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sadasha

♛ Skadi - Muemmi

♛ Skadi - Muemmi
sadasha, 13 Aug. 2017
Kathrin Pirett, BellaS, Muemmi und 3 anderen gefällt das.
    • sadasha
      Verjährte Berichte
      Ankunft von Skadi

      Ich war glücklich ein kleines Welsh A fohlen namens Bifröst zu besitzen, doch ich möchte auch gerne eines haben zum reiten. Klar ich konnte die Pferde von Oma reiten aber das war einfach nicht dasselbe. Ich traute mich auch nicht sie zu fragen ob sie mir ein Reitpferd kaufen würde da sie mir ja erst kürzlich das fohlen schenkte. Also brach ich mein Sparschweinchen auf und zählte das gesparrte geld. Ich kam auf gute 2000 joellen. Nicht gerade viel dachte ich mir doch ich versuchte trozdem das glück. Nach kurzer Suche im Netz fand ich eine anzeige. Wunderschöne Andalusier Stute Schimmel sucht neuen Besitzer. Skadil ist 3 Jahre geworden und angeritten. Sie würde auch nur 1500 kosten da sie eher auf den Platz schauen möchte. Später fand ich heraus das es die gleiche züchterin war wo Bifröst herkam ich freute mich und rief da an. Nach einem kurzen Telefonat brachte sie mir auf den Hof.
      Die Ankunft:
      Ich lief aufgeregt auf dem hof hin und her und meine oma hatte dies bemerkt. „Miika was ist los mit dir?!“ fragte sie mich „ Oma, ich hab mir ein Pferd gekauft!“ sagte ich. „ Du hast was?!“ sagte sie und in der zeit kam auch schon muemmi. „ Na das ging aber schnell sagte muemmi.“. „ Ich wusste von nichts !“ sagte meine Oma. „ 1.500? Richtig? !“ fragte ich nervös und holte das Geld. „ Genau!“ meinte ich, „ mometmal, was für ne Rasse wie alt? Und warum so günstig? Ist da ein hacken!“ schaltete sich meine Oma ein. „ Nein, keine Sorge, kein hacken, kommt bei mir nur zu kurz, sie ist eine andalusier stute mit behang, schimmel 3 jährig!“ gab muemmi an. „ Okay, dann lad sie mal aus miika!“ sagte oma zu mir. Und schon war ich auf dem hänger. Ich strich der stute über die nüstern. Sie sah noch schöner aus als auf den Fotos. Brav ging die stute vom hänger. Oma schaute sich die Stute genau an und ich hatte irgendwie ein mulmiges Gefühl. „ Bist du dir sicher das du ein frisch angeritenes Pferd gerecht wirst miika?!“ fragte oma mich schließlich „ Ja oma.!“ sagte ich. „ Und wieso hast du mich nicht gefragt und außerdem kannst du ja jedes Pferd hier reiten.!“ sagte oma. „ Ja schon aber das ist nicht das gleiche!“ sagte ich. „ Na gut bring sie in die Box!“ sagte oma und regelte schließlich den kaufvertrag ab da ich noch minderjährig war...

      Legacy of Scotland
      A-Dressur
      Skadi, A-Dressur

      Und wieder saß ich im Flieger. Es ging nach Niedersachsen, zu Skadi. Eine äußerst hübsche Friesenmixstute. Die bekam heute eine Tageslektion unter Aufsicht ihrer Besitzerin. Ich war noch sehr müde vom langen Flug und gurkte dann mit meinem Leihwagen direkt zu Elsaria. Die Friesenstute stand in einem kleinen Stall, der etwas zentral in der Stadt lag, und daher fand ich den Anschluss direkt und parkte auf einem öffentlichen Parkplatz.
      Elsaria und Skadi erwarteten uns bereits auf dem kleinen Reitplatz. Er war gerade so groß wie ein Dressurviereck. "Guten Morgen.", grüßte ich und sah mir die Mixstute genauer an. Ihre durchaus ungewöhnliche Fellfarbe – sie war ein Schimmel – war nicht das einzig wundersame. Schon beim Aufsitzen merkte ich, dass sie aufgeweckt und nicht ganz so leicht zu händeln war. Auf dem Platz wollte sie schon direkt durchstarten und antraben, aber ich setzte mich durch und bremste sie ab. Schließlich durfte sie dann auch antraben und gab dabei ihre GGA schön vor. Lobend gab ich ihr die Zügel an, und sie kaute locker auf dem Gebissstück herum, ehe ich mit ihr über den Platz galoppierte. Dabei strengte sie sich besonders an.
      Im Anschluss fragte ich ihre Kenntnisse ab, die sie wohl schon gewonnen hatte. Hingegen aller Erwartungen stellte sie sich als liebe und zuvorkommende Stute heraus, die mit viel Mühe ihre erteilten Aufgaben meisterte und dabei auch hübsch ihren Kopf abnickte. Erst, als ich einen Handwechsel machte, vollführte sie einen Seitenschritt, den ich aber korrigierte und dann langsam mit ihr in die A-Dressur einstieg. Die leichten Aufgaben wie Zirkelwechseln und Schlangenlinien beherrschte sie sehr gut; wahrscheinlich hatte ihre Besitzerin ihr die Anlehnungen beigebracht, allerdings musste ich die Kopfstellung immer wieder berichtigen, da vor allem beim Zirkel sich die Stute auf die Bahn und nicht auf das eigentliche Traben im Rund konzentrierte. Aber sie hatte den Bogen recht schnell heraus.
      Im Laufe des Nachmittages hatte sich ihr Bahnfigurenverständnis deutlich gebessert. Weiter ging es mit den Tempowechseln. Da die Zwischengänge, wie man so saloalopp. Ihre Stutenmanieren kamen gelegentlich zum Vorschein, aber da sie nicht weiter damit störte, ließ ich sie schnauben und dpp sagte, doch bei einem Turnier recht wichtig waren, begann ich erst mit Trab, und machte dann weiter mit Gen Kopf schütteln. Gut, dass sie keine Ausbinder hatte, ansonsten würde sie sich wohl wieder dagegen wehren, wie viele andere Stuten, die bocken wollten. Zum Abschluss galoppierten wir noch ein paar Runden, ehe ich mich entschloss, sie im Schritt am langen Zügel gehen zu lassen.
      Skadi hat erfolgreich am A-Dressurtraining der Legacy of Scotland Trainerin Catalina teilgenommen.

      [3] Rennovierung abgeschlossen und der Umzug! Craignure wir kommen
      Adriane Van helsing
      Tim
      Sam
      Avril
      Mary

      5 Monate später war es endlich soweit, wir konnten in Deutschland die Sachen packen und auf den Hof ziehen. Der Hof ist sehr schön geworden genauso hatte ich es mir innerlich vorgestellt. Als der Hof in Craignure fertig war flog ich mit Tim wieder nach Deutschland um dort alles vorzubereiten. In Craignure hatte ich mir einen Pferde LKW gekauft wo 4 Pferde drauf passten und hatten einige zusammengetrommelt die mit ihren Hängern am Flughafen Ivanhesse auf uns warteten.
      Unser Flug nach deutschland hatte etwas verspätung somit mussten wir am Flughafen warten. Wie ich diese Warterrei hasste.
      „Ich komme jetzt zurück mein Schatz!“ schrieb ich in der Sms. Ich war fast 5 monate von meiner Freundin getrennt, weil mich Adria in Craignur brauchte und das war für uns Beide sehr schwer und vorallem kurzfristig. Böse auf Adria konnte ich auch nicht sein, sie wusste ja nicht das ich erst frisch in einer Beziehung eingegangen bin, und Mary war der hauptgrund das ich nicht mitgehen konnte, da Mary erst 17 war und ihre Eltern es ihr bestimmt nicht erlaubten so weit wegzuziehen, noch dazu das sie dann keine Arbeit hatte außer ihren Freund und das als dreckigen Stalljungen wie er schon von ihrer Mutter belauschen konnte. Er würde sich wünschen, das er einen Weg finden würde doch noch zu Craignure zu ziehen mit Mary. Ob er Adria fragen sollte nach einem Job? Er wusste ja das Mary gerne mit Pferden zu tun haben möchte, sich aber nicht gerade gut auskennt. Ob Adria überhaupt einen lehrling gebrauchen kann? Wären dann die Eltern von Mary einverstanden?. Oder haben sie einfach was gegen mich. Pieps pieps machte es und riss mich aus meinen Gedanken. Mein Handy leuchtete auf . Eine SMS von Mary. „ Hallo Schatz, natürlich freue ich mich dich wiederzusehen, und hoffe das meine Eltern dann endlich sehen das du es ernst meinst. Die Monate waren sehr hart für mich, ich warte aum Flughafen oder nicht wegen deiner Chefin? Warum verheimlichst du mich vor deinen Kollegen und der Chefin? Schämst du dich für mich?!“ las ich in der sms. Auf der einen Seite freute es mich das sie mich vermisste aber die letzte zeilen traten bei ihr doch die zweifel auf, ich hatte angst wie die kollegen reagieren würden.
      „ Ach schatz, ich schäme mich nicht für dich , ich bin stolz ein so wunderschönes Mädchen wie dich mein Mädchen nennen zu dürfen. Und das mit meiner Chefin... Ich würde sie um eine Lehrstelle für dich fragen, und hoffe das deine Eltern damit einverstanden sind, wenn du die lehre bei ihr hast, das du mit kommen kannst. Ich würde gerne mit auswandern, aber wenn das deinen eltern auch nicht reicht würde ich hier bleiben, weil ich dich liebe Mary! Und sendete die sms ab. Ich merkte wie Adria mich beobachtete und ließ das Handy schnell in meiner hosentasche verstecken und schaute mich um.
      Was war mit Tim los? Fragte ich mich mich und beobachtete ihn weiter. Die 5 monate in Craignur schien ihm gefallen zu haben, dachte ich jedenfalls und jetzt am Flughafen ist er so still und bedrückt. Ich beschloss zu warten bis er von selber kommen würde. Schließlich war es nicht meine angelegenheit und schaute mich auf die anzeige und suchte unseren flug, noch 40 minuten Wartezeit. Ich hörte wie bei Tim das handy wieder piepste.
      „Meinst du das ehrlich?! Ich weiß nicht was meine Eltern von der Idee halten, aber es ist doch meine entscheidung und würdest du bitte deine Chefin fragen? Und darf ich dich dann am flughafen abholen?!“ las ich wieder . Klar meinte ich das ehrlich, jetzt hab ich die aufgabe wohl doch noch mit Adria darüber zu reden, ob sie begeistert sein wird? Hat sie die zeit neben der Zucht, hof, Tuniere und Hufschmiedbetrieb noch einen lehrling auszubilden?. Es half alles nichts, ich musste sie fragen. Ich nahm mir allen Mut zusammen und legte los. „ Du....Adri.....a ich äh mir liegt da was auf dem Herzen, also eigentlich wollte ich nicht mit umsiedeln weil ich kurz davor in eine Beziehung gegangen bin. Sie ist 17 und ihre Eltern würden es ihr nicht erlauben mit nach Craignure zu ziehen, da sie keinen job bzw ausbildung hat und ich als dreckigen Stalljungen wohl nicht für ihre Tochter aufkommen kann. Und da dachte ich, weil Mary Pferde mag, ob du vielleicht eine Auszubildende gebrauchten kannst, ich weiß mary hat noch nicht so viel ahnung von Pferden, aber anpacken und tierlieb ist sie. Ich dachte aaa.....lso meine idee wäre gewesen, wenn sie eine Lehre bei dir hat, würden ihre Eltern es vielleicht erlauben mitzuziehen, weil ich würde gerne mit raufziehen, jetzt wo ich weiß wie schön es da oben ist, aber ich möchte meine Beziehung auch nicht wegen dem beenden. Ich liebe Mary doch!“ erzählte ich ihr.
      „ hmm, desshalb wolltest du nicht mit, du weißt ja nur zu gut, was ich für Ausgaben in letzter zeit hatte und eigentlich nicht die zeit habe mich noch um einen Lehrling zu kümmern... Ich muss darüber noch nachdenken und mit Sam besprechen, schließlich müsste sie sich dann um den lehrling kümmern wenn ich nicht da bin. Aber das würden wir hinkriegen. So unser flug ist da kom jetzt. Forderte ich tim auf und wir stiegen in den flieger.
      Zurück in Deutschland
      Als wir endlich am Flughafen angekommen sind erwarteten uns bereits Sam und Avril.Freudig umarmten wir uns. Mir viel ein schüchternes mädchen auf, die zaghaft in tims richtung winkte. Das musste Mary sein, wir hatten den ganzen Flug lang nicht mehr über die Sache diskutiert.
      Tim lächelte in Mary´s Richtung. „ Na hol sie schon her und stell uns vor!“ sagte ich zu Tim. Dieser auch loslief. „ Sam was hälst du von einem Lehrling?!“ fragte ich direkt.
      „ Können wir uns das überhaupt leisten nach dem umbau umzug und und?!“ fragte Sam. „ Ja eigentlich nicht so aber es ist wegen Tim, er möchte mit, aber er hat ne Freundin, und er hofft wenn sie bei mir eine lehre hat, das die eltern von dem mädchen dem umzug zustimmen würden.!“ erklärte ich ihr. „ Naja, sie kann ja jetzt beim umsiedeln helfen so können wir sehen ob es was für sie ist!“ schlug Avril vor sie wollte endlich eine kamaradin haben die in ihrem alter war.
      Inzwischen kam Tim mit seiner Freundin wieder zu uns und stellten uns vor. Wir erzählten unser Vorhaben und Mary war begeistert. Nun lagen nur noch daran die eltern zu überzeugen. Ich bad mary einen Treffen zu arrrangieren . Sie freute sich. Dann ruhren wir schließlich alle gemeinsam auf den hof. Wir packten diverse sachen ein, trensen, gebisse, schabracken, hufglocken, bandagen, decken , alles was so rum lag in kisten und stopften sie in das große Auto. Ich hatte extra einen Flieger gemietet für uns alleine, wo genug platz . Es gab leider nur flieger die maximal 5 Pferde mittransportieren konnten so mussten wir halt eben mit mehreren flügen planen. Aber das würde gehen. Wir hatten inzwischen alles verpackt auch das Gestütshaus war leer und sauber, jetzt mussten die Pferde für den Transport und flug bereit gemacht werden. Zuerst kamen Existenz, Sabrid Sahir, For Pleasure, Rebelmouse und Skadi an die reihe, diese pferde würden als erstes mit Sam rüber fliegen. Und sie würde die 5 pferde auf den hof bringen, ein netter her wartete bereits am flughafen von schottland und er kannte ja den weg zum hof. Als nächstes kam Bifröst, Donnerschall, Ostwind,Lynna und Cleabration of Dance. Der Flieger wurde immer mit pferden und umzugskartons beladen, diesmal flog avril mit. Ich hoffte das alles gut lief. In der zwischenzeit wo ich die pferde zum flughafen kutschiere und zurück fuhr machte mary die anderen pferde fertig und Timm mistete die boxen mit dem Radlader leer. Als nächstes kamen Starmen, Azazel, torte, mirror und Petit jayaprada drann. Zum glück liefen die pferde ohne probleme in den hänger und auf den Flieger. Jetzt waren es nur noch zwei pferde die zum flieger gebracht werden müssen und dann noch den rest. Die kleine von Sam musste ich noch schnell bei der oma abholen, die sie mir weindend übergab.. Irgendwie tat es mir leid.. und nun saßen wir alle zusammen im flieger auch mary ich hatte es geschafft ihre Eltern zu überzeugen bei mir eine Lehre anzufangen. Timm war überglücklich.

      SKADI IST WEG
      „ ADRIAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA.... Skadi ist weg!!!!“ hörte ich Mary durch den Hof brüllen Ich war noch unter der Dusche und trotz des Wasser rauschens hörte ich ihr geschrei, sofort sprang ich aus der dusche und trocknete mich nicht lange ab sondern schlüpfte nass in meine sachen. Ich rannte raus. „ Was hast du gesagt?!“ „ Skadi ist weg, die box tür steht sperrangelweit offen und von der stute fehlt jede spur ich hab den hof schon abgesucht, nichts!“ sagte mary außer atem. „ Ruf die anderen zusammen ich mach die Pferde fertig!“ sagte ich und holte schnell 5 Pferde aus dem stall und sattelte sie auf. Ich hatte angst, wir sind erst vor ein paar Tagen hier her gezogen und ich kannte mich noch nicht aus. Sie könnte überrall sein. Die andern schliefen noch. War klar um diese uhrzeit. Es war gerade mal 5 uhr morgens.

      „ Was ist den los?!“ fragte Sarah gähnend. „ Skadi ist weg!“ „ Was?!“ und sofort waren alle wach. Wir stiegen auf unseren Pferden und teilten uns auf. Mary und Timm ritten richtung Süden. Sarah und Avril ritten norden und ich ritt richtung Caed Crevan´s Gestüt. In der hoffnung sie würde dort inn der nähe aufzuzfinden sein, wenn nicht sogar auf dem Gestüt ist. Meine schöne Schimmelstute. ES dämmerte bereits morgentlich und ich konnte immer mehr erkennen. Auch einige Giftpflanzen ich hoffte sie hatte sie nicht erwischt. „ Skadiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!“ rief ich. Normalerweise antwortete die Stute mir wenn sie mich rufen hörte doch ich hörte nichts, außer das zwitschern der vögel und das hufgetrampel meines Reitpferdes ostwind. Der Hengst war auch nicht gerade einfach, wieso ich den aus der Box gezerrt hatte wusste ich auch nicht. Normalerweise verträgt er das nervöse und unsicherheit nicht und schmiss da jeden ab, doch er schien zu spüren das was nicht stimmte. Mein handy surrte. Ich bekam eine sms von Timm in der stand das sie sie noch nicht gefunden hatten aber weiter suchen würden, und das sie einen tipp gegkriegt haben wenn wir einen guten TA benötigen sollten.!. Gut weiter suchend ritt ich meine strecke. Mensch wo war sie nur Bald konnte ich die ersten Weiden von Caed Crevan sehen und dann ging es schnell, ich sah, drei. menschen vor den weiden stehen, die vor einem weißen etwas standen. Das weiße lag am Boden. Als ich näher kam sah ich Blut und ich rief aus angst skadis namen. Schwach drehte sie den kopf nach mir und wieherte. Ich bremste meinen Hengst ab und sprang aus dem Sattel. Sarah und Avril kamen auch bei mir an. Sie nahmen mir ostwind ab und blieben im hintergrund. Erst erkannte ich Catalina, die vor einem monat die Stute ausbildete und die anderen werden wohl ihre Arbeitskollegen sein. Nun schaute ich meine stute an sie hatte einige fleischwunden und war nassgeschwitzt und schaum vor den nüstern. Ich hegte den Verdacht auf einer Vergiftung. „ Skadi halte durch! Mein mäuschen!“ redete ich unter tränen. „ Wir haben sie so gefunden, und haben schon unseren Tierarzt verständigt,ich weiß nur nicht ob wir sie so nach hause transportieren können, oder so. Ich gab sarah zu verstehen das sie wieder heim rieten sollen und den lkw her bringen sollten, dann müsste sie die kraft haben aufzusteigen. Ich blieb bei meiner schimmelstute un d redete auf sie ein. Ich strich ihr sanft übers fell. Skadi atmete schwer. Der Lkw war auch schnell da obwohl es mir vorging als wäre es stunden gewesen. Die nette dame vom Caed Crevan dirigierte ihren verständigeten Tierarzt dann auf meinen Hof. Dort wartete ich ungedulig und voller angst auf den TA.

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      Mein heutiger Patient war einfach aus dem Stall abgehauen und hatte anscheinend auf seiner Flucht einiges abbekommen. Es war noch recht früh am Morgen als mich der Anruf erreichte und ich machte natürlich sofort alles fertig. Anfangs traf ich auf Caed Crevan ein, wo Sarah mich empfing und mich hinüber zu dem Gestüt leitete, wo die verletzte Stute stand. Dort traf ich zuerst auf eine vollkommen aufgelöste Besitzerin. Adriana saß verweint vor der Box und schien gar nicht klar denken zu können. Dementsprechend bat ich einen der Helfer, sie erst einmal ins Haus zu schaffen, während ich mich um die Stute kümmerte. Sarah und eine weitere helfende Hand blieben da und die würde ich sicherlich auch gebrauchen.
      Die Stute namens Skadi sah sehr mitgenommen aus und beobachtete uns mit hängendem Kopf und verschleierten Blick. Sie hatte einen sehr starken Speichelfluss und zitterte am ganzen Leib. Die zweite Helferin namens Avril klärte mich über die vermutete Vergiftung auf. Da Skadi auch unter Krämpfen litt, konnte ich dem nur zustimmen. Vermutlich hatte sie draußen eine der Giftpflanzen zu sich genommen. Jetzt im Mai blühte da eindeutig genug. Da die Symptome sehr klar waren, handelte ich sofort.
      Skadi wurde durch eine Infusion erst einmal stabilisiert. Danach erhielt sie zwei Spritzen: ein krampflösendes Präparat und ein Schmerzmittel. Kurz darauf informierte ich mich über ihre letzte Tetanusimpfung, aber da war bei Skadi alles in Ordnung, so dass ich mir nicht noch Gedanken um die offenen Wunden machen musste. Die würden als letztes versorgt werden.
      Nachdem Skadi stabilisiert war, machten wir uns daran, sie zu entgiften. Mithilfe der Nasenschlundsonde unternahm ich eine Magenspülung. Nach einer kurzen Verschnaufpause spritzte ich Skadi noch ein Gift bindendes Medikament, da ich nicht sicher war, wie lange sie schon unter dem Gifteinfluss stand. Als das überstanden war. Machten wir uns an die Versorgung der Wunden. Mit Binden hatten die Helfer von vornherein die Blutungen gestoppt. Nun mussten die Wunden gesäubert und desinfiziert werden.
      Dabei kamen meine Helferinnen zum Einsatz und mit sterilen Tüchern und warmen Wasser säuberten wir Skadi. Eine der Wunden musste auch dringend genäht werden und an die Arbeit machte ich mich direkt. Es war eine tiefe, aber klare Wunde, so dass ich schnell fertig war. Dann war Skadi desinfiziert und ich sprühte alle Wunden mit Silberspray ein, so dass sie geschützt waren. Auf die große genähte Wunde machte ich sicherheitshalber noch einmal einen Verband, damit Skadi nicht an die Wunde herankam.
      Danach holte jemand Adriana wieder, welche sich inzwischen etwas beruhigt hatte und ebenso erschöpft aussah wie Skadi. Ich erklärte ihr, was wir getan hatten, überreichte ihr ein Silberspray für die kommenden Tage und erklärte, dass Skadi jetzt erst einmal die nächsten drei Tage nur Heu bekommen sollte. "Damit beugen wir eine Kolik vor", erklärte ich und sollte etwas sein, sollten sie mich anrufen.Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg.

