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Maleen

♛ Funkenflug di Royal Peerage | ♀ | Gidran

♛ Funkenflug di Royal Peerage | ♀ | Gidran
Maleen, 15 Aug. 2020
Eddi, Zion, peachyes und 3 anderen gefällt das.
    • Maleen
      Alte Berichte:
      Jamie
      Nachdem Funkenflugs Schwester nun bei ihrem neuen Besitzer war, war auch in die kleine Jungstutenherde, die aus Funkenflug di Royal Peerage, Sissi di Royal Peerage und Lykke bestand, etwas Ruhe eingekehrt. Die drei verbrachten schon seit einiger Zeit 24h auf der Weide und genossen dies sichtlich. Wenn sie nicht gerade nebeneinander grasten, lagen sie zusammen auf dem Boden und dösten in der Sonne. Manchmal kam etwas Schwung in die Gruppe, wenn sie miteinander spielten, ansonsten waren die drei eine sehr gesellige und ruhige Truppe.
      Mit einem kleinen Eimer voll Möhren und Äpfeln kletterte ich über den Zaun und ging in Richtung der Stuten. Dabei rief ich alle drei beim Namen und machte mit dem Inhalt des Eimers Geräusche. Funkenflug hatte mich schon längst bemerkt kam mir entgegen, auch Lykke trabte nun langsam hinterher, gefolgt von Sissi die hier und da noch ein paar Halme Gras mitnahm und es scheinbar nicht eilig hatte zu mir zu kommen.
      Gierig machten sich alle über die Leckerbissen her und ließen sich von mir kraulen. Wie immer schaute ich mir bei der Gelegenheit alle drei genau an, strich ihnen über die Beine und ließ mir die Hufe geben. Sissi war dabei ein absolutes Vorzeigepferd, ohne Mucks ließ sich sich überall anfassen gab mir jeden Huf vorsichtig in die Hand und freute sich über die Möhre die ich ihr anschließend gab.
      Funkenflug und Lykke waren da schon schwieriger. Funkenflug kannte es einfach noch nicht lange Hufe zu geben und tat sich deshalb oft noch schwer damit. Lykke hingegen wusste ganz genau was man von ihr wollte, reagierte aber einfach nicht darauf, im Moment ließ ich es ihr noch durchgehen, wenn sie nicht die Geduld hatte lange stehen zu bleiben oder den Huf zu geben, denn ich wusste zu welchem Biest sie wird wenn man ihr zu viel Druck machte.
      Als ich mir sicher war dass es allen dreien gut ging und keiner sich über Nacht verletzt hatte, schnappte ich mir den Eimer, der mittlerweile ein paar Meter gewandert und mehrmals durch die Luft geflogen war und verabschiedete mich von den drei jungen Damen.
      'Na meine Gute, vermisst du deine Mädels?', Hunter strich der jungen Gidranstute über die Stirn und bekam ein leises schnauben zur Antwort. Eine ganze Weile stand er da und kraulte Funkenflug, welche dies sichtlich genoss. Hunter liebte seine vierbeinigen Mädels einfach wie kein anderer und es tat ihm im Herzen weh, dass Funkenflug ohne Lykke und Sissi auf der Weide stand, da diese nun zur weiteren Grundausbildung näher am Stall untergebracht waren. Als Gesellschaft stand derzeit Happy Steffi, eine schon etwas ältere kleine Welsh B Stute, bei Funkenflug. Sicherlich nicht die beste Lösung, aber da Liara sich nun im Beritt befand und ebenfalls am Stall stehen sollte, blieben nicht viele andere Möglichkeiten.
      'Im Frühjahr siehst du sie wieder', flüsterte er Püppi, wie er sie liebevoll nannte, ins Ohr. Ja so war zumindest der Plan Anfang des Jahres würde Funkenflug 3 Jahre werden und dann sollte auch für sie so langsam der Ernst des Lebens beginnen. Er gab ihr zum Abschied noch ein paar Apfelstückchen, auch Steffi, die sich inzwischen dazugesellt hatte, ergatterte ein welche. Dann stapfte der blonde Mann über die leicht matschige Wiese zurück in die Richtung, aus der er zuvor gekommen war.
      Hunter
      Ganz langsam wurde es in Italien wärmer und das Wetter besser, das zog alle nach draußen sodass der Hof nicht mehr wie ausgestorben wirkte. Ende letzten Jahres waren ein paar neue Vierbeiner zu uns gekommen, die sich mittlerweile prima eingelebt hatten.
      Auf meinem Weg den Hügel hinunter zur Weide der Ponystuten, machte ich halt bei Liara. Dass sie ein Pony aus dem Tierschutz war, sah man ihr überhaupt nicht mehr an. Der Beritt tat ihr sichtlich gut und auf Turnieren war sie regelmäßig ganz vorn mit dabei. Neugierig kam sie zu mir als sie mich am Zaun ihres Paddocks entdeckte, sie schien darauf zu warten dass sie wieder etwas tun drufte. Ich strich ihr kurz über die Stirn und kraulte sie hinter ihren Ohren, dann ging ich weiter.
      Es dauerte ein paar Minuten bis man die Ponyweide erreichte, da sie etwas weiter vom Stall entfernt war. Aber das machte nichts, der Weg dorthin war inzwischen nicht mehr matschig und ich genoss das schöne Wetter.
      Noch bevor ich den Zaun erreichte starrten mich einige interessierte Augen an, ganz vorne natürlich Funkenflug di Royal Peerage, die es mittlerweile wohl echt satt hatte ohne ihre Mädels bei den Pony herum zustehen. Gleich dahinter Chatana und Wednesday, nur Happy Steffi schien sich nicht so sehr zu interessieren und graste etwas Abseits. Nachdem ich über den Zaun geklettert war, gab es wie immer für alle zur Begrüßung ein Stückchen Apfel. Ich schaute mir alle Stuten an um zu sehen ob sie in Ordnung waren und von Funkenflug ließ ich mir zur Übung kurz die Hufe geben. Dann gab es zum Abschied noch einige Streicheleinheiten und ich verschwand wieder in Richtung des Hofs.
      Arec di Royal, Rosenkavalier,Nevio,Aphelion,Jejota,Lykke, BS´Jetaime, Funkenflug, Chatana, Liara
      Zeichen:7068

