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Wolfszeit

♞ Torashko | Tinker - Shirehorse - Mix

In meinem Besitz seit 29.08.2019 | Wallach

♞ Torashko | Tinker - Shirehorse - Mix
Wolfszeit, 29 Aug. 2019
Sevannie gefällt das.
    • Wolfszeit
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      Von Umzügen, unausprechlichen Namen und Märchenpferden
      03.10.2019, Wolfszeit & Laraya
      Pflegebericht für: Little Buddy,PFS’ Artic Tiger,WHC’ Jaydeen, Black Lady, Elvish Beauty, Baroness Of The Guard, Nathalie, Finest Selection, Vakany, Amigo,BOS Cocobreeze, BOS Lavendeltanz, BOS Gacy, BOS Schneefürstin, BOS Ghost, BOS Nandor, Nurja, Balisto, Lilli vom Hirschberg,Torashko, Ases Maskwamozi, Mystic Fantasy Dahlia, Avicii, Liliada,Mini Cookie, BS’ Little Snowwhite, Ardehel, Osgiliath, ZM's Zanaro
      Tag 1, Sonntag
      Luchy
      | Ich war gerade dabei für Jace die letzten Pferde auf die Koppel zu bringen, da er mit Alec und Anu die Sachen zusammen packte, die wir noch in der neuen Außenstelle benötigten. Ein älterer Herr war vor ein paar Monaten zu uns gekommen und hatte gefragt, ob wir noch einen kleinen Stall benötigen könnten, da er einen kleinen Hof, ca. eine halbe Stunde entfernt, hatte den er nicht mehr bewirtschaftete. Er hatte uns erzählt, dass er es schade fände, wenn der Hof ungenutzt sein würde und er wolle uns den Hof schenken unter der Bedingung das er noch dort Leben dürfe bis zu seinem Lebensende und wir uns um seine verblieben Pferde kümmerten, da er das selbst nicht mehr gut schaffen würde. Es waren drei Kaltblüter. Ein alter Wallach und eine 11-jährige Stute mit ihrem Jährling. Natürlich waren wir dort hingefahren und hatten uns den Hof angeschaut. Es war ein netter älterer Hof mit ca.20 Paddockboxen und einer menge Weideland. Der Hof war zwar schon älter, aber bis auf kleinere Baustellen war er in einem sehr guten Zustand. Nach einigem Überlegen, hatten Colin und ich beschlossen, dass das die Gelegenheit gäbe Anu und Alec mehr Verantwortung zu geben. Schließlich waren beide zur Ausbildung zu uns gekommen. Alec war auch fertig mit seiner Ausbildung und Anu immerhin im letzten Lehrjahr. Somit werden Anu und Alec jetzt die Juniorchefs für die Außenstelle. Natürlich werden ich und Colin regelmäßig nach den Rechten sehen und den beiden immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch Mr. Murray hatte gesagt, er würde gerne etwas Helfen, gerade wenn es um Finanzen und Verwaltung geht, würde er gerne helfen. Der Hof trägt den Namen Stàballan madadh-allaidh, was schottisch ist und soviel heißt wie Wolfcreek Stabels.

      In die Stàballan madadh-allaidh werden alle Vollblüter, AMHs und Mini Cookie ziehen. PFS‘ Arctic Tiger und Little Buddy werden allerdings bei uns bleiben. Zusätzlich dazu das ein paar Pferde umziehen werden, würden auch ein paar neue Pferde einziehen. Allerdings nicht für mich, sondern Pferde von Laraya Shizuka. Laraya ist eine Züchterin die nur ca. zwei Stunden entfernt einen Hof eröffnet hat. Ich habe ihr im Zuge einer Zusammenarbeit angeboten ein paar Pferde bei mir einzustellen, gleichzeitig würde auch einer ihrer Mitarbeiter mit den Pferden einziehen. Außerdem hat unser Jährling WHC‘ Jaydeen ein gutes Zuhause bei ihr gefunden.

      Ich brachte nun Black Lady auf die Koppel. Statt von einem weißen Pferd wurde sie allerdings von einem Braunem begrüßt. Elvish wurde gestern nach dem Training gewaschen und hatte sich gewälzt. Da heute alle Pferde frei haben wurde sie aber auch nicht geputzt. Auf der Koppel nebenan Wälzte sich gerade die Fellponystute Baroness Of the Guard, da Jamie gerade vom Ausritt wieder gekommen war. Nathalie, die Scheckstute die eine Koppel weiter stand, tobte gerade mit Grisi über die Koppel, während der Rest ihrer Herde unter dem Bäumen döste. Als letztes holte ich noch Finest Selection, die schon von Vakany erwartet wurde. Ich machte mich auf den Weg zu den anderen und ging dabei noch am Oberhausauslauf vorbei. Ich freute mich dass die einzigen Zwei kleinen Ponymännner Amigo und Tiger sich trotzdem in ihrer Herde wohl fühlten.

      Alec| Wir hatten geraden das Auto bzw. den Hänger fertig gepackt. Heu und Stroh ließen wir von einem örtlichen Bauern liefern. Das Kraftfutter und das Sattelzeug hatten wir, so weit wir es nicht brauchten, schon dorthin gebracht, genauso wie einen neuen Sattel für die Tinkerstute, da ihr alter Sattel leider in einem sehr schlechten Zustand war bzw. nicht mehr passte, da sie wohl stark abgebaut hatte, genauso wie der ein oder andere Ausrüstungsgegenstand der ausgetauscht werden musste. Jetzt brachten wir noch das restliche Sattelzeug hin. Luchy würde demnächst den Sattel der Stute anpassen wie auch das restliche Zubehör überprüfen und bei Bedarf aus ihrem Zubehörladen ersetzen. Der alte Wallach von Mr. Murray war ein wenig empfindlich auf Staub, deshalb brauchten wir noch ein paar Ballen Späne. Nachdem alles gepackt war. Machte Anu sich auf die Suche nach Luchy. Jace und ich wollten heute noch die restlichen Sachen rüber Fahren und die Boxen vorbereiten bzw. Mr. Murray mit seinen Pferden helfen. Ich freute mich regelrecht auf den Umzug, da Luchy erlaubt hatte, das Magnus auf den Hof ziehen dürfe. Und da der Hof näher an einer Stadt lag, hatte Magnus zugestimmt mit einzuziehen, allerdings würde er erst in ca. einem Monat einziehen, wenn sich der Alltag bei uns halbwegs eingespielt hatte.

      Anu| Ich fand Luchy schließlich bald bei den Ponys. „Luchy, die Jungs fahren jetzt rüber und wollen noch die Boxen fertig machen“. „Super, dann werden wir beide jetzt die Ausläufe abtrennen, das wir die Pferde von Laraya erst einmal eingewöhnen können. Ich und Luchy bereitet also die Ausläufe ab und widmeten uns dann noch anderen Dingen.

      Tag 2, Montag

      Luchy| „Guten Morgen“, rief ich schon, als ich in die Küche kam. „Guten Morgen Schatz“, sagte ich zu Colin und gab ihn einen Kuss. Sheena hatte schon Kaffee gemacht und hatte ein wunderschönes Frühstück angerichtet. Ich nahm mir einen Kaffee und setzte mich an den Tisch. „Colin kannst du heute zu Laraya fahren und die Pferde abholen? Und nimm bitte Quinn mit ich glaube die Esel, besonders Darragh, brauchen mal eine Trickpause“. Nach kurzer Zeit kam Jamie auch zum Frühstück. Er war wie so häufig schon vor dem Frühstück eine kurze Runde Ausreiten gewesen. „Gut das du kommst Jamie. Da ich heute Alec und Jace beim Umziehen der Pferde helfe und Colin die neuen Pferde holen geht, hast du heute mal die Aufsicht. Ich denke, du schaffst das, es weiß ja eigentlich jeder was er zu tun hat.“

      Colin| Nach dem Frühstück suchte ich Quinn und zusammen machten wir den Transporter fertig. Wir mussten insgesamt vier Pferde transportieren. Vier passen in den Transporter und für zwei wollte Laraya den Transport Organisieren. Wir checkten noch, ob die Hauskoppel so weit eingeteilt war das wir die Pferde eingewöhnen können und machten uns auf den Weg zu Laraya. Dort angekommen parkten wir erst einmal auf dem Parkplatz, da ich nicht wusste,, wo Laraya die Pferde gerne verladen wollte.

      Laraya| Als der Hänger von Colin auf dem Parkplatz zu stehen kam, ging ich schonmal hin während Liam und Catherine die Stuten holten. Ich begrüßte Colin mit einem freundlichem Händedruck und sah mir kurz den Hänger an. “Catherine und Liam holen schon mal die Stuten, die Hengste bringe ich mit Catherine hinterher. Sie wird dann bei euch bleiben für die Pferde, da Sie hier immer für 3 der Ponys zuständig war und euch über die 6 alles wichtige Erzählen und zeigen wird.”, erklärte ich kurz. “Coco wird etwas schwer beim Verladen sein aber die anderen sind alle sehr friedliche Mitfahrer.”

      Catherine| Ich nahm mir Gracy und Schneefürstin während Liam Lavendeltanz und Cocobreeze nahm und so liefen wir zum Hänger. “Bist du aufgeregt?”, fragte mich Liam und ich grinste. “Nein nein, nur sehr gespannt wie es dort wird.”

      Liam und ich verluden bis auf Cocobreeze alle Stuten problemlos, denn Cocobreeze mochte Hängerfahren nicht so gerne. Mit ein wenig Überzeugung gelang es uns jedoch. Ich sah zu Laraya, welche zu Colin sah. “Wir verladen nur noch die 2 Hengste am Stall und fahren dir dann hinterher.”, gab Sie nur bescheid und wir liefen beide zu den Hengstboxen. “Ich bin froh das Nandor und Ghost mitkommen.”, sagte ich nur erleichtert und führte den Schimmelhengst auf den Hänger. “Mir wird das Riesenbaby fehlen.”, erwiderte Laraya nur als sie Nandor im Hänger hatte und knuddelte beide kurz.

      Laraya| Wir fuhren den Hänger vor zum Parkplatz, Catherine hatte ihr Gepäck bereits verstaut. Als Colin Vorausfuhr, fuhr ich meinen Wagen und Hänger hinterher. Catherine winkte allen nochmal zum Schluss und hibbelte auf ihrem Sitz herum. “Okay, jetzt bin ich doch aufgeregt!”

      Colin| Quinn war ganz aufgeregt und schaute Neugierig zu wie Laraya und Catherine die Pferde verluden. Während wir warteten, dass sie die Hengste verluden, wartete ich bei den Stuten im Laderaum, da gerade die Schimmelstute Cocobreeze ein wenig nervös war. Als Laraya mit dem Hänger vorfuhr, schloss ich die Laderampe und stieg ein. Wir fuhren los und Quinn beobachte die Anhängerkamera aufmerksam, um ja nichts zu verpassen. Gacy, Schneefürstin und Lavendeltanz waren entspannt und auch Cocobreeze entspannte sich, sobald wir auf dem Highway waren.

      Luchy| Nach dem Frühstück schaute ich noch schnell nach Nurja. Die hübsche Freibergerstute hatte gestern ein wenig gelahmt. Ich ging zum Auslauf der Stute und sie kam mir schon entgegen. “Na hübsche”, sagte ich der Stute und kraulte sie. Ich ging zu ihr rein und fühlte ihr Bein. Es war kaum noch warm und schon deutlich abgeschwollen, dennoch musste sie wohl noch ein paar Tage von der Koppel fern bleiben. Nachdem Nurja kontrolliert war, stieg ich in Auto um zum Loch Madaah-allaiah Stud. Ich fuhr allein, einerseits wollte ich mir die Pferde von Mr. Murray ansehen, Alec hatte erzählt, sie seien zwar gut genährt ständen aber recht schlecht im Training. Andererseits, musste ich noch einen neue Stute aus Evansburg abholen. Ich war echt froh das wir zwei Hänger und den Transporter hatten, da wir doch teilweise auf verschiedene Turniere fahren mussten. So war es möglich, dass Colin Laraya beim Transport helfen konnte und Alec und Jace schonmal drei Pferde umziehen können. Während dessen kann ich mit dem kleinen Hänger die Stute abholen. Bei Mr. Murray angekommen wurde ich schon begrüßt. Ich war zwar schon mehrfach hier gewesen, doch die Pferde hatte ich noch nicht zu sehen bekommen, da sie auf eine der Koppeln gestanden hatten. Nun hatten Alec und Jace die Pferde in die geräumigen Paddockboxen gebracht. Das erste, was ich sah, war ein kleiner schwarzer Kopf mit einer breiten Blesse. Das musste der Jährling sein.” Das ist Balisto. Er ist 1 ½ Jahre alt und stammt von meiner guten alten Lili ab.” erklärte mit Mr. Murray. Ich hielt dem kleinen Tinker meine Hand hin und er schnupperte daran. Ich kraulte das kleine Fohlen ein wenig und steckte ihm ein Möhrchen zu. Wie als hätte das Möhrchen magische Kräfte schauten nun zwei weitere Köpfe über die Boxentüren. Direkt neben dem Baby kam nun ein Kopf hervor der genauso Aussah wie der kleine Kopf nur etwas größer und mit deutlich mehr Haare. “Wow, ich habe selten ein Pferd mit so viel Mähne gesehen“ staunte ich als die Stute sah. “Ja das hat sie viele Haare. Das ist Lilli. Meine Frau wollte sie damals genau wegen ihres Tollen Langhaares”. Auch Lilli bekam von mir ein Möhrchen. Die Stute nahm die Möhre etwas ungeschickt mit ihrer riesigen Schnauze “. Das ist also die Stute, die so lang auf der Koppel stand?”, fragte ich den alten Mann. “Ja genau, sie stand erst beim Hengst und dann als seitdem meine Frau letztes Jahr gestorben ist, steht sie auf der Koppel. Der kleine Stand erst mit ihr und später dann mit Torashko auf der Koppel.” erklärte er mir. “Und wie ist sein Trainingszustand?” fragte ich und ging auf den Großen fast komplett schwarzen Wallach zu. “Mit ihm fahre ich noch ab und zu, aber nicht wirklich regelmäßig”. Der große Wallach zog mir das Möhrchen aus der Hand und kaute krachend darauf rum. “Wäre das okay wenn ich mir die Pferde mal in der Halle laufen anschaue, Mr. Murray”. “Natürlich ist das okay, ich bin dankbar, dass sie wieder ein wenig Arbeit bekommen. Aber nennen sie mich doch bitte Alister”. “Ok Alister, dann würde ich mit Balisto beginnen.” Ich nahm das Halfter von der Box und streifte es dem kleinen Hengst über. Das ließ er schon einmal brav über sich ergehen. Auf dem Weg zu Halle stellte sich allerdings raus das er ein wenig frech und unerzogen. War, er drängelte öfters in eine Richtung versuchte am Wegesrand einen Snack mitzunehmen oder versuchte einfach mal, ob man den Strick essen könnte.”Du bist ja ganz schön frech kleiner Mann”, sagte ich zu dem Jährling. In der Halle angekommen ließ ich ihn frei und er lief gleich bockend durch die Halle, wobei sein für ein so junge Pferd doch schon üppiges Langhaar in voller Pacht bestaunen konnte. Alister beobachte das alles von der Bande aus. Ich schaute mir den kleinen Hengst an und bemerkte, nachdem er sich etwas ausgepowert hatte und einen gleichmäßigen Galopp lief, das er einen recht guten Galopp zeigte. Ich versuchte den kleinen Mann auszubremsen, was auch glückte, da er in einen flotten Trab fiel.”Ein hübsches Fohlen haben sie da gezogen, Allister”. “Ja, das ist er so hübsch wie seine Mutter”. Nachdem Balisto die meiste Energie losgeworden war, kam er zu mir und begann in meinen Taschen nach Futter zu suchen. “Du bist ja ein süßer”, sagte ich und steckte ihm ein Leckerli zu. Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Stall. Als Nächstes nahm ich Torashko . Er folgte mir brav in die Halle. Er schien eher gemütlich zu sein, da er auch in der Halle geduldig wartete, dass ich ihn frei ließ. Danach beschloss er erst einmal die Halle gründlich ab zu schnüffel und einen geeigneten Platz zum Wälzen zu suchen. Als er diesen schließlich gefunden hatte ließ er sich nieder und kugelte sich umher. Als er fertig war, schüttelte er sich kurz und schaute ein wenig in der Gegend rum. Ich trieb ihn ein wenig und er bequemte sich mindesten mal im Schritt zu laufen. Für sein Alter lief er noch recht fleißig vorwärts. Nach ein paar Runden ließ ich ihn schließlich antraben. Schnauben wechselte er die Gangart. Auch sein Trab war recht fleißig und gleichmäßig. Schließlich ließ ich ihn auch noch ein paar Runden galoppieren bevor ich ihn langsamer werden ließ.” Da haben sie aber echt ein schönes Tier, Alister”. Der schwarze Wallach kam auf mich zu, um sich eine Streicheleinheit abzuholen. Er durfte auf die Koppel statt in den Stall und auch Balisto holte ich dazu. Nachdem die beiden Jung zufrieden schnaubend Ihr Gras fraßen, holte ich mir Lili. Die Stute war brav und folgte mir gemächlich. In der Halle angekommen, bleib sie lieber neben mir stehen und schupperte mich und meine Umgebung ausgiebig ab. Ich trieb die Stute ein wenig an und sie fiel direkt in einen fleißigen Trab. Die Stute hatte schöne weiche Gänge. Ich hatte von den Gängen genug gesehen und parierte sie wieder durch. Ich band die Stute in der Stallgasse an, um mir den Sattel anzuschauen. Ich schaute mir als erst die Statur der Stute an. Sie war recht breit, allerdings schlecht bemuskelt und hatte einen leicht durchhängen Rücken. Während ich Ihr den Sattel auflegte, um zu schauen was ich verändern müsste, damit er passt, döste die Stute mit lockerer entspannter Lippe vor sich hin. Durch die Hängelippe wirkte Ihre Schnauze noch größer als sie eh schon war. Nachdem ich mir notiert hatte was ich ändern musste durfte, auch Lilli auf die Koppel ich packte den Sattel schon mal ins Auto und verabschiedete mich vorübergehend von Alister. Ich machte mich auf den Weg nach Evansburg, um die neue Stute abzuholen. Ihr Name war mindestens so außergewöhnlich wie auch Ihr Fell. Ases Maskwamozi, war ein Mix aus Vollblut und Appaloosa. Wamzi, wie die Stute liebevoll von Ihren Vorbesitzern genannt wurde, hatte mich schon auf den Fotos verzaubert.

