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Maleen

♛ Arkin | ♂ | Norwegisches Fjordpferd

♛ Arkin | ♂ | Norwegisches Fjordpferd
Maleen, 14 Sep. 2017
Veija, Sosox3, AliciaFarina und 3 anderen gefällt das.
    • Maleen
      Alte Berichte aus der Fohlenzeit

      Fohlenpflege - Samstag, 22.November
      POV: Jenna

      Ich schob die große Stalltür ein Stückchen auf und trat nach Draußen. Dort wurde ich direkt vom Regen und dem kalten Wind begrüßt.
      'Ich hasse den Herbst', nuschelte ich leise vor mich hin und machte mich auf den Weg zu den Koppeln. Es war mal wieder Zeit, dass unsere Jüngsten ein wenig Pflege bekamen.
      Zuerst holte ich die Hengste, die beiden konnten vom Äußerlichen her nicht unterschiedlicher sein - Inshallah pechschwarz und mittlerweile ein wunder schöner 2-jähriger Junghengst und Arkin beinah komplett weiß und mit seinen 7 Monaten noch sehr fohlenhaft. Trotzdem waren die beiden in den letzten Monaten so zusammen gewachsen wie ich es selten bei zwei Hengsten gesehen hatte.
      Eigentlich hätte Inshy schon Anfang des Jahres in die große Hengstherde gehen sollen, aber dann machte uns Yuki mit ihrem Hengstfohlen ein Strich durch die Rechnung und so blieb Inshy auf seinem abgetrennten Stück Weide und wurde im Sommer zu Arkins Spielkamerad.
      'Inshyyyyyy, Aaaaaarkin!' rief ich und die beiden kamen sofort zu mir ans Tor getrabt, ich machte an beiden Halftern einen Strick fest und führte die Hengstfohlen von der Koppel herunter. Dann ging es einmal über den breiten Sandweg zur Stutenkoppel. Friedenshymne hatte schon entdeckt, dass ich Inshallah und Arkin an der Hand hatte und wartete ungeduldig am Koppelzaun.
      Nachdem alle Drei in ihren Boxen standen und zufrieden etwas von ihrem Heu fraßen, machte ich mich ans Putzen. Da Arkin wohl mit Abstand der schmutzigste war fing ich bei ihm an. Bewaffnet mit mehreren Bürsten und einem Hufkratzer ging ich zu ihm in die Box. Die Schlammflecken an seiner Schulter gingen erstaunlich gut weg und nach 20 Minuten stand wieder ein halbwegs sauberes Fohlen vor mir. Nun waren die Hufe an der Reihe, am Anfang hatte Arkin seine Hufe nie hergeben wollen, aber mittlerweile klappte es ganz gut. Nur bei den Hinterhufen war er oft noch etwas zickig.
      Als ich mit dem Auskratzen fertig war lobte ich den kleinen Hengst und gab ihm ein Stückchen Apfel aus meiner Tasche. Ich verließ die Box wieder und betrat die Nachbarbox.
      'Hallo Inshy', sagte ich leise und strich dem hübschen Kerl dabei über die Nüstern. Brav stand auch er da und ließ sich den gröbsten Dreck aus dem Fell bürsten. Seinen nassen Schopf flocht ich zu einem kleinen Zopf ein und dann bekam auch er ein Stückchen Apfel als Belohnung.
      Zu guter Letzt war Ellie an der Reihe, ein drittes Mal wiederholte ich die ganze Putzprozedur auch bei ihr.
      ~ Besuch bei Maleen

      Vor ein paar Tagen hatte ich mich per Mail mit Maleen verabredet..okay ich hatte mich ihr quasi verpflichtet, denn sie war ein paar Tage nicht da und ich sagte ihr zu mich um ihre Pferde zu kümmern. Also war der wecker auf nachts um 3 gestellt, schnell war ich angezogen und packte meine Taschen. Ein wenig Zeitdruck hatte ich, denn der Flieger in den süden würde in etwa einer Stunde starten. Erleichtert dachte ich dran das der Flughafen ja fast um die Ecke war, weshalb ich schnellstmöglich im kleinen
      BMW mich auf den Weg machte. Die Zeit verging wortwörtlich wie im Flug, also wir schon den Landeanflug starteten. Mein Taxi stand ebenfalls schon da und so fuhr ich nun an dem Stall von Maleen. Auf der Fahrt btrachtete ich erstaunt die tolle Atmosphäre hier, zudem war es viel wärmer als bei mir. Völlig in Gedanken merkte ich gar nicht das wir bereits angekommen sind, erst als der Taxifahrer stutzig sagte das er sein Geld wolle war ich wieder Gedanklich anwesend.
      Ich wurde von einem netten Mann welcher bei Maleen arbeitete begrüßt, er würde mich heute erstmal etwas rumführen und mir alles nötige zeigen. Nach etwa einer Stunde hatten wir nach langem reden das ganze Gestüt beschaut und ich war hin und weg. Mir kamen viele Ideen für Luggala, aber ich wollte meinen Hof weiterhin in einem ganz einfachen Stil gelassen.
      Nun wollte ich mich aber endlich an die Arbeit machen, als erstes war ihr Hengststall an der Reihe, als erstes fing ich bei Voodoozirkus an. Der kleine Mixhengst mit seinen strahlend blauen Augen machte mich schwer zu schaffen, ich mistete seine Box gründlich, fütterte Heu und streute ein. Kraftfutter übernahm bereits der Bereiter des Stalles, da ich mich nicht einmischen wollte, geschweige denn was falsch zu machen. Als nächstes folgten die Boxen von Cielo, Attila, in welchen ich mich ebenfalls direkt verliebte, Damon, Inshallah, Arkin und Broken Numbers. Ebenfalls wie Voodoo am anfang mistete ich auch ihre Boxen sorgfältig und streute ein. Als nächstes sollte der Stutenstall an der Reihe sein, dieser Lag etwas entfernt von den Hengsten, so brauchte ich gut 10min und war kräftig aus der puste. Wie im Hengststall auch, mistete und streute Diversis, Hlif van Ghosts, Roseblood, Friedenshymne, Litzi La La und Yuki Shiro aus/ein. Außer ein paar befremdliche Blicke der Pferde, welche mir ihre Skepsis spüren ließen, verlief alles reibungslos und ich war schnell fertig. Als letztes waren die Zuchtfohlen des Gestütes an der Reihe. Diese standen ebenfalls am Stutenstall und deshalb brauchte ich nicht lange um Sissi di Royal Peerage und Alesco Reqiuem di Royal Peerage auch noch fertig zu machen.
      Nun war es an der Reihe die Pferde auf ihre Koppeln zu bringen, wobei mir aber Gott sei Dank alle Bereiter halfen.
      Ich wurde gefragt ob ich denn nicht mal eine Runde mit reiten wolle, natürlich sagte ich zu und durfte den Hengst Cielo reiten. Der hübsche Arravani überzeugte mit seiner absoluten coolnes, war sehr brav und willig beim reiten, wie ich es nur von wenigen Pferden kannte. Maleen machte also voll und ganz einen guten Job auf dem Pferderücken.
      Nach kurzer Zeit wurde es auch schon dämmrig, also holten wir wieder zusammen alle Pferde ihn ihre Boxen. Ich half noch beim Kraftfutter und Heu füttern, bis mich mein Taxi wieder zurück zum Flughafen brachte. Ich bekam einen Strauß Blumen welche in dieser Gegend wuchsen als kleines Andenken noch ein goldenes Hufeisen mit.
      Etwas k.o schief ich im Flieger ein. Etwa um 2 Uhr nachts kam ich wieder in Luggala an.
      Ich verfasste noch schnell eine Mail an Maleen das alles super geklappt hat, mir wunderbar gefallen hat, und huschte ohne lange faxen in mein Bett. Was für ein Tag!
      Spaziergang durch die Toskana - Freitag, 16.Oktober
      2896 Zeichen | © BellaS

      Es war eindeutig zu lange her, dass ich ein Pferd versorgt hatte, dass nicht mein eigenes war. Ich hatte auch weiß Gott genug zu tun gehabt, doch heute war ich mal wieder unterwegs um ein Fohlen zu versorgen. Der kleine Arkin war ein Norweger, oder auch Fjordpferd. Er war mir als stolz und mutig, aber nicht übermütig beschrieben worden – die perfekte Mischung für einen schönen, entspannten Tag.
      Auf dem Hof angekommen, blickte ich mich suchend um. Keine Menschenseele weit und breit die mir hätte sagen können, wo hier Halfter, Putzzeug oder das Fohlen selbst zu finden waren. Nach fünf Minuten warten beschloss ich gerade mich auf eigene Faust auf die Suche zu machen, als Maleen angehastet kam. „Sorry, ich hab zu viel zu tun. Toll, dass du dich um den Kleinen kümmerst.“ Alles war ziemlich schnell und hastig vorgebracht worden, aber ich nahm ihr das nicht übel. „Wo ist denn sein Zeug? Musst du mir nur sagen, dann komme ich allein klar.“ „Ach, kein Problem. „Sie zeigte mir den Weg zu Sattelkammer und beschrieb wo ich Arkins Halfter und Putzzeug finden würde, dann verschwand sie genauso schnell wie sie aufgetaucht war. Ich betrat das Gebäude, fand den Platz und schnappte mir das Fohlenhalfter. „Super, jetzt weiß ich noch immer nicht wo Arkin selbst steht.“ Nun erkundete ich den Hof doch auf eigene Faust und stieß dabei nicht nur auf meinen kleinen pflegebedüftigen Norweger, sondern auch auf einen malerischen Feldweg. Schnell beschloss ich, dass wir spazieren gehen würden und holte Arkin von seiner Koppel. Wie andere kleine Fohlen schielte er nicht zurück zu seiner Mama sondern folgte mir willig. Das helle Falbfell war, wie immer bei hellen Pferden, grün-gelblich braun gefleckt und so putzte ich bestimmt eine halbe Stunde um den kleinen Hengst wieder halbwegs ansehnlich aussehen zu lassen. Schließlich machten wir uns auf den Weg und wanderten durch die Felder. Die Landschaft erinnerte mich stark an mein erstes „zu Hause“, meinen Geburtsort in der Nähe von Hannover, so genoss ich den entspannten Spaziergang mit dem Fohlen, dass sich wirklich zu benehmen wusste. Abwesend kraulte ich dem Kleinen den Hals und versank in Gedanken an zu Hause. Ich war lange nicht mehr dort gewesen, seit wir nach Dänemark gezogen waren, aber immerhin öfter als in der Schottland Zeit. Auf einmal riss mich eine Bewegung in die Realität zurück. Eine Plastiktüte flatterte über den Weg. Ich rechnete mit einer Panikattake seitens des Fohlens, aber Arkin blieb ruhig und trottete völlig desinteressiert an der Tüte vorbei. Wahrscheinlich hatte ich gerade mehr Angst ausgestanden als das Fohlen und dieser Gedanke veranlasste mich zu einem breiten Grinsen. Nach fast anderthalb Stunden kamen wir wieder an. Arkin wurde mit einer Möhre belohnt, ich kontrollierte noch einmal die kleinen Hufe und brachte ihn dann zurück zu seiner 'Familie', ehe ich Maleen suchen ging um mich zu verabschieden.
      Austoben - Mittwoch, 23. Dezember 2015
      POV: Jamie

