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Muemmi

Arija | Stute

Arija | Stute
Muemmi, 20 Nov. 2014
    • Muemmi
      Alte Pflegeberichte:

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      © Aríja

      * Zuchtpferde *
      Red Diamond II
      Candy
      Polarfuchs
      Temptations Pokerface
      Oceans Avenue
      Cadoc
      Smetanka
      Dark Firestorm
      Bengelchen
      Unwritten
      Ividi
      Lacura
      Dream of Wyoming
      Splashed it!
      Don Pedro
      Rubicon
      Believe Me
      Samantha
      Little Sweetness
      Moring Hail
      Let me be
      Weyganda
      Spring Break
      Tainted Love Toffifee
      Brown Bear
      Mahagoni
      Ithilien
      Shaking Girl
      Marah

      * Offenstallpferde *
      Countdown
      Aileen
      Thunder
      Rahula
      Sidun Lola
      Seana
      Kalita

      * Fohlenstall *
      Dark Jewel
      Costa de la Bryére
      Arija
      Worring Tumble
      Warcraft
      Rasputin
      Desert
      Petit Canard
      East
      April
      Leona


      * Bericht *

      Müde stapfte ich über die matschige Wiese zu meinen Pferden in den Stall. Neben mir lief mein kleiner Hund Idefix. Ich streichelte ihn und warf ihm ein Stöckchen, damit er sich ein wenig austoben konnte und ging dann hinein. Mich empfing der altbekannte Duft von frischem Heu, warmem Pferdeatem und staubigem Stroh. Zudem schien die Sonne und da es vorher leicht geregnet hatte und der Asphalt nun trocknete, stieg mir auch der so sommerlich angehauchte Duft von trocknendem Beton in die Nase. Dann mal ran an die Arbeit! sagte ich und packte einige Halfter um den Großteil meiner Pferde, sowie alle Fohlen auf die frühlingshaften Wiesen zu treiben. Wiehernd und buckelt stoben sie auseinander, die Stuten den Fohlen hinterher, die Hengste im Wetteifer gegeneinander und die Jungpferde zum Spaß an der Bewegung. Ich sah ihnen nach und holte nach und nach die restlichen Pferde aus dem Stall, deren Ausbildung ich mich gerade widmete und putzte sie. Cadoc wurde von mir heute nicht gefordert und durfte weiter auf dem Sandplatz toben, da ich wegen seiner Kolikanfälligkeit lieber auf einen Weidegang verzichtete. Doch Red Diamond II und mein hübscher Shire-Warmblutmix Weyganda sahen mich herrausfordernd an und so machte ich mich an die Spring- und Dressurlektionen, die die beiden fordern sollten. Nach gut zwei Stunden war ich mit den beiden fertig und brachte sie auf die Weide zu den anderen Zuchthengsten. Ich ging so durch die Stallgasse und sah mir interessiert ein Boxenschild nach dem anderen an und fand, dass ich einige kleine Juwelen zusammengekauft hatte. Da waren auch einige von der gleichen Linie dabei, nur um einmal Cadoc und Countdown oder Dark Firestorm und Dark Jewel zu nennen. Letztere nahm ich mir an und brachte sie zum Lonigeren. Nachdem sie ihre Aufgaben gut bewältigt hatte, holte ich noch Rasputin und Worring Tumble, sowie meine hübsche kleine East dazu und ließ sie etwas toben und freispringen. Die werden mal die hübschesten und talentiertesten Fohlen im Tal! dachte ich bei mir und sah meinen kleinen Terrier Idefix an. Nachdem ich die Kleinen zurück in den gesäuberten Stall gebracht und sie mit Futter, Streicheleinheiten und warmen Decken versorgt hatte, ging ich in den Hauptstall und fing an die Boxen zu misten. Nach und nach holte ich auch Hengst für Hengst und Stute für Stute herrein und gab ihnen Futter, Mineralienzusätze für die werdenen Mütter und Apfleschnitzel für die gute Laune sowie eine gute Portion Heu für jeden. Als ich die Stallgasse gekehrt und die Sattelkammer wieder aufgeräumt hatte, holte ich mir meinen alten Wallach Sidun aus dem Stall, putzte ihn liebevoll und schwang mich auf dem Reitplatz auf seinen Rücken. Komm Idefix, wir reiten gemächlich eine kleine Runde über den Galopprennplatz, da kannst du dann noch etwas rennen. Langsam verließen wir teils mein Gelände und ritten auf der Galopprennbahn einen Teil der Distanzstrecke durch den Wald zurück zum Hof im Schritt und Trab ab. So hatte ich alle meine Aufgaben erfüllt, meine Pferde waren zufrieden, glücklich und gut versorgt und ich hatte durch den kleinen Ausritt auch meinen Spaß. Sogar mein kleiner süßer Hund war mit dem erreichten Tagesziel zufrieden und legte sich müde auf den Rücksitz in meinem Audi, als ich einstieg und nach Hause fuhr.

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      © Aríja

      Cadoc Red Diamond II Weyganda Oceans Avenue Candy Polarfuchs Marah Rubicon Let me be Moring Hail Ithilien Mahagoni Little Sweetness Believe me Spring Break Brown Bear Samantha Ehrengold Unwritten Ividi Don Pedro Splashed it Lacura Bengelchen Smetanka Dark Firestorm

      Black Dew on the Street Finest Selection Celebrity Skin Mercurdio Trink aufs Leben Miss Underworld Jay Denise Countdown Aileen Thunder Rahula Sidun Kalita Lola Seana

      Suada de la Bryere Dark Jewel Costa de la Bryere Arija Rasputin II Desert Petit Canard East April Leona


      *Bericht*

      Lange war es her, dass ich wieder zu meinen Pferden in den Stall gegangen bin und alle mit so viel Liebe zu überschütten , die sie alle, jeder einzelne, verdient haben. Cadoc, Red Diamond II und Weyganda wurden von mir öfters bewegt und durften deshalb heute mal raus auf den Paddock. Auch Black Dew, einer der neuen Hengste in meinem Stall konnte sich austoben. Trink aufs Leben und Ehrengold stoben den anderen hinterher, die beiden hatten erst eine Körung hinter sich und waren auf Tunieren erfolgreich gewesen. Die restlichen Hengste bekamen in der Führanlage ein wenig Bewegung und durften anschließend auch auf den Paddock. Später wollte ich sie für eine Stunde zum Angrasen auf die Weide lassen. Die Stuten ließ ich in ihren Boxen und putzte sie, kontrollierte ihre Beine, Augen und Maul und klopfte jeder stolz den Hals. Marah und Mahagoni stupsten mich neugierig an und erhielten ihre Möhre, Rahula döste vor sich hin und auch Samantha brummelte zufrieden, als ich ihr ihr Heu brachte. Nach zwei guten Stunden hatte ich die Stuten sauber und packte sie in leichtere Fleecedecken, damit sie sich nicht wieder so schnell dreckig machten und entließ sie auf die Stutenweide zum Angrasen. Dabei wechselten jetzt auch die Hengste auf die Weide und hatten vorher wohl kaum Bewegung gehabt, so wie es aussah. Buckelnd und furzend preschten sie alle auseinander, jagten sich und stiegen spielerisch voreinander. Kopfschüttelnd, mit einem Lächeln im Gesicht ging ich zurück in den Stall und bog ein in den Fohlenstalltrakt. Dort lagen einige im Heu und schliefen, andere wieherten ungeduldig über die Boxentüren hinweg und Rasputin kaute auf dem Salzleckstein herrum. "Kleiner, drüberschlecken, nicht beißen!" mahnte ich ihn und strubbelte ihm durch die Mähne. Spielerisch schnappte er nach meinem Ärmel und ich musste mich an die Zeit mit Polarfuchs erinnern, als der noch ein kleines Fohlen war. "Lass das!" sagte ich und knutschte ihn auf sein weiches Fohlenmaul. Der Fohlenstall war insgesamt sauber, nur die Stallgasse musste etwas gekehrt werden. Meine RB´s hatten sich um ihre Pferde gekümmert, was sie aber nicht davon abhielt auch mal in den Fohlenstall zu kommen. Ich deckte alle kleinen ein und brachte sie auf den großen Paddock, den ich extra für die Kleinen hergerichtet hatte. So konnte man diese auch einmal kurz unbeaufsichtigt lassen, ohne dass sie irgendwelchen Blödsinn anstellten. Ich ging zurück in den Stall und schwang mit Willi, meinem Stallpfleger der mich etwas unterstützte, die Mistgabel. Nach einer guten Stunde waren alle Boxen sauber gemistet und ich konnte die Pferde wieder herreinholen. Nacheinander trabten sie die Gasse entlang und jeder ging in seine Box. Nur die neuen Black Dew, Selection und Skin musste ich führen und ihnen ihre Box zeigen. Sie mussten sich ja erst eingewöhnen. Zuletzt kehrte ich die Gasse und sah meinen Pferden glücklich dabei zu, wie sie ihr Futter verschlangen. Es ging ihnen wirklich gut. Nach und nach ging ich von einer Box zur anderen und nahm ersteinmal den Stuten und Fohlen die Decken wieder ab. Die Hengste waren härter im Nehmen, sahen dementsprechend aber auch aus. Cadoc hatte ein paar neue Flecken erhalten und Dark Firestorm hatte die Leuchtkraft seines fuchsfarbenen Felles eingebüst. "So ihr Dreckspatzen!" meinte ich und ging wieder an die Arbeit. Nach einigen Stunden war ich total fertig, aber glücklich. Ich hatte alle Pferde komplett sauber gebürstet und ihnen die Hufe ausgekratzt. Jetzt konnte ich unter die Dusche springen und mich mit Idefix, der sich die ganze Zeit irgendwo verkrümmelt hatte auf die Couch legen. "Das war wieder ein ganz besonderer Tag", dachte ich bei mir und schaltete das Licht im Stall aus, bevor ich die Türe schloß.

