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Eddi

Applaus

Welsh B ♂

Applaus
Eddi, 25 Feb. 2017
Dir und AliciaFarina gefällt das.
    • Eddi
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      Ehemalige Berichte
    • Eddi
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      Ehemalige Berichte
    • Eddi
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      Altbekanntes Gesicht
      25. Februar 2017
      Wenn man eigene Fohlen gezogen und verkauft hatte, hörte man sich doch immer regelmäßig noch nach ihnen um. So war ich auch sofort auf dem neusten Stand, als der Sohn von Auftakt verkauft werden sollte. Applaus war ein vielversprechender Junghengst und da ich der Rasse der Welshs immer noch indirekt verfallen war, meldete ich mich auch sofort auf den hübschen Kerl.
      Es dauerte nicht lange und alle wichtigen Sachen waren geklärt. Heute stand dann die offizielle Übergabe an. Es ging schon früh morgens los, da wir ein gutes Stück fahren würden. Als Begleiterin hatte ich meine Azubi Tami ausgesucht, denn gerade für sie war so etwas auch mega aufregend. Nur, dass wir so früh aufstanden, das hatte sie wohl total vergessen.
      Gemeinsam machten wir den Anhänger fertig und packten das Auto. Wir würden den gesamten Tag unterwegs sein und da sollte man gut ausgerüstet sein. Dann verabschiedeten wir uns von Alexa und Tassilo, die in der Zeit den Hof managen würden. Heute Abend wären wir dann schließlich wieder da.
      Die Fahrt war lang, aber unterhaltsam. Es tat immer gut, etwas Zeit mit den Kollegen zu verbringen und bei uns war es ja sowieso familiär. „Aber wenn es noch mehr werden, musst du das Team bald vergrößern“, meinte Tami grinsend und pfiff fröhlich die Melodie vom Radio mit. „Na ich hoffe ja, dass du uns erhalten bleibst“, lachte ich.
      Tami war nun seit letzten Sommer bei uns und ihre Ausbildung neigte sich allmählich dem Ende zu und natürlich hoffte ich, sie direkt übernehmen zu können. Zu meiner Frage sagte sie nichts, sondern grinste nur aus dem Fenster heraus. Ein gutes Zeichen.
      Wir kamen nach gut drei Stunden auf dem Gestüt an und wurden herzlich in Empfang genommen. Ein Großteil war bereits an dem Papierkram geklärt worden und die AKU war auch durch. Also unterschrieb ich nur noch den Kaufvertrag, nahm Pferdepass und alle anderen Unterlagen an mich und dann holten wir auch schon Applaus.
      Der Gute war inzwischen dreijährig und ich erkannte ihn kaum wieder. Er hatte sich echt gemacht und sah vielversprechend aus. Ich war mehr als zufrieden mit meiner Nachzucht und freute mich, diese nun bald wieder bei mir zu Hause willkommen zu heißen. Lächelnd dankte ich den Vorbesitzern, wir verluden Applaus und dann ging es nach Hause.
      Gegen späten Nachmittag kamen wir wieder auf dem Gestüt Sapala an und wurden schon sehnsüchtig erwartet. Auch Alexa und Tassilo waren neugierig und Tami war eh hin und weg. Wir luden Applaus aus und ließen ihn auf eine kleinere Weide, damit er sich bis zum Abend noch etwas auspowern konnte.
      Er war zwar aufgeregt und neugierig, aber dafür dennoch sehr ruhig und entspannt. Seine Box war bereits vorbereitet und wenn es heute Abend für alle Pferde in den Stall ging, war auch Applaus mit an der Reihe. Nun durfte er sich noch ein wenig an der frischen Luft bewegen und erste Kontakte über den Zaun zu den anderen Junghengsten knüpfen.
      „Ich mag ihn!“, meinte Alexa und grinste. Normalerweise mochte sie nichts, was unter 1.48m lag, also schien Applaus Glück zu haben. Auch Tassilo war sich sicher, dass aus dem Hengst was werden würde und dank der Unterstützung war auch ich glücklich, mich entschieden zu haben, ihn zurückzunehmen.
    • Eddi
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      Weidezeit
      06. Mai 2017
      Es war der 6. Mai. Eigentlich kein besonderes Datum, aber ich hatte mich dafür entschieden, dass nun endgültig die Weidesaison für unsere Pferde losgehen sollte. Den gesamten April über hatten wir sie in aller Ruhe angeweidet und nun sollte es auf die ersten großen Sommerweiden gehen. Ich machte daraus immer gerne ein kleines Event, weil es doch was Anderes war und uns endlich von unserer Winterroutine löste.
