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Wolfszeit

♛Magnus von Störtal|Isländer

In meinem Besitz seit 06.03.2022 | Hengst

♛Magnus von Störtal|Isländer
Wolfszeit, 6 März 2022
    • Mohikanerin
      2017
      Sascha war schon bei den 17 Hengste zu gange um das Futter der Kerle Fertig zu machen und die Boxen sauber zu machen. Ich machte mich auf den weg und begrüßte jenden Hengst einzelt mit ein kleinen Leckerlie ich fing bei. Schneemann, Captain Morgan,Magnus von Störtal, Spencer, Little Prince, Sir Fashion, Lughnasadh, Sunny Boy, Thjalfe van de Jötunheimr, All Hope is Gone, Ceasar, Maeyr, Okoto, DerPhysiker, Lucian, A King of Magic und zum schluss Waking up as a Malik. Als ich mit meinen Morgen retual Fertig war machte ich mich auch an die Arbeit und half Sascha bei Stall. Zuerst ging wir mit den Futter wagen um um jeder der Hengste sein Futter zu geben und sie erst mal ruhg zustellen. Danach machten wir uns ran die Boxen nach und nach aus zumisten. Sascha hat Naturlich schon übung drine und machte seine Arbeit rechtzugi in gegen satz zu mir die sich alle Zeit der Welt lies und zwichen durch mit dem Hengst kuschelte wo ich grade am werke war. Als wir zusammen alles Fertig hatten gings noch schnell raus auf die Paddocks und machten mit unser Arbeits einstellung auch da weiter. Naturlich war auch da Sascha Schnell als ich weil ich mich wieder mals von allen ablenken lies was da grade war. In meinen fals meine Hengste. Um 13uhr war eine kleine Mittags Pause drine als wir danach weiter machten. Jeder hatte sich ein paar Hengst vorgenommen zu bewegen was recht gut Klappte. Ich nahm mir Okoto,Little Prince und Schneemann vor und Sascha nahm sich paar andere Hengste vor. Zuerst machte ich sie naturlich sauber und ging mit jeden einzelden in die halle um sie wenig zu bewegen. Später war ich den auch mit meiner Arbeit Fertig und ich machte das Abend Brot Fertig für die Pferde. Als das auch getahn war ging wieder mals mit denn Futterwagen durch die stallgassen um alle 17 Hunger mauler zu stofen und meinen Letzten rund gang für heute zu machen ob alles okay ist. Ich freu mich schon auf morgen den waren die nästen Hengste dran zum Bewegen.

      15. Januar 2017 | sadasha
      Schneemann | Magnus von Störtal | Okoto
      Es zog mich heute nach Kanada. Zwar war ich schon mal hier, doch war das im Sommer und der war angenehm warm. Dass ich hier und heute mit Minusgraden, Schnee, Eis und Glätte zu rechnen hatte machte mir ein wenig Angst. Drei Pferde mussten heute gemacht werden. Eines davon sollte außerdem einen Teilbeschlag bekommen. Doch ich ahnte schon, dass das bei dieser Wetterlage nicht die allerbeste Wahl war. Mal sehen was mich auf dem Hof erwartete.

      Das erste was mir auf dem Hof auffiel: Hier gab es viele Shetlandponys. In ihren dicken Winterkleidern standen sie zum Teil aneinander gekuschelt auf großen Weiden. Bei -1°C Außentemperatur begannen meine Autoscheiben zu beschlagen, aber wenigstens schneite es nicht. Dann erreichte ich den Innenhof und stellte meinen Wagen ab. Sofort begrüßte mich eine Frau mit einem jungen Herrn als Anhängsel. „Das ist noch warm!“ lachte Rinnaja und begleitete mich in die Stallgasse um mir die Pferde zu zeigen, die ich heute behandeln sollte. „Zeig mir zuerst den Kandidaten, der beschlagen werden soll.“ bat ich und keine zehn Sekunden später schob sie die Boxentür zu einem schneeweißen Riesen auf. Begeistert trat ich ein machte mich mit Schneemann bekannt. „Sicher dass du ihn nur vorne beschlagen willst?“ Rinnaja war selbst Hufschmiedin und ich wollte sie keinesfalls belehren. Dennoch war es für ein so großes, schweres Pferd bei diesen Wetterlagen sinniger einen Vollbeschlag mit Snow Grip Einlagen zu nutzen. Nach einer kleinen Diskussion einigten wir uns auf meine Wahl. „Alles klar, ich heize dann eben den Ofen im Auto ein. Schneemann müsste mir dann zum beschlagen raus bringen. Die beiden anderen mache ich in der Zeit, wo der Ofen vorheizt.“ So der Plan. Sascha, Rinnaja's Stallhelfer hatte uns in der Zwischenzeit Kaffee gebracht und bot mir außerdem etwas zu Essen an, doch hungrig war ich erstmal nicht.

      Rinnaja holte zuerst Magnus von Störtal aus seiner kuscheligen Box. Der Isländer hatte von Natur aus gute Hufe und sollte vorerst nicht beschlagen werden. „Eigentlich hätte ich für ihn gerne einen Spezialbeschlag für Gangpferde. Aber so kurzfristig wusste ich nicht, ob du das schaffst.“ erzählte mir Rinnaja, während sie mir den älteren Herren vortraben ließ. Nachdem ich den letzten Schluck meines Kaffees genommen hatte schüttelte ich kurz den Kopf, bevor ich antwortete. „Das hätte ich wahrscheinlich nicht mehr geschafft, aber für's Nächste mal können wir das gerne ansetzen.“ schlug ich vor und nahm behutsam den ersten Vorderhuf in die Hand und prüfte die Substanz des Hufs, bevor ich mit dem Ausschneiden begann. Mit dem Hufmesser schnitt ich das alte Horn weg. Danach raspelte ich den Hufrand ab und bockte den Huf schließlich auf um die Feinheiten machen zu können. Nachdem alle Kanten und Ecken rund geschliffen waren prüfte ich noch einmal den Stand des Ponys. Auch bei den drei übrigen Hufen ging ich so vor. Zu guter Letzt überprüfte ich auch noch das Gesamtergebnis. „Ich möchte die Hufe ungerne einfetten, da sie sehr gesund sind und die Pflege nicht nötig haben. Nicht dass wir seine natürliche Abwehr schädigen.“ Mit einem prüfendem Blick zu Rinnaja versicherte ich mich, dass auch sie dieser Meinung war. „Gut, dann der Nächste bitte.“ Grinsend klopfte ich Magnus auf die Schulter, bevor Sascha ihn wieder in seine Box brachte um danach Okoto zu holen. Rnnaja räusperte sich. „Ach ja, Hunter... Okoto ist... etwas schwierig, sei achtsam, dass er dich nicht tritt oder beißt.“ warnte sie mich. Nach kurzem Überlegen gab ich nur ein leises „Ok.“ hervor, da der Criollo schon im Anmarsch war. Schon beim Führen sah ich, dass der Hengst mehr als nur temperamentvoll war. Immer wieder giftete er nach Sascha. „Nun gut, dann lasst ihn mal laufen. Bitte möglichst gleichmäßig und ruhig!“ Diese Bitte stellte sich als etwas schwierig heraus. Okoto und Sascha brauchte drei Anläufe, bis der Criollo so trabte, dass ich das Aufhufen beurteilen konnte. „Gut, ich hole mir eben was zum Überziehen.“ Denn beißen lassen wollte ich mich nicht. Im Auto lag noch mein Lederschutz. Bestmöglich ausgerüstet kehrte ich zurück. Rinnaja und Sascha versuchten die Konzentration des Hengstes auf sich zu beziehen, während ich mir den ersten Huf vornahm. Das Horn war fest und gesund. Mehr konnte ich noch nicht sagen, da der Hengst mir den Huf sofort aus den Händen riss und auf den Boden stampfte. „Darf ich etwas gröber sein, bei ihm?“ fragte ich bestimmt und packte nachdem Rinnaja ein „Nur zu.“ zurief ein wenig fester zu. Okoto hatte nun keine Möglichkeit mehr mit den Huf aus den Händen zu reißen und da ich wusste, dass es sowohl für ihn, als auch für alle anderen hier sehr unangenehm war arbeitete ich mich schnell vor. Schnell, aber gründlich schnitt ich die Hufe nacheinander aus und feilte sie anschließend in Form. Immer wieder machte mir kurze Pausen, damit Okoto seinen Frust loswerden konnte. „Wie arbeitet ihr mit ihm, wenn der immer so ist?“ fragte ich geschafft, nachdem alle Hufe fertig waren. Rinnaja lachte. „Er ist nicht 'immer' so extrem wie heute. Wahrscheinlich gefällt ihm das Wetter heute nicht.“ meinte sie schulterzuckend. „Da stehe ich ganz auf seiner Seite.“ brummte ich und sah dem immer noch giftenden Hengst nach. „Wenigstens brauchte er keinen Beschlag.“ meinte ich grinsend und sah zu Schneemann, der nun als letztes an der Reihe war.

      „Schneemann gefällt mir.“ meinte ich freudig, als Sascha den Drum Horse Hengst aus seiner Box holte und vortrabte. „Ich hätte eine ganz tolle Stute, die würde prima zu ihm passen.“ scherzte ich und streichelte dem ruhigen Gesellen über die lange weiße Mähne. „Dann mal raus mit euch.“ Rinnaja scheuchte uns regelrecht nach draußen. Um den Wagen herum begann der Schnee zu schmelzen, der sich in die Fugen der Bodenplatten des Innenhofs gesetzt hatte. Bevor ich mir der Schmiedearbeit beginnen konnte musste ich die Schüsseln den Hengstes zuerst ausschneiden und für den Beschlag vorbereiten. „Das ist nicht sein erster Beschlag oder?“ Rinnaja schüttelte den Kopf. Er hat im Moment Alueisen drauf, aber damit rutscht er nur.“ Ich nickte und packte mir den ersten Huf mit Hilfe des Behangs. So hatte ich mehr Kraft und kam gegen die Faulheit des Riesen an. Wenige Minuten später hatte ich das erste Eisen in der Schmiede und den ersten Huf soweit ausgeschnitten. Als nächstes schnitt ich die Snowgrip Einlage auf seine Hufform. Das Eisen war jetzt heiß genug, sodass ich es ebenfalls auf die Hufform schlagen konnte. Vorsichtig legte ich das noch warme Eisen auf den Huf und prüfte ob die Nägel auf der weißen Linie liegen würden. Erst als das sicher war kühlte ich das Eisen endgültig ab, legte die Snowgrip Einlage darunter und nagelte die Kombination auf. Schneemann ließ das alles ausgesprochen ruhig über sich ergehen. Immer wieder lobten wir ihn für sein vorbildliches Verhalten. Dass er mir nur sehr ungerne die Hufe gab verschwieg ich. Immerhin gab er sofort nach, wenn ich ihn am Behang hoch zog. Die restlichen drei Hufe ließ er ebenfalls mit Bravur machen und so stand er nach fast einer Stunde auf vier gut geschuhten Füßen. Zuletzt behandelte ich alle vier Hufe noch mit Hufbalsam, da sie typisch für Kaltblüter, recht spröde waren. Da musste ich bereits beim Aufnageln der Eisen etwas aufpassen. „Er sollte jetzt weniger wegrutschen. Wenn es gar nicht geht holt hab ich hier eindrehbare Stollen für euch. Macht die aber ab, wenn er mit der Arbeit fertig ist, sonst ist die Verletzungsgefahr zu hoch.“ Ich reichte Rinnaja eine kleine Schachtel mit 20 Pins, die man in die Eisen eindrehen konnte. Sie bedankte sich herzlich und ich half noch mit das Unheil, das wir auf Stallgasse und Hof angerichtet hatten, aufzuräumen. „Jetzt könnte ich etwas Essen.“ sagte ich als alles sauber und im Wagen verstaut war. Die Schmiede im Wagen musste so oder so erst noch ein wenig abkühlen, bevor ich losfahren konnte und so setzten wir uns noch eine Weile zusammen, aßen etwas und verabschiedeten uns dann. „Beim nächsten Mal wird Magnus dann auch beschlagen!“ rief Rinnaja mir hinterher. Ich winkte lachend ab und fuhr los.

