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Eowin

A Tiny Pleasure ♀ (Shetty x Falabella)

A Tiny PleasureRufname: A Tiny PleasureVater: AveroVM: LucianeVV: GustaveroMutter: Carina del DeltaMM: unbekanntMV: BjörnGeschlecht: StuteGebursdatum: 30. Juni 2009Rasse: Shetland Pony x FalabellaFellfarbe: Palomino mit Blesse und 4 StiefelnCharakter: Lustig und aufgeweckt, dazu ziemlich frech. Wie sich das für ein kleines Ponyfohlen gehört.Stockmaß: 81cmErsteller: Headless (Fohlen von Cama)Besitzer: EowinVKR: HeadlessQualifikationen:eingeritten: / neinGalopprennen Klasse: /Western Klasse: /Spring Klasse: /Militairy Klasse: /Dressur Klasse: /Distanz Klasse: /Zuchtbetreffend:gekört/gekrönt: Javerliehen an: /Nachkommen: /Gewinnerin der SK 350 für Ponys unter 1mZubehör Spoiler PNG-Datei:als Fohlen:In headless' Zucht-HGauf dem Feldweg:auf der Waldlichtung:Schutzvertrag:

A Tiny Pleasure ♀ (Shetty x Falabella)
Eowin, 23 Apr. 2011
    • Eowin
      Übernommene Pflegeberichte:

      [quote name='headless' date='12 December 2010 - 06:28 PM']
      [quote name='voycee' date='30 June 2009 - 05:30 PM']
      Heute kam ein neues Fohlen an: A Tiny Pleasure. Meine gute Freundin Cama hatte sie mit viel liebe gezüchtet und als Geschenk für mich und mein anderes Pony Saphir Shine zu uns gefahren.

      Als sie ausgeladen war, rannte die kleine sofort über die Weide zu der kleinen Saphir Shine, die sie schon von weitem freudig erwartet hatte. Cama und ich standen noch einige Stunden an der Weide und sahen den beiden bim spielen zu, bis wir uns von ihnen verabschiedeten. Sie war sehr froh darüber das das Fohlen so gut aufgenommen wurde.
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      [quote name='headless' date='12 December 2010 - 06:29 PM']
      [quote name='voycee' date='14 August 2009 - 10:57 AM']
      Der zweite Tag für das kleine Fohlen an meinem Hof.
      Ich kam freudiger erwartung früh morgens als es dämmerte schon zur Weide. Aber wo war mein Fohlen? Ich bekam anfst als ich sie nicht sofort sah. Ich rief sie, aber hörte nichts. Dann rief ich lauter und schaute über die ganze weitläufige Weide, ob ich sie irgendwo entdecken konnte.
      Nichts.
      Ich malte mir die schlimmsten dinge aus, war vielleicht ein wildes Tier in der Nacht gekommen? ... lieber garnicht daran denken.... Ich öffnete das Tor und betrat die Weide, vielleicht war Tiny in ein Erdloch gefallen und kam allein nicht mehr heraus? Hoffentlich ist ihr nicht passiert.

      Verzweifelt lief ich auf die Weide, aber hielt inne als ich ein ganz leises wiehern vernahm. Da stand sie! Sie kaute auf einem kleinen Ast herum und sah mich mit ihren goßen Augen fragend an. Anscheinend hatte sie hinter einem kleinen Busch gelegen, der direkt neben dem Tor wächst.

      So eine aufregung! Ich sollte morgens weniger Kaffee trinken. Ich rannte sofort zu der kleinen hin, was sie ein wenig verschreckte. Aber als ich ihr dann ihr Futter hinhielt, war sie gleich davon überzeugt, das ich ihr nichts schlimmes wollen kann.
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      [quote name='headless' date='12 December 2010 - 06:29 PM']
      [quote name='voycee' date='27 November 2009 - 06:30 PM']
      Heute beginne ich mit dem führtraining. Das Aufhalftern klappt schon ganz gut. Sie lässt alles brav mit sich machen und bekommt zwischendurch immer wieder Streicheneinheiten.

      Ich befestige den Strick und zupfe leicht daran. Sie versteht sofort und macht einen Schritt vorwärts. Dann ging ich ein Paar runden über den Hof und an den Wiesen entlang. Sie wollte immer wieder zum Gras, aber ich rief sie mit einem "Nein" immer wieder zur vernunft.

      Zum Schluss ließ ich sie auf die Wiese und sie tobte los.
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      [quote name='niniana' date='12 December 2010 - 07:59 PM']
      Der verschwundene Schubkarren

