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Wolfszeit

♛Vakany|Trakehner

In meinem Besitz seit 01.05.2019 | Stute|gekört

♛Vakany|Trakehner
Wolfszeit, 10 Jan. 2020
Bracelet und Rinnaja gefällt das.
    • Wolfszeit
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      21. 05.2017|Ofagwa
      Nach der Auktion
      Nachdem ich einige meiner Pferde durch den Tot meiner Tante Maddy abgeben musste, sind auch schon wieder zwei neue Mädels dazu gekommen. Mama hatte eine Anzeige in der Zeitung gelesen, dass ein nah gelegenes Gestüt die Zucht aufgab und alle Pferde unter den Hammer setzte. Wir müssen dahin, einige werden bestimmt vom Abdecker geholt , ja Mama.. noch etwas geknickt fuhren wir dort hin und gingen durch die Stallgassen, um uns die Auktionspferde anzusehen. Es waren viele renommierte Sportpferde dabei und so auch viele Zuchtstuten und deren Fohlen. In einer kleinen Abzweigung vom Stall befand sich ein sehr kleiner Laufstall, dort gingen kaum Besucher vorbei, doch mich zog es irgendwie zu diesem Zaun. "Oh, guck! Hier steht die beiden sind noch komplett roh was das reiterliche angeht und daher gehen sie auch nur zusammen weg.", Mama nickte zufrieden, denn die kleine Scheckstute hatte es mir sofort angetan und ihre Kameradin war auch ein Blickfang. Im Auktionsraum wurde dann nach ein paar anderen Pferden die Nummer des Laufstalles aufgerufen und man durfte beginnen zu bieten. Der Abdecker hob die Hand und damit war für mich klar, das ich die beiden mit nehmen würde. Ich bot ebenfalls und der Abdecker, er war ja kein Unmensch, bot natürlich nicht mehr gegen an. Es hallte durch den Raum und schon hatte ich zwei Pferde mehr im Bestand. Kurz nachdem ich die Auktion für mich entscheiden konnte, ging ich zu dem "Stand" an dem man bezahlte und die Pässe bekam. Dort bekam ich alles ausgehändigt und ging dann zum Laufstall um die beiden kleinen Mäuse aus dem dunklen Laufstall zu befreien. Das Stroh war komplett verdreckt und die weißen Beine der beiden waren eher dreckig als sauber. May Bee und Shorty kamen ohne Probleme mit mir und waren auch sehr ruhig und ließen sich von dem Trubel auf dem Hof nicht aus der Ruhe bringen. Am Hänger angekommen ging Shorty sofort ohne Probleme drauf, ihre kleine Freundin zögerte zunächst ehe sie dem Beispiel der Falbscheckstute folgte.
      .... später am Tag .
      Bei uns angekommen luden wir die beiden Stute zunächst direkt auf einer der Parzellen am Stall ab. Die Klappe viel hinunter und die beiden staunten nicht schlecht, " haben sie noch nie eine Weide gesehen?", fragte Mom etwas verwundert, naja das würde ich zwar nicht unterschreiben, aber die beiden wirkten wirklich etwas verwundert über das Grün vor Ihren Nasen. Shorty ging als erste hinaus und rupfte sich sofort ein paar Halme ab. Denahi, die mit auf dieser Weide stand, kam angetrabt und sprach den beiden etwas Mut zu. Auch wenn die beiden Trakehner Damen etwas älter als meine einjährige sind, war ich zuversichtlich, dass sie sich verstehen würden. Shorty war bereits einige Meter getrabt, ehe May Bee sich auch traute und im wilden Galopp die Weide ablief. Brouk und Sankt Pauli, die nebenan stehen, wurden hellhörig und schauten dem bunten treiben gespannt zu. Ich ließ die Mädels erstmal in Ruhe und ging die Parzellen ab, um zu sehen ob es allen gut geht. Risandro und Lütt Lorbas standen in der Sonne und dösten nur so vor sich hin, während Amor Casdove und Fiebertraum ebenfalls aufgeweckt auf die Parzelle der Stuten schauten.
    • Wolfszeit
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      04. Oktober 2017 | Ofagwa
      My Way to Irland
      " Tschüss mama ", sagte ich und drücke sie am Flughafen noch einmal ganz fest ," die Pferde sollten morgen Mittag ankommen," sagte sie mir und täschelte meine Wange. Mit Tränen in den Augen ging ich zum Gate, denn irgendwie würde ich meine mama vermissen, aber sie hatte mir versprochen sich die Häuser, die ich ihr rausgesucht hatte anzuschauen, damit sie irgendwann auch auf Irland wohnen konnte, denn nach Tante Maddys tot hatte sie ja keinen mehr und ich wollte diesen Schritt nur wagen, wenn sie mir versprach mitzukommen, selbst wenn es nicht sofort sein sollte.


      Da saß ich also, eine ehemalige deutscheStudentin in einem Flugzeug auf dem Weg nach Irland. Ich hatte mich in die Insel im Zuge eines Praktikums verliebt und beschlossen dort hin zu ziehen. Nachdem ich diesen Entschluss für mich gefasst hatte, suchte ich natürlich erst nach einer Möglichkeit meine Pferde unterzustellen und so fand ich in einem kleinen Ort namens Luggala eine ehemalige deutsche Studentin die dort ihren eigenen kleinen Stall besitzt und zufällig einige Ferienwohnungen und einige Boxen zu vergeben hatte. Ich flog direkt dort hin und mir alles anzusehen und verliebte mich sofort in die Umgebung direkt an der Steilküste. Zasa bot mir dann auch noch ein Zimmer in ihrem Haus an, was ich sofort annahm, denn alleine leben wollte ich einfach noch nicht.


      Einen Job hatte ich auch schon, ich werde ineinem Reitgeschäft in der nächsten Stadt halbtags arbeiten und ansonsten bei Zasa mit anpacken um mir die Boxen finanzieren zu können. Apropros Pferde, ich habe mich außerdem dazuentschlossen nur drei meiner Lieblinge mitzunehmen, der Rest durfte auf dem Gestüt meines Vaters Platz finden, was mit ihnen passieren wird, dass steht noch in den Sternen.


      Die Landung war ganz gut und am Flughafen begrüßte mich die Sonne und meine Suzuki Katana, ein kleine Geländewagen, den ich mir hier gekauft hatte, denn hier war ein Auto wirklich nötig.. außerdem konnte sie einen kleinen Hänger mit Pferd ziehen. Ich stieg ein und gab ins naiv die Zieladresse ein.


      Ich freute mich schon auf mein Bett, denn mein Zimmer war schon komplett fertig eingerichtet, denn ich hatte Zasa in letzter Zeit ab und anbesucht um ihr beim restaurieren des Zimmers sowie des Hauses an sich zu helfen, so konnte man sich immerhin schon mal kennen lernen. Nach einer langen Fahrt rollte ich gegen Mittag auf denHof von Zasa, die schon auf mich wartete....
    • Wolfszeit
      13. Juni 2017 | Ofagwa
      Shorty ! + Trainingsbericht Dressur E auf A
      " der Wecker klingelte... da ich schon lange wach war drückte ich ihn einfach genervt aus und schlürfte auf dem Weg nach unten wieder genüsslich an meinem Kakao. " Guten Morgen Schlafmütze ", sagte Mama als ich in die Küche kam und deutet auf die Uhr, die bereits 9:30 zeigte. " Ja ich bin schon lange wach, aber ich habe eine Serie geguckt und nebenbei etwas für die Uni gemacht ", sagte ich und erinnerte mich daran das bald wieder Klausuren vor der Tür standen, aber dann zum Glück die letzten .. ," du bist fast fertig oder?", frage sie als würde sie mal wieder von nichts eine Ahnung haben ,"Jaaa und danach hast du gesagt stellst du mich dann hier an ", .. by the Way ich studiere sowas wie Gestütsleitung und kann somit später dafür bezahlt werden, was ich sowieso den ganzen Tag mache ... ," hab du erstmal einen guten Schnitt ", sagte sie lachend und tischte mir Rührei und Brötchen auf..

