Cascar

Antar ibn Dahr

Hengst | Araber | * 2016 | im Besitz seit 15.05.2018 | gekört: nein | gechippt: nein | geimpft: nein | Decktaxe/Leihgebühr: – (0 Punkte)

Antar ibn Dahr
Cascar, 29 März 2019
adoptedfox und Calypso gefällt das.
    • Cascar
      - Berichtübertragung folgt im Mai -
    • Cascar
      Einreiten I
      [28.03.2019]

      Mein Stundenplan ist voll. Und das im Hochsommer! Das Wetter in Neuseeland erreicht Höchstformen - von fast windstillen, heißen Tagen bis sintflutartigem Regen und Gewitterstürmen ist alles dabei. Und unser Roundpen hat leider kein Dach.
      Zum Glück bin ich aber auch nicht ganz auf mich alleine gestellt, Dad - über Weihnachten Zuhause und mal nicht damit beschäftigt, die Pferde anderer Leute zu trainieren und auf Turnieren vorzustellen, steht mir mit Rat und Tat zur Seite, während mir Mum den Rücken freihält. Über die Schule muss ich mir zum Glück seit letztem Sommer keine Gedanken mehr machen und so steht eins derzeit ganz im Mittelpunkt meines Lebens: Das Jungpferdetraining.
      Unter Dads Anleitung habe ich schon viele Pferde eingeritten, auch die anderer Leute, und trotzdem lerne ich nie aus. Einfach aufgrund der ganz verschiedenen Persönlichkeiten, mit denen ich mich da tagtäglich in den Ring begebe. Das beginnt schon beim Alter: Während Blomquist, Lucifer und Ashinta kaum zwei Jahre alt sind, haben Antar ibn Dahr, Taste of Desire und A Caramel Touch ihr drittes Lebensjahr schon abgeschlossen. Weiter geht es mit der Reitweise. Unsere drei Jungspunde werden zunächst als Rennpferde ausgebildet, die älteren als Distanz- und Reitpferde. Was da der Unterschied ist?
      Im Prinzip gibt es nur zwei wesentliche - die Rennpferde müssen einen wahrhaft festen Sattelgurt akzeptieren lernen und das Gefühl, den Reiter hoch über sich zu haben. Stehend statt sitzend. Das Grundtraining jedoch ist für alle Pferde gleich. Nach den Grundlagen des Fohlen-ABC's beginnt es mit dem Join up. Darin liegt auch der Grundstein für das Longieren und die Grundlagen der Hilfengebung.
      Die erste Stunde im Roundpen fällt für meine Schützlinge letztendlich ganz unterschiedlich aus.
      Taste of Desire buckelt (trotzdem dass sie ganztägigen Koppelgang genießt!) ausgiebig bevor sich ihre Ohren langsam, nach mehr als 20 Minuten Galopp und Stechtrab, zu mir drehen. Mit ihr habe ich schon vorher im Roundpen gearbeitet und trotzdem ist sie sehr sensibel und immer voller Energie. Behutsam und geduldig bekomme ich sie dazu, wieder normal zu atmen und in den Schritt durchzuparieren. Von da geht es an Seitenwechsel, die ich deutlich mit der Longierpeitsche vor dem Pferd anzeige. Tasty versucht ein paar Mal, durch die so gesetzte Absperrung zu rennen, aber ich bleibe konsequent und nach einem gerufenen "Hey!" trabt sie erschrocken einige Schritte, bevor ich den Druck von ihr nehme. Die Rappstute hält und kaut, dann kommt sie zu mir in die Mitte und lässt sich lammfromm Stirn und Augen reiben. Ohne Probleme führe ich sie im Anschluss umher.
