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Maleen

♛ Emese | ♀ | Gidran

♛ Emese | ♀ | Gidran
Maleen, 16 Apr. 2016
Occulta gefällt das.
    • Maleen
      Alte Berichte
      Der letzte Rest des Sommers
      Der Wecker klingelte pünktlich um 7. Müde und gakelig kletterte ich aus dem Bett, etwas verwundert das es noch so dunkel war..normal strahlte mich jetzt schon die Sonne an. "Wie schnell der Sommer wieder um gegangen ist.." stöhnte ich vor mich hin. Mit dicken Augen bemühte ich mich der Kleiderwahl, ehe ich mein Frühstücks Müsli in der Küche zu mir nahm. Ach mein Hund Luna wartete bereits gefühlt 10 Stunden auf ihr Futter, weshalb ich es auch nicht länger warten lies.
      Nun zog ich mir fix die Schuhe an, und eine etwas wärmere Jacke..es waren schon wieder nur noch 10°C.
      Zuerst ging es in den Boxenstall wo ich Tiara und Colour Paint mit Futter versorgte. Frisch gemistet gab es noch eine große Ladung frisches Heu, ehe die zwei zu den anderen auf die Padocks durften. Weiter ging es im Offenstall, wo bereits Shapaan und Calle Cool auf mich warteten. Bevor ich jedoch mit dem einstreuen und Heu füttern begann, nahm ich mit Calle zur Hand. Brav lies er sich das Halfter überziehen und sich am Pfahl des Offenstalls anbinden. Ich lobte meinen jungen Prachtburschen, dann begann ich bereits damit die alten Zöpfe auf zu machen, zu verlesen und neu zu flechten. Seine lange Mähne bedarf viel arbeit, aber da Shapaan Gott sei dank keine Mähne anfraß und Calle auch kein Ekzemer war, klappte das mit dem wachsen gut und sogar recht schnell, sodass ich immer mal die Spitzen nachschneiden musste, ehe diese versplissten. Nun streute ich den Offenstall neu mit Stroh ein und fütterte die 2 mit dem frischem Heu.
      Als letztes checkte ich die Sommerkoppel, mit Stuten und Fohlen ab, fütterte dort nur die die es nötig haben, denn das Gras steht noch hoch genug, sodass ich noch nicht anfangen muss Stroh und Heu zuzufüttern. Also versorgte ich Emese, Crazy in Love, Nandalee, Salea, Forza, Nachtfalke, All About, Nachtschwärmer, Shyvana, Jinx und Meilenstein mit genügend streicheleinheiten. Als alles fertig war ging ich bis zum Abend wieder ins Haus und setzte mich entspannt an den Laptop.


      19.September 2015

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      Rundumcheck Emse


      Heute kam ein weiterer Auftrag in die Praxis. Der Auftrag war in Irland, also buchte mir Miriam schon das Ticket und ein Mietauto damit ich dort auch auf den Hof kommen würde. Heute war ich alleine unterwegs, da meine Helferin in den Prüfungen sitzt. Insgeheim fieberte ich mit ihr mit. Als ich meinen Koffer bereitgelegt hatte ließ ich mich von Miriam zum Flughafen fahren und dort musste ich nicht lange warten. Der Flug verlief ohne Komplikationen und auch das Mietauto stand bereit. Nun musste ich vom Flughafen nach Luggala fahren dort wurde ich von Zasa Levy erwartet.

      Die anfahrt erfolgte ohne Probleme. Als ich auf dem Hof ankam wurde ich freundlich begrüßt und gemeinsam gingen wir zur der besagten Stute Emse. Zuerst lies ich sie mir in Schritt und Trab vorführen. Zuerst ohne die sogenannte Beugeprobe danach mit der Beugeprobe. Die stute tritt klar und sauber unter, kein Befund. Nun begann ich mit meiner Arbeit. Ich schaute ihr ins Maul. Zähne waren gut das Zahnfleisch war feucht und rosig. Ich drückte leicht drauf, und das weißer Abdruck der entstand verschwand binnen von Sekunden, die Versorgung läuft sehr gut. Ihre Nüstern waren auch in Ordnung. Augen waren klar und neugierig, in den Ohren waren keine kleinen Mitbewohner. Dann hörte ich das Herz ab und auch den Darm. Auch da war kein Mangel zu entdecken. Das Fell war glatt und seidig. Und so konnte ich meine Untersuchung abschließen die Stute war vollkommen gesund!. Ich lobte die Stute, sagte es der Besitzerin, und fuhr dann zum Flughafen.(1536)


      28. November 2015
      Willkommen kleine Fliege!

      Wie gewohnt klingelte der Wecker sehr früh..Zwar störte mich dies immer noch, doch heute gab es ja einen freudigen Anlass.
      Vor einigen Tagen habe ich mir in Holland eine hübsche Shetty Stute angeschaut, Dragon Fly hieß sie.
      Es gab viele andere tolle Ponys, mit enormen Zuchtwert, doch ich entschied mich für die kleine Rappstute mit
      den blauen Augen. Auch wenn sie Im Zuchtkommitee durch die Augenfarbe leider keine Chance hat, wird sie in Luggala bestimmt irgendwann trd ein
      Fohlen begrüßen. Die kleine war gerade 3 Jahre alt, also komplett roh und direkt von der Koppel.
      Natürlich wurde trd sehr viel mit ihr gemacht, sodass sie keinerlei Scheu zeigt und auch vor alltäglichen Dingen nicht abgeschreckt wird.
      Gemütlich trank ich meinen Kaffee leer bevor ich mich in die Stallklamotten schmiss.
      Zunächst führte mich der Weg in den Boxenstall, wo Colour Paint und Calle Cool bereits auf mich warteten. Die zwei unterschiedlichen Hengste
      wiehrten aufgeregt, als endlich trubel im Stall war. Nach dem füttern der zwei brachte ich sie auf ihre Paddocks und mistete schnell die 2 Boxen.
      Nun machte ich mich zu den Offenställen, zuerst zu den Jungs, wo Shapaan zusammen mit Fohlen All About standen. Hier brauchte ich natürlich nicht misten.
      Ich fütterte beide mit den Wintercops, immer ab Ende November und hing die Heunetze neu bestückt zurück auf die Koppel.
      Im nächsten Offenstall wartete meine Stuten und Fohlen Gruppe bestehend aus Emese, Salea, Nandalee, Ala Forza, Nachtfalke, Meilenstein und Crazy in Love.
      Auch diese bekamen die Wintercobs, allerdings mit einem Mineral/Protein Zusatz.
      Ich beendete die aktuelle arbeit als plötzlich Jolien rief das der Lkw da ist.
      Ich nahm die Beine in die Hand und lief zurück zum Haupthaus, wo mich der charmante holländische Fahrer bereits erwartete.
      Verwundert wie gut er Deutsch sprach, machten wir und beide dran den LKW auf zu machen.
      Ich belächelte das Bild der riesen LKWs und der kleinen schwarzen Stute darin. Irgendwie echt süß!
      Wir klärten alles schriftliche, während Jolien die kleine in eine der Boxen im Stall brachte.
      Unser Offenstall ist leider noch nicht auf Shettyhöhe gebaut, sodass sie erstmal im alten Stall von Flopp oder Hopp stehen darf.
      Ich verabschiedete mich vom netten Holländer, und schaute nochmal bei Fly vorbei, doch gönnte ihr heute die verdiente Ruhe.
      Wippernd vor Kälte freute ich mich auf den warmen Kamin.
      Jolien hatte vorgeschlagen endlich hier mal etwas Weihnachtlich zu schmücken, was wir eute auch umsetzen würden.