      Jace| Wir hatten noch die allerletzten Sachen zusammengesucht und dann auch schon begonnen die Pferde fertigzumachen. Als Erstes sollten Anus Stute Mystic Fantasy Dahila und die beiden Vollblut Stuten Avicii und Liliada mitkommen. Die drei Stuten kannten sich schon, da wir letzte Woche alle Herden zusammengestellt hatten so das die Eingewöhnung leichte werden wird. Während Anu ihre Stute selbst fertig machen wollte, kümmerten Alec und ich uns um Avicii und Lila. Ich holte mir die hübsche braune Stute mit den weißen Flecken und stellte sie ein letztes Mal auf die Stallgasse im Torstall. Alec stellte Lila ein Stück weiter ab. Ich steckte der Stute einen Apfel zu und während sie kaute ich ihre Transportgamaschen. Die Stute stand schön still. Sobald Lila und Vicii verpackt waren, ging es auch schon zum Hänger. Avicii lief wie immer brav auf den Hänger und Lilia folgte ihr prompt. Seit Luchy und Colin Lila zurückgeholt hatten, klebte sie an Vicii.Lila hatte leider ein trauriges Schicksal ereilt. Sie wurde an einen seriösen Pferdehalter verkauft, der sie leider verwahrlosen ließ. Auch Anu war inzwischen mit Dahlia angekommen. Dahlia ging auch brav auf den Hänger. Wir stiegen ein und fuhren los.

      Colin| Bald waren wir auch kurz vor dem Hof angekommen. Aus der Ferne waren schon die Rockys zusehen, zu dessen Füßen der Hof lag. Ein paar Minuten später passierten wir auch die Durchfahrt des Torstalls.

      Laraya| Wir staunten nicht schlecht, als wir hinter Colin die Durchfahrt passierten. Catherine sah sich um, während ich weiter dem vor uns fahrenden Hänger hinterherfuhr und auch neben ihm parkte. Beide von uns stiegen aus, ich streckte mich kurz und sah mich um. Dagegen war unsere Anlage wie gerade geboren und noch ganz klein aber es war auch sehr schön hier.
      Ich stellte mich zum Hänger, wo sich meine Stuten befanden und wartete auf Colin. Ebenso war ich sehr gespannt, wo meine Pferde hier wohnen würden.

      Colin| “Quinn holst du bitte Jayden und Matt? Die beiden sollen uns mal beim Ausladen helfen“. Quinn verschwand Richtung Hauptstall und kam kurz darauf mit beiden Männern wieder.”Ich würde sagen wir stellen erst die Pferde weg und dann zeige ich euch den Hof”, schlug ich Laraya und Catherine vor. “ Coco und Gracy kommen in den Unterhausauslauf, Schneefürstin und Lavendeltanz kommen zu den Eseln, Ghost kommt zu den Ponys und Nador ebenfalls zu den Eseln”. “So charmanten Damen helfe ich gerne”, sagte Jayden und war schon wieder im Flitmodus. Ich warf ihm einen Blick zu der für sich sprach und gleich riss er sich auch schon wieder zusammen. “Matt, kannst du vielleicht mit Catherine schonmal Cocobreez und Gacy wegbringen. Ich glaube, die Stute möchte nicht länger als nötig auf dem Hänger blieben”. Man könnte Jayden die Enttäuschung ein wenig ansehen das nicht er mit Cathrien gehen durfte. Dennoch machte sich Matt direkt daran mit Cathrine die Stuten auszuladen. “Ah, Jesse du kommst genau richtig, du könntest gerade mit Jayden und Quinn, Schneefürstin, Lavendeltanz und Nandor zu den Eseln bringen”. Der junge Mann kam zu uns rüber uund grüßte brav unsere Gäste und begann dann mit den anderen dreien die Pferd auszuladen. Ich hingegen beschloss mit Laraya Ghost in sein neues Zuhause zu bringen. Nach und nach luden wir die Pferde aus. Auf dem Weg zum Oberhausauslauf unterhielt ich mich mit Laraya und erklärte ihr auch noch manches zu unserem Konzept und dem Hof.

      “So, da wären wir”, sagte ich und öffnete das Tor zum Auslauf. “Die anderen Pferde stehen noch auf der Koppel, so können die neuen sich erst einmal Orientieren. Außerdem werden sie erstmal in abgetrennte Abteile ziehn damit sich die Herde nach und nach an die neuen Gewöhnen können”. Nachdem die neuen Pferde alle in ihren Eingewöhnungsabteilen standen. Zeigte ich Laraya und Cathrine noch dem Hof, bevor sich die beiden voneinander Verabschiedeten.

      Luchy| Inzwischen war ich in Evanburg angekommen und wurde auch schon zu Wamsi geführt worden. Ich steckte der Stute eine Möhre zu. Ich betrat die Box und wurde zugleich neugierig beschnüffelt. “Du bist also die kleine Ases Maskwamozi? Du bist ja in echt noch viel niedlicher als auf den Bildern”. Ich kraulte die Stute und sie begann gleich mich anzuknabbern. Ich halfterte sie und dann ging es auch schon auf den Hänger. Ich war ganz erstaunt, als sie von allein auf den Hänger lief. “Super Wamzi” lobte ich die Stute und verschloss den Hänger. Kaum ein paar Minuten später war ich mit Wamzi im Gepäck auf den Weg zu ihrem neuem Zuhause.

      Wir wurden von einem wiehern begrüßt und aus dem Hänger kam gleich eine Antwort. Allister kam aus dem Haus, um die neue Stute zu beschauen. Ich parkte den Wagen und lud die Stute langsam aus. Sie stand auf dem Hof und wieherte. Von der Koppel kam gleich eine Antwort. Auf dem Weg zur Koppel versuchte sie ich ständig den Hals zu verdrehen um sich alles gleichzeitig ansehen zu können. Das sah ziemlich lustig aus. an der Koppel angekommen durfte Ases erst einmal Lilli über den Zaun hinweg anschauen. Da Lili wie auch Wamzi im Umgang mit Pferden recht friedlich sein sollten, hatte ich beschlossen, das wir probieren würde sie gleich zusammenzustellen Die Tinkerstute schaute freundlich über den Zaun. Satt näher ran zugehen machte Wamzi lieber einen ganz langen Hals. “Ich glaube, ich hab eine Giraffe gekauft” scherzte ich. “Aber ein eich außergewöhnliche Giraffe” erwiderte Allister. Die Stute mit den hübschen braunen Flecken war nun näher an den Zaun getreten und beschnüffelte Lilli.Lilli interessierte sich eigentlich mehr für meine Leckerlis als für Wamsi, diese hatte nun begonne an einem von Lilis Zöpfen zu knabbern. “Ich glaube Wamzi hat Lili zum Fressen gerne”. Allister und ich lachten herzlich und ich ließ Ases auf die Koppel. Das Punktepferd stolzierte erst zu Lili, um sie sich noch einmal genau anzuschauen. Danach stiefelte sie mit der Nase am Boden über die Koppel und inspizierte jeden Zentimeter. Lili folgte der Stute neugierig. Als Ases beschlossen hatte, das jetzt alles angeschaut war, begann sie erst ein paar Meter zu traben und fiel dann auch in den Galopp. Lili folgte der Stute, wurde allerdings schnell abgehängt. Das war allerdings auch kein Wunder Wamzi demonstrierte eindrucksvoll ihre Vollblut Abstammung. Bei einem solchen Tempo hatte die fast 20 cm kleinere Scheckstute auch kaum eine Chance.

      Alec| Wir waren inzwischen auf unserem Hof angekommen und parkten neben Luchys Wagen. “Schaut Luchy muss wohl schon mit der neuen Stute da sein”, sage ich zu den anderen. “Ich bin mal gespannt wie sie so drauf ist, Luchy hat gemeint sie wäre wohl ein ziemlicher Clown”, erwiderte Anu. “Lass uns erst die Pferde ausladen”. Gehorsam folgten wir Jace zur Hängeklappen. Als Erstes durften Avicii und Lila aussteigen, danach durfte auch Dahlia raus. Dahlia wieherte zur Begrüßung und es kam auch gleich antworten von den Koppeln. Es fühlte sich wunderbar an endlich mit den ersten Pferden auf diesem Hof zustehen. Auch, wenn dieser Hof eine Menge Arbeit bedeuten würde, freute ich mich auf diese Aufgabe. Der Hof selber war eigentlich in einem gutem Zustand. Am meisten Arbeit wird der Aktivstall für die Ponys werden.“Lass uns die Pferde erst einen Moment führen bevor sie auf die Koppel kommen.”, schlug Jace vor und riss mich aus meinen Gedanken. Er hielt Lila und Vicci, sodass ich den Pferden die Gamaschen ausziehen konnte. Nach ein paar Runden um die Stallungen ging es zu den Koppeln. Auf der ersten Koppel stand Lili und graste, während ein großes weißes Pferd mit braunen Punkten zum Zaun kam. “Das ist also das Pferd mit dem unaussprechlichen Namen”, sagte ich zu Luchy. “Hübsch ist sie ja schon mal”. Avicii beäugte die Stute aufmerksam mit aufgestellten Ohren. Wir stellten Avicii, Lila und Dahlia auf die Nachtbarkoppel. Während die Stuten sich am Zaun begrüßten stand etwas weiter hinten der kleine Tinkerjährling Balisto am Zaun und beobachtete das Spektakel, während Torashko graste. Wir beobachteten noch ein wenig die neue Stute, bevor wir uns wieder auf den Weg machten um als nächstes Mini Cookie, Little Snowwhite und Ardehel zu holen.

      Luchy| Während Alec, Jace und Anu die nächsten Pferde holten ich einiges in der Sattelkammer aus. Für Lili gab es neben dem neuen Sattel noch eine neue Trense, eine Schabracke mit Fliegenmütze und ein neue Abschwitzdecke. Für Balisto gab es eine Trense, damit er daran gewöhnt werden kann und sonst gab es noch Dinge wie ein paar neue Halfter, Schabracken, Decken und sonst noch nützliches Zeug. Nachdem ich fertig war, mit der Sattelkammer kamen auch schon die anderen und brachten die drei Mini Ponys. Auch diese drei durften zu den Stuten auf die Koppel wo sie sich erst einmal austoben. Als dann schließlich auch die Hengste Osgilliath, Zanaro, Aschenflug, Wo der Wolf Heult, Caillean und Delyx standen wir alle auf der Koppel und wir freuten uns, dass alles so gut verlaufen war. Nun lag es an Alec und Anu noch einen weiteren Trainer zu finden genauso wie noch ein Stallburschen. Allister war anzusehen wie viel Freude er daran hatte, dass wieder mehr Leben auf seinen alten Hof kommt. Schließlich sammelte ich alle Sachen die ich zum Reparieren mitnehmen wollte zusammen, darunter auch ein wunderschönes altes Show Geschirr. Jace und ich machten uns dann auf den Nachhauseweg.

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    • Wolfszeit
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      07.10.2019|Wolfszeit
      Möge der Spaß beginnen
      Alec| Ich brachte gerade Torashko auf die Weide, da kündigte mein Handy mit einem Lauten pling den Eingang einer neuen Email. Den großen Shire Horse Wallach interessierte es nur insofern ,dass er auf ein Leckerlie hoffte. Er hatte Glück ,dass sich ein solchen tatsächlich auch noch in der Tasche versteckte. Torashko nahm dies zuvorkommend wie immer entgegen und fraß es genüßlich. Ich ließ ihn frei und schloss das Koppeltor. Ich blieb vor dem Tor stehen und schaltete mein Handy an. Als ob Torashko legte mir den Kopf auf die Schulte um sicherzugehen ,dass ich tatsächlich nichts für ihn hatte. Von meinem Display leuchtete mir nun ein lang ersehnte Mail entgegen.

