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Wolfszeit

♞Fanya|HMJ 7469|Freiberger

In meinem Besitz seit 29.08.2019 | Stute|HMJ 218 Punkte

♞Fanya|HMJ 7469|Freiberger
Wolfszeit, 7 Okt. 2019
Veija, Laraya13 und Canyon gefällt das.
    • Wolfszeit
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      Möge der Spaß beginnen, Wolfszeit
      Alec| Ich brachte gerade Torashko auf die Weide, da kündigte mein Handy mit einem Lauten pling den Eingang einer neuen Email. Den großen Shire Horse Wallach interessierte es nur insofern ,dass er auf ein Leckerlie hoffte. Er hatte Glück ,dass sich ein solchen tatsächlich auch noch in der Tasche versteckte. Torashko nahm dies zuvorkommend wie immer entgegen und fraß es genüßlich. Ich ließ ihn frei und schloss das Koppeltor. Ich blieb vor dem Tor stehen und schaltete mein Handy an. Als ob Torashko legte mir den Kopf auf die Schulte um sicherzugehen ,dass ich tatsächlich nichts für ihn hatte. Von meinem Display leuchtete mir nun ein lang ersehnte Mail entgegen.

      Der Wettbewerb beginnt!
      Von:info@HorseMakeoverJoelle.de

      Liebe Teilnehmer,
      Ab jetzt startet die Wettbewerbsphase sie wird voraussichtlich bis zum 07.01.2020 gehen.

      Ab jetzt heißt es Punkte sammeln und trainieren um am Ende im finalen Turnier alles erarbeitete zu zeigen. Wir sind schon gespannt wer das Makover 2019 gewinnen wird.

      Eure Pferde stammen wie ihr bereits wisst aus der Auflösung einer illegalen Pferdemafia. Fünfzehn dieser Pferde bekommen nun die Chance bei euch ausgebildet zu werden. Die Pferde sind wenig sozialisiert, nicht eingeritten und sehr unerfahren im Umgang mit Menschenhänden.
      Vor dem ersten Turnier muss ein Einreiten erfolgen!
      Das Makeover Team versichert euch das alle Pferde gesund sind.Dennoch seid ihr daran die Pferde zu chippen und zu impfen.

      Die Pferde stehen auf der Bow River Ranch in Kanada. Geleitet wird die Ranch von Caleb O'Dell und auch Veranstaltungsleiter Nicolaus du Martin von Phoenix Valley aus Kalifornien wird vor Ort sein.

      Eure Pferde sind seit letzte Woche auf der Ranch und ihr bekommt dort auch noch einige Tage Zeit euch mit eurem Pferd bekannt zu machen, die anderen Trainer kennen zu lernen und eure Pferde auf den anstehend Umzug vorzubereiten. Die Pferd wohnen in großzügigen überdachten Boxen und kommen teilweise auf kleine Weide Stücke. Euch stehen ein Großer Reitplatz, sowie auch eine Halle und ein Roundpen zur Verfügung, aber aufgepasst vor den tiefen Reiningsand.

      Herzlichen Glückwunsch Alexander Lightwood du bist für HMJ 7469 zuständig!

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      Rasse: Freiberger
      Fellfarbe: Fuchs
      Geschlecht: Stute
      Stockmaß: 157cm
      Geburtsdatum: *2015
      Trainer: Alexander Lightwood, Kanada

      Die Pferde der anderen Trainern findet ihr hier.

      Nachdem ich die Mail gelesen hatte umarmte ich den Wallach überschwänglich bevor ich mich auf den Weg zu Anu und Magnus macht um ihnen die erfreuliche Nachricht zu überbringen. Magnus fand ich auch recht schnell er war gerade dabei die Sattelkammer und den Stall zu inspizieren, wo er denn noch Geschmackvoll seinen Magnusflair zu verteilen.”Was ist denn dir passiert, Alexander, du grinst ja wie ein Honigkuchepferd” sagte Magnus als er mich erblickte“.”Ich kann dir sagen was mir passiert ist”sagte ich und grinste noch breiter “Morgen gehts auf die Bow River Ranch”. “Wow ich freu mich für dich Darling”. “Wahrscheinlich muss ich aufpassen das du in meiner Abwesenheit nicht einfach meinen Kompletten Kleiderschrank oder den meiner Pferde komplett neu ausstatten” sagte ich scherzhaft zu ihm. “Alexander, du weißt doch das gehört zu mir”. “Aber das brauchst du garnicht Magnus” sagte ich und umarmte ihn.”zumal du in meinen Klamotten und ungeschminkt eh viel besser aussiehst” sagte ich und Blickte in seine dunkel umarmten Augen. Naja Magnus weiß halt einfach das er immer verdammt heiß aussieht. “Danke Darling, aber du weißt doch Tiger haben Streifen ich hab Eyeliner”.”Ach ich Liebe dich einfach Magnus” flüsterte ich ihm zu und küsste ihn leidenschaftlich. “Hallo! Ihr seid nicht allein auf der Welt ihr Turteltäubchen” schallte es durch die Stallgasse. Anu stand mit Aschenflug im Stalltor. “Anu es wird definitiv Zeit dass du dir auch andere Freunde auße den Pferden suchst”, sagte ich schmunzelnd zu ihr. “Aber viel wichtiger ist, dass wir Morgen auf die Bow River Ranch fahren”. “ECHT! Hast du ein Bild von unserem Pferd ?!” Anu hüpfte so aufgeregt herum das der Silberne Hengst, ein wenig zu Seite tänzelte. Ich war inzwischen mit Magnus zu Anu gelaufen und hier ihr mein Handy hin. Der Bildschirm zeigte eine hübsche Fuchsstute. “Wow ist die süß, die hat ja voll das süße Babyface”. “Anu das ist kein Wunder, sie ist ja auch erst 4”, antwortete ich Anu.“Also Graublau oder Braun würden ihr vorzüglich stehen”. “Magnus du bist und bleibst ein Modekatalog” sagte Anu lachend. “Hast du eigentlich schon einen Namen?” fragte Magnus. “Wie wäre es mit Pocahontas”, schlug Anu vor. “Ich glaube das passt nicht”. Magnus versank kurz in seiner Nachdenklichkeit bis Ash, der immer noch neben Anu stand, ihn anstupse. “Fanya. Sie sollte Fanya heißen,”sagte er entzückt. “Wie kommst du denn darauf?” fragte Anu erstaunt. “Fanya bedeutet soviel wie kindlich”, erläuterte Magnus kurz darauf. “Ich glaube das ist perfekt”, sagte ich. Nachdem die erste Vorfreude abgeklungen war. Reif ich Luchy an. Sie freute sich fast genauso wie ich, aber besonders freute sie sich darüber, das sie bei der Gelegenheit auch ein zwei ehemalige Pferde wiedersehen konnte. Das eine war Citizen Fang eines von Colin ehemaligen Reitpferd und das andere war die kleine Candela, die erst vor kurzem auf die Ranch gezogen war. Morgen Früh würden wir uns direkt auf den Weg zur Bow River Ranch machen.

