Maleen

♛ King Arthur | ♂ | Arabisches Vollblut

♛ King Arthur | ♂ | Arabisches Vollblut
Maleen, 26 Mai 2017
    • Maleen
      Waschtag - Sonntag, 04. Juni 2017
      POV: Jamie

      Wer auch immer auf die Idee gekommen war heute alle Pferde zu waschen, hatte sich definitiv einen Schlag auf den Hinterkopf verdient. Denn auch mit 6 Personen war dies keine Sache von ein paar Minuten.
      Die ersten Pferde waren bereits fertig und standen nun zum Trocknen da, während wir uns eine kleine Pause gönnten. Wir hatten und dazu entschieden mit den Ponyhengsten und Fohlen anzufangen, da diese ganz gern mal herumzappelten und keiner von uns Lust hatte sich damit am Ende dieser ganzen Aktion herumzuschlagen.
      Damon, Akim, Rosenkavalier, Ravenclaw, Lykke und Little Pirate waren also schon fertig. Mit nassem und glänzendem Fell standen die Sechs in der Sonne und fraßen entspannt das Heu aus den Netzen, die wir ihnen hingelegt hatten.
      Nach einer viertel Stunde war Pferdetausch angesagt, die beiden Mädels Hannah und Lea brachten das Fohlen Lykke wieder zurück zur Stutenkoppel, während Jenna und Blake die Hengste wieder zurück zu ihrer Herde trieben. Hunter und ich machten inzwischen den Putzplatz etwas sauer und füllten die Heunetze wieder auf.
      Dann ging es weiter. Jenna und Blake hatten direkt die nächsten Kandidaten mit gebracht. Attila, Ameno und King Arthur waren an der Reihe. Wie beim ersten Durchgang auch hatten wir uns wieder aufgeteilt. Hannah und Lea putzten alle Pferde kurz über, Hunter und ich wuschen die Pferde und Jenna und Blake stellten die gewaschenen Pferde beiseite und sorgten immer für Nachschub. So fanden mit der Zeit auch Roseblood, Yuki Shiro RP, Valquiria, Plötze, Emese und Ahyoka den Weg durch unsere kleine Waschstraße und standen am Ende blitze blank vor uns.​
    • Maleen
      Abendbrot - Sonntag, 03. Dezember 2017
      POV: Jamie
      „In Deutschland schneit es !“, freudig fuchtelte Jenna mir mit ihrem Handy vor der Nase herum.
      „Ob wir dieses Jahr auch Schnee bekommen?“
      „Bloß nicht!“, rief ich ihr aus einer der Boxen entgegen „Ist sowieso schon kalt genug hier und jetzt hilf mir lieber beim Füttern.“
      Ohne Widerworte steckte Jenna ihr Handy zurück in die Tasche und griff nach dem Heu, das ich in einer großen Karre mitten in der Stallgasse geparkt hatte.
      Nach all den Jahren waren Jenna und ich ein eingespieltes Team wenn es ums Füttern ging.Sie machte die eine Seite des Stutenstalls mit den Boxen von Ahyoka, Emese und Lykke, während ich die von Plötze, Valquiria, Yuki Shiro und Roseblood übernahm.Anschließend bereitete sie das Kraftfutter vor und ich brachte die Heukarre weg.
      Nachdem auch das Kraftfutter verteilt war und alle Stuten genüsslich fraßen, war ein Ortswechsel angesagt. Zusammen verließen wir den Stutenstall in Richtung Hengststall. Jenna schaute ein wenig enttäuscht in den Himmel, sie liebte Schnee einfach mehr als alles andere. Ich hingegen war froh darüber tagsüber immer noch 10°C zu haben, Winter war definitiv nicht meine Jahreszeit.
      Im Hengststall wiederholten wir das ganze Schauspiel nocheinmal, zwei der Hengste hatten bereits ihr Abendbrot bekommen und so verteilten wir Heu und Kraftfutter lediglich in die Boxen von King Arthur, Little Pirate, Rosenkavalier di Royal Peerage, Akim und Ameno.
      „So und jetzt ab unter die Dusche, mir ist kalt!“, rief ich Jenna nach getaner Arbeit zu und war im nächsten Moment auch schon aus dem Stall verschwunden.
    • Cooper
      Pflege auf Royal Peerage - Montag, 04. Juni 2018
      King Arthur | Rosenkavalier di Royal Peerage | Ameno | Attila | Little Pirate | Akim | Arkin | Yuki Shiro RP | Ahyoka | Emese | Roseblood
      Ich war immer noch bei Hunter Lacey. Ich habe meinen Flug zurück am Abend storniert und tritt die Heimreise doch nicht an. Der Grund war das Royal Peerage Stables im Moment eine kleine Aushilfe zur Pflege suchten und da ich keine neuen Aufträge als Tierarzt bekam, kam ich Hunter entgegen und meldete mich für die Arbeit im Stall. Er freute sich sehr und bot mir auch einen kostenlosen Schlafplatz. Somit konnte ich den darauffolgenden Tag helfen. Hierbei ging es sich um elf Pferde beziehungsweise Pony's, also im großen und ganzen eine sehr gemischte Gruppe. Ich freute mich auf die verschiedenen Rassen und Persönlichkeiten. Jedoch stand zunächst Füttern und Stallarbeit an. Mit der Hilfe und Anweisung von Hunter mischten wir gemeinsam das Futter für die Tiere an und verteilten die Portionen. Als Tierarzt konnte ich so nochmal einen Blick auf die Fütterung werfen und schauen ob eventuell was fehlte oder was man optimieren könnte. Für diese Leistung stellte ich natürlich keine Rechnung, das ging in Richtung freundschaftlicher Rat. Ich war sehr froh helfen zu können, denn ich weiß wie es ist kaum Zeit zu haben und auf andere angewiesen zu sein, so ginge es mir das ganze letzte Jahr auch. Deshalb viel mir die Arbeit leicht. Aber auch die Umgebung und die Atmosphäre die im Stall herrschte, machte die Arbeit einen riesen Spaß.