      A Caramel Touch, mit der ich beinahe noch gar nichts zu tun hatte, seit sie bei uns angekommen ist, ist deutlich weniger dominant und neigt mehr zur Unsicherheit. Während der ersten Runden auf dem Sandboden sieht sie sich hilfesuchend um, hält mehrmals am Zaun und wiehert lauthals - eine Antwort bekommt sie nicht. Schließlich treibe ich sie mit lautem Schnalzen vorwärts. Diese Stute erfordert eine andere Art der Geduld und vor allem Einfühlungsvermögen. Ich setze darauf, sie gut zu beschäftigen, mit Gangart- und Seitenwechseln und vielem Loben, sodass sie gedanklich mehr bei mir ist als bei ihren Herdenmitgliedern. Mit zunehmender Zeit wird sie entspannter und durch die Bestätigung selbstbewusster und letztendlich fasst auch sie sich ein Herz und schließt die Lücke zwischen uns.
      Danach brauche ich erstmal eine Kaffeepause. Im Nachhinein stellt sich das als weise heraus, denn es folgt Antar ibn Dahr. Der junge Kerl ist mittlerweile ein wahrer Hengst und kaum zu bremsen. Ich sehe ihn im Distanzrennen … aber zuvor muss ich natürlich mit ihm arbeiten. Das ist leichter gesagt, als getan, wo Antar doch ausgelassen um mich trabt, wiehernd und mit aufgestellten Schweif, und nur mit gelegentlichen Rufen und Konsequenz zum Wenden gebracht werden kann. Er ist dafür der erste, der während des Trabens entspannt und plötzlich in eine wunderschöne Dehnungshaltung fällt. Ich wage gleich gar nicht, den Kerl wieder anzusprechen und lobe ihn stattdessen umso mehr, als er mit gesenktem Kopf zu mir in die Mitte kommt.
      Mittlerweile ist es Mittag und es wird wärmer und wärmer, als ich mit Ashinta anfange. Die Stute zirkelt von Anfang an aufmerksam und erfreut um mich, in einem leichten Trab, und reagiert willig auf meine Kommandos - zweifellos ein Ergebnis der Vorarbeit in Form von vergangen Einheiten im Roundpen. Rückblickend ist Ashinta wohl die, die am zuverlässigsten mit mir gearbeitet hat und mir mit dem Join up bereitwillig das Zepter übergeben hat.
      Nach diesem Erfolgserlebnis habe ich Mittagspause und tatsächlich auch einen kurzen Mittagsschlaf. Die Stunden unmittelbar nach 12 Uhr sind einfach zu warm, als dass die Arbeit mit Pferden ratsam wäre. Stattdessen wage ich mich gegen 15:30 wieder nach draußen. Vom Paddock hole ich mir Lucifer, mein ehemaliges Ziehkind. Der Hengst ist aufgeregt, vertraut mir aber von Kindesbeinen an. Mit ihm ist das Problem eher der tägliche Umgang. Er ist schnell und frech.
      Aber auch diese Dinge werden im Roundpen ausdiskutiert. Meine Dominanz frustriert den Schecken, schließlich schwitzt er aber so sehr und ist so deutlich müde, dass er nachgibt und im trägen Schritt zu mir und in die Mitte des Zirkels aufschließt. Ich lobe ihn herzlich.
      Zuletzt ist es Blomquist, der - ganz Achal Tekkiner - seine Kreise zieht. Der Hengst ist groß für seine Rasse, seine Scheckung bleicht immer mehr aus und auch charaktermäßig scheint er viel intelligenter und älter, als er tatsächlich ist. Er versteht die Hilfengebung wahnsinnig schnell und ist mir Ernst und Eifer bei der Sache. Ihm wende ich letztendlich meinen Rücken zu, damit er zu mir kommt - so pflichtbewusst ist er, dass er es nicht wagt, den Hufschlag zu verlassen, solange ich ihn beobachte. Er folgt mir, als ich von der Mitte des Zirkels spontan loslaufe. Mit einem tiefen Seufzer klopfe ich letztendlich Blomis Hals und beende damit das Training für diesen Tag. Mein Kopf tut weh und ich bin vollkommen kaputt - das hier ist definitiv anstrengender als es scheint!