      Blakes Veterinarians, Besuch bei Schneemann und Magnus von Störtal

      Heute war ich auf dem Weg zu meinem ersten Patienten, dem ich tierärztlich zur Seite stehen sollte. Ich hatte es nicht allzu weit bis zu Rinnaja Simboly, da sie auch in Kanada wohnte.Auf dem Hof angekommen begrüßte ich sie freundlich und ließ mir zunächst Magnus von Störtal und Schneemann zeigen, denn um die Beiden sollte es heute gehen. "Schneemann ist sehr anhänglich, am besten nimmst du ihn zu erst dran und packst ihn dann in die Box, damit er dir keine Probleme macht.", riet mir Rinnaja und ich nickte. "Alles klar, wird gemacht.", sagte ich und ging in den Stall, wo ich mir sein Halfter holte, ehe ich auf den Paddock ging und mir den schneeweißen Hengst einfing. Beim Versuch an mir vorbei zu gehen, trampelte er unbeholfen auf meinen Fuß, weshalb ich ihn unsanft von mir weg schubste, was er absolut nicht verstehen konnte. "Der meint das nicht so.", sagte eine Stimme hinter mir, die von Rinnaja kam. "Der ist manchmal etwas verpeilt.", fügte sie dann lachend hinzu und machte mir den Zaun auf, damit ich den Hengst von Magnus trennen konnte. Zusammen mit Rinnaja ging ich dann zum Stall, bevor ich ihr ihren Hengst übergab und sie in mir im Schritt und Trab an der Hand vorlaufen ließ. "Ich kann keine Auffälligkeiten erkennen, er läuft wirklich taktklar. Nichts zu bemängeln.", meinte ich und übernahm den Hengst wieder, ehe ich mit ihm in den Stall ging und ihn dort in der Stallgasse anband. Ein wenig nervös war ich ja schon. Dennoch hoffte ich, dass ich nichts bei der Untersuchung vergessen würde. Anfangen wollte ich mit dem Abtasten des Pferdes. So fuhr ich über den Hals, den Rücken und an allen vier Beinen entlang, was der gutmütige Hengst in aller Ruhe über sich ergehen ließ. Nachdem ich alles abgetastet hatte, schaute ich mir Augen, Ohren und das Maul sowie die Nüstern genauer an. "Auch alles in Ordnung.", sagte ich zu Rinnaja, die in einer Box stand und diese mistete. Ich schnappte mir mein Stethoskop und hörte sein Herz, seine Lunge und seine Magengegend ab. Auch hier schien alles in Ordnung, auch wenn sein Atem etwas schneller ging. Das war jedoch der Aufregung zuzuschreiben, weshalb ich mir nichts dabei dachte. "Noch Fieber messen und dann können wir schon impfen.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu Rinnaja und holte das Fieberthermometer. 37,6° maß ich seine Temperatur, was auch im Normalbereich war. Impfen würde ich heute Tollwut, Tetanus, Influenza, EHV 1 und EHV 4. Ich ging wieder zu meinem Koffer und holte besagte Impfungen aus der Tasche. Ich zog die erste in eine Spritze auf und suchte mir eine Hautfalte. Er merkte den Stich kaum und beschäftigte sich lieber mit seinem Führstrick, so dass auch die anderen Impfungen kein Problem waren. Zum Schluss folgte nun noch die Wurmkur, die ich ihm in die Maulspalte spritzte, ehe ich ihm ein Stück Möhre zum Nachkauen gab. "Ja, ich weiß, das ist eklig. Aber die Möhre schmeckt doch lecker, nicht wahr?", sagte ich und klopfte seinen Hals- natürlich da, wo ich ihn nicht geimpft hatte. "Schneemann ist fertig.", erklärte ich Rinnaja und sah sie aus der Box kommen. "Super, hab seine Box grade fertig, du kannst ihn reinführen Bellamy.", sagte sie zu mir und ich nickte. Ich löste den Strick des Hengstes und brachte ihn in seine Box, ehe ich ihm das Halfter auszog und es an den Haken hängte. Nun war Magnus dran. "Erzähl mir doch mal, Magnus geht es nicht so gut, oder?", sagte ich zu Rinnaja, während wir zum Paddock gingen, um den schon etwas älteren Hengst zu holen. "Ja.. mir ist aufgefallen, dass er eine gewisse Dämpfigkeit aufweist. Er atmet schwer und hat teilweise Nasenfluss. Es ist noch im Anfangsstadium und noch nicht so schlimm, aber er ist ja auch schon 21 und da lasse ich lieber einen Tierarzt drüber schauen, bevor er eine wirkliche Lungenentzündung bekommt.", erklärte sie mir und ich nickte. Ich hatte mir vor meinem Besuch hier einiges über dämpfige Pferde durchgelesen, was der Auslöser dafür sein könnte und wie ich das am Besten behandeln könnte. "Na dann hol ihn mal raus.", sagte ich zu Rinnaja und wartete, bis sie den Hengst aufgehalftert hatte, um ihr dann Zaun auf zu machen und sie raus zu lassen. Auch Magnus banden wir im Stall an, natürlich in der Nähe von Schneemann, da dieser seinem Freund schon sehnsüchtig entgegengewiehrt hatte. Schon dieser kurze Weg ließ Magnus vor sich hin schnaufen und ziemlich stark husten. "Ja, ich denke du hast recht.", sagte ich zu Rinnaja und schnappte mir mein Stethoskop, mit dem ich Herz und Lunge abhörte. Auch seine Magengegend hörte ich ab, fand dort jedoch nichts auffälliges und ging zurück zu seiner Lunge. Er atmete schnell und flach, schon nach dieser kurzen Strecke. "Ich möchte ihn jetzt nicht unnötig belasten, da die Symptome klar sind.", erklärte ich Rinnaja. "Impfen werde ich ihn deshalb jetzt nicht, die Wurmkur kann ich ihm gleich geben.", sagte ich zu ihr und fing an, Augen, Ohren, Maul und Nüstern zu kontrollieren. Bei den Nüstern fiel mir auf, dass sie doch recht verschleimt waren. Ich wischte sie mit einem Tuch so gut es ging trocken, und warf dieses dann in einer kleinen Tüte wieder in meine Tasche, ehe ich im Augenwinkel wahrnahm, dass Rinnaja die Tüte holte und die Sachen wohl in einen Mülleimer brachte. Nachdem ich damit fertig war, maß ich seine Temperatur, die ein wenig erhöht war und taste noch Beine sowie Rücken und Hals ab. Ich verpasste ihm noch die Wurmkur mit dem danach folgenden Stückchen Möhre, ehe ich zu meinem Auto ging, um die Medikamente für Magnus zu holen. Dann ging ich wieder in den Stall. "Ich lasse dir hier zwei Medikamente da, eines wirkt entzündungshemmend, das andere Schleimlösend. Zudem solltest du darauf achten, dass du das Heu einweichst und auch das Stroh in der Box. Am besten versucht du ihn so viel es geht draußen stehen zu lassen und kaum in der Box, bis sich das gelegt hat. Wenn er in zwei Wochen keine Anzeichen einer Besserung zeigt, ruf ich nochmal an, dann müssen wir uns etwas anderes überlegen.", erklärte ich ihr und verabschiedete mich dann, ehe ich nach Hause fuhr.

      02.02.2017 | Möhrchen
      Pflegebericht für Rinnajas Zuchthengste

      Früh am Morgen machte ich mich auf den Weg zu Rinnaja. Ich hatte meinen eigenen Hof bereits im Dunkeln auf Vordermann gebracht, denn ich hatte Rinnaja versprochen, sie für einen Tag auf dem Hof zu vertreten und ihre Hengste zu bewegen.
      Als ich auf dem Hof ankam standen die Hengste noch in ihren Boxen. Ich nahm mir einen nach dem anderen vor und brachte sie alle auf die Weide. Dann machte ich mich ans Ausmisten. Etwas über eine Stunde später waren alle Boxen sauber und ich verteilte in jede Box eine Portion Heu und das entsprechende Kraftfutter.
      Auf der Wiese nahm ich zuerst Lucian, A Kind of Magic und Okoto mit, ließ die drei in der Halle frei und ließ sie zuerst etwas frei laufen. Ich brauchte gar nicht viel tun, denn die Hengste fingen von sich aus an, wild zu toben. Nach einiger Zeit legte ich ein paar Stangen auf den Boden und ließ sie ein paar Mal darüber laufen. Nach einer halben Stunde ließ ich sie noch in der Halle wälzen und brachte die drei Hengste dann zurück auf die Wiese.
      Als nächstes war Der Physiker dran. Ich ging mit dem Hengst in die Halle, der die ganzen Zeit wie ein wilder neben mir her tänzelte. Ich ließ ihn in der Halle zuerst frei und er konnte sich einmal ausbocken. Dann nahm ich ihn an die Longe und arbeitete ihn noch eine gute halbe Stunde. Er war sehr flott unterwegs und galoppierte fast ununterbrochen. Aber am Ende wurde er deutlich ruhiger und ich konnte ihn zufrieden zurück auf die Wiese stellen.
      Anschließend longierte ich nacheinander Maeyr, Thjalfe und All Hope is Gone. Alle drei benahmen sich gut und liefen artig an der Longe. Ich baute viele Handwechsel und Tempounterschiede ein und die Hengste kamen etwas ins Schwitzen. Zufrieden brachte ich die drei nach der Einheit wieder auf die Wiese zurück.
      In der Halle baute ich ein paar niedrige Sprünge auf und holte dann nacheinander Waking up as a Malik, Ceasar, Sunny Boy, Magnus und Spencer. Die Ponyhengste ließ ich in der Halle frei und dirigierte sie über die Sprünge. Alle waren mit sehr viel Spaß bei der Sache und ich machte die Sprünge sogar zwischendurch zweimal höher. Am Ende ließ ich sie ohne Sprünge noch ein paar lockere Runden im Trab drehen und sie schnaubten zufrieden ab. Ich ließ sie noch in der Halle wälzen und legte währenddessen eine kleine Pause ein.
      Anschließend holte ich die Kleinen wieder zurück auf die Weide und ging mit Captain Morgan und Schneemann vom Hof. Ich drehte eine Runde mit ihnen im Wald und genoss die schöne Umgebung zur Entspannung. Auch die beiden Hengste schienen sich über den Ausflug zu freuen. Auf einer kleinen Lichtung ließ ich sie etwas Gras fressen, dann machten wir uns auf den Rückweg und ich stellte die beiden zurück auf die Wiese.
      Anschließend machte ich mich wieder ans Longieren. Zuerst war Lughnasadh an der Reihe, dann Sir Fashion und schließlich Little Prince. Alle drei waren artig und fleißig und liefen motiviert über die Stangen. Ich arbeitete alle drei ordentlich, da ich merkte, dass sie auch arbeiten wollten. Sir Fashion forderte mich etwas heraus und zog ein paarmal ordentlich an der Longe, aber am Ende benahm er sich gut und ich beendete die Einheit zufrieden.
      Ich brachte die drei gleich zurück in ihre Boxen und machte mich dann daran, auch die anderen Hengste wieder rein zu holen. Alle machten sich gierig über das Kraftfutter her. Ich schloss den Stall ab und löschte das Licht, dann schrieb ich Rinnaja noch eine SMS, dass alles gut verlaufen war und machte mich todmüde wieder auf den Heimweg.

