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Wolfszeit

♛Promise Of Sundance|Hannoveraner

In meinem Besitz seit 09.05.2015 | Stute|Gekört

♛Promise Of Sundance|Hannoveraner
Wolfszeit, 30 Nov. 2020
Bracelet gefällt das.
    • Wolfszeit
      09.05.2015|Wolfszeit
      Heute fuhr ich zu Sweetvelvetrose da ich meine zukünftike Stute Promise of Sundance besuchen wollte außerdem sollte ich sie heute Probereiten. Ich hatte die Anzeige der Stute im Internet gesehn und war sofort begeistert von der hübschen Stute.Nun war ich auf dem Weg um zuschauen wie sie denn war. Ich fuh auf dem Hof von Sweet vor und wurde sogleich freundlich empfangen. Sweet zeigte mir wo alles von Sundance war und sagte anschließend sie müsse sich noch um die andren Pferd kümmern. Ich ging zu Box der Stute und begrüßte sie mit einem Apfel den sie genüsslich fraß. Dann führte ich den Rappen aus der Box und auf den Putzplatz wo ich sie anband. Ich holte ihre Putzbox und begann zugleich sie zu Putzen. Sie genoss es und döste etwas vor sich hin. Als sie sauber war holte ich ichr Stattelzeug und sattelte sich schöne Stute. Promise war brav und stand still. Als sie ferig gesattelt war führte ich sie auf den Platz und stieg auf. Ich trieb die Stute an un ritt ein paar runden im Schritt damit sie warm wurde. Dann treib ich sie an und ließ sie einige Behnfiguren im Trab laufen bevor ich in den Galopp wechstelte. Uach im Gallopp ritt ich einige Behnfiguren bevor ich sie durchparrierte und abritt. Sie hatte schöne GGAs. Ich stieg ab und brachte die Stute zurück in den Stall. Ich sattelte sie ab und versorgte sie vollständig, bevor ich mich von ihr verabschiedete. Anschließend verabschidete ich mich noch von Sweet und fuhr nach Hause.
      09.06.2015|Wolfszeit
      Ich wachte früh auf und zog mich um. Es war noch dunkel draußen. Leise um niemanden zu wecken sclich in in die Küche wo ich schnell Frühstückte bevor ich in den Stall ging und damit begann die Fohlen zu füttern. Während sie fraßen ging ich über die beiden Koppel um diese zu kontrolieren. Als ich zurück im Stall waren hatten die Fohlen aufgefressen und ich brachte sie nacheinander auf die Koppel. Ich nähm erst Worrior of Light und Coulore Splash. Die beiden Fohlen tollten gleich ausgelassen über die Koppel.Ich schaute ihnen noch etwas zu bevor ich begann die Stuten und Hengste zu fütter. Auch hier brachte ich anschließend alle nacheinader auf die Koppel. Ich begann bei Promise Of Sundance und Cassini´s Girl daruaf folgten Nathalie und Ice Rainaußerdem noch Lamira und Elvish Beauty.
      Die 6 Stuten begannen sich auzupower und rumzutoben. Als nächstes waren Maskotka, Keezheekoni, Finest Selection, Abadon all Hope,Uschi und Avicii dran. Auch diese Stuten begannen ordendlich zu toben und Spaß zuhaben. Zurück im Stall sah ich das Colin angefangen hatte die Boxen auszumisten. Nun folgtren nur noch die Lezten Biest,Violá,Anke und Ardehel.
      Nun folgten die Hengste Nabuko und Wo der Wolf heuelt waren zuerst darn. Darauf folgten Elf Dancer, Crystal Sky und Lespoire.Als nächstes folgten Slaughterhorse, Whats Happen In The Dark,All Hope Is Gone, Captain Morgan und Acerado. Als leztes waren nun Alvari, Djafur, Citzien Fang, Carryon my Wayward Son, Litte Buddy und Aschenflug. Als alle Pferde auf die Koppel gebracht hatte war es inzwischen Hell. Also ging ich in den Stall um Selections Haflfter zu holen. Als ich gerade zurückkam fuhr ein Auto fohr und ein junger Mann stieg aus. Er war groß, blond und ca. um die 20. ich ging auf ihn zu unb begrüßte ihn. „Hallo, sie sind warscheinlich Jayden Parker. Richtig?“fragte ich ihn. Der Junge Mann lachte und erwiederte:“Ja, genau der bin ich. Sie sind dann wohl Frau Montrose.“ „Sie können mich ruhig Luchy nennen.Sie kommen genau richtig ich wollte gerade Selection fertig machen. Wie wärs damit wenn sie erstmal ihr reitgeschick auf die Probe stellen bevor ich ihne den Hof zeige.“Er nickte und wir gingen zusammen zur Koppel. Ich rief die Stute und kraulte sie kurz.“Das ist Finest Selection, eine Hannoveraner Stute.“Ich halfterte die Stute und wir gingen zu putzplatz wo ich die Stute anband und Jayden zeigte wo die Satelkammer ist. Ich ließ ihn Selection fertig machen und begleitete ihn zu reitplatz wo ich ihm zuschaute. Ich sah grad das Colin mit Carry on ausritt.Als Jayden fertig war begleitete ich ihn zum Putzplatz und half ihm absatteln. Anschließend brachten wir Selection zurück auf die Koppel nun zeigete ich ihm den Hof und teilte ihm seine Pferde zu er würde sich nämlich um Alvari, Darky, Keez, Selection, Biest, Ardehel, Violá, Anke und Avicii kümmern. Als leztes zeigte ich ihm sein Zimmer. Als ich gerade fertig war fuhr erneut einAouto vor das war die zweite Stallhilfe. Eine junge Dame, ihr Name war Anuschka Fournier. Auch sie begrüßte ich und zeigte ihr ebenfalls den Hof bevor ich ihr ihre Pferde zuteilte. Anu würde sich nämlich um Elf Dancer, Djarfur, Aschenflug, Lespoire, Slaughter, Promise, Girly und Ice Rain kümmern.
      Ich beschloss mit Elvish ud Nathalie ausreiten zu gehen. Also machteIch Elvish fertig und nahm Nathlie als Handpferd mit. Da es sehr warm war ritt ich mit den beiden zum See wo beide prusten schwammen. Zurück auf dem Hof sattelete ich beide auf und brachte sie suf sie Koppel. Nun war Little Buddy darn. Da Anu grad Ash fertig machte fragte ich sie ob wir nicht ein Übungsrennen machen wollten. Sie stimte zu und 10 Minuten später ritten wir um die Wette. Da Buddy wergen seiner Lahmheit etwas außer formwar gewann Anu mit Ash. Ich spritze den geschwizten Buddy ab und brachte ihn auf die Koppel. Mit Crystal Sky machte ich etwas Dressur und Captain Longierte ich etwas. Am abend olten wir alles Pferde rein und fütterten sie ein leztes Mal. Müde fiel ich in mein Bett und schlief an Colin geschmiegt ein.

      12.07.2015|Wolfszeit
      Anus Sicht
      Ich stand auf und lief leise in die Küche, Jayden war schon wach. Er und ich waren nun schon einen Monat auf diesem Hof und fühlen uns ziemlich wohl.Ich frühstückte und unterhielt mich währendessen mit Jyaden. Anschließnd ging ich in den Stall. Ich begrüßte Elf Dancer der schon neugierig seine Nase rausteckte. Luchy kam in den Stall und begann die Pferde zufüttern als sie bei Dancer angekommen war, unterhieltn wir uns kurz über das was heute anstand und das ein neuer Stallhelfer heute vorbeikommen würde. Ich nahm mir Elfs Halfter von der Box und ging zu ihm in die Box. Ich kraulte ihn noch etwas bevor ihch ihn Halfterte und zum Putzplatz brachte. Dort begann ich ihn ausgiebig zu Putzen. Anschließend Sattelte ich ihn und führte ihn in die Halle wo wir ein paar Dressurlektionen übeten. Da es warm war führte ich ihn gleich zum Waschplatz wo ich ihn absattelte und anband. Währen ich den Stattel wegbrachte und das Shampoo holte, kam Jaun an. Ich machte weiter meine arbeit, da Luchy schon auf dem Weg zu ihm war. Colin war gerade mit den Boxen fertig und begann nun mit dem training von Acerado. Ich wusch Elf Dancer ordentlich und führte ihn anschließn kurz damit er trokenete. Als nächstes war Aschenflug dran. Also stelle ich Elf zurück und ging zu Ash. Ich begrüßte auch ihn und puzte ihn ausgiebig.Ich sattelte ihn und ritt dann rüber zur Rennbahn. Wo Luchy grad mit Buddy trainierte. Juan stand am Rand und schaute zu. Ich ritt ebenfalls auf die Bahn und ritt Ash warm. Als er warm war schlug Luchy ein trainingsrennen vor. Also ritten wir beide in die Startbox und Juan öffnete das Tor. Beide Hengste schossen los und waren die erste Hälfte auchgleich auf. Doch in der zweiten hälfte stolperte Ash kurz wodurch Buddy etwas vorsprung bekam. Ash fings sich schnell wieder doch Ash gewann dieses Rennen um eine halbe Länge. Luchy lobte mich trozem das der hengst so gut in form war. Zusammen ritten wir zurück zum Stall wo wir die Pferde absattelten und wuschen. Juan half Luchy dabei und zeigte sich geschickt, auch wenn man ihn etwas schwer verstand da er einen starken spanischen akzent hatte. Ich brachte Ash auf die Koppel wo schon Dancer, Carry On, Ace und Darky standen. Als nächstes war Slaughterhorse dran. Der kleine sollte heute longierd werden. Also ging ich zu ihm und puzte ihn, bevor ich ihm das longierzeug anlegte. Dann führte ich ihn in die halle wo ich ihn eine halbe Stunde longierte, bevor ich ihn abspritze und auf die Koppel zu Crystal Sky. Nun ging es zu den Stuten ich ging erst zu Cassini´s Girl und brachte sie raus da sie heute Ruhetag hatt. Als nächstes war Ice Rain dran mit ihr wollte ich heute ausreiten. Ich puzte sie und legte ihr nur eine Trense an und ritt durch den Wald runter zum See. Am See lie ich sie fröhlich plantschen. Als es begann zu dämmern ritt ich zurück und brachte die Stute suf die Koppel zu Cassini´s , Keez, Uschi, Nathlie und Lamira. Nun war nur noch Promise Of Sundance dranö Sie longierte ich nur etwas und brachte sie dann auf die Koppel. Als es nun etgültig dunkel war holten Luchy, Colin, Jayden, Juan und ich die Pferde wieder rein. Als alle wieder in ihren Boxen standen ging ich ins Haus wo ich müde ins Bett fiel. Ich ließ mir den tag durch den Kopf gehen und befand das es ein guter Tag war

      08.08.2015|Wolfszeit
      Ich wachte früh auf wie sooft in lezter Zeit. Die Sonne kletterte gerad über die entfernten Bergrücken. Ich schaute auf die Uhr. Es war halb fünf. Ich musste zwar erst in einer Stunde aufstehn doch ich stieg vorsichtig aus dem Bett und bemühte mich Colin nicht zu wecken. Ich zog mich an und ging in den Stall. Ich schaute zuerst nach Illiada und Avicii. Der Braunenen Stute ging es allmählich besser auch wewnn sie noch einiges zunehmen müsste. Ich brahte die beiden Vollbluter auf die Koppel und schaute nach den Fohlen, auch sie durfen auf die Koppel. Ich begann nun mit dem Füttern und als ich die Stuten fertighatte kamen auch Anu,Jayden und Juan. Sie übernahmen das füttern und ich begann Elvish Beauty fertig zumachen. Ich puzte sie gründlich und Sattelte sie dann. Ich ging mit ihr auf den Platz da es in der Halle sehr Warm war. Ich machte etwas Dressur mit ihr. Als ich fertig war kam mir Colin mit Acerado entgegen. Jayden hingegen spannte grad Anke und Violá an. Juan puzte gerade Captain Morgan und Anu trainierte gerade Aschenflug. Ich sattelte Elvish ab um sie abzuspritzen. Danach urfte sie sich auf der Koppel austoben. Ich holte ich mir Blue Heart da er heute etwas Verladeform lernen sollte. Als ich mit ihm fertig war brachte ich ihn zurüück auf die Koppel wo er mit Delyx über die Koppel tobte. Coloure Splash longierte ich etwaas bevor ich auch sie zurück brachte. Ich schaute den Fohlen etwas zu. Anu war nun auch schon mit Elf Dancer, Lespoire und Slaughter fertig und war grad dabei Promise fertg zumachen. Colin brachte gerade Worrior Of Light zurück. Er hattte gerade Citzien Fang, Abadon All Hope und Lamira trainiert. Jayden war gerade mit Keezneekoni,Biest und Ardehel fertig und begann gerade Darky fertig zumachen. Juan Brachte gerade Selection auf die Koppel.. Davor hatte er scon Maskotka, Possybilyti und All hope Is Gone trainiert. Er bagann nun mit dem nachfüttern. Ich machete mich nun daran Litle Buddy fertig zumachen. Auf dem weg zur Gallopbahn kam mir Anu mit Cassini etngegen. Colin arbeitete gerade mit Wo der Wolf heukt auf dem Dressurplatz. Als ich mit Buddy fertig war sprizte ich auch ihn ab und brachte ihn auf die koppel. Da ich und Colinh audreiten wollten mahten wir nun Nathalie und Carry On fertig. Wir ritten zum See wo wir etwas plantschen. Auf dem Rückweg hatten wir außerdem ein außgiebiges Gespräxh üner das Kinder Tehma. Al ich im Stall fertig war ging ich rein und fie müe in mein Bett. Colin legte sich zu mir. Ich kuschelte mich n ihn und amnete seinen warmen Duft ein. Es war eine mischung auf Pferd, Schweiß und einfach Colin. Müde und von seinem Gerüch eingelllut schlief ich ein.

      05.10.2015|Wolfszeit
      Der Wecker schrilte duch die stille. Müde und mit geschlossenen Augen suchte ich ihn und schaltete ihn aus. Ich weckte Colin der neben mir schlief “Morgen Schlafmütze“. Als antwort bekam ich nur ein brummeln. Ich kletterte aus dem Bett und machte das Licht an. „Mach das Licht aus“ grummelte Colin. Doch ich ingnorierte es einfach und nahm mirmeine Klamoten aus dem Schrank. Ich zog mich an und lief in die küche. Jayden hatte schon Kafee gemacht und frrüstückte gerade. Ich nahm mir eine tasse Kaffee und begann ebenfalls zu Frühstücken. Colin kam runter und bald darauf folgten auch Anu und Juan. Ich frühstückte fertig und ging mit Colin in den Stall. Ich begrüßte Colore Splash die auf ihrer Box schaute und begann zu füttern. Als alle zufrieden mapften. Ging ich zu Splash die inzwischen fertig war und führte sie aif den putzplatz wo ich sie anban. Heute stand bodenabeit an. Also holte ich ihren Putzkasten und begann sie zu putzen. Colin puzte währen dessen Carry On my wayward Son. Als ich ferig war führte ich die junge Stute in die Halle, auf dem weg trafn wir Jayden,Anu und Juan die gerade in den Stall gingen. Ich arbeitete ca. eine halbe Stunde mit Splash bevor ich sie auf die Koppel führte wo auch gerade Jayden mit Keezheekoini und Juan mit Finest Selcetion. Anu war gerade auf dem Platz mit Elf Dancer beschäftigt. Ich lief zum Stall und begann nun All Hope Is Gone zu putzen. Da Anu auch gerade Uschi puzte beschloss ich ihr zuzeign wi man eine Kutsche lenkt. Als wir gerade die Pferde anschirrten kam Colin mit Citzien Fang vorbei. Als alles saß fuhren wir los. Auif dem Ausreit weg trafen wir Jayden der gerade mit Ardehel und Delyx einen Spatziergang machte. Zurück fuhren wir an den Fohlen koppel vobei wo Blue Heart und Worrior of Light schon fröhlich rumtollten. Außerdem ritt Colin gerade Rosi auf dem Platz. Langsam begann sie ein richtig gutes Pferd zuwerden. Zurück schirrten wir Uschi und Hope ab und brachten sie auf die Koppel. Auf meinem Plan standen zunächst Illiada und Avicii. Diebeiden sollten heute in der Halle frei laufen: Also holte ich sie aus dem Stall und ließ sie sich eine Stunde auspowern. Währen Juan mit British Gold arbeitete, machten Colin, Anu und Jayden mit Little Buddy,Aschenflug und Wo der Wolf heult ein trainigsrennen machten. Als ich die Stuten auf die Weide gebracht hatte nahm ich mir Dorn und machte einen Distanzritt. Ich ritt hoch an den Koppel und sah das auch Violá,Cassini´s Girl, Ice Rain und Acerado inzwischen auf der Koppel standen. Als auch Dorns training abgeschlossen ging ich in den Stall um ihn abzusattel. Colin war grad mit Griselda auf dem putzplatz und die Stute zickte mal wieder was das zeug hält. Plötzlich stieg die Stute und erwischte Coin mit dem huf im Gesicht. Eschrocken drückte ich Dorn gerade Anu in die Hand die gerade Miss Leika rausführet, und stürmte zu Colin rüber. Zum Glück gings ihm gut pis auf eine Platzwunde kanp unterm Auge. Ich Stellete Griselda schnell zurück in die Box, bevor ich mit Colin ins Haus ging um ihn ersteinmal zu verarzten. Ich erteilte Anu, Juan und Jayden noch lezte Aufgaben und dann fuhr ich mit Colin ins Krankenhaus. Nach 3 1/2 Stunden war die Wunde genäht und wir zurück auf dem Hof. Die 3 hatten sich inzwischen auch um Abadon All Hope, Lamira, Nabuko, Possybility, Whats Happen in the Dark, Elvish Beauty, Crystal Sky, Maskotka und Promise of Sundance gekümmert. Da es spät war und langsam kalt wurde holten wir alle Pferde rein. Nun bekamen alle ihr abendessen. Ich und Colin bliebn noch kurz im Stall, bevor auch wir reingingen.

      24.12.2015|Wolfszeit
      Weihnachten auf der Lake Mountain Ranch
      Ich wachte davon auf das Colin aus dem Bett steig. Normalerweise schlief er noch wenn ich aufstand. „Morgen Schatz“ sagte ich und stieg auch aus dem Bett. „Frohe Weihnachten, Luchy“ erwiederte er und gab mir einen Kuss. Ich zog mich an und ging in die Küche. Es roch nach Weihnachten. Auf dem Tisch stand ein Telle mit Sepkulatius und eine Kanne Kaffe. Sachscha, Jayden und Anu saßen bereits am Tisch und riefen“Föhliche Weihnachten, Luchy“. Ich liebe die drei dafür das sie immer an alles dachten. Colin und Rinnaja kamen auch runter und alle Frühstückten munter miteinander. Als alle fertig waren gingen Colin und ich zusammen in den Stall wo Fashion Girl uns zu wieherte. Ich kraulte die Stute kurz bevor ich mir Elvish´s und Abodon´s Halfter nahm. Ich holte erst Elvi aus ihrer Box und band sie, auf der Stallgasse an. Anschließend holte ich Abadon aus ihrer Box, band Elvi los und ging mit den beiden zur Koppel. Ich öffnete das Tor und warte kur bis Colin mit Miss Griselda Braun kam die in lezter Zeit immer schwerer zu händeln war. Als er da wr schloss ich das Tor hinter ihm und er ließ Griselda laufen, die auch gleich in den Tarb und dann in den Gallop fiel und durch den Schnee buckelte. Ich ließ nun auch Elvish und Abadon laufen. Colin und ich gingn auf die andere Seite des Zauns und schauten zu wie Abadon jetzt mit Grisi über die Koppel düste und Elvi sich glücklich wälzte.Während Grisi anfing zu grasen, begannen Abadon und Elvi sich zu bekannabern. Colin und ich gingn nun zurück in den Stall um British Gold, Rosedealer und Cassini´s Girl zu holen. Ich begüßt Rosi und kraulte sie kurz bevor ich sie zur Koppel führte. Sie war garnicht enfach zu händeln da sie übermütig war. Auf der Koppel angekommen ließich sie Laufen und sie buckelte fröhlich durch die Gegend. Colin kam gerade mit British und Girli als Rosi sich langsam beruhigte. Wir schauten den Pferden kurz zu und ich kaulte British ein bisschen die an den Zaun kam. Nachdem wir alle Pferde auf die verschneite Koppel gebracht hatten begannen Sascha und Colin auszumisten. Während ich mit Jayden das Heu auf den Koppeln verteilte und die Tränken enteiste. Die meisten Pferde sprangen immer noch fröhlich über die Koppeln. Als ich dann mit Anu noch das Kraftfutter in den Boxen verteilt hatte holte ich Uschi und Hope von der Koppel. Ich begann damit Hope zuputzen was nicht lange dauerte da alles unter der Decke schön sauber war.Bei Uschi dauerte es etwas länger da man auf dem Hellem Fell einige Flecken sah. Als beide Saber waren Schirrte ich sie an und fuhr mit dem Schlitten los. Ich fuhr begleitet von dem Glochengeklingel des Geschirrs die übelich Rute durch den Wald. Kur vor dem Hof begegnete ich Jayden der gerade mit Promise und Colore Spalsh einen Ausritt machte. Promise lief brav wie immer am Schlitten vorbei, doch Splash wollte unbedingt Hope abschnuffeln. Hope bleib ruhig während Jayden die junge Stute an uns vobeiführte. Als ich an der Rennbahn vorbei fuhr sah ich wie Colin und Sascha gerade Little und Ash trainierten. Beide Pferde schienen gut in form zusein und auch der Schnee schien für sie kein Hinderniss zusein. Ich spannte Uschi und Hope aus, deckte sie ein und brachte sie zurück auf die Koppel. Anu holte gerade Finest Selection von der Koppel um die Stute zu trainieren.Ich hingegen holte mir Captain um ihn zu longieren. Colin und Scascha brachten gerade Ash und Littel, die ziemlich verschwitz waren zurück und ließen sie abschwitzen. Ich puzte Captain und ging dann in die Hallle um ihn zu longiern. Als ich fertig war deckte ich ihn wieder ein und brachte ihn zurück auf die Koppel. Aus der ferne sah ich Anu und Jayden die gerade Darly und Wolf trainierten. Colin arbeitete gerade mit Keez und Sascha mit Legolas. Ich holte mir nun Dorn von der Koppel.Ihn ließ ich in der Halle laufen da für das Distanztraining zu viel Schnee lag. Als er sich ausgetobt hatte ließ ich Ice Rain und Maskotka in der Halle laufen und etwas frei Springen. Iliada und Avicii galleopierten gerade auf der Rennbahn, während Lamira ertwas Dressur machen musste. Colin übte mit Leika etwas Springen und ich brachte die Stuten zurück uaf die Koppel. Fashion Girl, Nathalie, Possibilety,Nabuko und Ace hatten heute Ruhetag. Ich holte mir Elf Dancer und machte erwas Dressur mit ihm. Er arbeitete gut mit und bekam dafür eine Karotte.Als ich gerade fertig war kam Colin mit jemandem um die Ecke. Sie stelllte sich als Samantha vor. Es war eine trainerin die Colin angheuert hatte um Crystal zu trainierne. Ich freute mich riesig da der Hengst es nötig hatte da die momentanen Lektionen ihn zu langweilen begannen. Ich zeigte ihr ihr Zimmer und ging in den Stall um die Schabracken zu übeprüfen und aus zu wecheseln damit ich die dreckigen Waschen konnte. Alsich fertig war kam Smantha und ich zeigte ihr Skys sattel zeug. Samantha begann sich mit dem Hengst anzufreunden und ich ging ins Haus um eine Pause einzulegen. Colin versuchte Citzien und Carry bei zubring stehenzubleiben auch wenn er wegging. Jayden und Sascha übetn mit Worrior und Happy das veralden und ich Schnappte mir Violá, Delyx und Ardehel und ging mit ihnen Spazieren. Als alles auf dem Hof getan war feierten wir Ausgiebig Weihnachten. Um Mitternacht fiel ich müde und erschöpft ins Bett, wo ich mich an Colin schmiegte und schnell Einschlief.
    • Wolfszeit
      21.02.2016|Wolfszeit
      3 Neuankömmlinge
      Ich stand auch und schaute aus dem Fenster über Nacht hatte es kräftig geschneit, nachdem es im lenzten Jahr zwar kalt war ,aber nie geschneit hatte. Ich duschte und zog mich an. Zwischen drin weckte ich noch Colin der noch schlief. Nach dem Frühstück ging ich raus. Es war kalt und man konnte die Atemwölcken sehen. Ich ging zuerst zum „Shettyauslauf“ und schaute nach Ardehel, Violá und Delyx. Delyx tollte fröhlich im Schnee rum während Ardehel gemütlich im Offenstall ihr Heu knabberte. Viola, das Plüschtier unter den Drei, wälzte sich gerade glücklich im Schnee. Ich war froh das die kleinen sowieso ihre Weidedecken trugen sonst wären sie nämlich nass geworden. Als nächstes ging ich in den Zuchtstall der Stuten. Der warme Geruch von Pferden schlug mir entgegen. Nathalie erwartete mich schon und stecke mir ihren Kopf entgegen. Lächelt kraulte ich sie kurz bevor ich ihn der Futterkammer verschwand um das Futter vorzubereiten. Ich verteilte das Kraftfutter in den jeweiligen Eimer. Als in jedem Eimer die entsprechen Portion drin war verteilte ich erst alle Eimer vor den Boxen, bevor ich jedem Pferd sein Futter in den Trog kippte. Im Hengst- und Privatstall kümmerte Colin sich ums füttern. Als alle ihr Kraftfutter mapften verteilte ich noch das Heu. Kaum war ich damit fertig tauchte auch Jayden auf um die Boxen zu misten. Ich ging nun zu Nathalie nahm ihr Halfter vom Halter vor der Box und ging in die Box. Ich halfterte die Stute und kraulte sie noch kurz bevor ich sie zum Putzplatz führe. Dort angekommen band ich den Schecken an und holte ihre Putzbox aus der Sattelkammer. Ich deckte sie aus und begann die Braun-Weiße zu putzen. Die brave Stute stand gelassen da und genoss es. Als ich fertig war holte ich ihr Sattelzeug und eine Abschwitzdecke. Ich machte die Stute komplett fertig und führte sie dann in die Halle. Da es noch früh war war ich komplett alleine. Jayden und Colin waren mit dem misten beschäftigt und Anu ging Morgens am liebsten mit Flocke ausreiten. Ich ritt Nathalie war bevor ich die Abschwitzdecke über die Bande legte. Ich übte einige A Lektionen mit ihr da bald die Tuniersasoin wieder startete. Als ich fertig war legte ich ihr die decke auf und ritt noch etwas Schritt damit sie sich etwas abkühlen konnte. Ich brachte die braun-weiße Stute zurück in den Stall wo ich sie Absattelte und wieder Eindeckte. Da Colin, Anu und Jayden schon alle Pferde auf die Koppel gestellt hatten räumte ich auf und brachte auch Nathalie raus, wo wo Leika schon wartete, da Colin Fashion Girl schon zum tranig geholt hatte. Ich ging nun zum Shettyauslauf zurück um mit Ardehel zu arbeiten. Ich holte ihr Halfter aus der „Shettyhütte“ und holte sie aus dem kleinen Paddock. Da es draußen zu kalt war ging ich mit der kleinen Stute in den Stutenstall auf dem Putzplatz. Ich band sie an und holte ihr Putzzeug. Die kleine neugierige Stute fand alles interessanter als mich , dadurch dauerte das Putzen länger als geplant. Als ich fertig war sattelte ich die Stute was nicht gerade einfach war da sie immer in die Luft schnappte. Als ich sie auch getrenst hatte ging ich in die Halle wo Colin gerade Fashion Girl logierte. Die Stute machte sich schon sehr gut und würde bald schon geritten werden können. Ich machte mit Ardehel einige Western Übungen was heute gut klappte. Als ich fertig war sattelte ich sie ab und räumte alles auf. Gerade als ich sie gerade wegbrachte sah ich dass ein Auto vorfuhr.Das waren bestimmt Lina Valo und Samu Häkkinen,da Juan gegangen war und ein paar mehr Pferde eingezogen waren musste ich neue Stallkräfte einstellen. Die beiden Finnen waren vor kurzem hergezogen und hatte früher selbst eine Ranch die sie aus finanziellen gründen aufgeben mussten. Ich wartete bis sie ausgestiegen waren und begrüßte sie. Ich brachte Ardehel weg und zeigte ihnen erst die Ranch und dann ihre Zimmer. Als ich in den Stall kam sah ich das Anu gerade Ash geholt hatte und fragte sie ob wir ein Trainingsrennen machen sollten. Also holte ich Littel Buddy und stellte ihn neben Aschenflug. Wir putzen die beiden Hengste und sattelten sie. Als wir an den Koppel vorbei zur Rennbahn ritten sah ich wie Blue Heart und Royal Champion durch den Schnee sprangen. Auf der Rennbahn angekommen starteten wir unser Rennen und man sah das beide etwas außer Form waren da die Bahn in den letzten Wochen zugefroren waren. Ash war allerdings etwas besser in Form als Buddy. Ich beschloss noch etwas auszureiten um ihn etwas zu entspannen. Ich beschloss Blue Heart als Handpferd mitzunehmen. Also sattelte ich Buddy im Stall um und holte die kleine Quater Stute. Im Hof stieg ich auf und ritt los. Blue lief brav neben Buddy her. Ich nahm die stecke durch den Wald da diese am Kürzesten war. Als wir wieder kamen brachte ich erst Blue zurück auf die Koppel und dann sattelte ich Buddy ab und brachte auch ihn zurück. Als ich schon mal da war holte ich auch gleich Lady Swan von der Koppel. Im Stall warteten Lina und Samu. „Hi, Luchy wir wollten fragen ob wir helfen können.“. Während ich Lady anband antworte ich:“Klar gerne, ich zeig euch die Pferde für die ihr zuständig sein werdet. Lina du wirst Iliada in Galopp- und Distanzrennen trainieren, Ice Rain in Dressur, Darly Gone Mad in Galopprennen, Whats Happend in the Dark in Dressur, Colore Splash in Dressur, Dorn in Distanzrennen und Sisko in Trabrennen. Samu du wirst für Nathalie, British Gold, Promise Of Sundance, Keezenkoni, Legolas, Captain Morgan und Lady Swan in Dressur trainieren. Genaueres sage ich euch morgen oder gleich bei jedem Pferd. Heute müsst ihr euch nicht mehr um Lady Swan, Captain Morgan, Nathalie, Sisko, Dorn und Darly Gone Mad kümmern. Ich würde vorschlagen wir holen jetzt erstmal British Gold und Ice Rain.“ sagte ich zu den beiden. Ich ging zu den Boxen und zeigte Lina und Samu die Halfter die immer an den Boxen hingen da die Pferde bei uns ohne Halfter auf die Koppel kamen. Es gab zwar auch ein paar Ausnahme Pferde aber das waren wenige. Mit Halftern bewaffnet gingen wir hoch zu den Koppeln. Ich half den beiden British und Rain einzufangen bevor ich mit ihnen zurück zu Swan. Dort angekommen banden sie die Stuten an, bevor ich ihnen zeigte wo das Putz- und Sattelzeug hing. Wir putzen die Stuten und Als alle fertig waren zeigte ich ihnen die Halle damit sie dort trainieren konnten. Mit Swan ging ich etwas ausreiten da sie heute etwas angespannt war. Nach dem ausritt war die Stute deutlich entspannter und ich brachte sie zurück auf die Koppel, Wo sie sich mit Cassini´s Girl austobte. Als ich zurück zum Stall ging kam mir Jayden mit Leika entgegen. Gerade fuhr auch der Anhänger vor der ein neues Shetty brachte. Ich begrüßte Fiona, die den Hengst vorher besessen hatte. Wir luden den Hengst gemeinsam aus und ich zeigte Fiona wo der Hengst stehn würde. Ich ließ ihn erst von draußen gucken und Ardehel und Violá kamen neugierig an den Zaun. Die Ponys beschnupperten sich. Als Alle sich inspiziert hatten ließ ich den Hengst in den Paddock. Es gab ein kurzes Gerangel aber auch das legte sich schnell. Als Fiona sah das alles gut lief verabschiedeten wir uns und sie fuhr vom Hof. Ich blieb noch etwas am Shettypaddock und schaute aus der Ferne Colin zu der gerade mit Nabuko etwas Freispringen machte. Als ich sah das die Shettys ruhig waren, ging ich Uschi von der Koppel zu holen. Ich nahm auch All Hope mit da ich mit beiden ausfahren würde. Also machte ich die beiden am Putzplatz fertig und spannte sie draußen vor den Schlitten. Ich fuhr durch den verschneiten Wald. Die Pferde und ich genossen die Fahrt. Auf halbe Strecke begegnete ich Lina und Anu Die gerade mit Darky und Elf Dancer ausritten. Zurück am Hof kam gerade Samu mit Legolas aus dem Stall. Ich spannte die beiden Kaltblüter ab und brachte sie zurück auf die Koppel. Jayden holte gerade Elvish und Selection Zum Freilaufen von der Koppel. Ich holte mir Geiseldrama von der Koppel und ging mit ihr zum Roundpen, wo gerade Colin raus kam der mit Rosi trainiert hatte. Ich arbeite mit Rosi daran nicht alles zu beißen was ihr in die Nähe kam. Die Stute machte inzwischen Fortschritte da sie nicht mehr alles biss. Als ich fertig war beschloss ich sie noch eine Runde über den Hof zuführen. Colin trainiert gerade mit Sisko auf der Rennbahn und Anu ritt gerade Darly ab. Ich brachte nun Grisi auf die Koppel und holte mir Captain. Mit ihm arbeitete ich etwas an der Doppelloge da ich ihn auf die Kutscharbeit vorbereiten wollte. Als ich fertig war kam gerade Samu mit Keezenkohni um die Ecke. Ich sattelte Captain und brachte ihn zurück zur Koppel. Jayden war gerade mit Makotka auf dem Platz und trainierte sie und Colin holte Lamira von der Koppel. Lina, Smau, Anu und ich holten jetzt Illiada, Wo der Wolf heult, Worrior Of Light und Avicii von der Koppel. Als wir fertig waren gingen wir Auf die Rennbahn. Ich sah das Jayden gerade mit Crystal Sky auf dem Platz einige Lektionen machte. Als wir mit dem Training fertig waren brachten wir alle vier die Pferde zurück. Colin brachte gerade Citzien Fang zurück und die anderen drei holten Promise,Acerado, Colore und Dorn. Ich hingegen machte ein Pause und schaute nach Amigo und den anderen. Colin kam nach einer Weile zu mir und umarmte mich von hinten. „Na, Schatz wollen wir zusammen ausreiten?“ sagte er und gab mir einen Kuss. „ Ja, gerne.“ sagte ich und lächelte.“ Wie gefällt die eigentlich der keine Kerl hier?“ fragte ich ihn und Kraulte Amigo der gerade an den Zaun kam. Colin begann ihn auch zu kraulen und sagte, „Scheint ein netter kleiner Kerl zu sein“. Wir gingen nun Hand in Hand zurück zum Stall und machten Carry On und Abadon fertig. Wir ritten zu unserm Lieblings platz am See, wo wir uns auf den Steg setzen und den Sonnenuntergang genossen. Als wir dann schließlich am Stall zurück waren hatten sie anderen alle Pferde wieder rein geholt. Wir brachten auch die beide ihn ihre Box und gingen rein. Nach dem Abendessen fiel wir beide in Bett.“Der Ausritt heute war toll“ flüsterte Colin mir ins Ohr. „Ja, finde ich auch“ sagte ich, drehte mich um und lächelte ihn an. „Ich liebe dich“ flüsterte ich. „Ich liebe dich auch“ sagte er und gab mir einen Kuss. Wir kuschelten uns aneinander und schliefen ein.

