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Cooper

| ✓ | Morgaine ♀| Barockpinto |

Please read the rules!!!

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Cooper, 6 März 2016
Loulou, Zion und Wolfszeit gefällt das.
    • Cooper
      Vorherige Berichte

      18. Januar 2015
      Ankunft von Morgaine
      Als ich ein wiehern und direkt darauf eine Autohupe hörte, ließ ich mein halb gegessenes Brötchen auf den Teller fallen und rannte hinaus. Auch meine Schwestern ließen alles liegen und folgten mir neugierig. Ich trat aus der Tür. Der Fahrer des Anhängers half mir mit der Rampe, und dort stand sie im Schatten des Hängers wie die Priesterin aus der Sage um König Arthurs. Die Barockpinto Stute war riesig, noch größer als Winter Cloud und Lady Moon doch wie ich beim Proberitte schon bemerkt hatte war sie ruhig, freundlich und machte keinerlei Zicken oder Probleme. Ich befestigte einen Strick an ihrem Halfter und führte sie aus dem Hänger. Souverän ging sie die Rampe hinunter ohne auch nur zu zögern und sah sich mit neugierig gespitzten Ohren um als ahnte sie das hier ihr neues zu Hause sein würde. Der erste Kommentar meiner Mutter, die die Küche mittlerweile ebenfalls verlasen hatte war nur ein einziges Wort, verbunden mit einem komisch -besorgten Gesichtsausdruck. „Groß.“ sagte sie und sah erst Morgaine und dann mich an. Bevor ich zu einer Erwiderung oder Erklärung ansetzten konnte, kam Larissa mit zuvor: „Sie ist doch ganz lieb.“ sagte ich, „Macht dir nicht immer so viele Sorgen Mama.“
      In der Zwischenzeit hatte der Fahrer die Rampe hochgeklappt und verabschiedete sich. Mein Frühstück war vergessen und ich begann mich sofort Morgaine zuzuwenden. Sehr sorgfältig striegelte ich sie, löste die Bandagen die sie noch von der Fahrt trug und brachte sie schließlich auf die Reitpferde Koppel. Ich beschloss ihr ein paar Tage zeit zur Eingewöhnung zu geben und konnte es kaum erwarten sie das erste mal richtig zu reiten.