      Ungeduldig schnaubte der kleine Fjordhengst und konnte die Hufe kaum still halten. 'Ja Ja ich bin ja gleich so weit.' Ich schob die Tür zur Reithalle auf und trat mit Arkin an der Hand hinein, der kleine liebte es sich hier drin auszutoben. Nachdem ich die Tür wieder hinter uns geschlossen hatte, machte ich den Strick von Arkins Halfter los und weg war der schneeweiße Junghengst. Im Galopp lief er seine Runden und vollführte dabei die komischsten Sprünge, hin und wieder quietschte er dabei ein wenig und nahm die Kurven so eng, dass ich das ein oder andere Mal angst hatte er würde ausrutschen. Allmählich wurde Arkin langsamer und trabte nun kreuz und quer durch die Halle. Ab und zu kam er zu mir, blieb kurz stehen und schnaubte leise, als wollte er fragen ob ich nicht mit ihm spielen möchte. Es tat mir in diesen Momenten immer besonders Leid, dass er keinen Spielkameraden mehr hatte. Sein bester Freund war schon vor einiger Zeit in den Verkaufstall gekommen und so stand der kleine Arkin nur wieder alleine auf seiner kleinen Weide. Aber in ein paar Monaten würde er dann zu den beiden Ponys kommen und sich hoffentlich mit ihnen vertragen, ansonsten mussten wir eine andere Lösung finden. Arkin war nun dazu übergegangen sich ausgiebig im Sand zu wälzen. Ich war heilfroh dass ich seine Decke drauf gelassen hatte, weiße Pferde zu putzen war nicht gerade das Spaßigste das es gab. Nachdem der Fjordhengst nun auch das Wälzen beendet hatte, stand er ein wenig unschlüssig in der Halle und schaute zu mir herüber. 'Na komm her.' rief ich ihm zu und ging dabei langsam Richtung Ausgang. Arkin trabte hinter mir her und ließ sich vor der Tür brav den Strick ans Halfter machen. Dann ging es zurück in die Box,vorbei an den drei anderen Hengsten, die gerade ihr Abendessen genossen und vorbei an der leeren Box mit der Aufschrift 'Ameno'. Ich vermisste Ameno irgendwie, auch wenn er nur kurz bei uns war bevor er in den Trainingsstall kam, ich freute mich auf den Tag, an dem er endlich wieder zurück kommen würde. Ich führte Arkin in seine Box und verabschiedete mich dann von ihm.
      Ich werde langsam groß - Sonntag 07. August 2016
      POV: Blake

      Das wird einmal ein ganz Großer, das perfekte Kinderpony für Hannah und Lea. Kaum zu glauben, dass Yukis kleines niedliches Hengstchen jetzt schon 2,5 Jahre alt war und lernwillig wie kein zweiter. Ich hatte erst vor ein paar Wochen damit begonnen ihn langsam auf das einreiten vorzubereiten und ihm alle möglichen Dinge gezeigt, die ihm später einmal begegnen könnten und er hatte das alles mir bravour gemeistert. Die im Wind wehende Schabracke sah er als Spielzeug an, als sie letztendlich auf seinem Rücken lag stand er still da als sei es das Normalste der Welt. Der Klettverschluss der Gamaschen hattze ihn anfangs etwas erschreckt, aber auch daran hatte er sich gewöhnt.
      Und nun hatte er zum zweiten Mal ein Gebiss im Maul, er kaute noch sehr viel darauf herum und streckte hin und wieder die Zunge heraus, aber ansonsten schien es ihn nicht weiter zu stören. Ich zog dem Norweger Hengst noch ein Knotenhalfter über die Trense, befestigte ein langes Seil daran, schnappte mir eine der vielen Gerten und dann ging es in die Halle.
      Arkim kannte das Spielchen schon. Zuerst ein paar Runden im Schritt neben mir gehen, dabei stets auf mich achten und bei minimalem Zug auf den Strick anhalten. Ein Leckerchen in Maul geschoben und auf das nächste Kommando warten. Das war meist ein erneutes vorwärts gehen, hin und wieder auch eine enge Wendung oder zwei Schritte rückwärts. Nach dem Aufwärmen begann ich damit Arkim der Gerte weichen zu lassen, die funktionierte schon ganz gut, da wir ihm von Anfang an beigebracht hatten bei Druck auf den Oberschenkel oder die Flanke mit der Hinterhand zu weichen und bei Druck auf die Schulter mit der Vorderhand zu weichen. Nun ließ sich das alles ganz leicht auf die Berührung mit der Gerte übertragen. Das Weichen mit der Hinterhand beherrschte er schon wie ein Profi, ich musste nur die Gerte anlegen und schon trat er mit der Hinterhand um seine Vorderhand herum. Mit der Vorderhand klappte es noch nicht ganz so gut, er machte zwar ein oder zwei Tritte, blieb dann aber stehen und schaute planlos durch die Gegend, dann half es immer ganz gut den Strick außen um ihn herum zu führen und ihm mit leichtem Zug den Weg in die richtige Riuchtung zu weisen.
      Das ganze wiederholten wir 15 Minuten lang in alle möglichen Richtungen, dann war Arkim erlöst. Ich nahm ihm Trense und Halfter ab, er durfte sich jetzt Austoben, während ich mich seiner dreckigen Box widmete.
      Ein Haufen Arbeit - Mittwoch, 07. Dezember 2016
      POV: Jamie

      Heute stand viel Arbeit an, alle Boxen mussten ausgemistet werden, die Pferde gefüttert und enige von ihnen Bewegt werden. Zum Glück waren wir heute mal alle zusammen und konnten uns die Arbeit aufteilen, während Hunter und Blake die Weiden abäppelten machte ich mich mit Jenna und unseren kleinen Mädels Hannah und Lea daran die Boxen auszumisten. 16 Stück waren es an der Zahl. Gut die Hälfte davon hatten wir schon heute morgen angefangen, somit war der Hengststall schon halb fertig, die Boxen von Pirate, Ravenclaw, Rosenkavalier, Akim, Cielo, Ameno, Attila, Damon und Arkin mussten nur noch neu eingestreut werden.
      Unsere Damen machten zu unserem Glück nie viel Dreck, lediglich Plötze hatte ein riesen Chaos hinterlassen, welches ich beseitigen musste. Aber zusammen hatten wir letztendlich auch den Stutenstall geschafft.
      Während Hannah und Lea das Heu verteilten, ging ich ihnen hinterher und füllte Kraftfutter in die Tröge von Ahyoka, Emese, Plötze, Valquiria, Yuki und Rose, nur unser Fohlen Lykke bekam nichts. Stattdessen legte ich ihr zwei Möhren und einen Apfel hin.
      Unsere Männer waren in der Zwischenzeit mit den Weiden fertig und hatten es uns gleich getan und im Hengststall das Futter verteilt.
      Nun war es an der Zeit die Pferde in den Stall zu bringen, dies taten wir schon seit einiger Zeit so, dass wir die komplette Herde einfach gemeinsam den Weg zum Stall hochtrieben. Viele Pferde hatten sich schnell daran gewöhnt und liefen schon von ganz allein in ihre Box. Nur die Fohlen machten hin und wieder Faxen und fanden die Stallgasse interssanter als ihre Box.
      Nach einer viertel Stunde waren dann aber alle Pferde im Stall und fraßen genüsslich ihr Futter.
      Blake war noch mit unseren drei kleinen Rappen Pirate, Ravenclaw und Rosenkavalier in der Halle um sie ein wenig zu bewegen und ich machte mich langsam auf den Weg zum Haus um mich wieder aufzuwärmen.
      Endlich Erwachsen - Samstag, 27. Mai 2017
      POV: Jamie

      Tja nun war es also soweit. Arkin stant angebunden vor mir und ich bearbeitete mit einer Bürste gerade den Mistfleck auf seinem Hals. Er war nun genau 3 Jahre, 3 Monate und 17 Tage alt, für uns hieß das Abschied nehmen, wenn auch nur auf Zeit. Wir hatten ihn soweit wir konnten vorbeitet, nun war es an der Zeit für ihn in die Ausbildunmg zu gehen und dies überließen wir lieber einem Profi. Schließlich wollten wir seinen ruhigen und unerschrockenen Charakter nicht durch irgendwelche Fehler unsererseits kaputt machen.
      Ich gabs auf, der Fleck ging einfach nicht weg, egal wie sehr ich schrubbte. Also weiter im Programm. Mähne und Schweif bürsten, Stillstehen beim Schopfeinflechten und Hufe geben, alles schon lange kein Problem mehr für Arkin. Auch an die Trense hatte er sich mittlerweile gewöhnt, das übermäßige drauf herum Kauen war verschwunden nur die blöde Angewohnheit die Zunge ab und an heraus zustrecken war geblieben, aber daran störten wir uns nicht. Ich legte den Longiergurt über seinen Rücken und machte ihn vorsichtig zu. Dann schnappte ich mir die Dreickszügel legte sie über seinen Hals, machte die Longe an dem eingebauten Kappzaum seiner Trense fest und los gings. Das war das wohl vorerst letzte Mal dass ich ihn longieren konnte.
      Einreiten - Samstag, 27. Mai 2017
      POV: Colin Nyberg, © Elii