      Heute war mein erster Tag auf dem Hof von Head.Ich ging in die Küche und stopfte mir mein Müsli rein.Dann rannte ich ins Bad und zog mir meine Reithose an.Ich schwang mich aufs Rad und fuhr die Landstraße entlang.Es wa weit und breit kein Auto zu sichten.Ich fuhr weiter bis ich Headless Hoftor sichtete.Ich schloss mein Fahrrad neben einem Mofa ab.Da sah ich auchschon Head der dabei war eine große hübsche gefleckte Fohlenstute in den Stall zu führen."Hallo Headless"."Hallo",erwiederte sie.Wer ist den das?,fragte ich sie.Das ist Vanekra."Oh schon so spät ich muss gehen kannst du Vanekra in die Box führen?."Klar",antwortete ich Head.Ich übenahm die kleine und brachte sie in die Box die mit einem hübschen Boxenschild geschmückt war.Ich klopfte das kleine Shire Horse fohlen und zog ihr vorsichtig das Halfter über ihre kleinen Ohren.Da stupste mich ein anderes Pferd an.Ich erkannte einen wunderhübschen braunen Kopf.Das Pferd zeigte eine wansinnige ausstrahlung.Es stupste mich an alls würde es mir sagen wollen "Komm jetzte endlich".Ich trat vor die Box der Stute.Ich sah auf das Boxenschild das ebenso toll aussah wie bei Vanekra.Es war Liebe standt darauf.Lustiger Name dachte ich mir.Ich streichelte den seidigen Hals der Stute.Da erschrack sie plötzlich an einem geraschel."Rhuig Liebe" sagte ich ihr ins Ohr.Aufeinmal hörte ich Hufgekläpper.Eine bilschöne Araberstute kam in die Stallgasse hineingelaufen."Wow",dachte ich mir.Hallo ich bin Delicious.Begrüßte mich das Mädchen mit der Araberstute freundlich."Ich bin Nono".Ah du bist die neue oder?.Genau.Delisious brachte die Stute in ihre Box dierekt neben Liebe.Ich schaute auf ihr Boxenschild:Callyhara´s Jani ox .Ein schöner Name.Ich strecihelte die Araberstute am Hals.Da stupste mich Liebe wiederwillig an.Ja ja dich hab ich auch Lieb.Gerade wollte Delicious den Stall verlassen als sie mich fragte ob ich die Boxen misten kann."Ja natürlich",antwortete ich ihr.Ich fing ganz vorne an und sah auf das Boxenschild:Sera.Also holte ich die kleine Sera aus der Box und bund sie am Putzplatz an.Dann ging ich hinter den Stall wo ich die Schubarre gesichtet hatte.Ich schob sie vor Sera´s Box.Dan nahm ich mir die Mistgabel und holte zuerst die Pferdeäpfel herraus.Dan fischte ich noch das nasse Stroh aus ihrer Box."So das währe geschaft".Ich leerte den Karren auf dem Misthaufen der sich ebenfalls hinter dem Stall befand aus.Dan schob ich ihn in die Futterkammer in der sich einige Strohballen befanden.Dan machte ich die Schubkarre voll mit Stroh und ging zurück zu seras Box.Dort schüttete ich es aus und versträute es ordentlich.Ich stellte die Schubkarre neben den Putzlatz und holte erstmal Sera rein.Ich zog ihr das Halfter aus und holte das nächste Fohlen aus der Box ebenfalls mistete ich es wie bei Sera das machte ich dan noch mit The Unforgiven,Ailan,Perfect Sweetness,Laila ox,Vanekra und mit Und es war Liebe.
      Ich stellte den Karren zurück hinter den Stall und brachte das letzte Pferd zurück in die Box."Ah ich muss ja noch Janni misten" fiel mir dan ein.Gerade wollte ich den Karren nochmal hohlen da war er auschon weg.Überral suchte ich ihn aber nieman hatte ihn gesehen.Verzweifelt setzte ich mich in die Sattelkammer und überlegte nach einer ausrede für Headless.Da kam sie auschon rein.Ich spran auf"headless ich...".Da fing Head an zu reden"Ich bin wieder da nur das du weist falls es probleme gibt"."Nein,nein alles in bester ordunugn"Head verschwand wieder.Ich ging hinaus und sah eine gestallt auf der Weider.Ich hatte einwenig Angst aber die neugier war zu Stark ich wollte umbedingt wissen was das war.Da war Delicious mit der....Mit der SCHUBKARRE.Ich rannte zu ihr.Hey Delicious ich brauche die Schubkarre ganz kurz."Klar kein Problem ich bin ferti mit unkraut rupfen.Unkraut ist klar,nuschelte ich.Noch immer geschockt schob ich die Schubkarre zum Stall.Dort holte ich Janni aus der Box und mistete ich auch ihre Box aus.Anschliesen brachte ich sie wieder in die Box.Nun fing ich an alle Pferde zu Putzten.Es dauerte eine ganze weile bis ich das verdreckte Fell sauber hatte.Ich ging mit allen Fohlen eine viertel Stunde Spazieren.Janni und Liebe longierte ich einwenig."So jetzte gibts Fressie fressie.Ich nahm die Heugabel und warf allen eine Scheibe heu hinein.Ich ging in die Futterkammer und holte ihr Kraftfutter.Bei allen schütete ich es in die Tröge.Zusammen mit einer Möhre liesen sie es sich schmecken.Ich sagte Delicious und Head noch tschüss und ging nach diesem anstrengendem Tag wieder nach Hause.Gerade war ich da angekommen war es auchschon Dunkel.War das ein anstrengernder Tag.​
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      [quote name='headless' date='03 January 2011 - 10:17 PM']
      Weihnachtspaziergang
      mit Ente, Victoria Frances(kurz Frances), Amatao(kurz Ama), Findu, Cama, headless, January(kurz Janu), Fasahn (kurz Fasa), IGottaFeeling (kurz Igof)

