Flair

♚ Valerian [EVB]

Englisches Vollblut, Hengst, *2014, zugelassen [Decktaxe]

♚ Valerian [EVB]
Flair, 4 Sep. 2018
Rinnaja, sadasha und Cooper gefällt das.
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      09.11.2017
      | Winterzauber

      Ravenclaw, Mimi Magical, Jonquil, Valerian, Cosmic Dawn, Bijou,
      Shyvana, Nemax, Waikiki, Macaruja, Daitona, Angel's Kiss, Eskari und Kjarkur.

      Ich fröstelte und zog mir mit zittrigen Händen die Ärmel über meine eiskalten Finger. In der Halle war Marie gerade mit Ravenclaw beschäftigt. Sie gewöhnte den kleinen Träumer langsam aber sicher an Sattel und Trense. Er trabte locker an der Longe, und gehorchte Maries Stimmkommandos artig. Janina war ebenfalls in der Halle und bewegte gerade Waikiki. Mit Nemax und Macaruja war sie bereits fertig. Außerdem hatte sie heute erstmals Cosmic unter dem Sattel, um ihn auch in der Dressur fit zu halten. Bisher war der Hengst überwiegend auf dem Springplatz oder im Gelände geritten worden, weshalb er etwas hitzig geworden ist. Philipp hatte sich heute bereits schon Daitona, Valerian, Mimi und Shyvana gewidmet, Marie würde nachher noch Bijou reiten und ich übernehme Jonquil und Angel, während die beiden Reitbeteiligungen sich heute um die Ponyhengste Eskari und Kjarkur kümmerten. Lisa und Emily hatten sich auf meine Anzeige gemeldet. Zwei Freundinnen, die bereits einige Erfahrungen auf Turnieren sammeln konnten, und denen der Reitunterricht einfach nicht genügte. Lisa ist 16 Jahre jung und kümmert sich um den Isländerhengst Kjarkur, währens Emily ein Jahr älter ist und sich Eskari widmet. Die beiden haben sich bisher als sehr zuverlässig erwiesen, und kamen mit den Ponys schnell zurecht.
      Mittlerweile haben sich einige Pferde auf dem Gestüt angesammelt, und wenn in Zukunft noch zwei weitere Warmblutrassen, nämlich Hannoveraner und Holsteiner, in die Zucht mit aufgenommen werden, dann müsste definitiv weiteres Personal eingestellt werden. Jodie übernahm in letzter Zeit die Arbeit im Büro, und wir waren zu viert mit allen 14 Pferden mehr als ausgelastet. Bald würden noch zwei weitere Pferde dazukommen: Ein Holsteinerhengst und eine Hannoveranerstute. Beide waren von interessanter Blutlinie und ansonsten völlig unverbraucht. Philipp hat darauf geschworen, dass der Hengst im Springen sehr weit kommen würde, während die Stute ein kleines Überraschungspaket sein wird. Janina hoffte darauf, dass sie Dressurbegabt ist, denn optisch wäre sie der reinste Knaller mit den vier weißen Stiefeln und dem weißen Schweif.
      ich schaute auf die Uhr. Halb 5, draußen wurde es bereits Dunkel. "Möchtet ihr nachher einen Glühwein oder einen Kakao? Ich geh jetzt ins Stübchen und wärme mich auf", fragte ich in die Halle, worauf hin beide einen Kakao bestellten. "Stelle ich euch dann gleich auf die Bande", sagte ich, und wanderte zum Stübchen. Drinnen war es schön behaglich warm, der Ofen feuerte wirklich gut. Ich drückte den Kakao-Knopf auf dem Automaten, zwei mal, und brachte die Becher nach einer kurzen "Hand-Auftau-Einheit" vor dem Ofen zu den beiden Reiterinnen in der Halle. Janina bedankte sich, hielt Waikiki an und griff nach ihrem Becher. Ich machte mich auf den Weg zu Jonquil, um sie zum reiten fertig zu machen. Die kleine Stute freute sich, mich zu sehen und ich schob ihr wie immer einen Apfel zu. "Huhu meine Liebe", begrüßte ich die Stute, halfterte sie auf und führte sie aus der Box auf die Gasse, wo ich sie festband. Dann nahm ich ihre Winterdecke herunter und musterte das geschorene Fell. Hübsch ist das ja nicht geworden, da müsste ich Philipp noch einen Tacken zu sagen. Ich sah vorerst darüber hinweg und begann damit, die Stute zu putzen. "So langsam wird es richtig kalt, kleine Maus, was?" Als hätte Jonquil mich verstanden, stöhnte sie leise und schloss ihre Augen, ich lachte, und bemerkte das draußen die ersten Schneeflocken rieselten.
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      30.11.2017
      | Springtraining von E-A