      27.05.2016|Wolfszeit
      A NEW YEAR TOGETHER
      Heute stand ich besonders früh auf, da wir heute das erste Mal einen Teil des Reitschul Konzept testen. Heute war die Shettyschule dran. Um 10 Uhr würden die Ausritte starten. Also ging ich runter und fütterte erst alle Shettys und dann die Pferde. Da es erst 7 Uhr war beschloss ich mir Lady Swan zu nehmen und auszureiten. Ich ging in den Stall und kraulte die Weiße Stute, die mir ihren Kopf entgegen Streckte. Ich halfterte die Stute und brachte sie auf den Puztplatz, bevor ich ihre Putzbox holte. Ich putzte Swan und sie döste etwas vor sich hin. Als sie fertig gesattelt war begegnete ich auch Colin der gerade dran war die Pferde auf die Koppel zu führen. Im Hof stieg ich auf und ritt in den Wald. Da es heute Nacht geregnet hatte, roch es angenehm frisch und die Wassertropfen glitzerten an den Bäumen und Blätter. Swan genoss den gemütlichen Ausritt sehr und schnaubte ab und zu zufrieden. „Guten Morgen Jayden“ rief ich den jungen Mann zu als wir uns begegnet.
      Ich ritt gerade in den Wald, damit Selection sich noch etwas entspannte. Als wir ein Stück geritten waren traf ich Luchy, die gerade von ihrem Ausritt zurückkehrte. “Hi Luchy, auch schon auf“ rief ich ihr zu, bevor Ich l Selection ihren Weg selbst wählen ließ und zu meinem Erstaunen, wählte sie den Weg zum See. Dort angekommen ließ ich Stute trinken und auch bis zu den Fesseln hinein treten da es schon warm genug war.
      Um punkt halb 10 stand ich vor dem Shettyauslauf und wartete auf Luchy. Ich war sehr aufgeregt und war gespannt ob das klappen würde mit der „Shettyschule“. Als Luchy endlich kamen holten wir Amigo, Ardehel und Violá aus dem Paddock um sie zu putzen. „Lass Cremella l bei Delyx, sie ist noch nicht weit genug ausgebildet.“ Sagte Luchy. Außerdem sollte heute ein neues Fohlen aus England kommen. Luchy und ich deckten die Ponys aus, putzen sie und statteten sie mit Pad und Longiergurt aus. Die Kinder sollten erst einmal das Pony kennenlernen. Als wir gerade fertig waren kamen schon die Eltern mit ihren Kindern. Während Luchy mit den Eltern über das Konzept redete erklärte ich den Kinder Grundlagen zum Umgang mit dem Pony. Als alle Ponys nun auch mit Trense ausgestattet waren durften die Kinder auf die Ponys. Ein kleines Mädchen namens Ella ging auf die flauschige Violá, der kleine, blonde Ethan ging auf Ardehel und ein kleines braunhaariges Mädchen namens Cloe ging auf Amigo. Ich Erklärte den Eltern wie sie die Ponys führen müssen und dann ging es eine Runde ins Geländ
      Als ich in den Stall ging kam mir Colin mit Rosedealer entgegen. „Hi Anu, wollen wir mit Avicii und Buddy ein trainigsrenne machen?“ fragte ich die junge Frau die gerade die braune Stute putze.“Ja, klar gerne“erwiederte sie und ich holte Ash aus der Box. Als wir zur Rennbahn rübergingen sah ich Samu mit British Gold auf dem Platz. Wir ritten die beiden Hengste warm bevor wir ein Trainigsrennen machte. Ich gewann mit Buddy mit knappen Vorsprung. Wir brachten die Hengste zurück und auf der Koppel begegnete mir Colin mit Nabuko. Er holte sie gerade von der Koppel. Ich holte mir Whats Happend in The Dark und ritt etwas mit ihr aus.
      Ich hatte gerade Uschi und Hope fertig geputzt. Ich spannte die beiden an und beschloss einen Runde durch den Wald zu fahren. Auf dem Weg begegnete ich Luchy die gerade mit Darky unterwegs war.
      Ich brachte Darky auf die Koppel und holte stattdessen Dorn und machte ich fertig fürs Distanz Training. Ich ging also mit ihm ins Gelände und er arbeite gut mit. Zurück am Hof begegnete Ich Colin der grade mit Lamira und Fashion Girl in die Halle ging. Ich brachte Dorn weg und holte Color Splash um sie zu longirern. Also ging ich mit ihr in die Halle und begann sie zu longieren damit sie die Gangarten besser lerne. Als ich sie zurück auf die Koppel führe begegnete ich Samu der gerade mit Nathalie und Promise Of Sundance in die Longierhalle ging. Ich hingegen holte Miss Griselda Braun und ging mit ihr auf den Platz. Momentan übte ich mit ihr noch vom Boden aus da wir festgestellt hatten das sie ihre Aggressionen durch einen eingeklemmte Nerv bekommen hatte. Das war zwar gelöst aber jetzt musste sie neues Vertauen gewinnen. Nachdem ich fertig war brachte ich die Stute auf die Koppel und holte den kleinen Neuzugang. Caillen ließ sich brav einfangen und ich nahm ihn mit zum Putzplatz wo ich den kleinen gründlich putze. Ich ging anschließend mit ihm in die Halle und longierte ihn ausgiebig. Anschließend brachte ich ihn zurück in den Paddock wo er fröhlich mit Delyx herrumsprang.
      Ich hatte gerade Citzien Fang gesattelt und ging mit ihm etwas auf dem Platz wo ich einen kleine Trail Parcours aufgestellt hatte. Citzien ging brav über jedes Hindernis drüber. Zum Abschluss machte ich etwas Bodenarbeit mit ihm. Auch hier arbeitete er brav mit und somit ließ ich am Ende zurück auf die Koppel. Da Lina heute viel zu tun hatte mit der Shetty Schule beschloss ich mir die kleine Quater Stute Blue Heart zu schnappen. Auch mit ihr ging ich auf den Platz ich wollte nämlich mit ihr üben über eine Plane zu laufen.
      Lina war gerade damit fertig geworden die Shettys aufzuräumen also fragte ich“ Wollen wir zusammen ausreiten gehen?“. „Gerne Jayden, ich hole nur schnell Illiada.“. Ich holte Cassini´s Girl und wir beide putzen die Stuten ausgiebig auf dem Putzplatz. Als wir beide fertig waren stiegen wir im Hof auf und ritten los. Wir ritten Richtung Feld damit die Stuten auch mal ordentlich Galoppieren konnten.
      Ich hatte gerade Wo der Wolf heult und Worrior fertig gemacht als Luchy mit Saturn in den Stall kam. „Uns wie liefs mit ihm?“ frage ich neugierig. “Es lief super Anu, er macht fortschritte“ Sie hatte gerade mit dem Hengst trainiert da er Schwierigkeiten mit der Koordination hatte. Ich schwang mich auf Wolf und nahm Worrior als Handpferd mit. Ich ritt durch den Wald da Wolf dort meistens entspannter war.
      Ich hatte Captain gerade von der Koppel geholt als mir einfiel das der Hengst heute frei hatte. Also brachte ich ihn zurück. Dafür holte ich Keez und Ice Rain. Ich ließ die beiden Stuten in der Großen Halle etwas laufen und beide wälzten sich erst einmal. Als beide sich etwas ausgepowert hatten ließ ich sie zurück auf die Koppel. Als letztes für heute war noch Legolas dran. Ich machte den Hengst fertig und ritt mit ihm ein paar Dressur Übungen.
      Ich kam gerade mit Jayden vom Ausritt zurück als er mich fragte ob ich nicht Sisko mit Crystal in di Halle packen wollte. Also sattelte ich Illa ab und brachte sie auf die Koppel. Anschließend schnappte ich mir Sisko und Crystal und ließ sie laufen. Die Hengste powerten sich erst aus bevor sie sich wälzten und anschließend sich noch etwas kraulten. Das nenn man echte Männer freundschaft.
      Ich hole gerade mein letztes Pferd für heute da Floke und Elf Dancer heute frei hatten. Also Sattete ich Ace und wollte mit ihm in die kleine Halle doch da ließ Lina gerade Sisko und Sky laufen. Also gesellte ich mich zu Jayden und Legolas in die Große Halle.
      Nach dem Ausritt war ich fertig das Leika, Beauty und Masko heut frei hatten. Also begann ich damit die Pferde von der Koppel in den Stall zu holen.
      Da vor ein paar Tagen unser Jahrestag gewesen war, aber Luchy an dem Tag auf Fortbildung war hatten wir beschlossen das heut Nachzuholen als holten wir Abadon und Carry raus und machten sie für den Ausritt fertig. Wir beschlossen zu dem See zu reiten wo alles Begonnen hatte.
      24.09.2016|Wolfszeit
      Reitschnuppertag
      Ich war schon recht aufgeregt da heute der erste Schnuppertag in der Reitschule stattfinden würde, da die Shettyschule doch recht gut lief. Ich war schon früh im Stall gewesen und hatte die Pferde gefüttert. Heute würde ich außerdem das ganze Team brauchen da ich die Kinder für das erste mal nur geführt reiten lassen wollte. Als alle Pferde fertig gefüttert waren sattelte ich zusammen mit Samu und Lina putze ich Sasancho und Promise of Sundance, während Colin Abadon All Hope fertig machte. Als die Pferde fertig waren kamen auch schon die ersten Eltern mit ihren Kindern. Es waren zwei Familien mit zwei Mädchen. Beide waren ungefähr im selben Alter. Das eine Mädchen war blond und die andere braunhaarig. Ich ging auf die Familien zu und stellte mich vor.“ Hallo, ich bin Luchy Montrose, die Leiterin der Ranch. Ich nehme an sie wollten sich die Reitschule anschauen. ?““Ja, unsere Töchter wollten gerne Reiten lernen. Sie sind schon öfters geritten da wir Pferde haben allerdings hätten sie nun gerne Reitunterricht.“ “Klar kein Problem wir werden heute mal schauen wie gut sie reiten können“ sagte ich und ging mit ihnen rüber zu den Pferden. „ Das sind Sasancho und Promise Of Sundance, die beiden wertet ihr heute Reiten“ sagte ich zu den Mädchen die ihre Helme schon in der Hand hielten. „Wenn ihr möchtet können wir sofort in die Halle gehen und loslegen.“ Die Mädchen nickten und Wir gingen in die Halle Samu und Lina folgte uns mit je einem Pferd. Ich ließ die Mädchen sich aussuchen welches sie reite wollten. So ging das Mädchen das sich als Madison vorgestellt hatte auf die Rappstute und Emily auf den braunen Hengst. Ich ließ sie erst einmal geführt im Schritt und trab ein paar Figuren reiten. Als sie sich sicher fühlten ließ ich sie auch alleine reiten, nur im Galopp nahm ich sie an die Longe. Nach der Reitstunde bedankten sie sich und liefen freudestrahlen zurück zu ihren Eltern. Auch für Colin gab es inzwischen Kundschaft ein ca. 8 Jährigen Jungen. Colin führte ihr da er anscheinend noch nie auf einem Pferd gesessen hat. Ich hatte ihnen etwas Zugeschaut als wieder Kundschaft war es war wieder eine Familie mit 2 Töchtern. Die eine war ca. 17 Jahre alt wären die andere ca. 8 war. Ich begrüßte sie und es stellte sich heraus das sie gerade hergezogen waren. Die ältere Tochter hatte wohl mal ein Reitbeteildigung gehabt, die aber wohl vor 3 Jahren verkauft wurde. Nun hatte sie beschlossen wieder anfangen zu wollen und Reitstunden zu nehmen, die kleine hingegen war totaler Anfänger. Während Samu mit der kleinen Sophie und Promise Of Sundance in die Longierhalle ging, ging ich mit Olivia und Sasancho in die Halle ich ließ mir von zeigen was sie konnte und war sehr erstaun. Als wir fertig waren brachten wir alle Pferde weg und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Ich freute mich das die Reitschule in einer doch eher karg besiedelten Gegend so gut ankam.
      20.10.2016|Wolfszeit
      Heute war wieder viel los auf der Ranch. Ich kam gerade mit Cailean und Delyx vom Spaziergang zurück, als Samu mir gerade mit Swan entgegen kam. Swan lahmte. Samu erzählte das Miss Griselda Braun mal wieder gezickt hatte und dabei Swan erwischte. Das bedeutete wieder Einzelhaft für Grisi. Ich stellte die beiden kleinen AMH- Hengste zurück auf den Paddock und holte schnell einen Strick um Grisi von der Koppel zu holen. Damit sie trotzdem Auslauf hatte stellte ich sie auf den Paddock. Danach ging ich in den Stall um mir Swans Bein anzusehen. Ich weiß Samu an das Bein zu kühlen bis der TA kam. Also band er die Stute am Putzplatz an und holte einen Wassereimer, worein er Swans Bein stellte.

      Ich ging inzwischen zu Caruso um mit ihm zu trainieren. Eigentlich wollte ich mit ihm in die Halle allerdings waren dort gerade Anu und Jayden mit Selection und Flocke am Trainieren. In den Roundpen konnte ich auch nicht da dort gerade Colin ein Join Up mit Blue Heart machte. Also ging ich auf den Dressurplatz. Lina war gerade mit Ardehel, Violá, Cremella und Amigo und den Kindern auf einem Ausritt. Also begann ich mit etwas Bodenarbeit mit Caruso. Der New Forest Hengst reagiert schon gut auf Körpersprache sodass wir langsam beginnen konnten ihn auf den Sattel vorzubereiten. Als ich mit Caruso fertig war kam auch schon Anu mit Acerado auf den Platz. Ich stellte Caruso weg und holte Uschi und All Hope Is Gone. Ich putze beide gründlich und legte ihnen dann das Geschirr an. Ich wollte sie wieder an die Kutsche gewöhnen da ich sie im Winter gerne vor dem Schlitten hätte, außerdem sind sie trotz ihrem Größenunterschied ein super Gespann. Auf dem Weg durch den Wald begegnete ich Jayden der gerade mir Cassi und Ice unterwegs war. Zurück im Stall berichte Samu der gerade mit dem Tierarzt gesprochen hatte, berichtete das Swans wunde nur halb so schlimm war. Die Stute hatte nun ca. 1 Woche Boxenruhe und der Kühlverband sollte regelmäßig gewechselt werden.

      Samu holte nun Nathalie auf den Puztplatz und begann die Stute zu putzen, während ich die beiden Kaltblüter fertig machte und eindeckte um sie wieder auf die Koppel zu stellen. Ich brachte gerade Uschi auf die Koppel als Anu mit Aschenflug von der Ovalbahn kam. Als ich zurück im Stall war, um Hope zu holen hörte ich wie Lina, die gerade mit Snow fertig war, vorschlug mit Samu ausreiten zu gehen. Als Hope auf der Koppel war holte ich Elvish Beauty von der Koppel und stellte sie auf den Putzplatz wo schon Nathalie und Lilia standen. Währen ich die Stute putzte hörte ich wie Samu und Lina beschlossen Gold und Herkules als Handpferd mitzunehmen. Als ich beim Satteln war verließen sie gerade den Stall um die beiden von der Koppel zu holen. Ich hingegen sattelte meine Schimmelstute und ging mit ihr in die Halle um mit ihr zu arbeiten. Die Stute arbeitete gut mit und als ich sie trocken ritt kam Jayden mit Crystal auf den Platz. Ich ritt mit Elvish vom Platz und ritt mit ihr noch eine kleine Runde im Gelände, damit sie entspannen konnte. Zurück am Stall sattelte ich sie ab und brachte sie zurück auf die Koppel.

      Als nächstes holte ich Saturn von der Koppel. Mit ihm wollte ich nur Bodenarbeit machen da ihm seine Ataxie an den kälteren Tagen wie heute besonders zu schaffen machte. Ich holte Saturns Knotenhalfter und ging mit ihm in die Halle wo auch gerade Colin mit Nabuko übte. Ich machte mit Saturn nur leichte Arbeit und stellte ihn anschließend unter das Solarium. Ich stellte ihn gleich zurück in die Box da es inzwischen noch Windiger geworden war. Anu hatte Avicii nach dem Training auch in die Box gestellt damit die Stute trocknen konnte. Ich holte also nun noch Little Buddy von der Koppel und ließ ihn in der Halle die inzwischen leer war laufen. Danach stellte ich ihn noch etwas in die Führanlage in der auch schon Wolf, Darky und Dorn standen. Jayden kam gerade mit Masko und Sasancho vom Ausritt zurück. Ich hingegen holte Captain und longierte ich etwas bevor ich auch ihn in die Boxstellte.

      Da es nun langsam dunkel wurde war es Zeit die Pferde von der Koppel zu holen. Samu kam gerade von Sisko und Legolas zurück. Auf dem Weg zur Koppel begegnete ich auch noch Promise und Colore Splash entgegen. Als ich gerade Abandon gehalftert hatte sah ich auch Jayden der Elf Dancer und Sasancho holte. Als ich Abandon wegestellt hatte sah ich auch das Colin Citzien und Carry geholt hatte. Ich begann das Futter zu verteilen währenddessen die anderen die Pferde reinholte als alle Pferde zufrieden mümmelnd im Stall standen. Ging ich rein und aß gemütlich mit allen zu Abend. Nach und nach verzogen sich alle auf ihre Zimmer nur Colin und ich saßen noch zufrieden vor dem Kamin. Gemütlich an einander gekuschelt schliefen wir ein.
    • Wolfszeit
      17.02.2017| Wolfszeit
      Ich kam erst in den Stall als Lina und Jayden schon dran waren Mini Cookie, Amigo, Ardehel und Cremella fertig machten. Ich ging zu Lady Swan und putzte die Stute, bevor ich sie sattelte. Heute ging ich nur kurz ins Gelände mit ihr wo ich Anu mit Flocke begegnete. Als Swan auf der Koppel stand sah ich Colin und Nabuko beim Training zu. Ich liebte es ihm zuzusehen. Wie er sich bewegte und wie er sogar mit schwierigen Pferden klar kommt. Als er fertig war kam er zu mir. „Hi Schatz“, begrüßte ich ihn. „Der kleine Läuft ja inzwischen richtig gut“. „Das tut er“ antwortete Colin und küsste mich. Ich hielt ihr etwas länger fest als nötig aber ich liebet seinen Duft. Nabuko stupste uns ungeduldig an. „Ist da jemand eifersüchtig“ lachte ich. Auf dem Weg zu stall sah ich das Lina mit den Ponys inzwischen Weg war und Jayden mit Delyx trainierte. Während ich Nabuko für Colin absattelte brachte er Dorn in die Führanlage wo bereits Sisko drin stand. Samu half Jaxden unter seiner Anleitung trainierte er Cailean. Als ich Nabuko abgesattelt hatte rachte ich ihn auf die Koppel zu Carouso. Anu kam gerade mit Dorn zurück als Jayden und Samu sich nun Snowithe holten. Ich schaute noch kurz überall nach dem rechten bevor ich Colin und ich in Stadt führen um noch einiges zu erledigen
      29.07.2017|Wolfszeit
      Als ich heute in den Stall kam hatte Colin schon alle Pferde gefüttert. Also ging ich direkt zu Keks. Die Stute hatte schon gefressen sodass sie aus der Box schaute. Ich strich der Stute die Stirn bevor ich ihr ein Leckerli zustecke. Heute war Bodenarbeitstag. Also holte ihr ihr Bodenarbeitshalfter aus dem Spind und ging zurück zu Keks. Ich halfterte sie und ging mit ihr zum Springplatz wo ich schon etwas vorbereitet hatte. Dort stand ein Kinderwagen. „Na Keksi, das wird uns in 4 Monaten wird uns das Ding da uns öfter begleiten.“ flüsterte ich der Stute ins Ohr. Mit Gespitzten Ohren ging Keks ein paar Schritte auf den Kinderwagen zu. Ich lobte die Stute und ging auf den Kinderwagen zu. Nun kam Keks direkt an den Kinderwagen ran. Vorsichtig schnüffelte sie daran. Als sie dieses Ding als ungefährlich identifiziert hatte stupste sie es an. Als der Wagen ein Stück rollte schrak sie zurück. Ich beruhigt die Stute und ermutigte sie wieder den Wagen anzustupsen. Langsam begann Keks Spaß daran zu bekommen und sie Schob den Wagen über den Platz . „Genug Keks“sagte ich und lobte die Stute ausgiebig. Ich brachte sie zurück in die Box und holte Miss Griselda Braun.“Morgen Jayden. Wie läuft es mit Leika?“fragte ich Jayden der mit Miss Leika vom Training kam.“Super, Sie ist in Top Form. Die Tuniersasion kann kommen“ bekam ich als Antwort. Mit Grisi machte ich dasselbe wie mit Keks und auch sie machte gut mit. Nachdem ich mit Grisi fertig war holte ich Lifesaver um ihn aufs Paddock zu stellen. Nachdem er gebuckelt ausgiebig gebuckelt hatte wälzte er sich sodass ich statt einem sauberem Pferdchen nun ein paniertes dort stehen hatte. Ich schnappte mir nun also Little Buddy putze den Braunen Hengst und schnappte mir den Halsring und ritt mit ihm eine gemütliche Runde durch den Wald. Am See machten wir eine pause ich legte mich in den Schatten und Buddy graste etwas. Ich musste wegedöst sein denn ich wachte davon auf das mich jemand umarmte. Ich schlug die Augen auf und blickte in die baluen Augen von Colin. „Ich liebe dich, mein Schatz „sagte er zu mir. Ich musste Grinsen „Woher wusstes du das ich hier bin?“. „Das ist dein Lieblingsplatz“. Wir plantschten noch etwas mit den Buddy und What's Happend In The Dark im See bevor wir zusammen zurück ritten. Als ich Buddy weggebracht hatte Sammelte ich mein paniertes Pferdchen vom Paddock ein und spitze ihn ersteinmal ab bevor ich ihn zu den anderen auf die Koppel ließ. Nun war Blue Heart dran ich schnappte mir ihr Knotenhalfter und machte ein kleines Join Up mit der Stute und ließ sie dann auch zurück auf die Koppel. Zufrieden sah ich den Pferden zu wie sie spielten und dann ging ich ins Haus um auf die neuen Mitarbeiter zu warten die sich angekündigt hatten. Als es klingelte öffnete ich die Tür. Vor mir stand ein großer, bolder Junger Mann. Das besondere an ihm war er hatte ein braunes Auge und eins das zu ¾ blau war. „Hallo ich suche Frau Montrose“ sagte er. „Ja, das bin ich und sie können ruhig Luchy sagen wir duzen uns hier. Und sie sind Jonathon Sherwood?“. „Sag doch Jace“. „ Wir warten noch kurz auf dn anderen neuen Mitarbeiter damit ich nicht alles zweimal erklären muss, aber komm rein „. Jace kam rein und ich zeigte ihm das Wohnzimmer. Kurz darauf kam Colin rein. „Das ist mein Verlobter, Colin und das ist Jace einer der neuen Mitarbeiter. „. Colin setzte sich dazu. Ich wollte gerade in die Küche gehen als es wieder klingelte ich ging zur Tür und ein dunkelhaariger junger Mann stand dort. „Sie müssen Alexander Lightwood sein. Ich bin Luchy die Cheffin hier“. Ich holte noch Jace dazu und schon begannan wir mit unserer Führung. Dort hinten in der Scheune wird die Einstreu und das Futter gelagert. Wir gingen rüber zu der großen Halle und den Privatställen und dann zeigen ich auch den Rest des Hofes am Ende gingen wir sind die Sattelkammer des Privatstalls. „Dieser Traingsplan hängt in allen Sattelkammer. Alec du bist für Cassini's Girl, Don Carlo, Elvish Beauty,Finest Selection, Legolas und Maskotka zuständig. Jace du kümmerst dich um All Hope Is Gone, Ardehel, PFS'Caillean, Captain Morgan, Delyx und BS'Little Snowwithe. Du findest deine Pferde in den Shettyoffenställen und im Privatstall und Alec deine Pferde stehen in den Zuchställen. Gearbeitet wurden die alle heute schon also wenn ihr noch etwas mit den Pferden machen wollt nur wenig außerdem müssen die heute noch gefüttert werden ich bereite euch das Fütter für heute vor.“ sagte ich zeigte ihnen noch einiges und brachte sie zum Schluss zu ihren Zimmen. Ich ging zurück zum Stall um das Futter zu machen wo ich auf Lina traf die das Futter für Cremella, Amigo, Lady Swan, Mini Cookie, Promise Of Sundance, Violá, Aschenflug, Avicii, Liliada,Wo der Wolf Heult und Mystic Fantasy Dahlia. Ich bereitet das Futter für meine Alecs und Jace Pferde vor. Das Futter für Darky, Rosendaler, Mas'uda, Citzien Fang, Carry On My Wayward Son, Anbadon All Hope, Acerado, British Gold, Leika, Nathalie und Saturn stand bereits auf den Wagen so das Elias das stpäter verteilen konnte.
      19.11.2017|Wolfszeit
      A LETTER
      Lina schreibt Rebekka ihrer besten Freundin eine E-mail.

      Hallo Bekka,

      Hier auf dem Hof auf dem ich inzwischen bin gefällt es mir super. Ich kümmere mich hier um einen Teil der Reitschule. Ich arbeite mit 4 bis 5 jährigen zusammen. Die kleinen lerne so eifrig das ist einfach nieeedlich. Aber nun zu dem teil der dich vermutlich viel mehr interessiert, zu den Pferden. Ich kümmere mich größtenteils um Shettys.
      Als erstes wäre da Mini Cookie, eine kleine ganz besondere Stute. Cookie ist ein Palomino Mosaik Schecke. Sie ist eine freche kleine Stute. Sie probiert alles aus und beißt auch schon mal irgendwo rein, allerdings nicht weil sie böse ist. Mit ihr arbeite ich gerade etwas an den Manieren wenn du verstehst was ich meine.
      Dann wäre da noch Voilá, eine hübsche Braunfalbstute. Voilà ist eigentlich eine gut erzogene, aber dennoch freche Stute. Wenn es einmal nicht nach ihrem Willen geht, bleibt sie stur wie ein Esel stehen und rührt sich keinen Fleck. Die kleine Stute benötigt eine starke Hand. Alledings kann sie auch zuckersüß sein und will auch häufig mal einfach nur schmusen.
      Dan gibt es noch Cremella eine Palominostute. Cremella ist eine liebe und ruhige Stute, da sie Kinder liebt ist sie quasie das perfekte "Kinderpony", aber nur bei Kinder die respektvoll mit ihr Umghen sonst kann sie auch mal biestig werden. Außerdem liebt die kleine Stute Hunde, sie spiel mit den meistens als wären diese auch ein Pony.
      Der letzte kleine Mann heißt Amigo. Der kleine Tiegerschecke ist ein ziemlich untypischer Hengst. Er würde schon öfters für eine Stute gehalten da sein Hengstverhalten selten zu Vorschein kommt.
      Reiten darf ich eine wunderschöne Andalusierstute und eine Hannoveranerstute.
      Lady Swan, eine wunderschöne Weiße Schönheit, ist sehr tempramentvoll, hinzukommt das sie recht ängstlich ist, da sie als Fohlen schlechte Erfahrungen gemacht hat. Trozdem ist sie ein Traum.
      Als letzte ist da noch Promise Of Sundace. Schwarz wie sie Nacht. Eine super liebe erfolgreiche Zuchtstute.

      Das wars von den Pferden soweit. Bevor ich mich verabschiede solltes du noch wissen ,dass da voll der süße Typ. Jace heißt er. Er ist Blond, traniert …. <3<3<3<3<3<3<3<3.

      Komm mich doch mal besuchen,
      deine Lina
      20.12.2017| Wolfszeit
      Ich fütterte erst alle Pferde ich fing an bei Promise of Sundance, Maskotka, Finest Selection, Colour Splash, Elvish Beauty und Mystic Fantasy Dahlia. Als alle Pferde gefressen hatten brachte ich die Pferde auf die Koppel. Zuerst Ice Rain, British Gold, Avicii, Dahlia und Liliada. Zufrieden begannen alle zu grasen. Als nächstes waren Don Carlo, Lifesaver, Herkules, Ace und Crystal Sky an der Reihe. Carlo und Sky wälzten sich erst einmal. Elf Dancer, Legolas, Little Buddy und Aschenflug ließ ich nacheinander in der Halle laufen. Wo der Wolf Heult und What's Happend In The Dark ließ ich auf dem Laufband laufen. Rosendaler, Blue Heart, Abadon All Hope und Lady Swan standen unter der alten Eiche auf der Koppel und beknaberten sich gegenseitig. Carry On My Wayward Son, Citizen Fang, Caruso und Nabuko wurden nur leicht bewegt bevor auch sie auf die Koppel durften.
    • Wolfszeit
      28.03.2018|Wolfszeit
      DER GROßE UMZUG TEIL 1
      Heute war ein ganz besonderer Tag. Ich war schon um 5 aufgestanden. Heute stand der Umzug von der Gepächtetn Anlage auf das neue Gestüt um. Nach einer Zeit von 3 Jahren war es endlich soweit. Colin war vor ein paar Wochen hochgefahren um zuschauen wie es nun Aussah. Bis auf einige kleine Bausstellen im Wohnhaus war es fertig. Die meisten Möbel und Dinge hatten wir auch schon dorthin transportiert. Jetzt fehlten nur noch die Pferde. Nachdem ich also Mila gefüttert hatte packte ich sie in den Kinderwagen und ging in den Stall. Wir hatten den Transport unserer fast 50 Pferde auf 2 Tage aufgeteilt. Heute würden 25 Pferde umziehen. Die Pferde waren alle gefüttert und nun ging es daran nach und nach alle vorzubereiten. Jeder auf dem Hof hatte nun viel zu tun da in ca. 1 Stunde das Transportunternehmen da sein würde. Mila schlief in ihrem Wagen, so das ich mir Nabuko und Caruso holen konnte. Ich putze die beiden Hengste noch ein Wenig bevor ich sie in ihre leichten Decken einpackte und ihnen ihre Transportgamaschen anlegte. Inzwischen waren alle Pferde soweit fertig und die Transporter waren auch bereit. Nun ging es ans Verladen. Wir begannen erst mit den ruhigeren Pferden. Als erstes sollte Jace Captain Morgan und All Hope Is Gone Verladen. Hope ging ohne Probleme auf den Hänger und Captain folgte daraufhin auch ruhig. Als nächstes war Lina mit Lady Swan dran. Die weiße Stute war etwas zögerlich folgte Lina dann aber doch auf den Hänger. Nun waren Nabuko und Carouso dran. Mila ließ ich in Obhut ihres Vaters. Als erstes war der kleine Schecke an der Reihe. Er folgte mir ohne großes Theater auf den Hänger. Nabuko hingegen traute sich nicht und scheute mehrmals. Als er das wiehren von Caruso hörte beschloss er allerdings doch auf den Hänger zu gehen. Nun folgten noch Citzien Fang, Sasancho und Carry on my Wayward Son. Alle drei gingen ohne Probleme auf den Hänger. Damit war der erste Hänger abfahrt bereit. Colin fuhr mit.

