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vampyrin

Anmut [Welsh B]

[b][i][i]Anmut[/i][/i][/b] [i][i] [/i][/i] [i][i] Mutter : Avec Charme[/i][/i] [i][i] Vater : Auftakt[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] Geburtsdatum : 3.4.2005[/i][/i] [i][i] Geschlecht : Stute[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] Rasse : Welsh Pony (Sek. B )[/i][/i] [i][i] Farbe : Rappe mit Silbermähne[/i][/i] [i][i] Kopfabzeichen : //[/i][/i] [i][i] Beinabzeichen : V.L. Socke[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] Stockmaß : 131 cm[/i][/i] [i][i] Charakter : Freundlich, aufmerksam, lernwillig, ruhig, edel[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] Gesundheit : Sehr gut[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] Besitzer : Toffifee[/i][/i] [i][i] Vorbesitzer : Isi-Ladys[/i][/i] [i][i] Vkr : Ami/ Isi-Ladys[/i][/i] [i][i] Ersteller : Ami[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] Qualifikationen[/i][/i] [i][i] Galopprennen Klasse: E-Einsteiger[/i][/i] [i][i] Western Klasse: A-Anfänger[/i][/i] [i][i] Spring Klasse: E-Einsteiger[/i][/i] [i][i] Militairy Klasse: E-Einsteiger[/i][/i] [i][i] Dressur Klasse: A-Anfänger[/i][/i] [i][i] Distanz Klasse: E-Einsteiger[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] Beschreibung :[/i][/i] [i][i] Anmut ist eine sehr edle, zierliche Welshstute. Sie ist Auftakt's erste Tochter und repräsentiert seinen Charakter, denn sie zeigt seine Leichtrittigkeit, Eleganz und Freundlichkeit. Sie ist ruhig, dennoch sensibel, wie ihre Mutter Avec Charme, und lässt sich eigentlich von jedem reiten. Anmut ist aber flott, wenn man es von ihr wünscht, sie ist überhaupt nicht faul. Ihre Gänge sind sauber und taktklar, hochweit ausgreifend und angenehm zu sitzen.[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] Richterspruch Fohlenschau 2005 :[/i][/i] [i][i] Elegantes Stutfohlen mit korrekter Stellung, sehr zierlich, zeigt dabei jedoch viel Raumgriff in allen vier Gängen.[/i][/i] [i][i] Goldprämie 1a.[/i][/i] [i][i] Exterieur : 8.0[/i][/i] [i][i] Gangvermögen : 9.0[/i][/i] [i][i] Gesamt : 8.5[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] 2. Platz beim 55. Galopprennen[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] 3. Platz beim 56. Galopprennen[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] 1. Platz 52. Westernturnier[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] 3. Platz 59. Galopprennen[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] 1. Platz 57. Dressurturnier[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] Gewinnerin eine SK[/i][/i] [i][i] [/i][/i] [i][i] [img]http://i41.tinypic.com/116nioy.jpg[/img] [URL=http://www.joelle.de/gallery/album/5448/8133-deckstation-carente/][IMG]http://img85.imageshack.us/img85/1718/urkundemitmedallie.png[/IMG][/URL]

Anmut [Welsh B]
vampyrin, 1 Juni 2010
    • vampyrin
      [quote name='Dia' date='01 May 2010 - 01:43 PM']
      Sie wickelt ihn um den Finger

      Ankunft von Anmut

      [Pflegebericht für Anmut und Tortellini]


      Erwartungsvoll lauschte ich durch das Zwitschern der Vögel hindurch, ob nicht doch schon das Heranfahren eines Transporters zu hören wäre. Doch um diese Zeit, das konnte nicht sein, würde Toffifee doch erst um halb Vier, also in einer halben Stunde vorbeikommen. Auch sie hatte eine Zucht, nämlich eine Pferdesportzucht, eröffnet, die sie mittlerweile erfolgreich mit ihrer Zuchtpartnerin Else führte. Dafür hatten vampyrin und ich ihnen unseren Hackney-Zuchthengst Dangerous Kind übergeben. Und wie es der Zufall wollte, verkaufte sie wenig später ihre beinahe schon heilige Welsh B Stute Anmut. Natürlich freute ich mich riesig, als väämp mir die Nachricht überbrachte. Schliesslich ist sie eine der erfolgreichen Zuchtponys des Gestüts Landwein, und hat die Ehre, den unglaublich bekannten und siegreichen ‚Auftakt' zum Vater zu haben. Dazu noch die Halbschwesters meines Fohlens Amulett.