      5356 Zeichen = 4 Punkte
      Canyon gefällt das.
    • Wolfszeit
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      Der erste Kontakt, Wolfszeit
      Alec| Ich erwachte früh diesen Morgen. Endlich war es soweit der 07.10 war gekommen. Heute ging es auf die Bow River Ranch um HMJ 7469 kennenzulernen. “Alce du bist ja wie ein aufgeschrecktes Huhn heute morgen” murmelte Magnus, als ich aufstand um Duschen zu gehen. “Du bekommst ja auch nicht die größte Challenge deines bisherigen Lebens” erwiderte ich und verschwand im Bad. Nachdem ich geduscht hatte, ging ich in die Küche des alten Hauses. Allister, der immer im Morgengrauen aufstand, war schon mit seiner Stall Kontrollrunde fertig und hatte Kaffee gekocht. Ich nahm mir einen Kaffee und Frühstückte. Es war erst 6 Uhr. Luchy würde mich in einer Stunde einsammeln. Ich brauchte etwas Ablenkung und beschloss bei den Pferde vorbei zusehen. Joshua, unser Stallbursche hatte schon gefüttert, sodass ein Teil der Pferde auf ihre Paddocks rausgelaufen sind.Ein Pferd schaute neugierig wie immer aus ihrer Box. Ich ging zu Mazi und kraulte sie ein wenig. Nach kurzer Zeit steckte sich drei Boxen weiter ein kleiner schwarz weißer Kopf über die Boxentür. Der kleine Balisto wollte wohl auch etwas Aufmerksamkeit. “Balisto, was hälst du von einem kleinen Spaziergang”, sagte ich zu dem jungen Hengst und Halfterte ihn. Ich lie um die Koppeln und kaum war ich wieder im Stall hörte ich auch schon Luchy vorfahren. Also stellte ich Balisto wieder in seine Box und lief zum Auto. Nach ca. 2 ½ Stunden Fahrt kamen wir auf de Bow River Ranch an. Als erstes gab es eine kleine Eröffnungsrede, danach wurden die Pferde noch einmal vorgestellt. Während Luchy sich noch mit ein paar der Teilnehmer unterhielt, ging ich direkt nach der Eröffnung zu den Event Pferden. Es waren viele verschiedenen Pferde dabei. Recht weit hinten entdeckte ich dann den Auslauf mit der Nummer HMJ 7469 daran. Obwohl es regnete war recht viel Los viele Leute liefen an den Pferden vorbei schauten sie teils an.
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      In dem Auslauf lief meine Fuchsstute nervös auf und ab. Durch das schlechte Wetter der lezten Tage war sie sehr dreckig. Dennoch war noch niedlicher als auf dem Bild. Ihr Gesicht hatte sehr niedliche Züge die ihr Gesicht sehr jung wirken ließen, wäre da nicht der fast schon panisch Blick den die Stute hatte. Ich war mir nicht sicher, ob es an der Situation lag oder ob die Stute generell so nervös war. “Ruhig kleine Stute”, sagte ich zu dem nervösen Pferd. Die Stute blieb stehen doch ihre Ohren zuckten weiterhin nervös umher. “Stütchen komm mal her”, doch die Stute dachte nicht daran auch nur einen Schritt auf den Zaun zu zu machen. Langsam öffnete ich das Tor zu dem Paddock der Stute. Ich schlenderte langsam und ohne der Stute große Beachtung zu schenken etwas näher an sie heran. Sie beobachtete mich aufmerksam. Als ich etwa 2 Pferdelängen von ihr entfernt war legte sie warnen die Ohren an. Ich blieb stehen und beobachte die Reaktion der Stute. Langsam kam eines der Ohren wieder ein kleines Stück nach vorne. “Prima Stütchen super machst du das”. Ich blieb ruhig stehen und die Stute machte einen kleinen Schritt auf mich zu. Sobald ich mich bewegte legte sie jedoch sofort wieder die Ohren an. Also blieb ich wieder ganz ruhig stehen und redete leise mit der Stute. Sie blieb stehen als sie gerade nah genug war um an mir zu schnuppern. Erst beäugte sie mich misstrauisch, bevor sie begann an mir zu schnuppern. “Prima machst du das Stütchen”. Als hinter ihr ein Vogel aufflog erschrak sie sich und entfernte sich wieder von mir. Ich beschloss das es fürs erste genug war. Ich machte mich auf die Suche nach Luchy und fand sie schließlich an irgendeinem Koppel Zaun wo sie die kleine Candela beobachtete. Auch Luchy wollte sich unser Event Pferd noch einmal ansehen. “Hast du schon einen Namen?”, fragte sie schließlich. “Ja, Fanya soll sie heißen”. wir beobachteten die Stute noch einen Moment, bevor wir uns auf den Nachhauseweg machten. Ich hatte beschlossen, das ich versuchen wollte die Stute möglichst bald zu mir zu holen um sie aus der Situation mit den vielen Menschen zu holen.
      3984 Zeichen+ Bewegung mit max.2 Zubehörteilen = 3 Punkte+ 5 Punkte= 8
    • Wolfszeit
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      First Touch, Wolfszeit
      Alec| Heute machten wir uns mit Hänger auf dem Weg zu Bow River Ranch Außerdem mit im Gepäck ein Knotenhalfter und ein sehr langer Strick. Ich hoffte das die Stute Kooperativ sein würde. Dort angekommen holte ich als erstes die Papier von der Stute, der wir inzwischen den Namen Fanya gegeben hatten. Danach fuhren wir den Hänger direkt an den Auslauf von Fany. Das war möglich, da sie das letzte Pferd in ihrer Reihe war und somit ganz außen stand. Luchy hatte es geschafft ein paar Panels zu Organisieren die wir so um Eingang und Hänger bauten das die Stute uns nicht entwischen konnte. Die ganz Zeit wurden wir von einem Jungen Mann beobachtet der uns interessiert zuschaute. “Was macht ihr da?”, fragte der junge Mann. “Wir versuchen jetzt die Stute zu Verladen, da wir Zuhause besser mit ihr Arbeiten können”, antwortete ich ihm freundlich. “Interessant. Ich sollte mich erst einmal Vorstellen. Ich bin Jordan, ich bin mit meinem Team für die Filmische Begleitung zuständig. Dürfen wir da vielleicht Filmen wie ihr das Pferd verladet?” sagte der junge Mann freundlich.”Klar nur würde ich euch bitten euch dann im Hintergrund zu halten, um die Stute nicht zu stören”. “Super, dann hole ich gerade das Team”, sagte der junge Mann und verschwand in Richtung Hof. Wir bauten unsere Konstruktion fertig und als ich gerade das Knotenhalfter auspackte, kam auch Jordan mit einem Kamerateam zurück. Ich ließ das Kamerateam machen und Betrat den Auslauf der Stute. “Hallo , Stütchen”, rief ich dem Pferd entgegen. Die Fuchsstute hatte und schon die ganze Zeit mit spielenden Ohren beobachtet. Nun stellte sie für einen kurzen Moment die Ohren auf. Ich hatte mich für den heutigen Tag mit jeder Menge leckerem Obst bewaffnet in der Hoffnung dass diese Stute vielleicht ein wenig bestechlich war. Ich näherte mich der Stute auch ca. 2 Meter. Danach rollte ich ihr einen Apfel zu. Die Stute schnupperte an dem Apfel, bevor sie ihn zögernd fraß. Dabei hatte sie mich die ganze Zeit im Auge. Ich streckte meine Hand aus und hielt ihr einen weiteren Apfel hin. Die Stute blieb wo sie war und beäugte mich von der Ferne. Ich ging ein Stück weiter auf die Stute zu, bis sie wieder wie am Vortag, die Ohren anlegte. Es dauerte einen Moment bis die neugierde der Stute siegte und sie ein wenig auf mich zu kam. Dann blieb die kleine Stute stehen und machte den Hals ganz lang und versucht an den Apfel zu kommen, doch ihr Hals war zu kurz. Es fehlte eine Handbreit. Um der Stute entgegenzukommen Tauschte ich den Apfel gegen ein Banane. “Brav, good Girl”, raunte ich der Stute zu. An die Banane kam sie endlich ran. Sie nahm ein Stück und kaute schmatzend darauf rum. Danach kam sie ein Stück näher. Nun trennte mich nur noch eine Armlänge von der Stute. Ich streckte ihr meine Hand ganz langsam hin. Die Stute machte einen Schritt rückwärts. “Ruhig, Stütchen, alles ist gut”. Die Stute stellte in Ohr nach vorn und schnupperte an meiner Hand. “Good Girl”. Luchy beobachte die ganze Szenerie vom Zaun aus. Ich ging ein paar Schritte rückwärts und die Stute folgte mir und bleib zwei Schritte vor mir stehen. “Brav”. Langsam streckte ich meine Hand nach ihrem Hals aus. Die Stute war zwar sehr angespannt, ließ sich aber Berühren. “Braves Stütchen, toll machst du das”. Mit der anderen Hand hielt ich ihr den Rest von der Banane hin, den die Stute auch fraß. Langsam ließ ich meine Hand in Richtung ihres Kopfes gleiten. Auch das ließ sie zu, sodass ich das Halfter, welches sie von Anfang an trug, fassen konnte.
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      Um die Stute nicht noch mehr unter Stress zu setzen, beschloss ich das Bodenarbeitsseil an das schon vorhandene Halfter zu hängen, anstatt ihr extra noch eine Anzuziehen. “Super machst du das Stütchen”, lobte ich sie. Einer der Schwierigsten Parts war nun schon mal geschafft. Ich lief wieder ein paar Schritte rückwärts und übte leichten Zug am Strick aus. Die Stute hob den Kopf und stemmte sich gegen den druck. Ich ließ sofort nach und versuchte es nun ohne Zug am Strick. Die Stute folgte mir sehr zögerlich mit soviel Abstand wie möglich. Auf diese Weise schafften wir es immerhin bis zum Eingang des Auslaufs. Ich blieb stehen und ließ die Stute alles in Ruhe ansehn. Anschließend versuchte ich die Stute auf den Hänger zu locken. Ich legte einen Spur aus Leckerlies die Laderampe hinauf. Die Stute ging Schritt für Schritt bis vor die Rampe wo sie den ersten Apfel mapfte. Ich war echt froh das die Stute ein wenig bestechlich zu sein schien.Die Stute folgte den Leckerlies Schritt für Schritt die Rampe hinauf. “Na komm meine kleine”. Ich stand im Hänger und lockte die Stute mit einer Banane. Die Stute versuchte es wieder mit der Giraffenhals Methode, ließ sich allerdings Schrittweise dazu überreden in den Hänger zu gehen. Als die Stute drauf stands schloss Luchy Vorsichtig die Klappe. ich sicherte die Stute und verließ den Hänger. Wir hatten zwar 1 ½ Stunden für das Verladen gebraucht, aber letztendlich hatten wir der Stute soviel Stress wie möglich erspart. Dem Filmteam war seine Faszination anzusehen. Wir verabschiedeten uns dennoch zügig vom Filmteam, bauten unsere Paneelkonstruktion wieder ab und machten uns auf den Nachhauseweg. Beim Stáballan Madadh-Allaidh angekommen Parkten wir den Hänger direkt vor dem Offenstall wo die Stute in Zukunft wohnen sollte. Das Ausladen verlief recht unkompliziert. Fanya stürmte zwar etwas schnell aus dem Hänger, aber das funktionierte recht gut. Wir ließen die Stute den Rest des Tages in ruhe. Das einzige wofür wir sie störten war um sie um zu füttern.

