1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
jojomaus

Apha FL Dashing

Apha FL Dashing
jojomaus, 9 Jan. 2015
    • jojomaus
      Bericht vom 28.9.13 © Flakies
      Ich gähnte und streckte mich im weißen Plastikstuhl, während die Abendsonne in mein Gesicht schien. Zufrieden lächelte ich.
      „Prost“, meinte Christian schmunzelnd und trank einen Schluck Bier.
      „Ich danke dir für heute“, sagte ich.
      „Kein Problem. Habe ja sowieso nichts Besseres zu tun als deine ollen Pferde herumzukutschieren.“
      Ich lachte. „Müssen wir die Transporter schon heute wieder zurückbringen?“
      Christian nickte nur, da er sich in diesem Moment eine Zigarette anzündete.
      Ich stöhnte auf, da ich eigentlich nur noch in mein Bett wollte.
      „Lass mich noch austrinken und dann können wir los", meinte Christian.

      Ich sprang auf, ging ein paar Meter nach vorne und drehte mich um. Ich betrachtete den Schuppen, der hinter Christian stand und musste lächeln. Die Konstruktion ist zwar wetterfest, doch sieht trotzdem ziemlich verkommen aus. In der Mitte befindet sich die Eingangstür aus Stahl. Der Schließmechanismus lässt sich schwer betätigen, doch solange er funktionstüchtig ist, muss daran nichts geändert werden. Die Tür stand offen. Ein Keil aus Holz hielt sie in dieser Position. Die Öffnung ließ in den Flur blicken. Ganz klein. Sicherlich nicht einmal einen Quadratmeter groß. Rechts und links befindet sich jeweils ein Durchbruch. Die linke Seite führt zur zukünftigen Sattelkammer. Momentan habe ich die neu angeschafften Sättel, Trensen, Decken, das Futter und so weiter, einfach in einer Ecke des Raumes gelagert.
      Geht man zur rechten Seite des Schuppens, gelangt man in einen leeren Raum. Ich würde ihn als Gemeinschaftsraum bezeichnen. In nächster Zeit werde ich eine kleine provisorische Küche hineinstellen und einen Tisch, um mit meinen Freunden dort zusammen zu sitzen.

      Langsam drehte ich mich um meine eigene Achse, um einen Rundumblick zu erhaschen. Dieses Grundstück gehörte nun mir. Mir ganz allein. Ich grinste Christian ganz stolz an und brachte ihn auf diesem Wege zum Lachen. "Halt die Klappe!", rief ich ihm neckisch zu und hüpfte zum Stall.
      "Hallo ihr Hübschen." Apha und Little brachten wir nach unserer Ankunft sofort in ihre Ställe. Die zwei waren ziemlich erschöpft von der langen Fahrt. Ich streichelte Apha über den Nasenrücken, da ich zu seiner Box einen kürzeren weg hatte. Little stand zwei Boxen weiter.
      Da Apha nicht kastriert ist, habe ich mir vor dem Kauf der Beiden etwas Sorgen gemacht, ob er sich benimmt im Stall. Denn für ihn habe ich keine Ausweichunterkunft. Doch dies werde ich sicherlich erst morgen bemerken, da dem Hengst schon fast die Augen zufallen.
      Die Boxen von Apha und Little sind die einzigen, die nicht repariert werden müssen. Der Stall ist etwas verkommen, aus Holz zusammengekleistert und undicht. Doch das wird alles so schnell wie nur möglich behoben.
      Nachdem ich Little mit meinen Fingern noch kurz durch die Mähne fuhr, verließ ich den Stall wieder. Christian stand schon an den Autos und putzte seine Brille. Er übergab mir meine Handtasche und den Schlüssel des VW, stieg in das andere Auto und startete den Motor.
      Schelmisch grinste er durch die Scheibe. Ich fluchte nur, da der VW mindestens 20 Jahre alt ist und keine Servo hat. Auf dem Weg hierher fuhr Christian mit dieser Karre. Jetzt wollte er mich ärgern, indem er mich damit fahren lässt.
      Er fuhr vor und ich folgte. Man hätte glatt denken können, ich säße in einem Traktor, so laut hat das Fahrzeug getuckert. Als wir das Grundstück verließen, hupte ich meinen Pferden zum Abschied.