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      Heute ging es nochmal zu der weißen Stute Skadi, welche sich kürzlich allerhand Wehwehchen eingefangen hatten. Diesmal stand nur eine Nachkontrolle an. Am Telefon hatte die Besitzerin bereits ganz zuversichtlich geklungen, dementsprechend würden mich wohl eher weniger negative Dinge erwarten.
      Eine halbe Stunde später war ich dann auch auf dem Hof und wurde herzlich empfangen. Wir hielten uns nicht lange auf, sondern gingen direkt in den Stall, wo Skadi schon angebunden auf uns am Putzplatz wartete.
      Ich begrüßte die Stute vorsichtig und machte mir direkt einmal ein Bild von ihrem Gesamtzustand. Die Wunden sahen schon wesentlich besser aus und auch der Blick der Stute war wieder strahlender. Also begann ich mit der Untersuchung: Zuerst kontrollierte ich die Schleimhäute und dann hörte ich Skadi ab.
      Alles war in Ordnung und auch beim Abtasten konnte ich keine Auffälligkeiten entdecken, ebenso war ihre Körpertemperatur vollkommen okay. Die Wunden waren schon gut verheilt und die Besitzerin hatte sie auch täglich verarztet.
      Bei der einen Wunde konnte ich heute auch direkt die Fäden ziehen. Das war zwar ein wenig unschön für Skadi, danach fühlte es sich aber auch wesentlich besser an. Ich gab Adriana noch eine Zinksalbe, zum täglich einschmieren und Skadi erhielt per Spritze ein letztes Mal Antibiotikum und dann sollte sie in ein paar Tagen wieder die Alte sein.

      Adriane van Helsing
      Tim
      Sam
      Mary
      Avril

      „pitsch patsch pitsch patsch“hörte ich wie der regen leise rythmisch auf das Dach trommelte. Die dunkelheit umhüllte den stillen hof. Ich blickte auf den Wecker und stellte fest das es gerade mal 2 uhr morgens war. Warum war ich denn schon wach?. Ich drehte mich auf die andere seite und versuchte weiter zu schlafen.
      Ich war also wieder eingeschlafen bemerkte ich als ich diesmal mein wecker hörte und geräusche aus der küche hörte. Der hof erwachte langsam von seinem schlaf. Ich zog mich an und ging in die Küche rein. „haPPy Birthday tooo you!“ hörte ich amilie die kleine tochter von sam als erstes singen. Achja ich hatte Geburtstag, 27 Jahre alt wurde ich heute. Wieder ein jahr älter. Als ich dann mit amilie auf dem arm die Küche betritt feierten die anderen. Der tisch war schön gedeckt und alle waren fröhlich. Auch wenn heute wieder ein anstrengender Tag werden würde freute ich mich auf das grillen heute abend. Wir aßen gemeinsam frühstück. „ So leute auch wenn ich heute Geburtstag habe muss gearbeitet werden. Sam kümmert sich heute bitte um die zwei araber , Jaya und Mystical Star. Tim um Cadiz donnerschall und Shari Avril um Bifröst und Celbi und ich kümmere mich um Skadi und Connery.“ Gab ich anweisungen. Da gestern erst gemistet wurde sttreuten wir alle gemeinsam ein und fütteren die Pferde. Ich beschloss zuerst mit Connery zu arbeiten. Ich halfterte einen Trakehnerhengst auf und brachte ihn auf den Putzplatz Dort putzte ich ihn über und bandagierte seine Beine. Da er eisen hatte zog ich ihm noch glocken an und dann sattelte ich den hengst auf. Zum schluss zäumte ich ihn auf und ging schon mal in die halle dort stieg ich auf und ritt ihn warm. Währenddessen holte sam Sansanja, die nervöse Arastütchen wurde bis jetzt nicht geritten weil die zeit fehlte. Sam wollte sich heute wohl das erste mal draufsetzten, wir wussten zwar das die stute eingeritten ist aber was genau sie kannte wussten wir eben nicht. Ich war gerade dabei den hengst zu lösen als Sam mit Sansi in die halle kam, sie longierte sie zuerst mal einige runden ab. Ich merkte wie das Training mit Sarah Connery gut tat und wieviel lockerer er wurde. Nun nahm ich die zügel auf und stellte meinen hengst in die korrekte anlehnung. Wir arbeitetn konzentriert und gewissenhaft. Nur im augenwinkel konnte ich sehen das sansi einige Bocksprünge hin legte. Ich klopfte conni lobend den hals, er war wohl sehr in seiner Arbeit vertieft. Wir trabten in einem schönen arbeitstrab, dieser sehr schwungvoll war, ich versuchte diesen schwung beizubehalten. Als ich einnige Bahnfiguren machte saß sam nun auf Sansanjia die sich stark an connery orientierte. Sie wollte immer das machen was er gerade macht. Sam bremste sie ab. Die junge Araberstute hat gewaltig Pfeffer im hintern. Als sie aber verstanden hat das es nicht nach ihrer Pfeife tanzte arbeitete sie brav mit Sam. Tim kümmerte sich zuerst um den Deckhengst Donnerschall er sollte heute nur ein paar runden an er longe gehen. Ich war nun mit connery für heute fertig und stieg ab. Ich lief in der halle noch einige runden damit sein Atem wieder normaliesieren konnte und beobachtete Sam. Sansanjia machte sich wirklich gut. Nun verließ ich die halle auf dem weg zum Putzplatz sah ich wie timm auf dem reitplatz donner longierte. Der Hengst trat sehr unter. Er war momentan er einzige zur zuchtzugelassene hengst und ich hoffte das ich bald neuen schub haben werde. Und auf dem Roundpen versuchte Mary Bifröst ans halfter zu gewöhnen. „ Ist gut so weier so nicht aufgeben „ rief ich belustigt ihr rüber. Bifröst hatte sich wohl zur aufgabe gemacht wegzulaufen stehen zu bleiben und warten bis sie am kopf war um wieder davon zu laufen. Ich zog meinen hengsten alles aus und duschte ihn ab. Das Wetter war herrlich warm und somit war die dusche eine willkommene verwöhnprogramm als ich ih abgezogen hatte durfte er noch auf die weide. Nun holte ich Skadi meine Andalusiermixstute. Nach ihren Verletzungen hatte sie noch einen monat schonfrist bekommen und heute sollte sie wieder langsam an die Arbeit gewöhnt werden. Auch wenn die Stute nicht meine Rasse war, ich liebte sie abgöttisch. Ich brachte meine Schimmelstute naja Graufalbe passt eher zum putzplatz und begann das fell sauber zu striegeln. Da kam auch schon sam. „ So ist das mit schimmeln sie wollen immer ne andere Farbe haben!“ lachte sie. Sie band sie an und zog sie aus. „ Na wie war sie?“ fragte ich „ Sie war okay, anfangs schwierig aber danach war sie brav!“ gab sie mir zur antwort. „ Ich bin am überlegen Sabrid und Sansi zu verkaufen, sie kommen hier einfach zu kurz!“ sagte ich nachdenklich. „ Da hast du wohl recht.!“ „JUHHHHHUUUU!!!“ hörten wir aus dem Roundpen und drehten uns um. Mary tanzte triumphierend sie hatte es wohl geschafft dem kleinen das halfter anzulegen. „ Super Mary lob ihn und bring ihn wieder zurück sobald Tim zeit hat dir zu helfen! Es reicht für heute, halfter lässt du an!“ gab ich meinem lehrling anweisungen. Ich hab skadi gerade fertig gesattelt da kam auch schon ein neues mädchen die sich als Reitbeteiligung für Skadi beworben hatte. Ich sagte ihr sie soll mal guggen und danach dürfte sie kurz rauf. Ich erzählte ihr die vorgeschichte von skadi das sie letzten monat einiges durchgemacht hat und desshalb wieder von vorne aufgebaut werden muss. Mary hatte sich inzwischen Celbi geschnappt. Die stute war schon etwas weiter. Mary beschloss die junge stute den hof langsam zu zeigen. Sam hatte inzwischen Sabrid geholt und Tim war mit Cadiz beschäftigt. Er wollte mit ihm ausreiten gehen. Ich schwang mich währenddessen auf Skadi. Das junge mädchen lief mir nach. Eine halbe stunde ritt ich skadi im Schritt ehe ich langsam zu trabe begann. Skadi verhielt sich sehr gut. „Wie heißt du eigentlich?“ versuchte ich das mädchen in ein gespräch zu verwickeln. „ India Alcaraz und Sie?!“ fragte sie mich. „ Adrianna van Helsing, alle nennen mich aber adria darfst du natürlich auch wenn es mit der Reitbeteiligung klappt. Skadi ist da eigen. Skadi war heute sehr brav nun lies ich india auf ihr reiten um zu sehen ob sie mit ihr klar kam. „Hey! Scheint gut zu gehen!“ sagte tim der gerade vom ausritt kam. „ Ja. Scheint so!“ sagte ich kurz und war immer noch auf india fixiert. Sam kam nun mit Sabrid in die halle. Auch da schien alles gut zu laufen. Tim übernahm von Sam Jaya un Avril durfte das erste mal unter meiner aufsicht Star reiten. Sie freute sich wie ein honigkuchen pferd. Sam dankte es mir und grinste. Das grinsen veriet mir das sie was vorhatte. Sie brachte sabrid zurück in die box schnappte sich lilly ihre tochter und war verschwunden. Nun sagte ich zu india das sie skadi bitte boxfertig machen sollte und sie in die Box bringen da jede Box beschriftet war war das leicht und dann wiederkommen. Avril machte sich gut auf Mystical Star. Die Junge stute hatte es noch nicht so viele Reiter auf ihrem Rücken, eigentlich nur mich und Sam. Doch sie schien das nichts auszumachen und absolvierte die Reitstunde fertig. Als Tim mit Jaya kam fiel ihm ein das er shari noch nicht gemacht hatte. Das war kein problem dann liesen wir sie eben danach noch schnell in der halle laufen und morgen solle er sie als erstes machen. Als die Reitpferde fertig war durfte nun shari in die halle. „ Und wie war Jaya so?!“ fragte ich Tim. „ Sie schien heute etwas aufgeregt zu sein, aber sonst brav wie immer!“ „ Das ist gut!“.
      So wir machtten den abenddienst und die feier konnte beginnen.

      Mein erster Arbeitstag.
      Gestern hatte ich bei Adrianne van Hesling als Pfleger und Bereiterin angefangen. Zugegeben nicht ohne hintergedanken. Vor einiger Zeit sind meine eltern verstorben und am krankenbett erläuterte mir meine Mutter das ich eine Tante hatte die in Craignure lebt und sie keinen kontakt haben weil sie sich nicht ausstehen konnten darum kannte ich diese Tante ja auch nicht. Kurz darauf schloss meine Mutter für immer die augen. Und ich forschte über diese besagte Tante nach. Ich fand ein inserat wo eine Adrianne von Craignure wieder nach Deutschland ziehen wollte. Kurzer Hand bewarb ich mich auf die Stelle und siehe da ich arbeite nun für sie. Ob ich ihr jetzt offenbaren musste das ich ihre 16 jährige bereiterin ihre nichte sein soll wusste ich bis jetzt noch nicht. Irgendwie hatte ich etwas angst vor ihrer Reaktion. Klar schmerzte der verlust der eltern sehr und eigentlich sollte ich ja gestern zum Jugendamt. Ich hatte auf die eigene Faust entschieden nicht hinzugehen. Ich wollte einfach nicht in ein Blödes heim. Als ich gerade mit der letzten Box fertig war kam Adrianne in den Stall. „Broooke, was machst du schon so früh hier.!“ fragte sie mich. „ Ich konnte nicht mehr schlafen!“ sagte sie. „ Na komm erstmal was frühstücken dann geht’s an pferde bewegen.!“ sagte sie und ging zurück ins Haus. Ich war es nicht gewohnt zu frühstücken aber anstandshalber ging ich in die Küche. Adrianne hatte sich echt mühe gemacht es gab weichgekochte eier, speck, käse wurst marmelade nutella erdnussbutter und frisch aufgebackene brötchen und nicht vergessen es gab kaffee. „ Das sieht gut aus!“ sagte ich und setzte mich an den gedeckten Tisch. Ich schenkte mir eine Tasse Kaffee ein und löffelte 3 löffel zucker rein und einen schuss milch. Als Adrianne das sah musste sie schmunzeln ehe mir auffiel das wir den Kaffee genau gleich mögen. „ Ich hab heute noch einige Tierartzaufträge desshalb bist du heute alleine. Mach so viele du kannst. Wenn was ist ruf mich an oder Jill oder Hunter!“ sagte adria zu mir und stand auf. Ich belegte mir mein Brötchen und überlegte was und mit wem ich heute alles machen würde. Ich as mein Frühstück auf und räumte alles auf. Dann ging ich wieder zurück in den Stall inzwischen hatten alle Pferde ihre Ration gefressen. Ich beschloss heute mit Celabration of Dance anzufangen. Die 3 Jährige Stute war nun soweit anlongiert zu werden. Ich zog ihr ihr Trense auf und schnallte das halfter auf und führte sie in die halle. Dort hatte ich zuvor ein band gespannt so das ich nur die hälfte der halle nutzen konnte. Anfangs raste Dance nur im kreis. Ich ließ sie erstmal laufen, als sie ihr Tempo veringerte lobte ich sie. Nach einiger zeit hat sie begriffen das sie das tempo erhöhen oder veringern sollte wenn ich entsprechende komandos gab. Nach einer viertel stunde arbeit beendete ich diese. Ich brachte die Stute auf die Weide. Nun holte ich den kleinen zwerg Bifröst heraus. Dieser musste heute das Hufe geben lernen. Das kleine winzige Fohlen hat einen ganz schönen Sturkopf. Immer wieder versuchte der racker sich zu entziehen aber ich lies ihm das nicht durchgehen. Als er das endlich begriffen hatte lobte ich ihn und ging zur nächsten. Skadi mit ihr würde ich länger brauchen. Da die stute etwas schwierig war wollte ich sie heute jedoch nur longieren, nicht das was passieren würde wenn ich alleine auf dem hof war. Die schimmelstute war nie dreckig. Wie eine kleine Prinzessin. Schnell hatte ich ihre longiersachen aufgelegt und ging auch mit ihr in die halle. Ich forderte sie in trab und gallopp. Machte einige Tempowechsel. Skadi buckelte auch mal hin und da wen sie ein grusseliges Geräusch hörte. Nun änderte ich die richtung und auch da musste skadi alle 3 Grundgangarten durch machen. Dann beendete ich das Training. Ein blick auf die Uhr verriet mir das es schon 11 Uhr wäre. 1 Pferd würde ich noch vor der mittagspause schaffen. Wenn die Praxis so gut läuft bräuchten wir dringend verstärkung den täglich alles alleine machen wäre auch für mich zu viel. Ich beschloss mit den Stuten weiter zu machen. Ich holte Shari die Braune Trakeherstute. Ich putzte sie schnell über und legte den Sattel auf. Trenste sie auf und ging mit ihr an den außen platz da das wetter schön war. Ich wärmte sie großzügig auf und trabte sie anschließend an. Shari arbeitete eifrig mit. Es machte mir eine wahnsinnige freude sie zu reiten. Als ich einige lektionen mit ihr geübt habe brachte ich sie zurück in die Box. Jetzt war erstmals eine Mittagspause an der reihe.
      Nach der mittagsruhe ging es mit Petit Jayaprada weiter. Sie striegelte die Stute und legte ihr nur die Trense auf. Auch sie wollte ich nur longieren. Petit jayaprada wäre an die nächste die auf tunieren vorgestellt werden musste für die Körung. Aber zuerst musste Mystical Star diese bestehen. Nach einer halben stunde beendete ich das Training und Holte Star aus der Box . Die Falbstute war relativ erfolgreich auf tunieren aber noch nicht gut genug das würde sich ändern. Ich sattelte die junge stute auf und schwang mich auf den Rücken. Ich ritt mit ihr A Dressuraufgaben durch immer und immer wieder bis wir das pefekt konnten. Nun war es schon 16 Uhr die zeit verflog. Die hengste hatten heute frei, diese würden morgen an der reihe sein. Ich fütterte noch zu abends und flog müde ins bett.

      Emely, Grace und Ethan ziehen ein und der aufflug.
      Einige wochen später hatte Adria 3 Gefängnisjugendliche aus Amerika geholt. Ich freute mich darauf endlich arbeitserleichterung zu haben deshalb holte adria die drei rechtzeitig vom flughafen ab. Ich war gerade im Stall beschäftigt als ich Autoreifen hörte. Ich dachte das Adria zurückkam mit den neuen Mitarbeiter und ging desshalb aus dem Stall. Als ich auf dem hof ankam sah ich aber Polizeiautos und die olle Jugendamtmitarbeiterin Frau Sonsorna . „ Brooke was soll das, glaubst du echt das wir dich nicht finden werden. Du kommst jetzt mit!“ sagte sie. Die Polizisten umstellten mich so das ich nicht mehr abhauen konnte. „ Nein ich kann für mich alleine Sorgen, ich will nicht in ein olles Heim wo man nicht man freizeit haben kann! Ich will hier bleiben!“ raunte ich.
      Als die Polizisten mich anpackten tauchte Adria auf. „ Was ist den hier los?!“ hörte ich eine leicht aufgebrachte und verwunderte Adria. „ Wie hole die flüchtige Jugendliche wieder in ihr heim zurück. Brooke van Canover!“ erklärte die Jugendmitarbeiterin. „ was wie flüchtig? Ich versteh das jetzt nicht van Canover? So hieß doch meine ach so liebe schwester mit der ich seit 17 jahren keinen kontakt hatte.!“ gab Adria an. „ hieß ihre Schwester zufällig Susanne van Canover und ihr mann Bernhard van Canover?!“ fragte die mitarbeiterin. Mir rannen schon die Tränen. „ Ja, was ist losß!“. „Susanne und Bernhard hatten vor gut einem halben jahr einen schweren autounfall, bernhard kam dabei sofort ums leben und susanne kämpfte eine woche lang um ihr leben das sie leider verlor, es tut mir leid ihnen mitteilen zu müssen das sie tot ist und Brooke war ihre Tochter und riss nach dem Krankenhausbesuch aus.!“ „ Brooke?!“ sagte adria dann etwas strenger zu mir.
      „ Äh es tut mir leid.... das ich nicht die wahrheit gesagt habe über meine Herkunft. Aber ich war so verzweifelt. Als mama da so im Bett lag und mit letzter kampf von dir erzählte musste ich es einfach versuchen, in ein heim will ich nicht, da kann man nichts machen. Ich wusste auch nicht wie ich es dir sonst sage hätten solle. Hallo Tante? Hier ist deine nichte von deiner verhassten schwester? Außerdem kannte ich dich ja nicht und wollte dich erst kennenlernen.“ kam ich mit der Sprache heraus. Adria war geschockt und ich war mir sicher das ihr Vertrauen weg war.
      „Wenn sie meine Nichte ist, hab nicht ich das Sorgerecht?!“ hörte ich meine Tante fragen. „ ja das ist so aber wir konnten sie nicht finden?!“ gab die Trulla an. „ Das lag daran das ich gerade von Craignure hergezogen bin!“ erklärte sie. „ Dann kann Brooke hier bleiben?!“ „ Ja muss ich was ausfüllen´?“ hörte ich. Die Trulla übergab irgendwelche Papiere und verlies zusammen mit der Polizei den Hof. „ Du hast jetzt eindeutig klärungsbedarf mädel, zeig den dreien ihre Unterkünfte nd dann komm in das Büro!“ sagte sie streng.
      Nach einer kurzen Verschnaufpause zeigte ich den dreien ihre Unterkünfte und dann machte ich mich auf dem Weg ins Büro mein Herz pochte.
      „ WAS Soll das?!“ schrie sie mich an. Verständlicher weise. „ ich wusste nicht was ich tun sollte!“ gab ich zurück. „ Warum sagst du mir nicht von anfang an wer du bist wovor hattest du angst?!“ „ Vor deine Reaktion das ich den job nicht kriege und ich dann doch wieder zurück ins Heim muss!“ gestand ich.. Minuten langes schweigen. „ Naja jetzt ist jedenfall passiert, ran an die arbeit du nimmst die drei unter deine Fittiche Brooke ich muss nochmal los!“ hörte ich. „ Gut!“ Ich ging ins Haus um zu sehen ob die 3 fertig waren. Sie saßen in ihren Zimmern und wirkten erleichtert. „ Ethan, Emily und Grace? Ich zeig euch jetzt den Hof die Pferde und dann die heutige arbeit.!“ sagte ich und wartete bis die drei bereit waren. „ Grace du bist auf einem Pferdehof, high heels sind hier verboten, viel zu gefährlich!“ sagte ich und grinste wir warteten noch bis Grace passende schuhe angezogen hatte. So „ Hier ist die Halle, dort wird gearbeitet , wenn es zu heiß zu kalt oder regenwetter gibt. Neben der Halle geht’s zu den Weiden und hier ist der außenplatz, dort ist der Putzplatz und der Duschbereich der pferde. Hier ist der Zuchtstall der Stuten, wie ihr seht sehr helle und große Boxen, weil die Stuten tragend sind und später mit ihre Fohlen hier gut bewegen sollten. Das ist der Hengststall. Zurzeit haben wir 3 Hengste einer ist Bereits geköhrt, der Rappschecke hier heißt Donnerschall. Der Braune heißt Connery und der fuchs bei dem müsst ihr aufpassen der is gefährlich, den lasst ihr auch in Ruhe sein name Sir Outlaw. Dann kommen wir zu den Privatpferden momentan 2 ein schimmelfohen und eine schimmelstute Skadi. Da ich heut morgen bereits gemistet habe beginnen wir mit der Arbeit von Pferdepflege. Das heißt wir gehen jetzt wieder zum Hengststall und kümmern uns um die 3 Hengste. Ethan und Grace ihr macht Connery zusammen, das heißt aufhalftern, hufe kratzen, zum Putzplatz führen und striegeln. Emily und ich wir machen Donnerschall. Als wir die Pferde draußen hatten erklärte ich den dreien der ablauf. Ich schaute zu und die drei machten es toll. Den beiden mädchen sah man freudiges grinsen und der junge war noch etwas reserviert. „ Wer von euch ist schon mal geritten?!“ fragte ich aus neugierde. „ Ich!“ sagte Grace. Die Putzaktion dauerte eine halbe stunde. So wir machen die zwei jetzt zum longieren fertig. Wir brauchen, Schabracke, Gurt, Trense , Bandagen und die Longe. Wir liese Connery und Donner auf dem Putzplatz stehen und holten unser Zeug. Zuerst zeigte ich wie das Bandagieren ging und ließ es die jugendlichen nachmachen. Dann legten wir die Gurte um und trenste die Stute auf. Anfang machen Grace und ich. Grace nimmt Connery ich Donner. Kommt mit in die Halle. Ethan spannst du bitte das Band in der mitte der halle. Emily folgte mir zum unteren Zirkel und ethan und Grace nahmen den oberen. Grace machte es gut, sie ließ Connery einige Runden im Schritt warm laufen. „ Warum war eigentlich die Polizei auf dem hof?!“ wollte emily wissen. Naja ich bin abgehauen zu meiner Tante, sie wusste von nichts und joa meine eltern sind leider verstorben und in ein heim wollte ich nicht gab ich zu. Ich verstand mich mit denen 3 Gut. Nun trabte ich Donnerschall an, der Rappscheckenhengst war der älteste im Bunde. Im Augenwinkel sah ich das Grace mit Connery bereits im Gallopp war. „ Lass mal Ethan rann!“ rief ich ihr zu. Nun nahm ethan vorsichtig die longe in die hand, Grace blieb aber in der Mitte. Ich wechselte Donner die seite und übergab die longe emi wie ich sie nennen durfte. Nachdem die hengste einige zeit gearbeitet hatte machten wir sie Boxfertig. „ So jetzt mus Sir outlaw an die reihe, hier könnt ihr nur zusehen.!“ sagte ich. Vorsichtig öffnete ich die Türe von dem hengsten. Dieser stieg mit angelegten ohren vor mir hoch. „ Ist gut jetzt!“ raunte ich. Geschickt hatte ich das halfter angezogen und legte ihm die Hengstkette um. „ wie ihr seht ist jeder hengst anderst.! Donner und connery haben eine gute erziehung genossen dieser hier, muss irgendwas erlebt haben was ihm so geprägt hat, trozdem hat Adria Hoffnungen in diesem jungen hengst. Ich brachte ihn zum Putzplatz und putzte ihn über. Dort entspannte sich der Fuchs wieder leicht. Da das bandagieren zu gefährlich war zu diesem zeitpunkt bekam er gamaschen um. Als er zum longieren fertig war gingen wir in die halle. Die drei standen ausen und schauten zu. Ich verschnallte die zügel beim gurt um den kopf in der richtigen haltung zu bekommen.
      Dann forderte ich den Hengsten auf sich zu bewegen. Er stemmte zuerst seine Beine in den sand, erst als ich ihn leicht mit der Pitsche antippte donnerte er wild los. „ How how ruhig angehen lassen!“ sagte ich und versuchte den hengst zu bändigen. „ Mit dem wurde wohl nichts gemacht!“ hörte ich Grace rufen. Nach einiger zeit lief der Fuchshengst nun brav im kreis in allen Gangarten.
      Auch da wusste ich mit dem richtigen Training und der richtigen Konsequent könnte der Trakehner wirklich ein Juwel werden, der zuerst geschliffen werden muss.
      Als Law endlich fertig war ging es zu den zuchtstuten über. Petit Jayaprada und Mystical Star hatten heute frei und durften die Weide genießen. Da Shari ein verlasspferd war durften nun Ethan, Grace und Emily auf ihr reiten. Wir Putzten die Stute und sattelten sie auf. „ Nach Shari gibt’s mittagesse um halb eins geht’s dann weiter!“ klärte ich die dreien auf. Wir gingen in die halle und Grace durfte den anfang machen. Sie saß fest im Sattel und fand sich schnell wieder ein.
      Nach dem Grace fertig war setzten wir ethan auf den ich anfangs noch führte. Er fühlte sich zunächst unsicher aber dies besserte sich von minute zu minute. Shari erlies das geduldig ergehen zum schluss kam noch emily auf ihren Rücken dann war auch diese Stute fertig. Nach dem wir sie versorgt hatten gingen wir in die küche und machten uns was zu essen dann gingen wir in den zimmern um etwas auszuruhen.
      Nach dem die halbe stunde fertig war machten wir das fohlen Dance wuchs sehr schnell und bald wurde es an der zeit mit ihr zum arbeiten aber jetzt durfte sie noch das Fohlen sein genießen sowei bifröst der kleine Welsh A hengst.
      Als letztes kam Skadi an der Reihe. „ jetzt musst du reiten Brooke!“ hörten ich die anderen rufen.
      Na gut ich reite skadi. Wir machten die Schimmel stute fertig und ich ritt mit ihr in die halle.
      Begeistert sahen sie mir zu. Nachdem skadi fertig war gings ans abend füttern. Der erste Arbeitstag von Grace, Ethan und Emily war nun vorüber und die drei würden bestimmt gleich in ihr Bett fallen und schlafen.(9573)