      Der Wettbewerb beginnt!
      Von:info@HorseMakeoverJoelle.de

      Liebe Teilnehmer,
      Ab jetzt startet die Wettbewerbsphase sie wird voraussichtlich bis zum 07.01.2020 gehen.

      Ab jetzt heißt es Punkte sammeln und trainieren um am Ende im finalen Turnier alles erarbeitete zu zeigen. Wir sind schon gespannt wer das Makover 2019 gewinnen wird.

      Eure Pferde stammen wie ihr bereits wisst aus der Auflösung einer illegalen Pferdemafia. Fünfzehn dieser Pferde bekommen nun die Chance bei euch ausgebildet zu werden. Die Pferde sind wenig sozialisiert, nicht eingeritten und sehr unerfahren im Umgang mit Menschenhänden.
      Vor dem ersten Turnier muss ein Einreiten erfolgen!
      Das Makeover Team versichert euch das alle Pferde gesund sind.Dennoch seid ihr daran die Pferde zu chippen und zu impfen.

      Die Pferde stehen auf der Bow River Ranch in Kanada. Geleitet wird die Ranch von Caleb O'Dell und auch Veranstaltungsleiter Nicolaus du Martin von Phoenix Valley aus Kalifornien wird vor Ort sein.

      Eure Pferde sind seit letzte Woche auf der Ranch und ihr bekommt dort auch noch einige Tage Zeit euch mit eurem Pferd bekannt zu machen, die anderen Trainer kennen zu lernen und eure Pferde auf den anstehend Umzug vorzubereiten. Die Pferd wohnen in großzügigen überdachten Boxen und kommen teilweise auf kleine Weide Stücke. Euch stehen ein Großer Reitplatz, sowie auch eine Halle und ein Roundpen zur Verfügung, aber aufgepasst vor den tiefen Reiningsand.

      Herzlichen Glückwunsch Alexander Lightwood du bist für HMJ 7469 zuständig!

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      Rasse: Freiberger
      Fellfarbe: Fuchs
      Geschlecht: Stute
      Stockmaß: 157cm
      Geburtsdatum: *2015
      Trainer: Alexander Lightwood, Kanada

      Die Pferde der anderen Trainern findet ihr hier.

      Nachdem ich die Mail gelesen hatte umarmte ich den Wallach überschwänglich bevor ich mich auf den Weg zu Anu und Magnus macht um ihnen die erfreuliche Nachricht zu überbringen. Magnus fand ich auch recht schnell er war gerade dabei die Sattelkammer und den Stall zu inspizieren, wo er denn noch Geschmackvoll seinen Magnusflair zu verteilen.”Was ist denn dir passiert, Alexander, du grinst ja wie ein Honigkuchepferd” sagte Magnus als er mich erblickte“.”Ich kann dir sagen was mir passiert ist”sagte ich und grinste noch breiter “Morgen gehts auf die Bow River Ranch”. “Wow ich freu mich für dich Darling”. “Wahrscheinlich muss ich aufpassen das du in meiner Abwesenheit nicht einfach meinen Kompletten Kleiderschrank oder den meiner Pferde komplett neu ausstatten” sagte ich scherzhaft zu ihm. “Alexander, du weißt doch das gehört zu mir”. “Aber das brauchst du garnicht Magnus” sagte ich und umarmte ihn.”zumal du in meinen Klamotten und ungeschminkt eh viel besser aussiehst” sagte ich und Blickte in seine dunkel umarmten Augen. Naja Magnus weiß halt einfach das er immer verdammt heiß aussieht. “Danke Darling, aber du weißt doch Tiger haben Streifen ich hab Eyeliner”.”Ach ich Liebe dich einfach Magnus” flüsterte ich ihm zu und küsste ihn leidenschaftlich. “Hallo! Ihr seid nicht allein auf der Welt ihr Turteltäubchen” schallte es durch die Stallgasse. Anu stand mit Aschenflug im Stalltor. “Anu es wird definitiv Zeit dass du dir auch andere Freunde auße den Pferden suchst”, sagte ich schmunzelnd zu ihr. “Aber viel wichtiger ist, dass wir Morgen auf die Bow River Ranch fahren”. “ECHT! Hast du ein Bild von unserem Pferd ?!” Anu hüpfte so aufgeregt herum das der Silberne Hengst, ein wenig zu Seite tänzelte. Ich war inzwischen mit Magnus zu Anu gelaufen und hier ihr mein Handy hin. Der Bildschirm zeigte eine hübsche Fuchsstute. “Wow ist die süß, die hat ja voll das süße Babyface”. “Anu das ist kein Wunder, sie ist ja auch erst 4”, antwortete ich Anu.“Also Graublau oder Braun würden ihr vorzüglich stehen”. “Magnus du bist und bleibst ein Modekatalog” sagte Anu lachend. “Hast du eigentlich schon einen Namen?” fragte Magnus. “Wie wäre es mit Pocahontas”, schlug Anu vor. “Ich glaube das passt nicht”. Magnus versank kurz in seiner Nachdenklichkeit bis Ash, der immer noch neben Anu stand, ihn anstupse. “Fanya. Sie sollte Fanya heißen,”sagte er entzückt. “Wie kommst du denn darauf?” fragte Anu erstaunt. “Fanya bedeutet soviel wie kindlich”, erläuterte Magnus kurz darauf. “Ich glaube das ist perfekt”, sagte ich. Nachdem die erste Vorfreude abgeklungen war. Reif ich Luchy an. Sie freute sich fast genauso wie ich, aber besonders freute sie sich darüber, das sie bei der Gelegenheit auch ein zwei ehemalige Pferde wiedersehen konnte. Das eine war Citizen Fang eines von Colin ehemaligen Reitpferd und das andere war die kleine Candela, die erst vor kurzem auf die Ranch gezogen war. Morgen Früh würden wir uns direkt auf den Weg zur Bow River Ranch machen.