      Bericht vom 2.2.14 © Flakies
      Ich stieg aus dem Auto, warf meine Tasche schwungvoll in Richtung Schuppen und ging sofort zum Stall. Dieser sah schon viel schöner aus als er es im Herbst tat. Löcher wurden geflickt, Fenster eingesetzt und das Holz lackiert. Ich muss zugeben, ein wenig stolz bin ich ja auf mich.
      Mit dem Schlüssel öffnete ich das große Vorhängeschloss und ließ es auf den Boden fallen. "Guten Morgen ihr Hübschen!" rief ich meinen Pferden zu. Dabei bildete sich vor meinem Mund eine leichte Dunst-Wolke. Es war ziemlich kalt, doch dies brachte mich nicht um meine gute Laune. Sofort ging ich auf Apha's Box zu, öffnete sie und streifte ihm sein Halfter über den Kopf. Er wirkte etwas ausgelutscht, also motivierte ich ihn mit einem Schnalzen meiner der Zunge mir zu folgen. Lächelnd führte ich ihn auf den Putzplatz und band ihn dort an. "Nachher komm ich auf dich zurück", sagte ich während ich ihn noch kurz streichelte.
      Nun holte ich den Karren und die Mistgabel aus dem Schuppen, fuhr damit in den Stall und befreite Apha's Box von dem Stroh und Ammoniakgeruch. Danach holte ich die beiden Stuten aus ihren Nestern und brachte sie auf die Weide, welche momentan einem schwarzen Ödland gleichsah.
      Auch ihre Boxen wurden geleert und wieder mit weichem Stroh nachgefüllt. Die Arbeit war heute schnell getan, so dass der Spaß kommen konnte. Nachdem ich alle Utensilien wieder verstaut hatte, setzte ich einen Putzkasten neben Apha auf den Boden und verwöhnte den Großen mal kräftig. Er genoss es sichtlich - zumindest für kurze Zeit, denn er wird immer schnell hibbelig.
      Noch immer wurde er nicht kastriert und er tut mir jedes Mal so leid, wenn er allein auf seiner Weide steht. Aber hier in der Gegend möchte kein Tierarzt die Kastration durchführen. Ich werde jedoch nicht aufgeben und weiter suchen.
      "So, dann wärmen wir dich an einem solch kalten Tag mal auf, Großer", sagte ich, während ich mit Sattel und Zaumzeug zu ihm trat. Sattel saß bequem und fest, Zaumzeug perfekt angelegt - schon saß ich auf seinem Rücken und schritt von dannen. Das Tor hatte ich aufgelassen, als ich mit dem Auto auf das Grundstück fuhr. Es konnte auch so bleiben, bis ich zurückkam. Den Stall und den Schuppen hatte ich abgeschlossen, demnach sollte nicht passieren können. Die Stuten wieherten uns zu und machten Apha etwas nervös. Jaja, der Große..
      Als wir außer Sichtweite waren, Apha ruhiger wurde und wir von einer Hauptstraße auf Erdboden gewechselt waren, gurtete ich nochmals nach. Dann konnte es losgehen. Vor uns lag ein kleines Wäldchen, welches dicht und windgeschützt ist - unser heutiges Ziel. Der Feldweg war sehr angenehm und perfekt zum Traben.
      Ich liebe den Gang von Apha. So leicht und weich. Dieses Pferd ist sehr aufmerksam und bewegt sich gern, wenn die Motivation stimmt.
      Wir erreichten den Wald. Meine Nase brannte und war sicherlich ganz rot vom kalten Luftzug. Ich stoppte den Hengst, um mir meinen Schal über die Nase zu Binden. Apha schnaufte zufrieden und reagierte auf meine Hilfe zum Schritt. Der ganze Wald war still. Alles sah so einsam aus. Schnee lag überall und Apha trat Hufabdrücke in das unberührte Weiß. Glatt war es zum Glück nicht, sonst hätte ich sofort wieder kehrt machen müssen.
      Während wir wieder ein wenig trabten, fiel von rechts und links Schnee von den Bäumen und wurde durch die Luft gewirbelt. ich genoss den Ausritt. Der Waldweg führte uns nach links. Nicht lange und wir verließen die Baumgruppen wieder. Der anschließende Feldweg brachte uns nach guten zwanzig Minuten an unseren Anfangspunkt - mein Grundstück.
      Zufrieden sattelte ich Apha ab und holte zwei Äpfel aus meinem Auto, um ihn zu belohnen. Die Kondition des Hengstes hat sich sehr gebessert, seit dem ich mich intensiv mit ihm beschäftige, so dass er kaum geschwitzt hatte. Trotzdem rubbelte ich sein Fell mit dem frischen Stroh ganz trocken, damit er mir nicht krank wird.
      Auch meine Stuten brachte ich wieder in ihre Boxen und versprach ihnen mich morgen mit ihnen zu beschäftigen. Dann schloss ich die Stalltür und den Schuppen ab, stieg in mein Auto und fuhr nach Hause.