      Für die nächste Zeit würde sich ein junger Norwegerhengst auf Gut Sanssouci aufhalten. Arkin wurde vor wenigen Tagen aus Italien von Jamie Lewis zu uns gebracht und konnte sich so ein wenig einleben. Es gefiel ihm den Tag auf der Koppel zu verbringen, doch nun wollten wir uns endlich an die Arbeit machen. Auf Royal Peerage war man nicht untätig gewesen, weshalb der Hengst schon ein alter Hase im Longieren war.
      Für das Erste hatte ich fünfzehn Wochen angesetzt, letzten Endes machte ich es aber von Arkin abhängig, wie schnell wir voranschreiten konnten. Den Vormittag hatte der Norwegerhengst wie gewohnt draußen verbracht, weshalb es gar nicht so schlimm war, dass ich ihn nun zum Putzplatz führte. Nach einer kurzen Putzsession, ging es auf den Reitplatz, wo bereits Nate wartete. Er würde mir die ersten Male assistieren, auch, damit ich eine Absicherung hatte, falls Arkin nicht ganz so begeistert sein sollte vom Reitergewicht.
      Zuerst ging es darum, ihm den Sattel zu zeigen. Den Longiergurt kannte er bereits, weshalb ich mir nicht allzu große Gedanken machte. Wie gedacht, war der Sattel kein Problem für den Norweger und er sah sich neugierig um, während ich ihn einige Runden führte. Da dies so gut klappte, wollte ich ihm heute auch gleich das Reitergewicht zeigen, was uns schon ein paar Tage im Training sparte. Während Nate den Hengst festhielt, stellte ich die Aufstieghilfe neben ihn und lehnte mich über. Die Ohren zuckten kurz nach hinten, mehr passierte allerdings nicht. Es folgten drei Wiederholungen und danach hatte er auch schon seine erste Trainingseinheit überstanden. Der Sattel wurde abgenommen und ich ließ in noch einige Runden im Trab an der Longe laufen. Er hatte bereits eine gute Muskulatur, die erhalten und natürlich auch verbessert werden sollte. Zu einem späteren Zeitpunkt wollte ich ihm auch noch die Doppellonge zeigen. Dadurch konnte ich schon bei einigen Pferden die Muskeln aufbauen, ohne dass das Gewicht des Reiters störte. Gerade bei jungen Pferden klappte dies besonders gut und sorgte dafür, dass beim Anreiten schnell große Fortschritte verbucht werden konnten.
      Die erste Woche galt ganz dem Reitergewicht, sodass Arkin am Ende so routiniert war, dass ich aufsitzen und einige Runden geführt werden konnte. Dies klappte so gut, dass ich sogar eine kurze Strecke traben konnte, ohne dass der Hengst sich beirren ließ.
      Die zweite Woche startete und wir versuchten uns nun daran mit Reiter zu longieren. Elena und Nate halfen abwechselnd aus. Arkin ließ sich davon nicht stören und lief brav seine Runden. Gas und Bremse wurden vom Longenführer getätigt, allerdings begann ich langsam damit zusätzlich die Hilfen einzubauen. Etwas irritiert war der Hengst natürlich von den Schenkelhilfen, das würde sich aber schon bald geben. Da wir nur drei Mal die Woche Training angesetzt hatten, konnte er durch die Pausen das erlernte verarbeiten und machte schnell Fortschritte. Nach einer weiteren Woche in der ich an der Longe ritt, legten wir eine Pause ein, in der bei Arkin ausschließlich Spaziergänge auf dem Plan standen und er das Gelände erkunden konnte. Da dort später das Training stattfinden sollte, wollte ich eine Grundlage herstellen. Er war zwar ein sehr ruhiger und unerschrockener Hengst, doch fremde Umgebungen sorgten bei jedem Pferd für Verunsicherung.
      In der fünften Woche begann ich das erste Mal ohne Longe zu reiten. Elena unterstützte mich das erste Mal vom Boden aus, denn manchmal war Arkin nicht ganz klar, dass er antraben sollte. Innerhalb von zwei Wochen hatte er das Prinzip verstanden. Den Galopp wollte ich das erste Mal im Gelände dazu nehmen. Dadurch, dass dort geradeaus galoppiert werden konnte, fiel es den Jungpferden einfacher die Balance zu halten.
      In der siebten und achten Wochen verbrachten wir einen Tag auf dem Reitplatz und zwei Tage im Gelände. Unterstützt wurden wir dabei von Elena und Kalzifer. Er gab dem Jungspund Sicherheit und so fand der erste Galopp ohne Probleme statt. Als nächstes sollte die Arbeit an der Doppellonge dazu kommen. Dadurch dass ich auch außen begrenzen konnte, konnte ich ihn auf den Galopp unter dem Reiter besser vorbereiten. Es würde für ihn schwer genug werden auf dem Platz zu galoppieren, da wollte ich es ihm nicht unnötig mit meinem Gewicht erschweren.
      Woche neun begann und ich zeigte Arkin das erste Mal die Doppellonge. Dass nun eine Verbindung auf beiden Seiten herrschte war ungewohnt für ihn, doch schon beim zweiten Mal wurde es besser und ich konnte ihn angaloppieren. Für ihn ging es auch weiterhin ins Gelände, was nicht nur die Balance, sondern auch die Trittsicherheit verbesserte. Außerdem hatte es die positive Nebenwirkung, dass das Gelände interessanter war als der Reiter und es dadurch ganz natürlich für Arkin wurde, jemanden auf seinem Rücken zu haben. Die kommenden zwei Wochen behielt ich dieses Training bei.
      An der Doppellonge arbeitete er mittlerweile so gut mit, dass ich in Woche zwölf damit begann, wieder auf dem Platz zu reiten und nun auch den Galopp dazu nahm. Wie gedacht war der erste Galopp auf dem Platz nicht ganz so gut, würde sich aber in kurzer Zeit verbessern. Zusätzlich wurde noch einmal der Sattel überprüft und konnte tatsächlich etwas geweitet werden. Arkin hatte durch das Training an Muskulatur zugelegt und sollte nicht durch einen zu engen Sattel gestört werden.
      Es folgte erneut eine Woche Pause, die Arkin auf der Koppel und mit Spaziergängen verbrachte. Zusätzlich würden wir das Training um zwei Wochen verlängern, da im Galopp noch einige Differenzen vorhanden waren.
      In den folgenden zwei Wochen arbeitete ich auf dem Platz viel im Schritt und Trab, wo Arkin die Anlehnung suchte und sich sehr bemühte. Den Galopp nahm ich nur kurz dazu und konzentrierte mich darauf, dass er korrekt angaloppierte. Dass er dabei oft gegen die Hand ging ließ ich vorerst außer Acht, dies würde sich mit der Zeit geben. Im Gelände galoppierten wir hingegen viel, denn dort fiel es ihm um Längen einfacher.
      In der sechzehnten Woche arbeitete ich wieder an der Doppellonge, wo sich Arkin zu einem Musterschüler entwickelte. Der Galopp fiel ihm dadurch unter dem Reiter zunehmend einfacher und wir schafften es sogar gute Runden auf dem Zirkel zu erarbeiten.
      In der letzten Woche konzentrierte ich mich noch einmal auf die Dressurarbeit auf dem Platz. Auch wenn es hin und wieder noch Differenzen gab, arbeitete der Hengst die meiste Zeit gut mit und bemühte sich sehr. Für die letzte Trainingseinheit war Jamie aus Italien angereist und war sichtlich stolz zu sehen, wie ihr Hengst sich zu einem Reitpferd entwickelt hatte. Die ersten Tritte Rückwärts konnten wir ihr bereits zeigen und auch der Galopp hatte sich in der letzten Woche deutlich verbessert. Natürlich würde es noch etwas an Feinarbeit bedürfen, bevor man ihn auf Turnieren vorstellen konnte, doch die Grundsteine waren gelegt.
      Jamie setzte sich nun ebenfalls auf Arkin und drehte unter meiner Aufsicht die ersten Runden. Mit ein paar Anweisungen meinerseits klappte es bei ihr schon sehr gut. Mit der Zeit würden sich die Beiden aufeinander einspielen und sich Weiteres erarbeiten können. Einer erfolgreichen Zukunft stand nun nichts mehr im Weg.

