich heute mit ihm gemacht hatte.
      Dann ging ich zu meinem Auto und fuhr vom Hof.
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    • Hosie
      [quote name='IGottaFeeling']
      Tag der offenen Stalltür

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      „Guten Morgen“, begrüßte ich Edi die heute bei mir schlief. „Guten Morgen, ich liebe dein Bett hier, wirklich“, lachte sie mir zu. Schnell zog ich mir ein weites T-Shirt über und schlüpfte in die Hellgraue Jeans die wie immer über der Stuhllehne hing. Auch Edi zog sich hastig um, denn heute hatten wir viel zu tuen. Aber als erstes gab es erst einmal Frühstück. Während Tee und Müsli planten wir nochmal unseren Tag. „Wollen wir Ponyführen machen?“, fragte mich Edi die gerade einen riesen Schluck ihres Tees nahm. „Ponyführen, wer würde da denn in Frage kommen?“, überlegte ich laut. „Gute Frage“, meinte Edi. Kaum hatte ich einen Löffel meines Müslis genommen hatte klingelte es an der Haustür. „Morgeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeen“, kreischte Key alias Kikiki. „Guten Morgen“, schrie Edi von hinten die sie schon an ihrer verrückten Stimme erkannt hatte. Auch ich begrüßte sie Freundlich. „Wie geht’s dir, bist du gut aus dem Bett gekommen?“, fragte ich sie als wir zusammen auf den Küchentisch zu liefen. „Gut geschlafen, es ist halb 8, wenn ich gut schlafe dann schlafe ich mindestens bis 12 Uhr“, lachte sie uns an. So frech wie sie war nahm sie meinen Löffel und probierte unsere Müslis. „Willst du auch eine Schüssel“, fragte ich sie. Edi antwortete schon mal für sie. Kurze Zeit später kehre eine herrliche Ruhe ein, da jeder damit beschäftigt war sein Müsli zu essen. „Ach damit ich hier mal so die Ruhe etwas breche, was hältst du denn von der Idee, Ponyführen zu machen?“, fragte Edi Key. „Ponyführen, mit unseren Pferden?“, Key stutzte aber nach einer Weile fing sie an zu schmunzeln. „Wen willst du denn dafür nehmen? , Odin, Hoppla und Angel ?“, grübelte Key. Schnell gab ich mein Kommentar zu der Sache: „Bist du dir sicher mit Odin, immerhin ist er ja noch ziemlich Jung und lässt sich ja kaum von uns Reiten“. „Aber führen müsste doch klappen“, antwortete Edi. „Ein versuch ist´s wert, vielleicht stellt er sich ja auch total super an“, lachte ich höhnisch. Doch bevor wir uns um die Rettungspferde kümmern konnten musste ich meine Pferde noch begrüßen. „Wann öffnen wir nochmal die Tür?, fragte mich Key, die gerade irgendwie auf dem Schlauch stand. „Immer noch um 14:00 Uhr“, lachte Eddi. „Jetzt ist es 10e, dann haben wir ja noch Massig Zeit“, meinte ich. Mit großen Schritten liefen wir hoch in meinen Offenstall. Calacirya, Jimi und Basanti warteten schon darauf dass sie wieder bewegt werden. „Wollen wir vielleicht Ausreiten oder lieber Arbeiten?“, fragte ich meine beiden Freundinnen. Die Mehrheit erschloss sich für Arbeiten und so begannen wir die 3 zu Putzen. Da Eddi ja totaler Fan von Calacirya war, durfte sie natürlich sich heute um die süße kümmern. Key war auch sichtlich begeistert mit Jimi, obwohl er gerne mal die Putzbox ausräumte. Ich freundete mich mit der neuen Stute, Basanti, an, irgendwie war sie ja schon etwas besonderes. Sanft tastete die Stute mit ihrem weichen Maul mein Gesicht.“Heey, hör auf das Kitzelt“, lachte ich sie an. „Heey Mini“, begrüßte Eddi das kleine Wesen was heute ziemlich mürrisch reinschaute. „Sei lieber Vorsichtig, bei ihr kann man nie so wissen“, flüsterte ich ihr zu die gerade ihre Hand auf Mini streckte. Wie ich es mir schon ausmalen konnte, war Eddis Hand in Minis Minimaul. „Woah das tut ja gar nicht weh, irgendwie ist das sogar eine Massage“, träumte Eddi laut. Key stutze aber Putze ihren Hengst weiter. Eine halbe Stunde verstrich bis wir auf unseren Pferden saßen und bereit für die Halle waren. Calacirya ging vor, danach kam Jimi und zum Schluss ich mit Basanti. „Eddi du hast hier die beste gezogen, Calacirya geht super am Zügel, auch ohne Gebiss und ist super fleißig“, meinte ich zu ihr, während ich mit Mühe versuchte Basanti etwas am Zügel gehen zu lassen. Kurz blickte ich zu Key nieder die auch super mit meinem kleinem Schlingen zurecht kam. Basanti dagegen hatte ich total unterschätzt, sie konnte wirklich eine Sture Ziege sein. Eddi passte gut zu Cala, die beiden sahen wirklich gut und sicher aus. Außerdem hatte Eddi dieses Grinsen, wie eine Sonne, was sie bekommt wenn sie sich gerade richtig gut fühlte. Auch Key sah recht Ordentlich aus, zudem sie das erste mal auf einem waschechtem Hengst saß. Nur ich fühlte mich total ungut. Basanti lies sich durch nichts beeindrucken, nicht einmal Schenkelhilfe erwiderte sie. Kaum hatte ich nachgegurtet spurtete sie los. Meinesachtens war sie noch nicht oft unter einem Reiter gewesen. Schon nach der ersten Trabphase schwitze ich wie ein Büffel. Ich konnte mir gar nichtmehr meine Freundinnen anschauen weil ich so beschäftigt war Basanti gerade reiten zu können. Nach einigen vielen Trab und Schritt Übergängen traute ich mich mal zu Galoppieren, ich musste es ja nicht Übertreiben, bei einem so Jungem Pferd. Ich hatte es mir schon gedacht das sie in den Falschen Galopp viel. Auch nach dem dritten mal änderte sich nichts. Handwechsel. Auf der linken Hand versuchte ich es nochmal, wieder nichts. Ein Versuch war es wert mal die Schulter einen Tick nach außen zu biegen, damit sie eigentlich Freie Bahn mit dem linken Bein hätte. Falsch gedacht, das hat auch nicht geklappt. Mir lief schon die Brühe hinunter und mittlerweile sahen sich Key und Eddi auch schon das Spektakel an. Ein letzer versuch, vielleicht hilft es ja wenn ich sie total nach innen Stelle. Nachdem Basanti kurz in den Renntrab flog galoppierte sie richtig an. Hastig lobte ich die Stute mit Stimme, ich strich auch mit der inneren Hand über ihre Mähne, was sie etwas ruhiger Galoppieren lassen hat. Doch kurz war ich nicht bei der Sache wurde die Stute langsamer. Schnell setzte ich mich in den Sattel und trieb sie wieder mit Kreuz und Stimme an. Ich wusste ja das Schenkel nicht viel bei ihr half, wahrscheinlich war sie schon zu abgestumpft. „Jetzt sind wir wirklich eine ganze Stunde geritten und ich bin keinmal von dem Hengst gefallen“, staunte Key als wir die Pferde wieder absattelten. Darym musste gestern schon dran Glauben, er hatte heute seinen Freien Tag. Als wir am Haus ankamen hatten wir noch 1 ½ Stunden bis die ersten Gäste ankommen sollten. Da das Wetter auch so gut mitspielte mussten wir uns bereit machen das schon welche Früher kommen würden. Aber jeder wollte sich nochmal Duschen, da wir echt ziemlich zerzaust aussahen und stanken. Mit Schnick-Schnack-Schnuck wählten wir wer als erstes unter die Dusche durfte. Es war Key, die Grandios alle mit ihrer Schere platt machte. Eddi und ich putzten in der Zeit schon mal Dancing