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sadasha

♛ LMR Lady Luna

Englisches Vollblut | Stute | Braunschecke | Rinnaja

♛ LMR Lady Luna
sadasha, 3 Jan. 2017
Rinnaja und Occulta gefällt das.
    • sadasha
      Alte Pflegeberichte
      Tages Bericht von DisneyHorse
      vom 20.09.2015
      Heute durfte ich die Geburt von Lady Luna miterleben! Die kleine Stute stand schon schnell auf den Beinen und ging zu ihrer Mami trinken. Luchy hatte mir im Vorraus schon Bescheid gegeben, dass es bald soweit sei. Mit dem Flieger gelang ich nach Kanada und durfte die Geburt meiner kleinen Stute miterleben. Campion wird sich dann zu Hause auch freuen. Kurz nach der Geburt rieben wir sie ab und schützten sie vor der Herbst Kälte sie würde an dem 20.09.2015 geboren

      Tages Bericht von DisneyHorse
      vom 28.09.2015
      Der große Umzug nach Vermont!!! Sammelbericht für alle Pferde!,28.09.2015

      Unsere Sachen waren schnell gepackt und Angie und ich starrten in die leere Wohnung, es war traurig die Camargue zu verlassen, genauso wie Fleur. Da Angelo und Carlo auf uns angewiesen sind, kamen sie mit, worüber wir uns sehr freuten und tausend mal danke sagten.

      Da verladen der Pferde war schnell vondannen gegangen. Alle waren brav und ließen sich ohne Heck Meck in den Hänger führen und verschiffen, sogar Havanna! Wir waren nun soweit, alles war gepackt, die Pferde auf dem Weg zum Hafen und wir verabschiedeten uns von der Ranch mit Tränen. Es wra eine sehr spontane Idee nach Vermont zu ziehen und trotzdem war sie sehr durchdacht. Ich war nun Tierärztin, mein Traumberuf!

      Unser neues Anwesen war nicht gerade billig gewesen, aber auch nicht massig überteuert. Der Hof hatte mehrere Ställe mit großen weinroten Boxen und Goldenen Messingstangen, alles war sauber und ordentlich, dazu gab es einen Paddocktrail, eine Pferdeklinik, einen großen Offenstall, viele Wiesen und Koppel und ein schönes Wäldchen und mehrere Bäche. Unser Anwesen lag nicht weit von dem Rockefeller Anwesen.

      Nun stiegen wir in das Auto und auf zu Flughafen!!!

      In Vermont...
      Unsere Pferde würden erst in ein paar Tagen ankommen, sodass wir Zeit hatten uns einzurichten. Wir lebten in einem großen Cottage und alle war wunderschön und in einen orang-gelb-braun-rot Ton getaucht, da es Herbst war und wir freuten uns darüber.

      Wir verstauten alles und richteten uns ein.

      Ankunft der Pferde...
      Die Pferde wurden alle samt gesund und wohlbehalten angebracht und wir teilten die Ställe in Trainingsstall, Ponysstall und Stuten/Hengst/Wallach Stall. Die Pferde durften sich nun erstmal einleben!

      Tages Bericht von DisneyHorse
      vom 20.12.2015
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      20. 12.2015,Canyon

      Da ich kurz vor Weihnachten nochmal eine ältere Freundin in Kanada besuchen wollte, machte ich auch heute wieder einen Abstecher auf das Gestüt von DisneyHorse und AngieMaus.
      Beide hatten in letzter Zeit viel um die Ohren und so nahm ich mir zwei Stunden frei, um ihnen etwas unter die Arme zu greifen.
      Disney begrüßte mich mehr als freudig, denn immerhin war es eher ein spontan Besuch gewesen, welcher mich auf das Gestüt gezogen hatte.
      Dann zeigte sie mir die Pferde, um die ich mich heute kümmern würde. Es war nicht viel zu tun und ich glaubte, dass ich das alles in den zwei Stunden schaffen würde.
      Nur auf die Koppeln bringen und die Boxen ausmisten, das klang leicht.
      Ich hoffte, dass ich alles von Disneys Erklärungen verstanden hatte und machte mich an die Arbeit. Ich entschied mich dafür, mit der männlichen Abteilung anzufangen, denn diese warteten schon ungeduldig auf ihren Koppelgang.
      Zu erst suchte ich mir die beiden jüngsten raus. Das waren Nour und LMR Royal Campion. Zwei überaus stattliche und vorallem süße Hengste mit viel Ausstrahlung. Ich nahm gleich beide mit und brachte sie auf ihre Koppel.
      Dann folgten, immer paarweise, die anderen Hengste. Erst Espana's Amigo, ein junger und vorallem anhänglicher Hengst, und Tiago, dann Hurricane und Xinu und zum Schluss der einzige Wallach Golden River.
      Als alle Hengste glücklich auf ihrer Koppel standen, nahm ich mir die Stuten vor, welche mittlerweile auch unbedingt nach draußen wollten.
      Auch hier fing ich mit dem jüngsten Mitglied an. Das war in dem Fall LMR Lady Luna, eine total hübsch gescheckte Stute, welche sofort mein Herz erwärmte. Ich führte sie zur Koppel und entließ sie dort als erste. Dann machte ich mit den anderen Stuten weiter.
      Erst nahm ich mir Jule und Acacia, dann Lady Moon und Fatinah, Fire Splash undButterfly Effect,Mirabelleund Flocke und zum Schluss Midnight Dreamer undSmoke Cream. Bis alle auf den Weiden waren, dauerte es seine Zeit und so beeilte ich mich sehr mit Boxen ausmisten, da ich meinen Bus zurück zum Bahnhof unbedingt schaffen wollte.
      Innerhalb einer dreiviertel Stunde waren auch alle Boxen sauber und so schaffte ich es noch ohne größeren Stress Disney aufzusuchen und mich von ihr zu verabschieden. Dann rief ich mir ein Taxi und fuhr zum Bahnhof. Ich war stolz auf mich, immerhin hatte ich es trotz der knappen Zeit geschafft, Disney einen kurzen Besuch abzustatten.

      Tages Bericht von Rinnaja
      vom 28.03.2016
      Es wurde wieder Zeit mich um meine 15 Pferde zu kümmern. Ich fing wie immer an alle Pferde auf die Weide zu bringen und mich den nach und nach um die Stalle zu kümmern. Als ich fertig war mit den Stallen und alles wieder an hieren Platz geräumt hatte. Fing ich an nach und nach mich um meine Pferde zu kümmern. Ich fing mit den 15 Pferde an Sasancho, Sir Fashion, Lady Fantasy, Waking up as a Malik, Herkules und Lucian, Mystic Fantasy , Walking on Sunshine, Behind of my Life, Lughnasadh, Little Prince, Apres la Pluie, A King of Maic, Lady Luna Sturmwind. Ich Putze alle Pferde und machte mit manchen Pferden was in der Reithalle, manchen ging ich eine Runde Sparzieren und wieder rum mit anderen machte ich bodenarbeiten. Als ich mit allen Fertig war abend brachte ich sie naturlich alle nach und nach wieder in den stall und gab ihn heu und hier kraftfutter.

      Tages Bericht von Rinnaja
      vom 02.05.2016
      Ich machte mich Morgen Fertig und ging mit einer Tasse Kaffee rüber zu meinen Pferden. Ich wollte Heute paar Pferde wieder mals Tranieren andere wollte ich nur wieder über Putzen und eine kleine Runde mit denen Laufen. Zu erst Kümmerte ich mich um meine Hengste. Da unter Waren Sasancho,Sir Fashion, Waking up as a Malik,Herkules,Lucian, Behind of my Life, LughnAsh,Little Prince, A King of Magic und zum Schluss Strumwind. Ich hatte schon immer mehr Hengst als Stuten gehabt weil mir hier Carackter sehr geviel und hiere ausdruck schon immer in meinen Augen Starger war. Ich fing an und holte mir einen Hengst nach dem anderen runter. Jeder genoss auf seiner Art die Putz einheiten und die Leckerlies wie streichel ein heiten. Mit ein Paar Hengsten wie Stumwind und A King of Magic machte ich eine kleine Spatzier runde. Mit anderen wieder rum wie Little Prince und Lucian. Arbeite ich ein wenig in der großen reithalle damit sie nicht auser der übung kammen. Als ich mit meinen Hengsten alle Fertig war war der halbe tag schon vorbei. schnell ass ich noch was in unser gemeinschafst Kuchte und machte mit meinen Stuten weiter. Die Stuten waren Lady Luna, Apres la Pluie, Lady Fantasy und zum schluss Mystic Fantasy Dahlia. Ja ich hatte nur 4 Stuten und trotzdem war es eine schöne abwechlung zu meinen Hengst und ich liebe sie jeder einzelde auf hiere weiße. Als es abends war war ich auch fertig mit meinen Stuten so das es nur noch futterung Zeit war. Als auch das erledigt war war ich auch erledigt und viel nur so ins Bett. Morgen wurde der Spaß wieder von vorne beginnen und ich muss sagen ich freue mich sehr drauf.
      Tages Bericht von Rinnaja
      vom 28.08.2016
      Ich war unglaublich heiß und ich hatte alle Pferde auf die weide gebracht um die ganzen Stall sauber zu machen. Ich fing an mich mit den Pferden zukümmeren als ich die stall Fertig hatte. Zu erst nahm ich mir Little Prince zur Brust. Ich holte ihn von der weide und er kam mir schon voller freunde engegen gelaufen. Da er hoffte das ich wieder apfel stück in der Tasche hatte. so wie es auch war. ich streifte ihn das halfter drüber und ging mit ihm zum Putzplatz wo ich alles schon hingeleckt hatte. Zuerst Brustet ich ihn und machte die Hufen Sauber. Bevor ich den Wasserschlau holte um ihn komplett sauber zu machen. er kannte das schon des wegen bliebt er einfach stehen und lies alles über sich ergehen. da es so heiß was wurde er schnell trocknen. So mein gedanke halt. Als ich Fertig was machte ich noch mahne und schweif und schnitt sie zurest so das es Ordenlich aus sah und gab ihn kleinen Eimer voll Fressen. Ich raumte in der zwichen Zeit wieder alles bei Seite und brachte Little Prince wieder auf die Weide.

      Als ich eine Kurze pause gemacht hatte holte ich Sir Fasion von der Weide auch er war erfreud mich zu sehen und in meiner nahe zu sein. Auch mit ihn ging ich zum Putzplatz und Brustet ihn und machte seine Hufen sauber und holte die Trense aus der Sattelkammer und ging mit dem großen ruhen Hengst eine kleine runde im Schritt da es sehr heiß war heute. als wir nach 20 min auf hof wieder angekommen sind stieg ich ab. packte die trense weg und machte auch Sir Fashion nass mit dem schlauch und gab auch ihn was kleines zufressen bevor ich auch ihn wieder auf die weide packte.