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      © Text/Grafik Arija

      Cadoc, Red Diamond II, Weyganda, Calina, Oceans Avenue, Candy, Polafuchs, Marah, Rubicon, Let me be, Morning Hail, Ithilien, Mahagoni, Little Sweetness, Ividi, Believe me, Spring Break, Brown Bear, Samantha, Ehrengold, Unwritten, Don Pedro, Dark Jewel, Splashed it!, Lacura, Bengelchen, Smetanka, Dark Firestorm, Maroni IX

      Herbstfee, Romy, Fatima, Farin, Donnerkeil´s Closer to Heaven, Black Dew, Finest Selection, Celebrity Skin, Mercudio, Trink aufs Leben, Countdown, Aileen, Thunder, Seana

      Raunchy´s Limited, Stromer, All American Day de la Bryere, Suada de la Bryere, Costa de la Bryere, Arija, Rasputin II, Desert, Petit Canard, East, April, Leona


      Früh klingelte der Wecker. Es war 6.oo Uhr. "Oh Gott. Pflegetag! Raus aus den Federn!" sagte ich mir und stand auf. Ersteinmal ins Bad und frisch machen, ab in die Reitklamotten und in die Küche. Dort machte ich mir ersteinmal einen frischen, leckeren Minzetee und ein Müsli. Idefix war auch schon aufgewacht und setzte sich neben mich auf den gefließten Boden. "Na? Guten Morgen Kleiner!" sagte ich und streichelte ihn liebevoll. "Hier hast du was zu fressen!" sagte ich, stellte meine Tasse auf die Seite und machte seinen Napf voll. Während er diesen leer fraß machte ich mich über mein Müsli her und lass etwas in der Zeitung. Nach einer guten halben Stunde packte ich alle meine Sachen zusammen - Leckerlis, Schlüssel, Geldbeutel, Äpfel und Möhren, zwei genähte Schabracken, eine gewaschene Decke und ein Halfter - und machte mich auf zum Hof. Idefix war nun hellwach und sah aus dem Fenster meines alten Audis, als wir auch schon auf dem Hof ankamen. Freudig sprach er raus aus dem Wagen und schnüffelte auch schon über den Hof, als ich mich daran machte und die Sachen die ich mitgebracht hatte in der Sattelkammer zu verstauen. Dort räumte ich auch ersteinmal auf und kehrte diese sauber herraus. So konnte ich nachher sicher sein, dass ich gut an meine Sachen kam, denn ich wollte heute zumindestens zwei meiner Pferde reiten. Dann machte ich mich daran in den Fohlenstall zu gehen. Ich liebte jedes meiner Fohlen und sah mit wachsendem Erstaunen, dass ich in dieser Saison viele das erste mal reiten werden würde. April und Leona waren hierbei nicht die Einzigen. Zufrieden mit dem Zustand meiner kleinen Schützlinge entließ ich sie in aller Frühe auf die Weide. Sie waren die Einzigen, die über Nacht im Stall blieben, da sie mir noch zu jung waren. Die Hengste und Stuten jedoch standen weitgehend Spätnachmittags, Nachts und am frühen Vormittag auf der Weide, um viel Auslauf zu erhalten und der schweren Mittagshitze zu entgehen. Verspielt stoben die Kleinen auf die Weide und ich überlegte mich eine Alternative zur Boxenhaltung über Nacht. Die Fohlen sollten auch mehr Auslauf erhalten. Ich machte mich schnell daran die Gemeinschaftsboxen auszumisten und neues Streu einzufüllen, sowie frisches, knackiges Heu dazu zu geben. Hier war ich auserordentlich schnell fertig, fegte die Stallgasse und rief nach Idefix. Dieser lag tatsächlich bei Cadoc auf der Wiese an dessen Hals gekuschelt. Beide hatten sie es sich im Schatten der großen Hängeweide gemütlich gemacht und dösten vor sich hin. Idefix ignorierte mich einfach und ich ließ ihn. Ich musste nun ja die Boxen der Stuten und Hengste sauber machen. Damit war ich gut eine Stunde beschäftigt und sah auf die Uhr: 8:23 Uhr. "Ok, jetzt reite ich ersteinmal aus!" dachte ich mir und ging zu Cadoc. Nachdem ich fertig war mit dem Ausritt und auch Weyganda versorgt hatte, holte ich alle Pferde von der Weide herrein und brachte ihnen frisches Futter. Dabei ging ich aber sparsamer um und gab ihnen dafür mehr Heu. Sie waren ja fast den ganzen Tag auf der Weide. Jetzt wollte ich mich um die Habseligkeiten meiner Pferde kümmern und verschanzte mich in der Sattelkammer. Ich nahm mich einen Sattel nach dem anderen und wischte diesen sauber ab. Einige, die ich öfter nutzte, fettete ich auch ein und ließ sie draußen auf der Putzstange im Schatten austrocknen. Auch die Schränke räumte ich komplett aus, wischte sie sauber und räumte alle Sachen wieder ein. Die Gamaschenkiste und das Regal mit den Schabracken machte ich ebenfalls sauber und sortierte die gewaschenen Decken gleich mit ein. Dies dauerte fast den ganzen Tag bis ich fertig war die Stallgasse zu kehren, alle Pferde zu putzen und zu pflegen und wieder auf die Weide zu bringen. "Ide. Jetzt gehts aber ab nach Hause!" sagte ich und verabschiedete mich von meinen Pferden.
    • Muemmi
      Alte Pflegeberichte:

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      © Grafik und Text Arija
      8415 Zeichen


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      Übersicht:

      - Stall sauber gemacht (Boxen gemistet, Stallgasse gekehrt)
      - Restlichen Bestand aus altem Stall in neuen (Zubehör in neue Sattelkammer)
      - Alle Pferde auf die Weide gelassen
      - East geputzt und Verband gewechselt (Wunde am rechten Vorderbein)
      - Little Sweetness auf Sandplatz geritten und gesprungen und danach mit Hafer und Mash gefüttert
      - Raunchy´s Limited im Roundpen longiert und geputzt
      - Mit Weyganda und Fürstentraum als Handpferd im Gelände gewesen (kleine Waldrunde)
      - Trink aufs Leben auf dem Reitplatz Western geritten (Sliding Stop, Spin) und danach abgespritzt und unters Solarium gestellt
      - Stuten und Fohlen von der Weide geholt und gefüttert
      - Trink aufs Leben in die Box gebracht und mit Mash und Hafer gefüttert
      - Alle Hengste von der Weide geholt und gefüttert
      - Hufe ausgekratzt bei allen Pferden
      - Stallgasse gekehrt und Paddocktüren verschlossen