      24. Januar 2016
      Pflegi + Erste Trainingsstunden mit Fraena

      Seit ein paar Tagen ist die hübsche Stute Fraena bei uns in Luggala zuhause. Die kleine ist eine Dunkelfuchs-Shettydame mit einem zarten Stockmaß von 0,81m. Es ist echt herrlich sie zu sehen! Ihr langes, dichtes Winterfell ließ sie wie ein aufgeblasenen Plüschbär aussehen. Doch so Massen an Fell kommen für sie sehr gelegen, aktuell haben wir nämlich eine herrliche Schneestiefe von 30cm bei etwa -10°C. Wobei, mittlerweile
      störten mich solche Temperaturen gar nicht mehr, Irland ist ja nicht für sein Dauerschönwetter bekannt. *Denkstunde aus* Ich schlüpfte in meine wärmsten Sachen die ich nur finden sollte. Mich schupperte es bei dem Gedanken, das es draußen kalte -9°C waren. Der erste Schritt nach draußen brauchte mich einiges an Überwindung.
      Ich Offenstall angekommen war es wie gewohnt pferde-leer, denn die meisten der Pferde standen trotz dem doofen Schneewetters weit hinten. Mit einem Strick bepackt ging es wieder raus in den Schnee - Fraena suchen. Allerdings ist die kleine Dame sehr menschenbezogen und kam direkt neugierig zu mir. Aktuell habe ich umsortiert, die Shettys stehen jetzt zsm mit den Mini Fohlen im Offenstall neben dem Wohnhaus. Die anderen stehen noch wie vorher. Ich begrüßte also die kleine Stute mit einem netten Streicheln und schnallte den Führstrick an. Willig folgte sie mir bis in den Putzvorstand im Offenstall, sodass ich auch keine Bedenken hatte sie fest anbinden zu müssen. Ich begann nun mit dem Putzen, wobei ich mich ja fast hinknien musste, doch was opfert man nicht alles für die Zwerge?
      Heute wollte ich ihr das erste mal den Gurt umlegen, ich machte mir den größten Kopf, wie ich es ihr angenehm bereitete, doch letztendlich stand sie totbrav da. Nach so einigem Wiederholen konnte ich also beruhigt den Gurt ein wenig zu machen.
      Auch das meisterte sie tapfer, worauf ich sie an die Longe schnallte.
      Zusammen spazierten wir über eine der aktuell leeren Weiden, kein mux von ihr.
      Freudig begeistert ließ ich mir von Janaii den Gurt abmachen und tragen, ich machte die Longe lang und so konnte sie sich etwas im Vertrauen meines Beiseins die Beine vertreten. Nach einer halben Stunde kroch die Kälte über mich und ich brachte die kleine zurück in den Offenstall. Dort holt sie sich noch ein Leckerlie ab und spazierte ruhig zu ihren Freunden auf die Weide. Ich begann also meine Pferde für den Abend zu füttern, die Boxenpferde fütterte ich noch einmal kräftig mit Heu und schloss für heute die Türen zu den Paddocks. Gerade ebend rief nämlich ein befreundeter Ranchbesitzer aus der Umgebung an, dass es dort bereits heftig unwetterte. Schwerer Schneesturm, sowie Temperaturen unter -20°C erwarteten uns. Geschockt beeilte ich mich die restlichen Boxen frisch zu machen, denn ich werde ein paar Pferde aus den Offenställen reinholen, die anderen bekommen unter anderem Decken. Ich entschied nach den Pferden, die die am wenigsten Kälteresistent waren, sowie Pferde die bei diesem Sturm Angst haben werden. Schnell war ich fertig und stiefelte zu den Offenställen. Dort streute ich mit Hilfe noch einmal kräftig ein, versorgte die Heunetze und verschloss die Tore zu den Weiden, heute durften sie drinne bleiben, bzw ist besser so. Dragon Fly bekam eine Decke, denn sie war geschoren, genau wie Colour Paint. Auch Shapaan bekam eine, denn er war bereits alt und es kommt nicht mehr genug Winterfell. Außerdem brachten wir nun noch Meilenstein & Jink, Nachtfalke & Forza, Crazy in Love und Shapaan in die Boxen. Beruhigt, aber dennoch unruhig ging ich nach drinnen. auch meine Fenster schloss ich, Türen unterlegt und Kamin an. - Na dann wollen wir mal -


      04. April 2016
      Wildes Trubel in Luggala


      Wie jeden morgen klingelte mein Wecker punkt 6. Schon fast wie ein Ritual zog ich meine Stallklamotten an, griff mir auf den Weg die kalte Tasse Kaffee von gestern nachmittag und schlürfte sie genüsslich weg..mehr oder weniger genüsslich sagen wir. Mit Luna bei Seite ging mein erster Weg in die Boxenställe, dort steht seit gestern Abend bereits Colour Paint, welcher wie ich auf seinen neuen Kumpel wartete. Vor kurzem hab ich einen schicken Lewitzer Hengst namens Cheveyo gefunden. Ein 16jähriger gekörter Mann, gefahren und viel allgm gefördert, mit wunderbaren Bewegungen und viel Ausstrahlung. Perfekt für Zasa dacht ich mir.
      Luggala wird bald etwas umgestaltet werden, es wird die Möglichkeit geben Lehrgänge auf unseren Pferden zu bestreiten, sowie Ausritte etc., die Zucht von Shetlandponys und Friesen wird kristalisiert und ich möchte meine Reit- und Ausbildungsart den Menschen nahebringen. Oder vllt doch ganz anders..man ist ja kreativ in der Lebensplanung *grins*. Genug ins leere gedacht, mistete ich in Ruhe Clouds Box, meine Pferde waren Futter erst ab um 7 gewohnt, also alles im Lot. Ich streute ein und fütterte meinen gierigen Scheißer endlich. Gar genervt von mir, von wegen: Warum mehrt die Alte so?! steckte er seinen Kopf in den Trog während ich den Stall verlies. Nun ging es in den Zweiteiler-Offenstall, nämlich zu meinen gelieben Zwergen. Nach dem mich alle Shettys erfolgreich angefressen hatten mit viel Suchmühe in die Hosentaschen steckten, begann ich auch hier neu einzustreuen und füllte alle Raufen mit Heu. Nun waren Fraena, Dragon Fly, Spencer und Flop grundversorgt..ja er ist wieder bei mir da die Käuferin wegen einem Zuchtumstiegs auf mich zurück kam, aber hey, nun wird er hier bleiben und mit Spencer das Wallach sein genießen. Weiter ging es im Offenstall von Crazy in Love, Jinx, Shyvana, Emese und der neuen..schon wieder nix erzählt. Nienke, eine hübsche Friesenstute, Niederlande geboren, durfte vor 2 Tagen ebenfalls Luggala begrüßen. Sie ist 6 Jahre alt, im schweren Typ stehend und soll bei mir neben der speziellen Reitweise, Dressur gefördert werden. Auch hier im Stall versorgte ich fix alle, bis es dann zu den Hengsten Calle Cool und Shapaan, welche ich genau wie die Ponys und Fohlen Nandalee, All About, Nachtfalke, Forza, Nachtschwärmer und Meilenstein grundversorgte.
      Mit vorerst ruhigem Gewissen spazierte ich wieder zurück ins Haus, wichtige Planungen standen an!
    • Maleen
      Ein Haufen Arbeit - Mittwoch, 07. Dezember 2016
      POV: Jamie