      Nach der Fütterung die zugegeben viel Zeit gekostet hatte, misteten wir die Ställe aus. Mittlerweile ging es auf die elf Uhr zu und es wurde sehr heiß. Wir stellten immer zuerst die Pferde auf die Weide und misteten dann jeweils zwei Ställe aus. Und machten dann aber auch wieder eine Pause um zu trinken und abzukühlen. Ich brachte zunächst King Arthur und Rosenkavalier auf die Weide. King ist ein wunderschönes Arabisches Vollblut und verhielt sich sehr typisch für einen Araber als ich ihn auf die Weide brachte. Rosenkavalier, wie ich ihn nannte, hat eigentlich einen ellenlangen Namen, den ich jedoch nicht immer komplett aussprechen wollte. Dieser Jährling ist ein Rappschimmel, Hannoveraner. Er war unglaublich neugierig und freute sich neue Gesichter zu sehen. Nachdem die Beiden auf der Koppel waren sowie ihre Box neu gestreut ging ich weiter. Die letzten beiden im Hengststall waren Ameno und Attila. Ameno ist ein Neapolitaner. Von dieser Rasse hatte ich vorab noch nie gehört aber der Rappe verhielt sich sehr gesittet und lief problemlos neben mir her. Attila ist ein Gidran, in typischen fuchsfarben wie ich hier erfahren durfte. Auch er war nun auf der Weide. Geputzt wurden Sie erst nach ihrem Freilauf. Nun waren die Pony's an der Reihe. Zuerst stand ich vor einem schwarzen Shetlandpony namens Little Pirate. Ich schmunzelte und legte dann los mit dem Putzen. Er war sehr brav und ließ sich wunderbar putzen. Das nächste Pony was geputzt werden sollte war Akim. Erneut ein Hengst aber diesmal ein Welsh Partbred Schecke. Ich persönlich mochte die Scheckung sehr gerne und das putzen ging wie beim Vorgänger sehr ruhig von statten. Während ich die Pony's putze, bewegte Hunter sie mit der Longe oder suchte ihnen andere Bewegungsaktivitäten. Die letzten zwei waren Arkin und Yuki. Beide sind Fjordpferde. Ich bin kein Fan von diesen Pferden, jedoch war der Umgang mit ihnen interessant. Arkin war sehr unkompliziert und freute sich eher auf die Bewegung. Yuki, die Stute der beiden Norweger hingegen war von mir keineswegs begeistert wusste jedoch auch wie man sich zu benehmen hat. Bei ihr ging ich sehr behutsam vor und versuchte Stress zu minimieren.
      Die letzen drei Pferde sind Stuten. Ein Altér Real, erneut ein Gidran und ein Hannoveraner. Wir hatte schon vorab alle Ställe gesäubert und bevor wir zu den Stuten sind eine Pause eingelegt, so waren sie, im Gegensatz zu den anderen Pferden, erstmal auf der Koppel. Nach der verdienten Pause liefen Hunter auf die Koppel und die drei zu holen. Ich nahm Ahyoka und er Emese und Roseblood. Zunächst nahm er die Hannoveranerstute mit und Bewegte sie während ich Ahyoka und Emese säuberte. Dann tauschten wir. Ich bekam Roseblood zum putzen und er Emese und Ahyoka zum bewegen. Die Teamarbeit stellte sich als sehr effektiv heraus. Als wir dann das letzte Pferd wieder zurück auf die Koppel gebracht hatten, hatte ich noch ein wenig Zeit um mich frisch zu machen und mich mit einem Abendessen zu verabschieden. Ich versicherte Hunter dann erneut das ich und Simon immer gern zum Helfen anreisen würden.
    • Gwen
      Training Gelände E auf A - Sonntag, 12. August 2018
      King Arthur | Arkin
      Seit kurzem ritt ich regelmäßig zwei Pferde auf Turnieren mit. Zum einen den Norweger Arkin, einen vierjährigen Hengst und zum anderen King Arthur, einen achtjährigen Araberhengst. Erst knapp einen Monat dauerte nun unser gemeinsamer Weg an und neben den Turnieren, schaute ich auch regelmäßig zum Training vorbei, denn um Erfolg zu haben, mussten wir auch ein wenig arbeiten.
      Aufgrund der aktuellen Wärme legte ich unser Training immer entweder in die frühen Morgenstunden oder in den späten Abend. Heute war ich bereits sechs Uhr morgens am Stall. Arkin und King Arthur standen bereits auf den Weiden und genossen ihr Pferdeleben.
      Ich wollte mit dem weißen Araberhengst beginnen, da für Arthur heute ein etwas anspruchsvolleres Training anstand. Nachdem der Hengst sich bereits ganz solide im Springen zeigte, zumindest soweit, wie es sein Potenzial zu ließ, wollten wir diese Saison auch noch ein wenig ins Gelände.
      Einige Einheiten auf dem Geländeparcours hatten wir bereits hinter uns und auch schon einige Turniere besucht. Bisher hatten wir uns da jedoch leider nicht besonders souverän geschlagen, weshalb ich entschied, im Training ein wenig den Fokus darauf zu legen.
      Ich holte Arthur von der Weide, putzte ihn gründlich und sattelte ihn dann. Nachdem er abschließend noch Vorderzeug und Gamaschen umbekommen hatte, machte ich mich noch fertig und führte den Hengst dann aus dem Stall auf den Hof. Dort stieg ich auf und wir ritten im Schritt am langen Zügel hinüber ins Gelände.
      Zunächst wurde Arthur wie gewohnt aufgewärmt und locker vorwärts-abwärts geritten. Irgendwann nahm ich vermehrt die Zügel auf und ritt in allen Gangarten. Arthurs Steckenpferde waren eher Rennen und Distanzritte, aber um ein wenig Abwechslung in das Training zu bringen und den Hengst vielseitig zu beschäftigen, nahmen wir auch die anderen Disziplinen gerne mal mit dazu.
      Heute sprangen wir zunächst einen einfachen E-Parcours, ehe wir immer mehr Hindernisse aus der Klasse A hinzunahmen. Wir hatten schon viel daran gearbeitet, dass Arthur vor dem Hindernis und auch danach schön seinen Parcoursgalopp beibehielt und auch den Absprung gut abschätzen konnte.
      Inzwischen vertraute er mir da auch immer mehr und entschied nicht mehr selbst, wann es der beste Zeitpunkt zum Springen war (vor allem, wenn er es nicht war), sondern hörte mir zu.
      Das heutige Training verließ auch wirklich wunderbar. Dank der kühleren Temperaturen am Morgen war Arthur sehr motiviert bei der Sache und sprang wirklich schön. Abschließend lobte ich ihn ausgiebig und ritt ihn am langen Zügel ab. Mit dem Training würden wir wohl auf den nächsten Turnieren durchaus eine bessere Figur machen und könnten uns demnächst auch an A-Elemente wagen.