      5538 Zeichen+Bewegung mit mehr als 3 Zubehörteilen = 4+6 = 10
    • Wolfszeit
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      Ein eifersüchtiges Reh, Wolfszeit
      Alec| Früh am Morgen führte mich mein erster Weg zu Fanya. Ich wollte ihre Trainings über den Tag verteilen um ihr immer ein wenig Zeit zu geben, das erlernte zu verarbeiten. Mit einer Menge Obst bewaffnet ging es also zum Stütchen. “Guten Morgen Fanya”, rief ich der Stute zu. Sie stand an ihrem Heu und mampfte vor sich hin. Als ich sie rief stellte sich ein Ohr nach vorn. “na Stuti möchtest du herkommen?”. Die Stute schaute mich zwar mir großen Augen an, machte aber keine Anstalten zu mir zu kommen. Also ging ich zu ihr. Heute ließ sie ich immerhin bis auf eine Armlänge an sich herankommen, bevor sie die Ohren anlegte. Versöhnlich hielt ich ihre ein Stück Apfel hin, welches sie auch nahm. Danach kam sie auf mich zu sodass sie nur noch ein kleines Stück entfernt war. Ich streckte meine Hand nach ihre Schnauze aus, doch bevor ich sie berühren konnten zog sie den Kopf hoch. “Ruhig meine kleine” Ich versuchte als nächstes ihren Hals zu berühren, hier war sie zwar wieder sehr skeptisch wie gestern, aber ließ es zu. Vorsichtig ließ ich die Hand weiter zu ihre Schulter gleiten. Als ich an ihre Brust kam schnappte sie nach meiner Hand und verfehlte nur knapp meinen Arm ich ließ nun meine Hand in Richtung Rücken gleiten und die Stute zuckte bei jeder Berührung zusammen. Auch in der Gurtlage war sie äußerst empfindlich. Vorne ließ sie sich erstaunlich gut an den Beinen und Hufen berühren, doch bei allem was hinter der Gurtlage lage wurde ich gleich mit schnappenden Zähnen attackiert wenn ich mich nur in die nähe wagte. Ich blieb eine Weile neben ihr stehen und sobald sie kleinste Zeichen der entspannung zeigte lobte ich sie und sie bekam ein Stücken Apfel dafür. Insgesamt hatte unsere Trainingseinheit eine Viertelstunde. Nun ließ ich die Stute erst einmal in Ruhe und widmete mich dem Training von Torashko für den großen wallach stand heute ein wenig Muskelaufbau Programm an. Als erstes holte ich den Wallach aus seiner Box und begann damit ihr Gründlich zu putzen. Damit mich seine Mähne beim Reiten nicht störte flocht ich sie ein. Danach holte ich seinen von Luchy frisch angepassten Sattel mit der Rauchblauen Schabracke und Sattelte ihn. Der Große wallach döste vor sich hin während ich ihn sattelte. Danach trenste ich ihn und wir machten uns auf den Weg zur Reithalle. Allister wartete dort bereits auf mich, da er gerne zusah wenn ich seinen Wallach ritt. Ich steig auf und ritt den großen schwarzen Tinker 10 min Schritt zu aufwärmen. Danach ritt ich ein paar einfache Bahnfiguren im Trab und darauf folgte ein paar Minuten im Vorwärts abwärts. Im Galopp versuchte ich den großen Wallach dazu zu bringen seine Hinterhand schön mitzunehmen, da er dazu neigte den Galopp etwas zu schludern. Es folgte noch ein wenig Trabarbeit und am Ende noch eine Schrittphase mit ein paar Biegungen. Danach ritt ich ihn ab. Dann ging es in den Stall zu absatteln und dann durfte er auf die Koppel. Als nächstes war Ardehel dran. Mit ihr ging ich etwas Spazieren, wobei wir auch mal durch Unterholz krazelten oder Hügel rauf und runter. Nachdem ich Ardehel auch auf die Koppel gebracht hatte, statte ich Fanya einen weiteren Besuch ab. Doch bevor ich zu der Stute ging holte ich Lilli. Lillii war das verträglichste Pferd was ich kannte, also wollte ich mit ihre schauen was Fanya von anderen Pferden hielt. Lili war freundlich wie immer. Sie wieherte sogar leise als sie das neue Pferd erblickte. Fanya stellte sofort die Ohren auf und kam an den Zaun. “Brav Fanya”. Aufgeregt schnupperte die Stute an der kleinen Tinkerdame. “Na Fanya gefällt sie dir?”. Auch Lilli schien inzwischen interessiert an dem neuem Pferd. Lilli blieb sehr entspannt und so sah man auch Fany an das sie sich ein wenig entspannt obwohl sie so nahm an mir stand. Soweit sah es aus als wäre Fanya doch Recht verträglich. Ich ging mit Lili in den Auslauf und die beiden Pferde beschnuppern sich neugierig. Ich steckte der kleinen dreckigen Fuchsstute ein Apfel zu.
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      Als Ich Lilli auch ein zustecke legte sie sofort die Ohren an schoss nach vorne und beanspruchte das Leckerlie für sich. “He, immer schön freundlich bleiben Stuti”. Lilli nahm es gelassen, sie wich zwar ein paar schritte Zurück und fraß danach einfach weiter. Nun wagte ich es Lili frei zu Fanya zu lassen. Also löste ich den Strick von ihrem Halfter. Um die Pferde nicht zu stören zog ich mich hinter den Zaun zurück. Fanya beschnupperte Lilli erneut neugierig. Lilli, schnupperte Fanya nur kurz an und ließ die inspizierung von Fanya ein paar Minuten über sich ergehen und suchte dann den Weg zum Heu. Dort wurde sie doch gleich nochmal mit angelegten Ohren und gequietsche Verscheucht. Fanya schien äußerst Futterneidisch zu sein. Das die Zwei sonst recht friedlich schienen holte ich eine zweite Ladung Heu und platzierte sie weit genug weg von dem andren Heuhaufen. Damit schien Fanya Leben zu können. Fanya stand an dem einem Heuhaufen Lilli an dem anderen.Ich freute mich darüber, dass beide doch recht entspannt waren. Bei Lilli war es nichts neues. Sie schien einfach jedes Pferd zu lieben. Sobald Fanya dazu fähig war auf eine Weide geführt zu werden wollte ich sie nach und nach erst an die anderen Stuten gewöhnen und dann eine nach der anderen mit Fanya zu integrieren. Ich beobachtet die beiden Pferde noch ein wenig, bevor ich mich dem Training von Balisto und Zany widmete. Nachdem die beiden Pferde versorgt waren, stattete ich Fanya und Lilli nochmal einen Besuch ab. Als ich den Auslauf betrat kam Lili direkt an getrottet. Fanya folgte ihr mit ein wenig Abstand. “Hallo Stuti” sagte ich und streckte ihr meine Hand hin. Sie schnupperte daran und sie wirkte schon ein klein wenig entspannter als heute Morgen. Ich streichelte erst Lilli ein wenig die wie immer Tiefenentspannt war. Das übertrug sich in kleinen Teilen auch auf Fanya. Nun widmete ich mich Fanya. Das sie sich am Hals relativ Problemlos berühren ließ begann ich dort wieder mit meinem Training. Ich streichelte sie bis sie sich ein wenig entspannte, dann bekam sie eine kleine Pause. Danach ging es vorsichtig an den Kopf. Sie nahm den Kopf zwar ein Stück hoch aber ließ sich berühren.”Brav Fanya”. Ich kraulte sie ein wenig bis sie sich ein wenig entspannte. Dieses mal gab es sogar ein Leckerlie zu Belohnung. Danach waren die Vorderbeinchen dran. Langsam ließ ich meine Hand an ihren matschigen Beinen runtergleiten. Sie blieb brav bis ich an ihre Fesseln kam. Ich konnte nicht sagen ob die Empfindlichkeit von Verletzungen herrührte oder sie die ungewohnte reaktion einfach irritierte. Lilli schnaubte entspannt und begann ein wenig zu dösen. Als nächstes ging es an Fanyas Rücken. Vorsichtig ließ ich meine Hand von ihrer Schulter an den Widerrist gleiten. Sie zuckte zusammen, bleibt aber ruhig stehen. An dieser Stelle fand ich den Grund allerdings Recht schnell. Sie hatte eine kleine Verletzung am Widerrist die zwar schon älter aussah, aber sie schien sehr schlecht zu verheilen. Ich würde morgen schauen das ich die Stute irgendwie halbwegs sauber bekam und die kleine Wunde zu versorgen. Als ich wieder den Rücken und die Grutlage berüren wollte wurd ich wieder attackiert. Ich begann darüber nachzudenken, ob die Probleme der Stute daher rühren konnte das Versucht wurde sie einzureiten. Sie war zwar erst vier, aber bei so einer schlechten Haltung musste man von allem ausgehen. Also beschloss ich die Stute nicht weiter zu ärgern und das Training für heute zu beenden. Sobald ich aufhörte sie zu Berühren entspannte sie sich ein wenig. “Fanya, wenn wäre einfacher wenn du reden könntest”. Von mir unbemerkt hatten sich Anu und Magnus am Zaun eingefunden die mir neugierig zugesehen hatten. Ich ging zu ihne rüber. “Die Stute scheint zu überlegen ob sie dich mag”, sagte Anu lachend und deutete auf Fany die mich mit ihren großen Rehaugen beobachtete.”Was haltet ihr zwei von unserer neuen Stute?”, fragte ich die beiden. “Also irgendwie ist ja schon süß”, antwortete Anu. “Unter dem ganz Dreck sieht man ja nur leider nicht so viel von der Stute”, sagte Anu.“Irgendwie erinnert sie mich an ein zu groß geratenes Reh”, antwortete Magnus “Scheu, aber dennoch neugierig. Damit passt sie irgendwie zu dir”, sage Magnus schmunzelnd und stellte sich vor mich um mir besser in die Augen sehen zu können. Anu schaute gekonnt weg. Sie war ein wenig eifersüchtig. “Ihr habt auch die selben Augen”,raunte er mir zu. Ich beugte mich zu ihm runter und küsste ihn leidenschaftlich. “Schaut mal wer da eifersüchtig ist”, rief Anu. “Du, etwa”, sagte ich lachend. Doch Anu meine die Stute. Sie war bis auf zwei Armlängen an den Zaun herangekommen und sah ein wenig empört aus : ungefähr so wie ein Kind welches man gerade nicht beachtete. “Fany, so wenig magst du mich also”. Wir lachten alle. Für mich war das ein gutes Zeichen. Ich war erstaunt, das die Stute mich anscheinend so schnell als ein Herdenmitglied akzeptiert hatte. "So nun muss ich ,aber weiterarbeiten. Der kleine Clown wartet schon auf ich", sagte ich und löste mich von Magnus. Ich ging erst in den Stall um das Knotenhalfter für Ases zu holen. Danach ging ich zu den Koppeln und holte das gepunktete Pferd von der Koppel. Mit Wamzi ging ich auf den Platz und machte ich wenig Bodenarbeit. Wie immer war die Stute mehr an ihrer Umwelt interessiert als alle anderen. Als ich es dann doch geschafft hatte die Aufmerksamkeit der Stute zu erlangen arbeitet sie auch gut mit. Da es nuns chon dunkel wurde ging es für Wamzi zurück in den Stall, wo sie von einem leisen wiehern begrüßt wurde. Das wiehern stammt aus ihrer Nachbarbox, wo die Schimmelstute von Anu wohnte. Ich entließ Asese also in ihre Box und sie nahm auch direkt Kontakt zu Dahlia auf. Danach verteilte ich noch das Kraftfutter für die Pferde und schaute ob alle noch genug Heu hatten. Bevor ich dann ins Haus ging sah ich noch bei Fanya und Lilli sah dem Rechten. Beide Pferde standen an ihren Heuhaufen und mümmelten freidlich vor sich hin. Ich Hoffte Lilli wird zu Fanyas Entspannung beitragen und ihr auch die Angst vor neuen Dingen nehmen. Ich sah den beiden Pferden noch ein wenig zu wie sie im Sonnenuntergang an ihrem Heu fraßen.