      Wenig später übertönte dann doch das Getöse eines kräftigen Motoren die ländliche Stille. Eine Viertelstunde zu früh fuhr ein dunkelgrünes Auto auf den Hof, samt Transporter. Natürlich sass hinter dem Steuer Töff, und winkte mir freudig zu.
      Den Karren abgestellt, sprang meine Freundin aus dem Auto, und wir umarmten uns überschwänglich. «Schon so früh?», fragte ich Toffifee, die sich schon längst am Transporter zu schaffen machte. Ohne auf eine Antwort zu warten, kroch ich in den Transporter und betrachtete die Stute, die eingepfercht in ihrem Abteil stand. Ruhig beschnupperte sie mich, liess sich losbinden und trat die Rampe hinunter. Neugierig reckte Anmut den Hals, und machte einen Schritt zum Stallkomplex hinüber, aus dem ein eindringliches Wiehern schallte. Natürlich Tortellini, der sich wieder einmal schrecklich aufregte. Ich rollte mit den Augen und ging mit der kleinen Prinzessin zum Stall hinüber, wo bereits eine Boxe für sie eingerichtet worden war.
      Ich streifte ihr das Halfter ab. und liess sie ihr neues Heim beschnuppern. Anmut scharrte in der frischen Einstreu und trank gierig von der Wassertränke. Den Zugang zum Aussenplatz war geöffnet worden, sodass die Stute auch ordentlich etwas Luft schnappen konnte. Auf die Koppel ging es dann morgen, sofern das Wetter wieder annehmbar war, schliesslich hatte es heute den ganzen Tag über geregnet. Toffifee strich ihrem Stütchen über den Kopf, und gab ihr einen Knutscher auf die Nüstern.
      Nach wenigen Minuten hatten wir den edlen Dressursattel, die kombinierte Trense und die Papiere der Stute eingeräumt, und verschwanden ins Reiterstübchen auf einen Kaffee. Voller Eifer berichtete Töff mir von Kiddie, und seinen Fortschritten die er machte. Genüsslich trank ich meinen Tee und lauschte den Geschichten von Toffifee. Plötzlich drang von draussen ein lautes Klopfen und Wiehern. Natürlich hatte ich sofort an Tortellini gedacht, der immer öfters so einen derben Spass ausheckte. Wir eilten zum Stall, wo der Hengst sich mit voller Wucht gegen die Boxentüre geworfen hatte. «Du Depp!», rief ich erzürnt und betrachtete den Riss in der Boxenwand. Die anderen pferde blickten unruhig auf die Stallgasse hinaus, die Augen auf Tortellini gerichtet. In der Angs,t der Hengst könnte sich verletzt haben, schnappte ich mir Führkette, Strick und Halfter und liess den Hengst vortraben. Toffifee bestätigte mit ernstem Gesicht, er habe sich nicht verletzt. Erlecihtert klopfte ich dem Falben den Hals und liess ihn zurück in die Boxe. Toffifee musste sich sowieso gerade verabschieden, da ergab sich die Möglichkeit, Tortellini die nächste halbe Stunde zu beobachten, nicht dass er noch einen weiteren Blödsinn anstellte. Der Hengst scharrte unruhig auf dem Boden, als ich mich von Töff verabschiedete und sie zum Wagen begleitete.