      Nach dem Abreiten und Absatteln wurde Arthur erst einmal gründlich abgeduscht. Dann schnappte ich mir das Schweißmesser und zog ihn ab. Während Arthur dann zufrieden sein Futter fraß, fettete ich noch die Hufe und sprühte ihn ein wenig mit Fliegenschutz ein, ehe es für den Schimmel wieder hinaus auf die Weide ging.
      Während Arthur zufrieden von dannen trottete, war ich noch nicht fertig. Stattdessen sammelte ich den jungen Arkin ein und nahm ihn mit hinauf zum Stall. Dort wurde auch der gesattelt und getrenst. Mittlerweile war es kurz nach acht und die Sonne schien schon wesentlich stärker als bei dem Ritt mit Arthur.
      Mit Arkin wollte ich heute jedoch in der Dressur arbeiten, weshalb auch er später an der Reihe war, denn das Dressurtraining konnte man besser an die Temperaturen anpassen als das Geländetraining. Nachdem Arkin also gesattelt und getrenst war, ging es auf den Reitplatz, der zu unserem Glück noch größtenteils im Schatten lag.
      Auch Arkin ritt ich am langen Zügel im Schritt warm. Aufgrund seines jungen Alters war er zwar schon eingeritten und kannte alle Grundlagen, musste aber dennoch viel lernen. Dabei setzte ich den Fokus unseres aktuellen Trainings eher auf das Fundament als auf die Lektionen, denn die würden mit der richtigen Vorarbeit auch so funktionieren.
      Arkin war ein sehr fleißiges Pferd und wirklich schön zu reiten. Mit ihm machte die Arbeit immer besonders viel Spaß und er zeigte auch jetzt schon viel Potenzial in der Dressur. Heute arbeiteten wir vermehrt an einer kontinuierlichen Anlehnung und an den Ansätzen einer reellen Aufrichtung. Gar so lange konnte Arkin diese noch nicht halten, da fehlte noch die Kraft und aufgrund seines Exterieurs fiel ihm das meiste nicht so leicht wie anderen Pferden.
      Doch er gab sich immer Mühe und war ein sehr schneller Lerner. Alle drei Gangarten funktionierten auf dem Platz schon einwandfrei und wir konzentrierten uns heute zusätzlich noch auf die Balance und Geraderichtung. Besonders auf seiner schlechten Seite wurde Arkin im Galopp doch gerne mal schief. Meist liefen die ersten beiden Zirkelrunden gut, doch ab der dritten wurde er bequem und knickte ab.
      Aus diesem Grund arbeitete ich heute regelmäßig auch im Außengalopp. Durch diesen Widerspruch fiel es Arkin danach leichter, auf der richtigen Hand zu galoppieren, denn gerade der Außengalopp stärkte die Balance des Pferdes ungemein.
      Da wir heute auch sehr viel im Galopp arbeiteten, fragte ich zum Ende hin noch die einfachen Lektionen ab und ritt ansatzweise eine A-Prüfung durch. Arkin hatte seit unserer gemeinsamen Zeit nochmal viel gelernt und dank seiner Besitzerin stand er eh immer bestens im Training und wurde so gefördert, wie man es sich wünschte.
      Mit beiden Pferden hatte ich echt Glück, es gab wohl kaum angenehmere Turnierpferde als die beiden. Nach dem erfolgreichen Training ritt ich auch Arkin ab und später bekam auch der noch seine erfrischende und kühlende Dusche. Zum Schluss kam bei ihm das gleiche Prozedere wie bei Arthur, ehe auch Arkin wieder auf die Weide durfte.
      Wir hatten es nun zehn Uhr und ich war hier fertig und konnte noch vor der kommenden Mittagshitze entschwinden. Beide Pferde hatten sich heute bestens gemacht und ich schrieb der Besitzerin noch kurz eine Nachricht.
      Leider hatte man bei den Turnieren nicht immer so viel Glück mit den Temperaturen, denn je nachdem wie die Prüfungen lagen und welche Starternummer man bekam, konnte man ganz schön Pech haben. Bei uns hatte sich das bisher aber zum Glück in Grenzen gehalten und ich hoffte, dass das anhalten würde.
    • Gwen
      Training Distanz E auf A - Montag, 02. September 2018
      King Arthur | Arkin
      Meine Uhr zeigte acht Uhr, als ich mir King Arthurs Halfter schnappte und mich auf den Weg zur Weide machte. Die heißen Tage waren herum, dementsprechend fröstelte ich trotz Jacke sogar ein wenig. Zugegebenermaßen war das Wetter heute auch nicht ganz so überzeugend, denn die Sonne schaute nur ab und an zwischen der dichten Wolkendecke hervor.
      Ich hoffte inständig, noch vor dem ersten Regenguss mit meinen beiden Berittpferden fertig zu sein. Deshalb begann ich heute wieder mit dem weißen Araberhengst, denn ich wollte diesen Monat noch für unser Distanztraining nutzen, ehe es im Herbst dann aufgrund des Wetters immer schwerer sein würde.
      King Arthur sah mich bereits von weiten und kam mir ein paar Schritte entgegen. Es hatte nicht lange gedauert, bis der sensible Hengst mir vertraute und gerne mit mir arbeitete. Und nebenher gab es nach der Arbeit auch immer das Futter, das war eine ziemlich gute Argumentation.
      Der Araber gehörte auch nicht zu den Faulen, sondern wollte gerne bewegt und gearbeitet werden, so dass er dadurch ein super Distanzpferd war, denn er strotzte bei der Arbeit förmlich vor Ehrgeiz. Gemeinsam wanderten wir nun den Weg von der Weide hinauf zum Stall.
      Heute machte ich Arthur im Stall fertig, denn der Wind draußen war mir zu frisch. In aller Ruhe putzte ich den Hengst, säuberte die Hufe und kämmte die Mähne und Schweif. Nachdem Arthur fertig war, sattelte und trenste ich ihn. Dann zog ich mich noch wärmer an, schnappte mir Helm und Handschuhe und schon verließen wir den Stall.
      Auf dem Hof schwang ich mich in den Sattel, kontrollierte Steigbügel und Gurt, ehe wir uns Richtung Gelände bewegten. Am langen Zügel im Schritt schlenderten wir das erste Stück unserer Strecke entlang und ich ließ Arthur in aller Ruhe warm werden.
