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Zaii

Already

* 2006, im Besitz seit 09. Januar 2015

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Already
Zaii, 1 Dez. 2016
Cooper, Samarti, Zion und 4 anderen gefällt das.
    • Zaii
      Herzlich Willkommen auf Nasty Past!
      Pflegebericht, 16. August 2013

      Nach dem Abendbrot holte ich meinen Laptop zu mir, um mein Postfach zu checken und ein wenig durchs Internet zu surfen. Es waren wieder einige Emails angekommen, unter anderem Rechnungen, aber auch anderswärtige Anfragen. Als neueste Mail stand eine von Sevannie. Leicht irritiert schaute ich nach, was es denn Wichtiges gab. Sevannie fragte nämlich nach Nasty Past und das, obwohl wir eigentlich momentan inaktiv waren. Ich ahnte schon keine guten Nachrichten und als ich ihr Anliegen las, begann es in meinem Kopf direkt zu rattern. Sie wollte ihre fünf Vollblüter wegens Zuchtumstellung abgeben, bekam sie aber nicht verkauft, so kam nun Nasty Past in Frage. Ich schrieb ihr, dass ich mich mit Fee absprechen wollte, letzten Endes stimmte ich aber dann doch schon zu, Fee würde nichts dagegen haben. Zwanghaft überlegte ich, wie wir fünf neue Pferde auf Nasty Past unterbringen wollten. Die einzige Möglichkeit war der eigentliche Quarantänestall, doch auch dort gab es nur vier Boxen. Doch die Frage hatte sich dann schnell geklärt, da zwei von den fünf Pferden noch Fohlen waren und da die Tiere nur nachts in den Boxen stehen würden, würden die beiden sich diese teilen. Nur um die Weiden für die Tiere würden wir uns noch kümmern müssen. Ich versprach Sevannie, die Pferde direkt Morgen früh abzuholen. Schnell schrieb ich noch Fee eine Mail und ging dann schlafen, denn ich wollte Morgen schon um sechs raus.
      Verschlafen stand ich auf und wanderte ins Bad um mich fertig zu machen. Dann huschte ich flott runter in die Küche, wo meine Pfleger schon am Tisch saßen und frühstückten. Talulah hatte mir auch schon ein Frühstück zum Mitnehmen fertig gemacht und ich dankte ihr. Alle drückten mir die Daumen, dass es glatt gehen würde, denn ein Transporter mit fünf Pferden würde nicht so einfach werden. Allerdings lag Sevannies Gestüt einige Meilen weit weg, so dass wir nur einmal fahren konnten. Auf meinem Weg holte ich Fee und Trudi bei Nasty Past ab, dort hatten sie sich bereits um unsere Pferde gekümmert. „Was hast du dann mit den fünf Tieren eigentlich vor?“ fragte Trudi neugierig und ich überlegte ein Weilchen. „Erst einmal werden wir sie wieder antrainieren und dann auf Turniere schicken und wenn sie einige Erfolge gesammelt haben, müssen wir nach neuen Besitzern Ausschau halten, wir können sie schließlich nicht behalten.“ murmelte ich. Nach zwei Stunden kamen wir auf dem Gestüt an und Sevannie begrüßte uns herzlich. Sie hatte die fünf Pferde schon fertig machen lassen und während Trudi und einer von Sevannies Pflegern die Pferde verluden, ging ich mit Fee und Sevannie die Kaufverträge unterschreiben und nahmen die Papiere entgegen. Draußen herrschte großer Trubel, denn eine der Stuten, Paper Heart, weigerte sich partout, in den Hänger zu gehen. Sevannie seufzte leise. „Sie hat eine tierische Angst vor Hängern, aber ich habe schon vorgesorgt.“ Sevannie verpasste der Stute eine Spritze Beruhigungsmittel, welche sie sich gestern von ihrer Tierärztin hatte geben lassen und nachdem die Dosis endlich Wirkung zeigte, konnten wir die Stute verladen. Dann mussten wir uns auch schon von Sevannie verabschieden und machten uns auf den Heimweg. Es war ziemlich anstrengend, die Fahrt mit fünf Pferden zu schaffen, umso glücklicher war ich dann, als wir die Einfahrt von Nasty Past sahen. „Habt ihr die Boxen schon fertig?“ fragte ich neugierig und Fee nickte grinsend. Ich war so froh, die beiden im Team zu haben. Nacheinander luden wir die Pferde aus und brachten sie in ihre Boxen. Als erstes waren die beiden Hengstfohlen a n der Reihe, dabei handelte es sich um Zanaro und Crown Jewel. Beide waren Prachtstücke mit einer super Abstammung und einem traumhaften Körperbau. Die beiden schienen kein Problem zu haben, sich die Box zu teilen, aber die Boxen des Quarantänestalls waren, wegen seiner eigentlichen Funktion, auch fast doppelt so groß, wie unsere normalen Boxen. Dann luden wir die Fuchsstute Paper Heart aus. Sevannie hatte uns bereits vor ihren Launen gewarnt und dennoch hatten wir zu tun, die Stute, bei welcher das Beruhigungsmittel allmählich nachließ, in ihre Box zu verfrachten. Aufgewühlt lief sie umher und ich hatte schon Sorge, sie würde hyperventilieren. „Trudi? Machst du schon einmal das Futter bereit und tust bei Paper Heart einige Baldrianwurzeln und Teebaumöl mit hinein, damit sie sich wieder beruhigt?“ fragte ich und meine Pflegerin entschwand direkt in der Futterkammer. Fee und ich luden nun noch den Hengst Calvados und die Stute Already aus. Calvados war ein Vollblut im Ponyformat, denn er maß nur 1.50m und war daher äußerst knuffig anzusehen. Er kam auf die linke Seite des Stalles und stand so nicht direkt bei den Stuten. Already war eine richtige Schmusestute und einfach super lieb, deswegen sollte sie in die vorderste Box des Stalles. Sie war die einzige, welche mit sich schmusen ließ. Alle Pferde besaßen nun eine gigantische Box inklusive Paddock, so würden sie die ersten zwei Tage ohne Weidegang verkraften. Wir wollten die Stuten mit zu unseren stellen, das müsste problemlos gehen und die beiden Fohlen würden mit in unsere Fohlengruppe integriert werden, während Calvados mit auf die Weide von Hoppla und Dreamer kommen würde.
      Eddi
    • Zaii
      Weihnachten auf Nasty Past
      Pflegebericht, 21. Dezember 2013

