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Sevannie

Abbey Dawn - Shire Horse

- Im Besitz seit 16.03.2020 -

Abbey Dawn - Shire Horse
Sevannie, 16 März 2020
Bracelet und Wolfszeit gefällt das.
    • Sevannie
      Pflegebericht 1
      Endlich war es soweit. Heute würde Abbey Dawn kommen, eine hübsche Shire Horse Stute, die mir vor einiger Zeit in's Auge gesprungen war. Eigentlich hatte ich genug Pferde, doch bei ihrem Anblick wusste ich, sie würde perfekt zu Albus passen. Ich konnte also nicht nein sagen.
      Und Heute würde sie zu mir auf den Hof kommen, sie soll sehr umgänglich sein aber beim Reiten schwierig. Da sie aber noch sehr jung war, nahm ich die Herausforderung gerne an, in dem Alter kann man Pferde immerhin noch gut umkrempeln. Als ich meinen Gedanken nachhing, fuhr das Auto mit dem Hänger auch schon in meine Auffahrt und ich beobachtete neugierig, ob ich schon einen Blick auf die Stute erhaschen konnte. "Ich übernehme sie gleich.", meldete ich mich beim Fahrer, schüttelte ihm zur Begrüßung seine Hand und lief dann nach hinten zum Hänger. "Hey Hübsche.", flüsterte ich, als ich durch die kleine Tür in den Hänger trat. Etwas misstrauisch reckte die Stute ihren Hals nach oben, dann aber näherte sich mir ihr Kopf und sie schnupperte an meiner Hand. Welch Glück, ich hatte zufällig ein Leckerlie in der Hose und gab ihr dieses. Dann wurde die Laderampe von dem ehemaligen Besitzer geöffnet und ich konnte die Stute ohne Probleme rückwärts hinausführen. Der Fahrer hatte es ziemlich eilig, weshalb er auch schon wieder fuhr und ich ihm fröhlich hinterherwinkte. "Na du?", sagte ich zu Abbey Dawn und betrachtete sie, wie sie aufmerksam und mit zuckenden Ohren da stand, vollkommen ruhig. "Du bist um einiges kleiner als Albus, aber das soll uns nicht stören.", sprach ich munter weiter und führte die Stute dann in eine frisch hergerichtete Box. Die anderen Pferde waren auf der Weide, doch die Shire Horse Stute konnte sie hören und wittern und sie verbrachte den restlichen Tag damit auf die anderen Pferde zu lauschen. "Morgen zeige ich dir den restlichen Hof und die anderen.", erklärte ich ihr, gab ihr etwas Heu und dann verabschiedete ich mich von ihr.

      Pflegebericht 2
      "Willkommen zu Hause!", begrüßte ich Abbey als ich die Hängertüre öffnete und sie mir neugierig entgegenblickte. Da die Stute einige Zeit bei Samarti's Ausbildungshof gewesen war, war ich umso mehr froh, sie endlich wieder zu sehen. "Komm Süße, ich bring dich in den Stall.", erklärte ich, als ich den Strick losband und sie nach draußen führte. Vor der Hängertür blieb die große Shire Horse Stute stehen und streckte ihre Nase in die Luft, als ob sie die Witterung von ihren Herdenmitgliedern aufnehmen würden. "Sie stehen auf der Weide, aber du musst dich noch einen Tag gedulden." Um ihr etwas Ruhe zu gönnen wollte ich sie nicht gleich auf die Weide zu den anderen bringen sondern sie bis Morgen in ihrer Box lassen. Um Abbey in Bewegung zu setzen, schnalzte ich mit der Zunge und führte sie dann in den Stall. Ihre Box hatte ich Gestern noch frisch mit Stroh ausgelegt und Heu lag ebenfalls in der Ecke, damit der Stute an nichts fehlen würde. Ich kontrollierte noch ihre Hufe, ob sich etwas darin befand und stellte sie dann in die Box, worauf Abbey gleich das Heu erblickte und sich dessen aneignete. Während die Stute gierig ihr Heu kaute, nahm ich ihr die Transportgamaschen und die Decke ab. "Endlich bist du wieder daheim.", säuselte ich ihr zufrieden ins Ohr und ging dann aus der Box, um die Decke und die Gamaschen in die Sattelkammer zu bringen. Auf dem Weg über die kleine Brücke blickte ich hinüber zum Paddock. Offensichtlich hatten die anderen Abbeys Anwesenheit bemerkt, denn die Pferde standen aufgereiht am Zaun und glubschten neugierig zu mir hinüber.

      Pflegebericht 3

      Heute strahlte die Sonne vom Himmel und die 20 Grad Marke wurde erreicht. Herrlicher Sonnenschein und noch dazu warm, aber nicht zu heiß. So wünscht man sich einen Tag im Stall. Langsam wurde es ernst, in ein paar Wochen würden wir nach Japan umziehen und ich wäre meinem Traum einen großen Schritt näher.
      An der Weide angekommen, sah ich Picture und Fate herumalbern. Fast wären sie gegen Miss Independent gekracht, worauf diese ein empörtes Schnauben abließ. Ich nahm mir ein Halfter und betrat die Weide, um Miss und die Fohlen zu einem Spaziergang abzuholen. Als ich der Stute das Halfter umgelegt hatte, wurden die Fohlen aufmerksam und kamen angetrabt. „Na ihr Hübschen?“, fragte ich in die Runde und kraulte jedem der Fohlen die Stirn. Dann ging ich mit Miss Independent Richtung Tor, worauf die beiden Fohlen brav folgten. Zusammen unternahmen wir schließlich einen Spaziergang, der etwa 30 Minuten dauerte und zum naheliegenden See führte. Fate, der ältere der beiden, trabte immer ein Stück voraus und kam dann aber wieder artig zurück. Picture hingegen war eher schüchtern und klebte an ihrer Mama. Zurück im Stall brachte ich die 3 in den Round Pen und ließ Miss Independent ein wenig Traben. Die Fohlen galoppierten erst mit, stellten dann aber fest, dass ihnen das ganze zu langweilig ist und fingen statt dessen an zu spielen. Nach 20 Minuten Arbeit brachte ich die 3 zurück auf die Weide, wo das altbekannte Spiel der beiden Fohlen gleich weiterging. Unermüdlich diese Fohlen. Echt unglaublich.
      Als nächstes kümmerte ich mich um Aquito. Ich putzte und sattelte ihn und dann ging ich mit ihm ins Viereck, um Dressur zu üben. Aquito machte alles brav mit und zeigte sich recht gehorsam, auch wenn er einmal im Trab bockte, weil ich den Schenkel zu weit nach hinten wandern ließ. Aber da weiß man zumindest sofort, wenn der Sitzt nicht passt. Nach 30 Minuten intensivem Training ritt ich ihn noch eine Runde um den Hof und brachte ihn dann zurück auf die Weide, wo er sich erst mal genüsslich wälzte.
      Mit Ariabolo wollte ich heute ein wenig springen. Erst wärmte ich ihn im Viereck mit etwas Dressur auf und dann stellte ich 2 kleine Kreuze auf, über die ich ihn 4 mal galoppieren lies. Ariabolo arbeitete brav mit, obwohl Springen nicht ganz seine Stärke ist. Nachdem das gut funktionierte, stelle ich normale Hindernisse auf, über die er springen sollte. Natürlich nicht zu hoch, einfach nur, um das Training etwas aufzulockern. Ohne Probleme sprang er auch über diese und lebte dabei etwas auf. Das reichte aber für heute. Ich ritt ihn trocken, lobte ihn und brachte ihn dann zurück auf die Weide.
      Dann kam ich zu den Großen auf dem Hof. Albus und Abbey Dawn. Ich holte beide Riesen von der Weide, putzte sie gründlich und legte ihnen dann das Fahrgeschirr um. Wir waren schon länger nicht mehr mit der Kutsche unterwegs gewesen, aber heute war das perfekte Wetter dafür. Kurz darauf waren sie auch schon vor die Kutsche gespannt und ich schnalzte mit der Zunge, um sie vorwärts zu treiben. Ich führte sie erst im Schritt einige Zeit vom Hof weg, dann ließ ich sie gemütlich einen Feldweg entlangtraben. Die beiden machten ihre Sache sehr gut. Nach einiger Zeit kam ich an einem Feld an, das frisch gemäht war und sich für meine Fahrübungen gut eignete. Wir übten Wendungen, Slalom und galoppierten auch ein kurzes Stück. Danach führte ich sie gemütlich wieder nach Hause, um sie zu versorgen, zu loben und sie zurück auf die Weide zu bringen.
      Als letztes holte ich dann Lana und Morning Sun von der Weide. Die beiden hatten sich mittlerweile sehr gut eingelebt und Lana schnaubte beim Putzen sogar zufrieden. Ich überlegte eine Weile, wen von beiden ich Reiten und wen ich als Handpferd mitführen sollte. Ich entschied mich für beide! Ich sattelte beide Stuten und nahm dann noch einen Strick mit. Erst ritt ich Lana und führte Morning Sun am Strick mit. Ich ritt mit ihnen die große Ausreitrunde und bei der Hälfte wechselte ich die Pferde, sodass ich auf Morning ritt. Beide waren sehr umgänglich und ließen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Da haben sich die vielen Schreck-Trainings im Viereck echt bezahlt gemacht. Die beiden würden super als Ausreitpferde werden! Zu Hause lobte ich die beiden und brachte sie schließlich zurück auf die Weide.
      Nach einem langen, anstrengenden Tag war ich rundum zufrieden mit meinen Pferden. Nie würde ich bessere als diese finden.[FONT=Georgia,"Times New Roman",Times,serif]
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      Pflegebericht 4
      Die Zeit verging wie im Flug und so rückte auch mein Besuch bei Abajo immer näher – diesen plante ich schon seit längerem, denn ich wollte unbedingt mal wieder bei meiner guten Freundin vorbeischauen. Außerdem hatte sie mich mit etwas ganz besonderem gelockt: Einen Ritt auf einem Shire Horse. Da konnte ich nicht nein sagen! Eine Woche später kam ich in Japan an – ich muss ja ehrlich sagen, dort war ich noch nie gewesen! - und die Landschaft faszinierte mich! Abajo nahm mich direkt herzlich in Empfang und auch auf ihrem Gestüt war es einfach toll.[FONT=Georgia,"Times New Roman",Times,serif] [/FONT]„Na? War der Flug sehr anstrengend?“, fragte sie mich grinsend und half mir beim Ausladen meines Gepäcks. Erst einmal wurde ich zum Mittagessen eingeladen, ehe wir uns dann direkt auf den Weg zu den Weiden machten, denn lange fackeln wollten wir nicht.[FONT=Georgia,"Times New Roman",Times,serif] [/FONT]Das mit dem Riesen hatte Abajo ernst gemeint und so bekam ich Albus, der gute zwei Meter groß war! Ich mit meinen 1.65m daneben schien winzig zu sein. Stirnrunzelnd lief ich dem Riesen entgegen, aber er war ein wahrer Gentlemen und ließ sich ohne Probleme aufhalftern.[FONT=Georgia,"Times New Roman",Times,serif] [/FONT]Abajo holte sich stattdessen Abbey Dawn und dann machten wir die beiden Hübschen auch schon fertig. „Und wie komme ich dann da hoch?“, fragte ich Abajo unsicher und starrte hinauf zu Albus' Rücken. Abajo grinste nur und schob mir eine kleine Leiter hinüber.[FONT=Georgia,"Times New Roman",Times,serif] [/FONT]Noch nie hatte ich eine Leiter benötigt, um ein Pferd zu satteln, Shire Horses waren wirklich etwas ganz besonderes! Abajo war da schon routinierter und mit der hübschen Abbey wesentlich schneller fertig. Dafür konnte sie mir dann noch bei Albus helfen.[FONT=Georgia,"Times New Roman",Times,serif] [/FONT]Gemeinsam gingen wir erst einmal auf den Reitplatz, wo ich die ersten Runden auf dem Rücken des Giganten drehen durfte und mich erst einmal mit ihm bekanntmachen durfte. Es war ein vollkommen anderes und sehr ungewohntes Gefühl – aber es war toll! Da ich doch ganz gut mit Albus zurecht kam, gingen wir kurz darauf noch eine Runde ins Gelände. Hengst und Stute liefen brav nebeneinander ohne einander zu belästigen und so konnten wir Reiter uns ohne Probleme unterhalten und die Landschaft genießen. Irgendwann traute ich mich auch zu traben und obwohl Albus riesige Schritte machte, spürte man es obendrauf kaum. Also galoppierten wir und es war das erste Mal, dass ich den Boden beben sah. „Wow!“, lachte ich völlig außer Atem, als wir wieder durch parierten. Es war einfach fantastisch gewesen! Überglücklich machten wir uns auf den Heimweg, wo wir die Riesen noch versorgten und Abajo mich dann zum Kaffeetrinken einlud. Ich würde noch gute vier Tage bei ihr wohnen und mir auch allerhand Sehenswürdigkeiten anschauen, das würde toll werden!

