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Veija

Amarula van Helsing

* im Besitz seit August 2014

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Amarula van Helsing
Veija, 12 Juni 2016
Snoopy und Zion gefällt das.
    • Veija
      Ihr bisheriges Leben auf der Gips Reminder Ranch Teil I

      2014, by Ofagwa
      Pflegebericht
      Regnerische Tage

      "Leise rauschte die Kaffeemaschiene vor sich hin, während ich mich an den Fruhstücks Tisch zu Tjark ( dem Stallburschen) und Ben ( unseren Trainer). Zusammen Diskutierten wir den Tagesablauf, ehe Tjark mahnend die Hand hob "Pssht , seit leise", gespannt lauschten wir dem Radio, in dem gerade der Wetterbericht. ".. Sturmwarnung ... Regen ... Windböhen", mehr musste ich nicht mitbekommen. "Tjark kannst du mit Ben die Fahnen am Stall runterholen? dann kann ich die Boxen fertig machen, bei Strum müssen sie nicht unbedingt raus", Ben schaute mich stolz an, er war hier um mir bei Entscheidungen zu helfen, da meine Eltern in Australien geblieben sind wäre ich ja sonst alleine gewesen. Ich trank den letzten Schluck von meinem Kaffee und zog mir die Gummistiefel an. Als ich raus ging bemerkte ich das es etwas nieselte und schon Wind aufkam. Sofort ging ich zu den Boxen und streute sie ordentlich mit Stroh ein, die Fenster der Boxen schloss ich vorsichtshalber und legte jedem Pferd einen Haufen Heu hin. Aber da es noch nicht so schlimm war, beschloss Ben noch zwei Pferde zu reiten, also gingen wir zu den Weiden und holten Lady und Risandro. In der Stallgasse war es windstille und irgendwie gemütlich. Ich putzte Lady ausgibig, heute sollte Ben Risandro mal wieder etwas Korrektur reiten. Also sattelte ich mein Stütchen und bestückte sie mit Gamaschen und dem Hackemore. Schon ging es in die Halle, zusammen mit Ben ritt ich warm, und nach einiger Zeit gesellte Tjark sich auch zu und und beobachtete uns von der Tribühne aus, mit einem Kaffee in der Hand." Na dann wollen wir mal", fuhr ich an und ließ Lady traben, sie wollte zunächst garnicht lief dann aber doch flott los. Ben machte erst lockerungsarbeiten im Schritt mit Risandro, er hatte vor einigen Tagen mächtige Rückenschmerzen gehabt und lief desshalb auch mit Decke draußen rum, seit dem war es besser geworden, der sampfte riese war einfach sehr empfindlich. Lady ging sofort an den Zügel, was bei ihr eher schlecht war, die 14 Jahre alte Stute war zuvor in einem kleinen Schulberieb gewesen und machte sich leider viel zu eng, in dem Jahr in dem ich sie schon regelmäßig ritt wurde es besser und nun kann ich stolz sagen, dass das Fuchstütchen mir gehört. " Klasse", hörte ich Ben sagen als Risandro abkippte und über den Rücken ging, nun ging es bei den beiden als Vorwärts Abwärts. Lady und ich hingegen bevorzugten die gesetzte Arbeit, auch wenn sie der Meinung war das man ja auch Schummeln kann. Sofort mahnte ich Lady als sie die Kruppe nach innen drehte, schon drehte sie es wieder nach außen und lief artig weiter. Heute lief die Stute auch im Galopp Prima, vom Tierarzt sollten wir möglichst viel im Galopp arbeiten da die Stute erstens zu Dick war und auch noch etwas steif im Rücken wurde." Klasse heute rennt sie dir nichtmal weg", bemerkte Ben und Tjark lächelte. Nach gut 30 Minuten arbeit fanden Ben und ich uns wieer im Gequatsche während Tjark die restlichen Pferde reinholte. Wieder in der Stallgasse kam Tjark mit Wisp auf mich zu, " ich habe garnicht gemerkt das du ihn gekauft hast, wo steht er denn?", fragte Tjark lachend ," hahaha, er steht neben Lady in der Endbox",bemerkte ich. Ben sah mich verblüft an ," Der ist ja mal richtig Schick und gut gebaut"," der hat auch ein Vermögen gekostet ", bemerkte ich und nahm Lady lachend den Sattel ab. Als ich diesen wieder im Schranl verstaut hatte, hing ich auch das Hackemore weg und brachte die Stute in die Box. Wisp freute sich sichtlich über Lady, er Grummelte und prustete immer wieder durch die Gitter. Lady ließ das unbeeindruckt, sie war nur damit beschäftigt ihr Heu zu mampfen. Auch Risandro war Froh in der Box stehen zu dürfen. Nun holte ich Wisp aus seiner Box. Der große Falbe wurde von Ben begutachtet und für gut erklärt, ich legte ihm einen Kappzaum an und führte ihn in die Halle. An der Longe durfte der Hengst dann zeigen was er konnte, Ben staunte nicht schlecht über die Bewegung des Hengstes, er ließ sich sehr leicht Handhaben und war sehr Aufmerksam, er trat gut über alles im allem war ich sehr froh ihn gekauft zu haben. " Also ich finde ihn Klasse", sagte Ben und öffnete mir die Hallentür, los ging es für den jungen Hengst gleich in die Box." Na dann komm wie gehen rein", sagte Tjark und zu dritt saßen wir nun en ganzen Tag vorm Brettspiel mit Kerzenschein, nachdem die Stromzufuhr im Dorf verreckt war. Aber alles in allem war es ein Schöner Abend".

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      August 2014, by Veija

      Gähnend erhob ich mich aus meinem Bett. Heute würde ich mich um alle meine Pferde kümmern. Das hieß, ich hatte einen sehr langen Tag vor mir. Langsam torkelte ich ins Badezimmer und stieg in die Dusche. Gestern Abend hatte ich mich einfach nur müde ins Bett geschmissen, da der ständige Regen einen einfach nur müde machte. Als ich fertig mit duschen war, zog ich mir eine Jeans an, meine Reitstiefel, eine langärmige Bluse und einen weißen Westernhut. Den, den ich so gut wie immer trug wenn ich auf dem Hof rumlief. Nun doch endlich wach sprang ich die Treppe runter, schnappte mir einen Apfel und ging über den Hof in den Stall. Zu erst wollte ich nach meinen vier Schätzen sehen. Mit Schätzen meinte ich meine Englischen Vollblüter. Zur Zeit hatte ich 4 Stuten, doch bald kam noch ein Hengst dazu, der meine Mädels bestimmt aufmischen würde..
      Generell waren in letzter Zeit sehr viele neue Pferde hinzugekommen, doch ich würde mich ja wie gesagt heute gut um alle Tiere kümmern.
      Das erste Pferd war Hell, die heute sehr unruhig wirkte. "Na mein Mädchen", flüsterte ich ihr zu und seufzte leise. Ich musste mich wirklich mehr mit meinen Tieren beschäftigen. Die Stute legte die Ohren an und blickte mich skeptisch durch die Gitter an. "Ist ja gut...", flüsterte ich und holte mir ihr Halfter. Die vier kamen heute in die Führanlage, damit sie langsam wieder Muskeln aufbauten. Schließlich hatten sie lange gestanden. Das lange Stehen war auch ein Grund, weshalb ich mir bald Hilfe auf den Hof holen wollte. Jemanden, der die Tiere morgens auf die Koppel brachte und Abends wieder reinholte. Nicht mehr und nicht weniger. Und das auch nur, wenn ich wegen dem Ausbildungsbetrieb nicht hier war. Oder er würde sich auch in meinem Betrieb einfinden, damit wir schneller arbeiten konnten, denn es standen noch immer Aufträge an.
      Als ich Hell dann nach einigem Probieren aufgehalftert hatte, kratzte ich ihr schnell die Hufen aus und brachte sie in die Führanlage. Es folgten mit weniger Schwierigkeiten Supernova, ihre beste Freundin, Faster und Jagger. Ich stellte die Anlage so ein, dass sie im langsamen Schritt vor sich hin trotten konnten, und nicht sofort weitergeschoben wurden, wenn sie einmal kurz stehen blieben. Ich hatte schon zu viele schlechte Erfahrungen mit diesen Anlagen gemacht, als dass ich sie schneller einstellte. Zurück im Stall fing ich an die Boxen der vier zu misten. Ich war damit nun doch recht schnell fertig. Die Tränken der EV's waren kontrolliert und sie hatten genügend Heu. Nun jedoch kam die Schwierigere Aufgabe. Das Mischen des Zusatzfutters. Ich konnte das überhaupt nicht leiden und vermischte mich ständig, weshalb ich lieber zu wenig als zu viel gab. Zu erst schnappte ich mir Hells Eimer. Da die Stute zur Zeit weder im Sport noch in Umständen war, bekam sie von allem ein wenig. Vom Hafer, der Luzerne, der Kleie, den Gerstenflocken und den Maisflocken bekam sie je eine halbe Schaufel. Von den Rübenschnitzeln gab es eine Ganze.
      Nova und Faster bekamen das Selbe, Jagger bekam nur eine halbe Schaufel Rübenschnitzel.
      Als ich damit fertig war, ging ich zur Führanlage und stellte sie ein wenig schneller, so dass die Pferde traben mussten. Da ich ja dabeistand, konnte ich mir genau die Bewegungsabläufe der einzelnen Tiere anschauen. Da ich keine Auffälligkeiten feststellen konnte, stellte ich die Anlage aus und nahm Hell und Nova zusammen an die Hand. Die anderen Beiden konnten noch kurz warten. Nachdem ich nochmal die Hufen kontrolliert hatte, kamen die zwei in die Box und stürzten sich sofort auf ihr Kraftfutter. Ab sofort würden sie das jeden Tag bekommen. Jedoch anders rationiert, wenn sie wieder im Training standen. Ich ging zurück und holte Faster und Jagger. Die beiden älteren Stuten trotteten gemütlich neben mir her und warteten geduldig, bis ich nach dem Hufekratzen ihre Halfter abgenommen hatte und sie sich auf ihr Futter stürzen konnten. Nun waren schon einmal ein paar Pferde geschafft, doch es standen noch viele weitere vor mir und der Tag war noch lang. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass wir gerade erst 8 Uhr hatten. Das hatte wirklich sehr fix gegangen.
      Nun waren meine Hengste an der Reihe. Ich ging die Stallgasse entlang und an jeder Box wurden mir Nasen entgegen gestreckt. Kurz überlegte ich, ehe ich die Halfter von Ready for Action, End of Day, King Bee und Enjoy Nature holte. Enjoy Nature und End of Day nahm ich in die Linke, Action und King Bee in die rechte Hand. Mit den vier Fohlen ging ich auf die Koppel und lies sie toben. Am Ende des Abends würde ich sie wieder reinholen, denn immer eingesperrt in der Box war für die Kleinen alles andere als gut. Als ich das gemacht hatte, mistete ich ihre Boxen aus und kontrollierte ihre Tränken. Dann gab ich jedem Fohlen ausreichend Heu und betrachtete mit das Kraftfutter. Jedes Fohlen bekam eine Schaufel Hafer und eine halbe Schaufel Rübenschnitzel. Vom Rest jeweils nur eine Hand voll. Ich wollte die Mägen der Kleinen nicht zu sehr belasten. Trotzdem sollten die Tiere groß und stark werden. Als ich damit fertig war, überlegte ich was ich mit den anderen Hengsten anstellen konnte. Blue, Winny, Dead, Funky und Gen wollte ich auf die Koppel bringen. Nur Spooky wollte ich ein wenig reiten. Schließlich neigte sich der Tag doch schneller dem Ende als gedacht. Natürlich konnte ich sie nicht zusammen an die Hand nehmen, weshalb ich jeden Hengst einzeln auf die Koppel brachte. Sie hatten alle einen kleinen abgetrennten Teil für sich, weit weg von den Stuten, da ich ja wusste wie meine Hengste reagieren konnten. Als die 5 nun auf der Koppel waren, ging ich zu Spooky und begrüßte ihn kurz. Da ich mich nun doch etwas beeilen musste, putzte ich ihn schnell und schwang mich nach dem satteln in den Sattel. Der Hengst kannte mich ja schon und wusste auch was ich von ihm verlangte, weshalb er brav unter mir her ging. Eigentlich hatte ich heute nicht so recht Lust den Hengst ordentlich zu reiten, weshalb es bei ein paar Runden Schritt, Trab und Galopp blieb. Im Stall sattelte ich ihn wieder ab und kontrollierte die Hufe. Jedoch war er nicht fertig mit Arbeiten, denn der Kleine war ziemlich dick geworden. Ich führte ihn in die Führanlage und stellte sie ein. Dort musste er noch ein wenig abspecken.
      Dann fing ich an die Boxen auszumisten. Die der Hengstfohlen waren schon fertig, weshalb ich nur noch die der sechs großen Hengste machen musste. Alles in allem waren die Tiere sehr pflegeleicht, weshalb ich dort recht schnell fertig war. Ich kontrollierte die Tränken und gab allen Heu, ehe ich das Kraftfutter rationierte. Genuine bekam eine halbe Schaufel Hafer, Luzerne, Kleie, Gesternflocken, Maisflocken und Rübenschnitzel. Das Selbe bekamen auch Dead, Blue und Winny. Funky bekam eine ganze Schaufel Rübenschnitzel und für Spooky musste ich wieder anders rationieren. Der Hengst bekam eine ganze Schaufel Hafer und eine Ganze Rübenschnitzel, Luzerne, Kleie, Gerstenflocken und Maisflocken gab es jeweils eine Halbe. Nach einem Blick auf die Uhr ging ich zu Spooky, und befreite ihn aus der Führanlage, ehe ich ihn in die Box brachte und er sich schnaubend auf sein Futter stürzte. Auch die anderen Hengste kamen nach und nach wieder in ihre Boxen, ehe ich mir die Hengstfohlen schnappte und auch sie wieder in den Stall brachte. Es war mir dabei doch zu gefährlich, die Stuten neben die Hengste auf die Koppel zu stellen. Seien die Hengste noch so klein. Als ich damit fertig war, ging ich zu meinen Stuten. Ohne groß zu fackeln kamen Bella, Lena, Holly, Princess, Vice, Devil, Rosy und Amarula auf die Koppel. Amarula, Devil und Rosy bekamen jedoch jede einen seperaten Teil auf der Koppel, da sie noch relativ neu in der Gruppe waren. Ich flitzte in den Stall und mistete alle Boxen aus, ehe ich die Tränken kontrollierte und den Pferden ihr Heu gab. Das Kraftfutter rationieren klappte dieses Mal sehr einfach, da alle erwachsenen Pferde von Allem eine halbe Schaufel bekamen. Die beiden Fohlen Snapper Little Lena und Miss Holly Golightly bekamen jede eine halbe Schaufel Hafer, eine halbe Schaufel Rübenschnitzel und vom Rest jeweils nur 1-2 Hände, wie die Hengstfohlen.
      Als ich damit fertig war, ging ich die Tiere wieder einsammeln. Zwar hatten sie nur gute 1 1/2 Stunden auf der Koppel gestanden, aber besser als nichts.
      Ich schnappte mir zu erst Holly und Lena. Bei Lena musste ich verdammt vorsichtig sein mit dem was ich tat, da die kleine blind war. Um so wichtiger war es, dass ich sie immer mit Holly zusammen hatte, da die kleine Rappstute der Blinden zeigte wo sie langgehen konnte und sie auch warnte, vor allem was ihr gefährlich werden konnte. "Hallo Lena", sagte ich zu der Kleinen und streichelte ihren Kopf. Natürlich lagen ihre Ohren flach am Kopf, doch wer konnte es ihr verübeln? Ich fragte mich nur stark, wie ich sie longieren konnte, oder ob das komplett flach fiel.. Ich würde schon sehen. Ruck zuck standen die Beiden in ihren Boxen und vorsichtig tastete sich Lena mit ihrem Kopf vor, bis sie im Kraftfuttereimer versank und wie Holly genüsslich kaute. Als nächstes holte ich Bella, Princess und Vice rein. Devil, Rose und Amarula brachte ich alle einzeln rein, was natürlich wieder etwas dauerte. Als sie jedoch alle drinnen waren, konnte ich mich der letzten Gruppe Pferde widmen, die ich in meinem Stall fand. Meine kleine aber feine Turniertruppe, die keine war. Da ich mich ein wenig beeilen musste, brachte ich Chocolate zusammen mit Gipsy auf die Koppel, Striga zusammen mit Gulrót, Palimé mit Vin, und Skrúður zusammen mit Hængur und Maxi. Schnell mistete ich die Ställe aus, kontrollierte die Tränken und gab den Tieren Heu.
      Gipsy und Choco bekamen vom Kraftfutter von allem eine halbe Schaufel und von den Rübenschnitzeln eine ganze, die erwachsenen Isis bekamen von allem eine halbe Schaufel. Striga und Gulrót bekamen von den Schnitzeln eine halbe Schaufel und vom Hafer eine Halbe, vom Rest jeweils nur 2 Hände voll.
      Als nun alle ihr Futter hatten, ging ich auf die Koppel und holte zu erst Striga und Gulrót rein. Dann Gipsy und Chocolate. Dann Palimé und Vin und zum Schluss die 3 Isländerhengste. Als alle zufrieden kauend in ihrer Box standen, wischte ich mir einmal über die Stirn. Nicht viel gearbeitet mit den Pferden heute und trotzdem total k.o. Leicht unzufrieden ging ich ins Haus und schnappte mir etwas zu essen, ehe ich entschied mir doch etwas Richtiges zu machen. Die nächsten Tage würde ich die Pferde der Reihe nach durchtrainieren, und mir endlich einen Stallburschen einstellen, denn so konnte es definitiv nicht weitergehen.

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      September 2014, by Wapst
      Stufenerhöhung Dressur E-A