      Ein Besuch in Italien
      "Luna magst du mit kommen nach Italien?!" rief ich über den Hof luna war gerade beschäftigt den Hofeinfahrt vor dem Unkraut zu befreien. " Ja wieso?!" fragte sie mich verdutzt. " Ein Züchterfreund bat mich um Hilfe bei einigen seiner Pferde und das wäre für dich die optimale Lernprozedur als Lehrling, auch mit komplett fremden pferden und Rassen zu beschäftigen!"erklärte ich ihr. Wir beluden mein auto und machten uns auf den Weg. " von dort kommt Cielo her!" sagte ich ihr als wir gerade die Österreichische Grenze verließen. " Ah cool!" sagte Luna. Sie freute sich, sie war noch nie in einem anderen Land. In den Tagen wo wir mit den PFerden beschäftigt sind würden wir im Gästehaus des Gestütes wohnen dürfen. Da wir abends los fuhren würden wir frühst morgens ankommen. Die Fahrt war anstrengend wir machten einige Pausen aber wir kamen gut an. " Hallo Juna, danke das du mir hilfst!" wurde ich schon von Hunter begrüßt. " Nicht´s zu danken, ich hab meine Azubine mitgenommen, damit sie mir hilft und auch was neues sieht und lernt, hoffe es ist okay. Sie kommt sehr gut mit Cielo klar, die zwei sind ein herz und eine Seele!" erzählte ich. " Kein Problem, das ist schön das er sich so gut eingelebt hat!" sagte er. Er brachte uns ins Gästehäuschen und sagte das wir gerne zu frühstücken mittagessen und abendessen ins haus kommen können. Und das wir nicht an zeiten gebunden sind und so lange bleiben können wie es nötig ist. er wäre ja froh ne Hilfe gefunden zu haben, da er momentan einfach viel um die ohren hatte und diese 10 Pferde einfach zu kurz kämen. Wir richteten uns also häuslich ein, wir beschlossen mit den Pony´s am Vormittag anzufangen und am nachmittag mit den Stuten. Die Hengste werden wohl bis morgen warten müssen. Jedoch gönnten wir noch 2h schlaf bis wir dann zu Liara und chantana. Ich nahm die Fuchsstute Liara und band sie am Putzplatz an. Luna nahm Chantana. Wir putzten unsere Ponys sauber und sattelten sie auf. " Kennst du dich hier aus?!" fragte mich luna. " einwenig wieso?!" fragte ich. " Naja das sind ponys für richtige arbeit sind wir zu groß aber für einen ausritt würde es doch gehen!" meinte luna und grinste. " Keine Schlechte idee!" gab ich zu. Ich stieg auf meine Ponystute auf und wartete bis Luna bereit war. Ich hoffte chantana war brav, den luna war noch nicht lange im sattel, eigentlich erst als sie cielo kennenlernte und der ist brav manchmal bräver als ein wallach. Als Luna auf Chatana kam ritten wir im schritt über den hof und bogen dann richtung wald ab. Wir hatten heute vor es gemütlich zu beginnen. Italien war wirklich schön, ich war leider viel zu selten dort. Liara und chatana benahmen sich vorbildlich und luna kam wirklich gut zuerecht. Nach einer Stunde ausritt kamen wir auf den Hof zurück Wir versorgen die pferde und gingen zu den stuten. Wir holten Funkenflug und Je t´aime wir wollten die beiden longieren. Auch diese hübschen Stuten putzen wir zuerst sauber und legten das zubehör an das wir brauchten. Ich zeigte luna genau wie sie richtig longierte und sagte das sie Je t ´aime ruhig etwas mehr antreiben durfte. nach einer halben stunde brachten wir die 2 stuten in ihre Boxen und holen Jejota und Lykke. Luna war etwas zu stürmisch und riss die boxtür unbeachtet bei Lykke auf. Die stute erschrack und zeigte sofort ihr wesen. Ich riss Luna weg und zog die tür wieder zu ehe die stute nach luna schnappen konnte. " Luna, seitwann nähert man sich so den pferden?!" rügte ich sie " Du nimmst das fohlen Jejota, ich werde mich um lykke widmen!" sagte ich. Nachdem die Stute sich wieder beruhigt hatte holte ich sie aus ihrer Box und fing an die junge Stute an zu putzen. Nach dem ich sie geputzt hatte versuchte die Stute mich zu zwicken. Die kleine war ein echtes Biest, aber ich war wachsammer. dann longierte ich die stute. Sie zeigte ihren Temprament und pfefferte durch die luft. " hoho süße!" beruhigte ich sie, nach dem sie sich ausgebuckelt hatte arbeitete sie sehr gut mit. Nach 20 minuten beendete ich die longierstunde und brachte die stute zurück in die box. Luna war imer noch am Jejota betüdeln. " sie ist ja wirklich ein süße maus. Ich habe mir ihr das FohlenAbc gemacht und sie um den Hof geführt sie ist soo brav." Schwärmte Luna Wir hatten den vormittag gut gemeistert und gingen gemeinsam mittagessen. Hunter fragte uns wie es uns erginge. wir erählten ihm das am nachmittag die Hengste waren und wir auch mit ihnen ausreiten wollen, den die Natur in italien war einfach wunderschön.
      Frisch gestärkt gingen wir in den Hengstall. Rosenkavalier und Nevio kamen als nächstes. ich nahm den Schimmelhengst aus seiner Box und luna nevio ein Murgese Hengst. Wir striegelten unsere Hengst sauber. Mein Hannoveraner alberte etwas herum dann sattelten wir auf . " Traust du dich ins Gelände mit dem Hengst?" fragte ich meine Azubine. " Ich denke schon, nevio ist süß!" sagte luna verträumt. " Na Gut aber immer aufpassen!" ermante ich sie und stieg auf. Wir ritten im Schritt vom Hof herunter. Wir trabten an als es uns erlaubte. Die raumgreifenden Gänge vom Murgese hatten mich verblüfft. Hunter hatte echt schöne Schätze im Stall stehen, und das er uns so vertraute. Dann gallopierten wir ein stück. Luna hielt sich sehr gut auf dem Rücken des Blue Roan hengstes. Wir ritten an einem malerischen romantischen Dörfchen vorbei und kamen von oben wieder auf den Hof. Wir brachten unsere Hengste in die Boxe. " Willst du Apheliii...." " ahhhhhhhhhhhh ist der niedlich!" ich kam gar nicht meine Frage zu beendet so kreischte Luna mir ins Ohr. " Das Fohlen ist so niedlich!" japste sie. " Dann wirst du dich wohl um Arec kümmern!" lachte ich und schnappte mir ein Halfter um den Fuchshengst zu holen. Aphelion werde ich heute in der Halle etwas Dressur reiten. Ich putzte den Hengst sauber und Sattelte ihn auf. Dann führte ich ihn in die halle , dort stieg ich auf und ritt ihn warm. "Ich geh mit Arec spazieren!" rief luna in die halle. " Nur um den Hof!" sagte ich. Ich konnte nicht gebrauchen das Arec sich losriss und davonrannte, oder schlimmer Luna sich verläuft und nicht mehr zurück findet. Aphelion war nun genügend aufgewärmt. Nun trabte ich ihn an, im leichttrab ritten wir einige Runden, dann wechselte ich zwischen durch die seiten, verkürzte die Tritte und gab ihm die zügel nahm sie wieder auf, und machte einige Hufschlag figuren. Der Lusitanohengst bemühte sich wirklich sichtlich. Ich tätschelte ihm sanft den Hals. Ich brachte den Hengst nach dem Training in die box und verräumte das Sattelzeug. Da kam Arec schon angelaufen. Ich erschrack und fing den kleinen Ausreißer ein. Einen kurzen blick über das fohlen sah ich das es unverletzt war ich brachte ihn in die box und Suchte nach luna. Die mir bei den großen weiden entgegenlief, der strick hatte sich durch ihre hände gezogen diese nun mit Brandblasen und blut zierten. " Hast du keine Handschuhe getragen?!" schimpfte ich im ersten moment. Dann verarztete ich sie erstmal. Dann gingen wir abendessen und schlafen. Morgen haben wir einen freien Tag und am abend flogen wir zurück.
      Jamie
      Für Funkenflug war die Zeit nun endlich gekommen, mit einem Jahr Verspätung sollte unser kleines Gidranmädchen nun bald in Beritt gehen und eingeritten werden. Ursprünglich sollte das schon mit 3 Jahren geschehen, aber die Zeit war so schnell verflogen dass Funkenflug nun schon fast 4 Jahre alt war. Hunter hatte sich die letzten Wochen sehr darum bemüht sie bestmöglich vorzubereiten und ihr alles Mögliche zu zeigen. Die Handarbeit am Boden hatte ihr sehr gut getan, sie sah nicht mehr ganz so zerbrechlich aus und hatte ein bisschen mehr Muskeln. Dennoch war ich mir nicht ganz so sicher ob sie Hunter später dauerhaft tragen konnte, da sie nicht sehr groß und zudem auch noch sehr fein gebaut war.
      Friese
      Nachdem ich meinen Auftrag bei den Geschwistern Blake vollendet hatte, ging es nun für mich nach Italien. Dort warteten bereits die nächsten beiden Pferde auf mich. Beide standen bei Jamie Lewis, welche ich durch meine Stute Sissi bereits kurz kennenlernen durfte. Hierbei hatte sie mir auch gleich den Auftrag erteilt. Heute sollte es auch endlich soweit sein. Am Flughafen wartete bereits mein gebuchter Fahrer inklusive Namenschild auf mich. Nachdem Jamie auf dem Hof noch einiges zu organisieren hatte, konnte sie mich derzeit nicht abholen. Für mich war das nicht weiter schlimm gewesen. Ich hatte sie bereits vor meiner Abreise gebeten mir ein paar Details zu den Pferden zu schreiben. Diese hatte ich mir ausgedruckt und ging sie während der Fahrt immer wieder durch. Hin und wieder kam es zu einem kleinen Wortwechsel zwischen mir und dem Fahrer. Er erklärte mir kurz, dass er den Hof von Jamie vom Hören bereits kannte, jedoch noch nie vor Ort gewesen war. Ich nickte nur knapp. Eigentlich hatte ich aktuell nicht sonderlich Lust auf Small Talk. Schließlich wollte ich mir bereits ein paar Gedanken zum Training mit den beiden Pferden machen. Hunter hatte bereits mit der Bodenarbeit mit Funkenflug begonnen. Dies würde mir beim Einreiten sehr gelegen kommen. Es gab Besitzer, die das Fohlen ABC und die erste Bodenarbeit lieber selbst übernahmen, jedoch gab es auch einige die auch diese Aufgaben lieber bei einem Trainer als sich selbst sahen. Dies konnte ich natürlich beides nachvollziehen, denn man hatte meistens doch eine bessere Beziehung zum eigenen Pferd. Gerade wenn jedoch nicht das Wissen vorhanden war, dann war es meistens besser, wenn man sich Hilfe suchte. Die Fahrt neigte sich immer weiter dem Ende und ich begann meine ausgepackten Sachen wieder in die Tasche zu räumen. Am Hof angekommen, bedankte ich mich und bezahlte den Fahrer. Mein Gepäck holte ich danach noch selbstständig aus dem Kofferraum und schaute mich kurz um. Bisher konnte ich noch niemanden entdecken. Der Taxifahrer trat ein bisschen zu sehr auf das Gas und wirbelte somit einiges an Staub um mich herum auf. Genervt schnaubte ich kurz und schaute mich kurz auf dem vorderen Teil des Hofs um. Nachdem ich nicht einfach auf einem fremden Hof umherwandern wollte, nahm ich kurzerhand mein Handy und rief Jamie an. „Du bist schon da?