      TA-Bericht vom 3.2.14 © Edfriend
      Heute stand ein äußerst langwieriger Termin an, weshalb ich besonders gründlich beim Zusammenpacken meiner Materialien war. Ich wollte nichts vergessen, aber bei einer Operation sollte man immer alles dabei haben. Als ich mir hundertprozentig sicher war, machte ich mich auf den Weg zu meinem Patienten. Vor einigen Tagen hatte Flakies angerufen und einen Kastrationstermin für ihr Paint Horse ausgemacht. Dank dem Navi kam ich auch nach einer halben Stunde auf ihrem Hof an und wurde dort schon erwartet. Bevor wir den Hengst besichtigten, lud mich Flakies erst einmal zu einem Kaffee ein, denn sie wollte sich vorher noch genau über die Risiken der Kastration informieren. Denn der Hengst Apha Fl Dashing war schon sieben Jahre alt, was recht spät für eine Kastration war, aber längst nicht unmöglich. Nachdem sie mir einleitend etwas über ihren Hengst erzählt hatte, begann ich ihr einige Dinge zu erklären. „Generell ist es für eine Kastration nie zu spät, ich hatte durchaus auch schon Patienten, die auf die 20 Jahre zugingen. Wichtig ist, dass der Hengst körperlich fit ist und vor allem keine Herz-Kreislaufprobleme aufweist.“ erklärte ich ihr beruhigend, da sie doch einige Zweifel hegte. „Natürlich ist das Risiko bei älteren Hengsten größer, das hängt vor allem mit dem ausgewachsenen Leistenbereich zusammen, um dieses Risiko zu bannen, führen die meisten Tierärzte – mich eingeschlossen – eine bedeckte Kastration durch.“ Während ich ihr nun den groben Verlauf dieser Art von Kastration schilderte, hörte Flakies mir aufmerksam zu. Kurz darauf sprach sie ein Problem an, was sie besonders beschäftigte. Sie wollte Apha Fl Dashing vor allem aus einem Grund kastrieren, nämlich damit er nicht auf ewig alleine auf der Weide stehen musste. So war ihre Frage nun, ob er nach der Kastration mit zu den Stuten kommen könnte. „Auch wenn er mit sieben Jahren sicherlich schon ausgeprägte Hormone besitzt, werden diese durch die Kastration dennoch eingestellt. Der Drang nach den Stuten wir so gemindert, wenn nicht sogar vollständig wegfallen. Das einzige was bleiben könnte, ist das angeeignete Verhalten, also seine Hengstmanieren. Kommt aber auch darauf an, wie ausgeprägt diese bei ihm sind.“ Flakies nickte und erklärte mir, dass er ein ruhiger Geselle wäre, durchaus aber auch einmal aufdrehen könnte. „Aus der Sichtweise würde ich sagen, dass das nach einer Weile immer mehr abschwächen würde und bei ihm eventuell sogar noch ganz verschwindet.“ meinte ich lächelnd und zog so Flakies nun auf meine Seite. Inzwischen war sie sich sicher, dass sie ihren Hengst kastrieren lassen wollte und so konnten wir uns an die Arbeit machen. Der Schecke stand in seiner Box und blickte uns neugierig an, als wir kamen. Ich bat Flakies, ihn aufzuhalftern und festzuhalten, während ich ihn kurz durchcheckte. Ich hörte vor allem Lunge und Herz ab und kontrollierte seine Körpertemperatur. Als ich mir sicher war, dass er kerngesund war, zog ich die Spritze mit dem Narkosemittel auf. „Ich führe die Kastrationen immer bei einer Vollnarkose aus.“ erklärte ich Flakies und suchte bei dem Hengst die passende Stelle am Hals. Bei dem Piekser zuckte er kurz zusammen, hielt aber wunderbar still. Kurze Zeit später fielen ihm allmählich die Augen zu und irgendwann sackte zu Boden. Gemeinsam mit Flakies bugsierte ich ihn in die stabile Seitenlage und richtete ihn so aus, dass ich gut in den Leistenbereich kommen konnte. Dann baute ich meinen kleinen OP-Tisch neben mir auf und legte die desinfizierten Bestecke bereit. Als nächstes zog ich mir Kittel und Handschuhe über und begann die zu operierende Stelle zu säubern und zu desinfizieren. Um die Wunde möglichst sauber zu halten, legte ich ein Tuch über die betroffene Stelle, welches nur die Hoden freiließ. Als alles vorbereitet war, schnappte ich mir das Skalpell, um Scheidenhautfortsatz und Hoden mit einem vorsichtigen Schnitt zu entfernen. Schon nach einigen Minuten war das geschafft und auch die Nebenhoden waren entfernt. Als nächstes galt es noch, den Samenstrangstumpf mitsamt der verbleibenden Scheidenhaut zu ligieren. Nach dem Abbinden hatte es der Hengst schon mehr oder weniger geschafft. Zur Sicherheit griff ich doch noch zur Naht und sicherte die Wunde mit wenigen Stichen. Kurz darauf säuberte ich die Naht nochmals und desinfizierte erneut den gesamten Bereich, ehe ich mit Silberspray eine schützende Schicht über die Wunde legte. So kam weder Schmutz noch Bakterien an die frische Stelle und der Hengst war vor Entzündungen sicher. Als alles geschafft war, machte ich mich daran, die benutzten Bestecke in einen Beutel zu verstauen, ebenso wie die Überreste seiner Männlichkeit zur Seite zu legen. Ich zog die Handschuhe aus und warf sie in den Müllbeutel, welchen Flakies mir bereitstellte. Danach machte ich mich direkt daran, noch zwei frische Spritzen aufzuziehen. „Das eine ist ein entzündungshemmendes Antibiotikum und dies hier ist ein Schmerzmittel.“ erklärte ich Flakies und spritzte dem noch liegenden Hengst flott beide Mittel. Dann machte ich mich daran, meine Sachen zu packen und mich aus der Box zurückzuziehen. Eine Weile wartete ich mit der Besitzerin, bis Apha Fl Dashing sich allmählich erhob und und müde anblickte. Es schien, als warf er mir einen vorwurfsvollen Blick zu, ab heute würde Flakies einen Wallach im Stall beherbergen. „Die nächsten drei Tage am besten Boxenruhe und nur kontrollierte Bewegung. Danach würde ich ihn noch ein wenig auf seiner einzelnen Weide stehen lassen, ehe er dann zu den Stuten darf, dabei würde ich aber auch mit einer allmählichen Eingliederung beginnen.“ erklärte ich Flakies. Ich verabschiedete mich von meinen Patienten und Flakies führte mich noch zum Auto. Währenddessen erklärte ich ihr, dass sie mich sofort anrufen sollte, wenn irgendetwas mit dem Wallach nicht stimmen sollte. Sie nickte und ich verabschiedete mich in meinen Feierabend.


      Bericht vom 20.2.14 © Flakies & jojomaus
      Die Vorbereitungen (verfasst von Flakies)
      Was machen zwei Single-Frauen am Valentinstag? Natürlich an einem Synchronspringreitturnier teilnehmen!
      Voller Euphorie führte ich den frisch operierten, aber wieder komplett fitten Apha in den Hänger. Nervös blickte er über seine Schulter und beobachtete wie ich die Türen hinter ihm schloss. "Keine Sorge mein Schatz, du bleibst nicht lange allein", rief ich ihm durch das Metall zu.
      Ich stieg ins Auto, schnallte mich an und prüfte gedanklich nochmals, ob ich alles eingepackt hatte. Sicher war ich mir nicht, aber trotzdem fuhr ich los, da ich mich sonst verspätet hätte.
      Nicht lange und ich platzierte meinen Wagen quer in der Einfahrt des Wolkenhofes. Ich hupte fröhlich und stieg dann aus. Jojomaus erwartete mich schon und begrüßte mich herzlich. "Schön, dass du mitmachst. Dafür danke ich dir jetzt schon", sagte sie, als wir uns umarmten. Jojomaus packte meinen Arm und zog mich in den Stall. Panthera selbst und ihre ganze Ausrüstung befand sich schon in der Gasse. Auch JayPie, die Mitbesitzerin des Hofes, stand mit ihrem Pferd in der Stallgasse und putzte es.
      "Und du machst einen Valentinstagsausritt?", fragte ich JayPie neckisch.
      Sie grinste überlegen. "Nein, ich komme auch mit auf das Turnier. Svartur ist meine Partnerin."
      Verwirrt richtete sich meinen Blick zu Jojomaus. Diese lachte. "Ja, JayPie hatte sich einfach angemeldet, ohne ein Wort zu sagen. Als ich davon erfuhr, habe ich sofort dich gefragt, damit sie wenigstens ein würdiges Gegner-Paar auf dem Turnier hat."
      JayPie lachte nur herausfordernd, nahm den Führstrick ihres Pferdes und trottete hinaus.
      "Na dann. Bist du auch fertig?", fragte ich Jojomaus. Sie nickte, drückte mir den Sattel und das Zaumzeug ihres Pferdes an die Brust und folgte mir nach draußen. Ich verstaute ihr Gepäck in meinem Auto, welches danach leicht überladen wirkte. Aber die Karre hat ja schon vieles durchgemacht. Das würde sie auch schaffen, dachte ich mir und zuckte kichernd mit den Achseln, als mich Jojomaus verunsichert darauf ansprach.
      Die Türen des Hängers waren noch geschlossen. Ich stand davor und stützte meine Hände in die Hüfte. "Ich bin jetzt sehr gespannt, ob das klappt mit den beiden. Die Kastration ist noch nicht lange her."
      "Wenn nicht, muss Apha halt in den Einzelhänger", sagte Jojomaus gelassen und öffnete mit einer Hand die Türen, da sie mit der anderen noch Panthera festhielt. "Hallo Apha!", begrüßte sie meinen frisch gepressten Wallach. Apha war sichtlich neugierig auf die fremde Stute. Panthera ließ sich problemlos in den Hänger führen und festbinden. Dann stellte sich Jojomaus neben mich und lächelte. "Sieht doch gut aus."
      "Ja, top. Die OP war eine gute Entscheidung." Ich schloss zufrieden den Hänger.
      "Seid ihr bereit?!" JayPie stand schon seit gut fünf Minuten an ihrem Auto und wartete ungeduldig.
      "Wir können los!", rief ich und stieg mit Jojomaus ins Auto.