      Trainingsbericht für Valerian
      Aus der Sicht von Philipp Gerdes


      Abgelenkt von der lauten Musik, die Isa in der Stallgasse angemacht hat, legte ich Valerian seine mit Lammfell unterlegten Ledergamaschen an. Mit einem letzten prüfenden Blick auf Lage von Sattel, Zaum und Vorderzeug, stellte ich sicher, dass alles an Ort und Stelle saß. Fest zu stellen war, dass auch Valerian sichtlich von der lauten Musik und Isas zwischenzeitlichen Gesangseinlagen höchst irritiert war. Der große Schwarzbraune hatte seinen Blick stets auf die Richtung der Geräuschquelle gerichtet, den Kopf hoch erhoben und die Ohren gespitzt. Ganz aufmerksam stand er da, bis ich ihn Klopfte und am Zügel losführte. Der Weg führte mich heute auf den Springplatz, denn auf Isas Geheiß sollte ich Valerians Training heute beginnen. Der Vollbluthengst schaute sich interessiert um, ging jedoch dabei brav neben mir. Er ist erst vor kurzem hier eingezogen, und er kennt noch nicht alle Ecken des Hofes, weshalb die Außenplätze für ihn noch sehr spannend waren. Auf dem Springplatz waren wir alleine - Marie war noch nicht da, Janina ritt Waikiki in der Halle und Jodie und Isa wuschen die beiden Schimmel Macaruja und Bijou. Ich gurtete nach, klopfte Valerian Hals und stieg auf. Ich saß noch nicht im Sattel, da wollte der Hengst schon übereifrig losmarschieren. "Brrrt, Steh!", ichsetzte mich tief in den Sattel und gab eine Parade, worauf hin das Pferd stehen blieb. Ich korrigierte dieses Verhalten sofort, stieg wieder ab und stellte den Fuchs geschlossen hin. Beim zweiten Versuch stand Cosmic sehr angespannt, blieb jedoch stehen. Diese kurze Korrektur schien bereits ausgereicht zu haben fürs erste. Ich ließ ihn am langen Zügel im Schritt warm gehen, gurtete bald nach und begann mit der Trabarbeit. Valerian stand gut an den Hilfen und kaute eifrig auf seinem Gebiss. In schwierigen Situationen rollte sich der Braune ein und versteckte sich hinter dem Zügel, doch dies war eine andere Baustelle. Nach einigen Seitengängen im Schritt und Trab begann ich mit der Galopparbeit. Sowohl auf der linken als auch auf der rechten Hand ließ sich der großrahmige Hengst gut zusammenstellen, versammeln und verstärken. Biegungen waren auf beiden Händen in Ordnung, wobei er sich links etwas fester machte als rechts. Ich taxierte den ersten Sprung für heute an. Ein kleiner Steil mit einer Höhe von 80 Zentimetern erwartete uns in 3.., 2.., 1.. Valerian kam etwas zu groß davor, hob ab, und löste den Unpassenden Absprung, indem er weit und hoch nach oben Sprang. Sein Potenzial war auf jeden Fall sehr ergiebig - seine Technik hingegen ließ sich noch etwas verbessern. Ich wechselte die Hand und ritt den selben Steilsprung ein weiteres Mal an. Dieses mal ließ ich ihn kürzer galoppieren, wodurch der passende Absprungpunkt erreicht wurde. Mit einem gewaltigen Sprung setzte Valerian über den kleinen Steil. Ich erkannte schnell, dass die Höhe wohl nicht das Problem werden wird, sondern eher die Bestimmung des Tempos, denn der große Fuchshengst neigte dazu, auf die Sprünge zu zu rennen. Bei einem 80 Zentimeter hohen Steil würde dies kein Problem werden, wenn jedoch eine Kombination mit einem Oxer von einer Höhe mit 120 Zentimetern da stehen würde, dann würde die Geschwindigkeit ein Problem werden. Ich parierte Valerian kurz durch zum Halten und holte mein Handy aus der Tasche. Ich entschied mich dazu, Jodie anzurufen und sie zu bitten, eine Sprungreihe aufzubauen. Sie ging ran, und kam meiner Bitte nach. kurze Zeit später stand sie auf dem Springplatz und machte sich daran, die Sprünge aufzubauen. "Und wie macht er sich bis jetzt? Isa spricht von ihm, als wäre er schon jetzt ein Weltstar!", lachte Jodie. "Soweit ganz gut", sagte ich zu ihr, während ich mit Valerian auf dem hinteren Zirkel trabte. "Er ist etwas übermütig, das wird ihm in den höheren Springen auf jeden Fall zum Verhängnis werden. Aber das wird schon, der ist ja auch noch grün hinter den Ohren." Mittlerweile war Jodie fertig. Sie hatte mir drei Steilsprünge mit 90 Zentimeter Höhe in einer Reihe an einer langen Seite aufgebaut. "Vielen Dank!", rief ich ihr zu. "Kein Problem Philipp!", Sie lächelte mich an und machte sich dann wieder auf den Weg in den Stall. Es begann etwas zu nieseln, als ich zum Test noch einmal den einzelnen Sprung anritt. Valerian zog wieder extrem an, ließ sich jedoch händeln und kam passend vor den Sprung. "Guter Junge", lobte ich ihn, als er gelandet war. Ich blieb gleich im Galopp, ließ ihn ein wenig zirkeln, wechselte dann aus dem Zirkel mit einem fliegenden Galoppwechsel bei X. Der große Hengst reagierte Großartig und schnaubte zufrieden. Nun ritt ich im Rechtsgalopp auf die Sprungreihe zu. Valerian zog wie gewohnt an, ließ sich aber auch gut zurückholen, sodass ich den Absprung bestimmen konnte. Nach dem ersten Sprung folgten 3 Galoppsprünge, wovon zwei leider zu groß wurden, woraufhin der Abstand zum zweiten Sprung etwas verkorkst war. Valerian sprang dennoch, und ich konzentrierte mich nun für den letzten Sprung. Wieder drei Galoppsprünge im verhaltenen Galopp. Durch den misslungenen Sprung zuvor war es etwas leichter, ihn zurückzuhalten, da er selbst vor dem zweiten Sprung etwas zu dicht kam. Die Abstände passten gut und Valerian kam gut vor den letzten Sprung. Ich lobte ihn, und ritt die Aufgabe nach einer kurzen Schrittpause mit eingebauten Seitengängen gleich noch einmal. Dieses mal klappte es Einwandfrei, er stand fein am Zügel, drückte kaum dagegen und er ließ sich gut parieren. "Seeeeeehr gut!", lobte ich, ließ die Zügel locker, und ritt den Hengst trocken.
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      08.12.2017 | Ankaufsuntersuchung