      In den kommenden Tagen lasse ich das Training leichter angehen. Ich lerne die Pferde kennen - mit Caramel mache ich viele Spaziergänge und Bodenarbeit an immer neuen Gegenständen, damit sie an Vertrauen in sich und uns gewinnt. Ashinta bekommt schon am zweiten Tag zum ersten Mal Decke und Sattel aufgelegt (und sie hat nichts dagegen!), Taste of Desire unterrichte ich noch einige Einheiten mehr im Gehorsam, bevor ich auch ihr Vertrauen als ausreichend einschätze, um den Sattel aufzulegen. Lucifer und Blomquist machen nach entsprechender Zeit ebenso wenig Probleme, einzig Antar weiß nicht so recht mit dem Ding auf seinem Rücken umzugehen und buckelt sogar ein paar Mal, bevor er das merkwürdige Gefühl des Sattelgurts akzeptiert und langsam entspannter wird. In meiner bunten Herde ist A Caramel Touch die letzte, die ich schließlich erfolgreich sattle. Zu diesem Zeitpunkt sind die Pferde bereits mehr als zwei Wochen in ununterbrochenem Training. Ich gönne mir an dieser Stelle einen freien Tag.

      Danach ist es eine Frage der Gewohnheit und Selbstverständlichkeit und eine Frage des Vertrauens, natürlich. Wie das Aufhalftern, Putzen, Hufe auskratzen und die Arbeit im Roundpen ist auch das Satteln eine tägliche Aufgabe, der sich jedes Pferd unterzieht. Die Belastung der Steigbügel deute ich dabei immer wieder an - schließlich ist es Ashinta, auf deren Rücken ich als erstes Sitze. Die gescheckte Stute ist dabei entspannt, als hätte sie die ganze Zeit darauf gewartet, dass ich mir mal ein Herz fasse und ihren Rücken erklimme, und wedelt zufrieden die Fliegen mit dem Schweif davon. Auf diesem ersten Ritt, bei dem Dad neben und herläuft und die Stute behutsam führt, managen wir sogar einige Runden im Schritt und unseren ersten gemeinsamen Seitenwechsel!
      In unregelmäßigen Abständen folgen auf dieser Route Blomquist, A Caramel Touch, die sich am Anfang gar nicht traut, mit dem Reiter auf dem Rücken loszulaufen, Lucifer, Tasty und schließlich auch Antar. Am Abend von Antars ersten Ritt stoße ich mit Dad auf die Junpferde an.

      Danach wir der Stundenplan nur noch voller, falls das möglich ist. Die Pferde sind an der Stelle seit knapp drei Monaten im Training und stehen gleichzeitig am Beginn der reiterlichen Ausbildung. An dieser Stelle kann ich das Training zeitlich nicht mehr allein bewerkstelligen - nun wird das Training ohnehin in das der Renn- und das der Reitpferde unterteilt. Meine große Hilfe an diesem Punkt ist Martin, Worgaits Jockey, der in seiner Jockeykarriere zweifellos schon viel gesehen und gelernt hat. Ich habe auf der Bahn Pferde gesehen, die er mit eingeritten hat. Seit Januar ist er nun bei uns unter Vertrag und die drei zukünftigen Rennpferde werden zumindest zum Teil in seiner Obhut aufwachsen.
      Martins Auftreten ist professionell - obwohl erst Mitte 20 wohnt er dem Training bei, bevor er selbst involviert ist, um sich ein Bild von den Pferdepersönlichkeiten zu machen. Er zeigt sich erleichtert, dass A Caramel Touch nicht auf die Bahn soll, wo sie doch ziemlich zurückhaltend und schreckhaft ist. Er ist begeistert von Blomquist und rechnet mit Ken und Diego für das Training von Lucifer und Ashinta.
      Taste of Desire, A Caramel Touch und Antar ibn Dahr hingegen bleiben vollkommen unter meiner Obhut.
    • Cascar
      Einreiten II
      [30.03.2019]