      Als nästes holte ich Lughnasadh u Lucian von der weide und brachte naturlich auch die beiden zum Platz umd beide sauber zu machen und nass zu machen. Luigi war nicht so begeistet und versucht wie eine Katze immer wieder weg zu Springen aber später ging es den einiger massen. Lucian endgegen war ne coole socke und blieb stehen und genoss die kalte dusche und dosste auch leicht dabei ein. als fertig war guckte er wie nach dem motto was los schön fertig. Beide machte ich noch mahne und scheif sauber und schitt sie zurecht und den bekammen sie auch hiere eimer voll Fressen bevor es wieder zur weide zuruck ging.

      Als ich was kleines gegessen habe und wieder zu kraften gekommen bin holte ich Lady Fatansy u Rosendaler runter von der Weide und brachte auch sie zum Platz. alle Pferde waren heute mit grundreinigung drane. bei dieser hitz lohnt es sich auch und die Pferde freuden sich auf eine abkühlung glaube ich. Lady Fantasy wurde ich naturlich nicht mit schlauch nass machen da sie sehr schreckhaft und angstig ist.als nahm ich für sie einen eimer und einen schwamm und fing an langsam und vorsichtig sie nass zu machen. zu mein erstauene war sie für hiere verhaltnisse sehr ruhg und blieb stehen. zwar sehr misstrauisch aber sie blieb stehen. als ich fertig war nahm ich mir rosi vor. Rosendaler war auch ne cool socke und so war sie auch schnell fertig und zum abfutteren bereit. danach ging es wieder ab auf die weide zu den anderen stuten.

      Als nästen nahm ich mir Apres la Pluie, Delmara u Walking on Sunshine vor. Alle 3 brachte ich zum Putzpkatz und fing auch gleich an bevor es heute anfing zu regnen. erst brusten den mal wieder hufen und den alle 3 druchwaschen und naturlich schweif und mahne ordenlich schneiden. Als das gemacht war gab ich den 3 Stuten futter und brachte sie auf die weide. es hatte langer gedauert als ich dachte.

      Als nästes holte ich mir Mystic Fantasy Dahlia drane ich brachte sie zum Putz platz brustet sie und machte den rest an hier und machte sie ritt Fertig. auch mit hier machte ich eine 30 min runde im gelande damit sie ein wenig bewegung hat. als wir wieder auf hof angekommen waren machte ich sie auch nass gab hier futter und naturlich wieder auf die weide. meine Pferde waren im sommer ganz zeit auf weide und nur im winter im stall was ich besser finde personlich.

      Zum schluss waren nur noch zwei Hengste drane ein mal A king of Magic u Maeyr. die beiden waren pflege leicht und schnell zu machen. beide wie bei alle anderen werden grünlich geputz und geschaubt und natulich mahne und schweif her gerichtet bevor auch die beiden hier futter bekommen und zuruck auf die wiese durften was den beiden sehr freude.

      Allen in alllen war das ein sehr enspannter tag und ich hatte heute alle meine aufgaben auf hof fertig gebracht was mich sehr freude. mal gucken was morgen mich alles erwartet der gründputz bei mein pferden war drine und ich freude mich sehr das alles geschaft zu haben.

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      19.09.2016 von Rinnaja
      Als ich meine Mittags Pause Fertig hatte ging ich zu Keezheekoni, Fashion Girl, Happy Fantasy, Waking up as a Malik und Lady Luna. Auch die 5 Großen wollten Versorgt werden und geputz. So machte ich alles Fertig und holte Keezheekoni und Fashion Girl um sie sauber zu machen und sie in der Halle ein Wenig zu bewegen. Die beiden Stuten genossen es und tobten sich nach Herzen lust aus bis sie wieder zu mir kammen. Ich streichelte sie noch beide ein wenig bevor ich sie wieder zuruck auf die weide brachte. Auf der weide angekommen rannten sie gleich los hoch zu hiere Herde. ich machte mich langsam hinter her um Happy fantasy und Lady Luna zu holen auch die beiden wollte ich nach dem Putzen ein wenig in der reithalle Bewegen. Als auch mit den beiden Stuten Fertig war ging später wieder auf die weide und lies sie frei. Es war so enspannen immer zu weide zu kommen und zu sehen wie meine Pferde in ruhe alle neben einander Frassen oder tobten wie jetzt. Als mit den Stuten Fertig war ging ich noch zu Waking up as a Malik um mit ihn kleinen ausritt ins gelande zu machen. Der araber Hengst hatte die sehr notig viel mir auf als er am anbiender bei Putzen wie wildes Tier hin und her sprang und keine rucksicht auf mich nahm. Wir waren ausreiten und als wir zuruck kammen nach 2 Stunden war der Hengst auch Kaputt vom ausritt. Ich brachte Waking up as a Malik in den stall und futterte ihn noch.

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      21.10.2016 von Rinnaja
      Ein schöner Stuten Tag sagte ich mir leise das wurde mir jetzt echt gut tun. Ich zock mich an und ging runter in die Küche, um mir einen Kaffee zu machen und um Anschließen auf die Stuten Weide zu gehen. Ich kümmerte, mich erst mal um die Jungen Stuten die besaß und machte sie sauber. Erst um Après La Pluie den um Delmara. Malika from Vegas und später um Happy Fantasy. Als ich mit den 3 Stuten fertig war, könnte ich mir ein Kaffee, um zu entspannen. Ich bin extra früh auf gestanden um alle Stuten heute zu pflegen hoffe ich Schaffee es, bevor es Dunkel wurde. Als nastes nahm ich mir Keezheekoni,Lady Fantasy und Fashion Girl vor. Die 3 Stuten Putz ich über und verbrachte die Zeit in der Reithalle, um wenig mit denen Bodenarbeiten zu machen. Als das nach 3 Stunden auch erledigt war, nahm ich mir Lady Luna und Miss Leika
    • sadasha
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      26. Januar 2017 | 8861 Zeichen von sadasha
      Pflege für die Drum Horse und Vollblutzucht, sowie Come Back Cupcake, Arcany + Emrys

      Hunter | Aus irgendeinem Grund war Gine eifersüchtig auf Kerry. Das wusste ich nun. Kerry kam deshalb nur noch selten auf den Hof und Gine sprach kein Wort mehr mit mir, bzw. nur das Nötigste. Das hatten wir schon mal. In der Anfangszeit. Gine müsste mittlerweile wissen, das ich kein Interesse an ihr hatte. Isaac stand zwischen den Stühlen und machte stets einen auf diplomatisch: „Ich verstehe euch ja beide...“ Genervt ging ich meiner Arbeit nach. Dieses Jahr standen wieder einige Termine für meine Stuten an. Der Deckplan war eng gestrickt und je früher ich da Struktur reinbrachte umso besser. Neben den Deckterminen musste ich außerdem meine Jungpferde weiter bringen. Die Fohlen waren jetzt groß genug um langsam an Trense und Sattel gewöhnt zu werden, auch mit leichter Bodenarbeit konnte man anfangen. Allen voran lag PFS' Savory Blossom. Die Spotted Timeout Tochter war schon weiter als die anderen drei Jungpferde. Sie war allerdings auch die älteste. Die jüngste war CHH' Classic Spring. Doch sie holt gut auf und passt sich den nächst älteren Genossen an. Raving Hope Slayer und Bearing Spots waren in der Hinsicht sehr sozial und engagierten sich.
      Neu dazu gekommen, während meiner Abwesenheit sind
      Riven in a Dream und LMR Lady Luna. Die beiden bunten Vollblutstuten sorgten hier auf dem Hof bei ihrer Ankunft für Aufsehen. Niemand wusste davon und da ich nicht anwesend war und auch kein Mobiltelefon nutzen konnte, blickten meine Angestellten ins Blaue. Natürlich kümmerten sie sich sorgfältig darum die Stuten zu versorgen. Sobald ich wieder zu Hause war schickte ich Riven gleich wieder weg. Sie bekam eine privilegierte Ausbildung. In Norwegen wird sie nun auf ihre Zukunft vorbereitet. LMR Lady Luna wollte ich selber weiter fördern. Neben diesen Planungen schaffte ich es außerdem noch Moulan auf eine Zuchtshow zu bringen und vorzustellen. Hier warteten wir noch auf die Ergebnisse, Scarlet in Birth war auch bald soweit. Wenn ich so daran denke macht es mich sehr stolz zu sehen wie weit ich mit meiner Vollblutzucht schon gekommen war. Mit Slap Happy, Bearing Totem's Denali, Blütenzauber, CHH' Lamperd und Mr. Raw Depression hatte ich einen großartigen Start hingelegt. Mit der Unterstützung von Freunden und anderen lokalen Züchtern schaffte ich es weitere Anwärter zu gewinnen. Dank Isaac, Gine und meinen Eltern setzte sich außerdem der Gedanke in die Realität um eine Kaltblutrasse auf den Hof zu holen. Durch die Drum Horses hatten wir nicht nur eine sondern gleich drei mögliche Kaltblutrassen, nach denen wir Ausschau halten konnten. Iseabail, Lady Lyneth Bowen, Felan, Mephisto und Vikar hatten wir nun schon. Erstmal sollte es bei diesen fünf bleiben. Sämtliche Pferde aus dem Verkaufsstall hatten uns derweil verlassen. Die Konzentration lag also voll bei den eigenen Pferden. Um die Hand voll Einstaller kümmerten sich die jeweiligen Besitzer. „Hunger?!“ Meine Mutter hielt mir einen Teller Essen unter die Nase und riss mich damit aus meinen Tagträumen. „Ja, danke.“ sagte ich immer noch etwas verträumt und probierte von dem Essen. Meine Mutter verschwand sofort wieder. „Du solltest mal wieder mit uns essen.“ sagte sie noch, als sie den Raum verließ und schloss dann die Tür.

