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Nano

~Almox Prints~♂ (Isländer-Englisches Vollblutmix)

[center][font="Garamond"][b]Almox Prints[/b] Aus der: [url="http://www.joelle.de/index.php?app=gallery&module=images&section=viewimage&img=60045"]Valley Victora[/url] [size="1"]M:Victorious Lou V: Bonefish[/size] Von: [url="http://www.joelle.de/index.php?app=gallery&module=images&section=viewimage&img=71677"]Blastur[/url] [size="1"]V: Bjallo M: Skada[/size] ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Geschlecht: Hengst Alter: 30.12.2009 Farbe: Fuchssschecke Langhaar: Braun Hufe: 3x Weiss, 1x Schwarz Augen: Blau Abzeichen: Blesse ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Rasse: Isländer-Englisches Vollblutmix Stockmaß: später ca. 1,54 Charakter : intelligent,freundlich,sehr neugierig,verspielt,temperamentvoll,eigenwillig,frech,übermütig ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Gesundheit: sehr gut Hufe: sehr gut Erstellt von: Fasahn VKR: Fasahn Besitzer: Nano Vorbesitzer: // ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Qualifikationen Galopprennen Klasse: / Western Klasse: / Spring Klasse: / Militairy Klasse: / Distanz Klasse: / Dressur Klasse: / Fahr Klasse: / ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ [b]Schleifen:[/b] [/font] [color="#006400"][b]Grossmaler gesucht =) [/b][/color][/center]

~Almox Prints~♂ (Isländer-Englisches Vollblutmix)
Nano, 30 Nov. 2009
    • Nano
      Pflegebericht

      "Er ist wundervoll",sagte ich leise und öffnete die Boxentür. Der Tierarzt nickte mir zufrieden lächelnd zu und ging aus der Box,seine Arbeit war getan. Alles war gut gelaufen, bei der Geburt. Valley Victoria stand langsam auf und sah mich aus erschöpften aber glücklichen Augen an. Sie schnaubte und liess mich näher kommen und ihren Kopf in die Hände nehmen. Sie liess ihren Kopf schwer auf meine Hände fallen und schloss genüsslich die Augen als ich sie zwischen den Ohren kraulte und leise mit ihr redete. Da raschelte plötzlich nahe neben mir das Stroh und ich hörte ein schwaches,hohes,leises Wiehern. Vici entzog mir ihren Kopf und beugte ihn hinunter bis zu dem kleinen Fohlen, das gerade versuchte aufzustehen. Ich ging einen kleinen Schritt zurück und kniete mich nieder. Doch da das Fohlen es selber schaffen musste beobachtete ich es nur mit liebevollem Blick, erst jetzt sah man die Farbe des Fohlens,doch es war noch von einem eher dunklen Fuchsbraun, da das Fell noch feucht war war es sowieso noch dünkler. Der Tierarzt kam wieder hinein und untersuchte mit geschickten,schnellen Händen vorsichtig das Fohlen und sagte dann zufrieden:"Er ist gesund und munter, wie man sieht kann er auch schon stehen." Er stand auf, verabschiedete sich von mir mi einem Händeschütteln und von Vici und dem Hengst mit einem leichten Klaps bevor er ging. Ich sah wieder zu dem kleinen Fohlen, das anscheinend ein Hengst war und der nun auf wackeligen,dünnen,langen Beinen stand,leicht zitterte und mich ängstlich und auch neugierig musterte. Als Vici aufmunternd wieherte drehte er den Kopf zu ihr und suchte nach der Muttermilch unter ihrem Bauch. Er hatte die Stelle schnell gefunden und saugte gierig mit immer stärkeren Zügen. Ich lächelte und strich dem Hengst vorsichtig und sanft über die feuchte Kruppe. Er liess es geschehen und trank ungerührt weiter. Vici schnaubte wieder zufrieden und legte mir ihren Kopf schwer auf die Schulter. Sie und ihr Fohlen brauchten jetzt Ruhe. Ich würde später nochmals vorbeikommen, um dann ihn besser kennenzulernen. Ausserdem brauchte er noch einen Namen. Ich strich Vici noch einmal schnell über die Stirn und ging dann aus der Box, die ich hinter mir schloss. Vici wandte sich wieder ihrem trinkenden Fohlen zu und leckte ihm zärtlich über den Bauch. Ich lächelte glücklich und ging ins Haus...
    • Nano
      Pflegebericht für Cheyenna,Almox Prints und Scarlett, "Scarlett`s Ankunft"

      Ich war schon den ganzen morgen über hibbelig gewesen und blieb es auch bis am Nachmittag, den gleich würde Scarlett kommen, Flair`s Pfleger würde die kleine bringen. Heute Morgen hatte es ein bisschen geschneit, doch zum Glück blieb der nicht lange am Boden und schmolz wieder weg, schien wohl noch zu warm zu sein, obwohl das mir unmöglich erschien, das es noch kälter werden konnte. Dick vermummt, in eine dicke,gefütterte Jacke(beige),mit gefütterten Lederhandschuhen(Schokobraun), mit gefütterten Stiefeln(Schokobraun), einem weichen Schal(weiss) und einer weichen Mütze(Schokobraun) stand ich vor dem Stall, bei der Einfahrt und wartete ungeduldig. Auch bei diesem Winteroutfit zeigte sich meine Pingeligkeit wieder, denn alles war von den Farben her perfekt aufeinander abgestimmt und von weichem,plüschigen Material. Auch meine neuen Reithosen passten gut dazu, sie waren beige kariert mit Schokobraun. Da, endlich hupte ein Auto und bog auf meine Einfahrt zum Hof ab. Doch meine Schultern sackten enttäuscht ab als ich sah, dass das Auto keinen Anhänger hintersich her zog. Das Auto hielt an und jemand mit dunkelbraunen kurzen, ziemlich berstrubbelten Haaren stieg aus und ging mit einem breiten grinsen auf mich zu. "Sam! Hey, lange nicht gesehen, was machst du den hier?",fragte ich freudig überrascht und wir umarmten uns kurz. "Hmm...ich wollte mal wieder vorbeischauen. Sorry, ich war viel unterwegs mit Thunderstorm, wir haben den anderen ordentlich eingeheizt!",sagte er mit einem zufriedenen strahlen und musterte mich dann mit seine dunklen, fast schwarzen Augen forschend. "Und? Gehts dir gut, alles noch heil?",fragte er lachend und tat als würde er mich abtasten. Ich musste auch kichern und wand mich aus seinen Händen. "Klar doch. Aber sorry, ich kann jetzt nicht ausreiten. Gleich kommt mein neues Fohlen und nachher wollte ich mit meinen drei Stutfohlen spazieren gehen...",ich warf ihm einen entschuldigenden Blick zu, da hörte ich ein weiteres Auto. Als ich mcih rasch umgedreht hatte, sah ich, dass das Auto einen Anhänger mitzog. "Du hast dich wohl immernoch noch nicht von deiner Pferdekaufkrankheit erholt", sagte er grinsend und ging hinter mir zum Transporter her. "Ich hab einige neue Pferde auf deinen Koppeln gesehen, hast dir ja wieder einiges angeschafft." "Hmm...du musst dir unbedingt meine beiden Englischen Vollblutmixfohlen ansehen, die sind beide traumhaft, Cheyenna eine Stute und Almox Prints eine Hengst", sagte ich, begrüsste kurz den Pfleger, der die Rampe schon hinunter gelassen hatte. "Vollblut super, mixe naja", sagte er zweifelnd, er hielt nicht viel von Vollblutmixen und allgemein von Mixen. Eigentlich mochte er sowieso am meisten nur solche edlen Pferde wie Araber und Englische Vollblüter, auch von Ponys hiielt er nicht so viel und von Schecken. "Hey, nichts gegen Mixe! Thorros ist auch ein Mix, nur so zu deiner Erinnerung, ihn magst du", ich warf ihm einen gespielt empörten Blick zu und führte vorsichtig Scralett hinaus. "Na du? Hast du die Reise gut überstanden? Gleich stell ich dir mal deine beiden Boxennachbarinnen Cheyenna und Cerise vor", rdete ich leise auf sie ein und strich ihr sanft über den plüschigen Hals, sie hatte schon Winterfell. Unsicher wieherte sie leise und starrte mich aus grossen Augen etwas verwirrt an. Ich zupfte am Strick und sie folgte mir langsam zum Pferdestall, die Fohlen standne immer in den hintersten Boxen, sozusagen eine kleine Fohlenecke. Sam ging neben mir her und musterte das kleine Fohlen mit nachdenklichem Blick. "Ich kenn mich ja nicht mit Ponys aus, aber das hier ist ziemlich gut gebaut und schon einen recht eleganten Gang. Ihr Fell...naja du weisst ja ich mag Schecken nicht so", sagte er mit eine entschuldigenden grinsen und öffnete die Boxentüre von Scarletts neuer Box. Ich brachte sie hinein, nahm ihr das Halfter ab und schloss hinter mir wieder die Boxentüre. "Ich find sie toll, sie ist ein Islandpony",sagte ich mit liebevoller Stimme und streichelte das Fohlen nochmals, als sie mir vorsichtig die Nüstern entgegen streckte. Doch Sam verdrehte nur die Augen und starrte dann mit offenem Mund in die Box nebenan. "Das...es hat so einen edlen Körperbau, lange Beine, einen schönen Kopf, aber...aber es ist gescheckt",er ging näher zur Box heran und musterte das Fohlen genauer, mit fast schon ehrfurchtsvollem Blick. "ÄÄhm, du hast sicher schon mal Vollblutmixe gesehen oder? wieso wundert dich das also soo",ich sah ihn etwas verwirrt an und ging auch an die Box heran. Ein hübsches Fuchshengstfohlen starrte mit neugierigem Blick zu Sam hinauf, ohne eine Spur von Angst kam er näher und wieherte. "Das ist Almox Prints, ich wollte ihn dir doch zeigen...",sagte ich und beobachtete Sam immernoch mit hochgezogener Augenbraue. "Mutter ist meine süsse Vici und Vater ein Isländer",sagte ich. "Vici? Valley Victoria?? Trevors Lieblingsstute?!", er sah mich einen Moment an staunend an und lächelte dann das Fohlen an. "Ich weiss, ich hab schon mehrere Vollblutmixe gesehen, darunter auch Schecken, aber dieses hier...", er seufzte leise und sah den Hengst mit fast schon ehrfurchtsvollem Blick an. "Okey, der Körperbau könnte schlanker sein, etwas zu stämmig der kleine, aber dieser Kopf! Mit so edlen Zügen, einer speziellen Blesse und diese blauen Augen! Ahh, ich liiebe dieses Fohlen!", er ging einfach in die Box hinein liess Almox an ihm schnuppern und fuhr dann mit der Hand über sein Fell. "Hmm...schön seidigweiches Fell, schicke Fuchsfarbe...", seine Hand blieb auf dem gesprenkelten Fleck, auf Almox Widerrist liegen und er fuhr mit den Finger über den besonderen gesprenkelten Fleck. "Ein absolutes Top Fohlen der Kleine, wenn er noch reinrassig wär...", als er meinen Blick sah, brach er ab und fuhr dann zögernd fort. "Natürlich macht es mir nichts aus er ein Mixfohlen ist, man kann sicher auch gut mit ihm züchten. Hach, er ist ein wircklich tolles Fohlen", sein Blick schien leicht verklärt zu werden als er zärtlich über Almox Nüstern fuhr, der ihn neugierig beschnupperte. Er roch die fremden Pferde auf Sam und spielte mit den Ohren. "Naa, kann ich, oder besser gesagt kann er es tatsächlich geschafft haben, deine Vorurteile gegenüber Vollblutmixen weggewischt zu haben?", sagte ich mit gespielt ungläubig und beobachtete die beiden amüsiert. "Hmm....ich hatte noch nie Vorurteile gegenüber Vollblutmixen! Sag mal, du verkaufst dne kleinen nicht zufälligerweise?",fragte er mit leuchtenden Augen. Ich musste über sein strahlendes Gesicht lachen und schüttelte dann entschieden den Kopf. " Der Kleine bleibt bei mir, für immer. Den geb ich nicht mehr her. Aber du kannst mir gerne helfen, beim Training auch später beim einreiten",sagte ich grinsend. Er verabschiedete sich mit einem Leckerli von Almox und ging zu mir auf die Stallgasse. "Naja, ich wollte nur mal fragen. Aber klar, so etwas las ich mir nicht entgehen!", er lachte. Ich schob ihn vor eine weitere Boxgegenüber von Scarlett. Er musterte das Fohlen mit schiefgelegtem Kopf und grinste mich dann an. "Von wo, hast du bloss all die tollen Vollblutmixe. Ich mein schau sich mal einer Thorros, oder eben die beiden kleinen hier an", er kraulte Cheyenna an der Stirn, was sie sich genüsslich schnaubend gefallen liess. "Tjaa, ich hab halt ein gutes Gespür, welche Pferde zusammen ein tolles Fohlen ergeben!", sagte ich lachend und streichelte meinerseits zärtlich über Cheyennas Rücken. "Wie wärs mal, mit einem Spaziergang morgen Abend, mit den beiden Vollblutmixen?",fragte er lächelnd und schob auch Cheyenna rasch ein Leckerli ins Maul, als ich ihn gerade aufhalten wollte. "Du verwöhnst meine Pferde!",schimpfte ich. "Na gut, wenn du willst. Du nimmst die beiden Vollblutmixe...",als er das hörte begann er glücklich zu strahlen, grinsend erzählte ich weiter "...und ich Cerise und Scarlett, und vielleicht noch Samaii, wenns geht." Er nickte grinsend, verabschiedete sich noch schnell von Cheyenna und nochmals ausgiebig von seinem neuen Liebling Almox, bis ich ihn dann schliesslich aus dem Stall jagte. Er lachte nur und lief zum Auto. Davor stand schon Joy. Meine sehr temperamentvolle Hündin bellte laut und aufgeregt, sie kannte Sam noch nicht, hmm...er war wircklich lange weg gewesen. Er lachte wieder vergnügt, liess die Hündin an sich schnuppern und kraulte sie grinsend am Bauch, als sie sich vor ihm auf den Rücken warf. "Los, beiss ihn Joy! Was soll das Schosshpndchen getue, du bist doch sonst nicht gleich so zutraulich. Was gibst du eigentlich meinen Tieren das sie dir so schnell vertrauen?",fragte ich gespielt verzweifelt und ging näher heran. "Tjaa, ich bin halt ein Pferde- und Hundeflüsterer!", er lachte ausgelassen und stand rasch wieder auf. "Also, ich muss gehen. Dutchman, mein kleiner Champion, hat mich sicher schon vemrisst, nach meiner kleinen Erfolgsreise." "Angeber",schimpfte ich und verabschiedete mich dann grinsend von ihm. Er lachte nur bei meinen Worten und beugte sich noch zu Joy hinunter die an ihm herauf sprang. Zu meinem Ärger fuhr sie doch tatsächlich mit ihrer Zunge zutraulich über sein Gesicht, bisher hatte sie das nur bei mir gemacht, und brummelte zufrieden als er sie zum Abschied hinter den ohren kraulte. "Verzieh dich! Und du bist eine Veräterin",sagte ich zu Joy und sah dann dem lachenden Sam nach, der ins Auto stieg und los fuhr. Nun ging ich richtung Haus. Joy, ging ganz brav neben mir her, in ihren Augen sah ich den Schalk und die Vergnügtheit aufblitzen.