      Heute stand viel Arbeit an, alle Boxen mussten ausgemistet werden, die Pferde gefüttert und enige von ihnen Bewegt werden. Zum Glück waren wir heute mal alle zusammen und konnten uns die Arbeit aufteilen, während Hunter und Blake die Weiden abäppelten machte ich mich mit Jenna und unseren kleinen Mädels Hannah und Lea daran die Boxen auszumisten. 16 Stück waren es an der Zahl. Gut die Hälfte davon hatten wir schon heute morgen angefangen, somit war der Hengststall schon halb fertig, die Boxen von Pirate, Ravenclaw, Rosenkavalier, Akim, Cielo, Ameno, Attila, Damon und Arkin mussten nur noch neu eingestreut werden.
      Unsere Damen machten zu unserem Glück nie viel Dreck, lediglich Plötze hatte ein riesen Chaos hinterlassen, welches ich beseitigen musste. Aber zusammen hatten wir letztendlich auch den Stutenstall geschafft.
      Während Hannah und Lea das Heu verteilten, ging ich ihnen hinterher und füllte Kraftfutter in die Tröge von Ahyoka, Emese, Plötze, Valquiria, Yuki und Rose, nur unser Fohlen Lykke bekam nichts. Stattdessen legte ich ihr zwei Möhren und einen Apfel hin.
      Unsere Männer waren in der Zwischenzeit mit den Weiden fertig und hatten es uns gleich getan und im Hengststall das Futter verteilt.
      Nun war es an der Zeit die Pferde in den Stall zu bringen, dies taten wir schon seit einiger Zeit so, dass wir die komplette Herde einfach gemeinsam den Weg zum Stall hochtrieben. Viele Pferde hatten sich schnell daran gewöhnt und liefen schon von ganz allein in ihre Box. Nur die Fohlen machten hin und wieder Faxen und fanden die Stallgasse interssanter als ihre Box.
      Nach einer viertel Stunde waren dann aber alle Pferde im Stall und fraßen genüsslich ihr Futter.
      Blake war noch mit unseren drei kleinen Rappen Pirate, Ravenclaw und Rosenkavalier in der Halle um sie ein wenig zu bewegen und ich machte mich langsam auf den Weg zum Haus um mich wieder aufzuwärmen.​
    • Maleen
      Waschtag - Sonntag, 04. Juni 2017
      POV: Jamie

      Wer auch immer auf die Idee gekommen war heute alle Pferde zu waschen, hatte sich definitiv einen Schlag auf den Hinterkopf verdient. Denn auch mit 6 Personen war dies keine Sache von ein paar Minuten.
      Die ersten Pferde waren bereits fertig und standen nun zum Trocknen da, während wir uns eine kleine Pause gönnten. Wir hatten und dazu entschieden mit den Ponyhengsten und Fohlen anzufangen, da diese ganz gern mal herumzappelten und keiner von uns Lust hatte sich damit am Ende dieser ganzen Aktion herumzuschlagen.
      Damon, Akim, Rosenkavalier, Ravenclaw, Lykke und Little Pirate waren also schon fertig. Mit nassem und glänzendem Fell standen die Sechs in der Sonne und fraßen entspannt das Heu aus den Netzen, die wir ihnen hingelegt hatten.
      Nach einer viertel Stunde war Pferdetausch angesagt, die beiden Mädels Hannah und Lea brachten das Fohlen Lykke wieder zurück zur Stutenkoppel, während Jenna und Blake die Hengste wieder zurück zu ihrer Herde trieben. Hunter und ich machten inzwischen den Putzplatz etwas sauer und füllten die Heunetze wieder auf.
      Dann ging es weiter. Jenna und Blake hatten direkt die nächsten Kandidaten mit gebracht. Attila, Ameno und King Arthur waren an der Reihe. Wie beim ersten Durchgang auch hatten wir uns wieder aufgeteilt. Hannah und Lea putzten alle Pferde kurz über, Hunter und ich wuschen die Pferde und Jenna und Blake stellten die gewaschenen Pferde beiseite und sorgten immer für Nachschub. So fanden mit der Zeit auch Roseblood, Yuki Shiro RP, Valquiria, Plötze, Emese und Ahyoka den Weg durch unsere kleine Waschstraße und standen am Ende blitze blank vor uns.​
    • Flair
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      Dressurtraining E nach A - Freitag, 27. Oktober 2017

      POV: Janina Lohmann

      Dieses Wochenende war ich auf dem Weg nach Italien, auf den Hof von Hunter Lacey, um dort zwei Pferde in der Dressur weiter auszubilden. Laut Isa handelt es sich nicht um die üblichen deutschen Sportpferde, die ich gewohnt war, sondern um einen Gidran und einen Neapolitaner. In beiden Rassen fließt spanisches Blut, deshalb war ich besonders gespannt auf die beiden Pferde. Ich saß erst ein einziges mal in meinem Leben auf einem reinrassigen Andalusier - und das war im Urlaub zum "spaßreiten". dennoch war es ein komplett anderes Reitgefühl, als bei den gängigen deutschen Warmblutpferden.