      Es war nicht unser erstes Distanztraining, immerhin musste die Kondition Stück für Stück aufgebaut werden, aber heute war so gesehen ein Meilenstein. Bisher nahm Arthur nur bei Einführungsritten teil. Diese sahen meist zwischen 25 und 40 Kilometer vor. Doch heute lag unser Pensum bei 50 Kilometer.
      Grund war, dass ich Arthur schon seit längerem für die nächste Klasse vorbereitete, die kurzen Distanzritte und diese verlangten mindestens 41 bis 60 Kilometer. Somit waren wir mit unseren 50 noch gut im Mittelfeld, hatten aber auch noch an manchen Tagen ein paar Kilometer draufgepackt. Letztendlich ging es aber um die Zeit und um die Verfassung, welche Arthur nach der Strecke haben würde, um darauf zu schließen, ob er wirklich bereit für die nächsthöhere Klasse war.
      Wir ritten bei unserer Strecke viel Trab und wenig Schritt oder Galopp. Arthur hielt sich gut und auch ich konnte mich nicht beschweren. Für solche Ritte war das aktuelle Wetter ideal: Es war nicht zu warm, aber 20 Grad waren durchaus noch sehr erträglich. Auf dem letzten Abschnitt fing es langsam an zu nieseln und entwickelte sich zu einem leichten Sprühregen.
      Zehn Minuten später kamen wir aber bereits wieder am Stall an und waren kaum nass geworden. Ich schwang mich aus dem Sattel, lobte Arthur ausgiebig und führte ihn in den Stall. Dort erwartete mich bereits Jenna. Sie war auf Royal Peerage für das Training zuständig und somit kümmerte sie sich auch um mich.
      Ich band Arthur am Putzplatz an, sattelte ihn ab und putzte kurz drüber, während ich mich mit ihr unterhielt. Zufrieden nickte sie, als sie unsere Zeiten und Arthurs Grundwerte hörte. Es war alles im grünen Bereich gewesen und nachdem ich Arthur am Waschplatz noch die verschlammten Beine abgespritzt hatte, durfte er in die Box und bekam dort sein Futter.
      „Also ist er mehr als bereit“, meinte Jenna und musterte ihren Schützling zufrieden. Ich nickte lächelnd und sie grinste: „Das wird Hunter und Jamie auf jeden Fall freuen“ und entschwand dann auch schon wieder, immerhin hatte auch sie noch Pferde zu arbeiten.
      Während Arthur zufrieden futterte, säuberte ich die Ausrüstung und verstaute dann wieder alles. In der Zeit war Arthur auch schon fertig, bekam seine Regendecke auf und kam wieder zurück auf die Weide. Inzwischen goss es ordentlich und ich war froh, als ich mit Arkin im Schlepptau wieder im Stall war. Es war definitiv eine gute Entscheidung gewesen, das Springtraining mit dem Norweger an zweite Stelle zu setzen.
      Die Halle war zu meinem Glück auch frei und nachdem ich Arkin geputzt und gesattelt hatte, machten wir uns auf den Weg dorthin. Ich ritt ihn erstmal in aller Ruhe warm und baute dann kurzerhand einige Trabstangen, Cavaletti und kleinere Hindernisse auf.
      Langsam begann Arkin Spaß am Springen zu entwickeln, was auch daran lag, dass er mittlerweile die Abstände besser einschätzen konnte und so nicht vollkommen überfordert auf den Sprung zu galoppierte. Doch wie jedes Mal begannen wir erst mit Trabstangen und dann mit Cavalettis.
      Arkin sollte locker und geschmeidig werden, denn auch im Parcours wollte ich ihn gescheit an meinen Hilfen stehen haben. Heute schien er einen besonders guten Tag zu haben, denn ich hatte direkt eine gute Verbindung zum Maul und er reagierte fein auf meine Schenkel- und Gewichtshilfen.
      So wechselten wir schon bald in den Parcours und nach zwei fehlerfreien Runden beendete ich das Training. Heute war auch für Arkin mal wieder Stichtag gewesen, denn nach und nach hatte ich die Hindernisse erhöht und mittlerweile sprang er auf solidem A-Niveau.
      Inzwischen ließ er sich auch richtig gut springen und man merkte, dass er immer mehr Erfahrung sammelte. Besonders heute war ich sehr zufrieden mit ihm und nachdem ich ihn abgeritten und abgesattelt hatte, bekam er zur Belohnung auch direkt sein Futter.
      Der Tag war mehr als gut verlaufen, auch wenn ich mich nun schon langsam auf eine heiße Dusche und etwas zu Essen freute. Doch vorher säuberte ich auch noch Arkins Sattelzeug, deckte den Hengst ein und brachte ihn wieder hinauf auf seine Weide.
    • Gwen
      Training Distanz L auf M - Freitag, 19. Oktober 2018
      King Arthur
      Das Jahr verging wie im Flug und schon stand der Oktober vor der Tür. Er begrüßte uns mit Sonnenschein, blauem Himmel und kunterbunten Blättern. Und so schlich er sich insgeheim in mein Herz und wurde mit zum schönsten Monat dieses Jahrs. Besonders nach dem heißen Sommer gestaltete sich nun das Training meiner Berittpferde wieder viel angenehmer.
      Immer noch kümmerte ich mich um King Arthur und Arkin. Ihr Training setzte ich kontinuierlich bis zur erfolgreichen Körung fort. Wenn der weiße Araberhengst jedoch so weiter machte, würde es nicht mehr gar so lange dauern und er wäre offiziell zur Zucht zugelassen.
      Es war immer schön, wenn man seine Schützlinge so wachsen sah. Für King Arthur nutzte ich den angenehmen Oktober für ein letztes Distanztraining. Natürlich fingen wir nicht von null an, im Gegenteil, wir waren schon die letzten Monate immer gut dabei gewesen, seine Kondition aufzubauen.
      Für einen Araber strotzte Arthur auch nur so vor Muskeln und war dementsprechend schon jetzt als Zuchtanwärter heiß begehrt. Außerdem hatte er eine unglaublich positive Arbeitsmoral und machte es so auch mir leicht, mit ihm zu arbeiten.
      Die Stunden mit Arthur waren immer sehr entspannt und angenehm. Er war fleißig bei der Sache und gab stets alles. So konnte man ihn auch gut fordern und an seine Grenzen bringen. Vor ein paar Tagen hatten wir ein neues Pensum an Kilometern zurückgelegt und Arthur hatte sich super gemacht. Den Tag danach war er locker longiert wurden, ehe er einen Tag frei bekommen hatte und nun heute wieder unter dem Sattel lief.
