Maleen

♛ Roseblood | ♀ | Hannoveraner

♛ Roseblood | ♀ | Hannoveraner
Maleen, 8 Okt. 2014
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    • Maleen
      Alte Berichte:

      Maleen, on 21 Aug 2013 - 22:07, said:








    • Maleen
      Alte Bekannte - Samstag, 11. Oktober
      POV: Jamie

      Ich saß gerade am Frühstückstisch, als die Haustür zuknallte. Kurz darauf stand Hunter neben mir und fuchtelte mit einem Zettel vor meinem Gesicht herum.
      'Nun schau dir das an, unsere kleine Rose', er legte den Zettel auf den Tisch und schaute ihn mir an. Es war eine ausgedruckte Verkaufsanzeige, das Bild zeigte eine junge braune Stute, um die 3 Jahre alt, mit einem Stern, einer recht großen Schnippe und einer weißen Fessel. Mein Blick wanderte weiter nach unten und bliebt beim Namen Roseblood hängen. Die junge Stute war tatsächlich unsere kleine Rose.
      Ich schaute hoch zu Hunter, der immer noch neben mir stand. Er schaute mich ein wenig flehend an und ich wusste genau was das zu bedeuten hatte. Er hatte das kleine freche braune Stutfohlen geliebt und brachte es damals kaum übers Herz sie zu verkaufen.
      'Sie hat eine gute Abstammung, wenn wir ein bisschen mit ihr arbeiten schafft sich die Körung im nächsten Jahr bestimmt und wir könnten sie zu den Maremmanos in die Zucht nehmen.'
      Ich schaute noch einmal auf das Bild in der Anzeige, die Stute hatte immer noch sehr viel fohlenhaftes an sich, sie war so hochgewachsen das ihre Beine viel zu lang aussahen und vom Gesamtbild machte sie nicht den Eindruck in ein paar Monaten bereit für eine Körung zu sein. Sie war noch nicht einmal ein geritten. Wieder schaute ich hoch zu Hunter, aber meinem Großen konnte ich einfach nichts ausschlagen.
      'Na schön, kauf sie zurück, aber du bist für ihre Ausbildung verantwortlich' , ich stand auf, gab ihn einen kurzen Kuss auf die Wange und verschwand, dann nach draußen.