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      Tierarztbericht – Pferdeklinik & mobiler Tierarzt „Horse Heaven“ | Attila & Arkin
      |28.08.2017 ©Möhrchen ( 3.358 Zeichen, 558 Wörter)

      Kurzentschlossen lief ich nochmal ins Haus und wechselte meine Jeans gegen kurze Shorts. Es war wirklich extrem heiß heute. Ich drehte die Klimaanlage meines Autos auf die höchste Stufe und rollte vom Hof. Ich hatte einen Termin bei Maleen und sollte dort zwei Hengste Impfen.
      Nur wenig später kam ich an ihrem Hof an. Sie erwartete mich bereits am Parkplatz und hatte ihren großen braunen Hengst Attila und ihr Norwegerfohlen Arkin am Strick. Ich ging zu den dreien hinüber und begrüßte sie. Attila ließ in der Hitze müde den Kopf hängen, Arkin schnupperte interessiert an meinen Taschen. Gemeinsam gingen wir in den Schatten und Maleen band ihre Pferde dort an.
      Ich fing mit Arkin an und untersuchte ihn zuerst einmal. Der kleine Kerl hatte keinerlei Berührungsängste und ließ sich problemlos von mir anfassen. Ich schaute mir seine Augen, Ohren und Schleimhäute an, was alles wunderbar aussah. Dann hörte ich mit meinem Stethoskop sein Herz, seine Lunge und seinen Bauchraum ab und maß Fieber. Es war alles in bester Ordnung, sodass ich ihn ohne Bedenken impfen konnte. Ich zog die Spritze auf und gab Maleen ein Leckerchen. Während sie es ihm gab und er mit kauen beschäftigt war, setzte ich die Spritze und schon hatte er die Impfung überstanden. Er zuckte nur ein wenig, ließ den kleinen Pieks aber artig über sich ergehen. Zum Abschluss sollte er noch eine Wurmkur bekommen. Ich holte die Kür aus meiner Tasche und stellte die richtige Menge ein. Dann hielt ich kurz seinen Kopf am Halfter fest und verabreichte sie dem Kleinen geschickt. Sie schien ihm gut zu schmecken und er leckte auch noch den letzten Rest von der Spritze ab. Wenn es doch bei jedem Pferd so einfach wäre...
      Während Maleen den kleinen Arkin wieder zurück auf die Koppel brachte, begann ich mit der Untersuchung von Attila. Ich hörte auch bei ihm Herz, Lunge und Bauch ab und schaute mit Augen, Ohren und Schleimhäute an. Das Fieberthermometer fand er nicht ganz so lustig und tänzelte etwas herum. Es war alles in Ordnung und auch so machte er einen guten Eindruck. Er hatte gerade, feste Hufe, glänzendes Fell und saubere Augen und Ohren. Lediglich die Hitze schien ihm etwas zu schaffen zu machen, weshalb er ziemlich müde wirkte. Ich zog die Impfung auf und setzte sie in seine Halsvene. Er riss den Kopf hoch und erschreckte sich ein bisschen, gleich darauf war aber schon wieder alles vergessen. Maleen war inzwischen zurückgekommen und hielt nun seinen Kopf, während ich ihm die Wurmkur seitlich ins Maul gab. Es kaute etwas missmutig darauf herum, konnte sie aber nicht wieder ausspucken. Zum Überdecken des Geschmacks gab ich ihm ein Stück Möhre und klopfte ihm den Hals. Dann hatte auch er es geschafft.
      „Am besten lässt du ihn die nächsten beiden Tage stehen, er scheint ja so schon ein bisschen angeschlagen von der Hitze zu sein. Die Impfung ist noch zusätzlich anstrengend für seinen Körper. Danach kannst du dann wieder mit der Arbeit anfangen.“
      Maleen reichte mir die Pässe der beiden Pferde und ich trug die Impfungen ein. Dann gab ich sie ihr zurück und wir brachten Attila gemeinsam zurück auf die Weide. Anschließend verabschiedete ich mich und stieg seufzend in mein Auto, das sich in der Zwischenzeit ziemlich stark aufgeheizt hatte...
    • Maleen
      Ausritt - Sonntag, 03. Dezember 2017
      POV: Jamie
      'Hab dir Arkin mitgebracht', rief ich Jenna zu und warf dabei den Strick über den Hals des jungen Norwegers.
      'Ehhhh... stop, stop stop, HALT!', hörte ich sie hinter mir rufen, dann fiel irgendetwas um, ein paar Hufe trappelten unruhig aufm dem Boden und Arkin schnaubte empört. Ich brauchte mich gar nicht umzudrehen um zu wissen, was gerade geschehen war. Arkin hatte wie immer selbstständig seinen Weg in die Box fortgesetzt, während die vollkommen überrumpelte Jenna es gerade noch so geschafft hatte den Strick zu greifen und den Hengst zu einer abrupten Wendung zu zwingen. Ich grinste und setzte meinen Weg mit Attila an meiner Seite fort. 'Beeilt euch sonst reiten wir ohne euch los!' rief ich noch kurz bevor wir hinter der nächsten Ecke verschwanden.
      Am Putzplatz lagen bereits Sattelzeug und Ausreitdecke. Ich putzte Attila nur schnell über, da er schon seit einigen Wochen seine Winterdecke trug, war er nicht schmutzig. Anschließend legte ich vorsichtig den Sattel auf seinen Rücken, schob diesen etwas zurecht und angelte mir denn den Gurt unter seinem Bauch durch. Auch die Trense war im Handumdrehen am Pferd angebracht und so legte ich zu guter Letzt nur noch die Decke über Attilas Rücken, dann waren wir Startklar. Ich führte Attila nach draußen vor den Stall, gurtete nach und saß auf. Kurze Zeit später kam auch Jenna auf Arkin aus dem Stall geritten und wir machten uns auf für eine kleine entspannte Runde durch den Wald.
    • Cooper
      Pflege auf Royal Peerage - Montag, 04. Juni 2018
      King Arthur | Rosenkavalier di Royal Peerage | Ameno | Attila | Little Pirate | Akim | Arkin | Yuki Shiro RP | Ahyoka | Emese | Roseblood
      Ich war immer noch bei Hunter Lacey. Ich habe meinen Flug zurück am Abend storniert und tritt die Heimreise doch nicht an. Der Grund war das Royal Peerage Stables im Moment eine kleine Aushilfe zur Pflege suchten und da ich keine neuen Aufträge als Tierarzt bekam, kam ich Hunter entgegen und meldete mich für die Arbeit im Stall. Er freute sich sehr und bot mir auch einen kostenlosen Schlafplatz. Somit konnte ich den darauffolgenden Tag helfen. Hierbei ging es sich um elf Pferde beziehungsweise Pony's, also im großen und ganzen eine sehr gemischte Gruppe. Ich freute mich auf die verschiedenen Rassen und Persönlichkeiten. Jedoch stand zunächst Füttern und Stallarbeit an. Mit der Hilfe und Anweisung von Hunter mischten wir gemeinsam das Futter für die Tiere an und verteilten die Portionen. Als Tierarzt konnte ich so nochmal einen Blick auf die Fütterung werfen und schauen ob eventuell was fehlte oder was man optimieren könnte. Für diese Leistung stellte ich natürlich keine Rechnung, das ging in Richtung freundschaftlicher Rat. Ich war sehr froh helfen zu können, denn ich weiß wie es ist kaum Zeit zu haben und auf andere angewiesen zu sein, so ginge es mir das ganze letzte Jahr auch. Deshalb viel mir die Arbeit leicht. Aber auch die Umgebung und die Atmosphäre die im Stall herrschte, machte die Arbeit einen riesen Spaß.
      Nach der Fütterung die zugegeben viel Zeit gekostet hatte, misteten wir die Ställe aus. Mittlerweile ging es auf die elf Uhr zu und es wurde sehr heiß. Wir stellten immer zuerst die Pferde auf die Weide und misteten dann jeweils zwei Ställe aus. Und machten dann aber auch wieder eine Pause um zu trinken und abzukühlen. Ich brachte zunächst King Arthur und Rosenkavalier auf die Weide. King ist ein wunderschönes Arabisches Vollblut und verhielt sich sehr typisch für einen Araber als ich ihn auf die Weide brachte. Rosenkavalier, wie ich ihn nannte, hat eigentlich einen ellenlangen Namen, den ich jedoch nicht immer komplett aussprechen wollte. Dieser Jährling ist ein Rappschimmel, Hannoveraner. Er war unglaublich neugierig und freute sich neue Gesichter zu sehen. Nachdem die Beiden auf der Koppel waren sowie ihre Box neu gestreut ging ich weiter. Die letzten beiden im Hengststall waren Ameno und Attila. Ameno ist ein Neapolitaner. Von dieser Rasse hatte ich vorab noch nie gehört aber der Rappe verhielt sich sehr gesittet und lief problemlos neben mir her. Attila ist ein Gidran, in typischen fuchsfarben wie ich hier erfahren durfte. Auch er war nun auf der Weide. Geputzt wurden Sie erst nach ihrem Freilauf. Nun waren die Pony's an der Reihe. Zuerst stand ich vor einem schwarzen Shetlandpony namens Little Pirate. Ich schmunzelte und legte dann los mit dem Putzen. Er war sehr brav und ließ sich wunderbar putzen. Das nächste Pony was geputzt werden sollte war Akim. Erneut ein Hengst aber diesmal ein Welsh Partbred Schecke. Ich persönlich mochte die Scheckung sehr gerne und das putzen ging wie beim Vorgänger sehr ruhig von statten. Während ich die Pony's putze, bewegte Hunter sie mit der Longe oder suchte ihnen andere Bewegungsaktivitäten. Die letzten zwei waren Arkin und Yuki. Beide sind Fjordpferde. Ich bin kein Fan von diesen Pferden, jedoch war der Umgang mit ihnen interessant. Arkin war sehr unkompliziert und freute sich eher auf die Bewegung. Yuki, die Stute der beiden Norweger hingegen war von mir keineswegs begeistert wusste jedoch auch wie man sich zu benehmen hat. Bei ihr ging ich sehr behutsam vor und versuchte Stress zu minimieren.
      Die letzen drei Pferde sind Stuten. Ein Altér Real, erneut ein Gidran und ein Hannoveraner. Wir hatte schon vorab alle Ställe gesäubert und bevor wir zu den Stuten sind eine Pause eingelegt, so waren sie, im Gegensatz zu den anderen Pferden, erstmal auf der Koppel. Nach der verdienten Pause liefen Hunter auf die Koppel und die drei zu holen. Ich nahm Ahyoka und er Emese und Roseblood. Zunächst nahm er die Hannoveranerstute mit und Bewegte sie während ich Ahyoka und Emese säuberte. Dann tauschten wir. Ich bekam Roseblood zum putzen und er Emese und Ahyoka zum bewegen. Die Teamarbeit stellte sich als sehr effektiv heraus. Als wir dann das letzte Pferd wieder zurück auf die Koppel gebracht hatten, hatte ich noch ein wenig Zeit um mich frisch zu machen und mich mit einem Abendessen zu verabschieden. Ich versicherte Hunter dann erneut das ich und Simon immer gern zum Helfen anreisen würden.
    • Gwen
      Training Dressur E auf A - Sonntag, 12. August 2018
      King Arthur | Arkin
      Seit kurzem ritt ich regelmäßig zwei Pferde auf Turnieren mit. Zum einen den Norweger Arkin, einen vierjährigen Hengst und zum anderen King Arthur, einen achtjährigen Araberhengst. Erst knapp einen Monat dauerte nun unser gemeinsamer Weg an und neben den Turnieren, schaute ich auch regelmäßig zum Training vorbei, denn um Erfolg zu haben, mussten wir auch ein wenig arbeiten.
      Aufgrund der aktuellen Wärme legte ich unser Training immer entweder in die frühen Morgenstunden oder in den späten Abend. Heute war ich bereits sechs Uhr morgens am Stall. Arkin und King Arthur standen bereits auf den Weiden und genossen ihr Pferdeleben.
      Ich wollte mit dem weißen Araberhengst beginnen, da für Arthur heute ein etwas anspruchsvolleres Training anstand. Nachdem der Hengst sich bereits ganz solide im Springen zeigte, zumindest soweit, wie es sein Potenzial zu ließ, wollten wir diese Saison auch noch ein wenig ins Gelände.
      Einige Einheiten auf dem Geländeparcours hatten wir bereits hinter uns und auch schon einige Turniere besucht. Bisher hatten wir uns da jedoch leider nicht besonders souverän geschlagen, weshalb ich entschied, im Training ein wenig den Fokus darauf zu legen.