      Wie gehofft hatten wir so dem Muskelkater ideal entgegengewirkt und Arthur strotzte nur so vor Energie. Das lag jedoch nicht nur an unserem Training, im Herbst bekamen die meisten Pferde dann doch noch einmal Frühlingsgefühle und wenn man dann noch so einen hoch im Blut stehenden Hengst ritt, war der ein oder andere Aufreger absolut normal und erträglich.
      Heute wollten wir noch einmal diese Distanz laufen und aber Arthur unter volle Beobachtung stellen. Sowohl er als auch ich wurden somit verkabelt und somit den gesamten Ritt überwacht und alles wurde aufgezeichnet. Das war besonders wichtig, damit wir sehen konnten, ob Arthur wirklich schon bereit für die neuen Distanzen war.
      Denn gerade in der Situation eines Turniers war der Druck doch noch einmal ein gutes Stück höher als im Training. Deshalb hatten seine Besitzerin und ich entschieden, dass er nur in der Klasse M starten würde, wenn er dieses Training locker flockig absolvieren würde.
      Und so starteten wir und ritten straff unsere Runde. Arthur steckte zwar voller Energie, teilte sich diese aber gut ein und hörte vor allem auf mich. Nichts war ungünstiger für Distanzritte als ein Pferd, was mit dem Reiter stritt, sich widersetzte und so kostbare Energie vergeudete.
      Arthur und ich arbeiteten nun aber doch schon recht lange zusammen, so dass es bei uns beiden keinerlei Reibereien gab. Und als wir wieder am Stall ankamen, strahlte seine Besitzerin über das ganze Gesicht. Ich schwang mich aus dem Sattel und schaute mir gemeinsam mit ihr die Werte an und wir konnten mehr als zufrieden sein – Arthur war definitiv bereit für Klasse M.
    • Gwen
      Training Dressur A auf L - Sonntag, 11. November 2018
      Arkin | King Arthur
      So richtig etwas mit dem diesjährigen Herbst konnte ich nicht anfangen. Mal lief man bereits dick eingepackt mit Schal und Mütze durch den Stall, an anderen Tagen - so wie heute - zog man sich sogar noch die Jacke aus und putzte im T-Shirt das Pferd, weil man so schwitzte. Dennoch wollte ich mich nicht beschweren, ich war um jeden schönen Tag dankbar, den das Jahr uns gab. Außerdem hatte ich dank des Wetters das Geländetraining von Arkin fortsetzen können. Gerade bei den Temperaturen war das noch einmal angenehmer als im Sommer.
      Zuerst war dementsprechend heute Arkin an der Reihe. Ich hatte den Fjordhengst bereits von der Weide geholt und arbeitete mich gerade durch sein immer dicker werdendes Fell. Trotz der warmen Temperaturen schob er rassebedingt schon ganz gut und vermutlich überlegte seine Besitzerin bereits, ob es sich doch lohnte, ihn zu scheren. Bisher trocknete er aber auch nach dem Training wieder sehr schnell, also stellte es kein Problem dar.
      Nachdem das Pony einigermaßen gesäubert war, sattelte und trenste ich ihn, machte dann noch mich fertig und führte Arkin aus dem Stall. Es gab kein schöneres Gefühl, als bei so einem Wetter in den Sattel zu steigen und das Klappern der Hufe zu hören. Vermutlich würde aber Arkins und meine gemeinsame Zeit schon bald enden. Wir hatten unser Ziel nämlich erreicht: Schon in ein paar Wochen würde ich Arkin auf der Hengstkörung vorstellen und wenn alles glatt ging, dann wäre er danach offiziell zur Zucht zugelassen und meine Aufgabe erfüllte.
      Ein wenig mit Wehmut erfüllte mich das ja schon, wobei ich auch stolz auf unseren Weg war. Immerhin war Arkin ein super angenehmes Berittpferd gewesen. Keine Unarten, keine Probleme. Stattdessen kam man, er freute sich, man freute sich und zusammen arbeitete man und fertig. Auch heute zeigte er sich wieder von seiner besten Seite, auch wenn das Geländespringen nicht zu seinen favoritisierten Disziplinen gehörte.
      Es förderte aber ungemein seine Koordination und Kondition, weshalb ich es gerne noch einmal mit einbaute. Seitdem wir regelmäßig draußen unterwegs waren und dort sprangen, war aus Arkin noch einmal ein richtiges Muskelpaket geworden und die letzten Fettreserven hatte er auch verloren. Er hatte viel an Kraft dazu gewonnen und machte schon etwas her, so würde er die Richter auf jeden Fall überzeugen.
      Mehr als A würde im Gelände bei ihm aber nicht drin sein, doch für ein abwechslungsreiches Training reichte das vollkommen. Nach dem Aufwärmen sprangen wir zunächst einzeln ein paar Hindernisse, ehe wir uns wieder einen Parcours bastelten. Außerdem nahmen wir heute mal wieder das Wasser und die bergauf- und bergab Sprünge hinzu. Arkin reagierte gut auf die Hilfen und war stets mit einem Ohr bei mir. So gelang uns der Parcours wirklich gut und ich konnte mit einem sehr guten Ergebnis abschließen.
      Nachdem ich ihn ausgiebig lobte, ritt ich ihn trocken. Wir hatten heute gar nicht so viel gemacht, so dass er kaum geschwitzt hatte. Mir war eine gute Abschlussrunde wichtiger gewesen als noch einmal ein strapazierendes letztes Training an die Saison zu packen. Arkin schnaubte auch zufrieden ab und streckte sich in die Tiefe und so kehrten wir zum Stall zurück. Inzwischen war es kurz nach neun und der Stall füllte sich langsam wieder mit Trubel.
      Ich parkte Arkin am Putzplatz und nahm ihm fix die Ausrüstung ab, ehe ich ihn zum Waschplatz führte und seine Beine und Hufe von dem ganzen Schlamm befreite. Danach bürstete ich ihm noch den getrockneten Schweiß aus dem Fell, ehe er in die Box durfte, um dort in aller Ruhe zu fressen. Ich holte in der Zeit bereits King Arthur von der Weide und ließ Arkin in der Box. Jenna hatte mir angeboten, ihn nachher wieder mit hinaus auf die Weide zu nehmen, sobald der Hengst fertig war.