    • Nano
      ~Die Schau~

      Ich strich Almox beruhigend über den Hals,über das seidenweiche Fell. Er schnaubte leise und drückte seinen kleinen Kopf an mich,er schien es hier noch etwas beängstigend zu finden. Da,wir wurden aufgerufen. Vor uns öffnete sich das Hallentor. Ich atmete nochmals tief ein und aus, zupfte auffordernd an seinem Strick. Er trabte noch etwas verspannt neben mir in die Halle hinein. Bei X hielten wir vorschriftsgemäss an. Er stand nun ruhig da,doch seine Augen und Ohren waren ständig in Bewegung,da sie alles mögliche auffassen wollten. Ich grüsste die Richter und schnalzte dann,an Almox gewandt mit der Zunge. Er trottete los. Nach einer ganzen Runde,im zügigen Schritt, begannen sich seine Schritte zu lockern und er begann die Show in vollen Zügen zu geniessen. Ich lenkte ihn auf den Mittelzirkel und rief "Teerab" Ohne zu zögern trabte er los. Seine Trabschritte waren gleichmässig mit Schwung und seine Bewegungen kein bisschen stockend. Nach 2 tollen Runden blieb ich kurz stehen und schnallte seinen Strick ab,sonst konnte er gar nicht gut galoppieren. Ich rief ihm den Befehl zu und er galoppierte sofort mit viel Elan los. Nach den ersten übermütigen Galoppschritten hatte er sich wieder gefangen und galoppierte schnell,mit eleganten Sprüngen 2 Runden. Als es genug war rief ich ihn zu mir und hackte den Strick wieder an sein Halfter. Er schnaubte zufrieden. Nun kam der Parcour. Ich führte ihn in einem lockeren Trab über die Brücke. Bei dem Poltern zuckte er nu kurz mit den Ohren,sonst ging er ruhig weiter. Er kannte das schon von einigen Spaziergängen,es machte ihm nichts aus. Danach führte ich ihn etwas langsamer zwischen den Flatternbändern hindurch. Er drängte mich etwas schneller hindurch,da er es nicht mochte,wenn die Bänder über sein Fell strichen. Doch er blieb gelassen,ich lobte ihn leise. Kurz vor dem Wasserbad blieb ich stehen,damit er das Wasser kurz beschnuppern konnte. Er fühlte sich wohler wenn er es zuerst beschnuppern konnte. Doch er schien Wasser nicht zu fürchten. Er ging mühelos hindurch und spritzte mit gesenkten Nüstern noch etwas Wasser hinauf. Ich führte ihn weiter. Jetzt kamen die Regenschirme dran. Ich ging die Sache ruhig an und führte ihn erstmal vorsichtig an den aufgespannten Schirm heran. Almox schnupperte misstrauisch daran und zitterte etwas,als ich den Schirm nahe an ihn heran hielt und kurz damit über sein Fell fuhr. Doch als er danach immernoch dastand,ohne gross sich aufgeregt zu haben lobte ich ihn ausgiebig. Nun stellte ich mich neben ihn hin und sah zu den Richtern:"Almox Prints stammt aus der Zucht Equine Power. Seine Mutter,Valley Victoria,ist eine Vollblutstute,sie ist ebenfalls in meinem Besitz. Sein Vater Blastur,ist ein Isländer." Ich führte ihn nochmals zu X,er stand wie Anfangs mustergültig still und mit hoch aufgerichtetem Kopf da. Ich verabschiedete mich vond en Richtern und zupfte wieder am Strick. Ich joggte neben ihm aus der Halle,während er spielerisch neben mir her tänzelte,im Trab.
    • Nano
      Weihnachtspflegebericht für alle Pferde

      Ich schlang mir einen Schal um den Hals, schlüpfte in gefütterte Schuhe, zog eine Mütze über den Kopf und zog gefütterte beige Lederhandschue an. Doch ich zog die schnell wieder aus und holte mir weiche,warme Schokobraune Wollhandschuhe. Es war zu schade um die neuen Lederhandschuhe, die würden nur wieder wie die vorherigen, alten schnell voller Pferdehaare werden. Endlich für das draussen herschende kalte Wetter gerüstet ging ich nach draussen, es war ein kühler Morgen, und zwar der 24. Dezember!! Guter Laune hüpfte ich zu den Ställen und fütterte alle Pferde, die richtige,ausgiebige Begrüssung kam meistens erst nach dem Füttern, bevor ich das Pferd fürs Training fertig machte. Als ich auch im Zuchtstall alle gefüttert hatte ging ich in wieder ins Haus hinein, aber ins Dachzimmer hinauf. Hmm...irgendwo hier musste doch Weihnachtsschmuck sein...Ich fand ein paar Kisten voll und trug die hinunter. Ich überlegte in welcher Farbe ich es hauptsächlich halten sollte. Nach einer Weile des Nachdenkens entschied ich mich für silber,blau und rot. Nun begann die ganze Arbeit. Zum Glück hatte ich gestern schon alle Tannenzweige an allen möglichen Stellen, auch am Haus und am Koppelzaun, aufgehängt, dann kannte ich auch den Weihnachtsschmuck ranhängen. Ich holte eine Leiter und begann zuerst Lametta überall herum zu schlingen, nur silberne, dann kamen noch dunkelblaue und dunkelrote Kugeln und sonstige Figürchen hinzu, auch Pferdefigürchen waren dabei. Ich konzentrierte mich ganz darauf wo ich noch Sachen hinhängen könnte und darauf nicht von der Leiter zu fallen. Da ertönte ein plötzliches, lautes Hupen. Erschrocken, da ich gerade tief versunken eine blaue Kugel aufgehängt hatte, schwankte ich nach hinten und ruderte halt suchend mit den Armen. Doch dann verlor ich das Gleichgewicht endgültig und kam hart auf dem Boden auf. Fluchend versuchte ich wieder aufzustehen, anscheinend hatte ich mir zum Glück nichts gebrochen oder so. Da streckte jemand mir helfend eine Hand entgegen. Ich sah zuerst auf und funkelte Marco dann wütend an. "Verdammt, musst du mich so erschrecken? Bin glatt von der Leiter gefallen...", schliesslich nahm ich doch seine Hand und zog mich auf die Beine. Er grinste mich an. "Sorry, war keine Absicht. Soll ich dir helfen? Sieht gut aus", sagte er und warf einen Blick auf die geschmückten Stallungen. "Nee, danke. War gerade fertig, und wollte anfangen meine Pferde zu bewegen. Wenn du schonmal da bist kannt mir gleich helfen, alleine schaffe ich es garantiert nicht alle heute zu bewegen", ich lächelte ihm kurz zu und ging dann vorraus zum Stall. Er ging neben mir her und blieb im Tührrahmen der Sattelkammer stehen. Ich nahm mir Khiara`s dunkelblaues Halfter und dann noch Toska`s oranges Halfter, das ich ihm zuwarf. Er fing es geschickt auf, las das Namensschildchen und ging gleich zu Toska`s Box. Sie stand gleich neben Khiara und ich beobachtete ihn lächelnd wie er Toska liebevoll und vorsichtig begrüsste. Sie kannten sich beide nur vom sehen her, doch er war ein guter Reiter und sie eine zutrauliche Stute, sie würden schon klar kommen. Ich wandte mich Khiara zu und begrüsste sie. Nachdem putzen der beiden Pferde legten wir ihnen Sättel und Trensen auf. Zum Glück lag kein grosser Schnee auf dem Boden herum. Ich gab ihm rasche Anweisungen, das er mit Toska in der Halle Dressur reiten sollte, und sagte ihm an welchen Übungen sie arbeiten sollten. Er hörte gut zu, nickte und lenkte Toska dann in die Halle. Ich ritt mit Khiara auf den Springplatz zu und ritt sie warm. Sie war heute gut gelaunt und ging schwungvoll mit federnden Tritten unter mir her. Nun liess ich die Zügel lockerer und sie galoppierte fast von selber an. Eine Runde hielt ich sie auf dem Zirkel, bis ich ihr Tempo etwas reguliert hatte, dann gings auf den Parcours zu. Nach dem anstrengenden, harten Springtraining, waren wir beide verschwitzt und ich legte ihr eine dünne Decke über die Kruppe auf, beim Trockenreiten, damit sie sich nicht erkältete. Als sie trocken war lenkte ich sie auf den Stall zu und sass ab. In der Stallgasse band ich sie an und nahm ihr ihre Ausrüstung ab. Dann fuhr ich noch mit einem weichen Tuch über ihr Fell und gab ihr ein Leckerli. Nun folgte sie mir wieder hinaus, zur Stutenweide. Ich hatte ihr wieder eine Decke aufgelegt, eine leicht dickere als vorhin. Dann verabschiedete ich mich von ihr und ging zum Stall zurück, da standen schon Toska und Marco, beider verschwitzt aber zufrieden. "Gut gegangen?", fragte ich und er erzählte mir im ungefähren wie das Training gelaufen war. Ich war auch zufrieden und holte die nächsten Halfter. Für mich nahm ich Sirio, für ihn Paloma. "Hmm...wäre vielleicht besser wenn ich dir Sirio geben würde, er...Naja, er ist eben einer meiner absoluten Lieblinge und sehr sensibel. Aber Paloma...jaa, also sie braucht eigentlich eine Weile bis sie sich an einen gewöhnt, aber das sollte schon gehen, in den letzten Wochen hat sie immer mehr Vertrauen gewonnen, ausserdem bist du ja ein guter Reiter oder?", ich grinste ihn an und ging zu Sirio`s Box. Der prachtvolle Schimmelhengst wandte seinen schönen, edlen Kopf mir zu und wir begrüssten uns ausgiebig mit schmusen. Bei Marco und Paloma gings etwa genau so lange, auch wenn das eher daran lag, das sie ihn zuerst nicht an sich heran lies. Aber durch gutes Zureden lies sie sich endlich von ihm aufhalftern und hinasu führern. Auch beim Putzen hielt sie still, Sirio war da sowieso immer brav und gelassen. Beim Satteln spielte sie etwas nervös mit den Ohren und scharrte mit dem Huf, doch Marco gurtete unbeachtet davon weiter und zog ihr die Trense über den Kopf. Sie wurde bei seiner Gelassenheit und Ruhe die er ausstrahlte selber ruhiger und ihre Augen sahen ihn schon freundlicher an. Als wir beide Pferde fertig gemacht hatten führten wir sie auf den Innenhof hinaus. Wir wollten einen Ausritt machen. Ich sass geschmeidig auf, Sirio wartete geduldig bis ich draufsass und die Zügel aufgenommen hatte. Doch Marco hatte da mehr Schwierigkeiten. Kaum hatte er sich hinaufgeschwungen trippelte sie schon los, den Kopf hochgeworfen. Er lies sich davon nicht beeindrucken, nahm sofort die Zügel auf und hielt sie energisch an. Sie zuckte unwillig mit den Ohren gehorchte aber. Dann lenkte ich Sirio neben sie und wir ritten Seite an Seite los. Paloma wollte immer etwas schneller gehen als Sirio. Er ging ruhig, in gleichmässigem Tempp aber trotzdem frisch und munter unter mir her, mit aufmerksam spielendne Ohren. Ich sass locker und entspannt im Sattel und genoss seine langen Trabschritte, als wir antrabten. Marco dagegen, hatte schon mehr zu tun und versuchte Paloma zu einem ruhigen trab zu überreden, sie dagegen wollte ständig angaloppieren oder einfach schneller Traben. Nach einer Weile wurde sie plötzlich ruhiger und ihre Schritte gleichmässiger. Reiter und Pferd entspannten sich etwas mehr und genossen nun auch den Ausritt, durch die herrliche, zugegeben etwas karge Landschaft. Es war kühl und doch erfrischend. Wir legten auch noch einen kleinen Galopp ein, bei dem ich Sirio schon zurück halten musste, da Paloma, obwohl sie alles gab und ihre Beine sich richtig schnell bewegten, einfach die kürzen Beine hatte und langsamer war als der Vollbluthengst. Marco grinste nur herausfordernd: "Wenn wir dann nachher "gleichberechtigte" Pferde haben, wirst schon sehen. Dann gewinnt wircklich nur der bessere Reiter, obwohl du natürlich einen Vorteil hast, da die Pferde dich ja sehr gut kennen." Ich lachte nur und wir ritten langsam richtung meines Hofes zurück, im flotten Trab. Auf dem Hof angekommen stiegen wir beide ab und führten die Pferde inden Stall hinein, banden sie auf der Stallgasse an den Stangen an. Da fiel mir was ein, beim absatteln. "Hey, kennst du dich wircklich gut aus mit Isländern und sturen, dickköpfigen Ponys? Ich hätte da nämlich eine Isländerstute, die eingeritten werden müsste...Also bald noch nicht jetzt, und ich habe bis jetzt schon einige meiner Jungpferde eingeritten, aber so ein temperamentvolles Pony ist mir echt noch nicht untergekommen. Die Züchterin, der sie vorhin gehörte, meinte auch es wäre besser, wenn ich einen Profi dafür einstelle. Und wenn du natürlich die dafür notwendigen Reitkenntnisse aufbringen würdest...", ich grinste ihn an und warf ihm Brynjas Halfter zu, mir nahm ich Eljas. Er dachte kurz nach und musterte die Ponystute (Brynja) die ihn ihrerseits neugierig anstarrte, mit gespitzten Ohren, reglos. "Ich kann sie mir mal anschauen, obwohl ich jetzt