      Zwei Tage später rollte der Hänger auf unseren Hof und Hunter führe mit einem breiten Grinsen im Gesicht seine kleine Rose die Rampe runter. Und auch ich musste lächeln, als ich sah wie groß Rose geworden war. Hunter führte sie an mir vorbei in den Stall hinein, ich schaute den beiden noch kurz hinter her und widmete mich dann wieder dem Zaumzeug, das ich gerade sauber machte.....
    • Mohikanerin
      [​IMG]
      Einreiten
      Natürliche Basis von Erik Beaver
      Hunter hat gestern Roseblood gebracht. Die Hannoveraner Stute steht in Italien eigentlich. Da ich heute erst nach Hause kam, hat mir Vina bereits gesagt was gemacht werden soll. Gemeinsam gehen wir die Stute holen. Gestern hat sie mit Roseblood schon am Strick etwas gearbeitet. Ich hole sie aus der Box und laufe ein Stück mit ihr. Trab klappt auch schon am Strick. Beim Anbinden zappelt sie noch, aber sogar unserer alten tun das noch, einige. Rasch putze ich sie über und hole dann die Gamaschen und Peitsche. Vina bringt noch ihre Trense, Hunter hat uns die mitgegeben. Ich mache ihr alles um und führe sie zum Roundpen. Noch ist sie nicht sehr begeistert vom Gebiss, doch das ändert sich noch. Als erstes soll sie etwas Schritt gehen, aber hat das Konzept noch nicht ganz verstanden. Außerdem steckt sie noch voller Energie. Deshalb soll sie sich erst mal auspowern. Sie rast förmlich durch das Roundpen und ich lass sie einfach. Nach gefühlten tausend Runden kann sie nicht mehr, aber auch an das Gebiss hat sie sich gewöhnt. Aktiv kaut sie ohne die Zuge ständig raus zustecken. „Jetzt können wir anfangen.“, sage ich und Vina lächelt nur. Sie geht dann auch. Ich gehe zur Stute und streiche ihr einmal über die Hals. Sie scheint etwas genervt zu sein, doch trotz alle dem muss sie noch etwas arbeiten. Im Schritt läuft sie vorwärts. Roseblood pumpt wie ein Maikäfer. Also muss sie sich etwas mal beruhigen. Zwischen durch muss sie noch einige Runden traben auf beiden Händen. Am Ende kriegt sie noch ein Leckerli und wir gehen raus. Sie schwitzt wie ein Wasserfall. Im Stall lege ich ihr die Abschwitzdecke mit intrigierte Weidedecke rauf und stell sie in die Paddockbox.
      Die nächsten zwei Tage waren wir wieder im Roundpen und jedes mal das selbe. Nun scheint sie aber ausgeglichen zu sein, dass ich mit ihr anfangen kann, an der Longe zu arbeiten. Heute wollen wir sie auch scheren. Das geht einfach nicht. Ich hole Roseblood aus der Box und binde sie draußen an. Rasch putze ich sie über und mache ihr ein Knotenhalfter, die Trense und Gamaschen um. Die Longe nehme ich mit und Peitsche auch. In der Halle ist aktuelle kein Platz, also müssen wir raus. Heute ist leider nicht so ein schönes Wetter. Der Wind fegt über den Reitplatz und ich musste mir den Winteranzug anziehen, da es auch nieselt und es sehr unangenehm ist. Im Schritt läuft die Stute los und scheint auch nicht so vom Wetter begeistert zu sein, aber da muss sie mit klar kommen. Mit einer Höhenlage von mehr als 350 m n.m ist das auch nicht so einfach. Wenn man hier merkt man es nicht, aber besonders beim Wetter schon. Wir haben zwar auf der einen Seite Wald, aber da fährt auch die Bahn und hinter uns ist viel Feld. Nach vielen Kilometern nach osten kommt die Vtava und nach Südenosten die Berounka. Dort gehen wir im Sommer mit den Pferden schwimmen. Auch nicht weit entfernt ist die Bahnstation und die City. Neben an ist auch eine Galopprennbahn, auf der ich mit Trainieren darf. Roseblood trabt aktiv auch wenn sie zwischen durch etwas abgelenkt herum guckt. Dann darf sie wieder in den Schritt, ich mache einen Handwechsel und sie trabt wieder. Nach einer halben Stunde gehe ich mit der Stute zurück zum Stall. Vina wartet dort bereits und hat den Rasierer mit. Ich binde die Stute an und dann geht’s auch schon los. Etwas skeptisch guckt sie, aber mit einigen Leckerlis geht es dann. Wir haben die Brust, die Gurtlage und etwas am Po rasiert. Das reicht dann auch. Ich lege der Stute die Weidedecke rauf und stelle sie ihn ihrer Paddockbox. Etwas Kraftfutter bekommt Roseblood heute auch.
      Die nächsten zwei Wochen verlaufen ähnlich, nur dass ich zwischen durch immer wieder die Longierbrille mit einhänge, dass sie sich an den Zug am Gebiss gewöhnt. Auch den Longiergurt und Sattel mache ich abwechselnd rauf. Schon nach einer Woche hat sie kein Problem mehr. Nun können wir mit ersten Aufsteigversuchen anfangen. Vina und ich sind mit der Stute Roseblood in der Reithalle und ich habe sie bereits etwas longiert, dass sie Bewegung hat. Heute möchte ich mich auf die Stute setzten. Vina hält die Stute fest und ich stehe am Sattel auf der linken Seite und hüpfe. Von außen sieht es wahrscheinlich sehr amüsant aus. Ein großer erwachsener Mann hüpft neben einem Pferd auf und ab. Doch das muss sein, dass sie sich an die Bewegung gewöhnt. Auch mit einem Bein im Steigbügel hat sie kein Problem, auch wenn sie etwas skeptisch guckt. Ich lobe die Stute immer wieder und gebe ihr ein Leckerli. Dann versuche ich heute auch schon mit über Roseblood zu legen. Sie ist weder erschrocken davon, noch stört es sie. Doch das war genug für heute und ich gebe ihr noch ein Leckerli. Im Stall macht Vina ihr schon das Fressen bereit und ich decke das Stütchen ein. Dann darf sie auch in die Box.
      Die nächsten Tage vergehen und immer wieder wiederholen wir diese Übung, auch bei schlechten Wetter auf dem Platz. Dann ist es endlich soweit. Ich sitze das erste mal auf der Stute. Ohne Probleme lässt sie sich auch schon führen und wartet immer nur auf das Leckerli. Verfressene Stute. Auch das haben wir immer wieder gemacht, auch die Lenkübungen versteht Roseblood schnell, dass ich mit ihr und Vina einen Handpferdeausritt machen kann. Wir reiten am Feld entlang Richtung Wohnsiedlung bzw. Vtava, den Fluss im Ost. Die ganzen Autos machen der Stute nichts, ganz im Gegenteil. Sie findet es klasse hier draussen zu sein. Den größten Teil reiten wir Schritt. Da durch, dass Wolfie nicht der schnellste ist, können wir kaum Traben. Roseblood zeigt nämlich schöne Gänge unterm Reiter, die ich mit dem Handpferdereiten nicht unbedingt verringert möchte. Die letzten drei Kilometer zurück zum Hof machen wir ohne Strick, dass ich auch noch etwas Traben mit der Stute kann. Schon von alleine zeigt sie einen schöne Anlehnung, nur eiert sie noch etwas herum und ist auch noch nicht ganz ausbalanciert. Am Hof sattle ich sie ab und bringe alles in die Sattelkammer. In der Box bekommt Roseblood noch Kraftfutter und die Decke um. Anschließend öffne ich noch die Tür zum Paddock, dass sie sich etwas selbstständig bewegen kann.
      Die Wochen vergehen und Roseblood wird immer sicherer im Laufen. Die Gänge verbessern sich dadurch schlagartig. Immer wieder zeigt sie Verbesserungen, auch wenn sie nicht so schlechtes Wetter mag. Zwischen durch muss die Stute auch auf den matschigen Reitplatz um einige Hinterbeinmuskeln aufzubauen. In der Halle stelle ich dafür immer wieder Cavalettis auf und lege Trabstangen hin. Anfangs stolpert sie immer drüber, doch dann klappt das auch.
      Nun, nach fast zwei Monaten sind wir so weit. Ich kann mit Roseblood anfangen mit der natürlichen Reitweise. Heute fange ich mit einem LG-Zaum an. Ich putze die Stute und lege ihren normalen Sattel drauf. Für sie ist es nun schon Alltag geworden, doch ich glaube sie vermisst ihr richtiges Zu Hause. Leider sind wir aber auch noch nicht ganz fertig. Also muss sie durchhalten. Ich gehe mit ihr in die Reithalle. Es liegt Schnee. Schließlich ist es schon Januar. In der Halle gurte ich noch einmal nach und steige auf. Auch Vina reitet neben bei, auch eine gute Übung, dass Roseblood mit anderen Pferden irgendwo ist. Ich lobe sie und reite los. Jetzt fange ich schon an, viele Gewichtsübungen zu machen, von Anfang an habe ich Gerte weg gelassen, weil das ein 'Instrument' für's Barockreiten ist. Vina brauch so etwas nur, ich nicht. In der Mitte habe ich schon vorhin einige Pylonen aufgebaut um mit ihr zu üben nach links und nach rechts zu laufen, durch Gewichtshilfen und einige leichte Einwirkungen am Kopf. Nach einigen Versuchen fängt Roseblood dann drüber nach zu denken und es auch zu verstehen. Fast eine halbe Stunde braucht sie dafür. Doch dann klappt das auch. Sogar im Galopp kann ich nur durch Gewichtshilfen auf den Zirkel gehen und auch diesen vergrößern bzw. verkleinern. Ich reite sie dann auch ab und lobe sie. Heute hat sie mal wieder gut mit gearbeitet. Im Stall mache ich alles ab und binde sie erneut beidseitig an. Sie muss noch mal nach rasiert werden. Dann stelle ich sie mit Decke auf den Paddock, öffne die Tür zur Box und mache etwas Kraftfutter rein. Auch etwas Heu bekommt sie noch.
      Die nächsten Woche wechsle ich immer wieder zwischen, ohne Sattel und LG-Zaum, bis ich dann endlich ohne Sattel und LG-Zaum reiten kann. Mit der Aufstiegshilfe steige ich auf Roseblood und gehe auf das große Feld von uns. Kurz vorm Winter wird das immer begradigt, dass man da im Winter bei Schnee drauf kann. Erst mal reite ich die Stute warm. In der Nacht ist wieder geschneit. Jetzt sind es schon fast 30 cm Schnee und es hört gar nicht mehr auf zu schneien. In zwei Wochen soll Roseblood abgeholt werden, dann sind drei Monate um, aber ob man mit Auto durchkommt ist eine andere Frage. Im Zick Zack trabe ich mit der Stute übers Feld, eine große Schneewolke ist hinter uns. Aber ich glaube es macht ihr auch Spaß. Roseblood hat schon eine gute Rückenmuskulatur bekommen, dass man ihr nicht so in den Rücken fällt beim Traben, der sehr schwungvoll ist. Doch ich versuche so gut es geht leicht zu traben. Ich mache eine Pause und reite im Schritt einige Volten, Zirkel und Schlangenlinien. Zum Ende hin galoppiere ich noch einmal und dann war's das auch schon. Am langen Zügel reiten wir zurück zum Hof. Dort mache ich noch das Zaum ab und lege ihr die Decke über. Heute bekommt sie nur Heu. Ich verabschiede mich von der Stute und gehe rein. Dort rufe ich Hunter an und sage Bescheid, dass er seine Stute in zwei Wochen abholen kommen kann. Er freut sich schon auf seine Stute.
      Nun ist die letzte Woche gekommen und ich bin schon mit Roseblood so weit, dass wir ohne Probleme nur mit Halsring reiten können, sogar ausreiten. Heute gehe ich aber nur in Reithalle, dass Wetter ist heute zu schlecht um draußen zu reiten. Ich hole mir die Aufstiegshilfe und sitze dann schon auf der Stute. Im Schritt gehen auf die ganze Bahn und fangen mit einigen Auflockerungsübungen an, einfache Schlangenlinie oder Volte. Auch etwas Schulterherein klappt mit Halsring. Nach einigen Runden warmlaufen, trabe ich die Stute auf der anderen Hand an und trabe leicht, auch wenn es sehr anstrengend auf die Dauer wird. Ich lobe die Stute zwischen durch und trabe über die Trabstangen in der Mitte auch durch die Pylonen traben wir. Scheinbar hat Roseblood viel Spaß bei solchen Aufgaben. Die nächsten Runden reiten ich wieder Schritt und mache dann noch mal kurz Galopp. Heute geht’s mir nicht unbedingt so gut, dass ich lange reiten kann. Aber Roseblood ist in letzer Zeit viel gelaufen, dass sie es auch mal verträgt etwas weniger zu laufen. Ich steige ab und laufe mit ihr wieder in den Stall. Dort bekommt sie wieder etwas Heu und das war's.
      Heute kommt Hunter um seine Stute abzuholen. Er ist bereits da und putzt sie. Genau wie ich geht er nur kurz rüber und sattelt dann. Gemeinsam gehen wir in die Halle. Er hat von mir einen Overall bekommen, weil er gar nicht so warme Wintersachen hat. Heute sind -15°C und es schneit mal wieder. Ich glaube es liegen schon 40 cm, doch durch die Unterleitungen auf dem Hof, ist auf den Wegen kein Schnee. Hunter steigt auf seine Stute ist überwältigt. Er lobt sie und reitet los. In einer schönen Haltung geht die Stute vorwärts und auch die weiten Bewegungen kommen zur Geltung. Immer wieder lobt er die Stute und ich sage einfach nichts dazu. „Du kannst ja Roseblood erst mal warm reiten und dann gib' ich dir etwas Unterricht.“, sage ich ihm. Er nickt und widmet sich seiner Stute. Zu erst geht er etwas ganze Bahn und zwischen durch einige Volten. Dann auch mal einen Zirkel und Handwechsel. An der langen Seite macht er auch Schulterherein und trabt dann an. „Versuche mal mehr in ihrem Takt mit zu treiben. So wird sie nur schneller und du ziehst ihr im Maul herum.“, erkläre ich Hunter, der es sofort umsetzt. „So ist super“, lobe ich. Was ich in meinen ganzen Jahren gelernt habe, ist nicht nur den Leuten Kritik zu nennen, sondern auch zu loben. Sonst denken sie, sie machen alles nur falsch. „Wechsle mal die Hand und sitz' dann aus, bringe dann mehr Tempo rein.“, sage ich Hunter, der dann mit der Stute auf den Zirkel geht und die Hand wechselt. Nun setzt er sich tief in den Sattel und treibt Roseblood mehr. Sie zeigt nun noch weitere Bewegungen und es sieht etwas wie schweben aus. „Super. Wie gefällt dir dein Stütchen?“, frage ich. „Großartig. Ich freu' mich so, dass es so schnell ging.“, antwortet Hunter aufgeregt. „Sehr gut. Dann pariere mal durch und kommt her. Wir machen jetzt mal nur mit Halsring. Er guckt mich echt blöd an. „Echt jetzt?“, fragt Hunter durcheinander. Ich nicke nur und mache die Trense ab, er macht den Sattel ab. Wir legen es auf den Boden und hänge Roseblood den Ring um. Dann helfe ich Hunter noch auf's Pferd und es kann losgehen. „Auf geht’s“, sage ich. „Nun brauchst du nur mit Gewicht reiten. Sie hat viel Spass dabei. Wenn du dich dran gewöhnt hast, kannst du ja mal etwas galoppieren.“, füge ich noch hinzu. Er guckt mich skeptisch an und versucht es dann. Hunter reitet durch die Pylonen und einige Schlangenlinien. Dann galoppiert er auch schon auf dem Zirkel. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht reitet er noch während ich schon die Papiere im Büro zusammen suche. Etwas später kommt er dann auch nach. Roseblood steht noch in ihrer Box, aber schon mit ihrer Decke, die Hunter selbst mit gebracht hat. Wir klären es mit dem Geld und er verabschiedet sich. Ich gehe noch mal zur Stute um Tsüss zu sagen. Das war's. Pferde kommen und gehen. Die letzten Monate waren toll mit ihr, aber alles endet mal.
      13'537 Zeichen | © Mohikanerin | Legosteine – der Weg zum Erfolg | 2014
    • Zasa
      ~ Besuch bei Maleen ~