      Es schneite seit Stunden. Ich telefonierte gerade mit Igof, da öffnete sich eine Mail von headless: „Na, hast du Lust auf einen Schneespaziergang?"
      „Darf ich wen mitbringen?", antwortete ich fragend. Nach 5 Minuten bekam ich ein kurzes : „Ja, bis dann. Klingel, wenn du da bist.", als Antwort.
      Sofort fragte ich Igof und kurzer Hand trommelten wir einige Freunde zusammen. Okay, es waren mehr als einige. Ente, VictoriaFrances, Amatao, Findu, January und Fasahn meldeten sich zum Spaziergang. „Bis gleich, Igof!", verabschiedete ich mich von ihr und schlüpfte in warme Wintersachen. Ein wenig sah ich aus wie ein Katalogmodel, so viel Kleidung aus einem Versandkatalog trug ich. Zumindest war mir warm. Ich stieg in mein Auto und fuhr zu headless. Wir trafen uns eine Straße vor ihrem Hof um sie gemeinsam zu überraschen. Nach dem allgemeinen Begrüßungsszenario liefen wir als Gruppe zu ihr. Die Mädels versteckten sich in einem mit Schnee bedeckten Gebüsch, während ich an headless' Tür klingelte. Sie öffnete mir jedoch erst, nachdem ich ein zweites Mal geklingelt hatte und auch an der Tür klopfen musste. Vielleicht war ihre, ebenso wie meine, Klingel eingefroren und sie hatte es nicht gehört. „ ÜBERRASCHUNG !", schrien wir über ihren Hof, als unsere Bekannten aus dem Gebüsch sprangen. „Damit wir mit all deinen Jungpferden durch den Wald laufen können.", fügte ich hinzu. Sie lächelte, und ich glaube, sie war sehr überrascht und hätte damit nicht gerechnet. Zusammen gingen wir nach hinten in den Stall und jeder schnappte sich ein Halfter und ein Pferd. Headless wählte Callyhara's Jani und Und es war Liebe für sich aus. Findu überlegte zwischen Laila und Vanekra hin und her, während sich Ente zu Findu's Nachteil schon für Vanekra entschieden hatte. Schließlich war es ein Fohlen von ihrer Vicious Circle. Igof und Ama schnappten sich Ailan und Pull my Daisy aus, während sich Frances und Fasa für die Fallabellas Sera und The Unforgiven entschieden hatten. Janu wollte A Tiny Pleasure durch den Wald führen, weshalb für mich ‚nur' Perfect Sweetness übrig blieb. Perfect Sweetness hatte ich mir gewünscht und wie der Zufall es wollte, durfte ich sie führen. Head hatte in der Zwischenzeit die Araberstute Jani gesattelt und sich auf sie geschwungen. Ich reichte ihr die Warmblutstute Liebe und dann gingen wir los. Fröhlich redend und summend gingen wir durch den weißen Winterwald. Es sah aus wie bei ‚Drei Haselnüsse für Aschenputtel', wie ihm Märchen also. Die Jungpferde und Fohlen waren so glücklich, dass sie vor Freude buckelten. Durch den dauerhaften Schnee konnten sie nämlich leider nicht auf die Weiden. Es wär zu gefährlich gewesen, sie laufen zu lassen. Lediglich Jani und Liebe konnten sich benehmen. Sie waren die ‚Alten' unter den Jungpferden und wussten wahrscheinlich, wie man sich verhält bei einem solchen Spaziergang. Sobald eines der Fohlen begann zu buckeln oder zu steigen, wie Ailan es tat, lachten alle. Es war lustig zu sehen, wie verschieden die Fohlen'führer' mit der Freude umgingen. Einige schimpften ein wenig, wurden aber nicht handgreiflich, und andere lachten einfach nur. Freudig singend kamen wir nach einer kalten Stunde wieder bei headless auf dem Hof an. Wir sangen Lieder wie „Last Christmas, I gave you my heart, but the very next day, you gave it away…"und „Schneeflöckchen, weiß Röckchen, wann kommst du geschneit. " Auch, wenn eigentlich jeder eher wollte, dass der Schnee wieder verschwindet oder es zumindest nicht dauerhaft schneit und dann auf einmal wieder taut und dann wieder schneit. Das hielt keiner mehr aus. „Was wünscht ihr euch eigentlich zu Weihnachten?", fragte ich laut in die Runde, als wir die Pferde putzten. Zuerst antworteten alle durcheinander, aber als sie bemerkten, dass man den anderen nicht verstand, erzählten sie nacheinander, was sie sich wünschten. Es war schön, einen Tag mit Bekannten zu verbringen, wirklich schön. Headless lud alle Durchgefrorenen, und das waren eigentlich alle! , auf einen Kaffee, Tee oder warmen Kakao in ihr Wohnzimmer ein. Headi hatte viele Kuscheldecken ausgeteilt, sodass sich jeder in einer einmurmeln konnte. Wir schlürften die warmen Getränke, wohl eher die anderen. Ich zog es nämlich vor mir lieber die Zunge zu verbrennen und musste noch ein wenig warten. Die anderen lachten und ich lachte mit über mich selbst. Wir redeten noch eine ganze Weile, fütterten gemeinsam die Pferde und dann verabschiedete ich mich von den Mädels und jungen Frauen. Ich umarmte alle und stieg dann in mein Auto. Wegfahrend und in den Rückspiegel schauend sah ich, wie sie zusammen wieder in headless' Haus gingen und sich dort bestimmt wieder hinsetzten. Ich lachte, denn ich hatte den Tag genossen.
      © Cama
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      [quote name='Gypsie' date='02 February 2011 - 03:38 PM']
      Hufschmiede Carenté
      A Tiny Plesaure

      Als nächstes war A Tiny Plesaure dran.
      Auch sie holte ich von der Weide. Es war ein sehr aufgewecktes Fohlen mit voller Energie.
      Ich band die kleine am Putz platzt an und schaute mir erst mal den rechten Vorderhuf an. Dort war ein kleiner riss im Huf, der nicht sehr deutlich war. Dies merkte ich mir und schaute mir den rechten Hinterhuf an. Dort war alles Okay und ich stellte ihn wieder ab.
      Danach nahm ich den linken Vorderhuf. Diesen ließ ich auch wieder runter, weil alles okay war. Als letztes schaute ich mit den linken Hinterhuf an. Dieser war ein wenig schief und musste nach gefeilt werden.
      Ich stellte den Huf ab und nahm mir meine Feile.
      Als erstes feilte ich den kaputten Huf. Es war schwer, denn es drohte ein Stück raus zu brechen. Ich gab mir besondere Mühe und konnte den Huf unbeschadet wieder runter lassen.
      Die anderen Hufen feilte ich und schnitt diese aus.
      Als letztes nahm ich mir den schiefen Huf und versuchte diesen zu begradigen. Dabei zog Tiny den Huf weg und schlug damit fest auf den Boden auf.
      Ich nahm den Huf wieder und feilte ihn noch. Als ich fertig war, nahm ich eine versiegelungs Paste und machte diese auf den Riss an den Vorderhuf.

      Liebe Headless,
      bitte passe bei Tiny besonders auf den rechten Vorderhuf auf!
      Sollte etwas raus brechen, dann sage mir schnellst möglich bescheid.

      Gypsie
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      [quote name='Findu' date='02 February 2011 - 03:57 PM']
      Tierarztbesuch bei headless in Whispering Willow :