      Tierarztbericht für Valerian, Jonquil & Galantis

      Aus der Sicht von Mazikeen Gwynedd

      Es war ein verregneter Morgen und vor allem war es eisig kalt. Ich kuschelte mich tiefer in meine Winterjacke und schlüpfte auf dem Weg zum Auto in meine Handschuhe. Dennoch freute ich mich heute auf meinen Besuch auf dem Gestüt von der Nordwacht. Die Pferde waren in einem ausgezeichneten Zustand und es waren wirklich hübsche und interessante Tiere dabei. Meine Aufgabe war es heute, drei Neuankömmlinge durchzuchecken. „Guten Morgen.“, sagte ich lächelnd, als ich ausstieg und mir ein junger Mann entgegen kam. Er streckte mir seine Hand entgegen und stellte sich als Philipp vor. „Mazikeen.“, entgegnete ich freundlich und wandte mich kurz von ihm ab, um meine Tasche zu holen. Gemeinsam gingen wir zum Putzplatz, wo zwei Stuten auf uns warteten. Wie gewohnt waren die Pferde bereits vorbereitet und so konnte ich zügig meine Arbeit erledigen. Eine große Hilfe, vor allem wenn ich alleine unterwegs bei meinen Patienten war. „Beginnen wir mit Jonquil.“, schlug Philipp vor und ich nickte zustimmend. „Sie ist 2012 geboren, eine junge Stute mit viel Talent fürs Springen.“, berichtete er, während ich in meine Einmalhandschuhe schlüpfte und mein Stethoskop zur Hand nahm. Kurz begrüßte ich den Apfelschimmel, welche ruhig da stand und das Geschehen beobachtete. Wie gewohnt hörte ich auf Herz und Lunge und wie erwartet waren weder Atemgeräusche, noch Herztöne zu vernehmen. „Soweit alles gut, gleich kontrolliere ich Herz und Lunge noch einmal nach kurzer Belastung.“, sagte ich und richtete mich auf, um mit der restlichen körperlichen Untersuchung zu beginnen. Zunächst tastete ich ihre Lymphknoten auf Schwellungen ab, testete die Beweglichkeit der Gelenke, prüfte ihren Rücken auf Druckschmerz und checkte zu guter Letzt ihre Reflexe. „Auch der Bewegungsapparat ist in Ruhe einwandfrei. Ihr Futterzustand ist gut, das Fell glänzt, ist dicht, man kann keine Hautkrankheiten erkennen und auch keine äußeren Verletzungen.“, fasste ich für den jungen Mann weiter zusammen und nahm mir dann den Kopf vor. Auch die Schleimhäute in Maul, Nüstern und Augen waren intakt, kein Ausfluss und keine Rötungen waren zu erkennen. Jonquil ließ die Untersuchung brav über sich ergehen, was mich durchaus überraschte. Auch das Maul ließ sie sich aufdrücken und ich nickte leicht. „2012 kommt gut hin, die Zähne sind in Ordnung. Ich messe noch Temperatur, nehme Blut ab und dann gehen wir zur nächsten Patientin.“, sagte ich und machte mich sogleich daran. „Fein.“, sagte ich schließlich, als ich auch die Temperatur der Stute kontrolliert hatte und das Thermometer desinfizierte. Auch eine Vene zur Punktion war schnell gefunden und die Röhrchen füllten sich. Zuletzt lobte ich sie erneuert. „Ein braves Mädchen bist du.“, sagte ich lächelnd und rieb ihr die Stirn. „Sie ist wirklich ruhig, nicht wahr?“, sagte ich zu Philipp und vernahm das Schmunzeln in seinem Gesicht. „Warte ab, bis du sie unter dem Reiter siehst.“, sagte er belustigt und ich hob eine Augenbraue. „Soso. Dann drehst du also auf.“, sagte ich lachend zu der Stute und klopfte ihr den Hals, ehe ich die Handschuhe wechselte, um zu der Hannoveranerstute zu gehen. Galantis, wie Philipp mir erklärte war vier Jahre alt, ebenfalls ein Springtalent und ein wirklicher Blickfang, wie ich feststellte. Bewundernd trat ich zu ihr heran. Galantis hingegen, teilte diese Bewunderung für mich nicht. Kurz schenkte sie mir Beachtung, war aber sichtlich genervt, solange warten zu müssen. „Sie liebt einfach die Aufmerksamkeit.