      Pflegebericht 5
      Heute hatte ich ein älteres japanisches Ehepaar bei mir im Stall, die sich spontan nach einer Kutschenfahrt erkundigten. Normalerweise hätte ich sie wieder weggeschickt, aber die beiden waren so nett und erzählten mir von ihrem bisherigen Urlaub und dass Heute ihr vorletzter Tag auf Okinawa wäre. Also gut, dachte ich mir. Da kann ich ja schlecht nein sagen. Ich bat die beiden darum, sich etwas im Stall umzuschauen, bis ich die Pferde fertiggemacht hatte. Zuerst lief ich zu Albus, legte ihm ein Halfter um und nahm ihn mit zum Putzplatz. Damit er sich alleine nicht langweilte, holte ich auch gleich noch Abbey Dawn dazu und stellte sie dazu. Das Ehepaar war begeistert von den großen Pferden und ich erzählte ihnen, wo wir ursprünglich herkamen. Gleich machte sich Begeisterung breit, denn fast alle Japaner fanden Österreich sehr interessant. Als wir so dahinplauderten und ich Albus und Abbey putzte, beobachtete ich die beiden immer wieder. Sie waren so lieb zueinander und es brach mir fast das Herz, dass einer der beiden bald alleine sein würde. Doch darüber wollte ich nicht weiter nachdenken und schnallte erst Albus vor die schwarze Kutsche und dann Abbey. "Jetzt kann es losgehen!", rief ich dem Ehepaar zu und half ihnen dann beim Aufsteigen auf die Kutsche. Erst ließ ich die beiden Shires im Schritt durch den Wald laufen. Schön entspannt und gemütlich. Nach 20 Minuten etwa fing das Ehepaar an, mir ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Ehrlich gesagt, normalerweise interessierte mich so etwas nicht, aber die beiden hatten wirklich schon vieles erlebt. Während ich den beiden schweigend zuhörte, führte ich Albus und Abbey erst im Schritt durch den Wald, dann trabten wir auf einem festen Weg die Klippen am Strand entlang bis zum Leuchtturm und dort legte ich eine kleine Pause ein, damit das Paar die Aussicht genießen konnten. Selbst ich genoss den Augenblick, obwohl ich schon so oft hier oben gewesen war. Aber mit besonderen Menschen wird auch der Moment besonders.[FONT=Georgia,"Times New Roman",Times,serif] [/FONT]Nach insgesamt 1 1/2 Stunden bog ich wieder in die Stallauffahrt ein und brachte Albus und Abbey zum Stehen. "Gut gemacht meine Hübschen.", flüsterte ich ihnen zu, als ich sie vom Geschirr befreite. Dann bekam noch jeder einen Apfel, ich verabschiedete mich von dem glücklichen Ehepaar und war selbst auch äußerst glücklich und zufrieden mit mir. Die beiden mitzunehmen war eine gute Entscheidung gewesen. Ich kontrollierte noch die riesigen Hufe und brachte Albus und Abbey schließlich wieder zurück auf die Weide.

      Pflegebericht 6
      In letzter Zeit hatte ich meine Pferde etwas vernachlässigt, doch heute konnte ich meine Kleinen bei seiner Oma lassen und mich mal wieder voll um meine Vierbeiner kümmern. „Guten Morgen!“, rief ich fröhlich über den Hof und lief gleich zur Stutenweide. Miss Independent wieherte freudig und trabte gleich zu mir, auch Abbey hob den Kopf und blickte neugierig. Hinter Miss Independent trottete Picture of a Ghost hinterher, liebevoll „Pic“ genannt. „Na ihr 2? Lust auf einen Spaziergang?“ Ich legte Miss ein Halfter um und ging mit ihr von der Weide. Pic folgte ihr bereitwillig, auch wenn sie schon ein Jährling und etwas selbstständiger war. Sie hängte trotzdem noch an ihrer Mama. Gemeinsam gingen wir zum See hinunter und ich ließ die beiden ausgiebig im Wasser toben. Nach einer halben Stunde führte ich sie wieder zurück auf die Weide und holte River flows in you. Die Rappstute wurde in letzter Zeit von meiner Schwester bewegt, weshalb sie sich erst wieder an mich im Sattel gewöhnen musste. Ich ritt mit ihr im Viereck ein paar Übungen, erfreute mich an ihren starken Gängen und ließ sie auch noch über 2 Hindernisse springen. Für heute war das genug und ich lobte sie. Nachdem ich sie wieder abgesattelt und die Hufe ausgekratzt hatte, brachte ich sie zurück auf die Weide. Als nächstes wollte ich eine Ausfahrt mit der Kutsche machen. Ich holte meine beiden Riesen Albus und Abbey Dawn, putzte sie und spannte sie vor die Kutsche. „So ihr zwei, es ist etwas länger her, dass wir mit der Kutsche unterwegs waren. Ab heute wird aber wieder gearbeitet!“, bemerkte ich und trieb die beiden dann in einem gemütlichen Schritt vom Hof. Die beiden benahmen sich, als wären sie erst Gestern unterwegs gewesen und ich ließ sie auch im Trab vorwärtslaufen. Nach einer halben Stunde Fahrt kamen wir zurück auf den Hof und ich versorgte die beiden Shire Horses, um mich dem nächsten Pferd zuwenden zu können. Aquito war leider ein Pferd, das sich ungern von Fremden reiten ließ, weshalb er in letzter Zeit nur longiert geworden war. Um ihn wieder etwas an mich zu gewöhnen, hielt ich an seinem Longier Trainingsplan fest und würde erst nächste Woche wieder in seinen Sattel steigen. Ich ließ ihn etliche Runden im Round Pen laufen, baute Richtungswechsel und Tempowechsel ein und nach einigen Minuten schien er sich wieder an mich gewöhnt zu haben. „Guter Junge!“ lobte ich ihn nach der letzten Runde Galopp und kraulte ihn hinter den Ohren. Nach einem Apfel als Nachspeise brachte ich ihn zurück auf die Koppel. Als letztes waren Elodin und Lana dran. Ich putzte die beiden, sattelte Elodin auf und nahm Lana als Handpferd mit auf einen Ausritt. In gemütlichem Tempo waren wir 50 Minuten unterwegs, ritten durch den Wald, am See vorbei und schließlich wieder zurück. Den beiden gab ich jeweils eine Apfelhälfte als Belohnung und nach dem Hufe Auskratzen brachte ich sie zu ihren Freunden auf die Weide. Nach diesem langen anstrengenden Tag tat mir der Hintern schon weh und ich war froh, als ich in Ruhe meinen Tee trinken konnte.[FONT=Georgia,"Times New Roman",Times,serif] [/FONT]

      Pflegebericht 7
      von Canyon
      Was für ein Zufall es doch gewesen, war, dass ich zufällig in der Nähe unterwegs war, als Abajos Hilferuf zu mir durchdrang. Abajo brauchte mal wieder dringend Hilfe auf ihrem Gestüt, weil wegen der winterlichen Kälte ihr halbes Personal krank im Bett lag. Durch pures Glück war ich nur wenige Kilometer entfernt gewesen, um mir ein neues Pferd anzuschauen und hatte deswegen sofort zugesagt etwas zu helfen. Neue Höfe hatten mich schon immer interessiert, vorallem, weil ich immer etwas mitnahm, was ich bei meinem noch verbessern konnte. So wie ich das mitbekommen hatte, hatte Abajo sieben Pferde, welche ich heute mit versorgen sollte. Es gab also für uns beide reichlich zu tun. Ich hatte mir ein Taxi gerufen, welches mich zu der Adresse fuhr, die Abajo mir genannt hatte. Ich war gespannt, was mich erwarten würde und war positiv überrascht, als ich das Gestüt zum ersten Mal sah. Abajo erwartete mich bereits und half mir aus dem kleinen Wagen heraus. Bis jetzt kannten wir uns noch nicht, also nahmen wir uns kurz Zeit und stellten uns gegenseitig vor.
      »Hey, ich bin Mio!« begrüßte ich sie. »Ich hoffe, ich kann dir hier etwas helfen.«
      »Ich glaub schon. Jedes bisschen Hilfe kann ich heute brauchen.« antwortete sie mir und führte mich dann in Richtung Stall. Es war noch früh am Morgen, die Pferde standen also noch alle in ihren großzügigen Boxen und kauten zufrieden auf ihrem Heu. Zu erst zeigte sie mir ihre drei Hengste, bei welchen einer schöner war als der andere. Danach waren die vier Stuten dran, bei welchen mir vorallem eine Jungstute namens Picture of a Ghost gefiel. »Gefüttert sind sie schon. Sie müssen jetzt also nur raus auf die Koppeln und dann bräuchte ich etwas Hilfe beim Stall ausmisten.« erklärte mir Abajo. Ich nickte freudig und sogleich fingen wir an. Ich war ganz überrascht, als ich von Abajo den Shire Hengst Albus in die Hände gedrückt bekam, denn mit einer Größe von mehr als zwei Metern, war er eines der größten Pferde, die ich je gesehen hatte. Ich legte dem Riesen sein Halfter um, was mir viel Mühe abverlangte, und führte ihn dann aus seiner Box vor das Stallgebäude, wo mich bereits Abajo mit den anderen beiden erwartete. Das erste Pferd war eine mir noch unbekannte Rasse, ein Menorquiner, ein für mich Friesenähnliches Pferd, welches genau so rabenschwarz war. Abajo stellte ihn mir als Aquito vor und das Pferd zu ihrer Linken als Elodin. Auch Elodin gefiel mir auf Anhieb. Vorallem seine Mähne fiel mir gleich ins Auge, welche ein hübsches Zickzackmuster aufwies. Mit den drei Hengsten begaben wir uns zu einer nahe gelegenen Koppel, auf der wir die drei in die Freiheit entließen. Glücklich, endlich draußen zu sein, genossen sie die weitläufige und vom Regen nasse Koppel. Zurück im Stall stellte mir Abajo noch die vier Stuten vor. Eine davon schien sie besonders ins Herz geschlossen zu haben: Die braune Quarterstute Miss Independent. Stolz präsentierte sie mir auch ihr Fohlen, die Jungstute, welche mir vorhin schon so gefallen hatte. Natürlich lernte ich auch noch River Flows In You kennen, eine genauso schwarze Stute wie Aquito, denn sie gehörte der selben Rasse an wie er. Die letzte Stute hieß Abbey Down und war genauso wie Albus ein Shire Horse. Abbey war jedoch etwas kleiner, „nur“ 1,85 m groß und selbst das war für mich schon riesig! Auch diesmal nahm ich wieder den Shire und dazu noch River, welche zwar etwas kleiner war, aber trotzdem noch eine stattliche Größe hatte.
      Wir brachten die vier Stuten auf eine andere Weide, wo wir sie in die Freiheit entließen. Einen Augenblick schauten wir ihnen noch hinterher und genossen den Anblick von glücklichen Pferden, bevor wir uns dazu zwangen, zurück in den Stall zu gehen und mit der Stallarbeit anzufangen. Da wir zu zweit waren, ging das auch mehr als flott von dannen und innerhalb einer kurzen Zeit waren alle sieben Boxen mehr als sauber. Bevor ich mir ein Taxi rief, welches mich zum nächsten Flugplatz bringen würde, lud mich Abajo noch zu einem warmen Tee ein, welchen ich genüsslich im warmen schlürfen durfte. Aber auch ich musste meinen Flug zurück nach Hause schaffen und so rief ich mir, sobald die Zeit gekommen war, ein Taxi. Abajo verabschiedete sich bei mir und bedankte sich ausführlich für meine spontane Hilfe. Auch ich bedankte mich für den tollen Tag bei ihr und stieg dann in das müffelnde Taxi, welches mich in Richtung Flughafen bringen würde.

      Pflegebericht 8
      Diesen Sommer erwartete mich wieder die entspannte Reise auf die Okinawa Sunshine Ranch. Es war immer wieder schön, meiner guten Freundin Abajo einen Besuch abzustatten. Bei ihr hatte sich derweil viel verändert, denn die Familie war größer geworden und so blieb doch immer etwas weniger Zeit für die Pferde. Aus diesem Grunde würde ich meinen Urlaub direkt in Form von Arbeit im Stall begleichen und das war mir eigentlich auch mehr als recht. Doch nun hieß es erst einmal ankommen und die neusten Neuigkeiten bequatschen. Für diesen Abend hatte Abajo ihren kleinen Zwerg dann auch in die Obhut ihres Mannes gegeben und lud mich zu einem gemeinsamen Ausritt ein. Dafür nahmen wir uns die beiden größten im Stall: Abbey Dawn und Albus. Es war immer wieder so schön entspannt mit den Shire Horses, welche einen seelenruhig durch die wunderschöne Landschaft trugen. Als wir wieder da war, entließ ich Abajo recht schnell zu ihrer Familie und versprach ihr, mich um die Abendfütterung zu kümmern. Dabei lernte ich auch Miss Independents Fohlen Picture of a Ghost kennen. Ein wirklich süßes und hübsches Stutfohlen, welches mich neugierig abschnupperte und sich ein paar Streicheleinheiten abholte. Dann war auch für mich der Tag schon zu Ende und der nächste stand bereits in den Startlöchern. Da ging es auch früh für mich los, denn ich kümmerte mich um Stall und Pferde. Ich durfte Abajos neusten Vierbeiner kennenlernen: Elodin. Ein wirklich schöner Hengst, der auch wirklich brav war. Das Longieren machte er auf jeden Fall mehr als gut und ich lobte ihn nach der Arbeit ausgiebig. Danach stand etwas Dressurarbeit mit River Flows in you an. Einem Menorquiner lief man nicht täglich über den Weg und jedes Mal aufs Neue bestaunte ich die Rasse bei Abajo. Nach der Stunde Reiten erwartete mich erst einmal ein liebevoll von Abajo hergerichtetes Mittagessen, während welchem ich auch vom Morgen berichtete. Ich kannte Abajos Pferde bereits sehr gut, weshalb ich sie auch alle gut alleine arbeiten konnte. Am Nachmittag stand noch eine Stunde Bodenarbeit mit Aquito an. Der Hengst war sehr begabt was hohe Lektionen an der Hand betraf und ihn packte auch gern der Ehrgeiz. Beenden tat ich den Tag dann mit einem entspannten Spaziergang mit Miss Independent, ehe für mich auch schon das Touristenprogramm anstand, was Abajo extra für mich ausgearbeitet hatte.