      Taste of Desire ist frisch und es dauert eine Weile, bis sie bei mir und bei der Sache ist. Danach ist das Join up kein Problem und wir wagen uns zum ersten Mal an der Longe auf den Reitplatz. Da kämpft die Stute zwar um ihre Balance, bemüht sich aber und schnaubt munter, nach knapp 15 Minuten Trab auf beiden Händen. Wir nehmen uns noch ein bisschen Bodenarbeit vor, unter anderem die Überquerung von am Boden liegenden Stangen und schließlich einem Cavaletti. Tasty scheint darin kein Problem zu sehen und so lobe ich sie und tausche sie auf der Koppel gegen A Caramel Touch. Die gescheckte Stute ist sehr introvertiert und zurückhaltend, dafür aber auch eine sehr angenehme Partnerin. Von Anfang an ist sie konzentriert bei der Arbeit und folgt mir willig auf einen Spaziergang zwischen Koppeln und Wäldern, unter anderem durch einen kleinen Bach mit fesseltiefem Wasser. Furcht zeigt sie vor dem plätschernden Nass keine.
      Der letzte an diesem Tag ist Antar ibn Dahr, der um einiges hibbeliger als seine Vorgängerin ist und mit dem ich deswegen nach Longieren und Join up auf den Reitplatz verschwinde. Meine Idee ist Beschäftigung - wer nachdenken muss, hat keine Zeit nicht konzentriert zu sein. Und so zeige ich Antar Pylonen, Stangen, ein Cavaletti und sogar eine blaue Plane, die der Hengst verdammt gruselig findet, sich aber letztendlich von mir überreden lässt, dass das Monster seinen Hals und dann auch seinen Rücken, Beine, Bauch und Hinterhand berühren darf. Was für ein Fortschritt!

      In ähnlich unterschiedlichem Stil geht es in den kommenden Tagen für die Pferde weiter - für A Caramel Touch finde ich ein paar Geländehindernisse und reite sie überwiegend auf dem Reitplatz, nach knapp vier Wochen aber auch im Gelände. Taste of Desire bekommt neben ersten Einführungen in die Dressur wie dem Schenkelweichen und Rückwärtsrichten Freisprungaufgaben, die sie begeistert und souverän meistert. Gerade im Sprung ähnelt sie ihrem Vater Distraction extrem und es kribbelt immer in den Fingern, sie dabei zu beobachten und zu wissen, dass ich irgendwann mal genau in diesem Moment des Flugs auf ihrem Rücken sitzen werde.
      Antar ibn Dahr genießt weiterhin sein Schrecktraining - auch vom Sattel aus - und langsam aber sicher arbeiten wir uns an Ritte auf dem Reitplatz wie im Gelände heran … letzteres ist zum allerersten Mal nach etwa sieben Wochen möglich. Letztendlich sehe ich das Kapitel "Einreiten" als abgehakt an. Der Grundstein für die jeweilige Pferdeausbildung ist gelegt - Tasty geht in das Springen, Antar und Caramel in die Distanz und vielleicht auch in das Eventing.
    • Cascar
      Stufenerhöhung Distanz (E/A)
      [04.04.2019]