      Ich wurde auf dem Hof Herzlich von einer Pflegerin namens Jenna Slater empfangen. Sie wusste gleich Bescheid und begleitete mich zu Hunter, um uns vorzustellen. Im Büro klopfte ich an den Türrahmen und schaute vorsichtig um die Ecke. Hunter bat mich herein und freute sich über meine Ankunft auf dem Gestüt. Ursprünglich sollte ich schon längst zum Training hier gewesen sein, allerdings waren wir auf dem Gestüt sehr ausgelastet gewesen, sodass sich meine Anreise um eine Woche verzögert hatte. Hunter hatte jedoch kein Problem damit, er konnte den Trainingsplan seiner Pferde dementsprechend anpassen. "Haben Sie die Fahrt gut überstanden?", fragte er mich. Ich nickte mit dem Kopf und bejahte seine Frage. "Das Wetter hier ist auf jeden Fall angenehmer, als der kalte Wind an der Nordsee", lachte ich. Hunter wies mich kurz ein, und beschrieb mir die beiden Pferde, mit denen ich heute arbeiten sollte. Emese war eine kleine fuchsfarbene Gidranstute mit einem ordentlichen Temperament. Er beschrieb sie als fleißig und lernwillig, aber dennoch gut zu händeln. Der Zweite Kandidat namens Ameno war eher eine ruhige Variante. Unterm Sattel geht er aufmerksam und gehorsam, und möchte seinem Reiter außerdem um jeden Preis gefallen. Anschließend fragte er mich noch, wie sich Ravenclaw denn bei uns eingelebt hätte. Ich lächelte, als ich an Maries Rabenschwarzes Pferdchen dachte, und antwortete auf seine Frage: "Raven geht es gut, und er hat sich toll eingelebt. Außerdem hat er sich prächtig entwickelt. Derzeit steht er noch alleine in einem Offenstall mit einem Nachbarn, und wir probieren aus, mit welchem Pferd er sich am besten versteht, damit er nicht weiterhin in Einzelhaft stehen muss. Marie ist total glücklich mit ihm, sie geht richtig auf wenn sie mit ihm arbeitet." "Das freut mich zu hören!", Hunter lächelte "Das werde ich seiner ehemaligen Trainerin auf jeden Fall weitergeben." Damit war unser Gespräch auch schon beendet, und vermutlich würden wir uns nicht nocheinmal sehen, da er noch eine wichtige Besprechung hatte. Falls ich weitere Fragen hätte, sollte ich mich an Jenna wenden. Sie hatte in der Zwischenzeit auch schon die Fuchsstute gesattelt und gezäumt. Ich ging zu ihr und bedankte mich dafür. Sie überließ mir die Zügel und beschrieb mir den Weg zur Halle. Während ich Emese reite, würde sie Ameno vorbereiten.

      Dort angekommen stellte ich die Stute auf der Mittellinie auf und klopfte ihren muskulösen Hals. Sie war zierlich und recht klein, dennoch ein totales Kraftpaket. Ich gurtete nach, was mit Emese mit einem empörten Blick in meine Richtung quittierte. Ich schob ihr als Entschädigung ein Leckerli aus meiner Tasche zu. Ich habe gelernt, zu Stuten immer nett zu sein, damit es gar nicht erst zu irgendwelchen Diskussionen kommt. Ich nahm die Zügel auf und schwang mich behutsam in den Sattel. Amese wartete gehorsam, bis ich beide Bügel aufgenommen und das einen leichten Schenkeldruck verübte, bevor sie im Schritt losging. Ich ließ die Zügel lang und gewöhnte mich an ihren Gang. Er war flach, aber trotzdem nicht unelegant. Sie trat außerdem gut unter und Streckte die Nase beinahe bis auf den Boden. Nach einigen Schrittrunden hielt ich sie Stute an, dies klappte schon durch einwirken des Kreuzes. Meine Zügelhilfe war gar nicht von Nöten. Ich freute mich darüber, dass sie so fein geritten war, und all meine anfänglichen bedenken bezüglich ihres Temperamentes waren verflogen. Ich nahm die Zügel auf und begann damit, die Stute auf beiden Händen Seitwärs fußen zu lassen. Auch hierbei zeigte sie sich eifrig und sensibel. Ich stellte schnell fest, dass ihr zu viel Zügeldruck nicht passte, sodass ich sie mit einer sehr weichen Hand ritt. Im Trab wiederholte ich die Seitwärtsgänge auf beiden Händen, und Emese erfüllte die Aufgabe einwandfrei. Ich lockerte sie weiterhin, indem ich einige Hufschlagfiguten einbaute, auf denen sie übertreten konnte, wie beispielsweise auf dem Zirkel. Es dauerte nicht lang, Bis Emese freudig schnaubte und auf ihrem Gebiss kaute. Sie war mittlerweile sehr durchlässig, sodass ich den Galopp hinzunahm. Der Galopp war sehr flach und wenig raumgreifend, und sobald ich versuchte, die Stute aufzurichten, machte sie vorne dicht und wurde auhc im Rücken spannig. Nachdem ich dieses Problem erkannt hatte, ritt ich besonders viele Übergänge. Begonnen mit Trab-Schritt Übergängen, dann Trab-Halt Übergänge, und später Galopp-Schritt Übergänge. Diese Übung befreite die Stute sehr und sie wurde im Schulterbereich immer lockerer. Sie ließ sogar zu, dass ich sie etwas mehr aufnehmen konnte, ohne dass sie gleich gegen die Hand drückte. Ich setzte also meine Galopparbeit fort, wobei ich auf beiden Händen Zirkel verkleinerte und vergrößerte. Außerdem nahm ich fliegende Galoppwechsel hinzu, welche sich sehr gut mit einem "aus dem Zirkel wechseln" kombinieren ließen. Emses Galoppsprünge ließen sich auf Abfrage nun sehr gut vergrößern und verkleinern, und die Stute war noch immer sehr konzentriert. Dennoch war ich der Meinung, jetzt aufzuhören, denn das fuchsfarbere Fell wurde an den verschwitzten Stellen schon sehr dunkel, und ich wollte die Stute mit einem guten Endergebniss in den Feierabend entlassen. Also parierte ich die Stute durch zum Trab und ließ die Zügel aus der Hand kauen. Emse machte sich lang und schnaubte zufrieden. Nach einer Bahnrunde im Trab stellte ich die Anlehnung wieder her und parierte sie zum Schritt durch. Als ich dir Zügel erneut nachgab, streckte sich Emese abermals und ging in großen Schritten im Schritt vorwärts. Ich klopfte ihren Hals, und maschierte nach 10 Minuten Trockenreiten auf, saß ab und führte die Stute in die Stallgasse zurück, wo bereits ein kleiner schwarzer Hengst aufmerksam in meine Richtung schaute. Im selben Moment schien Jenna mich zu bemerken, denn sie kam auf mich zu und nahm mir die Stute ab. "Deine Arbeit mit ihr sah gut aus", kommentierte sie meinen Ritt auf Emese "Ich denke, das hat Emese tatsächlich weitergeholfen." "Danke", ich lächelte über beide Ohren, über Lob freute ich mich immer wie ein Honigkuchenpferd. "Emese ist aber auch wirklich eine sehr tolle Stute. Gar nicht auf Konfrontation aus und so konzentriert bei der Arbeit. Das ist echt Gold wert, wenn man in der Dressur weiterkommen will". Jenna nickte und nahm der Stute den Sattel ab, um sie anschließend abzuspritzen. Ich widmete mich währenddessen dem schwarzen Neapolitaner Ameno. Vom Wesen her erinnerte er mich total an Nemax, er strahlte solch eine Ruhe und Gelassenheit aus, und dennoch beobachtete er ganz aufmerksam, was Jenna da gerade mit der Fuchsstute beim Waschplatz machte. Seine kleinen sichelförmigen Öhrchen waren gespitzt, als wir an der Badeaktion vorbei in die Halle gingen.