      Nach dem Frühstück

      Ich tapste in den Stall, wohl wissend, dass Tjark bereits alles Boxen gemistet hatte und Lea schon wieder auf dem Pony saß ' die arme Iceflower ' dachte ich mir aber freute mich gleich zeitig, dass die Stute einen 'Sinn' bekommen hatte und jemanden eine Riesen freue bereitet. Ich ging in die Halle und sah, dass Lea gerade mit dem Unterricht bei Marcus fertig war... ," Hey Luna !", " Naaa ... sag mal weißt du eigentlich schon das Iceflower tragend ist ?"," Oh was ? Nein !! Wie Cool!!! Von wem denn? ", ich grinste ," Zuckerwatte ". Lea hielt kurz inne ehe sie Fleur um den Hals viel und ihregend etwas vor sich hin schwafelte. Ich winkte noch schnell Marcus zu bevor ich in Richtung Koppel verschwand. " Shoooorrtyyy ", rief ich und die Scheckstute kam sofort angelaufen und brummelte sogar vor Freude. " na komm meine Liebe ", ich halfterte sie auf und nahm sie mit in die Stallgasse. " Ohh sie ist so hübsch ", sagte Lea als sie Shorty erblickte ," Ja das ist sie, bring du mal Fleur auf die Koppel danach kannst du dann noch Risandro reiten wenn du möchtest", klar wollte sie denn sofort machte sie auf der Hacke kehrt und brachte Fleur zur Weide. Ich putze Shorty und übte gleich nochmal mit ihr das Beine heben auf Komando, das beherrsche sie wirklich blendend. " Suuper", lobte ich sie immer wieder. Ich wackelte mit dem Zeigefinger an ihrem Kopf und schon schüttelte sie sich ," ja klasse ", sofort bekam sie einen Keks zu gesteckt und ich machte mich auf den Sattel zu holen. Ich legte ihr den Sattel auf den Rücken darunter noch eine Bordaux rote Schabracke ," sehr schick ", sage Lea als sie mit dem schwarzen Riesen an der Hand in den Stallgasse kam. Sie band den Wallach an der Bande an und holte ihre Putzsachen. Ich legte Shorty noch die passenden Gamaschen an und danach die Trense. " dann mal los ", sagte ich und führte Shorty aus dem Stall. Ich saß auf und es ging auf unsere Galopprennbahn.

