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Cooper

Aikon Aszu ♂ | AVB | ♚

Sprinter/ Sprinter & Stayer/Steher

Aikon Aszu ♂ | AVB | ♚
Cooper, 2 Apr. 2016
Zion und sadasha gefällt das.
    • Veija
      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden

      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.​
    • sadasha
      Chattahoochee Hill's
      Hengste
      Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew, Odyn

      Mittlerweile war ich drei Tage lang auf Coopers Hof unterwegs und die Ruhe hier ließ mich nun in eine tiefe Entspannung fallen. Die Zeit schien hier im Moment still zu stehen und dennoch schritt sie stetig voran. Heute kümmerte ich mich um die Hand voll Hengste des Gestüts. Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn warteten bereits freudig darauf beschäftigt zu werden. Die Vollblüter hatten mächtig Feuer und so stand für mich fest, dass ich sie rennen lassen würde. Mit Hilfe eines Mitarbeiters bereitete ich die Rennstrecke vor und hole dann nacheinander die Hengste. Der Mitarbeiter wusste was zu tun war. Als Rennbahn-Noob hatte ich keine Ahnung davon wie man die Zeit misst und vom Ablauf kannte ich ebenfalls nur Bruchteile. Mein Spezialgebiet war nach wie vor der Geländeritt. Nach ein paar Stunden hatten wir alle Hengste bewegt und die Zeiten im Logbuch eingetragen. Am schnellsten war heute übrigens Guiness. Der graue Schimmel lag mit seiner Zeit einige Millisekunden vor Eskador.
    • sadasha
      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde


      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Death wieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit
      Sorayia und Cyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hell und Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableah und Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren
      Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita II wirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.
    • Cooper
      14 November - Alter Freund
      Und schon wieder ein neues Pferd, diesmal aber nicht wirklich 'neu'. Es war ein Araber names Aikon Aszu, den ich nicht zum ersten mal in meinem Leben begenete. Aszu stammte von einer Rennbahn in England, der aber dann nach Spanien verkauft wurde als er nicht als zu gute Ergebnisse erziehlte. Er wurde von einer sehr guten Freundin von mir aufgenommen und dort verbrachte er ein Jahr, ohne Stress, Training und durfte seine Jugend ausleben, jedoch immer als ich zu besuch war konnte er sich mit mir ausrennen und ich spürte das was großes in ihm steckte. Da ich jetz genug Geld besaß um den Araber nach Kanada zu holen und natürlich meiner Freundin auch etwas für ihn zu bieten konnte er jetz endlich zu mir. Ich freute mich sehr den Araber wieder zu sehen und saß im Wohnzimmer am meinem Laptop. Ich bearbeitete einige Papiere und dann klingelte schon mein Handy. "Wir sind gleich da, kannst schonmal deine Tore auf machen" sagte sie am Telefon. und das tat ich dann. Als sie ankamen war es grade mal an die Mittagszeit, jedoch war es ein dunkler und grauer Regentag auf Chattahoochee Hill´s. Ich und meine Freundin holten den vier Jahre alten Araber aus dem Hänger und beruhigten ihn erstmal. "Die lange Reise hat ihn sehr zu schaffen gemacht" sagte meine Freundin und brachte ihn gemeinsam mit mir in seinen fertig gemachten Stall. "Hier hast du es jetz gut" sagte sie und streichelte Aszu. "Ich wünsch dir viel Erfolg und Glück mit ihn, ich glabe genauso dran sowie du" sagte sie und verschwand dann. Ich brachte Aszu etwas zu Essen und leistete ihn noch ein wenig gesellschaft und ging dann auch wieder in mein Haus, damit er etwas ruhe bekam.

      6 Dezember- Nikolausüberraschung
      Ich war schon um sechs Uhr auf den Beinen, am heutigen Nikolaustag. Es war kaum was los auf meinem Hof, doch ich musste hinunter, die Pferde füttern und verpflegen, ich hatte meinen Stallhelfern für heute Frei gegeben. Gut gelaunt, nachdem Frühstück ging ich hinunter. Als ich die Tür aufmachte schoss mir ein kalter Wind durch die Haare und an meinen Hals. "Sehr kalt geworden" sagte ich zu mir selbst als ich mich schüttelte. Keine zwei Minuten später war ich dennoch im warmen Stutenstall angekommen. Alle warteten sehnsüchtig auf ihr Frühstück, das ich ab Abend vorbereitet hatte, einige bekamen speziell angemischtes Futter und einige normale Pellets und Haferflocken. Nachdem ich alle sichtlich zufriedenstellte ging ich rüber in den Hengststall und wiederholte den Vorgang. Nachdem zog ich mich in mein Haus zurück wo ich schnell einen Tee trank und eine Stunde vergingen ließ. Ich stellte die bestimmten Weidepferde auf die Weide mit gepolsterten Decke, die anderen Band ich im Stall an. Dann fing ich an zu misten. Das Radio ließ Weihnachtslieder spielen und mir gab es einen Ohrwum von We wish you a Merry Christmas. Ich sang fröhlich die Lieder mit und verbrachte einige Stunden mit den sauber machen der Ställe, aber für meine Lieblinge tut man ja alles, dachte ich mir. Als ich endlich fertig war holte ich die Pferde wieder von der Weide und stellte auch die Pferde die in der Stallgasse standen wieder in die Box. Einige Pferde schauten mich nervös an, da sie es nicht kennen so kurz auf der Weide zu sein, oder eben auch garnicht. "Sorry meine kleinen, heute ist es einfach zu kalt, da hilft selbst eine Decke nicht" sagte ich und hatte eher Sorgen das sie mir auf eisigen Stellen ausrutschten. Dennoch waren sie glücklich über die warme, gemachte Box und mein kleines Nikolausgeschenk, für jeden zwei Äpfel und ein selbst gemachten Pferdekeks. Zufrieden über die ruhe und die Stimmung im Stall lief ich zurück ins Haus wo aber noch mehr Arbeit auf mich wartete.

      22|1|15
      Heute war ein besonderer Tag. Heute wollte ich alle meinen Pferden einen besuch abstatten, das hieß Putzen, knuddeln und Bewegen. Zur Unterstützung hatte ich heute meinen Freund Simon, der immernoch am grübeln war ob er auf meinen Hof ziehen soll, dann Jojodie zu besuch auf Chattahoochee Hill's war, sowie Stefanie, die mit ihrer Vollblutstute Sympathy ebenfalls auf meinem Hof zu besuch war. Alle zusammen saßen wir am diesen Morgen am Frühstückstisch und besprachen wie wir das heute alles machen. Mein allgemeines Personal hatte ich einen Tag frei gegeben, den sie wirklich verdient hatten. "Also, erstmal alle Füttern. Dann kommen nur Truth, Smel, Sajé, Scoubi und Seattle auf die Weide. Bei den anderen ist das mit zu gefährlich" sagte ich. Anschließend gingen wir zusammen raus und erledigten erstmal dass. Nachdem die bestimmten Pferde ihr Frühstück genießen durften kamen sie auf die Weide. Truth undSmel nahm ich, Simon nahm Sajé, da sie am liebsten war und Jojo nahm Scoubi, sie war immerhin Trainerin und konnte somit Scoubisicher auf die Weide führen, auch wenn er mal wieder Faxen machte. Wir trafen uns nach dem langen Weg wieder im Stutenstall und holten zusammen Quiet, Cryfirra und Sekuoia aus der Box. Neugierig schauten sie uns an. Die drei waren schön aufgereiht in der Stallgasse angebunden und warteten. Simon ließ ich zu Seattle Slew, da er den Junghengst beäugelte und ihn interessant fand. Außnahmsweise durfte er mit Seattle zum Stutenstall kommen und ihn auch dort anbinden, jedoch an einer Box wo keine Stute drin stand und weit genug von den anderen drei Stuten entfernt. Allerdings waren alle Stuten aufgeregt und schnupperten in Seattle's Richtung. Simon hatte den Putzkasten von Seattle mitgenommen und find ihn schonmal an langsam und behutsam zu striegeln. "So Männerkontakt tut ihm glaub ich auch mal gut" lachte ich als Seattle so ruhig wie nie zuvor in Simons Händen stand. "Schön" sagte ich glücklich und fing nun auch an Cryfirra zu striegeln, Jojo nahm Sekuoia und Stefanie war zufrieden mit der keksfleckigen Stute. Mit Cry hatte ich heute ein wenig zu kämpfen, ihre zickige Laune konnte man kaum übersehen. Sie drängelte, kratze die Hufe und schnappte ab und zu auch mal als ich ihren Bauch striegelte. "Also, ne, so mach ich das nich mit" sagte ich und legte den Striegel hin und ging erstmal für einige Minuten weg. Cry war klar das sie sich falsch benommen hatte und konnte jetz erstmal zuschauen wie die anderen um sie herum geputzt werden, denn sie liebte es verwöhnt zu werden, jedoch mit so einem Verhalten geht das schlecht. Quiet war wie immer sehr schüchtern und ließ sich ohne weiteres von Stefanie putzen. Auch Jojo hatte mit Sekuoia keine Probleme, dies lag aber daran das Sekuoia eine ausgelassene Stute war und dadurch viel gelassener wirkt und Seattle war immernoch mit Simon genug beschäftig, obwohl sie schon mit dem putzen fertig waren. Als Cryfirra genug 'gelitten' hatte kam ich zurück. Mit Freude in den Augen sah sie mich an und ich konnte ohne weiteren Vorfälle auch Cryfirra gründlich putzen. Simon wusste nicht wirklich wie man Reitet, konnte jedoch mit der Longe schon umgehen, also schickte ich ihn mit Seattle in die kleine Reithalle. "Du kannst ihn auch ohne Trense longieren, er ist einfach zu händeln" sagte ich in der Reithalle als die anderen auf die Stuten aufpassten. Ich zeigte ihm noch welche Hilfen er nutzen sollte falls Seattle wieder anfing das Gleichgewicht oder das Rythmusgefühl zu verlieren und ließ ihn dann mit dem braunen nach einiger Beobachtungszeit alleine. "Du schaffst das schon" sagte ich laut. lächelte und lief zurück zu den Stuten und zu Stefanie und Jojo. Die beiden hatten die Vollblutstuten schon gesattelt und getrenst. "Ihr wolltet reiten?" sagte ich verwundert. "Was heißt reiten, wir dachten wir drehen ein paar Runden auf der Rennbahn mit ihnen, das ist wesentlich besser für sie als nur eine halbe Stunde Longieren" sagte Jojo. Ich lachte "Ja, ich weiß, nur können wir das nicht mit jeden Pferden machen, leider. Aber sie bekommen ja genug Auslauf, sowie Bewegung. Dann geht ihr mal ich Longiere dann Cryfirra". Und schon waren die beiden mit den zwei Stuten auf der kleinen Rennbahn verschwunden. In der Zwischenzeit longierte ich Cryfirra, die sich gut anstellte, jedoch nach einiger Zeit keine Lust mehr hatte und ich sie dann auch ließ. "So kleine, da hast du deine gemütliche Box wieder" sagte ich und streichelte die Jährlingstute über den Kopf. Ich nahm Sacramento aus der Box und lief mit ihm über den Hof bis zum Stutenstall. Dort bindete ich ihn in der Stallgasse an und holte Phaeleh raus, die ich einige Boxen weiter stellte. Diese beiden konnte ich gut und schnell putzen. Sie waren kaum dreckig und auch teilweise pflegeleichter wie die anderen Pferde. "Man Pheleh, du bist so groß gworden" sagte ich als ich die schöne Stute putzte. Dann kamen auch schon Jojo und Sefanie mit den Pferden zurück. Sie machten sie Boxfertig und nahmen sich Sacramento und Phaeleh mit. Diese beiden longierten sie und kamen dann zurück, während ich mit in dieser Zeit eine Pause gönnte und Simon zurück holte. Wir machten Seattle fertig und stellten auch ihn wieder in die Box. Das nächste liebste Pferd was ich besaß war Sajé, dieses durfte sich Simon ebenfalls schnappen und das wiederholen was er mit Seattle gemacht hatte. Es macht ihm Spaß, jedoch sah man es ihm an der Seattle es ihm mehr angetan hatte. Stefanie nahm sich die beiden Marwarifohlen und kümmerte sich um diese. Sie putzte sie und ging dann mit ihnen in die kleine Halle zum spielen. Jojo nahm sich Aszu und ich Scoubi. Dieser hatte in letzter Zeit unglaublich viel gelernt und ich konnte ihn fast problemlos putzen ohne hinterher Bisswunden zu haben. Jojo staunte und war froh das er sich gebessert hatte. "Ihr habt ja nicht an ihn geglaubt. Ich hab ja gesagt aus ihm kann noch was werden" sage ich stolz und wir liefen mit den geputzen Hengsten auf den großen Platz wo wir beide Longierten. Mit Scoubi war dies nicht so einfach, jedoch kontrollierbar. Aszu konnte wieder nicht genug haben und Jojo drehte mit ihm noch eine Runde auf der kleinen Rennbahn und ich brachte Scoubi wieder sicher auf die Weide. Auch Simon brauchte in der gleichen Zeit Sajé wieder auf ihre Wiede. "Macht Spaß, oder?" frug ich ihn. Er lachte und wir gingen gemeinsam in den Hengststall wo wir Odyn und Lamperd raus holten. Diese beiden putzen wir gemeinsam und er lernte mit temperamentvolleren Pferde um zu gehen, war er sehr gut konnte. Auch Stefanie brachte nach einiger Zeit die Marwarifohlen wieder in ihre Box und berichtete mir von der wertvollen Spielzeit. Glücklich darüber das die beiden Fortschirtte machten frug ich sie ob sie Odyn longieren würde, was sie gern machte. Mit Lamperd ging ich selbst mit Simon hinaus und gab Simon ein wenig 'unterricht' im longieren. Jojo brachte auch schließlich Aszu in seine Box und gesellte sich zu uns. Doch nicht lange und sie schnappte sich das nächte Jungpferd Taliah. Diese putze sie und ging auch mit ihr in die Halle um einige Sachen zu üben. Lamperd und Simon hatten die Unterrichtsstunde überstanden und Lamperd brachten wir wieder in die Box. Jetzt waren wieder zwei Zicken dran Nyander und Felicita. In der Zeit wo wir die beiden Stuten putzen war Stefanie fertig mit Odyn und frug eifrig nach dem nächsten Pferd. "Gern darfst du Birdcatcher und Amirah nehmen. Die beiden sind sehr unkompliziert" sagte ich und glücklich mit ihrem Auftrag holte sie die Stuten raus, putze sie und ging mit den beiden in die Halle. "Dann sind wir ja fast schon durch" sagte ich glücklich zu Simon, als wir Nyander und Felicita longierten. Jojo brachte Taliah wieder in den warmen Stall und berichtete mir vor ihrer Arbeit mit ihr, als ich mit Simon, Nyander und Felicita wieder in den Stall leifen. "Schön zu hören. Jedes Pferd macht in letzter Zeit große Fortschritte, freut mich" sagte ich und auch Stefanie gesellte sich nachdem sie die Stuten sicher untergebracht hatte zu uns in die Stallgassenecke an der Heizung. "Na, das war dann wohl Heute ein voller Erfolg" sagte ich glücklich. "Ihr seid die besten, ich bin froh das ihr da gewesen seit um mir so unter sie Arme zu greifen" sagte ich und umarmte sie. Leider musste ich mich von Jojo und Stefanie verabschieden, denn beide mussten heute wieder nach hause fahren. "War super, wir können uns ja alle nochmal treffen" sagte Jojo. "Aber dann auch für einen Ausritt" sagte Stefanie. Ich lachte. "Aufjedenfall" und dann fuhren die Beiden vom Hof. Simon schaute mich leibevoll an. "Baby, ich liebe dich. Ich glaube wirklich ich zieh zu dir auf deinen Hof. Es ist wirklich toll und ich kann mir das gut Vorstellen, vor allem mit dir" sagte er und überglücklich stürzte ich mich in seine Arme.