      Vor ein paar Tagen hatte ich mich per Mail mit Maleen verabredet..okay ich hatte mich ihr quasi verpflichtet, denn sie war ein paar Tage nicht da und ich sagte ihr zu mich um ihre Pferde zu kümmern. Also war der wecker auf nachts um 3 gestellt, schnell war ich angezogen und packte meine Taschen. Ein wenig Zeitdruck hatte ich, denn der Flieger in den süden würde in etwa einer Stunde starten. Erleichtert dachte ich dran das der Flughafen ja fast um die Ecke war, weshalb ich schnellstmöglich im kleinen
      BMW mich auf den Weg machte. Die Zeit verging wortwörtlich wie im Flug, also wir schon den Landeanflug starteten. Mein Taxi stand ebenfalls schon da und so fuhr ich nun an dem Stall von Maleen. Auf der Fahrt btrachtete ich erstaunt die tolle Atmosphäre hier, zudem war es viel wärmer als bei mir. Völlig in Gedanken merkte ich gar nicht das wir bereits angekommen sind, erst als der Taxifahrer stutzig sagte das er sein Geld wolle war ich wieder Gedanklich anwesend.
      Ich wurde von einem netten Mann welcher bei Maleen arbeitete begrüßt, er würde mich heute erstmal etwas rumführen und mir alles nötige zeigen. Nach etwa einer Stunde hatten wir nach langem reden das ganze Gestüt beschaut und ich war hin und weg. Mir kamen viele Ideen für Luggala, aber ich wollte meinen Hof weiterhin in einem ganz einfachen Stil gelassen.
      Nun wollte ich mich aber endlich an die Arbeit machen, als erstes war ihr Hengststall an der Reihe, als erstes fing ich bei Voodoozirkus an. Der kleine Mixhengst mit seinen strahlend blauen Augen machte mich schwer zu schaffen, ich mistete seine Box gründlich, fütterte Heu und streute ein. Kraftfutter übernahm bereits der Bereiter des Stalles, da ich mich nicht einmischen wollte, geschweige denn was falsch zu machen. Als nächstes folgten die Boxen von Cielo, Attila, in welchen ich mich ebenfalls direkt verliebte, Damon, Inshallah, Arkin und Broken Numbers. Ebenfalls wie Voodoo am anfang mistete ich auch ihre Boxen sorgfältig und streute ein. Als nächstes sollte der Stutenstall an der Reihe sein, dieser Lag etwas entfernt von den Hengsten, so brauchte ich gut 10min und war kräftig aus der puste. Wie im Hengststall auch, mistete und streute Diversis, Hlif van Ghosts, Roseblood, Friedenshymne, Litzi La La und Yuki Shiro aus/ein. Außer ein paar befremdliche Blicke der Pferde, welche mir ihre Skepsis spüren ließen, verlief alles reibungslos und ich war schnell fertig. Als letztes waren die Zuchtfohlen des Gestütes an der Reihe. Diese standen ebenfalls am Stutenstall und deshalb brauchte ich nicht lange um Sissi di Royal Peerage und Alesco Reqiuem di Royal Peerage auch noch fertig zu machen.
      Nun war es an der Reihe die Pferde auf ihre Koppeln zu bringen, wobei mir aber Gott sei Dank alle Bereiter halfen.
      Ich wurde gefragt ob ich denn nicht mal eine Runde mit reiten wolle, natürlich sagte ich zu und durfte den Hengst Cielo reiten. Der hübsche Arravani überzeugte mit seiner absoluten coolnes, war sehr brav und willig beim reiten, wie ich es nur von wenigen Pferden kannte. Maleen machte also voll und ganz einen guten Job auf dem Pferderücken.
      Nach kurzer Zeit wurde es auch schon dämmrig, also holten wir wieder zusammen alle Pferde ihn ihre Boxen. Ich half noch beim Kraftfutter und Heu füttern, bis mich mein Taxi wieder zurück zum Flughafen brachte. Ich bekam einen Strauß Blumen welche in dieser Gegend wuchsen als kleines Andenken noch ein goldenes Hufeisen mit.
      Etwas k.o schief ich im Flieger ein. Etwa um 2 Uhr nachts kam ich wieder in Luggala an.
      Ich verfasste noch schnell eine Mail an Maleen das alles super geklappt hat, mir wunderbar gefallen hat, und huschte ohne lange faxen in mein Bett. Was für ein Tag!
    • Eddi
      Tierarztbesuch - Allgemeine Untersuchung