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    • Wolfszeit
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      10.10.2019|Wolfszeit
      Ein eifersüchtiges Reh
      Alec| Früh am Morgen führte mich mein erster Weg zu Fanya. Ich wollte ihre Trainings über den Tag verteilen um ihr immer ein wenig Zeit zu geben, das erlernte zu verarbeiten. Mit einer Menge Obst bewaffnet ging es also zum Stütchen. “Guten Morgen Fanya”, rief ich der Stute zu. Sie stand an ihrem Heu und mampfte vor sich hin. Als ich sie rief stellte sich ein Ohr nach vorn. “na Stuti möchtest du herkommen?”. Die Stute schaute mich zwar mir großen Augen an, machte aber keine Anstalten zu mir zu kommen. Also ging ich zu ihr. Heute ließ sie ich immerhin bis auf eine Armlänge an sich herankommen, bevor sie die Ohren anlegte. Versöhnlich hielt ich ihre ein Stück Apfel hin, welches sie auch nahm. Danach kam sie auf mich zu sodass sie nur noch ein kleines Stück entfernt war. Ich streckte meine Hand nach ihre Schnauze aus, doch bevor ich sie berühren konnten zog sie den Kopf hoch. “Ruhig meine kleine” Ich versuchte als nächstes ihren Hals zu berühren, hier war sie zwar wieder sehr skeptisch wie gestern, aber ließ es zu. Vorsichtig ließ ich die Hand weiter zu ihre Schulter gleiten. Als ich an ihre Brust kam schnappte sie nach meiner Hand und verfehlte nur knapp meinen Arm ich ließ nun meine Hand in Richtung Rücken gleiten und die Stute zuckte bei jeder Berührung zusammen. Auch in der Gurtlage war sie äußerst empfindlich. Vorne ließ sie sich erstaunlich gut an den Beinen und Hufen berühren, doch bei allem was hinter der Gurtlage lage wurde ich gleich mit schnappenden Zähnen attackiert wenn ich mich nur in die nähe wagte. Ich blieb eine Weile neben ihr stehen und sobald sie kleinste Zeichen der entspannung zeigte lobte ich sie und sie bekam ein Stücken Apfel dafür. Insgesamt hatte unsere Trainingseinheit eine Viertelstunde. Nun ließ ich die Stute erst einmal in Ruhe und widmete mich dem Training von Torashko für den großen wallach stand heute ein wenig Muskelaufbau Programm an. Als erstes holte ich den Wallach aus seiner Box und begann damit ihr Gründlich zu putzen. Damit mich seine Mähne beim Reiten nicht störte flocht ich sie ein. Danach holte ich seinen von Luchy frisch angepassten Sattel mit der Rauchblauen Schabracke und Sattelte ihn. Der Große wallach döste vor sich hin während ich ihn sattelte. Danach trenste ich ihn und wir machten uns auf den Weg zur Reithalle. Allister wartete dort bereits auf mich, da er gerne zusah wenn ich seinen Wallach ritt. Ich steig auf und ritt den großen schwarzen Tinker 10 min Schritt zu aufwärmen. Danach ritt ich ein paar einfache Bahnfiguren im Trab und darauf folgte ein paar Minuten im Vorwärts abwärts. Im Galopp versuchte ich den großen Wallach dazu zu bringen seine Hinterhand schön mitzunehmen, da er dazu neigte den Galopp etwas zu schludern. Es folgte noch ein wenig Trabarbeit und am Ende noch eine Schrittphase mit ein paar Biegungen. Danach ritt ich ihn ab. Dann ging es in den Stall zu absatteln und dann durfte er auf die Koppel. Als nächstes war Ardehel dran. Mit ihr ging ich etwas Spazieren, wobei wir auch mal durch Unterholz krazelten oder Hügel rauf und runter. Nachdem ich Ardehel auch auf die Koppel gebracht hatte, statte ich Fanya einen weiteren Besuch ab. Doch bevor ich zu der Stute ging holte ich Lilli. Lillii war das verträglichste Pferd was ich kannte, also wollte ich mit ihre schauen was Fanya von anderen Pferden hielt. Lili war freundlich wie immer. Sie wieherte sogar leise als sie das neue Pferd erblickte. Fanya stellte sofort die Ohren auf und kam an den Zaun. “Brav Fanya”. Aufgeregt schnupperte die Stute an der kleinen Tinkerdame. “Na Fanya gefällt sie dir?”. Auch Lilli schien inzwischen interessiert an dem neuem Pferd. Lilli blieb sehr entspannt und so sah man auch Fany an das sie sich ein wenig entspannt obwohl sie so nahm an mir stand. Soweit sah es aus als wäre Fanya doch Recht verträglich. Ich ging mit Lili in den Auslauf und die beiden Pferde beschnuppern sich neugierig. Ich steckte der kleinen dreckigen Fuchsstute ein Apfel zu.
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      Als Ich Lilli auch ein zustecke legte sie sofort die Ohren an schoss nach vorne und beanspruchte das Leckerlie für sich. “He, immer schön freundlich bleiben Stuti”. Lilli nahm es gelassen, sie wich zwar ein paar schritte Zurück und fraß danach einfach weiter. Nun wagte ich es Lili frei zu Fanya zu lassen. Also löste ich den Strick von ihrem Halfter. Um die Pferde nicht zu stören zog ich mich hinter den Zaun zurück. Fanya beschnupperte Lilli erneut neugierig. Lilli, schnupperte Fanya nur kurz an und ließ die inspizierung von Fanya ein paar Minuten über sich ergehen und suchte dann den Weg zum Heu. Dort wurde sie doch gleich nochmal mit angelegten Ohren und gequietsche Verscheucht. Fanya schien äußerst Futterneidisch zu sein. Das die Zwei sonst recht friedlich schienen holte ich eine zweite Ladung Heu und platzierte sie weit genug weg von dem andren Heuhaufen. Damit schien Fanya Leben zu können. Fanya stand an dem einem Heuhaufen Lilli an dem anderen.Ich freute mich darüber, dass beide doch recht entspannt waren. Bei Lilli war es nichts neues. Sie schien einfach jedes Pferd zu lieben. Sobald Fanya dazu fähig war auf eine Weide geführt zu werden wollte ich sie nach und nach erst an die anderen Stuten gewöhnen und dann eine nach der anderen mit Fanya zu integrieren. Ich beobachtet die beiden Pferde noch ein wenig, bevor ich mich dem Training von Balisto und Zany widmete. Nachdem die beiden Pferde versorgt waren, stattete ich Fanya und Lilli nochmal einen Besuch ab. Als ich den Auslauf betrat kam Lili direkt an getrottet. Fanya folgte ihr mit ein wenig Abstand. “Hallo Stuti” sagte ich und streckte ihr meine Hand hin. Sie schnupperte daran und sie wirkte schon ein klein wenig entspannter als heute Morgen. Ich streichelte erst Lilli ein wenig die wie immer Tiefenentspannt war. Das übertrug sich in kleinen Teilen auch auf Fanya. Nun widmete ich mich Fanya. Das sie sich am Hals relativ Problemlos berühren ließ begann ich dort wieder mit meinem Training. Ich streichelte sie bis sie sich ein wenig entspannte, dann bekam sie eine kleine Pause. Danach ging es vorsichtig an den Kopf. Sie nahm den Kopf zwar ein Stück hoch aber ließ sich berühren.”Brav Fanya”. Ich kraulte sie ein wenig bis sie sich ein wenig entspannte. Dieses mal gab es sogar ein Leckerlie zu Belohnung. Danach waren die Vorderbeinchen dran. Langsam ließ ich meine Hand an ihren matschigen Beinen runtergleiten. Sie blieb brav bis ich an ihre Fesseln kam. Ich konnte nicht sagen ob die Empfindlichkeit von Verletzungen herrührte oder sie die ungewohnte reaktion einfach irritierte. Lilli schnaubte entspannt und begann ein wenig zu dösen. Als nächstes ging es an Fanyas Rücken. Vorsichtig ließ ich meine Hand von ihrer Schulter an den Widerrist gleiten. Sie zuckte zusammen, bleibt aber ruhig stehen. An dieser Stelle fand ich den Grund allerdings Recht schnell. Sie hatte eine kleine Verletzung am Widerrist die zwar schon älter aussah, aber sie schien sehr schlecht zu verheilen. Ich würde morgen schauen das ich die Stute irgendwie halbwegs sauber bekam und die kleine Wunde zu versorgen. Als ich wieder den Rücken und die Grutlage berüren wollte wurd ich wieder attackiert. Ich begann darüber nachzudenken, ob die Probleme der Stute daher rühren konnte das Versucht wurde sie einzureiten. Sie war zwar erst vier, aber bei so einer schlechten Haltung musste man von allem ausgehen. Also beschloss ich die Stute nicht weiter zu ärgern und das Training für heute zu beenden. Sobald ich aufhörte sie zu Berühren entspannte sie sich ein wenig. “Fanya, wenn wäre einfacher wenn du reden könntest”. Von mir unbemerkt hatten sich Anu und Magnus am Zaun eingefunden die mir neugierig zugesehen hatten. Ich ging zu ihne rüber. “Die Stute scheint zu überlegen ob sie dich mag”, sagte Anu lachend und deutete auf Fany die mich mit ihren großen Rehaugen beobachtete.”Was haltet ihr zwei von unserer neuen Stute?”, fragte ich die beiden. “Also irgendwie ist ja schon süß”, antwortete Anu. “Unter dem ganz Dreck sieht man ja nur leider nicht so viel von der Stute”, sagte Anu.“Irgendwie erinnert sie mich an ein zu groß geratenes Reh”, antwortete Magnus “Scheu, aber dennoch neugierig. Damit passt sie irgendwie zu dir”, sage Magnus schmunzelnd und stellte sich vor mich um mir besser in die Augen sehen zu können. Anu schaute gekonnt weg. Sie war ein wenig eifersüchtig. “Ihr habt auch die selben Augen”,raunte er mir zu. Ich beugte mich zu ihm runter und küsste ihn leidenschaftlich. “Schaut mal wer da eifersüchtig ist”, rief Anu. “Du, etwa”, sagte ich lachend. Doch Anu meine die Stute. Sie war bis auf zwei Armlängen an den Zaun herangekommen und sah ein wenig empört aus : ungefähr so wie ein Kind welches man gerade nicht beachtete. “Fany, so wenig magst du mich also”. Wir lachten alle. Für mich war das ein gutes Zeichen. Ich war erstaunt, das die Stute mich anscheinend so schnell als ein Herdenmitglied akzeptiert hatte. "So nun muss ich ,aber weiterarbeiten. Der kleine Clown wartet schon auf ich", sagte ich und löste mich von Magnus. Ich ging erst in den Stall um das Knotenhalfter für Ases zu holen. Danach ging ich zu den Koppeln und holte das gepunktete Pferd von der Koppel. Mit Wamzi ging ich auf den Platz und machte ich wenig Bodenarbeit. Wie immer war die Stute mehr an ihrer Umwelt interessiert als alle anderen. Als ich es dann doch geschafft hatte die Aufmerksamkeit der Stute zu erlangen arbeitet sie auch gut mit. Da es nuns chon dunkel wurde ging es für Wamzi zurück in den Stall, wo sie von einem leisen wiehern begrüßt wurde. Das wiehern stammt aus ihrer Nachbarbox, wo die Schimmelstute von Anu wohnte. Ich entließ Asese also in ihre Box und sie nahm auch direkt Kontakt zu Dahlia auf. Danach verteilte ich noch das Kraftfutter für die Pferde und schaute ob alle noch genug Heu hatten. Bevor ich dann ins Haus ging sah ich noch bei Fanya und Lilli sah dem Rechten. Beide Pferde standen an ihren Heuhaufen und mümmelten freidlich vor sich hin. Ich Hoffte Lilli wird zu Fanyas Entspannung beitragen und ihr auch die Angst vor neuen Dingen nehmen. Ich sah den beiden Pferden noch ein wenig zu wie sie im Sonnenuntergang an ihrem Heu fraßen.
    • Wolfszeit
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      Hoch hinaus, Wolfszeit
      Alec|Fanya war nun seit knapp zwei Monaten auf unserm Hof. Die kleine Stute hatte sich bis jetzt wunderbar entwickelt. Sie ließ sich inzwischen brav führen, halftern, anbinden, putzen und sogar schon mit Longiergurt und Gebissloser Zäumung ausstatten. Auch das Longieren an sich meister die kleine Stute mit Bravour und als Handpferd macht sie ein Super Figur. Fany ist sehr neugierig und lernt dadurch auch recht schnell. Heute ging es wie jeden Morgen erst einmal Fanya und Lilli füttern. Die beiden hatten schon sehr gut aufgebaut, bekamen aber dennoch ihr Müsli. Nach dem Frühstück durften alle Pferde erst einmal ein wenig auf die Koppel. Aschenflug, Wo der Wolf Heult und Osgiliath hatte so viel Energie übrig, dass die Vollbluthengste erstmal Vollgas gaben. Magnus und ich standen in warme Klamotten eingepackt am Zaun und beobachteten das Spektakel. “Meinst du Aldaire wird sich gut mit den anderen Hengsten verstehen?”, fragt Magnus mich nachdenklich. „Ich denke schon. Er scheint ein ähnliches Gemüt wie Torashko zu haben. Ich denke er wird zwar recht weit oben in der Rangordnung sein, es allerdings nicht mit viel Gewalt durchsetzen müssen”. wie Als hätte der große Tinker Wallach verstanden, kam er zu uns rüber getrottet dicht gefolgt von Balisto, der hoffte von uns ein wenig gekrault zu werden. “Na ihr zwei wollt ihr ein wenig gekrault werden?”, fragte ich die beiden schmunzelnd und fing an dem keinen Tinker Jährling das dicke Winterfell zu streicheln. Genauso wie seine Mutter, hatte Balisto extrem viel Fell bekommen. Lilli hatten wir zum Teil geschoren, da es sonst unmöglich war der Pony wieder trocken zu bekommen nach dem Training. Da Balisto noch nicht so viel arbeiten musste schoren wir ihn nicht. Der kleine Tinker genoss die Streicheleinheit und Torashko ließ sich von Magnus verwöhnen. Magnus ging inzwischen mit den Pferden um als hätte er noch nie etwas anderes getan. “Ich habe übrigen vorhin mit Luchy telefoniert. Sie wird Aldaire übermorgen abholen, da sie eh wegen eines Stattler Termins dort in der Nähe ist”. Wir standen noch eine Weile dort am Zaun und kraulten die beiden Tinker. “Ich wollte gleich mit Wamzi ausreiten gehen. Warum nimmst du dir nicht eins von den Ponys und Begleitest mich?” sagte ich dann schließlich zu Magnus. “Dann hol ich mit Little Snowwhite”. Magnus liebte BS’Little Snowwhite und die Stute liebte ihn. Sie folgte Magnus wie ein Hund. Also gingen wir nun Hand in Hand zur Stutenkoppel. Bis auf Lilli und Fanya stand sie nämlich alle zusammen auf einer der Koppeln. Auf dem Weg dorthin kam uns Eva mit PFS’ Caillean entgegen. “Morgen ihr zwei”, grüßte sie uns gut gelaunt wie immer. “Morgen, Eva wie nehmen Snowwhite mit. Du brauchst dich später also nicht um sie kümmern. An der Koppel angekommen galoppierte und die kleine gescheckte Ponystute schon entgegen und Mystic Fantasy Dahlia folgte ihr neugierig ein paar Schritte bevor sie sich doch dazu entschloss weiter zu grasen. Ich nahm zwei Stricke vom Zaun und gab einen davon Magnus, der schon das Tor geöffnet hatte. Ich betrachte ihn einen kurzen Moment wo er dort in der Morgensonne stand und das kleine Pony beschmuste was ihm gerade mal bis zu den Knien reichte. Er sah einfach verdammt heiß aus. Ich riss mich auch sogleich von seinem Anblick los und Pfiff um Ases Maskwamozi auf mich aufmerksam zu machen. Die gepunktete Stute hob auch gleich den Kopf und spitzte die Ohren aufmerksam. “Na, komm du kleine Clown“, rief ich der Stute zu. Die Stute schaute mich zwar an machte aber nicht die Anstalten sich zu bewegen. “Na, komm Wamzi”, sagte ich und holte ein Leckerli aus der Tasche. Das hatte allerdings nur zum Teil den gewünschten Effekt. Denn nicht nur Ases war nun los getrabt, sondern auch noch die anderen 5 Stuten. Avicii und Lilliada waren als erstes da und verlangten nach einem Leckerli. Zum Glück hatte ich genug dabei, so bekamen alle nacheinander ihr Leckerli, auch die kleine Mini Cokkie, die als letztes an getrottet kam. Nachdem alle Pferde ihr Leckerli bekommen hatten, nahm ich mir nun Ases und zusammen mit Magnus und Snowwhite ging es nun zum Stall. Dort stellten wir die beiden Pferde auf die Stallgasse zum Putzen und befreiten beide erst einmal von ihren dicken Weidedecken. Snow schüttelte sich erst einmal gründlich. Als beide Pferde sauber waren ließ ich Magnus meine Stute satteln, da er sich damit noch sehr schwertat. Doch als erstes musste er natürlich noch eine passende Schabracke aussuchen. So kam er also mit der hübschen olivgrünen Schabracke aus der Sattelkammer und platzierte sie auf der braun weißen Stute. Danach sattelte er die Stute fast richtig. Ich hatte inzwischen die Abschwitzdecken geholt. Wamzi bekam eine die zu der Schabracke passte und Snow bekam die türkis-Pinke Abschwitzdecke. Ich trense meine Stute und vor dem Stall schwang ich mich in den Sattel. Wir nahmen den Weg durch den Wald. “Ist der Herbst nicht eine wundervolle Jahreszeit, Alexander?”, fragte Magnus und schaute verträumt die bunten Blätter überall an. Atemwölkchen machten deutlich wie kühl es inzwischen geworden war. Auf einer Anhöhe am Waldrand hielten wir an und genossen die Aussicht. Von hier aus konnte man den Hof mit den Weiden sehen. “Das ist unser Königreich, alles was das Licht berührt”, sagte Magnus und ich musste Lachen. Ich stieg ab und sah ihm in die Augen. “Du bist mein König und deine Herrschaft wird hoffentlich nie enden, Flüsterte ich mit rauer Stimme. “Und du bist mein treuer Ritter in glänzender Rüstung” erwiderte er und ich küsste ihn innig. Wärme durchfloss mich und ich fühlte mich wohlig warm obwohl es recht kalt war.“. Wir lösten uns voneinander. “Möchtest du zurückreiten?”. Magnus steig auf und ich nahm sein Pony. “Sei schön brav Ases”, sagte Magnus zu der Stute. Ases folgte mir den ganzen Weg zurück, auf Schritt und Tritt ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden irgendwelcher Quatsch an zu stellen. Zurück auf dem Hof lobte Magnus die Stute ausgiebig. “Wer hat nochmal behauptet sie sei kein Anfänger Pferd?”, fragte ich lachen. Wir tauschen wieder die Pferde und brachten sie nach dem eindecken wieder zurück auf die Koppel. Ardehel wartete schon auf Snowwhite und begrüßte sie wiehern. Auch Ases wurde schon von den anderen Stuten erwartet. Also entließen wir die beiden und machten uns auf den Weg um Fanya zu holen. Die Fuchstute wartete schon auf mich, da Anu gerade mit Lilli arbeitete. Sie ließ sich brav holen und Magnus putzte sie anschließend, während ich Eva suchte. Ich fand sie auf dem Platz mit Sasancho. Als sie mich sah parierte sie den Hengst durch und ritt zu mir rüber. “Eva, wir bräuchten dich gleich zum Einreiten von Fanya”. “Klar ich bin ehh gerade fertig ich bring Sasa schnell weg und komme dann zu euch.” Ich ging wieder rüber zu Magnus und Sattelte die Stute bevor ich ihr den Kappzaum anlegte. Ich hatte vor ein paar Tagen begonnen sie mit Sattel zu longieren, damit sie sich schon einmal daran gewöhnte. Heute wollten wir es nun mit Reiter probieren. Also machten wir drei uns auf dem Weg zum Reitplatz. Magnus wollte die Stute unbedingt warm führen, also ließ ich ihn. Danach wollte ich sie einmal kurz ab longieren bevor ich Eva drauf ließ. Eva stand mittlerweile ohne Pferd am Zaun. Ich ließ Fany erst noch einmal ein paar Runden im Schritt gehen bevor ich sie antraben ließ. Wie immer gehorchte sie gut auf die Stimmkommandos und lief brav ihre Runden um mich herum. Auch im Galopp zeigte sie keinen Ansatz zum Bocken oder sonst was. Ich parierte sie durch und lobte sie ausgiebig. “Eva, kommst bitt her”, Eva kam zu uns rüber. “Also wichtig ist steig erst einmal langsam auf und lob sie ausgiebig solang sie brav ist. Sei aber darauf vorbereitet, dass sie losrennt oder anfängt zu bocken.”, erklärte ich ihr noch einmal. “Alles Klar”. Während ich sie Stute hielt, hielt Magnus Eva gegen. Fanya war zwar angespannt, blieb aber ruhig stehen. “Super “, lobte ich die Stute und Eva. “Und jetzt versuch einmal loszureiten”. Aus Sicherheitsgründen hatte ich Fanya noch an der Longe, was sich auch als klug herausstellte. Sobald Eva die Stute antrieb schoss sie im Galopp los und begann zu bocken. Eva hielt sich gut und noch zwei Runden gab Fany es auf zu bocken und ließ sich von mir zum Schritt durchparieren. “Gut gemacht Eva”, sagte ich anerkennend zu der jungen Frau die die Stute dafür lobte, dass sie nun brav lief. Ich ließ sie Stute in jeder Gangart noch einmal laufen und als sie sich dabei nun brav benahm beendeten wir das Training für heute. “Wir werden jetzt jeden Tag ein paar Minuten länger reiten, damit Fanya sich daran gewöhnt und auch Muskeln aufbaut”, sagt ich zu Eva. Fany hatte recht viel geschwitzt, also durfte sie eine Runde unter das Solarium bis sie trocken war. Danach entließen wir sie wieder auf die Koppel. “Wow, die kleine Stute hat ja richtig Power”, sagte Anu die uns gerade mit Wo der Wolf Heult entgegen kam. “Ja, das hat sie definitiv”, sagte ich. Eigentlich wäre jetzt ZM’s Zanaro mit dem Training dran, doch der hatte sich wohl auf der Koppel vertreten, sodass er heute einen Tag frei bekam. Der braune Hengst graste Kopf an Kopf mit Osgiliath und schien es zu genießen.
      Am Abend holten wir alle Pferde nach und nach wieder rein und fütterten noch die letzte Runde. Lilli und Fanya kamen als letzte Rein. Die kleine Freibergerstute wirkte sehr müde. Ich kraulte sie noch ein wenig und während ich noch dabei war den Offenstall ab zu äppeln, legte die kleine Stute sich ins Stroh und schaute mir neugierig, aber müde zu. Nachdem ich fertig war, setzte ich mich zu der Stute und sie legte gemütlich den Kopf auf meinen Schoß und ließ sich noch etwas kraulen. Nach einer Weile verteilte ich noch das letzte Leckerli und ging ins Haus. Magnus saß noch am Kamin und laß ein Buch. Ich setze mich dazu. “Also, wenn Fanya weiter so gut Fortschritte macht, können wir bei den Reiterspielen doch reiten”, meine ich zu Magnus. “Das wäre schon cool”, erwiderte er. “Übrigens habe ich vorhin einen sehr coolen Auftrag bekommen. Ich soll für eine Adventsaktion eines Reitsporthandels ein paar Artikel designen”, erzählte Magnus. “Und was sind das so für Schachen?”, fragte ich ihn. “Schabracken, Decken, Gamasche, sowas halt”, sagte Magnus und seinen Augen begannen zu leuchten vor Begeisterung. So saßen wir noch eine ganze Weile im Wohnzimmer und er schwärmte von seinen Ideen.
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    • Wolfszeit
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      25.12.2019|Wolfszeit & Elsaria
      Besuch bei Alec und Fanya
      Ich hatte mit Alec Lightwood und Eva Denmark vereinbart das ich 5 Tage mit Beastly Domina kommen durfte. Da die beiden auch ein Make over Pferdchen trainieren, fand ich das eine gute Idee und hatte sie per mail gefragt. Deshalb packte ich meine braune Stute in den Flieger nach Cadmindon in Kanada. Nach der Landung fuhren wir auf den Hof Stáballan Madadh-Allaidh .Dort wurden wir schon erwartet. Als ich auf den Hof fuhr kam mir ein junger Mann entgegen. “Hallo, du musst Juna sein. Ich bin Alec. Wir hatten miteinander geschrieben”, stellte er sich vor. “Hallo, ja genau”. Domian trat ungeduldig Gegen die Hängertür. “Na gut, dann laden wir sie erst einmal aus und ich zeig dir ihre Box”. Alec half mir die Stute auszuladen und führte uns in den Stall. “Deine Stute wird für die 5 Tage neben unserem Torashhko wohen. Er ist äußerst gutmütig” erzählte mir Alec. Ich stellte Mina in ihre Box und sie schaute sich neugierig um un beschnupperte ihren Boxennachbarn durch die Gitterstäbe. “Wenn du möchtest kann ich dir später noch den Hof und unsere kleine Fanya zeigen, aber erst einmal zeige ich dir dein Gästehaus”. Alec zeigte mir mein Haus und auch Eva kam kurz dazu um mich zu begrüßen. Alec und Eva waren sehr nett, sie ließen mich in Ruhe ankommen. Ich brachte Beastly noch ein wenig Futter ,ehe ich mich einrichtete.