      In den letzten Tagen wurde ich eingeladen, in die Türkei zu kommen, um dort eine schicke Paint Horse Stute von E zu A Dressur ausgebildet werden sollte. Nach kurzen Überlegungen, nahm ich den Auftrag an und machte mich auf den Weg in die warme Türkei. Ich hatte mir vorgenommen 1 Woche zu bleiben, um die Stute weiterzubilden. Mein Flieger war bereits gelandet und ich folgte den Anzeigetafeln zur Gepäckausgabe. Schon bald konnte ich meinen Koffer in den Händen halten und mich auf den Weg nach draußen machen, wo ich von Verena erwartet werde, das ist die Besitzerin der Stute. Draußen angekommen, wurde ich herzlich in Empfang genommen und gefragt, wie mein Flug gewesen sei. "Schön.", antwortete ich darauf lächelnd. Zu zweit machten wir uns auf den Weg zur Ranch, die nur etwas über eine Stunde vom Flughafen entfernt war. Dort stieg ist überwältigt aus dem Auto und nahm mein Gepäck. "Super hier.", lächelte ich Verena an. "Dankeschön.", meinte sie. Verena zeigte mir mein Zimmer für die nächsten Tage, sodass wir uns gleich zu ihrer Stute begeben konnte. Wir gingen in eine geräumige Sattelkammer, in der ein Spind stand, auf dem Amarula geschrieben war. "Amarula heißt sie also?", lächelte ich. "Ja, Amarula van Helsing.",erklärte mir Verena. "Ein schicker Name.", lobte ich sie. Verena nickte dankbar. "Sie steht in ihrer Box, hier ist ihr Halfter.", sagte sie. Sie deutete auf eine Box, in der eine hübsche Grau - Weiße Stute stand. Ich nickte und nahm das Halfter von Amarula. "Na du Hübsche?", flüsterte ich der Stute ins Ohr als ich sie aufhalfterte. Ich band sie am Putzplatz an und begann sie mit dem Eisenstriegel zu striegeln. Anschließend sattelte und trenste ich sie. Ich lief mit ihr zum Platz und stieg auf. Sie hatte einen ordentlichen Schritt, das bemerkte ich sofort als ich auf der Paint Horse Stute saß. Nach ein paar Runden fing ich an sie stehen zu lassen, rückwärts zu richten und wieder anzureiten. Ich lobte Amarula. Ich ritt einfache Schlangenlinien und fügte Volten hinzu, die ca. 10m maßen, das muss sie später auch im Trab beherrschen, was aber noch sehr leicht ist. Alles was wir heute im Schritt üben, wollte ich später auch im Trab machen, da es ja nicht allzu viel ist. Langsam nach ich die Zügel auf und gab ihr Paraden. Die Stute riss einige Male den Kopf hoch und blieb stehen, wenn sie das tat tippte ich sie mit der Gerte an und trieb sie weiter. In kleinen Schritten tastete ich mich heran, sie an den Zügel zu bekommen. Nach ein paar Runden ließ sie sich fallen und ordentlich an den Zügel reiten. Jetzt trabte ich sie an, doch schon beim ersten Schritt buckelte sie etwas und tänzelte umher. "Nein Amarula!",sagte ich zu der Stute. Ich trieb sie weiter und tippte sie stärker mit der Gerte an um sie zu bestrafen. Ich trabte leicht und ließ Amarula ihren Takt finden. Nach ein paar Runden saß ich aus und versammelte sie. Sie parrierte einige Male durch, doch das war nicht schlimm. Ich trabte sie dann einfach wieder an und versuchte es erneut. Nach ein paar Versuche gelang es und nun konnte ich das zulegen auf der Diagonalen üben. Ich schob meine Hände etwas vor und trieb sie vorwärts. Dies meisterte Amarula wirklich gut, fiel am Ende aber ein paar Mal in einen buckligen Galopp. Ich begann im Trab mit den Volten die einen Durchmesser von ca. 10m hatten und versuchte Amarula richtig zu biegen und zu stellen. Anschließend fing ich an, Schlangenlinien durch die ganze Bahn mit 3 und 4 Bögen zu machen. Amarula schlug sich gut und ich galoppierte sie an. Jetzt schoss sie erstmal über den Platz, während sie dabei große Buckler absolvierte. Ich konnte sie aber schnell wieder kontrollieren und parrierte sie bald in den Trab durch. Ich ritt viele Wendungen und Bahnfiguren, die man für eine A Dressur brauchte, bevor ich wieder angaloppierte. Als ich das tat, war Amarula diesmal brav und achtete darauf was ich auf ihrem Rücken für hilfen gab. Ich fing an Zirkel zu reiten und versuchte mich an Volten. Ich versammelte sie, was im Galopp sehr gut funktionierte. Ich wechselte durch die ganze Bahn, schob meine Hände wieder vor und ließ sie im Galopp zulegen. Vor ankommen am Hufschlag machte ich sie langsam, stellte sie nach außen und ließ sie ein paar Meter im Außengalopp weiter springen. In der Mitte der kurzen Seite ließ ich sie in den Trab fallen und lobte sie kräftig. Ich trabte leicht und ließ mir die Zügel aus der Hand kauen. Ich trabte noch ein paar Runden leicht und ließ sie dann in den Schritt fallen. Amarula schien zufrieden, den sie ließ ihren Kopf hängen. Wenn Pferde gut gearbeitet wurden und ihren Kopf danach auf Buggelenk Höhe trugen, hieß das, dass sie zufrieden sind. Ich ritt sie noch ein paar Runden ab. Sie hatte ein bisschen geschwitzt, weshalb ich sie nach absatteln und abtrensen noch abspritzte. Danach brachte ich Amarula zurück in die Box und begab mich dann mit Verena ins Haus.
      Der nächste Tag war gekommen und ich nahm mir vor, das Selbe zu tun wie gestern. Als ich also wieder auf Amarula saß, begann ich im Schritt mit einfangen Bahnfiguren, wie Volten, Zirkel und Schlangenlinien. Nun trabte ich sie wieder an, ließ sie noch etwas mit langen Zügeln traben und nahm sie anschließend auf. Wieder widersetzte sich Amarula am Anfang, doch diesmal gehorchte sie nach kurzer Ermahnung. Ich saß bald schon aus und wechselte ein paar Mal aus dem Zirkel und absolvierte Schlangenlinien durch die ganze Bahn mit 4 Bogen. Bei X stellte ich sie immer um und veränderte meinen Sitz. Auf der Diagonalen ließ ich sie zulegen und an der kurzen Seite versammelte ich sie so stark, das wir fast wieder Schritt gingen. An der nächsten langen Seite ließ ich sie in den Mitteltrab fallen und galoppierte sie an der kurzen Seite an. Doch heute sprang sie zur Seite und wieder zurück, hüpfte vorne etwas in die Luft, aber so niedrig, das man es nicht steigen nennen konnte. Ich bestrafte sie mit Stimme und ein bisschen mit der Gerte. Sie war verblüfft, dass auch ich ein solches Ding in der Hand hielt, weshalb sie willig weiter galoppierte. Ich lobte sie, als sie eineinhalb Runden in einem guten Tempo absolvierte. Das ganze ritt ich noch einmal auf der anderen Hand und lobte sie kräftig, als sie das ohne Buckeln oder Tempo Verstärkung über sich gehen ließ. Ich beendete das Training für heute. "Heute war sie echt gut.", meinte ich zu Verena. "Wenn sie schneller werden will, musst du ihr einfach außen Paraden geben und sie konzentriert sich wieder auf den Reiter.", erklärte ich. Verena nickte und half mir, Amarula wieder für die Nacht fertig zu machen. Morgen wollte ich anfangen, Kehrtwendungen auf der Hinterhand zu üben, halten aus dem Trab und Schritt und Viereck verkleinern und vergrößern. Ich hatte mir zwar viel vorgenommen, aber ich denke, Amarula wird das schaffen, denn sie ist eine Stute die schnell lernt.
      An diesem Morgen, erkundigte ich mit Verena etwas die Türkei und wir gingen ans Meer. "Hier habt es toll hier.", gab ich zu. "Ja, ich bin froh, das ich mit meinen Pferden hierher gekommen zu sein.", antwortete Verena. "Ja, das glaube ich dir.", stimmte ich ihr zu. Am Abend machte ich mich dann für Amarula fertig und ritt sie nach ausgiebigem Putzen warm. Im Schritt ließ ich sie gleich öfter stehen, und das auch ein bisschen. Nach einer Weile begann ich mich schwer in den Sattel zu setzten und ihr mit der Gerte auf die Schulter zu tippen, sodass sie sich vorne drehte. Ich gab ihr einen Druck mit meinem Bein und sie drehte sich weiter. "Braves Mädchen!", lobte ich sie und ritt geradeaus weiter. Verena meinte, dass Amarula im Schritt das Vergrößern des Vierecks und wieder Verkleinern beherrschte. Dies übte ich trotzdem noch ein paar Mal und war überrascht, dass sie das wirklich gut machte. Jetzt war es wieder soweit und ich trabte sie an. Ich ritt sie einige Male durch die Länge der Bahn und wechselte so auch. Auf der Mittellinie machte ich Amarula gerade wie einen Stiel, indem ich mit beiden Beinen einen Druck auf den Bauch gab. Kurz vor X versammelte ich sie so langsam wie es ging und gab dann die Hilfen zum Halten. Sie baute zwar noch Schritt ein aber hielt eigentlich ohne Probleme an. Ich lobte sie dafür und trabte sie aus dem Stand an. Da sie ein sehr lauffreudiges Pferd war, war das sehr leicht. Ich galoppierte beide Hände was heute ebenfalls ohne Probleme funktionierte. Ich übte noch etwas die Kehrtwendung auf der Hinterhand bevor ich Amarula abritt. Das Fazit zur Mitte der Woche war, dass sie alle Bahnfiguren der A Dressur beherrschte und wir nur noch Schritt - Galopp Übergänge, das Vergrößern und Verkleinern des Vierecks, die Trab - Halt Übergänge und das Überstreichen im Galopp noch richtig büffeln mussten. Ich war zufrieden damit und gab ihr ordentlich Belohnungsfutter, als ich sie in die Box brachte.
      Die nächsten 2 Tage übte ich dann die restlichen Lektionen der A Dressur, die Amarula auch schnell lernte, allerdings hat sie mich noch ein paar Mal ordentlich getestet und mich versucht abzusetzten, was sie aber nicht geschafft hat. Sie beherrschte so gut wie alles sicher, außer die Kehrtwendung auf der Hinterhand und das Überstreichen im Galopp, da riss sie immernoch den Kopf hoch. Ich hatte zwar nurnoch den heutigen Tag und morgen wollte ich 2 Aufgaben durchreiten, dass sie auch wirklich bereit war. Ich startete wieder früh und saß gegen 8 Uhr schon auf der Stute. Ich hatte mir vorgenommen, heute nichts zu üben außer Überstrichen und die Kehrtwendung. Also fing ich an. Erst ritt ich alle Gangarten auf jeder Hand um richtig arbeiten zu können, parrierte sie aus dem Galopp zum Schritt, was nun perfekt klappte, ritt 3 Schritte im Schritt und drehte sie dann auf der Hinterhand. Schon wieder lief sie etwas mit, doch nicht so schlimm wie sonst. Jetzt galoppierte ich sie nach 3 Schritten wieder an und lobte sie. An der nächsten kurzen Seite wieder Schritt, 3 Schritte und dann drehen. "Super!",platzte es aus mir heraus als die Stute die Übung sehr gut absolvierte. Ich übte es trotzdem noch ein paar Male und fing dann mit anstrengender Galopparbeit an. Ich versuchte sie auf der offenen Seite des Zirkels überstreichen zu lassen, was wieder nicht funktionierte. Ich übte und versuchte viele Methoden, dass sie beim Überstreichen den Kopf nicht hochriss und tatsächlich! Bei meinem letzten Versuch mit doppelter Parade vor dem Überstreichen, blieb sie einige Schritte unten. Ich lobte sie kräftig und ließ es für heute gut sein.
      Am nächsten Morgen suchte ich mir mein Aufgabenbuch und angagierte Verena zum Vorlesen. Als ich auf der bereits warmgerittenen Stute saß, begannen wir mit der ersten Aufgabe.
      "A-X Einreiten im Arbeitstrab. Bei X Halten, Grüßen.", rief Verena. Ich bog mit Amarula auf die Mittellinie ab und tat das, was wir tun sollten. "C Rechte Hand, bei B Volte.",fuhr Verena fort. Auch dies ritt ich mit der Stute ohne Probleme. "A-X-C durch die Länge der Bahn wechseln, zwischen C und H Mittelschritt.", fügte Verena hinzu. Also ritt ich unseren `Auftrag´ durch. "H-X-F durch die Ganze Bahn wechseln im Mittelschritt, dabei Zügel aus der Hand kauen lassen. Vor F die Zügel wieder aufnehmen.",sagte Verena. Ich nickte und merkte wie konzentriert Amarula mitarbeitete. "A im Arbeitstempo antraben, K-H einfache Schlangenlinie, anschließend bei B halten, eine Pferdelänge rückwärtsrichten, wieder halten und im Mittelschritt anreiten.",lächelte unsere Vorleserin. Nachdem wir auch das geschafft hatten fuhr Verena fort: "A-X auf dem Zirkel geritten, zur geschlossenen Zirkelseite angaloppieren 1 1/2 mal herum und an der offenen Zirkelseite überstreichen." Verena verfolgte uns mit ihrem Blick Zentimeter für Zentimeter. Ich war froh, denn bis jetzt hat Amarula nichts falsch gemacht. "A Arbeitstrab, A-X-C aus dem Zirkel wechseln, danach C im Arbeitstempo links angaloppieren, ganze Bahn, H-K Mittelgalopp." Verena wartete wieder solange, bis wir fertig waren. "Zwischen K und A Arbeitsgalopp, A Arbeitstrab. F-X-H durch die ganze Bahn wechseln, dabei leichttraben. H Arbeitstrab.", wieder verfolgte sie und mit dem Blick. "A Auf die Mittellinie abwenden, X Halten, Grüßen.",lachte sie. Ich hatte es geschafft. Amarula war nun ein A Dressurpferd. Ich sah zu Verena und meinte zu ihr, dass sie jetzt diese Aufgabe mit Amarula durchreiten solle. Das tat sie und es sah richtig gut aus. Zufrieden sah ich mir mein Werk an. Amarula war zwar eine Zicke gewesen, aber sie hat schnell gelernt.
      Es war Sonntag morgen und somit der Zeitpunkt zum Abreisen. Ich packte meinen Koffer und verabschiedete mich von Amarula, die mir ans Herz gewachsen war. Verena brachte mich zum Flughafen, verabschiedete mich herzlich, indem sie mich umarmte und gab mir ein Bild von sich und Amarula mit, was ich bei jedem Besuch bei Berittpferden mitnahm. "Auf Wiedersehen.", sagte ich zu ihr und stieg in mein Flugzeug.

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      September 2014, by Eddi

      Nachdem ich meine wichtigen Dokumente bei der Post abgeschickt hatte, ging es direkt zum nächsten Patienten. Diesmal führte es mich auf die Westernranch von Verena. Dort warteten zwei neue Westernstuten darauf, von mir unter Augenschein genommen zu werden.
      Ich begrüßte Verena und folgte ihr direkt in den Stall, wo sie mir Dancing Moonrise Shadow und Amarula van Helsing vorstellte. Beide waren noch nicht gar so lange da und sollten einmal komplett durchgecheckt werden.Wir begannen mit Moonrise, welche mir neugierig entgegen trat. Sie war eine hübsche schwarze Stute und ich kannte sie bereits vom sehen, denn ihre Züchterin Occulta hatte diese Stute kürzlich aus schlechter Haltung geholt. Danach hatte Moonrise eine zeitlang auf den Pineforest Stables gelebt, ehe sie nun zu Verena kam.Von der schlechten Haltung sah man der Stute kaum noch was an, sie schien sogar recht fit zu sein. Ich war einen kurzen Blick in Augen und Maul, tastete sie dann gründlich ab und kontrollierte noch die Temperatur.Gesund war sie, also impfte und entwurmte ich sie. Danach ließ ich sie noch von Verena im Schritt und Trab vorführen und machte Röntgenbilder ihrer Beine. „Die Ergebnisse schicke ich dir heute Abend.“ meinte ich knapp zu Verena, welche nickte.Zuletzt wurde Moonrise noch gechippt, was bei der braven Stute auch ganz fix ging. Der Chip wurde noch registriert und ich schrieb die Nummer in den Pass der Stute.Moonrise war dann auch schon fertig und schon kam Amarula. Die war ganz und gar nicht so lieb wie ihre Vorgängerin und machte die Untersuchung wirklich anstrengend.Permanent versuchte sie zu zwicken und als wir zum Impfen und Entwurmen kam, versuchte sie auch auszutreten. Dennoch nützte ihr das alles nicht, sondern auch sie wurde gründlich behandelt.Dann zeigte Verena mir auch ihre Gänge und ich machte die Röntgenbilder. Es folgte noch das Chippen und schon waren wir fertig.„Puh und ich muss auch schon los“, meinte ich knapp und verschwand um die Ecke.Am Abend saß ich vor dem PC mit einer frischen Tasse Kaffee und tippte die Rechnungen. Zwischendrin lagen auch die Ergebnisse der Stuten von Verena.Flott scannte ich beide Papiere ein, öffnete das Mailprogramm und schrieb eine Mail an Verena – im Anhang die Ergebnisse:
      „Hallo Verena!Die Ergebnisse von Moonrise und Amarula sind da (siehe Anhang). Beide sind Röntgenklasse I. Es wurden keine Auffälligkeiten entdeckt, es ist alles in Ordnung.
      Liebe Grüße,Dr. Eddi Canary.“

      Oktober 2014, by Snoopy

      Kanaskins Rêver Ranch Ausbildungscenter
      Stufenerhöhung - Springen E-A

      Heute kam der erste Auftrag seit langem rein, gut wie soll man sagen, seit der Neueröffnung vom Trainingsstall. Und ich sollte auf den Hof der Dame anreisen. Es war Verena, eine recht freundliche Dame, so klang sie am Hörer, hoffentlich bewahrheitete sich dies auch. Ich fuhr also zum Flughafen, im Gepäck mein geliebter Delicius und beauftragte meinen Freund sich um das Hofgeschehen zu kümmern. Natürlich machte er dies und ich wartete auf meinen Flug. Da war er auch schon, in die Türkei ging es, ein langer Weg bis dahin. Doch ich war schon gespannt auf die Ranch. Unter uns sah man schon das Meer, es war wunderschön aber irgendwie auch beängstigend. Doch als die 10 Flugstunde anbrach schlief ich ein und erwachte erst als wir nur noch eine halbe Stunde hatten. man sah schon wieder Land unter uns und endlich endete die Reise von knappen 18 Stunden, als die Durchsage zum Anschnallen kam und ich stieg schließlich endlich nach stundenlangen Sitzen aus dem Flieger. Staunend musterte ich die wunderschöne Umgebung. Aber wie ich sofort merkte die Luft war anders als bei uns in Kanada, gut bei uns gab es ja auch eine Menge Berge die ein anderes Klima bewerkstelligten. Sogar wärmer als bei uns, dachte ich mir während ich mit den Koffern Richtung Ausgang Flughafen rollte. Dort wurde ich wohl auch schon empfangen, denn Verena stand da mit ihrer Azubi Alexis, die mich laut dem Telefonat ein bisschen unterstützen würde beim Training. Nachdem wir Deli verluden hatten und ins Auto gestiegen waren, begann eine 1 Stündige Fahrt, wo wir uns alle wunderbar unterhalten konnten. Die fahrt war leider schneller vorbei als ich dachte und wir erreichten den Hof. Interessiert stieg ich dennoch aus und musterte den großen Hof. Er war sehr schön aufgebaut und ich war zwar hundemüde, doch davor wollte ich noch das Pferd sehen mit dem ich mich die nächsten Tage beschäftigen würde. Verena zeigte mir natürlich sofort das Stütchen, sie war sehr hübsch, das musste man ihr schon lassen, doch nun musste ich mich hinlegen und Verena zeigte mir gleich meinen Unterschlupf, wo ich mich auch gleich ins Bett warf und schlief. Sie brachte währenddessen Deli in seine Box.
      Nachdem ich eine Nacht geschlafen hatte und grob schon mal mit meinen zukünftigen Partner bekannt gemacht hatte. Machte ich mich nach dem ich fertig angezogen hatte und gefrühstückt auf den Weg zum Stutenstall, wo ich auch gleich die fertig geputzte Amarula an ihrer Box stehen sah. ,,Danke Alexsis und Guten morgen!´´, grüßte ich die junge Dame, ehe sie das Sattelzeug für Amarula besorgte und ich mit ihr gemeinsam alles an der Stute befestigte. ,,Dann mal los Kleine!´´, lächelte ich und führte die Stute zum Springplatz. Dort angekommen informierte ich mich noch etwas über Amarula's jetzigen Spring Kenntnissen und war erleichtert das die Stute überhaupt schon mal gesprungen ist und relativ Spaß daran hatte. Also stieg ich auf und begann die gescheckte Dame warm zu reiten, somit konnte ich auch gleich sie unterm Sattel kennen lernen. Und wie es schien hatte ich heute sehr viel Glück, was ihre Laune anging, gut sie war wahrscheinlich genauso aufgeregt wie ich es war. Mit zufriedener Miene ließ ich die Stute ein paar Bahn Runden machen, damit sie auch wirklich warm genug war und ich vorerst noch die typische niedrige Höhe anstreben konnte, die sie bis jetzt kannte. Schnell lag meine Ganze Konzentration in dem Training und ich überwand das erste Hindernis mit der Stute fehlerfrei. Das nächste war ein kleiner Steilsprung, wo sie ebenfalls problemlos überwand. Sie war wirklich ein kleines Springtalent, das musste man ihr schon lassen. Doch nun kamen wir zum ernsten Training, den höheren Hindernissen, die sie so von Turnieren her nicht wirklich kannte. Und beim ersten Sprung merkte man schon, das sie zu früh weg wollte. Also musste ich ein wenig Hilfe leisten und verlagerte mein Gewicht leicht nach hinten, sodass sie ihr Tempo verlangsamte und erst absprang als ich ihr die Chance dazu gab. Es war neu für sie und brauchte noch etwas Zeit, Liebe und Training, sodass sie wirklich ihre Arbeit super meistern konnte. Ich musste einiges an ihren Tempo verändern, da sie immer zu schnell und früh Springen wollte und die Hindernisse noch zu falsch einschätzte. Doch dazu war ich ja da, ihr das alles beizubringen. Doch an ihrer Balance war nichts zu bemängeln diese war ausgezeichnet und sie landete immer sicher hinter dem Hindernis. ,,Super du Hübsche!´´, lobte ich sie, während ich ihr liebevoll mit der echten Hand den Hals täschelte. An die Triplebarre wollte ich mich erst beim zweiten Training wagen und das dann wenn die Stute richtiges Abspringgefühl hatte. Also übte ich mit der Stute noch ein wenig und machte schließlich Schluss mit dem Training, also ritt ich Amarula trocken und drehte ein paar langsame und gemütliche Runden mit ihr. Dann stieg ich ab und führte sie zum Stall zurück, wo ich ihre Ausrüstung entfernte, Alexsis alles wieder verstaute und ich die Stute noch ein wenig putzte. So endete der erste Tag.
      Nun war der zweite Tag angebrochen und ich machte mich nachdem ich gefrühstückt habe auf den Weg zum Stall, wo mich mal wieder die fertig gesattelte Amarula erwartet, nur diesmal war Verena, da sie meinte sie wollte heute mal zuschauen bei meinen Training. Ich war einverstanden damit und nickte, ehe ich Amarula zum Springplatz führte und wieder aufstieg. Dann ritt ich die Scheckendame erstmal geduldig warm. Sie war heute etwas aufgeregter, also beruhigte ich sie sanft mit meiner Stimme, ehe ich mit dem Training begann. Konzentriert ritt ich auf das erste Hindernis zu und ließ Amarula etwas lockerer, damit ich sehen konnte ob sie von gestern gelernt hatte und sie an, sie hat etwas gelernt und schätze die Entfernung nicht mehr so schlecht ein. Somit galoppierte ich auf eines der höheren A-Sprünge zu und lehnte mich vor, ehe die Stute absprang und die Stangen etwas streifte, aber das war natürlich nicht schlimm also sprach ich ihr Mut zu und drehte eine Runde, ehe wir wieder auf den Steilsprung zusteuerten. Diesmal hatte sie das perfekte Tempo und genügend Balance, sodass wir die verschiedenen Höhen ansteuerten und alle problemlos überwanden. ,,Super machst du das Amarula!´´, sprach ich zu der Scheckin während ihre Ohren nach hinten gerichtet waren und meinen Worten lauschten. Sie schnaubte, was ich lächelnd als Antwort annahm und nun unser Glück mit der Triplebarre herausfordern wollte. Also lenkte ich Amarula mit meinen Gewicht in die Richtung und beschleunigte ihr Tempo, sodass wir das Hindernis auch wirklich fehlerfrei überwinden konnten. Ihre Ohren waren gespitzt nach vorne gerichtet, während ihre Galoppsprünge größer wurden und wir schließlich über das Hindernis hinweg flogen. Ohne einen Fehler zu begehen, hatte sie es geschafft, anscheinend kam heute ihre Springlust hervor. Zufrieden liefen wir den Parcours nochmals ab und machten dann Schluss für heute. Also ritt ich Amarula trocken und fragte dann Verena wie sie es fand: ,,Sie lernt schnell und fleißig, hätte ich nie gedacht!´´, war ihre Antwort und ich antwortete nur mit einem Grinsen, ehe ich die Stute zum Stall zurück führte und absattelte sowie abtrenste. Dann stellte ich sie auf die Koppel und kümmerte mich um Delicius.
      Der dritte Trainingstag brach an, es war heute etwas später als zuvor, da der kleine deli ausgerissen war und sich bei den Stuten rumtrieb. Doch als endlich der Wildfang wieder eingefangen war, machte ich mich auf den Weg zum Stall. Ich war aufgeregt, wie die Kleine heute abschneiden würde, doch was kommen würde, das hätte ich nicht erwartet...
      Diesmal war wieder Alexsis im Stall und hatte die Stute fertig ausgerüstet. ,,Ich wollte dich noch warnen, wie es aussieht, hat die Kleine einen schlechten Tag heute.´´, sprach sie zu mir. ,,Oh das klingt ja nicht so gut, ich probiere einfach dann mal mein Glück und werde dann sehen was rauskommt.´´, waren meine Worte und ich führte die Paint Horse Stute auf den platz, wo ich aufstieg und die erste Runde drehen wollte. Dort bemerkte ich schon ihre Laune und spürte ständig kleiner Bocker. Als die dritte Aufwärmrunde im Galopp begann wurde es ziemlich böse, denn sie buckelte wie nochmal was. Ich war froh das ich mich halten konnte, denn ich hatte oft mit solchen Pferden zu tun. ,,Madam! Benehm dich mal!´´, schnitt meine Stimme durch den Wind und ich parierte sie zum Schritt durch. Dann hatte sich die Scheckenstute endlich etwas gefangen und ich wagte ein paar Sprünge, die leider ziemlich schlecht endeten und se ständig riss oder zu früh absprang. Also ließ ich sie noch eine kleine Runde ohne Hindernisse drehen und probierte dann nochmal ein paar. Diese waren etwas besser, doch leider war die 8-Jährige nicht wirklich bei der Sache. Also hörte ich frühzeitig mit dem Training auf und ritt sie noch trocken, ehe ich sie in den Stall brachte und diesmal selbstständig alles erledigte, um ein wenig zeit mit ihr zu verbringen und wie es schien, brauchte sie eine Abwechslung. Also brachte ich sie in ihre Box und sprach mit Verena über den morgigen Tag und die freundliche Dame sagte meinen plan zu und ich lächelte zufrieden, ehe ich zu meinem Pferd ging und den falben in seine Box brachte.
      Nun war der vierte Trainingstag an der Reihe und ich hoffte diesmal würde die Stute besser abschneiden, nachdem Verena und ich gestern einen wunderschönen Ausritt gemacht hatten mit ihrer Stute und meinem Hengst Delicius.
      Heute war sogar wieder Verena dabei um mit zu hoffen das alles glatt lief. Also führte ich die fertig ausgerüstete American Paint Horse Stute zum Springplatz und stieg auf, ehe ich mit dem Aufwärmen anfing. Dort bemerkte ich sofort ihre gelassene Aura und ihre entspannten Muskeln, was aufjedenfall was gutes hieß! Also zögerte ich nicht und wagte mich gleich an den ersten Steilsprung, den die Stute wie verwandelt übersprang und keinen Fehler machte. Lächelnd ritt ich den Parcours ab und überwand so gut wie jedes Hindernis perfekt, das ein oder andere mal stimmte kurz ihre Balance nicht aber sonst beweis sie sich als lernfähig und fähig. Es gab keine Zweifel, sie hatte das Training überstanden, sie machte alles richtig und es war nur noch eine Sache der Zeit und des Reiters bis die beiden ebenso dynamisch zeigten. Also wagte ich mich an das schwerste Hindernis und steuerte auf den Oxer zu, in mir pochte mein Herz bis zum Halse und auch Amarula war aufgeregt, doch gemeinsam konnten wir es schaffen, also beschleunigte ich ihr Tempo, versammelte sie etwas und ließ sie locker sodass sie abspringen konnte und es klappte, ja es klappte! Sie war bereit für das nächste Turnier, das waren tolle Nachrichten. Also überbrachte ich sie sofort Verena die sich genauso freute und sich gleich in den Sattel warf um mit Amarula den Parcours zu überwinden. neugierig sah ich den beiden zu und merkte sofort das Verena sehr erfahren war und jedes Hindernis mit der Stute fehlerfrei überquerte. Sie waren ein wahres Dreamteam! ,,Das macht ihr super!´´, rief ich ihnen zu und nach dem zweiten Durchlauf stieg Verena ab und wir gingen gemeinsam mit Amarula zum Stall, wo wir viel quatschen und die Stute in ihre box brachten, die Ausrüstung verstauten wir in ihrem Spind, dann war der tag auch schon zu Ende und ich musste schlafen gehen, den morgen würde ich abreisen!
      Mein Wecker klingelte und ich stand auf, ehe ich mich fertig machte und frühstückte, dann mussten wir Delicius einladen und los machen zum Flughafen, den in 2 1/2 Stunden würde dieser losgehen. Die Woche war wirklich sehr schnell um, was mich irgendwie traurig machte, aber auch irgendwie wieder freute. Verena hilf mir mit all den Sachen von Deli und ich verlud den Reitponyhengst dann schließlich. Dann verabschiedete ich mich von Alexsis, die mir eine gute Hilfe die Tage war, aber leider-weiße hier sich um den Hof kümmern musste. Also fuhren Verena und ich alleine zum Flughafen, wir redeten noch viel und machten aus, das sie mich mal in Kanada beim nächsten Training besuchen sollte, den dort würde es ihr sicher auch sehr gut gefallen! Dann waren wir auch schon dort und ich verabschiedete mich von ihr. Es flossen sogar Tränen, den die Zeit hatte irgendwie total zusammengeschweißt. Vor allem unser wunderschöner Ausritt! Doch ich blickte nach vorne, den jetzt würde ich meinen Freund wieder sehen und meine ganzen anderen Lieblinge! Delicius war mittlerweile in einer sicheren Box im Flugzeug verpackt und ich saß im Flieger und der Flug begann. Ich schlief aber ziemlich schnell ein und wurde nach ungefähr 9 Stunden wieder wach, in der Zeit las ich oder beschäftigte mich anderweitig und als endlich die Durschsage vom Landeflug kam war ich erleichtert und wusste. Ich bin wieder Zuhause!