      Gine | Wie immer tat Hunter ganz so, als wäre er vollkommen unschuldig. Anstatt mal mit mir zu reden. Nein, der Herr bleibt stumm, wie immer. Was erwarte ich eigentlich? Und Isaac war noch schlimmer. Der schlug sich immer mehr auf Hunters Seite, dabei müsste er mich doch am besten verstehen... Wenigstens konnte ich mich mit der Arbeit ablenken. Hunter tat es mir gleich. Und dass Kerry nicht mehr so oft hier war kam mir auch zu Gute. Sie stand sowieso immer nur im Weg, wenn man die Pferde bewegen wollte. „Ich hab einen Tipp für dich.“ meinte Isaac plötzlich, der ebenfalls in der Reithalle war, als ich Arcany longierte. Emrys lief freudig nebenher. „Ach ja?“ meinte ich säuerlich. „Dann schieß mal los.“ Er schmunzelte. Wieso war er immer gut gelaunt? „Wieso sprichst DU ihn nicht an?“ fragte er immer noch grinsend. „Weil ICH nicht das Problem bin.“ erwiderte ich. Er lachte. „Glaubst du er versteht das, ohne dass du es ihm sagst?“ Nachdenklich vergaß ich fast mich mitzudrehen, während Arcany um mich herumlief. „Mhmmm...“ Isaac hatte recht, aber das wollte ich keinesfalls zugeben. Aber wenn ich Hunter anspreche, bin ich eh nur die wieder Doofe. Also beließ ich es dabei. Da würde ich eher mit Kerry sprechen... Kopfschüttelnd verwarf ich den letzten Gedankengang und konzentrierte mich wieder auf die Fuchsstute und deren Fohlen am anderen Ende der Longe. „Ehrlich, Gine. Reif ist das von keinem von euch. Sei doch mal die Erwachsenere von euch beiden.“ beendete Isaac das Gespräch, während er mit seiner Come Back Cupcake die Halle verließ. Ihn stumm nachäffend holte ich Arcany zu mir um sie noch ein paar Minuten freilaufen zu lassen, bevor ich die Longenstunde beendete.
      Wieder im Stall traf ich auf Hunter. „Hi.“ meinte ich knapp und schlängelte mich an ihm vorbei, da er, wie konnte es anders sein, mitten im Weg stand mit seiner Slap Happy. „Warte.“ er hielt mich am Oberarm zurück und sah mich durchdringend an. „Was ist eigentlich los?“ fragte er ernst. Tief seufzend machte ich wieder einen Schritt zurück. „Willst du jetzt wirklich kurz vor der Arbeit darüber sprechen?“ fragte ich und verschränkte die Arme. Er musterte mich kurz und trenste dann, die schon gesattelte Braune auf, während er weitersprach. „Erzähl, ich höre dir zu.“ - „So nicht.“ meinte ich eingeschnappt und wandte mich ab zum Gehen. „Oor wirklich. Gine! Dann schnapp dir Bear und komm mit verdammt!“ fauchte er mich an und deutete auf die Box der Roanstute. „Geputzt ist sie ja schon.“ Nach einem kurzen Blick zu Slap Happy, dann zu Bear und wieder zurück zu Hunter entschied ich mich. „Aber nur, wenn wir keine Springstrecke laufen.“ - „Dann aber eine längere.“ Hunter wollte einen Kompromiss. Ich stimmte zu und beeilte mich Bear Totem's Denali fürden Ritt vorzubereiten.
      Wir waren gut eine Stunde unterwegs, bevor ich anfing mit Hunter über mein Problem zu sprechen. Und siehe da, er war auch pissed. „Kerry ist schuld.“ hielt ich fest und bekam dafür sofort einen Rüffel. Kerry sei seine Therapie und er brauche sie. Ob ihr diese Wortwahl gefallen hätte? Ich ließ das unkommentiert. „Ich hab sogar schon überlegt einfach zu gehen, nur damit ich dich nicht mehr sehen muss.“ meinte ich geknickt. „Was hielt dich davon ab?“ wollte er wissen. Gute Frage. Das wusste ich selbst nicht so genau. „Die Pferde...“ antwortete ich schließlich. Hunter wusste genau, dass es das nicht war. „Okay, Gine. Wir müssen festhalten, dass wir zwei niemals enge Freunde werden und schon gar nicht etwas darüber hinaus. Und wenn du das nicht akzeptieren kannst, dann musst du gehen.“ Hunter sagte das so ernst, dass es mehr weh tat als wenn man seine Hände auf heiße Herdplatten legen würde. Traurig blickte ich auf den Pferdehals vor mir, der sich im Takt auf und ab bewegte. „Das heißt nicht, dass wir uns hassen müssen.“ fügte Hunter hinzu und lächelte behutsam zu mir rüber. Die nächste Zeit schwieg ich und war stets darauf bedacht eine Pferdelänge hinter ihm zu reiten, damit er nicht sah wie mich seine Worte verletzt hatten.


      Hunter | Erst als wir wieder auf den Hof kamen sah ich, dass Gine aufgelöst war. Ich wusste nicht so recht wie ich damit umzugehen hatte, immerhin wollte ich keine falschen Zeichen senden. Immer wieder während wir die Pferde absattelten prüfte ich ob sie standhaft blieb oder komplett zusammenbrach. Als meine Mutter auf die Stallgasse kam und uns sah fiel mir ein Stein vom Herzen. Sie kümmerte sich nun um Gine und tröstete sie. Als die beiden Vollblutstuten wieder in ihren Boxen standen und alles Sattelzeug in der Kammer lag waren meine Mom und Gine schon ins Haus gegangen. Isaac packte derweil seine Sachen zusammen, da er Feierabend machen wollte. „Habt ihr gesprochen?“ fragte er neugierig als er mich sah. Ich nickte und ging zu ihm. „Habt ihr alles geklärt?“ Ich nickte abermals, wenn auch zögerlich. Ob Gine mich verstanden hatte und meinen Stand akzeptieren würde wusste ich nämlich nicht. „Wieso ist sie so fertig?“ fragte er dann. Schulterzuckend sah ich ihn an. „Sie hat sich vermutlich mehr erhofft.“ Isaac lachte. „Ach was!“ meinte er dann. „Ja was soll ich denn machen? Soll ich sie anlügen?“ fragte ich genervt. Isaac schüttelte immer noch grinsend den Kopf. „Nein, du hast das schon richtig gemacht.“ Er legte mir eine Hand auf die Schulter, während er das sagte. „Ich glaube sie wird nicht mehr lange bleiben.“ sagte ich nun etwas geknickt. Gine war zu einem festen Bestandteil des Hofes geworden. Man würde sie vermissen, wenn sie auf einmal nicht mehr da wäre. „Dann mach was, damit sie nicht geht.“ Verdattert sah ich zu ihm auf. „Was soll ich denn machen?“ Nun zuckte er mit den Schultern. „Überleg dir was.“
    • sadasha
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      03. Februar 2017 | 5153 Zeichen von sadasha
      Beritt von LMR Lady Luna + Fohlenpflege

      Mein Patzer auf der Stute des Monatswahl hing mir noch immer nach, kein Wunder, denn Hunter trampelte regelmäßig darauf herum. Vielleicht war es doch eine Überlegung wert dieses Gestüt zu verlassen. Ich könnte zurück nach Lincoln ziehen, in Ruhe zu Ende studieren und dann mein eigenes Ding machen. Mein Gewissen redete mir jedoch ein, dass das ein sehr schlechter Plan war. Hunter würde mit Sicherheit sämtliche Freizeitpferde verkaufen, aus denen er seiner Meinung nach keinen Nutzen zieht. „Guten Morgen!“ Isaac war da! Lächelnd ging ich auf ihn zu und begrüßte ihn herzlich. „Ich wollte heute mit LMR Lady Luna arbeiten?“ fragte ich und freute mich als der Ire beherzt nickte. „Gute Idee, ich kümmere mich um PFS' Savory Blossom und Raving Hope Slayer.“ fügte er hinzu. „Hunter kann sich um die Jüngsten kümmern.“ Er machte eine abfällige Handbewegung Richtung Wohnhaus. Lachend wandte ich mich ab um zur Weide zu gehen und mein heutiges Projekt zu holen. „Isaac.“ meinte ich auf halbem Wege. „Du musst Hunter nicht schlecht machen, nur weil ich im Moment meine Probleme mit ihm hab.“ erklärte ich ihm. „Ich weiß ja, dass du ihn trotzdem magst, das ist einfach nicht ehrlich.“ Er nickte unbekümmert und nahm mich dann in den Arm, während wir weiter gingen. Ein seltsames Gefühl breitete sich in mir aus. Mich hatte schon lange kein Mann mehr in den Arm genommen. Da war es auch egal, dass der Ire neben mir schwul war. Als wir endlich das Tor zur Stutenweide erreichten löste ich mich aus seinem Griff, bedankte mich lächelnd und ging dann zielstrebig zu Lady Luna, die am Zaun stand und irgendwas in der Ferne beobachtete. Kurz bevor ich sie erreichte wieherte sie erhobenen Schweifes. „Na komm, Süße.“ Ich baute mich vor ihr auf um sie aufzuhalftern. Bereitwillig sank sie den Kopf.

      Auf der Stallgasse putzte ich sie gründlich und strich ihr bewusst etwas häufiger über den Rücken. Wir hatten in der letzten Zeit schon oft das aufsatteln geübt und sie auch ans Reitergewicht herangeführt. Sie war eigentlich so weit, dass man auch mal aufsitzen konnte. Ohne zweite Person, die ein Auge darauf hat, würde ich das jedoch heute nicht wagen. Lady Luna spitzte ihre Ohren, als ich den Sattel samt Schabracke auflegte. Neugierig drehte sie den Kopf zum Bauch, als ich den Sattel auf seinen vorgesehenen Platz schob und die Decke darunter glatt strich. „Gut machst du das.“ lobte ich sie und steckte ihr ein Leckerlie zu, bevor ich den Sattelgurt um den Bauch führte und zuzog. Sie schlug zwar einmal heftig mit dem Schweif und hob den Kopf etwas, doch sie ließ mich schon gut gurten, sodass sie ein weiteres Leckerlie verdient hatte. „Na dann komm mal mit.“ Beim Laufen kraulte ich sie kurz am Hals. Die Halle hatten wir heute für uns. Isaac räumte sich den Platz frei um seine Kandidaten beschäftigen zu können.

      Zum Aufwärmen longierte ich die Mixstute gründlich an. Sie arbeitete fleißig mit und sank gegen Ende des Satzes auch den Kopf. „Prima!“ lobte ich sie und schnalzte ein paar mal um sie in den Galopp zu bringen. Freudig sprang sie in ihren typischen Schaukelpferdgalopp. „Du bist ein merkwürdiges Vollblut, weißt du das?“ stellte ich lachend fest und schnalzte abermals um das Tempo und auch ihre Konzentration zu erhöhen. Dann rief ich sie zu mir und gurtete noch einmal nach. Sie ließ das wie selbstverständlich zu und wurde prompt belohnt. „Klasse Luna.“ sagte ich stolz und rüttelte etwas am Zwiesel um zu sehen ob sie auch dann noch ruhig blieb. Dann löste ich die Steigbügel und tat so als wollte ich aufsteigen. Luna lief etwas vorwärts. Sofort ließ ich von ihr ab und brachte zurück an Ort und Stelle. Erst als sie stehen blieb lobte ich sie und versuchte es gleich nochmal. Die Scheckstute lernte schnell. Dann sah ich dass Mrs Crowley uns zusah. „Oh hallo!“ grüßte ich sie freundlich. Sie winkte. „Willst du nicht aufsteigen?“ fragte sie neugierig, doch ich schüttelte den Kopf. „Nicht ohne Aufsicht.“ noch während ich das sagte, merkte ich wie blöd das klang, jetzt da ich theoretisch eine Aufsicht hatte. Mrs. Crowley lächelte sanft. „Ich pass schon auf, ihr macht das gut. Nur Mut!“ Bei so einer Motivationsansage konnte ich nicht umher es doch einmal zu versuchen. Behutsam legte ich mich auf die Sattelfläche und zog dann vorsichtig mein Bein über die Kruppe. Lady Luna schlug abermals mit ihrem Schweif und wandte ihren Kopf nach hinten um zu sehen was da vor sich ging. Doch sie blieb ruhig. „Klasse!“ rief Mrs. Crowley.Ich ließ sie ein paar Schritte im Schritt laufen und stieg dann wieder ab. Lady Luna ließ das alles über sich ergehen und sah mich unbeeindruckt an, als ich sie lobend streichelte. „Du weißt gar nicht, wie toll du bist, nicht wahr?“ nach einer kurzen Schmuseeinheit beendete ich das Training für heute, sie hatte das toll gemacht. Auch Mrs. Crowley freute sich, dass wir solche Fortschritte machten.