      [/quote]
    • vampyrin
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      .. und noch ne Ladung ^^ | Ankunft von Tortellini, Dracula, Anmut & Ami

      [für Tortellini, Dracula, Amnut, Ami]
      An einer Hand Tortellini und Dee an der anderen. Das war wirklich eine der dümmsten Ideen die ich je hatte und das solte schon etwas heißen. Tortellini machte sich wichtig, immerhin liefen die beiden hübschen Stuten Anmut und Ami hinter ihnen her, und Dee ließ sich natürlich sofort anstecken. Ich ruckte bei beiden kurz und kräftig am Strick, woraufhin mich beide total erstaunt ansahen und dann etwas resigniert neben mir hertrotteten. Keiner von ihnen gab jedoch auf, oh nein keinesfalls. Abwechselnd hampelten die beiden herum, bis es mir schließlich reichte. Ich klatsche beiden einmal mit dem Strick über den Hintern und verdonnerte Dia dann zum warten. Die beiden Stuten schien das nicht weiter zu stören, sie versenkten sofort die Schnauzen im hohen Gras, während die Hengste weiter an den Strick zerrten, runhampelten und „ihren“ Stuten zuwieherten.
      Sobald wir jedoch ausser Sicht- und vorallem Hörweite waren lief alles schon viel besser.
      Dia hatte ich angewiesen in 10 Minuten hinterher zu kommen, bis dahin sollte ich genug Vorsprung haben um die beiden Deppen auf ihren Weiden zu verstauen.
      Tja Tortellini hatte quasi die Arsc*karte gezogen, er bekam es in seiner neuen Herde mit einer biestigen Isländerstute und ner Menge anderer Fieslinge zu tun, die ihn wohl zurechtweisen würden, wenn er sich zu viel erlaubte. Ich hoffte, dass das seinem viel zu Großen Selbstbewusstsein erstmal einen kleinen Dämpfer verpasste. Tatsächlich trottete der Falbe hoch erhobenen Hauptes auf die Weide und saß 2 Minuten später bereits allein in der Ecke.
      Before I'm Dead, Take und God waren zu dritt auf ihn losgegangen, es war nichts weiter passiert, aber einen schönen Schrecken hatte er bekommen, weshalb er sich jetzt lieber zu den Rangniedrigeren Herdenmitgliedern gesellte oder zumindest den friedlicheren wie Wölfchen und Pitch.
      „Lern was draus!“, rief ich ihm zu und zweifelte schon kurze Zeit später daran als er sogleich einen Streit mit dem Oberhaupt Dead begann. Verzweifelt schlug ich mir die Hand vor den Kopf, beobachtete sie noch eine Weile und kam zu dem Schluss, dass nichts passiert war, denn beide konnten noch in rasantem Tempo über die riesige Weide springen.
      Dee hatte dem Schauspiel gespannt zugesehen und wirkte nun doch etwas eingeschüchtert. Doch das änderte sich rasch sobald er seine ehemaligen „Mitbewohner“ Crestin a romana und Strigoi erkannte. Seine Begeisterungsstürme wurden von schrillem Wiehern beantwortet, doch sobald Ron sich lautstark einmischte war gleich Ruhe. Er war einfach der Boss und sogar Dee schien dies bereits begriffen zu haben. Der Rappe stand angespannt einfach inmitten der Weide und ließ sich von dem bekloppten Schecken umrunden. Immer und immer wieder umkreiste er den neuen, begann dann zu quietschen wie eine bescheuerte Stute und kniff Dee in die Flanke, was sofort mit einem Hintern-hoch des Rappen beantwortet wurde, der bei Rons bösem Blick aber sogleich wieder in sich zusammenschrumpfte.
