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Eowin

Ahira - Arabisch Partbred

Punkte: 5

Ahira - Arabisch Partbred
Eowin, 4 Feb. 2014
    • Ostwind12
      Hufschmiedberichte der Pferde auf der Weide :
      Als erstes hatte ich Cheero,bei ihm musste ich alle vier Hufe auschneiden und berunden,dann bekam er ein Leckerlie und durfte gehen.Love Sux war ein Weißes Bildschönes Pferd,bei ihr musste ich ebenso alle vier Hufe ausschneiden und berunden,dann ging sie ebenfalls.Bei Black eyed Smokey,Frechdachs,Demba Diadem,Kätzchen,shining sommerdream,For An Angel,Rebia,Esmeraldas Topside,Eskadorn,Prai,Real Bad Alliance,Thrift Shop,Elysion,Silver Bullet,Cows bring The Spring,Lithium,Dautdaert,Arahil,Ahira,Katniss Everdeen,Saevitia und Havana Club bei den machte ich auch alle vier Hufe hoch,schnitt sie aus und berundete sie am ende bekamen alle ein Leckerlie und gingen zurück auf die Wiese.
    • Eowin
      Bericht für Ahira, Sevitia, Havana Club, Jerusalem und Altair

      „Guten Morgen ihr Süßen!“, rief ich fröhlich in den Stall, bevor ich meinen Rundgang begann. Zunächst fütterte ich Ahira, Saevitia, Havana Club, Jerusalem und Altair.
      Ruhig beobachtete ich sie, wie sie eifrig in den Trögen leckten um noch jeden Happen zu erwischen.
      Als sie fertig waren, brachte ich die Fohlen und die Hengste auf getrennte Paddocks und ließ sie sich austoben, während ich ihre Boxen ausmistete und mit frischem Stroh neu einstreute. So sah es doch gleich viel besser aus!
      Nun beobachtete ich zunächst die Kleinen. Die Stuten machten sich schon sehr gut, sie standen korrekt auf den Beinen und vor allem Havana Club überzeugte mich vom Gang her sehr. Generell hatte sie so eine feine, vorsichtige Art an sich. Ahira war eher das Gegenteil. Manchmal wurde sie schon recht ruppig, sie rannte, buckelte und fetzte, aber stets hatte sie die Ohren aufmerksam nach vorn gestellt, schnaubte freudig und war niemals darauf bedacht, Schaden anzurichten. Sie gefiel mir und war für mich der Beweis, dass meine Zucht fruchtete.
      Saevitia zeigte sich jedoch ganz anders. Es faszinierte mich, die kleinen Wesen aufwachsen zu sehen und zu beobachten, wie sich so derart unterschiedliche Charaktere herausbildeten. Saevitia war immer die, die sich kaum beruhigen ließ. Sie war zwar kein bisschen schreckhaft, allerdings konnte sie so lange draußen laufen wie nur geht, ich konnte sie scheuchen oder mit anderen draußen laufen lassen – es schien sie einfach nichts zu ermüden. Dazu schien sie manchmal etwas „unzähmbar“, denn wenngleich sie nicht böse war, war sie enorm eigenständig und es fiel ihr merklich schwer, sich auf mich zu verlassen.
      Nun wechselte ich zum nächsten Paddock, wo sich Altair und Jerusalem gerade schon recht heftig begangen. Ich wusste jedoch, dass es bei den beiden nur ein Spiel war, auch wenn sie schon manchmal eine Macke davon trugen. Aber prinzipiell verstanden sie sich sehr gut und generell erwiesen sie sich bisher auch als ruhige Hengste, aber das fernöstliche Temperament saß nun einmal da drin.
      Ich beschloss, die Pferde noch eine Weile toben zu lassen und kümmerte mich derweil um andere Dinge.
    • Eowin
      Meine Teilnahme mit Ahira an der FS 223