      An diesem Morgen wurden dennoch alle Pferde noch einmal im Stall gefüttert. Meine Truppe war auch schon früh gemeinsam zugegen, denn alle wollten es miterleben. Gestern Abend hatte ich mir noch einmal Gedanken über unsere Weideaufteilungen gemacht. Die Hengste hatten wir in zwei Gruppen geteilt und die Stuten ließen wir aber zusammen.
      Auch heute fühlte sich das noch gut an, so dass wir guten Gewissens die Pferde nacheinander rausschaffen würden. Ich hatte die Hengstgruppen so aufgeteilt, dass sie gut ausbalanciert waren. Es gab in jeder Gruppe sowohl jüngere als auch ältere Hengste, denn ich erachtete das für die Sozialisation als sehr wichtig.
      So durften die drei „Oldies“ Call me a Twist, Pajero und Dissident Aggressor mit Cover the Sun, HGT’s Unitato, Outlaw Torn, Altyn und Calimero II auf die Weide. In der zweiten Gruppe waren somit Thorondor, Aristo, Dr. Insektor, Erutan Wishes, What does the Fox say, Nochnoi Dozor, Feuervogel und He’s called Trüffel. Generell erschien mir die erstere Gruppe definitiv die aktivere, aber das war ja nicht schlimm.
      Die Sommerweiden boten den Pferden genügend Platz und frisches Gras. Zusätzlich gab es einen geräumigen Unterstand, wo wir jetzt zu Anfang auch noch Heu anbieten würden. Dort ließ sich auch eine von zwei vorhandenen Tränken finden.
      Die älteren Hengste wussten bereits genau, worum es heute ging. Unsere beiden Neulinge Altyn und Nochnoi Dozor hatten sich auch schon sehr gut eingefunden und nun null Probleme, mit ihren neuen Freunden auf die Weiden zu jagen. Es war wirklich schön anzusehen, wie da jeweils die Gruppen aus acht Pferden über die Wiese preschten.
      Als nächstes machten wir direkt mit den Stuten weiter. Insgesamt beherbergte das Gestüt momentan zehn Stuten und im Gesamten waren das alles sehr ruhige und liebe Zeitgenossen. Aus dem Grund wollte ich die Gruppe auch nicht teilen.
      Walking In The Air und Teasie waren die ältesten, aber auch gleichzeitig ranghöchsten. Danach folgte Sarabi, welche schon gerne einmal den Besitzanspruch der beiden älteren anfechtete und danach ergab sich der Rest ein bisschen von alleine. Lila Wolken zog sich vorzugsweise immer etwas zurück und genoss ihre Ruhe.
      Batida de Coco und Polka Dot waren generell auch sehr gern für sich. Zumindest wenn sie nicht ihre fünf Minuten hatten und den Großen auf den Keks gehen wollten. Sie waren aber auch gerne in der Nähe von den zwei absoluten Ruhepolen Shattered Glass und Like Honey and Milk. Die beiden machten ihrem Westernpferde-Dasein nämlich alle Ehre.
      Raunchy’s Limited und Amadahy waren irgendwie die Küken der Gruppe und waren sich dementsprechend bezüglich ihres Platzes noch nicht so sicher. Aber sie hielten sich auch gerne eher im Hintergrund auf. Außerdem hatte Raunchy im Moment auch noch Feuerdrache bei Fuß, aber das lief erstaunlich gut und er würde ja schon bald abgesetzt werden. Bei den Stuten ging es auch ruhiger zu und der Großteil begann sehr schnell zu grasen.
      Nun fehlten nur noch unsere Jungpferde. Dahingehend hatten wir momentan gar nicht viele und da wir auch die Hengste von den Stuten trennten, bekamen die jeweiligen Gruppen auch kleinere Areale. Also verhältnismäßig kleiner, für die Dreiergrüppchen waren sie dennoch riesig, aber den vollen Platz hätten sie nie nutzen können.
      So zunächst Applaus und Paddington alleine eine Gruppe, ehe Ende Sommer noch Feuerdrache dazu stoßen würde. Die Stuten bestanden hingegen aus Maelis, Acariya, Herbstmond und Korah. Alle bereits halbwüchsig und auch sehr aufgeweckt.