      Nun schritt auch Lestat ein, der einzige der bei Ron ebenfalls etwas zu melden hatte, immerhin war der kleine Roan-Schecke sein bester Kumpel. Mit einem mitleidsheischenden Blick sah er das Herdenoberhaupt an, der den Kopf hängen und Dee gewähren ließ, der sogleich im tapsigen Ponytrab an ihm vorbei zu seinen alten Freundinnen trippelte.
      Ich hörte Hufgeklapper, also kündigten sich Dia, Ami und Anmut wohl an, die gemeinsam die Stutenweide im Süden des Grundstücks beziehen würden.
      Ich wies Dia den Weg und die beiden standen etwas ratlos wirkend im Gras, bis sich der gutmütige Guinness erbarmte und ihnen zuwieherte, woraufhin auch der Rest angetrottet kam und die Neuen in Augenschein nahmen.
      Die Bewohner dieser Weide waren allesamt eher sozial, deshalb bezweifelte ich, dass es hier größere Streitereien geben würde. Lieber sah ich noch einmal nach Tortellini, doch auch dort wirkte es relativ ruhig. Der Falbe stand etwas abseits der anderen, na das hatte er sich ja schonmal schön verbockt, und fraß allein sein Gras. Immer wieder keiften Take oder Dead drohend in seine Richtung, doch die beiden waren anfangs immer so und es dauerte hier eine Weile bis ein Neuankömmlich aktzeptiert wurde, also machte ich mir keine sorgen und lud Dia lieber auf einen Tee ein.
    • vampyrin
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      Gewittertag

      ..​
      [für alle Pferde]
      Manni kämpfte sich ebenfalls gerade durch den Sturm, anscheinend hatte gerade Whiskey in der Halle trainiert. Ich hatte gerade die Nord-Westweide erreicht, als ein besonders heller Blitz den Himmel hell erleuchtete. Ein lautes Krachen folgte, offenbar hatte er doch irgendwas getroffen. Natoll, dachte ich nur und versuchte die Pferde einzufangen. Bewaffnet mit einer Hand voll Halftern kletterte ich über den Zaun und schnappte mir die wild herum zappelnde Eisblume. Propper stand direkt daneben, den Hintern gegen den Wind und schlug sich den Bauch mit Gras voll. Ihn zu fangen war wenigstens kein großes Problem und rasch zerrte ich beide in den Offenstall, schlug die Tür zu und sah Manni unter dem Zaun hindurchkriechen. Sie schnappte sich Herzschlag, der zwar nevös wirkte aber zumindest nicht allzu viel herumhampelte.
      Mir war nicht wohl bei dem Gedanken bei schwerstem Sturm draußen rumzugurken, doch bevor die Pferde erschlagen wurden fing ich sie lieber ein. Gerade hatte ich Nosferatu am Halfter gepackt als ein alter Gartenstuhl knapp vor meinem Gesicht an uns vorbeiflog. Ich stieß einen lauten Schrei aus, sprang zurück und entkam so einem schmerzhaften Zusammenstoß. Das rot-schwarze Pony wurde mit in den Stall gequetscht und während ich die Tür verriegelte war Manni schon auf der Nordweide und näherte sich Juego. Während dieser relativ ruhig blieb, schob der kleine Drachentöter Panik und raste die Weide auf und ab. «Drache! Komm her!», rief ich und versuchte erfolglos ihn einzufangen. Manni hatte die Welsh Mountain Hengste im Stall eingesperrt und gemeinsam schafften wir panischen Drachen auch hinein.
      Ich spähte in den Himmel, in der Hoffnung in der Ferne ein paar Lichtblicke erkennen zu können, doch von wegen. Wenn überhaupt wurde es noch dunkler.
      Jetzt war die Süd-Westweide am nähesten. Wir schleppten massenweise Halfter aus der Sattelkammer und schmissen einen Großteil davon einfach vor dem Gatter auf den Boden. Nur die die wir jetzt brauchten kamen mit.