      Es war schon relativ spät, als mich noch ein Anruf in der Praxis erreichte. Maleen war dran und wollte gerne noch einen Termin für zwei ihrer Pferde machen. Da ich gerne nach dem "Was weg ist, ist weg" Motto arbeitete, fragte ich sie, ob es okay wäre, wenn ich jetzt noch antanzen würde und da sie zusagte, machte ich mich nun direkt auf den Weg. Eine halbe Stunde brauchte ich zu ihr und war dann gegen 18 Uhr da. Maleen begrüßte mich herzlich und führte mich direkt in den Stall. Dort holte sie den Gidranhengst Attila aus der Box und stellte ihn mir kurz vor.
      Ich bat sie, ihn mir im Schritt und Trab einmal die Stallgasse langzuführen, ehe ich ihn untersuchen würde. Seine Gänge waren locker und taktklar, also schien er weder unter Verspannungen noch unter anderen Problemen zu leiden. Nun schaute ich mir Ohren, Augen, Nüstern und Zähne im Schnelldurchlauf an. Alles war in Ordnung und ich konnte Attila abhören. Erst Herz und Lunge und dann die Darmgegend. Danach tastete ich Attila noch ab. Dabei begann ich am Genick und ging die Wirbelsäule entlang. Nachdem das geschafft war, musste ich nur noch die Temperatur kontrollieren.
      Attila war kerngesund und so konnte ich den Hengst guten Gewissens impfen. Er bekam insgesamt vier Spritzen: Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut. Tapfer hielt er den Nadeln stand und hatte es dann fast geschafft, nur die Wurmkur musste er noch schlucken, ehe er zurück in die Box durfte. Während Maleen bereits das nächste Pferd holte, wechselte ich die benutzten Sachen gegen frische aus. Und dann stand auch schon Roseblood vor mir. Die Hannoveranerstute war wirklich todschick und eine echt liebe.
      Problemlos ließ sie sich von Maleen vorführen und sich dann untersuchen. Auch das Abhören und Abtasten war kein Problem. Roseblood schien kerngesund und war sichtlich munter und motiviert. Neugierig beobachtete sie mich bei meinen Handlungen. Nur das Temperaturmessen war ihr nicht gar so geheuer, aber auch das brachten wir hinter uns. Auch Roseblood war fit und konnte geimpft werden. Sie musste ebenso vier Spritzen aushalten und danach noch die Wurmkur schlucken, aber dann war sie auch schon fertig. Ich lobte sie ausgiebig und erneuerte die Impfpässe, ehe ich mich von Maleen verabschiedete und in meinen Feierabend fuhr.
    • Maleen
      Vorbereitungen - 10. November 2015
      POV: Hunter