      Das Turnier (verfasst von Jojomaus)
      Wir kamen zeitig genug am Turnierplatz an um vorher noch ein wenig an unser Timing zu feilen. Viel trainiert hatten wir nicht, doch wir hatten schnell ein gemeinsames Grundtempo gefunden, so dass unsere Sprünge recht harmonisch aussahen. Auch heute auf dem Abreitplatz gelang es uns wieder recht schnell unser gemeinsames Tempo zu finden.
      "Jetzt bin ich doch ein wenig nervös." Ich wischte mir die feuchten Hände an der Hose ab, als wir Aufgerufen wurden. "Hey, dabei sein ist alles. Wir wollen einfach ein bisschen Spaß haben.", munterte mich Flakies auf. Und dann ging es auch schon auf den Parcours. Wir ritten eine kurze Proberunde um unser Tempo zu finden ehe wir das erste Hindernis ansteuerten. Apha und Panthera waren einfach Klasse, sie hielten sogar von selbst ihr gemeinsames Tempo, wir sprangen alle Hindernisse ohne eine Stange zu reißen, nur unser Absprungtiming war nicht immer optimal.
      "Wow, so genial sind wir in der Generalprobe nicht gesprungen! Wir waren total im gleichem Rhythmus, oder nicht?" Flakies überhäufte ihren Wallach mit Lob und ich konnte nicht anders als mich von ihr anstecken zu lassen. Auch Panthera hatte sich ihr Lob verdient und ich freute mich nun doch auf die Auswertung.
      Nach dem Trockenreiten und weiterem Verwöhnen der Pferde vertrieben wir uns die Zeit bis zur Auswertung indem wir uns die letzten Teilnehmer ansahen. „Die Auswertungen sind beendet. Nun werte Turnierteilnehmer und Gäste, bitten wir zur Siegerehrung...“, drang es aus den Lautsprechern. Wir stiegen wieder in den Sattel und ritten gemeinsam im Gleichtakt auf den Platz und reihten uns zu den restlichen Teilnehmern mit ein. „Und auf dem zweiten Platz sind jojomaus und Flakies auf Panthera und Apha Fl Dashing.“ Uns klappten die Kinnladen herunter und wir sahen uns verblüfft an, ehe wir uns aufrafften und unseren Preis entgegen nahmen. Damit hatten wir nun überhaupt nicht gerechnet, waren wir wirklich so gut gewesen?

      Jojomaus und Flakies machten mit ihren Pferden Panthera und Apha Fl Dashing den 2. Platz des 48. Synchronspringreitturnieres.
    • jojomaus
      Bericht vom 17.7.14 © jojomaus
      Besuch bei Flakies