      Heute hatte ich ein großes Arbeitspensum. Gerade hatte mich ein weiteres Joelle-Mitglied und eine gute Freundin von mir, headless, angerufen und bat mich alle ihre Pferde zu untersuchen.
      Mit einem Ruck kam der Jeep in dem ich saß, zum Stehen. Ich zog den Zündschlüssel ab und stieg aus. Aus dem Kofferraum mit meinen Impf- und Stoffpräperaten entnahm ich meine Ledertasche und machte mich dann auf den Weg zu headi. Diese begrüßte mich recht herzlich und führte mich dann in den Stall in dem vom kleinen Shettlandponyfohlen bis zum Hannoveraner alles vertreten war.
      Als zweites Pferd behandelte ich nun A Tiny Pleasure, ein drolliges und niediches Shettland Pony fohlen, gerade einmal ein knappes Jahr alt. Sie war eine Enkelin meines Falabellahengstes Björn, weshalb ich mich währrend der Behandlung angeregt mit headless über Björn´s Nachkommen unterhielt. Auch die wunderhübsche Jährlingsstute musste sich abhören lassen. Sie blie jedoch artig stehen und überzeugte mich mit gesunden Herz- und Lungengeräuschen. Zufrieden tastete ich alle Gelenke ab und schaute dann im Maul nach Haken, wobei ich zum Glück keine fand. Also nahm ich meinen linken Zeigefinger und drückte einmal kurz mit viel Druck auf das Zahnfleisch von A Tiny Pleasure. Sofort färbte sich das Zahnfleisch weislich, was aber binnen 2 Sekunden durch frisches Blut wieder rosarot gefärbt wurde. Auch in den Augen und den Nüstern war die Schleimhaut schön durchblutete und nicht verzögert. Die Ohren wirkten zwar etwas unrein, aber es waren keine Pilzsporen zu erkennen, weshalb ich nur einen Abstrich nahm und dann den Kopf der Stute kraulte. Nun kam der Eintrag in den Equiden-Pass, bei dem mir eine fällige Impfung auffiel. Als ich headless darauf hinwies, winkte sie ab und lächelte mich an. "Könntest du das übernehmen ?" fragte sie mich schüchtern. Ich nickte und lief in Begleitung meiner Freundin zurück zum Auto und nahm die Ampulle, derren Inhalt der fälligen Impfung war. Ich holte eine frische sterile Spritze und Kanüle und lief wieder zu dem Jungpferd. Währrend headless mich über ihr Projekt informierte, zog ich den Impfstoff aus der Ampulle und nahm mit Daumen und Zeigefinger eine Hautfalte am Hals. A Tiny Pleasure zuckte kurz zusammen, dann war alles vorbei. Ich notierte alles im Pass und wandte mich dann Sera an.
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      [quote name='headless' date='05 February 2011 - 12:51 PM']
      A Tiny Pleasure - Bodenarbeit

      Als nächstes ging ich zu einem weiteren kleinen Racker. Die kleine wieherte aufgeregt und drehte sich ein paar Runden in Ihrer Box.
      Ich ging zu Ihr in die Box und zog ihr das Halfter an. Das schien sie gut angewohnt zu sein, denn sie akzeptierte das Halfter sofort. Auch das putzen und Hufe geben klappte sehr gut mit Pleasure. Ich nahm die kleine Stute kurzerhand am Halfter und führte sie ebenfalls in die Halle. Dort hakte ich die Longe ein und ich konnte garnicht schnell genug gucken, trabte Pleasure von mir weg. 'Hoooo!' rief ich ihr kurz hinterher und zog sie an der Longe zurück. Ich nahm die Longe wieder auf und schnalze dann mit der Zunge. Pleasure schüttelte ihre kuze Mähne und trabte dann los, allerdings auf dem Zirkel. Ich hob die Longierpeitsche vom Boden auf und führte sie hinter Pleasure her. 'Brrrrr, langsam Pleasure!' sagte ich in einer festen, bestimmten Stimme. Pleasure schien zu reagieren und verlangsamte ihr Tempo.
      In einem flotten schritt zug Pleasure ihre Runden, den Kopf stets erhoben, als wollte sie jemandem Imponieren.
      Nach einer Weile schnalzte ich mit der Zunge. Pleasure buckelte kurz auf und trabte dann unbekümmert weiter. Die kleine hatte Hummeln im Po, das konnte man mit Sicherheit auch schon von weitem sehen. Also wollte ich sie galoppieren lassen um sie etwas auszupowern. 'Gaaalopp!' gab ich Pleasure das Kommando, hob die Longierpeitsche etwas an und Pleasure fiel in den Galopp. Am Anfang buckelte sie wie wild herum, sprang und lebte ihren Spaß aus. Nach und nach wurde sie aber ruhiger und lief brav und glatt an der Longe weiter. Nachdem sie sich richtig ausgetobt hatte parierte ich Pleasure durch, hielt sie letzendlich an und ging zu ihr, die Longe weiter aufnehmend. Ich lobte die kleine Stute ausgiebig. Dann legte ich die Peitsche auf den Boden und brachte auch sie wieder in Ihre Box zurück.
      Dort nahm ich ihr das Halfter ab, hängte es zurück an die Box und lobte Pleasure nochmals.

      Text von Puffi
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    • Eowin
      Eine bunte Mischung Neuankömmlinge