“ hörte ich die Stimme an der anderen Leitung nervös fragen. „Ich steh draußen, wollte mich nicht neugierig umschauen“ sprach ich in den Hörer. Hinter dem Stall erschien Jamie. Ich begrüßte sie kurz und sie zeigte mir mein Zimmer für die nächsten Tag. Sie hatte mir angeboten hier zu übernachten. Ich war hierüber sehr dankbar, denn für mich hieß dies, dass ich mich nicht zusätzlich noch um ein Hotel kümmern musste und der Fahrtweg blieb mir dadurch natürlich auch erspart. Ich wollte mir heute noch den Hof kurz ansehen und mich auch kurz mit den beiden Pferden bekannt machen. Den Job des „Reiseführers“ würde heute Jenna übernehmen. Jamie war sehr beschäftigt mit der Planung der Zucht, aber sie hatte mir vergewissert, dass sie die nächsten Tag mehr Zeit für mich haben würde. Jenna begann damit mir die Stallungen der Pferde zu zeigen und auch die Pferde, welche aktuell in den Boxen waren kurz vorzustellen. Ich konnte mir leider nicht alle Namen merken, dafür war mein Gedächtnis doch zu schlecht. Weiter ging es mit der Sattelkammer, dem Putzplatz und allen anderen wichtigen Orten, die ich im Stalltrakt kennen musste. Nachdem wir hiermit fertig waren, zeigte sie mir meine Arbeitsplätze für die nächsten Tag. Zum einen die Reithalle, falls es schlechtes Wetter sein sollte, und zum anderen den Reitplatz, welchen ich natürlich nutzen wollte so oft sich die Gelegenheit bat. Jenna zeigte mir noch die restlichen Ecken des Gestüts und führte mich noch zu meinen beiden Berittpferden. Sowohl Funkenflug, als auch Chatana standen auf der Weide. Die beiden fraßen in Ruhe und vermittelten aktuell noch nicht den Eindruck, dass sie wirklich wussten was auf sie zu kam. Das war wahrscheinlich aber auch besser so. Jenna holte als erstes Funkenflug von der Weide und zeigte mir was die kleine Dame bisher so gelernt hatte, danach folgte Chatana. Sie führte mir die Stute vom Boden aus vor. Ich sah bei beiden Stuten bereits ganz genau hin, damit ich mir schon Gedanken über die Trainingspläne machen konnte. Ich wollte bereits etwas vorweißen können, wenn ich mich heute Abend mit Jamie unterhalten würde.
      Mittlerweile waren die ersten Tage bereits vergangen. Jamie hatte mir die beiden Pferde nochmal selbst vorgeführt und wir hatten zusammen einen variablen Trainingsplan ausarbeitet. Mit beiden Stuten würde ich zwei Mal am Tag arbeiten, wobei ich jeweils schauen wollte, dass ich sie nicht zu sehr überforderte. Beide bekamen auch einen Tag in der Woche komplett frei, damit sie sich auf der Koppel entspannen konnten. Wir hatten den Plan für alle öffentlich am schwarzen Brett ausgehangen, damit auch jeder wusste, wann die beiden Pferde durch mich beschlagnahmt wurden. Mit beiden Stuten hatte ich erstmal mit leichten Vertrauensübungen und Muskelaufbautraining begonnen. Beide standen zwar schon gut da, dennoch wollte ich vor dem Einreiten von Funkenflug ein bisschen mit ihr gearbeitet haben, damit ich nicht gleich als erstes schon mit den richtigen Trainingsübungen einen schlechten Eindruck bei ihr hinterließ. Mir war wichtig, dass die Stute nicht gleich dem Thema Arbeit mit dem Menschen negativ gegenüber stand. Zu beiden Stuten baute ich während der gemeinsamen Zeit vom Boden aus eine gute Bindung auf. Mit Funkenflug festigte ich danach das bereits erlernte. Ich wollte, dass sie mir hierbei ebenfalls vertraute und alles saß, bevor wir mit neuer Arbeit begannen. Chatana und ich starteten unser Training mit leichten Ritten auf E-Niveau. Hierbei wollte ich mich erstmal an die Stute gewöhnen und sie an mich.
      Nachdem eine weitere Woche vergangen war, wollte ich mit dem richtigen Training der beiden Pferde beginnen. Immerhin war ich nun schon lange genug auf dem Hof der beiden Stute. Mit Chatana wollte ich anfangen an den neuen Gangarten zu arbeiten. Diese hatten meistens die Eigenschaft den Pferden schwieriger zu fallen als die neuen Bahnfiguren. Ich klopfte Chatana regelmäßig während des Training den Hals und lobte sie nach der Übung der Gangarten ausgiebig. Mir war wichtig, dass sie auch hierbei immer das Positive sah. Während der ersten Versuche hatte die Stute noch sehr arge Schwierigkeiten sich selbst zu tragen und die Hinterhand richtig mitzunehmen. Aber dies war anfangs noch relativ normal und würde mit dem Training besser werden. Funkenflug ging es nun mit dem Longiergurt an den Kragen. Sie durfte jeden zweiten bis dritten Tag einen Tag an der Longe drehen. Hierbei achtete ich darauf, dass ich die Halle leer war. Mir war wichtig, dass Funkenflug an der fast kompletten Longe laufen konnte. Dies beanspruchte die Gelenke nicht so sehr wie bei kleineren Kreisen. Aus diesem Grund wurde sie auch nicht jeden Tag von mir longiert. Während der restlichen Tage gewöhnte ich die Stute an den Sattel. Ebenso übte ich mit der Stute bei der Bodenarbeit wie sie auf die Stimme zu reagieren hatte. Nachdem sie sich halbwegs mit dem Sattel angefreundet hatte, begannen wir damit ihr die Bügel vorsichtig an den Bauch zu reiben. Schließlich sollte die Stute beim Reiten keine Panik bekommen, wenn der Bügel ihren Bauch straf.
      Beide Stute machten rasche Fortschritte. Bei Chatana beschloss ich, dass ich die Gangarten erstmal sacken lassen wollte. Ich wollte mit ihr beginnen an den Bahnfiguren zu arbeiten. Als erstes begann ich damit den Zirkel immer weiter zu verkleinern. Die Stute sollte langsam an die Volte herangeführt werden. Chatana kannte bereits Schlangenlinien durch die Bahn in drei Bögen. Diese versuchte ich nun ein bisschen enger zu reiten, damit wir langsam anfangen konnten den vierten Bogen einzubauen. Als dritte und letzte, neue Bahnfigur musste die Falbstute noch das Wechseln durch die Länge der Bahn lernen. Da Chatana bereits gute Grundlagen hatte und ebenfalls im Springen erfolgreich war, konnte ich auf eine gewisse Wenigkeit der Stute zählen. Diese kam uns gerade bei der Volte und den Bögen gelegen. Funkenflug hingegen lernte weiter, dass es nichts Schlimmes war, wenn der Bügel ein bisschen fester gegen ihren Bauch schwang. Hin und wieder begannen wir ebenfalls sie mit dem Sattel zu longieren. Nachdem sie hierbei immer entspannter wurde begannen wir mit dem sogenannten Bügeltritt. Meine Helferin hierfür war Jamie selbst. Ich hielt die Stute vorsichtig vorne fest und hielt den gegenüberliegenden Bügel. Jamie setzte danach immer wieder ihren Fuß in den Bügel. Funkenflug spürte nun von beiden Seiten den Druck, welcher auf dem Sattel lag. Ziel der Aufgabe war es, dass sie irgendwann hierbei komplett ruhig stehen blieb, aktuell tänzelte sie nämlich immer noch ein Stück nach vorne oder nach hinten. Für die ersten Versuche war dies vollkommen in Ordnung. Nur wenige Pferde blieben bei den ersten Versuchen ruhig stehen. Für uns hieß es nun das Training in diese Richtung weiter zu intensivieren. Hierfür benötigte ich Jamie oder einer ihrer Helfer. Alleine war dieser Schritt aktuell kaum möglich beziehungsweise nur schwer umsetzbar. Ebenfalls fingen wir langsam damit an, dass sich mein Trainingspartner sich in den Bügel stämmte und damit ein Aufsteigen simulierte. Dies gefiel der Stute natürlich nicht sonderlich und sie legte immer wieder die Ohren tief in den Nacken.
      Kurz vor meiner Abreise war das Aufsteigen jedoch gar kein Thema mehr. Für Funkenflug war dies in den letzten Wochen schon fast zur Routine geworden. Ebenfalls hatten wir am Aufsteigen und Reiten an der Longe gearbeitet. Auch dies lief mittlerweile immer besser. Anfangs hatten wir das ganze behandelt wie normales Longieren. Meine Seine Reiterin blieb hierbei eher passiv. Je weiter wir im Training kamen, desto weniger wirkte ich auf die Stute ein und überließ Jamie immer mehr die Führung der Stute. Mir war wichtig, dass während des Reitens an der Longe, diese bereits relativ locker war. Natürlich nur ab dem Punkt, wo ich wusste das Pferd verließ sich auf den Reiter auf seinem Rücken und er konnte das Pferd unter sich auch wenn es durchging kontrollieren. Das Pferd sollte sich bereits an der Longe mehr auf den Reiter konzentrieren, als auf die Person, die in der Mitte stand. Schließlich würde beim freien Reiten auch der Reiter die Kommandos geben und niemand in der Mitte. Je früher die Pferde sich an diesen Fakt gewöhnten, desto leichter war es später. Bei Chatana saßen bereits die Gangarten und Bahnfiguren. Auch mit den zusätzlichen Lektionen hatten wir bereits begonnen. Hier fehlten uns nur noch ein paar weitere Lektionen.
      Einen Tag vor meiner Abreise war es soweit, dass wir die Fortschritte der Pferde nochmal festhalten wollten. Funkenflug war mittlerweile soweit, dass sie die ersten Mal Freireiten gut hinter sich gebracht hatte. Den Galopp würde Jamie später mit ihr erarbeiten oder sich einen Trainer zur Hilfe holen. Da die Stute aktuell noch nicht ausreichend ausbalanciert war, wollten wir diesen Schritt noch nicht gehen. Gemeinsam hatten wir beschlossen, dass sie hierfür noch Zeit hatte und erst das Erlernte durch Jamie gefestigt werden sollte. Ich war mir jedoch sicher, dass mit weiterer Arbeit ein sehr tolles Reitpferd aus der Fuchsstute werden würde. Chatana und ich hatten in den letzten Tagen die Lektionen fertig erarbeitet. Für uns sollte es heute noch auf ein Turnier gehen. Hier wollten wir zeigen, dass die Stute das Niveau auch abliefern konnte. Natürlich saß noch nicht alles einwandfrei perfekt, dennoch war ich mir sicher, dass sie heute einiges zeigen konnte. Gemeinsam mit Jamie hatte ich bereits am Vorabend den Hänger gepackt und so mussten wir nun nur noch die Stute aufladen. Wir waren noch rechtzeitig in der Zeit und ich wurde genug Ruhe haben, dass ich die Stute noch entspannt warm reiten konnte. Auf dem fremden Hof angekommen machten wir die Ponystute gemeinsam fertig und ich ritt sie ab. Genau rechtzeitig wurde unsere Nummer aufgerufen und wir konnten mit dem Ritt starten. Am Ende vom Tag waren wir nicht platziert, aber das war auch nicht schlimm. Die Richter waren mit unserer Leistung zufrieden und konnten bestätigen, dass Chatana ein A-Niveau aufwies. Durch das weitere Training würden sich alle neu erlernten Aufgaben setzten und die Stute würde auch ihre ersten Erfolge verzeichnen können. Gemeinsam mit der Stute und Jamie fuhr ich zurück zum Hof. Dort hieß es für mich nun noch Koffer packen, denn der Flieger würde bereits früh am nächsten Morgen zurück in Richtung Heimat gehen. Ich schrieb Jamie noch einen Bericht über meinen Aufenthalt, damit auch die zukünftigen Trainer und gegebenenfalls auch Besitzer über das Training informiert werden konnten. Ebenfalls bescheinigte ich ihr das Einreiten und das Dressurtraining von E auf A-Niveau.
      Jamie
      Ameno, Aphelion, Rosenkavalier di Royal Peerage, Arec di Royal Peerage, BS' Je'taime, Wanita Iblis, Funkenflug di Royal Peerage, Cinja, Lykke, Jejota, Rosemaiden di Royal Peerage, Wednesday, Chatana, Yukiko di Royal Peerage, Lune di Royal Peerage