      10115 Zeichen + Bewegung mit bis zu 2 Zubehörteilen ? = 6 + 5 = 11
    • Wolfszeit
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      Das erste mal auf der Koppel, Wolfszeit
      Alec| Wie jeden morgen führte mich mein erster Weg zu dem Offenstall von Fanya und Lilli vom Hirschberg. Innerhalb der drei Tage die inzwischen vergangen waren, hatte die kleine Fuchsstute soviel Vertrauen zu mir gefasst das sie an den Zaun kam wenn sie mich sah. “Guten Morgen, ihr zwei “, sagte ich zu den beiden Pferden und kraulte sie. Inzwischen ließ die Stute sich gerne anfassen und kraulen. Auch das führen war inzwische möglich ohne das die Stute stehen blieb wenn man ein bisschen Zug auf den Strick ausübte. Heute wollte ich probieren ob die Stute sich halftern ließ. Ich ging in die Sattelkammer und suchte nach einem alten Halfter was ich zu training nutzen konnte.Sie trug zwar aktuell ein Halfter, aber ich wollte das Halfter nicht lösen solang nicht halbwegs sicher war, dass ich sie auch wieder gehalftert bekommen würde. Bei Zanaro wurde ich schließlich fündig. In seinem Spind fand ich ein altes blaues Nylonhalfter. Der Hengst war zwar ein ganzes Stück größer als Fanya, aber zum Glück war sein Kopf nicht viel größer als der der kleinen Fuchsstute. Mit dem Halfter und einer Menge Leckerlies ging es dann zurück zum Offenstall. Ich betrat den Auslauf und begab mich zu Fanya. Lilli mümmelte inzwischen wieder an ihrem Heu. Ich begann erst damit die Stute überall am Kopf zu streichen. Ich hatte inzwische rausgefunde das man bei ihrem Kopf sehr vorsichtig sein musste, da sie dem Kopf hochriss, sobald man sich zu schnell an diesem bewegte. Ich vermute sie wurde geschlagen oder so etwas und deshalb machte sie das. Nachdem sie sich brav überall berühren ließ hielt ich ihr das Halfter hin. Die kleine Stute schnupperte neugierig an dem Halfter und versuchte letztendlich rein zu beißen. “Das kannst du noch nicht essen kleines Reh”, lachte ich. “Iss lieber das hier”, sagte ich und hielt ihr ein Stück Apfel hin, welches sie auch gleich zufrieden Fraß. Danach hielt ich ihr mit der einen Hand das Halfter hin und mit der anderen ein Leckerlie an der Nasenöffnung des Halfters. “Na Stuti du musst nur deine Nase dadurch stecken”. Die Stute schnupperte erst ganz vorsichtig an dem Halfter und entschloss sich dann die Nase hinein zu stecken um an das Leckerlie zu kommen. “Brav, kleines Reh”, lobte ich sie. Dann versuchte ich langsam, das Halfter über ihre Ohren zu streifen. Irritiert legte sie ein Ohr ein wenig an, ließ sich aber das Halfter überstreifen. “Das klappt ja besser, als ich erwartet hätte”, murmelte ich vor mich hin. Ich schloss das Halfter und auch das klappte prima. “Na dann Stuti, bekommst du wohl ein neues Halfter”. Ich nahm das blaue Halfter wieder ab und lobte die kleine Stute. Danach öffnete ich das graue Halfter, welches sie auch schon auf der Bow River Ranch getragen hatte. Ich streifte das Halfter von ihrem Kopf und die kleine Fuchsstute schüttelte sich erst einmal. “Na, bist du froh das Ding endlich los zu sein?”. Das graue Halfter, war Fanya ein wenig zu eng gewesen, wer weiß wie lange sie das schon getragen hatte. Ich versuchte erneut noch einmal das blaue Halfter an zu ziehen, was auch ganz gut funktionierte. Es war der Stute zwar etwas zu groß, aber es war allemal besser als das zu kleine Halfter. Ich nahm das Halfter wieder ab und kraulte noch ein wenig ihre Ohren, bevor ich den Auslauf verließ. Ich hängte das Halfter zu dem von Lilli, welches an der Außenwand des Unterstandes hing. Die Stute hatte sich nun eine Pause verdient. Also kümmerte ich mich nun um Ases Maskwamozi. Eigentlich hatten die Pferd heute frei, aber Wamzi hatte immer soviel Energie dass sie explodierte, wenn man sie einen Tag nicht Bewegte. Für die junge Stute stand heute ein Ausritt auf dem Programm. Ich ging also in den Stall und nahm Maskwamozis grün weißes Halfter von der Box. Die Braun Weiß Gepunktete Stute stand auf ihrem Paddock und döste ein wenig in der Herbstsonne. Ich betrat die Box und sprach die Stute an, “Wamzi, wach auf du kleine Schlafmütze”.Die Stute drehte erst ihre Ohren in meine Richtung und als ich dann mit der Zunge schnalze drehte sich auch der Rest des Pferdes zu mir. Ich halfterte die Stute und hängte den Strick dann über ihren Hals um die Hände frei zu haben. Während ich die Stute versuchte aus zudecken wurde meine Jackentasche nach Leckerlis abgesucht. “Du hast ja recht, da ist tatsächlich was drin”, sagte ich schmunzelnd und gab der Stute ein Leckerlie. Ich deckte sie aus und hing die Decke ordentlich über den Deckenhalter vor der Box. Die gepunktete Stute folgte mir neugierig auf Schritt und tritt.”Also wirklich manchmal glaube ich du bist ein Hund meine süße”. Ich band Wamzi auf der Stallgasse an und putzte sie gründlich, bevor ich sie sattelte. Ich führte sie vor den Stall wo ich aufstieg. Ich ritt mit der Vollblutstute durch das kleine Wäldchen. Nach dem Ausritt packte ich sie in ihre Weidedecke und ließ sie auf die Koppel. Nun machte ich mich auf den Weg um Anu zu suchen. Ich wollte probieren ob wir Fanya auf die Koppel bekommen würden, vorher wollte ich noch versuchen ob ich sie ein wenig putzen kann. Als ich Anu schließlich gefunden hatte, sammelten wir im Stall noch Lillis Putzbox ein und gingen zu den beiden Pferden. “Anu ich geh erst einmal alleine rein Halfter sie und dann kannst du dazu kommen”.Fanya stand bereits am Zaun und musterte uns von weitem Misstrauisch. Ich betrat den Auslauf und halfterte Fanya. anu betrat den Auslauf und kam langsam zu uns rüber. Die kleine Fuchsstute schnüffelte neugierig an Anu und als Anu ihr ein Leckerlie zu steckte schien sie ihre Gegenwart soweit zu akzeptieren. Ich reichte ihr Fayans Strick und nahm eine weiche Bürste aus Lillis Putzbox. Ich hielt sie der Stute hin und als sie versuchte die Bürste zu essen. Nahm ich sie ihr weg und begann sie damit zu berühren. Am Hals blieb die kleine Stute entspannt. Doch am Rücken versteifte die Stute sich wieder. Als den großteil der Stute mit der weichen Bürste abgebürstet hatte, nahm ich mir eine Wurzelbürste und bemühte mich vorsichtig den getrockneten Matsch aus ihrem Fell zu bürsten. Die Stute ließ es über sich ergehen und ließ sich von Anu mich Leckerlis vollstopfen. “Wollen wir nun versuchen die beiden auf die Koppel zu bekommen?”, fragte ich Anu. “Ich denke ja, am besten gehe ich mit Lili voraus und du läufst uns mit Fany hinterher”. “So machen wir das”, antwortete ich und nahm meiner Kollegin den Strick aus der Hand. Anu halfterte nun die Tinkerdame, die bis eben ihr Heu gemümmelt hatte und ging zum Tor. Ich folgte mit Fanya. Bis zu Tor ging sie auch brav mit doch am Tor blieb sie erstmal stehen. Ich ließ die Stute einen Augenblick schauen und dann traute sie sich auch mir zu folgen. Fanya sah sich überall um auf den Weg zur Koppel. [​IMG]
      Kurz vor der Koppel flog auf einmal ein Vogel aus dem Gebüsch. Die Stute erschrak und machte einen Satz zur Seite. “Ruuuuhig, Fanya”, sagte ich sanft und streichelte ihren Hals. Noch etwas Aufgeregt folgte mir die Stute auf die Koppel. Während Anu Lilli schon frei ließ, die gleich begann zu grasen, führte ich Fanya noch ein paar Schritte damit sie sich noch ein klein wenig beruhigte. Danach ließ ich Fanya auch frei. Einen Moment lang stand die Stute ein wenig verwirrt auf der Weide. Dann schnüffelte sie am Gras und knabberte kurz daran. Danach explodierte Fanya quasi. Sie war die Beine alle auf einmal in die Luft und galoppierte dann los. Als die Tinkerdame das Spektakel der Freibergerstute sah begann sie auch loszulaufen. So galoppierten beide Pferde ein paar Runden über die Koppel. Lilli verlor dan die Lust und begann wieder zu grasen. Während wird den Pferden zu sahen war Magnus dazu gekommen. “Oh ich sehe das Reh trägt ein neues Halfter”, sagte Magnus.

      Mein Handy unterbrach ihn mit einem Pling. Ich schaltete es an und öffnete die E-mail.
      Eine kleine Überraschung!
      Von:info@HorseMakeoverJoelle.de

      Liebe Teilnehmer,
      Wir freuen uns euch mitteilen zu dürfen das die Sattlerei Royal Peerage eine kleine Überraschung für euch hat. Die Sattlerei bietet jedem von euch die einmalige Chance ein individuell gestaltetes Halfter für euer Eventpferd zu bekommen. Jedes Halfter wird ein unikat sein. Dazu sendet ihr bitte eine Mail an Royal.Peerage@joelle.de . In diese Mail schreibt ihr bitte den Namen eures Pferdes, ein Bild und Stichworte die ihr mit eurem Pferd verbindet. Das Desgine wird den Mitarbeitern von Royal Peerage überlassen.

      Viel Spaß damit.

      Natürlich würden wir sofort auf die Mail antworten. “Was sollten wir schreiben. Los Blitzlicht über Fanya”, sagte Anu. “Misstrauisch”, “Große Augen”, “Sie ist ein Reh”, sagte Magnus und wir mussten Lachen. “Lieb”, “kindlich”. Das waren schließlich die Stichwörter die in der Mail landeten. Fanya graste inzwischen auch friedlich. Das ganz Team ging nun zum Mittagessen, da bereits alle anderen Pferde auf der Weide standen. Nach dem Mittagessen holte ich zusammen mit Anu, Fanya und Lilli wieder rein, da die Stute nicht so viel Gras essen sollte.
      8912 Zeichen & Bewegung mit Zubehör und Reiter ?(bitte benachrichten wenn das falsch sein sollte @Canyon)= 5 + 8 = 14 Punkte
    • Cooper
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      Fanya HMJ 7469 | Chippen, Immunisierung, Wundversorgung
      Da ich sechs ausstehende Tierarzt Aufträge hatte, fing ich bei den an, die in der Nähe lagen, dachte ich zumindest. Ich war froh das meine nächsten Auftraggeber aus Kanada kam, leider aber aus Alberta. „Zu fahren sind es 42 Stunden!“ schockiert starrte ich den PC Bildschirm an und wechselte sofort von Google Routenplaner auf eine Flugseite. „Ich fass das nicht, das liegt sogar in einer anderen Zeitzone!“. Ich packte mir an den Kopf und rief dann Alexander Lightwood an. Ich informierte ihn über die Anreise und einigten uns auf einen Termin. An dem Tag der Abreise war wie immer alles für das Gestüt vorbereitet, die Utensilien und medizinischen Geräte etc. für den Flug nach Alberta angemeldet und auch das Hotel war gebucht.