nicht grade behaupten würde, ich wäre der absolute Isiprofi, aber..." Ich unterbrach ihn mit einem lächeln: "Lernt euch einfach mal kennen okey? Du kannst sie longieren und mit ihr Bodenarbeit machen, dann sehen wir ja wie ihr miteinander auskommt." Er gab sich geschlagen, nickte und ging in Brynjas Box. Ich ging zu Elja begrüsste sie ausgiebig. Ihre Scheckung fand ich einfach echt speziell und toll. Nur der Kopf war braun, der Rest des Körpers schneeweiss, ausser sie hatte sich gerade wiedermal im Dreck gesuhlt, etwas was sie sehr oft und gerne machte, ich konnte mich dann immer darüber ärgen, das ich jetzt schon wieder lange fürs Putzen brauchen würde. Doch heute war sie eingermassen sauber und ich hatte sie schnell fertig geputzt. "Irgendwie erinnert Brynja mich an meine Isistute Rhambra", hörte ich Marco rufen. Grinsend ging ich an Brynjas Box vorbei zur Sattelkammer. Mit Sattel und Zaumzeug beladen kam ich wieder zurück, er war gerade dabei ihre Hufe auszukratzen, die sie anscheinend nicht hergeben wollte. Er wurde energischer und gab der Stute einen kurzen Klapps mit der Hand auf die Kruppe. Ich ging weiterzu der ungeduldig wartenden Elja und legte ihr vorsichtig den Sattel auf. Von ihren früheren Besitzern schien sie einen Sattelzwang zu haben, denn als ich den Gurt unter dem Bauch hindurch ergriff und ihn langsam enger zog begann sie in die Luft zu schnappen, und zuckte nervös mit dne Ohren. Doch ich hatte es schnell gemacht und zäumte sie dann auf. Das ging problemlos. "Gehts?", fragte ich Marco als ich mit Elja am Zügel an ihm vorbeikam. Er war gerade daran Brynja aufzuzäumen. Sie blieb dabei erstaunlich ruhig, ich hatte es auch schin ein paar mal mit ihr versucht. Nun legte er ihr eine Schabracke auf den Rücken. "Hast du sie schon an den Sattel gewöhnt?",fragte er. Ich verneinte und ging dann weiter. Auf dem Innenhof stieg ich auf und gurtete rasch noch nach. Sie tänzelte ein paar Schritte zur Seite, ein grollen kam aus ihrem Maul. Doch ich war schon fertig und tätschelte ihr beruhigend auf den Hals. Nun lenkte ich sie aus dem Hof hinaus, die Strasse entlang. Dann bog ich auf einen Feldweg ab, auf dem ich sie dann nach rechts wendete zur Militarystrecke. Da sie schon warm war legte ich die Schenkel an und sie schoss im Galopp los. Wir bogen zur leichteren Strecke ab und schon waren wir mitten im Parcours. Elja ging aufmerksam unter mir, taxierte die Sprünge und flog blitzschnell über die hinweg. Am Ende klopfte ich ihr lobend auf den schweissnassen Hals, sie war ein bisschen zu schnell gegangen, aber noch in meiner Kontrolle. Da ich sie heute nicht überanstrengen wollte machten wir nun einen gemütlichen Ausritt. Bei der Galoppstrecke liess ich sie laufen. Wir genossen den kleinen Ausritt, bevor wir wieder zurück Ritten. Ich sass ab und versorgte sie, auch sie wurde auf die Weide gebracht. Dann nahm ich Fabias Halfter und ging zu ihrer Box, die recht weit hinten war. "Hey, meine Kleine", begrüsste ich sie und schmuste eine Weile mit ihr. Die zierliche Stute hatte schnell Vertrauen zu mir gefasst, sie war ein echtes Schmusepferd. Schliesslich halfterte ich sie auf und band sie in der Stallgasse an. Wie immer war sie besonders sauber, sie war sicher mein sauberstes Pferd. Rasch hatte ich sie geputzt und auch die Hufe ausgekratzt, nun zäumte ich sie auf, ich ritt sie oft ohne Sattel. Sie stand die ganze Zeit gelassen da, aber in ihrern Augen sah man die Abenteuerlust aufblitzen, sie konnte es kaum erwarten raus zu kommen. Ich führte sie hinaus, da kam mir Marco entgegen. E Er musterte meine Quarter Horse Stute neugierig. "Hübsches Pferd, etwas klein. Naja, ist ganz gut gegangen mit der süssen hier", er klopfte Brynja auf den Hals. Als sie schnaubte und ihn anscheinend zustimmend anstupste hob ich erstaunt eine Augenbraue. "Jaa, also wir kommen echt gut miteinander aus...", er berichtete kurz über das Training. Ich hörte zu und war etwas überrascht wie schnell Brynja ihn in ihr Vetrauen zu ziehen schien. "Okey, gut. Nimm du jetzt March To Glory, der gute wird dich auf Trab bringen", sagte ich dann und schwang mich vorsichtig auf ihren blanken, schlanken Rücken. Sie scharrte erwartungsvoll mit dem Vorderhuf und wieherte leise. Ich lächelte und nahm die Zügel auf, doch ihr lies ich sie meistens ziemlich locker, denn sie hörte auf das kleinste zupfen am Zügel. Dann drehte ich mich zu Marco um und gab ihm rasche Anweisungen was er machen sollte mit Glory. Er schien begeistert zu sein, in der Vorstellung endlich wieder einen Vollblüter unter dem Hintern zu haben. Grinsend lies ich Fabia jetzt antreten. Man sollte meinen, das Fabia eher gemütlich gehen wollte, da sie eher kurze Beine hatte und ruhige, sanfte Augen. Aber vonwegen! Ich brauchte sie nie zu bremsen, da sie immer schön gleichmässig, aber echt flott ging. Auch heute war sie total aufmerksam und munter. Wir trabten nun an, ich lenkte sie durch den Wald. Einige andere Reiter kamen uns entgegen, die ich alle mit einem freundlichen lächeln grüsste. Als ich nun dem nächsten Reiter zu nicken wollte, erkannte ich den schlanken, etwas älteren Mann, auf einem wunderschönen Vollblutschimmel, desse Muskeln man bei jeder Bewegung unter der Haut spielen sehen konnte. "Trevor!", begrüsste ich den Rennstallbesitzer freudig überrascht. "Lange nicht gesehen. Wie gehts denn so?", fragte er mich lächelnd und lenkte sein grosses Vollblut neben meine kleine Fabia. Ich musste richtig zu ihm aufschauen, doch Fabia schien ein so grosses Pferd neben sich nichts aus zu machen, da Trevor auch nicht zu nahe rankam. Ich erzählte ihm über meine neuen Pferde und wie es mit meinen Vollblütern lief. Er sagte er hätte schon von Sam einiges gehört. Wir schwatzten echt lange und lachten auch ab und zu. Als ich auf meine Uhr schaute, war es schon 2 Uhr, wir ritten schon ne Stunde lang im Schritt nebeneinander her und redeten. Trevor sagte, das er jetzt in den Festtagen nicht so viel zu tun hatte, und sowieso einen gemütlichen Ausritt machen wollte. "Hast du heute Abend schon was vor? Du könntest zu uns auf die Rennbahn kommen", schlug er vor, da er sich nun verabschieden wollte, er hatte noch einige Pferde zu reiten. "Hmm...nein tut mir leid. Meine Eltern kommen um 6 Uhr zu mir auf den Hof und meine Tante, mein Onkel und mein Cousin und meine Cousine", sagte ich entshuldigend. "Okey, dann komm doch morgend vorbei! Wir feiern sowieso meistens erst am 25ten eher mit allen, heute ist es mehr in enger Gesellschaft." Ich nickte beigestert und sagte zu. Dann verabschiedeten wir uns. Ich ritt mit Fabia zurück zum Hof und freute mich innerlich schon auf morgen. In letzter Zeit hatte ich kaum Zeit gehabt, mit meinen Vollblütern auf der Rennbahn zu trainieren und mal wieder was mit meinen Kollegen dort zu unternehmen. In Gedanken versunken stieg ich ab und versorgte Fabia. Auch sie lies ich auf die Koppel. Als ich zurück von der Weide kam ritt mir ein strahlender Marco entgegen. Er tätschelte mit einem liebevollen Lächeln Glorys schweissnasen Hals. "Wie wars?", fragte ich grinsend. Er sagte das er Glory`s Temperament einfach toll fand, und auch das Pferd ansich selber. Dann erzählte er noch über das Training und wendete dann den Hengt, um ihn noch trocken zu reiten. Ich ging weiter und öffnete die Stalltüre. Da fuhr ein eisiger Luftzug über mich hinweg und ich zod unwillkürlich meine Jacke enger um mich, auch den Schal zog ich enger an. Dann schloss ich die schwere Tür hinter mir und ging zu California Infinity`s Box. Die junge Stute, sie war erst vor einem Monat drei Jahre alt geworden, streckte mir sofort ihren edlen Kopf entgegen, ihre Ohren waren gespitzt. Lächelnd streckte ich meine Hand aus und fuhr langsam und zärtlich über ihre bebenden Nüstern. Sie schnaubte, spielte mit den Ohren warf den Kopf dann brummelnd hoch und tänzelte ein paar Schritte rückwärts, bevor sie wieder näher kam und mich anstupste. Ich lachte leise und halfterte sie auf. Dann holte ich ihre Putzbox und begann sie ausgiebig zu putzen. Ich stellte auch das Radio an und sang lauthals mit. Infinity schien das nichts auszumachen, sie zuckte nur ab und zu mit den Ohren und schob genüsslich die Unterlippe etwas vor. Da lehnte sich Marco an die Boxentüre und legte den Kopf leicht schief. "Und, was kommt jetzt?", fragte er. Ich kratzte den letzten Huf von der Stute aus und richtete mich dann grinsend auf. "Hol dir Vento, dann machen wir einen Ausritt. Vielleicht liegt auch ein kleines Wettrennen drinnen, wir haben ja jetzt "gleichberechtigte" Pferde", sagte ich lachend. Er grinste und verschwand. Da ich nun mit dem Putzen fertig war holte ich ihre Ausrüstung und legte die ihr an. Nun führte ich sie hinaus auf den Innenhof und schwang mich in ihren Sattel. Dann ritten wir im gemütlichen Schritt Kreise, wir mussten noch auf Marco und Vento warten. Da, endlich führte er den muskulösen Fuchshengst hinaus. Vento tänzelte schnaubend und hatte die Ohren zur Seite gespitzt. Er sass nun auf und wir ritten los. Er lenkte Vento neben meine Stute. Cali blieb wegen dem Hengst an ihrer Seite eigentlich recht ruhig, ich glaube das sie einfach vor Freude über den Ausritt, so herum tänzelte, den Kopf trug sie ganz hoch, leicht hinten geworfen. Marco dagegen hatte viel mehr Mühe mit seinem Hengst. Vento drängte immer näher zu Infinity herüber, brummelte und tänzelte hin und her. Nach der langen Trabstrecke, ging der Weg in einen hellen Sandweg über, der zum Glück nicht vereist war. Ich sah zu Marci hinüber, ein herausforderndes grinsen macht sich auf meinem Gesicht breit. Er musste auch grinsen und dannn stellten wir uns nebeneinander auf. Die Pferde standen regungslos da, sie schienen zu spüren das nun gleich was spannendes passieren würde. Wir sahen beide nach vorne, da rief ich gespannt "LOS!" Ich drückte meine Schenkel, natürlich nicht allzu fest an Infinity`s Seiten und sie schoss mit einem hellen wiehern los. Vento hatte mehr Erfahrung als meine Stute bei Rennen, und hatte einen perfekten Blitzstart hingelegt. Cali war auch schon Rennen gelaufen, hatte aber nie grosse Erfolge erzielt. Dann bei unserem ersten gemeinsamen Rennen, also ich war ihr Jockey, wurden wir 6te und beim zweiten Rennen darauffolgend landeten wir auf dem 2.Platz. Sie hatte eine etwas andere Art aufzuholen. Anfangs war sie eher im hinteren Feld oder im Mittelfeld, aber dann wenns aufs Ende zu geht, gibts sie wircklich alles und wir starten dann immer eine grandiose Aufholjagd, und einmal hats ja schon gut funktioniert, wir sind nahe am Gewinn dran gewesen. Nun lag Vento vorne, Cali`s Kopf reichte gerade mal an sein Hinterteil heran. Aber ich wusste das ich viel mehr Erfahrung mit Galoppern hatte, und mit Rennen hatte als Marco. Er hatte nur einmal bei einem Amateurrennen mitgemacht, sonst ritt ein Professioneller Jokey, ab und zu sein Vollblut auf Rennen. Ich stand in den Steigbügeln und beugte mich tief über Cali`s Mähne, die mir ins Gesicht peitschte. Ich hielt die Zügel eng angezogen, Marco liess Vento`s Zügel eher locker. Ich bewegte mich völlig im Einklang mit Cali`s Bewegungen und trieb sie kaum an, sie ging von selber immer schneller. Ich hörte nur noch das schnelle trappeln von den Hufen, das keuchen und prusten der Pferde und der Wind der mir entgegen pfiff. Endlich, da vorne kam der dicke, alte Eichenbaum in Sicht, bei dem das abgemachte Ziel war. Vento lag immernoch vorne, doch Cali holte nun Stück für Stück auf. Es waren nur noch ca. 50 Meter da lagen beide gleichauf. Ich trieb sie nun noch mit den Schenkeln an und sie schoss nach vorne. Kurz vor dem Ziel lagen wir eine Nasenlänge vorne, doch