Queen und Deep Silent Complete. Die beiden sollten nämlich auch zum Ponyführen genützt werden. Als Key immer noch nicht erschien putzen wir gleich Odin und Hoppla weiter. Kaum waren wir fertig kam sie angestampft. „Also, wir haben Queeni, Cömpi, Odin und Hoppla schon geputzt, ihr könnt ja schon die Stallgasse fegen oder die Blumen gießen oder einfach den Hof verschönern“, zwitscherte ich den beiden zu als ich ins Haus stapfte. Die Dusche tat gut und ich beeilte mich sogar, Eddi sollte ja auch noch Duschen. Innerhalb weniger Minuten war ich fertig zum umziehen. Ich zog mir eine Rosane Bluse an und meine schwarze Reithose. Auch Key hatte ihre Hellblaue Bluse an und auch eine schwarze Reithose. Lachend kam ich zu den beiden, als ich sah wie sie wirklich die Stallgasse fegten. Kaum war ich da rannte Eddi in das Haus um sich zu Duschen, was auch sonst. „Was muss noch gemacht werden“, fragte ich Key die wirklich gut aussah in ihrem Outfit. „Naja eigentlich müssen wir nur noch den Hof verschönern“, grinste sie mich an. Zusammen liefen wir auf den Hof wo wir Bilder von unseren Pferden an eine Schnur hingen. Über dem Eingangstor befestigten wir ein Schild mit der Aufschrift „Herzlich Willkommen auf Nasty Past“, wir wollten es unbedingt heute erst aufbauen. Kaum stand das Schild kam Eddi noch mit nassen Haaren aus dem Haus. „Hey, habt ihr schon von Edof gehört, diesem König der Hoffnung?“, fragte sie uns. „EDOOF?, kreischte Key, Was für ein cooler Name“. „Ja schon, aber ich hab ihn leider noch nie gesehen“, grinste ich ihr zu. Ich grübelte schon die ganze Zeit was Eddi nur hinter sich versteckte, aufjedenfall war es groß und Grün und hatte wahrscheinlich Flügel, oder sowas in der Art. „Das ist Edof“, grinste Edi und hob den riesigen Holz-Pegasus über sich. Key fing an voll auf meine Schulter zu schmeißen. Kaum lag sie bequem fing sie an zu lachen. Eddi konnte das Lachen auch nur schwer verkneifen und so lachten wir alle drei eine Weile. Eine Weile?, wir lachten bis wir das erste Auto hörten. „Mist“, zischte ich und rupfte Eddi Edof aus der Hand um in über das Schild zu Hängen. Wie wir feststellten passte er dort sichtlich gut hin. „Ja und wo ist jetzt das Auto?“, fragte sich Key. Eddi sah sich um und meinte verlegen: „ Es war der Nachbar“. Wir durften aber trotzdem keine Zeit verlieren da sie ja bald ankommen würden. Nach kurzer Besprechung der Lage teilten wir uns auf. Eddi und Key gingen hinunter um das Stallzelt nochmal auf Vordermann zu bringen. Ich kümmerte mich solange Die Schulpferde zu Satteln. Für Come Whatever May waren wir extra gestern noch Einkaufen, da ihr altes Zubehör wirklich nicht gerade schön anzusehen war. Jetzt hatte sie eine Rosane Decke, Schwarzen Sattel und eine Braune Mexikanische Trense, die ihr wirklich gut stand. Die Ausrüstung der anderes konnte sich noch sehen lassen, vor allem die von Dancing Queen war der Brüller. Einige Minuten verstrichen als ich Come Whatever May und Deep Silent Complete hinaus führte. „Hi Igof“, begrüßte mich Tequii die sich freundlicherweise zum Helfen anbot. „Guten Morgen, du kommst ja passend, willst du die beiden gleich mal auf den Platz bringen?“, fragte ich sie. Tequii nickte nett und lief samt den beiden Schwergewichten auf den Platz. Hastig huschte ich in den Stall um die nächsten beiden fertig zu machen. Odin war der einzigste der einen Westernsattel hatte, wahrscheinlich würden auch ganz viele Kinder auf ihm Reiten wollen. Fest nahm ich die Stricke der beiden Ponys in die Hand und führte diese aus dem Stall. Kurz wendete ich meine Blicke zu Tequii und den beiden Bären, es sah gut aus, sie kam gut mit ihnen zur recht. „Hey, Hallo“, schrie jemand von Richtung Boxenzelt. „Hey hier bin ich“, schrie sie abermals und fuchtelte wie wild mit den Armen. „Oh Hey, Sammy, schön dass du schon da bist“, begrüßte ich sie. „Keine Ursache, Sahira steht schon unten im Zelt und wird gerade von Edi betüddelt“, lachte sie. „Na Super, typisch Edi, kaum sieht sie ein Pferd geht’s rund“. Fröhlich fragte ich Sammy ob sie Hoppla und Odin mit zu Tequii führen konnte, damit ich die etwas kompliziertere Dancing Queen hohlen konnte. Sammy antwortete gar nicht, sie nahm die Stricke und lief hinunter auf den Platz. Der Weg hinunter bis zum Platz war nicht lang, höchstens 50 Meter, doch trotzdem schaffte es Odin immer wieder Sammy zu zwicken. Dancing freute sich hinaus zu dürfen, doch sie war etwas sehr hibbelig unterwegs. „Brrrrr“, flüsterte ich ihr zu und streichelte sanft ihren Hals. Dancing lies ihren Kopf fallen und schnaubte laut. „So is gut“, lobte ich die kleine Scheckenstute als ich es schaffte den Sattelgurt fest zu ziehen. Manchmal will sie sich ja gar nicht anfassen lassen, da war das ja schon ein richtiges Erfolgserlebnis. Kaum war ich fertig standen auch Key und Eddi vor der Tür. Key meldete sich ab, da sie ihre Stute holen wollte, mit der sie an der Quadrille teilnahm. Eddi baute das Kuchenbuffet auf und ich führte Dancing Queen hinunter auf den Platz. Kurz weihte ich die beiden Helfer noch ein was sie tun sollten, wenn die Pferde spinnen. Eddi schnitt währenddessen die ersten Torten an. Es gab eine Himmlisch duftende Erdbeertorte die Key mitbrachte und eine bezaubernd aussehende Schocko-Eierlickör-Torte die, man konnte es sich schon denken, von Edi war. Es dauerte nicht lange da kamen die ersten Pferdetransporter samt Pferd und Reiter, auch die ersten Gäste kamen und die Schulpferde drehten schon freudig ihre Runden. Key war nun auch wieder da und kümmerte sich unten um das Geschehen im Stallzelt. Ich kümmerte mich um die Organisation und schaute ab und zu mal bei dem Ponyführen vorbei. Das einzigste was mir auf anhieb auffiel war, das Dancing Queen wohl die begehrteste war. Auch Eddi hatte gut zu tun am Essenstand. Einige Gäste hatten auch Brötchen und Plätzchen dabei, die wir natürlich alle einmal probieren mussten. Über ein Woki Toki hielt ich ständig Kontakt zu Key, die mir immer sagte wer neues kam. Wir durften Lauren und Chris nicht vergessen, sie führten Neugierige Gäste durch die Stallungen. Die Tür der Pferde war offen und die Gnadenbrotpferde freuten sich auch als eine Gruppe Kinder sie kraulten. Den Fünf Pferden ging es sichtlich gut, denn die Kinder hatten sogar Mohrrüben dabei. Bei näherem Hinsehen fiel mir auf das ein Mädchen früher mit mir geritten ist. Sofort ging ich zu ihr. „Hallo, kennst du mich noch?