      In meiner Heimat könnte man jetzt wohl sagen 'Löppt'.
      Ja, derzeit lief bei uns wirklich alles gut, die Weiden waren endlich wieder nutzbar und die Pferde genossen die ersten Stunden in Freiheit, auch in Sachen Zucht und Verkauf lief es bestens. Das erste Fohlen in diesem Jahr war bereits knapp einen Monat alt und hatte genauso viel Charme wie ihre Mutter Yuki. Einige Pferde hatten ihre lang ersehnte Zuchtzulassung bekommen einige andere stehen in den Startlöchern für die nächste Zuchtshow. Auch zwei oder drei Pferde würden uns in den nächsten Wochen wieder verlassen, für sie hatte das Schicksal anderes geplant als das gemühtliche Leben auf Royal Peerage. Ich bin gespannt ob wir diesen Pferden irgendwann nochmal über den Weg laufen und sie im internationalen Sport antreffen werden.
      Auf den Koppeln herrschte derzeit zwar noch ein bisschen Chaos, weil sowohl die Großen als auch die Ponys sich eine Weide teilen mussten. Für die genaue Aufteilung der großen Weideflächen und die Zusammensetzung der kleinen Herden müsste ich mich nochmal mit Jenna und Blake zusammensetzen. Die beiden wussten genau welche Pferde zusammen harmonieren und welche eher weniger. Außerdem hatte Blake immer im Blick welche Pferde gerade im Training waren und deshalb näher am Stall stehen mussten. Die Stuten behamen sich zum Glück alle vorbildlich in ihrer großen Gruppe, bei den Hengsten gab es ein paar kleine Kloppereien, vor allem die Ponyhengste wollten sich nicht so leicht unterbuttern lassen. Für kurze Zeit musste das alles aber nun so funktionieren.
      Ich ließ mir ein paar Minuten die warmen Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen während ich die Stuten beobachtete und freute mich auf die nächsten Fohlen und meine zukünftige Welshzucht.
      Jamie
      Ich hielt den Strick fest umschlossen in meiner rechten Hand und betrat mit Funkenflug die Halle. Ich kam mir ein wenig fehl am Platz vor. Zwischen all den jungen Fohlen, die noch zusammen mit ihren Müttern vorgestellt wurden, stand ich mit meiner Püppi. Neben mir wirkte die junge Gidranstute sogar noch größer als sie eigentlich war, trotzdem war ich irgendwie froh darüber sie alleine ohne ihre Mutter vorstellen zu können.
      Ich zupfte leicht am Strick und lief los, Funkenflug trabte an und lief freudig neben mir her. In der Nähe der Richter hielten wir an und ich stellte die kleine Stute, so gut es eben ging, in die korrekte Position, damit die Richter ihr Exterieur beurteilen konnten. Das anschließende wieder antraben weckte Funkenflug aus ihrem Energiesparmodus auf, sie warf ihre Beine weit nach vorn und schwebte beinahe neben mir her. Nach einer großen Runde im Trab hielten wir zunächst wieder an, ich lobte die kleine Fuchsstute und ließ mir von Hunter, welcher die ganze Zeit über schon an der Seite bereit stand, eine Peitsche geben. Mit einem leisen Klick löste ich den Strick vom Halfter und warf diesen anschließend hinter mir auf den Boden. Ich gab Funkenflug zu verstehen, dass sie nun frei laufen durfte und weg war sie. Sie raste nur so durch die Halle und zeigte warum ihr Name Funkenflug war, zwischendurch war immer mal wieder Zeit für einen kleinen Buckler.
      Nachdem sich Funkenflug irgendwann wieder hatte einfangen lassen, führte ich sie zufrieden aus der Halle heraus.
    • Maleen
      Unverhofftes Wiedersehen - Sonntag, 16. August 2020
      Hunter