      In den nächsten Tagen arbeiteten wir weiter an der Rittigkeit.
      Nach ein paar Wochen des Reittrainings lief Lady Luna sicher in allen Gangarten, auch mit Reiter. Isaac und Mrs. Crowley halfen mir tatkräftig dabei, die junge Stute zu fördern, sodass wir ihren Beritt bald als abgeschlossen abstempeln konnten.
      Rinnaja gefällt das.
    • sadasha
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      21. März 2017 | 1551 Zeichen von Zion
      THT Ausbildungsbetrieb | Springen E-A

      Es verschlug mich äußerst spontan nach England genauer gesagt zu Hunter Crowley. Eine Braunscheckstute sollte demnächst bei einer Körung vorgestellt werden und brauchte zuvor Training im Springen, also nahm ich den nächsten Flieger nach Lincolnshire. Lady Luna war als Fohlen in meinem Besitz und ich war sehr gespannt sie wieder zu sehen.
      Als ich ankam ging alles sehr schnell von statten, außerdem blieb nicht viel Zeit. Wie gesagt so getan, gingen wir gemeinsam nach einer flotten Begrüßung in den Stall und machten Luna fertig. Die hübsche Stute schnoberte mir freudig entgegen und in der nächsten Sekunde tätschelte ich ihre Stirn. “Na dann wollen wir mal!”
      Nachdem die Pfleger sie fertig gemacht hatten und wir uns in der Halle wieder trafen, ging es schon los. Ich begann sie zu dehnen und warm zu reiten. Die Sprünge waren nicht sonderlich hoch, so um die 1,10m. Mit der festen Überzeugung, dass Lady die Sprünge mit Leichtigkeit überwinden würde, ritten wir auf die ersten Hindernisse zu. Und siehe da es klappte! Lady hatte wahres Talent und vor allem für das erste Training war sie grandios. Bei manchen Sprüngen kamen wir aus dem Rhythmus, was uns aber nicht weiter störte, denn sie überwand die Hindernisse mit viel Luft nach oben.
      Nach der Stunde besprachen Hunter und ich ihr weiteres Training und verabschiedete mich so gleich, da mein “Mann” zu Hause gefragt war. “Vielen dank für deine Hilfe!” Rief Hunter mir hinterher, als ich mich vom Hof bewegte. LMR Lady Luna war mit dieser kleinen Trainingseinheit für A Springen qualifiziert.
    • sadasha
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      21. März 2017 | 10402 Zeichen von sadasha
      Jungpferde- und Fohlentraining

      Mittlerweile ging nicht nur Gine sondern auch Isaac mir aus dem Weg. Wobei es bei Isaac wohl nur durch die Beeinflussung durch Gine dazu kam. Traf ich ihn zufällig, war er gut gelaunt wie immer. Ich wollte heute mit Raving Hope Slayer arbeiten. Der junge Hengst ließ sich mittlerweile problemlos anfassen und hob schon brav seine Hufe. Beim Putzen suchte er sich aus, was ihm gerade gefiel. Gefiel es ihm nicht, wurde er frech. Natürlich unterbinden wir das Verhalten sofort, doch er ist... hartnäckig. Beim Aufhalftern hatte er auch noch häufig schlechtere Tage, bei denen er den Kopf partout nicht runter nehmen wollte und manchmal sogar stieg. Gleichermaßen stur zeigte er sich beim Führen. Er sah das mehr als Spiel. „Wenn du die Richtung diesmal vorschreibst, dann schreib ich sie dafür bei der nächsten Kreuzung vor.“ So kam es einem zumindest vor. Es war der Grundgehorsam der noch nicht saß. Eigentlich kannte er die Übungen und wusste sie auch richtig auszuführen, wenn die Belohnung ausreichend hoch war.
      „Nein!“ sagte ich bestimmt ruhig, als Raver wiedermal überholen wollte beim Führen über den Hof. Vertieft in meine Arbeit mit dem jungen Pferd merkte ich nicht, dass Isaac, Gine und Kerry auf dem Innenhof standen und mich beobachteten, während sie sprachen. Erst als Raver mir seine 'Macht' beweisen wollte und versuchte sich vom Strick loszureißen sah ich im Eifer des Gefechts, wie sie wie versteinert zusahen. Der junge Hengst zog mich einen kurzen Moment weg, doch ich konnte dagegenwirken. Einen Augenblick später hielt er inne und ich übernahm die Führung wieder. Ich ließ ihn ein paar mal im Kreis laufen, damit er wieder zu sich kam. Erst als er ruhiger wurde legte sich die Anspannung. „Kommst du klar?“ der irische Akzent ließ mich wissen, dass Isaac es war, der sich zuerst traute mich anzusprechen. Mit einem knappen „Ja.“ drehte ich mich zu dem Trio um. „Was habt ihr zu besprechen?“ Wie ertappt sahen mich nun auch die beiden Frauen an. Kerry machte ein paar Schritte auf mich zu. „Hast du einen Moment Zeit, Hunter?“ fragte sich vorsichtig. Raver fing wieder an herumzuzappeln. Mit zusammengebissenen Zähnen, weil ich versuchte zeitgleich den Spinner am Strickende ruhig zu halten, antwortete ich genervt: „Bin gerade etwas beschäftigt!“ Als er ruhiger wurde, stand ich etwa drei Meter weiter in Richtung Weiden. Seufzend sammelte ich mich und gab dann Bescheid, dass ich ihn nur eben fertig machen würde, bevor ich auf sie zurück komme.
      Es brauchte noch etwas Zeit, bis ich Raving Hope Slayer zurück auf die Weide entließ, seinen Willen sollte er in diesem Fall nicht bekommen. Und so drehte ich Ehrenrunden, bis er verstand, was ich von ihm wollte. Wortlos ließ ich ihn auf der Weide laufen und brachte Halfter und Strick an seine Plätze zurück. Als ich auf den Innenhof kam, war dieser wie verlassen. Ein eiskalter Wind fegte etwas Schnee von der Straße durch das Tor auf den Hof. Es wäre auch seltsam gewesen, hätten sie draußen gewartet. Bei dem Wetter.
      Im Haus ging ich zuerst ins Bad und wusch Gesicht und Hände. Als ich das Wohnzimmer betrat saßen die drei vor dem Kamin. „Hunter!“ bemerkte Kerry und stand auf. „Setz dich.“ Einen Moment lang überlegte ich sie zu fragen wieso sie aufstand, wenn sie sich doch gleich wieder mit mir setzen würde. Doch ich beließ es dabei und setzte mich stumm. Gine wich meinen Blicken aus und Isaac sah mich voller Entzückung an, wenn sich unsere Blicke trafen, also beobachtete ich das Feuer, bis Kerry wieder zu sprechen begann. „Also... wir haben uns was überlegt, wie wir euer Verhältnis wieder aufbessern wollen.“ sagte sie. Mir wurde schlecht. Sowas konnte doch nichts Gutes sein, oder? „Und zwar wollen wir euer Vertrauen zueinander festigen.“ Kerry sagte das als sei es ein super Schulprojekt, das allen Spaß machte. Unglaubwürdig sah ich sie an. An Gine's Reaktion merkte ich, dass sie in diesen Plan bereits eingeweiht war. Sie wich mir noch immer aus. Isaac klatschte fröhlich in die Hände. „Lasset die Spiele beginnen!“ rief er melodisch und sprang auf. „Was habt ihr vor?“ fragte ich und wurde mit jeder Sekunde nervöser. „Lass dich überraschen.“ es war Isaac, der mir antwortete, wieder in seinem überspitzt fröhlichem Singsang. Ich brummte widerwillig, stand aber nach Aufforderung von Kerry ebenfalls auf.

      Meine Gedanken kreisten unaufhörlich darum, was sich die drei wohl ausgedacht hatten. Isaac war verschwunden und Kerry gab Gine einen dunklen Schal. „Das ist jetzt nicht euer Ernst?“ Mir rutschte das Herz in die Hose, auf solche Spielereien hatte ich keine Lust. Doch die zwei kamen lächelnd auf mich zu. „Keine Angst, vertrau uns.“ Kerry lachte. In diesem Moment fühlte ich mich zurückversetzt ins Teeniealter. Widerwillig ließ ich Gine den Schal um meinen Kopf legen, sodass meine Augen verbunden waren. „Siehst du auch nichts mehr?“ fragte Kerry und die Pause danach verriet mir, dass sie wohl gerade überprüfte wie viel ich nicht mehr sah. „Gut.“ vermutlich schmunzelte sie jetzt. Ich konnte es mir lebhaft vorstellen wie sich die beiden jetzt gegenseitig angrinsten in Angesicht von mir, der da relativ hilflos rumstand. Einen kurzen Moment später nahm mich eine der beiden am Oberarm und zog mich mit sich. „Wo geht’s hin?“ fragte ich brummend. Gine lachte. „Wenn ich dir das sagen würde, könnte ich dir auch gleich den Schal abnehmen.“ Den Rest des Weges gingen wir schweigend, hie und da stolperte ich über irgendwelche Kanten, die man mir nicht angesagt hatte. Irgendwann änderte sich der harte Asphalt zu weichem Boden. Und dann blieben wir stehen. Ich hob die Hände und wollte mir gerade den Schal runter nehmen, als mich jemand aufhielt. „Noch nicht!“ Widerwillig nahm ich die Hände wieder runter.
      „Ich hoffe ihr habt die Pferde vorher in Sicherheit gebracht.“ murrte ich, während Gine und Kerry irgendwas tuschelten. „Den Pferden geht es bestens.“ Dass mir da keine Frau antwortete machte mich stutzig. Erst ein paar Momente später registrierte ich, dass es Isaac war der zu mir sprach. „Werde ich heute Abend nochmal etwas sehen dürfen?“ fragte ich hoffnungsvoll, wurde aber nur ein Stück nach hinten geschoben. „Da stehst du besser.“ meinte Kerry. „Du wirst gleich erlöst.“ Wenngleich das nicht die sanfte Stimme von Kerry, sondern die glockenhelle von Gine war, klang dieser Satz wie Musik in meinen Ohren. Als Gine mir endlich den Schal abnahm sah ich mich um. Wir standen auf der entferntesten Weide, des Gestüts. Isaac machte ein kleines Lagerfeuer, das ihm jedoch immer wieder aus ging. Kerry hockte neben ihm und erklärte was er falsch machte.
      Neben dem Feuer lagen ein paar Säcke in denen wohl Zelte darauf warteten aufgebaut zu werden, außerdem eine Kühlkiste.
      Gine schmunzelte, als Kerry ihr zunickte, das Lagerfeuer lebte endlich. Mich machte in diesem Moment das Grillgut glücklich, das Isaac aus einer Kühlkiste packte. Der Grill stand einen halben Meter weiter und war bereits angeheizt. „Du sagst ja garnichts.“ bemerkte Isaac irgendwann, in fast schon beleidigtem Ton. Ich räusperte mich. „Ja, ich weiß noch nicht was ich hiervon halten soll.“ gab ich offen zu und sah rüber zum Stall. Immerhin war das hier eine Pferdeweide und das Feuer würde mit Sicherheit seine Male hinterlassen. „Wir haben für alles gesorgt, setz dich und halt wieder die Klappe.“ Gine grinste mich an und deutete auf die Decke, die sie im sicheren Abstand zum Feuer ausgebreitet hatte. „Lass dich doch einfach mal darauf ein.“
      Es brauchte seine Zeit, bis ich mich entspannte. Der Alkohol tat dann sein Übriges. Wir erzählten an diesem Abend viele private Geschichten und auch das Verhältnis zu Gine verbesserte sich schlagartig. Irgendwann verschwand Isaac nach Hause. Gine und Kerry wollten zelten, ich half ihnen also noch beim Aufbau, bevor ich ins Haus verschwand. „Du solltest mit uns zelten.“ Enttäuscht sahen mich die beiden an, doch ich dankte lachend ab. Der Abend war lang genug, als dass ich die Nacht im Zelt verbringen wollte. Immerhin ging es morgen wieder früh raus.