      Ron und Dee schienen sich einen Spaß daraus zu machen die Panikmacher zu spielen und rasten kreuz und quer über die Weide. Wobei sie allerdings nicht ängstlich sondern eher vergnügt wirkten, vorallem als Fürst sich anstecken ließ. Manni und ich widmeten uns erst den etwas ruhigeren Pferden und Lestat, Mephisto, Holländer und Strigoi waren bald drinnen. Ale sperrte ich ebenfalls in den Offenstall, die anderen beiden mussten wohl oder übel zurück in ihren Zuchtstall sonst würde es einfach zu voll.
      Ron und Dee hatten auch irgendwann gefangen, die passten noch rein, doch Wife und Fürstchen hetzten wir quer über den Hof in den trockenen Stall.
      Auf der Südweide waren lauter hysterische Stütchen zu finden. Guinness spielte den Fels in der Brandung, stand nur da und mampfte während ein Großteil seiner weiblichen Gesellschaft lieber Panik schob. Das hieß also, Guinness rein, Real und Ami waren ebenfalls keine großen Probleme, Nesquick fingen wir mit ein wenig Mühe und Lotus jagte ich gefühlte Stunden hinterher während Manni bereits Unsichtbar und jeanny in den Nordstall verfrachtete. Bäär wirkte sichtlich erleichtert als es Richtung Stall ging, sie hatte bereits am Tor gestanden und nach mir gerufen, worüber ich mich freute ohne Ende, auch wenn sie das in letzter Zeit sehr oft machte. Als Tee endlich drinnen war, brachten wir den Rest in den Zuchtstall und widmeten uns schlussendlich den «bösen Buben» der Süd-Ostweide. Jahaa.. Take und Dead heizten alle an, indem sie wie wild durch die Gegend rasten, was bei Deads Dämpfigkeit gar nicht gut war. Der Hengst keuchte bereits wie bescheuert und schnappte nach Luft, weigerte sich jedoch strikt anzuhalten. «Manni! Wenn das so weitergeht erstickt der mir noch, komm wir müssen erst Dead einfangen!», rief ich ihr durch den verdammt lauten Regen zu. Gemeinsam versuchten wir in zu fangen, wobei ich 2 Mal im Matsch landete und Dead sich schlussendlich auf die Klappe legte. Total erschrocken sprang er auf, wankte und ich nutzte die Gelegenheit ihn einzufangen. «Och Dicker was machst du für Sachen!?», mrumelte ich besorgt und schleppte den völlig erschöpften Hengst hinter mir her in den Stall. Take jetzt noch mitzurkriegen war gar kein Problem er raste seinem Kumpel sofort hinterher und folgte ihm bis in den Stall wo ich beide in ihre Boxen steckte. Toll, dann konnte ich nacher auch gleich noch den Tierarzt rufen und ob der das sobald durch diesen Regen schafft ist nochmal ne andere Frage. Manni kam bereits mit Locki und Nebel hinterher. Ikarus war noch ein Riesenproblem, weil der eh schon mies gelaunte Hengst offenbar kein Gewitterfreund war.
      Endlich hatten wir ihn in den Stall verfrachtet.
      Latino und Pitch Black durften sich jetzt den kleinen Offenstall teilen, Manni brachte Tuqui in den Stall und ich Torte.
      Erleichtert atmeten wir auf, als mit einem lauten Krachen ein Blitz niederschluf. Funken stoben durch die Luft und ein halber Baum krachte knapp neben dem Offenstall zu Boden. Ich konnte nichts weiter als dazustehen und in Richtung des Stalls zu starren. Der Baum hatte die Seitenwand gestreift und ob die Pferde das überstanden hatten war fraglich. Mir wurde schwindelig und beinah lag ich auf der Schnauze als zwei total panische Pferde aus der zu Kleinholz zerlegten Seite des Stalls stürmten. Ich war so erleichtert, dass ich anfing zu lachen und nicht mehr aufhören konnte.