      Der Flug war relativ anstrengend, dafür war aber das Hotel sehr schön und ich konnte in Ruhe ankommen. Bevor ich ins Bett ging, plante ich die Behandlung von Fanya. Auch sie ist ein Evnetpferd des „Horse Makeovers“ und hat die Nummer HMJ 7469.

      Am nächsten Tag fuhr ich dann mit einem Leihwagen auf den Hof von Alexander. Die Begrüßung war sehr nett. Als wir uns vorstellten bot Alexander mir direkt an ihn Alec zu nennen. „Mich nennt kaum jemand Alexander“ lachte er und führte mich sofort zu Freibergerstute. Er freute sich das es so schnell funktioniert hatte. „Kein Problem. Ich stürzte mich derzeit sowieso gern in die Arbeit und durch das Horse Makeover ist mir das auch möglich“. Kurz nachdem ich die Aussage machte, hoffe ich das kein Warum auftaucht. Es kam auch zum Glück keins. „Also, die kleine bitte einmal Impfen und Chippen. Ich habe auch keine Papiere. Sonst lässt sie sich überall anfassen, ist aber am Widerrist verdammt empfindlich da sie da eine Wunde hat“. Alec stoppte kurz mit seiner Beschreibung und erzählte nach einer kleinen Pause weiter. „Grundsätzlich ist sie ein nettes Pferd, ich weiß halt nicht wie sie jetzt auf Fremde reagiert. Und aufpassen! Sie kann zuschnappen. Das passiert aber auch nur wenn ihr etwas weh tut“. Mit dieser ausführlichen Beschreibung traten wir dann in Fanya’s Offenstall. Wie mit jedem Pferd mit negativer Vergangenheit ließ ich sie zu mir kommen. Neugierig trat sie uns entgegen und erwartete von Alec anscheinend schon ein Leckerli, was er ihr auch gab. Ich begrüßte die Stute und konnte sie schon einigermaßen von außen Begutachten. Die Wunde am Widerrist sah leicht entzündet aus, dafür war der Rest des Körpers und des Fells aber unauffällig. Auch ihre Ohren, Nüstern und Augen schienen gesund. Alec streifte ihr das Halfter über, somit hatten wir mehr Kontrolle. Langsam und behutsam kontrollierte ich ihre Vitalzeichen, heißt Herzfrequenz, Puls, Atmung und Temperatur. „Alles im Normbereich“ sagte ich kurz und notierte die Werte. Dann tastete ich sie ab. Wie erwähnt hatte sie damit keine Probleme. Ab der Hinterhand wurde es jedoch schwierig da sie die Beine wie vorab von Alec erwähnt, wegzog. Ich übte mich in Geduld und kam somit letztendlich ans Ziel. Wieder am Kopf von der Stute angekommen erzählte ich ihrem Besitzer das ich auch keine Auffälligkeiten gefunden hatte, außer veraltete und abgeheilte Narben. „Ich kümmere mich jetzt ums Chippe und die Immunisierung“. Diese Prozedur ging nicht leicht vonstatten, denn Fanya fand die Idee nicht so großartig. Nach dem Chippen kam ich für die Immunisierungen kaum an sie heran, da sie dauernd zuschnappte. „Ich weiß kleine. Es tut mir wirklich verdammt leid“. Ich atmete tief ein und aus, dann setzte ich die Immunisierungen so schnell hintereinander sodass sie es kaum mitbekam. Danach hasste sie mich noch mehr. „Du darfst mich jetzt hassen wie du willst“ sagte ich lachend und zuckte mit den Schultern. Wir legten zehn Minuten Pause ein, dann nahm die Freibergerin auch wieder ein Stück Apfel von mir. Ich grinste und konnte sie auch wieder berühren. Die Chance nutze ich und versorge die Wunde am Widerrist. Ich desinfizierte sie und befreite sie vom Schmutz. Zuletzt gab ich ihr noch eine Entzündungshemmende Spritze, die sie nicht kommen sah. Dann kramte ich kurz in meiner Tasche herum. „Hier, das ist für dich. Die Salbe bitte morgens und abends auftragen. Gern etwas mehr, bis die Tube leer ist“. Alec nickte. „Achja. Füttere sie ruhig 3-mal am Tag und gebe ihr zwischendrin mal etwas Brot oder sowas. Damit legt sie schneller an Gewicht zu“. Alec bedankte sich herzlich und wir tauschten uns bei einem Mittagessen noch ein wenig über das Horse Makeover aus. Gegen Abend ging ich dann zurück in das Hotel, genoss den Abend und trat dann die Heimreise an.

      3767 Z. | ohne Leerzeichen | by Cooper
      Wolfszeit gefällt das.
    • Wolfszeit
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      Let´s get Wild, Wolfszeit
      Alec| Nun war Fanya schon fast anderthalb Wochen bei uns. Die kleine Stute hatte sich inzwischen super eingewöhnt und auch unser Training machte super Fortschritte. Fany ließ sich inzwischen fast überall problemlos berühren und auch Halfter anziehen klappte super. Auch führen ging inzwischen so weit, dass sie nicht stehen bleibt, wenn ein leichter Zug am Strick entsteht und auch konnte man sie inzwischen führen, ohne ein Pferd vorneweg laufen zu haben. Gamaschen kannte Fanya inzwischen auch. Das kleine Reh vertraute mir inzwischen so weit, dass die Fuchsstute zusammen mit dem Tinker morgens am Zaun standen und auf mich warteten. Da beide Pferde aktuell ein wenig zu dünn sind bekommen sie zweimal die Woche Mash. Also führte mich heute mein erster Weg in den Stall um das Futter für die beiden Vorzubereiten. Der Tierarzt war gestern vorbeigekommen und hatte uns eine Fütterungsempfehlung gegeben. Aktuell sah ihr Futterplan, ohne Heu und Stroh, wie folgt aus: Fanya
      Morgens: ca. ½ Schaufel(ca. 450 g) Strukturmüsli, 1 Becherchen(ca.50 g) Mineralfutter, 30 ml Leinöl, 2 Äpfel oder Möhren
      Mittags: ca. 1/3 Schaufeln Strukturmüsli, 2- 3 Äpfel oder Möhren
      oder
      2 x die Woche: 2 Schaufel Mash(trocken, ca. 900g) mit 2 – 3 Äpfeln oder Möhren
      Abends: ca.1/3 Schaufel Strukturmüsli, 1 Becherchen(ca.50 g) Mineralfutter 2 Äpfel oder Möhren
      Zwischendrin: ca 1 Apfel oder 5-6 Möhren und 1 Banane plus ein bisschen Brot.