dann holte Vento mit einem grossen Schritt auf und wir schossen einträchtig nebeneinander übers Ziel hinweg. Ich lachte ausgelassen und liess die Zügel lockerer, setzte mich im Sattel wieder zurecht. Infinity kannte dieses Kommando und fiel in einen zuckelnden Trab, von dem sie aber rasch in einen ruhigen, aber doch flotten Schritt wechselte. Ihr Fell war von feinem Schweiss überzogen, doch sie schwitzte weniger, als es ein nicht Vollblut machen würde. Vento dagegen, wollte immer weiter stürmen, so das Marco ihn erst viel weiter vorne in den Griff kriegte und ihn Schritt gehen liess. Ich schüttelte grinsend den Kopf und und lies Cali im Trab zu den beiden aufholen. Neben ihnen ging sie von selber wieder Schritt. Ich lobte sie und wandte mich dann zu den beiden verschwitzten Kerlen hinüber. "Naja, ich nenne das gleichauf. Aber ihr wolltet anscheinend noch beweisen, das ihr noch mehr könnt", sagte ich lachen. Marco grinste schief. "Hey, man tut was man kann, um seine Männerehre zu Retten! Gell Grosser", sagte er und klopfte Vento auf den Hals. Der Hengst schüttelte den Kopf, es sah fast schin zustimmend aus und schnaubte zufrieden. Wir ritten im entspannten Schritt und fröhlich Schatzend zurück. Dann versorgten wir die beiden Pferde und brachten sie auf die jeweilige Koppel. Als wir wieder vor dem Stall standen und an der Tür nebeneinander lehnten lächelte ich Marco zu. "Hey, danke für deie Hilfe! Ich hab jetzt nur noch drei Pferde zu reiten, Chocolo wird sowieso nur longiert..." "Ach was", unterbrach er mich grinsend. "Wennschon helfe ich dir bis zum Schluss. Ich finds interessant mal andere Pferde zu reiten. Wenn soll ich jetzt nehmen?", fragte er und ging schon in den Stall hinein. "Okey, dann nimmst du jetzt Chocolo. Kannst den Kleinen aber ruhig reiten, ich dachte nur, wnen ich keine Zeit mehr habe wers bei ihm nicht mehr so nötig...", sagte ich und folgte ihm. Es war jetzt halb Vier, und ich hatte noch so verdammt viel zu tun, musste auch noch kochen, mich umziehen. Klar, das meiste brachten meine Besucher mit, aber ich musste ja noch decken und so. "Hmm...ich nehme Danger. Wir können mit beiden auf den Springplatz gehen." Schnell hatten wir beide Pferde fertig gemacht und ritten auf dne Springplatz. Danger war heute etwas Faul und ging nicht mit sehr viel Schwung, Chocolo dagegen trabte federnd um die Hindernisse herum. "Du nimmst mit Chocolo zuerst den L Parcours, dann trainierst mit ihm beim M Parcours, kannst auch zwei S Hindernisse mit einbeziehen, er soll sich aber nicht zu fest anstrengen heute. Ich nehme mit Danger die E und A Hindernisse", rief ich über den Platz und nahm eine Gerte. Als Danger warm war galoppierte ich ihn an. Er ging langsam und ohne Schwung. Ich drückte meine Schenkel etwas fester gegen seine Seiten und nahm die Zügel mehr auf, dann trieb ich ihn in gleichmässigem Takt mit dem Kreuz kräftig an, dazu tippte ich ihm noch mit der Gerte zweimal auf die Kruppe. Danger schüttelte den Kopf, schnaubte, peitschte mit dem Schweif und machte einen grossen Satz. Ich gab ihm dabei etwas mehr Zügel, die ich dann sofort wieder aufnahm, als er wieder langsamer wurde. Er spielte mit den Ohren und stapfte langsam weiter. Ich wiederholte die Hilfen von vorhin wieder, diesmal mit mehr Entschlossenheit und noch energischer. Als er endlich ein gewisses Tempo erreicht hatte, und mit etwas mehr Schwung kanterte, noch nicht ganz zufrieden stellend aber, lenkte ich ihn auf einen Steilsprung (E) zu. Ich musste jeden einzelnen Galoppsprung aus ihm heraus reiten, sonst wäre er sich in einenm zockelnden Schritt gefallen. Er sprang über das Hinderniss. Doch es war eigentlich mehr ein etwas grösserer Galoppsprung, und er streifte fast die Stangen. Da wurde es mir zu dicke. Ich trieb ihn nun wircklich energisch an, setzte Gewichtshilfen und Hilfen wie vorhin ein, dabei gab ich ihm noch einen etwas festeren Gertenklapps auf die Kruppe, natürlich nicht zu fest, ich wollte ihn ja nicht völlig erschrecken und ich wendete nie Gewalt bei meinen Pferden an. Er machte gerade einen riesen satz über einen Oxer und galoppierte dann auf das nächste Hinderniss zu. Okey, jetzt war er schneller und munterer geworden. Ich musste zwar imemrnoch jeden Galoppsprung aus ihm heraus holen, doch er ging mit mehr Schwung in der Hinterhand. Am Ende ritt ich ihn zufrieden trocken und versorgte ihn dann. Auf der Koppel gesellte er sich schnell zu den anderen und begann zu grasen. Marco brachte auch gerade Chocolo auf die Koppel. Wir diskutierten über das Training von beiden und machten gleichzeitig zusammen Red Rimini fertig. Er würde den Hengst springen reiten und ich holte mir noch Amika, um mit ihr ein bisschen Bodenarbeit zu machen. Die kleine fröhliche Stute machte sehr gut mit und wir hatten echt Spass. Sie lernte einiges dazu und hörte aufmerksam auf meine Handzeichen und Stimmbefehle. Als wir fertig waren versorgte ich sie und ging ins Haus hinein. Es war viertel ab 5. Mist, sie kamen bald. Ich duschte, zog mich um und deckte den Tisch im Esszimmer. Dann begann ich zu Kochen, ich hatte nur den Apéro zu machen, und einen Schokokuchen. Ich machte mich rasch daran. Als ich den Kuchenteig fertig hatte schob ich die Kuchenform rasch in den Ofen hinein und richtete die Vorspeise schön an. Als ich gerade die Teller mit den Vorspeisen auf den Tisch stellte und die vorige Lametta noch ein bisschen hinhängte an einigen Stellen, kam Marco herein. Er hatte Rimini versorgt, und stattete einen kleinen Bericht ab wie es gelaufen war. Ich nickte hektisch und zupfte noch ein bisschen an den Kugeln am Weihnachtsbaum herum, und zündete die Kerzen vorsichtig an. Als ich fertig war, war es 10 vor 6. Gleich kamen sie! Es war das erste mal das meine Eltern herkamen und auch die Familie meiner Tante, war noch nicht hier gewesen auf meinem Hof. Sie würden alle auch hier übernachten, das Haus war gross genug. Marco hatte mich grinsend beobachtet. "Ööhm, dann gehe ich sonst langsam nach Hause...", sagte er dann und zog seine Mütze wieder über. "Nein, warte! Du kannst gerne auch hier bleiben und mit uns essen, ich bin echt aufgeregt", sagte ich lächelnd. Er lächelte zurück und machte dann eine entschuldigende Geste: "Sorry, kann leider nicht. Meine Family feiert ja auch Weihnachten, mit Verwandten." "Achso, stimmt ja, naja wünsch euch frohe Weihnachten und nochmals ein grosses Danke für deine Hilfe!", sagte ich echt dankbar und drückte ihm dann ein kleines Päckchen in die Hände. Er sah mich erstaunt an: "Gern geschehen, aber das wäre echt nicht nötig gewesen..." Er gab mir auch ein kleines Geschenk, das er aus seiner Jackentasch zog. Ich bedankte mich mit einer Umarmung bei ihm und wir verabschiedeten uns voneinander. Er fuhr mit dem Auto weg, da sah ich auch schon die Lichter eines anderen Autos auf den Hof fahren. Es waren meine Eltern! Ich ging hinaus und begrüsste die beiden gut gelaunt. Sie sahen sich erstaunt um, sie fanden das ich einen echt grossen schönen Hof hatte. Ich wusste das sie nicht viel von Pferden hielten, vorallem meine Mutter, mein Vater ist sogar schon ein paar mal geritten. Da schiest meine Hofhündin Joy um die Stallecke und kommt bellend angerannt. Sie hatte sich den ganzen Tag nicht gezeigt, wahrscheinlich war sie herumstreunern. Meine Mutter sah sie erschreckt an, sie mochte Tiere nicht so, und auch vor kleinen Hundne hatte sie ein bisschen Angst. Ich packte Joy am Halsband, bevor sie meine Mum anspringen konnte. "Äh, das ist Joy, meine Hofhündin. Ich hab sie noch nciht soo lange", stellte ich die temperamentvolle Hündin vor. Meine Vater begrüsste sie ausgiebig dann gingen wie hinein. Joy trippelte hechelnd hinter uns her ins Haus hinein und legte sich dann in ihren Korb, neben dem Weihnachtsbaum in der Ecke. Ich machte eine kleine Hausführung für meine Eltern. Gerade als wir wieder im Esszimmer standen läutete es an der Tür. Joy sprang wieder bellend auf und lief Schwanz wedelnd zur Tür. Ich schob sie schimpfend zur Seite und öffnete die Tür. Es waren meine Tante und ihre Familie. Wir begrüssten uns alle, auch meine Eltern begrüssten sie. Zu der Familie zählten noch meine sechs Jahre ältere Cousine, mein gleichaltriger Cousin und der Mann von meiner Tante (Schwester meiner Mutter). Ich machte auch noch mit ihnen eine Hausführung. Dann setzten wir uns an den Tisch und schwatzten fröhlich. Es war schön warm, und draussen hatte es zu schneien begonnen, die Sterne leuchteten hell am dunklen Himmel. Wir assen die Vorspeise, Knoblauchbrot und Gemüse mit Dipsose. Nach der Vorspeise gingen wir alle nach draussen und ich führte alle durch meine beiden Ställe. Bevor sie gekommen waren, hatten ich und Marco ja noch alle Pferde wieder reingeholt. Sie bewunderten meine Pferde, Ponys und Fohlen, während Joy aufgeregt zwischen uns herumsprang, soo viele fremde Leute für sie. Auch die Pferde musterten die fremden, ungewohnt vielen Menschen, einige beobachteten sie nur scheu, einige steckten neugierig und mutig den Kopf mit gespitzten Ohren heraus. "Wie wärs nachher mit einem Weihnachtsritt?!", fragte meine Cousine, eher als Spass, niemand von ihnen Ritt ode rmochte Pferde jetzt besonders. Ich fand das eine geniale Idee und versuchte alle zu überreden. Schliesslich beschlossen wir es so: Wir würden nach dem Hauptgang einige Pferde rausholen. Die Väter würden reiten, die Mütter würden ein Fohlen neben sich führen, ich würde auch reiten, und mein Cousin und meine Cousine auch. Ich freute mich schon echt darauf, das würde siche voll lustig werden. Die Eltern gingen alle hinein, die Väter namen ein Glas Rotwein und die Mütter mussten einige Sachen noch rasch kochen. Wir drei jüngeren lieferten uns eine lustige Schneebalschlacht, die viel Spass machte. Das lustige daran war auch, wir machten sie auf der Fohlenweide, und die Fohlen hatten wir herausgeholt. Nun tollten die Fohlen mit uns im Schnee herum. Samaii schob mir lustigerweise immer ein Häufchen Schnee zu mit den Nüstern, damit ich das dann zu einem Schneeball verarbeiten konnte und auf meine beiden Cousins schiessen konnte. Cerise dagegen sprang immer wild um mich herum, so das ich Mühe hatte die beiden anderen zu treffen. Emilia zupfte neugierig an der Mütze meine Cousins herum, und rannte dann quitschend damit davon, er ihr stolpernd nach. Cheyenna sprang mit Scarlett übermütig im Schnee herum. Almox und Amika untersuchten meine Cousine nach Leckerlis, es war einfach zu lustig. Nach einer Weile, wir hatten eiskalte Hände und verfrorene Füsse, versorgten wir die Fohlen und gingen hinein, um uns aufzuwärmen. Das Essen war inzwischen fertig und wir setzten uns alle hungrig an den Tisch. Ich gab Joy noch ihr Futter, mit speziellen Weihnachtlichen Leckerbissen und fütterte dann die Pferde. Auch ihnen gab ich lecker Leckerbissen, wie Karotten,Äpfel und Leckerlis. Dann ging ich wieder hinein und wir schlugen uns alle den Bauch voll mit den leckern Sachen die es gab. Es gab Champagner zum anstossen, und die Eltern tranken Weisswein. Es war nun halb 9 Uhr. Alle zogen sich wieder warm an und gingen nach draussen. Joy folgte uns heftig Schwanz wedelnd, ihr gefiel das Familienzusammensein, Weihnachten. Meine Zuchtpferde hatte ich heute nicht gross bewegt, nur Morgens uns nachmittags in die Schrittmaschine gestellt und kurz alle morgens longiert. Ich holte mir nun Thorros, er liebte Schnee. Für meinen Vater holte ich Eisvögelchen, sie war zwar Temperamentvoll und frech, aber für einen Schrittausritt würd es gehen. Für den Vater meiner Cousins holte ich Fallin Leaves, die gute war eigentlich echt lieb, nur im Galopp konnte sie echt schnell werden.