      20 Minuten später

      Ich began zu traben und war überrascht, anders als gestern war Shorty wirklich bereit mit zu arbeiten und lag mir auch direkt nicht mehr so auf der Hand. " super ", lobte ich sie und war noch froher darüber dass sie so schön vorwärts lief ," hier ist es verlockender zu laufen was ?", warf ich ihr vor und zupfte weiter an den Zügeln. Shorty lief von schritt zu schritt immer lockerer und ich wagte es die Zügel immer länger zu lassen. Es war schön zu beobachten, dass Shorty den Kopf nach unten nahm, als selber das Abwärts suchte und ich sie trotz der inzwischen schon recht langen Zügel ' für unsere Verhältnisse' immernoch in einer netten 90 Grad Stellung halten konnte und das auch ohne etwas in der Hand zu haben. " du bist sooo fein !", sagte ich und testete wie die Scheckstute auf etwas mehr Druck von hinten reagieren würde. Ich nahm also die Beine mehr ran, nahm sie dazu noch etwas auf und versuchte einen starken Trab. " Ja ... Jaaa ... Klaaaaseeee ", sagte ich als ich die ersten Versuche der Trabverstärkung unter mir Vernehmen durfte. Dann lege ich mein Bein etwas nach hinten und schon galoppierte Shorty an, zunächst etwas langsam, doch nach einem kleinen Klaps mit der Gerte lege sie ordentlich zu und zeigte sich mir von Ihrer Schokoladenseite. Im Galopp musste ich kurz etwas mit ihr kämpfen ehe sie genau so locker Abwärts lief wie im Trab, aber es war möglich. Das selbe testete ich noch auf der anderen Hand, und hier zeigte sie das selbe verhalten wie auf der anderen Hand. " Klasse", sagte ich und ließ die Zügel aus der Hand kauen.....
    • Wolfszeit
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      12.12.2017 | sadasha
      Das Gestüt Caenheide liegt auf dem Flachland, wo in der Regel nur sehr wenig bis kein Schnee liegen bleibt, egal wie kalt der Winter wird. Dieses Jahr jedoch war ein „Einmal im Jahrzehnt“-Winter. Seit nun fast einer Woche schneit es jeden Tag und der Boden konnte das kühle Nass schon nach ein paar Stunden nicht mehr aufsaugen. Die ganze Gegend wurde in Weiß getunkt. Eine eisige Brise wehte Franziska um die Nase, als sie dick eingepackt in den Stall ging um Sabine bei der Versorgung der Pferde zu helfen. Die beiden Frauen freuten sich über den Schnee, wenngleich er den Verkehr auf den Straßen deutlich erschwerte. Die Pferde wurden nur noch in kleinen Gruppen auf die Weiden gelassen um die Verletzungsgefahr zu verringern. Die besonders wertvollen Zuchtpferde wurden sogar nur zum Training rausgebracht.
      In Gedanken versunken füllte Franziska einen Futtertrog nach dem anderen und brachte dabei beinahe die Futterpläne durcheinander. „Woran denkst du?“ wollte ihre Freundin wissen. Verträumt lächelnd wandte sich Franziska zu ihr um zu antworten. „Heute kommen neue Pferde an und wir haben endlich Namen für das Fohlen aus Morgane. Ich hoffe auf eine Schimmelstute, dann würde es meins werden. Leon hätte gerne einen Hengst, den er dann General taufen kann.“ Die junge Frau schnaubte verächtlich und zeigte eine herablassende Handbewegung. Sabine wusste, dass sie dazu nichts sagen sollte und lächelte nur vielsagend. In die kleinen Reibereien der Zieglers sollte man sich als Angestellter nicht einmischen. Man konnte nie wissen ob es Ernst oder Spiel war. In der Regel klärte sich diese Frage mit der Zeit von selbst. „Ich hoffe nur, dass es ein braves Fohlen wird.“ sagte die ältere Frau schließlich in ihrer sanften Art.
      Nach der Fütterung war der gesamte Stall erfüllt von den Kaugeräuschen der Pferde. Hier und da schnaubte eines oder schlug mit dem Schweif gegen die Boxenwand. Irgendein Fohlen rief weit hinten im Stall nach seiner Mutter, was ein paar der Stuten dazu veranlasste ihr Frühstück zu unterbrechen und in Richtung des Rufes zu lauschen. Alles wirkte sehr idyllisch und warm, während Franziska draußen an die klirrende Kälte erinnert wurde. In einer Stunde sollte Deo Volente zusammen mit St Pauli eintreffen. Die beiden Rapphengste sind eine gute Ergänzung für die Trakehnerzucht. Beide waren begabte Springpferde und konnten schon die ein oder andere gute Nachzucht vorweisen. Einen jungen Hengst hatte Franziska erst vor Kurzem gekauft. Sie wusste zwar, dass sie keinen Bedarf mehr an weiteren Hengsten hatten, aber Sacred Assault hatte ihr unglaublich gut gefallen. Der Fünfjährige sollte zunächst schonend eingeritten werden. Das knirschen des Schnees verriet Franziska, dass Sabine nun bei ihr stand. Ohne sich umzudrehen fragte sie: „Sind die Boxen für die Neuankömmlinge fertig?“ – „Ja. Die vier können kommen.“ gab sie im Vorbeigehen zurück. „Kaffee?“ rief sie ihrer Chefin zu ohne sich noch einmal umzudrehen. Franziska sog die klare, kühle Luft tief ein und ging im Ausatmen los. Neue Pferde waren immer mit viel Aufregung verbunden und heute kamen gleich vier an. Als sie in die Küche kam stand ihr Mann bereits vor der Kaffeemaschine. Gespielt tadelnd sah sie ihn an. Er grüßte die beiden Frauen fröhlich und schenkte dann auch ihnen je eine Tasse Kaffee ein, ehe er sich setzte. „Was machen wir nur?“ fragte Franziska verzweifelt. „Können wir die Pferde nicht nach und nach zu uns holen, wie das normale Menschen machen?“ Sie lachte leise und auch auf Leons Lippen zeichnete sich ein verwegenes Lächeln ab. „Seit wann sind wir schon normal, Liebes? Wir packen das schon! Vier sind Nichts im Vergleich zur Übernahme der Phoenix Valley Pferde. Das machen wir mit Links.“ – „Besser nicht mit Links.“ korrigierte Franziska ihn sofort. Im Laufe des Morgens gesellten sich auch Dominik Seiler und Anna Schwab dazu, was die Runde komplett machte. Die beiden Trainer unterhielten sich angeregt, als sie das Haus wieder verließen um an die Arbeit zu gehen. Sie hatten im Moment viel damit zu tun, die beiden Stuten Leveneza und Ases Maskwamozi einzureiten. Seit Kurzem war Sacred Assault noch mit von der Partie. Doch sie wirkten keinesfalls überfordert. Das Ehepaar Ziegler hatte ein zuverlässiges, gut funktionierendes Team aufgebaut. Das Training der Turnier- und Zuchtpferde wurde gerecht, je nach verfügbarer Zeit unter allen Mitarbeitern aufgeteilt.
      Nun war der Tagesablauf heute etwas anders. Die Trainer machten sich zwar über ihre Berittpferde her, Franziska, Leon und Sabine jedoch warteten ungeduldig auf die Ankunft der beiden neuen Hengste. Mit gut 30 Minuten Verspätung fuhr dann endlich der Trailer auf den Hof. „Das müssen sie sein!“ sagte Franziska aufgeregt und sprang auf um rauszurennen und auf dem glatten Boden auszurutschen. „Vorsicht!“ rief ihr Mann und fing sie etwas unbeholfen auf, bevor sie sich verletzen konnte. Beschämt lächelte sie ihn an und ging dann deutlich bedachter auf den Trailer zu, der mittlerweile zum Stehen gekommen war. Eine Frau um die 40 trat aus der Fahrertüre und begrüßte die Drei höflich. „Zweimal Lackschwarz?“ scherzte sie. Leon und Franziska nickten aufgeregt und rieben sich frierend die Hände, während Sabine und der Gast die Trailertüre weit aufschoben. Zwischen den Hengsten hatte man eine Box frei gelassen. Eigentlich konnte man mit diesem Fahrzeug insgesamt vier Pferde transportieren. „In den leeren Boxen waren zwei Wallache, die ich vor diesen beiden in ihre neuen zu Hause gebracht habe. Sie waren also nur auf dem letzten Stück so isoliert.“ erklärte sie. Wieder nickte das Ehepaar angespannt, voller Vorfreude. Die beiden Hengste sahen schläfrig aus und machten keine Anstalten von selbst aus dem Trailer zu steigen. Franziska konnte es ihnen nicht verübeln. Im Trailer herrschte eine schnuckelige Wärme und der Geruch von frischem Stroh und Heu lag in der Luft. Sabine löste den Strick von Deo Volente und schob seine Tür beherzt auf. Das schabende Geräusch der Schiene weckte die Gemüter der Rappen und Bewegung kam in die Szene. Sabine führte den älteren Hengst ruhig zur Reithalle, wo er sich erst einmal lösen konnte, nachdem sie ihm die Transportgamaschen abgenommen hatte. Danach ging es zum ersten Mal in seine neue Box. St Pauli bekam anschließend die gleiche Behandlung. Nachdem beide Hengste dampfend und ihre erste Futterration kauend in ihren neuen Boxen standen kehrte Sabine zurück auf den Innenhof. Die Dame mit dem Trailer war schon längst wieder abgefahren und Franziska und Leon warteten auf sie um die Ankunft der nächsten Pferde zu besprechen.
      Die beiden Stuten Shorty und Aphedril könnten unterschiedlicher kaum sein. Bei Shorty stand außerdem noch nicht fest, ob sie auf dem Gestüt bleiben würde. Overo Schecken wollte das Ehepaar eigentlich nicht in ihrer Zucht haben, Ghost Merchant wurde deshalb schon in seine wohl verdiente Rente geschickt. Shorty jedoch war noch jung. Einzig ihre Abstammung und ihr Potential waren interessant. Die Zeit würde zeigen, wie sich ihre Zukunft geben wird. Aphedril, das stand fest, würde ihren Lebensabend auf diesem Gestüt verbringen. Leon hatte sich gleich in diese Stute verliebt und er würde sie selbst einreiten, nachdem sie sich eingewöhnt hatte. Vom Gebäude her war die Tigerscheckstute ein klasse Allrounder und würde ihn in der Vielseitigkeit sehr glücklich machen, wenn sie sich wie erhofft entwickelte.
      Am Nachmittag spitzte sich die Wetterlage wie bisher jeden Tag dieser Woche erneut zu. Der Wind nahm zu und auch der Schneefall wurde heftiger. Dicke Flocken fielen dicht an dicht auf den eh schon weißen Boden. Schneeverwehungen verblendeten die Übergänge von Straßen und Wegen und an eine Weiterarbeit Draußen war nicht zu denken. In der Halle tummelten sich Dominik, Anna und Leon mit ihren Schützlingen. Franziska und Sabine beschäftigten sich derweil mit den Fohlen und bereiteten im Anschluss das Essen für die Mannschaft vor. Abends hatte das bunte Treiben in Halle und Stall endlich ein Ende. Es wurden heute nicht alle Pferde bewegt, das war aber bei einem Team dieser Größe und Pferden dieser Menge nicht ungewöhnlich. Zufrieden aßen die Fünf und berichteten von ihren Fortschritten.Dominik und Anna blieben dabei immer wieder bei ihren Berittpferden hängen, wobei Leon sich darauf versteifte wie toll Corde de la cerise doch heute mitgearbeitet habe. Franziska und Sabine tauschten immer wieder argwöhnische Blicke aus und lachten an den denkbar unmöglichsten Stellen, weil sie die Euphorie ihres Teams als sehr überheblich empfanden. Es herrschte Hochstimmung, während draußen das Chaos wütete. Sie ahnten noch nicht, dass der viele Schnee auch für sie noch Tücken bereit hielt. Er nagte jetzt schon an den Barrikaden und es fehlte nur noch ein Müh um die ersten Steine zum fallen zu bringen.
      Aber für heute schien die Welt noch perfekt zu sein. Die vorweihnachtliche Stimmung, die neuen Pferde, die Erfolge im Training. Das alles ließ nur Gutes verheißen. Nicht im Traum dachten die Fünf daran, dass irgendetwas in den nächsten Tagen ihre Stimmung kippen könnte. Niemals.
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    • Wolfszeit
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      16.02.2018 | sadasha
      Sie musste sich ja unbedingt Reitponys holen. Jetzt hat sie den Salat. Wenig begeistert sah Leon seiner Frau dabei zu wie sie versuchte die Reitponyhengste Thornheart und PFS’ Heart of Ocean davon abzuhalten sich gegenseitig zu Tode zu beißen. Er wartete darauf gerufen zu werden und just in diesem Moment: “Leon! Komm mal bitte!” Schmunzelnd lief er rüber und legte sich gespielt nachdenklich eine Hand ans Kinn. “Jetzt lass das, das ist nicht witzig!” Franziska war verzweifelt darum bemüht wenigstens einen der Hengste vom Boxenfenster weg zu halten. Leon lachte gehässig. “Du hast recht. Aber... “ Er kam nicht dazu seinen Satz zu Ende zu sprechen, da Franziska ihn beherzt weg schubste. “Hallooo? Jemand zu Hause?” rief sie nun ebenfalls lachend. “Wir müssen die Hengste umordnen. So geht’s nicht.” Leon zog entgeistert die Brauen hoch. “Ach WIRKLICH?” meinte er sarkastisch und nahm sich nun den anderen der beiden Hengste vor. “Welchen möchtest du woanders haben?” Franziska überlegte kurz und beschloss dann Thornheart wegzubringen, da immerhin er der Neuzugang war. Ocean hatte das Hausrecht. Gemeinsam sortierten sie das Geplänkel und brachten den jüngeren der beiden Hengste erstmal in Einzelhaft auf eine Weide. Mittlerweile hatte sich Sabine auf dem Hof eingefunden und war sichtlich verwirrt von der leeren Box neben Ocean. “Lass dir das von Franzi erklären. Ich nehm mir jetzt St Pauli raus, der ist weniger auf Drama aus, wenn du verstehst was ich meine.” scherzte Leon und tat wie geheißen.