      Feuergeist di Royal Peerage, Funkenflug di Royal Peerage
      Kaum war die Dunkelfuchsstute polternd aus dem Hänger gekommen, wieherte sie, blähte die Nüstern auf und tanzte aufgeregt auf der Stelle. Ich musste kurz grinsen, als Blake sich bei dem schrillen Ton die Ohren zu hielt, genau so hatte ich Feuergeist in Erinnerung. Sie schaute sich einige Sekunden lang um und machte dann den Eindruck, als würde sie ihre Heimat tatsächlich wiedererkennen. Vor gut zwei Jahren hatte sie uns als Jährling verlassen und nun war sie wieder zurück. Sie folgte Blake brav in den Stall und schaute sich aufmerksam alles an, die meisten Stuten standen derzeit auf den Weiden, weshalb die Boxen alle leer waren. Alle bis auf eine, Funkenflug stand schon mit gespitzten Ohren an ihrer Boxentür und interessierte sich sehr für den 'Neuzugang'. Direkt daneben hatten wir eine Box vorbereitet, das schwarze Namensschild mit der goldenen Schrift zeigte wem die Box von nun an gehören sollte - Feuergeist di Royal Peerage. Wir hofften alle, dass die beiden Schwestern sich wiedererkennen und verstehen würden und in Zukunft zusammen auf die Weide gehen konnten. Sobald sich Feuergeist eingelebt hatte, sollte sie auch direkt mit ihrer Schwester gemeinsam in die Ausbildung gehen. Funkenflug war ihrer kleinen Schwester etwas vorraus, aber das würde sie sicherlich schnell aufholen.
    • Maleen
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      Dressur E-A - Freitag, 09. Oktober 2020
      Sosox3