      Es ertönte dieses eigenartige Geräusch, das immer genau dann ertönte, wenn gerade eine Lautsprecherdurchsage begann. Just in diesem Moment wieherte Ahira. Dabei streckte sie sich weit und schaute sich hastig nach ihrer Mutter um, die nur einen Meter weiter stand, sodass sie mir direkt ins Ohr wieherte. Ich schob ihren Kopf missmutig zur Seite und meckerte in mich hinein, als mein Freund mich von hinten anschob. „Maren, du bist dran!“
      Ach herrje, beinahe den Anschluss verpasst! Schnell schnappte ich mir Antarktik, die Mama von Ahira, und wir betraten die Dreiecksbahn.
      Mit ihren noch nicht ganz zwei Monaten lief Ahira noch sehr zuverlässig neben Antarktik her.
      Zunächst stellten wir uns vor den Richtern auf. Ahira spitzte die Ohren und beäugte die fremden Menschen misstrauisch, aber tendenziell aufgeschlossen.
      Neben ihrer Mutter wirkte das Fohlen sehr groß und langbeinig. Doch ihr Kopf war ebenso fein wie ihre rein arabisch gezogene Mutter. Sehr korrekt stand sie da, mit einem guten Fundament ausgestattet und einer guten Halsung – sie hatte von ihren Eltern alles Gute mitbekommen, genau so, wie wir es erhofft hatten.
      Nun begannen wir die Runden um die Dreiecksbahn, um die kleine Dame zu präsentieren. Zunächst im Schritt, wo sie mäßig begeistert mit lief. Hier und da lief sie ein paar Schritte, dann blieb sie stehen, starrte das Publikum an, um dann hastig mit hoch erhobenen Schweif im Trabe wieder aufzuschließen.
      Als ich mit Antarktik lostrabte, wechselte sie immer mal wieder zwischen Trab und Galopp. Nach dem Handwechsel wiederholte sich das Ganze.
      Ahira wies schon jetzt ein unglaubliches Tempo auf. Doch ihr Gang war schwungvoll wie der eines Hannoveraners, ihr Auftreten edel wie das eines Arabers. Sie war perfekt.
      Unter dem Hals ihrer Mutter hindurch beobachtete ich sie. Ihre Mähne stand noch flaumig weich ab, kaum lang genug, um sie einzuflechten. Schon jetzt bestach sie durch ihr großes Auge und die breite Stirn, den ausgeprägten, aber nicht übertriebenen Knick und die großen Nüstern, die sie stets leicht gebläht hielt.
      Ich beobachtete, wie ihre sichelförmigen Ohren aufmerksam jedem Geräusch folgten und der zweifarbige Schweif hoch erhoben mit jedem Schritt mitwippte.
      Ich lobte Antarktik, die ihren Job wahnsinnig gut machte, obwohl es ihr erstes Fohlen war und ihre erste Schau, an der sie selbst nicht nur mitlief.
      Zu guter Letzt stellten wir uns wieder vor den Richtern auf, die nochmals die kleine Stute musterten. Via Lautsprecher wurde ihre Abstammung erläutert, sodass auch die Zuschauer sich ein Bild machen konnten.
      Dann wurde ich gefragt, was ich mir von dem Fohlen erhoffe: „Schon jetzt ist Ahira durch ihre Sonderlackierung ein Eyecatcher, sie beweist sich jedoch auch schon durch einen wundervollen Gang, elastisch, klar und raumgreifend. Weiter ist sie elegant gebaut und wird recht groß werden, sodass wir sie in allen Sparten der Reiterei ganz oben sehen werden“, erklärte ich kurz.
      Dann verließen wir die Halle.

