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kira

Ahyoka Dazzle

Quarter Pony | Stute | Körpunkte: 12 (+1)

Ahyoka Dazzle
kira, 18 Sep. 2015
Jackie, Tassila und Eddi gefällt das.
    • kira

      Leittier

      Pflegebericht
      Verdine, Coco de Mer, Aggressor´s little Queen, Ahyoka Dazzle

      Ahyoka Dazzle war nun schon ein halbes Jahr auf dem Hof. Optisch war sie schon beim Kauf eine Augenweide gewesen. Langsam wurde sie auch Charakterlich netter, denn am Anfang war es etwas schwer mit der Stute gewesen.
      Ruhig grüßte ich die Pferde im Offenstall, während Coco de Mer und Aggressor´s little Queen neugierig mich beschnupperten, immer auf der Suche nach Leckerlies, stand Verdine etwas Abseits und wartete das mehr ruhe einkehrte. Nachdem Coco und Queenie anfingen sich zu zanken, als Coco meine Jacke anknabberte, hatte ich Zeit mich der Quarter Stute zu zuwenden. Coco und Queenie jagten quietschend und Buckelnd über das Paddock und zur Weide. Die war seit Anfang des Monats wieder "geöffnet", im Winter war es einfach nicht gut für das Gras, weshalb die Pferde nur Zugang zum Paddock gehabt hatten.
      Verdine stand abwartend da und nahm entspannt das Leckerchen welches ich ihr reichte, nach dem kurzen täglichen Check klopfte ich sie ab und machte mich nun auf die Suche nach dem eigntlichen Pferd, welches ich zum training mitnehmen wollte.
      Von dem Ganzen Affenzirkus unbeeindruckt stand Ahyoka auf der Weide. Auch hatte sie wie meistens mich völlig ignoriert, was immernoch besser als ihr ursprüngliches aggressives verhalten war. "Na du!", sie würdigte mich keines Blickes ließ sich aber zum Glück brav aufhalftern.
      Der Weg zum Stall, putzen und Satteln lief problemlos ab, die Stute hatte gelernt brav zu sein, auch wenn es nicht ihrem Wesen entsprach, da sie sehr dominant war. Beim reiten fiel es immernoch eher auf.
      Für mich war es auch nach einem Jahr intensiv Training noch ungewohnt in einem dieser großen schweren Westernsättel zu sitzen. Bestimmt trieb ich Ahyoka an, erst wiederwillig folgte sie meinen Anweisungen.
      Mit voller Konzentration musste ich bei ihr bleiben. Ich übte einige Tempiwechsel, welche nach ein paar Minuten recht flüssig von der Hand gingen und ich merkte wie die Stute ruhiger wurde und mit weniger Wiederwillen arbeitete.
      Nach nur 30 Minuten hörte ich wieder auf, den bis dahin hatte es gut geklappt und ich wollte nicht riskieren, dass sie nur einen Schritt wieder zurück machte.
      Der Rückweg war ebenso problemlos wie hin und zu meinem Erstaunen schien die Stute sich heute etwas Zuwendung zu wünschen, weshalb ich sie krabbelte. Diese Wendung erfreute mich und ließ mich auch hoffen.
      Im Offenstall machte sie aber direkt erstmal wieder ihre Leitposition klar, indem sie die drei anderen Pferde durch die Gegend scheuchte.
    • Veija
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      April 2016, by Veija

      Coco de Mer Trail LK 2 - LK 1, Ahyoka Dazzle Reining LK 5- LK 4, Verdine Reining LK 5- LK 4, Aggressor's Little Queen Trail LK 3- LK 2

      Heute flogen wir zu Kira Esenbeck und ihren vier Pferden Coco de Mer, Ahyoka Dazzle, Verdine und Aggressor's Little Queen in die Eifel, meine alte Heimat. Mit an Bort war dieses Mal Aliena. Amy hatte ich nicht mitgenommen, da sie in ihrer AUsbildung leider noch nicht so weit war, als dass sie einen LK 2 Trail Parcours reiten könne. So waren es Aliena und ich, die einige Tage in der Eifel verbringen würden.
      Dort angekommen begrüßte Kira uns kurz und wir räumten unsere Taschen in eines ihrer Gästezimmer, bevor wir zu den Pferden gingen. Zwei der drei Quarter Ponys kannte ich schon, Ahyoka war ein ehemaliges Fohlen von mir & Verdine war mir neu. Nun ja, nicht ganz neu. Als Verdine zum Verkauf stand hatte ich sie mir auch angesehen, mich dann aber gegen die Stute entschieden, da ich nicht auch noch Appaloosas züchten wollte. Bei Kira hatte sie aber einen guten Platz gefunden, da war ich mir sicher. Kurz streichelte ich über den Kopf der schicken Stute, von der ich Aliena eben die ganze Zeit erzählt hatte, ehe Kira mir noch einiges über den Charakter der Pferde erzählte. Nach Kiras Vortrag war ich mir sicher, dass Aliena Ahyoka nur von weitem betrachten dürfte. An reiten war bei der Stute, zumindest wenn Aliena sie ritt, nicht zu denken, da die Stute sehr dominant und unverschämt sein konnte. Das war noch zu viel für meine Auszubildende, weshalb ich ihr Verdine zuwies. Zwischen Coco und Queen durfte sie sich entscheiden, wobei sie sich für Queen entschied. "Die ist nicht immer ganz einfach", scherzte ich doch sie winkte nur ab. "Das schaff ich", lachte sie und ich nickte grinsend.
      Zu erst würden wir Verdine und Ahyoka, die eine Tochter meiner Amarula war, reiten. Das putzen und satteln verlief ohne Probleme und wirklich schnell, ehe wir in die Halle gingen und nochmal nachgurteten, ehe wir uns in den Sattel schwangen. Das Warmreiten verlief auch noch ohne Probleme, dann aber meinte Ahyoka den Chef raushängen zu lassen, nahm den Kopf zwischen die Beine und fing an zu buckeln was das Zeug hielt. Mit zusammengebissenen Zähnen zog ich ihren Kopf zur Seite, so dass sie ihn nicht mehr nach unten nehmen konnte um zu buckeln. Zum Glück klappte das auch nach eienr Weile und ich hatte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. In dem ich ihren Kopf zur Seite zog, konnte sie nicht mehr buckeln und ich übte so schon die ersten Ansätze für den Spin. "Morgen wir erst ablongiert, Ahyoka kann ruhig schon kroggi sein, wenn ich mich draufsetze", erkläre ich Aliena, denn es war morgen ihr Job, die Stute abzulongieren. Jetzt teilten wir die Halle einmal in der Mitte, so dass wir uns beide unserem eigenen Training widmen konnten. Ich fing mit Roll Backs an. Damit Ahyoka lernte, in einem engen Bogen nach hinten zu springen, ritt ich sie erst im Schritt mit einem kleinen Abstand an der Bande entlang. Ich hielt sie an und drehte sie in Richtung Bande herum, so dass sie sich wirklich biegen musste, um sich zu drehen. Später trabte ich und verkürzte die Zeit zwischen traben, stehenbleiben, Roll Back immer mehr, so dass sie am Ende des heutigen Tages einen Roll Back aus dem Trab konnte. Außerdem übten wir noch schnelle, große Galoppzirkel und langsame Kleine. Erste Ansätze zum Spin hatten wir auch geübt, das reichte dann aber auch für den heutigen Tag. Verdine und Aliena waren schon etwas weiter bei ihrem Training, aber Verdine gab auch schnellr nach und akzeptierte zum Beispiel den Schenkeldruck zum Weichen viel eher, als Ahyoka, die sich gegen fast alles wehrte.
      Nach einem Blick auf die Uhr sah ich, dass es schon recht spät geworden war und wir Coco sowie Queen morgen reiten würden. "Wir satteln ab, bringen die Pferde weg und gehen ins Haus zu Kira. Die beiden anderen Pferde reiten wir morgen", erklärte ich Aliena und wir machten die Pferde fertig für die Box, ehe wir ins Haus gingen und uns noch etwas mit Kira unterhielten, die uns etwas zu essen gemacht hatte. Totmüde gingen wir ins Bett, denn am nächsten Tag hatten wir viel zu tun.
      Schon früh waren wir auf den Beinen. Während Aliena Coco und Queeni fertig machte, stand ich in der Halle und baute einen Trail Parcours auf. Dieser Parcours wurde öfter für Jugendliche benutzt, da er zwar kompliziert, aber nicht unschaffbar war. Lächelnd nahm ich dann Coco entgegen, die mir von Aliena gebracht wurde. Wir lernten aus unserem gestrigen Fehler und longierten die beiden erst ab, ehe wir nachgurteten und dann aufstiegen. Zu erst ritten wir die beiden noch ein wenig in allen Gangarten, bevor ich mit dem Parcours anfing. Coco sollte von LK 2 auf LK 1 gebracht werden, dementsprechend konnte sie schon einiges und wusste wohin mit ihren Beinen, wenn da auf einmal Stangen vor ihren Hufen waren. So galoppierte ich sie auf der rechten Hand an und galoppierte über insgesamt 6 Stangen, wovon je zwei auf 3:00, 6:00 und 9:00 Uhr lagen. Zwischen je zwei Stangen konnte die Stute einen Galoppsrpung machen, so dass sie immer komplett mit allen vier Hufen zwischen diesen zwei Stangen war. Als wir wieder ungefähr auf der Höhe waren, wo wir gestartet hatten, nahm ich sie zum Schritt zurück und ging in eine Box aus vier Stangen hinein. Dort drehten wir uns einmal um 360°, was leichter gesagt, als getan war. Ganz langsam setzte Coco ein Bein vor das andere und drehte sich. Perfekt war unsere Drehung nicht, aber wir hatten ja noch genug Zeit, uns zu verbessern. Es war auf jeden Fall schon viel besser als das letzte Mal, als ich sie trainiert hatte. Nun ging es im Schritt über drei Stangen, die ein wenig schräg lagen, so dass die Stute erst nochmal die Nase in Richtung Boden streckte, um zu schauen, was da eigentlich vor ihr lag. Beim Trail hatte man alle Zeit der Welt, so dass ich sie einfach in ihrem eigenen Tempo über die Stangen gehen ließ. Stehen bleiben durfte sie allerdings nicht, weshalb ich sie schon nach vorne trieb. Nun waren wir an der kurzen Seite angekommen, ich lenkte sie nach links und trabte sie an. Im Trab ging es über drei Stangen, ehe ich Coco wieder angaloppierte und es erneut über drei Stangen ging, die jedoch mehr als schräg dort lagen. Zur Mitte hin berührten sie sich fast, nach außen hin lagen sie ziemlich weit voneinander weg. Hier galt es eigentlich, genau zu wissen, wie groß die Galoppsprünge des Pferdes waren, damit man an der richtigen Stelle über die Stangen galoppierte. Da ich Coco heute zum ersten Mal wieder ritt, traf ich die falsche Stelle und sie versprang sich ein wenig. Es war jedoch nicht schlimm, denn auch dafür hatten wir noch ein paar Tage Zeit. Nun parierte ich sie zum Trab durch, lenkte sie nach links ab und trabte über eine der drei Stangen, die auf 2:00, 9:00 und 5:00 Uhr verteilt waren. Zu erst die zwei Uhr Stange, dann die neun Uhr Stange und zum Schluss die fünf Uhr Stange. Von dort trabte ich zwischen zwei Stangen, bis ich mit den Vorderbeinen am Ende der Stangen angekommen war. Genau da stoppte ich sie dann und ging rückwärts, bis ich am Anfang der Stangen angekommen war. Dort lenkte ich Coco rückwärts zum Tor, welches wir durchschritten. Fertig war die Pattern. "Mach das mal nach!", jubelte ich in richtung von Aliena und lobte Coco ausgiebig. Aliena hatte mir Queen so manches Problem, aber letztendlich schafften sie es dann doch fast fehlerfrei durch den Parcours. "Super, sattel die beiden ab, mach die anderen zwei fertig und ich räum hier alles auf", erklärte ich ihr und sie machte was ich ihr aufgetragen hatte. Mit den anderen beiden klappte es heute auch viel besser als gestern, so dass unsere Woche hier schneller vorbei war, als es uns lieb war. Schon bald verabschiedeten wir uns von Kira und flogen wieder nach Kanada zu unseren Pferden.
    • Veija
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      Juli 2016, by Veija