“, fragte ich sie. Sie antwortete mich: „ Natürlich, wie kann ich dich nur vergessen“. Nach einem schnellen Small-Talk lies ich sie auf die Weide zu meinen Gnadenbrotpferden. „Ihr könnt sie streicheln, pflegen, liebhaben und putzen, die Putzkisten stehen in der leeren Box. Wenn ihr fertig seid, dann schließt bitte wieder das Gatter und passt auf das keiner Hinaushuscht, Champion ist nämlich noch ziemlich flink, was solche Sachen angeht“, lachte ich. Sofort stürmte sie mit ihren beiden Freundinnen auf die kleine Gruppe Pferde zu. Beim weg gehen sah ich noch wie sich eine von der Gruppe abkoppelte um die Putzsachen zu hohlen. „Das gefällt ihnen bestimmt“, murmelte ich freudig. Bis jetzt war ich ziemlich begeistert von dem Tag, obwohl er ja noch gar nicht richtig angefangen hatte. Kurz sah ich bei Edi und den Kuchen vorbei und nahm mir ein Stück Bananenkuchen mit, der vorzüglich schmeckte. „Wer hat den denn gemacht?“, fragte ich Edi interessiert. „Vämpy“, antwortete sie schnell, da schon wieder ein neuer Kunde auf ihre Aufmerksamkeit wartete. Hastig linste ich in die Kasse, wir hatten schon ganz schön viel eingenommen und Ausgaben waren gleich Null. Mit großen Schritten lief ich auf den Sandplatz zu der auch in Vollbetrieb war. Runde für Runde wurden die Pferde entspannter, aber dennoch ging es ganzschön auf die Muskeln, gutes Training für sie. Es gab auch 2 Showauftritte, einmal die Dressurquadrille die ehr am Nachmittag stattfand und noch eine Showvorführung der Zuchtpferde. Die Showvorführung dauerte nicht lange und Zeigte nur den Ablauf einer Körung oder Krönung eines Pferdes. Damit es den Gästen nicht ganz Langweilig wurde steckten wir eine kleine Graßfläche ab wo man den drei kleinen Falabella Fohlen beim Spielen zuschauen konnte. Damit es auch bequem war hatten wir einige Bierbänke mit Kissen bezogen. Shirley, Existenz und Calimero gefiel es sehr der Mittelpunkt zu sein und deshalb spielten sie noch wilder und witziger. Ganz viele kleine Kinder schwärmten von ihnen als sie sich in die Halle begaben um bei der ersten Show nicht zu fehlen. Auch Eddi schloss für kurze Zeit den Stand und nahm sich Fade to Black, die sehr besondere Stute mit den Raumgreifenden Schritten. Sammy und Tequii stoppten auch den Betrieb, nur sie mussten sich ja um ihre Pferde kümmern, deswegen haben wir uns gedacht das sie sie ja Reiten könnten. Nur Schritt und Trab oder so in der Art. Ich war natürlich die Glückliche die ihnen die Nachricht überbringen sollte. „Ihr könnt ruhig die restlichen Pferde frei lassen, es reicht wenn ihr das Eingangstor schließt“, meinte ich zu ihnen und half Sammy beim Aufsteigen auf Dancing Queen. Auch Tequii schwang sich auf den Pferderücken, aber nicht auf einen gefleckten sondern auf May, wahrscheinlich hatte sie der Duft des neuen Zubehörs angelockt. Vorsichtig huschte ich wieder in die Halle. Edi sah sehr professionell neben der Dunklen Stute aus. Die beiden gaben wirklich ein sehr gutes Paar ab. „Jetzt zeig Fade ihre Schritte, für die sie sehr gelobt wird“, erzählte Edi, sie musste schreien da die Akustik in der Halle nicht gerade sehr berauschend war, dennoch konnte man sie gut hören. Mit einem eleganten Peitschenschwung trabte Fade an. Sie fühlte sich gut da sie jeder beobachtete und ihre Schwungvollen Gänge musterte. Die Tür knallte, hastig drehte ich mich um. Es war Mercyy und Channii die heute die Aushilfe für Eddi spielten. Fast unsichtbar schlich ich zu den beiden und lief mit ihnen vor die Tür. „Hallo erstmal, danke das ihr noch so Kurzfristig einspringen konntet“, begrüßte ich die beiden. „Also hier ist euer Stand, hier ist die Kasse und die Kuchentheke, Eddi müsste die meiste Zeit hier sein, nur bei der Dressurquadrille reitet sie mit, aber ich denke, dass du, Channii da doch auch mitreitest oder?“, fragte ich die junge Frau. „Ja mache ich, sogar auf Mistery, sie hat sich schon super bei mir eingelebt“, schwärmte sie vor sich hin während Mercyy den Kuchen anschnitt. „Hey Fee“, ertönte es aus meinem Woki Toki. Interessiert starrte ich das Display an. „Das ist sicherlich Key, soll ich sie zittern lassen?“, dachte ich aber beschloss dann trotzdem ran zu gehen. „Ja was ist los?“, fragte ich sie. „Können wir mal Plätze tauschen?“, meckerte Key gequält. Ich willigte ein und verabschiedete mich von den Beiden die auch sofort Interessenten fanden. Auch halber Strecke kam mir schon Key entgegen, ich lachte ihr zu und lief weiter. Bevor ich zum Stallzelt kam packte es mich noch einmal nachzuschauen wie es den Gnadenbrotpferden ging. „So viel Ausdauer habt ihr?“, schrie ich zu meiner Freundin die samt ihren Freundinnen die Pferde putzte. Ganz schön Kompliziert. Nun musste ich mich etwas beeilen, wahrscheinlich war schon wieder ein neuer Reiter da. Es dauerte nicht mal eine Minute als ich am Stall ankam, die meisten Boxen waren noch frei, nur einige Pferde standen auf den Paddocks. Als erstes setzte ich mich auf den Stuhl vorne an der Straße, da ich hoffte dass gleich jemand kommen würde. Pech gehabt. Eine halbe Stunde verging und keiner kam. Ob sie uns im Stich lassen? . Ich stand kurz auf um meine Beine zu vertreten, denn ich hatte schon dieses komische kribbeln in den Oberschenkeln. „Hallo Igof“, lächelte mich Findu an. „Oh Hey, ich hab dich gar nicht erkannt in diesem fetten Wagen, bin ich ja gar nicht gewöhnt von dir“, lachte ich. Stets neben ihrer Seite wies ich sie auf ihren Parkplatz ein, sie bekam einen Schattenplatz. „So jetzt nochmal persönlich, Guten Morgen“, lachte sie und drückte mich fest. Hastig versuchte ich noch ein: „Guten Morgen“, aus mir zu quetschen bevor die Knuddel Attacke anfing. „Wow, der hat sich ja auch gemacht“, stotterte ich als ich den sehr gut bemuskelten Minty Star vor mir sah. Fröhlich schnaubte er mir ins Gesicht, wahrscheinlich kannte er mich noch. „Hast du ihm Vitamine gegeben oder warum ist er so ein Schmuckstück geworden?“, grinste ich und streichelte sanft seinen Hals. „Nein, jeden Tag gut Arbeiten, er geht ja auch schon S Niveau“, erzählte mir Findu freudig. „Schön dass er so ein gutes Heim bekommen hat“, dachte ich mir. „Komm dann zeig ich euch mal seine Box“, erzählte ich und lief schnurrgerade auf das Zelt zu. Minty durfte neben Yerai von Eddi stehen und auch später in der Quadrille neben ihm laufen. „Das wird für heute euer Partner sein“, meinte ich und deutete auf den schicken PRE Hengst. „Ich denke das die beiden sich sicherlich auf anhieb Mögen, schon nur wegen der Farbe sollte das eigentlich klappen“, lachte Findu. „Falls du Hunger hast, oben ist eine Kaffee und Kuchen Theke mit richtig leckeren Essen und wenn dir zu Spaß ist, die drei Fohlen sind Dauer Artisten. Ich denke sogar, das Edi nun gerade Armani Code vorführt, oder vielleicht auch schon Nawarin“, lachte ich. Kaum stand der Hengst in seiner Box machte sich Findu auf den Weg hoch, in die Halle. Auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz sah ich auf die Uhr. „Oh schon fast 3 Uhr, ich denke es ist Zeit für ein Häppchen für die Guten“. Mit großen Schritten lief ich abermals meinen Weg vom Stallzelt zum Arbeitsplatz und wieder zurück. Zum Glück hatte jeder seinen Futtereimer beschriftet und vor die Tür gestellt, so konnte ich Mühelos die Pferde füttern. Kaum waren die Pferde gefüttert kehrte eine Unheimliche Ruhe ein. Ängstlich sah ich mich um, neben mir war nichts außer Wald und Wege. Zum Glück wurde die Ruhe durch das laute ankommen einiger Hänger gestoppt. „Hallo ihr beiden“, begrüßte ich Cama und Naddie die zusammen ankamen. „Hattet ihr eine gute Fahrt?