      Nachdem nun alle Pferde die Stallungen verlassen hatten, begann für uns erst der wahre Akt. Über den Sommer würden die Boxen nicht wirklich in Benutzung sein, also wurden sie komplett ausgemistet, ausgekehrt und auch direkt einmal mit dem Wasserschlauch ausgespritzt.
      Außerdem putzten wir die Tränken und Tröge, säuberten grob die restlichen Oberflächen und die Fenster. Auch die Paddocks mussten abgeäppelt werden.
      Am Ende hatten wir aber einen blitzeblanken Stall und waren wirklich zufrieden mit uns. Der Tag war jedoch noch längst nicht rum, denn immerhin sollte ein Großteil der Pferde heute auch bewegt werden. Besonders die momentanen Anwärter standen unter Beobachtung.
      Dazu zählten insbesondere Altyn und Nochnoi Dozor, die beiden neuen Achal Tekkiner, in welche ich große Hoffnungen legte. Aber auch Calimero II sollte langsam aus sich herauskommen, genauso wie HGT’s Unitato. Die vier hatten momentan einen strengen Trainingsplan einzuhalten.
      Ich kümmerte mich hingegen um Outlaw Torn, der war zwar bereits zur Zucht zugelassen, aber unter dem Sattel musste er dennoch noch viel lernen. Alexa nahm sich da lieber unsere Shettys zu Hand, denn daran hatte sie besonders viel Spaß. Die Shettyhengste fuhr sie heute und mit den Stuten machte sie Freiarbeit.
      Ich gönnte mir heute dann noch einen Ausritt mit der jungen Amadahy, die zu meinen geheimen Lieblingen gehörte. Und außerdem schaute ich noch einmal bei Sarabi vorbei, von welcher ich nämlich diesen Monat noch ein Fohlen erwartete. Das Treiben auf dem Gestüt war dementsprechend in vollem Gange und so hatten wir alle Hände voll zu tun.
    • Eddi
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      Herbst
      07. Oktober 2017
      „Ich war eigentlich ganz glücklich mit dem Sommer“, seufzte Tassilo, während er Maelis und Acariya aufhalfterte. Ich grinste nur in seine Richtung. Es war Oktober und der nass-kalte Herbst hatte uns erreicht. Dementsprechend standen die Pferde nicht mehr 24/7 auf den Weiden, sondern wurden morgens zwischen 8 bis 9 Uhr auf die Weiden gebracht und zwischen 17-18 Uhr wieder reingeholt.
      Das war natürlich für uns wesentlich mehr Arbeit, zumal nun wieder Boxen gemistet wurden, aber gerade für die Jungspunde war es so wesentlich besser. Aktuell hatte wir auch einigen Aufruhr in der kleinen Herde, denn Feuerdrache war kürzlich abgesetzt worden und machte doch recht viel Theater.
      Zum Glück hatte Cover the Moon noch ein paar Monate Zeit, so dass er noch gemeinsam mit Mama Sarabi über die Wiesen streifte und den Herbst genoss. Ich war mir aber bald sicher, dass er nicht so viele Probleme machen würde, wie sein baldiger Weidegenosse.
      Feuerdrache legte sich momentan sehr gerne mit Applaus und Paddington an, bekam aber von beiden älteren Junghengsten dann einige zurück. Ich hoffte einfach, dass sich das noch beruhigen würde. Wenigstens die Mädels waren problemlos. Korah, Herbstmond und Lady Fox ließen sich sogar zu dritt führen und schon waren alle Jungpferde draußen.
      Alexa und Tami hatten sich derweil um die Hengste gekümmert, so dass wir nun nur noch die Stuten rausbrachten. Während sich meine Mitarbeiter dann schon an die Arbeit machten, schaute ich nochmal kurz bei den Weiden vorbei.
      Zufrieden grasend standen am Zaun Alice von Landwein und Amadahy. Etwas weiter weg konnte ich die schneeweiße Nandalee sehen, die sich gerne mit zu Nesquik und Sally stellte. Manchmal irritierte es mich, dass die junge Stute, so die Nähe der älteren suchte, aber ich akzeptierte es.
      Raunchy’s Limited stand etwas abseits und wirkte auch etwas abwesend. Feuerdrache war ihr erstes Fohlen gewesen, dementsprechend nahm auch sie die Entwöhnung etwas mit. Unsere neue Stute Possy Pleasure Mainstream nutzte das aber direkt, um nicht gar so alleine stehen zu müssen.