      Verdine Reining LK 4 - LK 3, Ahyoka Dazzle Reining LK 4 - LK 3, Coco de Mer Trail S - S*, Aggressors Little Queen Trail LK 2 - LK 1


      Erneut fuhr mein Wagen auf den Hof von Kira Esenbeck, eine alte Bekannte, wenn man so wollte. Mit an Bord war dieses Mal Amy Lee, die mir tatkräftig unter die Arme greifen wollte. Ich hatte sie auf einem Turnier kennengelernt, wo sie als TT, also Turniertrottel unterwegs gewesen war. Beim Abreiten der Pferde hatte ich sie beobachtet und ihr riesiges Potenzial entdeckt. Nun war sie nicht mehr wegzudenken von unserer Ranch.
      Bei Kira angekommen begrüßten wir sie kurz, ehe wir auch schon zu den Pferden gingen. Anfangen würden wir mit Coco de Mer und Aggressor's little Queen. Coco de Mer war schon auf LK 1, bei ihr musste ich nur noch Feinheiten trainieren. Aggressor's little Queen sollten wir von LK 2 auf LK 1 bringen. Ich schnappte mir also Coco und Amy schnappte sich Queenie. Wir putzten und sattelten sie, ehe wir in die Halle gingen, wo ich ein paar Hindernisse aufbaute, während Amy die beiden ein wenig durch die Halle führte. Die Hindernisse bestanden vor allem aus Stangenkombinationen wie einem Quadrat, oder einem L sowie Galoppstangen.
      Nach dem Aufbauen schnappte ich mir mein Pferd wieder und saß nach dem Nachgurten auf. Zunächst ritt ich sie im Schritt und im Trab gründlich warm, ehe auch der Galopp hinzu kam und wir uns vor allem mit den Galoppstangen beschäftigten, die ich in einem Halbkreis gelegt hatte. Wir befanden uns in der linken Hälfte der Reithalle, Amy und Queenie in der Rechten, wo ich exakt die selben Hindernisse aufgebaut hatte. In den hohen Klassen konnte man den Pferden nichts neues mehr beibringen, nur noch die Hilfen verbessern. So trainierten wir über eine Stunde und ließen es dann gut sein, denn die beiden arbeiteten wirklich klasse mit und konnten sich nun schon in der neuen Stufe sehen lassen.
      Wir ritten die beiden ab, sattelten ab und brachten sie in die Box, ehe wir alles wegräumten. Das konnten wir alles nicht brauchen bei den Reinern, denn es folgten nun Verdine und Ahyoka Dazzle, die wir in der Reining von LK 4 auf LK 3 bringen sollten. Ich entschied mich auf alle Fälle, Ahyoka zu reiten, denn die Nachkommin von Amarula hatte leider ihre ganzen schlechten Charakterzüge geerbt, so dass ich mit ihr besser klar kommen würde, als Amy, welche sich Verdine schnappte und sie schon einmal putzte und sattelte. Ich tat es ihr gleich und zankte ein wenig mit Ahyoka herum, da sie nicht still stehen wollte. Als ich sie dann endlich gesattelt hatte, ging es in die Halle, wo wir die beiden in allen drei Gangarten warm ritten. Dann fingen wir an, Spins zu üben. Verdine und Amy waren dabei wesentlich schneller als ich, da Ahyoka dauernd meinte, den Chef raushängen zu lassen, was ich natürlich damit quittierte, dass sie wirklich richtig arbeiten musste. Vom Rückwärtsrichten über eine lange DIstanz bis hin zu mehrmaligem Angaloppieren und sofort wieder stoppen. Sie konnte es sich selbst aussuchen, ob sie Stress wollte, oder nicht. Schließlich gab sie nach und hörte auf mit dem Quatsch, so dass wir ordentlich arbeiten konnten. Wir verbrachten unsere Zeit damit, Spins und Stops zu üben, die Galoppade auf kleinen und großen Zirkeln auf beiden Händen, übten schnelle und langsame Galoppwechsel sowie Rollbacks. Nach einer Weile ohne weitere Zwischenfälle ritten wir die beiden dann trocken und brachten sie wieder in den Stall, wo wir sie für die Box fertig machten. Zum Schluss gingen wir noch zu Kira. "Die vier sind jetzt fertig.", erklärte ich ihr. "Sollten sie trotz dessen Unarten zeigen oder anders zu reiten sein, ruf mich an, dann fliege ich nochmal her und nehm sie unter die Lupe.", erklärte ich ihr lächelnd und wir verabschiedeten uns, ehe wir zurück nach Kanada flogen und die schöne Eifel, in der ich aufgewachsen war, wieder verließen.
    • Veija
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      August 2016, by Veija

      Verdine Reining LK 3 - LK 2, Ahyoka Dazzle Reining LK 3 - LK 2, Aggressors Little Queen Trail S - S*, Coco de Mer Trail S* - S**