      Pflegebericht 9
      Voller Stolz und Zufriedenheit stand ich auf meinem Hof und überblickte diesen und den fleißigen Betrieb darauf. Einsteller eilten mit ihren Pferden herum, Reitschüler putzten die Pferde und die Stallarbeiter fuhren mit Schubkarren herum. Nun wollte ich aber endlich an die Arbeit gehen. Die Pferde waren schon geputzt - Reitschüler sind echt etwas wunderbares, vor allem wenn sie gerne extra Arbeit erledigen! - und gefüttert, weshalb ich sie nur noch bewegen musste. Einer fortgeschrittenen Reitschülerin erlaubte ich, mit Elodin auf einen Ausritt zu gehen und eine zweite und dritte Schülerin unterrichtete ich auf Miss Independent und Aquito, da sie demnächst auf ihnen eine Prüfung ablegen wollten. Da Elodin, Aquito und Miss somit schon bewegt wurden, musste ich mich nur noch um 5 andere Pferde kümmern. Mit Picture of a Ghost arbeitete ich vom Boden aus mit dem Führstrick und der Longe, um eine gewisse Vertrauensbasis zu schaffen. Die beiden großen Shire Horses Albus und Abbey Dawn spannte ich vor eine Kutsche, um einigen Touristen die schöne Gegend zu zeigen und als letzten Tagespunkt sattelte sie River flows in you, um mit ihr einige Dressurübungen am Platz zu machen. Nachdem alle meine Pferde versorgt waren, ging ich wieder in das Hauptgebäude, immerhin hatte ich noch viel Papierkram zu erledigen.

      Pflegebericht 10

      Zu Besuch bei Abajo - Luisa Goeke vom SPZ Naundorf
      (c) Muemmi | 10.179 Zeichen
      Neben dem ganzen Chaos, das also die letzten Wochen auf meinem Hof herrschte, war ich froh, als mich ein Anruf einer alten Freundin erreichte. Abajo bat mich, sich um ihre Pferde zu kümmern. Sie selbst schaffte den Beritt nicht mehr, da sie mit ihrer Familie sehr eingespannt war und hatte ein schlechtes Gewissen, das sie ihren Lieblingen nicht mehr so viel Aufmerksamkeit schenken konnte, wie noch zu damaligen Turnierzeiten. Wir waren früher sehr oft gemeinsam auf Turnieren und Veranstaltungen und ich sagte ihr sofort zu. Als wir wieder vollständig waren auf dem Hof, übergab ich Tom die Leitung und reiste für vier Tage ab auf den Hof von Abajo. Ich freute mich wahnsinnig, als ich sie nach ewig langer Zeit mal wieder in die Arme schließen konnte und war ganz verzückt von ihrem kleinen Kilian, der uns beide in den Stall begleitete und mit kleinen Fingerchen auf die Pferde zeigte. Ihr Hof war so ganz anders als meiner, viel kleiner, ruhiger und gemütlicher. Ich vermisste die Zeit, als ich nur Aquentino hatte, um wieder in den reinen Turniersport einzusteigen. Mittlerweile hatte sich das mit dem Sportpferdezentrum etwas arg gewandelt. Die beiden zeigten mir, wo alles zu finden war. Ich war glücklich, dass ich ganze vier Tage hatte, um alle Pferde ordentlich fördern zu können und nahm mir für den ersten Tag vor, alle ein wenig kennen zu lernen und mich um sie zu kümmern. „Ich habe dir das Gästezimmer hergerichtet. Komm, wir zeigen es dir.“ Kilian lachte und rannte vor uns her, während wir hinterhergingen und uns gegenseitig erzählten, was die letzten Jahre alles bei uns passiert war.
      Nachdem ich mich im Gästezimmer eingerichtet und mir meine Reitsachen angezogen hatte, tranken wir zusammen noch eine Tasse Tee und aßen ein paar Kekse. „So, dann mach ich mich mal an die Arbeit, was?“ Ich grinste und zwinkerte Kilian zu, der sich schüchtern hinter seiner Mama versteckte und dann doch lächelte. „Der ist so niedlich!“ meinte ich, winkte ihnen und ging hinüber zum Stall.
      In dem kleinen Trakt standen insgesamt sieben Pferde, sechs Ausgewachsene und eine Zweijährige. Ganz begeistert war ich von den beiden Menorquinern River Flows In You und Aquito, da ich die Rasse das erste Mal live zu sehen bekam. Ihr dunkles Fell schimmerte schön, aber ihre Mähnen waren etwas verwirrt. Ich machte mich also an meinen Plan und machte mich mit den Pferden vertraut. Ich holte erst River aus der Box und bestach die sieben Jahre alte Stute mit Leckerchen und Streicheleinheiten. Langsam bürstete ich ihr Fell, kämmte ihre Mähne und kratzte ihr die Hufe aus. Sie war geduldig und döste sogar etwas vor sich hin, als ich mich auf dem Putzplatz im Schatten vor dem Stall um sie kümmerte. Sie machte einen guten Eindruck und war sehr aufmerksam. Brav gab sie die Hufe und ließ sich diese auch etwas ausschneiden. Da es sehr heiß war heute, stellte ich sie zurück in ihre Box und würde sie, wie die anderen Pferde, erst Abends auf die Weide lassen. Als nächstes nahm ich mir Aquito vor. Obwohl hier ein imposanter Hengst vor mir stand, war er wirklich ausgesprochen lieb. Ich hielt dann aber kurz die Luft an, als ich sah, aus welcher Linie der hübsche Hengst stammte. Tatsächlich war der Vollbruder von Primus Odin. Für seine 13 Jahre sah er aus wie ein sechsjähriger, der gerade ausgewachsen war. Besonders faszinierten mich die blauen Augen, die er schloss, als ich ihm vorsichtig über die Stirn streichelte und ihn kraulte. Er ließ sich noch leichter putzen und umsorgen, als River und weckte jetzt schon meine Neugierde, wie er sich unter dem Sattel machen würde. Neben den zwei schwarzen Menorquins stand auch noch ein Shire Horse Pärchen im Stall. Ihre großen Köpfe ragten über die Box, als ich Aquito zurück in seine führte. Ihre Naben waren Abbey Dawn und Albus. Abbey kannte ich noch als Fohlen, da ihre Mama meine Tigra war, die auf meiner großen Gnadenweide ihren Lebensabend verbringen durfte. Mittlerweile war Abbey auch schon acht Jahre alt und zu einer hübschen Red Roan herangewachsen. Ihr mächtiges Langhaar rief auch nach etwas Aufmerksamkeit, weswegen ich sie ebenfalls hinausführte und auf den Abspritzplatz stellte. Sie schwitzte etwas unter dem Fell, weswegen ich sie vorsichtig kühl abspritzte und Schweif, sowie Mähne mit einem milden Shampoo wusch. Mit einem Schweißmesser zog ich das grobe Wasser aus und kämmte vorsichtig Mähne und Schweif mit einem grobzinkigen Kamm. Dann stellte ich sie auf den kleinen Paddock, der nur mit Gummimatten ausgelegt war und gab ihr etwas Heu zu fressen. So konnte ihr Fell trocknen, während ich Albus holte und das selbe mit ihm machte. Er war auch ein sehr lieber Riese, merkte aber, dass ich nicht seine Besitzerin war. Doch mit meinen kleinen Tricks und einem strengen Auftreten merkte er gleich, dass er das testen sein lassen kann und widmete sich lieber den Leckerchen, die er für artiges Verhalten abstaubte. Auch ihn stellte ich danach auf den Paddock und ließ ihn trocknen. Während das Shire Paar also draußen die Sonne und den leichten Wind genoss, holte ich Elodin. Der Norweger hatte ein hübsches Muster in die Mähne rasiert und erinnerte mich an die Kurzhaarfrisur, die Aquentino hatte, als ich ihn damals gekauft hatte. Ich merkte sofort, dass ihm wahnsinnig langweilig war in der Box und hatte so meine Schwierigkeiten mit ihm. Er tänzelte hin und her und warf mit dem Kopf. „Du bist also der Rabauke hier… Also schön, dann spinn dich erstmal aus.“ meinte ich, brach ab und ließ ihn auf dem Reitplatz laufen. Buckelnd machte er sich Luft und wieherte den beiden Großen zu, die ihre Köpfe hoben und sich dann wieder ihrem Heu widmeten. „Also schön, dann eben erst Independent“ dachte ich mir, grinste aber und halfterte die hübsche Quarterhorse Stute auf. Sie folgte mir anfangs eher zögerlich, ließ sich dann aber auch wie Aquito und River von mir putzen, streicheln und lieb umsorgen. Mit ihr war ich schnell fertig, brachte auch sie danach zurück in die Box neben der zweijährigen Stute Picture of a Ghost, die schon sehr glücklich darüber zu sein schien. „Bist du niedlich!“ Ich streichelte ihr ein paar Minuten den Kopf, dann ging ich wieder hinaus und sah nach dem kleinen Spinner. Er hatte sich immer noch nicht ganz beruhigt, brauchte wohl noch. Also lief ich hinüber zu Abbey, deren Fell und Mähne fast, aber noch nicht ganz trocken war. „Dann kümmer ich mich erst noch um das Fohli, bevor ich mich nochmal an Elodin wage, dann seid ihr wieder dran, ihr zwei Hübschen.“ Und so machte ich es auch. Als ich fast fertig war mit der kleinen Scheckenstute kam Abajo herum und sah nach dem rechten. „Klappt alles?“ fragte sie und sah kurz zu Elodin hinüber. Der hatte sich langsam ausgesponnen und graste unter dem Zaun hindurch die letzten Halme ab. „Äh ja, alles wirklich superliebe Tierchen. Auch den krieg ich noch in Griff.“ lachte ich und Abajo grinste mich an. Sie gab zu, dass er gern mal auch nen Reiter absetzt. „Na das soll er mal versuchen!“ „Achja, weil Ghost hier grade steht…“ Sie bat mich ohne große Umschweife darum, die Stute bei mir aufzunehmen, da sie sie ungern so ungefördert und sie um meine Chancen auf dem Hof wisse. Ich war etwas baff, war aber von der Kleinen ganz verzaubert. Ich nahm Abajo also genauso fix das Versprechen ab, mich um sie zu kümmern und sie zu fördern. Zusammen führten wir sie in die Box, ich holte Elodin und konnte ihn jetzt auch endlich in Ruhe putzen und die Mähne bürsten. Als er in der Box war, fing Abajo an, die Pferde zu füttern, bevor wir sie später auf die Weide bringen sollten und ich machte mich daran, bei Abbey und Albus die Mähnen noch in einen Bauernzopf einzuflechten, damit sie unter diesen nicht mehr so stark schwitzen konnten. Dann durften auch diese ihre Abendmahlzeit verputzen, bevor wir sie gemeinsam auf die Weide brachten. „Ich mach dann mal Abendessen, du kommst einfach rum, wenn du fertig bist. Ich muss nur zurück zu Kilian!“ „Ok, machen wir so, bis später!“ Ich lief zurück in den nun leeren Stall, mistete aus, putze die Tränken und füllte die Heuraufen für den nächsten Morgen. Dann kehrte ich noch die Stallgasse und lief gegen frühen Abend hinüber. Nach einer kurzen Dusche setzte ich mich zu Abajo, Kilian schlief schon, aß und sprach mit ihr durch, was sie sich für die nächsten Tage für ihre Pferde wünschte. Hauptsächlich sollte ich Dressur reiten und die Pferde auch mal wieder im Gelände bewegen. Nur Elodin ließ ich auch ein wenig im Military springen, der Hengst war über die Aufgabe sehr glücklich und war nach nur zwei Tagen deutlich gelassener und ausgeglichener. Ghost fing ich an zu longieren und sie weiter auszubilden, die beiden Shires nahm ich als Paar mit ins Gelände und ritt eine größere Distanz. Mit Miss Independent hatte ich neben Aquito aber den meisten Spaß. Ich war länger nicht mehr Western geritten, lernte also sowohl von als auch mit ihr. Sie war eine top ausgebildete Stute und zeigte sich auch in der Dressur als auch im Military wirklich wunderbar. Als ich sie am letzten Tag vom Platz ritt, sie absattelte und abspritzte, stand Abajo daneben und unterhielt sich noch mit mir über Ghosts Abstammung, da Independet ihre Mutter war. Tom sollte mich am späten Nachmittag mit dem Hänger abholen, wir würden Ghost gleich mitnehmen. Am Abend vorher hatten wir auch schriftlich alles klargemacht und ihre Sachen hergerichtet. Kilian stand jetzt neben uns und ließ sich von seiner Mama hochheben, damit er Miss Hals streichelt konnte.
      Nachdem Tom angekommen war und wir noch kurz bei Kaffee und Kuchen zusammensaßen, verlud ich erst meine eigenen Habseligkeiten im Jeep und dann die von Ghost. Die Stute ließ sich ungewöhnlich leicht auf den Hänger führen, wieherte dann aber doch herzzerreißend, als sie merkte, dass ihre Mama ihr nicht folgen würde. „Sowas find ich bei uns auch immer ganz schlimm, wenn ein Fohlen geht, das auf dem SPZ aufgewachsen ist.“ erwiderte ich gedrückt und umarmte Abajo zum Abschied. „Bei dir hat sie es bestimmt gut und wenn sie erstmal in der Fohlenherde ist, wird sie die Langeweile hier ganz sicher nicht vermissen“ Tom und ich winkten Abajo und Kilian, bis nicht mehr in Sichtweite waren und traten zum Beginn der neuen Woche unsere Heimreise an.