      Besuch auf Chattahoochee Hill's
      von Occulta
      Schon als ich in die Einfahrt bog, sah ich einige hübsche Vollblüter auf den Weiden stehen. Meine Vorfreude stieg, denn ich war nicht nur im Begriff, ein paar alte Bekannte wieder zu sehen, sondern auch gleich viele neue kennenzulernen. Denn heute war ich nicht bloss für ein Teekränzchen hier, sondern für harte Arbeit. Bereits zweimal war ich nach Kanada geflogen, um Cooper zu besuchen; einmal um Phoebe, eine unserer Nachzuchten, vorbeizubringen, und einmal um Cooper auszuhelfen. Nun war die Situation wiederum ein klein wenig anders: Ich war hier um Cooper's Araberhengst Aszu zu trainieren, wie ich es versprochen hatte. Natürlich wollte ich mich bei der Gelegenheit auch gleich ein wenig um Felicita und Phee kümmern. Aber zunächst näherte ich mich neugierig der Hengstweide, meine Jack-Russel Hündin Jacky hüpfte wie immer treu hinterher. Aszu stand mit ein paar anderen draussen und sah mir bereits aufmerksam entgegen - offenbar ahnte er, dass ich wegen ihm gekommen war. Zum Glück lag der Führstrick noch beim Zaun, sodass ich nicht erst noch einen holen musste. Ich betrat die Weide und näherte mich dem Araber, der noch keine Anstalten machte, mich zu begrüssen. Offenbar war er etwas misstrauisch. Na dann muss ich mir das Vertrauen eben erst erarbeiten, stellte ich fest. Ich liess Jacky zur Sicherheit in einiger Entfernung Platz machen und streichelte vorsichtig seinen glänzenden Hals, als ich nahe genug war. Anschliessend führte ich ihn zum Putzplatz und machte mich auf die Suche nach seinem Zubehör. Jacky wartete brav neben dem Eingang zum Stall und ich war einmal mehr froh, die Hündin so konsequent erzogen zu haben. Schliesslich begann ich, das kurze Araberfell mit der Wurzelbürste abzuwischen. Als ich auch die feine Bürste eingesetzt hatte, schimmerte das Fell des Hengstes noch mehr als zuvor und auch die Mähne war nun wieder ordentlich auf eine Seite gelegt, bis auf eine Stelle direkt hinter den Ohren, wo sie sich einfach nicht bändigen liess. Ich musste schmunzeln, als der Hengst vorsichtig an Jacky schnupperte, die mittlerweile doch wieder im Mittelpunkt des Geschehens sein wollte. Ich liess die beiden sich kennenlernen und holte den Rennsattel von Aszu. Ich war zuversichtlich gespannt auf die Bahn und besonders auf seinen Trainingsstand.

      Endlich konnte ich aufsteigen und zur Bahn reiten. Der Schritt des Hengstes war ungewohnt, denn ich war mir die raumgreifenden Tritte meiner Vollblüter gewöhnt, und nicht das Tänzeln des Arabers, wenn ich auf eine Rennbahn ritt. Doch schnell passte ich mich an und lernte Aszu bei jedem Schritt mehr kennen. Jacky hatte ich sicherheitshalber beim Putzplatz angebunden, obwohl sie davon nur mässig begeistert gewesen war. Aber da ich nicht wusste, wie der temperamentvolle Hengst auf einen mitrennenden, gefleckten Fellhaufen reagieren würde, wollte ich das Risiko minimieren. Er schien auch so schon schreckhaft genug, sodass ich ihn immer bei Laune halten musste, damit er nicht zu abgelenkt wurde. Aber das war ich mir ja von gewissen Vollblütern sowieso schon gewöhnt. Nach dem Antraben wurde er rasch heisser, sodass ich schon nach einer Runde auf der Bahn langsam aber sicher mit dem intensiven Teil der Arbeit anfangen musste. Ich liess ihn zunächst über 700 Meter im Canter gehen, dann spannte ich ihn für einen kleinen Sprint von 200 Metern. Er meisterte die Strecke gut und schien auch kein bisschen erschöpft, als ich mich aufrichtete und ihn bremste, also ritt ich im flotten Canter weiter und hängte dann einen weiteren Sprint an, diesmal über 300 Meter. Auch dies schien ihm keine Mühe zu machen. Dennoch liess ich ihn bereits austraben, denn ich wollte ihn auf keinen Fall überfordern. Immerhin waren wir jetzt etwa 2 Kilometer galoppiert. Ich stellte sicher, dass sein Puls wieder normal war und führte ihn dann zurück zum Putzplatz, wo ich ihn abduschte. Er hatte wegen des warmen Wetters ordentlich geschwitzt. Danach liess ich ihn zurück auf die Weide zum Trocknen.

      Nun wollte ich noch nach Felicita und Phee sehen. Feli stand mit ein paar Stuten auf der Weide, darunter Sekuoia, von der ich auch schon einiges gehört hatte. Ich ging zu ihr hin, wobei sie mich sofort wiedererkannte, und streichelte sie ausgiebig. Natürlich hatte ich auch eine Karotte im Sack, das war einfach Pflicht. Ich prüfte bei Gelegenheit noch die Weidetränke und die Zäune, doch es war alles einwandfrei.
      Bei den Fohlen sah es ähnlich aus; sie wirkten gesund und energiegeladen. Phoebe beobachtete mich aus einiger Entfernung und senkte dann den Kopf erneut zum Grasen. Ich beschloss, sie nicht weiter zu stören und mich auf den langen Heimweg zu machen.