      Als wir die Halle betraten, prustete der Hengst arbeitswillig. Das Aufsitzen war kein Problem, er blieb ebenfalls Artig stehen und ließ auch das Nachgurten über sich ergehen. Der Schritt war ganz anders als der von Emese. Ameno hob seine Beine deutlich höher und hatte einen raumgreifenden Gang, allerdings brauchte er im Gegensatz zu Emese von Anfang an einen Anstehenden Zügel, an dem er gehen konnte. Im trab merkte ich schnell, dass er sich gerne von sich aus hoch einstellte, um mit einer enormen Schulterfreiheit die Beine nach vorn zu schmeißen. Allerdings ging die Aktivität Hinterhand leicht verloren, sodass ich meinen Fokus auf dieses Problem legte. An sich reagierte der Hengst wahnsinnig feinfühlig auf die Hilfen, lediglich auf der linken Hand war er etwas fest, weshalb ich viele Wendungen und Biegungen einbaute. Nachdem er schnaubte und leichte Ansätze zeigte, sich bei einem nachgebenden Zügel nicht herauszuheben, sondern ein wenig zu dehnen, nahm ich die Galopparbeit hinzu. Ich bemerkte schnell, dass er daran mehr Spaß hatte, als am Trab. Er ließ sich gleich sehr gut händeln und ich konnte Problemlos Galoppsprünge vergrößern oder verkürzen. Auch enge Wendungen, wie Volten, waren weder auf der rechten, noch auf der linken Hand kein Problem für den kleinen Hengst. Ich war völlig begeistert und wollte herausfinden, wo sein Limit ist. Ich verkürzte die Galoppsprünge immer und immer mehr, bis wir beinahe auf der Stelle galoppierten, und ließ ihn daraufhin eine enge Volte gehen. Angestrengt galoppierte der Hengst Schritt für Schritt und war sichtlich bemüht, auch auf dieser engen Linie vernünftig unter zu treten. Doch er stand gut am Zügel und reagierte schon bei der leichtesten Kreuzeinwirkung. Ehrlich gesagt hatte ich das Gefühl, dieses Pferd in jeder Lebenslage anhalten zu können. Amenos Galoppade war nun so gesetzt, wie es für seine Verhältnisse ging, und ich lobte das Pferd, indem ich die Zügel vorgab und ihn kurz abklopfte. Das war der erste Schritt zu der Piaffe gewesen, den Ameno im M- und S- Bereich der Dressur auf jeden Fall beherrschen sollte. Ich wiederholte die engen Volten im Galopp immer mal wieder, jedoch wollte ich auch nicht zu viel Spannung in dem Hengst aufbauen, sodass ich zwischenzeitlich auch den Zügel nachgab und ihn dehnen ließ. Er machte sich sehr gut, und durch die engen Vorlten, bei denen er gezwungen war, das Gewicht mehr auf die Hinterhand zu nehmen, wurde seine Hinterhandaktivität ebenfalls angekurbelt. Ich merkte, wie der Hengst von Minute zu Minute lockerer wurde, sodass ich mich nun auch an die Seitengänge wagte. Ich begann mit einem einfachen Schulterherein, welches auf beiden Händen gut klappte. Danach ließ ich ihn auf dem Zirkel übertreten. Hierbei missverstand er jedoch meinen äußeren Schenkel das ein oder andere Mal, und interpretierte den verwahrenden Schenkel als Galopphilfe. Nachdem ich ihn jedoch korrigiert hatte, trat dieses Problem nicht mehr auf, und er war auch in den Seitengängen sehr schön durchlässig. Am Ende der Einheit ließ ich auch Amenos Zügel lang und Ritt ihn im Schritt trocken. Er schnaubte zufrieden und dehnte sich nach unten, während er trotzdem gut und fleißig fußte. Ich lobte den schwarzen Hengst und war sehr erfreut über das heutige Ergebnis mit den beiden Pferden. So einen Spanier hätte ich zuhause auf jeden Fall auch noch gerne im Stall stehen. Vielleicht würde ich sogar ein Nachwuchspferd von hier holen, wenn sich eine Möglichkeit ergab. Jedenfalls haben mir diese beiden Tiere wunderbar gefallen, und das Potenzial in den beiden Pferden schien, zumindest war die Dressur betrifft, wirklich sehr hoch zu sein, was mir als eingefleischter Sandkastenreiter natürlich besonders gefällt.
    • Loulou
      Tierklinik Gwynedd - Sonntag, 03. Dezember 2017
      POV: Mazikeen Gwynedd
      Am frühen Morgen machte ich mich heute auf den Weg zu Blake Slater und zwei seiner Schützlinge. Es sollte sich um einen Routinebesuch handeln, wobei ich eine Stute und einen Hengst impfen und entwurmen sollte. Angekommen parkte ich meinen Wagen und stieg aus. Sogleich wurde ich in Empfang genommen. „Blake, hallo.“, stellte sich der Mann vor, mit dem ich bereits telefoniert hatte. „Ich bin hier für Training und Pflege zuständig.“, erklärte er weiter und ich nickte, während ich seine Hand drückte. „Freut mich. Wollen wir gleich loslegen.“ Ich lächelte, nahm meine Tasche und er führte mich zu den Hengsten. Ameno war ein schicker Rappe, welcher bereits angebunden in der Stallgasse auf uns wartete. Blake ging zu seinem Kopf und hielt ihn zusätzlich fest, während ich mich an die Arbeit machte. Wie gewohnt begann ich zunächst mit der Kontrolle der Atemwege und des Herzens mit der Hilfe meines Stethoskops. Es waren keine Auffälligkeiten zu hören. Dass er optisch in einem guten Allgemeinzustand war, hatte man sogleich gesehen. Also untersuchte ich nur Maul, Nüstern, Augen und Ohren näher. Alles war frei von Ausfluss und Entzündungszeichen, somit maß ich zu guter Letzt noch die Körpertemperatur des Hengstes. „Alles wunderbar. Er ist in einem guten Zustand, wir können also problemlos impfen.“, schloss ich meine Untersuchung ab und klopfte ihm kurz den Hals. Ameno selbst stand dort wie eine Statue. Man hätte meinen können, er hätte sich bisher keinen Zentimeter bewegt, nicht grade typisch für einen Hengst. Rasch zog ich meinen Kombiimpfstoff auf und injizierte ihn, ehe ich die Kanüle verwarf und zu der Wurmkur griff. Ich zog sie in eine Einmalspritze ohne Kanüle auf und ging zu dem Kopf des Neapolitaners. „Eine interessante Rasse.“, sagte ich an Blake gewandt, während ich das Pferdemaul aufdrückte und die Paste hineingab. Der Hengst schmatzte hörbar die Paste herunter und ich lobte ihn erneuert. „Das wars schon.“, murmelte ich und packte meine Tasche zusammen, während Blake den Hengst in seine Box brachte, um mich dann zu den Stuten zu begleiten. Hier wartete Emese auf uns. Der Fuchs blickte uns entgegen und spielte mit den Ohren, als wir näherkamen. Ein lautes Wiehern ertönte und ich schmunzelte. Anscheinend war sie das Gegenstück zu Ameno mit deutlich mehr Temperament. Natürlich konnten diese Pferde als Patienten anstrengend sein, dennoch mochte ich Tiere mit starkem Charakter. „Na dann wollen wir mal.“, murmelte ich, schlüpfte in meine Einmalhandschuhe und begann bei ihr mit der körperlichen Untersuchung. Das Abhören ließ sie gut über sich ergehen und auch wenn sie das Maul nur widerwillig öffnete konnte ich einen raschen Blick hineinwerfen. Ihre Nüstern waren frei von Ausfluss, ebenso die Augen. „Alles wunderbar. Noch die Temperatur und dann können wir sie auch impfen.“ Meine Zufriedenheit mit der Stute übertrug sich sichtlich nicht auf sie. Emese schnaubte ungeduldig und wich mir aus. Blake ermahnte sie und ich fuhr rasch mit meiner letzten Untersuchung fort. „Braves Mädchen.“, lobte ich sie, nachdem ich auch ihre Temperatur ermittelt hatte. Nachdem ich auch sie geimpft hatte, nahm ich noch die Wurmkur vor. Missmutig kaute sie auf der Paste herum und ich klopfte ihr den Hals. Blake brachte sie in ihre Box und begleitete mich zurück zum Auto, wo ich die beiden Impfpässe erweiterte. „Gut, dann sind wir auch schon fertig.“, sagte ich und reichte ihm die Hand. Der Trainer bedankte sich und ich verließ das Gestüt wieder.