“, sagte Philipp und hielt sie ruhig, damit ich sie abhören konnte. Auch bei ihr waren Lunge und Herz im Ruhezustand ohne Befund. Ebenso ihre Gelenke, Reflexe, Lymphknoten und mir am wichtigsten, die Wirbelsäule. „Hervorragend.“, stellte ich fest, lobte sie kurz und trat dann an ihren Kopf heran. Ihre Augen, Ohren und Nüstern waren blande und zu guter Letzt schob ich einen Finger zwischen ihre Zähne. Galantis legte die Ohren an und versuchte sich Philipps Griff zu entziehen, dieser schien jedoch darauf vorbereitet gewesen zu sein und so konnte ich auch ihr ins Maul sehen. „Schon geschafft Mädchen.“, murmelte ich und der junge Mann lockerte seinen Griff wieder. „Ich nehme ihr noch Blut ab und messe Fieber.“, erklärte ich mein weiteres Vorhaben und machte mich an die Arbeit. Die Röhrchen verstaute ich in meiner Tasche und das Thermometer desinfizierte ich erneuert. „Gut, jetzt schau ich mir die beiden noch einmal in Bewegung an, horche sie dann noch einmal ab und dann können sie wieder in den Stall.“ Gesagt getan. Philipp führte mir eine Stute nach der anderen im Schritt und Trab vor. Wie erwartet liefen sie sauber und schmerzfrei. Keine der beiden war verkrampft oder lahmte. Da beide im Training waren, hätte ich auch kaum gedacht, dass es ihnen entgangen wäre, wenn etwas nicht stimmen würde. „Super.“, schloss ich ab, nachdem ich noch einmal Herz und Lunge nach der kurzen Belastung abgehört hatte. „Die beiden sind in Topform.“, sagte ich und Philipp sah zufrieden aus. „Hilfst du mir sie wegzubringen. Dann können wir gleich Valerian holen.“ Ich nickte, übernahm Galantis und folgte ihm zu den Stallungen. Wir brachten die beiden in ihren Boxen unter und er führte mich weiter zu dem Vollbluthengst, der noch auf mich wartete. Valerian war ein riesiger, Schwarzbrauner, welcher uns aus gutmütigen, dunklen Augen ruhig entgegenblickte. Während Philipp mir das Wichtigste berichtete, begann ich den Hengst abzuhören und auch ihn zu untersuchen. Zehn Minuten später seufzte ich zufrieden und klopfte dem Vollblüter den kräftigen Hals. „Alles einwandfrei.“, schloss ich ab, nachdem auch die Blutentnahme beendet war. „Zeug ihn mir noch im Schritt und Trab, dann sind wir für heute fertig.“ Philipp nickte und lief mit dem Hengst über den Hof. „Er läuft gut, wie ich vorhin auch schon gesagt habe. Seine Gelenke sind in Ordnung, er ist nicht verspannt, scheint schmerzfrei und die Wirbelsäule ist auch ohne Schaden.“, sagte ich, während ich nach meinem Stethoskop griff, um es ein letztes Mal für heute zu nutzen. Nachdem auch Valerian von oben bis unten durchgecheckt war, brachte Philipp das Pferd zurück in den Stall und ich ging zu meinem Wagen, wo ich die Tasche auf dem Rücksitz verstaute. Kurz darauf stieß der junge Mann wieder zu mir, um mich zu verabschieden. „Ich melde mich dann gegen Abend wegen der Blutergebnisse. Auf Wiedersehen.“, verabschiedete ich mich mit einem Lächeln und stieg wieder ins Auto, um mich auf die Heimreise zu machen. Erst jetzt wurde mir bewusst, wie kalt es mir geworden ist. Fröstelnd schaltete ich die Sitzheizung ein und freute mich auf meine warme Praxis. Angekommen machte ich mich sogleich an die Labortests, welche ich im Anschluss an das Gestüt von der Nordwacht faxte.
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      07.02.2018 | Hallo 2018!


      NWS Dreamcatcher, Devil May Cry, Nemax, Cosmic Dawn, Bijou, Ravenclaw, Valerian, Golden Ebano, Shiryō,
      Mimi Magical, Jonquil, NWS No Mercy, Belle Fleur, Waikiki, Macaruja, Daitona, Galantis, Shyvana und Black Eyed Smoky.