“, fragte ich Cama, die gerade das Navi ausschaltete. „Ja war sehr entspannt aber ohne das Navi hätten wir hier her wohl nie gefunden, ziemlich weit abgeschieden, aber ruhig ist es hier“, schwärmte sie. Naddie dagegen lachte mich nur Freundlich an und begann dann gleich die beiden Pferde auszuladen. „Wo können wir die abspritzen?“, fragte Naddie mich, die gerade Giacomos Strick ans Halfter knipste. „Dort hinten, ist ein Wasserhahn und ein Schlauch“, entgegnete ich. „Ich führ meine gute schon mal in die Box, zeigst du mir wo sie ist?“, fragte mich Cama und setzte ihren Hundeblick auf. „Natürlich mach ich das“, antwortete ich. Kaum waren wir im Stall ertönte ein donnerndes Wiehren aus der Box von Mistery. Kurz kontrollierte ich mit meinem Blick ob alles in Ordnung war und lief dann weiter zu der Box von Perfect Image. Sie stande neben dem Reitponyhengst Nacromancer in the Dark, der sich zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht hier befand. „Wir hatten eine kleine Planänderung, wahrscheinlich läufst du neben Smarti und Naddie neben Ponyfreak“, erzählte ich ihr während ich sie verschmitzt ansah. „Ist ja kein Problem, ich dachte das die beiden sich eh nicht so mochten“, lachte Cama. Kaum stand die Stute in ihrer Box kam Naddie in den Stall. Das Fell von Giacomo glänzte nun viel stärker und sein Gesichtsausdruck war ziemlich, wirklich ziemlich Angeberisch. Cama wies schnell Naddie ein und gab danach ihren Pferden das Essen. Die Arbeit rief nach mir, denn Smartie kam auch schon angefahren. Wenn ich einmal nicht da war, sie hatte sich schon selbst einen Platz gesucht, stand dort auch ziemlich gut aber der Herr Nacro wollte einfach nicht aus seinem Hänger hinaus. „Hey Smarti, soll ich dir helfen?“, fragte ich sie und beobachtete das Geschehen. Was immer sie auch tat, Nacromancer bewegte sich keinen Fleck von der Stelle. Doch eigentlich musste er doch nur die Paar Schritte Rückwärts laufen. „Eigentlich bewegt er sich nur wenn ihn keinen beobachten, außerdem sehe ich von hier oben das Monster angefahren kommt“, lachte sie und reckte sich über die Böschung. Kaum drehte ich mich um stand Nacromancer vor dem Hänger. Schmunzelt lief ich zurück wo wirklich gerade Monster in die Einfahrt bog. Eigentlich wollte ich mal schnell Key anfunken und nach dem rechten Fragen aber das war ja jetzt auch Egal. Wie ein Flugzeugmensch wies ich Monster in die Parklücke die genau für den LKW reichte. „Ich versteh ja gar nicht was ihr mit diesen Riesen Fahrzeugen wollt?“, fragte ich Monster, sie war ja schon wirklich die vierte oder fünfte die mit so einem riesen Ding angefahren kam. „Naja, ist halt bequemer für die Pferde wenn sie Langstrecken fahren müssen“, erklärte sie schnell. „Ich muss mich ein wenig beeilen denn Salinera hasst es Auto zu fahren“, lachte sie. Kurz drehte ich mich zu Smarti die mit ihrem Ponyhengst ihre Runden drehte, er sah noch ziemlich Aufgeregt aus und es war wohl besser wenn sie ihn etwas Bewegen würde. „Ich bin ja immer noch total fasziniert das sich so viele gemeldet haben“, erzählte ich währenddessen sich ein fettes Grinsen in mein Gesicht schrieb. „Smarti du kannst schon rein, dein Nacro steht in der Box neben Perfect Image von Cama“, pfiff ich ihr zu als sie zu mir sah. Dankend nickte sie und machte sich auf den Weg. Stets tänzelte der Reitponyhengst neben ihr her. „Monsti, ich habs so gemacht das du neben Diamant von Headless reitest, du hast auch die Box neben ihm, doch leider ist er noch nicht da“, erzählte ich Monster die sich nebenbei beschäftigte Salinera zu beruhigen. Die edle Stute trabte mit erhobenem Haupte neben ihr her als wir uns auf den Weg in den Stall machten. „Woah eigentlich hasse ich ja Stallzelte, aber dieses ist wirklich groߓ, maulte Monster. „Ja eigentlich sollte es auch für 30 Pferde reichen, aber da haben wir einfach die Boxen vergrößert, also jedes Pferd hat jetzt eigentlich eine Doppelbox“, lachte ich. Salinera fühlte sich sofort wohl in ihrer neuen Box. „Hast du ihr schon was zu Essen gegeben?“, fragte ich Monsta. Sie nickte während sie das Halfter der Dunkelbraunen Stute aufhing. „Key, läuft alles gut bei euch, gibt’s was neues?“, fragte ich meine Freundin die sich um das Ponyführen kümmerte. „Ne, nichts neues, die Ponys laufen super und der Kuchen geht auch weg wie heiße Semmeln“, lachte sie durch das kleine komische Gerät. „Gibt’s hier was zu essen, ich habe so einen Hunger“, fragte mich Monster. „Ja klar, musst nur den weg hier hoch laufen, immer gerade auf dann kommst du genau auf den Stand zu, du kannst ja dann gleich einmal dein Törtchen probieren“, entgegnete ich ihr. Monster lachte. Nun trennten sich wieder unsere Wege, Monster lief in Richtung Essen, also immer der Nase nach und ich setzte mich auf den Stuhl der nun durch die große Weide im Schatten stand. Auf einmal ging es ziemlich schnell, Headless kam angefahren, kurz danach folgte Salera und Crazy. „Guten Morgen ihr drei“, begrüßte ich die Reiterinnen die gerade im Gleichtackt die Hängertür öffneten. „Headless dein Diamant hat die Box neben seiner Mutter, auch bei der Quadrille hab ich dich neben Salinera geschmissen, erzählte ich, Salera du stehst neben Hedone auf Pirate, sie ist aber auch noch nicht da, wahrscheinlich kommt sie gleich und du Crazy, du gehst neben Eisblume von Vämpy, ich glaube das gibt ein schönes Paar ab“. Fröhlich lief ich noch mit in das Stallzelt und wies die Reiter samt ihren Pferden in die Boxen ein. Diamant nahm alles sehr gelassen und trottete neben Headless her. Ardanos war das totale Gegenteil, der Hengst war wohl lange nichtmehr auf Turnieren gewesen, wobei dies heute noch nicht einmal eines ist. Ardanos riss den Kopf hoch und musste sich so manchen von Salera anhören, die ganz schön mit ihm Kämpfte. Für eine kurze Zeit dachte ich mir das es den Hengst gar nicht juckt was sie hier erzählt. Ardanos wurde immer Übermutiger. Nun fing er auch an zu Steigen und ziemlich verwirrt zu Piaffieren. „Da erkennt man das Dressurpferd“, lachte Headless und bot ihre Hilfe an. Crazy ging gleich den anderen weg um in das Stallzelt zu kommen. Auch Vanukas nahm alles ziemlich gelassen, wahrscheinlich hatte er Sehnsucht nach Eisblume, so wie er auf sie abfuhr. „Sag mal Spinnst du?!“, kreischte Salera von hinten und zupfte streng an der Hengstkette. Es gab einen ganz schönen Druck auf die Nase, wobei Ardanos eigentlich ruhe halten sollte. Auch Headless versuchte ihn irgentwie zu beruhigen. „Sag mal, habt ihr hier irgendwo eine kleine abgesteckte Weide, mit Strom?