      Einreiten und Erfolgreiche SK
      Ein kalter November Tag erwartete uns bereits als ich die augen aufschlug. Gestern hatten wir sämtliche Ställe ausgemistet und darum war ich noch so fertig. Es half alles nichts, ich musste aus den Federn. Schließlich habe ich und die Pferde hunger und von alleine stillt sich dieses Bedürfniss nicht. Grace Emily und Ethan schmieß ich ebenfalls aus dem Bett. Gemeinsam frühstückten wir und danach ging es für uns an die Stallarbeit. Heute stand das anreiten von Celabration of Dance an. Die 3 Jährige Stute war nun soweit. Danach bekam Mystical ein Wellnessprogramm die Stute war in letzter zeit sehr erfolgreich. Bald könnte sie zur Zucht zugelassen werden, was wir natürlich hofften.Ich teilte Ethan im einstreuen ein und Grace sollte die Weiden abäbbeln, Emily sollte mir mit füttern helfen und danach mit Celabration of Dance behilflich sein. Seit genau einem monat wurde sie longiert und auch an den sattel gewöhnt. Heute würde ich mich zum ersten mal draufsetzen. Die Stallarbeit hatten wir schnell fertig und so machte mir Emily Celabration fertig. Ich kontrollierte schnell ethan und emily. Dann sollten sich beide mit Bifröst beschäftign. Cela stand nun fertig in der Stallgasse und so gingen wir in die halle dort longierte ich die Stute erstmal schön ab übergab dann emily die longe und zog meinen Reithelm auf. Vorsichtig schwang ich mich in den sattel. Lobend klopfte ich die Stute noch stand sie brav da. Nun sollte sie in den Schritt gehen, doch daraus wurde nichts. Wild bockend hüpfte die Stute im kreis. Ich konnte mich gerade noch halten. Auch wenn sie einige Hasensprünge hinlegte ich blieb im sattel. Es dauerte auch nicht lange als sie begriff das es gar nicht weh tat. Wir liefen einige runden im Schritt. Ich lobte Celabration of Dance.Dann trabte ich sie vorsichtig in den Trab, dort buckelte sie und ich blieb oben. Nach einigen runden parrierte ich die stute und wir wechselten die seite, dort ritten wir ebenfalls nur schritt und Trab. Noch musste cela ihre Balance finden, aber mit mehr Training würde sie das bekommen. Sobald man sie frei in allen Grundgangarten reiten konnte würde man sie zu einer Trainerin schicken.Emily brachte die junge stute in ihre Box zurück und holte anschließend Mystical star. Sie wurde heute geduscht und mit schampoo gewaschen, dann wurde schweif ausgeschnitten mähne verzogen und sie dann trocken geführt. Mystical Star war die best ausgebildete Stute die wir hatten und alle legten große Hoffnung in die Falbstute mit blauen augen hatte gerade eine Stutkörung gewonnen und so konnten wir endlich beginnen mit der zucht sobald der passende hengst gefunden wurde. Nun kamen Emily und Ethan wieder. Sie durften heute shari und Petit jayaprada reiten. Die zwei freuten sich und holten sofort die zwei aus ihren Boxen. Grace und ich ritten heute Donnerschall und Connery aus. Einen Ausritt hatten wir reglich verdient. Adria würde am hof sein, fals mit emily und ethan passierte, aber eigentlich konnten sie schon gut reiten nur für einen ausrittn war es mir riskant. Beim ausritt fragte mich Grace wo eigentlich Outlaw sei. „ Outlaw ist in England er wird für die Körung vorbereitet und evtl wird auch rausgefunden warum er so ist wie er ist!“ sagte ich, nun trib ich connery in den trab, der hengst folgte mir brav. Grace tat es mir gleich, als ich rechts abbiegen wollte merkte ich das connery direkt auf einen herausragenden ast trabte. Ich konnte ihn noch rechtzeitig abbremsen. „ Was war das denn bitte?!“ schrie Grace. „ Ich weiß nicht, hat er wohl nicht gesehen, ich muss eddi mal anrufen!“ sagte ich und beschloss den hengsten nur noch im schritt zu reiten, Der Junge hengst hatte wohl ein schlechtes sehvermögen, ich hoffte das es nicht so schlimm ist wie befürchtet. Langsam ritten wir wieder zurück auf den hof dort machten ethan und emily gerade ihre Pferde boxfertig und ich sah wie adrianna ihre lieblingsstute Skadi ritt. Die schöne Schimmelstute ist fein herausgeputzt worden. Adria hatte skadi am besten im griff. Sie waren ein richtiges team. Grace und ich machten unsere Pferde auch fertig und begannen mit der Abendfütterung. Ethan, Emily und grace fuhren heute auf eine Party, dies haben sie sich verdient und ich schaute noch adria zu ehe mich nach einem hengst für Mystical Star suchte. Da fiel mir ein das ich ja noch den Tierarzt anrufen musste wegen connery. Ich vereinbarte einen Termin am nächsten Tag.

      Das Herbstunwetter
      <<Knarx, klirr whuhhuuuuu schsch >> Ich konnte kaum die augen zu machen. Das Unwetter hatte uns in der Nacht erreicht und treibt nun sein Unwesen. Uns hat das völlig überrascht, den sonst hätten wir die Pferde von ihren Weiden reingeholt, jetzt bleibt nur noch zu hoffen das nichts passierte. Das Tief war nun über unser Haupthauses man spürrte wie die wände leicht bebten und somit konnte ich erst recht nicht schlafen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das es gerade mal nach zwölf war und ich erst 2h lang geschlafen hatte. Das kann ja heiter werden murmelte ich im kopf und tapste leise im dunkeln in die küche um die anderen nicht zu wecken. Hin und wieder wurde der lange Gang von den blizten erhellt. Auf dem Weg in die Küche kam ich an Adria´s Zimmer vorbei dessen Tür ein spalt offen war was sie tagsüber auch gerne lies um Frodo ihren alten Goldenretriver einen Rückzugsort zu bieten. Leise schaute ich hinein und endeckte nur Frodo auf ihrem Bett schlafen, wo war adria? Ist sie nicht nachhause gekommen? Oder hatte sie einen unfall? Unwillig kroch mir die Panik an mir hoch, ich hatte bereits meine Eltern verloren und wollte jetzt nicht auch noch meine Tante verlieren. Mit einem Herzrasen ging ich weiter in die Küche dort machte ich mir einen warmen Kakao und setzte mich an den Tisch. Auf dem Tisch fand ich einen zettel dort stand drauf:
      Hallo Brooke!
      Ich weiß ich hätte es mit dir bereden müssen,aber es kam immer was dazwischen und heute schliefst du schon und wollte dich nicht wecken. Ich bin zuerst in England eine Kundin bedienen dann in Amerika um mich Fortzubilden und danach brauche ich eine Auszeit für mich.
      Ich muss klar werden wie es weiter gehen soll. In letzter Zeit kam soviel neues, du, die nachricht das meine Schwester und mein Schwager tot sind. Auch wenn wir uns nie sonderlich verstanden haben,wenn es darauf ankam hielten wir doch zusammen., Und du Brooke, weißt du eigentlich wie sehr du deiner Mutter ähnelst??Manchmal glaubte ich da kommt sie durch die Tür derweil warst es du Brooke.
      Bitte versteh mich einwenig.
      Es kommen noch leute fürs Vorstellungsgespräch Stalljungen und Bereiterin die auch auf Tunieren geht. Und außerdem kommen noch 2 Hengste, Schwarzgold und Golden Jam, beide Hengste gehören dir Brooke.
      Ich weiß das du das packst, es ist alles gesorgt.
      Deine Tante, Adria
      Ich musste den Brief zweimal lesen, Adria war also weg und ließ mich alleine. Auch wenn ich mich freute das ich zwei Hengste von nun an mein eigen nennen konnte, hatte ich angst das ich das nicht alles schaffen werde. In genau 6h hatte ich 3 Vorstellungsgespräche und das Unwetter ließ noch nicht nach. Ich beschloss daher nochmal ins bett zu gehen.
      Nach einiger zeit klingelte das Handy erneut . Nun war es an der zeit aufzustehen. Ich weckte die anderen und machte das Frühstück. Beim Frühstücktisch möchte ich die neuigkeiten verkünden. Grace Ethan und emily trudelten ein. „ Morgen! Bei dem unwetter kann man ja kaum pennen!“ raunte ethan. Ich erzählte den dreien die neuigkeiten. Da ich ja den Tag mit vorstellungsgesprächen beschäftigt bin, beauftragte ich die drei zuerst die tägliche stallarbeiten zu machen und dann die pferde zu longieren. Grace sollte außerdem zu der weide gehen und schauen ob alles in ordnuing war. Es waren eigentlich nur Skadi, Mystical Star mit ihrem Fohlen auf der weide und ich bereitete mich schon mal psychisch vor. Gegen 10 uhr kam eine junge frau. Rieke ullenson las ich auf ihre Bewerbung als Bereiterin und Tunierreiterin. Ich bat ihr einen Kaffee an und hörte mir sie an. Dann ließ ich sie mir auf Connery vorreiten. Rieke hatte eine sehr feine hand und ist sehr einfühlsam. Ich beschloss sie einzustellen als ich das mit ihr besiegelt hatte kamen die brüder Finn und Phil, sie wollten als Stalljungen arbeiten, dies hieß boxen misten, anlage sauber und instant halten und weiden und wenn was außergewöhnliches ist da mithelfen. Auch diese stellte ich ein. Zufrieden machte ich mittagessen, um 14 uhr würde Schwarzgold und Golden Jam kommen. Zu mittag gab es für alle Lasagne. Rieke blieb da um sich mit den anderen zu beschäftigen. Am Mittagstisch teilte ich nun neu ein. Rieke sollte Skadi, Bargeld, S´Cada und Donnerschall reiten. Grace bekam Mystical star mit ihrem fohlen, die sie in der halle einwenig laufen lassen sollte und shari durfte sie heute reiten, Ethan und Emily durften sich um Bifröst und Jayaprada kümmern. Ich bereitete mit Phil und Finn die zwei neuen boxen für die Hengste vor. Gegen 14 Uhr kam Muemmi mit Schwarzgold an. Der junge Rapphengst war ein juwel für unsere Zucht. Ich beschloss Schwarzgold und Golden Jam sofort für die Körungen vorzubereiten. Wir luden Schwarzgold aus dem hänger und brachten den etwas aufgeregten hengsten erstmal in die box, morgen werde ich ihn zum ersten mal reiten. Ich verabschiedete mich von meiner Freundin und sie fuhr los. Bald kam auch Golden Jam an. Der braune war wesentlich entspannter als der rapphengst. Jam bekam die box neben schwarzgold. Auch ihn wollte ich morgen reiten. Nun waren wir fertig und wir gingen schlafen.
    • sadasha
      Verjährte Berichte
      Bifröst auf Endeckungsreise

      Und andere Probleme
      Es war nun ein monat vergangen als bekannt wurde das meine Tante in Amerika verschollen war. Jedes mal wenn eine Tür aufging hatte ich immer noch die Hoffnung Adrianne war endlich heimgekommen. Doch es war nur Phil, der aufgeregt in die küche rannte. „ Brooke, ich hab ja keine ahnung wieviele pferde du hast, aber ich glaube es fehlt eins!“ meinte er und klopfte der schnee von der Hose. Es hatte heute nacht geschneit und es schneit immer noch, wir hatten heute morgen nur das nötigste gemacht, die Pferde gefüttert und die Tränken frei gemacht und da waren alle noch da. „ Was bist du dir sicher Phil?!“,sagte ich und stand sofort auf. „ Ja ich glaube schon!“ . „ Gut, trommel alle zusammen wir treffen uns im Stall!“ In windeseile zog ich mich an und stapfte in den stall und schaute alle boxen durch. Tatsächlich Bifröst mein 5 monate altes Fohlen ist verschwunden. „ Was ist los?!“ fragten Rieke, Grace und Emily. „ Bifröst ist abgehauen, wo sind eigentlich Ethan und Finn?!“ fragte ich. „ Ethan schlich sich heute früh raus, er ist sowieso seit ein paar tagen sonderbar, hat ständig neue sachen, ich hoffe nicht das er rückfällig wurde!“ meinte Emily besorgt. Grace und Emily hatten wohl begriffen, das ihre vergangenheit nicht gut war. „ Ähm Finn ist krank, hab ich vergessen zu sagen sorry!“ entschuldigte sich Phil. „ Na gut, um Ethan kümmern wir uns später! Phil du bleibst bitte hier, falls er zurück kommt oder jemand kommt fals ihm aufgefallen war das irgendwo ein pferd rumgeistert, die anderen schnappen sich die pferde und wir teilen uns auf in 10 min abständen rufen wir uns gegenseitig an!“. Grace sollte Shari nehmen, Emily nahm Petit jayaprada, Rieke Skadi und ich nahm Schwarzgold. Wir waren nun auf den Pferden, Grace und Emily ritten richtung wald, Rieke richtung Autobahn und ich nahm den weg in die Stadt, irgendwo musste der kleine Lauser schon sein.
      „Bifrööööööööööööst!“ rief ich immer wieder, die Hauptstraße war heute sehr stark befahren, ich hoffte das er einen anderen weg genommen hatte. Hin und wieder hielt ich autos an um zu fragen ob sie eventuell ein cremfarbiges fohlen gesehen haben. Die Fahrer bedauern es und wünschten mir glück. Nach einer weile rief ich die anderen an um zu fragen ob sie schon was gesichtet haben. „ Bist du Gagga? Der Wald ist rießig, wir sehen schon fast die bäume nicht mehr!“ versuchte Grace etwas lustig zu wirken, doch man merkte, das sie in panik ist, Bifröst war ihr ein und alles. Sie liebte das kleine unschuldige ding. Naja streichen wir unschuldig mal kurz.
      Ich seufzte auch Rieke hatte kein glück.
      „Na schwarzi, wohin würdest du stiften gehen?!“ fragte ich meinen rapphengsten. Ich kam nun langsam in die Stadt herein, die blicke zogen auf uns, als ob sie noch nie einen rappen gesehen haben. Zugegeben mein Rappe war am schönsten!
      Ich dachte immer wieder wo mein kleines freches Fohlen stecken könnte, wir suchen inzwischen schon eine Stunde fieberhaft nach ihm.
      Da viel mir ein, das heute in der stadt markt Tag war, eventuell wäre er dort aufzufinden. Ich bog weiter in die Stadt ab und suchte nach dem kleinen fohlen.
      „Wirst du wohl das sein lassen du freches ding!“ hörte ich einen Markthändler wütend kreischen. Das konnte nur Bifröst sein! Wenn es um Unsinn und Quatsch geht, ist er Nummer eins. Ich lenkte meinen hengsten in diese Richtung und siehe da, ich hab ihn gefunden.
      Schnell tippste ich eine rundmeldung an die anderen.
      „ Ich hab den ausreiser gefunden, könnt nachhause reiten, der kleine wollte wohl einkaufen gehen!“. Ich stieg von Schwarzgold ab und entschuldigte mich bei dem Händler.
      „Der kleine ist uns entwischt, anscheinend wollte er einkaufen gehen!“ scherzte ich.
      Ich bezahlte den Sachschaden und entschuldigte mich abermals. Der händler sah es jetzt gelassen und schenktem jedem Pferd einen apfel. „ Eigentlich hast du dir das nicht verdient Bifröst!“ ermahnte ich ihn lachend. Ich klickte den strick ein und schwang mich auf meinen Hengsten.
      Nun ritt ich heimwerts mit Bifröst im Schlepptau.
      Ich war froh das alles gut gegangen ist.
      Auf dem Hof angekommen wurden wir schon erwartet. „ Da ist der kleine, und zufrieden sieht er aus!“ kreischte Grace. „zum glück ist nichts passiert!“ riefen Phil,emily und rieke gleichzeitig aus. „ Ist ethan inzwischen zurück, und was macht das Polizei auto da!“.
      „Die Herrschaften kamen 10 minuten später als ihr wegwart, und ich dachte, es wäre besser wenn deine leitung frei wäre wegen bifröst, die warten in der küche, muss wohl um ethan oder adrianne gehen, sie wollten mir nichts sagen um was es geht!“ sagte Phil.
      Ich überlegte kurz und sah in die runde. Grace schüttelte den kopf ethan war wohl immer noch nicht zurück. Langsam machte ich mir schon sorgen, Grace hatte recht Ethan ist in letzter Zeit sonderbar geworden!. Mein Bauchgefühl sagte mir nichts gutes. „ Macht bitte die pferde boxfertig und beginnt weiterzuarbeiten, alles hört auf Rieke!“ sagte ich und ging in die küche.
      Dort wurde ich von einem Polizisten und einer Polizistin erwartet. „ Tut mir leid, aber uns ist heut morgen ein Fohlen abgehauen.!“ Sagte ich , nichts ahnend, das dies ein ablenkungsmanöver von Ethan gewesen war. Ich blickte in die Runde und endeckte Ethan wie ein häufchen elend am stuhl sitzen. „ Ethan? Was ist los?!“ fragte ich ihn. „ Er versteht kein Deutsch, nur englisch!“ meinte die Polizisten. „ so ein Quatsch ethan ist inzwischen 3 Monate hier und kann sehr wohl deutsch!“ klärte ich verärgert auf. „ Was hat er angestellt?“ fragte ich nun.“ „ Herr Brudway hatt in letzter zeit einige Raubüberfälle begangen und der letzter sogar mit Körperverletzung mit Todesfolge! Er wird nun ins Gefängnis kommen.!“ Sagten mir die Polizisten.
      „Ethan du hast was? Warum was soll das, ich dachte du willst dein leben ändern? Adrianne hat dir die Chance gegeben, dir und Grace und Emily, ist das der Dank, das du in Deutschland weiter machst, wie in den Staaten?!“ brülllte ich ihn an.
      „E.E.s tut mir leid. Und Bifröst ist wegen mir abgehauen, ich brauchte zeit das es nicht gleich auffiel wenn ich fehlte!“ gestand ethan noch
      Ich war fassungslos. „ Du hast was? Bist du vollkommen bescheuert, was hätte da alles passieren können. Ich werde nun in Amerika im Gefängnis anrufen die sollen dich holen nach dem Prozess hier in Deutschland, du kannst von hier verschwinden, ich will dich nie wieder sehen!“
      Ich hatte alles gesagt, was zu sagen gab, wutentbrand stampfte ich aus dem Haus richtung stall.
      „ So was, so ist der dank dafür das man leute die keine chance mehr hätten im leben doch noch eine chance gibt es besser zu machen, und dann das, und dann lässt er ein unschuldiges Fohlen frei, nur das er zeit schinden kann, so ein arsch aye, warum hat sich adria dieses Projekt ausgesucht, kann doch nicht gut gehen!“ schimpfte ich vor mich hin, ich merkte nicht , das die anderen vorallem grace und emily mithörten.
      Grace und emily sahen sich verdutzt und etwas verängstigt an.
      Ich knallte die Sattelkammertüre zu nachdem ich Golden Slam´s sachen geholt hatte.
      Eine gute Dressurstunde würde mir bestimmt gut tun nein besser noch einen Ausritt.
      Schnell griff ich mir das nächstbeste Halfter mit strick und stampfte weiter schimpfend in Richtung Golden Jam´s Box. Jam erhob seinen Kopf als ich die Türe regelrecht aufprügelte weil sie nicht gleich von anfang an aufging. „ so einen scheiß aye! Gibt’s doch nicht!“ murrte ich und zog etwas unsanft das halfter auf, war natürlich unbeabsichtig.
      Rieke platzte der kragen und nahm mir Jam weg.
      „Brooke, jetzt beruhig dich mal und erklär uns was da drinnen abgelaufen ist, so hab ich doch noch nie erlebt und Grace und Emily machen sich sorgen weil das wort Projekt gefallen war!“ sagte sie mir und band Jam am Putzplatz an. Verdutzt sah ich in die Runde, ihr habt das mitgehört? Ich dachte ich hab es mir gedacht.
      „Nein, wir haben es gehört!“ sagte grace eingeschüchtert und leise.
      Ich ließ einen seufzer aus und tätschelte meinen braunen hengst. „ Na gut, Ethan hat mist gebaut, sehr großen mist, er hat einige Überfälle beganngen und der letzte war sogar mit gewalt und das Opfer verstarb wenig später im krankenhaus!“ erzählte ich. „ Und das bedeutet wir müssen zurück? Wir wollen nicht mehr ins gefängnis, wir haben nichts gemacht!“ schrieen die zwei schon in panik. „Hey ruhig mädels, klar der Gefängnisleiter von amerika wollte das gesamte projekt absagen, da es die vereinbarung war, aber ich konnte überzeugen, das ihr zwei auf dem weg der besserung seit, und ihr dürft bleiben.! „,,,, vorausgesetzt ihr baut keine Scheiße!“ nur Ethan wird nach dem Prozess hier in Deutschland zurück nach Amerika müssen, und eins steht schon fest noch so eine chance wird er nicht mehr bekommen. Es tut mir leid das ihr meinen Ärger und zorn abbekommen habt, ich konnte einfach nicht mehr, vorallem weil er Bifröst mit in Gefahr gebracht hat!“ sagte ich und striegelte weiter.
      „Wie Bifröst in Gefahr gebracht?!“ fragte Grace nun. Wenn es um ihren Liebling ging kennt sie nichts.
      „Naja, er hat Bifröst heut morgen aus dem Stall gelassen, damit es in der aufregung nicht auffiele das er nicht da ist!“ sagte ich und sattelte nun Jam auf.
      „ Ich geh ausreiten, füttert alles und macht dann feierabend!“ sagte ich und ritt los.
      Ich spürte den Wind in meinem gesicht und merkte wie dier meine hitze abkühlte, das tat gut

