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Tassila

Amarthan | Trakehner

[font=georgia]Rufname: // [b]Abstammung[/b] Von: [url="http://www.joelle.de/topic/32176-don-pedro-trakehner/?hl=pedro"]Don Pedro[/url] [size=2]Pedorno x Perna[/size] Aus der: Gringuljete Portrait [b]Grunddaten[/b] Geburtstag &Alter: unbekannt ;

Amarthan | Trakehner
Tassila, 8 Feb. 2013
    • Tassila
      Amarthan bei der Fohlenschau 206, am 28. Februar.

      Die feinen Dampfwölkchen lösten sich in Luft auf, als Tassila den letzten Schluck Tee aus der Termoskanne getrunken und den Deckel zugeschraubt hatte. Keine Handbewegung blieb unbemerkt, denn der junge Hengst Amarthan stand aufmerksam neben seiner Besitzerin. Kaum war die Kanne wieder im Rucksack wieder im Hänger verstaut, hörte Tassila auch schon die Lautsprecher von der Halle her rufen. Die erste Teilnehmerin hatte ihren Auftritt hinter sich gebracht, und nun marschierte Tassila mit ihrem Trakehnerfohlen zum Halleneingang. "Auf geht's Kleiner!" Tassila schnalzte mit der Zunge und joggte los, Amarthan setzte neben ihr zu einem lockeren Trab an und so liefen die beiden in die Mitte der Halle. Dies war zwar für beide nicht die erste derartige Veranstaltung, beide zusammen waren aber erst seit wenigen Wochen ein Gespann. Es mag gewagt sein, mit sowenig Zeit, sich aneinander zu gewöhnen miteinander zu arbeiten gleich an der ersten großen Prüfung, die sich bot, teilzunehmen. Es hatte Tassila aber niemand ausreden können, und so waren sie nun eben hier und hielten gerade vor dem Richtertisch an, Tassila grüßte förmlich die Richter und Amarthan stand relativ gelassen da und sah sich um. Zu Beginn wollte Tassila es langsam angehen lassen, und die beiden absolvierten als erste der Grundgangarten den Schritt. Amarthan drängelte zunächst etwas, riss sich aber in der zweiten Hälfte zusammen und schritt artig neben Tassila her. Nach dieser Runde war aber der spaßige Teil für Tassila auch schon vorbei, sie war immernoch etwas erkältet und konnte sich durchaus etwas schöneres vorstellen, als erst eine Runde zu Joggen und dann an einer langen Seite der Bahn richtig Rennen zu müssen, damit Amarthan galoppieren konnte. Der Trab ihres Hengstes war allerdings taktklar und raumgreifend, im Galopp wäre er seiner Führerin gerne wieder davongelaufen, und zeigte einige Knieaktion.Im Gegensatz zu Tassila, sie war danach doch etwas ausser Puste und ihr Hals rebellierte gegen die kalte Luft. Sie hatte die Rennerei hiermit aber auch überstanden, denn an der Bande wartete schon ein Helfer mit einem Mikrofon und einer Longierpeitsche. Davon musste Tassila aber kaum Gebrauch machen, denn Amarthan zeigte, sobald er frei vom Führstrick war, von sich aus seine schnelleren Gangarten. Diesmal konnte er auch richtig galoppieren, und zeigte schwungvolle, raumgreifende Bewegungen. Tassila nahm das Mikrofon entgegen und setzte zu Sprechen an: "Amarthan ist ein Trakehnerhengst, sein Vater Don Pedro dürfte ein Begriff sein, denn er hat bereits einige prämierte Nachkommen gezeugt. Amarthan selbst ist noch nicht lange in meinem Besitz, er wurde vorher aber bereits einmal erfolgreich bei einer Fohlenschau vorgestellt. Er passt sich sehr schnell an und ist intelligent, was das Training mit ihm angenehm und vielversprechend macht. Ich plane, ihn in Zukunft im Springen auszubilden und gegebenenfalls zur Zucht einzusetzen, da seine Blutlinien und Talente den Trakehnerstamm der TC Performance sicherlich bereichern würden." Tassila gab dem Helfer dankend das Mikrofon zurück und rief Amarthan, der gerade den Hallenboden inspizierte, zu sich zurück. Mit dem Junghengst wieder an der Leine grüßte sie zum Abschied erneut die Richter und die beiden verließen die Halle, danach war für Amarthan erstmal ein Stück Apfel und eine Streicheleinheit fällig...
    • Tassila
      Alles geht seinen gewohnten Gang, das Leben auf der Grünen Insel