      Es war anders.
      In der Hitze auf der Bank zu sitzen, ungetrübter blauer Himmel über mir, Vögel in den Bäumen, meine Pferde hinter den weißen Holzzäunen in Sichtweite. Der Schweiß rann mir von der Stirn, als ich in einer jähen Bewegung meine Bluse abstreifte und fortan nur noch mit Top auf der Bank vor dem Wohnhaus saß.
      Doch an nichts konnte ich mich erfreuen. Nicht an der Wärme, der Sonne. Nicht an dem rosafarbenen Blütenmeer, das meine Einfahrt säumte und so dicht war, dass man hier und da kaum das Kopfsteinpflster unter ihm erkennen konnte. Und auch nicht der Gedanke an die vielen Kirschen, die aus diesen Blüten heranwachsen konnte.
      Nein.
      Denn ich saß da und wartete auf meine neuen Pferde, die ich mir gekauft hatte.
      Normalerweise holte ich sie immer selbst ab, aber da meine Nase gebrochen war und ich keine Brille tragen konnte, war ich diesmal gezwungen gewesen, die Vorbesitzer darum zu bitten, mir meine neuen Lieblinge zu bringen.
      Ich seufzte tief. Welch mühseliges Warten! Ja, ich bekam beinahe eine Krise und stellte wie so oft schon fest, dass ich viel zu wenig Geduld hatte.
      Endlich hörte ich ein lautes Rattern.
      Ja, es war so weit! Das erste Pferd fuhr im Pferdewagen hinter einem kantigen Transporter die lange, von Kirschbäumen umsäumte Einfahrt hinauf!
      In einer raschen Bewegung stand ich auf, spurtete zur Auffahrt. Es war Stef mit dem Araber Black Smokey Dreamer, kurz Blacky.
      „Hallo!“, begrüßte ich Stef herzlich, als sie geparkt und ausgestiegen war. „Schön, dass du da bist. Noch einen Moment länger und ich wäre geplatzt vor Vorfreude!“
      Wir lachten gemeinsam, dann holten wir Blacky vom Anhänger.
      Der Kleine war klatschnass geschwitzt.
      „Auf den Hänger gehen ist kein Problem, aber mit ihm fahren findet er ziemlich grausam“, stellte Stef fest.
      „Das sieht man“, meinte ich nüchtern. Auch diese Macke würde ich in den Griff bekommen.
      Gemeinsam brachten wir den Hengst auf die Weide und beobachteten, wie er sich langsam an die anderen Pferde annäherte, als bereits der nächste Wagen auf die Einfahrt geschlittert kam.
      Lost la Hija del Viva wurde gebracht.
      Ich freute mich sehr und nahm die Stute herzlich in Empfang, während Stef sich verabschieden musste, da sie noch weitere Termine hatte.
      Schnell war auch Hija in der Herde integriert.
      Als nächstes kamen Norwi und La Petite auf den Hof. Ich freute mich ganz arg, nicht nur, weil ich die Stute schon sehr, sehr lange kannte und schon einmal besessen hatte, sondern weil Norwi meine beste Freundin war, aber nur recht selten zugegen sein konnte.
      Wir brachten nun also auch die Araberstute Petite auf die Weide und beschlossen, nachher gemeinsam ein Eis zu essen, bevor Norwi wieder abreisen musste.
      Bis dahin war aber noch etwas Zeit und ich berichtete ihr, dass noch zwei weitere Pferde ankommen sollten, woraufhin sie mir versprach, mir zu helfen.
      Als nächstes kam Love Sux an. Die Carmaguestute stieg unerschrocken und gähnend vom Pferdeanhänger und nahm genau so ruhig, ja beinahe gelangweilt, die Annäherungsversuche der anderen Stuten in der Herde hin.
      Als letztes ratterte Headless’ Wagen die Einfahrt hinauf.
      „Das ist Tiny“, sagte ich leise und trocken, während ich spürte, wie sich ein Kloß in meinem Hals verfestigte. Wie sehr hatte ich mich auf das Ministütchen gefreut!
      Head stieg aus, ein fröhliches Lächeln auf den Lippen, und begrüßte uns trällernd. An ihrem breiter werdenden Grinsen ließ sich erkennen, dass man mir meine Nervosität offenbar am Gesicht ablesen konnte. Aber das machte nichts.
      Wir begrüßen uns, dann holten wir das Stütchen vom Anhänger und ich begrüßte die Kleine kniend. Ja, sie war wirklich klein. Und zuckersüß!
      Sie war fleißig dabei, mein Herz im Sturme zu erobern.
      Und als sie auf die Weide zu den anderen Stuten kam, legte sie eine Lebensfreude an den Tag, die mein Herz erweichen ließ.
      Ja, ich war schon jetzt hoffnungslos vernarrt in das Stürchen!
      Als auch Head sich verabschiedet und Ruhe in den Herden eingekehrt war, konnten wir rundgehen und füttern.
      Wish, Bishr, Fading Melody, Autumn Coldness, Because, Feuerspiel, Colour of the Rainbow, She’s like the Wind und Domina führte ich zuallererst in ihre Boxen. Dort bekam jades einzelne Pferd eine gute Portion Heu, Müsli und Möhre und Apfel.
      Als der Teil der Pferde fleißig am Fressen war, holte ich den nächsten Teil, der aus Larissa, Bluebayou, Easy Silence, Sammy Shaye, Chou, Farah und Cheero bestand.
      Auch diese bekamen ihre Futterrationen, und diese musste ich noch neu nachstreuen, da ich das heute Morgen nicht mehr geschafft hatte.
      Als letztes holte ich die Zuchtpferde Lausejunge, Linnea, Novalis, Tiva Wyanet, Enya und Colombo rein. Diese bekamen ebenfalls ihre Futterration.
      Nun gingen Norwi und ich erschöpft aber froh durch den Stall, wo man überall zufriedenes Schnauben und Mampfen vernehmen konnte, und setzten uns in den Wagen, um unser versprochenes Eis zu genießen.
    • Eowin
      Am Boden mit Tiny

      „Na komm, du kleines Biest!“, begrüßte ich Tiny, die mir freudig entgegenbrummelte, als ich ihre Boxentür öffnete.
      Direkt knuffte sie mir mit gestrecktem Kopf zärtlich, aber frech, in die Seite.
      Ja, wir kannten einander und wussten, wie wir einander verstehen mussten. Aber ein kleines Biest war sie wirklich. Aber ein liebevolles.
      Tinylein war erst zwei Jahre alt und kannte noch nicht allzu viel, was in ihrem Alter normal war, vor allem, da sie derzeit eine kleine Flegelphase durchlebte.
      Doch das wollte ich heute ändern, denn Bodenarbeit stand auf dem Plan.
      Zunächst putzte ich die Stute, was schon ein kleines Abenteuer war, sie aber schon ziemlich gut mitmachte – im Gegensatz zu der ersten Zeit…
      Anschließend tauschten wir Halfter gegen Knotenhalfter und begaben und mit langem Bodenseil auf den Außenplatz, wo ich schon allerlei gruselige Dinge platziert hatte.
      Wir machten uns gegenseitig warm, indem ich Tiny erst im Schritt um den Platz führte und dann auch Hindernisse hinzu nahm: Hier ein Slalom, da eine Gasse, hier eine Tonne, da ein Stangen L und zuletzt ein Labyrinth. Als wir beide schon etwas fitter waren, nahm ich auch ein Schlüsselloch hinzu und ließ die Stute gelassen neben mir her traben.
      Ich war sehr froh um die Größe der Stute, denn so waren ihre Schritte kurz und ich konnte bequem neben ihr her joggen, wenn sie ausgeglichen trabte. Wenn ich etwas schneller lief, galoppierte sie und wenn ich sprintete musste sie sich bereits anstrengen.
      Tiny machte ihren Job ausgesprochen gut und konzentrierte sich auf ihre Arbeit.
      Als ich dann aber mit ihr eine Plane überqueren wollte, fand die Stute das alles andere als witzig.
      Ich griff mit einer Hand das Bodenseil am Ende, sodass es durchhing, und mit dem anderen die Plane. Nun begann ich, die letztere langsam von dem Shettymix weg zu ziehen.
      Tiny guckte mich über alle Maße verwirrt an und folgte dann der Plane.
      Nur einen Augenblick später, was das Ding, das vor ihr – dem Fluchttier – geflohen war, schon gar nicht mehr schrecklich und wir konnten so im Schritt, Trab und Galopp über die Plane wandern.
      Damit sah ich mein Training als beendet an und lobte das kleine Stürchen ausgiebig.
    • Eowin
      Meine Teilnahme an der SK 350 für Ponys unter 1m mit A Tiny Pleasure

      Aufgaben:

      - Führt eure Stute in die Halle, bei X Halt, Grüßen
      - Führt eine kreative Kür vor, in der alle drei Grundgangarten enthalten sind(nicht frei laufen lassen!)
      - Führte eure Stute zu den Richtern, stellt sie im offenen Stand hin und erzählt, warum ausgerechnet Sie gekrönt werden soll
      - zeigt eine Gelassenheitsprüfung( Flatterbandtor, Plastikplane, Brücke, Wippe)
      - Führt eure Stute zu X, lasst sie dort alleine stehen und geht in einem großen Kreis, mindestens 5 Meter, um sie herum
      - geht zu eurer Stute zurück, grüßt die Richter und verlasst die Halle


      Kürmusik:
      Für den ersten Teil: Clueso – so sehr dabei http://www.youtube.com/watch?v=ioUPnKQrW6A
      Für den zweiten Teil (ab der GHP): Clueso – Barfuss
      http://www.youtube.com/watch?v=X5halJlIRQ0


      „Ab die Party!“, sagte ich munter, während ich Tiny in die Halle führte.
      Die kleine Dame lief völlig gelassen neben mir her in die Halle und stellte sich bei X bereitwillig neben mir auf, schnaubte und sah sich um.
      Ich grüßte, dann schnalzte ich kurz mit der Zunge und ging auf die rechte Hand.
      Im Schritt ging es los. Auf die ganze Bahn, eine Volte, dann abbrechen auf den Zirkel und aus dem Zirkel wechseln. Tiny lief behände neben mir her in ihrem hastigen Ponyschritt, gelassen mit den Ohren wippend und ihr Fell schimmerte bezaubernd in der Sonne, die durch das Hallentor in sichtbaren Strahlen schien. Sie erinnerte mich wahrlich an den Regenbogenfisch!
      Auf der Linken Hand ließ ich sie antraben. Sie zeigte einen wundervollen, für ein so kleines Pony sehr gelassenen und raumgreifenden Trab. An der nächsten langen Seite ließ ich sie den Trab verstärken. Es wirkte, als würde sie beinahe schweben.
      Tiny war ohnehin eher zierlich und wirklich langbeinig, gar nicht typisch Shetty. Aber sie war ja auch ein Mix.
      In der Ecke fing ich ihr Tempo wieder ein, ging im Arbeitstrab eine Volte und galoppierte aus dieser mit ihr an. Wegen ihrer geringen Schrittweite konnte ich so in einem raschen Tempo neben ihr her joggen.
      Ihr Galopp war ausgeglichen und schwungvoll und wahrlich eine Augenweide. Ich liebte ihre Gänge!
      Wieder bei X angelangt, platzierte ich meine Dame vor den Richtern und begann zu erzählen. „A Tiny Pleasure ist ein Shetty-Falabella-Mix mit bekannten und sehr erfolgreichen Eltern. Sie ist besonders charakterstark und zeichnet sich durch ihr filigranes, langbeiniges Exterieur und ihre aufmerksame, witzige Art aus.“
      Die Richter begutachteten die Stute von allein Seiten. Dann durfte ich fortfahren.
      Die Musik wechselte, eine andere Stimmung wurde erzeugt, als ich mit der GHP begann.
      Auch, obwohl Tiny schon die Plane sah, auf die ich zuging, lief sie schnaubend neben mir her. Dies änderte sich auch nicht auf der Plane.
      Als nächstes stand das Flatterband auf dem Programm, etwas, was Tiny in und auswendig kannte. Dass sie nicht schreckhaft war, bewies sie, indem sie mitten unter dem Tor stehen blieb und in das rot weiße Band biss. Das Publikum lachte, ich schmollte. Brücke und Wippe bewältigte sie mit ihrer anmutigen, belustigenden Art ohne Probleme.
      Ich lobte sie kurz, bevor wir wieder zu X gingen. „Halt und Steh!“, befahl ich dem Palomino, dann ging ich langsam zurück, zunächst einen Finger erhoben, dann drehte ich mich gänzlich weg. Sie blieb vollkommen ungerührt stehen, spitzte lediglich die Ohren und blickte in die Richtung, in die ich ging.
      Ich beschrieb einen weiten Kreis um sie und kehrte dann zu ihr zurück.
      Sobald ich sie ausgiebig gelobt hatte, grüßte ich die Richter und verließ voller Stolz die Halle. Sie hatte ihren Job gut gemacht. Und ich liebte dieses kleine, witzige Pony einfach, egal, was auch immer kommen mochte.

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    • Eowin
      Ankunftsbericht für:

      Halik, Hektor, Blue Moon, Black eyed Smokey, Bestla, Leviathan, Love Sux, La Petite



      Heute kamen mal wieder einige Pferde auf meinem Hof an.
      Ich war bestens vorbereitet: Die Weiden waren abgeäppelt, die Tränken gesäubert, die Raufen mit Heu befüllt, die Ställe waren ausgemistet.
      Jetzt musste nur noch ein Pferd nach dem anderen eintreffen.
      Ich hatte die Ankunftszeiten absichtlich so geplant, dass erst die Hengste und dann die Stuten ankommen sollten.
      Ich war schon sehr gespannt als der erste Anhänger ankam.
      Die Hengste, die kommen sollten, waren Halik Ibn Hawar, Hektor, Blue Moon und Leviathan.
      Sie kamen in geringen Abständen an.
      Ich holte mir einige Helfer hinzu und stellte sie zu den anderen Hengsten What is it, Feuerspiel, Because, Fading Melody, Wish, Sembro, Bailey’s Candyman, Sir William, Galoppwunders Stern, Exotic Energy, Hollywoods Silver Dream, Goldnight, Offspring, Bullet form y Valentine, Lanzelot, Merry, Back in Moment, Majestro II, Coco, Black Smokey Dreamer, Bluebayou, Sammy Shaye, Cheero, Colomco und Lausejunge.
      Es war ein eigenartiger Anblick, sie Herde war in größer Aufruhr. Es wurde imponiert, getreten, gestiegen, gebuckelt, gegiftet und gebissen.
      Es dauerte eine lange Weile, bis sich die Herde ordnete, Ruhe einkehrte. Doch es schien noch um einiges länger zu dauern, bis die Rangordnung vollends geklärt war, denn immer wieder quiekte ein Pferd, dann trat eines aus oder brach vollends aus der Herde aus. Manche Hengste wurden verdrängt und man erkannte sehr genau, wer eher ruhig und wer ein Draufgänger war.
      Ich beobachtete das Spiel voller Genuss.
      Anschließend kamen die Stuten Black eyed Smokey, Bestla, Love Sux und La Petite an.
      Wieder bat ich meine Helfer, die Pferde mit mir auf die Weide zu bringen. Hier hatte ich bereits erheblich mehr Angst, da ich nicht nur harmlose Stuten hatte.
      Dennoch stellte ich sie zu den anderen Stuten A Tiny Pleasure, Domina, Novalis, Linnea, Tiva Wyanet, Enya, Lost la Hija del Viva, Larissa, Easy Silence, Chou, Farah, Rainy, Saphir, Wusel, Tarifa, Jumping Flea, She’s like the Wind, Colour of the Rainbow, Autumn Coldness und Bishr.
      Und wie erwartet entbrannte ein ziemlich harter Kampf. Sehr stutentypisch wurde enorm viel gequiekt und so viel gebissen, getreten und was weiß ich, dass ich mir sicher war, dass ich morgen wieder Wunden zu versorgen hatte.
      Aber das war nicht schlimm. Diese Rangkämpfe waren notwendig. Und zudem natürlich. Also ließ ich sie machen.
      Bald verteilten sich jedoch auch die Stuten wieder in der Weide und gingen sich bis zum nächsten Kampf aus dem Weg oder rotteten sich in kleinen Gruppen zusammen. In drei Wochen werden alle sich aneinander gewöhnt haben und die Herde wäre wieder eins.
      Darauf freute ich mich schon.
      Und bis dahin ließ ich die Pferde allein und hoffte, dass alle sich gut einlebten.
    • Eowin
      Von zwei Fohlen und einer Bombe