      Da ich heute wenig Zeit hatte und keine Termin anstanden wollte ich zu meinen Zweit hof Fahren der ganz in der Nähe war. Ich hatte zwar genug Helfter aber muss mich auch nach den resten da um sehen. Ich guckte zuerst nach meinen 3 Fohlen , Ashinta, Lucifer und Lady Fox. Ich kontrollierte auch gleich neben bei die anderen Stuten, Cheesqueen, Apres la Pluie, Sysahlreuth, Solsikker auch bei den 4 Stuten war alles okay und ich konnte nix besonderes Fest stellen. Also ging weiter auf den Hof rum ich wurde von jeden Herzlich begrüß und man sah das sie froh waren das ich mal wieder vorbei kamm und reinschaute ob alles okay war. Als mein Rund gang auf hof fertig war und ich mit paar Notizen gemacht hatte was alles zu erledigen werden muss. Ging noch bei mein Hengst Vorbei die waren Little Prince,Lucian, Thjalfe de Jötunheimer, Sasancho Kirin, Magnus von Störtal und Der Physiker. Da schien auch alles okay zu sein außer bei Thjalfe de Jötunheimer da sein Sommer Ekzem wieder zu Vorschein kam aber da konnten wir leicht behandelen und sollte kein große Problem sein. Auch bei Magnus wurde die Dämpfikeit wieder schlimmer aber das lag auch wieder rum an der Irren Hitze und den staub drum rum. Alles zum glück nur Kleinigkeiten die ich schnell oder die arbeit auf hof in griff bekommen wurden. Ich sprach mich noch ab mit den Haubtarbeiter auf diesen hof und gab ihn den zettel und sagt ihn das das alles erledigt werden muss. Er nickt nur und so ging ich zu mein Auto und wieder zu anderen Hof zu fahren
      Ich machte heute einen kurzen aber Ordentlich Rundgang und Kontrollierte alle Pferde.
      Ich fing an mit Happy Fantasy und kontrollierte sie einmal durch bevor sie ihr Futter bekam
      und ich zu Lu´lu´a ging und das selbe machte. Natürlich bekam sie auch was und ich ging anschließen zu Ronja
      und guckte auch bei ihr nach allen nach. Das machte ich bei Kirin,Black Lady Malika from Vegas Magnus von Störtal,Sunny empire, DOO WOPSchneemann, Delmara,Venetia,Little Prince,Okoto,Majd,Maeyr,Uschi,LMR Fashion Girl,Chessqueen,Sir Fashion,Lady Fantasy, Piroschka,Walking on Sunshine und Apres la Pluie. Alle Pferde sahen gesund und munter aus und keiner der Tiere hatte ne wunde die mir sogen bereiten sollte
      Morgen sollte so oder so der Tierarzt kommen und die Helfte der Pferde Impfen und wurmkur verteilen. Als alle gefuttert hatte und durch war redet ich noch kurz mit Sascha um anschließen. Noch mal in die Statd zu fahren und paar sachen zu erledigen. Ich mache mich mal wieder auf den Weg zu meinen Pferden. Ich wusste zwar das alle gut verogt waren aber denoch wollte ich auch einen Blick drüber werfen.Zu erst ging ich zum Offenstall wo meine ganzen Stuten waren und die Fohlen.Ich lief über die Weide um den Zaun zu Kontrollieren und die Pferde.Mitlerweile waren sie auch in hieren Winterquatier um gezogen damit die Sommerweide sicherholen konnte. Die erst Stute die mich Begrüßte war Apres la Pluie mit hieren Fohlen Hengst Lu´lu´a.Beiden Sagen sehr gut aus und hatten keine schrwammen oder Verletztungen. Auch Lu´lu´a war groß gewordenund war gesund und munter wie es sein sollte. Ich streicheltebeide noch kurz bevor ich zum den anderen Stuteging und da auch Kontrolierte. Baroness of the Guard war den zufallig über meinen Weg gelaufen und ich kontrollierteauch sie gleich. Die kleine Maus war Frech wie immer und Stupste mich immer an weil sie wusste das sie immerwas von mir bekommte. Auch Black Lady und Chessqueen hatten gemerkt das ich auf der Weide war und kammen gleich zumir um hiere belohnung abzuholen wie sie dachten. Naturlich bekammen sie waas und ich kontrollierte auch gleichalle 3 auf verletzungen oder auffalligkeiten. Delmara, Fashion Girl,Happy Fantasy, Lady Fantasy, und Malika form VegasKontrollierte ich beim vorbei Laufen. da sie mehr mit Fressen beschaftig wren als mit allen anderen auf der Welt.Piroschka und Ronja hingegen liefen mir wie Hunde mal wieder Hinterher und versuchten noch mehr Leckerlies abzustauben.Sunny Empire stand wieder bei hiere Mutter Walking on Sunshine. Aber es sah aus als waren auch die beiden Wohl aufund von weiten konnte ich auch da nix vestellen so ging ich weiter zu Uschi und Venetia die beide am rande der Koppelstanden und hinter Zaun versuchten was leckeres ran zu Fischen aber werder Uschi noch Venetia hatten auffalligkeiten.So muss ich auch da nicht hingehen um genau zu kontrollieren. Als fertig war bekammen Ronja u Piroschka noch die restlichesLeckerlies bevor ich runter lief um auch mir die Hengste in den Paddocks zu Kontrolieren. Doo Wop Spring mir durch hiereFrabe auch noch in Auge ich hatte die kleine fast vergessen da sie sehr gut war sich in welchen ecken zu verstecken.Auch sie hatte sich gut raus gemacht und ich war langsam echt gespannt wie sie unter dem Sattel machen wurde aberdas dauerte noch seine Zeit. Bei den Hengsten angekommen begrüßte mit gleich Little Prince u Sir Fashion wie immerDas war naturlich gutes Zeichen und ich wusste das es meine Alten Heeren gut ging. Kirin uns Magnus von Störtal warenauf den ersten Blick auch okay und so ging ich zu Majd, Meayr und Okoto. Okoto und Meayr Zickten mal wieder rum aberdas war nix neues für mich nur Majd stand am rande und guckte nur doof was die beiden machen und kam den zu mir umgekrault zu werden wie immer. Auch hier nix neues was ich nicht werwarten wurde. zum Schluss noch Schneemann und den warIch hoffentlich durch seid wenig Pferd hatte hatte ich auch eigentlich einen Guten überblick undm her zeit bei allendurch zu Kontrolliernen. Ranch Zauberwald. Ein wirklich zauberhafter Name für die idyllische Ranch, dich sich im Herzen einer mit weißem Glitter überzogenen, malerischen Landschaf befand. Ich hatte der Stallbesitzerin, einer guten Freundin von mir, zugesichert ihr für die nächsten Wochen ein wenig unter die Arme zu greifen, da es ihr selbst nicht möglich war sich um alle ihre Pferde zu kümmern. Ich hatte jedoch zur Zeit nur wenig zu tun; also machte ich mich auf den Weg. Vor Ort angekommen wurde ich sofort herzlich von meiner Freundin begrüßt. Sie zeigte mir mein Zimmer für dich nächsten Tage und führte mich anschließend auf ihrer Ranch umher. Anschließend wurden mir meine Aufgaben genau erklärt. Ich bekam ebenfalls einen liebevoll gestalteten, laminierten Bogen, in welchem alle Pferde mit Bildchen vorgestellt wurden und auf ihre Eigenheiten und Vorlieben eingegangen wurde. Danach musste sich die Besitzerin aber auch schon wieder auf den Weg machen und ich begann sogleich mit meiner Arbeit. Am ersten Tag meines Aufenthaltes wollte ich mich erstmal mit allen Pferden bekannt machen, was ich tat, indem ich den Stallburschen half die Pferde raus auf die Koppeln zu bringen und sie gegen Abend wieder rein zu holen. Ebenso half ich beim Füttern und Misten mit. Am nächsten Tag beschäftigte ich mich nachdem die meisten Pferde auf der Koppel waren mit Sasancho. Der wunderschöne, gekörte Warmbluthengst hatte heute einen reitfreien Tag, weshalb ich mit ihm nur ein Stück spazieren gehen wollte, damit er sich ausreichend bewegte. Den Rest der Woche standen für ihn einige Longe- und Dressureinheiten auf dem Plan. Heute jedoch durfte er einen ganz entspannten Tag mit mir verbringen. Zuerst wurde er ausgiebig geputzt, was dem Großen sehr gefiel. Danach ging es eine Runde an der Hand mit Halfter um den Hof. Der Elfjährige zeigte sich dabei sehr brav und machte keine Probleme. Nachdem Sasancho wieder zurück in seiner Box war holte ich Kirin, Ronja und Black Lady von der Koppel herein, ritt sie ein wenig in der Halle Dressur und brachte sie anschließend wieder nach draußen. Dann gab es erstmal einen warmen Tee um mich aufzuwärmen. Gut gewappnet mit dickem Pullover und meiner gemütlichen Winterjacke ging es anschließend wieder nach draußen, wo ich mit der braven Araberstute Malika from Vegas einen genügsamen Schrittausritt im Gelände unternahm. Auch für Magnus von Störtal, Delmara und Schneemann ging es daraufhin im Schritt raus. Da mir dabei dann langsam wieder kalt wurde beschloss ich mir ein Pferd für eine anspruchsvollere Dressureinheit auszusuchen. Uschi, die bereits L-Dressur lief, eignete sich dafür besonders gut. Sie zu reiten machte wirklich Spaß, da sie ein unfassbar gehorsames Pferd war, das sehr interessiert an mir zu sein schien. Ihr Ohren zeigten beinahe immer in meine Richtung, was mir ihre andauernde Aufmerksamkeit während des Reitens signalisierte. Sie machte sich wirklich super. Nachdem ich mit Uschi fertig war longierte ich Majd, Maeyr und Okto, bevor ich mit dem gekörten Hengst Little Prince und danach auch mit Venetia eine kleine Cavalettieinheit einlegte, wobei beide Pferde sich sehr anstrengen mussten; körperlich und mental. Danach ging es für mich erstmal ans Essen und anschließend gab es auch für die Pferde Futter. Dabei griff ich den Stallburschen erneut unter die Arme. LMR Fashion Girl hatte dies scheinbar schon am härtesten von allen erwartet. Die kleine Möchtegernbieberdame knabberte nämlich als ich mit dem Kraftfutter vorbei kam gerade an ihrer Boxentür. Als das Futter dann in ihrem Trog war fiel sie darüber her und schmatze zufrieden guckend. Was ein Hunger! Nach meiner kleinen Pause sollte es dann dem Papa des kleinen Vielfrass' an den Leim gehen. Sir Fashion. Ein Hengst, den ich immer schon toll fand. Ja, ich kannte ihn. Schon lange. Er war auf zahlreichen Turnieren gestartet, bei denen ich auch dabei gewesen war und fast immer habe ich gebannt zugesehen wie der Hengst nur so mit Leichtigkeit schwierige Dressurlektionen zeigte oder Sprünge überwand, wo andere Pferde ernsthaft Probleme bekamen. Es war mir wirklich eine Freude das hübsche Pferd am heutigen Tag reiten zu dürfen. Es stand Dressur auf dem Plan und es war ein unglaubliches Gefühl mit dem Schecken über das sandige Parkett der Reithalle zu schweben.Anschließend ging ich noch mit Chessqueen und Lady Fantasy spazieren. Dann ging es daran alle Pferde von der Koppel in die Box zu holen, was für mich bedeutete, dass sich mein Tag fast dem Ende zuneigte. Es mangelte mir also wie praktisch immer in meinem Leben an Zeit. 24 Stunden reichten im Umgang mit Pferden einfach nicht. Ich musste mich also reinhängen, wenn ich noch alle übrigen Tierchen bewegen wollten, die für heute auf meinem Plan standen. Gott sei dank war morgen der Bereiter Sascha Cartwright wieder da und ich musste nur die Pferde arbeiten, die Rin geritten wäre und dem Stallpersonal behilflich sein. Für heute ging es nun aber noch mal richtig los. Piroschka, Walking On Sunshine und Aprés La Pluie standen nämlich noch auf dem Plan. Eine der Stuten wollte ich freilaufen lassen. Die anderen Beiden ritt ich an diesem Tag noch.Am dritten Tag meines Aufenthaltes ging es wie immer früh aus dem Bett. Bereits um 6 Uhr morgens sprang ich in meine Stallstiefel und machte mich auf den Weg in den Stall, wo schon fleißig gefüttert wurde. Ich brachte inzwischen schon mal die Pferde auf die Wiese, die bereits fertig gefuttert hatten. Die Kleinsten werden die Ersten sein. Hieß es nicht so? So war es zumindest an diesem Morgen, denn DOO WOP, Sunny Empire, Lu'lu'a und Baroness of the Guard waren zuerst fertig, weshalb ich sie paarweise bereits kurz nach 6 auf die Weide ließ. kaum waren sie vom Strick gelassen worden stürmten die kleinen los in das weiße Nass und sprangen fröhlich umher. Es war wirklich spannend den Süßen beim Spielen zuzusehen, weshalb ich ein wenig zu viel Zeit damit verbrachte. Als ich nämlich zurück zum Stall kam war der Bereiter bereits da und putzte fleißig sein Pferd zu Ende.Auch ich begann mit dem Putzen. Die Stute mit der Sonderlackierung, Malika from Vegas, war heute meine erste. Mit ihr machte ich heute etwas, was ich mir gestern ausgedacht hatte. Einen ganz besonderen Stangenparcours, den ich noch gestern Abend in der Halle aufgebaut hatte und mit allen Rin-Pferdchen, je nach Ausbildungsstand, durchreiten wollte. Der kleine, große Parcours bestand aus 4 Trabstangen, 3 erhöhte Schrittstangen, zwei Cavalettis am Ende zweier Galoppstangen und ein kleines Stangen-L, was für einige der Pferde ihr erstes zu sein schien. Mit Malika, wie ich sie bereits heute liebevoll nannte, lief das ganze so gut, dass ich das Stangen-L sogar einmal komplett rückwärts durchreiten konnte. Sie machte sich wirklich hervorragend! Aber auch die anderen Pferdchen machten einen wirklich guten Job. Manche mehr als Andere; aber bemüht hatten sich die Hottehüsalle allemal.Die kommenden Tage meines Aufenthaltes übernahm ich Rins reiterlichen Aufgaben weiterhin und unterstützte auch sonst alle, wo ich nur konnte und flutsch war mir die Zeit auch schon wieder durch die Finger gerutscht und es ging für mich an die Heimreise. Rin dankte mir und ich dankte ihr, für die tollen Tage und die schönen Momente und Erfahrungen, die mir ihre Pferde geschenkt hatten.