      Ein lautes Quietschen riss mich aus meinen Gedanken, ich versuchte noch die Zügel kürzer zu nehmen, aber da war es schon zu spät. In der nächsten Sekunde fand ich mich auf dem Boden der Reithalle wieder und Roseblood buckelte wie ein junges Fohlen durch die Halle und hatte dabei den Spaß ihres Lebens.'Ja, ja, ja, das hat man nun davon.....Wie oft hab ich dir schon gesagt...bla bla bla... ', nuschelte ich die Worte, die ich mir schon so oft anhören musste, vor mich hin während ich aufstand. Rose war immer noch von allen guten Geistern verlassen und buckelte weiterhin quietschend durch die Bahn. Ich stellte mich in die Mitte der Halle stemmte meine Hände in die Hüfte und beobachtete das ganze Spektakel. Rose machte ein Vollbremsung und legte sich dabei fast selbst in den Sand, sie fand ihr Gleichgewicht schließlich wieder und stand nun wie angewurzelt da und schaute mich an als sei nichts gewesen. Ich schaute meine Stute mit scharfem Blick an, aber schließlich musste ich doch lachen. Über mich, über sie und darüber wie das ganze wohl von draußen ausgesehen hatte. Ich konnte ihr einfach nicht böse sein. 'Nun komm schon her', rief ich der Stute zu, die ein wenig unsicher mit den Ohren zuckte. Den Hals tief und den Kopf nach vorn gestreckt, kam sie langsam zu mir. Es tat ihr Leid, so ging sie immer wenn sie wusste, dass sie etwas falsch gemacht hatte, die große, neugierige und frech Stute war plötzlich ganz klein und hatte ein wenig etwas von einem Hund, der sich schämte. Ich saß wieder auf und setzte meinen Ritt fort.
      Wir trabten ein paar Zirkelrunden und schon bald hatte ich Roseblood wieder ganz bei mir und die Stute nahm brav meine Hilfen an. Dann galoppierten wir an. Ich wendete wieder auf den Zirkel ab und ließ Rose auch im Galopp wieder einige Runden laufen bis sie ruhig am Zügel lief und zufrieden schnaubte.
      In den letzten Monaten hatten wir viel geschafft, keiner von uns hatte anfangs gedacht das aus Rose so schnell ein recht annehmbares Dressurpferd werden würde. Und auch von mir hätte kaum einer gedacht, dass ich ein Pferd fast ganz allein körungsreif bekomme.
      Wir wechselten die Hand. In der Mitte der Diagonalen sprang Rose ein wenig zu übermütig um, aber bis es wirklich soweit war und wir unsere Kür vor den Richtern ritten, die dann entscheiden werden ob meine kleine große Stute gekört werden würde oder nicht, hatten wir noch ein wenig Zeit zum üben. Ich parierte Rose durch und ließ sie ein paar Volten laufen. Dann trieb ich sie zum Abschluss noch einmal ordentlich vorwärts und Rose spielte mit. An der langen Seite zeigte sie eine recht passable Trabverstärkung, die für mich gar nicht so leicht zu sitzen war. In der Ecke versammelte ich sie wieder und parierte schließlich zum Schritt durch. Glücklich und Zufrieden klopfte ich meiner Stute den Hals. Wir ritten noch eine ganze Weile im Schritt durch die Halle bevor Rose ihr verdientes Abendbrot in ihrer Box genießen durfte.​
    • Vhioti
      Royal Peerage, Roseblood und Akim