      ~~~~~~~~~~~~~~~

      "Ach herrje!" jammerte ich, meine dunkelkirschroten Haare flogen durch die Gegend und ich war richtig verstrubbelt, als ich endlich die Stalltüre geschlossen bekam. Der Herbstwind wehte einmal wieder heftig. Idefix strawenzelte um mich herrum und rannte dann, einer plötzlichen Eingebung folgend, die Stallgasse entlang. Mir war klar, was passieren würde und so war ich auch kein bisschen überrascht, als ein Wiehern die Stallgasse zurück auf mich zugeflogen kam. Idefix saß winselnd vor Cadocs Boxentür und bellte ihn dann an, als dieser den Kopf über die Türe streckte. "Knalltüte!" beschimpfte ich meinen Hund und musste lachen. Ich hatte ihn schon sehr lieb, obwohl er mir ab und an richtig saftig auf die Nerven ging.
      Seit ich im Urlaub bei juli, joe und tropical war hatte sich viel im Stall geändert. Ich hatte meine Zucht aufgelöst und nurnoch 20 Pferde halten können. Dann bekam ich die Nachricht, dass ich mit meinen Pferden ausziehen müsse, da der Stall verkauft worden war. Und so schlug ich das Ersparte aus der Zucht und den Gewinn mit dem Verkauf der Pferde auf den Kopf und baute selbst. Jetzt sollte das ewige Umziehen ein Ende haben. Zwar befand sich alles noch im Um- und Aufbau, denn ich hatte einen alten Stall mit anschließendem Haupthaus gekauft, doch der Stall an sich war schnell zu meinen Wünschen umgebaut und so konnten Cadoc, Red Diamond II, Weyganda, Admiral, Raunchy´s Limited, Stromer, Celebrity Skin, Trink aufs Leben, Ehrengold, Dark Jewel, Costa de la Bryére, Arija, Little Sweetness, Fürstentraum, Rasputin, Marah, East, April, Leona und Seana einziehen. Ich hatte den Stall so eingerichtet, damit die Stuten von den Hengsten durch eine zweite Wand mit einem ebenso großen Stalltor getrennt waren. Denn die Hengste und Stuten, die vorher in der Zucht waren, sollten weiterhin zur Zucht zugelassen sein, aber der Deckstation Carenté dienen.
      So schleppte ich heute die restlichen Dinge aus dem alten Stall, Sattel, Trensen, Decken aber auch Stalltafeln und diewerse Unterlagen in den neuen. Ich brachte auch ein schwarzes Brett in meinem Stall an, da sich doch ab und an Reitbeteiligungen meldeten und auch viele Besucher vorbeikamen, um die Pferde zu begutachten, mit denen sie züchten wollten. Dadurch würde das "Gestüt Ammersee" sich hoffentlich bald selbst finanzieren. Deswegen hatte ich letztes Wochenende auch ein Herbsttunier veranstaltet, damit es etwas bekannter um Umkreis wurde. Heute wollte ich die Anmeldungen für Carenté fertig schreiben und auch die Schleifen meiner Lieblinge anbringen. Wo genau wusste ich noch nicht. Im alten Stall hatte ich sie alle an der jeweiligen Box, doch ob ich das auch hier machen würde, wusste ich nicht genau. So entließ ich alle Pferde ersteinmal auf die Weiden, die Fohlen auf ihre, die Stuten auf die Stutenweide und die Hengste auf die große Weidefläche hinter dem Haus. Nur East nicht, der hatte sich beim letzten Toben etwas übernommen und sich irgendwo am rechten Vorderbein aufgeschürft. Dieser durfte aber mit einer Portion Heu in seiner Box und freiem Zugang auf den Paddock ebenfalls zufrieden gestellt sein. Sein Bein war schon wieder gut am Verheilen, doch wollte ich den jungen Hengst nicht überanstrengen. Er war mitten in seiner Ausbildung, was mich selbst etwas ärgerte, da wir deswegen nicht wirklich vorwärts kamen.
      Ich mistete alle Boxen sauber aus und streute sie dick mit Sägemehl ein. Dann füllte ich die Raufen und putzte Tränken und Tröge sauber aus. Der Stall war mit sofort ans Herz gewachsen, doch jetzt musste ich wegen dem Staub und den alten Balken über uns etwas fluchen. Man musste viel hinterherputzen und ich überlegte mir, die Decke neu zu verschalen und zu streichen. Allgemein war aber aus dem alten Stall wirklich ein gemütliches Plätzchen geworden und ich wollte um keinen Preis mehr zurück. Auch wenn die Reithalle noch nicht wirklich nutzbar war. Diese war eine alte, ziemlich große Scheune, die ich ebenfalls umbauen ließ. Zwischenzeitlich nutzte ich einen überdachten Roundpen. Wie gesagt, waren nur Stall und Haupthaus soweit bezugsfertig. Idefix liebte es ebenso wie ich, da er jetzt den ganzen Tag über den Hof rennen konnte, wie er wollte und nichtmehr in der kleinen Wohnung eingesperrt war, die ich dennoch vermisste. So wechselte ich nach dem Stalldienst schnell Easts Verband, putze ihn, rieb ihm die Wunde ein und legte einen neuen Mullverband an, den ich mit einer Bandage schützte. Ruhig stand er da und kaute auf seinem Heu, obwohl er sonst so temperamentvoll war. "Gut machst du das!" sagte ich und gab ihm eine Apfelschnitze. Dann warf ich ihm eine Fleecedecke auf und brachte ihn zurück in seine Box.
      Danach überlegte ich mir, welches meiner Pferde ich jetzt wohl reiten würde. Da ich Lust auf etwas Springen hatte, nahm ich mir meine Reitponystute Sweetness und machte sie fertig zum Training. Zwar windete es, doch nichtmehr so stark wie vor gut zwei Stunden, als ich in den Stall kam. So konnten wir beide noch über die Hindernisse springen, die auf dem Sandplatz aufgestellt waren und ich hatte meinen Spaß. Danach putzte ich sie gründlich sauber und warf auch ihr eine Decke über, bevor sie etwas gequetschten Hafer mit Mash erhielt. Dann holte ich mir ihre Tochter, Raunchy´s Limited, auf die ich besonders stolz war. Die Kleine war meine erste Nachzucht aus Carente und ihr Vater war kein anderer als Raunchy. Ich liebte sie sehr und putzte auch sie schön sauber. Dann longierte ich die Kleine ein wenig, damit ich sie bald auch unter dem Sattel ausbilden konnte. Davor wollte ich aber noch an einigen Fohlenschauen mit ihr starten und sie auch noch auf einige Schönheitswettbewerbe schicken. Eine Schleife hatte die Kleine ja schon, worauf ich sehr sehr stolz war. Ich liebte sie wirklich sehr.
      Nachdem Limited nach getaner Arbeit wieder zu den anderen Fohlen preschte, schnappte ich mir Weyganda und nahm Fürstentraum an der Hand. Zu dritt ging es auf ins Gelände, worrauf ich mich schon den ganzen Tag gefreut hatte. Der Wind hatte nun föllig nachgelassen, weswegen ich ziemlich froh war. Ich hatte keine Lust auf dem Waldboden zu liegen, da Weyganda vor irgendetwas scheute und dann die Biege machte, Fürstentraum im Schlepptau. Ich ließ es etwas sanfter angehen, da die beiden auf Dressurtunieren waren und zuckelte gemütlich eine gute dreiviertelte Stunde die kleine Strecke im Wald ab. Nachdem ich auch mit den beiden wieder zurück auf dem Hof war und beide wieder auf der Weide waren, nahm ich mir noch Trink aufs Leben. Er sollte heute der letzte sein, den ich ritt. Der süße Roan wurde von mir, wie Weyganda und Cadoc, Western geritten. So übte ich auf dem mittlerweile aufgewühlen Reitplatz einige Westernübungen und trainierte ihn im Spin und Sliding Stop. Beides konnte er noch nicht soo gut, da ich ihn ebenfalls frisch ausgebildet gekauft hatte und er sozusagen, bis auf die Grundgangarten, ein Rohling war. Ich liebte die Zusammenarbeit mit ihm, obwohl er noch etwas im Maul zog, aber letztendlich war ich ziemlich zufrieden mit ihm. Auch ihn forderte ich nicht zu stark, da er ebenfalls auf einem Tunier gestartet war, sowohl bei mir auf dem Hof, als auch bei den Regionalen. Nach einer guten Stunde war es schon später Nachmittag und ich beendete das Training. Da der Platz jetzt komplett Matsch war, sah mein armer Säufer auch so aus. Ich musste ihn abspritzen und unter das Solarium stellen, da putzen alles nurnoch schlimmer gemacht hätte. Während er trocknete, holte ich die Fohlen und Stuten rein und gab ihnen zu fressen. Dann durfte Trink aufs Leben in seine Box, bekam eine leichte Decke um und erhielt sein Mash mit Hafer. Danach rauschte ein Hengst nach dem anderen an ihm vorbei, da ich sie wieder von der Weide holte. Die Hüschen schnaubten und versenkten ihre weichen Mäuler augenblicklich in ihrem Futter, das ich ihnen eingeschaufelt hatte. Während sie fraßen ging ich in jede Box und kratzte die Hufe aus und kontrollierte sie alle auf Verletzungen. East bliebt aber vorerst der Einzige. Das machte ich auch bei den Stuten und Fohlen. Zuletzt kehrte ich die Stallgasse und schnaufte durch. Es war mittlerweile dunkel geworden und ich pfiff nach Idefix. Der saß bei Cadoc in der Box, ich hatte ihn ausversehen eingesperrt. "Komm schon raus!" sagte ich und streichelte den Kleinen am Bauch. Zuletzt schloss ich noch alle Paddocktüren und sah nochmal nach Easts Verband. Dann ging ich hinüber ins Haus um mich und Idefix zu waschen...

