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Acacia | Schweres Warmblut

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Acacia | Schweres Warmblut
Sosox3, 9 Aug. 2016
Rinnaja und Zion gefällt das.
    • Sosox3
      Smetti saß gerade im Büro und heftete bearbeitete Aufträge in die verschiedenen Aktenordner. Die ganzen Aufträge lagen vor ihm auf dem Bürotisch, verstreut bis in die hinterste Ecke und er hatte es sich genau Heute vorgenommen, alles zu sortieren, da uns nur noch wenig Zeit hier in Canada blieb, bis wir endgültig von diesem Kontinent verschwanden. „Wo war das andere davon?“, maulend suchte er das zugehörige Blatt zu seinem letzten Auftrag. „Ich frag einfach Rachel nach dem Blatt, die weiß eh alles…“, murmelte er und griff nach seinem Smartphone und entdeckte einen entgangenen Anruf einer unbekannten Nummer. Nicht einmal die Vorwahl kannte er. „Erst rufe ich Rachel an und dann kümmere ich mich darum.“ Beep. Beep. Beep. „Was gibt’s?“, fragte ich gefasst auf seine Frage. „Weißt du, wo das andere Blatt zum Auftrag hin ist? Ich finde das nicht.“ „Schau mal unter den Ordner“ Kurz darauf fand Smetti das Blatt und heftete auch dies ab ehe er noch einmal zum Telefon griff und die unbekannte Nummer wählte. „Nicolaus du Martin. Freut mich, dass sie zurückgerufen haben. Wir haben einen Stall in Norwegen und eines unserer Pferde bräuchte einen neuen Duplo-Beschlag. Wäre es möglich in näherer Zukunft vorbeizuschauen?“ Smetti brauchte einen Moment zum Nachdenken und zum Durchdenken der Termine für die nächste Woche. „Hm, ich würde den Flug morgen nehmen und wäre so gegen 15 Uhr bei ihnen und ihrem Hengst. Den Rest klären wir dann morgen.“ Der Kunde am anderen Hörer stimmte zu und legte kurz darauf auf. Dann rief er mich noch einmal an und erzählte mir, dass er den Flug in der Frühe buchen würde und jetzt noch Croatoan die Hufe machen würde. Ich antwortete ihm, dass das wohl klarginge und ich hoffte, dass er rechtzeitig wieder da sein würde, weil wir noch einiges zu tun hatten und ich gerade auf Candypies Rücken saß um sie in der Dressur zu fördern und gegenfalls ein paar Übergange zu üben wie den Stand-Schritt und den Schritt-Stand um sie langsam fortzubilden, bis wir in der neuen Heimat auf Hochtouren trainieren würden. Denn vor uns lag eine weitere Saison voller Turniere und die Möglichkeit mit Haustrainer zu arbeiten und voran zu kommen. Smetti machte sich also auf den Weg zur Weide um das Roan Getier zur Schmiede zu führen und wie immer, dauerte es so seine Zeit, da Tony einfach verdammt faul war. Auf den Turnieren musste man sie richtig überzeugen und wüsste man bei uns am Stall nicht, wie wir sie motivierten, so würde man uns höchstwahrscheinlich Doping vorwerfen. „Komm schon du Trantüte. Geht das nicht schneller?“, moserte Smetti rum. Auch er hatte heute keinen wirklich guten Tag gehabt und ihn nervte Croatoan’s langsame Art. Sie lernte zwar schnell, bewegte sich aber fast schon in Zeitlupe. So schleichend wie sie sich auch bewegte, war er froh, wenn er sie in der Reitstunde mitreiten konnte um sich durchzusetzen. „Weißt du was Tony? Ich setz mich einfach auf dich drauf“, entschlossen blieb er stehen und mit ihm auch sie und sah ihn nur verwundert an, als er ihr auf den Rücken sprang. „So ist’s fein“, lobte Smetti sie und trieb die Stute energisch vorwärts. Gleich schritt sie auch schneller voran und sie erreichten die Schmiede schneller als zu Fuß. „Geht doch. Ich glaub ich mach das auf dem Rückweg auch…“, murmelte er und band Croatoan an beiden Seiten an. Da sie sowieso stehen blieb und gleich wahrscheinlich dösend dastand, würde es so oder so keinen Unterschied machen. Der junge Hufschmied kratzte ihr erst fein säuberlich die Hufe und schaute sie sich genau an. Er kontrollierte bis hin zu den Trachten und schnitt dann ruhiger Hand aus. Sie hatte ein wenig lange Hufe und so schnitt er mehr aus als normal und raspelte sie dann in zurecht. Wie vorhergesagt döste die junge Stute bereits und Smetti hatte seine Arbeit bereits getan. Mit dem Klicken beim Öffnen der Stricke, öffnete auch unsere kleine Schlafmütze ihre Augen und sah Smetti müde an. „Ach komm schon“, lächelte er und begann die Schlafmütze zu kraulen. „Was hätte ich nur ohne dich gemacht.“ Ein paar Momente später saß er auf der Stute und trieb sie wieder zur Weide um endlich für heute Schluss zu machen. Er musste noch Sachen zusammenpacken und morgens in der Frühe aufstehen.

      „Tschüss meine Kleine“, lächelte er mich an und gab mir wie immer einen Abschiedskuss auf die Stirn. Es war so unser ‚Ritual‘ geworden und es schmerzte immer ein wenig wenn er mit einer dieser Maschinen losflog um seine Arbeit zu erledigen. Dieses Mal waren es gut 5800 km bis nach Norwegen und ich machte mir, glaubte ich zumindest, mehr Sorgen als er. Auch wenn ich später auf Magic Attack noch einen Ausritt machte und Abby auf Acacia mitnahm, würden meine Gedanken wohl nur um das Wohl meines Freundes drehen.