      Monday 20 July 15'
      *riiiiiiiiing* *riiiiiiiiiiiing*
      Ich haute den altmodischen Wecker direkt auf die Mitte und schaltete ihn damit aus, ich streckte mich. Es war das erste mal seit langem, dass ich bei mir Zuhause geschlafen hatte und wie sehr hatte ich nur dieses Bett vermisst. Nicht nur das Bett, die Sonne, der Geruch des Holzes und dass wenn ich meine Augen auf machte auf eine grüne große Weide und den Wald dahinter sehen konnte. Simon war schon wach, was untypisch für ihn war, aber ich roch den Geruch von Eiern und Speck und wusste, dass er von seinem Hunger geweckt worden war, anstatt von mir. Ich lief die geräumige und offene Treppe hinunter, einige Treppen gaben ein kleines qietchen von sich, dass ich sogar in den Füßen spüren konnte. Es war so, als würde man durch den Schnee stampfen, nur nicht so stark. Ich kam am Ende der Treppe an und sah nochmal zur Treppe rauf, jedoch ein bisschen weiter rechts. Dort hangen einige Bilder von meinen Pferden, entweder auf Tunieren oder Körungen. Am Ende war ein Bild von Affiremed, als er einen großen Sieg errungen hatte. Ich schaute das Bild mit einem lächeln an. "Manchmal, da fühlt es sich an als wäre er noch da" sagte ich als Simon zu mir kam und mich in den Arm nahm. "Das stimmt wohl. Komm, ich hab dir auch schon was vorbereitet. Damit du Kraft für den perfekten neuen Anfang hast" sagte er und führte mich zu dem großen Tisch, der auch aus Holz bestand. Auf dem Tisch standen die Blumen die wir gestern zusammen gepflückt hatten, zwei Kannen von verschiedenen Säften eines mehr Orange wie das andere, eine Obstschale, die nur wegen mir mir allen möglichen Früchten gefüllt war, verschiedene Brötchen und Kaffe. "Ich hab natürlich nicht deinen Tee vergessen" sagte er und stellte mir ein Glas kalten grünen Tee, mit Orangen und Zitronen hin. Ich war unglaublich überrascht, nicht das er sowas noch nie getan hätte, aber heute war es einfach perfekt. "Oh, vielen lieben Dank. Wirklich, das hättest du echt nicht machen brauchen" lächelte ich. Simon schlug sich den Finger vor dem Mund und heraus kam nur ein "Psssst", dann lächelte er und setze sich zu mir.

      Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten liefen nach draußen. Kalt war es nicht, jedoch war ich kälteempfindlich und hatte einen grauen Pullover angezogen. "Die Pferde sind schon gefüttert. Schön das du wieder hier bist" sagte mir eine Stallmitarbeiterin und lächelte. ich lächelte zurück. "Na dann können wir sie ja schon auf die Weide tun". Mit vollem Tatendrang ging ich in den Stutenstall wo elf Stuten sehnsüchtig darauf warteten die Sonne zu genießen bevor einige Trainieren mussten. Die ersten waren Sookie, Laarnié die noch ein kleines Fohlen war, Birdcatcher, Felicita, Taliah und Sajé. Simon tat sich nicht mehr schwer damit Pferde auf die Weide zu bringen, doch man sah im trotzdem noch etwas nervosität an. Viele meiner Pferde werden hibbelig und freuen sich sehr wenn sie auf die Wiede kommen, vor allem die, die sich austoben wollen. Meist führt das zu kleinen tänzeln und ziehen, damit muss man erstmal umgehen lernen, wenn man vorher wirklich nichts mit Pferden zu tun hatte. Aber Er machte das super. Nachdem folgte Phaeleh, Sekuoia, Cryfirra, Quiet und Truth. Ich hatte Phaeleh und Cryfirra auf die Weide gebracht die nah am Wald lag, mit viel Schatten und sogar einem winzigen See wo sie sich abkühlen konnten. Ich hatte Phaeleh schon los gelassen und schaute mir Firra an, die in der Zeit wo ich weg war unglaublich gewachsen war. Ich wollte lächeln, es kam jedoch nur eine Seite hoch und dann schossen mir schon die Tränen in die Augen. "Du siehst immer mehr aus wie sein Dad. Du wirst ihn sicherlich irgendwann mal richtig stolz machen, dass weiß ich". Ich rieb mir mir den Handballen die Augen und ließ auch nach eine ganze Weile kuscheln auch sie auf die Weide. Zusammen erledigten wir noch die anstrengende Stallarbeit und machten dann eine kurze Pause.

      Wir setzten uns vor dem Hengststall auf die Bank. Mittlerweile war es 10 Uhr und die Sonne wurde stärker, das spürte man mit jeder Bewegung. "Heute wird es sehr warm" sagte Simon "schau mal nach dem Wetter". Ich zückte mein Handy und schaute nach dem Wetter. "Also, maximal werden es an die dreisig Grad. Das is ziemlich warm" sage ich und steckte das Handy wieder weg. Mein Bein wurde in der kurzen Hose von der Sonne angestrahlt und dem entsprechend warm. "Hmmm, lass uns mal mit der Stallarbeit fertig werden, sonst wird es noch zu warm" sagte Simon als er seine Hand auf meinem Bein plazierte und merkte wie stark die Sonne jetzt schon war. "Da hast du Recht". Wir tranken noch einen Schluck, er wie immer Wasser, ich meinen gekühlten Tee. Im Eingang des Modernen aber schön gehaltenen Stalls regelte ich die Temperatur und schloss alle Lucken, sodass es später eine angemessene Temperatur herrschen konnte, sobald die Pferde wieder in der Box waren. Guinnes, Odyn und Aszu waren zurzeit meine einzigen Hengste und sie verstanden sich auch nur mäßig gut. Die drei Herren hatten wir in kurzer Zeit auf die Weide gebracht. Dennoch standen wir noch eine halbe Stunde oben um Absperrungen zu ziehen, damit die drei ihre Herdenkämpfe nicht ausführen konnten. Zumindest hatten wir dort aber ab und an den Schatten der großen Bäume.
      Im Stall angekommen war es angenehm kühl und wir konnten ohne das wir schweißgebadet am Ende waren, in ruhe die Boxen ausmisten und neu bestreuen. "Endlich fertig" sagte Simon und gab mir einen Kuss. Wir räumten alles weg und sortierten noch die Sattelkammern, in denen es nach Leder und Lufterfrischer roch.

      Es war noch einiges an Arbei im Büro zu erledigen. Gemeinsam liefen wir ins Haus, die Treppe hinauf, die wieder einige Geräuche von sich gab und geradeaus in das Zimmer. Die Tür war wie fast alles in diesem Haus aus Holz und darauf war ein Schild mit Büro. Ich zückte meine Augen zusammen und schaute nochmal auf das Schild. "Is es dir schon aufgefallen?" frug Simon und kam wieder um mich zu umarmen. "Ich hab es noch machen lassen bevor wir hergekommen sind. Und, ich habe noch eine Überraschung für dich. Die bekommst du aber erst Morgen" sagte er, setzte sich auf den Bürostuhl und kramte. Ich setzte mich dazu und blätterte durch die Pferdepässe, durch den Termin sowie Trainingskalender.

      05|11|15'
      Nachdem ich bei den Fohlen war und anschließend bei den Stuten war, waren zum Schluss meine Jungs dran. Im laufe des Rundganges fühlte ich mich immer schlechter und machte mir schwere Vorwürfe. Ich war kaum hier, es schien mir fast so, als würde mir all dies nicht mehr gehören. Meine Pferde hatten inzwischen andere Bezugspersonen, obwohl man merkte das sie sich gefreut hatten das ich da war. Betrübt, dennoch voller Vorfreude ging ich in den Hengststall. Dort wurde ich, wenn nicht etwas zufällig, lautstark von Aszu begrüßt. Ich stürmte in seinen Stall und umarmte ihn mit kullernden Tränen. "Och Aszu. Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll. Ich hab so wenig Zeit für euch, ihr habt das garnicht verdient. Ihr braucht doch zuneigung un......". Nichtssagend schaute ich zu wie Aszu seinen Kopf gegen meinen Bauch presste. Ein Gefühl von Erleichterung glitt durch meinen Körper und ich genoss die Zeit mit ihm, die mir so sehr gefehlt hatte. Auch wenn meine plagenden Gedanken und Gefühle nicht komplett vergangen waren, konnte ich dennoch alle Hengste guten Gewissens putzen und einfach die Zeit genießen die ich mir nur für sie genommen hatte.

      London Grammar|Eskador|Aikon Aszu|Guinness
      05.03.16
      Es war weiterhin in Kana ziemlich kalt. Ich schaute gegen Nachmittag auf das Thermometer, -7 Grad. Es lag immer noch Schnee, und es sollte wieder neuer kommen. Dennoch waren wir gut auf die weiteren Schneetage vorbereitet und glaubte das wir auch das noch überstehen. Grade erst waren wir von einem erfolgreichen Galopprennen nach Hause gekommen. London Grammar hatte dort den dritten Platz erzielt. Er war zwar nicht so gut, wie wir uns erhofft hatten, dennoch war der dritte Platz mehr als verdient. Im Lauf war er sogar kurz mal Erster, dennoch haperte es an seiner Ausdauer un fiel somit nach der Hälfte der Bahn wieder nach Hinten. Freudig und in Gedanken lief ich zu Hengststall. Zuerst begrüßte ich Grammy und öffnete seine Box, mit dem Putzkasten in der Hand. Unsere Stallboxen waren relativ geräumig, somit konnte ich die Pferde auch innerhalb putzen, was sehr praktisch war. Nach einer Weile stieß auch Simon dazu. "Was tust du?" frug er. "Ähm...ich putze, Grammy...und wollte den Hengsten heute mal was gutes tun". Wir beide Lachten. "Ja, das sehe ich. Ich helfe dir ok?. Ein Ausritt mit Aszu und Eskador wäre doch schön". Ich wusste nicht warum, aber Simon konnte seine Finger von Eskador nicht lassen, er liebte dieses Pferd, von Anfang an. "Klar. Ich putze und massiere aber noch Grammar und Aszu. Würdest du Eskador und Guinness übernehmen?". "Sicher" lächelte er und gab mir einen Kuss. Es verging einige Zeit, da waren wir mit allen Hengsten fertig. Guinnes und Grammy stellte ich auf die Weide, damit die beiden auch etwas Auslauf hatten und sagte einem Mitarbeiter das er beide für eine halbe Stunde an den neuen Selbsttainer stellen sollte. Er nickte und schrieb es sich zu Sicherheit noch mal auf. "So wir können loslegen". Simon war so aufgeregt, dass er innerhalb ein paar Minuten mit Eskador schon fertig war. "Moment mal, ich muss auch noch" und holte den Sattel und die Trense von Aszu. Dann packte ich mich warm ein und steckte mit sogar noch ein paar Wärmekissen in die freien Zwischenräume. "Jetz können wir". Simon saß schon ein wenig genervt da. "Na endlich". Wir führten die Pferde hinaus, stiegen auf und verschwanden in den Wald. Aszu hüpfte hin und her und hin und her. "Er ist es absolut nicht mehr gewohnt". Da es sowieso schon dämmerte, viel ihm der Ausritt nicht leicht. Ich blieb souverän und konnte ihn somit seine Unsicherheit etwas nehmen und ansonsten war es ein relativ ruhiger und gemütlicher Spaziergang. Auf dem letztn Stück des Waldes testete ich den Boden. Er war gut von Blättern bedeckt und daher was weicher wie der Rest des Bodens. "Fertig?" rief ich und schon gings los. Eskador und Aszu galloppierten um die Wette. Aszu wurde erster, dennoch war Simon mit Eskador knapp hinter uns. Die zwei Hengste schnaubten und holten Luft. "Es macht zwar Spaß, dennoch weiß ich nicht, wie du das einfach so machst, ohne Angst zu haben. Vor allem, habe ich Angst um dich" er schaute mich liebevoll an. "Ich, mache das schon immer. Ich liebe es einfach. Es ist eine Sache die ich mit meinem Dad teile, nur er, konnte es nicht so ausleben, ich ja. Zwar darf ich nicht an offiziellen Rennen Teilnehmen, weil ich ja zu groß bin. Aber alleine mit den schönen Tieren zu arbeiten...du weißt du langsam selbst, was ich meine. Oder?". "Ja na klar" er lächelte ritt neben mich, versuchte mir einen Kuss zu geben, was nicht so klappte. Ich konnte nicht mehr vor Lachen, und er warf mir seinen bestimmten Blick zu und lachte dann auch.
      Zuhause angekommen versorgten wir die Pferde und gingen ins Haus und zu Abend zu Essen. "Heute war schön" sagte Simon und nahm mich an die Hand.

