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Floooh

♣ Royal Lady ♀ [Hannoveraner] ♣

Royal LadyRufname: Lady----------------------AbstammungVon: Red Diamond II / 100% HannoveranerVon: Red StarAus der: Diamond LadyAus der: Cassini's Girl / 100% HannoveranerVon: Cassini IIAus der: unbekanntGeboren: 2007------------------------------------------AussehenRasse: HannoveranerGeschlecht: StuteFell: RotbraunerLanghaar: SchwarzAbzeichen: Blesse, v.l. Fessel, h.l. gestiefelt, h.r. gestiefeltStockmaß: 1,63m-----------------------------CharakterbeschreibungCharakter: Frech, verschmust, verspieltBeschreibung: Lady ist eine sehr lebhafte und verspiete Stute.Außerdem ist sie ein kleiner Frechdachs der immer alles erkundet und entdecken möchte.Trotzdem ist sie im Umgang ein wirklicher Engel. Lieb und Gelassen.Man kann sich wirklich auf sie verlassen und alles mit ihr machenGeeignet für: FortgeschritteneRang: Hoch------------------------------------BesitzerdatenBesitzer: FlohVorbesitzer: Ersteller: Pupsi / umgemalt von ElleVKR: PuspiGekauft am: 16.01.2010--------------------------------QualifikationenSpringen: AMilitary: ADressur: LWestern: EGalopprennen: EDistanz: EFahren: EEingeritten: JaEingefahren: NeinReitstil: Englisch----------------------------------ZuchtdatenGeschlecht: StuteRasse: Hannoveraner / 100%Typ: WarmblutZuchteinstellung: //Nachkommen:LinesInsaneHGT's Royal's DaydreamSchleife:206. Dressurturnier126. MilitaryturnierSpringturnier E - 'Aquí vamos'[SK 370] Stuten mit Kopfabzeichen243. Springturnier245. Dressur 1. Platz1. Halloweenturnier Hofgut Tannenheide------------------------------Restliche InformationenZustand: Sehr gutTierarzt: //Letzter Besuch: //Zustand: Sehr gutHufschmied: //Letzter Besuch: //Reitbeteiligung: //

♣ Royal Lady ♀ [Hannoveraner] ♣
Floooh, 16 Jan. 2010
    • Floooh
      Pflegeberichte:

      Januar 2010

      Es war Freitag Nachmittag. Der Schulbus blieb ein paar Meter vor meinem Hof an einer Haltestelle stehen und öffnete die Tür. Ich sprang heraus und ging auf mein Zimmer. Nachdem ich Hausaufgaben fertig hatte und zu Mittag gegessen hatte, zog ich meine Reithose und Reitstiefel an und stapfte zum Pferdestall. Da alle Pferde auf der Weide waren nahm ich mir schnell 4 Stricke für die Fohlen und lief zur Weide. Die 4 Fohlen Dark, Pinocchio, Chou und Sunny tummeltet sich zusammen und grasten wie immer. Ich kletterte über das Gatter und ging auf sie zu. Überraschender Weise ließen alle 4 sich problemlos einfangen, also hackte ich den Strick in die Halfter und führte die kleinen zum Putzplatz.
      Dann holte ich einen gut ausgerüsteten Putzkasten und brachte ihn zum Putzplatz. Dort öffnete ich ihn und fing an Dark Heart zu putzen. Er stand still da und knabberte etwas an seinen Strick herum. Nach einigen Minuten war er wieder sauber. Nun kratzte ich noch schnell seine kleinen Hufen aus und putze dann das nächste Fohlen … Pinocchio. Er hingegen war nur die ersten Minuten still. Später versuchte er mir den Striegel aus der Hand zu reißen als ich sein Kopf bürstete. Doch auch ihn konnte man bändigen… Ich gab ihn eine kleine Möhre und kratzte nun auch seine Hufen aus.
      Chou wieherte kurz als ich mit dem Putzkasten zu ihr kam… Sie liebte es geputzt zu werden. Mit kreisenden Bewegungen schrubbte ich den Dreck von ihrem Fell. Auch ihr gab ich eine kleine Möhre als Belohnung das sie so still da stand. Sunny war im Gegensatz zu den 3, total sauber, deshalb dauerte es auch nur 5 Minuten. Nachdem der Putzkasten wieder im Spint verstaut war, band ich die Fohlen los und führte sie in die Halle. In der Halle machte ich sie dann los und rannte noch mal schnell zum Spint um ein Hufkratzer zu holen, den ich schließlich an einen Haken an der Hallenwand hing. Dark und Pinocchio hatten inzwischen angefangen miteinander zu spielen. Chou und Sunny wälzten sich. “Na toll” dachte ich und holte einen Ball, mit dem sie ‘Fußball’ spielten. Nach einer halben Stunde baute ich niedrige Hindernisse auf und brachte den Ball wieder weg. Nun nahm ich nach und nach immer 2 Fohlen am Strick und übersprang mit ihnen die Stangen, schließlich sollten diese kleinen Racker auch mal gute Turnierpferde, wie die Großen des Gestüts werden. Alle 4 hatten einen schwungvollen Gang und übersprangen die Hindernisse sehr elegant. Als ich auf die Uhr schaute merkte ich das wir schon 1 ½ Stunden in der Halle waren. Ich hatte noch eine Menge zu tun, also kratzte ich den Sand aus ihren Hufen und brachte sie zurück auf die Weide. Gleich darauf befestigte ich den Strick in Royals Halfter und führte sie zum Putzplatz. Dort band ich sie mit einem sicheren Pferdeknoten an und stellte ihren Putzkasten neben ihn ab. Als erstes putze ich sie mit einen Gummistriegel, darauf mit einer weicheren. Am Ende kämmte ich noch schnell ihre Mähne und las den Schweiß aus. Nachdem ich sie getrenst und gesattelt hatte, gurtete ich noch schnell ihren Sattel nach, setze mir einen Helm auf und stieg auf. Auch sie hatte einen wunderschönen Gang. Es fühlte sich immer an wie auf einer Wolke. Das größte Hindernis war beim Ausritt immer die Hauptstraße die kurz vorm großen Park lag. Doch heute lag das Glück auf meiner Seite, denn sie war so gut wie leer. Im Park trabte ich sie an und ritt am Entensee entlang. Die Vögel zwitscherten und Royal Lady schnaubte entspannt. Wir genossen es beide, nur die Vögel, das klacken ihrer Hufen und das plätschern des Wassers zu hören. Auf den Rückweg nahm ich den Weg übers Feld. Dort galoppierte ich sie noch mal an damit sie sich auch noch mal richtig bewegt.
      Der Hof war wieder erreicht… Und ich glaub das war Royal mir auch dankbar, denn sie war eindeutig Kaputt. Ich sattelte sie schnell ab und brachte alles zurück in ihren Spint. Nun führte ich sie zur Weide, ließ sie wieder laufen und holte mein nächstes ‘Opfer’. Und das war Schneetänzerin. Auch sie führte ich zum Putzplatz und befreite sie vom Dreck. Nach mehreren Putzminuten, holte ich die Longe und führte sie zum Putzplatz. Schnee war noch eine sehr junge Stute und leider noch nicht eingeritten. In der Reithalle ließ ich sie erstmal mit der Longe warmlaufen. Danach stellte ich ein paar Hindernisse auf und ließ sie, sie überspringen…. Am Anfang funktionierte es nicht wirklich… aber nach einer halben Stunde hatte sie so langsam den Bogen raus…. Ich lobte sie stolz für ihre Fortschritte und gab ihr ein Leckerchen…. Als auch sie fertig war putze ich kurz mit einer Fletsche nach und stellte sie zurück zu den anderen Pferden. Da ich mir alles eingeteilt hatte nahm ich nun LaLuna und putze sie ebenfalls. Sie war sehr sauber also dauerte es nicht lange. Auch sie war noch eine sehr Junge Stute, also wollte ich sie heute noch mal ein bisschen an Sättel und Trensen gewöhnen. Ich führte sie runter zur Halle und ging ein paar Runden Schritt. Dann nahm ich einen Sattel und ließ sie, ihn beschnuppern. Sie schnaubte entspannt, also hatte sie keine Angst. Als ich den Sattel auf ihren Rücken legte, zuckte sie zwar kurz zusammen, ließ aber alles zu. Als ich nach draußen schaute fiel mir auf das es schon richtig dunkel geworden war….. Ich überlegte kurz und führte die Vertrauensübungen noch eine halbe Stunde fort. Dann brachte ich Luna in ihre Box, schloss sie und machte mich auf den Weg zur Weide. Mit einem lauten Pfiff, kamen alle Pferde angetrabt und schaute mich an. Ich nahm erst die Fohlen und brachte sie schnell weg, dann die 2 Tinker, und zum Schluss befestigte ich Esperenza und Snow an 2 Stricken. Das Tor ließ ich auf da Royal mir wie ein Hund folgte. Als auch die 3 wieder in ihrer Box standen, ging ich zur Futterkammer und bereitete alle 11 Futtereimer vor. Dann schob ich die Henkel auf meinem Arm und schüttete jeden Eimer in den passenden Trog. Ich gähnte und merkte wie ausgepowert ich war… Also machte ich mich auf den Weg zum haus und hüpfte müde ins Bett. Doch schon am nächsten Tag weckte mich wieder mein nerviger Wecker… Und das am Wochenende. Ich schaltete ihn aus und tapste ins Badezimmer. Nach dem üblichen Morgenritual, schlüpfte ich dann in meine Reitsachen und ging nach dem Frühstück in den Stall. Heute kamen neue Gäste also musste alles auf Hochglanz geputzt werden… Meine Mutter war auch schon fleißig am sauber machen. Ich nahm die Stricke vom Haken und brachte nach und nach alle Pferde auf die Weide. Nun holte ich eine große Schubkarre und eine Mistgabel. 11 Boxen lagen vor mir… also beeilte ich mich und schaffte zum Glück noch alles vor 12.00 Uhr. Als die letzte Schubkarre entleert und sorgfältig weggestellt war, holte ich Diva und Magical von der Weide und bindeten sie fest an. Sie sollten heute besonders schick gemacht werden, also fing ich als erstes an sie zu putzen und die Hufe auszukratzen. Als das geschafft war, holte ich kleine Pferdezopfgummis und pflechtete beiden, ihren Prachtmähne zu einer edlen Frisur. Nun holte ich das ganze Gestell von der Kutschte und machte es beiden drum. Nach einigen Minuten holte ich die Kutschte und schnallte sie ins Geschirr ein. Als auch das geschafft war ritt ich mit ihnen Richtung Bahnhof wo die Gäste bereits warteten. Bevor wir wieder zum Hof fuhren, machten wir noch eine Rundfahrt durch die Stadt und durch den Park. Der Park war immer das schönste… auch dieses Mal.
      Die eine hälfte des Park durchquerten wir im Schritt, die andere im Trab. Nach einer dreiviertel Stunde erreichten wir wieder den Hof. Ich setzte die Gäste ab und stieg ab. Dann machte ich Diva und Magical wieder los und befreite sie vom Geschirr. Dann brachte ich die Kutsche weg und holte den Putzkasten der beiden… Nach der harten Pause hatten sie sich nicht nur Sauberkeit sondern auch eine Massage verdient. Also holte ich einen etwas härteren Striegel heraus und massierte sie beim Putzen…
      Aber da ich noch zu tun hatte dauerte die ‘Massage’ nur wenige Minuten. Ich brachte sie wieder auf die Weide und nahm gleich die letzen 2 mit. Nachdem ich Esperenza und Snowdrop angebunden hatte, kam meine Mutter und sagte das sie grad mit allem fertig war… Also holten wir 2 Putzkästen und stellten neben ihnen ab. Wir begannen fast zeitgleich sie zu putzen und waren nach ca. 15min. Auch fast gleichzeitig fertig. Zum Schluss kratzen wir nur noch die Hufen gründlich aus und sattelten sie. Dann führten wir sie zum Feldweg und gurteten nach. Nun stiegen wir auf und trieben die Pferden, nach einen Allroundcheck an. Nach einen kurzen trab im Feld, lenkten wir die Pferde auf eine Landstraße, die durch eine Art Park führte. Und wieder konnte man nur das rauschen der Blätter, leise Stimmen von Fußgängern und das Getrappel der Hufen hören. Jedes einzige Geräusch war entspannend.
      Als wir eine lange Wiese entdeckten und auf sie zu ritten, konnten wir sehen das keine Menschenseele zu sehen war, also schnalzte ich kurz mit der Zunge. Esperenza fiel in einen langsamen und schwungvollen Galopp, ebenso Snow. Das Ende der Wiese war erreicht. Wir parierten die 2 durch und machten einen Umweg Richtung nach Hause. Um Punkt 15.oo Uhr erreichten wir unseren Hof und ritten Esperenza und Snowdrop bis vor den Putzplatz, wo wir schließlich abstiegen und die Pferden mit sanften tätscheln am Hals lobten. Nach dem absatteln und abtrensen, kratzen wir noch mal die Hufe aus und brachten sie zurück auf die Weide. Zu guter letzt fegte ich noch den Platz und die Gänge des Stalls. Dann mischte ich das Futter und schüttete es für heute Abend schon mal in die Tröge. “So… geschafft” sagte ich erschöpft und setzte mich ans Gatter der Weide… Ich beobachtete die Pferde noch längere Zeit und wollte nur noch eins….. ‘Entspannen’………………

      Februar 2010

      Es war viel passiert, Viele Pferde waren verkauft, dafür waren aber schon wieder Neuankömmlinge auf dem Hof. 2 Davon waren Daria und Darius, die 2 Shire Mixe. Nachdem Snowdrop nicht mehr da war,
      Übernahmen die 2 den Rang als größte Pferde des Gestüts.
      Es war noch früh, als ich mein müdes Gemüt erhob und nach der Morgenwäsche müde am Esstisch saß.
      Heute wollte ich alle Pferde pflegen, also beeilte ich mich etwas mit dem Frühstück und schlüpfte in meine Reitklamotten. Dann ging ich in den Stall und öffnete das große Eingangstor.
      Unter dem ganzen Wiehern konnte man deutlich Atztek und Royal Lady heraushören.
      Nachdem jedes Pferd ein Guten Morgen Leckerchen bekommen hatte, brachte ich erst mal alle außer LaLuna auf die Weide. Als alle friedlich anfingen zu grasen, lief ich wieder zu Luna und holte ihren Putzkasten und fing an sie langsam und gründlich zu putzen. Nach 15 Minuten war sie fertig. Ich brachte ihren Putzkasten wieder in ihren Spind und nahm gleich Sattel und Trense mit. Sie war erst 1 Jahr, war aber durchaus an Sattel, Trense und andere Sachen gewöhnt. Nur mit dem einreiten war es noch etwas zu früh, also führte ich sie, nachdem sie fertig gesattelt war, auf den Reitplatz und befestige sie an die Longe. Nun Ließ ich sie mit Sattelzeug erstmal im Schritt und Trab laufen. Die Steigbügel ließ ich extra unten, damit sie ein Gespür davon bekam, wie es ungefähr mit Reiter ist. Nach einigen Runden, galoppierte ich sie an und beobachtete ihren Gang, Alles war Super, also machte ich sie am Ende des Trainings von der Longe los, sattelte und Trense sie ab und ließ sie auf dem Reitplatz rumlaufen. Währendessen brachte ich ihr Zaumzeug zurück. Dann nahm ich ihren Strick, ging zu ihr und brachte sie wieder zur Weide, wo die anderen schon auf die junge Lustiano Stute warteten.
      Gleich darauf nahm ich Chou, Pinocchio und Dark Heart mit zum Putzplatz und bindete sie dort an.
      Dann holte ich einen der 3 Putzkästen und öffnete ihn. Als erstes putze ich Pinocchio, den kleinsten.
      Er war nach 5 Minuten sauber. Nachdem auch Schweif, Mähne und Hufen sauber waren, fing ich an den nächsten zu putzen, Dark. Er sah im Gegensatz zu Pino aus wie eine Dreckpfütze. Der Hannoveraner Hengst war von oben bis unten voll mit Schlamm. Daher dauerte das Putzen bei ihm um einiges Länger als bei Pinocchio. Nachdem Dark Heart endlich wieder sauber war, “entschlammte” ich die Striegel kurz und putze Chou. Da alle 3, heute besonders lieb beim Putzen waren, gab ich jeden einzelnen einen kleinen roten Apfel. Als nächstes bindete ich alle wieder los, führte sie zur Halle und ließ sie dort frei. Die Halle besaß eine Tränke am anderen Ende, also waren die Fohlen versorgt. Da noch einige Stangen etc. vom Vortag aufgebaut waren, hatten sie ebenfalls genug Beschäftigung.
      Zufrieden lief ich zurück zur Weide und betrat diese. Mit Strick bewaffnet ging ich auf Atztek zu und befestigte sein Halfter an den Führstrick. Dann trabte ich mit ihm den Berg Richtung Gestüt hoch und bindete ihn am Putzplatz fest. Dann räumte ich schnell den Putzkasten der Fohlen weg und holte Sattelbock, Trense, Sattel und Putzkasten. Den Sattel legte ich auf den Bock, die Trense ebenfalls.
      Auch Atztek war nicht sonderbar dreckig, also war das Schnell geschafft.
      Ein Blick nach draußen sagte alles. Es war sonnig und warm. Das musste ich natürlich, nach den ganzen verschneiten Wintertagen ausnutzen. Da auch kein Schnee mehr lag, beschloss ich einen Ausritt zu machen. Aber dafür musste der Wallach erstmal gesattelt werden. Und das tat ich in Rekordzeit.
      Kurz darauf führte ich Atztek schon aus der Stallung und gurtete vor dem aufsteigen noch mal nach.
      Nun ging es los. Ich lenkte den Rappen Richtung Park, denn da konnte man am besten ausreiten.
      Es war wunderschön zwischen der Baumallee zu reiten und nur hörte wie Hufe den Assfalt berührten, wie die Vögel zwitscherten und wie die Blätter im Wind tanzten. Der Ausritt blieb im gemütlichen Schritt. Nach 1 Stunde erreichten wir wieder das Gestüt. Ich stieg ab und spritzte Atzteks Beine mit dem Wasserschlauch ab. Dann sattelte und trenste ich ihn ab, brachte alles weg und brachte nun auch ihn wieder auf die Weide. Die nächste Kandidatin war Royal Lady. Auch mit ihr wollte ich heute nur ein bisschen auf dem Platz trainieren. Nach dem ganzem Putzen, brachte ich sie auf den Putzplatz. Dort ließ ich sie erst im Schritt, dann im Trab und am Ende im Galopp rumlaufen. Nach ca. 1 Stunde war auch sie fertig. Als sie wieder, wie die anderen, friedlich auf der Weide stand, holte ich die 2 neuen Riesen. Sie waren neu und gerade erst am eingewöhnen, deshalb bindete ich sie am Putzplatz fest und verwöhnte sie ein wenig mit massierenden Bewegungen beim Putzen und Streicheleinheiten. Den 2 schien es sehr zu gefallen. Am Ende bekamen beide ein leckerchen und konnten erstmal wieder auf die Weide. Nun kamen die doofen Seiten der Stallarbeit … Das Ausmisten.
      Das dauerte bei 8 Pferden, dementsprechend lange. Und so fuhr ich Schubkarre für Schubkarre zum Misthaufen und wieder zurück. Als das geschafft war, ließ ich mich erschöpft ins Stroh fallen….
      Doch die Arbeit war noch nicht fertig. Nachdem alle Boxen neu eingestreut waren, mischte ich für alle Pferde das passende Futter und schüttete es jeweils mit einem Apfel in den richtigen Trog.
      Fast fertig… Dachte ich und trottete zur Weide. Fast alle Pferde folgten mir ohne Strick, also nahm ich nur die, die nicht gehorchten am Strick. Die Boxen waren alle auf, wie jedenmal lief jedes Pferd in seine Box. Daria und Darius musste ich ein wenig “helfen”. Während alle am kauen waren und sich das Futter schmecken ließen, schloss ich die Boxentüren und fegte den Gang. Dann war ich endlich nach diesen anstrengenden Tag fertig. Ich ging wieder ins Haus und warf mich müde auf Bett…

      März 2010

      Das frühe Gewieher der Pferde weckte mich schnell, dennoch liebevoll.
      Schnell verschwand ich im Bad, frühstückte und schlüpfte in meinen Stallklamotten.
      Noch bevor man den Namen des Gestüts ausgesprochen hatte, stand ich fertig im Stall und begann mit den üblichen morgendlichen Aufgaben. Zuerst fütterte ich die Pferde, die sich kurz darauf hungrig auf den Trog stürzten. Nachdem die meisten fertig, führte ich Atztek aus seine Box und bindete seinen Strick fest ans Gitter. Kurz darauf holte ich seinen Putzkasten und fing langsam an sein schwarzes Fell gründlich zu striegeln. Er war nicht sonderlich dreckig, also dauerte es nicht lange bis er wieder blitzblank war. Zufrieden klopfte ich auf seinen Hals und holte die Longe. Er sollte heute nur ein bisschen im Longierzirkel machen, da heute ein Ruhiger Tag für ihn war.
      Schnell räumte ich die Striegel zusammen und stellte es zur Seite. Dann führte ich Atztek Richtung Zirkel und ließ ihn erstmal an der langen Longe im Schritt reiten. Einige Minuten später, nahm ich ihn etwas kürzer und trabte ihn an. Zwar war er noch etwas faul und schlapp so früh am morgen, lief aber trotzdem, wie immer, mit einem schwungvollen Gang. Am Ende galoppierte ich ihn an und parierte ich schon nach 4 Runden zurück im Trab, dann in Schritt und zu Letzt wieder zum Stand. “Soo das wars für dich heute schon” sagte ich und konnte die Freude in seinen Augen erkennen.
      Ich brachte ihn auf die Weide und befreite ihn von Halfter und Longe. Royal Lady war sozusagen seine bete Freundin. Da sie heute ihren Ruhetag hatte, holte ich auch sie und stellte ihn zu Atztek, damit er nicht so alleine war. Als nächstes waren die Fohlen des Gestüts dran. Ich holte alle 3 aus ihren Boxen und befestigte den Strick am Gitter. Dann fing ich langsam an jedes einzelne Fohlen gründlich und massierend zu putzen. Erstaunlicher Wiese, waren sie einigermaßen sauber und waren schnell fertig.
      Wie immer nahm ich Dark Heart, Chou und Pinocchio mit zur Halle und ließ sie dort wild herumlaufen.
      Ich schaute ihnen zu und spielte zwischendurch beim fangen mit. Am Ende baute ich die Stangen
      Auf und warf einen Ball in die Halle, damit sie Beschäftigung hatten.
      Dann ließ ich sie allein und schloss das große Tor hinter mir. Die nächste war Schneetänzerin.
      Sie sollte verkauft werden, daher genoss ich jede letzte Minute mit ihr. Auch sie putzte ich sorgfältig und machte sie danach fürs Reiten fertig. Mit ihr wollte ich heute auf den Platz.
      Auch hier ritt ich erst Schritt, etwas später Trab und zum Schluss im Galopp. Das wiederhole ich ein paar Mal und ritt verschiedene Bahnfiguren. Auch sie war heute noch etwas träge, zeigte aber ihren ausgeprägten Dressurgang. Da noch 3 Pferde an der Reihe waren, parierte ich Schnee durch, stieg ab und führte sie zurück zum Stall. Dort sattelte und trenste ich sie ab und brachte ise, nachdem ich noch einmal über ihr Fell geputzt hatte, zu Lady und Atztek auf die Weide.
      Als nächstes lief ich wieder hoch zum Stall und holte nun auch LaLuna aus ihrer Box um sie fertig zu machen. Sie konnte momentan nicht geritten werden, da sie was am Bein hatte, also striegelte ich nur kurz ihr Fell und führte sie mit Halfter und Strick Richtung Feldweg. Der Spaziergang blieb die ganze Zeit im Schritt, also konnte sich Luna ihre Beine vertreten und gleichzeitig etwas entspannen, da wir
      Einige Pausen zum grasen machten. Nach knapp einer Stunde erreichten wir wieder das Gestüt.
      Kurz nachdem ich die Hufen von der Lustiano Stute ausgekratzt hatte, führte ich nun auch sie zur Weide. Die letzten 2 waren Darius und Daria, die Riesen des Hofes. Doch bevor ich anfing sie zu putzen, ging ich zur Halle und stellte die Fohlen auf die 2. Weide, die gleich neben die, der anderen war. Gleich darauf tappte ich den Weg wieder zurück und putzte nun auch Darius und Daria.
      Auch bei ihnen ging es zügig. Nur sie ritt ich nicht, heute wollte ich sie vor die Kutschte spannen.
      Das klappte nach ein paar Versuchen dann auch. Nachdem auch die Kutschte fest ins Geschirr befestigt wurde, kletterte ich hinauf und schnalzte zum Start mit der Zunge.
      Die 2 Shire Mixe setzten sich sofort in Bewegung und reagierten sofort auf Zügel.
      Mit ihnen überquerte ich schnell im Trab die Straße und parierte im Park wieder zum Schritt.
      Alle beide genossen die Natur, die alles andere als winterlich waren. Es war angenehm warm, der Himmel war wolkenlos und hellblau. Auf den Wiesen wuchsen viel bunter Blumen, die ihren Duft durch den ganzen Park verstreuten. Wenn man nach oben schaute, sah man ebenfalls keine kahlen Bäume mehr, sondern Grüne und volle Bäume. Die Zeit während der Kutschfahrt vergingen schnell, zu schnell. Auf die letzen Hundert Meter trabte ich Daria und Darius noch einmal an und kam schließlich wieder auf unseren Hof an. Nun befreite ich sie schnell vom ganzen Kutschgestell und brachte, nachdem alles verstaut war ebenfalls auf die Weide.
      “Puuuh” dachte ich erschöpft und klatschte zufrieden in die Hände.
      Als aller Letztes fegte ich noch die Stallgasse und mistete die Boxen aus. Dann war alles fertig. Erleichtert ließ ich mich ins Stroh fallen und entspannte bei der Ruhe etwas.
    • Floooh
      --Mini Bericht (Zeitmangel)--


      Es war wieder viel passiert. Eine Menge Pferde wurden verkauft, dafür kamen aber auch eine Menge neue Pferde und Ponys dazu. Gleich nach dem Frühstück, machte ich mich mit einem großen Sack Möhren auf dem Weg in den Stall. Dort erwarteten mich dann auch schon ein Haufen hungriger Mäuler. Lächelnd öffnete ich nach und nach die Boxen und schüttete jeweils das passende Futter in die Tröge, ebenso 3 Möhren. Als nächstes kletterte ich die Leiter zum Heuboden hinauf und warf einige Ballen Heu die Luke hinunter und räumte diese sofort sorgfältig zur Seite. Nach einigen Minuten waren die ersten Pferde schon fertig mit ihren FUtter und wurden gleich aufgehalftert und auf die große saftige Koppel gestellt. Danach lief ich erneut zum Stall, mistete alle Boxen aus und brachte die zweite Hälfte der Rasselbande auch auf die Weide. Heute war es beonders heiß, also wollte ich den Pferden heute mal einen arbeitsfreien Tag gönnen. Ich setzte ich mich auf das Gattertor und schaute den Pferden beim fressen, ausruhen und spielen zu. Da aber auch mir zu heiß wurde füllte ich nch einmal die Tränken auf den Weiden nach und wartete auf den Abend. Um Punkt 19.00 Uhr holte ich die Pferde wieder rein und putze jedes einzelnde gründlich, bis das Fell wieder schön geschmeidig war. Auch de Neuankömmlinge wurden verwöhnt und zurück in die frisch gemachte Box gestellt.
    • Floooh
      August 2010
      [Fairy Rose, Vatra, Darius, Daria, Atztek, Royal Lady, Dark Heart, Pinocchio]


      Wieder wachte ich voller Vorfreude auf. Heute kam eine neue Stute. Eine wunderschöne reinrassiger Quarter Horse Stute, namens Fairy Rose.
      Sie kam von einer amerikanischen Ranch in Kentucky. Schnell schlüpfte ich in meine Reitsachen und lief, ehe ich zu den Pferden ging, noch schnell in die Küche um jedem meiner Lieblinge eine Möhre mitzubringen. Gerade als ich das große Scheunentor der Stallung öffnete, wurde ich von lautem Gewieher aus jeder Ecke begrüßt. Überglücklich verteilte ich schnell die Möhren und lauschte dem übermütigen Kauen der Pferde zu, dann machte ich mich nach und nach ran, die Pferde auf die Weide zu bringen. Man konnte schon deutlich sehen, dass es ein toller Tag mit viel Sonne wurde. Das verstärkte meine Freunde umso mehr.
      Kurz nachdem alle Pferde friedlich auf der Koppel grasten, fuhr ein großer matt schwarzer Jeep vor, dahinter, fest gekuppelt, ein wunderschöner großer roter Hänger, mit der Aufschrift East Lake Ranch, Kentucky. Ich zitterte vor Freude und trat näher. Nach der Begrüßung des „Noch-Besitzers“, lud er die Stute aus. Elegant tappte Rose die Rampe hinunter und wieherte ihr neues Heim, erst einmal mit Neugier entgegen. Die Stute kannte mich bereits und grummelte glücklich, als ich auch ihr eine Möhre vor die Nase hielt. Doch ab da konnte ich es einfach nicht mehr abwarten. Ich erledigte schnell das schriftliche und machte, als der ehemaligen Besitzer wieder los fuhr, einen riesigen Luftsprung.
      Nun führte ich den Neuankömmling gleich vor ihre frisch gemachte Box, putzte sie fein säuberlich, bis der letzte Krümel staub weg war, und brachte sie auf ein kleines abgegrenztes Stück Weide. Hier konnte sie sich erstmal die Beine vertreten und schon mal die anderen beschnuppern. Nachdem ich sie noch weitere Minuten mit den anderen beobachtete, lief ich direkt weiter zu Atztek, der heute ebenfalls ein wenig Bewegung brauchte. Er kam sofort an und wieherte erfreut, als ich ihm den Strick ins Ozeanblaue Halfter schnallte.
      Auch ihn band ich vor die Box und putzte ihn, zwar nicht ganz so gründlich wie die neue Stute, doch es war genug um nachher noch eine kleine Massage einzubauen. Danach lief ich in die Sattelkammer, holte seinen Westernsattel und seine Westerntrense, zäumte ihn auf und führte ihn bis zur Hofeinfahrt. Dort zog ich mich dann mit einem Ruck auf seinen Rücken und treibte ihn in Richtung See. Der Silbersee war wunderschön und hatte auch einen kleinen abgegrenzten See neben an. An dem waren bei so einem heißem Wetter wie heute, immer dutzende Reiter mit ihren Pferden baden. Und das hatte auch ich vor, doch erst als kleine Belohnung. Zuerst ging ich mit Atztek eine ruhige Runde Schritt im Wald entlang, wenig später noch einmal im Trab. Nun machte ich mich langsam auf, in Richtung See. Auf dem Weg lag ebenfalls eine wunderbare Galoppstrecke, die ich ebenfalls noch mal abritt.
      Wenige Minuten später konnte man den kleinen See schon entdecken. Ich galoppierte ihn erneut an und parierte ihn vor der Wiese, des Sees zum Schritt. Mit 2 schnellen Griffen zog ich meine Hose bis über die knie und legte die Stiefel auf die Wiese. Dann ritt ich mit dem hübschen Oldenburger Wallach direkt ins Wasser hinein. Später zog es dann aber doch etwa zu, also nahm ich meine Stiefel und ritt zusammen mit Atztek wieder zurück zum Gestüt. Dort angekommen zäumte ich ihn wieder ab, putzte erneut über sein schwarzes Fell und brachte ihn zu den anderen, während meine Mutter schon mal alles in der Sattelkammer und im Spind verstaute. Nun gab es aber erstmal Mittagessen, ebenso für Atztek und für die anderen, auch wenn es bei denen nur das Gras der Weide war.
      Sofort nachdem Mittagessen, holte ich Rose noch einmal von ihrer kleinen Weide und führte sie ein wenig rum. Erst innerhalb des Hofes, dann noch eine kleine Runde im Feldweg, der von mir oft als Reitpfad benutzt wurde. Nach unserer kleinen Tour brachte ich sie wieder zu den anderen. Der restliche Tag verging recht schnell. Ich hatte Rose die ganze Zeit beobachtete und Fotos von allen gemacht. Um punkt sechs Uhr wurden, wie jedes Mal die Pferde reingeholt. Erst die beiden Riesen Darius und Daria, dann Atztek und Royal Lady, gefolgt von Fairy Rose und zu guter Letzt, die Fohlen Vatra, Pinocchio und Dark Heart.
      Am Ende des Tages, bekam jedes Pferd noch sein Futter. Ich stellte 8 verschiedene Eimer zusammen und füllte nach und nach alles in die passenden Tröge. Zufrieden schaute ich noch durch den ganzen Stall und verließ diesen schließlich. Morgen würde es wieder genug zu tun geben.



      Gleich am nächsten Morgen, sprang ich sofort nach draußen. Es war zwar nicht so schön wie am vorherigen Tag, doch die Sonne schien ebenfalls, wenn auch mit einigen Wolken.
      Als erstes schnappte ich mir wieder die bunten Stricke und führte nach und nach alle Pferde auf die Weide, nur Daria und Darius nicht, die 2 kamen heute auf den Paddock, damit die 3 Fohlen heute mal eine ganze Weide für sich hatten. Doch die Arbeit begann erst jetzt. 8 Ställe warteten darauf, sauber gemacht zu werden. Also schob ich die Schubkarre vor die erste Box und mistete diese ein. Ab da ging es dann wie ein Rhythmus, Schubkarre voll, ab zum Misthaufen, wieder zurück, weitere Schubkarre voll, …, Frisches Stroh rein, nächste Box.
      Nachdem ich es dann endlich geschafft hatte, war es auch schon Mittag. Ich ging erneut zum Paddock und holte die 2 Riesen. Eine Kutschfahrt wäre bei diesem Wetter perfekt. Ich putzte erst Daria, dann Darius. Nachdem auch Hufen, Mähne und Schweif sauber waren und beide ihr Kutschgeschirr aufgezäumt hatten, schnallte ich sie vor die große Kutsche die hinten in der Scheune stand und hüpfte gleich hinauf. Auch die kleine Zwergrauhaardackeldame Käthe kam mit. Der Wind sauste um uns her. Im flotten Trab zogen die sanften Riesen die Kutsche. Erst Richtung See, dann am Wald entlang. Doch das Wetter änderte sich schlagartig. Die Wolken färbten sich nach einigen Minuten von weiß auf dunkelgrau. Doch es fing erst auf unserem Ruckweg an, leicht zu regnen. Wieder au Gestüt Silbersee, wurden Darius und Daria abgezäumt und zu den andere auf die Weide gestellt. Die meisten Pferde hatten Decken um, also war das Wetter nicht so schlimm. Nun räumte ich wieder das Sattelzeug der Beiden in den passenden Spind und fegte noch ein wenig die Stallgasse. Die Kutsche war ebenfalls schnell verstaut. Am frühen Abend, nahm ich mir ein weiteres Mal einen Strick und lief damit zur Weide. Dieses Mal zu Lady. Sie sollte schließlich auch noch etwas tun und nicht nur Gras fressen. Der Regen hatte die Weide zu einer Matschwiese verwandelt, also hatte ich bei Royal Lady was zu tun. Ich führte sie im Trab in die Stallung, band sie vor ihre Box und striegelte ihr Fell. Zuerst den groben Dreck, dann den feineren. Ihre Beine putzte ich mit einer beige weißen Wurzelbürste, und ihre wunderschöne Mähne mit dem roten Kamm. Als auch ihre Hufen wieder schlammfrei waren, nahm ich meine Longe und ging mit ihr in die anliegende Reithalle. Dort ließ ich sie erstmal noch ein wenig so rum laufen. Dann fing ich sie ein und longierte sie in beide Richtungen. Erst im Schritt, dann mehrere Runden Trab und zum Schluss noch 5 Runden Galopp. Dann wechselte ich die Seite und wiederholte das ganze noch mal. Nun lenkte ich sie in die Mitte und klopfte ihr Lobend den Hals. Anstatt sie aber wieder zu den anderen zu Stellen, brachte ich sie sofort in ihre frische Box. Gleich darauf lief ich zur Weide und holte die restlichen Pferde rein. Dann mischte ich wieder das Futter für alle zusammen und füllte es in ihre Tröge. Wieder ein anstrengender aber schöner Tag verging.



      Am nächsten Tag sah es schlecht aus mit einem Ausritt. Es regnete in Strömen, also war es das auch mit einem schönen Tag auf der Weide. Eigentlich passte das Wetter doch ganz gut, denn heute wollte ich nichts Großartiges machen. Für heute war nur ein kleiner Spieltag für die Jüngsten des Gestüts geplant. Ich holte die 3 Fohlen aus ihren Boxen, band sie nebeneinander an und fing an ihre kleinen zierlichen Körper zu striegeln. Vatra war die erste und auch die anständigste, daher auch die sauberste. Nach etwa 10 Minuten war sie blitz blank. Auch Pinocchio war nicht allzu schmutzig und war so auch ziemlich schnell sauber. Dark Heart war, wie immer schmutzig, als ob er ein Schlammbad genommen hätte. Doch nach vielen weiteren Minuten war auch das geschafft.
      Ich machte sie wieder los und rannte mit ihnen in die Reithalle. Ich schloss das große Tor mit einem kräftigen Ruck und befreite die kleinen von Halfter und Strick. Hinter der Bande, lag alles Mögliche. Von Stangen bis Regentonnen. Alles was man beim Reiten und bei Reiterspielen einsetzen konnte. Zwei Bälle lagen da ebenfalls. Ein Roter großer und ein etwas kleinerer, blau gelber. Den kleinen warf ich zu Pincchio, den großen zu Vatra und Dark.
      Wie schon an vielen Regentagen, waren wir hier in der Halle um ein wenig zu spielen und spielerische Übungen zu machen. Während die kleinen Racker vergnügt den Ball hin und her stießen, baute ich einen kleinen Parcours auf. In dem die Fohlen, besonders Pinocchio, da er demnächst solche Übungen bei der Fohlenschau machen musste, mehrere Hindernisse überlaufen. Unter anderem mussten sie durch ein Tor mit flatternden Bändern oder über eine blaue, Wasser ähnliche Plane gehen. Als alles fertig aufgebaut war, schnappte ich mir als erstes Pinocchio und schnallte ihm Halter und Strick wieder um. Zuerst trabte ich mit ihm über Stangen und lief Slalom um ein paar Tonnen. Danach passierte ich langsam mit ihm das Tüten-Tor. Ihm machte das flatternde Geräusch gar nichts. Er zeigte keinerlei Scheu. Auch die Plane überlief er, als gäbe es sie nicht. Zufrieden kraulte ich Pinocchios graue Wuschelmähne und ließ ihn wieder laufen. Dann kam Vatra an die Reihe, doch bei ihr lief das Ganze nicht ganz so gut wie bei ihrem kleinen Vorgänger. Sie schreckte mehrmals auf und machte einen großen Satz zur Seite. Aber auch sie hatte nach einigen Wiederholungen begriffen, wie harmlos die Tüten und Bänder sind. Sie bekam ebenfalls eine Streicheleinheit als Belohnung und wurde wieder befreit. Zu guter Letzt kam noch Dark Heart an dran.
      Er war ebenfalls ein ganz mutiger. Er durchging den Parcours, als wäre es dass normalste der Welt. Nun ließ ich die Fohlen weiter spielen. In der zwischen Zeit baute ich alles wieder ab und führte die Fohlen danach wieder zum Putzplatz. Schnell geputzt und ab in die Box.
      Es war schon wieder Zeit die Pferde zu füttern… Also trug ich wieder alle 8 Eimer zur Futterkammer, fühlte sie mit dem Dementsprechenden Futter und schüttete es danach in die Tröge. Auch dieses Mal wartete ich noch bis alle genüsslich darauf rumkauten, ehe ich den Stall verließ und zurück ins Haus ging.


      [10694 Zeichen (c)Floooh]
    • Floooh
      Oktober 2010

      Ich brachte Pinocchio und Dark Heart zusammen in den Stall. Dort putzte ich die beiden ausgiebig. Pinocchio fiel es schwer, still zu stehn, aber dem süßen Fratz konnte man das einfach nicht böse nehmen. Dark Heart stand still und freute sich am Gefühl, ordentlich geputzt zu werden.
      Als ich mit beiden fertig war, brachte ich sie in die Halle. Dort tobten sie herum, liefen sich einander hinterher, wieherten, spielten, sprangen. Einfach wie zwei Kinder, die miteinander spielten. Ich hätte noch länger zusehen können, doch es wartete noch viel andere Arbeit auf mich.
      Darius erwartete mich schon. Neugierig schnupperte er an mir und ließ sich zum Putzplatz führen. Als sein Fell schimmerte, begann ich, ihn fertig zu machen. Kurz band ich ihn noch einmal an und brachte Pinocchio und Dark Heart zurück. Dann konnte es losgehen. Ich hatte für Darius und mich eine Einzel-Dressurstunde gebucht und war schon sehr gespannt gewesen darauf. Ich ritt ihn warm, der Reitlehrer erschien in der Halle und es konnte direkt losgehn.
      Darius war sehr brav und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Mindestens genauso konzentriert wie ich durchlief er die Stunde und ich war sehr zufrieden mit seiner Leistung heute. Glücklich belohnte ich ihn mit Müsli und einer Banane und brachte ihn zurück auf die Weide. Von dort brachte ich direkt Atztek mit. Der Rappe genoss das Putzen, und ich freute mich, auch ihn heute reiten zu dürfen.
      In der Halle bereitete ich ein paar kleine Sprünge vor und führte ihn dann rein. Ich stieg auf, ritt ihn warm und als ich ihn nach einer Zeit gelockert hatte, konnte es losgehn. Ich ritt die Sprünge aus verschiedenen Punkten aus an und war sehr positiv überrascht vom Springvermögen des Wallachs. Auch er hatte sich hinterher eine Belohnung verdient. Daria, Vatra, Fairy Rose und Violett Hill putzte und versorgte ich und beschloss, den Stuten schon ihre Weidedecken anzuziehen, denn es war eine weniger milde Nacht gemeldet.
      Auf Royal Lady hatte ich mich von all den Pferden allerdings schon am meisten gefreut. Ich putzte sie lange, ordentlich und ausgelassen, was sie auch sehr genoss. In der Halle übte ich ein wenig Bodenarbeit mit ihr und schmuste und spielte mit ihr. Ich wusste, dass ihr das sehr gut gefiel und sie den Spaß auch gern mitmachte. Man kann ja schließlich auch nicht jeden Tag das harte Arbeitsprogramm fahren
      Die Stute schien dankbar für die Abwechslung und wälzte sich ausgelassen und eindeutig wohl fühlend in der Halle, bevor sie aufstand und sich schnaubend schüttelte. Ich tätschelte ihr den Hals und brachte sie zu den anderen zurück. Aber nicht, ohne ihr nicht vorher ein paar Karotten zugesteckt zu haben…

      by AmauryBaloubet
    • horsesweet
      Leicht öffnete ich meinen Augen und blinzelte ins Licht, das nicht sehr hell war... Es war einfach ein ganz normaler Heute sollte ich ja Flooh´s Pferde pflegen also, zog ich mich ordentlich an und putzte mir die Zähne, kaäämte die Haare, flechtete meine Haare ein und schnappte mir meinen Helm, der im Schrank war... Dann schnappte ich mir mein Zugticket das am Küchentisch war und ging los, zum Bahnhof...
      Nun wartete ich schon und der Zug kam pünktlich um 12 :20 Uhr, sofort stieg ich ein und fuhr los... Die Fahrt war lange und ich musste zweimal umsteigen. Bis ich dann den Bahnhof ereichte und ausstieg... Ich stieg aus und ging los, dann sah ich wie Floooh mir zuwinkte. ich freute mich und begrüßte sie indem ich sie umamte und lachte dann: ,,Würdest du mir helfen? da es ja sonst wirklich viel werden würde!´´, meinte ich und sie nickte... Sofort machten wir uns auf den Weg zum Hof und holten Blue Heart of Ice [Shire Horse] und Binia [Haflinger] heraus, wir beide fingen an sie zu pflegen: Ich Blue Heart of Ice und Floooh Binia, schnell hatten wir beide koplett gepflegt und führten sie zur Halle, dort ließen wir beide erstmal freilaufen... Das taten wir beide auch mit Erratic [Falabella] und Bouton d'or, Aletta [Camargue] und Schnullerkind [Shetlandpony] ,,Schnullerkind, Bittersweet Symphonie [Tinker] und Lippa [Isländer] beide waren sehr lieb gewesen, Golden Silence [Shire Horse] und Black Phoenix [Deutsches Reitpony] waren schöne Pferde, Fairy Rose [Quarter Horse] und Déjà les Amies [Classic Pony Mix], Daria [Shire Mix] und Abbigaile [Classic Pony-Mix] waren auch brav und ließen sich wirklich gut pflegen, hörten auf jedes Wort, Atztek [Oldenburger] und Over the Bridge [Classic-Pony], Royal Lady [Hannoveraner] und DéjàVu [Classic Pony] diese beiden spinnten aber etwas rum... Pinocchio [Camargue] war dann der letzte, liebevoll täschelten wir den kleinen Hengst... Es waren mehrere Fohlen dabei, die auch freilaufen durften, also durfte er dies ebenfalls, nachdem er sauber war, führten wir ihn(Wie alle anderen auch) wieder in die Halle und ließen diesen freilaufen. Fröhlich führten wir ihn wie auch die anderen zur Halle und ließen ihn frei laufen und toben...
      Dann führten wir ihn auch zum Stall und gingen beide dann wieder, Floooh ging schonmal zum Haus und ich schnappte mir den Besen und kehrte alles zusammen, sodass dei Stallgasse, der Stall, der Sand aus der Halle, der nach draußen wehte auf einen Haufen war und ich mir die Schaufel holte, wo ich alles herauflagerte und in die Schubkarre warf, dann schob ich diese zum Misthaufen und lued sie ausgiebig aus, bevor ich wieder diese zum Stall hineinbrachte...
      Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn und holte einen großen Eimer, denn ich mit Wasser aufüllte und dann bei jeden Pferd was reinschüttete, dafür musste ich aber leider mehrmals gehen, schon fast 5xmal, doch den Pferden musste es ja auch gut gehen. Dann holte ich einen großen Ballen Heu und gab jeden was hinein... Sofort danach fegte ich auch die Stallgasse sauber. Es war lange heut gewesen und ich wurde hier von meienr Mutter abgeholt, also verabschiedete ich mich von Floooh und fuhr nach Hause...

      [3156. zeichen / (c) by me]​
    • sahneschnittchen
      Tierarzt 3/1/2011 [Sammel]

      Heute fuhr ich zu Floooh um alle ihre Pferde/Ponys zu Untersuchen. Ich sollte alle Untersuchen , Impfen und Entwurmen. Also stieg ich in mein Auto und fuhr los. Ca. 15 minuten später kam ich an. Danach nahm ich meine Tasche und ging zu den Patienten.
      Auf meiner Liste stand: Royal Lady.
      Ich ging zu ihr in die Box und streichelte sie. Als sie sich beruhigt hat ging ich zu ihr und tastete sie ab. Bauch, Rücken und Beine sind alle in Ordnung. Also hörte ich das Herz ab. Es schlug sehr schnell aber es hörte sich völlig in Ordnung an. Darauf holte ich eine neue Spritze heraus und nahm Blut ab. Dann schrieb ich den Namen drauf und legte das Röchen in meine Tasche. Als nächstes holte ich die Impfung heraus und spritze sie ihr. Zum guten Schluss kam noch die Wurmkur dran. Diese schmeckte ihr nicht so gut. Deshalb gab es noch ein Leckerchen zur Belohnung.
      Dann war ich auch schon fertig und ging zum nächsten Patienten.
    • Floooh
      Schnelle Pflege

      Es war inzwischen Vormittag, als ich mich in Reitkleidung in Richtung Stallungen aufmachte. Die Pferde hatten die Nacht draußen verbracht, da es so langsam wieder warm wurde und der Sommer vor der Tür stand. Einige der Weide waren es durch die Offenställe eh gewöhnt. Als aller erstes griff ich nach Royal Ladys und Atzteks Halfter und lief mit großen Schritten zur Weide. In der Hoffnung sich Leckereien stibitzen zu können, kamen beim Geräusch des Gatters gleich einige der Pferde angaloppiert und kamen kurz vor mir zum Stehen. „Na ihr? …, Ich hab nichts“ sagte ich lächelnd und tätschelte sie. Royal Lady und Atztek halfterte ich gleich auf, damit sie nicht wieder abzogen. Mit schnellen Griffen hatten sie ihr Halfter um und standen wenig später lammfromm vor der Weide, während ich das Gatter schloss. Nachdem Atztek und Royal Lady in ihren Boxen standen führte mich mein Weg erneut zur Weide, schließlich warteten noch weitere 3 Pferde, darunter der Neuankömmling Shine a Light. Er war wirklich ein Prachtkerl von Vollblut. Doch bevor wir richtige Freunde werden konnten, wartete noch eine Menge Arbeit auf uns. Fairy Rose war die nächste die in die Box kam, danach Iliada und zu guter Letzt Shine, oder auch Duddi… So nannte ich ihn, da er noch ein ziemlicher Tollpatsch war.
      Heute konnte ich mir besonders viel Zeit für meine 2 Vollblüter nehmen, da ich 3 nette Mädchen gefunden hatte, die mit Tekki, Lady und Rosy ausreiten wollten. Alle 3 konnten gut Reiten und hatten Erfahrung mit Problempferde, also sollten meine 3 Lämmer kein Problem sein. Sie wollten in ca. einer halben Stunde kommen, vielleicht früher, vielleicht später… genau konnten sie es nicht sagen, also führte ich alle 3 schon einmal vor ihre Boxen, band sie feste an die Gitterstangen und bereitete die Putzkästen vor. Dann holte ich mir Leckerchen aus meinem Spind und lief zu Duddis Box. „na du?.. Schon eingelebt?“ fragte ich den Schimmelhengst und reichte ihm vorsichtig die Zimtleckerchen. Die mochte er besonders. Nun öffnete ich die Box und führte auch ihn vor die Box. Hengstmanieren hatte er, dass wusste ich, doch zeigen tat er sie bis jetzt noch nicht oft. Beim Training ließ er ab und an den Macho und Hengst heraushängen, doch so im Umgang nicht, was mich persönlich wahnsinnig freute. Ich schnappte mir schnell seinen Putzkasten und fing an den groben Dreck aus seinem Fell zu schrubben. Eigentlich war er nicht sonderbar dreckig, doch er war ein Schimmel… Während ich fleißig weiter putze, trudelten die Mädchen ein und wurden gleich eingewiesen. Es dauerte ebenfalls nicht lange, bis sie auch schon anfingen die Pferde zu Trensen und kurze Zeit später Richtung Wald ritten. Ich hingegen widmete mich weiterhin dem Fell meines Hengstes. Als er dann endlich komplett fertig war, legte ich ihm sein Longierzeug um und führte ihn, samt Iliada, schließlich sollte sie nicht alleine bleiben, zum Reitplatz. Der Tag verging einfach zu schnell, Beide wurden von mir Longiert und etwas erzogen, indem ich mehrere Methoden des Vertrauens anwendete. Am Ende ließ ich Iliada und Shine a Light noch einmal wälzen und austoben, dann putzte ich sie erneut und stellte sie zurück in ihre Boxen. Rose, Lady und Atztek waren inzwischen auch wieder da und wurden gefüttert. Ich tat es den Vollblütern gleich und schüttete ihnen den Eimer mit Müsli und Hafer in den trog. Morgen wartete wieder ein harter Tag, denn Samstage waren die Power Tage auf dem Hof… Kein Erbarmen für niemanden.
    • Floooh
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      Erst im 9. Monat des neuen Jahres, 2011 war endlich Ruhe auf dem Gestüt eingekehrt. Wiedermal musste sich der Hof von einigen Pferden trennen, konnte aber schnell, ziemlich gute neue Besitzer finden. Der Umbau des Hofes hatte so viel Freizeit beansprucht, dass die Pferde derweil größtenteils vom Weidengang bewegt wurden. Es war noch früh am Morgen, als ich mich gemütlich aus dem Haus bewegte und hinüber zur neuen Stallung lief. Dort angekommen, wurde ich, wie jeden Morgen, herzlich von den Pferden und Ponys begrüßt. Die Pferde waren sichtlich begeistert von der neuen Stallung, ebenso die kleine Dackeldame, Käthe, die sich bereits ihren Platz im Stroh reserviert hatte und ihn gut vor den Katzen verteidigte. Zuerst führte mich mein Weg zu Atztek, meinem Oldenburger Wallach. Er war schon seit Fohlenalter auf meinem Gestüt und lebte in der Herde sozusagen als Opa, der kleinen. Mit einem leichten Hieb, öffnete ich die Boxentür, schnappte mir gleichzeitig sein Weidenhalfter und halfterte ihn in Sekundenschnelle auf. Dann ging es hinaus auf den Paddock. Wenige Minuten später gefolgt von Hollywood, einem der vielen Neuankömmlinge. Royal Lady, hatte dagegen nicht das Glück bei der warmen Sonne einfach ein wenig zu relaxen. Sie musste gleich Arbeiten und war die erste heute. Nachdem sie aufgehalftert im Schatten des Scheunendaches stand, machte ich mich auf dem Weg, um den Putzkasten zu holen und stellte ihn neben ihr ab. Da das Wetter die letzten Tage mitspielte, standen die Boxentüren, in Richtung weide immer offen. Leider fanden sich immer ein paar Schlammlöcher auf der Weide. Demnach wunderte es mich kein bisschen, dass Lady, trotz Decke, aussah wie ein, in Schlamm gebadetes Schwein. Mit einem hoffnungslosen Seufzer machte ich mich mit dem Gummistriegel an die Arbeit und versuchte mit Mühe, den eingetrockneten Schlamm aus ihrem Fell zu schrubben. Nach knapp 10 Minuten war das gröbste geschafft… Fehlte nur noch die Feinarbeit. Diese erledigte sich dann, genauso wie das hufe auskratzen, fast wie von selbst. Nun hieß es Satteln und Trensen. Wieder lief ich in die Sattelkammer, brachte den Putzkasten weg und kam, bewaffnet mit Sattel auf den Armen und Trense über der Schulter heraus. Zuerst legte ich den schwarzen Ledersattel auf Royals Rücken und schnallte ihn ins Erste Loch. Dann löste ich die Riemen des Halfters, streifte es ab und legte meiner Stute vorsichtig, aber gekonnt die Trense an. Zu hart konnte ich meine Hannoveraner Stute auch nicht dran nehmen, da sie lange nicht bewegt wurde, also führte ich sie erst einmal auf den großen Reitplatz und zog den Sattelgurt fester, nachdem ich sie mehrere Male hin und her geführt hatte. Nachdem auch die Steigbügel richtig eingestellt waren, schwang ich mich auf Royals Rücken und ordnete mich, bevor ich die Stute sachte antrieb. Für heute hatte ich nur eine kleine Dressurkür geplant, damit sie langsam aber sicher wieder ans Arbeiten kam. Man merkte gleich in den ersten Trabrunden, wie nötig sie das tägliche Training wieder hatte. Total steif und hart waren ihre Gänge. Eine ganze halbe Stunde benötigte ich um sie halbwegs locker zu reiten und ihren Kopf in die Senkrechte zu bekommen. Da wartete eindeutig viel Arbeit auf uns, bevor die nächsten Turniere starteten. In den letzten Runden galoppierte ich noch leicht anspruchsvollere Bahnfiguren, ließ sie austraben und verlängerte die Zügel wieder, um sie trocken zu reiten. Es war knapp 11 Uhr, als wir den Platz verließen und uns zurück zum Putzplatz begaben. Langsam ließ sich auch die Sonne hinter den Bergen blicken. Ein wunderschöner Tag würde das werden. Zufrieden sattelte ich Lady ab und brachte sie frisch geputzt auf die Koppel zu Atztek. Dann ging es gleich weiter, denn der Tag war lang und es warteten noch viele Aufgaben auf mich. Hollywood, der Quarter Horse Hengst durfte den heutigen Tag komplett draußen bleiben, da für ihn immer noch die Eingewöhnungsphase war, also fehlten mir nur noch die Fohlen des einen Stallblocks. Malcolm und die kleine Falbscheckstute Dawn of Hope. Für die Beiden hatte ich mir heute mal nichts Abenteuerliches oder spezielles überlegt, einfach nur ein kleiner Spieltag in der Halle. Ich lief schnell in Richtung Halle und bastelte mir da schon einmal einen simplen Parcours zusammen, dann holte ich noch den großen Fohlenball und ging zurück zur Stallung. Ich halfterte beide auf und brachte sie in die Halle, wo ich sie schließlich toben ließ. Verletzungsgefahr bestand keine, dafür hatte ich extra gesorgt, damit die kleinen auch ohne meine Aufsicht spielen konnten. Gleich auf dem Rückweg fielen mir dann noch Santino und Denino ein, die ich ja sofort mit in die Halle stellen konnte. Zu viert würde es den Fohlen sicher noch mehr Spaß machen. Also halfterte ich auch die 2 auf und brachte die beiden Hengste zu Dawn und Malcolm. Die ersten 7 waren halbwegs geschafft, fehlten also nur noch 8, und zwar die Ponys. Da auch von ihnen nur wenige einen Arbeitstag heute hatten, brachte ich erst einmal Blacky, Carol, Alsari, Nougat, DéjàVu und Werina auf den großen Paddock. Nachdem das geschafft war, war meine Haflingerstute Blondie, sowie die Jungstute Déjà les Amies an der Reihe. Ich hatte mir einen kleinen Waldausritt überlegt, mir Déjà als Handpferd. Beide Ponys wurden gründlich geputzt und fertig gemacht, damit es schnellstmöglich losging. Wer weiß wie lange das gute Wetter noch so blieb. Der September war bekannt für schlagartige Wetterveränderungen. Blondie hatte extra ihren schicken Wanderreitsattel aufbekommen, damit ich dieses zum ersten Mal testen konnte. Gleich als wir den Hof verlassen hatten, ritten wir in einem kleinen Feldweg in Richtung Felder und Wald. Déjà folgte uns anständig und brav, und begutachtete die Umgebung mit voller Begeisterung. Knapp 2 Stunden waren wir unterwegs. Das Wetter blieb durchgehend schön und machte den kleinen Wanderausritt einfach nur traumhaft, nicht nur für mich, sondern auch für Blondie und Déjà. Es ging vorbei an Feldern, Wiesen, Bäche und an den großen Silbersee, wo die Zeit sogar für eine kleine Baderunde gereicht hatte. Lehrreich war der Ausritt für die kleine Classicponystute allerdings auch. Fahrräder, Hunde, Jogger und Trecker kannte sie nun, auch wenn sie noch großen Respekt vor ihnen hatte. Den Rückweg hatten wir ruhig angehen lassen, sodass wir nicht allzu geschafft wieder ankamen. Völlig zufrieden kratzte ich schnell die insgesamt 8 Hufen aus und stellte beide Ponys zu den anderen. Der einzige der noch fehlte war eigentlich mein kleiner Shettyhengst Starlight, doch der war gerade bei einer kleinen Stute um diese zu Decken. Ich freute mich wahnsinnig darauf, dass er zum ersten Mal Vater wurde.


      Am Abend …


      Gerade als alle Pferde zurück in ihren frischgemachten Boxen waren, kam auch Starlight wieder auf meinem Gestüt an. Da alles per Natursprung lief, hatten wir ihn gleich den ganzen Tag bei der kleinen Stute gelassen, erfolgreich, hieß es später. Ich war wirklich stolz auf meinen Shetlandponyhengst. Nun brachte ich auch ihn in seine Box, und bereitete Das Müsli und Hafer für die Pferde vor. Pro Pferd 2 Eimer, einen für Jetzt einen für den nächsten Morgen. Alle Pferde warfen gleich ihre Köpfe in die Tröge, als sie das Geräusch vom einfallenden Müsli hörten. Bei den meisten ging das Gezicke um das Essen auch gleich los, ein Glück das da Wände zwischen waren. „Verfressene Ponys…“ seufzte ich lachend und verließ den Stall zufrieden und geschafft. ​
    • Floooh
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      Es war gegen Mittag, als ich den Pfad in Richtung Stutweide entlang lief und einen lauten Pfiff durch meine Finger zischen ließ. Bereits wenige Sekunden später donnerten die 3 Stuten die Weide hinauf. An der Spitze Royal Lady, gefolgt vom Fohlen Dawn of Hope und zu guter Letzt Sweet Love, eins der etwas neueren Pferde. "Hallo meine Hübschen", sagte ich freudig und kraulte Lady über die Blesse. Dann griff ich nach einem Strick, die neben dem Gatter auf dem Boden lagen und hackte ihn in Royals Halter ein. Nachdem ich sie hinaus geführt hatte, schloss ich das Tor nach uns und lief mit ihr zum großen Putzplatz vor den Stallungen. Einige Reitbeteiligungen der Ponys waren ebenfalls da und waren fleißig am putzen. Sie hatten viel zu tun, denn durch de herbstlichen Regen war die Weide leider ein reines Matschfeld. Bei den Großpferden sah es eigentlich nicht anders aus, doch sie waren in ihrem kleinen 3er Grüppchen deutlich entspannter. Während ich anfing Royal zu putzen fiel ich mit einem Mädchen ins Gespräch. Natürlich sprach sich der ganze Trubel hier auf dem Hof rum, somit auch Royals Sieg an der letzten Stutkörung. Eine Feier in vertrauter Runde gab es ebenfalls. Royal, eins unserer besten Pferde, war auf dem besten Wege eine erfolgreiche Turnier und Zuchtstute zu werden. Kein Wunder, dass ich wahnsinnig stolz auf sie war. Schon damals als Fohlen zeigte sie Potenzial und das blieb ich heute erhalten. Da die Hannoveranerstute über Nacht und auf der Weide eine Decke trug, war sie kaum schmutzig und nahm nicht viel Putzzeit in Anspruch. Als ich den Putzkaste wegbrachte, legte ich ihre neue Trense über meine Schulter und trug den schwarzen Ledersattel mit meinen Händen vor mich. Beides legte ich auf einen Sattelbock und griff zuerst nach dem Sattel. Das Herbstwetter hatte lange gezögert, doch jetzt war es da. In voller Kälte und dem Regen. Einfach ätzend. Nachdem ich Royal nun gesattelt hatte und den Gurt fest geszogen hatte, nahm ich mir die schicke englische Trense und betrachtete sie nochmal kurz. Der Stirnriemen war mit kleinen edelsteinchen versehen und umrandet mit einer feinen bordeaux farbenden Naht. Als dann soweit alles fertig war, räumte ich schnell den Sattelbck zur Seite, damit er niemanden störte und striff das Halter über Ladys Kopf, da ich es vor dem austrensen immer nach hintenlegte, damit sie nicht auf dumme Gedanken kam. Mit den Zügeln in der Hand lief ich herüber zur Reithalle. Den Platz wollte ich mir nicht antun. Nicht bei dem Wetter. Als wir dort ankamen, war er bereits belegt, doch nur von einem weiteren Pferd. Mir machte da ganze nichts, also blieb ich vor der Tür stehen und rief freundlich "Tür frei, bitte". Als das Mädchen die typische Antwort gab, öffnete ich das Tor und schritt hinein. In der Mitte der großen Halle blieb ich stehen und gürtete meine Stute nochmal nach, ehe ich die Bügel kontrollierte und aufstieg. Eine Gerte hatte ich bei Royal nicht dabei, eigentlich brauchte man diese auch nicht bei ihr. Die ersten Runden ließ ich sie in einem entspannten Schritt und Trab laufen und nahm die Zügel nur ganz leicht auf. Bahnfiguren durften da natürlich auch nciht fehlen, schließlich sollte sie auch etwas zum Denken haben. Schon nach wenigen Minuten lockerte sich die rotbraune Stute unter mir und lief gleich geschmeidiger und mit einem runden Hals. Ich parrierte sie kurz zum Schritt durch und nahm die Zügel nun komplett auf, damit ich guten Kontakt zum Pferdemaul hatte, dann ging es weiter. Im Trab über den Zirkel, Seitenwechsel, Von C nach A und zurück, Volten... Alle Bahnfiguren kamen dran, ehe ich einige Runden auf dem Zirkel verweilte, mich tief in den Sattel setzte und sie in ein weichen und großräumigen Galopp fiel. Mit ihr zu galoppieren war ein Traum. Es federte als würdest du auf einer Wolke reiten. Es war wieder Turniersaison für sie, deswegen musste sie auch richtig ran heute. Aber Royal Lady bewegte sich gerne unterm Sattel. Als sie nach etlichen Minuten am pumpen und schwitzen war, parrierte ich durch und lobte sie kräftig. Ich ließ die Zügel wieder locker und ritt sie trocken. Die Halle war im Laufe der Zeit wieder leer geworden, daher konnte ich kreuz und quer entlang reiten und Royal selbst den Weg überlassen. Sie entschied sich für die ganze Bahn und schnaubte zufrieden auf. Ihr atmen verlangsamte sich, bis sie wieder regelmäßig ein und aus atmete. Ich verließ die Reithalle wieder und sattelte mein Pferd am Putzplatz wieder ab. Als Trense und Sattel sorgfälltig verstaut waren und ihre Hufen erneut ausgekratzt wurden, kam Royal Lady zurück auf die Weide, wo Sweet und Dawn schon auf sie warteten. Doch nur Sweet Love hatte das Glück, jetzt mit ihr spielen zu können, denn Dawn war als nächstes dran. Bei ihr würde all das aber nicht lange dauern. Sie war 1 Jahr alt und beherrschte bereits einiges mehr als nur das Fohlen ABC. Ich schnallte das Halfter mit Strick um und trabte mit ihr, ebenfalls zum Putzplatz. Dort wurde sie dann sicher angebunden und bekam eine gründliche Reinigung. Von Kopf bis Fuß wurde sie geputzt, damit ihr Fell wieder schön in den üblichen Falbfarben strahlte. Hufe geben fande sie von Anfang an interessant und lernte es mit ein paar Leckerchen ziemlich schnell. Egal wie lange man de Huf hielt, sie wartete geduldig. "Auch dir wird auch noch etwas großes" sagte ich, als ich gerade ihrem plüschig weichen Hals kraulte. Ihre Abstammung verriet schon einigen über ihre Zukunft, schließlich stammte sie von einem der besten Quarter Horse Hengsten ab und darauf war ich wahnsinnig stolz. Die erste Fohlenschau hatte Hope ja schon im Sack, fehlte nur noch die zweite, die allerdings auch schon zum greifen nah war. Als auch sie blitzeblank war, führte ich sie in Richtung des großen Paddocks, wo alle anderen Fohlen draufstanden. Normaler Weise hatte das Putzen keinen sinn gemacht, denn die kleine Stute konnte nicht mal eine Minute warte um sich in den weichen Sand zu wälzen. Typisch sie. Doch für mich war das Putzen eine Möglichkeit, sie an alltägliche Dinge zu gewöhnen und heranzuführen. Meist gestaltete ich das alles auch noch spielerisch, nur heute war die Zeit etwas knapp, daher hatte ich auch nicht besonders viel Zeit unsere neue Stute Sweet Love zu bewegen. Sie war ebenfalls eine gekörte Zuchtstute von bester Abstammung. Ihr Charakter ebenso brilliant wie einzigartig. Und ihre Farbe strahlte gerade zu. Ein satter Braunton mit einer feinen langen Mähne. Ich stand einige Minuten am Weidengatter bevor ich sie zu mir rief und sie aufhalfterte. Es war ziemlich beruhigend sie über die Weide traben zu sehen. Freiheit und Schönheit, das waren die ersten Worte sie mir zu ihren Bewegungen einfielen. Als wir über den sandigen Weg entlang liefen, hinüber zum Putzplatz, der inzwischen auch wieder halb belegt war, streichelte ich ihre Ohren und redete sanft auf sie ein. Sie vertraute dem was ich mit ihr tat bereits, das war eine tolle Eigenschaft an sie. Sie machte sich anfangs noch schüchtern ein Bild von jemanden, merkt sie aber, dass derjenige es gut mit ihr meint, wird sie automatisch zu einem absoluten Traumpferd. In der gesamten Pferdeherde fiel sie schon mit ihrem ganzen hellem Behang auf, sowieso als einzigstes Kaltblut. Während ich sie nun anfing zu putzen, kaute Sweet genüßlich auf dem Heu herum, was ich ihr in einem großen Eimer, vor die Füße gestellt hatte. Da auch sie eine Decke trug, war ich ziemlich schnell fertig, nur bei den weißen Stellen im Fell hatte ich noch ziemliche Probleme, trotz alledem bekam ich es wieder wunderbar weiß. Ihre ähne kämmte ich vorsichtig und sorgfältig, bis es glatt und geschmeidig aussah. Dann war sie fertig. Lobend klopfte ich ihren Hals und wartete noch etwas bis sie fertig aufgegessen hatte, dann löste ich den Strick vom Haken und brachte sie zu Royal auf die große Weide. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht lehnte ich mich am Gatter ab und betrachtete die beiden Stuten. Dann wartete allerdings der Rest der Arbeit auf mich, also lief ich ein letztes Mal den Weg entlang zum Hof und ging seufzend an die wirkliche Arbeit ran.
      Der restliche Tag verging schnell und nicht weiter spannend, bis mich der eine Anruf erreichte. Es war Monsterflosse. Ihr hatte ich damals meine geliebte Fallen Immortaliny verkauft. Mir fiel es wahnsinnig schwer, doch ich wusste sie würde es gut haben. Doch was dann passierte ließ mich einerseits strahlen. Sie konnte sich aus privaten Gründen nicht mehr um sie kümmern und fragte mich ob ich noch ein Platz für sie UND ihre kleine Freundin Harmony hatte. Natürlich stimmte ich gleich zu und vereinbarte einen Termin, wann sie die kleinen Fohlen bringen konnte. Da alles schnell gehen musste kam sie noch in wenigen Minuten. Sie wollte gelich losfahren. In Windeseile, bereitete ich eine große, eigentlich für Kaltblüter und Großpferde vorgesehene Box vor, streute diese ein und mischte Futter für die Neuankömmlinge. Damit Harmony nicht so einsam war, sollten die beiden erst einmal zusammen stehen, später konnte man immer noch umplanen. Als Monster nach etwa einer halben Stunde auf dem Hof fuhr, hüpfte mein Herz freudig auf und ab. Wir klärten alles schnell und führten sie beiden dann aus ihren Boxen und was ich dann sah, war einfach überwältigend. Fallen Immortaliny war zu einer wunderschönen Jungstute heran gewachsenen und ihre kleine Freundin war ebenso faszinierend. Eine ziemlich seltene und durchaus schöne Farbe. Die Fahrt war zwar nciht sodnerlich lange, doch für solch junge Pferde immer wieder ein Abenteuer, also stellte ich sie gleich in die Box und gab ihnen Futter und frisches Heu. Die anderen Pferden wurden bereits vor knapp einer Stunde herein geholt und betrachteten die beiden Neuen mit neugierigen Blicken. "Willkommen im neuen Heim, ihr Beiden" flüsterte ich den Stuten zu und musterte sie genauer. Ich war stolz sie auf meinen Hof zu haben.​
    • vikulja
      Tierartztkontrolle auf der Stutenweide (Großpferde)

      Es war ein kühler Morgen, der Winter kam schon bald in Sicht. Als ich einen Anruf von Floooh bekam, dass ich mal ihre Pferde
      impfen und durchchecken sollte. Sofort setzte ich mich ins Auto und nahm das ganze Material.
      Während ich fuhr, blieb das Wetter stabil, und als ich auf Floooh's Hof ankam, fielen mir ihre hübschen Pferde sofort ins Auge.
      Auf der Weide standen mehrere Pferde, einige davon, hatte ich davor nicht gesehen. So waren die Fohlen Fallen Immortaliny und BB's Harmony noch ganz neu, Flooh hatte sie erst gestern erworben. Von Sweet Love hatte ich schon gehört, und Cruising's Dawn of Hope und
      Royal Lady kannte ich schon. Ich begrüßte sie freundlich, und die beiden schienen sich auch an mich zu erinnern.
      Besonders Cruising's Dawn of Hope freute sich mich zu sehen, da ich sie auch mal gepflegt hatte.
      "Na wie geht es euch beiden, schönen?", ich lächelte, strich ihnen sanft über die Hälse, und gab jeder von ihnen ein Stück,
      von einem Apfel und sah mir dann die anderen Pferde an. Bei ihnen würde die Untersuchung etwas dauern, schließlich musste ich erstmal
      ihr Vertrauen gewinnen, ich war ihnen völlig fremd, und hinzu kam, dass es noch Fohlen waren - mit Ausnahme von der Tinker Stute Sweet Love.
      "Guten Morgen.", begrüßte ich die anderen auch, und die Fohlen näherten sich neugierig, da sie den Apfel in meienr Tasche gesehen hatten.
      "Der ist für euch.", sagte ich lächelnd, teilte ihn und gab den beiden ein Stück davon. Erstmal musterten sie den roten
      saftigen Apfel skeptisch, und packten dann blitzschnell zu, so dass ich anfing zu lachen.
      "Ihr seit aber stürmisch.", meinte ich kopfschüttelnd, und strichelte die beiden, beide hatten eine sehr schöne Farbe.
      Harmony war ein Black Roan, und Fallen war ein Apfelschimmel. Nach dem die beiden sich etwas an mich gewöhnt hatten, begann ich damit
      sie zu untersuchen. Fallen war bei bester Gesundheit, und von der Entwicklung war sie gut dran. Ich machte mehrere Kreuzchen in meiner
      Mappe. Ihre Augen waren klar, ohne Eiter oder ähnlichem. Auch die Ohren waren sauber, Entzündungen konnte ich nicht feststellen.
      Auch von Milben fand ich keine Spur, und fuhr mit den Untersuchungen fort. Das Maul und vor allem die Zähne waren in Ordnung, und ich setzte noch ein Kreuzchen in meiner Mappe. Als nächstes hörte ich ihre Lunge ab - ich hörte keine unnötigen Atmengeräusche, und alles war
      im richtigen Takt. Leider musste ich ihr einen kurzen Piekser geben, als ich das Blut abnehmen wollte. Sie wurde leicht nervös,
      und wollte mir in dem Moment einen kleinen Streich spielen, den ich jedoch zum Glück noch vermeiden konnte, und sie beruhigte.
      Als nächstes hörte ich auch das Herz ab, und fand, dass alles soweit in Ordnung war. Zu zusätzlicher Forschung machte ich noch eine Kotprobe, um festzustellen, ob die kleine Araberstute Würmer hatte. So weit so gut, dachte ich, und wusste, dass es jetzt etwas schlimmer für die Kleine werden würde. Jetzt kamen nämlich die ganzen Impfungen, und ich wusste wie Fallen auf diese reagieren würde.
      Während ich sie mit den Impfstoffen impfte, gab ich ihr etwas zu essen, damit sie abgelenkt war. Die Herpes und Tetanus Impfung war schon fertig,
      und bald hatte ich sie auch gegen Tollwut, Influenza und (Haut)Pilz geimpft.
      Es fehlte nur noch die Wurmkur, die ich für alle Fälle gab, falls ich Würmer im Kot fand, würde ich noch eine weitere Behandlung ansetzen.

      Aber dazu später - jetzt machte ich mich erstmal an Harmony, die ich ja auch noch untersuchen musste. Genauso wie bei Fallen hörte ich erstmal die Lunge und das Herz ab, und war erleichtert, als ich nichts fest stellen konnte.
      Im Gegensatz zu Fallen, war Hamrony im Thema Spritzen viel ruhiger. Als ich erstmal die Blutprobe nahm, war sie ruhig, obwohl ich natürlich wusste, dass das keinem Pferd Spaß machte. Aber sie wurde reichlich belohnt, als sie so gut durchhielt, und ich beeilte mich mit den Impfungen.
      Genauso wie ihre kleine Nachbarin Fallen, bekam Harmony Herpes Spritze, danach bekam sie auch noch die Tetanus und Influenza Impfung.
      Und ich bemühte mich so gut wie möglich mit der Tollwut und (Haut)Pilzimpfung zu beeilen, damit sie nicht nervös wurde.
      Aber es klappte alles so weit so gut, und nach der Wurmkur checkte ich das Quarter Horse Fohlen nur noch durch.
      Die Augen waren klar und sauber, genauso wie sie zu sein hatte, auch die Nüstern waren frei von irgendwelchen Anzeichen einer Erkältung.
      Die Zähne könnten für ihr junges Alter etwas besser aussehen, aber es kam schon so durch.
      Was ihre Entiwcklung anging, entwickelte sie sich vom Tempo her durchschnittlich, aber war gesund.
      Nachdem ich von ihr ebenfalls eine Kotprobe nahm, ließ ich sie eine kleine Runde laufen, und konnte keine Lahmung fest stellen,
      und belohnte sie erstmal reichlich für ihre Geduld und ihr Durchhaltevermögen.
      Bevor ich sie jedoch entließ, fiel mir ein, dass ich noch das Fell und die Ohren genauer durchprüfen musste, und das tat ich auch.
      Über das Ergebniss war ich erfreut, sie war völlig gesund, jedenfalls was das Äußere anging, die Blutprobe würde nämlich mehr verraten.

      Als nächstes machte ich mit der Tinker Stute Sweet Love weiter, sie war sehr hübsch , vor allem was ihr Fell anging.
      Mit ihr musste ich etwas warten, sie kannte mich kaum und ich gewann schnell ihr Vertrauen,
      und begann lieber erst mit den Untersuchungen. Ich notierte mir sofort, dass ich Floooh für die Pflege loben musste,
      das Langhaar war wirklich ideal, und ich würde mich nicht wundern, wenn Sweet Love bei Schönheitswettbewerben dafür Zusatzpunkte bekam.
      Ich fuhr fort, und checkte den Kopf durch. Ausfluss konnte ich an den Nüstern nicht fest stellen,es war von der Anzahl im Normenbereich.
      Die Augen waren schön und klar, genau dass was ich auch erwartet hatte. Bei den Ohren stockte ich jedoch plötzlich!
      Es waren kleine schwarze Punkte, die ich dort im Ohr erblickte, es war zwar von innen nicht entzündet- was darauf deutete, dass die kleinen Parasiten erst vor kurzem in ihre Ohren eingezogen waren. Und so war die Diagnoese erstmal Ohrmilben, bedauerlich, dabei war Sweet Love so munter. Jedoch war ich froh sie gefunden zu haben, und nahm mir ein paar mit der Pinzette, um danach eine Laboruntersuchung auszuführen.
      Sonst war ich erleichtert, ich sah nämlich keine anderen Parasiten doer Krankheiten mehr. Ihr Herz hörte sich nämlich gut an, genauso wie ihre Lunge. Nachdem ich ihren Gang prüfte, stellte ich auch fest, dass sie nicht lahmte. Das war auch schon mal gut.
      Genauso wie die Fohlen entnahm ich auch ihr eine Blutprobe, sie war sehr ruhig, aber die Milben machten sie nicht glücklich, ihre Ohren mussten bestimmt schrecklich jucken. Ich impfte sie, obwohl ich es mit Vorsicht machte, normalerweise war Impfen nicht sehr erwünscht, während ein Pferd krank war, aber Sweet Love konnte man es zumuten, da ihre Milben im Anfangsstadium waren.
      Tetanus, Herpes, Tollwut, Influenza, (Hautpilz) und Wurmkur, das konnte ich jetzt zum Glück alles auf meienr Lista abhaken,gegen diese Krankheiten war sie schöne Tinkerstute nämlich sicher. Für ihre Geduld lobte ich sie, und sie bekam einen kleinen Pferdekeks, ehe ich mich weiter an die Arbeit machte.

      Cruising's Dawn of Hope zu besuchen freute mich besonders, die Kleine begrüßte mich nochmal freudig, und ich war auch froh
      sie wieder zu sehen. Irgendwie war sie mir doch schon ans Herz gewachsen, obwohl sie wirklich manchmal etwas frech sein konnte.
      Als ich mit der Allgemeinuntersuchung begann, war sie die ganze Zeit brav, als ich ihr die Ohren abtastete, war sie zwar nicht begeistert, blieb aber trotzdem ruhig. Die Nüstern waren ebenfalls super, kein zu starker Ausfluss und keine Entzündungen.
      Die Augen putzte ich jedoch vorsichtig, da ein wenig Eiter dran war, aber es war kein Anzeichen für eine Krankheit, sondern nur
      weil sie noch jung war und wuchs, und es lag auch noch ein wenig an ihrer Ernährung.
      Das kalte Stetoskop gefiel ihr nicht besonders, als ich es an ihre Brust legte, aber ich redete sanft auf sie ein,
      und sie beruhigte sich, und wartete bis die Untersuchung zu Ende war. Aber ich hatte noch zu tun, ich musste außer der Lunge auch ihr Herz abhören, und war sehr zufrieden, als ich nichts negatives am ganzen bemerkte.
      Genauso wie bei den anderen Fohlen stellte ich fest, dass mit der Entwicklung alles in Ordnung war, Hope entwickelte sich immer mehr umd mehr zu
      einer wundervollen erwachsenen Stute weiter, und ich war schon gespannt darauf, sie zu sehen, wenn sie erwachsen wäre.
      Als ich ihren Gang betrachtete, fiel mir nicht Besonderes auf, es war ein schöner Gang, und sie lahmte nicht, und hatte keine Verletzungen.
      Auch ihr Fell kam dran, und im Gegensatz zu ihrer Weidennachbarin, hatte Hope zum Glück keine Milben oder Parasiten.
      Gegen die Impfungen sträubte sie sich, und schnaubbte unzufrieden, aber alle Fohlen mussten da durch, und sie bildete keine Ausnahme.
      Aber da es nicht das erste Mal war, entspannte sie sich etwas, und ich strich ihr sanft über den Hals, während ich die Nadel der Spritze einsetzte. Genauso wie letztes Ma frischte ich die Impfungen nach, das wäre die Tetanus und die Herpes Impfung.
      Dazu kamen auch noch folgende Impfungen: Influenza, Tollwut und (Haut)pilz. Und die Wurmkur, schließlich waren es nicht nur Hunde und Katzen die regelmäßig an Würmerk litten, auch 30% aller Pferde litten an Bandwürmern, und hatten von ihnen Schmerzen und magerten manchmal sogar etwas ab, da die kleinen Banditen zu gerne die Nahrung des Pferdes selbst übernahmen.
      Nach einer Kot,- und Blutprobe, beruhigte ich Hope, dass die Spritzenphase nun überstanden war, und sie mich jetzt in nächster Zeit ohne Nadel wieder sehen würde, worüber sie sich bestimmt freute. Ich lächelte, "Das hast du gut gemacht.", sagte ich lächelnd, und vergaß auch bei ihr das leckerchen nicht, schließlich hatte sie es genauso wie die anderen Pferde verdient!

      Als letztes blieb für diese Weide nur noch Royal Lady übrig, und dann war ich fertig. Sie zeigte keine Anzeichen von Milben, worüber ich mich auf jeden Fall schon mal freute. Ihr Langhaar war gepflegt und sehr schön, auch ihre Muskeln waren sehr schön aufgebaut, man merkte es ihr an, dass sie ein erfolgreiches Turnierpferd war. Ich untersuchte die Hannoveraner Stute genauso wie die anderen Pferde, erstmal äußerlich.
      Dazu sah ich mir ihre Augen und die Nüstern erstmal genauer an, an denen ich nichts schlechtes fest stellen konnte.
      Auch das Langhaar, war wie bei Sweet Love sehr gefällt, und das Fell... wie es glänzte! Das war eine sehr schöne Stute, und ich war zufrieden, was ihren Körperbau anging, und ihre Gesundheit insgesamt. So waren die Gelenke ebenfalls sehr schön entwickelt, als ich sie abtastete.
      Jedoch kehrte ich dann wieder zum Kopf zurück, schließlich hatte ich die Ohren vergessen, die jedoch keine Entzündungen oder ähnliches hatten, und so fuhr ich mit der Blutprobe fort. Ich stach die Spritze vorsichtig, in ein Blutgefäß rein, entnahm das Blut und legte es mit dem Behälter in meine Tasche. Das war schon mal gemacht, genauso wie bei den anderen Pferden konnte ich eine Kotprobe nehmen.
      Dann machte ich mich daran sie zu impfen, dass war auch nötig, wenn sie regelmäßig an Turnieren teilnahm.
      Genauso wie bei den anderen Pferden war es Tetanus, Herpes, (Haut)Pilz, Influenza und Tollwut gegen was ich sie impfte, ah ja und die Wurmkur nicht zu vergessen! Im großen und ganzen gab ich mich mit der rotbraunen Stute sehr zufrieden, sie war top gepflegt und entwickelt,
      und nach einem kleinen Durchlauf, konnte ich auch an ihrem Gang nichts ausetzen, sie war gesund und munter, und wäre auch bereit gesunde Fohlen zu bekommen, schließlich war sie gesund und gekört, und nichts könnte ihr schaden, wahre Champions auf die Welt zu bringen.
      Auch sie erhielt von mir eine Überraschung, einen halben Apfel den sie sofort zufrieden fraß. "Du bist ein wirklich schönes Pferd.", meinte ich lächelnd und streichelte sie noch eine Weile, jetzt musste ich noch die ganzen Laboruntersuchungen machen!

      Fallen Immrtaliny

      Impfpass folgt...!
      Laboruntersuchung Fallen Immortaliny Die Blutuntersuchung und die Kotproben ergaben, folgende Ergebnisse: Die Blutuntersuchung ist problemlos abgelaufen, es fehlt der kleinen Stute weder an Vitaminen noch an Salz oder anderen Stoffen.
      Ihr Körper entwickelt sich gut, und wenn sie weiterhin so gut gepflegt wird, wird sie sich weiterhin bester Gesundheit erfreuen.
      Jedoch muss man bei der Kotprobe folgendes festhalten: In ihrem Kot wurden Eier von Bandwürmern gefunden.

      Fazit / Beratungsgespräch: Fallen Immortaliny ist gut entwickelt, und hat keine Mangelerscheinungen.
      Jedoch möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass bei ihr bei der Kotprobe Bandwürmer gefunden worden sind, die behandelt werden müssen.
      Die Wurmkur können Sie selber ausführen, dafür lasse ich extra Tabletten hier, die täglich drei Mal eingenommen werden müssen.
      Bitte bringen Sie mir in zwei Wochen erneut eine Kotprobe zur Tierartztpraxis, damit ich es erneut untersuchen kann, und sehe, ob es noch Bandwürmer gibt. Vielen Dank, von Pfote.

      BB's Harmony

      Imfpass folgt...!

      Fazit/ Beratungsgespräch: Die Laboruntersuchung des Blutes und der Kotprobe ergab, dass BB's Harmony völlig gesund ist. Sie hat keine Mängel, es fehlt ihr weder an Vitaminen noch an anderen Stoffen.
      Ich bin mit der Pflege höchstzufrieden, und kann nur Gutes versprechen, wenn das Fohlen weiterhin so gefplegt wird.
      Die Entwicklung verläuft sehr positiv, und man kann bald damit rechnen, dass sich aus ihr eine sehr schöne erwachsene Stute entiwckeln wird.

      Sweet Love

      Imfpass folgt...!

      Laboruntersuchung Sweet Love Die Laboruntersuchung hat gezeigt, dass die gefundenen Milben, seit einem Zeitraum von ungefähr zwei - drei Wochen ihre Ohren bewohnen. Die Analysen des Blutes und des Kotes sind gut ausgefallen, es gab keine besonderen Auffälligkeiten.

      Fazit/ Beratungsgespräch: Sweet Love ist im Großen und Ganzen gut entwickelt, was ihr Gewicht und ihre Größe angeht, da gibt es nichts zu bemängeln. Auch ihr Fell ist in einem hervorragenden Zustand, besonders das Langhaar ist gut gepflegt und sehr schön. Was jedoch die Proben angeht, wurde festgestellt,dass in ihren Ohren Milben hausen, ich habe sie mit einem besonderen Öl und einem Medikament behandelt. Die Behandlung sollte fortgeführt werden, dafür werde ich die passenden Medikamente hier lassen.
      Mit dem Öl werden einmal am Tag die Ohren sauber gemacht, die Medikamente bekommt sie in Tablettenform zweimal täglich.

      Crusing's Dawn of Hope

      Impfpass folgt...

      Fazit/ Beratungsgespräch: Die Untersuchungen und die Laborproben ergaben, dass Cruising's Dawn of Hope, ein schön entwickeltes, gesundes Fohlen ist. Ihr Fell, sowie die Muskulatur und Gelenke sind für ein Fohlen sehr schön gebaut und entwickelt.
      Es gibt keine Mängel an ihr, und falls wie weiterhin so eine schöne Pflege genießt, wird sie auf eine schöne Stute heranwachsen, mit einem guten Potential für Turniere und insgesamt den Reitsport.

      Royal Lady

      Impfpass folgt...

      Fazit/Beratungsgespräch: Die Untersuchungen und die Laborproben ergaben, dass Royal lady sich in einem guten Zustand befindet. Bei den Laborproben konnten wir nihts ngeatives feststellen, es fehlt ihr nichts.
      Auch bei den normalen Untersuchungen zeigte sie sich als sehr gesund, und ihr steht nichts im weg, weiterhin ein solch erfolgreiches Turnierpferd zu sein.



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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Floooh
    Datum:
    16 Jan. 2010
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