      2978 Zeichen – geprüft auf lettercount – ohne Überschrift – by Eowin
    • Eowin
      Pflegebericht für die Weidepferde
      Fröhlich pfeifend öffnete ich das Tor zum Offenstall hin. Viele Augenpaare starrten mich an.
      „Ja, bis es was zu futtern gibt, müsst ihr noch etwas warten!“, lachte ich, denn zunächst musste ich die Pferdeäpfel vom Auslauf einsammeln und die Tränken kontrollieren und säubern.
      Ich begann rasch mit meiner Arbeit und schaute auch nach, ob die Zäune noch in Ordnung waren. Dann brachte ich den Mist auf den Misthaufen und fuhr einiges frisches Stroh in die verschiedenen Unterstände der Pferde, sodass sie immer weich liegen konnten.
      Anschließend wurden die Weiden geöffnet.
      Wir hatten mehrere, da auch mehrere Offenställe angelegt waren und unsere Pferde so in kleinen Gruppen gehalten werden konnten.
      Doch die Reaktion aller Pferde war – wie jeden Morgen – gleich. Obgleich sie sich stets bewegen konnten wie sie wollten, rief die Weide immer wieder ein hohes Maß an Freude hervor.
      Und so gallerten im Affenzahn alle Pferde auf die Weiden. Also Cheero, Black Eyed Smokey, Kätzchen, For an Angel, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Saevitia, Havanna Club, Altair Ibn La-Ahad, Fly Through Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Mellow Billow, Lunaris, Falling in Love, Sissi di Royal Peerage, Tilly, Moon’s Neala und Peeta.
      Auf die Entwicklung von letzterem war ich besonders stolz. So schlecht er aussah, als er bei uns ankam, umso besser sah er jetzt aus. Sein Fell begann zu glänzen und sein Allgemeinzustand war deutlich besser. Er liebte es über die Weiden zu galoppieren und mit den anderen Hengsten zu toben, obwohl er immer eher ein ruhiger Vertreter war.
      Nun, wo mir nicht mehr alle Pferde auf den Hacken hingen, konnte ich die Heubestände auffüllen. Es gab zahlreiche, weit auseinander platzierte überdachte Heuraufen, die garantieren sollten, dass auch rangniedrige Pferde stets einen Platz zum Fressen fanden.
      Ich war nach dieser Arbeit klatschnass, so sehr hatte ich geschwitzt. Es war wieder einmal brütend heiß heute.
      Die Pferde waren offenbar ähnlicher Ansicht, denn viele von ihnen trotteten nach und nach wieder in die Unterstände und stellten sich in den Schatten. Offenbar auch in der Hoffnung, sich vor den lästigen Insekten zu verstecken.
      Grinsend beobachtete ich sie – nur bei diesem Wetter kam es vor, dass die Pferde nicht wann immer sie konnten auf der Weide standen. Nun nagten sie hier und da sogar am Stroh.
      Es beruhigte mich immer sie so zu sehen. Dennoch wandte ich mich lächelnd ab – auf einem so großen Hof war noch viel zu tun.
    • Eowin
      Ställe streichen

      Heute stand einiges an Arbeit vor mir: Ich wollte die Ställe der Pferde streichen, da die Farbe abbröckelte und das alles nicht mehr sonderlich gepflegt aussah.
      Als ersten Schritt mussten also alle Pferde nach draußen auf die Paddocks. Das hieß, dass ich nach und nach Cheero, Black Eyed Smokey, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair Ibn La Ahad, Fly through Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi di Royal Peerage, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Django und Mila nach draußen brachte.
      Sofort begannen die Pferde wie irre zu toben. Es ging eine ganze Weile so, bis sie sich nach und nach endlich hinstellten und am Heu zu knabbern begannen.
      Dann konnte ich auch endlich wieder in den Stall gehen und mit der Arbeit anfangen.
      Zunächst mistete ich alle Boxen aus, was schon ziemlich lange dauerte. Dann begann ich zu pinseln.
      Der untere Teil der Boxen bekam einen Anstrich in schwarz, welcher abwaschbar und schmutzabweisend war, oben wurden die Boxen weiß. So waren sie hell und einladend, aber dennoch würde es lange schön aussehen.
      Als alles gestrichen war, richtete ich das Nachtlager der Pferde ein, da die Farbe ja erst trocknen musste, bevor sie wieder in ihre Boxen durften.
      Am nächsten morgen wurde dann eingestreut und die Pferde durften wieder in ihre Boxen, welche sie zunächst schnüffeln begutachteten wegen dem fremden Geruch.
    • Eowin
      Teilnahme an der FS 233 für Braune und Braunschecken