      Onella, Wanita Ilbis, Baroness of Guard, Ronja, magnus von Störtal, Sunny Empire, Delmara,Black Lady, Little Prince, Sir Fashion,Kirim,Schneemann,Okoto,Majd,maeyr, Uschi, Chessqueen, Lady Fantasy
      Heute ging ich zu einer guten freundin um mich um ihre Pferde zu kümmern den sie war auf einer fortbildung. Der hof beherbigte 18 Pferde darum plante ich den ganzen ein. Tag Es war schönes wetter und ich war guter laune, ich begann mit den 2 fohlen Onella und Wanita ilbis, diese zwei putzte ich und brachte sie auf die weide, da jeder mit der Ausbildung anderst macht wollte ich da nicht hineinfunken. Als die 2 fohlen auf der weide waren kümmerte ich mich um die fellponystute Baroness. Ich putzte die stute sauber legte sattel und zaum auf und klickte die longe ein, da sie relativ jung war wollte ich sie zuerst ablongieren bevor ich aufsaß wenn überhaupt. Im schritt ließ ich sie sich aufwärmen ehe ich sie in den trab trieb. Zuerst duldete ich ihren lockeren Trab aber mit der zeit forderte ich ihr tempo und zu guter letzt musste sie einige runden gallopieren, die junge stute war noch nicht so ganz ausbalanciert aber das wird schon werden da war ich mir sicher nun wechselte ich die seite und ließ auch dort baroness grundgangarten zeigen. Die stute arbeite brav mit. Dann durfte sie auf die weide, nachdem ich ihr zeug verstaut hatte holte ich die quaterstute Ronja aus ihrer box ich putzte sie ausgiebig und machte mit ihr einen kleinen spaziergang um den hof. Die fuchsstute war sehr brav hin und da klaute sie ein paar grasbüschel vom wegrand, richtig verfressen war sie. Nachdem der spaziergang sich schon eine stunde hinauszog liefen wir zurück auf den hof dort brachte ich sie zu baroness auf die weide und holte den isländerhengst Magnus. Den braunen putzte ich und ließ ihn in der halle frei laufen, ich scheuchte den hengst etwas hin und her ehe ich die halle verließ und mir bereits das nächste pferd fertig machte dies war eine groß gewachsene Hannoveranerstute Sunny empire, auf dem Putzplatz benahm sie sich artig, ich sattelte sie auf bandagierte die beine, legte das zaumzeug auf und das halfter damit sie noch am putzplatz stehen konnte und dann fegte ich noch den platz und holte magnus von der halle. Ich ließ ihn auf sein Paddock und holte nun Sunny in der halle angekommen schwang ich mich sanft in den sattel und ritt sie warm. Nachdem die stute warm gelaufen war trieb ich sie in den trab. Die stute war sehr fein zu reiten und ich vergaß fast die zeit. Nach einer guten halben stunde brachte ich die stute auf die weide und holten Delmara Black Lady Uschi chessqueen Lady Fantasy auf die weide die hatten heute frei, es war gerade 13 uhr und ich musste mich beeilen. Ich holte little Prince er durfte in der halle laufen während ich Kirim auf dem Reitplatz ritt. Der Hengst war heute sehr guckig kein wunder er sah die stuten auf der weide. Der mann musste sie doch beobachten, aber er arbeitete trozdem brav mit. Nachdem wir die letzte übung beendet hatte brachte ich ihn auf sein Paddock und holte Prince aus der halle putzte kurz über und auch er durfte noch auf das paddock. Sir Fashion war ein älterer hengst und desshalb durfte er sich ebenfalls in der halle frei bewegen während ich mit schneemann arbeitete. Der Schimmel Drumhorse hengst war gigantisch, ich musste ihn unbedingt einen züchterischen freund empfehlen. Ich sattelte ihn auf und ritt mit ihm ins gellände mit dem weißen hengst fielen wir auf aber dies liesen wir links liegen, Schneemann war wirklich brav nach einer guten stunde kamen wir wieder ich brachte den hengst in die box holte sir fashion und brachte in die box dann lies ich okoto in der halle laufen und majd wollte ich heute longieren. Die hengste waren in guter verfassung, es wurde bald dunkel ich mussste nur noch um maeyr kümmern den wollte ich in die halle laufen lassen, damit ich die anderen dann in die boxen bringen kann. Doch erstmal kümmerte ich mich um majd fertig. Dann holte ich okoto aus der halle schmieß maeyr rein und stapfte zu den paddocks um dort die pferde reinzuholen, dann kam die weiden drann und dann die 2 fohlen. Als letzter holte ich Maeyr von der halle und dann fütterte ich zu abend, fegte den hof und verließ den hof.Ich hatte zu Zeit viel um die Ohren.Das war auch der grund wieso ich so viele Pferde abgeben hatte.Es blieben mir nur noch 9 Pferd und das war schon eine menge in meinen Augen.Aber ich konnte mich nicht so einfach trennen von Benjamin, Ronja, Magnus von Störtal,Little Prince, Sir Fashion, Lady Fantasy, Kirin, Okoto und zum guter letzt Majd.Es waren zwar fast alles Hengst aber zu meinen glück konnte ich eine 4 gruppe haben und eine 3 und sie verstanden sich echt super. Meine beiden Stuten standen auf ihre eigenen Weideund waren einfach meine Schatze. Na klar konnte ich alle Hengst Kastrieren lassen aber so verdienteich neben bei noch was weil alle 7 nicht von schlechter abstammung kammen.Ich hatte so weit Heute früh alles alleine Fertig gemacht und hatte so mit Zeit meinePferde zu beobachten neu tuniere einzutragen und den einen oder anderen einfach mal zu begewegen oder einfach mal wieder eine lange ausritt zu machen. Da die lange heiße Sommer Zeit langsam dem ende zu geht muss auch meine Pferde wieder alle abend in den Stall/Boxen wo es einfach warmer für sie war.Ich weiß das sie echt verwohnt sind aber mir bleibt ja nix mehr anderes als meine 9 Baby. Ich machte meine restlich Arbeit weiter bis ich abend mit Sascha alle wieder in die Boxen holte.Morgen werde icj zu einer bekannten fahren und mir ihre AMH zucht ansehen und wenig mit ihr reden und den einoder andere Pony schmussen.Ein ganz normaler veruckter tag mal wieder auf meinen Hof ich ging zu meinen Pferden um alleeinmal durch zu Futteren und fing bei Rumkugel an. Es ging weiter mit Miss Mara, Lady Fantasy,Little Prince, Kay of Paradise, Sir Fashion, Kirin, Ronja, Majd, Benjamin Magnus von Störtalund zum Schluss Okoto. Neben bei machte ich auch gleich einen kleinen Check ob bei den Pferdenalles okay war bevor ich sie alle auf die jeweilig Weiden brachte und mich an die Arbeit machtealle Stalle sauber zu machen ggf auch übertreue. Spater ging noch einen rundgang auf den weiten ab mit meinen Stall Helfer um auch da zu gucken ob alles ganz war und ob was repariert werden muss.Als das fertig war kummerte ich mich um den rest den hoffes bevor ich abend die Pferde wieder rein holte und abend das alles noch mal von vorne los ging was ich am morgen gemacht hatte.

      14.04.2017 | Rinnaja
      Ich wollte mir heute Magnus vornehmen und ihn ein wenig in Dressur fordern. Ich holte das Islandpferd von der Weide und Putze ihn mal gründlich durch. Langsam kam durch das Dicke Winterfell auch sein Sommerfell durch. Als ich Fertig war mit allen holte ich Sattel u Trense und ging mit ihn nach dem Fertig machen zusammen zum Reitplatz. Ich kontrollierte alles noch mal bevor mich drauf schwang. Er war es von den Vorbesitzer gewöhnt gleich los zu Tolten da dran arbeiten wir noch das er ruhig und gelassen bleibt. Nach paar Minuten diskotion mit ihn ritten wir gemütlich ein paar Bahnfiguren damit er sich auf warmen konnte. Als das getan war ritten wir los in Trab ich muss ihn Stark zurück halten da er immer wieder versuchte in Tolt zu gehen aber es klappte mit harte Konsequent. Erst Ritten wir paar Bahnfiguren wie Ganze Bahn, Durch den Zirkle welchen taten wir auch und ab und an Einfache Schlangenlinie an der langen Seite. Als er locker wurde im Trab und nicht mehr versuchen wollte zu Tolten ging wir über im Galopp und machten auch da paar bahn Figuren. Ich versuchte es so wechselhaft wie möglich alles zugestellten damit er nicht in Versuchung kam zu tolten. Aber es klappte alles wie ich wollte und nach der arten Arbeit mit ihn Ritt ich ihn auch schon wieder ab da er schön total nass war. Ich muss noch an seiner Konsequent arbeiten damit er auch langer durch halt wobei ich auch überlegt habe das es an sein rechtlich Winterfell liegen konnte. Ich ging nach gemachter Arbeit mit ihn zum Putzplatz und gab ihn Medikamente und sein Fresse um ihn anschließen wieder zurück zur Weide zu den anderen Hengsten/Wallach zu bringen. Es war ein guter Tag und er hatte die Hochstufung von E auf A super bestanden.