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      Oktober 2014, by Sissicat

      Ich las gerade Zeitung als mein Handy klingelte.Ich ging hin und nahm ab. ,,Hallo? Spreche ich hier mit jemanden von der Hufschmiede Kriegerherz?"fragte eine Frauen Stimme.,,Ja.Sie sprechen mit dem zugeteilten Hufschmied.Lusie."antwortete ich.,,OK ich wollte Sie fragen ob sie schnell bei mir vorbeischauen können...da eine meiner Stuten bald bei ener Körung mit macht wollte ich sie noch von einem Hufschmied untersuchen lassen..."meinte die Frau die sich als Veija herraus gestellt hatte.Ich nickte obwohl ich wusste das sie es nicht sah dann meinte ich:,,Ok ich komme sofort vorbei...die Adresse bitte."sagte ich die Adresse schrieb ich mir schnell auf und ging nach draussen.Ich verabschiedete mich von den anderen und erklärte wo ich hin musste.Meine Chefin Michelle erlaubte mir den abgang und kümmerte sich mit den anderen um die Pferde.Ich stieg in meinen alten Wagen und fuhr los.Als ich durch das Hoftor fuhr wurde mir bewusst das ich mich mal wieder auf einem rießen großen Hof befand.Ich trommelte nervös auf dem Lenkrad herum mein erster Auftrag wo ich wusste wofür ich die Pferhufe herrichtete.Ich parkte den Wagen und stieg aus.Veija war auch bereits da und begrüßte mich.Dann hollten wir meine Sachen und bauten sie auf,dannach zeigte sie mir die Weiden.Wir gingen zu den Stuten und dort wurden wir sogleich fündig.Meine neue Patientin Amarula van Helsing.Wir gingen auf die Weide und hollten Amarula von der Weide.Dannach banden wir sie an meinem platz an und ich fing mit meiner Arbeit an.Veija streichelte beruhigend Amarula's Kopf und ich hob ihr linkes Vorderbein an.,,Es sieht alles gut aus.."murmmelte ich und tastete das Huf weiter ab.Da ich nichts merkte fing ich mit dem abtasten der anderen drei hufe an.Dannach fing ich damit an die hufe zu raspeln und auszuschneiden.Nachdem ich damit fertig war hämmerte ich die Sliding Eisen zurecht und kümmerte mich darum das die Hufe perfekt sitzen.nach langem checken meinte ich dass die stute zum entlassen sei.So brachten Veija und ich sie zurück auf ihre weide.Dann verabschiedete ich mich auch schon wieder und fuhr heim.

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      Oktober 2014, by Veija
      Aaron, der Neuzugang

      Aus Verenas Sicht:

      Hektisch hüpfte ich aus dem Bett und mein Blick flog zur Uhr. Verdammt, dachte ich mir. Mein neuer Trainer und Stallbursche würde bald ankommen. Ich musste die Dusche heute bleiben lassen und lief einfach in Alexis' Zimme rein. "Aufstehn, Aaron ist fast da!", sagte ich und drehte mich um. Ich sah gerade noch, wie sie erschrocken aus dem Bett fiel und dumpf auf dem Boden aufkam. "Sorry!", sagte ich gerade noch so, da hüpfte ich schon die Treppe runter, während ich mir meine Stiefel anzog. Ich öffnete die Haustür und da stand er schon. "Ich..äh.. wollte gerade klopfen", sagte er und grinste verlegen. Da stand er nun, unser neuer Trainer und Stallbursche. Ich konnte wirklich Hilfe gebrauchen. Besonders wenn ich mal ein paar Wochen weg war um Pferde zu trainieren, beruhigte es mich ungemein, wenn ich neben meiner Cousine und Auszubildenden noch jemanden am Stall hatte, der Ahnung von Pferden hatte. Sein fragender Blick riss mich aus den Gedanken. "Äh, ja klar! Willkommen auf der Gips Reminder Ranch. Ich bin Verena, die Leiterin des Hofes. Und da ist Alexis, meine Cousine und Auszubildende", gerade hatte ich den Satz beendet, lief Alexis schon die Treppe runter und fiel beinahe noch hin, hätte ich sie nicht so halb aufgefangen. "Pass auf", zischte ich leise, während sie Aaron überschwänglich die Hand schüttelte.
      "Na dann wollen wir mal..", sagte ich nun wieder lächelnd zu dem Neuen und zeigte ihm zunächst sein Zimmer. Es lag zwischen meinem und dem von Alexis. Der Arme tat mir jetzt schon leid."Alexis?", fragte ich und drehte mich um. Natürlich stand sie genau hinter mir. "Würdest du Frühstück machen, ich zeig Aaron den Hof." Missmutig willigte sie ein und Aaron und ich verliesen die obere Etage, um nach draußen zu gehen. "Wir sind gerade erst aufgestanden, deshalb stehen noch alle Pferde im Stall", sagte ich zu ihm und führte ihn ein wenig auf der Anlage herum, ehe wir in den Stall gingen. Er war begeisterter Springreiter und natürlich gefiel ihm unser Springplatz besonders gut. Nur fehlte uns leider noch ein Pferd für ihn. Doch das würde sich bald schon noch finden.Im Stall angekommen, gingen wir zu erst die Stuten der Westernstallung durch. Bella, Lena, Holly, Princess, Vice, Devil, Cherokee, Amarula, Dancing, Summer und Hope. Besonders gefielen ihm Cherokee und Wimpy, da die beiden ein wenig eigen waren, was ihren Charakter anging. Danach gingen wir zu den Hengsten der Westernstallung und ich zeigte ihm Gen, Spooky, Ready for Action, Pow, Dayli, King, Enjoy, Ali, Winny und Blue. Spooky fand er aufgrund seiner Farbe sehr interessant und auch Blue entlockte ihm ein Lächeln. Er war kein so großer Westernfan, doch er sagte, er würde die ganze Materie gerne erlernen.Die Englischen Volllbüter interessierten ihn auch sehr, und er konnte gar nicht sagen ob er Hell, Nova, Jagger, Faster oder Walker am tollsten fand."Nun kommen wir zum letzen Teil, meinen Sportpferden", sagte ich und zeigte ihm die restlichen Pferde: Choco, Gipsy, Striga, Skrúður, Vin, Hængur, Maxi, Palimé, Gulrót, mein neues Fohlen Peppy und meine beiden DRP's Cuba und Spirit."Der Tekke und die Reitponys machen etwas her", sagte er. "Springen die auch?", fragte er mich dann, was ich mit einem Nicken beantwortete. "Generell kannst du mit allen meinen Pferden springen, doch wir werden die noch ein richtiges Springpferd hier auf den Hof holen, versprochen", sagte ich lächelnd und konnte das Strahlen in seinen Augen erkennen.Nachdem wir mit der Inspektion fertig waren, gingen wir ins Haus, wo Alexis uns das Frühstück gemacht hatte. Während des Frühstücks erzählte Aaron uns einiges aus seinem Leben, und dass seine Familie früher einmal Pferde gehabt hatte, doch er war zu groß für sie geworden und ein richtiges Springpferd konnten sie sich nicht leisten. Nachdem dannd er Hog, wo er Springstunden nahm, bankrott gegangen ist, hatte er den Traum vom Springen aufgegeben. Meine Anzeige hatte ihm neuen Mut gemacht, weshalb er nun hier war, um wieder mit Pferden zu arbeiten. "Das höre ich gerne!", sagte ich. "Wie wärs denn mit einem kleinen Ausritt? Alexis?", fragte ich in die Runde und sah in das vor Glück grinsende Gesicht meiner Cousine, was wohl ein eindeutiges 'Ja' war. "Aaron?", fragte ich nun an ihn gewandt und er antwortete: "Na klar, warum nicht", antwortete er lächelnd und ich biss ein letzes Mal in mein Brötchen. "Alex, räumst du ab? Ich mach dein Pferd dann soweit fertig, bis du zu uns kommst", sagte ich und blickte nun in ein sehr, sehr verärgertes Gesicht. Doch ich hatte noch ein Attentat auf sie vor, dass sie nicht ausschlagen würde. Zusammen mir Aaron ging ich dann wieder die Pferde durch, bis er sich für eines entschieden hatte. Er wollte Choco näher kennenlernen und holte ihn schonmal aus der Box, band ihn an dieser an und fing an zu putzen. Ich war mir nicht ganz sicher, welches Pferd ich holen sollte und suchte deshalb zu erst das Pferd für Alexis aus. Sie hätte mich sicher umgebacht, hätte ich ihr einen der Isländer geholt, weshalb ich sie auf meinen gelehrigen, aber stütmischen Pow setzte.Ich war in der Versuchung, Devil zu reiten, doch damit hätte ich die beiden Hengste verrückt gemacht, weshalb ich mich für meinen Wallach Gipsy entschied. Ein wenig Abwechslung tat ihm sicherlich gut.Nachdem ich Gipsy und Pow geputzte hatte, kam Alexis in den Stall und steuerte sofort den Hengst an. Sie wusste genau, dass ich niemanden außer mir Gipsy reiten lies, da er mein ein und alles war.Aaron sah etwas unbeholfen mit dem Westernsattel aus, weshalb ich Alexis anwies ihm zu helfen. Etwas anderes erregte meine Neugierde. Peppy brummelte ein wenig unbeholfen und tapste um ihre Mutter herum. Ihre Vorderbeine standen ein wenig komisch, weshalb ich sofort meinen Tierarzt des Vertrauens anrief. "Hallo Dr. Canary, hier ist Verena. Wäre es möglich, dass Sie in den nächsten Tagen einmal vorbeikämen? Mein vor kurzem geborenes Stutfohlen läuft nicht klar und scheint Probleme mit den Vorderbeinen zu haben....Ja, ja ok. Gut. Es wird jemand hier sein", antwortete ich ihr und legte auf. "Was ist los?", Alexis hatte sich hinter mich gestellt und schaute Peppy zu, wie sie langsam in der Box umherging. Auch Aaron hatte sich zu uns gesellt. "Ich habe gerade den Tierarzt angerufen, Dr. Canary soll sich die Stute in den nächsten Tagen einmal ansehen." Damit war das Gespräch beendet und ich machte mich daran, Gipsy zu satteln. Alle drei Pferde hatten einfache Wassertrensen im Maul und ihre älteren Sättel. Auch die Pads waren ein wenig älter. Die neuen Sachen, die ich vor kurzem gekauft hatte, wurden nur für die Shows benutzt. Ich zog allen drei noch Bandagen an, ehe ich den Sattelgurt bei Gipsy nochmals nachzog und als erste auf den Hof ging. Dort schwang ich mich hoch und ging vor. Hinter mir Aaron, als Schlusslicht Alexis. Ich zeigte den Beiden, doch vor allem Aaron die Gegend. Wir ritten an einem Fluss vorbei, der in einen See mündete. "Hier kann man im Sommer sehr gut mit den Pferden schwimmen. Ist auch hier in der Gegend der einzige See, in den man mit Pferden rein darf", erklärte ich den beiden, ehe wir umdrehten und ein Stück galoppierten. Ich hatte mich neben Aaron gesellt, weil ich sehen wollte, ob er sich auf dem Tekken halten konnte- aber auch, weil Choco manchmal ganz schön abgehen konnte, wenn er wollte. Nach dem kurzen Galopp ging ich wieder nach vorne und dann waren wir auch schon wieder am Hof, sattelten die drei Pferde ab und brachten sie auf die Koppel. Nun waren die anderen Pferde dran und ich beauftragte Aaron, sich um die Englischen Vollblüter zu kümmern, während ich mich um die Hengste und Stuten der Westernstallung kümmerte und Alexis sich um die Turnierpferde.
      Aus Aarons Sicht:Ich hatte von meiner Chefin den Auftrag bekommen, mich um die Englischen Volllbüter zu kümmern. Auf Hell sollte ich besonders aufpassen, da sie wohl eine kleine Zicke war. Etwas unsicher betrachtete ich mir die Palominostute, aber ebenso die Braune in der Nachbarbox, die ständig ihren Kopf zu Hell neigte und sie anbrummelte. Die Beiden schienen sich wohl zu verstehen, weshalb ich sie ans Halfter nahm und sie zusammen nach draußen auf die Koppel brachte. Nova, wie an dem Schild der Braunen stand, war das Gegenteil der hellen Stute. Sie war ruhig und gelassen, aber auch etwas trotzig, wenn ich nicht den Weg ging, den sie gehen wollte. An der Koppel angekommen, zog ich zu erst ihr Halfter aus, was sich als großer Fehler bewies, denn als sie davon galoppierte, setzte Hell einfach nach, riss den Kopf hoch und galoppierte ebenfalls über die Koppel. "Mist..", fluchte ich und ging ihr nach. Etwas widerwillig kam sie dann doch auf mich zu und lies sich das Halfter ausziehen. Meine Chefin hatte zum Glück nichts davon mitbekommen, weshalb ich nun die anderen Pferde rausholte. Jagger und Faster brachte ich auch zusammen raus. Als letztes war dann der braune Hengst dran, der mich wohl besonders ins Herz zu schließen schien. "Mal ein Kerl unter den ganzen Weibern, nicht war mein Junge?", fragte ich den Hengst und streichelte seinen Kopf, den er mir sanft in die Hand schmiegte. Er musste leider alleine stehen, da er nicht mit den Stuten zusammendurfte. Doch er konnte über den Zaun hinweg mit ihnen schmusen- es sei denn, eine von ihnen kam zum schmusen zu ihm rüber. "Armer Junge..", flüsterte ich, ehe ich die Halfter an die Zaunpfähle hing, in den Stall ging und mit dem Ausmisten anfing. Meine Chefin hatte Recht gehabt: heute morgen war noch niemand im Stall gewesen, weshalb ich einiges zu tun hatte mit ausmisten, Wasser geben und füttern. Das Füttern war so eine Sache für sich, da jedes Pferd unterschiedliche Kraftfutteranteile bekam. Bis ich da drin war, würde es wohl eine ganze Weile dauern...
      Aus Alexis' Sicht:Murrend stiefelte ich zu den Turnierpferden rüber. Alexis mach dies, Alexis mach das, Alexis mach mach mach.. summte ich vor mich hin, ehe ich an den Boxen ankam. Choco und Gipsy waren schon draußen. Die nächsten die ich also rausbringen konnte waren Palimé und ihr Fohlen Peppy. Zu ihnen auf die Koppel stellte ich noch Gulrót und Striga, damit die Fohlen und Jungpferde ein wenig zusammen waren. Dann brachte ich Skrúdur, Maxi und Haengur auf die selbe Koppel. Ich überlegte kurz ob ich Spirit dazu stellen konnte. Aber sie hatten genug Platz um sich aus dem Weg zu gehen, weshalb ich ihn also zu den beiden Hengsten stellte. Dann waren nur noch Vin und Cuba da, die ich doch zu den Fohlen und Palimé stellte. Dann war meine Palominostute nicht ganz so überfordert mit den Kleinen. Kaum waren alle draußen, fing ich auch schon an die Boxen zu misten und ihnen Wasser und Futter zu geben...
      Aus Verenas Sicht:Ich musste mich um die meisten Pferde kümmern, doch das war kein Problem, denn mir gehörten sie ja auch alle. Ich hatte mich mit dem Handy schon auf die Suche nach einem Springpferd für Aaron gemacht, und mir waren auch schon ein paar ins Auge gesprungen, doch ich war mir noch nicht so sicher, ob ich sie holen würde, denn Aaron war erst einen Tag hier. Die Verkäuferin war mir jedoch sehr vertraut, und falls sie nichts für Aaron waren, würde sie die Pferde auch zurücknehmen.Am Westernstall brachte ich zu erst die Fohlen zusammen auf eine Koppel. Lena, Holly, Hope, Ready for Action, King, Enjoy und End waren glücklich nochmal miteinander draußen sein zu dürfen. Bald konnte ich sie nicht mehr zusammen auf die Koppel bringen, da einige eingeritten würden und ins Training kamen. Doch solange sie klein waren, konnten sie ihr Leben noch genießen. Gen und Spooky brachte ich zu Pow auf die Koppel, der bis dato alleine gestanden hatte. Ali, Blue und Winny kamen auch zusammen. Dann waren die Hengste auch schon alle draußen. Bei den Stuten brachte ich Devil und Amarula zu Palimé, Vin und Cuba. Da Palimé die Chefin dieser Herde war, würden Devil und Amarula sich unterordnen müssen.Bella brachte ich mit Vice und Cherokee auf die Koppel, ehe als letztes meine beiden neueren Pferde rausstellte: Summer und Moon, wie ich sie gerne nannte. Als alle draußen waren, mistete ich die Boxen und stattete sie alle mit Heu aus, ehe ich jedem der Pferde Kraftfutter rationierte, bevor ich Alexis und Aaron ins Haus schickte etwas zu kochen, denn es war schon Abend geworden in der wunderschönen Türkei und es war schon am Dämmern. Nun mussten alle Pferde wieder rein, was ich auch in einer dreiviertel Stunde geschafft hatte.Ich ging ins Haus, wo die beiden auf mich warteten und wir gemeinsam etwas aßen. "Und wie gefällt es dir bis jetzt hier, Aaron?", fragte ich ihn. "Ganz gut, wirklich!", antwortete er mir und grinste bis über beide Ohren. Ich lies es damit gut sein und lächelte kurz. "Morgen ist wieder viel zu tun, geht euch ausruhen, ich räum das hier auf", sagte ich und fing an die Spülmaschine einzuräumen. Die beiden gingen nach oben, während ich die Küche in Ordnung brachte und die Person anrief, von der ich die Springpferde kaufen wollte. Ich durfte mir die Tiere mal anschauen kommen.Voller Vorfreude ging ich noch einmal kurz durch den Stall, um zu schauen, ob auch wirklich alles in Ordnung war. Dann ging ich ins Bett. Morgen würde ich die Tiere gucken fahren.