      Für meinen Cousin machte ich Cual Fantastico fertig und für meine Cousine Sheza und Valley Victoria nahm ich als Handpferd mit, damit sie auch noch einen Spaziergang machen konnte. Es birgte zwar ein gewisses Risko alle auf meinen Zuchtpferden reiten zu lassen, aber es war ja nur ein Schrittausritt, und alle Pferde waren ziemlich ruhig, duch die vielen Turniere, Körungen und so kannten sie viel grössere fremde Menschenmengen. Meiner Mutter drückte ich den Führstrick von Samaii in die Hände. Ich hatte den kleinen Hengst gut erzogen und ich war ja dabei. Meine Tante hielt Cheyenna am Strick, das Stutfohlen war zutraulich und lieb, eins fröhliches aufgewcktes Tierchen. Unser kleine Parade setzte sich in Bewegung. Ich ritt an der Spitze, flankiert von meinen Cousins. Hinter den beiden ritten die Väter. Zwischen den Vätern, also hinter mir gingen die Mütter mit den Fohlen. Die Pferde gingen alle frisch und munter vorwärts. Meine Mutter hielt den Führstrick weg von sich, damit ihr Samaii ja nicht zu nahe kam, aber er ging nur gelassen neben ihr her mit gespitzten Ohren. Unsere kleine Kavallkade ging gemütlichen Schrittes über den verschneitem Weg. Thorros wollte schneller gehen, doch als ich ihn mit einem Zügel zupfen ermahnte, ging er brav im Schritt weiter. Den Kopf hielt er tief gesenkt und gestreckt, er genoss es am lockeren Zügel entspannt dahin zu trotten. Die anderen sassen zwar nicht ganz so locker und entspannt im Sattel wie ich, sie hielten sich zum Teil etwas verkrampft am Sattel fest, die Zügel zogen sie zum Glück nicht zu fest an und hielten sie aber auch nicht einfach ganz durchängend. Als ein niedliches Eichhörnchen vor Thorros auf den Weg sprang und dann erschreckt weiter hoppelte, es verschwand im Gebüsch, warf Thorros nur nervös den Kopf hoch, beovr er wieder entspannt weiter schritt. Die anderen Pferde wurden etwas unruhig, auch Vici, die ich ja als Handpferd hatte, schnaubte nervös. Ihr waren soviele Pferde um sich immer noch nicht geheuer, auch wenn es vertraute Pferde waren, vielleicht war sie auch nur wegen den vielen fremden Menschen so aufgeregt. Ich redete beruhigend auf sie ein. Der Ausritt war wunderschön. Es schneite immernoch ein bisschen, man hörte das knarzen des Schnees und es herrschte eine friedeliche Stille. Als wir wieder langsam auf dme Rückweg waren begannen sich alle mehr zu entspannen, und machten Witze, schwatzten los. Die Fohlen waren beiden brav geblieben, deshalb wurden die Mütter lockerer. Da auch die Pferde sich ruhig verhielten, konnten sich die Reiter lockern und redeten nun, darüber wie es war auf einem Pferderücken zu sitzen, was sie anderen schon geschcnkt hatten, was in den letzten Tagen passiert war oder was sie in den nächsten Tagen noch unternehmen würden. Ich selber schwieg die meiste Zeit über und genoss einfach das Zusammensein, ich fand das Gefühl wunderschön und genoss es. Die Pferde schienen diese fröhliche Stimmung auch zu spüren und waren vielleicht deshalb so ruhig. Als wir die Einfahrt hinunter zum Hof ritten, erklärte ich den anderen noch wie man die Pferde zu "bremsen" hatte. Sie mussten sich einfach etwas nach hinten lehnen, die Zügel leicht anziehen, und dann würden die Pferde stehen bleiben, sie waren schliesslich alle gut ausgebildet. Ich gab das Kommando wann sie die Hilfen geben sollten. Thorros und Vici lies ich noch einige Schritte vorwärts gehen, dann wenden, so das ich und die beiden gegen die anderen standen, sie also ansahen. Alle Pferden waren stehen geblieben, zwar ein paar Schritte mehr als erlaubt weiter vorne aber das machte nix. Zufrieden klatschte ich in die Hände, es hatten es alle gut gemacht. Auch die anderen begannen nun zu klatschen, bis schliesslich alle lachen mussten. Als wir uns wieder gefangen hatten, gab ich das Kommando zum absitzen. Ich schwang mich von Thorros Rücken, auf der rechten Seite aber, damit ich zwischen ihm und Vici stand. Mein Vater schwang sich problemlos, vielleicht etwas schwerfällig hinunter von Eisvögelchen. Die anderen sahen sich gegenseitig und dann die Pferdehälse etwas ratlos an. Ich musste lachen und erklärte dann wie sie sich runter schwingen sollten. Mein Vater kam allen zu Hilfe, und so standen keine 5 Minuten später alle wieder auf festem Boden, was mit erleichtertem Seufzen kommentiert wurde, ich grinste. Alle halfen die Pferd zu versorgen, auch wenn eigentlich das meiste machte. Dann führte jeder sein Pferd oder Fohlen das er geführt/geritten hatte in die jeweilige Box hinein und durfte dem/der ein Leckerli geben. Nun waren wieder alle munter, streckten ihre Beine, witzelten wie schlecht der andere im Sattel gesessen hatte. Wir gingen wieder hinein, es war wircklich kalt draussen, Atemwölkchen bildeten sich vor der Nase und beim Sprechen vor dem Mund. Drinnen war es schön warm und alle ausser unsere Mütter und ich, setzten sich an den Tisch. Ich überstreute meinen fertigen Schokokuchen noch mit Schokoglasur und bunten Streuseln. Jetzt wurden die Teller und Platten mit den leckeren Desserts darauf, auf den Tisch gestellt und auch wir setzten uns. Joy sass schwanzwedelnd da und hoffte mit einem Bettelblick, an einige Leckereien zu kommen, doch ich verbot es strengstens ihr etwas vom Tisch zu geben, das war nicht gut für sie, und sonst fing sie noch an immer zu betteln wenn ich ass. Stattdessen warf ich ihr ein paar Gourmetleckerlis, die nicht billig gewesen waren, zu. Sie fing das erste gleich in der Luft auf und machte sich dann hungrig über alle Leckelris her. Ich lächelte und begann nun auch von dn Desserts zu kosten. Am Ende war fast nichts mehr übrig, nur ein paar Kuchenstücke, von denen die Mütter ein paar einpackten um sie mitzunehmen. Draussen war es nun stockdunkel, nur die Lichterketten auf dem Stalldach und die um die Regenrinne geschlungen war leuchteten hell. Wir unterhielten uns noch ein bisschen, bevor ich schliesslich aufstand und sagte, das nun die Geschenke aufgemacht werden könnten. Ich spielte die Weihnachtsfee und verteilte die Geschenke an die jeweilige Person. Nun sah man in den Gesichtern abwechselnd dankbares, glückliches Strahlen und "schön das dir gefällt"-Lächeln. Von meinen Eltern bekam ich einen Gutschein, für einen neuen Sattel und auch ein Zaumzeug, dazu noch ein Pferderoman. Von meiner Tante und meinem Onkel kriegte ich ein teures, weiches, wunder schönes Lederhalfter, es war von einem dunklen Schokoladenbraun, mit ein wenig Schaffellpolsterung. Mein Cousin schenkte mir einen Büchergutschein und zusammen mit seiner Schwester (meine Cousine) eine niegelnagelneue sehr schicke dunkelbraune (mit beigen Verzierungen) Putzbox. Dazu gab mir meine Cousine noch eine grosse Packung Pferdeleckerlis und eine kleine Packung Hundeleckerlis. Ich bedankte mich herzlich bei allen, den die Geschenke waren echt super!! Auch die andern fanden ihr Geschenk fabelhaft und es gab ein kleines Dankegerangel. Als ich auf die Uhr schaute, war es halb 11. Wir drei jüngeren, spielten noch ein bisschen Wii, die Eltern tranken Rotwein und unterhielten sich. Als es halb 12 wurde gingen die Eltern nach draussen und machten einen kleinen Verdauungsspaziergang, über meinen ganzen Hof, bis hinauf zu den Koppeln. Auch wir drei gingen noch nach draussen. Meine Cousine und ihr Bruder setzten sich in dne Schnee und alberten miteinander. Ich ging in den warmen Pferdestall hinein. Einige der Pferde dösten in der Ecke, einige sahen mit gespitzten Ohren aus der Box raus.
      Einer von den noch munteren war mein kleiner Samaii, er war einer meiner engsten Lieblinge. Ich ging zu ihm und kraulte ihn gedanken verloren zwischen den Ohren, mit der anderen Hand strich ich ihm über den schlanken Hals. "Du bist schon richtig gewachsen mein kleiner, richtig gross bist du jetzt", sagte ich grinsend und drückte ihm kurz und zärtlich. Als ich gerade Sirio noch einen liebevollen Klapps gab und er leise wieherte, öffnete sich die Stalltüre und mein Vater steckte den Kopf rein. "Kommst du?? Wir wollen uns mal verabschieden, ist schon langsam spät", rief er leise und schloss die Türe wieder. Ich nickte, obwohl er das nicht mehr sehen konnte und stapfte in den Schnee nach draussen. Es hatte inzwischen aufgehört zu schneien, doch es lagen sicher ca. 30 cm Schnee überall. Im Haus drinnen verabschiedeten sich alle voneinander. Joy schien die Abschiedsstimmung zu spüren und sprang bellend an jedem abwechseln hinauf, bis ich sie schliesslich am Halsband packte, sanft zurückriss und leise mit ihr schimpfte. Doch zu Joy`s Freude verabschiedete sich jeder von ihr. Dann gingen wir alle nach draussen, Joy`s Beine tauchten ganz unter in dem Schnee, was sie besonders toll fand. Fröhlich hopste sie herum und hinterlies kleine Schneelöcher. Bei den Auto`s gabs nochmals Umarme, und das Versprechen, das alle bald wieder mal herkommen wollten. Schliesslich schlugen Autotüren zu, Motoren brummten leise surrend los. Es wurde noch wild gewinkt, bevor beiede Autos, hintereinander los fuhren. Ich winkte noch, bis die Autos verschwunden waren, das Gebrumme der Motoren wurde immer leise, bis es ganz in der Ferne verklang. Da die Strasse nicht so nahe am Hof dran war und eine wenig befahrene Strasse war, gab es zum Glück nur wenig Autolärm und selten Auspuffgestanl. Die Hauptstrasse war ziemlich weit weg. Ich ging mit Joy im Schlepptau zu den beiden Ställen, die ich verriegelte, dann ins Haus hinein. Joy legte ging in die Küche zu ihrer Wasserschale und trank durstig mehrere kräftige Schlucke. Währenddessen wusch ich ab, abgeräumt hatten wir vorhin schon, bevor sie gegangen waren. Es ging ziemlich schnell, da ich das meiste in den Geschirrspüler steckte. Ich ging die Treppe hinauf. Bevor ich mich waschen ging, machte ich noch Marcos kleines Geschenk auf. Es war ein dunkelbraunes, weiches Armband mit schönem Muster, in der Mitte konnte man ein Pferd erkenne, das stieg. Ich lächelte, es war echt schön, musste ihm dann noch danken dafür. Als ich fertig gewaschen im Pyjama auf dem Bett sass, wünschte ich Joy noch eine gute Nacht. Sie sass vor mir auf dem Boden, die Pfoten beide auf meinen Knien, den Kopf auf den Pfoten drauf. Ich gab ihr einen Schmatzer auf die feuchte Nase, knuddelte sie einmal liebevoll durch und flüsterte ihr glücklich zu: "Das war ein wundervoller Tag, findest du nicht auch? Könnte immer Weihnachten sein, auch wenn es ein bisschen stressig war. Gute Nacht meine Süsse." Sie leckte mir einmal zutraulich über die Nase, dann sprang sie wieder auf alle Viere und trippelte zu ihrem Korb in der Ecke, auch hier oben in meinem Schlafzimmer hatte sie einen Korb. Sie rollte sich richtig in die weichen Decken hinein und legte ihren Kopf auf die Pfoten. Ich lächelte wieder und schlief gleich ein. Es war ein anstrengender, aber wundervoller Tag gewesen...