      Während des gesamten Fluges hörte er seine Playlist rauf und runter und schlief eigentlich die meiste Zeit mit den Kopfhörern in den Ohren. In Norwegen angekommen, mietete er sich erst einmal einen Jeep um mobil zu sein, morgen würde er auch wieder zurückfliegen, also wurde es nicht ganz so teuer mit dem Mietwagen. Schlafen würde er in einem günstigen Motel und auch sonst beschränkte er bei seinen Aufenthalten die Zeit auf das geringste. Er hatte jetzt noch gute 3 Stunden auf den langen Straßen Norwegens vor sich bis er die Tyrifjord Ranch erreichen würde um zu seinen heutigen Kunden zu stoßen. Auch die Fahrt gestaltete sich eher unkompliziert, nur eben verdammt langwierig. Hier und da erspähte er mal einen Elch und anderes Wild, ließ sich davon jedoch nicht ablenken. Nach langer Fahrt sah er die kleine Einfahrt vor sich und lenkte den Wagen hindurch um auf dem Parkplatz zu halten. Einen Moment genoss er noch die Ruhe und vergaß den Stress den ihn zuhause wieder erwartete. „Nur noch zwei Wochen, dann ist der Stress vergessen“, murmelte er und begab sich aus seinem Wagen, packte seine Sachen zusammen und machte sich auf die Suche nach Nicolaus du Martin aka Nico und ging erst einmal zum Haupthaus rüber, fand ihn dort aber nicht. Da er sich ein wenig schlau gemacht hatte über die Ranch, wusste er, dass dies ein Trainingshof war und versuchte es am Reitplatz. Dort wurde er auch fündig und sah wie er einen Norweger gerade abritt. „Ist das der Hengst, der neue Hufeisen braucht?“, fragte Smetti direkt und recht unvorsichtig dem Unbekannten gegenüber. „Sie haben aber recht schnell den Weg nach Norwegen zu unserer Ranch gefunden, aber leider muss ich Sie enttäuschen. Der Hengst steht gerade noch in seiner Box dort hinten im Stall. Ich bin in 5 Minuten fertig und bringe den Wallach hier auf die Weide, dann komm ich zu ihnen und bleibe bei Marid, weil er ziemlich irre ist.“ „Alles klar, ich mache mich schon mal auf den Weg zur Box und bereite meine Utensilien vor, bis gleich“, gab Smetti von sich und packte dann seine Sachen um den Stall zu betreten. Sie beherbergten hier viele verschiedene Rassen und hatten zwischendurch auch ein paar Wallache untergebracht und während er sich Gedanken machte, kam Nico auch schon vorbei um den aufgebrachten Hengst aus seiner Box zu führen. Für Smetti würde dies hier zu einer Herausforderung werden, hoffte aber inständig, dass er und das Pferd alles gut überstehen würden. Unruhig tänzelte Marid auf der Stelle und blähte Smetti gegenüber die Nüster, ehe er einmal schrill wieherte. „Ruhig jetzt!“, sagte der Mann barsch gegenüber seinem Hengst und ließ ihn zurückweichen. Der Hengst brauchte wohl die starke Hand und so blieb Nicolaus du Martin die ganze Zeit über bei Smetti und Marid und unterhielt sich mit dem jungen Hufschmied. „Wie kamen Sie eigentlich so jung an eine eigene Hufschmiede?“, fragte der werte Herr etwas barsch, doch das machte ihm nichts. „Meine Chefin hat sie mir übergeben, sie hat sich nun auf die Pferdezucht spezialisiert und zieht ihr Ding durch. Ich habe mit der Hufschmiede und unserem Umzug schon genug zu tun.“ „Kann ich verstehen. Wohin geht’s denn?“, Smetti hatte seine Neugierde geweckt. „In die Heimat meiner Freundin Rachel. Wir ziehen auf einen neu erbauten Hof in Mazedonien, nahe der Hauptstadt Skopje“, lächelte Smetti und nahm dem unruhigen Araber die alten Beschläge ab. „Achso, das Land ist mir nicht gänzlich unbekannt. Es liegt doch im Balkan oder?“ „Jap, das schon. Grenzt an Serbien, Albanien, Kosovo und Griechenland.“ Smetti hatte alle Mühe sich seine Hufe anzuschauen, da der Hengst zappelte wie eh und je. „Interessant“, sagte Nico und beruhigte, während Smetti die Hufe kürzte und anschließend raspelte, seinen Hengst. Das Feilen gelang ihm trotz Aufregung, nur beim Aufnageln der neuen Duplobeschläge gab es ein paar Komplikationen, aber auch die meisterte Smetti hervorragend. „Ich bin dann fertig.“ Smetti wischte sich etwas Schweiß von der Stirn und wischte es sich an der Schürze ab. „Der Kerl hat jetzt neue Duplo-Beschläge der Standartreihe und hat tolle Hufe.“ „Tut mir leid für die Komplikationen, er ist etwas sehr anstrengend, wobei es sich aber auch schon gelegt hat.“ Smetti sah ihn verwirrt an. „Er war schlimmer?!“ „Jap, mit mir in der Nähe geht es ja noch, aber ohne mich dreht Marid ganz ab.“ „Hallelujah“, murmelte der Hufschmied und packte seine Sachen zusammen. Nicolaus brachte in der Zeit Marid wieder in die Box. Smetti stellte noch eine Rechnung aus und machte sich dann ab. Er brauchte den Schlaf, schließlich hatte er morgen wieder einen langen Tag vor sich.
    • Sosox3
      Turniere und Neuankömmlinge – Was das Herz begehrt!