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      Januar 2015, by Cooper
      Ermittlung von Erbkrankheiten, Hormonprobe, Gen/Farbcode Ermittlung

      Hier sind die Ergebnisse:
      Erbkrankheiten: Taubheit (Durch mutiertes Gen der Helmscheckung) 10%
      Polysaccharid-Speicher-Myopathie (PSSM), Negativ, kein Träger
      Equine Maligne Hyperthermie (EMH), Negativ, kein Träger
      Hereditary equine regional dermal asthenia (HERDA), Träger, 50%
      Glycogen Branching Enzym Defizienz (GBED), negativ, Kein Träger
      Hyperkaliämische periodische Paralyse (HYPP), negativ, Kein Träger
      Tödlicher weißer Overodefekt (OLWS) negativ, Kein Träger

      Hormonprobe
      Estrogene, Gestagene
      Beide Sexualhormone von Amarula van Helsing sind vollkommen, funktionstüchtig und sind reichlich enthalten.

      Gencode
      Amarula van Helsing, American Paint Horse, 8 Jahre
      Phänotyp: Silver Grullo Splashed White
      Genotyp: EE aa DD Zz SPL SPL

      Die Haarprobe zeigt einen durchaus interessanten Genotyp. Die Grundfarbe des Rappen wird durch das homozygot rezessive Agouti-Gen ausgelöst, der Rotfaktor E liegt homozygot dominant vor. Außerdem bewirkt das homozygot dominante Dun-Gen, dass jedes Fohlen aus dieser Stute ein Falbe wird. Das Splash-Gen wird intermediär vererbt; liegt es heterozygot vor, kann sich die Helmscheckung auf große Kopf- und Beinabzeichen beschränken. Ist es jedoch homozygot vorhanden, tritt die typische Helmscheckung ein und kann sogar soweit gehen, dass der Großteil des Pferdes weiß ist. Diese Scheckung kann jedoch zu Taubheit führen, da sie auf ein mutiertes Gen zurückgeführt werden kann.
      Sehr außergewöhnlich ist, dass diese Stute auch noch heterozygot das Silver-Dapple-Gen Z besitzt, was das Langhaar aufhellt. Dieses wird dominant vererbt; bei einem Fuchs taucht es im Genotyp auf, nicht jedoch im Phänotyp.

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      Januar 2015, by Veija
      Western E auf A

      Heute war wieder einer der Tage, an denen ich gar nicht aus dem Bett aufstehen wollte. Ich hatte mir so viel vorgenommen, was ich am Ende des Tages erledigt haben wollte, dass ich es jetzt schon für einen Fehler hielt und am morgigen Tag vor Muskelkater sterben würde.
      Seufzend erhob ich mich aus dem Bett und ging duschen, ehe ich mir meine Thermoreithose und einen warmen Pulli anzog. Dazu meine gefütterten Stiefel. Mit einer dicken Jacke bewaffnet ging ich nach unten, um etwas zu essen. Caleb und die anderen waren schon im Stall und machten ihre Pferde fertig. Natürlich war ich wieder die Letzte. Doch da ich die Chefin war, war das egal.

      Ich zog also meine dicke Jacke an und ging in den Stutentrakt, wo ich zunächst Bella auf die Koppel brachte. Sie brauchte heute nicht trainiert zu werden, weshalb sie ihr Leben heute im Schnee genießen durfte. Zwar stand sie alleine draußen, doch es kamen später noch andere Pferde dazu. Caleb hatte sich Lil Princess Gun geschnappt, Aaron machte Vice fertig, ich holte Devil aus der Box und Alexis sattelte gerade Cherokee Rose. Princess sollte in Western von der LK 5 auf die LK 4 in der Reining gebracht werden, Vice ebenfalls, Devil von der LK 4 auf die LK 3 und Rosy ebenfalls auf die Lk 4. Doch das war noch nicht alles. Ich wollte heute alle meine Pferde mit Hilfe meiner Angestellten weiterbilden. Also ans Werk: Devil zickte mal wieder rum wie sie es so oft tat, doch nach einer Weile war sie genau wie die anderen Pferde gesattelt und wir gingen in die Halle. Nach dem Nachgurten schwangen wir uns alle in die Sättel und ritten die Pferde warm. Während Caleb Alexis und Aaron erklärte, wie sie die Pferde zu trainieren hatten und anfingen erste Spins zu drehen, übte ich mit Devil das angaloppieren auf der richtigen Hand, das Stoppen und die Roll Backs. Immer wieder schaute ich zu meinen Angestellten rüber, wie sie die Pferde ritten. Doch mit Calebs Hilfe hatten sie die Tiere bald so weit, dass sie ordentliche Spins konnten, Back Ups kein Problem mehr waren, sie einfache Galoppwechsel ritten konnten und die Tiere langsame Roll Backs konnten. Zufrieden lächelte ich und klopfte Devil den Hals, ehe ich eine leichte Pattern durchritt und sie definitiv in der LK 3 starten konnte. Ich schwang mich vom Pferd, schnappte mir Vice und schwang mich auf ihren Rücken, während Aaron Devil wegbrachte. Auch mit Vice ritt ich eine einfache Pattern um zu schauen, ob sie in der LK 4 starten konnte. Ja, sie konnte. Ich stieg ab, übergab sie Alexis und setzte mich auf Cherokee, die natürlich total rumzickte und es nicht einsah, mit Sporen geritten zu werden. Doch sie fügte sich ihrem Schicksal und ritt Caleb und Princess genau hinterher, da wir die selbe Pattern ritten. Es war zwar etwas umständlich, doch es klappte. Sehr zufrieden lobten wir die Pferde und brachten sie wieder in den Stall, wo Aaron und Alexis schon Summer und Honey sattelten. Ich machte mein Pferd fertig und brachte sie mit Decke auf die Koppel zu den Anderen. Auch Princess kam auf die Koppel, ehe Caleb und ich uns Amarula und Moon fertig machten. Moon wurde mit Bosal geritten, weshalb ich sie lieber selber übernahm, als sie dem radikalen Caleb zu überlassen. Auch wenn es mir nicht gefiel, dass er meine Zicke Amarula ritt. Nach und nach waren wir fertig mit satteln und gingen in die Halle, wo wir uns nach dem Nachgurten in die Sättel schwangen. Da wir alle Pferde von der LK 5 in die LK 4 bringen mussten, war das Training klar: Caleb und ich machten vor, Aaron und Alexis machten nach. So dauerte es nicht lange, bis die Pferde langsame Spins beherrschten, Back Ups kein Problem mehr waren und die Roll Backs einigermaßen klappten. Alles musste heute etwas schneller gehen, weshalb wir die Pferde schon in den Stall brachten, sie absattelten, ihnen die Decken auflegten und sie auf die Koppel brachten. Die nächsten Pferde waren die neueren Pferde, mit denen wir etwas langsamer machen mussten. So waren wir sehr schnell mit Angelic Desolation, Born to Die, Goddess und Croatoan in der Halle und brachten ihnen die Grundlagen der Westernkunst bei. Jedoch dauerte es bei ihnen doch etwas länger, so dass wir Goddess, also das Pferd, das schneller lernte, gegen Sheza tauschten. Sheza war durch ihre Platzierungen sehr talentier, weshalb wir sie auch sehr schnell fertig hatten und alle Pferde absatteln und auf die Koppel bringen konnten. Nun folgten die Hengste. Genuine Lil Cut, Funky Powerbabe, Dead or Alive und What Lies Ahead waren die nächsten Kandidaten. Auch diese mussten in der Westernklasse von der LK 5 auf die LK 4 gebracht werden. Nach dem putzen und satteln waren wir erneut schnell in der Halle und ritten die Pferde warm, ehe die Übungen an der Reihe waren. Die 4 lernten schnell, weshalb wir nach knapp einer halben Stunde richtigem Training fertig waren und wir sie wieder in den Stall bringen konnten. Wir sattelten ab, legten die Decken auf und brachten sie auf die Koppel. Mittlerweile schneite es einzelne Flöckchen, weshalb die nächsten Pferde leider nicht mehr auf die Koppel kommen würden. Es folgten die letzten vier Pferde. Zues konnte man ja sowieso nicht anpacken- noch. So machten wir Gun and Slide, Flintstone, Sympathy for the Devil und Siku fertig. Auch sie waren alle relativ neue Pferde und brauchten lange zum warm werden mit uns. Doch es dauerte nicht lange, da liefen sie einzelne Figuren der Westernreitere beinahe perfekt, weshalb wir hier auch nach knapp einer Stunde fertig waren. Wir brachten sie zurück in den Stall und stellten sie dann doch auf die Koppel. Hengste waren nicht so empfindlich wie die Stuten oder unsere Fohlen. Draußen war es jetzt schon dunkel, doch die restlichen Pferde wollten auch noch trainiert werden. Doch nun wurde es kompliziert: Ich sollte Gipsy reiten und von der LK 4 in die LK 3 bringen, Aaron würde Emilio im Springen von E nach A bringen, Alexis würde Black Ops von E nach A im Springen bringen und Caleb würde Snuff in der Dressur weiterbringen. Das sah nach einem riesen Durcheinander in der Halle aus, als Caleb Trabstangen aufbaute, Alexis und Aaron die Hindernisse richteten und ich mittendrin mit Gipsy lief. Wir entschieden uns dann um, so dass Alexis und Aaron die Hälfte der Halle nutzen konnten, sowie Caleb und ich die Andere, da wir weniger Utensilien brauchten. Gipsy war wie immer leicht zu reiten und war sehr schnell in allen Lektionen sicher, weshalb ich ihn rasch gegen Steel Heart tauschte, die ich vor kurzem erst eingeritten hatte. Aber auch sie machte gut mit und wir hielten und sehr an Snuff und Caleb, da sie ja die selben Übungen machten wie wir. Aaron und Alexis waren schon vor uns aus der Halle verschwunden, da sie ja auch früher angefangen hatten. Auch Caleb ging irgendwann, so dass ich alleine mit Snuff in der Halle war. Lächelnd lobte ich die Stute, als sie sich schön bog, um die Kehrtvolte zu reiten. Sie war wirklich talentiert, weshalb ich es auch für heute gut sein lies. Als ich mit ihr in den Stall ging um sie abzusatteln, waren schon alle Boxen gemistet und alle Pferde wieder in ihren Boxen. Zufrieden sattelte ich die Stute ab und stellte sie weg, nachdem ich sie gelobt hatte. Nächsten Monat hatte ich mehr Zeit für die Pferde und würde sie alle ordentlich trainieren.

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      Februar 2015, by Veija
      Distanztraining E auf A

      Im Moment war mal wieder gar keine Zeit für die Pferde. Ein Wunder, dass ich mit dem Trainieren nachkam. Doch heute würden wir uns um alle Tiere kümmern, schließlich sollten sie bald Kör- und Krönbereit sein!
      Ich schmiss Bellas Vielseitigkeitssattel auf ihren Rücken, Aliena kümmerte sich um Princess, Alexis kümmerte sich um Wimpy, Caleb um Amarula und Aaron um Shadow, die mit Abstand die bravste von allen war.
      Die Strecke war schnell ausgesucht: die selbe wie für alle anderen Pferde, die wir auf A bringen wollten. Also ging es nach dem satteln schon los. Zunächst über den Hof, auf den Feldweg. Dann eine lange Schrittstrecke, einen Berg hoch im Galopp, ein wenig Trab, eine lange Schritstrecke, eine Galoppstrecke und eine lange Trabstrecke. Dann waren wir auch schon wieder daheim und konnten sagen, dass die Pferde mit ein wenig mehr Training fertig für die Klasse A waren. Fertig für ihre Box stellten wir die 5 Pferde weg, ehe 5 andere an der Reihe waren.
      Nun ging es um Summer, Honey, Ally, Bailey und Goddess. Wir entschieden uns spontan, wer wen reiten sollte, wobei ich mich für Goddess entschied. Schließlich konnte ich nicht immer die selben Pferde reiten- aber es gab welche, auf die ich niemand sonst lies; normalerweiße. Zu diesen Pferden gehörten Gipsy und Bella.
      Also ging es ans satteln. Wir brauchten ein wenig länger, als vorher, weil die 5 auf der Koppel gestanden hatten und dementsprechend aussahen. Doch endlich ging es los!
      Wir ritten die selbe Strecke wie eben: zunächst über den Hof, auf den Feldweg. Dann eine lange Schrittstrecke, einen Berg hoch im Galopp, ein wenig Trab, eine lange Schritstrecke, eine Galoppstrecke und eine lange Trabstrecke. Dann waren wir auch schon wieder daheim. Leider dämmerte es nun, weshalb diese fünf die Letzten für heute waren. Nach dem absatteln kamen sie in die Box, wo sie reichlich Heu und Kraftfutter bekamen, damit das Training in den nächsten Tagen besser weitergehen konnte. Nun gingen alle ins Bett und freuten sich auf morgen- oder auch nicht. Denn es stand noch mehr Arbeit an.
      Schon am frühen Morgen waren wir alle auf den Beinen und machten Toy, Sheza, Grace, Gen und Spooky fertig.
      Nun standen wir vor der Frage, wer die Hengste reiten sollte. Zum Schluss entschieden wir uns dafür, dass ich meinen geliebten Spooky ritt und Caleb sich Gen schnappte. Aliena ritt Toy, Alexis Sheza und Aaron Grace. Nach dem satteln also ritten wir auf den Hof, wo wir uns nach dem nachgurten auf die Pferde setzten. Wir ritten die selbe Strecke wie am Tag zuvor und konnten am Ende des Trainings 5 erfolgreich in der Klasse A laufenden Pferde vorstellen. Etwas schneller als gestern machten wir die Tiere für die Koppel fertig, ehe neue fünf folgten. Funky, Ali, Winny, Blue und Flint. Auch mit ihnen waren wir ruck zuck auf der Strecke und wieder zurück. Für zehn Pferde hatten wir heute noch Zeit. Doch wir alle wollten Feierabend machen, weshalb wir uns doch sehr beeilten. Die nächsten waren: Dash, Suke, Sol, Gipsy und Emil.
      Hier waren die Reiter sofort klar- naja, zwei davon. Gipsy würde ich reiten und Emilio würde von keinem Anderen außer außer Aaron geritten werden. Nach dem satteln ging es auf die Pferde und auf die Strecke. Weil wir ein wenig auf den alten Wallach achten mussten, blieben Aaron und ich ein wenig zurück, während die anderen drei ihre Pferde ganz normal trainierten. In dieser Zeit verquatschten Aaron und ich uns, so dass wir viel zu spät am Hof ankamen, und es schon dunkel wurde. Da wir nichts riskieren wollten, beließen wir es für heute dabei und brachten alle Pferde weg.
      Am morgigen Tag waren alle ziemlich schlecht gelaunt. Sie hatten alle Muskelkater- verständlicherweise. Doch die Arbeit musste getan werden und wir waren fast fertig!
      Es fehlten nur noch: Skrudi, Vin, Hartmut, Letty, Ops, Snuff, Heart und Maracuja, die bald wieder zurück an Ofagwa gehen würde. Nichts desto trotz, trainierte ich sie mit.
      Wir mussten die Pferde zwar aufteilen, und mit Snuff, Heart und Cuja zu dritt gehen, doch es lohnte sich allemal.
      Am Ende des Tages waren alle Pferde in Distanz auf der Klasse A angelangt! Wir hatten zwar über einen Monat mit dem ganzen Training gebraucht, doch hauptsache wir konnten sie jetzt weiter fördern.
    • Veija
      Ihr bisheriges Leben auf der Gips Reminder Ranch Teil II

      Februar 2015, by Yumika
      Tierarztbericht

      Heute hatte ich wieder einen Großauftrag vor mir. Ich sollte alle Pferde von Verena behandeln. Von meiner Wohnung bis zu ihr war es nicht sehr weit, weshalb ich sehr schnell bei ihr war. Außerdem freute ich mich, da ich meine Beiden Pferde Snuff und Steel Heart besuchen konnte. Leider mussten mich meine Pferde verlassen, da ich beruflich bedingt umziehen musste und die Pferde nicht mitkommen konnten.
      Bei Verena angekommen verwickelte mich Caleb zunächst in ein Gespräch und wollte mich gar nicht mehr gehen lassen. Als ich mich dann endlich von ihm lösen konnte, kam mir Verena auch schon entgegen und umarmte mich lächelnd. Wir redeten eine Weile, bevor wir uns zu dem ersten Pferd begaben. Die erste war Drag me to Hell, die ihre alte Besitzerin sofort erkannte. Sie wiehrte mir freudig entgegen und streckte ihren Kopf aus der Box heraus, um gestreichelt zu werden. "Na mein Mädchen?", sagte ich und nahm sie raus. Es folgte eine allgemeine Untersuchung aller Vitalwerte, doch die waren top in Ordnung. Ich schaute mir ihren Pass an, ehe ich die nötigen Impfungen auffrischte und ihr die Wurmkur verpasste. Zum Schluss wurde sie gechippt, was ihr nicht so wirklich gefiel, aber das musste sein.
      Schon waren wir mit ihr fertig, ehe Verena schon das zweite Pferd holte. Es war Supernova, die mich auch noch erkannte. Lächelnd streichelte ich ihren Kopf und überprüfte ebenfalls ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Fertig war auch Nova. Nun kam Verena mit einer wunderschönen Red Roan Sabino Stute. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Als nächstes war Faster an der Reihe. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Nun war ein Hengst an der Reihe. Firewalker hies der Gute. Auch seine Vitalzeichen wurden überprüft, seine Imfpungen aufgefirscht, die Wurmkur verpasst und der Chip unter die Haut gesetzt. Das Selbe geschah auch mit dem kleinen Hengst Filly. Augen auf betrachtete ich nur durch die Box hindurch, ihr fehlte nichts, da der Tierarzt erst vor Kurzem nach ihr geschaut hatte. Wir waren fertig mit den Englischen Vollblütern und gingen zu den 3 Pferden der Angestellten. Der alte Wallach Emilio war der erste, um den ich mich kümmerte. Ich checkte seine Vitalzeichen, frischte Impfungen auf, gab ihm die Wurmkur und setzte den Chip unter seine Haut. Alles lies er brav über sich ergehen, ehe ich ihm ein Lekerli hinstreckte, welches er genüsslich fraß. Das nächste Pferd war Black Ops. Sie kannte ich auch noch, auch wenn sie sich nicht mehr an mich erinnern konnte. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Das letzte Pferd der drei war ein Isländer Mix, mit einer sehr schönen Farbe. Die Kleine war zunächst etwas zickig, doch auch hier klappte alles. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Der erste im Sportstall war Gipsy. Ihn kannte ich auch noch. Er war neben Bella Verenas Lieblingspferd. Ich konnte mir nicht vorstellen, was wohl geschehen würde, wenn einem der Beiden etwas zustoßen würde. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor seine Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihm eine Wurmkur und chippte ihn. Schon war der Wallach fertig. Die nächste war eine sehr ungewöhnliche Stute. Eine Kreuzung aus Quarter Horse und Andalusier. Doch auch ihre außergewöhnliche Rasse konnte sie nicht vor dem Tierarzt schützen. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Es folgten Skrúður, Vin, Hængur, Gulrót, Harley, Náttdís und Eldrian Antrax, deren Vitalzeichen alle in Ordnung waren, weshalb ich sie impfen konnte bzw die Impfungen auffrischen konnte. Allen verpasste ich eine Wurmkur und chippte die Pferde, die noch nicht gechippt waren. Bei Snuff und Steel Heart ging ich besonders gründlich vor, da die Beiden erst vor ein paar Tagen in Verenas Stall gewechselt hatten. Die beiden hatten etwas erhöhte Temperatur, doch das kam durch den Stress und die ganzen neuen Pferde. Dennoch konnte ich impfen, Wurmkur verpassen und chippen. Schon waren wir mit den Sportpferden fertig, weshalb Verena und ich zu den Westernpferden gingen. Zu erst waren die Hengste dran. Die ersten waren Genuine und Spooky. Es folgten Ready for Action und Stütchen. Mit Stütchen war natürlich Funky Powerbabe gemeint, doch für mich und Verena war er mehr weiblich, als männlich. Genau so stellte er sich auf an, als wir chippen wollten. Doch es sei ihm verziehen. Die nächsten waren King Bee, Enjoy und Ali. Gefolgt von What Lies Ahead, Gun and Slide und Charly. Bei ihnen klappte auch alles super, weshalb ich schnell bei Flintstone, Sympath und Siku war. Nun kam der schwierigste Kandidat: Zues. Impfen mussten wir mit dem Blasrohr, die Wurmkur mischten wir ihm in sein Futter. An chippen war nicht zu denken. Schon waren wir fertig mit den Hengsten, weshalb es zu den Stuten ging. Die erste war Bella, die mich neugierig beäugte. Sie kannte mich ja auch schon lange. Lächelnd klopfte ich ihren Hals, ehe ich ihre Vitalzeichen untersuchte, sie impfte, ihr die Wurmkur gab und schließlich chippte. Bei Snapper Little Lena war das Ganze etwas schwieriger. Die Stute war nämlich blind und reagierte auf alles ganz anders, als die anderen Pferde. Wir holten ihr Holly Golightly zur Hilfe, damit sie sich an ihr orientieren konnte. Ständig hatte sie ihre Nase an Hollys Fell, um sich zu vergewissern, dass sie noch da ist. Die Untersuchung verlief noch sehr gut. Das impfen und die Wurmkur ging auch noch, nur das chippen machte ihr und Holly ein wenig Probleme. Doch alles verlief gut, weshalb wir uns den restlichen Pferden widmen konnten. Princess Gun, Vice, Devil, Cherokee Rose, Amarula, Moonrise, Summertime, Dawn of Hope, Honey, Angelic Desolation, Born to Die, Comeback of a fallen Goddess, Croatoan, Raised from Hell, Sheza, Secret, Wusel und Crow. Mal verlief die Untersuchung sehr gut, mal hatten wir ein paar Probleme. Doch nun waren wir fertig und Verena zeigte mir noch voller Stolz ihr erstes Paint Horse Fohlen. Aquila. "Wirklich eine Schönheit", sagte ich und wir gingen noch ein wenig ins Haus, um zu reden. Schließlich verabschiedete ich mich von ihr und ihren Mitarbeitern, ehe ich nach Hause fuhr.