      In den zweiten Transporter sollten nun als erstes Abadon All Hope und Blue Heart. Abadon stieg ohne Probleme ein wohingegen wir bei Blue ein wenig Überzeugungskraft benötigten bis die junge Stute auch hinauf ging. Mit den beiden Miniatur Hengsten Cailean und Delyx hatten wir mehr Gülck sie folgten Jace sofort auf den Hänger. Auch der Shettyhengst Amigo folgte anstandslos auf den Hänger. Nun folgten die Mini Stuten Ardehel und Little Snowwhite. Snowhite ging freiwillig auf den Hänger. Ardehel hingegen wollte patu nicht einsteigen so das wir die kleine Stute auf den Hänger trugen. Als letztes musste noch Mini Cookie einsteigen. Die keine Stute ging zum Glück brav in den Transporter. Hier fuhr Jace mit. Jetzt musste nur noch der letzte Hänger bestückt werden. Die drei Stuten Cassini's Girl, Promise of Sundance und Maskotka stiegen ohne Probleme ein. Die jungstute Keks war ein wenig nervös doch mit gutem Zureden und ein paar Leckerlis ging auch sie brav auf den Hänger. Violà und Cremella gingen auch ohne Probleme auf den Anhänger. Walking on Sunshine traute sich erst als sie Keks hörte. Nun kam der schwierigste Teil. Mas'uda die zwar Hänger kannte aber keine so großen, musste zusammen mit ihrer Ziehmama Rosendaler auf den Transporter. Rosi lief gut drauf und wir hatten das Glück das Masus drang Rosi zu folgen größer war als ihre Angst. So waren nach knapp anderthalb stunden alle Pferde Verladen. Und auch der lezte Transporter mit Lina und Elias als Begleitpersonen fuhr los. Anu, Alec, Jayden Samu und ich brachten die übrigen Pferde auf die Koppel und begannen alle Restlichen Dinge wie Sättel, Trensen und alles was wir nicht mehr brauchten in Kisten zu packen
      25.08.2018|Wolfszeit
      My Horses & Me
      Lina| Hallo meine lieben Pferdefreunde. Ich begrüße euch hier auf meinem Kanal zu meinem ersten Video. Ich bin Lina bin 22 Jahre jung und im Hintergrund seht ihr das Whitehorse Creek Stud. Das Gestüt liegt im wunderschöne Alberta, Wildhorse Wildland. Es unterliegt der Leitung von Luchy Montrose & Colin Blackburn. Die Ranch aus dem 19 Jhd. Vor 3 Jahren begann dann die Renovierung und er Umbau. Es wird ein Video folgen indem ich noch einmal genau zeige wie es vorher aussah und wie es jetzt aussieht und dann erläutert ich euch nochmal die Geschichte der Ranch. Aber jetzt genug von der Ranch. Ich arbeite hier als Bereiter das heißt ich arbeite mit vielen verschiedenen Pferden die ich euch jetzt Vorstelle.
      Und zwar beginnen wir bei der kleinsten im Bunde. Cremella ist eine 6-jährige Shettystute. Sie ist ca. 90 cm groß und wird als Reitschulpony eingesetzt. Cremy ist eine liebe und ruhige Stute. Sie liebt Kinder und ist das perfekte "Kinderpony", aber nur bei Kinder die respektvoll mit ihr Umgehen sonst kann sie auch mal biestig werden. Allerdings kann Melly auch ein kleiner Esel sein. Aktuell arbeiten wir am Langzügel an der Gehorsamkeit in der Reitbahn, da sie dazu neigt die Kinder auch schon mal zu verarschen. Nebenbei lernt sie auch noch aktuell das Kompliment. Auch wenn das Pony durch und durch wie eins aussieht hält Creamy sich manchmal anscheinend für einen Hund denn die folgt einem auf dem Paddock, auf der Weide eigentlich überall, kommt meistens, wenn man sie ruft und spielt auch gerne mit den bellenden „Artgenossen“. Allerdings merkt man dem kleinen Cremello seine Liebe zu Futter an, da sie doch einen Kugelbauch mit sich rumträgt. Ich blende euch noch ein Bild von ihr ein. Dort sieht man sie mit Ursel man sieht sie auf dem Auslauf selten ohne Ursel und Baroness.
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      Die nächsten Ponys ist ebenfalls eine Shettydame. Die 1,01 m große Voilá ist 8 Jahre alt und wird ebenfalls in der Reitschule eingesetzt. Bei ihr trifft der Spruch 'Klein aber oho' gut zu. Sie ist eher der Kandidat für die etwas mutigeren Kinder. Die Stute kuschelt zwar für ihr Leben gern aber beim Reiten erweist sie eher weniger Geduld. Solang der oben drauf alle richtig macht und sie im Auge hat zeigt sie das sie ein gut erzogenes Pony ist. Sobald allerdings die Aufmerksamkeit eine Sekunde verschwindet nutzt sie häufig die Gelegenheit und macht was sie will. Voilá beherrscht viel Dinge wie Kompliment, knien, liegen, steigen und vieles Mehr. Bei ihr arbeiten ich gerade am Sitzen und an der Sommerfigur. Hier folgt ein Bild von Voilás erstem Tag auf der Ranch wo sie sich gleich mit der inzwischen pensionierten Zuchtstute Cassini’s Girl angefreundet hat.

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      Das nächste Pony ist schon so groß das ich es tatsächlich reiten kann. Caruso stammt aus den Pineforest Stabels von Ocuulta Smith und ist ein New Forest Pony. Von Ihr haben wir inzwischen einige Pferde im Stall stehen und auch Voilá wohnte dort zwischenzeitlich. Caruso ist mit seinen 4 Jahren inzwischen auf eine Größe von 1,45 m gewachsen. Er zeigt sich schon jetzt sehr energievoll und verspielt, ist im Umgang jedoch ein absolutes Traumpony. Er wird gerade eingeritten und man sieht jetzt schon sein Potenzial für die Vielseitigkeit. Aktuell logieren wir noch sehr viel und reiten maximal einmal in der Woche. Allerdings macht der kleine Hengst sich prächtig. Das Bild zeigt ihn nach der Eingewöhnungszeit das erste Mal auf der Hengstkoppel.

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      Als nächstes folgt der einzige Spanier des Hofes. Lady Swan ist eine 6-jährige Andalusier Stute. Die hübsche weiße Stute hat ihren Namen verdient. Sie ist eine wahre Schönheit. Swan ist sehr temperamentvoll wodurch sie nicht für Anfänger ist. Leider hat sie als Fohlen und Jungpferd schlechte Erfahrung in Spanien gemacht, wodurch sie sehr ängstlich ist. Sie wurde wie dort üblich mit der Sereta ausgebildet weshalb sie sehr empfindlich auf dem Nasenrücken ist. Mit Swan arbeite ich momentan am Galoppwechsel was schon ganz gut funktioniert. Das Bild zeigt sie mit Luchy auf dem Platz.
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      Nun kommen wir zum neusten „meiner“ Pferde, Zanaro. Der 166 cm große Vollbluthengst ist 7 Jahre alt und vielversprechend. Zany ist ein liebevoller Kerl, der sehr umgänglich ist, sowohl mit seinen Artgenossen als auch mit seinen Menschen. Der Hengst lässt sich super händeln. Mit ihm arbeite ich aktuell an seiner Ausbalanciertet, da er gerade über dem Sprung Schwierigkeiten hat. Das Bild zeigt Zany beim Spielen auf der Koppel und ist noch beim Vorbesitzer entstanden.
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      Lancasters Peppermint kam zwar mit Zanaro auf dem Gestüt an ist aber 4 Jahre jünger. Aktuell ist der Hannoveraner 1,65 m groß. Seine Großmutter ist Cassini‘s Girl was auch ein Grund war weshalb er auf den Hof kam. Die geduldige Ader durfte er zum Glück von seinem Vater erben, da seine Mutter etwas energiegeladener unterwegs ist. Er kann zwar auch mal los sausen aber kriegt sich schnell wieder ein und wird dies auch genauso beim Reiten machen. Pepper ist genauso liebenswert und sanft wie sein Vater und besitzt wahres Turnierpotenzial besitzt. Der kleine Hengst wird momentan vom Boden ausgearbeitet und darf noch ein wenig seine Kindheit genießen. Das Bild zeigt den Hengst mit seinem besten Freund auf der Koppel.
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      Last but not Least kommen wir zu Promise Of Sundance. Die 11 – Jährige Stute ist 1,70 m groß. Die Hannoveranerstute ist einfach ein Traum. Sie ist freundlich und offen für alles. Promise würde nie losrennen oder buckeln. Daher ist sie gerade bei unseren Anfängern sehr beliebt. Mit der Stute arbeiten wir viel an der Dressur. Das Bild zeigt Sundance bei der Dressur auf dem Platz mit Luchy.
      [​IMG]So schreibt in die Kommentare ob ich euch auch die anderen Pferde der Ranch noch Vorstellen soll. Gibt einen like wenn es euch gefallen hat und abonniert auch gerne. Vielen Dank fürs Zuschauen und bis zum nächsten Video.

    • Wolfszeit
      02.02.2019|Wolfszeit
      Der Neujahresritt
      Luchy| Heute war ich schon früh wach, der Wecker zeigte 4:30 Uhr. Aleen und Colin schliefen noch. Also zog ich mich aus dem Haus. Draußen war es noch Dunkle. Im trüben Licht der Hausbeleuchtung konnte ich meine Atemwölkchen sehen. Ich stapfte durch den Frischgefallen Schnee vorbei an den Ausläufen der Stuten. Ein teil lag noch schlafend im Stroh ein paar dösten im stehen nur Miss Monty die erst seit Oktober bei uns wohne war schon wach. Die kleine eigenwillige Stute kam an den Zaun und ich hielt ihr ein Leckerli hin. Dies nahm sie bereitwillig an und ließ sich noch etwas kraulen, bevor sie wieder zu den anderen Pferden ging. Ich ging weiter durch den unberührten Schnee bis ich an den Außenboxen ankam. Auch hier schliefen noch alle Pferde ich öffnete die Tür von Little Buddys Box. Der Hengst hob den Kopf und weihte mich leise an. Ich schloss die Box und setzte mich zu dem Hengst. „Guten morgen mein großer“ flüsterte ich dem Hengst zu. Ich kuschelte mich an ihn und er legte seinen Kopf in meinen Schoß. So an meinen warmen Hengst geschmiegt schlief ich Nochmal ein.

      Alec| Ich wurde davon wach das mir ein Kissen ins Gesicht flog. Im Türrahmen stand ein frisch geduschter Jace mit einem Handtuch um die Hüfte. „Raus aus den Federn, heute gibt es noch viel zu tun“ sagte er. Ich schälte mich aus dem Bett woraufhin Jace in sein Zimmer verschwand. Ich hingegen begab mich in Bad um zu duschen und mich zu rasieren. Frisch gewaschen, zog ich mich also an und begab mich in die Küche. Dort saßen auch schon Jace, Elias, Mathew, Quinn, Lina, Jayden, Samu und Anu. Hazel hingegen stand am Kopfende des Tischs. Obwohl das zierliche Mädchen erst seit einem Monat auf der Ranch wohnte hatte sie sich als erste gemeldet um die Silvesterfeier zu organisieren. „Schön das du auch mal kommst Alec“ sagte sie als sie mich erblickte. „Also da ja jetzt alle da sind, werde ich euch den Plan für heute erklären. Also fangen wir an beim wichtigsten bei den Pferden. Ich habe gestern mit Luchy geredet, die Pferde die nicht am Neujahrsritt teilnehmen, haben heute frei. Wir sollen sie füttern wie immer und dann auf die Koppel stellen. Um 17 Uhr sollen sie dann wieder reingeholt werden damit kein Pferd Feuwekskörper abbekommt oder sich erschreckt und verletzt. Um die Pferde kümmern sich bitte Elias, Mathew, Quinn und Samu. Sheena meinte sie hilft euch dabei noch. Dann brauchen wir ein Dekoteam das besteht auch Alec, Jace, Jayden und mir. Alec du fährst bitte mit Jace zum Waldhaus dekorierst, und bereitest alles vor mit dem Punsch.“ Ich holte mir einen Kaffee und setzte mich zu ihm. „zu guter Letzt noch das zweite Pferdeteam. Das besteht aus Lina, Anu und Jamie hilft euch. Ich werde später auch noch helfen und Luchy und Colin wollten auch dazustossen sobald sie so weit sind. Die Pferde müssen geputzt und eingeflochten werden. Die mit kurzer Mähne bekommen Wickelzöpfe die anderen spanischen Zöpfe. Der Schweif wird französisch eingeflochten und bekommen Lichter in Mähne und Schweif. Dazu bitte alle Pferde bandagieren die Bandagen findet ihr in der Sattelkammer vom Tor Stall. Die Liste mit den Pferden die geritten werden hängt dort ebenfalls…“.

      Jamie| Heute waren alle in Aufruhe, weil heute der Neujahrsritt stattfinden sollte. Ich hatte die Gelegenheit früh morgens genutzt und hatte mir Baroness of the Guard geschnappt und war mit ihr Los geritten. Ich genoss den warmen Körper unter mir in der kalten Luft. Ich spürte die Bewegungen des kräftigen Ponys unter mir. Ich ritt auf das Bergplato. Ich schloss die Augen. Man hörte nichts mehr außer den Atem der Schimmelstute und das Knirschen des Schnees unter den Hufen der Stute.

      Luchy| Während alle daran waren den Hof zu schmücken die Pferde zu versorgen und zu putzen hatte ich Aleen Colin überlassen und half Lina dabei die Kutsche zu dekorieren. Nachdem die Kutsche leuchtete wie ein Tannenbaum, holten wir Nabuko um ihn zu putzen seine Mähne zu waschen und dann einzuflechten. Auf dem Weg zum Auslauf sah ich, das der Hof inzwischen glitzerte und leuchtete. Auf meinem Weg zur Koppel begegnete ich Lina, die gerade PFS‘ Caillean, Delyx und Amigo auf die Koppel brachte. Ich machte mich hingegen auf den Weg zu Keks. Die Stute stand noch auf der Koppel. Mas’uda, Sunny Empire, Keks und Walking On Sunshine rannten fröhlich durch den Schnee. Als ich nach Keks rief kamen gleich die ganze Herde angelaufen. Ich kraulte alle ein wenig bevor ich Keks einsammelte und sie zum Stall führte. Nathalie, British Gold und Crystal Sky standen bereits eingeflochten im Stall, legendlich die Lichterketten fehlten noch. Ich begann meine Stute zu putzen. Als ich damit fertig war, ölte ich ihre Hufe und Anu begann sie einzuflechten. Inzwischen waren auch die ersten Reitschüler eingetroffen um die sich Lina bereits kümmerte.

      Emily| Elena und ich waren schon ganz aufgeregt als wir ins Auto gestiegen waren. Heute war es soweit wir durften am Neujahrsritt teilnehmen. Auf dem Hof angekommen sprangen wir förmlich aus dem Auto. Lina, unsere Reitlehrerin wartete bereits vor dem Stall auf uns. „Hallo ihr zwei“ begrüßte sie uns. „HALLO, wen reiten wir ????“ fragte Elena aufgeregt. „Elena du hast Maskotka und Emily du reitest heute Promise Of Sundance. Zusammen mit Lina gingen wir nun in den Stall und jeder von uns holte sein Pferd. Wir begannen zu putzen und Lina half uns dabei. Und flocht Mähne und schweif der Stuten wunderschön ein. Die Schweife waren wunderschön bis zum Ende der Schweifrübe geflochten und darin war eine kleine Lichterkette eingeflochten. Maskotkas Mähne wurde von einem wunderschönen breiten Zopf geziert wo ebenfalls eine Lichterkette eingeflochten war. In Promise Mähne waren Mähnenclips in kleinen Zöpfchen eingearbeitet. Inzwischen hatten wir unsere Pferde gesattelt und getrenst und waren auf den Hof gegangen um die anderen zu Treffen. Wir waren die langsame Gruppe und würden deshalb zuerst losreiten. Auf dem Hof standen 9 Pferde. Darunter Keks. Sie war das Pferd der Chefin, aber jeder möchte sie da sie immer freundlich an den Zaun kam um ein Leckerli abzustauben. Neben Keks stand eins der niedlichsten Pony auf dem Hof. Minnie Maus war zwar noch nicht lange auf dem Hof aber jeder liebte sie. Finest Selection, die Stute die ich auch manchmal ritt stand auch auf dem Hof. Ein Pferd sah besonders hübsch aus. “Elena sachu mal das Fell von dem Pferd da glänz wie Gold“sagte ich zu meiner Freundlin. „Das ist Walking On Sunshine. Das ist auch eines der Pferde der Cheffin.“. Nathlie die Scheckstute mit dem dunkelbraunen Fell wieherte und British Gold stimmte ein. Crystal Sky, der weiße Hengst, sah aus wie ein Geist er leuchtete heller als die anderen Pferde, da sein weißes Fell alles zu reflektieren schien. Nabuko war vor eine Kutsche gespannt die wunderschön leuchtete. Ein großer junger Mann saß ohne Sattel auf Anbadon All Hope und hielt Nabuko fest. Lina half erst uns und dann den andren Reitschüler auf ihre Pferde. Danach setzte sie sich auf den Kuschbock. Neben ihr sahs Aleen die kleine Tochte von deinem Stallbesitzer. Lina fuhr los. Dahinter ritt der Mann auf der schönen goldenen Stute, danach sollten wir reiten. Hinter uns kamen British Gold und Crystal Sky. Selection lief neben Nathalie. Den Abschluss bildeten Keks, Anbadon und Minnie Maus.

      Jace| Wir ritten durch den Wald. Colin und Jayden bildeten die Spitze der Gruppe. Blue Heart und Color Splash waren die ruhigsten Pferde. Dahinter kamen die drei Reitschüler auf Black Lady, Elvish Beauty und Miss Leika. Anu und Sheena ritten Lifesaver und Mystic Fantasy Dahlia hinter ihen. Die beiden Apfelschimmel waren definitiv ein hübsches Pärchen. Alec auf Liliada, Jamie auf Ursel und ich auf Aviciii bildeten den Schluss um uns unauffällig absetzen zu können, damit wir schneller als die anderen an der Waldhütte sein konnten.

      Hazel| Ich hatte gerade die erstrahlte Hütte zwischen den Bäumen entdeckt als wir anhielten und Lina uns Anweisung gab abzusteigen und unsere Pferde, die Alle Halfter unter der Trense trugen an den Hochseilen anzubinden. Ich lobte meine Minnie Maus und stieg ab um sie anzubinden ich stellte sie neben Keks die von Luchy gerade angebunden worden war. Ich folgte dem schön erleuchteten Weg bis zu Waldhütte wo wir von Jamie, Jace und Alec schon mit Punsch und Würstchen empfangen wurden.
      Sammelpflegebericht
      Walking on Sunshine, Mystic Fantasy Dahlia, Promise of Sundance, LMR Ice Rain und WHC Jaydeen
      11.08.201| Laraya13
      Aufregend und ungeplant
      Ich hatte eine längere Fahrt vor mir, zu dem Whitehorse Creek Stud. Von meiner Anlage waren es immerhin satte 2,5 Stunden bis dahin, doch so nett wie gefragt wurde, ob ich einmal Krankenvertretung machen kann, da konnte ich einfach nicht nein sagen.

      Ich bog die lange Einfahrt des Stalles ein und stellte meinen Jeep auf den Parkplatz, stieg aus und sah mich erstmal um. Dagegn ist mein Stall ein Witz, hier diese wudnerschöne Anlage war beinahe viermal so groß wie meine.

      Staunend ging ich den Weg entlan und sah mich nach miener Ansprechpartnerin Luchy Blackburn um, welche ich relativ schnell ausfindig machen konnte, da diese bereits mit dem Pferdepfleger Elias Clark auf mich wartete. Ich stieg aus und begrüßte die beiden freundlich, wurde herzlich empfangen. Nach einigen kleinen Gesprächen über die Fahrt und unzähligen „Dankeschön!“ später, wurden mir die Stallungen gezeigt. Dort standen bereits die 4 Stuten um die es heute ging.

      Wenig später wurd emir nun freie Hand gelassen und ich holte mir zuerst das Halfter von Walking on Sunshine, ein passender Name, wie ich fand.

      Ich öffnete die Boxentür und sprach die Stute ruhig an und lies mich erstmal beschnuppern, bevor ich Sie aufhalfterte und mit zum Putzplatz nahm. Dort stiegelte ich sie ordentlich durch, nahm mir einen Kappzaum und lief mit ihr zu der Longierhalle. Ich staunte nicht schlecht, denn ich erwartete eigentlich eine Runde, so wie bei mir aber nein.. sie war Quadratisch! Ich trat ein und fing an die Stute mit ordentlichen Tempi- und Richtungswechseln zu arbeiten.Sie war eine sehr lernbegierige und Kommunikationsfreudige Stute, mit der mir die Bodenarbeit sehr viel Spaß machte. Nach einer guten und intensiven Zeit hörte ich auf und lief gemütlich mit Sunny zurück, steckte ihr ein Möhrchen zu und lief nun 5 Boxen weiter zu Dahlia. Eine schöne graue Stute, mir etwas zu grau.

      Hier begann ich ebenfalls mit einem langsamen Annähern und anschließendem, ausgiebigen putzen.Sie war eine sehr verspielte Dame, denn dauernd zog sie spielerisch an meinem Zopf. Mit ihr ging ich nur ein wenig spazieren, sah mir ein wenig die Anlage an. Auf dem Rückweg kam ich an der Fohlenweide vorbei, wo mir sofort ein Fohlen auffiel. Ein schlacksiges, braunes Hengstfohlen. Er gefiel mir, doch lief ich weiter und brachte Dahlia zurück, um nun ihre Boxennachbarin Promise heraus zu holen. Sie war ein Prachtbild von einem Hannoveraner, dazu Lackschwarz wie Teer. Ihr zog ich ebenfalls nur den Kappzaum an und ging in die Longierhalle, arbeitete mit Bodenstangen und Tempi. Sie machte wudnerbar mit und bereitete mir sehr viel Freude, demnach war die Einheit etwas kurz und ich entschied, langsam mir ihr zurück zu tingeln. Zwischendurch hielt ich an, Sprach mit ein paar Menschen die mir entgegen kamen. Als Promise wieder in ihrer Box war, Nahm ich mir Ice vor. Sie putzte ich aber nur ausgiebig und nahm brachte Sie auf die Weide, holte dann die anderen drei, denn diese kamen zusammen auf eine andere Koppel. Ich setzte mich auf Sunny und nahm Dahlia sowie Promise als Handpferd mit und so tingelten wir zur Koppel, wieder an der Fohlenweide vorbei. Die Stuten weggebracht, stellte ich mich an den Zaun und beobachtete dieses braune Würmchen, Jaydee. Neugierig kam er nach einiger Zeit zu mir gelaufen und beschnupperte mich etwas skeptisch, lies sich dann aber von mir am Hals kraulen.Ich bemerkte gar nicht, wie Luchy zu mir kam und lachte. Sie fragte mich ob mir der kleine gefiele, was ich bestätigte. Eigentlich war er nicht mein Typ, erst recht nicht als Fohlen doch irgendwie fand ich ihn wunderbar und konnte nicht aufhören mit ihm durch den Zaun zu schmusen und spielen. Er war ein freundliches Fohlen, etwas eigenwillig und skeptisch aber dennoch freundlich. Luchy erzählte mir ein wenig von dem Jährling und auch das er zu Verkauf stehe.. Ich überlegte und lief mit ihr zurück zum Parkplatz, verabschiedete mich und versprach ihr, es mir zu überlegen. Ich schaute nocheinmal zur entfernten Fohlenkoppel, ehe ich in meinen Wagen stieg und mich auf die lange Heimfahrt machte.
    • Wolfszeit
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      19.02.2020|Wolfszeit
      Jayden| Heute war Samstag, das bedeute heute war Freispringen für alle unsere Spring- und Geländepferde. Die ersten beiden Pferde waren auch schon seit 20 mini in der Führmaschine. Samu und ich holten gerade Legolas und Crystal Sky von der Koppel. Den schwarzen Hengst sollten wir in die Führmaschine während wir Lifesaver und Elf Dancer dort rausholten. Mit den beiden Hengsten ging es dann in die Halle wo die Hindernisse bereits aufgebaut waren. Nach einer viertelstunde durften die beiden Hengste weg. In die Führanlage kamen nun LMR Ice Rain, Promise Of Sundance und British Gold. Legolas und der Schimmelhengst durfte nun springen. Als letztes war Walking On Sunshine dran. Danach durften ihre Pferde den Samstag auf der Koppel verbringen.
    • Wolfszeit
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      16.03.2020|Wolfszeit
      Quinn| Ich stand am Fenster, welches mit wunderschön glitzernden Eiskristallen überzogen war. Es war noch dunkel draußen. Hier oben in den Bergen lag immer noch ein wenig Schnee und über Nacht wurde es frostig kalt. Ich konnte es immernoch nicht glauben, dass ich gestern auf meiner ersten Körung war und dann mein Herkules auch noch Erfolg hatte. Eigentlich wollte ich nicht hinaus in die Kälte, doch die Pferde warteten auf ihr Frühstück. Also packte ich mich warm ein und ging hinaus. An den Fußspuren im Schnee erkannte ich, dass Jesse schon unterwegs war. Ich ging zum Scheune hinüber und holte dort meine Schubkarre und belud sie mit einer Ladung Heu um sie zum Hallenauslauf hinüber zu fahren. Die meisten Pferde schliefen noch gemütlich im Stroh und nur Fraena von Hulshóf und Darragh standen am Tor und klauten sich das erste Heu noch bevor es in der Futterkrippe war. “Ihr zwei seid doch eigentlich schon rund genug”, sagte ich zu den beiden und streichelte dem Mini Muli über den Hals. Fraena steckte ihren Kopf so tief in das Heu das nur noch ihre Ohren herausschauen. Als das Heu in der Krippe war gesellte sich auch die kleine New Forest Stute Minnie Maus dazu und durchsuchte meine Taschen nach einem Leckerlie. “Heute hab ich nichts für dich Mäuschen”, sagte ich schmunzelnd zu der Stute und kraulte sie hinter den Ohren. “So, jetzt muss ich aber weiter die anderen haben auch noch hunger”, sagte ich zu den Ponys und ging zurück zur Scheune um eine neue Ladung Heu zu holen. Diesmal ginge es mit der beladenen Schubkarre zum Unterhausauslauf. Dort standen alle drei Stuten neugierig. Antigone, die noch nicht lange bei und war, stand mittendrin. Die Fellponystute hatte sich scheinbar sehr gut integriert. “Curly, du stehst im Weg”, sagte ich zu der Haflingerstute die gerade einen langen Hals machte um sich Heu aus der Schubkarre zu klauen. Curly Lure machte allerdings keine Anstalten sich vom Fleck zu bewegen. Erst als ich das Tor öffnete ließ sich die Stute samt Tor zur Seite schieben. Verfolgt von Doo Wop, Curly und Antigone fuhr ich meine Schubkarre zu Futterraufe um mein Heu dort abzuladen. Geduldig warteten die drei Ponydamen bis ich das Heu abgeladen hatte. Während die bunter Criollo Stute und die Palominostute ihr Heu fraßen, folgte mir Curly zurück zum Tor um nachzukontrollieren ob ich nicht vielleicht noch etwas besseres dabei hatte. “Ne Goldi, dein Müsli gibts nach der Arbeit”, sagte ich und strubbelte ihr durch den Schopf bevor ich zurück zu Scheune ging. Dort traf ich auf Matt. “Morgen Matt”, begrüßte ich den großen dunkelhaarigen Mann. “Morgen Quinni. Wollen wir die Offenställe gerade zusammen ausmisten? dann geht es schneller”.”Na klar”, erwiderte ich und sprang mit auf den Weidemann, wo Matt schon den Mistcontainer aufgeladen hatte. So ging die Fahrt als erstes zum Hallenauslauf. Bis auf Ursel - die Bäringöttin und Nurja standen alle schon am Heu. “Schau nur der Heuhaufen hat drei paar Ohren”, sagte Matt schmunzelnd. Hinter dem Heu schauten ein paar graue, ein paar blonde und ein paar rote Ohren hervor. “Scheint als wollten Voilá, Fraena und Cremella verstecken spielen”. Der letzte kleine Kandidat stand zufrieden Zwischen Baroness Of The Guard und Miss Monty und wedelte zufrieden mit seinem Eselschweif.”Warte ich mach das Tor auf”, sagte ich und hüpfte aus dem Traktor. Matt fuhr hinein und ich verschloss das Tor wieder hinter ihm. Am Unterstand angekommen erwartete mich ein sehr niedliches Bild. Nurja lag noch im Stroh und blickte mir entgegen. Ursel - die Bärengöttin stand ein wenig weiter vorne und bewachte sie. “Na Bärin, passt du brav auf?”, sagte ich und streichelte sie am Hals. Mit ihrem großen weichen Nüster beschnupperte sie mein Gesicht. “Ja, eine brave bist du” flüsterte ich und kraulte sie an ihrer Lieblingsstelle. “Du sollst nicht die Pferde kuscheln, du sollst misten”, neckte Matt mich der aufeinmal hinter mir stand. “Aber schau doch wie süß die beiden sind”, erwiderte ich während ich zu Nurja rüberging. “Gut geschlafen meine süße?”, sagte ich und zupfte der Stute einen Strohhalm aus dem Schopf. “Na gut meine hübsche ich fürchte du musst jetzt aufstehen, damit wir hier misten können”. Ich stand auf und scheuchte die Stute hoch. Die beiden braunen Stuten verkrümelten sich zum Heu und so konnten Matt und ich in Ruhe misten. Nachdem der Unterstand und der Paddock gemistet war ging es weiter zu den restlichen Ausläufen. Um halb sieben waren alle Pferde gefüttert und die Ausläufe sauber. Als nächstes galt es nun die Pferde auf die Koppel zu bringen. ich machte mich also auf den weg zum Hallenauslauf. Auf dem Weg kam mir Lina entgegen. “Morgen Lina”, begrüßte ich sie. “Morgen, bringst du gerade die Pferde raus?”. “Ja ich wollte gerade damit anfangen”, erwiderte ich. “Voilá brauchst du nicht rausbringen, die hol ich mir gleich. Ich muss noch noch schnell nach Peppermint schauen. Lancasters Peppermint hatte sein Futter gestern nicht komplett fressen wollen,weshalb Lina zuerst nach ihm sehen wollte. “Na klar ich lass die Maus stehen”, antwortete ich und ging weiter richtung Auslauf. Als erstes waren Ursel und Cremella dran. Die beiden Ponys waren ein Herz und eine Seele. Als die beiden auf der Koppel waren folgten auch die restlichen Ponys, Pferde und Esel aus den Ausläufen und Ställen. Als alle Pferde auf der Weide waren verweilte ich ein wenig am Koppelzaun und beobachte die Fohlen auf der Weide. WHC’ Candela und WHC’ Solist liefen ein wenig um die Wette, wobei man der kleinen Scheckstute ihre Vollblutabstammung anmerkte, da sie gut eine Länge vor dem hellbraunen Hengst lief. Trotz ihrer Geschwindigkeit war auch die Verwandtschaft zu Colour Splash nicht zu leugnen. Die großflächige Scheckung und das Fuchsfarbene Fell waren eindeutig. Bei Solist war das schon nicht mehr ganz so einfach. Er hatte zwar die hellbraune Farbe seiner Mutter Vakany geerbt, doch die Scheckung, war bei ihm nur sehr schwach ausgeprägt. Die langen Beine gaben auch einen Hinweis auf seine Springabstammung. Dennoch hatte er auch definitiv die Raumgreifenden, schwungvollen Gangarten seines Vaters geerbt. Wir alle waren gespannt wie der kleine Hengst sich entwickeln würde, da es ihm doch ein wenig an Geschick fehlt. Das dritte Fohlen im Bund war WHC’ Mitena. Währen ihre Mutte Maskotka mit den anderen beiden Stuten graste, probierte sie eine Portion Gras. Die kleine Stute war auch das älteste der drei Fohlen, sie war nun schon fast ein Jahr 11 Monate alt. Jetzt wo bald die nächsten Fohlen kommen würden wollen wir die drei auch bald Absetzen. Candy und Mitena würde zusammen ein kleine Herde mit Antigone, Doo Wop und Curly Lure bilden. Curly ist trotz ihrer 6 Jahre doch noch recht verspielt, weshalb sie eine gute Partnerin für die beiden Fohlen bietet. Doo Wop ist der Ruhepol der Gruppe, mit ihrer ausgeglichenen ruhigen Art. Antigone hatte ziemlich schnell die führung in der kleinen Gruppe übernommen. Sie ist zwar freundlich, lässt sich allerdings nicht gerne herumschubsen. Alles in allem denken wir das die drei Stuten genau richtig sind um zwei junge Pferde zu erziehen. Bei Solist wird das ganz ein wenig schwerer werden. Da er ein Hengst ist kann er nicht bei den Stuten stehen und leider haben wir keinen Spielkameraden für ihn. Entweder wir geben ihn zur Aufzucht auf einen anderen Hof oder wir bringen ihn zu Alec auf den Hof. Alec hatte einen anderthalbjährigen Tinkerhengst dort stehen. Balisto wäre ein gute Spielgefährte für unseren Solist und bei Alec wüssten wir auch das er gut aufgehoben ist. Ich schaute den Fohlen noch ein paar Minuten zu bevor ich mich wieder an die Arbeit machte. Antigone, die jetzt knapp eine Woche bei uns war, wartete schon auf dem Auflauf auf mich. Ich wollte sie heute das erste mal reiten. Die Palominostute wieherte mir leise entgegen. Ich ging in die Sattekammer um dort ihre Putzbox und ihr neues Halfter. Vor zwei Tagen waren nämlich die neuen Kollektionen in Luchys Shop eingetroffen und da Antigone noch kein Halfter etc. hatte durfte ich etwas für sie aussuchen. Dabei rausgekommen war ein hübsches Set mit Lila-Weiß-Goldenen Marbel Muster. Ich holte das Halfter der Stute und streife es ihr über. “Hübsch siehst du aus” sagte ich zu der Stute und führte sie zum Putzplatz. Nachdem ich die Stute angebunden gatte holte ihre ihre Abschwitzdecke um diese mit der Winterdecke zu tauschen. Bei einem Fellpony würde man zwar Plüschfell erwarten, doch einerseit kam Antigone aus Deutschland, wo der Winter deutlich milder war als bei uns und andererseits hatte der Händler sie geschoren. Da wir immer noch minusgrade hier oben haben muss sie dieses Jahr eine Decke tragen. Eigentlich versuchen wir die Pferde wenn möglich nicht einzudecken um ihre Körpereigene Thermoregulation nicht einzuschränken. Als die Decken getauscht waren putzte ich die Stute gründlich, bevor ich sie Sattelte und wir uns gemeinsam auf den Weg zur Reithalle machten. In der Reithalle war Jace gerade dabei, Sheena eine Reitstunde auf Ursel zu geben. Dafür dass Sheena erst seit 8 Monaten ritt, machte sie das schon super. Normalerweise würde Sheena Walking On Sunshine oder Black Lady reiten. Die beiden Stuten waren allerdings tragen, weshalb die beiden nicht einsatzfähig waren. Elvish Beauty sollte in der Reitstunde laufen, genauso wie El Pancho. Damit Sheena trotzdem ein Pferd zum reiten hatte, hatte Jamie ihr Ursel geliehen. Die Highlandstute war sehr brav nur ein wenig weniger schwungvoll als sonst. Ich begab mich mit Antigone zusammen in die Mitte der Halle, wo ich nachgurte und dann Aufstieg. Nachdem ich 15 min Schritt geritten war gurtete ich erneut nach und legte sie Abschwitzdecke auf die Bande. Jace hatte die Reitstunde inzwischen beendet und Sheena wollte die Bäringöttin drauße noch ein wenig trockenreiten. Bis jetzt war Antigone sehr brav gewesen. Nun wollte ich antraben und musste zugleich festellen, dass die Stute ein wenig treibig war. Schnell musste ich auch feststellen, dass ihr wohl schon länger kein anständiges training mehr zugekommen ist, denn ihre Ausdauer war doch recht kurz. Nach einer viertelstunde mit Trab und einem kurzen Galopp beendete ich das Training. Ich musste leider feststellen da neben ihrer Ausdauer auch ein paar andere Dinge zu wünschen übrig ließen. Auf der linken Hand ließ sie sich nur schwer abwenden und im Rücken war sie recht fest. Ich würde mit Luchy zusammen einen Trainingsplan ausarbeiten. Der schwerpunkt wird jetzt erst einmal auf dem Muskelaufbau liegen. Außerdem sollte sich ein Ostheopart sich einmal den Rückn anschauen um festzusellen ob sie Blockaden hatte. Ich ritt Antigone trocken bevor ich sie noch unters Solarium stellte. Nach dem Wärmebad durfte sie dann auch eingedeckt auf die Koppel.
      Luchy| Ich wollte heute zu erst nach den Tragenden Stuten sehen. Vakany und Minnie Maus ware hochtragen und es würde vermutlich nicht mehr lange dauern bis sie abfohlten. Sunny Empire und Black Lady waren vermutlich mitte des Monats dran. Chessqueen, Baroness Of The Guard, Antigone und Walking On Sunshine ließen sich noch nichts anmerken wann sie soweit waren, aber allzu lang konnte es bei ihnen nicht mehr dauern. Ich ging zu der Koppel wo die Stuten standen ,so wie die Fohlen vom letzten Jahr und Mas’uda. Den Stuten schien es gut zu gehen. Vakany hatte schon ein wenig Milch im Euter, was darauf hindeutet das das Fohlen innerhalb der nächsten zwei Wochen zur Welt kommen würde. Nachdem ich die Stuten und natürlich auch die Fohlen begutachtet, beschmust und mit einem Leckerlie versorgt hatte machte ich mich auf den Weg zu meiner Stute Keks. Keks kam mir schon entgegen galoppiert als sie mich kommen sah. “Na meine hübsche”, begrüßte ich die braune Stute. Sie grummelte mich freundlich an und ich stecke ihr ein Leckerlie zu bevor ich den Strick einklingte. Die braune Stute hatte immer noch ein dickes Fell, der Frühling ließ wohl noch auf sich warten. Nachts gingen die Temperaturen immernoch bis zu -18 Grad runter und auch Tagüber war es nur knapp über Nullgrad. Ich führte die Stute in den Stall, wo sie während ich sie putzte, schonmal unter dem Solarium ein wenig aufwärmen durfte. Sauber und mit Reitpad und Halsring ausgestattet machen wir uns auf den Weg in die Reithalle. Ich ritt sie erst warm und arbeitete sie dann ein wenig in Trab und Galopp bevor ich noch ein bisschen an den Seitengängen arbeitete. Als ich die Halle verließ betrat Jayden mit Crystal Sky die Halle. Auf dem Putzplatz traf ich Samu Promise Of Sundance. Ich brachte Keks zurück zur Koppel. Auf der Koppel nebenan spielten ein paar der Hengste miteinander. Amigo versuchte an PFS’ Caruso Kopf ranzukommen. Der Shetty Hengst hatte allerding recht wenig erfolg. Nabuko, Rumkugel und Abe’s Aelfric rannten ein wenig um die Wette. PFS’ Artic Tiger, der Miniature Horse Hengst grase friedlich unter El Pancho. Der Kleine Hengst hatte sich so einen mobilen Regenschutz gesucht. El Pancho schien das Pony unter seinem Bauch nicht zu stören, denn er döse ein wenig. Nun holte ich mir LMR Royal Champion. Der junge Hengst war nun seit ca. zwei Monaten angeritten und bei jetzt machte er sich super toll. Ich putzte den Schecken gründlich bevor es gesattelt Richtung Platz ging. Ich den jungen Hengst heute das erste mal draußen reiten. Gleich beim Warmreiten fiel mir auf das der junge Hengst sehr unkonzentriert war. Er schaute sich ständig um, blieb stehen und stolperte deshalb ein paar mal über seine Füße. Da ich den Hengst nicht überfordern wollte beließ ich es heute dabei, die Grundgangarten ab zu fragen. Für das erste Mal hatte der junge Hengst das sehr gut gemacht. Als Belohnung und da er momentan ein wenig dünn war gabs ein Portion Mash für Champ. Zufrieden verputzte er es, bevor er wieder auf die Koppel durfte.
      Quinn| Inzwischen war es Nachmittag geworden und somit an der Zeit die Schulpferde reinzuholen und auf die Paddocks zu stellen, damit die Reitschüler es einfacher hatten dies einzufangen. Als ich zu den Koppel kam stand Little Buddy am Tor wie bestellt und nicht Abgeholt. “Willst du schon wieder nach hause?”, sagte ich schmunzelnd zu dem Vollblut Hengst und kraulte ihn kurz, bevor ich weiter ging. Als erstes wollte ich die beiden Stuten Nathalie und Finest Selection holen. An der Koppel rief ich Nathi und die Scheckstute kam brav angetrabt. Die Fuchsstute stand glücklicherweise eh schon am Zaun, da sie genau wusste wann es zu Reitstunde rein ging. Mit beiden Stuten an der Hand ging es zum Stall, wo die beiden Stuten noch ein wenig die Sonne auf dem Paddock genießen durften bevor die Kinder kamen. Als nächstes wollte ich British Gold und Miss Leika holen. Gold spielte ein wenig fangen aber Leika ließ sich gleich brav halftern. Auch Elf Dancer, LMR Fashion Girl, LMR Ice Rain, Legolas und Capatin Morgen kamen nacheinander rein. Matt hatte heut viel zu tun, so dass er mich gebeten hatte ihm PFS’ Arctic Tiger abzunehmen. Ich holte mir den kleinen Hengst und wollte mit ihm auf dem Platz gehen. Auf dem Dressurplatz war allerdings gerade Jamie mit Lady Moon. Da ich Freiarbeit mit dem kleinen Silbernen Hengst machen wollte, musste ich wohl woanders hingehen. In die kleine Halle konnte ich auch nicht weil Colin dort ein Pferdespielplatz für Carry On My Wayward Son, Blue Heart und die Jungpferde aufgebaut hatte. In der kleinen Halle war Jesse mit Miss Griselda Braun. Zum Glück war die Longierhalle frei. Erst ließ ich den Hengst ein wenig laufen, damit er sich auspowern konnte, bevor ich ein paar Lektionen mit ihm übte. So hatten wir immerhin 20 min bis Samu mit Saturn in die Halle wollte. Der Braune Hengst war heute leider ein wenig eingeschränkt durch seine Ataxie, sodass er nicht immer Reitbar war. Da Tiger allerdings sehr brav mitgemacht hatte räumten wir also das Feld. Ich beschloss mit dem kleinen Mann noch eine runde um den Hof zu spazieren. So begegneten wir Jayden und Lina die gerade mit Lady Swan und Acerado von einem Ausritt wiederkamen. Auf der Koppel wurde er schon von seinen Freunden erwartet. Ich hatte ein wenig Zeit bevor ich wieder los musste. So beschloss ich Hazel noch ein wenig zu zu sehen. So langsam hatte sie es raus wie man mit dem kleinen wilden pony umgehen musste. Dennoch ließ es sich Miss Monty nicht nehmen ein zwei bocksprüngen ein zu bauen. Am Abend ging es dann daran alle Pferde wieder reinzuholen. Ich begann bei Jora. Danach folgten All Hope Is Gone, Vikar, Injaki, Look at my hair und Don Carlo. Als aller letztes kam heut What’s Happend In The Dark rein. Der Araberhengst bekam dafür als erstes sein Abendessen. Nachdem schließlich alle Pferde versorgt waren, lümmelte ich mich nach einer warmen Dusche mit einem Buch auf mein Bett.
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    • Wolfszeit
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      09.05 & 12.05.2020| Wolfszeit
      Besuch von Dr. Becks und wie das Schicksalspielt
      09.05
      Lina| Inzwischen waren wir seit fast ½ Wochen Zuhause. Divine machte sich sehr gut. Er hatte schon gut zugelegt und auch die Musklen kamen so langsam. Wenn er weiter so gut Aufbaut wollte ich in 1 Wochen man schauen was er vom Sattel hielt. An vernünftiges Reiten war natürlich lange noch nicht zu denken, aber ich war neugierig was mein Hengst denn noch so alles konnte. Laute dem was ich gefunden hatte war er wohl auch eingefahren, aber ich wollte mich damit erst befassen, wenn Divine ein wenig mehr Muskeln hatte. Heute stand ein Kontrollbesuch von Bennie Becks an.Dr. Becks war der Tierarzt des Tierschutzvereins. Doch das würde noch ein wenig dauern: Als erstes hieß es Frühstück für den weißen Hengst. Also ging es in die Futterkammer Mash machen. Carry on My Wayward Son, der direkt gegenüber von HMJ Divine wohnte, versucht sein Schnauze in die Schüssel zu stecken, als ich an ihm vorbei wollte. “Nein, das ist nicht für dich, großer du bist schon rund genug, sagte ich zu dem Painthengst,der aktuell noch ordentlich Winterspeck hatte. Das Mash landete in Divines trog und zufrieden fing er an, sein Frühstück zu schlüpfen. Da ich heute für die Fohlenrunde verantwortlich war, wollte ich die Zeit nutzen und die Fohlen kontrollieren. Ich stecke noch ein Paar Möhren ein und machte mich auf den Weg zur Fohlenkoppel.