      Clinic Caen
      Heute würde es für mich mal wieder zur Trakehnerzucht Van Helsing gehen. Unerklärlicher Weise war Adrianne verschwunden, weshalb momentan Brooke sich um alles kümmerte. Als ich auf dem Gestüt eintraf, merkte man schon, dass hier auch alles stressiger zuging als sonst. Brooke fand ich auch nicht sofort, sondern musste erst einmal durch den Stall pilgern, bis ich sie in einer Box fand. "Ah Eddi! Tut mir leid, ich bin im Stress!", entschuldigte sie sich, ehe sie mich kurz umarmte und mir eine Tasse Kaffee anbot.
      Mein heutiger Patient war Skadi. Zum einen für eine Grunduntersuchung, aber auch wegen eines anderen Problems. "Skadi war Adriannes Pferd und seitdem sie weg ist, ist auch Skadi ganz komisch. Ich weiß nicht, was ich machen soll", seufzte Brooke verzweifelt, während sie versuchte, sich Skadi zu nähern. Anscheinend war die Stute auch höchst aggressiv und ließ sich nur schwer bändigen. Dennoch schaffte Brooke es, sie aufzuhalftern und aus der Box zu holen.
      Ich kontrollierte fix ihre Augen und das Maul, ehe ich Herz und Lunge abhörte. Dann tastete ich Skadi noch ab und kontrollierte die Körpertemperatur. "Also körperlich ist sie vollkommen gesund", meinte ich ein wenig verwirrt. Erst einmal gab ich der Stute nun die fehlenden Impfungen und die Wurmkur, ehe ich mich mit Brooke in Ruhe über die Probleme der Stute besprach. Ihr negatives Verhalten hatte sie natürlich auch mir gegenüber gezeigt, weshalb ich mir schon einige Gedanken machte.
      "Also ich denke, ein wenig lindern können wir das, aber direkt ein Wundermittel dagegen habe ich nicht", erklärte ich Brooke. "An eurer Stelle würde ich ihr möglichst Freiraum bieten, evtl sogar durch einen Offenstall mit ihren liebsten Weidekumpanen, so dass sie immer genügend Bewegung und frische Luft hat. So habt ihr auch nicht mehr die Enge der Box als Problem. Desweiteren denke ich, dass nur die Zeit diese Wunde wird heilen können und eine neue feste Bezugsperson. Es sollte sich möglichst nur einer um Skadi kümmern, der ihr Geduld und Vertrauen entgegen bringt", was ich da von Brooke verlangte war viel, aber nötig, um Skadi wieder zurückzubekommen.
      Außerdem verschrieb ich der Stute homöopathische Mittel gegen ihre Aggressivität und Unruhe. Diese basierten vor allem auf Heilkräutern und deren Wirkung, weshalb ich sie guten Gewissen verschreiben konnte. Brooke erklärte ich noch, wie sie die Mittel der Stute zu verabreichen hatte, ehe ich mich dann auch schon verabschiedete, denn mehr würde ich nicht machen können. Man konnte die Stute weder zu Freundlichkeit noch zum Fressen zwingen, allerdings war das beabsichtigte Hunger auch nicht natürlich für Tiere, denn bei ihnen hatte immer der Überlebensinstinkt Vorrang, weshalb ich Brooke bat, sich nicht zu viele Gedanken zu machen.

      03.07.2016
      Auszeit
      Pflege für alle Pferde von Elsaria
      Mit einer großen Reisetasche, einem Wanderrucksack und Autoschlüsseln ging ich den am wenigsten besuchten Weg zum Parkplatz und bekud den Wagen. „Wo geht’s hin?“ Isaac stand mit Come Back Cupcake am Rand des Springplatzes und konnte durch die Bäume den Parkplatz und somit auch mich sehen. Als er mich ansprach fuhr ich zusammen und wandte mich hektisch um. „Ehm, ich bin für eine Woche in Deutschland.“ erklärte ich kurz und öffnete die Fahrertüre zum Auto. Isaac grinste jetzt breit über's ganze Gesicht. „Und da tust du so geheimnisvoll?“ Da hatte er recht, für einen Außenstehenden sah das vermutlich komisch aus. Aber meine Psychologin meinte, dass es keine gute Idee für mich wäre den Hof großartig zu verlassen, da ich mich noch immer nicht an alles erinnerte. Meine Eltern standen voll hinter ihr und so würden sie mich nie einfach so fahren lassen, wenn ich ihnen davon erzählt hätte. Das alles musste also niemand wissen. Isaac's Eingeweihtheit war da lediglich ein zu verkraftendes Übel. „Es soll niemand wissen.“ sagte ich schließlich eindringlich, stieg in den Wagen und bekam beim rückwärtssetzen noch Isaac's verwirrtes Gesicht mit, bis ich den Wagen umlenkte und den Hof in Richtung Fähre verließ.
      Nach etwa einem halben Tag Reise konnte ich endlich das Eifelgebirge vor mir sehen. Joicy hatte mich kurzfristig gebeten nach ihren Pferden zu sehen, sie war außer Haus und hatte mir den Schlüssel unter einer Pferdefigur auf einem Sockel am Tor hinterlassen. Soweit so gut. Der Schlüssel war tatsächlich an besagter Stelle und so lud ich erstmal meinen Krempel aus. Es war schon seltsam niemanden auf dem Hof zu sehen, aber es war mir recht so. Vom Innenhof aus konnte ich die Ponystuten Talya, Schlumpfine und Dream of Linnea sehen, die gemeinsam in einem großen Offenstall standen. Da Joicy mich nur um eine schnelle Pflege bat würde ich heute nur für die Verpflegung und Pflege sorgen. Morgen gibt es dann zusätzlich etwas Bewegung. Beim Betreten des Wohnhauses wurde mir mulmig. Spuren des Lebens waren hier deutlich zu sehen, aber es war niemand da. Es war als würde man in ein fremdes Leben unerwünscht einbrechen. Das besserte auch der Blick in den Kühlschrank nicht. Zwar lebte ich für meine Ausbildung zeitweise bei Joicy und kannte so ihre Gepflogenheiten, aber ganz alleine in ihrem Haus zu stehen war ungewohnt und unangenehm für den Moment. Plötzlich klingelte auch noch das Telefon. Ich beschloß es zu ignorieren und stattdessen meine Taschen ins Gästezimmer zu bringen, eine Dusche zu nehmen und dann mit dem Misten der Boxen zu beginnen. Circa 20 Pferde warteten außerdem auf ihr Futter. Auf dem Nachttisch im Gästezimmer lag eine Notiz.

      „Hey Hunter,
      ich hoffe dir geht es gut?
      Heute morgen hab ich es noch geschafft zu misten und gefüttert habe ich die Pferde auch.
      Die Futterpläne hängen an den Boxen. Mittags brauchen nur die Zuchtpferde eine kleine Ration und Abends nochmal alle.
      Danke, dass du dich kümmerst! Wir sehen uns die Tage, ich hoffe etwas früher fertig zu sein.
      Bis dann!“

      Ein riesengroßer Stein fiel mir vom Herzen als ich las, dass ich heute so gut wie Nichts mehr tun musste. Die Reise hierher hatte mich schon sehr ausgelaugt. An Schlaf dachte ich allerdings noch nicht. Stattdessen machte ich mir erstmal in Ruhe einen Kaffee, setzte mich damit ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ein um etwas Leben in die Räume zu bringen. Die unangenehme Stille war verschwunden und ich fühlte mich gleich etwas wohler. Der Kaffe wirkte seinen Zweck und so machte ich mich keine fünfzehn Minuten später schon wieder auf in den Stall. Bei jeder Box blieb ich kurz stehen und versuchte mir so gut es ging die Futterpläne einzuprägen. Direkt nebeneinander standen Bargeld, Skadi und Bifröst. Skadi war ein besonderer Schatz von Joicy, den sie niemals hergeben würde. Die hübsche Schimmelstute hatte es mir schon beim ersten Treffen angetan und ich machte auch heute immer noch gerne Scherze darüber, dass ich sie irgendwann stehlen würde, wenn Joicy mal nicht hinsieht. Hmm... das wäre wohl jetzt DIE Gelegenheit für einen Meisterstreich. Aber es war nicht meine Art. So seltsam wie ich zur Zeit auch gestimmt war, Pferde würde ich nicht verschwinden lassen. Die restlichen Boxen waren leer. Die Trakehnerstuten standen in Herdenhaltung auf einer großen Weide draußen. Die Hengste waren nach Verträglichkeit sortiert und so auf ein paar kleinere Wieden und Offenställe verteilt. Übrig blieben danach nur noch die beiden Fohlen Sacre Fleur und Magic Lanijos. Wie geplant fütterte ich den Zuchtpferden mittags ihre Portion Extra-Futter und abends bekam die ganze Meute ein Mahl.
      Hier in Deutschland herrschten zur Zeit große Unwetter. Kurz bevor es dunkel wurde entschied ich mich die Pferde, die jetzt noch draußen standen in die Ställe zu holen. Es stellte sich schnell heraus, dass das länger dauern würde als gedacht. Die Fohlen brachte ich als erste rein. Als nächstes die drei Ponystuten. Auch diese stellten mich vor keine Heruasforderung. Von meinen Pferden wusste ich, dass sich Hengste sehr gerne von ihren Stuten ablenken ließen und so holte ich erst die Trakehnerstuten in den Stall. Währenddessen begann es fürchterlich an zu regnen. S'cada und ich hatten Glück noch einigermaßen Trocken die Box zu erreichen. Gut für sie, ich musste nochmal raus. Bolonya Joleen, Shari, Petit Jayprada, Mystical Star und Celebration of Dance waren plitschnass als ich sie reinbrachte. Da es mittlweile dämmerte, konnte man den Regen auch nicht als angenehm erklären. Er war nicht nur nass sondern auch kalt und hart. Der Wind dabei war unerbitterlich. Die Hengste wiehrten und liefen zum Teil wie die Bekloppten am Zaun entlang. „Mein Gott...“ fluchte ich als ich Donnerschall tänzelnd und feixend am Strick hatte. „Jetzt reichts!“ Mit einem kräftigem Ruck vorwärts brachte ich den Hengst aus seiner Fassung und er lief irritiert mit. Auch die anderen Hengste ließen sich nicht so einfach abtransportieren wie erhofft. Der Sturm hatte ihnen wohl das Hirn weggeblasen. Nach gut einer Stunde waren auch Schwarzgold, Golden Jam, Sir Outlaw und Connery in ihren trockenen Boxen. Da die Hälte der Pferde nun klatschnass war hatte ich noch keinen Feierabend. Den Rest des ersten Abends verbrachte ich mit dem Auflegen von Decken auf nasse Pferderücken. Nach Mitternacht ließ ich mich totmüde aufs Gästebett fallen und schlief schneller ein als mir lieb war.
      Die restlichen Tage verbrachte ich wie auf meinem eigenen Gestüt damit, die Pferde zu beschäftigen. Ich brachte die Pferde abwechselnd auf Wieden, wo ich sie am häufigsten sehen konnte, wenn ich +ber den Hof lief und reiten war nur in der Halle möglich, da der Platz von der ersten Nacht einem See glich. Besonders die Hengste und etwas aufmüpfigeren Stuten versuchte ich mittels Longieren und Bodenarbeit auszulasten. Weitestgehend gelang mir das auch. Irgendwann nachmittags am dritten Tag der Woche in Deutschland hörte ich dann einen Wagen auf den Hof rollen. Joicy war wieder da!
      Mit einem strahlenden Lächeln kam sie mir entgegen und umarmte mich kurz zur Begrüßung. „Gut dich zu sehen. Siehst geschafft aus.“ Die Braune Shari schnaubte ungeduldig und riss den Kopf hoch um einem Wiehren hinterherzusehen, das aus dem Stall kam. „Alleine auf zwanzig Pferde aufzupassen und darauf zu achten, dass das Wetter keine größeren Schäden anrichtet laugt etwas aus.“ erklärte ich ebenfalls lächelnd. „Du solltest die Hengstpaddocks ablaufen, da waren zwei, drei Pfosten beschädigt, weil die Hengste abgedreht sind am ersten Abend.“ Joicy nickte. „Komm gleich mal rein.“ schlug sie vor und verschwand im Haupthaus, während ich Shari zurück in ihre Box brachte. Im Haus erklärte mir Joicy dass das diese Woche nicht so oft vorkäme und entschuldigte sich für die Kurzfristigkeit. Für mich war das kein Problem, es war eine Auszeit und neben dem etwas stressigen ersten Tag lief es ja ganz gut. „Wann geht es mit deiner Ausbildung weiter?“ fragte sie schließlich. „Wahrscheinlich nächstes Jahr. Sicher weiß ich es noch nicht.“ meinte ich schulterzuckend. Zwei Tage blieb ich noch auf dem Hof, bis ich meine sieben Sachen abermals packte und zurück nach Hause fuhr.

      Der Giftanschlag
      Seit einigen monaten hatten wir einen komischen Nachbarn, der irgendwie nie gut auf uns zu sprechen war. Wir wussten nicht warum. „ joicy? Schwarzgold sieht komisch aus!“ hörte ich meine neue mitarbeiterin Kate mir sagen. Ich ließ alles liegen und rannte in den Stall. Mein Rapphengst war gerade dabei für die körung vorzubereiten das er jetzt krank werden würde, passte so gar nicht in unser Zeitplan. Ich erreichte Schwarzgold´s Box und da lag er schon nassgeschwitzt im stroh. „ holt den Tierarzt!“ schrie ich und in die Box. Ich versuchte meinen Rapphengsten wieder auf die beine zu kriegen. „ komm schon du schaffst das!“ munterte ich ihn mit zittriger stimme auf. Es stand fest das jemand ihn vergiftet hatte, den Schwarzgold, lief derzeit sehr gut im synchronspringen und desshalb stand er in der Box und wurde per hand zum graß geführt. Schwarzgold war einer meiner hoffnungsträger der werdenden Trakehnerzucht die ich mir mühsahm aufbaue. Inzwischen hatte ich bereits 2 Deckhengste und 1 Zuchtstute. Wobei Donnerschall nur noch 2 Jahre Deckzeit hatte bevor ich ihn in Rente schicken werde. Der Alte Hengst hatte dies wohl gut verdient, jedoch müssten die anderen hengste schon geköhrt sein, und dieser Giftanschlag schlug uns wieder einen meilenstein zurück. „Kate ruf den tierarzt an!“ rief ich. Ich wartete im Stroh auf den tierarzt. Von der box aus wies ich meinen Mitarbeitern an,die arbeiten zu erledigen. „Kate heute kommen noch 2 Neuankömmlinge an, um du dich dann kümmerst, davor, bringt ihr die fohlen auf die weide, dann kümmerst du dich um die Stuten, skadi, Petit Jayaprada, Shari, Scada Schlumpfine.. Somit war kates aufgaben gesagt. Elena sollte sich um Tayla.Dream of Linnea,celabration of Dance, mystical star kümmern. John sollte sich um die hengste widmen, donnerschall, connery, Sir outlaw der seit kurzem wieder hier war,und golden jam kümmern. Bolonya joleen würde ich mich nach dem tierarzt kümmern. Nun herrschte ein reges treiben auf meinem hof, Es wurden die Pferde nach einander aus den Boxen geholt und gearbeitet. „ Der Tierarzt kommt so schnell wie möglich!“ rief kate mir zu. Ich versuchte meinen Hengsten mit stroh zu trocknen. Es gingen ewigkeiten bis der Tierarzt endlich da war. Nun musste ich ihn arbeiten lassen und hoffte auf das beste.
      Der Tierarzt war gerade vom Hof abgefahren und ließ mich noch im dunkeln. Nun schaute ich mich um und sah das bereits alle Pferde gemacht worden waren nun konnte ich zu Bolonya Joleen. Die Rappstute mit blauen augen, hat es fast dick hinter den ohren, aber ich liebte die Stute. Ich striegelte die stute, die heute außnahmsweiße mal ruhig da stand. Ich legte dann den Sattel auf und trenste sie . Dann longierte ich die stute ab. Und schwang mich in den Sattel. Heute würde ich nur leichte arbeit machen, den meine Gedanken waren nun wirklich nicht bei ihr sondern bei Schwarzgold.
      Nachdem ich mit der Stute fertig war, ging ich ins haupthaus in der hoffnung das mein Tierarzt sich meldete.

      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 22. Januar 2017 | 12971 Zeichen

      Neubau für die Turnierpferde des Gestütes
      Lillifee, Bifröst, Skadi, Medivh, Reykja, Aquentino, Possy Pleasure Mainstream, Webster, Davina, Oak´s Lake Mountain, Mon Amie, Amber, Caja, Checkpoint, Meilenstein, Thor, Taciturn, Heros

      Hauptstall der Zucht
      Starlight Express II, Zarin, Elanor, Augen auf! Ich komme, Fleming, Dante, Aestas Amor, Zingara, Ehrengold, Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Occani, Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, Sweet Poison
      (Pferde sind seit Herbst 2016 offiziell im Besitz von kira)