      Währenddessen hatte Franziska Phoebe und Leveneza von der Weide geholt. Die beiden Jungstuten benötigten nur noch etwas Feinschliff um vom Fohlen-und Jungpferde-ABC zu den Vorbereitungen des Beritts überzugehen. Die junge Deutsche übte deshalb fleißig die Geländesicherheit. Die beiden Stuten machten sich wunderbar und zeigten sich unbeeindruckt von den meisten Gegebenheiten solange sie gemeinsam ausgeführt wurden. Sabine mistete unterdessen die Boxen, während Dome und Anna Ases Maskwamozi und Aphedril im Training hatten. Die beiden Tigerschecken waren noch nicht beritten und machten noch ein paar Probleme in der Vorbereitung. Doch die Trainer übten sich in Geduld mit den beiden Knalltüten.

      Als Leon von seinem Ausritt mit Pauli heimkehrte beobachtete er die beiden auf dem Reitplatz. “Sieht chaotisch aus. Wo ist denn das Problem?” wollte er wissen, bekam jedoch nur ein. “Geh wieder arbeiten, Klugscheißer!” von der genervten Anna zugeschrien. Dafür würde sie sich später reuemütig entschuldigen. Immerhin war Leon ihr Chef, aber in Stresssituation reagierte die junge Frau gerne mal etwas voreilig. Leon hob entschuldigend die Hände und ging in den Stall um nun Scared Assault, St Paulis Sohn fertig zu machen. “Ey, das ist meiner.” beschwerte sich Franziska, als sie ihn dabei erwischte. Prüfend blickte er sich um. “Dann nimm du eben Vakany. Die ist meine, aber ich weiß wie gern du sie reitest.” Er warf ihr einen Kuss zu und widmete sich dann wieder dem Rappen neben ihm. Franziska murmelte irgendwas vor sich her, während sie zu Vakany schlenderte und sie schließlich aus der Box holte. “Wieso weißt du das?” fragte Franziska schließlich, kurz bevor Leon mit Sacred Assault die Gasse verließ. “Weil du meine Frau bist und ich Alles über dich weiß.” Wie er das so sagte klang es gruselig. Franziska erschauderte und lachte dann. “Ja ja klar…” meinte sie und wank ab. Leon lachte gespielt irre und machte sich auf den Weg zur Reithalle.


      “Franzi?” Sabine war mit dem Misten fertig und stand nun an der Bande der Reithalle um Franziska und Vakany beim Training zu beobachten. Leon und Sacred Assault beschlagnahmten den hinteren Teil der Halle. “Sagmal, was ist denn bei den Ponyhengsten los?” Im Trab kam Franziska zur Bande. “Gut, dass du das erwähnst. Du bist ja jetzt fertig oder?” Sabine nickte. “Wir müssen Thornheart von den anderen Hengsten trennen, der ist streitlustig. Hast du vielleicht Lust dir da etwas zu überlegen? Du hast da so viel Erfahrung mit.” Dem bittenden Blick ihrer Chefin konnte Sabine nicht widerstehen. Sanft lächelte sie. “Mache ich. Soll ich mich danach um die restlichen Fohlen kümmern?” fragte sie. Franziska überlegte kurz. “Stracciatella und Skittles mache ich nachher noch. aber du könntest Focus noch übernehmen.” - “So machen wirs.” Gleich machte sie kehrt und ging an die Arbeit. “Ich freue mich schon auf General und Devotion.” fügte Leon hinzu, dessen Gedanken zu den Fohlen abgeschweift waren, die noch gar nicht auf dieser Welt weilten. “Lebst du jemals im Hier und Jetzt, mein Schatz?” fragte Franziska liebevoll lächelnd. “Tue ich! Pensive Cuddlepot und Louvré zum Beispiel mache ich nachdem ich mit ihm hier fertig bin. Die hast du in deiner Planung nämlich vergessen. Siebhirn.” Er zwinkerte um ihr zu zeigen, dass er das nicht bissig meinte und Franziska lachte. “Die beiden sind Neu, was erwartest du von mir! Nenn mich nicht so! Das bekommst du später zurück!” drohte sie immer noch lachend und galoppierte Vakany an. Leon brummte schmunzelnd und verkniff sich seinen Kommentar zu dieser Drohung.