      Ankunftsbericht für: GH’s Saturday Affair, Abdul-Aziz. Dwynn


      Ziemlich hibbelig saß ich auf der Bank an der Reithalle, von der aus ich den gesamten Hof gut im Blick hatte.
      Heute kamen wieder neue Pferde an.
      Ich freue mich wahnsinnig!
      Bald kam Darkie an, mit seiner immer fröhlichen Laune hüpfte Alex auf mich zu und umarmte mich.
      “Naa, hast du die Perle dabei?“, frage ich neugierig und er wies auf den Wagen hinter mir, in dem sein Bruder Chrissi saß. Genervt ließ er langsam die Klappe herunter und das bildhübsche Saddlebred Fohlen Saturday Affair trat vom Hänger. Neugierig blicke das Stütchen sich um.
      „Gut sieht sie aus!“, stellte ich fest und Alex klopfte ihr wehmütig den Hals.
      „Na, dann lass uns mal gucken, ob sie sich mit deinen Stuten versteht!“, schlug er vor. Ich nickte.
      Bei den Stuten standen derzeit folgende Pferde: A Tiny Pleasure, Domina, Novalis, Linnea, Tiva Wyanet, Enya, Lost la Hija del Viva, Easy Silence, Chou, Farah, Rainy, Saphir, Wusel, Tarifa, Jumping Flea, She’s like the Wind, Colour of the Rainbow, Autumn Coldness und Bishr.
      Das Scheckfohlen trat interessiert in die große Runde der Pferde, alle stürmten direkt auf sie zu uns musterten sie. Doch zu meiner Überraschung trat zuerst Domina mit ihr in den Kontakt und beschnupperte sie. Als sie sie akzeptierte, überprüfte Bishr die Lage, doch auch sie gab schnell und ohne Murren das Okay zu dem Stutfohlen. So wurde Affair schon mal sehr gut in der Herde aufgenommen.
      Alex, Chrissy und ich waren sehr beruhigt und beobachteten die Pferde noch eine Weile auf der Weide, als wir plötzlich ein Geräusch hörten und aufgeregt zum Hof rannten.
      Von weitem erahnten wir, dass ein Auto mit Anhänger die Auffahrt hochfuhr. Als daraufhin plötzlich etwas quietschte und dann ein lautes Hupen ertönte, wussten wir, was los war: Meine beiden anderen neuen Pferde – Dwynn und Abdul-Aziz – wurden gebracht, aber Chrissi hatte mit seinem Anhänger die Auffahrt versperrt!
      Schnell machten wir den weg wieder frei und Cavi und Gaitano, die eine Fahrgemeinschaft gebildet hatten, stiegen aus dem Auto.
      Wir begrüßten uns und es wurde herzlich über den Zwischenfall gelacht, bis wir endlich das noch sehr, sehr junge Hengstfohlen und den sehr temperamentvollen Hengst vom Hänger holen konnten.
      Wir brachten sie gemeinsam zu den Hengsten und Wallachen auf die Weide.
      In dieser Herde standen derzeit folgende Pferde: What is it, Feuerspiel, Because, Fading Melody, Wish, Sembro, Bailey’s Candyman, Sir William, Galoppwunders Stern, Exotic Energy, Hollywoods Silver Dream, Goldnight, Offspring, Bullet form y Valentine, Lanzelot, Merry, Back in Moment, Majestro II, Coco, Black Smokey Dreamer, Bluebayou, Sammy Shaye, Cheero, Colombo und Lausejunge.
      Hier ging es dieses Mal erstaunlicherweise erheblich härter zur Sache als bei den Stuten. Dwynn wurde nur kurz beschnüffelt und dann direkt als Baby akzeptiert, auch wenn er sich durch seine rüpelige Art oftmals giftende Blicke einfing.
      Doch Abdul-Aziz war das absolute Highlight.
      Er galoppierte wie wahnsinnig mit hoch erhobenem Schweif durch die Weide und forderte beinahe einen Hengst nach dem anderen heraus. Er giftete beständig, biss und trat wo er nur konnte und stand ständig mit mindestens zwei Hufen – ob vorne oder hinten – in der Luft.
      Ich war schon beinahe auf dem Weg, ihn von der Herde zu trennen, als Chrissi mich zurückhielt.
      „Lass ihn. Die müssen das eh alleine klären. Oder willst du die Bombe da nur in der Box halten?“, sagte er ruhig. Und da hatte er Recht.
      Also blieb ich stehen und beobachtete, wie er sogar bei den Hengstfohlen allzu deutlich klarstellte, dass er der Boss war.
      Ich konnte mir die Tränen kaum verkneifen, als die Situation endlich etwas ruhiger wurde. Die Rangkämpfe würden noch etwas andauern, aber er ließ die anderen Pferde nun erstmal weitgehend in Ruhe. Das beruhigte mich.
      Ich fütterte noch alle Pferde und reinigte die Tränken, nachdem ich mich von meinen Gästen verabschiedet hatte. Dann war auch für mich dieser pferdige Tag beendet.
    • Eowin
      Ein Pflegetag mit Tiny