      Pflegebericht 11
      "Hallo ihr Hübschen", begrüßte ich die Pferdeköpfe, die sich mir neugierig entgegenstreckten. Der schwarz-weiße Kopf eines Jungpferdes schob sich zwischen den anderen durch und schnupperte sanft mit der Lippe über meine dargebotene Hand. Schnell schlüpfte ich zwischen dem Zaun hindurch und war direkt von der kleinen Herde umringt. Ich kramte in meiner Jackentaschen nach den kleinen Stücken Möhre, die ich eingeschoben hatte und verteilte diese. "Nein, du hattest schon", ermahnte ich Picture of a Ghost. Die kleine Stute ließ sich von den älteren Herdenmitgliedern nicht beeindrucken, sondern beharrte auf ihren Platz direkt vor meinem Gesicht. Ihre Mutter, Miss Independent, hielt sich im Vergleich dazu mehr im Hintergrund und wartete geduldig, bis ich ihr ein Stück darbot. Voller Vorsicht nahm sie es dann auf und konnte es gerade noch so vor Abbey Dawn in Sicherheit bringen. Die große Stute überragte die anderen Damen deutlich, strahlte aber einfach nur unendliche Sanftheit aus und schien kaum aus der Ruhe zu bekommen zu sein. Auch ihr Warten belohnte ich mit einem Stück Möhre, genau so wie das von River Flows In You. Abajos Stuten schienen alle eine Engelsgeduld zu besitzen und dem war sich offensichtlich auch die Jüngste bewusst, denn diese schien sich noch immer im Fohlenschutz zu befinden und es machte den Eindruck, als könnte sie sich viel erlauben, bevor es den älteren zu viel wurde.
      Lachend schüttelte ich den Kopf, als Pixel ihre Lippen an meiner Seite entlang wandern ließ und schließlich bei meiner Tasche stoppte. "Ja, da ist noch mehr drin und nein, das ist nicht für dich", erklärte ich, ehe ich mich wieder durch den Zaun hindurch drückte, um einige Meter weiter zu gehen. Während mir Pixel und River noch folgten, schaute Miss mir nur hinterher und Abby hatte sich schon wieder dem dürren winterlichen Gras zugewandt.
      Auf der angrenzenden Weide wurde ich direkt mit einem leichten Schnauben von Aquito, einem schönen Rappen begrüßt. Während er mich genau beobachtete, kletterte ich auch hier zwischen dem Zaun hindurch, was auch Elodin auf uns aufmerksam machte. Beide Hengste nahmen meine dargebotenen Möhrenstücke sofort an, Aquito bekam daran anschließend direkt die angelegte Ohren des Fjords zu Gesicht, als er ihm zu nah kam. Während die beiden Hengste sich ein Duell zu liefern schienen, wer die Ohren weiter in der Mähne verstecken konnte und ich sicherheitshalber einige Meter Abstand nahm, näherte sich mir Albus. Ich musste den Kopf deutlich in den Nacken legen, den Alb war bestimmt das größte Pferd, das ich jemals gesehen hatte. Als er jedoch seinen Kopf senkte und sein Maul sanft in meiner Hand ablegte, erkannte man in ihm einen sanften Riesen, wie es auch schon bei Abby der Fall gewesen war. Schnell steckte ich ihm einige Stücke Möhre zu, ehe sich auch die anderen beiden Hengste wieder näherten. Ich verteilte in Windeseile meine restlichen Leckereien, dann brachte ich den Zaun wieder zwischen die Hengste und mich, denn offensichtlich hatte Alb entschieden, beim Duell der angelegten Ohren teilzunehmen. Dabei beließen die Hengste es aber auch und jeder verzog sich in eine andere Ecke, sodass ich guten Gewissens, an der Weide der Stuten vorbei, zurück zu meinem Auto gehen konnte.

      Pflegebericht 12
      Heute besuchte ich eine bekannte um ihre 2 Shire zu pflegen, da sie in letzter zeit kaum zeit hatte und wohl auch mehrere fehlgriffe gemacht hatte mit verlässlicher Pflege ihrer Shire erklärte ich mich bereit mich um die 2 zu kümmern. Nach 1 Stunde fahrt erreichte ich endlich den hof. Die 2 waren in ihren Boxen. Ich ging zuerst in die Futterkammer und bereitete ihre Mahlzeit vor. Ich fütterte Abby Dawn und albus erstmal und richtete dann das Putzzeug vor. Da ich die Pferde noch nicht kannte, würde ich sie nur putzen und auf die Weide bringen und die boxen misten. Als ich das putzzeug gefunden hatte holte ich zuerst die Stute Abby Dawn heraus. Ich striegelte die Stute sauber und schaute nach eventuellen Verletzungen. Dann brachte ich sie auf die Weide. Und holte albus aus seiner Box. Da er ein Hengst war würde er nur auf den Paddock kommen. Ich striegelte ihn sauber, kratzte die hufen aus, und behandete den Stahlfäule am rechten vorderhuf und brachte ihn auf sein Paddock. Nun begann ich mit den Boxen misten. Da hatte wohl wirklich jemand seine Verantwortung schleifen lassen. Ich konnte es nicht verstehen wieso man zusagte und es dann nicht machte. Ich beschloss die Boxen gründlichst zu säubern. Da es heiß war konnte ich die Boxen leer räumen und mit dem kärcher reinigen. Ich begann mit Abbys box. Bis die Box leer war brauchte ich 3 volle Schubkarren. Dann säuberte ich zuerst Futtertrog und Tränke und spritzte die box mit dem kärcher ab. 1 Box war nun sauber nun kam ich zu Albus Box. Diese schien verdreckter zu sein als die stute. Er war wohl richtig ein Saubär. Unermüdlich machte ich auch diese box sauber. Nun ging ich ins auto holte mir meine Jause und beobachtete die Shire. In der zwischenzeit musste die Boxen trocknen. Nun ging ich wieder in die Futterkammer, lud eine menge heu auf, richtete das Hafer und Kraftfutter für den abend vor und kontrollierte die Boxen, endlich waren sie trocken, ich streute sie dick mit frischen Stroh ein fegte die Gasse, füllte die boxen mit futter auf und fegte nochmals. Dann holte ich Abby und Albus und brachte sie in ihre Boxen und versprach wieder zu kommen.

      Pflegebericht 13
      Ein Tag bei den Shires
      Heute kümmerte ich mich wieder einmal um meine Pferde. Zuerst begann ich mit Luzie einer wunderschönen dunkelfuchsstute. Ich striegelte sie sauber nun sattelte ich sie auf. Ich stieg auf und ritt mit ihr auf den Ausenplatz dort wärmte ich sie auf und ritt mit ihr einige Runden. Luzie machte alles brav mit. Da sie noch jung war musste sie noch einiges lernen ehe sie auf Tunieren vorgestellt werden konnte. Nach gut 20minütiger arbeit war sie nun fertig und ich brachte sie wieder in ihre Box. Dann kümmerte ich mich um maya wie ich sie nenne ihr name war Mayalie. Die Stute war für Jahrgang 2019 gedeckt darum war heute nur wellness und Koppel auf dem Plan. Ich putzte die stute gründlich hin und wieder gab ich ihr ein schnitz apfel und brachte sie dann auf die koppel. Die stute ging gemütlich ihre Wege und ich beobachtete sie noch einwenig. Nun kam ich zu Pimp my salt, er hatte gerade die Hengstkörung gewonnen und ich war stolz wie bolle. Darum hatte er heute einen Wellnesstag verdient. Ich holte den schecken aus seiner Box und brachte ihn zum waschplatz. Er liebte es gewaschen zu werden und vorallem mit dem Wasserstrahl zu spielen. Ich liebte den hengsten und war schon auf seine fohlen gespannt. Ich massierte das shampoo ein und wusch es runter. Nachdem er gewaschen wurde durfte er sich auf einem Gesicherten Hengstkoppel die sonne auf den Rücken scheinen lassen . sir lancelott war noch auf der Körung mit einem meiner Mitarbeiter, wir telefonierten heute früh wie es ihm ginge und wie er sich machte. Der große schecke schien sich wirklich zu benehmen und ich war froh drum. Ich hoffte das auch dieser Hengst die körung schaffen würde. Nun kamen wir zu Butterblümchen, die Rappe war derzeit etwas grimmig darum ließ ich sie in der halle frei laufen und jagte sie etwas umher. Sie ließ gewaltigen dampf ab und ich war froh sie nicht zu reiten. Ich ließ sie noch etwas in der halle laufen und ich kümmerte mich ebenfalls um die tragnde Stute Bad Medicine. Die stute kam total verwahrlost und kaputt zu mir, ich war stolz das ich sie die hoffnung nie verlorgen hatte. Nun war sie eine hübsche stute die 2019 ihr erstes Fohlen erwartete. Auch sie durfte zu maya auf die weide nun brachte ich Butterblümchen wieder in die box und holte clairkson heraus. Ich striegelte den hengst und sattelte ihn auf. Ich wollte mit ihm zu meinen Pflegeshiren abbey Dawn und albus reiten um mich um sie zu kümmern. Der Ritt würde einweg 1h dauern und das passte mir gut. Als clairkson gesattelt war ritt ich los. Bald kam ich auf den hof an und kümmerte mich um Dawn. Ich striegelte sie sauber und klickte sie an die longe ich ließ sie einpaar runden laufen nachdem sie fertig gearbeitet hatte brachte ich sie in ihre box und gab ihr futter dann holte ich albus den ich nur in der halle rennen ließ und mistete derweil seine box aus. Dann gab ich ihm sein futter und holte albus aus der halle. Nachdem alles gut versorgt war ritt ich mit Clairskon nachhause und brachte meine pferde alle in den stall nun fütterte ich sie noch und ging ins haus.[FONT=Georgia,"Times New Roman",Times,serif]
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      Pflegebericht 14
      Erst kümmerte ich mich um Elodin. Er wurde geputzt und gesattelt und anschließend unternahm ich einen langen Ausritt mit ihm. Danach fütterte ich ihn und zuletzt gab es noch ein paar Streicheleinheiten. Danach ging es zu River, die ich heute nur verwöhnte. Sie wurde geputzt, bekam Leckerlies und dann brachte ich sie auf die Weide. Ich beobachtete sie noch eine Weile und ging dann zum nächsten Pferd. Abbey Dawn und Albus holte ich gleichzeitig von der Weide, da die beiden ein eingespieltes Team waren. Ich putzte sie nacheinander und dann sattelte ich Albus und stieg auf. Abbey Dawn nahm ich als Handpferd mit auf den Ausritt. Danach durften sie wieder auf die Weide. Auch um Auqito kümmerte ich mich und putzte ihn, um ihn anschließend zu satteln. Mit ihm ging ich auf den Springplatz. Erst wärmte ich ihn auf und dann übten wir uns im Springen. Danach versorgte ich ihn und brachte ihn auf die Weide. Zuletzt ging ich zu Miss Independent und kümmerte mich um eine Verletzung, die sie sich vor einiger Zeit zugezogen hatte. Ich nahm ihr den Verband vom Bein, schmierte es neu ein und bandagierte es wieder. Danach brachte ich sie zurück auf die Weide, nachdem sie einen Apfel bekommen hatte.