      Ich beschloss noch ein wenig zu schlafen um nachher an der angebotene Besichtigung teilnehmen. Ich war auch schon auf Fanya gespannt. Nachdem ich etwas geschlafen hatte und eine Kleinigkeit gegessen hatte zog es mich wieder zu Mina , den die Stute hasste Veränderungen, aber das musste auch mal sein. Als ich bei ihr ankam lief mir Alec und Eva schnatternd entgegen. " Hallo Juna, gut angekommen?!" fragte mich Eva. "Willst du die Führung?!" fragte Alec freundlich. " Gerne, ich möchte nur noch schnell nach Mina sehen, sie mag Veränderungen nicht so!" sagte ich. Für die zwei passte das und liefen mit. Wie erwartet wurde ich von einer grantigen Mina begrüßt. Ich seufzte kaum bemerkbar. " Du hast schon viel erreicht mit ihr! Das klappt schon, ich kann noch erinnern wie sie in der Box Hing und niemand ran ließ!" hörte ich Alec, der versuchen mich aufzumuntern. Er hatte recht, ich hatte wirklich viele Erfolge in kürzester Zeit ich war wirklich stolz darauf. Doch jeder kleiner Rücktritt ließ mich immer wieder verzweifeln. “Mach dir nicht so viele Gedanken versuch einfach deiner Mina viel Vertrauen zu geben”, sagte Eva. Da die Kleine mich nicht ran ließ, ließ ich mir nun den Hof von Alec zeigen. Als wir aus dem Stall gingen kam uns ein junger Mann mit einem hübschen braunen Berber entgegen. “Das Juna, ist Magnus mein Lebensgefährte”, erklärte Alec. Magnus stellte sich freundlich vor und wir unterhielten uns kurz über sein hübsches Pferd. Danach zeigte Alec mir den Hof und auch die Koppeln wo die Pferde ein wenig im Schnee umhertollen. Der Hof war wirklich wunderschön und freundlich aufgeteilt. " So das ist unsere Fanya und der kleine Tinker ist Lilli! Sie gibt Fanya ein wenig mehr Sicherheit" stellte Alec die kleine Stute vor. Die kleine Fuchsstute hatte kek in den Augen und war bestimmt gut zu arbeiten. Die Tinkerstute kam direkt an den Zaun und ließ sich ein wenig von Alec kraueln. Auch von mir ließ sie sich Streicheln. Fanya beobachte das ganze aus der Ferne. “Fanya braucht immer ein wenig, sie ist sehr misstrauisch”. Wir redeten noch eine Weile, dann verabschiedeten wir uns bis morgen.

      Tag 2

      Die Nacht hatte ich sehr gut verbracht. Nachdem ich gefrühstückt hatte ging ich zu meiner Stute Beastly Domina und holte sie aus der Box. Zumindest versuchte ich es, denn sie war einfach noch sehr nervös. Ich redete beruhigend auf sie ein. Einige Mitarbeiter von Alec grüßten mich freundlich. Ich grüßte zurück. Nachdem Beastly sich beruhigt hatte, brachte ich sie zuerst auf eine freie Paddockplatz um ihre Box sauber zu misten. Ich holte gleich im Anschluss eine Schubkarre und eine Mistgabel und beginne mit dem säubern. Nachdem eine volle Karre auf den Misthaufen verfrachtet hatte holte ich frisches Einstreu, danach Heu und ihr Kraftfutter. Dann brachte ich sie zurück in den Stall. Ich verräumte meine Utensilien und holte in der Zeit wo meine Süße fraß ihr Putz- und Sattelzeug aus dem Hänger. Ich wollte sie heute einfach nur longieren. Als ich vollgepackt wieder zu Mina wollte hörte ich jemanden rufen. “Juna warte ich helfe dir!”, es war Eva. Sie nahm mir einige Sachen freundlich ab. “ Darf ich zusehen?!”, fragte sie mich schließlich. Ich hatte nichts einzuwenden und erwiderte natürlich mit einem Ja. Ich sah, dass Mina bereits gefrühstückt hatte und sich auch schon das erste mal in das frische Stroh entledigte. Das war ein wiederkehrendes Spiel zwischen uns. Aber jeder Pferdebesitzer kennt das zu genüge. Ich striegelte meine braune Stute säuber und sattelte sie auf. Mina spielte leicht nervös mit den Ohren. Dann gingen wir auf den Reitplatz. Alec hatte gerade Fany longiert und führte sie noch ein paar Runden Schritt. Dort wärmte ich meine Stute auf und grüßte Alec. Nachdem die Stute nun warm war, forderte ich mehr Hinterhandarbeit von ihr ein. Sie schwang ihr Hinterteil gut mit. Ich verringerte ihr Tempo nahm das tempo wieder auf, wechselte zwischendurch die Seiten. Mina spitzte die Ohren, sie wusste genau, dass wir nicht alleine waren. Ich ließ mich nicht von ihr Beirren. Nach 30 minuten Arbeit, beendete ich das Training für heute, Mina war auch sichtlich ruhiger geworden, dass war mein Ziel. Für Morgen stand Dressur auf dem Plan. Ich brachte meine süße in ihre Gastbox, ihr Nachbar wieherte ihr freundlich entgegen. “Na du hast du schon einen Freund gefunden?!” scherzte ich, dann ging ich zurück zu Alec und Eva und fragte sie ob ich helfen könnte.

      Tag 3

      2 Tage waren nun vergangen seit ich in Kanada bin und Mina hatte noch nicht ein einziges mal für ärger gesorgt, das sollte sich jedoch ändern wie es sich bald herausstellte. Ich stand unter der Dusche und ließ das heiße Wasser auf meiner Haut fließen, das tat so gut. Ich freute mich schon auf das Training mit Mina. Das draußen auf dem Hof trubel herrschte bekam ich nicht mit. Der Dampf gewann langsam die überhand des Badezimmers, die Spiegel waren beschlagen. Plötzlich reißt jemand die Badtüre auf. “Juna, bist du da?!” hörte ich eine Männerstimme.. Erschrocken fischte ich nach einem Handtuch um es mir um meinen nassen Körper zu wickeln. “ Morgen Alec, was ist denn los?!” fragte ich ihn verwundert, ich stand nur mit einem Handtuch bekleidet vor einem Mann. Dieser geriet kurz ins stocken. “ Mina, hat die Boxtür aufbekommen, und galoppiert richtung Wald wir bekommen sie nicht eingefangen! Thorashko steht für dich bereit!” sagte er. Das war wie ein Schlag ins Gesicht, ich wollte schon Kopflos losstürmen, da packt mich Alec am Arm fest, “ Zieh dir was an so kannst du nicht los!” grinste er. Ich wollte gar nicht wissen was er sich jetzt dabei dachte. Schnell rannte ich in mein Zimmer und zog mich an. Ich achtete nicht auf die Farbkombination und rannte dann auf den Hof. Ich schwang mich sofort auf Minas Boxennachbarn, Alec und Eva auf Cocolate Churro und Sasancho und ein Mitarbeiter auf einem Moped und einer fuhr mit dem Hänger rum. Es hatte mir wirklich gefehlt das Mina solchen Bockmist machte, es hatte doch so gut begonnen. Ich und Eva ritten Richtung Wald, und die anderen die durchsuchten Umgebungen rund um den Hof. Wir gaben die Suche nicht auf, wo konnte sie nur stecken und hoffentlich hatte sie sich nicht verletzt. Ich machte mir wirklich sorgen. “ Wir finden Sie schon!” versuchte mich Eva zu beruhigen. Endlich kamen wir am Waldrand an. Angestrengt sahen wir zwischen die Bäume. Nicht nur das wir Mina immer noch nicht gefunden haben, sondern es wurde auch langsam dunkel und das erschwerte die Suche. “Domiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!” brüllte ich. Toko wie ich ihn nannte, weil ich mir seinen Namen einfach nicht richtig merken konnte, wieherte als wolle er mir helfen. In jeder Minute wurde ich nervöser und bekam regelrecht Panik. “ Da vorn!” hörte ich plötzlich Eva. Die Dunkelheit hatte uns beinahe eingeholt als wir sie endlich entdeckten, zwischen einem Tannenbaum stehend und den Kopf gesenkt. Wir blieben weit genug weg stehen. Ich rutschte von Toko runter und nahm Halfter, Strick und einen Apfel, Eva blieb im Hintergrund und Informierte die anderen. Anu sollte mit dem Hänger sollte vor am Waldrand warten. Eva hatte Toko´s Zügel geschnappt. “ Ganz ruhig mein Mädchen, du brauchst keine Angst zu haben.!” Die Stute sah mich an und ich merke sofort ,dass sie einige Schrammen hatte. Manche sogar recht tief. Die Stute schien außerdem Erschöpft zu sein. Ich konnte irgendwie nicht glauben das sie von alleine aus ihrer Box kam und ich sah auch noch einen Sattelabdruck auf ihren Rücken. wurde sie etwa in der Nacht Geritten als alle schliefen? Ich schob den Gedanken erstmal beiseite , mit diesem Verdacht musste ich dann einfach mit Alec und Eva reden, wenn wir wieder auf den Hof sind. Die Stute ließ sich problemlos halftern. Ich nahm Eva Toko wieder ab und spazierte mit beiden Pferden an der Hand zum Waldanfang zurück.Eva ritt hinter uns. Den Weg dorthin schwiegen wir. Alec und die anderen warteten bereits auf uns. Es war inzwischen dunkel und so konnten die anderen die Verletzungen von Mina nicht sehen. Ich bat Alec seinen Tierarzt zu bestellen, der heute noch kommen sollte , da es wirklich übel aussah. Dann verluden wir Mina in den Hänger, sie war wohl so kraftlos, da sie sich nur einmal vor dem Hänger aufgebäumt hatte und ging danach hinein. Ich hoffte der Vorfall würde kein Rückschlag ergeben. Ich nahm Toko wieder und wir ritten dem Hänger hinterher zum Hof. Dort angekommen versorgte ich Toko und dann holte ich Domina aus dem Hänger. Der Tierarzt kam und sah sich die Stute an. Zum Glück waren es keine lebensbedrohliche Verletzungen. Ich atmete erleichtert auf. Wir versorgten die Wunden und brachte Mina in ihre Box, fand ich noch ihren Sattel und ihr Zaumzeug, dieses ich gewiss in den Hänger verräumt hatte, also musste die wer die Stute geritten haben, nur wer? Ich würde am nächsten Tag mal mit Alec und Eva sprechen. Müde ging ich dann ins Bett

      Tag 4

      Als ich gefrühstückt hatte ging ich zu Mina um sie zu versorgen. Mina sah aus ihrer Box und hatte ihr Heu schon fast aufgefuttert, Geduldig wartete sie auf ihr Kraftfutter. “ Morgen süße! Wie gehts dir? Du kleine ausreißerin!” murmelte ich. Ich wollte heute nichts besonderes machen, sondern nur etwas spazieren gehen mit Mina, der gestrige Tag war aufregend genug. Alec und Eva kamen zu uns um sich nach Mina zu erkundigen. “ Morgen Juna, wie gehts Mina?!” fragten die beiden. “ Ganz gut soweit, aber sie ist gestern nicht ohne Hilfe entkommen, ich fand ihre Reitsachen neben ihrer Box verstreut, sie musste von jemanden geritten worden sein…!” sagte ich ohne umschweife zu machen. “ Hmm das ist komisch, außer uns ist doch niemand hier gewesen?” Sie würden trotzdem versuchen dem nachzugehen, meinte Eva . Beide entschuldigten sich für die unannehmlichkeit. Ich versorgte Mina schnell ich hatte mich umentschieden, sie durfte heute auf ihr Paddock ich würde gerne in die Stadt gehen etwas shoppen wenn ich schon in Kanada wäre.