      „Guten Morgen meine Lieben!“ lächelte ich fröhlich, als ich den Stall betrat. Neugierige Blicke wurden mir von allen Seiten zugeworfen, anscheinend warteten alle schon begierig auf ihr Frühstück. Flott schnappte ich mir also die Heuballen, zerteilte sie und schob jedem Pferd sein Frühstück in die Box. Während ich meine Arbeit verrichtete, dachte ich über die kommenden Tage nach, denn in drei Tagen würde Weihnachten sein! Deshalb war ich der Meinung, dass wir den Stall doch noch schön schmücken mussten! Dementsprechend warf ich Fee schon früh aus dem Bett, damit wir nach der Fütterung einkaufen fahren würden. Doch vorher versorgte ich noch die Gnadenbrotpferde und äppelte deren Paddock ab. Gegen neun Uhr kam dann Fee und wir fuhren in die Stadt, um Weihnachtszeug zu kaufen.
      Schon nach Eineinhalbstunden waren wir wieder da und machten uns an unsere Lieblingsbeschäftigung, nämlich den Stall zu schmücken! Über das große Tor hängten wir einen hübschen Weihnachtskranz und ganz oben an der Spitze des Daches befestigten wir einen roten Stern. Im Stall hängten wir weihnachtliche Girlanden auf und hier und da ein wenig Schmuck. Auch hatten wir eine Lichterkette für den Tannenbaum gekauft, der vor dem Stall stand und trotz seiner spitzen Nadeln, schafften wir es, ihn zu dekorieren. Als alles an Ort und Stelle war, nickte ich Fee zufrieden zu. Nun konnten wir uns um die Pferde kümmern, welche alle friedlich auf der Weide standen und ihre Freiheit genossen.
      Wir holten uns Unglück und Key von der Weide, um mit beiden einen kleinen Ausritt zu wagen. Leider lag bei uns immer noch kein Schnee, obwohl doch heute sogar Winteranfang war! Ich hoffte inständig, dass es vor Weihnachten endlich noch schneien würde. Für uns war es natürlich auch praktisch, denn so ging die Arbeit noch wesentlich leichter von der Hand. Die beiden Stuten putzten und sattelten wir flott, eh wir in Richtung Wald ritten. Es war interessant zu sehen, dass einige Bäume tatsächlich noch ihr Laub besaßen. Mit den beiden Vollblutstuten konnte man sehr angenehm ausreiten und so kamen wir auch wohlbehalten wieder an.
      Als nächstes holte ich mir die aufgedrehte Success Story, während Fee sich lieber mit Deep Silent Complete beschäftigte. „Ey, Eddi! Hast du schon gehört, dass Joelle Galopp wieder aktiv wird?“ fragte mich Fee begeistert und ich strahlte sie an. Auf Nasty Past standen inzwischen so viele Vollblüter mit Potenzial und wenn wir bei solchen Rennen erfolgreich sein würden, könnten wir den Rettungshof wesentlich besser finanzieren! Während wir in der Halle ein wenig Dressur ritten, unterhielten wir uns noch sehr angeregt über Joelle Galopp, denn das wäre wahrlich eine geniale Idee.
      Generell hatten wir uns letzter Zeit zurückgezogen, so dass wir direkt beschlossen im Jahr 2014 wieder aktiver zu werden. Während wir Hoppla und Cual Maniaca putzten, nahmen die Pläne allmählich Gestalt an. Wir wollten Turniere veranstalten, um wieder einige Spenden zu bekommen, denn momentan wurde es doch langsam knapp, was das Geld für Tierärzte und Hufschmiede betraf. Alles aus eigener Tasche zu bezahlen war doch auch happig. Immerhin besaßen Fee und ich auch noch eigene Gestüte. Dennoch machte uns die Arbeit mit den Nasty Past Pferden riesigen Spaß und den kleinen Hoppla würde ich gewiss nicht mehr abgeben. Ihn und Cual Maniaca longierten wir heute nur.
      Danach waren noch Leitz und Fiebertraum an der Reihe. Mit ihnen wollten wir springen und da kamen wir schon auf die Turniere zurück, beziehungsweise Fiebertraum wäre der geborene Sprinter für Joelle Galopp. Während wir die Hengste mit Trabstangen und Cavalettis gymnastizierten, besprachen schon einige Dinge und inzwischen standen unsere Teilnahmen bei Joelle Galopp fest. Nur die Winter Cups würden wir wohl noch nicht mitmachen können, aber man sollte ja auch nicht alles überstürzen. Schließlich würden wir vorher noch fleißig trainieren müssen.
      Da kamen wir schon zum nächsten Problem, wo denn mit Vollblütern trainieren? Fee und ich stellten uns an die Weide der Vollblutstuten, welche wir damals von Sevannie übernommen hatten. Sie hatten sich inzwischen richtig gut eingelebt und ich hoffte doch, dass das mit dem Training nur noch besser werden würde. Already und Paper Heart kamen zum Zaun getrabt und begrüßten uns herzlich. Besonders Already hatten wir jetzt schon ins Herz geschlossen, die Stute war einfach wunderbar und so liebenswürdig! Allerdings konnte sie auch, genauso wie Paper Heart, ziemlich abgehen.
      Die Vollblüter standen im kleinen Stall, unserem eigentlichen Quarantänestall, aber dort waren sie am besten aufgehoben. Den Fuchshengst Calvados hatten wir mit zu unseren Hengsten gestellt und nach anfänglichen Eskapaden hatte er sich auch integriert. Ich holte ihn von der Weide, um ihn gründlich zu putzen und dann zu longieren. Fee wollte sich lieber um die beiden Fohlen Zanaro und Crown Jewel kümmern. Gemeinsam putzten wir die drei und splitteten uns dann auf, ich ging in die Halle und Fee ging spazieren. Nach einer halben Stunde trafen wir uns dann wieder und dann standen nur noch wenige Pferde an.
      Schnell putzten wir noch Moon River und Lulu, um die beiden älteren Stutfohlen dann noch ein wenig in der Halle zu fordern. Auch hier hieß es longieren oder zumindest daran gewöhnen. Als die beiden dann wieder in ihrer Box standen, holten wir noch die Zwerge Calero und Existenz. Beide putzten wir nur noch, ehe sie in ihre Boxen durften, dann folgten auch schon die anderen Pferde. Nachdem dann alle in ihren Boxen standen, fütterte ich im großen Stall und Fee kümmerte sich um die Vollblüter. Mit Fürsorge begutachtete ich noch einmal jedes Pferd, eh es sein Müsli und das Heu bekam. Den Abschluss unserer Abendrunde machten wir bei den Gnadenbrotpferden. Dort hieß es noch ein wenig kuscheln und das Heu verteilen, ehe wir müde nach Hause fuhren.
      Eddi
    • Zaii
      Basispaket
      Hufschmiedsbericht, 22. Dezember 2013

      Ferro Di Cavallo

      Heute führte mich mein Auftrag auf den Rettungshof “Nasty Past”. Hier wurde sich um Tiere gekümmert, die erfolglos neue Besitzer gesucht hatten und vielleicht sogar schon aufgegeben worden waren. Ich freute mich, mithelfen zu dürfen, diese Tiere wieder aufzupäppeln und ihnen eine zweite Chance geben zu dürfen. Als ich im Auto langsam auf das Gelände des Hofes fuhr, umgaben mich zunächst Weiden, weitläufig und friedlich lag die Landschaft dar. Als ich geparkt hatte kam mir bereits Edfriend entgegen. Sie leitete den Hof mit IGottaFeeling und auch wir kannten uns schon, hatte ich doch bereits eines ihrer Pferde auf ihrem Gestüt behandelt. Wir begrüßten uns und Edfriend bot sich an, mir einen Teil der Ausrüstung abzunehmen, dann machten wir uns auf den Weg zu den heutigen Kunden.