      Meine Pferde hatten sich bis jetzt alle eingelebt und gingen ihren Üblichen Aufgaben nach. Ich hatte gerade die Pferde gefüttert und mich dann ins Reitstübchen gesetzt um in Ruhe meinen Morgen zu beginnen. Der warme Latte Macchiato vor mir half mir gerade dabei, ebenso die Zeitung die ich gerade durchstöberte. Die letzten 3 Tage hatte es in der Hauptstadt mehrere Erdbeben der Richterskala 5 und weniger gegeben, was mich etwas beunruhigt hatte. Smetti war vor 2 Tagen wieder bei uns angekommen, nach seinem Auftrag in Kanada und schlief seitdem etwas länger. Je mehr ich die Zeitung durchstöberte, desto mehr kleinere und interessantere Artikel fand ich, bis ich auf ein kleines Ausschreiben vom Zuchtverband traf. Ein Dressurturnier der Klasse E mit tollen Gewinnen, wenn auch etwas mehr Startgeld, aber dafür waren die Gewinne interessant. Ich würde wohl sicher dran teilnehmen, wie es mit Abby, Val und Smetti stand, konnte ich nur erfragen und das stand auch gerade auf meiner Liste. Val war gerade bei Cleavant und Abby mistete gerade die Boxen der Schulpferde, also machte ich mich auch gleich auf den Weg dorthin. Die Kühle Morgenluft und dichter Nebel begrüßten mich gleich sobald ich die Tür aufmachte. Dafür würde der Tag heute wohl wieder etwas sonniger sein, als die letzten. Abby mistete gerade die Box von Magic Attack, der gleich etwas brummelte als ich durch die dichte Nebelschicht auf die 2 Mädchen zu kam. „Morgen ihr beiden. Habt ihr gut geschlafen?“, fragte ich und bekam ein Nicken entgegen. „Gut, ich hab da was für euch“, mit diesem Satz erkannte ich dann auch gleich die Neugierde in ihren Augen. „Was denn?“, fragte meine Cousine neugierig und legte den Kopf etwas schief. „Ein Dressurturnier der Klasse E mit tollen Gewinnen. Startgeld übernehme ich, sodass sich das für euch etwas mehr lohnt. Ihr könnt lernen und ich könnte mit meiner Erfahrung vielleicht was reißen“, erzählte ich ihnen und lächelte. „Joa, das wäre Mal was Anderes für uns. Und es wären Cleavants und mein erstes Turnier“, schwärmte sie schon. Nur Abby blieb etwas skeptisch. „Mit wem soll ich denn Teilnehmen?“, murmelte sie ziemlich leise. „Such dir eines aus, hast ja viel Auswahl“, lächelte ich wieder. „Dürfte ich mit Rising Star teilnehmen?“, fragte sie zögerlich und ich nickte. „Noch ist sie ja am Kondition aufbauen, verlernt hat sie aber nichts und da sie ja etwas mehr Erfahrung hat, kannst du sie gerne auf dem Turnier reiten“, ich seufzte kurz auf, „Dann fehlt nur noch mir das Pferd. Ich könnte eigentlich mit Balerine oder Arza dran teilnehmen um die Beiden langsam in den Turniersport reinzubringen“, sagte ich und drehte mich dann um. Erstmal musste ich mich jetzt um meine Aufgaben kümmern. Nämlich meine Pferde trainieren. Und die erste war Alinghi. Mit noch müden Augen sah sie mich an; Ihr Futter noch nicht leer und sie hatte die halbe Mahlzeit noch in ihrem Mund. „Friss ruhig weiter. Ich hol schon mal dein Zeug“, redete ich mehr mit mir selber als mit der Stute. Ich stolperte fast in die Sattelkammer als ich sie betrat und ging die Reihe der Spinde durch. Glücklicherweise stand ihr Spind relativ am Anfang und ich musste den Sattelwagen nicht so weit hin und her ziehen. Ich nahm ihren Dressursattel, ihre Trense, die hellblaue Schabracke samt passenden Bandagen und ihren Putzkasten, welcher ebenfalls hellblau war. Ich machte einen Schritt langsamer und gab mir mehr Zeit mit dem Transportieren der Sachen. Ich hatte wohl vergessen die Boxentür zu schließen und so schaute sie mich neugierig aus der offenen Tür an. „Um Gottes Willen“, fluchte ich und legte wohl doch wieder einen Schritt zu. Doch wie Alinghi nun mal war, blieb sie nur neugierig in ihrer Box stehen und ließ sich von mir das Halfter über den feinen Kopf ziehen. Ich schnappte mir den Hufkratzer vor ihrer Box und kratzte ihr die Hufe aus, damit sie die Stallgasse nicht so vollsaute und band sie dann an ihrer Box an um in der nächsten Sekunde ihr das Fell zu striegeln. Ihr Fell war noch dreckig von der Weide gestern Abend und ich hatte heute das Glück, dass der Dreck und der Matsch getrocknet waren und nun ganz einfach weg zu kriegen waren. Nur die weißen Abzeichen wurden nicht heller als ein graubraun. „Wirst du nach der Arbeit eben einfach abgespritzt“, zuckte ich mit den Schultern und sah mir ihre ungerade Mähne an. Ich grübelte einen Moment und nahm mir dann doch die Schere und begradigte dann die zu langen Strähnen. Dann nahm ich den Sattel samt Schabracke und sattelte sie auf. Die Bandagen folgten und zu guter Letzt trenste ich sie um kurz darauf auf zu steigen. Die beschlagenen Hufe klapperten nun in Herrgotts Frühe über den asphaltierten Hof und weckten die noch so kleinsten Tiere aus. Oder weckten ihre Neugier. In der Halle angekommen stieg ich wieder ab, gurtete erst nach und schloss dann hinter uns das Tor, ehe ich vor uns nochmal das Tor öffnete und schloss. Alinghi folgte mir brav, aber immer noch langsam in die Mitte der Halle, damit ich in aller Ruhe aufsteigen konnte und im Schritt ein wenig warm wurden. Ich ritt zwei Bahnen im Schritt ehe ich sie eine halbe Bahn im Trab ritt um dann wieder in den Schritt durchzuparieren. Ich merkte wie sie lockerer wurde und so trieb ich sie zunächst in den starken Schritt um dann Schritt – Trab-Übergange zu üben und es ein wenig flüssiger laufen zu lassen. Hauptbestandteil des heutigen Trainings waren also die Übergänge in jeder Gangart zu wiederholen und auch ein Auge auf die Traversalen zu werfen, die wir momentan festigten. Als wir dann zu guter Letzt ein Cool-Down vollzogen, schnaubte Alinghi gut und ordentlich ab bis ich sie zum Stall ritt und dort abstieg, damit ich ihr das Sattelzeug vom Körper nahm und sie dann mit ihrem Halfter als erste auf die Weide stellte. Abby nahm sich in der Zwischenzeit mal Meister Propper vor, der in der Weidezeit wie ein Hefekuchen aufgegangen ist um ihn Dressurmäßig etwas zu fördern. Ich machte mich dann von der Weide gleich zum Offenstall rüber und überprüfte ob meine Stuten genügend Wasser hatten. Glücklicherweise war dies der Fall und ich schaute rasch über das Heu, das fast leer war. Also ging ich rüber zu unserer Scheune und holte mit der Schubkarre zwei Heuquader mit zum Offenstall um diese dort zu verteilen. Die Pferde stürzten sich gleich auf mich und zu meinem Glück verstand Arza sich gut mit den anderen fünf. Sie drängte sich fast alle neben mich und stürzten sich regelrecht auf das Heu, was mich etwas stutzig machte. „Ihr seid mir welche. Noch genügend Heu in der Raufe, sich aber erst dann drauf stürzen, wenn neues kommt“, schmunzelte ich und äpfelte den Offenstall ab. Anfang nächsten Monats wollte ich die Reitschule eröffnen, damit ich einen Nebenverdienst hatte und mein Gestüt etwas bekannter wurde, in etwa wie meine Hufschmiede. Zudem würde ich mit dem Erlös der Reitstunden, den Pferden neue Ausrüstung und einen Trainer ermöglichen, welcher sie neben uns hier und da mal Korrektur ritt. Im Laufe des nächsten Monats würde es dann auch ein kleines Turnier geben und einen etwas größeren Ausritt wollte ich auch noch organisieren. Also stand noch so einiges auf dem Plan neben dem normalen Training. Ich sah auf den Plan auf meinem Handy. Balerinë stand für heute noch mit auf dem Plan, ebenso noch Rising Star. Doch sie schlummerte noch tief in ihrer neuen Box, die sie bewohnte seitdem ich Calorro abgesetzt hatte. Also schnappte ich mir Bali, die mir nur mürrisch folgte und führte sie zu einer der Freien Boxen um sie dort anzubinden. Wie immer genoss der Rappe meine massageartigen Bewegungen über ihr Fell und sattelte sie mit ihrer pinken Eskadron Schabracke. Ihre Beine bandagierte ich mit passenden Bandagen und legte ihr die Trense an. Die weißen Abzeichen waren auch bei ihr eher grau, denn die letzten Tage hatte es geregnet und der Boden der Weiden und auch in beiden Offenställen war weich und teilweise matschig geworden. In umliegenden Dörfern gab es Überschwemmungen und Erdrutsche. Mehrere Menschen waren als vermisst gemeldet worden und wahrscheinlich würden sie auch nie mehr gefunden, aber wir hatten Glück gehabt. Unsere Wege waren alle samt nur ein wenig matschig, mussten aber nicht geräumt werden. Bali ging artig unter mir und hatte sich in der Zeit bei uns echt gut gemacht. Ebenso Bonbone, die jetzt im Springsport auch S- Springen ging und Platziert wurde. Das hätten wir uns nie erträumen können mit ihr, ganz zu schweigen wie sie am Anfang war. Ich überlegte ob ich eines der Jungpferde mitnahm und nahm Bali die Trense wieder ab damit ich sie am Halfter anbinden konnte. Ich sputete mich etwas zur Weide meiner Stuten und nahm mir Maekja ans Halfter. May folgte mir artig und sah Bali nur neugierig an als wir die Stallgasse betraten, damit ich Maekja schnell säuberte, damit sie mitkam. Dann band ich sie am Sattel an und trenste Bali noch einmal auf. Der armen musste es wohl genauso komisch vorkommen, wie wenn ich mich zwei Mal umziehen würde. Ich stieg auf und ritt dann an unseren Weiden vorbei geradewegs in den Wald. Da es noch früh und dazu noch nebelig war, ritt ich nur im Schritt und achtete auf alles in meiner Umgebung. May begann hier und da mal zu trab, hielt sie mit meiner Gerte aber immer wieder zurück. Bali hatte ein aufmerksames Ohrenspiel aufgrund dessen und so trabten wir ein kleines Stück damit das Jungtier hinter uns auch auf ihre Kosten kam. Nach fast 200m parierte ich sie wieder durch in den Schritt und sah mir die Umgebung genauer an. Allmählich stieg der Nebel auf und man sah mehr als zu dem Moment, zu dem ich los ritt. Hier und da sah ich auf meine Uhr und trat gegen 10 Uhr den Rückweg mit den beiden an. Sie stichelten öfter einander als es mir lieb war und May erschrak viel öfter als ich vermutet hatte.