      Mittlerweile hatte Ahira deutlich an Rahmen gewonnen. Dennoch faszinierte es mich immer wieder, wie schmal diese Stute war. Besonnen blickte sie ins Licht der goldenen Sonne, die hoch am Horizont stand und mich blendete. Sie schien dies nicht zu stören.
      Im Gegensatz zu ihrer letzten Fohlenschau waren wir dieses Mal ohne ihre Mutter da. Und wir hatten keinen Fohlenkumpel bei uns. Ahira war dennoch ziemlich ruhig, wenngleich sie ihre Umgebung genauestens begutachtete.
      Nachdem wir das letzte Mal beinahe unsere Durchsage verpasst hatten, horchte ich nun genau auf den Lautsprecher. Und sobald wir aufgerufen wurden, zupfte ich sacht am Strick und führte die kleine Stute, die gar nicht mehr so klein war, in die Halle.
      Dort stellte ich sie zunächst auf der Dreiecksbahn im Schritt und Trab vor, während der Sprecher weiter auf die Stute einging:
      „Hier sehen wir eine Partbred Araber-Stute aus 2014. Der Vater Alvar ist ein Hannoveraner mit deutlich dressurbetonter Abstammung. Die Mutter Antarktik geht auf Teasie und Asis Baschir zurück und bringt einiges an Potential in der Dressur und Distanz mit. Dieses Fohlen konnte als Saugfohlen bereits prämiert werden.“
      Derweil tänzelte die Kleine galant neben mir her. Ihre Hinterhand schwungvoll wie immer flanierte sie stolz und filigran. Ihre Bewegungen waren fließend, elastisch und dadurch, dass sie recht gleichmäßig wuchs, sah alles wunderbar harmonisch aus.
      Bald stellte ich mich in die Mitte der Bahn und löste den Strick. Mit einer harschen Handbewegung schickte ich die Stute weg, woraufhin sie im Galopp davonraste, den Schweif zur Fahne erhoben. Der Galopp war ganz klar bergauf konstruiert. Sie war fix unterwegs und unermüdlich. Auf Handzeichen wechselte sie die Hand, indem sie die Vorhand in den Boden stemmte und sich dann auf der Hinterhand umdrehte und davon zischte.
      Der Sprecher fuhr fort. „Von dieser Stute dürfen wir offenbar vor allem den Galopp betonen. Wir erwarten jedoch auch eine hohe Leistung als Zucht- und Sportpferd und schätzen ihre Linie wegen des klaren Kopfes hoch. Sicherlich wird diese kleine Dame mal ein Verlasspferd werden. Außerdem ist sie durch ihre Farbe eine Bereicherung der Zucht. Sie trägt das Gen der Overo-Scheckung, was bei Arabern und deren Mixe sehr selten ist“, wurde erklärt.
      Derweil fing ich Ahira wieder ein und stellte sie geschlossen vor den Richtern auf. Mittlerweile pustete die Stute ordentlich. Ihre Nüstern waren gebläht, unter dem seidigen Fell zeichneten sich die Adern ab.
      Ich klopfte ihr den Hals, woraufhin sie mit einem halben Auge zu mir schielte, sodass das Weiße sichtbar wurde. Offenbar wollte sie nicht den Blick ganz zu mir wenden, da sie das Publikum im Blick behalten wollte.
      Die Richter machten sich Notizen zu ihrem Exterieur, dann wurden wir aufgefordert, die Halle zu verlassen und auf die Ergebnisse zu warten.
      Ich lobte mein Stütchen und war stolz auf sie. Dass sie auch allein so artig sein würde, hatte ich nicht erwartet bei diesem Temperamentsbündel.