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      März 2015, by Veija
      Distanztraining A -L

      Auch Amarula war schon gesattelt, als ich sie aus der Stallung holte. Mit ihr wollte ich nicht so viel arbeiten, weshalb ich mich nach dem Nachgurten in den Sattel schwang und sie sofort im flotten Trab auf den Feldweg lenkte. Mit ihr ritt ich fast die selbe Strecke wie mit Rosy vorhin, nur dass ich den großen Berg auslies. Für Distanztraining waren die Wiesen und Wälder hier sehr gut geeignet. Auch Military kam hier in der Gegend nicht zu kurz, da öfter mal umgefallene Bäume den Weg kreuzten. Nachdem wir am See vorbei waren, kamen uns bekannte Gesichter entgegen. Lächelnd begrüßte ich unsere Nachbarn und erzählte ihnen ein wenig über meine Pferde, und dass sie meinen Hof und die Tiere gerne einmal besuchen kommen könnten.
      So redeten wir noch eine Weile, bis ein kräftiger Wind aufzog und Amarula und ich im flotten Galopp nach Hause ritten.

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      April 2015, by Veija
      "Darling"

      Schon früh am Morgen waren meine Mitarbeiter und ich auf den Beinen. Schließlich stand heute eine Art "Frühlingsputz" an, in dem wir alle Pferde bewegen wollten und ihnen ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen.
      Wir begannen im Stutentrakt, wo Caleb, Aaron, Alexis, Aliena und ich nacheinander Bella, Princess, Devil Rosy, Amarula, Shadow, Summer und Like Honey and Milk in die Führanlage brachten, ehe wir uns um die Boxen kümmerten. Nach einer halben Stunde waren diese wieder sauber, so dass wir in jede Box einen Sack "Streupellets" schütteten, ehe wir die Heunetze auffüllten, das Wasser kontrollierten und jedem Pferd seine Ration Kraftfutter dosierten. Dann kamen die 8 Pferde wieder rein. An eine Pause war jedoch nicht zu denken, da wir nun Angelic Desolation, Bailey, Goddess, Croatoan, Sheza, Crow, Grace & Pluie in die Führanlage brachten, ehe wir auch deren Boxen ausmisteten. Raised from Hell und Annie blieben im Stall. Annie sollte sich noch ein wenig einleben, bevor es an die Arbeit ging. Raised from Hell bekamen wir nur mit Mühe ausgemistet, da sie noch nicht wirklich händelbar war. Seufzend schüttelte ich den Kopf. Sie war wohl ein Pferd, dass man brechen musste, um mit ihr arbeiten zu können. Caleb und ich würden uns in der nächsten Zeit wohl mit ihr beschäftigen müssen... Nun kamen die 8 wieder rein und stürzten sich auf ihr Kraftfutter.
      Weiter ging es zu den Hengsten. Gen, Spooky, Funky, Ali, Winny, Blue, Flint und Pathy kamen ebenfalls in die Führanlage. Siku stellten wir in den Round Pen, Sol kam kurz auf die Koppel. Zues stand noch immer in Penals eingezwängt auf einem Stück der Koppel, weshalb wir ihn nicht ausmisten mussten. Erneut waren wir nach einer guten halben Stunde fertig, so dass alle Pferde wieder in ihre Boxen zurück konnten- ganz zum Leidwesen von Sol, dem das bisschen Gras, was zur Zeit auf der Wiese war, sichtlich schmeckte.
      Weiter ging es zu den Vollblütern, wo wir in den letzten Tagen zwei Neuzugänge bekommen hatten.
      Erneut brachten wir die Pferde in die Führanlage. So waren Hell, Nova, Jagger, Faster, Abby, Zucker, Manni und April innerhalb 5 Minuten in Bewegung. Faster stellten wir in den Round Pen, da wir ihn nicht gerne mit den Stuten zusammenliesen. Nach etwa einer halben Stunde waren wir soweit fertig, dass die Pferde wieder reinkonnten.
      Es war fast geschafft, denn es fehlten nur noch 2 Stallteile. Nun waren wir also bei den Sportpferden angelangt: Gipsy kam auf die Koppel, Skrudi, Vin, Haengur und Glaeta kamen zusammen mit Ops, Oca, Snuff und Heart in die Führanlage. Emilio, Antrax, Maracuja, Callus und Kunis stellte ich auf verschiedene Koppeln. Für die Pferde viel zu schnell waren wir fertig mit der Arbeit, denn sie wollten liebend gerne noch weiter grasen. Doch alles fanden wieder ihren Platz in ihren Boxen.
      Nun gingen wir zu den Jungpferden in den großen Offenstall. Lächelnd begrüßten wir Lil, Holly, Action, King, Enjoy, Striga, Gulrót, Peppy, Dawn, Wildfire, Harley, Charly, Secret, Wusel, Náttdís, Aquila, Nucu und Nani. Wir verbannten alle Fohlen aus dem überdachten Bereich des Stalls, so dass wir in Ruhe ausmisten konnten. Aliena und Alexis gingen zudem noch über die Koppel und äfpelten diese ab. Als wie fertig waren, konnten die Fohlen und Jungpferde wieder unter den überdachten Teil. Es fing nun ziemlich stark an zu regnen, weshalb alle unter Dach wollten. Natürlich spielte Wildfire wieder mit dem Stroh und schmiss alles durch den Stall. Lachend schauten wir den Tieren zu, ehe wir überlegten, ihnen beim nächsten Misten auch Pellets zu geben. Doch uns war es lieber, die Fohlen schliefen im warmen Stroh.
      Wieder im Hauptstall angekommen, zog mich Caleb zur Seite. "So... something changed", sagte er unerwartet zu mir und ich merkte, wie mein Herz in meiner Brust hämmerte. "Something changed?", fragte ich ihn. "Yes, darling", sagte er in seinem charmanten Ton. In letzter Zeit hatte er mich immer öfter darling genannt, ohne dass er mir wirklich aufgefallen war- naja, jetzt viel es mir auf. "I'm sorry..", sagte er noch leise, ehe er seine Lippen auf die Meinen presste. Völlig verwirrt reagierte ich einfach gar nicht und stand stocksteif vor ihm, ehe ich den Kuss leicht erwiderte. Viel zu plötzlich löste er sich von mir und verschwand einfach in der regnerischen Nacht. "Wow..", sagte ich leise und strich mir über die Lippen, bevor ich ein unterdrücktes Lachen hörte. Aaron hatte uns gesehen. "Na was der Kerl vorhat...", sagte er unschuldig und zuckte mit den Schultern. Natürlich wusste er über Calebs Vorhaben bescheid, doch er wollte mir nichts verraten. Verwirrt ging dann also zurück ins Haus, wo ich mich nach dem Duschen sofort ins Bett legte.

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      Juni 2015, by Veija
      für Amarula van Helsing & Soul Sisters Brother of Time
      Willkommen daheim

      "Ist gut Mädchen", sagte ich und klopfte Amarulas Hals, ehe ich anfing sie trocken zu reiten. Schon die ganze Zeit hatte mein Handy vibriert, doch ich hatte mir nichts dabei gedacht, bis es wirklich anfing, sturm zu klingeln. Genervt hielt ich Amarula an und zog es aus der Hosentasche. Ofa? "Hey", sagte ich etwas ruppiger als gewollt. "Oh, sorry..", fügte ich dann hinzu, ehe ich ihr zuhörte. "Ja.. okay.. zum Verkaufspreis.. alles klar, ich komme", sagte ich und legte auf. Alexis kam ans Gatter und wollte etwas fragen, doch promt drückte ich ihr Amarula in die Hand. "Sattel sie ab und bring sie in den Stall. Wenn du Caleb siehst, sag er soll den Hänger an den Pick Up hängen, und falls du Aaron siehst, er soll zu mir kommen", befahl ich ihr barsch. Auf ihr 'was ist los?' antwortete ich gar nicht mehr, denn ich stiefelte sofort ins Haus und holte Geld aus meiner Schatulle, ehe ich draußen das Auto über den Hof brettern hörte. Flink ging ich raus. Natürlich hatten sich alle versammelt. "Michelle hat angerufen. Aus gesundheitlichen Gründen muss sie ein paar Pferde abgeben, Brother ist auch dabei, also der Sohn von Amarula. Ich hab sofort zugesagt und fahre ihn jetzt holen. Wer will mit?", fragte ich und als alle die Hand hoben, nahmen wir zu fünft im Auto platz. Caleb fuhr, und wir waren wirklich schnell da.
      Auf Michelles Hof schauten wir uns kurz um, ehe wir eine Weile bei Snuff blieben, bevor wir Brother holten und einluden. Er schien nicht recht weg zu wollen, doch er musste. Natürlich unterhielten wir uns noch mit Michelle, waren dann aber doch recht schnell zu Hause.
      Dort angekommen kam der Hengst in unseren Zuchtstall, da er erst vor Kurzem auf alle Möglichen Krankheiten untersucht wurde, konnten wir das problemlos machen. Er schien wirklich nicht glücklich damit zu sein, seine Koppel gegen eine Box zu tauschen. "Ach Brother.. du lebst dich schon ein. Schließlich bist du wieder zu Hause!", sagte ich und kraulte seine Stirn, ehe ich wieder ins Haus ging.

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      Juni 2015, by Veija
      Thunderstorm? Are you kidding?!

      Benommen schaute ich auf die Uhr. Schon 12? Draußen krachte es einmal laut, was mich zusammenfahren lies. Der Wetterbericht hatte doch Recht behalten. Es schüttete wie aus Eimern und immer wieder zuckten Blitze vom Himmel, gefolgt von einem höllischen Lärm. Ich stand auf und blickte nach draußen. Ich konnte meinen Augen kaum trauen! Da standen meine Pferde, im Gewitter!
      Sofort war ich hellwach und zog mich mehr schlecht als Recht an, ehe ich nach unten stürmte und meine Mitarbeiter zusammenrief: "WER von euch hat die Pferde raus gestellt?!", fragte ich die vier doch keiner wollte mir antworten. "Leute, Regenjacken an und ab! Guckt dass die alle zurück in den Stall kommen!", fauchte ich sie an und zog mir ebenfalls meine Regenjacke an, ehe ich zu den Zuchtstallungen stürmte. Bella, Amarula, Grace und Nova bekam ich alle zusammen in den Stall, ehe mir Brother, Spooky und Funky schnappte und sie in den Stall brachte. Eigentlich musste ich die Pferde nur von ihren Paddocks in den Stall scheuchen, doch das war leichter gesagt, als getan. Schließlich sahen alle Boxen aus wie Sau, weil sich noch niemand erbarmt hatte, diese zu misten. Kurz seufzte ich. Also musste ich nachher ran.
      Nun ging es weiter zu den Vollblütern. Hell, Jagger, Faster, Augen auf, Zucker und Wild Reflex waren von der Koppel schon wieder in ihrem Stall. Lamperd, Nyanda, Sacramento, Scoubidou, Seattle Slew, Pria und Horror brachten Caleb und ich noch zusammen in ihre Stallungen. Auch die beiden Stalltrakte der Vollblüter waren noch nicht gemacht. Seufzend verdrehte ich die Augen und machte mich nun mit Caleb und Aaron im Schlepptau auf zum Trainingsstall. Zum Glück hatten Aliena und Alexis schon fast die Hälfte der Pferde im Stall! So befanden sich Genuine, Gipsy, Lil Princess, Skrudi, Wimpy, Cherokee, What Lies Ahead, Gun and Slide, Moon, Summertime, Dawn of Hope, Emilio. Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Goddess, Sheza, Sweety und Siku schon im Stall. So holten wir zu fünft noch Náttdís, Eldrian, Solitary, Pluie, Cauldron, Annie, Silver, Blue Gun, Possible Pasts, Smoking Chex, King Gun, Sue und Ravi in den Stall. Auch ihre Boxen mussten alle noch gemacht werden, doch zunächst gingen wir zu den Jungpferden am Offenstall.
      Crescent Wolf, Crow, Holly, Harley, Ocarina, Raised from Hell, Lena, Striga, Aquila und Peppy Ann kamen in den Offenstall für die Stuten, dessen Stalltür ich schließen konnte, damit die Pferde für den Tag drin blieben. Zues musste leider in seinem provisorischen Paddock bleiben, so Leid es mir tat. Wildfire, Omira, Kunis und Gunna Whiz kamen in ihren Offenstall, wo ich ebenfalls die Tür schloss. Seufzend trug ich nun jedem auf, welche Pferde er zu misten und zu füttern hatte.
      Also ging ich in den Zuchtstall und kümmerte mich um die dortigen Pferde. Im Moment erwartete keines der Tiere Nachwuchs, was auch nicht so schlecht war, denn ich war ja gerade erst dabei, eine Zucht aufzubauen. Da konnten die Tiere ruhig noch ihr Leben genießen, fernab vom täglichen Training. Eigentlich hatten es die Zuchtpferde und die Jungpferde bei mir am Besten. Sie konnten den ganzen Tag fressen und ihr Leben genießen.
      Kurz lachte ich, ehe ich kopfschüttelnd den Stall verlies. Ich war schon fertig und bereitete nun das Mittagessen vor, was wir um geschlagene 17 Uhr essen würden. Tja, die Pferde gingen eben vor.

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      Juni 2015, by Veija
      Dressur A auf L: Amarula van Helsing

      [...]Diese Woche hatte ich mir etwas lustiges vorgenommen, denn so viele verschiedene Diziplinen hatte ich noch nie kombiniert trainiert. Dawn of Hope und My sweet little Secret sollten eingeritten werden, Amarula und Abby in Dressur von A auf L gebracht werden, What Lies Ahead in Gangreiten von E auf A, Hollywood King Gun im Barrel Race auf LK 4, Black Sue Dun It im Pole Banding auf LK 4, Marly's Pluie in Pleasure auf LK 3, Comeback of a fallen Goddess in Cutting auf LK 4 und Like Honey and Milk in Hunter under Saddle auf LK 4. Anfangen wollte ich mit Dawn of Hope und Secret. An den ersten beiden Tagen longierte ich sie nur zweimal am Tag eine halbe Stunde, ehe ich am dritten Tag schon den Sattel drauflegte und damit longierte. Beide Pferde schickten sich so gut, dass ich schon am fünften im Sattel saß. Ich ritt Beide noch mit Bosal, um ihnen nicht unnötig im Maul herum zu zerren. Nach zwei Wochen liefen sie mit Wassertrense locker ihre Runden. In der Zwischenzeit hatten Aaron und Alexis Amarula und Abby in der Dressur trainiert und sie beide erfolgreich auf die Stufe L gebracht! Das Gangreiten mit What Lies Ahead erwies sich auch als sehr gut und so lief er nach 2 Tagen in der Stufe A. Mit Hollywood King Gun und Black Sue fuhr ich auf einen Nachbarhof, der mehr auf diese beiden Diziplinen beschränkt war und mir so wertvolle Tipps geben konnte. Die beiden Pferde waren zwar noch etwas langsam, aber das würde sich mit der Zeit legen. Einige Tage später fand ich mich auf einem anderen Hof mit Goddess ein, der sich auf Cutting spezialisiert hatte und mir immer wieder ihre Rinder zur Verfügung stellte. Goddess war ein Naturtalent und spielte nur so mit dem Rind, so dass ich beinahe keine Hilfen geben musste. Auf die Frage hin, ob die Stute zum Verkauf stünde, schüttelte ich nur lachend den Kopf. Als letzte war Honey dran, die ich rasch mit einem Englischsattel sattelte und fertig fürs Training machte. Da sie an sich schon wunderschöne Gangarten hatte und sehr weich zu sitzen war, beendeten wir das Training recht flink und sie konnte wieder auf die Koppel. Geschafft.[...]

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      Juli 2015, by Veija
      "Destiny"