      Italien zeigte sich heute von seiner schönsten Seite. Es war schon immer ein Traum von mir gewesen, mit einem Trabbi durch Norditalien bis zum Gardasee zu tuckern oder es sich in einem typisch italienischen Ristorante den Bauch mit Pasta, Penne und weiteren Köstlichkeiten vollzuschlagen. Der heutige Landesbesuch war aber rein beruflicher Natur. Das Gestüt, dass erst seit drei Jahren existierte, besaß einen mediterranen Touch, der das Moderne so unglaublich gemütlich machte. Auf dem Parkplatz wurde ich gleich von einem blonden Mann in Empfang genommen, der sich als Hunter Lacey vorstellte. Er wirkte etwas wortkarg, geleitete mich aber zu den Stallungen mitsamt meiner Ausrüstung, und so konnte ich die Hannoveranerstute und den Ponymixhengst Akim begrüßen. Roseblood machte sofort auf sich aufmerksam. Ungeduldig zuppelte sie mit ihren Lippen am Strick, und tänzelte herum. “Immer mit der Ruhe, junge Dame.”, mahnte ich sie, doch ich musste kurz lächeln, als Hunter die Stute erst im Schritt, und dann im Trab vorstellte. Mit ihren fünf Jahren wirkte sie immer noch sehr fohlenhaft, und stolzierte regelrecht umher. “Barhufer, richtig?”, fragte ich nach. Hunter nickte. Dann entschuldigte er sich kurz, als eine junge Frau mit faszinierend schön bunt gefärbten Haaren mit ihm sprechen wollte. In der Zeit konnte ich mir die Hufe der Stute anschauen, und musste feststellen, dass sie wohl noch nie Besuch vom Hufschmied hatte. Das Hornausschneiden und -raspeln war schmerzlos, man könnte es sich vorstellen wie Finger- oder Haareschneiden, aber wenn man zu knapp an die unpigmentierte Hornschicht schnitt oder den Strahl verletzte, konnte das unangenehme Folgen haben. Dem Herumzappeln der Stute konnte ich aber entgegen wirken, und als sich nun Hunter mit seiner Arbeitskollegin, die sich als Jamie vorstellte, nun zu uns gesellte, waren Rosebloods Hufe in einem tadellosen Zustand. “Ich mache jetzt mit Akim weiter, danach kommen die Hufeisen für Roseblood, in Ordnung?”
      Akim kannte die Prozedur ebenso wenig wie Roseblood, ging aber mit der Hufkorrektur deutlich cooler um als seine Genossin. Einzig die Hinterbeine waren nicht so seins, und auch mit dem Hufbock als Unterstützung entzog er sich gekonnt dem Hufmesser, bis Jamie sich an seinen Kopf stellte und der Hengst gelassen blieb. Die Strahlfurche war etwas verwachsen, und so schnitt ich das überschüssige Horn weg, und tupfte mit einem Wattepad und Wasser die übrigen Partikel weg. “Gut gemacht.”, Akim wurde ausführlich gelobt, erhielt eine kleine Möhre, und wurde weggebracht. Derweil bereitete ich die Hufeisen vor. “Bei diesem Modell sind die Stolleneinsätze am offenen Ende des Hufeisens, es gibt auch Modelle mit mehreren Einsätzen, aber das hier ist ein Einstiegsmodell.”, erklärte ich, während ich die Eisen mit der Zange griff und dann anpasste. Augenblicklich brummelte die Dame, aber es war ja innerhalb von einer Viertelstunde vorbei. Ein Probegang wurde unternommen, dann bedankten sich Jamie und Hunter bei mir. Und eigentlich könnte ich jetzt die wahre Schönheit Italiens genießen...