      Pflegebericht 15

      Heute ist es soweit. Es heißt Abschied nehmen vom Rest, der noch übrig ist. Zuerst gehe ich zu Elodin und unternehme einen letzten, langen Ausritt mit ihm. Danach kümmere ich mich um River, indem ich sie sorgfältig putze, bis sie blitzblank ist. Auch Aquito bekommt eine lange Putzeinheit und zusätzlich einen Apfel, die er so sehr liebt. Danach hole ich Miss Independent von der Weide und gehe mit ihr spazieren, um ganz viel mit ihr zu reden. Zuletzt gehe ich zu meinen beiden Dicken Albus und Abbey. Den beiden wünsche ich sehr, dass sie zusammenbleiben können und longiere sie gemeinsam im Roundpen, um ihre Stärke nochmal sehen zu können. Für jeden von ihnen werde ich einen guten neuen Besitzer finden. So lange sind sie schon hier bei mir und nun muss ich sie ziehen lassen, damit sie nochmal gefördert werden. Jedem gebe ich noch einen letzten Kuss auf die Nüstern.
    • Sevannie
      Trainerbesuch 1
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      Trainingsbericht, Dressur E-A
      Mein nächster Auftrag hatte nicht lange auf sich warten lassen – diesmal war es Abajo, die mich ihre Shire Horse-Stute namens Abbey Dawn trainieren ließ. Ich war, ehrlich gesagt, ziemlich gespannt darauf, mit der Stute zu arbeiten. Ich hatte lange kein Kaltblut mehr trainiert und war mir ziemlich sicher, dass ich mich an diese Umstellung erst einmal wieder gewöhnen müsste.
      Abajo traf erst relativ spät am Abend ein, da die Fahrt von Deutschland nach England nicht besonders kurzweilig war. Dementsprechend war es schon dunkel, als sie eintrafen und ich hatte Mühe, mich in dem Chaos zurechtzufinden. Über Nacht hatte es Neuschnee gegeben und momentan schneite es schon wieder, weshalb mein Blickfeld stark eingeschränkt war.
      Als die Lichter des Autos langsam sichtbar wurden, begab ich mich an eine Stelle, die nicht direkt an der Auffahrt war, damit ich Abajo nicht im Weg stand. Sie parkte ihr Auto und stieg kurz darauf auch schon aus; schließlich gesellte sie sich zu mir.
      Wir begrüßten uns und klärten das Wesentliche, also worauf ich bei Abbey Dawn achten musste und was für Charakterzüge die Stute ausmachten. Dabei erfuhr ich, dass die Stute sehr gutmütig wäre, sich noch nichts aus der Ruhe bringen ließe und sogar in der Bewegung stoppte, wenn der Reiter sich nicht mehr auf ihrem Rücken befand. Des Weiteren hieß es, dass sie ziemlich verschmust wäre und besonders ausgiebige Kuscheleinheiten schätzen würde. Die Problematik, dass sie keine Reiter mit einer harten Hand akzeptierte, betraf mich nicht; ich achtete bei dem Training und der Ausbildung stets darauf, dem Pferd alles mit einer möglichst sanften Hand beizubringen, damit sie nicht abstumpften.
      Nach einer ausführlichen Beschreibung des Kaltbluts – Abajo schien diese Stute sehr am Herzen zu liegen – half sie mir beim Ausladen und Unterbringen in die Box, bevor wir schließlich die Ausrüstung in der Sattelkammer verstauten und uns fürs Erste voneinander verabschiedeten.
      Da die Fahrt mit Sicherheit sehr anstrengend für Abbey Dawn gewesen war, durfte sie am ersten Tag noch etwas verschnaufen – das Training würde erst beginnen, wenn sie sich ein wenig eingelebt hätte.
      Nach einigen Tagen war es dann schließlich soweit und wir konnten mit dem Training beginnen. Laut Informationen von Abajo war die Stute bereits auf E-Niveau und kannte die groben Abläufe, doch ich sollte die Gangarten und Figuren noch einmal vertiefen, bevor ich mit dem Training für das A-Niveau beginnen würde.
      Als ich das erste Mal auf dem Rücken des Shire Horse' saß, musste ich mich zunächst an den breiten Körperbau gewöhnen. Lange hatte ich nicht mehr auf einem Kaltblut gesessen; besonders nicht auf so einem Großen – Abbey Dawn maß ganze 1,85 Meter – und somit war es mehr oder weniger neu für mich, dass meine Beine massig größeren Abstand zueinander fanden als zuvor. Dennoch hatte ich mich nach der Aufwärmphase daran gewöhnt. Während des Aufwärmens achtete ich darauf, dass Abbey Dawns Bewegungen fließender wurden, sodass ich mir sicher sein konnte, dass sich auch genug Gelenkschmiere gebildet hatte. So wurde die Stute elastischer und die Gelenke würden mögliche Stöße, wie sie beim Galopp vorhanden waren, besser vertragen. Ich wollte außerdem keine Arthrose oder Muskelschäden hervorrufen, die durch nicht genügendes oder gar falsches Warmreiten zustande kommen konnten.
      Die Gangarten waren, wie sich schnell herausstellte, kein Problem. Sowohl der Mittelschritt als auch der Trab und der Galopp im Arbeitstempo ließen sich gut regulieren und ich staunte nicht schlecht über die Gänge der Stute – hatte ich sie mir doch nicht so kraftvoll vorgestellt, wie sie letztendlich waren. Aber es begeisterte mich, es war völlig anders, als ich es in Erinnerung hatte. Auch das Leichttraben im Arbeitstrab waren keine Hürde, die nicht zu bewältigen war und so begannen wir mit den Tempo-Übergängen.
      Zunächst einmal war da der Schritt-Trab-Übergang. In einer E-Dressur wurden häufig Übergänge erwartet, doch diese immer nur über eine Gangart – also nie ein Schritt-Galopp-Übergang. Das Einzige, was eine Ausnahme bildete, war das Halten aus dem Trab.
      Anfangs schien Abbey Dawn noch ein wenig steif zu sein, doch je häufiger wir den Schritt-Trab-Übergang und den Trab-Galopp-Übergang wiederholten und ausführten, desto elastischer und bewegungsfreudiger wurde sie. Schließlich machten wir uns noch daran, das Halten aus dem Trab zu üben. Während wir an der langen Seite trabten, saß ich aus und parierte Abbey Dawn irgendwann durch. Zu Beginn fiel sie erst in den Schritt und daraufhin blieb sie erst stehen, doch nachdem sie das Prinzip verstanden hatte, setzte sie es so gut um, wie es ihr möglich war.
      Aufgrund der mehr oder weniger mangelnden Kondition der Stute beendeten wir das Training nach bereits einer halben Stunde – die Figuren würde ich mit ihr ein anderes Mal wiederholen.
      Matthew stand an der Bande in der Reithalle und beobachtete uns interessiert, während ich mit Abbey Dawn die Hufschlagfiguren einer E-Dressur vertiefte. Die Red Roan-Stute schien mächtig Spaß an der Arbeit zu haben und bisher hatte ich noch keinerlei Differenzen mit ihr erlebt. Dies bestätigte mich in meiner Annahme, dass ich keine Reiterin mit einer harten Hand war und ließ mich meine anfänglichen Sorgen, die sich doch zu Beginn in mir ausgebreitet hatten, verschwinden.
      Die Hufschlagfiguren, die in der Klasse E von Belang waren, waren die ganze Bahn, der Zirkel, der Wechsel aus dem Zirkel, der Wechsel durch die ganze Bahn und einfache Schlangenlinien. Es war nichts, was man nicht ziemlich oft beim alltäglichen Training verwendete, um das Pferd vernünftig zu stellen und sie waren wohl einige der grundlegendsten Dinge, die man beim Reiten benötigte.
      Auch der Zirkel war eigentlich eine klare Sache, ebenso aus dem Zirkel zu wechseln. Blieben also nur noch die Schlangenlinien. Je nachdem, wie viele Bögen sie hatte, desto größer waren sie – ich begann mit Abbey Dawn bei einer einfachen Schlangenlinie mit drei Bögen.
      Die Schlangenlinie begann bei dem Bahnpunkt A, und wurde durch drei Bögen, zwei auf der linken, einen auf der rechten Hallenseite, bis zum Bahnpunkt C fortgeführt. Schließlich steigerte ich die Schwierigkeit ein wenig und baute einen vierten Bogen ein, der die Wendungen etwas enger machte, sodass die Stute noch biegsamer werden musste. Die Schlangenlinie mit vier Bögen war sogar bereits Bestandteil einer Prüfung der Klasse A – und für das Pferd schien dies kein Problem darzustellen.
      Nach einigen Tagen, in denen ich weiterhin intensiv mit Abbey Dawn gearbeitet hatte und ihre Kondition auch mittels längeren Spaziergängen und anderen Übungen gesteigert hatte, war ich der Meinung, dass sie für das Einsteigen in die Klasse A gewappnet wäre.
      Viele neue Hufschlagfiguren, die wir üben mussten, kamen nicht auf uns zu. Es waren lediglich die Schlangenlinie mit vier Bögen, die ich ja bereits mit Abbey Dawn ʻgemeistertʼ hatte und die 10 Meter-Volten im Trab. Um die Schlangenlinie machte ich mir keine Sorgen, doch die 10 Meter-Volten bereiteten mir einige Zweifel. Abbey Dawn hatte mir bereits gezeigt, dass sie wohl etwas konnte, aber dennoch war ich mir noch nicht sicher, wie viele Fähigkeiten wirklich in ihr schlummerten, die noch nicht an die Oberfläche gelangt waren. Aber nun ja – Probieren ging bekanntlich über Studieren.
      Ich beließ den Durchmesser der Volte zunächst einmal nicht bei zehn Metern, sondern kümmerte mich darum, dass die Stute verstand, was von ihr verlangt war. Ich konnte nicht einschätzen, was für einen Durchmesser die Volte nun hatte, doch mit jeder Volte, die wir ritten, wurde der Durchmesser etwas kleiner, bis wir schließlich, einige Reibereien inbegriffen, bei einer Volte ankamen, die der 10 Meter-Volte schon ziemlich nahe kam. Als dies geschafft war, gönnte ich uns beiden eine kurze Pause; das Training war anstrengender als geplant.
      Weiter ging es mit den neuen Gangarten. Zum Mittelschritt und dem Trab und Galopp im Arbeitstempo kamen nun noch der Mitteltrab und der Mittelgalopp hinzu. Diese sollten schnell erreicht werden, denn durch Regulieren des Tempos wurde Abbey Dawn ein wenig langsamer und wechselte somit vom Arbeits- in den Mitteltrab, ebenso beim Galopp. Es stellte keine sonderlich große Hürde für sie dar, weshalb wir uns bald dem wohl anstrengendsten Teil widmen konnten: den Lektionen. Doch das heutige Training würde wohl erst einmal beendet sein, denn wir hatten für diesen Tag genug Neues dazu gelernt.
      Wir hatten gerade das Zügel aus der Hand kauen lassen hinter uns gebracht, da kam Matthew in die Reithalle und grinste mir kurz zu, bevor er sich an der Bande niederließ und uns genauestens beobachtete. Ich schüttelte kurz den Kopf, für seine Spielchen hatte ich nun keine Zeit – ich hatte ein Pferd zu trainieren.
      Es gab vier neue Lektionen, die in einer A-Dressur verlangt wurden. Dies waren das Viereck verkleinern und vergrößern, der einfache Galoppwechsel, das Zügel aus der Hand kauen lassen und das Rückwärtsrichten – eine davon hatten wir soeben erfolgreich ausgeführt.
      Ich trieb Abbey Dawn wieder an und wir ritten an der langen Seite entlang, bis wir einen Bahnpunkt erreichten, den ich als Wechselpunkt ansah. Von dort aus bewegten wir uns vorwärts-seitwärts in Richtung Bahnmitte, der Pferdekörper blieb jedoch annähernd parallel zur Bande. Als wir uns mithilfe dieser Bewegungsabfolgen etwa fünf Meter von der Bande entfernt hatten, ließ ich Abbey Dawn eine Pferdelänge nach vorn gehen und stellte sich dabei um. Ich ließ sie schließlich dem anderen Schenkel weichen und wir kehrten erneut mit einer vorwärts-seitwärts-Bewegung um. Da ich das Schenkelweichen zuvor bereits mit ihr geübt hatte, stellte dies keinerlei hohe Ansprüche an die Stute und war ebenfalls schnell erlernt. Wir kamen schon bald wieder auf der Höhe des festgelegten Wechselpunktes neben der Bande an.
      Nachdem wir diese Lektion einige Male wiederholt hatten und ich mir sicher war, dass der Red Roan das Prinzip verstanden hatte und umsetzen konnte, widmeten wir uns dem einfachen Galoppwechsel. Da Abbey Dawn noch keine Erfahrungen damit gemacht hatte, mussten wir von ganz vorn beginnen – dies bedeutete, dass wir Galopp-Schritt-Übergänge machen mussten.
      Beim Galoppieren parierte ich sie also in den Schritt durch und nach vier Schritten gab ich ihr wieder die Hilfen zum Angaloppieren. Dies wiederholten wir einige Male, und während der Schrittphase stellte ich Abbey Dawn um, gab ihr eine halbe Parade und mein äußerer Schenkel wanderte ein wenig zurück. Meine Hüfte wurde dadurch automatisch nach vorn geschoben und mit dem inzwischen neuen inneren Zügel gab ich nach, bevor wir wieder in den Galopp wechselten. Je öfter wir diese Prozedur wiederholten, desto kürzer wurden die Schrittphasen. Immer wieder wechselten wir somit die Hand, auf der wir galoppierten und als es schließlich beinahe einwandfrei funktionierte, beließen wir es für diesen Tag dabei. Es waren schon einige Lektionen gelehrt worden. Innerhalb der nächsten Trainingseinheiten würden wir die gelernten Lektionen noch einmal vertiefen und die letzte Lektion, das Rückwärts richten, hinzunehmen.
      Bevor ich in dieser Stunde die einfachen Galoppwechsel noch einmal verlangte, wandten wir uns vorerst einmal dem Rückwärtsrichten zu. Dies würde auch für ein wenig Abwechslung sorgen – ich war mir ziemlich sicher, dass Abbey Dawn sonst, wenn wir nur den Galoppwechsel üben würden, schnell den Reiz verlieren würde und das wollte ich auf keinen Fall riskieren.
      Um diese Lektion durchzuführen, hatte ich mir Matthew zur Hilfe gezogen. Während ich auf dem Rücken der Stute saß, kontrollierte der Mann sie vom Boden aus und half mir somit, ihr das Rückwärtsrichten anzueignen. Ich entlastete mich im Sattel ein wenig, legte mein Bein an und Matthew tippte dabei mit einer Touchier-Gerte an die Vorderbeine der Stute. Anfangs war sie ziemlich verwirrt und wusste nicht, was sie machen sollte. Aus Reflex trat sie dann schließlich vorwärts und es dauerte eine Weile, bis ich sie davon überzeugen konnte, dies zu unterlassen. Immer, wenn sie also vorwärts treten wollte, parierte ich sie vorsichtig rückwärts durch und hielt sie somit vom Anlaufen ab. Sobald sie einen Schritt nach hinten gemacht hatte, stoppte ich die Lektion und lobte sie ausgiebig. Damit Abbey Dawn die Lektion vom Rücken aus immer erkannte, hatte ich anfangs ein Stimmkommando eingebaut, das ihr für zu Beginn eine wirkliche Hilfe war. Inzwischen klappte dies jedoch vollständig ohne jegliche Stimmeinflüsse und später auch ohne eine Hilfsperson. Ich hielt Abbey Dawn dazu an, entlastete mich und legte die Beine ran. Sie hatte es aufgegeben, vorwärts gehen zu wollen, seit sie verstanden hatte, was von ihr verlangt wurde. Dann parierte ich sie behutsam durch und sie lief rückwärts. Wenn es anfangs auch nur einige Schritte waren, hielt es nun für mehrere Meter problemlos an.
      Ich war überzeugt davon, dass das Shire Horse damit nun klarkam und so widmeten wir uns wieder dem einfachen Galoppwechsel. Ich bemerkte, dass Abbey Dawn fleißig kaute und sie schien definitiv Gefallen an der Arbeit zu finden – was mich als Trainer natürlich besonders freute.
      Wir galoppierten erst eine ganze Bahn, bevor ich Abbey Dawn in den Schritt durchparierte und sie umstellte, eine halbe Parade gab und gleichzeitig meinen äußeren Schenkel zurücknahm. Daraufhin schob ich meine innere Hüfte wieder nach vorn und gab mit dem inneren Zügel nach, woraufhin der sanfte Riese wieder angaloppierte. Es klappte immer besser. Am Anfang des Trainings an diesem Tag hatten wir einen bis zwei Zwischenschritte machen müssen, doch selbst diese waren beinahe vollständig verschwunden. Es war zwar noch zu sehen, doch die Zwischenphase war ziemlich kurz und allein dies stellte mich zufrieden. Lobend stieg ich ab und beendete das Training hiermit. Abbey Dawn wurde noch in die Box gestellt, das Verbindungstor zum Paddock geöffnet und sie bekam eine Portion Leckerlis, über die sie sich gierig hermachte. Während sie auf dem Paddock stand, mistete ich ihre Box aus und als ich damit fertig war, öffnete ich das Tor wieder und sie konnte ihre Box wieder betreten. Sofort kam sie zu mir und drückte ihren Kopf gegen meine Seite, um ein wenig Aufmerksamkeit zu ergattern. Lächelnd kraulte ich ihre Stirn und begutachtete das Tier noch einmal gründlich. Sie hatte eine wahrhaftig schöne Farbe, das stand völlig außer Frage. Und der Zopf, der ihre Mähne immer wieder zierte und den ich ihr beinahe jeden Tag neu geflochten hatte, weil er an ihr so süß aussah, verlieh ihrem Aussehen etwas Unschuldiges und ließ sie noch liebenswerter erscheinen.
      „Und? Wie hat sie sich gemacht?“, war das Erste, was Abajo mich fragte, nachdem sie mich begrüßt hatte. Ich grinste. „Super. Du solltest besonders die Lektionen aber öfter mit ihr wiederholen – oder von jemandem wiederholen lassen, dem du vertraust. Das ist wichtig, sonst verlernt sie das wieder und das wollen wir ja bestimmt nicht. Solltest du Fragen haben, kannst du dich gerne bei mir melden, ich werde dir so gut helfen, wie ich kann“, erwiderte ich dann und lächelte ihr freundlich zu, „aber Abbey Dawn scheint sich schon ziemlich auf die Rückkehr zu freuen.“ Den letzten Teil fügte ich nur hinzu, weil das Wiehern der Stute aus dem Stall erklang.
      „Dann wollen wir sie mal fertig machen, oder?“, stellte ich Abajo die – eher rhetorische – Frage und ging mit ihr in die Richtung des Stutenstalls, in dem Abbey Dawn untergebracht worden war.
    • Sevannie
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      Pflegebericht für: First Spark, Maleficent Mistress, Native Dancer xx, Glee, Aria, Missing Misty,
      Venetia, Darling Diva xx, Quintessa, Alice Cullen, Royal Rubina, Hannelore, Abbey Dawn,
      Baileys Irish Cream, Delightful Joy, Cotton Eye, Caprice, Namica, Velvedere, Icaria, Diadora,
      Ramazotti Amaro, Xanthos, Dreamdancer, Rainy Afternoon, Deadly Overdose xx, La Paz, Thiago,
      Dark sweet Temptation, Sweet Poison, Pancake Killer, Hermann, HGT's Hero of Heaven,
      Burnin' Awake and Lifeless, Antaris, Shining Sommerdream, Mephisto, Schwachkopf, Albus