      Chattahoochee Hill's
      Hengste
      Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew, Odyn
      Mittlerweile war ich drei Tage lang auf Coopers Hof unterwegs und die Ruhe hier ließ mich nun in eine tiefe Entspannung fallen. Die Zeit schien hier im Moment still zu stehen und dennoch schritt sie stetig voran. Heute kümmerte ich mich um die Hand voll Hengste des Gestüts. Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn warteten bereits freudig darauf beschäftigt zu werden. Die Vollblüter hatten mächtig Feuer und so stand für mich fest, dass ich sie rennen lassen würde. Mit Hilfe eines Mitarbeiters bereitete ich die Rennstrecke vor und hole dann nacheinander die Hengste. Der Mitarbeiter wusste was zu tun war. Als Rennbahn-Noob hatte ich keine Ahnung davon wie man die Zeit misst und vom Ablauf kannte ich ebenfalls nur Bruchteile. Mein Spezialgebiet war nach wie vor der Geländeritt. Nach ein paar Stunden hatten wir alle Hengste bewegt und die Zeiten im Logbuch eingetragen. Am schnellsten war heute übrigens Guiness. Der graue Schimmel lag mit seiner Zeit einige Millisekunden vor Eskador.

    • Cooper
      Hufschmiede "Kaltes Eisen"
      Aszu war heute mein erster Kunde und ich freute mich schon, weil ich Araber gern habe. Ich war gerade angekommen, da hörte ich schon eine bekannte Stimme. Es war Cooper. Ich begrüßte sie und dann ging ich in den Stall zu Aszu. Als ich vor der Box stand schnaubte er. Ich holte ihn raus und band ihn an. Dann holte ich meine Werkzeuge, Aluminium Hufeisen und zwei Hufpflegeprodukte. Als erstes fing ich an die Hufe zu feilen und aus zu schneiden. Korrigieren musste ich keinen Huf. Seine Hufe waren etwas zu lang.
      Aber Dank meiner Superfeile war das kein Problem. Alle vier Hufe waren problemlos gekürzt. Außer das er manchmal mir den Huf aus der Hand zog, war er eigentlich brav und bekam auch ein Leckerli.
      "Fein machst du das!", lobte ich Aszu. Er schnaubte und ich nahm an das er mir zustimmte. Das ausschneiden war auch kein Problem. Er gab ordentlich die Hufe und machte kein Theater. Hier für bekam er natürlich ein Leckerli. Jetzt machte ich mich ans beschlagen. Ich beschlage ja klat und es lief ganz gut. Zum Schluss trug ich noch das Huffett und die Strahlpflege auf. Als aller leztes schaute ich mir noch die Hufe an und sah keinerlei Krankheiten und Probleme. Cooper kam in den Stall und übernahm Aszu gleich. Ich verabschiedte mich und fuhr nach Hause.

      Hufschmiede 'Krieger Herz'
      Gähnend rieb ich mir die Augen als mich mein Freund, John. An diesem Morgen weckte:,,Hey Morgen Lu, wollte dich nur daran errinnern das du gleich einen Hufschmied Auftrag hast...mal wieder."fügte er hinzu. Ich gähnte wieder stand aber dann wiederwillig auf. Nachdem ich umgezogen und frisch gemacht war lief ich die Stufen hinunter und schnappte mir ein Semmel vom Frühstück's Tisch. Mit dem Semmel im Mund und meinen Schlüssel in der Hand lief ich zu meinem Hufschmiede-wagen.Ich stieg ein und fuhr auch schon los.

      Bald kam das Hoftor in mein Blickfeld und erst jetzt erkannte ich wer mein Kunde war, Cooper. Lächelnd fuhr ich durch das Tor und parkte an dem selben Platz wie schon das letzte mal.Ich sprang aus meinem Wagen und schluckte den letzten Bissen Semmel hinunter, dann ging ich auf die Suche nach Cooper, ich fand sie in der Sattelkammer und wir begrüßten uns freundlich. Dann half sie mir dabei mein Zeug's herzuräumen, dannach gingen wir meine ersten patienten hollen, Aikon Aszu. Der Araber Junghengst stand oder besser galoppierte über seine Weide, auf einem Pfiff von cooper stoppte er und sah in unsere Richtung. Misstrauisch beäugte er mich von weiten doch als er merkte das sowohl Cooper als auch ich Leckerli's dabei hatten trabte er in einem schönen Arabergang zu uns. Ich streichelte ihn und merkte bereits das er viel wenn nicht sogar sehr viel energie hatte.Ich streifte ihm sein Halfter an und führte ihn zu dem Platz.Dort angekommen nahm Cooper ihren Hengst und beruhigte ihn, naja eigendlich lenkte sie ihn mit ein paar Leckerli's ab.Ich bückte mich und hob das Huf des hengstes an, ich tastete sie ab fand aber keinerlei hinweise auf Hufkrankheiten, dasselbe Spiel folgte bei den anderen 3 Hufen jedoch war auch da keines entzunden.Ich hollte ein bereits herrgerichtetes Aluminium Eisen und nagelte es auf Aikon Aszu's Huf, dasselbe folgte dann wieder bei den anderen Hufen.Aszu sah mich manchmal misstrauisch an und ich merkte das er lieber herrumrennen würde aber naja jeder muss mal still halten. Ich streichelte den Araber vorsichtig und gab ihm ein Leckerli dann brachten Cooper und ich ihn zurück und hollten meinen nächsten Patienten, wieder eine Araber hengst mit dem namen Thulin.Thulin stand ebenfalls auf der Weide wo auch Aszu stand.Wir gingen zu ihm und er lies sich ganz locker mitnehmen.Auch meine Arbeit mit dem durchchecken war schnell erledigt.Wie ich das zweite Aluminium Eisen festnagelte schreckte er sich kurz aber das war auch schon das ärgste.Auch Thulin gab ich wieder ein paar Streicheleinheiten und ein Leckerli dann brachten wir ihn auf seine Weide und hollten meinen letzten Patienten CHH' Lamperd. Der Hengst stand wie auch die beiden anderen auf der Weide kam aber sofort angetrabt als Cooper seinen Namen rief,wieder legten wir ihm sein Halfter an und führten ihn zu meinen Geräten.Der Hengst blieb ruhig stehen so das auch wie bei Thulin das durchchecken schnell fertig war,das Eisen annageln verlief nicht ganz so gut, da Lamperd manchmal gemeint habe er brauche mir sein Huf nicht zu geben.Doch auch das war ihrgendwann fertig.Wir führten ihn zurück auf seine Weide und ich verabschiedete mich auch schon von Cooper.Dann fuhr ich wieder heim.