      Ich holte Arthur von der Weide, putzte ihn gründlich und sattelte ihn dann. Nachdem er abschließend noch Vorderzeug und Gamaschen umbekommen hatte, machte ich mich noch fertig und führte den Hengst dann aus dem Stall auf den Hof. Dort stieg ich auf und wir ritten im Schritt am langen Zügel hinüber ins Gelände.
      Zunächst wurde Arthur wie gewohnt aufgewärmt und locker vorwärts-abwärts geritten. Irgendwann nahm ich vermehrt die Zügel auf und ritt in allen Gangarten. Arthurs Steckenpferde waren eher Rennen und Distanzritte, aber um ein wenig Abwechslung in das Training zu bringen und den Hengst vielseitig zu beschäftigen, nahmen wir auch die anderen Disziplinen gerne mal mit dazu.
      Heute sprangen wir zunächst einen einfachen E-Parcours, ehe wir immer mehr Hindernisse aus der Klasse A hinzunahmen. Wir hatten schon viel daran gearbeitet, dass Arthur vor dem Hindernis und auch danach schön seinen Parcoursgalopp beibehielt und auch den Absprung gut abschätzen konnte.
      Inzwischen vertraute er mir da auch immer mehr und entschied nicht mehr selbst, wann es der beste Zeitpunkt zum Springen war (vor allem, wenn er es nicht war), sondern hörte mir zu.
      Das heutige Training verließ auch wirklich wunderbar. Dank der kühleren Temperaturen am Morgen war Arthur sehr motiviert bei der Sache und sprang wirklich schön. Abschließend lobte ich ihn ausgiebig und ritt ihn am langen Zügel ab. Mit dem Training würden wir wohl auf den nächsten Turnieren durchaus eine bessere Figur machen und könnten uns demnächst auch an A-Elemente wagen.
      Nach dem Abreiten und Absatteln wurde Arthur erst einmal gründlich abgeduscht. Dann schnappte ich mir das Schweißmesser und zog ihn ab. Während Arthur dann zufrieden sein Futter fraß, fettete ich noch die Hufe und sprühte ihn ein wenig mit Fliegenschutz ein, ehe es für den Schimmel wieder hinaus auf die Weide ging.
      Während Arthur zufrieden von dannen trottete, war ich noch nicht fertig. Stattdessen sammelte ich den jungen Arkin ein und nahm ihn mit hinauf zum Stall. Dort wurde auch der gesattelt und getrenst. Mittlerweile war es kurz nach acht und die Sonne schien schon wesentlich stärker als bei dem Ritt mit Arthur.
      Mit Arkin wollte ich heute jedoch in der Dressur arbeiten, weshalb auch er später an der Reihe war, denn das Dressurtraining konnte man besser an die Temperaturen anpassen als das Geländetraining. Nachdem Arkin also gesattelt und getrenst war, ging es auf den Reitplatz, der zu unserem Glück noch größtenteils im Schatten lag.
      Auch Arkin ritt ich am langen Zügel im Schritt warm. Aufgrund seines jungen Alters war er zwar schon eingeritten und kannte alle Grundlagen, musste aber dennoch viel lernen. Dabei setzte ich den Fokus unseres aktuellen Trainings eher auf das Fundament als auf die Lektionen, denn die würden mit der richtigen Vorarbeit auch so funktionieren.
      Arkin war ein sehr fleißiges Pferd und wirklich schön zu reiten. Mit ihm machte die Arbeit immer besonders viel Spaß und er zeigte auch jetzt schon viel Potenzial in der Dressur. Heute arbeiteten wir vermehrt an einer kontinuierlichen Anlehnung und an den Ansätzen einer reellen Aufrichtung. Gar so lange konnte Arkin diese noch nicht halten, da fehlte noch die Kraft und aufgrund seines Exterieurs fiel ihm das meiste nicht so leicht wie anderen Pferden.
      Doch er gab sich immer Mühe und war ein sehr schneller Lerner. Alle drei Gangarten funktionierten auf dem Platz schon einwandfrei und wir konzentrierten uns heute zusätzlich noch auf die Balance und Geraderichtung. Besonders auf seiner schlechten Seite wurde Arkin im Galopp doch gerne mal schief. Meist liefen die ersten beiden Zirkelrunden gut, doch ab der dritten wurde er bequem und knickte ab.
      Aus diesem Grund arbeitete ich heute regelmäßig auch im Außengalopp. Durch diesen Widerspruch fiel es Arkin danach leichter, auf der richtigen Hand zu galoppieren, denn gerade der Außengalopp stärkte die Balance des Pferdes ungemein.
      Da wir heute auch sehr viel im Galopp arbeiteten, fragte ich zum Ende hin noch die einfachen Lektionen ab und ritt ansatzweise eine A-Prüfung durch. Arkin hatte seit unserer gemeinsamen Zeit nochmal viel gelernt und dank seiner Besitzerin stand er eh immer bestens im Training und wurde so gefördert, wie man es sich wünschte.
      Mit beiden Pferden hatte ich echt Glück, es gab wohl kaum angenehmere Turnierpferde als die beiden. Nach dem erfolgreichen Training ritt ich auch Arkin ab und später bekam auch der noch seine erfrischende und kühlende Dusche. Zum Schluss kam bei ihm das gleiche Prozedere wie bei Arthur, ehe auch Arkin wieder auf die Weide durfte.
      Wir hatten es nun zehn Uhr und ich war hier fertig und konnte noch vor der kommenden Mittagshitze entschwinden. Beide Pferde hatten sich heute bestens gemacht und ich schrieb der Besitzerin noch kurz eine Nachricht.
      Leider hatte man bei den Turnieren nicht immer so viel Glück mit den Temperaturen, denn je nachdem wie die Prüfungen lagen und welche Starternummer man bekam, konnte man ganz schön Pech haben. Bei uns hatte sich das bisher aber zum Glück in Grenzen gehalten und ich hoffte, dass das anhalten würde.
    • Gwen
      Training Springen E auf A - Montag, 02. September 2018
      King Arthur | Arkin
      Meine Uhr zeigte acht Uhr, als ich mir King Arthurs Halfter schnappte und mich auf den Weg zur Weide machte. Die heißen Tage waren herum, dementsprechend fröstelte ich trotz Jacke sogar ein wenig. Zugegebenermaßen war das Wetter heute auch nicht ganz so überzeugend, denn die Sonne schaute nur ab und an zwischen der dichten Wolkendecke hervor.
      Ich hoffte inständig, noch vor dem ersten Regenguss mit meinen beiden Berittpferden fertig zu sein. Deshalb begann ich heute wieder mit dem weißen Araberhengst, denn ich wollte diesen Monat noch für unser Distanztraining nutzen, ehe es im Herbst dann aufgrund des Wetters immer schwerer sein würde.
      King Arthur sah mich bereits von weiten und kam mir ein paar Schritte entgegen. Es hatte nicht lange gedauert, bis der sensible Hengst mir vertraute und gerne mit mir arbeitete. Und nebenher gab es nach der Arbeit auch immer das Futter, das war eine ziemlich gute Argumentation.
      Der Araber gehörte auch nicht zu den Faulen, sondern wollte gerne bewegt und gearbeitet werden, so dass er dadurch ein super Distanzpferd war, denn er strotzte bei der Arbeit förmlich vor Ehrgeiz. Gemeinsam wanderten wir nun den Weg von der Weide hinauf zum Stall.
      Heute machte ich Arthur im Stall fertig, denn der Wind draußen war mir zu frisch. In aller Ruhe putzte ich den Hengst, säuberte die Hufe und kämmte die Mähne und Schweif. Nachdem Arthur fertig war, sattelte und trenste ich ihn. Dann zog ich mich noch wärmer an, schnappte mir Helm und Handschuhe und schon verließen wir den Stall.
      Auf dem Hof schwang ich mich in den Sattel, kontrollierte Steigbügel und Gurt, ehe wir uns Richtung Gelände bewegten. Am langen Zügel im Schritt schlenderten wir das erste Stück unserer Strecke entlang und ich ließ Arthur in aller Ruhe warm werden.
      Es war nicht unser erstes Distanztraining, immerhin musste die Kondition Stück für Stück aufgebaut werden, aber heute war so gesehen ein Meilenstein. Bisher nahm Arthur nur bei Einführungsritten teil. Diese sahen meist zwischen 25 und 40 Kilometer vor. Doch heute lag unser Pensum bei 50 Kilometer.
      Grund war, dass ich Arthur schon seit längerem für die nächste Klasse vorbereitete, die kurzen Distanzritte und diese verlangten mindestens 41 bis 60 Kilometer. Somit waren wir mit unseren 50 noch gut im Mittelfeld, hatten aber auch noch an manchen Tagen ein paar Kilometer draufgepackt. Letztendlich ging es aber um die Zeit und um die Verfassung, welche Arthur nach der Strecke haben würde, um darauf zu schließen, ob er wirklich bereit für die nächsthöhere Klasse war.
      Wir ritten bei unserer Strecke viel Trab und wenig Schritt oder Galopp. Arthur hielt sich gut und auch ich konnte mich nicht beschweren. Für solche Ritte war das aktuelle Wetter ideal: Es war nicht zu warm, aber 20 Grad waren durchaus noch sehr erträglich. Auf dem letzten Abschnitt fing es langsam an zu nieseln und entwickelte sich zu einem leichten Sprühregen.
      Zehn Minuten später kamen wir aber bereits wieder am Stall an und waren kaum nass geworden. Ich schwang mich aus dem Sattel, lobte Arthur ausgiebig und führte ihn in den Stall. Dort erwartete mich bereits Jenna. Sie war auf Royal Peerage für das Training zuständig und somit kümmerte sie sich auch um mich.
      Ich band Arthur am Putzplatz an, sattelte ihn ab und putzte kurz drüber, während ich mich mit ihr unterhielt. Zufrieden nickte sie, als sie unsere Zeiten und Arthurs Grundwerte hörte. Es war alles im grünen Bereich gewesen und nachdem ich Arthur am Waschplatz noch die verschlammten Beine abgespritzt hatte, durfte er in die Box und bekam dort sein Futter.
      „Also ist er mehr als bereit“, meinte Jenna und musterte ihren Schützling zufrieden. Ich nickte lächelnd und sie grinste: „Das wird Hunter und Jamie auf jeden Fall freuen“ und entschwand dann auch schon wieder, immerhin hatte auch sie noch Pferde zu arbeiten.
      Während Arthur zufrieden futterte, säuberte ich die Ausrüstung und verstaute dann wieder alles. In der Zeit war Arthur auch schon fertig, bekam seine Regendecke auf und kam wieder zurück auf die Weide. Inzwischen goss es ordentlich und ich war froh, als ich mit Arkin im Schlepptau wieder im Stall war. Es war definitiv eine gute Entscheidung gewesen, das Springtraining mit dem Norweger an zweite Stelle zu setzen.
      Die Halle war zu meinem Glück auch frei und nachdem ich Arkin geputzt und gesattelt hatte, machten wir uns auf den Weg dorthin. Ich ritt ihn erstmal in aller Ruhe warm und baute dann kurzerhand einige Trabstangen, Cavaletti und kleinere Hindernisse auf.
      Langsam begann Arkin Spaß am Springen zu entwickeln, was auch daran lag, dass er mittlerweile die Abstände besser einschätzen konnte und so nicht vollkommen überfordert auf den Sprung zu galoppierte. Doch wie jedes Mal begannen wir erst mit Trabstangen und dann mit Cavalettis.
      Arkin sollte locker und geschmeidig werden, denn auch im Parcours wollte ich ihn gescheit an meinen Hilfen stehen haben. Heute schien er einen besonders guten Tag zu haben, denn ich hatte direkt eine gute Verbindung zum Maul und er reagierte fein auf meine Schenkel- und Gewichtshilfen.
      So wechselten wir schon bald in den Parcours und nach zwei fehlerfreien Runden beendete ich das Training. Heute war auch für Arkin mal wieder Stichtag gewesen, denn nach und nach hatte ich die Hindernisse erhöht und mittlerweile sprang er auf solidem A-Niveau.
      Inzwischen ließ er sich auch richtig gut springen und man merkte, dass er immer mehr Erfahrung sammelte. Besonders heute war ich sehr zufrieden mit ihm und nachdem ich ihn abgeritten und abgesattelt hatte, bekam er zur Belohnung auch direkt sein Futter.