      Auf dem Hof angekommen lief mir mein Partner über den Weg und sah mich müde an. „Wo warst du?!“, fragte er mich wütend und verschlafen zugleich an. „Ich…ähm…war ausreiten?“, sagte ich zögerlich und deutete auf die beiden Pferde neben mir. Er kniff die Augen zusammen und äffte mich nach. „Das sehe ich.“ „Sei mal nicht so gereizt. Ich war eine Runde ausreiten und wollte dich sobald du wach bist fragen ob ich dich mit Dash auch an einem Dressurturnier einschreiben soll…“, sagte ich etwas mieser gelaunt und sah ihn fragend an. „Nein, ich komme mit zum Fotografieren.“ „Okey“, sagte ich kurz angebunden und führte die Isländerstute zur Weide und Bali im Anschluss in den Stall. Die Rappstute war nicht sonderlich geschwitzt und so durfte sie auch mit auf die Weide nachdem ich ihr Sattelzeug verstaut hatte. Ich brauchte eine Pause. Dringend und so setzte ich mich ins Reitstübchen und machte mir einen Tee. Ich schaute während ich die Zeitung durchblätterte zu Abby in die Halle, wie sie Acacia versuchte zu arbeiten, die sich aber ziemlich schwer tat unter der noch recht unerfahrenen Reiterin. Als ich sie im Schritt erwischte, rief ich sie kurz an. „Abby, nimm die Zügel etwas kürzer und gib ihr öfter Paraden. Beschäftige Acacia. Wenn du sie forderst, arbeitet sie brav wie ein Lamm mit“, gab ich ihr einen Rat und legte nach ihrem „Okey“ auf. Ich sah auf die Zeitschrift und sah auch gleich zwei Interessante Pferde. Einen siebenjährigen Criollohengst, der unterm Sattel noch nicht gearbeitet wurde und eine fünfjährige PRE-Stute, die den schönen Namen Arquera trug. Beide hatten eine interessante Fellfarbe und so würde ich später mit Smetti noch darüber reden ob wir die beiden nicht uns anschauen könnten. Ich blätterte weiter in der Zeitschrift und las mir einige Artikel durch, die meine Neugierde anzogen. Ein Artikel übers Longieren und einer über passende Ausrüstung ließen mich grübeln. Ich nahm den letzten Schluck meiner Teetasse und stellte diese dann in die Spüle und ging dann zu Deila. Mit ihr übte ich momentan die meiste Zeit am Longieren und sie zu lockern. Allerdings stieg die Gute immernoch nach mehreren Methoden ihr das ab zu gewöhnen. Der Tierarzt sollte da demnächst mal drüber schauen ob sie nicht was am Rücken hatte oder ob sie blockiert war. Sie stieg ja nur unterm Reiter. Ich stapfte zur Weide und sah mich nach der auffälligen Rappstute um und ehe ich mich versah trottete sie schon auf mich zu, genauso wie Rising Star, die nun wieder voll und ganz aufblühte. Ganz wie eine Blume, die ihre Kraft wiedergewann. Rasch war ich durch die Litzen geschlüpft und hängte den Strick am Halfter ein um sie rauszuführen, kam auch Bonbone zu uns gestapft und versuchte die anderen weg zu drängen. Da ich ihr dadurch keine Aufmerksamkeit schenkte hörte sie schneller auf als sie angefangen hatte und ich schloss hinter uns das Weidetor. Fleißig schritt sie neben mir in den Stall wo nun etwas mehr los war als heute Morgen. Abby sattelte gerade Arza und führte sie raus während ich mich in der Sattelkammer nach den Longiersachen und Deila’s Putzzeug umsah. Im Umgang war sie ja ein Schatz, aber Reiten konnte man sie nicht mehr unbedingt. Immerhin tat sie sich heute beim Longieren nicht schwer und arbeitete gut mit. „Gutes Mädchen“, lobte ich sie am Ende und klopfte ihr den Hals. Deila schnaubte Seelenruhig ab und sah sich um. Sie war momentan rossig und verdrehte jedem Hengst den Kopf. Genauso wie jetzt gerade als Smetti mit Dash zum Stall ritt. Er hatte ihn wohl eine ganze Weile in der Halle gearbeitet, denn er nassgeschwitzt. Ich sah nur kurz zu ihm auf und er warf mir einen verachtenden Blick zu. Doch er hatte gerade mit Sympathy For The Devil zu kämpfen, denn er wieherte Deila zu, die gerade jeden Hengst verrückt machte. Glücklicherweise konnte Smetti mit dem Hengst umgehen und trieb ihn weiter zum Stall, wenn auch tänzelnd. Der noch so ruhige Hengst konnte bei rossigen Stuten wohl nicht auf seine Manieren und Menschen achten. Ich führte sie gerade auf die Weide, als Samantha mit Alinghi an uns vorbeiritt und mich freundlich grüßte. Sie bildete Alinghi momentan weiter im Military aus, damit sie dort demnächst auch vielleicht hier und dort eine Schleife erzielen konnte. Es wurde allmählich wärmer, denn die Mittagssonne schien gerade so auf unser Gelände und ich hing meine Jacke in die Sattelkammer und trank einen Schluck Wasser. „Hey Schatz“, hörte ich Smetti an meinem Ohr flüstern und ich nahm die Flasche vom Mund. Ich drehte sie zu und nebenbei drehte ich meinen Kopf langsam zu der Stimme und setzte ein Grinsen auf. „Fertig mit der Arbeit?“, fragte er, so als wüsste er das die Antwort ein ‚Ja‘ werden würde, doch ich musste ihn wohl oder übel enttäuschen. „Nein, leider noch nicht. Wieso? Was hattest du vor?“, fragte ich und legte meine Arme um seinen Hals. „Eigentlich wollte ich dich zum Essen entführen und dann einen Film im Kino anschauen. Läuft endlich mal wieder etwas Gutes“, grinste er und gab mir einen Leidenschaftlichen Kuss, den ich mir auch ersehnt hatte. „Klingt echt toll, aber ich muss noch ein paar Pferde arbeiten…Aber ich muss sowieso noch mit dir sprechen“, sagte ich und erzählte ihm von dem PRE und dem Criollo und er sagte mir nur: „Das musst du selber wissen.“ „Hmm“, machte ich und nahm ihn bei der Hand um zu den Hengsten zu gehen die auf der Weide waren. „Ich muss noch Cherti und Achter Tag von denen hier machen und ich wollte noch Val und Abby eine Reitstunde geben.“ „Komm schon, Rae. Das kannst du nachher auch noch machen“, murmelte er und führte mich zu unserem Haus, das nahe des Reitschulplatzes stand. „Mach dich frisch und wir fahren in die Hauptstadt.“ Ich machte mich rasch fertig und so fuhren wir dann in die Hauptstadt Skopje. Abby ritt in der Zwischenzeit Born to Die im Dressursattel und Val saß heute zum ersten Mal auf Slaughterhorse unserem neuen Schulpferd um ihn zu testen. Wie es aber schien testete er sie eher als sie ihn und so gab Abby ihr mehrere Ratschläge, die sie versuchte umzusetzen. „Komm wir tauschen die Pferde“, schlug Abby vor und merkte nach fünf Minuten was für eine schlechte Idee das war. Gerade als sie die Pferde wegbrachten, rief ich Abby an und erzählte ihnen, dass ich wohl erst später kommen würde und sie deshalb zwei Fohlen empfangen müssten und ich den Fahrer bezahlt hatte, sodass sie nur die Pferde auf die entsprechenden Weiden bringen mussten. PFS‘ Sarabi war frisch abgesetzt und Fohlen eines bekannten Englischen Vollblüters, nämlich Stromer und das andere Fohlen ‚Devil’s Trap‘ hatte es faustdick hinter den Ohren und kam von unbekannten Eltern. Ich war mir sicher, dass Abby und Val ihre Sachen gut machten und so sah ich mir mit Smetti in Ruhe den Film an. Abby machte noch White Boy fertig, der sie hier und da neckte und Val saß schon fast fertig auf Cleavant und wartete auf mich als ich noch in meiner normalen Kleidung zu ihnen machte und fragte ob alles glatt lief. „Ich konnte froh sein, dass Bailey mich nicht runter geworfen hat“, blubberte es meiner Cousine nur so aus ihrem Mund und ich hielt meine Beiden Hände an meinen Kopf. „Um Gottes Willen. Du solltest Slaughterhorse reiten!“, schimpfte ich mit ihr und warf Abby einen wütenden Blick zu. „Ab in die Reithalle mit euch. Ich geb euch jetzt die Reitstunde und dann habt ihr beiden Feierabend. Ich füttere die Pferde heute Abend selbst…“ Was hatten sich die beiden Mädchen dabei gedacht. Born to Die würde in der Reitschule nur selten zu finden sein unter meinen Reitschülern, da sie etwas speziell war, im Gegensatz zu Croatoan. Abby und Val ritten gerade die beiden Hengste warm und redeten über belangloses. Hier und da versuchten sie ein paar Worte Albanisch zu sprechen, doch was ich hörte waren nur Bruchstücke. „Val du bleibst in der oberen Hallenhälfte und du Abby unten in der Halle. So hat jeder von euch genug Platz.“ Während sie sich aufteilten, ließ ich sie antraben. Sie würden nach heute Abend Muskelkater haben. Und was für einen. Sie sollten heute eine E-Dressur reiten, ganz ähnlich dem kommenden Turnier. Die Fehler bekamen sie am Ende gesagt und so würde das die nächsten Trainingstage gehen. Denn nur Übung machte den Meister. Als sie weg waren brachte ich meine Pferde rein bis auf Cherti, den ich mir gerade zurecht putzte. Cherti stand ganz ruhig da, bei der Arbeit blieb er lernwillig und ich wusste, dass ich mir da echt einen tollen Kerl gekauft hatte. Der Trab fiel noch etwas holprig aus, da er die Hilfen wohl nicht ganz verstand, sondern immer in den Revaal fiel. Also hatten wir eine kleine Baustelle, die wir versuchten zu meistern. Mit Achter Tag hatten ich weniger Probleme. Der Grullo nahm meine Hilfen gut und artig an und trat gut an den Zügel an. Die Bahnfiguren machten ihm noch was zu schaffen, denn er war ziemlich schlampig unterwegs heute. Aber ich war froh, als ich mit meinem Freund endlich relaxen konnte.
    • Sosox3
      04.01.2017 ; 6531 Zeichen (1080 Wörter) ; ©FrauHolle