      20.05.2017 | FrauHolle
      Völlig durchnässt stürmte ich in die Stallgasse. Draußen regnete es in Strömen und ich war schon auf dem Weg vom Auto zum Stall komplett nass geworden. „Hey, du musst Denise sein?“, aus einer der Boxen lugte eine Frau hervor, „ich bin Rin, schön dass du da bist“. Rin zeigte mir die Pferde, mit denen ich heute arbeiten sollte, denn das Dressurtraining von Magnus, das Springtraining von Kirin und das Galopptraining von Der Physiker und Mystic Fantasy Dahlia stand an. Ich freute mich sehr auf den Tag mit den vier Pferden und hoffte sehr, dass es heute Nachmittag aufhörte zu regnen, denn ich wollte für das Galopptraining gerne ins Gelände.
      Zuerst schnappte ich mir den Isländerhengst Magnus von Störtal. Es war noch sehr früh am Morgen, sodass die Pferde noch in ihren Boxen standen. Vor seiner Box band ich Magnus an und fing an, ihn zu putzen. Ich kämmte seine Mähne und seinen Schweif, striegelte sein Fell, kratzte seine Hufe aus und holte schließlich den Sattel und die Trense aus der Sattelkammer. Damit der Sattel auf dem Weg zur Halle nicht nass wurde, legte ich eine Decke über den Sattel. Ich setzte meine Kapuze auf und lief mit Magnus durch den Regen bis zur Halle. Ich legte die Decke und meine Jacke auf die Bande zum Trocknen und führte Magnus zwei Runden im Schritt durch die Halle. Danach parkte ich ihn neben der Aufstiegshilfe ein und stieg auf. Artig wartete er, bis ich meine Zügel sortiert hatte. Ich ließ ihn losgehen und ritt zum Warmreiten locker ein paar Bahnfiguren im Schritt. Am Anfang ließ ich den Zügel noch etwas länger, nahm ihn allerdings immer mehr auf. Magnus war sehr flott unterwegs und ich brauchte wenig treiben. Ich hielt einige Male an, um seine Aufmerksamkeit zu testen. Nachdem ich noch einmal den Sattelgurt kontrolliert hatte, trabte ich an. Unsere ersten Runden im Trab drehten wir auf dem Zirkel, bevor ich mit Volten, Schlangenlinien und Handwechseln anfing. Ich fühlte mich von Schritt zu Schritt sicherer auf ihm und gewöhnte mich an seine Gänge. In einer kleinen Verschnaufpause übten wir die Kurzkehrtwendung, die von Mal zu Mal besser klappte. Nach einer guten halben Stunde ging ich zur Galopparbeit über. Magnus Galopp war sehr flott und ich hatte anfangs Probleme, diesen zu sitzen. Doch nach und nach gewöhnte ich mich an ihn und der Galopp wurde etwas entspannter. Ich ritt auf den Zirkel bei A, stellte ihn bei X um und wechselte auf den Zirkel bei C. Etwas unkoordiniert sprang Magnus um, doch ich hatte ihn schon kurz darauf wieder eingefangen und probierte es gleich noch einmal. Diesmal klappte es schon viel besser und ich lobte ihn zufrieden mit meiner Stimme. Ich ritt ganze Bahn und verlängerte an der langen Seite die Tritte. Kurz vor der Ecke nahm ich ihn wieder etwas auf und parierte schließlich an der kurzen Seite durch zum Trab. Bevor ich in eine Schrittpause überging, übte ich das Überstreichen im Trab. Im Schritt ließ ich die Zügel etwas länger und ließ ihn einige Male stehen. Zwischendurch übte ich immer wieder die Kurzkehrtwendung, bis ich schließlich in die zweite Galopprunde startete. Nun stand der Außengalopp auf dem Plan, den Magnus für eine L-Dressur noch beherrschen musste. Wir brauchten ein paar Anläufe, bis Magnus im Außengalopp war, denn er sprang einige Male nicht richtig an. Immer wieder ritt ich einen Übergang vom Galopp zum Trab und übte das Angaloppieren in den Außengalopp. Bei jedem Versuch klappte es besser und schließlich brauchte ich nur noch eine sehr feine Hilfe, um Magnus in den Außengalopp zu bekommen. Ein letztes Mal machte ich einen fliegenden Galoppwechsel und ging dann in die Trabarbeit über. Zufrieden kraulte ich ihm den Hals, während ich ihn die Zügel aus der Hand kauen ließ. Das erste Pferd war geschafft!
      Nun stand das Springtraining mit Kirin, einem Reitpferdhengst an. Schon länger hatte ich kein Springtraining mehr gemacht und ich freute mich riesig darauf, endlich mal wieder einen richtigen Parcours zu reiten. Ich holte Kirin von der Weide und stellte ihn an den Putzplatz. Bis jetzt zeigte er sich sehr umgänglich und trottete etwas unmotiviert hinter mir her, als ich ihn in die Halle führte. Der starke Regen hatte inzwischen aufgehört und es nieselte noch leicht. Trotzdem war der Boden noch sehr nass, weshalb ich auch mit Kirin in die Halle ging. Ich führte ihn eine Runde durch die Halle und stieg schließlich auf. Die Sprünge hatte Rin mir netterweise schon hingestellt, weshalb ich mich um den Aufbau nicht kümmern musste. Bevor ich mich an das Springen machen konnte, musste ich Kirin jedoch erst gründlich aufwärmen. Dies tat ich zuerst im Schritt am langen Zügel, danach im Trab, während ich ein paar Bahnfiguren ritt, und schließlich locker im leichten Sitz im Galopp. Kirin zeigte sich etwas faul und ich musste ziemlich treiben, doch er kam so langsam immer mehr in Schwung. Schließlich nahm ich die ersten kleinen Sprünge. Unser erster Sprung war ein kleines Kreuz, was noch nicht sehr hoch war. Wir kamen etwas zu früh an den Sprung, doch Kirin rettete die Situation und wir kamen heil auf der anderen Seite an. An den nächsten Sprung ritt ich etwas weiter ran und wir legten einen nahezu perfekten Absprung hin. Wir gewöhnten uns immer mehr aneinander und ich traute mich langsam auch an die höheren Sprünge ran. Zwischendurch parierte ich immer mal wieder durch zum Schritt oder Trab und gönnte dem Hengst eine Pause. Ich hatte immer mehr Spaß an der Sache, auch wenn wir beide schon ziemlich nassgeschwitzt waren. Ich startete eine letzte Runde. Im Kopf dachte ich mir einen Parcours aus, in dem alle Sprünge noch einmal vorkamen und ritt ihn danach fehlerfrei durch. Kirin war wirklich ein super Pferd und hatte sich toll geschlagen. Etwas kaputt vom Training ging ich zum Trockenreiten über, brachte Kirin zurück auf die Weide und machte mich ans nächste Pferd.
      Mein nächstes Pferd war Der Physiker, der zusammen mit Kirin auf der Weide stand. Nach Rins Beschreibung ist Physiker heute der härteste Fall für mich, denn er ist im Umgang nicht gerade einfach. Dies behielt ich zwar immer im Hinterkopf, entschied mich allerdings dazu, positiv an die Sache ranzugehen. Schon beim Putzen merkte ich, dass er unruhiger war als die Pferde zuvor. Ich hingegen ließ mich von ihm nicht beunruhigen und zog mein Programm durch. Der Regen hatte zum Glück aufgehört, sodass ich ohne Bedenken auf die Galoppstrecke konnte. Bevor ich mich ans Galopptraining machen wollte, ging ich zuerst auf den Platz, um Physiker aufzuwärmen und mich an ihn zu gewöhnen. Schon beim Aufsteigen lief er los, ohne dass ich richtig im Sattel saß. Ich nahm die Zügel etwas auf und sortierte im Schritt meine Bügel. Sofort fing ich an, ihn mit vielen Wendungen und Bahnfiguren zu beschäftigen. Nach der Schrittphase trabte ich an. Viel zu schnell raste Physiker los und ich musste die Zügel noch etwas aufnehmen, um ich zurückhalten zu können. Ich ritt viele Volten, um das Tempo etwas rauszunehmen, was mir allerdings nur teilweise gelang. Nach guten 20 Minuten ritt ich vom Platz herunter und lenkte den Hengst Richtung Galoppstrecke. Physiker wusste genau, was jetzt kommt und zog das Tempo an. Immer wieder versuchte er anzutraben und ich hatte Mühe, ihn zurückzuhalten. Nachdem wir ein Stück vom Hof weg waren, trabte ich ihn an. Physiker hatte Lust, so richtig Gas zu geben, das sah man ihm an, doch ich musste die Kontrolle über ihn behalten. Ich gab ihm etwas mehr Zügel und schnalzte kurz, woraufhin er sofort buckelnd lospreschte. Mein Griff in die Mähne bewahrte mich davor, in den Sand zu plumpsen. Physiker schmiss seine Beine, wie ich es noch nie bei einem Pferd gesehen hatte. Mit angelegten Ohren rannte er die Galoppstrecke entlang und ich konzentrierte mich darauf, oben zu bleiben. Das Durchparieren gestaltete sich äußerst schwierig und Physiker war völlig außer Atmen, als ich ihn endlich zum Traben bringen konnte. Auch ich brauchte dringend eine Pause, doch an Entspannung war nun nicht zu denken. Ich ging ins Leichttraben und gab immer wieder halbe Paraden, um das Tempo zu regulieren. Mit vielen Trab-Galopp Übergängen schaffte ich es, ihn einigermaßen kontrollierbar zu kriegen. Er hörte mir immer besser zu und ich hatte das erste Mal das Gefühl, irgendeine Einwirkung auf ihn zu haben. Der zweite lange Galopp lief eindeutig ruhiger ab als der erste. Ohne mich in der Mähne festzukrallen ging ich in den leichten Sitz und Physiker galoppierte zwar schnell, aber immer noch kontrollierbar die Strecke bis zum Hof zurück. Schweißgebadet kamen wir auf dem Hof an. Auf dem Reitplatz trabte ich ihn noch entspannt am langen Zügel ab und ging schließlich ins Trockenreiten über. Dieses Training hatte mir wirklich einige Nerven gekostet.
      Als letztes war Mystic Fantasy Dahlia an der Reihe. Auch mit ihr wollte ich heute Galopptraining machen. Rin hatte mir erzählt, dass auch Dahlia eine sehr wilde Stute war, allerdings nicht so schnell wie Physiker, und ich war sehr gespannt, wie ich mit ihr zurechtkommen würde. Das Warmreiten verlegte ich, genau wie mit Physiker, auf den Reitplatz. Artig wartete sie, bis ich fest im Sattel saß und wir ritten entspannt los. Bis jetzt merkte ich noch nichts von ihrer wilden Ader, doch das änderte sich, als ich zur Trabarbeit überging. Ungeduldig schlug Dahlia mit dem Kopf und ich brauchte ein bisschen Zeit, bis ich mich an sie gewöhnt hatte. Ich ritt einige Bahnfiguren und Übergänge, bis ich schließlich vom Platz ritt und mich ans Galopptraining machte. Auch Dahlia kannte diese Strecke und wusste, was ich von ihr wollte. Ich konnte sie allerdings gut zurückhalten und sie wartete geduldig, bis ich ihr das Kommando zum Antraben gab. Der Trab war im Gegensatz zu Physikers Trab sehr entspannt, wenn auch ziemlich flott. Unruhig guckte Dahlia einige Male zurück zum Hof und wieherte nach ihren Freunde, denn ihre Herde zurückzulassen fiel ihr sehr schwer. Als sie zögerte und umdrehen wollte, trieb ich sie weiter vorwärts und als ich sie schließlich angaloppierte, waren ihre Sorgen wie weggeblasen. Dahlia war sehr schnell unterwegs, doch ich hielt sie anfangs noch etwas zurück. Nachdem wir einige Zeit galoppiert waren, erhöhte ich das Tempo und gab ihr etwas mehr Zügel. Im gestreckten Galopp zogen die Bäume an uns vorbei. Dahlia hatte sichtlich Spaß an der Sache, doch auch ihre Kräfte verließen sie langsam. Ich parierte durch zum Trab und danach zum Schritt, um ihr eine Verschnaufpause zu geben. Zufrieden schnaubte die Stute ab und streckte ihren Hals nach unten. Nach einer kurzen Pause nahm ich die Zügel wieder auf und wir ritten das letzte Stück im vollen Galopp zurück zum Hof. Ich holte nochmal alles aus ihr raus und versuchte, die Geschwindigkeit so viel es ging zu erhöhen. Dahlia war völlig am Ende, als ich mit ihr auf dem Platz gute 20 Minuten Schritt ritt. Auch ich merkte jetzt meine Knochen, denn ich war ziemlich erschöpft. Das Training mit den vier Pferden hatte wirklich Spaß gemacht und ich war mir sicher, dass alle vier bald auf einem Turnier gut abscheiden werden. Nachdem ich Dahlia zurück auf die Weide gebracht hatte, verabschiedete ich mich von Rin und machte mich schließlich erschöpft und müde, aber mit einem sehr guten Gewissen, auf den Weg nach Hause.

      08.03.2019 | Rinnaja
      Alles ich über meinen Hof lief mit meinen Hund war es sehr sehr Leise und ruhg geworden. Ich hatte viele Pferde abgeben da ich nicht mehr die Zeit und Kraft hatte mich um alle zu Kümmeren. Es sind nur noch 6 Pferd geblieben dir mir sehr stark an Herzen lagen. 4 Hengst und zwar Little Prince, Benjamin, Magnus von Störtal und natürlich meine Zicke Okotos. Naturlich hatte ich noch 2 Stutuen Small Lady und Ronja behalten auch von denen konnte ich mich einfach nicht Trennen, Ich mache meine Hof runde und Guckte ebend bei den Hengsten nach die zum glück friedlich zusammen stehen konnten und da gab es zu meinen Glück auch kein stress oder streit. Ich fulte das wasser nach und guckte mir alle 4 genau an aber sie waren okay und grüßten mich nur jeder auf ihre eigenen weise. Als ich fertig war machte ich nocht einen kleinen abstecher bei Small Lady u Ronja die beide Ruhg am Heu standen und frassen auch bei den beiden war alles okay so das ich auch ihr wasser nach fuhlte und mich an die Boxen Arbeit machte damit sie alle Heute Nacht wieder in die Boxen konnten.

      22. Juli 2019 | Rinnaja
      ich hatte zu zeit eine menge um die ohren gehabt so das ich nicht viel auf meinen hof machen konnte. zum glück waren noch meine helfer da so das die pferd in guten hande waren. ich machte einen kleinen rund gang um mir meine tiere alle einzelt anzusehen und um zu gucken das sie in einen guten zustand sind trotz wenig zeit. bei fashion girl fing ich an und machte bei small lady und sasanchoweiter sie waren alle okay weiter ging es zu rinja, pleasing, okoto,magnus von störtal, little prince, fannani, doo wop und zum schluss benjamin. alle waren in einen top zustand so das ich mir keine sorgen machen muss. naturlich hatte jeder der pferde seine streichel einheiten bekommen und sein leckerlie und konnten weiter pferd sein auf hiere großen weide bis ich wieder mehr zeit hatte um mich um alle meine süßen zu kümmeren.

      05. November 2019 | Rinnaja
      Es war mal wieder ein ganz entspannter morgen als ich meinen Rundgang über meinen kleinen Pferdehof machte. Ich ging kurz durch die Stallgasse die schön fertig sauber gemacht wurde, und blieb einen Moment lang stehen und geniest die Frische gesäubert Stallgasse. Die nach Frischen Stroh und Heu roch bevor es raus ging auf den Pfaddocks wo die Pferde den Winter über standen.
      Ich machte meinen ganz normalen Rundgang, der auch gleich Zeitig ein Kontrollgang war ob bei meinen Pferden alles okay ist und ob es keine Problem oder sonstiges bei ihnen mir auffiel. Mein erster Stop war bei meinen 3 Stuten (Ronja,Small Lady,Pleasing) ob bei ihnen alles okay war und sie Fit waren. Leider muss ich meinen Hof auf das Minimum Reduzieren da ich selber kaum noch Zeit hatte die Pferd zu bewegen. Aber von manchen konnte ich mich nicht trennen und so mit blieben sie bei mir auf Hof und genossen zu Zeit ihr Pferde leben in vollen zeugen wenn nicht grade ein paar Kinder aus dem Dorf kamen um ein Wenig auf den Reitplatz zu Reiten und mit den Pferden Spazieren gehen wollten. Als ich paar Apfel & Mohren verteilt hatte bei den 3 Stuten ging ich weiter zu der Hengstbande um auch da zu gucken ob alles okay sei. Zum Glück vertrugen sich die Hengst gut so das ich sie zusammen auf einen riesen Paddock stellen konnte so das sie sich immer aus den Weg gehen konnte. Eigentlich war es nur Okoto der mit dem Stress jeden mal anfing aber auch auf horte. Was er mit der zeit gelernt hatte wo er bei mir ist. Magnus von Störtal, Benjamin, Little Prince,Fannani ging es so weit gut als ich sie Streichelte und sie mir genauer an sah. Alle 5 Hengste standen bei Samen und frass das fische Heu was Sascha mein Helfer heute führ extra auf die paddock gebracht hatte. Noch ein Leckerli ihr und da zum Abschluss und so ging wie ich wieder runter von den Pfaddock als ich sah das bei allen alles okay sei. Ich ging gemütlich wieder in Haus und ging meine Häuslichen arbeiten nach.

      18. März 2020 | Wolfszeit
      Heute Unterstütze ich Rinnaja auf ihrem Hof. Als erstes Fütterte ich alle Pferd ich fing an bei Ronja, die Fuchstute wartete schon auf ihr Futter und wieherte mir entgegen. Ich kippte der Futter ihre zwei Schippen Futter in den Trog und fütterte auch den Rest des Stalls. Jule,ein Norikerstute war die letzte die ihr Futter bekam. Danach ging es für die Pferde auf die Weide. Magnus von Störtal, Benjamin, Little Prince und Okto kamen zusammen auf eine Koppel. Pleasing, Jule und Ronja kamen mit den beiden Fohlen Small Lady und Fannani auf die Koppel.