      Funkenflug di Royal Peerage geritten von Tamara Jones, Cinja geritten von Nathan Scott, BOS Gracy geritten von Brooke Scott
      Brooke Scott | Wir hatten erst Mittwoch und irgendwie quälte es mich, zu wissen, dass unsere Zucht nur semi gut verlief und wir nun hoffen konnten, dass unser Trainingscenter wenigstens gut anlaufen würde. In einem Monat gleich vier Pferde trainieren zu können, das würde ich jetzt nicht als schlecht betiteln, aber es war noch zu wenig um die Große Anlage bewirtschaften zu können. Nathan hatte sich der Gidran Stute Cinja angenommen und ich sah jeden Tag beim Training der beiden zu. Ich konnte in der Dressur viel von meinem Bruder lernen, schließlich hatte er auch ein gutes Händchen bei ein paar der Spinnern, die er sich an Land gezogen hatte, wie beispielsweise Dorincourt. Der Hengst war eigentlich Dressur gezogen, holte aber im E- Springen einen Sieg nach dem anderen nach Hause mit meinem Bruder. Tamara ritt die Berittstute Funkenflug, eine Vollschwester von Feuergeist, die wir kürzlich eingeritten hatten. Beide schienen unheimlich großes Potenzial im Springsport und im Busch zu haben und waren definitiv super Verpaarungen aus den beiden Elterntieren. Ich sah mich noch einmal in der Halle um und ging dann gemütlich in den Stall um meine hellbraune Stute BOS Gracy zu putzen. Durch ihr dünnes Fell schimmerte sie fast durchgehend im Licht der Sonne. Sie spielte mit ihrer Nüster an meiner Jackentasche und ertastete mit ihrer Lippe meinen Schlüssel. “Hey du kleiner Entdecker!”, sagte ich mit einem Lächeln auf den Lippen und schob ihre Nase weg.