      Als erstes wurde mir Already vorgestellt, eine schlanke Stute, die Edfriend vertrauensvoll entgegenbrummelte, als sie sie hörte. Sanft versenkte die Stute ihre weichen Nüstern in Edfriends Hand, sobald diese in Reichweite war. Auch ich stellte mich der verschmusten Stute vor, ein Leckerli unterstütze mich dabei. Während Already genüsslich kaute band ich mir die Schürze um und richtete das Werkzeug her. Ich positionierte den Hufbock in Reichweite und ließ mir dann die Gänge der Stute zeigen. Rassetypisch hatte die Stute flache, lange Gänge und sie wich Edfriend nicht von der Seite. Die Ohren zuckten aufmerksam in alle Richtungen, doch Already beruhigte sich sofort wieder, als Edfriend sie anband und leise mit ihr sprach. So machte ich mich an den ersten Huf. Die Stute trug, wie auch meine anderen Kunden, bereits Eisen. Also öffnete ich zunächst die Nägel an der Hufoberseite, wofür ich den Huf auf den Hufbock stellte, um diese dann mit dem alten Eisen abzuziehen. Die Stute drehte ihren weißen Kopf nur einmal kurz, dann ließ sie sich wieder von Edfriend mit Streicheleinheiten verwöhnen, während ich nun begann, den Huf wieder in Form für neue Eisen zu bringen. Hierzu kürzte ich die Hufwand zunächst auf ein gesundes Maß, wobei ich die Klinge mit Hilfe eines Schlageisens durch die Hufwand trieb, dann schnitt ich das Zerfallshorn aus der Sohle. Already war nicht aus der Ruhe zu bringen, auch nicht, als ich die Hufwand eben raspelte und die Kanten berundete. Dies war für das spätere Anbringen der Eisen sehr wichtig, da diese nicht gebrannt, sondern kalt angeracht wurden. Ich setzte den Huf ab und lobte die Stute mit dem freundlichen Blick, dann widmete ich mich dem nächsten Huf. Auch hier war Already die Ruhe selbst und auch bei den hinteren Hufen verhielt sich die Stute einfach nur vorbildlich, sodass ich das harte, gesunde Horn ohne Probleme bearbeiten konnte. Als ich alle vier Hufe von den alten Hufeisen befreit und wieder in Form gebracht hatte, lobte ich den Rappen, ehe ich aus dem Wagen ein paar Hufeisen holte, um die exakt richtige Passform zu finden. Edfriend wollte für alle Drei Aluminiumeisen, da diese leichter waren als normale Stahleisen, die Vollblüter aktiv auf der Rennbahn liefen und sich so Gewicht einsparen ließ. Daher waren die Größen für die Eisen beschränkter als die der Stahleisen und ich hatte die richtige Passform schnell gefunden. Ich machte mich daran, die Eisen mit Hammer und Amboss kalt an jeden Huf anzupassen, was aufwendiger war, als nach dem Erhitzen in Form zu schlagen. Immer wieder kontrollierte ich, ob Eisen und Huf perfekt zusammen passten und feilte nochmals am Tragrand, bis ich schließlich zufrieden war und sich das Aluminium perfekt an den Huf schmiegte. Nun konnte ich die Eisen nach und nach mit Nägeln befestigen, wobei Already lediglich mit leichtem Anlegen der Ohren reagierte, doch auch hier reichten ein paar beruhigende Worte von Edfriend, um das Vollblut wieder zu entspannen. Nachdem alle Hufeisen angenagelt worden waren, wurde Already wieder los gebunden, damit ich mir abschließend die Gänge nochmal ansehen konnte. Die rappfarbene Stute trat zwar noch etwas vorsichtig auf und sie lief auch nicht ganz so klar wie vor der Behandlung, doch das war bei neuen Eisen nicht ungewöhnlich und würde sich in den nächsten Tagen legen. Ich war zufrieden und nachdem ich dem Vollblut zum Abschied nochmal ein Leckerli zugesteckt hatte führte Edfriend sie zum Stall, woraus sie nach einigen Minuten auch schon mit meinem nächsten Kunden kam. Paper Heart war eine fuchsfarbene Stute und um einiges größer als ihre Kumpanin Already. Für mich, deren größtes Pferd ein Stockmaß von etwa 1,60m hatte, wirkte sie ziemlich groß und mit ihren angelegten Ohren sah sie nicht sonderlich freundlich aus, als sie neben Edfriend aus dem Stall trat. Das Vollblut wurde mir als ziemlich Zicke vorgestellt, was ich schnell bestätigen konnte, denn als Paper Heart vorlaufen sollte, war sie ganz und gar nicht angetan davon und zeigte dies deutlich, in dem sie ihre Besitzerin austeste. Ein Satz nach links, ein Satz nach rechts – Edfriend arbeitete wohl schon länger mit der Stute, denn sie wich dem Pferdekörper jedes Mal geschickt aus – und natürlich ließ es sich die Stute auch nicht nehmen, plötzlich wie angewurzelt stehen zu bleiben; der Singvogel, der aus dem Baum aufstieg war aber auch wirklich angsteinflößend! Davon abgesehen machte die Stute große, klare Schritte und war außerdem sehr schnell. Ein typisches Rennpferd eben. Edfriend band die Stute, wie vorher auch Already, an, was Paper Heart ebenfalls nicht zu gefallen schien. „Sie scheint heute keinen guten Tag zu haben..“, meinte Edfriend, doch trotzdem wollten wir unvoreingenommen starten und so stellte ich mich mit einem Leckerli vor und machte mich danach an den ersten Huf. Paper Heart gab den Huf brav und machte auch keinerlei Probleme, als ich die Nägel löste und das alte Eisen entfernte. Wie schon bei meiner vorherigen Kundin brachte ich die Hufe nach einander für die neuen Eisen in Form und nachdem ich die Hufwände gekürzt und die Sohlen ausgeschnitten hatte raspelte ich die Hufwände plan. Die große Stute ließ alles über sich ergehen, bis ich zum letzten Huf kam, ein Hinterhuf. Der Fuchs schien gar nicht angetan davon, so lange auf drei Beinen stehen zu müssen und machte sich auch keine große Mühe, dies zu verbergen. Während Edfriend vorne sachte auf die Stute einsprach, versuchte diese, mir immer wieder das Bein weg zu ziehen. Ich unterbrach meine Arbeit und hielt den Huf einfach nur fest, bis Edfriend schließlich Erfolg hatte und Paper Heart sich wieder beruhigte. Als das Vollblut wieder ruhig stand, ließ ich das Bein kurz ab, damit sie sich nicht gleich wieder aufregen würde, dann setzte ich meine Arbeit fort. Von nun an klappte alles ohne nennenswerte Probleme, lediglich das Geräusch, welches beim Formen der Eisen entstand, gefiel Paper Heart gar nicht. Mit hoch erhobenem Kopf, angelegten Ohren und schlagendem Schweif stand die Stute da, bereit, jeden Moment davon zu laufen. Doch auch diese Situation meisterten wir und nachdem die Hufeisen richtig auf die Hufe passten und festgenagelt worden waren, hatte Paper Heart es auch schon geschafft. Ich lobte die Stute und steckte ihr ein Leckerli zu; schließlich sollte sie den Hufschmied in guter Erinnerung behalten und keine Angst davor entwickeln. Abschließend zeigte Edfriend mir nochmals die Gänge der Stute, auch hier war es ähnlich wie zuvor bei Already, aber Paper Heart lief flüssiger, denn sie war schlichtweg zu beschäftigt mit ihrer Umgebung. Edfriend und ich waren zufrieden und während ich bereits alles für meinen dritten Kunden herrichtete, kam Edfriend mit diesem aus dem Stall. Das Vollblut sah sich mit großen Augen aufmerksam das gesamte Werkzeug an, nachdem Edfriend mir die Gänge des Hengstes gezeigt hatte. Zunächst wollte Calvados, wie der Fuchs mir vorgestellt wurde, nicht ruhig stehen, doch nachdem ich ihn mit einem Leckerli bestochen hatte und Edfriend leise auf ihn einsprach, beruhigte er sich schnell wieder. Also konnte ich mit meiner Arbeit beginnen. Calvados flehmte, was wir aber nicht als Anzeichen einer Kolik werteten, sondern, auf den Geruch der Stuten zurückführten, blieb dabei aber gelassen ruhig und spielte nur mit seinen Ohren, während ich den ersten Huf vom Eisen befreite. Genau so entspannt blieb er, als ich den ersten ausschnitt, nachdem ich die Hufwand gekürzt hatte, und ihn abschließend plan raspelte. Ohne Probleme ließ mich der kleine Hengst auch an seinen anderen Hufen arbeiten und freute sich stattdessen über Streicheleinheiten von Edfriend. Nachdem der Hengst barhuf dastand und ich die passende Größe der Eisen gewählt hatte, begann ich, diese in Form zu bringen. Zwar drehte Calvados mit großen Augen und angelegten Ohren den Kopf, doch dies war kein Vergleich zu Paper Hearts Reaktion. Nachdem ich die Tragränder der Hufe jeweils nochmal eben gefeilt hatte, brachte ich die neuen Aluminiumeisen an. Der abschließende Gangtest war zufriedenstellend, man merkte kaum einen Unterschied im Gang des Fuchses, außer dass die neuen Eisen leichter waren, den Calvados schmiss die Beine ungewohnt nach oben und vorne. Mit einem Lachen auf den Lippen und einem Leckerli in der Hand verabschiedete ich mich von dem umgänglichen Hengst und während Edfriend diesen wieder zurück in seine Box brachte, begann ich damit, das Werkzeug aufzuräumen. Als Edfriend wieder aus dem Stall kam, hatte ich bereits alles im Auto verstaut und nachdem ich ihr erklärt hatte, dass der Kaltbeschlag für den Huf schonender war, sich die Aluminiumeisen allerdings schneller abnutzen und leichter oxidieren würden, konnte ich mich schon verabschieden. Edfriend begleitete mich noch zum Auto, dann rollte ich vom Hof, während Edfriend wieder im Stall verschwand.
      Zaii
    • Zaii
      Bei Nasty Past zu Besuch
      Pflegebericht