      Endlich hatte ich mir etwas Zeit frei geschaufelt und konnte mich auf den Weg zu Flakies machen. Den Besuch hatten wir schon lange geplant, doch immer kam irgendetwas wichtiges dazwischen. Herzlich begrüßten wir uns und machten uns auch gleich an die Arbeit. Der Stall musste gemistet werden, die Pferde geputzt und beschäftigt und die Koppel hatte auch ein bisschen Pflege nötig. Apha, Little und Bella wurden also auf dem Putzplatz geparkt, mit ein paar Leckerchen um das warten zu versüßen und wir begannen die Boxen zu misten, fegen und neu einzustreuen. Wir kamen ganz schön ins schwitzen, da es trotz der noch frühen Morgenstunden reichlich warm war. Wir schnatterten fast ununterbrochen, hatten wir uns doch schon lange nicht mehr gesehen. „Du ich kenn da einen schönen Weg, den ich schon immer mal reiten wollte, aber allein hatte ich mir das noch nicht getraut. Der runter zur Bucht, naja man nennt es nur Bucht. Ist so was wie ein Flußarm, da kann man schön baden. Und auf dem Weg dahin ist es schön Schattig.“, erzählte mir Flackies mit einer ansteckenden Begeisterung. So war es abgemacht ich sollte Little reiten und Flakies Apha, während wir Bella als Handpferd mitnehmen würden. „So, noch schnell die Weide abäppeln und dann sind die Pferde dran.“, motivierte ich meine Freundin. Bella wurde schon ungeduldig und wieherte uns entgegen als wir in Richtung Putzplatz unterwegs waren. Ich übernahm Little und Flackies nahm sich zuerst Bella vor. Sorgfältig putzen wir die zwei Stuten, welche reichlich Staubig waren. Nüstern und Augen wurden sachte mit dem Schwamm gesäubert und auch das Langhaar bekam gebührende Aufmerksamkeit. Dann waren die Hufe dran, Flackies hatte sie nachdem der Hufschmied da gewesen war weiter versorgt wie sie es Aufgetragen bekommen hatte und nun sahen sie erheblich besser aus. Ich war mit Little, welche eine ganz ruhige und liebe Stute war, eher fertig als meine Freundin mit Bella. Die Araberstute war im Umgang nicht ganz so einfach, weshalb auch Flackies sie übernahm. Sie wusste wie sie mit der Stute umzugehen hatte. Ich fing daher schon mit dem Putzen von Apha an. Neugierig beschnupperte er mich und ließ sich problemlos putzen und zurecht machen. Danach ging es auch schon ans Satteln. Ich holte zuerst von Apha das Equipment und legte ihm vorsichtig den Sattel auf. Anschließend Trenste ich ihn auf und genauso ging ich auch bei Little vor. Auch Flackies war so weit und befestigte einen besseren Strick am Halfter der Araberstute. Nachdem wir Helm und Handschuhe aufgesetzt hatte konnte es auch schon in den Sattel gehen und der Ausritt begann. Flackies übernahm auch gleich die Führung und zeigte mir die Weg. Wir mussten zuerst ein Stück die Straße entlang bis wir den Reitpfad erreichten, aber in der Zeit kam uns nicht ein Auto entgegen. Der Pfad war angenehm breit sodass wir nebeneinander her reiten konnten und an Gesprächsstoff mangelte es uns auch nicht ein bisschen. Ringsumher waren Felder und Wiesen und oben drüber so viel blauer Himmel, aber den Wald konnte man in der ferne schon sehen und dieser versprach angenehmen Schatten. Es roch nach Heu und Sonnenschein. Als wir den Wald erreichten waren die Pferde soweit aufgewärmt damit wir eine Strecke traben konnten und begeistert sprangen sie auch in die nächste Gangart. Wir gingen es ruhig an an diesem warmen und überforderten die Pferde nicht. Die Araberstute war angenehm umgänglich und genoss es scheinbar mit ihrer Herde unterwegs sein zu können.
      So verflog die Zeit und wir waren rasch an unserem Highlight des Ausritts angekommen, der Bucht. Es waren schon einige Badegäste anwesend, doch da genügend Platz vorhanden war, ließen sie sich von uns nicht stören. Wir gewöhnten die Pferde an das Wasser und konnten nach einiger Zeit sogar ein Stück weit hinein reiten. Apha war dabei der Mutigste und strahlte genug Sicherheit aus damit auch beide Stuten ihre Scheu verloren. Fröhlich und mehr oder weniger nass machten wir uns dann auf dem Weg zurück. Unterwegs begegneten wir noch einigen Spaziergängern, einige sogar mit Hund und einigen Radfahrern. Diese waren Bella so überhaupt nicht geheuer, aber wir meisterten auch diese Situationen. Ab diesem Zeitpunkt waren die Pferde ein wenig hibbelig, sicherlich weil sie auch genau wussten, dass wir uns schon auf dem Heimweg befanden. Ein herrlicher Grasweg lud zum Traben und Galoppieren ein, was auch die Tiere wieder sichtlich entspannte. Ab da war dann auch der Hof in Sicht, es fehlte nur wieder das Passieren der Straße und schon waren wir wieder daheim. Der Ausritt hat allen Zwei- und Vierbeinern viel Spaß gemacht und wir freuten uns nun auf den nächsten längeren Ritt, wollten wir diesen Ritt zu gegebener Zeit doch wiederholen. Zum Abschluss bereiteten wir die Pferde nach und brachten sie den Rest des Tages auf die Weide. Uns Zweibeiner hatte der Ritt ebenso Hungrig gemacht und wir gingen noch gemeinsam zu einem verspätetem Mittagessen.
    • jojomaus
      Ankunft
      Ganz unerwartet rief Flakies bei mir an: "Hey Jojo, ich habe ein Anliegen. Ich habe ein super tolles Jobangebot erhalten und demzufolge auch zugesagt.Das was ich mir schon seit langem erträumte hab ich somit erreicht. Nun kann ich aber meine drei Lieblinge nicht mehr voll gerecht werden. Kannst du sie eventuell übernehmen? Dann wären sie ja nicht ganz weg und ich könnte hin und wieder mal nach ihnen sehen..." "Aber klar, das lässt sich einrichten. Platz hab ich noch", antwortete ich lachend. "Ein neuer Job, mann das muss man ja feiern." "Danke, danke, danke. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Ich bringe sie dann vorbei, heute abend sind wir ungefähr bei dir."
      Gesagt getan. Gegen Abend war Flakies dann bei uns mit zwei Fahrzeugen. "Da sind wir." Wir begrüßten uns herzlich und ich beglückwünschte meine Freundin noch einmal persönlich, nachdem sich auch ihr Freund mir vorgestellt hatte luden wir zuerst Apha FL Dasching aus und brachten ihn in die vorbereitete Box, sein neues Heim. Danach waren The Little Bit I Didn´t Lose und Bella an der Reihe, etwas nervös sahen sie sich in dem neuem Stall um. Zusammen vesorgten wir alle Pferde und setzten uns danach an den Tisch um der Umstände halber einen Kaufvertrag aufzusetzten. "So jetzt ist Zeit zum Feiern", rief ich in die Runde. Flakies und ihr Freund würden über Nacht in unserem Gästezimmer schlafen und erst am nächsten Tag abreisen.
    • jojomaus
      Vergesellschaftung