      Dementsprechend konnte ich mich direkt dem zweiten Berittpferd widmen. King Arthur würde noch ein Weilchen unter meinen Fittichen bleiben, aber darum war ich auch gar nicht böse. Abgesehen davon, dass ich froh war, über die nasse Jahreszeit nur noch ein helles Pferd putzen zu müssen... Hatte Arkin sich noch zusammengerissen, so hatte Arthur heute anscheinend sein volles Potenzial ausgekostet und sah aus wie ein paniertes Ferkel. Ich hatte also gut zu tun, bis man wieder einigermaßen den Schimmel sah.
      Danach machte ich auch Arthur in Ruhe fertig und wir verließen erneut den Stall. Mit Arthur ging es jedoch auf den Reitplatz. Auch mit ihm arbeitete ich aktuell an einer Disziplin, die nicht so ganz seins war, die Dressur. Da aber gesunde Gymnastizierung für jedes Pferd wichtig war, musste auch King Arthur da durch. Jedoch fokussierten wir nur wenig die Lektionen und nahmen eher in Basisarbeit in Angriff. Es war sowohl mir als auch seiner Besitzerin wichtiger, dass er korrekt und gesund lief und sich selbst tragen konnte, als dass er nun irgendwie durch das Viereck piaffierte und hübsch die Beine warf.
      Das kam King Arthur nur bedingt gelegen, denn er verkroch sich gerne hinter dem Zügel, machte den Hals hübsch und hoffte, dass das reichte. Gesundes Laufen war eben auch anstrengend. Inzwischen waren wir da aber gut vorangekommen, denn er streckte sich nun von Beginn an an den Zügel und nahm die Reiterhand mittlerweile mehr als gut an. Wie immer ritten wir erst einmal eine Viertelstunde in Dehnungshaltung, so dass sich der Hengst gut lockern konnte und warm wurde. Das war bei Arthur besonders wichtig, denn er machte gerne schnell zu.
      Erst danach nahm ich langsam vermehrt die Zügel auf und wir arbeiteten heute weiter an den Seitengängen. Gerade für Arthur waren diese Übungen besonders hilfreich, um in der Rippengegend geschmeidig zu werden und ein Gefühl für Vorder- und Hinterhand zu entwickeln. Inzwischen konnte man in den Traversalen auch ein schönes aktives Hinterbein beobachten, man musste nur aufpassen, dass man nicht den Vorwärtsdrang verlor.
      Um immer wieder Abwechslung in das Training zu bringen, ritten wir einige Trab-Halt und Halt-Trab Übergänge, galoppierten aus dem Schritt an und ritten einfache Galoppwechsel oder richteten auch ganz simpel mal rückwärts. Das bot sich immer sehr an, wenn man merkte, dass Arthur begann im Rücken leicht fest zu werden. Rückwärtsrichten fiel ihm erstaunlich leicht und er machte es lieber als ich es von den meisten Pferden gewohnt war.
      So hatten wir auch heute wieder eine sehr gute und lehrreiche Einheit und Arthur entwickelte sich stetig voran. Ich konnte mich wirklich nicht beschweren, er war mittlerweile leicht wie eine Feder zu reiten. Gut, das war nicht schwer, immerhin hatte man bei ihm immer eher schauen müssen, dass man überhaupt mal ein paar Gramm in den Händen hielt, aber auch das war ein Fortschritt. Also ritt ich den Hengst nach unserer Stunde ab und brachte auch ihn wieder in den Stall.
      Bei Arthur reichte es, kurz noch einmal drüber zu putzen und sonst war er auch sehr trocken geblieben. Also ging er in seine Box und bekam sein Futter. Während der Hengst fraß, säuberte ich die Ausrüstung von Arkin und Arthur. Erst den Schmutz runter und dann noch kurz pflegen, ehe alles wieder in die Sattelkammer kam. In der Zwischenzeit war auch Arthur fertig mit fressen und konnte zurück auf die Weide.
    • Maleen
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      Sonntag 25. November 2018
      Calypso - 2013 Zeichen
      Mein Weg führte mich nach Italien zu Jamie Lewis. Ich hatte schon von ihrer Zucht gehört und war gespannt was für ein Pferd mich heute erwarten würde. Gegen Nachmittag kam ich an und wurde sogleich von der jungen Frau begrüßt. Nach einem kurzen Plausch zeigte sie mir den heutigen Patienten, King Arthur, ein prachtvoller weißer Araberhengst. Er war sich seiner Schönheit bewusst, das konnte man ihm sofort ansehen. Jamie holte ihn aus der Box und band ihn in der Stallgasse an. Ich machte mich mit ihm bekannt und fing an ihn abzutasten und abzuhören. Danach sollte Jamie ihn draußen im Schritt und Trab vorführen, damit ich sein Gangbild beurteilen konnte. Hier sah aber alles bestens aus, der Hengst war in Top Form. Als ich mit dem impfen weiter machen wollte, bekam ich King Arthur´s zweites Gesicht zu sehen. Er fand die Spritze weniger toll und versuchte sie und einschließlich mich loszuwerden. Nach einigen Diskussionen und Jamie´s konsequenter Hand schafften wir es dann den Hengst zu impfen. Ab dem Punkt waren wir sozusagen keine Freunde mehr, zumindest war das seine Meinung. Ich kontrollierte noch die Chipnummer und glich diese mit der im Pass ab. „Gut das war´s erstmal, dann machen wir mit den Zähnen weiter.“ sagte ich und holte alles was ich brauchte. Bei King Arthur konnte ich es wohl vergessen das er seinen Kopf ruhig auf meiner Vorrichtung ablegte, also entschied ich ihn von oben zu fixieren und so sein Kopf oben blieb. Lustig fand er das nicht aber da musste er jetzt durch. Als er das Maulgatter dran hatte, fing ich sogleich an. Es war nichts gravierendes, ich konnte alles mit der Handraspel kürzen und entfernen. Der Hengst zappelte manchmal ein wenig herum aber ergab sich seinem Schicksal. Nach 20 Minuten waren wir fertig und erlösten ihn. Mich würdigte er keines Blickes mehr, Jamie und ich mussten schmunzeln. „Bis zu deinem nächsten Besuch hat er es wieder vergessen.“ scherzte Jamie und führte ihn in die Box. Ich packte zusammen und verabschiedete mich von Pferd und Mensch.