      Zusammn mit Caleb war ich wieder auf dem Weg zu Kira Esenbeck in die Eifel nach Deutschland. Mittlerweile war sie mit ihren vier Westernpferden schon ein Stammkunde bei uns, wenn man das so nennen mochte, weshalb ich ihr heute versprochen hatte, den Preis ein wenig zu drücken, damit ich sie auch im nächsten Monat wieder besuchen konnte.
      Bei Kira angekommen begrüßten wir sie kurz, ehe wir in den Stall zu den Pferden gingen. Verdine zum Beispiel hatte ich am Anfang nicht wirklich gemocht, mittlerweile gewann sie jedoch mein Herz und ich lernte, sie immer mehr zu mögen, weshalb ich sie auch heute reiten würde. Caleb übertrug ich Ahyoka Dazzle. Beide, Caleb sowie die Stute, waren ziemlich dominant- ob die Kombination klappte, würde sich rausstellen. Beide sollten in der Reining von LK 3 auf LK 2 gebracht werden, weshalb wir die zwei auch zusammen trainierten, da wir die selben Übungen ritten.
      Nachdem wir fertig mit putzen und satteln waren gingen wir in die Halle und gurteten vor dem Aufsitzen nach. Dann saßen wir auf und ritten die beiden Pferde warm. Noch waren Caleb und Ahyoka nicht aneinander geraten, vielleicht blieb das ja auch so. Nach dem Aufwärmen ging ich raus auf den Platz, da jetzt jeder von uns viel Platz brauchte, denn das erste was wir übten, waren die Zirkel. Ich galoppierte Verdine also auf dem Platz an und hielt sie auf der rechten Hand auf einem großen Zirkel. An X gab ich die Hilfen zum Galoppwechsel, ehe ich auf der linken Hand einen großen Zirkel galoppierte. Galoppwechsel, rechte Hand, Galoppwechsel, linke Hand. Dann verkleinerte ich den Zirkel und nahm die Stute ein wenig zurück, damit sie langsamer galoppierte, ehe ich auch hier ein paar Mal die Seiten wechselte, indem ich an X einen Galoppwechsel ritt. Als ich damit fertig war, ging ich wieder in die Halle, wo ich einen auf dem Boden stehenden Caleb vorfand. Er klopfte sich den Sand von der Hose, doch da er die Stute noch am Zügel hielt, fragte ich nicht weiter nach. "Sliding Stops?", fragte ich ihn und er nickte, ehe er wieder aufstieg. Ahyoka nahm motzig den Kopf runter und kaute auf ihrem Gebiss herum, da konnten sich zwei wohl nicht so richtig leiden, was man später auch bei den Sliding Stops sah. Wo Verdine mir wirklich gut zuhörte und genau dann stoppte, wenn ich es von ihr wollte, riss Ahyoka den Kopf hoch oder stoppte einfach von selbst. Caleb wusste sich jedoch zu helfen und korrigierte ihr Verhalten so lange, bis sie anfing auf ihn zu hören. Wir übten noch ein paar Roll Backs und die Spins und dann waren wir auch schon fertig, denn LK 2 war genau so wie LK 3, nur dass die Pattern in einer anderen Reihenfolge bestritten wurden. Lediglich der Aufstieg von LK 2 zu LK 1 war ein wenig anders.
      Als wir die Pferde dann zum Stall brachten, kam uns Kira entgegen. "Die sieht aber fertig aus.", sagte sie und zklopfte Ahyokas Hals, die wirklich ordentlich am Schwitzen war. Da Caleb nicht gerne deutsch redete, übernahm ich das Sprechen für ihn. "Ja, Caleb und deine Stute hatten ein paar Meinungsverschiedenheiten, zum Beispiel beim Stoppen. Sie wollte das immer alles alleine machen, bevor Caleb die Hilfen gegeben hatte. Also musste sie so lange stoppen, bis sie auf seine Hilfen reagiert hat.", erklärte ich ihr und sie nickte. "Ihr bleibt dieses Mal nur einen Tag, oder?" "Ja, leider. Wir haben so viel auf der Ranch zu tun, dass wir nicht länger bleiben können." "Ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Training so klappt.", sagte sie dann und Caleb und ich nickten. "Kommt her, ich nehm euch die beiden ab, dann könnte ihr Coco und Queenie holen gehen." "Thanks.", sagten Caleb und ich dann zusammen, ehe wir uns grinsend ansahen und die nächsten beiden Pferde holen gingen. Das waren Coco de Mer und Aggressor's Little Queen. Caleb gab ich Queenie, eine ganz nette und unkompizierte Stute, ich selbst schnappte mir Coco, da sie auch eine Klasse höher war als Queenie.
      Es dauerte nicht lange, da waren wir in der Halle und ritten die Pferde warm. Ich hatte ein paar Hindernisse aufgebaut, die wir überreiten konnten. Zum einen war es ein Quadrat aus Stangen, in welches man hineingehen und sich drehen musste, einen Stangen L, Trab und Galoppstangen, ein Tor, eine Brücke und 2 Stangen, durch die man seitwärts hindurch gehen musste. Das alles übten wir eine ganze Weile, aber in den hohen Klassen, in denen die beiden liefen, saß wirklich alles, so dass wir kaum etwas zu tun hatten und die beiden Pferde nach einem erfolgreichen Training wieder in die Box bringen konnten. "Bis zum nächsten Mal!", verabschiedeten wir uns und fuhren dann auch schon wieder vom Hof. So kurz konnte unser Besuch manchmal sein.
    • Veija
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      September 2016, by Veija

      Genuine Lil Cut Reining S* - S**, Jade Reining LK 5 - LK 4, Verdine Reining LK 2 - LK 1, Ahyoka Dazzle Reining LK 2 - LK 1, Coco De Mer Trail S** - S***, Aggressors Little Queen Trail S* - S**

      Heute war ich wieder auf dem Weg in die Eifel, um Kira einen erneuten Besuch abzustatten. Ich hatte vor in den nächsten Tagen sechs ihrer Pferde zu trainieren, und das auch noch ganz alleine, denn ich war ziemlich sauer auf meinen Mitarbeiter Caleb, der ein Training bei Hunter verbockt hatte, weshalb ich nun irgendwie auf Kriegsfuß mit ihm stand und alleine geflogen war. Warum ich niemand anderen mitgenommen hatte, war mir nicht klar, aber ich würde das auch alleine schaffen, insbesondere, weil ich bei ein paar Pferden wirklich kaum noch etwas zu tun hatte, da sie von S** auf S** trainiert werden sollten.
      Ich schaute nochmal kurz auf mein Handy, um mich zu vergewissern, was ich alles machen musste:
      Genuine Lil Cut Western Reining S* - S**
      Jade Western Reining Basics + Reining LK 5 - LK 4
      Verdine Western Reining LK 2 - LK 1
      Ahyoka Dazzle Western Reining LK 2 - LK 1
      Coco De Mer Western Trail S** - S***
      Aggressors Little Queen Western Trail S* - S**