      Sevannie (Reyna Huntington) & Obi-Wan (Ian Monroe) I Zeichen

      Kennenlernen

      Ian Monroe | Es war Samstag in der Früh, dürfte wohl so um 6 Uhr sein. Ich legt auf dem Bauch in meinem Bett, eine Hand hing über die Bettkante das dunkle Haar stand zerzaust vom Kopf ab. Ich war am Vorabend relativ früh schlafen gegangen, da die Arbeit und das Bier welches ich mit Reyna getrunken hatte dafür gesorgt hatten das ich wirklich müde geworden war. Es war ein ruhiger und traumloser Schlaf in welchen ich gesunken war. Er endete genau in diesem Moment als ich etwas Warmes und Feuchtes auf meiner Hand spürte. Ich zuckte zusammen, öffnete die Augen einen Spalt, hob den Kopf gerade soweit um zu sehen das Aika sich an meiner Hand verging. „Morgen“, brummte ich der Hündin entgegen und entzog ihr meine Hand. Mhh… Hundesabber am Morgen was konnte es denn schöneres geben? Ich wälzte mich auf den Rücken, bedeckte meine Augen mit einem Unterarm. Ein herzhaftes Gähnen entkam mir und eigentlich war ich schon wieder beim Einschlafen, als Aika ihre Vorderpfoten auf die Bettkante legte, den Kopf zwischen ihre Pfoten und leise vor sich hin winselte. Ich seufzte und spähte zu ihr hinüber, wie sie mich mit ihren großen braunen Augen flehend anstarrte. Wieder erklang dieser leise Ton der verkündete, dass sie auf ihr Frühstück bestand. „Schon gut!“ gab ich schließlich mit einem Seufzen nach und schlug die warme Bettdecke zur Seite. Meine Füße schob ich über die Bettkante und saß erstmal aufrecht dort, fuhr mit einer Hand durch mein Haar und kratzte mich am Hinterkopf. Aika indes lief aufgeregt im Kreis, herum gähnte und streckte ihr Hinterteil in die Höhe, bevor sie trippelnd wieder auf die Beine kam und um das Bett herum lief. Ich dachte über den Tag nach, dachte daran was heute denn zu tun war und dann fiel mir ein, dass ich mir ja mit Reyna ausgemacht hatte heute wieder zu ihr zu fahren. Sie wollte mir das Reiten beibringen… nun zumindest sollte ich mich heute mal auf ein Pferd setzen. Unwillkürlich spürte ich die Aufregung dabei. Ob das wirklich gut gehen würde? Noch war ich ja nicht so davon überzeugt, aber einfach kneifen konnte ich doch jetzt auch nicht mehr. Gut das erste Problem stellte sich mir ja schon, als ich vor dem Kleiderschrank stand. Was zog man denn zum Reiten an? Vielleicht hätte ich da Reyna doch lieber Fragen sollen… Ich seufzte leise bei dem Gedanken an die hübsche junge Frau geriet ich leicht ins Schwärmen. Mit einem Seufzen entschied ich mich einfach für eine Jeans und ein einfaches T-Shirt. So machte ich mich mit Aika auf den Weg zum Stall, stieg in den alten Pick-up ein. Bevor ich jedoch zum Stall fuhr, fuhr ich noch an einem Coffee Shop vorbei, nahm für Reyna und mich jeweils einen Kaffee und je einen Donut mit. Hoffte, dass ihr das zusagen würde. So fuhr ich eine viertel Stunde später auf dem alten Gestüt ein und wenn ich mir so die Gebäude von außen ansah, konnte ich noch jede Menge Arbeit sehen… in meinem Kopf hätte ich auch schon den einen oder anderen Plan wie man ein paar Dinge verbessern könnte. Das waren eben die Augen eines Handwerkers… Ich parkte wie die Tage zuvor auch schon am Rand, stellte den Motor ab und stieg aus. Aika sprang gleich hinter mir hinaus und zischte auf der nächste Fleckchen Wiese zu, um erstmal ausgiebig zu schnuppern und sich zu erleichtern. Ich lächelte und ging mit dem Kaffee und der Tüte mit den Donuts in der Hand auf die Suche nach Reyna. „Reyna?“ fragte ich in den Stall hinein und sah mich um, betrat die Stallgasse. Es roch nach Sägespäne und frischen Holz, nur unterschwellig kam auch der Duft der Hinterlassenschaften der Tiere durch. Die Pferde schienen alle ihr eigenes Frühstück schon zu haben, zumindest war meine Anwesenheit ihnen so gut wie egal. Nur ein zwei hoben ihre Köpfe, das Maul voll mit dem grünen getrockneten Gras. Ich fand mich bei der Box der hübschen hell gescheckten Stute wieder. Sie spitzte neugierig ihre Ohren als sie mich wahrnahm und kam sogar heran um an der Tüte zu schnuppern die ich in der Hand hatte. Ich grinste und machte lieber einen Schritt zurück. „Ich glaube nicht das Donuts was für dich sind meine Hübsche“, schmunzelte ich. Das Tier schnaubte schüttelte ihren Kopf, bevor sie sich wieder ihrem Futter widmete.

      Reyna Huntington | Ich war heute etwas später wach geworden als sonst, tat mich schwer aus dem Bett zu kommen. Ja ich schlief endlich in meinem Bett. Nachdem Ian gegangen war hatte ich mich drauf und dran gemacht das Schlafzimmer wenigstens halbwegs ins Lot zu bringen. Oder zumindest das Bett, denn langsam aber sicher bekam ich Rückenschmerzen von der Haltung auf den Heuballen. Kaffee gab es jedoch immer noch nicht für mich, wobei ich froh drum wäre nun einen zu haben. Ich schlurfte in das Badezimmer und machte mich fertig für den Tag, alles was dazu gehört. Zähne putzen, Schminken und und und. Ja man sah mir meine Müdigkeit an, sehr sogar, bekam ja kaum die Augen auf. Aber sicherlich legte sich das gleich wieder, wenn ich in den Stall gehen würde um die Pferde zu füttern. So zog ich mir heute die dunkelblaue Reithose an und ein lockeres Shirt, darüber eine Sweatshirtjacke denn in den letzten Tagen war es immer morgens kalt, dafür am Nachmittag brechend heiß. Ich musste mich unbedingt mal an die Wiesen dran machen, damit die Pferde wenigstens über den Morgen dort etwas grasen konnten, das Paddok war ja keine dauerhaft Lösung für sie. Zumindest nicht bei der Hitze und ohne Unterstand, so holte ich sie jeden Mittag wieder rein und ließ sie abends noch einmal hinaus. Ich streckte mich ausgiebig als die kühle Luft mich vollends weckte, ehe ich meine Jacke schloss. Ich wollte wahrscheinlich gar nicht wissen wie viel Grad es wirklich waren. So lief ich die Treppen hinunter und gleich in den Stall, die Pferde wärmen diesen immer ganz gut. Und die Wärme hielt sich hier, genauso wie Mittags die kühlere Luft wenn ich einen Durchzug startete nachdem alle auf dem Paddok waren. Ich wurde von erwartungsvollem Gebrummel und Fohlen Wiehern begrüßt, was mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte. ,,Guten Morgen.“, rief ich in den, bis auf die Pferde, leeren Gang hinein und lief zur Futterkammer die es heute auch noch halt zu füllen. Wieso hatte ich bei meinem vollen Terminplan nochmal Ian eingeladen? Ja ich wollte ihn aufs Pferd setzen, ihm weiß machen wie schön das Reiten sein kann und hoffte auch das es mir Gelang, nur warum nochmal heute? Ich bereitete das Futter vor und gab jedem seine Portion nach und nach. Einen Teil vom Heu bekamen sie jetzt schon, den anderen verteilte ich derweil auf den Paddoks. Ich sah zum Stall hinüber, sah das alle natürlich noch am Kauen war und beschloss kurzer Hand meine Arbeit am Haupthaus und dessen Zimmer weiter zu vollziehen. Wollte dort ja irgendwann mal richtig einziehen und nicht so halbherzig. So lief ich die Treppen wieder hoch und begann in der Küche. Ich öffnete die Fenster und schmiss die alte Sachen wahllos in den Container der, Gott sei Dank dass ich ihn hab dort hinstellen lassen, unter dem Fenster stand. Wieso hatte der Vorbesitzer denn wirklich gar nichts mitgenommen, so schien es zumindest. Alte Küchengeräte und der Tisch im Esszimmer. Das Bett und so die Standardmöbel waren noch da, teilweise sogar noch Bilder. Ich schüttelte den Kopf, konnte nicht verstehen wieso man Bilder hängen ließ, die hatten doch eine Bedeutung. Ein kurzer Blick auf mein Handy verriet mir, dass es schon halb 9 war und ich wenigstens schon das ganze Kleingetraddel aus der Küche verbannt hatte. Eine neue würde ich mir derzeit noch nicht leisten könnten, so müsste diese halten. Eventuell das Holz neu streichen, aber das war eher ein kleineres Übel, sonst sah sie ja noch gut in Schuss aus, bis auf den Staub. Ich streckte mich erneut und der Wunsch, nun einen Kaffee zu haben, stieg wieder in mir auf. Ja dahinter steckte schon fast ein bisschen Suchtpotential, aber es war eben mein Lebenselixier. Früher hätte man mich vor meinem ersten Kaffee gar nicht ansprechen dürfen, zum Glück hatte sich das gelegt gehabt. Meine Beine trugen mich wieder aus dem Haupthaus und ich entdeckte Ians Auto. Oh! Lächelnd lief ich in den Stall. Ja wir verstanden uns gut und der Gedanke, seiner bloßen Anwesenheit, versetzte mir schon ein Lächeln auf die müden Gesichtszüge. Ich rieb mir die Augen, lief dann weiter. Aika schien mich schon zu hören, denn die kam geradewegs auf mich zugerannt. ,,Guten Morgen du Süße!“, rief ich und hockte mich hin, mit einem Sprung landete sie in meinen Armen und ich richtete mich auf. ,,Na du kleine Maus, gut geschlafen?“, lächelte ich und streichelte die aufgeregte Dame, welche fast zu explodieren schien vor Freude. Lächelnd und mit dem Hund auf dem Arm trat ich in den Stall. Sah den groß gebauten Mann mit einer Tüte und zwei Kaffeebechern in den Händen an, beobachtete wie er sich mit Velvedere unterhielt. Diese Stute hatte es ihm wirklich von Anfang an angetan. Aber es war ein wahrlich schöner Anblick. Ein hübscher Mann, welcher selbst noch etwas verschlafen drein blickte, der meine Velvedere streichelte und ihr erklärte warum sie nicht das haben könne was in der Tüte auch immer war. Ganz genau verstand ich seine Worte nicht und er schien mich auch nicht wirklich zu bemerken. Ich schmunzelte und musterte ihn, das Shirt spannte etwas an seinen muskulösen Oberarmen, sowie an der Brust auch etwas. Ja man sah ihm deutlich an, dass er ins Fitnessstudio ging. Und ich würde lügen, würde ich sagen dass dieser Mann mit seinem Aussehen nicht manchmal bestimme Gedanken hervorrief. Oder auch mit seiner Art, seiner überaus charmant Art, welche er zeitweise an den Tag legte. Ich schob diese Gedanken beiseite und sah wieder sein Profil an. „Guten Morgen Ian.“, rief ich ihm zu und ließ Aika wieder hinunter, ging ein paar Schritte auf ihn zu. ,,Gut geschlafen?“, fragte ich schmunzelnd nach und fuhr mir mit der Hand durch die Haare, strich sie nach hinten, damit sie mir nicht weiterhin ins Gesicht fallen. Müsste nachher wohl wieder zum Haargummi greifen, wie eigentlich schon die ganze Woche. Ich glaubte sogar, Ian hatte noch nicht einmal meine offenen Haare gesehen, glaubte er kannte mich nur mit hochangesetztem Pferdeschwanz da es für die Arbeiten angenehmer war, wenn mir die Haare nicht ständig ins Gesicht fielen.