      Nathan Scott | Cinja kannte ich von einer Reitschülerin, die eine Springstunde bei mir absolviert hatte. Eine tolle Stute, nur manchmal etwas verträumt. Zumindest vermittelte sie mir das in der Springstute vor ein paar Monaten. Jetzt, wo ich sie jedoch unterm Sattel hatte, zeigte sie mir ihr Potenzial. Wenn sie sich nur nicht so fest im Hals machte. Umso wichtiger war es mir bei ihr im Training sie mit genügend Bahnfiguren locker zu machen. Aber egal was man auch von ihr verlangte, sie machte es. So lernte sie auch schnell die Kehrtwendung auf der Vorhand, doch was jeder Richter sehen wollte, waren flüssige Übergänge der Gangarten. Diese bedarfen bei ihr allerdings noch weitere Übungen und ich versuchte ihr die Arbeit so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Cinni war auch mit anderen Pferden in der Halle ziemlich kompatibel und ließ sich davon nicht beirren, wenn diese im Galopp oder Trab an ihr vorbei geritten wurden. Sie verhielt sich aufmerksam und wollte es dem Reiter gewiss recht machen. Ich ritt sie für die heutige Trainingseinheit noch trocken und führte sie nach dem Absatteln auf den Paddock.

      Tamara Jones | Als Nate die Fuchsstute aus der Halle ritt, hatte ich Halbzeit. Wir kamen gut voran und Funkenflug die Royal Peerage hatte gut mitgearbeitet. Ich lobte sie und gab ihr eine kleine Verschnaufpause. Wir hatten ihren Sattel nachpolstern müssen und seitdem lief sie viel lockerer im Rücken. Während ich ihr kurz Pause gewährte, kam Brooke mit Gracy rein und stieg auf. Wir ritten ein paar Runden auf der ganzen Bahn und ich merkte, wie Funkenflug schneller wurde und eifriger ging und ich sie zurückhalten musste, damit Gracy noch nach kam. “Du kleine Hexe!”, sagte ich zu Brooke, als sie mir wieder davon erzählte, dass sie mit Jack aus gewesen war. Tanja war eine gute Freundin von mir geworden, Brooke jedoch auch, umso schwieriger wurde die Situation jetzt für mich. “Brooke, ich kann darüber nicht mehr reden. Ich bin auch mit Tanja befreundet, du musst mit jemand anderem darüber reden.” Ich gab Funkenflug ein Zeichen, dass wir jetzt wieder schneller unterwegs sein würden und machten uns an die Galopparbeit. Wir verkleinerten und vergrößerten das Viereck und übten vermehrt die Übergänge, denn dafür, dass der Schritt schön eifrig und raumgreifend war, so musste ich sie vom Trab in den Galopp immer mal wieder andeuen. Je öfter ich mit ihr arbeitete, umso flüssiger wurde das ganze auch und sie sprang nach und nach immer besser im richtigen Galopp an. Als wir fertig waren, ritt ich sie trocken und schaute Brooke noch etwas zu. Gracy hatte einen unglaublich schönen Charakter und wollte es dem Reiter immer recht machen. “Wenn du so weiter machst, kommt ihr locker durch ne A-Dressur.” “Danke.”
    • Maleen
      Neue Ponys - Samstag, 06. März 2021
      Hunter