      Der Tag war mehr als gut verlaufen, auch wenn ich mich nun schon langsam auf eine heiße Dusche und etwas zu Essen freute. Doch vorher säuberte ich auch noch Arkins Sattelzeug, deckte den Hengst ein und brachte ihn wieder hinauf auf seine Weide.
    • Gwen
      Training Dressur A auf L - Montag, 22. Oktober 2018
      Arkin
      Die schönen Herbsttage verließen uns allmählich und stattdessen hielten Wind und Regen Einzug. Zu meinem Glück hatte ich bei Arkin erst vor kurzem den Fokus wieder auf die Dressur gelegt. Somit konnten wir uns mit unserem Training in die trockene Halle zurückziehen und benötigten nicht mehr den Springplatz. Auch heute war der Fjordhengst wieder an der Reihe.
      Durch den diesigen Regen hindurch holte ich ihn von der Weide und eilte gemeinsam mit ihm zurück zum Stall. Mit dem Wind war der Regen noch unangenehmer als er es eh schon war. Arkin trug zum Glück eine Regendecke, so dass das Pferd darunter trocken und auch relativ sauber war. Ich musste nur kurz über ihn drüber putzen und schon konnte ich ihn satteln und trensen.
      Wie immer schien Arkin recht motiviert zu sein und folgte mir gelassen in die Halle. Dort führte ich ihn erst einige Runden, ehe ich nochmal nachgurtete und mich dann in den Sattel schwang. Zum Aufwärmen ritten wir am langen Zügel nur große gebogene Linien und sonst ganze Bahnen. Danach nahm ich die Zügel langsam auf, bis Arkin in einer schönen Dehnungshaltung lief.
      Diese behielten wir bei und ritten erst einmal in allen drei Gangarten gleichmäßig auf beiden Händen warm. Bei der Nässe waren selbst junge Pferde wie Arkin schnell fester im Rücken und leicht verspannt. Doch mit der gymnastizierenden Arbeit hatten wir das fix hinter uns gelassen und konnten uns auf unseren aktuellen Trainingsschwerpunkt widmen.
      Wir arbeiteten heute zum einem an dem Halten aus dem Trab und dem Außengalopp und zum anderen noch an den einfachen Galoppwechseln. Während erstere Arkin bereits mehr als leicht fielen, hatte er mit den Galoppwechseln manchmal noch ganz schön zu tun. Von der schlechten auf die gute Hand funktionierte zumeist zuverlässig, andersherum ließ er allerdings noch zu wünschen übrig.
      Wir wollten natürlich die Schrittphase zwischen den Wechseln möglichst kurz gestalten, doch es fiel Arkin nicht immer leicht, so schnell umzudenken. Also ließ ich ihm vorerst auf der schwereren Seite noch ein wenig mehr Zeit. Aber ich war mir sicher, dass wir diese Problematik schon bald hinter uns lassen konnten. So fokussierte ich heute stattdessen noch ein wenig mehr die Versammlung und Aufrichtung des Hengstes.
      Als Fjord waren das beides Dinge, die ihm an sich nicht schwer fielen, man musste nur aufpassen, dass beides auch wirklich reell geschah und sich Arkin nicht im Genick verwarf oder die Hinterhand schleifen ließ. Doch bisher hatten wir damit wenig Probleme und Arkin blieb auch heute voll bei mir und ihm gelang das erhöhte Pensum sehr gut.
      Dementsprechend beendete ich kurz danach auch schon die Einheit und lobte ihn ausgiebig, während ich ihn am langen Zügel noch abritt. Schon länger arbeiteten wir am L Niveau und die Lektionen klappten auch mittlerweile alle relativ sicher. Wie bei den Galoppwechseln brauchte man ab und an noch einen guten Tag bei Arkin, aber selbst das wurde besser.
      Mitteltrab und -galopp zeigten sich bei dem Hengst auch sehr gut, wenn eben doch eher auf Ponyniveau, aber das war er auch, man konnte von ihm nicht die Schrittlänge verlangen wie von einem Warmblut. Dafür sahen besonders die Versammlungen bei ihm sehr kraftvoll und federnd aus, so dass auch seine Besitzerin sehr zufrieden war. Wenn er so weitermachte, würde er schon bald auf L-Turnieren starten können und ich sah auch durchaus das Potenzial für mindestens noch M in der Dressur.
    • Gwen
      Training Gelände E auf A - Sonntag, 11. November 2018
      Arkin | King Arthur
      So richtig etwas mit dem diesjährigen Herbst konnte ich nicht anfangen. Mal lief man bereits dick eingepackt mit Schal und Mütze durch den Stall, an anderen Tagen - so wie heute - zog man sich sogar noch die Jacke aus und putzte im T-Shirt das Pferd, weil man so schwitzte. Dennoch wollte ich mich nicht beschweren, ich war um jeden schönen Tag dankbar, den das Jahr uns gab. Außerdem hatte ich dank des Wetters das Geländetraining von Arkin fortsetzen können. Gerade bei den Temperaturen war das noch einmal angenehmer als im Sommer.
      Zuerst war dementsprechend heute Arkin an der Reihe. Ich hatte den Fjordhengst bereits von der Weide geholt und arbeitete mich gerade durch sein immer dicker werdendes Fell. Trotz der warmen Temperaturen schob er rassebedingt schon ganz gut und vermutlich überlegte seine Besitzerin bereits, ob es sich doch lohnte, ihn zu scheren. Bisher trocknete er aber auch nach dem Training wieder sehr schnell, also stellte es kein Problem dar.
      Nachdem das Pony einigermaßen gesäubert war, sattelte und trenste ich ihn, machte dann noch mich fertig und führte Arkin aus dem Stall. Es gab kein schöneres Gefühl, als bei so einem Wetter in den Sattel zu steigen und das Klappern der Hufe zu hören. Vermutlich würde aber Arkins und meine gemeinsame Zeit schon bald enden. Wir hatten unser Ziel nämlich erreicht: Schon in ein paar Wochen würde ich Arkin auf der Hengstkörung vorstellen und wenn alles glatt ging, dann wäre er danach offiziell zur Zucht zugelassen und meine Aufgabe erfüllte.
      Ein wenig mit Wehmut erfüllte mich das ja schon, wobei ich auch stolz auf unseren Weg war. Immerhin war Arkin ein super angenehmes Berittpferd gewesen. Keine Unarten, keine Probleme. Stattdessen kam man, er freute sich, man freute sich und zusammen arbeitete man und fertig. Auch heute zeigte er sich wieder von seiner besten Seite, auch wenn das Geländespringen nicht zu seinen favoritisierten Disziplinen gehörte.
      Es förderte aber ungemein seine Koordination und Kondition, weshalb ich es gerne noch einmal mit einbaute. Seitdem wir regelmäßig draußen unterwegs waren und dort sprangen, war aus Arkin noch einmal ein richtiges Muskelpaket geworden und die letzten Fettreserven hatte er auch verloren. Er hatte viel an Kraft dazu gewonnen und machte schon etwas her, so würde er die Richter auf jeden Fall überzeugen.
      Mehr als A würde im Gelände bei ihm aber nicht drin sein, doch für ein abwechslungsreiches Training reichte das vollkommen. Nach dem Aufwärmen sprangen wir zunächst einzeln ein paar Hindernisse, ehe wir uns wieder einen Parcours bastelten. Außerdem nahmen wir heute mal wieder das Wasser und die bergauf- und bergab Sprünge hinzu. Arkin reagierte gut auf die Hilfen und war stets mit einem Ohr bei mir. So gelang uns der Parcours wirklich gut und ich konnte mit einem sehr guten Ergebnis abschließen.
      Nachdem ich ihn ausgiebig lobte, ritt ich ihn trocken. Wir hatten heute gar nicht so viel gemacht, so dass er kaum geschwitzt hatte. Mir war eine gute Abschlussrunde wichtiger gewesen als noch einmal ein strapazierendes letztes Training an die Saison zu packen. Arkin schnaubte auch zufrieden ab und streckte sich in die Tiefe und so kehrten wir zum Stall zurück. Inzwischen war es kurz nach neun und der Stall füllte sich langsam wieder mit Trubel.
      Ich parkte Arkin am Putzplatz und nahm ihm fix die Ausrüstung ab, ehe ich ihn zum Waschplatz führte und seine Beine und Hufe von dem ganzen Schlamm befreite. Danach bürstete ich ihm noch den getrockneten Schweiß aus dem Fell, ehe er in die Box durfte, um dort in aller Ruhe zu fressen. Ich holte in der Zeit bereits King Arthur von der Weide und ließ Arkin in der Box. Jenna hatte mir angeboten, ihn nachher wieder mit hinaus auf die Weide zu nehmen, sobald der Hengst fertig war.
      Dementsprechend konnte ich mich direkt dem zweiten Berittpferd widmen. King Arthur würde noch ein Weilchen unter meinen Fittichen bleiben, aber darum war ich auch gar nicht böse. Abgesehen davon, dass ich froh war, über die nasse Jahreszeit nur noch ein helles Pferd putzen zu müssen... Hatte Arkin sich noch zusammengerissen, so hatte Arthur heute anscheinend sein volles Potenzial ausgekostet und sah aus wie ein paniertes Ferkel. Ich hatte also gut zu tun, bis man wieder einigermaßen den Schimmel sah.
      Danach machte ich auch Arthur in Ruhe fertig und wir verließen erneut den Stall. Mit Arthur ging es jedoch auf den Reitplatz. Auch mit ihm arbeitete ich aktuell an einer Disziplin, die nicht so ganz seins war, die Dressur. Da aber gesunde Gymnastizierung für jedes Pferd wichtig war, musste auch King Arthur da durch. Jedoch fokussierten wir nur wenig die Lektionen und nahmen eher in Basisarbeit in Angriff. Es war sowohl mir als auch seiner Besitzerin wichtiger, dass er korrekt und gesund lief und sich selbst tragen konnte, als dass er nun irgendwie durch das Viereck piaffierte und hübsch die Beine warf.
      Das kam King Arthur nur bedingt gelegen, denn er verkroch sich gerne hinter dem Zügel, machte den Hals hübsch und hoffte, dass das reichte. Gesundes Laufen war eben auch anstrengend. Inzwischen waren wir da aber gut vorangekommen, denn er streckte sich nun von Beginn an an den Zügel und nahm die Reiterhand mittlerweile mehr als gut an. Wie immer ritten wir erst einmal eine Viertelstunde in Dehnungshaltung, so dass sich der Hengst gut lockern konnte und warm wurde. Das war bei Arthur besonders wichtig, denn er machte gerne schnell zu.
      Erst danach nahm ich langsam vermehrt die Zügel auf und wir arbeiteten heute weiter an den Seitengängen. Gerade für Arthur waren diese Übungen besonders hilfreich, um in der Rippengegend geschmeidig zu werden und ein Gefühl für Vorder- und Hinterhand zu entwickeln. Inzwischen konnte man in den Traversalen auch ein schönes aktives Hinterbein beobachten, man musste nur aufpassen, dass man nicht den Vorwärtsdrang verlor.
      Um immer wieder Abwechslung in das Training zu bringen, ritten wir einige Trab-Halt und Halt-Trab Übergänge, galoppierten aus dem Schritt an und ritten einfache Galoppwechsel oder richteten auch ganz simpel mal rückwärts. Das bot sich immer sehr an, wenn man merkte, dass Arthur begann im Rücken leicht fest zu werden. Rückwärtsrichten fiel ihm erstaunlich leicht und er machte es lieber als ich es von den meisten Pferden gewohnt war.
      So hatten wir auch heute wieder eine sehr gute und lehrreiche Einheit und Arthur entwickelte sich stetig voran. Ich konnte mich wirklich nicht beschweren, er war mittlerweile leicht wie eine Feder zu reiten. Gut, das war nicht schwer, immerhin hatte man bei ihm immer eher schauen müssen, dass man überhaupt mal ein paar Gramm in den Händen hielt, aber auch das war ein Fortschritt. Also ritt ich den Hengst nach unserer Stunde ab und brachte auch ihn wieder in den Stall.
      Bei Arthur reichte es, kurz noch einmal drüber zu putzen und sonst war er auch sehr trocken geblieben. Also ging er in seine Box und bekam sein Futter. Während der Hengst fraß, säuberte ich die Ausrüstung von Arkin und Arthur. Erst den Schmutz runter und dann noch kurz pflegen, ehe alles wieder in die Sattelkammer kam. In der Zwischenzeit war auch Arthur fertig mit fressen und konnte zurück auf die Weide.