      Als erstes kam mir die kleine WHC’ Candela zusammen mit WHC’ Mitena entgegen. Candy und Mitena waren schon recht groß geworden. So langsam ließ sich bei den beiden Erkennen wie hübsch die beiden werden. Candela würde bald ausziehen. Und zwar nach Schweden auf das Lindö Dalen Stuteri. Mitena würde bei uns bleiben. Die beiden Fohlen aus dem letzten Jahr schnupperten interessier an den Möhren bevor sie eine nahmen. ich strich Mitena über das hübsche Fell, was in der Morgensonne golden glänzte. Von den beiden jungen Stuten verfolgt ging ich zum Waldrand, wo der Bach entlang floss. Dort standen die beiden Fellponystuten Antigone und Baroness Of The Guard und tranken Seite an Seite. “Na ihr zwei süßen”, sprach ich sie an bevor ich näher ging. Die Stuten hoben den Kopf und blickten mich aus ihren großen dunklen Augen an. Antigone war inzwischen doppelt so breit wie vorher und besonders lange konnte es nicht mehr dauern bis ihr Fohlen kommt. ich kontrollierte ihr Euter, doch das war noch normal groß. Baroness war frühesten nächsten Monat dran, sicherheitshalber kontrollierte ich auch sie, aber es war alles wie es sein sollte. schon aus der Entfernung sah ich wie sich WHC’ Mimithe an WHC’ Oshawa ran schlich, um kurz darauf in ihn reinbeißen. Der deutlich größere Hengst zuckte zusammen und wand sich zu der kleinen Tiegerscheckstute um. Mimi ergriff kurzerhand die Flucht und der schwarz-weiße Hengst flitze hinter ihr her. Die Mutterstuten Minnie Maus und Sunny Empire standen etwas auseinander und grasten friedlich. Neben Empire, wie immer die Arabische Stute Mas’uda. Masu erwartete zwar kein Fohlen, stand aber auf der Koppel, weil sie Empires ‘’Blindenführpferd’ ist. Während Mimi und Oshawa fangen spielten, probierte Mimis Schwester mal ob das Gras schmeckte. WHC’ Minya sah allerdings nicht wirklich überzeugt aus. Promise Of Sundance und Chesqueen grasten friedlich während die beiden Fohlen inzwischen um sie hermutollten. Mimi schlüpfte sogar einmal unter Chess durch, was die erfahrene Stute nicht wirklich störte. LMR Fashion Girl und Vakany standen etwas abseits. Girl döste ein wenig, während Vaknany ihr Fohlen säugte. WHC’ Venice war meiner Meinung nach, das hübscheste Fohlen was wir dieses Jahr bekommen hatten. Ihr Fell hat einen schönen Rotbraun Ton und ist übersät mit weißen Punkten, die sie von ihrem Papa geerbt hat. Ihre Stirn wurde von einer hübschen Blesse geziert. Äußerlich hatte sie nicht sonderlich viel von Ihrer Mutter geerbt, dafür aber umso mehr vom Charakter. Ich sah auf meine Uhr, es war bereits halb Neun. In 20 Minuten sollte Bennie Becks kommen. Also machte ich mich auf den Weg zurück zum Stall. Divine war inzwischen Fertig mit fressen, sodass ich ihn aus der Box holte und ihn draußen auf den Putzplatz stellte. Ich wollte ihn noch ein wenig Putzen bis Dr. Becks da war. Als erstes machte ich sein Maul sauber was noch ganz braun vom Mash war. Danach versorge ich ihn mit Sonnencreme und setzte ihn seine Sonnenschutzfliegenmaske auf. Da sein Rücken immer noch sehr verspannt war, begann ich ihn als erstes ein wenig zu Massieren um seine Muskeln zu lösen. Er war an sich zwar auch so brav, aber nach einer Massage fühlte er sich sichtlich wohler und genoss das putzen dann besonders. Als ich gerade mit der Massage fertig war, fuhr auch schon Dr. Becks vor. Der Mann stieg aus. Ich ging auf ihn zu und begrüßte ihn: “Hallo, sie müssen Dr. Becks sein. Ich bin Lina, die Trainerin von Divine”. “Ja genau der bin ich”, erwiderte der Mann beim Händedruck.
      “Da vorne steht unser Patient”, sagte ich und deutete auf den weißen Hengst, der entspannt in der Sonne döste. “Also die Diagnose von unseren Tierarzt war mittelmäßige Unterernährung mit Selen- und Zinkmangel. Dagegen bekommt er zum Heu einmal täglich Mash mit Rübenschnitzel, dazu noch Ein Zink- und Selenpräparat, wie auch noch etwas für die Leber. Für seine trocken Haut haben wir eine Lotion bekommen. Ansonsten ist er geimpft und entwurmt. Die Verspannungen werden mit Massage und Training behandelt. Wegen der Tragrandspalten haben wir seit ca. 1 Woche Eisen drauf”, erklärte ich während wir zu Divine rüber gingen.

      Benni Becks begutachtete Divine schon von Weiten aufmerksam. „Ich sehe jetzt schon eine deutliche Verbesserung, im Vergleich zu dem Tag, als ich ihn das erste Mal untersucht habe“, sagte er und ich seufzte erleichtert auf. Die Einschätzung des Tierarztes war ein wichtiger Punkt in diesem HMJ. „Ich war dabei, als wir Divine abgeholt haben und obwohl er noch immer zu mager ist, sehe ich jetzt schon einen neuen Glanz in seinen Augen.“
      Wir waren mittlerweile bei Divine angekommen. Er stand brav angebunden am Putzplatz, begutachtete uns jedoch aus neugierigen Augen. Vielleicht bildete ich es mir ein, aber bei Dr. Becks Anblick schien der Hengst aufmerksamer zu werden.
      „Vielleicht erkennt er mich noch“, sagte Benni und streichelte über den Kopf. Er lachte kurz auf. „Aber das wünsche ich mir als Tierarzt natürlich von jedem Kunden und nur in den wenigsten Fällen tritt es wirklich auf.“ Benni hatte zwar seine Tasche dabei, untersuchte den Hengst aber vorerst nur mit seinen Händen. Es schien, als würde er nur durch das Berühren der Pferde nach Auffälligkeiten und Unstimmigkeiten suchen. Er untersuchte vorsichtig den Kopf samt Auge, Ohr und den Nüstern, warf einen kurzen Blick ins Maul, bis Divine den Kopf ruckartig zur Seite zog.
      „Wann war der Tierarzt das erste Mal da?“, fragte er, während er aus seiner Tasche ein Stethoskop zog.
      „Vor zwei Wochen“, sagte ich. „Eine sehr ausführlich arbeitende Tierärztin, vielleicht kennst du sie ja. Stelli heißt sie.“
      „Mhm“, murrte Benni, während er Divine abhorchte. „Die sagt mir was. Bis jetzt kann ich ihrer Diagnose auch in allen Punkten zustimmen. Ich würde das mit der trockenen Haut auch nicht auf die leichte Schultern nehmen. Daraus können sich im schlimmsten Fall noch weitere Symptome entwickeln.“ Benni beendete das Abhorchen und wendete sich wieder mir zu, das Stethoskop locker in der Hand. „Aber bei Dominant Weißen Pferden kann es schnell zu Hautentzündungen kommen, ich wünsche euch da Glück, dass das in Zukunft keine weiteren Probleme geben wird. Divine war damals-“, wollte anfangen zu erzählen, als der Hengst seinen Kopf etwas zur Seite streckte und nach dem Stethoskop schnappte. Benni war zu langsam. Das Maul schloss sich und Divine riss dem erstaunten Tierarzt das Gerät aus der Hand, um es dann mit viel Schwung hin und her zu schleudern.
      „Divine!“, quietschte ich erschrocken auf und wollte dem Pferd das Stethoskop aus dem Maul ziehen. Benni war jedoch schneller, hatte sein Stethoskop gepackt und Divine im Gegenzug ein Stück Möhre aus seiner Jackentasche angeboten.
      „Du hast Recht“, sagte der Doktor zu dem Pferd. „Die Möhre hätte ich dir schon längst geben sollen.“
      „Das tut mir so Leid!“, sagte ich und nuschelte noch ein paar Entschuldigungen. „Ich hoffe, es ist nicht weiter kaputt gegangen.“
      „Ach Quatsch“, Benni lachte erfreut auf. „Es ist schön zu sehen, dass es ihm gut geht.“ Divine schnaubte zustimmend.
      „Sie waren gerade dabei etwas von Divines Vergangenheit zu erzählen. Ich wäre sehr interessiert mehr darüber zu erfahren.“
      „Wir können uns gerne duzen, ich bin Benni.“ Er reichte mir abermals die Hand und wir lächelten uns freundlich an. „Aber ja, ich kann deinen Wunsch nachvollziehen. Viele Teilnehmer des HMJs haben mich schon nach mehr Informationen gefragt. Leider fallen die meisten Infos unter den Datenschutz, alles über den Vorbesitzer und so weiter. Aber vielleicht fallen mir noch ein paar Dinge ein.“ Er packte sein Stethoskop wieder zurück in seine Tasche. „Aber zuerst würde ich dich nochmal bitten, dass du Divine einmal im Schritt und einmal im Trab auf und ab führst. Dann habe ich bei meinem nächsten Besuch einen guten Vergleich, ob sich seine Verspannungen gebessert haben.“
      Ich band Divine los und zeigte erst seinen Schritt, dann den Trab. Benni stand mit zusammengekniffenen Augen daneben und begutachtete den Hengst. „Sehr gut“, sagte er, als ich wieder neben ihm stand. „Also natürlich nicht sehr gut, aber im Vergleich schon besser und ich denke, ihr werdet das schon schaffen. Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, einen Physio- oder Chiropraktiker hinzuzuziehen? Natürlich nur, wenn ihr euch das geldlich leisten könnt. Ansonsten sind seine Beschwerden auch mit gutem Training und guter Pflege in naher Zukunft zu verbessern. Gute Arbeit Lina, wirklich gute Arbeit bis jetzt.“
      Ich lächelte zufrieden. Es war gut zu hören, dass Benni voll und ganz hinter meiner Arbeit mit Divine stand.
      „Ich glaube“, sagte Benni, „du kannst den Guten jetzt erstmal befreien. Ich habe nichts weiter an ihm zu untersuchen. Dass die Hufe viel besser aussehen, dass sehe ich von weiten. Da kommt natürlich auch noch Arbeit auf euch zu, aber trotzdem hat der Hufschmied da schon viel geleistet.“
      „Darf ich dich dann noch auf einen Kaffee oder einen Tee einladen?“, fragte ich.
      „Zu einem Tee sage ich nicht nein“, sagte Benni. „Ich würde meine Tasche vorher zurück zum Wagen bringen. Was hältst du davon, wenn wir uns in ein paar Minuten vor dem Stall treffen?“
      Ich nickte begeistert und brachte dann Divine auf den Paddock, wo El Pancho schon auf seine Gesellschaft wartete. Da die beiden Hengste friedlich waren, durften sie zusammen stehen. Danach ging ich noch schnell in Haus den Tee für Benni aufkochen.
      Einige Minuten später kam ich zurück zum Stall. Benni saß bereits auf der Bank vor dem Stall und schaute auf sein Handy. „Termine koordinieren“, sagte er. „Bei dem ganzen Trubel ist das gar nicht so einfach.“
      Ich hielt Benni die noch dampfende Tasse Kräutertee hin, die er dankend annahm, nachdem er sein Handy in die Jackentasche gesteckt hatte.
      „Du warst also wirklich dabei, als ihr Divine beschlagnahmt habt?“, hakte ich nach.
      „Ja, Divine und noch ein paar andere. Insgesamt fünf, denke ich. Eine trächtige Stute konnten wir zum Glück schnell unterbringen. Meinen Informationen nach hat sie vor kurzem ein gesundes Fohlen zur Welt gebracht. Die anderen drei sind gerade noch auf Pflegehöfen. Aber Divine war wirklich der Außergewöhnlichste der Pferde.“
      „Fünf Pferde auf einmal. Ich hoffe, die anderen finden auch schnell ein gutes Zuhause.“
      „Da mach dir mal keine Sorgen, Lina“, sagte Benni und nahm einen Schluck von dem Tee. „Das ist unser Job. Es müsste nur mehr Menschen wie dich geben, dann wäre das deutlich einfacher.“ Er lachte kurz auf. „Auch wenn Divines Vorbesitzer die Pferde erst nicht rausrücken wollte, schien er dann doch ziemlich erleichtert. Alle fünf Pferde hatten gesundheitliche Probleme, auf dessen Kosten er nun nicht mehr sitzt. Aber was soll man machen, so konnten wir sichergehen, dass jedes der Tiere die Behandlung bekommt, die es benötigt.“
      „Habt ihr denn etwas erfahren können, woher Divine ursprünglich stammt?“, fragte ich. „Ich habe ein Bild gefunden von seinem Feldtest als dreijähriger, aber danach verliert sich seine Spur.“
      „Tiefergehend haben auch wir leider nicht recherchiert. Der Züchter, eine Schande, dass man ihn so nennen kann, hat gerne billige und oft illegale Pferdegeschäfte im Ausland betrieben. So etwas wie Kaufverträge oder Impfpässe waren da Fehlanzeige. Aber wenn du möchtest, kann ich vielleicht einen Kontakt mit der Nachbarin des Züchters herstellen. Sie hat uns damals kontaktiert und hält uns seitdem über die Verhältnisse dort auf dem neuesten Stand. Vielleicht weiß sie noch mehr über Divine, immerhin ist er wohl mit einer der auffälligsten.“
      „Sehr gerne“, sagte ich. „Ich möchte wirklich so viel wie möglich erfahren, um Divine und seine Eigenarten besser verstehen zu können.“
      „Natürlich“, sagte Benni. „Alles verständlich.“ Er stand auf und reichte mir die Tasse. „Es hat mich gefreut und ich hoffe, dass ich beim nächsten Besuch wieder so guten Mutes ankommen und abreisen darf. Deine Nummer habe ich ja, ich melde mich in den nächsten Tagen bei dir, wenn ich vielleicht Neuigkeiten über Divine habe.“
      „Danke“, sagte ich. Dann verabschiedeten wir uns voneinander und Benni machte sich auf den Weg zum nächsten Pferd. Ich hingegen holte die kleine Aleen bei Colin ab und machte mich mit ihr zusammen auf den Weg zum Hallenauslauf. Dort holten wir Farena vom Auslauf und putzen sie. Das Shetlandpony hatte immer noch ganz schön viel Fell, so half ich Aleen, das Pony halbwegs Haarfrei zu bekommen. Als das Pony in sein Fliederfarbenes Outfit verpackt war, ging es zum Reitplatz. Dort hieß es dann Nachgurten und Aufsteigen. Ich ließ Aleen schon im Schritt die ersten Aufgaben Reiten. Ein paar Zirkel, einen Salom und ein Paar Schlagenlinien. Aleen hatte mit ihren 5 Jahren das Pony schon sehr gut unter Kontrolle.Im Trab ließ ich sie nochmal die selben Figuren reiten. Das Einzige was noch nicht so gut klappte war der Galopp, da das flotte Pony dazu neigte ein wenig zu viel Gas zu geben. Deshalb nahm ich das kleine Mädchen dafür an die Longe. Nach einer ¾ Stunde, waren wir fertig. Zum Abreiten, ritten wir noch eine Runde um den Hof bevor Farena zu den anderen Ponys auf die Weide durfte. Ich versprach Aleen noch, dass wir später noch einmal spazieren gehen würden, da sie das Pony am liebsten nicht mehr loslassen wollte. Freudestrahlen rannte die kleine zu ihren Eltern, während ich mich um meine anderen Pferde kümmerte.

      Luchy| Ich saß gerade mit meinem Mann auf der Veranda um eine kurze Pause zu machen, als mein Handy mit einem klingeln dazwischen an. Der Anrufer war Caleb O’Dell, der Besitzer der Bow River Ranch. “Hallo Caleb”, meldete ich mich am Telefon. “Hallo, Luchy. Ich rufe an wegen den Pferden von Juna die du in Pflege hast. Es gab da einen Schicksalschlag weswegen jetzt alle Pferde verkauft werden sollen. Juna mir aufgetragen die Pferd zu vermitteln”. “Ok”, sagte ich ein wenig schockiert über diese Nachricht. Ich rufe deshalb an , weil ich dir Mitteilen wollte, dass Pudgy, Totbringer und Cielo bereits verkauft sind. Pudgy geht zurück zu Cooper Chattahoochee, sie wollte sich noch mit dir in Verbindung setzen wann sie ihn abholt. Cielo und Totbringer gehen nach Schweden. Tori soll dort wohl ihr Gnadenbrot bekommen und Cielo weiter Ausbildung. Ich Informiere dich nochmal wann die beiden abgeholt werden. Ich schicke dir auch gleich noch eine Mail mit den weiteren Pferden die noch ein Zuhause suchen. Vielleicht interessiert dich ja eins von ihnen”. “Alles klar. Ich werde mir die Pferde mal ansehen. Danke für die Information. Wie läuft es bei euch den mit eurem HMJ Pferd?”, fragte ich den Ranchleiter. “Der arme Kerl sah ja ganz schön Schlimm aus”.”Ja, das sah er: So langsam sieht er tatsächlich aus wie ein Pferd. Vorallem wird er immer aufgeweckter. Gestern ist er allein über den Hof spazieren gegangen”, erzählte Caleb mit ein wenig belustigung in der Stimme. “Wie läuft es bei euch?”, erkundigte er sich. “Divine macht sich sehr gut. Lina trainiert schon fleißig mit ihm. Ab nächster Woche möchte sie testen ob er schon einmal geritten wurde”,erzählte ich. “Das klingt ja gut. Ich muss jetzt weiterarbeiten”, saget der Mann am anderen Ende und wir verabschiedeten uns. “Das war Caleb, er hat wegen Junas Pferden angerufen”, sagte ich zu Colin. “Und was ist mit denen?”, fragte mein Mann. “Sie sollen verkauft werden. Juna kann sie wohl nicht mehr halten. Mehr hat Caleb nicht gesagt”. Aleen kam um die Ecke. Die kleine kam gerade von ihrer Reitstunde mit Lina. “Na wie war deine Reistunde, meine kleine?”, fragte Colin die kleine und nahm sie auf den Schoß. “Super”, das kleine Mädchen strahlte wie ein Honigkuchenpferd. “Und Lina, hat gesagt wir gehen später nochmal mit Farena spazieren”, erzählte unsere Tochter. Farena von Hulshóf war ihr Pony. Farena war ein typisches Shetty, flauschig, freundlich, aber dennoch eigenwillig. Trotz mancher Schwierigkeiten waren die beiden unzertrennlich.

      Lina| Inzwischen war es Nachmittag und alle Pferde waren auf der Koppel. Divine und El Pancho standen noch allein auf der Hauskoppel. Heute wollte ich Divine in die Herde integrieren. Rumkugel, verstand sich leider nicht mit dem Weißen Hengst. Da die Kugels sich allerding mit Injaki und seiner Herde verstand, würden wir Rumkugel mit Divine tauschen. Rumkugel kam dann in die Box in der jetzt Divine stand und Divine in den Auslauf. Als erstes holte ich El Pancho, der die Herde schon kannte. Zwar hatten wir Divine schon immer einzeln zu den anderen Gelassen, aber in der Herde war das schließlich etwas anderes. Eigentlich machte ich mir nicht allzu viele Gedanken. Cleavant ‘Mad Eye’ war zwar neugierig, aber unkompliziert, Abe’s Aelfric würde sich vermutlich kaum für den Neuankömmling interessieren und die anderen Ponys waren meisten damit beschäftigt, sich gegenseitig zu ärgern. Also holte ich den weißen Hengst und stellte mich mit ihm an den Koppelzaun. Wie erwartet stand die gesamte Bande, bis auf Aelfric auf der andern Seite und begutachtete den neuen. Aelfric fand sein Gras spannender. Auch El Pancho, der schon den ganzen Tag mit Divine zusammen gestanden hatte, verlor schnell das interesse und begann wieder zu grasen. Mad Eye schnupperte freundlich an Divine, der das freundlich erwiderte. Mad Eye hatte wohl beschlossen, dass keine Gefahr von dem weißen Hengst ausging, denn er trottete nun in gemütlich Tempo zurück zu Aelfric. Nabuko folgte Mad Eye lieber anstatt sich mit dem Neuen anzugeben. So standen nun nur noch 3 Ponys am Zaun. PFS’ Caruso, PFS’ Artic Tiger und Amigo. Divine nahm seinen Kopf runter um Amigo und Tiger zu beschnuppern. Tiger oder auch von allen wegen seines Felles Silver genannt, war ausnahmsweise mal friedlich und schnupperte nur an Divine. Amigo hingegen nahm den neuen zum Anlass sich aufzuspielen. Er quietschte laut und begann sein Imponiergehaben. Der Porzellanschecke und das Minipony nahmen dies zum Anlass ein Wettrennen zu starten.Amigo vergaß den weißen Hengst und flitze den anderen beiden so schnell wie es sein Kugelbauch zu ließ hinterher. Ich ließ Divine nun auf die Koppel, wo er als erstes das Gras inspizierte. Er zeigte keinerlei Interesse an den rennenden Ponys. Nach einer Weile ließ er vom Gras ab und trotte zu Mad Eye, Nabuko und Aelfric rüber. Divine blieb etwa eine Nasenlänge von Aelfric entfernt stehen und strecke die Nase nach ihm aus. Aelfric nahm nur angewidert den Kopf weg und ging weg. Soweit scheint die Vergesellschaftung friedlich zu sein. Ich blieb noch eine halbe Stunde am Zaun und als ich sah , das alles friedlich war ging ich meinen anderen Tätigkeiten nach.

      Luchy| Ich hatte gerade Aleen ins Bett gebracht und setzte mich neben Colin aufs Sofa. Ich lehnte mich an ihn und er schloss die arme um mich. Endlich hatte ich Zeit die Mail von Caleb zu lesen. Colin legte sein Kinn auf meine Schulter und las mit.

      Von: BowRiveRanch@joellemail An:WhitehorseCreekStud@Joellemail
      Betreff: Gestütauflösung Deer Forest Equestrian Center

      Hallo Luchy,
      leider muss ich Mitteilen, das Juna Preschke, Leiterin den Deer Forest EC , durch einen Schickalsschlag nichtmehr in der Lage ist ihre Pferde zu versorgen. Sie hat mir den Auftrag gegeben ihre Pferde in ein neues Zuhause zu vermitteln. Zum Verkauf stehen grundsätzlich alle Pferde. Frigg, Totbringer und Cielo gehen an das Lindö Dalen Stuteri. Nevia geht zurück nach Italien zu Royal Peragee. Sayidah und Solider gehen zurück an Steffanie Westside. Briair und Pudgy gehen zurück zu Cooper.

      Noch zu verkaufen sind:
      Rhiakou's Pride, Traber
      Greased Lightning, Englisches Vollblut
      Glanny Hope, Englisches Vollblut
      Darkness Lord, Österreichisches Warmblut
      Elsa, Österreichisches WB
      Gold Veronica, Österreichisches WB
      CLC's Papermoon, DRP
      Delorian, Warmblut
      Grey Starbucks, Warmblut
      Flanell D'Egalité, Österreichisches WB
      Beastly Domina, Österreichisches WB
      Uruguay, Ungarisches Halbblut
      Hibana, Oldenburger
      Bittersweet Temptation, Paint Horse, falls ihn niemand nimmt kommt er zu mir zurück.
      Liebe Grüße,
      Caleb O’Dell

      “MMMMM, Domina ist eigentlich ein Interessantes Pferd”, sagte Colin zu mir. Ich klicke auf den Link und sah mir die Beschreibung an. Auch Flanell sah ich mir an. “Beide sind toll. Flanell bekommen wir bestimmt auch unter, aber wer kümmer sich um Mina?”, sagte ich und runzelte die Stirn. In dem Moment kam Jamie ins Zimmer. “Um was geht es?”, fragt der Schotte. “Es geht um ein HMJ Pferd vom letzten Jahr. Seine Besitzerin hat keine Zeit mehr für sie. Allerding ist sie nicht ganz einfach, ähnlich wie Miss Griselda Braun. Ich würde sie gerne Aufnehmen, aber wer soll sich denn um sie kümmern?”, erklärte ich ihm. “Ich würde sie übernehmen”, sagte er. “Bist du dir ganz sicher?”, hakte ich nach. “Ja, doch. Seit ich Lady Moon hab, fällt mir auf wie gerne ich Großpferde hab”, sagte der große rothaarige Mann schmunzelnd. “Gut, dann ruf ich Caleb an und sagt ich Bescheid”, murmelte ich während ich seine Nummer wählte. “Hey Caleb, ich nochmal. Ich habe mir gerade deine Mail angesehen und ich hätte Interesse an zwei Pferden”, sagte ich in das Telefon. “mm, ok”, kam es nur von der anderen Seite “Und zwar geht es um Flannel d’ Egalité und Beastly Domina. Flanell wurde mit seiner besonderen Farbe und seinem Potenzial unsere Zucht gut bereichern.Bei Mina geht es mir vorallem darum, dass sie ein gutes Zuhause bekommt. Mina wir immer ein Schwieriges Pferd bleiben”, erläuterte ich. “Oh, ja das ist gut, gerade bei Mina habe ich gehofft das sie an jemanden erfahrenen geht. Wenn ich mich Recht Erinnere hast du schon ein ähnlich traumatisiertes Pferd oder ?”, fragte Caleb nach. “Ja, genau Grisi hatte auch keine gute Vergangenheit”. “Zu Mina möchte ich dir noch was sagen und zwar ist sie tragend, laut Junas Mitarbeiterin, hat sie ihr Fohlen angeblich verloren, aber wenn ich ehrlich bin sieht die Stute nicht so aus. Also sei darauf Vorbereitet, dass sie tragend ist”, sagte Caleb. “Ok, das sollte kein Problem sein, wir haben eine Menge Fohlen hier und auch noch ein paar tragende Stuten. Ok, dann würde ich noch vorschlagen, dass wir das so Regeln, dass Tory und Cielo abgeholt werden wenn Mina und Flanell kommen. Dann braucht der Spediteur nicht zweimal hieraus fahren”.
      “Klar, ich klär das”. Wir verabschiedeten uns und ich legte auf. “Sieht aus als bekämen wir zweieinhalb neue Pferde”, sagte ich. “Zweieinhalb ?”, fragte mich beide Männer gleichzeitig. “Ja, Mina ist vermutlich tragend”, sagte ich ein wenig resigniert.
      Der Rest des Abends verlief ruhig, auch wenn ich und Colin noch lange am Kamin saßen und unsere Entscheidung überdachten.