      Lilli
      Morgens: ca. ½ Schaufel Strukturmüsli, 1 Becherchen Mineralfutter, 40 ml Leinenöl, 2 Möhren oder Äpfel
      Mittags: ca. ½ Schaufel Strukturmüsli, 2–3 Äpfeln oder Möhren
      oder
      2x die Woche Mash(trocken, 1,1 Kg) mit 2–3 Äpfeln oder Möhren
      Abends: ca. ½ Schaufeln Strukturmüsli, 1 Becherchen Mineralfutter, 2 Möhren oder Äpfel
      Zwischendrin: ca. 1 Apfel oder 8–9 Möhren und 1 Banane
      Als Erstes setzte ich den Mash für die beiden Pferde an. Danach bereitete ich ihr Frühstück vor und ging damit zum Offenstall. Beide Pferde standen schon am Zaun und warteten auf ihr Frühstück. Lilli ließ sogar ein kleines Wiehern hören. Ich stellte die Schüssel mit dem Futter in sicherer Entfernung ab. Damit beide Pferde in Ruhe fressen können, wollte ich Lilli rausholen. Als nahm ich Lillis Halfter und betrat den Paddock. Ich holte die liebevolle Tinkerstute und stellte sie draußen ab. Sie bekam ihr Futter und dann brachte ich Fanya ihr Futter. Während die Fuchsstute fraß versorgte ich die Wunde am Widerrist mit der Salbe, die ich vom Tierarzt bekommen hatte. Nachdem die Pferde gefressen hatten, stellte ich Lilli zurück und brachte die Schüsseln zurück in die Futterkammer. Da die Pferde im Stall schon vor einer dreiviertel Stunde ihr Futter bekommen hatten, wollte ich heute mit ZM's Zanaro anfangen. Ich ging in den Stall und der braune EVB Hengst schaute schon aus der Box. Ich streichelte den Hengst über seine hübsche Blesse und steckte ihm eine Möhre zu, bevor ich sein Halfter von der Boxentür nahm. Ich streifte dem Hengst sein Türkises Halfter über und band ihn dann auf der Stallgasse an. Ich deckte ihn aus und begann ihn zu putzen. Da er eine Decke getragen hatte, dauerte das Putzen nicht allzu lang. Danach sattelte ich den Hengst. Ich wollte heute mit ihm ausreiten gehen, also führte ich den Hengst vor den Stall und stieg auf. Zany war heute sehr gut gelaunt. Kaum war ich aufgestiegen, lief er auch schon los. Ich lenkte den Hengst Richtung Wald. Heute war es recht kühl, weshalb wir zum beginn besonders lange Schritt ritten, bevor wir den Trab dazu nahmen. Auch, wenn wir noch nicht lange hier waren, kannte ich inzwischen die ersten Galoppstrecken. An einer meiner Lieblingsstrecken angekommen, ließ ich Zany einfach laufen. Der Hengst startete direkt durch und gab Vollgas. Er war sehr gut, dass es eine der längeren Strecken war denn Zany war kaum zu bremsen. So bemühte ich mich das wir so viele Galoppstrecken wie möglich mitnehmen damit. Zany sich auspowern konnte. Zurück am Hof ritt ich noch eine Runde Schritt um den Stall, bevor ich abstieg und den Hengst absattelte. Auf dem Weg begegneten wir Anu. “Morgen, Anu. Was hältst, du eigentlich davon, wenn wir heute mal probieren ob Fanya sich als Handpferd eignet?”. “Das ist eine super Idee Alec. Wann soll ich da sein?”, fragte Anu gleich begeistert. “Ich denke mal heute Nachmittag. Ich wollte Fany gleich erst einmal mit Peitsche und Longiergurt vertraut machen. Nachdem ich Zanaro abgesattelt hatte, brachte ich ihn zusammen mit Osgiliath auf die Koppel. Danach brachte ich auch noch die beiden grauen Hengste Aschenflug und Wo der Wolf Heult auf die Koppel. Als Nächstes ging ich in die Sattelkammer und suchte dort alles zusammen, was ich für das Training mit Fany brauchte. Das waren eine Gerte bzw. Peitsche, ein Kappzaum, ein Longiergurt, eine Schabracke und natürlich eine ganz menge Leckerlies. Das alle trug ich dann auch so gleich
      zu unserem improvisierten Round Pen. Da ich nicht wusste, wie Fanya auf das ganze reagieren würde und Anu beschäftigt war, suchte ich Magnus. Ich fand ihn schließlich im Stall, wo er gerade die neuen Boxenschilder anbrachte.“ Alexander, was hältst du von den neuen Schildern”. Ich betrachtete das Schild. Ich hatte das Schild von Aschenflug in der Hand. Das Schild war bordeauxrot und mit Gold umrandet. Oben links war ein goldenes Herz. Darauf stand der Name und das Geburtsdatum. Darunter das XX. Da Englische Vollblüter keinen Brand haben, aber häufig mit XX gekennzeichnet werden, stand bei hm da darauf. Am rechten oberen Rand des Herzens waren ein paar Glitzersteine angebracht. Unter dem Herz war ein Bild, was Ash im Renngalopp zeigte. Rechts daneben war ein Portrait von Aschenflug. Darunter stand der Besitzername was in Ashs Fall Luchy Montrose ist. Über dem Portrait waren zwei Kreise. eines Zeigte ein weiteres Bild von dem Windfarben Hengst. Auf einem weiteren Kreis stand bitte nicht füttern. Magnus kam zu mir und zog auf einmal einen der Kreise vom Schild. “Schau Alec, das sind Magneten. Ich habe auch noch welche mit: Achtung Kolikgefahr, Boxenruhe und Achtung Pferd beißt.”. “Wow, die sind echt schön”, sagte ich zu ihm. “Aber ich hab noch etwas anderes”, sagte er und holte etwas aus einem Karton. Er drückte es mir in die Hand. Es war ein Hufeisen mit einem Schild und einem Haken daran. Darauf der Name von Ases Maskwamozi. Das, was darunter stand ließ mich schmunzeln. “#Punktepferdchen, das passt zu ihr”, sagte ich lachend. Darunter stand I didn't know that it was right to love her. I just loved her. Auf der linken Seite war ein Bild von der Stute aufgedruckt “. Die sind wundervoll Magnus, aber eigentlich wollte ich dich fragen, ob du mir beim Training mit Fanya hilfst”. “Bei dem Rehe? Ja, da helfe, ich dir gerne du siehst immer so glücklich auf wen du mit ihr arbeitest. “Ok ich gehe mit dem Rehlein schon mal zur vorderen Koppel. Da wir aktuell weder einen Round Pen noch eine Longierhalle hatten, hatten wir auf der vordersten Koppel ein Quadrat abgesteckt. Ich ging also zum Auslauf. “Hallo Fanya”, sagte ich zu der kleinen Fuchsstute, als sie mit gespitzten Ohren zum Tor getrottet kam. “Wollen wir heute etwas Neues lernen Mäuschen?”, sagte ich zu ihr und steckte ihr ein Leckerli zu. Danach öffnete ich das Tor, streifte ihr das Halfter über und legte ihr noch die Gamaschen an. Die Gamaschen trug sie da sie ab und zu dazu neigte zu explodieren und sich dabei mit den Hinterfüßen die Fesseln anzuschlagen. Danach machten wir uns auf den Weg zur Koppel. Dort angekommen, nahm ich mir erst die Gerte und zeigte sie der Stute. Mit der Gerte hatten wir schon fleißig geübt und so ließ sich die Stute brav mit der Gerte überall berühren. Als Nächstes war die Peitsche dran. Diese kannten auch wir schon. Auch hier blieb die sie ruhig stehen. Nun wollte ich ihr den Kappzaum anlegen. Also holte ich zusammen mit Fany den Kappzaum vom Zaun. “So meine süße, das ist fast genauso wie mit dem Halfter”. Ich löste das Halfter und legte es weg. Danach streifte ich ihr vorsichtig das Nasenstück über die Schnauze. Ich streifte ihr das Genickstück über und schloss den Zaum. Die Stute blieb ruhig und stand nur ein wenig verwirrt da, von dem erhöhten Gewicht auf ihrer Nase. Ich hakte die Longe ein und führte sich ein paar Runden. Nach zwei Runden hatte die sich entspannt und hielt auch den Kopf wieder normal. Magnus beobachtet mich seit einiger Zeit. “Magnus kommst du mal hier her?” rief ich ihm zu. Magnus kam zu uns rüber und hielt der Stute direkt ein Stück Apfel hin. “Na, du süßes Reh”, sagte er und strich der Stute vorsichtig über die Schnauze. “Seit Wann kannst du eigentlich so gut mit Pferden? Hast du heimlich geübt?”, fragte ich Magnus. “Naja, wenn man auf einem Pferdehof wohn muss man sich mit den wohl anfreunden”, sagte er schmunzelnd.”OK was soll ich tun”, fragte er nun hilfsbereit. “Also eigentlich solltest du sie nur festhalten. Das wichtigste ist, dass du loslässt, bevor sie dich umreißt. Wenn sie brav bleibst du einfach ganz viele Möhren in sie rein.”, erklärte ich ihm. Danach holte ich die Schabracke, die über dem Zaun hing. Langsam ging ich mit der Schabracke auf Fany zu und ließ sie daran schnuppern. “Brav, machst du das kleine Maus”, lobte ich sie. Als sie die Schabracke in Ruhe inspiziert hatte, berührte ich sie damit vorsichtig am Hals. Sie war zwar sehr gespannt, aber ließ es zu ,dass ich damit auch über ihren rücken und die Beine strich. Danach legte ich sie vorsichtig auf ihren Rücken, während Magnus ihr ganz viele Leckerlies gab. Sie ließ sie die Schabracke auflegen ohne sich zu Bewegen. “Brav”. “Magnus lauf mal ein paar Schritte mit ihr”. Zögerlich folgte Fanya Magnus. Er sah dabei aus, als hätte er schon sein ganzes Leben lang Pferde geführt. Sie liefen eine halbe Runde. “Ok , das reicht erst einmal”, sagte ich und die beiden hielten an.
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      Nun nahm ich mir den Longiergurt und ging genauso vor wie, bei der Schabracke vorhin. Fany blieb auch stehen. Als ich den Gurt schloss, schoss die kleine Stute auf einmal los und bockte. Ich sprang ihr aus dem Weg und redete beruhigen auf sie ein und hielt sie an. Ich löste die Longe vom Kappzaum und ließ sie wieder loslaufen sie bockte noch ein paar mal, aber nach ca. 3 Minuten hatte sie damit aufgehört. Ich hielt die Stute wieder an und erlöste sie von dem Longiergurt. Danach ging es für sie zurück in den Stall. Als Belohnung gab es noch eine ganz Menge Möhren. Ich räumte alles wieder auf und widmete mich den anderen Pferden, die ich noch zu versorgen hatte.
      Nachdem auch Wamzi ihr Dressurtraining hinter sich gebracht hatte, ging es zu Ardehel. Die kleine Stute wurde heute nur longiert und sie arbeitet wie immer brav mit. Balisto bekam heute einen kleinen Spaziergang. Da der kleine Tinker alle paar Meter stehen blieb, um sich die Gegend anzuschauen, dauerte es eine Weile, bis wir wieder am Hof waren. Al letztes ging es zu Torashko. Mit dem Shirehorse Mix ging ich gemütlich ausreiten und er schien recht zufrieden als er dann wieder auf seiner Koppel Stand.Als alle versorgt waren ging ich zur Koppel, um Fanya noch einmal zu holen. Anu hatte gerade Lilli fertig gearbeitet und wir wollten also noch testen ob Fanya sich als Handpferd eignete. Also legte ich der Stute den Kappzaum an und nahm sie mit in die Halle. Damit sich Fany daran gewöhnte, dass ein Pferd neben ihr herlief, lief ich mit ihr neben Lilli her. Fany bleib so brav, dass ich schließlich Anu den Strick reichte. Sie ritten erst einmal nur ein paar wenige Runden. Da Fanya das wundervoll machte, war das heute genug Training für heute. Die Fuchsstute bekam noch ihr Abendbrot und durfte dann den restlichen Abend auf der Koppel genießen.

      11594 Zeichen+ Bewegung mit Reiter = 6+8= 14 Punkte
    • Laraya13
      Hufschmiedebericht „Swedish Steel – Nordische Hufeisen und mehr“ für Fanya




      3591 Zeichen by Laraya13





      Bjorn Haraldson|

      Ich fuhr heute zum zwei Stunden entfernten Stàballan Madadh-Allaidh von Alec Lightwood, welche nebenden Whitehorse Creek Stud zu unseren Kooperationspartnern gehörten. Auch der liebe Alec hatte sich für das Joelle Horsemakeover beworben und eine kleine Stute zugeteilt bekommen – Ich war sehr gespannt! Wir hatten uns am Telefon schon ein wenig unterhalten und auch Laraya hatte sich schon mit ein paar anderen Teilnehmern auseinander gesetzt, da Liam nur noch Augen für Pilgrim hat.