    • Gwen
      Hengstkörung - Sonntag, 11. November 2018
      Arkin
      Es war so weit: Die finale Prüfung für Arkin und mich stand an. Eigentlich war es gar nicht so großartig, denn ich war schon oft bei Körungen geritten und hatte bisher auch jeden meiner Schützlinge erfolgreich in die Zuchtbücher bekommen. Und doch war es jedes Mal wieder aufregend, besonders, weil man nie wusste, was die Richter zu dem Hengst sagten. Arkin war zumindest in Form und wir hatten die letzten Wochen auch die Kür immer mal in unser Training eingebaut.
      Ich hielt nicht viel davon, diese simplen Sachen oft zu proben, denn wenn die Basisarbeit stimmte, lief jedes Pferd die Aufgaben ohne Probleme. Nichtsdestotrotz war eine Überprüfung des Könnens vor der Körung doch von Vorteil. Und nun war es soweit. Wir ritten bereits warm und waren als nächstes an der Reihe, wenn denn unserer Vorreiter die Halle wieder verlassen würde.
      Gefordert wurde bei Körungen kaum etwas. Es gab keine Lektionen die vorgeritten werden mussten, die Richter wollten sich nur kurz und knapp ein Bild von dem Hengst machen. Dementsprechend verfloss meine Aufregung auch mit der Zeit und als wir dann endlich aufgerufen wurden, war ich schon wieder die Ruhe selbst. Auch Arkin merkte man nichts an, er war allerdings auch ein routiniertes Turnierpferd und kannte den ganzen Trubel nur zu gut.
      Wir ritten im Trab in die Halle und hielten bei X geschlossen an. Ich grüßte mit einem Lächeln die Richter, nahm die Zügel wieder auf und trabte erneut an. Wir gingen zunächst auf die linke Hand und ritten erst einmal ganze Bahn. Bei C bog ich auf den Zirkel ab, überprüfte kurz Arkins Haltung und ließ ihn dann angaloppieren. Ohne Probleme sprang der Hengst an und wir ritten zwei Runden, ehe wir ganze Bahn gingen. Bei A parierten wir zum Schritt durch und gingen erneut auf den Zirkel.
      Ich gab Arkin ein wenig mehr Zügel, damit der Hengst raumgreifender schreiten konnte. Nach einer Runde bogen wir auch ab, um durch die ganze Bahn zu wechseln und so auf die rechte Hand zu kommen. Die Hälfte der Kür hatten wir also bereits hinter uns. Auf der rechten Hand blieben wir zunächst noch ein wenig im Schritt, ehe wir wieder schwungvoll antrabten und ganze Bahn gingen.
      Diesmal sparte ich mir die Zirkel und galoppierte direkt bei C an und ging ganze Bahn. Arkin lief fleißig vorwärts und blieb dennoch gut an den Hilfen. Wir ritten eine Runde, ehe ich ihn wieder zum Trab durchparierte und bei der nächsten Möglichkeit auf die Mittellinie abbog. Unser Ziel war erneut X, wo wir geschlossen stehen blieben. Eine knappe Verabschiedung von den Richtern, dann ließ ich Arkin die Zügel lang und verließ im Schritt die Halle, während ich den Hengst noch kurz lobte.
      Draußen erwartete uns schon unsere Helferin, die Arkin ganz begeistert lobte und ihm eine Möhre zuschob. Ich ritt den Hengst noch ein wenig ab, auch wenn er kaum geschwitzt hatte und dann hieß es schlichtweg warten, bis alle Teilnehmer an der Reihe gewesen wären und die Ergebnisse ausgerufen wurden. Ab heute würde Arkin dann offiziell ein Zuchthengst sein.
    • Maleen
      2 Tagesausflug - Sonntag, 02.Dezember 2018
      by Elsaria
      Tag 1
      Ich machte mich auf die Reise nach Italien, eine Züchterin die ich letztens kennen lerne bat mich um hilfe, und diese konnte ich einfach nicht abschlagen. Desshalb machte ich mich 2 tage danach auf dem weg nach Italien. Für die 2 Tage durfte ich im Gästehaus verweilen. Ich kam früh morgens sehr gut an, die Reise verlief ohne komplikationen. Nachdem ich nett begrüßt wurde und mir mein Zimmer gezeigt wurde fing ich sofort an mich um die 12 Schützlinge zu kümmern. Ich hatte sie unterteilt in 6 Pferde an einem Tag und die restlichen an dem nächsten Tag. Ich ging also in den stall als erwartete mich was kleines ein kleines Schettlandponyhengst namens Little Pirate. Da ich definitiv zu groß für den kleinen racker war wollte ich mit ihm etwas longieren und boden arbeit machen. Ich halfterte den kleinen Zwerg auf und brachte ihn erstmal zum putzplatz und fing an ihn zu putzen. der kleine Racker stand artig da und ließ die Prodzedur ergehen. Nun nahm ich die longe und ging mit ihm in die halle, dort ließ ich ihn paar runden warm laufen. Dann ließ ich ihn ordentlich arbeiten, mit häufigen gallopprunden und Trab runden und dies immer abwechselnd, dies fördert die konzentration. Nach 10 minuten wechselte ich die seite und machte dies gleich. Pirate trug seinen kopf schön vorwärts abwerts. Dies war sehr schwer hin zubekommen so wie ich ihn longierte fast unausgebunden, das zeigte an guter Arbeit. Nach 20 minuten longen arbeit ließ ich ihn noch etwas in der Halle frei laufen damit er sich noch wälzen konnte. Danach putzte ich ihn nochmal über und brachte ihn zurück in seiner Box. Nun holte ich den nächsten Kanditaten Akim war ein Welsh Partbred hengst. Ihn wollte ich ihn nur laufen lassen nachdem ich ihn geputzt hatte. Den ich laß von ihm häufiger in Zeitungen und Tunierausrichtungslisten. Deshalb hatte er sich eine pause verdient. Ich putzte ihn also über und entließ ihn in die halle, dort schickte ich ihn einige runden hin und her, dann holte ich Arkin an den Putstand. der Norweger wollte ich heute reiten. Ich putzte ihn sattelte ihn auf, und dann holte ich Arkim wieder aus der halle in seiner Box. Bei Arkin angekommen trenste ich ihn auf und schwang mich auf seinen Rücken. Heute war ein schöner Tag und desshalb entschloss ich mich mit ihm auszureiten. Einen entspannten Ausritt würde uns bestimmt gut tun. Ruhig lief der helle Norweger den waldweg ab und er hörte sofort auf mein komando und trabte an. Ich musste echt gestehen, ich genoß den Ritt. Arkin konnte man fein sitzen. An einem stück gallopierten wir, danach ritten wir den gleichen weg nachhause. Da ich ja fremd war, wollte ich mich nicht zu sehr vom Hof entfernen, auf dem Hof angekommen, war Arkin bereits wieder trocken. Ich sattelte ihn ab, und brachte ihn zurück in seine Box. Dann machte ich mir erstmal einen Kaffe, inzwischen waren 3 Pferde bewegt und 3 standen noch vor mir. Als nächstes kam Yuki shiro die ich nur Yuki nannte. Sie longierte ich heute etwas mit einigen Stangenarbeit, es sollte ja nicht langweilig werden. Nach meinem kaffe hollte ich also die hübsche aus ihrer box bürstete ihr Fell sauber, legte gurt und kappzaum an und ging mit ihr in die halle. Dann holte ich noch 3 Stangen und ließ sie zuerst im schritt drüber laufen. Neugierig zog yuki die nase runter und sah sich das ding an. Ich arbeitete mit Tempowechseln und Tempohalten . Yuki arbeitete sehr gut mit. Nur durch solche Leistung konnte ich so schnell arbeiten. Mit Yuki wäre ich nun bei den Ponys durch und konnte dann bei den stuten weiter machen, da noch 2 für heute warten. Nach 20 minuten brachte ich Yuki wieder in ihre Box und holte Sissi aus ihrer Box . Da die kleine noch ein fohlen war durfte sie in der halle laufen. aber zuerst musste sie brav still stehen und sich die putzaktion ergehen lassen. Sissi benahm sich artig desshalb lobte ich sie dann auch ausgibig. dann ging ich mit ihr in die halle und ließ sie laufen. Sissi machte einige freudensprünge und bockte durch die halle und fetzte um her als müsste sie das rennen ihres leben laufen. Nach 15 minuten brachte ich sie wieder in die Box und holte die letzte von heute ehe ich dann in mein zimmer ging und mich ausruhte. Ahyoka war eine wunderschöne Fuchsstute. Ich striegelte sie und sattelte sie auf. Dann ging ich mit ihr in die Halle und dort stieg ich auf. Ich ritt sie warm und begann mit der leichten Dressurarbeit, ich arbeite an der anlehnung und und an ihrer Hinterhand. Ahyoka machte sehr gut mit. Ich war gespannt auf die anderen 6 Pferde morgen. Als ich Ahyoka genug gearbeitet hatte brachte ich sie zurück in die box. gefüttert wurden sie von den Mitarbeitern. Ich ging ins Zimmer duschte aß ne kleinigkeit und legte mich schlafen.
    • Maleen
      Ponybande - Samstag, 08. Juni 2019
      POV: Jamie
      Akim lief entspannt neben mir her, während ich auf der anderen Seite alle Mühe hatte Arkin irgendwie in die richtige Richtung zu lenken und Little Pirate irgendwo hinter uns lief. Ich und meine wunderbaren Ideen, drei Ponyhengste auf einmal in den Stall bringen war definitiv nicht so leicht wie ich es mir vorgestellt hatte.
      Links Akim, der irgendwie leicht abwesend wirkte und einfach nur mit mir mit lief weil er es so gelernt hatte. Rechts Arkin, der im Stechschritt vorwärts drängte und in jede Richtung lief außer in die Richtung Stall. Und im Schlepptau Little Pirate der alle Mühe hatte mit seinen kurzen Beinen mitzuhalten und bereits trabte. Noch dazu musste ich mich ab und an umdrehen um sicher zu gehen dass Hannah und Yuki Shiro noch hinter uns waren. Bei Yuki machte ich mir zwar nicht allzugroße Sorgen dass sie Hannah Probleme machen würde, dennoch beruhigte es mich wenn ich ab und zu nach hinten sah.
      Es war ein starkes Unwetter angekündigt deshalb hatten wir beschlossen alle Pferde für diese Nacht in den Stall zu bringen. Da der Himmel schon dunkel war, weil dicke Regenwolken die untergehende Sonne verdeckten, hatte ich es mindestens genauso eilig wie Arkin.
      Während Hannah Yuki wegbrachte, versuchte ich die drei Hengste ebenfalls in ihre Boxen zu verfrachten.
      Akim ging quasi von ganz allein in seine Box, ich löste lediglich den Strick von seinem Halfter und schloss die Tür hinter ihm.
      Pirate hatte plötzlich ein paar Gänge höher geschalten und lief im Eiltempo seinem Futter entgegen, ich ließ seinen Strick einfach aus meiner Hand gleiten und schloss auch seine Tür. Für ein paar Minuten würde er mit dem noch an ihm hängenden Strick schon klar kommen.
      Arkins Box war ein bisschen weiter hinten. Als es dann plötzlich donnerte, riss der junge Norwegerhengst seinen Kopf nach oben und war kurz davor zu steigen. Dann machte er eine viertel Drehung, zog mich dabei am Strick ein Stück mit sich mit, ging ein paar Schritte rückwärts und gab schließlich der Boxenwand, die er mit der Kruppe berührte, einen ordentlichen Tritt mit dem Hinterbein. Ich warf Arkin ein 'Sag mal spinnst du!' an den Kopf und schlug leicht mit dem Ende des Stricks gegen seinen Hals. Dann zog ich ihn vorwärts und brachte ihn in seine Box.
      An manchen Tagen steckte in dem sonst so liebevollen und vorbildlichen Hengst der Teufel.
      Er hatte schon unzählige Gewitter miterlebt und kannte Blitz, Donner und starken Regen auf dem Dach, für mich war es also völlig unverständlich warum er sich nun plötzlich so aufgeführt hatte.
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  • Album:
    RP - Ponybande
    Hochgeladen von:
    Maleen
    Datum:
    14 Sep. 2017
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    EXIF Data