      Dave´s Bewerbung

      Der Himmel war dunkel und das Schneegestöber zuckerte die ganze Landschaft innerhalb von Minuten noch weiter ein, als eh schon. Wir hatten heute morgen erst geräumt, aber es lag jetzt schon am frühen Nachmittag 5cm frischer Schnee und das, obwohl die Naundorfgegend nicht wirklich für solches Wetter bekannt ist. Idefix war die letzten Wochen nicht mehr aus dem Haupthaus gekommen, der Kleine war mittlerweile alt geworden und folgte mir mit seinen 12 Jahren nicht mehr wirklich überall hin. Ich war ziemlich traurig, als mir die Tierärztin beim letzten Besuch riet, ihn zu schonen und nicht mehr unbeaufsichtigt über den Hof rennen zu lassen, da er mittlerweile immer schlechter sah und hörte. Und zusätzlich kamen jetzt die kalten Temperaturen, die seine Gesundheit stark forderten. So beschränkten sich unsere gemeinsamen Stunden immer mehr auf den Abend, in denen er sich zu mir ins Bett kuschelte und neben mir schlafen durfte. Ich wischte mir bei den Gedanken die feuchten Augen, räumte den Rest des Schnees auf die Seite und klopfte mir die Stiefel ab, bevor ich in die Stallungen ging. Es hatte sich in den letzten Wochen einiges getan, ich hatte ganz spontan die Leitung der Fahrturniere übernommen, obwohl ich davon am allerwenigsten Ahnung hatte. Das Sportzentrum richtete sie seit sieben Wochen unter der Leitung eines Freundes von Tom, meinem Bereiter in der hohen Dressur, aus. Aber der hatte mir nach der Auswertung bekannt gegeben, dass er das schon ab nächster Woche nicht mehr machen würde. Noch ein Punkt, der mich in die Mangel nahm. Sofort schrieb ich die Stelle offiziell aus, denn auch Mia, Susan und Leo waren in anderen Disziplinen ausgebildet. „Naja, dann können wir auch offiziell Fahren ausbilden!“ „Falls jemand die Vollzeitstelle so schnell antritt!“ meinte ich zu Leo, der ganz begeistert vom Fahren war. Wir hatten auch darüber gesprochen, ihn neben der Military auch dort ausbilden zu lassen. Ich war wirklich stolz auf meine beiden Azubis, die sich hier schon wie zu Hause fühlten und wirklich verlässlich waren. Ich konnte allen alles anvertrauen und war wirklich glücklich, dass sich Naundorf so entwickelt hatte. Die Pläne, nach England zu gehen, hatten sich immer mehr auf Eis gelegt, obwohl die Welsh-Pferde schon verkauft waren. Kira hatte sie schon vor Wochen auf dem Papier erworben, dennoch standen sie bis zum Frühjahr noch hier auf dem SPZ. Ich ging deswegen so oft ich noch konnte hinüber und streichelte der hübschen Scheckenstute Nikita, der hellen Seidenfell und der munteren Teutonia über die süßen Köpfe. Ich wurde ihnen einfach nicht mehr gerecht und hatte mich entschieden, die Zucht im Ganzen abzugeben. Das umfasste damit auch Haselnuss, Occani, Lara, Miro, Erdbeere, Bow und den talentierten Poison. Lediglich Lillifee, ein Stutfohlen aus der Lara würde bei mir bleiben. Sie stand derzeit mit Taciturn und Bifröst in einer Box. Letzterer war erst vor kurzem unerwartet zurück auf meinen Hof gekommen. Ich fütterte die Stuten, mistete den abgetrennten Offenstall und füllte die Heuraufen. Den Hengsten gab ich ebenfalls mehr Heu zu fressen, damit sie es warm hatten und streute frisch ein. Gerade als ich mit dem Kehren fertig war, klingelte mein Handy. Auf der anderen Seite der Leitung eine tiefe Männerstimme, zwar jung aber erfahren und sehr sympathisch. Ich konnte gar nicht sagen, wie froh ich war, als es um die ausgeschriebene Stelle ging. Er hatte sie von einem Bekannten Tom´s erfahren, der ebenfalls seine ehemaligen Arbeitskollegen über unsere Situation unterrichtet hatte. Er würde noch heute nach Naundorf für ein Gespräch kommen, sofern das so zeitig möglich wäre. Ich sagte sofort zu und machte ein Treffen für den späten Nachmittag aus. Immer noch ziemlich platt steckte ich das Handy wieder ein, lief weiter zu Taciturns Box und gab auch ihr und den beiden Babys zu fressen. Bifröst war langsam etwas aufmüpfig, ich musste ihn also bald trennen oder legen lassen. „Das entscheide ich beim nächsten Mal!“ flüsterte ich und strich ihm über die kurze Mähne. Ich bürstete Taciturns dicke Mähne, flocht sie im Zopf zusammen und kratzte ihr die Hufe aus. Sie hatte ebenfalls wöchentlich Starts bei den Fahrturnieren und bezauberte mich immer wieder aufs Neue, weswegen ich ihr genauso viel Aufmerksamkeit zukommen ließ, wie meinen Sportlern. Sie war auch eine der Einzigen, die mit mir kuschelte und immer wenn ich mich nicht gut fühlte, kam ich zu ihr und den beiden Zwergen. Sie würde immer die gute Seele von Naundorf bleiben. Nach einer halben Stunde strich ich ihr nochmal durch den Schopf, verließ die Box und lief hinüber ins Haupthaus. „Mia! Rate mal, wer uns heute Nachmittag besuchen kommt!“ rief ich meiner Vertreterin und besten Freundin zu. Sie konnte es auch nicht glauben, stieß Tom sofort darauf an, der vom Dressurtraining mit Reykja und Webster kam und war genauso glücklich wie ich. „Na, hoffentlich passt der dann auch hier rein!“ meinte Willi, der ebenfalls ins Haupthaus gekommen war und sich gerade den Schnee abklopfte. Mit Leo und Susan aßen wir dann zusammen zu Mittag, ich knuddelte ein wenig mit Idefix, bevor ich mich als Letzte fertig machte für den Kontrollgang. Susan, meine zweite Azubi jetzt im zweiten Lehrjahr, begleitete mich auf die Koppeln. Alle Hengste waren heute draußen, da es durch den Schneefall nicht so kalt war wie sonst. Fleming und Dante, meine zwei jüngsten Körsieger lieferten sich am Zaun ein Wettrennen, als sie uns kommen sahen und scheuchten den Rest der Gruppe mit Amor, Ehrengold, Red Diamond, Socke, Flemings Vater Ravallo, Rasputin, Weyganda, Checkpoint, Polarfuchs, Säufer, Butch und Zarin auf. Zarin war der Einzige, der nur hochsah, kurz mittrabte und sich dann zurück zum Heu verzog. „Den holen wir nach unserer Kontrolle rein, ich möchte ihn langsam an die Koppel und die Anstrengung gewöhnen. Ich bin mir da noch nicht so sicher.“ Susan nickte und stieg mit mir durch den Zaun. Der Berberfuchs war deutlich schlanker, als ich ihn von meinem Verkauf viele Jahre zuvor in Erinnerung hatte. Er war seit zwei Wochen auf meinem Hof und machte sich gut, aber war wie Starlight Express, der ebenfalls vor vielen Jahren vom Gestüt Ammersee aus verkauft wurde, ein Pflegefall geworden. Verwahrlost und hungernd hatte ich die beiden aufgenommen und aufgepeppelt. Der anfängliche Eindruck war aber schlimmer als befürchtet, auch der seelische Schaden schien sich jetzt schon langsam abzubauen. Der Shettyhengst war für die große Gruppe zu klein, weswegen er einen großen eigenen Paddock besaß und bei Thor, meinem Friesenfohlen stand. Susan und ich liefen die Sportlerweide ab, kontrollierten die Zäune, die Leitungen und die Wassertröge. Brav folgte der Berber Susan, als diese ihn mit Möhren und Äpfeln zu sich brachte und ihm den Führstrick anlegte. „Ich werde mich um die Fohlen kümmern, wenn ich eh schon rüber gehe!“ meinte sie und ich nickte. Gemeint war neben Thor auch die hübsche Meilenstein, die jetzt schon Susans Liebling war. Ich ließ sie diese so oft es ging mitversorgen und sie dankte es mir, indem sie auch ihre anderen Pflichten ernst nahm. Willi fuhr den Misthaufen gerade zusammen, als ich um den Trakt lief und mich zu den Stuten aufmachte. Skadi war im Schnee schwer zu erkennen und löste sich erst kurz vor ihrem Stop bei mir aus ihrem Umfeld. „Nana, was bist du heute schnell unterwegs!“ Ich klopfte ihr den Hals und drückte Zingaras Nase auf die Seite, die wie Yin und Yang immer an Skadi hing. „Meine zwei schönen Friesen...“ murmelte ich, Zingara immer noch suchend nach Leckerchen ihre Nüstern an meinen Taschen. „Jetzt lass das doch mal!“ lachte ich und ging ohne zu Zögern durch das Grüppchen, zu dem sich Mainstream, Seana und Davina gesellt hatten. Mon Amie, Lake, Amber, Caja, Sweety und Augen auf standen paarweise oder vereinzelt über die Weide verteilt und suchten unter der Decke aus Schnee und Eis etwas Gras. Reykja war wohl wie Webster von Tom im Stall gelassen worden, nachdem er mit ihnen trainiert hatte. Da fiel mir Elanor ein, eine weitere Scheckenstute, die Seana sehr ähnlich sah. Ich blickte mich nach ihr um und sah sie dann doch neben Amber stehen. Auf die hatte ich es abgesehen und holte mir Halfter und Strick, nachdem auch auf der Stutenweide alles in Ordnung war. Etwas zögerlich folgte sie mir in den Stall, unentschieden, ob sie lieber bei ihren Freundinnen auf der Weide in der Kälte bleiben wollte oder ob sie mit mir im Warmen arbeiten wollte. Durch das Hufgeklapper rief ich den letzten Vierbeiner auf meinem Hof auf den Plan. Tainted Love Toffifee, mein einziger gekrönter Quarterhengst auf dem SPZ stand in seiner Box und wartete auf seine neue Besitzerin. Auch er würde uns noch heute verlassen, weswegen ich ihn geputzt und hergerichtet in seiner Box gelassen hatte. Er sah neugierig über die Türe und beobachtete mich dabei, wie ich Amber von Schnee und Dreck befreite und sie anschließend sattelte und trenste. Ich wollte mit ihr regelmäßig trainieren und forderte sie immer wieder in der größeren Halle, die wir über die Wintermonate fürs Springtraining eingerichtet hatten. Nach ungefähr einer Stunde ritt ich sie ab und sah auf die Uhr. Das Treffen! Ich war knapp dran, führte Amber zurück in die Stallungen und kam an unserer Hoflichtung vorbei. Zwischen den Ästen der Hecken sah ich ein fremdes Auto parken, ein schwarzer, älterer Geländewagen. Ich hatte noch 10 Minuten, sattelte Amber ab und warf ihr die Abschwitzdecke über. Gerade als ich den Sattel in die Kammer gebracht hatte und zurück kam, stand ein Mann bei ihr, streichelte ihr den Hals und sah sie sich genau an. Ich hielt inne, betrachtete die Szene kurz und trat dann auf die beiden zu. „Kann ich Ihnen helfen?“ Lächelnd trat ich neben ihn, legte den Kopf schief – und erstarrte. Er lächelte ebenfalls, als er mich mit seinen hellen blauen Augen ansah und mir die Hand hinstreckte. „Sie müssen Frau Goeke sein, mein Name ist Lange, wir haben vorhin telefoniert.“ Seine Stimme passte so gar nicht zu ihm, er machte auf mich einen gemischten Eindruck – wahnsinnig jung und wahnsinnig erfahren zugleich und das, obwohl er ungefähr 10 Jahre älter war als ich. Nun wieder bei Sinnen, ergriff ich seine Hand. „Ja, bin ich, aber nenn mich Luisa. Wir duzen uns hier alle auf dem Hof.“ meinte ich. „Dave.“ er lächelte immer noch. „Hübsche Stute. Deine?“ „Ja, ich bilde hier die Springer aus. Tom ist für Dressur zuständig und bildet die Azubis Susan und Leo aus, die im Springen gehen, Leo vertieft in Military. Mia macht derzeit schwerpunktmäßig Distanz, hat aber auch die Zulassung in Dressur, was eher ihr Steckenpferd ist. Leider fehlt uns jetzt jemand fürs Fahren.“ Ich lächle wieder. „Und da komme ich ins Spiel?“ fragt er und lächelt zurück. „Richtig. Wenn du mich Amber noch schnell weg bringen lässt, dann zeige ich dir den Hof und du kannst mir mal ein wenig erzählen, was du bis jetzt so gemacht hast.“ Er nickt und ich führte meine Warmblutstute den Gang hinunter, bevor wir eine kurze Runde über das SPZ drehen und dann ins Haupthaus einkehren. Mia ist ebenso erstaunt und wirft mir eine eindeutige Geste zu, als sie Dave begrüßt und dann zum Stalldienst der Hengste hinüber geht. Wir betreten die Küche, in deren Ecke sich Idefix eingerollt hat. Er knurrt kurz, als er den Mann sieht. „Alles gut Idefix, braver Hund.“ meine ich, kraule ihn kurz hinter den Ohren und biete Dave etwas zu trinken an. „Unser Hofhund. Ist allerdings schon sehr alt, begleitet mich seit er ein Welpe war. Er sieht nur nicht mehr so gut, weswegen er jetzt die Küche hütet.“ Dave nickt nur stumm, nimmt die heiße Tasse Kaffee dankend an und berichtet mir, dass er seit längerem eine feste Stelle als Trainer sucht. „Hauptsächlich bin ich ebenfalls im Military unterwegs, ich würde als einzige Prämisse meine Hengste Medivh und Heros mitbringen wollen. Allerdings war mein Vater viel im Fahrsport tätig, weswegen meine Ausbildung dort fast besser ist.“ „Wegen den Pferden wäre das kein Problem, das SPZ hat genug Platz und auch Möglichkeiten, falls du sie weiter ausbilden möchtest. Es wäre nur recht schnell die Organisation der Fahrturniere zu stemmen.“ Er freute sich sichtlich, anscheinend hatte er bis jetzt Probleme mit diesem Wunsch. Ich sprach mit ihm die Details durch und bot ihm eine Probezeit von zwei Wochen an, die Dave glücklicherweise sofort annahm. Sollte sich die Zusammenarbeit danach als gut herausstellen, würde der Vertrag dauerhaft gültig. Ich gab ihm die Papiere mit, vereinbarte den ersten Arbeitstag für übermorgen und verabschiedete mich von ihm. Als sein Auto den Hof verließ, kam Mia zurück, stupste mich an und lachte. „Luisa, wenn du den nicht nimmst...“ „Hab ich schon, hat die Papiere mitgenommen!“ unterbrach ich sie und zwinkerte. „Endlich mal ein heißer Typ auf dem Hof!“ „Das hab ich gehört!“ Willi warf uns einen gespielt bösen Blick vom Traktor zu, von dem er gerade abstieg und das Hallentor schloß. Mia und ich lachten laut, nahmen Willi in den Arm und gingen zusammen ins Haupthaus zurück.
    • sadasha
      Trainingsbericht
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      Trainerbericht Dressur | 31. März 2017 | E - A