      Der nächste Morgen war grauenvoll. Um 5 Uhr klingelte der Wecker und es war noch niemand sonst wach. Sogar meine Eltern, die eigentlich gar nichts gemacht hatten, lagen noch in den Federn. Schlaftrunken setzte ich die Kaffeemaschine an. Als Gine und Kerry aus ihren Zelten krochen, waren die Pferde bereits gefüttert. „Gibt's Kaffee?“ fragte Kerry hoffnungsvoll. Gine lief schnurstracks ins Haus. „Folge ihr.“ ich zeigte Gine hinterher. Währen die zwei ausgiebig frühstückten, nahm ich mir bereits das erste der Fohlen vor. CHH' Classic Spring, sie ließ sich mittlerweile mehr oder weniger problemlos aufhalftern und gab brav die Hufe, wenn sie darum gebeten wurde. Beim Führen war sie recht schreckhaft, aber das gibt sich mit der Zeit. Gerade Stutfohlen sind in ihrem Alter oft guckig. Wieder im Stall übte ich außerdem noch das Anfassen und Putzen sämtlicher Körperregionen. Das gleiche Prozedere machte anschließend auch PFS Strolch mit, der neu im Stall war. „Kann man dir irgendwie zur Hand gehen?“ fragte Kerry irgendwann. Sie half mir dann dabei Emrys, Mephisto, Vikar und später PFS' Savory Blossom zu beschäftigen. Als wir mit den Jungpferden fertig waren schauten wir noch eine Weile Gine und Isaac zu, die gemeinsam in der Halle für Turniere trainierten. LMR Lady Luna war nun auch bald bereit zur Zuchtzulassung zu gehen. Vor Kurzem hatte sie einen Mini-Workshop mitgemacht, der sie fürs A-Springen qualifizierte. Und Scarlet in Birth wartete nur noch auf die Ergebnisse. Bald würden wir damit beginnen Blossom und Raver einzureiten. Einige Minuten schwelgte ich in Erinnerungen an die Fohlenzeit der beiden.
      Mit Gine lief es in der nächsten Zeit wieder ganz gut. Das Verhältnis hatte sich verbessert, das ganze Team hielt nun fester zusammen. Gine würde trotzdem das nächste Jahr vermehrt im Studium unterwegs sein. Deshalb musste ich einen weiteren Arbeiter finden, der die Arbeiten übernehmen kann die sie sonst erledigte. Kerry band sich zwar immer mehr mit ein und machte Fortbildungen im Therapiebereich, doch sie hatte den reiterlichen Wissensstand eines Teenagers und war damit für das fortgeschrittene Training der Pferde ungeeignet. Es entwickelte sich alles sehr langsam, meine Eltern zogen sich immer mehr zurück und würden sicher bald ganz aussteigen. Es fühlte sich ganz so an als würde ich noch einmal erwachsen werden. Das Leben stellte mich bald abermals auf Probe. Diesmal mit Ankündigung.
    • sadasha
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      22. März 2017 | 4199 Zeichen von Möhrchen
      Pferdeklinik & mobiler Tierarzt „Horse Heaven“ | Tierarztbericht

      Als letzten Termin für diesen Tag machte ich mich auf den Weg zum Gestüt Bear Brook zu Sadasha und ihrer Stute LMR Lady Luna. Der Stute stand heute eine Impfung und eine Zahnbehandlung bevor. Auf dem Hof angekommen irrte ich erstmal eine Weile umher, bis Sadasha freundlich lächelnd auf mich zukam. Auf dem Weg zum Putzplatz erzählte sie mir ein bisschen über Lady Luna und schon waren wir bei ihr angekommen. Die hübsche Scheckstute stand bereits angebunden bereit und war schon auf Hochglanz poliert. Im Gespräch stellte sich dabei heraus, dass sie eine Halbschwester zu meiner eigenen Vollblutstute Happy Fantasy war und die Ähnlichkeit war auch ein bisschen zu erkennen.

      Ich begrüßte sie, ließ sie an meiner Hand schnuppern und kraulte ihr vorsichtig den Hals. Sie war etwas misstrauisch und wich ein wenig zurück, aber sie ließ es geschehen. Behutsam schaute ich mir ihre Augen und Ohren an und tastete jeden einzelnen Wirbel an Hals und Rücken ab. Sie beäugte mich zwar ein bisschen skeptisch, stand aber brav still. Unter meinen Berührungen verkrampfte sie sich ein wenig, aber es fühlte sich grundsätzlich alles locker und gleichmäßig an.

      Ich bat Sadasha, sie eine Runde im Schritt und Trab über den Hof zu führen und dabei eine enge Wendung auf jeder Seite einzubauen. Sie löste Lunas Strick und führte sie wie gewünscht über den Hof. Ich achtete dabei genau auf Lunas Bewegungen, diese sahen locker und flüssig aus und sie belastete alle vier Beine gleichmäßig. Auch enge Wendungen machten ihr keine Probleme. Daher band Sadasha sie wieder an und ich holte mein Stethoskop heraus. Als ich mich ihr näherte, sprang sie schnaubend ein Stück zurück und schaute mich mit weit aufgerissenen Augen an. Offenbar hatte ich sie mit dem kleinen Gerät in meiner Hand erschreckt. Ich sprach beruhigend auf sie ein und näherte mich langsam mit dem Stethoskop. Sie wurde ganz fest und spannte jeden Muskel an. Ich versuchte es geduldig noch einmal, bis sie es nach einer Weile an ihrem Körper akzeptierte. Ich hörte sie schnell ab und lobte sie dann ausgiebig. Sie hatte letztendlich doch still gestanden und ich konnte auch keine Auffälligkeiten hören.

      Nun waren die Zähne dran, ich öffnete vorsichtig ihr Maul, um mir die Zähne genau anschauen zu können. „Da sind schon ein paar Haken, ich würde empfehlen, sie zu sedieren, damit ich genau gucken und auch was abschleifen kann. Ohne Sedierung wird sie mich sicher nicht ran lassen...“ Sadasha war einverstanden und so legte ich Lady Luna einen Zugang am Hals, während sie sie am Kopf ablenkte. Über den Zugang verabreichte ich ihr die Sedierung. „Das geht jetzt ganz schnell“, sagte ich gerade noch, und nur wenige Augenblicke später senkte Lady Luna den Kopf und begann ein wenig zu schwanken. Ich bat Sadasha, ihren Kopf am Halfter ein wenig hoch zu halten und legte ihr das Maulgatter an. Nun hatte ich einen guten Blick auf die Zähne und konnte tatsächlich einige Haken erkennen. Ich setzte meine Strinlampe auf und machte mich mit der Schleifmaschine an die Arbeit. Lady Luna merkte nichts mehr und stand deshalb ganz still.

      Nach wenigen Minuten fühlte ich noch einmal mit der Hand nach: alle Haken waren wieder glatt geschliffen. Ich nahm ihr das Maulgatter ab und zog ihr das Halfter wieder an. Zu guter Letzt holte ich den Impfstoff aus meiner Tasche und setzte die Impfung, solange sie noch sediert war. „Sie darf jetzt ca. 2 Stunden nichts fressen, am besten stellst du sie in die Box, damit sie sich ausschlafen kann. Entweder in eine Box ohne Einstreu, oder du setzt ihr zusätzlich einen Maulkorb auf. In 2 Stunden sollte sie dann aber wieder ganz die alte sein und darf auch wieder fressen“, riet ich Sadasha. Ich trug die Impfung in den Pass ein und gab ihn ihr zurück. „Nach der Impfung sollte sie außerdem 2-3 Tage nicht gearbeitet werden, oder auf jeden Fall nicht schwitzen. Aber das weißt du ja sicher. Wenn irgendetwas sein sollte, kannst du mich gerne jederzeit anrufen.“ Damit verabschiedete ich mich von Sadasha und Lady Luna, die mittlerweile schlafend in ihrer Box stand, und machte mich auf den Heimweg.
    • sadasha
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      30. März 2017 | 1571 Zeichen von sadasha
      Vineyard Farrier | Hufschmiedbericht

      Heute war es wieder an der Zeit eines der eigenen Pferde zu beschlagen. LMR Lady Luna sollte zwei Paar gute Schuhe für den Vielseitigkeitssport bekommen. Ihre Hufe waren in Top Form. Die Aluminiumeisen lagen schon neben dem Ambos und Luna stand frisch geputzt auf dem Schmiedplatz. Aufmerksam beobachtete sie, wie ich mir mein Werkzeug zurecht legte und schließlich den ersten Huf hochnahm um ihn auszuschneiden und für den Beschlag vorzubereiten. Im Gegensatz zu Barhufern musste ich bei Beschlag die Hornwand plan raspeln (oder abknipsen, je nach Härte und Stabilität des Horns). Schließlich sollten sich die Pferde weiterhin auch mit der Ferse tragen, trotz Beschlag. Als ich sicher war, dass der Huf einen gleichmäßigen Grund bot nahm ich mir das erste Eisen zur Hand und hielt es an den Huf. Auf dem Ambos schlug ich es in die richtige Form. Als es gut saß nahm ich mir die Hufnägel aus der Hosentasche und schlug das Eisen an. Lunas erstes Eisen! Stolz betrachtete ich mein Werk, ehe ich zum nächsten Huf überging und das Prozedere wiederholte. Als alle vier Hufe ausgeschnitten und beschlagen waren überprüfte ich noch einmal das Gesamtbild. Dann schnappte ich mit den Hufbalsam und pinselte ihn auf jeden einzelnen Huf. Die Hufpflege konnte Lady Luna gut vertragen, da ihr Horn zur Weichheit neigte, was bei Beschlag nicht ganz ungefährlich sein konnte. Die Wahrscheinlichkeit für einen Nageltritt war für sie etwas höher. Aber ohne den Beschlag könnte sie ich im Vielseitigkeitssport noch schlimmer verletzen, weshalb ich in ihrem Fall das geringere Übel wählte.
    • sadasha
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      01. April 2017 | 5575 Zeichen von Ofagwa
      Dressur E-A