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      ~ Pflegebericht für alle Pferde ~
      Kurzbesuch


      Heute eilte ich regelrecht hektisch in den Stall. Cadoc sah mich schon ganz böse an, weil er kaum Bewegung erhielt in letzter Zeit und es draußen seit Tagen in Strömen regnete. Die Sonne kam dabei nur vormittags raus, wenn ich entweder in der Schule, in der Arbeit oder Unterwegs war. Liebevoll streichelte ich ihn und gab ihm und den anderen ein leckeres Abendmahl mit Apfel- und Karottenschnitzen. "Fresst euch satt meine Süßen!" sagte ich und musste bedauern, dass Red Diamond in letzter Zeit gut zugelegt hatte - fast zu gut. Auch Säuferchen sah mehr als nur gut aus. Nur meine Stuten waren so schön schlank, obwohl diese sich gleich nach dem Hafer über das frische Heu hermachten. "Bald gehts wieder auf die Weide und der Sonne entgegen!" sagte ich und sah dabei Idefix an. Dieser spitze die Ohren und legte den Kopf schief. Treuherzig blickte er zu mir auf und wedelte mit dem Schwanz, als ich ihm bedeutete, hinauszulaufen zum X-Trail, nachdem ich die Stallgasse nach dem Stalldienst gekehrt hatte. Ich hatte nur sehr wenig Zeit. Aber ich würde bald schon wieder in den Stall kommen. Das versprach ich mir.


      Pflegebericht für alle Pferde des Gestüt Ammersee
      Stalldienst und Besuch von Perfect & Cadoc auf der Weide
      © Arija


      Ich hatte verschlafen. Total verschlafen. Idefix jaulte und kratzte schon an meiner Tür, das IPhone klingelte bestimmt das dritte Mal vor sich hin und ich bekam einfach die Augen nicht auf. Ich war im Moment nicht wirklich gut beinander, hatte meine Wohnung renoviert und war körperlich grad total am Ende. "Ich komme ja schon!" murmelte ich, fiel halb aus meinem französischem Bett und stolperte in meine Reithose. Für Kaffee hatte ich einfach nicht den Nerv, deswegen frühstückte ich nur schnell ein Müsli und schwang mich dann in den Stall. Idefix hatte - im Gegensatz zu mir - wunderbar geschlafen und fetzte jetzt über den kleinen Kiesweg. Wie jeden Morgen setzte er sich vor Cadoc´s Box und kratzte, bis ich ihn und meinen Holsteinerhengst auf den Paddock brachte. Das machte ich auch mit allen anderen Pferden, die einen Paddock an ihrer Box hatten und brachte die anderen, nachdem ich gefüttert hatte, auf ihre jeweilig eingeteilten Weiden. Als ich damit fertig war, fing ich an die Boxen auszumisten, die Stallgasse zu kehren und die Tränken zu überprüfen, ob auch alle dicht waren und wasser führten. "Will ich heute noch wen reiten?" überlegte ich und schlenderte zu Perfect. Die wunderschöne Scheckenstute schubberte sich an meinem alten Berlin-Tshirt die Stirn, als ich mit ein paar Möhren auf ihre Weide kam. "Na Süße?" fragte ich sie und setzte mich ins Gras. Ich hatte sie gestern schon bewegt und wollte nun nichtsmehr mit ihr machen, heute hatten mal alle Pferde Pause. Ich sah ihr eine gute Zeit lang zu, dann schwang ich mich wieder auf mein altes Fahrrad und fuhr dann hinüber zu Cadoc´s Box. Die Hengste hatten alle gestern Weidegang und die Wiesen mussten neu abgesteckt werden. Deswegen ließ ich sie heute mal einen Tag drinnen, da es eh sehr warm war und der kühle Stall ein guter Kompromiss war. Ich fütterte ihnen deswegen am Morgen mehr Heu zu und sah Cadoc jetzt zu, wie er die letzten Reste seiner Ration verdrückte. Prüfend fischte er noch die letzten Halme aus dem Sägemehl und bettelte dann bei mir nach Möhren. "Dicker, wir müssen mal wieder was machen!" meinte ich zu ihm und überlegte schon, ihn zu lonigeren. Dann verwarf ich den Gedanken wieder: "Beim nächsten Mal..." Liebevoll klopfte ich dem Schecken nocheinmal den Hals und machte mich dann zurück ins Haupthaus - duschen.


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      © Grafik und Text Muemmi


      Weihnachtszeit?