      Hufschmiedebericht für Aikon Aszu
      Malte Osswald wischte sich den Schweiß von der Stirn als er damit fertig war sein Werkzeug aus dem blauem Kleinlaster hinaus ins Freie zu bringen. Er hatte wieder einmal das Wetter unterschätzt. Wo es in den letzten Tagen viel zu kalt war um die Jacke weg zu lassen, so war es heute viel zu warm dafür an diesem Herbsttag.
      Aber gleich würde er wohl weder Jacke noch dicken Pullover brauchen, denn heute war er zu einem Termin auf Coopers Gehöft zugegen und würde gleich zwei Pferde einen neuen Beschlag geben. Das würde ihn dann wohl erst recht ins schwitzen bringen.
      Wie immer dauerte es auch nicht lange und Cooper brachte ihm das erste Pferd.
      Es war ein dunkler junger Hengst. Edel sah er aus und Malte ließ sich sagen das es sich hierbei um ein arabisches Vollblut handelte. Aikon Aszu hieß der Schwarzbraune und schien dem Hufschmied gegenüber recht aufgeschlossen. Jedoch ein Teil von ihm schien dem Mann noch nicht gänzlich zu trauen. Lang wölbte sich der Hals und die Nüstern blähten sich auf, während Aszu um seinen Menschen herum tanzte, der ihn dann an einem Haltering an der Stallwand fest band.
      Kurz klärte Malte mit Cooper ab was denn genau an diesem Tier gewünscht wurde. Der Vollbluthengst sollte Aluminiumeisen bekommen. Das lies sich einrichten.
      Zuvor jedoch musste Malte den alten Beschlag von den Hufen des Hengstes entfernen. Bevor er damit anfing, lies der Schmied sich von dem Tier kurz beschnuppern, damit dieses wusste wer da an ihm herum fummelte. Neugierig schnupperte Aszu auch sogleich an der Hand und dem Ärmel von Malte und schnaubte dann doch etwas gelangweilt. An diesem Menschen roch nun nicht wirklich etwas interessant. Nichts was er nicht eh schon von woanders her mal kannte.
      Malte zückte eine Zange aus der Tasche an seiner Schmiedeschürze nachdem er den ersten Huf angehoben hatte und begann damit das alte Eisen vom Horn zu lösen.
      Vorsichtig hebelte die Zange das Eisen soweit hervor, dass auch die Nägel mit heraus gezogen wurden. Dies alles landete in einem Eimer neben dem Schmied. Bevor Malte damit begann den Huf Korrektur zu schneiden und Unebenheiten zu entfernen, befreite er alle Hufe erst einmal vom Eisen.
      Aikon Aszu blieb die ganze Zeit über still stehen und lies es über sich ergehen. Ab und an fing er an mit dem Ende vom Strick herum zu spielen, doch Cooper achtete darauf das das Pferd keine großen Dummheiten machte und so den Hufschmied bei seiner Arbeit störte.
      Nachdem nun alle Hufe nackt waren und auch Grund gereinigt wurden, suchte Malte im Wagen nach den passenden Hufeisen aus Aluminium. Es dauerte eine Weile bis er alles zusammen und auch dem Pferd angepasst hatte, ehe er damit beginnen konnte den neuen Beschlag am Horn anzubringen.
      Vorher lies er Cooper jedoch den Hengst ein paar Mal hin und her führen um sich ein Bild von seinem Bewegungsapparat zu machen und um sicher zu gehen das er auch nichts beim schneiden und raspeln übersehen hatte. Dann erst kam die eigentliche Arbeit.
      Auch hier benahm sich der junge Hengst wirklich sehr vorbildlich für sein Alter, während Malte an seinen Hufen arbeitete. Cooper sorgte auch dafür das dem Pferd nicht allzu langweilig wurde und beschäftigte sich mit ihm.
      Der Hufschmied setzte die neuen Eisen passgenau an und nagelte diese sorgfältig am Huf fest, ohne Gefahr zu laufen das dieser durch die alten Nagellöcher reißen würde. Diese würden schon bald und schnell zu wachsen. Alles in allem brauchte das ganze Prozedere schon seine Zeit, aber bald hatte der Schmied es geschafft und Aszur durfte sich über neue `Schuhe´ freuen.
      Cooper schien auch zufrieden und konnte somit dann auch den nächsten Kandidaten holen. Bevor der Hengst weg geführt wurde, bekam er noch eine Möhre vom Schmied zugeschoben.
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      Tierarztbericht 'Eddi Canary'
      Heute stand für mich ein Großauftrag an, dementsprechend war ich schon früh auf den Beinen und bereits kurz nach neun auf CHH. Dort wurde ich herzlich von Cooper in Empfang genommen und zu einem zweiten Kaffee eingeladen - bei so etwas sagte ich natürlich nicht nein! Es standen allerhand Pferde an, es wäre schon gut, wenn wir gegen Mittag fertig werden würden. Aus dem Grund wollte ich auch gar nicht großartig länger fackeln, sondern bat Cooper direkt, den ersten Patienten zu holen.
      Der Einfachheit fingen wir mit den Fohlen an, denn jetzt waren wir noch motiviert und entspannt. Als erstes kam Coopers Zwerg Pantoffelchen zum Putzplatz. Die kleine Stute war noch gar nicht so lange auf CHH und deshalb auch noch etwas unsicher, aber bei ihrer Größe würden wir keine Probleme haben. Cooper führte mir die kleine Stute kurz vor, ehe ich einen Blick in Augen und Maul warf. Danach hörte ich das kleine Stütchen ab und abschließend wurde sie noch abgetastet.
      Nachdem sie rundum gesund war, konnte ich sie guten Gewissens impfen und entwurmen. Sie bekam insgesamt fünf Impfungen: Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Brav stand sie alle Spritzen aus und nachdem sie die Wurmkur geschluckt hatte, durfte sie auch schon wieder gehen. Als nächstes kam direkt Cryfirra an der Reihe. Das Vollblutfohlen kannte ich bereits, dementsprechend war sie auch superlieb und ließ sich problemlos untersuchen, impfen und entwurmen. Sie war in der letzten Zeit wirklich gewachsen und machte langsam was her.
      Dennoch war sie noch wesentlich kleiner als PFS Phaeleh. Die Gute durfte sich inzwischen schon einen Jährling nennen, dementsprechend temperamentvoll war sie aber auch geworden und hüpfte während des Vorführens förmlich neben Cooper her. Auch bei der Untersuchung und besonders beim Impfen hielt sie kaum still. Umso froher war ich, als wir mit ihr fertig waren und nun Taliah Cableah an der Reihe war.
      Bei ihr handelte es sich um einen Araberjährling, aber Taliah war vom Charakter her ein Träumchen und wirklich lieb. Deshalb hatte ich es ganz einfach und sogar die Impfungen stand sie wirklich tapfer aus. Zwar zuckte sie kurz zusammen, aber das durfte sie schließlich auch, ich konnte es ihr wirklich nicht verübeln, denn die Impfungen waren wirklich unangenehm. Als Abschluss gab es direkt noch ein Leckerli als Belohnung und schon waren wir fertig.
      Nun kam Laarnié um die Ecke und ich musterte die junge Stute ausgiebig, denn sie war mir neu. Während des Vorführens zeigte sie mir ihre taktklaren Gänge und auch bei der Untersuchung war alles in Ordnung. Laarnié konnte ich also guten Gewissens impfen. Danach gab es noch die Wurmkur und schon waren wir laut Cooper auch schon mit den Jungpferden fertig. "Ein Viertel des Stalls wäre geschafft!", meinte sie lachend.
      Im fliegenden Wechsel ging es dafür nun mit den Stuten weiter. Als erstes traf ich dabei auf Sekuoia. Die Stute kam erst kürzlich von einem Training zurück, weshalb sie momentan auch sehr gut aussah. "In Distanz wurde sie trainiert", erklärte Cooper mir lächelnd, als ich nachfragte. Ich ließ mir die Stute vorführen und dann untersuchte ich sie fix. Sekuoia war genauso fit wie sie aussah. Also frischte ich fix die nötigen Impfungen auf und gab der Stute die letzte Wurmkur für dieses Jahr.
      Leider ging das mit Felicita II nicht so schnell. Die Vollblutstute war nicht nur scheu, sondern auch verdammt zickig und diese Kombination war definitiv nicht die beste. Aus diesem Grunde brauchten wir bei ihr wesentlich länger. Ich muss bei der Untersuchung äußerst umsichtig handeln und das Impfen war eine wahre Tortur. Aber irgendwann war auch Felicita geimpft und ich war froh, als Cooper die Stute wieder in die Box brachte.
      Umso mehr freute ich mich, als Sajé um die Ecke kam. Die Marwaristute war mir da wesentlich sympathischer. Sie war ruhig und sehr gelehrig, dementsprechend benahm sie sich auch sehr vorbildlich beim Tierarzt und wir waren schnell mit ihr fertig. Ich erneuerte den Impfpass und Cooper holte das nächste Pferd: Tabita. Eine Berberstute, die auch erst seit kurzem auf CHH lebte. Tabita war nicht nur hübsch sondern auch super lieb. Dementsprechend war sie schnell untersucht, geimpft und entwurmt.
      Hintereinanderweg ging das auch mit Coopers beiden Trabern Sookie und Birdcatcher. "Ach, also Birdcatcher würde ich dir auch klauen", meinte ich lachend, denn die Stute war todschick. Beide Stuten waren wohlerzogen und ließen sich ohne Probleme untersuchen und impfen. Wir waren schnell fertig und nun standen stutentechnisch nur noch Quiet Giant und Moment Of Truth auf dem Plan. Erstere war generell sehr schüchtern, kannte mich aber bereits und so hatten wir kaum Probleme. Und Moment war ein Engel auf vier Hufen. Ich war froh, dass es so schnell ging.
      Doch dann kamen die Hengste und ein Teil von ihnen hatte es faustdick hinter den Ohren. Aikon Aszu war mega misstrauisch und konnte deshalb auch den Tierarzt nicht ausstehen. Mit dem Araberhengst hatten wir alle Hände voll zu tun, ehe er endlich geimpft und entwurmt war. Als nächstes war Coopers neuster Schützling an der Reihe: Losco. Er war wirklich hübsch, charakterlich aber sehr schwer einzuschätzen.
      Da Cooper ihn selbst noch nicht lange besaß, konnte auch sie ihn nur schwer einschätzen. Aber er benahm sich relativ akzeptabel beim Tierarzt und war schnell fertig. Im Gegensatz zu Odyn, der war kein Pferd was gerne zum Tierarzt ging. Er war scheu, misstrauisch und hasste Spritzen. Keine guten Voraussetzungen... Nur mit Coopers Hilfe konnte ich den Hengst still halten, untersuchen und impfen.
      Abschließend hatten wir nur noch CHH' Guinness auf dem Plan und London Grammar. Zwei todschicke Schimmel und beides Vollblüter. Sie waren zwar beide recht eigen, aber Cooper kannte sie nun schon länger und so konnte sie beide gut händeln und ich konnte sie in aller Ruhe untersuchen, impfen und entwurmen. Nach den beiden war dann auch endlich Schluss. Alle Pferde waren versorgt und ich konnte mich von Cooper verabschieden und in meinen Feierabend fahren.
    • Cooper
      Trainingsbericht Galopprennen E-A
      7193 Zeichen - Hollybrook Stud Training Stables

      Bibbernd stieg ich aus meinem Auto und lief über Cooper`s Hof auf das Stallgebäude zu. Erleichtert schloss ich kurz darauf die Stalltür hinter mir und ging ins Büro, um Cooper zu sagen, dass ich nun da war.
      Sie hatte mich gebeten ihren Araberhengst Aikon Aszu im Galopprennen auf die Klasse A zu trainieren und ich hatte freudig zugestimmt. Normalerweise bekam ich hauptsächlich Dressur- oder Westernaufträge, sodass Galopprennen mal eine willkommene Abwechslung darstellte.
      Wir begrüßten und freundlich und Cooper führte mich zu Aikon Aszu. Der hübsche schwarzbraune Araber sah uns neugierig entgegen und drückte Cooper sofort seine Nase in ihre Hand.
      "Aszu ist ziemlich verschmust, notfalls holt er sich seine Streicheleinheiten auch selbst.", sagte sie lachend, während sie ihrem Hengst über den muskulösen Hals strich. Ich nickte und hielt dem Hengst ein Leckerchen hin, dass er nach kurzem Zögern annahm.
      "Also, es ist heute zwar kalt, aber der Boden ist nicht gefroren, deshalb steht unserem Training auf der Bahn nichts entgegen. Ich würde Aszu zuerst ganz normal aufwärmen und danach mit ihm trainieren, den richtigen Abstand zum Rail einzuhalten. Anschließend bräuchte ich dich dann, damit wir den Guten an die Startbox gewöhnen können. Das wird bei seinem Temperament wahrscheinlich ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, aber wenn er sich gut anstellt, würde ich ihn gerne auch schon aus der Startbox abspringen lassen. Andere Pferde möchte ich im Moment lieber noch nicht dabei haben, ich denke Aszu sollte sich erst einmal in Ruhe an die Bahn gewöhnen können, bevor wir ihn gegen andere Pferde laufen lassen", erklärte ich Cooper.
      Wie immer hatte ich mir zu Hause schon viele Gedanken über das Training gemacht, um optimal vorbereitet zu sein.
      Cooper stimmte meinen Plänen zu und zeigte mir dann ihre Sattelkammer, in der ich die Ausrüstung von Aikon Aszu fand. Danach versicherte sie mir, dass sie mich in einer knappen halben Stunde an der Bahn treffen würde.
      Ich nickte, schnappte mir Aszu`s Ausrüstung und ging zurück zur Box des hübschen Hengstes. Aszu ließ sich brav aufhalftern und in der Stallgasse anbinden. Während ich das dunkle Fell des Hengstes bürstete, redete ich leise auf ihn ein, damit er sich schon einmal ein wenig an meine Stimme gewöhnen konnte.
      Nachdem ich auch seine Hufe ausgekratzt, die Mähne gekämmt und den Schweif verlesen hatte, begann ich damit den Hengst zu satteln. Neben Gamaschen legte ich ihm auch ein Vorderzeug an, damit der leichte Arbeitssattel nicht nach hinten rutschen konnte.
      Als ich fertig war, band ich Aszu los und führte den Araber aus dem Stall. Er wölbte stolz den Hals und tänzelte aufgeregt neben mir her.
      Ich lächelte, da Aszu mich vom Verhalten her sehr an meinen eigenen Araberhengst erinnerte. Bevor ich mit Aszu auf die Bahn ging, stellte ich ihn erst einmal auf dem Platz auf, gurtete nach und schwang mich dann in den Sattel.
      Sofort fielen mir die schönen, weichen Gänge des Hengstes auf, doch ich brauchte meine volle Konzentration, da er beinahe sofort damit begann, mich auszutesten. Er wurde ohne mein Kommando schneller, versuchte zu wenden oder blieb einfach stehen. Also verwendete ich erst einmal einige Zeit darauf, dem Hengst klar zu machen, dass das so nicht funktionierte. Ich ritt sehr viele Schritt-Trab-Übergänge mit ihm, ließ ihn Volten, Zirkel und Schlangenlinien gehen und machte oft Handwechsel. So gelang es mir schließlich den Hengst ausreichend zu beschäftigen, damit er keine Zeit mehr hatte, Blödsinn zu machen.
      Ich rieb dem Hengst den Hals und ritt hinaus zur Bahn. Dort ließ ich ihn zunächst im Schritt und Trab gehen, bevor ich ihn in einen leichten Arbeitsgalopp fallen ließ. Aszu drängte recht forsch nach vorn und ich hatte alle Hände voll zu tun, den Hengst zurück zu halten.
      Schließlich wendete ich Aszu, sodass wir uns nun in Rennrichtung - also gegen den Uhrzeigersinn - bewegten und ritt ihn näher zum Innenrail. Dann galoppierte ich den Hengst erneut an und achtete diesmal vor allem darauf, dass er den korrekten Abstand zum Rail einhielt. Dies erforderte vor allem in den Kurven von uns beiden einiges an Konzentration, doch als ich Cooper schließlich am Eingang der Bahn stehen sah, war ich schon sehr zufrieden mit Aikon Aszu`s Fortschritten. Ich bremste den Hengst ab und ritt im Trab zu Cooper. Dann ließ ich mich aus dem Sattel gleiten und führte den Hengst auf die Reihe der Startboxen zu. Der Hengst starrte das seltsame Ding mit hocherhobenem Kopf und geblähten Nüstern an, sodass Cooper und ich einige Überredungskünste aufwenden mussten, um den Hengst an die Box heranzuführen.
      Wir ließen Aszu Zeit, sich alles ganz in Ruhe anzusehen und schließlich wurde der Hengst ruhiger. Ich bat Cooper nun, die Boxen einmal aufspringen zu lassen, damit Aszu das Geräusch nicht erst hörte, wenn er mit mir in der Box stand.
      Wie erwartet scheute der Hengst zurück, doch nach und nach begriff er, dass ihm durch das Geräusch keine Gefahr drohte.
      Ich lächelte Cooper an und führte den Hengst dann in die Box hinein, ließ ihn kurz stehen und führte ihn dann wieder hinaus.
      Erst nachdem das problemlos klappte, stieg ich wieder in den Sattel.
      Aszu ließ sich recht brav in die Startbox reiten und blieb auch stehen, sodass ich Cooper darum bat, die vordere Klappe zu schließen. Wir redeten leise auf Aszu ein und ließen ihm die Zeit die er brauchte, um sich wieder zu beruhigen. Erst dann schloss Cooper auch die hintere Klappe. Ich strich Aszu lobend über den Hals und Cooper steckte ihm durch die Klappe ein Leckerli zu.
      "Okay, dann üben wir mal das abspringen. Aber ich denke, den schwierigsten Teil haben wir schon überstanden", sagte ich.
      Cooper nickte mir zu und ich griff in Aszu`s Mähne, um beim Absprung einen guten Halt zu haben.
      Kaum das die Klappen aufsprangen, drückte ich Aszu meine Beine leicht an die Seiten und lehnte mich nach vorn. Der Hengst schien froh, aus dem Gefängnis zu entkommen und sprang mit einem gewaltigen Satz aus der Box. Ich ließ ihn nur ein paar Pferdelängen laufen, bevor ich ihn zurücknahm und wieder zu Cooper ritt. Das Ganze wiederholten wir einige Male, bis wir schließlich entschieden, dass es an der Zeit war, das Training zu beenden.
      Ich ritt ein letztes Mal in die Startbox und stellte zufrieden fest, dass Aszu längst nicht mehr so nervös wie am Anfang war.
      Diesmal lenkte ich den Hengst nach dem Start direkt an die Rails und forderte mehr Tempo von ihm. Der junge Araber wurde immer länger und seine Galoppsprünge mit jedem Satz fließender. Wir flogen förmlich um die Bahn und ich hatte nicht viel mehr zu tun, als seine Position am Rail von Zeit zu Zeit zu korrigieren. Als wir über die Ziellinie rasten, pullte ich Aszu auf und ritt im leichten Galopp zurück zu Cooper, die uns strahlend den erhobenen Daumen zeigte. Wir lobten Aszu beide überschwänglich und ich konnte gut verstehen, warum Cooper so stolz auf ihren Hengst war. Immerhin hatte dieser den Aufstieg in die Klasse A des Galopprennens mit Bravour gemeistert!
      Wir versorgten Aszu gemeinsam und ich verabschiedete mich danach müde, aber fröhlich von Cooper. Vielleicht würde ich ja irgendwann wieder die Gelegenheit haben, den talentierten Hengst zu trainieren..
      .