      Heute ging es zum Bear Brook EC von Hunter Crowley, hier sollte ich LMR Lady Luna und Eismärchen trainieren und nebenbei konnte ich mir mal wieder den Hof ansehen wo meine Denahi her kommt. Ich ging in den Stall und Gine, eine Angestellte des Hofes, wartete schon mit Luna auf mich ," Hey! Alles gut?", fragte Gine und ," ja ! Wie geht es denn Denali?", fragte ich, denn die Stute hatte Hunter damals von mir gekauft und sie war auch die Mutter meiner Denahi ," Ihr geht es super !", sagte sie, ich grinste. Kurz darauf putze ich Luna noch etwas ehe Gine schon mit dem Sattel um die Ecke stolperte, und sie hatte dazu auch noch die Trense um die Schulter baumeln. Sie lag den Sattel auf Lunas Rücken und gurtet ihn Fest. Damit ich auch etwas tun könnte, legte ich derweil schon mal die Trense an Lunas Kopf an. Fertig gesattelt führte ich Luna zum Platz und saß auf. "Na komm", sagte ich denn Luna war gerade nicht wirklich von dem Treiben meiner Seits begeistert. Im Schritt fingen wir dann langsam an etwas an unserer Haltung und Biegung zu arbeiten.
      Langsam bekam ich sie durch die Volten lockerer und konnte mit der Trab Arbeit beginnen. Gine hatte ganze Arbeit geleistet, denn die Scheckstute wurde doch schnell locker und machte dann überragend gut mit. Ich presste mein Äußeres Bein etwas mehr an die Stute und gab ihr innen mehr frei Raum, schon begannen wir den Zirkel zu verkleinern. " ja klasse, weiter so", sagte ich zuversichtlich und ließ sie weiter vorwärts laufen. Luna strengte sich mächtig an und nachdem wir einen ziemlich kleinen Kreis ritten, durfte sie auch wieder gerade aus traben. Ich gab Ihr die Zügel vor und sie strecke sich dankend ab. Weiter im Trab testete ich das selbe auf der anderen Hand. Hier war Luna nicht ganz so gut, aber ich denke jeder hat eine Schokoladenseite. " super", lobte ich erneut und ließ sie wieder auf den Hufschlag laufen," Sie macht das gut", sagte ich zu Gine als ich an ihr vorbei ritt. Ich legte mein Bein etwas zurück und gab Luna damit das Zeichen zum Galopp und schon sprang die vollblutstute an, doch zunächst musste Luna Ihrem Dampf Luft machen und gab richtig Gas ," nicht so schnell ", sagte ich lachend und brachte sie zum gesetzteren Galopp.
      Luna war recht gut bei der Sache also versuchte ich sie ein Stück seitwärts zu schicken ," ja super !!", lobte ich sie als sie tatsächlich einen Sprung nach links wagte. Sofort bekam sie die Zügel und dürfte etwas freier laufen, was sie auch danken annahm. Nach einer Runde nahm ich die Stute etwas auf und lies sie wieder traben, wobei wir direkt durch die ganze Bahn wechselten. Nun musste sie aber auch noch im Trab die travers zeigen, damit ich sie höher Stufen konnte. Also gab ich ihr die richtige Hilfe und schon versuchte sie es, und schaffte es bis zur Mittellinie, dort angekommen ließ ich sie in den Schritt fallen, aber drückte sie weiter in die Richtung. " Ein Natur Talent", lachte Gine und ich nickte ihr zustimmend zu. "Großartig !", sagte ich und gab ihr die Zügel ganz hin...

      Nachdem ich Luna durchgearbeitet hatte, und Gine mir sie abgenommen hatte, ging ich zu meinem Wagen und holte meine Handschuhe, denn nun durfte ich Eismärchen in der Lektion Fahren hoch Stufen, doch das besondere an der Stute war, dass sie Blind war. Ich begutachtete die Kutsche mit der ich gleich fahren würde kurz, denn man muss ja schließlich wissen, womit man zutun hat. Danach ging ich zu Eismärchen und schon ihr zur Begrüßung einen Keks zu. Danach nahm ich die stute und führte sie zur Kutsche, wo ich sie zusammen mit Gine fertig machte, und die Kutsche an ihrem Geschirr befestigte. Ich führe die Stute zur Bahn, wo zwei Helfer bereits fleißig dabei waren, den Parcours aufzubauen, welcher unter anderem aus einer kleinen Holzbrücke bestand. Ich saß auf der Kutsche auf, und ritt zunächst ein paar Kreise um die Hindernisse, damit Eismärchen sich direkt an meine Lenkung gewöhnen konnte und somit wusste welche Bewegung meinerseits wie zu deuten war. " Sie ist gut, sehr aufmerksam und immer mit einem Ohr bei mir", lobte ich die kleine Stute vor Gine, die gespannt am Rand der Bande Platz genommen hatte. Ich ließ die DRP Stute antraben, sie trabte fleißig vor mir und ich muss sagen, sie wie die kleine lief, könnte man meinen, dass wir über harten Boden fahren würden und nicht durch Sand. Ich übte mit ihr noch ein paar Kurven, bevor ich auf die erste Hütchen Ansammlung zusteuerte. Ich zupfte etwas links dann etwas rechts und ehe ich mich versah waren wir durch die Kombination durch, und das wirklich sehr sauber. " sie ist ein kleiner Musterschüler", sagte ich und hoffte, dass ich den Tag nicht vor dem Abend loben würde. Ich ließ Eismärchen angaloppieren und eine Runde samt Kutsche drehen, sie trat kräftig auf und ich glaube sie bemerkte die Kutsche gar nicht. " wooohh ", sagte ich und gab ihr eine Parade, die Stute viel wieder in den tab, und ließ sich von mir in die nächste Hütchen Ansammlung lenken. " ja super ", lobte ich die kleine Scheck Stute erneut und war wirklich hell auf begeistert von ihr, was man mir mit meinem Honigkuchenpferdgrinsen wohl gut ansehen konnte. Die kleine war schon etwas fertig, denn so langsam wurde auch für sie die Kutsche bemerkbar. Nun wollte ich sie erneut testen, dafür wechselte ich die Hand und steuerte danach auf die Brücke zu. Eismärchen hob den Kopf etwas und zog dann etwas mehr an, tap tap tap und schon waren wir über die Brücke hinaus ," klasse ", lobte ich erneut und war mir sicher, dass unsere Musterschülerin eine Hochstufung verdiente. Ich gab ihr die Zügel hin und grinste Gine breit an..
    • sadasha
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      16. Mai 2017 | von sadasha
      Widerwillig knurrend schaltete ich nach vier Snooze Durchgängen meinen Wecker aus und rappelte mich hoch. Gerade als ich mein Schlafzimmer verlassen wollte hämmerte es gegen die Türe: „Aufstehen, Frühstück wird kalt!“ rief meine Mutter und sah mich erschrocken an, als ich sofort die Tür öffnete und vor ihr stand. „Morgen.“ murrte ich und glitt an ihr vorbei ins Bad um mich fertig zu machen. Nach etwa einer halben Stunde hatte ich so viel Kaffee intus, dass ich voller Tatendrang war. Ein kurzer Blick auf den Arbeitsplan verriet mir, dass ich heute den Vormittag bei meinen Vollblütern verbringen würde. Gine hatte die Offenställe von Mr. Raw Depression, Ehrengold und CHH‘ Lamperd schon geöffnet, sodass die Hengste nach draußen gehen konnten. Die Stuten jedoch warteten noch ungeduldig darauf herausgelassen zu werden. Blütenzauber streckte ihren Kopf in die Stallgasse, als ich mit den passenden Halftern näher kam. Neben Blütenzauber, nahm ich auch Bear Totem’s Denali, LMR Lady Luna samt Little Miss Backyard, Scarlet in Birth samt Stars of Magic und Riven in a Dream samt Rouge Trap mit raus. Natürlich musste ich mehrmals laufen. Immer eine Stute links, eine rechts. Hatte die Stute ein Fohlen bei Fuß, so lief es ohne mein Zutun mit. Nachdem alle Stuten auf dr Weide standen kümmerte ich mich um die Youngsters. Golden Sugar und PFS Strolch standen zusammen mit Raving Hope Slayer auf der Bachelor Weide. CHH‘ Classic Spring hatte Gine gerade im Training. PFS‘ Savory Blossom war mit einem der Jockeys auf dem Weg zur Ovalbahn.

      „Jetzt sind es nur noch wir beide.“ sagte ich zu Moulan, während ich meiner Rappstute das Halfter überstreifte. Moulan ließ das bei mir mittlerweile ohne Angst zu. Auf der verlassenen Stallgasse machte ich sie fest und holte ihren Putzkoffer. Beim Putzen ließ ich mir ordentlich Zeit und untersuchte meine Stute auch auf Ungeziefer oder Schrammen. Moulan war im besten Zustand seit Langem. Wir hatten seit ein paar Tagen die Testergebnisse ihrer Farbgene da. Sie war ein reinerbiger Rappe, was mir sehr zusagte. Zwar war mir die Farbe meiner Pferde im Grunde egal, wenn ich jedoch die Wahl habe würde ich immer mehr zum Braunen oder Rappen tendieren als zum Fuchs. Bei der nächsten Decksaison ist Moulan auch dabei. Mit 10 Jahren war sie eine verhältnismäßig alte Maidenstute, doch sie brauchte die Zeit.

      Eine halbe Stunde später stand ich mit Moulan auf dem Springplatz. Vor dem Platz hatten es sich meine Mutter und Kerry gemütlich gemacht. „Was machst du hier?“ wollte ich Kerry wissen, die ich heute nicht eingeplant hatte. Sie lächelte nur und wank ab. Weiß der Himmel was sie wieder hatte. Ich dachte nicht weiter daran und konzentrierte mich auf Moulan unter mir. Wir nahmen zuerst ein paar Cavalettis zum warm werden, bevor ich sie auf den aufgebauten Parcours brachte. Fehlerfrei waren unsere Durchgänge heute nicht, jedoch hatte ich das Schwierigkeitslevel erhöht. Sie musste engere Kurven gehen und sich schneller auf die neuen Hindernisse einstellen als üblich. Am Ende konnten wir aber doch zufrieden sein. Ein Durchgang ohne gefallene Stange war wirklich lobenswert für eine Stute, die eigentlich nicht als Springpferd geboren ist. Nach dem Abreiten lobte ich Moulan abermals und brachte sie schließlich mit ihrer Abschwitzdecke auf die Weide zu den anderen Stuten. Der Vormittag war damit vorbei.