      Es dauerte nicht lange, da ging der Flieger schon wieder auf die Erde und ich konnte mir meinen Koffer suchen, ehe ich in ein Taxi einstieg und zu Kira gefahren wurde. Flink lud ich meinen Koffer aus und zog mir eine andere Jeans, Boots und Sporen an, ehe ich in den Stall ging. Kira fand ich nicht auf, weshalb ich sofort auf die Suche nach meinem erst kürzlich an sie verkauften Hengst ging. Am Tor der Stallgasse schnalzte ich ein paar Mal, ehe Genuine mir entgegen wiehrte. Ich steuerte sofort auf ihn zu, ehe ich seine Box öffnete und ihn umarmte. "Hallo mein Großer", sagte ich freudig und kraulte seinen Hals. Er hatte an Muskulatur abgebaut, aber das war ich zum Teil auch selbst schuld, da er nicht mehr wirklich im Training gestanden hatte.
      Ich wollte ihm gerade das Halfter anziehen, da sprach mich jemand von hinten an. "Da bist du also, hab dich schon gesucht.", sagte Kira und ich drehte mich beschämt um. "Ja... hatte dich nicht gefunden, bin dann sofort zu Genuine gegangen.", meinte ich dann doch grinsend und schüttelte ihr zur Begrüßung die Hand. "Hast du dir dieses Mal keine Hilfe mitgebracht?", fragte sie mich erstaunt und ich schüttelte den Kopf. "Nein, bin ziemlich sauer auf Caleb, der hat den letzten Auftrag total verbockt. Deshalb bin ich wohl jetzt alleine hier, weil er mir eigentlich helfen sollte und die anderen auf der Ranch zu tun haben.", erklärte ich ihr und sie nickte. "Das ist natürlich ärgerlich, hat es denn viel Ärger gegeben?" "Ja.. Hunter war absolut nicht begeistert von Calebs Arbeit, naja, zwei Pferde hat er wirklich super trainiert, das dritte nicht so gut, da hat er das Traininig auch abgebrochen. Aber er hätte sich ja mal melden können, dann wäre ich rüber geflogen.", erklärte ich und schloss den Verschluss des Halfters, ehe ich Genuine aus der Box auf den Putzplatz führte, wo hin mir Kira folgte. "Überarbeite dich nicht. Am Besten gehst du jetzt eh zu erst mal schlafen, nach dem langen Flug." "Ich kann es mir nicht verkneifen, Genuine zu arbeiten.", erklärte ich schulterzuckend. "Ihn kenn ich ja, wie meine Westentasche. Ich pass auf.", erklärte ich ihr und fing dann an, den Hengst zu putzen, nachdem Kira widerwillig zugesagt hatte, dass ich ihn heute noch arbeiten durfte. Nach dem Putzen sattelte ich ihn also, vergaß dabei die Gamaschen und die Skid Boots auch nicht, ehe wir in die Halle gingen und ich nach dem Nachgurten aufstieg. Zu erst wärmte ich den Hengst ausgiebig im Schritt und Trab auf, ehe ich ihn auf der rechten Hand angaloppierte und auf einen großen Zirkel lenkte. So weit, wie er im Training schon war, musste er es eigentlich bereits können, seinen Zirkel ohne viele Hilfen von mir zu halten. So galoppierte ich ihn einfach eine ganze Weile auf der rechten Hand auf einem Großen Zirkel, nahm dabei aber immer mehr Hilfen weg, so dass die Zügel einfach locker auf seinem Hals lagen, er aber dennoch seine Richtung behielt. So würde er bei Kira niemals laufen, weil sie nicht so eine begabte Westernreiterin war- sie hatte dafür ihre Stärken in ganz anderen Diziplinen, aber Genuine sollte das in seiner Klasse schon können.
      An X wechselte ich auf die linke Hand, denn fliegende Galoppwechsel oder 'Flying Lead Changes', wie das in Westernsprache hieß, konnte er Hengst wirklich sauber. Auf der linken Seite hatte der Hengst so seine Probleme, was das Halten des Zirkels anging, weshalb er mir immer wieder nach innen abdriftete. Ich korrigierte das mit meinem Bein, statt mit den Zügeln, da ich diese einfach wieder locker an seinem Hals liegen hatte. "Na komm, stell dich nicht so an, denk nach!", meinte ich einmal und galoppierte ihn dann aus dem Zirkel heraus an der Bande entlang. Er galoppierte immer schneller, ehe ich ihn stoppte. Genuine schlitterte über den Boden und hinterließ eine riesige Staubwolke, in der ich einmal husten musste, ehe ich die Hilfen zum Roll Back gab, und wir wieder galoppierten. Wir machten auch einen Sliding Stop auf der anderen Seite der Halle, Roll Back zur anderen Richtung und erneut angaloppieren, ehe ich ihn locker auslaufen ließ und dann anhielt. Sofort gab ich Hilfen zum Back Up, was Genuine wirklich super machte und hielt ihn an. Er durfte kurz verschnaufen, ehe wir noch Spins auf jeder Seite versuchten, bevor ich ihn abritt. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass Kira sich zu uns gesellt hatte. "Und, wie sah er aus?", fragte ich sie stolz und klopfte Genuines Hals. "Ich bin wirklich begeistert, was für ein talentiertes Pferd du mir da verkauft hast!", schwärmte sie. "Willst du auch mal reiten?", fragte ich lächelnd doch sie verneinte. "Heute Abend nicht mehr. Mach ihn fertig und dann gehst du ins Haus, du musst auch mal was essen.", befahl sie mir und verschwand dann aus der Halle, bevor ich mich wieder meinem Pferd zuwandte. "Talentiertes Ding.", murmelte ich und brachte ihn dann wieder in seine Box, nachdem ich fertig mit Abreiten war. Kira hatte ihn schon gemistet und gefüttert- das war auch nicht selbstverständlich, manchmal musste ich bei Kunden die Pferde auch misten und füttern, was eigentlich gar nicht mein Job war.
      So stellte ich den Hengst in seine Box und ging ins Haus, wo ich mit Kira zusammen zu Abend aß und dann ins Bett ging- morgen war viel zu tun.
      Schon um sieben Uhr war ich auf den Beinen, denn ich hatte heute sechs Pferde zu trainieren. Bei manchen würde ich nicht so lange brauchen, bei anderen etwas länger, weshalb ich mir heute morgen alle Reiningpferde vornehmen würde, ehe ich mich heute Mittag um die Trailpferde kümmern würde.
      Anfangen wollte ich wieder mit Genuine Lil Cut, den ich ausgiebig putzte und dann sattelte, bevor wir in die Halle gingen und ich ihn vor dem Aufsteigen nochmal nachgurtete. Von einem befreundeten Trainer hatte ich gelernt, Pferde jedes Mal anders aufzuwärmen, da sie sonst wussten, was man machte, und vordachten, also einem die Übung einfach vorgriffen und nicht mehr darauf hörten, was der Reiter machte. Deshalb fing ich heute mit ein paar Schritt- Dehnungsübungen an, wo ich zum Beispiel seinen Kopf zu meinem Knie rüberzog und seinen Körper mit meinem Bein wegdrückte, so dass er kleine Kreise laufen musste. Das machte ich auch auf der anderen Seite, ehe ich den Kopf etwas lockerer ließ und ihn im Kreis traben ließ, was er wirklich fleißig machte. Umso mehr freute er sich dann jedoch, als ich seinen Kopf wieder ganz grade richtete und er einfach geradeaus watscheln konnte, da diese kleinen Kreise unheimlich anstrengend waren. Ich ritt ihn eine ganze Weile im Schritt, forderte wieder die kleinen Kreise, ging wieder Schritt, bevor ich ihn antrabte und ein wenig an den Seitengängen arbeitete, die besonders sinnvoll zum Kreuzen beim Spin waren, was auch die nächste Übung darstellte. Ich hielt ihn an und gab Hilfen zum Spin. Sofort setzte er sich auf die Hinterhand und fing an, sich zu drehen. Zu erst nach links, dann nach rechts. Ich stoppte ich, ließ ihn kurz verschnaufen und galoppierte ihn dann auf der linken Hand an, um nochmal die Zirkel zu üben. Links hatte er immer noch seine Schwierigkeiten, den Zirkel eigenständig zu halten, doch ich musste ihn weniger korrigieren als gestern. An X machten wir einen Galoppwechsel und ritten auch auf der rechten Hand einen großen Zirkel, den er komplett selbst halten konnte. Zum Schluss übten wir noch ein wenig Speed Control, das hieß, dass er zunächst ein paar kleine Zirkel galoppierte, die eher langsam waren, dann ein paar große schnellere, bevor ich ihn wieder zurücknahm und wir kleine Zirkel galoppierten. Roll Backs und Sliding Stops wollte ich heute nicht schon wieder üben, das ging total auf die Gelenke und es war ja nicht so, als ob er das nicht könnte, denn eigentlich war ich mit seinem Training schon fertig, er brauchte wirklich nicht viel, weil er schon alles konnte. Ich würde ihn in den nächsten Tagen eine komplette Pattern laufen lassen, dann war er auch schon auf S**. Ich brachte ihn also nach dem Abreiten wieder in seine Box und schaute mir Jade an, die ich als nächstes reiten wollte. Auch sie wurde ausgiebig geputzt, bevor ich sie sattelte und mit ihr in die Halle ging. Anders als Genuine hatte sie eine einfach Wassertrense, auch Snaffle Bit genannt, an. Ich stieg also nach dem Nachgurten auf und ließ sie einfach mal im Schritt völlig alleine ihre Runden drehen, ehe ich die Zügel aufnahm und schaute, wie gerade sie zwischen meinen Beinen laufen konnte. Zunächst schien sie nicht wirklich zu verstehen, dass sie einfach nur geradeaus laufen sollte, doch nach einer Weile hatte sie es verstanden und gab sich die größte Mühe, mir gerecht zu werden. Auch als ich sie abwendete um, wieder zurück in die andere Richtung zu gehen, setzte sie sich auf die Hinterhand und deutete Ansätze eines Spins an. "Ganz untrainiert bist du ja nicht, Mäuschen- und talentiert dazu bist du auch noch.", sagte ich und klopfte ihren Hals. Ich hatte diese Stute auch kaufen wollen, jedoch war Kiras Gebot dann höher als meins gewesen. Traurig war ich nicht darüber, denn sie hatte es hier wirklich gut- und ich durfte sie reiten. Für den heutigen Tag hatte ich mir drei Übungen rausgesucht: Speed Control, einfache Galoppwechsel mit Trabphase, Sliding Stop.
      Anfangen würde ich mit Speed Control, dafür galoppierte ich sie auf der rechten Hand an und hielt sie auf einem kleineren Zirkel. Ich musste sie wirklich stark lenken und korrigieren, damit sie ihre Spur behält. Nach einer Weile klappte das auch, so dass ich sie nach außen gehen ließ und weiter antrieb, damit ihr Galopp schneller wurde. Hier machte sie sich wesentlich besser, was mich wirklich freute, so dass ich sie vor X zum Trab durchparierte, einmal umsaß und sie auf der anderen Hand wieder angaloppierte, um auch auf der linken Hand Zirkel zu reiten. Links war wohl ihre bessere Seite, denn hier hatte sie weniger Probleme, ihre Spur zu halten. Freudig galoppierte ich sie große schnelle Zirkel und kleine Langsame, ehe ich noch einmal einen Galoppwechsel mit Trabphase versuchte und dann zum Stehen kam. Sie durfte kurz verschnaufen, ehe ich sie wieder antrabte und immer wieder stoppte. Sie schien schon zu wissen, was ich von ihr wollte, weshalb ich sie angaloppierte und einmal aus dem Galopp heraus stoppte. Sie rammte ihre Hinterbeine in den Boden und zog sich mit den Vorderbeinen weiter. "Du hast echt Talent, Mädchen.", sagte ich stolz und ritt sie eine Weile ab, ehe ich sie wieder in die Box brachte. Morgen würde ich ein wenig Speed Control, einfache Galoppwechsel, Sliding Stops und Spins üben, damit es in ihrem Training vorwärts ging.
      Nun hatte ich noch zwei Reiningpferde vor mir, Verdine und Ahoyka Dazzle. Gerade wünschte ich mir, ich hätte doch jemanden zum Training mitgenommen, da schneite Amy Lee um die Ecke. "Was machst du denn hier?!", fragte ich sie total verdattert und hörte auf, Verdine zu putzen. "Ich hab deine SMS bekommen und dachte, dass du vielleicht doch Hilfe brauchst.", erklärte sie mir schulterzuckend. "Wenn ich dich nicht hätte...", murmelte ich. "Schnapp dir Ahyoka Dazzle und mach sie fertig, vergiss Gamaschen und Skid Boots nicht, die wird heute ein paar Mal stoppen müssen.", murmelte ich und ging kurz zu Kira, um ihr zu sagen, dass ich nun doch Hilfe hatte und vermutlich ein bis zwei Tage weniger hier bleiben würde, da ich die Pferde morgens und abends trainieren konnte.
      In der Halle angekommen gurtete ich Verdine nochmal nach, ehe ich mich in den Sattel schwang und sie warm ritt. Auch Amy ritt Ahoyka fleißig warm und machte mir eigentlich alles nach, was ich so ritt. Zu erst übten wir ein paar Spins mit den beiden, was sie wirklich vornehmlich machten. LK 1 war eben eine hohe Klasse, wo die Pferde alle beherrschten, was sie können mussten. Beim Training musste man nur drauf achten, dass man die Manöver verfeinerte. So achteten wir beim Spin vor allen Dingen darauf, dass sie mit den Hinterbeinen fast auf einem Fleck stehen blieben, und sich wirklich nur mit der Vorhand richtig von der Stelle bewegten. Ahyoka hatte aufgrund ihres kurzen Rückens einen riesen Vorteil gegenüber Verdine, doch die Stute schlug sich gut. Im Anhalten war sie nämlich um einiges besser und blieb punktgenau dort stehen, wo ich die Hilfen weg nahm, während Ahyoka oftmals überdrehte, was aber auch an Amy liegen konnte. "Versuch mal die Hilfen noch früher weg zu nehmen, ich glaub die hat einfach zu viel Schwung und muss den loswerden, bevor sie stehen bleiben kann.", sagte ich und schaute den beiden zu, während Verdine verschnaufen konnte. Amy nahm also den Druck noch früher weg. "Siehst du, klappt doch! So ist jedes Pferd unterschiedlich.", lachte ich und trieb Verdine zum Galopp an, weil wir nun Zirkel übten. Ahyoka und Amy warteten am Rand der Halle, damit sie uns nicht in den Weg kamen. Zirkel klappten bei Verdine wirklich super, Speed Control war also kein Problem. Auch die Galoppwechsel machte sie mittlerweile mit links, so dass ich nun Amy und Ahyoka zusah, die das Ganze auch wirklich super hinbekamen. Sliding Stops konnten wir wieder parallel üben, so dass jeder eine längliche Hälfte der Halle hatte. Verdine schlug sich gut, reagierte fein auf meine Hilfen, auch wenn Stoppen wohl nicht ihre Lieblingsdiziplin war. Roll Backs klappten super, auch beim Back Up hatte sie mittlerweile keine großen Probleme mehr. Vielleicht hatte sie heute auch einfach nur einen guten Tag. Während dem Abreiten sah ich immer wieder zu Amy rüber, die sich unter meiner Fuchtel wirklich gut machte. Dafür, dass sie bei ihrem alten Arbeitgeber nur ein Turniertrottel war, zeigte sie nun immer wieder, welches Potenzial die junge Frau hatte. "Ist gut, abreiten und dann holen wir uns die letzten zwei Pferde.", sagte ich und ritt aus der Halle, nachdem Verdine wieder eine normale Atmung erreicht hatte. Morgen würden wir die beiden nicht trainieren, übermorgen nochmal und dann waren die zwei auch schon fertig.
      Nachdem die zwei Stuten also wieder in ihrer Box standen, machten Amy und ich uns Aggressors Little Queen aka Queenie und Coco de Mer fertig. Coco sollte von S** auf S*** in Trail gebracht werden und Queenie von S* auf S**, weshalb es klar war, wer welches Pferd reiten würde.
      Nachdem die Beiden geputzt und gesattelt waren, gingen wir in die Halle wo wir nach dem Nachgurten aufstiegen. Wir ritten die beiden ordentlich warm, bevor ich einen kleinen Parcours aufbaute. Amy fing mit dem Stangen L an, welches sie in verschiedenen Varianten durchreiten konnte: einmal einfach im Schritt durch, einmal Rückwärts und einmal seitlich über die Stangen, was wirklich schwer war.
      Ich übte mit einem Stangenviereck, in welches ich reinreiten und mich zu beiden Seiten drehen konnte, bevor ich es wieder verließ. Aber auch hier konnte ich seitlich über die Stangen gehen. Nachdem wir eine Weile geübt hatten, tauschten wir die Hindernisse und übten erneut eine Weile, bevor ich noch Trab- und Galoppstangen auf den Boden legte, über die wir ritten. "Du kannst schon gehen Amy, für heute reicht es. ", erklärte ich ihr und schickte sie dann aus der Halle raus, während ich den Abstand der Stangen verkleinerte, um das Ganze für Coco de Mer nochmal etwas schwieriger zu machen. Aber auch das klappte super, weshalb ich es auch für heute gut sein ließ.
      In den folgenden Tagen waren wir je einmal morgens und einmal abends mit Queenie und Coco in der Halle, wo wir immer wieder andere Stangenkombinationen durchritten und zum Schluss auch einen ganze Parcours bewältigten, bei dem wir nicht nur die Übungen aufbauten, die wir geübt hatten, sondern auch neue Sachen mit einbauten. So zum Beispiel eine Brücke oder ein ziemlich eng gestellter Slalom, denn das mussten die beiden in den hohen Klassen beherrschen.
      Mit Genuine machte ich gar nicht mehr so viel, eigentlich ritt ich ihn nur noch, um seine Muskeln zu stärken, damit er noch besser stoppen konnte, denn er konnte schon alles, was er für seine Klasse können musste.
      Mit Verdine und Ahyoka klappte auch alles super. Die beiden machten sich wirklich gut im Training, Ahyoka wurde immer besser im Spin und hielt auch punktgenau da an, wo sie anhalten sollte. Verdine freundete sich so langsam mit dem Stoppen an und schaffte es, immer weiter zu sliden.
      Jade machte sich auch ausgezeichnet. So hatte ich am ersten Tag unseres Trainings gar nicht zu erwarten vermocht, wie gut sie im Roll Back war. Das machte ihr so unglaublichen Spaß, dass sie mir die Übung vorweggreifen wollte, was ich ihr leider wieder abtrainieren musste, denn nicht nach jedem Sliding Stop wurde umgesprungen, manchmal musste man eben auch Back Up machen.
      Wir verabschiedeten uns von Kira und wünschten ihr vor allem mit Jade und Genuine viel Erfolg. Wer weiß, vielleicht würden wir die Pferde im nächsten Monat nochmal wieder sehen.
    • kira
      21.09.2016 - Pflegebericht - kira
      Ungewöhnliche Reiter