    • Maleen
      Abendbrot - Sonntag, 03. Dezember 2017
      POV: Jamie
      „In Deutschland schneit es !“, freudig fuchtelte Jenna mir mit ihrem Handy vor der Nase herum.
      „Ob wir dieses Jahr auch Schnee bekommen?“
      „Bloß nicht!“, rief ich ihr aus einer der Boxen entgegen „Ist sowieso schon kalt genug hier und jetzt hilf mir lieber beim Füttern.“
      Ohne Widerworte steckte Jenna ihr Handy zurück in die Tasche und griff nach dem Heu, das ich in einer großen Karre mitten in der Stallgasse geparkt hatte.
      Nach all den Jahren waren Jenna und ich ein eingespieltes Team wenn es ums Füttern ging.Sie machte die eine Seite des Stutenstalls mit den Boxen von Ahyoka, Emese und Lykke, während ich die von Plötze, Valquiria, Yuki Shiro und Roseblood übernahm.Anschließend bereitete sie das Kraftfutter vor und ich brachte die Heukarre weg.
      Nachdem auch das Kraftfutter verteilt war und alle Stuten genüsslich fraßen, war ein Ortswechsel angesagt. Zusammen verließen wir den Stutenstall in Richtung Hengststall. Jenna schaute ein wenig enttäuscht in den Himmel, sie liebte Schnee einfach mehr als alles andere. Ich hingegen war froh darüber tagsüber immer noch 10°C zu haben, Winter war definitiv nicht meine Jahreszeit.
      Im Hengststall wiederholten wir das ganze Schauspiel nocheinmal, zwei der Hengste hatten bereits ihr Abendbrot bekommen und so verteilten wir Heu und Kraftfutter lediglich in die Boxen von King Arthur, Little Pirate, Rosenkavalier di Royal Peerage, Akim und Ameno.
      „So und jetzt ab unter die Dusche, mir ist kalt!“, rief ich Jenna nach getaner Arbeit zu und war im nächsten Moment auch schon aus dem Stall verschwunden.
    • Zaii
      Crescent Acres Farriery - Dienstag, 22. Februar 2018
      POV: Theodor Brooks
      "Guten Tag", ich reichte dem jungen Mann, der mir aus dem Stallkomplex entgegen getreten war, meine Hand und bekam einen festen Händedruck als Antwort, "Hallo, willkommen!". Schnell schnappte ich mir mein Werkzeug aus dem Kofferraum, dann folgte ich Hunter in den Stall, wo uns auf der Stallgasse bereits eine fuchsfarbene Stute entgegen blickte. Mit wachem Blick beobachtete sie mich dabei, wie ich mich ausbreitete und alles Notwendige vorbereitete.
      Als das getan war, führte Hunter Emese nach draußen, um mir Schritt und Trab der Stute zu zeigen. Sie hatte klare, große Gangarten und schien ihren Spaß an jeglicher Art von Bewegung zu finden, flog sie doch gerade zu über den Hof. Dementsprechend war sie auch nicht begeistert, nach nur zwei Runden wieder in den Stall geführt zu werden, aber mit etwas Überreden konnte Hunter es schließlich doch schaffen, den Fuchs zurück an seinen Platz zu führen.
      So positionierte sich Hunter am Kopf von Emese, während ich ihr noch ein Stück Möhre zuschob, ehe ich mich an die Arbeit machte.
      Solange die Stute noch genüsslich kaute, nahm ich ihren ersten Huf auf und begann damit, die Hufwand zu kürzen. Emese ließ sich davon nicht beeindrucken und auch das anschließende Ausschneiden des Zerfallshorns aus der Sohle ließ sie kalt. So konnte ich schnell damit weitermachen, die Hufwand plan zu raspeln und abschließend die Kanten des Hufs zu berunden.
      Diese vier Schritte wiederholte ich zunächst an ihrem rechten Vorderhuf, ehe ich mich an die Hinterhufe machte. Die Stute hatte, wie man das von ihrer Rasse gewöhnt war, feste Hufe und so musste ich nicht viel ausschneiden, da der Huf bereits in einer guten Verfassung war.
      Zweimal versuchte der Gidran, mir einen Huf zu entziehen, nach ihrem Geschmack brauchte ich einfach viel zu lange. Während Hunter die Stute dann aber mit Stirnkraulen und kleinen Spielchen beschäftigte, konnte ich meine Arbeit problemlos und ohne Unterbrechungen beenden.
      "Gut gemacht", lobte ich die schöne Stute, ehe Hunter sie mir zum Abschluss nochmal in Schritt und Trab vorführte. Im Gang merkte man keinerlei Veränderung, wieder schwebte die Stute mit raumgreifenden Tritten über den Hof und machte deutlich, dass sie noch stundenlang hätte weiterlaufen können.
      Trotzdem stand sie still neben Hunter, als dieser mir zum Abschied erneut die Hand reichte. Während ich mein Werkzeug wieder einpackte, führte Hunter die Stute Runde um Runde und als ich schließlich in meinem Wagen vom Hof rollte, hatte Hunter sich mit Emese auf in Richtung der Halle gemacht.
    • Cooper
      Pflege auf Royal Peerage - Montag, 04. Juni 2018
      King Arthur | Rosenkavalier di Royal Peerage | Ameno | Attila | Little Pirate | Akim | Arkin | Yuki Shiro RP | Ahyoka | Emese | Roseblood
      Ich war immer noch bei Hunter Lacey. Ich habe meinen Flug zurück am Abend storniert und tritt die Heimreise doch nicht an. Der Grund war das Royal Peerage Stables im Moment eine kleine Aushilfe zur Pflege suchten und da ich keine neuen Aufträge als Tierarzt bekam, kam ich Hunter entgegen und meldete mich für die Arbeit im Stall. Er freute sich sehr und bot mir auch einen kostenlosen Schlafplatz. Somit konnte ich den darauffolgenden Tag helfen. Hierbei ging es sich um elf Pferde beziehungsweise Pony's, also im großen und ganzen eine sehr gemischte Gruppe. Ich freute mich auf die verschiedenen Rassen und Persönlichkeiten. Jedoch stand zunächst Füttern und Stallarbeit an. Mit der Hilfe und Anweisung von Hunter mischten wir gemeinsam das Futter für die Tiere an und verteilten die Portionen. Als Tierarzt konnte ich so nochmal einen Blick auf die Fütterung werfen und schauen ob eventuell was fehlte oder was man optimieren könnte. Für diese Leistung stellte ich natürlich keine Rechnung, das ging in Richtung freundschaftlicher Rat. Ich war sehr froh helfen zu können, denn ich weiß wie es ist kaum Zeit zu haben und auf andere angewiesen zu sein, so ginge es mir das ganze letzte Jahr auch. Deshalb viel mir die Arbeit leicht. Aber auch die Umgebung und die Atmosphäre die im Stall herrschte, machte die Arbeit einen riesen Spaß.