      Tag 5

      Der gemeinsame Ausritt viel ins Wasser gestern und heute war die abreise. Ich packte alles zusammen, lud Mina in den Hänger, ihre Wunden sahen schon besser aus, mistete die Gastbox sauber und verabschiedete mich von Alec und Eva. Dann fuhr ich los. Am Flughafen wurde Mina ins Flugzeug geladen sowie das Gepäck was ich hatte und wir flogen dann Richtung Heimat.
      Im Dunkeln kamen wir wieder auf meinem Hof an dieser noch steht. Ich brachte Mina in ihre Box und viel müde ins Bett.
    • Wolfszeit
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      02.01.2020| Wolfszeit
      Jahresrückblick
      Auch wenn das HMJ noch nicht ganz vorbei ist, wollen wir einen kleinen Jahresrückblick der Stàballan Madadh-Allaidh machen.
      Alles begann im September als Mr. Murray auf Luchy zukam und einen Nachfolge für seinen Hof suchte. Am 23.10 beschlossen Luchy und Colin dann, dass Anu und ich (Alec) den Hof führen sollten. So sollte es also sein, dass ich und Anu mit einigen Pferden auf dem SMA einzogen. Auf dem Hof warteten zwar einige Renovierungsarbeiten, aber auch drei Pferde. Lilli mit ihrem Fohlen und Torashko. Am 2.10 begann der Umzug. Mit uns zogen Avicii, Liliada, Wo der Wolf Heult, Aschenflug, ZM's Zanaro, Osgiliath, Sasancho, PFS' Caillean, Delyx, BS' Litlle Snowwhite, Mini Cookie, Ardehel und natürlich Anus Stute Mystic Fantasy Dahlia um. Am selben Tag zog auch gleich noch ein neues Pferd an. Ases Maskwamozi, hate zwar einen unaussprechlichen Namen, aber besticht mit ihrem lustigen Charakter und der schönen Fellzeichnung. Sie stammt aus einer Stallauflösung und Luchy musste sie einfach kaufen.
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      Auch mein Lebensgenfähre Magnus zog bei uns auf dem Hof ein.
      Recht bald erfuhren wird dann, dass ein Horse Makeover Stattfinden sollte. Eine Reihe von Pferden wurde beschlagnahmt und nun sollten sie eine neue Cache bekommen. Ich war sofort begeistert von der Idee und meldete uns an. Am 07.10 erfuhren wird dann schließlich welches Pferd wir bekommen würden. Es war HMJ 7469, eine recht unauffällige Freibergerstute.
      Am nächsten Morgen ging es dan auch zur Bow River Ranch und dort sahen wir unser Pferd das erste mal. Es zeigte sich eine dreckige, abgemagerte Stute die nervös um herlief. Sie zeigte sich äußerst Misstrauisch und dennoch beschlossen wir sie Fanya zu nennen, was kindlich heißt. Mit ihren großen Augen und dem Babyaface sah sie aus wie ein verängstigtes Kind.
      Am nächsten Tag folgte dann die erste Berührung und mit viel Geduld schafften wir es die Stute auf den Hänger zu bekommen um sie nah Hause zu holen.
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      Anfangs lief das Training mit der Stute nicht gut, doch sobald sie sich mit Lilli angefreundet hatte, schien sie ausgeglichener zu werden. Dennoch wurde deutlich wie viel schlechtes sie in ihrem kurzen bisherig.en Leben gehabt haben musste und dass sie wohl noch nie wirklich mit anderen Pferde Kontakt hatte.
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      Das Training mit den anderen Pferden verlief gut und vor allem freute uns das Lilli und Torashko wieder in Form kamen. Auch Fanya baute langsam auf und fasste Vertrauen, sodass wir am 20.10 sie an das erste Zubehör zu Gewöhnen. Auch ihren ersten Tierarzt- und Hufschmiedbesuch meisterte die kleine Stute wunderbar. Am 03.11 schauten Magnus und ich uns ein paar Pferde an, da er sein erstes Pferd bekommen sollte. Am 16.11 begannen wir dann mit Eva unserer neuen Bereiterin, Fanya einzureiten. Am 03.12 zog dann Aldaire, der hübsche Berberhengst den Magnus gekauft hatte ein und mit ihm eine Überraschung. Magnus hatte beschlossen, dass Chocolate Churro, ein hübsche Hengst mit Schokoladenbraunem Fell, mein Pferd werden sollte und so sog er auch ein.
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      Am 11.12 nahmen wir dann mit Fanya an den Reitespielen teil, wo Fanya sich ganz gut schlug.
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      Inzwischen hat Fanya sich inzwischen hat sich Fanya zu einer hübschen, freundlichen Stute gemauser, die mit ihrem Reiter durch dick und dünn geht. Sie macht alles mit und das macht uns besonders Stolz. Auch freuen wir uns sehr über das von Royal Peragee gesponsorte Halfter, welches einfach perfekt zu Fanya passt.
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      Wir sind sehr stolz auf unsere kleine Fanya. Sie ist inzwischen Reitbar und kann sogar schon die ersten kleinen Dressurlektionen. Am meisten freut und allerdings das sie schön Aufblüht.
      Wir freuen uns, dass unser Jahr so erfolgreich war.
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    • Wolfszeit
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      06.01.2020|Wolfszeit
      Stürmische Körung
      Alec| Heute war ich schon früh auf den Beinen heute ging es nämlich mit Ases Maskwamozi zur Körung. Luchy wollte uns in einer Stunde abholen, da sie auch eine Stute für die Körung hatte. Ich hatte Ases schon auf hochglanz geputzt und war nun damit beschäftigt, die Mähne der zappeligen Stute ein zu felcheten. “Anu denk daran ,dass heute das neue Vollblut kommen soll” sagte ich zu ihr. Eine Stute später hatten wir es dann auch tatsächlich geschafft, das gepunktete Pferd ein zu flechten. Luchy fuhr gerade vor, als wir Wamzi die Transportgamaschen an zogen. Wir packten schnell alles ein und verluden die Stute, dann ging es auch schon auf den Weg zur Körung.

      Eva| Nachdem Alec losgefahren war, brachen Anu und ich die Pferde auf die Koppel. Danach machte ich die Box für den neuen Hengst Darly Gone Mad vor.

      Alec| Dort angekommen luden wir die Pferde erst einmal aus und führten sie ein wenig umher. Als erstes würde Sunny Empire dran sein. Die blinde Stute, war Aufmerksam aber ruhig. Nachdem die Pferde sich ein wenig Bewegen konnten ließ ich Asas ein wenig grasen, während Luchy, Sunny Empire noch einmal hübsch machte.

      Luchy| “Luchy Montrose mit Sunny Empire in die Halle, bitte”, schallte es aus einem Lautsprecher und ich begab mich mit der Stute zur Halle. Die Roanstute war entspannt und gelassen und folgte mir brav. Da die Stute noch nicht angeritten war würde ich sie an der Hand vorstellen. Ich führte die Stute zu X wo wir anhalten und die Richter grüßten.
      „Vorgestellt wird hier Sunny Empire eine 3-jährige, Hannoveranerstute von Empire of Darkness und Walking on Sunshine.“Dazu trabten wir zwei Runden auf der linken Hand. Danach parierte ich die kleine Stute durch und wir liefen auf derselben Hand einen großen Mittelzirkel im Schritt. Anschließend gingen wir ganze Bahn um gleich darauf durch die ganze Bahn zu wechseln und den Trab auch auf der anderen Hand zu zeigen. Nach einer weiteren Runde parierte ich Empire erneut durch und wir zeigten eine Schlangenlinie mit drei Bögen im Schritt. Ich führte sie noch die kurze Seite im Schritt bevor ich anhielt und den Strick von ihrer Halfter löste. Ich trieb sie mit meiner Stimme an und die kleine Stute galoppiert etwas zögerlich, aufgrund der unbekannten Umgebung ,aber brav ihre Runden, bis ich sie durch parierte um die Richtung zu wechseln. Auch linksrum zeigte sie brav ihren Galopp. Nach zwei Runden ließ sich die kleine Stute brav, wieder einfangen und wir stellten uns erneut bei X auf um zu grüßen. Beim hinausgehen lobte ich Empire. Ich wusste zwar nicht ob es ausreichend war für die Körung doch wir hofften das beste für die kleine Stute. Wir gingen zu Alec und Ases zurück, wo Sunny auch noch etwas grasen durfte. Ich hielt die beiden Pferde, während Alec die gepunktete Stute sattelte.

      Alec| Nach dem Satteln ging es zum Abreitplatz, wo ich die Stute locker in Schritt und Trab ritt, bevor ich sie noch einmal kurz angaloppieren. Ich saß in dem frisch polierten Sattel von Ases Maskwamozi und wartete darauf, dass unsere Vorreiterin die Halle verließ. Kurze Zeit später wurden wir aufgerufen. Wamzi trabte wunderbar weich an und wir ritten in die Halle ein. Ich konzentrierte mich auf den Punkt X und ritt schnurgerade darauf zu, um meine Stute dann mit leichten Paraden genau dort durchparieren. Mit einer leichten Handbewegung grüßte ich die Richter und nahm kurz darauf wieder die Zügel auf. Ich trabte direkt wieder an und ging auf die linke Hand. Nachdem wir die lange Seite hinter uns hatten, wendete ich meine Stute auf den Zirkel ab und gab ihr eine leichte Galopphilfe. Sofort sprang Ases korrekt an und wir galoppieren zwei Runden ohne Probleme, ehe wir aus dem Zirkel mit einem einfachen Galoppwechsel wechselte. Souverän löste Wamzi die Aufgabe und so konnten wir direkt noch auf dieser Seite den Galopp zeigen, ehe wir wieder zum Trab durchparierten und auf die ganze Bahn gingen. Dort zeigten wir drei hintereinander folgende und gleich große Volten, ehe ich zum Schritt durchparierete. Wir wechselten einmal durch die ganze Bahn und ritten dann wieder auf die Mittellinie. In der Mitte parierte ich zum Stand durch und vollführte eine Hinterhandwendung.. Ich lobte Wamzi kurz und kaum sichtbar, ehe sie aus dem Stand wieder antraben durfte. Noch hatten wir nicht alles hinter uns, denn eine schwere Aufgabe stand noch bevor. Bei A angekommen gingen wir auf die ganze Bahn und als wir die lange Seite erreichten, gab ich meiner gepunkteten Stute die Galopphilfe, stellte sie aber nach außen. Gekonnt sprang die Stute im Außengalopp an und lief souverän vorwärts. Auch die kurze Seite und deren Kurven meisterten wir problemlos. Überglücklich über den gelungenen Galopp ließ ich Wamzi wieder umspringen und galoppierte noch eine Runde, ehe ich zum Trab durch parierte. Wieder wendeten wir auf die Mittellinie ab und parierten bei X durch. Dieses Mal verabschiedete ich mich jedoch wieder von den Richtern. Im Schritt am langen Zügel verließen wir zufrieden unter Applaus die Halle. Wir ritten zu Luchy und Sunny Empire zurück wo ich abstieg und die Stute ausgiebig lobte. Ich sattelte die Stute ab. Als beide Pferde wieder auf dem Hänger waren ginge es auf den Weg zurück zum Hof.

      Eva| Inzwischen war es Nachmittag und Alec hat eine Nachricht geschrieben, dass sie nun auf dem Rückweg waren. “Eva, wir sollten die Pferde reinholen es beginnt zu stürmen”, sagte Anu. Also machten wir uns zusammen auf den Weg zu den Koppeln. Ich nahm Chocolate Churro und Aldaire, während Anu Sasancho und Osgiliath nahm und diese in den Stall brachten. In der nächsten Runde nahm ich Balisto und Torashko. Das ging solang bis alle Pferde im Stall waren. Die einzigen die noch draußen Standen waren Fanya und Lilli. inzwischen war es immer stürmischer geworden und der Schnee wirbelte nur durch die Luft. An der Koppel angekommen rief ich Anu zu”Lass uns zurück reiten, dann sind wir schneller”. Ich befestigte den Strick an Fanyas Halfter wie Zügel und zog mich auf ihren Rücken. Anu tat es mir gleich und schwang sich auf Lilli. Ich trieb Fanya an. Eigentlich wollte ich das sie Trabte, doch Fanya fiel in den Galopp. So waren wir schnell am Stall. Wo ich von ihr Untersuchte und sie in ihren Paddock entließ. Fanya stellte sich gleich in ihre Hütte, wo sie sich mit Lilli in eine Ecke kuschelte. Anu und ich wartetn im Stal daruf das der Transporter mit dem neuen Pferd endlich ankam. Nach einer Halben Stunde fuhr dieser auch vor. Wir luden Daryl aus und brachten ihn in seine Box. er machte einen nervösen Eindruck. aber das war auch kein Wunder bei dem Unwetter.
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    • Wolfszeit
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      29.03.2020|Wolfszeit
      Vorbereitung HMJ 2020- Ein neuer Freiberger auf dem WHC?
      Alec| Ich war gerade mit Magnus ausreiten, als sich mein Handy mit einem Pling meldete. Magnus hielt den großen braunen Berberhengst an und Wamzi lief fast in ihn rein. Die gepunktete Stute blieb einfach ein kleiner Tollpatsch. Ich hielt Ases Maskwamozi neben Aldaire an und kramte mein Handy aus der Tasche. Es war ein SMS von Luchy. “Kommt heute Abend vorbei es gibt Neuigkeiten!”, las ich vor. “Na dann steht wohl fest was wir heute Abend machen”, sagte Magnuns. Wir ritten weiter und kurz vor dem Hof begegnete uns Anu die gerade mit Mystic Fantasy Dahila unterwegs war. Ich unterhielt mich kurz mit ihr und informierte sie über die Pläne für den Abend. Am Stall angekommen sattelte ich Wamzi ab und gemeinsam brachten Magnus und ich die beiden Pferde auf die Koppel. Ich wollte als nächstes nach dem neuen Pferd schauen. So ging es zu Löwenherz. Der Tinker war ein wenig schüchtern. Er kommt ursprünglich aus dem Tierschutz und hatte somit wohl keine einfache Vergangenheit. Der Wallach wohnte bei Fanya und Lilli in der Hoffnung dass Lilli ihn beruhigte und ihn ein wenig Sicherheit gab. Immerhin hatte das bei Fanya HMJ 7469 auch funktioniert. Als die Pferde mich sahen kamen Lilli und Fany auch direkt an den Zaun getrottet um sich ein Leckerlie ab zu holen. “Na ihr zwei süßen”, ich kraulte Fanya freundschaftlich an ihrer Lieblingsstelle und sie begann mich zu beknabbern. Löwe beobachtete das Spektakel lieber aus der ferne. Er stand mit gespitzten Ohren und Aufmerksamen Blick, etwa drei Meter entfernt. Auch Lilli vom Hirschberg bekam eine Streicheleinheit. “Na komm Löwe”, lockte ich den Wallach. Er schaute weiterhin neugierig, traute sich aber nicht nach vorne zu kommen. Ich holte ein Leckerlie aus meiner Tasche, der Wallach kam zwar ein Stück näher, hielt aber trotzdem noch Abstand. Ich warf ihm das Leckerlie hin. Der Wallach fraß es zwar, machte aber keine Anstalten näher zu kommen. Ich beschloss den Tinker erst einmal allein zu lassen. Außerdem sollte heute noch eine neue Stute kommen, für die ich noch die Box vorbereiten musste. Ich ging in den Stall und bereitete die Box neben Dahlia vor. Nachdem ich die Box fertig hatte, stellte ich fest das ich noch Zeit hatte um mich Chocolate Churro zu kümmern. Ich holte ihn von der Koppel und auf dem Weg begegnete ich Allister, der gerade dabei war, Torashko anzuspannen. Ich nahm Churro mit auf den Platz wo ich ihn laufen ließ. Nachdem der Hengst sich ausgepowert und gewälzt hatte ließ ich ihn zurück auf die Koppel. Der kleine Balisto, warte am Zaun und hoffe eine Streicheleinheit zu erhalten. Der kleine Tinker war inzwischen ganz schön groß geworden. Vor allem die Haarpracht hatte er von seiner Mutter geerbt. Schon jetzt hatte der zwei jährige Tinker, mehr Langhaar als so manch ausgewachsenes Pferd. Ich kam gerade von der Koppel zurück als der Sammeltransport vor fuhr, der Ermgravin bringen sollte. Ich begrüßte den Transporteur. “So…”sagte er und schaute auf seine Liste. “Sie bekommen die KWPN Stute, richtig?”.”Ja, genau Ermgravin”. Er ging zu Klappe und öffnete diese.” Ein echt schönes Tier bekommen sie da”. In dem LKW Standen ca. 5 Pferde. Ganz vorne stand meine braune Stute. Der Spediteur, Halfter die Stute, öffnete die Trennwand vollständig und lud die Stute aus. Ich übernahm die braune und brachte sie aufs Paddock. Danach unterschrieb ich die Papiere und bekam noch den Pass, der Stute. Anschließend machte der Spediteur sich auf den Weg, Ich ging zu meiner neuen Stute und beobachtete, wie sie das Paddock erforschte. Gräfin war sichtlich erfreut darüber endlich Platz zu haben. Sie wälzte sich erst einmal im Sand bevor sie bocken über den Paddock rannte. Bis zum Abend kümmerte ich mich noch um die restlichen Angelegenheiten auf dem Hof. Bevor wir zu Luchy führen holten wir alle Pferde von der Koppel.