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  • dt. Bedeutung: Der König`s Sohn

    Rufname:
    Arki


    Dam: Yuki Shiro RP | S. Sporentritt D. Linnea
    Sire: Unbekannt| S. Unbekannt D. Unbekannt

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    Geburtstag:
    10.02.2014
    Geschlecht:
    Hengst
    Rasse:
    Norwegian Fjordhorse
    Farbe:
    Dunskin
    Abzeichen:
    //
    Stockmaß:
    148 cm

    Charakter:
    Arkin ist das beste Beispiel für einen stolzen und mutigen Hengst. Er zeigt gern Präsenz und möchte immer gefallen. Im Umgang ist er recht unkompliziert und behält auch in ihm unbekannten Situationen immer die Nerven.
    Unter dem Sattel zeigt sich Arkin sehr vorbildlich, er ist ruhig und gelassen und lernt schnell dazu.


    Zukunft:
    Als Fohlen der Leistungszucht 'Royal Peerage' wird viel von dem kleinen Arkin erwartet. Er soll später mit seiner hübschen Farbe die Norwegerzucht in Europa bereichern und unseren jungen Reitern als Turnierpony dienen.


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    Genetik:
    EeAaCcDD

    Zuchterlaubnis:
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    HK 500
    Zuchtverband:
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    Fohlen:

    //

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    Besitzer:
    Maleen
    Pfleger:
    //
    Maler(VKR):
    Maleen

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    Reitstil:
    Englisch

    Dressur: S/S

    Springreiten: L/L
    Geländespringen: A/A
    Fahren: M/M

    Rennen(Galopp): -/-
    Distanzreiten: A/M
    Western: -/-
    Fett > besonderes Talent // kursiv > dafür geeignet // durchgestrichen > keine Begabung


    Turnierschleifen:
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    [SW 476] [SW 488]
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    399.Fahrturnier 402.Fahrturnier 410.Fahrturnier
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    367.Distanzturnier 263.Synchronspringen 526.Dressurturnier
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    265.Synchronspringen 527.Dressurturnier


    Stecki © Maleen 2013