      3099 Zeichen|Vhioti
    • Eowin
      Tierarztbericht für Roseblood
      Heute hatte ich einen neuen Auftrag hereinbekommen und machte mich direkt auf den Weg. Eine Stute namens Roseblood sollte geimpft, entwurmt und kurz durchgecheckt werden.
      Gar kein Problem!
      Auf dem Hof angekommen, begrüßte mich die Besitzerin Maleen freundlich. Sie erklärte mir, dass Rose – so wurde die Stute im Allgemeinen genannt – eine vierjährige Hannoveranerin war. Sie hatte neben dem Sieg auf einer Fohlenschau bereits zahlreiche Turnierschleifen eingefahren und sollte nun routinemäßig für die kommende Saison fit gemacht werden. Mir wurde außerdem erläutert, dass die letzte Impfung im August letzten Jahres stattfand.
      Ich nickte und ließ mich zur Stute führen. Rose war ein ordentliches Pferd und kein „halbes Hemd“ – da hatte man schon einiges, was man unter dem Sattel sortieren musste. Ich begrüßte die Dunkelbraune und strich ihr sachte über den Hals, während sie mich beschnupperte.
      Anschließend checkte ich die Stute kurz durch. Ich tastete Gelenke und Muskulatur ab, prüfte, ob sie an einschlägigen Stellen Schmerz anzeigte und überprüfte Schleimhäute und Genitalien. Auch die Augen, Nüstern und Ohren sah ich mir genauer an und überprüfte, ob die Zähne in Ordnung waren. Hier stellte ich fest, dass sie nicht in allzu ferner Zukunft eine Zahnbehandlung erhalten sollte. Noch war alles in Ordnung, ich war mir aber sicher, dass sich an bestimmten Stellen Probleme herausbilden könnten. Nun stand das Impfen auf dem Programm.
      Ich erklärte, dass ich sie gegen Herpes, Influenza und Tetanus impfen würde und zog entsprechend die Spritzen auf. Rose musste zwei erdulden. Bei der ersten war sie auch noch ziemlich artig und zuckte kurz zusammen, dann wusste sie aber ganz genau, was Phase war und versuchte mich in den Arm zu zwicken, als ich die Nadel setzen wollte. Ich wies sie konsequent in die Schranken, setzte erneut an und brachte es rasch hinter mich. So klappte es ganz gut.
      Last but not least verabreichte ich der imposanten Stute eine Wurmkur. Sie erhielt Ivomec.
      „So, nun darfst du wieder in den Stall!“, sagte ich und klopfte der Stute den Hals. Während Maleen sie in den Stall führte, trug ich die Impfungen in den Pferdepass ein und verabschiedete mich anschließend.
    • Maleen
      Spaziergang - Dienstag, 10.Mai 2016
      POV: Hunter

      Da es heute viel zu warm war, lagen wir alle den ganzen Tag nur faul in der Sonne herum und warteten darauf, dass es Abend wurde und die Temperatur sich auf ein angenehmes Maß senkte. Auch die Pferde durften heute den ganzen Tag die Sonne genießen, keines wurde heute geritten und allgemein war bisher im Stall nicht viel los gewesen. Jenna und Blake hatten heute Vormittag die Boxen ausgemistet und den ein oder anderen Spind aufgeräumt und ansonsten hatte sich niemand blicken lassen. Bis jetzt. Jamie, Jenna, Blake und ich hatten uns alle ein Pferd geschnappt und waren nun dabei so manche Grasflecken aus den Fellen der Pferde zu bürsten. Rose schien es sichtlich zu gefallen nach dem Tag auf der Weide von mir wieder auf Hochglanz geputzt zu werden. Sie stand, das eine Hinterbein entlastend mit gesenktem Kopf da und war vollkommen entspannt. Hin und wieder zuckte sie etwas mit der Unterlippe, wenn ich eine Stelle fand die besonders juckte und dann döste sie weiter. Blake und Damon hatten da ganz andere Probleme, sie standen ein wenig von und entfernt und Damon zeigte wieder einmal deutlich, dass er ein Hengst war. Stillstehen war ein Fremdwort, er tänzelte hin und her, wich aus als Blake seine Hufe auskratzen wollte und drohte ihm jedes Mal mehr als deutlich, wenn Blake seinem Kopf zu nahe kam. Zusammen mit Blakes fluchen bot sich mir ein amüsantes Schauspiel. Bei Jenna und Cielo ging es da schon viel entspannter zu, der kleine Arravani Hengst war einfach durchweg brav und vorbildlich, so wie man es sich bei einem Kinderpony wünscht. Auch Yuki Shiro benahm sich heute ausnahmsweise und machte keine Faxen und versuchte auch nicht den Knoten, mit welchem sie angebunden war, zu lösen. Jamie schien sehr zufrieden als Yuki ihr sogar alle vier Hufe bereitwillig gegeben hatte und lobte die kleine Norwegerstute ausgiebig.
      Nachdem irgendwann dann alle soweit waren und die Pferde mehr oder weniger sauber waren, machten wie uns zu viert auf in den Wald. Ich ging mit Rose ganz vorne, gefolgt von unserer eigenen kleinen Ponyarmee. Es muss schon lustig ausgesehen haben, wie diese Ponytruppe hinter und her trottete, besonders Blake und Damon, die beiden würden einfach keine Freunde werden, das stand fest. Ständig versuchte Damon vorzulaufen, trabte an, blieb stehen, wieherte nach Pferden, welche er irgendwo in der Ferne sah oder entschied einfach einen anderen Weg zu gehen. Dazu natürlich immer Blakes Gefluche. Cielo und Yuki benahmen sich gut, beide machten keine Anstalten und verhielten sich den ganzen Spaziergang lang ruhig. Rose hatte sich hin und wieder vor tief fliegenden Vögeln oder einem Knistern im Wald erschrocken, aber ansonsten lief auch sie brav neben mir her und machte einen zufriedenen Eindruck.
      Nach einer guten dreiviertel Stunde und beinahe einer kompletten Umrundung unseres Hofes, waren wir endlich wieder zu Hause. Alle waren irgendwie geschafft, obwohl wir nicht viel getan hatten und froh darüber den Abend nun langsam ausklingen zu lassen.​
    • Maleen
      Ein Haufen Arbeit - Mittwoch, 07. Dezember 2016
      POV: Jamie

