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Cooper

|✓ | Laarnié ♀| Araberpinto |

Points: 4/20

|✓ | Laarnié ♀| Araberpinto |
Cooper, 3 Feb. 2015
    • Cooper
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      Monday 20 July 15'
      min: 15°C sunny
      max: 30° sunny
      sunrise: 5:25 am
      sunset: 8:36 pm


      *riiiiiiiiing* *riiiiiiiiiiiing*
      Ich haute den altmodischen Wecker direkt auf die Mitte und schaltete ihn damit aus, ich streckte mich. Es war das erste mal seit langem, dass ich bei mir Zuhause geschlafen hatte und wie sehr hatte ich nur dieses Bett vermisst. Nicht nur das Bett, die Sonne, der Geruch des Holzes und dass wenn ich meine Augen auf machte auf eine grüne große Weide und den Wald dahinter sehen konnte. Simon war schon wach, was untypisch für ihn war, aber ich roch den Geruch von Eiern und Speck und wusste, dass er von seinem Hunger geweckt worden war, anstatt von mir. Ich lief die geräumige und offene Treppe hinunter, einige Treppen gaben ein kleines qietchen von sich, dass ich sogar in den Füßen spüren konnte. Es war so, als würde man durch den Schnee stampfen, nur nicht so stark. Ich kam am Ende der Treppe an und sah nochmal zur Treppe rauf, jedoch ein bisschen weiter rechts. Dort hangen einige Bilder von meinen Pferden, entweder auf Tunieren oder Körungen. Am Ende war ein Bild von Affiremed, als er einen großen Sieg errungen hatte. Ich schaute das Bild mit einem lächeln an. "Manchmal, da fühlt es sich an als wäre er noch da" sagte ich als Simon zu mir kam und mich in den Arm nahm. "Das stimmt wohl. Komm, ich hab dir auch schon was vorbereitet. Damit du Kraft für den perfekten neuen Anfang hast" sagte er und führte mich zu dem großen Tisch, der auch aus Holz bestand. Auf dem Tisch standen die Blumen die wir gestern zusammen gepflückt hatten, zwei Kannen von verschiedenen Säften eines mehr Orange wie das andere, eine Obstschale, die nur wegen mir mir allen möglichen Früchten gefüllt war, verschiedene Brötchen und Kaffe. "Ich hab natürlich nicht deinen Tee vergessen" sagte er und stellte mir ein Glas kalten grünen Tee, mit Orangen und Zitronen hin. Ich war unglaublich überrascht, nicht das er sowas noch nie getan hätte, aber heute war es einfach perfekt. "Oh, vielen lieben Dank. Wirklich, das hättest du echt nicht machen brauchen" lächelte ich. Simon schlug sich den Finger vor dem Mund und heraus kam nur ein "Psssst", dann lächelte er und setze sich zu mir.

      Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten liefen nach draußen. Kalt war es nicht, jedoch war ich kälteempfindlich und hatte einen grauen Pullover angezogen. "Die Pferde sind schon gefüttert. Schön das du wieder hier bist" sagte mir eine Stallmitarbeiterin und lächelte. ich lächelte zurück. "Na dann können wir sie ja schon auf die Weide tun". Mit vollem Tatendrang ging ich in den Stutenstall wo elf Stuten sehnsüchtig darauf warteten die Sonne zu genießen bevor einige Trainieren mussten. Die ersten waren Sookie, Laarnié die noch ein kleines Fohlen war, Birdcatcher, Felicita, Taliah und Sajé. Simon tat sich nicht mehr schwer damit Pferde auf die Weide zu bringen, doch man sah im trotzdem noch etwas nervosität an. Viele meiner Pferde werden hibbelig und freuen sich sehr wenn sie auf die Wiede kommen, vor allem die, die sich austoben wollen. Meist führt das zu kleinen tänzeln und ziehen, damit muss man erstmal umgehen lernen, wenn man vorher wirklich nichts mit Pferden zu tun hatte. Aber Er machte das super. Nachdem folgte Phaeleh, Sekuoia, Cryfirra, Quiet und Truth. Ich hatte Phaeleh und Cryfirra auf die Weide gebracht die nah am Wald lag, mit viel Schatten und sogar einem winzigen See wo sie sich abkühlen konnten. Ich hatte Phaeleh schon los gelassen und schaute mir Firra an, die in der Zeit wo ich weg war unglaublich gewachsen war. Ich wollte lächeln, es kam jedoch nur eine Seite hoch und dann schossen mir schon die Tränen in die Augen. "Du siehst immer mehr aus wie sein Dad. Du wirst ihn sicherlich irgendwann mal richtig stolz machen, dass weiß ich". Ich rieb mir mir den Handballen die Augen und ließ auch nach eine ganze Weile kuscheln auch sie auf die Weide. Zusammen erledigten wir noch die anstrengende Stallarbeit und machten dann eine kurze Pause.

      Wir setzten uns vor dem Hengststall auf die Bank. Mittlerweile war es 10 Uhr und die Sonne wurde stärker, das spürte man mit jeder Bewegung. "Heute wird es sehr warm" sagte Simon "schau mal nach dem Wetter". Ich zückte mein Handy und schaute nach dem Wetter. "Also, maximal werden es an die dreisig Grad. Das is ziemlich warm" sage ich und steckte das Handy wieder weg. Mein Bein wurde in der kurzen Hose von der Sonne angestrahlt und dem entsprechend warm. "Hmmm, lass uns mal mit der Stallarbeit fertig werden, sonst wird es noch zu warm" sagte Simon als er seine Hand auf meinem Bein plazierte und merkte wie stark die Sonne jetzt schon war. "Da hast du Recht". Wir tranken noch einen Schluck, er wie immer Wasser, ich meinen gekühlten Tee. Im Eingang des Modernen aber schön gehaltenen Stalls regelte ich die Temperatur und schloss alle Lucken, sodass es später eine angemessene Temperatur herrschen konnte, sobald die Pferde wieder in der Box waren. Guinnes, Odyn und Aszu waren zurzeit meine einzigen Hengste und sie verstanden sich auch nur mäßig gut. Die drei Herren hatten wir in kurzer Zeit auf die Weide gebracht. Dennoch standen wir noch eine halbe Stunde oben um Absperrungen zu ziehen, damit die drei ihre Herdenkämpfe nicht ausführen konnten. Zumindest hatten wir dort aber ab und an den Schatten der großen Bäume.
      Im Stall angekommen war es angenehm kühl und wir konnten ohne das wir schweißgebadet am Ende waren, in ruhe die Boxen ausmisten und neu bestreuen. "Endlich fertig" sagte Simon und gab mir einen Kuss. Wir räumten alles weg und sortierten noch die Sattelkammern, in denen es nach Leder und Lufterfrischer roch.

      Es war noch einiges an Arbei im Büro zu erledigen. Gemeinsam liefen wir ins Haus, die Treppe hinauf, die wieder einige Geräuche von sich gab und geradeaus in das Zimmer. Die Tür war wie fast alles in diesem Haus aus Holz und darauf war ein Schild mit Büro. Ich zückte meine Augen zusammen und schaute nochmal auf das Schild. "Is es dir schon aufgefallen?" frug Simon und kam wieder um mich zu umarmen. "Ich hab es noch machen lassen bevor wir hergekommen sind. Und, ich habe noch eine Überraschung für dich. Die bekommst du aber erst Morgen" sagte er, setzte sich auf den Bürostuhl und kramte. Ich setzte mich dazu und blätterte durch die Pferdepässe, durch den Termin sowie Trainingskalender.
    • Cooper
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      05|11|15
      Es waren einige Wochen vergangen als ich das letze mal richtig Zeit für meine Fohlen, oder allgemein für meine Pferde. Ich schaltete heute mal ein Tag aus und war für niemanden erreichbar, außer für meine Lieblinge.
      Ich nutzte die Gelegenheit und schlief ein wenig länger wie sonst. Nach dem aufstehen ging ich sofort auf die Wiesen, wo alle meine Pferde standen. Die Fohlen konnte ich kaum noch erkennen im Vergleich zu den anderen Pferde, da sie schon wieder einen riesigen wachstumssprung gemacht haben, auch wenn ich sie jeden Tag für einige Minuten besuchen komme. Fröhlich ging ich zu Ihnen und holte erst Eleh und Firra. Ich lief mit den beiden in den Stall, säuberte und schmuste sie. Das gleiche tat ich auch mit Laani und Taliah. Für alle Fohlen, besser gesagt Jährlingen nahm ich mit jeweils eine halbe Stunde in der großen Reithalle. Ich hatte dort einige Sachen aufgestellt um mit Ihnen zu üben und zu spielen. Ich war froh das Ihre Vertrauensbasis zu mir nicht zerbrochen war und bewunderte die Entwicklung meiner Schützlinge.
    • Cooper
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      19|11|15
      Lange war Laarnié schon auf meinem Hof, lange hatte ich kaum Zeit. Mittlerweile lief mein neu entwickelter Plan sehr gut und ich konnte somit mehr Zeit ergattern, die ich natürlich hier auf dem Hof verbrachte. Die organisatorischen Sachen hatte ich schon in der Früh erledigt und hatte somit sogar einen ganze Tag lang Luft. Ich nutzte diese Zeit und ging zu einer meiner jüngsten Fohlen. Larni war aufgeregt und wusste überhaupt nichts mit Sich an zu fangen. Bis ich diese beruhigt hatte um sie putzen zu können verging eine gefühlte Ewigkeit, die letztendlich aber 'nur' eine halbe Stunde war.
      Ich putzte das Araberpintofohlen so gut es ging und lief dann mit ihr in die kleine Reithalle. "Ich denke die wird genügen" sagte ich und schloss das Tor hinter ihr und mir. Aufgeregt tänzelte die kleine neben mir und streckte neugierig den Kopf nach vorn. Ich lies sie vom Strick und Leitete sie mit einem Longierstab durch die Halle. Ich hatte bewusste die kleine Halle gewählt, somit hatte sie keinen Platz um ihre vollkommene Schnelligkeit aus zu probieren, dafür hatte sie noch lange Zeit. Erstmal musste sie lernen sich zu sammeln, dies waren die Übungen die ich heute auch mit ihr versuchte. Nachdem ich alle Übungen durchgegangen war stellte ich die kleine weider zurück auf die Weide.

      Gegen Mittag des gestrigen Abends hatte ich auch schon wieder einen Neuankömmling.

      Berber
      Unbekannte Eltern
      Stute
      10j.
      1.50cm
      Black Sabino
      1000j.

      Das alles Stand in ihrem Pass.
      Ich las ihn mir durch und setzte dann unter den Verkaufsvertrag meine Unterschrift. Voller Vorfreude holte ich die Berberstute aus dem Transporter. Gegenüber mir was sie sehr neugierig und hatte schon in mir Vertrauen in mir gefunden, was sehr selten war für ein Pferd das grade erst auf einen neues Gestüt kommt, das zudem so groß und voller Pferde und anderen Tieren ist. Ich lies die Stute erstmal ihre Beine vertreten uns stellte sie dazu auf die Weide. Erstmals allein. Sie erkundete die Weide, schnüffelte am Zaun und machte sich schon mit den anderen Pferden bekannt, was sehr gut lief. "Na dann komm, dann bring ich dich mal in dein warmes Bett" sagte ich als dann die Dämmerung herein brach. Ich verbrachte noch einige Zeit mit ihr in der Box und gab ihr Streicheleinheiten, die sie noch mehr Entspannte und ihre Augen waren dabei halb geschlossen. Ich gab ihr noch einen abendlichen Snack, da ich vergessen hatte zu Fragen ob sie schon während der Reise gefüttert wurde, was aber sicherlich stattfand. Dennoch wollte ich auf Nummer sicher gehen. In dieser ruhigen Atmosphäre begab ich mich ins Haus und war zum erstmal mal seit Wochen so entspannt wie nie, nur wegen diesem einen Pferdchen.
    • Eddi
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      Heute stand für mich ein Großauftrag an, dementsprechend war ich schon früh auf den Beinen und bereits kurz nach neun auf CHH. Dort wurde ich herzlich von Cooper in Empfang genommen und zu einem zweiten Kaffee eingeladen - bei so etwas sagte ich natürlich nicht nein! Es standen allerhand Pferde an, es wäre schon gut, wenn wir gegen Mittag fertig werden würden. Aus dem Grund wollte ich auch gar nicht großartig länger fackeln, sondern bat Cooper direkt, den ersten Patienten zu holen.
      Der Einfachheit fingen wir mit den Fohlen an, denn jetzt waren wir noch motiviert und entspannt. Als erstes kam Coopers Zwerg Pantoffelchen zum Putzplatz. Die kleine Stute war noch gar nicht so lange auf CHH und deshalb auch noch etwas unsicher, aber bei ihrer Größe würden wir keine Probleme haben. Cooper führte mir die kleine Stute kurz vor, ehe ich einen Blick in Augen und Maul warf. Danach hörte ich das kleine Stütchen ab und abschließend wurde sie noch abgetastet.
      Nachdem sie rundum gesund war, konnte ich sie guten Gewissens impfen und entwurmen. Sie bekam insgesamt fünf Impfungen: Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut. Brav stand sie alle Spritzen aus und nachdem sie die Wurmkur geschluckt hatte, durfte sie auch schon wieder gehen. Als nächstes kam direkt Cryfirra an der Reihe. Das Vollblutfohlen kannte ich bereits, dementsprechend war sie auch superlieb und ließ sich problemlos untersuchen, impfen und entwurmen. Sie war in der letzten Zeit wirklich gewachsen und machte langsam was her.
      Dennoch war sie noch wesentlich kleiner als PFS Phaeleh. Die Gute durfte sich inzwischen schon einen Jährling nennen, dementsprechend temperamentvoll war sie aber auch geworden und hüpfte während des Vorführens förmlich neben Cooper her. Auch bei der Untersuchung und besonders beim Impfen hielt sie kaum still. Umso froher war ich, als wir mit ihr fertig waren und nun Taliah Cableah an der Reihe war.
      Bei ihr handelte es sich um einen Araberjährling, aber Taliah war vom Charakter her ein Träumchen und wirklich lieb. Deshalb hatte ich es ganz einfach und sogar die Impfungen stand sie wirklich tapfer aus. Zwar zuckte sie kurz zusammen, aber das durfte sie schließlich auch, ich konnte es ihr wirklich nicht verübeln, denn die Impfungen waren wirklich unangenehm. Als Abschluss gab es direkt noch ein Leckerli als Belohnung und schon waren wir fertig.
      Nun kam Laarnié um die Ecke und ich musterte die junge Stute ausgiebig, denn sie war mir neu. Während des Vorführens zeigte sie mir ihre taktklaren Gänge und auch bei der Untersuchung war alles in Ordnung. Laarnié konnte ich also guten Gewissens impfen. Danach gab es noch die Wurmkur und schon waren wir laut Cooper auch schon mit den Jungpferden fertig. "Ein Viertel des Stalls wäre geschafft!", meinte sie lachend.
      Im fliegenden Wechsel ging es dafür nun mit den Stuten weiter. Als erstes traf ich dabei auf Sekuoia. Die Stute kam erst kürzlich von einem Training zurück, weshalb sie momentan auch sehr gut aussah. "In Distanz wurde sie trainiert", erklärte Cooper mir lächelnd, als ich nachfragte. Ich ließ mir die Stute vorführen und dann untersuchte ich sie fix. Sekuoia war genauso fit wie sie aussah. Also frischte ich fix die nötigen Impfungen auf und gab der Stute die letzte Wurmkur für dieses Jahr.
      Leider ging das mit Felicita II nicht so schnell. Die Vollblutstute war nicht nur scheu, sondern auch verdammt zickig und diese Kombination war definitiv nicht die beste. Aus diesem Grunde brauchten wir bei ihr wesentlich länger. Ich muss bei der Untersuchung äußerst umsichtig handeln und das Impfen war eine wahre Tortur. Aber irgendwann war auch Felicita geimpft und ich war froh, als Cooper die Stute wieder in die Box brachte.
      Umso mehr freute ich mich, als Sajé um die Ecke kam. Die Marwaristute war mir da wesentlich sympathischer. Sie war ruhig und sehr gelehrig, dementsprechend benahm sie sich auch sehr vorbildlich beim Tierarzt und wir waren schnell mit ihr fertig. Ich erneuerte den Impfpass und Cooper holte das nächste Pferd: Tabita. Eine Berberstute, die auch erst seit kurzem auf CHH lebte. Tabita war nicht nur hübsch sondern auch super lieb. Dementsprechend war sie schnell untersucht, geimpft und entwurmt.
      Hintereinanderweg ging das auch mit Coopers beiden Trabern Sookie und Birdcatcher. "Ach, also Birdcatcher würde ich dir auch klauen", meinte ich lachend, denn die Stute war todschick. Beide Stuten waren wohlerzogen und ließen sich ohne Probleme untersuchen und impfen. Wir waren schnell fertig und nun standen stutentechnisch nur noch Quiet Giant und Moment Of Truth auf dem Plan. Erstere war generell sehr schüchtern, kannte mich aber bereits und so hatten wir kaum Probleme. Und Moment war ein Engel auf vier Hufen. Ich war froh, dass es so schnell ging.
      Doch dann kamen die Hengste und ein Teil von ihnen hatte es faustdick hinter den Ohren. Aikon Aszu war mega misstrauisch und konnte deshalb auch den Tierarzt nicht ausstehen. Mit dem Araberhengst hatten wir alle Hände voll zu tun, ehe er endlich geimpft und entwurmt war. Als nächstes war Coopers neuster Schützling an der Reihe: Losco. Er war wirklich hübsch, charakterlich aber sehr schwer einzuschätzen.
      Da Cooper ihn selbst noch nicht lange besaß, konnte auch sie ihn nur schwer einschätzen. Aber er benahm sich relativ akzeptabel beim Tierarzt und war schnell fertig. Im Gegensatz zu Odyn, der war kein Pferd was gerne zum Tierarzt ging. Er war scheu, misstrauisch und hasste Spritzen. Keine guten Voraussetzungen... Nur mit Coopers Hilfe konnte ich den Hengst still halten, untersuchen und impfen.
      Abschließend hatten wir nur noch CHH' Guinness auf dem Plan und London Grammar. Zwei todschicke Schimmel und beides Vollblüter. Sie waren zwar beide recht eigen, aber Cooper kannte sie nun schon länger und so konnte sie beide gut händeln und ich konnte sie in aller Ruhe untersuchen, impfen und entwurmen. Nach den beiden war dann auch endlich Schluss. Alle Pferde waren versorgt und ich konnte mich von Cooper verabschieden und in meinen Feierabend fahren.​
    • Cooper
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      21.03.16
      Glamour of Death | Fohlenstall

      Es vergingen einige Tage bevor ich mich dem neuen Fohlen, vollkommen, widmen konnte. Dennoch kreisen meine Gedanken nur um das kleine Rappfohlen. Was sie denn an Futter brauchte, was für Streu ich für sie am besten benutze, ob es gut ist, wenn ich mit ihr schon ein bissche Training mache oder nicht?. Ich schüttelte meine Kopf. "Was ist los?" fragte Simon. Unser Schreibtisch sah alles andere als aufgeräumt aus, da ich Trainingsbücher, Punktebücher und Pflegevermerke, vollkommen ausgepackt hatte, um die nächsten Wochen zu planen. "Ich habe doch den Großteil schon gemacht, ich weiß gar nichts wieso du wieder alles umwirfst. Du machst dir immer viel zu viel Stress". Sein Ton gefiel mir nicht, er klang grimmig und ein bisschen gekränkt. Dennoch hatte es dieses einzigartige Kratzen, was ich super gerne hörte, egal in welcher Situation. "Es tut mir leid. Ich wollte...eben nur nochmal Sicher gehen". Er lächelte. "Mittlerweile kann ich das, meine Meinung nach auch sehr gut". Und lächelte erneut, nur dieses Mal mit einem selbstgefälligen Grinsen. Ich schmiss ihm, aus Spaß, das an den Kopf, was grade in der Nähe lag. Es stellte sich als Radiergummi heraus. "Hey, damit kann man einen auch verletzten. Und jetzt komm, wir heißen Dee mal auf Chattahoochee Hills willkommen". Er stand auf, nahm mich an die Hand und führte mich in den den Fohlenstall.


      Neugierig streckte das kleine Fohlen mit die Nase entgegen, welche ich sanft streichelte. "Sie ist ja....wirklich....verdammt Schwarz.". "Allerdings". Simon begrüßte das Rappfohlen ebenfalls, kümmerte sich dann aber um die anderen Fohlen, Pantoffelchen, Laarnié und Talia. Ich beschloss die Stute aus der Box zu nehmen und in der Stallgasse zu putzen, damit sie sich ein wenig an die Umgebung gewöhnen konnte. Etwas ängstlich traten ihre Beine aus der Box hervor und folgten mir in Nachhinein überall dahin, wo ich hin ging. Wir lachten. "Das ist echt unglaublich, das hab ich noch nie gesehen" sagte Simon. "Naja, schon. Aber bei ihr dachte ich, das sie eher etwas distanzierter ist.". Das war sie auch, nur gegenüber Simon und mir nicht.
      In den darauf folgenden Tagen konnten wir schon viel mit ihr arbeiten und bemerkten, dass sie neben ihrer anhänglichen Art uns gegenüber, zudem über herausragende schnelle Lernprozesse verfügt.
    • Cooper
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      5th June 16
      Glamour of Death | Nour | Light up Hell | Aywy | Pantoffelchen | Taliah Cableah | Laarnie

      Chattahochee Hills hatte seit einigen Monaten erhebliche finanzielle Verluste einstecken müssen und musste somit an jeder Ecke sparen, dadurch ist der alltägliche Standard den wir für die Pferde hatten entwickeln lassen, gesunken. Und auch das tägliche Leben von mir uns Simon wurde etwas schwieriger. Dennoch stand ich an diesem Morgen mit erhobenen Kopf auf. Simon hörte mich seufzen. "Wir schaffen das schon" sagte er und zog mich zu Ihm in den Arm. Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und für einen Moment hatte ich die ganze hoffnunglosigkeit, die uns die ganzen Wochen begleitet hatte, vergessen.
      Heute kümmerte ich mich und unseren Nachwuchs. Die meisten waren schon in das Teenageralter gekommen, unser kleinste war also nurnoch Dee.
      Die Boxen waren von unserem treusten Mitarbeiter schon ausgemistet und frisch gemacht worden. Er erhielt nur noch an die Hälfte des Gehalts, blieb aber bei uns, er gehörte schon fast zur Familie und bezog schon seitdem es den Hof gab in eines der Gästezimmer und fühlte sich auch wohl dort. "Hey. Wie geht's dir denn heute?" frug er. Ich zuckte mit den Schultern. Er nahm mich in den Arm. "Wir schaffen das schon, verstanden?. Sekuoia hat die Körung geschafft, somit können wir eine Leihmutterschaft geben oder selbst Decken und das Fohlen verkaufen. Außerdem laufen in Moment die Rennpferde wieder gut auf der Rennbahn. Es gibt im jeden Rennstall mal schwierige Zeiten." Er ließ von mir los und schüttelte mich. "Lass es los, los!". Ich lachte. "NA! Siehst du! Klappt doch". "Danke Ben" sagte ich und er ging zu Simon ins Haus um einiges an Papierkram zu erledigen. Ben war nicht nur unser langjähriger Mitarbeiter sondern auch Simons bester Freund. Ich widmete mich nun den Fohlen. Ich putze alle sieben, verschaffte Ihnen Auslauf sowie das nötige Training und stellte sie dann auf die Weide.
    • Veija
      Kurzer Besuch bei Coopers Pferden

      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.​
    • sadasha
      Chattahoochee Hill's
      Jährlinge und Fohlen
      Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah, Laarnié

      Eigentlich war auf dem Bear Brook EC genug zu tun. Zeit für einen Abstecher über den großen Teich war im Grunde nicht. Dennoch kam ich nicht umher doch für ein paar Tage zu verreisen um wenigstens dafür zu sorgen, dass alle Pferde von Cooper versorgt waren. Das Nötigste eingepackt machte ich mich auf die Reise und sah angekommen zuerst nach den Jüngsten. Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié standen gemeinsam auf einer Koppel. Sofort ins Auge fiel mir natürlich meine Glamour of Death, mein erstes gezüchtetes Vollblutfohlen. Sie war nach wie vor lackschwarz und hatte sich prächtig entwickelt. Leider konnte ich nicht noch länger bei den Kleinen bleiben. Mein Weg führte mich sofort ins Büro um zu sehen ob die Pferde hier in nächster Zeit alles hatten, was sie brauchten. Cooper war leidr verhindert und hier vor Ort konnte ich mir einfacher ein Bild der Lage machen. Schnell sah ich, dass sich bereits um alles gekümmert wurde. Trotzdem blieb ich noch um auch den Rest des Pferdebestandes einmal persönlich zu prüfen.
    • sadasha
      Chattahoochee Hill‘s Stables
      03.April 2017 | 6459 Zeichen von sadasha
      Pflegebericht für alle Pferde


      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Death wieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit
      Sorayia und Cyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hell und Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableah und Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren
      Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita II wirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.
    • Cooper
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      Privat | Prävention (CheckUp) im Fohlenstall | 04.05.2017

      Es waren sonnige neun Grad in Québec, was mir immer noch nicht genügte, ich konnte es nicht abwarten bis es wieder wärmer wurde. "Zumindest regnet es nicht" sagte Simon und stolzierte mir hinterher. "Alle, heute...?" fragte er, diese Frage bejahte ich und hängte dran, das wir sogar noch Smelyalata untersuchen mussten, da diese bald auf einer Körung lief, die ihr sicherlich Ihre Prämierung einbringen würde. Zuerst kümmerte ich mich um die fast zwei Jahre alte Sorayia. Sorayia war ein Marwarifohlen und ist sehr robust und hat eine leichte Handhabung. Als wir sie aus der Box holten und in der großen Stallgasse anbanden, stand sie, im Gegensatz zu in der Box, sehr gelassen da. "Als hätte die Platzangst!". Ich schaute Simon verwirrt an. "Die Box ist schon für ein ausgewachsenes Pferd groß, wie in aller Welt soll die Platzangst haben". "Naja. Es gibt da immer noch Wände, die sie daran hindert, sich frei zu Bewegen, vor allem kann sie durch die nicht hindurch schauen". Simon hatte recht, warum bin ich nicht auf so eine Idee gekommen. Sorayia war in der Box wirklich sehr nervös. "Dann lass uns die Box umbauen, ich mach da Stäbe dran, anstatt das da dann nur eine Holzwand ist" sagte Simon. "Ok. Und wenn das Wetter ok ist, kann sie ja auf der Weide bleiben" erwiderte ich und gingen dem Prinzip in den anschließenden Wochen mit Erfolg nach. Jetzt kümmerte ich mich um die Untersuchung, das Entwurmen sowie um die Impfung. Ich schrieb Simon alles was ich an Immunisierungen brauchte auf einen Zettel und er Sorgte dafür, was alles etwas Zeit effizienter gestaltete. 8
      x Grundimmunisierung, 9x Wurmkur, 2x Fohlenlähme Für Elhae und Dee stand darauf. Simon würde wohl eine Weile brauchen und ich fing derzeit mit der Untersuchung von Sorayia an. Zuerst begutachtete ich ihre Ohren, Nüstern, Augen un testete ihre Reflexe, zudem noch Zähne, Haut, Fell und Hufen. Sie ließ alles mit sich machen, auch abtasten, zur Untersuchung auf Verletzungen, lief ohne Probleme. Ich dokumentierte alles und führte die Untersuchung mit der Untersuchung der Vitalzeichen weiter. Puls, Atmung, Temperatur und Herzfrequenz waren unauffällig. "Na dann, sehr gut" lächelte ich. Nachdem ich schon mit Nour weiter machte und ebenfalls den ersten Teil der Untersuchung vollbracht hatte, erschien Simon mit den Immunisierungen. "Es tut mir Leid, es kam so viel dazwischen" erklärte er sich und ich machte ihm deutlich das wir unter keinerlei Zeitdruck oder sonstiges standen, wobei er sich dann wieder beruhigte. Wenn Simon ein Makel hatte, dann war es dass, das er viel zu hektisch wird, schnell hochfährt und sich selbst unter Zeitdruck setzt, was wirklich nicht gut war. Während ich Nour zu ende behandelte und auch Light Up Hell, Laarnié, Dee, Cyoue, Elhae und Aywy untersuchte, sprach ich mit ihm darüber. Wirklich für voll nehmen wollte er mich nicht, bis ich ihm klar und deutlich sagte das es für die außenstehenden Menschen sehr anstrengend ist und für ihn körperliche negative Konsequenzen, wie Bluthochdruck, entstehen. Erst dann zeigte er sich was einsichtig und beschloss das er darauf achten wird. Die kurze Spannung zwischen uns war schon nach einigen Minuten verflogen und als nächstes standen Immunisierungen an. Wenn eins schlimm ist, dann ist es Englische Vollblüter zu spritzen, wenn es dann noch Fohlen sind, sollte man sich gut darauf einstellen. Glücklicherweise verlief jede Immunisierung bei jedem Fohlen ganz gut. Der schwierigste war El. Dieser quietschte drauf los wie ein irrer und es war fast unmöglich ihn still zu halten, dies schafften wir auch, mit einer großen Unterbrechung um ehrlich zu sein, und weitere Unterstützung von zwei Stallmitarbeitern. Letztendlich schlossen wir den medizinischen Rundgang bei den Fohlen mit der Wurmkur und Belohnungen ab.

      ...bei Smelyalata
      Es war schon einige Zeit vergangen und wir liefen zu Smelyalata rüber. "Hallo Yalata" sagte ich sanft und streichelte ihre Nüstern. Ich war mir sicher das sie auf dieser Körung Ihre verdiente Prämierung erlangen würde. Die vier Jahre alte Stute war eine wunderhübsches Englisches Vollblut. Vor allem konnte man bei ihr bestaunen, das sie nicht in ihrer Rassenspezifischen Disziplin gut machte, sonder eher in der entgegengesetzten, Westernreiten. Das machte sie irgendwie, besonders. Smelyalata und ich hatten eine sehr gute Beziehung zueinander, sie kam damals als Fohlen schon zu mir auf Chattahoochee Hills, damals noch Sennevills Stables. Sie brachte mir viel ärger ein, wie ein kaputter Zaun und blaue Flecken, wenn sie mich wiedereinmal wieder gezwickt hatte. Heute ist Yalata aber eine sehr liebe Stute, sie kann zwar schnell ihrer Fassung verlieren, gewinnt diese aber äußert schnell wieder zurück und kann sich zusammenreißen. Die Untersuchung, verlief dementsprechend unproblematisch. Zuerst begutachtete ich Ohren, Nüstern, Augen mit Pupillenreflex, Haut und Hufen. Weiter tastete ich ihren gesamten Körper ab um Verletzungen und Parasiten auszuschließen und dokumentierte dies. Dann folgte das abhören von Herz und Lunge sowie Kontrolle der Vitalzeichen wie Temperatur, Puls und Atmung. Zudem tastete ich noch ihren Rücken ab um Verspannungen un weiteres auszuschließen. Ohne jeglichen Protest ließ die Palominostute auch die Immunisierungen sowie Wurmkur über sich ergehen. "Brav bist du". Nachdem ich die Beugprobe durchführte und ihre Bewegungen im Trab beobachtete gab ich ihr zur Belohnung einen Apfel und stellte sie auf die Weide. Ich hatte auch von der Stute Blut genommen, nur um hundert Prozent sicher zu sein das es ihr vor dem großen Tag gut ging.
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    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Verkaufszeit: Dauerhaft
    Interessenten: -
    Mindestgebot (Errechnet durch Kriterien): 160 Joellen

    Grundpreis (Charakter, Umgang etc.) Leicht 100j. , Mittel 80 j., Schwer 50j.
    Rarität 1-5 pro Stufe 20j.
    50j. pro Schleife
    Herkunft (pro Vorfahre 20j.)
    Wettbewerbe 80j.
    pro Trainingsbericht 50j.
    ______________

    Laarnié
    Lala

    Abstammung
    aus der♀: La Petite
    ♀: Domina
    ♂: Asis Baschir

    von♂: Aloha from Hell
    ♀: Saddy
    ♂: Black Farytaile

    Exterieur
    Rasse: Araberpinto
    Herkunft: Polen
    Geschlecht: ♀
    Alter: 1 (3.Februar.2014)

    Stockmaß:
    Deckhaar: Fuchsschecke
    Langhaar: Weiß/Braun
    Abzeichen: Schwarz-Pinkes Maul, Blesse
    vr: -- | vl: scheckungs-strumpf | hr: strumpf | hl: scheckungs-strumpf

    Interieur
    Charackter
    sensibel | frech | robust | intelligent
    Laarnié ist eine Stute, die man durchaus zu nehmen wissen muss. Sie ist sehr sensibel und hochintelligent, außerdem ein Ein-Mann-Pferd. Generell ist sie recht misstrauisch, was von ihrer Oma wieder durchgeschlagen ist. Aber sie hat nicht die Boshaftigkeit des Vaters geerbt. Zwar kann sie durchaus mal fies und frech werden, sie ist aber tendenziell immer eher positiv dem Menschen gegenüber eingestellt. Alles vorausgesetzt die Chemie stimmt. Stimmt diese nicht, ist sie - wie man so schön sagt - nicht mit der Kneifzange anzufassen

    Beschreibung
    Laarnié ist unglaublich hart im Nehmen. Ihre Gangarten sind elastisch, aber sie gehört ohne Frage ganz Aarabertypisch den leisen Tretern an. Dennoch besitzt sie unglaubliche Hinterhandaktivität. Herausragend ist vor allem der Galopp, der sich vor allem durch einen sehr weiten Sprung auszeichnet. Im Trab fehlt ihr für das große Viereck ein wenig die Vorhandaktivität. Insgesamt wird sie wegen der großen Kraft und Ausdauer und ihrer guten Nerven (sie schreckt vor wirklich gar nichts zurück) vor allem in der Distanz Zuhause sein. Doch auch in der Dressur, dem Springen und im Military werden Erfolge für sie zu erzielen sein.

    Herdenverhalten

    -

    Geschichte
    Laarnié stammt aus der Zucht Gestüt Federsee.

    Zuchtinformationen
    Gekrönt/Gekört: Ja [] Nein [x]
    Nachkommen:
    Gencode: ee aa Toto
    Punktzahl:

    Besitzer: Cooper
    VKR: Floooh
    Ersteller: Floooh
    Verkäuflich: Ja [] Nein [x]

    Erfolge &. Qualifikationen
    Eignung: Dressur | Springen | Military
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***
    Dick = derzeitiger Stand

    Schleifen & Erfolge

    Ausbildungsstand
    Eingeritten []
    Halfter und Decken vertraut [✓]
    Schmiedefromm []
    Verladefromm [✓]
    Longiert [✓]
    Hindernissvertraut []
    Umgänglichkeit: 3
    Gelassenheit (0-5): 3
    Rittigkeit (0-5): -
    Ängste:
    -

    Körperliche Gesundheit
    Verzeichnis

    Erkrankungen
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