      Mit einem Blick auf die Strasse setze ich den Blinker und biege rechts ab. Heute sollte es wieder zu Eddi gehen, zusammen mit ihr und Fee kümmern wir uns heute um die Pferde des Rettungshof und auch ein Frühlingsputz ist angesagt. Ich fahre dem Kiessträsschen entlang und bald erblicke ich den grossen Hof. Als ich dann aus dem Auto springe, kommen mir Eddi und Fee schon entgegengelaufen. Mit einem hellem "Hallo" begrüsse ich die beiden, bevor wir uns noch rechts und links drei Küsschen geben. Ich schaue mich mit strahlenden Augen auf dem Hof um, ich war schon einmal hier, da habe ich mich um Eddi's Fohlen gekümmert. Fee kenne ich noch nicht so gut, ich hoffe, dass wir uns an diesem Tag besser kennenlernen. Sie macht einen sympathischen Eindruck. "Und, wo fangen wir an?", frage ich dann die beiden Mädels. "Ich wäre dafür, dass wir zuerst alles auf Vordermann bringen, und uns dann um die Pferde kümmern. Wer weiss, vielleicht haben wir ja am Schluss noch Zeit für einen Ausritt...?", zwinkert mir Fee zu. Ich lache und erwidere: "Na, da bin ich einverstanden. Wo fangen wir an?" Nachdem mir Eddi antwortet, dass es vielleicht am besten wäre, wenn wir zuerst die Weidetränke reparieren würden, marschieren wir schon los. "Zuerst kontrollieren wir mal ob es überhaupt etwas zu reparieren gibt, und geputzt werden müssten die Tränke auch", grinst Eddi mich an, schlüpft unter den Zaun durch und wir folgen ihr. Auf der Weide schauen und viele Pferde neugierig an. "Oh, wie süss. Wer ist denn das dort hinten?", ich zeige auf ein Trakehner, ein Palomino. "Oh, das ist unser hübscher Fiebertraum.", antwortet Fee mir, während sie zu ihm geht und ihn streichelt. "Der Name passt ja aber gar nicht, ts ts", meine ich gespielt empört,"das ist doch kein Fiebertraum, das ist ein Traum auf Erden!" Wir lachen und die beiden stellen mir auch noch die anderen Pferde vor. Innert einiger Minuten habe ich praktisch alle Pferde des Rettungshof kennengelernt. Cual Maniaca, Hoppla, Fiebertraum und ZM’s Zanaro haben es mir doll angetan. Nun führt Fee mich auch schon zu den Weidetränken. Der erste scheint noch intakt zu sein, da müssen wir nichts machen, ausser ihn zu putzen. Beim zweiten sieht es aber schon anders aus; ein langer Riss schlängelt sich durch die Tränke. „Eddi, müssen wir den wohl ersetzen oder geht das vielleicht auch anderst …?“, fragte Fee an Eddi gerichtet. Eddi erwidert nicht, grinst nur und eilt davon. Was sie wohl im Sinn hat? Wenig Später kommt sie mit viel Klebband zurück. „Das wird doch nicht reichen!“, meint Fee kritisch. „Ach was, komm Klebband, denen zeigen wir es!“, lacht Eddi und fängt an, die Tränke zu reparieren. Und siehe da, nachdem wir der Wassertränke einen Wassertest gemacht haben, hält es perfekt. „Ha!“, ruft Eddi und zeigt mit dem Zeigefinger auf Fee, „da hast du es!“ Wir alle drei fangen an zu lachen und kontrollieren auch noch die anderen Tränke. Nachdem wir dann alle geputzt und kontrolliert haben, machen wir uns am Zaun zu schaffen, an einigen Stellen hält der nicht so gut. Deep Silent Complete bleibt immer in meiner Nähe und schaut neugierig zu, was ich da denn treibe. Ich erlaube mir hin und wieder eine kurze Pause und streichle ihren schönen Kopf.
      Später, nachdem wir alle erledigt von der Weide zurückkommen, bringt uns Eddi ein kaltes Getränk, genau das Richtige. Wir trinken und unterhalten uns über Belangloses, ehe wir uns wieder an die Arbeit machen. In der Sattelkammer sollte man wieder mal aufräumen und aussortieren und auch der Stall sollte wieder geputzt werden. Also erheben wir uns wieder und machen uns auf den Weg zur Sattelkammer. „Letztes Jahr haben wir Sachen gefunden, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie hatten. Hoffen wir es geht diese Jahr genau so“, lacht Fee und wir stimmen mit ein. „Das ist doch immer so“, grinse ich. In der Sattelkammer nehmen wir uns die erste Kiste vor und entdecken immer wieder neues, spannendes Zeug. „Ich wusste ja gar nicht das wir Laufferzügel haben!“, meint Fee plötzlich erstaunt. So ist es, man hat Sachen, welche man gar nicht braucht. Wir putzen Zügel, begutachten Schabracken und suchen zusammen passende Steigbügel. Nach einer guten Stunde, oder auch zwei, ist alles geputzt und sortiert an seinem richtigen Platz. „So, dann wollen wir uns mal die Stallungen vornehmen“, seufzt Fee und ich nicke mit gespielt ernster Miene. Im Stall befreien wir Boxenwände vor Spinnennetze, putzen das Fenster und reinigen allgemein den ganzen Stall. Plötzlich quieke ich auf und schreie: „Ratte! Eine Ratte!“ Ich hasse nämlich Ratten. Erschrocken von dem Geschrei eilen mir Fee und Eddi zur Hilfe. Als ich dann aber auf die graue, fette Ratte zeige, fallen sie in lautes Gelächter. Ich verziehe die Lippen und schmolle, entferne mich von der Ratte. „Nicht witzig“, brummle ich und verschränke die Arme. Als mich dann aber Fee anschaut, muss ich auch lachen. „Aber was soll ich den machen wenn ich Ratten hasse?“, ziehe ich die Schultern hoch und frage die beiden. Als Antwort lachen sie erneut. Nach diesem Zwischenfall arbeiten wir weiter, ich schaue mich immer wieder misstrauisch um, ob irgendwo eine Ratte lauert. Zum Glück läuft mir aber keine mehr über den Weg. In der Zwischenzeit haben Eddi und Fee Musik laufen lassen, und ich summe fröhlich mit.
      Nachdem wir alles sauber geputzt haben, wenden wir uns den Pferden zu. Zuerst hole ich Paper Heart von der Weide und putze sie gründlich. Sie geniesst die Putzeinheit und döst vor sich hin. Danach bringe ich sie wieder zurück und hole zuerst Already und dann Crown Jewel von der Weide. Beide Hüh putze ich gründlich, Already ist sehr verschmust und reibt ihren Kopf immer wieder an meiner Jacke. Crown jedoch ist schnell langweilig und versucht eine Befreiungsaktion. Erfolgslos. In der Zwischenzeit hat Eddi Lulu, Moon River und Calvados geputzt, währendem Fee sich um Key, Success Story und Hoppla gekümmert hat. Nun bleiben noch Leitz, Cual Maniaca, Fiebertraum, CH’s Unglück, CH’s Zanaro und Geoffrey’s Brother übrig. Zusammen putzen wir zuerst CH’s Unglück, dann CH’s Zanaro und Geoffrey. „Und was ist mit Calero und Existenz?“, frage ich Eddi und Fee und schaue die beiden Fohlen sehnsüchtig an. „ Um die beiden haben wir uns heute Morgen schon gekümmert“, meint Fee und lächelt mich an. Nun sind alle Pferde geputzt, ausser drei, denn mit Leitz, Cual Maniaca und Fiebertraum wollen wir auch noch einen Ausritt unternehmen.
      Nachdem wir die Pferde gesattelt haben, ich reite Fiebertraum, währendem Eddi Cual nimmt und Fee Leitz, zäumen wir unsere Pferde. Fiebertraum ist nicht ganz so brav und reisst seinen Kopf in die Höhe. „Nicht so mit mir“, lache ich und nach einigen Minuten ist es mir gelungen, ihn zu zäumen. Fee hat mir erzählt, dass der feine Kerl sehr sensibel ist und unter dem Sattel temperamentvoll. Mit ihm werde ich noch meinen Spass haben. Nun steigen wir auch schon auf und entfernen uns vom Hof. „Eddi?“, frage ich nach hinten, „wie gross ist denn eigentlich Fiebertraum?“ „Er sollte so circa 165 cm gross sein“, antwortet mir Eddi und ich antworte mit einem Okay. „Wollen wir dann mal traben?“, durchbricht nun Fee das friedliche Schweigen und bald darauf traben wir auch schon an. Fiebertraum hat einen wundervollen Trab, zuerst wollte er schneller davonpreschen, doch schnell mache ich ihm klar, dass ich hier das Sagen habe. „Aber keine Angst, Grosser. Wir werden schon noch galoppieren“, spreche ich mit ihm. Nachdem wir eine Weile getrabt sind, parieren wir die Pferde wieder in den Schritt und plaudern über Gott und die Welt. Irgendwann sagt dann aber Eddi: „So, hier könnten wir galoppieren. Lust auf ein Wettrennen?“ Wir bejahen und schon schnellen wir vor. Fiebertraum, froh endlich laufen zu können, rennt und ich könnt jubeln vor Glück. Das Vollblut ist unglaublich schnell. Eine Weile rennen die Pferde Kopf an Kopf, bis dann Fee aber leider sagt: „Nun müssen wir wieder bremsen“ Fiebertraum wollte zunächst nicht, doch nach einigen Paraden fällt dann auch er in den Trab. Wir traben noch ein Stückchen ehe wir dann ganz in den Schritt fallen. Zufrieden schauen wir uns an und lächeln. Nun kommt auch schon der Hof in Sichtweite, bald muss ich gehen. „ Heute war es echt toll hier bei euch!“, grinse ich die beiden an, und sie grinsen zurück.
      medy
    • Zaii
      Das erste Kinderlernen
      Pflegebericht, 27. Mai 2014