      Langsam reckte ich mich in meinem Bett, ehe ich mich dann doch begannte und aufstand. Nach einer kurzen Dusche, die mal wieder sinnlos war, da ich in einer Stunde wieder nach Pferd riechen würde, zog ich mir eine Jeans und ein kurzes, kariertes Hemd an. Natürlich durfte mein Hut nicht fehlen, wobei ich heute einen schwarzen anzog. Meine Haare band ich davor noch zu einem tiefen Zopf, ehe ich in meine Boots schlüpfte und nach unten an den Frühstückstisch ging, den Aaron freundlicherweise schon gedeckt hatte. "Danke", sagte ich zu ihm, ehe ich mich an den ansonsten leeren Tisch setzte. "Wo ist der Rest?", fragte ich ihn dann, worauf er nur mit einem schulterzucken antwortete. Auch gut, dachte ich mir und schmierte mir mein Brot, ehe ich die neuste Post checkte, die seit neustens Nachts mit der Zeitung kam. Es war mir ganz recht, da ich Post sowie Zeitung dann schon am Frühstückstisch lesen konnte, allerdings tat mir der Postbote leid, da es nachts doch ein wenig ungemütlich hier draußen wurde- besonders im Winter.
      In letzter Zeit bekam ich vermehrt Bewerbungen zu Praktikas oder Ausbildungen, ja auch Jobanfragen! "Eigentlich könnten wir hier noch Unterstützung gebrauchen, oder Aaron? Besonders wenn wir bald auf das neue Gestüt ziehen.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu ihm, ehe ich ein Räuspern in der Tür vernahm. Da stand ein fremder junger Mann in Jeans und Karohemd, der bestohlen zu Boden sah. "Ja, bitte?", fragte ich ihn, ehe ich einen Blick hinter ihn warf. Dort stand Caleb und schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Mein Auto ist hier in der Nähe liegen geblieben, ich habe eine kleinen Isländerhengst dabei und wir wussten nicht wohin, leider habe ich hier mit meinem Handy keinen Empfang", erklärte er mir kleinlaut, ehe ich einen Blick mit Caleb tauschte und ihm zunickte. Das hieß, dass der Fremde wohl keine bösen Absichten vorhatte und ich mit Aaron zusammen wohl mit ihm klarkommen würde. "Wo ist dein Pferd denn?", fragte ich ihn dann, ehe ich ein fremdes Wiehren hörte und nach draußen sah, wo ich einen kleinen Red Dun farbenen Isländerhengst sah, der wie verrückt um Alexis herumtänzelte.
      "Gut, lass uns mal nach deinem Pferd schauen", sagte ich und stand auf. Er wollte zwar protestieren, ich stahl mich jedoch einfach an ihm vorbei und ging zu dem Hengst der sich panisch umsah. "Whoaaaa", sagte ich leise und beruhigend zu dem Tier und nahm ihn Alexis aus der Hand, ehe wir auf den Stall zugingen. "Ich stelle ihn gerade in eine Box, abseits meiner Pferde, dann kann er sich ein wenig beruhigen, ehe wir den Wagen holen und zu deinem Auto fahren, okay?", fragte ich ihn und wartete die Antwort nicht ab, vernahm jedoch aus dem Augenwinkel ein kurzes Nicken.
      "Wie heißt er denn?", fragte ich ihn beiläufig und nickte dann. "Dynur, ein schöner Name", erwiderte ich dann, ehe Caleb schon mit dem Pick Up auf dem Hof stand, in den der Fremde und ich einstiegen. "Wie heißt du eigentlich?", kam es mir dann in den Sinn, ehe ich einen Blick über die Schulter zu dem Mann warf, der auf der Rückbank des Pick Ups Platz genommen hatte. "Riley", sagte der junge Mann leise. "Riley Fortin." "Ein schöner Name.."murmelte ich noch, ehe auch ich mich vorstellte. "Ich bin Verena O'Connor und der Herr hier neben mit ist Caleb O'Dell."
      Nun waren wir auch an seinem Auto angekommen, welches sich Caleb sofort anschaute. In dieser Zeit unterhielt ich mich weiterhin mit Riley, da Caleb ihm unmissverständlich erklärt hatte, dass er niemanden brauchte, der ihm über die Schulter schaute. "Nimm's ihm nicht krumm, er ist eben so", erklärte ich ihm schulterzuckend, worauf hin er mich nur fragend ansah. "Wo wolltest du eigentlich hin?", fragte ich ihn dann. "Ach.. ich fahre ein wenig durch die Gegend, immer auf der Suche nach einem Job", antwortete er mir und Caleb blickte kurz mit einer hochgezogenern Augenbraue zu mir, ehe er sich die Hände an seiner Hose abklopfte und zu uns kam."Der hier fährt nirgendwo mehr hin, der Motor ist hin", erklärte er Riley, der die Hände über dem Kopf zusammenschlug. "Und jetzt?", murmelte er eher zu sich selbst als zu uns, dennoch beantwortete ich seine Frage für ihn: "Da du ja ein Pferd hast, wirst du ja wohl reiten können. Wie wärs wenn du ein paar Tage bei uns bleibst und im Stall bei den Pferden hilfst, dafür brauchst du nichts zu bezahlen?", fragte ich ihn und er nickte dankend. "Gut, lass uns zurückfahren, wir rufen einen Abschleppdienst."
      Eine gute Stunde später waren wir samt seinem Auto und Hänger auf der Ranch. Riley ging natürlich sofort zu seinem Hensgt, der sich grummelnd an ihn schmiegte.
      Ich räusperte mich kurz. "Nichts da, an die Arbeit junger Mann!", sagte ich lachend und ging mit ihm zum Offenstall, wo die Jungpferde standen. Wir hatten vorher noch Kraftfutter gemischt, welches wir in die Futterraufen im Stall schütteten. Außerdem standen verteilt auf den Koppeln Eimer, damit auch die rangniedrigeren Pferde Energie bekamen. Viele verteufelten ja das Kraftfutter bei Jungpferden, da es nur in den Kopf gehen solle, doch ich war ein totaler Befürworter. Man sah es den Tieren an, dass sie allmählich immer kräftiger wurden.
      Zunächst ließ sich kein Pferd blicken, ehe ich laut nach ihnen rief.Zu erst kamen Crescent Wolf, Magnificient Crow und Natsu's Little Harley. DIcht dahinter Miss Holly Golightly und Snapper Little Lena, wobei diese nie bei der Gruppe waren sondern immer den Eimer nahmen, der am weitesten vom Stall weg war.
      Ocarina of Time kam auch noch zum Stall, während Raised from Hell nie zum Fressen kam. Das würde noch lustig werden mit der Stute, dachte ich mir seufzend und betrachtete Striga und Princess Peppy Ann, die sich immer mehr angefreundet hatten in letzter Zeit. Auch Aquila T Mistery und Bella'S Dun Gotta Gun standen immer zusammen und hielten sich auch ein wenig vom Stall weg, da sie zusammen mit Gunna Whiz die jüngsten Vertreter waren.
      Bei den Stuten fertig ging es zu den Hengsten. Wildfire kam sofort auf uns zugerannt und wollte seine Streicheleinheiten abholen, die Riley ihm auch gab. Kunis kam auch sofort zu uns, während Lil Nucu Omira sich ein wenig Zeit ließ, dann aber auch zu uns kam. Zues bekam kein Kraftfutter, der hatte genug Energie und zeigte sie uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir zu ihm gingen. "Was ist denn mit dem passiert?", wollte Riley wissen. "Ich habe ihn vom Schlachter aus schlechter Haltung geholt, wurde leider viel zu früh von der Mutter getrennt und war immer Rangniedrigster. Aufgrund seiner Farbe, da ich ja auch auf Farbe züchte, konnte ich den Hengst nicht stehen lassen. Mal schauen, was aus ihm wird", erklärte ich ihm, ehe wir zu den Vollblütern gingen.
      Die Pferde waren auch aufgeteilt nach Stuten und Hengsten und standen bei dem schönen Wetter alle auf der Koppel. Die übliche Bande, also Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf ich komme, Zuckerschock und Wild Reflex, kamen sofort angelaufen, als sie uns mit den Eimern sahen. Rasch waren sie im Stall am Trog, um die ersten zu sein, die etwas zu fressen bekommen. Nyanda, Praimos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid und Deadly Ambition ließen sich deutlich mehr Zeit, ehe sie doch langsam in den Stall kamen. Gott sei Dank vertrugen sie sich alle super gut, weshalb es be ihnen nie Kämpfe oder ähnliches gab.
      Bei den Hengsten waren Firewalker und Lamperd recht schnell bei uns, ehe nach und nach Sacramento, Scoubidou und Seattle Slew kamen, die sich wohl nich nicht so wohl bei mir fühlten- leider. Nun schauten wir in der Zuchtstallung vorbei, wo alle Pferde auf ihren Paddocks standen. Lächelnd bekamen Bella Dun Del Cielo. Spooks Gotta Gun, Supernova, Funky Powerbabe, Amarula van Helsing, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Soul Sisters Brother of Time und Stormbringer, meiner neusten Ergänzung der bunten Truppe, ihr Futter. Im Trainingsstall trafen wir kein Pferd an, da diese alle auf der Koppel standen und sich den Bauch vollschlugen.
      Je nach Training bekamen dann Genuine Lil Cut, Cielos Double Dun It, Lil Princess Gun, Skrúður
      Wimpys Little Devil, Cherokee Rose, What Lies Ahead, Gun and Slide, Dancing Moonrise Shadow, Lovely Summertime, Crusing's Dawn of Hope, Emilio, Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, Sheza bat Cat, My sweet little Secret, Siku, Náttdís, Eldiran Antrax, Solitary, Marly's Pluie, Cauldron of Renascence, Annie get your Gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Hollywood's King Gun, Black Sue Dun It, Ravi, Blazing Flame, Snuff, HGT's Enjoy Nature, Ahyoka und schließlich die zwei neusten Woodstock Lady und Call of Pripyat ihr Futter. "Fertig", sagte ich und sah auf die Uhr. Ich war um 6 aufgestanden, um 18 Uhr waren wir jetzt fertig mit den Pferden. "Ach Dynur fehlt noch, oder?", fragte ich ihn und ging wieder in die Futterkammer, wo wir das Futter für den jungen Hengst vorbereiteten, dem Riley es dann auch gleich brachte.
      Nun gingen wir rein und setzten uns an den Küchentisch, wo meine anderen Mitarbeiter schon etwas gekocht hatten. Zusammen aßen wir zu Abend, ehe wir ins Büro gingen und ein wenig Papierkram regelten. "Ab sofort bist du auf Zeit hier eingestellt, Riley. So wie du heute mit den Pferden umgegangen bist, kannst du auch gerne länger bleiben, da wir hier dringend neue Unterstützung gebrauchen könnten!", erklärte ich ihm doch er nickte dankend ab. "Ich bleibe erstmal diesen Monat, dann können wir ja weiter sehen", erklärte er lächelnd, drückte mir die Hand und verließ mein Büro.
      Nach einem Blick auf den Kalender stockte mir fast der Atem. Morgen würden Catalina und Clarence kommen!
      Schnell schlich ich mich also ins Bett, um morgen ausgeruht früh aufzustehen.

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      Juli 2015, by Veija
      Neue Weidepartner

      Heute war ich mal wieder alleine unterwegs zu den Pferden, da meine Mitarbeiter noch alle schliefen. Mein Ziel waren die Zuchtpferde, die ihr dasein auf den einzelnen Paddocks lange genug gefristet hatten. Ich wollte sie in kleinen Gruppen zusammen auf die Koppeln bringen, damit sie den Kontakt zu den anderen Pferden nicht verloren. Zunächst nahm ich mir also Bella Dun Del Cielo und Goodbye Graceful, die ich zu erst auf eine der Koppeln brachte. Da die Pferde sich alle kannten und auch schon zusammen gefressen hatten, war es kein Problem, dass sie sich verstanden. Grace machte jedoch sofort klar, dass sie der Chef war. Bella, die jedem Streit aus dem Weg ging, unterwarf sich ihr sofort und wurde von da an in Ruhe gelassen. Nun holte ich Supernova, die ähnlich wie Bella einfach ihre Ruhe haben wollte und Grace als Chef akzeptierte.
      Da Cherokee Rose auch bald den Stall wechseln würde, stellte ich sie auch zu den dreien. Bella und Nova beschnupperten sie kurz und ließen sie dann in Ruhe, Grace die Oberzicke der vier im Moment zeigte natürlich gleich, wer hier der Chef war. Cherokee ließ sich das jedoch nicht so gefallen wie Bella und Nova sondern biss auch einmal zurück. Da das Ganze jedoch im Rahmen blieb, griff ich nicht ein sondern holte zum Schluss auch Amarula, die sich natürlich sofort mit Grace anlegte. Das Ganze ließ wirklich harmlos ab, so dass man nachher jedoch sagen konnte, dass Amarula die Leitstute war, gefolgt von Grace. Dann kamen Nova und Cherokee, ganz am Ende Bella. Bella ging jedem Stress aus dem Weg und da sie schon immer weit unten im Rang gestanden hatte und störte sich gar nicht weiter an dem Gezicke der anderen Mädels. Ganz die Ruhe selbst stand sie ein wenig abseits und graste friedlich. Ich seufzte zufrieden und ging dann zu den Hengsten.
      Spooks Gotta Gun und Funky Powerbabe kannten sich schon lange, weshalb ich die beiden sofort zusammenstellte. Sie beschnupperten sich kurz und schienen erfreut, endlich wieder zusammen auf einer Koppel stehen zu dürfen, so dass sie sofort anfingen, nebeneinander zu grasen. Nun fehlten noch 3 Hengste, die ich eigentlich neu integrieren musste. Zu erst wollte ich Stormbringer zu den beiden friedlichen Hengsten stellen, damit er nicht sofort mit 4 anderen Hengsten ins kalte Wasser geschmissen wurde. Funky schnappte zwar einmal nach ihm, ließ ihn dann aber in Ruhe. Spooky interessierte sich gar nicht wirklich für ihn, ließ ihn also auch in Ruhe. Da das so gut geklappt hatte, kam nun Hollywood's Silver Dream in die Runde, gefolgt von Soul Sisters Brother of Time. Silver und Brother kannten sich schon von früher, so dass die beiden sehr friedlich waren. Brother ging jedoch wie von der Tarantel gestochen auf Stormi und Funky los, so dass ich entschied, kein Risiko einzugehen und ihn sowie Silver auf die Nachbarkoppel zu stellen, was ich dann auch tat. Natürlich musste Brother gegenüber Silver der Chef sein, doch kam der damit wohl gut klar. Bei den anderen drei Hengsten, also Stormi, Spooky und Funky konnte ich nicht sagen, wer der Chef war. Sie schienen sich einfach alle gegenseitig zu akzeptieren und in Frieden zu lassen.

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      Oktober 2015, by Veija
      the prisoners

      Es war Anfang Oktober, 5 Uhr morgens. Das Wetter war bescheiden- eher schlecht als recht, denn es regnete. Ab und zu donnerte es auch, aber es war ja auch Gewitter gemeldet- schon wieder. Heute würden wir die Sonne wohl nicht zu Gesicht bekommen, doch das brauchten wir auch nicht, denn wir würden heute mit der gesamten Mannschaft ins Gefängnis fahren. Warum? Tja, das wussten die anderen auch noch nicht. Zu erst mussten wir jedoch die Pferde füttern, weshalb wir alle ja auch schon um 5 Uhr aufstehen mussten. Alexis übernahm den Verkaufsstall, Caleb kümmerte sich um die Zuchtstallung, Aliena übernahm die Vollblüter und Aaron später die Jungpferde. Zu guter Letzt übernahm ich die Trainingspferde.
      Als wir damit fertig waren, sprangen wir alle schnell unter dich Dusche, packten etwas zu essen ein und machten uns mit dem 7-Sitzer und dem Pick Up auf den Weg zum Gefängnis, wo wir eine Aktion unterstützen wollten, die jugendlichen Kriminellen half, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Es dauerte gute 2 Stunden, ehe wir am Gefängnis ankamen, die Autos am Parkplatz parkten und erstmal alle Sachen im Auto ließen, die wir wahrscheinlich nicht durch die Sicherheitskontrolle bekommen hätten. So blieben alle Handys im Auto und auch Caleb ließ, wenn auch wiederwillig, sein Messer im Wagen. So gingen wir also "unbewaffnet" zum Eingang und wurden sofort in eine große Mensa geführt, wo die Gefangenen schon auf uns und andere Rancharbeiter warteten. Ich hatte eine Präsentation vorbereitet, so wie die anderen auch, die wir den Gefangenen zeigen würden, damit sie eine Ahnung davon hatten, was sie auf den Höfen erwartete. Beim Rundumblick fielen mir sofort 4 Personen ins Auge, drei Jungs und ein Mädchen, die zusammen an einem Tisch saßen, wovon zwei Jungs den dritten argwöhnisch ansahen. Dieser grinste sie jedoch nur süffisant an und das Mädchen legte ihm eine Hand auf den Arm, sagte ihm etwas und schon wandte er den Blick wieder nach vorne, während die anderen beiden Jungs ihn noch seltsam anschauten. "Schaut euch die vier da hinten mal an", sagte ich zu meinen Mitarbeitern und sie nickten. Caleb setzte ebenfalls sein süffisantes Grinsen auf und schaute damit das Mädchen der vier an. Von dem Jungen rechts von ihr, der ihr sehr ähnlich sah, bekam er einen ziemlich eindeutigen Blick ab, so dass Caleb den Blick abwendete. Nun erhob der Chef des Gefängnisses das Wort.
      "Da nun alle eingeladenen Personen angekommen sind, herzlich willkommen Ihnen allen. Sie wissen hoffentlich alle warum Sie hier sind", begann er seine Rede und uns wurde etwas zu trinken gebracht. "Von einem Gefängnis in Colorado wissen wir, dass die Arbeit mit Pferden Jugendliche stark verändern kann. Sie alle", sagte er und zeigte zu erst auf die Gefangenen, dann auf uns: "haben ein besseres Leben bei diesen Leuten verdient. Sie werden die Chance haben, auf einer Ranch zu leben und zu arbeiten, wieder zur Schule zu gehen und sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die Arbeit auf der Ranch wird so lange dauern, wie sie Ihre Gefängnisstrafe hier eigentlich absitzen müssten. Wenn sie dann Fuß gefasst haben, können sie selbst entscheiden, ob sie weiterhin auf der Ranch bleiben wollen, oder ob Sie einen anderen Weg einschlagen möchten. Ich wiederhole es nur gerne noch einmal, es ist eine riesen Chance für Sie, etwas aus ihrem Leben zu machen. Ruinieren Sie sich das nicht. Over and out.", sagte der stämmige Mann zum Schluss noch und gab das Wort an die erste Ranch. Insgesammt standen 7 Ranches zur Auswahl, wovon wir die letzte waren, die sich vorstellte. Ich schmiss meinen Stick in den Laptop, startete die Präsentation und wandte mich den Jugendlichen zu.
      "Hallo und herzlich willkommen auch noch einmal von mir und meinen Mitarbeitern. Ich bin Verena O'Connor, das ist meine Cousine Alexis O'Connor, das Aaron Felhorn, Caleb O'Dell, Aliena O'Dell und unser neusterZugang Riley Fortin. Wir kommen von der Gips Reminder Ranch in Kanada und möchten Sie heute aufmerksam auf unseren Hof machen.", sagte ich und atmete einmal tief durch. Es waren doch viele Augen die mich anstarrten und wissbegierig zwischen der Leinwand und meinen Mitarbeitern hin und her sahen. Nun ergriff Caleb das Wort, der nicht so nervös war und mir einfach nur unter die Arme greifen wollte, obwohl er keine Ahnung von der Präsentation hatte. "An erster Stelle steht das Wohl der Pferde auf unserer Ranch. Ich sag es Ihnen sofort klipp und klar wie es ist. Sehen wir einen von euch, der die Pferde misshandelt, seinen es unverdiente Schläge, Tritte oder Sonstiges, sei es mutwillig falsch gemischtes Futter...", sagte er und merkte, wie das Mädchen, welches sich als Octavia herausstellte große Augen machte. "Ja Octavia, man kann ein Pferd umbringen, wenn man sein Futter falsch mischt. Das ist so. Also wo war ich.. ach ja.. wenn ihr den Pferden Leid antut, geht es für euch zurück ins Gefängnis. Es kommt jedoch auf die Schwere des Vergehens an, wir werden da jedoch nicht zimperlich sein. Wenn ihr jedoch meint, euch gegenseitig an die Gurgel zu gehen, dann schön. Wir schicken euch nicht zurück, aber ihr müsst mir Konsequenzen rechnen..", erklärte er und ich räusperte mich, damit ich wieder die schönen Seiten des Ranchlebens erläutern konnte. "Zur Zeit besitzen wir um die 60-70 Pferde. Es kommen und gehen immer andere Pferde, so dass ihr nie mit den Selben arbeiten werdet. Wenn ihr also mit uns auf den Hof kommt, sollte euch bewusst sein, dass wir euch zunächst einen Monat beobachten, wie ihr füttert, mistet, Pferde auf die Koppel bringt, im Haushalt helft und und und.. Bemerken wir besonderes Interesse an den Pferden, bringen wir euch das Reiten bei und ihr dürft uns auf Turniere und Ausritte begleiten.", erklärte ich und setzte dann zu meiner ersten Frage an. "Wer von euch ist denn schon einmal geritten?", fragte ich die jungen Menschen und sah zu meiner Erleichterung, dass Octavia aufzeigte. Ich schenkte ihr ein kurzer Lächeln und sah dann in die Runde. Es sah relativ karg aus. "Wer von euch möchte denn reiten lernen?", zaghafte Hände hier und da, Octavias Hand ganz weit nach oben gestreckt. Die anderen 3 an ihrem Tisch hoben ebenfalls kurz die Hände. "Gut", sagte ich. "Sehr gut. Wisst ihr warum ihr auf der Gips Reminder Ranch besonders gut aufgehoben seit? Wir haben viele Pferde der Westernsparte, Quarter und Paint Horses. Wir haben jedoch auch zwei Missouri Foxtrotter, die es nicht so oft gibts. Zudem haben wir eine ganze handvoll Englische Vollblüter, wir haben Dressur, Spring, Distanz und Military Pferde. Eininge sind auch im Fahrsport tätig. Isländer und Ponies gibt es auch!", erklärte ich ihnen freundlich und sah, wie Octavia sich zu dem Mann an ihrer rechten wandte und ihm freudenstrahlend etwas erzählte. Er strich ihr sanft über den Arm und bewegte sie dazu, wieder nach vorne zu schauen. "Ihr werdet also eine riesige Auswahl an Pferden haben, mit denen ihr täglich arbeiten könnt. An Wochenenden gilt es auch früh aufstehen, auch wenn ihr abends mal raus feiern wart.. ja, das dürft ihr bei uns auch. Jedoch kommt immer einer oder ein paar von uns mit. Wir sind schließlich auch noch jung und möchten das Leben genießen.", sagte ich und lachte kurz, als Caleb mir einen vorwurfsvollen Seitenblick zuwarf. "Ich denke das war alles, wenn ihr noch fragen habt kommt gerne hier zu uns rüber. Danke für eure Aufmerksamkeit!", beendete ich meine Rede und setzte mich unter Applaus wieder an unseren Tisch. Wir redeten eine ganze Weile mit den jungen Leuten, erklärten ihnen noch mehr über den Hof und verließen dann mit den anderen Arbeitern den Raum. Wir bekamen Mappen vorgelegt und sollten uns die Jugendlichen näher anschauen. Es dauerte eine ganze Weile, ehe wir alle Mappen durch hatten und uns wirklich für die 4 entschieden, die ich mir am Anfang schon ausgesucht hatte. Zu meiner Freude hatte jeder der 35 Jugendlichen einen Platz auf einer Ranch gefunden... Voraussetzung war, dass sie dort hin wollten. Auf einer Liste die uns vorgelegt wurde, standen die Namen derer drauf, die auf unsere Ranch wollten. Es waren 7 Leute, von denen wir vier sicher mitnehmen würden, die anderen 3 waren unsicher, weshalb wir zunächst die sicheren Kandidaten verkündeten. "Bellamy Blake, Octavia Blake, Finn Collins und Jonathan Murphy, wenn ihr möchtet, könnt ihr mit zu uns", sagte ich ihnen und die vier nickten. Sie durften aufstehen und ihre Sachen zusammenpacken. Nun standen noch 3 Leute auf unserer Liste.
      Emily, Grace und Ethan. Ich schaute meine Mitarbeiter kurz an. Wir hatten im Auto keine Plätze mehr frei, da im Pick Up nur 3 Sitze waren. Sie schüttelten bedrückt den Kopf. "Leider können wir im Moment nur 4 neue Arbeiter aufnehmen, doch ich weiß welche Ranches euch gerne hätten, da werdet ihr es auch sehr gut haben!", erklärte ich Emily, Grace und Ethan. Ich schüttelte ihnen die Hand und wir 6 machten uns dann zu unseren vier auf. Sie stellten sich uns nochmal einzeln vor und Jonathan wollte einfach nur John oder Murphy genannt werden.
      "Finn und Murphy zu mir, Bellamy und Octavia zu Caleb", sagte ich freundlich und hielt Finn und Murphy die Tür auf, so dass sie in den 7-Sitzer steigen konnten. Bellamy und Octavia gingen zusammen mit Caleb in den Pick Up. Die restlichen Mitarbeiter kamen mit zu mir, so dass es auch gleich losgehen konnte. Die Fahrt dauerte nicht allzulange, so dass wir recht schnell am Hof ankamen und Octavia ohne zu warten aus dem Auto raussprang, um sich umzusehen. Ich wollte ihr noch nachrufen, da nickte mir ihr Bruder, wie ich erfahren hatte, zu und sprang ihr hinterher, um sie am Arm fest zu halten. "O, warte doch", sagte er leise und schaute etwas eingeschüchtert zu mir rüber. Finn und Murphy waren auch schon ausgestiegen und schauten sich mit großen Augen um. "Willkommen in eurem neuen Zuhause!", sagte ich freundlich und blickte in 4 endlos zufriedene Gesichter. "Ich habe euch 2 Zimmer fertig gemacht, eins mit 3 Betten, eins mit 2. Wenn es für dich, Octavia jedoch oke ist, können du und dein Bruder zusammen in einem Zimmer schlafen, anstatt du alleine und die drei Jungs zusammen?", fragte ich sie und sah, wie sie fragend zu ihrem Bruder sah. "Okay, dann das Einzelzimmer. Die Zimmer liegen ja nebeneinander", sagte ich und zeigte auf ihr Gepäck. "Holt euer Zeug, ich zeig euch die Zimmer. Und ihr anderen, ab an die Arbeit!", frügte ich mit Nachdruck an, weil ich sah, wie Caleb mich wieder angaffte. "Caleb, now", sagte ich lachend und gab ihm einen Klaps gegen den Arm. Entschied mich dann jedoch, Caleb mitzunehmen. Ich traute John und Bellamy noch nicht so wirklich über den Weg, vor allem da sie sich die ganze Zeit herablassend anschauten. "Das klappt ja mit euch 3 auf einem Zimmer, oder?", fragte ich skeptisch und schaute zwsichen den 3 Jungs hin und her. "Ja..", sagte Bellamy dann und setzte ein Lächeln auf, ehe er seiner Schwester einen Arm um die Schultern legte und sie zu sich heran zog. Er flüsterte ihr etwas ins Ohr, ehe sie zu strahlen anfing und sich umschaute. "Ich glaube, ich habe genau das richtige Pferd für dich, Octavia", sagte ich und zauberte ihr ein noch größeres Lächeln ins Gesicht. Unterwegs kam uns Amy Lee entgegen, die auch erst seit kurzem hier war. "Amy hat zur Zeit ein Einzelzimmer, aber falls du dich mit ihr verstehst, Ocativa, könnte ihr gerne zusammen in eins", erklärte ich lächelnd, nachdem ich Amy vorgestellt hatte. Dann waren wir an den Zimmern angekommen und ich ließ die 4 in Ruhe auspacken. In der Zwischenzeit ging ich runter in die Küche und bereitete einen kleinen Snack vor, da die vier bestimmt Hunger hatten. Zwischendruch kam Amy in die Küche, um zu fragen, was sie arbeiten solle. In der letzten Zeit ging leider alles etwas drunter und drüber, weshalb die Arbeitspläne natürlich auch hinterher hingen. "Geh die anderen fragen welche Pferde noch übrig sind, die kannst du dann arbeiten", sagte ich lachend. "Spätestens in zwei Tagen sind die neuen Pläne fertig, dann hast du fest zugeteilte Pferde", erklärte ich ihr und fing Octavia ab, die schon fertig mit auspacken war. Sie setzte sich an den Tisch und aß meine Snacks mit Freude, während sie etwas über ihr bisheriges Leben erzählte. Auch Bellamy, Finn und Murphy kamen nach einer Weile in die Küche, um sich zu uns zu gesellen.
      Dann gingen wir zum Offenstall, wo die Jungpferde der Gips Reminder Ranch standen. Nach und nach stellte ich ihnen die Pferde vor. Snapper Little Lena, Miss Holly Golightly, Striga, Natu's Little Harley, Raised from Hell, Ocarina of Time, VK Aquila T Mistery, Magnificient Crow, Crescent Wolf, Blossom Magic, Invest in Enterprise, VK Funky's Wild Berry, Day Gone By, das namenlose Fohlen, welches wir Bellamy 'O tauften, Dynur fra Frelsi, Call of Pripyat, VK Bella's Dun Gotta Gun, Kunis, VK Gunna Whiz, Lil Nucu Omira, Wildfire xx und Zues. Octavia war sofort von den Fohlen begeistert, während Murphy sich besonders für Zues interessierte. Na das konnte ja was werden, dachte ich mir lachend und ging dann mit den vier in den Stall. Zu erst waren die Zuchpferde dran: Amarula van Helsing, Bella Dun Del Cielo, Cherokee Rose, Funky Powerbabe, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Souls Sisters Brother of Time, Sacramento xx, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Supernova, Wimpys Little Devil und Yoomee. Anscheinend war kein Pferd dabei, was den vier gefiel. Aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass sie sowieso nicht mit ihnen arbeiten durften. Dann ging es weiter zu den Vollblütern: Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf! Ich komme, Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Scoubidou, Seattle Slew, Priamos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid, Deadly Ambition, HGT's Massacre Boy, Chocolate Dream und Versatilely Gold. Hier war Octavia nun Feuer und Flamme. Sie wusste gar nicht, welches Pferd sie als nächstes Steicheln sollte. Kurz lachte ich. "Leider dauert es noch eine ganze Weile, bis du eines von diesen reiten darfst, Octavia.", entmutigte ich sie und sah ihr an, wie enttäuscht sie war. "Naja, vllt darfst du dich bald mal auf Chocolate Dream setzen", sagte ich lächelnd und zeigte ihr den Hengst, der ihr brummelnd die Nase entgegenstreckte. "Der ist wunderschön", sagte sie leise und streichelte über seine Nase. "Ja, das ist er."
      Flink klapperten wir nun die Pferde im Trainingsstall ab: Siku, Firewalker, Solitary, Skrúður, Eldrian Antrax, Cauldron of Renascence, Ravi, Blazing Flame, Snuff, Ahyoka, Horror Halloween, Nojrsodsch, Maracuja Limes, Bijou, Náttdís van Ghosts, Genuine Lil Cut, What Lies Ahead, Gun and Slide, Lovely Summertime, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, My sweet little Secret, Marly's Pluie, Crusing's Dawn of Hope, Annie get your gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Sheza bat cat, HGT's Enjoy Nature, Woodstock Lady, Ciel.os Double Dun It und Lucy never say goodbye.
      Spätestens jetzt war mindestens ein Pferd dabei, wofür sich die vier begeistern konnten. Außer natürlich Octavia, denn sie war für jedes Pferd zu begeistern. "Ich hoffe, euch hat der kleine Rundgang gefallen und ihr habt ein Pferd gefunden, das ihr später mal arbeiten möchtet.", erklärte ich ihnen fröhlich. "Doch bis da hin, ab an die Arbeit", fügte ich nun lachend bei und drückte jedem eine Mistgabel in die Hand, mit denen ich sie in die Boxen schickte, wo die Pferde schon auf der Koppel standen.