      Kanaskins Rêver Ranch Ausbildungscenter
      Stufenerhöhung - Galopprennen A-L
      Cooper's Anreise - Aikon Azu kommt auf den Hof

      Heute kam ein neuer Auftrag rein, ein etwas schwieriger, den ich schon lange nicht mehr gemacht habe, bzw diese Disziplin, ich hoffte sehr ich wäre nicht aus der Übung, also schaute ich mir nochmal alles wichtigstes vorsichtshalber durch. Cooper meine gute Freundin, die hier auch in Kanada lebte, würde heute mit ihren Araberhengst Aikon Azu kommen. Aufgrund dessen das sie in der Nähe wohnte, brauchte sie hier kein Zimmer mieten. Nun ließ ich die Gedanken erstmal aus und kümmerte mich um frisches Wasser in der Gästebox für Aikon. Ungefähr eine halbe Stunde später kam auch schon Cooper. ,,Hey du!", grüßte ich und umarmte sie, ehe sie mir ihren hübschen Kerl zeigte und wir ihn zur Gästebox brachten. ,,Du kannst dich ja derweil etwas umsehen, während ich mit Jerry die Pferde auf die Koppel bringe." Nickend verschwand sie dann und ich machte meine Arbeit, ehe Cooper noch mit uns zu Abend aß.

      Der erste Tag brach an und ich machte mich auf den Weg zum Stall, wo ich den Araberhengst erstmal freundlich grüßte und er mich neugierig musterte. ,,Ja du bist für ein paar Tage bei mir, damit du was dazu lernst.", sprach ich lächelnd zu diesem, während ich ihm das Halfter überstreifte und rausholte. Somit begann ich kurzerhand sein Fell zu striegeln. Als dieses wieder vom leichten Staub befreit war, säuberte ich seine Hufe gründlich und legte ihm seine Ausrüstung an. Dann führte ich den Araber erstmal Richtung Rennbahn und holte mir Loona dazu, die eigentlich für diese Disziplinen zuständig war aber sich vor einer Woche das Bein gebrochen hatte. Loona übernahm das Zeit stoppen und ich stieg mit Maxmilian's Hilfe in den Sattel, dann schlüpfte ich in die Steigbügel und nahm die Zügel auf. Vorerst würde ich sein jetziges Können auf der Bahn üben, doch später käme er dann in die Startbox. Also wärmte ich ihn erstmal auf und drehte die ersten Runden um die Rennbahn in einer gemütlichen Schrittphasen, ehe ich den guten traben ließ, dort merkte man schon das er laufen wollte, doch dies war typisch bei Vollblütern, also musste ich ihn öfters versammeln und kleine Volten ziehen lassen. Dies ging eine ganze Weile so, bis er anscheinend keine Lust mehr hatte und etwas ruhiger wurde, somit konnte ich das Aufwärmetraining fortsetzen. Als er soweit aufgewärmt war, drehte ich die ersten Galopprunden und merkte, dass er anscheinend noch einiges an Ausdauer benötigte, um lange Strecken nicht allzu schnell aufgeben zu müssen. Dann ließ ich den Araber in die Startbox rein, die er laut Cooper schon kannte, doch nicht allzu sehr mochte. Gut wer will den auch auf so engen Raum stehen? Niemand. Hibbelig tänzelte der junge Hengst, der anscheinend wusste was geschieht. Und schon gingen sie auf und ich lehnte mich ruckartig nach vorne, ehe der dunkle Hengst aus der Box raste. Mit hoher Geschwindigkeit fetzte er über die Bahn und fühlte sich anscheinend wie im Himmel. Ich ließ ihn erstmal laufen um, weiter herauszufinden wie er so tickte. Und er musste anscheinend oft gezügelt werden, um nicht seine ganze Energie für bestimmte Rennen aufzubrauchen. Dazu brauchte der Braune noch etwas mehr Ausdauer, die ich ihm wohl Morgen trainieren würde. Also fing ich heute an mit den längeren Streckenrennen, was halb auch zum Ausdauertraining gehörte, aber eher die Gewöhnung an eine längere Strecke war, vielleicht lernte er auch so dazu, das er sich mehr Energie sparen sollte. den Araber sollten ja recht schlau sein, um sich sowas auch merken zu können. Mit einem Schmunzeln, parierte ich den Hengst zum Schritt durch und übte noch ein paar mal die Strecke, wo er sich immer mehr verbesserte und seine Ausdauer minimal verbesserte. Sanft tätschelte ich seinen Hals und parierte ihn zum schritt durch, wo er sogleich seinen Hals reckte und entspannte. Mein Freund half mir aus dem Sattel und Loona berichtete mir die Zeiten von Aikon. ,,Ah recht gut, nur es muss noch besser werden, der Gute soll ja seine Kraft auch bis zum Ende der Bahn noch haben, damit er nochmal vor dem Ziel durchstarten kann und die Gewinnchancen höher stehen. Maximilian übernahm den Araber und brachte ihn zurück zum Stall, während ich Cooper anrief und ihr alles berichtete, sie war zufrieden mit den Ergebnissen, den dadurch würde das Training wie geplant laufen außer der Kerl hätte einen Aussetzer.
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      Der zweite Trainingstag brach an und ich war schon früh auf den Beinen, Loona war auch schon auf den Hof und hatte Aikon gerade aus dem Stall geholt, bzw. aus der Box. ,,Guten Morgen Loona! Na wieder Lust zeit zu stoppen, wenn ich ihn langsam rein bringe ins richtige Tempo?", grüßte ich meine beste Freundin. ,,Klar bin schon gespannt wie das heute so läuft, machst es ja eig. nicht also das Training in Distanz.", antwortete sie. ,,Ja stimmt, aber durch deine Hilfe habe ich es ja geschafft! Naja lass uns jetzt erstmal den Guten etwas sauber machen und dann auf die Rennbahn bringen zum Training.´´, sprach ich zu ihr und wir striegelten sein Fell. Nachdem dieses fertig war, befreiten wir seine Hufe vom Schmutz und kämmten sein Langhaar. Als er gründlich sauber war legten wir ihm seine Ausrüstung an und führten den Araber zur Rennbahn. Dort stieg ich auf den Rücken des Arabers und begann das dunkle Vollblut aufzuwärmen. Aikon ist wohl mit dem richtigen Bein aufgestanden, denn er war fit wie ein Turnschuh. Von daher konnten wir uns heute ein hartes Training vornehmen. Also begann ich mit dem Ausdauertraining und ließ Aikon im ruhigen Galopp ein paar Bahnrunden machen, der Hengst wehrte sich zwar des öfteren dagegen, doch ich ließ ihn damit nicht durch und zügelte ihn hartnäckig, sodass er keine Chance hatte schneller zu werden. So ging es einige Runden und er lernte mit der Zeit dazu. ,,Super machst du das!", lobte ich den Araber und tätschelte sanft seinen Hals. Dann erhöhten wir die Geschwindigkeit und übten hier das Ausdauertraining. Gleichmäßig galoppierte der Araber unter meinen Sattel und konzentrierte sich stark auf seine Bewegungen. 'So muss das sein', dachte ich mir lächelnd und erhöhte immer nach einer Runde die Geschwindigkeit, somit lernte der Hengst auf längeren Strecken besser durch zu halten und genau das war unser Ziel. Nachdem Aikon Aszu einiges an Ausdauer erlangt hatte, probierten wir nach einer kurzen Verschnaufpause sein jetziges Können auf der Rennbahn. Also ritt ich in die Startbox und machte mich bereit, bis ein lautes Pfeifen ertönte und das Vollblut unter mir einen Riesen Satz nach vorne machte und über die Rennbahn fegte. Mittlerweile hörte er leichter auf meine Hilfen und zeigte auch beim Endspurt pures Vollblut! Das Ziel war überquert und ich parierte Cooper's Pferd bis zum Schritt durch, ehe ich am lockeren Zügel zu Loona zurückkehrte: ,,Und?", fragte ich sie neugierig. ,,Ihr habt eine sehr gute Leistung vollbracht, der Kleine muss nur noch lernen seine Kraft nicht völlig auszukosten!", antwortete sie. ,,Das sind ja vielversprechende Neuigkeiten! Dann liegt wohl nicht mehr viel im Weg, für den erfolgreichen Trainingsabschluss!", lächelte ich zufrieden und stieg aus dem kleinen Rennsattel. Dann führte ich den Araber von der Rennbahn, legte ihm seine Ausrüstung ab und brachte ihn in seine frisch gemistete Box.
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      ,,Guten Morgen!", grüßte ich den Araberhengst und holte ihn aus der Box. Anscheinend hatte er gute Laune, also konnte den letzten Training nichts im Weg stehen. Somit putzte ich ihn gründlich sauber und legte ihm seine Ausrüstung an. Dann führte ich den dunklen Hengst auf die Rennbahn und besprach mit Loona das heutige Training. Somit konnten wir in Kürze anfangen und ich saß mithilfe meines Freundes auf, ehe ich den Araber warm ritt und ein paar Runden Schritt und Trab machen ließ, dann fingen wir an mit dem Galopptraining und ich nahm die Zügel gründlich auf, ehe ich den Schwarzbraunen in die Startbox brachte und mich bereit machte. Mit einem lauten Knall schossen sie auf und der Vollbluthengst nahm an Geschwindigkeit auf, ich reagierte sofort und zügelte den Braunen leicht, sodass er seine Energie einsparte, was er auch folgsam tat und er am Ende richtig durchstarten konnte. Denn dies war die beste Lösung ihn in Galopprennen teilnehmen zu lassen, da er viel Energie verbraucht und diese nicht ganz aufbrauchen sollte. Somit gehörte er nun den Rennpferden an die am besten ihre Energie am Ende auskosten sollten, den nur dann können sie ihre Bestleistung erbringen. Also zog ich die Rennbahn in diesem tempo durch und übte immer mehr an seiner Ausdauer, bis er gute Zeiten auf die Stoppuhr brachte. ,,Wunderbar!", lobte uns Loona, ehe wir mit dem Ausdauertraining weiter machten und noch einige Zeit diese durchzogen, bis Loona sagte, er war soweit. ,,Perfekt!!", rief meine 'Trainerin' und sprach mit der nun kommenden Cooper über unsere Erfolge. ,,Genau Coop, du musst Aszu anfangs zurückhalten, damit er am ende durchstarten kann, denn dann bringt er Höchstleistungen auf, da er sonst zu viel Energie verbraucht und schneller müde wird.", fügte ich Loona's Erklärungen zu und Cooper nickte zufrieden. ,,So lass ich mir das eingehen!", sagte unsere zufriedenen Kundin. ,,Wir können ja wenn du willst noch eine Runde hier in der Umgebung mit den Pferden drehen!´´, schlug meine Freundin Cooper vor und ich nickte: ,,Aber nur eine kurze und sagen wir so, es soll nur zum Trockenreiten dienen, da er heute wirklich viel getan hat und eine Pause verdient hat!", antwortete ich, während wir zusammen den Araber absatteln.
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      Aikon Aszu wurde erfolgreich trainiert und konnte heute mit seiner Besitzerin zurückkehren. ,,Ich wünsche dir und Aszu eine unfallfreie Fahrt nach Hause!", sprach ich zu Cooper, die mich dankend umarmte und ihren Araber einlud. ,,Falls du wieder ein Training brauchst, komm gerne wieder zu mir!", lachte ich, während sie mir grinsend zuwinkte und in das Auto stieg. Somit rollte Cooper mit Aikon Aszu von dem Hof und wir hofften das die Beiden ihre Reise gut überstehen werden!