      "Paten gesucht!" - die schlicht, aber dennoch ansprechend gestaltete Anzeige auf einer Internetseite erweckte sofort meine Aufmerksamkeit.

      Es war nicht so, dass ich nach noch mehr Arbeit suchte, schließlich hatte ich meinen eigenen Hof, der am Laufen gehalten werden musste und auch dort warteten Pferde darauf, tagtäglich bespaßt, bewegt und trainiert zu werden, aber trotzdem ließ mich die Neugier die Anzeige aufrufen. Der Rettungshof Nasty Past suchte Reit- und Pflegebeteiligungen, da den beiden Betreiberinnen, nachvollziehbarer Weise, die Zeit ausging, allen Pferden die Aufmerksamkeit zu schenken, die nötig war und die sich die Vierbeiner auch verdient hatten. Ziellos klickte ich durch die vielen Pferdebilder, bis ich an einem hellblauen Augenpaar hängen blieb. Diese Augen kamen mir definitiv bekannt vor! Ich las mir den Text dazu durch und tatsächlich: mit Already, wie die hübsche Vollblutstute hieß, hatte ich bereits bei einem Hufschmiedsbesuch Kontakt gehabt. Schon damals war mir die friedliche Stute sympathisch gewesen und so meldete ich mich kurz entschlossen bei der Leitung und bewarb mich um eine Reitbeteiligung..
      "Hallo Eddi, na wie gehts?", fragte ich gut gelaunt ins Handy hinein, an dessen anderer Leitung ich schon eine Antwort höre, "Super, danke! Du hattest dich doch wegen Already gemeldet, nicht wahr?", fragte Edfriend weiter und ich horchte auf, „ich denke, ihr beiden würdet gut zusammen passen, also wenn du Lust hast, dann kannst du die Tage gerne mal vorbei schauen, damit ihr euch bekannt machen könnt!“ Natürlich hatte ich Lust und so wurde für den nächsten Tag sogleich ein Termin vereinbart.
      „Achtung!“, hörte ich lautstark, als ich die Tür meines Wagens zuwarf und hinten rum um das Auto ging. Ich wunderte mich noch, doch noch ehe ich einen Schritt in Richtung des Stallgebäudes gemacht hatte, kam mir bereits das erste Pferd entgegen, und ich verstand, wieso mir die Warnung zugerufen worden war. Eine schwarz-weiß geschecktes Jungstute donnerte in vollem Galopp auf mich zu und schien eben so irritiert wie ich zu sein, dass der Weg plötzlich nicht mehr frei war. „Ho!“, machte ich mit ruhiger Stimme und stellte mich breitbeinig in die Mitte des Weges. „Ganz langsam, Mädchen!“, sprach ich weiter auf den Schecken ein, der unwillig sein Tempo verringerte und nun mit großen, schwungvollen Tritten über den Hof trabte. Ich streckte meine Hand in Richtung der Stute aus und hatte sie schon fast am Halfter, als sie sich schlagartig umdrehte und federnd in die andere Richtung davon lief. Glücklicherweise wurde die Ausreißerin dort bereits von Edfriend erwartet, die sie dann auch zu fassen bekam und zurück in den Stall führte, nachdem die Stute sich beleidigt ergeben hatte. „Hallo!“, lachten wir uns gegenseitig zu und gaben uns zur Begrüßung die Hand, „darf ich vorstellen? Das ist Moon River!“, erklärte Edfriend mir, während ich ihr und der Stute in das Stallgebäude folgte. „Sie ist ein wenig frech, aber im Grunde genommen meint sie es nicht böse. Sie hat nur zu viel Kraft“, endete Edfriend und deutete auf den kaputten Strick, der an einer Öse auf der Stallgasse baumelte, der Karabinerverschluss war ein wenig ausgerissen, doch der Panikhacken hatte seinen Zweck erfüllt und so hatte sich Moon River zum Glück nicht in den Strick gehängt und sich ernsthaft verletzt. „Ich mache die Kleine hier nur noch eben fertig, dann bin ich gleich bei dir. Sieh dich in der Zwischenzeit ruhig um!“, während Edfriend der „Kleinen“ – welche auch schon größer als ein Endmaßpony war – einen anderen Strick am Halfter befestigte und dann begann, die Hufe auszukratzen, schlenderte ich durch den Stall und begrüßte jedes der Pferde. Viele waren es nicht, da sich die meisten auf den Weiden aufhielten und auch Already hatte ich noch nicht entdeckt, doch schon so ließ sich erkennen, dass hier auf Nasty Past für jeden Geschmack etwas dabei war! Als ich im Stall alles gesehen hatte, verließ ich das Gebäude und machte mich auf den Weg rüber zu den Weiden, wo noch mehr Pferde grasten und zufrieden das schöne Wetter genossen – doch Already war auch hier nicht zu finden. Es gab große und kleine Tiere, Hengste und Stuten, Fohlen und auch schon ein paar in die Jahre gekommene Tiere und natürlich sämtliche Fellfärbungen. „Sieht das nicht toll aus?“, ich drehte den Kopf und nickte Edfriend zu, die sich zu mir gesellt hatte und lächelnd ihre Schützlinge beobachtete, „Alles so friedlich!“, fügte ich hinzu und meinte dann „ihr leistet echt tolle Arbeit, man sieht den Tieren gar nicht mehr an, dass sie es schon einmal schlechter hatten!“ Edfriend bedankte sich, dann meinte sie „Wollen wir?“, und deutete mit dem Arm in die andere Richtung, wo man hinter dem Verwaltungsgebäude einen weiteren, kleinen Stalltrakt erkennen konnte.
      „Alle Vollblüter hier stammen vom gleichen Hof und wir hatten keine anderen Boxen mehr frei, weshalb sie in den eigentlichen Quarantänestall ziehen mussten. Aber wie du siehst scheinen sie gerade so mit den riesigen Boxen klarzukommen“, endete Edfriend und wir lachten beide, denn die fünf Pferdeköpfe, die uns aus dem hellen Stallgebäude entgegenblinzelten wirkten wirklich nicht unzufrieden. Sofort erkannte ich jetzt auch die Stute mit dem weißen Kopf und den hellen Augen. „Da ist sie ja!“, meinte ich und kramte eine kleine Möhre aus meiner Jackentasche, die ich der Stute anbot, als ich vor ihrer Box stand. Sofort reckte das Vollblut mit gespitzten Ohren den Kopf zu mir und nahm die Leckerei mit samtenen Lippen auf. Während die Stute noch kaute machte mich Edfriend mit den restlichen Pferden in dem Stall bekannt, die zickige und imposante Fuchsstute Paper Heart, sowie auch den fuchsfarbenen Calvados, der beinahe noch im Ponymaß war, kannte ich bereits, denn auch ihre Hufe hatte ich schon kontrolliert. Lediglich die beiden jungen Hengste, ein Brauner und ein Kohlfuchs, welche auf die Namen Zanaro und Crown Jewel hörten, sah ich zum ersten Mal.
      Nachdem sich jedes Pferd ein Leckerli abgeholt hatte, Streicheleinheiten waren nur teilweise gerne gesehen, fanden Edfriend und ich uns wieder vor Alreadys Box ein. „Nur zu!“, meinte Edfriend und unter ihrem freundlichen Blick nahm ich das Halfter, das an der Boxentür hing, öffnete die Box der Stute und halfterte sie anschließend auf. Am Halfter führte ich sie aus der Box und band sie dann auf der Stallgasse an. Auf die Frage, was ich denn für heute geplant hatte, antwortete ich „Eigentlich nicht viel, ich dachte, Already und ich lernen uns erstmal ein wenig kennen, vielleicht bei einem gemütlichen Spaziergang und dann schauen wir, wie das so mit uns läuft. Nicht wahr?“, endete ich und kraulte Already dabei zwischen den Ohren, was die Stute sichtlich genoss. „Klingt doch super! Hast du etwas dagegen, wenn ich euch begleite?“, entgegnet Edfriend und logischerweise hatte ich nichts dagegen. So halfterte sie Paper Heart auf und band die Stute dann neben Already an. Edfriend zeigte mir noch die Sattelkammer und welches Zubehör zu Already gehörte, dann schnappten wir uns den Putzkoffer des jeweiligen Pferdes und begannen anschließend, die Stuten gründlich zu striegeln. Während Paper Heart nicht sonderlich viel Lust auf stillstehen zu haben schien und Efriend immer auf Trab hielt, sei es nun, weil sie den Putzkoffer umschmiss, den Strick annagte oder einfach nur nicht stehen blieb, genoss Already die Massage und entlastete zufrieden ein Hinterbein.
      „Puuh“, machte Edfriend mit einem Seufzen, als sie den Hufkratzer zurück in den Putzkoffer legte. Auch ich hatte die Hufe der Stute bereits ausgekratzt und auch das Langhaar der beiden Vollblüter war schon verlesen und von Heuresten befreit worden. Gemeinsam holten wir aus der Sattelkammer Knotenhalfter, Stricke und Gamaschen, welche wir den Stuten anlegten, ehe wir die Halfter wechselten und schließlich die langen Stricke einhackten. „Bereit?“ – „Bereit!“, meinte ich und so verließen wir hintereinander das Stallgebäude und schlugen den Weg in den Wald ein. Während die Pferde, auch Paper Heart schien sich beruhigt zu haben, denn sie ging brav neben Edfriend her, gemütlich die Köpfe hängen ließen und ab und an abschnaubten, unterhielten Edfriend und ich uns angeregt über die Neuigkeiten und Events, die bald bevorstanden. Die Zeit verging wie im Flug und erst, als Paper Heart mit einem großen Satz zur Seite vor einem knackenden Ast flüchtete, auf den sie selbst getreten war, wurden wir aus unserem Gespräch gerissen. Schnell hatte Edfriend den Fuchs wieder beruhigt, während Already das Ganze nur mit einem müden Seitenblick beobachtete. „Die beiden scheinen sich charakterlich ja nicht sehr ähnlich zu sein!“, schmunzelte ich und Edfriend stimmte mir zu, „mit Already hast du eindeutig die gemütlichere der beiden erwischt. Wenn du den Stall betrittst freut sich Already und genießt jede Streicheleinheit, bei Paper Heart hingegen ist es schon beinahe eine Ehre, wenn sie ohne Zickereien aus der Box tritt.“ Schon hatten wir das nächste Gesprächsthema gefunden und so setzten wir unseren Spaziergang noch eine Weile fort.
      Schließlich kehrten wir aber auf den Hof zurück, ich hatte gar nicht gemerkt, dass der Weg, den Edfriend eingeschlagen hatte, wieder zurück geführt hatte.
      Im Stall angekommen nahmen wir den Stuten Gamaschen und Knotenhalfter ab und zogen ihnen stattdessen wieder die Stallhalfter über die Ohren. Nachdem die Hufe der beiden nochmals kontrollierten worden waren, sollte es für alle Fünf noch eine Weile auf die Weide gehen. Während Edfriend mit Paper Heart voraus ging, folgte ich mit Already zu einer der Weiden, wo bereits einige Stuten grasten. Gleichzeitig ließen wir die Pferde los und aus dem Stand schossen sie im wilden Galopp davon und wurden lautstark von der restlichen Herde begrüßt. Während die Stuten nun aufgeweckt und übermütig ihre Runden drehten, kehrten Edfriend und ich zum kleinen Stall zurück und während Edfriend mit den zwei jungen Hengsten zu tun hatte, folgte ich mit dem ruhigeren Calvados. Nachdem die Junghengste zu ihren gleichaltrigen Kumpanen geschickt wurden, brachten wir auch Calvados zu der Hengstherde, in welche sich der kleine Hengst mittlerweile eingefunden hatte, wie mir Edfriend berichtete.
      Edfriend lud mich noch auf einen Tee ins Haus ein, wo ich auch Fee, Edfriends Freundin und Mitleiterin des Rettungshofes, kennen lernen sollte. Natürlich sagte ich nicht Nein und so saßen wir schon bald in einer gemütlichen Runde zusammen, denn auch Trudi, die ebenfalls zum Rettungshof gehörte, hatte sich neugierig eingefunden.
      Schließlich trat ich den Heimweg an, denn es war spät geworden und ich wusste, dass daheim schon einige Vierbeiner ungeduldig auf ihr Abendbrot warteten. Edfriend, Fee und Trudi verabschiedeten sich von mir und versprachen, sich bald per SMS zu melden. Und tatsächlich: schon am gleichen Abend fand ich vor dem Schlafen gehen eine Nachricht auf meinem Handy, in welcher stand „Glückwunsch zu Reitbeteiligung! Already freut sich schon auf deinen nächsten Besuch und wir uns auch! =) liebe Grüße Eddi, Fee, Trudi“.
      Zaii
    • Zaii
      Trainingsauftakt
      Pflegebericht, 16. Juli 2014

      „Hallo Mädchen!“, begrüßte ich die Vollblutstute, als ich vor ihrer Box stand und sie mir leise brummelnd die samtenen Lippen entgegen schob. In Aussicht hatte Already eindeutig den Apfel, den ich mir von Zuhause mitgenommen hatte und nun genüsslich kaute. Wie nicht anders zu erwarten konnte ich den hellen Augen nicht widerstehen und so schob ich der Stute den Apfel zu, nachdem ich noch einen Bissen davon genommen hatte. Während Already nun, hoch zufrieden mit sich selbst, vor sich hin schmatzte, schnappte ich mir das schlichte Stallhalfter, welches an der Boxentür hing und streifte es über die grazilen, schwarzen Ohren. „Immer langsam..“, murmelte ich, nachdem ich die Boxentür aufgeschoben hatte und Already wohl am liebsten gleich ohne mich den Stall verlassen hätte. Kurz schien der Rappe etwas beleidigt, doch dann ließ sie sich von mir aus der Box führen und zunächst erstmal auf der Stallgasse anbinden, wo ich sie anschließend putzte.