      "Alles klar, die Werte sind fein.", sage ich, als ich in eine heute Morgen angelegte Liste Antars Atem- und Herzfrequenz eintrage. Der Hengst beäugt mich mit neugierig gespitzten Ohren und wird ganz aufgeregt, als ich ihm Ashqars Distanzsattel auflege, den Sattelgurt verschließe, auftrense und de Steigbügel einstelle. Kein Wunder, heute geht es schließlich auf unseren ersten Trainingsritt! Mit Antar ibn Dahr und mir kommen Oliver mit A Caramel Touch, Alois - mein Dad - auf Cyclone, der definitiv am schwersten zu halten ist, Cedric auf Lucifer und Louis auf Blomquist. Damit haben wir jede Menge junge Pferde und eine Knalltüte - deswegen sattelt Jeannine Ashqar, der sowieso auf eine Trainingsrunde muss und den wilden Haufen gut anführen kann. Trotz allem sind wir eine recht große Gruppe und es wird schnell klar, dass jeder Reiter jede Menge damit zu tun hat, sein Pferd unter Kontrolle zu halten. Aber besser, es wird gleich jetzt, am Anfang, deutlich, wer das Tempo bestimmt, als wenn wir alle immer nur als Pärchen rausgehen und im Rennen drehen die Pferde plötzlich frei.
      So hat jeder Reiter seine Probleme - auch Mum mit Ashqar - und gleichzeitig lösen sich die meisten Probleme während des Ritts. Sie werden gelöst durch Nachgurten, loben, beruhigendes Zureden, treiben - hin und wieder auch mit dem Zügelende - und durch die Müdigkeit, die bei den Pferden nach knapp zehn Kilometern traben einsetzen.
      Trotzdem werden die einstündigen Geländeritte für die kommenden Wochen unsere hauptsächliche Tagesaufgabe. Antar und ich werden ein eingespieltes und recht ruhiges Team - obwohl er die Geschwindigkeit liebt und augenscheinlich mehr Energie hat, als Cyclone oder A Caramel Touch, die wiederum eine Weile braucht, sich in die neue Routine zu finden, dann mit Oliver aber plötzlich gewaltige Fortschritte macht. Gleichzeitig erschreckt sie recht leicht, vor allen möglichen Reizen, die im Gelände auf uns warten.
      Cyclone ist selbst von Alois kaum zu halten, hat viel Energie und große Schritte, nur wenn er einmal erschöpft ist, kann es eine ganze Weile dauern, bis er sich erholt.
      Lucifer und Blomquist, die die Distanzritte primär als Ausdauerschulung für den Rennsport erhalten, haben beide Spaß an den vielen Reizen und lieben es, im unwegsamen Gelände ihren Weg suchen zu müssen.

      Nach diesen ersten vier Wochen habe ich dann die Möglichkeit, unsere Meute in harmonierende Paare zu unterteilen, die das Training flexibler für uns und besser abgestimmt für die Pferde macht. Louis und Cedric gehen mit Blomi und Lucifer demnach zusammen auf Reisen - 10 Kilometer täglich, aufbauend 20 bis 30 Kilometer samstags, Sonntag ist Ruhetag. Zudem werden die Pferde laserbehandelt, das heißt mithilfe von Rotlicht werden Muskelspannungen gelöst.
      Ich bin indes mit Oli, Antar und Caramel unterwegs. Die jungen Pferde scheinen sich gegenseitig Sicherheit zu geben und als ich einmal mit Antar alleine auf die 10km-Runde reite, wiehert er einmal nach seinen Freunden und beginnt unter mir zu tänzeln, lässt sich aber dann mühelos zurück auf den Weg lenken und lässt sich von mir durch den Wald reiten (auch wenn wir auf dem Rückweg ein bisschen zügig unterwegs sind).
      Es bleiben meine Eltern, die Ashqar und Cyclone jeden Tag reiten, und denen ich manchmal begegne.
      Nach mehr als zwei Monaten kontinuierlich aufbauendem Training und gutem Futter, treffen wir uns erneut als große Gruppe und reiten zum ersten Mal 80 Kilometer!
      Stani und Ewa nehmen nach 10, 30, 50 und 80 Kilometern Puls und Erholungspuls der Pferde, schreiben jegliche äußerlichen Auffälligkeiten auf, tränken die Tiere und prüfen die Pferde auf eventuelle Lahmheit. Im Ziel erwarten uns - nach sechs bis acht Stunden! - Martin und Ken, die Pferde führen, Decken überlegen und müde Reiter mit Wasser versorgen. Diego hilft mit dem Absatteln und putzen und -schwups - so ist es ganz ungewollt ein echtes (Trainings-) Event geworden!