      Bei den Hengsten sah es da hingegen heute wesentlich entspannter aus. Altyn, Dissident Aggressor, Nochnoi Dozor und Pajero standen zusammen in einem Pulk und grasten friedlich. Calimero II versuchte sich gerade wieder mit BonnyBoy oder Auftakt zu streiten, aber die beiden älteren ignorierten den Junghengst einfach. Erst mit HGT’s Unitato fand er jemanden, der mit ihm spielte.
      Ich zählte auch die Welshs nach, weit hinten standen noch Single Malt und Fürst der Finsternis. He’s called Trüffel stromerte irgendwo bei Dr. Insektor und Outlaw Torn mit herum. Die Welshs waren noch gar nicht so lange da, aber fühlten sich anscheinend sichtlich wohl, so sollte es doch sein.
      So konnte ich mich nun auch zufrieden der Stallarbeit widmen.
    • Eddi
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      Weihnachten!
      24. Dezember 2017
      Wieder war ein Jahr vorüber und Weihnachten stand vor der Tür. Da sowohl Alex, als auch Tami und ich total weihnachtsbegeistert waren, war das gesamte Gestüt rundum geschmückt. Zu unserer Freude hatten wir aktuell auch Schnee, so dass alles weiß und verschneit war. Heute war der 24. Dezember und wir hatten unseren alltäglichen Betrieb auf das Minimum runtergeschraubt, denn natürlich wollte ich meinem Team auch freie Tage gönnen. Aber wie es bei Pferdemenschen so war, tauchten sie trotzdem alle morgens im Stall auf und halfen bei den täglichen Arbeiten.
      Das bedeutete, alle Pferde wurden gefüttert, dann ging es raus auf die Weiden und die Boxen wurden gemistet. Abschließend wurde schon Futter und Heu für den Abend vorbereitet, ehe wir gemeinsam noch unseren weihnachtlichen Rundgang über die Weiden gingen und den Pferden Möhren vorbeibrachten, die wir auf den Weiden verteilten.
      Gerade im Schnee war es immer relativ amüsant, den Pferden bei der Suche zuzuschauen. Wir begannen bei den Jungpferden und dort hatte besonders Tassilo seinen Spaß. Paddington hatte schnell verstanden, dass Tassilo die Möhren etwas weiter warf und war schon ein Stück weiter getrabt, bevor die nächste Möhre durch die Luft flog. Unsere jüngsten, Cover the Moon und Feuerdrache, hielten sich da lieber etwas bedeckt und erschlichen sich durch Süßheit bei Tami ihre Möhren.
      Bei Alex sammelten sich auch bereits einige Jungpferde. Darunter auch unser noch recht frischer Neuzugang Merida, die sich aber schon bestens eingelebt hatte und sichtlich zufrieden mit ihrer Herde zu sein schien. Besonders gerne spielte sie mit Maelis und Acariya. Ich wurde gerade von Lady Fox angestupst, die Korah und Herbstmond zur Seite schob, um nun auch an ihre Möhren zu kommen. Die beiden Welshs Acariya und Applaus hielten sich etwas zurück und warteten einfach geduldig, bis Tassilo ihnen die Möhren vorbeibrachte.
      Bei den Hengsten war aktuell wesentlich mehr los. Calimero II und BonnyBoy jagten sich gerade gemeinsam über die Weide und stießen dabei beinahe mit Call me a Twist und Aristo zusammen, die eigentlich gerade im Schnee nach Gras stöberten und die jungen Hengste direkt zurechtwiesen. Den restlichen Teil ließ das bisher kalt, bis wir dazu kamen. Sofort hoben Pajero, Thorondor und Dr. Insektor den Kopf als sie mein Pfeifen hörten und kamen angetrabt. Man merkte, wer schon lange hier lebte.
      Cover the Sun, Altyn und Fiebertraum ließen sich direkt anstecken und kamen mit angerauscht. Durch die trabende Gruppe wurden auch die anderen aufmerksam und warum auch immer preschten Feuervogel und Outlaw Torn nebeneinander los und buckelten erst einmal wild über die verschneite Weide. Das waren eindeutig die Wintergefühle und die ergriffen auch HGT's Unitato und die beiden Shettys What does the Fox say und Erutan Wishes. Die waren ja sowieso für jeden Quatsch zu haben.
      Bis dann die Hengste bemerkten, dass es bei uns Möhren gab und schon standen sie in einem großen Kreis um uns herum und warteten ungeduldig auf das weihnachtliche Geschenk. Das war eigentlich vor allem dafür da, um bei allen Pferden nach den Rechten zu sehen. Aber anscheinend waren alle bei bester Gesundheit. Für die Möhren rissen sich dann sogar Auftakt und Dissident Aggressor von den Heunetzen los und kamen herübergeschlendert. Fürst der Finsternis und He's called Trüffel schlossen sich an. Die beiden hatten bisher relativ weit hinten gestanden und das Theater hier vorne geflissentlich ignoriert.