      Die Sonne strahlte in mein Gesicht. Ich öffnete meine Augen und blieb noch eine Weile liegen, bis ich schließlich aus meinem Bett stieg und nach meinen Klamotten suchte. Als ich endlich eine zerknüllte Reithose und einen grauen Pulli auf meinem Boden gefunden hatte, ging ich in die Küche und stellte die Kaffeemaschine an, denn ich brauchte dringend einen Kaffee zum wach werden. Während ich meinen Kaffee genoss, checkte ich meine Nachrichten auf meinem Handy und stellte fest, dass niemand etwas wichtiges von mir wollte. Nachdem ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte, kramte ich meine Sachen zusammen und schwang mich aufs Fahrrad.
      Heute war mein erster Tag bei meiner neuen Reitbeteiligung. Nachdem ich Acacia vor vier Tagen Probe geritten war, hatte ich mich dafür entschieden, sie als Reitbeteiligung zu nehmen. Acacia war ein schweres Warmblut, 11 Jahre alt und hatte, wie ich finde, eine mega schöne Farbe. Beim Probereiten erwies sie sich als ein sehr temperamentvolles, intelligentes Pferd. Es hatte sehr viel Spaß gemacht, sie zu reiten. Auch wenn sie mich einige Male auf mein reiterliches Können testete, habe ich mich auf ihrem Rücken total wohlgefühlt. Ich hoffte Acacia war bei der Bodenarbeit genauso motiviert wie unterm Reiter, denn heute wollte ich etwas Horsemanship mit ihr machen. Mir war eine gute Beziehung und Kommunikation vom Boden aus durchaus sehr wichtig.
      Nach einer knappen halben Stunde war ich endlich am Briar Cliff Stables angekommen. Ich suchte nach einem Platz für mein Fahrrad und schlenderte in Richtung der Sattelkammer. Ich schnappte mir ein Knotenhalfter und einen langen Strick, sowie den Putzkasten von Acacia. Auch wenn ich schon einmal hier gewesen war, war ich noch etwas überfordert mit dem großen Hof. Ich stellte den Putzkasten an den Putzplatz und machte mich auf in Richtung Offenstall, in dem Acacia untergebracht war. Ich öffnete das Tor und nährte mich dem knapp 170 cm großem Pferd. Neben ihr stand eine Quarter Horse Stute, die mich skeptisch anguckte. Ich streckte meine Hand in ihre Richtung, doch sie schreckte zurück. Ich knotete Acacias Knotenhalfter zu und führte sie zum Putzplatz. Sie war ein sehr gelassenes Pferd, was mich trotz meiner Aufregung, das erste Mal alleine bei ihr zu sein, sehr beruhigte. Ich fing an sie zu putzen. Entspannt senkte Acacia ihren Kopf, als ich sie am Hals kraulte. Als ich mit ihrer Sauberkeit zufrieden war, machte ich den Putzkasten und machte mich am Roundpen vorbei Richtung Platz. Im Roundpen war gerade eine junge, nicht gerade groß gewachsene Frau mit einem jungen, aufgeregten Pferd, die mich freundlich grüßte.
      Auf dem Platz angekommen, fing ich an, die Aufmerksamkeit von Acacia zu bekommen. Dazu ging ich neben ihr, blieb stehen und versuchte, dass sie auf mich achtet, ohne dass ich am Strick ziehen musste. Nach ein paar malen loslaufen und stehen bleiben hörte sie mir gut zu und ich beschloss, den nächsten Schritt zu wagen. Ich versuchte, mich an meinen Horsemanship Kurs zu erinnern, an dem ich vor einem Monat teilgenommen hatte, und erinnerte mich an die Sieben Spiele. Das erste Spiel war das Friendly Game, also das Freundschaftsspiel. Ich stellte Acacia an einem Punkt ab, legte ihr den Strick über ihren Hals und begann, sie an Körper, Kopf und Beinen zu berühren. Völlig gelassen ließ Acacia mein Vorgehen über sich ergehen und ich konnte zum Stachelschweinspiel übergehen. Mit einem leichten Druck auf ihrer Brust schickte ich sie rückwärts. Vorsichtig wich sie zurück, woraufhin ich sie lobte. Zufrieden ließ ich sie stehen und gab ihr eine kleine Denkpause. Ich wollte am ersten Tag noch nichts mit ihr überstürzen. Da auch das zweite Spiel kein Problem für Acacia war, versuchte ich es mit dem Driving Game. Ich richtete mich auf und ging auf ihre Hinterhand zu. Als Acacia keine Anstalten machte, die Hinterhand zu bewegen, atme ich tief ein und zupfte ein kleines Bisschen am Strick. Ich glaubte, sie würde nicht ganz verstehen, was ich von ihr wollte, also tippte ich sie leicht mit meiner Hand an. Vorsichtig wich sie einen Schritt von mir weg und ich klopfte sie begeistert am Hals. Noch einmal ging ich auf ihre Hinterhand zu und nach kurzem Überlegen drehte sie sich von mir weg. Das Gleiche versuchte ich in die andere Richtung, was sie wieder beim ersten Mal nicht verstand, aber von Mal zu mal immer besser wurde.
      Für heute war ich mit den ersten drei Spielen zufrieden. In der Ecke neben dem Platz entdeckte ich eine Plane, einen Ball und ein paar andere Sachen, mit denen man wunderbar arbeiten konnte. Spontan schnappte ich mir den Ball, was Acacia gar nicht lustig fand. Kaum hatte ich den Ball auf den Platz gerollt, sprang sie aufgeregt zur Seite. Ich stoppte den Ball und brachte ihn zum liegen. Beruhigend tätschelte ich Acacia am Hals, die den Ball mit großen Augen misstrauisch begutachtete. Ich ließ den Strick etwas länger und versuchte, sie in Richtung des Balls zu locken. Einladend hockte ich mich neben den Ball und versuchte, Acacia klar zu machen, dass der Ball nichts Böses ist. Nach einiger Zeit machte sie einen Schritt zu mir, und somit auch zu dem Ball. "Priiiiima". Ich versuchte ihr zu zeigen, dass dies die richtige Richtung war. Stück für Stück näherte sie sich dem Ball, bis sie schließlich mit ihrer Nase den Ball berührte. Immer wieder lobte ich sie und ich war froh über ihr Vertrauen zu mir. Vorsichtig rollte ich den Ball ein Stück vorwärts. Acacia riss den Kopf hoch, doch ich führte sie hinter dem Ball her. Immer wieder kickte ich den Ball von mir weg und lief mit Acacia zusammen hinter dem Ball her. Nach 3 Runden um den Platz entspannte sie sich langsam. Noch einmal ließ ich sie am Ball schnüffeln, bis ich ihn wieder wegpackte.
      Für heute reichte es. Auch wenn wir keine großen Sachen gemacht haben, hatte ich das Gefühl, dass die Beziehung zwischen Acacia und mir gewachsen war. Ich war zufrieden mit meiner Arbeit und zufrieden, wie Acacia mitgemacht hatte. Ich nahm mir vor, die anderen vier Spiele beim nächsten Mal auszuprobieren und freute mich jetzt schon auf den nächsten Besuch. Ich brachte Acacia zurück zu ihrer Herde, nachdem ich ihr meine mitgebrachte Karotte gab. Noch eine Weile beobachtete ich, wie Acacia zurück zu den anderen an die Heuraufe ging und hatte das Gefühl, dass sie sich in dieser Haltung sehr wohlfühlte, denn sie hatte einen sehr ausgeglichenen und zufriedenen Eindruck auf mich. Ich drehte mich um und packte die Sachen zurück in die Sattelkammer, bevor ich mich auf mein Fahrrad schwang und glücklich nach Hause radelte.
    • Sosox3
      08. Januar 2017 ; 5508 Zeichen (900 Wörter) ; © FrauHolle