      Gegen Nachmittag stand der Weidewechsel an. Senda Oscura, Estrada Dourada, Paminta, May Bee, Yuno, Morgane, Corde de la cerise, S’Cada, Fix the Flame, Princess Sansa, Arcany, Eismärchen und Busted Cherry Cake wurden reingeholt und die Hengste Ghost Merchant, Cadeau, Ostid OC, Deo Volente, Pauli und sein Sohn, Red Diamond, Emrys und die Streithähne wurden auf die kleinen Weiden aufgeteilt. Der Tage neigte sich schon bald dem Ende zu. Sabine war schon am Nachmittag in den Feierabend gegangen und Anna und Dominik blieben bis zum Abendessen. Erst als alle Mitarbeiter den Hof verlassen hatten schlossen Leon und Franziska sämtliche Türen und Tore ab. Schließlich sah Franziska ihren Mann tadelnd an. “So, jetzt bist du fällig!” Verwirrt stand Leon da, bis ihm die Geschichte von heute Mittag wieder einfiel. “Du hast es also nicht vergessen?” Sie schüttelte mit dem Kopf. “Ich habe die Zeit genutzt um meine Rache zu planen.” Hämisch grinsend kam sie näher. Leon hatte keine Chance ihr zu entfliehen. Im Endeffekt hatte auch er Spaß an diesem Spiel. Sie ließen den Tag nun ausklingen und die Arbeit und die damit verbundenen Sorgen fielen wie eine schwere Last von ihnen ab, ehe sie sich schlafen legten.
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    • Wolfszeit
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      28.04.2018| sadasha
      "Ich liebe ihn, Leon!" schwärmte Franziska, während sie den bunten Hengst unter ihr kraulte, der wohlig schnaubte. Eine halbe Stunde waren die beiden auf dem Reitplatz bei schwülwarmen Wetter. Leon kam gerade von einem Ausritt mit Ghost Merchant zurück. Der alte Hengst genoß seinen Ruhestand und musste nicht mehr so hart arbeiten wie seine jüngeren Kollegen. Red Diamond, auf dem Franziska gerade saß war sogar noch ein bisschen älter. Die beiden Rentner würden ihre guten Gene vielleicht noch ein paar mal vererben, ehe sie auch aus der Zucht herausgezogen würden. Dass Franziska ihren Schecken liebte wusste Leon schon. Dennoch freute er sich darüber seine Frau glücklich zu sehen und lächelte seelig, während er sie dabei beobachtete wie weiter mit dem Pferd arbeitete. "Eh Faulpelz!" beschwerte sich Dominik, als er aus der Reithalle kam. "Nicht rumstehen, weiter arbeiten." Leon nickte. "Wen hast du schon fertig?" erkundigte er sich und sein Springreiter dachte nach, bevor er die Pferde aufzähle: "Busted Cherry Cake, Morgane, Corde de la Cerise und Yuno." Abermals nickte Leon. Die beiden tragenden Stuten hätte er sowieso nicht großartig bewegen können. "Keine Lust auf die Hengste?" Dominik lachte rau und schüttelte den Kopf. "Anna hat sich die Hengste vorgenommen und wie du siehst kommen die Stuten auch bei euch beiden etwas zu kurz heute." Er deutete auf Franziska und Leon. "Ich bring die Gute hier jetzt rein. Wenn du nicht noch weiter nutzlos herumstehen willst, kannst du mir ja folgen, damit wir als nächstes zusammen ins Gelände gehen können. May Bee freut sich sicher das Wissen aus eurem Training weiter zu festigen. Und ich komme mit Paminta mit." Ohne zu antworten nahm Leon die Zügel seines Hengstes auf und wandte sich zum Gehen. Ein Blick in den Himmel verhieß jedoch nichts Gutes. Er ahnte, dass sich etwas zusammenbraute und zweifelte an Dominiks Idee jetzt auf die Geländestrecke zu gehen. Vermutlich war es auch nur die Angst davor sein Wissen zu prüfen. Schließlich hatte Leon sich immer ganz gut vor den Cross Country Pferden gedrückt, seit er vom Lehrgang wieder heim gekommen war. Wenigstens würde er gleich nicht alleine sein. Falls etwas passierte, war gleich Hilfe zur Stelle.
      Franziska beendete alsbald die Session mit ihrem Liebling und nahm sich als nächstes Deo Volente aus der Box. Der Rappe stand mit seinen sieben Jahren in der Blüte seines Lebens. Besonders im Springen war er begabt, doch Franziska forderte auch ihn heute in der Dressur. Er befand sich auf E Niveau, würde aber mit etwas Hilfe auch eine A Dressur schaffen, da war sich die Blondine sicher. Sorgfältig putzte sie das seidige Fell und holte dann Sattel und trense aus der Kammer. Im Verbeilaufen sah sie Anna, die gerade Cadeau zurück in seine Box brachte. Franziska beobachtete sie aus dem Augenwinkel dabei, wie sie als nächstes St Pauli fertig machte. Heute morgen hatte sich Anna mit den Jungpferden Sacred Assault und Thavila beschäftigt. Deo schlug unruhig mit dem Schweif, als Franziska den Sattelgurt anzog. "Zieh den Bauch ein!" scherzte sie und streichelte den Rappen kurz, ehe sie in die Zügel griff und ihn auf den Reitplatz führte. Schwungvoll stieg sie auf und ritt den Rappen im Schritt an. Sie ließ ihm viel Zügel, sodass er sich noch strecken konnte. Beim Warmreiten legte die Reiterin nicht allzu viel Wert auf Formvollendung. Deo nutzte seine Freiheit und schnaubte über den sandigen Boden. Erst als Anna mit Paulchen ebenfalls auf den Reitplatz kam hob er neugierig den Kopf und wurde wieder unruhiger. Franziska war nun gezwungen die Zügel richtig aufzunehmen. Die beiden Hengste hatten sich für diesen Tag entschieden nicht gut Freund zu sein. Beide spielten sich etwas auf und machten es den Reiterinnen schwer sich voll und ganz auf die Reiterei zu konzentrieren. Doch auch mit solchen Situationen mussten sie umgehen. Auf Turnieren ließ sich so etwas auch nicht unbedingt vermeiden.