      ...4 Tage später
      12.05
      Lina| Ich hatte gerade Divines Putzeug weggebracht, als der Transporter vorfuhr. Jamie und Luchy warten bereits im Hof. “Sind das die neuen Pferde?”, fragte ich Luchy. “Ja, genau”, bestätigte sie. Der Fahrer stieg aus und begrüßte uns, bevor er die Laderampe herunter ließ. Als erstes Stand die braune Stute auf dem Transporter. “Der Tierarzt musste sie sedieren, sonst wäre sie nicht auf den Hänger gegangen”, sagte der Fahrer. Vorsichtig führte er die Stute vom Hänger. Etwas müde starkste sie vom Hänger. “Wow, ich glaube Caleb hatte Recht. Diese Stute ist definitiv tragend”, sagte Jamie als er die Stute sah. Minas Bauch hatte ungefähr den dreifachen Umfang eines normalen Pferdes. “Ich bring sie unters Solarium, da kann sie erst einmal wach werden.”, murmelt Jamie und übernahm die Stute. Als nächstes holte der Fahrer Flanell vom Hänger. “Wow, ist der hübsch”, sagte ich und bewunderte den Tigerschecken, der aus dem Hänger trat. “Lina, brigst du ihn auf die Koppel neben der Außenboxherde, damit er schonmal seine Mitbewohner kennenlernen kann?”, fragte Luchy. “Na klar”, erwiderte ich und nahm den Hengst entgegen. Brav folgte mir Flanell bis zur Koppel. LMR Royal Champion, Lancasters Peppermint, Little Buddy und What’s Happend In The Dark standen neugierig am Zaun. Ich ließ Flanell auf der Nachbarkoppel frei und der Hengst ging gleich seine Kumples inspizieren. Pepper, der eigentlich immer freundlich war beschnupperte Flanell Aufmerksam und begann auch bald an seiner Mähne zu knabbern. Auch der sanfte Buddy war brav und freundlich zu dem Neuen. Champ schnupperte nur kurz und verlor ,dann das Interesse. Einzig Darky wollte lieber Streit anfangen, anstatt freundlich zu sein. Ich verscheuchte alle Zaungäste und ging erst, als ich sah, das alle wieder friedlich grasten. Auf dem Rückweg nahm ich Cielo und brachte ihm zum Transporter. Todbringer war bereits verladen. Auch Cielo ging auf den Hänger und dann hieß es Abschied für die beiden Ponys. Nachdem die Pferd abgeholt worden waren macht ich mich auf dem Weg zu Divine. Der weiße war inzwischen sehr gut in der Herde angekommen. Dennoch freute er sich über jeden Besuch von mir oder auch von jedem anderen Menschen. Es war immer wieder schön sein Wiehren zu hören, wenn ich kam. Heute stand ein langer Spaziergang auf dem Plan. Ich holte Divine also von der Koppel und schlug den Weg Richtung Bach ein. Freundlich und motiviert wie immer lief er neben mir her. Am Bach angekommen, ließ ich divine etwas im Bach planschen, bevor wir uns auf dem Rückweg machten. Zurück auf dem Hof bekam Divine noch sein übliches Wellnessprogramm. Morgen wollte ich es wagen und Divine einen Sattel zeigen. Deshalb bekam er heute den Rest des Tages frei.
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    • Wolfszeit
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      09.10.2020|Wolfszeit
      36 Grad und es wird noch heißer
      Maskota, Don Carlo, Legolas, Flanell d’Egalité, Lancasters Peppermint, Cleavant ‘Mad Eyes’, El Pancho, PFS’ Artic Tiger,HMJ Divine, PFS’ Caruso, Vikar, Voilá, Abe’s Aelfric, Farena von Hulshóf, Black Lady, Chessqueen, Finest Selection, Colour Splash, British Gold, Nathalie, Promise Of Sundance, Jora, Keks, Elvish Beauty, Mas’uda, Sunny Empire, LMR Ice Rain, Miss Leika, Walking On Sunshine, Saturn, Lifesaver, Elf Dancer, Herkules, Acerado, Craystal Sky, Miss Griselda Braun, LMR Fashion Girl, Carry On My Wayward Son, Injaki, Look at my hair, All Hope is Gone, Beastly Domina, Briair, Lady Moon, Blue Heart, Lady Swan, Vakany, Little Buddy, What’s Happend In the Dark, LMR Royal Champion, Cremella, Miss Monty, Minnie, Nurja, Ursel, Antigone, Doo Wop, Curly, Baroness, Rum, Amigo, Nabuko, Fiama di Royal Peerage, WHC’ Delicious Donut, WHC’ Secrect Fashion, WHC’ Mimithe, WHC’ Minya, WHC’ Oshawa, WHC’ Venice, WHC’ Candela, WHC’ Mitena

      Lina| Mit einen schrillen klingeln weckte mich mein Handy. Noch ganz verschlafen tastete ich nach dem Gerät um es auszuschalten. Es war 4:30 Uhr. Da es heute extrem heiß werden sollte, wollte ich heute besonders früh anfangen.Gähnend, rollte ich mich aus dem Bett und tapste ins Bad. Ich duschte mich, putzte die Zähne und zog mich an.Nach der Dusche fühlte ich mich auch gleich lebendiger.
      Am Himmel war schon ein heller Streifen zu sehen und die Sonne kletterte langsam über den Bergrücken. Ein kleiner Vogel flog durch die Morgenluft und zwitscherte fröhlich ein Lied. Noch etwas verschlafen machte mich auf den Weg zum Hauptstall, weil ich heute mit Maskotka anfangen wollte. Als ich den Stall betrat,waren die meisten Pferde noch am schlafe und auch die Dunkelfuchsstute lag noch im Stroh. Masko hob verschlafen den Kopf als ich die Boxentür öffnete. “Guten Morgen hübsche”, sagte ich sanft zu der Stute und zupfte ihr einen Strohhalm aus dem Schopf. Ein wenig verwirrt über die frühe Störung blickte mir die Stute aus ihren braunen Augen entgegen. Langsam wanderten die Ohren, die anfangs noch entspannt herab hingen, nach vorne. Ich hielt der Stute eine Möhre vor die Nase, die sie auch sogleich fraß. “Na, komm süße, wollen wir noch etwas schaffen bevor es so richtig warm wird”, sagte ich zu ihr und stand auf. Noch waren angenehme 23 Grad. Masko war inzwischen aufgestanden und schüttelte sich. Ich holte die Fuchsstute aus ihrer Box und band sie am Putzplatz an. Ich begann damit das rötliche Fell der Stute zu striegeln. Ich liebe das neue Putzzeug was ich für sie hatte, denn es sammelte den Staub perfekt aus dem Fell raus. Jedes Pferd glänzt wunderschön wenn ich es mit diesen Bürsten geputzt wird. Nachdem ihr Fell sauber war, begann ich das Stroh aus ihren Langhaar zu sammeln, was bei ihrem voluminösen Schweif ein wenig dauerte. Fertig eingekleidet in dunkelblau ging es dann in die Reithalle. Dort angekommen ging es erst einmal ans aufwärmen, bevor es an die Dressurarbeit ging. Nach 20 Minuten beendete ich die Trainingseinheit und entließ die Stute, nach dem Abreiten zurück in ihre Box. Daniel und Elijah, begannen nun die Pferd zu füttern und wie jeden Morgen machte Don Carlo einen riesen Rabatz und trat gegen seine Boxentür, bis er sein Futter bekam. Der lackschwarze Hengst ein paar Boxen weiter schaute lieber noch gemütlich aus seinem Fenster und beobachtete die Ponys auf dem Unterhausauslauf. Legolas war allgemein ein eher unauffälliger Hengst, dennoch im Umgang ein wahrer Schatz. Masko futterte inzwischen ihr Frühstück. Ich gab ihr noch eine Möhre in den Trog und machte mich dann auf den Weg zu den Außenboxen, wo Lancasters Peppermint schon auf mich wartete. Pepper versuchte seinen Boxennachbarn Flanell d’Egalité zu ärgern, indem er versucht in seine Mähne rein zu beißen. Flanell seinerseits war auch nicht ganz untätig und versuchte ebenfalls in Pepper rein zu beißen. “Na ihr zwei Clowns”, sagte ich zu den beiden Hengsten und brachte sie auseinander. Doch als ich kurz nicht hinsah versuchte Pepper wieder den Hals lang zu machen um Flanell weiter zu ärgern.

      Für Pepper stand heute nur lockere Halfterlonge an, da er gestern ein anstrengendes Training hinter sich hatte. Also ging ich zuerst in die Sattelkammer um eine Möhre und eine Longe zu holen. Ich hielt dem schwarz-weißen Hengst die Möhre entgegen, die er genüsslich kaute, während ich ihm das Halfter anzog. Zusammen mit dem großen Hengst machte ich mich auf den Weg in die Logierhalle. Ich ließ ihn erst einmal im Schritt ein paar Runden laufen, bevor ich ihn in den Trab und anschließend im Galopp einige Runden flitzen ließ. Frisch bewegt durfte Pepper noch einmal in seine Box, da es erst in einer halben Stunde auf die Koppel ging.
      Am Oberhausauslauf angekommen kam mir als erstes Mad Eye und Panchy entgegen. Während Panch mir freundlich entgegen schaute und wartete bis ich ihm ein Leckerlie gab, machte sich Mad Eye lieber selbst auf dIe Suche nach etwas essbaren. “Ey du kleine Frechdachs”, schimpfte ich den Wallach und schubste seine Nase weg. Der Knabstrupperhengst, der brav wartete bekam ein Leckerlie, welches er auch zufrieden verspeiste. Cleavant begann nun mit den Huf zu scharren um so ein Leckerlie zu bekommen. “Maaadi so bekommst du nix”, sagte ich zu dem Schecken und stupste ihn an. Der Hengst schüttelte empört den Kopf, hörte aber tatsächlich auf zu betteln. “So bist du brav”, lobte ich den Hengst und gab ihm sein Leckerlie. Als nächstes sprang mir der kleinste Bewohner des Paddocks in den Weg, sodass ich fast über ihn fiel. Der Silberne Hengst sah mich frech an. “Na Tigerchen. Lach für mich”, raunte ich dem Miniature Horse zu und gab ihm ein Handzeichen. Daraufhin streckte er den Kopf und hob seine Oberlippe. “Braaaav”, lobte ich den kleinen Mann und gab ihm eine Belohnung. Verfolgt von dem kleinen Hengst, kam ich nun endlich zu dem Pferd, weswegen ich eigentlich hier war. Der weiße Hengst stand noch gemütlich mit Caruso im Schatten des Unterstandes. Die beiden Pferd beknabbern sich freundlich und ich sah den beiden eine Weile zu, bevor Caruso mich bemerkte und von Divine abließ. Beide Hengste kamen nun an getrottet. Ich steckte beiden ein Leckerlie zu, bevor ich den weißen Freiberger aufhalftete. Ich ging mit dem Hengst zum Putzplatz. “Morgen Jace”, rief ich dem jungen Mann entgegen der gerade mit Vikar vorbei lief. schaute ihn aber nur kurz an. Unsere Beziehung war immer noch seltsam. “Morgen”, murmelt er und ging ohne ein weiteres Wort an mir vorbei. Nachdem ich Divine ein wenig verwöhnt hatte ging es noch einmal das Aufstellen üben. Durch seine Rücksichtsvolle Art war das führen kein Problem. Bei Aufstellen neigte er dazu geschlossen zu stehen und ein wenig rum zu hampeln. Also ging ich mit ihm auf dem Platz. Zum Glück weht dort ein sanfter Wind, welcher die ansteigenden Temperaturen etwas erträglicher machte. Nach 20 min beendete ich die Übung. “So mein hübscher, jetzt gibt es noch eine Dusche für dich und dann darfst du zu den anderen auf die Koppel”, sagte ich zu meinem Hengst und klopfte ihm den Hals. Ich duschte den Freiberger ab und sprühte ihn dann mit Insektenspray ein. Mit Fliegenmaske ging es dann auf die Koppel. Divine war der erste, weshalb ich beschloss auch noch die anderen Hengste rauszustellen. El Pancho stand nicht im Auslauf, weil er gerade versorgt wurde. So schnappte ich mir als erstes Aelfric, Mad Eye und Tiger. Die drei ließen sich wie immer brav auf die Koppel bringen. Als ich zurück an den Auslauf kam wurde Nabuko gerade von seiner Reitbeteiligung geholt. Das Mädchen hatte aktuell Ferien, weshalb sie immer schon besonders früh auf dem Hof war. So blieben nur noch Amigo, Rumkugel und Caruso übrig, die ich auch auf die Koppel brachte. Meine beiden Shettys Voilá und und Farena hatten heute frei, sodass ich die beiden Stuten nur raustellen musste. Also holte ich die Stuten vom Auslauf und brachte auch sie auf die Koppel. Fehlte heute also nur noch ein Pferd. Meine schwarze Schönheit Black Lady. Ich betrat den Stall und die Stute grummelt mir schon freundlich entgegen. Für die Stute stand heute nur ein kleiner Spaziergang an. “Guten Morgen meine hübsche”, begrüßte ich sie und strich ihr liebevoll über die Strin. Für die Stute gab es dann noch ihr Lieblingsleckerli, eine halbe Banane, bevor ich ihr das Lilaflauschhalfter anzog und den Strick ein hakte. Ihre Boxennachbarin Chess streckte neugierig ihren Kopf aus der Box, als ich Lady hinaus brachte. Vor dem Stall kam mit Jace entgegen, der gerade Sally und Splash auf die Koppel gebracht hatte. British wieherte uns zu, als wir an den Koppel vorbei kamen. Promise, Nathy und Gold folgten und am Zaun entlang, bis die Koppel endete. Nach einer großen Runde um den Hof spritzte ich die Stute ab und brachte ich Lady auf die Koppel. Im Anschluss half ich die Pferde abzuspritzen und auf die Koppel zu bringen, denn die Temperaturen lagen inzwischen bei 38 Grad und sollten noch weiter Steigen. Als alle Pferde versorgt waren packte ich noch die letzten Sachen für den Flug zusammen, denn morgen ging es für Alec und mich mit Divine und Churro nach Italien.

      Zwei Tage später auf dem Sommertunier

      Ein kleines Mädchen| Neugierig blätterte ich im Programmheft.. “PAPA, es gibt weiße Freiberger?”, fragt ich meinen Vater. “Scheinbar schon”, antwortete er und schaute stirnrunzelnd in das Programmheft. “Scheint ne gute Abstammung zu haben”. “Den Hengst will ich unbedingt sehen”, quiekte ich und hüpfte aufgeregt auf und ab.”Der sieht aus wie ein Einhorn… da fehlt nur noch GANZ VIEL Glitzer”. Ein paar Minuten später folgte ich meinem Vater zu der Zuschauertribüne. Ich hibbelte ein wenig herum, bis das weiße Pferd den Platz betrat. Eine recht kleine Frau führte das Pferd bis zu einer Stange die auf dem Boden lag. Dort blieb die Frau stehen. “Der ist in echt noch vieeeel schöner”, sagte ich staunend zu meinem Vater. Nachdem das Pferd ein paar Minuten dort rum gestanden hatte, liefen sie im Schritt ein paar Runden links und dann rechts rum. Danach machten sie dasselbe noch einmal im Trab. Danach verließen sie den Platz leider schon. “Die sind ja gar nicht galoppiert”, sagte ich traurig. Ich sprang auf und lief Richtung Stallungen. Dort fand ich die Frau mit dem weißen Hengst. “Darf ich ihn mal streichen?”, fragte ich neugierig. “Na klar”, sagte die Frau freundlich. Ich hielt dem weißen Pferd meine Hand entgegen. Snaft pustete er die Luft aus seinen großen Nüstern. “Er hat ja ein gaaanz weiches Maul”, sagte ich und strich ihm über den Kopf. “Wie heißt er ?”. “Er heißt Divine”, antwortete die Frau. “Wow, ein voll schöner Name für ein schönes Pferd”.

      Am Nachmittag

      Alec| Ich hatte meinen braunen Hengst bereits aufgewärmt und ritt noch ein paar Runden Schritt um darauf zu warten bis wir aufgerufen wurden. “Nummer 401 bitte an den Start”, das war unser Signal. Ich strich meinem Hengst nochmal über sein Schokobraunes Fell und ritt zum Start. “Nun sehen wir Chocolate Churre vorgestellt von Alexander Lightwood”, ertönte es aus den Lautsprechern. Dort angekommen grüßte ich die Richter und dann ertönte auch schon gleich die Glocke. Ich galoppierte Chocolate Churro aus dem stand an. Ich versammelte meinen Hengst vor der ersten Station um mir den Becher von der Stange zu schnappen. Auf der Strecke zwischen den Stangen ließ ich ihn wieder etwas an Tempo zulegen, bevor ich ihm vor der zweiten Stangen wieder einfing. Ich schaffte es gerade so den Becher auf der Stange zu platzieren ohne die Stange dabei um zu reiten. Das nächste Hinderniss war ein leichtes für meinen Hengst, da wir die Brücke auch gerne in unsere Bodenarbeit einbauten. Brav überwand Churro das Hinderniss. Die nächste Aufgabe würde eine menge Konzentration brauchen, da ich genau wusste ,dass der Hengst sich mit den Galoppwechseln noch ein wenig schwer stand. Schon ein paar Meter vor dem Slalom holte ich den Hengst zu mir. “Jetzt schön aufpassen mein hübscher”, raunte ich ihm zu. Der erste Galoppwechsel war ein wenig holprig, aber der nächste klappte schon besser. Das letzte Fähnchen streiften wir ein wenig, aber dafür, dass Galoppwechsel nicht seine beste Lektion waren machte der Hengst das super. Die letzten beiden Aufgaben meisteren wir schließlich auch noch. Nach beendigung des Parcours Ritt ich den Hengst noch ein wenig im Schritt, damit er sich noch einmal ein wenig entspannen konnte.
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    • Wolfszeit
      Nationalteam VII | 21. März 2021
      Nurja // HMJ Divine // El Pancho // Look at my Hair // Promise Of Sundance
      Satz des Pythagoras // Northumbria // Snúra


      Vriska
      Die Reitstunde heute stellte sich als deutlicher anstrengender heraus, als ich gedacht hätte. Auch als ich zu Nurja guckte, die müde neben mir herlief, zeigte sich das Training. Es war leichter eine nasse Stelle an der Stute zu finden, als eine trockene. So folgte ich Lina in den Stall, in dem wir zuerst das ganze Zubehör abnehmen und noch einmal über die Pferde putzten.
      “Das war heute richtig gut mit Ivy. Mit etwas mehr Übung wird er nirgendwo mehr nachlaufen”, sagte ich. Dann biss ich mir auf die Zunge, da mir wieder einfiel, was Lina mir gestern berichtet hatte. Schließlich wollte sie einen neuen Weg gehen und den erst mal ohne ihr Pferd, soweit ich das verstanden habe.
      “Ja, das wird es den anderen leichter machen, mit ihm zu arbeiten, wenn ich weg bin”, antwortete sie ein wenig traurig. “Aber du sahst heute auch nicht schlecht aus. Schonmal überlegt öfter Warmblüter zu reiten?”, fügte sie dann hinzu.
      “Wenn’s dir bei uns gefällt, kann Ivy sicher nach kommen”, versuchte ich sie aufzumuntern und auch ihr Hengst stupste sie an der Schulter an. Wir lachten. Über das zweite musste ich nachdenken, weil Dressur war für mich immer nur das Mittel zum Zweck, nie etwas ernstes.
      “Nog… Auf dem Hof reite ich auch die Traber, weil wir kaum Isländer haben. Die sind alle aber so groß und werden unter dem Sattel nur korrigiert für die Rennen.”, gestand ich ihr dann.
      “Eigentlich Schade, ich glaube mit einem Pferd wie ihr, könntest du einiges hermachen”, antwortete sie und deutet auf die braune Stute.
      “Du kennst unsere Breds nicht, wirst schon sehen, was die darauf haben! Besonders Snow ist eine ganz andere Nummer. Für Rennen ist die Stute eher weniger geeignet, dafür springt sie sehr gut mit viel Feingefühl und Achtsamkeit”, schwärmte ich von der Schimmelstute, die vor einigen Wochen erst am Hof ankam.
      “Dann freu ich mich sie bald kennenzulernen”, sagte Lina lächelnd. Ich antwortete ihr nicht, sondern dachte nur wieder daran, wie es weiter gehen würde. Als die Freiberger aufgefressen hatten, kamen sie noch unter die Dusche.
      “Was machst du heute noch?”, fragte ich dann als wir die Pferde wegbrachten.
      “Luchy meinte nach dem Unwetter gestern müssen die Zäune kontrolliert werden, vor allem die Sommerkoppel oben am Waldrand. Eigentlich wollte ich mir gleich Pancho schnappen und das erledigen, schließlich sollen die Pferde bleiben, wo sie sind”, erklärte sie ihre Pläne.
      “Wer oder was ist Pancho?”, antwortete ich interessiert.
      “Pancho ist sozusagen Divines pferdiger Kumpel, ein ganz freundliche Kanbstrupper. Oh, wo wir beim Thema Divine sind, es kommt ja gleich noch der Osteo. Mal schauen, wie lang es dauert, im Zweifel müssen die Jungs den Zaun halt allein kontrollieren”, sagte Lina und strich über das nasse Fell von Divine. Unter dem hellen Fell kamen lauter dunkle Punkte zum Vorschein.
      “Okay, dann werde ich mich mal verabschieden und wünsche dir viel Erfolg. Wenn du dann fertig bist, kannst du gern zu mir kommen. Wir müssen dir dann noch zusammen ein Profil am Hof anlegen”, sagte ich zu ihr, drückte Nurjas Halfter in ihre Hand und ging zur Hütte.
      Dort ging ich erst mal Duschen. Die Temperaturen sind wieder extrem gestiegen und die schwüle Luft dominierte noch immer. Mein Geruch stieg mir in die Nase und ekelte mich. Direkt warf ich das T-Shirt und auch mein nicht notwendiger BH auf den Wäschehufen.

      Lina
      Divine stellte ich vor dem Stall ab und räumte Nurjas Halfter weg. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass der Osteo jede Sekunde da sein müsste. Jetzt ist nur noch die Frage wo Niklas mit seiner Stute abgeblieben ist. Auf den Hof sah ich ihn nicht, also beschloss ich im Stall nachzusehen.
      “Niklas, bist du hier?”, rief ich durch die Stallgasse, bekam aber keine Antwort. Von seinem Pferd war auch weit und breit keine Spur. Also muss ich wohl weitersuchen. Auf der Koppel wird sein Pferd vermutlich nicht sein, schließlich hatte ich ihm gesagt, wann der Termin ist. Viele Möglichkeiten gab es nicht, schließlich konnten sich ein Pferd und ein Mann sich nicht einfach auflösen. Ich ging um das Gebäude herum, denn war ein Stück Wiese, wo alle auf dem Hof gern ihre Pferde grasen ließen. Da stand Niklas auch und ließ Smoothie ein paar Grashalme rupfen.
      “Hier steckst du also”, sagte ich und ging auf ihn zu. “Die Ostheopartin ist gleich da”.
      “Godmorgon, erst mal”, ging Niklas nicht weiter auf mich ein und gab mir einen Kuss auf Stirn. Interessierte folgte Smoothie ihm. Dann sprach er weiter: “Kleines, ich kann die Uhr. 5 Minuten sind noch Zeit.”
      “Ok, du hast ja recht, ich bin mal wieder überpünktlich”, sagte ich und streichelte Smooth freundlich, die Interessiert an mir schnüffelte. “Übrigens ich habe gestern mit Vriska gesprochen. Ich kann auf dem LDS wohnen und arbeiten”, berichtete ich über das Gespräch der gestrigen Nacht.
      “Super. Zum Lindö Dalen Stuteri fahre ich vom Hof aus ungefähr 20 Minuten. Dann können wir uns nach dem Training sehen.”, antwortete Niklas begeister und umarmte mich.
      “Das klingt wundervoll”, nuschelte ich an seiner Brust.
      Unsere Zweisamkeit wurde durch das Klingeln meines Handys unterbrochen. Es war Mrs. Smith, die Osteopathin.
      “Hallo”, ging ich ran.
      “Also Miss Valo, ich bin jetzt da und ihr Pferd auch. Ist nur die Frage wo sind sie?”, fragte sie ein wenig verwundert.
      “Ich bin sofort bei ihnen”, sagte ich und legte auf.
      “Niklas, wir müssen los, Mrs. Smith ist da”, verkündete ich, bevor ich loslief.
      “Nog, dann los!”, kam es und er lief mit seiner Stute im Schritt los. Als ich nachlief, fiel direkt auf, dass Smoothies Sprunggelenk auf der rechten Seite bei dem Schritt hängenblieb und sie deutlich vor dem Schwerpunkt abfußte.
      Keine Minute später wir dann auch wieder vor dem Stall angekommen.
      “Guten Morgen, Mrs. Smith”, begrüßte ich die Frau freundlich und reichte ihr die Hand. “Ich hatte ihn ja, bereits geschrieben, dass ich heute noch eine Patientin für sie habe. Das ist Herr Olofsson mit Smoothie”, stellte ich dann noch meine Begleitung vor. Auch Nikals begrüßte sie freundlich, bevor er Smooth anband.
      “Ein prächtiges Tier und gut im Training wie ich sehe”, lobte sie die Stute, als sie einen ersten Blick darauf warf.
      “Aber lasst uns erst mal mit Divine beginnen. Wie ich sehe, hat er sich prächtig entwickelt. Hab ihr noch irgendwelche Probleme?”, fragte sie, während sie begann Divines Problemzonen abzutasten.
      “Bis auf, dass er ab und zu mal stolpert, haben wir keine Probleme mehr”, antwortete ich.
      “Ausgezeichnet ich sehe auch keine Verspannungen mehr, nur ein paar kleine Blockaden im Rücken, die haben wir allerdings schnell gelöst. Kannst du ihn mir nochmal kurz Vortraben”.
      Ich band Ivy los und trabte einmal vor dem Stall Hoch und runter.
      “Ah, ich sehe euer Problem”, kommentierte Mrs. Smith.
      Ich stellte den Hengst ein Stück von der Wand weg, damit Mrs. Smith Platz zum Arbeiten hatte. Die Osteopathin begann an seinen Beinen, die Gelenke wieder einzurenken, bevor sie mit ein paar wenigen Handgriffen auch den Rücken wieder in Ordnung brachte.
      “So, das müsste es gewesen sein. Nochmal Vortraben bitte”.
      Erneut trabe ich den Hengst einmal rauf und runter und Mrs. Smith schien zufrieden zu sein.
      “Super, damit wäre er fertig. Wie immer heute nicht mehr arbeiten und morgen nur leicht”, wies sie nun an. Während ich Divine wieder anband, wand sie sich nun an Niklas, “Was ist denn das Problem Herr Olofsson”.
      “Nog … vielleicht stelle ich mein Pony erst mal vor. Mit vollen Namen heißt sie Satz des Pythagoras und ist aus unserer eigenen Zucht. Smooth ist jetzt 10 Jahre alt geworden und läuft in der S-Dressur, aber auch S-Springen sowie S-Gelände oder wie auch immer das hier heißt. Jetzt seit ungefähr einem Monat hakt ihr rechtes Sprunggelenk. Beim Röntgen wurde leichte Verknöcherung gefunden, die wohl keine Schmerzen hervorrufen soll. Dennoch macht sie sich mittlerweile unter dem Sattel im Rücken ziemlich steif und schön sieht es nicht aus, wenn sie so Schritt läuft. Nach ungefähr 30 Minuten wird es besser, aber dann ist Smoothie ziemlich müde. Eigentlich muss ich jetzt nur wissen, ob man da noch was machen kann oder ob ich für die Turniere ein weiteres Pferd kaufen sollte.”, erzählte Niklas ziemlich ernst und strich seiner Stute über den Hals.
      Mrs. Smith begann sich die Stute anzusehen, besonders die Hinterbeine und ließ sich die Stute im Schritt vorführen. Die ganze Zeit über machte sie ein ziemlich ernstes Gesicht.
      “Ich fürchte ich habe keine guten Nachrichten für sie, Herr Olofsson, ihre Stute hat Athrose. Sie wird zwar nicht unrreitbar sein, aber hohe Dressurlektionen sollte sie definitiv nicht mehr gehen. Alles, was man jetzt noch tun kann, ist dafür zusorgen, dass die Symptome sich nicht verstärken”, sagte sie ziemlich ernst.
      “Okay, alles klar. Danke. Die Vermutung hatten wir bereits in Schweden.”, antwortete Niklas, als wäre es etwas Alltägliches. Freundlich tätschelte er noch mal ihren Kopf und tritt einige Schritte zurück.
      Ich verabschiedete die Osteopathin, das war eine ganz schön harte Diagnose, dennoch sah Niklas aus als wäre alles ganz normal.
      “Ganz schön harte Diagnose”, sagte ich zu Niklas und strich seiner Stute über das seidige Fell.
      “Ach, ich hatte damit schon gerechnet, obwohl wir sie erst mit 4 angefangen haben zu arbeiten. Zudem wäre sie bald zu alt gewesen um die hohen Prüfungen mitzureiten. Ich muss jetzt nach einem anderen Pferd suchen und darauf hatte ich eigentlich keine Zeit, weil mein Onkel hat derzeit nichts da.”, erzählte er mir und band die Stute ab.
      Auch ich band Divine los.
      “Gibt es denn keine anderen guten Traberzuchten bei euch?”, fragte ich neugierig.
      “Ju meinte, dass das Vriskas Chef auch züchtet, aber da ich sie nie auf einer Show gesehen habe, werden die sicher keine vierjährige haben. In Neuseeland kenne ich jemanden. Vielleicht rufe ich sie nachher mal an”, kam es nachdenklich aus ihm.
      “Neuseeland. Das ist ja am anderen Ende der Welt”, stellte ich fest. “Ist die Traberszene da so groß?”, fügte ich noch hinzu.
      “Grundsätzlich nicht, aber mein Opa war zu Kriegszeiten dort und hat jemanden kennengelernt. Ich könnte auch mal hier in der Umgebung gucken”, fiel Niklas ein und holte sein Handy aus der Tasche.
      “Nicht das mir bekannt wäre, dass er hier Traber gibt, aber das ist für mich ja eh eine ganz neue Welt”, sagte ich nach kurzem Überlegen. Auch, wenn mir diese Welt noch gänzlich unbekannt war interessierte es mich.
      “Was ist eigentlich das worauf man bei einem Traber achtet?”, fügte ich dann noch hinzu.
      “Das er schnell trabt”, lachte Niklas eh er fortfuhr. “Also wirklich. Das Zuchtbuch sieht vor, dass jedes Standardbred eine gewisse Geschwindigkeit erreichen muss, um der Rassen angehörig zu sein. Mehr gibt es tatsächlich nicht, aber wieso ich und vor allem meine Familie - bis auf Hannes - auf die Rasse schwört ist ihr Charakter. Sie sind Nervenstark, ausdauernd und mutig. Durch die weiteren Gänge ist es dieser Rasse möglich eine höhere Schubkraft in der Hinterhand zu entwickeln und der Schritt hat eine große Raumgreife. Das Problem ist nur der Galopp, der häufig zum Vierschlag tendiert, aber das habe ich bei Smoothie auch verbessern können.”, erklärte er mir und stellte die Stute zurück auf die Weide. Zugleich legte sie ins Gras, um sich zu wälzen.
      “Das klingt als wären sie quasi perfekt für den großen Sport”, sagte ich bevor ich ein Stück weiterlief, um Divine zwei Koppel weiter abzustellen, bevor ich wieder zurück zu Niklas lief. Smooth war inzwischen wieder aufgestanden und ihr Fell wurde gezierten von großen grüne Flecken.
      “Jetzt sieht sie gleich viel hübscher aus”, scherzte ich.
      “Hast du jetzt noch was vor?”, fragte er mich.
      Ich warf einen Blick auf die Uhr, der Termin hatte länger gedauert als erwartet.
      “Da ich glaube, dass die Jungs schon fertig sind, mit der Zaunkontrolle habe ich nichts weiter vor”, überlegte ich laut.
      “Dann lass uns nach Pferdchen gucken”, freute er sich und lief los zum Zimmer.
      “Ja, das klingt super”, antwortet ich freudig und folgte ihm

      Niklas
      Im Zimmer lagen überall lose Blätter und diverse andere Sachen herum. In der Mitte dazu saß Ju und wirkte verzweifelt. Bevor Lina eintrat, bat ich sie kurz zu warten.
      “Was wird das hier, wenn’s fertig ist?”, fragte ich ihn verwundert.
      “Ich versuche zu lernen”, kam es kurz von ihm und er griff nach einem anderen Zettel, nach dem Ju einen anderen zur Seite warf.
      “Okay, dann will ich dich nicht weiter stören. Aber ich brauche ein anderes Pferd. Smoothies Arthrose wird immer schlimmer und die großen Turniere kann ich auf keinen Fall weiter reiten.”, berichtete ich ihm. Um mein Tablett zu holen, stieg ich vorsichtig über sein Chaos.
      “Und was passiert jetzt mit ihr?”, fragte er und guckte auf zu mir.
      “Weiß nicht, entweder stelle ich sie zurück zu Nils oder wenn Lina jetzt aufs LDS geht, dort hin.”
      “Warte was? Lina kommt mit?”
      “Ja, habe ich dir das nicht erzähl? Hat sie gestern Abend entschieden.”
      “Du bist doch bekloppt. Denkst du wirklich, dass das was für dich wird?”
      “Können wir bitte, wann anderes darüber diskutieren. Ich will gucken, ob ich in den nächsten Tagen noch ein Pferd finde.”
      “Jag orkarinte se på dig.”, fluchte Ju, aber ich ging nicht weiter drauf ein. Der scheint in der vergangenen Nacht nicht genug geschlafen zu haben oder was auch immer.
      “Gut, hier können wir nicht bleiben. Lass uns auf die Terrasse gehen, da war doch vor ein paar Tagen auch Schatten und bei so guten Wetter muss man sich nicht nach drinnen verkrümeln.”, schlug ich Lina vor.
      “Da hast du recht, dieses Wetter muss man genießen”, stimmte sie mir zu und folgte mir auf die Terrasse.
      Dort zog ich als allererstes mein Shirt aus und krempelte die Reithose nach oben auf Höhe meiner Waden und stellte meine Reitstiefel beiseite. Auch Lina zog ihre Reitstiefel aus und ließ sich auf die Bank fallen. Ich setzte mich zu ihr und legte das Pad auf meinem Schoß. Im Browser öffnete ich eine Website auf der nur Standardbreds zum Verkauf stehen, so wie Abstammung und was sie auszeichnet. Kurz überlegte welche Filter ich eingeben sollte, da ich bei ca. 10.000 Pferden in Kanada nicht wirklich Lust hatte alle durchzuschauen. So gab ich mein Hauptkriterium ein - Pferde ab 25.000 $, alles darunter hat weder eine gute Abstammung noch könnte Interessant werden als Reitpferd. Da ich es mir offenlassen wollte, wenn ich einen Hengst finden sollte, wählte ich nur Wallach ab. Außerdem wählte ich bei dem Alter ab 4 Jahren an, in der Hoffnung auch Pferde dabei zu haben, die nicht seit zwei Jahren auf der Rennbahn laufen. Nun standen nur noch 1300 Pferde zur Wahl. Das war doch schon mal ein Anfang. Dann drückte ich Lina das Pad in die Hand, damit sie die Postleitzahl eingeben konnte mit einem Umkreis von 350 km. So hatte ich nun die Wahl aus knapp 400 Pferden.
      “Na, bei der Auswahl sollte was zu finden sein. Und die sehen ja alle so schick aus”, sagte sie und sah fasziniert auf das Pad.
      “Dann fang mal an und such was cooles raus”, kommentierte ich, stand auf und ging zur Toilette. Dort schrieb ich meinen Onkel eine Nachricht über die Diagnose von Smoothie und steckte dann mein Handy zurück in die Hosentasche. Einen Moment hielt ich inne, um darüber nachzudenken, ob ich überhaupt für ein neues Pferd bereit sei. Aber, wenn es weiter gehen soll, brauche ich nun mal ein weiteres Pferd, dass jedoch nie meine Stute ersetzen wird, die mit mir in den letzten Jahren so viel erreicht hatte. Bevor ich das Badezimmer wieder verließ, atmete ich tief durch.