“, fragte mich Salera. „Ja klar, dort oben sind die Weiden, ich denke das sich nur die Fohlen gerade auf der einen Befinden, du kannst ihn ruhig auf die Zuchtpferde Weide schmeißen“, erwiderte ich. „Soll ich mal kurz deinen Dienst übernehmen solange du Sal die Weiden zeigst?“, fragte mich Headless nett. Ich war sehr begeistert und ich konnte wohl schlecht Ok sagen. Also setzte sich Headless auf den Stuhl und las eine Pferdezeitung. Ardanos wurde immer wilder den Weg hoch, er schaffte es sogar neben Salera zu Galoppieren. Doch Sal blieb standfest und lies sich nicht von dem Hengst überzeugen. „Wahrscheinlich finden die kleinen ihn total Interessant und rennen ihm als erstes nach“, lachte ich. Genau so war es auch. Kaum befand sich Ardanos auf der Weide machte Salera schnell den Strom an. Die kleinen beobachteten den Hengst erst mal als er elegant sich mit vielen Bucklern fortbewegte. Kaum stand Ardanos Sirius ganz oben auf der Weide, rannten ihm Fantasio, Moon River, Brooklyn Junior und Lulu entgegen. Die drei kleinen freuten sich einen neuen Spielkollegen zu haben und rannten ihm wieder hinterher als er die Weide runter düste. Um ein Haar landete er im Stromzaun. Immer Hoch und Runter, es schien als würde der Hengst nie Müde werden. Bei jeder Runde sammelten sich mehr Fohlen an ihn ran. Später nachdem Ardanos doch etwas den Kopf hängen lies standen Occani, Kaltes Herz, Tibular und Seerose neben Lulu, Moon River, Brooklyn und Fantasio und betrachteten den Muskelprotz von Pferd. „Ich glaube er hat sich ein wenig beruhigt“, lachte Salera die alles genauestens beobachtet hatte. Ich nickte schnell da ich ein Laster von links hörte. Im Sauseschritt düste ich zu Headless um sie wieder abzulösen und mich zu bedanken. Doch es war schon zu spät, alle Reiter samt Pferden waren angekommen. Husky lud gerade noch ihren Soldier aus. Auch Hedone und Ponyfreak betüddelten ihre Ponys. Headless hatte gut aufgepasst und die richtigen Boxen ausgewählt. Abermals bedankte ich mich sehr bei ihr. Die Zuchtpferdeshow war vorbei und langsam trudelten die Reiter ein um ihre Pferde zu putzen und zu Satteln, sie sollten ja auch noch ein wenig warmgeritten werden. Hastig rannte ich hoch auf den Hof wo ich Key und Eddi ablöste. Auch Sammy musste weg. Leider mussten jetzt Lauren und Chris dran glauben. Ich plante Lauren als Kuchenverkäuferin ein und Chris durfte noch ein wenig Stallrundführen. Auch das Ponyführen ging langsam aufs Ende zu. Die Pferde und Ponys schwitzen schon von dem ganzen Schritt gehen in der prallen Sonne. „Chris, willst du dir mal schnell ein Wagen hohlen und zum Abreiteplatz ein Paar Getränke bringen, am besten Wasser“, befahl ich ihm. „Aye Aye Sir!“, zischte er und lief in die Sattelkammer. „Undankbarer Junge“. Kurz bevor die Dressurquadrille anfing öffnete ich schnell den kleinen Rübenstand wo ich jeweils ein Büschel den Kindern gab die hier vorbei liefen. Sie wussten schon was sie dann machen sollten. „Key wie siehts aus, seit ihr bereit?“, fragte ich sie. „Ja wir können kommen“. Mit großen Schritten lief ich in das kleine Richterhaus was sich an der Kurzen Seite des Platzes befand. „Herzlich Willkommen auf Nasty Past, falls ihr die Dressurquadrille nicht verpassen wollt solltet ihr euch langsam um den Platz auf die Bänke setzten“, ertönte es durch den Lautsprecher. Kaum war die Durchsage fertig trudelten ganz viele Leute ein, ich sah auch bekannte Gesichter die das Spektakel natürlich nicht verpassen wollten. Lauren schloss den Kuchenstand und brachte schnell die 3 Fallafohlen auf die Weide. Auch Chris suchte sich einen Platz um zuzuschauen. „Kommt, die Dressurquadrille beginnt in 3 Minuten“, erzählte ich abermals. Das erste Paar machte sich schon einmal bereit. „Wir bitten um absolute Ruhe während der Vorstellung, am Schluss könnt ihr ruhig klatschen und toben“, lachte ich. Im Augenwinkel sah ich wie sich Lauren neben Chris setzte. Dies war mein Startzeichen. „So wir können beginnen, das erste Pärchen sind Edfriend mit dem Pura Raza Espaniola Hengst Yerai, neben ihr auf dem Dressurstar Minty Star befindet sich Findu“. In einem schönem Arbeitstrab trabten die beiden in die Halle und hielten bei X um sich aufzustellen. Yerai sah neben Minty wirklich gut aus, die beiden wirkten wie ein eigespieltes Team. „Die zweite Gruppe besteht aus Vanukas und Eisblume die Geritten von CrazyCleo und Vampyrin werden“. Auch die beiden hielten einen schönen Schritt. „Als nächstes sehen sie Cama auf Perfect Image neben Smarti auf Nacromancer in the Dark“. Image musste sich ziemlich Zügeln das Nacro neben ihr laufen konnte. Im Großen und Ganzen sah es aber ziemlich Chic aus. „Die Vierte Gruppe besteht aus Key und HuskyJenny, beide Reiten Falben. Key hat unter ihr die prämierte Stute Honey Dreams und HuskyJenny den Atemberaubenden Soldiers Pride“. Mir gefiel es wie die Leute den Pferden nachsahen und mit ihrem Nachbar redeten. Bei so manchen blitzte doch ein großes Lächeln über die Lippen. „Die Mitglieder der 5 Gruppe sind Giacomo Casanova unter Naddie und Black Lemontree unter Ponyfreak“. Giacomo sah wunderschön aus, sein Fell glänzte und wie Naddie drauf saß, da passte einfach alles. Aber Lemontree sah auch nicht gerade schlecht aus. Seine weichen Isländergänge sprachen für sich. „Wir haben es gleich geschafft, jetzt kommt nämlich Channii auf Mistery neben Sammy auf Sahira“. Die beiden harmonisierten total. Mistery gab ihr bestes und brachte mich nur zum Stutzen als sie elegant auf den Platz trabte. Langsam wurde es ziemlich Eng auf dem Platz, aber es war noch zu schaffen. „Die beiden letztes Gruppen bestehen aus Monsterflosse mit Swarovski’s Salinera neben Headless auf Diamant und Salera auf Ardanos Sirius neben Hedone mit It’s a Pirate. Ängstlich kniff ich die Augen zu als ich es schon sah wie Ardanos aufgeregt tänzelte. Zum Glück trabten sie als Viererpack nach vorne, sonst wäre der Hengst sicher schon längst ausgebrochen. Headless machte auf Diamant einen sehr guten Eindruck und sah richtig Professionell aus. Trotzdem zog Ardanos immer und immer wieder seine Aufmerksamkeit auf sich. „So und jetzt Ruhe bitte“, flüsterte ich und schaltete die Dressurmusik ein. Elegant viel Yerai neben Minty in den Trab. Die ganze Bande folgte den beiden. In der Mitte der kurzen Seite trennten sie sich und wechselten mit Traversalen die Bahnen. Unten angekommen vereinigten sie sich wieder als eine lange Schlange. Jedes Zweite Pferd also, Yerai, Eisblume, Nacromancer, Soldiers Pride, Black Lemontree, Sahira, Diamant und It’s a Pirate wendeten ab auf den Zirkel. Durch den Zirkel wechseln und auf den Hufschlag, Ganze Bahn. Die anderen trabten immer noch auf der linken Hand auf der ganzen Bahn. Die erste Gruppe viel