      Nachdem der Tag gut verlaufen war begannen Leon und Franziska den nächsten Tag mit dem Training von Fix the Flame und S'Cada.Es war regnerisch und hatte sich das Paar in ihrer Reithalle einen kleinen Parcours aus Cavaletti und Stangen aufgebaut. Die beiden Stuten wurde jedoch vorher zuerst gründlich warm geritten, ehe mit der Stangenarbeit angefangen wurde. Irgendwann gesellten sich Dominik und Anna mit Ostid OC und Vakany dazu.Der Fuchshengst war jedoch deutlich abgelenkt von so viel weiblicher Präsenz. Dominik verabschiedete sich deshalb ins Gelände, nachdem Ostid gut aufgewärmt war. Zwar konnte er bei dem Wetter nicht viel anstellen im Gelände, doch er würde wissen was er tut. Nach der Mittagspause sah Franziska bei Sabine nach dem Rechten. Die ältere Frau übernahm das Fohlentraining. Gerade hatte sie Phoebe zwischen und heute früh hatte sie mit Pensive Cuddlepot geübt. Die hübsche Scheckstute machte große Fortschritte beim Führtraining. "Kann ich dir helfen? Die meisten Pferde haben heute Pause und das schaffen die drei schon ohne mich." fragte Franziska. Sabine lächelte. "Sehr gerne! Ich bringe die Kleine eben weg. Dann können wir mit Stracciatella und Skittles eine Runde gehen." Gesagt getan. Franziska holte aus der Sattelkammer die beiden Fohlenhalfter und zwei Stricke und kam Sabine dann auf dem Weg zur Fohlenbox entgegen. Die beiden Stutfohlen freuten sich endlich Auslauf zu bekommen. "Das Wetter ist leider so unbeständig und wir wollen die jungen Pferde nicht bei Gewitter und Sturm draußen stehen haben." entschuldigte sich Franziska und kassierte eine tadelnden Blick ihrer Mitarbeiterin. "Hör auf dich zu rechtfertigen. Ich weiß, dass ihr nur das Beste für eure Pferde wollt." Draußen sahen sie zwei wie Leon mit Aphedril in die Halle ging. "Viel Spaß mein Schatz." rief er seiner Frau zu und verschwand im Dunkeln.
      Nach dem Spaziergang standen die Boxen von Leveneza, Ases Maskwamozi und Emrys leer. Die drei Jungpferde standen in den Kinderschuhen was ihren Beritt betraf und Franziska hielt es für keine gute Idee die drei gleichzeitig in einer Halle zu haben. Doch wenn Leon da anderer Meinung war, musste sie darauf vertrauen, dass er die Situation unter Kontrolle hatte. Doch auch Sabine wirkte nicht begeistert von dieser Konstellation. Sie brummte leise vor sich hin, ehe sie mit einer Idee aufkam. "Am besten machen wir weiter wie bisher und nehmen und einfach die nächsten zwei Fohlen raus." Sie zuckte mit den Schultern. "Gute Idee." meinte Franziska und stülpte das Halfter, das eben noch an Skittles Kopf saß über Nase und Ohren von Louvré. Sabine nahm sich stattdessen Focus vor. Bei diesem Spaziergang redeten die zwei viel über die Reitponys. Thornheart hatte sich auf dem Gestüt prächtig entwickelt und würde bald für die wichtigen Prüfungen vorbereitet werden. Auch das ein oder andere turnier sollte der kleine Hengst laufen. Anna hatte sichtlich Spaß an ihm und allein durch seinen schönen Körperbau und die Farbe war der Hengst interessant für die Sportponyzucht. "Stell dir vor, wenn Pleasing groß ist. Ein Fohlen von den beiden!" schwärmte Franziska und brachte Sabine damit zum Lachen. "Das kann ich mir noch nicht vorstellen, Liebes." Pleasing war einfach noch zu klein. Doch jeder Genetikliebhaber würde erkennen welch Farbpotential in dieser Anpaarung steckte. "Apropros Ponys… Golden Samurai wurde seit zwei Tagen nicht bewegt und ich glaube heute wird es mal wieder Zeit. Das Wetter ist zwar blöd, aber für einen Ausritt reichts. Solange die anderen die Halle blockieren?" Franziska nickte. "Gute Idee. Dann komme ich mit PFS' Heart of Ocean mit. Die vertragen sich zwar nicht gut, aber wir müssen ja nicht aneinander kleben." Die beiden Frauen machten sich mit diesem Vorsatz auf den Heimweg und putzten im Anschluss die beiden ausgesuchten Hengste. In der Halle bewegten Anna, Leon und Dominik aktuell die übrigen Ponys: Eismärchen, Arcany und Princess Sansa.
      Spät am Abend als die Mitarbeiter das Gestüt schon verlassen hatten sattelten Franziska und Leon abermals Pferde. Die beiden Morgan Stuten Senda Oscura und Estrada Dourada durften die frische Gewitterluft schnuppern. Es hatte sich mächtig abgekühlt und die Thermik hatte jetzt ausgesetzt. Das Gewitter war kurz und heftig. "Wie lange glaubst du halten uns Morgane und Corde de la Cerise noch vor, was sie tragen? Ich möchte meine Devotion haben!" fragte Leon seine Frau auf halber Strecke. Sie zog eine Grimasse. "Wen fragst du da? Ich möchte auch endlich meinen General!" Dass die beiden Stuten zu ihrer Überraschung noch am nächsten Tag mit nur wenigen Stunden Abstand fohlen würden, konnten sie nicht ahnen.
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    • Wolfszeit
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      10. 07.2018 | Elsaria
      Tierklinik zur Lindenweide Tierarztbericht für Maybe, Yuno, Vakany
      Nach langer krankheit konnte ich mich wieder meine Arbeit widmen und ich war froh das meine kunden auf mich warteten. Zuallererst fuhr ich zu familie ziegler um ihre 3 Pferde anzusehen. Ich kam bald auf dem Hofe an und stieg aus, da ich mich bereits auskannte lief ich direkt in den Stall dort wurde mir bereits der erste Patient bereit gestellt. Es war die schöne Maybee. Ich ließ sie mir vortraben ihre gänge waren taktklar und rein, nach den üblichen check konnte ich sie beruhigt impfen. Die stute war in bester verfassung und ich trug alles notwendige ein. Als nächstes brachte man mir yuno eine weitere Trakehnerfuchsstute, die aber gerettet werden musste. Ich ließ sie mir vortraben, auch da war alles gut. Dann betrachtete ich sie genauer bis auf das sie ein stumpfes fell hatte schien sie sich gut erholt zu haben. Für das stumpfe fell empfahl ich leinsamenöl das sollte helfen. Nach dem ich sicher war das die Stute gesund war impfte ich sie und trug alles ein. Nach ihr kam die letzte Vakany auch diese stute wurde gerettet . Die scheckstute sah mittlerweile wunderschön aus. Nachdem sie mir vorgeführt wurde, begann ich mit der untersuchung. Auch diese stute war gesund und ich konnte ich bereits impfen. Nachdem die stute fertig war und ich alles verräumt hatte ging ich zu Familie Ziegler und berichtete das alle 3 Pferde in bester gesundheit genießen. Dann verabschiedete ich mich von ihnen und fuhr nachhause.
    • Wolfszeit
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      13. 07.2018 | sadasha
      Hufschmiedbericht
      Da ich gerade sowieso in Deutschland unterwegs war fuhr ich noch zum Gestüt Caenheide, das wie der Kunde zuvor drei Pferde zu beschlagen hatte und spontan angerufen hatte ob und wann ich denn Zeit hätte. Wie der Zufall es wollte passte es den Zieglers auch, wenn ich gleich vorbeikommen würde. Ich hielt also in einer Straßenmulde um mein Navi neu einzustellen und fuhr dann ein ganzes Stück zurück bis ich im niederrheinischen Gebiet das Gestüt Caenheide fand. Etwas distanziert begrüßte mich Frau Ziegler, was mich irritierte. Schließlich kannten wir uns bereits und es war meines Wissens nach nichts vorgefallen was unsere Beziehung beeinträchtigt haben könnte. Ihr entging mein Stirnrunzeln und sie brachte mich gleich in die Stallungen der Stuten. „Yuno läuft etwas lahm. Wenn sie neu beschlagen wird, sollte das beachtet werden.“ Ich nickte stumm und ließ mir die Fuchsstute zeigen. Sie lief tatsächlich lahm, vermutlich vorne. Verbunden mit ein paar Streicheleinheiten sah ich mir jeden ihrer Hufe und jedes der Beine an um einen möglichen Grund für ihr verändertes Laufen zu finden. Ich fand am rechten Vorderhuf eine recht oberflächliche Verletzung die gerade noch im vorderen Drittel des Hufs lag. Sobald ich sie berührte zog die Stute den Huf weg, kam jedoch nicht weit weil ich dagegen hielt. Franziska Ziegler stand besorgt daneben. „Kannst du das ohne Tierarzt behandeln?“ fragte sie und klang nun endlich weniger distanziert, sondern eher sensibel und vorsichtig. Ich ließ Yuno den Huf absetzen und ging zurück zu Franziska. „Nein. Sie wird Antibiotika brauchen und die kann ich ihr nicht geben.“ Franziska nickte und suchte die Nummer ihres Tierarztes. Zu ihrem Glück bot dieser an in etwa einer Stunde vorbei zu kommen. In der Zwischenzeit beschlug ich May Bee neu, der es blendend ging. Der Tierarzt war bereits da und hatte sich Yuno angesehen, als ich mit May Bee fertig war. Wir besprachen die Vorgehensweise und behandelten Yunos Verletzung dann nach bestem Wissen und Gewissen. Schließlich hatte ich auch bei ihr alle Hufe ausgeschnitten und frisch beschlagen. Die Wunde am Vorderhuf wurde gesäubert und desinfiziert. Alles weitere besprach der Tierarzt von der Lindenweide, der auch der Tierarzt meiner Pferde war mit Franziska Ziegler selbst. Ich ging nun dazu über Vakany neu zu beschlagen. Die ungewöhnliche Scheckstute war mir bereits auf Turnieren aufgefallen. Sie ließ die Beschlagsprozedur geduldig über sich ergehen, ehe ich sie zurück in ihre Box brachte. Gerade als ich dachte ich sie fertig fiel Franziska noch ein Pferd ein, das ich beschlagen könnte. Sacred Assault, ein Rapphengst mit ungewöhnlich lauten Abzeichen und blauen Augen sollte erstmals beschlagen werden. Wie gewöhnlich schnitt ich seine Hufe zuerst aus und passte dann die Sporteisen an jeden einzelnen an, ehe ich sie mit ein paar Nägeln aufschlug. „Vielen Dank, Hunter.“ sagte Franziska und wirkte furchtbar erschöpft. „Yuno wird schon wieder, das ist keine schlimme Verletzung.“ tröstete ich sie und lächelte aufmunternd. Sie lachte sarkastisch. „Dein Wort in Gottes Ohr.“ gab sie zurück und nahm mich in eine kurze Umarmung zum Abschied, ehe ich Pitch einsammelte und wieder heim fuhr.
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    • Wolfszeit
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      24. 08.2018 | Cooper
      May Bee | Yuno | Vakany | Prophylaxe
      Das erste mal in meiner Laufbahn als Tierärztin führte mich ein Auftrag nach Deutschland, genau nach Westdeutschland, Niederrhein.
      Von den Auftragsgebern Leon und Franziska Ziegler hatte ich noch nichts gehört, lag wohl aber daran das ich erstens in Kanada wohne und zweitens daran das sie
      Warmblüter züchteten. Alles was nötig war um nach Deutschland zu kommen war geregelt. Flug, Unterkunft, Materialien bzw. 'Werkzeug' etc. Meine Flugangst war
      nicht besser geworden, jedoch wollte ich auch keine Wochenlange fahrt hinlegen. Somit würde sich auch vom Geld her der Auftrag nicht lohnen. Ich verabschiedete mich
      von Simon und schaute nochmal nach ob alle Pferde gut versorgt sind und ich alles wichtige für die Hinterbliebenen aufgeschrieben hatte.