      08. September 2020 | Stelli
      Am heutigen Tag wurde ich von Rinnaja gefragt, ob ich kurz nach ihren Pferden sehen konnte, solange sie im Urlaub war. Da es kein großer Akt für mich war, machte ich dies natürlich. Um die Mittagszeit fuhr ich los und fand mich eine halbe Stunde später bei Rinnajas Weiden wieder. Zuerst sah ich nach den Stuten von Rinnaja. Auf der großen Koppel mit vielen Bäumen standen Prinzessin Mononoke, Ronja, Small Lady, Pleasing, Jule und Valhalla. Ich ging über die Koppel um nach jedem Schützling zu sehen. Besonders Pleasing, eine Reitponystute, hatte es mir besonders angetan. Als ich bei den Stuten fertig war. Ging ich den kleinen Hügel runter und war fünf Minuten später bei der Koppel, wo sich die Hengste befanden. Auf dieser Koppel stehen Captain Morgan, Magnus von Störtal, Benjamin, Little Prince, Oktoto und Fannani. Auch hier sah ich nach jedem Pferd einzeln. Hier schien ebenfalls alles in bester Ordnung zu sein. Ich hinterließ Rinnaja eine kurze Nachricht auf ihrem Handy, dass es ihrem Pferden gut ging. Zufrieden machte ich mich wieder auf den Weg nach Hause um meine Pferde nun zu versorgen.

      23. Januar 2021 | Wolfszeit
      Heute sah ich kurz nach Rinnajas Pferden. Als Erstes sah ich nach den drei Fohlen Prinzessin Mononoke, Small Lady und Fannani. Die drei Fohlen waren inzwischen ganz schön groß geworden. Anschließend sah ich nach Ronja und Pleasing. Die beiden Stuten waren zwar aktuell wenig bemuskelt, aber sie standen gut im Futter und sahen zufrieden aus. Als Letztes sah ich auch noch nach Magnus von Störtal, Benjamin, Little Prince und Okto. Auch den vier Hengsten ging es gut. Somit fuhr ich wieder nach Hause.

      27. Mai 2021 | Wolfszeit
      Prinzessin Mononoke| Fannani| Small Lady| Ronja| Pleasing| Okoto| Benjamin| Little Prince| Magnus von Störtal
      Heute half ich mal wieder bei Rinnaja aus. Als Erstes wollte ich nach ihren kleinsten sehen. Mononoke, Fannani und Lady tolten bereits fröhlich über die Koppel. Mononoke war die jüngste von den dreien stand den anderen beiden allerdings nicht in der Neugierde nach. Zusammen hatten die drei Fohlen schon so einiges an Chaos auf dem Hof angerichtet. Gerade scheinen sie allerdings friedlich zu sein, somit kann ich mich in Ruhe den großen Pferden widmen. Als Erstes sah ich nach Ronja. Die Quaterhorse Stute ist bereist 22 Jahre alt, weshalb sie ihren Ruhestand genießen darf. Ich brachte Ronja ihr Mash. Das konnte sie dann in Ruhe fressen während ich Pleasing bewegen würde. Die junge Ponystute sprühte nur so vor Energie, sodass sie mich fast umrannte, als ich sie aus ihrer Box raus führte. Wir brauchten ziemlich lang, bis wir an der Halle ankamen, da ich die Stute immer wieder korrigieren muss mich nicht umzurennen. In der Halle ließ ich die Stute frei, wo sie sich erst einmal ordentlich aus bockte. Nachdem die Smokey Cream Stute sich ausgepowert hatte, brachte ich sie und Ronja auf die Koppel. Auch die vier Hengste Okoto, Benjamin, Prince und Magnus brachte ich auf die Koppel

      19. September 2021 | Rinnaja
      Prinzessin Mononoke| Fannani| Small Lady| Ronja| Pleasing| Okoto| Benjamin| Little Prince| Magnus von Störtal
      Ich hatte Heute mal ein wenig Zeit gefunden also kümmerte ich mich um meine Pferde auf meinen Hof.
      Zuerst brachte ich Magnus von Störtal, Benjamin,Little Prince und Okoto auf die Hengst weide und danach die Restlichen (Prinzessin Mononoke, Ronja Small Lady,Fannani und Pleasing) raus.
      Es ging den an die Boxen die den mit viel Zeit und Pausen nach und nach sauber gemacht habe. Als das Fertig war kümmerte ich mich nach und nach um die Pferd bevor ich die Abend wieder rein brachte und den Abend aus Klingen lies.
    • Mohikanerin
      22. Februar 2022 | Wolfszeit
      Prinzessin Mononoke| Fannani| Small Lady| Ronja| Pleasing| Okoto| Benjamin| Little Prince| Magnus von Störtal
      Verschneit lag der kleine Hof vor mir. Die Auffahrt war nicht geräumt, sodass mein Geländewagen ein wenig zu kämpfen hatte. Warm, schlug mir schließlich die Luft entgegen, als ich dir Stalltür öffne und hindurchschlüpfte. Direkt streckte Prince seinen Kopf aus der Box und brummelte freundlich. Einige Boxen weiter trat Okoto, übel gelaunt wie immer gegen die Boxenwand. Es ist wirklich wunderlich, dass die Holzplanken noch unbeschadet waren. Noch bevor ich das Fütter auffüllte, sah ich nach den drei Fohlen, die gemeinsam eine riesige Doppelbox bewohnten. Alle drei waren wohlauf, blickten mir auf dunklen Knopfaugen entgegen. Nachdem ich überall Heu verteilt hatte, brachte ich Magnus und Ronja eine Portion Heucobs, da beide nicht mehr gut fraßen. Nachdem alle Stallarbeit erledigt war, macht ich mich wieder auf den Heimweg.
    • Mohikanerin
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      kapitel sjutton | 22. Mai 2022

      Enigma LDS / Millennial LDS / Northumbria / Lubumbashi / Maxou / Götterdämmerung LDS
      Ours de Peluche LDS / Spök von Atomic / Nachtzug nach Stokkholm LDS / Kría von Atomic / Yumyulakk LDS / Halldór von Atomic / Vandal LDS / Arktikkfrost LDS / Anthrax Survivor LDS / Liv efter Detta LDS / CHH' Death Sentence / Kempa / tc Herkir / Skrúður / Nachtschatten / Lotti Boulevard / Krít / Magnus von Störtal / Avenue Shopper LDS


      Es könnte acht Uhr gewesen sein, als ich spürte, nicht mehr zu zweit im Bett zu liegen, oder auch nicht. Nur Trymr lag auf dem letzten Stück der Decke am Fußende. Kurz blickte ich das Tier an. Sein Schwanz wippte auf dem Stoff, verstummte jedoch, als ich mich zur anderen Seite drehte.
      Auf jeden Fall fiel irgendwann die Tür ins Schloss und später öffnete sie sich wieder. Hundepfoten auf dem Holzfußboden ertönten, abermals schlief ich ein. Erst, als Erik das Zimmer betrat, um mich zu wecken, entschied ich, dem auch nachzukommen. Obwohl ich so oft wach wurde, fühlte ich mich ungewöhnlich gut ausgeschlafen.
      “Dornröschen ist erwacht und das ganz ohne meine Hilfe”, drückte er sanft seine Lippen auf meine Stirn und strich die kleinen Haarsträhnen aus meiner Sicht.
      „Du bist also mein Prinz?“, zog ich ihm am Hemd näher an mich heran. Intensiv kitzelte der Geruch seines Aftershaves meine Nase, so stark, dass ich nieste und damit, die Hände vom halbdurchsichtigen Stoff löste. Er richtete sich an der Bettkante wieder auf.
      „Komm, Lina wartet schon“, lächelte Erik und zog mir die Decke weg. Kalte Luft huschte über meine Stoppeln an den Beinen, die sich aufstellten und jeden noch so kleine Stelle an meinem Körper übernahmen. Netterweise reicht er mir eine herumliegende Jogginghose. Dann lief er vor und folgte.
      Auf dem Küchentisch standen drei Teller, mit unterschiedlichen Tassen. Sofort vernahm ich den Geruch von frisch gemahlenen Kaffee, das musste wohl meiner sein.
      „Godmorgon“, trällerte ich.
      Lina hatte offenbar auch zu tief ins Glas geschaut. Sie klammerte sich an ihrer Teetasse und sah mit zusammengekniffenen Augen zu mir hoch.
      “Morgen”, murmelte sie und gähnte herzhaft. Ungewöhnlich, in der Regel war sie diejenige, die am Morgen vor Energie und Tatendrang sprühte. Lag es daran, dass Samu heute ebenfalls nicht da sein würde? Ich schmunzelte bei dem Gedanken und setzte mich dann neben sie. Erik stand an der Arbeitsfläche der Küche und rührte einen Teig zusammen. Den Zutaten nach könnten es Waffeln werden, oder Pfannkuchen. Anstelle von Kuhmilch stand eine beige Packung von Oatly neben der Schüssel. Im Hals spürte ich, wie mein Herz pochte und kleine Luftsprünge machte - er hatte wirklich an mich gedacht.
      „Du weißt, welches Thema nun an der Reihe ist?“, kam ich ohne große Umschweife zum Punkt.
      “Echt, weiß ich das?”, stellte sie sich doof und nahm in aller Seelenruhe einen Schluck aus ihrer dampfenden Tasse.
      “Jahaa, natürlich weißt du das!”, blieb ich beharrlich und rückte meinen Stuhl näher an sie heran. Allerdings blieb die Brünette davon vollkommen unbeeindruckt, pflückte stattdessen den Welpen vom Fußboden, der hungrig um ihre Füße strich.
      “Hast du gehört kleiner Mann, Vriska sag, ich konnte Gedankenlesen”, grinste sie das Tier an, welches ihr daraufhin nur freudig durchs Gesicht leckte.
      “Liniiii, jetzt sag schon, was hast du mit Niklas im Keller gemacht?”, drängte ich weiter und rückte ihr noch mehr auf die Pelle. Das Fellbündel auf ihrem Schoß schien das Gruppenkuscheln super zu finden, den sein Schwanz begann, in einem hektischen Rhythmus zu schwingen.
      “Hast du gerade Lini gesagt?”, blickte sie mich stirnrunzelnd von dem Welpen auf. Nicht die gewünschte Reaktion, aber immerhin hatte ich wieder ihre Aufmerksamkeit. Ich nickte bestätigend.
      “Tu das bitte nie wieder, das klingt ja schrecklich”, entgegnete sie mit deutlicher Abscheu.
      “Jetzt lenke nicht vom Thema ab”, hängte ich mich quengelnd auf ihre Schulter.
      “Naaa gut, du willst also den Verlauf meines geistigen Abends wissen?”, fragte sie noch einmal mit einem verschmitzten Grinsen. Ich nickte eifrig.
      “Und wie viel willst du wissen?”, spannte sie mich weiter auf die Folter.
      “Alles!”, kam es wie aus der Pistole geschossen aus meinem Mund.
      “Sorry, mit allen Details kann ich nicht dienen, die Erinnerung ist etwas … Lückenhaft”, entgegnete sie, als wolle, sie mir glich den Wind aus den Segeln nehmen.
      “Egal, erst mal das wichtigste hab ihr?”, grinste ich verschmitzt. Eine intensive Röte trat auf Linas Wangen doch, sie nickte mit einem leuchten in den Augen.
      “Und war's gut?”, versuchte ich weitere Informationen aus ihr herauszuquetschen. Dass sie aber auch immer so wortkarg sein musste, als wäre sie ein Teenager, dem so etwas noch peinlich war. Sie schielte kurz zu Erik, der am Herd in die Zubereitung des Frühstücks vertieft war, bevor sie eine Antwort hervorbrachte: “Ja.”
      “Linaaaa, geht auch mehr als ein Wort? Oder hast du verlernt, wie man spricht?”, probierte ich an, mehr Details zu bekommen. Erneut schielte sie zum Herd und ihr Gesicht nahm eine immer intensivere Färbung an.
      “Okay, ich gebe dir noch zwei weitere Worte”, gab sie nach, “unglaublich intensiv.” Die letzten beiden Worte flüsterte sie mir ziemlich leise ins Ohr. Dafür lehnte sie näher zu mir und diese kleine Berührung am Arm löste ein schmerzhaftes Stechen und Brennen aus, das ich sofort untersuchte. Wie ich bereits am Abend festgestellt hatte, würde es einen blauen Fleck geben, doch dass beinah, der ganze Oberarm aus gelben, roten und blauen Färbungen bestehen würde, übertraf meinen Horizont. Damit Lina davon nicht mitbekam, zog ich den Ärmel des Bademantels wieder höher und schloss den Kragen fest aneinander. Zudem konnte ich mir vorstellen, wovon sie sprach, aber verlangte, es ausgesprochen zu hören. Wenn Lina ihn schon so selten traf, und, bis auf die Pferde, keine Gemeinsamkeiten zu haben schien mit ihm, dann war es etwas anderes, das sie verband.
      „Oh schön, dann hast du dich auch mit neuen Leuten unterhalten? Wahnsinnig toll, wie du dich in die Familie einfindest“, rollte ich ironisch mit den Augen. Das Spielchen konnte ich auch, obwohl ich deutlich lieber mit Menschen sprach, die ebenfalls ihre Gesichter gewillter waren zu teilen wie ich.
      “Ähhm, nicht so wirklich … ”, entgegnete sie kleinlaut als würde ihr erst jetzt die Erkenntnis kommen, auf was für eine Art von Veranstaltung wir gestern gewesen waren.
      “Aber mit wem hast du denn so geredet?”, versuchte sie von sich selbst abzulenken.
      „Von den meisten habe die Namen vergessen, aber auf jeden Fall mit dem Geburtstagskind, Niklas‘ Tante und noch paar Leuten aus deren Firma“, versuchte ich mit den Händen aufzuzählen, wer die Auserwählten waren.
      Erik kam mit warmen Waffeln an und stellte sie auf einem Brett in der Mitte des Tisches ab. Apfelmus und verschiedene Marmeladen standen bereits gedeckt da.
      „Vergiss Joanna nicht“, sagte dieser im Vorbeigehen und biss von einer ziemlich verbrannten Waffel ab, die er offenbar auf der Arbeitsfläche bereits inhalierte. Als der Name fiel, wurden Linas Augen plötzlich groß und sie spuckte ihren Tee beinahe wieder aus.
      “Die Joanna? Niklas' Ex?”, fragte die Brünette, nachdem sie sich wieder gefasst hatte.
      „Ja“, lachte Erik.
      Ich schüttelte mich, deswegen kam mir der Name bekannt vor. Damit hätte ich wohl rechnen müssen, aber nahm diese Tatsache mit deutlich mehr Fassung auf als Lina, die abermals nach der Tasse griff.
      „Offenbar, sie hat sich derartig nicht mir vorgestellt“, zuckte ich mit den Schultern.
      “Und worüber habt ihr so geredet?”, fragte Lina interessiert und lud sich etwas von den Waffeln auf ihren Teller.
      “Das hättest du vielleicht gewusst, wenn du auch da gewesen wärst”, drehte ich den Spieß um, nahm mir allerdings nur eine kleine Ecke vom Gebäck. Nebenbei untersuchte ich die Gläser mit ihren Nährwerten, entschloss mich zum Ende dazu, sie ohne etwas zu Essen.
      “Engelchen”, hauchte es von der Seite in mein Ohr, als die nächste Portion Waffeln bereits auf dem Tisch landete, “Niemand wird dich dafür verurteilen, wenn du mal ein paar Gramm mehr auf den Rippen hast.”
      Ich ignorierte Eriks Aussage, biss zumindest einmal von der Waffel ab. Sie schmeckte fabelhaft, aber durfte ich nicht viel mehr als diese Portion essen.
      “Du bist fies”, schmollte Lina und stopfte sich dafür mit Freude einen großen Bissen Waffel in den Mund.
      “Viel mehr hast du mir ebenfalls nicht berichtet”, spiegelte ich sie mit einem Schmollmund.
      “Aber das ist ja auch was anderes”, protestierte sie.
      “Das ist etwas anderes, ja?”, blieb ich hartnäckig. Nichts wollte ich so sehr, wie wissen, was die beiden getrieben haben. Oder wo? Egal, mich interessierte es. Je länger sie schwieg und ich über das Gespräch nachdachte, überlegte ich, was ich lieber wollte und da fiel es mir tatsächlich ein: wieder einmal ein richtiges Gespräch mit meiner Ablenkung. Er hatte sich dazu entschlossen, mich mehr oder weniger zu ignorieren, solang ich mit dem Treffen noch haderte, obwohl es besprochen war, dass es keine geben würde. Ehrlich gesagt wunderte es mich, denn er hatte es mir angeboten.
      “Ja, was mein Freund und ich miteinander tun, braucht auch nur ihn und mich interessieren”, erklärte sie wenig überzeugend und wand sich unglaublich ungeschickt um den Gebrauch gewisser Worte herum, “Ich frage euch ja auch nicht, was ihr im Schlafzimmer tut.” Kaum hatte sie angefangen zu sprechen, nahmen auch ihre Ohren wieder eine hübsche Rosa Farbe an.
      „Mehr weniger das übliche, hauptsächlich schlafen und mal kriecht ein Hund nach oben und möchte gestreichelt werden“, gab Erik verwundert zu bedenken und schnitt sich ein Stück seiner Waffel ab. Ich hingegen fühlte mich hin- und hergerissen, einerseits verstand ihren Einwand, andererseits ärgerte ich mich aufs Tiefste, dass sie so eigen war. Dass dann mein Freund auch noch den wunden Punkt traf, brachte das Fass zum Überlaufen.
      “Ok”, sagte ich mit derart abfälligem Ton, dass selbst er mich entgeistert anblickte. Nicht einmal die Hälfte hatte ich aufgegessen, da stand ich auf, schob sehr laut den Stuhl übers Holz und verschwand im Zimmer. So schnell ich konnte, zog ich mich um, schnappte mir noch meinen Lieblingspullover und lief zurück. Die Beiden aßen noch. Der Welpe tigerte im Kreis um den Tisch herum, während Trymr gespannt einen Vogel vor dem Fenster beobachtete, der von links nach rechts hüpfte.
      “War schön, dass du da warst”, versuchte ich freundlich zu bleiben, gab Erik einen flüchtigen Kuss auf die Wange und stürmte aus der Hütte heraus.