      „Weißt du, Eddi und Fee fanden, wir haben uns das letzte Mal ganz gut angestellt“, erzählte ich der Stute, während ich mich mit großen, runden Bewegungen über ihren gesamten Körper arbeitete, „und deshalb haben sie beschlossen, dass ich deine Reitbeteiligung sein darf. Ich hoffe, du hast auch kein Problem damit..“, quasselte ich weiter. Already lauschte mit gespitzten Ohren auf meine Stimme und stand genauso gelassen, wie bereits bei meinem letzten Besuch. Nachdem ich die Striegel zurück in den Putzkoffer gelegt hatte, schnappte ich mir den Hufkratzer und als auch diese Arbeit erledigt war, machte ich mich daran, Mähne und Schweif zu verlesen. Als ich alle kleinen Heuhalme aus dem dunklen Langhaar gezupft hatte, marschierte ich zurück in die Stallkammer, von wo ich mit einem Vielseitigkeitssattel wieder heraus kam, unter den Arm geklemmt hatte ich zwei Gamaschen und um diesen herum baumelte das englisch kombinierte Reithalfter. Ich ließ die Gamaschen zunächst auf den Boden fallen und legte den Sattel auf den Rücken, nachdem dieser sich in der richtigen Position befand, verschloss ich den Sattelgurt und als auch die Gamaschen angebracht waren, trenste ich auf. Already verhielt sich vorbildlich und ich fragte mich schon, ob sie tatsächlich so blütig war, wie ihre Rasse verhieß.. Ich lobte die Stute und nachdem auch ich mich mit Helm und Reithandschuhen eingekleidet hatte, verließen wir den Stall in Richtung des Platzes.
      Der Reitplatz war leer und wirkte, trotz eher provisorischer Umzäunung einladend. Ich konnte mir schon bildlich vorstellen, wie schön der Hof aussehen würde, wenn hier erstmal alle Bau- und Aufbauarbeiten wirklich beendet waren. Mit einem Lächeln auf den Lippen gurtete ich Already nach, ehe ich aufsaß und mich sachte in den Sattel gleiten ließ. Zunächst ging es am langen Zügel kreuz und quer über den Platz, ich ließ Already einfach machen und griff lediglich ein, wenn sie sich in eine der Ecken stellen und ein paar Grashalme von außerhalb klauen wollte. Wann immer ich den Hals der Stute abklopfte, reckte sie den Kopf noch mehr Richtung Boden und gab ein zufriedenes Schnauben von sich. Diese Stute war wirklich angenehm! „Hoffentlich denkst du das gleiche von mir, auch wenn du arbeiten musst“, murmelte ich leise vor mich hin, während ich die Zügel aufnahm und Already anschließend in den Trab trieb. Ich fragte zunächst die Grundgangarten ab, welche Already gut präsentierte und Schwung mit in die Sache brachte, welchen ich bei ihr nicht erwartet hatte. Anschließend probierte ich einige einfache Bahnfiguren; auch hierbei ließ sich gut mit der Stute arbeiten, lediglich durch den Zirkel zu wechseln bereitete noch ein paar kleine Schwierigkeiten und als wir Schlangenlinien durch die Bahn ritten waren die drei Bögen noch nicht gleichmäßig, doch das waren alles keine Probleme, die man mit etwas Übung nicht beheben konnte.
      Als ich der Stute nach dem Training die Zügel wieder lang gab und sie ausgiebig lobte, erklärte ich mich „Ich weiß ja, dass du eigentlich ein echtes Talent auf der Rennbahn bist und auch sonst eher am Springen, als an der Dressur interessiert, aber weißt du, ich dachte, wir fangen mit den Grundlagen an, denn die können schließlich nie schaden“, meinte ich und fügte dann mit einem verlegenen Grinsen hinzu, „außerdem habe ich noch keine Ahnung vom Rennsport – da brauche ich zunächst Hilfe!“ Dabei dachte ich an meine beiden Freundinnen Gwendolyn und Elisa, welche zusammen den WHT Ausbildungsbetrieb in Kanada leiteten. Ich musste ehrlich sein: niemanden ließ ich lieber an meine Vierbeiner, was nicht nur daran lag, dass ich mich super mit den beiden Mädels verstand. „In der Zwischenzeit vertreiben wir uns die Zeit eben mit solch belanglosen Dingen wie heute, oder?“, schloss ich, als ich gerade abgestiegen war und den Sattelgurt wieder lockerte. Ich bekam keine Antwort und lachte auf dem zurück in den Stall: „In manchen Branchen wird Schweigen als Zustimmung verstanden!“ Already drehte den Kopf interessiert in meine Richtung und schien zufrieden, als ich ihr daraufhin durch den Schopf wuschelte und sie im Laufen zwischen den Ohren kraulte.
      Wieder im Stall nahm ich Already sämtliches Zubehör ab und ersetzte es wieder durch das Halfter, bevor ich noch einmal mit der Kardätsche über das kurze Fell strich und die Hufe kontrollierte. „Na dann komm, ab geht’s auf die Weide!“, meinte ich, während wir uns bereits auf dem Weg aus dem Stall befanden. Die Ruhe von vorher war vorbei, jetzt herrschte auf dem Hof ein buntes Treiben. Die zwei Pferde, welche gerade auf dem Reitplatz gearbeitet wurden, waren für Already besonders interessant, während ich noch keine Ahnung hatte, um wen es sich handelte. „Irgendwann stellst du mir deine Freunde noch vor“, grinste ich, als ich das Weidegatter hinter mir schloss und den Strick vom Halfter losmachte, „aber nicht heute“, denn Already war bereits mit donnernden Hufen auf die drei Stuten zugerast, welche bereits am Gras zupften.
      Während Already sich nun die warme Sonne auf den Rücken scheinen ließ, ging es für mich zurück in den Stall, wo ich Eddi antraf, die gerade Crown Jewel und Zanaro auf der Stallgasse angebunden hatte. Wir begrüßten uns mit einer Umarmung und unterhielten uns angeregt, während ich Alreadys Box ausmistete und sie die beiden jungen Hengste putzte – oder es zumindest versuchte. Auf meine Frage hin, sagte mir Eddi, dass sie einen Spaziergang mit den beiden Rabauken unternehmen wollte und so bot ich mich an, sie zu begleiten, nachdem ich die Box frisch eingestreut hatte. Eddi nahm das Angebot dankend an und so drehten wir zu viert noch eine Runde um den Hof, wobei sich die Junghengste aber gut händeln ließen.
      Wieder auf dem Hof, half ich noch, die beiden ‚Kleinen‘ auf die Weide zu bringen, ehe ich mich verabschiedete. „Ach Eddi“, ich drehte mich nochmal um, „könntest du Already nachher von der Weide holen?“ „Na klar, komm gut heim“, grinste die Nasty Past-Leiterin mich an und ich erwiederte das Lachen. „Wirklich toll, wenn man gleich von Anfang an so herzlich angenommen wird!“, dachte ich mir, während ich ins Auto stieg und wieder zu meinem eigenen Hof zurück fuhr.
      Zaii
    • Zaii
      Neues Jahr, neues Glück
      Pflegebericht, 11. Januar 2015

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    • Zaii
      Galopprennen E - A
      Ausbildungsbericht, 25. Januar 2015