      2991 Zeichen
    • Eowin
      Neuankömmlinge mit bitterem Beigeschmack
      Als ich heute den großen Transporter fertig machte, indem ich ihn mit neuem Einstreu bestückte, machte sich ein schweres Gefühl um mein Herz breit.
      Heute sollte eine ganze „Ladung“ neuer Pferde ankommen, doch der Grund hierfür passte mir nicht wirklich.
      Galadriel würde wegziehen und hatte nicht die Gelegenheit, ihre Pferde mitzunehmen. Einige wenige hatte sie anderweitig verkauft, doch bei dem Großteil hatte ich mich (wie bereits schon einmal) dazu bereit erklärt, sie bei mir aufzunehmen und zu versorgen. Natürlich hatte ich auch etwas davon, denn es waren einige tolle Pferde dabei. Unter anderem käme mein absoluter Liebling wieder zu mir – die Stute Nalani, die ich ihr geschenkt hatte, als die Kleine noch ein Fohlen war. Sie begleitete mich also schon ein Leben lang.
      Auch zu Charly und Saturn hatte ich eine ganz besondere Bindung – auf Charly hatte ich teilweise reiten gelernt. Nur die Fohlen Mirella und Hamilton sowie die Isländerstute Pieaches kannte ich noch nicht sehr gut. Doch das würde sich geben.
      Aber so sehr ich mich freute, diese neuen Pferde auf dem Gestüt Federsee begrüßen zu dürfen – es bedeutete immerhin, dass zwischen mir und meiner besten Freundin fortan einige Kilometer liegen würden. Ich könnte nicht mehr einfach innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu ihr herüber gehen. Wir würden nicht mehr gemeinsam ausreiten können. Es gab keine Deals mehr, dass der eine die Pferde des anderen versorgen würde, wenn derjenige einen Termin hätte.
      Zugegeben – das war schon ein gewaltiger Einschnitt. Und ich musste mir selbst eingestehen, dass ich die Sache nicht ganz ohne Bitterkeit betrachtete.
      So machte ich mich seufzend und mit schwerem Gemüt an die Arbeit, bis der Transporter fertig war. Dann konnte es losgehen und die Pferde konnten umziehen.
      Zunächst holten wir die Pferde und integrierten sie dann nach Geschlecht in die Herden auf dem Hof. Wir hatten jeweils für die Neuankömmlinge ein Stück abgegrenzt. Zwar kannten die meisten meiner Pferde sie bereits, aber wir wollten Stress vermeiden und die Abgrenzung würde sicherstellen, dass sich die Pferde erst beschnuppern könnten.
      Als erster Wallach in der Herde kam Charly zu den Stuten. Dort mischte er prompt einiges auf, denn die Damen waren den Herrenbesuch nicht mehr gewohnt. Ich zog die Augenbrauen zusammen und hoffte, dass er nicht in diesem Weibernest anfangen würde, auf die Stuten aufzuspringen. Er hatte zwar schon immer mit Stuten zusammen gestanden, aber man weiß ja bekanntlich manchmal nicht, was in den Köpfen vorgeht.
      Mirella und Hamilton waren ziemlich durcheinander. Sie hatten lange zusammen gestanden, mussten aber nun nach Geschlecht getrennt werden, worauf sie reagierten, indem sie oftmals wieherten und nervös über ihre Paddocks liefen.
      Aber nach und nach wurde die Situation ruhiger, doch die Aufregung würde gleich nochmal hochkommen.
      Ich erwartete noch einige weitere Neuankömmlinge, nämlich Real Bad Alliance, die ich verkauft hatte, nun aber zurück gekommen war, Gwendhil Fareth, eine junge Traberstute, Adawiyah, welche die Vollschwester zu Antarktik war, Shining, eine bunte und vielversprechende Trakehnerdame, Cutie, ein Falabella-Mädchen, die bei der Vorbesitzerin ziemlich unter gegangen war und last but not least Omnia Lunara, eine Haflingerstute, die für mich eine ganz besondere Bedeutung hatte, da ich ihre Geburt begleiten durfte.
      Und als Allerletztes war da noch die Stute Little Grey, die ich just von Sarah gekauft hatte. Auch sie war ein vielversprechendes, junges Pferd, obgleich sie auch sicherlich eine kleine Herausforderung werden würde.
      Nach und nach kamen die Pferde also an und wurden in die Offenställe integriert. Alles war mit reichlich Heu vorbereitet worden, in sauberen Betonkübeln stand frisches Wasser bereit. Natürlich stünde auch den neuen Pferden nach erfolgter Integration eine Selbsttränke zur Verfügung, aber zunächst war dies der einfachste Weg.
      Auch die „alt eingesessenen“ Pferde kamen immer wieder heran, knabberten kurz am Heu oder beschnupperten die Neuankömmlinge. Zugegeben – wir hatten mittlerweile einen ziemlich großen Bestand.
      In diesem Bestand waren zu nennen: Cheero, Black eyed Smoky, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair, Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Mila, Kate, Coco, Wish, Bishr, Shena, Blue Moon, Halik, Dwynn, Power of Love, Helia, Nashita, Little Lady, September, Vintage Gold, Autumn Coldness, Simple Little Melody, Catching Fire, Walinka, Elysion sowie die Zuchtpferde Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc's Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh, Freki, Peeta, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Django, Maxi, Palimé, Silverlight und Little Jack.
      Am Ende des Tages stand nun eine bunte Truppe am Zaun und beobachtete die Pferde. Es war einiges an Arbeit mittlerweile und ich wusste, dass ich dringend gegen den Drang, alles retten zu wollen, angehen musste. Aber es machte mit Spaß und ich freute mich über die Vergrößerung der Zucht.
      Nach und nach verabschiedeten sich die meisten Leute. Bella, von der ich Cutie gekauft hatte, bat mich nochmals, mich gut um das kleine Stütchen zu kümmern, was ich ihr von Herzen versprach. Mit Sarah unterhielt ich mich noch lange, erkundigte mich nach Bucks und den sonstigen Neuigkeiten bei ihr auf dem Hof.
      Zuletzt verblieb ich mit Galadriel.
      Die Sonne berührte bereits den Horizont und eine milde Brise strich durch die Laubbäume, die überall auf dem Gelände standen. Zischend und raschelnd spielten einige Blätter auf dem Hof, aufgewirbelt durch den sachten Frühlingswind. Ansonsten war es vollkommen still.
      Einen Augenblick später hörte man leises Zwitschern. Die Pferde begannen, genüsslich ihr Heu zu mümmeln und immer mal wieder war das geruhsame Geräusch ihrer Hufe auf dem weichen Sandboden zu vernehmen.
      Die Stille wurde langsam unersträglich, bis ich endlich zu sprechen begann.
      „Ich werde dich vermissen.“
    • Eowin
      Pflegebericht für die Stall- und Weidepferde