      Nach der Fütterung die zugegeben viel Zeit gekostet hatte, misteten wir die Ställe aus. Mittlerweile ging es auf die elf Uhr zu und es wurde sehr heiß. Wir stellten immer zuerst die Pferde auf die Weide und misteten dann jeweils zwei Ställe aus. Und machten dann aber auch wieder eine Pause um zu trinken und abzukühlen. Ich brachte zunächst King Arthur und Rosenkavalier auf die Weide. King ist ein wunderschönes Arabisches Vollblut und verhielt sich sehr typisch für einen Araber als ich ihn auf die Weide brachte. Rosenkavalier, wie ich ihn nannte, hat eigentlich einen ellenlangen Namen, den ich jedoch nicht immer komplett aussprechen wollte. Dieser Jährling ist ein Rappschimmel, Hannoveraner. Er war unglaublich neugierig und freute sich neue Gesichter zu sehen. Nachdem die Beiden auf der Koppel waren sowie ihre Box neu gestreut ging ich weiter. Die letzten beiden im Hengststall waren Ameno und Attila. Ameno ist ein Neapolitaner. Von dieser Rasse hatte ich vorab noch nie gehört aber der Rappe verhielt sich sehr gesittet und lief problemlos neben mir her. Attila ist ein Gidran, in typischen fuchsfarben wie ich hier erfahren durfte. Auch er war nun auf der Weide. Geputzt wurden Sie erst nach ihrem Freilauf. Nun waren die Pony's an der Reihe. Zuerst stand ich vor einem schwarzen Shetlandpony namens Little Pirate. Ich schmunzelte und legte dann los mit dem Putzen. Er war sehr brav und ließ sich wunderbar putzen. Das nächste Pony was geputzt werden sollte war Akim. Erneut ein Hengst aber diesmal ein Welsh Partbred Schecke. Ich persönlich mochte die Scheckung sehr gerne und das putzen ging wie beim Vorgänger sehr ruhig von statten. Während ich die Pony's putze, bewegte Hunter sie mit der Longe oder suchte ihnen andere Bewegungsaktivitäten. Die letzten zwei waren Arkin und Yuki. Beide sind Fjordpferde. Ich bin kein Fan von diesen Pferden, jedoch war der Umgang mit ihnen interessant. Arkin war sehr unkompliziert und freute sich eher auf die Bewegung. Yuki, die Stute der beiden Norweger hingegen war von mir keineswegs begeistert wusste jedoch auch wie man sich zu benehmen hat. Bei ihr ging ich sehr behutsam vor und versuchte Stress zu minimieren.
      Die letzen drei Pferde sind Stuten. Ein Altér Real, erneut ein Gidran und ein Hannoveraner. Wir hatte schon vorab alle Ställe gesäubert und bevor wir zu den Stuten sind eine Pause eingelegt, so waren sie, im Gegensatz zu den anderen Pferden, erstmal auf der Koppel. Nach der verdienten Pause liefen Hunter auf die Koppel und die drei zu holen. Ich nahm Ahyoka und er Emese und Roseblood. Zunächst nahm er die Hannoveranerstute mit und Bewegte sie während ich Ahyoka und Emese säuberte. Dann tauschten wir. Ich bekam Roseblood zum putzen und er Emese und Ahyoka zum bewegen. Die Teamarbeit stellte sich als sehr effektiv heraus. Als wir dann das letzte Pferd wieder zurück auf die Koppel gebracht hatten, hatte ich noch ein wenig Zeit um mich frisch zu machen und mich mit einem Abendessen zu verabschieden. Ich versicherte Hunter dann erneut das ich und Simon immer gern zum Helfen anreisen würden.
    • Maleen
      2 Tagesausflug - Sonntag, 02.Dezember 2018
      by Elsaria
      Tag 2
      Heute begann mein Tag um 7 uhr morgens, da ich nicht füttern oder misten musste konnte ich ab 6 uhr morgens ein ausgibiges Frühstück genießen. Heute waren die 6 Pferde drann die ich gestern nicht geschafft hatte. Ich begann heute mit Emese die Gidranstute stand gerade in ihrer box und fraß ihr frühstück als ich kam Mit ihr wollte ich etwas springen, also ließ ich sie noch zu ende fressen, und ich baute ein paar leichte sprünge auf, und entschloss heute zu springen mit allen die ich ritt. Als ich eine einfache kombination und oxer aufgebaut hatte ging ich wieder zu Emese, inzwischen war sie fertig. Ich konnte sie also putzen und satteln. Da wir sprangen legte ich gamaschen und Hufglocken um und stieg auf ihren rücken. In der freien hälfte der halle wärmte ich die Stute mit Dressurübungen auf dann nahmen wir die einfache Kombination und danach den Oxer. Emese kam an die stangen, es klockte aber sie blieb liegen. Dann sprang ich nochmal rüber und lobte die stute als sie sauber sprang. Da das springen mehr anstrengung erforderte wie Dressur beendete ich das Training nach 3 mal rundgang. Dann brachte ich die hübsche in die Box und holte Lykke . Lykke war eine hübsche kleines Stutfohlen, auch sie durfte in der halle laufen aber zuerst musste sie putzen ergehen lassen. Auch sie war sehr artig. Dann durfte sie in der halle rennen in der zwischen zeit machte ich mir Plötze fertig. Die junge stute wollte ich heute nur freispringen lassen. Also putzte ich sie am Putzplatz machte sie fertig zum freispringen und holte das Lykke aus der halle und ging mit plötze in die halle. Dort wärmte ich sie auf und lies sie über die hindernissen springen. plötze sprang souverän. Nachdem Plötze echt gut war im Freispringen brachte ich sie zurück in die Box und holte mir die letzte Stute Roseblood. Die Hannoveranerstute streckte mir ihren hübschen Kopf endgegen. Ich holte sie und striegelte sie sauber und sattelte sie auf. Ich ging mit ihr in die halle und wärmte sie ebenfalls mit Dressurübungen auf, als sie locker federnd unter mir lief nahm ich zuerst den Oxer und dann die einfache Kombination. Roseblood sprang kraftvoll ab und landete fast unmerklich auf der andern seite an. Ich sprang noch einige male rüber und dann beendete ich das Training. Roseblood war wirklich brav und machte gut mit. Nun hatte ich noch 2 Hengste vor mir die ich aber am nachmittag nach dem Mittagesen machen wollte. Also brachte ich die Stute in die box und machte mir spagehtti. Mit Arthur wollte ich nur longieren, mit Arabern konnte ich einfach nicht so umgehen. Erstens fand ich mich für einen zierlichen Araber etwas schwer und zweitens wollte ich noch mit Ameno ausreiten und da brauchte ich noch energie. Also machte ich den schimmel fertig für das Longieren. Der Zierliche araber wieherte unentwegt. In der halle fordete ich ihn mit tempowechseln und aktivierte die hinterhand. Nach einigen Disskusionen arbeitete Arthur dann brav mit. Nach 20 minuten longieren entließ ich Arthur seiner freizeit wieder und holte den rappen Ameno aus seiner box. Mit ihm wollte ich noch ein letztes mal ausreiten. Also striegelte ich ihn und sattelte ihn auf. Ich schwang mich sanft auf seinen rücken. " Na zeigst du mir deine Heimat!"flüsterte ich dem hengst zu und ritt wieder in das wäldchen. Ich ließ die 2 Tage revue passieren. Die Pferde waren sehr gut erzogen und rittig. Es gefiel mir sehr gut. Nun trabte ich den Hengst an und hielt ausschau nach einer galloppstrecke. Bald hatte ich diese auserspäht und gallopierte den hengsten an Ameno benahm sich sehr gut und setzte seine schritte kraftvoll.. Nun da der Tag bald zu ende geht und ich meinen flieger erwischen musste kehrte ich um und brachte den hengst zurück in seine Box hinterließ alles sauber und verabschiedete mich und fuhr nachhause.
    • Maleen
      Strandausflug - Dienstag, 30. Juli 2019
      POV: Jamie
      Da es die Hitze mittlerweile unerträglich geworden war und diese eine vernünftige Arbeit mit den Pferden unmöglich machte, hatten wir uns dazu entschieden mit den Pferden einen kleinen Ausflug hinunter zum Strand zu machen. Da wir nicht genug Arme hatten um alle Pferde zu halten zog sich die Aktion über mehrere Tage hin. Heute waren Happy Steffi, Ameno, Wanita Iblis, Sissi di Royal Peerage, Emese, Plötze und Roseblood an der Reihe.
      Hunter hatte Rose und Wanita an der Hand, Blake ging mit Sissi und Emese, Jenna mit Plötze und Steffi und ich hatte meinen Ameno am Strick.
      Den Pferden schien es sehr zu gefallen im Wasser planschen zu drüfen, Wanita und Steffi legten sich sogar kurz hin und versuchten sich im Wasser zu wälzen. Im Großen und Ganzen war die Aktion also ein Erfolg.
      Vollkommen durchnässt machten wir uns anschließend wieder auf den Weg in den kühlen Stall.
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  • Album:
    RP - Stuten
    Hochgeladen von:
    Maleen
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    16 Apr. 2016
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    EXIF Data