      Nach der Mittagspause setzte ich mich in meinen Wagen. „Wohin willst du?“ Kerry… Die hatte ich schon ganz vergessen. „Zum Pineforest Stable.“ gab ich knapp zurück und legte den Sicherheitsgurt an. „Aha, was machst du da?“ sie warf einen suchenden Blick auf den Beifahrersitz neben mich. „Ich besuche dort ein Fohlen, das ich gekauft habe.“ Kerry fing an zu strahlen. „Darf ich mit?“ Natürlich sagte ich nicht Nein. Ich hätte keinen triftigen Grund gehabt.
      Auf dem Gestüt von Occulta Smith herrschte regen Treiben. Kerry war begeistert wie viele Pferde und Mitarbeiter es hier gab. An jeder Ecke blieb sie stehen um sich etwas genauer anzusehen. Ich hingegen lief suchend von Gebäude zu Gebäude bis ich Occulta fand. Wir grüßten uns herzlich, bevor sie mich zu PFS‘ Storm Cat führte. Das junge Schimmelstutfohlen tollte auf der Weide und man sah ihr Rennpotential ganz deutlich. Ich war begeistert. Bis zuletzt hatte ich immer versucht mich mehr auf meinen Sport zu fokussieren, doch jetzt da ich eine eigene Ovalbahn hatte, hatte ich die freie Wahl. „Und immer noch zufrieden mit deiner Wahl?“ wollte Occulta wissen und ich nickte. Mehr als das. Ein Schimmelfohlen war schon immer mein Traum. Mit Storm Cat wurde dieser erfüllt. Eine ganze Weile blieb ich am Zaun stehen und sah meinem zukünftigen Pferd zu. Kerry lief währenddessen überall herum, bis sie auch das irgendwann langweilig fand und wieder zurück wollte.

      Erst gegen Abend trafen wir wieder auf dem Bear Brook EC ein. Der Feierabendverkehr hatte uns voll erwischt. Gut zwei Stunden standen wir im Stau. Erst als ich die drei auf der Weide sah fiel mir ein, dass ich sie vollkommen vergessen hatte. „Mist…“ murmelte ich und Kerry sah mich mitfühlend, aber verwirrt an. „Was denn?“ fragte sie. „Eigentlich hätte ich heute Iseabail, Felan und Lady Lyneth Bowen bewegen sollen.“ gab ich zurück und sprang aus dem Wagen, als ich ihn geparkt hatte. Gine war noch immer auf dem Hof, zumindest stand ihr Wagen hier. Ohne Kerry weiter zu beachten suchte ich sie und fand sie in der beleuchteten Reithalle. „Es tut mir leid, Gine. Hast du die drei auch noch bewegt?“ fragte ich. Gine saß gerade auf Mister Blockhead und es sah ganz so aus, als wäre sie gerade fertig mit ihm. Sie nickte lächelnd. „Alles gut, deine Mutter hat mir geholfen und die Reitponystuten mit bewegt.“ Das hieß Princess Sansa, Iceflower, Arcany und Eismärchen waren auch beschäftigt worden. „Wen hast du noch gemacht?“ fragte ich, da ich meine Gedanken gerade nicht sortieren konnte. „Samson, Niffler, Pendragon, PFS‘ Heart of Ocean und Zuckerwatte.“ gab sie zurück und stieg ab. „Das reicht für heute oder?“ fragte sie neckend. „Isaac kam aber auch noch, er hat Come Back Cupcake gemacht und sich dann um Emrys, Mephisto und Vikar gekümmert.“ Nun war ich komplett raus. „Morgen wird es besser.“ versprach ich. Mir tat es wirklich leid, die beiden so allein gelassen zu haben, aber mein Kopf ist heute Morgen anscheinend im Bett geblieben.
    • sadasha
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      25. Oktober 2017 | 13.287 Zeichen von sadasha

      „Jetzt bleib doch mal stehen!“ Kerry folgte mir schon den halben Tag und versuchte in ein Gespräch zu kommen. Aber ich hatte besseres zu tun, so besorgt sie auch wirkte. Ich war nun mehrere Monate in der Weltgeschichte unterwegs und hatte nun endlich Zeit für meine Pferde. Dass ich diese Zeit nicht für Kerry opfern würde, musste sie doch früher oder später begreifen. Verzweifelt seufzte sie, als ich die Boxentür zu Verdine aufschob. „Gut, dann halt so. Ich komme mit Braddock mit! Mir egal was du jetzt mit Verdine vor hattest!“ beschloss Kerry und wirkte stolz, endlich einen Weg gefunden zu haben mit mir zu sprechen. Schweigend machten wir die Pferde fertig und gingen dann in die Reithalle. Mirko war hier gerade dabei den Hufschlag wieder plan zu ziehen, also begnügten wir uns zum Warmreiten mit Zirkelreiterei. Braddock ‚The Parrot‘ schlurfte unter Kerry vor sich hin. Wenn Ruby das sehen würde, würde sie beide Hände über den Kopf schlagen. „Jetzt erzähl doch mal.“ forderte Kerry schließlich und sah mich erwartungsvoll an. „Du bist seit zwei Tagen wieder da und hast Nichts erzählt!“ beschwerte sie sich. „Was soll ich denn erzählen?“ brummte ich widerwillig und ging nun, da dieser gerade gezogen war, mit Verdine auf den Hufschlag. „Ich hab gearbeitet…“ antwortete ich schließlich und hörte wie Kerry abermals seufzte. „Und es ist nichts Spannendes passiert? Du warst doch auch bei deiner Freundin!“ fragte sie genervt. Ich lachte heiser. „Davon erzähle ich dir nicht.“ sagte ich bestimmt und galoppierte Verdine an, die sich freute endlich ans arbeiten zu kommen. Braddock und Kerry schlurften noch immer im Schritt und wenn Kerry es doch mal schaffte sich halbwegs durchzusetzen im langsamen Trab, vor sich hin. „Früher hast du mehr erzählt!“ sagte Kerry enttäuscht, als ich auf ihrer Höhe war. Für mich war das Gespräch beendet und so warf ich ihr nur einen flüchtigen Blick zu und widmete mich dann wieder Verdine. „Du siehst gestresst aus, deshalb hake ich nach.“ fing Kerry wieder an. „Wir machen uns alle Sorgen!“ Tief ausatmend parierte ich Verdine zum Schritt und sah rüber zu Kerry, die in der Mitte eines Zirkels stand und Braddock machen ließ, was er wollte. „Wenn du nicht willst dass er sich gleich mit dir wälzt, solltest du die Zügel aufnehmen.“ warnte ich sie die Stirn in Falten gelegt. Hektisch zog Kerry die Zügel zu sich, sodass Braddock den Kopf hob und seine Aufmerksamkeit wieder bei Kerry war. „Warum ich gestresst bin ist privat.“ sagte ich ruhig und versuchte den erstaunten Blick von Kerry zu ignorieren. „Auf einmal?“ flüsterte sie niedergeschlagen und ließ Braddocks Kopf abermals sinken. „Fängst du wieder an alles in dich hinein zu fressen, wie damals als wir uns kennenlernten?“ sagte sie noch immer leise, aber so laut, dass ich sie gut verstehen konnte. „Das war etwas anderes.“ meinte ich kühl und lobte Verdine, da sie heute trotz meiner gedanklichen Abwesenheit gut mitmachte. Kopfschüttelnd stieg Kerry ab. „Wenn du meinst.“ sagte sie abweisend und brachte Ruby’s Pony zurück in seine Box. Wirklich bewegt wurde Braddock nicht, aber das würde Ruby heute Abend schon merken. Ich arbeitete mit Verdine noch ein paar Minuten, ehe ich sie abritt und im Anschluss auf die Stutenweide brachte. Bis zum Abend beschäftigte ich noch Happy Fantasy und Felan. Mikro und Beth hatten sich ausgiebig mit den Fohlen befasst. Bear Brooks Denahi, What Rainbow, Fantastic Sonata, Rouge Trap, PFS Strolch, Golden Sugar, Little Miss Backyard, PFS‘ Storm Cat, Stars of Magic und CHH‘ Classic Spring standen in kleinen Gruppen aneinander gekuschelt auf den beiden Absetzerweiden. May und José hatten PFS‘ Savory Blossom, Raving Hope Slayer, Ehrengold, Moulan, Bear Totem’s Denali und Blütenzauber im Galopprennen trainiert. Gegen Abend kam Ruby um nach ihrem Pony zu sehen und beschäftigte dann auch noch Iseabail und Lady Lyneth Bowen.

      Am nächsten Tag war ich nach einer beinahe schlaflosen Nacht früh auf den Beinen und machte die beiden Junghengste Vikar und Mephisto soweit fertig. Die beiden waren noch nicht fertig eingeritten und so longierte ich sie vorbereitend. Der Beritt für die beiden würde außerhalb stattfinden. Anschließend machte ich mit Thomas, der ebenfalls noch nicht beritten war etwas Freidressur. Der große Hengst war nicht ganz so roh wie die beiden Tinker und würde unter meiner Hand fertig eingeritten. Ruby kam heute schon vormittags zum Stall. Nachdem sie mit ihrem Pony durch war schnappte sie sich Magical Touch von der Weide und putzte sie übergründlich, flechtete ihr Langhaar neu ein und begleitete mich dann auf einen Ausritt, bei dem ich Slap Happy ritt. „Wie kommt es, dass du so früh hier bist?“ wollte ich wissen und lächelte Ruby an, die sich in ihrer Zeit auf dem Hof verdammt gut gemacht hatte. Wenn sie so weiter macht, dann würde sie sicher eine gute Reiterkarriere hinlegen. „Ich hab heute keine Schule, weil zu viele Lehrer ausgefallen sind.“ erzählte sie mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Ich lachte kurz und trabte Scheppi dann an. Ruby folgte. „Aber nächste Woche hab ich ein paar Klausuren…“ fügte Ruby ernüchtert hinzu. „Ich bin froh, wenn ich endlich fertig bin.“ Schweigend schmunzelte ich. Alles was ich jetzt hätte sagen können, wird Ruby oft genug von Erwachsenen hören. Also beließ ich es dabei. Als wir wieder auf dem Hof waren kam uns Max mit Riven in a Dream und Scarlet in Birth entgegen, die er wohl zur Ovalbahn brachte. Ich kümmerte mich den Rest des Tages um Mr. Raw Depression und LMR Lady Luna. Kerry hielt sich heute fern von mir und versuchte Niffler und Benji in den Griff zu bekommen, die heute besonders aufmüpfig waren. Gegen Abend sah ich dass Abby sich mit Mister Blockhead beschäftigte. Der Tinkerhengst war noch recht neu auf dem Hof und zeigte durchaus Talent für die Dressur. Allerdings hätte ich nicht vermutet, dass Abby so viel aus ihm herausholen konnte wie ich da gerade sah. Da ich mit meinen Aufgaben für heute abgeschlossen hatte verweilte ich an der Bande und sah mir das Training an. Abby war ein Profi und ließ sich von Zuschauern nicht stören. Im Gegenteil, es schien sie anzufachen noch mehr Enthusiasmus reinzustecken. „Sieht gut aus, nicht wahr?!“ erschrocken fuhr ich herum und hätte Isaac beinahe eine Klatsche verpasst. Doch er hatte damit gerechnet und meinen Unterarm gepackt, bevor ich ihn erreichte. „Woah, ruhig Brauner!“ meinte er lachend und ließ mich los. „Du kommst spät.“ merkte ich an. „Ich komme immer spät, das ist eine Kunst für sich.“ meinte Isaac grinsend. Ich lachte und sah wieder zu Abby, die diese Anspielung wohl gehört hatte und angewidert den Kopf schüttelte. „Gehen dir die Witze aus?“ rief sie zu Isaac, doch Isaac fand sich immer noch äußert amüsant und ließ sich nichts anderes einreden. „Wie war deine Fortbildung?“ wollte ich wissen und ging mit Isaac ins Haus, wo wir ausgiebig über die Arbeit der letzten und der nächsten Tage sprachen. Kerry saß immer noch recht bockig daneben und schüttelte hie und da den Kopf. Als Isaac sich verabschiedete sah Kerry mich wieder mit diesem erwartungsvollen Blick an. „Was denn?“ fragte ich genervt. „Ihr habt euch mehrere Stunden nur über die Arbeit unterhalten? Im Ernst jetzt?“ sagte sie mit steinerner Miene. Ich zog den Kopf zwischen die Schultern. „Kann es sein, dass du das Problem hast, Kerry?“ fragte ich ein wenig forscher als gewollt. Ertappt sah sie mich an. „Ich bin nicht Gine!“ beteuerte sie empört und machte auf dem Absatz kehrt. „Dann mach nicht die gleichen Fehler wie sie.“ In Kerrys Gesicht mischte sich Traurigkeit. Für einen kurzen Moment sah es so aus, als würde sie noch etwas erwidern. Doch dann verabschiedete sie sich mit einer vollkommen deplatzierten Reserviertheit und verschwand. Was für eine scheußliche Lage…