      Ich verzog das Gesicht, als der Wecker klingelte, aber nicht, weil ich aus dem Bett musste, sondern weil mich seit Tagen schlimme Halsschmerzen plagten. Irgendwas mit den Mandeln. Ich konnte kaum den Kaffee trinken, den ich auch für den Rest der Belegschaft frisch aufgebrüht hatte und auch die Stimme versagte ihren Dienst immer wieder. Ich schrieb mit Kreide die heutigen Aufgaben an die Tafel, als Willi zur Tür rein kam. „Morgen!“ meinte der in seinem muffeligen Ton, ich nickte ihm nur zu. „Immer noch Halsweh?“ meinte der dann doch mitfühlend und ich nickte noch einmal. Genau in dem Moment kam Dave zur Tür rein, der jetzt seit gut zwei Monaten hier arbeitete und diese Woche auf den Hof gezogen war. „Geht schon, danke“ krächzte ich und räumte den Frühstückstisch hin, während sich die beiden Männer an den Tisch setzten und über die Weiden sprachen. Allmählich kamen auch die anderen: Tom, Mia, Susan und Leo. Nachdem ich die erste heiße Tasse Kaffe intus hatte, konnte ich leichter reden und erklärte mit wenigen Worten die Aufgaben. Leo würde heute mit Willi die hinteren Weiden kontrollieren und ein altes Gatter neu einhängen, Mia und Susan würden sich um die Fohlen kümmern und sich dann den täglichen Aufgaben des Berittes annehmen. Dave würde mit mir und Willi vormittags im Stall klar Schiff machen, während sich Tom an die Büroarbeit machte. Nachmittags, wenn Willi mit Leo unterwegs wäre, würden wir uns um Spring- und Dressurtraining kümmern. „Tom übernimmt Webster und Reykja, die beiden müssen wir mal ein wenig pushen, damit in der Saison auch das Dressurstandbein stärker wird. Wir sind im Fahren und im Military sehr sehr gut, aber nur dafür ein Aushängeschild zu sein, öffnet uns zu wenige Tore in die S-Klassen.“ meinte ich ruhig und hustete dann doch. „Dave wird mir heute Mainstream und Amber abnehmen, für´s Springen bin ich die Woche noch nicht fit genug.“ Dave nickte und lächelte. Er hatte sich in meine Cremellostute regelrecht verliebt und träumte jetzt schon von ihren ersten Fohlen, am besten mit seinem frisch gekrönten Hengst Heros. „Ich selber werde Skadi in der Dressur fördern, sie ist noch sehr niedrigklassig und leicht zu reiten.“ meinte ich weiter und richtete das Wort eher an Tom. „Ist in Ordnung. Kommst du mit in den Stall?“ „Nachdem ich hier aufgeräumt und nach Idefix gesehen habe komme ich euch hinterher.“ Susan erzählte danach von ihren Prüfungen und wie es derzeit mit den Fohlen lief. Sie himmelte dabei heimlich Dave an, allen war ihre große Zuneigung zu ihm längst aufgefallen, vor allem Leo. Dave nickte nur, lächelte freundlich und klemmte sich dann den letzten Rest seines Honigbrotes in den Mund, bevor er das Kammerl verließ. „Man, Susan. Wegen dir kann Dave nichtmal in Ruhe frühstücken.“ meinte Willi dann ganz ungeniert. Leicht beleidigt, weil ihr Schwarm einfach so abgerauscht war, strich sie sich ihre Semmel. „Kümmer dich doch um dein Zeug Willi.“ erwiderte sie trotzig. „Schluss mit dem Kindergarten. Ihr kennt Dave doch, immer auf Achse.“ Tom. Er hatte es dick, wenn in der Früh schon Unfrieden auf den Hof kam. Dann wandte er sich an mich: „Lass stehen Luisa. Ich mach das schon. Geh rüber.“ Dankbar lächelte ich ihm zu und ging Dave hinterher in den Flur ins Hauptzimmer. Dort am Ofen hatte Idefix sein Körbchen. Er wurde in letzter Zeit immer schwächer, die letzten kalten Tage im Februar hatten ihm stark zugesetzt und er hatte sich trotz der ersten sommerlich, warmen Frühlingstage nicht wieder erholt. Der Tierarzt war letzte Woche hier und sehr deutlich: Wenn sich Idefix nicht in den nächsten Tagen deutlich erholen würde, sähe er keinen Ausweg mehr. Er war mittlerweile auch schon 12 Jahre alt, für einen Jack Russel eigentlich noch nicht sehr alt, allerdings war auch seine Mutter Paddi nur 10 Jahre alt geworden. Zu meinem Erstaunen saß Dave neben dem Körbchen und kraulte den weißen Rüden. „Er sieht besser aus. Schlapp und müde, aber deutlich besser.“ „Na mein Schatz, wie geht’s dir? Ja, komm her, lass ich in den Arm nehmen.“ flüsterte ich Idefix zu, der mir vorsichtig die rechte Backe ableckte, nachdem ich mich im Schneidersitz neben Dave gesetzt und meinen Hund auf den Schoß gezogen hatte. „Wenn du nur mal so mit mir reden würdest.“ scherzte Dave und streichelte Idefix über den Kopf. Ich zuckte innerlich zusammen. Solche Dinge sagte er mir in letzter Zeit häufiger. „Das ist nicht witzig Dave.“ sagte ich doch recht kühl und kraulte Idefix den Bauch. Der lag jetzt in meinem Schoß und schien sich wirklich langsam zu erholen. „Entschuldige.“ sagte der jetzt ernst, ein wenig Bedauern schwang in seiner Stimme mit. „Außerdem weißt du, dass das nicht geht.“ Ich hob Idefix wieder zurück in sein Körbchen und breitete die Decke über ihm aus. Er kuschelte sich ein und sah mich von unten mit runden Augen an. Ich streichelte nochmal über seinen Kopf, dann sah ich Dave an. Der hatte die Strin gerunzelt. „Ich würde mit Susan in Teufelsküche kommen.“ Da verdrehte er seine hübschen blauen Augen, die auch mich nicht ganz unberührt gelassen hatten, seit er vor einigen Wochen das erste Mal vor mir stand. „Ehrlich Dave, du musst Susan da mal klar sagen, dass es so nicht weiter geht. Tom ist grad nach deinem Abflug in die Presche gesprungen. Und ich möchte mich da nicht einmischen.“ Ich stand nun auf, er tat es mir nach. „Warum das?“ überging er meinen Tadel und sah mich auf einmal sehr durchdringend an. Ich schwieg zwei Sekunden, rührte keine Miene und meinte dann: „Klär das!“ Und grinste dann doch. „Ok, ist in Ordnung, ich rede später mit ihr.“ gab er dann lächelnd nach, sah dabei aber auch schuldbewusst auf den Boden. „Ciao Kleiner!“ zwinkerte ich Idefix zu und bat Dave dann, mir zu folgen. „Tom war so lieb, den Küchendienst zu übernehmen. Er war gestern lange fleißig, Bürokram wird heute kaum anfallen. Da hat er endlich genügend Zeit für Webster und Reki.“ „Letztere macht sich auch langsam richtig, richtig gut, ich hab ihm erst zugesehen, er hat ein Händchen, den Jungpferden die Lektionen schnell anzutrainieren.“ „Und sie sauber abrufen zu lassen und sie zu korrigieren. Ohne Tom wären wir wohl wirklich aufgeschmissen. Wir denken aber trotzdem darüber nach, einen zweiten Korrekturreiter einzustellen. Was meinst du?“ „Ich? Ich bin für Dressur nicht gut genug, um mir da eine Fachmeinung zu bilden. Aber einen Korrekturreiter mehr könnten wir gut brauchen.“ Susan kam genau in dem Moment hinter uns aus dem Haupthaus, auch sie hatte wohl ihr Frühstück schon beendet, dicht gefolgt von Leo und Willi. Als sie mich mit Dave zusammen sah, änderte sich kurz ihr Gesichtsausdruck. Ich hasste es, in diesem Drama Teil zu sein, obwohl ich mich nie direkt einmischte. Also schickte ich Dave mit einer direkten Anweisung sofort vor in den Stall und unsere Wege trennten sich. Ohne nochmal auf Susan einzugehen, machte ich mich an die Arbeit und fütterte die Pferde. Willi fuhr mit dem Traktor den Mist zusammen, während Leo und Dave das Ausmisten anfingen. Mia kam kurz vorbei und meinte, dass der Tierarzt angerufen hätte, dass er morgen nochmal nach Idefix sehen wollen würde. „Danke dir!“ Dann zog sie wieder von dannen, Susan hinterher. Als ich fertig mit Füttern, Heu geben, Putzen und Fegen war, holte ich Skadi und bürstete ihr schneeweißes Fell sauber und flocht ihr einen Bauernzopf in die Mähne. Sie sah damit immer recht hübsch aus. Dann sattelte ich sie und führte sie hinüber zum Platz. Dort war Tom mit Webster schon fleißig am Wiederholen der letzten Übungen, der Holsteinerhengst war wirklich ein Prachtkerl und tanzte unter Tom nur so dahin. Was ich im Springen und im Military gut konnte, hatte Tom in der Dressur perfektioniert. So ergänzte sich jeder auf dem Hof. „Sieht super aus!“ meinte ich, als er locker an mir vorbei galoppierte. Von der Stute ließ sich der Hengst nicht wirklich ablenken, Skadi stand auch ganz brav neben mir und ließ mich in Ruhe aufsteigen. Im versammelten Trab kam Webster erneut vorbei, ging dann wieder in den Mitteltrab und erneut in den Galopp. Die Hilfen von Tom waren kaum zu sehen. Ich ritt Skadi warm, bevor auch ich los legte und die einfachsten Sachen abfragte. Skadi würde heute von A auf E aufsteigen, Webster allerdings den großen Sprung von A nach L machen. Deswegen übernahm das Tom. Ich ritt also mit meiner leichten Erkältung heute nur einige wenige A-Aufgaben, die sich aus Mitteltrab und -galopp, Ganzen Bahnen, Zirkeln, Schlangenlinien und Volten zusammen setzten. Ich Leichttrabte und saß aus, hielt, wechselte den Zirkel, ritt Bögen und galoppierte wieder an. Ich liebte Skadis Galopp. Anfangs war die Stute wirklich schwierig, weil sie neu auf dem Hof war und mich noch nicht kannte. Auch bei Tom testete sie erst an, aber war dann wirklich sehr gelehrig und auch gut zu reiten. Sie war eigentlich nur unterfordert, denn als Warlander hatte sie eine kräftigere Statur und wurde meist als Kaltblutpferd gehalten, das eben nicht sehr viel spritzige Aufgaben brauchte. Skadi aber hatte Köpfchen. Der zwar ebenso intelligente Webster aber war anders. Der schwitzte mittlerweile ordentlich unter Tom, der dem Hengst viel abverlangte. Er war die Ruhe selbst und war auch gern dazu bereit, sich ausgiebig streicheln zu lassen. Er bettelte nie und war auch sonst sehr sozial. Allerdings hatte er sich sehr sehr schnell als Springer disqualifiziert, als klar wurde, dass wir ihn niemals über einen Wassergraben bringen würden. Davor hatte der Hengst nämlich ziemlichen Respekt. „So gar nicht seine Mutter Lacura...“ meinte ich damals trocken, die im vorherigen Leben wohl ein Fisch gewesen sein musste. Tom ritt gerade die letzte Runde ab und hielt auf das Gatter zu, als sich Dave zu uns gesellte. „Soll ich ihn dir abnehmen?“ meinte der, doch Tom winkte ab. „Lass mal. Ich hab heute nichtmehr viel zu tun. Und Reykja braucht nicht sehr lange, ich hab viel mit ihr gemacht letzte Woche. Aber danke.“ Dave sah Tom hinterher, der langsam am langen Zügel hinüber zu den Hauptstallungen ritt. „Du, Luisa. Mia würde Mainstream gerne im Training übernehmen wollen, bei den Fohlen ist alles klar und ihre Reitschülerin ist abgesprungen. Daher geht sie mit Susan zusammen trainieren in der Halle. Wäre das ok für dich?“ Als wenn der Tagesplan auch nur 3 Stunden so bleiben würde, wie man ihn aufgestellt hat. Auf einem Hof ändern sich dauernd zig Sachen an einem Tag, aber ich liebte Mia dafür, dass sie sofort zur Stelle war und den anderen die Arbeit abnahm. Zusätzlich war Susan fest eingebunden. „Ist gut. Und Amber?“ „Mach ich. Nach dem Mittag. Bist du fertig mit Skadi?“ Ich nickte. „Geht´s dir gut?“ fragte er dann vorsichtig, als ich nochmal hustete, nachdem ich abgestiegen war. „Ja. Ich würde mich nur Mittags gern eine Stunde hinlegen. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich bei Amber gerne zusehen.“ „Ob ich da noch ordentlich Springreiten kann,...“ murmelte er und mein Herz machte einen Satz. Schon die zweite Anmerkung heute. Derweil war Military Dave´s Fachgebiet. Amber hatte vor einigen Wochen die Klasse S im Springen erreicht und sahnte seither in den Turnieren eine Schleife nach der anderen ab. Nun würden wir die Stute ins Gelände lassen. Ich ließ auch das unkommentiert und führte die weiße Warlanderin hinüber den Stallungen. Dort half Dave mir ohne weitere Worte beim Absatteln und versorgen der Stute. Als er ihr abschließend liebevoll den Kopf streichelte, sah ich ihm einen unbeobachteten Moment lang zu. Mir war damals schon klar, dass er den Hof auf den Kopf stellen würde. Aber dass er auch mich so erwischen würde… als er sich zu mir her drehte, lächelte ich dann doch, was ihn jetzt verwundern ließ und meinte, dass ich hinüber gehen würde, um das Mittagessen zu kochen. „Ich fahre hinaus zu Willi und Leo. Denen helfen. Ich bring sie dann mit, wenn wir fertig sind.“ Er verließ den Stall, ohne mich noch einmal anzusehen. Jetzt war ich verwirrt. Ich ging hinüber und kochte Gratin. Mittags kamen dann auch alle, Mia erzählte mir vom Fortschritt mit Mainstream. Sie Stute war jetzt im Stande, Sprunghöhen von 1,50m hühelos zu nehmen. „Wir haben 10 Hindernisse aufgebaut, das mit dem Wassergraben haben wir mal wieder provisorisch gelöst. Aber sie macht das sehr sehr gut. Da sie ja schon in der Klasse S geht, war sie heute sehr gelehrig. Und die S* wird keine Schwierigkeit mehr sein.“ Ich war glücklich, dass das mit Mainstream so gut klappte und ich neben Amber jetzt auch eine weitere Stute hatte, die in der S -Klasse ging. Die Saison würde bestimmt die ein oder andere Schleife nach Naundorf bringen. „Ok, also ist das auch geschafft. Danke euch beiden!“ Ich lächelte und Susan schien das mit dem Frühstück schon wieder vergessen zu haben. Sie schien immer wie ausgewechselt, wenn sie bei den Fohlen war, ganz egal, was den restlichen Tag passierte. Ich musste zugeben, dass sie bei ihrer Hingabe für die Fohlen durchaus ein Händchen bewies und nun hatten wir ja mit unseren Neuankömmlingen und Babys so einige auf dem Hof. Wir aßen zusammen und dann ging es wieder auf den Hof. Leo begleitete Willi noch bei den Reparaturen und zog auch Susan mit ins Boot. Tom machte sich ans Training mit Reykja und wollte danach ins Büro gehen. „Ist in Ordnung, dieses Mal räume ich auf.“ versprach ich und fing an, abzuspülen. Dave blieb erst am Tisch sitzen und studierte die aktuellen Anmeldungen für die wöchentlichen Turniere. „Lass mich dir helfen, dann kannst du schlafen gehen und dich erholen. Ich melde für die Turniere diese Woche, danach mache ich Amber fertig. In zwei Stunden, wenn du zusehen willst, können wir uns auf dem Platz treffen.“ „Ist ok, danke Dir.“ Er stand jetzt an der Spüle und stellte die letzten Teller neben das Waschbecken. In mir schlug sich die Erschöpfung die Bahn und ich war wirklich dankbar. Ich legte das Spültuch neben Dave und berührte ihn mit der rechten Hand an der Schulter, als ich mich bedankte. Zu Müde, um noch genau auf ihn zu achten ging ich hinüber zu Idefix, nahm ihn auf den Arm und trug ihn nach oben. Dort kuschelte ich mich in sein Fell, streichelte ihn und schlief dann ein. In weiter Ferne hörte ich Dave das Geschirr verräumen, dann den Kaffee kochen, Willi war kurz im Haus und telefonierte, ich hörte Susan und Dave kurz miteinander reden, dann wieder Ruhe. Ich dämmerte so vor mich hin. Dann Geschirrklappern. Ich drehte mich um und auch Idefix spitzte müde die Ohren. „Luisa?“ flüsterte Dave vorsichtig, als er die Türe zu meinem Schlafzimmer aufdrückte. Meine Wohnung war für jeden meiner Angestellten offen, solange ich mich dort befand und die Haustüre offen stand. Eine Vereinbarung, die aber jeder nur im Notfall nutzte. Sie lag über den Gemeinschaftsräumen und dem Büro, direkt neben der von Tom. „Ich stell dir den Tee da hin, Honig ist auch dabei. Lass dir Zeit, ich telefoniere noch eben mit einem Veranstalter wegen dem Jubiläumsturnier, dann mache ich Amber fertig.“ „Ist die Zeit schon rum?“ murmelte ich und sah ihn müde an. „Du hast fast drei Stunden geschlafen.“ meinte er, lächelte und ging dann wieder. Was? Drei Stunden? Idefix schnarchte neben mir, ich versuchte ihn nicht zu wecken, als ich aufstand und mir meine warmen Reitsachen anzog. Nebenzu nippte ich am Fencheltee, den keiner außer mir auf dem Hof leiden konnte. Dann ging ich nach unten. Dave war schon weg, die Küche aufgeräumt, das Büro leer. Tom war also noch im Stall. Als ich durch die Gasse ging, führte er Reykja gerade aus dem Solarium. Auch sie hatte er ordentlich gefordert. Reki würde Webster dicht folgen in der Dressur und sollte mit ihrem Stammbaum zusätzlich ein kleines Juwel unseres Hofes werden. Sie war gerade 6 Jahre alt, genau richtig, um ordentlich mit dem Training anzufangen, was man ihr auch optisch ansah. Ihr Vater Red war immer ein Baby geblieben, Reki allerdings schlug voll nach Seana, auch wenn diese ihr keinerlei Scheckung mitgegeben hatte. An die Überraschung bei der Geburt kann ich mich heute noch erinnern. „Sie war heute wirklich sehr lieb, ist sie immer, aber sie macht Webster echte Konkurrenz. Ich würde sie die Woche bei der Dressur vorstellen, vielleicht haben wir ja Glück. Derzeit sind viele starke Newcomer in der Gegend.“ Tom warf Reki eine leicht verblasste, rote Fleecedecke über und wickelte ihr Bandagen, während er mir berichtete, was er heute mit Reykja alles gemacht hatte. Die Stute würde ab sofort in der L-Klasse gehen, genauso wie Webster. Ich hatte vollstes Vertrauen in Tom und freute mich, man sah ihm richtig an, dass er heute Spaß hatte. „Ich werde rüber zum Spielplatz gehen, Dave trainiert Amber heute das erste Mal im Gelände.“ Tom nickte, wenn die Rede vom ´Spielplatz´ war, dann war unser kleiner Parcour auf einer abseitigen Wiese gemeint, den wir extra für´s Military hergerichtet hatten. Der Begriff kam von Leo und Dave, der sich irgendwann bei uns eingebürgert hatte. Den Namen hatte der aber eigentlich gar nicht mehr verdient. Nicht wie zu Anfangs standen dort nur 8 Hürden, sondern mittlerweile über eine Sandfläche und den Teich erweitert ganze 25 Stück. Wir hatten vor vier Wochen ordentlich angepackt, Baumstämme gestapelt, Hecken gepflanzt und einen reitbaren Weg zum Teich hinunter angelegt. Das meiste stammte vom Gelände selbst, die Bäume waren Rückschnitte der umliegenden Birken und Kiefern. Ich schlich mich langsam zum größten dieser Baumstämme, die wir seither oft als Zuschauerplatz nutzten und lehnte mich halb an. Dave hatte mich noch nicht gesehen und jagte Amber über den Platz. Die Stute sah unter ihm so wahnsinnig beeindruckend und stark aus, irgendwie stimmte die Chemie zwischen den beiden. Dann setzte sie zum ersten Sprung an, schloss sauber ab, warf die Beine nach vorne und galoppierte wild schnaubend auf das nächste Hindernis zu. Dave ritt manchmal sehr riskant, was mir nicht immer gut gefiel, aber wenn er auf Amber saß, war er wie ausgewechselt. Er lobte ihr klopfend den Hals, als er immer noch unbemerkt in meiner Nähe vorbei kam. Nur Amber hatte mich gesehen und spitzte die Ohren, was auch Dave registrierte. Er sah sich nach dem Baumstamm um, ich winkte ihm und ging langsam in die Mitte des Platzes. Er nickte angestrengt, nahm die Zügel kürzer und ritt das nächste Hindernis an. Er brauchte zwei Sprünge, um wieder genauso gut zu reiten, wie in der ersten Runde – oder bildete ich mir das nur ein? „Sie kommt gut an den Sprung und landet auch sauber, nur die Höhe macht mir immer Sorgen. Und sie muss zügiger ins Wasser. Lass ihr mehr Platz vorne, das sah eben richtig gut aus Dave!“ Er sagte nichts, grinste und ließ sich ein paar Zentimeter Zügel aus den Händen ziehen. Amber schnaubte ab und setzte erneut an, wuchtete ihr und Dave´s Gewicht über den ersten Stamm, dann über den Absprung und hinunter zum Teich. Sie zögerte merklich, aber Dave ließ nicht locker und trieb sie abwärts. Mit einem mächtigen Satz brach sie die Oberfläche ein, die eben noch spiegelglatt gewesen war und preschte auf der anderen Seite hinaus. „Guuut! Super!“ rief ich lobend, mich so über den ersten Erfolg freuend, dass ich kurz meine kaputte Stimme vergaß. „Sehe, du hast den Tee getrunken!“ lachte Dave und trabte Amber kurz an, ritt einige Wendungen und ließ sie dann kurzzeitig Schritt gehen. „Haha.“ Ich grinste in den Boden. „Fühlst du dich besser?“ „Ja, aber immer noch starke Halsschmerzen. Evt. fahre ich morgen rüber zum Tom´s Mutter, die hat immer einen guten Rat.“ Ich lächelte und sah ihn jetzt direkt an. Da schnalzte er mit der Zunge und trieb Amber wieder zum Galopp. Gut eine Dreiviertel-Stunde ritt er Amber durch den Parcours, wechselte Ruhe- mit Trainingsphasen ab. Dann war auch hier endgültig Schluss. „Mach Feierabend!“ Ich hob die linke Hand und winkte, bevor ich hinüber in den Stall ging. Abendfütterung. Vorher drehte ich aber noch eine Runde zu den Fohlen und zu Taciturn. Die Shettystute war die Erzieherin in dem Babyhaufen aus Nachkommen meiner letzten Zuchtpferde des Gestütes Ammersee. Viele meiner alten Hasen waren jetzt in Ruhestand und auf der Gnadenweide. Dann ging es wirklich in den Hauptstall, füttern, misten, die restlichen Pferde von der Weide holen. Willi, Leo und Susan kamen von den Weiden. „Das Holztor draußen war doch maroder, als ich dachte. Wir haben ein neues gebaut, sind aber nicht ganz fertig geworden. Ich müsste morgen auch neue Aufhänger für die Angel holen. Ich bin eh in der Stadt. Die alten hat es bei dem Sturm so verbogen.“ berichtete mir Willi und ich schickte ihn und die Azubis in den Feierabend. „Ich krieg das hier hin, alles gut, Tom ist drin im Büro, sagt ihm, dass er ebenfalls Feierabend machen kann. Der Rest kann bis morgen warten.“ „Danke, schönen Feierabend!“ Leo und Susan machten sich auf den Heimweg, beide wohnten in der Nähe des Hofes und hatten über das Wochenende frei bekommen. „Ciao Dave, schönes Wochenende!“ „Ciao Leo, bleib sauber!“ lachte der und betrat mit Amber im Schlepptau die Gasse. Ich war schon am Fegen, als er den Sattel und das Zaumzeug in die Kammer trug. „Hier ist alles sauber, Licht ist aus. Ich geh rüber in den Hengststall und schau nochmal nach dem Rechten.“ „Ist ok, ich mache hier alles klar und geh dann rüber.“ „Ok, bis gleich.“ Ich fegte den Rest zusammen, löschte dann auch das Licht und ging in die Küche. Dort saß Tom und rauchte seine Feierabendpfeife. Wir redeten noch lange über die Fahrturniere und die Dressuren, die Erfolge und auch über den zweiten Korreturreiter, als Dave wenig später dazu kam. Als es auf 21:00 Uhr zu ging, verabschiedete ich mich von den beiden, die mir eine gute Nacht wünschten. Ich ging aber erst noch hinüber ins Büro. Das Hoftagebuch war aufgeschlagen und der Eintrag für heute von Tom schon gemacht. Er hatte den Alltag und die Reparaturen notiert, die Fortschritte der Trainingseinheiten und was die Azubis heute gemacht hatten. Für die Pferde stand notiert:
      „Trainingseinheiten in der Dressur: Webster von Weltstar von Niveau A auf Niveau L – erfolgreich abgeschlossen, Reykja aus der Seana von Red Diamond II von Niveau A auf Niveau L – erfolgreich abgeschlossen, Skadi vom Gestüt Helsing von Niveau E auf Niveau A – erfolgreich abgeschlossen, erstere beiden geritten von: Tom Weber, letztere von: Luisa Goeke, Trainingseinheiten im Springen: Red Possy Pleasure Mainstream aus der Ysun von Red Diamond von Niveau S* auf S** - erfolgreich abgeschlossen, geritten von: Mia Andalik, Trainingseinheiten im Military: Amber von Atlanta von Niveau L auf Niveau M – erfolgreich abgeschlossen, geritten von: Dave Lange. Unterzeichner: Tom Weber“
      Ich lächelte und klappte das Buch zu, löschte das Licht und ging dann nach oben. Für heute waren wir wirklich fleißig genug gewesen.

      (c) Muemmi | 22.544 Zeichen

      Aktuelle Pflege
      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 05. Juli 2017 | 15215 Zeichen

      Neubau für die Anwärter des Gestütes
      Aquentino, Skadi, Your Red Pleassure Mainstream, Solsikke, Valentine´s Candy Fireflies, Al Aasiyah ox, Caja, Checkpoint, Medivh, Oak´s Lake Mountain, Occani, Reykja, Webster, Taciturn

      Fohlenweide auf der Lichtung
      Aufgepasst, hier kommt Arcada!, Scamander, Painted Minimalistic Art, Elfenlied, Lillifee, Capona, CM´s Meilenstein, Symphonie de la Bryére, Thor, Picutre of a Ghost

      Hauptstall der Zucht
      Fleming, Amber, EBS Mon Amie, Heros, Zarin, Dante

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, Sweet Poison
      Pferde befinden sich seit Oktober 2016 im Besitz von kira