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      April 2016, by Canyon
      Pflege und Ausritt

      Ich hätte nie gedacht, dass die Gips Reminder Ranch so viele Pferde beherbergte, jedoch waren immer noch welche zu versorgen, nachdem ich bereits bei den Jungpferden und einigen Trainingspferden gewesen war.
      Die ganze Mannschaft versammelte sich sogleich vor den nächsten Pferden, welche auf die Weide gebracht werden sollten. Wieder gab Verena die Anweisungen, was nun genau passieren sollte. Natürlich hatten auch alle anderen bereits den täglichen Ablauf verinnerlicht, jedoch war es lieb von ihr, dass sie es für mich nochmal erklärte.
      »Wie immer kommen alle Pferde auf ihre Weiden, oder wartet, was haltet ihr von einem gemeinsamen Ausritt, nachdem die Arbeit im Stall erledigt ist?«, fragte sie in die Runde. Darauf gab es viel Genicke und zustimmendes Gemurmel, was wohl bedeuten sollte, dass alle damit einverstanden waren.
      »Gut, dann sucht euch jeder ein passendes Pferd aus und sagt mir Bescheid, welches ihr nehmen wollt, nicht, dass es ausversehen mit nach draußen gebracht wird.« fügte sich noch hinzu und wandte sich dann an mich, als alle auseinander wuselten, um ein Pferd zu wählen und mit der Arbeit zu beginnen. »Möchtest du denn mitkommen? Es würde mich sehr freuen und außerdem hättest du gleich noch ein kleines Dankeschön.« fragte Verena mich freundlich.
      Klar freute ich mich auch und wollte gerade zu einem Dankeschön ansetzen, als ein junger Mann den Stall betrat. Natürlich erkannte ich ihn sofort wieder, ich hatte ja erst vor kurzem ein Pferd von ihm gekauft und würde sogar bald zu Besuch auf seiner Ranch sein, um ein Pferd zu trainieren, aber hier hätte ich ihn jetzt nicht unbedingt erwartet.
      Svejn hielt mir freundlich seine Hand zu einer Begrüßung entgegen und drückte Verena kurz, welche ihm auch so gleich erklärte, dass ein kleiner gemeinsamer Ausritt anstand. Svejn zögerte kurz, ließ sich aber dann doch dazu überreden, sich uns anzuschließen.
      »Verena, welches Pferd würdest du mir denn zutrauen?«, fragte ich sie, nachdem die Diskussion mit Svejn beendet schien. Sie überlegte kurz und ich sah ihr deutlich an, wie sie all ihre Pferdenamen durchging, bevor sie sagte: »Amarula, die ist echt geländesicher und mit ihr auszureiten macht echt viel Spaß. Das ist die hübsche Paint Stute, gleich am Anfang des Stalls.«
      Ich bedankte mich bei ihr und folgte den anderen dann in den Stall, wo sie bereits dabei waren, die Pferde aufzuteilen.
      Zu erst waren natürlich wieder die Hengste an der Reihe. Immer diese Männer, welche einfach keine Geduld hatten! Zum Glück waren es nur acht, sodass sich vier zusammen fanden, welche sie nach draußen bringen würden.
      Darunter war auch eine weitere Aushilfe, welche Samuel hieß und hier für etwas Geld ab und zu auch mal mit anpackte, wie mir Aaron erklärte. Ich merkte ihm jedoch an, dass er Samuel nicht ganz so mochte, wie er zu gab und als ich nochmal etwas tiefer nachhackte, erzählte er mir auch seine Gründe. »Er ist einfach anstrengend und weiß ständig alles besser und dazu hat er noch Ähnlichkeiten mit Caleb-« Hier beendete er seine Erklärung und wandte sich von mir ab.
      Samuel schien sich das Sagen etwas an sich gerissen zu haben, obwohl er nicht zum Team gehörte, denn er verteilte an Octavia, Aaron und mich die Pferde. Ich war trotzdem recht zufrieden mit meinen Beiden: Stormbringer und Abraham van Helsing. Samuel teilte sich selbst Soul Sisters Brother of Time und Genuine Lil Cut, sodass für Octavia und Aarin nur noch What Lies Ahead, Willo' the Wisp und Cauldron of Renascence und Race is Hope übrig blieben. Zu viert führten wir die Hengste auf die Weiden, während die anderen im Stall bereits die Stuten fertig machten und auf die Weiden brachten.
      Als wir zurück kamen, sah ich gerade noch, wie Svejn und Verena zu zweit die fünf restlichen Stuten auf die Weide brachten und sich dabei genüsslich über etwas lustiges zu unterhalten schienen.
      Ich stupste Octavia leicht an und fragte sie dann nach den Pferdenamen, denn ich wollte so schnell wie möglich all diese ganzen Namen lernen.
      »Das große Vollblut was Verena führt heißt Drag Me To Hell und daneben ist Supernova. Beide stehen zur Zeit auch zum Verkauf. Dieser Svejn führt KS' Steel Heart, Snuff und Yoomee, für die sucht Verena wahrscheinlich auch einen neuen Besitzer. Also falls du Interesse hast - «
      Ich schüttelte schnell den Kopf, musste aber trotzdem lachen. »Ne du, ich habe genügend bei mir zu Hause stehen!«
      Octavia zuckte nur mit den Schultern und verschwand dann im Stallgebäude – Ein interessantes Mädchen.
      Da gerade alle anderen bereits dabei waren ihre Pferde für den Ausritt fertig zu machen, schloss ich mich ihnen an und machte erste Bekanntschaft mit Amarula van Helsing, einer hübschen Paint Horse Stute, welche sich darüber zu freuen schien, dass es wieder hinaus in die Natur ging.
      Wie auch alle anderen putzte ich sie ausgiebig und gründlich, jedoch mit einem Blick auf die anderen, und ließ mir dann von der jungen Amy ihr Sattelzeug zeigen.
      Interessanterweise war ich doch genauso schnell wie die ganze Mannschaft, welche sich vor dem Stall versammelte und nur noch auf Verena und Svejn wartete, welche natürlich etwas länger gebraucht hatten.
      So lange wie ich noch Zeit hatte, versuchte ich die Namen der Pferde zu lernen, welche mit auf den Ausritt kommen würden. Wenn ich einen Namen nicht wusste, benahm ich mich etwas kindisch und fragte den nächstbesten, bis ich ihm Kopf eine kleine Liste von allen hatte.
      Octavia würde den hübschen Argo reiten, Alexis die Cherokee Rose, Aaron den großen Sacramento XX, Amy Lovely Summertime, Samuel Funky Powerbabe, Aliena den hübschen Spooks Gotta Gun und Riley Wimpys Little Devil.
      Als auch Verena und Svejn mit gesattelten Pferden aus dem Stall kamen, hatte ich die Namen schnell erfragt und ärgerte mich darüber, dass ich nicht selbst erkannt hatte, dass das Pferd an Verenas Seite niemand anderes als Bella Dun Del Cielo war, eine der bekanntesten Pferde der Ranch. Den Namen des Hengstes neben Svejn hörte ich jedoch das erste Mal: Hollywood's Silver Dream. Trotzdem gefiel er mir und passte dazu noch perfekt zu Bella.
      Ich schwang meiner Amarula nun die Zügel über den Hals und suchte mir einen etwas größeren Stein, von welchem aus ich mich in den bequemen Westernsattel der Stute zog. Um ich herum taten es mir neun Leute gleich, sodass wenige Sekunden später ein kleiner Tross das Gelände verließ.
      Schon nach wenigen hundert Metern hatten sich kleine Grüppchen gebildet, je nachdem wie schnell ein Pferd ging un natürlich auch, welches Pferd und welcher Reiter sich mit wem gut verstand.
      Ich ritt zusammen mit Svejn und Verena an der Spitze, fühlte mich jedoch etwas unwohl, als die beiden über Geschichten erzählten, welche ich nicht verstehen konnte. Ich ließ mich deswegen bald etwas zurück fallen und fand mich neben Samuel und seinem Funky wieder, welche uns gekonnt ignorierten.
      Mich störte es nicht weiter, so hatte ich jedenfalls genügend Zeit mich umzusehen und mich mit meiner Amarula zu beschäftigen.
      Auch als wir gemeinsam das Tempo erhöhten, schienen Funky und Amarula nebeneinander bleiben zu wollen, was ich extrem knuffig fand.
      Wir waren nicht lange unterwegs und trotzdem hatte ich das Gefühl, jede Menge von der Landschaft gesehen zu haben und dazu war ich noch mit Amarula fast perfekt zurecht gekommen, aber das war ja auch von einer Trainerin zu erwarten!
      Insgesamt war das Tempo recht langsam gewesen, doch das war kaum aufgefallen, da vorallem viel erzählt und gelacht wurde, auch wenn einige, vorallem Samuel, sich aus den meisten Gesprächen heraus hielten.
      Zurück auf dem Gestüt ließ sich jeder aus dem Sattel gleiten und putzte sein Pferd etwas über, bevor auch diese zu den anderen auf die Weide kamen.
      Es war bereits Nachmittag und bis ich heute Abend bereits wieder nach Hause fahren würde, wartete noch einige Stallarbeit auf uns. Nicht nur Ställe mussten ausgemistet werden, sondern auch Heunetze aufgefüllen, Weiden abgeäppeln und Futter vorbereiten stand auf dem Plan, sodass jeder alle Hände voll zu tun hatte.
      Ich half vorallem im Stall, wo ich die Hinterlassenschaften der Pferde, Box für Box in die Schubkarre und dann auf den Misthaufen beförderte.
      Die Sonne ging bereits unter, als ich meinen Rucksack aus dem Haus holte und mich von allen verabschiedete, denn auch ich musste wieder nach Hause, wo genauso viel Arbeit auf mich wartete. Ich war mir sicher, dass es nicht mein letzter Besuch auf der Gips Reminder Ranch gewesen war!

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      April 2016, by Veija
      Augen auf! Ich komme Military L-M, Amarula van Helsing Military E-A

      "Abby bleibt doch....", sagte ich am Frühstückstisch und ehe ich mich versehen konnte, war Aaron aufgesprungen, umarmte mich und wollte mich nicht mehr loslassen. Bellamy und Octavia wechselten einen verwirrten Blick, während ich Aaron augenrollend wegschubste. "Ist gut.. aber du kümmerst dich jetzt um alles, was sie angeht, Aaron. Ich habe keine Zeit für sie", erklärte ich ihm und er nickte eifrig. "Gut, dann kommst du gleich mit ins Gelände. Sie lahmt nicht mehr, alles ist gut und wir können sie jetzt für die Stufe M trainieren." Aaron schluckte. "Du springst sie nicht, du wärmst auf", lachte ich. So gut war der junge Mann noch lange nicht. "Geh jetzt schon Amarula und Abby satteln, ich komm gleich..", erklärte ich und schon war er verschwunden. "Das musst du mir jetzt aber erklären", sagte Bellamy und schaute mich fragend an. "Occu hatte doch kein Interesse mehr an ihr, vermutlich weil sie nicht für Rennen geeignet ist... ", erklärte ich ihm. "Ja gut, das kann ich verstehen. Sie hat einen riesen Rennstall, und was soll sie dann mit einem Englischen Vollblut, was nicht rennen kann?", sagte er und ich nickte, wenn ich auch etwas zerknirscht drein schaute. Ich hatte gedacht, der Verkauf sei sicher. Werbung wäre es eine gute für die Gips Reminder Ranch geworden. "Da fällt mir was ein...", sagte ich, sprang wie von der Hummel gestochen auf und lief zum Stall. Dort standen Abby und Amarula, erstere war schon komplett gesattelt. "Stopp", sagte ich zu Aaron, der gerade den Westernsattel auf Amarula legen wollte. "Leg der einen der Vielseitigkeitssättel drauf, du springst sie heute im Geländeparcours. So bekommst du Erfahrung", erklärte ich ihm und er nickte.
      Scheller als gedacht waren wir schon im Wald und kamen an der Strecke an. Dort erklärte ich ihm noch einige wichtige Dinge: "Du springst Amarula nur über den ersten Tiefsprung ins Wasser, den kleinen Baumstamm und die Hecken, durch die man springen kann. Mehr brauch sie nicht für die Klasse A, oke?" "Okay, verstanden", sagte er und ritt Amarula auf der kleinen Wiese, die am Parcours war, warm. Ich tat es ihm gleich und ging dann auf die Strecke. Die kleinen Hecken, der Baumstamm und die Tiefsprünge waren kein Problem für Abby. Schwieriger waren die Sprünge, die auf einem Hügel standen und sofort nach dem hochklettern kamen. Da feilten wir sehr lange dran.
      Beim Wall war ich heute sehr vorsichtig, da ich ihr nicht wie beim letzten Mal in den Rücken fallen wollte. Dieses Mal klappte es auch viel besser, so dass ich freudestrahlend zu Aaron zurück ritt, der fleißig trainierte. "Ich denke sie hats verstanden", sagte ich einmal scharf, als er sie zum gefühlten hundertsten Mal über die kleine Hecke sprang. "Lass uns nach Hause reiten, das reicht schon", erklärte ich und harkte im Kopf meine Liste mit den Trainingspferde ab. Wieder zwei weniger. Ich stieg ab und hielt Aaron Abby hin, der mich nur verwirrt anstarrte. "Hopp, runter, bevor ich es mir anders überlege", stiftete ich ihn an und so tauschten wir die Pferde auf dem Rückweg. "Ich muss noch was erledigen, machst du beide Pferde fertig?", fragte ich ihn und er nickte.
    • Veija
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      Juni 2016, by Veija

      Pflegebericht für die Stuten des Zuchtstalls und ihre jeweiligen Fohlen

      Koppelbesuch & erschreckende Entdeckung


      Nachdem Bellamy und ich die Hengst neu vergesellschaftet hatten, wollten wir den gekrönten Stuten einen Besuch abstatten, die ihr Leben als Zuchtpferde auf einer weiten Weide verbachten. Einige von ihren würden bald zurück in den Sport kommen, andere würden ihr restliches Leben Zuchtstute sein, sie hatten schon genug gearbeitet. Auch einige Fohlen sprangen auf der Koppel herum. Zu erst hielt ich Ausschau nach der Leitstute Amarula van Helsing und ihrem wunderschönen Fohlen A Gun Colored Rose, auf das ich wahnsinnig stolz war. Der Vater war niemand anderes als der berühmte Dissident Aggressor. Aus dem Fohlen konnte eigentlich nur ein Spitzensportler werden!
      Dann trabte Augen auf! Ich komme mit ihrem Hengstfohlen Golden Redstar in mein Blickfeld. Der junge Hengst war ein Sohn von Golden Ebano.
      Bella Dun Del Cielo und Cherokee Rose grasten zusammen, Drag me to Hell und ihr Fohlen Drags Solo Queen von Pawaneeh standen zusammen mit Like Twist and Gun, ein Fohlen von Genuine Lil Cut aus der Like Honey and Milk, welche sich leider nicht mehr in meinem Besitz befand.
      Lovely Summertime und Snuff standen wie immer etwas abseits und grasten. Ebenfalls standen Supernova und Yoomee am Waldrand. Nur Wimpys Little Devil mit ihrem dicken Babybauch bereitete mir ein wenig Sorgen. "Schau mal Devil.", sagte ich zu Bellamy. "Ich glaube das Fohlen kommt bald, wir holen sie besser mit in den Stall." Bellamy nickte. Wir hatten immer ein Halfter versteckt an den Koppeln liegen, da es doch ein gutes Stück zurück zur Ranch war. Angst vor einem Pferdeklau hatten wir nicht, seit neustem hatten wir Kameras überall auf der Ranch installiert, die die Videos sofort ins Haus sandten.
      "Komm, mein Schatz...", sagte ich und ging vorsichtig auf die Stute zu. Sie brummelte mir nur leise entgegen und legte nichtmal die Ohren an. "Irgendwas stimmt hier überhaupt nicht.", sagte ich besorgt zu Bellamy. "Ruf sofort Scott an!", sagte ich höchst besorgt. "Komm dann mit dem Trailer hier hin, sie soll nicht bis zum Stall laufen müssen." Bellamy nickte und lief, ja er lief, zu meinem Erstaunen so schnell er konnte in Richtung Stall. "Ist gut, Mädchen", versuchte ich sie zu beruigen und ging langsam mit ihr über die Koppel bis zum Ausgang, wo wir auf den Weg gehen konnten. Dort wartete Bellamy schon. Er hatte sogar Caleb im Schlepptau, welcher sich Devil sofort ansah. "Vielleicht liegt das Fohlen ja falsch...", schlussfolgerte er. "Hast du Scott angerufen?", fragte er dann Bellamy, welcher nickte. "Er kommt so schnell er kann." "Hast du auch gesagt, dass Scott kommen soll? Keiner seiner lächerlichen Auszubildenden, die gehen mir nicht an dieses Pferd.", sagte er harsch. "Caleb...", meinte ich nur und ließ ihn dann meckern, die Stute war mir nun wichtiger.
      Wir luden Devil ein und fuhren sie auf den Hof, wo wir sie ausluden und in eine der großen Boxen stellten, die wir zum Fohlen gebaut hatten. "Wann kommt er denn?", fragte ich Bellamy nervös. Devil schien es von Minute zu Minute schlechter zu gehen. "Er müsste gleich kommen..", meinte Bellamy nun auch sichtlich nervös und lief andauernd nach draußen, um auf Scott zu warten. "Hallo Scott, hier ist Verena O'Connor. Der Stute scheint es von Minute zu Minute schlechter zu gehen, sollen wir in die Klinik kommen?", fragte ich ihn und wartete auf eine Antwort.