      Fehlte nur noch Single Malt, aber der kam nach einem Rufen auch sofort an und schon waren alle Hengste beisammen. Sie waren alle fit und dementsprechend konnten wir uns dann schon bald verabschiedeten und nun ging es nur noch zu den Stuten. Dort wurden wir schon von Walking in the Air, Sally und Teasie erwartet. Die ruhigeren Damen hielten sich gerne am Eingang auf, um auch ja alles mitzubekommen.
      Auch hier reichte ein Rufen und schon kamen Sarabi, Raunchy's Limited und Polka Dot um die Ecke gesaust. Und da sich die Gruppe in Bewegung setzte, kamen auch nach und nach die anderen. Erst Possy Pleasure Mainstream und Shattered Glass, dann aber auch noch Nesquik und Nandalee. Für den Rest mussten wir uns auf den hinteren Teil der Weide bewegen. Lila Wolken und Like Honey and Milk fanden das Heunetz zu nett, als dass sie sich bewegt hätten. Außerdem stromerte hier hinten auch noch Batida de Coco herum und Alice von Landwein und Amadahy spielten gerade miteinander, während Razita sich genüsslich wälzte.
      Auch sie war wie Merida noch relativ neu bei uns, hatte sich aber wirklich problemlos eingliedern lassen.
      Allen Pferden ging es bestens und so schickte ich mit etwas Nachdruck mein Team dann nach Hause zu ihren Familien. Vorher gab es für jeden von ihnen noch ein kleines Geschenk von mir, ehe ich sie dann endgültig verabschiedete und ihnen frohe Weihnachten und schöne Feiertage wünschte. Die hatten sie sich definitiv verdient und die Pferde konnten auch mal ein paar Tage entspannen.
    • Eddi
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      Sommerweiden
      07. Juni 2018
      Hengste: Altyn, Aristo, Auftakt, BonnyBoy, Calimero II, Call me a Twist, Cover the Sun, Dissident Aggressor, Dr. Insektor, Erutan Wishes, Feuervogel, Fiebertraum, Fürst der Finsternis, He's called Trüffel, HGT's Unitato, Namour, Nochnoi Dozor, Outlaw Torn, Pajero, Single Malt, Thorondor, Varulv, Vertigo, What does the Fox say
      Stuten: Alice von Landwein, Amadahy, Batida de Coco, Das Kürbisvieh, Herbsttraum, Like Honey and Milk, Lila Wolken, Naimibia, Nandalee, Nesquik, Polka Dot, Possy Pleasure Mainstream, Raunchy's Limited, Razita, Sally, Sarabi, Shattered Glass, Teasie, Walking in the Air
      Fohlen: Acariya, Applaus, Cover the Moon, Feuerdrache, Herbstmond, Korah, Lady Fox, Maelis, Merida, Paddington

      Der Sommer hatte uns mittlerweile vollständig erreicht. Nach einer längeren Anweidezeit dieses Jahr, waren nun seit kurzem die Sommerweiden eröffnet. Den Mai über hatten uns noch allerhand Unwetter und Stürme geplagt, doch mit denen schien endlich Schluss zu sein. In aller Ruhe hatten mein Team und ich die Sommerweiden vorbereitet und vorgestern die jeweiligen Herden auf die großen Stücke gelassen. Die ersten Tage hatten sie auch alle heil überstanden. Für uns hatte das bedeutet, die Ställe komplett zu misten und auch einmal ordentlich durchzuspülen. Nun fiel für uns viel Arbeit weg. Das Futter bekamen die Pferde nach der täglichen Arbeit und Heu stand ihnen trotz der Weiden permanent zur Verfügung. Jeden Morgen kontrollierte ich auf dem Pferderücken alle Zäune, ehe ich den Pferden auch einen Besuch abstattete und schaute, ob alles in Ordnung war.