      Ich fuhr mit meinen Van auf dem Parkplatz des Hofes auf und wurde von Alec direkt begrüßt. „Bjorn, sei gegrüßt! Wie war deine Fahrt?“, fragte er mich und wir schüttelten uns die Hände, wie Männer das eben so machten. „Alec. Sehr gut, danke. Erzähl, wie geht’s voran?“, fragte ich während wir zusammen zum Offenstall von Fanya liefen. Alec brachte mich auf die neusten Infos und Stände und so standen wir vor dem Offenstall, auf den Fanya an einem Heuhaufen fraß und an einem anderen ihre Weidepartnerin Lilli. „Schick ist Sie! Erinnert mich ein wenig an ein Reh.. vom Dammwild.“, ,merkte ich an und Alec lachte. „Rehlein ist deswegen ihr Spitznahme. Ich hole Sie, da kannst du auf dem Weg zum Van ja schonmal den Gang angucken.“, sagte er nur und verschwand auf der Wiese, während ich watete. Ich lies ihn mit Fanya den Vortritt, schloss hinter ihm das Tor und sah mir das Gangwerk an. Es war nix auffälliges zu sehen, keine Fehlstellung oder ähnliches. Als wir bei meinem Van ankamen, schaute ich mir die Hufe an und kratzte diese aus. Das Horn war nicht sehr hart, tendierte eher dazu weich zu werden, jedenfalls vorne. Hinten war es ein klares mittel bis hart. Sehr zu lang waren Sie jedoch nicht, Fanya schien ein langsames Hornwachstum zu haben. „Also.. vorne mittel bis weich, hinten mittel bis hart. Ihre Hufe scheinen langsam zu wachsen, das ist hinten nicht schlecht aber vorne könnte es zu zu starkem Abrieb sorgen, dann müssen wir vielleicht über Eisen nachdenken.“, klärte ich Alec auf und find am ersten Vorderhuf mit dem Knipsen und Raspeln an. Fanya hielt super still und so konnte ich schnell zum ersten Hinterhuf wechseln. Dort wurde die Stute jedoch schnell ungeduldig und fing an, mir den Huf immer wieder wegzuziehen, also redete ich ruhig mit der Stute und lobte, wenn Sie mir den Huf wiedergab. „Feines Mäuschen, dauert nicht lange versprochen.“, sagte ich und machte den Huf fertig, streichelte Sie sanft am Hals und nahm den nächsten hinteren Huf. Beim näheren Betrachten fiel mir allerdings am Strahl eine leicht rote Stelle auf, die der Stute wohl aber nicht wehtat. „Alec, hier ist's weng rot. Habt ihr irgendwas auf der Koppel wo spitz ist?“ - „Nicht das ich wüsste..“, antwortete Herr Lightwood von vorne und ich nickte, raspelte den Huf bevor Fanya ihn mir wegzog und stellte mich vorne hin. „Beobachte das mal, wenns schlimmer wird ruf mich an. Vielleicht ist Sie nur auf einen Stein getreten.“, sagte ich und machte den letzten Huf fertig, sah mir die Hufe dann nochmal von vorne gehockt an. „Sieht gut aus, Ruf mich in 4 oder 5 Wochen mal an und sag mir wie's vorne aussieht wegen der Abnutzung und hinten wegen der Roten Stelle, wenn da was sein sollte natürlich schon eher.“,sagte ich und Alec nickte, ich steckte Fanya eine Möhre zu ehe er Sie wieder wegbrachte und ich mein Werkzeug wegräumte und den Dreck wegfegte. Dann tranken wir Männer noch gemütlich zusammen ein-zwei-drei Kaffee, unterhielten uns über das Makeover und ich Lud Alec im Namen von Laraya zu einem Besuch ein damit er sich mal Pilgrim anschauen konnte, ehe ich in meinen Wagen stieg und zurück fuhr.

      Wolfszeit gefällt das.
    • Wolfszeit
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      Hängertraining, Wolfszeit
      Inzwischen hatten wir echt viel erreicht. Fanya ließ sich anfassen, putzen, halftern und auch das anbinden klappte inzwischen ganz gut. Außerdem hatten wir auch schon bekanntschaft mit Longiergurt und Satteldecke gemacht. Fany war zwar nicht sonderlich begeistert von dem Ding akzeptierte es aber inzwischen. Außerdem konnten wir auch schon halbwegs vernünftig Longieren und auch als Handpferd machte sie eine ganz gute Figur. Außerdem machten wir inzwischen Spaziergänge über den Hof und auch den ersten Tierarzt- und Hufschmiedbesuch hatten wir hinter uns. Ich hatte Fany und Lili beide schon gefüttert. Heute wollte ich mit ihr ein wenig Hängertraining machen. Sie war zwar beim hertransport auch auf den Hänger gegangen, allerdings nur mit viel Überredungskunst und viel Zeit. Ich hatte den Hänger schon vor einigen Tagen auf Fanyas und Lillis Koppel geparkt mit offener Rampe, damit die Stute sich schonmal an den Hänger gewöhnen konnte und ihn bei Bedarf auch inspizieren konnte. Ich ging nun zu Fanya und Halfterte sie zuerst. Danach putzte ich sie gründlich. Die Fuchsstute genoss es inzwischen überall gekratzt zu werden und man sah wie sie sich dabei deutlich entspannte. “Na kleines Reh, du magst mich inzwischen, hab ich Recht”, die Stute schnaubte und ließ sich brav den Vordehuf auskratzen. Danach holte ich die dunkelblauen Gamaschen der Stute und legte ihr sie an. Magnus schlenderte gerade über den Hof. Langsam begann er echt Pferde zu mögen. Ich im muss mir mal Avicii oder Torashko schnappen und ihn draufsetzen. “Na ihr zwei hübschen? Was macht ihr heute so?”, fragte er mich. “Also ich und die hübsche Lady hier, werden heute ein Wenig Hängertraining machen?”Ich umarmte ihn” Hätte dieser unglaublich heiße Mann hier eigentlich Lust mal auf einem Pferd zu sitzen?”, fragte ich ihn.Magnus, den ich immer noch im Arm hielt, blicke zu mir hoch ”An welches Pferd hast du denn so gedacht?”. Also entweder, wir machen das ganze hier und nehmen Sasancho und Torashko oder wir gehen zu Luchy und nehmen eines der Schulpferde”. “Was ist denn das kleinste Pferd was du mir anbieten kannst ?”, fragte er. “Das wäre Elvish Beauty”, antworte ich ihm. “Ok, wir fahren heute Nachmittag zu Luchy”. Fanya begann ungeduldig mit den Huf über den Boden zu kratzen.Ich löste mich von ihm. “Nagut, das Rehlein wartet schon”. Ich band die Stute los und wir machten uns auf den Weg zur Koppel. Dort angekommen führte ich die Stute zum Hänger. Fany schien nicht besonders Beeindruckt davon. Ich machte den Strick ab, da ich wollte, dass sie freiwillig in den Hänger stieg. Ich setzte mich auf die Rampe und lockte die Stute mit einer Banane. Sie kam auch gleich ein Stück näher, aber ohne einen Fuß auf die Rampe zu setzen.

      Sie machte einen gaaaaanz langen Hals, das genügte allerdings nicht um an die Banane ranzukommen. “Na, komm Fanya”. Es dauerte einen Moment, aber dann setzte die Stute zögerlich einen Huf auf die Rampe. “Brav”, lobte ich sie. Die Stute kam noch ein Schritt näher und nun reichte der Hals das sie an die Banane kam. Ich ließ sie ein stück abbeißen und ging dann ein Stück nach hinten. Fanya folgte mir nach und nach und so ging es bis wir im Hänger standen. “Brav Fanya. Ich glaube das reicht für heute meine hübsche”. Langsam schickte ich die Stute rückwärts die Rampe hinunter. Sie ging brav hinunter und ich lobte sie. Da wir ja schon auf der Koppel waren durfte sie gleich hier bleiben. Ich holte noch Lilli auf die Koppel damit keine der Stuten alleine stand.
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      Nach dem Mittagessen ging es mit Magnus erst einmal zu Luchy ins Geschäft. Dort kauften wir erst einmal eine Reithose für Magnus. Danach ging es auf das Whitehorse Creek Stud. Ich hatte Luchy vorhin schon angerufen und gefragt ob wir Elvish ausleihen dürfen. Sie hatte zugestimmt. “So Magnus, gleich gehts los”. Wir stiegen aus dem Auto und gingen als erstes die Stute von der Koppel holen. Zurück am Stall erklärte ich Magnus wie er sein Pferd korrekt vorbereitet. “Also als erstes nimmst du dir den Striegel und gehst damit Kreisförmig über dein Pferd um grobe Verschmutzungen, wie hier zu reinigen” erklärte ich und zeigte dabei auf eine Matsch Verklebte Stelle. “Für solche Stellen funktioniert auch diese Magic Brush ganz gut. Wenn du den groben Schmutz von deinem Pferd entfernt hast, nimmst du dir eine Kardätsche, also hier diese Weiche Bürste hier und streichst damit in Fell Wuchsrichtung. Damit entfernst du Staub und Sand. Für das Finish benutze ich immer ganz gerne solch eine langborstige Staubbürste. Wenn der Körper deines Pferdes sauber ist nimmst du eine Wurzelbürste um die Beine zu säubern. Damit kannst du bei Bedarf auch die Hufe abbürsten. Als nächstes nimmt man den Hufkratzer um die Hufe auskratzen. Danach kannst du mit einer ganz weichen Bürste noch den Kopf putzen. Und bei Bedarf wird am Ende noch Mähne und Schweif gebürstet”. Zusammen machen wir die Stute sauber und ich erklärte Magnus wie ein Pferd gesattelt und getrenst wird. Danach gingen wir in die Halle. Ich ließ Magnus aufsteigen und nahm ihn dann an die Longe. Ich ließ ihn ein wenig Schritt und Trab reiten und am ende ließ ich ihn noch ein paar Runden alleine im Schritt reiten. Magnus war begeistert. Ich würde versuchen ihn jetzt mindestens einmal die Woche auf ein Pferd zu bekommen.