      Im Stall war es ebenso leer, wie an jedem Vormittag auch. Ich traf zwei Einsteller, die gerade ihre Pferde für einen Ausritt sattelten und Folke legte Enigma das Geschirr für den Sulky um. Mit gehobener Hand grüßte ich sie. Mein Weg führte mich weiter zur Sattelkammer. Vor tausenden Halftern stand ich beinah verloren, wusste nicht, welches der Tiere sich wohl für einen schnellen Ausritt am besten eignen würde. Selbst meine Liste war, schließlich hatten Lina und ich heute frei, also keine Aufgaben zu erledigen. Kurzfristig entschied ich mich für Humbria. Dafür nahm ich das lilafarbene Halfter vom Haken und stampfte eilig wieder die Treppe der Tribüne hinunter, direkt zum Stuten Paddock. Mit freundlich aufgestellten Ohren begrüßte mich das Pferd, folgte mir in den Stall, in dem ich sie sattelte und trenste. Am Tor wurde ich aufgehalten.
      “Vriska, warte, ich wollte dich nicht verärgern”, kam Lina angelaufen, dick eingepackt in gefühlte hundert Kleidungsschichten, sodass sie fast aussah wie ein Michelin Männchen.
      “Dafür ist jetzt auch zu spät, also genieß deinen freien Tag”, grinste ich ironisch und zog den Sattelgurt fest.
      “Was auch immer ich getan habe, es tut mir leid”, ließ sie sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen und platzierte sich vor der Stute.
      “Du solltest dir bewusst sein, dass man sich nur entschuldigen sollte, wenn man weiß, was man getan hat”, zuckte ich mit den Schultern. Ich versuchte Humbria an ihr vorbeizureiten, doch sie stand wie angewachsen am Boden.
      “Ich glaube zu wissen, was das Problem ist.”, entgegnete sie und warf einen umschweifenden Blick durch die Gasse, bevor sie ihre Ansprach mit gesenkter Stimme fortsetzte,” Na ja, wegen dem, was du wissen wolltest. Ich rede da nicht gerne drüber, weil …” Ihre Augen huschten, nervös durch die Gegend, bevor sie sich beschämt zu Boden senkten.
      “Weil ich habe das noch nicht so oft gemacht und dafür schäme ich mich”, druckste sie herum und ihr Fuß versuchte ein Loch in den Beton zu graben. Sie setzte noch zu einem weiteren Satz an, den ich geschickt unterbracht: “Lina, es geht nicht darum, dass du nicht darüber sprechen möchtest, sondern, wie du mir das mitgeteilt hast. Denkst du, ich möchte die bloßstellen vor Erik oder sonst jemanden? Mich nervt nur behandelt zu werden, als wäre ich eine Last für jemanden.”
      “Oh, das war nicht meine Absicht, dass du dich so fühlst. Tut mir leid”, antwortete sie betroffen und schien sich nun aus ganz anderen Gründen in Luft auflösen wollen.
      “Schon okay, ich frag dich auch nicht mehr”, grinste ich nur. Endlich wurde mir der Weg freigegeben und ich ritt im Schritt an ihr vorbei. Aufmerksam kaute die auf dem Gebiss. Entspannt konnte ich endlich abschalten. Es erleichterte mich auf eine gewisse Weise, dass das Thema so schnell geklärt werden konnte, aber umso mehr tat mir Erik leid, mit dem ich gerne noch weitere Stunden verbracht hätte.
      Die Wege waren in der Spur bereits sehr durchmischt vom Sand darunter, nur am Rande lag die Decke beinah unberührt. Es fiel mir schwer, so wie immer, mich der Situation zu übergeben. Aber zumindest kam ich gedanklich so weit, dass ich mich auf die Stute einstellte, an ihren Feinarbeiten übte und irgendwann an den Weiden ankam. Neugierig kamen die Hengste, auf der einen, und die Stuten, auf der anderen Seite, angerannt. Leise brummten die Tiere. Humbria musterte die durchwachsenen Herden. Bei den Stuten standen nicht nur die Anwärter, sondern auch Pferde, die eine Pause verdient hatten, oder die nächste Generation austrugen. Zur anderen Seite präsentierten sich die Hengste. Einige von Bruce Zuchthengsten hatten eine Winterpause, um vor der Saison noch einmal abzuschalten. Dementsprechend bunt wirken die Herden.
      Wann ich am Hof ankam, wusste ich nicht. Offenbar lag mein Handy noch in Eriks Auto, das bei meiner Rückkehr erstaunlicherweise noch immer vor der Hütte ruhte. Ich versuchte durch die Fenster etwas zu erkennen, aber mehr als die Spiegelung, war nicht zu sehen. Im Stall rannte mir Trymr entgegen.
      “Oh, du bist noch da”, freute ich mich und strich ihm über den Kopf, nach dem ich über den Po hinuntergerutscht bin. Er verstand mich nicht, aber der Herr in meiner Jogginghose umso besser.
      “Muss ich mir Sorgen machen? Geht die Welt erneut unter?”, scherzte ich mehr beiläufig. Humbria folgte mir bis zur Putzbucht, die bereits besetzt war. Ein mir bestens bekanntes Pony stand mit angewinkeltem Bein vor mir. Die dunkele Stute, am Zügel, streckte das Maul in die Richtung der anderen, wurde allerdings durch ein böswilliges Schnappen verscheucht.
      “Die ist nun mal so”, erklärte ich nun auch Humbria, nach dem Lubi es schon mehrfach zu spüren bekam.
      “Ich helfe dir”, huschte Lina aus dem Nirgendwo zu mir und hatte so schnell die Zügel in ihrer Hand, dass ich gar nicht eine Antwort finden konnte. Plötzlich stand ich allein mit Erik und Maxou da, immer noch verwirrt. Mein Herz schlug verrückt bis hinauf in den Hals, als würde es dort feststecken. Es kratzte und schnürte mir die Luft ab.
      „Du weißt, dass du mir nicht entkommst“, kam Erik endlich näher an mich heran und grinste mich so überzeugt an, dass ich nicht anders konnte, als es zu erwidert.
      „Scheint so zu sein“, antwortete ich.
      Da Maxou ebenso gekleidet war, wie am vorherigen Tag, wenn auch mit einer rosafarbenen, glitzernden Schabracke, die ich mir nicht genau erklären konnte, verstand ich die Aussage dahinter. Also nahm ich das Halfter ab, das über dem Zaum die Stute an Ort und Stelle verharren ließ, und führte sie zur Reithalle. Der Hund folgte mir.
      „Wo ist eigentlich der Kleine?“, fragte ich, als ich sein Fehlen bemerkte.
      „Der ist hochgelaufen, zu Harlen schätze ich“, gab Erik zu verstehen.
      Um das Pony die Einheit so erträglich wie möglich zu gestalten, begann ich die Arbeit wie immer. Wir liefen mehrere Runden auf der ganz großen Bahn, dann nahm ich die Zügel in Höhe des Widerristes auf, um sie mehr zu versammeln und gleichzeitig jenen zu mobilisieren. Je elastischer sie dort wurde, umso intensiver konnte ich auch an die Schulter heran. Ungewöhnlich schnell fand ich mich in diese Situation ein und erfreute mich an jeden richtigen Schritt, während ich die Fehler ignorierte. Nach guten zehn Minuten liefen wir in die Mitte. Dort zog ich den Gurt drei Löcher fester und stieg auf. Sie warf einmal den Kopf nach oben, aber ein sanftes Klopfen am Hals beruhigte das Tier wieder. Plötzlich erschien es mir, dass der gestrige Ritt ein guter Anfang gewesen war, um die Stute besser kennenzulernen und die Angst zu verlieren, sie zu verletzen.
      Wir kamen besser klar als ich dachte. Im Laufe der Zeit fühlte sich die Reithalle und selbst da blieben Maxou's Ohren stets bei mir. Wenn ihr ein Pferd zu nah kam, schlug sie mehrmals mit dem Schweif, aber reagierte weiterhin auf meine Hilfen im Sattel. Es war, anders als auf Lubi, nicht nur dem Größenverhältnis geschuldet. Mit kleineren Schritten setzte die helle Stute ihre Hufe in den Sand, ebenso zart wie der Riese, aber wirkte dennoch hektischer, auf eine gewisse Weise gestresst. Ich redete ruhig auf sie ein, allerdings so leise, dass es sonst keiner hören würde. So waren mir Gespräche mit dem Tier immer unangenehme Angelegenheit, obwohl selbst Tyrell seiner lebhaften Fuchsstute das ganze Hofgeschehen mitteilte.
      „Alles guuuut“, murmelte ich, als er abermals an uns vorbeitrabte. Maxou fiel aus der Versammlung heraus und streckte dabei ihren Kopf in Richtung Brust, obwohl ich die Zügel nur mit sehr wenig Kontakt in den Händen hielt. Selbst überstreichen änderte nichts daran. Ich wiederholte noch öfter das Vorbeireiten, bis Maxou sich nicht mehr in ihrem Schneckenhaus versteckte und sprang aus dem Sattel. Sie kaute und bekam von mir eine kräftige Streicheleinheit. Aus meiner Jackentasche kramte ich noch ein Leckerli, dass mit ihrer Oberlippe von der Handfläche fummelte.
      “Das sieht gar nicht so schlecht aus, was du da mit dem Pony veranstaltest”, erklang Linas sanfte Stimme, die nach einer Weile am Rand aufgetaucht war, um uns zuzusehen. Kaum hatte ich mich von der Stute weggedreht, legte sie wieder ihren Kopf auf mir ab und stupste mich grob am Ohr an. Erst als ich die Hand langsam zwischen Nüstern massierte, hörte sie auf und verlagerte noch mehr Gewicht auf mir.
      “Danke?”, fragte ich vielmehr, als es dankend anzunehmen. Hatte sie etwas anderes erwartet, oder wieder eine ungeschickte Wortwahl?
      “Ja, das sollte ein Kompliment sein, Vriska. Das sieht wirklich gut aus”, führte sie weiter aus und versuchte damit die schlecht gewählten Worte zu revidieren.
      “Okay, dann danke”, lächelte ich friedfertig. Maxou hing weiter auf meiner Schulter, wollte unter keinen Umständen diesen Platz verlassen. Auch, als ich langsam mit meiner Hand wedelte, um sie vorwärtszutreiben, bewegte sich nichts an ihr.
      “Offensichtlich findet Maxou dich ziemlich bequem”, lächelte Lina, “aber irgendwie ist das niedlich.”
      “Aber ich kann nicht den ganzen Tag hier herumstehen”, merkte ich an und versuchte mich, abermals von dem Pony zu lösen. Doch sie war eingedöst. Eins ihrer Hinterbeine stand angewinkelt im Sand und die Augen waren geschlossen. Es schien unausweislich, hier die nächste Zeit zu stehen. Selbst Tyrell schüttelte nur amüsiert den Kopf, als er neben uns abstieg, wovon es nichts mitbekam. Andere hatten auch die Halle verlassen, wodurch wir allein in diesem riesigen Raum standen. Und kalt wurde es auch.
      “Dann musst du dein Pony wohl wecken”, stellte sie das offensichtliche fest, “Brauchst du Hilfe?”
      Ich nickte. Folgeleisten kam sie die Stufen der Tribüne hinunter und trat durch das Tor auf die Sandfläche.
      “Maxou, aufwachen”, sprach sie das goldglänzende Pony an. Wie nicht anders zu erwarten, gab es keinerlei Reaktion von dem schlummernden Tier. Als sie ganz an uns herangetreten war, stupste sie das Pferd vorsichtig an.
      “Oh, es wird wach”, verkündete Lina erfreut und ich konnte spüren, wie die Last auf meiner Schulter allmählich weniger wurde. Sie erhob sich langsam, kaute und schleckte dabei am Maul entlang. Nach einem Schnaufen stand Maxou schließlich wach neben uns, aber in ihren Augen sah man noch immer die Müdigkeit.
      “Ich bringe sie weg, danke”, sagte ich zur Lina und führte das Pony weg.
      In der Gasse kam dann auch Erik dazu. Zusammen sattelten wir die Stute ab, legten die Decken auf sie und schon durfte sie zurück in die Boxen. Offensichtlich hatte Lina ihr bereits frische Heulage hingelegt und sogar ihre Futtermischung in den Trog gefüllt. Sehr zuvorkommend.