      Als ich mir am Tag darauf die Gesundheitswerte anschaue, bin ich sehr zufrieden. Natürlich gibt es Unterschiede - ein schon länger laufender Cyclone (und Ashqar erst!) hat eine niedrigere Belastungsherzfrequenz als eine gerade erst eingestiegene A Caramel Touch. Aber dennoch - alle Pferde befinden sich im Rahmen von 60 Herzschlägen pro Minute, keine Lahmheiten. Die kommende Woche bekommen sie alle frei, zum regenerieren. Es wird fleißig gelasert und gefüttert und dann steht dem weiteren Training wohl nichts mehr im Wege …
    • Cascar
      Sammelbericht
      [02.06.2019]

      Es ist ein Tag, wie er in den Chroniken des WCS häufig festgehalten ist; alle Mitarbeiter und Bereiter sind zurzeit mehr als eingespannt, wenn nicht sogar überarbeitet - in der beginnenden Turniersaison sind viele Pferde zu pflegen und zu arbeiten, es ist Reitunterricht zu geben und Fohlen zu entwöhnen. Und so wächst unsere Familie gewissermaßen stetig, letzte Woche erst um Kaisa Scoresby, der mit Cherti nun auch auf dem Gestüt wohnt und das seine in Australien aufgegeben hat. Außer seinem Hengst reitet der junge Mann regelmäßig Klappstuhl und sorgt für Bixs und Bem-Te-Vi, bis feste Reitbeteiligungen für die Wallache gefunden sind. Paul ist natürlich für seinen Ardennerwallach Hic Rhodus, hic salta! verantwortlich, kümmert sich aber auch liebevoll um Himmawallajugaga und ihr junges Fohlen Himalaya. Marc hat sein Grundstudium in England abgeschlossen und ist zu uns nach Neuseeland gezogen. Empire of Darkness ist noch immer voll und ganz sein Pferd, er agiert aber nun auch als Trainer für Carina und Earl Grey's Darjeeling und reitet Antar ibn Dahr recht häufig.
      Martin leitet das Training der Rennpferde und ist in diesem Zug viel mit Worgait und Kazoom unterwegs. Ken steht ihm eigentlich zur Seite, reitet Lucifer und Blomquist aber zurzeit verstärkt in der Distanz. Diego trainiert Ashinta äußerst erfolgreich und stolz und ist für die Pflege von Devrienterreuth zuständig. Genannte wird geritten von Ann, die mit Yacedor Gepir zurzeit eine zweiwöchige Trainingspause eingelegt hat und deswegen auch ein Auge auf A Caramel Touch geworfen hat. Oliver kümmert sich nach wie vor um Spotted Frischkäse, Charelle und CH's Unglück, mit der er letztens ein Westernturnier für sich entscheiden konnte.
      Meine Mum liebt es, Ashqar im Gelände zu reiten und wenn ich nicht gerade etwas anderes zu tun habe, begleite ich sie gerne auf Cyclone. Ansonsten ist es an mir, Taste of Desire, Omega und Spearmint zu arbeiten. Distraction hat zum Glück gerade Trainingspause und Versatilely Gold läuft die meiste Zeit mit im Reitunterricht, der seit neuestem von meinem Opa geleitet wird. Deswegen schaut der im Übrigen auch regelmäßig nach Cheetah.
      Spearmint's Cavale Miellée steht von ihrer Mutter getrennt auf einer großen Koppel. Mrs. Fluffy leistet ihr Gesellschaft. Gepflegt werden die Stuten - wie alle Boxen auf dem Gelände - von Stani und Ewa.
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  • Album:
    WCS - Südweststallung
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    Cascar
    Datum:
    29 März 2019
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    Zuchtname des Pferdes: Antar ibn Dahr

    Rufname: Antar



    Besitzer: Alois R. Winterscape

    Vorbesitzer: Canyon

    Vorkaufsrecht: Canyon



    Tierarzt: Eddi Caen

    Hufschmied: Rolf Martens

    Ausbilder: keiner

    Reitbeteiligung: keine



    Stall: Südweststallung

    Weide: Offenstallweide

    mit Blomquist und Lucifer



    Einstreu: Stroh

    Futter: Heu, Saftfutter

    Anmerkungen: keine




    Antars Spind folgt

    Portrait noch nicht vorhanden

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    Von: unb.

    unb. x unb.