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    381,7 KB
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    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Rufname:
    Emese


    Dam: unbekannt | S. unbekannt D. unbekannt
    Sire: unbekannt | S. unbekannt D. unbekannt

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    Geburtstag:
    29.April 2010
    Geschlecht:
    Stute
    Rasse:
    Gidran
    Farbe:
    Fuchs
    Abzeichen:
    1x weiß, Blesse
    Stockmaß:
    1.59m

    Charakter:
    temperamentvoll, lebhaft, ausdauernd, intelligent

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    Genetik:
    ee Aa Ff

    Zuchterlaubnis:
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    Fohlen:
    Funkenflug di Royal Peerage - *2015
    Feuergeist di Royal Peerage - *2016
    Leuchtfeuer di Royal Peerage - *2018


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    Besitzer:
    Maleen
    Pfleger:
    //
    Turnierreiter:
    //
    Maler(VKR):
    Maleen

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    Reitstil:
    Englisch

    Dressur: M/S

    Springreiten: S*/S*
    Geländespringen: A/M
    Fahren: A/M
    Rennen(Galopp): -/-
    Distanzreiten: L/L
    Western: -/-
    Fett > besonderes Talent // kursiv > dafür geeignet // durchgestrichen > keine Begabung


    Turnierschleifen:
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    [88.Synchronspringen] [111.Synchronspringen 1.D.] [111.Synchronspringen 2.D.]
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    [114.Synchronspringen] [7.Synchronfahren] [116.Synchronspringen]
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    [244.Distanzturnier] [255.Militaryturnier] [311.Distanzturnier]
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    [457. Dressurturnier][464. Dressurturnier]

    Stecki © Maleen 2013