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      Kurz vor den Semesterferien nahm ich einen äußerst interessanten Auftrag an. Das interessante daran war, dass ich eine Vollblüterin im Galopprennen trainieren sollte, obwohl ich selbst darin keinerlei Erfahrung besaß. Also würden Pferd und ich wohl beide bei null anfangen müssen. Natürlich wurden wir tatkräftig unterstützt, ausnahmsweise mal nicht von Elisa, sondern von ihrem Galopprennprofi Charles Graham. Der 57-Jährige hatte schon sehr viel Erfahrung darin, dementsprechend würde er sowohl das Pferd als auch mich auf Vordermann bringen.
      „Gwen! Wir sind in zwei Stunden da, bereite dich vor!“, meinte eine lachende, aber doch müde klingende Stimme am anderen Ende des Telefons. „Tja Zai, wärst du nur schon nach Kanada gezogen, dann müsstest du nicht diese Reise auf dich nehmen!“, meinte ich lachend zurück und verabschiedete mich dann. Es wurde also allmählich Zeit, „umzuziehen“.
      Auf unserer kleinen Ranch besaßen wir keine Ovalbahn, dementsprechend würde ich die kommenden zwei Wochen bei der lieben Elisa wohnen, der auf die Nerven gehen und dort mit der Vollblüterin trainieren. Zai wollte schließlich hier bleiben, dementsprechend würden wir auch eine lustige Zeit haben.
      Ich hatte mich gerade häuslich im Gästezimmer eingerichtet, da hörte ich auch schon den Transporter auf den Hof fahren. Schnell eilte ich die Treppe herunter und wäre beinahe mit Matthew zusammengestoßen, der schon wieder grummelnd durchs Haus schlich.
      Nachdem zu Weihnachten bei Elisa und Matthew alles Friede, Freude, Eierkuchen gewesen war, hatte sich das zum neuen Jahr hin mal wieder ein wenig geändert. Zai bemerkte das auch sofort, verkniff sich jedoch nicht ihren hämischen Kommentar und musste dafür einen Seitenhieb von Elisa einstecken.
      Wir luden Already, so hieß die Rappstute nämlich, aus und brachten sie in ihre neue Box. Natürlich war die Aufregung erst einmal groß, weshalb wir sie in Ruhe ließen und stattdessen Zai mit Fragen und News belagerten, während diese ihre Sachen auszupacken versuchte.
      Am kommenden Tag wurden Zai und ich von Charles schon früh um fünf (!) aus dem Bett geworfen. Angeblich stand man auf der Rennbahn immer so früh auf, um die morgendliche Zeit zu nutzen. Zai und ich starrten uns nur vorwurfsvoll an und machten uns fertig.
      Heute hatten wir beide erst einmal eine Einleitung auf zwei bereits trainierten Vollblütern. Charles hatte diese von einer nahegelegenen Rennbahn organisiert. „Das sind zwei Dreijährige – Ranger und Sick. Beide kennen die Bahn schon in und auswendig und haben schon einige Rennen hinter sich.“, Zai und ich sahen uns mit großen Augen an.
      „Keine Sorge, ihr macht nichts kaputt, die beiden sind wahre Nieten, was den Rennsport angeht.“, murmelte er und schickte uns auf die Bahn. Wir sollten die Vollblüter erst einmal eine Runde im Trab aufwärmen und uns selber an die Bahn gewöhnen.
      Dann ritten wir einen leichten Galopp und beendeten das Training damit, den Sitz mit den kurzen Steigbügeln zu trainieren. Nach der halben Stunde hatten wir beide schon Muskelkater und zu tun, die Pferde noch zu versorgen.
      Leider blieb das nicht die einzige Trainingseinheit am Tag. Denn am späten Nachmittag wollte uns Charles wiedersehen, diesmal ohne Pferd. Wir sollten unseren Sitz und die Haltung trainieren – auf Heuballen. „Im Ernst?“, fragte ich entsetzt, als ich die gesattelten Heuballen anstarrte.
      Auch Zai war ziemlich sprachlos und wir beide hievten uns auf die Heupferde. Irgendwann war jedoch vergessen auf was wir saßen, als wir die strenge Kritik von Charles befolgten – zumindest so lange, bis Elisa kam und uns auslachte.
      Die kommende Woche übten wir noch oft auf den Heupferden, gleichzeitig aber auch auf den richtigen Rennpferden. Wir hatten unsere beiden Looser inzwischen richtig lieb gewonnen und sie gaben sich wirklich Mühe!
      Nach der ersten Woche hatten wir den Jockey-Sitz drauf und konnten auch sicher aus der Startbox starten, ohne aus den Sattel zu segeln (Quote lag bei mir bei 5:7 und bei Zai bei 4:7 – wir fahren schlecht!). Im Übrigen rätselten wir manchmal doch, was der ein oder andere an den riskanten Situationen so berauschend toll fand.
      Nach eine Woche sah Charles in uns dann anscheinend doch ganz passable Reiter, so dass Zai auf ihre Stute umsteigen durfte. Ich begleitete die beiden immer noch auf Ranger. So fand Already die neue Umgebung nicht ganz so gruselig.
      Als erstes übten wir den Umlauf um die Ovalbahn. Erst im Trab, dann im Galopp. Dann brachten wir Already bei, dass Ranger die Konkurrenz war. Es dauerte echt lange, bis Already Power gab und nicht immer nur neben Ranger nebenher galoppierte.
      Doch irgendwann hatte es anscheinend Klick gemacht, denn eines Morgens war Already schon ganz aufgeregt und als wir dann auf der Rennbahn nach dem Aufwärmen den 800-Pfosten passierten und den Pferden mehr Zügel ließen, schoss Already an uns vorbei wie eine Rakete und ab dem Zeitpunkt wusste ich auch, warum Ranger es nie als Rennpferd weit gebracht hatte.
      Nun stand noch eine Hürde an: Die Startbox. Von der waren weder wir Reiter großartig begeistert, noch Already. Mit viel Bodenarbeit, brachten wir ihr das gruselige Teil erst einmal näher, ehe sie überhaupt ruhig darin stehen blieb. Und dann ging es an den Start.
      Während Ranger routiniert aus der Box herausgaloppierte, blieb Already zögernd stehen, hüpfte dann mit einem Satz aus der Box und lief zum Zaun, wo Charles stand, um dort dann zu warten (ohne Zai, denn die hatte es bei dem Hüpfer aus dem Sattel gehoben).
      Dieses Schauspiel wiederholte sich einige Male. Da Zai keine Lust hatte, jedes Mal im Sand zu liegen, wechselten wir uns ab, so dass auch ich einige blaue Flecken bekam. Aber die waren nicht vergebens:
      Irgendwann verstand Already das Prinzip, dass sie einfach losrennen musste, sobald sich die Tür öffnete. Anfangs blieb sie dann nach 50m stehen und wusste nicht mehr weiter, aber irgendwann jagte sie Ranger hinterher und irgendwann schaffte sie es auch, ohne Fehler aus der Box zu kommen und Ranger gleich Staub fressen zu lassen.
      Es war das letzte Wochenende was Zai bei uns verbringen würde, das sollte natürlich gefeiert werden! Aber vorher sollte Already das Gelernte unter Beweis stellen. So fuhren wir früh um vier los nach Winnipeg zur Rennbahn.
      Dort startete Already in einem kleinen No Name-Rennen, um zu zeigen, dass sie was bei uns gelernt hatte. Als Jockey hatten wir Neill Mulbourne, der auch auf WHT arbeitete. Er hatte Already auch die letzten Tage geritten und nun sollte er zeigen, dass er mit der Stute was schaffen konnte.
      Der Start lief nicht ganz sauber ab. Already war von den vielen fremden Pferden abgelenkt und sprang erst einige Sekunden nach den anderen aus der Box. Aber sie holte auf und zeigte, was in ihr steckte. Letztendlich schaffte sie es tatsächlich auf den vierten Platz!
      Wir waren stolz auf die Stute und so feierten wir an dem Abend sogar noch einen für uns erfolgreichen Platz in einem Galopprennen – dass es nur bei dem Rennen nur 5 Teilnehmer gegeben hatte, musste ja niemand erfahren!
      Gwen
    • Zaii
      Zeit nutzen
      Pflegebericht, 23. März 2015

      Heute ging ich zu Already. Ich halfterte sie auf und putzte sie. Danach ging ich eine Runde mit ihr spazieren. Zurück auf dem Hof kontrollierte ich nochmal die Hufe, ehe sie zurück auf die Weide durfte. Dort gab ich ihr noch eine Möhre.
    • Zaii
      Allgemeine Kontrolle
      Tierarztbericht, 12. Juli 2015