      Ich hab's aber auch wirklich gut erwischt. Dieser Gedanke kommt einem wohl unweigerlich, wenn man einen Flecken Land an der irischen Küste und eine ganze Herde teils hocherfolgreicher Pferde sein Eigen nennen kann. Und genau so geht es Tassila und "Dem Captn", den beiden Leiterinnen der TC Performance.

      "Die Kleinen" sind inzwischen nichtmehr ganz so klein, manche Dinge ändern sich, andere wohl nie: Bit und Birdie, die beiden Unzertrennlichen sind immernoch ein Team wie Pech und Schwefel. Beide Jungstuten sind inzwischen prämiert und haben ihr Training für ein Leben als Turnier- und später Zuchtpferde begonnen. Und ihnen geht es prächtig dabei, genauso wie ihren Kameraden Silmaril, Hollywood, Chiana, Lullaby, Airborne und Sweeney.
      Die Zeit des Baby-Seins ist vorbei, plötzlich muss man jeden Tag etwas arbeiten! Das heißt aber nicht, dass sie nicht alle täglich ihre Zeit auf den Weiden der TC Performance hätten und diese auch genießen, Schlamm-oder Staubbäder inklusive.
      Aber es wird wohl nie eine Zeit geben, zu der kein schlacksiges Fohlen irgendwo herumtollt, im Moment sind es Acapulco, Missile, Mondstein und Amarthan. Ihnen stehen sehr unterschiedliche Ausbildungen bevor, doch erstmal haben sie noch den großen Stress des Nichtstuns und einfach gesund Aufwachsens. (Was sie beides zur Perfektion beherrschen).
    • Eddi
      Aushilfe auf TC Performance

      Ich gähnte müde, dennoch musste ich aufstehen und mich nun schleunigst fertig machen, sonst könnte ich das Frühstück vergessen. Als es dann schon kurz nach sieben war, saß ich endlich im Auto und fuhr los. Heute hatte ich Dienst bei Huhn und half ihr mit der Stallarbeit und ihren Pferden. Da sie ihrer anderen Mitarbeiterin bezüglich eines familiären Todesfalles Urlaub gegeben hatte und jemanden als Ersatz gesucht hatte. Nun da war ich und kam auch relativ pünktlich an. „Gut dass du kommst!“ freute sich Huhn und begrüßte mich herzlich. Sie sagte, dass alle Pferde bereits gefüttert waren und wir direkt anfangen könnten. Als erstes waren die Nachwuchspferde dran und dort bekam ich die Ehre, meinen kleinen Amarthan wiedersehen zu dürfen. Er war inzwischen gewachsen und sah wie ein stattlicher Junghengst aus. Während ich ihn gründlich putzte, sein Zwicken hatte er sich immer noch nicht ganz abgewöhnt, kümmerte sich Huhn um Mondstein, ein wunderschöne Gypsy Vanner. Als wir mit beiden fertig waren, durften sie auf die Weide und wir holten die nächsten aus der Box. Diesmal bekam ich eine junge Araberstute namens Chiana und Huhn nahm wieder einen der kleineren, nämlich Gunners little Missisle. Auch die beiden Damen putzten wir gründlich, brachten sie dann aber auf ihren Paddock, denn Huhn wollte später noch mit ihnen arbeiten. Das Gleiche galt für die beiden jungen Kerle Sing my Lullaby und Suddenly Airborne. Auch sie putzten wir nur kurz, um sie dann auf den Paddock zu packen. Mein nächster Kandidat war ein aufgedrehter, aber wunderschöner Araber namens Silmaril. Neben ihm stand sein ruhiges Ebenbild, nämlich Sweeney Todd. Die beiden hatten heute frei, also ging es nach dem Putzen direkt auf die Weide. Might bite a bit und Birdie gingen direkt auf ihre Weide, denn die beiden waren sauberer denn je und bei ihnen war sich Huhn sicher, dass sie nichts hatten. Ein wunderschöner Trakehner wurde mir als vorletztes präsentiert, er trug den Namen Perfect Place for Hollywood. Er war ein traumhafter Rappe und ganz lieb, während ich ihn putzte, kümmerte sich Huhn um Acapulco goes for gold. Als dann auch die beiden auf der Weide standen, arbeiteten wir mit den übrig gebliebenen Pferden. Huhn trainierte mit Missisle, während ich Chiana longieren durfte. Als das geschafft war, ritt wir mit Lullaby und Airborne aus, es ging vor allem um das Ausdauertraining. Weshalb wir eine ganze Weile unterwegs waren, danach erwarteten uns jedoch auch noch die Boxen, welche ausgemistet werden wollten.
    • Eddi
      Pflegebericht Nachwuchspferde