    • Nano
      Pflegebericht Almox und Amika

      Ich ging auf die Fohlenkoppel und schwang mich über den Koppelzaun. Die meisten Fohlen standne jetzt am Nachmittag draussen auf der Fohlenkoppel und tollten ausgelassen herum. Mein Blick flog über die vielen, verschieden farbigen Felle, bis er bei einem Fuchs hängen blieb, der in der Nähe von mir stand und gerade mit einem Grauen Fohlen spielte. Es waren Almox Prints und Amika. Mit denen beiden wollte ich heute trainieren. "Almox! Amika! Kommt her meine Süssen!", rief ich lockend. Amika hob mit gespitzten Ohren den Kopf und trabte brav zu mir. Ich lobte sie und kraulte sie an ihren Lieblingsstellen. Almox aber blieb dort stehen wo er war und rupfte ein paar Grashalme aus. Ich rief nochmals nach ihm, diesesmal mit energischerer Stimme. Er sollte lernen, nicht immer nur zu kommen, wenn ich ihm Leckerlis hinhielt. Deshalb halfterte ich Amika rasch auf und band sie am Zaun an. Die Kleine sah mir erstaunt nach und knabberte dann am Holz des Zauns. Ich ging langsam auf Almox zu. Er ignorierte mich und drehte sich sogar von mir weg um ruhig weiter an Grasbüscheln zu zupfen. Als ich gerade die Hand ausstreckte und in seine Mähne greifen wollte, machte er einen Sprung nach vorne und warf mir einen spöttischen Blick zu, als ich taumelte und dann schimpfte. "Komm sofort her Almox!", rief ich nun, blieb mit verschränkten Armen breitbeinig dastehen und sah in seine Augen. Zuerst hielt er meinem strengen Blick stand, doch dann spielte er mit den kleinen Öhrchen und machte einen zögernden Schritt auf mich zu. Als mein Blick nun ein wenig weicher wurde und meine Stimme lockender, trippelte er eifrig auf mich zu und blieb dann dicht vor mir stehen. Ich lobte ihn und konnte es wiedermal nicht lassen ihn zu umarmen und zu kraulen, seine Augen sahen mich so treu und lieb an. Er genoss die Knuddeleien und blieb die ganze Zeit ruhig stehen. Schliesslich stupste er mich auffordernd an und scharrte ungeduldig mit dem Huf. Ich lachte und zog ihm vorsichtig das Halfter über den kleinen Kopf. Nun gingen wir zu Amika, die uns schon ungeduldig erwartete. Ich nahm ihren Strick in die linke Hand und Almox`s in die rechte. So gingen wir einträchtig nebeneinander her bis zum offenen Putzplatz. Dort band ich beide mit etwas Abstand zueinander an und holte die Putzboxen. Amika blieb während des ganzen Putzen etwas hibbelig und tänzelte ab und zu zur Seite. Ich redete beruhigend auf sie ein und wandte mich dann an Almox, als sie fertig war. Dieser stand gelassen da. Als ich mit der Bürste seinen Hals entlangfuhr, legte er den Kopf auf den Holzbalken und schloss geniesserisch die Augen. Am Bauch war er etwas kitzelig, deshalb war ich da vorsichtiger. Aber es ging gut. Auch beim hufe auskratzten hielt er still, er schien sich langsam daran zu gewöhnen. Als auch er fertig geputzt war holte ich zwei Longierleinen und Reithalfter ohne Gebiss. Ich zog beiden das Reithalfter an und klinkte die Longierleinen ein. Jetzt führte cih die beiden zum Longierzirkel, ging hinein, schloss das Tor hinter uns und blieb in der Mitte stehen. Beide hatte ich schonmal einzeln longiert, mal sehen wie sie sich so anstellen würden. Amika hörte bis jetzt ganz gut auf meine Rufbefehle, Almox weniger, er brauchte immer noch ein leichtes antippen der langen Longierpeitsche. Ich lies zuerst Amika nach draussen gehen, dann halten und dann Almox. Amika stand nun auf dem äussersten Hufschlag linsk von mir und Almox auch auf dem äussersten Hufschlag, rechts von mir. Aber beide schauten in die gleiche Richtung, sonst würde es noch einen Zusammenstoss geben. Nun rief ich "Scheriitt" und schnalzte danach auffordernd mit der Zunge. Amika ging zügig los, Almox gehorchte immerhin auch, doch er ging viel zu langsam und ohne Schwung. Ich tippte ihn leicht mit der Longierpeitsche an an der Kruppe an und rief "Los Almox". Er schien heute konzentrierten zu sein als sonst, denn er gehorchte sofort und seine Schritt wurden eifriger. "Braav", rief ich beiden lobend zu. Sie gingen beide fast im Einklang, so das ich mir nie Sorgen machen musste das einer den anderen überholen würde. Auch beim Traben ging alles gut. Beim Galoppieren schien der Übermut Almox plötzlich zu packen, denn er wurde immder schneller, und holte immer mehr zu Amika auf, die in einem gleichmässigen, ruhigen Kanter ging. Ich befahl dem Hengst langsamer zu laufen, musste ihn aber an der Brust vorne antippen, damit er endlich langsamer wurde. Schliesslich hotle ich beide zu mir in die Mitte, lobte sie und klinkte die Longierleinen an der anderen Seite an. Nun machten wir alles noch in die andere Richtung. Amika`s starke Seite war eindeutig die rechte Seite, bei Almox war es ausgeglichen. Am Ende zupfte ich an den Leinen und beide trotteten brav zu mir in die Mitte. Zuerst gab ich Amika lobend ein Leckerli und fuhr ihr über den Hals. Danach wandte ich mich an Almox, gab ihm ein Leckerli und verstrubbelte ihm liebevoll den Schopf. Zufrieden liefen die beiden schnaubend neben mir her zum Putzplatz. Dort band ich beide wieder an, tauschte die Reithalfter mit den Halftern aus, kratzte die Hufe aus und versorgte die beidne in die jeweilige Box. Zum Abschied tätschelte ich Almox auf den muskulösen Hals und fuhr Amika über den schlanken Rücken.
    • Nano

      ~Die Körung

      Heute war es endlich so weit!Ich würde mit Almox Prints an seiner zweiten Fohlenshow teilnehmen!Es ist die 82.Fohlenschau.
      Ich war schon richtig aufgeregt,doch ich durfte Almox Prints nicht mit meiner Nervosität anstecken.
      Also blieb ich ganz ruhig.Ich kraulte ihn hinter den Ohren,da wo er es besonders gerne hat.Plötzlich dröhnte es aus den Lautsprechern:„Nano und Almox Prints an den Start kommen!Nano und Almox Prints!“Puh,nun ging es also los!Ich klopfte meinem Kleinem noch einmal den Hals und redete beruhigend auf ihn ein.Dabei war ich aufgeregter als mein Fohlen.
      Also ich joggte los.Almox Prints trabte mit schonem Hengsthals,in die Halle.Die Zuschauer klatschten applaus.Bei X hielt ich meinen Hengst an und grüßte die Richter höflich.Nun kam die Kür.Wir mussten Almox Schritt,Trab und Galopp zeigen.Also fing ich an.Ich ging im schritt auf der ganzen Bahn mit ihm.Dann bei A lief ich mit meinem Kleinem auf dem Zirkel und joggte.Er Trabte mit schönen langen Schritten.Nun wechselte ich aus dem Zirkel mit ihm.Wenn man nicht auf dem Pferd sitzt ist das ganz schön schwer!Nun gingen wir bei C auf den Zirkel.Almox Prints war immer noch im Trab und ich joggte nebenher.Nun kam der Höhepunkt meiner kleinen Kür:
      Ich legte meinem Hengst den strick über den Hals und lies ihn laufen.Wir hatten das ewig geübt,dass er auf dem Zirkel bleiben soll,doch dann passierte es.Almox Prints versuchte auszubrechen!Er lief zur Seite,tänzelte herum.Ich sprach beruhigend mit ihm.Es klappte.Er ging wieder brav,als währe nichts gewesen auf dem Zirkel.Ich schnalzte und er galoppierte sanft und weich an.Das Puplikum klatschte.Ich lies Almox Prints weiter auf dem Zirkel gehen.Selbst stellte ich mich so hin,das er direkt auf mich zu kam.Das war so geprobt.Ich kniete mich in den Sand nieder.Mein Hengst kam näher.Die Hufe kamen auf mich zu,er sprang!So ging die Kür vorbei und ich ging zum Parcour.Ich führte Almox zu einer dunkelblauen knisternden Plastikfolie.Für Almox kein Neuland.Gelassen,wie es der Parcour verlangte ging er darüber.Ich dachte ich sähe ihn gänen und musste grinsen.Nun die Wippe.Das war immer die schwerste Übung gewesen.Langsam ging ich mit ihm darauf zu,zeigte aber keine Anzeichen von Angst oder Nervosität.Almox tat es mir zum Glück nach und ging so gelassen wie noch nie über die Wippe.Das war also geschafft.Nur noch das Wasser.Ich hatte eher Angst,Almox würde darin herum planschen,als das er scheuen könnte.Doch es verlief alles gut.Nun ging ich mit meinem Süßem wieder zum X wo ich etwas über Carakter und Abstammung erzählen sollte.Also fing ich an:„Almox Prints ist ein Isländer-Englisches Vollblutmixhengst.Er stammt von der Stute Valley Victoria und dem Hengst Blastur.Es sind beide sehr erfolgreiche Pferde mit einem gutem Stammbaum.Almox ist intelligent,freundlich,verspielt,und temperamentvoll,wie man das so kennt.Ich habe ihn sehr doll lieb,egal welche Macken er hat,denn niemand ist perfekt.“Ich grüßte noch und verlies dann mit ihm die Halle in einem flottem Trab.
    • Nano
      Pflegebericht für alle Fohlen

      Ich pfiff durchdringend und öffnete das Koppeltor. Sofort hoben alle Fohlen die Köpfe und sahen mit gespitzten Ohren in meine Richtung. Ganz der Herdenchef stürmte Almox als erstes auf mich zu. Acina preschte dicht hinter ihm in mein Richtung, sie hatte sich schnell in der kleinen Fohlenherde hinter Almox`s Position hochgearbeitet und folgte ihm nun auf Schritt und Tritt, die beiden schienen sich zu mögen. Hinter den beiden setzten sich nun auch die restlichen Fohlen in Bewegung. Wir übten das ganze heute zum ersten mal. Ich öffnete das Koppeltor ganz und auch die Boxentüren von den Fohlen und würde versuchen, dass alle möglichst alleine über den Hof trabten und ihre eigene Box fanden und hinein gingen. Natürlich war mir klar, dass das nicht gleich von Anfang an klappen können würde. Deshalb hatte ich jetzt auch die lange Longierpeitsche dabei, damit ich die Fohlen sanft in die richtige Richtung treiben konnte. Obwohl mit Almox alleine hatte ich es schonmal versucht, er würde hoffentlich den restlichen Fohlen zeigen wo es langging. Almox wollte als erstes einfach an mir vorbei schiessen, entschloss sich dann aber plötzlich anders und blieb rutschend dicht vor mir stehen. Dann wieherte er zur Begrüssung und rieb seinen Kopf an meinem Arm. Ich lächelte glücklich und liebkoste ihn am Hals und zwischen den Ohren. Acina hatte ich noch nicht soo lange und sie war auch ein eitles Ding. Normalerweise wäre sie wahrscheinlich einfach weiter gegangen, ihrer Freiheit entgegen, aber sie schien wircklich auf Almox zu warten. Einen Meter von mir entfernt stand sie mit spielendne Ohren wartend da, als Begrüssung hatte sie mir immerhin ein leises Brummeln geschenkt. Die anderen Fohlen waren hinter Acina stehen geblieben und warteten ebenfalls. Almox schien hier viel Einfluss zu haben. Er schnaubte mir nun noch zu, trottete ein paar Schritte den Sandweg hinunter, der in Richtung zu den Ställen und dem restlichen Hof führte und blieb dann stehen, den Kopf trug er in stolzer Haltung oben, sein Blick wanderte über "seine" kleine Herde. Acina stellte sich dicht neben ihn und schien ihn aus dunklen Augen anzuschmachten, was er mit einem tiefen Brummeln quittierte. Er wartete auf den Rest der Fohlen, ganz der Leithengst. Als erstes drängelte Cerise zu mir und legte ihren edlen Kopf auf meine Hand um mich dann lieb aus grossen Augen anzuschauen, leise schnaubte sie. Sie war wircklich gewachsen in den letzten Wochen und hatte sicher schon ungefähr eine Grösse von 135 cm und sie würde noch grösser werden, geschätzt wurde so auf 153 cm. Nachdem ich ihr einen Kuss auf die weichen,schmalen Nüstern gedrückt hatte gab ich ihr einen Klaps und sie schritt anmutig tänzelnd zu Almox und Acina. Zuerst schien sie an den beiden vorbei zu wollen, doch als Almox warnend schnaubte und ihr in den Weg trat, blieb sie Kopf schüttelnd stehen und begann ein paar Grashalme am Wegrand abzuzupfen. Scarlett trat als nächstes zu mir, rieb ihren kleinen Kopf zur Begrüssung an meinem Bauch und liess sich die buschige Stehmähne kraulen, bevor sie neben Cerise trat. Cheyenna wieherte übermütig und stupste mich gut gelaunt an. Leise lachend rubbelte ich ihr über die Brust und strich ihr dann sanfter über den Rücken. Die hübsche Scheckstute schüttelte mit einem aufgeweckten Ausdruck in den dunklen Augen den Kopf, wedelte mit dem Schweif und stolzierte mit gebeugtem Hals neben Almox. Das Hengstfohlen brummelte wieder, scharrte mit einem Huf und senkte den Kopf, um ihr mit den Nüstern über den Widerrist zu fahren. Sie quitschte und tänzelte keck ein paar Schritte zur Seite. Acina sah das gar nicht gerne und giftete eifersüchtig zu Cheyenna hinüber, was Almox gelassen beobachtete, ihm schien die Aufmerksamkeit um ihn von den Mädels zu gefallen. Ich lachte, ich würde ihn wohl schon bald mal von den Stuten trennen müssen. Als Sulaika und Amika, Seite an Seite noch zu mir traten umarmte ich beide vorsichtig und kraulte beide am Hals, bis ich den beiden einen auffordernden Klaps auf die Kruppe gab. Nun stand die ganze Fohlenherde eng zusammen gedrängt auf dem hellen Sandweg, mit Almox und Acina an der Spitze, dicht dahinter Cheyenna und die anderen. Acina und Cheyenna konnten sich wircklich nicht ausstehen, Cheyenna zwickte schnell Acina einmal in die Kruppe. Wütend schnappte die nach ihr, doch Cheyenna wich geschickt aus und schüttelte zufriden den Kopf. Ich blieb am Ende der Herde, und würde dafür sorgen, das keines ausbrach, aus der Truppe. Almox hatte vorne alles im Griff und warf mir nun einen fragenden Blick zu. Ich schnalzte aufmunternd mit der Zunge und nickte ihm zu. Er wandte sich nach vorne, stiess ein wiehern aus und trabte dann in einem flotten Tempo los. Acine ging dicht neben ihm, ihren Kopf auf Höhe seiner Kruppe, Cheyenna trabte leicht versetzt(ungefähr auf höhe Acina`s Kruppe) auf Almox`s anderer Seite, die drei hielten sich gehorsam schön auf dem Weg. Ich joggte hinter der ganzen Gruppe hinterher und hatte etwas Mühe Amika und Sulaika am ausbrechen zu hindern, doch nach zwei leichten Peitschentippen an den jweiligen Seite wo sie ausbrechen wollten, blieben sie brav auf dem Weg, alle dicht hintereinander. Nun ging es schon über den Hof, alle immernoch erstaunlich dicht zusammen. Nach einem Wiehern von Almox, blieb Cerise gehorsam bei der Herde, obwohl sie vorhin gerade nach rechts weg laufen wollte. Almox schien wircklich alles gut im Griff zu haben, ich half ihm ja auch hier hinten ein bisschen. Wir hatten es schon durch die offene Stalltüre geschafft und nun gingen die Fohlen von selbst ohne zu zögern schneller vorwärts. Mit sicheren Schritten fand jedes seine eigene Box. Natürlich wollte Acina zuerst bei Almox hinein, doch als ich gerade sie wieder hinaus locken wollte, stampfte Almox unwillig mit den Hufen und drängte sie aus seiner Box hinaus. Das hier war seine, aber nur seine Box, das zeigte er ihr deutlich. Etwas beleidigt, aber ohne ihm zu widersprechen tänzelte sie zu der Box nebenan und ging hinein. Mit einem zufriedenen Lächeln schloss ich alle Boxentüren und lobte alle ausgiebig, das hatten sie gut gemacht. Vorallem Almox lobte ich, er hatte seine Sache gut gemacht. Stolz und zufrieden legte er mir für einen kurzen Moment den Kofp auf die Schultern und trottete dann in seinen Paddock hinaus. Glücklich lächelnd gab ich allen noch eine Portion Heu und kontrollierte die automatischen Tränken. Als ich damit fertig war verabschiedete ich mich noch schmusend von Cerise und Cheyenna, die anderen waren schon in den Paddocks draussen.