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      Zai hatte mal wieder einen etwas größeren Auftrag für mich, weshalb ich mir einen ganzen Zeit "frei" genommen hatte und mich schon Morgens auf den Weg zu ihrem Gestüt machte. Vierzehn Patienten würden dort begierig auf mich warten und natürlich auch eine hoch motivierte Zai. Die sah dann übrigens genauso verschlafen aus wie ich. "Na? Schlechte Nacht gehabt?", fragte ich grinsend und bekam ein geseufztes "Mmh" zurück. Hach ja, wir hatte es schon nicht leicht! Zai hatte die Pferde bereits gefüttert, sie aber extra noch im Stall gelassen, damit wir keine großen Wege nutzen mussten, dementsprechend konnten wir auch direkt loslegen. "Ich würde sagen: Ladies first!", lachte ich und Zai grinste mich fröhlich an.
      Deshalb begannen wir mit Already. Die hübsche Vollblutstute kannte ich nur zu gut und mal wieder konnte ich Zai für ihren tollen Umgang mit Pferden loben. Already war bei ihr richtig aufgeblüht und ich erkannte das ehemalige NP-Pferd kaum wieder. "Herrlich!", meinte ich glücklich und kraulte Already ein wenig. Dann hieß es aber ran an die Arbeit: Zuerst sollte Zai mir die Stute im Schritt und Trab vorführen, damit ich mir ihren Bewegungsapparat anschauen konnte. Der war sichtlich in Ordnung, also ging es mit der Untersuchung am Putzplatz weiter. Dort warf ich zuerst einen Blick in Ohren, Augen und Maul, um die Schleimhäute zu kontrollieren. Already ließ das alles vorbildlich über sich ergehen und stand brav still.
      Danach hieß es Abhören und Abtasten. Dazu packte ich das Stethoskop aus und kontrollierte Herz-, Atem- und Pulsfrequenz. Alle waren in einem sehr guten Bereich und auch beim Abtasten der Wirbelsäule entdeckte ich keine empfindlichen Stellen. Einwandfrei. Nun noch die Körpertemperatur kontrolliert und schon konnte ich die Stute impfen und entwurmen. Vier Spritzen gab es für die Maus, was mir beinahe etwas leid tat, aber die Grundimmunisierungen mussten gemacht werden, das hieß also Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Dann gab es noch die Wurmkur zu schlucken, ehe es Already eine kurze Verschnaufpause erhielt.
      In der schnappte ich mir den Impfpass und trug die neuen Impfungen samt Stempel und Unterschrift ein. Nun hieß es noch Zahnkontrolle. Auch die ließ Already brav über sich ergehen und sie war schnell fertig, denn ich konnte keine Mängel entdecken. So durfte Already als erste raus auf die Weide und während Zai bereits die nächste Kandidatin holte, tauschte ich die alten Materialien gegen frische aus. Denn nun war Damiani an der Reihe. Für die Untersuchung der kleinen Stute würde ich wohl auf die Knie gehen müssen, aber erst hießt es im Schritt und Trab vorlaufen.
      Dann kam der bekanntliche Blick in Ohren, Augen und Maul, ehe ich die kleine Stute gründlich abhörte und abtastete. Wie vorhergesagt landete ich dabei auf den Knien, da ich ansonsten gar nicht an das Mädchen heran kam. Danach kontrollierte ich noch die Körpertemperatur und dann konnte auch Damiani geimpft und entwurmt werden. Nachdem das geschafft war, kam es noch zur Zahnkontrolle und Entfernung eines kleinen Hakens und auch Damiani durfte mich zufrieden verlassen und auf die Weide. Wieder hieß es Nachtragen im Impfpass und Materialien austauschen und ehe ich mich versah, stand auch schon Zairina am Putzplatz.
      "Nochmal!", meinte ich lachend zu Zai, welche mir die Stute wieder brav vorführte. Dann ging es ans Anschauen, Abhören und Abtasten, ehe ich zufrieden feststellen konnte, dass auch die Stute einfach topfit war. Das hieß für sie allerdings vier Spritzen und eine Wurmkur. Danach noch die Maulsperre, damit Zairina mir brav ihre Zähne zeigte, aber dann hatte es auch sie schon geschafft. Fast so problemlos lief auch die Untersuchung von Scylla ab, allerdings war die Connemarastute wiederum gar nicht so begeistert von den Spritzen und machte als erstes Pferd tatsächlich dabei Theater! Und dann musste ich bei ihr leider auch noch einige Haken an den Zähnen entfernen, was mich in der Sympathie der Stute nicht sonderlich steigen ließ, dementsprechend bockend stapfte sie dann auch hinter Zai aus dem Stall hinaus.
      Ich trug lachend die Impfungen ein und tauschte wieder brav aus. Die nächste Patientin machte mir zumindest kaum Probleme. Imadama war typisch Tinker: typisch lieb, typisch geduldig. Ein Traum von Pferd. Sie ließ sich problemlos vorführen, untersuchen und dann auch impfen und entwurmen. Vorbildliches Pferd! Auch den Blick ins Maul ertrug sie sogar ohne Maulsperre und als Dank musste ich bei ihr auch gar nichts machen. SST's Lakim hatte es da dann nicht so gut erwischt. Während sie körperlich eigentlich echt fit war und ohne Probleme auch die Impfungen und Wurmkur erhielt, machten ihr ihre Zähne echt zu schaffen. Ein Eckzahn war etwas schief gewachsen und drückte dementsprechend oben ins Zahnfleisch. Das musste dringend behoben werden und war dementsprechend auch sehr unangenehm, aber was man tat man nicht alles für das Wohl der Pferde. Als Trost gab es dann ein Leckerchen und Lakim hatte es hinter sich gebracht.
      Ihre Weidegenossin Talitha hatte hingegen Glück, bei ihr ging alles schnell von Statten und eine Viertelstunde später stand die Warmblutstute geimpft, entwurmt und mit gerichteten Zähnen wieder auf der Weide und genoss ihre Ruhe, während ich einige Impfungen im Pass nachtragen musste. Die Stuten waren damit geschafft, kamen wir nun zu Zais Zwergen, die uns sicherlich etwas mehr Probleme, ich meine natürlich Spaß!, bereiten würden.
      Dark Dreamer kannte mich und meine Prozeduren schon. Bei den Impfungen und der Zahnkontrolle waren wir uns zwar etwas uneins, aber ansonsten lief die Untersuchung eigentlich ganz passabel ab und der junge Hengst hatte es schnell hinter sich gebracht und wurde entlassen. Dakan El Assuad hingegen war typisch Vollblut und ließ sich von mir nichts sagen. Stillhalten? Nein, danke. Ordentlich vortraben? Lieber auch nicht. Zai und ich hatten alle Hände voll zu tun, damit ich mir ein Bild von Dakans gesundheitlichen Zustand machen konnte. Das Impfen war eine Tortur, die Wurmkur wollte er nicht schlucken und ins Maul schauen lassen erst Recht nicht. Aber wir gaben nicht auf und schließlich hatten wir auch diesen kleine Wildfang gebändigt.
      Da war das Stütchen Esteem wesentlich entspannter drauf. Mit ihrem einen Lebensjahr war sie zwar noch recht schüchtern und unsicher, ließ sich dafür aber problemlos von Zai beruhigen und führen. Auch hielt sie brav während der Untersuchung still, so dass ich sie problemlos abhören und abtasten konnte. Die Jährlingsstute war topfit und konnte so geimpft und entwurmt werden. Beides hielt sie aus, auch wenn vier Spritzen für das kleine Mädchen wirklich viel waren. Auch den Blick ins Maul hielt sie tapfer stand und da sie noch recht jung war, war da auch noch nichts zu machen. Mit Everybody's Dream verlief es ähnlich. Die beiden Stutfohlen waren sich sowieso recht ähnlich und so hielt auch die Knabstrupperstute traumhaft toll still und machte ihrem Namen alle Ehre. Auch wenn die Impfungen böse pieksten und die Wurmkur ekelig schmeckte: Für ihre Besitzerin ging Everybody's Dream auch da durch. Ebenso öffnete sie mir bereitwillig ihr Maule und zeigte mir ihre schönen Milchzähne, die allesamt in Reih' und Glied standen.
      "Ich würde sagen, fast geschafft!", meinte ich lächelnd, als ich Zai den Stapel Impfpässe der Fohlen zurückgeben konnte. Nun waren noch die drei Hengste an der Reihe und dann hätten wir es tatsächlich geschafft. Inzwischen war es aber auch schon früher Nachmittag und zwischenzeitlich hatte Zai uns mit Kaffee und Kuchen durch den Tag gerettet, dafür war ich ihr auch wirklich dankbar. Auch jetzt gönnten wir uns noch einmal eine kleine Verschnaufpause, ehe es motiviert in den Endspurt ging und Zai ihren Hengst Adrian aus der Box holte.
      Adrian war ein alter Hase, was den Tierarzt betraf und dementsprechend viele Flausen hatte er auch im Kopf. Der junge Hengst war immer für einen Spaß zu haben, auch wenn das bei der Untersuchung nicht immer ganz so toll war. So schaffte er es auch beinahe, mir beim Abhören das Stethoskop zu klauen und die Zahnkontrolle verlief bei Adrian auch nicht so problemlos. Letztendlich hatten wir den Hengst aber geimpft und entwurmt und seine Hengstzähne ein wenig zurecht geschliffen. So durfte er auf die Weide und der nächste Patient zu mir: Eisvogel.
      Der Isländerhengst war unerschrocken, ließ das Vorführen, Abhören und Abtasten vorbildlich über sich ergehen und auch das Körpertemperatur messen. Danach war es an der Zeit für die Impfungen und die Wurmkur. Vier Spritzen und etwas Unleckeres ließ der Hengst über sich ergehen und öffnete mir dann dennoch bereitwillig sein Maul für die Zahnkontrolle, so einen Patienten hatte man doch gerne! Letzterer für heute war Soul Eater. Die Impfungen passten ihm nicht sonderlich, aber sonst war auch er brav dabei und nach einer Viertelstunde fertig. Zai und ich übrigens auch. Dementsprechend lud sie mich erst einmal auf ein Päuschen auf ihrer Veranda ein und dazu sagte ich nach dem Arbeitstag definitiv nicht nein! Vierzehn Pferde hatten wir durchgenommen und das war echt kein Zuckerschlecken gewesen.
      Eddi
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  • Album:
    Stuten
    Hochgeladen von:
    Zaii
    Datum:
    1 Dez. 2016
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  • Pferdename Already
    Rufname Ally


    Von unbekannt
    Aus der unbekannt

    Rasse Englisches Vollblut
    Geschlecht Stute
    Geburtsdatum 08. Mai 2006
    Farbe Rappe
    Stockmaß 160cm

    Die Stute überzeugt durch einen sportlich schlanken Körperbau mit langen Beinen und einem ausdrucksvollen Kopf. Already ist eine kleine Schmusebacke, welche schnell ihre Bezugsperson findet. Sobald man den Stall betritt wird man angebrummelt und Streicheleinheiten liebt die Stute über alles. Wenn sie einmal ihren Menschen gefunden hat, geht sie mit ihm durch Dick und Dünn. Dies zeigt sich besonders auf der Rennbahn, auf welcher man die Stute stets an seiner Seite hat und sie wirklich alles gibt. Denn Already ist eine ausgezeichnete Rennerin, egal ob Sprint oder Langstrecke, die Gute ist für alles zu haben.

    Besitzer Zaii
    -- IGottaFeeling & Edfriend (Nasty Past) -- Sevannie
    Ersteller Occulta
    Vorkaufsrecht verfallen

    Eingeritten Ja
    Galopprennen S -- Dressur M -- Springen S -- Military E -- Distanz A - Wendigkeit A

    SK 460 | RS 69

    360. Galopprennen | 377. Galopprennen | 418. Galopprennen | 419. Galopprennen
    183. Synchronspringen | 187. Synchronspringen | 443. Springturnier | 455. Springturnier | 466. Springturnier | 225. Synchronspringen | 227. Synchronspringen | 231. Synchronspringen | 240. Synchronspringen | 241. Synchronspringen | 242. Synchronspringen | 245. Synchronspringen | 246. Synchronspringen | 247. Synchronspringen | 248. Synchronspringen
    408. Dressurturnier | 427. Dressurturnier | 429. Dressurturnier | 431. Dressurturnier
    301. Distanzturnier


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