      Ich gähnte müde als ich den Stall betrat, wurde aber dennoch von einem herzlichen Wiehern empfangen. Acapulco goes for Gold schaute neugierig aus seiner Box und wartete schon auf mich. Ich begrüßte ihn kurz und halfterte ihn direkt auf, um ihn vor der Box festzubinden. Dann putzte ich ihn grob und kontrollierte, ob alles okay war. Danach durfte der Hübsche auch schon auf seine Weide. Ich ging stattdessen zurück in den Stall und machte mich daran, die anderen Pferde auch kurz zu putzen und auf die Weiden zu bringen. Als nächstes waren Perfect Place for Hollywood und Sweeney Todd an der Reihe. Nachdem die beiden auf der Weide standen, holte ich Silmaril und Sing my Lullaby, putzte beide Vollblüter und stellte sie für ihr Ausdauertraining in die Führanlage. Might bite a bit und Flightless Birdie hatten heute frei, so dass sie direkt auf die Weide durften. Suddelny Airborne sollte fit bleiben, weshalb ich ihn für eine Viertelstunde longierte und mit Stangenarbeit gymnastizierte, ehe auch er die Weide besuchen konnte. Chiana und Gunners little Mississle ließ ich kurz jeweils in der Halle laufen, putzte sie dann noch einmal und brachte sie auf ihre Paddocks.Mondstein und Armathan durften noch kurz in die Halle, ehe ich auch sie auf die Weide schaffte. Flott machte ich mich daran, die Boxen auszumisten und wiederherzurichten, ehe ich bereits die Futtertröge füllte und dann mit den anderen Pferden weitermachte.
    • Loki
      Ein Tag bei Amarthan

      Es war gerade 10 Uhr als ich an Huhns Hof ankam. Ich würde mich heute um ihr Fohlen Amarthan kümmern, da sie heute leider keine Zeit für ihn hatte. Also betrat ich den Stall und sah den Kleinen in seiner Box. Die meisten anderen Pferde waren schon auf der Koppel, aber das Fohlen wurde im Stall gelassen, damit ich mich sofort um ihn kümmern könnte. Ich betrat seine Box und er beschnupperte mich neugierig. Grinsend zückte ich ein Leckerlie aus meiner Tasche und reichte es dem kleinen Kerl. Während er fröhlich mampfte, zog ich Amarthan sein Halfter an und befestigte den Strick daran. Der junge Hengst hörte kurz auf zu kauen und sah mich etwas verwirrt an. Es war als wollte er sagen Hey! Was soll denn das? Ich dachte ich dürfte jetzt fressen!. Ich lächelte und zupfte dann leicht am Strick. Etwas widerwillig folgte Amarthan mir aus der Box, doch als ich ihm ein weiteres Leckerlie zusteckte, lief mir das Fohlen fröhlich hinterher. Na also. Geht doch! Ich hatte eigentlich nur vor, ihn ein wenig in der Reithalle umherzuführen, was bei einem jungen Pferd eine recht gute Übung war. Also gingen wir in die Reithalle und ich stellte ein paar Pylonen auf. Ich führte Amarthon im Slalom herum. Nach einigen Runden auch im Trab legte ich einige Stangen auf den Boden und trabte schließlich mit dem Hengst an der Hand darüber. Als er schon etwas erschöpft aussah, beschloss ich für heute aufzuhören und ließ Amarthon auf der Koppel frei. Der Jüngling machte einige freudige Bocksprünge und ich musste lachen. Jetzt sah er keinesfalls mehr erschöpft aus. Ich ging noch kurz in die Halle und räumte wieder auf, ehe ich mich in mein Auto setzte und nach Hause fuhr.
    • Tassila
      Ungewissheit