      Nachdem ich die Zuchtpferde versorgt hatte, mache ich mich mit den Stall- und Weidepferden an die Arbeit. Alle standen im Offenstall, aber die Stallpferde durften nicht auf die Weide, hatten dafür aber einen großen, gut befestigten Auslauf.

      Zunächst mistete ich die Offenställe aus, dann äpfelte ich die Ausläufe gründlich ab. Nun kontrollierte ich Zäune und die Wasserversorgungen und befüllte die Heuraufen neu.

      Anschließend ließ ich die Weidepferde auf die große, weitläufige Wiese. Dies waren Hamilton Smith, Mirella, Omnia Lunara, Kate, Mila, Arika, Wivrojan, Neala, Tilly, Sissi, Falling in Love, Lunaris, Eypor, Caipirinha, Jerusalem, Altair, Havanna Club, Ahira, Dauthdaert, Lithium, Prai, Esmeraldas Topside, Rebia, Black Eyed Smokey und Cheero.

      Anschließend bestückte ich die Futterautomaten mit dem richtigen Kraftfutter, denn jedes Pferd hatte ein Halsband mit Chip, durch das es das entsprechende Fach zugeteilt bekam. So konnte sich jedes Pferd selbstständig sein Futter abholen und konnte ohne Futterneid durch eine spezielle Vorrichtung fressen. Das war schon ziemlich praktisch!

      Auch bei den Stallpferden gab es eine solche Vorrichtung, die ich anschließend befüllte. Hier war nur der Unterschied, dass mich sämtliche Pferdeaugen neugierig beäugten und ich bei jeder Bewegung eingehend beobachtet wurde. Da die Pferde im Winter nicht auf die Weide kamen, hatten sie sonst ja nicht so viel zu tun. Dafür hatte ich einiges an Spielzeug etc. verteilt, aufgehängt usw, damit die Pferde einen Job hatten. Außerdem holte ich heute aus dem Wald verschiedene Äste und Zweige, an denen die Pferde herumknabbern konnten. Dies war allgemein sehr beliebt.

      Zu den Weidepferden gehörten Cutie, Pieaches, Nalani, Saturn, Charly, Shining, Adawiyah, Gwendhil Fareth, Real Bad Alliance, Walinka, Catching Fire, Simple Little Melody, Autumn Coldness, Vintage Gold, September, Little Lady, Nahita, Helia, Power of Love, Dwynn, Halik, Blue Moon, Shes like the Wind, Bishr, Wish und Coco.