      Nachdem Brave Quintus die letzten Tage so friedlich neben Sheregi und Joker´s Jackpot auskam und es auch scheinbar keine Probleme mit Apha FL Dashing und Thulin gab, wollte ich die 5 heute erstmals zusammen auf eine Weide lassen. Dazu ließ ich die 5 bis zum Schluss noch in ihre Boxen und kümmerte mich vorerst um alle anderen Pferde. Danach holte ich Apha hinaus zum Putzplatz, putze ihn gründlich und vorsichtig, da er sehr empfindlich war und versorgte zum Schluss noch seine Hufe bestmöglich. „So dann wollen wir dich mal ein bisschen auspowern, mein Guter.“ Ich holte Kappzaum und Longierzeug und bereitete den Wallach für die Longiereinheit vor. Ein wenig angespannt und nervös schien er mir heute schon zu sein und so atmete ich noch einmal tief ein und machte selber ein paar Lockerungsübungen. Nur gut das ich allein mit meinen Pferden auf den Hof war, denn es sah bestimmt lustig aus. Jedenfalls erzielte ich das erwünschte Ergebnis, ich wurde ruhiger. Auf Apha hatte es allerdings keine Auswirkung und so führte ich ihn auf den Platz und wärmte ihn ordentlich auf. Intensiv arbeiteten an wir an der Anlehnung und Durchlässigkeit und mit der Bewegung löste sich auch bald schon seine Anspannung und Nervosität. Nach dem Trockenführen bereitete ich den gescheckten Fuchs nach und brachte ihn dann auf die Weide. Stolz trabte er von dannen und blickte mir nach. Ich war auf dem Weg zurück zum Stall um den nächsten fürs Training zurecht zu machen.
      Thulin steckte mir auch gleich seine Nase ins Gesicht und prustete mir zu. „Hey mein Süßer, danke für die nette Begrüßung“ Ich strich ihm über die Nüstern, legte dann das Halfter an und führte ihn nach draußen. Auch er wurde genaustens geputzt und umsorgt und anschließend gesattelt. Thulin wollte ich heute ein wenig Dressur reiten, um ihn auch dort fit fürs Turnier zu machen. Da sich das Wetter so gut hielt, fand das Training wieder draußen auf dem Platz statt. Beim Aufwärmen war der junge Hengst noch sehr unaufmerksam und stolperte regelrecht über den Platz. Ich musste mich anstrengen ihn zu motivieren und zu mehr Konzentration zu bringen. Bis mir das gelang war einige Zeit verstrichen und Thulin bekam allmählich doch noch Freude an der Arbeit, vor allem nachdem ich ihn wie einen König lobte als uns halbwegs perfekte Zirkel und Volten glückten. Danach beendete ich die heutige Übungsstunde mit ihm und ritt ihn ordentlich ab. Nach dem Absatteln kam auch er auf die Weide. Zuerst war er sehr überrasche keinen Zaun zu Apha zu entdecken, der stolz zu uns trat und versuchte sich wichtig zu machen. Das Resultat von Aphas Bemühungen war das Thulin ein wenig mit ihm Spielte und raufte. Aber alles sah recht harmonisch aus, so dass ich getrost zurück zum Stall ging. Als nächstes kam Joker´s Jackpot hinaus zum Putzplatz, damit ich auch ihn zurecht machen konnte. Er war ein kleiner Drecksspatz und ich hatte ganz schön zu tun ihn sauber zu bekommen, aber letztendlich hatte ich es doch geschafft. Auch ihn rüstete ich mit den Longiersachen aus und führte den brav folgenden Junghengst auf den Platz. Nach ordentlichem Aufwärmen auf beiden Händen ging es dann richtig zur Sache und wir übten fleißig an der Anlehnung der Durchlässigkeit bis ich mit seinen Fortschritten zufrieden war. Anschließend führte ich ihn noch so lange Spazieren bis er nicht mehr so verschwitzt war. „So, dann wollen wir dich auch noch auf die Weide bringen.“ Zufrieden brummelnd folgte er mir dort hin und nachdem ich ihn losgemacht hatte blieb er erst einmal Stocksteif stehen. Apha machte sich auch Joker gegenüber wichtig, der aber wusste sich zu benehmen und ging nicht darauf ein. Soweit so gut, auf zu Sheregi. Mit nervösem Ohrenzucken wurde ich von ihm begrüßt und sachte sprach ich mit ihm, während ich das Halfter überzog. Nervös, wie es seine Art nun mal war, folgte er mir zum Putzplatz und ließ sich von mir putzen bis er wieder ordentlich aussah. Das Hufe geben klappte, wenn auch noch nicht so gut wie ich es mir wünschte, aber gut Ding will Weile haben. Wie man so schön sagt. Das Longierzeug ließ er sich auch mehr oder weniger gut anlegen und so ging es dann auf den Platz. Auch Sheregi wärmte ich ordentlich auf, ehe ich mit ihm an der Anlehnung und der Durchlässigkeit arbeitete. An seiner Schreckhaftigkeit musste ich definitiv noch arbeiten, aber seine Gänge dagegen waren sehr schön anzusehen. Nachdem ich auch hier meine erwünschten Verbesserungen erzielte, beendete ich das Training, nahm Sheregi das Longierzeug ab und führte meinen Schüchternen Spatz spazieren. Zum einen, damit er nicht nass geschwitzt auf die Weide kam, zum anderen um das Vertrauen zu festigen. Wir waren zumindest auf dem Richtigen Weg. Auf der Weide entstand wieder Leben als ich einige Zeit später Sheregi zu den anderen Hengsten brachte, aber im Großen und Ganzen blieb alles friedlich. Nun ging es zum letzten Kandidaten. Alleine stand Brave Quintus noch im Stall in seiner Box und wieherte mir entgegen. „Ja, Großer. Ich hole dich doch schon raus.“ Ich klopfte ihm den Hals, ehe ich das Halfter anlegte und ihn nach draußen führte. Kuckig sah der Hengst sich um, ließ sich aber leicht händeln. Am Putzplatz begab ich mich an die Fellpflege und Quinn genoss es redlich so umsorgt zu werden. Seine Hufe waren recht sauber, wurden aber trotzdem ein wenig bearbeitet und dann konnte ich ihn auch schon Satteln. Auch er sollte heute in der Dressur gefördert werden. Auf dem Platz angekommen, setzte ich auf und begann mit dem Aufwärmen. Mit ihm war es viel entspannter als mit Thulin. Quinn hatte Lust zu Arbeiten und nahm meine Hilfen an. An Anlehnung und Durchlässigkeit musste ich nicht mehr Arbeiten, so konnte ich mich ganz auf seine Gänge konzentrieren. Vor allem arbeiteten wir am Trab und Galopp im Arbeitstempo und dem Leichttraben. Einfache Bahnfiguren wie Zirkel, aus dem Zirkel wechseln, durch die ganze Bahn wechseln durften dabei natürlich nicht fehlen, denn so hielt ich den Hengst bei Laune und forderte ihn ordentlich. Nachdem wir genug geschwitzt hatten beendete ich die heutige Dressurstunde und ritt Quinn trocken und bereitete ihn anschließend nach. „Jetzt bin ich aber gespannt, wie du dich machen wirst in deiner neuen Herde.“ Als die anderen Hengste in Sichtweite kamen fing Quinn auch gleich sich etwas aufzuspielen. Auf der Weide machte ich ihn auch gleich los und wartete dann darauf was passieren wurde. Natürlich kam es zu Rangeleien, aber diese hielten sich zum Glück in Grenzen. Ich behielt meine Jungs den ganzen Tag noch im Auge, aber die schienen sich ganz gut zusammen gerauft haben. Ich war vollauf zufrieden damit.
    • jojomaus
      Apha muss wieder ran