      Eins steht fest. Mit einem Lachkrampf der einfach nicht mehr aufhören wollte panische Pferde einzufangen war keine gute Idee. Letztendlich schafften wir es doch, aber eine große Hilfe war ich nicht.
      Endlich waren alle Pferde drinnen und ich ging nochmal zu Dead, während Manni schonmal Teewasser aufsetzte und meinen Kleiderschrank nach trockenen Klamotten durchwühlte. «Heey du..», murmelte ich leise und strich dem Rappen der völlig fertig aussah über die Nase. Ich untersuchte noch kurz die Beine, konnte aber nichts auffälliges erkennen.
    • vampyrin
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      Letzte Uebungen

      [für Anmut]
      Breit grinsend starrte ich auf den Brief in meiner Hand. Endlich war sie da. Die Bestaetigung, dass Ikarus und ich ueber die Wintersaison nach St.Moritz durften. Aufgeregt huepfte ich auf der Stelle und konnte es kaum noch erwarten. Am 29. sollte es schon los gehen und ab dann wuerde ich vorraussichtlich bis zum 1.Maerz dort bleiben.
      Nun wurde mir doch etwas schwer ums Herz. Dies war mein erster Winter in Schottland und ich konnte ihn nicht einmal miterleben. Etwas wehmuetig legte ich den Brief beiseite und schluepfte in meine Winterstiefel. Immerhin lag jetzt bereits eine dicke Schicht Schnee, so hatte ich doch noch ein bisschen was von dem Wetter. «RON! Beweg dich wir gehen ausreiten!», rief ich durchs ganze Haus und nach kurzer Zeit kam der gescheckte Hund angejagt. Mehr als einmal sah ich bereits meine halbe Einrichtung vor dem geistigen Auge umkippen, doch irgendwie schaffte er es doch nichts umzuschmeissen. «Bloedmann.», murrte ich und schloss schnell die Tuer auf, ich wollte ja nichts provozieren.
      Ron raste hinaus und fraß Schnee. Kopfschuettelnd schlurfte ich durch die knietiefe weiße Masse. Die Offenstallponys waren einzige Schneeberge, die konnte man wirklich nicht beneiden.
      Nachdem alle ihre Morgenration Heu vorgeworfen bekommen hatten, setzte ich mich in die Sattelkammer und begann die Ausruestung zu polieren. Die eingestaubten Reitstiefel kramte ich ebenfalls widerwillig aus der Ecke und schrubbte darueber. Schließlich war dieses Wochenende wieder Turnierstress angesagt. Ich starrte die Stiefel boese an. Gott wie ich sie hasste. In den Dingern hatte man ueberhaupt keine Bewegungsfreiheit. Ich ueberlegte ob ich mir wirklich einmal anstaendige Lederstiefel anschaffen sollte, immerhin konnte ich mit meinen guten Wildlederstiefeln wesentlich besser reiten als mit den ollen Plastikdingern, allerdings waren die Lederstiefel eigentlich nicht fuer die Stall gedacht.
      «So.»
      Ich stellte die Stiefel ab und klatschte in die Haende. Schaute mich im Raum um und entschied mich spontan fuer Colleens Sattelzeug. Stellte sich jetzt noch die Frage ob ich reiten oder nur kurz longieren sollte. Vor ein paar Wochen hatte ich ihr Training endlich wieder aufgenommen und seitdem war sie regelmaeßig unter den Sattel gekommen. Also entschied ich mich heute fuer Longe.

      ...

      Leise vor mich hin murmelnd blaetterte ich durch das zerfledderte Buechlein, dass vor mir auf dem Tisch lag. Hier und da aenderte ich einige Zeilen, bis ich es ans andere Ende des Tisches warf und mich fragte wie ich all das schaffen sollte. Von Freitag bis Sonntag waren internationale Turniertage in der Naehe von Edinburgh, die ich mit 8 Pferden im Schlepptau irgendwie rumbringen musste. Vorher fiel noch einiges an. Boxen waren gluecklicherweise reserviert, doch ich hatte nur Platz um 4 Pferde mitzunehmen, fuer die restlichen brauchte ich einen Transporter samt Fahrer.