      Mach´s gut Kleiner

      Die letzten Gewitterwolken fingen an sich zu verziehen und die ersten Sonnenstrahlen blinzelten durch die Kronen der mittlerweile dicht bewachsenen Laubbäume. Die Wiesen schmatzen vor sich hin, während das Wasser im Boden versank, der sandige Schlamm klebte an Sockes Hufen, während ich ihn im Westernsattel den Weg an der Weide entlang ritt. Langsam, einen Schritt nach dem anderen setzte er einen Huf vor den nächsten. Die Luft war klar und kühl im Verhältnis zur schwülen Hitze, die die letzten Tage geherrscht hatte. Ich ließ die Zügel lang, wir hatten es nicht eilig. Die letzten Wochen und Tage waren ein einziges Auf und Ab gewesen. Allein darüber nachzudenken…
      Susan hatte den Ausbildungsplatz gewechselt und letztendlich mir die Schuld gegeben, dass sich ihre Situation so entwickelt hatte. Trotz der angespannten Lage ließ ich Tom unter der Hand einige Kontakte abfragen und der Wechsel ging geschäftlich gesehen für beide Seiten ohne weitere Blessuren aus. Sie würde ihre Prüfung zum selben Termin abschließen und nahe Leipzig, auf dem Hof, an den Tom sie vermittelt hatte, später weiter festangestellt arbeiten. Dave konnte mit der ganzen Situation, für die er sich irgendwie die Schuld gab, nicht umgehen und zog sich ebenfalls in Arbeit zurück. Mitte Mai reiste er für drei Wochen nach England und Schottland, was uns alle doch sehr überraschte. Als sich die Sache mit Susan merklich zuspitze, kam er zeitgleich in Kontakt mit einem führenden Kutschen-Hersteller und Züchter. Da die Verbindung nach England vor allem für unsere Sportpferdezucht sehr interessant sein könnte, willigten wir alle ein und ließen ihn fliegen. Die Verabschiedung zwischen ihm und mir war überraschend eisig. Von den Vertrautheiten seit seiner Einstellung mir gegenüber war nichts mehr übrig. Tom bemerkte es, blieb aber stumm.
      Und kaum war Dave weg, ging es auf dem Hof komplett drunter und drüber. Ohne seine Unterstützung war es für Leo und mich extrem schwer, die Fahrturniere ohne Probleme zu organisieren. Aber mit ein paar Blessuren schafften wir die Planung irgendwie, woran Leo auch weiter wuchs. Ich war stolz auf meinen Azubi, der jetzt so viele Aufgaben übernahm und das so kurz vor seiner Abschlussprüfung. Er muss gemerkt haben, wie sehr es mir zusetzte, dass ich als Betrieb einen Azubi verloren hatte, in den ich so viel Hoffnung gesetzt hatte. Ich ärgerte mich sogar eine ganze Zeit lang so dermaßen, dass ich verlauten ließ, erstmal keine Auszubildenen mehr aufzunehmen. Aber genau dann bewies sich Leo. Ich stellte ihn dann Nachmittags so gut es ging frei, damit er mit Webster für die Dressur und Springen üben konnte. Tom korrigierte ihn dabei, ich sah beim Springen immer wieder mal drüber, aber da dann nur noch Mia, Willi und ich für den Rest der anfallenden Arbeiten auf dem Hof waren, kam wirklich alles zu kurz. Da demnächst die Welshis vollständig vom Hof ziehen sollten und die Stallungen für Einsteller frei werden würden, richteten wir den Offenstall auf der alten Koppel her und stellten dort die Stuten unter, die Hengste kamen in einer Teilabtrennung zu den Zuchtpferden. Heros und Fleming machten sich Anfangs einen heiden Spaß daraus, die kleinen Ausgaben durch die Gegend zu scheuchen. Take a Bow, Miro, Landwein und Poison trabten den ganzen Nachmittag am Zaun entlang und buckelten vor sich hin, aber zum Abend hin waren die Jungs so erschöpft von der schwülen Hitze, die diese Tage in die Ebene drückte, dass sie am nächsten Tag müde vor sich hin dösten. Auch die Großen kamen tagsüber kaum auf die Koppel, erst Abends, als es deutlich milder war, standen sie am hinteren Ende des Geländes und grasten die zugesteckten Weideflächen ab. Als die Welshis aus dem Nebenstall ausgezogen waren, fingen wir an, die Sattelkammer dort auszumisten. Alle Schabracken, Sattel und Trensen, Putzkästen und sonstiges Zubehör, das an die neue Welshzüchterin gehen würde, putzten wir und lagerten wir im Haupthaus sorgfältig für den Umzug ein. Lediglich je drei Decken, Schabracken und gebrauchte Bandagensets für Taciturn, sowie das komplette Equipment für Occani zog in den Hauptstall um. Die Scheckstute würde als Gesellschafterin für Lillifee und die Fohlen doch vorerst auf dem Hof bleiben, aber auch im Ponyreitsport gefördert werden. Da sie auch noch sehr jung war, klappte die Eingliederung recht gut, sie behauptete sich aber als ehemaliges Herdenmitglied einer erfahrenen Pferdeherde aber gleich und mauserte sich recht fix an eine der höheren Ränge. Lediglich die resolute Meilenstein blieb davon unberührt und ließ sich nichts gefallen. Sie würde als fast Dreijährige bald unter den Sattel kommen und eingeritten werden. Ich hatte lange mit Tom und Mia geredet und unsere Zahlen überflogen. Wir standen durch die Pacht, Verkäufe und Trainingseinnahmen so gut da, dass wir uns mit zwei weiteren Mitarbeitern vergrößern könnten. Mia kümmerte sich diesmal um die Ausschreibung der Stellen, die Wohnungen wurden neu gestrichen und bezugsfertig gemacht, die im Haupthaus noch über waren. So ging der Mai um und es wurde Juni. In dieser Zeit arbeiteten wir uns alle schier zu Tode, ich war vier Tage auswärts und trainierte auf Abajo´s Hof ihre Pferde und übernahm dort ein Fohlen namens Picture of a Ghost. Allgemein vergrößerte sich nach der Auflösung der alten Zucht des Ammerseegestüts von damals die Zahl der Fohlen auf Naundorf deutlich. Der Decksprung von Mon Amie war geglückt, das Spektakel um Painted Blur war nach wie vor ein Highlight, das so schnell nicht vergessen werden würde. Ihr kugelrunder Bauch wurde immer dicker, bis sie in den letzten Maitagen einem kleinen Hengst das Leben schenkte. Er hatte von der Farbigkeit so gar nichts von seinem berühmten Uropa und auch Mon Amie behielt ihre Farbigkeitsvererbung für sich. Painted Minimalistic Art kam so vollkommen nach seinem Papa, war Schwarzbraun und hatte nur ganz wenige Abzeichen, was ihm seinen Namen verlieh. Und auch Mitte Juni kam ein lang ersehntes Wunschfohlen auf den Hof. Ein Hengst, auf den ich mich, neben Painted, ebenfalls besonders freute. Schwarzgold war sein Vater, ein Elitehengst, der auf Naundorf eine Zeit als Jungpferd verbracht hatte, bevor er an eine sehr alte Freundin von mir ging. Durch einen Verkauf eines Rasputin-Ravallo Fohlens, hatte ich eine Leihmutterschaft einer Co Pilot Tochter bekommen und Schwarzgold als Vater ergattern können. So bereicherte ab Mitte Juni Scamander unsere Babyherde und war mit seinem halben Jahr unglaublich niedlich anzusehen. Ich packte ihn mit Lillifee, Symphonie und Arcada auf eine Weide, die drei Mädels waren sehr lieb zu ihm und ließen seinen Trennungsschmerz von seiner Mama schnell vergessen. Mit der Zeit, wenn er kräftiger werden würde, würde ich die vier wieder zurück in die Gruppe der anderen Fohlen integrieren, die neben diesen aus Meilenstein, Capona, Thor und Elfenlied bestand. Painted blieb mit Mon Amie natürlich für die nächsten Monate erst einmal separat.
      Ich lächelte, als ich so an die Kleinen dachte, die mir meinen eigenen Kummer eine kurze Zeit lang nahmen und trieb Aquentino, der bei allen den Namen Socke trug und auch nie mehr anders gerufen wurde, in einen leichten Galopp. Freudig setzte er die Hufe voreinander und griff locker aus, schnaubte ab und spitzte die Ohren. Er hatte sichtlich Spaß und auch ich ließ einen Moment los. Nicht nur das Chaos und der Arbeitsstress auf dem Hof waren derzeit eine große, emotionale Belastung. Idefix hatte sich seit dem Winter erst noch sichtlich erholen können, allerdings wurde bei einigen Kontrollterminen, weil er mir sehr schlapp erschien, ein Tumor entdeckt, der zu unser aller Schreck nicht mehr operierbar war. Ich heulte mir an dem Abend schier die Augen aus dem Kopf, Mia war in dieser Zeit eine wahre Freundin und tröstete mich wie keine es hätte sonst können. Sie wusste, wie viel mir Idefix bedeutete und dass er der letzte, verbliebene Partner aus einer sehr alten Zeit war. Tom kümmerte sich ebenfalls liebevoll um mich und auch Leo und Willi erwiesen sich als echte Familie. Da Idefix nur oft müde war und sonst keine Schmerzen litt, bekam er vorerst Medikamente und würde noch eine ganze Weile unter uns bleiben, was den Schmerz, ihn zu verlieren, zwar nicht milderte, aber ertragbar machte. Ich verbrachte so viel Zeit wie möglich mit ihm, spielte mit ihm, streichelte ihn, hielt ihn im Arm. Er durfte auch ab diesem Tag auch in meinem Bett schlafen und wurde vom Rest auch sehr verwöhnt. Er schien seine Situation durchaus zu genießen und war recht glücklich – und so war ich es irgendwie auch.
      Ich parierte Socke durch und trabte am äußersten Rand unserer Weiden entlang. Der Dänenhengst streckte sich und verlangsamte immer mehr, bis ich ihn zum Schritt parierte und die Zügel wieder lang ließ. Nach einer guten Stunde war ich wieder auf dem Hof, sattelte den Hengst ab, striegelte Aquentino und führte ihn in seine Box. „Alles gut draußen?“ fragte Willi und ich nickte. Er schob die Mistkarre durch die Gasse und fing an bei Mainstream die Box zu säubern. Ich fing gegenüber an und kümmerte mich um Ambers Box. Mia gesellte sich dazu, Abendessen würde heute Tom machen, Leo war drüben bei den Welshis und kümmerte sich um die Stuten Seidenfell, Teutonia, Nikita, Lara und Haselnuss. „Ich würde nach dem Stalldienst gern noch eine Runde mit Aasiyah drehen.“ meinte sie und schwang in deren Box die Gabel. „Ich würd dich gern begleiten, wenn du nichts dagegen hast.“ tönte eine Stimme vom Gang her und wir drehten alle drei die Köpfe. Dave. Er stand einfach mitten im Stall, grinste und hielt sich für unwiderstehlich. Er hatte sich eigentlich erst für morgen Vormittag angekündigt. Der Satz, der mir durch den Kopf schoß war schneller draußen, als ich schauen konnte. Wegen ihm hatten wir die letzten Wochen so zu kämpfen, wegen ihm war alles drunter und drüber gegangen. „Nein, du übernimmst ihre Schicht. Du bist abgelöst Mia, sei so lieb und schau nach Leo, nimm ihn und Lake Mountain mit. Das hat er sich verdient.“ Dabei betonte ich ´übernimmt´ und sah dabei nur Dave an. Der war erstmal perplex, nahm dann aber die Mistgabel von Mia, die mittlerweile genauso verärgert war auf Dave und von dannen zog. Willi erklärte, dass er sich um die Hengste Medivh, Dante und Checkpoint kümmern würde. „Ich sehe später nach ihnen, danke Willi.“ meinte Dave jetzt kleinlaut, drehte sich von mir weg und mistete Cajas Box. Ich wechselte gegenüber zu der von Skadi und fragte dann in einem versucht weicheren Ton, während Dave direkt neben mir eine Gabel nach der anderen in die Karre warf, warum er heute schon hier sei und nicht, wie geplant, erst morgen. Er erzählte etwas von verbuchtem Flug und gewissen, privaten Geschehnissen in England. „Du scheinst dich ja nicht wirklich zu freuen.“ schloss er trocken, hielt inne und stütze sich auf die Gabel. „Wir sind in Arbeit abgesoffen, Dave.“ antwortete ich, sah ihn an und war jetzt wirklich verärgert. Was dachte er sich? Dass er sich nur 2x bei Tom meldet in den ganzen drei Wochen und dann einfach hier aufschlägt und alles völlig in Ordnung ist? Ich atmete durch und warf die letzte Gabel aus Skadis Box in die Karre. „Wir werden zur weiteren Unterstützung zwei weitere Angestellte einsetzen, Leo bekommt wegen seiner guten Leistungen eine Festanstellung und die Wohnung von Susan.“ Bei letzterem drehte ich mich um und sah ihn an. Er wirkte verletzt und merkte erst jetzt, wie sauer ich eigentlich war. „Wir sind in Arbeit abgesoffen, Dave.“Ich knallte ihm den Satz ohne große Emotion. Damit ging ich aus der Box, drehte die Karre und wollte los zum Misthaufen. „Das mit den Pferden hat geklappt.“ meinte er jetzt eisig. Natürlich. Er mauerte, zog sich zurück und war beleidigt. Ich hielt inne. „Wann sollen sie kommen?“ fragte ich jetzt, wieder die nüchterne Geschäftsfrau und Chefin, die ich eigentlich war. „Am Wochenende. Ich werde alles fertig machen, ich habe eben mit Tom gesprochen. Auch, was das Jubiläumsturnier angeht.“ Wenigstens darum musste ich mir keine Gedanken mehr machen. Eigentlich war Dave ganz in Ordnung und ein wahnsinnig guter Mitarbeiter. Wenn er denn kein Chaos gestiftet hätte, bei Susan – und mir. „Weiß er, dass du mitisst?“ fragte ich und rang mit doch ein leichtes Lächeln ab, streiten hasste ich wie die Pest und er würde dann viel eher wieder auf mich zukommen. Aber ich hatte mich geirrt. „Nein, ich werde heute auswärts essen. Ich bin morgen zum Frühdienst wieder da.“ Mir fror das Lächeln regelrecht ein, ich war aber recht schnell wieder Herr meiner Sinne und quittierte das nur mit einem „Ok, ist gut.“ Ich wollte die Karre gerade wieder anschieben, da meinte er, dass er von Tom auch das mit Idefix erfahren hatte. „Es tut mir ehrlich Leid, Luisa.“ „Lass gut sein. Ich will nicht drüber reden.“ So ließ ich ihn stehen.
      Es war still am Abendtisch, keiner sprach oder scherzte herum, wie es trotz dem ganzen Stress die letzten Tage der Fall war. Ruhig sprachen Tom und Mia mit uns anderen die Einstellung der neuen Leute ab und wir entschieden, dass wir alle zusammen die Leute sichtigen würden, damit sie auch auf den Hof passen würden. „Noch ein paar Frauen wären nett. Mia und Luisa seh ich ja kaum...“ witzelte Willi und lockerte damit dann doch die Stimmung. „Zarin geht’s übrigens wieder richtig gut, man sieht kaum mehr was, dass er mal kurz vorm Schlachter war.“ meinte er dann zu mir und ich nickte. Wenigstens dieses Sorgenkind hatte jetzt endlich die Kurve bekommen. „Wer weiß Willi, vielleicht geht er als Deckhengst doch noch auf Reisen. Aber jetzt peppeln wir ihn auch reiterlich erstmal wieder auf.“ „Wenn du magst, würde ich damit morgen gerne anfangen.“ Tom kam in letzter Zeit viel zu kurz, konnte kaum in den Sattel steigen und seiner Leidenschaft, der Dressur, nachgehen. „Ich glaube, das wäre das allerbeste, du hast ihn stärker unter Kontrolle. Und dann nimmst du dir den Rest des Tages frei, kümmer dich mal wieder um Reykja. Ich mag das morgen mit dem Büro. Brauch mal ne Pause.“ Er lächelte dankbar, er machte gerne Bürozeug, aber war auch gern draußen. Dann sprachen wir auch für die anderen die morgige Tagesplanung durch.
      Zwei Tage später wachte ich mit den ersten Sonnenstrahlen auf. Es war noch dämmrig, ich konnte gerade die Umrisse meines Zimmers erkennen. Heute sollten die beiden Pferde Solsikke und Candy Fireflies ankommen. Erstere, eine Knabstrupperstute, war mir unbekannt, Fireflies allerdings hatte ich vor Jahren schon mal als Fohlen auf einer Schau gesehen und ich war wirklich überrascht, als ich seinen Namen auf den Papieren entdeckte. Ich drehte mich nun vorsichtig um, damit ich Idefix nicht versehentlich weckte. Es wurde langsam immer heller und meine Befürchtung wurde mit jedem Lichtstrahl mehr Realität. Er hatte sich mit dem Rücken zu mir an mich gekuschelt, sein Kopf lag auf den Vorderpfoten, er hatte sich eingerollt und die Augen geschlossen. Ich streichelte ihm das weiche Fell, sein Körper war noch warm, aber viel kühler, als ich ihn über all die Jahre kannte. Auch hob und senkte sich sein Brustkorb nicht mehr, er schnarchte nicht mehr leise vor sich hin und schien doch so zufrieden wie ewig lange nicht mehr. „Mach´s gut mein Kleiner.“ flüsterte ich, drückte mein Gesicht in sein Fell und fing leise an zu weinen.
    • sadasha
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      11. Oktober 2017 | 4152 Zeichen von sadasha

      “Soooophia?!” rief Nicholas vom Ende der Stallgasse. Ein wenig genervt drehte ich mich zu ihm um und wollte ihm gerade etwas entgegnen, als er einfach weiter sprach. “Injaki ist heute irre gut drauf. Lust auf einen Ausritt? Eve kommt auch mit.” er zeigte auf die Wand rechts von ihm, in deren Richtung auch die Weiden lagen. “Können wir machen. Wen nimmt Eve denn mit?” wollte ich wissen und nahm mir den nächsten Huf von Skadi zur Hand. Eigentlich war es eine schande mit ihr heute auszureiten. Immerhin hatte ich sie gerade eben erst richtig sauber bekommen und das Wetter draußen war eher minder gut. Nach dem Ausritt würde ihr Behang wieder voller Dreck kleben und wenn es nur der Behang war, dann hätte ich noch Glück gehabt. “Sie will Amador ausreiten, der hat sich ja ganz gut gemacht mittlerweile.” Ein betretenes Schweigen sagte alles, was ich von dieser Idee hielt. Nichts Gutes. Natürlich hatte Amador eine rapide aufwärts gehende Entwicklung hinter sich, seit er hier ist. Aber ich hielt ihn noch nicht bereit fürs Gelände. “Eve weiß schon was sie macht. Vertrau ihr.” sagte Nicholas schließlich, der meine Gedanken erraten hatte. “Davon abhalten kann ich sie sowieso nicht.” meinte ich patzig und kratzte nun den letzten von Skadis Hufen aus. Eine halbe Stunde später waren wir alle bereit und saßen in unseren Sätteln. Immer wieder warf ich einen besorgten Blick auf Eve und Amador, doch die beiden ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Amador versuchte zwar ab und an seine Energie durch leichtes tänzeln abzuladen, doch Eve hatte ihn gut im Griff. Injaki und Skadi verhielten sich von Natur aus ruhiger. Der Ausritt verlief wider meiner Erwartungen recht ereignislos. Amador hatte genug Möglichkeiten sich kontrolliert auszupowern und wirkte gegen Ende des Ausritts sogar recht ausgeglichen, wenn das bei ihm denn möglich war. Er schien sogar den Regen zu genießen, der jetzt aus Kübeln auf uns herabgoss. Bei den beiden Schimmeln schimmerte nun die dunkle Haut durch das weiße Fell und Injaki glänzte was das Zeug hält. Begeistert war er allerdings nicht vom kühlen Nass. Im Gegenteil. Der Criollo war froh, als er in seine warme Box entlassen wurde. Nach dem Ausritt sprach ich noch einmal mit Eve und lobte sie für ihre gute Arbeit mit dem Schimmelhengst. Doch sie war noch immer etwas eingeschnappt, weil ich ihr nicht von Anfang an vertraut hatte. Irgendwie war heute der Wurm drin. Ich beließ es dabei, da ich den Streit nicht noch mehr aufbauschen wollte. Stumm nahm ich mir Where’s Sleep aus der Box, während Nicholas Lucero und Eve Punchdrunk fertig machten. Da es regnete blieb uns nur noch die Reithalle als trockener und sicherer Trainingsort. Hier trafen wir auf Emma, die ihren Friesenhengst Filou Farrigé Etoile Filante longierte. Sie begrüßte uns freudig, merkte jedoch sofort dass die Stimmung angeschlagen war und beließ es dabei. Als sie mit Filou fertig war machte sie Rising Star fertig und ich nahm schließlich noch Cozy Blanket in die Reithalle, als Sleepy wieder in ihrer Box stand. Die beiden Geschwister kümmerten sich derweil um die Jungpferde. Nacheinander beschäftigten sie Animus Peredur, Rabano und Forestfire. Sie arbeiteten am Fohlen ABC und bei den beiden älteren auch schon an den Vorbereitungen für’s Longieren. Erst am Abend sprach ich Eve noch einmal an um den kleinen Konflikt von heute morgen zu klären. “Es tut mir wirklich leid.” beteuerte ich und sah sie reumütig an. “Pass beim nächsten mal einfach auf… Ich bin genauso erwachsen wie du und du solltest wissen, dass ich weder mich noch meine Mitmenschen leichtsinnig in Gefahr bringen würde.” - “Du hast recht, ich hab nicht nachgedacht.” Noch einmal sah mich Eve prüfend an, bevor sie anfing zu lächeln. “Okay, Schwamm drüber…” Wir unterhielten uns noch einige Minuten lang begeistert darüber wie gut sich vor allem Amador entwickelt hatte. Aber auch die anderen Pferde aus Kalifornien schienen mit dem nassen Klima Englands besser zurecht zu kommen. Emma hatte auch noch ein paar lobende Worte für uns übrig, bevor sich das Team auflöste und ich am Ende alleine auf dem Sofa saß und ein Buch zur Hand nahm um den Tag ausklingen zu lassen.
    • sadasha
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      14. Februar 2018 | 6582 Zeichen von sadasha

      Punchdrunk sieht gut aus, Eve!” lobte ich meine Freundin, während ich mit der gesattelten Where’s Sleep den Reitplatz betrat. Tatsächlich hatte sich der Reitponyhengst super entwickelt und es würde bald Zeit werden ihn auf Turnieren vorzustellen. “Hast du schon etwas von Emma gehört? Ich mache mir Sorgen. Sie meinte zwar es sei nur ein Routineeingriff, aber…” Ich stieg auf und sah zu Eve rüber, die Punchdrunk durchparierte. Betreten schüttelte sie den Kopf. “Sie hat sich noch nicht gemeldet, aber ich weiß was du meinst. Sie tut immer so als nehme sie es auf die leichte Schulter, aber eigentlich trifft es sie jedes mal wie ein Schlag ins Gesicht. Hoffen wir das Beste!” Ich nickte und fasste den Entschluss nach getaner Arbeit ins Krankenhaus zu fahren und nach ihr zu sehen. Wir hatten Emma so viel zu verdanken, vielleicht war es ein kleines “Lift me Up” für sie, wenn sie ein freundliches Gesicht sah, das nicht gerade zur Familie gehörte. Die nächste Stunde jedoch konzentrierte ich mich auf die Stute die ich gerade unterm Sattel hatte. Where’s Sleep hatte sich zu einem echten Dressurcrack entwickelt, was bei den Friesen Sporthorses trotz der barocken Abstammung nicht selbstverständlich war. Die Talente waren da sehr weiter verstreut und wenn ich Pech gehabt hätte, dann hätte sie es in der Dressur, in meinem Bereich, nicht weit gebracht und ich hätte umdisponieren müssen. Worst Case wäre gewesen, wenn sie Talent im Westernsport gezeigt hätte unter Eve oder Nicholas. Doch das Alles sind nur Hirngespinste, die zu meinem Glück nicht eingetreten sind. Miss Monstermähne ist in der Dressur goldrichtig. Auch heute zeigte sie wieder was sie gelernt hatte und machte mich damit unfassbar glücklich. Eve war mit Punchdrunk durch und beschäftigte sich nun mit den beiden Junghengsten Rabano und Animus Peredur. Ich war Nicholas sehr dankbar, dass er sich mit meiner Forestfire dazugestellte. So hatten die Babys ihre Spielstunde und ich konnte nach Sleepyhead mit meinen Großen weitermachen. Cozy Blanket und Skadi schmiss ich nur auf die Weide. Die zwei hatten heute frei. Rising Star jedoch putzte ich gründlich und sattelte sie danach für einen Ausritt. “Warte auf mich.” raunte Nicholas rüber, als ich gerade aufsitzen wollte. Er hatte Lucero gerade fertig geputzt und musste nur noch satteln.

      Zurück von unserem Ausritt machten wir eine ausgiebige Mittagspause und kochten unsere Suppe vom Vortag noch einmal auf. “Wer muss denn heute noch bewegt werden?” fragte Nicholas, der den Überblick mal wieder verloren hatte. Eve rollte genervt mit den Augen. “Na… denk doch mal nach wen wir heute schon dran hatten. Dann kannst du per Ausschlussverfahren herausfinden, wer noch gemacht werden muss. Ganz einfach. Soll ich es dir vormachen?” - “Wenn du noch ein Wort sagst…” Eve lachte gehässig, während Nicholas hilfesuchend zu mir rüber sah. Doch ich zog nur den Kopf zwischen die Schultern. “Deine Schwester, nicht meine! Komm alleine klar.” Als Eve sich wieder gefangen hatte fragte sie: “Und Bruderherz, weißt du jetzt wen wir machen müssen.” Nicholas sah sie verdutzt an. Er hatte keine Zeit gehabt groß nachzudenken, Eve plapperte sofort weiter: “Ach Bruder… Wir machen jetzt erstmal Filou Farrigé Etoile Filante, weil Emma nicht da ist er aber tägliche Betüddelung gewöhnt ist. Dann schnappst du dir Injaki und ich mir Amador. Das wars. Was machst du mit deinem freien Nachmittag, Sophia?” Ich schluckte hastig den Löffel Suppe herunter, den ich mir gerade erst in den Mund geschoben hatte. “Ich wollte Emma besuchen.” Die Stimmung kippte spürbar. Die Geschwister warfen sich betrübte Blicke zu. “Grüß sie von uns und sag ihr, dass wir sie vermissen.” Sanft lächelnd garantierte ich ihnen die Grüße außerordentlich auszurichten und stand dann auf. “Den Abwasch mache ich noch, bevor ich gehe. Dann könnt ihr gleich wieder zu den Pferden.” Freudig sprangen die Zwei auf und gingen dankbar lächelnd nach Draußen.

      Alle Pflichten erledigt fuhr ich ins Krankenhaus und fragte an der Rezeption nach Emma. Ein gutes Zeichen war wohl, dass sie auf Normalstation lag und nicht mehr in der Totalüberwachungszone, wie ich sie immer nannte. Ein wenig zaghaft klopfte ich an und trat ein, nachdem ein ebenso zaghaftes “Herein” zu hören war. Emma sah furchtbar zerknittert aus, die Frage wie es ihr wohl ging verkniff ich mir daher. Stattdessen nahm ich sie vorsichtig in den Arm und richtete ihr die Grüße von Eve und Nicholas aus und zeigte ihr ein brandaktuelles Foto von Eve und Emmas Hengst Filou. Glücklich, aber auch mit Wehmut betrachtete sie es und bedankte sich. “Die OP verlief gut. Ihr habt mich in ein, maximal zwei Wochen zurück.” Sie deutete mir an die Akte am Fußende des Bettes hervorzuholen. “Schau dir die Bilder an. Dann siehst du womit ich tagtäglich zu kämpfen hab.” Die Röntgenbilder zeigten ihre Apparaturen in Hüfte und Knien. “Du bist ein Cybot. Ich wusste es!” meinte ich scherzhaft in der Hoffnung, dass sie es nicht falsch verstand. Emma lachte und mir fiel ein Stein vom Herzen. Zufrieden grinste ich und packte die Bilder wieder weg. “Das ist nicht so toll wie es klingt. Um ehrlich zu sein ist das sogar ziemlich schmerzhaft. Würde ich keinem empfehlen.” meinte sie ebenfalls grinsend. “Wir machen uns alle schreckliche Sorgen. Wo hast du denn dein Telefon?” fragte ich nun wieder mit ernster Miene. Emma zeigte auf das Schränkchen neben sich. “Da drin, aber ich hab mein Ladekabel vergessen. Der Akku ist leer. Wenn du mir also einen riesen Gefallen tun möchtest...” Sie lächelte mich bittend an. “Mein Mann kam noch nicht dazu.”
      Ich machte mich also auf den Weg um Emma ein Ladekabel zu besorgen. Als ich zurückkam und Emma ihr Handy endlich wieder anmachen konnte ging zuerst einmal sämtliche Nachrichten durch, klärte ein paar besorgte Freunde auf und fand schließlich etwas, was sie mir gleich zeigte. “Oh schau mal, Sophia! Schau doch mal, das wäre etwas für dich.” Sie gab mir das Telefon und ich warf einen Blick darauf. Geöffnet war die Verkaufsanzeige eines Barockpintostutfohlens. Ihr Name war Arcane und sie hatte eine ähnlich nostalgische Abstammung wie meine anderen Pferde. Dressurbegabung war ihr praktisch in die wiege gelegt. Ganz nebenbei war sie wunderbar gescheckt. “Ich wusste sie gefällt dir! Die hat mir Anja gesendet. Du solltest sie dir wenigstens ansehen. Wenn nicht für dich, mach es für mich.” - “Gut. Versprochen, Emma.” Ich wollte heute nicht mit ihr diskutieren, das war ihr Glück. Denn eigentlich hatte ich in nächster nicht vor weitere Pferde auf den Hof zu holen. Doch Arcane wäre eine wunderbare Ausnahme.
    • Elsaria
      Tierklinik Zur Lindenweide

      Besuch bei Emma

      Filou Farrige Etoile Filante und Skadi


      Heute fuhr ich zu einer Kundin die 2 Pferde für mich hatte die ich mir ansehen sollte. Als ich auf dem Hof ankam wurde ich von der Besitzerin der Pferd Emma Chariton begrüßt. Wir gingen gemeinsam in den Stall und wir holten den Friesenhengst Filou Farrige Etoile Filante aus seiner Box. Ich ließ ihn mir Vortraben es sah alles gut aus, dann checkte ich seinen Gesundheitszustand. Der Rappe war in bester Verfassung. Seine Augen waren klar, seine Schleimhäute waren feucht rossig. Dann Impfte ich und gab eine Wurmkur dann sedierte den Hengst den Zahnbehandlung war nie fein. Als er ruhig war machten wir die Maulsperre fest und begann mit der Zahnpflege, es war nötig, noch länger und er hätte nichts mehr gefressen. Nach dem die Zähne wieder in Ordnung waren banden wir ihn in seiner Box fest bis er wieder munter war. Ich trage noch die Neuerungen in seinen Pferdepass ein, während Emma eine alte Bekannte holte. Skadi die schöne weiße perle wie ich sie nannte als sie noch in meinem Besitz war, da ich wusste wie sie auf Tierärzte reagierte bat ich um Unterstützung. „ hallo mein Mädchen!“begrüßte. Sie spitzte die Ohren als ob sie mich erkannte. „ Kennen sie die Vergangenheit der stute?!“ fragte ich Emma, sie verneinte. „ Skadi war lange Zeit in meinem Besitz, in dieser Zeit ist sie desöfteren abgehauen, und hatte sich einmal so schwer selbst vergiftet da wussten wir nicht ob wir sie retten konnten. Es brauchte lange um Skadi ein Vertrauen aufzubauen. Da ich aber zeitlich eingeschränkt war gab ich sie der Züchterin zurück, und jetzt hat sie ein tolles zuhause!“. Auch Skadi ließ ich Vortraben und sie hatte nichts. Ich redete behutsam auf die Stute ein und kontrollierte ihren Gesundheit zustand. Auch da war nichts auffällig und ich impfte die Stute und gab ihr die Wurmkur. Dann sediert ich die schöne und begann ebenfalls mit Zahnbehandlung. Skadi hatte nur ein paar scharfe ecken die sie beim fressen und reiten störten, ich feilte diese wieder glatt und brachte sie in die Box dort banden wir sie an bis sie wieder munter war. Ich trug bei ihr auch alles im Pass ein und machte noch einen kontrollblich bei Filou der mittlerweile wieder munter in der Box stand.
    • sadasha
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      22. April 2018 | 5640 Zeichen von sadasha
      Hufschmiedbericht für Filou Farrigé Etoile Filante und Skadi

      Der Tacho zeigt 140km/h, die Musik ist voll aufgedreht, die Autobahn ist so gut wie frei. Noch 15 Minuten laut Navi bis wir die Gwynedd Stables erreichen. Just als mein Lieblingslied anspielte, drehte ich die Anlage noch ein bisschen mehr auf. Pitch musste mich dafür hassen, doch der Rüde lag eingerollt im Fußraum des Beifahrersitzes und versuchte ein wenig zu schlafen. Beinahe hätte ich die Ausfahrt verpasst. Kurz bevor ich auf den Hof fuhr regelte ich die Lautstärke auf einen normalen Pegel herunter. Noch einmal las ich mir durch was heute anstand, ehe ich ausstieg. Pitch war jetzt wieder hellwach und bereit für Alles, was jetzt kommen mochte. Freudig lief er mit mir um den Wagen herum, aus dessen Kofferraum ich noch den Hufbock nahm, ehe ich den Wagen abschloss.