      Meinem Apha wurde ich in der letzten Zeit nicht wirklich gerecht und nun hatte er etwas an Umfang zugelegt. Zeit diesem Umstand wieder zu ändern. Denn Garry machte sich schon lustig über unseren Wallach. Jay wollte mich dabei unterstützen, wann immer sie mal etwas Zeit erübrigen konnte. Heute stand erst mal etwas Platzarbeit auf dem Programm und so machte ich mich mit Aphas Halfter bewaffnet auf zur Weide. Sehr erfreut war der Wallach nicht aufgehalftert zu werden, ließ es aber über sich ergehen. Folgsam trottete er mir hinterher zum Putzplatz. Dort putzte ich ihn achtsam, denn er hatte so seine Eigenheiten, geputzt zu werde war nicht so seins. Nachdem er soweit sauber war verlas ich Mähne und Schweif nur kurz mit der Hand und nahm mir dann noch die Hufe vor. Brav gab er mir einen Huf nach dem anderen und ich verstaute die Putzsachen wieder in der Kiste. Ich beschmuste Apha weil er beim Putzen gelassener war wie sonst und ging dann zum Satteln und Trensen über. „Ohje, Apha! Zieh mal deinen Bauch ein!“ Ich hatte ganz schön zu tun den Sattelgurt zu schließen. Als es dann doch geschafft war führte ich meinen dicken Schecken auf den Reitplatz. Dort absolvierte ich vom Boden aus erst einmal ein Gehorsamkeitstraining, denn so lange war der Gute ja noch gar nicht bei uns und oft hatte ich mit ihm auch noch nicht gearbeitet. Erst nachdem die Übungen soweit klappten stieg ich in den Sattel. Das Aufwärmen konnte ich etwas verkürzen, da wir vom Boden aus schon gearbeitet hatten und forderte Apha mit Übergängen und Tempiwechsel, er kam schnell ins Schwitzen. Bei der Ausführung achtete ich besonders auf Takteinhaltung und ein angemessenes Tempo. Im Fall von Apha: Schnarchen war nicht angesagt. Rechtzeitig beendete ich das Training denn der Wallach war die Arbeit einfach noch nicht gewohnt und überfordern wollte ich meinen Guten nicht. Mit der Zeit würde seine Kondition schon noch besser werden. Ich ritt noch einige Runden Schritt, bis sich meine Wallach etwas abgekühlt hatte und sattelte ihn dann ab. Da es heute schon etwas Kühler war rieb ich ihn anschließend ordentlich trocken ehe er zurück auf die Weide durfte.
    • jojomaus
      Sammelpflegebericht:
      Ein Pferdesamstag
      Gleich nach der morgentlichen Fütterung ging es ans tägliche Training. Es war Samstag und Jay würde sich heute bei uns einklinken, weswegen wir auch mit Hollywoods Lil Naomi und The Little Bit I Didn´t Lose anfangen wollten. Mit beiden ging es nach dem Putzen und Satteln auf den Platz um ein wenig Westerntraining zu veranstalten. Jay freute sich Naomi wieder einmal auspowern zu dürfen und selber wieder etwas im Western vorwärts zu kommen. Die Quarter Horse Stute war nämlich eine sehr gute Lehrerin. Ich konnte dagegen mit Little nicht ganz so sehr mithalten, da meine Kleine einfach noch nicht so Erfahren unterm Sattel war. Garry hatte sich indessen Sheregi geschnappt um ihn in der Halle an der Longe zu Arbeiten und ihn vorsichtig mit der Trense bekannt zu machen. Sobald Little nicht mehr so Aufnahmefähig war beendete ich das Training mit ihr und ließ Jay mit Naomi in Ruhe weiter arbeiten. Am Putzplatz traf ich Garry, welcher mit Sheregi ebenfalls fertig war. „Er hat sich eigentlich ganz gut angestellt. Beim nächsten Mal wird es dann noch besser laufen. Ich nehm gleich noch Joker's Jackpot mit in die Halle. Er ist bestimmt auch schon soweit.“ Ich war mit der Idee mehr wie einverstanden und nachdem ich abgesattelt hatte begaben wir uns zusammen zu den Weiden um beide Pferde zurück zu bringen. Ich schnappte mir Baby Doll Melody, Garry wie besprochen Joker und gemeinsam ging es zurück zum Putzplatz. Garry war recht schnell fertig mit dem Putzen und verschwand mit dem Junghengst in die Halle. Sobald ich mit meiner Appaloosastute fertig für meine geplante Westernstunde war, hatte Jay ihr Training beendet und bereitete Naomi nach. „Es war herrlich, sie ist so eine Süße. Anstrengend aber herrlich“, schwärmte sie mir vor. Jay würde als nächstes Flying Star für dieDressurarbeit zurecht machen und mir auf dem Platz Gesellschaft leisten. Während wir Mädels noch mitten im Training waren hatte Joker sich tapfer geschlagen mit dem Trensentrainig und durfte zurück auf die Weide. Als nächstes war Lulu mit dem Trensentraining dran, auch sie war nun soweit sich mit dem Erwachsen werden vertraut zu machen. Garry hatte ein Händchen für Jungpferde, daher überließ ich es ihm. Baby Doll war heute äußerst Motiviert und Leistungsbereit so dass ich mich an einer neuen Lektion wagen konnte, am Ende war ich mit uns beiden mehr wie zufrieden und bis Jay mit Flyings Training fertig war ritt ich sie im Schritt herum. Garry hatte in der Zwischenzeit Lulu zurück auf die Weide gebracht und sah den Rest der Zeit uns beim Training zu, da wir danach zusammen die Weiden kontrollieren und säubern wollten, zusammen ging diese Arbeit viel schneller und spaßiger vorüber. Nach einer anschließenden Frühstückspause, während der sich meine Schwester zu uns gesellte, konnte es im Tagesablauf auch schon weiter gehen. Für heute war ein gemeinsamer Ausritt geplant. Jay wollte Samantha übernehmen,Garryseinen Calvados, meine Schwester freute sich auf Apha FL Dashing und ich selber würde auf Ramazotti reiten. So ging es wieder auf die jeweiligen Weiden um die Pferde zu holen und anschließend für den Ritt vorzubereiten. Bei Zeiten waren wir soweit und stiegen in die Sättel. Es war zwar kalt aber die Sonne schien und lud uns ein zu einem tollen Ritt. Warm würde uns schon noch werden. Wir waren solange unterwegs bis uns der Hunger schließlich wieder nach Hause trieb, wir die Tiere versorgten, wieder auf die Weide brachten und dann gemeinsam ein spätes Mittag aßen. „So erzählt, was steht noch an? Ihr könnt beim Training bestimmt noch eine helfende Hand gebrauchen.“ Meine Schwester war noch immer voller Tatendrang und wir besprachen unseren weiteren Tagesablauf. Solange das Wetter noch so gut hielt sollte Der Physiker in Millitary gefördert werden, das würde Garry übernehmen und machte sich auch gleich ans Werk. Meiner Schwester übergab ich die Aufgabe des Longierens, darin war sie die beste. Ich erläuterte ihr kurz was ich für ein Training vorhatte und gab ihr die Trainingsbücher. Mit Clair De Lune sollte sie anfangen und sich dann auch mit Regis Filia und Miss Liddle Sunshine beschäftigen. In der Zeit in der die beiden ihre Pferde vorbereiteten baute ich zusammen mit Jay einen Springparcours auf und trennten unseren großen Reitplatz ab. Damit meine Schwester in rhe longieren konnte. Jay würde nun mit Rebellmouse springen und ich trainiere in der Halle French Lover in der Dressur. So waren wir vorerst alle beschäftigt. Mein kleiner frecher Camarguehengst machte sich heute ganz gut, auch wenn unsere Erfolge nur klein Ausfielen. Es ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen. Nachdem ich ihn nachbereitet hatte und er wieder auf der Weide herum tollen konnte war Panthera an der Reihe. Auch sie sollte in der Dressur gearbeitet werden. Während ich noch beschäftigt war beendete Jay das Springen, versorgte die Stute und räumte den Platz wieder auf. Meine Schwester hatte mittlerweile unsere kleine Prinzessin an der Longe und genoss es wieder einmal mit Pferden zu Arbeiten. Filia verhielt sich vorbildlich und zeigte in ihren jungen Jahren schon erstaunlich Gänge. Als ich mit Pan aus der Halle zurück kam um die Stute zu versorgen war mein Schwesterchen schon mit Liddle Sunshin am arbeiten, als auch Garry endlich wieder zurück kam mit einem sichtlich erschöpften Phey. Gemeinsam erledigten wir noch Hofarbeiten und versorgten die Tiere mit ihrer Abendration ehe wir uns auch um unser Essen kümmerten und den Abend gemütlich ausklingen ließen.
    • Occulta
      Verschoben am 26.10.2016
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    jojomaus
    Datum:
    9 Jan. 2015
    Klicks:
    682
    Kommentare:
    7
  • Rufname: Apha