      Ian Monroe | Mein Blick lag weiterhin auf dem hübschen Pferd, welches sich mittlerweile wieder von mir abgewandt hatte. Beobachtete fasziniert wie sie mit ihren Lippen kleine Halme aus den Sägespäne sammelte anstatt ihr Maul einfach in die Raufe zu stecken. Eine bekannte Stimme riss mich von dem beinahe schon meditativen Anblick los, ich drehte meinen Kopf und ein breites Lächeln trat unwillkürlich in mein Gesicht als ich der hübschen jungen Frau entgegen sah. „Morgen Reyna!“ erwiderte ich den Gruß und kam ihr entgegen. Ich nickte als sie fragte ob ich gut geschlafen hatte. „Ja sehr gut sogar, danke der Nachfrage“, antwortete ich ihr und grinste. „Und du?“ fragte ich sie zurück und beobachtete wie sie ihre Haare zurück strich. Wie sie durch das Licht was hier rein fiel glänzten als wären sie aus seinem feinen Stoff gewoben. Folgte dieser Bewegung mit den Augen und fragte mich ob sie sich so seidig anfühlten wie sie aussahen. Sie sah so ungewohnt aus mit den offenen Haaren – ungewohnt im guten Sinne, fast schon sexy, hatte ich sie die Woche doch nur mit Pferdeschwanz gesehen. Ich räusperte mich um schnell wieder meine Gedanken los zu werden, wurde mir dann den Doppelhalter in meiner Hand, indem die beiden Kaffees standen, wieder gewahr. „Öhm… ich habe Kaffee und Donuts mitgebracht“, lenkte ich also schnell ab, hob die Hände mit den Bechern und der Tüte in der Hand in die Höhe um darauf aufmerksam zu machen. Schenkte ihr wie üblich eines meiner charmanten Lächeln und hoffte das es ihr nicht aufgefallen war, dass ich sie angegafft hatte. „Ich fürchte nur er ist nicht mehr ganz so heiß“, meinte ich dann und lächelte entschuldigend. Hielt ihr dann den Papphalter hin. „Links ist glaube ich der Latte Macchiato und rechts ein doppelter Espresso“, erklärte ich. Nachdem ich ja nicht wusste wie sie ihren Kaffee gerne trank hatte ich einfach zwei verschiedene genommen und da ich ja nicht zimperlich war würde ich eben den nehmen der über blieb. Reyna sah zumindest so aus als könnte sie einen Kaffee gut gebrauchen und innerlich klopfte ich mir auf die Schulter für diese Idee. Denn das Lächeln das sie mir daraufhin schenkte war einfach atemberaubend schön und sie griff sogleich nach dem Latte. Gut das würde ich mir also für die Zukunft merken. Moment Zukunft? Ich kannte sie gerade mal die Woche, war eigentlich auch nur hier durch meinen Arbeitgeber. Nun gut heute nicht, denn es war Samstag und ich war hier, weil sie mich auf eines ihrer Pferde setzen wollte. Etwas nervös war ich aufgrund dessen schon, aber wollte mir das natürlich erstmal nicht ansehen lassen. – Wie schwer konnte es denn schon tatsächlich sein? - Wir verließen nochmal den Stall um das Essen drüben beim Haus auf der Bank einzunehmen auf der wir gestern schon Bier miteinander getrunken hatten. Ich reichte ihr lächelnd ihren Donut. Die Kaffeebecher waren leer, die Donuts gegessen. Aika hatte sich neben mir abgelegt und sah von dieser Position aus aufmerksam in die Gegend. Dann wandte sich Reyna schließlich mit einem Schmunzeln und einer Frage an mich: „Also für welches Pferd hast du dich denn nun entschieden?“
      Das war eine gute Frage, sie hatte sehr schöne Tiere nur wusste ich sehr wenig von dem Ganzen. Gestern hatte sie schon gesagt das ich aussuchen dürfte und sie ihr Veto einlegen würde, würde ich eines auswählen das nicht geeignet für...nun ja mich war. Ich lehnte mich auf der Bank zurück und dachte darüber nach. Natürlich kam mir gleich die hübsche gefleckte Stute in den Sinn. "Hmm.. was ist mit der hübschen hellen gescheckten Stute?" fragte ich also sogleich nach. Das Grinsen von Reyna sagte mir gleich, dass dieses Pferd wohl nichts für mich war. Was sich mit ihren Worten bestätigte, als sie mir sagte das Velvedere noch nicht zugeritten war. Gut... definitiv nichts für mich. Ich fuhr mit einer Hand durch mein Haar. "Na dann lieber nicht", meinte ich leise lachend, bevor ich mich vorbeugte. "Welche sind denn ..zugeritten?" fragte ich nach und musterte die hübsche Frau neben mir. Irgendwie.. rutschte man bei solchen Worten wie von selber in zweideutige Gedanken.

      Reyna Huntington | Hatte er mir doch tatsächlich schon den Tag versüßt mit dem Latte Macchiato und dem Donut. Auf meine frage hin, welches Pferd er gerne nehmen würde sagte er, was mit der hellen gescheckten Stute wäre. Ich schüttelte grinsend den Kopf, er schien sich wirklich gut mit ihr zu verstehen. ,,Vel ist nicht eingeritten und somit fällt sie leider raus. Ich könnte dir Hermann empfehlen.'', erklärte ich und er sah mich verdutzt an. Na klar wusste er nicht wer wer war. ,,Das große braune Kaltblut.'' - Achja. Ich vergaß, dass er sich damit auch nicht auskannte. War er doch ganz neu auf dem Gebiet. ,,Der große Braune, stämmige Hengst.'', erklärte ich dann und auf seinen Gesichtszügen breitete sich ein kleines Schmunzeln aus, wusste er doch nun wen ich meinte. ,,Der ist ganz lieb und ruhig, oder Icaria, sie ist auch ein Warmblut und sehr ruhig.'', erklärte ich knapp und stand dann auf, nahm ihm den Müll ab. ,,Komm, wir gehen am besten durch den Stall, so hat das doch keinen Zweck.'', lachte ich auf, als er erneut so süß verwirrt drein blickte. So schmiss ich den Müll schnell in die Tonne, bevor wir wieder in den Stall traten. Hatte mir zuvor auch gleich wieder die Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden, da sie mich durch den Wind jetzt schon störten. Wir blieben vor Icaria's Box stehen, welche nur kurz ihren Kopf neugierig hob und dann doch wieder ihre Aufmerksamkeit dem Heu zuwandte. ,,Das ist Icaria. Eine Hannoveranerstute und sehr geduldig und ruhig.'', sagte ich und musterte die braune Stute mit den wunderschönen Abzeichen auf ihrem Kopf. War sie doch sehr außergewöhnlich durch dieses und das machte sie so besonders, zumal ihr Charakter goldwert war. Wir liefen zu Hermann, welchem ich Ian auch noch etwas vorstellte, bevor es weiter zu HGT's Hero of Heaven ging. ,,Er wäre vielleicht auch was, zeigt er kaum Hengstmanieren und ist eigentlich sehr lernwillig. Vielleicht wäre es auch für ihn eine gute Erfahrung um zu Lernen wie man sich vorsichtig gibt.'', sagte ich und streichelte dem dunklen Palomino über die grauen, samtweichen Nüstern die er uns gerade entgegen streckte. Hero brummelte leise und streckte seinen Hals, drehte seinen Kopf und schielte zu Ian hoch, was mir ein Kichern entlockte. ,,Ja er ist auch gerne mal ein Quatschkopf.'', fügte ich hinzu und wir gingen weiter. Ich stellte ihm noch Pancake Killer als potentiellen Kandidaten vor. So war der Tinker-Hengst ebenso ein ruhiger Kandidat, auch wenn er etwas tollpatschig war. Sweet Poison fiel aufgrund des Größenunterschieds aus, war es doch nicht sonderlich förderlich, einen so großen, gut gebauten Mann auf einen so viel kleineren Hengst zu setzen. Auch wenn mir Ian's Kommentar nicht entging, dass genau er doch der richtige wäre, könne er doch nicht so weit fallen sollte es dazu kommen. Ich kicherte und schüttelte dann grinsend den Kopf. ,,Nein keine Option.'', unterstrich ich meine Aussage und wir gingen zu dem letzten Kandidaten. ,,Antaris.'', sagte ich und streckte meine Arme zu der Box aus, in welcher der braune Hengst stand. ,,Er ist auch sehr ruhig und ein wahrer Schatz, wenn man ihn lässt.'', schmunzelte ich über meinen Zuchthengst und sah dann erwartungsvoll zu Ian, dem die Entscheidung wohl alles andere als leicht fiel. ,,Nun, lass es dir durch den Kopf gehen. Ich bringe solange die anderen Pferde auf die Paddoks.'', sagte ich und machte mich dann auch schon daran. Ich nahm zuerst Royal Rubina und Alice Cullen zu mir, lief mit den beiden aus dem Stall und zu den besagten Paddoks. Nach und nach folgten dann auch der Rest, wobei mir Ian auch half. So kamen zu guter Letzt noch Missing Misty und Aria raus auf ein gemeinsames Stück. ,,Und? Schon entschieden?'', fragte ich grinsend und drehte mich zu dem dunkelhaarigem Mann um, welcher doch recht nah vor mir stand. Ich schmunzelte, spürte das leichte erröten meiner Wangen und trat einen Schritt zurück. Musste ich doch immer wieder den Kopf in den Nacken legen um auch in die braunen Augen des Mannes sehen zu können. War er doch schon ein ganzes Stück größer als ich es war. Ich schmunzelte, betrachtete das kantige Gesicht und die harten Züge, doch Aika riss mich aus dem Anblick. War es sicherlich auch ein guter Zeitpunkt gewesen, die kleinen Vorderpfoten an meine Wade anzulehnen und mich mit stark wedelnder Rute anzuschauen. Sie quietschte leise, schien so aufgeregt und sich zu freuen. Ich lächelte und hob die kleine Maus hoch. ,,Aika wartet wohl auch schon auf eine Entscheidung.'', lächelte ich weiterhin und streichelte die kleine Hündin auf meinem Arm, sah dann wieder zu Ian auf. ,,Uhm.. Wie hieß der große Braune nochmal?'', hakte Ian nach und ich konnte mich nicht halten wieder los zu kichern. ,,Antaris oder Hermann?'' - ,,Der ruhige, stämmige.'', murmelte Ian peinlich berührt und kratzte sich am Hinterkopf. Sein Lächeln ließ mich ebenso schmunzeln. ,,Hermann.'', sagte ich dann und ließ die kleine Hündin wieder von meinem Arm, ehe ich mit Ian zu dem Paddok lief auf dem Hermann stand. ,,Wir können den ersten Ritt auch verschieben auf wann anders, wenn du magst? Vielleicht willst du ihn so erstmal kennen lernen?'', sagte ich dann und legte die Arme auf den Zaun des Paddoks, die Litzen waren ja etwas davon entfernt, also brauchte ich auch keine Angst haben, im nächsten Moment eine gewischt zu bekommen. Mein Blick fiel von dem Braunen wieder auf Ian, der den Hengst gerade ansah. Betrachtete währenddessen etwas ungehalten das markante Gesicht. Nun war ich wohl die, die starrte. So wandte ich den Blick ab und sah auf den Boden vor uns wartete auf die Antwort von Ian. Ich strich mir einer der Haarsträhnen aus dem Gesicht.

      Ian Monroe | Natürlich war das ganze Gerede über den Tieren von dieser Warte hier etwas... nun ja verwirrend. Sie nannte Namen, aber natürlich sagte mir das kaum etwas. Sah auf meine Hände als sie mir den Leeren Becher und das Papier abnahm. Ich kratzte mich an Hinterkopf und dachte fieberhaft darüber nach. Innerlich war ich natürlich aufgeregt, versuchte es jedoch nicht zu zeigen. Dann forderte sie mich auf aufzustehen, lachte mir mit diesem umwerfenden Lachen ins Gesicht. Es wirkte nicht als ob sie sich über mich lustig machen würde. Ich grinste schief und erhob mich auch so gleich mit einem eifrigen Nicken. Ich folgte Reyna und kam nicht umhin meinen Blick über ihre hübschen Körper gleiten zu lassen, hinunter zu dem hübschen kleinen Hintern der bei jedem Schritt hin und her wackelte. Ich biss mir auf die Zunge und zwang mich schnell wieder auf ihren Hinterkopf zu sehen, bot der auf und ab wippende Pferdeschwanz doch auch eine Schöne Aussicht! Wir blieben vor der Box der Stute stehen die sie zuvor erwähnt hatte und ich warf einen Blick über die Boxenwand. Begutachtete die braune Stute mit dem rosa Maul die sich auf dem Boden ihr Heu zusammen suchte. Dann führte mich Rey weiter zu dem stämmigen braunen Pferd. "Ganz schön viel Haar..." murmelte ich und sah auf die lustigen weißen Puschen die er an jeden seiner Füße hatte -sah fast aus als gehöre er zu einer Abba Revival-band oder sowas. Ich ging weiter und ließ mir nur zu gerne von Rey alle ihre Pferde zeigen und bedachte sie dabei mit einem genauen Blick. Die Art wie ihre Augen dabei regelrecht zu glühten war einfach umwerfend. Liebte sie diese Tiere wohl wirklich sehr, jedes Einzelne schien ihr am Herz zu liegen. Nickte dann als sie meinte, dass sie erstmal die anderen rausführen wurde. Sah sie mein Zögern wohl so das ich noch überlegen musste. Sie kehrte zu mir zurück und fragte ob ich mich denn schon entschieden hatte und stand dabei ganz nah bei mir. So das ich den Duft von ihr in die Nase bekam, gemischt mit dem von Pferd und ich empfand es als sehr... angenehm... mehr als das. Sie wartete auf eine Antwort also gab ich ihr diese. "Uhm... Wie hieß der große Braune nochmal?" fragte ich also peinlich berührt nach und kratzte mich am Hinterkopf. Sie kicherte und nannte zwei Namen. Oje.... "Der ruhige, stämmige", murmelte ich und ließ meine Hand eben gleich an meinem Hinterkopf wo sie schon dort oben war. Hermann... Ja, das war es gewesen. Irgendwann würde ich mir das schon merken... ich meine, wenn ich öfter hier wäre. Ja wenn... Mein Blick lag auf Rey und ich grinste ihr verwegen entgegen. Dann meinte die hübsche Frau vor mir, dass wir den resten Ritt ja auch verschieben könnten und ich ihn erstmal kennen lernen könnte. "Oh..." machte ich und räusperte mich, fühlte ich nun doch die Aufregung. "Wie wäre es, wenn wir erstmal das tun, was man vor dem Reiten ebenso tut mit Pferden? Und wir entscheiden dann?" meinte ich und lächelte ihr charmant entgegen. Hoffte das man mir die Aufregung nicht allzu stark ansah. Rey lachte wieder und nickte, unschlüssig stand ich da als sie auf den Auslauf des Pferdes ging. Ihr Blick ging Auffordernd zu mir, ebenso der von Aika die neben Rey stand und ich kam sogleich hinterher. Ging doch nicht an, dass die beiden Mädels mich wie einen begossenen Pudel hier stehen ließen! Wir gingen auf den Braunen zu, der uns neugierig entgegen sah. Rey drückte mir sogleich das Halfter, wie sie es nannte in die Hand und sagte mir wie ich es anzulegen hatte. "So etwa?" fragte ich und steckte es gleich mal verkehrt über die Nase des Tieres. Rey lachte und schüttelte den Kopf, ihre Hände legten sich auf die meinen und irgendwie.. es durchströmte mich ein warmes Gefühl dabei, es kribbelte wie verrückt in meinen Körper... und das lag nicht an der Aufregung neben einem gut 700 Kilo schweren Tier zu stehen, das mich wenn es ihm gefiel einfach umwerfen könnte. Zusammen mit Rey schaffte ich es schließlich das Halfter richtig anzulegen und sie überließ es auch gleich mir ihn von der Koppel zu führen. Sagte mir immer wieder wie ich es tun musste und wichtig... einfach ruhig bleiben.