      [Luchy| Mein Team samt Jamie, Sheena und Magnus hatte sich im Esszimmer der alten Scheune versammelt. “So, ich möchte euch heute eine Überraschung zeigen. Und zwar geht es um das HMJ 2020, nachdem Alec letztes Jahr, ja schon rechte erfolgreich war, möchte ich, dass wir auch dieses Jahr wieder teilnehmen. Dieses Jahr ist es allerding ein wenig anders. Im vorhinein wurden schon 15 Pferde ausgewählt, die sich allesamt im Tierschutz befinden. Gestern wurden diese bekannt gegeben. Ich habe mich für eines dieser Pferde beworben.Allerdings werde nicht ich das training übernehmen, sondern einer von euch soll das machen.

      Beworben habe ich mich auf dieses Pferd, sagte ich und drehte den Laptop um auf dem das Bild war. HMJ Divine ist ein weißer Freiberger. Er ist fünf Jahre alt und ich mach es einfach, ich lese euch mal seine Charakterbeschreibung vor. Divine hat wahrhaftig etwas göttliches an sich. Obwohl er viel gelitten hat, strahlt er noch immer eine gewisse Zuversicht aus. Er hat jahrelang vergeblich den Kontakt zu Menschen gesucht und ist nun etwas unsensibel, wenn es darum geht, mit Menschen zu kommunizieren. Er würde gerne fürsorglich sein, ist jedoch eher tollpatschig und etwas zu herb und ungestüm. Unter dem Sattel ist er allerdings extrem trittfest und hat ein gutes Gespür für Entfernung und Trittfestigkeit des Bodens. Etwas Schnelligkeit und Motivation könnte ihm nicht schaden.
      ]Divine stammt aus einer Freibergerzucht, die vor allem auf die dominant weißen Pferde ein Augenmerk gelegt und versucht hat, mit diesen besonderen Exemplaren viel Geld zu verdienen. Bei einer Kontrolle wurden allerdings zu viele Pferde auf zu wenig Raum festgestellt, sodass einige der Pferde abgegeben werden mussten.

      Warum habe ich ihn Ausgewählt? Das ist ganz einfach mit seiner freundlichen Art würde er gut auf unseren Hof passen. Außerdem ist er mit seinem weißen Fell ist der Freibergerhengst ein echte Hingucker. Ich möchte ,dass wir ihm die Chance geben sich dem Menschen anzuschließen. Außerdem soll er die Liebe und Pflege bekommen, die er verdient. Seine Trittsicherheit macht ihm zu einem ausgezeichneten Wanderreitpferd und mit seinem exzellenten Charaktereigenschaften hat er auch ein gutes Zuchtpotenzial. Mit seiner Fürsorglichkeit kann ich mir uns auch vorstellen, dass er mal ein super Lehrpferd werden wird.

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      Außerdem war ich sehr beeindruckt von dem Hengst als ich dieses Bild von ihm bei seinem Züchter im Internet fand. Die positive Ausstrahlung, die er trotz der schlechten Lage hat ,hat mich überzeugt, dass er das passende Pferd für das WHC ist.
      Jetzt heißt es abwarten, ob wir den Hengst aufnehmen dürfen.” endete ich meinen Vortrag.
      Mein Team brach in freudiges getuschelt aus. Bis die Pferdezuteilung erfolgt ist möchte ich wissen er die Verantwortung für Divine oder ein anderes Pferd übernehmen soll.
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    • Wolfszeit

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      23.06.2020|Wolfszeit
      Wilkommen kleines Baby
      “Alec,Alec,Alec”, rief Eva und riss die Tür auf und machte das Licht an. “Was ist denn los?”, grummelte Magnus neben mir.”Weißt du eigentlich wie spät es ist Eva?”, mein Blick auf die Uhr bestätigte die Vorahnung, dass es noch sehr früh war. 4:30 leuchtete mit entgegen. “Das Fohlen kommt”, quietsche die blonde junge Frau. “Geh schon ich komme gleich nach”, schickte ich die Weg. “Magst du mitkommen und sehen wie ein Fohlen geboren wird?”, fragte ich Magnus grinsend. Ich hatte nun schon einige Fohlen auf die Welt kommen sehen, doch für Magnus würde es das erste sein. “Na klar”. Wir beide zoge ums Jeans und Shirt über. “Heute sogar mal ohne styling”, stichelte ich . Er grummelte nur etwas unverständliches.

      Jetzt wo es nun auch Nachts wärmer war, verbrachten auch unsere Boxenpferde, die Nacht auf der Koppel. Die Stutentengruppe bestehend aus Liliada, Avicii und Mystic Fantasy Dahlia, stand in der Nähe des Bachlaufs und sah aufmerksam Richtung Wald. Ein paar Meter von ihnen Entfernt lag Ases Maskwamozi im Gras. Die Appaloosastute wurde letztes Jahr von dem Isländerhengst Glymur besamt worden und nun war es soweit, nach 338 Tagen. Die Beine des Fohlen waren schon zu sehen. Magnus, Eva und ich beobachten die Geburt aus etwas Entfernung. Nach ca.10 min lag ein wunderschönes Fohlen im Gras. Die nasse braune Mähne klebte noch verstrubbelt am Hals des Fohlens. Das Gesicht das Fohlen ist geziert von ein hübschen Kopfabzeichen, was sich über ihr hübsches blaues Auge zog. Das Fell des Fohlens war hellbraun. Die weißen Ohren des Fohlens lagen noch ein wenig verwirrt am Kopf des Fohlens. Ases hatte sich inzwischen Aufgerappelt und legte das gepunktete Hinterteil des Fohlen trocken. Nach ca.einer halben Stunde begann das Fohlen seine Beine zu sortieren und versuchte das erste mal auf zu stehen. “Owwww ist das niedlich”,quitsche Eva entzückt. “Süß, das kleine”, sagte Magnus. Seine Augen leuchteten wie bei einem kleinen Kind an seinem Geburtstag. Das Fohlen stnd inzwische auf seinen langen Stelzen und starkste zu Wamzi. Die braun gepunktete unterstützte ihr kleines Fohlen bei der Suche nach dem Euter. “Wie soll sie eigentlich heißen?”, fragte Eva. “Ahvani”, murmelte Magnus. “Oh, ja das klingt gut”, stimmte ich zu. WHC’ Avhani hatte das Euter inzwischen gefunden und begann zu trinken. Wir saßen noch eine Weile auf der Koppel und beobachten das Neugebore.

      Als wir zurück zum Haus gingen sah ich auf die Uhr. Es war schon halb sechs. In Bett gehen lohnte nun nicht mehr. Wie jeden morgen hieß es nun Also die Pferde rausstellen. Wir begannen damit die Hengste rauszustellen. Osgiliath, ZM’S Zanaro, Aschenflug, Wo der Wolf Heult, Darly Gone Mad, Sasancho, Aldaire und Chocolate Churro stürzten sich uach gleich auf das frische Gras. Danach kamen noch Löwenherz, Torasho und die beiden Jungpferde WHC’ Solist und Balisto auf die Koppel. Ermgravin, Lilli, Fanya, BS’ Little Snowwhite und Ardehel genossen die Sonne. PFS’ Caillean und Delyx waren die letzten die rauskamen.
    • Wolfszeit
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      09.10.2020|Wolfszeit
      Pflegekinder
      Avicii, Liliada, Mystic Fantasy Dahlia, Ases Maskwamozi, WHC' Avahni, Valquira, Fortun, Morian, ZM's Zanaro, Aldaire, Torashko, Chocolate Churro, Löwenherz, Osgiliath, Fanya HMJ 7469, Zephyr, Sasancho, WHC' Solist, Balisto, Ardehel, BS' Sowwhite, Darly Gone Mad, Lilli vom Hirschberg, Ermgravin, Aschenflug, Wo der Wolf Heult, PFS' Caillean, Delyx

      Magnus| Ich wachte auf, weil die ersten Sonnenstrahlen durchs Fenster fielen. Ich schlug die Augen auf und blicke in das friedlich schlafende Gesicht, von Alec. Seine Haut leuchtete hell im Sonnenlicht. Das Licht machte die braunen Strähnen in seinen Haaren sichtbar und betonte seine wunderschönen Wimpern. Ich lächelte und schmiegte mich wieder an ihn. Ich lauschte seinen ruhigen gleichmäßigen Atemzügen und schlief wieder ein.