      ... to be continued...
    • Veija
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      September 2016, by Veija

      Pflege

      Heute hatte ich leider nicht viel Zeit für meine Pferde, denn es reichte nur für eine kurze Kontrolle, ob es ihnen gut ging.
      Ich schnappte mir also mein Auto und fuhr zu der großen Koppel, auf der die Stuten standen. Ich pfiff ein paar Mal, bevor mir alle Pferde entgegen gelaufen kamen.
      Allen voran Amarula van Helsing und Bella Dun Del Cielo. Dahinter Marly's Pluie, die sich super eingelebt hatte bei den ganzen Stuten. Es folgten Snuff und Wimpys Little Devil, dann waren auch schon alle Stuten da. Neben Wimpys Little Devil lief ihr kleines Fohlen Unbroken Soul of a Devil, was irgendwann vermutlich mal das Markenzeichen meiner Zucht werden würde.
      Nachdem ich alle Pferde gefüttert und abgetastet hatte, konnten sie wieder laufen, denn ich musste auch zu den Zuchthengsten fahren, um zu schauen, ob alles ok war. Funky Powerbabe, Hollywood's Silver Dream, Spooks Gotta Gun und Stormbringer, ihnen allen ging es gut, weshalb ich mich wieder auf den Weg zur Ranch machen konnte.
    • Veija
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      Oktober 2016, by Veija

      Auftakt in ein neues Leben

      In den letzten Wochen war viel auf der Ranch passiert. Ein ganzer Haufen Pferde hatte uns verlassen, ein paar waren dazu gekommen. Einige Mitarbeiter und ich hatten an einem Dressurturnier teilgenommen, an dem Aaron und Augen auf! Ich komme, sogar den ersten Platz gemacht hatten!
      Worauf wir besonders stolz waren war, dass Bellamy und Zuckerschock es geschafft hatten, den 3. Platz zu ergattern! Sehr zum Leidwesen von Octavia, die Bellamy regelrecht angeschrien hatte, weil sie eine Platzierung ergattern wollte. Nun waren wieder alle Zuhause und es hätte ja Ruhe einkehren können, wenn da nicht noch immer die Idee wäre, um zu ziehen. Svejn und ich wollten uns heute einen potenziellen Hof anschauen, denn die Ambitionen der Gips Reminder Ranch hatten sich ein wenig geändert, und auch dieser Hof gab nicht mehr das her, was er einmal versprochen hatte.
      "Svejn jetzt komm schon!", sagte ich etwas genervt und drehte den Autoschlüssel in meiner Hand hin und her. "Ich komm ja schon...", sagte er genervt und humpelt voran. Er durfte mittlerweile wieder laufen und auch reiten, aber das Laufen schien ihm noch ziemliche Probleme zu machen, weshalb er seinen Alltag lieber reitend verbrachte- zum Leidwesen seines Physiotherapeuten, denn dieser hatte ihm verboten, zu viel zu reiten. Aber er kannte Svejn mittlerweile ja sehr gut, er konnte nicht ohne reiten.
      Endlich waren wir im Auto und ich konnte los fahren. Die Fahrt verlief eigentlich relativ stillschweigend, denn Svejn musste sich auf sein Handy konzentrieren, um mir den Weg zu sagen- ich musste mich auf die Straße konzentrieren, denn diese Ranch lag wirklich weit ab vom Schuss, aber dennoch in der Nähe der Ferienranch und unserer alten Ranch.
      Dort angekommen schauten wir uns schon skeptisch um, denn die gesamte Ranch wirkte verlassen, überall waren die Zäune kaputt, Hecken und hohes Gras wucherten überall. "Hm, nicht das, was ich mir erhofft hatte.", sagte ich niedergeschlagen zu Svejn, der wohl meine Meinung teilte. "Komm, wir gehen erst mal zum Haus und lassen uns alles zeigen.", meinte er schulterzuckend und zusammen gingen wir zum Haupthaus, wo auch schon auf uns gewartet wurde. "Guten Morgen Mr. & Miss O'Connor.", sagte die junge Dame, die weder Svejn noch ich korrigierten. Svejns Name war einfach zu kompliziert. "Vorweg muss ich ihnen leider sagen, dass die Ranch in keinem guten Zustand ist, denn mein Vater ist vor etwa einem Jahr von uns gegangen und seit dem steht die Ranch leer.", erklärte sie und und fing an, uns eine kurze Runde durch das Haus zu führen. "Warum hatte ihr Vater eigentlich ein so großes Haus?", fragte ich die Dame dann bei der Tatsache, dass hier mein Team dreimal reinpassen würde. "Sie werden gleich bei der Führung sehen, dass sie hier eine riesige Ranch betreten haben. Deshalb ist auch das Haus sehr groß.", sagte sie und führte uns aus dem Haus heraus in die obere Ecke der Ranch. Dort waren zwei Offenställe mit 3 großen Koppeln. "Hier könntest du deine Pferde hin stellen.", sagte ich freudig mit einem Blick auf den Offenstall, bei dem eine große Koppel war. "Und hier könnten die Jungpferde stehen.", schwärmte ich, ehe wir weiter gingen. Es gab ein kleines Gemüsefeld, einen See und nun kamen wir an der Rennbahn an. "Wow.", sagte ich begeistert. Es war um mich geschehen, diese Ranch würde unser neues Zuhause werden. Svejn hatte meinen Blick gesehen und zwanghaft gelächelt, wir würden so viel Arbeit in die Ranch stecken müssen, bevor wir hier einziehen konnten, doch er wusste, dass wir das schaffen konnten.
      Die junge Frau zeigte uns noch den Rest der Ranch, zum Beispiel die drei großen Ställe mit Paddocks und Koppeln, die Offenställe, die Reithalle aber auch die beiden Reitplätze. Neben der Ranch gab es noch einiges an Weideland und einen großen Wald, den wir mit kaufen konnten. "Wir werden uns morgen melden.", verabschiedeten wir uns dann, ehe wir uns auf den Weg nach Hause machten. Diese Fahrt verlief wesentlich lauter. Ich quatschte Svejn die Ohren voll mit der Ranch und dass ich sie unbedingt haben wollte, auch wenn sie einfach viel zu groß für uns war. "Aber wir könnten Einsteller nehmen.", meinte ich dann und er nickte.
      Am Abend erzählte ich meinen Mitarbeitern von der Ranch und schon am nächsten Morgen befand ich mich wieder dort- diesmal in Begleitung von Caleb, damit er sich ein Bild vom Hof machen konnte. Ich legte noch immer viel Wert auf seine Meinung, weshalb ich sein OK haben wollte, bevor ich den Kaufvertrag unterschreiben wollte. Er segnete die Ranch ab und ich unterschrieb den Kaufvertrag, nachdem ich den Preis noch ein wenig gedrückt hatte. Nun kamen die verkauften Pferde der Ranch zugute, denn ohne diesen Verkauf hätten wir die neue Ranch nicht kaufen können und solange wir noch hier lebten, konnten wir die alte Ranch nicht verkaufen.
      So kam es, dass wir eine ganze Weile erst die Pferde auf der alten Ranch versorgten und dann auf die neue Ranch fuhren, um die Zäune zu reparieren, die Stallungen neu zu verputzen, und und und.

      Nun war der Tag des Umzugs endlich gekommen, auf den ich schon so lange gewartet hatte. Leider würde es nur ewig dauern, alle Pferde rüber zu bekommen, denn wir hatten noch immer 63 Pferde. Vermutlich würden bald noch ein paar Pferde den Besitzer wechseln, aber diese 63 Tiere würden allesamt mit auf die neue Ranch kommen. Ein grober Plan, wo welche Pferde hinkamen, war schon gemacht- und da man hier in Kanada oder generell in Amerika nicht so zimperlich war, was Pferde verladen anging, hatten wir uns ein paar einfache Trailer geliehen, in die die Pferde einfach hinein sprangen. Um jedoch trotzdem Verletzungen zu vermeiden, würden alle Pferde Transportgamaschen tragen, denn ganz leichtsinnig musste man ja nicht sein.
      Anfangen wollten wir mit den Jungpferden, da diese am längsten brauchen würden, bis wir sie im Hänger hatten. VK A Gun Colored Lena, Like Twist and Gun, VK Drag's Solo Queen, PFS' Blossom Magic sowie Wimpys Little Devil und ihr Fohlen GRH's Unbroken Soul of a Devil waren die ersten Pferde, die wir verluden und zur neuen Gips Reminder Ranch fuhren. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir die Tiere im Trailer hatten, doch sobald alle drin waren, waren wir ruck zuck auf der neuen Ranch und konnten die Tiere auf die Koppel entlassen. Wimpys Little Devil war wirklich ein Ruhepol, was ich nicht gedacht hatte. Ich ließ sie mit ihrem Fohlen noch ein paar Tage bei den Stutfohlen laufen, ehe Devil abgesetzt wurde und die Stute ihre Box im Trainingsstall bezog, denn wir wollten sie wieder aufbauen und im Sport laufen lassen.
      Die nächsten Pferde waren die Hengstfohlen VK Bellas Dun Gotta Gun, Bellamy' O, VK Funky's Wild Berry und PFS' VK' Snap in Style. Zusätzlich fuhren noch Cielos Double Dun It und Chocolate Dream mit. Choco und Gipsy fanden ihren Platz in ihren Stallungen, die anderen Pferde kamen auf die Koppel.
      Nun schauten wir erneut ein wenig nach den Plätzen, wo die Pferde hinkommen sollten, so dass wir in windesweile Arsil, Bahar, Daryl gone Mad, Golden Ebano, Sacramento XX, Scoubidou, Silberstern, Seattle Slew, Turf Runnder, Wildfire, Firewalker, Stiffler, Drag me to Hell, Drama Baby, My lovely Horror Kid, Nyanda, Priamos Ruffia Kincem, Shiryō, Supernova, Teasie, Wolfs Bane, Zuckerschock, Abraham van Helsing, Alan's Psychedelic Breakfast , Cauldron of Renascence , Eldrian Antrax, Funky Powerbabe, Gun and Slide, Hollywood King Gun, Hollywood's Silver Dream, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Amarula van Helsing, Augen auf! Ich komme, Bella Dun Del Cielo, Kristy Killings , Marly's Pluie , Snuff, Blazing Flame, Comeback of a fallen Goddess, Dakota, DunIts Smart Investment, My sweet little Secret, Ocarina of Time, Raspberry, Scarlet Sun, Snapper Little Lena, Striga, VK Aquila T Mistery, Samug, Thjalve van de Jötunheimr und Moon's Pumpkin auf der neuen Ranch hatten. Lediglich bei Zues und Raised from Hell hatten wir unsere Probleme, so dass wir sie beide sedieren mussten, um sie verladen zu können. Sie fanden auch beide einen Platz auf den Koppeln, wo sie 24/7 stehen würden, bis wir mit ihrem Training weiter gekommen waren, dass wir sie anfassen konnten. Zues würde auch bald kastriert werden. Zwar war das schade um seine Abstammung, aber wir konnten das Risiko nicht mehr eingehen und hofften, dass er es als Wallach zumindest ein wenig einfacher haben würde als jetzt als Hengst.
      Erschöpft fiel ich am Abend auf die Couch. "Ich glaube morgen gibts nen freien Tag.", lachte ich und schaute in die Runde, denn noch waren alle Mitarbeiter in der Stube bei mir. "Also.. Pferde misten, füttern und auf die Koppel bringen morgens. Es wir keins trainiert, geritten oder sonst was. Macht, was ihr wollt.", lachte ich und schaute in eine Runde zufrieden nickender Gesichter.
    • Veija
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      Oktober 2016, by Veija

      Reining LK 4 - LK 3

      Etwas wütend starrte ich auf Amarulas Trainingsplan. Eigentlich hätte sie im Training schon viel weiter sein können, wenn ich dann mal einen Mitarbeiter angeheuert hätte, der sie jeden Monat trainieren würde. Ich schlug das Buch wieder zu und schnappte mir ihr Halfter, ehe ich es ihr anlegte und sie dann aus der Box holte. "Na, mein Mädchen.", sagte ich und streichelte ihr über den Kopf. Man musste es sagen wie es war, Amarula war eines meiner Lieblingspferde, auch wenn sie sich des öfteren unter aller Sau benahm. Aber vielleicht war sie mir deshalb auch so ans Herz gewachsen, da ich gerne mit schwierigeren Pferden arbeitete.
      Ich band sie also am Putzplatz an, putzte sie ausgiebig und sattelte sie dann. Bandagen und Skid Boots durften nicht fehlen, auch Hufglocken zog ich ihr an die Vorderbeine an. Dann ging es in die Halle, den dort war der neue Reiningboden schon drin, auf dem Westernplatz war leider noch der alte Sand, der noch weggeschafft werden musste. Hier gurtete ich nach, ehe ich mich in den Sattel setzte, wo wir schon wieder eine Diskussion hatten. Sie wollte losrennen, ich wollte das nicht. Also verbrachten wir die ersten fünf Minuten mit vorwärts gehen und Back Up, bis sie verstanden hatte, dass sie endlich stehen bleiben musste. "Braves Mädchen.", sagte ich außer Atem und zog meine Jacke aus, denn darunter hatte ich noch einen dicken Pulli an. Ich fing jetzt mit Dehnübungen auf jeder Seite an. Dazu zog ich ihren Kopf sanft auf mein Knie und drückte sie mit den Sporen in kleinen Kreisen um sich selbst, ohne dass sie anfing einen Spin zu machen. Das war auf Dauer ganz schön anstrengend, weshalb sie auch wirklich stark zu schnaufen anfing. "Du bist wirklich total aus dem Training.", meinte ich dann und machte das Ganze auch nochmal auf der anderen Seite, ehe ich sie endlich spinnen ließ. Die Spins waren total unsauber, aber wer konnte es ihr verübeln- sie war einfach zu lange aus dem Training.
      Bei den Stops sah es da schon besser aus. Auch die Roll Backs klappten eigentlich sehr gut, so dass ich sie für heute in Ruhe ließ.
      In den nächsten Tagen übte ich die Spins immer nur ganz kurz, konzentrierte mich dann aber vermehrt auf Flying Lead Changes, Speed Control, Sliding Stops, Roll Backs und Back Ups.
      Nach ein paar Wochen Training schaffte sie es, trotz ihrer schlechten Spins eine Pattern sauber zu reiten.
    • Veija
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      Oktober 2016, by Veija

      Das Ende der Gips Reminder Ranch

      Bellamy

      "O, lass gut sein.", sagte ich und zog meine Schwester an ihrem Jackenärmel nach oben. "Es bringt nichts, sie sind tot.", murmelte ich leise und schluckte. Ich musste meine Fassung behalten, wenigstens für sie. Kurz schaute ich mich auf dem Friedhof um, auf dem die halbe Ranch beerdigt war. Nicht nur die Mitarbeiter der ehemaligen Gips Reminder Ranch lagen hier, auch ein paar der Pferde. Wer auch immer sich einen gemeinsamen Friedhof ausgedacht hatte, wusste, was er tat. Neben Verena lagen auch ihre beiden geliebten Pferde Bella und Gipsy hier auf dem Friedhof, die es auch nicht geschafft hatten.
      Einige Pferde, die auf den Koppeln gestanden hatten, hatten noch gerettet werden können. Viele andere waren ihren Verletzungen erlegen oder bei der Explosion sofort gestorben. Octavia und ich waren gerade unterwegs gewesen, als wir die riesige Qualmwolke am Himmel gesehen hatten. Sofort lief es im Radio auf allen Kanälen: eine Explosion auf der Gips Reminder Ranch.
      Ich hatte das Auto gewendet und bin sofort zurück gefahren, doch wir kamen schon zu spät. Die Ranch war tot.
      "Bell, kommst du?", riss mich meine Schwester aus den Gedanken und ich nickte, zog meinen Kragen höher und folgte ihr zum Truck. "Was machen wir denn jetzt mit den restlichen Pferden? Ich habe keine Ahnung, wie man eine Ranch führt.", sagte O ein wenig verzweifelt und strich sich die Haare aus dem Gesicht. "Ich habe auch keine Ahnung, aber wir werden Verenas Erbe fortführen. Wir können sie nicht hängen lassen.", erklärte ich ihr und setzte mich in den Wagen, noch immer rang ich mit mir selbst, wollte vor ihr nicht die Fassung verlieren, auch wenn ich kurz davor stand. "Bell, alles in Ordnung?", fragte sie mich und stieß mir sachte gegen den Arm. "Ja, O. Alles okay. Lass uns zur Polizei fahren. Sie wollten noch mit uns darüber reden, was mit den Pferden passieren soll. Außerdem muss der Schaden abgewägt werden.", erklärte ich ihr und startete den Motor. Das wars dann wohl mit der Gips Reminder Ranch.
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  • Album:
    BRR Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Veija
    Datum:
    12 Juni 2016
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    by Veija


    Exterieur

    Name: Amarula van Helsing
    Rufname: Amarula
    Alter: 11 Jahre, 2005
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,58m
    Rasse: American Paint Horse
    Fellfarbe: Silver Grulla Splash
    Abzeichen: Laterne, 4 hochweiße Beine

    Stammbaum
    von: Razzle Dazzle
    von: Billy Flint
    aus der: Roxie Heart

    aus der: Miss Independent
    von: Eye of the Storm
    aus der: Rose Colored Gun

    Charakter:

    Amarula ist ein richtiges Aaß, wovon ihr Vater nicht gerade wenig beigetragen hat. Die Stute kann auch sehr gen mal ein Sa** unterm Sattel sein und verweigert jegliches Komando, selbst wenn es nur Schritt ist. Aber die Gute kann auch ganz anders, beim Cuttig ist sie voll bei der Sache und auch die Reining macht ihr riesen Spaß, doch ihre Veranlagung ist mehr im Distanz und Trail, dort macht sie keine Fehler und macht selbst einen Anfängerreiter wieder wett. An der Hand ist sie sehr nachgibig, sie läst sich gut vorstellen und Bodenarbeit ist ihr ein und Alles.

    Mittlerweile hat sie sich zu einem beinahe Verlasspferd entwickelt, auf das man in fast jeder Situation setzen kann. Wenn sie jedoch ihre 5- Minuten hat, kann sich nicht jeder auf ihr halten und sitzt schnell mal mit dem Po im Sand.

    Zuchtinfos

    Gekört/Gekrönt: ja

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    [SK 426] Warm- & Vollblüter, 3. Platz 60.SdM, 3. Platz 61.SdM, 2.Platz 62.SdM, 3.Platz 63.SdM, 2. Platz 64.SdM, 1. Platz 66. SdM, 2. Platz 67. SdM, 1. Platz 70. SdM

    Leihmutterschaft: 740 Joellen -> Carenté Pferd (Stand: 12.Juni 2016)
    Nachkommen: Soul Sisters Brother of Time, VK Aquila T Mistery, Ahyoka Dazzle, VK A Gun Colored Lena

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: -
    Gezüchtet bei/Zucht: -
    VKR: Ofagwa

    Kaufpreis: 2500 Joellen
    Zu verkaufen: nein


    Qualifikationen:

    Eingeritten: ja
    Eingefahren: nein

    Eignung:
    Dressur: L
    Galopprennen: E
    Springen: A
    Military: A

    Distanz: L
    Western:
    Reining: LK 3

    gute Manöver:
    Sliding Stops, Roll Back

    schlechte Manöver:
    Spins


    Erfolge:

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    3. Platz 265. Westernturnier, 2. Platz 269. Westernturnier, 2. Platz 288. Dressurturnier, 1. Platz 191. Distanzturnier, 3. Platz 194. Distanzturnier

    Gesundheit:
    Gesundheitszustand: geeimpft, gechippt, entwurmt
    Letzter Besuch: 2.2.2015

    Hufschmied:
    Letzter Besuch: 2.5.15
    Beschlag: vorne normale Eisen, hinten Slidingeisen


    Original HG | PNG ganz | PNG geteilt