      Heute stand viel Arbeit an, alle Boxen mussten ausgemistet werden, die Pferde gefüttert und enige von ihnen Bewegt werden. Zum Glück waren wir heute mal alle zusammen und konnten uns die Arbeit aufteilen, während Hunter und Blake die Weiden abäppelten machte ich mich mit Jenna und unseren kleinen Mädels Hannah und Lea daran die Boxen auszumisten. 16 Stück waren es an der Zahl. Gut die Hälfte davon hatten wir schon heute morgen angefangen, somit war der Hengststall schon halb fertig, die Boxen von Pirate, Ravenclaw, Rosenkavalier, Akim, Cielo, Ameno, Attila, Damon und Arkin mussten nur noch neu eingestreut werden.
      Unsere Damen machten zu unserem Glück nie viel Dreck, lediglich Plötze hatte ein riesen Chaos hinterlassen, welches ich beseitigen musste. Aber zusammen hatten wir letztendlich auch den Stutenstall geschafft.
      Während Hannah und Lea das Heu verteilten, ging ich ihnen hinterher und füllte Kraftfutter in die Tröge von Ahyoka, Emese, Plötze, Valquiria, Yuki und Rose, nur unser Fohlen Lykke bekam nichts. Stattdessen legte ich ihr zwei Möhren und einen Apfel hin.
      Unsere Männer waren in der Zwischenzeit mit den Weiden fertig und hatten es uns gleich getan und im Hengststall das Futter verteilt.
      Nun war es an der Zeit die Pferde in den Stall zu bringen, dies taten wir schon seit einiger Zeit so, dass wir die komplette Herde einfach gemeinsam den Weg zum Stall hochtrieben. Viele Pferde hatten sich schnell daran gewöhnt und liefen schon von ganz allein in ihre Box. Nur die Fohlen machten hin und wieder Faxen und fanden die Stallgasse interssanter als ihre Box.
      Nach einer viertel Stunde waren dann aber alle Pferde im Stall und fraßen genüsslich ihr Futter.
      Blake war noch mit unseren drei kleinen Rappen Pirate, Ravenclaw und Rosenkavalier in der Halle um sie ein wenig zu bewegen und ich machte mich langsam auf den Weg zum Haus um mich wieder aufzuwärmen.​
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  • Album:
    RP - Stuten
    Hochgeladen von:
    Maleen
    Datum:
    8 Okt. 2014
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    1.477
    Kommentare:
    14
  • Stablename:
    Rose


    Dam: Inspiration |Sir: Insterburg - Dam: Fieder's Lady
    Sire: Ice Breaker | Sir: Colour's Blind - Dam: To Where The Skies Are Blue

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    Birthdate:
    07.July 2010
    Gender:
    Mare
    Breed:
    Hannoveranian Horse
    Colour:
    Sooty Bay
    Markings:
    Star, Stripe and Snip, Pastern
    Height:
    1,77 meters

    Character:
    Neugierig, frech, manchmal zickig, große Leistungsbereitschaft

    Roseblood ist ein Fohlen mit hervorragender Abstammung. Ihre Grundgangarten sind teilweise schon sehr raumgreifend und sie hat eine hohe Aufrichtung. Für den Dressur- und Springsport ist sie mit Sicherheit ein interessanter Nachwuchs. Neugierig und Frech, das sind zwei Eigenschaften, die auf die kleine Rose voll und ganz zutreffen. Allein lassen sollte man sie nur, wenn man absolut sicher sein kann, dass nichts in der nähe ist, was sie kaputt machen kann. So niedlich sie auch ist, Schmusen tut sie nur sehr ungern. Lieber möchte sie etwas Neues kennenlernen - was ihre große Lernbereitschaft zeigt.


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    Genetic:
    EeAaStysty

    Breed License:
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    Foals:
    Rosenkavalier di Royal Peerage
    Rosemaiden di Royal Peerage

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    Owner:
    Royal Peerage Stables
    Hunter Lacey

    Stable Lad:
    //
    Designed by:
    Maleen

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    Ridden:
    English

    Dressage: L/S
    Show Jumping: S/S
    Cross Country: E/M
    Driving: A/L
    Racing (Gallop): -/-
    Endurance: A/L

    Western: -/-
    Fett > besonderes Talent // kursiv > dafür geeignet // durchgestrichen > keine Begabung


    Competition Ribbons:
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    [BFS 200 Alle Fohlen]
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    [216.Fahrturnier] [195.Distanzturnier] [66.Synchronspringen]
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    [337. Springturnier] [345. Dressurturnier] [346. Springturnier]
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    [355. Dressurturnier] [117. Synchronspringen]

    Stecki © Maleen 2013