      Voller Vorfreude fuhr ich mit meinem Fahrrad in Richtung Briar Cliff Stables. Über Nacht hatte es geschneit und ich hatte Mühe, mit meinem Fahrrad durch den dicken Schnee zu kommen. Ich freute mich auf einen weiteren Besuch bei Acacia, meiner neuen Reitbeteiligung. Während ich das letzte Mal nur Bodenarbeit mit ihr gemacht hatte, wollte ich mich heute wieder in den Sattel schwingen.
      Auf dem Hof angekommen suchte ich einen Platz für mein Fahrrad und schlenderte kurz darauf zur Sattelkammer, um Acacias Sachen zu holen. Ich hang mir das Halfter und die Trense über die Schulter, nahm den Putzkasten in die linke Hand und hängte den Sattel über meinen rechten Arm. Vollbepackt schaffte ich es zum Putzplatz, wo ich die Sachen erleichtert über den Balken hing. Ich machte mich auf den Weg zum Offenstall, in dem Acacia stand. Genüsslich stand sie am Heu und schielte mir entgegen, als ich das Tor öffnete. Ich legte ihr das Halfter an und führte sie zum Putzplatz. Während ich sie ordentlich schrubbte, genoss sie die morgendliche Sonne, die auf ihr Fell schien. Fertig geputzt, gesattelt und getrenst machte ich mich auf zur Halle. Der Boden war leicht gefroren, sodass ich auf keinen Fall draußen auf dem Platz reiten konnte. Die Halle war kleiner als die in meinem letzten Stall aber reichte von der Größe her trotzdem völlig aus. Gerade als ich die Halle betrat, öffnete sich die Tür vom Reiterstübchen und ein junges, zierliches Mädchen lächelte mir freundlich entgegen. "Hey, dich habe ich hier ja noch nie gesehen. Ich bin Valerie, ich arbeite hier auf dem Hof meiner Tante", Valerie schüttelte mir die Hand. Ich stelle mich ebenfalls vor und erzählte, dass ich erst das zweite Mal hier bin, dass Acacia meine neue Reitbeteiligung ist und auch Valerie erzählte mir von ihrer Reitbeteiligung, Cleavant.
      Nachdem wir uns fast eine viertel Stunde über alles Mögliche ausgetauscht hatten, stellten wir fest, dass wir ungefähr gleich alt waren. Und sowieso waren wir total auf einer Wellenlänge. "Wenn du magst, können wir mal mit Cleavant und Acacia zusammen ausreiten?". Dankend nahm ich Valeries Angebot an und wir verabredeten uns für nächste Woche, bevor sie sich von mir verabschiedeten und wieder an die Arbeit machte.
      Acacia hatte sich bereits bequem hingestellt, den Kopf gesenkt und den Schlafmodus eingestellt. "Hey, aufwachen! Ich bin fertig mit quatschen", lachend tippte ich Acacia an. Langsam schlenderte sie mir hinterher zum Hocker, an dem ich aufstieg. Nachdem ich sie eine Weile im Schritt warm gemacht hatte, trabte ich an und ritt sie locker vorwärts. Acacia hatte einen angenehmen Vorwärtsdrang, ließ sich aber dennoch gut kontrollieren. Ich ritt ein paar Schlangenlinien und Volten, bevor ich in die Galopparbeit überging. Das letzte Mal hatte das Galoppieren mittelmäßig geklappt. Auch wenn ich heute ein gutes Gefühl hatte, bog Acacia immer wieder auf dem Zirkel an der geschlossenen Zirkelseite zur falschen Seite ab und ich hatte Schwierigkeiten, mich im Sattel zu halten. Ich wechselte wieder auf die rechte Hand, galoppierte erneut an und stellte sie übertrieben stark nach innen. Kurz vor der Bande steuerte sie nach links weg und ich verlor meinen linken Bügel. Noch einmal sortierte ich mich, wechselte die Hand und galoppierte wieder an. Nach dem vierten Mal wurde ich sauer und gab ihr einen Klaps mit der Gerte. "Das lasse ich mir nicht gefallen!", energisch ritt ich einen Kehrtvolte und ging auf der rechten Hand in den Galopp über. Zur geschlossenen Zirkelseite nahm ich den inneren Zügel noch etwas kürzer, trieb mit dem äußeren Bein uns tippte ihr mit meiner Gerte an die äußere Schulter. Und diesmal klappte es. Auch wenn Acacia wieder versuchte auszubrechen, schaffte ich es, sie auf der Zirkellinie zu behalten. Erleichtert klopfte ich der Stute am Hals und parierte durch zum Trab. Nach einer kleinen Pause versuchte ich das Ganze auf der linken Hand. Diesmal war ich besser vorbereitet und wusste, was Acacia gleich versuchen würde. Trotzdem schaffte sie es ein weiteres Mal, sich meinen Hilfen zu entziehen und preschte nach rechts. Ich reagierte sofort, machte eine enge Kehrtvolte, tippte sie mit der Gerte an, machte meine Beine zu und ritt energisch zurück auf den Zirkel. Diesmal musste es klappen, ich wollte mich nicht von Acacia austricksen lassen. Ich begrenzte sie wieder mit der Gerte an der äußeren Schulter und stellte sie soweit es ging nach innen. Erschöpft lobte ich sie und ließ die Zügel etwas länger, nachdem wir zwei Runden auf dem Zirkel ohne Abbiegen geschafft hatten. Ich ritt noch ein paar Bahnfiguren und Seitengänge im Trab, bevor ich durchparierte und trockenritt.
      Als Rachel mir beim Probereiten erzählte, was für ein stures Pferd Acacia sein kann und dass man sich gut durchsetzen muss, konnte ich mir das nach meinem ersten Ritt auf ihr gar nicht vorstellen. Doch heute hatte sie gezeigt, dass sie ihren eigenen Kopf hatte.
      Erst beim Absteigen bemerkte ich, wie ich beim Reiten ins Schwitzen gekommen war und zog mir schnell meine Jacke über. Auf dem Weg von der Halle zum Putzplatz lernte ich noch Jensen Summers kennen, der gerade einem Pferd neue Hufeisen verpasste. Ich hatte nur kurz mit ihm geredet, da er anscheinend sehr viel zu tun hatte, aber er war mir von Anfang an sehr sympathisch.
      Ich gab Acacia zur Belohnung eine Karotte, die ich ihr extra von Zuhause mitgebracht hatte. Müde, aber glücklich, brachte ich sie zurück zu ihrer Herde, brachte ihre Sachen in die Sattelkammer und machte mich auf den Weg nach Hause.
    • FrauHolle
      20. Januar 2017 ; 3449 Zeichen (574 Wörter); (c)FrauHolle
      Heute machte ich mich auf den Weg Richtung Briar Cliff Stables, um mit Acacia zu arbeiten. Ich war viel im Stress und hatte wenig Zeit für die Stute. Die Woche war vorbei und ich fuhr an einem wunderschönen Freitagnachmittag Richtung Stall. Acacia erwartete mich schon und ich begrüßte sie mit einer Karotte. ich halfterte sie auf und führte sie zum Putzplatz. Nachdem ich sie ordentlich gestriegelt, die Hufe ausgekratzt und die Mähne, sowie den Schweif, gekämmt hatte, holte ich die Bandagen aus der Sattelkammer. Fleißig wickelte ich die dunkelblauen Bandagen um ihre Beine. Ich war etwas aus der Übung aber schließlich hatte ich es geschafft. Ich legte Acacia den Kappzaum an und schnallte die Longe in einen der Ringe, bevor ich mir meine Handschuhe anzog. Ich nahm die Peitsche in die linke Hand und führte Acacia mit der rechten Hand in die Halle. Während ich die Longe etwas länger ließ und Acacia artig hinter mir her trottete, baute ich eine Reihe von Trabstangen auf. An der einen Seite legte ich sechs Stangen hintereinander. Auf die andere Seite legte ich zwei Stangen etwas erhöht mit einem Abstand von zwei Schritten hintereinander.