in den Galopp, Yerai hob elegant seine Beine doch konnte leider nicht gegen den S Dressurler ankommen, Minty Star galoppierte mit so einer Eleganz, sie war unbeschreiblich. Wie eine Welle hinter fielen die anderen Pferde auch in den Galopp. Edfriend und Findu hörten auf sobald Cama und Smarti die Zeichen für ihr Pferd gaben. Alles sah sehr gut aus, bis es zu Ardanos kam. Salera kämpfte mit ihrem Hengst das er nicht hinterher raste. Zum Glück hatte sie Hedone mit Pirate neben sich. Plötzlich schwand Salera’s Kraft und Ardanos galoppierte los. Pirate daneben, aber gewollt damit es nicht total Chaotisch aussah. Ardanos wandte sich nach Rechts ab, also lenkte Hedone ihr Pferd nach links. Edfriend und Findu trabten stolz weiter. Nach zwei Runden versammelten sich die Pferde wieder und bildeten sich als eine Linie. Der Erste lies sein Pferd einige Schritte vorwärts laufen. Die danach kommenden immer eine halbe Pferdelänge weniger. Die letzten standen in der Mitte. Also Ardanos und Pirate. Jetzt ging es los. Die ersten 3 Gruppen galoppierten an, die restlichen trabten. Ardanos und Pirate mussten sich mit präzisen Vorderhandwendungen abgeben. Von hier betrachtet sah der Stern wirklich klasse aus. „Halt“, pfiff Findu und alle hielten an. „Super“, hörte man eine Stimme aus dem Publikum die die Pferde lobte und total von der Quadrille begeistert war. Kaum standen die Pferde ging es los mit dem Piaffieren. Nur bei einigen sah es wirklich wie eine Piaffe aus, die anderen produzierten ehr eine Passage. Zum Glück sollten Ardanos und Pirate vorpassagieren. Doch irgendwie klappte dies nicht so oder Eddi baute einfach die Quadrille um. Denn Ardanos, Pirate, Salinera und Diamant galoppierten Freudig los, bis vor zu der Reihe die genau ins Publikum starrte. Mit einem elegantem Halt bildeten die restlichen Pferde eine Linie und verabschiedeten sich. „So nun könnt ihr Jubeln und Klatschen“, sagte ich fröhlich durch das Mikrofon. Ich selber startete das Klatschen. Bis jetzt blieben alle noch ruhig, doch als dann auf einmal das ganze Publikum, tobte und Pfiff ging es los. Der doch so unscheinbare Lemontree stiftete alle an sich wie wild durch den Platz zu bewegen. Diamant gab seine Buckler Preis die Ardanos nur schwer toppen konnte. Ich verlies das Richterhäuschen und half mit Tequii, Chris, Lauren, lemone und Mercyy Die verrückten Biester einzufangen. Kaum hatten wir alle wurden sie wieder ruhiger. Mercyy schmiss wieder den Kuchenstand und ich verteilte noch die letzten Karotten. Denn gleich war es so weit. Die ganzen Reiter kümmerten sich schnell um ihre Pferde, duschten sie ab und fütterten sie bevor sie wieder hoch kamen um mir nun zu Helfen. Damit die Stallpferde auch was davon hatten baute ich schnell den Verbindungszaun von Stall zu Platz auf. Hastig öffnete ich die Boxentüren der Stallpferde die fröhlich auf den Platz düsten. Edi und Sammy waren die ersten die sich am Platz einfanden. Danach folgte Headless, Salera und die ganze andere Bande. Leider musste Findu schon heimfahren, da sie es ja nicht gerade kurz hatte. Jeder hatte einen Strick in der Hand mit einer anderen Farbe. Die Strickfarbe war Identisch mit der Halfterfarbe der Pferde, also musste sich jeder sein Pferd suchen, einige blieben übrig, und einige hatten Zwei Pferde in der Hand. Ich bat Lauren, Chris und die ganzen anderen Erwachsenen zu helfen sodass wir ruck zuck alle Pferde hatten. Nun waren die Kinder an der Reihe. Die Möhren gingen genau auf sodass jedes Kind sein Packet Möhren, wo der Name drauf stand, an sein Pferd brachte. Doch die meisten Kinder wussten ja nicht welches Pferd welches ist, so mussten sie sich rumfragen und durften Kontakt zu den Reitern haben die sie ziemlich begeisterten. „Dann lasst das Große Gerammel beginnen“, schrie ich von dem Platz aus und lies die ersten 10 Kinder rein. Ein Mädchen hatte auf Anhieb Strigoi gefunden und gab ihr eine Möhre von dem Büschel. Vampy hatte Strigoi und Ron. „Bleib gleich hier stehen“, flüsterte sie ihr zu. Auch Meister Propper, Dracular, Celyy und Key fanden sich schnell und durften schon in den Genuss einer Möhre kommen. Zwei kleine Jungs die auch beim Ponyreiten waren wussten auch gleich welche ihre sind, sie hatten Odin und Hoppla. Durch Zufall sind sie, sie auch geritten. Auch das letzte Mädchen fand gleichauf den Jungs ihr Pferd was auf den Namen Bubi hörte. „Der ist ja schön“, schwärmte sie zu Edi die ihn halten durfte. „Du kannst ihn ja mal streicheln“, lachte sie das Mädchen an. Natürlich lies sie sich das nicht zweimal sagen. Die Vier Blüter waren aufgeteilt bei Headless und Salera, da ich sie lieber an Starke Hände geben wollte. Als ich die nächsten 10 Kinder rein lies brachten Lauren und Chris schon die Ponys der letzten Runden auf die Weide. Vorsichtig lief eine auf Fiebertraum zu. „Ist das hier, Ostwind?“, fragte sie Headless. „Nein das nicht, aber schau mal neben ihn, der Braune, das ist Ostwind“, lachte sie. Das Mädchen gab Ostwind mit der flachen Hand eine Möhre und stellte sich neben Headless. Deep Silent Complete, Freeway und Dancing Queen wurden sehr schnell gefunden. Bintu, Fiebertraum und Success Story scharren schon ungeduldig mit dem Huf. „Hey hör auf, Bin“, zischte lemone. „Bin, oh, Binjus“, lachte sie schnell nach. Aber es war zu später ein 12 Jähriges Mädchen lies zu Bintu und streichelte ihn. Nebenbei gab sie ihm auch eine Möhre. Noch drei ungefähr 8 Jährige Jungs suchten ihre Pferde. Es waren aber auch nur noch Shiwoy, May und Story da. Sodass sie nur noch die 3 Chancen hatten. Nachdem Shiwoy gefunden war gab ich einen Tipp. „May ist doch der Mai, und welcher Monat ist er?“, fragte ich die Jungs. „Na der fünfte“, lachte einer und lief auf das fünfte Pferd zu. Durch Zufall passte dies sogar. Story freute sich auch sein Essen zu bekommen, ihn störte es nicht als letztes zu bekommen. Und wieder wurden die Pferde von dem Platz auf die Weide geführt. „Und jetzt kommt der letzte Schwung“, meinte ich lachend und lies die letzten sechs Kinder auf den Platz. Es war eine Sache von 2 Minuten bis jeder sein Pferd gefunden hatte. Die Führer von Jared, Geoffrey, Leitz, Farallas, Cual und Tiramusi hatten die ehre sie auf die Weide zu bringen. Vampy und Edfriend holten so lange noch die drei Zuchtpferde Abraham, Fürste und Wife auf ihrem Stall. Denn es gab noch ein Kind was so bepackt mit Möhren war das sie diese an die drei Pferde geben wollte. Wife freute sich vorallem Vampy wieder zu sehen. Nachdem nun alle Pferde auf der Weide waren und die Menge langsam den Hof verlies machten wir uns an die Arbeit die Boxen auszumisten. Zum Glück hatten wir so viele Helfer das das Ausmisten wie von Zauberhand ging. Alle Gäste waren weg also war es nun Zeit Edof zu Zeigen und mit einem Champagner auf den gut gelungenen Tag anzustoßen.