    Abstammung

    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt


    Grunddaten

    Rasse: Paint Horse
    Geschlecht: Wallach (seit 03.02.2014)
    Alter: 7 Jahre
    Stockmaß: 163 cm
    Fellfarbe: Overo
    Abzeichen: keine


    Beschreibung

    Auf den ersten Blick scheint Apha ein sehr gelassenes Pferd zu sein. Jedoch ist er gerne ein wenig aufbrausend und zeigt Hengstmanieren, die sich nach der Kastration nicht vollkommen gelegt hatten. Apha ist sehr lernwillig und liebt Bewegung. Beim Putzen ist er etwas empfindlich, vor allem wenn man ihm die Mähne durchbürsten möchte.

    Zuchtdaten

    Züchter: //
    Zur Zucht vorgesehen: nein
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: jojomaus
    Vorbesitzer: Flakies
    Ersteller: Jay Pie
    VKR: verfallen (Jay Pie)


    Qualifikationen

    Eingeritten: ja / Eingefahren: nein

    Eignung: Western (Reining)


    Dressur: E A L M S S* S** S***
    Western:
    E A L M S S* S** S***
    Springen: E
    A L M S S* S** S***
    Distanz:
    E A L M S S* S** S***
    Military:
    E A L M S S* S** S***
    Fahren:
    E A L M S S* S** S***
    Galopp:
    E A L M S S* S** S***

    Erfolge

    2. Platz 48. Synchronspringen

    Sonstiges

    HS-Besuch: war am
    Hufe: Barfuß

    TA-Besuch: war am 3.02.14(Kastration)
    Gesundheit: gut

    Tierarzt: Clinic Caen
    Hufschmied: //