      Ich schickte sie nach außen und fing an, sie an der Longe warm zu machen. Mehrmals wechselte ich die Hand, bevor ich sie nach knappen 10 Minuten antraben ließ. Acacia war fleißig unterwegs und streckte sich wunderbar vorwärts abwärts. "Feeeein!", ich lobte die Stute mit meiner Stimme. Ich ließ sie einige Schritt-Trab Übergänge machen und merkte, wie gut sie auf meine Stimme reagierte. Acacia war warm geworden und ich schickte sie ein erstes Mal über die Trabstangen. Mit großen Schritten trabte sie über die Stangen. Auch die anderen beiden, etwas erhöhten, Stangen über windete sie mit Leichtigkeit. Ich holte sie nach innen und ließ sie auf der anderen Hand wieder antraben. Nach knappen 15 Minuten Trabarbeit parierte ich sie durch und baute die Stangen für die Galopparbeit um.
      Acacias Galopp war ruhig, aber sie lief sehr fleißig vorwärts. Mit meiner Stimme konnte ich sie leicht wieder zum Trab durchparieren und ich ließ sie ein paar Runden galoppieren, bis ich sie über die Stangen schickte. Sie kam etwas aus dem Takt aber rettete die Situation gut. Schon in der nächsten Runde lief sie perfekt über die Stangen. Ich gab ihr eine kleine Pause, bevor ich sie auch auf der anderen Hand galoppieren ließ.
      Sie war schon ziemlich nass, als ich sie zum Schluss noch einmal schön vorwärts abwärts traben ließ. Ich holte sie nach innen und ging einige Runden mit ihr im Schritt, bevor ich die Stangen zurück auf ihren Platz räumte. Es war sehr kalt, deshalb holte ich schnell ihre Abschwitzdecke. Damit sie etwas trocknen konnte, beschloss ich, noch eine Runde mit ihr spazieren zu gehen. Auch wenn sie sich einige Male erschrak und zur Seite sprang, beruhigte sie sich immer relativ schnell wieder. Nach einem kurzen Spaziergang kehrte ich zurück auf den Hof und band sie am Putzplatz an. Acacia war schon fast trocken und ich fing an, die Bandagen von ihren Beinen zu wickeln und sie aufgewickelt und ordentlich zu verstauen. Ich testete, ob Acacia noch geschwitzt war und nahm ihr danach die Abschwitzdecke ab. Zufrieden brachte ich sie zurück in den Offenstall und beobachtete noch einige Zeit, wie sie mit Born to die spielte. Nachdem ich alle Sachen zurück an ihren Platz gebracht hatte, fegte ich den Putzplatz und machte mich anschließend mit einem guten Gewissen auf den Weg nach Hause.
      e
    • FrauHolle
      21. Januar 2017; 3296 Zeichen (549 Wörter); (c)FrauHolle
      Gleich am nächsten Tag fuhr ich wieder zu Acacia. Das wunderschöne Wetter zog mich in den Stall und ich radelte schon früh am Morgen Richtung Briar Cliff Stables. Voller Motivation holte ich Acacia aus ihrem Offenstall und fing an sie zu putzen. Der Schweif und die Mähne waren voller Dreckklumpen und sie hatte sich auch sonst ordentlich im Dreck paniert. Ich hatte eine ganze Weile zu tun, bis ich endlich den Sattel aus der Sattelkammer holte. Acacia stand völlig gelassen am Putzplatz und ließ sich brav von mir satteln. Ich kontrollierte noch einmal, ob der Sattel in der richtigen Position lag, bevor ich ihr das Gebiss der Trense in ihr Maul schob. Brav öffnete die Stute ihr Maul und nahm das Gebiss entgegen. Ich setzte noch schnell meinen Reithelm auf und schlenderte dann Richtung Platz, wo ich sie einige Runde im Schritt führte. Nachdem ich nachgegurtet hatte, stellte ich meinen Fuß in den Bügel und stieg auf. Da ich Acacia gestern erst ordentlich longiert hatte, hatte ich nicht allzu viele Bedenken, dass sie zu viel Energie haben würde. Ich ritt sie locker im Schritt vorwärts.
      Die Sonne kam so langsam hinter dem dichten Wald hervor und ich genoss die ersten Sonnenstrahlen in meinem Gesicht. Acacia war fleißig unterwegs und ich ließ sie am langen Zügel voranschreiten. Nach ungefähr zehn Minuten nahm ich die Zügel auf und trabte sie an. Sie war ein sehr feinfühliges Pferd und in den Wendungen ließ sich super biegen. Ich ritt viele Volten und Schlangenlinien und Acacia wurde immer lockerer. Ich gab ihr eine kleine Schrittpause und sie schnaubte zufrieden. Nachdem wir beide kurz verschnauft hatten, trabte ich sie wieder los. Aus einer Volte heraus galoppierte ich sie an. Ruhig galoppierte Acacia in einem fleißigen Tempo auf dem Zirkel. Ich liebte ihren schwungvollen Galopp und genoss es total auf ihrem Rücken. Zufrieden streckte Acacia den Hals, als ich ihr etwas mehr Zügel gab. Ich parierte durch zum Trab und wechselte die Hand. Auf der anderen Hand galoppierte ich sie wieder an und ließ sie ganze Bahn laufen. Acacia nutze die Chance und gab etwas mehr Gas. Ich hatte jedoch die ganze Zeit das Gefühl, noch die Kontrolle über sie zu haben. Nachdem wir ein paar Runden um den Platz gedüst waren, parierte ich durch und gab ihr eine kleine Pause, bevor ich sie noch einmal ordentlich auf dem Zirkel galoppierte. Acacia wirkte immer zufriedener und ich war sehr froh, wie wir zu einem Team geworden waren. Locker ritt ich sie noch ein paar Runden im Trab vorwärts und baute viele Bahnfiguren mit ein, bevor ich zum Trockenreiten überging. Die Probleme, die ich beim letzten Ritt mit ihr hatte, waren wie weggeblasen. Ich wollte mir allerdings nicht allzu große Hoffnungen machen. Vielleicht hatte sie einfach nur einen guten Tag.
      Ich stieg ab und führte Acacia zurück zum Putzplatz. Während ich sie absattelte, durfte sie ihr wohl verdientes Müsli essen, welches ich mit meinen mitgebrachten Karotten und Äpfeln vermischt hatte. Ich ließ sie noch zehn Minuten grasen und brachte sie im Anschluss zurück in den Offenstall. Born to die kam interessiert ans Tor und schnüffelte an meiner Jackentasche. Lachend holte ich ein Leckerli aus meiner Tasche und gab es der Stute. Auch Acacia bekam noch eine kleine Leckerei von mir, bevor ich mich auf den Rückweg machte.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Sosox3
    Datum:
    9 Aug. 2016
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  • Abstammung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Von Heaven Shall Burn
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der Evenfall
    Von Eventim Aus der Tremolia