      Ehrlich gesagt wusste ich nicht, was man einem freien Tag so anstellte. Wir saßen wieder in der Hütte. Erik hatte den Fernseher angestellt und ich lag in seinen Armen, während Lina auf dem Sessel neben uns saß und ein Buch las. Tweet Cute stand auf dem Hardcover in zwei Sprechblasen auf türkisen Grund und roten Verzierungen. Es wirkte interessant, ihrem Gesicht zufolge, denn sie schien sich vollkommen darin verloren zu haben. Eine Hand klammerte am Buch, während die andere Strähnen drehte und den Arm abgestützt auf der Lehne, sitzend auf den Füßen. Auf dem Bildschirm dudelte irgendein Film, En runda till auf dänischer Originalverfilmung, was Erik ziemlich wichtig war und schwedischen Untertiteln. Somit verstand ich noch weniger, aber hatte damit immerhin die Möglichkeit, mehr Zeit mit ihm zu verbringen. Trymr lag auf dem Boden und wedelte immer wieder mit dem Schwanz, wenn ich zu ihm hinuntersah, nur Welpi fehlte, denn er wollte lieber bei meinem Bruder im Büro liegen. Dort gab ich ihn immer bei der Arbeit ab.
      Mein Handy vibrierte, das Erik mir von der Rückbank geholt hatte. Eifrig griff ich in meine Hosentasche.
      Niklas.
      Unsicher schielte ich zu meinem Freund, der allerdings nur nach vorn blickte und diesen nicht abwandte, als mich aufrichtete.
      “Ist Lina bei dir?”, erfassten meine Augen.
      “Ja”, tippte ich. Die Punkte schwebten auf. Eine Antwort.
      “Nah?”
      “Nein”, schon, dass dieses Gespräch derartig begann, verhieß nichts Gutes. Trotzdem warte ich weiter vor dem geöffneten Chat. In meinem Herz spürte ich den aufgeregten Herzschlag, drückte mir einen Moment die Luft weg, bis eine weitere Nachricht auftauchte.
      “Ich wollte dich eigentlich gestern fragen, aber, ich musste anderen Aufgaben nachkommen. Davon weißt du bestimmt schon”, ich drehte für einen Moment die Augen nach oben und seufzte, “was war mit Eskil los? Er wirkte vollkommen aufgelöst am Hof und wollte nicht mit mir sprechen.”
      “Dazu kann ich dir auch nicht viel sagen. Er war plötzlich verschwunden”, schrieb ich wahrheitsgemäß und legte dann das Handy weg. Doch im selben Augenblick verlangte es wieder nach mir. Aber es war mir auf eine gewisse Weise egal. Ich hatte anderes erwartet, kein Lächerlichkeit, die er mit jemand anderes klären könnte. Aber es stoppte nicht.
      “Alles in Ordnung?”, wurde Erik nun auch aufmerksam und rutscht etwas höher, um wieder eine bequeme Position zu haben.
      “Ja”, antwortete ich nur.
      “Wer ist denn das?”, fragte er neugierig.
      Ohne kurz zu überlegen, sagte ich: „Der komische Typ, der sich mit mir treffen will.“
      Da sah auch Lina auf. Sie legte das zur Seite auf die Lehne und richtete ebenfalls die Position.
      “Ich denke nicht”, gab Erik zu bedenken.
      “Okay, dann Eskil”, versuchte ich die nächste Person zu finden, die mir einfiel.
      “Du weißt schon, dass sich das nicht einfach spontan ändert?”, versuchte er mir offenbar die Wahrheit zu entlocken. Ihm fiel zu schnell auf, welche Aussagen echt waren. Zumindest machte er seine Arbeit gut.
      “Sind mehrere und einer davon Eskil, deshalb”, verstrickte ich mich immer tiefer, sodass auch Lina skeptisch wurde. Ohne zu fragen, griff er das Handy von der Couch und sah natürlich den Chatverlauf mit Niklas. Zum Glück hatte ich die ganz alten Nachrichten gelöscht und nur die von dem Moment, sollten da sein. Die neusten Benachrichtigungen waren von Instagram. Wieder waren Leute, die auf mein Profil gestoßen waren, der Meinung, alles durchliken zu müssen. Dass ich überhaupt eine Benachrichtigung bekam, wunderte mich deutlich mehr.
      “Sende ihm schöne Grüße von mir”, grinste Erik und gab es mir zurück. Meine Augen huschten über die neusten Nachrichten: “Ich vermisse ihn. Ich weiß nicht, wieso. Irgendwie war es seltsam mit Lina. Hilf mir bitte, wie auch immer. Ach egal.”
      Der Kerl tat mir unglaublich leid. Er wirkte auf einmal so zerbrechlich, als hätte man ihm das Wertvollste im Leben geraubt. Aber ich hatte mich nie als Vermittlerin zur Verfügung gestellt.
      Lina warf mir einen fragwürdigen Blick zu, aber nahm sich wieder ihr Buch, um weiterzulesen.

      © Mohikanerin, Wolfszeit // Vriska Isaac // 24.527 Zeichen
      zeitliche Einordnung {Ende Oktober 2020}
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  • Album:
    LDS - Schweden
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    Wolfszeit
    Datum:
    6 März 2022
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  • Magnus vom Störtal der Große/der Bedeutende
    Rufname: Magnus
    geboren: 22.05 (1994)


    Aktueller Standort: Lindö Dalen Stuteri, Vadstenalund [SWE]
    Unterbringung: kleines Stallgebäude; Box [9h], Paddock [15h]

    –––––––––––––– a b s t a m m u n g

    Aus: Unbekannt

    MMM: Unbekannt ––––– MM: Unbekannt ––––– MMV: Unbekannt
    MVM: Unbekannt ––––– MV: Unbekannt ––––– MVV: Unbekannt


    Von: Unbekannt
    VMM: Unbekannt ––––– VM: Unbekannt ––––– VMV: Unbekannt
    VVM: Unbekannt ––––– VV: Unbekannt ––––– VVV: Unbekannt


    –––––––––––––– b e s c h r e i b u n g

    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Isländer
    Farbe: Dunkelbraun
    Abzeichen: -
    Stockmaß / Gewicht: 135 cm | 312 kg

    Charakter:

    Adjektiv|

    Magnus hat einen sehr wechselhaften Charakter. Zum einen ist er beim Putzen und bei der Bodenarbeit lieb und artig, zwar ein bisschen zügig, aber dennoch nicht gefährlich. Er gibt hier immer alles und hat vor eigentlich nicht Angst.
    Auf der anderen Seite hat er sich nur sehr schwer einfangen lassen oder ist komplett weggelaufen, als wir ihn bekommen haben. Dennoch war er wenn man ihn dann hatte anhänglich.
    Anfangs war er nur für Profis geeignet, da er nicht galoppieren konnte, sondern immer nur getöltet ist. Des Weiteren ist er einfach stehen geblieben, hat mit einer Runde Rodeo angefangen. Hiermit bekam er so gut wie alles dem Sattel was er wollte. Das Einzige wo er sich benahm waren Kinder, wenn sie geführt wurden.
    Zudem war er auch noch dämpfig, aber dank Medikamenten hat er damit kein Problem.
    Kurz und knapp: Er hatte seinen eigenen Kopf und so lange man ihn nicht geritten ist war er das beste Pferd der Welt. Wenn man jedoch reiten wollte, hatte man seine Boßhaftigkeit und angst in den Augen gesehen.

    –––––––––––––– g e s u n d h e i t

    Gesamteindruck: Gesund | gut in Training
    Krankheiten:
    Beschlag: Barhuf

    –––––––––––––– z u c h t

    Stand: 06.03.2022

    [​IMG]

    Gencode: EE Aa
    Herkunft: Störtal [GER]
    Züchter: -

    Zuchtzulassung: Ja
    Decktaxe: ? Joellen

    Gesamtnote: 0,00
    Anzahl der Gänge: 3


    Nachkommen:

    0 / 8

    [​IMG]
    HK 496

    –––––––––––––– l e i s t u n g

    [​IMG][​IMG]

    Dressur E [L]

    –––––
    Starts 9
    Platzierung 0/0/0

    Gangreiten S+ ['S]
    –––––
    Starts 49
    Platzierung 6/8/5

    Springen E [A] – Fahren E [A] – Distanz E [L]



    Gewinnsumme: Unbekannt
    Niveau: National
    –––––––––––––– s o n s t i g e s
    Ersteller: Sadasha
    VKR: Verfallen
    Bezugsperson: Jonina Mattsson

    Besitzer: Bruce Earle
    Zu verkaufen: Nein
    Kaufpreis|Pferdewert: 0|0 Joellen
    Punkte: -

    Abstammung [0] – Trainingsberichte [0] – Schleifen [0] – RS-Schleifen [0] – TA [0] – HS [0] – Zubehör [0]
    –––––
    WebsiteSpind