      5373 Zeichen+ Bewegung mit Zubi & Reiter ? = 4 + 8 = 12 Punkte
    • Wolfszeit
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      The Show must go on, Wolfszeit
      Alec|Heute wollten Magnus und ich auf einen Pferdemarkt fahren. Magnus ritt nun seit einigen Wochen und gemeinsam waren wir zu dem Entschluss gekommen Magnus ein Pferd zu kaufen. Es würde zwar noch eine ganze Weile dauern bis er alleine mit einem Pferd zurecht kommen würde, doch wir waren uns einig ,dass wir das schaffen würden. Da Magnus natürlich noch ein blutiger Anfänger waren suchten wir einen ruhiges Pferd, was auch mal den ein oder anderen reiterlichen Fehler verzeiht. Da Magnus mit seinen 1,80 m Körpergröße nicht gerade klein ist brauchen wir auch ein recht großes Pferd. Außerdem hatten wir festgestellt, das er sich auf einem Pferd mit recht flachen Gängen wohler fühlt. Als erstes wollten wir heute auf einem Verkaufshof in der nähe von Blue Ridge und danach wollten wir uns auf der Bow River Ranch umschauen. Wir waren nun fast in Blue Ridge angekommen und Magnus hatte mir die ganze Zeit davon vorgeschwärmt wie toll er es fand ,dass wir ihm jetzt ein Pferd kauften. Dort angekommen wurden wir schon von einer netten Dame begrüßt. Wir erzählten ihr was wir suchten und als erstes zeigte sie uns eine Rappstute.Sie war 8 Jahre alt und ca. 168 cm groß. Die Stute war allerdings sehr schmal und Magnus wollte gerne ein etwas breiteres Pferd. Als nächstes zeigte sie uns einen Hengst. Der Dunkelbrauner Hengst kam direkt freundlich an die Box und ließ sich kraulen. “Chocolate Churro. Was ein lustiger Name. Ob er so süß ist wie sein Name?.”Er hatte einen hübsche Blesse die bis zu seiner linken Nüster hinunter reichte. Wir entschlossen uns den Hengste probe zu reiten. Also machte die Dame den Wallach fertig und führte uns zur Halle. Da Magnus noch zu wenig Erfahrung im Pferdekauf hatte, ritt ich den Hengst zuerst. Im Schritt und Trab war er brav und er reagierte Perfekt auf die Hilfen. Doch sobald ich an galoppiert fing er an zu bocken. ich ließ ihn sich aus bocken und nach zwei Runden, galoppierte er tatsächlich brav. Als ich noch einmal auf der anderen Seite an galoppieren galoppierte er auch brav an. Nachdem Magnus gesehen hatte wir der Hengst bockte wollte er ihn nicht mehr reiten. Ein letztes Pferd wollte die Dame uns noch zeigen. Sie führte uns in die Stallgasse und deutete auf einen hübschen braunen Berberhengst. Sie brachte den Hengst mit den Schokoladenfarbenen Fell zurück in seine Box. Als sie die Trense abzog schrubberte der Hengst seinen Kopf direkt an der Boxentür. Magnus freundete sich mit dem Berberhengst an. Aldaire, so hieß der Hengst, ließ sich genüsslich von Magnus kraulen. Magnus schien gleich eine Verbindung zu dem Hengst zu haben. In der Halle wollte er den Hengst zuerst reiten. Der Berber schien zu spüren, das sein Reiter unsicher war, den er lief vorsichtig und schien auf seinen Reiter acht zu geben. Auch ich ritt den Hengst danach noch einmal. Wir beide befanden den Hengst als perfekt. Der nächste Schritt würde jetzt sein, dass wir den Tierarzt eine AKU machen ließen. Sehr zufrieden fuhren wir zurück nach Hause. Damit Fanya heute trotzdem ihr Training bekam, hatte Anu sich darum gekümmert. Zuhause angekommen kam uns Anu schon entgegen. “Hey ihr zwei. Habt ihr ein Pferd gefunden ?”. “Ja, haben wir. Einen Berber”.”Er ist 9 Jahre alt, 1,60 groß und einfach perfekt”, vervollständigte Magnus die Informationen. “Wow das klingt ja interessant. Hab ihr ein Foto?”.Magnus zückte sofort sein Handy und zeigte Anu den Hengste. “Wie ist er so trainiert?”. “Also er wurde in Western eingeritten ,aber ist inzwischen auf Dressur umgeschult worden. Aber auch das ein oder andere Springturnier hat er schon bestritten. Aber das wichtigste er achtet auf seinen Reiter.” erzählte ich Anu.”Wollt ihr sehen, was Fany heute gelernt hat. “. Anu führte uns zum Paddock von Fany und zeigte uns was sie Fany beigebracht hatte. Fany konnte sich auf Kommando hinlegen. “Wow”, sagte ich.” Naja,das passt ja super. ich habe nämlich gerade die Nachricht bekommen, dass es für alle HMJ Pferde Reiterspiele geben wird”. Nachdem wir noch das Abendessen für die Pferde verteilt hatten versammelt wir uns für ein Brainstorming im Reiterstübchen. “Also was kann Fanya denn aktuell? Also es geht überall anfassen, führen, logieren, Handpferdereiten, Hänger einsteigen und natürlich der kleine Trick”, fasste ich zusammen.”Wie wäre es wenn wir einerseits ein wenig Freiarbeit inklusive Hänger zeigen und andererseits Handpferdereiten vielleicht mit einem kleinen Hüpfer zeigen?”, schlug Anu vor. “Ok, wie wäre es mit 15 min Handpferdereiten in allen Grundgangarten um die erarbeitet Sozialfähigkeit, Gehorsam und auch die Reduzierung der Angst. Der Sprung soll auch den Mut zeigen und das Vertrauen dem andrem Pferd gegenüber. In der Freiarbeit wollen wir dann das Vertrauensverhältnis zeigen, was soweit geht, dass sie sogar freiwillig auf den Hänger geht. Ich denke was wir im Detail dann zeigen wird sich im Training zeigen”,sagte ich.”Vielleicht schaffen wir es ja Fanya noch an Luftballons zu gewöhnen”, schwärmte Anu. ”Das ist eine sehr gute Idee. Ich such das Outfit aus”, sagte Magnus und brachte uns alle zum Lachen. “Aber nicht zu viel Glitzer”, sage Anu. Wir diskutierten noch eine ganze Weile über das Programm und die Outfits, bevor Anu sich auf die Stall Kontrollrunde machte und Magnus und ich uns in unsere Wohnung begaben.

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  • Album:
    Stàballan Madadh-Allaidh
    Hochgeladen von:
    Wolfszeit
    Datum:
    7 Okt. 2019
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  • FANYA - HM 7469
    [​IMG]
    by Laraya13
    EXTERIEUR
    Geschlecht: Stute
    Geburtstag: 00.00.2015/4 Jahre
    Geburtsort: Unbekannt

    Rasse: Freiberer
    Stockmaß: 157 cm
    Gewicht:505 Kg
    Deck-|Langhaar: Fuchs | Dunkelrot
    Abzeichen| Scheckung: Keine
    Gencode:ee Aa

    STAMMBAUM

    von: Unbekannt
    von: Unbekannt | aus der: Unbekannt
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    aus der: Unbekannte

    von: Unbekannt | aus der: Unbekannt
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    INTERIEUR & BESCHREIBUNG

    Rufname: Fany,Rehlein

    Das Interieur von HMJ 7469 muss sich noch herausstellen. Aktuell ist sie wenig sozialisiert, nicht eingeritten und kennt Menschen kaum. Bis jetzt zeigt sie sich höchst misstrauisch ist allerdings mit Futter bestechlich. Zu Pferden scheint sie soweit nett zu sein solange sie nichts von ihrem Futter wollen. Wenn sie jemanden ins Herz geschlossen hat scheint sie sehr eifersüchtig zu sein. Sie ist eigentlich immer freundlich und würde niemals treten. Allerdings kann es sein das sie mal in deine Richtung schnappt wenn man sie zu sehr ärgert. Vermutlich hat sie einfach gelernt das die meisten sie dann in Ruhe lassen. Das Rehlein macht gute Fortschritte und ist inzwischen engeritten.

    Fanya stammt aus der Auflösung einer illegalen Pferdemafia.

    Weide/Weidepartner: Lilli vom Hirschberg
    Unterbringung: Offenstall
    Einstreu: Stroh

    Letzter Tierarztbesuch:17.10.2019

    Chipnummer: folgt
    Gesamteindruck: Gesund, aber noch ein klein wenig dünn
    Akute Krankheit/en: Verletzung am Wiederrist(Fast verheilt)
    Chronische Krankheit/en: keine
    Erbkrankheit/en: Keine

    Letzter Hufschmiedbesuch:00.00.0000

    Ausgeschnitten/Korrigiert: 00.00.0000
    Hufbeschaffenheit: unbekannt
    Hufkrankheit/en: Keine
    Beschlag: Barhuf

    AUSBILDUNG & QUALIFIKATIONEN

    Fohlen ABC
    Jungpferdeausbildung
    Bodenarbeit
    Eingeritten

    Eignungen: Dressur|Fahren

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S S* S**

    Springen E A L

    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L

    Military E A L M

    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI***

    Fahren: E A L M S

    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4

    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4

    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4


    ERFOLGE
    Offizell
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    570. Dressurtunier

    Inoffizell
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    3.Platz des HMJ 2019

    HMJ Punkte
    → Turnierteilnahme----------------------------------1+1+1+1+1+1+1+1+1=9
    → Turniergewinn--------------------------------------0
    → Wettbewerbsteilnahme---------------------------0
    → Wettbewerbsgewinn------------------------------0
    →Teilnahme Horsemakeover Show-----------------5
    → Bewegung--------------------------------------------0
    → mit bis zu 2 Zubehörteilen-----------------------5+5+5+5=20
    Beweg. 1 | Beweg. 3|Beweg. 10 | Bewegung 11
    → mit mehr als 2 Zubehörteilen--------------------6+6+6=18
    Beweg. 2|Beweg. 7|Beweg.12
    → mit Zubehör und Reiter---------------------------8+8+8+8+8+8+8=56
    Beweg. 4 | Beweg. 5| Beweg. 6 | Beweg. 8|Beweg. 9|Beweg. 13|Beweg. 14
    → Tierarztbericht-------------------------------------4
    → Hufschmiedbericht--------------------------------4
    → Trainingsbericht------------------------------------0
    →Portrain----------------------------------------------7+7
    → Pflegebericht----------------------------------------4+3+4+6+5+6+4+4+6+3+3+5+6 +3+4+3= 66
    → Teilnahme an einer Körung/Krönung-----------0
    → Gewinn einer Körung/Krönung------------------0
    → Monatssieg-2.Platz Oktober--------------------5
    → Monatssieg-3.Platz November--------------------3
    →Monatssieg-Platz.2 Dezember---------------------5
    → Gesamt Punktzahl----------------------------------218

    →Finale HMJ-------------------------------------------94
    Gesamtpunktzahl-----------------------------------312
    ZUCHTDATEN

    Gekört: Nein
    Schleife:
    Gewinnerthema:
    Eingetragene Zucht: Whitehorse Creek Stud
    Decktaxe: 0 Joellen

    Herkunft | Züchter: Unbekannt

    Nachzucht: 0/10

    BESITZERLEGENDE

    Besitzer/Besitzerin: Wolfszeit
    Vorbesitzer/Vorbesitzerin:
    Verkaufsrecht/Ersteller: Canyon
    Reitbeteiligung/Trainer: Alec Lightwood

    zu Verkaufen : Nein
    Kaufpreis: "200 Joellen"

    Spind/PNG/Puzzle PNG/Offizeller Hintergrund