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      11.Februar 2015
      Umzug nach Gut Muschelsand
      Die letzten zwei Tage waren der Stress pur gewesen. Ich hatte mich von beinahe allem meinen Freunden verabschieden müssen, hatte gefühlt zehntausend mal kontrolliert ob wirklich alles fein säuberlich verpackt war und hatte meine Pläne zweimal ganz über den Haufen geworfen. Nun stand die Zukunft des Gestüt Sólin, die Zukunft meiner Pferde, die Zukunft des zukünnftigen Hofes und natürlich meine Zukunft endlich fest.
      Vor einem halben Jahr hatte ich ein Angebot gelesen, welches ein altes Gut in traumhafter Lage zu Spottpreis anbot. Dank wunderschönen Fotos von Weiden am Meer hatte ich sofort angebissen und war nach Schwedeneck/ Krusendorf gefahren um mir das Gut anzusehen. Der Preis war der Hammer und das Gut Muschelsand sollte nah am Meer und nur eine dreiviertel Autostunde von Kiel entfernt liegen. Da ich schon länger verschiedene Zukunftspläne im Hinterkopf mit mir herumtrug, war die Gelegenheit günstig mich näher damit zu beschäftigen.
      Gut Muschelsand lag tatsächlich si idyllisch wie beschrieben. Ein altes Gut, umgeben von Wald, Wiesen und Feldern und nur fünf Minuten zu Fuß vom Meer entfernt, doch das Angebot war nicht ganz so perfekt wie beschrieben. Die Lage war zwar perfekt, doch der Hof selber war in einem Katastrophalen Zustand. Trotz allem hatte ich nach vier Monaten Bedenkzeit zugeschlagen und nun war ich stolze Besitzerin eines alten Gutes am Meer.Den darauffolgenden Monat hatte ich mit einigen freiwilligen Helfern damit verbracht, Muschelsand für den Einzug von Pferden vorzubereiten. Zwar war nicht alles perfekt, aber ich genoss die Vorstellung der gewaltigen Aufgabe die vor mir lag.
      Dann hatte das Packen begonnen und auch die Frage, wer mich begleiten würde und was ich tatsächlich aus Muschelsand machen würde. Jetzt, am Tag des Umzugs, stand endlich alles fest. Gut Muschelsand würde ein Schulbetrieb am Meer werden, mit dem Fokus auf Gangpferdereiterei und Ferienkursen. Außerdem würde ich meinen Ausbildungsbetrieb ausweiten und auf Problemfälle fokussieren.
      Heute war nun der Tag des Abreise gekommen, der Tag, der mein Leben verändern würde. Der alte, kleine Hof würde in den Händen meiner Eltern bleiben und auch meine kleine Schwester Larissa, die in Hannover ihre Ausbildung beendete, konnte mich nicht begleiten. So stieg ich schließlich mit der mittlerweile 19 Jahre alten Tabea in mein Auto. Sie hatte sich entschlossen mich zu begleiten und mir auf dem Hof zur Seite zu stehen, bis sie sich sicher war, was sie später machen wollte. Die Pferde waren längst verladen und ein kleiner Konvoi aus zwei LKWs und kleinen Anhängern folge mir vom Hof nachdem bei der Verabschiedung von meinen Eltern reichlich Tränen geflossen waren. In der Nacht hatte ich nicht geschlafen und mit dem Gedanken gespielt alles zu verwerfen und weiter zu machen wie bisher, doch als mein Auto das Tor des ehemaligen Gestüt Sólin durchquert hatte, überkam mich plötzlich ein Gefühl von grenzenloser Freiheit.
      Vier geschlagene Stunden dauerte die Fahrt von Hannover nach Schwedeneck, da die Transporter nur langsam voran kamen, doch schließlich passierten wir das glänzende, grüne, neue Tor des Gutes Muschelsand. Ich stieg aus dem Auto, breitete die Arme aus und drehte mich wie ein freudiges Kind, das sein neues Zimmer erkunden darf. Das würde von nun an mein zu Hause sein, und es lag viel, sehr viel Arbeit vor mir. Morgaine, Winter Cloud, Omina Lunara, Lady Moon, Topar, Stássa, Vidja, Vinkona, der Neuzugang Sólfari und mein Liebling Laufey wurden aus den Transportern geladen und wurden auf die neuen Koppeln gebracht, auf denen sie in Zukunft stehen würden und Ummengen von Hausrat wurde in das neue, großzügige Haupthaus gebracht. Trotzdem wirkte alles groß und leer. Ich nahm mir vor in den nächsten Tagen beim nächsten IKEA etwas Mobiliar zu besorgen und auch das Gästehaus musste eingerichtet werden. Außerdem würden weitere Anschaffungen in Bereich des Stalls nötig sein. Doch als ich mich Abends auf die Matratze warf, welche mir als Bett diente, beschloss ich mir um Geld erstmal keine Sorgen zu machen. Und obwohl ich zum Sorgen machen neigte, war ich in Sekundenschnelle eingeschlafen.
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      Trainingsbericht
      28. Februar 2015
      Gips Reminder Ranch - Dressur E auf A

      Heute wollte ich Annabell und Morgaine einen kurzen Besuch abstatten. Ich sollte ihre Stute in der Dressur ein wenig weiterbringen.
      Bei den Beiden angekommen ging ich zunächst zu Annabell und begrüßte sie freundlich, ehe sie mir ihren Hof und ihre Pferde zeigte. Wir kannten uns schon ein wenig länger, da sie meine Isländer trainierte, worüber ich sehr froh war, da ich vom Gangtraining so gut wie keine Ahnung hatte. Nun waren wir bei Morgi angekommen, die ich sofort aus der Box holte und sattelte. Sie benahm sich recht gut, weshalb ich sehr schnell in der Halle war, wo ich mich nach dem Nachgurten auch auf die Stute setzte. Zunächst musste ich auf beiden Händen ordentlich aufwärmen, ehe es an die ersten Lektionen ging. Zunächst übten wir das Halten aus dem Schritt, ehe wir das Halten aus dem Trab versuchten. Nach einiger Zeit klappte das auch schon ganz gut, weshalb wir direkt weitermachten. Leichttraben war kein Problem, auch die Übergänge von allen Gangarten waren kein Problem, weshalb wir uns dem Zirkel widmeten. Dazu galoppierte ich die Stute an und hielt sie zunächst auf der ganzen Bahn, ehe ich sie langsam bog und wir Zirkel ritten. Erst tat sie sich etwas schwer, ordentlich auf einer Linie zu bleiben, doch nach einiger Zeit bekamen wir das auch hin. Das letzte Manöver waren die Schlangenlinien im Schritt und Trab, die wir ebenfalls solide meisterten.
      Nun ging es an die A-Lektionen. Es war schon ein kleiner Kampf, der Stute Mittelschritt, Mitteltrab und Mittelgalopp beizubringen, da sie dann ständig stehenbleiben oder eine Gangart langsamer laufen wollte. Doch auch das bekamen wir irgendwann in den Griff, so dass wir uns dem Rückwärtsrichten widmen konnten. Nach und nach begriff die Stute dann auch, was ich von ihr wollte. So gingen wir nicht nur einen holprigen Schritt zurück, sondern gleich vier oder fünf Schritte. Die Vorletzte Übung war dann das Viereck verkleinern und vergrößern, was wirklich keine Kunst war.
      Die letzte Übung, die Kehrtwendung auf der Vorderhand, war dann doch etwas kniffliger. Zum Glück brachte ich meinen Westernpferden diese Übung ständig bei. So ritt ich mit Morgi kleine Kreise, ehe sie so klein waren, dass die Stute hinten stehenblieb und die Vorderbeine kreuzte, so dass sie meinem Druck im Maul und an ihrem Bauch punktgenau nachgeben konnte.
      Zufrieden klopfte ich ihren Hals, ehe ich das Training beendete. Jetzt war sie erfolgreich auf der Klasse A.
      by Veija

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      26. März 2015
      Ein sonniger Tag
      Kaffeeduft zog durch den Raum als ich die Augen aufschlug. Mein Freund stand mit einem Becher in der Hand am Bett und war wohl gerade im Begriff gewesen mich zu wecken.
      Ein schneller Blick auf meinen Wecker versetzte mich sofort in Alarmzustand. Es war bereits 9:48 Uhr und ich hatte nicht gefüttert sondern geschlafen! Panisch rappelte ich mich auf und wollte aus dem Bett springen, doch Jonas hielt mich zurück.
      »Tabea hat schon gefüttert, wir wollten Dich schlafen lassen.«
      meinte er und mit einem Zwinkern fügte er hinzu:
      »Guten Morgen erstmal.«
      Erleichtert ließ ich mich in die Kissen zurückfallen und lächelte ihn an. Dann registrierte ich die zweite Tasse, welche au meinem Nachttisch thronte, gefüllt mit herrlich duftendem Kaffee. Genießerisch schloss ich die Augen wieder und nahm einen Schluck, ehe ich vollends wach wurde. Ich schüttelte mich wie ein nasser Hund.
      »Hat Tabea den gekocht? Das ist ja die reinste Faust aus der Tasse!«
      Jonas prustete los und auch ich verschluckte sich beinahe an seinem, für mich viel zu starkem Kaffee.
      »Faust aus der Tasse ist gut.«
      »Kennst du das nicht?« ich war ein bisschen verwundert und überrascht, doch schnell stimmte ich in sein Lachen ein.
      »Jetzt kenne ich den Ausdruck auf jeden Fall.« meinte er und stupste mich in die Seite.
      »Aufstehen, es gibt Frühstück du Nase.«

      Am Tisch schmiedeten wir Pläne für den heutigen Tag. Die Sonne schien und der Frühling lag in der Luft. Ich hatte meiner ersten Reitgruppe einen Ausritt zum Strand versprochen und wollte vorher die Zeit am Vormittag nutzen um alleine einmal durch den Wald zu reiten. Zu meiner grenzenlosen Überraschung fragte mein Freund ob er mich begleiten könne, worauf eine nicht ganz ernst gemeinte Diskussion ausbrach, inwieweit er sich im Sattel halten könne. Schließlich ließ ich ihn zufrieden und versprach er könne nachher mit mir ausreiten. Die gutartige Vidja sollte sein Pferd sein während ich meine Morgaine mal wieder ausführen wollte.
      Tabea hingegen verkündete sich eine Runde mit Topar auf der Bahn herumschlagen zu wollen. So hatten wir schließlich alles besprochen und verschwanden nach dem abräumen in Richtung Koppel. Während Morgaine und Vidja brav hinter uns her gingen, beobachteten wir über den Zaun die kleine Verfolgungsjagd, die Tabea sich mit dem Hengst Topar lieferte. Bevor wir Gefahr liefen vor Lachen zu platzen, gingen wir lieber zum Putzplatz.
      Morgaines neuer Lammfellstattel war herrlich weich und ich freute mich schon auf einen Ausritt damit. Schnell hatten wir uns auf die Pferde geschwungen und ritten vom Hof. Ich wusste das ich meine kleine Schwester Problemlos sich selbst überlassen konnte.

      Der Wald war herrlich. Die Frühblüher waren aus dem Boden geschossen und Bärlauch verbreitete seinen Duft. Auch der Tau glitzerte noch im Gras und verlieh allem etwas frisches, neues. Im Schritt ritten wir nebeneinander her, beide in Gedanken versunken. Als Jonas schließlich nach meiner Hand griff, schreckte ich aus einer Tagtraum ähnlichen Trance hoch. Ich war heilfroh das unsere Pferde den Weg durch den Wald kannten und uns sicher die bekannte Route entlang trugen. Sogar die ersten Sonnenstrahlen fielen jetzt au unseren Weg und es sah aus wie im Märchen. Am besten daran war, das ich dazu auch noch einen Märchenprinzen an der Seite hatte. Ich kicherte als ich mir das Bild vorstellte welches wir boten. Eine junge Frau und ein junger Man auf zwei ziemlich verschieden großen Pferden die nebeneinander den Waldweg entlang ritten und dabei versuchten Händchen zu halten, was bei dem Größenunterschied schon ein Kunststück war. »Romantisch.« murmelte ich vor mich hin und gab dem Schalk nach der plötzlich in mir aufstieg. Ich ließ Jonas Hand los und trieb die leicht überraschte Morgaine zum Galopp. Jonas hatte keine Chance und als ich an galoppierte folge Vidja mir und Morgaine einfach. Der wenig geübte Reiter klammerte sich verzweifelt an ihrer Mähne fest, bis ich Morgaine durchparierte.
      »Wie wäre es mit ein paar Reitstunden?« ich klopfte meiner Stute den Hals und grinste ihn an.
      »Wieso, ich bin doch oben geblieben.«

      Als wir schließlich wieder auf dem Hof ankamen, begegneten wir einer sichtlich entnervten Tabea und einem Topar dem man den Triumph beinahe an der Nasenspitze ansehen konnte. Meine kleine Schwester war gerade im Begrif abzusatteln, als ich ihr Einhalt gebot.
      So sattelte sie Morgaine ab und ich schwang mich auf Topar um dem frechen Hengst mal wieder etwas Respekt abzunötigen.

      Über meinen üblichen Arbeiten verging die Zeit schnell, und als ich nach dem Essen wieder auf den Hof kam, waren meine drei älteren Reitschülerinnen bereits dabei die Pferde fertig zu machen. Freudig begrüßten mich die drei und bestürmten mich mit Fragen zum Thema Ausritt.
      Da ein Ausritt mit Reitschülern immer zum Abenteuer werden konnte, hatte ich Tabea gebeten mich zu begleiten. So gesellten sich schließlich Stássa und Laufey zu den drei Reitschulpferden Slaufa, Vinkona und Little Miss Sunshine.
      Der Ausritt verlief ohne Zwischenfälle und ich erlaubte den dreien schließlich sogar einen Galopp im seichten Wasser. Das strahlen auf den Gesichtern der Mädchen war wirklich schön.
      Nach der ersten Reitstunde, hatte ich eine Stunde Pause. Schließlich kontrollierte ich ob wirklich alles notwendige erledigt war und setzte mich schließlich mit einem Buch in die Sonne bevor die nächsten Reitschülerinnen kamen.
      Da beide Anfängerinnen waren, blieb es bei einer Reitstunde auf den Platz. Und als auch diese beiden wieder gegangen waren, blieb mir nicht mehr viel Zeit bis zum Abendessen.
      Ich ging ins Haus und fand einen Brief auf meinem Platz. Er war von Catalina uns Spanien und ihre Neuigkeiten und Vorschläge versetzten mich ein wenig in Aufregung.
      Wie weit wir diese Pläne in die Tat umsetzten würden war noch unklar, doch in jedem Fall freute ich mich auf einen baldigen Besuch auf dem ITS Caterbury.
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      Morgaine, Alinghi, Attentivenly & Karubi – Juni 2015

      „Raachel?“ Mit großen Augen starrte mich Justus an.

      „Was denn?“

      „Darf ich mit Morgaine ausreiten gehen? Ich pass auch ganz gut auf“,fragte mich der elf-jährige und ich dachte einen Moment lang nach. An sich würde das kein Problem sein, nur würde die Versicherung das nicht übernehmen falls was passieren sollte.

      „Ich komm dann mit okey. Dann machen wir Morgaine und Karubi fertig und dann können wir los.“

      „Geht ihr beiden ausreiten?“, fragte mich Abby, eine meiner Pferdepfleger.

      „Ja, magst du mitkommen?“

      „Klar warum nicht?“, antwortete sie schulterzuckend und hatte ein breites Lächeln auf den Lippen.

      „Dann nimm du Alinghi . Frag Chad ob er nicht auf Attentivenly mitkommen möchte“, schlug ich noch vor. Chad war einer meiner Trainer und kam mit Attentivenly super klar, das hatte ich letzteWoche in der Reithalle gesehen. Abby nickte fröhlich und machte sich gleich auf den Weg zu Chad. Chad war erst seit ein paar Wochen bei uns am Stall angestellt, machte seine Arbeit aber gut. Er kam auch super mit den Tieren klar und ritt unsere beiden momentanen Turnierpferde Zot und Lord of the Rings auf den Turnieren. Abby kam lächelnd wieder und gab mir Bescheid, dass auch er mitkommen würde. Zusammen machten wir die vier Pferde in der Stallgasse fertig und ich half Justus zwischendurch mal mit den höheren Stellen von Morgaine, an die er nicht ran kam. „Du magst Morgaine, was?“ Er lächelte kurz, sprach seine Gedanken aber nicht aus. „Ich geh schon mal eine Schabracke aussuchen, okey?“, fragte Justus mich dann und machte sich seit meinem Nicken auf den Weg zur Sattelkammer. Soll ich ihm eine Reitbeteiligung mit Unterrichtsstunden auf ihr geben? Er hilft uns hier ungemein auf dem Hof und verlangt rein gar nichts. Seine Schwester lässt ihn nicht mal auf ihr Pferd, obwohl er so liebevoll mit den großen Tieren umgeht. Als er wieder kam fasste ich einen klaren Gedanken und sah ihn kurz an. Er hatte nicht nur eine türkise Schabracke geholt, sondern auch gleich ihr Sattelzeug. Ich sattelte sie und er übernahm das Trensen und stellte sich dabei gut an. Ich hatte das rasch hinter mir und Karubi war ebenfalls schnell gesattelt, sodass wir nur noch auf die beiden anderen warten mussten.

      Abby schnatterte freundlich vor sich her. Redete etwas über ihre Kindheit und wie sie das reiten gelernt hatte. Justus hingegen war ruhig und ließ die Natur und die Umgebung auf sich wirken. Karubi verstand meine ruhigen Hilfen und war nicht einmal guckig, also konnte ich unbesorgt auf ihr sitzen und musste nicht auf alles gewappnet sein. Chad auf Attentivenly hatte etwas zu kämpfen, da sie einfach so stehen blieb und nicht weiter wollte oder sie ging rückwärts. Doch auch er kam super mit ihr klar und ich war froh einen so ruhigen Bereiter gefunden zu haben, der meine Pferde fördern konnte. Wir ritten nur eine kleine Runde aus und begegneten so manchem Fußgänger. Wir galoppierten auch hin und wieder ein Stückchen und ich gab Justus ein paar Tipps wie er seinen Sitz verbessern konnte. Als wir nach einer Stunde wieder am Stall ankamen, waren die Pferde als auch wir geschafft und sie bekamen eine kurze Abkühlung ehe wir sie absattelten und noch ein Weilchen führten ehe die vier wieder auf ihre Weiden kamen und wir noch das Heu und Wasser auffüllten.
    • sadasha
      Chattahoochee Hill's
      Verkaufspferde & Showpferde
      Morgaine, Sence of Humor, Neela, Knabstrupper Fohlen, Paunt Horse Jährling, Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage, Moment of Truth

      Am letzten Tag meines Aufenthalts bei Cooper sah ich mir die Verakufsstallungen an. Hier stand die Barockpintostute Morgaine, der Trakehner Sence of Humor, eine Warmblutstute namens Neela, ein Knabstrupper Fohlen und ein Paint Horse Jährling. Die fünf Pferde standen noch in ihren Boxen und so brachte ich sie nacheinander auf ihre Koppeln. Anschließend mistete ich die Boxen und fegte die Stallgasse. Mit den Jüngsten beschäftigte ich mich noch etwas mehr und übte das Hufe geben und aufhalftern. Das Knabstrupper Fohlen lernte besonders schnell und hatte Spaß am System etwas zu Naschen für gute Arbeit zu bekommen. Auch der Paint Horse Jährling arbeitete gut mit und bekam so das ein oder andere Leckerlie zugesteckt, bevor er wieder auf die Weide gebracht wurde. Um die Fütterung wurde sich bereits gekümmert, so vertrieb ich mir den Rest des letzten Tages damit nochmal einen großen Rundgang zu machen und zu prüfen ob wirklich alles nach Plan verlief. Gegen Nachmittag sprach dann ein Mitarbeiter an ob ich nicht auch noch bei den Showpferden vorbeischauen würde. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth standen in einem kleinen Nebenstall, den ich zuvor immer übersehen hatte. Die bunte Truppe war schnell versorgt und trollte nun ebenfalls auf der Weide herum, bis es Abend wurde und ich abschied nehmen musste.
    • sadasha
      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde


      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Death wieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit
      Sorayia und Cyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hell und Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableah und Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren
      Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita II wirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.
    • sadasha
      Chattahooche Hill's Stables
      06. Oktober 2017 | 1512 Zeichen von sadasha


      Chattahooche Hills. Wiedermal. Ich musste mich beeilen nicht zu spät zu kommen, denn die Pferde von Cooper waren seit ein paar Tagen ohne Aufsicht. Als ich auf dem Hof ankam wirkte jedoch alles ruhig. Zuerst ging ich zu den Jährlingen und Fohlen. Aywy, CHH’ Elhae, Cyoue und Glamour of Death kamen mir gleich freudig entgegen getrabt, als ich an der Weide vorbeilief. Auch Laarnié, Light up Hell, Nour und Sorayia wirkten sehr fit auf mich. Doch das Futter war leer und so ging ich gleich durch zum Stall, wo Cryfirra und Deadly Ambition gierig aus ihren Boxen schauten. Vermutlich waren auch hier die Futterkrüge leer. Nachdem die Jungpferde versorgt waren ging ich also bei den Stuten die Boxen ab. Am Ende hatten auch Felicita II, PFS’ Phaeleh, Sajé, Sekuoia, Smelyalata und Tabita neues Futter. Nun waren noch die Hengste übrig. Ian, Losco, Aikon Aszu, CHH’ Guinness, Eskador, London Grammar und Odyn hatten nicht nur Hunger, sie waren außerdem maßlos unruhig. Auch die Showpferde Aldaire, Moment Of Truth, Quiet Giant und Siropòn liefen in ihren Boxen einen Hufschlag ins Stroh. Doch viel Zeit hatte ich dieses mal nicht. Auch die Verkaufspferde brauchten neues Futter und das war erstmal wichtiger als Bewegung. CHH’ Emanaé, Morgaine, Taliah Cableah und Vintage waren die letzten, die ich heute fütterte.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren beeilte ich mich Cooper eine Nachricht zu hinterlassen. Ihre Mitarbeiter würden sich ab morgen wieder kümmern, sodass alle Pferde weiter bewegt und gefördert würden.
    • Quinzel
      Chattahooche Hill's Stables
      Zu Besuch bei Cooper - 26. April - 2141 Zeichen

      An diesem sonnigen Donnerstag im Spätapril, beschloss ich Coopers Vierbeiner auf dem CHH' Gestüt zu besuchen. Sie hatte aktuell nicht so viel Zeit, deswegen dachte ich mir, ein kurzer Besuch um ihr unter die Arme zu greifen, würde sie bestimmt freuen. Ich spazierte als erstes auf dem großen Gelände herum und kontrollierte Zäune und Zauntore. Alles stand wie es sollte - Coopers Abwesenheit war kaum zu bemerken. Zuerst kümmerte ich mich um alle Jungpferde, also Aywy, CHH' Elhae, Light up Hell, Cyoue, Laarnié, Glamour of Death, Nour und Sorayia. Anschließend kümmerte ich mich um die Stuten. Ich mistete die Boxen von Ian und Losco, als ich danach in den Ställen den Gang entlang lief, stellte ich fest, dass Aikon Aszu, London Grammar und Eskador's Futter sich dem Ende neigte. Nachdem alle gefüttert wurden, führte ich CHH' Guinness und Odyn zu den Jungpferden auf die Weide. Auf der Hengstweide galoppierten Cryfirra, Deadly Ambition und Felicita II entspannt umher. Sekuoia stand etwas abseits und graste ruhig vor sich hin. Gegen Vormittag kümmerte ich mich noch um die Boxen von Sajé und PFS' Phaeleh. Als Weidenwechsel anstand, führte ich auch noch Smelyalata, Aldaire, Moment Of Truth und Tabita auf die Weide. Anschließend füllte ich das Futter von Siropòn und Quiet Giant auf. Bei Coopers Verkaufspferden kontrollierte ich nur die Boxentüren und ob noch genug Futter da war. Vintage begrüßte mich freundlich mit einem wiehern und auch Morgaine schaute mich mit großen Augen an. Die Boxentür von Taliah Cableah war nicht gut verschloßen, also half ich nach. CHH' Emanaé ist so zuckersüß, am liebsten hätte ich den Kleinen mitgenommen, leider ging das nicht. Am Ende des Tages waren alle versorgt. Langsam brauch auch schon die Dunkelheit an, also beschloss ich mich auf den Heimweg zu machen. In den nächsten Tagen war Coopers Team wieder da und würde sich um ihre Pferde kümmern. Bevor ich ins Auto stieg, musterte ich den gesamten Hof noch einmal um mir zu versichern, dass ich nichts vergessen hatte. Auf dem Telefon teile ich Cooper mit, dass ich mich um alles gekümmert habe, ehe ich mit dem Auto davon fuhr.
    • Cooper
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      25th May 18
      Sence of Humor | Tiago | Emanaé | Laarnié| Morgaine| Vintage

      Lange konnten Simon und Ich uns nicht um unseren Stall kümmern, da wir finanzielle sowie auch familiär Probleme hatten. Somit zogen wir uns zurück um dieses zu regeln. Während dieser Zeit standen uns viele Freunde und freiwillige Helfer zur Verfügung die bei unserer Abwesenheit sich gut um unsere Tiere sowie den Hof gekümmert haben. Simon und Ich schrieben jedem einzelnen einen Dankesbrief mit Auslohn.

      Wir waren grade einige Tage zurückgekehrt, schon bahnte sich neues an. Durch eine Bestandsverkleinerung kamen zwei ehemalige Pferde, die wir damals für unsere Kunden erhalten haben, zurück auf Chattahoochee Hill's. Da finanziell wieder alles in Ordnung war, war dies auch kein Problem. Wir nahmen Sence of Humor und auch Tiago kurz nach einem Telefonat wieder auf und importieren Sie nach Kanada. Der Plan war nun Sie für den Weiterverkauf fit zu bekommen, sie zu Fördern und für Sence bestand die Chance gekört zu werden. Da Sence nicht in unserer Zucht aufgenommen werden kann, werden wir ihn an Zuchten verleihen und ihn auch gern in neue Hände geben, sobald sich jemand ernsthaft für ihn interessiert.
      Tiago ist mittlerweile ein Wallach. Sein Zustand ist jedoch etwas kritisch. Er hat seit Fohlen an Probleme mit Koliken und auch jetzt noch scheint dies ein Problem zu sein. Als ehemalige Tierärztin weiß ich zwar wie sowas behandelt werden kann, jedoch ist man bei Koliken meist machtlos.
      Emanaé ist inzwischen ein Jährling und hat sich gut eingelebt. Sie hat weiterhin keine Spur an Dickköpfigkeit aufgenommen, was uns und den zukünftigen Besitzern sehr zuvorkommend ist. Zudem ist dies für ein Shetty eher ungewöhnlich. Ihre rötliche Farbe behielt sie, jedoch ist ihre Mähne etwas dunkler geworden und viel viel mehr. Sie ist sehr lernwillig und hat keine Berührungsängste. Simon fragte ob wir Sie nicht eventuell behalten können, das tut er aber fast bei jedem Pferd das wir nur für kurze Zeit aufnehmen.
      Bei Laarnié wussten wir auch nicht genau, wie und was wir mit ihr machen. Sie ist ebenfalls nun eine Jährlingsstute und besitzt typische Araberzüge. Mit ihr ist rassentypisch schwer zu arbeiten, aber Sie lernt schnell. Wir haben uns dazu entschieden uns von Laarnié zu verabschieden, bevor Sie in die Adoleszenzphase eintritt. Nur somit können wir ihr einen erfolgreichen Weg bieten.
      Morgaine ist schon eine ganze Weile bei uns. Besonders ich habe sie sehr ins Herz geschlossen und nehme mit ihr an Dressur und Springtunieren teil. Aber auch hier habe ich das Gefühl ihr Potential nicht vollständig auszuschöpfen und wünsche mit für Sie ein Zuhause, indem Sie das geboten bekommt. Die Stute ist unglaublich umgänglich und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Zudem liebt sie Gesellschaft! Von ihren Artgenossen aber auch von Menschen, deshalb käme für Sie auch eine Reitschule in frage.
      Vintage ist ebenfalls ein Pferd, den wir schon lange im Verkauf stehen haben. Als Trotteur Francias dachte ich hätte er es nicht schwer ein neues Zuhause zu finden, das stellte sich aber als falsch heraus. Zumal er auch immerhin schon Schleifen im Gangreiten bestitzt und sehr umgänglich ist.
      An diesem Tag besuchte ich die Pferde im Verkaufsstall und schaute selbst nach der Lage. Ich beschloss neue Stellenanzeigen raus zu geben und neue Bilder von den Pferden zu machen, um somit neue Interessenten zu erlangen. Auch versuchte ich durch Teilnahmen an Wettbewerben Aufmerksamkeit zu bekommen. Jetzt hieß es abwarten. Zum Abschluss schaute ich mir bei allen Pferden nochmal die Grundgangarten an, Fütterte sie mit und mistete die Ställe aus.
    • Eddi
      Verschoben am 16.02.2020
      Grund:
      6 Monate keine Pflege
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Cooper
    Datum:
    6 März 2016
    Klicks:
    981
    Kommentare:
    7

    EXIF Data

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    304,5 KB
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    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • _________________

    Verkaufszeit: Dauerhaft
    Interessenten: -
    Mindestgebot (Errechnet durch Kriterien): 320 Joellen
    Grundpreis (Charakter, Umgang etc.) Leicht 100j. , Mittel 80 j., Schwer 50j.
    Rarität 1-5 pro Stufe 20j.
    50j. pro Schleife
    Herkunft (pro Vorfahre 20j.)
    Wettbewerbe 80j.
    pro Trainingsbericht 50j.

    ______________

    Morgaine
    Mori

    Abstammung
    aus der♀: unbekannt
    von:
    aus der:
    von♂: unbekannt
    von:
    aus der:

    Exterieur
    Rasse: Barockpinto
    Herkunft: -
    Geschlecht: ♀
    Alter: 8j. 05.08.07

    Stockmaß: 1,87
    Deckhaar: Black Tobiano
    Langhaar: Schwarz | Weiß
    Abzeichen: pinkes-schwarzes Maul | Blesse
    vr: stiefel | vl:-- | hr: stiefel | hl: stiefel

    Interieur
    Charackter
    brav| neugierig| ruhig
    Morgaine ist eine ausgeglichene und gutartige Stute. Sie macht keinerlei Probleme und fügt sich in der Herde nahtlos ein. Sie ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen.

    Beschreibung
    -

    Zuchtinformationen
    Gekrönt/Gekört: Ja [] Nein [x]
    Besitzer: Cooper
    VKR: Cooper
    Ersteller: Cooper

    Erfolge &. Qualifikationen
    Eignung: Barock| Springen | Dressur
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***
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    310. Dressurtunier

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    319. Springturnier

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    501. Dressurturnier


    Ausbildungsstand
    Halfter und Decken vertraut [✓]
    Schmiedefromm [✓]
    Verladefromm [✓]
    Longiert [✓]

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