    Aus der: unb.

    unb. x unb.





    Zur Zucht zugelassen:



    Züchter: Canyon

    Zucht: Hara Artemis



    Gencode: unbekannt

    Vererbung: unbekannt

    Nachkommen: keine

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    Geschlecht: Hengst (männlich)

    Geburtsdatum: 2016

    Rasse: Araber

    Herkunft: Hara Artemis



    Stock-/Endmaß: 157 cm

    Art: Pferd

    Typ: Vollblut





    Fellfarbe: schimmelt aus

    Langhaar: weiß

    Abzeichen: keine

    Sonstige Erkennungsmerkmale:

    Derzeitige Abzeichen werden

    später nicht mehr erkennbar

    sein.

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    ausgeglichen ◆◆◆◆ unausgeglichen

    aufmerksam ◆◆◆◆ unaufmerksam

    introvertiert ◆◆◆◆ extrovertiert

    intelligent ◆◆◆◆ unintelligent

    selbstbewusst ◆◆◆◆ unsicher

    temperamentvoll ◆◆◆◆ ruhig

    geduldig ◆◆◆◆ ungeduldig

    streitlustig ◆◆◆◆ friedlich

    freundlich ◆◆◆◆ bösartig

    arbeitsfreudig ◆◆◆◆ faul

    nervös ◆◆◆◆ beständig

    sozial ◆◆◆◆ unsozial

    naiv ◆◆◆◆ dominant

    loyal ◆◆◆◆ untreu







    Charakterbeschreibung: Antars Charakter zeigt sich derzeit besonders im Umgang mit seinen

    Artgenossen. Dort ist er klar der Anführer der Herde, aber gleichzeitig sehr sozial. Das bedeutet zum

    einen, er ist seinen Kameraden treu und krault gerne mal den Rücken, zum anderen sucht er sich seine

    Unterhaltung durch Raufereien und allgemeines Temperament in ebenjenen. So kann man Antar

    durchaus als sehr interessiert und extrovertiert, aber auch dominant bezeichnen.



    -

    Geschichte: Antar ibn Dahr ist ein junger Hengst, der bereits eine weite Reise hinter sich hat. In

    Neuseeland wächst er nun zusammen mit den Tekkinerhengsten des WCS wohlbehütet auf,

    bevor im Herbst sein Training beginnt und er nächstes Jahr eingeritten werden wird.



    [​IMG]

    Eignung: Distanz, Western







    Distanz: E A L M S S* S** S***

    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN*** CEN****






    Western: E A L M S S* S**

    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK2

    Reining: LK5 LK4 LK3

    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1

    Cutting: keine Teilnahme

    Barrel Racing: LK5 LK4

    Pole Bending: keine Teilnahme

    Roping: keine Teilnahme

    Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3



    -



    Wendigkeit: E A L M S



    Turnierbedingter Aufstieg | Trainingsaufstieg | Potential




    Auszeichnungen: keine

    [​IMG]



    Fohlen ABC:

    Longiert: ✘

    Eingeritten:

    Eingefahren: ✘


    Reitweise: noch keine;

    Western geplant

    Beurteilung: anhänglich,

    interessiert, meistens

    arbeitsfreudig



    Gelassenheitstraining:

    Hindernisgewöhnung:

    Hängergewöhnung:

    Startboxgewöhnung:


    Roundpen: keine Erfahrung

    Reitplatz/Reithalle: keine Erfahrung

    Gelände: keine Erfahrung

    [​IMG] Gechippt:

    Geimpft:

    Bekannte Krankheiten: keine

    Anmerkungen: kerngesund







    Hufzustand: gut

    Prüfstand: verfallen

    Beschlag vorn: keiner

    Beschlag hinten: keiner

    Anmerkungen: begrenzt schmiedtauglich