      Lina
      Neugierig scrollte ich durch die zahlreichen Anzeigen.Die meisten der Pferde waren braun oder Schwarz, doch ein paar hatten hübsche Scheckungen. Da ich absolut keine Ahnung von Abstammung bei Trabern hatte, entschloss ich einfach nach dem Aussehen zu entscheiden. Beim scrollen entdeckte ich eine hübsche Palominostute mit auffälliger Scheckung. Interessiert klickte ich ihre Anzeige an und betrachtete die Bilder. Dann kam Niklas wieder und ich präsentierte ihm die Stute.
      “Könnte was sein”, antwortete er und guckte sich die Bilder mit mir zusammen an. Sein nächster Blick ging zu den anderen Pferden, die der Herr aus Lacombe anbot.
      “Da können wir durchaus mal gucken fahren, hast du Lust?”, fragte Niklas mich spontan.
      “Oh Ja, das fände ich sehr interessant”, antworte ich begeistert.
      “Gut, dann gehen wir kurz Anders … ähm Herrn Holm Bescheid sagen und können wir los, denke ich. Wir nehmen dann den Transporter, mit dem wir herkamen.”, sagte Niklas und rannte direkt los. Nicht mal seine Schuhe hatte er angezogen. Ich streife mir meine Stiefel über und folgte ihm etwas langsamer. Ich würde ihn eh nicht einholen können.

      Niklas
      Ungebremst öffnete ich die Tür meines Trainers der mal wieder mit Kristine beschäftigt war. Nur konnte ich mir diesmal nicht einen Kommentar verkneifen: “Habt ihr nichts besseres Zutun?”
      “Niklas, du kannst auch nächstes Mal klopfen. Und nein, haben wir nicht. Schließlich seid ihr auch andauernd am Reiten.”, scherzte Herr Holm.
      “Wir können auch Tauschen … stopp.”, merkte ich, dass es ein schlechter Witz werden würde.
      “Jetzt sag’ was du hier willst, ich habe noch Zutun.”, hakte mein Trainer noch mal nach.
      “Smoothie muss in den Ruhestand, weil die Arthose schlimmer ist, als erwartet. Deswegen habe ich hier in der Umgebung mal geguckt und einen Züchter gefunden bei dem ich mir jetzt mal die Pferde anschauen will. Falls ich was finde, nehme ich es auf Probe mit. Soweit geplant.”, erklärte ich ihm was ich vorhatte. Ohne zu protestieren, gab er mir den Schlüssel und die Fahrzeugpapiere vom kleinen Transporter. Dann kam Lina und schlagartig schlug er die Tür vor meiner Tür zu.
      “So, dann werde ich mir mal ein anderes Shirt anziehen und wir treffen uns gleich am Transporter?”, fragte ich Lina aufgeregt.
      “Jep, und vielleicht solltest du auch noch Schuhe anziehen”, lachte sie und deutete auf meine Füße.
      “Mal gucken, vielleicht fahre ich auch nackt.”, sagte ich trocken und lief zurück ins Zimmer, in dem Ju immer noch im Chaos saß.
      “Schon wieder da?”, wunderte er sich.
      “Nein, wir fahren uns jetzt Pferde angucken. Willst du dann Bilder haben?”, fragte ich ihn freundlich. Von meiner Euphorie angesteckt, nickte er aufgeregt.
      “Berichte mir dann so früh wie du kannst.”, antwortete er dann und hielt mir die Faust hin, die ich erwiderte.
      Am Transporter wartete ich auf Lina. Ich hatte mir ein helles Poloshirt angezogen und meine Sonnenbrille mit Stärke auf. In einem kleinen Beutel, den ich in meiner Hand hatte, war meine richtige Brille. Dazu hatte ich noch mein Scheckheft bei, auch wenn die alle gesperrt sind, kann mein Berater jeder Zeit eine Zahlung via Anruf veranlassen. Ich hatte mich bereits Mister Echeverria angekündigt und offensichtlich war mein Familienname auch außerhalb der EU bekannt, was mich überraschte. Vor der Abfahrt prüfte ich noch ob ich alles dabei hatte. Im Transporter gab es einen kleinen Kühlschrank, der mit Getränken und einigen Snacks gefüllt war. Nur noch das wichtigste fehlt - Lina.
      “Sorry, Quinn hat mich aufgehalten, sie wollte unbedingt noch was zu einem der Ponys wissen, was offensichtlich nicht warten konnte”, entschuldigte sie sich als sie auf mich zukam. Auch sie hatte sich umgezogen, denn sie hatte nun ein blaues Shirt an. Ihre Haare hatte sie zu einem ordentlichen Zopf frisiert und eine Sonnenbrille steckte darin.
      “Na dann Lady, einsteigen. Wir haben eine 3h Fahrt vor uns”, sagte ich zu ihr und half beim Einsteigen in den Transporter.
      Die Fahrt verging wie im Fluge und freundlich wurden wir am Transporter vom Halter der Pferde begrüßt.
      “Hallo Herr Olofsson, schon viel von Ihnen gehört”, sagte er freundlich.
      “Ich hoffe nur Gutes, Mister Echeverria”, antwortete ich professionell.
      “Und sogar … ihr Freundin dabei?”, fragte der ältere Herr.
      “Eine gute Freundin, genau”, sagte ich und Lina warf ein kurz einen leicht irritierten Blick zu, sagte aber nichts weiter. Augen sagen mehr als Worte, doch wir hatten noch gar nicht weiter drüber gesprochen, deswegen hielt ich es für das Beste diese Antwort zu geben. Zusammen liefen wir über den Hof und gern hätte ich ihre Hand genommen, doch ich wollte den Schein wahren. Besonders wusste ich nicht so wirklich, wer dieser Mann war und wie vertrauenswürdig.
      “So, was suchen Sie denn genau?”; fragte er als wir im Stall ankamen. Viele Pferde Köpfe schauten zu uns und Lina begrüßte direkt eine Fuchsstute, die neugierig an ihrem Zopf schnüffelte.
      “Ich suche am liebsten eine Stute, aber ein Hengst wäre auch okay, die nicht überbaut ist. Der Hals sollte nicht zu tief angesetzt sein und eine konvexe Linie bilden in der oberen Halslinie. Von der Länge her auf keinen Fall zu kurz zu lang wäre machbar.”, begann ich zu erzählen, eh er mich unterbrach.
      “Was haben Sie denn vor mit dem Pferd”, fragte Mister Echeverria verwundert.
      “Eventing und vor allem Dressur in den hohen Klassen”
      “Wir hätten drei Stuten, die zwar eine Qualifikation auf der Bahn bekommen, haben aber unter meiner Tochter im Sport deutlich mehr hermachen. Folgen Sie mir.”, sprach er und lief los. Wir folgten ihm und er zeigte uns die Pferde. Das eine war die Palomino Stute, die Lina mir bereits gezeigt hatte. Das andere eine Mausfalbstute mit einer auffälligen Sabino Färbung und eine dunkle Stute, mit einem hübschen Kopfabzeichen.
      “Ich würde sagen, ich lasse alle drei Pferde fertig machen und dann auf den Platz bringen”, sagte er. Ich stimmte zu und ging mit Lina vor. Sie hatte in der Zeit schon alle drei Stuten begrüßten. Er verschwand kurz, um uns allen etwas zum Trinken zu holen.
      “Und was denkst du?”, fragte ich Lina höflich, die ziemlich still neben mir stand.
      “Also hübsch sind die drei schon mal. Die Falbstute scheint am freundlichen zu sein, sie hat sich gleich ein wenig kraulen lassen. Die dunkle hingegen scheint ein wenig zickig zu sein”, antwortete sie mir dann.
      Eh ich etwas sagen konnte, kam der Herr wieder. Ich nahm mir den Kaffee.
      “So, wollen sie sich dann darauf setzen?”, fragte er mich.
      “Erstmal noch nicht, möchte mir die Pferde vom Boden aus genauer anschauen.”, antwortete ich ernst. Offenbar schien er damit nicht gerechnet zu haben und guckte durch die Gegend, wer sich da nun drauf setzen könnte. Dann gucke ich an Lina runter, die zumindest noch Reitsachen anhatte und ich zog meine Augenbrauen hoch.
      Sie sah mich kurz an und schien zu verstehen. “Ich kann mich doch draufsetzten, dann kannst du dir das Ganze in Ruhe ansehen”, schlug sie dann vor.
      “Danke dir, Kleines”, sagte ich zu ihr und half beim Aufsteigen. Als Erstes wollte ich mir die Mausfalb Stute angucken.
      “So das ist Dumpty Humpty, eine 5-jährige Stute aus Stalino. Seit ungefähr zwei Jahren ist sie unter dem Sattel und läuft bereits Dressur in der L.”, begann er zu sprechen. Innerlich kam mir das kotzen. Das arme Pferd würde somit in spätestens 5 Jahren zusammen mit Smoothie stehen und nichts weiter als mein Geld verschlingen. Aus Höflichkeit ließ ich ihn jedoch weiter sprechen.
      “Durch ihren gut ausgeprägten Widerrist kann ich mir gut vorstellen, dass sie auch beim Springen eine gute Figur macht. Zum Testen werde ich gleich ein Kreuz aufstellen lassen.”, sagte er und zeigte mit seinem Finger auf den Platz. Direkt kamen zwei Mitarbeiter und stellten dieses hin. Ich entschied mich den Platz zu betreten und neben Lina herzulaufen, die mir verraten sollte, was sie vom Pferd hält.
      “Also ich hab den Eindruck sie ist recht fein im Maul, aber den Schenkel scheint sie nicht ganz so gut anzunehmen. Ich finde sie ein wenig faul und ich muss sie schon ein wenig motivieren nicht durch die Gegend zu schlurfen. Außerdem beginnt sie sofort sich einzurollen, wenn ich den Zügel ein bisschen mehr aufnehme”, vermittelte sie mir ihren ersten Eindruck von der Stute. Ich nickte ihr zustimmend zu.
      “Gut, danke. Ich hätte dann gern die Dunkle”, sagte ich zu dem Herren, dem es offenbar ziemlich wichtig war, mir dieses Pferd anzudrehen. Lina stieg ab und jemand nahm ihr die Stute ab. Dann stolzierte die dunkle Stute auf den Platz. Erst im zweiten Blick fiel auf, dass sie nicht nur ein interessantes Abzeichen hatte, sondern auch an einigen Stellen leichte Dapples und helle Färbungen. Auf den ersten Blick würde ich auf einen dunklen Buckskin tippen. Lina steig auf und die Stute schnappte nach ihrem Oberschenkel. Skeptisch beobachtete ich das ganze.
      “Das ist Northumbria, eine 6-jährige Stute, die etwas speziell ist. Humbi akzeptiert nicht jeden. Seit ungefähr zwei Jahren wird sie von meiner Tochter geritten, die es mittlerweile im Blut hat mit ihr umzugehen. Jedoch ist Humbi sehr fordernd und braucht viel Aufmerksamkeit. Springen kann sie gut, vor allem über Zäune.”, erklärte Mister Echeverria. Auch jetzt ließ ich mir wieder von Lina berichten, die nun einige ruhige Runden im Schritt auf der Stute ritt.
      “Ich wurde sagen, sie ist typisch Stute, empfindlich und launisch. Im Gegensatz zu der Falbstute ist sie allerdings sehr fleißig. Sie hört gut auf meine Hilfen und scheint mir auch recht viel Schwung mitzubringen.”, erklärte sie mir.
      “Dann Trab mal an bitte”, sagte ich bestimmt zu Lina. Etwas unsicher guckte sie mich ab aber trieb dann das Pferd vorwärts. Mit einem Ruck sprang die Stute in den Trab über, streckte den Kopf nach unten und schwebte vorwärts.
      Zuletzt ließ ich Lina nun noch auf die Palomino Stute setzen, die nach dem Aufsteigen erst mal den Kontakt zu ihrer Reiterin suchte. Aufmerksam lief sie im Schritt los und achtete bei Schritt und Tritt auf Lina, die sich auf dem Rücken der Stute wohlzufühlen scheint. Auch im Trab machten beide ein gutes Bild. Zum Test überquerte sie das Kreuz.
      “So, was sagst du?”, fragte ich ein letztes mal.
      “Sie gefällt mir am besten. Sie ist schön aufmerksam. Fleißig, aber nicht hibbelig. Sie hat schön auf meine Hilfen reagiert und hat immer schnell verstanden, was ich von ihr will. Sie scheint viel Spaß am Springen zu haben, denn sie hat denn Sprung fast von allein gemeistert“, erzählte mir Lina überaus begeistert. Ich nickte ihr zustimmend zu und half ihr von der großen Stute runter. Dann vereinbarte ich mich mit dem Herren, dass ich es mir jetzt mal durch den Kopf gehen lasse und in spätestens einer Stunde mich melden werden.
      Zusammen setzte ich mich mit Lina ins Auto, um über die Pferde zu sprechen. Ich hatte einige Videos und Fotos gemacht, die ich bereits zugeschickte hatte. Auch er war deutlich überzeugt von der Palomino Stute.
      “Lass uns mal Tanken fahren, nicht das es zu spät wird und mit einem Pferd hinten drin, möchte ich ungern irgendwo anhalten.”, sagte ich zu Lina und schnallte mich an.
      “Gute Idee. Können wir bei der Gelegenheit noch was zu essen mitnehmen? Die ganze Reiterei hat ganz schön hungrig gemacht und ich fürchte ein Müsliriegel, wird da nicht ausreichen”, fragte sie und schnallte sich ebenso an.
      “Klar, du kannst dir alles aussuchen, was du möchtest”, versicherte ich und fuhr los.
      Während Lina noch das richtige Essen auszuwählen, suchte ich mir eine Packung Zigaretten aus, die ich wirklich gerade brauchte. Eigentlich hatte ich vor mehreren Jahren aufgehört, doch heute war nicht der Tag dafür um sinnvolle Entscheidungen zu treffen.
      “Du rauchst?”, fragte Lina beiläufig. Sie legte ein belegtes Bagel und eine Tüte Studentenfutter auf den Tresen, stellte noch eine Wasserflasche dazu.
      “Eigentlich nicht”, antwortete ich beim Zahlen und verließ mit ihr das Tankstellengebäude. Ich fuhr das Auto von der Zapfsäule weg und stellte mich mit Lina auf den Parkplatz. Sie setzte sich auf die Stufe der Beifahrertür und ich zündete die Zigarette an. Bei dem ersten Zug musste ich stark husten, aber ich ignorierte es. Auf meinem Handy sah ich Ju, der mir geantwortet hatte.
      “Ju findet die Palomino Stute auch am besten.”, erzählte ich Lina, als durch seine Nachrichten scrollte.
      “Weise Entscheidung. Die dunkle was zwar hübsch, aber für meinen Geschmack zu nervös”, kommentierte sie und begann ihren Bagel zu essen.
      “Aber ich nehme die nervöse. Humbi war mir als Pferd deutlich sympathischer und ich denke, dass mit Obsidian würde mir schnell langweilig werden würde”, murmelte ich zu Lina.
      “War ja klar, dass du lieber eine Herausforderung willst, aber wunder dich nicht, wenn sie dich irgendwann aufrisst”, scherzte sie.
      “Wenn’s nicht klappt, bringe ich sie zurück. Ich zahle nur eine Kaution und wenn sie mir zusagt, überweise ich den Rest und bekomme alle unterlagen zusammen mit dem Pferd zugeschickt”, erklärte ich Lina.
      “Und bevor sie mich auffrisst, fresse ich sie”, fügte ich noch hinzu und tritt die Zigarette aus.
      “Vielleicht wird sie ja noch freundlicher, wenn sie nicht den ganzen Tag in deiner Box verbringen muss”, sagte sie schulterzuckend und kletterte zurück in den Wagen.
      Zusammen fuhren wir zurück auf den Hof und ich einigte mich auf eine Anzahlung von 10.000 (US)$. Mein Bankberater hatte bereits einen Anruf von mir bekommen. Er gab mir für die Stute noch eine Trense mit, die ihr auf jeden Fall nicht passt, aber ich packte sie doch ein. Das Verladen begann mit einigen Problemen aber am Ende stand sie.
      Auf dem WHC kamen wir im Dunkeln an. Lina schlief immer wieder ein und ich versuchte nicht bei der Musik mitzusingen, obwohl viele gute Lieder gespielt wurden.
      “Schlafmütze, wir sind da. Humbi muss irgendwo hin, wo keine Fluchtgefahr besteht.”; sagte ich zu Lina, die gerade wach wurde.

      Lina
      Ich brauchte ein paar Sekunden um mich zu orientieren und streckte mich erst einmal, bevor ich Niklas antworte. “Wenn dein Pferdchen bleiben soll, wo es ist empfiehlt sich die Hauskoppel. Seit Griselda mehrmals über den Zaun gesprungen ist, erinnert die an einen Hochsicherheitstrakt. Ansonsten wäre bestimmt auch noch irgendwo eine Box frei”, murmelte ich verschlafen.
      “Box wäre wohl nicht die beste Idee, so wie sie einen anfauchte, braucht sie frische Luft”, antwortete er mir.
      “Na, dann lass uns mal dein verrücktes Pferdchen auspacken”, sagte ich und öffnete die Autotür. Etwas steif, kletterte ich aus dem Auto und streckte mich noch einmal gründlich, bevor ich zu Ladeklappe rumging, die Niklas bereits geöffnet hatte.
      “Die ist nicht verrückt, sie ist sensibel”, protestierte er und stieg in den Transporter, um die Stute langsam herauszuführen. Neugierig guckte sie durch die Luft.
      “Ich glaube einfach, dass du eifersüchtig bist auf diese Schönheit”, fügte Niklas noch hinzu.
      “Was soll das denn jetzt heißen?”, fragte ich und sah ihn empört an.
      “Soweit habe ich bisher nicht gedacht, das Argument, dass ich 6h gefahren bin, würde nämlich nicht zählen. Schließlich bin nur für dich über 20h geflogen.”, gab er zu.
      “Ja, da hast du recht, da wäre ein sehr schwaches Argument”, stimmte ich ihm zu und streckte vorsichtig die Finger nach der Stute aus. Neugierig schnupperte sie daran und beknabberte vorsichtig meine Fingerspitzen. Ganz so launisch schien sie doch nicht zu sein.
      “Aber bevor wir weiter darüber diskutieren sollte, wir vielleicht erst mal deine ‘Schönheit’ auf die Koppel bringen. Die hat bestimmt Hunger, in dem Fall wäre ich auch so schlecht gelaunt”, sagte ich mit einem Kopfnicken in Richtung Koppel.

      Niklas
      Bevor ich loslaufen konnte, stand Ju schon vor uns und bewunderte Humbi. “Ich wusste, dass du die nimmst”, sagte er dann zu uns. Verwirrt legte sie die Ohren an und richtete sich einige Schritte rückwärts. Dann ging es weiter und keiner sagte etwas. Entspannt aber offensichtlich müde schritt die Stute neben mir her. Auf der Koppel stürzte sie sich direkt auf das Heu. Einige Minuten beobachtete ich sie dabei, doch bei jedem zwinkern meiner Augen wurde ich müder. Die Fahrt war ansprechend.
      “Lina, ich würde jetzt ins Bett gehen. Das war mir heute zu viel.”, sagte ich zu ihr. Daraufhin bekam sie ein Kuss auf sie Stirn.
      “Na, dann träum was Schönes. Dein neues Pferd können alle auch morgen noch bewundern”, erwiderte sie und lächelte mich an.
      Müde lief ich mit Ju ins Zimmer und fiel ins Bett. Es gelang mir noch die Kleidung auszuziehen, eh ich einschlief.

      Nächster Tag beginnt …

      Der nächste Tag begann früher als ich dachte mit einem Anruf von Herrn Holm, der nicht wirklich zufrieden war.
      “Dein neues Pferd steht auf dem Hof herum und lässt sich von niemanden anfassen. Komm oder wir erschießen es.”, wurde ich am Telefon angebrüllt. Einen Moment brauchte ich um zu verstehen, wovon er sprach. Dann wusste ich es - Humbi. Irgendein Shirt griff ich und zog eine kurze Hose an. An der Tür schlüpfte ich in die Stiefeletten. Dann sah ich, wovon er sprach. Mehrere Menschen wedelten mit ihren Armen. Es wirkte nicht so, als würden sie meine Stute einfangen zu wollen, sondern sie zu verängstigen.
      “Jetzt lasst Humbi doch mal in Ruhe. Sie hat Angst vor euch. Was stimmt mit euch nicht?”, rief ich verärgert drückte meinem Trainer die Schlüssel vom Transporter in die Hand und bekam im Austausch einen Strick. Ruhig lief ich auf sie und sprach mit ihr. Humbi spitze die Ohren und guckte mich an.
      “Suuuuuper”, lobte ich sie leise und legte den Strick an das Halfter.
      “Dafür musste ich jetzt aufstehen, weil ihr Pferdemenschen nicht in der Lage seid einer Stute einen Strick anzulegen?”, sagte ich genervt zu der Traube.
      “Was macht ihr eigentlich alle hier für einen Lärm?”, fragte Lina, die verschlafen aus dem Haus gestolpert kam.
      “Pony ist geflohen. Kurz kam mir der Gedanke sie mit ins Zimmer zu nehmen, eh mir auffiel, dass es Pferd ist und kein Hund”, antwortete ich Lina müde und Humbi folgte mich aufmerksam. Zwischendurch zupfte sie an Grashalmen, die unseren Weg kreuzten.
      “Und warum ist ein einziges Pferd, der Grund für so einen Aufstand?”, fragte sie immer noch ein wenig verwirrt. “Hier sollten doch alle in der Lage sein es einfangen zu können ohne so ein Theater”, murmelte sie vor sich in.
      “Kannst du einen Tierarzt anrufen, der vielleicht heute noch kommen kann? Ich möchte sie noch durchchecken lassen, eh ich mich darauf setze”, bat ich Lina und brachte Humbi zurück auf die Weide. Dort sah ich, dass das Tor offen stand. Offenbar war irgendjemand nicht in der Lage ein Pferd zu füttern, ohne das es neugierig die neue Umgebung betrachten möchte. Also stellte ich sie wieder hin und nahm den Heusack mit. Im Stall fand ich den Heuballen und ich befüllte den Sack mit diesem. Als ich zurückkam, stand die Stute aufgeregt am Gatter und konnte es gar nicht abwarten was zu futtern. Eh ich wieder die Koppel betrat, scheuchte ich Humbi weg. Respektlos blieb sie vor mir stehen und war kurz davor den Heusack aus meiner Hand zu stehlen. Einige Minuten erst vergehen, eh sie diesen haben durfte. Zufrieden tätschelte ich ihren Hals und kehrte zu Lina zurück, die sich wieder in ihr Bett gelegt hatte, aber offenbar wach war.

      Lina
      Nachdem ich enttäuscht festgestellt hatte, das hier scheinbar keiner in der Lage war ein frei laufendes Pferd einzusammeln, war ich wieder in mein Zimmer gegangen.
      “Dein Tierarzt kommt um halb 12”, murmelte ich als Niklas das Zimmer betrat. Wie ist sie überhaupt da herausgekommen”, fragte ich müde, denn wenn ich schon unnötigerweise so früh aufgestanden war, wollte ich wenigstens wissen warum.
      “Ich habe einen eigenen Tierarzt, das nenne ich mal cool. Wie sie herausgekommen ist, kann ich nur vermuten. Das Koppeltor war offen und wirkte so, als wollte jemand füttern und hat sich minimal blöd angestellt. Ich habe dann ihren Heusack befüllt. Humbi akzeptierte nicht wirklich, dass ich den selbst anhänge und stand respektlos vor mir. Das Spiel kann ich jedoch genauso lange spielen wie sie. So standen wir also einige Minuten da, eh sie zurückwich und den Raum gab zum Anhängen des Sackes.”, erklärte Niklas.
      “Natürlich ist das nicht ‘dein’ Tierarzt”, sagte ich und warf ein Kissen nach ihm bevor ich ihm weiter zuhörte.
      “Mmm, wenn das so ist, hat bestimmt Hazel heute gefüttert. Das wäre nicht das erst mal, dass ihr ein Pferd ausbüxt. Ich habe ihr schon mindestens 100-mal gesagt, dass sie das Tor hinter sich richtig schließen muss, gerade bei Pferden wie Humbi”, erklärte ich ein wenig genervt.
      “Sie konnte ja nicht viel dafür. Keiner hatte ihr berichtet, dass da plötzlich ein neues Pferd sein wird.”, nahm er sie nun in den Schutz.
      “Na gut, du hast ja recht, ich hätte ihr wenigsten einen Zettel hinlegen sollen oder einfach gleich selbst füttern sollen”, murrte ich müde. So früh am morgen, fehlte mir einfach die Energie für solche Diskussionen, vor allem wenn mein Wecker eigentlich erst in einer Stunde geklingelt hätte.
      “Wollen wir uns …. Zusammen vielleicht noch mal eine Stunde hinlegen?”, fragte Niklas mich vorsichtig und deutete auf mein Bett.
      “Das klingt nach einem hervorragenden Plan, also komm schon her”, sagte ich rutschte ein Stück zu Seite.
      Überzeugt zog er seine Hose und Shirt aus, um sich zu mir zu legen. Gemütlich kuschelte ich mich an ihn und begleitet von seinen regelmäßigen Atemzügen schlief ich ein.

      Jace
      “Wo bleibt denn Lina, die hat sich gestern schon vor dem Zäune kontrollieren gedrückt”, rief Samu genervt. Luchy hatte gestern darauf bestanden, dass die Fohlen mit ihren Müttern noch vor dem Frühstück auf eine neue Koppel kommen. Da die anderen die letzten Tage die Morgenfütterung hatten, blieb es also an Lina, Samu und mir hängen die Pferde umzuweiden.
      “Keine Ahnung, die pennt bestimmt noch”, antwortete ich Samu.
      “Na, dann sollten wir die Schlafmütze mal wecken, gehen”, kam es von Samu und er marschierte in Richtung Haus. Eilig folgte ich ihm und rannte noch vor ihm die Treppe rauf.
      “Aufstehen, du Schlafmütze, die Arbeit….”, reif ich und öffnete ihre Tür. Mitte im Satz verstummte ich, denn das Bild, was sich mir bot, hatte ich nicht erwartet. Lina lag nämlich nicht allein in ihrem Bett. Auch Samu, der mittlerweile hinter mir stand, schien ein wenig überrascht zu sein.
      “Das wird dann der Moment sein, an dem ich gehe. Am besten klärt ihr eure Familienverhältnisse ohne mich. Wirklich Lust auf einen weiteren Krankenhausbesuch habe ich nicht.”, kam es von Niklas verärgert, der seine Sachen nahm und so wie er leicht bekleidet war, das Zimmer verließ.
      “Vielen Dank ihr zwei Steinzeitmenschen, man kann auch vorher anklopfen”, beschwerte sich Lina nun.
      “Wer kann denn auch schon Ahnen, das du scheinbar beschäftigt bist”, antworte Samu grinsend. Ich stand immer noch ein wenig sprachlos im Türrahmen.
      “Was heißt hier denn beschäftigt”, schimpfte sie nun und stand aus dem Bett raus. “Wir haben ganz normal geschlafen”.
      “Ja, ja klar ihr habt geschlafen”, scherze Samu gut gelaunt. Was ist denn mit dem auf einmal los? Warum stört ihn das nicht? Er ist doch sonst der nervige Moralapostel.
      “Ja, haben wir wirklich. Wenn ihr dann genug doofe Fragen gestellte habt, könnt ihr dann verschwinden. Ich brauche keinen Babysitter, um mich anzuziehen”, schimpfte sie weiter und machte uns einfach die Tür vor der Nase zu.
      “Hab ich was verpasst, oder warum sagst du nichts dazu?”, fragte ich Samu nun, weil ich immer noch nicht verstand, weshalb er das ganze auf einmal ok zu finden schien.
      “Sagen wir mal, die Lage hat sich verändert”, sagte er verheißungsvoll. “Aber wenn du es wissen willst, kannst du Lina mal schön selbst Fragen. Aus eurem Kindergarten halte ich mich raus”, fügte er hinzu und klopfe mir auf die Schulter. “Ich warte dann draußen auf euch”, rief er während er auf der Treppe verschwand.
      Diesmal klopfte ich an Linas Tür und wartete bis sie öffnete.
      “Was willst du noch Jace”, sagte Lina genervt, die immer noch ihren Schlafanzug trug.
      “Was läuft da eigentlich zwischen dir und Niklas”, fragte ich dann vorsichtig, weil sie nicht besonders gut gelaunt zu sein schien.
      “Wonach sieht es denn aus Jace”, schimpfte sie und verdrehte die Augen. “Wars das jetzt?”, fragte sie und wartete nicht mal auf eine Antwort, sondern schloss die Tür wieder.
      Offensichtlich wollte sie nicht mit mir darüber Reden, also ging ich runter zu Samu und wartete auf Lina.
      “Kann das sein, dass du ein klein wenig eifersüchtig bist, weil du nicht mehr der einzige Macho hier bist”, triezt Samu mich. Darauf antwortete ich ihm nicht, sondern widmete mich meinem Instagramfeed.
      10 Minuten später kam dann auch endlich Lina runter, sodass wir mit der Arbeit beginnen konnten.

      Vriska
      Nach dem Lina gestern nicht mehr kam und auch beim Frühstück nicht auftauchte, entschied ich mich dafür, ihr eine kurze Mitteilung zu senden. Am Nebentisch hatte ich das Gespräch von Samu und Jace belauscht, die auch verwundert waren, dass sie nicht auftauchte. Da Niklas ebenfalls nicht da war, haben sich verschiedene Theorien eröffnet, wo die Beiden sind. Ich hatte mich dagegen entschieden daran teilzunehmen, weil es niemanden etwas anging. Außerdem ging ich von einfacher Müdigkeit aus, nach dem sie gestern Stundenlang fuhren, um für Niklas ein Pferd zu kaufen. So spontan wie es halt ist, wenn man plötzlich ein neues Pferd braucht. Natürlich hatte es sich beim Frühstück schon herumgesprochen, dass auf einer Koppel eine neue Stute stand, die bereits einen kleinen Ausflug machte am Morgen. Da das heute Training erst am Nachmittag ist und ich gestern den halben Tag gelernt hatte, überlegte ich, was man machen könnte. Da Lina nicht auf meine Nachricht reagierte, suchte ich Samu auf, der irgendwelche Pferde umstellen sollte.
      “Hej”, begrüßte ich ihn freundlich aber unsicher.
      “Guten Morgen, Vriska”, begrüßte er mich freundlich.
      “Du hast nicht zufällig etwas für mich, was ich tun könnte? Vielleicht ein Pferdchen zum Longieren oder so?”, fragte ich vorsichtig.
      “Hast du ein Glück, das es hier immer etwas zu tun gibt. Du könntest Looki longieren”, antwortete er freundlich.
      “Okay und wo finde ich den hübschen?”, erwiderte ich.
      “Er müsste schon auf der Koppel stehen. Du hast das richtige Pony gefunden, wenn es die längsten Haare hat, die du je an einem Pferd gesehen hast, pass nur auf er flirtet gerne ”, erklärte der Finne.
      Durch Lina wusste ich schon wo ich Halfter und alles andere zu finden sein wird, so konnte ich den Hengst von der Weide holen und ihn putzen. Zur Begrüßung streckte mir der Hengst seinen Kopf in mein Gesicht und zupfte freundlich an meinen Haaren, die ich in einem Zopf trug. Das Halfter anlegen gestaltete sich schwierig mit der Maße an Langhaar, die er hatte. Doch nach einer Weile war alles an Ort und Stelle, dass wir gemeinsam zum Stall gehen konnten. Auf dem Weg traf ich Milena, die Sich Snúra von der Weide holte und offenbar etwas trainieren möchte. Freundlich grüßte sie mich, bekam aber keine Antwort von mir. Wie schon auf der Weide hatte ich einige Probleme damit den Hengst richtig zu putzen, da mir durch den Windzug, der im Stall herrschte, immer wieder Strähnen seiner Mähne im Gesicht lagen. So suchte ich in der Sattelkammer noch Haargummis und wurde sogar fündig. Mit einer Plastikbürste machte ich ihm die Haare schön und flocht alles zu einem Mozartzopf, der sich sehen lassen konnte. Seinen Schweif flocht ich ganz einfach, damit dieser nicht mehr auf dem Boden mitzog. Als einziges Hilfsmittel legte ich Looki ein Kappzaum um und nahm mir eine Gerte, die herumlag. Obwohl es ziemlich warm war, aber bewölkt ging ich auf den riesigen Reitplatz, auf dem ich alleine war. Zu Beginn machte ich einige Übungen mit dem Hengst, um seine Durchlässigkeit zu testen und wie nachgiebig er ist. So stellte fest, dass er sehr genau auf die Hilfen achtet und auch den Einsatz der Stimmenhilfe als wichtig empfand. Im Schritt drehten wir gemeinsam einige Runden.
      Nach erfolgreicher Beendigung der Einheit brachte ich den Hengst zurück auf die Weide. Kurz überlegte ich, ob die Zöpfe in den Haaren bleiben sollten, aber entschied mich dafür, sie nicht raus zu machen. Es war so warm, dass es für ihn sicher angenehmer sein wird. Kurz guckte ich noch, was er machte. Natürlich warf sich Looki in den Dreck, um sich zu wälzen.