    Exterieur
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    Stute
    19.04.2005
    (11 Jahre gealtert)
    Rasse: Schweres Warmblut
    Stockmaß: 168cm
    Deckhaar: Grulla
    Abzeichen: Blesse


    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen ●●Unausgeglichen
    Aufmerksam●●● Unaufmerksam
    Intelligent
    ●● Unintelligent
    Sozial
    ●●●● Unsozial

    Begabt●● Unbegabt
    Ruhig ●●● Nervös

    Loyal ●● Untreu
    Gutmütig
    ●●●● Boshaft

    Nervenstark●●● Scheu
    Temperamentvoll
    ●●● Faul


    Acacia liebt es in jederlei Hinsicht zu arbeiten. Ob Dressur, Springen oder Bodenarbeit, sie ist für alles zu haben. Dabei fällt einem ganz besonders auf, das Acacia ein besonderes Talent und vor allem die nötige Motivation für das Vielseitigkeitsreiten, sowie Cross Country aka. Military aufweißt. Diese Stute besitzt in gewissen Maßen Feinfühligkeit, Ausdauer und Ruhe und ist somit perfekt für das Military geeignet. Acacia kann ihren eigenen Kopf haben und versucht sich hin und wieder unter dem Reiter durchzusetzen um nach ihren Regeln zu spielen, daher benötigt sie einen eher zuverlässigen Reiter mit sehr viel Ahnung von störrischen Pferden, was nicht heißt, dass sie ein Problempferd ist. Acacia kam im April 2016 nach Green Briar Ridge um für einen neuen Besitzer trainiert zu werden. Sie ist neugierig, mutig - traut sich also dementsprechend neue Dinge kennen zulernen - und besonders lernwillig.

    Unterbringung: Offenstall #2

    Futtersorte: Heu, Hafer
    Weidepartner: Born to Die


    Besitzer: Sosox3 (Rachel Wincox)
    Reiter: Rachel Wincox
    Reitbeteiligung: FrauHolle (Mia Kaiser)
    VKR/Ersteller: erloschen/Elle



    Qualifizierungen & Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M S
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S


    Western E A L M
    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3


    Springen E A L
    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L

    Military E A L M S S*
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Fahren E A L M S S* S**
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4


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    168. Militaryturnier, 2. Platz
    259. Springturnier, 2. Platz
    210. Fahrturnier, 1. Platz
    275. Fahrturnier, 3. Platz
    150. Synchronspringen, 1. Platz
    400. Springturnier, 1. Platz

    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -


    Ausbildung und Zuchtdaten
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    Fohlen ABC x | Eingeritten x | Eingefahren x

    Dressurpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x


    Kutschpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten x | Einfahren x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Schleife
    HK/SK

    Gencode: unbekannt
    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: x

    Nachkommen
    -


    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: unbekannt
    gechippt [] zuletzt kontrolliert []

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung
    (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert:
    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: -
    Beschlag hinten: -


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
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