      "Achte einfach mal auf seine Unterlippe." Marie beobachtete ihr dösendes Pferd nachdenklich. Sie übte gerade das Aufsteigen mit ihrem Rappschwarzen Hengst Ravenclaw. Dabei hat sie mit vehementen Einwürfen seitens Raven gerechnet, doch er entspannte sich so sehr, dass sie an seiner psychischen Anwesenheit zweifelte. Sicherlich waren die beiden mittlerweile miteinander vertraut - Marie hat so viel Bodenarbeit mit ihm gemacht, dass sie mehr Ausdauer als das ein oder andere Pferd in meinem Stall haben musste. Und er entwickelte sich dabei zu einem wahren Goldstück. Es konnte sogar Dinge auf Kommando apportieren, so etwas verrücktes hatte ich zuvor noch nicht gesehen. Marie gab ihm einen Klaps auf seine Schulter: "Huhu Pony, Anwesenheitspflicht." Raven gähnte ausgiebig, und betrachtete Marie mit großen Kulleraugen. Jetzt war er wach. Ich musste schmunzeln. "Dann drücke ich dir mal die Daumen, dass er dir bei den ersten Schrittversuchen nicht einpennt, Marie!" Sie grinste schief und lobte den Hengst, als sie sich über seinen Rücken beugte. Ich machte mich währenddessen auf den Weg in die Stallgasse, um zu füttern.
      Philipp machte gerade Cosmic fertig und war nicht sonderlich gesprächig. Ich wies ihn kurz darauf hin, dass Marie die kleine Halle mit Janina belegt hatte, und er somit nach draußen auf den Platz oder in die große Halle nebenan verbannt wurde. Cosmic schnaubte erschüttert, als würde er das persönlich nehmen. Philipp lächelte kurz und meinte nur: "Soso, das Wildpferd wird also gebändigt." Ich lächelte zurück und stellte Cosmics Futter in einem Eimer vor seiner Box ab. "Schmeiß ihm das nachher noch rein, ja?" Philipp nickte und legte dem großen Fuchs den Sattel auf. In letzter Zeit war es stiller geworden, Janina und Philipp waren mit dem aktuellen Bestand an Pferden absolut überfordert, daher hatte ich einige Anzeigen geschaltet, in denen Verstärkung fürs Team gesucht wird. Es gab tatsächlich auch schon einige Bewerbungen, mit denen ich mich dringend auseinandersetzen sollte. Jodie lag mit der Grippe flach, sodass ich irgendwie doppelt belastet war. Nebenbei mussten auch noch die ganzen Kürtermine geplant und das Training der Pferde getaktet werden. Diese Aufgaben fielen eigentlich in Jodies Bereich, doch jetzt war sie krank. Der Start in das Neue Jahr verlief ebenfalls chaotisch: Zwischen etlichen Körungen lief der Transport zwei neuer Westfalen schief, was nicht nur viel Zeit, sondern auch wertvolle Nerven kostete. Mittlerweile spannte ich für solche Geschichten Janina mit ein, denn diese Frau hatte offensichtlich Nerven aus Stahl. Gedankenumwoben scheffelte ich Hafer und Pellets in die Tröge der Pferde und prüfte mit einem kurzen Blick, ob die Decken noch vernünftig lagen. Das letzte, was wir jetzt noch gebrauchen könnten, wäre ein krankes Pferd. Als alle Pferde versorgt waren, machte ich mich auf den Weg ins Stübchen, machte mir dort einen Kaffee und suchte nach den Bewerbungsunterlagen. Zwischen den Zeilen schaute ich ab und zu durch das große Fenster in die Reithalle, um Raven, Marie und Janina zuzusehen. Mittlerweile saß Marie oben - Janina hatte den Rappen an der Hand und führte ihn vorsichtig einige Schritte vor. Er ging noch etwas zögerlich, machte aber keine Anstalten unartig zu sein. Marie lobte ihr Pferd ausgiebig und ich gönnte ihr diesen Erfolg. Seit sie Ravenclaw hatte, ist sie so viel selbstbewusster geworden. Mit Dai, ihrer kleinen Erzfeindin, hatte sie sich mittlerweile gut zurechtgefunden, was mit Sicherheit auch mit iherer Arbeit mit Ravenclaw zusammenhing. Unwillkürlich musste ich an meine kleine Lieblingsstute Jonquil denken. Sie hatte auch enorme Fortschritte gemacht. Während ich sie zuhause trainiert habe, hat Philipp sie zu einigen Turnieren mitgenommen, um mit ihr als Zweitpferd zu starten, und die kleine Apfelschimmelstute erwies sich auf dem Turnier stets als sehr ehrgeizig, wo sie sich zuhause als aufmüpfig erwies. Als würde man einen Schalter umlegen, dachte ich. Ein Fohlen von ihr und Cosmic würde vermutlich wahnsinnig toll werden. Nicht nur vom Potenzial her, nein, sondern auch charakterlich. Ich schweifte in meinen Gedanken ab, bis ich mich träumend auf meinem Platz im Stübchen erwischte. Ich sollte mich wahrlich mit wichtigeren Dingen, wie zum Beispiel dieser Bewerbung von Fabienne, Saskia, Jenny, Tobias und Maximilian. Diese fünf Kandidaten hatte Jodie (vor ihrem krankheitsbedingten Ausfall) bereits in die engere Auswahl sortiert. Unwillkürlich dachte ich an mich, Janina und Philipp. Wir hatten uns damals ganz ungezwungen zusammengefunden. Zuerst zu Pferd als Konkurrenten auf dem Platz, später als Sportkollegen an dem Pommesstand und eines Tages eben auch als Freunde auf dem Reiterball vor ca 6 Jahren. Irgendwie hatten wir uns auf Anhieb gut verstanden, hatten oftmals (auf keinen Fall immer!) dieselben Ansichten zum Thema Pferd und Reiterei, und so kam es zu dem, was im Hier und Jetzt stattfindet. Müde legte ich die Bewerbungen an die Seite und schwelgte in den alten Zeiten...
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      07.07.2018 | Eingekehrte Ruhe