      „Kerry hat sich heute und morgen krank gemeldet.“ meldete Mrs Clayton, als ich am nächsten Morgen zusammen mit Pitch im Halbschlaf die Treppe runterlief um mir den ersten Kaffee zu holen. „Was hat sie denn?“ fragte ich teilnahmslos, da ich noch nicht ganz begriffen hatte wer und was vor sich ging. „Hat sie nicht gesagt.“ Ich ließ ein Brummen vernehmen und nahm meine Tasse aus der Spülmaschine, trocknete sie kurz ab und nahm mir etwas frisch aufgebrühten Kaffee. „Soll ich hier bleiben?“ fragte ich den nächstbesten Mitarbeiter, der rein kam. Beth schüttelte eifrig den Kopf. „Fahr ruhig, wir kommen klar.“ sagte sie fröhlich und nahm sich ebenfalls eine Tasse Kaffee. Da meine nun leer war bedankte ich mich und schnappte mir Unterlagen, Leine, Jacke und Schlüssel, zog meine Schuhe an und ging mit Pitch raus. Regen. Immer noch regnete es und stürmisch war es noch dazu. Pitch, der mittlerweile kniehoch gewachsen war zog die Rute ein. Das war absolut nicht unser Wetter und die paar Meter bis zum Auto reichten aus um uns beide zu durchnässen. Der Weg führte uns heute zu einer Show für regionale Pferdezuchten. Zwar stellte ich selber nicht aus, aber es war immer gut zu wissen, mit wem man Kontakte schließen konnte.

      Auf der Show gab es viele Züchter der typisch britischen Rassen. Darunter auch einige Clydesdale und Shire Horse Züchter und ich glaubte sogar zwei Drum Horse Hengste zu sehen. Shire und Clydesdale Züchter verpönten Drum Horses meistens, da sie noch nicht lange als eigenständige Rasse galten. Ich für meinen Teil fand sowohl die einen, als auch die anderen interessant. Allerdings gefielen mir die heute anwesenden Drum Horses nicht so gut. Sie war zu schlaksig und zudem hatten sie beide eine Tovero Scheckung, was ich mit allen Mitteln zu vermeiden suchte. Sehr schön waren jedoch einige Shires. Kräftig gebaut mit ordentlich Halsung und Fesselbehang. Vor einem Exemplar blieb ich stehen. Ein Brauner ohne Blesse, mit vier symmetrisch weißen Beinen. Ein bisschen Weiß hatte er an der Stirn. Das Langhaar war zu shiretypisch verflochten und ließ die eigentliche Länge nur erahnen. Eigentlich war an diesem Pferd nicht viel Besonderes. Den Braunton hatten 90% aller braunen Shires und auch das nur sehr kleine Kopfabzeichen war nicht allzu selten. Es war seine Ausstrahlung die mir gefiel. Acht Jahre alt, gefahren und geritten, mit überschaubarer Showkarriere. Wie ich so das Informationsblatt durchlas sah ich aus dem Augenwinkel, wie sich ein Mann näherte. Neugierig wie Pitch war zog er leicht in dessen Richtung. Als der Mann neben mir stehenblieb und mich freundlich anlächelte wandte ich mich zu ihm. „Sie sehen aus, als hätten sie Ahnung?“ begann der schmale Mann etwas unsicher und sah kurz zu Pitch, den ich daraufhin zu mir zog. „Ich bin Züchter. Hunter Crowley.“ stellte ich mich vor und lächelte den Mann aufmunternd an. „Was für Pferde züchten sie, Sir?“ fragte er übertrieben höflich. „Hauptsächlich Englische Vollblüter.“ Und sie Mr …?“ Ich hatte den Herrn kalt erwischt. Eilig stellte er sich als Jayden Buck vor. „Ich baue mir gerade eine Shire Zucht auf.“ erklärte er und zeigte mir stolz seinen Deckhengst Clairkson. Er sah dem Hengst hier vor uns sogar ein wenig ähnlich, war aber wesentlich dunkler in der Farbe und hatte unregelmäßigere Beinabzeichen. Wir unterhielten uns eine Weile über die Pferdezucht, worauf man zu achten hatte und was bei den Shires als Zuchtziel galt. „Woher kennt ihr euch bei den Shires aus?“ wollte Jayden wissen, der mich noch immer siezte. „Ich habe eine Shire Stute für die Drum Horse Zucht.“ erklärte ich und rechnete eigentlich schon mit einem abfälligen Kommentar. Doch Jayden war interessiert. Mitten im Gespräch darüber ob Drum Horse eine sinnvolle Zucht war oder nicht, brach ich ab. Im Gehen fiel mir eine schwarze Stute auf, die im miserablen Zustand war. „Wieso stellt man sie hier aus?“ fragte ich empört. Die Stute hieß Bad Medicine und war lackschwarz. Sähe sie nicht aus wie ein Flickenteppich durch die ganzen Narben, wäre sie sicher ein hübsches Exemplar ihrer Rasse. Nicht ganz typisch, da weiße Beine eigentlich höchst erwünscht waren, aber ein Hingucker alle male. Auch Jaydens Blick haftete auf der Stute. „Die werden doch untersucht, bevor sie herkommen. Wie kann sie dann hier stehen?“ fragte er und warf einen Blick auf das Informationsblatt. In großen Lettern stand dort „Rette mich“. Es handelte sich hier also um ein Rettungspferd, aus schlechten Verhältnissen. Man suchte über die Show jemanden, der sich der Stute annahm. „Was hältst du davon?“ fragte mich Jayden und versuchte die Stute anzulocken, die sich im hintersten Eck ihres begrenzten Platzes verkrochen hatte. „Nicht viel.“ meinte ich knapp und musste eiskalt auf Jayden wirken, der es tatsächlich geschafft hatte, dass Bad Medicine ein paar Schritte auf uns zu tat. „Wieso nicht?“ fragte er ebenso knapp ohne den Blick von der Stute abzuwenden. „Weil man nicht weiß ob man es je wieder gerade biegen kann, was da falsch gemacht wurde.“ erklärte ich stumpf. „Dafür hätte ich keine Zeit.“ Jayden hatte dafür wenig Verständnis, ließ mir aber meine Meinung. Wir beschlossen gemeinsam etwas zu Essen und verabschiedeten uns nach dem gegenseitigen Versprechen in Kontakt zu bleiben was die Zucht betrifft. Ich machte zusammen mit Pitch noch einen Abstecher zu den Englischen Vollblütern, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Zu Hause schrieb ich Käthe von meinem Tag und fragte gleichzeitig wie es bei ihr aussieht. Wir hatten seit einer gefühlten Ewigkeit nicht gesprochen.
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    Gnadenweide | Pferdehimmel
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    sadasha
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    3 Jan. 2017
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    Stute
    2012 | 7 Jahre
    Rasse Englisches Vollblut(76%) Pinto(12%) Holsteiner(12%)
    Stockmaß/Endmaß 165cm
    Fellfarbe Brauntobiano
    Geno Ee Aa nTo

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    Charaktereigenschaften
    Verhältnismäßig ausgeglichen, Aufmerksam, Intelligent, Sozial, Relativ ruhig, Loyal, Gutmütig, Nervenstark, Etwas faul

    Beschreibung
    LMR Lady Luna ist eine aufgeweckte Stute. Sie schließt schnell Freundschaften und ist auf alles erst mal sehr neugierig. Sie ist sehr Herden verträglich und einfach eine nette, aufgeschlossene Stute mit der das arbeiten großen Spaß macht. Sie zeichnet sich durch ihren Charakter und ihr Aussehen besonders aus.


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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S


    Springen E A L M S
    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Military E A L M S

    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****
    Eventing (British Eventing, national): BE80(T) BE90 BE100 BE100Plus Novice Intermediate Advanced


    Galopprennen E A L M S
    Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII AII AI | AU AM AG
    Flachrennen: 800m 1000m 1250m 1500m 1750m 2000m 2250m 2500m 3000m 3400m


    Distanz E A L M S

    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***


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    Offiziell
    279. Distanzturnier | 292. Militaryturnier | 367. Galopprennen | 368. Galopprennen | 299. Militaryturnier
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    286. Distanzturnier
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    Inoffiziell

    keine

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    Von Lughnasadh
    Von Pharlap Aus der Elanor

    Aus der Lady Fantasy
    Von Muskat Aus der Black Lady


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    SK 450


    Eingetragene Zucht Bear Brook EC
    Züchter/Herkunft Zauberwald
    Besitzer sadasha (Hunter Crowley)
    VKR/Ersteller Rinnaja

    Information zur Genetik
    To ist an E gekuppert. Das heißt Tobiano Nachzucht erbt von LMR Lady Luna xE xTo.
    x steht hierbei für den Genpool des Vaters, der natürlich variieren kann.


    Nachkommen
    Little Miss Backyard von Magic Attack

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    Letzter Tierarztbesuch 22. März 2017
    Gesamteindruck sehr gut


    Letzte Zahnpflege 22. März 2017
    Letzte Wurmkur 05. Januar 2017
    Letzte Impfung 22. März 2017


    Letzter Hufschmiedbesuch 30. März 2017
    Ausgeschnitten/Korrigiert Ja


    Beschlag vorne Aluminiumeisen
    Beschlag hinten Aluminiumeisen


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