    • Maleen
      2 Tagesausflug - Sonntag, 02.Dezember 2018
      by Elsaria
      Tag 2
      Heute begann mein Tag um 7 uhr morgens, da ich nicht füttern oder misten musste konnte ich ab 6 uhr morgens ein ausgibiges Frühstück genießen. Heute waren die 6 Pferde drann die ich gestern nicht geschafft hatte. Ich begann heute mit Emese die Gidranstute stand gerade in ihrer box und fraß ihr frühstück als ich kam Mit ihr wollte ich etwas springen, also ließ ich sie noch zu ende fressen, und ich baute ein paar leichte sprünge auf, und entschloss heute zu springen mit allen die ich ritt. Als ich eine einfache kombination und oxer aufgebaut hatte ging ich wieder zu Emese, inzwischen war sie fertig. Ich konnte sie also putzen und satteln. Da wir sprangen legte ich gamaschen und Hufglocken um und stieg auf ihren rücken. In der freien hälfte der halle wärmte ich die Stute mit Dressurübungen auf dann nahmen wir die einfache Kombination und danach den Oxer. Emese kam an die stangen, es klockte aber sie blieb liegen. Dann sprang ich nochmal rüber und lobte die stute als sie sauber sprang. Da das springen mehr anstrengung erforderte wie Dressur beendete ich das Training nach 3 mal rundgang. Dann brachte ich die hübsche in die Box und holte Lykke . Lykke war eine hübsche kleines Stutfohlen, auch sie durfte in der halle laufen aber zuerst musste sie putzen ergehen lassen. Auch sie war sehr artig. Dann durfte sie in der halle rennen in der zwischen zeit machte ich mir Plötze fertig. Die junge stute wollte ich heute nur freispringen lassen. Also putzte ich sie am Putzplatz machte sie fertig zum freispringen und holte das Lykke aus der halle und ging mit plötze in die halle. Dort wärmte ich sie auf und lies sie über die hindernissen springen. plötze sprang souverän. Nachdem Plötze echt gut war im Freispringen brachte ich sie zurück in die Box und holte mir die letzte Stute Roseblood. Die Hannoveranerstute streckte mir ihren hübschen Kopf endgegen. Ich holte sie und striegelte sie sauber und sattelte sie auf. Ich ging mit ihr in die halle und wärmte sie ebenfalls mit Dressurübungen auf, als sie locker federnd unter mir lief nahm ich zuerst den Oxer und dann die einfache Kombination. Roseblood sprang kraftvoll ab und landete fast unmerklich auf der andern seite an. Ich sprang noch einige male rüber und dann beendete ich das Training. Roseblood war wirklich brav und machte gut mit. Nun hatte ich noch 2 Hengste vor mir die ich aber am nachmittag nach dem Mittagesen machen wollte. Also brachte ich die Stute in die box und machte mir spagehtti. Mit Arthur wollte ich nur longieren, mit Arabern konnte ich einfach nicht so umgehen. Erstens fand ich mich für einen zierlichen Araber etwas schwer und zweitens wollte ich noch mit Ameno ausreiten und da brauchte ich noch energie. Also machte ich den schimmel fertig für das Longieren. Der Zierliche araber wieherte unentwegt. In der halle fordete ich ihn mit tempowechseln und aktivierte die hinterhand. Nach einigen Disskusionen arbeitete Arthur dann brav mit. Nach 20 minuten longieren entließ ich Arthur seiner freizeit wieder und holte den rappen Ameno aus seiner box. Mit ihm wollte ich noch ein letztes mal ausreiten. Also striegelte ich ihn und sattelte ihn auf. Ich schwang mich sanft auf seinen rücken. " Na zeigst du mir deine Heimat!"flüsterte ich dem hengst zu und ritt wieder in das wäldchen. Ich ließ die 2 Tage revue passieren. Die Pferde waren sehr gut erzogen und rittig. Es gefiel mir sehr gut. Nun trabte ich den Hengst an und hielt ausschau nach einer galloppstrecke. Bald hatte ich diese auserspäht und gallopierte den hengsten an Ameno benahm sich sehr gut und setzte seine schritte kraftvoll.. Nun da der Tag bald zu ende geht und ich meinen flieger erwischen musste kehrte ich um und brachte den hengst zurück in seine Box hinterließ alles sauber und verabschiedete mich und fuhr nachhause.
    • Maleen
      Futterrunde - Samstag, 08. Juni 2019
      POV: Jamie
      Ein lauter Knall hallte durch die Stallgasse, gleich darauf ein zweiter.
      'Dem feinen Herrn geht's wohl nicht schnell genug, hmm?', ich bekam ein lautes Schnauben von King Arthur zur Antwort.
      Unbeeindruckt von dem Protest mischte ich in aller Ruhe das Futter weiter zusammen, Geduld war nicht Arthur Stärke. Als das Futter dann endlich im Trog landete viel Arthur gierig darüber her, als hätte man ihn tagelang hungern lassen. Zusätzlich warf ich ihm noch einen Haufen Heu in seine Box, dann ließ ich ihn ersteinmal alleine. Ich nutzte die Zeit und verteilte das Abendessen in die Boxen der anderen Pferde, bis auf Arthur standen alle noch draußen auf den Weiden. Anschließend hinterließ ich Blake und Jenna eine Nachricht an unserem kleinen schwarzen Brett, dass das Futter schon verteilt war. Dann holte ich Putz- und Sattelzeug aus der Sattelkammer und marschierte vollbepackt zurück zu Arthur. Ich hatte heute ein paar gemütliche Runden auf dem platz geplant, eventuell mit der ein oder anderen Dressurlektion, je nach dem wie Arthur heute mitspielte.
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  • Album:
    RP - Hengste
    Hochgeladen von:
    Maleen
    Datum:
    26 Mai 2017
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    648
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    EXIF Data