      Millenium GC, For Pleasure, NWS Dreamcatcher, Devil May Cry, Nemax, Cosmic Dawn, Bijou, Ravenclaw, Valerian, Golden Ebano, Shiryō,
      Mimi Magical, Jonquil, NWS No Mercy, Belle Fleur, Waikiki, Macaruja, Daitona, Galantis, Shotgun, Cherrypie, Shyvana und Black Eyed Smoky,
      Eskari, Bajana, Chin Chin, Angels Kiss und Kjarkur, Ciri Riannon, Flavor's Feverdream, PFS Catching Fire und La Cadence.


      Mein Handy zeigt 4:50 an, als ich vergnügt aus dem Stall ging. Die Pferde waren alle gefüttert und versorgt, ich konnte jetzt noch kurz etwas Schlaf nachholen, mich später in die Sonne legen und den Stall den Händen meiner Mitarbeiter überlassen. Heute habe ich ausnahmsweise mal frei. Nachdem wir unsere kleine Familie um zwei weitere Bereiter und zwei Pferdewirte erweitert haben, ist der Alltag (verhältnismäßig) um einiges entschleunigt worden. Turnierwochenenden waren noch immer stressig, aber sobald unser LKW, auf den tatsächlich 5 Pferde passen werden, finanziert wird, würde auch das leidige Fahren zu den Turnierplätzen ein Ende nehmen. Unseren Pferden geht es zur Zeit prächtig, einzig unser Neuankömmling For Pleasure hatte etwas mit der Umstellung zu kämpfen. Der große Fuchs hat den Besitzer schon des öfteren gewechselt, doch hier sollte er nun seinen Endplatz genießen. Philipp hat ihn geleast, wollte noch ein wenig aus ihm herauskitzeln, sodass er eines Tages als Deckhengst einsetztbar ist, und letztenendes dann sein Gnadenbrot hier auf dem Gestüt genießen darf. Seine Erfolge im Springen, und auch seine Rittigkeit hatten mich gleich überzeugt, sodass ich ihn mit der Stute Millenium GC, welche die Mutter unserer Galantis ist, kaufte. Damit wurde der Hannoveranerbestand enorm erweitert. Außerdem durften neben den beiden Hannoveranern auch zwei Stuten hier einziehen: Die Holsteinerstute Shotgun und die Trakehnerstute Cherrypie. Beide lebten sich schnell ein und Cherrypie konnte unter Janina sogar schon einige leichte Klassen im Springen erfolgreich abschließen. Jetzt würde die Stute sicherlich von Philipp weiter geritten werden, um auch in den hohen Klassen erfolgreich zu sein. Insgesamt läuft alles gut, denn neben den Pferden haben sich auch vier weitere Mitarbeiter gut eingelebt. Malte und Saskia zählen zu den beiden neuen Bereitern, wobei beide mit dem Schwerpunkt Springen zu uns auf den Hof kamen. Die beiden Pferdewirte, Alexander (kurz Alex gennant) und Pierre waren ebenfalls nun Teil des Teams. Zuerst herrschte eine gewisse Zurückhaltung, jedoch legte sich diese Stimmung schnell, da alle vier "Neuen" eine super aufgeschlossenen und sehr umgängliche Art hatten. Marie machte mit Raven stetig Fortschritte. Der umgängliche Rappe lässt sich mittlerweile in allen Grundgangarten Reiten und lässt sich auch bei neuen Aufgaben nicht aus der Fassung bringen. Marie entwickelte sich mit dem Pferd, und sie traute sich mit meinen Pferden auch immer mehr zu. Mit Daitona hat sie sich mittlerweile wirklich angefreundet. Sowohl Dressuraufgaben als auch kleine Hüpfer waren mit der hitzigen Rappstute keine Probleme mehr. Jodie hatte einiges mit ihrem Shop zu tun, der eigentlich schon im Februar hätte eröffnen sollen, wegen ihrem Krankheitsbedingten Ausfall verzögerte sich die Eröffnung allerdings. Insgesamt schien alles seinen Lauf zu nehmen: Die Turniertage liefen zur Zeit gut, unsere Fohlen kamen alle gesund zur Welt und die Atmosphäre am Stall war wirklich toll.
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      20.12.2018 | Weihnachtszeit

      Valerian, Golden Ebano, PFS'Catching Fire, Eskador, Daitona, Mimi Magical, Jonquil, Shiryō, Cosmic Dawn, Bijou, Cherrypie und Shyvana.