      40320 by IGottaFeeling
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    • Hosie
      8.Pflegebericht-zu Besuch bei Hosie

      Da Hosie momentan wenig Zeit für ihre Pferde hatte, sollte ich in den nächsten Tagen für ihre vierbeinigen Lieblinge sorgen. Heute war der erste Tag und ich war schon ziemlich aufgeregt, da ich wusste, dass Hosie vorallem Vollblüter besaß und ich bisher nur mit wenigen Blütern gearbeitet hatte. Trotzdem war ich guter Dinge und voller Vorfreude, als ich auf dem Gestüt ankam. Ich schaute mich kurz um und rief mir die Tipps und Erklärungen wieder in Erinnerung, die mir die junge Frau am Telefon gegeben hatte. Nachdem ich mich zurecht gefunden hatte, konnte es nun an die Arbeit gehen. Ich würde heute mit den Fohlen beginnen, die sich im Offenstall der Anlage befanden.
      Als ich mich den Kleinen näherte, wurden mir sofort neugierige Blicke entgegen gebracht. Alle auf einmal drängten sie sich an den Zaun und hofften, eine Leckerei und Streicheleinheiten von mir zu bekommen. Moria, eine gescheckte Shire-Stute stach durch die bunte Färbung und den stabilen Körperbau sofort heraus, sodass ich die Kleine als erstes unter die Lupe nahm. Sie schien in bester Verfassung und freute sich über die Aufmerksamkeit, die ich ihr zukommen ließ. Carribean Blue schien jedoch etwas dagegen zu haben und versuchte, sich zwischen uns zu drängen. Da ich gerade mit meinem Check fertig geworden war, ließ ich das schicke Hengstfohlen lachend gewähren und kümmerte mich als nächstes um ihn. Auch bei ihm war alles in Ordnung und nach einigen Streicheleinheiten wandte ich mich Brown Apple zu. Das junge, braune Mädchen schien ziemlich aufgeweckt zu sein, ich hatte meine Schwierigkeiten, sie auf eventuelle Verletzungen oder dergleichen zu untersuchen, da sie viel lieber spielen und umher springen wollte. Mit etwas Mühe bändigte ich die temperamentvolle Blüterin jedoch und ich überzeugte mich auch bei ihr, dass alles okay war. Seaside Attraction, Clee und Mondrian erwiesen sich wieder als total brav und waren froh über die Zuwendung meinerseits. Auch die schwarze Flamenco Rouge hielt brav still, bis ich meine Inspektion vorgenommen hatte und genoss anschließend noch ein paar Zärtlichkeiten. Zu guter letzt widmete ich mich jetzt Sunshine in the Morning. Die Braune wehrte sich und stieg mich an, als ich mich ihr nähern wollte. Ihr schien es gar nicht gut zu tun, dass Hosie so wenig Zeit hatte. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass ich noch viel Zeit hatte, also entschloss ich kurzerhand, mich ein wenig näher mit der jungen Vollblutstute zu bechäftigen. Nachdem ich sie gebändigt und aufgehalftert hatte, brachte ich sie zum Putzplatz. Unwillig zappelte sie hin und her und wollte sich nicht putzen lassen, bis ich wütend wurde und sie streng zur Ordnung rief. Die Ansage half, von da an stand Sunshine ruhig und genoss nach kurzem sogar die Pflege. Ich machte anschließend einen kleinen Spaziergang, bei dem ich sie mit Übergängen in alle Grundgangarten, Anhalten und Rückwärtsrichten beschäftigte. Das geistige Training und die Abwechslung wirkten Wunder, als wir zurück zum Stall kamen, war Sunshine wie ausgewechselt. Glücklich über meine gute Tat mistete ich jetzt schnell den Offenstall, frischte das Wasser auf und versorgte die Kleinen mit einer großzügigen Portion Heu.
      Weil ich noch etwas Zeit hatte, wollte ich mich jetzt noch um die Zuchtstuten des Zuchtgestütes Palisandro kümmern. Shew O'Gold und Vankaxx putzte ich kurz über und brachte sie dann gemeinsam in die Reithalle, damit sie sich beim Freulaufen genügend austoben konnten. Während die beiden temperamentvollen Stuten erfreut ihre Beine streckten und kräftig Gas gaben, widmete ich mich Snow White Queen. Hosie hatte mir gesagt, dass sie ziemlich heftig sein konnte, wenn sie jemanden nicht austehen konnte oder schlechte Laune hatte, weswegen ich auf der Hut war. Dummerweise traf mindestens eins davon zu, und die Schimmelstute versuchte tatsächlich, mich anzugreifen. Mit viel Mühe schaffte ich es, sie in die Führanlage zu bringen, ohne verletzt zu werden. Erleichtert über diese Tatsache wandte ich mich dann Ara zu. Die schöne Scheckin putzte ich kurz und brachte sie anschließend ebenfalls in die Führanlage. Während sich die anderen Zuchtstuten jetzt bewegten, kümmerte ich mich um Grey Feather, die es zu meiner Überraschung richtig genoss, geputzt und betüddelt zu werden. Nach einer ausgiebigen Putzsession machten wir einen kleinen Spaziergang um den Hof. Danach stellte ich fest, dass die Zeit nun wie im Fluge vergangen war. Ich streute rasch ein wenig frisches Stroh in die Boxen, überprüfte die Tränken und füllte Heuraufen sowie Tröge mit der abendlichen Futterration. Als ich fertig war, brachte ich die Damen in ihre Boxen und verabschiedete mich für heute. Müde, aber dennoch glücklich machte ich mich auf den Heimweg.

      ***

      Neuer Tag, neue Arbeit! Obwohl sich das im ersten Moment nicht allzu verlockend anhörte, freute ich mich auch heute wieder auf Hosie's Pferde. Gestern war ein toller, aber auch anstrengender Tag gewesen und heute würde es sicher ganz ähnlich werden. Schon relativ früh machte ich mich auf den Weg zum Hof, um direkt mit der Arbeit beginnen zu können. Heute waren die Zuchthengste von Palisandro an der Reihe.
      Weil Mr. Manchester sehr auf Hosie fixiert war, entschloss ich mich schnell, dass er einer der Hengste war, der sich in der Führmaschine etwas bewegen durfte. Ich bürstete ihn kurz ab und brachte ihn dann dorthin. Er schien tatsächlich erleichtert, dass ich ihn dann in Ruhe ließ. Schulterzuckend ließ ich ihn zurück, um als nächstes mit Apfel den Vorgang zu wiederholen: Kurz überputzen, und dann ab in die Führmaschine. Auch Kakashi Hatake und Solo blühte das Selbe. Nachdem ich kurz an der Führanlage verweilt hatte und mich davon überzeugt hatte, dass alle vier Hengst mehr oder weniger brav vor sich hin liefen, nahm ich mich nun Black Boom an. Der dunkle Hengst freute sich, dass ich mich um ihn kümmerte und genoss sowohl das Putzen, als auch den Ausritt, den wir dann machten, wobei er sich hier richtig auspowerte. Für einen kurzen Augenblick wurde mich richtig mulmig zu Mute, als das dunkle Vollblut loslegte und seiner aufgestauten Energie im Renngalopp Luft machte, doch dieses Gefühl wich schnell der Freude und der Freiheit. Als wir wieder heil am Stall ankamen, waren meine Beine ganz wackelig, aber es hatte unglaublich viel Spaß gemacht. Auch Black Boom schien nach dem Ritt höchst zufrieden. Nun putzte ich Shirocco und Call him Crack flüchtig, um sie anschließend zum laufen Lassen in die Reithalle zu bringen. Hier konnten sich die beiden temperamentvollen Blüter nun richtig austoben, während ich Vincent schnappte und diesen longierte. Als wir die Arbeit beendet hatten, wollte ich mich um Armani Code kümmern. Ich wusste, dass er von Nasty Past kam, doch dass er so schreckhaft und wild war, hatte ich nicht gedacht. Ich entschloss kurzerhand, dass e wohl wenig Sinn machte, ihn zur Arbeit zu zwingen und brachte ihn zu den anderen beiden Hengsten in die Halle. Einige Minuten verweilte ich hier und beobachtete, ob es zu Kämpfen kam, doch glücklicherweise veranstalteten die Drei lediglich einige Wettrennen und spielten miteinander.