      Valentine´s Candy Fireflies, Stromer‘s Painting Gold, Daisy Dee, White Dance, Ahyoka Dazzle, Genuine Lil Cut, Juwel der Stille, De Luxe, Jade, Verdine, Aggressor's little Queen, Coco de Mer, Baroness of the Guard, PFS' Daydream of Money, Fairy Tale, Prometheus

      Plötzlich aus dem Schlaf gerissen schaute ich in zwei bernsteinfarbene Augen, welche ich auf A, dass Jascha sich mal wieder in unser Bett geschlichen hatte. Mir den Finger vor den Mund haltend zischte ich ihn an, „Leise!“. Lars wäre nicht erfreut über den Hund im Bett, doch noch schlief er. Und solange Jascha nicht seiner Begeisterung, dass ich aufgewacht war, lautstarken Ausdruck verleihen würde, würde Lars auch weiter schlafen.

      In der Küche angekommen öffnete ich erst einmal die Tür zum Hof, damit mein Junghund seinen morgendlichen Geschäften nachgehen konnte. Noch war er nicht ganz stubenrein, aber lange hatten wir ihn ja auch nicht. Mit einem Kaffee in der Hand machte ich mich auf die Suche nach Malheuren der vergangenen Nacht, konnte aber zu meinem Erfreuen keine finden. „Gute Morgen Schatz!“, mein Freund kam in die Küche geschlufft. „Morgen! Kaffee ist schon frisch gemacht.”. “Mmmhh”. Während Lars sich seine Tasse eingoss berichtete ich ihm von Jaschas Erfolgsgeschichte, „Jascha hat heute Nacht nirgends hin gemacht“, „Mhm“, er setze sich an den Tisch. „Was steht heute an?“ „Für dich am besten Zäune streichen, die Stutenweide oben am Wald baucht neuen Teer auf den Pfosten, damit sie nicht faulen. Aber ich glaub, da musst du erst zu Baumarkt, der ist nämlich fast leer!“ „alles klar, brauchen wir sonst noch was?“, ich spürte die Begeisterung meines Freundes zum Baumarkt zu kommen. Welcher man bastelte nicht gerne herum? „Ich glaub nichts, ansonsten kann ich dich ja dann nochmal anrufen.“ „Gut, dann mach ich mich nach dem Frühstück fertig.“ Kurz bevor ich die Treppe hoch ging um mich ebenfalls anzuziehen, aber ins Stall und Reitoutfit, meinte ich noch zu Lars: „Wenn das Wetter später besser ist können wir ja noch eine Runde ausreiten!“ „Oh, Louisa wollte heute vorbei kommen!“ „Ah wie schön! Dann können wir ja zu dritt raus!“ „Mhm“ – Begeisterung klang anders, doch wenn wir dann schließlich unterwegs waren war mein Freund doch meistens begeistert. Er hatte vor mir nichts mit Pferden zu tun gehabt, außer dass seine Schwester Louisa ritt, doch dafür hatte ich ihn nach ein paar Jahren doch auf ein gutes Wissen gebracht.

      Jascha hatte sich nachdem er sein Futter bekommen hatte mir angeschlossen und so gingen wir gemeinsam, ich mit Sattelzeug bepackt, in den Nebenstall. Gefüttert waren schon alle Pferde, dafür hatten meine Angestellten gesorgt. Als ich Valentine´s Candy Fireflies aus seiner Box geholt hatte, kam mir grade Andrew entgegen. Der Engländer und Jockey, welcher neuerdings für mich arbeitete, hatte Stromer‘s Painting Gold im Schlepptau. Die junge Stute sah ziemlich fertig aus. „Hartes Training? “ “Ja, aber sie war gut.”, anerkennend nickte ich ihm zu, er hatte sich bisher als guter Trainer erwiesen und Goldie inzwischen fit für Rennen gemacht. Bei ihrem ersten offiziellen Rennen war das Vollblut erst wenige Wochen unter dem Sattel und im Training gewesen und hatte dennoch den 6.Platz erreicht, somit war ich nun gespannt auf ihr nächstes Rennen am Wochenende. Zwar würde ich sie nicht selbst reiten, dafür war ich leider noch nicht ausgebildet, aber ich fieberte dem Rennen entgegen. In meiner reiterlichen Ausbildung würde sich noch einiges tun, so hatte ich Westernlehrgänge geplant um meinen inzwischen sechs Westernpferden, gerecht zu werden. Bisher hatten sie nämlich nur eine ordentliche Förderung bekommen, wenn meine Stammtrainerin Veija ihre monatlichen Besuche gemacht hatte. Auch wollte ich mich, was Rennpferde anging weiterbilden, doch für beides hatte ich bisher noch nicht die Zeit gehabt mich genauer über die vorhandenen Möglichkeiten zu informieren.