      Bibbernd saß ich an der Bande und sah dem regen Treiben in der kleinen Halle am Haupthaus zu. Langsam aber sicher haben sich auch die wetterfestesten unserer Bereiter in die überdachte Reithalle zurückgezogen um dem kalten und nassen Wetter zu entkommen. Aufgrund der Wetterverhältnisse musste der Geländeplatz gesperrt werden - noch in der letzten Woche hat sich Daitona beinahe mit Marie hingelegt. Die beiden tasten sich langsam aber sicher an die ersten Sprünge, und Marie kommt mit der wilden Stute immer besser zurecht. Nicht ganz unschuldig daran ist womöglich ihr kleiner Rapphengst Ravenclaw. Dank seiner gelassenen Art hat sie einiges an Selbstvertrauen gewinnen können. Bei seiner Ausbildung lief alles ohne Vorfälle einwandfrei. Er ließ sich mittlerweile in allen Grundgangarten reiten und arbeitete stets aufmerksam mit.
      "Soll ich euch mal den Spiegel aufschieben?", fragte ich Philipp, der gerade dabei war die ersten Runden auf Catchy zu zu reiten, und Marie, die gerade mit Ravenclaw an den Seitengängen arbeitete. Ein wildes "Ja!" kam allerdings von Janina aus der hintersten Ecke. Sie bereitete aktuell Galantis für die Krönung vor, und war äußerst gut mit der Entwicklung der Stute zufrieden. Mittlerweile war sie auf einem sicheren A-Niveau und Janina arbeitete auf die ersten L-Lektionen hin. Die fliegenden Galoppwechsel werden zwar erst in der M abgefragt, jedoch beherrschte Galantis diese jetzt schon. Zwar nicht schön, aber das Prinzip saß! Lachend schob ich die Hallentür auf, machte mich zum Spiegel und schon dann auch diesen auf. Catchy fand das alles äußerst spannend, was selbst den griesgrämigen Philipp amüsierte. Er stellte den jungen Hengst vor den Spiegel, und ließ ihn sich bestaunen. Der kleine gepunktete Vollbluthengst war von sich sehr begeistert und prustete, sodass der Spiegel an seinen Nüstern beschlug. "Soll ich euch im Stübchen schon einmal den Kamin anfeuern und Kaffee bereitstellen?", fragte ich Philipp, während ich Catchys sehnigen Hals tätschelte. Er hatte sich wirklich zu einem Prachtkerl entwickelt. "Was für eine Frage!", entgegnete Philipp. Und so machte ich mich auf den Weg zum Stübchen, wo ich das kleingehackte Feuerholz vom Stapel nahm und in den Ofen legte. Danach machte ich mich daran, in der Futterkammer das Abendessen für die Pferde vorzubereiten. Mittlerweile ist der Bestand zu groß geworden, dass ich und Jodie noch zwei weitere Stallungen anbauten. Ich war wirklich stolz auf das, was wir mittlerweile geschaffen hatten und vor allem war ich auf unsere wunderschöne Nachzucht stolz. La Cadence, unser erstes Stutfohlen hat ihre beiden Fohlenschauen als Gewinnerin verlassen dürfen. Mit diesem Erfolg hat niemand von uns gerechnet. Die Konkurrenz war nämlich in beiden Fällen wirklich sehr stark, und dennoch haben wir uns so gut mit der Kleinen präsentiert, dass wir eine Schleife mit nach Hause nehmen konnten. Das Jahr 2018 können wir in jeder Hinsicht wirklich positiv beenden.
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      30.04.2019 | Tanz in den Mai

      Nemax, Cosmic Dawn, Bijou, For Pleasure, Valerian, Golden Ebano, Fix the Flame, Yuno, Daitona, Macaruja, Jonquil, Millenium GC, Galantis, Flashlight, Shyvana, Devil May Cry, PFS' Catching Fire, Eskador, Weltfriede, Waikiki, NWS Noblesse, NWS Checkmate, Bluegrass, Marvel, Ciri Riannon, Flavor's Feverdream, La Cadence, Civil War, Shotgun, Mimi Magical, Belle Fleur, Shiryō, Ravenclaw, NWS No Mercy, Cherrypie und NWS Dreamcatcher