      Als ich erneut aufwachte hörte ich das Alec schon unter der Dusche war. Ein Blick auf meinen Wecker verriet mir auch sogleich, dass es schon 9 Uhr war. Ich stand auf und sah aus dem Fenster. In den Schatten glitzerte schon der Raureif auf dem Gras, denn hier oben in den Bergen, dauerte es nicht lange bis der Herbst so einzog. Dennoch zwitschern auch hier schon die ersten Vögel. Alec kam nur mit einem Handtuch um die Hüften aus der Dusche und umarmte mich von hinten. “Morgen Babe”, raunte er mir ins Ohr. Seine Haut war wunderbar warm, sodass sich die Härchen auf meiner Haut aufgestellt. “Du bist so schön warm, willst du nicht noch ein wenig hier bleiben”, sagte ich genüsslich. Darauf hin murmelte er nur etwas unverständliches, bevor er sich von mir löste um sich anzuziehen. Auch ich verschwand unter der Dusche und genoss das warme Wasser auf meinem Körper. Nach dem Duschen, zog ich mich an und stylte mich, wie immer vermutlich ein wenig zu extra für den Stall.
      Im Wintergarten, war das Frühstück bereits angerichtet. Alec und Anu saßen schon bei Tisch. Ich gesellte mich zu den beiden und genoss den Ausblick auf die Hauskoppel wo die Stuten in der Morgensonne grasten. Avicii und Liliada grasten Seite an Seite in der Morgensonne. Vicii und Lila waren seit ich sie kannte unzertrennlich und bewegten sich selten unabhängig voneinander fort. Luchy hatte mal erzählt, dass die Stuten schon immer sehr oft zusammen waren. Lila wurde dann verkauft, was die Hellbraune Stute wohl recht gut verkraftete. Liliada hingegen, hatte es wohl nicht allzu gut verkraftet. Sie hörte auf zu fressen und magerte ab. Das schien ihre neue Besitzerin auch nicht groß zu stören. Statt sich um die Schwarzbraune Stute zu kümmern, kaufte sie sich ein anderes Pferd und ließ Lila allein auf einer Koppel stehen. Sie wäre vermutlich verhungert, wenn niemand sie entdeckt hätte. Eine Bekannte von Luchy erkannte die Stute und Benachrichtige Luchy. Diese hatte dann beschlossen Lila zurück zu holen. ch hatte Fotos gesehen, die hübsche Stute war wirklich nur noch der Schatten ihrer selbst gewesen. Als Lila und Avicii wieder vereint waren, wich Lila der hübschen braunen Stute nicht mehr von der Seite und wurde zu ihrem Schatten. Auch wenn Lila sich gerne mal Aufgespielt ist Avicii, das einzige Pferd was immer alles darf bei Lila. Avicii ist eine wundervolle Stute und zwar nicht nur wegen ihrer Außergewöhnlichen Färbung. Vicii ist für ein Vollblut sehr ruhig und leicht zu Händeln, sogar ein Kind könnte man ihr anvertrauen ohne das etwas passieren würde. Außerdem ist die die Stute sehr verschmust. Niemand kommt an der Stutenkoppel vorbei ohne die erdfarbene Stute zu streicheln.
      Gedankenverloren rührte ich in meinem Kaffe und beobachtete wie Vicii und Lila anfingen sich zu putzen. Anus Stute Mystic Fantasy Dahlia, war damit beschäftigt wie man das Tor öffnen könnte. Zum Glück kannten wir die schlaue Stute und hatten das Tor extra Dahlia sicher gemacht. Denn Die Stute neigt leider dazu, dass ihr schnell langweilig wird, weshalb sie auch immer Spielzeug hat. Allerdings schien der Torverschluss spannender zu sein, als ihr Joy Ball. Dieser lag nämlich unbeachtet unter dem Baum. Die letzte Stute auf der Koppel war Ases Maskwamozi mit ihrem Fohlen Ahvani. Die Appaloosastute stand bei Lila und Vicii und döste.ein wenig, Während ihr Fohlen einen Schmetterling jagte. Das kleine Stutfohlen war jetzt schon fast 4 Monate alt und brachte einiges an Leben in die kleine Herde. Der Vater des Fohlens ist nicht wie man erwarten würde ein Appaloosa oder ein Vollblut, sondern ein Isländer. Glymur ist ein hübscher Smokey Black Schecke und damit genauso ein Hingucke wie unsere Wamzi. Das Ziel der Anpaarung war ein Gangpferd zu erhalten, welches Größer als ein Isländer ist. Das hatte auch tatsächlich gut funktioniert, denn die kleine Vahni zeigt viel natürlichen Tölt.
      Nachdem ich mein Frühstück mit frischen Crossaints beendete hatte, machte ich mich zusammen mit Alec auf den Weg zu den Koppeln. Es galt nämlich nach den drei Neuankömmlingen zu schauen. Die drei Pferde kamen aus Schweden. Ihr Besitzer hat aktuell zu wenig Zeit um sich selbst um seine Pferde zu kümmern und es wird vermutlich länger so bleiben. Also hatte er Luchy um Hilfe gebeten. Da auf dem WHC nicht der Platz für drei weitere Pferde, vorhanden ist, kamen sie zu uns. Die beiden Stuten Valquiria und Fortun standen noch separiert von der Herde, damit sie sich erst einmal an die neue Situation gewöhnen können. Gestern hatten die Stuten neugierig ihr neues Zuhause erkundet. Nach dem langen Flug hatten wir sie über nacht gleich auf die Koppel gelassen. Wenn man die Stuten so an sah hatten sie auch ganz gemütlich geschlafen. Denn das helle Fell der beiden hatte nun hübsche braune Matschflecken. "Die beiden sehen aus als könnten sie einen Spaziergang gebrauchen", sagte Alec und Strich der neugierigen Schimmelstute durch die Mähne. "und ein paar schicke Halfter", fügte ich hinzu. Alec verdrehte nur die Augen. Ich hatte es mir zur Aufgabe gemacht allen Pferden ein hübsches Outfit zu zuteilen. Jedes Pferd hat dadurch seine Farbe im der es perfekt zu Geltung kommt. "Was hältst du von Oliv für Vali oder doch eher Bordeaux…", überlegte ich laut. "Mach doch mal langsam, lass die beiden Schönheiten doch erstmal ankommen", sagte Alec lachenden und befestigte den Strick an Fortuns Halfter. "lass uns den Schönheiten doch erstmal den Hof zeigen". "Na gut, aber wir fahren noch die Woche bei Luchy vorbei", erwiderte ich und hakte den Strick in das Halfter des Schimmel. Vali war eine echt brave Stute.
      Wir gingen den Weg runter zum Hof. Hier und da blieb eins der Pferde stehen um sich umzusehen. Auf dem Hof war so früh noch wenig los. Anu frühstückte noch und Eva war vermutlich noch nicht einmal Aufgestanden. Nur Basti war schon unterwegs frisches Heu und Wasser auf die Koppeln bringen. Es würde nicht mehr allzulange dauern, bis die meisten Pferde die Nacht im Stall verbringen. Denn hier in Kanada wurde es richtig kalt. Nicht wie in New York wo es selten unter die Null Grad fällt. Hier sind auch Tagsüber teilweise Temperaturen unter - 20 Grad zu erwarten. Und es wird nicht mehr lange dauern bis die Temperaturen hier nachts unter 0 Grad fallen.
      Wir waren inzwischen einmal um den Hof spazieren und wieder an den Stallungen angekommen. Vali hatte sich vorbildlich benommen. Fortun hatte sich zweimal Grundlos erschrocken, hat sich aber gut Händen lassen. "Lass und die beiden noch ein wenig putzen, bevor sie wieder auf die Koppel kommen", sagte ich zu Alec. Da die beiden noch kein eigenes Putzzeug hatten holte ich das von Churro und Aldaire. "Die zwei haben noch ganz schön wenig Winterfell. Ich fürchte wir müssen die bald eindecken, das Klima hier ist nicht ganz so mild wie in Schweden", stellte Alex fest. Ich hatte derweil einige Mühe den Matsch aus dem grauen Fell der Stute zu bürsten.
      Sauber und entspannt ging es für die beiden zurück auf die Weide.
      Alec wolle als nächstes zu unserem Frisch gekört en Hengst ZM' Zanaro. Ich hingegen wollte zu Aldaire. Der Berberhengst hatte, laut Alec zu viel Weidebauch und ich hatte ein Abspeckprogramm bekommen.
      Heute stand ein längerer Ausritt an. Ich ging an die Koppel und als ich das Tor öffnete kam Daire auch schon an getrottet. Ich hängte den Strick in seinem Halfter ein und ging mit dem Hengst zum Putzplatz, wo er wie immer erstmal einen halben Apfel bekam,bevor ich begann sein von der Sonne erwärmtes Fell zu bürsten. Der Hengst verlor ganz schön viele Haare, das war der Nachteil am Fellwechsel. Allerdings hatte der Hengst schon ganz schön viel Plüsch bekommen. Nachdem der Hengst Staub und Haarfrei war holte ich den Fellsattel und Blosal und legte es dem Hengst an. Danach begab ich mich von der Aufsteighilfe aus auf seinen Rücken. Heute war ein schöner Sonniger Spätsommertag. Aldaire schlug von allein den Weg zum Fluss ein und ich ließ den Hengst laufen. Im gemütlich Trab lief der Braune den Waldweg entlang. Das Hufgeklapper wurde begleiten von ein paar Vögel die ihre Lieder sangen.
      Am Fluss wurde der Berber langsamer und fiel in den Schritt um vorsichtig die Böschung hinunter zu klettern. Laut prustend stieg der Hengst ins Knietiefe Wasser und eine Ente flog empört schnattert hinfort. Fröhlich planschte Aldaire im Wasser. "Genieß es nochmal, bevor es richtig klat wird mein Dicker", sagte ich zu dem Hengst und tätschelte seinen Hals. Nachdem ich und der Hengst nass genug waren trieb ich ihn an und brav kletterte er die Böschung wieder hoch. Ich lenkte den Weg den Waldweg entlang Richtung Galoppwiese.
      Auf dem Weg dorthin kamen mir Eva und Fanya HMJ 7499 engegegen. Beide waren von oben bis unten gesprenkelt. “In welches Matschloch seit ihr denn gefallen?”, fragte ich Eva. “Wir sind die Geländestrecke geritten und oben im Wald ist es so nass, dass es da extrem Matschig ist”. Ich unterhielt mich noch kurz mit Eve bevor ein Specht der sich lautstark beschwerte unser Gespräch beendete. Als der Berber die Wiese erblickte stellte er die Ohren auf und wartete auf das Signal zum los laufen. Im Schritt betrat ich die Wiese. "Na los großer hab deinen Spaß", das ließ sich der Hengst nicht zweimal sagen und starte direkt in den Galopp. Der Wind strich mir kalt durchs Gesicht und riss schon die ersten Blätter von den Bäumen. Am Waldrand parierte ich Aldaire durch und schlug den Weg zurück zum Hof ein. Nach Insgesamt 2 Stunden war ich mit Aldaire wieder am Hof angekommen.
      Alec war scheinbar inzwischen mit Zany fertig, denn Chocolate Churro stand auf dem Putzplatz und döste. Allister hatte gerade Torashko angespannt um mit ihm das Futter abzuholen. Es war zwar nicht nötig, dass mit der Kutsche zu machen, doch Allister, bestand meistens darauf, seinen Tory anzuspannen und es selbst zu holen. Der alte Mann genoss die Zeit mit seinem Pferd und auch Torashko war nach solch einem Tripp noch gelassener als Sonst. Ich ritt zum Putzplatz, wo nun auch Anu mit Löwenherz stand. Sie wollte den Tinker heute zum ersten mal selbst reiten. Bisher hatte sie entweder vom Boden gearbeitet oder die Nichte von Allister ritt ihn. Der kleine Tinker hat leider große Probleme Vertrauen zu Erwachsen aufzubauen, doch ist ein Kind in seiner Nähe ist er wie ausgewechselt.
      Ich sattelten Aldaire ab und brachte ihn zurück zur Koppel. Osgiliath warte schon in etwas Entfernung und beobachtet misstrauisch das Geschehen. Ich kraulte meinen Berberhengst noch ein wenig, bevor er beschloss das es genug war. Auf dem Rückweg blieb ich an der Koppel mit den anderen Neuankömmlingen stehen. Der eine war Zephyr. Der Gidranhengst war jetzt seit knapp 3 Wochen bei uns. Der Fuchs ist wendig und schnell, aber weil er sehr sensibel ist haben wir ihn noch nicht mit in die große Hengstherde integriert. Er hat nur Sasancho als Gesellschaft bekommen. Der große Holsteiner ist neben Tory der entspannteste Hengst auf dem Hof.
      Obwohl noch keiner Zephyr geritten war, war schon zu erahnen woher er seinen Namen hatte. Der Dunkelfuchs ist unglaublich schnell und wendig. Der zweite Neuankömmling ist Morian. Der Hengst der von seinem Besitzer liebevoll Kürbis genannt wird ist kein ganz unbekannter. Er ist nämlich eines der Pferde aus dem HMJ vom letzten Jahr. Doch nun war der Hengst kaum wieder zu erkennen. Er war kräftig und gut im Futter. Sein rotes Fell ist nicht mehr so matt, sonder es ist seidig und glatt. Dazu glänzt es mit einem leichten goldenen Unterton in der Sonne. Ich beobachte wie der Friedrichsborger neugierig seine Nase über den Zaun strecke. Auf der andern Seite des Zaunes standen die Jährlinge Solist und Balisto und beäugten den Fuchs neugierig. Solist trat einen Schritt vor und beschnupperte den großen Hengst. Solist spielt sich ein wenig auf und quietscht auf. Zephyr nahm das zum Anlass durch zu starten. Sancho schloss sich an und als die beiden an Morian vorbeiflitzen war auch diese nicht mehr zu halten. Freudensprünge machen galoppierte er den anderen beiden hinterher. Während er mit dem Holsteiner noch ganz gut mithalten konnte hatte er gegen Phyri keine Chance.
      Die beiden Jährlinge hatten nun begonnen zu spielen, wobei Solist im Vorteil war weil man Balisto super an seiner langen Mähne ziehen konnte.
      Ich hatte den Hengsten lang genug zugeschaut und machte mich auf den Weg zu den Minis. Ich wollte heute Ardehel und Little Snowwhite anspannen. Auch wenn die Stuten charakterlich sehr unterschiedlich waren, gaben sie ein gutes Gespann ab. Snowy wiehert mir schon zu als sie mich entdeckte. "Na süße hast du Lust ein bisschen was zu arbeiten?", begrüßte ich die Stute und strich ihr über die weichen Nüstern, bevor ich die Halfter der Stuten holte. Ich Band beide am Putzplatz an und begann sie zu putzen. Zum Glück waren die beiden Stuten recht sauber, sodass ich nur den Staub aus dem Fell bürsten musste. Dann schirrte ich die Ponys an und ging mit ihnen auf den großen Platz. Dort machte ich nach dem warmlaufen ein paar Dressurlektionen, bevor ich zum Abschluss noch eine kurze Runde ins Gelände ging.

      Ich hatte die Ponys Fertig versorgt und stand nun neugierig am Zaun des Reitplatzes, denn Alec wollte nun Zephyr reiten. Anu drehte schon mit Redneck ihre Runden. Wobei der zweite Name des Hengstes deutlich besser passte, Daryl Gone Mad. Luchy hatte mir erzählt, dass sie den Hengst vom Tierschutz übernahm. Er ließ sich nicht anfassen und trat um sich sobald man ihm zu nahe kam. Ursprünglich war der Vollbluthengst ein Rennpferd gewesen. Wegen einer eher enttäuschend Gewinnquote wurde er offiziell aus dem Sport genommen. Was danach mit ihm geschah ist ungewiss. Daryl landete dann als Tierschutzfall bei Luchy und ging danach an eine erfahrene Trainerin. Dort wurde der Hengst wieder liebevoll zu einem Reitpferd umgeschult. Er lebte dann noch einige Zeit auf der Gips Reminder Ranch, bevor er zu uns kam. Da der Hengst durch seine Vergangenheit nur schwer Vertauen fasst, lag das bisherige Ziel bei uns sein Vertrauen zu gewinnen und ihn aufzutrainieren. Vor kurzem hatte Anu sein Talent zum Springen entdeckt und beginnt ihn nun schritt für schritt daran heranzuführen. Auch wenn Daryl kein reines Nervenbündel mehr ist, ist er dennoch mit vorsicht zu genießen, weil unsicherheit sich häufig in aggression bei ihm äußert.
      Alec hatte nun mit Zephyr den Platz betreten. Der Dunkelfuch drehte seine Ohren in alle Richtungen und schaute mit großen Augen und aufgepusteten Nüstern in die Gegend. “Magnus kannst du ihn mal kurz festhalten?”, rief er mir zu. Ich ging zu ihm auf den Platz und hielt Phyri, während Alec nachgurtet. Nachdem ich ihm gegengehalten hatte ging ich zurück und setzte mich auf den Zaun. Der Dunkelfuchs war zwar noch etwas guckig, aber das legte sich nach einigen Runden. Mit jeder Runde wurde der Fuchs lockerer und begann ab zu schnauben. Als Alec antrabte begann der Hengst sich rauszuheben. Der Hengst wirkte unausbalanciert, was sich auch im Galopp zeigte. Während Alec noch ein wenig ritt ging ich zu den Koppeln und wollte die Pferde ablichten.
      Mit Kamera im Gepäck ging ich zuerst zu den Stuten. Auf der ersten Koppel standen Fortun und Vali. Die Schimmelstute kam neugierig auf mich zu , was sich wunderbar als Fotomotiv machte. Fortun war ein wenig zurückhaltender und beobachtete mich lieber auf etwas Abstand. Ich saß noch eine ganze Weile auf der Koppel und es entstanden einige hübsche Fotos von den Stuten. Auf der nächsten Koppel wollte ich vor allem Ahvani fotografieren. Das kleine Fohlen hatte sich bisher wunderbar entwickelt und war genauso wie ihre Eltern wunderschön. Es war erstaunlich wie groß sie inzwischen geworden war.
      Auf der letzte Stutenkoppel standen Lilli und Fanya grasend zusammen. Lilli ist inzwischen wunderbar bemuskelt und kaum noch vergleichbar mit dem Pferd was Alec anfangs vorgefunden hatte. Ihre lange Mähne ist inzwischen gepflegt und auch nicht mehr so dünn und zerrupft wie damals. Doch auch Gräfin hat sich gemacht. Sie hat an Masse zugelegt Un ihr Fell glänzte Seidig. Gräfin begann freudig über die Wiese zu rennen und stecke die anderen beiden an. Ich genoss den Anblick von Fanya vor einem Jahr war kuam denkbar gewesen, dass sie mal so viel Lebensfreude ausstrahlen wird.
      Die letzten Models für heute, waren dann noch Wolf, Aschenflug, Delyx und Caillean. Die Hengste boten sich heute leider nicht so schön an, weshalb ich relativ schnell aufgab.
      Die Bilder von Morigan, Fortun und Vali würde ich ihrem Besitzer schicken. Sicher freut er sich wenn er sieht, dass es seinen Pferden gut geht. Ich bin schon sher neugierig auf den Vergleich in ein paar Monaten. Aufgrund des Zeitmangels waren die drei Pferde wohl etwas aus dem Training, was man ihnen auch ansah. Aber mit ein wenig Training werden auch diese drei wieder gut bemuskelt sein.
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  • Album:
    Stàballan Madadh-Allaidh
    Hochgeladen von:
    Wolfszeit
    Datum:
    29 Aug. 2019
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    EXIF Data

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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • TORASHKO
    Portrait folgt
    EXTERIEUR
    Geschlecht: Wallach
    Geburtstag: 13.08.1999/21 Jahre
    Geburtsort: Kanada

    Rasse: Tinker - Shire Horse -Mix
    Stockmaß: 169 cm
    Gewicht: 395 Kg
    Deck-|Langhaar: Schwarz, Weiß | Schwarz
    Abzeichen| Scheckung: Tobiano
    Gencode:ee aa Toto

    STAMMBAUM

    von: Ubekannt
    von: Unbekannt | aus der: Unbekannt
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    INTERIEUR & BESCHREIBUNG

    ruhig | respektvoll | brav
    Torashko verfügt über viel innere Ruhe und ein respektvolles Benehmen gegenüber Menschen. Er ist geduldig und evrsucht immer alles Richtig zu machen.

    Wir haben ihn von Mr. Murray übernommen, der sich aufrund seinens Alters nicht mehr gut um ihn kümmern kann. Tory wird von uns wieder aufgepäppelt und vor der Kutsche wieauch unter dem Sattel antrainiert
    Weide/Weidepartner: Balisto, Delyx & PFS' Caillean
    Unterbringung: Offenstall 1
    Einstreu: Stroh

    Letzter Tierarztbesuch:00.00.0000
    Chipnummer: folgt

    Gesamteindruck: Gesund
    Akute Krankheit/en: keine
    Chronische Krankheit/en: keine
    Erbkrankheit/en: Keine


    Letzter Hufschmiedbesuch:00.00.0000
    Ausgeschnitten/Korrigiert:00.00.0000
    Hufbeschaffenheit: Gut
    Hufkrankheit/en: Keine
    Beschlag: Barhuf


    AUSBILDUNG & QUALIFIKATIONEN
    Fohlen ABC
    Jungpferdeausbildung
    Bodenarbeit
    Eingeritten

    Eignungen: Springen|Dressur
    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M

    Springen E A L
    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L

    Military E A L M
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Western E A L
    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3
    Trail: LK5 LK4 LK3


    ERFOLGE
    Offizell
    Noch keine

    ZUCHTDATEN
    Gekört: Nein
    Schleife:
    Gewinnerthema:
    Eingetragene Zucht: Whitehorse Creek Stud
    Decktaxe: 0 Joellen

    Herkunft | Züchter:

    Nachzucht: 0/10


    BESITZERLEGENDE
    Besitzer/Besitzerin: Wolfszeit (Allister Murrary)
    Vorbesitzer/Vorbesitzerin:
    Verkaufsrecht/Ersteller: Wolfszeit
    Reitbeteiligung/Trainer:

    zu Verkaufen : Nein
    Kaufpreis:


    Spind/PNG/Puzzle PNG/Offizeller Hintergrund