    • Eddi
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      Die Kleinen werden groß
      10. November 2018
      Der Sommer hatte sich endgültig verabschiedet und ein durchwachsener Herbst begrüßte uns. Mal hatte man tagelang Sonnenschein und warme Temperaturen und kurz darauf schlug das Wetter um und es begann zu stürmen und zu regnen. Wie jedes Jahr begann mit dieser Jahreszeit für die Kleinen die Arbeitszeit. Den Sommer über verbrachten unsere Jüngsten ihre Zeit zumeist auf den großen Weiden und durften einfach Pferd sein. Wenn sie dann aber im Herbst und Winter wieder näher am Stall standen, befassten wir uns mit der Ausbildung der Kleinen, denn je eher man anfing, desto besser.
      So hieß es unter anderem für Cover the Moon und Feuerdrache, dass sie das Fohlen ABC kennenlernten. Die beiden Jährlinge waren noch nicht lange bei uns und nachdem Absetzen, hatten sie sich erstmal mit ihresgleichen vergnügen dürfen. Natürlich stand das immer noch im Vordergrund und sie hatten noch alle Zeit der Welt, um zu wachsen und Fohlen sein zu dürfen. Aber die Grundlagen mussten im Alltag eben doch sitzen. Dazu gehörten das Aufhalftern und Führen, ebenso wie das Putzen und Hufegeben. Ein paar Grundkommandos bezüglich Schritt, Trab und Halt waren auch durchaus von Vorteil und förderten bereits jetzt das Benehmen.
      Die beiden waren unsere Jüngsten und wurden meist ein- bis zweimal die Woche beschäftigt. Entweder wurden sie nur betüddelt oder wir gingen eine Runde spazieren. So konnten sie am besten spielerisch die Basics lernen und wurden nebenbei schon ein wenig abgehärtet. Immerhin traf man da immer mal einen Traktor oder Hunde. Aber sonst ließen wir die beiden in Ruhe. Außerdem hatten wir mit dem Rest zur Genüge zu tun, denn so jung war unsere Fohlenherde leider nicht mehr. Im Gegenteil, so schnell wie die Zeit verging, wuchsen auch die Fohlen heran.
      Teilweise war es erschreckend. Besonders, wenn man sich die Kleinen nach der Sommerzeit genauer betrachtete. Die meisten waren nochmal gut geschossen, sowohl in die Höhe, als auch in die Breite. Korah und Acariya waren unsere ältesten und sollten den Winter über langsam schon in die großen Herden eingegliedert werden. Als Fohlen konnte man die beiden nicht mehr bezeichnen, Jungpferde traf es eher und so begann für sie auch langsam der Ernst des Lebens. In der Winterzeit würden beide vom Boden aus auf ihr Leben als Reitpferde vorbereitet werden.
      Zunächst stand für mich immer Bodenarbeit, Longieren und Handarbeit auf den Plan. So konnten die Jungpferde in Ruhe Muskeln und Kondition aufbauen, wurden also sowohl physisch als auch psychisch auf ihre Aufgabe vorbereitet. Außerdem lernten sie vom Boden aus auch schon viele Grundlagen, die später im Sattel sehr nützlich sein würden. Bei den beiden wirkte ich selbst auch viel mit, da sie zu meinen ersten eigenen Zuchtfohlen gehört hatten, da wollte man vorzugsweise mit dabei sein. Beide zeigten sich bisher bei der Arbeit stets fleißig und bemüht. Und sie machten schon große Fortschritte.
      Sowohl Acariya als auch Korah waren kürzlich bereits fünf Jahre geworden. Doch vor einem Jahr hatte ich entschieden, den beiden Ponystuten noch ein Jahr mehr zu geben. Sie gehörten beide eher zu den Spätentwicklern und jetzt, ein Jahr später, sah man, dass sich diese Entscheidung auszahlte. Sie waren körperlich und psychisch noch einmal wirklich gewachsen. Besonders Korah erkannte man kaum wieder: Vor einem Jahr war sie noch sehr schmal gebaut gewesen, doch nach diesem Sommer war sie schön breit geworden, so dass man sie sich nun auch unter dem Reiter vorstellen konnte.
      Aktuell stand das Longieren am Kappzaum im Vordergrund. Die beiden sollten lernen, sich in schöner Selbsthaltung zu tragen und somit die richtigen Muskeln zu fördern. Auch Applaus, Paddington und Maelis kamen da nicht herum. Zwar waren die drei noch ein Jahr jünger, aber dennoch schon weit genug, um auch vorbereitet zu werden. Wenn alles rund lief, würden die Pferde Ende des Winters beziehungsweise Anfang des Frühjahrs eingeritten werden. Maelis war für ihr Alter bereits sehr reif und gut gebaut, so dass sie schon jetzt mehr gefördert wurde, weil sie sonst unterfordert war.