      Müde sprang ich aus dem Bett, nachdem ich einfach nicht länger schlafen konnte. "Mannooo..." grummelte ich, rieb mir den Schlafsand aus den Augen und tapste ins Bad. Ich warf mich sofort in meine dunkelblau-grau karierte Reithose, streifte einen hellbrauen Pullover über und zog den schwarzen Gürtel mit der silbernen Schnalle fest. "Mh..." prüfend betrachtete ich mich im Spiegel und band meine Haare locker zu einem einfachen Zopf zusammen. So gefiel ich mir. Auf Mascara verzichtete ich erst einmal, da ich sicherlich nach dem Stalldienst und Reiten in die Dusche springen würde. Reiten wollte ich heute Red Diamond der eine Springeinheit ganz gut gebrauchen könnte und Hot Smokin Chex, den ich so lange ausprobieren wollte, aber nie richtig Zeit für den unglaublich tollen Quarterhorse Hengst hatte. Kronjuwelwürde noch einige Dehnungsübungen auf dem Platz bekommen, da der Querfeldeinparcour wegen des Wetters einfach zu schlecht war. Stirnrunzelnd warf ich einen Blick nach draußen: Grau - Trüb - Kalt - Feucht. Superwetter also. Aber ich war froh, dass es nicht gefroren hatte, noch dass Schnee lag. Zwar schwang ich zwar schon ein wenig mit den Weihnachtsliedern mit, doch tief im Herzen wartete ich immer noch auf den Sommer. Dieser war diese Jahr einfach nicht genug gewesen für mich. Traurig blickte ich auch zu den kalen Bäumen. Selbst im tollen Herbst hatte ich kaum Zeit gehabt, mich oft auf den Rücken meiner Pferde zu schwingen. Derweil besaß ich so viele tolle, um nur mal an Seana zu denken oder an den süßen Eastder schon eine Gerte auf dem Gewissen hatte, als er einmal herzhaft hineingebissen hatte. Doch lächelnd wandte ich mich ab - und wurde prompt von Idefix begrüßt. Der saß hinter mir auf dem Boden, spitze seine Ohren an und legte den Kopf schief. Wie zu Erwarten hob er seine linke Pfote und bettelte mich an. "Hey mein Süßer!" begrüßte ich meinen kleinen Parson Jack Russel und streichelte ihn. "Jetzt gibts erstmal Frühstück!". Ich füllte seine Schüssel auf und aß dann selbst ein Marmeladenbrötchen. Als ich fertig war schlüpfte ich in meine hellbraun-orangene Reitjacke, legte mich einen Schal, Strinband und Handschuhe an und verschloß die Klettverschlüsse meiner marineblau-schwarzen Chaps. "IDEFIX?" rief ich und mein weißer Hund kam um die Ecke geschossen. Genießerisch schleckte er sich einmal um sein Maul und sah mich dann an. "Aufgehts!" sagte ich und scheuchte ihn nach draußen. Per Rad ging es in Richtung Stall.
      Dort wieherte schon Countdown. Der junge Nachwuchshengst aus meinem LieblingCadoc war schon ganz schön stattlich geworden und war ebenfalls in meiner Zucht eingetragen. Ich freute mich schon so auf die neue Fohlensaision. Und vor allem auf das Fohlen von Perfect Sweetness. Die Gute wurde immer dicker. Ein freches, kleines Wiehern kam auch von der Koppel der Kleinpferde und Ponys. Wolfshain´s Biene steckte den Kopf zwischen den angeknabberten Stangen der Umzäunung hinduch und rief Leona und ihre deren beste Freundin Arija auf den Plan. Ich kraulte kurz die weichen, kleinen Nüstern und warf diesen dann Heu in ihren Paddock. Gierig fraßen sie die Ration, während ich auch ihrem Nachbarn Admiral und CarazHeu gab. "Na du Hübscher?" Bewundernd warf ich Admirals dicke Mähne auf eine Seite und tätschelte ihm den Hals, während ich sein cremefarbenes Fell bewunderte. Ich hatte, neben Admiral, nur ein weiteres Pferd mit dieser besonderen Fellfarbe auf dem Hof. Düster erinnerte ich mich, wie Stomer damals auf meinen Hof gekommen war und war stolz, ihn jetzt mit Ehrengold gesund und kräftig über die Weide traben zu sehen. Die Vollblüter hatten jetzt Saisonpause. Weiter hinten auf der Hengstweide, die ich von den Paddockplätzen nur teilweise einsehen konnte, nahm ich die dunkelen Gestalten von Weyganda und Trink auf´s Leben, der bei uns nur Säufer hieß, neben Cadoc und Red wahr. Die vier waren wohl die besten Freunde untereinander. Mit auf der Weide zählte ich im Kopf noch Chex, Fürstentraum, Kronjuwel, Dan, Gribaldi, Zarin, Celibrity Skin, Costa de la Bryére und den kleinen East.
      Idefix rannte mir hinterher, als ich meinem Fahrrad einen Schubs gab und mich weiter den Hof hinunter tragen ließ um auch auf der Stutenweide nach dem Rechten zu sehen. Solange es jetzt noch nicht so unglaublich kalt draußen war, konnte ich die Pferde sowohl Tag, als auch Nacht darauf lassen. Nur bei viel Regen und Sturm holte ich sie herein in den Stall und wenn ich der Meinung war, dass sie etwas Ruhe gebrauchen konnten. Lovinja preschte trotzdem davon und als ich ihr so nachsah, reizte mich die junge DRP-Stute schon, mich heute auf sie zu schwingen, doch dafür war meine Zeit einfach zu kurz. Zusammen mit Little Sweetness stand sie etwas abseits und schnabberte an dem welchen Gras auf der großflächigen Weide. Ein paar Meter entfernt standen in einem kleinen Pulk auch Seana, Laith und Perfect Sweetness zusammen. Nur Dark Jewel und die graziele Lacura suchten die Einsamkeit und waren weit entfernt am anderen Ende der Koppelumzäunung. Erschrocken fuhr ich zusammen, als mich etwas von hinten anstupste und ich fiel der gescheckten Stute um den Hals, als ich Marah erkannte. "Wie geht es dir?" sagte ich sanft und strich ihr den Schopf aus dem Gesicht. Sie schnobberte an meiner Jacke und ich gab ihr unauffällig eine Möhre, die ich noch dabei hatte. "Mach dir einen schönen Tag auf der Weide!" meinte ich und gab ihr einen liebevollen, leichten Klaps auf einen dunkelen Fleck auf ihrer Kruppe." Ich ging hinüber in den großen Schuppen, der etwas abseits auf der Weide stand und kontrollierte den Wassertrog. Lediglich ein paar Grashalbe schwammen auf der Oberfläche und ich fischte sie aus dem eisigen Wasser. Den Holzklotz an der Schnur, der das Wasser in Bewegung hielt und damit das Zufrieren des Troges vermindern sollte, ließ ich aber in dem Becken. Dann schüttelte ich mir die klammen Finger und steckte sie wieder in den Handschuh. Ächzend warf ich Heu in die Raufe, die für die Pferde zugänglich war und kontrollierte noch einmal den Salzleckstein. Davon war nicht mehr viel übrig. "Salzleckstein kaufen, erinner mich dran!" sagte ich zu Idefix, der daraufhin nur dumm schaute. Lachend stapfte ich zurück zum Weidetor und schwang mich dort wieder auf mein Rad. Mit drei Stricken bewaffnet ging es auf die Hengstweide, wo ich das gleiche wiederholte, wie auf der Stutenweide: Heu runterwerfen, Wasser auffüllen, Salzleckstein prüfen. Neugierig kamen die Pferdchen auf mich zu und schon hatte ich Chex, Red und Kronjuwel. Mit den dreien ging es in den Stall. Jeder durfte erstmal in seine Box und sich dort kurz ausruhen, während ich zu Rasputinstiefelte. Dieser stand neben den ganzen Fohlen, die ihm Gesellschaft leisteten. Raspu hatte sich ein Eisen locker getreten und ging daraufhin lahm. Ich bandagierte ihm seine Beine neu und fühlte, ob er an irgendeiner Stelle heiß war. Nur das rechte Vorderbein war etwas wärmer und ich klopfte ihm den Hals. "Es wird schon besser, bald darfst du wieder auf die Weide, ja mein Süßer?" sagte ich rieb ihm die Stelle mit einer durchblutungsfördernden Creme ein. Danach rückte ich die Fleecedecke zurecht und gab auch ihm Heu, nachdem ich seine Box gemistet hatte. "Soooo, wer will zuerst?" meinte ich und nach kurzem Überlegen holte ich mir Red, denn er würde wohl am meisten ins Schwitzen kommen und ich wollte ihn nicht einfach so zurück auf die Weide bringen. Deshalb trainierte ich ersteinmal mit ihm auf dem Platz, der zu meinem Glück keinerlei größere Pfützen hatte. Ich musste ihn danach trotzdem abspritzen und unter das Solarium stellen, da er lauter beige Spritzer an Bauch und Beinen hatte. Während dieser in seiner Box, eingepackt in eine dunkelrote Fleecedecke, sein Heu fraß, lupfte ich den schweren Westernsattel auf Chex Rücken und war unglaublich angetan von ihm, als ich ihm in der Halle einige Westernlektionen abverlangte. Zufrieden klopfte ich seinen Hals, als er einen wunderschönen Sliding Stop hinlegte und daraufhin 15m schnell rückwärts ging. Zufrieden ließ ich mich nach einer guten halben Stunde aus dem bequemen Sattel rutschen und wusste, dass ich ein Spitzenpferd mehr im Stall hatte. Zuletzt ging es am ruhigsten mit Kronjuwel zu. Dieser musste zwar auch seine Leistung bringen, aber ich hielt einfaches Bahnreiten nach dem Springen und Western nicht so anstrengend, auch weil ich meine Action für heute hatte. So schonte ich ihn und ließ ihn nur viele Dehnungswendungen gehen. Im sanften Galopp drehte ich noch ein paar Runden, bevor ich ihn zurück brachte und auch ihm eine Decke verpasste. Während ich die Fohlenboxen ausmistete, in denen Ravallo, Cascavelle, Peewee Pearl, Really Music, Weighed Down with Sorrow und Raunchy´s Limited untergebracht waren, standen die drei Hengste in ihren Boxen und fraßen den Rest ihres Heus. Rasputin sah mir während meiner Arbeit zu und legte ab und an gelangweilt den Kopf auf der Boxentür auf. Als ich mit meiner Tätigkeit fertig war, kehrte ich nur noch die Stallgasse. Dann brachte ich die drei zurück auf die Weide. Zufrieden und müde kam ich zurück auf den Hof. Idefix saß mitten auf dem Platz und sah mich genauso an, wie heute morgen. "Mh, irgendetwas sollten wir noch besorgen, nicht wahr?" meinte ich und sah ihn an. Er bellte. "Los, lass uns Mittag essen!" meinte ich zu ihm und ich radelte zurück zum Haupthaus.