      Beinahe rannte ich in eine Frau rein, die sowieso schon unsicher auf den Beinen schein. “Entschuldigung! Mrs Charlton?” begegnete ich ihr etwas unsicher durch den Zwischenfall. Sie lächelte. “Keine Sorge, ich bin vielleicht nicht schnell und vielleicht auch nicht gelenkig, aber umgeworfen hat mich noch keiner so schnell. Sind sie Mr. Crowley?” sagte sie ohne meine Frage zu beachten und warf einen Blick auf das was ich bei mir trug. Natürlich erkannte sie mich als Hufschmied. Ohne eine Antwort abzuwarten sprach sie weiter. “Mitkommen, Filou Farrigé Etoile Filante steht noch in seiner Box, ist aber sauber. Falls Ihnen das nicht reicht müssen sie selber Hand anlegen, der Kasten steht da.” Sie deutete auf eine graue Putzkiste, aus der die Putzsachen und Pflegemittel rausquollen, so voll war sie. Der etwas forsche Umgang irritierte mich, doch Mrs Charlton schien das nicht allzu böse zu meinen. Sie wirkte wie jemand, der schon viel erlebt hatte und dadurch Ecken und Kanten entwickelt hat. “Sie wären übrigens ein großer Schatz, wenn sie auch die Stute meiner Kollegin fertig machen würden. Die hatte vergessen sich ebenfalls einzutragen, will aber mit ihrer Stute demnächst durchstarten. Mit zu langen Hufen geht das nur schlecht.” Ich hatte keine Chance etwas zu erwidern, da sie gleich wieder verschwand als wir die Box des Friesenhengstes erreicht hatten. Zum Vortraben musste ich mir also jemand anderen abgreifen. Ein junger Mann, der gerade von einem Ausritt zurückkam band sein Pferd kurzerhand an um Filou vorzuführen. Der Rappe hatte sehr schwungvolle Gänge und fußte recht gleichmäßig auf, was wohl auch seinem Beschlag zu verdanken war. Er neigte sicherlich dazu die Vorderhufe ungleich abzunutzen und stand dadurch etwas nach außen, da auch die Eisen entsprechend zu Grunde gingen. Das ließ sich jedoch durch einen gut Job meinerseits wieder korrigieren. In aller Ruhe schnitt ich die Hufe nacheinander aus und überprüfte meine Arbeitsfortschritte regelmäßig und richtete dann die neuen Aluminiumeisen auf dem Amboss her. Irgendwann tauchte Mrs Charlton wieder auf und wirkte zufrieden. “Sie haben seine leichte Fehlstellung trotz der Eisen bemerkt?” erkannte sie lächelnd und zog meinen Hocker zu sich um Platz zu nehmen. Pitch rannte sofort zu ihr um etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen. Sanft kraulte sie seinen Nacken, während sie mir dabei zusah wie ich die neuen Beschläge aufschlug, ehe ich die Hufe mit Öl fettete. Als ich fertig war streckte ich meinen Rücken kurz durch und sah mir dann an wie Filou mit seinen neuen Eisen lief. Da er Eisen bereits kannte und ich kein Experiment gemacht hatte lief er wie erwartet gut und durfte zurück in seine Box.

      Ich erschrak abermals, als ich mich umdrehte und Mrs Charlton hinter mir stand. Sie lachte triumphierend und begleitete mich zu der Stute ihrer Kollegin. Skadi war Filou vom Gebäude her ähnlich. Der Bau eines typvollen Friesens, doch das Fell war reinweiß. Eine beeindruckende, makellose Gestalt! Mrs Charlton entging nicht, dass mir Skadi gefiel und schmunzelte. “Sie zieht immer die Blicke auf sich. Ist aber nicht ohne. Sie läuft leider genauso schlecht wie meiner, ist aber unbeschlagen.” Schweigend holte ich den Schimmel aus seiner Box und warf einen ersten Blick auf die dunklen Hufe. Nach Mrs Charltons Behauptungen schwante mir Übles, doch ganz so furchtbar sah es gar nicht aus. “Miss Finch korrigiert sie selbst so gut sie kann, wenn es bis zum nächsten Termin noch dauert. Wie es aussieht hat sie das auch dieses Mal wieder gemacht. Lassen Sie sich davon nicht täuschen.” sagte sie mit einem abwertenden Unterton, den ich nicht ganz einordnen konnte. Eigentlich hatte ich gedacht die beiden Frauen hätten ein gutes Verhältnis. Skadi lief beim Vortraben ganz und gar nicht rund. Ich entschied Mr. Owen in der Nähe zu halten, damit ich zwischendurch den Trab nochmal sehen konnte um zu schauen ob die Korrektur griff. Es dauerte eine ganze Weile bis ich zufrieden war. Skadi war zwar ruhig, machte einem die Arbeit aber nicht leicht. Sie suchte sich Beschäftigung und wenn es ihr zu langweilig wurde lag die Beschäftigung darin nicht zu kooperieren. Als ich endlich soweit war nur noch die Hufe zu fetten, überkam mich eine Wonne voll Glückseligkeit. Zufrieden räumte ich mein Werkzeug zurück in die Schmiede , während Mr. Owen die Stute zurück in ihre Box brachte. Als der Arbeitsplatz so sauber war, wie ich ihn erreicht hatte schilderte ich Mrs Charlton meine Ansicht zu Skadis Hufen. Sie zog die Schultern hoch. “Das sage ich ihr ständig, aber Skadi lässt sich wohl nicht beschlagen. Davon ist sie felsenfest überzeugt. Nächstes Mal sollten sie mit ihr persönlich sprechen. Ich werde schauen, dass sich die Möglichkeit bietet. Heute ist sie außer Haus.” Unzufrieden stimmte ich zu. Nachdem wir auch den finanziellen Part geklärt hatten machte ich mich auf den Heimweg.
    • adoptedfox

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      19. Juni 2018 | 3330 Zeichen von adoptedfox

      Käthe | Einige Monate waren seit meinem letzten Besuch auf den Gwynedd Stables verstrichen und ich freute mich schon darauf, alte Bekannte wiederzusehen. Ich ließ das Fenster einen Spalt herunter und sog die frische Luft ein. Vielleicht bildete ich es mir ein, aber ich meinte die Meeresluft riechen zu können. Als ich das Gelände der Gwynedd Stables erreichte stellte ich den Wagen auf dem Parkplatz ab und widmete mich direkt der Arbeit. Ich nahm mir eine der Schubkarren und eine Mistgabel um die Weiden und Offenställe zu säubern, bevor ich die Pferde nach draußen bringen würde. Schon jetzt erwärmte die Sonne die Luft und wäre die leichte Brise nicht, wäre es unerträglich stickig. Nachdem ich auch die Tränken auf ihre Funktion überprüft hatte ging ich in den Stall um die ersten beiden Fohlen nach draußen zu bringen. Ich nahm zwei Halfter und zog sie nacheinander Doo Wop und Arcane an um sie nach draußen zu bringen. Brav ließen die beiden sich führen und warteten geduldig ab, bis die Stricke gelöst waren, bevor sie miteinander zu spielen begannen und in rasantem Tempo davon zogen. Ich beobachtete sie einen Moment, bevor ich wieder in den Stall ging und auch Rabano und Forestfire beim wilden Spiel teilhaben durften. Auf dem Weg zurück in den Stall wieherte der Hengst Amador durchdringend und begann mit seinem Huf gegen die Boxentür zu schlagen. “Hörst du auf!” mahnte ich ihn und schob ihn zurück in seine Box, damit ich ihm ein Halfter überziehen konnte. Amador schien heute nicht gut drauf zu sein und so entschloss ich mit ihm in die Reithalle zu gehen um ihn frei laufen zu lassen. In der Halle angekommen nahm ich mir eine der Longierpeitschen und stellte den unruhigen Hengst auf, damit ich ihm in Ruhe den Strick abnehmen konnte. Sofort lief er tief schnaubend im Trab auf der Bahn und buckelte ein paar Mal. In sicherem Abstand lief ich hinter ihm her und trieb ihn vorwärts wenn er versuchte die Richtung zu wechseln. Nach zirka 20 Minuten schien er sich beruhigt zu haben und kam sogar zu mir um sich eine Belohnung abzuholen. Da ich keine Leckerchen einstecken hatte klopfte ich ihm den Hals und kraulte ihn an der Brust. Da er bereits bei mir war befestigte ich den Strick wieder am Halfter und brachte ihn auf die Weide neben denen die Fohlen standen. Nacheinander holte ich nun auch Filou Farriagé Etoile Filante und Animus Peredur. Während ich die beiden Stuten Where’s Sleep und Cozy Blanket auf die Weide brachte, kam Sophia Finch, die Inhaberin der Gwynedd Stables und gab mir Bescheid, dass ich Skadi in der Box lassen sollte, da sie sie später reiten wollen würde. Ich nickte zustimmend und holte Piroschka und Rising Star. Die drei verbleibenden Hengste Punchdrunk, Injaki und Lucero brachte ich in den Offenstall damit es auf der Weide keine Komplikationen geben würde. Da sich alle Pferde zufrieden draußen befanden begann ich damit die Boxen auszumisten und für den Abend frisch einzustreuen. Bevor ich mich wieder auf den Weg nach Hause machte schaute ich noch einmal nach den Pferden. Am liebsten würde ich einmal für 1-2 Tage hierher kommen um einen langen Ausritt am Strand zu genießen. Doch das musste erst einmal warten, da genug andere Arbeiten am Hof anstanden. Ich verabschiedete mich von Sophia Finch die gerade dabei war Skadi zu putzen und stieg in den Wagen um nach Hause zu fahren.
    • sadasha
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      04. November 2018 | von sadasha
      Schnelle Pflege für Alle Pferde

      "Man was für ein Scheißwetter!", fluchte Nicholas, der gerade mit Injaki von einem Ausritt zurück auf den Hof kam. Er hatte heute Vormittag schon Lucero und Doo Wop bewegt und dabei Glück gehabt nicht nass zu werden. Nun hatte er es jedoch gewagt ins Gelände zu gehen mit seinem Criollohengst und bekam gleich die Klatsche für diesen Leichtsinn. Beide waren bis auf die Knochen durchnässt und froren sichtlich. "Tja Brüderchen, du solltest dir vielleicht einen Regenmantel anziehen, wenn du bei diesen Wetterprognosen draußen arbeiten möchtest." Eve zog die Schultern hoch und ging dann mit Punchdrunk in den Stall. Der Ponyhengst hatte gerade gearbeitet, würde jetzt noch sein Mash bekommen und hätte dann den Rest des Tages frei. Eve war auch schon seit heute Vormittag auf dem Hof und hatte sich um Amador und Piroschka gekümmert. Die beiden Hengstfohlen Animus Peredur und Rabano waren zuletzt an der Reihe, denn da war sie nicht so sehr auf gutes Wetter angewiesen. Emma beschlagnahmte schon den ganzen Tag eine Hälfte der Halle. Sie arbeitete vom Boden aus mit Filou Farrigé Etoile Filante, ihr Friesenhengst, ihr ganzer Stolz. Und ich, ich hatte heute ausgeschlafen. Hatte bislang nur ein Pferd fertig gemacht und das war Where's Sleep. Gerade führte ich Forestfire quer durch den Regen, da sie dieses Wetter hasste und sich immer wieder anstellte durch Regen zu laufen. Also übten wir. Erst als sie ruhig neben mir lief belohnte ich sie und beendete ihre Einheit für heute. Auch Arcane bekam dieses Regentraining heute zu spüren, sie jedoch war etwas umgänglicher und lief von Beginn an neben mir her, wie an jedem anderen Tag. Emma kam zwischendurch zu mir und fragte ob ich Hilfe bräuchte. Ich bat sie deshalb sich um Skadi zu kümmern. Dann konnte ich nach meinen Fohlen Rising Star und Cozy Blanket gespaßen und wäre dann fertig. Gesagt, getan. Am Abend hatten wir Alle unsere Portion Regenwasser abbekommen und freuten uns auf eine heiße Gemüsesuppe. Wir besprachen die nächsten Trainingseinheiten und überlegten ob wir nicht im kommenden Jahr wieder in die Turniersaison einsteigen wollten. Fest legten wir das jedoch nicht. Vor allem Eve und Emma waren von der Idee nicht überzeugt und so vertagten wir die im Moment recht aussichtlose Diskussion auf spätere Tage.
    • sadasha
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      01. April 2019 | von sadasha

      „Und ich werde meine Criollos nicht verkaufen, nur weil sie nicht in euer neues Konzept passen!“, maulte Nicholas seine Schwester an, die abermals versuchte ihn zu überreden sich doch ebenfalls auf Barockpintos und Friesian Sporthorses zu spezialisieren. „Die Criollos sind für mich perfekt geeignet. Was will ich bitte mit einem Barockpferd im Westernsport? Die schaffen manche Lektionen gar nicht, wenn es an die höheren Leistungsklassen geht!“ Die Diskussion war aussichtslos und das musste auch Eve jetzt akzeptieren. „Gut, dann behalte Doo Wop, Piroschka und Injaki. Aber es kommen keine Criollos dazu, wenn du dich vergrößern möchtest.“ Die Worte trafen Nicholas wie ein Schlag ins Gesicht. Er wurde von seiner eigenen Schwester und deren Freundinnen unterdrückt. Diese Menschen waren seine ausgewählte Familie und sie stemmten ihm einen Dolch in den Rücken. Entrüstet starrte er Eve an, die sich abwandte und schnellen Schrittes in den Stall ging um ihren Bruder nicht weiter ansehen zu müssen.
      Ich kam gerade von einem Ausritt mit
      Skadi zurück, als ich die Szenerie vor mir beobachtete. Die Zeit alleine mit meinen Pferden genoss ich sehr. Die Lust auf dem Hof war zum schneiden dick. Auch Skadi war im Gelände viel gelöster und bot mir auch heute wieder die schönsten Gänge an. Ich beschloss meine Schimmelstute heute auf dem Putzplatz abzusatteln. Es war zwar stürmisch, aber immerhin trocken. Gesprächen mit den Geschwistern ging ich aktuell lieber aus dem Weg. Gerade Eve kam nicht umher immerzu über ihren dummen Bruder zu fluchen, sobald sie einen von uns sah. Emma hatte sich mit ihrem Filou Farrigé Etoile Filante ebenfalls zurückgezogen. Die beiden machten aktuell lange Kutschausflüge ins Dorf und bespaßten dort die anderen Bewohner. Nachdem ich Skadi abgesattelt und eine leichte Decke aufgelegt hatte brachte ich sie zu den Weiden. Eve hatte uns knapp verpasst. Ich sah noch Cozy Blankets Schweif in den Stall verschwinden. Nachdem ich Skadi auf die Weide verabschiedet hatte blieben mir also nur noch die Jungpferde. Die Arbeit mit ihnen lag mir nicht, dennoch hatte ich stets meinen Spaß Animus Peredur, Forestfire, Arcane und Rabano auf ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten. Die vier waren alle auf einem anderen Wissensstand und so war die Arbeit abwechslungsreich und fordernd. Animus Peredur und Forestfire waren schon so weit, dass man bald mit den ersten Aufgaben für den Beritt beginnen konnte. Doch ein wenig Zeit gab ich ihnen noch. Sie waren noch so verspielt und aufgeschlossen, dass ich die kleinen Flausen genoss, die sie bei jedem Training einbauten. Es machte mir Spaß sie ab und an auch mal zu übersehen und nicht zu korrigieren. Sicherlich war das kein korrektes Training meinerseits, doch dass mir das Jungpferdetraining nicht lag, war keinem hier unbekannt. Emma war da abgebrühter und erfahrener. Wir waren Zuckerbrot und Peitsche für die Kleinen und teilten uns die Aufgaben.
      Where's Sleep ging in letzter Zeit stets unter. Ich hatte beschlossen sie zu verkaufen, damit sie irgendwo hin kam, wo man ihr gerecht wurde. Die lange Mähne hatten wir immer eingeflochten, da es kaum Zeit gab sie ständig zu verlesen. Es war nicht fair für die Stute und das obwohl es mir das Herz herausriss, wenn ich daran dachte, dass sie bald nicht mehr zum Stallalltag gehörte. Heute jedoch hatte ich Zeit. Es dämmerte schon, als ich mit den Jungpferden fertig war. Die Geschwister waren schon seit zwei Stunden wieder auf dem Heimweg und Emma war noch immer unterwegs mit Filou. Wir hatten den Hof für uns. Ich öffnete jeden einzelnen Zopf, sprach zu der Stute und putzte sie ausgiebig. Where's Sleep genoss die Wellness Einheit. Als ich das Langhaar wieder komplett eingeflochten hatte, holte ich Kappzaum und Longe. Ich schaltete das Licht in der Halle ein und gab der Stute die Möglichkeit sich auszutoben. Ich ging mit ihr die Lektionen der Freidressur durch, die sie kannte. Übte an denen, die nicht sicher saßen und spürte, dass sie sich ins Zeug legte. Sie wollte mir zeigen wie gut sie war. Leider änderte das meine Entscheidung nicht.
      Ich grübelte noch bis in die Nacht hinein über Where's Sleep und über Nicholas und Eve. Waren das alles richtige Entscheidungen? War es nötig? Ich musste mit Emma reden und sie am nächsten Morgen rechtzeitig abfangen, bevor sie sich wieder ins Dorf verzog. Emma hatte immer einen guten Rat für mich.
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  • Album:
    Gnadenweide | Pferdehimmel
    Hochgeladen von:
    sadasha
    Datum:
    13 Aug. 2017
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    Stute
    21. November 2011 | 5 Jahre
    Rasse Andalusier - Friese
    Stockmaß/Endmaß 155cm
    Fellfarbe Schimmel
    Geno x

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    Charaktereigenschaften
    Ausgeglichen, Aufmerksam, Intelligent, Sozial, Ruhig, Loyal, Frech, Neugierig

    Beschreibung
    Skadi ist eine wunderschöne Stute, mit atemberaubend weichen Gängen.
    Sie ist lernwillig und möchte ihrem Reiter gefallen, ist aber dennoch nichts für Anfänger,
    da sie auch gerne mal testet.


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    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S
    Doma Classica: WE WA WL WM WS
    Alta Escuela: WE WA WL WM WS
    Doma Vaquera: WE WA WL WM WS


    Western E A L M S
    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Cutting: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Barrel Racing: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Pole Bending: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Roping: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1


    Distanz E A L M S
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

    Fahren E A L M S

    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Kompliment ✔ | Knien x | Liegen ✔ | Sitzen x | Stehen x
    Rückwärtsrichten ✔ | Spanischer Schritt ✔ | Spanischer Trab x
    Passage ✔ | Piaffe x | Seitengänge x | Traversalen x | Fliegender Wechsel ✔ | Pirouette x
    Steigen (undefiniert) ✔ | Levade x | Pesade x | Ballotade x | Croupade x
    Kapriole x | Courbette x | Lancade x


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    Offiziell
    376. Westernturnier | 324. Fahrturnier | 217. Synchronspringen | 220. Synchronspringen | 221. Synchronspringen
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    226. Synchronspringen | 469. Dressurturnier | 227. Synchronspringen | 473. Dressurturnier | 229. Synchronspringen
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    477. Dressurturnier | 232. Synchronspringen | 233. Synchronspringen | 488. Dressurturnier
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    Inoffiziell

    keine

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    Von Rasmus
    Von Ramires Aus der Evia
    Von Rhondor Aus der Oliviana | Von Uglia Aus der Skandivia

    Aus der Enya
    Von Katander Aus der Elain
    Von Kosmonaut Aus der Verdura | Von Lifur Aus der Emira

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    SK 459

    Eingetragene Zucht Gwynedd Stables

    Besitzer sadasha (Sophia Finch)
    VKR/Ersteller Muemmi

    Nachkommen
    keine

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    Letzter Tierarztbesuch 22. April 2018
    Gesamteindruck gut


    Letzte Zahnpflege 22. April 2018
    Letzte Wurmkur 22. April 2018
    Letzte Impfung 22. April 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 22. April 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 22. April 2018


    Beschlag vorne keiner
    Beschlag hinten keiner


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