      24. Juli 2015 by Veija
      Trainingsbericht
      Besuch bei Cooper- Sajé Distanz E nach A, Felicita II Distanz E nach A, Sekouia Distanz E nach A, Odyn Distanz E nach A, Sookie Distanz E nach A, Birdcatcher Distanz E nach A, Aikon Aszu Distanz A nach L, CHH' Guinness Military E nach A, London Grammer Military E nach A, Quiet Giant Galopprennen E nach A, Moment of Truth Western M nach S

      Gut gelaunt fuhren meine 5 Mitarbeiter und ich auf das Gelände von Cooper- Chattahoochee Hills, wie ihr Hof hieß. Wir stiegen aus und machten uns sofort auf die Suche nach ihr. Mich kannte sie ja schon, doch die anderen 5 stellte ich ihr kurz vor, ehe wir den Trainingsplan anfertigten. Wir würden nur eine Woche bleiben, also mussten wir uns an die Arbeit geben. Als erstes waren Sajé, Felicita II, Sekouia, Odyn, Sooki und Birdcatcher an der Reihe, die wir alle in der Distanz von E nach A bringen wollten. Alle zusammen sattelten wir die Pferde und entschieden uns dann, Cooper auch noch auf eines der Pferde zu setzen. Da sie selbst sehr viel Ahnung vom Training von Pferden hatte, konnten wir sie auf Aikon Aszu setzen, den sie in Distanz von A nach L bringen sollte.
      Als wir dann alle Pferde gesattelt hatten, ritten wir sie kurz auf dem Reitplatz und in der Halle warm, gurteten nochmal nach und verließen den Hof- allen voran Cooper, da sie sich am besten hier auskannte. Aus Gewohnheit hatte ich mir in Google Maps zwar die Landschaft ausgedruckt, aber die Karte half ja immer noch, sollten wir uns verreiten. Geplant für heute waren 20km. 10 hin, 10 zurück. Morgen würden es dann 15km sein. Dann einen Tag Pause, wo wir die Pferde nur longierten und auf dem Platz ritten, dann 20km. Cooper würde dann die 25km reiten, das war jedoch auch kein Problem.
      Nach guten 5km fingen alle an zu quasseln und konzentrierten sich nicht mehr wirklich auf die Pferde. "Leute, das hier ist kein Ausritt, das ist Training!", sagte ich, musste aber selbst ein wenig lachen. Nach guten 2 Minuten trabte Cooper zunächst an, gab dann jedoch Galopphilfen, denn wir hatten für die nächsten 2-3km eine schöne, gerade Galoppstrecke vor uns. Wir anderen 6 taten es ihr gleich und galoppierten an. Ich bildete mit Odyn den Schluss, da ich alle meine Mitarbeiter im Blick haben wollte. Zwar konnte jeder von ihnen sehr gut reiten, wir ritten aber fremde Pferde und da konnte man ja nie wissen!
      Irgendwann parierte Cooper dann zum Trab durch und wir trabten bis zu der Stelle, an der die 10km gefüllt waren. "Hier ist ein kleine Bachlauf, da können die Pferde kurz etwas trinken und ein wenig grasen", warf Cüp beiläufig ein. Ich nickte und wir verweilten hier an dieser Stelle eine Weile, ehe wir über einen anderen Weg nach Hause ritten. "Gut, dass du dich hier so gut auskennst Cooper", sagte ich lachend und klopfte Odyns Hals. Er machte seine Sache wirklich gut! Auch die anderen Pferde waren sehr fließig und immer bei der Sache. Zurück am Hof machten wir die Pferde für die Koppel fertig und schnappten uns dann die Militarycracks. Es waren jedoch nur zwei Pferde, CHH' Guinness und London Grammar, die wir von E nach A bringen sollten. Um Aaron ein wenig Abwechslung zu bieten, nahm ich ihn mit auf den Militaryritt und überließ Aliena und Alexis Quiet Giant, um ihn im Galopprennen von E auf A zu bringen. Caleb, mein Westernspezialist, und Riley kümmerten sich derweil zusammen mti Cooper um Moment of Truth, weshalb Aaron und ich etwas mürrisch gelaunt auf den Springplatz gingen. Wir waren beide noch immer sehr sauer auf Aliena und Caleb. Das würde wohl auch noch eine Weile andauern.
      Auf dem Platz angekommen wärmten wir die beiden Pferde zunächst auf, ehe wir ein paar E-Sprünge sprangen. Dann erhöhten wir die Höhe und nahmen ein paar A-Sprünge. Das klappte soweit gut, so dass wir ins Gelände gehen konnten. Ich fand Military immer recht einfach zu trainieren, wenn die Pferde einmal verstanden hatten, dass man durch Hecken durchspringen konnte, ohne dass es den Tieren Schmerzen zufügte. Das schwierigste waren allerdings die Tiefsprünge ins Wasser oder auch auf Land. Das war ein Grund, weshalb ich nur kleine Klassen von Military trainierte. Gegen 16 Uhr kamen wir dann wieder auf dem Hof an. Guinness und London hatten heute die Angst vor den Tierfsprüngen verloren, waren in den Wassergräben plantschen und sprangen solide durch Hecken. Ein großer Fortschritt!
      Beim Abendessen hörte ich mir dann an, wie sich Giant und Moment of Truth machten. Giant war wohl eine Kanone beim Rennen! Sie hatten alle Mühe gehabt, ihn zurück zu halten, weil er einfach nur rennen wollte. In den nächsten Tagen würden sie also trainieren, dass er solide und locker galoppierte, am Ende jedoch nochmal alles rausholen konnte! Auch Moment of Truth machte sich sehr gut. Caleb hatte zwar ein paar Meinungsverschiedenheiten mit ihr, doch zum Schluss hatte sie alles locker gemeistert und sich nicht mehr gegen Caleb gewehrt.
      Am nächsten Morgen ritten wir die Distanzler wieder zu erst- 15km. Hier gab es so viele schöne Wege, so dass Cooper uns sehr viel von der Landschaft zeigen konnte. Am Nachmittag waren die Military-Pferde dran. Auch Giant und Moment wurden am Nachmittag trainiert, so dass alle Pferde am Abend frei hatten. Am dritten Tag hatten die Distanzer alle frei, so dass wir den Focus mehr auf die Military Pferde sowie Giant und Moment legen konnten. Jeden Tag wurden die Pferde besser, so dass wir am Ende der Woche sagen konnten, dass alle Pferde eine Stufe aufgestiegen waren!