      Um sechs Uhr hatte mich mein Handy unsanft aus dem Schlaf geprügelt, das hat man wohl davon, wenn man Rammstein als Klingelton einstellt. Aber wach war ich immerhin, auch wenn ich lieber weiter in meinem Traum von dieser Nacht geblieben wäre..

      Die Zukunft ist ungewiss, die TC Performance wie sie einmal war, existiert nicht mehr: Die weitläufigen Anlagen sind beinahe unbewohnt, fast der komplette Pferdebestand fiel innerhalb kürzester Zeit einer Kolikwelle zum Opfer, deren Ursache wir bis heute nicht entschlüsselt haben. Klar ist jedoch, das wir nicht hier bleiben werden, ich kann den Anblick der leeren Boxen mit den Namen meiner jahrelangen treuen, geliebten Begleitern nicht ertragen.

      Die Liste der mir gebliebenen Pferde ist kurz, 20 sind es noch. Und zu diesen Überlebenden gehe ich nun, um ihnen ihr von weit her zugekauftes Heu und Kraftfutter zu geben. Selbst das Wasser beziehen wir nicht von der kleinen Quelle auf dem Gut, zu groß ist die Angst, dass erneut etwas passiert.
      Ich betrete den Hauptstalltrakt und sehe schon sieben Köpfe, mehr sind hier nicht geblieben, aus den anderen 13 Boxen werden mich nie wieder die vertrauten Gesichter morgens begrüßen. Pacco, Sweeney, Silmaril, Bonny, Lily, Alonso und Hibiskus blicken mir genauso verwirrt entgegen, wie ich mich fühle. Eine der Pflegerinnen kommt mir entgegen, sie hat gerade Bit, Holly, Migration, Espiritu und Celtic, die einzigen verbliebenen prämierten Stuten, versorgt. Sie gibt mir Bescheid, auch noch die Hengste zu übernehmen. Also müssen Ramitio, Slater und Relying auch nicht mehr lange auf ihr Frühstück warten. Ich danke ihr, nicke und versuche ein Lächeln, das aber nicht wirklich funktionieren will.

      Nachdem ich Hibiskus ihr Frühstück gebracht habe, bin ich in diesem Stallabschnitt fertig und öffne den Pferden die Paddocktüren, Weide ist leider für alle tabu..
      Mir bleiben nurnoch die vier Fohlen zu versorgen, die überlebt haben. Foggy Dew, Hayati und Leon sind noch nicht so lange bei uns, deshalb trifft sie der Verlust ihrer Herdengenossen nicht ganz so hart, Amarthan kommt mir hingegen schon etwas orientierungslos vor. Ich bleibe nach der Fütterung noch ein wenig bei den Fohlen, ehe ich zurück zum Büro gehe. Ich muss mir jetzt einen Plan überlegen, wie es mit uns allen weitergehen soll..
    • Jackie
      Dein Pferd wurde am 23.03.15 in den Himmel verschoben
      Grund:
      6 Monate sind vergangen
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Tassila
    Datum:
    8 Feb. 2013
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