    • Nano
      Pflegebericht

      Ich ging pfeifend aus dem Haus, ich war heute ziemlich gut gelaunt. Denn der Schnee war fast weg, nur noch ein paar matschige Haufen lagen verstreut herum und die Sonne schien fröhlich vom Himmel hinunter. Die eisige Kälte, die immer noch herrschte, trübte meine gute Laune kein bisschen. Mit grossen Schritten ging ich zur Fohlenkoppel, schwang mich über den Zaun und sprang ins feuchte Gras hinunter. Dann lehnte ich mich gemütlich mit dem Rücken an das Gatter und beobachtete die Fohlen beim herumtoben, sie schienen nie müde zu werden. Da bemerkte ich, das Almox auf mich zu trottete. Nahe bei mir blieb er stehen, stupste mich mit gespitzten Ohren an und schnaubte leise. Lächelnd strich ich ihm zur Begrüssung über die Nüstern und fuhr mit der anderen Hand durch seine weiche Strubbelmähne. Er stand ganz still da. Nach einer Weile halfterte ich ihn auf und führte ihn den Weg hinunter zum den Stallungen. Munter trabte er neben mir her, die Beine warf er richtig hoch, seinen Kopf hielt er stolz hocherhoben. Grinsend band ich ihn auf der Stallgasse, zwischen den Boxen an und begann ihn ausgiebig zu putzten. Er hampelte ein bisschen herum, doch im grossen und ganzen war er für seine Verhätnisse ziemlich ruhig. Lächelnd klinkte ich nun eine Longierleine an sein Halfter fest und führte ihn gut gelaunt pfeiffend zum Round Pen. Er kannte das Longieren schon ein bisschen, es ging schon ganz gut. Wir gingen hinein, ich schloss das Gatter hinter uns. In der Mitte blieb ich stehen und liess ihn nach aussen schreiten, auf den ersten Hufschlag. Er gehorchte zum ersten mal ohne zu zögern und ging brav im gemütlichen Schritt um mich herum, immer schön auf dem ersten Hufschlag. Nach einer Weile liess ich in antraben und schliesslich auch noch galoppieren. Wir wechselten auch noch die Richtung. Am Ende des Trainings zupfte ich sanft an der Longierleine, so dass er zu mir in die Mitte trottete. "Das hast du echt gut gemacht. Du lernst schnell", murmelte ich lächelnd und gab ihm eine halbe Möhre, die er gierig hinunterschlang. Mich anstupsend verlangte er nach mehr. "Nein, es gibt nichts mehr!", sagte ich bestimmt und musste kichern. Es kitzelte als er mit seinen Nüstern über meinen Hals schnoberte. Bettelnd sah er mich aus grossen Augen von unten hinauf an. Doch ich schob in sanft etwas zurück. "Nein, du verfressenes Tier...", sagte ich lachend, als er einen so beleidigten Ausdruck aufsetzte udn schmollend den Kopf abgewandt hatte. "Naa gut. Die andere hälfte der Möhre kriegst du aber nur, wenn du jetzt noch etwas leistest!", sagte ich und steckte die halbe Möhre in meine Hosentasche der Jeans. Er beobachtete es mit schief gelegtem Kopf, sah dann in meine Augen mit einem fragenden Ausdruck. Ich hatte beschlossen mit ihm Kunststücke einzuüben, er lernte schnell und liebte es auf immer feiner werdene Handzeichen und so zu achten, ausserdem liebte er es neues zu lernen. Und jetzt wollte ich mit ihm als erstes mal das Kompliment üben. Ich legte die lange Longierpeitsche zur Seite und nahm die kurze Gerte. Dann kniete ich mich neben ihn in den Sand und fuhr mit der Hand über sein linkes Bein hinunter. Er hob den Huf hoch, er dachte ich wollte seine Hufe auskratzten. "Nein, jetzt nicht", sagte ich stellte seinen Huf ab und versuchte es anders. Mit der Gerte fuhr ich sein Bein hinab. Er sah mich an, als hielte er mich für verrückt. Ich musste grinsen, und dachte nach. Wie sollte ich ihn dazu bringen, mit dem linken Vorderbein einzuknicken, mit dem rechten Vorderbein allerdings nicht, hmm... Er wartete, seine Ohren spielten. Ich sah in wieder an und tippte dann nur mal kurz, mehrmals an sein linkes Knie. Er schüttelte verwirrt den Kopf, hob den Huf, strampelte einige Male in die Luft bevor er ihn wieder auf den Boden setzte und mir einen weiteren verwirrten Blick zu warf. "Beim spanischen Schrit sind wir noch nicht, das kommt erst später mein Kleiner", sagte ich lachend. Er schnaubte, scharrte mit dem Huf und schüttelte ungeduldig den Kopf. Ich versuchte es noch ein paar mal auf verschiedene Weisen, bis es endlich halbwegs klappte. Er knickte aber mit beiden Vorderbeinen ein und kniete so, aber immerhin stand er noch mit den beiden Hinterbeinen. Ich lobte ihn und ging auf seine andere Seite. Dann tippte ich auf sein rechtes Vorderbein und fuhr von den Knien bis zu der Fessel hinunter. Vorsichtig streckte er dieses Bein aus und warf mir einen stolzen Blick zu. Ich lobte in überschwänglich und gab ihm die restliche Möhre. Zufrieden kaute er und stand wieder auf. Grinsend versorgte ich ihn. Mit ihm wurde es echt nie langweilig.
    • Nano
      Pflegebericht für Almox und Scarlett - Die Ausreisser

      Munter pfeifend mistete ich die Fohlenboxen aus, gerade stand ich in Almox`s Box und schwang die Mistgabel. Joy lag draussen vor der Box, auf der Stallgasse, gelassenen Blickes beobachtete sie mich gähnend. "Ja, ja mach es dir nur bequem, du faules Ding", rief ich lachend und wuchtete die nächste Portion Pferdemist in den schon halb vollen Schubkarren. Da wandte die Hündin den Kopf in Richtung Stallausgang, spitzte die Ohren, ihr BLick wurde aufmerksam. "Was ist den Jo..",weiter kam ich nicht, denn Joy sprang auf und raste bellend hinaus aus dem Stall. Verwundert sah ich ihr nach. Vielleicht sollte ich mal schauen, wer weiss, was passiert ist. Hastig lehnte ich die Mistgabel an die Boxenwand und lief auf den Hofplatz hinaus. Gerade noch sah ich Joy um die Ecke verschwinden, sie bellte übermütig. "Joy!", rief ich und rannte ihr hinterher. Kaum war ich um die Ecke gebogen, da blieb ich überrascht abrupt stehen. Auf dem weiten, offenen Hofplatz tobte Joy vergnügt mit Scarlett herum. "Scar! Was soll das... o nein, das heisst ja das das Koppeltor offen ist!", rief ich erschrocken, warf noch einen zögernden Blick zu den beiden bevor ich den Sandweg zu den Koppeln hinauf rannte. Doch mir kamen keine herumspringenden Fohlen entgegen. Atemlos kam ich vor der Fohlenkoppel an. Die Fohlen warfen mir neugierige Blicke zu, das Tor war gut verschlossen. "Puuh, wie ist die den rausgekommen", murmelte ich stirnrunzelnd vor mich hin, mein Blick überflog rasch die Fohlen. Waren alle da...ausser Almox! Das hiess, das er auch ausgebüxt sein musste. Ich lief rasch wieder den Weg hinunter zum Hof. Scarlett und Joy hatten sich inzwischen ein wenig beruhigt und spielten etwas ruhiger miteinander. Doch wo war Almox, dieser Schlingel?! Mein Blick suchte rasch den Hof ab, doch ich fand ihn nicht. Ich sah in der Futterkammer nach, im Stall in allen Boxen, in der Scheune, nochmals auf den Koppeln, doch er liess sich nicht blicken. Langsam begann ich mir sorgen zu machen. Wo war er bloss? In der Aufregung vergass ich ganz, das ich zumindest Scar hätte zurück auf die Koppel bringen können. Die beiden hatten mich neugierig und belustigt beobachtet. Da fiel mir eine Idee ein. "Joy, komm mal her Süsse", rief ich nach der Hündin. Mit dem Stutfohlen im Schlepptau trottete sie zu mir heran, ihre Augen hatten eine fragenden Ausdruck. Ich hielt ihr Almox`s Decke unter die Nase und sagte auffordernd:"Los Joy, such Almox, such!" Sie schnupperte zögernd an der Decke und warf mir immer wieder fragende Blicke zu. "Komm schon Joy", ich deutete wieder auf die Decke und schob sie ihr näher hin. "Such! Such Almox!",rief ich. Endlich schien sie zu verstehen und trippelte mit gespitzten Ohren, die Nase dicht über dem Boden los. Scarlett trabte munter neben mir her, sie schien das ganze für ein Spiel zu halten. Ab und zu blieb Joy stehen und schnüffelte im Kreis herum, bis sie anscheinend endlich die Fährte wiederfand. Sie führte uns in die Futterkammer, wieder hinaus, um den Zuchtstall herum, wieder über den Hof und schliesslich blieb sie auf der ersten Treppe des Hauses stehen, sie wartete ungeduldig auf uns. "Was soll das Joy, du bekommst Abends wieder dein Futter", sagte ich etwas enttäuscht, Almox konnte ja wohl kaum im Haus drinnen sein. Doch da hob ich den Blick und sah die halb offen stehende Tür. Hmm...musste ich wohl offen gelassen haben. Ich sprang die Treppen hinauf und wollte gerade die Tür schliessen, als ich ein munteres Schnauben und Kauen hörte, Hufe schabten über den Küchenboden. Almox! Ich ging hastig hinein, gefolgt von Joy und Scarlett, was mir aber gerade nicht auffiel. Im ersten Moment war ich erleichtert, als ich den Fuchsschecken erkannte, er hatte anscheinend mehrere der unteren Schränke geöffnet. Gerade steckte sein Kopf in einer grossen Packung voll Hundekekse. Er schien uns gehört zu haben, den er riss ruckartig den Kopf hoch, aus seinem Maul ragten zwei Hundekekse, dabei riss er noch die Packung voll um, mehrere Hundekekse kullterten über den Küchenboden. Sofort stürtzte sich Joy darauf. Mein Gott was für ein Chaos, dachte ich verzweifelt und hielt Joy am Halsband zurück, sie konnte sich nur eines schnappen. Almox liess die beiden Kekse zu Boden fallen und schnupperte ungerührt an denen. Zögernd knabberte er an einem, die Kekse waren eine Gewürzmischung. Schnell fand er Geschmack daran und knabberte wenige Sekunden später schon am dritten Keks. Gut, erstmal alles der Reihe nach. Ich befahl Joy aus der Küche zu gehen, die nur sehr widerwillig ging, den Blick wie hypnotisiert auf die Kekse gerichtet. Scarlett hatt an einem Keks geschcnuppert, schien ihn aber nicht gut zu finden. Sie rümpfte die Nüstern ein wenig und folgte Joy auf den Flur hinaus. ICh wandte mich Almox zu und griff nach seine Halfter. Nun sah er doch ein wenig schuldbewusst aus. Brav liess er sich von mir aus dem Haus führen, über den Hofplatz, auf der anderen Seite hielt ich Scarlett am Halfter. Joy trottete von selber hinter uns mit. Doch als wir über den Hofplatz gingen, versuchte Almox wieder auszubüxen, doch ich hielt ihn gut fest und ging energisch weiter. "Du Schlingel!", schimpfte ich, doch seine Augen hatten nur ein freches Glitzern. Endlich standen die beiden wieder auf der Koppel, doch ich fragte mich beim Rückweg, wie die beiden herausgekommen waren. Gedankenverloren mistete ich die restlichen Boxen aus.