      Extrem gestresst kam ich heute bei meiner Mini-Stute A Tiny Pleasure an.
      „Hallo, meine Süße“, sagte ich, beinahe nur wispernd, weil ich wirklich müde war.
      Leise brummelte die Kleine mich an und legte ihren Kopf auf meinen Bauch.
      „Ich hab dich auch vermisst“, sagte ich, strich ihr über das weiche Fell und legte ihr das Halfter an. Bald standen wir gemeinsam auf dem Putzplatz und ich bürstete ihr Fell mit ruhigen Strichen, immer und immer wieder.
      Sanftmütig stand sie da, rührte sich kaum, ließ alles über sich ergehen und genoss es teilweise sogar sehr.
      Dann schaute ich nach draußen.
      Die Sonne knallte noch immer vom Himmel herab und es war schwülwarm. Kein Wind bewegte die stehende Luft, keine Wolke hielt die Sonne davon ab, ungehindert auf die Welt herabzuprasseln und alles gnadenlos zu erwärmen.
      „Was hältst du von einer Dusche, Tiny?“
      Ich wusste, dass die Kleine Wasser mochte, also nahm ich sie kurzerhand und duschte sie. Mit mildem Shampoo wusch ich den Dreck aus ihrem Fell und spülte die bräunliche Masse dann mit klarem Wasser wieder ab.
      Tiny genoss das Ganze ersichtlich und schnaubte zufrieden, als ich fertig war.
      Ich zog das gröbste Wasser mit einem Schweißmesser von ihrem Fell, brachte sie dann wieder auf den Putzplatz und legte ihr eine Decke über.
      Nun gingen wir einige Runden um den Hof, bis Tiny einigermaßen trocken war.
      Anschließend brachte ich sie wieder in den Stall und fütterte sie und die anderen Pferde.
    • Eowin
      Wieder bei bei Tiny

      Ich begrüßte Tiny mit einem Pfiff.
      Wie ich es bereits von ihr gewohnt war, galoppierte die Stute wiehernd auf mich zu. Das Vertrauen zwischen uns beiden hatte sich mittlerweile gefestigt und war wirklich tief geworden.
      ich lobte sie und tätschelte ihren Kopf, dann kniete ich mich tief zu ihr herunter.
      "Hallo, Tiny. Es tut mir fürchterlich Leid, aber ich habe heute wenig Zeit. Daher muss unsere Pflegestunde etwas kürzer ausfallen."
      genau so lief es dann auch.
      Ich putzte Tiny wie gewöhnlich sehr bedacht und gründlich, aber diesmal leider etwas im schnellverfahren.
      Anschließend brachte ich sie auf die Weide zurück, wo sie sofort anfing, mit ihren Artgenossen zu spielen und sich so ihre Bewegung zu holen.
      Ich schmunzelte und ging weg.
    • Brunochen
      Heute war Sonntag und ich ging mal wieder zu Tiny!
      Ich freute mich riesig auf sie.
      Sie sah mich schon von weitem und wieherte mir zu.
      Ich ging zu ihrer Koppel und legte ihr das Halfter an.
      Da so schönes Wetter war putzte ich sie draußen.
      Ich hatte schon vorher überlegt was ich heute machen würde und holte daraufhin meinen Rucksack aus dem Stall und Tinys Trense.
      Ich wollte heute nähmlich mit ihr spazieren gehen.
      Wir gingen durch den Wald und über eine Wiese.Danach kamen wir in ein kleines Dorf wo ich dann ein paar Leckerlis für Tiny kaufte.
      Nach ungefähr einer Stunde kamen wir an einen Fluss.
      Ich wusste genau was Tiny wollte!...Baden...
      Also zog ich meine Schuhe aus und ging mit ihr in den Fluss,Tiny jedoch war mit ihren 81cm so klein das sie schwimmen musste.
      Das jedoch war für sie kein Problem wir gingen bzw.schwammen (ich nun auch da Tiny mir einen liebevollen schups verpasste und ich klitsch nass war)eine ganze Zeit bis wir wieder bei unserem Eingangspunkt angelangt waren.
      Nun gingen Tiny und ich glücklich wieder zurück.
      Uns beiden hatte es viel Spaß gemacht.
      Auf dem Hof angekommen kratze ich ihr die Hufe aus und führte sie noch ein wenig rum bis sie trocken wurde.
      Danach stelle ich sie zurück auf die Weide und verabschiedete mich von ihr. :D
    • Eowin
      Nur eben kurz bei Tiny

      Heute kam ich müde und ausgelaugt in den Stall, als Tiny mir in ihrer gewohnt liebevollen Art und Weise die nase entgegenstreckte und mich anstupfste. Sofort sah ich zu der Kleinen hinüber und kniete neben ihr nieder.
      "Ach, hallo süße. Warum bist du denn schon wach?!"
      Es war 6 Uhr morgens und ich machte meinen morgendlcihen kontrollgang bei den Stuten, die bald abfohlen müssten - wo Tiny erstmal nicht zugehörte. UNd es war sehr untypisch für die Madame, schon auf den Beinen zu sein.
      Knarrend bewegte sich die boxentür zur seite und ich ließ mich vorsichtig und langsam in das Stroh vor ihr sinken.
      Sofort legte sie ihren Kopf auf meine Schulter und ich tätschelte sie liebevoll.
      "Maus, du hältst mich von der Arbeit ab, weißt du das?"
      Sie schnaubte nur zufrieden. Ja, sie wusste das ganz genau. Und sie wusste auch, dass sie mich nur mit ihren Kulleraugen ansehen musste und alles war okay.
      Ich gähnte ausgiebig und legte dann den Kopf an die Boxenwand.
      "Stüti, mach was! Ich bin müde!"
      Da sah sie mich an, schnaubte und legte sich neben mich, ihren Kopf auf mein Bein.
      Sorgsam ordnete ich ihren Schopf und musterte sie.
      "Also schlafen wir zusammen aus?", meinte ich und legte meine Hand an ihren warmen Körper, hörte sie noch schnaufen und ließ dann mein Bewusstsein mit endlosen Sorgen hinfort gleiten.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Eowin
    Datum:
    23 Apr. 2011
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