      Nachdem ich Vally geputzt und gesattelt hatte ging es mit dem Hengst schnell in die Halle, denn grade fing es wieder an zu regnen. Halbwegs trocken kamen wir dort an und ich warf nachdem ich aufgestiegen war die feuchte Abschwitzdecke über die Bande. Jascha hatte noch nicht ganz verstanden, das er nicht immer um die Beine der Pferde wuseln sollte. Und so machte Vally, der an sich ein ganz gechilltes und cooles Pferd war, plötzlich einen Satz nach vorne. „Ruuhhig“ Schnell reagierte ich und nahm die Zügel kurz und setze mich tief hin, auch wenn ich für den großen Hengst ein Fliegengewicht war wurde er direkt ruhiger. Nach einigem Gehibbel ließ er sich auch halbwegs wieder hin stellen. Ich hielt besorgt nach meinem Hund Ausschau, welcher sich nach dem Tumult auf die andere Seite der Bande gerettet hatte. Etwas sauer war ich schon, doch er schaute nun so als hätte er verstanden, dass es zwischen Pferdebeinen gefährlich ist, somit beließ ich es dabei und war froh das nicht geschehen war.

      Das warmreiten war etwas mühselig da der Hengst noch etwas aufgekratzt war und ebenso verlief es im Training. Wir machten heute leichte Dressurarbeit, demnächst sollte der Hengst von einem professionellen Trainer auf die A Dressur vorbereitet werden. Auch wenn er in den Springsport gehen sollte, achtete ich dennoch bei meinen Pferden auf eine vielseitige Ausbildung und sie abwechslungsreich zu arbeiten und vernünftig zu gymnastizieren. Wir beschäftigten uns vor allem mit fließenden Gangartübergängen und dem Halten. Noch ruckelte es etwas, aber es wird. Ich liebte vor allem Vallys Galopp, der Hengst hatte einen astreinen Schaukelpferd Galopp und sprang in diese Gangart auch immer direkt an, wenn er auch etwas schwer zu bremsen war. Zu Letzt übte ich mit ihm zur Beruhigung nach dem Galopp noch das Rückwertsrichten, was für mich einfach zur Grundausbildung gehörte. Am Strick konnte dies fast jedes meiner Pferde, doch dies nur mit Reiter obendrauf zu wieder holen war für mache am Anfang schwer. Etwas schief und unsicher wich Vally ein paar Schritte zurück, lobend klopfte ich ihm den Hals und ließ ihn im Schritt wieder vorwärts gehen. Er verstand schon was ich von ihm wollte, doch bis er locker und grade rückwärtsging würde es noch dauern. Die Übung wiederholte ich noch einige Male, bevor ich das Training beendete.

      Als nächstes holte ich Daisy Dee aus der Box, die nun ihre war. Die Stute stand seit gestern bei mir im Stall und verteidigte ihren Lebensrau schon so giftig als wäre sie dort geboren. „Hey!“, mit einem Klaps auf die Nase behielt sie ihr Maul doch bei sich. Jascha blieb diesmal brav auf Abstand, was mich ziemlich erleichterte. Zu einer zickige, wenn auch hübschen und talentierten, Welsh Cob Stute hätte ich nicht auch noch einen ungezogenen Hund gebrauchen können. Einmal angebunden ließ Daisy sich aber dennoch fast brav putzen und satteln, nur an den Beinen fand sie mein „Herumgefummel“ doof – doch mich konnte sie nicht vertreiben und ich blieb ungeachtet ihres Herumgemecker dabei. Noch hatte sie keinen eigenen Sattel oder Trense und ich war mir auch gar nicht sicher ob sie einen brauchen würde. Vor dem Wochenende wollte ich dennoch al einen Satter drüber gucken lassen, ob sie weiterhin mit White Dances Sattel laufen könnte. Die Stuten hatten eine ähnliche Statur und Größe und augenscheinlich schien der Satte gut zu passen. Da White Dance auch vor der Kutsche lief brauchte sie diesen auch nicht so oft. Grade als ich mit Daisy fertig war kam mir Peter entgegen. „Sagen sie mal, dürfte ich mich wohl auch nochmal auf ein Pferd schwingen?“ Etwas verwundert fragte ich meinen doch schon an die 60 gehenden Stallburschen:“Sind sie denn schon mal geritten?“ „Natürlich“, lachte der alte Herr, „früher als ich jung war habe ich eine Zeit in Amerika verbracht und da auch einer Ranch gearbeitet und da gab es diese nette Mädchen .. jedenfalls endete ich als recht begnadeter Westernreiter.“ Bisher hatte ich nicht gewusst das mein Stallbursche fürs Misten, Füttern, hin und her bringen der Pferde auch mal auf einem gesessen hatte. „Oh.. ja dann wenn sie möchten..? Also wir haben ja diese beiden neuen, den Quarter und den Paint. Ich wollte sowie so nachher mal mit den Offenstallpferden eine Runde drehen, da können sie gerne mit!“. Jetzt lächelte Peter begeistert: „Sehr gerne! Wann soll ich die Pferde holen?“ „Am besten...“, ich spinkste auf meine Uhr und rechnete, “ Ahyoka und Gen, der neue Hengst, für in 1,5 Stunden und die andern vier für in 3 Stunden.“ Peter nickte.

      Auch mit Daisy ging ich in die Halle. Die Stute hatte bisher noch nicht sehr viel Ausbildung erfahren, weshalb ich heute erst einmal ihren Grundgehorsam unter dem Sattel abfragen wollte. Auch wenn ich schon gerne mit Stangen oder kleinen Sprüngen oder auf dem Platz gearbeitet hätte, so mussten wir doch erst mal einander kennenlernen. Vielleicht war die Stute ja auch was für die Kutsche? Eingefahren sollte sie sein, doch ich wusste nicht wie ihre Gänge unter Einfluss eines Reiters oder an der Kutsche aussahen, den für die Kutsche mussten sie sensationell aussehen. Ich hatte Alexandra gebeten später vorbei zu schauen, damit sie ein Video machen könnte. Nachdem ich den Sattelgurt nachgezogen hatte führte ich die Stute zum Bock, von wo ich geschmeidig in den Sattel kam. Zwar hätte ich bei ihrer kleinen Größe von 1,42m auch problemlos vom Boden aufsitzen können, doch ich wollte der Stute keinen Anlass geben sich zu wehren. Nicht jedes Pferd konnte die einseitige, plötzliche Belastung beim Aufsteigen eines Reiters ab. Und Daisy war sehr lange nicht mehr geritten worden. Die Steigbügel waren richtig eingestellt und so tippte ich erst sanft, als darauf keine Reaktion folgte, mit Nachdruck, meine Fersen in ihren Bauch. Ich merkte schon dass man bei dieser Stute Überzeugungskraft brauchte. Sie war nicht unbedingt wiederwillig, aber begeistert dabei auch nicht. Zu meinem Erstaunen klappten die Übergänge problemlos, wenn man sie gut beim Laufen hielt. Und das nicht nur in die langsamere Gangart. Den Galopp hielt ich erst sehr kurz, da sie wohl zum buckeln neigte. Grade waren wir in einem soliden Tempo am Leichttraben, als sie plötzlich wie von Bienen gestochen los schoss. Im Vergleich zu heute Morgen konnte ich mich kaum halten, obwohl ich ein unglaublich sattelfester Reiter war. Außer Rand und Band buckelte die Stute quer durch die Halle und ich registrierte nebenbei eine mit erschrockener Miene da stehende Person, aber dafür hatte ich grade keine Aufmerksamkeit übrig. Inzwischen unsanft nah ich die Zügel an und hielt den Kopf der Stute unten, mit allem Gewicht was ich hatte setze ich mich in den Sattel und zerrte mehr, als das die Stute noch auf vernünftige Hilfen reagierte, das Pferd Richtung einer Hallenecke. Mit der Bande links und rechts und einer endgültigen, kurzen und starken Parade bekam ich sie wieder unter Kontrolle. Eine kurze verschnauf Pause gönnte ich mir in dieser Haltung, bevor ich Daisy am strammen Züge und mit vorsichtigem Treiben im Schritt wieder auf die Bahn lenkte. Nach ein paar Runden hatte sich die Stute wieder beruhig und ich wurde auch wieder freundlicher zu ihr. Jetzt erst konnte ich Louisa grüßen. Ich hielt an der Bande was Daisy ohne zu mucken mitmachte und auch ruhig stehen blieb. „Hey! “ „Die ist neu oder? “ „Ja, seit gestern hier und ich würde sagen...“, ich blickte runter auf die buckskinfarbene Stute,”.. ein ganz schön widerspenstiges Biest!“. „Na dann ist sie ja definitiv was für dich!“, meinte Louisa etwas mitleidig und dennoch neckisch. Darauf konnte ich nur empört schnaufen, aber doch musste ich grinsen, mir war Aktion lieber als Schlaftabletten. „magst du uns gleich mal filmen? Ich konnte mir ihre Gänge unterm Reiter noch nicht anschauen!“.“Klar!“. Ich klopfte den Hals der Stute und trieb sie an. „Ach und wir machen nachher noch einen Ausritt!“, meinte ich verschwörerisch. Dieses Mal blieb die Stute ruhig und so konnte ich einige Runden Traben und auch den Galopp auf beiden Seiten gut ausreiten. Nachdem einige Minuten und alle Gangarten aufgenommen waren, beendete ich das Training und ließ Daisy am langen Zügel im Schritt noch einige Runden laufen, bis ich fertig war vertrieb sich Louisa die Zeit mit Jascha, beide schienen äußerst begeistert voneinander. Woher ihr plötzlicher Ausraster gekommen war, war mir noch nicht so ganz klar, aber das würden wir noch unter Kontrolle bekommen.