    • sadasha
      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha


      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.
    • Quinzel
      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen

      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nour und Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen von Ian und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr.
    • Cooper
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      Pflegebericht | Mares and Stallions
      Der Tag auf Chattahoochee Hill's begann wie jeder andere Tag auch. Die Pferde wurden um 6 Uhr gefüttert.
      Simon und ich machten unseren Rungang und prüften die Extemitäten der Tiere. Dann wurden die einen auf die Weide gebracht, die anderen genossen ein Training in der Fühmaschine oder hatten Frühsport in den Trainingsringen. Dadurch das die Pferde eigene Reiter und Pfleger haben, konnten wir sicher stellen das wenn ein Problem, physischer oder psychischer Natur auftritt, wir diese sofort beheben können, ohne das es sich weiter verfestigt. Sekuoia und Smelyalata wurden erst vor kurzen gedeckt und erhielten somit Fohlenpause. Ich hatte die beiden heute Morgen untersucht und sie schienen beide Fit zu sein. Nach der morgendlichen Routine erhielt ich von jedem Pfleger Auskunft über den Zustand unserer Pferde und dokumentierte sie.
      Sajé und Sorayia erhielten heute Konditionstraining, Deadly Ambition und Felicita || durften heute zum ersten mal in den Seawalker, deswegen beschloss ich, sie selbst zu begleiten. Felicita mochte den Seawalker und empfand das Training als sehr angenehm, jedoch ließ ich das Tempo nicht steigern und ließ auch den Strick dran damit wir, falls sie Panik bekommt, Kontrolle über sie hatten. Ambition fand das alles nicht sehr toll. Sie konnte die Situation nicht einschätzen und verfiel in große Hysterie. Wir beschlossen somit das Training doch an Land fortzusetzen. Da sie aber ein Springer war wurde sie auf dem Platz trainiert. Cryfirra war einer der großen Nachkommen von Affirmed. Sie erhielt heute Morgen schon Training und konnte am Nachmittag entspannen. Auch sie ist noch sehr jung, erzielte jedoch schon deutliche Erfolge. PFS' Phaeleh ist im gleichen Alter wie sie und gewann bis jetzt nur erste Plätze in Sprintrennen. Die zwei wurden als Paar trainiert, welches ich heute mit einer Stoppuhr und einen außenstehenden Trainier beobachtete und leitete. Lethal Combination war erst vor einigen Tagen auf CHH angekommen und befindet sich derzeit noch in der Eingewöhnungsphase. Lethal ist allgemein kein einfaches Pferd, wie uns von unseren irischen Freunden gesagt wurde. Sie sollte für die Dressur eingesetzt werden, konnte davon aber nichts umsetzen. Wir erhielten dann vor einigen Tagen einen Anruf, und boten uns die Stute zu einem sehr guten Preis an. Nun wird die Stute behandelt wie eine zweijährige und absolviert zunächst das Pre-Training.

      Bei unseren Hengsten sah die Routine genauso aus. Aikon Aszu ist einer unserer nicht englischen Vollblüter. Er ist ein arabisches Vollblut und begleitet mich schon lange. Aikon Aszu war eines der ersten Pferde die ich mir zugelegt hatte. Damals gab es unseren Rennstall von nicht. Ich hatte ihn damals schon auf vielen Rennen gesehen und war geschockt als er zum verkauf stand. Durch ein Sehnenverletzung wurde er schnell aussortiert. Unser Glück ihn bei uns zu haben. Seine Verletzung ist nun vollends geheilt, jedoch läuft er nur noch in Dressur und dient als Deckhengst für Interessierte. Aszu war heute im Seawalker.

      London Grammar war für uns ein schwieriger Kandidat. Wir sind auf Rennen spezialisiert, jedoch war unser Schimmel in recht vielen Disziplinen begabt. Um dies zu fördern anagierten wir einen speziellen Trainer. Heute hatte Grammer Tempotraining, das ich ebenfalls ein bisschen beobachtete um Fortschritte zu dokumentieren. Eines unserer älteren Pferde Odyn diente uns heute als Leithengst im Pre-Training und gab den unerfahrenen Pferde somit ein bisschen Sicherheit. CHH' Chroma hatte ich besonders unter Beobachtung. Er war in der ersten Woche des Pre-Trainings uns hatte den Tag voll zu tun. Ich lobte den Schecken als die Gelegenheit kam und freute mich darauf ihn laufen zu sehen. Mit Simon lief ich dann über das Gelände. Wir besprachen die anstehenden Aufgaben und trennten uns dann. Er war heute dabei Pferde für Turniere anzumelden und machte neue Trainings und Fütterungspläne. Ich ging weiter um den Pflegern und Trainern beiseite zu stehen. Losco ist einer unserer größten Vollblüter und hatte heute Tempotraining gemeinsam mit CHH' Ian und unserem neuen Marwari CHH' Jeevan. Ich beobachtete die drei, untersuchte sie nach dem Training nochmal und dokumentierte die Fortschitte. Vor allem Ian hatte einen sehr guten Tag. Glücklich mit den dreien ging ich auf die Suche nach Light Up Hell. Der junge Hengst war grade aus dem Pre-Training raus und sah in Bestform aus. Ich besuchte ihn auf der Weide und streichelte ihn für eine Weile. Zwischendrin wurde ich angerufen. Es war einer unserer Trainer, er arbeitet grade mit CHH' Guinness und Nour. Leider hat Guinness die letzten Monate keine großen Erfolge erzielt. Deshalb hatten wir für ihn einen sehr speziellen Trainingsplan erstellt und freuten uns auf das Ergebnis. Ich schaute bei dem Training kurz rein um sicher zu stellen das wir den Hengst nicht überforderten. Guinness schien aber Spaß zu haben und meckerte nicht. Ich lobte ihn und suchte Simon.
    • Cooper
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      Pflegebericht | Stallions
      Ein weiteres Jahr auf Chattahoochee Hill’s neigte sich dem Ende zu und ein neues Jahr begann. Anders als die anderen Jahre hatten wir dieses Jahr nicht wirklich vorgeplant, wir ließen alles auf uns zu kommen. Das einzige interessante war, dass wir mit dem Gedanken spielten Chattahoochee Hill’s umzubenennen, aber ich befand mich mit dieser Entscheidung in einem Zwiespalt und ging davon aus, dass es sowieso so bleiben würde wie es ist. Zudem würden einige unserer Jungpferde bald an den Start gehen und an Wettbewerben teilnehmen und unser Stall füllte sich langsam mit Zuchtfähigen Tieren. Die Klinik lief mäßig gut, aber da das nicht unsere Haupteinkommensquelle ist, ist das auch nicht schlimm.

      Die ganze Woche schon war ich sehr produktiv. Heute stand die Pflege bei den Hengsten an. Da der Zeitplan meiner Pferde relativ eng getaktet ist, muss ich vorher immer bescheid geben wann ich mal zur Routine hinzustoße und welche Kandidaten ich mir herauspicke. Heute aber hatte ich es komplett anderes geplant. Den Tag zuvor hatte ich mit meinen Mitarbeitern gesprochen und genau eingeteilt wann welches Tier zu mir kommt, aber sodass es auch mit seiner Routine übereinstimmt. Ohne große Probleme lief diese Planung auch. Zunächst, wie immer, half ich bei der Stallsäuberung und Organisation mit und brachte Aikon Aszu, London Grammar, Odyn, CHH’ Chroma sowie Losco auf die Weide. Die anderen, CHH’ Elhae, Light up Hell, CHH’ Guinness, CHH’ Ian und CHH’ Jeevan hatten heute frühes Training. Nachdem die anderen fünf vom Training kamen, setzten wir diese auf die Weide und die anderen gingen zu Training. Ich holte ein Hengst nach dem anderen von der Weide und begutachtete sie flüchtig. Dann putze ich sie ausgiebig und lief mit manchen noch auf das Wasserlaufband oder ging mit ihnen unter die Wärmelampe. Das gleiche tat ich auch mit den Nachzüglern. Bevor ich mich versah war wieder fast ein kompletter Tag um. Ich rieb mir die Augen und schrieb noch in die individuellen Bücher der Pferde. Auch von den Büchern von allen anderen Pferden auf CHH überprüfte ich und änderte das, was geändert werden musste. Ich nahm einige sogar mit ins Haus ums sie da fertig zu stellen. Simon stoppte mich kurz vor Mitternacht und erinnerte mich an die Showpferde die morgen dran waren. “Keine Sorge, morgen kann ich dir helfen” lächelte er.

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  • Album:
    |CHH Stallions|
    Hochgeladen von:
    Cooper
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    2 Apr. 2016
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    Aikon Aszu
    Aszu
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    Exterior
    Rasse Arabisches Vollblut
    Herkunft Spanien
    Geschlecht ♂
    Alter 12

    Stockmaß 153cm
    Deckhaar Schwarzbrauner
    Langhaar schwarz
    Abzeichen Stern
    vr [x] | vl [x] | hr [x] | hl [x]


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    Interior

    misstrauisch | unruhig | lieb

    Charakter/ nature
    Aikon Aszu ist ein typischer Araber wie er im Bilderbuch steht, er steht den ganzen Tag unter Strom und ist voller Energie, bis er dann spät Abends müde wird.
    Der Schwarzbraune ist etwas misstrauisch. Zu anderen Pferde ist er sehr liebevoll, wie zu Menschen zum Größten Teil auch. Er benötigt ebenfalls seine tägliche Kucheldosis, was teils von Menschen und teils von den anderen Pferden kommt. Oft scheint es so als würde Aszu noch ein Fohlen sein und macht all möglichen Blödsinn. Jedoch ist dieser Blödsinn auch stark mit seiner Intelligenz gekoppelt, sodass es manchmal sogar erstaunlich ist was er auf die Beine stellen kann.


    Beschreibung/ description
    Bei der Arbeit muss man Aszu immer bei Laune halten und ihn gut beschäftigen, denn wenn er sich gelangweilt fühlt, wird er schnell unkonzentriert und fängt an zu stolpern. Ansonsten reagiert er auf Befehle schnell und sehr gut. Aszu ist ebenfalls sehr schnell erschreckbar, was beim Renntraining ziemlich gefährlich werden kann, doch wenn er einmal Rennt, dann rennt er.
    Er besitzt den typischen Araber Ausdruck mit den dazugehörigen weichen und angenehmen Gängen und da fehlt auch das Temperament nicht.
    Er hat große Augen, Nüstern und Ohren, was für Züchter sehr wichtig ist. Er hat einen typischen kleinen Araber Kopf mit der Wölbung. Sein Langhaar ist dünn und besitzt einen hohen Schweifansatz.

    Sozialverhalten/ social behavior
    1 (schwierig)-5 (unproblematisch)
    herd [45 | conspecific [5] | towards humans [5]


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    Breed Information

    Gekört [x]
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    [HK 477]

    Nachkommen It's me Amira | Aywy (Ein Wurf)
    Gencode

    Besitzer Cooper Chattahoochee
    (User: Cooper)
    VKR Cooper
    Ersteller kira
    Zucht CHH

    Ancestry
    aus der♀ Farasha
    von Polarfuchs
    aus der Love is Wicked


    von♂ Bintu Al- Bahri

    von
    aus der

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    Achievements & Qualifications
    eligbility: Rennen | Military | Distanz
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***


    [​IMG]

    Grinds & Successes

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    165. Militaryturnier | 195. Distanzturnier | 65. Synchronspringen | 282. Galopprennen

    unofficial
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    3 Platz Christmascub (Rennen 1)
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    Training & Educational State
    Fohlen ABC [] | Eingeritten [x] | Rittigkeit [4] | Gelassenheit [3]
    Ängste laute Geräusche
    1(schwierig)-5(unproblematisch)
    Halftern [4]
    Trensen [2]
    Satteln [3]
    Führen [2]
    Putzen [3]
    Anfassen [5]
    Ladefromm [2]
    Schmiedefromm [2]

    [​IMG]

    Health Condition
    (TA + HS) Verzeichnis
    Chronische Erkrankung:
    Akute Erkrankung: