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Wolfszeit

♞Lilli vom Hirschberg|Tinker

In meinem Besitz seit 29.08.2019 | Stute|0 Punkte Ein glitzernes Feenpferdchen <3

♞Lilli vom Hirschberg|Tinker
Wolfszeit, 29 Aug. 2019
    • Wolfszeit
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      Von Umzügen, unausprechlichen Namen und Märchenpferden
      03.10.2019, Wolfszeit & Laraya
      Pflegebericht für: Little Buddy,PFS’ Artic Tiger,WHC’ Jaydeen, Black Lady, Elvish Beauty, Baroness Of The Guard, Nathalie, Finest Selection, Vakany, Amigo,BOS Cocobreeze, BOS Lavendeltanz, BOS Gacy, BOS Schneefürstin, BOS Ghost, BOS Nandor, Nurja, Balisto, Lilli vom Hirschberg,Torashko, Ases Maskwamozi, Mystic Fantasy Dahlia, Avicii, Liliada,Mini Cookie, BS’ Little Snowwhite, Ardehel, Osgiliath, ZM's Zanaro
      Tag 1, Sonntag
      Luchy| Ich war gerade dabei für Jace die letzten Pferde auf die Koppel zu bringen, da er mit Alec und Anu die Sachen zusammen packte, die wir noch in der neuen Außenstelle benötigten. Ein älterer Herr war vor ein paar Monaten zu uns gekommen und hatte gefragt, ob wir noch einen kleinen Stall benötigen könnten, da er einen kleinen Hof, ca. eine halbe Stunde entfernt, hatte den er nicht mehr bewirtschaftete. Er hatte uns erzählt, dass er es schade fände, wenn der Hof ungenutzt sein würde und er wolle uns den Hof schenken unter der Bedingung das er noch dort Leben dürfe bis zu seinem Lebensende und wir uns um seine verblieben Pferde kümmerten, da er das selbst nicht mehr gut schaffen würde. Es waren drei Kaltblüter. Ein alter Wallach und eine 11-jährige Stute mit ihrem Jährling. Natürlich waren wir dort hingefahren und hatten uns den Hof angeschaut. Es war ein netter älterer Hof mit ca.20 Paddockboxen und einer menge Weideland. Der Hof war zwar schon älter, aber bis auf kleinere Baustellen war er in einem sehr guten Zustand. Nach einigem Überlegen, hatten Colin und ich beschlossen, dass das die Gelegenheit gäbe Anu und Alec mehr Verantwortung zu geben. Schließlich waren beide zur Ausbildung zu uns gekommen. Alec war auch fertig mit seiner Ausbildung und Anu immerhin im letzten Lehrjahr. Somit werden Anu und Alec jetzt die Juniorchefs für die Außenstelle. Natürlich werden ich und Colin regelmäßig nach den Rechten sehen und den beiden immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch Mr. Murray hatte gesagt, er würde gerne etwas Helfen, gerade wenn es um Finanzen und Verwaltung geht, würde er gerne helfen. Der Hof trägt den Namen Stàballan madadh-allaidh, was schottisch ist und soviel heißt wie Wolfcreek Stabels.

      In die Stàballan madadh-allaidh werden alle Vollblüter, AMHs und Mini Cookie ziehen. PFS‘ Arctic Tiger und Little Buddy werden allerdings bei uns bleiben. Zusätzlich dazu das ein paar Pferde umziehen werden, würden auch ein paar neue Pferde einziehen. Allerdings nicht für mich, sondern Pferde von Laraya Shizuka. Laraya ist eine Züchterin die nur ca. zwei Stunden entfernt einen Hof eröffnet hat. Ich habe ihr im Zuge einer Zusammenarbeit angeboten ein paar Pferde bei mir einzustellen, gleichzeitig würde auch einer ihrer Mitarbeiter mit den Pferden einziehen. Außerdem hat unser Jährling WHC‘ Jaydeen ein gutes Zuhause bei ihr gefunden.

      Ich brachte nun Black Lady auf die Koppel. Statt von einem weißen Pferd wurde sie allerdings von einem Braunem begrüßt. Elvish wurde gestern nach dem Training gewaschen und hatte sich gewälzt. Da heute alle Pferde frei haben wurde sie aber auch nicht geputzt. Auf der Koppel nebenan Wälzte sich gerade die Fellponystute Baroness Of the Guard, da Jamie gerade vom Ausritt wieder gekommen war. Nathalie, die Scheckstute die eine Koppel weiter stand, tobte gerade mit Grisi über die Koppel, während der Rest ihrer Herde unter dem Bäumen döste. Als letztes holte ich noch Finest Selection, die schon von Vakany erwartet wurde. Ich machte mich auf den Weg zu den anderen und ging dabei noch am Oberhausauslauf vorbei. Ich freute mich dass die einzigen Zwei kleinen Ponymännner Amigo und Tiger sich trotzdem in ihrer Herde wohl fühlten.

      Alec| Wir hatten geraden das Auto bzw. den Hänger fertig gepackt. Heu und Stroh ließen wir von einem örtlichen Bauern liefern. Das Kraftfutter und das Sattelzeug hatten wir, so weit wir es nicht brauchten, schon dorthin gebracht, genauso wie einen neuen Sattel für die Tinkerstute, da ihr alter Sattel leider in einem sehr schlechten Zustand war bzw. nicht mehr passte, da sie wohl stark abgebaut hatte, genauso wie der ein oder andere Ausrüstungsgegenstand der ausgetauscht werden musste. Jetzt brachten wir noch das restliche Sattelzeug hin. Luchy würde demnächst den Sattel der Stute anpassen wie auch das restliche Zubehör überprüfen und bei Bedarf aus ihrem Zubehörladen ersetzen. Der alte Wallach von Mr. Murray war ein wenig empfindlich auf Staub, deshalb brauchten wir noch ein paar Ballen Späne. Nachdem alles gepackt war. Machte Anu sich auf die Suche nach Luchy. Jace und ich wollten heute noch die restlichen Sachen rüber Fahren und die Boxen vorbereiten bzw. Mr. Murray mit seinen Pferden helfen. Ich freute mich regelrecht auf den Umzug, da Luchy erlaubt hatte, das Magnus auf den Hof ziehen dürfe. Und da der Hof näher an einer Stadt lag, hatte Magnus zugestimmt mit einzuziehen, allerdings würde er erst in ca. einem Monat einziehen, wenn sich der Alltag bei uns halbwegs eingespielt hatte.

      Anu| Ich fand Luchy schließlich bald bei den Ponys. „Luchy, die Jungs fahren jetzt rüber und wollen noch die Boxen fertig machen“. „Super, dann werden wir beide jetzt die Ausläufe abtrennen, das wir die Pferde von Laraya erst einmal eingewöhnen können. Ich und Luchy bereitet also die Ausläufe ab und widmeten uns dann noch anderen Dingen.

      Tag 2, Montag

      Luchy| „Guten Morgen“, rief ich schon, als ich in die Küche kam. „Guten Morgen Schatz“, sagte ich zu Colin und gab ihn einen Kuss. Sheena hatte schon Kaffee gemacht und hatte ein wunderschönes Frühstück angerichtet. Ich nahm mir einen Kaffee und setzte mich an den Tisch. „Colin kannst du heute zu Laraya fahren und die Pferde abholen? Und nimm bitte Quinn mit ich glaube die Esel, besonders Darragh, brauchen mal eine Trickpause“. Nach kurzer Zeit kam Jamie auch zum Frühstück. Er war wie so häufig schon vor dem Frühstück eine kurze Runde Ausreiten gewesen. „Gut das du kommst Jamie. Da ich heute Alec und Jace beim Umziehen der Pferde helfe und Colin die neuen Pferde holen geht, hast du heute mal die Aufsicht. Ich denke, du schaffst das, es weiß ja eigentlich jeder was er zu tun hat.“

      Colin| Nach dem Frühstück suchte ich Quinn und zusammen machten wir den Transporter fertig. Wir mussten insgesamt vier Pferde transportieren. Vier passen in den Transporter und für zwei wollte Laraya den Transport Organisieren. Wir checkten noch, ob die Hauskoppel so weit eingeteilt war das wir die Pferde eingewöhnen können und machten uns auf den Weg zu Laraya. Dort angekommen parkten wir erst einmal auf dem Parkplatz, da ich nicht wusste,, wo Laraya die Pferde gerne verladen wollte.

      Laraya| Als der Hänger von Colin auf dem Parkplatz zu stehen kam, ging ich schonmal hin während Liam und Catherine die Stuten holten. Ich begrüßte Colin mit einem freundlichem Händedruck und sah mir kurz den Hänger an. “Catherine und Liam holen schon mal die Stuten, die Hengste bringe ich mit Catherine hinterher. Sie wird dann bei euch bleiben für die Pferde, da Sie hier immer für 3 der Ponys zuständig war und euch über die 6 alles wichtige Erzählen und zeigen wird.”, erklärte ich kurz. “Coco wird etwas schwer beim Verladen sein aber die anderen sind alle sehr friedliche Mitfahrer.”

      Catherine| Ich nahm mir Gracy und Schneefürstin während Liam Lavendeltanz und Cocobreeze nahm und so liefen wir zum Hänger. “Bist du aufgeregt?”, fragte mich Liam und ich grinste. “Nein nein, nur sehr gespannt wie es dort wird.”

      Liam und ich verluden bis auf Cocobreeze alle Stuten problemlos, denn Cocobreeze mochte Hängerfahren nicht so gerne. Mit ein wenig Überzeugung gelang es uns jedoch. Ich sah zu Laraya, welche zu Colin sah. “Wir verladen nur noch die 2 Hengste am Stall und fahren dir dann hinterher.”, gab Sie nur bescheid und wir liefen beide zu den Hengstboxen. “Ich bin froh das Nandor und Ghost mitkommen.”, sagte ich nur erleichtert und führte den Schimmelhengst auf den Hänger. “Mir wird das Riesenbaby fehlen.”, erwiderte Laraya nur als sie Nandor im Hänger hatte und knuddelte beide kurz.

      Laraya| Wir fuhren den Hänger vor zum Parkplatz, Catherine hatte ihr Gepäck bereits verstaut. Als Colin Vorausfuhr, fuhr ich meinen Wagen und Hänger hinterher. Catherine winkte allen nochmal zum Schluss und hibbelte auf ihrem Sitz herum. “Okay, jetzt bin ich doch aufgeregt!”

      Colin| Quinn war ganz aufgeregt und schaute Neugierig zu wie Laraya und Catherine die Pferde verluden. Während wir warteten, dass sie die Hengste verluden, wartete ich bei den Stuten im Laderaum, da gerade die Schimmelstute Cocobreeze ein wenig nervös war. Als Laraya mit dem Hänger vorfuhr, schloss ich die Laderampe und stieg ein. Wir fuhren los und Quinn beobachte die Anhängerkamera aufmerksam, um ja nichts zu verpassen. Gacy, Schneefürstin und Lavendeltanz waren entspannt und auch Cocobreeze entspannte sich, sobald wir auf dem Highway waren.

      Luchy| Nach dem Frühstück schaute ich noch schnell nach Nurja. Die hübsche Freibergerstute hatte gestern ein wenig gelahmt. Ich ging zum Auslauf der Stute und sie kam mir schon entgegen. “Na hübsche”, sagte ich der Stute und kraulte sie. Ich ging zu ihr rein und fühlte ihr Bein. Es war kaum noch warm und schon deutlich abgeschwollen, dennoch musste sie wohl noch ein paar Tage von der Koppel fern bleiben. Nachdem Nurja kontrolliert war, stieg ich in Auto um zum Loch Madaah-allaiah Stud. Ich fuhr allein, einerseits wollte ich mir die Pferde von Mr. Murray ansehen, Alec hatte erzählt, sie seien zwar gut genährt ständen aber recht schlecht im Training. Andererseits, musste ich noch einen neue Stute aus Evansburg abholen. Ich war echt froh das wir zwei Hänger und den Transporter hatten, da wir doch teilweise auf verschiedene Turniere fahren mussten. So war es möglich, dass Colin Laraya beim Transport helfen konnte und Alec und Jace schonmal drei Pferde umziehen können. Während dessen kann ich mit dem kleinen Hänger die Stute abholen. Bei Mr. Murray angekommen wurde ich schon begrüßt. Ich war zwar schon mehrfach hier gewesen, doch die Pferde hatte ich noch nicht zu sehen bekommen, da sie auf eine der Koppeln gestanden hatten. Nun hatten Alec und Jace die Pferde in die geräumigen Paddockboxen gebracht. Das erste, was ich sah, war ein kleiner schwarzer Kopf mit einer breiten Blesse. Das musste der Jährling sein.” Das ist Balisto. Er ist 1 ½ Jahre alt und stammt von meiner guten alten Lili ab.” erklärte mit Mr. Murray. Ich hielt dem kleinen Tinker meine Hand hin und er schnupperte daran. Ich kraulte das kleine Fohlen ein wenig und steckte ihm ein Möhrchen zu. Wie als hätte das Möhrchen magische Kräfte schauten nun zwei weitere Köpfe über die Boxentüren. Direkt neben dem Baby kam nun ein Kopf hervor der genauso Aussah wie der kleine Kopf nur etwas größer und mit deutlich mehr Haare. “Wow, ich habe selten ein Pferd mit so viel Mähne gesehen“ staunte ich als die Stute sah. “Ja das hat sie viele Haare. Das ist Lilli. Meine Frau wollte sie damals genau wegen ihres Tollen Langhaares”. Auch Lilli bekam von mir ein Möhrchen. Die Stute nahm die Möhre etwas ungeschickt mit ihrer riesigen Schnauze “. Das ist also die Stute, die so lang auf der Koppel stand?”, fragte ich den alten Mann. “Ja genau, sie stand erst beim Hengst und dann als seitdem meine Frau letztes Jahr gestorben ist, steht sie auf der Koppel. Der kleine Stand erst mit ihr und später dann mit Torashko auf der Koppel.” erklärte er mir. “Und wie ist sein Trainingszustand?” fragte ich und ging auf den Großen fast komplett schwarzen Wallach zu. “Mit ihm fahre ich noch ab und zu, aber nicht wirklich regelmäßig”. Der große Wallach zog mir das Möhrchen aus der Hand und kaute krachend darauf rum. “Wäre das okay wenn ich mir die Pferde mal in der Halle laufen anschaue, Mr. Murray”. “Natürlich ist das okay, ich bin dankbar, dass sie wieder ein wenig Arbeit bekommen. Aber nennen sie mich doch bitte Alister”. “Ok Alister, dann würde ich mit Balisto beginnen.” Ich nahm das Halfter von der Box und streifte es dem kleinen Hengst über. Das ließ er schon einmal brav über sich ergehen. Auf dem Weg zu Halle stellte sich allerdings raus das er ein wenig frech und unerzogen. War, er drängelte öfters in eine Richtung versuchte am Wegesrand einen Snack mitzunehmen oder versuchte einfach mal, ob man den Strick essen könnte.”Du bist ja ganz schön frech kleiner Mann”, sagte ich zu dem Jährling. In der Halle angekommen ließ ich ihn frei und er lief gleich bockend durch die Halle, wobei sein für ein so junge Pferd doch schon üppiges Langhaar in voller Pacht bestaunen konnte. Alister beobachte das alles von der Bande aus. Ich schaute mir den kleinen Hengst an und bemerkte, nachdem er sich etwas ausgepowert hatte und einen gleichmäßigen Galopp lief, das er einen recht guten Galopp zeigte. Ich versuchte den kleinen Mann auszubremsen, was auch glückte, da er in einen flotten Trab fiel.”Ein hübsches Fohlen haben sie da gezogen, Allister”. “Ja, das ist er so hübsch wie seine Mutter”. Nachdem Balisto die meiste Energie losgeworden war, kam er zu mir und begann in meinen Taschen nach Futter zu suchen. “Du bist ja ein süßer”, sagte ich und steckte ihm ein Leckerli zu. Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Stall. Als Nächstes nahm ich Torashko . Er folgte mir brav in die Halle. Er schien eher gemütlich zu sein, da er auch in der Halle geduldig wartete, dass ich ihn frei ließ. Danach beschloss er erst einmal die Halle gründlich ab zu schnüffel und einen geeigneten Platz zum Wälzen zu suchen. Als er diesen schließlich gefunden hatte ließ er sich nieder und kugelte sich umher. Als er fertig war, schüttelte er sich kurz und schaute ein wenig in der Gegend rum. Ich trieb ihn ein wenig und er bequemte sich mindesten mal im Schritt zu laufen. Für sein Alter lief er noch recht fleißig vorwärts. Nach ein paar Runden ließ ich ihn schließlich antraben. Schnauben wechselte er die Gangart. Auch sein Trab war recht fleißig und gleichmäßig. Schließlich ließ ich ihn auch noch ein paar Runden galoppieren bevor ich ihn langsamer werden ließ.” Da haben sie aber echt ein schönes Tier, Alister”. Der schwarze Wallach kam auf mich zu, um sich eine Streicheleinheit abzuholen. Er durfte auf die Koppel statt in den Stall und auch Balisto holte ich dazu. Nachdem die beiden Jung zufrieden schnaubend Ihr Gras fraßen, holte ich mir Lili. Die Stute war brav und folgte mir gemächlich. In der Halle angekommen, bleib sie lieber neben mir stehen und schupperte mich und meine Umgebung ausgiebig ab. Ich trieb die Stute ein wenig an und sie fiel direkt in einen fleißigen Trab. Die Stute hatte schöne weiche Gänge. Ich hatte von den Gängen genug gesehen und parierte sie wieder durch. Ich band die Stute in der Stallgasse an, um mir den Sattel anzuschauen. Ich schaute mir als erst die Statur der Stute an. Sie war recht breit, allerdings schlecht bemuskelt und hatte einen leicht durchhängen Rücken. Während ich Ihr den Sattel auflegte, um zu schauen was ich verändern müsste, damit er passt, döste die Stute mit lockerer entspannter Lippe vor sich hin. Durch die Hängelippe wirkte Ihre Schnauze noch größer als sie eh schon war. Nachdem ich mir notiert hatte was ich ändern musste durfte, auch Lilli auf die Koppel ich packte den Sattel schon mal ins Auto und verabschiedete mich vorübergehend von Alister. Ich machte mich auf den Weg nach Evansburg, um die neue Stute abzuholen. Ihr Name war mindestens so außergewöhnlich wie auch Ihr Fell. Ases Maskwamozi, war ein Mix aus Vollblut und Appaloosa. Wamzi, wie die Stute liebevoll von Ihren Vorbesitzern genannt wurde, hatte mich schon auf den Fotos verzaubert.

      Jace| Wir hatten noch die allerletzten Sachen zusammengesucht und dann auch schon begonnen die Pferde fertigzumachen. Als Erstes sollten Anus Stute Mystic Fantasy Dahila und die beiden Vollblut Stuten Avicii und Liliada mitkommen. Die drei Stuten kannten sich schon, da wir letzte Woche alle Herden zusammengestellt hatten so das die Eingewöhnung leichte werden wird. Während Anu ihre Stute selbst fertig machen wollte, kümmerten Alec und ich uns um Avicii und Lila. Ich holte mir die hübsche braune Stute mit den weißen Flecken und stellte sie ein letztes Mal auf die Stallgasse im Torstall. Alec stellte Lila ein Stück weiter ab. Ich steckte der Stute einen Apfel zu und während sie kaute ich ihre Transportgamaschen. Die Stute stand schön still. Sobald Lila und Vicii verpackt waren, ging es auch schon zum Hänger. Avicii lief wie immer brav auf den Hänger und Lilia folgte ihr prompt. Seit Luchy und Colin Lila zurückgeholt hatten, klebte sie an Vicii.Lila hatte leider ein trauriges Schicksal ereilt. Sie wurde an einen seriösen Pferdehalter verkauft, der sie leider verwahrlosen ließ. Auch Anu war inzwischen mit Dahlia angekommen. Dahlia ging auch brav auf den Hänger. Wir stiegen ein und fuhren los.

      Colin| Bald waren wir auch kurz vor dem Hof angekommen. Aus der Ferne waren schon die Rockys zusehen, zu dessen Füßen der Hof lag. Ein paar Minuten später passierten wir auch die Durchfahrt des Torstalls.

      Laraya| Wir staunten nicht schlecht, als wir hinter Colin die Durchfahrt passierten. Catherine sah sich um, während ich weiter dem vor uns fahrenden Hänger hinterherfuhr und auch neben ihm parkte. Beide von uns stiegen aus, ich streckte mich kurz und sah mich um. Dagegen war unsere Anlage wie gerade geboren und noch ganz klein aber es war auch sehr schön hier.
      Ich stellte mich zum Hänger, wo sich meine Stuten befanden und wartete auf Colin. Ebenso war ich sehr gespannt, wo meine Pferde hier wohnen würden.

      Colin| “Quinn holst du bitte Jayden und Matt? Die beiden sollen uns mal beim Ausladen helfen“. Quinn verschwand Richtung Hauptstall und kam kurz darauf mit beiden Männern wieder.”Ich würde sagen wir stellen erst die Pferde weg und dann zeige ich euch den Hof”, schlug ich Laraya und Catherine vor. “ Coco und Gracy kommen in den Unterhausauslauf, Schneefürstin und Lavendeltanz kommen zu den Eseln, Ghost kommt zu den Ponys und Nador ebenfalls zu den Eseln”. “So charmanten Damen helfe ich gerne”, sagte Jayden und war schon wieder im Flitmodus. Ich warf ihm einen Blick zu der für sich sprach und gleich riss er sich auch schon wieder zusammen. “Matt, kannst du vielleicht mit Catherine schonmal Cocobreez und Gacy wegbringen. Ich glaube, die Stute möchte nicht länger als nötig auf dem Hänger blieben”. Man könnte Jayden die Enttäuschung ein wenig ansehen das nicht er mit Cathrien gehen durfte. Dennoch machte sich Matt direkt daran mit Cathrine die Stuten auszuladen. “Ah, Jesse du kommst genau richtig, du könntest gerade mit Jayden und Quinn, Schneefürstin, Lavendeltanz und Nandor zu den Eseln bringen”. Der junge Mann kam zu uns rüber uund grüßte brav unsere Gäste und begann dann mit den anderen dreien die Pferd auszuladen. Ich hingegen beschloss mit Laraya Ghost in sein neues Zuhause zu bringen. Nach und nach luden wir die Pferde aus. Auf dem Weg zum Oberhausauslauf unterhielt ich mich mit Laraya und erklärte ihr auch noch manches zu unserem Konzept und dem Hof.

      Luchy| Inzwischen war ich in Evanburg angekommen und wurde auch schon zu Wamsi geführt worden. Ich steckte der Stute eine Möhre zu. Ich betrat die Box und wurde zugleich neugierig beschnüffelt. “Du bist also die kleine Ases Maskwamozi? Du bist ja in echt noch viel niedlicher als auf den Bildern”. Ich kraulte die Stute und sie begann gleich mich anzuknabbern. Ich halfterte sie und dann ging es auch schon auf den Hänger. Ich war ganz erstaunt, als sie von allein auf den Hänger lief. “Super Wamzi” lobte ich die Stute und verschloss den Hänger. Kaum ein paar Minuten später war ich mit Wamzi im Gepäck auf den Weg zu ihrem neuem Zuhause.

      Wir wurden von einem wiehern begrüßt und aus dem Hänger kam gleich eine Antwort. Allister kam aus dem Haus, um die neue Stute zu beschauen. Ich parkte den Wagen und lud die Stute langsam aus. Sie stand auf dem Hof und wieherte. Von der Koppel kam gleich eine Antwort. Auf dem Weg zur Koppel versuchte sie ich ständig den Hals zu verdrehen um sich alles gleichzeitig ansehen zu können. Das sah ziemlich lustig aus. an der Koppel angekommen durfte Ases erst einmal Lilli über den Zaun hinweg anschauen. Da Lili wie auch Wamzi im Umgang mit Pferden recht friedlich sein sollten, hatte ich beschlossen, das wir probieren würde sie gleich zusammenzustellen Die Tinkerstute schaute freundlich über den Zaun. Satt näher ran zugehen machte Wamzi lieber einen ganz langen Hals. “Ich glaube, ich hab eine Giraffe gekauft” scherzte ich. “Aber ein eich außergewöhnliche Giraffe” erwiderte Allister. Die Stute mit den hübschen braunen Flecken war nun näher an den Zaun getreten und beschnüffelte Lilli.Lilli interessierte sich eigentlich mehr für meine Leckerlis als für Wamsi, diese hatte nun begonne an einem von Lilis Zöpfen zu knabbern. “Ich glaube Wamzi hat Lili zum Fressen gerne”. Allister und ich lachten herzlich und ich ließ Ases auf die Koppel. Das Punktepferd stolzierte erst zu Lili, um sie sich noch einmal genau anzuschauen. Danach stiefelte sie mit der Nase am Boden über die Koppel und inspizierte jeden Zentimeter. Lili folgte der Stute neugierig. Als Ases beschlossen hatte, das jetzt alles angeschaut war, begann sie erst ein paar Meter zu traben und fiel dann auch in den Galopp. Lili folgte der Stute, wurde allerdings schnell abgehängt. Das war allerdings auch kein Wunder Wamzi demonstrierte eindrucksvoll ihre Vollblut Abstammung. Bei einem solchen Tempo hatte die fast 20 cm kleinere Scheckstute auch kaum eine Chance.

      Alec| Wir waren inzwischen auf unserem Hof angekommen und parkten neben Luchys Wagen. “Schaut Luchy muss wohl schon mit der neuen Stute da sein”, sage ich zu den anderen. “Ich bin mal gespannt wie sie so drauf ist, Luchy hat gemeint sie wäre wohl ein ziemlicher Clown”, erwiderte Anu. “Lass uns erst die Pferde ausladen”. Gehorsam folgten wir Jace zur Hängeklappen. Als Erstes durften Avicii und Lila aussteigen, danach durfte auch Dahlia raus. Dahlia wieherte zur Begrüßung und es kam auch gleich antworten von den Koppeln. Es fühlte sich wunderbar an endlich mit den ersten Pferden auf diesem Hof zustehen. Auch, wenn dieser Hof eine Menge Arbeit bedeuten würde, freute ich mich auf diese Aufgabe. Der Hof selber war eigentlich in einem gutem Zustand. Am meisten Arbeit wird der Aktivstall für die Ponys werden.“Lass uns die Pferde erst einen Moment führen bevor sie auf die Koppel kommen.”, schlug Jace vor und riss mich aus meinen Gedanken. Er hielt Lila und Vicci, sodass ich den Pferden die Gamaschen ausziehen konnte. Nach ein paar Runden um die Stallungen ging es zu den Koppeln. Auf der ersten Koppel stand Lili und graste, während ein großes weißes Pferd mit braunen Punkten zum Zaun kam. “Das ist also das Pferd mit dem unaussprechlichen Namen”, sagte ich zu Luchy. “Hübsch ist sie ja schon mal”. Avicii beäugte die Stute aufmerksam mit aufgestellten Ohren. Wir stellten Avicii, Lila und Dahlia auf die Nachtbarkoppel. Während die Stuten sich am Zaun begrüßten stand etwas weiter hinten der kleine Tinkerjährling Balisto am Zaun und beobachtete das Spektakel, während Torashko graste. Wir beobachteten noch ein wenig die neue Stute, bevor wir uns wieder auf den Weg machten um als nächstes Mini Cookie, Little Snowwhite und Ardehel zu holen.

      Luchy| Während Alec, Jace und Anu die nächsten Pferde holten ich einiges in der Sattelkammer aus. Für Lili gab es neben dem neuen Sattel noch eine neue Trense, eine Schabracke mit Fliegenmütze und ein neue Abschwitzdecke. Für Balisto gab es eine Trense, damit er daran gewöhnt werden kann und sonst gab es noch Dinge wie ein paar neue Halfter, Schabracken, Decken und sonst noch nützliches Zeug. Nachdem ich fertig war, mit der Sattelkammer kamen auch schon die anderen und brachten die drei Mini Ponys. Auch diese drei durften zu den Stuten auf die Koppel wo sie sich erst einmal austoben. Als dann schließlich auch die Hengste Osgilliath, Zanaro, Aschenflug, Wo der Wolf Heult, Caillean und Delyx standen wir alle auf der Koppel und wir freuten uns, dass alles so gut verlaufen war. Nun lag es an Alec und Anu noch einen weiteren Trainer zu finden genauso wie noch ein Stallburschen. Allister war anzusehen wie viel Freude er daran hatte, dass wieder mehr Leben auf seinen alten Hof kommt. Schließlich sammelte ich alle Sachen die ich zum Reparieren mitnehmen wollte zusammen, darunter auch ein wunderschönes altes Show Geschirr. Jace und ich machten uns dann auf den Nachhauseweg.

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    • Wolfszeit
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      10.10.2019|Wolfszeit
      Ein eifersüchtiges Reh
      Alec| Früh am Morgen führte mich mein erster Weg zu Fanya. Ich wollte ihre Trainings über den Tag verteilen um ihr immer ein wenig Zeit zu geben, das erlernte zu verarbeiten. Mit einer Menge Obst bewaffnet ging es also zum Stütchen. “Guten Morgen Fanya”, rief ich der Stute zu. Sie stand an ihrem Heu und mampfte vor sich hin. Als ich sie rief stellte sich ein Ohr nach vorn. “na Stuti möchtest du herkommen?”. Die Stute schaute mich zwar mir großen Augen an, machte aber keine Anstalten zu mir zu kommen. Also ging ich zu ihr. Heute ließ sie ich immerhin bis auf eine Armlänge an sich herankommen, bevor sie die Ohren anlegte. Versöhnlich hielt ich ihre ein Stück Apfel hin, welches sie auch nahm. Danach kam sie auf mich zu sodass sie nur noch ein kleines Stück entfernt war. Ich streckte meine Hand nach ihre Schnauze aus, doch bevor ich sie berühren konnten zog sie den Kopf hoch. “Ruhig meine kleine” Ich versuchte als nächstes ihren Hals zu berühren, hier war sie zwar wieder sehr skeptisch wie gestern, aber ließ es zu. Vorsichtig ließ ich die Hand weiter zu ihre Schulter gleiten. Als ich an ihre Brust kam schnappte sie nach meiner Hand und verfehlte nur knapp meinen Arm ich ließ nun meine Hand in Richtung Rücken gleiten und die Stute zuckte bei jeder Berührung zusammen. Auch in der Gurtlage war sie äußerst empfindlich. Vorne ließ sie sich erstaunlich gut an den Beinen und Hufen berühren, doch bei allem was hinter der Gurtlage lage wurde ich gleich mit schnappenden Zähnen attackiert wenn ich mich nur in die nähe wagte. Ich blieb eine Weile neben ihr stehen und sobald sie kleinste Zeichen der entspannung zeigte lobte ich sie und sie bekam ein Stücken Apfel dafür. Insgesamt hatte unsere Trainingseinheit eine Viertelstunde. Nun ließ ich die Stute erst einmal in Ruhe und widmete mich dem Training von Torashko für den großen wallach stand heute ein wenig Muskelaufbau Programm an. Als erstes holte ich den Wallach aus seiner Box und begann damit ihr Gründlich zu putzen. Damit mich seine Mähne beim Reiten nicht störte flocht ich sie ein. Danach holte ich seinen von Luchy frisch angepassten Sattel mit der Rauchblauen Schabracke und Sattelte ihn. Der Große wallach döste vor sich hin während ich ihn sattelte. Danach trenste ich ihn und wir machten uns auf den Weg zur Reithalle. Allister wartete dort bereits auf mich, da er gerne zusah wenn ich seinen Wallach ritt. Ich steig auf und ritt den großen schwarzen Tinker 10 min Schritt zu aufwärmen. Danach ritt ich ein paar einfache Bahnfiguren im Trab und darauf folgte ein paar Minuten im Vorwärts abwärts. Im Galopp versuchte ich den großen Wallach dazu zu bringen seine Hinterhand schön mitzunehmen, da er dazu neigte den Galopp etwas zu schludern. Es folgte noch ein wenig Trabarbeit und am Ende noch eine Schrittphase mit ein paar Biegungen. Danach ritt ich ihn ab. Dann ging es in den Stall zu absatteln und dann durfte er auf die Koppel. Als nächstes war Ardehel dran. Mit ihr ging ich etwas Spazieren, wobei wir auch mal durch Unterholz krazelten oder Hügel rauf und runter. Nachdem ich Ardehel auch auf die Koppel gebracht hatte, statte ich Fanya einen weiteren Besuch ab. Doch bevor ich zu der Stute ging holte ich Lilli. Lillii war das verträglichste Pferd was ich kannte, also wollte ich mit ihre schauen was Fanya von anderen Pferden hielt. Lili war freundlich wie immer. Sie wieherte sogar leise als sie das neue Pferd erblickte. Fanya stellte sofort die Ohren auf und kam an den Zaun. “Brav Fanya”. Aufgeregt schnupperte die Stute an der kleinen Tinkerdame. “Na Fanya gefällt sie dir?”. Auch Lilli schien inzwischen interessiert an dem neuem Pferd. Lilli blieb sehr entspannt und so sah man auch Fany an das sie sich ein wenig entspannt obwohl sie so nahm an mir stand. Soweit sah es aus als wäre Fanya doch Recht verträglich. Ich ging mit Lili in den Auslauf und die beiden Pferde beschnuppern sich neugierig. Ich steckte der kleinen dreckigen Fuchsstute ein Apfel zu.
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      Als Ich Lilli auch ein zustecke legte sie sofort die Ohren an schoss nach vorne und beanspruchte das Leckerlie für sich. “He, immer schön freundlich bleiben Stuti”. Lilli nahm es gelassen, sie wich zwar ein paar schritte Zurück und fraß danach einfach weiter. Nun wagte ich es Lili frei zu Fanya zu lassen. Also löste ich den Strick von ihrem Halfter. Um die Pferde nicht zu stören zog ich mich hinter den Zaun zurück. Fanya beschnupperte Lilli erneut neugierig. Lilli, schnupperte Fanya nur kurz an und ließ die inspizierung von Fanya ein paar Minuten über sich ergehen und suchte dann den Weg zum Heu. Dort wurde sie doch gleich nochmal mit angelegten Ohren und gequietsche Verscheucht. Fanya schien äußerst Futterneidisch zu sein. Das die Zwei sonst recht friedlich schienen holte ich eine zweite Ladung Heu und platzierte sie weit genug weg von dem andren Heuhaufen. Damit schien Fanya Leben zu können. Fanya stand an dem einem Heuhaufen Lilli an dem anderen.Ich freute mich darüber, dass beide doch recht entspannt waren. Bei Lilli war es nichts neues. Sie schien einfach jedes Pferd zu lieben. Sobald Fanya dazu fähig war auf eine Weide geführt zu werden wollte ich sie nach und nach erst an die anderen Stuten gewöhnen und dann eine nach der anderen mit Fanya zu integrieren. Ich beobachtet die beiden Pferde noch ein wenig, bevor ich mich dem Training von Balisto und Zany widmete. Nachdem die beiden Pferde versorgt waren, stattete ich Fanya und Lilli nochmal einen Besuch ab. Als ich den Auslauf betrat kam Lili direkt an getrottet. Fanya folgte ihr mit ein wenig Abstand. “Hallo Stuti” sagte ich und streckte ihr meine Hand hin. Sie schnupperte daran und sie wirkte schon ein klein wenig entspannter als heute Morgen. Ich streichelte erst Lilli ein wenig die wie immer Tiefenentspannt war. Das übertrug sich in kleinen Teilen auch auf Fanya. Nun widmete ich mich Fanya. Das sie sich am Hals relativ Problemlos berühren ließ begann ich dort wieder mit meinem Training. Ich streichelte sie bis sie sich ein wenig entspannte, dann bekam sie eine kleine Pause. Danach ging es vorsichtig an den Kopf. Sie nahm den Kopf zwar ein Stück hoch aber ließ sich berühren.”Brav Fanya”. Ich kraulte sie ein wenig bis sie sich ein wenig entspannte. Dieses mal gab es sogar ein Leckerlie zu Belohnung. Danach waren die Vorderbeinchen dran. Langsam ließ ich meine Hand an ihren matschigen Beinen runtergleiten. Sie blieb brav bis ich an ihre Fesseln kam. Ich konnte nicht sagen ob die Empfindlichkeit von Verletzungen herrührte oder sie die ungewohnte reaktion einfach irritierte. Lilli schnaubte entspannt und begann ein wenig zu dösen. Als nächstes ging es an Fanyas Rücken. Vorsichtig ließ ich meine Hand von ihrer Schulter an den Widerrist gleiten. Sie zuckte zusammen, bleibt aber ruhig stehen. An dieser Stelle fand ich den Grund allerdings Recht schnell. Sie hatte eine kleine Verletzung am Widerrist die zwar schon älter aussah, aber sie schien sehr schlecht zu verheilen. Ich würde morgen schauen das ich die Stute irgendwie halbwegs sauber bekam und die kleine Wunde zu versorgen. Als ich wieder den Rücken und die Grutlage berüren wollte wurd ich wieder attackiert. Ich begann darüber nachzudenken, ob die Probleme der Stute daher rühren konnte das Versucht wurde sie einzureiten. Sie war zwar erst vier, aber bei so einer schlechten Haltung musste man von allem ausgehen. Also beschloss ich die Stute nicht weiter zu ärgern und das Training für heute zu beenden. Sobald ich aufhörte sie zu Berühren entspannte sie sich ein wenig. “Fanya, wenn wäre einfacher wenn du reden könntest”. Von mir unbemerkt hatten sich Anu und Magnus am Zaun eingefunden die mir neugierig zugesehen hatten. Ich ging zu ihne rüber. “Die Stute scheint zu überlegen ob sie dich mag”, sagte Anu lachend und deutete auf Fany die mich mit ihren großen Rehaugen beobachtete.”Was haltet ihr zwei von unserer neuen Stute?”, fragte ich die beiden. “Also irgendwie ist ja schon süß”, antwortete Anu. “Unter dem ganz Dreck sieht man ja nur leider nicht so viel von der Stute”, sagte Anu.“Irgendwie erinnert sie mich an ein zu groß geratenes Reh”, antwortete Magnus “Scheu, aber dennoch neugierig. Damit passt sie irgendwie zu dir”, sage Magnus schmunzelnd und stellte sich vor mich um mir besser in die Augen sehen zu können. Anu schaute gekonnt weg. Sie war ein wenig eifersüchtig. “Ihr habt auch die selben Augen”,raunte er mir zu. Ich beugte mich zu ihm runter und küsste ihn leidenschaftlich. “Schaut mal wer da eifersüchtig ist”, rief Anu. “Du, etwa”, sagte ich lachend. Doch Anu meine die Stute. Sie war bis auf zwei Armlängen an den Zaun herangekommen und sah ein wenig empört aus : ungefähr so wie ein Kind welches man gerade nicht beachtete. “Fany, so wenig magst du mich also”. Wir lachten alle. Für mich war das ein gutes Zeichen. Ich war erstaunt, das die Stute mich anscheinend so schnell als ein Herdenmitglied akzeptiert hatte. "So nun muss ich ,aber weiterarbeiten. Der kleine Clown wartet schon auf ich", sagte ich und löste mich von Magnus. Ich ging erst in den Stall um das Knotenhalfter für Ases zu holen. Danach ging ich zu den Koppeln und holte das gepunktete Pferd von der Koppel. Mit Wamzi ging ich auf den Platz und machte ich wenig Bodenarbeit. Wie immer war die Stute mehr an ihrer Umwelt interessiert als alle anderen. Als ich es dann doch geschafft hatte die Aufmerksamkeit der Stute zu erlangen arbeitet sie auch gut mit. Da es nuns chon dunkel wurde ging es für Wamzi zurück in den Stall, wo sie von einem leisen wiehern begrüßt wurde. Das wiehern stammt aus ihrer Nachbarbox, wo die Schimmelstute von Anu wohnte. Ich entließ Asese also in ihre Box und sie nahm auch direkt Kontakt zu Dahlia auf. Danach verteilte ich noch das Kraftfutter für die Pferde und schaute ob alle noch genug Heu hatten. Bevor ich dann ins Haus ging sah ich noch bei Fanya und Lilli sah dem Rechten. Beide Pferde standen an ihren Heuhaufen und mümmelten freidlich vor sich hin. Ich Hoffte Lilli wird zu Fanyas Entspannung beitragen und ihr auch die Angst vor neuen Dingen nehmen. Ich sah den beiden Pferden noch ein wenig zu wie sie im Sonnenuntergang an ihrem Heu fraßen.
    • Wolfszeit
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      13.10.2019|Wolfszeit
      Das erste mal auf der Koppel
      Alec| Wie jeden morgen führte mich mein erster Weg zu dem Offenstall von Fanya und Lilli vom Hirschberg. Innerhalb der drei Tage die inzwischen vergangen waren, hatte die kleine Fuchsstute soviel Vertrauen zu mir gefasst das sie an den Zaun kam wenn sie mich sah. “Guten Morgen, ihr zwei “, sagte ich zu den beiden Pferden und kraulte sie. Inzwischen ließ die Stute sich gerne anfassen und kraulen. Auch das führen war inzwische möglich ohne das die Stute stehen blieb wenn man ein bisschen Zug auf den Strick ausübte. Heute wollte ich probieren ob die Stute sich halftern ließ. Ich ging in die Sattelkammer und suchte nach einem alten Halfter was ich zu training nutzen konnte.Sie trug zwar aktuell ein Halfter, aber ich wollte das Halfter nicht lösen solang nicht halbwegs sicher war, dass ich sie auch wieder gehalftert bekommen würde. Bei Zanaro wurde ich schließlich fündig. In seinem Spind fand ich ein altes blaues Nylonhalfter. Der Hengst war zwar ein ganzes Stück größer als Fanya, aber zum Glück war sein Kopf nicht viel größer als der der kleinen Fuchsstute. Mit dem Halfter und einer Menge Leckerlies ging es dann zurück zum Offenstall. Ich betrat den Auslauf und begab mich zu Fanya. Lilli mümmelte inzwischen wieder an ihrem Heu. Ich begann erst damit die Stute überall am Kopf zu streichen. Ich hatte inzwische rausgefunde das man bei ihrem Kopf sehr vorsichtig sein musste, da sie dem Kopf hochriss, sobald man sich zu schnell an diesem bewegte. Ich vermute sie wurde geschlagen oder so etwas und deshalb machte sie das. Nachdem sie sich brav überall berühren ließ hielt ich ihr das Halfter hin. Die kleine Stute schnupperte neugierig an dem Halfter und versuchte letztendlich rein zu beißen. “Das kannst du noch nicht essen kleines Reh”, lachte ich. “Iss lieber das hier”, sagte ich und hielt ihr ein Stück Apfel hin, welches sie auch gleich zufrieden Fraß. Danach hielt ich ihr mit der einen Hand das Halfter hin und mit der anderen ein Leckerlie an der Nasenöffnung des Halfters. “Na Stuti du musst nur deine Nase dadurch stecken”. Die Stute schnupperte erst ganz vorsichtig an dem Halfter und entschloss sich dann die Nase hinein zu stecken um an das Leckerlie zu kommen. “Brav, kleines Reh”, lobte ich sie. Dann versuchte ich langsam, das Halfter über ihre Ohren zu streifen. Irritiert legte sie ein Ohr ein wenig an, ließ sich aber das Halfter überstreifen. “Das klappt ja besser, als ich erwartet hätte”, murmelte ich vor mich hin. Ich schloss das Halfter und auch das klappte prima. “Na dann Stuti, bekommst du wohl ein neues Halfter”. Ich nahm das blaue Halfter wieder ab und lobte die kleine Stute. Danach öffnete ich das graue Halfter, welches sie auch schon auf der Bow River Ranch getragen hatte. Ich streifte das Halfter von ihrem Kopf und die kleine Fuchsstute schüttelte sich erst einmal. “Na, bist du froh das Ding endlich los zu sein?”. Das graue Halfter, war Fanya ein wenig zu eng gewesen, wer weiß wie lange sie das schon getragen hatte. Ich versuchte erneut noch einmal das blaue Halfter an zu ziehen, was auch ganz gut funktionierte. Es war der Stute zwar etwas zu groß, aber es war allemal besser als das zu kleine Halfter. Ich nahm das Halfter wieder ab und kraulte noch ein wenig ihre Ohren, bevor ich den Auslauf verließ. Ich hängte das Halfter zu dem von Lilli, welches an der Außenwand des Unterstandes hing. Die Stute hatte sich nun eine Pause verdient. Also kümmerte ich mich nun um Ases Maskwamozi. Eigentlich hatten die Pferd heute frei, aber Wamzi hatte immer soviel Energie dass sie explodierte, wenn man sie einen Tag nicht Bewegte. Für die junge Stute stand heute ein Ausritt auf dem Programm. Ich ging also in den Stall und nahm Maskwamozis grün weißes Halfter von der Box. Die Braun Weiß Gepunktete Stute stand auf ihrem Paddock und döste ein wenig in der Herbstsonne. Ich betrat die Box und sprach die Stute an, “Wamzi, wach auf du kleine Schlafmütze”.Die Stute drehte erst ihre Ohren in meine Richtung und als ich dann mit der Zunge schnalze drehte sich auch der Rest des Pferdes zu mir. Ich halfterte die Stute und hängte den Strick dann über ihren Hals um die Hände frei zu haben. Während ich die Stute versuchte aus zudecken wurde meine Jackentasche nach Leckerlis abgesucht. “Du hast ja recht, da ist tatsächlich was drin”, sagte ich schmunzelnd und gab der Stute ein Leckerlie. Ich deckte sie aus und hing die Decke ordentlich über den Deckenhalter vor der Box. Die gepunktete Stute folgte mir neugierig auf Schritt und tritt.”Also wirklich manchmal glaube ich du bist ein Hund meine süße”. Ich band Wamzi auf der Stallgasse an und putzte sie gründlich, bevor ich sie sattelte. Ich führte sie vor den Stall wo ich aufstieg. Ich ritt mit der Vollblutstute durch das kleine Wäldchen. Nach dem Ausritt packte ich sie in ihre Weidedecke und ließ sie auf die Koppel. Nun machte ich mich auf den Weg um Anu zu suchen. Ich wollte probieren ob wir Fanya auf die Koppel bekommen würden, vorher wollte ich noch versuchen ob ich sie ein wenig putzen kann. Als ich Anu schließlich gefunden hatte, sammelten wir im Stall noch Lillis Putzbox ein und gingen zu den beiden Pferden. “Anu ich geh erst einmal alleine rein Halfter sie und dann kannst du dazu kommen”.Fanya stand bereits am Zaun und musterte uns von weitem Misstrauisch. Ich betrat den Auslauf und halfterte Fanya. anu betrat den Auslauf und kam langsam zu uns rüber. Die kleine Fuchsstute schnüffelte neugierig an Anu und als Anu ihr ein Leckerlie zu steckte schien sie ihre Gegenwart soweit zu akzeptieren. Ich reichte ihr Fayans Strick und nahm eine weiche Bürste aus Lillis Putzbox. Ich hielt sie der Stute hin und als sie versuchte die Bürste zu essen. Nahm ich sie ihr weg und begann sie damit zu berühren. Am Hals blieb die kleine Stute entspannt. Doch am Rücken versteifte die Stute sich wieder. Als den großteil der Stute mit der weichen Bürste abgebürstet hatte, nahm ich mir eine Wurzelbürste und bemühte mich vorsichtig den getrockneten Matsch aus ihrem Fell zu bürsten. Die Stute ließ es über sich ergehen und ließ sich von Anu mich Leckerlis vollstopfen. “Wollen wir nun versuchen die beiden auf die Koppel zu bekommen?”, fragte ich Anu. “Ich denke ja, am besten gehe ich mit Lili voraus und du läufst uns mit Fany hinterher”. “So machen wir das”, antwortete ich und nahm meiner Kollegin den Strick aus der Hand. Anu halfterte nun die Tinkerdame, die bis eben ihr Heu gemümmelt hatte und ging zum Tor. Ich folgte mit Fanya. Bis zu Tor ging sie auch brav mit doch am Tor blieb sie erstmal stehen. Ich ließ die Stute einen Augenblick schauen und dann traute sie sich auch mir zu folgen. Fanya sah sich überall um auf den Weg zur Koppel. [​IMG]
      Kurz vor der Koppel flog auf einmal ein Vogel aus dem Gebüsch. Die Stute erschrak und machte einen Satz zur Seite. “Ruuuuhig, Fanya”, sagte ich sanft und streichelte ihren Hals. Noch etwas Aufgeregt folgte mir die Stute auf die Koppel. Während Anu Lilli schon frei ließ, die gleich begann zu grasen, führte ich Fanya noch ein paar Schritte damit sie sich noch ein klein wenig beruhigte. Danach ließ ich Fanya auch frei. Einen Moment lang stand die Stute ein wenig verwirrt auf der Weide. Dann schnüffelte sie am Gras und knabberte kurz daran. Danach explodierte Fanya quasi. Sie war die Beine alle auf einmal in die Luft und galoppierte dann los. Als die Tinkerdame das Spektakel der Freibergerstute sah begann sie auch loszulaufen. So galoppierten beide Pferde ein paar Runden über die Koppel. Lilli verlor dan die Lust und begann wieder zu grasen. Während wird den Pferden zu sahen war Magnus dazu gekommen. “Oh ich sehe das Reh trägt ein neues Halfter”, sagte Magnus.

      Mein Handy unterbrach ihn mit einem Pling. Ich schaltete es an und öffnete die E-mail.
      Eine kleine Überraschung!
      Von:info@HorseMakeoverJoelle.de

      Liebe Teilnehmer,
      Wir freuen uns euch mitteilen zu dürfen das die Sattlerei Royal Peerage eine kleine Überraschung für euch hat. Die Sattlerei bietet jedem von euch die einmalige Chance ein individuell gestaltetes Halfter für euer Eventpferd zu bekommen. Jedes Halfter wird ein unikat sein. Dazu sendet ihr bitte eine Mail an Royal.Peerage@joelle.de . In diese Mail schreibt ihr bitte den Namen eures Pferdes, ein Bild und Stichworte die ihr mit eurem Pferd verbindet. Das Desgine wird den Mitarbeitern von Royal Peerage überlassen.

      Viel Spaß damit.

      Natürlich würden wir sofort auf die Mail antworten. “Was sollten wir schreiben. Los Blitzlicht über Fanya”, sagte Anu. “Misstrauisch”, “Große Augen”, “Sie ist ein Reh”, sagte Magnus und wir mussten Lachen. “Lieb”, “kindlich”. Das waren schließlich die Stichwörter die in der Mail landeten. Fanya graste inzwischen auch friedlich. Das ganz Team ging nun zum Mittagessen, da bereits alle anderen Pferde auf der Weide standen. Nach dem Mittagessen holte ich zusammen mit Anu, Fanya und Lilli wieder rein, da die Stute nicht so viel Gras essen sollte.
    • Wolfszeit
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      20.10.2019|Wolfszeit
      Let´s get Wild
      Alec| Nun war Fanya schon fast anderthalb Wochen bei uns. Die kleine Stute hatte sich inzwischen super eingewöhnt und auch unser Training machte super Fortschritte. Fany ließ sich inzwischen fast überall problemlos berühren und auch Halfter anziehen klappte super. Auch führen ging inzwischen so weit, dass sie nicht stehen bleibt, wenn ein leichter Zug am Strick entsteht und auch konnte man sie inzwischen führen, ohne ein Pferd vorneweg laufen zu haben. Gamaschen kannte Fanya inzwischen auch. Das kleine Reh vertraute mir inzwischen so weit, dass die Fuchsstute zusammen mit dem Tinker morgens am Zaun standen und auf mich warteten. Da beide Pferde aktuell ein wenig zu dünn sind bekommen sie zweimal die Woche Mash. Also führte mich heute mein erster Weg in den Stall um das Futter für die beiden Vorzubereiten. Der Tierarzt war gestern vorbeigekommen und hatte uns eine Fütterungsempfehlung gegeben. Aktuell sah ihr Futterplan, ohne Heu und Stroh, wie folgt aus: Fanya
      Morgens: ca. ½ Schaufel(ca. 450 g) Strukturmüsli, 1 Becherchen(ca.50 g) Mineralfutter, 30 ml Leinöl, 2 Äpfel oder Möhren
      Mittags: ca. 1/3 Schaufeln Strukturmüsli, 2- 3 Äpfel oder Möhren
      oder
      2 x die Woche: 2 Schaufel Mash(trocken, ca. 900g) mit 2 – 3 Äpfeln oder Möhren
      Abends: ca.1/3 Schaufel Strukturmüsli, 1 Becherchen(ca.50 g) Mineralfutter 2 Äpfel oder Möhren
      Zwischendrin: ca 1 Apfel oder 5-6 Möhren und 1 Banane plus ein bisschen Brot.

      Lilli
      Morgens: ca. ½ Schaufel Strukturmüsli, 1 Becherchen Mineralfutter, 40 ml Leinenöl, 2 Möhren oder Äpfel
      Mittags: ca. ½ Schaufel Strukturmüsli, 2–3 Äpfeln oder Möhren
      oder
      2x die Woche Mash(trocken, 1,1 Kg) mit 2–3 Äpfeln oder Möhren
      Abends: ca. ½ Schaufeln Strukturmüsli, 1 Becherchen Mineralfutter, 2 Möhren oder Äpfel
      Zwischendrin: ca. 1 Apfel oder 8–9 Möhren und 1 Banane
      Als Erstes setzte ich den Mash für die beiden Pferde an. Danach bereitete ich ihr Frühstück vor und ging damit zum Offenstall. Beide Pferde standen schon am Zaun und warteten auf ihr Frühstück. Lilli ließ sogar ein kleines Wiehern hören. Ich stellte die Schüssel mit dem Futter in sicherer Entfernung ab. Damit beide Pferde in Ruhe fressen können, wollte ich Lilli rausholen. Als nahm ich Lillis Halfter und betrat den Paddock. Ich holte die liebevolle Tinkerstute und stellte sie draußen ab. Sie bekam ihr Futter und dann brachte ich Fanya ihr Futter. Während die Fuchsstute fraß versorgte ich die Wunde am Widerrist mit der Salbe, die ich vom Tierarzt bekommen hatte. Nachdem die Pferde gefressen hatten, stellte ich Lilli zurück und brachte die Schüsseln zurück in die Futterkammer. Da die Pferde im Stall schon vor einer dreiviertel Stunde ihr Futter bekommen hatten, wollte ich heute mit ZM's Zanaro anfangen. Ich ging in den Stall und der braune EVB Hengst schaute schon aus der Box. Ich streichelte den Hengst über seine hübsche Blesse und steckte ihm eine Möhre zu, bevor ich sein Halfter von der Boxentür nahm. Ich streifte dem Hengst sein Türkises Halfter über und band ihn dann auf der Stallgasse an. Ich deckte ihn aus und begann ihn zu putzen. Da er eine Decke getragen hatte, dauerte das Putzen nicht allzu lang. Danach sattelte ich den Hengst. Ich wollte heute mit ihm ausreiten gehen, also führte ich den Hengst vor den Stall und stieg auf. Zany war heute sehr gut gelaunt. Kaum war ich aufgestiegen, lief er auch schon los. Ich lenkte den Hengst Richtung Wald. Heute war es recht kühl, weshalb wir zum beginn besonders lange Schritt ritten, bevor wir den Trab dazu nahmen. Auch, wenn wir noch nicht lange hier waren, kannte ich inzwischen die ersten Galoppstrecken. An einer meiner Lieblingsstrecken angekommen, ließ ich Zany einfach laufen. Der Hengst startete direkt durch und gab Vollgas. Er war sehr gut, dass es eine der längeren Strecken war denn Zany war kaum zu bremsen. So bemühte ich mich das wir so viele Galoppstrecken wie möglich mitnehmen damit. Zany sich auspowern konnte. Zurück am Hof ritt ich noch eine Runde Schritt um den Stall, bevor ich abstieg und den Hengst absattelte. Auf dem Weg begegneten wir Anu. “Morgen, Anu. Was hältst, du eigentlich davon, wenn wir heute mal probieren ob Fanya sich als Handpferd eignet?”. “Das ist eine super Idee Alec. Wann soll ich da sein?”, fragte Anu gleich begeistert. “Ich denke mal heute Nachmittag. Ich wollte Fany gleich erst einmal mit Peitsche und Longiergurt vertraut machen. Nachdem ich Zanaro abgesattelt hatte, brachte ich ihn zusammen mit Osgiliath auf die Koppel. Danach brachte ich auch noch die beiden grauen Hengste Aschenflug und Wo der Wolf Heult auf die Koppel. Als Nächstes ging ich in die Sattelkammer und suchte dort alles zusammen, was ich für das Training mit Fany brauchte. Das waren eine Gerte bzw. Peitsche, ein Kappzaum, ein Longiergurt, eine Schabracke und natürlich eine ganz menge Leckerlies. Das alle trug ich dann auch so gleich
      zu unserem improvisierten Round Pen. Da ich nicht wusste, wie Fanya auf das ganze reagieren würde und Anu beschäftigt war, suchte ich Magnus. Ich fand ihn schließlich im Stall, wo er gerade die neuen Boxenschilder anbrachte.“ Alexander, was hältst du von den neuen Schildern”. Ich betrachtete das Schild. Ich hatte das Schild von Aschenflug in der Hand. Das Schild war bordeauxrot und mit Gold umrandet. Oben links war ein goldenes Herz. Darauf stand der Name und das Geburtsdatum. Darunter das XX. Da Englische Vollblüter keinen Brand haben, aber häufig mit XX gekennzeichnet werden, stand bei hm da darauf. Am rechten oberen Rand des Herzens waren ein paar Glitzersteine angebracht. Unter dem Herz war ein Bild, was Ash im Renngalopp zeigte. Rechts daneben war ein Portrait von Aschenflug. Darunter stand der Besitzername was in Ashs Fall Luchy Montrose ist. Über dem Portrait waren zwei Kreise. eines Zeigte ein weiteres Bild von dem Windfarben Hengst. Auf einem weiteren Kreis stand bitte nicht füttern. Magnus kam zu mir und zog auf einmal einen der Kreise vom Schild. “Schau Alec, das sind Magneten. Ich habe auch noch welche mit: Achtung Kolikgefahr, Boxenruhe und Achtung Pferd beißt.”. “Wow, die sind echt schön”, sagte ich zu ihm. “Aber ich hab noch etwas anderes”, sagte er und holte etwas aus einem Karton. Er drückte es mir in die Hand. Es war ein Hufeisen mit einem Schild und einem Haken daran. Darauf der Name von Ases Maskwamozi. Das, was darunter stand ließ mich schmunzeln. “#Punktepferdchen, das passt zu ihr”, sagte ich lachend. Darunter stand I didn't know that it was right to love her. I just loved her. Auf der linken Seite war ein Bild von der Stute aufgedruckt “. Die sind wundervoll Magnus, aber eigentlich wollte ich dich fragen, ob du mir beim Training mit Fanya hilfst”. “Bei dem Rehe? Ja, da helfe, ich dir gerne du siehst immer so glücklich auf wen du mit ihr arbeitest. “Ok ich gehe mit dem Rehlein schon mal zur vorderen Koppel. Da wir aktuell weder einen Round Pen noch eine Longierhalle hatten, hatten wir auf der vordersten Koppel ein Quadrat abgesteckt. Ich ging also zum Auslauf. “Hallo Fanya”, sagte ich zu der kleinen Fuchsstute, als sie mit gespitzten Ohren zum Tor getrottet kam. “Wollen wir heute etwas Neues lernen Mäuschen?”, sagte ich zu ihr und steckte ihr ein Leckerli zu. Danach öffnete ich das Tor, streifte ihr das Halfter über und legte ihr noch die Gamaschen an. Die Gamaschen trug sie da sie ab und zu dazu neigte zu explodieren und sich dabei mit den Hinterfüßen die Fesseln anzuschlagen. Danach machten wir uns auf den Weg zur Koppel. Dort angekommen, nahm ich mir erst die Gerte und zeigte sie der Stute. Mit der Gerte hatten wir schon fleißig geübt und so ließ sich die Stute brav mit der Gerte überall berühren. Als Nächstes war die Peitsche dran. Diese kannten auch wir schon. Auch hier blieb die sie ruhig stehen. Nun wollte ich ihr den Kappzaum anlegen. Also holte ich zusammen mit Fany den Kappzaum vom Zaun. “So meine süße, das ist fast genauso wie mit dem Halfter”. Ich löste das Halfter und legte es weg. Danach streifte ich ihr vorsichtig das Nasenstück über die Schnauze. Ich streifte ihr das Genickstück über und schloss den Zaum. Die Stute blieb ruhig und stand nur ein wenig verwirrt da, von dem erhöhten Gewicht auf ihrer Nase. Ich hakte die Longe ein und führte sich ein paar Runden. Nach zwei Runden hatte die sich entspannt und hielt auch den Kopf wieder normal. Magnus beobachtet mich seit einiger Zeit. “Magnus kommst du mal hier her?” rief ich ihm zu. Magnus kam zu uns rüber und hielt der Stute direkt ein Stück Apfel hin. “Na, du süßes Reh”, sagte er und strich der Stute vorsichtig über die Schnauze. “Seit Wann kannst du eigentlich so gut mit Pferden? Hast du heimlich geübt?”, fragte ich Magnus. “Naja, wenn man auf einem Pferdehof wohn muss man sich mit den wohl anfreunden”, sagte er schmunzelnd.”OK was soll ich tun”, fragte er nun hilfsbereit. “Also eigentlich solltest du sie nur festhalten. Das wichtigste ist, dass du loslässt, bevor sie dich umreißt. Wenn sie brav bleibst du einfach ganz viele Möhren in sie rein.”, erklärte ich ihm. Danach holte ich die Schabracke, die über dem Zaun hing. Langsam ging ich mit der Schabracke auf Fany zu und ließ sie daran schnuppern. “Brav, machst du das kleine Maus”, lobte ich sie. Als sie die Schabracke in Ruhe inspiziert hatte, berührte ich sie damit vorsichtig am Hals. Sie war zwar sehr gespannt, aber ließ es zu ,dass ich damit auch über ihren rücken und die Beine strich. Danach legte ich sie vorsichtig auf ihren Rücken, während Magnus ihr ganz viele Leckerlies gab. Sie ließ sie die Schabracke auflegen ohne sich zu Bewegen. “Brav”. “Magnus lauf mal ein paar Schritte mit ihr”. Zögerlich folgte Fanya Magnus. Er sah dabei aus, als hätte er schon sein ganzes Leben lang Pferde geführt. Sie liefen eine halbe Runde. “Ok , das reicht erst einmal”, sagte ich und die beiden hielten an.
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      Nun nahm ich mir den Longiergurt und ging genauso vor wie, bei der Schabracke vorhin. Fany blieb auch stehen. Als ich den Gurt schloss, schoss die kleine Stute auf einmal los und bockte. Ich sprang ihr aus dem Weg und redete beruhigen auf sie ein und hielt sie an. Ich löste die Longe vom Kappzaum und ließ sie wieder loslaufen sie bockte noch ein paar mal, aber nach ca. 3 Minuten hatte sie damit aufgehört. Ich hielt die Stute wieder an und erlöste sie von dem Longiergurt. Danach ging es für sie zurück in den Stall. Als Belohnung gab es noch eine ganz Menge Möhren. Ich räumte alles wieder auf und widmete mich den anderen Pferden, die ich noch zu versorgen hatte.
      Nachdem auch Wamzi ihr Dressurtraining hinter sich gebracht hatte, ging es zu Ardehel. Die kleine Stute wurde heute nur longiert und sie arbeitet wie immer brav mit. Balisto bekam heute einen kleinen Spaziergang. Da der kleine Tinker alle paar Meter stehen blieb, um sich die Gegend anzuschauen, dauerte es eine Weile, bis wir wieder am Hof waren. Al letztes ging es zu Torashko. Mit dem Shirehorse Mix ging ich gemütlich ausreiten und er schien recht zufrieden als er dann wieder auf seiner Koppel Stand.Als alle versorgt waren ging ich zur Koppel, um Fanya noch einmal zu holen. Anu hatte gerade Lilli fertig gearbeitet und wir wollten also noch testen ob Fanya sich als Handpferd eignete. Also legte ich der Stute den Kappzaum an und nahm sie mit in die Halle. Damit sich Fany daran gewöhnte, dass ein Pferd neben ihr herlief, lief ich mit ihr neben Lilli her. Fany bleib so brav, dass ich schließlich Anu den Strick reichte. Sie ritten erst einmal nur ein paar wenige Runden. Da Fanya das wundervoll machte, war das heute genug Training für heute. Die Fuchsstute bekam noch ihr Abendbrot und durfte dann den restlichen Abend auf der Koppel genießen.
    • Wolfszeit
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      Hoch hinaus, Wolfszeit
      Alec|Fanya war nun seit knapp zwei Monaten auf unserm Hof. Die kleine Stute hatte sich bis jetzt wunderbar entwickelt. Sie ließ sich inzwischen brav führen, halftern, anbinden, putzen und sogar schon mit Longiergurt und Gebissloser Zäumung ausstatten. Auch das Longieren an sich meister die kleine Stute mit Bravour und als Handpferd macht sie ein Super Figur. Fany ist sehr neugierig und lernt dadurch auch recht schnell. Heute ging es wie jeden Morgen erst einmal Fanya und Lilli füttern. Die beiden hatten schon sehr gut aufgebaut, bekamen aber dennoch ihr Müsli. Nach dem Frühstück durften alle Pferde erst einmal ein wenig auf die Koppel. Aschenflug, Wo der Wolf Heult und Osgiliath hatte so viel Energie übrig, dass die Vollbluthengste erstmal Vollgas gaben. Magnus und ich standen in warme Klamotten eingepackt am Zaun und beobachteten das Spektakel. “Meinst du Aldaire wird sich gut mit den anderen Hengsten verstehen?”, fragt Magnus mich nachdenklich. „Ich denke schon. Er scheint ein ähnliches Gemüt wie Torashko zu haben. Ich denke er wird zwar recht weit oben in der Rangordnung sein, es allerdings nicht mit viel Gewalt durchsetzen müssen”. wie Als hätte der große Tinker Wallach verstanden, kam er zu uns rüber getrottet dicht gefolgt von Balisto, der hoffte von uns ein wenig gekrault zu werden. “Na ihr zwei wollt ihr ein wenig gekrault werden?”, fragte ich die beiden schmunzelnd und fing an dem keinen Tinker Jährling das dicke Winterfell zu streicheln. Genauso wie seine Mutter, hatte Balisto extrem viel Fell bekommen. Lilli hatten wir zum Teil geschoren, da es sonst unmöglich war der Pony wieder trocken zu bekommen nach dem Training. Da Balisto noch nicht so viel arbeiten musste schoren wir ihn nicht. Der kleine Tinker genoss die Streicheleinheit und Torashko ließ sich von Magnus verwöhnen. Magnus ging inzwischen mit den Pferden um als hätte er noch nie etwas anderes getan. “Ich habe übrigen vorhin mit Luchy telefoniert. Sie wird Aldaire übermorgen abholen, da sie eh wegen eines Stattler Termins dort in der Nähe ist”. Wir standen noch eine Weile dort am Zaun und kraulten die beiden Tinker. “Ich wollte gleich mit Wamzi ausreiten gehen. Warum nimmst du dir nicht eins von den Ponys und Begleitest mich?” sagte ich dann schließlich zu Magnus. “Dann hol ich mit Little Snowwhite”. Magnus liebte BS’Little Snowwhite und die Stute liebte ihn. Sie folgte Magnus wie ein Hund. Also gingen wir nun Hand in Hand zur Stutenkoppel. Bis auf Lilli und Fanya stand sie nämlich alle zusammen auf einer der Koppeln. Auf dem Weg dorthin kam uns Eva mit PFS’ Caillean entgegen. “Morgen ihr zwei”, grüßte sie uns gut gelaunt wie immer. “Morgen, Eva wie nehmen Snowwhite mit. Du brauchst dich später also nicht um sie kümmern. An der Koppel angekommen galoppierte und die kleine gescheckte Ponystute schon entgegen und Mystic Fantasy Dahlia folgte ihr neugierig ein paar Schritte bevor sie sich doch dazu entschloss weiter zu grasen. Ich nahm zwei Stricke vom Zaun und gab einen davon Magnus, der schon das Tor geöffnet hatte. Ich betrachte ihn einen kurzen Moment wo er dort in der Morgensonne stand und das kleine Pony beschmuste was ihm gerade mal bis zu den Knien reichte. Er sah einfach verdammt heiß aus. Ich riss mich auch sogleich von seinem Anblick los und Pfiff um Ases Maskwamozi auf mich aufmerksam zu machen. Die gepunktete Stute hob auch gleich den Kopf und spitzte die Ohren aufmerksam. “Na, komm du kleine Clown“, rief ich der Stute zu. Die Stute schaute mich zwar an machte aber nicht die Anstalten sich zu bewegen. “Na, komm Wamzi”, sagte ich und holte ein Leckerli aus der Tasche. Das hatte allerdings nur zum Teil den gewünschten Effekt. Denn nicht nur Ases war nun los getrabt, sondern auch noch die anderen 5 Stuten. Avicii und Lilliada waren als erstes da und verlangten nach einem Leckerli. Zum Glück hatte ich genug dabei, so bekamen alle nacheinander ihr Leckerli, auch die kleine Mini Cokkie, die als letztes an getrottet kam. Nachdem alle Pferde ihr Leckerli bekommen hatten, nahm ich mir nun Ases und zusammen mit Magnus und Snowwhite ging es nun zum Stall. Dort stellten wir die beiden Pferde auf die Stallgasse zum Putzen und befreiten beide erst einmal von ihren dicken Weidedecken. Snow schüttelte sich erst einmal gründlich. Als beide Pferde sauber waren ließ ich Magnus meine Stute satteln, da er sich damit noch sehr schwertat. Doch als erstes musste er natürlich noch eine passende Schabracke aussuchen. So kam er also mit der hübschen olivgrünen Schabracke aus der Sattelkammer und platzierte sie auf der braun weißen Stute. Danach sattelte er die Stute fast richtig. Ich hatte inzwischen die Abschwitzdecken geholt. Wamzi bekam eine die zu der Schabracke passte und Snow bekam die türkis-Pinke Abschwitzdecke. Ich trense meine Stute und vor dem Stall schwang ich mich in den Sattel. Wir nahmen den Weg durch den Wald. “Ist der Herbst nicht eine wundervolle Jahreszeit, Alexander?”, fragte Magnus und schaute verträumt die bunten Blätter überall an. Atemwölkchen machten deutlich wie kühl es inzwischen geworden war. Auf einer Anhöhe am Waldrand hielten wir an und genossen die Aussicht. Von hier aus konnte man den Hof mit den Weiden sehen. “Das ist unser Königreich, alles was das Licht berührt”, sagte Magnus und ich musste Lachen. Ich stieg ab und sah ihm in die Augen. “Du bist mein König und deine Herrschaft wird hoffentlich nie enden, Flüsterte ich mit rauer Stimme. “Und du bist mein treuer Ritter in glänzender Rüstung” erwiderte er und ich küsste ihn innig. Wärme durchfloss mich und ich fühlte mich wohlig warm obwohl es recht kalt war.“. Wir lösten uns voneinander. “Möchtest du zurückreiten?”. Magnus steig auf und ich nahm sein Pony. “Sei schön brav Ases”, sagte Magnus zu der Stute. Ases folgte mir den ganzen Weg zurück, auf Schritt und Tritt ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden irgendwelcher Quatsch an zu stellen. Zurück auf dem Hof lobte Magnus die Stute ausgiebig. “Wer hat nochmal behauptet sie sei kein Anfänger Pferd?”, fragte ich lachen. Wir tauschen wieder die Pferde und brachten sie nach dem eindecken wieder zurück auf die Koppel. Ardehel wartete schon auf Snowwhite und begrüßte sie wiehern. Auch Ases wurde schon von den anderen Stuten erwartet. Also entließen wir die beiden und machten uns auf den Weg um Fanya zu holen. Die Fuchstute wartete schon auf mich, da Anu gerade mit Lilli arbeitete. Sie ließ sich brav holen und Magnus putzte sie anschließend, während ich Eva suchte. Ich fand sie auf dem Platz mit Sasancho. Als sie mich sah parierte sie den Hengst durch und ritt zu mir rüber. “Eva, wir bräuchten dich gleich zum Einreiten von Fanya”. “Klar ich bin ehh gerade fertig ich bring Sasa schnell weg und komme dann zu euch.” Ich ging wieder rüber zu Magnus und Sattelte die Stute bevor ich ihr den Kappzaum anlegte. Ich hatte vor ein paar Tagen begonnen sie mit Sattel zu longieren, damit sie sich schon einmal daran gewöhnte. Heute wollten wir es nun mit Reiter probieren. Also machten wir drei uns auf dem Weg zum Reitplatz. Magnus wollte die Stute unbedingt warm führen, also ließ ich ihn. Danach wollte ich sie einmal kurz ab longieren bevor ich Eva drauf ließ. Eva stand mittlerweile ohne Pferd am Zaun. Ich ließ Fany erst noch einmal ein paar Runden im Schritt gehen bevor ich sie antraben ließ. Wie immer gehorchte sie gut auf die Stimmkommandos und lief brav ihre Runden um mich herum. Auch im Galopp zeigte sie keinen Ansatz zum Bocken oder sonst was. Ich parierte sie durch und lobte sie ausgiebig. “Eva, kommst bitt her”, Eva kam zu uns rüber. “Also wichtig ist steig erst einmal langsam auf und lob sie ausgiebig solang sie brav ist. Sei aber darauf vorbereitet, dass sie losrennt oder anfängt zu bocken.”, erklärte ich ihr noch einmal. “Alles Klar”. Während ich sie Stute hielt, hielt Magnus Eva gegen. Fanya war zwar angespannt, blieb aber ruhig stehen. “Super “, lobte ich die Stute und Eva. “Und jetzt versuch einmal loszureiten”. Aus Sicherheitsgründen hatte ich Fanya noch an der Longe, was sich auch als klug herausstellte. Sobald Eva die Stute antrieb schoss sie im Galopp los und begann zu bocken. Eva hielt sich gut und noch zwei Runden gab Fany es auf zu bocken und ließ sich von mir zum Schritt durchparieren. “Gut gemacht Eva”, sagte ich anerkennend zu der jungen Frau die die Stute dafür lobte, dass sie nun brav lief. Ich ließ sie Stute in jeder Gangart noch einmal laufen und als sie sich dabei nun brav benahm beendeten wir das Training für heute. “Wir werden jetzt jeden Tag ein paar Minuten länger reiten, damit Fanya sich daran gewöhnt und auch Muskeln aufbaut”, sagt ich zu Eva. Fany hatte recht viel geschwitzt, also durfte sie eine Runde unter das Solarium bis sie trocken war. Danach entließen wir sie wieder auf die Koppel. “Wow, die kleine Stute hat ja richtig Power”, sagte Anu die uns gerade mit Wo der Wolf Heult entgegen kam. “Ja, das hat sie definitiv”, sagte ich. Eigentlich wäre jetzt ZM’s Zanaro mit dem Training dran, doch der hatte sich wohl auf der Koppel vertreten, sodass er heute einen Tag frei bekam. Der braune Hengst graste Kopf an Kopf mit Osgiliath und schien es zu genießen.
      Am Abend holten wir alle Pferde nach und nach wieder rein und fütterten noch die letzte Runde. Lilli und Fanya kamen als letzte Rein. Die kleine Freibergerstute wirkte sehr müde. Ich kraulte sie noch ein wenig und während ich noch dabei war den Offenstall ab zu äppeln, legte die kleine Stute sich ins Stroh und schaute mir neugierig, aber müde zu. Nachdem ich fertig war, setzte ich mich zu der Stute und sie legte gemütlich den Kopf auf meinen Schoß und ließ sich noch etwas kraulen. Nach einer Weile verteilte ich noch das letzte Leckerli und ging ins Haus. Magnus saß noch am Kamin und laß ein Buch. Ich setze mich dazu. “Also, wenn Fanya weiter so gut Fortschritte macht, können wir bei den Reiterspielen doch reiten”, meine ich zu Magnus. “Das wäre schon cool”, erwiderte er. “Übrigens habe ich vorhin einen sehr coolen Auftrag bekommen. Ich soll für eine Adventsaktion eines Reitsporthandels ein paar Artikel designen”, erzählte Magnus. “Und was sind das so für Schachen?”, fragte ich ihn. “Schabracken, Decken, Gamasche, sowas halt”, sagte Magnus und seinen Augen begannen zu leuchten vor Begeisterung. So saßen wir noch eine ganze Weile im Wohnzimmer und er schwärmte von seinen Ideen.
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    • Wolfszeit
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      11.12.2019|Wolfszeit
      Reiterspiele
      Eva|Heute war es nun so weit. Der große Tag der Reiterspiele war gekommen. Fanya war zwar schon vor zwei Wochen auf ihrem ersten Turnier gestartet, dennoch waren wir ein wenig aufgeregt. Fanya hatte das Turnier gut gemeistert. Seit sie auch Eva besser kannte, war sie nämlich geradezu aufgeblüht und wird immer mehr zu einem Pferd was mit einem durch dick und dünn geht.

      Unsere Kür besteht aus drei Teilen. Am Anfang wollten wir ein wenig Handpferdearbeit zeigen danach eine kurze Dressur Kür zeigen und zum schloss, sollt noch Freiarbeit folgen. Die Aufregung steigt immer mehr, je näher wir unserem Auftritt kamen. Fanya war schon geputzt und während Alec sie noch ein wenig betüddelte half ich Anu Lillis Mähne zu öffnen. Fanya war bereits mit Kappzaum ausgesattet und auch Lilli war schon gesattelt und getrenst. Nachdem beide Pferde fertig vorbereitet waren, ging es auch schon zum Abreiten. Nachdem wir aufgerufen wurden steig ich ab und führte Fanya bis zum Halleneingang. Dort machte ich die Zügel ab und den Strick dran und übergab Anu das Strickende. Unsere Reitbahn war schon vorbereitet. In der Mitte des einen Zirkels stand ein Flatterband Vorhang und auf dem zweiten Hufschlag stand ein Cavaletti. Die Hallentür öffnete sich und die ersten Töne von Here I Am erklangen. Anu ritt im Schritt an und ritt eine Runde im Schritt bevor sich auf die Mittellinie ritt und dort anhielt, um zu grüßen. Fanya war zwar aufgeregt,aber die Tinkerstute beruhigte sie mit ihrer Ausstrahlung. Anu ritt an und auf dem Hufschlag angekommen trabte sie an.Es passte perfekt auf den beginn des Refrains. Fanya war ein wenig zu schnell, passte sich aber relativ schnell wieder Lilis Tempo an. Sie wendete auf den Zirkel ab und Fanya folgte gut und blieb auf derselben Höhe wie Lilli. Nach dem Zirkel folgte ein durch die ganze Bahn geritten und darauf folgte direkt ein weiterer Zirkel. Fany versuchte geradeaus weiterzulaufen doch Anu ließ Lilli so laufen, dass Fanya wieder die richtige Richtung annahm. Nach einer Runde wechselte sie aus dem Zirkel und galoppierte in der Ecke an. Es ging erst eine Runde auf den Zirkel bevor es ganze Bahn ging und bei E kam der Höhepunkt der Kür.
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      Denn dort sprangen die beiden Pferde über das Cavaletti. Bei C parierte Anu durch und sie ritten noch eine Runde im Trab, bevor sie bei X hielten. Ich ging in die Halle und baute schnell die Zügel dran, sattelte sie und löste den Strick . Anu half mir noch aufs Pferd und verließ mit Lilli die Halle. Dann folgte auch schon das Instrumental von I will always return. Ich ritt im Trab an und am Ende der Mittellinie ging es gleich in eine Volte rechts herum und gleich darauf noch einmal Linksrum. Bei H geht es dann in eine Schlangenlinie mit drei Bögen. Bei F galoppierte ich an und Fany machte einen kleinen Bocksprung. Ich ließ sie an der Langen Seite zulegen und galoppierte sie eine Runde auf dem Zirkel, bevor ich sie zum Trab durch Parieren und eine einfache Schlangenlinie Ritt. Danach folgte ein Wechsel durch die ganze Bahn. Ich ließ Fany etwas zulegen bevor ich sie vor der Ecke wieder einfing. In der nächsten Ecke galoppierte ich erneut an und ließ sie eine Runde laufen. Danach parierte ich sie zum Trab und bei E folgte eine Volte. Ich ritt einen Zirkel und dann ein aus dem Zirkel wechseln. Ich galoppierte noch einmal an und ließ Fanya dieses Mal freien Lauf. Nach zwei Runden parierte ich sie durch und ritt im Schritt bis X. Dort hielt ich an und Fanya sollte sich hinlegen, was sie auch brav machte. Ich lobte die Stute und ließ sie wieder aufstehen. Ich sattelte und trenste sie ab und als Alec die Halle betrat und nach der Stute rief, kam sie auch sofort zu ihm gelaufen. Alec demonstrierte ein paar Schreck Übungen, wie durch den Flatterband Vorhang und über eine Plastikplane. Danach zeigte er noch ein paar andere Übungen und schickte Fanya zum Abschluss eine Runde im Galopp Außenrum bevor er sie ein letztes Mal über das Cavaletti schickte. Zum Schluss hielten die beiden bei X und Fany zeigte noch die Verbeugung. Alec verließ die Halle und Halfter die Stute draußen. Glücklich gingen wir zurück zu Stallgasse wo wir beide Pferde ausgiebig lobten und sie noch mit Möhrchen verwöhnten. Die beiden Pferde durften sich nun ausruhen, während wir gespannt auf das Ergebnis warteten.
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    • Wolfszeit
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      25.12.2019|Wolfszeit & Elsaria
      Besuch bei Alec und Fanya
      Ich hatte mit Alec Lightwood und Eva Denmark vereinbart das ich 5 Tage mit Beastly Domina kommen durfte. Da die beiden auch ein Make over Pferdchen trainieren, fand ich das eine gute Idee und hatte sie per mail gefragt. Deshalb packte ich meine braune Stute in den Flieger nach Cadmindon in Kanada. Nach der Landung fuhren wir auf den Hof Stáballan Madadh-Allaidh .Dort wurden wir schon erwartet. Als ich auf den Hof fuhr kam mir ein junger Mann entgegen. “Hallo, du musst Juna sein. Ich bin Alec. Wir hatten miteinander geschrieben”, stellte er sich vor. “Hallo, ja genau”. Domian trat ungeduldig Gegen die Hängertür. “Na gut, dann laden wir sie erst einmal aus und ich zeig dir ihre Box”. Alec half mir die Stute auszuladen und führte uns in den Stall. “Deine Stute wird für die 5 Tage neben unserem Torashhko wohen. Er ist äußerst gutmütig” erzählte mir Alec. Ich stellte Mina in ihre Box und sie schaute sich neugierig um un beschnupperte ihren Boxennachbarn durch die Gitterstäbe. “Wenn du möchtest kann ich dir später noch den Hof und unsere kleine Fanya zeigen, aber erst einmal zeige ich dir dein Gästehaus”. Alec zeigte mir mein Haus und auch Eva kam kurz dazu um mich zu begrüßen. Alec und Eva waren sehr nett, sie ließen mich in Ruhe ankommen. Ich brachte Beastly noch ein wenig Futter ,ehe ich mich einrichtete.

      Ich beschloss noch ein wenig zu schlafen um nachher an der angebotene Besichtigung teilnehmen. Ich war auch schon auf Fanya gespannt. Nachdem ich etwas geschlafen hatte und eine Kleinigkeit gegessen hatte zog es mich wieder zu Mina , den die Stute hasste Veränderungen, aber das musste auch mal sein. Als ich bei ihr ankam lief mir Alec und Eva schnatternd entgegen. " Hallo Juna, gut angekommen?!" fragte mich Eva. "Willst du die Führung?!" fragte Alec freundlich. " Gerne, ich möchte nur noch schnell nach Mina sehen, sie mag Veränderungen nicht so!" sagte ich. Für die zwei passte das und liefen mit. Wie erwartet wurde ich von einer grantigen Mina begrüßt. Ich seufzte kaum bemerkbar. " Du hast schon viel erreicht mit ihr! Das klappt schon, ich kann noch erinnern wie sie in der Box Hing und niemand ran ließ!" hörte ich Alec, der versuchen mich aufzumuntern. Er hatte recht, ich hatte wirklich viele Erfolge in kürzester Zeit ich war wirklich stolz darauf. Doch jeder kleiner Rücktritt ließ mich immer wieder verzweifeln. “Mach dir nicht so viele Gedanken versuch einfach deiner Mina viel Vertrauen zu geben”, sagte Eva. Da die Kleine mich nicht ran ließ, ließ ich mir nun den Hof von Alec zeigen. Als wir aus dem Stall gingen kam uns ein junger Mann mit einem hübschen braunen Berber entgegen. “Das Juna, ist Magnus mein Lebensgefährte”, erklärte Alec. Magnus stellte sich freundlich vor und wir unterhielten uns kurz über sein hübsches Pferd. Danach zeigte Alec mir den Hof und auch die Koppeln wo die Pferde ein wenig im Schnee umhertollen. Der Hof war wirklich wunderschön und freundlich aufgeteilt. " So das ist unsere Fanya und der kleine Tinker ist Lilli! Sie gibt Fanya ein wenig mehr Sicherheit" stellte Alec die kleine Stute vor. Die kleine Fuchsstute hatte kek in den Augen und war bestimmt gut zu arbeiten. Die Tinkerstute kam direkt an den Zaun und ließ sich ein wenig von Alec kraueln. Auch von mir ließ sie sich Streicheln. Fanya beobachte das ganze aus der Ferne. “Fanya braucht immer ein wenig, sie ist sehr misstrauisch”. Wir redeten noch eine Weile, dann verabschiedeten wir uns bis morgen.

      Tag 2

      Die Nacht hatte ich sehr gut verbracht. Nachdem ich gefrühstückt hatte ging ich zu meiner Stute Beastly Domina und holte sie aus der Box. Zumindest versuchte ich es, denn sie war einfach noch sehr nervös. Ich redete beruhigend auf sie ein. Einige Mitarbeiter von Alec grüßten mich freundlich. Ich grüßte zurück. Nachdem Beastly sich beruhigt hatte, brachte ich sie zuerst auf eine freie Paddockplatz um ihre Box sauber zu misten. Ich holte gleich im Anschluss eine Schubkarre und eine Mistgabel und beginne mit dem säubern. Nachdem eine volle Karre auf den Misthaufen verfrachtet hatte holte ich frisches Einstreu, danach Heu und ihr Kraftfutter. Dann brachte ich sie zurück in den Stall. Ich verräumte meine Utensilien und holte in der Zeit wo meine Süße fraß ihr Putz- und Sattelzeug aus dem Hänger. Ich wollte sie heute einfach nur longieren. Als ich vollgepackt wieder zu Mina wollte hörte ich jemanden rufen. “Juna warte ich helfe dir!”, es war Eva. Sie nahm mir einige Sachen freundlich ab. “ Darf ich zusehen?!”, fragte sie mich schließlich. Ich hatte nichts einzuwenden und erwiderte natürlich mit einem Ja. Ich sah, dass Mina bereits gefrühstückt hatte und sich auch schon das erste mal in das frische Stroh entledigte. Das war ein wiederkehrendes Spiel zwischen uns. Aber jeder Pferdebesitzer kennt das zu genüge. Ich striegelte meine braune Stute säuber und sattelte sie auf. Mina spielte leicht nervös mit den Ohren. Dann gingen wir auf den Reitplatz. Alec hatte gerade Fany longiert und führte sie noch ein paar Runden Schritt. Dort wärmte ich meine Stute auf und grüßte Alec. Nachdem die Stute nun warm war, forderte ich mehr Hinterhandarbeit von ihr ein. Sie schwang ihr Hinterteil gut mit. Ich verringerte ihr Tempo nahm das tempo wieder auf, wechselte zwischendurch die Seiten. Mina spitzte die Ohren, sie wusste genau, dass wir nicht alleine waren. Ich ließ mich nicht von ihr Beirren. Nach 30 minuten Arbeit, beendete ich das Training für heute, Mina war auch sichtlich ruhiger geworden, dass war mein Ziel. Für Morgen stand Dressur auf dem Plan. Ich brachte meine süße in ihre Gastbox, ihr Nachbar wieherte ihr freundlich entgegen. “Na du hast du schon einen Freund gefunden?!” scherzte ich, dann ging ich zurück zu Alec und Eva und fragte sie ob ich helfen könnte.

      Tag 3

      2 Tage waren nun vergangen seit ich in Kanada bin und Mina hatte noch nicht ein einziges mal für ärger gesorgt, das sollte sich jedoch ändern wie es sich bald herausstellte. Ich stand unter der Dusche und ließ das heiße Wasser auf meiner Haut fließen, das tat so gut. Ich freute mich schon auf das Training mit Mina. Das draußen auf dem Hof trubel herrschte bekam ich nicht mit. Der Dampf gewann langsam die überhand des Badezimmers, die Spiegel waren beschlagen. Plötzlich reißt jemand die Badtüre auf. “Juna, bist du da?!” hörte ich eine Männerstimme.. Erschrocken fischte ich nach einem Handtuch um es mir um meinen nassen Körper zu wickeln. “ Morgen Alec, was ist denn los?!” fragte ich ihn verwundert, ich stand nur mit einem Handtuch bekleidet vor einem Mann. Dieser geriet kurz ins stocken. “ Mina, hat die Boxtür aufbekommen, und galoppiert richtung Wald wir bekommen sie nicht eingefangen! Thorashko steht für dich bereit!” sagte er. Das war wie ein Schlag ins Gesicht, ich wollte schon Kopflos losstürmen, da packt mich Alec am Arm fest, “ Zieh dir was an so kannst du nicht los!” grinste er. Ich wollte gar nicht wissen was er sich jetzt dabei dachte. Schnell rannte ich in mein Zimmer und zog mich an. Ich achtete nicht auf die Farbkombination und rannte dann auf den Hof. Ich schwang mich sofort auf Minas Boxennachbarn, Alec und Eva auf Cocolate Churro und Sasancho und ein Mitarbeiter auf einem Moped und einer fuhr mit dem Hänger rum. Es hatte mir wirklich gefehlt das Mina solchen Bockmist machte, es hatte doch so gut begonnen. Ich und Eva ritten Richtung Wald, und die anderen die durchsuchten Umgebungen rund um den Hof. Wir gaben die Suche nicht auf, wo konnte sie nur stecken und hoffentlich hatte sie sich nicht verletzt. Ich machte mir wirklich sorgen. “ Wir finden Sie schon!” versuchte mich Eva zu beruhigen. Endlich kamen wir am Waldrand an. Angestrengt sahen wir zwischen die Bäume. Nicht nur das wir Mina immer noch nicht gefunden haben, sondern es wurde auch langsam dunkel und das erschwerte die Suche. “Domiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!” brüllte ich. Toko wie ich ihn nannte, weil ich mir seinen Namen einfach nicht richtig merken konnte, wieherte als wolle er mir helfen. In jeder Minute wurde ich nervöser und bekam regelrecht Panik. “ Da vorn!” hörte ich plötzlich Eva. Die Dunkelheit hatte uns beinahe eingeholt als wir sie endlich entdeckten, zwischen einem Tannenbaum stehend und den Kopf gesenkt. Wir blieben weit genug weg stehen. Ich rutschte von Toko runter und nahm Halfter, Strick und einen Apfel, Eva blieb im Hintergrund und Informierte die anderen. Anu sollte mit dem Hänger sollte vor am Waldrand warten. Eva hatte Toko´s Zügel geschnappt. “ Ganz ruhig mein Mädchen, du brauchst keine Angst zu haben.!” Die Stute sah mich an und ich merke sofort ,dass sie einige Schrammen hatte. Manche sogar recht tief. Die Stute schien außerdem Erschöpft zu sein. Ich konnte irgendwie nicht glauben das sie von alleine aus ihrer Box kam und ich sah auch noch einen Sattelabdruck auf ihren Rücken. wurde sie etwa in der Nacht Geritten als alle schliefen? Ich schob den Gedanken erstmal beiseite , mit diesem Verdacht musste ich dann einfach mit Alec und Eva reden, wenn wir wieder auf den Hof sind. Die Stute ließ sich problemlos halftern. Ich nahm Eva Toko wieder ab und spazierte mit beiden Pferden an der Hand zum Waldanfang zurück.Eva ritt hinter uns. Den Weg dorthin schwiegen wir. Alec und die anderen warteten bereits auf uns. Es war inzwischen dunkel und so konnten die anderen die Verletzungen von Mina nicht sehen. Ich bat Alec seinen Tierarzt zu bestellen, der heute noch kommen sollte , da es wirklich übel aussah. Dann verluden wir Mina in den Hänger, sie war wohl so kraftlos, da sie sich nur einmal vor dem Hänger aufgebäumt hatte und ging danach hinein. Ich hoffte der Vorfall würde kein Rückschlag ergeben. Ich nahm Toko wieder und wir ritten dem Hänger hinterher zum Hof. Dort angekommen versorgte ich Toko und dann holte ich Domina aus dem Hänger. Der Tierarzt kam und sah sich die Stute an. Zum Glück waren es keine lebensbedrohliche Verletzungen. Ich atmete erleichtert auf. Wir versorgten die Wunden und brachte Mina in ihre Box, fand ich noch ihren Sattel und ihr Zaumzeug, dieses ich gewiss in den Hänger verräumt hatte, also musste die wer die Stute geritten haben, nur wer? Ich würde am nächsten Tag mal mit Alec und Eva sprechen. Müde ging ich dann ins Bett

      Tag 4

      Als ich gefrühstückt hatte ging ich zu Mina um sie zu versorgen. Mina sah aus ihrer Box und hatte ihr Heu schon fast aufgefuttert, Geduldig wartete sie auf ihr Kraftfutter. “ Morgen süße! Wie gehts dir? Du kleine ausreißerin!” murmelte ich. Ich wollte heute nichts besonderes machen, sondern nur etwas spazieren gehen mit Mina, der gestrige Tag war aufregend genug. Alec und Eva kamen zu uns um sich nach Mina zu erkundigen. “ Morgen Juna, wie gehts Mina?!” fragten die beiden. “ Ganz gut soweit, aber sie ist gestern nicht ohne Hilfe entkommen, ich fand ihre Reitsachen neben ihrer Box verstreut, sie musste von jemanden geritten worden sein…!” sagte ich ohne umschweife zu machen. “ Hmm das ist komisch, außer uns ist doch niemand hier gewesen?” Sie würden trotzdem versuchen dem nachzugehen, meinte Eva . Beide entschuldigten sich für die unannehmlichkeit. Ich versorgte Mina schnell ich hatte mich umentschieden, sie durfte heute auf ihr Paddock ich würde gerne in die Stadt gehen etwas shoppen wenn ich schon in Kanada wäre.

      Tag 5

      Der gemeinsame Ausritt viel ins Wasser gestern und heute war die abreise. Ich packte alles zusammen, lud Mina in den Hänger, ihre Wunden sahen schon besser aus, mistete die Gastbox sauber und verabschiedete mich von Alec und Eva. Dann fuhr ich los. Am Flughafen wurde Mina ins Flugzeug geladen sowie das Gepäck was ich hatte und wir flogen dann Richtung Heimat.
      Im Dunkeln kamen wir wieder auf meinem Hof an dieser noch steht. Ich brachte Mina in ihre Box und viel müde ins Bett.
    • Wolfszeit
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      02.01.2020| Wolfszeit
      Jahresrückblick
      Auch wenn das HMJ noch nicht ganz vorbei ist, wollen wir einen kleinen Jahresrückblick der Stàballan Madadh-Allaidh machen.
      Alles begann im September als Mr. Murray auf Luchy zukam und einen Nachfolge für seinen Hof suchte. Am 23.10 beschlossen Luchy und Colin dann, dass Anu und ich (Alec) den Hof führen sollten. So sollte es also sein, dass ich und Anu mit einigen Pferden auf dem SMA einzogen. Auf dem Hof warteten zwar einige Renovierungsarbeiten, aber auch drei Pferde. Lilli mit ihrem Fohlen und Torashko. Am 2.10 begann der Umzug. Mit uns zogen Avicii, Liliada, Wo der Wolf Heult, Aschenflug, ZM's Zanaro, Osgiliath, Sasancho, PFS' Caillean, Delyx, BS' Litlle Snowwhite, Mini Cookie, Ardehel und natürlich Anus Stute Mystic Fantasy Dahlia um. Am selben Tag zog auch gleich noch ein neues Pferd an. Ases Maskwamozi, hate zwar einen unaussprechlichen Namen, aber besticht mit ihrem lustigen Charakter und der schönen Fellzeichnung. Sie stammt aus einer Stallauflösung und Luchy musste sie einfach kaufen.
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      Auch mein Lebensgenfähre Magnus zog bei uns auf dem Hof ein.
      Recht bald erfuhren wird dann, dass ein Horse Makeover Stattfinden sollte. Eine Reihe von Pferden wurde beschlagnahmt und nun sollten sie eine neue Cache bekommen. Ich war sofort begeistert von der Idee und meldete uns an. Am 07.10 erfuhren wird dann schließlich welches Pferd wir bekommen würden. Es war HMJ 7469, eine recht unauffällige Freibergerstute.
      Am nächsten Morgen ging es dan auch zur Bow River Ranch und dort sahen wir unser Pferd das erste mal. Es zeigte sich eine dreckige, abgemagerte Stute die nervös um herlief. Sie zeigte sich äußerst Misstrauisch und dennoch beschlossen wir sie Fanya zu nennen, was kindlich heißt. Mit ihren großen Augen und dem Babyaface sah sie aus wie ein verängstigtes Kind.
      Am nächsten Tag folgte dann die erste Berührung und mit viel Geduld schafften wir es die Stute auf den Hänger zu bekommen um sie nah Hause zu holen.
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      Anfangs lief das Training mit der Stute nicht gut, doch sobald sie sich mit Lilli angefreundet hatte, schien sie ausgeglichener zu werden. Dennoch wurde deutlich wie viel schlechtes sie in ihrem kurzen bisherig.en Leben gehabt haben musste und dass sie wohl noch nie wirklich mit anderen Pferde Kontakt hatte.
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      Das Training mit den anderen Pferden verlief gut und vor allem freute uns das Lilli und Torashko wieder in Form kamen. Auch Fanya baute langsam auf und fasste Vertrauen, sodass wir am 20.10 sie an das erste Zubehör zu Gewöhnen. Auch ihren ersten Tierarzt- und Hufschmiedbesuch meisterte die kleine Stute wunderbar. Am 03.11 schauten Magnus und ich uns ein paar Pferde an, da er sein erstes Pferd bekommen sollte. Am 16.11 begannen wir dann mit Eva unserer neuen Bereiterin, Fanya einzureiten. Am 03.12 zog dann Aldaire, der hübsche Berberhengst den Magnus gekauft hatte ein und mit ihm eine Überraschung. Magnus hatte beschlossen, dass Chocolate Churro, ein hübsche Hengst mit Schokoladenbraunem Fell, mein Pferd werden sollte und so sog er auch ein.
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      Am 11.12 nahmen wir dann mit Fanya an den Reitespielen teil, wo Fanya sich ganz gut schlug.
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      Inzwischen hat Fanya sich inzwischen hat sich Fanya zu einer hübschen, freundlichen Stute gemauser, die mit ihrem Reiter durch dick und dünn geht. Sie macht alles mit und das macht uns besonders Stolz. Auch freuen wir uns sehr über das von Royal Peragee gesponsorte Halfter, welches einfach perfekt zu Fanya passt.
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      Wir sind sehr stolz auf unsere kleine Fanya. Sie ist inzwischen Reitbar und kann sogar schon die ersten kleinen Dressurlektionen. Am meisten freut und allerdings das sie schön Aufblüht.
      Wir freuen uns, dass unser Jahr so erfolgreich war.
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    • Wolfszeit
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      06.01.2020|Wolfszeit
      Stürmische Körung
      Alec| Heute war ich schon früh auf den Beinen heute ging es nämlich mit Ases Maskwamozi zur Körung. Luchy wollte uns in einer Stunde abholen, da sie auch eine Stute für die Körung hatte. Ich hatte Ases schon auf hochglanz geputzt und war nun damit beschäftigt, die Mähne der zappeligen Stute ein zu felcheten. “Anu denk daran ,dass heute das neue Vollblut kommen soll” sagte ich zu ihr. Eine Stute später hatten wir es dann auch tatsächlich geschafft, das gepunktete Pferd ein zu flechten. Luchy fuhr gerade vor, als wir Wamzi die Transportgamaschen an zogen. Wir packten schnell alles ein und verluden die Stute, dann ging es auch schon auf den Weg zur Körung.

      Eva| Nachdem Alec losgefahren war, brachen Anu und ich die Pferde auf die Koppel. Danach machte ich die Box für den neuen Hengst Darly Gone Mad vor.

      Alec| Dort angekommen luden wir die Pferde erst einmal aus und führten sie ein wenig umher. Als erstes würde Sunny Empire dran sein. Die blinde Stute, war Aufmerksam aber ruhig. Nachdem die Pferde sich ein wenig Bewegen konnten ließ ich Asas ein wenig grasen, während Luchy, Sunny Empire noch einmal hübsch machte.

      Luchy| “Luchy Montrose mit Sunny Empire in die Halle, bitte”, schallte es aus einem Lautsprecher und ich begab mich mit der Stute zur Halle. Die Roanstute war entspannt und gelassen und folgte mir brav. Da die Stute noch nicht angeritten war würde ich sie an der Hand vorstellen. Ich führte die Stute zu X wo wir anhalten und die Richter grüßten.
      „Vorgestellt wird hier Sunny Empire eine 3-jährige, Hannoveranerstute von Empire of Darkness und Walking on Sunshine.“Dazu trabten wir zwei Runden auf der linken Hand. Danach parierte ich die kleine Stute durch und wir liefen auf derselben Hand einen großen Mittelzirkel im Schritt. Anschließend gingen wir ganze Bahn um gleich darauf durch die ganze Bahn zu wechseln und den Trab auch auf der anderen Hand zu zeigen. Nach einer weiteren Runde parierte ich Empire erneut durch und wir zeigten eine Schlangenlinie mit drei Bögen im Schritt. Ich führte sie noch die kurze Seite im Schritt bevor ich anhielt und den Strick von ihrer Halfter löste. Ich trieb sie mit meiner Stimme an und die kleine Stute galoppiert etwas zögerlich, aufgrund der unbekannten Umgebung ,aber brav ihre Runden, bis ich sie durch parierte um die Richtung zu wechseln. Auch linksrum zeigte sie brav ihren Galopp. Nach zwei Runden ließ sich die kleine Stute brav, wieder einfangen und wir stellten uns erneut bei X auf um zu grüßen. Beim hinausgehen lobte ich Empire. Ich wusste zwar nicht ob es ausreichend war für die Körung doch wir hofften das beste für die kleine Stute. Wir gingen zu Alec und Ases zurück, wo Sunny auch noch etwas grasen durfte. Ich hielt die beiden Pferde, während Alec die gepunktete Stute sattelte.

      Alec| Nach dem Satteln ging es zum Abreitplatz, wo ich die Stute locker in Schritt und Trab ritt, bevor ich sie noch einmal kurz angaloppieren. Ich saß in dem frisch polierten Sattel von Ases Maskwamozi und wartete darauf, dass unsere Vorreiterin die Halle verließ. Kurze Zeit später wurden wir aufgerufen. Wamzi trabte wunderbar weich an und wir ritten in die Halle ein. Ich konzentrierte mich auf den Punkt X und ritt schnurgerade darauf zu, um meine Stute dann mit leichten Paraden genau dort durchparieren. Mit einer leichten Handbewegung grüßte ich die Richter und nahm kurz darauf wieder die Zügel auf. Ich trabte direkt wieder an und ging auf die linke Hand. Nachdem wir die lange Seite hinter uns hatten, wendete ich meine Stute auf den Zirkel ab und gab ihr eine leichte Galopphilfe. Sofort sprang Ases korrekt an und wir galoppieren zwei Runden ohne Probleme, ehe wir aus dem Zirkel mit einem einfachen Galoppwechsel wechselte. Souverän löste Wamzi die Aufgabe und so konnten wir direkt noch auf dieser Seite den Galopp zeigen, ehe wir wieder zum Trab durchparierten und auf die ganze Bahn gingen. Dort zeigten wir drei hintereinander folgende und gleich große Volten, ehe ich zum Schritt durchparierete. Wir wechselten einmal durch die ganze Bahn und ritten dann wieder auf die Mittellinie. In der Mitte parierte ich zum Stand durch und vollführte eine Hinterhandwendung.. Ich lobte Wamzi kurz und kaum sichtbar, ehe sie aus dem Stand wieder antraben durfte. Noch hatten wir nicht alles hinter uns, denn eine schwere Aufgabe stand noch bevor. Bei A angekommen gingen wir auf die ganze Bahn und als wir die lange Seite erreichten, gab ich meiner gepunkteten Stute die Galopphilfe, stellte sie aber nach außen. Gekonnt sprang die Stute im Außengalopp an und lief souverän vorwärts. Auch die kurze Seite und deren Kurven meisterten wir problemlos. Überglücklich über den gelungenen Galopp ließ ich Wamzi wieder umspringen und galoppierte noch eine Runde, ehe ich zum Trab durch parierte. Wieder wendeten wir auf die Mittellinie ab und parierten bei X durch. Dieses Mal verabschiedete ich mich jedoch wieder von den Richtern. Im Schritt am langen Zügel verließen wir zufrieden unter Applaus die Halle. Wir ritten zu Luchy und Sunny Empire zurück wo ich abstieg und die Stute ausgiebig lobte. Ich sattelte die Stute ab. Als beide Pferde wieder auf dem Hänger waren ginge es auf den Weg zurück zum Hof.

      Eva| Inzwischen war es Nachmittag und Alec hat eine Nachricht geschrieben, dass sie nun auf dem Rückweg waren. “Eva, wir sollten die Pferde reinholen es beginnt zu stürmen”, sagte Anu. Also machten wir uns zusammen auf den Weg zu den Koppeln. Ich nahm Chocolate Churro und Aldaire, während Anu Sasancho und Osgiliath nahm und diese in den Stall brachten. In der nächsten Runde nahm ich Balisto und Torashko. Das ging solang bis alle Pferde im Stall waren. Die einzigen die noch draußen Standen waren Fanya und Lilli. inzwischen war es immer stürmischer geworden und der Schnee wirbelte nur durch die Luft. An der Koppel angekommen rief ich Anu zu”Lass uns zurück reiten, dann sind wir schneller”. Ich befestigte den Strick an Fanyas Halfter wie Zügel und zog mich auf ihren Rücken. Anu tat es mir gleich und schwang sich auf Lilli. Ich trieb Fanya an. Eigentlich wollte ich das sie Trabte, doch Fanya fiel in den Galopp. So waren wir schnell am Stall. Wo ich von ihr Untersuchte und sie in ihren Paddock entließ. Fanya stellte sich gleich in ihre Hütte, wo sie sich mit Lilli in eine Ecke kuschelte. Anu und ich wartetn im Stal daruf das der Transporter mit dem neuen Pferd endlich ankam. Nach einer Halben Stunde fuhr dieser auch vor. Wir luden Daryl aus und brachten ihn in seine Box. er machte einen nervösen Eindruck. aber das war auch kein Wunder bei dem Unwetter.
      6557 Zeichen = 4 Punkte
    • Wolfszeit
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      28.01.2020|Wolfszeit
      Das HMJ-Finale
      Aufgabe 12 Was war dein Gedanke, als du dein HMJ-Pferd zum ersten Mal gesehen hast?|Aufgabe 14 Was ist dir bei der Arbeit mit deinem Pferd wichtig?|Aufgabe 16 Vergleiche die Arbeit mit deinem Pferd zu Beginn des Wettbewerbs und jetzt.- 30 Punkte
      Es war nun so weit der letzte Tag des Horse Makeovers ist erreicht. Bereits gestern waren wir auf der Bow River Ranch angekommen. Heute galt es zu präsentieren was wir mit dem Pferd in den 3 Monaten erreicht hatten. Ich und mein Team hatten überlegt, dass wir eine Art Vortrag machen wollten, indem die kleine Fanya integriert werden sollte. Nun war es so weit. Wir standen vor dem Eingang zum Reitplatz der Bow River Ranch und warteten bis unsere an Moderation vorbei war. Unter Applaus betrat ich den Platz mit der kleinen rotbraunen Stute an meiner Seite. Wir hatten Fanya heraus geputzt. Ihre Mähne und Schweif hatten wir geschnitten. Sie trug das hübsche braune Halfter mit dem Plüsch von Royal Peragee. Sobald die Hallentür geschlossen war, löste ich den Strick von Fanyas Halfter und ließ sie laufen. Sie ging als Erstes zu den Zuschauer die am Zaun standen und inspizierte diese mit angelegten Ohren und etwas Abstand. Ich war vorher mit einem mobilen Mikrofon ausgestattet worden und so begann ich nun zu Reden. "Liebe HMJ Teilnehmer, liebe Zuschauer,
      Wir haben das Finale des HMJs erreicht und nun ist es so weit zu zeigen, wie Fanya sich entwickelte. Für alle die das HMJ nicht so aktiv verfolgt haben werde ich erst einmal HMJ 7469 vorstellen". Fanya hatte beschlossen, dass die Helfer in der Ecke nun viel interessanter als die Besucher sind und war zu ihnen rübergetrottet. Ich pfiff kurz und die kleine Stute kam zu mir getrabt.” hier sehen sie HMJ 7469 oder Fanya, wie sie inzwischen heißt. Fanya ist vermutlich ein 2015 geborener Freiberger. Vom Charakter her ist sie zurückhaltend und misstrauisch, doch sobald man ihr Vertrauen hat weicht sie einem nicht mehr von der Seite.” um das zu verdeutlichen machte ich ein paar Schritte und Fanya folgte mir anstandslos.
      “Mein erster Gedanke als ich mein HMJ Pferd sah, war: was ein armes Tier. HMJ 7469, war überhaupt nicht das, was ich erwartet hatte, als mir gesagt wurde das mir ein Freiberger zugeteilt wurde. Erwartet hatte ich eher einen Braunen oder einen hellen Fuchs, wie es für Freiberger typisch ist, doch es kam eine Überraschung. Der erste Eindruck, den ich hatte war, das vor mir ein verängstigtes Kind steht, dass nicht weiß wie es weitergeht und dann erinnerte sie mich auch schnell an ein Reh, mit den großen Augen, stand sie da und lief nervös auf und ab. Diese kleine Stute hat in mir Sofort das Verlangen geweckt ihr zu helfen. Sie wirkte so hilflos, wie ein kleines Kind.
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      Pferd by Canyon| Hg by sadasha|Bewegung & Zubehör by Wolfszeit
      Durch diesen ersten Eindruck hat sich schnell ein Name für HMJ 7469 gefunden.Fanya kann kindlich wie auch Freiheit bedeuten. Ich und mein Team fanden den Namen so passen, das wir darüber nicht mal diskutieren mussten. So kam es also dazu das die Stute nicht als Nummer, sondern als Fanya bei uns einzog. Von Beginn an war klar , dass der wichtigste Trainingsgrundsatz, sein musste alles langsam und in Ruhe anzugehen, vor allem deshalb, weil Fanya schnell in Panik geriet und anfing sich zu wehren, sobald zu viel Unruhe herrschte. Somit ist immer noch das wichtigste beim Training mit der kleinen Stute, Ruhe. Am Anfang des Wettbewerbs haben wir viel Bodenarbeit gemacht, um erst einmal eine Vertrauensbasis aufzubauen und weil die kleine Stute noch viel lernen musste. Wenn sie nun auf die Leinwand blicken können sie dort ein Bild von unserem ersten Kontakt sehen.
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      Pferd by Canyon| Hg by sadasha|Bewegung, Reiter & Zubehör by Wolfszeit
      Anfänglich konnte man sie zum Beispiel nicht führen, da sie sich gegen den Strick stemmte. Schritt für Schritt lernten wir somit die Grundlagen. Nachdem eine Vertrauensbasis geschaffen war, ging es langsam und schrittweise an das Einreiten. Als Vorarbeit dazu longierte wir viel und gingen mit ihr spazieren, im Wald, Hügel auf und über möglichst viel verschiedenes Gelände. All das sollte einer Seit dem Muskelaufbau dienen, aber auch damit Fanya ihren Körper kennenlernt und ihr Gleichgewicht verbesserte. Durch die wenige Bewegung, die sie hatte, hatte sie anfänglich nämlich enorme Gleichgewichtsprobleme, sodass das Hufe-Auskratzen kaum möglich war. Die kleine Stute hat es uns , obwohl sie so unkompliziert wirkt, gar nicht so einfach gemacht,wie man denkt, da sie auf unbekannte Situationen mit buckeln reagierte.
      Auch Situationen die Fanya Angst machen waren anfänglich, recht gefährlich. Fanya reagierte oft explosiv in solchen Situationen, doch mit viel Geduld und Ruhe ist sie inzwischen deutlich ruhiger geworden.
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      Fanya by Canyon| Hg by sadasha|Bewegung, Reiter, Lilli & Zubehör by Wolfszeit
      Anfänglich war Fanya auch furchtbar schlecht sozialisiert. An einen Ausritt mit so viel anderen Pferden wie sie hier sehen, wäre anfangs gar nicht zu denken gewesen.
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      Avicii by Occulta|Miss Monty ba Sweetvelvetrose|Fanya by Canyon|Schabrake Monty, Vicii, Tory by Mohikanerin|Trense Monty by AliciaFarina|Torashko, Bewegungen, Reiter & restl. Zubehör by Wolfszeit
      Fanya hat alles sofort vertrieben und angegriffen. Doch unsere gutmütige Tinkerstute Lili hat ihr Stück für Stück gezeigt wie schön Gesellschaft ist und das man sich auch keine Sorge um sein Futter machen muss. Wir sind sehr froh,dass wir so ein gutmütiges und ruhiges Pferd wie Lilli hatten. Dann Fanya hat vermutlich das meiste von der Tinkerstute gelernt die wir zu Anfang auch immer dabei hatten, damit Fanya sich orientieren konnte.Zusammenfassen kann man sagen, dass Fanya sich super Entwickelt hat und zu einem Zuverlässigen Freizeitpartner geworden ist.
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      Fanya by Canyon|Halfter Fanya by Maleen|Lilli, Bewegungen & Zubehör by Wolfszeit
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      Aufgabe 10 Wie denkst du, sah die Vergangenheit deines Pferdes aus? - 20 Punkte

      “Wie denkst du, sah die Vergangenheit deines Pferdes aus?

      Dunkelheit. Einsamkeit. Qual. Alleine sein? Sich verlassen fühlen? Mit der Welt abgeschlossen haben.

      Mit diesen Worten verbinde ich die Vergangenheit der Pferde Tortured Witch HMJ 6693 und Fanya HMJ 7469. Zu gern würde ich mir vorstellen, wie die Pferde auf der Weide geboren wurden. Umsorgt von ihrer Mutter, den anderen Pferden der Herde und vielleicht deren Väter. Wie sie als Fohlen liefen. Ja, so lange liefen und spielten, bis ihre Beine sie nicht mehr tragen konnten. Doch sie mussten keine Angst haben, denn in ihrer Herde fanden sie Schutz- konnten sich zum Schlafen hinlegen und die Eindrücke des Tages verarbeiten. Ich würde mir wünschen, sie hätten eine schöne Fohlenzeit gehabt. Wären herangewachsen, hätten eine wunderbare Jugend erleben können und wären dann von verantwortungsvollen Händen antrainiert worden. So langsam und mit so viel Gefühl wie eben nötig.
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      Pferd by Canyon| Hg by sadasha|Bewegung & Rest by Wolfszeit
      Doch die Realität sah leider anders aus. Ich meine, genau wissen wir es nicht. Bilder sind nicht viele vorhanden. Doch die, die wir zu Gesicht bekommen haben, hatten uns das Blut in den Adern gefrieren lassen. Pferde, überall. Unglaublich viele, zusammengepfercht in kleinen Penalboxen. Quasi gestapelt, so wenig Platz hatten die Tiere. Überall Dreck, Kot, verletzte oder tote Tiere. Gott weiß, wie sie es geschafft haben dort Pferde zu füttern oder sogar heraus zu sortieren. Wie sie behandelt wurden, will ich mir ebenfalls gar nicht vorstellen, auch wenn Fanya als auch Witch bei ihrer Ankunft nicht misshandelt aussahen.
      Text by Veija
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      Aufgabe 11 Welche Farbe hätte dein Pferd? Blau, Rot, Grün…? - 15 Punkte
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      Pferd by Canyon| Rest by Wolfszeit
      Fanya wäre sehr bunt. Im innersten wäre sie schwarz und rot, was für den Schmerz und die Angst der Vergangenheit steht. Doch in ihrer Brust schlägt ein rosafarbenes Herz, was für die liebevolle Art steht, die tief in ihr drin steckt. Das Orange steht für das Misstrauen allem Fremden gegenüber. Diese Verhaltensweise rührt vermutlich aus ihrer Vergangenheit her. Das blau steht für die Unsicherheit, die sie in unerwarteten Situationen zeigt. Dunkelgrün steht für ihre Eifersucht, besonders den Futterneid. Das Hellgrün steht für die Veränderung und die Heilung die nach und nach in ihr innerstes dringt. Auch steht es für das Vertrauen, was sie uns entgegenbringt. Der Heiligenschein, steht dafür, dass sie von Natur aus eigentlich ein freundliche, braver und neugieriger Charakter ist, aber ihre Vergangenheit diesen zu dem gewandelt hat, was er jetzt ist.
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      Aufgabe 17 Wie sieht ein völlig normaler Stallaltag bei euch aus? - 15 Punkte

      Damit sie sehen wie unser Alltag aussieht, haben wir hier ein Bild mitgebracht. Morgen wird erst einmal gefüttert. Nach dem Füttern kommen die Pferde, auf die Koppel, damit wir in Ruhe misten können. Nachdem die Boxen sauber sind, geht es ans Training.
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      Pferd by Canyon|Reiter&Bewegung by Wolfszeit|Zubi by Mohi|Hg by Sadasha&Wolfszeit
      Es steht nicht immer Dressur auf dem Plan. Wir versuchen den Trainingsplan möglichst abwechslungsreich zu gestalte so stehen z. B. auch Ausreiten, Spazieren und Bodenarbeit auf dem Plan.
      Nach dem Training geht es für Fanya meistens wieder auf die Koppel, bevor es dann Abends wieder in den Offenstall geht.
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      Aufgabe 18 Was kann dein HMJ-Pferd gar nicht? Zeige es! - 20 Punkte

      Es gibt nicht viel, von dem, was wir bis jetzt ausprobiert haben, was die Freibergerstute nicht mit Bravour Meistern konnte. Eine Sache gibt es jedoch was Fanya nicht sonderlich gut kann und das ist Teilen. Futter teilen ist schwierig bei der Stute, doch mit bestimmten Pferden ist dies durchaus möglich. Doch sobald es um das Teilen von Aufmerksamkeit geht, ist Fanya nicht mehr freundlich.
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      Pferd by Canyon|Reiter & Bwegung by Wolfszeit|Hg by sadasha|Halfter by Maleen
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      Statement zum Horse Makeover Joelle 2019

      Erstmal ein riesiges dankeschön an @Canyon, die sich die Mühe gemacht hat alles zu organisieren und auch zwischendrin alle Fragen zu beantworten. Natürlich geht der Dank auch an alle andrens die das HMJ möglich machten. Auch möchte ich danke sagen an @Maleen für die tolle Halfter Aktion. Auch an @Mohi geht ein großes Dankeschön für die Weihnachtsverlosung, wo auch die HMJ Pferde nochmal eine Extra Chance bekommen haben einen Gewinn abzusahne.Das HMJ hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe ,dass der Aktivitäts boost der aktuell herrscht anhalten wird, Ich für meinen Teil werde weiterhin so aktiv bleiben wie bisher und die kleine Fanya werde ich nie wieder hergeben <3.
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      Pferd by Canyon|Halfter by Maleen|Bewegung, restliches Zubi & Reiter by Wolfszeit|Hg by samarti
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  • Album:
    Stàballan Madadh-Allaidh
    Hochgeladen von:
    Wolfszeit
    Datum:
    29 Aug. 2019
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    EXIF Data

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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • LILLI
    Portrait folgt
    EXTERIEUR
    Geschlecht: Stute
    Geburtstag: 00.00.2008/11 Jahre
    Geburtsort: Irland

    Rasse: Tinker
    Stockmaß: 139 cm
    Gewicht: 000 Kg
    Deck-|Langhaar: Schwarz, Weiß | Schwarz, Weiß
    Abzeichen| Scheckung: Tobiano
    Gencode:Ee aa nLPnP

    STAMMBAUM

    von: Unbekannt
    von: Unbekannt | aus der: Unbekannt
    von: Unbekannt | aus der: Unbekannt | von: Unbekannt | aus der: Unbekannt

    aus der: Unbekannte

    von: Unbekannt | aus der: Unbekannt
    von: Unbekannt | aus der: Unbekannt | von: Unbekannt | aus der: Unbekannt

    INTERIEUR & BESCHREIBUNG

    Rufname: Lillifee, Tinki

    unkonzentriert | anhänglich | temperamentvoll | aufgeschlossen

    Lilli ist im Umgang absolut artig, schmusig, freundlich, ruhig, gelassen und entspannt.
    Sie lässt sich brav führen, anbinden, verladen, gibt die Hufe und ist grundsätzlich gut erzogen.
    Sie lebte bei uns in der gemischten Herde im Offenstall und ist völlig unauffällig in der Herde.
    Wir haben beim Training festgestellt, dass Lilli sich beim Reiten sehr stark macht und dadurch kein Kinder- oder Anfängerpony ist. Sie reagiert sehr fein auf die Schenkelhilfen und hat einen guten Vorwärtsdrang. Dabei ist sie schwierig zu bremsen. Allerdings wird sie durch den Vorwärtsdrang kein geeignetes Anfängerpferd werden und braucht einen Reiter, der sich durchsetzen kann und weiterhin mit ihr arbeitet.

    Wir haben sie von Mr. Murray übernommen, der sich aufrund seinens Alters Nicht mehr gut um sie kümmern kann. Lilli wurde von uns wieder aufgepäppelt und unter dem Sattel antrainiert.
    Weide/Weidepartner: Ases Maskwamozi, Avicii, Lilliada & Mystic Fantasy Dahliah
    Unterbringung: Box 113
    Einstreu: Stroh

    Letzter Tierarztbesuch:00.00.0000
    Chipnummer: folgt
    Gesamteindruck: Gesund
    Akute Krankheit/en: keine
    Chronische Krankheit/en: keine
    Erbkrankheit/en: Keine

    Letzter Hufschmiedbesuch:00.00.0000

    Ausgeschnitten/Korrigiert: 00.00.0000
    Hufbeschaffenheit: Gut
    Hufkrankheit/en: Keine
    Beschlag: Barhuf

    AUSBILDUNG & QUALIFIKATIONEN

    Fohlen ABC
    Jungpferdeausbildung
    Bodenarbeit
    Eingeritten

    Eignungen: Springen|Dressur
    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M

    Springen E A L M
    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L M M* M**

    Military E A L M
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Western E A L M S
    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1

    ERFOLGE
    Offizell
    Noch keine
    ZUCHTDATEN
    Gekört: Nein
    Schleife:
    Gewinnerthema:
    Eingetragene Zucht: Whitehorse Creek Stud
    Decktaxe: 0 Joellen

    Herkunft | Züchter:

    Nachzucht: 0/10

    BESITZERLEGENDE

    Besitzer/Besitzerin: Wolfszeit (Aliister Murray)
    Vorbesitzer/Vorbesitzerin:
    Verkaufsrecht/Ersteller: Wolfszeit
    Reitbeteiligung/Trainer:

    zu Verkaufen : Nein
    Kaufpreis:

    Spind/PNG/Puzzle PNG/Offizeller Hintergrund