      Reyna Huntington | Ian stand bei Hermann und streichelte behutsam über den Hals des stämmigen Hengstes. Wollte er wohl etwas Vertrauen aufbauen. ,,Gut, dann putzen wir mal.'', schmunzelte ich und stellte die Putzkiste neben den beiden ab und drückte sogleich Ian die erste Bürste in die Hand. Es dauerte auch nicht lange, da Hermann fast schon sauber war. So erklärte ich Ian gleich die Bürsten und dessen Anwendungsgebiete, versicherte ihm dass es beim öfteren Putzen der Pferde irgendwann wie eine Gewohnheit war und man nicht mehr drüber nachdachte, welche Bürste denn nun dran kam. Die Puschen von Hermann waren das Einzige, was etwas dreckiger war, doch leuchteten sogleich auch wieder in ihrem weiß. Mein Blick ging zu Ian der gerade wieder die Nüstern des Hengstes streichelte. ,,Ich würde sagen, wir spazieren doch erst einmal ein bisschen und danach gehts an die Longe?'', hakte ich nach und Ian sah verwirrt drein. Ja ich mochte diesen Blick irgendwie. Wirkte es schon ziemlich süß, dass man so einen Mann so leicht verwirren konnte. Dafür kannte ich mich eben auf seinem Gebiet nicht wirklich aus.. ,,Wir satteln ihn gleich schon und machen ihm die Trense drauf, dann können wir von dem Spaziergang gleich auf den Platz.'', lächelte ich ihm entgegen und wandte mich zum Gehen ab.
      Mit Sattel und Trense kam ich schließlich wieder und hängte die Trense an einen der Haken an der Wand. Ich legte den Sattel gleich auf den sanften Riesen und rückte ihn zurecht. Erklärte Ian auch gleich auf was man achten sollte und gurtete den Sattel. ,,Ganz wichtig, vor dem Aufsteigen nochmal nachgurten, sonst rutscht man höchstwahrscheinlich samt Sattel runter.'', erklärte ich und sah über meine Schulter hinweg wieder zu Ian. Ertappte ihn dabei, wie sein Blick über meinen Körper ging und schmunzelte vor mich her. Männer, irgendwo waren sie doch alle gleich oder? Konnte es ihm aber kaum verübeln, musste mich bei Hermann eben etwas mehr strecken um den Sitz des Sattels nochmal zu kontrollieren. Es ging weiter zum Trensen. Hatte das Halfter dafür schon abgemacht und der Hengst stand ohne da. Ian fragte, ob er nicht auch einfach abhauen könnte und ich nickte. ,,Sicher, aber er weiß, was er hier hat.'', kicherte ich und legte die Zügel über den Hals des Tieres, bevor ich ihm das Gebiss ins Maul legte, für welches er auch gleich das Maul aufmachte. Ich befreite den dicken Schopf von den Zwängen des Stirnriemens und erklärte Ian auch die Verschnallung der Trense. Wollte ihm eben einen kleinen Input geben, auch wenn mir klar war, dass es wahrscheinlich zu viel sein würde. Aber wenn er ja öfter zum 'Pferde einmaleins' kommen wollte, würde er das auch alles verstehen. Ich nahm die Zügel wieder von dem Hals des Tieres und drückte sie Ian in die Hand, lächelte ihm aufmerksam zu. ,,Komm.'', schmunzelte ich ihm entgegen und löste mich nur schwer von seinem Blick, lief dann mit ihm zusammen den gepflasterten Weg entlang. Es sollte ja nur eine kleine Runde zum Warm werden sein. Aika freute sich über diesen Auslauf auch, schnupperte sie überall umher und rannte als gäbe es kein Morgen mehr.
      Wir folgten dem Weg, der abseits des Hofes in einen trockenen Feldweg mündete und an dem Wald entlang. Danach wendeten wir auch wieder ab, liefen zwischen den Weiden umher und sprachen noch über die weiteren Projekte des Hauses, oder eher allgemein der Gebäude. Ian hatte da schon großartige Ideen, ich war eher etwas planlos und wollte einfach nur, dass sie wieder in Schwung kamen und nutzbar waren. War doch vieles mit der Zeit hier auf dem Hof herunter gekommen und wirkte.. alt. Ich wollte, dass der Fachwerkstil erhalten blieb, es verlieh meiner Vorstellung etwas klassisches und trotzdem sollte es eben modern wirken. Wie schon erwähnt, Ian fiel da vieles zu ein. Die Tatsache, dass wir noch Sommer hatten und so relativ gut bauen konnte spielte uns da gut in die Karten. Dank meinem Kredit wäre da das Geldproblem auch erst einmal bei Seite geschoben. Verdiente ich doch mit meinen derzeitigen Aufträgen genug um auch die Raten abdecken zu können. Wir kamen wieder an dem Putzplatz an und ich deutete Ian auf den Reitplatz, sahen diese auch noch etwas herunter gekommen aus weil der Zaun nicht mehr schön weiß war und auch einige Latten herunter gefallen war durch das morsche Holz.. ,,Geh schon mal hin, ich hole noch die Longe und die Peitsche.'', sagte ich zu ihm und er nickte. Er zuppelte wieder an den Zügeln und der Hengst folgte ihm mit gesenktem Kopf. Man konnte fast meinen, wir hätten Hermann schon ausgepowert mit dem Spaziergang. War er doch sehr träge und auf der Körung hatte ich es zu spüren bekommen. Musste ich ihn da doch schon um einiges mehr treiben, aber am Ende des Tages hatte er seine Lizens bekommen und ich könnte nun offiziell mit ihm züchten. Da ich aber darauf pochte nur reinrassige Pferde zu züchten, musste ich wohl noch auf die Körung und die Lizens von Hannelore warten.
      Ich hatte mir die Longe schnell aus der Sattelkammer geholt, ebenso die Peitsche und kam bei Ian und dem Hengst wieder an. Aika schnuffelte immer noch umher und sauste durch den Sand des Platzes. Nun gut. Ich hakte die Longe in das Gebiss der Trense ein, legte vorher noch die Zügel über den Hals von dem Braunen. Diesmal ließ ich auch gleich schon Ian nachgurten und stellte mit ihm die Bügel ein. ,,So und nun rauf!'', grinste ich und sah zu Ian, stellte mich auf die andere Seite um im Sattel gegen zu halten. ,,Du kriegst doch dein auch soweit hoch, oder?'', kicherte ich und zwinkerte dem Mann keck zu, als ich so über den Rücken des Tieres sah. Hatte ihm nochmal gesagt, dass sein linkes Bein in den Bügel müsste und er sich nicht so sehr in den Sattel fallen lassen sollte.
    • Sevannie
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      Sevannie (Reyna Huntington) & Obi-Wan (Ian Monroe) I Zeichen
      Der tägliche Wahnsinn

      Heute hatten wir nicht viel Zeit für die Pferde. Demnach wurden sie, nach ihrem Frühstück, erst einmal alle auf die Paddoks und Weiden verteilt. Ian und ich begannen die Boxen zu misten, welche heute auf dem Plan standen, ehe wir uns auch schon fertig machten für unsere heutige Hauptveranstaltung: dieser Tag galt nämlich einzig und allein, naja mehr oder weniger, der Hochzeit zweier Freunde. Ich glaubte ja auch, das so ein Tag fernab des täglichen Wahnsinns uns mal gut tun würde und wir abschalten konnten...
      Gegen Abend bekam ich auch schon die SMS meiner Freundin, welche die Pferde alle reingestellt hatte und auch versorgt hatte. Alles wäre okay und wir bräuchten uns keine Sorgen machen - konnten also weiterhin den Abend genießen und hier ausklingen lassen. Später wenn wir wieder Zuhause ankommen würden, würde ich noch einmal durch die Stallungen huschen und mich selbst vergewissern, dass alles gut ist.
    • Sevannie
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      Sevannie (Reyna Huntington) & Obi-Wan (Ian Monroe) I Zeichen
      Viel um die Ohren

      Heute mussten wir rasch die Pferde rein holen. Noch heute morgen hatte die Sonne geschienen und es war ein traumhaftes Wetter für den Frühling, da zogen aber während unserer kleinen Shoppingtour - für neue Beschaffungen für das Haus - auch schon die dicken Wolken auf.
      Ian und ich holten also nach und nach die Pferde von den Weiden. Hier und da klappte alles perfekt und wir hatten gerade noch vier der Hengste vor uns da fing es auch schon an zu regnen. Der Regen prasselte nur so auf uns ein und der Wind fegte uns um die Ohren. Gut nur das wir zuletzt dann auch zwei ruhigere Kandidaten hatten, denen dieses Wetter absolut nichts ausmachte.
      Als alle Pferde dann auch schon in ihren trockenen Boxen standen verteilten wir das Heu und danach das Kraftfutter, welches natürlich auf jedes Pferd genaustens abgestimmt war. Ich ging noch einmal durch die Boxengasse und schaute bei jedem auch ob die Verriegelung der Türen richtig zu war, ehe ich mit Ian zum Haus ging. Die Sachen die wir gekauft hatten würden wir dann wohl morgen erst rein holen. Hoffentlich würde das besser bald auch mal besser werden..
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  • Album:
    ~ Zuchtstuten ~
    Hochgeladen von:
    Sevannie
    Datum:
    16 März 2020
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    EXIF Data

    File Size:
    489,4 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

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    Von Rayon de Soleil
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt
    Aus der Tigra
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt

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    Rasse: Shire Horse
    Geburtsdatum: ??.05.2009
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 185 cm
    Fellfarbe: Flaxen Red Roan
    Kopfabzeichen: schmale Blesse
    Beinabzeichen: v.l. weißer Fuß, v.r. weißer Fuß h.l. weißer Fuß, h.r. weißer Fuß
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    Abbey Dawn ist eine gutmütige Stute, sie bringt nichts aus der Ruhe und selbst Traktoren oder schreiende Kinder lassen sie kalt. Die Stute ist sich ihrer Größe bewusst, passt auf, wenn Kinder oder Hunde in der Nähe sind und steht still, wenn sie ihren Reiter verliert. Am Liebsten lässt sie sich an der Stirn kraulen, dazu senkt sie nur zu gerne den Kopf und lässt sich verwöhnen. So angenehm ihr Charakter auch ist, beim Reiten hat sie einige Macken. Reiter mit harter Hand sind bei Abbey an der falschen Stelle. Ein kleiner Ruck zu fiel im Maul und die Stute verweigert ihre Arbeit vollkommen. Sie rammt ihre Beine in den Boden und bewegt sich nicht von der Stelle. Damit hat sie schon einige Reiter aus dem Galopp über ihren Kopf befördert. Auch klopfende Schenkel oder gar Fersen hasst sie. Da bleibt sie allerdings nicht stehen, sondern sie prescht vorwärts, sollte der Reiter dann verzweifelt am Zügel ziehen, legt sie wieder ihren alt bewährten Stopp hin. Kindern allerdings verzeiht sie alles, als ob sie wüsste, dass diese es einfach noch nicht besser wissen können.

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    Gekört/Gekrönt: Ja
    Vererbung:
    Farbe: ee Aa Rnrn ff
    Charakter: unb.
    Gangarten: unb.
    Nachkommen:
    //
    Besitzer: Sevannie
    VKR/Ersteller: sweetvelvetrose
    Pferdewert: -//-
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    Springen: A
    Western: S
    Dressur: L
    Military: E
    Distanz: L
    Rennen: A
    Fahren: A
    Gangreiten: E
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    SK 417 Kaltblüter und Araber I 2. Platz 182. Fahrturnier - Vierspänner I 2. Platz 249. Galopprennen
    2. Platz 170. Distanzturnier I 1. Platz 251. Dressurturnier I 2. Platz 265. Springturnier
    3. Platz 173. Distanzturnier
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    Fohlen ABC ✔
    Eingeritten ✔
    Eingefahren ✔
    Verladefromm ✔
    Schmiedefromm ✔
    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Kommando kommen x
    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x

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    Letzter Tierarztbesuch: //
    Letzter Hufschmiedbesuch: //