      Paddington und Applaus hingegen liefen momentan zwei- bis dreimal in der Woche an der Longe oder in der Bodenarbeit. Und auch die beiden machten ihre Sache wirklich famous.
      Zwischen unseren Jüngsten und den Ältesten lag der Rest. So in etwa. Lady Fox und Herbstmond waren drei Jahre alt und würden erst kommendes Jahr an die Reihe kommen. Allerdings waren sie bereits gut ausgebildet, was das Fohlen ABC betraf, dementsprechend hatten sie eigentlich Pause und durften noch wachsen und gedeihen. Außerdem hatten die beiden eine gute Beschäftigung: Seit kurzem weilte Nabiri wieder bei uns im Stall. Die Dreijährige stammte aus meiner ehemaligen Lewitzerzucht und stand kürzlich zum Verkauf. Kurz und knapp hatte ich sie wieder zu uns geholt.
      Aktuell durfte die junge Stute erst einmal ankommen und ein wenig aufbauen. Der Umzug hatte ihr doch ein wenig Stress gemacht. Danach sollte sie in die Gruppe zu Lady Fox und Herbstmond und dann würden wir schauen, wie ihr aktueller Stand aussah.
      Also bei unseren Jüngsten lief alles wie am Schnürchen. Ein wenig die Oberhand hatte hier auch Tamara, die sich nur zu gern um die Kleinen kümmerte. Manchmal musste man sie sehr daran erinnern, dass sie auch noch die Großen reiten und bewegen sollte. Aber für sie schien es das tollste der Welt zu sein, zu sehen wie die Kleinen groß wurden und irgendwann dann plötzlich Reitpferde wurden. Ab und an musste ich schmunzeln, wenn ich ihre großen, begeisterten Augen sah. Aber genau das wünschte man sich ja von seinen Mitarbeitern.
    • Eddi
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      Neuankömmlinge
      19. Juni 2019
      Ich musste schlucken, als ich Graceful Eclipse und Pashmina über die Weide toben sah. Die beiden Jungstuten hatten einer sehr guten Freundin gehört. Ailsa. Und ich war immer so neidisch auf ihr Gehöft gewesen, eine alte Burg und ihre schönen Pferde. Vor Monaten erreichte mich dann plötzlich die unschönste Nachricht überhaupt: Sie hatte einen schweren Unfall gehabt und lag im Koma. Da ich sie oft besucht hatte, die Pferde kannte und ihr stets meine Hilfe angeboten hatte, nahm ich ihre Vierbeiner an mich. Ich hoffte immer noch, sie würde sich bald wieder so weit erholen, dass sie erneut ihre Schützlinge zurücknehmen könnte. Aktuell war alles noch unklar und ich konnte nichts tun, als abzuwarten. Also schob ich den Gedanken beiseite und machte weiter mit dem Befüllen der Heunetze.
      Mittlerweile standen die Jungpferde wieder auf den Sommerweiden. Dennoch hatten sie dort neben den Unterständen die Möglichkeit von Heu. Allerhand nutzten dies auch, so dass es sich immer lohnte, die Netze zu füllen. Danach würde ich noch die Unterstände misten, die Tränken kontrollieren und ein paar neue Äste auf den Koppeln verteilen. Meistens sammelte ich dafür Weide, die liebten die Pferde und für die Jungspunde war es eine tolle Beschäftigung.
      Bei den Mädels war es heute ruhig. Merida und Maelis standen weit abseits und dahinter sah ich Lady Fox und Korah grasen. Auch Nabiri, Acariya und Herbstmond konnte ich ausmachen und war erstaunt wie toll sich meine Jungstuten aktuell machten. Sie sahen einfach top aus. Die Junghengste standen weiter entfernt auf einer anderen Koppel und momentan hatten wir auch gar nicht mehr so viele. Neben Cover the Moon und Paddington gehörten nur noch Feuerdrache und Applaus zu dem kleinen Grüppchen, aber sie passten einwandfrei zusammen und es gab selten Streit.
      Nachdem ich mich um die Jungpferde gekümmert hatte, war es mittlerweile neun Uhr und so langsam wurde die Sonne immer wärmer, doch ich hatte noch allerhand zu tun, bevor ich mich in meine wohlverdiente Mittagspause begeben könnte.