      Eine sehr lange Zeit und tausend tränen später kam ich in der Unterkunft an. Den Auftrag hatte ich auf den Tag danach gelegt, damit ich Zeit hatte mit der Zeitverschiebung
      klar zu kommen. Wirklich gewirkt hatte das leider nicht. Jedoch stieg ich voller Vorfreude neue Menschen kennen zulernen aus dem Bett und bereitete mich auch drei Pferde vor.
      Es waren alle samt Trakehner.
      Von der Unterkunft bis zum Zielort war ein eine kleine Weile. Das war aber kein Problem, ich freute mich auf etwas Zeit allein im Auto. Als ich in das Naturschutzgebiet rein fuhr und kurze Zeit darauf das Gestüt, genannt Caenheide, in Sichtweite war, wurde ich doch nervös. Entgegen kam mir eine sehr schöne blonde Frau und ich wurde noch nervöser, da ich aussah wie ein Zombie.
      Sie trug ihre Haare offen und beim begrüßen sah ich das sie typisch blaue Augen hatte. "Frankziska Ziegler" sagte sie sehr freundlich und stark. Ich lächelte "Cooper Chattahoochee". Sie lächelte zurück und erzählte mir das sie schon einiges über ein paar Rennpferde von mir gehört hatte und sich freute mich kennen zulernen. In dem Moment war ich sehr erleichtert. Ich hatte keine guten Erfahrungen gemacht mit dem gleichen Geschlecht, schon zu meiner Schulzeit nicht. Sie führte mich herum und bat mich dann zu den Pferden. Da die Zieglers ein sehr großes Zuchtunternehmen sind hatte sie leider kaum Zeit und entschuldigte sich ständig dafür das sie gleich gehen musste und das sie mich hetzt. "Kein Problem. Wir bekommen das schon in der Zeit hin" sagte ich ruhig. May Bee ist eine Trakehner Stute. Zunächst kontrollierte ich ihre Vitalzeichen, daraufhin untersuchte ich ihren Körper. "Alles in Ordnung". Laut Franziska war die Stute sehr schreckhaft, wir hatten aber keine Probleme. Auch bei der Grundimmunisierung lief es außergewöhnlich glatt für eine schreckhafte Stute. Als nächstes war Yuno dran ebenfalls eine Stute, sowie Vakany danach auch. Wie schon beschrieben war Yuno etwas eigensinnig und lies sich zuerst nicht von mir anfassen. "Ja. Ich versteh schon Tierärzte sind unheimlich" sagte ich. Nach vielen Anläufen konnte ich sie doch untersuchen und auch die Immunisierungen sowie die Wurmkur durchführen. Zuletzt war Vakany dran. "Sie ist ein Frame Overo" sagte Franziska, da ich auf die Stute starrte als hätte ich noch nie ein Pferd gesehen. "Wirklich schön, schade das dies bei Vollblütern so unerwünscht ist". "Kann ich auch nicht verstehen" erwiderte sie und ich führte den gleichen Ablauf durch wie bei den Stuten davor. Vakany war mit abstand die einfachste Stute gewesen und gab uns die Zeit weider, die wir bei Yuno verloren hatten.