      Tee sollte gleich hier das erste Mal Turnierluft schnuppern und das gleich Kilometer entfernt. Ich schlug mir mit der Faust gegen die Stirn. Das hatte ich ja wieder toll eingefaedelt. Naja, daran ließ sich nichts aendern, also schnappte ich mir das Telefon und mir fiel ein gewaltiger Stein vom Herzen als mir bei der dritten Firma endlich ein Transporter versprochen wurde. Es gab noch das Problem, dass weder Unsichtbar noch Tee ausreichend Ausruestung fuer die Fahrt besaßen und das Highlandpony ebenfalls keine weiße Turnierschabracke hatte. Die ließ sich hoffentlich in der Sattelkammer noch finden, damit ich keine neue kaufen musste.
      Doch zuerst wollte nun Anmut trainiert werden. Die kleine Stute kam am Freitag ebenfalls mit nach Edinburgh und vorher sollte sie noch ein wenig laufen. Anmut stand bereits in der Box, da ich einen der Pfleger bereits angewiesen hatte sie rein zu holen. Dank der Decke auf dem geschorenen Fell war auch kaum Schmutz zu finden, so war die Sache nach dem auskratzen und einfetten der Hufe auch schnell erledigt. Ich seufzte als mir klar wurde, dass ich allen Pferden die Maehen noch einflechten musste. Doch auch das war jetzt egal. Statt mich weiter zu stressen widmete ich mich dem Sattelgurt der nicht um Anmuts aufgeblaehten Bauch passte.
      «Dicke! Zieh die Fellkugel ein und lass mich endlich den Gurt festmachen!», schimpfte ich. Offenbar war sie heute nicht besonders gut gelaunt. Ich kitzelte ihr den Bauch und befestigte schnell den Sattel als sie wegzuckte.
      «Gut so.», meinte ich und taetschelte ihr den Hals. Sobald die Trense saß ging es los. Wir breiteten uns in der noch immer leeren Reithalle aus. Ich wunderte mich, dass ich noch keine der Reitbeteiligungen entdeckte hatte, doch es war ja noch frueh. Wir hatten die letzten paar Monate fleissig fuer die anstehende Dressurpruefung geackert, die Anmut im Falle eines Sieges die Erlaubnis verlieh endlich auf M-Niveau anzutreten.
      «Also, gib dir Muehe, das muss alles perfekt sitzen.», redete ich der grauen Stute ein und beendete das Aufwaermen. Im Trab ritten wir ein und hielten auf x. Nachdem ich die imaginaeren Richter gegrueßt hatte, versammelte ich Anmut und drehte einige Bahnfiguren in allen Gangarten. Kein Problem. Fliegender Galoppwechsel und die Traversale waren da schon anspruchsvoller doch im Grunde ging auch dies, wenn ich auch noch nicht ganz zufrieden war.
      «Die Traversale ueben wir morgen aber nochmal!», legte ich fest und gab den Zuegel nach. Sofort senkte Anmut den Kopf und brummelte miesmutig.
      «Ich weiß du hast es auch satt, aber du musst am Samstag deine Pruefung schaffen.», erklaerte ich ihr und klopfte ihren schlanken Hals.
      «So und fertig.», beschloss ich und hielt das Pony an. Immerhin saß fast alles perfekt. Seitengaenge waren noch nie ihre Staerke, doch daran wuerden wir auf jeden Fall noch arbeiten und im Grunde war ich sehr zufrieden mit dem heutigen Training.
    • Julia
      Verschoben 2.8.11
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    vampyrin
    Datum:
    1 Juni 2010
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