      Jetzt widmete ich mich Let it Be, dem kleinen Außenseiter, was die Rasse anging. Er war ein stattlicher Barockpinto, was man ihm später beim Longieren jedoch nicht anmerkte, da er mächtige Bocksprünge vollführte und ich meine Mühen hatte, ihn zu bändigen. Nach fast einer Stunde hatten wir es dann geschafft und ich konnte ihn zurück in die Box bringen. Nun ging es an meinen letzten Kandidaten für heute, Stacato. Der schicke Araber hatte es mir sofort angetan und wir verstanden und schnell total gut. Nicht nur optisch fand ich ihn sehr ansprechend, auch charakterlich erwies er sich als sehr angenehm und erinnerte fast an eines meiner Wamblüter, weil er nicht zu der allzu lauffreudigen Sorte gehörte. Ich ritt ihn also eine halbe Stunde und gönnte ihm anschließend einige Streichel- und Schmuseeinheiten, die wir beide genossen. Als ich zufällig auf meine Uhr schaute, erschrak ich. Ich hatte die Zeit völlig vergessen! Jetzt aber rasch, es war schon bald Futterzeit. Ich band Stacato am Putzplatz an und machte die Boxen fertig. Ich testete die Tränken und füllte das Heu bei jedem Hengst auf. Zu guter Letzt brachte ich die Jungs alle nacheinander in ihre Ställe und füllte ihre allabendliche Portion Kraftfutter in die Tröge. Dann verabschiedete ich mich von jedem -ganz besonders von meinem neuen Liebling Stacato natürlich- und begab mich auf den Nachhauseweg.

      ***

      Heute sollte der vorerst letzte Tag bei Hosie's Pferden sein. Auf meinem Plan standen heute noch die Weidepferde, dann hatte ich auch schon alle Tiere des Gestütes durch. Einerseits freute ich ich auf diesen Tag, aber andererseits fand ich es schade, dass ich dann erstmal nicht mehr auf den Hof kommen würde. Trotzdem verschob ich diesen Gedanken erstmal in den Hintergrund, um mich an die Arbeit zu machen.
      Weil siecrund um die Uhr Auslauf auf ihrer Koppel hatten, würden die meisten Pferde heute lediglich eine ausgiebige Pflege bekommen, wie schon zu Beginn bei den Fohlen. Gleich die drei ersten Kandidaten fielen mir sofort wegen ihrer enormen Schönheit auf. Kentucky, California Girl und Dressed to Dance schienen das jedoch auch genau zu wissen, man sah ihnen deutlich an, dass sie sich sehr freuten, als ich sie von dem Staub und dem Schlamm auf ihrem Fell befreite und sie wieder in neuem Glanz erstrahlten. Nachdem ich mit der Pflege dieser Drei fertig war, wollte ich mich Carus widmen, doch dieser hielt nicht fiel davon und trabte freudig über sein kleines Spielchen davon. Eigentlich hatte ich darauf nicht wirklich Lust, doch mir blieb nicht viel übrig, als mitzuspielen. Nach kurzem Hin und Her gelang es mir jedoch trotzdem, den Braunen zu schnappen. Zufrieden brachte ich ihn zum Putzplatz und pflegte ihn. Dabei fiel mir eine kleine Wunde an der Fessel des rechten Vorderbeines auf. Sie war zum Glück nicht tief, sodass ich sie einfach säuberte, desinfizierte und mit Wundcreme einschmierte. Als nächstes war nun Nazeera an der Reihe. Die junge Stute war zu Beginn etwas ängstlich, taute aber nach kurzer Zeit schnell auf und schien sogar Spaß an unserem kleinen Spaziergang zu haben, den wir nach dem Putzen machten. Zurück auf der Weide angekommen, wollte ich mich jetzt um die beiden Schecken Ragetti und Cherry Lady sorgen. Beide schienen jedoch keine Lust oder Angst zu haben und ließen mich nicht an sich heran. Mir blieb also nichts weiter übrig, als von der Ferne so gut es ging zu schauen, ob alles okay war. Da mir keine Verletzungen auffielen, ließ ich die beiden Bunten in Ruhe und fuhr mit der Fellpflege von Martini fort, der sich zu Abwechslung sofort einfangen ließ und meine Zuneigung in vollen Zügen genoss. Auch Lavrico und Melody benahmen sich gut und ließen meine Arbeit brav über sich ergehen. Midday Girl hingegen war ziemlich ängstlich und ich brauchte lange, bis sie mir glaubte, dass ich ihr nichts tun wollte. Als ich sie zum Putzplatz führte, fiel mir auf, dass sie etwas lahmte. Alamiert schaute ich zuerst im Huf des betroffenen Beines nach und siehe da, der Überltäter war gefunden! Ein großer, spitzer klemmte in der Strahlfurche und musste furchtbar drücken. Sofort befreite ich die Falbstute von dem fiesen Störfaktor. Als ich sie nach dem Putzen wieder zur Weide führte, stellte ich erleichtert fest, dass Midday Girl wieder völlig klar ging. Fleur d'Amour und Tequila Sunrise ließen sich brav einfangen und folgten mir fröhlich zum Putzplatz. Als ich sie genauer betrachtete, seufzte ich. Schimmel! Zumindest waren die beiden Stuten das mal.. Jetzt hieß es schrubben. Nach fast einer kompletten Stunde war mein Werk vollbracht, Zwar waren nicht alle Flecken verschwunden, doch man erkannte wieder, dass die beiden Damen eigentlich weiße Vollblüter und keine matschfarbenen Monster waren. Geschafft, aber sehr zufrieden mit meiner Arbeit brachte ich beide zurück, betend, dass sie sich nicht direkt wieder wälzen würden. Ein Glück waren beide gnädig!
      Nun ging es an Stormshouter. Wie der Name schon vermuten ließ, entpuppte sich der pechschwarze Hengst als ziemlich wild und widerspenstig. Bis wir am Putzplatz waren, hatten wir schon einen kleinen Kampf hinter uns, und das Rumgezappel beim Sauber machen stimmte mich nicht gerade freundlicher. Irgendwann hatte ich die Nase voll und verdonnerte ihn zu mindestens einer halben Stunde Longenarbeit. Letztendlich arbeiteten wir eine dreiviertel Stunde, bis sich der Wildhengst ergab und brav um mich herum lief, als wäre nie etwas gewesen. Kopfschüttelnd musste ich grinsen und ließ Stormshouter durchparieren, um ihn zu loben. Zufrieden schnaubte er und nahm dankbar das Leckerli, welches ich ihm zusteckte. Ich brachte ihn dann wieder auf die Weide und entließ ihn in seine Freiheit.
      Bevor ich mich auf den Heimweg machte, gab es eine große Portion Heu und frisches Wasser für die Herde. Dann verabschiedete ich mich von meinen neuen Freunden und schaute auch nochmal bei den Fohlen und den Zuchtpferden vorbei. Stacato kuschelte ich nochmal kurz, dann machte ich mich auf den Heimweg, natürlich nicht, ohne zu versprechen, dass ich mal wieder vorbeikommen würde.
      (c) by Chequi
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  • Album:
    Tote Zuchthengste | Renngestüt Palisandro
    Hochgeladen von:
    Hosie
    Datum:
    21 Aug. 2011
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