    • Eddi
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      Neujahr
      03. Januar 2020
      Mississle, Teasie, Sarabi, Possy Pleasure Mainstream, Razita, Walking In The Air, Like Honey and Milk, Shattered Glass, Raunchy's Limited, Naimibia, Das Kürbisvieh, Amadahy, Lila Wolken, Herbsttraum, Alice von Landwein, Nandalee, Nesquik, Sally, Batida de Coco, Polka Dot, My Hope Nymeria
      Panta Rhei, Phex, Leitz, Exciting Force, Altyn, Fiebertraum, Nochnoi Dozor, Catani, Cover the Sun, Pajero, Dr. Insektor, Aristo, Thorondor, Call me a Twist, Dissident Aggressor, HGT's Unitato, Outlaw Torn, Feuervogel, Varulv, Calimero II, Vertigo, Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis, He's called Trüffel, Single Malt, Erutan Wishes, What does the Fox say
      Graceful Eclipse, Merida, Maelis, Lady Fox, Korah, Nabiri, Acariya, Herbstmond, Cover the Moon, Paddington, Feuerdrache, Applaus


      Das neue Jahr war angebrochen und mit ihm auch ein neues Jahrzehnt. 2020 hatten wir erreicht und ich war stolz auf das, was das Gestüt Sapala darstellte. Wir hatten ein funktionierendes, tolles Team, welches sich mit ganzem Herzblut um die Pferde kümmerte und die konnten sich auch wirklich nicht beklagen.
      Das vergangene Jahr hatten wir ruhig und entspannt enden lassen. Wie immer schickte ich meine Mitarbeiter über die Feiertage zu ihren Familien in ihren wohlverdienten Urlaub. Zu den Tagen schafften wir es auch mit wenigen, den Stall in Stand zu halten und die Pferde hatten zum Großteil frei.
      Natürlich waren wir alle Pferdemenschen und die ließen es sich nicht nehmen, auch ihre freie Zeit im Stall zu verbringen. Es war immerhin unsere Leidenschaft. So hatten wir zum 23.12. einen großen gemeinsamen Weihnachtsritt mit gemeinsamen Mittagessen gemacht und am 01.01. hatten wir uns alle zum Neujahrsritt versammelt.
      Mein Team hatte die vergangenen Tage damit verbracht, ihre kleinen Reitschülergrüppchen auch an so etwas wie einem Neujahrsritt teilhaben zu lassen. Natürlich ging das nicht alles an einem Tag, aber so waren die ersten Tage des neuen Jahres direkt gut gefüllt gewesen.
      Ende Januar würde unser jährliches Neujahrsturnier anstehen und die jungen Reiter trainierten jetzt schon fleißig und waren sehr ehrgeizig. Auch für meine Mitarbeiter gab es eine eigene Abteilung, auch sie sollten sich messen dürfen und ihren Spaß haben.
      Ich war schon voll in den Vorbereitungen hierfür, bereitete die Schleifen und Gewinne vor und plante das Event und schrieb Listen. Draußen war es heute diesig und nass, so dass ich gerne mal den Tag zum Großteil im Büro verbracht. Den Morgen über hatte ich bereits auf mehreren Pferden gesessen, denn nun ging das Antrainieren wieder los, wenn wir dann im März in die diesjährige Turniersaison starten wollten.
      Die ersten Tage des Jahres würde ich noch viel für Organisatorisches gebrauchen, aber dann sollte alles wieder seinen gewohnten Gang gehen.
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  • Album:
    Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Eddi
    Datum:
    25 Feb. 2017
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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Name: Applaus
    Geboren: 2014
    __________________

    Von: Auftakt


    Aus der: Nesquik
    __________________

    Rasse: Welsh B
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Dunkelfuchs
    Stockmaß: noch im Wachstum

    Beschreibung:
    Applaus ist ein liebes, intelligentes und offenherziges Fohlen. Schon jetzt lernt er schnell und gerne, er liebt die Beschäftigung mit dem Menschen. Er spiegelt die besten Eigenschaften eines Kinderponys wieder, welche er seinen Eltern zu verdanken hat. Auch seine Bewegungen sind jetzt schon eine Augenweide. Wie sein bekannter Vater Auftakt, versprüht auch Applaus leichttrittige, beinahe fliegende Gänge. Ebenso zeigt er jetzt schon überzeugende Ansätze für das Springen. Er wird später sicherlich ein wunderbares Kinder- oder Turnierpony abgeben.

    Ersteller: Floooh
    Besitzer: Eddi
    Vorkaufsrecht: erloschen

    [Noch nicht eingeritten.]


    __________________

    Gekört: nein

    Nachkommen:
    --