      Heute war keine Reitstunde, weshalb ich den ganzen Tag die Halle für uns hatte. Peter hatte Ahyoka Dazzle und Genuine Lil Cut schon fertig gemacht, weshalb ich die beiden nur übernehmen musste. Louisa war erst mal auf die Suche nach ihrem Bruder gegangen, welchen ich seit heute Morgen auch nicht mehr gesehen hatte. Daher suchte ich grade nach einer der Pflegerinnen, damit diese Ahyoka longieren würde, während ich den Hengst mal unter dem Sattel ausprobierte. Marion kam mir grade mit zwei der Stuten, Juwel der Stille und De Luxe, von der Führanlage entgegen. Die beiden sollten auch an Tagen wo sie nicht geritten oder gefahren wurden im Training bleiben, da bei so vielen Pferden nicht jedes täglich unter den Sattel konnte. „Würdest du gleich Ahyoka longieren?“, fragte ich die Pflegerin. Diese nickte, “Ich bring nur die beiden hier weg!“, das klang zwar nicht sehr begeistert, aber sie würde es machen. Ahyoka war auch leider ein schwieriges Pferd, auch wenn wir mittlerweile an einem Punkt waren wo man sie gut arbeiten konnte, doch am Boden stellte sie immer alles und jeden Infrage. „Ich warte an der Halle.“, und setzte mich dann mit den beiden Pferden in Bewegung. Gen hatte ich vor ein paar Tagen im Training gesehen, er war unglaublich talentiert, was aber auch nicht verwunderlich war, da der Hengst ja schließlich gekört war. Ich hoffte, dass ich ihm fürs erste mit meinen geringen Westernkenntnissen genügen würde.

      Marion war nach kurzer Zeit da, sodass ich Ahyoka an sie abgeben konnte. Gen hatte sich vorbildlich benommen, trotzdem eine Stute so nah bei ihm war, nur diese hatte mal wieder mit angelegten Ohren Radau gemacht. In der Halle hievte ich mich in meiner Hälfte in den Sattel. Nach einer Aufwärmphase fragte ich nach einander alle Gangarten ab. Gen lief wundervoll, im Gegensatz zu meinen hochgezüchteten Warmblütern waren seine Gänge kaum zu spüren und man hoppelte nicht im Sattel umher. Marion hatte nach anfänglichen Dominanzproblemen Ahyoka einmal ordentlich zusammengefaltet und so könnte sie die Stute nun gut longieren. Nach einer halben Stunde verabschiedete sie sich dann und brachte die Stute weg. Ich ritt Gen noch ein bisschen länger und versuchte auch ein paar Westernübungen abzurufen. Zwar klappten diese nicht grade perfekt, aber immerhin! Was sollte man auch erwarten? Das Pferd konnte noch so gut ausgebildet sein, der Reiter musste ja auch wissen was er tat! Aber dennoch war ich am Ende recht stolz und begeistert von dem Hengst. Für einen Anfänger war er toll, er dachte selber mit und versuchte das Beste aus meinen eher dürftigen Hilfestellungen heraus zu holen.

      Wieder an den Ställen nahm mir Peter Gen ab, nachdem ich diesen abgesattelt und übergeputzt hatte. Gen stand momentan in einem abgetrennten Bereich im Offenstall bei den anderen Westernpferden. Da musste ich mir jetzt auch keine Gedanken mehr machen, denn dieser ruhige Hengst würde wohl ohne Schwierigkeiten dort stehen bleiben können.

      In der Küche traf ich auf Lars und Louisa. „Und wie steht’s um den Zaun?“ „Der ist fertig!“, grinste Lars zurück und gab mir einen Kuss. „Magst du was essen? Ich hab Sandwichs gemacht.“, sagte Louisa und präsentierte mir die Brotschnitten auf der Arbeitsfläche. „Oh du bist toll!“, begeistert nahm ich mir einige und setzte mich an den Tisch.

      Nach der Mittagspause, wobei es schon eher eine Nachmittagspause war. Gingen wir in den Stall um dort die Pferde für den Ausritt fertig zu machen. Inzwischen war es zu meiner Freude aufgeklärt und eine schwache Herbstsonne strahlte, nur ab und an unterbrochen von einigen Wolken. Dennoch war es kalt und windig und auch der Boden war noch nass. Peter hatte schon die vier Pferde aus dem Offenstall geholt. Das würde vielleicht eine Arbeit werden, alle vier Stuten waren schlammig. Dennoch gab ich mein Bestes Jade sauber zu bekommen. Mit der Stute würde ich heute das erste Mal ins Gelände gehen, doch dies sollte klappen. Sie war zwar ein sehr aktives Pferd, doch so mochte ich es und dennoch war sie wohlerzogen. Louisa kümmerte sich wie bei einem der vorherigen Besuche um Verdine, die beiden kamen toll miteinander zurecht. Peter machte Aggressor's little Queen und Lars Coco de Mer fertig. Als alle Pferde einigermaßen sauber und gesattelt waren saßen wir auf. Peter schien mir erstaunlich routiniert und er hatte durchgehend ein sehr putziges lächeln auf dem Gesicht. Über die Feldwege ritten wir an den Weiden vorbei, wo grade kau Pferde standen. Wenige kamen bei diesem Wetter raus, zu groß war die Gefahr von Verletzungen bei den Aufgeweichten Weiden. Beim Ausritt würden wir uns heute auch nur mit einem gedrosselten Tempo fort bewegen. As wir in den Wald kamen wurde der Boden direkt besser, die Bäume hatten einiges der Feuchtigkeit aufgenommen und festigten den Boden durch ihr Wurzelwerk. Jade ging brav mit gespitzten Ohren voran. Von Peter wurde ich immer begeisterter, er würde wohl demnächst al öfter auf einem meiner Pferde sitzen, denn Queenie ging unglaublich toll unter ihm und er sah aus als hätte er keinerlei Mühe mit der Stute. Louisa und Verdine tüddelten gemütlich hinterher und schienen auch völlig zufrieden. Und auch mein Freund grinste während des Ausritts, Coco war auch eines der Pferde welche angenehm zu reiten sind. In den Wäldern wurde das Laub mittlerweile schon bunt, aber noch lagen nur wenige Blätter auf dem Boden. Als wir einen Teil der Strecke erreichten, wo der Weg mit Sand aufgefüllt war erlaubten wir uns auch einen kleinen Galopp. Die Gruppe blieb gut unter Kontrolle, auch weil Jade vorne war und keiner der anderen versuchte zu überholen, sodass sie sich leicht wieder zurücknehmen ließ.

      Zurück ritten wir nur bis zum Offenstall. Lars tauschte dort Cocos Trense gegen ein Halfter und band sie an. Während wir restlichen drei die Pferde absattelten und putzen, holte er den Jeep. Als er kam waren wir noch nicht ganz fertig, sodass er anfing den Wagen mit dem Sattelzeug zu beladen. Er hatte auch Jascha mitgebracht, welcher um unsere Füße wuselte und herum schnüffelte. Die Mäuse waren ich zu schnell, so gern er sie auch gefangen hätte. Die drei fuhren schon mal wieder zu den Stallgebäuden, während ich noch die Tränken im Offenstall kontrollierte, alles war in bester Ordnung und so rief ich Jascha, welcher mir zurück zum Hof folgte. Die Abendfütterung war schon voll im Gange und meine Freundin Louisa am mithelfen. „Soll ich dir mal was tolles zeigen?“, “Was denn?“ „Komm mit!“, grinste ich sie an und wuchtete einen Heu Ballen in die Schubkarre. Dann machten wir uns in Richtung Laufstall auf. Dort schauten schon einige kleine hungrige Fellnasen durch die Gitter. Die zweijährige Baroness of the Guard würde nicht mehr so lange in dieser Gruppe bleiben, war sie doch schon bald ein großes Pony. Dennoch fühlte sie sich unter den verspielten Absetzern wohl und war froh mal die älteste zu sein. PFS' Daydream of Money, Fairy Tale und Prometheus waren der vielversprechende Nachwuchs für meine Zucht. Dreamie und Theo kamen sogar aus England, wobei ich für erstere sogar einige Tage zu einer Auktion dorthin gefahren war. Bei dieser Gelegenheit hatte ich mir auch direkt das bekannte Vollblut Gestüt „Pineforrest Stables“ angeschaut, wo auch die Eltern meiner Goldie zuhause waren. Theo hatte ich erst letzte Woche abgeholt, dennoch fühlte das ruhige und verspielte Fohlen sich inzwischen schon sichtlich wohl. „Ooohh“, quietsche Louisa entzückt. Während ich das Heu aufschüttelte und verteilte, kuschelte sie meinen kleinen Theo durch. Der tiefschwarze Hengst war ein Glückstreffer gewesen, nur durch Zufall hatte ich seine Anzeige in einer Fachzeitschrift entdeckt, wo er unter den ganzen Warmblut Fohlen mit klangvollen Namen und glänzenden Stammbäumen unterging. Trotzdem seine Eltern auch wenn sie reinrassige Fellponys waren keine Papiere hatten, hatte ich für ihn die vollen Papiere erwirken können. Schon jetzt zeigte er einen tollen Ansatz von Behang und ich hoffte, dass er im Sommer nicht ausbleichen würde. Während die Fohlen fraßen kraulte ich meine beiden Welsh Stuten, Dreamie und Fairy Tale waren ebenfalls zwei äußerst schöne Wesen, und bestachen beide durch ungewöhnliche Farbgebung. Nachdem wir einige Zeit bei den flauschigen Fohlen verbracht hatten, rafften wir uns auf und gingen ins Haus, da es inzwischen schon sehr dunkel geworden war.
    • sadasha