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  • Rufname:
    Arthur

    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt

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    Geburtstag:
    Mai 2010
    Geschlecht:
    Hengst
    Rasse:

    Arabisches Vollblut
    Farbe:
    Rappschimmel
    Abzeichen:
    4x weiß
    Stockmaß:
    150cm

    Charakter:
    Arthur ist nunja...eigen. Er liebt es im Mittelpunkt zu stehen und Aufmerksamkeit zu bekommen, er versteht es sich zu präsentieren und scheint genau zu wissen wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um das arabische Blut noch ein bisschen mehr zum Vorschein zu bringen.
    Wenn ihm etwas nicht gefällt ist er schnell beleidigt, gern auch mal für mehrere Tage, denn Arthur ist sehr nachtragend.
    Arthur sucht sich seine Menschen aus, mit den einen kommt er klar, andere wiederum lehnt er von vorne herein komplett ab.

    Nach einer kurzen und erfolgreichen Karriere als Galopper auf langen Distanzen ist Arthur zum Reitpferd umgeschult worden.
    8-Jährig zeigt er sich nun überaus positiv bei Distanzritten, läuft Dressuren bis Klasse L und überwindet kleine Hindernisse problemlos.
    Zudem macht Arthur auch vor der Kutsche eine recht gute Figur.


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    Genetik:
    EeaaGG
    Zuchterlaubnis:
    [​IMG]
    HK 501
    Fohlen:
    //

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    Besitzer:
    Royal Peerage Stables
    Pfleger:
    //
    Turnierreiter:
    //
    Maler(VKR):
    Maleen


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    Reitstil:
    Englisch


    Dressur: L/L
    Springreiten: A*/A*
    Geländespringen: A/A
    Fahren: L/L
    Rennen(Galopp): M/S

    Distanzreiten: M/M
    Western: -/-

    Fett > besonderes Talent // kursiv > dafür geeignet // durchgestrichen > keine Begabung

    Turnierschleifen:

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    [436.Springturnier] [438.Springturnier] [453.Galopprennen]
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    [395.Fahrturnier] [454.Galopprennen] [457.Galopprennen]
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    [405.Fahrturnier] [362.Distanzturnier] [524.Dressurturnier]
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    [529.Dressurturnier] [384.Militaryturnier] [530.Dressurturnier]


    Stecki © Maleen 2013