      Franziska war erleichtert und hatte noch 10 Minuten. In der Zeit aktualisierte ich die Impfpässe und wir unterhielten uns noch. "Ich muss leider los. War sehr nett dich kennen zulernen, hoffe wir sehen uns mal wieder" sagte sie und stieg in ihr Auto ein. Auch ich stieg in den Leihwagen und freute mich auf zwei Tage entspannen in der Unterkunft.
    • Wolfszeit
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      09.10.2018 | sadasha
      Hibiskus und Thaurissan
      Auf dem Caenheide Gestüt erhielten vor Kurzem gleich zwei neue Pferde Einzug. Die Ponystute Hibiskus kam von einer alten Bekannten und hatte sich schon gut eingelebt. Sie war recht unkompliziert im Umgang, wenngleich sie durchaus verrückte Züge an sich hatte. Sie stand mittlerweile mit Eismärchen, Princess Sansa, Arcany und Pleasing auf einer Weide. Die Ponystuten hatten aktuell Pause und genossen die langen Tage auf der Weide, ehe die Temperaturen wieder so kühl wurden, dass man sie mindestens über Nacht in den warmen, schützenden Stall holen musste. Ebenfalls neu eingezogen war der stattliche Braune Thaurissan. Der Hengst verstand sich nicht ganz so gut mit anderen Pferden, weshalb er noch alleine stand, ehe man ihn mit einem Partner vergesellschaftete. Die Zeit dazu war im Moment einfach nicht da. Das Augenmerk des Ehepaars liegt zur Zeit auf den Pferden Thavila, Paminta, Skittles, Stracciatella, Thornheart und Emrys. Die beiden Ponyhengste PFS' Heart of Ocean und Golden Samurai standen aktuell leider auch viel herum. Um diese leichte Vernachlässigung alsbald zu beenden denken die Zieglers über weiteres Personal nach. Besonders freut es das Team, dass Focus, der erst frisch eingeritten wurde schon auf einem Wettbewerb punkten konnte. Phoebe ist ebenfalls als Newcomer heiß im Rennen und soll demnächst eingeritten werden, damit ihre Karriere starten kann. Leveneza wird im Moment ebenfalls schonend angeritten, ihre Ausbildung wird jedoch mit noch mehr Geduld angegangen, da sie bereits durch ihre Erfolge aus Fohlentagen genug Leistung erbracht hat. Devotionund General haben endlich das Licht der Welt erblickt und ihre Mütter Corde de la cerise und Morgane erholen sich gemeinsam mit ihren Anhängseln auf den Weiden. Damit ist die Fohlensaison 2018 auf dem Gestüt beendet. Pensive Cuddlepot, Louvré und Extra Sugarstehen als Youngstergruppe noch separat von den jungen Mutterstuten. Die beiden Morganhorse Stuten Estrada Dourada und Senda Oscura wurden regelmäßig für ausgiebige Erholungsausritte genutzt und bekam dadurch ausreichend Beschäftigung. Übrig bleiben nur noch die prämierten und gekörten Warmblüter. Vakany, May Bee, Yuno, S'Cada, Fix the Flame, Busted Cherry Cake und Chessqueen wurden in kleinen Gruppen in der Führanlage bewegt und durften dann ihren Alltag auf den Weiden genießen. Die Hengste Ghost Merchant, Deo Volente, Red Diamond, Cadeau, St Pauli, Ostid OC und Sacred Assault wurden einzeln in der Halle trainiert. Im Großen und Ganzen läuft es also ganz rund. Lediglich die Zeit ist knapp und es bedarf einer künftig besseren Organisation um diese Masse an Pferden angemessen zu beschäftigen. Vor allem den Fohlen muss sich wieder mehr gewidmet werden, damit sich ihre Erziehung und Entwicklung nicht zu stark verschlechtert.
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  • Album:
    Torstall
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    Wolfszeit
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    10 Jan. 2020
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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • VAKANY
    ehemals Shorty
    Portrait folgt
    EXTERIEUR
    Geschlecht: Stute
    Geburtstag: 02.06.2012/7 Jahre
    Geburtsort: Unbekannt

    Rasse: Trakehner
    Stockmaß: 168 cm
    Gewicht: 662 Kg
    Deck-|Langhaar: , Weiß | Braun, Weiß (Bay Dun)
    Abzeichen| Scheckung:Falbe, Frame Overo
    Gencode:EEAaDdOo

    STAMMBAUM

    von: Co Pilot de la Bryére
    von: Cor de la Bryére | aus der: Larnella
    von: Cosy de la Bryére| aus der:Blitzard de la Bryére | von: Unbekannt | aus der: Unbekannt


    aus der: Mystical Star
    von: Pacey | aus der: Ysun
    von: Possibility | aus der: Daughter of Glory | von: Royal Champion | aus der:Mon Cherie


    INTERIEUR | BESCHREIBUNG

    Rufname: Vicky

    Freundlich, Gewillt

    Es stellte sich schnell heraus, dass sie ein Pferd mit viel Willensstärke ist. Auch am Sprung zeigt sich enormes Potential. Ihr gesamtes Verhalten lässt auf eine gute und wohlbehütete Vergangenheit schließen. Nicht korrekt ausgeführte Hilfen werden jedoch gerne ausgenutzt. Vakany testet ihren Reiter.
    Mit anderen Pferden kommt die Stute (mittlerweile) weniger gut zurecht. Der Händler erklärte Leon, dass sie sich ihre Freunde gründlich aussucht und keine Angst davor hat, denen die sie nicht mag deutlich zu machen, dass sie auf Abstand bleiben sollen. Grundsätzlich ist sie aber leicht zu händeln und die kleinen Anfeindungen gegenüber anderen Pferden lassen sich eventuell umerziehen. Vakany hat eine lange Reise hinter sich und es sei ihr verziehen, dass sie sich die ein oder andere Marotte angewöhnt hat. Menschen sucht sie übrigens grundsätzlich zuerst nach Leckerchen ab. Vakany zeigt dabei keinen Respekt und kein Pardon. Wer die Überprüfung nicht über sich ergehen lässt, wird für den Rest des Aufenthalts bei ihr aufs Feinste angegiftet.
    Die junge bunte Stute kommt ehemals aus einer Trakehner Zucht, wo sie zunächst zwei Jahre in einer Gruppe vom jungen Stuten ihr Dasein fristete. Mit Anfang 3 wurde sie in den Stall geholt und langsam und schonend an den Reiter gewöhnt ehe sie auf den ersten Turnieren vorgestellt wurden konnte. In ihrem vierten Lebensjahr wurde sie dann bekannt wie ein bunter Hund in der Turnierszene und staubte eine Schleife nach der nächsten ab, ehe ihr Züchter Insolvenz anmelden musste. Die Stute fand anschließend durch eine Auktion ihren Weg in gute Hände. Doch auch hier schlug das Schicksal zu.
    Die Zieglers wissen Nichts über die Stute. Nichtmal ihr Name war bekannt. Da aber viel Potential in ihr steckte, fand sie dennoch den Weg nach Caenheide. Alles Weitere würde sich wohl schon ergeben. Da der Name unbekannt war, wurde die Stute kurzerhand Vakany genannt
    .​

    Weide/Weidepartner: Elvish Beauty, LMR Ice Rain, Miss Leika & Keks
    Unterbringung: Box 21, Hauptstall
    Einstreu: Stroh

    Letzter Tierarztbesuch: 10. 07.2018
    Chipnummer: folgt

    Gesamteindruck: Gesund
    Akute Krankheit/en: keine
    Chronische Krankheit/en: keine
    Erbkrankheit/en: Keine


    Letzter Hufschmiedbesuch: 13. 07.2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert: 13. 07.2018
    Hufbeschaffenheit: Gut
    Hufkrankheit/en: Keine
    Beschlag: Sportbeschlag


    AUSBILDUNG & QUALIFIKATIONEN
    Eignungen: Springen|Distanz| Dressur

    Springen: S
    Military: A
    Dressur: A
    Distanzrennen: L
    Western: E
    Galopprennen: E
    Fahren: E


    TRAININGS - INFOS
    Fohlen ABC
    Jungpferdeausbildung
    Bodenarbeit ✔
    Eingeritten ✔


    ERFOLGE

    337. Distanzturnier | 354. Militaryturnier | 341. Distanzturnier | 492. Springturnier | 494. Springturnier
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    497. Springturnier | 347. Distanzturnier | 498. Springturnier | 503. Springturnier
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    PFERDEPASS
    Gekört: Ja
    Schleife:
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    Gewinnerthema:SK 458
    Eingetragene Zucht: Whitehorse Creek Stud
    Decktaxe: 0 Joellen(folgt)

    Herkunft | Züchter: Unbekannt

    Nachzucht: 3/10
    Schickimicki von Seattle's GT'aime *2017
    WHC' Solist von Sasancho * 2019
    WHC' Venice von Cover the Sun *2020

    BESITZERLEGENDE
    Besitzer/Besitzerin: Wolfszeit
    Vorbesitzer/Vorbesitzerin: sadasha
    Verkaufsrecht/Ersteller: sadasha
    Reitbeteiligung/Trainer:

    zu Verkaufen : Nein
    Kaufpreis: 200 j.

    Spind/PNG/Puzzle PNG