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      28.09.2016 - Hufschmiedbericht - sadasha
      Kurz nachdem Joicy den Hof mit dem Beschluß sich als Trainer abzusetzen verlassen hatte, kam auch schon der erste Auftrag rein, den ich gänzlich ohne ihre Hilfe bewerkstelligen musste. Zu meinem Glück kannte ich Kira Esenbeck und ihr Milky Way Gestüt in der Eifel bereits, das machte es mir leichter die Routine zu finden. Kira hatte mich schon darauf vorbereitet, dass ich sie selbst vielleicht nicht antreffen werde, sondern einen ihrer Pfleger. Eines der Pferde, das heute einen Hufschmied brauchte war zudem ein wenig schwierig im Umgang. Ich würde später noch herausfinden wie schwierig.

      Unvoreingenommen fuhr ich auf den Hof und parkte meinen Wagen mitsamt mobiler Schmiede in der Nähe des Nebenstalls. So konnten die Pferde halbwegs in der Nähe stehen und ich musste keinen Marathon hinlegen um die Eisen zu prüfen. Eine junge Frau, die sich als Alex vorstellte brachte mich zu Lady Moon. Die dunkelbraune Holsteiner Stute machte im ersten Moment einen reservierten Eindruck. Sie sollte Eisen bekommen in welche man Stollen drehen kann. Die Tatsache ein Vielseitigkeitspferd vor mir zu haben machte mich glücklich. Ruhig näherte ich mich der Stute und freundete mich mit ihr an, während ich die Hufe in Augenschein nahm. Sie waren fest und trugen bereits Hufeisen. „Gut, dann trab sie mir bitte einmal vor.“, bat ich Alex, die dem sogleich nachkam. Die Eisen saßen zwar noch am Huf, doch stand sie nun so steil, dass sie bald nicht mehr richtig laufen könnte. Den Ofen hatte ich bereits nach der Ankunft an gemacht, sodass er vorheizen konnte. Souverän begann ich damit das erste Eisen mitsamt Nägeln abzunehmen. Anschließend entfernte ich das alte Horn. Bei der Tragwand achtete ich penibel darauf, dass sie gerade war. Ansonsten hätte das Eisen später keinen Griff. Kaum war ich mit dem Ausschneiden und Vorbereiten des ersten Hufes fertig begann ich damit das dazugehörige Eisen zu bearbeiten. „Wie das mit den Stollen funktioniert wissen sie?“ Kira wirkte zwar sehr sicher, dennoch fragte ich lieber einmal mehr nach. Stollen waren immerhin eine Gefahrenquelle für alle Beteiligten. Alex nickte. Um zu sehen wo später die Nägel hin mussten legte ich das Eisen kurz auf. Noch waren die Nagellöcher nicht perfekt auf die weiße Linie abgestimmt also musste ich nochmal ran. Als das Eisen die richtige Form hatte befreite ich den Huf von kleinen Kohleresten, die durch das Aufbrennen hängen geblieben sind. Erst als der Huf sauber war nagelte ich das Eisen auf. Bei den nächsten drei Hufen ging ich genauso vor und kontrollierte jeden Schritt so lange, bis ich zufrieden war. Am Ende stand Lady Moon auf vier frisch beschlagenen Hufen. Durch das warme Aufbrennen der Eisen verloren Hufe meist etwas Feuchtigkeit und so fettete ich die vier zuletzt ein.

      Weiter ging es mit Stormer's Painting Gold. „Wo ist eigentlich die dritte im Bunde?“ wollte ich wissen, während die junge Sabinostute vortrabte. „Marion longiert Ahoyka Dazzle ab, damit sie vielleicht etwas ruhiger ist.“ Ein wenig verdattert sah ich sie an. „So schlimm?“ Alex lächelte nur und so fuhr ich mit dem Rennpferd fort. „Sie bekommt Aluminiumbeschläge. Die sind leicht und ursprünglich für Rennpferde entwickelt.“ erklärte ich kurz nachdem ich mit dem Abnehmen des alten Eisens und Ausschneiden des ersten Hufes fertig war. Ein weiter Vorteil von Aluminiumeisen war, dass man sie ohne Umstände auf dem Amboss in Form bringen konnte. Nach kurzer Zeit war die unkomplizierte Stute wieder voll beschlagen und bereit für ihr nächstes Rennen.

      Lady Moon und Stormer's Painting Gold wurden nun weg gebracht, der Ofen ausgestellt und Alex kam mitsamt Marion und Ahyoka Dazzle zurück. Die Quarter Pony Stute hatte etwas geschwitzt, war aber nicht so ruhig wie man sich erhofft hatte. Nun denn, die Hufe mussten gemacht werden und ich würde das auch ohne Frage schaffen. Die Ohren in den Nacken gelegt und unruhig nach hinten ziehend trabte sie vor. „Könnt ihr nochmal laufen?“ bat ich, da ich die Stute so unklar und unsauber vorgetrabt war, dass ich nichts erkennen konnte. Beim zweiten Anlauf lief das besser. „Okay, danke.“ brach ich ab und prüfte meinen Werkzeuggürtel auf Vollständigkeit. Als ich mich der Stute näherte giftete sie feindselig. „Vielleicht kann einer von euch sie ein wenig ablenken.“ schlug ich mit kühler Stimme vor. Sobald ich in die Gefahrenzone kam versuchte ich besonders ruhig und bestimmend zu sein. Ich musste die Kontrolle über ihren Huf sicher haben, wenn ich die Hufe bearbeiten wollte. Zum Glück brauchte sie keinen Beschlag. Im Team schafften wir es die rote Stute so lange ruhig zu halten, bis ich die Hufe ausgeschnitten und korrigiert hatte. Mit jeder Minute, die die Prozedur länger andauerte wurde Ahyoka Dazzle unruhiger und aggressiver. Dennoch ließ sie sich besser als zu Beginn gedacht die Hufe machen. Zuletzt pinselte ich die Hufe mit einem pflegenden Huföl ein und verabschiedete die Stute mitsamt Marion. Zusammen mit Alex beseitigte ich die Überbleibsel der Hufe und sammelte die alten Eisen ein, sodass sie nicht mehr auf dem Hof herumlagen. „Dann bis zum nächsten Mal.“ grüßte ich freundlich, als ich all meine Sachen im wagen verstaut hatte und verließ anschließend den Hof.
    • Occulta
      Verschoben am 21.05.2017
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    kira
    Datum:
    18 Sep. 2015
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  • offizieller Hintergrund

    Ahyoka Dazzle
    Ahyoka
    2009

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    unbekannt​
    Aladin IV
    unbekannt​
    Auftakt
    unbekannt​
    Campina
    unbekannt
    Ahyoka Dazzle
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    Rasse Quarter Pony
    Geschlecht Stute
    Stockmaß 146cm
    Fellfarbe Rotfalbe
    Gencode ee Aa Dd

    Charakter dominant, selbstständig, "Leittier", aggressiv
    Beschreibung
    Ahyoka Dazzle ist eine selbstbewusste bis aggressive Stute. In der Herde hat sie meist die oberste Position inne, welche sie energisch, giftig und auch erfolgreich beansprucht und verteidigt. Den Menschen ignoriert sie mittlerweile meistens, aber man sollte dennoch nicht unachtsam werden, denn das kann fatale Folgen haben. Beim Reiten versucht sie immernoch das Leittier zu sein, weshalb man energisch und ohne Angst reiten sollte. Ahyoka arbeitet mehr oder minder wiederwillig mit, vom Boden aus besser als unterm Sattel. Im täglichem Umgang ist sie zwar verschlossen und zickig, aber immerhin ist er inzwischen möglich. Am entspanntesten ist sie, wenn weder Mensch noch Tier in ihrer Nähe sind, da sie dann ihr Position nicht verteidigen braucht.

    Inzwischen hat sie auch Begeisterung für die Arbeit gefunden und mithilfe von regelmäßigem Training auch einen hohen Trainingsstand erreicht. Somit ist sie unter dem Sattel nun meist problemlos von gut ausgebildeten Reitern zu arbeiten. Zudem hat sie erkannt, dass es ihr das Leben erleichtert, sich nicht immer gegen alls zu streuben und so arbeitet sie nun im Training motiviert mit.

    Springen E
    Dressur E
    Distanz E
    Military E
    Western S*
    Galopprennen E
    Fahren E


    Besitzer kira
    Ersteller/VKR kira

    Gekört ja nein
    Nachkommen
    //

    Erfolge
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    Gewinner [BSW10] Trabbewegungen
    2. Platz 345. Turnier
    x. Platz xxx. Turnier


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