      Lina
      Inzwischen hatten Jace, Samu und ich die Fohlen umgeweidet, was sich als gar nicht so einfach herausgestellt hatte. Die beiden Zwillingsfohlen waren die ganze Zeit von ihrer Mama weg geflitzt und hatten alle anderen beunruhigt, sodass Mijou sich aufgeregt hatte und sich lieber allein mit ihrem Fohlen eine neue Weide suchen wollte. Doch letztendlich hatten wir es geschafft alle, auf die neue Koppel zu bringen. Jace hatte sich direkt danach wieder verkrümelt und ich setzte mich mit Samu noch ins Gras, um den Fohlen beim Spielen zuzusehen.
      “Hätte ihr mich nicht früher wecken können, jetzt hab ich hunger und das Frühstück ist vorbei”, jammerte ich ihn an.
      “Also wirklich, dafür das du deinen Wecker nicht hörst, kann ich ja wohl auch nichts”, erwiderte Samu vorwurfsvoll.
      “Haben wir noch was im Kühlschrank?”, fragte ich ihn dann.
      “Nein, soweit ich weiß war niemand in den letzten Tagen einkaufen.”
      “mmm..., dann muss ich mir wohl überlegen, wo ich was zu essen herbekomme”, antworte ich resigniert.
      Ein Schmetterling flog über die Wiese und landete auf meinem Fuß. Venice, die den Falter bemerkt hatte, kam langsam angetrottet und beschnüffelte mit etwas Abstand neugierig meinen Fuß. Der kleine bunte Schmetterling schlug langsam mir seinen Flügel, bevor er still hielt. Das kleine braune Fohlen schien sich darüber zu wundern, dass er sich auf einmal nicht mehr bewegt und versucht in den Schmetterling zu beißen, worauf hin er aufflog.
      “Veni, du kannst doch keine Schmetterlinge fressen”, tadelte ich die kleine Stute, die dem kleinen Insekt verwundert hinterherschaute.
      “Scheinbar kann sie schon”, machte sich Samu über mich lustig.
      “Weißt du deine blöden Kommentare werden mir nicht fehlen”, murmelte ich.
      “Wer sagt denn das ich dich allein nach Schweden fliegen lasse”, sagte mein bester Freund auf einmal.
      “Ich sage das Samu, weil ich gar nicht allein fliege, ich habe ja Niklas. Außerdem arbeitet Vriska ja auch da”, antwortete ich bestimmt.
      “Du bist dir sicher, dass ich nicht mitkommen soll”, fragte er jetzt noch einmal nach.
      “Ja, ich bin ziemlich sicher. Wie ich dir und Jace heute Morgen schon erklärt habe, brauche ich keinen Babysitter! Wenn du um bedingt auf etwas aufpassen willst, kannst du dich um Divine kümmern. Der werde ich erst einmal hier lassen, schließlich muss ich erst einmal sehen, ob das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle”, erklärte ich meinem besten Freund.
      “Na gut. Aber dann möchte ich wenigsten jeden Tag ein Lebenszeichen von dir bekommen.”
      “Samu, ich verschwinde nicht vom Planeten, aber keine Sorge du bekommst deine Lebenszeichen”, beruhigte ich ihn.
      “Wo wir gerade bei Thema sind, hast du eigentlich schon mit Luchy darüber gesprochen?”, fragte er unschuldig.
      “Nein, das muss ich noch machen”, murmelte ich. Dieses Gespräch würde vermutlich unangenehm werden, denn ich erwarte nicht, das Luchy Luftsprünge machen wird. Immerhin muss sie dann jemand neuen finden, der die Reitschule schmeißt, ganz besonders den Teil mit den Ponys.
      “Ich finde wir haben jetzt genug rumgesessen”, verkündete ich dann, um vom Thema abzulenken. “Keine Ahnung was du machst, aber ich werde mich auf die Suche nach etwas zu essen machen”, fügte ich noch hinzu und lief in Richtung Hof.
      Irgendwer hatte Divine schon aufs Paddock gestellt, doch er schien definitiv noch auf seine morgendliche Möhre zu warten. Also lief ich in die Futterkammer und holte eine.
      “Sorry süßer, aber heute musst du teilen”, sagte ich zu meinem Pferd und brach die Möhre durch um die eine Hälfte selbst zu essen.
      “Lass deinem Pony doch mal die Möhre”, kritisierte Niklas, als er mit Humbi vorbeilief, da der Tierarzt gleich kommt zur Kontrolle.
      “Sorry, aber das ist das einzig Essbare, was ich bisher finden konnte. Ivy wird es schon überleben, mal nur eine halbe Möhre zu bekommen”, verteidigte ich mich.
      “Ich kann gern was kochen, wenn Humbi fertig ist”, bot er dann an und lächelte.
      “Wundervoll, dann geh ich meinem Pferd mal eine neue Möhre holen. Möchte Humbi auch eine?”, fragte ich freundlich und rechnete schon damit, dass er eh nein sagen würde.
      “Gern. Sie freut sich sicher. Das Heu ist auch schon wieder, dass grüne Zeug, dass auf dem Boden wächst, scheint nichts zu sein.”, kam es überrachsend.
      “Na, wenn das so ist, bin ich gleich wieder da”, antwortete ich und verschwand kurz in der Futterkammer.
      Als ich wieder neben Niklas stand, streckte die dunkle Stute neugierig ihre Nase nach mir aus, denn sie schien die Möhren bereits zu riechen. Langsam, um sie nicht zu erschrecken, hielt ihr eine Möhre hin. Hungrig nahm sie die Möhre entgegen.
      “Das scheint ihr definitiv, besser zu schmecken als Gras”, stelle ich unnötigerweise fest.

      Niklas
      Humbi konnte nicht genug von den Möhren bekommen und Lina stopfte immer mehr in sie herein. Dann stand der Tierarzt schon da. Zu Beginn holte ich den Equidenpass und führte sie vor. Auf den ersten Blick gab es keine Probleme. Auch die Beugeprobe verlief ohne Befund. Die Impfungen waren alle aktuell. Nur ihre Zähne müssten etwas geraspelt werden, so lange könnte ich jedoch Gebisslos reiten. Der Rest ihrer Muskulatur wirkte normal, sodass der Tierarzt mir ihre Gesundheit bescheinigen konnte. Am Tag des Fluges würde er noch einmal kommen, um wie allen anderen Pferden eine Reisebestätigung auszustellen.
      „Dann muss wohl ihrer Art was Erlerntes sein“, sagte ich zu Lina, als wir Humbi zurück auf ihre Koppel brachten.
      "Ich möchte liebt nicht wissen, was sie alles schon erlebt musste, dass sie so darauf ist", antwortete Lina.
      “Der Hof war auf den ersten Blick gar nicht schlecht. Ich habe schon andere Höfe gesehen.”, merkte ich an, während wir am Zaun standen und die Stute betrachteten.
      "Der Schein kann trügen, kein Pferd ist von Sich auf so", sagte Lina nachdenklich. "Aber immerhin scheint sie dich zu mögen", fügte sie noch hinzu.
      “Ach, ich habe noch was für dich”, sagte ich zu Lina und hielt ihr mein Handy hin, auf dem das Flugticket war.
      "Toll, dann steht der Reise ja fast nicht mehr im Wege" antwortete sie mit einem freudigen strahlen in den Augen.
      “Nun, du müsstest das Ticket noch ein Scannen. Dann ist alles gut”, grinste ich. Sie holte ihr Handy heraus und wusste nicht genau, wo sie hin musste. Zweifelt, gab sie mir das Ding und ich suchte nach ihrer Wallet App, die ich dann auch fand. Währenddessen ploppten mehrere Nachrichten von Jace auf, der sich offenbar ziemlich über mich aufregte. Außerdem schickte er einige Bilder, die nicht sehen wollte. Das alles in weniger als zwei Minuten.
      “Vielleicht solltest du den Kerl mal in den Griff bekommen”, sagte ich verärgert und ging, ohne sie antworten zu lassen. Die Zweifel kamen wieder auf, ob es so eine gute Entscheidung gewesen sei. Doch nun kann ich es nicht mehr rückgängig machen und zur Not, hat sie noch Vriska.

      Lina
      "ähh, was", sagte ich verwirrt, als Niklas mir wortlos mein Handy wieder in die Hand drückte und verärgert davon stapfte. Dann war ich ein Blick auf mein Handy und sah was Jace mir geschickt hatte und könnte auf einmal sehr gut nachvollziehen, warum Niklas so reagiert hatte. Wütend rief ich ihn an und natürlich ging es sofort dran.
      Er wollte irgendetwas sagen, doch ich Schnitt ihm einfach das Wort ab.
      "Was zur Hölle stimmt nicht mit dir", schrie ich in das Handy.
      "Das du Niklas nicht magst ist eine Sache, aber DAS geht definitiv zu weit. Traurig genug, dass du meine Entscheidungen nicht akzeptierst, aber dass du denkst, dass ich wie deine kleinen Gespielinnen bin, macht mich wütend, sehr WÜTEND. Die Nummer mag vielleicht bei deine kleine Flittchen funktionieren aber nicht bei mir. Du bist einfach Ekelhaft, ich weiß nicht wie ich jemals Gefühle für dich haben konnte. Du bist für mich gestorben". Nach dem letzten Satz legte ich einfach auf. Jace versuchte mich erneut anzurufen doch ich drückte ihn weg, denn ich wollte absolut gar nichts mehr von ihm sehen oder hören. Es gibt keine einzige vernünftige Erklärung warum man sowas tun sollte. Scheinbar hat ihm keiner gesagt, dass absolut niemand ungefragt solche Bilder haben wollte. Das er dann auch noch die Frechheit besaß zu glauben, das ich das gut finden würde ist einfach das Letzte.
      Wütend löschte ich diese Bilder von meinem Handy.
      Ich hielt kurz inne, bevor ich seine Nummer löschte, da er ja leider immer noch mein Arbeitskollege war, doch ganz ehrlich, sollte er doch bleiben, wo der Pfeffer wächst.
      In meiner Wut hatte ich nicht bemerkt wie die Stute, die mich jetzt anstupste, an den Zaun gekommen war. Überrascht drehte ich mich zu ihr um erblickte ihr nervöse Ohrenspiel.
      Auf einmal war ich nicht mehr wütend, sondern war nur noch darum besorgt, ob jetzt alles kaputt war. Was würde Niklas nur jetzt denken? Traurig sah ich die Stute an, die mich nicht aus den Augen ließ und nun nervös am Zaun entlang lief.
      "Woha ist ja gut, ich wollte dich nicht aufregen", sprach ich ruhig zu der Stute.
      "Weißt du, du hast echt Glück einen so tollen Besitzer gefunden zu haben", sprach ich weiter und die Stute blieb mir etwas Abstand stehen, nur ihre Ohrenstellung verriet ihre Unruhe.
      "Ich bin mal wieder nur vom Pech verfolgt".
      Was genau mach ich hier eigentlich schon wieder. Ich rede gerade mit einem Pferd, welches ich gestern noch nicht besonderes mochte und hoffte es würde mich verstehen. Eigentlich vollkommen bescheuert, doch irgendetwas hatte die etwas Stute an sich. Es war nicht wie bei Divine, denn dieses Pferd strahlte keine Ruhe aus, dieses Pferd war Nervös und hektisch.
      “Du hast Angst, kleine oder?”, fragte ich die Stute und natürlich antworte sie nicht, sondern sah mich einfach nur weiter an.
      “Ich weiß zwar nicht wovor du Angst hast, aber weißt du ich habe auch Angst. Angst vor dem was jetzt auf mich zukommt, Angst davor das es jetzt schon alles vorbei ist, bevor es überhaupt richtig begonnen hat”, erzählte ich Humbi. Logischerweise sagte die Stute immer noch nichts. Eine ganze Weile lang sah ich sie nur an und beobachtete sie und sie tat dasselbe, stand einfach nur da und bewegt nicht außer den Ohren.
      In diesem Moment ging mir eigentlich nichts mehr durch den Kopf, außer der einen Frage. Was dachte Niklas nun über mich und gleichzeitig stelle ich fest, dass ich es nur herausfinden würde, wenn ich ihn frage.
      Mit einem mulmigen Gefühl ging ich rüber zu seiner Hütte. Davor blieb ich stehen, um noch mal tief durchzuatmen, bevor ich zaghaft klopfte.
      „Ja“, antwortete Ju, nicht Niklas.
      Unsicher öffnete ich die Tür. Niklas und Ju saßen am Tisch und schienen zu lernen. “Niklas…”, begann ich vorsichtig. “… kann ich mit dir Reden?”
      „Ob du das kannst, weißt nur du, Lina. Ich möchte aber nicht, was keineswegs an dir liegt. Es ist nur so, dass mich nicht in deine Familienverhältnisse einmischen möchte. Deswegen bitte ich dich, dass du es mit allen in den nächsten Tagen klärst. Wer weiß, wann du alle wieder sehen wirst. So ist es sinnvoller, wenn du im Frieden den Hof verlässt. Wenn was ist, kannst du jederzeit mit mir sprechen, aber ich würde dich gern in Schweden richtig kennenlernen und vor allem in Ruhe.“, sprach er ernst mit mir und guckte mir tief in den Augen. In mir spannte sich alles an. Innerlich war ich auf etwas komplett anderes Eingestellt gewesen. Ich wusste zwar auch nicht genau, was ich erwartet hatte, aber das definitiv nicht.
      Dass er mich kennenlernen wollte, war ein gutes Zeichen, aber gleichzeitig hieß das auch, dass ich mich mit den Geschehen der letzten Monate noch einmal auseinandersetzen musste. Ich konnte es nicht einfach vergessen und hinter mir lassen.
      “Ok, ich … ich glaube, ich geh dann mal wieder”, sagte ich und musste mich schwer zusammenreißen, um meine Emotionen unter Kontrolle zu halten.
      „Warte!“, hörte ich ihn rufen, eh ich wieder die Tür schloss und drehte mich um.
      „Willst du trotzdem mitessen? Ich fange in 20 Minuten an und würde dir dann schreiben wenn’s fertig ist“, sagte er freundlich.
      “Ähh, ja”, antworte ich ihm ein wenig verwirrt, denn in Gedanken war ich schon woanders. Ich hatte schon fast wieder vergessen, was für einen Hunger ich eigentlich hatte.
      Mit gemischten Gefühlen verließ ich die Hütte und beschloss erst einmal Vriska zu suchen, vielleicht konnte sie mir mit der Monsteraufgabe helfen, die nun vor mir lag. Zu meinem Glück fand ich Vriska recht schnell, denn sie war in ihrem Zimmer.
      “Vriska, ich brauche dringen den Hilfe”, verkündete ich, als ich eintrat.
      “Hilfe? Wobei?”, fragte sie mich entschlossen und trat vor zur Zimmertür. Ich musste einen kurzen Moment nachdenken, weil ich mir nicht überlegt hatte, wie genau ich ihr das erklären wollte.
      “Naja, also … Jace, war vorhin... Sagen wir mal das größte, sexistische Arschloch auf diesem Planeten. Er hat mir… Du weißt schon was für Bilder geschickt und Niklas hat das mitbekommen”, begann ich ihr zu erklären.
      “Und jetzt möchte Niklas, das ich mit ihm rede und das ganze kläre. Gut, er hat es nicht direkt gesagt, aber definitiv gemeint. Da ist nur das Problem, das ich Jace angerufen hab und ihm meine Meinung zu geigen und ich habe gesagt, dass ich nie wieder mit ihm Rede, weil mir das endgültig zu blöd mit ihm und seiner dämlichen Eifersucht wird”, beendete ich meinen Erklärungsversuch.
      “Hast du die Bilder noch?”, fragte Vriska interessiert und hatte offenbar nur das mit gehört. Dann lachte sie.
      “Nein, natürlich nicht” antworte ich empört. “Hast du mir überhaupt richtig zugehört?”, fügte ich noch hinzu.
      “Ja, klar. Hätte mich nur interessiert. Du sagst einfach zu ihm, dass du dich jetzt abgeregt hast und es mit ihm klären willst, da du das blöd fandest. Vor allem, weil du nicht danach gefragt hast.”, versuchte sie mir nun doch zu helfen.
      “Ja, das klingt sinnvoll, aber es geht ja nicht nur darum, es geht um das Ganze”, versuchte ich ihr klarzumachen und während ich das sagte, fiel mir auf das Vriska gar nicht die ganze Geschichte kannte was zwischen mir und Jace jemals passiert war.
      “Ok, damit du das verstehst, sollte ich dir vielleicht erzählen, was genau zwischen mir und Jace bisher passiert ist. Also dir ist sicherlich aufgefallen, dass ich Jace Aktion mit Abigail ziemlich Scheiße fand”, begann ich ihr zu erzählen. “Ich fand es nicht nur Scheiße, weil er sich benommen hat wie ein Arschloch, sondern auch, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch dachte ich sein in Jace verliebt. Und Jace wusste auch davon. Und was danach passierte weißt du schon. Wichtig dabei, nachdem er sich entschuldigt hatte, hab ich gemerkt, dass ich eigentlich gar nichts für ihn empfinde, aber das möchte Jace einfach nicht verstehen. Und ich glaube, das ist der Grund warum er ständig so Ausrastet, wenn er Niklas sieht.”
      “Weiß er denn, dass du gehst?”
      “Nein… bzw. Vielleicht ich habs ihm erst in dem Telefonat vorhin um die Ohren gehauen”, gab ich ein wenig verlegen zu.
      “Also entweder du klärst es, oder du lässt es. Letztendlich wird es Niklas nicht interessieren, ob du das gemacht hast oder nicht. Ich denke, dass es ihm nur darum geht, nicht noch mehr Stress hier am Hof zu haben.”
      “Danke, aber das ist nicht gerade hilfreich”, sagte ich trocken.
      “Was erwartest du denn jetzt von mir?”, fragte Vriska mit einem genervten Unterton.
      “Na das weiß ich doch auch nicht”, sagte ich resigniert.
      “Vielleicht, dass du das Problem einfach wegzauberst?”, versuchte ich es mit einem Scherz.
      “Ich darf leider nicht für Andere zaubern.”
      “Man, blöder Zauberercodex”, murmelte ich und pustete mir eine Strähne aus dem Gesicht.
      “Aber jetzt im Ernst, was willst du machen? Such’ doch wen auf Tinder für ihn.”
      “Ich fürchte ich werde mit ihm reden müssen, sonst lässt der Esel mich nie in Ruhe, denn deine Methode klingt zwar verlockend aber Jace war früher bekannt für einen hohen Frauenverschleiß, das würde nicht lange anhalten”, murrte ich.
      “Aber die anderen Frauen gehen uns nichts an und mich noch weniger.”
      “Das denkst du jetzt, aber du musst dir ja auch nicht Samus gejammert am Ende anhören, dass er nicht schlafen kann.”
      “Samu sollte aufhören sich immer, um alle Anderen zu kümmern. Vielleicht braucht er auch eine Freundin … oder Freund. Was ihm auch immer beliebt.”
      “In der Hinsicht hast du eindeutig recht, vielleicht schafft er das ja endlich mal, wenn ich nicht mehr in seiner Nähe bin”, stimmte ich Vriska zu.
      “Wie alt ist er denn jetzt eigentlich?”
      “26.”
      “Bald wird’s eng.”, lachte Vriska.
      “Das versuche ich ihm auch schon seit zwei Jahren zu erklären”, stimmte ich in ihr lachen ein.
      “Weiß er vielleicht einfach gar nicht, wie das mit der Biene und der Blume funktioniert?”
      “Also ich bin mir ziemlich sicher er weiß wie das funktioniert. Ich glaube einfach, er denkt zu wenig an sich selbst.”
      “Ich bin mir da wirklich nicht so sicher. Gib mir mal dein Handy, ich frag’ ihn jetzt.”, fragte sie dann. Grinsend reichte ich Vriska mein Handy und sie begann auch gleich fröhlich etwas hineinzutippen.
      “Ach ich ruf ihn direkt an”, sagte sie dann und löschte das getippte.
      “Samu, bevor du irgendwas sagst. Hier ist Vriska und ich habe nur eine Frage. Weißt du wie das mit den Bienchen und Blümchen funktioniert, weil Lina und ich machen uns etwas Sorgen.”, fragte sie ihn direkt mit einem ersten Tonfall. Ich musste mir allerdings das Lachen verkneifen.
      “Natürlich weiß ich wie das geht. Was denkst du denn wie alt ich bin, 10?”, kam es empört aus dem Lautsprecher.
      “Wer weiß, vielleicht ist dir das unangenehm, weil ich mich gefragt habe, warum du dich immer nur um alle Anderen kümmerst anstatt um dich selbst. Das ist nicht gesund und mal ganz im Ernst zwischen dir und mir. Lina geht es dadurch nicht so gut.”
      “Vriska, was wird das?”, sagte ich und stupste sie empört an, doch Samu hatte schon zu sprechen begonnen.
      “Warte, was und warum sagst DU mir das jetzt?”
      “Wenn die ganze Welt mich hasst, kann ich mit umgehen. Außerdem möchte Lina dich nicht verletzen und mir sind Emotionen größtenteils egal. Nimm das nicht persönlich, ich finde Menschen generell doof.”
      “Lina, stimmt das, was sie sagt?” fragte er mich nun.
      “In gewisser Weise, … ja”, antwortete ich vorsichtig.
      “Und was genau ist das Problem?”, kam es ernst aus dem Lautsprecher.
      Darauf wollte ich nicht antworten, weshalb ich lieber schwieg. Allerdings schien auch nicht zu wissen, was sie sagen sollte und zuckte seltsam mit ihren Schultern herum. Auf der anderen Seite der Leitung war es ebenfalls ruhig.
      “So Lina, jetzt zeig’ doch mal deine Eier”, flüsterte sie mir zu.
      “Naja, Samu… die Sache ist die… Du musst mir mehr Freiraum lassen. Ich muss meine eigenen dummen Entscheidungen treffen können. Du kannst mich nicht ewig beschützen”, murmelte ich und alle blieben eine Weile still.
      “Warum hast du das nicht vorher gesagt, Lina?”, frage Samu nun.
      Verlegen sah ich auf meine Fingerspitzen. “Wie Vriska, schon sagte, ich wollte dich nicht verletzen”, gab ich zu.
      “Ich finde, es wurde alles Wichtige gesagt, damit solltet ihr das sacken lassen und später noch mal drüber sprechen. Ohne mich.”, beendete Vriska die Vermittlung zwischen uns beiden. Dieses Gespräch war zwar nicht worum ich Vriska gebeten hatte, doch es tat gut ihm das endlich mal gesagt zu haben.
      “Danke für deine Gnadenlosigkeit”, bedankte ich mich bei Vriska und meinte es auch tatsächlich so.
      “Wenn ich was kann, dann das.”, gab sie zu. Einen Moment lang herrscht Stille im Raum, bis diese durch ein Ping meines Handy unterbrochen wurde. Es war die Nachricht von Niklas, das das Essen fertig sein.
      “Niklas hat das Essen fertig, willst du mitkommen?”, fragte ich Vriska.

      Vriska
      Ich dachte kurz darüber nach, ob ich mit gehe oder nicht. Besonders nach dem was Lina mir erzählte, finde ich seine Aussage ziemlich schwammig.
      “Ja klar, wieso nicht. Ich hab zwar kein Hunger, aber was Kleines sollte noch reinpassen.”, antwortete ich und folge Lina. Erst als wir vor der Tür ankomme, fällt mir auf, dass mein T-Shirt voller Pferdehaare und Sabber von Looki war, da er nach dem Longieren seinen Kopf an mir rieb.
      “Was denn mit dir passiert?”, scherzte Ju und spielte natürlich auf mein Shirt an.
      “Pony”, antwortete ich kurz und klopfte hektisch an mir herum um wenigstens einen Teil loszuwerden. Lina lief bereits rein und setzte sich an den Tisch.
      “So, Sommersalat”, sagte Niklas und stellte eine große Schüssel auf diesen. Ich kam nach und betrachtete das Essen genauer. Die Grundlage bestand aus Kartoffeln, Zuckerschoten, Radieschen und Zwiebeln.
      “Oh, ich wusste nicht, dass du auch kommst. Da ist leider Mayonnaise mit drin”, erklärte Niklas und guckte mich fragend an.
      “Ach alles gut, ich muss nichts essen”, antwortete ich und stellte den Teller zurück in den Schrank.
      “Das sieht hervorragen aus”, lobte Lina Niklas.
      “So, aber warum steht da plötzlich ein neues Pferd? Wie kam es denn dazu?”, platzte es dann aus mir heraus.
      “Smoothie hatte vor ungefähr einem halben Jahr bereits eine Untersuchung, die zeigte, dass sie was mit dem rechten Sprunggelenk hat. Dato schien es aber noch nicht so schlimm zu sein. Auf den Aufnahmen war eine kleine Veränderung des Knochens zu sehen, die sie in ihrer Bewegung nicht weiter einschränken sollte. Vor ungefähr 3 Wochen wurde es aber schlimmer. Immer häufiger hakte sie mit dem Bein und ich höre vor allem auf mit dem Springen und auch hohe Lektionen zu reiten. Da für Divine gestern eh die Ostheo kam, entschied ich sie noch mal drüber gucken zu lassen. Auf jeden Fall wird Smooth auf keinen Fall mehr im hohen Sport mehr mitlaufen. Ich behalte sie natürlich aber für den Sport brauchte ich ein anderes Pferd. Aus Interesse habe ich mich hier im Umfeld mal umgeschaut und zusammen mit Lina auf einen Hof in eine größere Stadt gefahren zu einem Züchter. Nach einigen Tests mehrerer Pferde fand ich Humbi und teste sie nun hier auch im Training. Dann entscheide ich erst, ob sie mit nach Schweden darf oder nicht. Der Tierarzt fand an ihr keine Probleme.”, erzählte Niklas freundlich und wusste nicht was ich dazu sagen sollte.
      “Und wo willst du dann mit ihr hin? Weil in Kalmar darf Smoothie sicher nicht bleiben. Wir haben doch kaum Weide.”, warf Ju ein.
      “Ich hab schon Wanner gefragt, aber er antwortet nicht. Ansonsten mal gucken. Vielleicht ist bei euch noch Platz?”, wandte er sich dann zu mir. Etwas schockiert gucke ihn an. Manchmal frage ich mich, wieso ich immer alles auf dem Hof entscheiden sollte, schließlich arbeite ich auch nur da.
      “Musst du Tyrell fragen, ich habe das nicht zu entscheiden.”, sagte ich kurz und ballte meine Hände unter dem Tisch zu Fäusten. Ohne das ich eine Antwort bekam, stand ich auf und verabschiedete ich mich. Ein Ziel hatte ich nicht, denn das Zimmer der beiden Kerle wirkte nicht einladend. Auch wollte ich nicht in meins, denn da herrschte ein Zettelkrieg. Das konnte ich nicht gebrauchen, mich meinem Versagen zu umgeben, dass mir mitteilen würde, dass den Unterrichtsstoff von einem halben Jahr nicht innerhalb von drei Wochen nachholen könnte. So suchte ich panisch nach einem Platz, an dem ich verweilen konnte und vor allem ungestört sei. Entlang der Longierhalle entfliehe ich mich von allem.

      Lina
      Nachdem Vriska das Zimmer verlassen hatte, saß ich nun alleine mit den beiden Jungs am Tisch. Irgendwie war es seltsam. Nach dem, naja Gespräch konnte man das vorhin ja nicht wirklich nennen, war ich immer noch ein wenig verwirrt, was seine Aussage anging. Etwas nachdenklich begann ich nun in meinem essen herumzustochern.
      Ich solle meine Familienverhältnisse klären. Pff, meine tatsächlichen Familienverhältnisse sind leider nicht mit ein paar Gesprächen zu klären. Schön wärs. So muss es wohl reichen, wenn ich die Verhältnisse zu meinen Freunden klären würde. Dank Vriska hatte ich ja schon den Anfang gemacht, hoffentlich nimmt Samu sich das nicht zu sehr zu Herzen. Nicht das ich nicht dankbar dafür wäre, dass er auch mich Acht gibt, aber Vriska hatte recht, es tut mir nicht gut. Und was Jace angeht,... über ihn möchte ich jetzt lieber nicht nachdenken und Luchy hab ich bisher auch noch nicht von meiner Abreise in Kenntnis gesetzt.
      “Lina, ich denke es wäre besser, wenn du jetzt gehst. Ju und ich wollen noch zusammen lernen für den Trainerschein und an der Kür weiter arbeiten.”, unterbrach mich Niklas in meinen Gedanken.
      “Aääh, klar und danke für das Essen”, murmelte ich ein wenig perplex und stand auf um das Zimmer zu verlassen. Versteh einer die Männer, einen Tag sind sie nett und zuvorkommen und den nächsten gleich wieder seltsam.
      Draußen blieb ich erst mal ein wenig dümmlich vor der Tür stehen, da ich absolut nicht wusste, was ich wollte oder wohin. Ich brauchte jetzt Zeit für mich, Zeit zum Nachdenken, wie ich jetzt vorgehen würde. Denn es war nicht nur Niklas Verhalten was mich verwirrte es war eigentlich alles, was in den letzten Tagen passiert war. Ganz weit hinten in meinem Kopf kamen leise Zweifel auf, ob es die richtige Entscheidung gewesen war mit Niklas nach Schweden zu gehen.
      Von ganz allein trugen mich meine Beine dahin, wohin sie mich immer trugen, wenn ich nicht wusste, wohin ich sollte zu, Divine. Der weiße Hengst lag entspannt im warmen Sand und schlief, friedlich sah er aus. Langsam schlüpfte ich durch den Zaun und näherte mich ihm. Die einzige Reaktion, die der Freiberger zeigte, war das langsam ein Auge aufging und mich ansah. Ansonsten blieb er still liegen. Ich setzte mich zu ihm in den warmen Sand und lehnte mich an seinen Bauch, wenn das hier nicht der richtige Ort war, um nachzudenken, weiß ich auch nicht. Der regelmäßige Atem des Pferdes beruhigte mich und brachte Ordnung in meine Gedanken.

      Vriska
      Überraschenderweise war ich nicht allein hinter der kleinen Reithalle. Milena saß da und weinte, schien genauso fehl am Platz wie ich. Weil ein Gespräch mit ihr nicht das war, was ich jetzt wollte, versuchte ich mich wieder zurückzuziehen. Doch sie sah mich.
      Sie erzählte mir, dass Anna sehr rachsüchtig war und sich nicht unter Kontrolle hatte. Milena versuchte alles, damit sie sich nicht noch tiefer in die Sache hinein ritt. Doch Anna hörte nicht auf. Für sie schien es die einzige Möglichkeit zu sein, sich an Niklas zu rächen, obwohl er eigentlich nichts getan hatte, was Anna nicht selbst auch schon tat. Milena belastete es ziemlich, da sie Anna wirklich mochte, aber das nicht mit ansehen konnte. So entschieden wir gemeinsam eine Lösung zu finden aber zunächst müsste Milena sich wieder mehr auf die Pferde konzentrieren. Schließlich war in weniger als sechs Tagen bereits die Kür. In dem Moment dachte ich darüber nach, ob ich dabei überhaupt mitreiten sollte, da es für mich in wenigen Tagen eh vorbei ist. Milena brachte ich zu Linh, die sie direkt mit offenen Armen empfing.
      Nervös stand ich vor dem Zimmer von Frau Wallin, die mir nicht die Tür öffnete. Ungeduldig tigerte ich den Flur auf und ab, eh sie unerwartet, nur mit einem Bademantel bekleidet das Zimmer unseres Trainers verließ. Schockieren guckten wir einander an, ohne etwas zu sagen. So schnell sie auf dem Flur stand, so schnell verschwand Frau Wallin auch in ihrem Zimmer. Einige Minuten später, die ich weiter nervös auf- und abgelaufen bin, öffnete sie mir die Tür.
      “Oh Hallo Vriska, was ist los?”, fragte sie mehr überrascht als sie sollte. Schauspielern lag ihr im Blut.
      “Ich hatte nur einen Gedanken. Reite ich die Kür am letzten Tag auch mit?”, erkundigte ich mich.
      “Ja natürlich. Ich werde es dann weiter geben an deinen Kursleiter, vielleicht fällt eine deiner praktischen Prüfung damit flach.”, lachte sie und verabschiedete sich direkt wieder. Verwirrt starrte ich noch mehrere Sekunden an die geschlossene Tür, eh ich mich umdrehte, um in meinem Zimmer nun eine Kür zu überlegen.
      Beim Eintreten überfiel mich der Papierkrieg, der vom Vortag noch da lag. “Ich dachte, dass ihr euch von selbst wegräumt”, fluchte ich das leblose Papier an. Schneller als ich dachte, war alles wieder ein sortierter Haufen und das Durchqueren des Zimmers kein Problem mehr. Noch einmal erinnerte Lina per Nachricht daran, dass wir sie noch in unserer Software vom Hof einpflegen müssen, bevor sie mit zum Hof kann. Es ging schließlich darum, dass Tyrell sie dann für die Zeit anmelden kann. Wie man wissen sollte, mahlen Mühlen langsam. Auf dem Tisch entdeckte ich wieder die Visitenkarte von Erik.