      Unser Pferdebestand wuchs und wuchs. Der Nachwuchs war mehr als zufriedenstellend und Jodie und ich waren wirklich glücklich in unserem kleinen Paradies. Heute war ein warmer, sommerlicher Tag. Die Sonne schien und es herrschten Temperaturen von 20-22°. Das beste Wetter um den tag draussen zu verbringen. Das galt ebenfalls für die Pferde: Ich hatte sie schon gegen 5 Uhr in der Früh auf die Weiden verteilt, wo sie sich eifrig über das Gras hermachten. Insgesamt sahen alle Pferde gut aus, und hatten die Wurmkuren, die sie zum Anweiden bekommen hatten, gut weggesteckt. Am schönsten war der Anblick auf der Hausweide, wo die Stuten mit ihren Fohlen standen. Die kleinen strotzen nur so vor Lebensenergie und galoppierten wie die Weltmeister von morgen über die Weide. Besonders auf La Cadence war ich persönlich so stolz: Die kleine konnte in den beiden ersten Fohlenschauen überzeugen und räumte gleich zwei mal als Gewinnerin ab. Das war einfach die schönste Bestätigung, die man sich als Züchter wünschen kann. Nun wuchs sie langsam aber sicher zu einer selbstbewussten Jungstute heran. Ihr hübsches zierliches Köpfchen war das markanteste an ihr, in edler dunkler Jacke wird sie auf jeden Fall einiges her machen. Während ich am Zaun stand und die wilden Halbstarken begutachtete stellte Philipp sich neben mich und fragte: "Und? von welchen wirst du dich in den kommenden jahren trennen?" Dabei konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen, er wusste ganz genau, dass sie alle bleiben würden. "Pff...", machte ich nur. "Ich denke an Flavor's Feverdream." Ich versuchte wirklich überzeugend zu klingen, doch er durchschaute mich sofort "Das beste Springblut?", er tat geschockt, musste gleichzeitig allerdings wieder grinsen. Ich gab mich geschlagen. "Quatsch, sowas würde ich doch nicht machen", sagte ich und musste auch ein wenig grinsen. "Mit dem wirst du alles springen können, da bin ich mir sicher. Selbst wenn er klein bleibt - Du bist ja auch nicht der Größte unter den Springreitern!" Ich lachte und klopfte ihm die Schulter, er jedoch machte das betroffenste Gesicht auf Erden. Diesmal fiel ihm nichts ein, zumindest nicht schnell genug. "Falls er klein bleibt, bleibe ich eben bei Pleasure und Yuno, die beiden reichen mir völlig aus!" "Soso", ich zog die eine Augenbraue hoch "Und was ist wenn die beiden in dieser Saison Dressur laufen sollen?" Er sah mich erschüttert an: "Nicht dein Ernst!" Diesmal kaufte er es mir ab. Ich lachte und er grinste wieder. Wir standen zusammen da und schauten uns die Fohlen gemeinsam an. Heute war ein anstrengender Tag. Gemeinsam mit Jodie, Marie und Janina haben wir den Größten Teil der Pferde bewegt bekommen, die anderen hatten heute einen Koppeltag. Das würde sicher auch nicht schaden. Doch bei der Masse an Tieren musste das individuelle Training sehr gut organisiert werden. Mittlerweile hatte jedes Pferd seinen Trainingsplan, den Jodie während ihrer Krankheit für jedes einzelne ausgeklügelt hatte. Das war wirklich hilfreich, und vor allem half es dabei, die Pausen besser zu timen. Der Abend verlief locker und entspannt. Wir grillten zusammen, lachten, tranken etwas (die Minderjährigen Reitbeteiligungen, die ebenfalls eingeladen warn, zu kommen, bekamen selbstverständliche nur alkoholfreie Getränke) und feierten unsere gemeinsamen Erfolge.
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    Gestüt von der Nordwacht
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    4 Sep. 2018
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    VALERIAN
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    Grunddaten:

    Name: Valerian
    Rasse: Englisches Vollblut
    Geburtsjahr: 2014
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 1,68
    Farbe: Schwarzbraun
    Abzeichen: keine


    Besitzdaten:


    Besitzer: Flair

    Vorbesitzer: -
    Ersteller: Flair
    VKR: Flair

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    Abstammung:

    von: Golden Ebano

    von: Call Him Crack
    [von: Chewing aus der: Unitil Black Star]

    aus der: Shew O'Gold
    [von: Guaranteed Gold aus der: Shew]


    aus der: Sekouia

    von: Aestas Amor
    [von: Arccod aus der: Ariana]

    aus der: Pirate Island
    [von Prisonmaster]

    [​IMG]_________________________________________
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    Körung:

    Zur Zucht zugelassen: ja

    Gewinner der [HK 494] Alle Hengste
    [​IMG]

    Richtspruch Exterieur:
    [folgt]

    Richtspruch Interieur:
    [folgt]


    weitere Zuchterfolge

    keine

    Zuchtdaten

    Stammt aus der Zucht: -

    Eingetragene Zucht: Gestüt von der Nordwacht

    Nachkommen:
    keine

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    Charakter:

    Valerian ist ein Hengst wie aus dem Bilderbuch. Mit besonderer Nervenstärke und exzellentem
    Extertieur gesegnet ist er besonders für den Parcours geeignet. Er ist schnell und wendig, hat eine
    gute Beschleunigung und lässt sich in entscheidenden Momenten gut zusammenstellen. Seine Gänge
    sind an sich nichts besonderes, abgesehen von der schön gesprungenen Galoppade, welche stets eine
    Aufwärtstendenz aufweist. Valerian wird nie hektisch im Umgang oder unter dem Sattel. Unter
    Artgenossen hingegen verhält er sich recht dominant und ist in der Rangordnung sehr weit oben.
    Insgesamt überzeugt er durch sein angenehmes Temperament und sein Interesse an den Aufgaben, die
    ihm gestellt werden.

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    Ausbildungstand:

    Dressur: E
    Springen: S*

    Gelände: A
    Distanz: A
    Rennen: L

    Western: E
    Fahren: E


    Schwerpunktdisziplinen: Gelände
    Eignung: Gelände, Distanz, Galopprennen, Springen

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    Turnier- und Zuchterfolge:

    1. Platz beim 408. Galopprennen
    2. Platz beim 342. Militaryturnier
    3. Platz beim 410 Galopprennen
    1 Platz beim 323. Distanzturnier
    3. Platz beim 222. Synchronspringen
    2. Platz beim 436. Springturnier
    3. Platz beim 436. Springturnier

    3. Platz beim 223. Synchronspringen
    3. Platz beim 224. Synchronspringen

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