      Als die Pferde versorgt waren, begann ich den Hof zu fegen und anschließend das Sattelzeug zu putzen. So viele Pferde zu halten bedeutete einiges an Arbeit, aber man tat es ja gerne.
    • Eowin
      Pflegebericht für die Weidepferde

      Nachdem ich mit den Zuchtpferden fertig war, waren die Weidepferde an der Reihe. Hier standen hauptsächlich Jungpferde, sodass ich nicht sehr viel Arbeit hatte.
      Auf verschiedenen Weiden standen in Kleingruppen Bacardi Oakheart, Hamilton Smith, Mirella, Kate, Mila, Sissi di Royal Peerage, Falling in Love, Eypor, Caipirinha, Fly through Jerusalem, Altair Ibn La-Ahad, Havana Club, Ahira, Dauthdaert, Prai und Black Eyed Smoky.
      Meine größte Arbeit bestand hier darin, die Weiden ein Stück weiter zu stecken. Außerdem legte ich Knabberholz hin – dieses Mal vom Apfelbaum – und füllte bei Bedarf Lecksteine wieder auf. Die Pferde waren glücklich auf ihren Wiesen und beachteten mich kaum. Die meisten lagen faul in der kräftiger werdenden Frühlingssonne, kraulten einander oder tobten gemeinsam über das Grün.
      Als die täglichen Arbeiten erledigt waren, düngte ich den abgetrennten Teil der Wiese. Per Hand, versteht sich, denn unsere Maschinen waren ja kaputt. Aber was tat man nicht alles?
      Geplant war eine völlige Umstrukturierung unseres Haltungssystems. Wir wollten statt des bisherigen Stall- und Weidepferdesystems zwei große Paddocktrails anlegen, die beide ständigen Zugang zu den Weiden hatten – einen für die Stuten, einen für die Hengste. Hier wollten wir neben weiten wegen auch Klettermöglichkeiten anbieten und eine Furt mit Wasser. Das war sicherlich schwerer sauber zu halten, wäre einer naturnahen Haltungsform aber zuträglich. Und da wir reduziert hatten, war das von der Pferdeanzahl her möglich.
      Doch das Ganze würde sich noch etwas hinauszögern, denn die Planung dauerte und wir fanden immer wieder etwas, was uns störte. Eine zu spitze Ecke, dann fehlte hier und dort eine Ausweichmöglichkeit, dann hatten wir zu wenig Futter- und Wasserplätze. Wir planten auch mehrere Hütte ein, da wir damit rechneten, dass sich Herden in der Herde und kleine Grüppchen bilden würden, vor allem bei den Hengsten. Um streitereien zu vermeiden, sollten also zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl stehen.
      Als ich fertig mit dem Düngen war, stellte ich die Wanne weg und beobachtete die Pferde noch eine weile. Es machte spaß, die Jungpferde beim Toben zu beobachten und es erfreute mich, dass alles so friedlich war.
    • Eowin
      Ich kam zu Ahira.
      Ich halfterte und putzte sie.
      Dann arbeiteten wir etwas in der Halle zusammen.
      Anschließend fütterte ich mein Pferd.
      dann mistete ich die Box.
      ich freute mich immer auf die Zeit, die ich mit meinem Pferd verbringen durfte.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Eowin
    Datum:
    4 Feb. 2014
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    Kommentare:
    12
  • Ahira
    arabisch: "für immer"

    Aus der Antarktik
    Asis Baschir x Teasie

    von Alvar

    Rasse: Arabisch Partbred / Partbred Araber
    ox-Anteil min. 50%
    Fellfarbe: Braunschecke
    Gencode: EE Aa Toto Oo
    Stockmaß: erwartetes Endmaß ca. 1,58m
    Geburtsdatum: 03.02.2014
    Geschlecht: Stute

    Besitzer: Eowin
    Ersteller: Vepr
    VKR: Vepr

    Qualifikationen:Keine

    [FS 223] Araber und Paint Horses/Pintos (sowie Mixe)

    Charakter:
    Ahira ist eine neugierige Stute die gern auch mal Gas gibt. Trotzdem ist sie stets freundlich und zuvorkommend. Mit dem Pferd kann man viel Spaß haben.