      Pflegebericht für alle Pferde

      An diesem Morgen fuhr ich zum Hof von Muemmi. Ich hatte erfahren, dass Muemmi gerne jede helfende Hand auf ihrem Hof gebrauchen kann.
      Ich hatte mich mich also mit ihr in Kontakt gesetzt und bekam eine Zusage.
      Als ich ankam wurde ich freundlich begrüßt.
      Ich wurde kurz über den großen Hof geführt, damit ich mich ein wenig zurecht fand.
      Dann bekam ich den Auftrag die Pferde zu putzen. Sie waren eigentlich alle „einfach“ zu putzen, bis auf Walking tot he Moonlight, Cadoc, Stromer und Cascavelle.
      Die vier hatten ja alle helles Fell und sich dazu noch im Matsch gewälzt.
      Nach 3 Stunden waren alle Pferde bis auf das Sorgfältigste geputzt.
      Es hatte keiner wirkliche Zicken gemacht, oder mich in irgend einer Weise geärgert sondern waren sehr lieb beim Putzen.
      Nun holte ich jedes Pferd wieder einzeln aus der Box und mistete diese aus.
      Zumindest das, was auszumisten war.
      Ich hatte den Eindruck, es würde hier alle 2 Stunden ausgemistet werden.
      Der ganze Hof war in einer solchen Reinheit.
      Nun, wieder eine 2 Stunden später wurde mir noch gesagt, ich solle alle auf die Koppel bringen.
      Das tat ich und als das letzte Pferd auf der Koppel war, lies ich mich erledigt ins Reiterstübchen lotsen und trank dort ein kaltes Wasser. Ich streichelte den süßen Idefix, ehe ich aufstand um mir East für einen Ausritt fertig zu machen.
      Dieser Ausritt verlief ohne Probleme und tiefenentspannt kam ich wieder auf dem Hof an.
      Nun fuhr ich glücklich aber erschöpft nach Hause.

      1462 Zeichen © Varien
    • Muemmi
      Pflegebericht:

      Heute kam ich einmal wieder sehr früh auf dem Hof an. Als ich dort war packte ich meine Sachen aus und machte mich auf den Weg zur erstem Weide. Dort standen schon meine meine drei dicken Stuten und warteten auf mich. Ich öffnete das Tor und ging hinein. Da stubste mich auch schon meine Tinkerstute Bloody Valentine vorsichtig an.
      Ich streichelte die Kleine über die Stirn. Dann merkte ich den Atem einer weiteren Stute hinter mir. Es war Get Out of My Way die leise grummelnd hinter mir stand. Ich fiel der Stute um den Hals und streichelte sie. Als dann auch noch Bittersweet Symphony ankam freute ich mich zutiefst. Ich streichelte die 3 und machte mich dann auf den weg zum Offenstall, wach ich erst einmal Kraftfutter von nebenan holte. Die 3 waren schon ganz ungeduldig und stürzten sich auf das Müsli in ihren Krippen. Dann achte ich das Stroh einmal gerade und streute noch etwas über bevor ich von nebenan 3 ordentliche Portionen Heu herkarrte. Nachdem alles fertig war streichelte ich den dreien noch einmal über die Kruppe und verließ dann ihre Weide um zu meinen Hengsten zu gehen.
      Am Tor stand schon Ardanos Sirius und sein Fell glänzte im Schein der Morgensonne. Sein Anblick und das leise grummeln brachten mir ein kurzes Lächeln zurück. Ich ging auf die Weide und kraulte den schönen Hengst ausgiebig. Der genoss die Streicheleinheiten sichtlich und schloss die Augen. Dann kamen auch schon Scandic und Losin`Touch. Ich begrüßte auch die beiden ausgiebig und achte mich dann auf zum Stall. Die 3 Hengste latschten ganz brav im Gänsemarsch hinter mir her. Dann holte ich aus der kleinen Kammer nebenan noch ihre Futterrationen und tat jedem sein Kraftfutter in die Krippen. Als alle genüsslich fraßen achte ich noch den Offenstall gerade und streute etwas über. Dann holte ich noch mit der karre heu von nebenan und achte jedem einen großen Haufen fertig, bevor ich noch einmal mit Sirius und Scandic knuddelte und dann die Weide meiner 3 Hengste verließ.
      Nun lief ich ein Stück bis ich dort hinkam wo weitere meiner Hengste standen. Zuerst ging ich zu meinen Lieblingen Nacota, Temptations Pokerface, sowie Paparazzo und Con Brio. Meine beiden Paints stand schon erwartungsvoll am Tor und begrüßten mich mit einem tiefen grummeln. Ich streichelte sie sanft über die Stirn und den Hals. Da hörte ich auch schon Hufgetrappel. Aus dem Hintergrund kamen da auch mein Paso Finohengst und mein kleiner Con Brio angetrabt. Ich begrüßte die 2 Und ging dann mit ihnen zum Offenstall. Nacota blieb die ganze Zeit dicht hinter mir, während Temptation schon vorgaloppierte, weil er genau wusste dass es jetzt Futter gab. Angekommen gab ich jedem seine Ration bestehen aus Hafer und Müsli dann streute ich noch ein, brauchte ich aber nicht viel, da die 3 sehr sauber waren. Dann holte ich von nebenan noch jeder eine große Portion Heu und machte mich dann auf zu meinen 3 wartenden Hengsten.
      Place Royal und Wannabe standen am Tor und warteten ungeduldig auf mich. Yerai hielt sich dabei eher weiter hinten auf. Ich öffnete das Tor, ging auf die Weide und umarmte erst einmal Place und kraulte seinen pechschwarzen Körper. Dann begrüßte ich auch Wannabe und Yerai und machte mich dann mit den drei Hengsten im Schlepptau auf den Weg zum Offenstall. Dort bekamen auch die drei Hungrigen ihr Kraftfutter und Heu während ich das Stroh auflockerte. Dann streichelte ich die 3 noch ausgiebig, bevor ich ihre Weide wieder verließ und den Strom anmachte. Ich ging weiter zu der Weide von meinen Zuchtstuten.
      Ich ging zu der Weide wo meine 3 Stuten Standen. Meine beiden süßen Ney`Tiri und Diamond Touch steckten mir sofort ihre Köpfe in die Arme als ich ihre Weide betreten hatte. Ich streichelte meine beiden Goldstücke ausgiebig bis ich mich losreißen konnte und mit ihnen zum Offenstall ging. Dort lag Paint My Pommes noch tief und fest schlafend im Stroh. Erst las ich näher kam bemerkte sie mich. Ich kniete mich hin und streichelte die Stute. Dann ging ich nach nebenan um das Futter zu holen. Nachdem Pommes endlich geschnallt hatte was los war sprang sie auf und kam grummeln auf mich zu. Ich tat jeder Stute ihre Portion in die Krippe und streute dann ihre Box über. Anschließend holte ich einen großen berg heu von nebenan und verteilte ihn für die 3. Ich streichelte sie ausgiebig und machte mich dann auf den Weg zur nächsten Weide, wo meine drei anderen Stuten standen.
      Mein Liebling Golden Wonder stand am Tor und kuschelte sich an mich sobald ich bei ihr war. Auch Sally kam an zur Begrüßung. Ich ging mit den beiden Stuten zum Offenstall und auch sie bekamen ihr Kraftfutter und eine große Portion Heu. Natürlich auch meine Holsteiner Stute Springbreak, die bereits am Offenstall auf uns wartete. Nachdem ich alles gut eingestreut hatte ging ich die Weide runter und wollte gerade zu den Weiden meiner Tinker. Ich ging auf die Weide wo meine Tinkerstuten Tinkerbell, Ilya und Paulina standen. Nachdem alle ihr Kraftfutter in den Krippen konnte ich die Box einstreuen und allen ihr Heu verteilen. Dann verließ ich ihre Weide und ging zu meinen Hengsten rüber. Dort warteten schon Qonquest of Paradise und Finigan auf mich. Ich streichelte die 2 ausgiebig und auch sie bekamen im Offenstall ihre Rationen Kraftfutter und Heu zusammen mit meinem stattlichen Hengst Fleck. Nachdem ich auch bei ihnen fertig war machte ich mich auf den Weg zu meiner letzten Weiden wo meine Fohlen standen.
      Treasure love und auch mein Quarter Shadowlight warteten schon sehnsüchtig auf mich. Während Tinuviel und Menja noch gemütlich grasden streichelte ich meine beiden Hübschen und machte mich auf den Weg zum Offenstall, wo bereits meine drei kleinen Ponyabsetzer Bill, Occani und Arija. Dort kamen dann auch Tinuviel und Menja endlich angetrabt. Ich tat allen ihre Ration Kraftfutter rein und streute dann nocheinmal kurz über bevor ich ordentlich Heu ranschaffte für meine Süßen.
      Als alle schön fraßen streute ich ein und machte mehrere Haufen Heu fertig, bevor ich wieder besser gelaunt ihre Weide verließ und auf dem Hof noch ein paar Arbeiten erledigte.
    • Muemmi
      Pflegebericht:

      Heute ging ich wieder einmal zu meinen Pferdchen. Es war ein schönes Sonniger Tag und die Vögel sangen als ich die lange Straße zum Gestüt mit offenem Fenster fuhr. Ich stieg aus dem Auto und machte mich auf den Weg zu meinen Zuchtstuten. Zurzeit standen sie noch alle zusammen auf der großen Sommerweide. Zu Beginn begrüßten mich Paint My Pommes und Golden Wonder mit einem lauten Wiehern. Die zwei kamen sofort angaloppiert und wollten gekrault werden. Dicht gefolgt von Diamond Touch und Masura. Ich begrüßte meine Stuten ausgiebig und Machte mich dann auf den Weg zum Offenstall. Dort lagen Neytiri und Sally nebeneinander gemütlich im Stroh und dösten. Dann wurde ich von meiner Stute Spring Break mit einem freudigen Grummeln begrüßt. Ich ging in die Kleine Futterkammer hinter dem Offenstall und brachte jeder meiner Stuten ihre Müsliration. Während alle gemütlich fraßen streute ich den großen Offenstall mit frischem Stroh ein und machte jeder Stute ihre Heuportion fertig. Danach schaute ich noch bei allen einmal nach dem Rechten und machte mich auf zu meiner Weide, wo alle meine Deckhengste standen.
      Am Tor wurde ich freudig von meinen drei Painthengsten Nacota, Salinero und Temptations Pokerface begrüßt. Ich kraulte die Süßen, während von hinten langsam Paparazzo und Con Brio Angeschlichen kamen. Ich erschrak richtig, als mich mein Andalusierhengst sanft anstubste. Dann kamen auch Scandic, Ardanos Sirius, Losin Touch und Place Royal angetrabt. Nun machte ich mich mit meinen Hengsten im Gänsemarsch hinter mir auf den Weg zu ihrem Offenstall. Nun gesellten sich auch Wannabe,Yerai und Gigolo zu uns. Auch meine Hengste versorgte ich mit Kraftfutter und Heu. Nachdem ich ihren Offenstall mit frischem Stroh eingestreut hatte, machte ich mich auf den Weg zu meinen Fohlen.
      Auf dieser weide waren meine Kleinen reichlich am Spielen. Billy und Schadowlight bockten über die Weide, Treasure Love und Tinuviel grasden und Menja, Occani und Arija spielten mit einem großen Zweig. Ich begrüßte meine kleinen, teilweise recht frechen Fohlen und bewegte mich auch hier zu ihrem Offenstall, um die Kleinen zu versorgen.
      Nun ging ich zu den beiden Weiden wo meine Tinker standen. Erst zu der Weide wo Ilya, Tinkerbell und Paulina friedlich grasten, dann zu der wo meine Hengste Fleck, Finigan und Qonquest Of Paradiese standen. Ich versorgte alle und ging anschließend zu der letzten Weide.
      Hier standen meine noch nicht gekörten Newcomer. Sie war zweigeteilt, so dass die hengste und Stuten getrennt Platz fanden. Zu den Stuten gehörten Get Out of My Way, Bloody Valentine, Bittersweet Symphonie und Frozen Love Affaire. Sie begrüßten mich freudig, als ich ihnen ihr Futter brachte. Danach kümmerte ich mich noch um meine Hengste ET und Jim Beam Bastian, bevor ich nachhause fuhr.
    • Muemmi
      Pflegebericht Saleras Pferde

      Heute besuchte ich meine Freundin Salera. Ich wollte mich nämlich um ihre Pferde kümmern. Ich ging in den Stall und stellte erstmal alle Pferde raus. Zuerst waren die Hengste Nacota, Scandic, Paparazzo, Ardanos Sirius, Temptations Pokerface, Losin'Touch, Con Brio, Wannabe, Yerai, Salinero, Gigolo und Darym dran. Als nächstes brachte ich dann Saleras Anwärter Get out of my way, Bloody Valentine, Extraterrestrial, Bittersweet Synphonie, Jim Beam bastian, Frozen Love Affair, Ayasha, Dawn of Firestorm, Rebel Love Song, Smaug und Herrmann heraus, bevor ich mit den Stuten Paint my Pommes, Golden Wonder, Diamond Touch, Ney'Tiri, Spring Break, Sally und Masura weitermachte. Zum Schluss kamen die Tinker Fleck, Finigan, Qounquest of Paradise, Ilya, Paulina und Tinkerbell raus, zusammen mit den Fohlen Billi, Treasure Love, Shadowlight, Valentines Tinuviel, Valentines Menja, Occani und Arija. Als alle Pferde draußen waren, mistete ich schnell die Boxen. Anschließend streute ich sie frisch nach. Zum Schluss gab ich in alle Boxen die nötige Ration Heu. Dann fegte ich noch schnell die Stallgassen, bevor ich nach Hause fuhr.
      Am Abend fuhr ich nochmal rüber zu Salera, um alle Pferde reinzubringen. Nachdem dies getan war, fütterte ich sie mir Kraftfutter und schrieb Salera einen Zettel, bevor ich wieder Heim fuhr.
    • Muemmi
      Zu Besuch auf Saleras Gestüt

      Als Ausbilderin reiste ich viel umher und so bekam ich auch die Gelegenheit, mir vollkommen neue Orte anzuschauen. Als Pferdeliebhaberin standen auf meinen Sehenswürdigkeiten natürlich auch immer Gestüte.
      Heute wollte ich eine Zuchtpartnerin des Guts Tannenheide besuchen. Sie hieß Salera und hatte sich vor allem den Irish Tinkern verschrieben.
      Da Magical Touch auch ein Tinker war und ich begeistert von dieser vielseitigen Rasse war, stand heute ein großer Besuch auf dem Gestüt von Salera an.

      Als ich auf den Hof fuhr, wurde ich direkt herzlich Willkommen geheißen. Salera bot mir direkt einen Rundgang an und da sagte ich natürlich nicht nein!
      Wir gingen zuerst zu den Koppeln der Anwärter – wie Salera sie nannte. In eine Stute verliebte ich mich dort sofort, denn Bloody Valentine war einfach nur...wow!

      Direkt ging es weiter zu den Kleinen und ich war sofort hin und weg! Die Tinkerfohlen Tinùviel, Menja und Dakini hatte ich sofort ins Herz geschlossen, aber die Zwerge Occani und Arija waren da nicht anders.
      „Wow...“ murmelte ich, als ich die Westernjährlinge Treasure Love und Shadowlight entdeckte, denn die hatten schon so viele Muskeln, unglaublich!
      Wir spielten noch ein wenig mit den Fohlen und Salera erzählte mir viel über ihre Zucht, ehe es auch schon weiterging.

      Wir besichtigen auch die restlichen Weiden und Ställe und ich lernte so gut wie jedes Pferd kennen.