    • Annikalihalimalischnali
      Pflegebericht für Cheyenna, Almox Prints, Acina und Scarlett

      Die warmen Sonnenstrahlen weckten mich aus meinem Bett. Es war wunderschönes Wetter, endlich beginnt der Frühling. Die warme Frühlingsluft strömte durch mein weit gekipptes Fenster. Fröhlich musterte ich meinen Schrank und nahm eine Jogginhose und ein T-Shirt heraus. Fröhlich zog ich meine Sachen an und lief die große Treppe hinunter in die Küche. Ein leckerer lauwarmer Kakao erwartete mich schon. "Hi Mutti, ich geh heute zu Nano oke?", fragte ich sie und gab ihr einen Kuss. Sie nickte und rutschte mir ein Sandwich herüber. Fröhlich wickelte ich das Sandwich in eine Alufolie ein und steckte es mir in meinen Rucksack, der schon mit Möhren und Äpfeln Randvoll gefüllt war. Lächelnd lief ich mit dem Rucksack auf dem Rücken eine langgezogene Straße entlang. Als ich nach 16 Minuten Fußmarsch endlich an Nano's Stall ankahm. Das wunderschöne Pferdegewiehr ist wie immer ein wunderschöner Start in den Morgen. Langsam lief ich in den Stall und begrüste freundlich Nano und ihre Helfer. Nano schickte mich gleich zu Acina. Acina war ein äußerst süßes Criollofohlen mit einer sehr außergewöhnlichen Scheckung. Interessiert las ich mir ihr Boxenschild durch und entdeckte ihre Eltern. Amarillys und Slush waren super Eltern. Fröhlich öffnete ich die kleine Boxentür der Stute und streichelte ihr Samtweiches Maul. Die Stute musterte mich und steckte gleich darauf ihr Maul in meinen Rucksack."nicht so voreilig, nicht alles geht nach deinem Willen, erst musst du was machen dann bekommst du was", meckerte ich die kleine an und Tippte auf ihrer Stirn herum. Die Stute wiehrte und streckte mir ihren Kopf in das Lederhalfter herein. "Geht doch", flüsterte ich ihr zu und führt die kleine auf die Stallgasse, wo ich sofort begann sie zu Putzen. Die Stute strengte sich super an ruhig zu bleiben als ein großer Traktor über den Hof fuhr. Als das laute Motorgeräusch aus war lobte ich die Stute ausgiebig und gab ihr ihre erste Möhre für heute.Als ihr Fell in der warmen Sonne glänzte führte ich die Stute hinaus auf einen kleinen Berg auf dem Hof der mit wunderschönem grünen Graß besetzt war. Als wir gerade dabei waren uns zu entspannen ging der Traktor los und die kleinen Begann heftig zu Buckeln und wild auszuschlagen. "Hoo, Ruhig", versuchte ich die kleine zu beruhigen und tätschelte ihren Hals. Die Stute wurde immer wilder und begann heftig an meinen Strick herum zu rupfen. Fest hielt ich den Strick in beiden Händen, aber meine Hände wurden Nässen vor Angst, wen ich sie loslassen würde was dann passieren würde. Ich zitterte immer mehr und meine Hände begannen von dem Strick herunter zu rutschen. "Oh, nein, bitte Mach den Motor aus", brüllte ich zu dem Traktor als ich gerade versuchte die Stute zu Bändigen und sie immer näher zu mir zu ziehen. Der Traktorfahrer sah sich verblüfft um und entdeckte dann geschockt mich wie ich versuchte die Stute näher zu mir zu bringen. Auf einmal ging der Motor aus und die Stute regte sich langsam wieder ab. "Hey, ist doch alles Oke, du brauchst keine Angst vor diesen Traktoren zu haben, die machen dir doch nichts", redete ich sanft auf die Stute ein und strich ihr mit meiner linken Hand über ihre total verschwitzte Stirn. Acina legte ihren Kopf auf meine Schulter und schnaubte. "Jetzt ist ja wieder alles Oke süße, komm wir gehen Spazieren", flüsterte ich ihr zu und lief mit einem großen Bogen an dem Traktor vorbei hoch in den hellen Wald. Die Stute blieb ganz gelassen und zuckte bei keinem Einzigen Augenblick zusammen wo ich Gänsehaut bekam. "Was hat den die das sie keine Angst hier hat aber Angst vor einem Harmlosen Traktor hat", überlegte ich und legte meinen Arm über ihren immer noch sehr verschwitzen Hals. Als wir nach einer viertel Stunde an dem Stall wieder ankamen war der Traktor zum Glück weg und ich konnte die Stute in der schönen Sonne putzen. Als das Fell wieder schön zu bürsten war brachte ich die Stute in ihre Box und gab ihr einen der schönen Äpfel und zwei kleine Möhren. Als Acina versorgt war widmete ich nun mich einem anderem Fohlen. Prints stand mit erhobenem haupt in seiner Box und musterte mich als ich die Tür öffnete un ihm sein Lammfell halfter entgegenstreckte. Der Hengst war genau das gegenteil von Acina. Frech zog er immer seinen Kopf weg als ich gerade dabei war ihn mit dem Halfter einzufangen. Als der wunderschöne, Freche Kopf von dem Vollblutfohlen endlich in dem Lammfellhalfter steckte zog ich das Halfter fest und brachte den Hengst genauso wie Acina davor hinaus um ihn zu putzen. Beim Putzen war der Hengst ein Traum. Fröhlich umkreiste ich mit der Quardätsche seinen Muskulösen Bauch. Als der Hengst sauber und fertig geputzt war lobte ich ihn und gab ihm auch seine erste Mohrrübe für Heute. Ich grinste und nahm seinen Strick fest in die Hand als ich an dem Traktor der wieder da stand vorbei lief. Der Hengst zuckte gar kein mal mit seinem Ohr und lief temperamentvoll auf die andere Seite um das Frische, grüne, saftige Graß abzuessen. Almox Prints kaute genüsslich herum und lies sich von nichts ablenken. Ich war gerade dabei mich neben ihn zu setzen und den Strick fallen zu lassen als ein Baum raschelte und Prints erschrak. "Hey, nicht noch du auch", schrie ich dem kleinen Hengst hinterher die wie ein Blitz über den Hof bretterte. Der wehende Strick sauste ihm um die Ohren und machte ihn immer Schneller. "Komm wieder her Prints", schrie ich ihm hinterher und zupfte eine Möhre aus meiner Tasche. Der Hengst drehte sich um und sah mich an. Gerade wollte er wieder Losrennen. Prints sah die Möhre und blieb stehen. Mit großen Schritten bahnte ich mich an ihn heran. Als ich fast vor ihm stand krallte ich mir den Strick und führte den Hengst hoch auf den kleinen Hügel wo das Unglück geschah. Die Möhre bekam er aber immer noch nicht. Frech grinste ich ihn an und setzte mich auf den Boden. Prints stand neben mir, mit den Augen nur auf die Mohrrübe fixiert. Als wieder ein kleiner Windstoß kam und der Baum heftig raschelte zuckte der Hengst nur leicht zusammen. "Ah ja, so geht das wohl hier, willst du mich doch nur veräppeln du kleiner Frechdachs", meinte ich zu ihm und gab ihm seine nun wohlverdiente Möhre. Sanft legte ich meinen Arm um ihn un führte ihn wieder zu dem Putzplatz um ihn nochmal zu putzen. Der Hengst genoss diese Einheiten sichtlich. Als auch dieser Hengst nun endlich wieder in seiner Box war und sein Trog mit Obst gefüllt war lief ich zu der Box von Scarlett. Scarlett ist eine wunderhüpsche Isländerstute mit der schönsten Farbmischung die es gibt. Die kleine Palominoscheck Stute sah mich mit großen Augen an als ihr ihr zu Begrüßung eine Möhre gab. Die kleine Schnaubte mir fröhlich entgegen und lies sich auch super Halftern. "Naja wen man schon so ein schönes Pink Grün kartiertes Halfter hat muss man es ja auch Mögen", sagte ich zu mir lachend. Ich führte die Stute hinaus auf den Putzplatz und begann ihre dunkle Mähne zu Bürsten. Die Stute genoss es genauso wie die anderen Fohlen. Als die Mähne in dem warmen Sonnenstrahlen glänzte begann ich den Körper der Isländerstute zu Putzen. Als ich nach 7 Minuten fertig war nahm ich den Strick der Stute fest in die Hand und lief mit ihr eine große Runde durch den Wald. Ein ruhiges plätschern des Flusses und das Vogelgezwitscher war wunderschön anzuhören. Als wir immer näher zu dem Fluss kamen freuten wir uns beide immer sehr endlich unsere Beine abzukühlen. Der Fluss war nun endlich zu sehen und wir beide begannen schneller zu werden. Als wir endlich an dem Fluss ankamen steckte ich meine Füße in das Wasser und lief mit Scarlett eine Runde hin und her, dabei erzählte ich ihr was und wir hörten dem Wasserplätschern zu. Nach einer Viertelstunde bekamen wir beide Hunger und liefen in einem Affentempo zurück in den Stall. Die kleine Stute putzte ich nochmal schnell und brachte sie dann in ihre Box. Hastig warf ich ihr das Obst in den Futtertrog. Erschöpft sank ich auf einem Heuballen zusammen und wühlte in meinem Rucksack herum. Genüsslich mampfte ich mein Sandwich auf was ich mir extra mitgenommen hatte. Cheyenna war nun an der Reihe. Fröhlich öffnete ich ihre Tür und halfterte Enna. Die schöne Scheckung die sie von Calina ihrer Mutter geerbt hatte war leicht verdreckt und musste schleunigst von mir geputzt werden. Ich führte die Stute zum Putzplatz und begann sie zu Putzen. Ein anderer Einsteller lief grad mit seinem Fohlen an uns vorbei. Wie Nano mir schon erzählte ist die kleine leicht ablenkbar vorallem von Fohlen. Ich grinste und reagierte garnicht darauf. Als die Scheckung wieder glänzte lief ich mit der Stute in die Halle um sie etwas zu Bewegen. Wieder lief ein Fohlen an uns vorbei und Enna sah nur ihm hinterher. "Hey du jetzt pass mal hier auf!", meinte ich lachend zu ihr und knallte laut mit der Peitsche in der Luft herum. Die Stute widmete für einen Kurzen Augenblick wieder ihre Aufmerksamkeit zu mir. Die Gänge der Stute waren unbeschreiblich gut und im Trab sah es aus als würde sie durch die Halle fliegen. Ich grinste. Cheyenna blieb nochmals stehen und betrachtete eine Frau mit ihrem Kind wie sie Sulaika knuddelten. "Jetzt pass mal auf hier", meinte ich etwas lauter zu ihr. Cheyenna drehte sich zu mir um und galoppierte an. Die kleine Raste zwei Runden in der Halle entlang. Als ich einen hüpschen Jungen sah drehte ich mich zu ihm und sah ihm hinterher. Cheyenna nutzte die Gelegenheit sofort aus und schnappte sich meinen Rucksack samt den Möhren und Äpfeln. "Das ist echt nicht lustig", meinte ich kichernd zu ihr als ich mich von vorne an sie anpirschte. Aber immer wen ich nah genug dran war machte die kleine einen Sprung und trabte wieder los. Nach einer viertelstündigen Jagt hatte ich nun meinen total vollgesauten Rucksack wieder und Cheyenna hatte eine große Mähre in ihrem Maul. Erschöpft von der Jagd brachte ich die Stute in ihre Box und warf ihr genau die gleiche Menge in ihren Trog wie die anderen Bekamen. "Tschüss ihr süßen", meinte ich leise zu den Fohlen als ich den STall verlies und mich immer noch im Sonnenschein auf dem Heimweg machte.​
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Nano
    Datum:
    30 Nov. 2009
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