      Jejota, Lewin, Wednesday, Little Pirate, Wanita Iblis
      Hexenring, Chocolate Chop Cookie, Kredda, All Pride, Almost Illegal, Happy Steffi, Lune di Royal Peerage, Akim, Cielo, Arkin, Yukiko di Royal Peerage
      Nephilims Nemesis, Rosemaiden di Royal Peerage, Lykke, Nera, Andorra, Aitana, Cinja, Feuergeist di Royal Peerage, Funkenflug di Royal Peerage, BS' Je'taime, Emese, Plötze, Roseblood
      Tacito il Vero, Arec di Royal Peerage, Rosenkavalier di Royal Peerage, Nevio, Aphelion, Ameno, Attila

      Na das mit der Reduzierung des Pferdebestands hatte ja super geklappt. Über die letzten Monate waren 4 neue Ponys eingezogen. Ein bereits gekörter kleiner Welsh B Hengst, der hoffentlich ein paar hübsche Fohlen mit unserer Happy machen wird, eine Lewitzer Stute, die für unsere Verhältnisse ziemlich bunt war, eine Isländer Stute, die trotz der 'merkwürdigen' Art der Fortbewegung, sehr schnell von unseren Dreigängern akzeptiert wurde. Und für Jamie ging mit der schwarzen Welsh Cob Stute ein kleiner Herzenwunsch in Erfüllung, sogar zwei Turniersiege konnte Hexe schon verzeichnen, obwohl sie erst einen guten Monat bei uns ist.
      Die anderen Pferde genossen die ersten warmen Sonnenstrahlen, auf den langsam wieder grün werdenden Weiden und einige der Ponys ließen sogar schon haufenweise Winterfell fallen.
      In Sachen Zucht stand als nächstes Cinjas Prämierung an, die 5-jährige Stute hat inzwischen einige Siege auf ihrem Konto und ist ein zuverlässiges Geländepferd, ihre Fohlen werden sicherlich ebenfalls tolle Spring- und Geländepferde. Auch für Feuergeist wurde es so langsam ernst, sie sollte zwar noch nicht zur Prämierung, aber Jamie hatte nun angefangen sie voll ins Training aufzunehmen und arbeitete daran ihre Muskeln aufzubauen, damit sich mich in einigen Monaten gut tragen kann.
      Und ansonsten war es eher still auf dem Hof, alles lief wie immer, jeder ging seinen Trainingplänen nach und freute sich auf den kommenden Frühling.
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  • Album:
    RP - Stuten
    Hochgeladen von:
    Maleen
    Datum:
    15 Aug. 2020
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    EXIF Data

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    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Rufname:
    Funkenflug, Püppi


    Dam: Emese | S. unbekannt D. unbekannt
    Sire: Attila | S. unbekannt D. unbekannt

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    Geburtstag:
    28.Februar 2015
    Geschlecht:
    Stute
    Rasse:
    Gidran
    Farbe:
    Fuchs
    Abzeichen:
    2x weiß, Blesse
    Stockmaß:
    1.62m

    Charakter:
    menschenbezogen, temperamentvoll, mutig, intelligent


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    Genetik:
    ee Aa FF
    Zuchterlaubnis:

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    BFS 272 & FS279
    Zuchtverband:

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    Fohlen:
    //


    [​IMG]

    Besitzer:
    Maleen
    Pfleger:
    //
    Turnierreiter:
    //
    Maler(VKR):
    Maleen

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    Reitstil:
    Englisch

    Dressur: A/M
    Springreiten: E/S

    Geländespringen: E/S
    Fahren: M/M
    Rennen(Galopp): A/A
    Distanzreiten: A/L
    Western: -/-

    Fett > besonderes Talent // kursiv > dafür geeignet // durchgestrichen > keine Begabung


    Turnierschleifen:
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    524.Rennen 472.Fahrturnier 477.Fahrturnier
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    459.Distanzturnier 479.Fahrturnier 481.Fahrturnier

    Stecki © Maleen 2013