      „Mensch hast du viele Pferde!“ grinste ich und wurde noch zu einer Tasse Kaffee eingeladen, welche ich dankend annahm. Sicherlich würde ich nachher noch einmal zu den süßen Fohlen schauen, doch jetzt taten mir erst einmal die Füße von dem Rundgang weh.
    • Muemmi
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      Sweet Poison, Wild Affair, La Luna, Take a Bow, Landwein´s Erdbeerpflücker, Miro, Tringle, Love me Lara, Apfelblüte, Primadonna, Leona, Zimtmond´s Haselnuss, Prima Teutonia, Ochidee´s Nikita, Miami Blue Boy und Arija
      (c) Muemmi / 3234 Zeichen
      ~~~~~~~~
      Nach dem Umzug war noch einiges im Umbruch. Aber ich hatte endlich Zeit, mich um meine kleinen Lieblinge zu kümmern. Drei würden mich demnächst wieder verlassen, ich richtete deshalb deren Sachen in der Sattelkammer her, putzte Trensen und Sättel und kehrte die doch recht große Kammer aus. Die Ziegel wölbten sich über mir an der Decke und sahen jetzt wunderschön aus, nachdem wir über den Sommer diese und die Hauptsattelkammer renoviert und geputzt hatten. Nachdem ich damit fertig war, ging ich hinüber in die Futterkammer. Es war heute ausnahmsweise sehr sonnig und die Strahlen fielen durch die staubige Luft. Ich öffnete die runden Tonnen und fischte Hafer, Müsli und Mineralien heraus, schüttete sie in den Wagen und karrte ihn ächzend nach draußen auf die Gasse. Dort lud ich auch den noch verschlossenen Eimer mit frischem, warmem Mash auf. Leona hustete leider seit Tagen und kam mit dem trockenen Hafer nicht mehr ganz zurecht. So mischte ich etwas Kraftfutter mit dem Mash und etwas Öl. Schlabbernd verschlang sie ihre Ration. „Oft kann ich dir das aber nicht geben...“ dachte ich bei mir und streichelte ihren fuchsfarbenen, samtweichen Hals. „Du wirst schon wieder meine Süße.“ sagte ich. Ich deckte sie leicht ein und schloss ihre Paddockboxentür. Sie sollte über Nacht nicht nach draußen gehen können. Dann fütterte ich Nüsschen, Teutonia, Primadonna und Nikita. Als ich auch bei den Hengsten Poison und Miro vorbei gekommen war, ging ich zurück in die Futterkammer, verstaute den Wagen und wusch den Masheimer aus. Dann ging es ans Heu füttern. Da ich wegen Leona sowieso Heu nass machen musste, karrte ich den großen Mistwagen auf den Hof und spritzte ihn ab. Dann ließ ich Wasser hineinlaufen und warf eine Portion nach der anderen hinein, drückte sie kurz unter und ließ sie ebenso kurz abtropfen, bevor ich sie einzeln in die Traufen gab. Nur Miami und Arija bekamen kein nasses Heu. Ihnen fütterte ich auch keine Silage, denn die beiden waren noch sehr jung und einer Freundin deswegen schon ein Fohlen gestorben. Ich wollte keine Kolik riskieren. Während meine Süßen ihre Mäulchen in ihre niedrigeren Futtertröge steckten, ging ich hinaus, und mistete die Paddocks ab. Das einzig Gute am Winter: die Hinterlassenschaften froren sofort fest und ließen sich leicht zusammenrechen. So war ich deutlich schneller fertig als ich es im Sommer gewesen wäre und kontrollierte dafür nochmal die Weiden. Zur Wasserversorgung war für die Ponys der kleine Teich abgesperrt und dafür zwei große, alte Badewannen auf die Weide gestellt worden. In ihnen trieben zwei Holzklötze, damit das Wasser nicht gefrohr. Ich füllte sie wieder auf, brach die Eisschollen heraus und ging danach am Zaun entlang. Alles war in Ordnung. Ich kam zurück in den Stall. Die Kleinen guckten neugierig schief über die Boxentüre, verlangten wiehernd eine zweite Portion. „Nix gibt’s!“ meinte ich lachend und schob stattdessen den Mistkarren vor mir her. Nun räumte ich auch die inneren Boxen sauber aus und streute neu nach. Als ich in jeder Box war, kontrollierte ich nochmal die Hufe meiner Schützlinge und ob es ihnen gut ging. Auch hier war alles in Ordnung. Zuguterletzt kehrte ich die Stallgasse, verräumte alle Geräte und löschte das Licht.
    • Muemmi
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      Sweet Poison, Wild Affair, La Luna, Take a Bow, Landwein´s Erdbeerpflücker, Miro, Tringle, Love me Lara, Apfelblüte, Primadonna, Leona, Zimtmond´s Haselnuss, Prima Teutonia, Ochidee´s Nikita, Miami Blue Boy und Arija
      (c) Muemmi

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      Ich war lange nicht mehr bei meinen Welshis gewesen. Heute war es wieder besonders heiß und die Stuten hatten sich unter die schattigen Bäume auf der großen Stutenkoppel zurück gezogen. Da standen nun Affair, Luna, Haselnuss, Nikita, Arija, Teutonia, Apfelblüte, Donna, Lara und Tringle. Nur die zuckersüße Leona, mit kugelrundem Bauch, stand im Unterstand. "Na meine Süße?" sagte ich und streichelte ihr den verschwitzten Schopf. Ich raschelte mit dem Hafereimer, doch die restlichen Stuten blieben draußen auf der großen Koppel, schweifschlagend nach den gierigen Fliegen. Ich fegte die Gasse, füllte die Heuraufen und ging dann hinaus, mit zwei Eimern. Einer enthielt viele Möhren und Apfelschnitzen, der andere war mit Wasser gefüllt und auf seiner Oberfläche trieb ein gelber Schwamm. "Na kommt schon ihr Armen..." meinte ich und steckte Nikita einen Apfel zu, während ich ihr den Hals mit dem Schwamm abrieb und ihr ein wenig Kühlung verschaffte. So machte ich es auf bei allen anderen, obwohl es zunehmend schwerer wurde, denn jeder Stute, der ich schon etwas gegeben hatte, klebte wegen den Leckereien an mir. Am Ende war ich umringt und lachte, Idefix sprang um mich herum und versuchte die Stuten ein wenig von mir weg zu treiben. "Schon gut, komm, wir gehen jetzt zu den Hengsten!" meinte ich zu dem weißen Jack Russel, mit seinem schwarzen Ohr und Schwanzspitze, als der Futtereimer leer war. Einige der Mädels trabten mir hinterher, als ich von der Koppel ging. Ich musste ein gutes Stück laufen, bis ich auf der anderen Seite des Hofes auf die drei Männerkoppeln kam. Deswegen, damit die Hengste die rossenden Stuten nicht sofort rochen und wohl ausbrachen. Ich musste Take a Bow und Erdbeerchen schon oft einsammeln, letzterer hatte von Bow auch mal ordentlich was einstecken müssen. Zum Schutz trennte ich die Hengste jetzt in folgende Gruppen: Poison zusammen mit Miami auf der linken Seite, Bow in der Mitte alleine und auf der rechten Seite teilten sich Miro und Erbeerpflücker eine Koppel. So war Ruhe und ich konnte die Hengste nach und nach holen, die Mähnen zusammenflechten und sie ebenfalls abkühlen. Ich kratzte ihre Hufe aus und kontrollierte sie auf Gesundheit, dann entließ ich sie wieder auf die schattigen Weiden, denn die Sonne fing an, sich langsam zu senken. "Komm Idefix, Stalldienst ruft!" meinte ich und fing an die fünf Boxen der Jungs zu misten, bevor ich zurück zum Hauptstall lief.​
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  • Album:
    Sportzentrum Naundorf - Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Muemmi
    Datum:
    20 Nov. 2014
    Klicks:
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  • Rufname:
    Arija, Knutschkugel

    *offizielles Bild*

    Mutter: Arya | Welsh Pony Typ A
    Vater: Amras | Welsh Pony Typ A

    Geburtsdatum: *2o.o4.2oo7
    Stockmaß: im Wachstum
    Gesundheit: gesund und gepflegt
    Rasse: Welsh Pony Typ A
    Geschlecht: Stute

    Gekört: nein
    Vererbung:
    Fellfarbe: Apfelschimmel
    Abzeichen: 4x Gestiefelt, Blesse

    Noch in der Entwicklung, Hang zum Verspielt sein.

    Besitzer: Muemmi
    Ersteller / Züchter: Muemmi
    VKR: Muemmi
    Verkäuflich: Nein
    Kaufpreis: ungeschätzt


    Qualifikationen
    Galopprennen Klasse: E
    Western Klasse: E
    Spring Klasse: E
    Military Klasse: E
    Dressur Klasse: E
    Distanz Klasse: E

    Eignung: Fahren, Dressur
    Erfolge:​