      Lina
      Die Gedanken an Niklas und Schweden schon ich erst einmal beiseite, weil die Sache, die mich gerade viel mehr beschäftigte war Jace. Inzwischen tat es mir Leid, dass ich ihn so angeschrien hatte er machte zwar ein hirnloser Idiot sein, aber das hatte er nicht unbedingt verdient. Die Frage war nur wie vermittelte ich ihm meine Botschaft, dass ich nicht mehr für ihn empfinde als Freundschaft ohne ihn dabei allzu sehr zu verletzen. Der Nachrichtenton meines Handy unterbrach meine Gedanken und brachte mich gleichzeitig auf eine Idee. Wer, wenn nicht Alec konnte mir bei meinem Jace Problem helfen. Immerhin kannte niemand Jace besser als sein bester Freund. Triumphierend sprang ich auf, sodass Ivy sich erschrocken aufrappelte.
      “Oh, tut mir leide süßer, ich wollte dich nicht erschrecken”, entschuldigte ich mich bei dem Hengst und strich ihn über das weiche Fell, bevor ich mich wieder meinem Handy zuwandte.
      “Ok, komme so in einer Stunde rüber, muss vorher noch was erledigen, danke für die Idee”, tippte ich in das Handy und sendete die Nachricht an Vriska.
      Anschließend wählte ich Alecs Nummer.
      “Was hat Jace jetzt schon wieder angestellt?”, erklangt seine Stimme am anderen Ende.
      “Was ziemlich dämliches, aber darum gehts jetzt nicht. Ich muss ihm viel mehr etwas Wichtiges sagen und ich denke, er wird mir nicht zuhören”, sagte ich.
      “Worum geht es denn genau?”, fragte Alec nun ein wenig misstrauisch.
      “Mmm, naja… ich muss ihm irgendwie klar machen, dass ich nicht von ihm will … und das ich, egal was er tut, mit Niklas nach Schweden gehen werde?”, erzählte ich unschuldig.
      “Du.. was?”. Es klang so als hätte Alec sich an seinem Kaffee verschluckt denn ich hörte ihn nur noch Husten, bevor er weitersprach.
      “Also erst einmal wer ist Niklas und warum willst du auf einmal nach Schweden?”, fragte er nun erstaunt.
      “Naja, du warst ja neulich hier… das hast du doch bestimmt den heißen Typen mit den blonden Haarspitzen gesehen, oder? Das ist Niklas. Und warum ich nach Schweden möchte hat mit ihm zu tun”, erklärte ich. “ Und bevor du mich jetzt auch noch belehrst, das Ticket ist schon gebucht, also gibt es keine Rückzieher mehr”, fügte ich noch hastig hinzu.
      “Ok, ich denke, du weißt, was ich sagen möchte, aber ich lasse es heute mal. Immerhin kann ich nachvollziehen, was du an Niklas findest. Aber warum genau kommst du dann ausgerechnet jetzt darauf Jace zu sagen, dass du nichts von ihm willst?”, fragte Alec dann nach.
      “Weil Jace so verdammt Eifersüchtig ist, dass er Niklas vor drei Tagen die Nase gebrochen hat und naja, er hat mir heute Bilder geschickt. Bestimmte Bilder!”
      “Ok, ich verstehe das Problem … ich bin in 20 Minuten bei dir. Dann klären wir das zusammen mit Jace, ja”, antwortete er und ich konnte eine Autotür zufallen hören. Seine Antwort duldete keinerlei Widerspruch.
      “Ok, ich werde mich nicht vom Fleck bewegen”, antwortete ich ihm und legte auf. Ok, das er gleich herkommen würde, war zwar nicht mein Ziel gewesen, aber ok, wenn er unbedingt will.

      Vriska
      Auch wenn ich mit Linas Nachricht eher wenig anfangen konnte, akzeptierte ich, was sie schrieb. Im selben Moment nahm ich die Karte zur Hand und überlegt, ob ich Erik schreiben sollte oder nicht. Lina sagte, ich soll auf mein Herz hören und das tun, was ich empfinde. Das Einzige, was in mir gerade seine Runden drehte, war Schmerz und Hoffnungslosigkeit. Ich kenne den Typen quasi gar nicht und in Kanada würde ich für ihn auch nicht bleiben wollen, so legte ich die Karte wieder beiseite und suchte aus dem Kühlschrank das Gemüse heraus, was ich vor einigen Tagen in der Stadt kaufte. Mit etwas schnippeln, hatte ich eine leckere Gemüsepfanne auf dem Herd. Nebenbei schaltete ich den Fernseher an und wählte eine Sendung auf Netflix aus.

      Lina
      Tatsächlich stand Alec ganze 20 Minuten später aus dem Hof.
      “Wo ist er denn unser kluger Freund?”, begrüßte er mich als er aus dem Auto stieg.
      “Keine Ahnung, ich denke mal in seinem Zimmer?”, antworte ich Alec der ohne eine Antwort abzuwarten in Richtung Haus lief. Ich hatte reichlich Mühe mit dem großen Mann Schritt zuhalten, warum mussten denn auch alle hier so riesig sein.
      “Willst du mir sagen, was du dir eigentlich dabei gedacht hast”, hörte ich Alecs Stimme während ich noch dabei war die Treppe hinaufzuhasten.
      “Was soll ich wobei gedacht haben?”, kam die Antwort von einem offensichtlich verwirten Jace.
      “Na, dabei einfach jemandem die Nase zu brechen, du Idiot”, war ihm Alec direkt an den Kopf.
      “Um ehrlich zu sein, hab ich in dem Moment ziemlich wenig gedacht, aber woher weißt du das überhaupt?”, antwortete Jace nun ein wenig aufgebracht.
      Seine Frage beantworte sich von selbst als ich mich in den Türrahmen stellte. Alec beachtet seine Frage nicht weiter und redete weiter “Und was genau Jace, hast du dir dabei gedacht Lina diese Bilder zuschicken? Haben wir nicht mal darüber geredet?”. Dabei sah er Jace an wie man ein kleines Kind ansieht welches, dem anderen seine Schaufel geklaut hatte.
      “Ja, haben wir”, grummelte Jace zwischen zusammengebissenen Zähen, “Sorry”.
      “Bei mir brauchst du dich nicht entschuldigen, Jace”, gab Alec zurück.
      “Es tut mir leid Lina, also die Bilder. Mein Hirn hatte mal wieder einen Aussetzer”, sage Jace nun zu mir und sah mich an. Bisher hatte ich die Szenerie einfach nur beobachtet.
      “Ist schon ok, Jace das ist gar nicht der Grund warum ich mit dir reden wollte”, antwortete ich ihm.
      “Es geht nämlich um etwas anderes. Und zwar … naja … wie soll ich es sagen, Jace ich finde dich super, als FREUND, aber mehr ist da nicht. Und wie du vielleicht schon gemerkt hast … finde ich Niklas super und damit meine ich nicht auf der optischen Ebene, naja auch aber das meine ich nicht”, versuchte ich den Grund meines Kommens zu erklären.
      “Und es ist jetzt notwendig, dass du mir genau zuhörst Jace. Ich werde mit Niklas nach Schweden gehen und möchte nicht, dass ich im Streit mit dir den Hof verlasse. Ich fühle mich sehr zwar sehr geschmeichelt, dass du, was von mir willst, aber Jace ich empfinde nicht so. Das, was ich dir gesagt habe, nachdem ich aus Schweden zurückgekommen war, hat sich als falsch herausgestellt. Ich empfinde nicht mehr als Freundschaft für dich und damals war ich ein wenig verwirrt, weil Divine … hat mich an so vieles aus der Vergangenheit erinnert. Also Jace bitte ich dich drum meine Entscheidung zu akzeptieren und mich mein Leben leben zu lassen”. Ein wenig Erleichterung macht sich in mir bereit, nachdem ich zu Ende gesprochen hatte. Jace sah mich einfach nur an und ich konnte seinen Gesichtsausdruck absolut nicht einordnen. Auf einmal wirkte der auch so selbstbewusste Jace so klein und verletzlich und schon wandelte sich die Erleichterung etwas anderes. So fühlt es sich also an jemandem das Herz zu brechen. Normalerweise war ich derjenige der das Herz gebrochen wurde, doch heute hatte sich der Spieß umgedreht.
      “Ok”, kam es nun ganz hohl von Jace als Antwort und ich hielt es für besser das Zimmer zu verlassen. Im Flur wartete ich eine ganz Weile bis Alec aus dem Zimmer trat.
      “Meinst du er verkraftet das?”, fragte ich vorsichtig.
      “Ja, alles gut Lina. Jace muss auch einmal lernen, dass nicht alles nach seiner Pfeife tanzt. Früher oder später hätte das eh passieren müssen. Mach’ dir deswegen nicht so viel Gedanken”, versuchte er mich zu beruhigen. Nicht so viele Gedanken machen, er hatte leicht reden. Alec hat bestimmt noch niemandem das Herz gebrochen.
      “Aber jetzt genug von Jace. Da hast du dir aber einen heißen Kerl ausgesucht”, feixte Alec mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.
      “Ach das ist einfach passiert”, antworte ich zögerlich. Zufällig fiel mein Blick auf die Uhr, die an der Wand hing und mir fiel auf, dass jetzt schon mehr als eine Stunde vergangen ist seit ich Vriska geantwortet hatte. “Alec ich würde gerne mit dir weiter drüber reden, aber ich muss jetzt zu Vriska, die wartet schon auf mich”. Hastig verabschiedete ich mich und rannte die Treppe runter. Ich wollte Vriska auf keinen Fall ein weiteres Mal vergessen.

      Vriska
      Konzentriert las ich die Unterlagen über Trainingsansätze von Isländern, die eine Trabverschiebung im Tölt haben bis mich jemand durch Klopfen an der Tür aus den Gedanken riss. Freundlich öffnete ich dir Tür und bat Lina ein, hereinzukommen. Auf Herd standen die Reste meiner Gemüsepfanne und der Geruch lag noch im Raum. Zum Lüften ließ ich die Tür einen Spalt offen, denn es war ziemlich warm draußen und im Zimmer war es aushaltbar. Eine Möglichkeit wäre, dass ich keinen Hoodie tragen würde und eine kürzere Hose statt meiner innig geliebten Jogginghose.
      “Endlich bist du mal da”, begann ich mit Lina zu sprechen, die sich an den Tisch gesetzt hatte und mich etwas abwesend anblickte.
      “Was hast du denn so groß zu tun?”, fragte ich neugierig und setzte mich dazu. Vorher räumte ich noch meine Unterlagen zusammen, die wieder ein Chaos im Zimmer bildeten.
      “Ich habe gerade jemandem das Herz gebrochen”, antwortete sie ein wenig erschüttert.
      “Was wieso? Und vor allem wen? Ich habe das Gefühl, dass wir uns seit über zwei Tagen nicht mehr unterhalten haben. Aber ich bin stolz auf dich, dass du nicht weiter über dich bestimmen lässt.”, wandte ich ein. Mir war klar, dass es sich nicht um Niklas handeln konnte. Trotzdem machte ich mir Gedanken darüber, wieso sie ausgerechnet jetzt so viel Stress auf sich nimmt.
      “Danke”, nahm sie mein Lob trocken an. “Aber ich bin nicht so Stolz darauf Jace das Herz gebrochen zu haben. Aber irgendwann hätte ich ihm doch sagen müssen, dass ich den Hof verlasse”, erklärte sie und starrte aus dem Fenster.
      “Ich weiß nicht, was du gesagt hast, aber so wie es klingt, hättest du es vielleicht lieber durch die Blume sagen sollen und nicht direkt? Vielleicht wäre das netter gewesen?”, versuchte ich sie aufzumuntern. Jedoch war ich vermutlich dafür nicht die richtige Person. Normalerweise brach ich einem nach dem anderen das Herz. Dabei war das sich-nicht-mehr-melden mein Hauptmittel. Veränderungen konnte ich nie verkraften, so versuchte ich immer alles dafür, dass es blieb wie es ist. Vor allem sollte es so bleiben, dass ich krampfhaft versuchte jemanden zu finden, den ich wieder verlassen kann, um mich selbst zu bemitleiden. Sicherlich nicht mein bester Charakterzug.
      “Vielleicht, pfff. Vielleicht hilft es ja, das ich wenigstens Alec gleich da gelassen hab.”, bekam ich als Antwort.
      “Na gut, ist ja deine Sache.”, beendete ich das Thema, worüber sie offenbar nicht mehr sprechen wollte. Also holte ich mein Handy raus und stellte als Erstes den Bitte-Nicht-Stören-Modus ein. Wer weiß, wer mir was schreibt und uns dabei unterbrechen würde. Keinesfalls wollte ich, dass Lina etwas sieht, was sie nicht sehen sollte. Auch, wenn mir dabei nichts einfiel. Nun gut. Ich legte es auf den Tisch geöffnet mit der Anwendung des Hofes. Die Einrichtung begann mit dem Registrieren ihres Gerätes.
      “So Lina, möchtest du dein Handy nehmen oder hast du ein anderes, was du normaler nutzt? Für den Anfang kann ich nur ein Gerät registrieren, alles Weitere müssen wir vor Ort machen”, erklärte ich ihr als Erstes.
      ‘’Mein Handy passt schon’’, antworte Lina mir.
      “Okay gut, dann gib es mal bitte”, sagte ich zu ihr und hielt meine Hand auf. Sie tippte einen Moment darauf herum, bevor sie es mir reichte, vermutlich hatte sie keine Lust auf weitere Überraschungen. Aus den Einstellungen heraus gab ich die MAC-Adresse ihres Geräts in die Anwendung ein und ihre Handynummer, damit sie die Nachricht bekam. Ich öffnete sie aus dem SMS Menü und scannte nach dem Klicken des Links in der Nachricht den generierten QR-Code ein, der auf meinem Handy erschien.
      “Das ist nur eine Sicherheitsmaßnahme, sollte was mit deinem passieren, dass wir schneller den Zugang sperren können”, erklärte ich ihr, da Lina etwas skeptisch beobachtete, das da gerade passierte. Ohne das sie darauf antworte, fuhr ich fort. Nach dem Scannen konnte sie nun die App herunterladen auf der Seite, die im Browser erschien. Da sie am Hof über das WLAN Netz verfügte, dauerte es nur einige Sekunden. Ich installierte die App und löschte direkt die APK wieder. So nun konnte sie sich selbst ein Profil anlegen.
      “So, entweder du liest dir die AGB durch oder ich erzähle sie dir, wie du willst”, erzählte ich und gab ihr das Handy zurück.
      “Erzähl mal bitte, für Lesen habe ich heute keine Geduld”, antwortete Lina.
      So kurz wie möglich, erklärte ich ihr, was sie darf und was sie nicht darf, dazu welche Daten auf dem Handy gelesen werden und wofür sie verwendet werden. Wirklich Lust auf das Gespräch schien keiner von uns Beiden zu haben, jedoch waren diese Informationen wichtig. Unser Gestüt besaß zwar nicht viele Pferde und auch nicht viel Geld, dennoch hatten wir hochmoderne Technik, die geschützt werden musste. Danach ging es weiter. Sie trug ihre Daten ein wie Name, Geburtsdatum und auch ärztliche Informationen wie bekannte Krankheiten und Blutgruppe. Dabei schaute ich nicht über ihre Schulter. Diese Informationen dienen zur Vereinfachung einer ärztlichen Untersuchung, sollte sie einen Unfall am Hof haben. Da ihr schwedisch auf jeden Fall schlecht sein wird, müssen die Noteinsatzkräfte Bescheid wissen. Damit war ihre Registrierung soweit fertig und ich musste nun auf meinem Handy weiter machen.
      “So, jetzt müssen wir dir ein Haus aussuchen”, sagte ich zu Lina und legte mein Handy wieder in die Mitte.
      “Zur Auswahl steht die beiden 2-Zimmer-Wohnung im Gemeinschaftshaus. Die Wohnung im OG hat ein großes Schlafzimmer, aber ein kleines Badezimmer. Die Wohnung im Erdgeschoss hat ein kleines Schlafzimmer, aber ein größeres Badezimmer. Vom oberen Zimmer hast du den Blick besser auf die Hengstweide und eine große Gemeinschaftsterrasse, auf der Abends schön der Sonnenuntergang zu sehen ist. Unten ist dein Blick zu den anderen Häusern. Die Terrasse wird eh kaum genutzt, weil alle immer an der Reithalle sitzen.”, erklärte ich ihr und zeigte ihr Bilder von beiden Wohnungen.
      “Die obere gefällt mir, ich mag den Ausblick”, antworte Lina mir, nachdem sie eine Weile die Bilder betrachtet hatte. Ich nickte zustimmend und wählte sie aus.
      “Dann Välkommen!”, sagte ich zu ihr und umarmte Lina kräftig. Ihre Freude schien jedoch nicht so groß zu sein, wie ich dachte.

      Lina
      “Danke”, murmelte ich. Meine Freude hielt sich momentan sehr in Grenzen. Ich freute mich zwar irgendwo schon, aber das Gespräch mit Jace vorhin lastete immer noch ein wenig auf mir, zudem musste ich auch immer noch Luchy von meiner baldigen Abreise in Kenntnis setzen. Und auch Divine muss ich hier lassen und wer weiß schon, wann ich ihn wiedersehen werde. Lina hör auf Trübsal zu blasen und genieße die letzten 5 Tage, die du noch hast, sage ich mir in Gedanken.
      “Weißt du was, damit ich endlich in Frieden die letzten Tage hier genießen kann, muss ich, glaub ich, endlich mit Luchy reden und danach sollte ich mich dann mal endlich um mein Pferd kümmern! ”, verkündete ich nun.
      “Na dann los. Ich muss noch weiter lernen, damit ich nicht auch noch meinen Abschluss der Ausbildung verschleudere”, antwortete Vriska etwas mitleidig.
      “Ach das packst du schon”, sagte ich noch, bevor ich aufstand und das Zimmer verließ. Zielsicher marschierte ich zu Luchys Büro, wo ich allerdings Colin antraf.
      “Colin, weißt du wo deine Frau steckt, ich müsste mal mit ihr reden. Ist wichtig”, fragte ich als ich den Kopf durch die Tür steckte.
      “Ja, weiß ich. Luchy ist mit Aleen im Garten”, antwortete mir der Schotte.
      “Ok, danke”, antwortete ich bevor ich das Büro verließ und in den Garten ging.
      “Ah, hallo Lina. Wie läuft es mit Divine?”, begrüßte meine Chefin mich, als sie mich entdeckte.
      “Mit dem läuft es super. Dank der vielen Tipps von unseren Gästen hat er große Fortschritte gemacht”, beantwortete ich ihre Frage.
      “Aber eigentlich bin ich wegen etwas anderem hier”, fügte ich hinzu.
      “Es hat bestimmt mit dem jungen Mann zu tun, der Divine gekauft hat, oder?”,sagte sie lächelnd.
      “Ja”, antwortete ich leicht irritiert und errötete leicht. War es wirklich so offensichtlich, das selbst Luchy mitbekommen hatte.
      “Also Ja auch. Ich habe beschlossen mit nach Schweden zu gehen”, platze es dann auf einmal aus mir raus.
      “Ich bin ja jetzt schon zwei Jahre hier und ich möchte etwas Neues kennenlernen. Allerdings ist das erst mal … sagen wir eine Art Probezeit, deshalb wird Divine erst einmal hier bleiben, Samu wird sich um ihn kümmern. Und wegen der Reitschule brauchst du dir auch keine Sorgen zu machen. Hazel hat das Mounted Games Team bisher so toll geführt und mir so toll bei den Kindern geholfen, sie schafft das”, erklärte ich.
      “Und wann fliegst du?”, fragte sie nun etwas stutzig.
      “In 5 Tagen.”
      “Na gut, das ist ganz schön spontan, aber ich kann dich gut verstehen. Ich war auch mal so wie du”, sagte sie nun lachend. Wow, mit so viel Verständnis hatte ich nicht gerechnet.
      “Also ist de kein Problem?”, frage ich noch einmal sicherheitshalber nach.
      “Ja, ihr jungen Leute müsst die Gelegenheiten nutzen, solang ihr noch Zeit habt. Also geh auf dein Abenteuer”, antworte Luchy.
      “Ok, danke”, verabschiedete ich mich und verließ den Garten immer noch ein wenig baff über die entspannte Antwort. Eilig ging ich zu Divine, der inzwischen nicht mehr schlief, sondern an seinem Heu zupfte.
      “Divine, ich glaube, ich habe oder besser hatte die entspannteste Chefin auf der Welt”, erzählte ich dem Freiberger, denn ich hatte das dringende Bedürfnisse das jemandem zu erzählen. Natürlich interessierte sich Divine nicht dafür was ich ihm erzählte und durchsuchte lieber meine Taschen nach etwas essbaren. Nur fand er nichts, da ich keine Reitsachen trug, da es heute Morgen schon unglaublich warm gewesen war und es tatsächlich schneller gegangen war, trug ich nur eine kurze Jeans und ein Top. Bisher hatte ich noch nicht auf einem Pferd gesessen, weshalb ich mich auch noch nicht umgezogen hatte.
      “Sorry, Ivy”, sagte ich zu dem Hengst. Heute muss der Hengst sich wohl mit einer Streicheleinheit zufriedengeben, zudem hatte er heute Morgen schon seine Möhren bekommen.
      “Weißt du mein süßer, heute wollen wir einfach mal ein wenig Spaß haben”, flüsterte ich dem Hengst zu. Da ich kein Halfter dabei hatte und auch zu faul war eins zu holen, zog ich mich so auf seinen Rücken und ritt ihn zur kleinen Reithalle, die zum Glück leer war. Ich ritt hinein und glitt vom Rücken des Hengstes um das Tor zu schließen. Wie immer lag eine Gerte auf der Bande und so hatte ich alles, was ich für ein wenig Freiarbeit brauchte. Divine liebte Freiarbeit und ganz besonders das nachlaufen.

      Niklas
      Mehr als zwei Stunden hatten Ju und ich damit verbracht gemeinsam für den Trainerschein zu büffeln und uns eine Kür auszudenken. Vermutlich würde ich diese schon mit Humbi reiten, doch dafür müsste ich erst mal wissen, was meine neue Stute überhaupt schon weiß. Mit meiner grauen Reithose und dem gewaschenen weißen Poloshirt machte ich mich auf Weg zu ihr. Am Zaun lag noch der Strick von ihr und ein Halfter trug Humbi, ein nicht wirklich schönes. Das dunkelblaue Halfter war zu dem noch viel zu groß und rutschte bei der Bewegung hin und her. Am Tor beobachtete ich sie für einen Moment und neugierig begrüßte sie mich. Aus meiner Hosentasche zog ich ein Leckerli und gab es ihr. Vorsichtig tastete sie mit ihrer Oberlippe auf meiner Hand herum bis sie es im Maul hatte. Da ich kein Kappzaum dabei hatte, machte ich mich auf die Suche nach jemanden auf dem Hof. Glücklicherweise traf ich Jayden, der gerade eine Rappstute absattelte.
      “Entschuldige, hast du ein Kappzaum für mich. Also für meine Stute, dass ich nutzen kann?”, fragte ich freundlich. Einen Moment überlegte er, eh Jayden in einer Kammer verschwand und mit einem Kappzaum wieder kam.
      “Danke dir”, antwortete ich und lief mit Humbi weiter zum Anbinder. Bevor ich zu Platz ging, putze ich sie rasch über und passte den Zaum an. Tatsächlich passte es ihr ziemlich gut und zusammen machten wir uns auf zum Platz. Wirklich wohlfühlte sie sich nicht mit dem Kappzaum, aber folgte mir entspannt. Auf dem schnaubte Northumbria mehrfach an. Doch auch sie schien mein Shirt unbedingt dreckig machen zu wollen und rieb ihren Kopf an mir ab. „Danke“, murmelte ich leicht genervt und öffnete das Tor.
      Im Schritt ließ ich sie einige Runden locker um mich herum laufen, eh ich an der Hand einige Übungen machte zum Stellen und Biegen. Immer wieder legte die Stute die Ohren an und wollte nicht so gern im Genick nachgeben. Deswegen ersparte ich es ihr die Versammlungen zu testen und legte mehr Wert auf eine korrekte Ausführung der Seitengänge. Auch begann ich mit ihr das “How” zu üben als Signal, dass eine Übung zu Ende war. Zusätzlich bekam Humbi ein Leckerli das sie immer besser von der Hand nahm. Aus der Halle vernahmen wir einige Geräusche und die Stimme ordnete ich Lina zu, die vermutlich gerade mit ihrem Hengst beschäftigt sein wird. Ungewohnter weise verärgerte mich der Gedanke, dass sie nicht bei mir war und sich selbst beschäftigte. Diese Abwehrhaltung übertrug sich auf mein Pferd. Immer wieder legte die Stute ihre Ohren an und schlug mit dem Schweif.
      “Und klappt alles?”, kam Ju an, der mich aus meinem Gedankenkonstrukt zog. Direkt entspannte Humbi sich und schnaubte ab.
      “Mehr oder weniger. Arbeiten vom Boden aus scheint sie nicht zu kennen und ihr Genick lässt sie nicht fallen, egal was ich tue.”, antwortete ich Ju und stand am Zaun. Neugierig zupfte sie an der Hosentasche von meinem besten Freund.
      “Hast du ihr Genick mal ein wenig massiert? Vielleicht hat sie eine Verspannung im Halswirbel”, schlug er dann vor. Daran hatte ich tatsächlich noch gar nicht gedacht und verstellte sie ein Stück weiter vom Zaun entfernt ab. Dann löste ich den Strick, legte ihn am Boden ab und stellte mich links neben der Stute hin. Vorsicht tastete ich nach dem Atlas und bewegte meine Hand in einer kreisenden Bewegung am ersten Halswirbel entlang. Anfangs warf sie den Kopf nach oben, doch entspannte recht schnell. Mit meiner anderen Hand griff ich nach ihrem Kopf, den ich immer weiter zu mir heranzog. Ich merkte, wie sie diesem immer weiter fallen ließ, bis mein Oberarm die Last ihres Kopfes aufnahm. Das Gleiche wiederholte ich auf der anderen Seite und machte den Strick wieder dran. Schon im Schritt war eine Veränderung zu sehen und ich bedankte mich bei meinem Kumpel, der sich auf den Weg zum Essen machte. So warf ich einen Blick auf die Uhr, die mir 20 Uhr sagte. Ziemlich spät fürs Abendessen, aber am Morgen hatte Herr Holm uns keine Zeit gesagt. Ju erklärte mir, dass wieder der Grill angemacht wurde und wir noch am Feuer sitzen können. Es klang danach, als würde ein schöner Abend werden, doch ich arbeitete mit Humbi noch eine Weile die Signalworte.

      Lina
      Am Ende dieser Einheit war ich sehr zufrieden mit Divine. Aufmerksam war er meinen Kommandos gefolgt und hatte sich äußerst Kooperativ gezeigt, nicht dass das ein Wunder war, aber normalerweise bekam er doch deutlich mehr Leckerlies bei der Arbeit.
      Zum Abschluss ließ ich Ivy einen Moment, um sich zu wälzen, den er natürlich auch nutzte.
      “Na gut du kleines Wildschweinchen, dann machen wir mal Schluss für heute”, sagte ich nun wieder gut gelaunt zu dem Hengst der sich gerade schüttelte. Da ich natürlich immer noch kein Halfter dabei hatte, ließ ich ihn einfach hinter mir hertrotten. Erst als Divine aufmerksam stehen blieb, bemerkte ich Niklas der mit Humbi auf dem Platz war. Ich stellte mich neben meinen Hengst und beobachte die beiden. Aufmerksam folgte die dunkle Stute Niklas über den Platz, doch Divines Anwesenheit, schien sie ein wenig zu beunruhigen.
      “Ich glaube es ist besser, wenn wird die beiden nicht weiter stören, Süßer”, sagte ich zu meinem Hengst und zupfte an seiner Mähne, damit er sich wieder in Bewegung setzte, doch mein Pferd schien andere Pläne zu haben, denn er blieb einfach wie eine Statur dort stehen.
      “Ich denke, dein Hengst hat Bedürfnisse”, rief Niklas mir lachend zu.
      “Sieht ganz so aus, ja”, rief ich ein wenig amüsiert über Divine zurück. Ich beobachte, wie er mit seinem Pferd näher am und mir die Longe gab, die bis zu dem Moment am Zaum der Stute befestigt war.
      “Versuchs mal damit”, sagte er belehrend und führte seine Stute wieder weg vom Zaun.
      “Vielen Dank auch für diese Information”, antwortete ich und verdrehte die Augen. Trotzdem schlang ich Divine die Longe um den Hals.
      “Na, komm mein hübscher genug Stuten geschaut”, sagte ich an mein Pferd gewandt und setzte mich in Bewegung. Etwas wieder willig folgte Ivy mir zurück zu seinem Auslauf, wäre es nach ihm gegangen hätte er sich die Stute auch gerne noch näher angesehen.
      “Hab mal lieber Spaß mit deinen Freunden”, sagte ich zu dem Pferd und entließ ihn noch mal aufs Paddock, noch war es hell und ich wollte ihm noch ein, zwei Stunden auf dem Paddock gönnen, bevor es nachts in die Box kam. Sofort gesellte er sich zu El Pancho der gemütlich sein Heu fraß. Ich beobachtete ihn noch einen Moment, während ich die Longe wieder aufwickelte. Da mich Ivy allerdings keines Blickes mehr würdigte, machte ich mich recht schnell auf den Weg in den Stall, um die Longe wegzuräumen.

      Niklas
      Bevor ich mich auf den Rückweg mit Humbi machte, wartete ich mit ihr auf dem Platz, da ich Lina ungern noch mal treffen wollte. Natürlich werden wir uns beim Grillen nachher sehen, doch man sollte es nicht weiter provozieren. Dass ihre Freunde so stark gegen uns arbeiteten und auch Ju nicht wirklich begeistert davon war, brachte mich schon den ganzen Tag zum Grübeln, den so ein schlechter Mensch wie mich alle immer Darstellten war ich doch nicht. Oder? Die letzten Tage rasten wie ein Film durch meinen Kopf und es wurde mir ein wenig klar, was deren Problem war. Doch jemanden nicht mal eine Chance zugeben, war wohl auch nicht die feine englische Art. Mittlerweile verging immer mehr Zeit und ich lief mit Humbi im Schlepptau zur Weide. Dort nahm ich das Kappzaum ab und ließ sie ihres Weges gehen. Kurz guckte sie mir nach aber widmete sich ihrem Heu. Das Zaum brachte ich zurück in Kammer, aus der Jayden es mir vorhin gab. Dann lief ich weiter zu meiner nächsten Station - mal wieder das Shirt wechseln. Meine Stute hatte große Arbeit verrichtet und meine ganze Schulter beschmutzt. Ju sah ich auf dem Weg zum Zimmer schon am Feuer sitzen und auch Lina saß dort mit Samu. Vriska war nicht da. Jace schien ebenfalls nicht in Sichtweite zu sein.
      Im Zimmer zog ich die Reithose aus und wechselte zu einer bequemeren lockeren Shorts und einem Tanktop. Meine Reithose, sowie Shirt und Reitschuhe warf ich lieblos in die Ecke. In meiner Hosentasche vibrierte mein Handy. Auf dem Sperrbildschirm waren sehr viele Mitteilungen: “Können wir nachher lernen? Ich komme mit den Trainingsansätzen nicht klar.” Kurz dachte ich nach, antwortete aber nicht. Stattdessen steckte ich es zurück und lief zum Feuer. In meinem Bauch rief der Magen nach Nahrung und auch mein Kopf war der gleichen Meinung.
      “Das hat aber gedauert”, beschwerte sich Ju, als ich mich dazusetzte.
      “Mh”, knurrte ich und steckte mir die Gabel voll mit Krautsalat in den Mund.
      “Lina, hast du inzwischen mal mit Luchy geredet?”, fragte Samu Lina.
      “Ja, und sie hat erstaunlich gelassen reagiert. Hat irgendwas gemeint von wir jungen Leute müssen unsere Chancen nutzen so lange wir noch können”, berichtet sie Samu.
      Natürlich wurde direkt das Thema angesprochen, natürlich freute ich mich. Doch nach dem Ding heute früh fühlte ich mich sehr ausgegrenzt. Ich sagte nichts dazu und aß weiter den Kartoffelsalat.

      © Mohikanerin, Wolfszeit | 98.947 Zeichen

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  • Album:
    Hauptstall
    Hochgeladen von:
    Wolfszeit
    Datum:
    30 Nov. 2020
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  • Promise Of Sundance
    Sundance|Promise
    engl. Versprechen des Sonnentanzes
    Chipnr.: folgt


    Stammbaum

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    von: Pride's running Bear
    von: Unbekannt aus der: Unbekannt
    von: Unbekannt aus der: Unbekannt von: Unbekannt aus der: Unbekannt

    aus der: Little Thing
    von: Unbekannt aus der: Unbekannt
    von: Unbekannt aus der: Unbekannt von: Unbekannt aus der: Unbekannt

    Merkmale
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Hannoveraner
    Geburtstag|-ort: 07.05.2003, 18 Jahre|Deutschland
    Stockmaß | Gewicht: 170 cm | 670 Kg

    Deck-|Langhaar: Rappe |Schwarz
    Abzeichen|Scheckung: -
    Gencode: EEaa


    Charakter & Vorgeschichte
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    freundlich|sehr brav|offen

    Sundance ist eine sehr freundliche und offene Stute, die alles mit sich machen lässt. Ihre Kinderliebe macht sie Ideal als Voltigierpferd. Die gutmütige Stute genießt es geputzt zu werden. Ihr ist es vollkommen egal wie viele Kinder um sie rumwuseln, sie bleibt trotzdem ruhig und entspannt. Promise of Sundance ist ein richtiger vorzeige Hannoveraner mit außerordentlichem Exterieur und Interieur. Die Stute ist inzwischen in Tunierrente. Wenn sie sich nicht gerade ein Fohlen großzieht, darf sie Kindern noch etwas beibringen.

    Promise war in vielen Ställen, bis sie als Zuchtstute zu uns kam.


    Gesundheit
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Gesamteindruck: Gesund
    Krankheit: -
    Hufbeschaffenheit: Gut
    Beschlag: Vorne| Eisen

    Ausbildung & Potenzial
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Springen: A | Potenzial: /1000 M
    Vielseitigkeit: - | Potenzial: /1000 M
    Dressur: - |Potenzial: /1000 S
    Fahern: - | Potenzial: /1000 A
    Western: A | Potenzial: /1000 M

    Siege
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    [​IMG]
    55. SdMW


    Zuchtinformationen
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Schleife:
    [​IMG]
    Gekört: Ja
    Gewinnerthema: SK 360
    Darf gedeckt von: allen Warmblüter & Englische Vollblüter
    Herkunft| Züchter: Unbekannt
    In der Zucht: Whithorse Creek
    Zuchtblatt
    Decktaxe: - Joellen

    Nachzucht: 9/10

    Risandro von Bendo *2006
    Lotte Buff von Ramires *2007
    Simba von DaVinci *2008
    Nathalie von Unbekannt *2011
    Fannie Mae von Sasancho *2012
    Alesco Requiem di Royal Peerage von Broken Numbers *2014
    Jora von Red Diamond II *2015
    WHC’ Jaydeen von Shining Summerdream *2017
    WHC' French Affair von Flanell d'Egalité *2020

    Besitzerlegende
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Besitzer*in: Wolfszeit
    Vorbesitzer*in: Sweetvelvetrose
    Verkaufsrecht/Ersteller*in: Sweetvelvetrose (Verfallen)

    Unterbringung: Box mit Stroh, ganztägiger Weidegang
    Weidegruppe: Stuten 1
    Reitbeteiligung/Trainer: Samu Hänikken
    Max. Reitergewicht: 80 Kg
    Zu verkaufen: Nein
    Kaufpreis|Pferdewert: -|- Joellen
    Spind